SV Sandhausen
Hier berichten wir über die erste Mannschaft des Vereins, die in der Spielzeit 2023/24, nach elf Jahren in der 2. Fußball-Bundesliga, wieder in der 3.Liga antreten musste. Die Vereinsfarben sind schwarz-weiß. Mit Ende der Saison 2024/25 folgte der Absturz in die Regionalliga Südwest.
Kraftraubender Test über 4x30 Minuten
SVS zeigt sich gut vorbereitet, geht mit 2:1 Führung in die Pause
Der SV Sandhausen und Zweitligist 1.FC Kaiserslautern trafen sich heute zum Test über eine etwas längere Distanz. So waren 4x30 Minuten Spielzeit vereinbart.
Die ersten Minuten gehörten weitestgehend den Gästen, das Eckenverhältnis nach zehn Minuten 3:1 für die Gäste.
FCK-Führung durch Hofmeister
In der 18.Minute erneut ein Eckball, getreten von Wekesser, von der rechten Seite. Der fand Hofmeister im Zentrum, der zur Führung einköpfen konnte.
Schöner Treffer von Saliou zum Ausgleich
Situation vor dem Strafraum und die Pfälzer bekamen den Ball in der 21.Minute nicht geklärt. So fasste sich Saliou ein Herz, zog aus etwa 18m ab und die Kugel schlug oben links im Kasten von Krahl an.
Das war es aus den ersten 30 Minuten.
Zweiter Abschnitt: Emreli ersetzt Skyttä
Zu Beginn des zweiten Viertels ersetzte Emreli nun Skyttä. Das große Tempo, der letzte Zug zum Tor fehlte, wohl auch den Temperaturen geschuldet.
Jaadar ersetzte ab der 47.Minute Gipson beim SVS.
Chance für die Gastgeber in der 49.Minute: Der stramme Schuss von Mamutovic wurde aber ebenso geblockt, wie der Versuch von Saliou eine Minute später. Ein Klassenunterschied war zu diesem Zeitpunkt nicht zu erkennen. Er war das Gegenteil der Fall, die Hausherren übernahmen die Initiative.
Mitten in diese Drangperiode ein schneller Gegenzug der Pfälzer über die linke Seite. Final kam Wekesser zum Abschluss, scheiterte aber an Schneller im Sandhäuser Gehäuse (54.)
Traumtor und Führung für Sandhausen
Die 55.Minute lief, der Freistoß von der linken Seite wie einst Toni Kroos gegen Schweden. Vom linken Strafraumeck zur verdienten Führung für den Regionalligisten in den rechten Winkel. Im direkten Gegenzug hatte Berisha die Möglichkeit zum Ausgleich, erneut Schneller zur Stelle.
Dann war Pause in Sandhausen.
Zahlreiche Wechsel zur zweiten Stunde
Später Sieg, aber noch viel Arbeit für Trainer Lieberknecht
Die Pfälzer hatten vor 2.382 Fans komplett durchgewechselt. Jetzt auf dem Platz Onohiol, Asta, Ritter, Şahin, Haas, Elvedi, Tazemeta, Schramm, Gibs, Frees und Scheer.
Auch der SVS tauschte komplett: Lyska, Outman, Leonidis,Yigit, Lohkemper, Mazagg, Herrmann, Tasdelen, Dabo und Vukoja sind neu auf dem Platz.
In der insgesamt 75.Minute die beste Chance für die Roten Teufel. Tazemeta war zentral in Szene gesetzt worden, schoss aber deutlich über das Tor.
Ausgleich Kaiserslautern durch Gibs.
Die 84.Minute lief und Gibs nutzte in halbrechter Position eine Unsicherheit der Sandhäuser Abwehr, traf satt ins rechte Eck. Keine Chance für Lyska. Die nächste Chance gleich hinterher: Ritter zog kurz vor der Strafraumgrenze positioniert ab, knapp über das Tor von Lyska.
Führung durch Tazemeta
Schneller Gegenzug und in der Mitte war Tazemeta auf und davon,ließ Lyska keine Chance. Führung für den Gast.
Der letzte Abschnitt
Es geht in die letzten 30min dieser anstrengenden Begegnung. Wechsel auf beiden Seiten: Beim FCK kam Jungfleisch für Frees, bei den Hausherren
Ausgleich durch Neuzugang Leonidis
Abwehrfehler und Keeper Onohiol, sowie Scheer, verloren den Ball. So durfte Leonidis für Sandhausen aus 20 Metern ins leere Tor zum 3:3 (97.Minute) ausgleichen.
Ritter und Gibs mit Doppelschlag
Das war spät, aber reicht aus. Kurz vor dem Ende und einmal quasi mit dem Schlusspfiff dann doch noch zwei Treffer für den Zweitligisten. Der Zweitligist siegt 5:3, hat aber noch viele Baustellen.
Abpfiff am Hardtwald!
Content: Michael Kaiser vom 10.07.2026
Fotos: Brück
Marijan Kovacevic übernimmt sportliche Leitung des Hardtwald-Campus
Der SV Sandhausen hat die sportliche Verantwortung im Nachwuchsleistungszentrum neu besetzt: Marijan Kovacevic übernimmt die Position als Sportlicher Leiter des Hardtwald-Campus. Der 52-Jährige folgt auf Kevin Stotz, der die Funktion im Zuge seiner Aufgabe als Cheftrainer der ersten Mannschaft abgegeben hatte.
„Mit Marijan gewinnen wir einen sehr erfahrenen Mann, der diese Position bereits ausgeübt hat und die Nachwuchsarbeit aus unterschiedlichen Perspektiven kennt“, sagt Anthony Loviso, Direktor Sport des SV Sandhausen. „Er bringt Erfahrung in der Entwicklung junger Spieler, als Trainer und im Scouting mit. Wir freuen uns auf seine externe Sicht und neue Impulse, um die positive Entwicklung unseres Hardtwald-Campus‘ fortzuführen.“
Kovacevic bringt umfangreiche Erfahrung aus Nachwuchsarbeit, Trainerwesen und Scouting mit. Als Leiter der Nachwuchsabteilung war er bereits bei der SV Elversberg und den Stuttgarter Kickers tätig. Beim VfB Stuttgart war Kovacevic über mehrere Jahre in unterschiedlichen Funktionen tätig, unter anderem im Scouting und als Chefscout der zweiten Mannschaft.
„Ich freue mich sehr auf die Aufgabe beim SV Sandhausen und die Verantwortung als Sportlicher Leiter des Hardtwald-Campus“, sagt Kovacevic. „Der Verein verfügt im Nachwuchsbereich über eine gute Basis und viel Potenzial. Gemeinsam mit den Trainern und Mitarbeitenden möchte ich die bestehenden Strukturen weiterentwickeln, junge Spieler bestmöglich fördern und die Verbindung zur ersten Mannschaft weiter stärken. Ich freue mich darauf, meine Erfahrungen einzubringen und neue Impulse zu setzen.“
Auch als Spieler blickt Kovacevic auf eine lange Laufbahn im Profifußball zurück. Der frühere Innenverteidiger absolvierte mehr als 100 Spiele in der Bundesliga und lief unter anderem für den Hamburger SV, den VfL Wolfsburg und den VfB Stuttgart auf. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere wechselte er in den Trainer-, Nachwuchs- und Scoutingbereich. Mit der Verpflichtung von Kovacevic besetzt der SVS die Position neu, die nach dem Wechsel von Kevin Stotz auf den Cheftrainerposten vakant geworden war.
Content/Foto: SV Sandhausen vom 09.07.2026
Felix Lohkemper stürmt künftig für den SVS
Der SV Sandhausen verstärkt seine Offensive mit Felix Lohkemper. Der Mittelstürmer wechselt vom SV Waldhof Mannheim an den Hardtwald und bringt reichlich Erfahrung und Torgefahr mit.
„Felix ist ein Toptransfer für uns“, sagt Anthony Loviso, Direktor Sport des SVS. „Wir erhoffen uns von ihm eine große Torgefahr. Er hat über Jahre bewiesen, dass er den Unterschied machen und vorangehen kann. Mit seinem Ehrgeiz, seiner Entschlossenheit und seiner Einsatzbereitschaft verkörpert er die Werte, für die der SVS steht. Jetzt gilt es, ihn schnell bei uns einzubinden.“
Zuletzt spielte Lohkemper für den SV Waldhof Mannheim. In der abgelaufenen Saison kam der Angreifer in der 3. Liga und dem bfv-Pokal auf 37 Einsätze, 22 Tore und zwei Vorlagen.
„Felix gibt uns eine hervorragende Option in der Sturmspitze“, sagt Cheftrainer Kevin Stotz. „Er ist mit beiden Füßen gefährlich, bringt Kopfballstärke mit und hat ein gutes Gefühl für Räume im Strafraum. Dazu passt er mit seiner Art sehr gut in unser Teamgefüge.“
Lohkemper bringt belegte Torgefahr aus mehreren Spielklassen mit: Für den SV Waldhof Mannheim erzielte der 31-Jährige in der 3. Liga 26 Tore und bereitete vier weitere Treffer vor. Beim 1. FC Nürnberg kam er im Unterhaus auf neun Tore und acht Vorlagen, für den 1. FC Magdeburg stehen wettbewerbsübergreifend in den Ligen 2 und 3 elf Tore und fünf Vorlagen zu Buche.
„Es war mein Wunsch, hierherzukommen. Ich habe den Verein und die Verantwortlichen in den Gesprächen als sehr angenehm wahrgenommen“, sagt Felix Lohkemper. „Ich kenne die Verantwortlichen und die Region, das wird mir den Einstieg leichter machen. Der SVS und ich haben Ambitionen. Ich möchte helfen und das machen, was ich am besten kann: Tore schießen“, so Lohkemper.
Ausgebildet wurde der Stürmer unter anderem beim Karlsruher SC und beim VfB Stuttgart. Über die zweiten Mannschaften des VfB, der TSG Hoffenheim und des 1. FSV Mainz 05 führte sein Weg zum 1. FC Magdeburg. Mit dem FCM wurde Lohkemper in der Saison 2017/18 Meister der 3. Liga und stieg in die 2. Bundesliga auf. Anschließend wechselte er zum 1. FC Nürnberg, für den er fünf Jahre aktiv war. Seit Sommer 2024 lief Lohkemper für den SV Waldhof Mannheim auf.
Über die Vertragsmodalitäten vereinbarten beide Seiten Stillschweigen. Mit Felix Lohkemper steht der achte Neuzugang des SV Sandhausen für die Saison 2026/27 fest. Zuvor hatte der SVS bereits Marco Kehl-Gómez, Stefan Maderer, Mert Tasdelen, Tim Korzuschek, Tasos Leonidis, Lukas Mazagg und Seyhan Yiğit verpflichtet.
Content/Foto: SV Sandhausen vom 06.07.2026
Kontinuität und neue Impulse im Team ums Team
Der SV Sandhausen hat das Trainer- und Funktionsteam für die neue Saison aufgestellt. Cheftrainer Kevin Stotz wird von Dennis Da Silva und Benjamin Sachs unterstützt. Im Bereich Athletik und Reha folgt Steffen Müller auf Marek Heichele. Zudem übernimmt Enver Marina die Position des Torwarttrainers von Steve Kroll.
Trainerstab vollständig
Das Co-Trainer-Duo Sachs und Da Silva hatte Stotz bereits nach dessen Übernahme des Cheftraineramts in der vergangenen Saison begleitet und wird die Zusammenarbeit nun auch in der neuen Spielzeit fortsetzen. Ebenfalls weiter zum Team gehören Maximilian Köhler und Richard Wegmann. Sie unterstützten das Trainerteam bereits in der abgelaufenen Saison. Köhler wird künftig als Co-Trainer Analyse und Wegmann als Techniktrainer eingebunden sein. Steffen Müller ist bereits seit vier Jahren im Nachwuchsleistungszentrum des SVS aktiv und kennt Kevin Stotz aus der gemeinsamen Arbeit am Hardtwald gut. Enver Marina kommt vom FC 08 Homburg an den Hardtwald, wo der 49-Jährige seit 2021 als Torwarttrainer tätig war. Als aktiver Torhüter stand Marina unter anderem für den 1. FC Saarbrücken, Borussia Neunkirchen und den FV Diefflen zwischen den Pfosten.
Kontinuität im Staff
Auch im Team ums Team setzt der SVS auf Kontinuität. Muhterem Kocaman bleibt Zeugwart, Andreas Zesewitz ist weiterhin als Betreuer eingebunden. Die medizinische Abteilung wird auch künftig von Physiotherapeutin Ines Bechtel geleitet, die durch Niklas Schmitt unterstützt wird.
„Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit in dieser Konstellation. Im Trainerteam und im gesamten Team ums Team steckt viel Qualität, aber auch ein großer Zusammenhalt. Genau darauf kommt es an. Wir haben Vertrauen ineinander, eine hohe Motivation und den klaren gemeinsamen Anspruch, mit dem SVS etwas zu erreichen“, sagt Cheftrainer Kevin Stotz.
Heichele und Kroll verlassen den Hardtwald Nicht mehr Teil des Staffs sind Marek Heichele und Steve Kroll, die beide zu Beginn der vergangenen Saison an den Hardtwald gekommen waren. Der SV Sandhausen bedankt sich bei beiden für die geleistete Arbeit sowie ihren Einsatz in einer anspruchsvollen Saison und wünscht ihnen für ihren weiteren Weg alles Gute.
Bildunterzeile (v.l.): Ines Bechtel (Leitung Medizinische Abteilung), Richard Wegmann (Techniktrainer), Benjamin Sachs (Co-Trainer), Dennis Da Silva (Co-Trainer), Kevin Stotz (Cheftrainer), Steffen Müller (Athletik- und Reha-Trainer), Enver Marina (Torwarttrainer), Maximilian Köhler (Co-Trainer Analyse), Muhterem Kocaman (Zeugwart). Es fehlen: Niklas Schmitt (Physiotherapeut) und Andreas Zesewitz (Betreuer).
Content/Foto: SV Sandhausen vom 02.07.2026
Seyhan Yigit kommt an den Hardtwald
Der SV Sandhausen verpflichtet Seyhan Yigit. Der 22-jährige Außenverteidiger wechselt vom SV Waldhof Mannheim an den Hardtwald und verstärkt künftig die Defensive des SVS.
„Seyhan ist ein Außenverteidiger mit Potenzial, der in seiner Entwicklung noch nicht am Ende ist“, sagt Anthony Loviso, Direktor Sport des SVS. „Er bringt Tempo und Dynamik mit. Er kennt die Region und wird sich dadurch schnell bei uns einfinden. Wir sind überzeugt, dass er unserem Spiel auf dem Flügel zusätzliche Optionen geben kann.“
In der abgelaufenen Saison kam Yigit für den SV Waldhof Mannheim in Liga und Verbandspokal insgesamt achtmal zum Einsatz und erzielte dabei ein Tor. Zuvor war der in Karlstadt am Main geborene Außenverteidiger für die zweite Mannschaft des 1. FC Nürnberg aktiv, für die er in der Regionalliga Bayern kickte. Insgesamt stehen für Yigit 16 Einsätze in der 3. Liga sowie 47 Regionalliga-Spiele zu Buche.
„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe beim SV Sandhausen“, sagt Seyhan Yigit. „Der Verein hat große Ambitionen und ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass wir als Mannschaft erfolgreich sind. Für mich ist es wichtig, mich schnell einzubringen, hart zu arbeiten und dem Team auf dem Platz zu helfen.“
Der 1,74 Meter große Außenverteidiger bringt internationale Erfahrung aus den türkischen Nachwuchsnationalmannschaften mit. Von der U16 bis zur U21 lief Yigit insgesamt 20-mal für die Türkei auf. Ausgebildet wurde er unter anderem beim FV Karlstadt, den Würzburger Kickers, dem FC Ingolstadt, dem FC Bayern München und dem 1. FC Nürnberg. Im Sommer 2024 wechselte er aus der zweiten Mannschaft des FCN zum SV Waldhof Mannheim.
Mit Seyhan Yigit steht der siebte Neuzugang des SV Sandhausen für die Saison 2026/27 fest. Zuvor hatte der SVS bereits Marco Kehl-Gómez, Stefan Maderer, Mert Tasdelen, Tim Korzuschek, Tasos Leonidis und Lukas Mazagg verpflichtet.
Content/Foto: SV Sandhausen vom 26.06.2026
Defensive Verstärkung durch Lukas Mazagg
Der SV Sandhausen verpflichtet Lukas Mazagg. Der 26-jährige Innenverteidiger wechselt vom SSV Ulm 1846 an den Hardtwald und verstärkt künftig die Defensive des SVS.
„Lukas passt mit seiner Erfahrung und seinem Alter sehr gut in unser Anforderungsprofil für die Mannschaft“, sagt Anthony Loviso, Direktor Sport des SVS. „Er kann zentral und links eingesetzt werden und gibt uns mit seinem linken Fuß weitere Flexibilität in der Defensive. Wir sind überzeugt, dass er unserem Spiel mit seiner Stabilität, seiner Vielseitigkeit und seiner Erfahrung guttun wird“, so Loviso weiter.
Mazagg kam in der abgelaufenen Saison auf 30 Pflichtspieleinsätze für den SSV Ulm und erzielte dabei einen Treffer. Der 1,88 Meter große Linksfuß ist in der Innenverteidigung zu Hause, kann aber auch auf der linken Abwehrseite eingesetzt werden.
„Ich freue mich sehr auf die Aufgabe beim SV Sandhausen“, sagt Lukas Mazagg. „Der Verein hat klare Ziele und ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass wir als Mannschaft erfolgreich sind. Ich bringe Erfahrung mit, will Verantwortung übernehmen und mich schnell ins Team einfügen.“
Geboren wurde Mazagg im italienischen Schlanders/Silandra. Seine fußballerischen Anfänge machte er in Südtirol beim SASV Glurns, ehe er nach Deutschland wechselte und über den Sportbund DJK Rosenheim in den Nachwuchs der Würzburger Kickers kam. Im Herrenbereich lief Mazagg unter anderem für die zweite Mannschaft der Kickers, Wacker Burghausen, Bayern Alzenau, den SV Meppen, die zweite Mannschaft der TSG Hoffenheim und zuletzt den SSV Ulm 1846 auf. Insgesamt bringt der Verteidiger die Erfahrung aus 129 Regionalligaspielen mit, in denen er drei Tore erzielte. Hinzu kommen 51 Einsätze in der 3. Liga mit zwei Treffern.
Mit Lukas Mazagg steht der sechste Neuzugang des SV Sandhausen für die Saison 2026/27 fest. Zuvor hatte der SVS bereits Marco Kehl-Gómez, Stefan Maderer, Mert Tasdelen, Tim Korzuschek und Tasos Leonidis verpflichtet.
Content/Foto: SV Sandhausen vom 23.06.2026
SVS und Luca De Meester lösen Vertrag auf
Der SV Sandhausen und Luca De Meester haben sich auf eine vorzeitige Auflösung des laufenden Vertrags verständigt. Der Offensivspieler verlässt damit den Hardtwald und wird sich einem neuen Verein anschließen.
„Nach der gemeinsamen Analyse sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Lösung, die beiden Seiten neue Möglichkeiten eröffnet, die beste Option ist. Wir bedanken uns bei Luca für seinen Einsatz im schwarz-weißen Trikot und wünschen ihm für seine weitere sportliche und persönliche Zukunft alles Gute“, sagt Anthony Loviso, Direktor Sport des SVS.
De Meester kam in der abgelaufenen Saison 26-mal für den SVS zum Einsatz und erzielte dabei drei Treffer. Der SV Sandhausen bedankt sich bei Luca De Meester für seinen Einsatz und wünscht ihm für seinen weiteren Weg alles Gute.
Content: SV Sandhausen vom 23.06.2026
Foto: Brück
Robin Krauße verlässt den SVS
Der SV Sandhausen und Robin Krauße haben den Vertrag des Mittelfeldspielers einvernehmlich aufgelöst. Der 32-Jährige verlässt damit den Hardtwald und schließt sich Kickers Offenbach an.
„Robin hat sich beim SV Sandhausen jederzeit professionell verhalten und sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt. Durch die einvernehmliche Vertragsauflösung erhält er nun die Möglichkeit, bei Kickers Offenbach eine neue sportliche Aufgabe anzugehen. Wir danken Robin für seinen Einsatz im Trikot des SVS und wünschen ihm für seinen weiteren Weg sportlich wie persönlich alles Gute“, sagt Anthony Loviso, Direktor Sport des SVS.
Krauße war im Sommer 2025 an den Hardtwald gewechselt. Für den SVS stand der defensive Mittelfeldspieler in 29 Pflichtspielen auf dem Platz und sammelte dabei insgesamt 1.916 Einsatzminuten. Dabei erzielte Krauße ein Tor und bereitete einen weiteren Treffer vor.
Der SV Sandhausen bedankt sich bei Robin Krauße für seinen Einsatz am Hardtwald und wünscht ihm für die Zukunft viel Erfolg.
Content: SV Sandhausen vom 22.06.2026
Foto: Brück
Melvin Ramusovic verlässt den SVS
Der SV Sandhausen und Melvin Ramusovic gehen ab sofort getrennte Wege. Der laufende Vertrag wurde in beiderseitigem Einvernehmen vorzeitig aufgelöst.
Ramusovic hatte sich bereits früh im Saisonverlauf verletzt. Durch einen Außenmeniskusriss kam der 24-Jährige lediglich auf sechs Pflichtspieleinsätze für den SVS. Nach konstruktiven Gesprächen in den vergangenen Tagen einigten sich der Verein und der zentrale Mittelfeldspieler auf eine Beendigung der Zusammenarbeit, um dem Spieler eine neue Perspektive zu ermöglichen.
„Melvin trat immer professionell und als Teamplayer auf. Nach einer schweren Saison können wir verstehen, weshalb er sich neu orientieren will“, sagt Direktor Sport Anthony Loviso. „Wir danken ihm für seinen Einsatz im SVS-Trikot und wünschen ihm für seine sportliche sowie private Zukunft nur das Beste.“
Der SV Sandhausen bedankt sich bei Melvin Ramusovic für seinen Einsatz im schwarzweißen Trikot und wünscht ihm für seinen weiteren Weg alles Gute.
Content/Foto: SV Sandhausen vom 18.06.2026
SVS holt Oberliga-Torjäger Tasos Leonidis
Der SV Sandhausen verstärkt seine Offensive mit Tasos Leonidis. Der Angreifer wechselt vom FC Nöttingen an den Hardtwald und erfüllt zugleich die U23 Regelung.
Leonidis machte in der abgelaufenen Saison in der Oberliga Baden-Württemberg mit hoher Abschlussqualität auf sich aufmerksam. In 36 Pflichtspielen für den FC Nöttingen in Oberliga und Badenpokal erzielte der beidfüßige Stürmer 26 Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Allein in der Oberliga traf Leonidis 23-mal und schloss die Saison damit als zweitbester Torjäger ab.
„Tasos ist ein junger Stürmer, der in dieser Saison zurecht für Aufmerksamkeit gesorgt hat“, sagt Anthony Loviso, Direktor Sport des SV Sandhausen. „Er bringt Tempo, Tiefgang und offensive Flexibilität mit und hat mit 26 Toren gezeigt, dass er vor dem Tor einen klaren Instinkt besitzt. Wir wollen ihn dabei unterstützen, sich schnell an das höhere Tempo in der Liga zu gewöhnen und gemeinsam den nächsten Schritt in seiner Entwicklung zu gehen. Dass er zugleich die U23-Regelung erfüllt, macht ihn für unseren Kader zusätzlich interessant.“
Ausgebildet wurde Leonidis zunächst beim SV Böblingen, ehe er Anfang 2020 in den Nachwuchs der Stuttgarter Kickers wechselte. Dort durchlief er die weiteren Jugendstationen bis zur U19. Zur Saison 2024/25 schloss sich der Offensivspieler Calcio Leinfelden-Echterdingen an, ein Jahr später folgte der Wechsel zum FC Nöttingen.
„Ich freue mich sehr auf den SV Sandhausen und auf die Aufgabe am Hardtwald“, sagt Tasos Leonidis und führt weiter aus: „Für mich geht es darum, den nächsten Schritt zu machen, mich weiterzuentwickeln und alles in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Ich weiß, dass es noch viel gibt, das ich lernen kann. Beim SVS sehe ich dafür hervorragende Voraussetzungen.“
Mit Tasos Leonidis steht der fünfte Neuzugang des SV Sandhausen für die Saison 2026/27 fest. Zuvor hatte der SVS bereits Marco Kehl-Gómez, Stefan Maderer, Mert Tasdelen und Tim Korzuschek verpflichtet.
Content: SV Sandhausen vom 17.06.2026
Langfristig verlängert:
Yanis Outman bleibt am Hardtwald!
Der SV Sandhausen hat den Vertrag mit Yanis Outman langfristig verlängert. Der zentrale Mittelfeldspieler bleibt dem SVS damit auch über die laufende Saison hinaus erhalten.
„Yanis hat sich diese Vertragsverlängerung durch seinen täglichen Einsatz und seine Leistungen verdient“, sagt Anthony Loviso, Direktor Sport des SV Sandhausen. „Er ist ein Spieler, der jeden Tag ans Maximum geht und für sein Alter eine tolle Einstellung mitbringt. Trotz seiner schweren Verletzung zu Saisonbeginn ist er gute Entwicklungsschritte gegangen. Diese Entwicklung möchten wir auch in Zukunft gemeinsam fördern und ihn auf seinem weiteren Weg eng begleiten.“
Outman kam in der abgelaufenen Saison auf 16 Pflichtspiele für den SVS. Dabei bereitete er einen Treffer vor und erzielte vor wenigen Wochen im Jubiläumsspiel gegen Eintracht Frankfurt ein Tor.
„Der SV Sandhausen ist für mich ein besonderer Verein, weil ich hier sportlich und persönlich groß geworden bin“, sagt Yanis Outman. „Das Vertrauen bedeutet mir sehr viel. Ich möchte weiter hart arbeiten, mich jeden Tag verbessern und der Mannschaft so viel wie möglich zurückgeben“, erklärt Outman weiter.
Der aus Ludwigshafen am Rhein stammende Outman ist seit der U15 am Hardtwald aktiv. In der Saison 2024/25 führte er die U19 des SV Sandhausen als Kapitän aufs Feld, ehe er den Schritt in den Profikader machte. Mit der Vertragsverlängerung setzt der SVS ein weiteres Zeichen für die Durchlässigkeit des eigenen Nachwuchses in den Profibereich: Outman steht beispielhaft für den Weg, eigene Talente am Hardtwald zu entwickeln und ihnen im Herrenbereich eine Perspektive zu geben.
Content: SV Sandhausen vom 09.06.2026
Foto: Daniel Meyer
SVS nimmt Tim Korzuschek unter Vertrag
Mit Tim Korzuschek bekommt der SV Sandhausen zusätzliche Optionen für das offensive Mittelfeld. Der 27-Jährige kommt von der SG Barockstadt FuldaLehnerz an den Hardtwald und bringt Laufbereitschaft, Intensität sowie Zug zum Tor mit. Korzuschek wurde am 26. August 1998 in Karben geboren, ist 1,80 Meter groß und im offensiven Mittelfeld flexibel einsetzbar. In der Saison 2025/26 kam Korzuschek für die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz in der Regionalliga Südwest auf 22 Einsätze, acht Tore und vier Vorlagen.
„Tim ist ein Spieler, der sehr viel Arbeit für die Mannschaft leistet“, sagt Anthony Loviso, Direktor Sport beim SV Sandhausen. „Er ist laufstark, fleißig, geht mit hoher Intensität in seine Aufgaben und stellt sich komplett in den Dienst des Teams. Gleichzeitig bringt er aus dem Mittelfeld heraus einen klaren Zug zum Tor mit. Diese Mischung aus Mannschaftsdienlichkeit, Aktivität gegen den Ball und offensiver Präsenz passt sehr gut zu dem, was wir unserem Spiel geben wollen.“
Seine fußballerische Ausbildung erhielt Korzuschek unter anderem in den Nachwuchsbereichen von Eintracht Frankfurt und Kickers Offenbach. Im Herrenbereich führte ihn sein Weg zum FC Gießen. Anschließend stand er beim 1. FC Saarbrücken, bei Alemannia Aachen, dem Wuppertaler SV und zuletzt bei der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz unter Vertrag.
„Ich freue mich sehr auf die Aufgabe beim SV Sandhausen“, sagt Tim Korzuschek und führt weiter aus: „Der Verein hat eine klare sportliche Ambition, und genau darauf habe ich Lust. Ich möchte mit meinen Stärken Verantwortung übernehmen und der Mannschaft helfen.“ Nach Marco Kehl-Gómez, Stefan Maderer und Mert Tasdelen ist Tim Korzuschek der vierte Neuzugang des SV Sandhausen für die Saison 2026/27.
Content/Foto: SV Sandhausen vom 26.05.2026
SVS stattet Noah Loos mit Profivertrag aus
Der SV Sandhausen bindet ein Torwarttalent aus dem eigenen Nachwuchs: Noah Loos wird mit einem Profivertrag ausgestattet und macht damit den nächsten Schritt in den Herrenbereich.
„Noah ist ein talentierter Torwart, der eine gute Entwicklung genommen hat“, sagt Anthony Loviso, Direktor Sport beim SV Sandhausen. „Mit seiner Arbeitsweise, seinem Potenzial und seiner Entwicklung ist er eine gute Ergänzung für unser Torwart-Team. Im Jubiläumsspiel gegen Eintracht Frankfurt durfte er bereits ProfiLuft schnuppern und soll nun Stück für Stück weiter herangeführt werden.“
In der U19 des SV Sandhausen gehörte Loos in der abgelaufenen Saison zu den festen Größen zwischen den Pfosten. In der DFB-Nachwuchsliga stand der Torhüter in allen Partien über die volle Spielzeit auf dem Platz. Bei der ersten Mannschaft des SVS war Loos im Saisonverlauf regelmäßig in den Trainingsbetrieb eingebunden. Der 19-jährige Schlussmann kam im Sommer 2024 aus der Nachwuchsabteilung des SC Freiburg an den Hardtwald und lief seitdem für die U19 des SVS auf. Ausgebildet wurde Loos zuvor unter anderem beim SV 08 Kuppenheim, ehe er 2023 zum SC Freiburg wechselte. Mit seiner Beidfüßigkeit und seiner Entwicklung in der vergangenen Saison bringt der gebürtige 2007er wichtige Voraussetzungen für den weiteren Weg im Herrenbereich mit. Mit dem Profivertrag möchte der SVS Loos weiter an den Herrenbereich heranführen und ihm eine kontinuierliche Weiterentwicklung ermöglichen.
Content/Foto: SV Sandhausen vom 22.05.2026
"Haben Lust auf mehr!“
Vorbericht zum Heimspiel gegen den FC Homburg
Der SV Sandhausen lädt zum Saisonfinale im Stadion am Hardtwald. Der FC Homburg gastiert im letzten Pflichtspiel der Saison am Samstag, den 16. Mai, um 14 Uhr, in der Kurpfalz. Vor der Partie spricht Cheftrainer Kevin Stotz im Interview über die Stimmung, den Gegner und das Personal.
Kevin Stotz über…
… die aktuelle Atmosphäre: „Die Stimmung ist überragend. Vor allem nach dem Auswärtssieg in Freiberg hat sich gezeigt, dass die Mannschaft Lust auf mehr hat und nun auch das letzte Heimspiel positiv bestreiten will. Genau dieses Gefühl wollten wir in den vergangenen Wochen reinbringen.“
… den Saisonabschluss: „Es wäre natürlich schön, die Saison so weit oben wie möglich abzuschließen. Aktuell ist die Tabellensituation aber noch sehr eng und es kann auf anderen Plätzen noch viel passieren, weshalb unser Fokus wie gewohnt auf uns selbst liegt.“
… den kommenden Gegner: „Homburg steht direkt hinter uns und hat dementsprechend auch ähnliche Grundvoraussetzungen wie wir. Somit ist erneut voller Einsatz gefordert, um den Zuschauern noch etwas zurückzugeben. Da wir uns schon lange kennen, freue ich mich persönlich, dass Markus Mendler nach einer schweren Zeit wieder auf dem Rasen steht.“
… das Personal: „Jahn Herrmann ist wieder ins Training eingestiegen, Niklas Tarnat kehrt indes nach seiner Rotsperre zurück in den Kader. Ansonsten gibt es keine weiteren Änderungen.“
… die Partie zum Jubiläum: „Die Begegnung gegen die Eintracht ist ein absolutes Highlightspiel für uns alle. Wir freuen uns alle darauf zu unserem Jubiläum gegen einen Bundesligisten nochmal völlig befreit alles reinwerfen zu können und den Fans einen kleinen Bonus zurückzugeben. Wir möchten die Partie genießen und auch unseren Nachwuchsspielern die Chance geben.“
Content: SV Sandhausen vom 13.05.2026
Foto: Brück
SVS verpflichtet variablen Offensivmann Mert Tasdelen
Der SV Sandhausen verstärkt seine Offensive mit Mert Tasdelen. Der 27jährige Linksaußen wechselt von der SG Sonnenhof Großaspach an den Hardtwald.
„Mit Mert bekommen wir einen äußerst kreativen sowie in der Offensive sehr variabel einsetzbaren Spieler dazu. Mit ihm soll unser Offensivspiel noch mehr Tiefe und Torgefahr im letzten Drittel bekommen. Er hat seine Qualitäten in der Regionalliga unter Beweis gestellt, war mit Toren und Vorlagen ein wichtiger Faktor und bringt genau das Profil mit, das unserem Spiel zusätzliche Dynamik geben soll“, erklärt Direktor Sport Anthony Loviso.
Tasdelen ist in der Offensive variabel einsetzbar, wird bevorzugt auf der linken Außenbahn eingesetzt und bringt zusätzliche Optionen für das Spiel im letzten Drittel mit. In der abgelaufenen Saison stand Tasdelen für die SG Sonnenhof Großaspach auf dem Platz und feierte mit seinem Team den Aufstieg in die 3. Liga. In der Regionalliga Südwest absolvierte der Offensivspieler 30 Partien, erzielte zehn Tore und bereitete acht weitere Treffer vor. Hinzu kamen Einsätze im WFV-Pokal sowie im DFB-Pokal. Vor seiner Zeit in Großaspach spielte Tasdelen unter anderem für die TSG Backnang und den SGV Freiberg. Der Rechtsfuß wurde am 23. Oktober 1998 in Stuttgart geboren, ist 1,79 Meter groß und besitzt die türkische Staatsbürgerschaft.
„Ich freue mich sehr auf den nächsten Schritt und auf die Herausforderung beim SV Sandhausen. Die Gespräche waren von Beginn an sehr gut und haben mir einen klaren Plan aufgezeigt“, erklärt Mert Tasdelen. „Nach der Meisterschaft in der Regionalliga Südwest möchte ich meinen Teil dazu beitragen, auch hier maximal erfolgreich zu sein und gemeinsam mit dem Team viel zu erreichen. Jetzt geht es darum, die Ambitionen mit Arbeit zu bestätigen“, so Tasdelen weiter.
Nach Marco Kehl-Gómez und Stefan Maderer ist Mert Tasdelen der dritte Neuzugang des SV Sandhausen für die Saison 2026/27.
Content/Foto: SV Sandhausen vom 12.05.2026
Trainer-Suche beendet:
Kevin Stotz bleibt Cheftrainer des SV Sandhausen
Der SV Sandhausen hat die Trainerfrage geklärt: Kevin Stotz bleibt Cheftrainer am Hardtwald. Der bisherige NLZ-Leiter hatte die Mannschaft im April interimsweise übernommen und wird die Verantwortung auch künftig tragen.
Nach der Interims-Lösung bis zum Saisonende hat der SV Sandhausen die vergangenen Wochen genutzt, um die sportliche Situation, die Entwicklung der Mannschaft und die Anforderungen an die Cheftrainerposition sorgfältig zu bewerten. Im Ergebnis steht fest: Der SV Sandhausen sieht in Kevin Stotz die passende Besetzung, um die begonnene Entwicklung weiter voranzutreiben.
„Kevin hat in den vergangenen Wochen vor allem inhaltlich überzeugende Arbeit geleistet“, sagt Anthony Loviso, Direktor Sport des SV Sandhausen. „Der Austausch mit ihm war von Beginn an sehr gut. Er hat einen klaren Plan, ist kommunikativ, klar in seinem Handeln und hat eine gute Verbindung zur Mannschaft aufgebaut. Diese Mischung war für unsere Entscheidung von großer Bedeutung.“ Stotz hatte die Mannschaft nach der Beendigung der Zusammenarbeit mit Olaf Janßen übernommen und in kurzer Zeit eigene Impulse gesetzt. Neben der täglichen Trainingsarbeit überzeugte die Verantwortlichen vor allem die Art und Weise, wie der Cheftrainer Inhalte vermittelt, mit dem Team arbeitet und die Mannschaft in die Verantwortung nimmt.
Auch Kevin Stotz blickt mit großer Vorfreude auf die weitere Zusammenarbeit. Für ihn ist die Aufgabe nicht nur sportlich, sondern auch persönlich besonders: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen der Vereinsführung und die Möglichkeit, diese Aufgabe als Cheftrainer des SV Sandhausen weiterführen zu dürfen“, sagt Stotz. „Ich komme aus der Region, habe schon als Jugendlicher hier gespielt und damals zur ersten Mannschaft aufgesehen. Jetzt selbst in dieser Verantwortung zu stehen, bedeutet mir sehr viel.“ In den vergangenen Wochen habe das Trainerteam „die Mannschaft in einer schwierigen Phase übernommen und intensiv daran gearbeitet, wieder Stabilität und Energie auf den Platz zu bringen. Dabei ist eine gute Verbindung zur Mannschaft entstanden. Alles war schnell sehr eingespielt, macht Spaß und weckt Lust auf mehr.“
Die Arbeit im Nachwuchsleistungszentrum bleibt für Stotz ein wichtiger Bestandteil des eingeschlagenen Weges. Viele Spieler aus der U17 und U19 trainierten in dieser Saison bereits bei der ersten Mannschaft mit und sammelten Einsatzminuten. „Diese Verbindung wollen wir weiter stärken. Natürlich verlasse ich das NLZ und mein Team mit einem weinenden Auge, kann diesen Schritt aber mit gutem Gewissen gehen, da die Planungen für die kommende Saison weitgehend abgeschlossen sind.“ Mit der Entscheidung für Stotz ist gleichzeitig klar, dass die bisher von ihm besetzte Position des NLZ-Leiters vakant ist. Der SV Sandhausen will diese Stelle zeitnah neu besetzen – die Suche nach einer geeigneten Nachfolge läuft bereits.
Content/Foto: SV Sandhausen vom 08.05.2026
"Wollen noch etwas wiedergutmachen!“
Vorbericht zum Auswärtsspiel beim SGV Freiberg Das letzte Auswärtsspiel der Saison führt den SV Sandhausen nach Freiberg. Das Spiel gegen den SGV Freiberg startet am Samstag, den 9. Mai, um 14 Uhr. Vor der Partie spricht Cheftrainer Kevin Stotz über die Heimniederlage, den Gegner und das Personal.
Kevin Stotz über…
… die Niederlage im letzten Spiel: „Eine Heimniederlage gegen Schott Mainz ist nicht unser Anspruch. Dennoch hat sich mein Gefühl in der Analyse bestätigt: Wir haben ein ordentliches Spiel gemacht. Der Gegner hat sich hinten reingestellt und auf unsere Fehler gelauert. Wir haben diese Aufgabe gut angenommen, hatten viel Ballbesitz, haben viel Druck ausgeübt und gerade in der ersten Halbzeit viel nach vorne gespielt. Gefehlt haben die hundertprozentigen Chancen. Aus den Standardsituationen haben wir zu wenig gemacht. Das Gegentor haben wir nicht gut verteidigt, aber ansonsten haben wir nicht viel zugelassen und uns auch in Unterzahl reingehauen.“
… die Marschroute im Auswärtsspiel: „Für uns geht es schon noch um etwas. Wir haben das Spiel leider verloren, deshalb wollen wir noch etwas gutmachen und aus den letzten zwei Spielen so viel mitnehmen wie möglich. Es gilt, wieder auf uns zu schauen und mit dem verbleibenden Kader in den letzten Spielen das Beste daraus zu machen.“
… den kommenden Gegner: „Freiberg ist mit einer riesigen Siegesserie in die Saison gestartet, war lange ganz oben dabei im Aufstiegskampf und ist eine hervorragend eingespielte Mannschaft mit vielen guten Fußballern. In der Tabelle wird für sie nach oben und unten nichts mehr passieren. In den letzten beiden Saisonspielen ist es schwer einzuschätzen, was uns erwartet. Da ist alles möglich.“
… das Personal: „Ausfallen wird Niklas Tarnat nach seiner Roten Karte, er ist für ein Spiel gesperrt. Wir haben zwei, drei Spieler, die die Position spielen können. Die Startelf steht noch nicht zu 100 Prozent. Das lassen wir uns bis zum Schluss offen. Ansonsten gibt es Stand jetzt nichts Neues.“
Content: SV Sandhausen vom 07.05.2026
Foto: Brück
SVS verpflichtet Marco Kehl-Gómez
Der SV Sandhausen verstärkt sich zur Saison 2026/27 mit Marco Kehl-Gómez. Der zentrale Mittelfeldspieler kommt vom SGV Freiberg an den Hardtwald.
Direktor Sport Anthony Loviso sieht in Kehl-Gómez einen zentralen Baustein für die kommende Saison: „Marco ist ein gestandener Führungsspieler auf und neben dem Platz, der seine Qualität in dieser Liga über einen langen Zeitraum bereits unter Beweis gestellt hat. Er soll eine entscheidende Rolle in unserer Achse einnehmen.“
In der laufenden Saison der Regionalliga Südwest kam Kehl-Gómez in 26 von 31 möglichen Spielen zum Einsatz, erzielte fünf Tore und bereitete zwei weitere Treffer vor. Insgesamt stehen für ihn 251 Einsätze in der Regionalliga Südwest, 63 Spiele in der Regionalliga West sowie 47 Partien in der 3. Liga zu Buche. Der 33Jährige bringt damit viel Erfahrung auf diesem Niveau mit und kennt die Anforderungen der Spielklasse aus mehreren Stationen.
Kehl-Gómez freut sich auf die neue Aufgabe am Hardtwald: „Der SV Sandhausen ist ein ambitionierter Verein mit Strahlkraft. Ich freue mich sehr auf die Aufgabe und möchte meine Erfahrung einbringen, Verantwortung übernehmen und gemeinsam mit der Mannschaft erfolgreich arbeiten“, erklärt Kehl-Gómez.
Der gestandene Sechser wurde in Zürich geboren, besitzt die Schweizer Staatsbürgerschaft und ist im zentralen Mittelfeld zuhause. Ausgebildet wurde der Rechtsfuß unter anderem im Nachwuchs der Grasshoppers Zürich, später spielte er in Deutschland unter anderem für den Chemnitzer FC, die SV Elversberg, den 1. FC Saarbrücken, Rot-Weiss Essen, Türkgücü München und den SGV Freiberg. Mit Elversberg und Saarbrücken wurde er Meister der Regionalliga Südwest, zudem gewann er die Landespokale in Sachsen, Bayern, am Niederrhein und im Saarland. Mit Marco Kehl-Gómez vermeldet der SV Sandhausen den ersten Neuzugang für die Saison 2026/27.
Content/Foto: SV Sandhausen vom 01.05.2026
"Dort anknüpfen, wo wir aufgehört haben!“
Vorbericht zum Heimspiel gegen Schott Mainz. Mit vier Siegen in Folge im Rücken empfängt der SV Sandhausen den TSV Schott Mainz im Stadion am Hardtwald. Die Partie ist auf Samstag, den 2. Mai, um 14 Uhr terminiert. Vor der Partie spricht Cheftrainer Kevin Stotz im Interview über die letzte Partie, den Gegner und das Personal.
Kevin Stotz über…
… den Auswärtssieg in Alzenau: „Wir sind hervorragend in die Partie gekommen mit der frühen Führung. Das haben wir uns vorgenommen, nachdem zuletzt die zweiten Halbzeiten immer die besseren waren. Dieses Mal war es eher umgedreht, weil wir in der zweiten Halbzeit etwas nachlässiger wurden. Wenn wir die Chancen zum dritten Tor genutzt hätten, wäre alles erledigt gewesen. Stattdessen haben wir dem Gegner ein wenig zu viel Ballbesitz gegeben und er hat sich ein, zwei Chancen herausgespielt und am Ende zugeschlagen, sodass es fast knapp geworden wäre.“
… die Serie: „Wir haben die englische Woche positiv bestritten und konnten die Energie von drei Siegen mitnehmen. Darüber sind wir sehr glücklich. Wir haben ein, zwei Sachen bei Trainingsinhalten, Abläufen, dem System und einzelnen Positionen angepasst. Das ist gut angekommen.“
… den kommenden Gegner: „Schott Mainz hat jetzt gegen die Stuttgarter Kickers gewonnen, deswegen sind wir gewarnt. Mainz hat verschiedene Systeme, die sie spielen können. Es ist unklar, was uns erwartet. Wir wollen da einfach eine gute Partie spielen, da anknüpfen, wo wir zuletzt aufgehört haben, und Mainz zeigen, dass hier nichts zu holen ist.“
… das Personal: „Das Verletzungspech reißt leider nicht ab. Wir waren alle schockiert, als wir von Nicos Kreuzbandverletzung gehört haben, und wünschen ihm eine schnelle Genesung. Erfreulicherweise ist Teoman Akmestanli diese Woche wieder vollständig ins Mannschaftstraining eingestiegen und wird somit am Wochenende im Kader sein.“
Content: SV Sandhausen vom 30.04.2026
Foto: Weppler
Jubiläumsspiel zum 110-jährigen Bestehen
Eintracht Frankfurt bringt Europa-League-Luft an den Hardtwald
Die Saison 2025/26 endet am Samstag, 16. Mai, mit dem Heimspiel gegen Homburg. Doch damit ist am Hardtwald noch längst nicht Schluss. Nur wenige Tage später wartet auf die Fans des SVS ein echter Höhepunkt: Am Mittwoch, 20. Mai, empfängt der SVS um 19 Uhr mit Eintracht Frankfurt ein Spitzenteam der Bundesliga im Stadion am Hardtwald. Tickets gibt es ab Dienstag, 28. April, 10 Uhr, unter: www.svs1916.de!
Ein besonderes Spiel für einen besonderen Anlass Anlass der Partie ist das 110-jährige Bestehen des SV Sandhausen. Dieses Jubiläum verdient einen Gegner mit Strahlkraft und einen Abend, der dem Anlass gerecht wird.
„Wir freuen uns schon jetzt auf ein stimmungsvolles Stadion am Hardtwald, auf einen besonderen Gegner und auf einen Abend, der diesem Anlass gerecht wird. 110 Jahre SV Sandhausen, 110 Jahre Schwarz und Weiß und ein Spiel, das Vorfreude auf mehr macht“, sagt Präsident Jürgen Machmeier. „Ich danke besonders Axel Hellmann, Vorstandsvorsitzender der Eintracht, für den freundschaftlichen Austausch“, so Machmeier weiter.
Mit Eintracht Frankfurt kommt ein EuropaLeague-Sieger nach Sandhausen, ein Name, der für große Fußballabende steht. Auf den SVS wartet ein Duell mit echtem Highlight-Charakter und die passende Bühne, um 110 Jahre Vereinsgeschichte gemeinsam zu feiern. 110 Jahre SVS, 110 Jahre Schwarz und Weiß Der SV Sandhausen blickt auf 110 Jahre voller Emotionen, Erinnerungen, Rückschläge, Erfolge und unzähliger Geschichten in Schwarz und Weiß zurück. Genau dafür soll dieses Spiel stehen: für die Verbindung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und für die Kraft dieses Vereins. Wenn ein klangvoller Gegner an den Hardtwald kommt und das Stadion zur Bühne für ein solches Ereignis wird, ist alles angerichtet für einen Fußballabend, auf den man sich freuen darf. Im Rahmen von „Eintracht in der Region“ absolvieren die Bundesliga-Profis auch nach Saisonende Testspiele im Großraum Frankfurt. Solche Spiele sind nicht alltäglich und leben von der Kulisse, von der Atmosphäre und von einem Rahmen, der über den reinen Ergebniskampf hinausgeht. Für den SVS ist es die Gelegenheit, gemeinsam mit seinen Fans einen solchen Abend zu erleben und das 110-jährige Bestehen des Vereins passend zu feiern. Vorverkauf & Dauerkarten-Bonus Wer seine Dauerkarte für die Saison 2026/27 verlängert oder neu abschließt, ist beim Jubiläumsspiel kostenlos dabei. Der freie Vorverkauf für das Jubiläumsspiel startet am Dienstag, 28. April, online und im Fanshop vor Ort ab 10 Uhr. Es gelten die Preise und Blöcke der aktuellen Saison. Bitte beachten: Die Dauerkarte der laufenden Saison 25/26 berechtigt nicht zum Zutritt zum Spiel gegen Eintracht Frankfurt. Alle weiteren Informationen zu Fristen, Verkaufswegen und Modalitäten rund um die Dauerkarte der Saison 2026/27 gibt es unter svs1916.de.
Content: SV Sandhausen vom 26.04.2026
Foto: Jonaas Weppler
"Wir müssen die Zweikämpfe suchen!“
Vorbericht zum Auswärtsspiel gegen Bayern Alzenau Mit drei Siegen in Serie reist der SV Sandhausen zum Abschluss der Englischen Woche zum FC Bayern Alzenau. Angepfiffen wird die Partie am Samstag, dem 25. April, um 14 Uhr. Vor der Partie spricht Cheftrainer Kevin Stotz im Interview über die letzte Partie, den Gegner und das Personal.
Kevin Stotz über…
… den Sieg in Mainz: „Gegen Mainz war das frühe Gegentor sehr ärgerlich, weil wir eigentlich selbst in den Konter gehen und vorne den Ball verlieren. Trotzdem fand ich die erste Halbzeit ansprechender als vielleicht die Spiele zuvor. Wir waren ordentlich drin, hatten viele Halbchancen, bei denen wir den letzten Pass nicht konsequent gespielt haben. Dazu hatten wir die Startelf durchgemischt, weil mir wichtig ist, dass alle Spieler voll dabei sind. In der Halbzeit haben wir zwei Wechsel vorgenommen und wussten: Wenn wir das eine Tor machen, ist wieder alles möglich. Die zweite Halbzeit war dann sehr souverän, gerade nach dem Ausgleich, der Führung und der Roten Karte.“
… die Stimmung in der Mannschaft: „Wir haben eine gute Stimmung. Das war auch das, was wir uns vorgenommen haben, als ich angefangen habe: Wir wollen so viele Spiele wie möglich gewinnen und im besten Fall in der Tabelle noch ein bisschen nach oben klettern. Zuvor gab es wenige Erfolgserlebnisse in diesem Jahr. Dass das die Köpfe frei macht und für gute Stimmung sorgt, ist klar.“
… den kommenden Gegner: „Ich denke, dass die jetzt ein wenig vom Druck befreit sind, befreiter aufspielen und ein, etwas ausprobiert haben. Gegen Walldorf haben sie anders gespielt als in den Spielen zuvor und waren damit erfolgreich. Deshalb glaube ich, dass uns ein ähnlicher Auftritt erwarten wird. Alzenau ist eine Mannschaft, die versucht, über Kompaktheit und eine mannschaftlich geschlossene Leistung zu kommen. Sie spielen einfachen Fußball und werden viel auf zweite Bälle gehen. Darauf müssen wir vorbereitet sein, die Zweikämpfe von Anfang an suchen und im besten Fall gewinnen, damit wir die zweiten Bälle abholen. Sie kommen mit sehr vielen Spielern in die gegnerische Box, weil sie Torgefahr ausstrahlen und Tore schießen wollen. Nach vorne sind sie nicht ungefährlich. Aber wir wissen auch, dass wir ihre Defensive knacken können.“
… das Personal: „Aktuell gibt es nicht viel Neues. Teoman Akmestanli ist auf den Platz zurückgekehrt und wird wahrscheinlich nächste Woche vollständig ins Mannschaftstraining einsteigen.“
Content: SV Sandhausen vom 24.04.2026
Foto: Weppler
Vorbericht zum Heimspiel gegen Fulda-Lehnerz
Nach einem erfolgreichen Auswärtsspiel empfängt der SV Sandhausen die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz. Der Anstoß zwischen den aktuell punktgleichen Mannschaften findet am Samstag, dem 18. April, um 14 Uhr im Stadion am Hardtwald statt. Vor der Partie spricht Cheftrainer Kevin Stotz im Interview über den Verlauf des letzten Spiels, das Personal und den Blick auf den Gegner.
Kevin Stotz über…
… die Dynamik des letzten Spiels: „Vor dem ersten Gegentor hatte ich das Gefühl, dass wir gut in der Partie waren, bis es eben zum unglücklichen Elfmeter kam. Darauf folgte der Bruch, der dann über das zweite Gegentor bis zur Halbzeit anhielt. Im Zuge dessen gab es eine klare Ansprache an die Jungs, bei der der Wille der Mannschaft hervorstach, etwas zu ändern. Nach dem Anschlusstreffer war schließlich alles möglich, erst recht mit der Qualität, die wir von der Bank bringen konnten und einem Stürmer wie Paco, dessen klares Ziel immer noch die Torjägerkanone ist. Schlussendlich kam es dann zum Lucky Punch, den wir uns nach den letzten Wochen verdient hatten.“
… den Fokus auf den Gegner: „Fulda hat gerade einen guten Lauf, der sich nicht zuletzt in den vielen Siegen aus der Rückrunde auszeichnet. Es lässt sich nicht bestreiten, dass wir hier über eine stabile, eingespielte Mannschaft sprechen, die defensiv versucht, stabil zu stehen und mit dem Ball Dynamik reinbringen will. Wir wollen den Jungs bewusst nur kurz und knapp aufzeigen, was der Gegner mitbringt, um dann wieder den Fokus auf unser Spiel setzen. Schlussendlich sind wir selbst das Einzige, was wir mit Sicherheit beeinflussen können.“
… das Personal: „Leider ist zur Liste der Langzeitverletzten nun auch Pablo Zahnen Martinez dazugekommen, der sich das Kreuzband gerissen hat, was einen großen Verlust für die Mannschaft darstellt. Jedoch konnte man klar merken, dass wir durch den Rückgewinn beider Sechser wieder mehr Qualität dazugewonnen haben. Der Status der übrigen Langzeitverletzten ist unverändert.“
… die taktische Ausrichtung: „Wir werden nicht versuchen, den Ball blind nach vorne zu schlagen. Es geht darum, die passende Mischung zu finden, auch mit Diagonalbällen oder langen Bällen auf Paco als Zielspieler. Schlussendlich kommt es auch darauf an, unberechenbar für den Gegner zu werden."
Content: SV Sandhausen vom 17.04.2026
Foto: Weppler
SV Sandhausen und Olaf Janssen beenden die Zusammenarbeit
Der SV Sandhausen und Cheftrainer Olaf Janßen haben sich einvernehmlich auf die Auflösung des Vertrags verständigt. Auch Co-Trainer Dominik Idel-Peters wird den Verein verlassen. Die Trainerfrage ist bis zum Ende der laufenden Saison geregelt: Der bisherige NLZ-Leiter Kevin Stotz übernimmt interimsweise die Verantwortung und wird gemeinsam mit Benjamin Sachs, der neu zum SVS stößt, ab sofort das Training leiten.
Janßen: „Dürfen die Augen nicht verschließen.“
„Im vergangenen Sommer bin ich den Schritt zum SVS ganz bewusst gegangen und mit großer Vorfreude gestartet. Gleichzeitig wusste ich, dass ein herausforderndes Projekt vor uns liegt“, sagt Olaf Janßen. Gemeinsam mit dem Verein wurde eine komplett neue Mannschaft aufgestellt. Seither habe Janßen dabei „vom ersten bis zum letzten Tag volle Unterstützung und großen Zuspruch von allen Seiten erfahren, angefangen bei den Mitarbeitern über Fans und Sponsoren bis hin zur Vereinsführung mit Jürgen Machmeier, Volker Piegsa, Dominik Machmeier und Anthony Loviso“, so Janßen.
Janßen betont, dass die Ausgangslage von Beginn an besonders gewesen sei und der gemeinsame Weg alles andere als einfach. Dennoch sei „der Glaube an das Ziel und die Überzeugung, es gemeinsam erreichen zu können, jederzeit spürbar gewesen. Ich habe in all dieser Zeit meine Kraft, meine Energie und meinen Enthusiasmus nie verloren“, sagt Janßen. Gerade nach der starken Entwicklung zum Ende des Kalenderjahres 2025 habe man das Gefühl gehabt, „wieder in der Spur zu sein“. Mit Blick auf die Entwicklung nach dem Jahreswechsel findet Janßen dann klare Worte: „Mit dem Start in die Rückrunde, der Niederlage gegen Astoria Walldorf sowie den darauffolgenden Ergebnissen und Leistungen durften wir die Augen vor der Entwicklung nicht verschließen.“ Auch in dieser Phase habe es jederzeit vertrauensvolle Gespräche mit den Verantwortlichen gegeben.
Umso schmerzlicher sei nun der Schritt, den gemeinsamen Weg zu beenden. „Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem alle Beteiligten das Gefühl haben, so nicht mehr weitermachen zu können“, sagt Janßen. „Es ist sehr schmerzhaft, dieses Projekt als Cheftrainer loszulassen. Gleichzeitig bin ich überzeugt, dass es eine mutige und vor allem die richtige Entscheidung ist, die wir gemeinsam getroffen haben“, so Janßen. Zuletzt richtet Janßen seinen Dank an seine Mitstreiter: „Vielen Dank für alles. Der SV Sandhausen ist mit seinen Fans, den Mitarbeitern und der Führung eine ganz besondere Gemeinschaft. Ich bin dankbar, ein Teil davon gewesen zu sein.“
Loviso: „Der erhoffte Fortschritt ist weitgehend ausgeblieben.“
„Wir sind im Sommer mit großen Erwartungen und der klaren Aussicht auf eine sportliche Weiterentwicklung in dieses Projekt gestartet“, sagt Anthony Loviso, Direktor Sport. „Dass wir nach einer langen Phase mit großer Hoffnung auf einen Aufwärtstrend, nach vielen intensiven Gesprächen und Anpassungen heute an diesem Punkt stehen, bedauern wir außerordentlich. Der erhoffte Fortschritt ist im Gesamtverlauf weitgehend ausgeblieben, zuletzt haben sich die Leistungen sogar rückläufig entwickelt. Wir hätten uns alle gewünscht, diesen Weg gemeinsam erfolgreich weiterzugehen.“
Die ausbleibende sportliche Entwicklung, die Punkteausbeute, das Aus im Verbandspokal und die Leistungen der vergangenen Wochen machten nach einer offenen und ehrlichen Analyse aller Beteiligten deutlich, dass die sofortige Beendigung der Zusammenarbeit die beste Lösung für den Verein ist. Da die Vereinsführung das Projekt über den gesamten Zeitraum mit Überzeugung unterstützt hat, fiel die Entscheidung besonders schwer.
Abschließend findet Loviso persönliche Worte: „Der Austausch mit Olaf war jederzeit offen, ehrlich und von gegenseitigem Respekt geprägt. Gerade deshalb fällt uns dieser Schritt menschlich alles andere als leicht. Olaf und Dominik haben in einer schwierigen Phase mit großem Einsatz, hoher Intensität und viel Offenheit gearbeitet und den Verein mitgerissen. Dafür gebührt ihnen Anerkennung. Wir danken beiden ausdrücklich für ihre Arbeit beim SV Sandhausen und wünschen ihnen für die Zukunft persönlich und beruflich alles Gute.“
Kevin Stotz übernimmt interimistisch den Cheftrainerposten
Mit Kevin Stotz rückt ein Fußballfachmann in die Rolle des Cheftrainers, der nicht nur in der Nachwuchsarbeit, sondern auch auf verschiedenen Trainerstationen im In- und Ausland Erfahrung gesammelt hat. Der frühere Jugendtrainer der TSG Hoffenheim war unter Felix Magath als Co-Trainer in China tätig, arbeitete anschließend im internationalen Nachwuchsbereich des FC Bayern München und übernahm in den USA bei Daytona Rush Verantwortung als Trainer und Technischer Direktor. Zurück in Deutschland folgten Stationen als Co-Trainer beim SV Waldhof Mannheim sowie als Cheftrainer des FK Pirmasens.
Unterstützt wird Stotz bis Saisonende von Benjamin Sachs, der ebenfalls über langjährige Erfahrung im Trainerbereich verfügt. Bereits am Samstag wird das neue Gespann auf der Bank des SV Sandhausen sitzen. Mit der Interims-Lösung bis zum Ende der Saison verschafft sich der SV Sandhausen die notwendige Zeit, um die Suche nach einem neuen Cheftrainer mit der gebotenen Sorgfalt fortzusetzen.
Content: SV Sandhausen vom 31.03.2026
Foto: HettiPicture
"Uns erwartet ein Hexenkessel!“
Vorbericht zum Spiel in Offenbach
Der SV Sandhausen reist in die Fremde: Am Samstag, den 28. März, treten die Schwarz-Weißen im Stadion am Bieberer Berg an. Die Partie gegen die Kickers Offenbach startet um 14 Uhr. Im Interview vor der Partie spricht Coach Olaf Janßen über die Trainingsschwerpunkte, das Personal und den kommenden Gegner.
Olaf Janssen über…
… die Gegneranalyse: „Wir tun gut daran, uns auf ein sehr emotionsgeladenes Spiel einzustellen, auf einen Gegner, der über genügend Qualität verfügt. Sie werden uns unter dem neuen Trainer im Hinblick auf Einstellung und Siegeswillen alles abverlangen.“
… die anstehende Partie: „Wir haben jetzt mit Kickers Offenbach natürlich schon das prickelndste Auswärtsspiel, wenn man die Atmosphäre betrachtet. Das wird ein Hexenkessel sein, in dem uns viele Sandhäuser unterstützen.“
… das Personal: „Zu den Langzeitverletzten kommen weitere Ausfälle dazu: Robert Ramsak hat sich im vergangenen Spiel die Hand gebrochen, Luca De Meester ist krank. Paco Testroet ist ebenso fraglich wie Teoman Akmestanli (muskuläre Probleme). Kwabe Schulz kommt nach seiner Gelb-Sperre zurück.“
… die Trainingsschwerpunkte: „Wir haben eine deutlich stabilere Abwehr als zu Saisonbeginn. Dieses Fundament wollen wir natürlich behalten. Aber was man einfach sagen muss, dass wir uns mit Ball immer noch sehr schwertun. Da sind Vorsicht oder Angst natürlich kein guter Ratgeber. Deshalb haben wir im Training versucht, den Jungs noch ein wenig mehr Leichtigkeit an die Hand zu geben, dass sie sich, gerade mit dem Ball, nicht ganz so viele Gedanken machen.
… die Zeit bis zum Saisonende: „Das Schönste beim Fußball ist, wenn man eine Woche trainiert und am Wochenende Spiele gewinnen kann. Es geht darum, unter diesen besonderen Umständen die Schritte trotzdem zu gehen oder gerade deswegen.“
Content: SV Sandhausen vom 26.03.2026
Foto: Brück
"Zusammenhalt wird jetzt gefordert!“
Vorbericht zum Heimspiel gegen Eintracht Trier
Nach dem Auswärtssieg in Balingen empfängt der SV Sandhausen am Samstag, den 21. März, Eintracht Trier zum Duell in der Kurpfalz: Die Partie im Stadion am Hardtwald startet wie gewohnt um 14 Uhr. Chefcoach Olaf Janßen spricht im Interview über den Auswärtssieg, die Marschroute und den kommenden Gegner.
Olaf Janssen über…
… das Spiel in Balingen: „Trotz dieser personellen Situation, mit 120 Minuten Pokal in den Beinen, haben sie sich da voll reingefeuert. Das ist genau das, was wir uns auf die Fahne geschrieben haben. Dazu war dieses Spiel in Balingen für uns auf jeden Fall sehr wichtig.“
… den kommenden Gegner: „Sie haben im letzten Spiel noch mal ihr System angepasst, aus dem Mittelfeldpressing heraus gespielt, Ähnlichkeit zu unserem Ansatz. Wir haben uns noch mal mit dem Hinspiel beschäftigt, weil das schon ein Tiefschlag war, ein sehr emotionales Spiel. Da hat der Gegner uns aufgefressen, das muss man ganz klar sagen. Das tat richtig weh.“
… die Marschroute der nächsten Woche: „Für uns geht es darum, klar zu sein, was wir wollen. Und das ist, trotz dieser extrem widrigen Umstände, Spiele zu gewinnen. Diese Siegermentalität, dieser Zusammenhalt werden jetzt gefordert. Es geht darum, dass wir diesen zeigen. Egal, unter welchen Umständen wir antreten: Wir wollen mit Einstellung, Mentalität und Laufbereitschaft alles dafür tun, dass im Rückspiel die Punkte bei uns bleiben.“
… das Personal: „Es gibt wenig Veränderung, das wird uns in den übrigen Spielen begleiten: Aktuell stehen wir bei zehn Ausfällen, darunter Kwabe Schulz, der aufgrund der fünften Gelben Karte gesperrt ist. Dafür kommen David Mamutovic und Teoman Akmestanli zurück, die ihre Sperre aus dem Pokal abgesessen haben. Paco scharrt mit den Hufen, aber er muss nächste Woche durchtrainieren, damit er vorbereitet ist. Ihn früher zu bringen, wäre fahrlässig.“
Content: SV Sandhausen vom 20.03.2026
Foto: Brück
"Den Fokus auf drei Punkten!“
Torjäger Testroet fällt weiter aus
Vorbericht zum Heimspiel gegen den den Bahlinger SC Der SV Sandhausen empfängt am Wochenende den Bahlinger SC: Los geht es am Samstag, den 7. März, um 14 Uhr.
Chefcoach Olaf Janßen spricht vor der Partie im Stadion am Hardtwald über die vergangenen Spiele, die den Fokus und den kommenden Gegner.
Olaf Janssen über…
… die vergangenen Spiele: „Tut auf der einen Seite extrem weh. Es waren drei Elfmeter, die wir dem Gegner geschenkt haben, plus ein Umschalttor, wo wir einfach nicht nach hinten gelaufen sind. Ansonsten waren ganz viele positive Dinge in unserem Spiel, viele Torchancen, die wir uns erarbeitet haben. Wir sind auch wirklich hart ins Gericht mit uns gegangen, weil es trotz der Umstände einfach nicht nötig war, beide Spiele Punkte liegen zu lassen. Wenn man selber einfach Geschenke verteilt, dann ist es einfach schlecht. Und das nervt.“
… die Gegneranalyse: „Bahlingen hat sehr oft sehr unterschiedlich gespielt, von offensivstem Pressing bis tiefem Verteidigen. Es könnte am Wochenende auf uns zukommen, dass der Gegner sehr auf Umschaltspiel und Konter setzt und ansonsten das Tor verteidigt.“
… die Trainingsschwerpunkte: „In den letzten beiden Spielen mussten wir gegen tief stehende Gegner spielen. Das ist schon sehr herausfordernd. Wenn die Räume so klein und eng sind, dann Lösungen zu haben, daran haben wir weiter gearbeitet.“
… den eigenen Fokus: „Für uns ist der Gegner völlig nebensächlich, weil es um uns, um unser Spiel, um unsere Leistung und unsere Punkte geht, die wir holen wollen. Bei uns ist der Fokus total auf den drei Punkten.“
… das Personal: „Pascal Testroet (Faserriss), Yanis Outman (Bauchmuskelreizung), Maximilian Wagner (krank), David Zimmer (Adduktorenreizung), Marvin Schulz (Schulterverletzung), Denis Pfaffenrot (Mittelfußfraktur), Melvin Ramusovic (Außenmeniskus-Riss), Leon Ampadu (erneute Knieverletzung), Berk Inaler (Muskuläre Probleme) und Gaousou (Adduktorenverletzung) werden uns nicht zur Verfügung stehen.
Content: SV Sandhausen vom 05.03.2026
Foto: Meyer
"Die Defensive bleibt das Fundament!“
Vorbericht zum Spiel beim SC Freiburg II
Der SV Sandhausen tritt am Sonntag, den 1. März, bei der Zweitvertretung des SC Freiburg an, los geht es um 14 Uhr. Im Interview vor der Partie spricht Chefcoach Olaf Janßen über den kommenden Gegner, den Fokus und das Personal.
Olaf Janssen über…
... die Aufarbeitung der Niederlage gegen Walldorf:
„Wir haben am Wochenende verloren, weil wir in einigen Situationen unterirdisch verteidigt haben: Die Abstände waren viel zu groß. Uns fehlte die Klarheit, wie wir in tiefen Phasen verteidigen wollen. Beim 0:2 etwa haben wir mit zu wenig Intensität zurückgearbeitet. Hinzu kommt der Kopf: Er entscheidet, mit welcher Gier wir unser Tor verteidigen. Wir müssen das schnell abstellen, sonst brauchen wir viele Tore, um Spiele zu gewinnen. Ballbesitz und Torchancen sind zuletzt besser geworden, aber die Defensive bleibt das Fundament.“
… die Zielsetzung nach der Niederlage:
„Unsere Ziele haben sich nicht geändert. Das Ziel war, gegen Walldorf zu gewinnen. Gleiches gilt für die nächsten Spiele und bleibt auch in den kommenden Wochen und Monaten bestehen. Gegen Walldorf haben wir unsere Hausaufgaben nicht gemacht. Wichtig ist, ein Fundament zu gießen, auf dem wir aufbauen können. Dazu gehören auch Rückschläge. Die tun weh, gehören aber zum Sport. Nur wer damit richtig umgeht, kommt am Ende dahin, wo er sein möchte.“
… den kommenden Gegner:
„Wie für Zweitvertretungen üblich, ist auch Freiburg eine Wundertüte: hoch talentierte Spieler, die sehr unangenehm werden, wenn sie motiviert sind. Lässt man ihnen Luft, wird es unangenehm. Im letzten Spiel gegen Großaspach war das gut zu sehen. Das Dreisamstadion kenne ich gut, dort musst du extrem viel laufen und große Räume bearbeiten.“
… das Personal:
„Die Langzeitverletzten fallen weiterhin aus. Denis Pfaffenrot hatte eine kleine korrigierende OP am Mittelfuß, er ist frühestens in zwei Wochen im Lauftraining. Berk Inaler und Gaousou Dabo laborieren noch an muskulären Problemen, sie fallen noch ein paar Wochen aus. Marvin Schulz hat sich in seiner ersten Partie für uns an der Schulter verletzt. Es wird konservativ behandelt. Bei Melvin Ramusovic und Leon Ampadu gibt es keine Neuigkeiten.“
Content: SV Sandhausen vom 27.02.2026
Foto: Daniel Meyer
"Wenn wir nicht bei 100 % sind, funktioniert es nicht!“
Vorbericht zum Heimspiel gegen den FC-Astoria Walldorf
Der SV Sandhausen empfängt zum ersten Pflichtspiel des Jahres den FCAstoria Walldorf: Am Samstag, den 21. Februar, um 14 Uhr kämpft die Mannschaft von Chefcoach Olaf Janßen im Stadion am Hardtwald um drei Punkte. Vor der Partie spricht Janßen über die Vorbereitung, die Ziele der zweiten Saisonhälfte und den Gegner.
Olaf Janssen über…
… die Wintervorbereitung: „Wir haben uns sehr intensiv mit der Mannschaft ausgetauscht, noch bevor die 70 Tage offiziell ohne Pflichtspiel begonnen haben – also vor dem Spiel gegen Kassel. Direkt danach haben wir eine umfangreiche Testwoche absolviert. Jeder Spieler hat daraufhin einen exakt auf ihn abgestimmten 30-Tage-Plan erhalten. Die Jungs waren sehr fleißig, und so konnten wir im Januar mit der gemeinsamen Vorbereitung nahtlos anknüpfen. Ein großes Kompliment geht auch an alle Mitarbeiter: Wir hatten während der gesamten Vorbereitung perfekte Trainingsbedingungen, das ist nicht selbstverständlich. Wenn ich insgesamt zurückblicke, bin ich sehr zufrieden. Es ist so gelaufen, wie ich es mir gewünscht habe.
… die Testspiel-Ergebnisse: „Als Trainer wünscht man sich, dass die Mannschaft in der Vorbereitung ab und zu auch Niederlagen erlebt, um zu merken, dass nichts selbstverständlich ist. Genau das ist diese Liga: Du musst jede Woche an deine Grenzen und darüber hinausgehen. Wir hatten zwei Top-Leistungen, aber auch zwei Spiele, in denen uns Klarheit und 100 % auf dem Platz gefehlt haben. Das haben die Gegner gnadenlos ausgenutzt. Für die Jungs war das sehr lehrreich, ohne dass ich viel analysieren musste – sie haben gespürt: Wenn wir nicht bei 100 % sind, funktioniert es nicht.“
… die Nachbarn aus Walldorf: „Walldorf ist längst nicht mehr unterm Radar. Sie spielen einen guten, strukturierten Fußball mit klaren Abläufen, nicht nur hohe Bälle. Sie haben echte Unterschiedsspieler. Die Mannschaft hat sich Respekt verdient und steht mit 31 Punkten völlig zurecht da. Wir müssen von der ersten Minute an voll da sein, um ein Topspiel abzuliefern.“
… die Partie mit Derby-Charakter: „Es ist ein großartiges Derby, mit einem Hinspielergebnis, das keiner großen Worte bedarf. Die Tabellensituation macht es besonders: Wir sind nicht mehr abgeschlagen, sondern in Reichweite. Dieses Spiel ist emotional und sportlich ein Highlight. Wir wollen das Hinspiel komplett vergessen machen, haben es uns deshalb auch nicht noch einmal angesehen. Die Mannschaft von damals sind wir nicht mehr.“
… das Personal: „Denis Pfaffenrot (Mittelfußfraktur), Melvin Ramusovic (AußenmeniskusRiss), Leon Ampadu (Knieverletzung), Berk Inaler (Muskuläre Probleme) und Gaousou Dabo (Adduktorenverletzung) stehen uns leider erstmal nicht zur Verfügung. Dafür sind Yannick Osee, Bene Wimmer, David Mamutovic, Paco Testroet und Niklas Tarnat wieder voll im Training dabei. Unsere drei fitten Neuzugänge bringen brutale Energie und haben sich sofort integriert. Sie geben uns vor allem offensiv neue Möglichkeiten und mehr Variabilität. Das hat man in den Testspielen bereits gesehen.“
Content: SV Sandhausen vom 19.02.2026
Foto: Meyer
Robert Ramsak verstärkt den SVS auf Leihbasis
Der SV Sandhausen verstärkt sich im Wintertransferfenster mit Robert Ramsak. Der 19-jährige Angreifer wechselt auf Leihbasis von RB Leipzig an den Hardtwald. Die Weiterentwicklung steht für die Vereinsführung des SVS im Fokus.
Anthony Loviso, Direktor Sport des SVS, beschreibt Ramsak als „talentierten Spieler“ und betont: „Robert hat im Nachwuchsbereich viele Erfolge gefeiert und auf sich aufmerksam gemacht. Wir sind über die kurzfristige Möglichkeit froh, ihn nach Sandhausen zu holen. Robert ist im Herrenbereich angekommen, diese Entwicklung möchten wir mit Spielzeit weiter fördern - zudem bringt er viele Komponenten für unser Spiel mit und wird unsere Offensive mit seiner Vielseitigkeit verstärken.“
Gerade im DFB-Dress machte Ramsak bereits auf sich aufmerksam: 2023 gewann er mit der U17 sowohl die Europameisterschaft als auch die Weltmeisterschaft.
Coach Olaf Janßen freut sich, dass der Offensivspieler schon im Winter an den Hardtwald kommt. „Er ist ein junger, entwicklungsfähiger Spieler mit einer Menge Potenzial für unsere Art, Fußball zu spielen. Robert kann sowohl als Spitze als auch hängend agieren, bewegt sich gut zwischen den Linien und bringt eine Menge Torgefahr mit“, erklärt Janßen.
Der 2006 geborene Offensivspieler stammt aus München und ist 1,85 Meter groß. Ausgebildet wurde er zunächst beim FC Bayern München, ehe er 2024 zu RB Leipzig wechselte. In der laufenden Saison war Ramsak an Eintracht Braunschweig verliehen.
Für Ramsak selbst war die Entscheidung schnell klar: „Ich war sofort vom Projekt begeistert. Anthony Loviso und Olaf Janßen haben mich in den Gesprächen schnell überzeugt, es fühlt sich richtig an!“ Über die Vertragsmodalitäten vereinbarten alle Parteien Stillschweigen.
Nach Nico Nollenberger, Gaoussou Dabo und Marvin Schulz ist Robert Ramsak der vierte Winterneuzugang des SV Sandhausen.
Content/Foto: SV Sandhausen vom 02.02.2026
SV Sandhausen holt Marvin Schulz an den Hardtwald
Der SV Sandhausen ergänzt seinen Kader für die zweite Saisonhälfte mit Marvin Schulz. Der Offensivspieler kommt bis zum Saisonende auf Leihbasis von Preußen Münster an den Hardtwald.
Direktor Sport Anthony Loviso sieht im Neuzugang einen „spannenden jungen Spieler, der sich seinen Weg mit Fleiß, Wille und Ehrgeiz erarbeitet hat. Er ist nicht den klassischen Weg über ein NLZ gegangen, sondern hat sich auf seinen Stationen alles verdient. Dabei hat er immer Torgefahr ausgestrahlt und passt zusätzlich als Kombinationsspieler sehr gut zu unserer Art, Fußball zu spielen.“
Aus der Oberliga bringt Schulz starke Werte mit: In 79 Spielen war er an 62 Toren beteiligt. In der laufenden Saison stand er bei Preußen Münster II nahezu durchgängig in der Startelf, debütierte zudem in dieser Spielzeit in der 2. Bundesliga und unterschrieb in der Winterpause einen Profivertrag.
Coach Olaf Janßen erklärt: „Wer sich auf den ersten Blick wundert, warum wir einen Spieler aus der U23 von Preußen Münster holen, dem kann ich sagen: Marvin hat sich in der Hinrunde in unseren Fokus gespielt. Er besticht durch eine sehr starke Positionierung, arbeitet mit hoher Intensität gegen den Ball und ist im Angriff flexibel einsetzbar. Dass Preußen Münster ihm im Winter einen Profivertrag gegeben hat, spricht für seine Entwicklung. Kurzfristig gibt er uns offensiv zusätzliche Optionen. Wir freuen uns, dass er bei uns ist!“
Schulz selbst will „den nächsten Schritt machen und die Zeit nutzen. Mein Ziel ist es, jeden Tag besser zu werden. Ich freue mich auf das Team und die Fans des SVS.“ Über die Vertragsmodalitäten vereinbarten beide Seiten Stillschweigen.
Nach Nico Nollenberger und Gaoussou Dabo ist Marvin Schulz der dritte Winterneuzugang des SV Sandhausen.
Content/Foto: SV Sandhausen vom 02.02.2026
Julian Bürkle läuft bis Saisonende für den FC Nöttingen auf
Der SV Sandhausen gibt Julian Bürkle bis zum Ende der laufenden Saison an den FC Nöttingen ab. Durch den Wechsel zum ambitionierten Oberligisten soll der Nachwuchsspieler möglichst schnell regelmäßige Spielpraxis im Herrenfußball sammeln.
„Für Julian ist das der nächste, wichtige Schritt. Beim FC Nöttingen kann er sich im Herrenfußball behaupten, Erfahrungen in einem ambitionierten Umfeld sammeln. Uns war wichtig, ihm diese Spielpraxis so schnell wie möglich zu ermöglichen“, sagt Direktor Sport Anthony Loviso. „Zudem ist Nöttingen in unmittelbarer Nähe zu seinem Wohnort und seiner Schule, sodass sich sportliche Entwicklung und schulische Anforderungen optimal miteinander verbinden lassen.“
Der SV Sandhausen wünscht Julian Bürkle beim FC Nöttingen eine erfolgreiche und verletzungsfreie Zeit.
Content: SV Sandhausen vom 22.01.2026
Foto: Brück
Gaoussou Dabo kommt von Bayern Alzenau
Der SV Sandhausen verstärkt sich im Wintertransferfenster mit Gaoussou Dabo. Der 20-jährige Innenverteidiger wechselt vom FC Bayern Alzenau an den Hardtwald. Der 2005 geborene Defensivspieler soll die Möglichkeiten im Zentrum erweitern und passt mit seinem Profil in die Anforderungen für die Rückrunde.
„Wir sind sehr glücklich, dass Gaoussou zu uns kommt. Er ist ein junger, hungriger Spieler, der genau die Qualitäten mitbringt, die wir brauchen: Zweikampfhärte, Geschwindigkeit und ein gutes Spielverständnis. Wir sind überzeugt, dass er bei uns den nächsten Schritt machen wird.“, erklärt Anthony Loviso, Direktor Sport des SV Sandhausen.
In der laufenden Saison gehörte der Innenverteidiger in Alzenau zum Stammpersonal und absolvierte 21 Pflichtspieleinsätze, meist über die volle Spielzeit. Coach Olaf Janßen ordnet den Transfer des Verteidigers ein: „Er passt genau in unser Beuteschema: ein sehr junger Spieler mit enormem Entwicklungspotenzial. Gaoussou ist dynamisch, verteidigt aggressiv nach vorne und kann nach Ballgewinnen auch mit dem Ball Lösungen finden. Sein Profil ist für unser Spiel äußerst spannend, und wir freuen uns, dass er sich für uns entschieden hat.“
Als gebürtiger Münchner wurde Dabo im Nachwuchs von Eintracht Frankfurt ausgebildet, anschließend führte ihn sein Weg über Hanau 93 und Rot-Weiß Erfurt im Sommer 2025 zum FC Bayern Alzenau. Der 1,90 Meter große Neuzugang selbst nennt vor allem den nächsten Entwicklungsschritt als Grund: „Das ist eine bewusste Entscheidung. Ich sehe beim SV Sandhausen sehr gute Chancen für meine Entwicklung und will diese Chance mit dem Team nutzen“, sagt Dabo.
Über die Vertragsmodalitäten vereinbarten beide Seiten Stillschweigen. Nach Nico Nollenberger ist Gaoussou Dabo der zweite Winterneuzugang des SV Sandhausen.
Content: SV Sandhausen vom 19.01.2026
Foto: SVS
SVS verpflichtet Nico Nollenberger
Der SV Sandhausen verstärkt sich im Wintertransferfenster mit Nico Nollenberger. Der 21-jährige offensive Außenbahnspieler wechselt vom FC Memmingen an den Hardtwald.
„Wir freuen uns sehr, dass wir Nico Nollenberger für uns gewinnen konnten. Nico erhöht unsere Flexibilität in der Offensive. Er ist dynamisch, hat Tiefgang und ist technisch sauber. Zudem hat er in der Vorrunde einige Scorerpunkte gesammelt“, so Anthony Loviso, Direktor Sport des SV Sandhausen. In der laufenden Saison kam Nollenberger auf 22 Einsätze, erzielte fünf Tore und bereitete vier Treffer vor. Nollenberger wurde am 13. April 2004 geboren und ist 1,76 Meter groß.
„Wir haben ihn in der Hinrunde beobachtet und uns von seiner Qualität überzeugt. Er ist ein dynamischer Außenbahnspieler, der starke Flanken, ein sicheres Dribbling und einen sauberen Abschluss mitbringt. Er kann uns über den Flügel helfen. Er passt in unser Schema der jungen und talentierten Spieler, die unseren Weg gehen wollen. Wir arbeiten daran, dass er die Vorbereitung nutzt und rasch in unseren Rhythmus kommt“, sagt Coach Olaf Janßen.
Seine fußballerische Ausbildung erhielt er bei der SpVgg Unterhaching. Über den SV Heimstetten führte sein Weg im Sommer 2024 zum bayerischen Regionalligisten FC Memmingen, wo er vergangene Saison den Aufstieg in die Regionalliga Bayern schaffte.
Der Winterneuzugang ist motiviert: „Der SV Sandhausen hat eine klare Idee und ambitionierte Ziele. Ich will mit meiner Art Fußball zu spielen helfen, dass wir als Team den nächsten Schritt machen!“
Mit Nico Nollenberger vermeldet der SV Sandhausen den ersten Neuzugang in der Winterpause.
Content/Foto: SV Sandhausen vom 15.01.2026
"Alles rausholen, was noch im Tank ist!“
Testroet mit bisher absolut überzeugender Spielzeit
Vorbericht zum Spiel beim KSV Hessen Kassel Das letzte Pflichtspiel des Jahres steht an: Der SV Sandhausen trifft am Nikolaustag, den 6. Dezember, beim KSV Hessen Kassel an, los geht es um 14 Uhr. Im Interview vorm Spiel spricht Coach Olaf Janßen über den kommenden Gegner, den Fokus und das Personal.
Olaf Janssen über…
… den kommenden Gegner: „In Mainz war Kassel für mich zumindest mal 60 Minuten die klar bessere Mannschaft und hätte gewinnen müssen. Ich glaube, wenn man die ganzen Umstände zusammenrechnet, wird es wieder das schwerste Spiel des Jahres. Wir treffen auf eine Mannschaft, die in den letzten Wochen extrem gut unterwegs ist. Sie werden uns maximal quälen und wir müssen irgendwie alles rausholen, was noch an Energie im Tank ist.“
… den eigenen Fokus: „Es geht darum, diese Haltung zu haben: Der nächste Moment ist der wichtigste im Spiel. Und da bin ich mir sicher, dass wir wirklich alles, was wir an Energie haben, in dem Spiel noch mal auf dem Platz lassen. Mein Augenmerk in der Woche ist bis zum Anpfiff, meine Mannschaft mental voll auf dieses Spiel einzustellen, dass da jeder wirklich ab der ersten Sekunde, bis der Schiri abpfeift, brennt.“
… die Zielsetzung im letzten Spiel: „Es geht einfach darum, sich für unseren Aufwand zu belohnen und den Abstand auf die ganz vorderen Ränge möglichst klein zu halten.
… das Personal: „Uns werden mit Louis Kolbe und Teoman Akmestanli zwei Schlüsselspieler fehlen. Kombiniert mit den Langzeitverletzten wird das schwierig. Es ist möglich, dass Jungs auf ungewohnten Positionen auflaufen.“
Content: SV Sandhausen vom 04.12.2025
Foto: Daniel Meyer
"Bis Weihnachten die maximale Anzahl an Punkten holen!“
Vorbericht zum Heimspiel gegen Stuttgarter Kickers Der SV Sandhausen empfängt zum letzten Heimspiel des Jahres den SV Stuttgarter Kickers: Los geht es am Sonntag, den 30. November, um 14 Uhr.
Chefcoach Olaf Janßen spricht vor der Partie über die die Niederlage in Frankfurt, den Gegner und die Personalsituation.
Olaf Janssen über…
… die Einordnung der Niederlage: „Jeder merkt, dass wir nach Fulda in die Spur gekommen und sind nun auch athletisch in der Lage, unser Spiel immer besser zu spielen. Nach der Niederlage, die total wehgetan hat, erwarte ich eher ein wenig Wut, die wir am Sonntag auf den Platz bringen wollen. Wir wollen weiterhin bis Weihnachten die maximale Anzahl an Punkten holen, um im nächsten Jahr auf Schlagdistanz zu sein.“
… die Stuttgarter Kickers: „Uns erwartet eine Mannschaft auf Augenhöhe, was die Punkte betrifft. Jeder erinnert sich an das schmerzhafte Hinspiel und die späte Niederlage. Stuttgart wird uns hoch anlaufen, um uns im Aufbau maximal zu stressen.“
… das Personal: „Teoman Akmestanli, Robin Krauße, Louis Kolbe, Ken Gipson und Pablo Zahnen Martinez sind voll einsatzbereit. Unsere Reha-Patienten Benedikt Wimmer (Sprunggelenks-Verletzung), Yannick Osee (Riss Syndesmoseband), Jannik Graf (Riss Außenmeniskus), Dennis Pfaffenrot (Mittelfußfraktur), Melvin Ramusovic (Sprunggelenks-Verletzung) und Leon Ampadu (Knieverletzung) bleiben weiterhin dort, von ihnen gibt es jedoch gute Nachrichten, sodass wir sie zur Vorbereitung zurückerwarten. Paco Testroet laboriert noch an seiner Wadenverletzung.“
Content: SV Sandhausen vom 28.11.2025
Foto: Brück
SVS führt die Professionalisierung der sportlichen Strukturen fort
Der SV Sandhausen entwickelt seine sportlichen Strukturen weiter und macht damit den nächsten Schritt auf dem eingeschlagenen Weg der Professionalisierung des sportlichen Bereichs. Dabei stehen eine klarere Verteilung der Verantwortlichkeiten sowie eine engere Verzahnung innerhalb des sportlichen Bereichs im Mittelpunkt. In diesem Zuge fungiert Anthony Loviso, bis zuletzt als Koordinator Sport im Einsatz, ab sofort als Direktor Sport. Unterstützt wird er dabei vom neuen Leiter Scouting und Kaderplanung Stanko Patkovic. Chefscout Timo Röttger scheidet aus privaten Gründen aus dem Verein aus.
Der Neustart am Hardtwald nahm im Sommer mit der Vorstellung von Chefcoach Olaf Janßen seinen Anfang und wird nun konsequent weiter fortgeführt: „Wir haben uns für diesen Schritt bewusst Zeit gelassen, damit die Entscheidung reifen konnte“, so SVS-Präsident Jürgen Machmeier. In der Berufung von Anthony Loviso zum Direktor Sport und der Verpflichtung von Stanko Patkovic als Kaderplaner sieht Machmeier den SVS im sportlichen Bereich „ab sofort strukturell professioneller aufgestellt. Wir können auf das im Gesamtverein erfolgreich gegossene Fundament aufbauen und unsere DNA im sportlichen Bereich weiter implementieren“, erklärt Machmeier und führt weiter aus: „Mit Anthony haben wir einen ambitionierten und erfahrenen Fachmann an unserer Seite, der die Werte des Vereins teilt und bereit ist, diesen Weg mitzugehen. Stanko hat seine Expertise bereits in der Vergangenheit unter Beweis gestellt!“
Für Geschäftsführer Volker Piegsa ist die Veränderung in der sportlichen Verantwortung „ein weiterer Baustein unseres bereits im Sommer angekündigten Plans, die sportlichen Strukturen des Vereins weiter zu professionalisieren. Mit Anthony und Stanko haben wir die ideale Besetzung gefunden, sie passen hervorragend in unser Anforderungsprofil! Ich wünsche den beiden viel Erfolg für ihre neuen Aufgaben“, erklärt Piegsa.
Loviso verantwortet ab sofort mit der ersten Mannschaft und dem Hardtwald Campus den gesamten sportlichen Bereich des SV Sandhausen, dessen Umfeld er bereits bestens kennt: “Ich bin davon überzeugt, dass wir als Verein in der neuen Struktur den eingeschlagenen Weg mit der nötigen Konsequenz weitergehen und den sportlichen Bereich strategisch weiterentwickeln können“, so Loviso. Geboren am 24. März 1991 in Mannheim, war Loviso bereits von 2020 bis 2022 als Teammanager und Assistent der sportlichen Leitung für den SVS tätig. Nach seiner ersten Station in Sandhausen zog es ihn für zwei Jahre als Koordinator Scouting und Recruitment zum italienischen Traditionsklub CFC Genua in den internationalen Fußball. Vor seiner Rückkehr nach Sandhausen war er als Sportlicher Leiter bei Drittligist SV Waldhof Mannheim tätig.
Der in Bochum geborene Stanko Patkovic wechselt vom VfL Bochum an den Hardtwald. Dominik Machmeier, 2. Vorstand des SVS, freut sich über die Verpflichtung: „Wir stehen bereits seit einiger Zeit in einem intensiven Austausch. Stanko hat mich sowohl von seiner herausragenden fachlichen Kompetenz als auch von seiner Persönlichkeit überzeugt. Wir sind froh, dass er sich für den SVS entschieden hat.“ Beim VfL arbeitete Patkovic zuletzt als Koordinator Scouting, zuvor als Chef-Scout für Rot-Weiss Essen und im Scouting des SC Paderborn. „Die Arbeit mit einem sehr spannenden Kader reizt mich, in der Mannschaft und dem Verein steckt noch viel Potenzial für die Zukunft“, sagt der neue Kaderplaner. Er ist „motiviert und bereit, Verantwortung zu übernehmen und mit seiner Erfahrung dabei zu helfen, die nächsten Schritte in der Kaderplanung zu gehen und den Verein sportlich weiter voranzubringen“, so Patkovic.
Indes wurde das Vertragsverhältnis mit Chefscout Timo Röttger in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst. „Ich habe für mich den Entschluss gefasst, mich stärker meiner Familie zu widmen. Dem SVS danke ich für das wohlwollende Entgegenkommen und wünsche dem Verein sowie allen Mitarbeitern alles Gute“, so Röttger zum Abschluss.
Content: SV Sandhausen vom 28.11.2025
Foto: SVS
"Die Restverteidigung ist entscheidend!“
Vorbericht zum Spiel beim FSV Frankfurt Zum Rückrundenauftakt eröffnet der SV Sandhausen den 18. Spieltag beim FSV Frankfurt: Am Freitagabend, den 21. November, kämpft das Team von Chefcoach Olaf Janßen ab 19 Uhr um den nächsten Auswärtssieg.
Im Interview vor der Partie spricht der Coach über die Entwicklung des Teams, die Personalsituation und den FSV Frankfurt.
Olaf Janssen über…
… die Stimmung: „In der Trainingswoche nach Fulda hat man schon gemerkt, es verändert sich etwas, es wird anders. Diese Überzeugung, sich rauszubeißen, rauszukämpfen aus der Punktregion, in der wir waren, war spürbar – auch mit den Leistungen gegen Spitzenteams. Siege zu null sind dann noch mal besonders im Hinblick auf unsere Überzeugung. Und diese Überzeugung trotz der Personalsituation gibt dann doch mal einen Schub. Wir sind trotz der Situation super im Flow, die Jungs haben richtig Spaß. Es ist einfach ein geiles Gefühl, und je mehr die Jungs davon mit in die Winterpause nehmen, desto besser.“
… die Gegneranalyse: „Wir wollen in Frankfurt unser Spiel zeigen, das ist ganz klar. Doch der FSV gehört in Sachen Konter- und Umschaltspiel zu den stärksten Mannschaften der Liga. Sie werden versuchen, jeden Ballverlust sofort zu bestrafen. Deshalb ist die Restverteidigung dabei entscheidend: Wenn wir den Ball haben, dürfen wir nicht aus den Augen verlieren, wo sich die Angreifer des Gegners befinden.“
… das Personal: „Pablo Zahnen Martinez fällt gesperrt aus. Wir hatten mit Paco einen Spieler, den wir mit einer Wadenverhärtung auswechseln mussten und der die ganze Woche nicht trainieren konnte. Gleiches gilt für Teoman Akmestanli, der schon in der ersten Minute einen brutalen Schlag auf den Oberschenkel abbekam und sich mit einer Riesenschwellung im Oberschenkel in der ersten Halbzeit durchbeißen konnte. Er hat diese Woche ebenfalls noch kein Mannschaftstraining absolvieren können. Louis Kolbe hatte schon während des Spiels Adduktorenprobleme, ihn mussten wir bisher auch aus dem Mannschaftstraining rausnehmen. Bei den dreien muss man auf jeden Fall ein dickes Fragezeichen machen. Zurückkehren wird Phil Halbauer nach Gelbsperre. In der Woche eingegliedert haben wir Robin Krauße nach seiner Muskelverletzung und Ken Gipson mit der großen Platzwunde am Auge. Wir müssen einfach abwarten und dann entscheiden, wie hoch das Risiko bei den Spielern mit Fragezeichen ist. Dabei müssen wir die drei Spiele bis Weihnachten im Blick haben, weil es am Ende natürlich darum geht, bis dahin von diesen neun Punkten möglichst viele mit unter den Weihnachtsbaum zu legen.“
… die Entwicklung seit Fulda: „Es ist ein Prozess, und da braucht es viele Hände, da braucht es viele Menschen, die an diesen Prozess glauben und daran arbeiten, natürlich ganz vorneweg die Spieler. Und da stelle ich fest, dass wir sicherlich zu wenig Punkte haben für das, was dieser Kader hergibt. Unterm Strich und unter Betrachtung der Umstände sind wir jetzt an einem guten Punkt.“
Content: SV Sandhausen vom 20.11.2025
Foto: Brück
Ausschreitungen in Homburg
Der Gast aus Sandhausen führt zur Pause durch Schulz
Beim FC 08 Homburg gibt's gegenüber dem enttäuschenden Auftritt bei Bayern Alzenau (1:1) nur einen Wechsel. Kapitän Ristl kehrt ins Team zurück, dafür fehlt Goncalves komplett im Kader.
Zwei Wechsel, Verletzungen geschuldet, beim Gast aus Sandhausen. Halbauer verletzte sich beim Spiel gegen Freiberg (1:0), Wimmer unter der Woche im Training. Beide stehen, zumindest heute, nicht zur Verfügung. Neu in die erste Elf rücken Wagner und Zahnen.
Schiedsrichter der heutigen Partie war Martin Wille. Die erste Möglichkeit erarbeitete sich der Gast in der 7.Minute durch Kolbe. Der scheiterte jedoch auf der linken Seite an Gelt, der den Winkel geschickt verkürzte.
Führung für den SVS durch Schulz
Das hatte sich ein wenig angedeutet. Der nächste Angriff der Gäste (8.Minute) rollte Richtung Homburger Tor und die Abwehr der Saarländer bekam die Situation nicht geklärt. Am Ende drückte Schulz die Kugel über die Linie.
Chance für die Hausherren zum Ausgleich in der 14.Minute. SVS-Keeper Schneller hatte gepatzt und den Ball Gouras genau in den Fuß gespielt. Der schloss zwar schnell ab, der Ball verfehlte aber das Tor. Insgesamt wurde es hier ruppiger. So sah Homburgs Ristl in der 15.Minute gelb, nachdem er gegenüber Mamutovic doch überhaupt eingestiegen war.
Den nächsten Torschuss (21.) konnte der Gast für sich verbuchen. Kolbe hatte es aus der Distanz probiert. Knapp am Tor vorbei.
Insgesamt erlebten die Fans ein intensives Spiel, geprägt von sehr harten Zweikämpfen. Die spielerische Linie und auch Torchancen blieben auf der Strecke. So hatte dann auch Mendler für Homburg erst in der 42.Minute die nächste Schusschance. Der zog von halbrechts an, knapp am Tor vorbei. Die Beziehung zwischen Schiedsrichter Wilke und den einheimischen Fans wurde auch mit zunehmender Spieldauer nicht besser. Im wieder wurde auf Entscheidungen mit "Nettigkeiten" reagiert.
So ging es schließlich mit einer 1:0 Führung für den Drittligaabsteiger in die Pause.
Kaum war der Halbzeitpfiff ertönt, stürmten Sandhäuser Flitzer den Platz und rannten mit Vollgas Richtung Heimblock. Auslöser war das Zeigen eines gestohlenen "Sandhausen Banners" im Heimblock. So gingen dann beide Fanseiten aufeinander los und die Fäuste flogen. Der Ordnungsdienst war schon beim Überklettern der Zäine nicht im Bilde. Die Polizei war allerdings ohnehin schon vor Ort und konnte dazwischen gehen.
Defensive des SV Sandhausen hält
Mit dem letzten Aufgebot weitere drei Punkte eingefahren
Wechsel mit Wiederanpfiff auf beiden Seiten. Bei den Gastgebern kamen vor 1.575 Zuschauern Schumann und Joachims für Kober und Baum. Beim Gast ersetzte Zikora nun Akmestanli. Auch für Testroet war die Partie angeschlagen in der 50.Minute beendet. Für ihn nun Outman neu im Spiel. In der 58. Minute wurde es nach einer Homburger Ecke vor dem Sandhäuser Tor gefährlich. Chance vertan.
Das Spiel wirkte auch nach gut einer Stunde recht zerfahren. Jörg kam auf Seiten der Saarländer in der 62.Minute für Mata. Doppelchance für die Grün-Weißen in der 64.Minute. Der eingewechselte Jörg setzte von rechts und kurzer Distanz den Ball an die Latte, den Abpraller und den daraus resultierenden Kopfball rettete Schulz vor der Linie. Ab der 70.Minute war bei den Gästen de Meester für Mamutovic auf dem Platz. Eine Möglichkeit, diesmal durch Herrmann für Sandhausen, verpuffte (72.). Für Zahnen war die Begegnung in der 73.Minute, nach Foul an Jörg, beendet. Gelb-rote Karte und Überzahl für die Saarländer.
Abschluss aus gut 20m durch Joachims. Schneller im Tor des SVS zur Stelle (75.). Erneuter Wechsel beim FCH. Für Petermann war nun Suljic dabei. Die Gastgeber blieben bemüht, hatten wohl in allen statistischen Werten Vorteile, aber der Treffer fehlte.
Die letzten fünf Minuten waren angebrochen. In der 86.min noch ein letzter Tausch bei Homburg. Qenaj kam für Mendler. Schreckmomemt für Sandhausen und Sorge um Keeper Schneller. Der blieb nach einem Duell mit Suljic liegen, musste behandelt werden. Entwarnung. Es ging weiter für Schneller.
Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten. Letzter Wechsel SVS. Bürkle kam für Herrmann (93.). Abpfiff im Waldstadion!
Fazit:
Am Ende gewinnt in Homburg mit dem SV Sandhausen ein Team, welches aufopferungsvoll verteidigte und auch in Unterzahl die Null hielt. Den FCH mag es trösten, dass man statistisch in allen Bereichen Vorteile hatte.
Content: Michael Kaiser vom 15.11.2025
Fotos: Brück
"Auch gegen Homburg zeigen, was wir erarbeitet haben!“
Vorbericht zum Spiel beim FC 08 Homburg Mit einer Serie von drei Siegen geht es für die Mannschaft des SV Sandhausen am Wochenende ins Saarland: Am Samstag, den 15. November, trifft das Team von Chefcoach Olaf Janßen auf den FC 08 Homburg, die Partie startet um 14 Uhr.
Im Interview vor der Partie spricht der Coach über den vergangenen Heimsieg, Personalsituation und die den Gegner.
Olaf Janssen über…
… die letzte Partie: „Das ist genau die DNA, die wir uns in Sandhausen vorstellen. Eine Mannschaft, bei der jeder im Stadion merkt, dass sie mit Leidenschaft, Einsatz und einem unbedingten Siegeswillen spielt, wo jeder für den anderen da ist. Ich glaube, das war zu hundert Prozent so.“
… Defensivstabilität und Liebe zum Verteidigen: „Es ist ein Unterschied, ob ich verteidigen muss oder ob ich es liebe zu verteidigen. Das ist unser Ziel und da hat die Mannschaft große Schritte gemacht. Das erkennt man auch an unseren Torchancen: Diese entstehen in einem höheren Prozentsatz nach Ballgewinn als durch Ballbesitz, weil der Gegner einfach ungeordnet ist, wenn wir den Ball erobern. Man hat das Gefühl, dass die Defensivarbeit keine Last ist, sondern dass wir es gerne tun. Wenn die Mannschaft in der Art und Weise den Tabellenführer schlägt, war das ein Mosaikstein, der umgefallen ist. Das hat richtig Spaß gemacht.“
… den kommenden Gegner Homburg: „Homburg ist eine Mannschaft, die mit erfahrenen und guten Spielern gespickt ist, die in der Offensive Gefahr ausstrahlt. Wir werden in dem Spiel mindestens so gefordert wie in der letzten Woche. Die Jungs werden mit allem versuchen, das zu verteidigen, was sie sich erarbeitet haben. Wir haben gezeigt, wie stabil wir verteidigen können, wie eklig wir für einen Gegner sein können. Nach vorne haben wir auch gezeigt, dass wir genug Qualitäten haben, um gefährlich zu werden. Das wollen wir auf den Platz bringen. Es wird ein Spiel auf Augenhöhe. Trotz der personellen Situation gehen wir mit viel Selbstvertrauen ins Spiel! Wir wollen auch in Homburg zeigen, was wir in den letzten Wochen erarbeitet haben.“
… das Personal:
"Wir haben mit Leon Ampadu, Melvin Ramusovic, Denis Pfaffenrot und Jannik Graf unsere Langzeitverletzten. Gestern ist im Training Bene Wimmer dazugekommen, der sich einen doppelten Bänderriss im Knöchel zugezogen hat. Ken Gipson hat eine Kopfverletzung, ein ganz dick geschwollenes Auge, da müssen wir erst mal bis nächste Woche abwarten. Robin Krauße ist leicht muskulär verletzt, da hoffen wir, dass er in der nächsten Woche irgendwann dazustoßen kann. Phil Halbauer ist mit der fünften Gelben Karte gesperrt. Wir haben noch zwölf Feldspieler, das ist schon ein Brett. Wir füllen das mit unseren U19-Spielern auf. Sie trainieren regelmäßig bei uns mit, deshalb habe ich keine Angst, sie reinzuschmeißen.“
… Umgang mit der Vielzahl an Ausfällen: „Vielleicht kommen nächste Woche wieder drei zurück. Natürlich weiß jetzt jeder, es kommt auf mich an. Es braucht genau diese Mentalität, die Jungs müssen über den Punkt rausgehen. Auch wenn sie Krämpfe haben und ihnen etwas wehtut, müssen sie auf die Zähne beißen und alles für den Erfolg tun. Wir wollen nicht bemitleidet werden, dafür sind wir nicht da! Wir wollen in solchen Momenten zeigen, dass wir zusammenstehen. Wir wollen unser Herz auf dem Platz lassen, unsere DNA zeigen und nicht jammern, sondern Zuversicht ausstrahlen aufgrund der letzten Wochen und der Art und Weise, wie wir aufgetreten sind.“
… die letzten Spiele bis Weihnachten: „Diese letzten Spiele sehen wir in einem Paket. Nach Homburg spielen wir beim FSV Frankfurt. Dann kommen die Kickers, dann müssen wir am letzten Spieltag nach Kassel. Wir wollten ab Freiberg bis Weihnachten die maximale Punktzahl holen, um dann zumindest in so einer Distanz zur Spitze zu sein, wie wir sie jetzt mit sechs, sieben Punkten haben. Dann haben wir in der Rückrunde noch etwas richtig Schönes in der Hand.
Content: SV Sandhausen vom 13.11.2025
Foto: Meyer
Stabilisierte Sandhäuser fordern Ligaprimus
Im ersten Abschnitt keine Treffer am Hardtwald
Gegenüber dem Auswärtserfolg bei Schott Mainz änderte Olaf Janßen seine Mannschaft nur auf einer Position. Inaler kehrte in Team zurück, Krauße fehlte komplett im Kader
Drei Wechsel bei den Gästen in der Startformation gegenüber dem 1:1 der Vorwoche gegen Barockstadt Fulda. Petö, Grobelnik und Hetemaj durften ran, während Schmidt, Zie und Valpoort zunächst auf der Bank Platz nehmen mussten.
In der ersten halben Stunde lieferten sich die beiden Mannschaften eine intensive Partie, wobei größere Chancen Mangelware blieben. Die Defensiven standen gut und die Gäste hatten lediglich in der 8.Minute mit einem Flachschuss von Köhl aus der Distanz die einzige nennenswerte Möglichkeit. Der Ball ging am linken Pfosten vorbei.
Verletzungsbedingter Wechsel bei den Gästen in der 24.Minute. Engel kam für Ballo in die Begegnung.
Danach wurde der SVS stärker, doch nach einem starken Solo von Mamutovic kam Torjäger Testroet im Strafraum nicht richtig an den Ball (34.) und nur wenig später klärte Freibergs Torwart Grawe.
Auch in Folge blieb es bei intensiven Duellen, ohne jedoch die Großchancen zu erleben. Nach zwei Minuten Nachspiel ging es torlos in die Kabinen.
Auf der letzten Rille zum 3.Erfolg in Serie
Elfmeter Testroet reicht, SVS bezwingt Tabellenführer Freiberg
Vor 2.461 Fans ging es für beide Teams personell zunächst unverändert weiter.
Testroet mit dem Elfer zur Führung
Nach einem schnellen Gegenzug wurde Mamutovic kurz hinter der Strafraumlinie zu Fall gebracht und Testroet verwandelte den unstrittigen Strafstoß mit einem Schuss ins linke Eck zum 1:0 (50).
Die Führung verlieh Sandhausen neue Energie und verunsicherte den Spitzenreiter. Doppelter Wechsel bei den Gästen in der 54.Minute. Für Adigo und Laupheimer waren beim Tabellenführer nun Zie und Lokaj mit dabei.
Halbauer hatte in der 68. Minute das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte jedoch im Eins-zu-Eins knapp an Torwart Grawe. Zwei Minuten später hatten die Hausherren allerdings Glück, dass Torwart Schneller gegen Freibergs Spielmacher Kehl-Gomez stark reagierte. Das hätte eigentlich der Ausgleich sein müssen.
Auch die Hausherren, unverändert personell gebeutelt, wechselten nun. Die 77.Minute lief und Halbauer ging raus. Neu dabei war nun Gipson. Wechsel auch beim SGV in der 79.Minute. Petö ging runter, neu dabei Selitaj. Bei Sandhausen musste der vor drei Minuten eingewechselte Gipson wieder verletzt raus, neu dabei Wagner.
In Folge war aber der SV Sandhausen dem 2:0 näher als die Freiberger dem Ausgleich. So konnte SGV-Schlussmann Grawe einen fulminanten Schuss von Testroet fünf Minuten vor Schluss gerade noch so zur Ecke abwehren. Die letzten fünf Minuten liefen und Sandhausen nahm etwas Zeit von der Uhr. Letzter Wechsel beim SVS in der 90.Minute. Outman löste für wenige Minuten Mamutovic ab. Die Nachspielzeit sollte fünf Minuten dauern.
Am Ende stand ein hart erkämpfter, aber verdienter Sieg, der dritte Erfolg in Serie für Sandhausen.
Content: Michael Kaiser vom 08.11.2025
Fotos: Daniel Meyer
"Wir verlangen Woche für Woche Vollgas-Mentalität!“
Vorbericht zum Heimspiel gegen SGV Freiberg Der SV Sandhausen empfängt den Tabellenführer auf heimischem Rasen: Am Samstag, den 8. November, kämpfen die Schwarz-Weißen ab 14 Uhr um drei Punkte.
Cheftrainer Olaf Janßen spricht vor der Partie über die Entwicklung der letzten Spiele, die Situation des Tabellenführers und die anstehende Partie.
Olaf Janssen über…
… die Stimmung: „Die Stimmung ist gut. Aus den letzten sieben Spielen haben wir 14 Punkte geholt – das war nötig und gibt uns Rückenwind. Wir freuen uns auf Samstag.“
… den eigenen Fokus: „Ohne die Grundlagen Bereitschaft, Gier und Wille greifen weder Taktik noch Entwicklung. Wir verlangen Vollgas-Mentalität von den Jungs. Das muss Woche für Woche für unsere Zuschauer sichtbar sein. Wo in manchen Spielen Grundlagen gefehlt haben, sind wir intern hart ins Gericht gegangen. Am Ende wollen wir gemeinsam nach dem Abpfiff eines jeden Spiels jubeln.“
… den Tabellenführer: „Freiberg ist individuell stark besetzt. Sie haben die stärkste Abwehr der Liga, darauf bauen sie auf. Im Aufbau sind sie variabel: oft Viererkette, situativ mit abkippendem Sechser zur Dreierkette. Offensiv stehen sie häufig mit vier bis fünf Spielern hoch auf der letzten Linie und bringen viel Torgefahr mit.“
… die Situation des kommenden Gegners: „Ich erwarte den Spitzenreiter in Bestform am Hardtwald. Freiberg steht zu Recht oben. Auch wenn zuletzt weniger Punkte geholt wurden, waren die Spiele knapp. Einen echten Leistungseinbruch sehe ich nicht. Viele Spiele waren eng, die Mannschaft hat erst zweimal verloren. Kehl-Gomez ist ihr Denker und Lenker, seine Sperre hat ihnen wehgetan. Unabhängig vom Ergebnis am Samstag bleiben sie Erster.“
… das Personal: „Die üblichen Verdächtigen fehlen weiterhin, ansonsten sind alle an Bord.“
… die Entwicklung seit Barockstadt: „Nach dem Spiel in Fulda haben wir Inhalte und Trainingsabläufe angepasst. Wir sind gefestigter und klarer in dem, was wir auf den Platz bringen wollen.“
... die Trainingsschwerpunkte: „Wir haben zuletzt brutal an Intensität und Fitness gearbeitet. Jede Einheit ist klar strukturiert, Inhalte werden wiederholt, besprochen und analysiert. Jede Sekunde im Spiel wird von der Fitness beeinflusst.“
… die Zielsetzung bis Weihnachten: „Der Abschnitt bis zur Winterpause zeigt, was in dieser Saison möglich ist. Die Konstellation mit starken Gegnern passt – das sind super Spiele. Wir haben uns das Ziel gesetzt, bis Weihnachten die maximal mögliche Punktzahl zu holen und uns dann neu zu justieren.“
Content: SV Sandhausen vom 06.11.2025
Foto: Brück
"Alles ausblenden und auf uns fokussieren“
Vorbericht zum Spiel gegen Schott Mainz
Mit einem Heimsieg im Rücken reist der SV Sandhausen am Wochenende in die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt: Am Samstag, den 1. November, will das Team von Chefcoach Olaf Janßen beim TSV Schott Mainz den nächsten Sieg einfahren, los geht es um 14 Uhr.
Gemeinsam für die Krebsforschung
Beim gemeinsamen Aktionstag von Schott Mainz und dem SVS werden am Spieltag Becherspenden und Lose vor Ort gesammelt. Zu gewinnen gibt es unter anderem Trikots und VIP-Karten. Die Erlöse kommen dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg zugute.
Im Interview vor der Partie spricht der Coach über den vergangenen Heimsieg, die Einbindung der U19-Spieler und die Partie beim Tabellenschlusslicht.
Olaf Janssen über…
… die letzte Partie: Am vergangenen Wochenende haben wir in der Art und Weise des Verteidigens einen großen Schritt gemacht: kompakt, mit geringen Abständen, gemeinschaftlich die Box verteidigt. Der Gegner hatte gefühlt keinen Abschluss. Beim eigenen Ballbesitz war ich jedoch gar nicht einverstanden – das ist dann auch Kopfsache.
… die Gegneranalyse zu Schott Mainz: Uns erwartet eine Mannschaft, die auf dem gewohnten Kunstrasen schnell spielen möchte, bei gegnerischem Ballbesitz Druck ausübt und ein vernünftiges Umschaltspiel mit dynamischen Spielern hat. Angesichts ihrer Situation ist mit maximaler Energie und Leidenschaft des Gegners zu rechnen, sie werden uns quälen wollen.
… die Marschroute gegen Mainz: Wir haben in der Woche auf Kunstrasen trainiert, um uns auf den Platz vorzubereiten. Am Samstag blenden wir alles aus – Tabellenstand, Umstände, Vergangenes und Zukünftiges. Wir sind im Hier und Jetzt, fokussieren uns komplett auf unsere Leistung und wollen die drei Punkte holen.
… die Herangehensweise als Trainer: Ich reflektiere, was war, und analysiere, was kommt. Der Job hier ist herausfordernd, macht aber großen Spaß. Es ging darum, ein Fundament zu gießen und Stabilität zu entwickeln – mit und gegen den Ball. Wir fokussieren uns aktuell immer stärker auf unsere Prinzipien und Skills. Den Gegner stellen wir vor, entscheidend ist jedoch, was wir machen: mit Leidenschaft und Überzeugung unser Spiel auf den Platz bringen, unabhängig vom Gegner.
… das Personal: Yannick Osee hat sich im Spiel gegen Alzenau das vordere Syndesmoseband gerissen und fällt voraussichtlich rund drei Monate aus. Es ist die achte schwere Operation in den letzten vier Monaten. Muskelverletzungen haben wir dank angepasster Belastung gut im Griff. Die vielen Unfälle sind jedoch bitter! Ansonsten gibt es keine Updates.
… U19-Einbindung: Viele U19-Spieler trainieren regelmäßig bei uns, einige standen im Kader und haben bereits Minuten gesammelt. Gleichzeitig ist ihre Entwicklung zentral – nur bei uns zu trainieren und keine Spielpraxis zu bekommen, wäre das Schlechteste. Deshalb entscheiden wir bewusst: Manchmal ist ein Einsatz in der U19-Bundesliga wichtiger als ein Bankplatz bei uns. Die Verzahnung ist eng. Bleiben wir auf diesem Weg, werden wir in der Zukunft sichtbare Erträge sehen.
Content: SV Sandhausen vom 30.10.2025
Foto: Brück
"Schütteln und gemeinsam wieder aufstehen!“
Vorbericht zum Heimspiel gegen Mainz 05 II Für den SV Sandhausen steht am Wochenende das Duell mit dem Tabellendritten der Regionalliga Südwest an: Am Samstag, den 18. Oktober, gastiert der 1. FSV Mainz 05 II in der Kurpfalz. Die Partie startet wie gewohnt um 14 Uhr. Cheftrainer Olaf Janßen spricht vor der Partie im Interview über das Remis in Fulda, die Trainingswoche und das Duell gegen die Zweitvertretung aus der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt.
Olaf Janssen über…
… die Partie in Fulda: Nach dem letzten Spiel war uns allen klar, dass die Leistung nicht unserem Anspruch entsprach. Am Samstag war das nicht die Art Fußball, die wir spielen wollen. Ich will nicht sagen, dass wir den Ball misshandelt haben, aber es war nah dran. Das darf nicht sein. Und da kam schon so ein innerer Ruf: „Coach, hilf uns.“
… die Trainingswoche: Wir haben intensiv daran gearbeitet, aus dem Tal herauszukommen und wieder Schritte nach vorn zu machen. Diese Trainingswoche war deshalb eine ganz besondere. Ich habe mir auch noch einmal viele Szenen aus der Vorbereitung angesehen. Dann haben wir die Woche klar strukturiert: einen Tag Ballbesitz, einen Tag gegen den Ball, einen Tag Standards. Wir haben die Inhalte in kleinen Gruppen analysiert, gemeinsam erarbeitet, was unser Spiel ausmachen soll, wie wir wirken wollen, welche Attribute sichtbar sein sollen. Diese Themen sind dann konsequent in jedes Training eingeflossen. Es fühlte sich an, als wären wir 24 Stunden am Tag zusammen gewesen. Aber das war wichtig – und es fühlt sich jetzt richtig gut an, die Jungs haben es klasse gemacht. Vor allem, weil vieles aus der Mannschaft selbst kam und nicht, weil ich etwas an die Tafel geschrieben habe. Jetzt geht es darum, dieses Gefühl mit ins Spiel zu nehmen und das, was zu unserer DNA gehört, auch sichtbar auf den Platz zu bringen – unabhängig davon, wie der Spielverlauf ist. Ich wollte, dass wir alles auf null stellen, uns schütteln und gemeinsam wieder aufstehen.
Das war eine intensive, aber auch gute Woche. Wir arbeiten jetzt schon eine Weile zusammen, und das war ein starkes Zeichen. Natürlich bekommst du für gute Trainingsarbeit keine Punkte, aber es geht um die Haltung.
…mögliche Änderungen: Ich kann ja nicht sehenden Auges ins Verderben laufen. Wenn ich die Überzeugung verloren hätte, hätte ich etwas verändert. Aber ich sehe, was wir haben und was möglich ist. Wir mussten mit einigen unvorhergesehenen Widrigkeiten umgehen – das schmerzt, vor allem, wenn Leistungsträger ausfallen. Dennoch ist das, was wir aktuell herausholen, schlicht zu wenig. Doch auch in Spielen, in denen uns viele gefehlt haben – etwa gegen Offenbach oder Großaspach – hat die Mannschaft gezeigt, was sie kann. Deshalb liegt es jetzt an mir, die richtigen Knöpfe zu finden, damit sie wieder in die Spur kommen. Diese Woche hat mir mit den vielen Gesprächen und der Haltung der Jungs ein sehr positives Gefühl gegeben. Ich habe kein Bedürfnis, am System oder an der Spielidee etwas zu ändern. Es geht um die Ausführung – und die war zuletzt einfach nicht gut genug.
… das Personal gegen Mainz: Die einzige Veränderung ist Jahn Herrmann, der nach seiner muskulären Verletzung wieder zurück im Mannschaftstraining ist. Ansonsten haben wir den gleichen Stand: Leon Ampadu, Melvin Ramusovic, Denis Pfaffenrot und Jannik Graf werden uns in diesem Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen.
… den Gast aus Mainz: Eine sehr spannende Mannschaft. Ihre Spielanlage im Ballbesitz ähnelt in vielen Punkten unserer. Sie machen das gut und stehen völlig zu Recht oben. Defensiv werden sie uns fordern – sie pressen über den ganzen Platz, kommen aggressiv nach vorn. Da dürfen wir uns gern an Großaspach erinnern, das wird ähnlich intensiv. Am Samstag wird sich zeigen, ob wir unsere Prinzipien wirklich verinnerlicht haben. Dafür brauchen wir eine richtig starke Leistung mit allem, was dazugehört. Aber ich freue mich auf dieses Spiel – genau solche Aufgaben machen unseren Job so interessant.
… die Sandhäuser Kerwe: Wir sind der Einladung unserer Fans gefolgt und geschlossen hingegangen. Nach dem Regenerationstraining am Sonntagmorgen sind wir gemeinsam zu Fuß rübergelaufen. Wir waren über zwei Stunden dort, zusammen mit unseren Fans – das war richtig schön. Die Unterstützung ist unglaublich. Die Fans sagen klar: „Das ist unsere Mannschaft, die schaffen das.“ Das ist bemerkenswert, gerade wenn man bedenkt, was sie in den letzten Jahren durchgemacht haben. Trotz des schwierigen Starts spürt man eine besondere Verbindung. Das zeigt, was für ein besonderer Verein das hier ist. Und das tut in so einer Phase sehr gut.
Content: SV Sandhausen vom 17.10.2025
Foto: Brück
Sandhausen reist in die Barockstadt
Vorbericht zum Spiel in Fulda
Der SV Sandhausen gastiert am Wochenende in Osthessen: Am Samstag, den 11. Oktober, misst sich das Team von Chefcoach Olaf Janßen mit der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz, los geht es um 14 Uhr. Über die Heimniederlage, deren Aufarbeitung und die kommende Partie spricht der Coach im Interview vor der Partie.
Olaf Janssen über…
… die letzte Partie: Der Start lief super für uns, doch mit dem Anpfiff nach unserem Tor änderte sich dies völlig: Die Sorglosigkeit in manchen Situationen war erschreckend. Besonders nach dem bisherigen Weg, den wir gemeinsam gegangen sind, war es ein Tiefschlag. Das muss klar so benannt werden, auch vor und mit der Mannschaft.
… die Aufarbeitung der Heimniederlage: Es hilft nur, sich den Schmerz anzutun und sich die Szenen anzuschauen, um die Problemstellen identifizieren zu können – notfalls auch in Zeitlupe. Gleichzeitig muss man sich die Frage stellen, wie es sein kann, dass man nach zwei so guten Auftritten ein solches Spiel hinlegt. Mögliche Gründe sind das Verhalten, das an den Tag gelegt wird und die Sorglosigkeit. Gegenüber den Jungs ist es wichtig, die Gründe klar zu benennen. Meine Aufgabe als Trainer ist es dann, ihnen Wege aufzuzeigen, wie sie diese Problemstellen beheben können, sodass wir sie in Fulda abstellen können. Mir fallen zurzeit nicht viele unserer Spieler ein, die Gier, Galligkeit, Konzentration, Einstellung und Leidenschaft zu 100 % an den Tag legen, obwohl dies in den letzten Spielen durchaus der Fall war. Nach unserer Trainingswoche gehe ich davon aus, dass bei dem nächsten Spiel eine weitaus leidenschaftlichere Mannschaft auf dem Feld stehen wird. Doch am Ende hängt es von den elf Jungs auf dem Platz ab, der Ball liegt bei ihnen.
… das Personal im Auswärtsspiel: Wir haben derzeit mit Jannik Graf (Riss des Außenmeniskus), Dennis Pfaffenrot (Mittelfußfraktur), David Zimmer (Bänderriss) und Melvin Ramusovic (Sprunggelenks-Probleme) und Leon Ampadu (Knieverletzung) fünf Langzeitausfälle. Hinzu kommt Jahn Herrmann, er wird hoffentlich ab Dienstag wieder am Mannschaftstraining teilnehmen.
… die SG Barockstadt: Fulda hat deutlich weniger Gegentreffer kassiert als wir. Uns erwartet daher ein sehr kompakter Gegner, der es uns schwer machen wird, Torchancen herauszuspielen. Das bedeutet für uns, dass wir einen guten Zugriff brauchen.
Content: SV Sandhausen vom 09.10.2025
Foto: Brück
"Mit Mut und Überzeugung gegen den nächsten Brocken!“
Vorbericht zum Heimspiel gegen Steinbach Haiger
Nach zuletzt zwei Siegen in Folge geht der SV Sandhausen zuversichtlich in das kommende Heimspiel. Gegner in der Kurpfalz ist der TSV Steinbach Haiger. Die Partie gegen den Tabellenzweiten startet am Sonntag, den 5. Oktober, um 14 Uhr.
Am Tag nach dem Auswärtssieg spricht Cheftrainer Olaf Janßen im Interview über die Wirkung der Siege, die personellen Ausfälle und den Gegner aus Steinbach.
Olaf Janssen über…
… den Sieg in Großaspach: Es war mit Abstand unser bestes Spiel gegen den Ball, gegen die beste Ballbesitzmannschaft der Liga. Sie hatten Probleme, Lösungen zu finden, kamen in der ersten Hälfte kaum zu Abschlüssen. Dazu waren Anpassungen und ein guter Matchplan nötig. Den haben die Jungs 1:1 auf den Platz gebracht, müssen aber mehr Tore machen. Jeder war in jedem Zweikampf voll da. Auch die Unterstützung von unseren Fans war wieder super, Hut ab!
… die Wirkung der beiden Siege in Folge: Da hat das Freitagsspiel, in dem die Jungs unter viel Druck unsere DNA auf den Platz gebracht haben, eine Menge bewirkt. Das gibt uns Mut und Überzeugung, uns mit dem Ball zu entwickeln. Dabei ist jedoch die Reihenfolge wichtig, denn wir haben gesehen: Wenn wir nicht so verteidigen, sind wir mit dem Ball noch nicht stark genug, dem Gegner einen mehr reinzuhauen.
… das Personal gegen Steinbach: Hier gibt es weniger gute Nachrichten: Leon Ampadu, Melvin Ramusovic, Denis Pfaffenrot und Jannik Graf werden uns in diesem Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen. Jannik benötigt nach der Meniskusverletzung mehr Zeit, ebenso wie Denis. Bei Leon und Melvin hat die konservative Behandlung nicht angeschlagen. David Zimmer (Bänderriss) fällt weiterhin aus, bei Jahn Herrmann (muskuläre Verletzung) müssen wir das kommende Spiel abwarten.
… die Abseitsentscheidungen: Es waren sicher keine deutlichen Aktionen, aber aus meiner Sicht ohne kalibrierte Linie, korrekt. Aber klar ist auch: In einer Liga ohne Videobeweis muss ich als Trainer oder Mannschaft mit solch knappen Entscheidungen auskommen, egal in welche Richtung sie fallen. Es ist Teil des Spiels, dass der Schiedsrichter auch mal danebenliegen kann.
… den Gegner: Steinbach ist der nächste Brocken. Sie spielen seit vielen Jahren in dieser Liga eine gute Rolle, der Verein ist in sich gewachsen. Nach zehn Spieltagen steht ein Team nicht ohne Grund auf Platz 2. Sie verfolgen eine andere, aber ebenso gefährliche Philosophie wie Großaspach. Steinbach macht einen sehr abgezockten, robusten und erwachsenen Eindruck, sie bleiben cool, wenn sie zeitweise dem Ball hinterherlaufen müssen. Das Team verteidigt das Tor sehr klar und aggressiv, nach vorn schaltet es schnell um und geht auf den zweiten Ball.
Content: SV Sandhausen vom 02.10.2025
Foto: HettiPicture
"Eine richtige Prüfung!“
Vorbericht zum Spiel in Großaspach
Der SV Sandhausen reist in der Englischen Woche in die Fremde: Am Mittwochabend, den 1. Oktober, treffen die Schwarz-Weißen auf die SG Sonnenhof Großaspach, der Ball rollt ab 19 Uhr.
Über den Heimsieg, die Personalsituation sowie den Gegner spricht Chefcoach Olaf Janßen in der Medienrunde vor der Partie.
Olaf Janssen über…
… die letzte Partie: Es war eine besondere Woche mit vielen intensiven Gesprächen. Dass wir es nach diesem Rückstand gemeinsam drehen, als Team zurückkommen, ist hervorragend. Das sieht man an unseren Einwechselspielern, die großen Anteil daran hatten, ebenso wie an unserem Kapitän, der maßgeblich beteiligt war. Danach gemeinsam zu feiern, fühlt sich gut an und zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Art zu verteidigen, wie wir es in der zweiten Halbzeit gemacht haben, wird auch in Zukunft der Schlüssel sein.
… die Stimmung im Stadion: Als wir zum Aufwärmen oder aus der Halbzeit gekommen sind, war die Unterstützung hervorragend. Die Fans waren permanent für uns da. Dass wir den Fans dann etwas zurückgeben konnten, war klasse. Wir sind bereit, alles zu geben – die Aussage erhält durch solche Momente Glaubwürdigkeit.
… die Änderungen gegen Offenbach: Wir haben einen Mann mehr in den Spielaufbau genommen, das gab den Jungs mehr Zeit und Ruhe. Gleichzeitig haben wir eine Struktur gefunden, mit drei Zehnern nicht nur den Ball in der Abwehr hin und herzuschieben. Das sind handwerkliche Korrekturen, die uns von der Grundlage des Verteidigens nicht entbinden.
… die Englische Woche: Die Englische Woche wird kein Hindernis sein, sie fällt mit Freitag, Mittwoch und Sonntag günstig. Die Jungs hatten nach dem Training am Samstag 48 Stunden frei und sind erholt.
… das Personal im Auswärtsspiel: Wir haben derzeit vier Langzeitausfälle mit Jannik Graf (Riss des Außenmeniskus), Dennis Pfaffenrot (Mittelfußfraktur), David Zimmer (Bänderriss) und Melvin Ramusovic (Sprunggelenks-Probleme). Hinzu kommen Jahn Herrmann und Maxi Wagner, die gegen Offenbach mit muskulären Problemen ausgewechselt werden mussten und für Mittwoch fraglich sind. Wir warten bei beiden die genauen Diagnosen ab.
... Großaspach: Die Mannschaft ist gewachsen, verfolgt einen klaren Plan. Das ziehen die gnadenlos durch. Bei einer sehr guten Leistung haben sie durch Unentschieden viele Punkte unverdient liegen lassen. Die Partie wird eine richtige Prüfung für uns. Wenn wir die bestehen, wird es uns einen riesigen Schub geben.
… die kommenden Wochen mit starken Gegnern: In dieser sehr ausgeglichenen Liga ist es fast völlig egal, gegen wen du spielst. Es ist alles extrem eng zusammen. Du musst deine PS auf die Straße bringen. Wenn wir uns Schritt für Schritt entwickeln und besser verteidigen, werden es die Teams schwer haben, gegen uns zu gewinnen.
Content: SV Sandhausen vom 29.09.2025
Foto: Brück
Mächtig Druck auf beiden Seiten
Die Kickers führen zur Pause mit 3:1
Einige Bewegung in den Startformationen der beiden Teams. SVS-Coach Olaf Janßen nimmt gegenüber dem 1:3 in Trier drei Änderungen vor. Für Osee, Inaler und Zahnen Martinez starten Wimmer, Tarnat und Gipson.
Kickers Trainer Kristian Glibo wechselt nach der 2:5 Heimpleite gegen Freiberg, kräftig, genau auf sechs Positionen, durch. Rossmann, Mustafa, Barry, Wachs, Breitenbach und Moreno Giesel beginnen, während Borsum, Knothe, Arh Cesen, Stellwagen, Skolik und Karada zunächst auf der Bank Platz nehmen.
Blitzstart SVS durch Wagner
Das ging zügig. Keine fünf Minuten gespielt in Sandhausen und der SV Sandhausen führte. Der SVS erwischte die Gäste zunächst auf dem falschen Fuß. Über rechts ging es zu einfach für Sandhausen. Testroet bediente von außen Wagner, der den Ball aus kurzer Distanz kompromisslos versenkte (5.).
Der OFC wenig beeindruckt. Ünlücifci verpasste die schnelle Antwort aus aussichtsreicher Position (7.). Das Spiel hatte ordentlich Tempo. Testroet versuchte es akrobatisch, Barry wiederum scheiterte auf der gegenüberliegenden Seite an Schneller (8.).
Ausgleich für die Kickers durch Wachs
In der 13.Minute glichen die Gäste aber dann doch aus. Moreno ließ seinen Gegenspieler stehen, hatte das Auge für Wachs, der aus rund zwölf Metern humorlos das 1:1 markierte. Das nächste Mal gefährlich wurde es in der 27. Minute vor dem Tor der Gäste. Testroet scheiterte im Nachschuss gegen Brinkies, der zuvor bereits gegen Wagner mit der Faust zur Stelle war. Danach nahm sich die Partie eine kleine Auszeit.
Berlinski bringt Kickers in Führung
In der Schlussphase des ersten Durchgangs zog Offenbach das Tempo noch einmal an - zu schnell für die Gastgeber. Nach Pingpong im Strafraum der Gastgeber drehte Berlinksi die Begegnung (43.).
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten
Treffer Barry in der Crunchtime
Barry konnte in der Nachspielzeit mit einem abgefälschten Schuss sogar noch auf 3:1 stellen. Bitter für die Gastgeber, in Summe dann doch einen Treffer zu hoch.
Halbzeit in Sandhausen!
Wilder Ritt in der zweiten Halbzeit
Testroet (2x) und Tarnat stellen das Spiel auf den Kopf
Nach dem Seitenwechsel drehte sich das Spiel komplett. Sandhausen kam schnell zum Anschluss.
Hoffnung, 2:3, durch Testroets Treffer
Testroet schob nach Kopfballablage von Mamutovic souverän ein (49.). Das Spiel hatte nun eine andere Dynamik, die Kurpfälzer durchgehend am Drücker.
Ausgleich durch Tarnat
Acht Minuten nach dem Anschluss, 57., der Rückpass von Inaler zu Tarnat. Der netzte den Ball Kugel zum 3:3 ein. Nun waren plötzlich die Hessen gefordert, kamen auch wieder mit einigem Schwung in die letzte halbe Stunde Spielzeit. Heißt, Offenbach verdaute den Rückschlag recht gut, war nach dem Ausgleich zunächst das bessere Team. Karada (62.), Breitenbach (65.) und Moreno (68.) hatten ihre Momente, brachten die Kugel aber nicht im Gehäuse der Gastgeber unter.
Diese wurden in der Schlussphase noch einmal zwingender. Testroet verpasste eine Viertelstunde vor dem Ende seinen zweiten Treffer, weil Brinkies stark reagierte.
Entscheidung durch Geburtstagskind Testroet
In der 83. Minute war es dann doch soweit. Möglicherweise sollte dieser Moment zum Brustlöser dieser Runde werden. Das 4:3 glich sehr stark dem Anschlusstreffer kurz nach der Pause. Dieses Mal war es nur Inaler, der Sandhausens mit Abstand zuverlässigsten Torschützen bediente. Testroet blieb aus wenigen Metern erneut abgeklärt und ließ das Stadion am Hardtwald mit seinem Siegtreffer emotional völlig durchdrehen.
Abpfiff in Sandhausen!
Nach vielen Rückschlägen, einem kompletten Neuaufbau, einem riesigen Lazarett, nun ein Spiel in dieser Art und Weise zu drehen, das kann enorme Kräfte freisetzen.
Content: Michael Kaiser vom 26.09.2025
Fotos: Sport News Südwest
"Ich erwarte ein sehr emotionales Spiel!“
Vorbericht zum Heimspiel gegen Offenbach
Nach einer enttäuschenden Niederlage in Trier will es der SV Sandhausen im nächsten Heimspiel besser machen. Gegner im Stadion am Hardtwald ist am Freitagabend, den 26. September, der Offenbacher Fußball-Club Kickers. Der Ball rollt ab 19 Uhr.
Vor der Partie steht Cheftrainer Olaf Janßen im Interview Rede und Antwort.
Olaf Janssen über…
… das Personal gegen den OFC: Louis Kolbe und Luca De Meester waren in Trier beide im Einsatz, das war ein gewisses Risiko, aber beide sind gut durchgekommen und konnten in der Folge gut mittrainieren. Teo sah bei den ersten „Gehversuchen“ gut aus, er ist ein Kandidat für den Kader. Leon Ampadu hat zwar das erste Mal mittrainiert, ist aber bislang nicht so weit, ich traue ihm einen Einsatz nach der Englischen Woche zu. Jannik Graf (Riss des Außenmeniskus), Dennis Pfaffenrot (Mittelfußfraktur), David Zimmer (Bänderriss) und Melvin Ramusovic (Sprunggelenksprobleme) werden weiterhin länger ausfallen.
… die Gegentore: Die Art und Weise, mit welcher Art und Weise wir unser Tor verteidigen, begleitet uns die gesamte Saison. Wir haben viele Spieler, die mit dem Ball hervorragende Fähigkeiten besitzen, das ausgeprägte Spiel gegen den Ball jedoch eher weniger in ihrer DNA verankert ist. Das zu verinnerlichen ist ein langer Lernprozess. Dieser Prozess tut weh, denn die Dinge müssen klar und mit aller Schärfe angesprochen werden. Inhaltlich war die Woche aussagekräftig, wir haben viele Gespräche geführt. Am Ende entscheidet der Kopf darüber, mit welcher Einstellung wir unser Tor verteidigen – das wird auch mal wehtun. Es ist die Basis, ohne die wir nicht auskommen werden.
… die sportliche Situation: Ausfälle, Englische Wochen und die Umstände des Umbruchs haben uns zu schaffen gemacht, das ist Fakt und nicht zu diskutieren. Dennoch dürfen wir uns nicht ständig in der eigenen Welt bewegen und uns darauf berufen. Dennoch haben wir es schlecht und dem Gegner zu einfach gemacht, das kann nicht unser Anspruch sein. Wir können es trotz der genannten Umstände viel besser.
… mögliche Veränderungen: Als Trainer musst du sehen, was die Mannschaft anbietet, man will, dass sich das Team sicher fühlt. Gegen Trier hat man gemerkt, dass wir langsam im Kopf waren, es hat sich nicht sicher angefühlt. In Trier hat das Team klare Signale gesendet, dass es dabei Unterstützung benötigt. Wir haben uns viele Gedanken gemacht, einen Mix aus mehr Sicherheit und unserer DNA zu finden. Da sind gewisse Anpassungen das Mittel der Wahl. Wir wollen es den Jungs auf dem Platz erleichtern, dabei aber nicht unseren Weg verlassen.
… den Gegner aus Offenbach: Offenbach ist eines der Schwergewichte der Liga. Sie sind aktuell wahrscheinlich auch nicht voll zufrieden. Das liegt womöglich daran, dass sie zu viele Gegentore bekommen und nach vorn nicht genügend Durchschlagskraft entwickeln konnten. Ich rechne damit, dass sie zu uns kommen, um den Bock umzustoßen. Beide Mannschaften wollen das Spiel auf ihre Seite ziehen, ich erwarte ein sehr emotionales Spiel.
Content: SV Sandhausen vom 25.09.2025
Foto: Brück
Duell der Tabellennachbarn an der Mosel
Die Eintracht führt zur Pause durch Biondics Abstauber
Drei Wechsel bei der Eintracht gegenüber dem 0:2 in Frankfurt. Heinz, Biondic und Wähling rücken in die Startformation, während Dorow, Marceta und Herber zunächst auf der Bank Platz nehmen.
Die Kurpfälzer wechseln auf zwei Positionen. Im Tor verdrängt Schneller heute Lyska auf die Bank, für den im letzten Spiel gegen die TSG Balingen verletzten Pfaffenrot rückt de Meester in die erste Elf.
Schiedsrichter Kadir Yagci hatte im Moselstadion die Begegnung pünktlich freigegeben. Die meisten Duelle zunächst in der neutralen Zone. In der 6.Minute der erste Abschluss der Trierer. Biondic köpfte nach Flanke von Heinz über das Tor von Schneller.
In der 19.Minute die erste große Chance für die Gäste. Yavuz hatte im Mittelfeld den Ball verloren, Krauße abgezogen. Novakovic verhinderte mit starker Parade den Rückstand für die Moselaner. In der 28.Minute Trier am Drücker. Biondic ließ an der Außenlinie seinen Gegenspieler schlecht aussehen, zog Richtung Tor. Sein Schuss wurde zur Ecke abgefälscht. Zwei Minuten später hat Rahn mit einem langen Ball Sossah geschickt. Schneller im Tor der Sandhäuser einen Tick schneller.
Führung Trier durch Biondic
Tor durch einen klassischen Abstauber. Biondic trifft, nachdem der Ball zuvor bei einem Schuss von König an den Pfosten und Keeper Schneller geprallt war. In der Szene glücklich, aber in Summe nicht unverdient.
In Folge blieb der Spielverlauf ähnlich. Trier weiterhin das aktivere Team. Chancen blieben jedoch auf beiden Seiten Mangelware. Mittlerweile waren 45min runtergelaufen.
Die Nachspielzeit betrug drei Minuten. Da sollte nichts mehr passieren und es ging in die Kabinen.
Biondic schnürt den Doppelpack
Lohei macht in der Nachspielzeit den Deckel drauf
Drei Wechsel mit Wiederanpfiff bei den Gästen vor 2.815 Zuschauern. Für de Meester, Inaler und Zahnen Martinez kamen Wimmer, Tarnat und Mamutovic neu ins Spiel.
Die Veränderungen zeigten Wirkung. Der SVS in der Anfangsphase deutlich aktiver und auch gefährlicher. Die Eintracht kam aber wieder zurück ins Spiel. König spitzelt den Ball aus spitzem Winkel aufs Tor - Wimmer klärt für Keeper Schneller kurz vor der eigenen Torlinie. Gutes Umschaltspiel der Trierer in der 59.Minute. Biondic flankte zu König, der das kurze Eck anvisierte. Schneller ist aber schnell unten, konnte mit der linken Hand klären.
Zahlreiche Wechsel
Wechsel bei den Hausherren. Tekerci kam in der 64.Minute für Sossah. Bei den Gästen ersetzten Gipson und Halbauer nun Kolbe und Herrmann. Erneuter doppelter Tausch des SVE. Awasi und Herber kamen neu für Laux und Wähling (69.).
Latte rettet für Sandhausen
In der 72.Minute fast der zweite Treffer für Trier.
Wrusch hätte mit dieser Szene seine bisher starke Leistung krönen können. Sein strammer Schuss aus der Distanz knallt jedoch an die Unterkante der Latte! Pech für den SV Eintracht.
Biondic schnürt den Doppelpack
Da war dann doch der zweite Treffer für Trier und auch Biondic. Der blieb vorne drauf, nachdem er zunächst per Kopf an SVS-Torwart Schneller gescheitert war, traf dann per Schuss.
Letzte zwei Wechsel für Trier. Kinscher und Lohei kamen wenige Minuten neu für König und Yavuz.
Anschlusstreffer durch Testroet
In der 89.Minute eine Unachtsamkeit der Trier Abwehr und Testroet ließ sich nicht lange bitten. Im eigenen Sechszehner wurde nicht konsequent geklärt und schon stand es nur noch 2:1. Eine Minute später fast der Ausgleich durch Wagner. Dessen Schuss ging nur knapp am rechten Pfosten vorbei.
Die finale Entscheidung tief in der Nachspielzeit. Die Abwehr des SVS weit aufgedrückt und Lohei auf und davon. Mit seinem Flachschuss in die lange Ecke heißt es 3:1. Das Spiel ist entschieden.
Abpfiff in Trier!
Content: Michael Kaiser vom 20.09.2025
Fotos: Brück
Sandhausen trifft auf Eintracht Trier
Vorbericht zum Gastspiel an der Mosel. Für die Mannschaft des SV Sandhausen geht es in die wohl älteste Stadt der Bundesrepublik: Am Samstag, den 20. September, trifft der SVS auf den SV Eintracht Trier, der Ball rollt ab 14 Uhr. Über die Rückschläge, die Personalsituation sowie den Gegner spricht Chefcoach Olaf Janßen in der Medienrunde vor der Partie.
Olaf Janssen über…
… die letzte Partie: Die Mannschaft hat die widrigen Umstände mit einem schwierigen Platz, viel Wind und kurzfristigen Ausfällen fokussiert angenommen. Nachdem wir in der ersten Halbzeit unsere Chancen nicht genutzt haben, haben wir es im zweiten Durchgang gut durchgezogen. So stehen wir Mitte September im Pokalhalbfinale, darum geht es am Ende.
… die Rückschläge gegen Walldorf und Balingen: Das 0:4 in Walldorf, dann das Spiel am Wochenende mit der 70-minütigen Überzahl gegen den Aufsteiger und Tabellenletzten - das darf so nicht passieren und hat uns viel kaputtgemacht. Da müssen wir nicht erzählen, dass wir mit der neuen Mannschaft im Aufbau sind und viele Verletzte haben. Wir haben die beiden Spiele komplett gegen die Wand gefahren! Es geht jetzt darum, ob wir in der Lage sind, die Situation gemeinsam auszuhalten. Wenn unsere Ausfälle wieder dabei sind, haben wir einen Kader, der zu besonderen Leistungen in der Lage ist – das haben wir bereits in der Vorbereitung gesehen. Die Jungs wollen unbedingt, da lasse ich nichts über mein Team kommen.
… das Personal: Wir haben derzeit acht Ausfälle, das ist ein Brett. Bei Leon Ampadu geht es in Richtung Mannschaftstraining, bei Teoman Akmestanli wird es nach seiner muskulären Verletzung ebenfalls noch dauern. David Zimmer (Bänderriss) steht uns nicht zur Verfügung. Kürzlich hinzu kam noch Melvin Ramusovic, der mit Sprunggelenksproblemen ebenso vorerst ausfällt. Jannik Graf und Dennis Pfaffenrot fallen länger aus. Luca De Meester und Louis Kolbe, die kurz vor der Partie erkrankt sind, konnten bisher nicht mit der Mannschaft trainieren. Positiv ist, dass Yanis Outman und David Mamutovic erste Einsätze hatten. Dennoch benötigen beide nach der langen Ausfallzeit noch einige Wochen, bis es für einen Startelfeinsatz reichen kann.
… die Auswirkungen der Ausfälle: Wir müssen die Situation annehmen, ohne zu jammern. Die Mannschaft macht auf mich den Eindruck, dies genauso umzusetzen. Sie will gegen die Widerstände ankämpfen. Wir müssen unsere Spielausrichtung betrachten und daran angelehnt unsere Aufstellung festlegen, doch dafür brauchen wir etwas Fantasie. Das hat den Vorteil, dass sich auch Trier schwertun wird, unsere Aufstellung vorherzusagen.
... den Gegner aus Trier: Die Gastgeber machen es mit und gegen den Ball sehr gut, treten sehr variabel auf. In Trier wird es kein bisschen leichter als in den vergangenen Wochen. Nahezu alle Vorhersagen, die ich zur Regionalliga erhalten habe, sind eingetroffen, das bestätigen auch meine Erfahrungen der ersten sieben Spiele.
Content: SV Sandhausen vom 18.09.2025
Foto: HettiPicture
Ramusovic fällt mehrere Wochen aus
Nachdem der SVS kürzlich mit Denis Pfaffenrot und David Zimmer zwei langfristige Ausfälle hinnehmen musste, steht nun auch Melvin Ramusovic auf der Verletzten-Liste.
Der zentrale Mittelfeldspieler wird Chefcoach Olaf Janßen aufgrund von Sprunggelenks-Problemen mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen.
Content/Foto: SV Sandhausen vom 18.09.2025
"Wir wollen die Englische Woche krönen!“
Vorbericht zum Heimspiel gegen TSG Balingen Mit zwei Siegen im Rücken trifft der SV Sandhausen zum Abschluss der Englischen Woche am Samstag, den 13. September, im Stadion am Hardtwald auf die TSG Balingen. Der Ball rollt ab 14 Uhr.
Vor der Partie steht Cheftrainer Olaf Janßen im Interview Rede und Antwort.
Olaf Janssen über…
… die Partie in Zuzenhausen: Ich bin sehr zufrieden. Dass wir einerseits weitergekommen sind, andererseits über die Art und Weise, weil man einfach zugeben muss, dass Zuzenhausen einen spielerisch tollen Ansatz hat, das haben wir bereits in der Spielbeobachtung gesehen. Wir mussten leidensfähig sein, bereit sein, zu verteidigen. Das haben die Jungs herausragend gemacht. Wir haben in den 90 Minuten nur einen gefährlichen Torschuss zugelassen. Sicherlich haben wir mit dem Ball das eine oder andere liegen lassen. Der Gegner stand sehr tief, gab uns wenig Raum. Das zu bespielen, ist die hohe Kunst im Ballbesitz. Vor allen Dingen haben alle ihre Energie auf dem Platz gelassen. Wir haben den Weg der letzten Spiele fortgeführt: Wir wollten unser Tor besser verteidigen, den Gegner weiter weg vom Tor halten.
… die Leistungen der neuen Startelfkandidaten: Es war top, gerade im Hinblick auf die Energie. Man konnte den Jungs, die sonst nicht ganz so viel Spielzeit hatten, die Freude anmerken. Auch die Unterstützung von den Etablierten, denen wir eine Pause gegönnt haben, war von außen und in der Kabine hervorragend. Durch sehr viel intensives Training sind die Jungs, die neu reingebracht wurden, rasch im Spiel angekommen.
… die Belastung von vielen Englischen Wochen: In der heutigen Besprechung habe ich den Jungs ein großes Lob ausgesprochen: Wenn wir bis Großaspach schauen, haben wir in fast genau zwei Monaten 15 Pflichtspiele absolviert in fünf Englischen Wochen – das ist verrückt. Gerade mit dem schmalen Kader, zeitweise wochenlangen Ausfällen. Das aufzufangen, das ist schon echt ein Brett. Trotzdem merkt man, dass hier die Energie zu spüren ist. Deshalb geht ein ebenso großes Lob an das Umfeld. Zwischen den Partien bleibt überwiegend Zeit für die Videoanalyse, weil dann nur die Augen und nur der Kopf arbeiten müssen. Diese Phase wird uns noch bis Anfang Oktober begleiten.
… das Personal gegen Balingen: Ich hoffe eben, dass bald der ein oder andere von der Verletztenliste in die Spieltauglichkeitsliste rutscht, damit wir wieder mehr Alternativen haben. Der nächste Rückkehrer wird Luca de Meester sein, der diese Woche ins Mannschaftstraining einsteigen soll. Dann haben wir mit Yanis Outman und David Mamutovic zwei Jungs, die wir in der Saison bisher nicht gesehen haben. Sie sind ebenfalls ins Mannschaftstraining eingestiegen, werden aber sicherlich noch ein wenig länger benötigen. Doch sie scharren bereits mit den Hufen. Bei Teoman Akmestanli, Jannik Graf und Leon wird es noch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Mit Phil Halbauer und Louis Kolbe hatten wir zwei Schreckmomente in Zuzenhausen. Phil ist in eine Bande reingerutscht, er hat Glück im Unglück gehabt. Als Louis von seinem Gegner nicht mehr zu halten war, ist dem Gegner leider nichts anderes eingefallen, als ihn böse von hinten in die Parade zu fahren. Auch Louis hat mit einer Prellung Glück. Ich rechne damit, dass sie beide am Wochenende im Kader sein können.
… den Gegner aus Balingen: Balingen hat von den gegnerischen Trainern viel Lob geerntet, dem ich mich anschließen kann. Was sie mit dem Ball machen, ist schon beeindruckend: sehr kreativ, viele Positionswechsel, sie erarbeiten sich sehr viele Torchancen. Gegen den Ball spielen sie eklig mit hohem Pressing, teilweise eins gegen eins über den ganzen Platz. Damit stressen sie den Gegner sehr. Balingen hatte keine Englische Woche, wird also frisch sein. Sie werden versuchen, ihr Spiel durchzudrücken und den Bock umzustoßen. Das wird echt ein Brett. Darauf können wir uns alle einstellen: Spieler, Trainerteam und auch unsere Zuschauer. Wenn Balingen so weitermacht, werden sie alles machen, aber niemals absteigen. Wieso sie dennoch als Tabellenletzter anreisen? Sie haben bereits viele Tore nach Standards kassiert. Das zeigt aber auf der anderen Seite, dass sie aus dem Spiel heraus fast gar nichts zulassen. Der zweite Grund sind viele ausgelassene Torchancen.
… die Partie: Wir spielen auf unserem Platz, in unserem Stadion, und werden einen Top-Rasen vorfinden. Wir müssen versuchen, auch mit Ball gute Lösungen zu finden. Wir wollen das zeigen, was wir in den vergangenen Wochen an den Tag gelegt haben: Mit Intensität und mit Leidenschaft alle zusammen zu verteidigen. Diese Basis werden wir benötigen. Dann hoffe ich, dass wir diese englische Woche mit unseren Fans zusammen krönen und den dritten Sieg im dritten Spiel einfahren können. Dafür werden wir alles tun, aber die Trauben hängen hoch.
Content: SV Sandhausen vom 10.09.2025
Foto: Brück
SVS bindet U19-Stürmer Julian Bürkle langfristig an den Verein
Der SV Sandhausen hat mit Julian Bürkle ein weiteres Nachwuchstalent langfristig an den Verein gebunden. Der 17-jährige Angreifer unterschreibt einen Vertrag am Hardtwald und erhält damit die Perspektive, sich Schritt für Schritt in der ersten Mannschaft zu etablieren.
Cheftrainer Olaf Janßen sieht in Bürkle einen spannenden Spieler mit großem Potenzial: „Julian hat in den vergangenen Monaten bereits angedeutet, was er kann. Er bringt gute Anlagen für einen modernen Stürmer mit, ist dynamisch,sucht konsequent den Weg zum Tor und arbeitet extrem intensiv gegen den Ball. Wir wollen ihn nun gezielt entwickeln und Schritt für Schritt an das Niveau der ersten Mannschaft heranführen.“
Bürkle kam 2023 zum SVS, durchlief seither die Nachwuchsmannschaften und trainiert bereits regelmäßig bei den Profis mit. In dieser Saison sammelte der 1,87 Meter große Stürmer neben seinen Einsätzen in der U19-Nachwuchsliga auch erste Erfahrungen im Herrenbereich: Sowohl in der Regionalliga Südwest als auch im DFB-Pokal kam er zu Spielminuten.
Auch Anthony Loviso, Koordinator Sport beim SVS, betont die Bedeutung der Personalie: „Dass wir Julian mit einem Vertrag ausstatten, unterstreicht unseren klaren Fokus auf die eigene Jugend. Sie zeigt die Durchlässigkeit vom Nachwuchs- in den Herrenbereich. Julian wird seine Zeit erhalten, sich nachhaltig zu entwickeln und seinen Weg bei uns zu gehen.“
Für Bürkle selbst ist die Vertragsunterschrift ein besonderer Moment: „Ich fühle mich hier am Hardtwald sehr wohl und bin dankbar für das Vertrauen des Vereins. Jetzt möchte ich diese Chance nutzen, weiter hart an mir arbeiten und mich Schritt für Schritt entwickeln.“
Mit Julian Bürkle bindet der SV Sandhausen nach Yanis Outman ein weiteres Eigengewächs langfristig an den Verein und setzt damit ein deutliches Zeichen für die Förderung der eigenen Talente. Bürkle ist nach Louis Kolbe und Kwabe Schulz, Yanis Outman, Teoman Akmestanlı, Luis Idjakovic, Luca de Meester, Pascal Testroet, Yannick Osée, David Zimmer, Arthur Lyska, Ken Gipson, Niklas Tarnat, Jahn Herrmann, David Mamutovic, Phil Halbauer, Melvin Ramusovic, Leon Ampadu, Berk Inaler, Jannik Graf, Pablo Zahnen Martinez, Benedikt Wimmer, Dennis Pfaffenrot, Maximilian Wagner, Robin Krauße und Lukas Schneller der 26. Spieler im Kader der Saison 2025/26.
Über die Vertragsmodalitäten wurde wie gewohnt Stillschweigen vereinbart.
Content/Foto: SV Sandhausen vom 09.09.2025
"Wir werden alles hart erarbeiten müssen.“
Vorbericht zum Spiel am Kaiserstuhl. Die kommende Auswärtsfahrt führt die Mannschaft des SV Sandhausen an den Kaiserstuhl: Am Samstag, den 6. September, trifft der SVS auf den Bahlinger SC, die Partie startet wie gewohnt um 14 Uhr. Über die Analyse der letzten Partie, die Neuzugänge sowie den Gegner spricht Chefcoach Olaf Janßen im Interview.
Olaf Janssen über…
… die letzte Partie: Es war Spiel 1 nach Walldorf, denn dort sahen wir ein Versagen aller Systeme. Nach intensiver Aufarbeitung war es gegen Freiburg besser, das war zu sehen. Die Mannschaft zeigte mit dem Ball gute Lösungen, konnte die Partie jedoch nicht für sich entscheiden. Das liegt daran, dass wir einerseits zu viele, andererseits in der Art und Weise haarsträubende Gegentore kassiert haben. Das war in der Saison oft zu beobachten. Ansonsten konnten wir mit der Energie und der Art und Weise des Verteidigens zurück in die Spur finden.
… die kurzfristigen Ausfälle von Akmestanli und De Meester: Lucas Ausfall erreichte uns eine Minute vorm Rausgehen, als wir in der Kabine bereits im Kreis standen. Das war aufgrund der Personallage ein Brett. Teo spürte in der Halbzeit Probleme im Adduktoren-Bereich und konnte nicht mehr sprinten. Beide werden mit muskulären Verletzungen mehrere Wochen fehlen.
… das Ziel, Sicherheit zu geben: Ich wollte den Jungs zeigen, wie viele Dinge sie sehr, sehr gut machen: Im Ballbesitz oder gegen den Ball war viel Positives dabei. Was jetzt noch angepasst werden muss, sind Kleinigkeiten, um noch klarer hinten herauszuspielen und Torchancen zu bekommen. Zusätzlich haben wir die verrückten Gegentore besprochen, die wir uns selbst reingeschossen haben. So können wir auf der einen Seite mit Sicherheit sagen: Der Weg ist der Richtige! Auf der anderen Seite sehen wir, dass wir „nur“ die sogenannten Eigentore abstellen müssen. Das hat den Jungs viele Fragezeichen genommen.
… die Neuzugänge Krause und Schneller: Robin war einer der ersten Spieler, mit denen ich ganz zu Beginn über mehrere Wochen gesprochen habe. Er ist ein sehr erfahrener Sechser, sehr lauf- und zweikampfstark. Als Führungsspieler auf und neben dem Platz hat er mich in den Gesprächen beeindruckt. Der Kontakt ist nie abgerissen, sodass wir nach einem Zeichen von ihm in der vergangenen Woche aktiv wurden. Er ist hier, als hätte er nie woanders gespielt. Selbst auf dem Platz hat es sich nicht angefühlt wie ein Fremdkörper. Er wird uns Sicherheit geben. Lukas Schneller wird unser Torwartteam verstärken. Wir sind in der Analyse zum Schluss gekommen, dass mit Louis und David die beiden Keeper hinter Arthur nicht weit genug sind, um im Falle von Verletzung, Sperre oder Leistungsschwankungen seinen Platz einzunehmen. Da war uns die Konkurrenz zu gering, sodass wir die Position mit Lukas gut besetzen konnten. Er ist vergangenes Jahr mit Schweinfurt aufgestiegen und kennt die Regionalliga. Wir wollten eine Konkurrenzsituation schaffen, die alle Spieler besser macht.
… das Personal: Da können wir offen sprechen: Unsere Personalsituation ist angespannt: Bis zur Partie gegen Balingen werden uns Jannik Graf, Yanis Outman (beide Verletzung am Außenmeniskus), David Mamutovic (Syndesmoseriss), Teoman Akmestanli (Muskuläre Verletzung), Luca De Meester (Muskuläre Verletzung) sowie Leon Ampadu (Außenbanddehnung im Knie) nicht zur Verfügung stehen. Das Schicksal hat es so gewollt, dass es fast ausschließlich Jungs aus dem Zentrum getroffen hat. So werden wir mit 15 Feldspielern in diese Phase gehen und mit U19-Spielern auffüllen. Wir werden nicht jammern, sondern die Situation als Prüfung annehmen und so sehen, ob wir unseren Weg auch gemeinsam gehen, wenn uns der Wind ins Gesicht bläst.
… den Gegner: Bahlingen hat ein besonderes Stadion und besondere Umstände, die uns erwarten werden. Sie werden alles investieren und uns quälen, um die Punkte zu holen. Stefan Reisinger kenne ich als Trainer schon viele Jahre, sein Team ist im Ballbesitz sehr variabel und arbeitet mit einer Unmenge an Positionswechseln.
… die Partie: Sie werden unsere Abstöße hoch pressen und oft tief stehen. Es ist die hohe Kunst, einen tiefstehenden Gegner im eigenen Ballbesitz richtig zu bespielen. An meinen Aussagen ist zu hören: Das wird eine Herausforderung, uns wird gar nichts geschenkt. Alles, was wir mitnehmen wollen, werden wir uns hart erarbeiten müssen.
Content: SV Sandhausen vom 04.09.2025
Foto: Brück
Lukas Schneller verstärkt die Torwartposition
Mit Lukas Schneller verpflichtet der SV Sandhausen einen jungen Torhüter und will damit einen gesunden Konkurrenzkampf auf der Torwartposition schaffen. Der 23 Jährige kommt vom FC Bayern München II an den Hardtwald und bringt eine hochwertige Ausbildung sowie den Erfolg des Aufstiegs in der vergangen Saison mit Schweinfurt mit.
Schneller wurde am 26. Oktober 2001 in München geboren und durchlief seit 2012 alle Jugendmannschaften des FC Bayern München. Zur Saison 2020/21 rückte er in den Kader der zweiten Mannschaft auf und sammelte dort wertvolle Erfahrungen in der 3. Liga. Zwischenzeitlich war er auch leihweise beim SC Freiburg II aktiv. In der vergangenen Saison war er an den 1. FC Schweinfurt 05 ausgeliehen, mit dem er den Aufstieg in die 3. Liga schaffte. Der 1,90 Meter große Keeper zeichnet sich durch sein Stellungsspiel und seine variable Spieleröffnung aus. Beim SVS bekommt Schneller die Rückennummer 31.
„Mit Lukas wollen wir auf der Torwartposition einen gesunden Konkurrenzkampf schaffen“, sagt Coach Olaf Janßen. „Es ist wichtig, dass wir zwei Torhüter auf Augenhöhe haben, die sich gegenseitig zu Höchstleistungen pushen. Lukas war ein sicherer Rückhalt für Schweinfurt in der letzten Saison und ich hoffe, dass er diese Entwicklung bei uns fortsetzen kann. Er hat in München eine hochwertige Ausbildung genießen können und wird unser Torwartspiel bereichern.“
Schneller freut sich auf seine Zeit in Sandhausen: „Der SVS ist für mich der perfekte nächste Schritt in meiner Karriere. Der Konkurrenzkampf um die Nummer eins ist genau das, was ich brauche, um mich weiterzuentwickeln. Ich will zeigen, dass ich bereit bin und dem Team mit meinen Fähigkeiten helfen kann. Die Konkurrenz, egal auf welcher Position, macht einen Spieler besser und das ist gut für den ganzen Verein."
Schneller ist nach Louis Kolbe und Kwabe Schulz, Yanis Outman, Teoman Akmestanlı, Luis Idjakovic, Luca de Meester, Pascal Testroet, Yannick Osée, David Zimmer, Arthur Lyska, Ken Gipson, Niklas Tarnat, Jahn Herrmann, David Mamutovic, Phil Halbauer, Melvin Ramusovic, Leon Ampadu, Berk Inaler, Jannik Graf, Pablo Zahnen Martinez, Benedikt Wimmer, Dennis Pfaffenrot, Maximilian Wagner und Robin Krauße der 25. Spieler im Kader der Saison 2025/26.
Über die Vertragsmodalitäten wurde wie gewohnt Stillschweigen vereinbart.
Content/Foto: SV Sandhausen vom 01.09.2025
Robin Krausse unterschreibt am Hardtwald
Der SVS reagiert auf die Ausfälle in der Zentrale und verpflichtet mit Robin Krauße einen erfahrenen Mittelfeldspieler für die aktuelle Spielzeit. Der 31-Jährige kommt von Eintracht Braunschweig an den Hardtwald und bringt viel Zweitliga-Erfahrung mit.
Krauße wurde am 2. April 1994 in Rudolstadt geboren und kann sowohl im defensiven als auch im zentralen Mittelfeld eingesetzt werden. Seine Laufbahn führte ihn über Hansa Rostock, FC Carl Zeiss Jena, SC Paderborn 07 und FC Ingolstadt 04 zu Eintracht Braunschweig, wo er seit 2021 aktiv war. Bei den Löwen absolvierte er über 120 Pflichtspiele und sammelte dabei fünf Tore sowie zwölf Vorlagen. In der vergangenen Saison kam der Mittelfeldakteur auf 21 Einsätze und war ein wichtiger Baustein im Braunschweiger Mittelfeld. Beim SVS läuft Krauße in Zukunft mit der Rückennummer 22 auf.
„Robin war einer der ersten Spieler, die ich im Sommer kontaktiert habe. Der Kontakt ist seitdem nie abgebrochen. Er ist ein klassischer Sechser mit einer großen Portion Erfahrung“, sagt Coach Olaf Janßen. „Er überragt in Sachen Energie und Leidenschaft auf dem Platz und bringt die nötige Ruhe und Führung mit, die wir brauchen! Seine Zweikampfstärke und sein Spielverständnis werden uns sehr helfen. Robin wird unserer jungen Mannschaft gut zu Gesicht stehen.“
Für Krauße ist der Wechsel nach Sandhausen eine neue Herausforderung: „Ich freue mich sehr auf die Zeit beim SVS. Die Gespräche haben mich überzeugt, dass hier ein echter Aufbruch stattfindet. Ich will meine Erfahrung einbringen und dem Team dabei helfen, die Ziele zu erreichen. Der Verein hat eine klare Vision, und ich möchte meinen Teil dazu beitragen."
Krauße ist nach Louis Kolbe und Kwabe Schulz, Yanis Outman, Teoman Akmestanlı, Luis Idjakovic, Luca de Meester, Pascal Testroet, Yannick Osée, David Zimmer, Arthur Lyska, Ken Gipson, Niklas Tarnat, Jahn Herrmann, David Mamutovic, Phil Halbauer, Melvin Ramusovic, Leon Ampadu, Berk Inaler, Jannik Graf, Pablo Zahnen Martinez, Benedikt Wimmer, Dennis Pfaffenrot und Maximilian Wagner der 24. Spieler im Kader der Saison 2025/26.
Über die Vertragsmodalitäten wurde wie gewohnt Stillschweigen vereinbart.
Content/Foto: SV Sandhausen vom 29.08.2025
Besondere Stimmung im Nachbarschaftsduell
Vorbericht zum Spiel in Walldorf
Die kürzeste Auswärtsfahrt dauert für den SV Sandhausen am Wochenende nur wenige Minuten: Am Samstag, den 23. August, trifft der SVS auf den FCAstoria Walldorf, die Partie startet um 14 Uhr. Über die zweite Englische Woche, den Gegner und die Wirkung des ersten Sieges spricht Chefcoach Olaf Janßen im Interview.
Olaf Janssen über...
… die beiden letzten Spiele: Ich blicke natürlich voller Stolz und Zufriedenheit zurück. Es waren zwei ganz unterschiedliche Spiele: Ich glaube, wer gegen Leipzig im Stadion war, hat ein besonderes Spiel erlebt. Wir haben gegen diese Top-Mannschaft zweimal in Führung gelegen. Das Team hat viel besser verteidigt als zuvor, wir waren nah dran an der brutalen Sensation. Das hat den Jungs ein gutes Gefühl gegeben. Gegen Kassel haben wir uns für den ganzen Aufwand der letzten Wochen und Monate belohnt. Das gilt auch für die wunderbare Unterstützung der Fans, wir haben diesen ersten Sieg gemeinsam eingefahren.
… die Auswirkungen des ersten Sieges: Als ich durch die Kabine gegangen bin und die strahlenden Gesichter sah, da sind einige Steine von den Herzen gefallen. Weil die Jungs schon eine tolle Mannschaft sind, die so schnell zusammengewachsen ist und die unbedingt das Ganze positiv gestalten und in Punkte ummünzen will. Denn darum geht es in unserem Job.
… die Trainingswoche: Das Training war geprägt von Regeneration und Analyse, das ist klar. Zu Beginn der Analyse konnte ich die Jungs überraschen: Ich habe ihnen gesagt, dass sie gegen Leipzig top Laufwerte hatten. Abgespulte Kilometer, Sprintwerte und intensive Läufe könne man ja folglich drei Tage später nicht noch besser machen. Nach einer kurzen Pause habe ich gesagt: „Doch, das geht!“ Die Jungs sind gegen Kassel nochmal mehr gelaufen, nochmal mehr gesprintet und haben nochmal mehr intensive Läufe gemacht. Das war eine wichtige Botschaft für die Jungs. Sie zeigt, dass dieses ganze Training sich gelohnt hat. Das spielt im Kopf eine entscheidende Rolle.
… das Personal im Nachbarschaftsduell: Uns fehlen weiterhin Jannik Graf, Yanis Outman (Verletzung am Außenmeniskus), David Mamutovic (Syndesmoseriss) und Berk Inaler (muskuläre Verletzung). Hinzu kommt Leon Ampadu, der sich im letzten Spiel eine Knieverletzung zugezogen hat. Somit haben wir noch 15 Feldspieler zur Verfügung. Das ist natürlich eine große Herausforderung, doch den sehr kleinen Kader haben wir bewusst gewählt und werden ihn mit Jungs aus der U19 auffüllen.
… den Gegner: Ich hatte mit Walldorf vor meiner Zeit beim SV keine Berührungspunkte. Ich muss unseren Gegner loben, denn sie spielen im Ballbesitz einen besonderen Fußball. Obwohl sie nur einen Punkt sammeln konnten, konnten sie gegen schwere Gegner immer wieder Phasen kontrollieren, den Gegner quälen und haben den Ball laufen lassen. Mit etwas mehr Glück im Abschluss wäre auch sicherlich der ein oder andere Punkt mehr drin gewesen.
… die Partie: Trotz der Ausfälle und der Belastung müssen wir keine Angst davor haben, dass wir am Samstag völlig auf dem Zahnfleisch gehen. In so einem Nachbarschaftsduell mit der kurzen Entfernung wird die Stimmung besonders sein. Das ist eine besondere Motivation - für beide Mannschaften. Ich glaube, wir tun gut daran, uns auch da genau darauf einzustellen.
Content: SV Sandhausen vom 21.08.2025
"Es wird ein Spiel auf Augenhöhe“
Vorbericht zum Heimspiel gegen Hessen Kassel In der zweiten Englischen Woche der Saison begrüßt der SV Sandhausen den KSV Hessen Kassel: Am Dienstagabend, den 19. August, rollt der Ball ab 19 Uhr. Im Interview ordnet Chefcoach Olaf Janßen das Pokalspiel gegen Leipzig ein und spricht über die anstehende Partie in der Regionalliga.
Olaf Janssen über…
… das Pokalspiel gegen Leipzig: Mit einem Tag Ruhe nach der Partie blicke ich ausnahmslos positiv zurück. Am Samstag war mehr drin, eine Sensation lag in der Luft. Aber wir haben lange mehr als Paroli geboten und uns Chancen erspielt. Da wünscht man sich natürlich einen Feiertag. Doch unterm Strich haben wir es nicht geschafft, konnten aber dennoch unfassbar viel für uns mitnehmen. Vor allem, was das Verteidigen betrifft, denn das haben wir in den ersten beiden Spielen unfassbar schlecht gemacht und wurden bitterböse bestraft. Gegen Leipzig hingegen haben wir es top gemacht.
… den möglichen Schmerz der Niederlage: Die Niederlage ist abgehakt. Was bleibt, ist das Positive. Es ist eine Aufbruchstimmung, die uns schon die ganze Zeit begleitet: Die Fans pushen uns vor, während und nach dem Spiel. Das gibt uns das Gefühl, dass der Funke übergesprungen ist und wir gemeinsam unseren Weg gehen wollen. Der wird steinig und schwierig, doch die Mentalität, es gemeinsam zu schaffen, ist für alle unfassbar wichtig.
… die Analyse des Pokalspiels: Die Basis mit unglaublichem Teamgeist und Zusammenhalt war extrem positiv. Jeder war für den anderen da. Alle, auf und neben dem Platz, waren eine Einheit. In der Videoanalyse bin ich auf viele gute Einschussmöglichkeiten gekommen, die auch herausgespielt waren und unseren Plan aufzeigten. Das war top! Besonders war auch unsere Leidensfähigkeit: Wie wir verteidigt haben und uns, wenn wir mal nicht hingekommen sind oder überlaufen wurden, mit allem reingeworfen und unser Tor und die Box verteidigt haben – das war die wichtigste Erkenntnis. Nicht so gut waren die Gegentore, die tatsächlich vermeidbar waren, das ist aber Jammern auf höchstem Niveau.
… das Personal gegen Kassel: Das Personalupdate ist eine weitere gute Nachricht: Wir haben keine Ausfälle oder muskulären Probleme nach der Partie, das ist in dieser Phase besonders wichtig. Die Jungs füllen die Tanks bis Dienstagabend auf, sodass uns der gleiche Kader wie am Wochenende zur Verfügung steht.
... den mentalen Kurswechsel vom DFB-Pokal in das Tagesgeschäft Regionalliga: Natürlich ist das Erstrundenspiel gegen solch einen Gegner eine emotionale Geschichte, auf die man sich freut. Dennoch ist die Liga unser täglich Brot. Dazu kommt, dass wir mit zwei Niederlagen gestartet sind. Dadurch liegt der Fokus ganz klar auf einem Sieg, darüber haben wir am Sonntag gesprochen. Die Jungs haben nicht den Eindruck gemacht, gedanklich beim Pokal zu sein. Stattdessen sind sie voll im Fokus für die Partie gegen Kassel.
… den Gegner: Kassel konnte, für die Experten überraschend, einen Rückstand aufholen und einen Punkt in Homburg entführen. Das war ein erstes Ausrufezeichen. Das nächste folgte umgehend mit einem klaren Sieg gegen Mainz, den man auch nicht mit links holt. Deshalb erwartet uns eine schwere Aufgabe. Die Mannschaften, die gegen uns spielen, scheinen besonders motiviert.
… die Partie: Kassel ist ausgeruht, deshalb wird es für uns athletisch und konditionell eine große Herausforderung, dass die Englische Woche kein Nachteil wird. Da müssen wir schlau sein. Es wird darauf ankommen, wie wir in die Partie starten und unseren Rhythmus finden. Insofern bin ich mir sicher, dass es ein Spiel auf Augenhöhe wird, bei dem Kleinigkeiten entscheiden.
Content: SV Sandhausen vom 18.08.2025
Foto: Brück
"Eine Möglichkeit, unsere Grenzen zu verschieben!"
Zur 1. Hauptrunde des DFB-Pokals erwartet der SV Sandhausen den Bundesligisten und zweimaligen Pokalsieger RB Leipzig zum Heimspiel in der Kurpfalz. Die Partie gegen Leipzig startet am Samstag, den 16. August, um 15:30 Uhr. Im Rahmen der Pressekonferenz sprechen Cheftrainer Olaf Janßen und Kapitän Pascal Testroet über die Zwischenbilanz, die Ausgangslage, eine Chance gegen Leipzig sowie die individuelle Stärke des Gegners.
Olaf Janßen über …
… die Zwischenbilanz nach den ersten Spielen:
Ich bin zufrieden mit der Entwicklung der Mannschaft. Wie die Truppe agiert und gemeinsam arbeitet, ist außergewöhnlich. Insgesamt haben wir jedoch schlecht verteidigt, hatten haarsträubende Situationen. Deshalb dürfen wir uns nicht beschweren, mit leeren Händen dazustehen. Das Positivste daran ist, dass wir den Jungs aufgrund der Enttäuschung den Finger in die Wunde legen konnten. Die Trainingsleistung diese Woche deutet darauf hin, dass die Botschaft ankam.
… die Bedeutung des DFB-Pokals: Es ist ein außergewöhnlicher Wettbewerb, ein Highlight für den Verein und jeden Spieler. Wir freuen uns sehr auf das Spiel.
… RB Leipzig:
Wir können Leipzig mit dem gewohnt intensiven Spiel und hohem Pressing erwarten. Die brutale Geschwindigkeit, das Attackieren der letzten Linie und die individuelle Klasse sind eine Menge Waffen, die auf uns zukommen. Ole Werner lässt sehr variabel spielen und hat gerne den Ball. Es wird wohl ein ballbesitzorientiertes 4-3-3, mit dem sie hinter die letzte Linie kommen wollen.
… den Matchplan gegen RB:
Die Wahrscheinlichkeit für einen Sieg ist sehr gering, das wissen wir. Wir wollen nach Abpfiff dennoch stolz auf unsere Leistung sein. Wir werden uns auf den Gegner einstellen: Gegen Leipzig als Top-Mannschaft werden wir defensiv noch mehr gefordert als in der Liga, deshalb ist das Spiel eine super Prüfung. Ich bin ein ehrgeiziger Trainer. Deshalb zeige ich meinen Jungs schon, wo auch eine Spitzenmannschaft wie Leipzig verwundbar ist.
Pascal Testroet über …
… seine Erfahrungen gegen Leipzig: Wir haben uns in den letzten Tagen den Sieg des Coaches mit Viktoria Köln über Ole Werners Bremen im Pokal vor ein paar Jahren angeschaut – einfach, um zu sehen, was möglich sein kann. Ich durfte in meiner Zeit bei Dresden ebenfalls die erste Pokalrunde gegen Leipzig spielen. Nach Rückstand konnten wir im Elfmeterschießen gewinnen. Es war ein Wahnsinnsgefühl nach Abpfiff, dafür lohnt es sich am Samstag zu marschieren.
… seine Ratschläge an junge Spieler als erfahrener Kapitän: Es ist ganz wichtig, das Spiel zu genießen. Denn ist die Bühne, die sich jeder erträumt. Die Spieler von RB Leipzig haben unfassbare Qualität und sind schon den Weg gegangen, es nach ganz oben zu schaffen. Dennoch müssen wir an unsere Stärken glauben. Vielleicht haben wir auch Aktionen, die nicht zu verteidigen sind. Wir werden das Spiel positiv angehen.
… die Marschroute: Wir wissen alle: 100 % werden nicht reichen am Samstag. Doch das Spiel ist eine herausragende Möglichkeit, unsere Grenzen zu verschieben und uns gut zu präsentieren. Für diese Chance arbeiten wir jeden Tag. Wenn wir nach dem Spiel stolz auf uns sein können, hilft uns das für die Zukunft.
Content: SV Sandhausen vom 14.08.2025
Foto: Jan Hübner / Flohr
Fehlstart in den Ligabetrieb
SV Sandhausen zeigt gute Ansätze, muss aber leiden
Zwei Abstiege in Folge mit Endstation Regionalliga Südwest. So stellte sich die Situation beim beschaulichen SV Sandhausen vor dem Auftakt gegen den FSV Frankfurt dar. Nichtsdestotrotz fanden 3.069 Fans den Weg an den Hardtwald sorgten beim diesjährigen Eröffnungsspiel der Saison für einen würdigen Rahmen.
Den sportlichen Part kann man in der ersten Halbzeit mit drei Treffern zusammenfassen. Bereits in der 7.Minute unterliegt Osée ein Eigentor, welches er aber höchstpersönlich in der 21. Minute ausglich. Quasi mit dem Pausenpfiff gingen die Gäste erneut durch Del Vecchio in Führung.
Nach der Pause standen bei den Gastgebern drei Wechsel an: Wimmer, Tarnat und Hallbauer kamen neu für Akmestanli, Pfaffenrot und Ampadu. Es entwickelte sich ein offenes Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Ein Blick auf die Statistik zeigte dann auch in der 70.Minute ein Eckenverhältnis von 8:7 für den Sportverein Sandhausen.
Olaf Janßen brachte in der 77.Minute noch einmal zwei frische Kräfte. Mourad und Breir kamen ins Team, weichen mussten Farouk und Hamafi.
Am Ende blieb es bei einer Heimniederlage, bei der die Spieler wirklich leiden mussten. Die Einstellung passte, allerdings wurde der Einsatz noch nicht belohnt. Speziell im Spiel nach vorne fehlte oftmals der letzte Pass und das, was man gemeinhin als "feine Klinge" bezeichnet. Dies ist allerdings, angesichts des Totalumbruchs und einer Mannschaft die mit 23 Spielern komplett neu formiert wurde, noch nicht zu erwarten. So blieb es bei guten Ansätzen und die nächsten Spiele müssen mit der gleichen Einstellung angegangen werden.
Content: Michael Kaiser vom 01.08.2025
Foto: Meyer
"Einfach nur noch Platz für Vorfreude“
Vorbericht zum Saisonauftakt gegen den FSV Frankfurt Am ersten Spieltag der Regionalliga empfängt der SV Sandhausen den FSV Frankfurt:
Am Freitag, den 1. August, eröffnet der SVS mit dieser Partie die neue Saison, der Ball rollt ab 19 Uhr. Über die Vorbereitung, den Gegner und die erste Partie spricht Chefcoach Olaf Janßen im Interview.
Olaf Janssen über…
… die Ausgangslage zum Beginn der Vorbereitung: Die Situation, mit einem weißen Blatt zu starten, war womöglich einmalig im deutschen Fußball. Die Geschwindigkeit dieses Prozesses der Spielersuche war entscheidend für unsere Arbeit auf dem Platz. Wir konnten gemeinsam die passenden Jungs auswählen, es war zunächst ein beidseitiges Kennenlernen. Wir hatten zu Beginn der Vorbereitung eine ähnliche Ausgangslage bei allen Jungs: Alle sind neu, suchen eine Wohnung und waren alleine in der Gegend. Also war nahezu jeden Abend Mannschaftsabend. Ein besseres Teambuilding kannst du nicht planen. Hinzu kommen Aspekte wie gemeinsame Mahlzeiten, das Trainingslager und regelmäßige Besprechungen, die das Teamgefüge stärken.
… die Vorbereitung: Wir mussten viele Hürden nehmen, das haben die Jungs aber hervorragend gelöst. Ich habe es noch nicht erlebt, dass ein Team so schnell zusammenwächst. Alle Jungs mussten eine neue Art, meine Art von Fußball lernen und setzten das in den Testspielen schon sehr gut um. Unser Mannschaftsrat fühlt sich richtig verantwortlich für unsere tägliche Arbeit. Für die perfekte Vorbereitung gibt es zwar keine Punkte, allerdings war es sehr nah am Optimum, ich hätte es mir kaum besser vorstellen können.
… Freude und Anspannung vor dem ersten Spiel: Ich bin schon lange dabei, deshalb ist da nur noch Platz für Vorfreude. Weil wir täglich genau dafür arbeiten. Wir wollen Punkte holen und Siege einfahren. Der Schlusspfiff bei einem Sieg ist der beste Moment: wenn wir feiern und das Gefühl genießen können! … den aktuellen Stand des Trainings: Es wäre komisch, wenn alles optimal wäre. Auch, wenn wir bereits sehr fleißig waren, ist mein Spiel von einer ausgesprochen hohen Intensität geprägt. Darauf werden wir in den nächsten Wochen und Monaten aufbauen, die Jungs können noch nicht bei 100 % sein. Nach der Vielzahl an Spielen im August werden wir dem jedoch schon deutlich näherkommen. Das Spiel mit dem Ball und gegen den Ball klappt schon ausgezeichnet. Da sind wir viel weiter, als ich es erwartet hätte. Hier geht es jetzt ums Feintuning.
... das Personal gegen Frankfurt: Wir haben zwar bewusst einen kleinen Kader zusammengestellt, doch die drei langen Ausfälle tun uns schon weh. Mit Yanis Outman und Jannik Graf (Riss des Außenmeniskus) wurden zwei schwere Verletzungen bereits operiert. David Mamutovic (SyndesmoseAnriss) fällt ebenfalls länger aus. Max Wagner steht kurzfristig aufgrund einer Zahn-OP nicht zur Verfügung.
… den Gegner: Frankfurt ist eine Mannschaft, die versucht, Fußball zu spielen. Sie haben einen sehr interessanten Ansatz der Spieleröffnung. Wir müssen fleißig sein, um das aufzuhalten. Nicht nur durch die Geschwindigkeit, sondern auch durch das Zocken sind sie eine gefährliche Mannschaft im Umschaltspiel. Die Vielzahl an Toren in den Testspielen zeigt, dass sie es nach vorne gut machen. Wir schätzen den Gegner hoch ein, das ist klar. Die Frankfurter werden selbstbewusst auftreten.
… die Partie: Wir müssen komplett bei uns bleiben, unser Spiel durchziehen. Wir müssen die Steine, die im Weg liegen, als Teil des Spiels verstehen und richtig reagieren. … die Rolle der Fans: Ich war schon beim Fanabend überrascht, wie viele Fans uns unterstützten. Es war ein geiler Abend. Beim Testspiel gegen Stuttgart hatten wir eine besondere Stimmung. Ich spüre auch überall in Sandhausen die Vorfreude, treffe nur auf Menschen, die uns unterstützen. Nach dem Leiden der letzten Jahre habe ich mit anderen Reaktionen gerechnet und war positiv überrascht. Ich glaube, der Kern unserer Fans steht wie eine 1 hinter uns und freut sich. Wir wollen uns verbünden und ein Gefühl der Gemeinsamkeit entwickeln, denn dadurch spüren wir, für wen wir das alles machen. Die Fans sind das Salz in unserer Suppe.
Content/Foto: SV Sandhausen vom 31.07.2025
Maximilian Wagner kommt vom FC Bayern
Mit Maximilian Wagner verpflichtet der SV Sandhausen einen weiteren Offensivspieler für die neue Saison. Der 21-Jährige kommt von der zweiten Mannschaft des FC Bayern München an den Hardtwald und bringt vielversprechende Attribute mit.
Wagner wurde am 6. Februar 2004 in Regensburg geboren, ist 1,82 Meter groß und spielt bevorzugt im Sturmzentrum oder greift über den Flügel an. Seine fußballerische Ausbildung erhielt er in den Nachwuchsleistungszentren des SSV Jahn Regensburg und des VfB Stuttgart, ehe er 2023 zur U23 des FC Bayern wechselte. In der Regionalliga Bayern erzielte er in der Saison 2024/25 sieben Tore und bereitete sechs weitere Treffer vor – bei 31 Einsätzen und über 1.600 Spielminuten.
„Maximilian passt perfekt in unser Profil: gut ausgebildet, entwicklungsfähig und in einer starken Liga bereits absolut wettbewerbsfähig“, sagt Coach Olaf Janßen. „Er wird für uns mit seiner Torgefahr sowie Spielintelligenz eine hervorragende Ergänzung für unsere Offensive sein. Er kommt aus einer kleineren Verletzung, steht aber sicher ganz schnell auf dem Platz“, so Janßen weiter.
Für Wagner ist der Wechsel nach Sandhausen ein bewusster Schritt: „Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe beim SVS. Die Gespräche mit dem Trainerteam waren überzeugend, die Perspektive hier ist klar. Ich will Verantwortung übernehmen, weiter dazulernen und dem Team helfen.“
Wagner ist nach Louis Kolbe und Kwabe Schulz, Yanis Outman, Teoman Akmestanlı, Luis Idjakovic, Luca de Meester, Pascal Testroet, Yannick Osée, David Zimmer, Arthur Lyska, Ken Gipson, Niklas Tarnat, Jahn Herrmann, David Mamutovic, Phil Halbauer, Melvin Ramusovic, Leon Ampadu, Berk Inaler, Jannik Graf, Pablo Zahnen Martinez, Benedikt Wimmer und Dennis Pfaffenrot der 23. Spieler im Kader der Saison 2025/26.
Über die Vertragsmodalitäten wurde wie gewohnt Stillschweigen vereinbart.
Content/Foto: SV Sandhausen vom 30.07.2025
Pascal Testroet wird SVS-Kapitän
Kurz vor dem Auftakt in die Regionalliga-Saison 2025/26 hat Cheftrainer Olaf Janßen festgelegt, wer den SV Sandhausen künftig als Kapitän aufs Feld führen wird: Stürmer Pascal Testroet übernimmt die Binde und ist damit in der neuen Spielzeit der erste Ansprechpartner auf dem Platz. Gleichzeitig wählte die Mannschaft in dieser Woche ihren neuen Mannschaftsrat, der neben Testroet aus fünf weiteren Spielern besteht und das verbindende Gremium zwischen Team und Trainer bildet.
„Paco hat in seiner Karriere viel erlebt, kennt den Druck, den der Fußball mit sich bringt, und bringt Führungsqualität wie kaum ein Zweiter mit. Er geht voran, nicht nur mit seiner Stimme, sondern mit seinem gesamten Auftreten – genau das braucht diese Mannschaft. Die Rolle des Anführers lebt er bereits seit dem ersten Tag der Vorbereitung und blüht darin auf“, erklärt Coach Janßen.
„Ich freue mich über das Vertrauen des Trainers und der Mannschaft. Für mich ist das eine Auszeichnung, aber ebenso eine Aufgabe: Verantwortung zu übernehmen, zuzuhören, zu helfen, Klartext zu sprechen, wenn es sein muss – und mit bestem Beispiel voranzugehen. Wir wollen alle Spaß am Fußball haben, denn eine Mannschaft funktioniert nur, wenn Ernst und Lockerheit im richtigen Moment zusammenpassen“, sagt Pascal Testroet zu seiner neuen Rolle als Kapitän. Mannschaftsrat neu aufgestellt Ebenfalls gesetzt war Ken Gipson, der künftig als Kassenwart Teil des sechsköpfigen Mannschaftsrats ist. „Ken bringt Energie, Verlässlichkeit und einen klaren Blick fürs Teamgefüge mit. Die Rolle als Kassenwart passt perfekt zu ihm“, so Janßen.
Die weiteren vier Positionen im Mannschaftsrat wurden von der Mannschaft bestimmt. Mit der Wahl berief die Mannschaft Kwabe Schulz, Niklas Tarnat, Yannick Osee und Yanis Outman, die gemeinsam mit Pascal Testroet und Ken Gipson den neuen Mannschaftsrat bilden. Schulz, Tarnat und Osee übernehmen zugleich die Rolle der Vizekapitäne. Yanis Outman vertritt als U22-Spieler die jüngere Generation im Team: „Der Junge hat Eindruck bei seinen Mitspielern hinterlassen, trotz Verletzung“, lobt Janßen.
Das sechsköpfige Team steht stellvertretend für die Vielfalt und den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft und soll künftig als wichtiges Bindeglied zwischen Kabine und Trainerteam fungieren. „Ein Mannschaftsrat ist für mich kein dekoratives Organ, sondern ein aktives Element der Führung. Der Mannschaftsrat ist die Stimme und das Herz der Mannschaft. Die Jungs übernehmen die Verantwortung für unsere DNA – auf und neben dem Platz. Ihre Kernaufgabe ist die Vertretung der Mannschaft nach innen und außen. Mit diesem Kreis sind wir sehr gut aufgestellt“, betont Janßen.
Content/Foto: SV Sandhausen vom 24.07.2025
Denis Pfaffenrot verstärkt den SVS
Kurz vor dem Start in die neue Regionalliga-Saison ist der SV Sandhausen noch einmal aktiv geworden und hat Denis Pfaffenrot verpflichtet. Der 20-Jährige wechselt aus dem Nachwuchs der SpVgg Greuther Fürth an den Hardtwald – es ist seine erste Station außerhalb seines Ausbildungsvereins.
Pfaffenrot wurde am 18. März 2005 in Neustadt an der Aisch geboren, misst 1,73 Meter und ist auf der rechten Mittelfeldseite beheimatet. In Fürth durchlief er sämtliche Jugendmannschaften und stand zuletzt regelmäßig für die zweite Mannschaft in der Regionalliga Bayern auf dem Platz. Der Rechtsfuß bringt vor allem Tempo, Mut im Eins-gegen-eins und eine solide fußballerische Ausbildung mit.
„Denis ist ein junger Spieler mit Potenzial, der über die Außenbahn viel Dynamik ins Spiel bringen, aber auch sehr variabel als Spielmacher eingesetzt werden kann“, erklärt Cheftrainer Olaf Janßen. „Er ist gut ausgebildet, bringt den nötigen Ehrgeiz mit und passt mit seiner Mentalität gut zu uns“, ergänzt der Coach.
Pfaffenrot blickt mit Vorfreude auf die neue Herausforderung: „Ich hatte viele gute Jahre in Fürth und bin dankbar für die Ausbildung. Jetzt freue ich mich auf den nächsten Schritt beim SVS – in einer neuen Liga, in einem neuen Umfeld. Ich will mich weiterentwickeln und mit der Mannschaft den maximalen Erfolg.“
Pfaffenrot ist nach Louis Kolbe und Kwabe Schulz, Yanis Outman, Teoman Akmestanlı, Luis Idjakovic, Luca de Meester, Pascal Testroet, Yannick Osée, David Zimmer, Arthur Lyska, Ken Gipson, Niklas Tarnat und Jahn Herrmann, David Mamutovic, Phil Halbauer, Melvin Ramusovic, Leon Ampadu, Berk Inaler, Jannik Graf, Pablo Zahnen Martinez und Benedikt Wimmer der 22. Spieler im Kader der Saison 2025/26.
Über die Vertragsmodalitäten wurde wie gewohnt Stillschweigen vereinbart.
Content/Foto: SV Sandhausen vom 24.07.2025
Deutsche Saatgut wird Ärmelpartner des SV Sandhausen
Der SV Sandhausen freut sich, mit Deutsche Saatgut einen weiteren starken Partner für die Saison 2025/26 präsentieren zu können. Ab sofort wird das Logo der SaatgutExperten auf dem Ärmel aller SVS-Trikots zu sehen sein. Zum ersten Einsatz kommt der neue Partner beim Testspiel gegen den 1. FC Schweinfurt.
„Die Zusammenarbeit mit Deutsche Saatgut ergänzt das Netzwerk unseres SVS um einen weiteren starken Partner. Wir sehen in der Logopräsenz auf dem Trikotärmel ein wirkungsstarkes Instrument, um Deutsche Saatgut bei jedem Spiel prominent in Szene zu setzen“, erklärt Volker Piegsa, Geschäftsführer des SVS. Gleichzeitig stärkt die Ärmel-Präsenz das Profil der neuen Partnerschaft: Gemeinsames Auftreten vermittelt Dynamik, Fairness und Teamgeist – Werte, die sowohl dem SVS als auch Deutsche Saatgut gleichermaßen wichtig sind. Auf diese Weise verbindet Trikotwerbung beim SV Sandhausen Sportlichkeit und gesellschaftliche Verantwortung auf hervorragende Weise.
Christian Gaisböck, Geschäftsführer von Deutsche Saatgut, ergänzt: „Der SVS steht für Einsatz, Teamgeist und Leidenschaft. Das sind Werte, die auch unser Unternehmen täglich lebt. Mit unserem Sponsoring möchten wir nicht nur Präsenz auf und neben dem Platz zeigen, sondern auch Verantwortung übernehmen und den Sport gezielt unterstützen. Ich freue mich auf die Partnerschaft mit dem SV Sandhausen!“
Über Deutsche Saatgut DEUTSCHE SAATGUT – Ihre Saatgut-Experten für eine Landwirtschaft mit Zukunft. Mit moderner Züchtung und einem Fokus auf regionale Produktion begleiten wir Landwirtinnen und Landwirte auf dem Weg zu einem erfolgreichen Betrieb. Ob Mais, Soja, Getreide, Zwischenfrüchte, Sonnenblumen oder Gräser – wir liefern Sorten und Mischungen, die Ertrag und Pflanzengesundheit auf ein neues Level heben.
Content/Foto: SV Sandhausen vom 18.07.2025
SVS holt Benedikt Wimmer aus München
Der SV Sandhausen hat sich mit Benedikt Wimmer die Dienste eines großgewachsenen Innenverteidigers gesichert. Der 20-Jährige wechselt per Leihe vom FC Bayern München II an den Hardtwald.
„Benedikt hat eine hervorragende Ausbildung auf höchstem Niveau genossen. Für sein junges Alter bringt er bereits viel Erfahrung in zwei Regionalligen mit und passt sportlich wie charakterlich gut in unser Profil“, sagt Cheftrainer Olaf Janßen über den Neuzugang.
SVS-Präsident Jürgen Machmeier bedankt sich beim FC Bayern München „ausdrücklich für die sehr faire und kooperative Zusammenarbeit“, so Machmeier.
Wimmer wurde am 12. Februar 2005 im oberbayerischen Altötting geboren, ist 2,00 Meter groß und spielt auf der Innenverteidigerposition. Der Rechtsfuß wurde über mehrere Jahre im Nachwuchsbereich des FC Bayern München ausgebildet und sammelte bereits Erfahrung in zwei verschiedenen Regionalligen sowie der UEFA Youth League. In der Saison 2024/25 war er an den Wuppertaler SV ausgeliehen und kam in der Regionalliga West regelmäßig zum Einsatz. Zuvor lief er für den FC Bayern II in der Regionalliga Bayern auf.
„Ich fühle mich bereit, den nächsten Schritt zu gehen. Die Ambitionen und Ziele des SVS decken sich mit meinen Vorstellungen. Ich freue mich auf die Mannschaft und die Zusammenarbeit mit dem Coach“, so Wimmer zu seinem Wechsel.
Seine fußballerische Laufbahn begann Wimmer bei Wacker Burghausen, ehe er 2016 in den Nachwuchs des FC Bayern wechselte. Dort durchlief er alle Jugendstationen bis hin zur zweiten Mannschaft. Wimmer ist nach Louis Kolbe und Kwabe Schulz, Yanis Outman, Teoman Akmestanlı, Luis Idjakovic, Luca de Meester, Pascal Testroet, Yannick Osée, David Zimmer, Arthur Lyska, Ken Gipson, Niklas Tarnat und Jahn Herrmann, David Mamutovic, Phil Halbauer, Melvin Ramusovic, Leon Ampadu, Berk Inaler, Jannik Graf und Pablo Zahnen Martinez der 21. Spieler im Kader der Saison 2025/26.
Über die Vertragsmodalitäten wurde wie gewohnt Stillschweigen vereinbart.
Content/Foto: SV Sandhausen vom 10.07.2025
Zahnen Martinez unterschreibt am Hardtwald
Der SV Sandhausen hat sich die Dienste von Pablo Zahnen Martinez gesichert. Der 20-Jährige kommt von Schalke 04 II aus der Regionalliga West an den Hardtwald.
Der Deutsch-Spanier wurde am 21. Februar 2005 geboren und ist sowohl in der Innenverteidigung als auch als Außenverteidiger flexibel einsetzbar. Zahnen Martinez war in den vergangenen Wochen als Probespieler beim SVS aktiv. Während des Trainingslagers trainierte er durchgehend mit der Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen und kam zudem in dieser Zeit in beiden Testspielen zum Einsatz. Nun erhält er einen festen Platz im Kader der Saison 2025/26.
„Ich kenne das Potenzial in Pablo und freue mich, dass wir ihn nun weiterentwickeln können. Er ist ein junger Spieler der Marke Mentalitätsmonster mit Perspektive. Und genau diese wollen wir hier am Hardtwald formen. Im Trainingslager konnten wir uns noch einmal von seinen Qualitäten überzeugen: Er passt hervorragend zu unserem Konzept“, sagt Janßen, der Zahnen Martinez bereits aus dessen Zeit in der Jugend von Viktoria Köln kennt.
Seine fußballerische Ausbildung begann Zahnen Martinez in Wittlich, ehe er über Eintracht Frankfurt und Viktoria Köln im Sommer 2024 zum FC Schalke 04 II wechselte. In der vergangenen Saison bestritt Zahnen Martinez 13 Einsätze in der Regionalliga West für die zweite Mannschaft des FC Schalke 04. Zuvor absolvierte er über 30 Spiele in der U17- und U19-Bundesliga, unter anderem für Eintracht Frankfurt und Viktoria Köln.
„Ich will hier Spielpraxis sammeln, lernen und die Chance unter dem Coach nutzen. Es fühlt sich richtig an, diesen Schritt zu gehen“, sagt Zahnen Martinez über seinen Wechsel.
Zahnen Martinez ist nach Louis Kolbe und Kwabe Schulz, Yanis Outman, Teoman Akmestanlı, Luis Idjakovic, Luca de Meester, Pascal Testroet, Yannick Osée, David Zimmer, Arthur Lyska, Ken Gipson, Niklas Tarnat und Jahn Herrmann, David Mamutovic, Phil Halbauer, Melvin Ramusovic, Leon Ampadu, Berk Inaler und Jannik Graf der 20. Spieler im Kader der Saison 2025/26.
Über die Vertragsmodalitäten wurde wie gewohnt Stillschweigen vereinbart.
Content/Foto: SV Sandhausen vom 09.07.2025
HCM SSC erweitert Engagement
Exklusivpartner ist jetzt auf dem Trikotrücken vertreten
Zur Saison 2025/26 baut die HCM SSC GmbH ihr Engagement beim SV Sandhausen weiter aus: Das in Mannheim ansässige Unternehmen bleibt Exklusivpartner und wird künftig auf der Rückseite der Trikots präsent sein – direkt unter der Rückennummer.
Damit wechselt das SAP®-Beratungsunternehmen, das zuvor bereits den rechten Ärmel zierte, auf eine der sichtbarsten Werbeflächen im Profifußball. „Innerhalb kürzester Zeit ist aus dem ersten Schulterschluss mit HCM SSC eine starke und vertrauensvolle Partnerschaft gewachsen. Dass das Unternehmen nun zukünftig auch unseren Trikotrücken ziert, zeigt, wie intensiv und zielgerichtet wir diesen gemeinsamen Weg bisher gestalten konnten – für mich ein Paradebeispiel echter Verbundenheit“, betont SVS-Geschäftsführer Volker Piegsa.
Bereits seit Januar 2024 ist die HCM SSC GmbH Teil der SVS-Partnerfamilie. Die Entscheidung, das Engagement nun weiter auszubauen, fiel bewusst – und mit Blick auf die kommende Regionalliga-Saison. „Wir von der HCM SSC glauben, wie der SV Sandhausen, an Durchhaltevermögen und Loyalität, gerade wenn’s mal schwierig wird. Deshalb verlängern wir unseren Sponsoringvertrag und zeigen: Aufgeben ist keine Option – weder im Sport noch im Business“, sagt Geschäftsführer Roland Quade zur erweiterten Partnerschaft.
Auch für die Trikotgestaltung bedeutet der neue Platz auf dem Rücken eine sichtbare Aufwertung: Das Firmenlogo wird ab sofort auf allen Trikots des SVS präsent sein. Laura Schwinn, Teamleiterin des Vermarktungspartners Infront, erklärt: „Die Platzierung auf dem Trikotrücken ist eine der hochwertigsten Werbeflächen im Fußball. Dass HCM SSC diese künftig bespielt, ist ein starkes Zeichen für den SVS und für die Qualität der Partnerschaft.“
Mehr über die HCM SSC GmbH Das seit bereits mehr als zwölf Jahren bestehende Unternehmen bietet eine ganzheitliche HR-Beratung als kompetenter SAP® HCM Silver Partner. Zu den sozialen Projekten zählen die Unterstützung der Tierrettung Unterland, des Wünschewagens und die Förderung des IT-Unterrichts an Grundschulen in der Region. Für Fragen steht Roland Quade gerne per E-Mail an [email protected] zur Verfügung. Weitere Informationen zum Unternehmen finden sich auf der Homepage unter www.hcm-ssc.de.
Content/Foto: SV Sandhausen vom 07.07.2025
SVS holt Jannik Graf an den Hardtwald
Der SV Sandhausen hat mit Jannik Graf einen weiteren Neuzugang für die kommende Saison unter Vertrag genommen. Der 20-Jährige wechselt vom SSV Jahn Regensburg an den Hardtwald und war zuletzt an die SpVgg Bayreuth ausgeliehen. Der 1,80 Meter große Rechtsaußen wurde seit frühester Jugend beim SSV Jahn Regensburg ausgebildet und schaffte dort den Durchbruch vom Nachwuchsbereich über die zweite Mannschaft bis in den Profikader.
Cheftrainer Olaf Janßen freut sich über den offensivstarken Zugang: „Jannik bringt Torgefahr über die Flügel, hat einen guten Zug zum Tor und versteht es, seine Mitspieler in Szene zu setzen. Er passt mit seinem Tempo und seiner Dynamik wunderbar in unsere Spielidee. Außerdem bringt er trotz seines jungen Alters schon eine beachtliche Anzahl an Spielen mit.“
In der Saison 2024/25 sammelte Graf bei der SpVgg Bayreuth in der Regionalliga wertvolle Spielpraxis: In 32 Pflichtspielen erzielte er sieben Tore und bereitete fünf weitere Treffer vor. Zuvor war er für Regensburg II in der Bayernliga aktiv, wo ihm in 64 Einsätzen starke 25 Treffer gelangen. Für die erste Mannschaft des Jahn stand Graf zudem sechsmal in der 3. Liga auf dem Platz.
„Die neue Herausforderung fühlt sich einfach richtig an“, sagt Jannik Graf über seinen Wechsel. „Ich wollte den nächsten Schritt in meiner Entwicklung gehen – das Umfeld hier beim SV Sandhausen ist sehr professionell und familiär zugleich. Das Gespräch mit dem Trainer war offen, klar und hat mir das gute Gefühl gegeben, dass ich hier genau richtig bin.“
Graf ist nach Louis Kolbe und Kwabe Schulz, Yanis Outman, Teoman Akmestanlı, Luis Idjakovic, Luca de Meester, Pascal Testroet, Yannick Osée, David Zimmer, Arthur Lyska, Ken Gipson, Niklas Tarnat und Jahn Herrmann, David Mamutovic, Phil Halbauer, Melvin Ramusovic, Leon Ampadu und Berk Inaler der 19. Spieler im Kader der Saison 2025/26.
Über die Vertragsmodalitäten wurde wie gewohnt Stillschweigen vereinbart.
Content: SV Sandhausen vom 24.06.2025
Foto: SVS
Berk Inaler kommt vom Halleschen FC
Der SV Sandhausen treibt die Kaderplanung für die Saison 2025/26 weiter voran und hat Mittelfeldspieler Berk Inaler verpflichtet. Der 25-Jährige wechselt vom Regionalligisten Hallescher FC an den Hardtwald. Der 1,78 Meter große zentrale Mittelfeldspieler bringt reichlich Erfahrung mit: Inaler absolvierte in den vergangenen Jahren knapp 150 Regionalligaspiele für VSG Altglienicke, Viktoria Berlin und zuletzt den Halleschen FC. In den Pokalwettbewerben feierte der gebürtige Berliner ebenfalls Erfolge – mit Altglienicke gewann er 2019/20 den Berliner Landespokal, mit dem HFC holte er sich 2024/25 den Landespokal Sachsen-Anhalt.
Cheftrainer Olaf Janßen freut sich über die Verstärkung im Mittelfeld: „Berk ist in der Zentrale flexibel einsetzbar, bringt eine gute Mentalität mit, ist ballsicher und verfügt über viel Erfahrung.“
Inaler selbst sieht im Wechsel „die Chance, beim Neuaufbau dabei zu sein – in einer neuen Region, über die ich viel Gutes gehört habe. Ich will alles geben und den maximalen Erfolg“, so Inaler nach der Unterschrift am Hardtwald.
Inaler ist nach Louis Kolbe und Kwabe Schulz, Yanis Outman, Teoman Akmestanlı, Luis Idjakovic, Luca de Meester, Pascal Testroet, Yannick Osée, David Zimmer, Arthur Lyska, Ken Gipson, Niklas Tarnat und Jahn Herrmann, David Mamutovic, Phil Halbauer, Melvin Ramusovic und Leon Ampadu der 18. Spieler im Kader der Saison 2025/26.
Über die Vertragsmodalitäten wurde wie gewohnt Stillschweigen vereinbart.
Content: SV Sandhausen vom 23.06.2025
Foto: SVS
Anthony Loviso kehrt als Koordinator Sport zum SVS zurück
Der SV Sandhausen hat mit Anthony Loviso eine weitere Position in der sportlichen Verwaltung neu besetzt: Der 34-Jährige wird ab sofort als Koordinator Sport die Schnittstellen zwischen Vereinsführung und Mannschaft verantworten. Zu seinem umfangreichen Aufgabenbereich zählen auch die Tätigkeiten des bisherigen Teammanagers, die zuvor Maximilian Reid innehatte. Über Reids künftige Aufgabe beim SVS wird der Verein zu gegebener Zeit informieren.
Loviso, geboren am 24. März 1991 in Mannheim und im Besitz der italienischen Staatsbürgerschaft, ist im Hardtwald kein Unbekannter: Bereits von 2020 bis 2022 war er als Teammanager und Assistent der sportlichen Leitung für den SVS tätig. Nach seiner ersten Station in Sandhausen zog es ihn für zwei Jahre zum italienischen Traditionsklub Genua CFC in den internationalen Fußball. Zuletzt war er als Sportlicher Leiter bei Drittligist SV Waldhof Mannheim im Einsatz.
„Wir freuen uns sehr, mit Anthony einen bestens vernetzten und fachlich versierten Mitarbeiter zurück am Hardtwald zu begrüßen“, sagt Cheftrainer Olaf Janßen. „Er kennt die Abläufe bei uns, bringt aber auch neue Impulse von außen mit. Das ist für unsere Weiterentwicklung enorm wertvoll“, so Janßen.
Loviso kennt den Verein und das Umfeld bereits bestens: „Ich freue mich sehr, zum SV Sandhausen zurückzukehren. Für das erneute Vertrauen bin ich dankbar. Es ist eine spannende Aufgabe, Teil des Neuaufbaus zu sein und meine Erfahrungen nun in neuer Rolle einzubringen“, so Loviso, der seine Aufgaben mit sofortiger Wirkung übernimmt.
Content: SV Sandhausen vom 23.06.2025
Foto: SV Sandhausen
Leon Ampadu kommt aus der Region zum SV Sandhausen
Mit Leon Ampadu hat der SV Sandhausen einen zentralen Mittelfeldspieler verpflichtet, der die Region bereits gut kennt. Der 23-Jährige wechselt zur Saison 2025/26 an den Hardtwald.
Trainer Olaf Janßen erklärt: „Leon ist ein robuster, laufstarker Spieler mit einem sehr guten Gefühl für Räume. Er kennt die Anforderungen in der Regionalliga und bringt die Mentalität mit, die wir für unsere Ziele brauchen. Ich sehe in ihm noch viel Entwicklungspotenzial und freue mich darauf, ihn auf die nächste Stufe zu bringen.“
Der gebürtige Mannheimer durchlief unter anderem die Jugend des Karlsruher SC sowie des VfR Mannheim und stand zuletzt beim Chemnitzer FC sowie der Zweitvertretung von Borussia Mönchengladbach unter Vertrag. Mit seiner körperlichen Präsenz und Übersicht bringt er die Voraussetzungen mit, um im zentralen Mittelfeld eine wichtige Rolle zu spielen.
„Ich freue mich sehr über die Chance beim SV Sandhausen“, so Ampadu. „Ich komme aus der Gegend, habe viele Spiele des SVS verfolgt und will nun meinen Teil zur Entwicklung der Mannschaft beitragen.“ Ampadu ist nach Louis Kolbe und Kwabe Schulz, Yanis Outman, Teoman Akmestanlı, Luis Idjakovic, Luca de Meester, Pascal Testroet, Yannick Osée, David Zimmer, Arthur Lyska, Ken Gipson, Niklas Tarnat und Jahn Herrmann, David Mamutovic, Phil Halbauer und Melvin Ramusovic der 17. Spieler im Kader der Saison 2025/26.
Über die Vertragsmodalitäten wurde wie gewohnt Stillschweigen vereinbart.
Content: SV Sandhausen vom 21.06.2025
Foto: SV Sandhausen
SVS nimmt Melvin Ramusovic unter Vertrag
Der SV Sandhausen treibt die Kaderplanung für die Saison 2025/26 weiter voran und sichert sich die Dienste von Melvin Ramusovic. Der 23-jährige zentrale Mittelfeldspieler kommt vom Regionalligisten KFC Uerdingen an den Hardtwald.
Cheftrainer Olaf Janßen blickt positiv auf den Neuzugang: „Melvin ist lauf- und zweikampfstark und hat eine extrem gute Mentalität sowie Einstellung. Er wird unserem zentralen Mittelfeld Stabilität geben und passt charakterlich hervorragend in unser Team.“
Ramusovic wurde in der Jugend der Stuttgarter Kickers ausgebildet, ehe er 2017 in die U17 des 1. FC Heidenheim wechselte. Dort durchlief er sämtliche Nachwuchsstationen und schaffte den Sprung in die Profimannschaft, für die er zwischen 2021 und 2023 in der 2. Bundesliga auflief. Nach einem Jahr bei den Stuttgarter Kickers in der Regionalliga Südwest zog es ihn zur Saison 2024/25 zum KFC Uerdingen. In der abgelaufenen Spielzeit kam er dort auf 23 Pflichtspieleinsätze und lieferte drei Torvorlagen.
„Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung beim SVS“, sagt Melvin Ramusovic. „Nach meinen Stationen in der Regionalliga und der 2. Bundesliga will ich hier den nächsten Schritt machen und mich weiterentwickeln. Die Gespräche mit dem Trainerteam waren sehr überzeugend, ich spüre das Vertrauen.“
Ramusovic ist nach Louis Kolbe und Kwabe Schulz, Yanis Outman, Teoman Akmestanlı, Luis Idjakovic, Luca de Meester, Pascal Testroet, Yannick Osée, David Zimmer, Arthur Lyska, Ken Gipson, Niklas Tarnat und Jahn Herrmann, David Mamutovic und Phil Halbauer der 16.Spieler im Kader der Saison 2025/26.
Über die Vertragsmodalitäten wurde wie gewohnt Stillschweigen vereinbart.
Content: SV Sandhausen vom 17.06.2025
Foto: SVS
SVS verpflichtet Phil Halbauer
Der SV Sandhausen verstärkt seine Offensive für die kommende Saison: Der 26-jährige Linksaußen Phil Halbauer wechselt vom FC Energie Cottbus an den Hardtwald.
Cheftrainer Olaf Janßen freut sich auf Halbauer: „Phil bringt eine gute Durchschlagskraft mit und verfügt über eine außergewöhnliche Flankentechnik. Er strahlt darüber hinaus Dynamik in seinem Spiel aus und wird selbst torgefährlich. Er ist in unserer neuen Spiel-DNA flexibel einsetzbar und kann eine Führungsrolle übernehmen.“
Phil Halbauer, 1,89 m groß, wurde in der Jugend Arminia Bielefeld sowie Schalke 04 (U19/U23) ausgebildet. Über eine Zwischenstation bei Lippstadt wechselte er im Sommer 2023 nach Cottbus. Mit dem FCE erreichte er in der Saison 2023/24 den Aufstieg in die 3. Liga und setzte in der abgelaufenen Spielzeit starke Akzente mit vier Toren und vier Vorlagen in 31 Einsätzen.
„Als Gegner habe ich den SVS als Team erlebt, gegen das man hart arbeiten muss. Ich bin vom Plan überzeugt, den der Coach mit mir hat und freue mich sehr auf die neue Herausforderung“, erklärt der Linksfuß.
Halbauer ist nach Louis Kolbe und Kwabe Schulz, Yanis Outman, Teoman Akmestanlı, Luis Idjakovic, Luca de Meester, Pascal Testroet, Yannick Osée, David Zimmer, Arthur Lyska, Ken Gipson, Niklas Tarnat, Jahn Herrmann und David Mamutovic der 15. Spieler im Kader der Saison 2025/26.
Über die Vertragsmodalitäten wurde wie gewohnt Stillschweigen vereinbart.
Content: SV Sandhausen vom 17.06.2025
Foto: SVS
David Mamutovic unterschreibt beim SV Sandhausen
Der SV Sandhausen hat sich mit David Mamutovic im offensiven Mittelfeld verstärkt. Der 24-Jährige kommt zur Saison 2025/26 an den Hardtwald.
Cheftrainer Olaf Janßen freut sich auf den Neuzugang: „David ist ein schneller, technisch versierter Spieler mit Zug nach vorne. Er bringt Offensivdrang, Flexibilität und Intensität mit – genau das, was wir auf seiner Position brauchen. Er bringt schon Profierfahrung aus Mainz mit und will unbedingt den nächsten Schritt gehen. Das ist die Einstellung, nach der wir suchen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“
Mamutovic wurde in den Nachwuchsabteilungen von SG Unterrath, Bayer Leverkusen und Bergisch Gladbach ausgebildet. Er startete seine Profi-Karriere 2019 in der Regionalliga bei Bergisch Gladbach, spielte in der Saison 2021/22 für RotWeiß Ahlen (37 Spiele, 8 Tore, 9 Vorlagen) und wechselte im Sommer 2022 zum FSV Mainz 05 II. In der Rheinland-Pfälzischen Landeshauptstadt kommt Mamutovic seither auf 55 Partien und 18 Scorerpunkte in der Regionalliga Südwest. Im Dezember 2023 gab Mamutovic sein Bundesliga-Debüt gegen Heidenheim.
„Ich freue mich riesig über die neue Aufgabe in Sandhausen“, sagt David Mamutovic. „Der SVS ist ein traditionsreicher Verein mit Ambitionen. Ich will alles dafür tun, das Vertrauen zurückzuzahlen.“
Mamutovic ist nach Louis Kolbe und Kwabe Schulz, Yanis Outman, Teoman Akmestanlı, Luis Idjakovic, Luca de Meester, Pascal Testroet, Yannick Osée, David Zimmer, Arthur Lyska, Ken Gipson, Niklas Tarnat und Jahn Herrmann der 14. Spieler im Kader der Saison 2025/26.
Über die Vertragsmodalitäten wurde wie gewohnt Stillschweigen vereinbart.
Content: SV Sandhausen vom 17.06.2025
Foto: SVS
Jahn Herrmann wechselt an den Hardtwald
Der SV Sandhausen hat Offensivspieler Jahn Herrmann verpflichtet. Der 24-Jährige wechselt zur Saison 2025/26 an den Hardtwald und bringt Erfahrung aus mehreren Dritt- und Regionalligastationen mit.
Cheftrainer Olaf Janßen sagt über den Neuzugang: „Jahn ist ein kreativer Kopf mit feinem Fuß, der in der Offensive flexibel einsetzbar ist. Er hat eine sehr gute Ausbildung genossen und verfügt über Spielintelligenz und Zug zum Tor. Wir glauben daran, dass er bei uns sein ganzes Potenzial für sich und die Mannschaft entwickeln wird.“
Herrmann wurde in der Jugend des FC Bayern München ausgebildet und war zuletzt beim FSV Zwickau aktiv. In verschiedenen Regionalligen sammelte er bereits über 90 Einsätze und bewies mit dabei mit 37 Scorerpunkten seine Qualitäten als Vorlagengeber und Torschütze.
„Ich bin stolz, künftig für den SV Sandhausen auflaufen zu dürfen“, sagt Jahn Herrmann. „Die Gespräche mit dem Trainerteam waren sehr überzeugend, und ich freue mich darauf, hier Verantwortung zu übernehmen und mich weiterzuentwickeln.“
Herrmann ist nach Louis Kolbe und Kwabe Schulz, Yanis Outman, Teoman Akmestanlı, Luis Idjakovic, Luca de Meester, Pascal Testroet, Yannick Osée, David Zimmer, Arthur Lyska, Ken Gipson und Niklas Tarnat der 13. Spieler im Kader der Saison 2025/26.
Über die Vertragsmodalitäten wurde wie gewohnt Stillschweigen vereinbart.
Content: SV Sandhausen vom 13.06.2025
Foto: SV Sandhausen
Niklas Tarnat kommt vom SGV Freiberg
Der SV Sandhausen hat sich im zentralen Mittelfeld verstärkt: Niklas Tarnat wechselt vom Regionalligisten SGV Freiberg an den Hardtwald. Der 27-Jährige bringt Erfahrung aus mehreren Profiligen mit.
Trainer Olaf Janßen sagt: "Niklas ist ein unglaublich taktisch geschulter Spieler, der uns im zentralen Mittelfeld genau das geben wird, was unser Spiel braucht. Er hat eine Top-Ausbildung genossen und in Essen bewiesen, dass er vorangehen kann. Seine Ruhe am Ball und sein Auge für die Situation werden uns gerade in schwierigen Spielphasen Sicherheit geben."
Tarnat stammt aus der Jugend von Hannover 96 und des FC Bayern München und spielte anschließend für Hannover 96, wo er 2021 sein Zweitligadebüt feierte. Mit Rot-Weiss Essen gelang ihm 2022 den Aufstieg in die 3. Liga. Über 1860 München ging es 2023 weiter nach Freiberg. Dort kam er in der vergangenen Spielzeit regelmäßig zum Einsatz.
"Der Wechsel zum SV Sandhausen fühlt sich genau richtig an. Ich habe den Verein als ehrgeizig und zugleich familiär kennengelernt. Mein Ziel ist es, Verantwortung zu übernehmen und unser Spiel anzukurbeln", erklärt Niklas Tarnat.
Tarnat ist nach Louis Kolbe und Kwabe Schulz, Yanis Outman, Teoman Akmestanlı, Luis Idjakovic, Luca de Meester, Pascal Testroet und Yannick Osée, David Zimmer, Arthur Lyska und Ken Gipson der zwölfte Spieler im Kader der Saison 2025/26.
Über die Vertragsmodalitäten wurde wie gewohnt Stillschweigen vereinbart.
Content: SV Sandhausen vom 12.06.2025
Foto: SV Sandhausen
Ken Gipson kehrt zum SV Sandhausen zurück
Ken Gipson ist zurück beim SV Sandhausen. Der 29-jährige Defensivspieler wechselt vom FC Carl Zeiss Jena erneut an den Hardtwald, wo er bereits von 2017 bis 2019 unter Vertrag stand.
Trainer Olaf Janßen begrüßt den Rückkehrer: " Ken kennt den Verein und die Liga. Er ist auf und neben dem Platz ein absoluter Teamplayer und geht mit viel Leidenschaft in jedes Spiel. Seine Vergangenheit in Sandhausen und die Erfolge, die er andernorts gefeiert hat, zeigen seinen Charakter. Mit seiner Schnelligkeit und seinem taktischen Verständnis wird er unsere Außenbahn sehr variabel machen."
Gipson wurde in der Jugend des VfB Stuttgart ausgebildet und gewann mit dessen U17 die deutsche Meisterschaft. Über RB Leipzig, wo er auch Zweitligaeinsätze sammelte, kam er erstmals zum SVS. Es folgten Stationen in Großaspach und Jena. In den vergangenen Spielzeiten verpasste er kaum eine Partie in der Regionalliga Nordost und gewann zweimal den Thüringer Landespokal.
"Ich bin glücklich, wieder hier in Sandhausen zu sein. Ich habe den Verein in guter Erinnerung und freue mich, erneut Teil dieses Umfelds zu sein", so Gipson. "Ich will meine Erfahrung einbringen, Gas geben und mithelfen, dass wir gemeinsam erfolgreich sind."
Gipson ist nach Louis Kolbe und Kwabe Schulz, Yanis Outman, Teoman Akmestanlı, Luis Idjakovic, Luca de Meester, Pascal Testroet und Yannick Osée, David Zimmer und Arthur Lyska der elfte Spieler im Kader der Saison 2025/26.
Über die Vertragsmodalitäten wurde wie gewohnt Stillschweigen vereinbart.
Content: SV Sandhausen vom 12.06.2025
Foto: SV Sandhausen
Arthur Lyska verstärkt das Torhüterteam des SV Sandhausen
Der SV Sandhausen hat Arthur Lyska verpflichtet. Der 25-jährige Torhüter kommt zur neuen Saison an den Hardtwald und erweitert das Torwartteam.
„Arthur ist ein sehr reflektierter Torhüter, der Ruhe ausstrahlt und mitspielt. Mit seiner Reife und seinem Ehrgeiz wird er der Mannschaft extrem viel geben. Es wird eine Win-Win Situation werden, sowohl für Arthur als auch für den SV Sandhausen“, erklärt Cheftrainer Olaf Janßen.
Lyska stand zuletzt bei Wehen Wiesbaden im Kasten. Das Wiesbadener Eigengewächs war zuvor bis zur U17 beim FSV Mainz 05 aktiv:
„Ich bin sehr motiviert, diesen nächsten Schritt in meiner Karriere zu gehen“, erklärt Arthur Lyska. „Ich möchte meinen Teil zum Erfolg des Teams beitragen und mich im neuen Umfeld beweisen.“
Lyska ist nach Louis Kolbe und Kwabe Schulz, Yanis Outman, Teoman Akmestanlı, Luis Idjakovic, Luca de Meester, Pascal Testroet, Yannick Osée und David Zimmer der zehnte Spieler im Kader der Saison 2025/26. Über die Vertragsmodalitäten wurde wie gewohnt Stillschweigen vereinbart.
Content: SV Sandhausen vom 12.06.2025
Foto: SV Sandhausen
Yannick Osée kommt vom SGV Freiberg
Der SV Sandhausen hat Innenverteidiger Yannick Osée unter Vertrag genommen. Der 27-jährige Defensivspieler wechselt vom Regionalligisten SGV Freiberg an den Hardtwald.
Trainer Olaf Janßen sieht in Osée ein „sehr spannendes Profil, nachdem wir gesucht haben. Er ist robust, zweikampfstark und kopfballstark – ein Abwehrspieler, der auch Verantwortung übernimmt. Mit seinen Jahren in Meppen kennt er die Anforderungen der 3. Liga und wird auch in der Regionalliga eine Führungsrolle übernehmen können. Ich bin überzeugt, dass Yannick unserer Defensive Stabilität geben wird und für unserer Mannschaft mit Mentalität voran geht."
Osée, geboren in Kaiserslautern, ist 1,94 Meter groß und bringt viel Erfahrung aus der Regionalliga und der 3. Liga mit. Für den SV Meppen absolvierte er 67 Drittligaspiele, ehe er 2023 nach Freiberg wechselte. In der vergangenen Saison war er Stammkraft und erzielte in 44 Regionalligaspielen fünf Tore – eine beachtliche Quote für einen Innenverteidiger.
"Ich bin froh über den Wechsel zum SV Sandhausen und die neue Herausforderung", erklärt Yannick Osée. "Der SVS ist ein Verein mit Ambitionen, und ich möchte meine Erfahrung einbringen, um das Team auf dem Weg zu unterstützen. Ich werde alles geben, damit wir defensiv sicher stehen und unsere Ziele erreichen."
Osée ist nach Louis Kolbe und Kwabe Schulz, Yanis Outman, Teoman Akmestanlı, Luis Idjakovic, Luca de Meester und Pascal Testroet der achte Spieler im Kader der Saison 2025/26.
Über die Vertragsmodalitäten wurde wie gewohnt Stillschweigen vereinbart.
Content: SV Sandhausen vom 06.06.2025
Foto: SV Sandhausen
Pascal Testroet kehrt an den Hardtwald zurück
Der SV Sandhausen hat sich für die kommende Regionalliga-Saison 2025/26 mit Pascal Testroet verstärkt. Der 34-jährige Stürmer wechselt vom Drittligisten FC Ingolstadt 04 in die Kurpfalz. Testroet ist in Sandhausen kein Unbekannter: Bereits in der Zweitliga-Saison 2021/22 trug er das Trikot des SVS und erzielte in 27 Ligaeinsätzen zehn Tore. Trainer
Olaf Janßen zeigt sich hochzufrieden mit der Verpflichtung des Routiniers: „Pascal ist ein absoluter Torjäger – ein Spieler, der weiß, wo das Tor steht, und der in seiner Karriere immer wieder bewiesen hat, dass er den Unterschied ausmachen kann. Seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Kasten und sein unbedingter Wille, Spiele zu gewinnen, sind genau das, was wir im Angriff brauchen. Darüber hinaus bringt er eine enorme Präsenz auf und neben dem Platz mit. In einer neuformierten Mannschaft wie unserer sind Führungsqualitäten unverzichtbar – und Pascal verkörpert genau diese Rolle mit Überzeugung. Er kennt den Verein, identifiziert sich mit dem Weg, den wir einschlagen, und brennt darauf, wieder für den SV Sandhausen auf Torejagd zu gehen“, so Janßen.
Der gebürtige Bocholter kann auf umfangreiche Erfahrung im Profifußball verweisen. In seiner Laufbahn absolvierte Testroet über 150 Zweitliga-Spiele für Dynamo Dresden, Erzgebirge Aue und den SVS und über 60 Drittliga-Partien. Mit Arminia Bielefeld (2015) und Dynamo Dresden (2016) gelang ihm zudem jeweils der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Der 1,85 Meter große Angreifer gilt als abschlussstarker Strafraumstürmer und war deutscher U20-Nationalspieler (5 Einsätze).
"Ich freue mich sehr auf die Rückkehr nach Sandhausen. Der Verein befindet sich im Umbruch, und ich möchte mit meinen Toren und meiner Erfahrung helfen, die gemeinsamen Ziele zu erreichen", so Pascal Testroet zu seinem Wechsel. "Ich bin dankbar für das Vertrauen und werde alles dafür tun, es mit Leistung zurückzuzahlen."
Über die Vertragsmodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart. Testroet ist nach Louis Kolbe und Kwabe Schulz, Yanis Outman, Teoman Akmestanlı, Luis Idjakovic und Luca de Meester der siebte Neuzugang für die Saison 2025/26.
Content: SV Sandhausen vom 06.06.2025
Foto: SV Sandhausen
Luca de Meester verstärkt den SVS
Mit Luca de Meester hat der SV Sandhausen einen talentierten Mittelfeldspieler unter Vertrag genommen. Der 21-jährige Offensivakteur kommt von Viktoria Köln und wechselt zur Saison 2025/26 in die Kurpfalz.
Trainer Olaf Janßen freut sich auf den jungen Neuzugang: "Luca ist ein kreativer Offensivspieler mit extrem großem Entwicklungspotenzial. Er kann im Zentrum und in den Halbräumen für viel Gefahr sorgen. In unserer gemeinsamen Zeit bei Viktoria Köln hat er schon angedeutet, was in ihm steckt. Wir wollen Luca bei uns die Plattform geben, den nächsten Entwicklungsschritt zu gehen. Seine Unbekümmertheit und Kreativität werden unserem Offensivspiel guttun."
De Meester, geboren in Hennef (Sieg), ist variabel auf den Außenbahnen und im Zentrum einsetzbar und kann sowohl rechts als auch links offensiv agieren. Der beidfüßige Flügelflitzer wurde in der Jugend des 1. FC Köln ausgebildet und erhielt nach dem Wechsel zur U19 der Viktoria im Sommer 2022 bei Viktoria Köln seinen ersten Profivertrag. In der abgelaufenen Saison kam er auf 16 Pflichtspieleinsätze und erzielte ein Tor und bereitete ein weiteres vor. Darüber hinaus gewann er mit der Viktoria sowohl 2022 als auch 2025 den Mittelrheinpokal.
"Ich bin dem SV Sandhausen sehr dankbar für diese Chance", sagt Luca de Meester. "Ich kenne Olaf Janßen aus unserer gemeinsamen Zeit in Köln bestens, das hat mir die Entscheidung leicht gemacht. Ich weiß, was er von mir erwartet, und werde hart arbeiten, um meinen Beitrag für die Mannschaft zu leisten", so De Meester weiter.
De Meester ist nach Louis Kolbe und Kwabe Schulz, Yanis Outman, Teoman Akmestanlı und Luis Idjakovic der sechste Spieler für die Saison 2025/26. Über die Vertragsmodalitäten wurde wie gewohnt Stillschweigen vereinbart.
Content: SV Sandhausen vom 05.06.2025
Foto: SV Sandhausen
Luis Idjakovic bleibt beim SVS
Der SV Sandhausen hat den Vertrag mit Luis Idjakovic verlängert. Der 23-jährige Torhüter bleibt dem Verein damit auch in der RegionalligaSaison 2025/26 erhalten.
Cheftrainer Olaf Janßen begrüßt die Weiterverpflichtung: „Luis hat sich in seinem ersten Jahr am Hardtwald gut entwickelt. Er bringt die körperlichen Voraussetzungen und das Spielverständnis mit, um auch unter Druck die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wir trauen ihm den nächsten Schritt absolut zu und freuen uns, weiterhin mit ihm arbeiten zu können.“
Idjakovic war im Sommer 2024 vom FC-Astoria Walldorf an den Hardtwald gewechselt. Zuvor wurde der 1,93 Meter große Schlussmann beim 1. FC Heidenheim ausgebildet und kam bereits mit 18 Jahren zu seinen ersten Einsätzen in der Regionalliga Südwest. Für Walldorf absolvierte er insgesamt 62 Viertligapartien. Trotz nur eines Einsatzes in der vergangenen Spielzeit hat sich Idjakovic im Training bewährt und erstmals Spielpraxis auf Drittliga-Niveau gesammelt.
„Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen und freue mich, weiter Teil des SV Sandhausen zu sein“, sagt Luis Idjakovic. „Ich will meinen Weg hier konsequent weitergehen und mich bestmöglich einbringen – auf und neben dem Platz.“
Über die Vertragsmodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart. Idjakovic ist nach Louis Kolbe, Kwabe Schulz, Yanis Outman und Teoman Akmestanlı der fünfte Neuzugang für die Saison 2025/26.
Content: SV Sandhausen vom 05.06.2025
Foto: SV Sandhausen
Teoman Akmestanli wechselt aus Köln an den Hardtwald
Der SV Sandhausen hat sich auf der linken Abwehrseite verstärkt: Teoman Akmestanlı wechselt vom 1. FC Köln II nach Sandhausen. Der 23-jährige Außenverteidiger bringt Erfahrung aus verschiedenen Regionalligen mit und ist defensiv vielseitig einsetzbar.
Trainer Olaf Janßen sieht im Abwehrspieler einen wertvollen Neuzugang: "Teoman ist ein hochveranlagter Spieler, der uns auf der linken Seite sowohl defensiv als auch offensiv weiterhelfen wird. Trotz seines jungen Alters bringt er fast 100 Viertliga-Einsätze mit – er weiß also, was ihn erwartet. Seine Kombination aus Variabilität, Körperlichkeit, Schnelligkeit und Technik passt sehr gut zu unserer DNA!"
Akmestanlı stammt aus Weißenburg und durchlief Stationen in der Jugend des 1. FC Nürnberg und des 1. FC Magdeburg. Über Eichstätt (Regionalliga Bayern) führte ihn sein Weg nach Köln, wo er für die U23 des FC 53 Spiele absolvierte. In der abgelaufenen Saison machte er mit einem Tor und sechs Vorlagen auf sich aufmerksam.
"Der Schritt nach Sandhausen freut mich sehr. Ich habe in Köln viel gelernt und bin jetzt bereit, Verantwortung zu übernehmen und möchte den maximalen Erfolg erreichen", sagt Akmestanlı. "Ich will mich weiterentwickeln, dem Team helfen und das Vertrauen zurückzahlen, das der Verein in mich setzt."
Über die Vertragsmodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart.
Akmestanlı ist nach Louis Kolbe, Kwabe Schulz und Yanis Outman der vierte Neuzugang für die Saison 2025/26.
Content: SV Sandhausen vom 05.06.2025
Foto: SV Sandhausen
SVS bindet U19-Kapitän Yanis Outman an den Verein
Der SV Sandhausen hat mit Yanis Outman einen weiteren Spieler aus dem eigenen Nachwuchs langfristig an den Verein gebunden. Der 19-jährige zentrale Mittelfeldspieler, der seit der U15 am Hardtwald aktiv ist, wurde zum Saisonende in den Profikader berufen und erhält nun die Chance, sich dauerhaft bei der ersten Mannschaft zu etablieren.
Trainer Olaf Janßen lobt die Entwicklung des Nachwuchstalents: „Yanis hat in der U19 viel Verantwortung übernommen und diese Rolle mit großem Einsatz ausgefüllt. Er bringt ein gutes Spielverständnis mit, ist sehr laufstark und hat auch bei den Profis schnell Fuß gefasst. Der Weg des SV Sandhausen wird in Zukunft sein, immer wieder eigene Jungs aus unserem NLZ bei den Profis einzubauen. Yanis ist ein sehr guter Beweis dafür, dass wir es ernst meinen! Wir werden ihn begleiten und ihn weiterzuentwickeln, damit er den nächsten Schritt gehen kann.“
Outman, geboren in Ludwigshafen am Rhein, war in der vergangenen Spielzeit Kapitän der U19 und eine zentrale Figur im Spiel der Sandhäuser A-Junioren. In der A-Junioren-Bundesliga überzeugte er durch Spielintelligenz, Übersicht und Führungsstärke und belohnte sich mit sieben Scorerpunkten in 23 Spielen. „Yanis hat sich diesen Schritt durch seine Rolle als U19-Spielführer erarbeitet. Er ist sehr positiv und geht stets voran“, so Kevin Stotz, Leiter des Hardtwald-Campus. Zum Lohn für seine Entwicklung wurde er im Mai 2025 erstmals in den Drittligakader berufen und kam in den letzten beiden Saisonspielen gegen Erzgebirge Aue und Viktoria Köln zum Einsatz.
„Ich bin mit dem SV Sandhausen groß geworden – sportlich und persönlich. Für mich bedeutet dieser Schritt unglaublich viel, weil ich weiß, wo ich herkomme. Der Verein hat mir über Jahre hinweg das Vertrauen geschenkt, und jetzt möchte ich etwas zurückgeben“, so Outman.
Parallel zu seiner sportlichen Laufbahn studiert Outman Sportwissenschaft an der Universität Heidelberg und bereitet sich damit auch abseits des Platzes nachhaltig auf seine Zukunft vor. Über die Vertragsmodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart. Outman ist nach Louis Kolbe und Kwabe Schulz der dritte Neuzugang für die Saison 2025/26.
Content: SV Sandhausen vom 05.06.2025
Foto: SV Sandhausen
Neuausrichtung im Trainer- und Funktionsteam
SVS verabschiedet verdiente Mitarbeiter
Mit dem Neustart unter Cheftrainer Olaf Janßen treibt der SV Sandhausen die strukturelle und personelle Weiterentwicklung des sportlichen Bereichs weiter voran. Im Zuge dieser Neuausrichtung verlassen zur neuen Saison drei verdiente Mitglieder das Trainer- und Funktionsteam: Daniel Ischdonat (Torwarttrainer), Christian Bieser (leitender Physiotherapeut) sowie Rafael Lopez (Athletiktrainer).
Präsident Jürgen Machmeier findet anerkennende Worte für die scheidenden Kollegen: „Daniel Ischdonat und Christian Bieser haben über Jahre hinweg mit großem Engagement, Fachkompetenz und Loyalität zum Erfolg des SV Sandhausen beigetragen. Für diesen unermüdlichen Einsatz gebührt ihnen unser aller Dank. Ihr Wirken verdient höchsten Respekt – sportlich wie menschlich. Wir wünschen ihnen für ihren weiteren Weg nur das Beste. Auch Rafael Lopez hat mit viel Energie und großer Professionalität wertvolle Impulse in der athletischen Betreuung gesetzt – dafür danken wir ihm herzlich und wünschen ihm ebenfalls alles Gute!“
Die weitreichenden Veränderungen sind Teil einer klaren und transparenten Handlungsstrategie, mit der der SV Sandhausen den eingeschlagenen Weg konsequent weiterverfolgt: eine nachhaltige sportliche Neuausrichtung, klare Strukturen und ein gemeinsamer Blick nach vorn – angeführt vom neuen Cheftrainer Olaf Janßen. Über weitere Entwicklungen in diesem Bereich informiert der SV Sandhausen wie gewohnt transparent und zeitnah.
Content: SV Sandhausen vom 04.06.2025
Kwabe Schulz kommt von Viktoria Köln
Der SV Sandhausen hat sich für die kommende Regionalliga-Saison 2025/26 mit dem 26-jährigen Innenverteidiger Kwabe Schulz verstärkt. Der gebürtige Berliner wechselt im Sommer von Drittligist Viktoria Köln an den Hardtwald. Schulz, der sowohl die deutsche als auch die ghanaische Staatsbürgerschaft besitzt, bringt umfangreiche Erfahrung aus mehreren Spielklassen mit: Insgesamt absolvierte der 1,89 Meter große Defensivspieler 145 Spiele in der Regionalliga, 15 Partien in der 3. Liga sowie 5 Einsätze in der 2. Liga in Österreich.
Cheftrainer Olaf Janßen schätzt das Profil des Neuzugangs: „Kwabe bringt die nötige Erfahrung, Schnelligkeit und Stabilität mit, die wir in unserer Abwehr benötigen werden. Seine Vielseitigkeit und sein Engagement auf und neben dem Platz werden dem Team der kommenden Saison weiterhelfen.“
Seine fußballerische Laufbahn begann Schulz bei Viktoria 1889 Berlin, ehe er über Stationen bei Austria Klagenfurt, Berliner AK und Rot-Weiß Erfurt zur Viktoria aus Köln kam. Dort stand er in der vergangenen Spielzeit regelmäßig auf dem Platz und überzeugte mit seiner Zweikampfstärke und Ruhe am Ball.
„Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung beim SV Sandhausen. Der Verein hat klare Ziele, und ich bin bereit, meinen Teil dazu beizutragen“, so Schulz bei seiner Vorstellung.
Über die Vertragsmodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart. Schulz wird zum Trainingsauftakt der Sommervorbereitung am Hardtwald erwartet und ist nach Louis Kolbe der zweite Neuzugang für die kommende Saison 2025/26.
Content: SV Sandhausen vom 27.05.2025
Foto: SVS
Sandhausen verpflichtet Louis Kolbe aus Frankfurt
Der SV Sandhausen hat den ersten Neuzugang für die kommende Regionalliga-Saison unter Vertrag genommen: Louis Kolbe wechselt von Eintracht Frankfurt II an den Hardtwald.
Der 21-jährige Abwehrspieler, geboren am 11. März 2004 in Frankfurt am Main, durchlief seit 2013 alle Jugendmannschaften der Eintracht und stand zuletzt für die zweite Mannschaft in der Regionalliga Südwest auf dem Platz. Kolbe wird primär als rechter Verteidiger eingesetzt, kann aber auch in der Innenverteidigung sowie im rechten Mittelfeld agieren.
„Er bringt Schnelligkeit und eine hohe Wiederholungsfähigkeit mit, die ihm sowohl in der Defensive als auch im Offensivspiel zugutekommen“, so Gerhard Kleppinger. Auch auf internationaler Ebene sammelte Kolbe bereits Erfahrung: Für die deutsche U16 absolvierte er fünf Länderspiele (ein Tor), für die U18 zwei Spiele (ein Tor) und für die U19 ein Spiel.
„Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung beim SV Sandhausen. Der Verein hat ambitionierte Ziele, und ich bin bereit, meinen Teil dazu beizutragen“, so Kolbe nach der Vertragsunterzeichnung. Über die Vertragsmodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart.
Content: SV Sandhausen vom 09.05.2025
Foto: Jan Huebner
"An die Leistung aus Aue anknüpfen“
Vorbericht zum Heimspiel gegen Viktoria Köln Am letzten Spieltag der 3. Liga empfängt die Mannschaft des SV Sandhausen den FC Viktoria Köln. Los geht’s im GP Stadion am Hardtwald am Samstag, den 17. Mai, um 13:30 Uhr.
Über den Sieg vom vergangenen Wochenende in Aue und die besondere Begegnung mit Olaf Janßen spricht Dennis Diekmeier im Interview.
Dennis Diekmeier über…
… die Partie in Aue: Gerade in der ersten Halbzeit hätten wir bestimmt noch zwei oder drei Tore mehr machen können. Das hat die Mannschaft echt super gemacht, aber natürlich haben wir auch wieder mit eigenen Fehlern den Gegner zu den Treffern eingeladen. Wir haben darauf aber eine positive Reaktion gezeigt und am Ende den Sieg geholt. Die drei Punkte bringen uns für die Tabelle jetzt leider nichts mehr, aber trotzdem gibt ein Sieg immer ein gutes Gefühl. So wollen wir jetzt wieder beim Heimspiel am Samstag gegen Viktoria Köln auftreten.
… das Personal gegen Köln: Timo Königsmann (Reha nach Kreuzbandriss), Richard Meier (Knieverletzung), Lucas Wolf (Sprunggelenk), Jonas Carls (Sprunggelenkprobleme) und Alexander Fuchs (muskuläre Probleme) fallen für die Partie am Samstag aus. Auch Jeremias Lorch, der sich in Aue beim Aufwärmen verletzt hat, ist für den Samstag keine Option. Erfreulich ist allerdings, dass Marco Schikora nach seiner Sperre wieder zurück und Taylan Duman in dieser Woche wieder in das Mannschaftstraining eingestiegen ist.
… den Gegner: Viktoria Köln hat eine gute Mannschaft mit einem richtig guten Trainer, der bekanntlich in der nächsten Saison den SVS coachen wird. Sie spielen einen sehr attraktiven Fußball, aber wir wollen auf uns schauen. Wir wollen an die Leistung aus Aue anknüpfen, indem wir defensiv stabil stehen und über unsere Umschaltmomente zu Torchancen kommen.
… die Begegnung mit Olaf Janßen: Wir freuen uns natürlich über die Begegnung mit unserem Cheftrainer für die neue Saison, aber der Fokus liegt auf dem Spiel und das wollen wir zum Saisonabschluss für uns entscheiden.
Content: SV Sandhausen vom 15.05.2025
Foto: Sport News Südwest