TSG 1899 Hoffenheim

Die Turn- und Sportgemeinschaft Hoffenheim 1899 e. V., kurz TSG 1899 Hoffenheim oder TSG Hoffenheim, ist ein Sportverein aus dem Sinsheimer Stadtteil Hoffenheim. Mit 11.000 Mitgliedern zählt er zu den größten in Deutschland. Der Verein unterhält auch Abteilungen für Leichtathletik und Turnen.

Zu den letzten Nachrichten geht's hier: 

Bazoumana Touré wechselt zu Newcastle United

Bazoumana Touré verlässt Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim und wechselt in die englische Premier League zu Newcastle United. Gegen eine Hoffenheimer Rekordablöse wird der temporeiche Flügelspieler künftig im Norden Englands auflaufen.

Er hat die Bundesliga im wahrsten Sinne des Wortes schnell erobert: Bazoumana Touré hat in nur anderthalb Jahren in Hoffenheim Spuren hinterlassen, nun zieht es den hochtalentierten Flügelspieler zu Newcastle United. Der Premier-League-Klub zahlt für die Dienste des 20-Jährigen eine Rekordablöse in der Geschichte der TSG.  

„Bazou hat seit seiner Verpflichtung aus Schweden im Februar 2025 eine außergewöhnliche Entwicklung genommen - einen großen Anteil daran hat auch das Trainerteam um Chris Ilzer. Mit seinen Leistungen hatte er maßgeblichen Anteil an der zweitbesten Saison der Vereinsgeschichte.“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG. „Natürlich hätten wir Bazou gerne weiterhin in unseren Reihen gesehen. Es entspricht jedoch der DNA der TSG und unserem eingeschlagenen Weg, hochveranlagte Talente zu verpflichten und gemeinsam mit unserem Trainerteam gezielt weiterzuentwickeln und ihnen den Schritt zu den Elite-Klubs zu ermöglichen. Wir wünschen Bazou für seinen weiteren Weg und die Herausforderung in der Premier League von Herzen alles Gute und viel Erfolg.“

Touré löst den Brasilianer Joelinton als Hoffenheimer Rekordtransfer ab, der im Sommer 2019 ebenfalls von der TSG zu Newcastle United auf die Insel wechselte.

„Die TSG war wie eine Familie für mich. Wir haben eine wunderschöne und erfolgreiche Zeit zusammen erlebt, in der ich mich als Spieler und als Mensch entwickeln durfte. Ich danke meinen Teamkameraden und Trainern, aber genauso jedem Einzelnen im Klub und den Fans von Herzen“, sagt Touré zum Abschied aus dem Kraichgau. „Ich freue mich auf die Herausforderung Premier League, aber die TSG wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.“

Bazoumana Touré kam im Februar 2025 vom schwedischen Erstligisten Hammarby IF zur TSG, für die er insgesamt 43 Bundesliga-Partien (fünf Tore und 15 Assists) sowie zwei Spiele im DFB-Pokal bestritt. In der abgelaufenen Spielzeit stand er in 30 Bundesliga-Spielen und zweimal im DFB-Pokal auf dem Platz. In der Liga lag er mit 17 Scorerpunkten (fünf Tore und zwölf Vorlagen) klubintern hinter Andrej Kramarić und Fisnik Asllani auf Rang drei.

Seine Leistungen in der abgelaufenen Spielzeit bescherten dem Ivorer nicht nur sein Nationalmannschaftsdebüt, sondern auch die Teilnahme am Afrika-Cup sowie an der aktuell laufenden Weltmeisterschaft. Für die Elfenbeinküste absolvierte Bazoumana Touré bisher neun Länderspiele, in denen er zwei Treffer erzielte.

Content: TSG Hoffenheim vom 05.07.2026
Foto: HettiPicture 

Ein Stück Hoffenheim:

TSG präsentiert Heim- und Auswärtstrikot von Macron

Gemeinsam mit dem neuen Ausrüster Macron präsentiert die TSG Hoffenheim das Heim- und das Auswärtstrikot für die neue Saison des Fußball-Bundesligisten. Beide Shirts verbinden moderne Designs mit regionaler Verbundenheit – und stehen sinnbildlich für Identität und Heimat.

Ein Aufbruch in die Zukunft und zugleich ein Schritt zurück zu den Wurzeln: Das Hoffenheimer Heimtrikot der Saison 2026/27 ist das erste des TSG-Ausrüsters Macron. Und schon das Premieren-Dress des Modeherstellers aus dem italienischen Bologna betont den Wert der Tradition. Das Trikot ist nicht nur im klassischen TSG-Blau gehalten, sondern schafft mit den weißen Ärmeln und nachtblauen Akzenten einen zeitlosen, aber aussagekräftigen Look: Es ist ein Stück Hoffenheim. Ein zentrales Designelement des Trikots mit dem V-Ausschnitt ist die abstrakte Darstellung der Hirschstange aus dem Hoffenheimer Ortswappen, die dezent, aber sichtbar in den Stoff eingearbeitet wurde.

„In Macron haben wir einen Ausrüster an unserer Seite, der großen Wert auf Qualität, Design und Individualität legt. Genau das spiegelt sich in unseren neuen Trikots wider“, sagt Daniel Förderer, Geschäftsführer der TSG Hoffenheim. „Das Heimtrikot steht für unsere Herkunft und das schöne Gefühl, Teil der TSG-Familie zu sein. Es ist im besten Sinne ein Stück Heimat.“

Auch das neue Auswärtstrikot ist inspiriert durch Hoffenheimat und greift in seiner Farbwahl regionale Bezüge auf. In einem eleganten Sandton gestaltet, steht das Trikot unter dem Motto „Badische Toskana“. Der Farbton ist angelehnt an die sandfarbenen Felder der Region, die sanfte Hügellandschaft. Das hochwertige Design ist dabei bewusst klar und puristisch gehalten, mit dem klassischen, in Nachtblau abgesetzten Rundhalskragen.

Beide Trikots sind dabei sowohl in der Version der Männer-Mannschaft als auch in der Variante des Frauen-Teams samt ihrer jeweiligen Partner erhältlich. Die neuen Jerseys sind ab sofort online und heute, 3. Juli, ab 15 Uhr auch im umgebauten Fanshop an der SNP Arena erhältlich. Zudem gibt es dort im Rahmen der offiziellen Wiedereröffnung neben den Trikots auch zahlreiche Mitmach-Aktionen, unter anderem eine größere Tombola mit exklusiven Gewinnen.

Die Trikots in Kindergrößen gibt es dabei bereits ab 59,95 Euro zu kaufen, das Dress für Erwachsene ist ab 89,95 Euro erhältlich.

Mit den neuen Heim- und Auswärtstrikots schlägt die TSG Hoffenheim gemeinsam mit Macron ein neues Kapitel auf – modern, hochwertig und tief verwurzelt in der Region.

Content/Foto: TSG Hoffenheim vom 03.07.2026

TSG verleiht Keeper Nahuel Noll nach Paderborn 

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim gibt Torhüter Nahuel Noll für die anstehende Saison per Leihe an Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn ab. Der 23-jährige Deutsch-Spanier, der seinen Vertrag bei der TSG im vergangenen Sommer langfristig verlängert hatte, hatte in der abgelaufenen Saison als Leihspieler mit dem Zweitligisten Hannover 96 bis zum letzten Spieltag um den Aufstieg gekämpft.

Für den nächsten Spieler aus der TSG-Akademie wird sich in der neuen Saison der Bundesliga-Traum erfüllen. Nahuel Noll dürfte dank seines Wechsels nach Paderborn bald in der Beletage auflaufen: „Nahuel hat sich in seiner zweiten Zweitliga-Saison erneut gesteigert und wäre als Stammkeeper bei Hannover 96 fast schon in die Bundesliga aufgestiegen“, sagt Paul Pajduch, Sportdirektor Lizenzmannschaft bei der TSG Hoffenheim, über den 1,91 Meter großen Noll, der als moderner Torhüter mit einer sehr guten Spieleröffnung und starkem Passspiel gilt. „Wir sind gemeinsam überzeugt davon, dass die Leihe zum Erstliga-Aufsteiger nun genau der richtige Schritt ist, um sich Woche für Woche auf höchstem Niveau zu messen. Der SC Paderborn ist zudem bekannt dafür, dass sich Spieler in seinem Umfeld entwickeln können. Nahuel kann dort die nächsten Schritte in seiner Entwicklung gehen, um sich so für noch höhere Aufgaben zu empfehlen und hoffentlich dem Leihverein dabei unterstützen kann, die sportlichen Ziele zu erreichen.“   
 
Nahuel Noll wechselte im Sommer 2019 aus der Jugend des TSV 1860 München in die TSG-Akademie und lief dort zunächst für die U17 der Hoffenheimer auf. Ab 2022 gehörte der heute 23 Jahre alte Torwart dann zum TSG-Profikader und absolvierte in dieser Zeit 64 Spiele für die Hoffenheimer U23. In der Saison 2024/25 war Noll an den Zweitligisten Greuther Fürth ausgeliehen, absolvierte dort 31 Pflichtspiele. In der vergangenen Spielzeit bestritt der Torhüter alle 34 Zweitligapartien und ein Pokalduell für Hannover 96.     
 
Für die deutsche U20-Nationalmannschaft stand Noll sechsmal auf dem Rasen und war 2025 Teil des EM-Kaders der deutschen U21, die in der Slowakei ins Finale einzog.

Content: TSG Hoffenheim vom 26.06.2026
Foto: Brück 
 

Erfolgreiches Trainer- und Analyse-Team verlängert bei der TSG

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat die Verträge mit Co-Trainern und Analysten vorzeitig langfristig verlängert. Nach der ausgedehnten Bindung von Cheftrainer Christain Ilzer ist dies das nächste Signal der Beständigkeit und Fortsetzung des ambitionierten Weges.

Die erfolgreiche Gruppe bleibt zusammen: Nach der Verlängerung des Vertrages von Cheftrainer Christian Ilzer kann die TSG Hoffenheim nun auch geschlossen mit den weiteren Mitgliedern des Coaching Staffs planen. Der Fußball-Bundesligist verlängerte die Verträge seiner Co-Trainer Uwe Hölzl (56) und Dominik Deutschl (30) ebenso vorzeitig und langfristig wie den des Torwart-Trainers Marjan Petkovic (47) und Philipp Lussi (32), Athletik-Trainer und Koordinator Athletiktraining Lizenzspieler. Ohnehin noch langfristig gebunden und Teil des erfolgreichen Teams ist Assistenz-Coach Moritz Volz (43). Zudem wurde auch der Kontrakt des 37-jährigen Marco Angeler als Head of Performance ausgedehnt. Weiterhin ein elementarer Bestandteil der funktionierenden Gemeinschaft sind auch die Spiel- und Videoanalysten Matthias Güldner, Niklas Hagenhoff und Tim Knobel, deren Kontrakt jeweils vorzeitig und langfristig verlängert wurde. Die Analysten stehen dabei weiterhin unter der bewährten Anleitung von Timo Gross, dem Head of Football Intelligence der TSG.

„Erfolg ist immer Teamwork“, sagt TSG-Geschäftsführer Andreas Schicker, dessen Kontrakt in Hoffenheim ebenso jüngst verlängert wurde. „Zu der herausragenden sportlichen Performance der Profi-Mannschaft samt der Qualifikation für die Europa League haben alle ihren Beitrag geleistet. Jeder Einzelne bringt große Qualität, Leidenschaft und Kompetenz ein. Dieses Trainer- und Analyseteam hat die TSG gemeinschaftlich zu einem anerkannten Top-Klub in Deutschland entwickelt. Ich freue mich sehr, dass wir in dieser erfolgreichen Konstellation nun weiterhin unseren besonderen TSG-Weg gehen können.“ 

Deutschl, Hölzl und Angeler hatten mit Cheftrainer Christian Ilzer und unter der Führung von Andreas Schicker bereits erfolgreich bei Sturm Graz zusammengearbeitet, mit dem Klub einen Meistertitel sowie zwei Pokalsiege errungen, ehe das Team im Jahr 2024 sukzessive zur TSG wechselte. Petković arbeitet seit Sommer 2025 zum zweiten Mal für die TSG, nachdem der ehemalige Torhüter bereits von 2016 bis 2019 für die Akademie des Klubs tätig war. Der 39-jährige Güldner ist bereits seit 2015 im Klub, Hagenhoff (29) und Knobel (33) stießen 2022 beziehungsweise 2023 dazu. Lussi wiederum arbeitet bereits seit nunmehr neun Jahren für die TSG.

Mit der langfristigen Bindung des Trainer- und Analyseteams unterstreicht die TSG Hoffenheim ihren eingeschlagenen Kurs und setzt auf Stabilität, Kontinuität und nachhaltige Entwicklung im sportlichen Bereich.

Content/Foto: TSG Hoffenheim vom 24.06.2026

TSG Hoffenheim bindet Luca Philipp

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat den ursprünglich Ende Juni auslaufenden Vertrag mit Torhüter Luca Philipp verlängert.

Mit der Vertragsverlängerung für den 25 Jahre alten Torwart setzt die TSG auf Kontinuität im Torhüter-Team. „Luca ist seit Jahren wichtiger Bestandteil bei der TSG und hat sich seinen Stellenwert auf und neben dem Platz mit guten Leistungen, großem Ehrgeiz und hoher Professionalität verdient“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG Hoffenheim. „Er bringt eine hervorragende Mentalität mit und ist sportlich wie auch menschlich ein wichtiger Bestandteil unseres Teams. Mit seinen Trainingsleistungen zeichnet er für das hohe Niveau des Torwart-Trios mitverantwortlich. Zudem hat er bereits bewiesen, dass er auch auf dem Rasen ein absolut verlässlicher Rückhalt für uns ist.“

„Die TSG ist mein Herzensverein. Ich bin stolz, weiterhin Teil dieser Mannschaft zu sein und den eingeschlagenen Weg mitzugehen“, sagt Luca Philipp. „Wir verfügen über eine hohe Qualität im gesamten Kader, und ich sehe es als meine Aufgabe an, diese täglich mitzugestalten. Ich werde weiter hart arbeiten, die Mannschaft mit meinem Leistungsniveau unterstützen und jederzeit bereit sein, Verantwortung zu übernehmen.“

Luca Philipp wechselte im Sommer 2013 vom SGV Freiberg in die Jugend der TSG Hoffenheim. Der gebürtige Stuttgarter durchlief sämtliche Nachwuchsmannschaften des Klubs und gehört seit 2020 zum Profi-Team. Als Stellvertreter von Nationaltorhüter Oliver Baumann hat sich Philipp zu einer festen Größe im Kader entwickelt. Der Torhüter kam für die TSG Hoffenheim bislang sechsmal in der Bundesliga sowie je einmal im DFB-Pokal und in der UEFA Europa League zum Einsatz.

Schicker: „Alle laufen in die richtige Richtung“

In der Juni-Ausgabe des SPIELFELD, dem Klubmagazin der TSG Hoffenheim, spricht Geschäftsführer Andreas Schicker über die Performance der vergangenen Saison, über die außergewöhnliche Marktwert-Entwicklung des Kaders und über seine besondere Beziehung zu Trainer Chris Ilzer.

In der nächsten Saison spielt die TSG Hoffenheim in der UEFA Europa League – dank einer famosen Spielzeit 2025/26: „Es war eine großartige Saison. Wir haben einen fantastischen Gesamteindruck erzielt - mit der Qualifikation für die Europa League und 61 Punkten, der zweitbesten Ausbeute in der Klubgeschichte. Da sollen und können alle stolz sein. Die Saison gibt uns die Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind und zeigt zugleich, dass wir noch Arbeit vor uns haben“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport der TSG.

Ein Grundstein für den Erfolg der vergangenen Saison war ein großer Umbruch im Sommer 2025. Auch in diesem Jahr wird es ein paar Kaderänderungen geben: „Wir werden sicher zwei, drei Kaderplätze mehr besetzen. Die Europa League ist schon sehr intensiv, das darf man nicht unterschätzen, insbesondere die Reisestrapazen. Du bist als Team sehr viel zusammen – und umso wichtiger ist, dass du auch gerne viel zusammen bist. Nur dann wird es erfolgreich sein. Diesen Geist, den wir in diesem Jahr entwickelt haben, müssen wir weiterführen.“ Dazu hat Schicker mit den Vertragsverlängerungen zahlreicher Achsenspieler ein starkes Fundament gelegt. Gleichzeitig betont der TSG-Geschäftsführer: „Genauso braucht es neue Reize, es braucht neue Energie. Ich bin ein Freund von Veränderungen.“ Grundsätzlich werde der Umbau viel kleiner werden als im vorigen Jahr, wo teilweise acht Neue in der Startelf standen. „Jetzt wird auch der eine oder andere Neuzugang kommen, der vielleicht ein bisschen Zeit brauchen wird, weil wir mit diesem Spieler einen anderen Plan verfolgen. Sollte zum Beispiel ein begehrter Spieler wie Bazoumana Touré, der ja bekanntlich viele Interessenten hat, am Ende als Rekordtransfer der TSG-Geschichte wechseln, werden wir ihn nicht Eins-zu-eins ersetzen, auch nicht ersetzen können. Unser Job ist es, dann einen anderen Bazou zu finden, der vielleicht in einem Jahr soweit ist.“ Grundsätzlich bleibe dies die TSG-DNA, betont der 39-jährige Österreicher: „Dieser Weg, spannende Spieler zu entwickeln und dann abzugeben, ist ohne Alternative. Es ist der einzig richtige Weg, den du hier gehen kannst. Und wir sehen ja im Kader, dass Entwicklung funktioniert: Wir haben ja hier aktuell schon erhebliche Werte geschaffen.“

Ein wichtiger Aspekt des Erfolges ist für Schicker sein Trainer Chris Ilzer. Die beiden kennen sich schon seit vielen Jahren, sie verbindet auch abseits des Rasens eine Freundschaft: „Wir gehen zusammen in die siebte Saison, haben gemeinsam erfolgreiche Zeiten erlebt. Das verbindet, aber zugleich können wir das gut trennen. Ich war mit Chris, seit wir in Hoffenheim sind, nicht zweimal alleine essen. Aber wir wissen genau, was wir voneinander erwarten können, wissen zu schätzen, was wir am anderen haben“, sagt Schicker und fügt an: „Er ist richtig gut darin, wie er eine Mannschaft führt und wie er Dinge in der Hierarchie einer Mannschaft anpackt. Chris schafft es zudem, dem Team Werte und Ziele für eine Saison zu vermitteln, die die Mannschaft dann auch wirklich konsequent lebt und verfolgt. Gleichzeitig ist er dennoch bereit, sich mit anderen Ideen oder Vorschlägen auseinanderzusetzen – und im Zweifel sein Handeln anzupassen. Wir haben es gemeinsam geschafft, dass wir alle in die gleiche Richtung laufen.“

Content: TSG Hoffenheim vom 11.06.2026
Foto: Brück 

TSG Hoffenheim verpflichtet Linksverteidiger Mats Rots

Der Niederländer Mats Rots schließt sich zur neuen Saison der TSG Hoffenheim an. Der 20 Jahre alte Abwehrspieler kommt vom niederländischen Erstligisten FC Twente Enschede und unterschrieb einen langfristigen Vertrag beim Bundesligisten.

Die TSG Hoffenheim hat sich auf dem Transfermarkt nun auch in der Defensivreihe verstärkt: Der niederländische Linksverteidiger Mats Rots wechselt zur neuen Spielzeit in den Kraichgau. Der 20-Jährige, der zuletzt in der niederländische Eredivisie für den FC Twente Enschede auflief, unterschrieb bei der TSG einen langfristigen Vertrag.

„Mats Rots ist ein Außenverteidiger moderner Prägung“, lobt TSG-Geschäftsführer Andreas Schicker den 1,90 Meter langen U21-Nationalspieler. „Er bringt sauberes Passspiel, eine gute Dynamik und hohe Offensivqualität mit“, sagt Schicker: „Zugleich ist Mats mit einer passenden Körperlichkeit für den defensiven Zweikampf ausgestattet und gibt uns mit seiner Vielseitigkeit mehrere Varianten im Aufbauspiel. Zudem ist Mats ein junger, spannender Spieler mit einem ungeheuren Entwicklungspotenzial, der exemplarisch für unseren TSG-Weg steht.“

Mats Rots sagt zu seinem Wechsel: „Es war mein absoluter Wunsch, zur TSG Hoffenheim und damit in eine der drei europäischen Top-Ligen zu wechseln. Ich bekomme hier die Möglichkeit, mein Talent unter besten Bedingungen voll zu entfalten und weitere Entwicklungsschritte zu gehen. Die TSG ist bekannt dafür, junge Spieler zu fördern und nachhaltig auf ein noch höheres Niveau zu bringen. Die Perspektive, die mir die Verantwortlichen aufgezeigt haben, hat mich davon überzeugt, nun diesen Schritt in ein anderes Land, in eine stärkere Liga zu gehen. Ganz besonders freue ich mich, dass ich mit der TSG nun sogar im Europapokal antreten kann.“

Mats Rots, geboren in Groenlo an der deutsch-niederländischen Grenze, feierte in der abgelaufenen Saison seinen Durchbruch in der Eredivisie. In 34 Partien gelangen dem Linksverteidiger für den FC Twente Enschede vier Treffer und vier Assists. Insgesamt kann der nun 20-Jährige, der seit frühester Jugend beim FC Twente spielte und lediglich zwischenzeitlich ein halbes Jahr an Heracles Almelo ausgeliehen war, insgesamt 50 Erstliga-Spiele (5 Tore), 6 Pokal-Einsätze (2 Tore) und vier Europapokal-Partien auf seinem Konto verbuchen. Zudem durchlief Rots seit der U16 sämtliche Junioren-Nationalteams der Niederlande, wurde 2025 mit der U19 Europameister. Der Defensivspieler absolvierte insgesamt 34 Partien für sein Heimatland und ist seit September 2025 Teil von „Jong Oranje“, der niederländischen U21-Auswahl, für die er bisher fünfmal auflief.  

Mats Rots ist nach den Transfers von Alessandro Vogt, Cajetan Lenz und Patrick Wimmer bereits der vierte Neuzugang für den Profikader der TSG.

Content/Foto: TSG Hoffenheim vom 09.06.2026

TSG Hoffenheim verpflichtet Patrick Wimmer  

Die TSG Hoffenheim hat den österreichischen Nationalspieler und WM-Teilnehmer Patrick Wimmer verpflichtet. Der 25 Jahre alte Offensivakteur wechselt vom VfL Wolfsburg in den Kraichgau.

Die TSG arbeitet weiter konsequent am Kader für die anstehende Spielzeit: Der österreichische Offensivspieler Patrick Wimmer wechselt vom VfL Wolfsburg nach Hoffenheim. Der 25-Jährige, der in den nächsten Wochen mit Österreich bei der WM antreten wird, unterschrieb im Kraichgau einen langfristigen Vertrag. Wimmer verschafft Trainer Christian Ilzer damit eine weitere starke Option für das Angriffsspiel.

„Patrick ist mit seinem Profil offensiv variabel einsetzbar und hat seine Qualitäten in der Bundesliga bereits nachhaltig unter Beweis gestellt. Er passt aufgrund seiner intensiven Spielweise und Duell-Qualität hervorragend in unsere Spielidee“, sagt TSG-Sportdirektor Paul Pajduch. „Nach dem Abstieg des VfL Wolfsburg hatte Patrick eine Vielzahl von Angeboten aus dem In- und Ausland. Umso mehr freut es uns, dass wir ihn für unseren TSG-Weg gewinnen konnten. Wir sind überzeugt davon, dass er uns nicht nur auf Anhieb verstärken wird, sondern auch selbst noch weitere Schritte in seiner Entwicklung gehen kann.“

Auch Wimmer freut sich auf die neue Herausforderung im Kraichgau: „Die TSG Hoffenheim hat in der vergangenen Saison eine beeindruckende Entwicklung genommen, mit spannenden Spielern und einem intensiven wie attraktiven Fußball. Zudem kenne ich den Trainer noch aus unserer gemeinsamen Zeit bei Austria Wien, als ich unter Chris Ilzer zum Profi wurde. Ich freue mich sehr, nun in Hoffenheim wieder unter ihm arbeiten zu können. Besonders bedanken möchte ich mich zudem bei Andreas Schicker und Paul Pajduch für die guten Gespräche, die mich vollends überzeugt haben.“

Patrick Wimmer begann das Fußballspielen beim niederösterreichischen Dorfverein SC Sitzenberg-Reidling. Über den Nachwuchs der SG Waidhofen/Ybbs und des viertklassigen SV Gaflenz empfahl sich der Österreicher für höhere Aufgaben. Zunächst lief Wimmer für die Zweitvertretung von Austria Wien auf, ehe der heutige TSG-Coach Christian Ilzer dem damals 18-Jährigen zum Debüt in der österreichischen Bundesliga verhalf. Im August 2021 sicherte sich Arminia Bielefeld die Dienste des Offensivakteurs, der ein Jahr später zum VfL Wolfsburg wechselte.

In der Bundesliga absolvierte Wimmer bislang 125 Einsätze, in denen ihm 16 Tore und 23 Vorlagen gelangen. Für die österreichische Nationalmannschaft lief Wimmer bislang 30-mal auf (1 Tor) und nahm auch an der EURO 2024 in Deutschland teil. Nun reist der 25-Jährige mit dem ÖFB-Team um Trainer Ralf Rangnick nach Kalifornien, um an der Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko teilzunehmen.    

Content: TSG Hoffenheim vom 03.06.2026
Foto: Brück 

Christian Ilzer verlängert bei der TSG Hoffenheim

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat den Vertrag mit seinem erfolgreichen Cheftrainer Christian Ilzer vorzeitig langfristig verlängert.

Der Erfolgscoach bleibt: Die TSG Hoffenheim kann weiterhin und nun noch länger auf die Dienste von Christian Ilzer bauen. Der 48-jährige Österreicher hatte den Cheftrainer-Posten bei der TSG im November 2024 übernommen und den Klub vom Abstiegskandidaten zum Europacup-Teilnehmer geformt. Unter Ilzers Führung erreichte die TSG in der abgelaufenen Spielzeit mit 61 Zählern die zweitbeste Punkteausbeute der Hoffenheimer Bundesliga-Geschichte und sicherte sich damit die Qualifikation für die UEFA Europa League.

„Chris Ilzer hat herausragende Arbeit geleistet und unsere Mannschaft sportlich auf ein neues Level gehoben“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport der TSG Hoffenheim, und ergänzt: „Chris steht für eine klare Idee von Fußball, für hohe Intensität und eine moderne Führungskultur. Er bringt große Qualität, Leidenschaft und Kompetenz ein. Er hat die TSG mit seinem Team zu einem Top-6-Klub in Deutschland gemacht und dabei zugleich zahlreiche Talente entwickelt und Marktwerte generiert. Deshalb freuen wir uns sehr, den gemeinsamen Weg langfristig fortzusetzen.“

Auch Christian Ilzer blickt mit großer Vorfreude auf die nächsten Jahre: „Der Klub bietet hervorragende Bedingungen und verfolgt ambitionierte Ziele. Die jüngste Saison hat gezeigt, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist und dass wir mit konsequenter Arbeit gemeinsam viel erreichen können. Diesen erfolgreichen Weg wollen wir fortsetzen und dabei weiterhin dieses TSG-Gesicht zeigen. Ich freue mich schon jetzt auf die neuen Herausforderungen der kommenden Saison inklusive der Rückkehr nach Europa.“

Mit der langfristigen Bindung des Trainers verstetigt die TSG Hoffenheim ihren Kurs und setzt auf Stabilität, Kontinuität und nachhaltige Entwicklung im sportlichen Bereich.

Unter der Leitung von Ilzer belegte die TSG in der vergangenen Saison mit 61 Zählern den fünften Rang. Zuvor war der Österreicher unter anderem als Cheftrainer beim TSV Hartberg, Wolfsberger AC, Austria Wien und zuletzt Sturm Graz tätig gewesen, mit denen er in der Spielzeit 2023/24 das Double aus Meisterschaft und ÖFB-Pokal gewann. Christian Ilzer wechselte im November 2024 zur TSG und folgte Andreas Schicker in den Kraichgau.

Content: TSG Hoffenheim vom 29.05.2026
Foto: Brück
 

TSG Hoffenheim verpflichtet Konstantin Aleksa

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim verpflichtet den 19 Jahre alten Offensivakteur Konstantin Aleksa vom österreichischen Erstligisten FK Austria Wien. Der österreichische Junioren-Nationalspieler bringt Erfahrungen aus Nachwuchs- und Profibereich mit und überzeugte zudem auch auf internationaler Ebene.

„In Konstantin Aleksa gewinnen wir einen äußerst vielversprechenden und talentierten Spieler. Er bringt trotz seines jungen Alters ein tolles Gesamtpaket mit und hat enormes Entwicklungspotential“, sagt Frank Kramer, Direktor Sport der TSG Hoffenheim. „Konstantin zählt zu den auffälligsten Angreifern der 2. Liga in Österreich und passt sehr gut zu unserer Spielphilosophie. In unserer U23 soll er kontinuierlich wichtige Spielpraxis sammeln und sich perspektivisch auf das Niveau der Bundesliga entwickeln.“

Konstantin Aleksa durchlief sämtliche Jugend- und Akademiestationen des FK Austria Wien und entwickelte sich früh zu einem der vielversprechendsten Offensivtalente seines Jahrgangs. Durch seine Leistungen im Nachwuchs empfahl sich Aleksa für höhere Aufgaben und schaffte in der Saison 2023/24 den Sprung zu den Young Violets, der zweiten Mannschaft der Austria. In 30 Spielen der dortigen Regionalliga erzielte der gebürtige Wiener sechs Tore und bereitete sechs weitere Treffer vor. Dadurch war er maßgeblich am Aufstieg in die zweite Liga beteiligt. Auch im österreichischen Unterhaus avancierte Konstantin Aleksa schnell zu einem der auffälligsten Angreifer der Liga. Im August 2024 feierte er im Alter von 17 Jahren zudem sein Profi-Debüt in der österreichischen Bundesliga.

Auch auf internationaler Bühne überzeugt der mittlerweile 19-Jährige: Aleksa spielt derzeit in der österreichischen U19-Nationalmannschaft. Seit seinem Debüt im September 2025 gegen Belgien absolvierte der Stürmer bereits fünf Länderspiele für die ÖFB-Junioren.

Content/Foto: TSG Hoffenheim vom 28.05.2026

TSG Hoffenheim verlängert mit Paul Pajduch

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat den Vertrag mit Paul Pajduch verlängert, der zukünftig als Sportdirektor Lizenzmannschaft tätig sein wird. Der 32 Jahre alte Österreicher war seit Oktober 2024 als Technischer Direktor im Kraichgau tätig und füllt seither eine zentrale Rolle innerhalb der sportlichen Leitung des Vereins aus.

Die TSG Hoffenheim sendet ein weiteres Signal für Kontinuität auf Schlüsselpositionen: Nach der Vertragsverlängerung von Geschäftsführer Andreas Schicker hat auch Paul Pajduch seinen Vertrag im Kraichgau langfristig verlängert. Der in der Steiermark geborene Österreicher ist unter anderem für das Scouting und die Kaderplanung der Bundesliga-Mannschaft verantwortlich und gehört zur sportlichen Führungsriege, zu der auch Frank Kramer zählt, dessen Schwerpunkt auf dem Übergang aus der Akademie und der U23 in den Lizenzbereich liegt.

„Die TSG Hoffenheim hat in den vergangenen zwölf Monaten eine bemerkenswerte Entwicklung genommen, die nun mit dem Einzug in die UEFA Europa League ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht hat. Ich bin glücklich, dass ich Teil dieses Fortschritts sein darf“, sagt Paul Pajduch. „Ich freue mich darauf, weiter in einem so ambitionierten Team zu arbeiten, in dem Spieler, Trainer, Trainerteam und die sportliche Führung in dieselbe Richtung denken. Wir wollen unseren erfolgreichen Weg kontinuierlich weiterverfolgen.“

TSG-Geschäftsführer Andreas Schicker sagt: „Ich kenne seine Arbeitsweise bereits seit unserer gemeinsamen Zeit in Graz. Paul Pajduch ist einer der Architekten der erfolgreichen Kaderzusammenstellung in dieser Saison und hat somit maßgeblich zum Erfolg beigetragen. Wir haben uns ja mit der TSG nicht nur für die Europa League qualifiziert, sondern dies auch mit spannenden und jungen Spielern geschafft. Dies ist der Ansatz der TSG und ich bin glücklich, dass Paul und Frank weiter an unserem erfolgreichen Weg mitarbeiten.“

Paul Pajduch stand vor seinen Tätigkeiten im operativen Geschäft selbst als Torhüter auf dem Platz und konnte unter anderem einen Einsatz in der österreichischen Bundesliga für den SV Kapfenberg verbuchen. Bereits seit 2018 arbeitet der mittlerweile 32-Jährige an der Seite von Andreas Schicker, bei Sturm Graz zunächst als Spielanalyst, später als Chefscout und Technischer Direktor. In der gemeinsamen Zeit in der Steiermark gewann der Klub zweimal den österreichischen Pokal sowie einmal die Meisterschaft. Nun prägen die Österreicher auch den erfolgreichen Weg der TSG Hoffenheim. 

TSG Hoffenheim verlängert mit Tim Lemperle

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat den Vertrag mit Angreifer Tim Lemperle vorzeitig langfristig ausgedehnt.

Mit dem neuen Kontrakt für den 24 Jahre alten Offensivspieler setzt der Klub die eingeschlagene Richtung fort, das Gerüst des Teams langfristig an die TSG Hoffenheim zu binden. Nach Max Moerstedt, Vladimír Coufal, Ozan Kabak, Leon Avdullahu, Albian Hajdari und Andrej Kramarić ist Lemperle bereits der siebte TSG-Profi, der in diesem Frühjahr seinen Kontrakt verlängert und sich zum TSG-Weg bekennt.  
„Tim war vom ersten Tag an ein wichtiges Puzzleteil unserer sportlichen Entwicklung“, sagt TSG-Geschäftsführer Andreas Schicker. „Seine Qualitäten im Abschluss, sein Tiefgang und seine Intensität im Besonderen im Spiel gegen den Ball passen perfekt zu unserer Spielphilosophie. Deshalb freuen wir uns, dass Tim mit dieser Verlängerung sehr frühzeitig sein Bekenntnis zur TSG abgegeben hat.“ 

„Ich fühle mich bei der TSG sehr wohl und spüre, dass wir als Team noch nicht am Ende unserer Entwicklung sind“, sagt Tim Lemperle. „Hier entsteht etwas. Ich freue mich sehr darauf, mit Hoffenheim international zu spielen. Das haben wir uns verdient, aber wir bleiben hungrig.“ 

Der gebürtige Frankfurter war im Sommer 2025 vom 1. FC Köln in den Kraichgau gewechselt. Innerhalb kürzester Zeit entwickelte sich Lemperle zum unverzichtbaren Teil der TSG-Offensive und absolvierte in seiner ersten Spielzeit 31 Pflichtspiele für Hoffenheim. Der Angreifer erzielte dabei in der Bundesliga acht Treffer, war damit drittbester TSG-Torschütze der Saison und gab darüber hinaus zwei Vorlagen.

Bevor er vom 1. FC Köln zur TSG Hoffenheim wechselte, hatte Lemperle im Nachwuchs beim TuS Makkabi Frankfurt (2008 - 2013) sowie dem 1. FSV Mainz 05 (2013 - 2015) und dem FSV Frankfurt (2015 - 2017) gespielt. Für die diversen DFB-Juniorenteams absolvierte der Angreifer insgesamt 25 Partien, darunter zehn Spiele (zwei Tore) für die deutsche U21-Nationalelf.  

Content/Foto: TSG Hoffenheim vom 21.05.2026

Cajetan Lenz wechselt zur TSG Hoffenheim

Die TSG Hoffenheim hat sich die Dienste von Mittelfeldspieler Cajetan Lenz gesichert. Der talentierte 19-Jährige wechselt vom VfL Bochum in den Kraichgau und unterschrieb einen langfristigen Vertrag bei der TSG.

Cajetan Lenz gilt als eines der vielversprechendsten Talente der 2. Bundesliga mit großem Potenzial. Der 19 Jahre alte Deutsch-Schweizer, der mit seiner Spielintelligenz, Dynamik sowie seiner technischen Beschlagenheit überzeugt, soll bei der TSG den nächsten Entwicklungsschritt gehen.

„Cajetan hat seine enormen Qualitäten in der 2. Liga bereits über eine Saison konstant unter Beweis gestellt und sich so nicht nur in unseren Fokus gespielt. Er bringt bemerkenswerte Anlagen mit und nahm trotz seines jungen Alters bei seinem Klub schon eine zentrale Rolle ein“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG Hoffenheim, über den defensiven Mittelfeldspieler. „Er hat eine hohe Präsenz in allen Spielphasen und passt hervorragend in unsere intensive Spielidee. Wir sind überzeugt, dass er sich bei uns bestens weiterentwickeln und den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen kann. Wir sind sehr froh, dass wir Cajetan für uns gewinnen konnten.“ 

Auch Cajetan Lenz blickt voller Vorfreude auf seine neue Aufgabe: „Die Gespräche mit der TSG waren von Anfang an sehr überzeugend und wertschätzend. Hoffenheim ist bekannt dafür, jungen Spielern hervorragende Bedingungen zu bieten und sie zu entwickeln. Zudem steht der Klub für ambitionierten Fußball, in der nächsten Saison sogar international. Ich freue mich sehr darauf, künftig das TSG-Trikot zu tragen.“

Der zentrale Mittelfeldspieler feierte in dieser Saison seinen Durchbruch bei seinem Jugendverein VfL Bochum, für den er seit 2014 aufläuft. Lenz kam in 31 Zweitligapartien sowie drei DFB-Pokal-Spielen zum Einsatz. Dabei erzielte der fünfmalige deutsche U20-Nationalspieler zwei Tore und bereitete zwei weitere Treffer vor. 

Mit der Verpflichtung von Cajetan Lenz setzt die TSG Hoffenheim ihren Weg fort, gezielt junge und entwicklungsfähige Spieler an den Klub zu binden.

Content/Foto: TSG Hoffenheim vom 19.05.2026

TSG startet am 12. Juli in die Saison – und reist wieder nach Seefeld

Die Planungen der TSG Hoffenheim für die Spielzeit 2026/27 laufen auf Hochtouren. Am Sonntag, 12. Juli wird die TSG mit einer öffentlichen Trainingseinheit in die neue Saison starten – und auch die weiteren Planungen werden konkret. So wird die Mannschaft von Christian Ilzer ihr Sommertrainingslager erneut im österreichischen Seefeld absolvieren. Vom 2. bis zum 9. August wird sich die TSG in Tirol auf die neue Spielzeit vorbereiten, in der die TSG an der UEFA Europa League teilnehmen wird.

Im Sommer 2025 legte die TSG Hoffenheim in Seefeld, dem Olympiaort von 1976, den Grundstein für die herausragende Bundesliga-Saison, die den Klub wieder in den Europapokal führte. „Wir haben im vergangenen Jahr auf und abseits des Platzes perfekte Bedingungen vorgefunden und konnten uns konzentriert und bestmöglich auf die Saison vorbereiten. Darum bin ich sehr glücklich darüber, dass wir auch das diesjährige Trainingslager in Seefeld absolvieren können“, sagt Cheftrainer Christian Ilzer.
 
Während des Aufenthaltes in Österreich wird die TSG auch ein Testspiel absolvieren. Zudem wird es wie im Vorjahr eine organisierte Fanreise geben. Informationen dazu wird die TSG zeitnah veröffentlichen.

Content: TSG Hoffenheim vom 18.05.2026
Foto: Brück 

TSG Hoffenheim spielt ab der Saison 2026/27 in der SNP Arena

Die Heimat des Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim bekommt einen neuen Namensgeber: Das Stadion in Sinsheim trägt ab dem 1. Juli 2026 den Namen SNP Arena. Mit SNP SE gewinnt die TSG einen starken Partner aus der eigenen Region. Das Heidelberger Unternehmen ist führender SAP-Datenmanagement-Spezialist und unterstützt weltweit Firmen bei digitalen Transformationsvorhaben. Auf und neben dem Platz verbindet beide der Anspruch, aus der Rhein-Neckar-Region heraus international Maßstäbe zu setzen.   


Die Partnerschaft ist langfristig angelegt und läuft zunächst bis zum 30. Juni 2028. Sie umfasst neben dem Namensrecht an der Arena ein umfangreiches Leistungspaket, das unter anderem Stadionpräsenz, Hospitality-Leistungen sowie die Einbindung in digitale Kanäle beinhaltet. Das Unternehmen war bereits in der Vergangenheit ein etablierter Partner des Klubs. SNP engagierte sich bereits von 2019 bis 2022 als Ärmelsponsor der Kraichgauer.


„Die SNP Arena steht für unseren Anspruch, den Standort und die Infrastruktur der TSG kontinuierlich weiterzuentwickeln. Mit SNP haben wir einen Partner an unserer Seite, der Innovation, Internationalität und Zukunftsorientierung verkörpert – Werte, die auch unseren Klub prägen“, sagt TSG-Geschäftsführer Daniel Förderer. „Gemeinsam wollen wir Impulse setzen: für den Fußball, für die Region und für die Weiterentwicklung unseres gesamten Umfelds.“


Auch SNP versteht die Partnerschaft als strategischen Schritt. „Das vertrauensvolle Zusammenspiel von Mensch, Daten und Künstlicher Intelligenz ist heute ein zentraler Erfolgsfaktor – im Spitzensport ebenso wie in der Wirtschaft. Die TSG Hoffenheim steht für ein starkes regionales Netzwerk, und genau da wollen wir uns einbringen. Gleichzeitig bietet uns die SNP Arena überregionale Sichtbarkeit und eine nachhaltige Plattform, unsere Wachstumsstrategie weiter zu stärken. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Daniel Förderer, Andi Schicker und dem gesamten TSG-Team“, sagt Jens Amail, CEO von SNP.


Mit der neuen Partnerschaft unterstreicht die TSG Hoffenheim ihren Anspruch, sich als moderner Bundesligist ganzheitlich weiterzuentwickeln – sportlich, wirtschaftlich und infrastrukturell.


Über SNP:

SNP (Ticker: SHF.DE) ist mit seiner weltweit führenden Technologieplattform Kyano® ein zuverlässiger Partner für Unternehmen, die bei Transformationsvorhaben und für mehr Geschäftsagilität auf wegweisende datengestützte Funktionalitäten setzen. Kyano integriert alle technischen Möglichkeiten und Partnerfunktionalitäten für eine softwarebasierte und ganzheitliche Datenmigration und das Datenmanagement. In Kombination mit dem Bluefield®-Ansatz setzt Kyano einen weltweiten Industriestandard für die schnelle und sichere Reorganisation und Modernisierung von Unternehmensdaten unter Nutzung KI-gestützter Innovationen auf Basis von über 30 Jahren Erfahrung.


Weltweit vertrauen über 3.000 Kunden aller Branchen und Größen auf SNP, unter ihnen 20 der DAX 40 und über 100 der Fortune 500 Unternehmen. Die SNP-Gruppe beschäftigt weltweit mehr als 1.600 Mitarbeitende an 34 Standorten in 23 Ländern. Das Unternehmen mit Stammsitz in Heidelberg erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von rund 297 Mio. Euro.

 

Weitere Informationen unter www.snpgroup.com.  

Content: TSG Hoffenheim vom 15.05.2026
Foto: Brück 

TSG Hoffenheim verabschiedet langjähriges Spieler-Trio

Die TSG 1899 Hoffenheim wird zum Ende der Saison drei überaus verdiente Spieler aus dem aktuellen Profikader verabschieden: Kevin Akpoguma, Ihlas Bebou und Grischa Prömel, deren Verträge auslaufen, verlassen den Klub nach vielen gemeinsamen Jahren. Das Trio wird im Rahmen des letzten Saison-Heimspiels gegen Werder Bremen am Samstag (9. Mai) entsprechend gewürdigt.

Kevin Akpoguma wechselte im Sommer 2013 vom Karlsruher SC zur TSG Hoffenheim und war über viele Jahre hinweg ein fester Bestandteil der Hoffenheimer Defensive. Der gebürtige Pfälzer mit nigerianischen Wurzeln zeichnete sich durch seine Verlässlichkeit, Flexibilität und Zweikampfstärke aus. „Kevin war jahrelang eines der Gesichter im Klub. Er steht für den Weg der TSG, Talente zu fördern. Darüber hinaus war er für junge und neue Akteure stets ein wichtiger Ansprechpartner in der Kabine. In der laufenden Saison kam Akpo leider nicht mehr auf die gewünschte Spielzeit, hat sich aber immer vorbildlich in den Dienst der Mannschaft gestellt und als Team-Player seinen Teil zum Erfolg der Mannschaft beigetragen“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport der TSG Hoffenheim.

Der 31-Jährige absolvierte bislang 201 Pflichtspiele für die Profis der TSG Hoffenheim, kam sowohl in der UEFA Champions League als auch in der UEFA Europa League zum Einsatz und erzielte wettbewerbsübergreifend vier Treffer.

Genau wie Akpoguma gehört auch Ihlas Bebou zu den Top-10-Rekordspielern der TSG Hoffenheim in der Bundesliga. Der 32 Jahre alte Angreifer, der 2019 von Hannover 96 zur TSG kam, lief in der Liga bislang 160-mal für Hoffenheim auf. Dabei erzielte der Togolese 36 Treffer und bereitete 20 weitere Tore vor. „Ihlas kam in dieser Saison von einer Verletzung zurück und war mit 17 Pflichtspieleinsätzen in dieser Saison ein wichtiger Bestandteil des Teams. Er hat seine Qualitäten immer wieder nachgewiesen und war jahrelang ein Garant für wichtige Tore. Ihlas hat definitiv seine Spuren bei der TSG hinterlassen“, sagt Schicker.

Neben Akpoguma und Bebou verlässt auch Grischa Prömel die TSG Hoffenheim. Der Mittelfeldspieler schloss sich der TSG im Sommer 2022 vom 1. FC Union Berlin an, nachdem der 31-Jährige bereits von 2013 bis 2015 in der Hoffenheimer Akademie auflief und dort 2014 unter Julian Nagelsmann mit der U19 Deutscher Meister wurde. „Grischa war vom ersten Moment in Hoffenheim ein Führungsspieler auf dem Rasen. Er hat auch menschlich sehr positiven Einfluss auf die Atmosphäre im Team genommen. Selbst zwei schwere Verletzungen haben ihn nicht gebremst, er ist vielmehr stets noch stärker zurückgekommen und immer wieder konsequent vorangegangen“, sagt TSG-Geschäftsführer Schicker. So verhalf der gebürtige Schwabe Prömel dem Klub mit seinen Leistungen gleich zweimal dazu, sich für den Europapokal zu qualifizieren. Prömel kam bislang auf 85 Pflichtspiele für die Profis der TSG Hoffenheim. Dabei erzielte er 14 Tore und bereitete acht Treffer vor.

Die TSG Hoffenheim bedankt sich bei Kevin Akpoguma, Ihlas Bebou und Grischa Prömel für ihren Einsatz sowie ihre Verdienste und wünscht ihnen für ihre Zukunft alles Gute.

Content: TSG Hoffenheim vom 08.05.2026
Foto: Brück 

TSG Hoffenheim stellt Weichen für die Zukunft:

Andreas Schicker verlängert – Daniel Förderer wird zweiter Geschäftsführer


Die TSG Hoffenheim treibt die Weiterentwicklung der Organisationsstruktur des Klubs konsequent voran und stärkt die Führung für die kommende Zeit: Andreas Schicker hat seinen Vertrag als Geschäftsführer Sport langfristig verlängert. Gleichzeitig erweitert der Klub seine Leitungsebene und beruft Daniel Förderer zum 6. Mai 2026 als zweiten Geschäftsführer.
 

Mit der Vertragsverlängerung von Andreas Schicker setzt die TSG ein klares Zeichen für Kontinuität im sportlichen Bereich. Seit seinem Amtsantritt im Oktober 2024 prägt Schicker die sportliche Entwicklung des Klubs. Der 39-jährige Österreicher stellte mit seinem gelungenen Kaderumbau im vergangenen Sommer die Weichen für die herausragende Perfomance der TSG-Profis in der Bundesliga und der damit verbundenen, vorzeitigen Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb in der Saison 2026/27.


„Andi hat in den vergangenen Monaten entscheidende Impulse gesetzt und unsere sportliche Entwicklung mit großer Klarheit und Konsequenz vorangetrieben. Gleichzeitig hat er den Klub in herausfordernden Zeiten als alleiniger Geschäftsführer auf Kurs gehalten“, sagt Dietmar Hopp, Gesellschafter der TSG Hoffenheim. „Seine Verlängerung ist ein Garant für Stabilität und unsere gemeinsamen Ambitionen.“


Daniel Förderer übernimmt als zweiter Geschäftsführer den kaufmännischen Bereich sowie die Felder Marketing, Vertrieb und Digitales. In dem 46-Jährigen gewinnt die TSG Hoffenheim einen erfahrenen Manager mit ausgewiesener Expertise in strategischer Unternehmensentwicklung und Governance. Der gebürtige Heidelberger verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im internationalen Umfeld der SAP. Förderer war seit Februar 2026 als externer Berater bei der TSG tätig. Er ist verheiratet, hat drei Töchter und lebt mit seiner Familie in Östringen.


„Mit Daniel holen wir uns gezielt wirtschaftliche Kompetenz in die Geschäftsführung, um die Strukturen des Klubs weiter zu professionalisieren“, so André Kreuzwieser, 1. Vorstand des TSG Hoffenheim e.V. „Seine Stärke liegt darin, Organisationen nachhaltig leistungsfähiger zu machen. Damit wird er maßgeblich zur Effizienz bei uns beitragen.“
 

„Die TSG Hoffenheim steht für einen modernen, innovativen und nachhaltigen Ansatz im Profifußball. Ich freue mich sehr darauf, meine Erfahrung einzubringen und gemeinsam mit dem Team die nächsten Entwicklungsschritte zu gestalten“, sagt Daniel Förderer.

Foto/Content: TSG Hoffenheim vom 06.05.2026

TSG Hoffenheim verlängert Vertrag mit Andrej Kramarić

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim und Rekordtorjäger Andrej Kramarić schreiben ihre gemeinsame Erfolgsgeschichte fort. Der 34 Jahre alte kroatische Nationalspieler hat seinen Ende Juni 2026 auslaufenden Vertrag im Kraichgau vorzeitig verlängert.

„Andrej ist eines der Gesichter des Klubs und hat die TSG in der vergangenen Dekade geprägt. Seit seiner Ankunft vor mehr als zehn Jahren ist er eine zentrale Stütze des sportlichen Erfolgs und absoluter Führungsspieler. Er ist ein Ausnahmefußballer mit besonderen Fähigkeiten und zudem ein ehrgeiziger Musterprofi, der sowohl auf als auch neben dem Platz Verantwortung übernimmt. Wir sind sehr froh, dass Andrej weiterhin Teil unserer Mannschaft bleibt“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer der TSG Hoffenheim. „Dass sich ein Spieler so sehr mit einem Verein identifiziert wie Andrej mit der TSG, ist im heutigen Fußballgeschäft eine Ausnahme. Er ist zu einer Klub-Legende geworden. Wir freuen uns, dass wir auch zukünftig auf seine Qualitäten und internationale Erfahrung zählen können.“

Andrej Kramarić hat sich für die Vertragsverlängerung bewusst entschieden: „Ich bin sehr stolz darauf, auch in Zukunft das TSG-Trikot tragen zu können. Jeder weiß, was mir dieser Verein bedeutet. Ich fühle mich hier extrem wohl, der Klub und die Region sind längst zu meiner zweiten Heimat geworden. Ich bin glücklich, dass diese besondere Beziehung weitergeht“, sagt der 34-jährige Kroate. „Ich fühle mich topfit und freue mich ganz besonders darauf, mit der TSG wieder international antreten zu können. Wir haben als Team unter der Führung von Andreas Schicker und Chris Ilzer einen ehrgeizigen Weg eingeschlagen, der noch nicht zu Ende ist. Wir haben viel vor mit dieser Mannschaft und ich werde alles dafür geben, unsere Ziele zu erreichen.“

Andrej Kramarić wechselte im Januar 2016, zunächst auf Leihbasis, vom englischen Premier-League-Klub Leicester City zur TSG Hoffenheim. Auf seinem Konto stehen derzeit 358 Pflichtspieleinsätze, mit denen er zum Rekord-Feldspieler der TSG avanciert. Zudem ist Kramarić mit 156 Treffern Rekordtorschütze des Klubs und seine 73 Torvorlagen stellen ebenfalls eine Bestmarke der TSG dar. In der ewigen Torschützenliste der ausländischen Bundesligaspieler liegt der Kroate mit 138 Treffern auf Rang drei hinter Robert Lewandowski (312) und Claudio Pizzaro (197). In der aktuellen Spielzeit kommt Andrej Kramarić wettbewerbsübergreifend auf 20 Scorerpunkte (13 Tore, sieben Vorlagen) und ist damit gemeinsam mit Fisnik Asllani bester Scorer des Teams.

Während seiner Zeit als TSG-Profi nahm Kramarić unter anderem an zwei Weltmeisterschaften teil und wurde mit Kroatien 2018 Vize-Weltmeister sowie 2022 WM-Dritter. Mit bislang 114 Länderspielen steht er auf Rang vier der ewigen kroatischen Bestenliste, 36 Tore bedeuten Rang drei hinter Davor Suker (45) und Ivan Perisic (38).
 
Content/Foto: TSG Hoffenheim vom 02.05.2026

Direktes Duell um die Champions-League

Die TSG führt zur Pause durch Treffer von Kramarìć und Touré 

Christian Ilzer startet mit Ausnahme des gelb-gesperrten Hranáč mit der Elf, die in Hamburg erfolgreich blieb. Für Hranáč startet Bernardo. Erstmals seit dem Hinspiel der beiden Teams, steht Hložek heute wieder im Kader der TSG.

VfB-Coach Sebastian Hoeneß wirft nach dem 1:1 Unentschieden vom Sonntag gegen Bremen die Rotationsmaschine erneut an. Mit Hendriks, Vagnoman, Führich, Karazor und Chabot gibt's fünf Neue, dafür rücken Mittelstädt, Thiago Tomás, Assignon, Zagadaou und Chema auf die Bank.

Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Sascha Stegemann.m,der auch pünktlich in Sinsheim angepfiffen hatte. Beide Teams hier von Beginn an sehr intensiv in den Zweikämpfen unterwegs. Burger hatte gerade, bereits zum zweiten Mal, Karazor abgefangen (5.).

Führung für die TSG durch Kramarìć
In der 8.Minute landete ein Einwurf von Bernardo über Karazor bei Avdullahu. Der machte die Kugel per Kopfball nochmal scharf und der folgende Querschläger von Asllani landete beim komplett blank stehenden Kramarìč. Der hatte aus 6m kein Problem Nübel zu überwinden.
Die Schwaben sofort um Antwort bemüht. Eine Minute nach der Führung der Gastgeber wehrte aber Baumann eine Hereingabe von Führich ab.

Die Gäste hatten die erste Viertelstunde zwar mehr Spielanteile, aber keine zwingenden Chancen.

Ausgleich durch Führich
Die 20.Minute lief und im Mittelfeld nahm Führich Fahrt auf. Mit viel Tempo ging es Richtung Tor der TSG. Dann der Doppelpass mit Hendriks und der Abschluss aus spitzem Winkel. Von links schlug der Ball im kurzen Eck, an Baumann vorbei, ein.

Touré mit der erneuten Führung
Keine Chance für Nübel kurze Zeit später auf der Gegenseite. Touré schoss nach Kopfball wehr von Karazor platziert in die rechte Ecke (24.). 
Der VfB von diesem Rückschlag scheinbar unbeeindruckt mit der Antwort durch Undav. Der köpfte mal aufs Tordach (25.). 


Die Folgezeit blieb von privaten Duellen, u.a. Undav gegen Kabak, geprägt. Mit dem 2:1 ging es letztlich nach drei Minuten Nachspielzeit auch in die Pause, Den Schwaben fehlten gegen die in der eigenen Hälfte fehlerfreien Kraichgauer die Ideen.

Doppelpack von Kramarìć reicht nicht 

Stuttgart kommt noch nach zwei Toren Rückstand zu Punktgewinn 

Nach Wiederanpfiff ging es auf beiden Seiten vor 30.150 Fans zunächst ohne personelle Wechsel weiter.

Kramarìć-Show geht weiter
Das 3:1 für die Gastgeber in der 49.Minute. Burger überspielte das Pressing der Gäste, passte sehenswert mit einem langen Pass zu Touré. Der flinke Linksaußen spielte sofort in die Mitte zu Kramarìć, der aus 7m nur noch einzuschieben brauchte. 

Pfosten rettet für Nübel
Die 54.Minute lief und ein langer Ball von der linken Seite erreichte Lemperle. Der ließ seinen Gegenspieler noch sehenswert aussteigen, zog mit links ab und traf nur den linken Pfosten. Da hätte Nübel nicht den Hauch einer Chance gehabt.

Demirović mit dem 2:3 Anschluss
Konter für die Gäste nach einer Ecke der Hausherren. Kramarìć hatte den Ball verloren und über Leweling ging es für die Schwaben schnell nach vorne. Der lange Pass von Leweling erreichte Demirović am langen Pfosten, der nur ins linke Eck einschieben musste. Baumann war zwar noch dran, konnte aber den Einschlag nicht verhindern.

Rote Karte für Karazor
In der 69.Minute verfolgte der VfB-Kapitän nach einem Konter Asllani, traf diesen im Mittelfeld mit der offenen Sohle an der rechten Achillessehne. Karazor war die Tragweite seiner Aktion bewusst und er entschuldigte sich sofort beim Gefoulten. Unabhängig davon blieb Schiedsrichter Stegemann keine andere Möglichkeit, als hier glatt Rot zu zeigen.

In Überzahl machte die Ilzer-Elf den Sack nicht zu, weil sie zum einen ihre Chance nicht nutzte - Hajdari (72.), Lemperle (75.) und Burger (75.) - und zum anderen einige vielversprechende Gegenstöße nicht vernünftig zu Ende spielte. In der 81.Minute löste Moerstedt bei den Hausherren Lemperle ab. Ein weiterer Wechsel, der das Spiel maßgeblich beeinflussen sollte in der 86.Minute bei Stuttgart. Thiago Tomás kam für Leweling.
Dreifachwechsel zum Ende der regulären Spielzeit bei Hoffenheim. Akpoguma, Prass und Damar kamen für Burger, Asllani und Doppelpacker Kramarìć.
Dann griffen die Gesetze des Fußballs und die Nachspielzeit wurde mit sechs Minuten angezeigt.

Joker Tomás trifft
Mit der letzten Aktion der Begegnung stach Joker Tiago Tomas, eine Minute nachdem er das 3:3 noch liegen gelassen hatte (90.+5).

Ein bitterer, wie unnötiger, Punktverlust der Kraichgauer, die neben zwei Pfostentreffern auch an der fehlenden Konsequenz scheiterten. 

Content: Michael Kaiser vom 02.05.2026
Fotos: Brück

Touré: „Ich muss auf meine Stärken vertrauen“

Bazoumana Touré ist während seiner bisherigen Zeit bei der TSG Hoffenheim nicht als Lautsprecher aufgefallen, dafür aber umso mehr mit seinem enormen Tempo. Der 20-Jährige spricht im SPIELFELD-Interview, das am Samstag erscheint, über seine Entwicklung im Kraichgau und seine WM-Ambitionen. Zudem gewährt der Ivorer spannende Einblicke in sein Innenleben.

Es war ein Sinnbild für die Entwicklung von Bazoumana Touré: Unmittelbar nach dem 1:0-Führungstreffer der TSG beim Hamburger SV kombinierten sich die HSV-Spieler durch das Pressing der Hoffenheimer hindurch und rollten in Richtung Strafraum von Oliver Baumann. Doch Touré, eigentlich für seine Offensivakzente bekannt, spurtete zurück und unterband die Gefahr mit seiner Rückeroberung des Balls. Aus dem sprintstarken Talent ist in Höchstgeschwindigkeit ein starker Bundesligaspieler geworden.

„Ich habe vor allem sehr viel gearbeitet, auch individuell. Der Trainer hat mir klar gesagt, wo ich mich verbessern kann, und ich habe versucht, das konsequent umzusetzen“, sagt der 20 Jahre alte Ivorer, der in seiner ersten kompletten Bundesliga-Saison auf beachtliche elf Torbeteiligungen kommt. Seinen Abschluss, der bisher dreimal zu einem Torerfolg führte, führt Touré aber noch als verbesserungswürdig auf: „Ich bin noch zu selten selbst Torschütze, da habe ich noch Potenzial.“

Die Frohnatur ist in Hoffenheim auch zum Nationalspieler gereift. „Schon als Kind habe ich davon geträumt, einmal für mein Land zu spielen. Als die Einladung kam, war es ein ganz besonderer Moment. Ich war sehr stolz und auch sehr emotional, meine ganze Familie hat sich gefreut und getanzt.“ Bei der WM trifft Touré mit der Elfenbeinküste auch auf Deutschland, ein Gespräch mit Oliver Baumann über das Aufeinandertreffen steht aber noch aus.

Die WM dürfte ein Highlight im Sommer für Bazoumana Touré werden, ein weiteres folgt danach: Seine sechs Geschwister wollen ihn in Deutschland besuchen kommen. Das bedeutet ihm fiel, schließlich fehlt ihm seine Familie. „Man ist viel unterwegs, weit weg von zu Hause. Deshalb glaube ich, dass ein gewisses Heimweh auch normal ist. Ich versuche, meine mitgegebenen Werte und Traditionen für mich zu leben, aber es wäre natürlich gemeinsam mit meiner Familie schöner.“

Außerdem in der Mai-Ausgabe des SPIELFELD: Alexander Prass und Koki Machida werden porträtiert, TSG-Cheftrainer Chris Ilzer klärt in „Fakt oder Fake“ über Klischees und Vorurteile über Trainer auf und Tim Lemperle stellt sich den Fragen in „Kein Kommentar“. Zudem wird der Lauftreff der TSG vorgestellt und das neue Programm der Dietmar Hopp Stiftung erklärt.

Content: TSG Hoffenheim vom 30.04.2026
Foto: Brück 

Macron wird neuer Ausrüster der TSG Hoffenheim

Die TSG Hoffenheim wird ab der Saison 2026/27 im Dress von Macron spielen. Die Partnerschaft mit dem italienischen Sportartikelhersteller sieht vor, dass sämtliche Teams des Klubs – von den Bundesliga-Profis der Männer und Frauen über die U23 bis hin zu allen Nachwuchsmannschaften – mit Textilien der international renommierten Marke ausgestattet werden. Zur individuellen TSG-Ausstattung gehören neben Trikots auch Trainings- und Freizeitbekleidung. Die langfristige Vereinbarung wurde über sechs Jahre bis zum Sommer 2032 geschlossen.

Für das italienische Unternehmen Macron ist die Partnerschaft mit der TSG Hoffenheim eines der bislang bedeutendsten Sponsorings auf dem deutschen Fußball-Markt. In Italien, England und Spanien ist das 1971 gegründete Unternehmen aus Valsamoggia nahe Bologna bereits prominent in den jeweiligen Top-Ligen vertreten. So wirkt Macron unter anderem als Ausrüster von Crystal Palace und des FC Bologna.

„Wir freuen uns auf dieses neue Kapitel mit einem ambitionierten Partner, um unsere erfolgreiche Story fortzuführen“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer der TSG Hoffenheim. „Macron ist eine etablierte Marke im europäischen Fußball und steht für Qualität und Verlässlichkeit. In diesem Umfeld fühlen wir uns sehr wohl.“
Weltweit stattet der Sportartikelhersteller in mehr als 30 Ländern Profiteams und

Nationalmannschaften aus, darunter auch das deutsche und das italienische Basketball-Nationalteam sowie Automobili Lamborghini. Zudem ist die italienische Marke führend im Bereich leistungsstarker Activewear und überzeugt durch innovative Designs sowie kreative Kollektionen.

„Die Partnerschaft mit der TSG Hoffenheim ist eine inspirierende Kraft für uns“, sagt Gianluca Pavanello, CEO von Macron. „Beim Sport geht es um Teilen, Leidenschaft und Wachstum. Es ist die Energie, die Menschen zusammenbringt und sie dazu antreibt, gemeinsam ihre Grenzen zu überschreiten. Wir sind überzeugt, dass wahre Exzellenz nie allein erreicht wird, sondern durch die Kraft des Teams. Wir möchten gemeinsam mit der TSG wachsen und unseren Teil dazu beitragen, dass Hoffenheim national und international bestmöglich performt und ihre hohen Ziele erreicht.“
 
Jedes Produkt wird am Hauptsitz in der Emilia-Romagna konzipiert und entwickelt. „Made in Bologna“ ist ein nachgewiesenes Qualitäts- und Authentizitätsversprechen und betont die italienische Identität des neuen TSG-Ausrüsters, der auch Trainer und Betreuer der TSG Hoffenheim ausstatten wird.
 
Die neue Trikot-Kollektion, die bereits in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit der TSG Hoffenheim entwickelt und designt wurde, soll sukzessive präsentiert werden.
 
Content/Foto: TSG Hoffenheim vom 30.04.2026

TSG Hoffenheim verlängert vorzeitig mit Leon Avdullahu

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat den Vertrag mit Mittelfeldspieler Leon Avdullahu vorzeitig langfristig verlängert.

Mit Leon Avdullahu hat sich eine der Säulen der aktuellen Saison zum Weg der TSG bekannt. Nach Albian Hajdari und Ozan Kabak ist er der nächste Leistungsträger, der seinen Vertrag in Hoffenheim langfristig verlängert hat.


„Leon ist ein Paradebeispiel dafür, wie die Entwicklung eines jungen Spielers hier bei der TSG aussehen kann. Ich bin sehr froh, dass er diesen erfolgreichen Weg hier bei uns weitergehen will und die Mannschaft eines ihrer prägenden Gesichter behält“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport der TSG Hoffenheim. „Leon kann ein Spiel lesen, er ist ein Stratege und ist mit seiner Übersicht von enormer Wichtigkeit für unser Spiel.“   

„Als ich im Sommer hierherkam, habe ich gesagt, dass ich unglaublich stolz bin, Teil dieser Mannschaft und der TSG zu sein. Das ist heute mehr denn je so“, so Leon Avdullahu. „Alles, was damals besprochen wurde, hat sich bestätigt. Ich möchte auch weiterhin fester Bestandteil dieser Entwicklung sein und zum Erfolg der Mannschaft und des Clubs beitragen.“

Avdullahu wechselte im Sommer 2025 vom FC Basel als Gewinner des Schweizer Doubles in den Kraichgau, wo er in der laufenden Saison in 31 Partien für die TSG auflief. Für die Basler kam der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler zuvor in zwei Spielzeiten auf 71 Pflichtspiele (3 Tore) in der Schweizer Super League und dem Schweizer Pokal.

Auf internationaler Ebene läuft Avdullahu für die Nationalmannschaft des Kosovo auf, mit der er im März nur knapp an der Qualifikation für die Weltmeisterschaft scheiterte. 

Content/Foto: TSG Hoffenheim vom 29.04.2026

TSG Hoffenheim verlängert vorzeitig mit Albian Hajdari

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat den Vertrag mit Abwehrspieler Albian Hajdari langfristig verlängert. Mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung eines Leistungsträgers unterstreicht die TSG ihre Ambitionen und den eingeschlagenen Weg. 
 

„Albian kam unmittelbar nach Saisonbeginn im letzten Sommer zu uns und hat sich in kürzester Zeit zu einem Leistungsträger und einer festen Größe in unserer Mannschaft entwickelt. Er hat sich vom ersten Tag an voll und ganz mit unserem Weg bei der TSG identifiziert und mit seinen Leistungen großen Anteil an der aktuell erfolgreichen Saison“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport der TSG Hoffenheim. „Mit erst 22 Jahren verfügt er weiterhin über großes Entwicklungspotenzial. Sein starker linker Fuß, seine Flexibilität im Defensivbereich sowie seine überragende Mentalität zeichnen ihn aus.“  

Albian Hajdari selbst freut sich: „Ich fühle mich in Hoffenheim sehr wohl. Schon als ich im Sommer hierher gewechselt bin, habe ich schnell gemerkt, dass hier etwas entsteht. Die Perspektive stimmt und ich will weiter aktiv meinen Teil zu dieser positiven Entwicklung und zum Erfolg der TSG beitragen.“

Albian Hajdari wechselte im August 2025 vom Schweizer Erstligisten FC Lugano zur TSG Hoffenheim, wo er 26 Bundesligapartien (1 Tor) und ein Spiel im DFB-Pokal absolviert hat. Auf internationaler Ebene spielt der Abwehrspieler für den Kosovo, für den er seit Oktober 2025 bisher fünf Länderspiele bestritt.

Vor seinem Wechsel zur TSG absolvierte Hajdari in Lugano in drei Spielzeiten insgesamt 110 Partien in der Schweizer Super League, dem Schweizer Pokalwettbewerb, der Champions-League-Qualifikation, der Europa-League-Qualifikation sowie der Conference League.

Content: TSG Hoffenheim vom 24.04.2026
Foto: Brück 

Hoffenheim will zurück in die Spur 

Pausenführung nach Handelfmeter von Kramaric 

Zwei Wechsel gegenüber dem 2:2 in Augsburg bei der Turn- und Sportgemeinschaft Hoffenheim. Bernardo und Burger (zurück nach Sperre) starten, dafür rücken Hranáč und Prömel auf die Bank.

Beim BVB gibt's nach der 0:1 Heimniederlage gegen Bayer 04 drei Änderungen. Chukwuemeka, Soares Silva und Süle starten, dafür nehmen Bensebaini, Guirassy und Brandt zunächst auf der Bank Platz. Adeyemi fehlt aufgrund muskulärer Probleme komplett im Kader.

Schiedsrichter Daniel Siebert hatte pünktlich angepfiffen und den besseren Start erwischten die Gastgeber. Bereits in der ersten Minute wurde Asllani von Kabak in der Sechzehner geschickt, die Szene aber von Süle zur Ecke geklärt. Bei dieser konnte dann Kobel sicher zupacken.

Latte rettet für den BVB
Langer Einwurf von Bernardo in der 6.Minute und Dortmund kann nicht final klären. Aus dem Strafraum gelangte die Kugel zu Burger, der von links an den zweiten Pfosten Flanken konnte. Dort stand Lemperle bereit, zog ab und traf nur die Latte. In Folge waren die Gastgeber bemüht, das Spiel hier nicht zu wild werden zu lassen, nahmen das Tempo etwas zurück.

Die nächste Möglichkeit in der 10.Minute. Asllani hatte auf Touré durchgesteckt. Kobel kam raus, krachte dann aber mit Ryerson zusammen. Der Keeper konnte die Kugel final festmachen, dann folgte die Behandlungspause.

Möglichkeit für Burger in der 31.Minute. Der Holländer hatte sich nahe dem Elfmeterpunkt hochgeschraubt, kam aber nicht an den Ball. Dahinter produzierte Lemperle eine Bogenlampe. Chance vertan. Die Folgeminuten spielten sich weitestgehend in der neutralen Zone ab, ohne die gefährlichen Abschlüsse. 

Handelfmeter und Führung für die TSG
Bitter für die Gäste. Diese Szene in der 38.Minute hatte nicht nur den Elfmeter zur Folge, sondern Süle hatte sich wohl beim Sturz am linken Knie verletzt. Den Elfmeter verwandelte Kramaric, mit nur wenigen Schritten Anlauf, sicher ins rechte Ecke. Keine Chance für Kobel in der 42.Minute. Bensebaini ersetzte Süle. Dadurch rückte die Kette etwas nach rechts. Bensebaini links, in der Mitte Schlotterbeck und Anton auf der rechten Flanke. 

Die Nachspielzeit betrug, auch VAR und Behandlungspause geschuldet, sechs Minuten. Passieren sollte nichts mehr, es ging in die Pause. 

Kramaric verwandelt eiskalt vom Punkt

TSG Hoffenheim meldet sich im Kampf um Europa zurück 

Die zweite Halbzeit begann vor 30.150 Fans ohne weitere Wechsel auf einer der beiden Seiten. Hier übernahm zunächst der BVB das Kommando, ließ die Hausherren nur reagieren.

Burger saß in der 53. Minute im Mittelkreis, bewegte das linke Knie. Das sah nicht gut aus und der Niederländer lief auf in Folge unrund. Wechsel Dortmund in der 60.Minute. Guirassy ersetzte Fabio Silva. Bei der TSG kamen Prass und Prömel für Burger und Touré.

Entlastung für die Gastgeber in der 62.Minute. Die Ecke von Coufal hatte sich gefährlich gesenkt, am zweiten Pfosten lauerte Kabak. Der kam hinter Bensebaini platziert zum Kopfball, Kobel bekam noch die Arme hoch, konnte retten. Auf der Gegenseite, nur drei Minuten später, wurde Svensson von Sabitzer links im Strafraum angespielt, zögerte allerdings. Mit dem zweiten Versuch köpfte Beier am Tor vorbei. Wechsel auf beiden Seiten in der 71.Minute. BVB-Coach Kovac brachte Brandt und Inacio für Svensson und Sabitzer. Bei den Gastgebern löste Hranáč nun Bernardo ab, der ebenfalls angeschlagen schien.

Die Schluss-Viertelstunde war bereits angebrochen. Aktuell neutralisierten sich beide Teams. Torchancen waren Mangelware. Bei Hoffenheim kam in der 82.Minute Moerstedt für Lemperle ins Spiel. Die erste Szene des Jokers gleich zwei Minuten später. Da hatte Moerstedt einen Haken um Schlotterbeck geschlagen, der sich nur mit einem Foul zur Wehr setzen konnte. Gelb für den Nationalverteidiger.

Ausgleich durch Guirassy
Der Joker sollte stechen. Die 87.Minute lief und Bensebaini hatte aus dem linken Halbfeld einen perfekten Ball zum Angreifer gespielt. Der nahm die Kugel mit dem Rücken zum Tor mit, drehte sich und schloss mit dem rechten Fuß aus 18m ab. Ein satter Schuss ins linke, untere Eck.

Die Nachspielzeit betrug, analog zur ersten Hälfte, wieder sechs Minuten. Der BVB hatte die erste Möglichkeit in der Crunchtime, 91., Baumann konnte aber Beiers Schuss um den Pfosten lenken.

Erneut Handelfmeter nach VAR
In der 95.Minute die Flanke von Prass in den Strafraum, die keinen Abnehmer fand. Dann kam der Hinweis vom VAR auf ein vermeintliches Handspiel von Ryerson, der vor Prass platziert offenbar den Ball mit der Hand abgelenkt hatte. Tatsächlich die Entscheidung: Elfmeter für die Gastgeber. Auch die zweite Chance des Tages vom Punkt ließ sich Kramaric nicht nehmen, versenkte erneut ins rechte Eck. 

Auch die "Nachspielzeit" sollte noch etwas verlängert werden und final in der 13.Minute ertönte der Abpfiff. 

Content: Michael Kaiser vom 18.04.2026
Fotos: Brück 

TSG Hoffenheim verlängert mit Ozan Kabak

Der Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat den ursprünglich bis 2026 laufenden Vertrag mit Abwehrspieler Ozan Kabak langfristig verlängert.
 

„Mit dem neuen Kontrakt für den 26 Jahre alten Abwehrspieler setzt der Klub ein Zeichen der Kontinuität im Kader und unterstreicht zugleich seine sportlichen Ambitionen. „Es freut mich ungemein, dass sich Ozan trotz zahlreicher anderer Angebote bewusst für unseren Weg bei der TSG Hoffenheim entschieden hat. Das ist ein starkes Signal“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport der TSG Hoffenheim. „Ozan hat sich nach seiner schweren Verletzung wieder zurückgekämpft und in dieser Saison wieder gezeigt, dass er eine zentrale Säule unseres Teams ist. Mit seiner Zweikampfstärke, Wucht, Torgefahr und seiner herausragenden Mentalität bringt er Qualitäten mit, die wir benötigen.“
 
Auch Ozan Kabak zeigt sich erfreut über die Verlängerung: „Ich fühle mich in Hoffenheim sehr wohl und sehe die sportliche Perspektive, gemeinsam weiter zu wachsen. Die TSG hat mir großes Vertrauen geschenkt, mich auch während meiner langen Verletzung unterstützt und immer an mich geglaubt. Ich freue mich darauf, weiterhin Teil der Entwicklung zu sein und möchte gemeinsam mit dem Klub unsere ambitionierten Ziele erreichen.“
 
Der Abwehrspieler war im Sommer 2022 vom FC Schalke 04 zur TSG gewechselt, absolvierte bislang 84 Pflichtspiele für Hoffenheim und erzielte dabei zwölf Treffer. In der laufenden Saison feierte Ozan Kabak nach einem im Sommer 2024 erlittenen Kreuzbandriss sein Comeback und kam zu 21 Pflichtspieleinsätzen (vier Tore). Für die türkische Nationalmannschaft stand der 26-Jährige bislang 28-mal auf dem Rasen und qualifizierte sich jüngst für die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko.
 
Bevor Ozan Kabak vom FC Schalke 04 zur TSG wechselte, stand der Türke bereits bei Galatasaray Istanbul, dem VfB Stuttgart, dem FC Liverpool sowie bei Norwich City unter Vertrag und sammelte damit früh in seiner Laufbahn internationale Erfahrung. Nun wird der Innenverteidiger der TSG Hoffenheim seinen ambitionierten Weg im Kraichgau fortsetzen.

Content/Foto: TSG Hoffenheim vom 14.04.2026

"Wir sind gierig“ – die TSG-Kosovaren im SPIELFELD-Interview

Fisnik Asllani, Leon Avdullahu und Albian Hajdari haben am Dienstagabend die WM-Qualifikation mit dem Kosovo knapp verpasst. Die Nationalspieler des kleinen Balkan-Staates sprechen in der aktuellen Ausgabe des SPIELFELD, dem offiziellen Vereinsmagazin der TSG Hoffenheim, über ihren Weg ins Nationalteam, kulturelle Unterschiede und über Herzensentscheidungen.

„Heimat ist die Familie, unabhängig vom Land oder Ort“, sagt Leon Avdullahu. Der aktuell verletzte TSG-Mittelfeldakteur hat sich im Sommer genau wie Teamkollege Albian Hajdari für die kosovarische Nationalmannschaft entschieden – und gegen die Schweiz. Beide TSG-Sommerneuzugänge sind zwar in der Alpenrepublik geboren worden, entschieden sich aber wie bereits zuvor Fisnik Asllani dafür, den Kosovo auf internationaler Bühne zu repräsentieren. „Ich habe auf mein Herz gehört“, sagte Avdullahu zur Entscheidung, deren Komplexität Hajdari erklärt: „Ich glaube, der schwierigste Punkt ist die Tragweite der Entscheidung. Das ist ja nicht wie im Vereinsfußball, wo du wieder wechseln kannst, wenn es nicht funktioniert. Du musst selbst überzeugt sein. Denn am Ende musst du selbst im Zweifel da stehen und sagen: ‚Okay, ich habe so entschieden und mir war bewusst, dass es auch nicht immer super laufen kann.‘"

Asllani fügt hinzu: „Wir alle haben eine sportliche Chance gesehen, die vielleicht nicht viele gesehen haben. Mittlerweile stehen wir als Nationalelf entsprechend gut da, und mit jeder Entscheidung, die für uns fällt, wird es sogar noch besser. Und das macht es den Nächsten vielleicht leichter zu sagen: ‚Ich gehe zum Kosovo, wir sind gut, ich spiele für mein Land.‘"

Die drei sprachen aber nicht ausschließlich über ihre Nationalmannschaft, sondern auch über die aktuelle Situation mit der TSG. „Wenn es eine Chance gibt, muss man sie ergreifen, wir haben es noch selbst in der Hand, in die Champions League einzuziehen“, sagt Asllani selbstbewusst. Eine wichtige Rolle für die starke Spielzeit habe auch Coach Chris Ilzer, wie Hajdari erklärt: „Der Trainer will sich immer steigern, will, dass wir von Woche zu Woche immer besser werden. Das spürt man in jedem Training, jedem Meeting, jeder Analyse.“

Neben dem ausführlichen Dreier-Interview enthält die April-Ausgabe des SPIELFELD weitere spannende Inhalte: Hoffenheims Technischer Direktor Paul Pajduch wird im Porträt vorgestellt, Wouter Burger stellt sich den Fragen in „Kein Kommentar“ und TSG-Co-Trainer Moritz Volz gewährt einen Einblick in seine umfangreiche Titelsammlung. Zudem spricht der neue e.V.-Vorsitzende André Kreuzwieser über seine Ernennung und die Arbeit von Anpfiff ins Leben wird anlässlich des 25-Jährigen Jubiläums gewürdigt.

All das und viele weitere Inhalte gibt es in der 100 Seiten starken Ausgabe. 

Content: TSG Hoffenheim vom 02.04.2026
Foto: Brück 

TSG Hoffenheim verpflichtet Alessandro Vogt

Die TSG Hoffenheim verstärkt ihre Offensive mit Alessandro Vogt. Der 21 Jahre alte Mittelstürmer wechselt im Sommer vom Schweizer Super-League-Club FC St. Gallen nach Hoffenheim und überzeugt trotz seines jungen Alters bereits mit beeindruckenden Zahlen.
 

„Alessandro ist ein wuchtiger, athletischer Mittelstürmer mit ausgeprägtem Torinstinkt und einer hohen Abschlussgefahr. Das hat er in dieser Saison in der Schweizer Super League eindrucksvoll bewiesen. Wir sind überzeugt, dass Alessandro den nächsten Schritt bei uns gehen kann und freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport der TSG Hoffenheim.

Der am 3. Februar 2005 in der Schweiz geborene Vogt durchlief die Nachwuchsmannschaften des FC Wohlen, FC Baden und FC Aarau, bevor er Anfang 2023 in den Nachwuchs des FC St. Gallen wechselte. In der Saison 2024/25 empfahl er sich mit 13 Toren in 25 Spielen bei der U21 der St. Galler für den Profikader, in dem er seit Sommer 2025 fest etabliert ist. In der laufenden Super-League-Saison zählt der Rechtsfuß zu den auffälligsten Angreifern der Liga: In 32 Pflichtspielen erzielte er 16 Treffer und bereitete fünf weitere Tore vor.

Auch auf internationaler Bühne macht der schweizerisch-italienische Doppelbürger auf sich aufmerksam: Als aktueller Schweizer U21-Nationalspieler absolvierte Vogt bislang sechs Länderspiele, erzielt dabei zwei Tore und unterstreicht damit seine kontinuierliche sportliche Entwicklung.

Mit der Verpflichtung von Alessandro Vogt setzt die TSG Hoffenheim das Bestreben fort, talentierte und entwicklungsfähige Spieler frühzeitig an den Klub zu binden und mit ihnen einen gemeinsamen und erfolgreichen Weg zu gehen.

Content: TSG Hoffenheim vom 09.03.2026
Foto: IMAGO Steinsiek.CH

TSG Hoffenheim verlängert mit Valentin Lässig

Die TSG Hoffenheim hat den Vertrag mit Valentin Lässig verlängert. Der 23-jährige Innenverteidiger bleibt bei der TSG.
 

„Valentin hat in der laufenden Saison in der 3. Liga konstant starke Leistungen gezeigt und sich damit auch für höhere Aufgaben empfohlen. Er übernimmt Verantwortung, führt Hoffenheim II als Kapitän an und war in dieser Saison bereits mehrfach Teil unseres Bundesliga-Kaders. Wir freuen uns sehr, dass wir diesen Weg gemeinsam weitergehen“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport der TSG Hoffenheim.
 
Lässig wechselte bereits 2014 im Alter von elf Jahren in die U12 der TSG Hoffenheim und durchlief seitdem sämtliche Nachwuchsmannschaften der Kraichgauer. Seit der Saison 2021/22 gehört er zu „Hoffe zwo“ und führt diese nun die dritte Spielzeit in Folge als Kapitän an. In der laufenden Drittligasaison zählt der vielseitig einsetzbare Defensivspieler, vorwiegend in der Innenverteidigung, aber auch im defensiven Mittelfeld, zu den auffälligsten Akteuren seiner Position. Dass er in dieser Saison bereits dreimal im Kader der Bundesligamannschaft stand, unterstreicht seine Entwicklung zusätzlich.
 
Mit der Vertragsverlängerung bindet die TSG Hoffenheim ein weiteres Eigengewächs langfristig an den Club und unterstreicht einmal mehr den erfolgreichen TSG-Weg von der Akademie in den Profikader.

Content/Foto: TSG Hoffenheim vom 05.03.2026
 

SPIELFELD, das Magazin der TSG 

Coufal: „Ich spiele den besten Fußball meines Lebens“

Vladimír Coufal ist eine wichtige Säule in der bisher erfolgreichen Spielzeit der TSG Hoffenheim – nach seiner Vertragsverlängerung im Februar strebt er nun die Qualifikation der TSG für einen internationalen Wettbewerb an. Im Interview für die März-Ausgabe, die am Freitag (6. März) erscheint, spricht der 33-Jährige über seine Laufstärke und den Wert der Arbeit.

 In dieser Saison läuft es sehr gut für Vladimír Coufal. Der Tscheche ist als Rechtsverteidiger gesetzt und bereitete bereits sechs Treffer vor. Als 33-Jähriger geht er bei der TSG voran: „Ich glaube, dass ich aktuell den besten Fußball meines Lebens spiele. Das verdanke ich definitiv auch dem Team und dem Trainer. Zudem passt der Fußball in der Bundesliga perfekt zu mir. Deshalb funktioniert es in dieser Saison und in Hoffenheim für mich wirklich gut. Das sagen zwar viele, aber Alter ist wirklich nur eine Zahl. Ich gebe mein Bestes, um so fit und gesund wie möglich zu sein. Ich weiß auf meinen Körper zu hören und wie ich meine Kraft einteile.“

Eine seiner größten Stärken ist die Laufbereitschaft. Coufal führt die Bundesliga in fast allen Laufstatistiken an. „Das ist ein Teil meines Spiels, ich brauche diese harte Arbeit sogar. Ich muss physisch sehr, sehr stark sein. Dank der Kultur in der Mannschaft und unseres Trainings bin ich auf einem Level, das es mir erlaubt, jedes Spiel zu rennen. Die Werte verdeutlichen, dass das Alter nicht entscheidend ist, solange man fit ist und selbstbewusst in die Spiele gehen kann“, sagt er.

Mit seinem intensiven Spiel will der Tscheche ein Vorbild sein. „Auf jeden Fall möchte ich den jüngeren Spielern einige Dinge vorleben. Sie sehen mich nach jedem Training noch im Gym und erkennen, dass ich sehr professionell arbeite. Ich möchte ihnen sowohl fußballerisch als auch persönlich Dinge weitergeben. Wenn ich eine Inspiration sein kann, bin ich sehr glücklich“, betont Coufal. 

Der Nationalspieler verlängerte im Februar seinen Vertrag bei der TSG, hat aber auch schon Pläne für die Zeit nach der Karriere: „Ich freue mich sehr, Zeit mit meiner Familie verbringen zu können, mir wird aber die Routine des Fußballs extrem fehlen. Ich würde gern nah am Fußball bleiben, vor allem auch nah an der Kabine. Ich kann mir gut vorstellen, weiter im Fußball zu arbeiten. Im Trainerstab, als Manager oder auch als Individualtrainer für Kinder.“
Zudem in der März-Ausgabe des SPIELFELD: Max Moerstedt wird porträtiert, die irischen U19-Spieler Matthew Moore und Finn Sherlock stellen sich vor, in der Kategorie „Unsere Nachbarn“ wurde der VfB Rauenberg besucht.
 
Content: TSG Hoffenheim vom 04.03.2026
Foto: Brück 

Die Gäste führen zur Pause 

Später Treffer von Pereira Lage in der Nachspielzeit zur Gästeführung 

TSG-Coach Ilzer vertraut exakt dem gleichen Team, welches in der Vorwoche beim 2:2 in Köln aufgelaufen war.

Bei den Gästen gibt's zwei Änderungen: Alexander Blessin bringt Sands und Pereira Lage neu, verzichtet zunächst auf Kaars (Bank) und muss auf den angeschlagenen Ando (muskuläre Probleme) verzichten.

Deniz Aytekin leitete die heutige Partie, möglicherweise sein letzter Auftritt im Kraichgau. Der charismatische Referee beendet bekanntermaßen seine Laufbahn zum Saisonende.
Die Begegnung brauchte keine große Anlaufzeit, bereits in der 4.Minute die erste Möglichkeit für die Hausherren. Nach Pass von Coufal hatte es Asllani per Volley aus 14m probiert, scheiterte an Vasilj im Tor der Hanseaten.

Auf der Gegenseite gleich der nächste Angriff. Smith hatte mit einem langen Ball in die Spitze eröffnet, Sinani nach Kopfballabwehr aus 25m volley abgezogen. Baumann tauchte unten rechts ab, klärte zur Ecke. Es blieb ein flottes Spiel und bereits in der 11.Minute war die TSG wieder schnell nach vorne gestürmt, final tauchte Kramaric frei vor Vasilj auf, probierte es per Lupfer. Das hatte der Keeper gut antizipiert, den Ball abgewehrt.
Im Gegenzug, gleiche Spielminute, ein Versuch von Sinani. Links über den Kasten. Zwei Minuten später wieder Kramaric, diesmal mit einem raffinierten Heber. Da fehlte nicht viel und der Ball wäre im rechten Torwinkel gelandet.

Nach einem von Chancen geprägten Beginn nahm sich die Begegnung, oder besser formuliert beide Teams, eine kurze Auszeit. Hoffenheim blieb das aktivere Team, ohne das St. Pauli sich hier versteckte. Es dauerte bis zur 27.Minute ehe es wieder gefährlich wurde. Nach Ecke Coufal brachte Kabak den Ball in den Fünfer. Vasilj war mit der Hand dran, ließ die Kugel aber nach vorne klatschen. Hranáč bekam den Fuß dran, aber nicht genügend Power in den Schuss. So konnte der Keeper erneut abtauchen, final klären. Zwei Minuten später ein Fehler der Hamburger im Aufbau und Prömel kam an den Ball. Der konnte aber aus 11m nicht abschließen, traf aber mit dem Knie den Keeper. Kurze Behandlungspause, dann ging es für Vasilj weiter.

 In der 34.Minute eine starke Spieleröffnung von Smith auf Fujita, der zum Alleingang ansetzte. Am Strafraum angekommen, war irgendwo die Luft raus und Avdullahu konnte blocken. Ecke in der 42.Minute für die Gäste und die Chance für Irvine, der zwar an den Ball kam, diesen aber aus acht Metern nicht sauber traf.

Führung St. Pauli durch Pereira Lage 
Die Nachspielzeit betrug drei Minuten und sollte es in sich haben. Nach einer sehenswerten Eröffnung über Fujita und Saliakis, kam Pereira Lage am zweiten Pfosten eingelaufen, köpfte ins linke Eck ein (45.+4). 
Danach war Halbzeit in der PreZero Arena. 

Schmeichelhafter Sieg für den FC St. Pauli

Statistiken gewinnen keine Spiele, wenn die Treffer fehlen 

Mit Wiederanpfiff vor 27.786 Fans hatten die Gäste gewechselt. Für Mets war nun Ritzka im Spiel. Die Kraichgauer kamen gleich in der 46. Minute zum nächsten Angriff, die Aktion von Asllani klärte Smith zur Ecke.

In der 52.Minute eine starke Kombination der Gastgeber. Burger schickte Touré auf die Reise, dessen Flanke fing Vasilj vor dem heranstürmenden Asllani ab. Nach 58min tauchte Touré erneut in der Spitze auf, suchte von halbrechts einen Abnehmer im Zentrum. Allerdings dann ein Abwehrbein dazwischen.

Erster Wechsel auch durch Christian Ilzer. Ab der 62.Minute durfte Prass für Burger ran. In der 65.Minute ging es von Coufal Richtung ersten Pfosten. Dort kam Touré an den Ball, der aber von Wahl abgefälscht wurde. Drei Minuten später wieder eine starke Szene, ein Doppelpass von Prass und Asllani. Prass hätte abschließen können, entschied sich aber für den erneuten Pass. Chance vertan. Mittlerweile hatten sich auch die Spielanteile, in Form von Ballbesitz, deutlich zugunsten der TSG verschoben. Doppelwechsel in der 74.Minute bei der TSG Hoffenheim: Bernardo und Lemperle kamen neu für Hranáč und Kramaric. Metcalfe ersetzte bei den Gästen deren Torschützen, Pereira Lage.

Latte rettet für St. Pauli
Wenn man kein Glück hat, kommt auch noch das Pech dazu. So auch in der 80.Minute: Kabak köpfte, nach Freistoß Coufal, aus 6m an die Latte. In der 85.Minute verfehlte ein Distanzschuss von Avdullahu das Tor von Vasilj links. 

Die Schlussphase, die letzten fünf Minuten, liefen. Noch einmal Wechsel, je einer, auf beiden Seiten. Campbell kam in der 86.Minute bei Hoffenheim für Hajdari, zwei Minuten später Ceesay für Sinani bei den Hamburgern. 

Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. Noch etwas Zeit für das Ilzer-Team, hier aus der statistischen Überlegenheit zumindest noch einen Punkt zu retten. Das sollte nicht mehr gelingen. Es blieb bei einem weiteren Kopfball von Asllani (90.+2), ein Treffer wollte nicht mehr gelingen. 
So stand am Ende ein schmeichelhafter Erfolg für die Hanseaten, der zweite Dreier in der Ferne. 

Content: Michael Kaiser vom 28.02.2026
Fotos: HettiPicture 

TSG Hoffenheim verlängert mit Vladimir Coufal

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat den Vertrag mit Rechtsverteidiger Vladimir Coufal verlängert.
 

„Vlad bringt enorme Erfahrung mit und gibt unserer Mannschaft auf der rechten Seite viel Stabilität. Mit seiner Professionalität, seiner Mentalität und natürlich seinen Leistungen ist er sowohl auf als auch neben dem Platz ein wichtiger Bestandteil unseres Teams. Er übernimmt Verantwortung, geht voran und ist auch Vorbild für unsere jüngeren Spieler. Wir freuen uns sehr, dass wir den gemeinsamen Weg mit ihm fortsetzen, da Vlad ein absoluter Anker in unseren Planungen ist“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport der TSG Hoffenheim.

Der 33 Jahre alte tschechische Nationalspieler steht seit August 2025 bei der TSG unter Vertrag und verfügt über große internationale Erfahrung. Von 2020 bis zu seinem Wechsel nach Hoffenheim absolvierte Coufal 180 Pflichtspiele für West Ham United (20 Assists) und feierte mit dem Club zudem den Gewinn der UEFA Conference League. Zuvor gewann er mit Slavia Prag zweimal die tschechische Meisterschaft sowie einmal den Pokal.

Für die tschechische Nationalmannschaft lief Coufal bislang 59-mal auf (2 Tore / 13 Assists) und war sowohl bei der UEFA EURO 2021 als auch bei der EURO 2024 in Deutschland Stammspieler in allen Partien.

In der laufenden Saison kommt Coufal bislang auf 23 Einsätze mit einem Tor und sieben Vorlagen und ist damit aktuell bester Vorbereiter der TSG.

Mit der Vertragsverlängerung hält die TSG Hoffenheim einen wichtigen Leistungsträger und erfahrenen Führungsspieler im Kader, der sportlich wie auch menschlich eine zentrale Rolle innerhalb der Mannschaft einnimmt.

Content/Foto: TSG Hoffenheim vom 17.02.2026
 

TSG Hoffenheim verlängert mit Luca Erlein

Die TSG Hoffenheim hat den ursprünglich bis Sommer 2027 datierten Vertrag mit dem 18-Jährigen Rechtsverteidiger Luca Erlein vorzeitig verlängert.
 

Neben seiner bisher festen Rolle in der U23, für die er in dieser Spielzeit 21 Einsätze in der 3. Liga absolvierte und dabei drei Torvorlagen beisteuerte, stand Erlein in dieser Saison zudem im DFB-Pokal gegen den FC St. Pauli im Kader der Profimannschaft und kam bereits Anfang 2025 in der Europa League zu seinem Debüt.


„Luca hat in den vergangenen Jahren in unserer Akademie eine sehr gute Ausbildung im technischen und athletischen Bereich genossen “, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport der TSG Hoffenheim. „Trotz seines jungen Alters hat er bereits viel Erfahrung in der 3. Liga und im Training der Profimannschaft gesammelt. Wir sehen in ihm großes Potenzial und freuen uns sehr, den gemeinsamen Weg fortzusetzen.“


Der in Heidelberg geborene Erlein wechselte im Juli 2018 in die TSG-Akademie und durchlief seitdem sämtliche Nachwuchsmannschaften. Sein Weg steht exemplarisch für die erfolgreiche Talentförderung der TSG Hoffenheim.
 

Auch international macht der Verteidiger auf sich aufmerksam: Als aktueller deutscher U19-Nationalspieler absolvierte Erlein bislang drei Partien für den DFB-Nachwuchs und unterstreicht damit seine kontinuierliche sportliche Entwicklung.
 

Mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung bindet die TSG Hoffenheim ein weiteres vielversprechendes Eigengewächs langfristig an den Club und unterstreicht einmal mehr den erfolgreichen TSG-Weg.

Content/Foto: TSG Hoffenheim vom 13.02.2026

TSG Hoffenheim verpflichtet Yannick Eduardo 

Die TSG Hoffenheim verstärkt ihre Offensive mit Yannick Eduardo. Der Mittelstürmer stößt vom FC Dordrecht nach Hoffenheim und bringt trotz seines jungen Alters bereits umfangreiche Erfahrung aus dem Nachwuchs- und Profibereich mit.
 

„Yannick ist ein schneller, kopfballstarker Mittelstürmer, der die erforderliche Torgefahr mitbringt und mit seinem Profil sehr gut zu unserer Spielidee passt“, sagt Frank Kramer, Direktor Sport der TSG Hoffenheim. „Dies hat er mit seinen Toren in der Hinrunde dieser Saison gezeigt. Er soll in unserer U23 regelmäßig wichtige Spielpraxis sammeln und sich perspektivisch auf unser Bundesliga-Niveau entwickeln.“
 

Der Stürmer besitzt die tschechische und niederländische Staatsbürgerschaft und ist aktueller tschechischer U21-Nationalspieler. Für die Nachwuchsauswahl absolvierte Eduardo bislang fünf Länderspiele.
 

In der laufenden Saison ist der Angreifer von RB Leipzig an den FC Dordrecht verliehen und zählt dort zu den auffälligsten Offensivspielern der Keuken Kampioen Divisie. In 22 Ligaspielen erzielte Eduardo 12 Tore und bereitete fünf weitere Treffer vor.
 

Seine fußballerische Ausbildung erhielt der Mittelstürmer bei RB Leipzig, für deren U19 er in der Bundesliga in 31 Einsätzen 18 Tore erzielte. Zudem gehörte Eduardo bereits mehrfach dem Spieltagskader der Profimannschaft von RB Leipzig an. 

Content/Foto: TSG Hoffenheim vom 02.02.2026

TSG Hoffenheim verstärkt sich mit Luis Engelns

Die TSG Hoffenheim begrüßt mit Luis Engelns einen talentierten zentralen Mittelfeldspieler in ihren Reihen. Der 18-Jährige kommt vom SC Paderborn und stößt mit sofortiger Wirkung zum Klub.
 

„Luis ist ein sehr spannender Spieler mit ausgeprägter Spielintelligenz und einer hohen Präsenz im zentralen Mittelfeld“, sagt Paul Pajduch, Technischer Direktor der TSG Hoffenheim. „Er hat trotz seines jungen Alters bereits wertvolle Erfahrungen im Profifußball gesammelt. Nun kann er hier den nächsten Schritt in seiner Entwicklung gehen, wichtige Spielzeit in der 3. Liga sammeln und sich an das Niveau in der Bundesliga gewöhnen.“


Luis Engelns durchlief sämtliche Jugendmannschaften des SC Paderborn und schaffte dort früh den Sprung in den Profibereich. Im Oktober 2024 feierte er beim Auswärtsspiel des SCP beim 1. FC Kaiserslautern sein Debüt in der 2. Bundesliga. In der laufenden Saison kam der zentrale Mittelfeldspieler auf 17 Zweitligaeinsätze und erzielte dabei ein Tor, zudem absolvierte er zwei Partien im DFB-Pokal. Insgesamt stehen bei ihm bereits 29 Spiele in der 2. Bundesliga zu Buche.


Auch auf internationaler Ebene sammelte Engelns früh Erfahrungen: Für die deutsche U19-Nationalmannschaft absolvierte er bislang vier Einsätze.

Content/Foto: TSG Hoffenheim vom 02.02.2026

Zunächst wenig Glanz gegen Union Berlin 

Doppelpack von Kramaric reicht der TSG zur Pausenführung 

Coach Ilzer ändert gegenüber dem Sieg im Nachholspiel an der Weser drei Positionen. Kabak, Asllani und Touré starten. Auf der Bank nehmen zunächst Prass und Bernardo Platz. Burger fehlt rotgesperrt.

Bei den Gästen aus Berlin gibt's gegenüber dem 0:3 gegen den BVB zwei Wechsel. Nsoki und Burke dürfen starten, während Ansah mit dem Platz auf der Bank Vorlieb nehmen muss. Juranovic fehlt angeschlagen komplett im Kader.

Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Dr. Robin Braun, der pünktlich um 15:30 Uhr angepfiffen hatte. Das aktivere Team waren, nicht unerwartet, die Gastgeber.
Ein erster Nadelstich der Gäste in der 7.Minute. Baumann spielte gegen hochstehende Berliner Hajdari an, der wegrutschte, von Khedira gestört wurde und den Ball verlor. Der Union-Kapitän suchte den direkten Abschluss, scheiterte aus spitzem Winkel an Baumann.

Die folgenden Minuten waren von zahlreichen Duellen in der neutralen Zone geprägt, die großen Chancen blieben zunächst aus. So dauerte es auch bis zur 28. Minute, ehe die Hausherren gefährlich wurden. Touré hatte eingeleitet, zu Kramaric gespielt. Der hatte etwas Platz, zog auf und suchte den Abschluss aus der Distanz. Links am Tor vorbei.

Doppelpack von Kramaric
Die 39 Minute lief und das Unheil nahm für Union, bzw. gegen Union seinen Lauf. Asslani war vor Querfeld am Ball, der vermeintlich per Bogenlampe klärte, dabei aber zuerst Asllani traf. Elfmeter für die TSG. Diese Chance ließ sich Kramaric nicht nehmen, schaute Rönnow aus, traf fast mittig (42.).
Doch damit nicht genug. Kramaric leitete den nächsten Treffer selbst ein, gab rechts zu Prömel, lief im Sprint in die Spitze durch. Prömel hatte währenddessen das Spiel nach links auf Touré verlagert, der geflankt und im Zentrum Kramaric gefunden. Dessen Kopfball schlug präzise im linken Eck ein. 

Nach drei Minuten Nachspielzeit ging es in die Kabinen. Über weite Strecken ein zäher Verlauf, aber eben zwei Treffer für das Spitzenteam, die TSG. 

Eigentor Leite brachte  die Entscheidung 

Hoffenheim siegt 3:1. zementiert den Spitzenplatz

Wechsel bei Hoffenheim mit Wiederanpfiff. Für Lemperle kam Moerstedt.

Eigentor Leite bringt Vorentscheidung
Die TSG dann auch mit dem Traumstart. Touré ging mit viel Tempo an Daekhi vorbei, brachte eine präzise Flanke vor das Tor von Union. Am langen Pfosten lauerte erneute Kramaric, der aber nicht mehr an die Kugel kam. Leite wollte klären, beförderte den Ball ins eigene Tor (47.).

Drei Wechsel bei den Berlinern in der 54.Minute. Ansah, Schäfer und Köhn ersetzten Jeong, Burke und Nsoki. Am Spielverlauf änderte sich allerdings nicht viel. Zu dominant die Hausherren. So dauerte es auch bis zur 60.Minute, ehe Union die Chance auf den ersten Treffer durch Schäfer hatte. Der war im Eins gegen Eins erfolgreich, scheiterte dann final aber vor und an Baumann.

Union jetzt etwas aktiver, auch gefährlicher. Ein Kopfball von Leite, nach Flanke von Köhn, ging über das Tor (67.).

Treffer Khedira nach VAR-Review
Eine Minute später lag die Kugel dann im Hoffenheimer Gehäuse. Der Treffer von Khedira wurde aber wegen eines Fouls im Vorfeld wohl abgepfiffen. Ansah hatte gepasst, zuvor vermeintlich das Foul begangen. Schiedsrichter Braun schaute sich die Szene an, revidierte seine Entscheidung. Treffer zählt (71.)! In der 75 Minute kam Burcu für den Schützen des Eigentors, Leite, ins Spiel. 

Beim Tabellendritten kam in der 78.Minute Bebou für Asllani, während Union taktisch etwas umgestellt hatte und mit einer Viererkette sichtlich mehr Sicherheit bekam. Dennoch ein Konter der Hausherren in der 83.Minute. Über Touré und Moerstedt ging es zu Kramaric. Dessen Schuss ging dann nur knapp rechts am Tor vorbei. Das war dann auch die letzte Aktion des Stürmers, für ihn kam Prass neu ins Spiel. Bei den Berlinern nun Kral für Kemlein. 

Schlussphase, letzte fünf Minuten, in Sinsheim. Mittlerweile sah das hier wie ein Powerplay der Gäste aus. Allerdings fehlten die Abschlüsse. Die Nachspielzeit wurde mit sechs Minuten veranschlagt. Aus einem letzten Wechsel, Akpoguma für Touré und einer vergebenen Chance von Bebou passierte nichts mehr. 

Die TSG siegt weiter, verbessert Woche für Woche die gute Ausgangsposition im Kampf um Europa. 

Content: Michael Kaiser vom 31.01.2026
Fotos: Brück 

Verwurzelt im Dorf, bereit für die Zukunft:

Die TSG Hoffenheim schärft ihren Markenauftritt

Die TSG Hoffenheim entwickelt sich auch abseits des Rasens stetig weiter. Nun präsentierte der Fußball-Bundesligist sein neues Markenbild. Fans, Sponsoren und Mitarbeitende haben aktiv daran mitgewirkt. Im Zuge eines umfassenden Prozesses wurden die zentralen Bausteine der Marke TSG herausgearbeitet und daraus ein neues, visuelles Erscheinungsbild abgeleitet.

Mit dem Bekenntnis „Vom Bolzplatz in die Arena. Vom Dorf in die Welt“ beschreibt der Klub seine Identität. Grundlage des neuen TSG-Markenmodells sind vier prägende Säulen: Dorfverein, Fußballleidenschaft, Talententwicklung und Innovationsführerschaft. Sie bilden das Fundament einer gewachsenen Marke. „Unser Herz schlägt für den Fußball, unsere Wurzeln liegen tief im Dorf“, sagt Florian Lange, Direktor Marketing & B2C der TSG. „Wir beweisen täglich, dass Weltklasse nicht von der Größe des Ortes abhängt, sondern überall entsteht, wo Leidenschaft, Innovationskraft und der unermüdliche Wille, das Beste zu geben, aufeinandertreffen.“ Die TSG Hoffenheim stehe für die Attribute „nahbar, leidenschaftlich, pionierhaft und inspirierend“. 

Dies findet sich nun in der Kommunikation auch optisch wieder. Auf Basis des klassischen Vereinswappens wurde das visuelle Erscheinungsbild gezielt weiterentwickelt. Die Farbwelt bleibt blau-weiß, wird jedoch durch fein abgestufte Blautöne und neue Sekundärfarben ergänzt. Diese greifen regionale Bezüge auf und schaffen zusätzliche gestalterische Flexibilität, ohne den vertrauten Charakter der Marke zu beeinträchtigen.

Für einen unverwechselbaren Auftritt sorgen neu entwickelte Designelemente. Dazu zählt eine moderne Pattern-Optik und eine auf die Marke TSG abgestimmte Icon-Systematik. Sie sorgt für Konsistenz über alle Kanäle hinweg. Inhaltlich wie visuell prägend sind drei Gestaltungsmotive: die abstrahierte Hirschstange aus dem Hoffenheimer Dorfwappen als Verbindung zur Region, das traditionelle Sechseck des Balls als Symbol gelebter Leidenschaft sowie das Fahnenmeer, das die Fans als elementaren Teil des Spiels in den Mittelpunkt rückt.

Ergänzt wird der neue Markenauftritt durch eine charakterstarke Typografie dank der modernen Schriftart Herokid, die sich durch hohe Flexibilität auszeichnet. Sie unterstützt einen dynamischen, kraftvollen Ausdruck und verleiht der TSG Hoffenheim in digitalen wie klassischen Medien eine klare, zeitgemäße Stimme. „Das neue Erscheinungsbild transportiert den Kern der TSG: tief verwurzelt in der Gemeinschaft, getragen von Leidenschaft für den Fußball und geprägt von Innovationskraft“, sagt Oliver Kubis, der bei der TSG als Koordinator Brand Management für das Markenbild verantwortlich zeichnet.
TSG-Geschäftsführer Andreas Schicker untermauert die Zielsetzung des Klubs: „Wir wollen sportlich wie wirtschaftlich erfolgreich sein. Wir sind ein Dorfverein, der nach dem Maximum strebt, mit regionalen Wurzeln und internationalem Anspruch.“

Content: TSG Hoffenheim vom 29.01.2026
Foto: Brück 

Geniestreich von Burger zur Pausenführung 

Bayer 04 Leverkusen findet in der ersten Halbzeit keine Lösungen 

Nachdem der Saisonstart in Bremen nach der kurzen Winterpause dem Wetter zum Opfer fiel, präsentierte sich Hoffenheim unter der Woche bestens vorbereitet und spielfreudig. So ändert TSG-Coach Ilzer sein Team heute auch nur auf einer Position. Hajdari kehrt nach verbüßter Sperre für Kabak in Innenverteidigung zurück.

Bayer Leverkusen verlor zum Re-Start zuhause mehr als deutlich 1:4 gegen einen starken VfB Stuttgart. Die Partie unter der Woche beim HSV fiel aus. Gegenüber der letzten Partie gibt's also heute Bewegung bei Leverkusen. Trainer Hjulmand bringt drei Neue. Badé, Poku und Schick verdrängen Belocian, Terrier und Tella auf dem Bank. Dort nehmen, nach Rückkehr vom Afrika-Cup, Maza und Kofane Platz.

Schiedsrichter in der PreZero-Arena war heute Daniel Schlager. Der hatte pünktlich angepfiffen, die Gastgeber angestoßen. Auffällig die ersten Minuten, dass es Bayer im Aufbau zunächst mit "hoch und weit" probiert, wohl um das hohe Pressing der TSG zu umgehen.

Führung Hoffenheim durch Burger 
Ganz schön clever vom Hoffenheimer Torschützen. Die 9.Minute lief und Burger setzte einen direkten Freistoß von rechts in den linken Winkel. Da war Flekken im Leverkusener Tor sichtlich überrascht, hatte wohl mit einer Flanke gerechnet. 

Jetzt waren die Gäste gefordert. Von der Werkself war auch nach einer guten Viertelstunde wenig zu sehen. Entweder verlor man sich in Zweikämpfen oder die Pässe kamen zu unpräzise. In dieser Phase, wie auch in den Folge Minuten, neutralisierten sich beide Mannschaften. Torraumszenen blieben somit absolute Mangelware.  In der 24.Minute tatsächlich erst der erste Torschuss der Gäste. Tillman orientierte sich mit einem Haken in Strafraumnähe zur Mitte und schloss mit links ab. Der Versuch ging am Tor vorbei.

In der 32.Minute suchte Poku links an der Grundlinie einen Weg, kan aber nicht an Hranac vorbei, rutschte dabei zudem noch weg. Vier Minuten später, 36., griffen die Hausherren über Lemperle an. Nach einem Flachpass in die Mitte schoss Prass halblinks von der Strafraumgrenze. Nach längerer Zeit Auszeit mal wieder ein Torabschluss.  Flekken konnte zur Seite klären 

Knapp fünf Minuten bis zur Pause und dann zeigten sich die Gäste mal wieder, gelangen in die Box.  Schick probierte es mit der Hacke. Da war aber nicht genug Druck dahinter. Baumann hielt ohne größere Probleme. 

Die Nachspielzeit betrug hier zwei Minuten, dann ging es in die Kabinen. 

TSG setzt sich an der Spitze fest

Freistoß-Treffer von Burger reicht für drei Punkte 

Wechsel bei den Gästen mit Wiederanpfiff. Maza und Kofane ersetzten vor 26.957 Fans Arthur und Fernández. 

In der 50.Minute eine Unsicherheit von Flekken. Coufal hatte Kramaric den Ball in den Lauf gespielt, der nach innen gepasst. Burger zog aus 11m ab und Flekken klärte in hohem Bogen knapp neben den Posten. Zwei Minuten später waren die Hausherren gleich doppelt am Drücker. Andrich blockte zunächst den Schuss von Lemperle, im Rückraum kam Coufal aus gut 16m zum Abschluss. Flekken klärte exakt in die Füße von Prass, der aus 7m über das Tor zielte. Bei dieser Aktion hatte sich Flekken wohl am Oberschenkel verletzt. In der 59.Minute und einem langen Ball ins Seitenaus, blieb der Keeper erneut liegen, musste raus. Für ihn kam Blaswich. 

Die größte Chance zum Ausgleich in der 68.Minute. Grimaldo hatte einen Freistoß von halbrechts aus 20m ins linke Eck gezirkelt. Dort konnte Baumann klären, den Abpraller setzte Schick aus 3m über das Tor. 
Wechsel bei Hoffenheim im Anschluss an diese Szene. Prömel kam für Asllani ins Spiel. Der nächste Wechsel bei der Werkself.  In der 74.Minute ersetzte. Tella dann Poku.  

Eine Viertelstunde war in Sinsheim noch zu spielen. In der 78. Minute hätte Lemperle, nach Zuspiel Kramaric, für die Vorentscheidung sorgen können, Blaswich konnte aber retten, klärte im langen Eck. Doppelwechsel bei den Kraichgauern. Moerstedt und Gendrey lösten Prass und Kramaric ab (79.). Pech für Tella in der 81.Minute. Der verletzte sich ohne Einwirkung des Gegenspielers, musste nach nur sieben Minuten auf dem Platz wieder runter. 

Schlussminute und letzter Wechsel der TSG. 
Bebou kam für Lemperle und auf der Anzeigetafel standen 9min Nachspielzeit. 
Die Schlussoffensive von Bayer brachte keine Gefahr mehr. Die Kraichgauer standen tief und auch sehr sicher. So lief die Zeit runter, der Abpfiff von Schiedsrichter Schlager ertönte und Hoffenheim gelingt der zweite Sieg zum Re-Start. 

Content: Michael Kaiser vom 17 01.2026
Fotos: Daniel Meyer 

Hoffenheim dominiert die Fohlenelf 

Kramaric-Show mit drei Treffern zum 4:0 Pausenstand

Im Vergleich zum 0:0 beim VfB Stuttgart noch vor Weihnachten nahm TSG-Coach Ilzer zwei Wechsel vor: Für Hajdari (Gelbsperre) und Prömel (Bank) begannen Kabak und Kramaric. Das erste Spiel nach der kurzen Winterpause in Bremen war der Witterung zum Opfer gefallen.

Ebenfalls zwei Wechsel nahm Fohlen-Trainer  Polanski nach dem 4:0 gegen FC Augsburg am Sonntag vor: Netz und Neuhaus rücken zunächst auf die Bank, dafür starteten Ullrich und Castrop.

Schiedsrichter am heutigen Abend war Christian Dingert, der die Begegnung pünktlich um 20:30 Uhr freigegeben hatte. Hoffenheim setzte Gladbach von Beginn an im Aufbau erheblich unter Druck und spielte bei Ballbesitz zudem mit Tempo und Zug zum Tor direkt nach vorne.

Glück und Latte retten für die Borussia
Schon unmittelbar nach dem Anstoß hatte Keeper Nicolas, bedrängt von Asllani, Glück, dass sein geblockter Befreiungsschlag keine  Folgen hatte (1.). Wenige Minuten später, in der 4.Minute, traf Kabak nach einem Eckball aus kurzer Distanz die Querlatte.

Doppelschlag durch Kramaric und Lemperle
Der Druck der TSG blieb hoch und die Führung schien nur eine Frage der Zeit. Zu überlegen das Ilzer-Team. Für den ersten Treffer brauche es indes Mitte der ersten Halbzeit, nach einem Foul von Sander an Burger, den Eingriff des VAR. Referee Dingert ging zum Monitor entschied auf Strafstoß für die Hausherren. Kramaric übernahm die Verantwortung,  verwandelte souverän(22.). Dieser verdienten Führung folgte kurz darauf der zweite Treffer. Asllani durfte, ziemlich freistehend, zu Lemperle spielen, der in der 24.Minute den zweiten Treffer erzielte. Aus etwa 14m schlug die Kugel im linken unteren Eck ein.

In der 38.Minute, praktisch aus dem Nichts, Tabakovic tauchte nach einem Steilpass von Diks frei vor Baumann auf, traf den Ball aber nicht voll. So trudelte das Leder ein gutes Stück links am Tor vorbei.

Nachspielzeit mit Kramaric-Show 
Fünf Minuten Nachschlag wurden angezeigt und die sollten es in sich haben. Der geschickt freigespielte Kramaric überwand zunächst Nicolas aus kurzer Distanz (45.+1) und machte wenig später mit einem "Tor des Monats", per Heber aus spitzem Winke, l auch noch seinen Dreierpack perfekt (45.+4).
Danach ging es, wohl zum Glück für die Gäste, erst einmal zum Pausentee. 

Gebrauchter Abend für die Borussia

Am Ende steht ein 5:1 Erfolg für die Kraichgauer

Ein Wechsel mit Wiederanpfiff bei den Gästen. Für Engelhardt kam Takai vor 20.170 Fans in die Mannschaft. Am Spielverlauf änderte sich wenig.

Die erste Chance im zweiten Abschnitt hatte erneut Hoffenheim. Coufal hatte in der 51.Minute von rechts scharf nach innen gespielt, Prass direkt abgezogen. Nicolas aber zur Stelle. Erneuter Wechsel in der 56.Minute bei Gladbach. Machino ersetzte Honorat. Die nächste dicke Möglichkeit nur zwei Minuten später. Kramaric tauchte links im Strafraum auf, probierte aus spitzem Winkel den Abschluss. Der Pass zum in der Mitte positionierten Asllani wäre da die bessere Option gewesen. Entsprechend auch dessen Unmut.

Doppelwechsel bei der TSG Hoffenheim in der 64.Minute. Touré und Prömel lösten Prass und Burger ab. Speziell Prass hatte ein bockstarkes Spiel abgeliefert. In der 66.Minute überlief der eingewechselte Touré gleich mal Scally, flankte mit Effet nach innen. Kramaric kam zwar zum Kopfball, der aber rechts vorbei ging. Unmittelbar danach flankte Coufal von rechts, fand Lemperle im Zentrum. Dessen Aufsetzer ging knapp links am Pfosten vorbei. Auch die Borussen brachten neues Personal. Ab der 69.Minute waren Stöger und Mohya für Castrop und Tabakovic gekommen.

Ehrentreffer Machino
Unmittelbar nach den Wechseln ging Reitz in einen riskanten Pass von Hranac an der Mittellinie, schickte Machino steil. Der ging souverän Richtung Baumann, schob cool ins linke Eck ein.

Wechsel mit Folgen, Treffer Moerstedt 
Doppelter Wechsel durch Ilzer in Minute 77. Moerstedt und Gendrey kamen neu für Lemperle und Bernardo. Eine Aufholjagd fand hier also nicht mehr statt. Vielmehr legten die Hausherren nach: Gerade erst eingewechselt waren Moerstedt und Gendrey die entscheidenden Personen und für den 5:1-Endstand verantwortlich. Moerstedt köpfte die Flanke von links aus kurzer Distanz zu seinem ersten Bundesliga-Tor ein. 

Damit war die Luft ein wenig raus und aus zwei letzten Wechseln, jeweils einem auf beiden Seiten, passierte nicht mehr viel. Bei der TSG durfte Damar für Asllani ran (83.), bei den Fohlen kam Netz noch einmal für Ullrich (89.).

Nach vier Minuten Nachspielzeit war dann Ende in Sinsheim. Der Gastgeber positioniert sich mit 30 Punkten aus erst 16 Spielen im vorderen Drittel der Tabelle, hat noch ein Spiel weniger als die Konkurrenz. 

Content: Michael Kaiser vom 14.01.2026
Fotos: Brück 

TSG Hoffenheim verlängert mit Lúkas Petersson

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat den ursprünglich bis zum 30. Juni 2027 datierten Vertrag mit Torhüter Lúkas Petersson vorzeitig verlängert. Der 21 Jahre alte Keeper gehört seit der Saison 2024/25 fest zum Bundesliga-Kader der Kraichgauer, agiert dort als dritter Torhüter und gleichzeitig als Stammtorwart der U23 in der 3. Liga.
 
„Lúkas hat in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Entwicklung genommen und zeigt kontinuierlich starke Leistungen. Dies gelingt ihm sowohl im täglichen Training der Profimannschaft, als auch auf dem herausfordernden Niveau in den Spielen der 3.Liga“, sagt Paul Pajduch, Technischer Direktor der TSG. „Er arbeitet beständig an sich, bringt eine starke Persönlichkeit mit und überzeugt trotz seines jungen Alters durch seine Ruhe und Spielintelligenz. Lúkas hat sich in unserem Torwartteam etabliert und spielt zudem in unserer U23 eine wichtige Rolle. Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir unseren gemeinsamen Weg weiterhin gehen werden.“

Der Sohn des isländischen Handballprofis Alexander Petersson wurde in Düsseldorf geboren. Als die Karriere seines Vaters ihn zu den Rhein-Neckar Löwen führte, ging es auch für Petersson sportlich voran: 2015 wechselte der großgewachsene Torwart im Alter von elf Jahren in die TSG-Akademie. Er ist ein weiteres Musterbeispiel für unseren TSG-Weg vom Kinderperspektivteam in den Profikader.

Für die U23 der TSG kommt Petersson bereits auf 47 Einsätze, davon 16 ohne Gegentor. In der laufenden Saison stand er bereits 15-mal in der 3. Liga zwischen den Pfosten. Zuvor absolvierte er 15 Spiele in der U19-Bundesliga sowie 5 Einsätze in der U17-Bundesliga.

Auf internationaler Ebene bringt Petersson zusätzlich wertvolle Erfahrung mit: Für die isländischen Nachwuchsnationalmannschaften bestritt er bislang 27 Einsätze im Trikot seines Heimatverbandes.

Mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung bindet die TSG Hoffenheim ein vielversprechendes Torwart-Talent langfristig an den Club.

Content: TSG 1899 Hoffenheim vom 12.01.2026
Foto: Brück 

TSG Hoffenheim bindet Max Moerstedt langfristig

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat den Vertrag mit Stürmer Max Moerstedt vorzeitig und langfristig verlängert.
 

Der gebürtige Mannheimer spielt bereits seit 2021 für die TSG Hoffenheim und ist seit Januar 2024 im Profikader. Er gewann in dieser Zeit mit der U19 der TSG das historische Double aus Deutscher Meisterschaft und DFB-Pokal.
 
„Max ist ein weiteres Beispiel für den erfolgreichen Weg unserer Akademie in Hoffenheim. Er bringt trotz seines jungen Alters bereits internationale Erfahrungen auf höchstem Junioren-Niveau, sowie in der Bundesliga und Europa League mit“, sagt Andreas Schicker. „Er hat sich frühzeitig für höhere Aufgaben empfohlen, ist Schritt für Schritt an den Profifußball herangeführt worden und hat seine Chancen genutzt. Wir sind überzeugt davon, dass Max noch großes Entwicklungspotenzial besitzt und freuen uns sehr, dass er unseren Kader langfristig bereichert.“
 
„Ich weiß das Vertrauen der Verantwortlichen hier in Hoffenheim sehr zu schätzen“, sagt Moerstedt. „Die TSG bietet mir optimale Bedingungen, um mich sportlich und persönlich weiterzuentwickeln. Trotz des Interesses anderer Vereine war für mich schnell klar, dass ich meinen Weg hier weitergehen möchte. Ich freue mich darauf, daran zu arbeiten mich im Profibereich weiter zu etablieren und meinen Teil zum Erfolg der Mannschaft beizutragen.“
 
Moerstedt bringt bereits herausragende Erfolge auf internationaler Bühne mit: Mit der U17 des DFB gewann der Stürmer im Sommer 2023 zunächst den Europameistertitel, im Dezember des gleichen Jahres wurde er sogar Weltmeister. Bei der U19-Europameisterschaft im vergangenen Jahr sicherte sich Moerstedt den Titel des Torschützenkönigs. Aktuell gehört der Hoffenheimer zum Kader der deutschen U20-Nationalmannschaft.
 
In der laufenden Saison absolvierte der Angreifer bislang neun Bundesliga-Partien sowie ein Spiel im DFB-Pokal, in dem er zwei Treffer erzielte. Insgesamt kann Moerstedt bereits 22 Einsätze in der Bundesliga sowie sieben Spiele in der Europa League verbuchen.


Content: TSG Hoffenheim vom 08.01.2026
Foto: Brück 

Tim Janssen wird neuer Pressesprecher der TSG

Die TSG Hoffenheim verstärkt ihr Kommunikationsteam: Zum 1. November 2025 übernimmt Tim Janssen die Funktion des Pressesprechers des Bundesligisten. Zuletzt war der 30-Jährige in gleicher Funktion beim 1. FC Heidenheim tätig.

„Wir freuen uns sehr, in Tim Janssen einen erfahrenen Profi aus dem Fußball für unser Team zu gewinnen“, sagt Franziska Kipper-Schreyer, Geschäftsleiterin Kommunikation der TSG Hoffenheim. „Er bringt ausgeprägte Kenntnisse aus der Klubkommunikation mit und wird unsere strategische und proaktive Pressearbeit ebenso unterstützen wie die enge Verzahnung von Content- und Medienarbeit innerhalb des Teams.“

Der in Ostfriesland aufgewachsene Janssen wirkte beim Ligakonkurrenten 1. FC Heidenheim 1846 mehr als fünf Jahre in verschiedenen kommunikativen Funktionen. Dort sammelte Janssen umfassende Erfahrungen im Klubmedienbereich und verfügt über eine starke Vernetzung innerhalb der Fußball- und Medienlandschaft. Zuvor war er unter anderem für Sky Deutschland sowie die ProSiebenSat.1 Media SE tätig und hat sein Studium in „Journalism and Business Communication“ in Iserlohn abgeschlossen.

Tim Janssen freut sich auf die neue Aufgabe: „Die TSG geht in der Kommunikation einen sehr spannenden und zukunftsorientierten Weg. Mich überzeugt der Anspruch, Kommunikation strategisch zu denken und eng mit dem sportlichen Geschehen zu verknüpfen. Ich freue mich darauf, diesen Weg mitzugestalten und die Medienarbeit gemeinsam mit dem Team weiterzuentwickeln.“


Mit der Berufung von Tim Janssen setzt die TSG Hoffenheim ihren Weg fort, die Kommunikation rund um den Profifußball gezielt zu stärken.

Content: TSG Hoffenheim vom 14.10.2025
Foto: 1.FC Heidenheim 


Lemperle startet gegen seinen Ex-Verein 

El Mala trifft zur Pausenführung für den 1. FC Köln 

Beide Trainer wechseln jeweils ihre Startformationen auf die Positionen. Christian Ilzer ändert gegenüber dem 1:1 in Freiburg wie folgt: Damar, Lemperle und Hajdari starten. Auf der Bank nehmen zunächst Prass, Kramaric und Chaves Platz.

Lukas Kwasniok bringt überraschend Heintz, sowie El Mala und Hansen. Auf die Bank müssen Krauß, Maina und Ache.

Pünktlich um 20:30 Uhr hatte Schiedsrichter Felix Zwayer in Sinsheim angepfiffen. Beim Blick ins Rund darf von mindestens 12.000 Kölner Gästefans ausgegangen werden. Die erste Chance des Spiels gehörte den Gastgebern. In der 6.Minute kam der Ball über Umwege im Strafraum zu Damar, der sofort abschloss. Schwäbe parierte souverän. Auf der Gegenseite, 13.Minute, probierte es Lemperle im Dribbling. Sein Versuch wurde zur Ecke abgefälscht. Die blieb ohne Folgen.

El Mala zur Kölner Führung
Drei Minuten später zielte El Mala besser. Martel hatte die Kugel von Burger erobert, zu El Mala gepasst. Der ging im Solo durch die unsortierte Abwehr der TSG und ließ Baumann keine Chance.

In der 23.Minute die größte Möglichkeit für Hoffenheim in Person von Touré. Der war, von Damar in Szene gesetzt, links durch, scheiterte aber am herauseilenden Schwäbe. Aktuell war die TSG das aktivere Team. Köln konzentrierte sich überwiegend auf die Defensive.

In der Folgezeit spielten sich größte Teile der Begegnung im Mittelfeld ab. Einen Abschluss von Kaminski in der 36.Minute blockte Bernardo. Hier waren mittlerweile die letzten 5min der ersten Halbzeit angebrochen.

VAR kassiert Handelfmeter
Aufregung in der 42.min um ein vermeintliches Handspiel von Martel im eigenen Strafraum und einen daraus resultierenden Strafstoß. Die Situation wurde vom VAR gecheckt und die Entscheidung lautete auf "kein Strafstoß", da angelegter Arm. 

Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten. In der zweiten Minute der Crunchtime eine sehenswerte Aktion von Asllani, der an der Strafraumgrenze mehrere Kölner stehen ließ und dann den Ball aufs rechte Eck schlenzte. Schwäbe kratzte die Kugel aus der Ecke. Das war auch die letzte Chance im ersten Abschnitt. 

Halbzeit in Sinsheim! 

Geißböcke punkten dreifach im Kraichgau 

Hoffenheim scheitert mehrfach an Schwäbe und der Chancenverwertung 

Die Gäste aus der Domstadt hatten zum Wiederanpfiff vor 30.150 Zuschauern gewechselt. Für Thielmann war nun Ache mit von der Partie. 

In der 51.Minute geht's weiter Richtung Kölner Tor. Über Burger und Asllani landete der Ball bei Touré, der es aus kurzer Entfernung probierte. Schmied war aber herbeigeeilt, konnte die Situation entschärfen, die Kugel blocken. Fünf Minuten später probierte es Asllani, nach Zuspiel Damar, volley. Am Tor vorbei. Hoffenheim hatte aber weiterhin mehr vom Spiel. 

In der 63.Minute erneut El Mala für Köln über die linke Seite. Diesmal war der quirlige Angreifer über links im den Strafraum gezogen, scheiterte aber an Baumann. 
Eime Minute später, doppelter Wechsel bei der TSG. Prömel und Bebou ersetzten Lemperle und Avdullahu. Nächste dicke Chance für den Effzeh. Kaminski war nach einem langen Ball durchgestartet, verzog aber deutlich. 
Erneute Wechsel bei Hoffenheim:  Kramaric und Moerstedt kamen in der 71.Minute für Damar und Asllani. Der Torschütze El Mala und Heintz gingen bei den Gästen runter, Maina und Özkacar kamen in der 72. min neu ins Spiel. 

Die Schluss-Viertelstunde war angebrochen. Die Hausherren machten weiter Druck, die Domstädter blieben aber durchaus zu Nadelstichen fähig. Exakt in der 75.Minute eine weitere Kopfballchance für die Blauen. Der eingelaufene Prömel über das Tor. Die letzten Wechsel für die Geißböcke in der 83.Minute: Für Lund und Johannesson kamen Krauß und Huseinbasic. 

Mittlerweile liefen hier die letzten fünf Minuten. In der 88.Minute die erneute Chance durch Kaminski im schnellen Gegenzug. Wieder war Baumann zur Stelle. Jetzt auch der letzte Wechsel für das Heimteam. Prass kam für Bernardo (89.).

Die Nachspielzeit betrug, wie in der ersten Hälfte, fünf Minuten. Hoffenheim wollte nichts mehr gelingen, es blieb beim Kölner Sieg. 

Content: Michael Kaiser vom 03.10.2025
Fotos: Brück 

Asllani: „Man kann nur vorangehen, wenn man Leistung bringt“

Fisnik Asllani ist zurück bei der TSG Hoffenheim. Der Angreifer kehrte nach seiner Leihe zur SV Elversberg in den Kraichgau zurück und verlängerte seinen Vertrag bei der TSG langfristig. In der September-Ausgabe des Klubmagazins SPIELFELD, die am Freitag erscheint, spricht der 23-Jährige über Spaß am Fußball, die Aufbruchstimmung bei der TSG und seine Aktivität abseits des Rasens.

Er ist eines der Gesichter des Umbruchs der TSG Hoffenheim. Fisnik Asllani hat in den ersten drei Pflichtspielen schon zwei Treffer erzielt und weitere zwei Tore vorbereitet. Mit der TSG will der 23-Jährige die vergangene Saison vergessen machen und neu angreifen: „Wir sind eine charakterstarke Mannschaft. Wir glauben an uns, das ist unfassbar wichtig. Wenn wir einen Rückschlag erleben, haken wir ihn ab und machen weiter. Wir treten ganz anders auf als in der vergangenen Saison. Wir denken nicht zurück, sondern schauen nach vorn. Wir sind stärker als zuvor.“

In der vergangenen Saison war der Angreifer an die SV Elversberg ausgeliehen, verpasste nur hauchdünn den Aufstieg und wurde mit 27 Torbeteiligungen zum Top-Scorer in der 2. Bundesliga. Nun konnte er mit seinen Treffern beim Pokalsieg in Rostock und zum Liga-Auftakt bei Bayer 04 Leverkusen seine Klasse sofort unter Beweis stellen. „Das war schon sehr wichtig, dass es direkt so weiterlief. Viele haben gesagt: ‚Der Junge hat in der 2. Liga performt, aber warten wir mal ab, wie es in der Bundesliga läuft.‘ Da freut es mich umso mehr, dass ich direkt ein Statement setzen konnte. Das hat schon gutgetan.“

Ohnehin sieht sich Asllani, der seit 2020 bei der TSG unter Vertrag steht, in seiner Entwicklung erheblich weiter als vor der Leihe: „Ich versuche, Dinge an mich zu reißen – auf und neben dem Platz. Ich will hier eine Führungsrolle übernehmen. Aber man kann nur vorangehen, wenn man Leistung bringt.“

Bezüglich seiner taktischen Rolle hat der Angreifer ein klares Vorbild: „Ich habe mal gesagt, dass ich mich als ‚Neuneinhalber‘ sehe. Ich bleibe nicht nur vorn stehen, bewege mich aber auch nicht ausschließlich vor der Kette. Ich will am liebsten Angriffe einleiten und dann auch noch selbst abschließen. Ein wenig wie Harry Kane vielleicht – aber natürlich nicht auf dessen Niveau.“

In der September-Ausgabe des SPIELFELD-Magazins wird zudem unter anderem Neuzugang Vladimír Coufal porträtiert, Luka Đurić beantwortet Fragen in der Kategorie „Kein Kommentar“ und die Neuzugänge stellen sich mit einem Steckbrief vor. Zudem gibt TSG-Frauen-Trainer Theodoros Dedes ein ausführliches Interview.

SPIELFELD ist das Klubmagazin der TSG Hoffenheim. Gefüllt mit allem, was wichtig ist bei der TSG, rund um den Verein und in der Region. SPIELFELD erscheint elf Mal im Jahr und ist kostenlos im Fanshop zu haben – oder per Post nach Hause im Abo. Dafür fallen lediglich 18,99 Euro Versandkosten an. 

Content: TSG Hoffenheim vom 11.09.2025
Foto: Brück 

Tim Drexler wechselt per Leihe zum 1. FC Nürnberg

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim verleiht Abwehrspieler Tim Drexler für die kommende Spielzeit erneut an den Zweitligisten 1. FC Nürnberg. Der 20 Jahre alte Drexler soll dort weitere Spielpraxis sammeln.

„Die erneute Leihe nach Nürnberg ist für Tim eine gute Möglichkeit, weiterhin Spielzeit auf hohem Niveau zu bekommen. Nach der Vorbereitung haben wir uns gemeinsam mit ihm aus mehreren Optionen wieder für den 1. FC Nürnberg als Leihpartner entschieden. Diese Kombination war bereits in der Vorsaison für beide Seiten positiv“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG.
 
Tim Drexler wechselte bereits im Alter von elf Jahren in die Akademie der TSG Hoffenheim, durchlief dort sämtliche Jugendmannschaften der Kraichgauer und debütierte in der Saison 2023/2024 bei den Profis der Hoffenheimer in der Bundesliga. Für die TSG absolvierte Drexler bislang 16 Partien in der Bundesliga, zwei Spiele im DFB-Pokal sowie drei Begegnungen in der Europa League. Außerdem stand er insgesamt 24-mal für die U23 der Hoffenheimer in der Regionalliga Südwest auf dem Rasen (1 Tor). Für die Rückrunde der vergangenen Saison war der 20 Jahre alte Abwehrspieler bereits an den Zweitligisten 1. FC Nürnberg ausgeliehen und absolvierte dort 14 Pflichtspiele für die Franken in der 2. Bundesliga (1 Tor).
 
Er stand seit der U16 zudem in sämtlichen Nachwuchsmannschaften des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) auf dem Rasen. Aktuell spielt der 20 Jahre alte Innenverteidiger für die deutsche U20-Nationalmannschaft und absolvierte dort bislang fünf Länderspielen für die DFB-Junioren.

Content: TSG Hoffenheim vom 31.08.2025
Foto: Brück 

Florian Grillitsch wechselt von der TSG Hoffenheim zu Sporting Braga

Grillitsch war mit kürzeren Unterbrechungen seit 2017 ein wichtiger Bestandteil der TSG und absolvierte 196 Pflichtspiele für Hoffenheim. Der 30-Jährige erlebte eine erfolgreiche Phase mit dem Verein und schrieb Geschichte, als er 2018 in der Partie bei Schachtar Donezk das erste Champions-League-Tor der TSG erzielte.
 
„Florian hat über viele Jahre einen wertvollen Beitrag für die TSG geleistet und war Teil unserer größten sportlichen Momente“, so Sportgeschäftsführer Andreas Schicker. „Im letzten Jahr hat sich jedoch gezeigt, dass wir als Klub einen anderen Weg einschlagen wollen, der neue Profile erfordert. Wir haben uns mit Florian in sehr vertraulichen Gesprächen auch über seine Rolle verständigt. Daher ergibt der Wechsel zu Braga für beide Seiten Sinn. Wir danken Florian für seinen Einsatz und seine Verdienste im TSG-Trikot und wünschen ihm für seine sportliche wie private Zukunft nur das Beste.“
 
„Ich werde die Zeit bei der TSG Hoffenheim immer in guter Erinnerung behalten und möchte mich sowohl beim Verein als auch den Mitarbeitern für die vielen schönen Jahre hier im Kraichgau bedanken“, sagt Florian Grillitsch selbst zu seinem Abschied aus Hoffenheim. „Ich durfte hier großartige sportliche Momente erleben, mit der TSG sogar in der Champions League spielen und somit auch meinen Beitrag dazu leisten, dass dieser Klub seine Ziele erreicht. Leider ist das vergangene Jahr nun nicht mehr so verlaufen, wie ich es mir vielleicht selbst gewünscht hätte. Ich wünsche der TSG für die Zukunft alles erdenklich Gute.“

Florian Grillitsch wechselte 2013 aus seiner österreichischen Heimat in den Nachwuchs von Werder Bremen und schaffte dort den Sprung zu den Profis. 2017 kam er zur TSG Hoffenheim, wo er sich schnell als Leistungsträger etablierte. Grillitsch verließ den Klub im Sommer 2022 Richtung Ajax Amsterdam, ehe er ein Jahr später nach Hoffenheim zurückkehrte.

Die TSG bedankt sich bei Florian Grillitsch für seine Zeit in Hoffenheim und wünscht ihm in Portugal eine erfolgreiche Zukunft.

Content: TSG Hoffenheim vom 29.08.2025
Foto: Brück 

TSG Hoffenheim verleiht Gift Orban an Hellas Verona

Die TSG Hoffenheim und Hellas Verona haben sich auf eine Leihe von Gift Orban geeinigt. Der 23 Jahre alte Angreifer wechselt für diese Saison nach Italien. Hellas Verona besitzt zudem eine Kaufoption.

„Wir haben in diesem Transferfenster mehrere Anfragen für Gift erhalten. Gemeinsam mit ihm haben wir uns für die Leihe zu Hellas Verona entschieden und sind überzeugt, dass er in der nächsten Saison in der Serie-A seine Qualitäten voll einbringen kann“, sagt Sportgeschäftsführer Andreas Schicker. „Die Vorbereitung und die ersten Spiele haben gezeigt, dass sich in unserer Offensive eine neue Konstellation herauskristallisiert. Diese ist das Ergebnis intensiver Arbeit der vergangenen Wochen. Unser Kader stimmt uns zuversichtlich, für die kommende Saison gut aufgestellt zu sein.“

Die TSG wünscht Gift für die bevorstehende Zeit bei Hellas Verona alles Gute und viel Erfolg.

Content: TSG Hoffenheim vom 27.08.2025
Foto: Jan Hübner / Brück 

Finn Ole Becker verlässt die TSG Hoffenheim  

Wechsel zum 1. FC Nürnberg perfekt

Die TSG Hoffenheim hat sich mit dem 1. FC Nürnberg auf den Wechsel von Finn Ole Becker geeinigt. Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler verlässt die Kraichgauer. Sein Vertrag bei der TSG Hoffenheim wäre ursprünglich bis Sommer 2026 gelaufen.

„Für uns ist es entscheidend, Spielern eine klare Perspektive aufzeigen zu können. Finn ist in seinem letzten Vertragsjahr mit einem konkreten Wechselwunsch an uns herangetreten“, erklärt Sportgeschäftsführer Andreas Schicker. „Wir haben seinem Wechsel zum 1. FC Nürnberg zugestimmt, da wir im Zentrum eine gesunde Konkurrenzsituation haben und weiterhin über gute Optionen verfügen. Finn hat in Hoffenheim stets professionell gearbeitet und die Mannschaft durch seine positive Art bereichert – dafür gilt ihm unser Dank. Für seinen weiteren Weg beim 1. FC Nürnberg wünschen wir ihm alles Gute und viel Erfolg.“


Die TSG bedankt sich herzlich bei Finn Ole Becker für seine Zeit in Hoffenheim und wünscht ihm in seinem neuen Umfeld eine erfolgreiche Zukunft.
 

Becker wechselte im Alter von elf Jahren zum FC St. Pauli, schaffte dort den Sprung in den Profifußball und durchlief die U-Nationalmannschaften des DFB. Im April 2019 debütierte der gebürtige Elmshorner für die erste Mannschaft. Nach 88 Einsätzen für die Kiezkicker entschied sich der Mittelfeldspieler im Sommer 2022 für einen Wechsel zur TSG Hoffenheim. Für die TSG feierte er nicht nur sein Debüt in der Bundesliga und der UEFA Europa League, sondern erarbeitete sich auch einen Kaderplatz bei der U21-Europameisterschaft 2023. Der technisch versierte Mittelfeldspieler besticht durch seine Spielintelligenz und Variabilität im Zentrum und sammelte bereits Erfahrung in mehreren deutschen Nachwuchs-Nationalmannschaften.

Content: TSG Hoffenheim vom 27.08.2025
Foto: Jan Hübner / Steven Mohr 


TSG Hoffenheim verpflichtet Albian Hajdari

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat den Schweizer Nationalspieler Albian Hajdari verpflichtet. Der 22-jährige Innenverteidiger kommt vom Schweizer Erstligisten FC Lugano und unterschreibt im Kraichgau einen langfristigen Vertrag.
 

„Nach der schweren Knieverletzung von Koki Machida haben wir bereits angekündigt, dass wir uns auf dem Transfermarkt nach einer möglichen Verstärkung für die Innenverteidigung umsehen werden. Mit Albian haben wir einen Spieler verpflichtet, der perfekt in unser Profil passt: Er ist jung, Linksfuß, top ausgebildet und bringt umfassende Erfahrung aus der Schweizer Liga sowie aus europäischen Wettbewerben mit. Wir verfolgen Albians Entwicklung schon lange und freuen uns, dass wir ihn in der aktuellen Situation gewinnen konnten“, erklärt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG.
 
„Ich freue mich sehr auf meine neue Herausforderung bei der TSG Hoffenheim in der deutschen Bundesliga, einer der Top-Ligen Europas“, kommentiert Hajdari seinen Wechsel in den Kraichgau. „Die Gespräche mit den Verantwortlichen der TSG waren sehr gut. Ich bin von dem mir aufgezeigten Weg in Hoffenheim absolut überzeugt. Mein Ziel ist es jetzt, auf dem Rasen alles zu geben und mit starken Leistungen dazu beizutragen, dass wir unsere Ziele als Klub verwirklichen.“
 
Albian Hajdari wurde in der Jugend des Schweizer Traditionsvereins FC Basel ausgebildet und wechselte im September 2020 in den Nachwuchsbereich des italienischen Rekordmeisters Juventus Turin. Von dort aus wurde Hajdari zwischen 2020 und 2022 wiederholt an den FC Basel verliehen, bevor der Innenverteidiger im Juli 2022 zunächst per Leihe und im April 2023 fest zum Schweizer Erstligisten FC Lugano wechselte. Dort avancierte Hajdari direkt zum Stammspieler und absolvierte für Lugano in den vergangenen drei Spielzeiten insgesamt 110 Partien (5 Tore, 1 Assist) in der Schweizer Super League, dem Schweizer Pokalwettbewerb, der Champions-League-Qualifikation, der Europa-League-Qualifikation sowie der Conference League.
 
Im März dieses Jahres feierte Hajdari sein Debüt in der Schweizer A-Nationalmannschaft beim 3:1-Heimsieg der Eidgenossen gegen Luxemburg. Zuvor durchlief der 22 Jahre alte Defensivspieler bereits sämtliche Nachwuchsnationalmannschaften seines Heimatlandes.

Content/Foto: TSG Hoffenheim vom 25.08.2025



TSG Hoffenheim verlängert langfristig mit Kelven Frees

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat den Vertrag mit dem 20 Jahre alten Innenverteidiger Kelven Frees vorzeitig langfristig verlängert. Der ehemalige deutsche U19-Nationalspieler soll weiterhin konsequent Entwicklungsschritte gehen und so an den Bundesliga-Kader der TSG herangeführt werden.
 

„Kelven ist seit 2023 Teil der TSG und hat sich seither hervorragend entwickelt“, erklärt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG Hoffenheim. „Er war als Führungsspieler im Jahr 2024 entscheidend am Doublegewinn der U19 beteiligt und trug in der vergangenen Spielzeit seinen Teil zum Aufstieg unserer U23 in die 3. Liga bei. Seit dem Start der Vorbereitung auf die kommende Saison trainiert der Innenverteidiger mit den Profis und hat das Trainingslager mit dem Bundesligakader in Seefeld absolviert. Dabei konnte Kelven wichtige Erfahrungen sammeln und hat seine Chance dabei eindrucksvoll genutzt. Wir freuen uns, dass wir einen weiteren Spieler aus der Akademie langfristig an uns binden konnten. Wir sehen in Kelven großes Potenzial und wollen ihn Schritt für Schritt an die Profis und somit auch an die Bundesliga heranführen.“


Kelven Frees wechselte im Juli 2023 aus der U19 von Fortuna Düsseldorf zur TSG-Akademie, wo er aufgrund seiner Führungsqualitäten sofort Kapitän der A-Jugend wurde und diese zum Double aus Meisterschaft und Pokalsieg führte. In der Saison 2024/25 rückte er zur U23 auf, erarbeitete sich im Herbst einen Stammplatz und steuerte in zwölf Regionalliga-Partien drei Tore sowie eine Vorlage zum Aufstieg in die 3. Liga bei. In der neuen Drittligasaison stand Frees an den ersten beiden Spieltagen in der Startelf – darunter beim 4:2-Auswärtssieg bei Alemannia Aachen, bei dem er die TSG mit einem Kopfballtor in der fünften Minute früh in Führung brachte. Der gebürtige Düsseldorfer absolvierte zudem zwei Partien für die deutsche U19-Nationalmannschaft.

Content: TSG Hoffenheim vom 14.08.2025
Foto: Brück 



Adam Hlozek erleidet Kahnbeinbruch – langfristiger Ausfall

Die TSG Hoffenheim muss für unbestimmte Zeit auf ihren Spieler Adam Hlozek verzichten. Der Angreifer hat sich im Training einen Bruch des Kahnbeins im rechten Fuß zugezogen.

Die Verletzung des 23-jährigen Tschechen muss operativ versorgt werden. Adam befindet sich derzeit in medizinischer Behandlung und wird in den kommenden Wochen ein intensives Rehabilitationsprogramm beginnen. Ein genauer Zeitpunkt für seine Rückkehr auf den Platz steht noch nicht fest.
 

„Das ist eine bittere Nachricht für uns alle. Adam hat sich nach seiner letzten Verletzung mit enormem Einsatz zurückgekämpft, und jetzt trifft es ihn erneut“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer der TSG. „Wir stehen alle fest hinter ihm und werden ihn bis zu seiner Rückkehr auf den Platz bestmöglich unterstützen. Die gesamte TSG Hoffenheim wünscht Adam eine schnelle und vollständige Genesung.“

Content: TSG Hoffenheim vom 13.08.2025
Foto: Brück 

Ilzer: „Jeder Mensch hat eine Mission“

Seit November 2024 ist Christian Ilzer als Cheftrainer bei der TSG Hoffenheim tätig. In diesem Sommer konnte der Österreicher erstmals eine komplette Sommervorbereitung mit seinem Team absolvieren, dass sich personell deutlich verändert hat. In der August-Ausgabe des Klub-Magazins SPIELFELD, die am Freitag erscheint, spricht der 47-Jährige über sein positives Gefühl für die Saison, das neue Miteinander im Team sowie die Brüche seines Lebens.

Im Sommer ist im TSG-Kader einiges passiert. Für Cheftrainer Christian Ilzer war es ein geplanter und alternativloser Umbruch. „Es waren bewusst herbeigeführte Veränderungen. Wir haben den klaren Auftrag gehabt, schlanker und auch jünger zu werden. Daraus ergibt sich automatisch eine neue Dynamik. Wenn man eine neue Mannschaft bildet, kristallisiert sich auch eine neue Hierarchie heraus, die meist etwas flacher ist, aber dennoch klar“, sagt Christian Ilzer zum neuen Gesicht der Mannschaft.

Der Österreicher hat eine eindeutige Idee davon, welche Art des Fußballs er spielen will: „Es muss natürlich Priorität sein, gut Fußball zu spielen, dorthin zu spielen, wo man einem Gegner wehtut. Aber es muss ebenso Priorität haben, gemeinsam verteidigen zu wollen. Das ist nicht verhandelbar. Jeder Einzelne, der dabei sein will, muss in Sachen Mentalität und Teamgeist ein Top-Level erreichen. Wir wollen ein verdammt unangenehmer Gegner sein.“

Christian Ilzers Biographie ist keine alltägliche: Drei Kreuzbandrisse verhinderten eine längere aktive Karriere als Fußballer, es folgten Jobs als Barkeeper und Animateur: „In der Phase war ich vielleicht einfach suchend, weil klar war, dass sich meine Spielerkarriere erledigt hat. Um echtes Lebensglück zu erfahren, musst du aber entdecken, was die Mission in deinem Herzen ist. Nicht, was irgendwer von dir erwartet, sondern was du selbst spürst. Ich glaube daran, dass jeder eine Mission hat, aber nicht jeder findet sie. Dazu gehört auch meine grundsätzliche Einstellung: Du hast halt nur ein Leben und ich versuche, das intensiv zu leben.“

In der August-Ausgabe des SPIELFELD-Magazin wird zudem unter anderem Neuzugang Koki Machida porträtiert, Muhammed Damar beantwortet Fragen in der Kategorie „Kein Kommentar“ und die verschiedenen Abläufe der TSG während eines Trainingslagers werden beleuchtet.

SPIELFELD ist das Klubmagazin der TSG Hoffenheim. Gefüllt mit allem, was wichtig ist bei der TSG, rund um den Verein und in der Region. SPIELFELD erscheint elf Mal im Jahr und ist kostenlos im Fanshop zu haben – oder per Post nach Hause im Abo. Dafür fallen lediglich 18,99 Euro Versandkosten an.

Content: TSG Hoffenheim vom 13.08.2025
Foto: Brück 

TSG Hoffenheim verpflichtet Vladimir Coufal

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim reagiert auf die schwere Verletzung von Valentin Gendrey und verpflichtet Rechtsverteidiger Vladimir Coufal für die Saison 2025/26. Der tschechische Nationalspieler stand bis Ende Juni dieses Jahres beim englischen Premier-League-Klub West Ham United unter Vertrag.

„Nach der schweren Verletzung und dem längerfristigen Ausfall von Valentin Gendrey mussten wir nochmal auf dem Transfermarkt tätig werden, um die Position des Rechtsverteidigers für die kommende Spielzeit verantwortungsbewusst zu besetzen. Mit Vladimir verpflichten wir einen Spieler, der ins Profil passt und sofort die Lücke schließen kann“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG. „Vladimir ist ein erfahrener Nationalspieler und hat in der englischen Premier League gespielt. Aufgrund seiner Erfahrung wird er bei uns in der Bundesliga kaum Eingewöhnungszeit brauchen. Wir sind überzeugt, dass er unsere Mannschaft mit seiner hervorragenden Mentalität und seiner individuellen Qualität in der kommenden Saison ideal ergänzt.“
 
„Nach meinen Jahren in England bei West Ham United freue ich mich jetzt nochmal auf eine neue Herausforderung in der deutschen Bundesliga“, sagt Vladimir Coufal über seinen Wechsel in den Kraichgau. „Die Gespräche mit der TSG waren allesamt hervorragend und ich musste aus diesem Grund auch nicht lange überlegen. Ich bin überzeugt davon, dass die Mannschaft großes Potenzial hat und ich will dabei helfen, dass wir als Team unsere Ziele in der kommenden Saison erreichen.“
 
Vladimir Coufal wechselte im Oktober 2020 von Slavia Prag zu West Ham United. Für die „Hammers“ absolvierte der 32 Jahre alte Rechtsverteidiger in den vergangenen Jahren 180 Pflichtspiele (20 Assists) in der Premier League, dem FA Cup, dem League Cup, der Conference League sowie der Europa League. Mit Slavia Prag wurde Coufal zudem zweimal tschechischer Meister (2018/2019 und 2019/2020) sowie einmal Pokalsieger (2018/2019).
 
Seit seinem Debüt für die tschechische Nationalmannschaft im November 2017 stand der aktuelle tschechische Auswahlspieler 55-Mal für sein Heimatland auf dem Rasen (1 Tor / 12 Assists).

Content/Foto: TSG Hoffenheim vom 05.08.2025

TSG Hoffenheim verlängert vorzeitig mit Kapitän Oliver Baumann

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim und Kapitän Oliver Baumann gehen weiter in eine gemeinsame Zukunft. Der 35 Jahre alte deutsche Nationaltorhüter hat seinen Ende Juni 2026 auslaufenden Vertrag im Kraichgau vorzeitig verlängert.

„Oli ist Kapitän unserer Mannschaft und unumstrittener Führungsspieler. Er überzeugt seit über zehn Jahren mit konstant starken Leistungen für unsere TSG in der Bundesliga und ist damit Rekordspieler dieses Vereins. Oli ist Vollprofi, lebt Fußball und übernimmt als Kapitän Verantwortung auf und außerhalb des Platzes“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport in Hoffenheim. „Wir gehen jetzt zusammen in die zweite Dekade, was im Profifußball heutzutage außergewöhnlich ist. Es zeigt die gegenseitige Wertschätzung und das Vertrauen, das wir ineinander haben. Wir freuen uns sehr, dass wir unseren eingeschlagenen Weg mit Oli als aktuellem deutschen Nationaltorwart weiter gehen können und Planungssicherheit auf dieser wichtigen Position haben.“
 
„Es ist ja kein Geheimnis, dass mir der Verein über die vergangenen Jahre sehr ans Herz gewachsen ist. Ich fühle mich von den Verantwortlichen der TSG, sowie den Hoffenheimer Fans enorm wertgeschätzt. Der Verein, aber auch die komplette Rhein-Neckar-Region sind für meine Familie und mich zur Heimat geworden. Ich empfinde es somit als absolutes Privileg, dass ich meinen Vertrag hier im Kraichgau bereits zum zweiten Mal hintereinander vorzeitig verlängern darf“, sagt Oliver Baumann. „Ich bin hier zum Nationaltorhüter gereift, durfte nun endlich in der DFB-Elf debütieren und habe mit der TSG in der Vergangenheit sowohl Europa League als auch Champions League gespielt. Ich habe trotzdem das Gefühl, hier noch nicht am Ende zu sein. Der neue Weg hat mich überzeugt und ich glaube fest daran, dass wir als Mannschaft eine spannende, gemeinsame Zukunft vor uns haben – wenn wir alle an einem Strang ziehen.“
 
Oliver Baumann wechselte im Juli 2014 vom Liga-Wettbewerber SC Freiburg in den Kraichgau und avancierte mit bislang 403 Pflichtspielen zum Rekordspieler der TSG. Mit 489 Partien in seiner Bundesliga-Karriere rangiert er unter den noch aktiven Profis auf Platz drei. Nur Manuel Neuer (523 Spiele) und Thomas Müller (503) vom FC Bayern haben in diesem erlesenen Kreis mehr Einsätze in der höchsten deutschen Spielklasse vorzuweisen. Seine persönliche Statistik weist weitere Bestwerte auf: Seit seinem Bundesliga-Debüt im Mai 2010 konnte er 16 von 68 Elfmetern abwehren. Damit liegt Baumann auf Platz vier der Liste der „ewigen Elfmeterkiller“. Nur Norbert Nigbur (17), Harald Schumacher (18) und Rudi Kargus (23) haben noch mehr gehaltene Strafstöße vorzuweisen.

Baumann absolvierte neben seinen Einsätzen in der Bundesliga 28 Partien im DFB-Pokal, acht Begegnungen in der Champions League sowie 25 Spiele in der Europa League. Im September 2020 wurde er vom damaligen Bundestrainer Joachim Löw zum ersten Mal für die deutsche Nationalmannschaft nominiert. In den vergangenen Jahren war er auch fester Bestandteil des DFB-Kaders und durfte am 14. Oktober 2024 gegen die Niederlande (1:0) sein Debüt im deutschen Tor feiern. Seitdem stand Baumann in vier Länderspielen für die deutsche A-Nationalmannschaft auf dem Rasen.

Content: TSG Hoffenheim vom 01.08.2025
Foto: Brück 

Marius Bülter verlässt die TSG Hoffenheim

Marius Bülter verlässt den Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim nach zwei gemeinsamen Spielzeiten. Der 32 Jahre alte Stürmer wechselt vom Kraichgau zum Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln.

„Marius hat hier in Hoffenheim in den vergangenen beiden Jahren gute Leistungen gezeigt und war immer ein geschätzter Teamplayer“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG. „Nun kam Marius mit dem Wunsch auf uns zu, die TSG aufgrund eines für ihn privat wie sportlich passenden Angebots in Richtung Köln verlassen zu dürfen. Nach Einbeziehung eines nach der kommenden Saison auslaufenden Vertrags und einer entsprechenden Transferentschädigung haben wir dem Transfer nach intensiven und vertrauensvollen Gesprächen letztendlich zugestimmt. Wir wünschen Marius in Köln alles Gute und viel Erfolg.“
 
Marius Bülter wechselte im Juli 2023 vom damaligen Bundesliga-Absteiger FC Schalke 04 nach Hoffenheim und avancierte im Kraichgau zum Stammspieler. Der 32 Jahre alte Stürmer absolvierte in Hoffenheim in den vergangenen zwei Spielzeiten insgesamt 63 Pflichtspiele (10 Tore / 9 Assists) in der Bundesliga, dem DFB-Pokal und in der Europa League. 

Content: TSG Hoffenheim vom 31.07.2025
Foto: Brück 

Stanley Nsoki wechselt leihweise zu Union Berlin

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim verleiht Stanley Nsoki für die kommende Saison an den Ligakonkurrenten Union Berlin. Der französische Defensivspieler hat im Kraichgau noch einen Vertrag bis Juni 2027.

„Stan hat seine Leistungsfähigkeit hier in Hoffenheim in den vergangenen Jahren immer wieder angedeutet“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG. „Nach drei Jahren in Hoffenheim ist es für Stan nun jedoch an der Zeit, sich einer neuen Herausforderung zu stellen. Aus diesem Grund haben wir uns in gemeinsamen Gesprächen dazu entschieden, eine Leihe zu Union Berlin anzustreben. In Berlin hat Stan nun die Chance, sich bei einem anderen Verein zu zeigen und sich sportlich nochmal weiterzuentwickeln.“
 
Stanley Nsoki wechselte im August 2022 vom belgischen Traditionsverein Club Brügge nach Hoffenheim. Der französische Defensivspieler absolvierte in den vergangenen drei Spielzeiten insgesamt 59 Pflichtspiele für die TSG in der Bundesliga (1 Tor), dem DFB-Pokal sowie in der Europa League.
 
Nsoki wurde fußballerisch bei Paris St. Germain ausgebildet und durchlief für sein Heimatland von der U16 bis zur U21 sämtliche Nachwuchsnationalmannschaften Frankreichs und kommt dabei auf insgesamt 13 Länderspiele im Juniorenbereich für den französischen Fußballverband.

Content: TSG Hoffenheim vom 24.07.2025
Foto: Brück 

TSG Hoffenheim verpflichtet Wouter Burger von Stoke City

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat den Niederländer Wouter Burger

verpflichtet. Der 24 Jahre alte defensive Mittelfeldspieler kommt vom

englischen Zweitligisten Stoke City in den Kraichgau und unterschreibt in

Hoffenheim einen langfristigen Vertrag.
 

„Wouter ist mit seiner Größe und Körperlichkeit nicht nur ein kompromissloser

Zweikämpfer mit einem sehr guten Spielverständnis, er hat dank seines starken

linken Fußes auch in der Offensive seine Qualitäten. Er ist somit ein typischer Box-

to-Box-Spieler. Zudem ist er im besten Fußballalter und hat mit seinen 24 Jahren

bereits sehr viel internationale Erfahrung sammeln können“, sagt Andreas Schicker,

Geschäftsführer Sport bei der TSG. „Nach dem Abgang von Anton Stach wollten wir

in unserem Mittelfeld personell nochmal nachlegen. Wir sind überzeugt davon mit

Wouter einen Spieler gefunden zu haben, der genau die Qualitäten mitbringt, die wir

für diese Position auch gesucht haben."
 

Wouter Burger wurde fußballerisch in der Nachwuchsakademie des niederländischen

Traditionsklubs Feyenoord Rotterdam ausgebildet. Nach Leihen zu Excelsior und

Sparta Rotterdam wechselte Burger im August 2021 fest in die Schweiz zum FC

Basel. Für die Eidgenossen absolvierte der Niederländer 90 Pflichtspiele (6 Tore / 5

Assists) in der Schweizer Super League, dem Pokalwettbewerb, der Champions-

League-Qualifikation sowie der Conference League. In den vergangenen zwei

Spielzeiten lief Burger für den englischen Zweitligisten Stoke City auf und stand

dabei in 86 Pflichtspielen (5 Tore / 6 Assists) in der englischen Championship sowie

dem FA Cup auf dem Rasen.
 

Burger durchlief für den niederländischen Fußballverband von der U15 bis zur U21

sämtliche Nachwuchsteams und absolvierte dabei insgesamt 60 Junioren-

Länderspiele.

Content/Foto: TSG Hoffenheim vom 22.07.2025 

Stach verlässt die TSG Hoffenheim und wechselt zu Leeds United

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim und Anton Stach gehen nach zwei gemeinsamen Jahren getrennte Wege. Der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler wechselt zum englischen Premier-League-Aufsteiger Leeds United.

„Anton ist ein herausragender Fußballer, der in den vergangenen zwei Spielzeiten hier in Hoffenheim konstant gute Leistungen auf den Rasen gebracht hat. Außerdem ist er menschlich ein super Typ, der sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt und in der vergangenen Saison seinen Beitrag zum Klassenerhalt geleistet hat“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG. „Aus diesem Grund hätten wir auch sehr gerne weiter mit Anton zusammengearbeitet. Aber er ist nun mit dem Wunsch auf uns zugekommen, den Verein in Richtung Premier League zu Leeds United verlassen zu dürfen. Er sieht dort seinen nächsten Karriereschritt, weswegen wir auch die Verhandlungen mit Leeds aufgenommen haben. Letztlich haben neben Antons Wunsch auch das attraktive, finanzielle Gesamtpaket dazu geführt, dass wir dem Transfer am Ende zugestimmt haben. Wir wünschen Anton für seine Zukunft nur das Beste und natürlich viel Erfolg in England.“
 
Anton Stach wechselte im September 2023 vom Ligakonkurrenten 1. FSV Mainz 05 nach Hoffenheim und avancierte im Kraichgau direkt zum Leistungsträger und Stammspieler. Der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler absolvierte in den vergangenen zwei Spielzeiten 71 Pflichtspiele für die TSG (4 Tore / 6 Assists) in der Bundesliga, dem DFB- Pokal sowie in der Europa League.
 
Im Jahr 2022 stand Stach zweimal für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft auf dem Rasen und absolvierte zuvor unter anderem noch fünf Partien für das U21-Auswahlteam des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Content: TSG Hoffenheim vom 22.07.2025

Foto: Brück

Deutlicher Sieg gegen Elversberg

Die TSG Hoffenheim hat das Testspiel gegen die SV Elversberg 5:2 (2:1) gewonnen. Die Tore für die TSG erzielten Muhammed Damar, Tim Lemperle, Max Moerstedt, Bazoumana Touré und Precious Benjamin. Gespielt wurden viermal 30 Minuten.


Es war ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Seit dieser Saison ist Vincent Wagner – zuvor Trainer bei der U23 der TSG Hoffenheim – der neue Coach von der SV Elversberg, dazu ist Bambasé Conté in dieser Saison an den Zweitligisten ausgeliehen.

Während der 120 Minuten aber ruhten die Freundschaften. So bereitete Conté mit einem schönen Solo über die linke Seite das 1:0 für Elversberg durch Jason Ceka (3.). vor. Die TSG suchte die direkte Antwort, aber Tim Lemperle scheiterte in der achten Minute an Tim Boss. Erst im zweiten Viertel – die Partie wurde über eine Distanz von 4 x 30 Minuten absolviert – wurde es wieder gefährlich. Muhammed Damar traf in der 37. Minute nach einem schönen Angriff über links zum 1:1. Der 21-Jährige war es auch, der kurz vor der Hälfte die Hoffenheimer Führung vorbereitete: Er fand bei einem Konter Tim Lemperle, der von links in die Mitte zog und den Ball dann trocken ins lange Eck schoss (57.).

Zur zweiten Hälfte wechselte die TSG einmal komplett durch. Die SV Elversberg glich in der 72. Minute nach einer Standardsituation durch den ehemaligen Hoffenheimer Frederik Schmahl aus. Doch noch vor dem Ende des dritten Viertels schlug die TSG zurück: Max Moerstedt brachte den Klub mit einem raffinierten Fernschuss erneut in Führung (87.). Und im letzten Viertel gestaltete die TSG das Ergebnis dann deutlich: Erst traf Bazoumana Touré nach Vorlage von Moerstedt aus kurzer Distanz (97.), dann sorgte Precious Benjamin für den Schlusspunkt der Partie. Der Angreifer der U23 traf nach einem schönen Konter in der 117. Minute zum 5:2.

Die Mannschaft von Cheftrainer Christian Ilzer bestreitet bereits am Mittwoch das nächste Testspiel. Um 18 Uhr trifft die TSG in Zuzenhausen auf den FC Homburg.

Aufstellung, 1. Hälfte: Baumann – Đurić, Arthur Chaves, Hranáč, Bernardo – Avdullahu, Becker – Damar, Bülter – Lemperle, Orban

Aufstellung, 2. Hälfte: Philipp – Drexler, Akpoguma, Frees, Behrens – Tohumcu, Hyryläinen – Touré (107. Erlein), Kramarić (91. Mokwa) – Asllani, Moerstedt (91. Benjamin)

Tore: 0:1 Ceka (3.), 1:1 Damar (37.), 2:1 Lemperle (57.), 2:2 Schmahl (72.), 3:2 Moerstedt (87.), 4:2 Touré (97.), 5:2 Benjamin (117.) 

Content: TSG Hoffenheim vom 19.07.2025
Foto: Brück 

TSG verleiht Erencan Yardimci an Eintracht Braunschweig

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim verleiht Stürmer Erencan Yardimci für die kommende Saison an den Zweitligisten Eintracht Braunschweig.

„Erencan hat seine Fähigkeiten in der Rückserie der vergangenen Saison bereits angedeutet. Um ihm nun den nächsten Schritt in seiner sportlichen Entwicklung zu ermöglichen, haben wir uns gemeinsam dazu entschieden eine Leihe zu realisieren. Eintracht Braunschweig konnte Erencan nicht nur die Aussicht auf Spielzeit in der 2. Bundesliga vermitteln, sondern auch, dass man genau sein Spielerprofil benötige. Dementsprechend blicken wir dieser Leihe sehr positiv entgegen“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG Hoffenheim.
 
Erencan Yardimci wechselte im Sommer 2024 vom türkischen Erstligisten Eyüpspor nach Hoffenheim und wurde direkt zum damals amtierenden österreichischen Double-Sieger Sturm Graz verliehen. Für Graz absolvierte der türkische U21-Nationalspieler in der Hinserie der vergangenen Spielzeit insgesamt 14 Pflichtspiele in der Liga, dem österreichischen Pokal sowie in der Champions League (3 Tore, 2 Assists). Zur Rückrunde kehrte Yardimci nach Hoffenheim zurück und stand für die TSG in acht Bundesligaspielen auf dem Rasen. Außerdem lief der Türke zweimal für die Regionalliga-Mannschaft der Hoffenheimer auf, die am Ende der vergangenen Saison in die 3. Liga aufgestiegen ist.
 
Sein Debüt in der türkischen U21-Nationalmannschaft feierte Yardimci am 27. September 2022 gegen Georgien (1:0) und absolvierte seitdem 13 Länderspiele für die Nachwuchsmannschaft seines Heimatlandes und erzielte dabei sechs Tore.

Content: TSG Hoffenheim vom 19.07.2025
Foto: Sport News Südwest 

Haris Tabaković wechselt per Leihe zu Borussia Mönchengladbach

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim verleiht Stürmer Haris Tabaković für die kommende Spielzeit an den Ligakonkurrenten Borussia Mönchengladbach.

„Nach sehr offenen und vertrauensvollen Gesprächen mit Haris, haben wir seinem Wunsch nach einer Leihe zu Borussia Mönchengladbach zugestimmt“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG. „Haris hat sich als klassischer Mittelstürmer auf dem Platz stets in den Dienst der Mannschaft gestellt und auch mit seinem herausragenden Charakter seinen Beitrag zum Klassenerhalt in der vergangenen Saison geleistet. Wir wünschen ihm für die kommende Saison am Niederrhein alles Gute.“
 
Haris Tabaković wechselte als Torschützenkönig der 2. Bundesliga vor der Saison 2024/2025 vom Zweitligisten Hertha BSC zur TSG Hoffenheim. In seinem ersten Jahr im Kraichgau absolvierte der Stürmer 29 Pflichtspiele (4 Tore) für die TSG in der Bundesliga, dem DFB-Pokal und der Europa League.
 
Der in der Schweiz geborene Bosnier spielte in sämtlichen Nachwuchsnationalmannschaften der Eidgenossen, läuft mittlerweile aber für die A-Nationalmannschaft Bosnien-Herzegowinas auf. Seit seinem Debüt im November 2023 absolvierte Tabaković fünf Partien für die bosnische Nationalelf.

Content: TSG Hoffenheim vom 18.07.2025
Foto: Sport News Südwest 

TSG Hoffenheim verlängert langfristig mit Arthur Chaves

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat den Vertrag mit dem brasilianischen Innenverteidiger Arthur Chaves vorzeitig langfristig verlängert.

„Arthur hat sich im vergangenen Jahr hervorragend entwickelt, sich in nur kurzer Zeit in der Bundesliga etabliert und auch in der Europa League mit konstant guten Leistungen Eindruck hinterlassen“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG. „Wir freuen uns sehr darüber, dass sich Arthur mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung klar zu unserem Weg bekannt hat und seine Zukunft hier in Hoffenheim sieht. Wir sind überzeugt davon, dass seine sportliche Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist, noch viel Potenzial in ihm steckt und wir gemeinsam erfolgreich sein werden.“

„Ich freue mich sehr, dass ich meinen Vertrag bei der TSG Hoffenheim langfristig verlängern konnte“, kommentiert Arthur Chaves seine Vertragsverlängerung im Kraichgau. „Die TSG hat mir im vergangenen Sommer die Chance gegeben, mich in einer der fünf besten Ligen Europas zu beweisen und dafür bin ich dem Verein und seinen Verantwortlichen sehr dankbar. Ich bin überzeugt davon, dass wir hier in Hoffenheim den richtigen Weg eingeschlagen haben und schaue deswegen sehr positiv in die gemeinsame Zukunft.“
 
Arthur Chaves wechselte im Sommer 2024 vom portugiesischen Zweitligisten Academićo Viseu in den Kraichgau. In seiner ersten Saison für die TSG absolvierte Chaves 26 Spiele in der Bundesliga (1 Tor), zwei Partien im DFB-Pokal (1 Tor) sowie sechs Begegnungen in der Europa League.
 
Seit seinem Debüt für die U23-Nationalmannschaft Brasiliens im Januar 2024, absolvierte der Innenverteidiger bislang sechs Spiele für das Nachwuchsteam der „Seleçāo“ und war dabei Stammkraft bei den Partien zur möglichen Olympia-Qualifikation für Paris 2024, die Brasiliens U23 am Ende verpasste.

Content/Foto: TSG Hoffenheim vom 17.07.2025

TSG Hoffenheim verlängert langfristig mit Fisnik Asllani

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat den im Juni 2026 auslaufenden Vertrag mit Fisnik Asllani vorzeitig verlängert. Der 22 Jahre alte Stürmer und Top-Scorer der vergangenen Zweitliga-Saison unterschreibt im Kraichgau einen neuen langfristigen Vertrag.

„Fisnik ist ein hochtalentierter Stürmer, der sein Potenzial während seiner Leihe zur SV Elversberg in der abgelaufenen Saison mehr als nur angedeutet hat. Seine Tore und Assists sprechen für sich. Er hat die Zeit im Saarland definitiv genutzt, um für sich den nächsten Entwicklungsschritt zu machen. Die Leihe ist somit für alle Seiten voll aufgegangen“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG. „Natürlich ist auch vielen anderen Vereinen Fisniks Entwicklung, sowie seine starken Leistungen in der Zweiten Liga nicht verborgen geblieben - er hat großes Interesse bei verschiedenen Klubs geweckt. Aus diesem Grund freuen wir uns umso mehr, dass er sich nun voller Überzeugung für eine Zukunft bei der TSG entschieden hat. Wir sind absolut überzeugt davon, dass er bei uns die nächsten Schritte in seiner Karriere gehen wird und wir in Zukunft alle noch sehr viel Freude an ihm haben werden.“
 
„Ich freue mich sehr, meinen Vertrag bei der TSG Hoffenheim verlängert zu haben“, kommentiert Fisnik Asllani seine Vertragsverlängerung im Kraichgau. „Nach den Leihen in den vergangenen zwei Jahren hatte ich einfach das Gefühl, dass mein Weg in Hoffenheim noch lange nicht zu Ende ist. Ich bin topmotiviert und möchte mich nun auch bei der TSG durchsetzen und mich in der Bundesliga beweisen. Ich kenne den Verein, viele Spieler aus dem Kader sowie sämtliche Mitarbeitende bei der TSG. All das wird mir die Rückkehr erleichtern, so dass ich mich ab sofort voll und ganz auf das Sportliche konzentrieren kann.“
 
Fisnik Asllani wechselte im Sommer 2020 von Union Berlin in die TSG-Akademie und debütierte bereits im November 2021 in der Bundesliga, wo er für Hoffenheim zu bisher zehn Einsätzen kam. Für die TSG-Reserve absolvierte der 22 Jahre alte Stürmer insgesamt 53 Partien, erzielte dabei 17 Treffer und bereitete neun vor. In der vergangenen Spielzeit lief der Stürmer während seiner Leihe für den Zweitligisten SV Elversberg auf und avancierte im Saarland zum absoluten Shooting-Star. Asllani erzielte in 33 Ligaspielen 18 Tore und bereitete neun weitere Treffer vor. Mit dieser Bilanz wurde der Torjäger Top-Scorer der vergangenen Zweitliga-Saison und trug so seinen Teil dazu bei, dass Elversberg die Relegation erreichte und am Ende gegen den 1. FC Heidenheim trotz eines weiteren Treffers und Assists von Asllani nur knapp den Aufstieg in die Bundesliga verpasste. Schon in der Spielzeit 2023/2024 wurde Asllani zum österreichischen Erstligisten Austria Wien verliehen. Dort kam er 16-mal in der Liga, drei Mal in den Europacup-Playoffs sowie zweimal im ÖFB-Cup zum Einsatz. Dabei erzielte Asllani in Österreich insgesamt fünf Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor.
 
Im September 2024 feierte Asllani, der neben der deutschen auch die kosovarische Staatsbürgerschaft besitzt, sein Debüt für die A-Nationalmannschaft des Kosovos. Seitdem stand der 22 Jahre alte Stürmer fünfmal für sein zweites Heimatland auf dem Rasen. Zuvor absolvierte er bereits sieben Länderspiele für die U20- (3 Tore) sowie zwei Partien für die U18-Nationalmannschaft (1 Tor) des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Content/Foto: TSG 1899 Hoffenheim vom 13.07.2025

Attila Szalai wechselt auf Leihbasis zu Kasımpaşa SK

Attila Szalai wird den Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim für die kommende Saison verlassen und sich auf Leihbasis dem türkischen Erstligisten Kasımpaşa SK anschließen.

„Wir haben mit Attila und seinem Berater sehr vertrauensvolle und ausführliche Gespräche geführt, in denen wir gemeinsam offen und ehrlich festgestellt haben, dass sich seine sportliche Situation hier in Hoffenheim nicht verändert hat. Aufgrund der Konkurrenzsituation im Kader können wir Attila nach wie vor keine Spielzeit garantieren. Aus diesem Grund ist eine erneute Leihe in die Türkei die beste Lösung für alle Beteiligten. Ich möchte festhalten, dass Attila sich bei uns in Hoffenheim trotz der für ihn sportlich schwierigen Situation charakterlich immer einwandfrei verhalten und sich jederzeit in den Dienst der Mannschaft und des Vereins gestellt hat. Ich wünsche ihm für die kommende Spielzeit in Istanbul nur das Beste und vor allem viel Erfolg“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport in Hoffenheim.
 
Attila Szalai wechselte im Sommer 2023 von Fenerbahçe Istanbul in den Kraichgau. In der Hinrunde der Saison 2023/2024 kam der 26 Jahre alte Verteidiger in fünf Pflichtspielen für die Hoffenheimer zum Einsatz und wurde in der Rückrunde dann an den Ligawettbewerber SC Freiburg verliehen (3 Spiele). In der vergangenen Spielzeit absolvierte der Ungar in der Hinrunde keine Partie für die TSG und wurde dann für die Rückserie an den belgischen Traditionsverein Standard Lüttich ausgeliehen. Für die Belgier stand Szalai in fünf Pflichtspielen auf dem Rasen.
 
Seit seinem Debüt für die ungarische A-Nationalmannschaft im Jahr 2019 absolvierte der Defensivspieler 47 Länderspiele für sein Heimatland (2 Tore).

Content: TSG Hoffenheim vom 11.07.2025
Foto: Jan Huebner 

TSG Hoffenheim verpflichtet Top-Talent Deniz Zeitler

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat das deutsche Top-Talent Deniz Zeitler verpflichtet. Der 18 Jahre alte Offensivspieler kommt vom Drittligisten FC Ingolstadt in den Kraichgau und unterschreibt dort einen langfristigen Vertrag.

„Deniz ist ein hochtalentierter Spieler, der mit seinen gerade einmal 18 Jahren noch sehr viel Entwicklungspotenzial mitbringt und somit definitiv ein Transfer für die Zukunft ist. Er kann in der Offensive verschiedene Positionen spielen und hat in der vergangenen Saison mit überzeugenden Leistungen und Toren für Ingolstadt in der 3. Liga für viel Furore gesorgt“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG. „Wir wollen ihn perspektivisch zum Bundesligaspieler entwickeln und sind überzeugt, dass er bei der TSG seine Spuren hinterlassen wird. Deniz hat in diesem Sommer sehr viele Begehrlichkeiten bei anderen, hochkarätigen Vereinen geweckt, so dass wir uns sehr freuen, dass er sich letztendlich voller Überzeugung für einen Wechsel zur TSG entschieden hat.“
 
Deniz Zeitler wurde fußballerisch im Nachwuchsleistungszentrum des aktuellen Drittligisten FC Ingolstadt ausgebildet. Für die Bayern absolvierte er 13 Spiele in der U19-Bundesliga Süd/Südwest (9 Tore) sowie insgesamt 38 Partien für die Profis der Ingolstädter in der 3. Liga, dem DFB-Pokal und dem Bayernpokal (10 Tore / 4 Assists). Am 14. Mai 2025 feierte Zeitler zudem sein Debüt für die deutsche U19-Nationalmannschaft beim Länderspiel in Dänemark (1:1).

Content/Foto: TSG Hoffenheim vom 10.07.2025

Nahuel Noll verlängert langfristig bei der TSG Hoffenheim 

Leihe nach Hannover

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat den im Juni 2027 auslaufenden Vertrag mit Torhüter Nahuel Noll vorzeitig langfristig verlängert. Der deutsche U21-Nationalkeeper wird gleichzeitig für die kommende Spielzeit an den Zweitligisten Hannover 96 verliehen.

„Nahuel ist ein überaus talentierter Torhüter, der sein Können bereits in der vergangenen Saison bei Greuther Fürth in der Zweiten Liga unter Beweis gestellt hat“, erklärt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG Hoffenheim. „Wir haben uns nun gemeinsam mit ihm dazu entschieden, auch in der kommenden Saison eine Leihe zu einem ambitionierten Zweitligisten anzustreben. Er soll bei Hannover 96 weiterhin möglichst viele Spiele absolvieren und so seinen in Fürth eingeschlagenen Weg fortführen und den nächsten Schritt in seiner Karriere und Entwicklung gehen. Wir sind überzeugt davon, dass auch diese Leihe für alle Seiten erfolgreich sein wird.“
 
Nahuel Noll wechselte im Sommer 2019 aus der Jugend des TSV 1860 München in die TSG-Akademie und lief dort zunächst für die U17 der Hoffenheimer auf. Seit 2022 gehört der 22 Jahre alte Torwart zum Profikader. In dieser Zeit absolvierte er 64 Spiele für die Regionalliga-Mannschaft der TSG. Für die deutsche U20-Nationalmannschaft stand Noll seit seinem Debüt im September 2022 sechs Mal auf dem Rasen und war zuletzt auch Teil des EM-Kaders der deutschen U21-Nationalmannschaft, die in der Slowakei Vize-Europameister wurde. In der vergangenen Saison war Noll an den Zweitligisten Greuther Fürth ausgeliehen. Für die Franken absolvierte der Keeper 29 Spiele in der Zweiten Liga, sowie zwei Partien im DFB-Pokal.

Content: TSG Hoffenheim vom 09.07.2025
Foto: Brück 

TSG verlängert langfristig mit Florian Micheler 

Leihe nach Bielefeld

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat den Vertrag mit Mittelfeldspieler Florian Micheler vorzeitig langfristig verlängert. Der österreichische U21-Nationalspieler hatte im Kraichgau noch einen Vertrag bis 2027. Gleichzeitig wird Micheler für die kommende Saison an den Zweitliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld verliehen.

„Für Florians weitere Entwicklung ist es enorm wichtig, dass er jetzt so viel Einsatzzeit wie möglich auf hohem Niveau erhält. Er hat sein großes Talent und Können in der vergangenen Saison bereits vor allem in unserer Regionalliga-Mannschaft gezeigt, mit der Florian am Ende sogar in die Dritte Liga aufgestiegen ist. Nun ist es für ihn an der Zeit, den nächsten Schritt zu gehen“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG, und ergänzt: „Mit dieser frühzeitigen Verlängerung und der anschließenden Leihe folgt die TSG auch ganz klar weiterhin dem Bekenntnis, an die eigenen Talente zu glauben, ihre Entwicklung zu fördern und gleichzeitig eine langfristige Perspektive in Hoffenheim zu geben. Es entspricht einfach unserer Philosophie, jungen, talentierten Spielern mit diesen Leihen möglichst viel Spielpraxis zu verschaffen, um sie so weiterzuentwickeln. Damit haben wir in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen gemacht und sind absolut überzeugt davon, dass das auch bei Florian und in Zukunft bei weiteren Spielern der Fall sein wird.“
 
Florian Micheler wechselte im Juli 2021 in die TSG-Akademie und gehört seit der gerade erst zu Ende gegangenen Saison zum erweiterten Profikader der TSG Hoffenheim. Am 2. Spieltag der vergangenen Spielzeit feierte der Österreicher beim Auswärtsspiel der TSG bei Eintracht Frankfurt (1:3) sein Bundesliga-Debüt. Auch in der ersten Runde des DFB-Pokals kam Micheler damals bei den Würzburger Kickers schon zum Einsatz. Zuvor absolvierte der 20 Jahre alte Mittelfeldspieler im TSG-Trikot bereits 16 Partien (1 Assist) für die U17 der Hoffenheimer sowie 48 Spiele (9 Tore / 22 Assists) für die U19, mit der er in der Saison 2023/2024 Deutscher Meister und Pokalsieger wurde. In der vergangenen Saison lief Micheler in 21 Spielen für die Regionalliga-Mannschaft der TSG auf (7 Tore / 4 Assists) und leistete so seinen Beitrag zum Aufstieg in die Dritte Liga. Zudem ist der zentrale Mittelfeldspieler aktueller U21-Nationalspieler von Österreich und hat seit seinem Debüt am 6. September sieben Partien für die Junioren-Auswahlmannschaft seines Heimatlandes bestritten. Zuvor war Micheler bereits für die U19-, U18- und U17-Nachwuchsteams Österreichs aktiv.

Content: TSG Hoffenheim vom 09.07.2025
Foto: Jan Huebner 

TSG verpflichtet japanischen Nationalspieler Koki Machida

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim verstärkt seine Defensive und verpflichtet den japanischen Nationalspieler und Innenverteidiger Koki Machida. Der 27 Jahre alte Linksfuß kommt vom amtierenden belgischen Meister Royale Union Saint-Gilloise in den Kraichgau und unterschreibt in Hoffenheim einen langfristigen Vertrag.

„Mit Koki Machida haben wir einen Innenverteidiger gefunden, der genau die Qualitäten mitbringt, die wir auf dieser Position gesucht haben“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG, über den Neuzugang. „Er ist als japanischer Nationalspieler international erfahren und gehörte in der vergangenen Meistersaison von Royale Union Saint-Gilloise zum absoluten Stammpersonal. Koki ist ein kompromissloser Verteidiger, der keinem Zweikampf aus dem Weg geht. Er ist zudem aufgrund seiner Größe sehr kopfballstark und verfügt über eine gute Übersicht sowie eine präzise Spieleröffnung. Wir sind überzeugt davon, dass Koki unserer Defensive mit seiner Präsenz und seinen Fähigkeiten die gewünschte Stabilität verleihen wird.“
 
„Ich freue mich sehr, dass es mit meinem Wechsel zur TSG Hoffenheim geklappt hat“, kommentiert Koki Machida seinen Transfer ins Kraichgau. „Die TSG ist ein extrem spannender und ambitionierter Verein, der in einer der Top-5-Ligen Europas spielt. Für mich ist der Schritt nach Hoffenheim und in die Bundesliga der nächste in meiner Karriere und ich kann es wirklich kaum erwarten, gemeinsam mit meinen neuen Teamkollegen loszulegen. Ich werde auf jeden Fall alles geben, um in Zukunft mit der Mannschaft erfolgreich zu sein.“
 
Koki Machida wechselte im Januar 2022 aus seiner Heimat von den Kashima Antlers zunächst per Leihe nach Belgien zu Royale Union Saint-Gilloise. Im Juli 2023 wurde er dann von den Belgiern fest verpflichtet. Machida absolvierte für Union Saint-Gilloise in dieser Zeit insgesamt 114 Spiele (4 Tore / 2 Assists) in der Jupiler Pro League, den Liga-Playoffs, dem belgischen Pokal, der Champions-League-Qualifikation, der Europa-League-Qualifikation, der Europa League sowie der Conference League. In der Saison 2024/2025 feierte er mit Saint-Gilloise sogar die belgische Meisterschaft.
 
Der 27 Jahre alte Innenverteidiger ist aktueller japanischer Nationalspieler und stand seit seinem Debüt im September 2023 in 17 Partien für sein Heimatland auf dem Rasen. Zuvor durchlief Machida bereits einige Jugendnationalmannschaften des japanischen Fußballverbands. 

Content: TSG Hoffenheim vom 27.06.2025
Foto: TSG
 

Volz und Petković verstärken das Trainerteam der TSG Hoffenheim

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat sein Trainerteam um Chefcoach Christian Ilzer für die kommende Saison 2025/2026 neu aufgestellt. Nach dem Wechsel von Co-Trainer Benjamin Hübner zum Deutschen Fußball-Bund (DFB) wurde auch der Ende Juni 2025 auslaufende Vertrag von Assistenztrainer Frank Fröhling nicht verlängert. Zudem hat Torwarttrainer Alexander Stolz die TSG aus privaten Gründen auf eigenen Wunsch hin verlassen. Dafür kommen Moritz Volz als neuer Co-Trainer und Marjan Petković als neuer Torwarttrainer in den Kraichgau und komplettieren das Trainerteam um die beiden anderen Assistenztrainer Uwe Hölzl und Dominik Deutschl.

„Ich möchte mich zunächst einmal bei Hübi, Frank und Alex für ihre hervorragende Arbeit und ihre unglaubliche Loyalität hier bei der TSG in den vergangenen Jahren bedanken“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG. „Nachdem sowohl Hübi als auch Alex den Verein auf eigenen Wunsch hin verlassen haben, haben wir uns dazu entschieden, die vakante Co-Trainer-Position komplett neu zu besetzen und das Trainerteam grundsätzlich auf drei Assistenztrainer zu reduzieren. Aus diesem Grund wurde auch der Vertrag von Frank nicht verlängert. Wir sind überzeugt davon, dass wir mit Moritz Volz nun einen Co-Trainer gefunden haben, der neue Impulse ins Trainerteam, aber auch in die Mannschaft bringen kann. Moritz war unter anderem bereits Assistenztrainer bei Julian Nagelsmann bei RB Leipzig und hat darüber hinaus bei Galatasaray Istanbul wichtige Erfahrungen auf der Trainerposition gesammelt. Er wird uns mit seiner überlegten und stets ruhigen Art sehr guttun und mit seinem offenen Charakter, sowie seiner als Ex-Profi nach wie vor vorhandenen Spielerperspektive auch schnell einen positiven Draht zur Mannschaft finden. Mit Marjan Petković (auf dem Foto) haben wir zudem unsere Wunschlösung auf der Position des Torwarttrainers gefunden. Marjan war schon Spieler bei der TSG und Torwarttrainer in der TSG-Akademie, kennt den Verein somit bereits aus vergangenen Tagen und trägt die TSG-DNA damit schon jetzt in sich. Er wird unser Torwartteam um unseren Kapitän und deutschen Nationalkeeper Oliver Baumann mit seiner Kompetenz in der täglichen Trainingsarbeit definitiv bereichern.“

„Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe bei der TSG Hoffenheim“, sagt Moritz Volz über seinen Wechsel ins Kraichgau. „Ich konnte in den vergangenen Jahren sehr wertvolle und diverse Erfahrungen als Co-Trainer sammeln, die ich von Beginn an voll mit einbringen werde. Die TSG ist ein sehr innovativer Verein mit herausragenden Bedingungen. Ich bin voller Vorfreude, mit dem Trainerteam und der Mannschaft loszulegen und möchte meinen Beitrag zu einer erfolgreichen sportlichen Zukunft hier in Hoffenheim leisten.“

Moritz Volz war zuletzt von Januar 2024 bis Ende Juni 2024 Co-Trainer der Frauen des FC Bayern München und arbeitete davor in gleicher Position beim türkischen Traditionsverein Galatasaray Istanbul, mit dem er auch türkischer Meister wurde, und in der Bundesliga bei RB Leipzig unter dem ehemaligen TSG-Chefcoach und jetzigen deutschen Bundestrainer Julian Nagelsmann. In den vergangenen Monaten arbeitete Volz unter anderem als TV-Experte für verschiedene Sender und Formate. In seiner aktiven Karriere spielte Volz unter anderem in der englischen Premier League beim FC Fulham, in der Bundesliga beim FC St. Pauli und in der Zweiten Liga beim TSV 1860 München. Fußballerisch ausgebildet wurde der heute 42 Jahre alte Ex-Profi in England beim FC Arsenal.

„Bei der TSG-Akademie habe ich meine ersten Schritte als Torwarttrainer gemacht. Umso mehr freue ich mich, wieder hier zu sein, viele bekannte Gesichter wiederzusehen und ohne große Eingewöhnungszeit direkt loszulegen", sagt Marjan Petković. „Gemeinsam mit Chefcoach Christian Ilzer, dem Trainer- und unserem Torhüterteam um Kapitän Oliver Baumann möchte ich meinen Beitrag leisten, damit wir als TSG erfolgreich sind.“

Marjan Petković war in den vergangenen sieben Jahren Torwarttrainer beim SV Wehen Wiesbaden in der Zweiten und Dritten Liga. Davor arbeitete Petković in gleicher Position vier Jahre lang in der Akademie der TSG Hoffenheim. Als aktiver Spieler hütete der heute 46 Jahre alte Ex-Keeper unter anderem sieben Jahre lang das Tor von Eintracht Braunschweig in der Zweiten und Dritten Liga. Außerdem stand er beim SV Sandhausen in der Regionalliga Süd zwischen den Pfosten und lief zudem in der Saison 2003/2004 insgesamt 30-Mal für die Oberliga-Mannschaft der TSG auf.

Content: TSG Hoffenheim vom 20.06.2025
Foto: Jan Huebner 

TSG verlängert langfristig mit Bambasé Conté

Leihe nach Elversberg

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat den 2026 auslaufenden Vertrag mit Stürmer Bambasé Conté vorzeitig langfristig verlängert. Außerdem wird der 21-jährige Offensivspieler für die kommende Saison an den Zweitligisten SV Elversberg verliehen.

„Bambasé hat bereits in seiner Zeit bei der TSG immer wieder angedeutet, welche außergewöhnlichen Fähigkeiten er besitzt. Wir trauen ihm zu, sich perspektivisch in unserem Bundesliga-Kader zu etablieren. Leider wurde er in der Vergangenheit häufig von Verletzungen zurückgeworfen, die seine Entwicklung hier in Hoffenheim beeinflusst haben. In der vergangenen Saison kam Bamba beim Karlsruher SC auf insgesamt 29 Einsätze und konnte auch einige Tore und Assists verzeichnen. Diese Leihe war somit für alle Parteien sehr positiv“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG, und ergänzt: „Damit Bamba diese gute Entwicklung aus der vergangenen Saison fortsetzen und den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen kann, haben wir uns gemeinsam mit ihm für eine erneute Leihe zum ambitionierten Zweitligisten SV Elversberg entschieden. Wir haben mit den Leihen von Mo Damar und Fisnik Asllani zuletzt sehr gute Erfahrungen mit Leihen nach Elversberg gemacht und sind deswegen überzeugt davon, dass auch Bamba dort die Chance bekommt, sich optimal weiterzuentwickeln.“

Bambasé Conté wechselte im Juli 2018 aus der Jugend des 1. FC Kaiserslautern nach Hoffenheim. In der Saison 2023/2024 stand Conté siebenmal für die TSG-Profis in der Bundesliga auf dem Rasen und kam zudem einmal im DFB-Pokal zum Einsatz. Für die Regionalliga-Mannschaft der Hoffenheimer kommt der Offensivspieler seit seinem Wechsel vom FCK in den Kraichgau auf insgesamt 23 Einsätze (6 Tore / 7 Assists). In der vergangenen Saison war der 21 Jahre alte Stürmer an den Zweitligisten Karlsruher SC ausgeliehen und kam dort auf 26 Spiele in der Zweiten Liga (1 Tor), sowie drei Partien im DFB-Pokal (1 Tor). Conté lief zudem bereits zweimal für die deutsche U20-Nationalmannschaft auf und absolvierte zuvor ebenso viele Partien für die U16-Nachwuchsmannschaft des DFB.

Content: TSG Hoffenheim vom 17.06.2025
Foto: HettiPicture 

TSG Hoffenheim landet Wunschtransfer:

Schweizer Talent Leon Avdullahu wechselt in den Kraichgau

Die TSG Hoffenheim verstärkt ihr Mittelfeld mit einem der vielversprechendsten Talente aus der Schweiz: Leon Avdullahu wechselt vom amtierenden Double-Sieger FC Basel in den Kraichgau. Der 21-jährige defensive Mittelfeldspieler hat einen langfristigen Vertrag bei der TSG unterschrieben und bringt trotz seines jungen Alters bereits viel Erfahrung mit.

„Leon hat sich beim FC Basel mit gerade einmal 21 Jahren bereits als absolute Stammkraft und Leistungsträger im defensiven Mittelfeld etabliert. Er ist ein strategisch denkender Spieler, der Aggressivität und Zweikampfstärke mit einer guten Übersicht und starken technischen Fähigkeiten verbindet“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG Hoffenheim. „Wir wissen, dass Leon in diesem Sommer verschiedene Optionen hatte. Umso mehr freuen wir uns, dass er sich ganz bewusst für den nächsten Schritt in seiner Karriere mit uns entschieden hat und den Weg der TSG mitgehen will.“

Ein Stratege für die Mitte: Hoffenheim überzeugt Avdullahu

Avdullahu durchlief seit 2018 die Nachwuchsteams des FC Basel, nachdem er vom FC Solothurn in die renommierte Akademie wechselte. Der endgültige Durchbruch im Profiteam gelang ihm in der Saison 2023/24, wo er sich schnell als unverzichtbarer Bestandteil der Mannschaft etablierte. In Basels Meister-Saison bestritt Avdullahu 35 Partien in der Schweizer Super League (1 Tor) und vier Pokalspiele. Insgesamt kommt der 1,85 Meter große Defensivakteur auf beeindruckende 71 Pflichtspiele (3 Tore) für den FC Basel. Seine Führungsqualitäten zeigte er zudem als Kapitän der Schweizer U21-Nationalmannschaft.

„Stolz und voller Vorfreude": Avdullahu brennt auf den Start

„Ich bin unglaublich stolz, jetzt Teil dieser Mannschaft und der TSG zu sein“, so Leon Avdullahu bei seiner Vorstellung. „Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren hervorragend und haben mich schnell überzeugt. Hier gibt es optimale Voraussetzungen, um mich kontinuierlich weiterzuentwickeln und mit dem Verein Erfolge zu feiern. Ich kann es kaum erwarten, meine neuen Teamkollegen kennenzulernen und endlich auf dem Platz loszulegen.“

Mit Leon Avdullahu verpflichtet die TSG Hoffenheim einen Spieler, der trotz seines jungen Alters bereits viel Erfahrung mitbringt und perfekt in das Anforderungsprofil eines modernen defensiven Mittelfeldspielers passt. Der Klub ist überzeugt, dass Avdullahu in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle spielen wird.

Content: TSG Hoffenheim vom 12.06.2025
Foto: TSG Hoffenheim 

Franziska Kipper-Schreyer wird neue Geschäftsleiterin Kommunikation der TSG Hoffenheim

Die TSG Hoffenheim stellt ihre Kommunikationsarbeit zur Bundesliga-Saison 2025/26 personell neu auf: Franziska Kipper-Schreyer tritt zum 01. August 2025 als Geschäftsleiterin Kommunikation die Nachfolge von Christian Frommert an, der Anfang des Jahres nach schwerer Krankheit verstorben war.

In ihrer neuen Funktion verantwortet Kipper-Schreyer künftig die gesamte interne und externe Kommunikation der TSG Hoffenheim – einschließlich aller digitalen Kanäle und Print-Publikationen. Im Fokus stehen vor allem die Strategieentwicklung für sämtliche kommunikativen Maßnahmen sowie die marken- und zielgruppengerechte mediale Positionierung des Bundesligisten.

Die 44-Jährige bringt umfangreiche Erfahrung aus leitenden Kommunikationspositionen in Wirtschaft und Medien mit - insbesondere im Hinblick auf komplexe strategische Kommunikation, Neupositionierung, Transformation und Marken. Knapp zehn Jahre lang leitete sie die Unternehmenskommunikation der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Weitere berufliche Stationen waren PAYBACK, Breuninger sowie das Magazin Stern. Zuletzt verantwortete die Wahl-Weinheimerin als Director Global Communications die globalen Kommunikationsaktivitäten der Freudenberg Home & Cleaning Solutions.

Kipper-Schreyer studierte Kommunikationswissenschaft, BWL und Neuere deutsche Literatur in Mannheim und München und ist ausgebildete systemische Coach.

„In Franziska Kipper-Schreyer gewinnt die TSG eine höchst erfahrene Kommunikationsexpertin und werteorientierte Führungspersönlichkeit. Sie bringt strategischen Weitblick und Innovationskraft mit – eine starke Stimme für die Zukunft unserer Klubkommunikation“, so Markus Schütz, Vorsitzender der TSG-Geschäftsführung und fügt hinzu: „Gerade in Zeiten des Wandels sind Klarheit, Haltung und ein feines Gespür für Menschen und Themen entscheidend – dafür steht sie als neue Kommunikationschefin und Mitglied der TSG-Geschäftsleitung.“

Franziska Kipper-Schreyer sagt zu ihrem Einstieg: „Kommunikation im Fußball ist besonders – sie spricht Menschen emotional an, verbindet und wirkt weit über das Spielfeld hinaus. Gleichzeitig ist sie mehr als Pressearbeit, muss sich fortlaufend an dynamische Rahmenbedingungen anpassen. Kommunikation ist ein zentraler Hebel, um Vertrauen zu schaffen, Identifikation zu stiften und Veränderung zu gestalten. Die TSG Hoffenheim steht für Mut und Entwicklung. Ich freue mich sehr darauf, diese Positionierung mit meinem Team kommunikativ weiterzutragen und auszubauen.“

Mit dem Wechsel setzt die TSG Hoffenheim ein weiteres Zeichen für ihre kontinuierliche Professionalisierung im Management und die strategische Weiterentwicklung des Klubs als starke Marke im deutschen Fußball. Mit Kipper-Schreyer wurde die letzte offene Position in der Geschäftsleitung besetzt. Damit ist die TSG- Führungsmannschaft pünktlich zum Start in die neue Bundesliga-Saison komplett. Anfang Mai kam bereits Asmahan Gamgami als Geschäftsleiterin People & Culture, zuvor im April Melanie Fichtner für den Bereich IT & Digital & KI. Henrik Westerberg startetet bereits im Herbst vergangenen Jahres als Geschäftsleiter Operations. Die vier Geschäftsleitenden sind Bindeglied zwischen Geschäftsführung und Organisation der TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH.

TSG Hoffenheim verpflichtet Bernardo Fernandes da Silva Junior

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat den Brasilianer Bernardo Fernandes da Silva Junior verpflichtet. Der Defensivspieler kommt ablösefrei vom VfL Bochum in den Kraichgau.

„Bernardo ist ein erfahrener und kompromissloser Verteidiger, der unserer Defensive deutlich mehr Stabilität verleihen soll. Außerdem ist er flexibel einsetzbar und kann defensiv auf mehreren Positionen spielen“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG. „Er hat seine Leistungsfähigkeit in der Bundesliga, aber auch in der englischen Premier League in den vergangenen Jahren immer wieder auf hohem Niveau nachgewiesen. Dabei überzeugte er vor allem mit seinem unbändigen Willen, das eigene Tor verteidigen zu wollen. Eine Qualität, die unserem Kader definitiv gut tun wird. Bernardo hat Begehrlichkeiten bei einigen anderen Vereinen geweckt, so dass wir uns sehr freuen, dass er sich voller Überzeugung für einen Wechsel zur TSG Hoffenheim entschieden hat.“
 
Bernardo Fernandes da Silva Junior wechselte im August 2023 von RB Salzburg in Österreich zum VfL Bochum in die deutsche Bundesliga. Beim Revierklub avancierte der Brasilianer sofort zum unumstrittenen Stammspieler und war aus der Defensive der Bochumer nicht mehr wegzudenken. In den vergangenen zwei Spielzeiten absolvierte Bernardo insgesamt 56 Partien (1 Tor) für den VfL in der Bundesliga, der Bundesliga-Relegation sowie dem DFB-Pokal. 
 
Von Januar 2016 bis August 2023 stand der 30 Jahre alte Brasilianer in Salzburg unter Vertrag, wurde in dieser Zeit aber zu RB Leipzig in die Bundesliga sowie Brighton & Hove Albion in die englische Premier League verliehen. Für Salzburg stand Bernardo in dieser Zeit in 93 Pflichtspielen in der österreichischen Bundesliga, dem ÖFB-Cup, der Champions League sowie der Champions-League-Qualifikation auf dem Rasen (5 Tore / 4 Assists). In England absolvierte der Verteidiger unter anderem 39 Premier-League-Spiele für Brighton & Hove Albion und kommt zusätzlich auf insgesamt 40 Bundesliga-Einsätze für RB Leipzig.

Content: TSG Hoffenheim vom 05.06.2025
Foto: TSG Hoffenheim 

TSG Hoffenheim verlängert mit Luca Philipp

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat den Ende Juni auslaufenden Vertrag mit Torhüter Luca Philipp um ein weiteres Jahr verlängert. In der gerade erst zu Ende gegangenen Saison feierte der 24 Jahre alte Keeper unter anderem sein Profidebüt in der Bundesliga, dem DFB-Pokal sowie in der Europa League.

„Luca hat nicht nur in der vergangenen Saison gezeigt, dass wir uns zu einhundert Prozent auf ihn verlassen können. Er hat Oli während seiner Verletzung absolut würdig vertreten und dabei mit starken Leistungen überzeugt“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG. „Luca ist in der täglichen Trainingsarbeit fleißig, lernwillig und enorm ehrgeizig. Er hat sich vor allem in den vergangenen Jahren sportlich im Torwartteam um unseren Kapitän und Stammkeeper etabliert und spielt auch seit einigen Jahren eine bedeutende Rolle in unserem Teamgefüge, sein Wort hat in der Kabine Gewicht. Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir Luca noch ein weiteres Jahr an die TSG binden konnten.“
 
Luca Philipp wechselte bereits im Alter von zwölf Jahren vom SGV Freiberg ins Nachwuchsleistungszentrum der TSG Hoffenheim und entwickelte sich dort zu einem der besten Torhüter-Talente seines Jahrgangs in Deutschland. Seit dem Jahr 2019 trainiert der gebürtige Stuttgarter mit dem Bundesligateam der TSG und wurde nur ein Jahr später zu einem festen Mitglied des Profikaders. 
 
Im September 2021 feierte Philipp beim 3:1-Sieg in Lettland sein Debüt in der deutschen U21-Nationalmannschaft unter dem damaligen DFB-Juniorennationaltrainer Stefan Kuntz. Es folgten drei weitere Länderspieleinsätze. Für die U23 der TSG Hoffenheim stand er 54-Mal in der Regionalliga Südwest zwischen den Pfosten. Sein fünf Jahre jüngerer Bruder Tim spielt ebenfalls bei der TSG und ist Teil des Kaders der Regionalliga-Mannschaft der Hoffenheimer, die in die Dritte Liga aufgestiegen ist.
 
In der abgelaufenen Saison feierte Philipp gleich in drei Wettbewerben sein Profidebüt – in der Bundesliga (6 Spiele), dem DFB-Pokal (1 Spiel) sowie in der Europa League (1 Spiel). Der 24 Jahre alte Keeper präsentierte sich dabei als starker und vor allem verlässlicher Vertreter des in dieser Zeit verletzten TSG-Kapitäns und deutschen Nationalkeepers Oliver Baumann. 

Content: TSG Hoffenheim vom 04.06.2025
Foto: TSG Hoffenheim 
 

Tim Lemperle wechselt zur TSG Hoffenheim

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat den deutschen U21-Nationalspieler Tim Lemperle verpflichtet. Der 23 Jahre alte Stürmer wechselt vom aktuellen Zweitligameister und Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln nach Hoffenheim und unterschreibt im Kraichgau einen langfristigen Vertrag.

„Tim Lemperle ist ein Spieler, den wir schon sehr lange beobachten und somit bereits seit einiger Zeit auf dem Zettel haben. Er ist ein junger, spannender und hochtalentierter Stürmer, der sich vor allem in den vergangenen zwei Jahren sportlich gut weiterentwickelt hat. Tim zeichnet auf dem Rasen nicht nur seine intensive Spielweise und sein unbändiger Wille aus, sondern auch seine Torgefahr“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG. „Tims Vertrag in Köln ist nun ausgelaufen, so dass er viele Möglichkeiten hatte, sich sportlich neu zu orientieren. Umso mehr freuen wir uns darüber, dass sich ein so gefragter Spieler, der Begehrlichkeiten in der halben Bundesliga geweckt hat, voller Überzeugung für die TSG Hoffenheim entschieden hat.“
 
Tim Lemperle wechselte im Jahr 2017 im Alter von 15 Jahren aus der Jugend des FSV Frankfurt zum 1. FC Köln und durchlief beim rheinischen Traditionsverein sämtliche Jugendmannschaften bis hin zu den Profis. Am 27. Juni 2020 feierte Lemperle im Köln-Trikot dann mit gerade einmal 18 Jahren sein Bundesliga-Debüt am 34. Spieltag der Saison 2019/2020 beim Auswärtsspiel der Kölner bei Werder Bremen (1:6). In der Saison 2023/2024 lief Lemperle als Leihspieler für den Zweitligisten Greuther Fürth auf und erzielte dort in 34 Pflichtspielen sechs Tore (5 Assists). Nach seiner Rückkehr in die Rheinmetropole avancierte Lemperle direkt zum unverzichtbaren Stammspieler in Köln. In der gerade abgelaufenen Saison erzielte der 23 Jahre alte Stürmer in 25 Partien zehn Tore, bereite sechs weitere Treffer vor und leistete somit seinen Beitrag zum direkten Wiederaufstieg der „Geißböcke“ in die Bundesliga. Insgesamt absolvierte der gebürtige Frankfurter in den vergangenen viereinhalb Jahren 59 Pflichtspiele für den 1. FC Köln in der Bundesliga, der Zweiten Liga, dem DFB-Pokal, der Europa-League-Qualifikation sowie in der Conference League. In diesen Partien erzielte Lemperle insgesamt 13 Tore (6 Assists).
 
Lemperle feierte am 3. Juni 2022 sein Debüt in der deutschen U21-Nationalmannschaft gegen Ungarn (4:0) und absolvierte seitdem insgesamt zehn Länderspiele für das DFB-Nachwuchsteam (2 Tore). Zuvor durchlief der 23 Jahre alte Stürmer seit der U17 bereits alle Nachwuchsmannschaften des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). 

Content: TSG Hoffenheim vom 03.06.2025
Foto: TSG

Hübner verlässt die TSG Hoffenheim und wechselt zum DFB

Benjamin Hübner verlässt den Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim nach insgesamt neun Jahren und wechselt als Co-Trainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zum Deutschen Fußball-Bund (DFB). Hübner war Kapitän der TSG, absolvierte nach seiner aktiven Karriere im Jahr 2023 ein Traineeprogramm in der Hoffenheimer Geschäftsstelle und wurde dann im Februar 2024 Assistenztrainer der TSG-Profis. Sein Vertrag im Kraichgau hatte noch eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2026.

„Hübi war nicht nur als Spieler eine große Führungspersönlichkeit, auch als Co-Trainer der Profis hat er seine individuellen Qualitäten immer wieder aufs Neue unter Beweis gestellt“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG. „Als ehemaliger Kapitän der TSG weiß Hübi mit verschiedenen Charakteren umzugehen und wie man sie in welcher Situation richtig anspricht. Hinzu kommt sein außergewöhnliches, fußballerisches Verständnis, was ihm definitiv in seiner sportlichen Zukunft als Trainer enorm weiterhelfen wird. Hübi ist eine absolute Identifikationsfigur der TSG und wir hätten sehr gerne weiter mit ihm zusammengearbeitet. Allerdings ist er mit dem ausdrücklichen Wunsch auf uns zugekommen, die für ihn große Chance bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft wahrnehmen zu dürfen. Nach sehr vertrauensvollen und intensiven gemeinsamen Gesprächen haben wir Hübis Wunsch dann letztendlich zugestimmt. Wir bedanken uns ganz herzlich für seinen jahrelangen Einsatz für die TSG und wünschen ihm für seine neue Aufgabe beim DFB nun nur das Beste.“
 
„Ich bin unglaublich dankbar für die vergangenen neun Jahre hier bei der TSG Hoffenheim. Der Verein und vor allem die Fans der TSG liegen mir wahnsinnig am Herzen – ich werde die gemeinsame Zeit definitiv nie wieder vergessen. Und ich bin mir ganz sicher, dass wir uns irgendwann wiedersehen“, sagt Hübner zu seinem Abschied von der TSG. „Aber als die Anfrage von Julian und dem DFB kam, ob ich mir die Rolle des Co-Trainers bei der deutschen Fußballnationalmannschaft vorstellen kann, war mir sofort klar: Das ist eine Chance, die ich mir wirklich nicht entgehen lassen kann und auf die ich mich jetzt extrem freue. Ich bin überzeugt davon, dass das jeder nachvollziehen kann.“
 
Benjamin Hübner wechselte im Juli 2016 vom FC Ingolstadt in den Kraichgau. In Hoffenheim entwickelte sich Hübner sehr schnell zu einer absoluten Führungspersönlichkeit und Identifikationsfigur für die TSG-Fans. Der heute 35 Jahre alte Ex-Profi war Kapitän der Hoffenheimer und ging in seiner Rolle immer voran. Leider hatte Hübner in seiner Karriere aber auch immer wieder mit Verletzungspech zu kämpfen. Trotzdem absolvierte der ehemalige Innenverteidiger für die TSG insgesamt 103 Pflichtspiele (9 Tore / 11 Assists) in der Bundesliga, dem DFB-Pokal, der Champions-League-Qualifikation, der Champions League sowie der Europa League.
 
Nach dem Ende seiner aktiven Karriere durchlief Hübner im Jahr 2023 unter anderem ein Traineeprogramm in der Geschäftsstelle der TSG mit Stationen in der Sportlichen Leitung, dem Marketing, der Medienabteilung und dem Sponsoring. Seine Zukunft sah Hübner allerdings immer auf dem Rasen und agierte in Hoffenheim dann zunächst als Co-Trainer der U19 in der TSG-Akademie, bevor er ab Februar 2024 dann fester Bestandteil des Trainerteams der Hoffenheimer Profis wurde. 
 
Beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) setzt Hübner nun die Tradition der ehemaligen TSG-Spieler und Trainer im Kreis der deutschen Nationalmannschaft fort. Der 35 Jahre alte gebürtige Wiesbadener ersetzt als Co-Trainer ab sofort den Hoffenheimer Ex-Profi Sandro Wagner und trifft beim DFB noch auf Julian Nagelsmann und Benjamin Glück, die beide eine überaus erfolgreiche TSG-Vergangenheit vorzuweisen haben.

Content: TSG Hoffenheim vom 24.05.2025
Foto: TSG Hoffenheim 

TSG verlängert langfristig mit Top-Talent Tiago Poller

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat den Vertrag mit dem 18 Jahre alten Top-Talent Tiago Poller vorzeitig langfristig verlängert. Der offensive Mittelfeldspieler unterschrieb im Kraichgau seinen ersten Profivertrag.

Der deutsche Junioren-Nationalspieler wechselte im Juli 2019 aus der Jugend des VfB Stuttgart in die TSG-Akademie. Im vergangenen Jahr war Tiago Poller Teil des U19-Doublesiegers 2024 und erzielte in der Erfolgssaison in 24 Partien fünf Tore und bereitete zehn weitere Treffer vor. Insgesamt kommt das 18 Jahre alte Top-Talent auf 48 Einsätze (14 Tore / 20 Assists) für die U19 der TSG in der Bundesliga Süd/Südwest, dem DFB-Pokal für Junioren sowie der UEFA Youth League. In der abgelaufenen Saison kam Tiago Poller zudem zu zwei Kurzeinsätzen in der Regionalliga-Mannschaft der Hoffenheimer, die in die Dritte Liga aufgestiegen ist.

Tiago Poller durchlief seit der U15 sämtliche Nachwuchsmannschaften des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und läuft aktuell für die deutsche U18-Nationalmannschaft auf. 

Content: TSG Hoffenheim vom 22.05.2025
Foto: TSG

Hennes Behrens verlängert bei der TSG Hoffenheim

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat den im Sommer auslaufenden Vertrag mit Top-Talent Hennes Behrens verlängert. Der 20 Jahre alte Defensivspieler unterschreibt im Kraichgau ein neues, langfristiges Arbeitspapier und wird ab der kommenden Saison fester Bestandteil des Profikaders der TSG.

„Hennes ist ein junger Spieler, der sich in den vergangenen zwei Jahren hervorragend weiterentwickelt hat“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG Hoffenheim. „Hennes war nicht nur eine Schlüsselfigur und unangefochtener Leistungsträger beim U19-Doublesieg 2024, sondern hat nun auch maßgeblich zum Aufstieg der U23 der TSG von der Regionalliga in die Dritte Liga beigetragen. Diese enorme Entwicklung ist wieder einmal ein wunderbares Beispiel für den traditionellen TSG-Weg vom Akademiespieler bis zum Profi. Wir sind sehr glücklich, mit Hennes ein weiteres, großes Talent langfristig an die TSG gebunden zu haben und freuen uns darauf, ihn ab Sommer als festen Bestandteil bei den Profis begrüßen zu dürfen.“
 
Hennes Behrens wechselte im Juli 2020 aus der Jugend des SV Darmstadt 98 in die Akademie der TSG Hoffenheim. Für die Nachwuchsmannschaften der Kraichgauer absolvierte der 20 Jahre alte Defensivspieler in den vergangenen Jahren 17 Spiele für die U17 in der Bundesliga Süd/Südwest (1 Tor / 4 Assists) und 51 Partien für die U19 in der Bundesliga Süd/Südwest (1 Tor / 12 Assists) sowie sechs Begegnungen in der UEFA Youth League (2 Tore / 1 Assist). In der Saison 2023/2024 feierte Behrens mit der U19 der TSG sogar das Double aus Deutscher Meisterschaft und Deutschem Pokalsieg. In der gerade abgelaufenen Spielzeit absolvierte er 26 Spiele für die Regionalliga-Mannschaft der Hoffenheimer (4 Tore / 4 Assists) und trug somit dazu bei, dass die U23 der TSG in die Dritte Liga aufgestiegen ist. Sein Profidebüt feierte Behrens am 20. Spieltag der gerade zu Ende gegangenen Bundesliga-Saison, als er in der Partie der TSG bei Bayer Leverkusen in der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde.

Content: TSG Hoffenheim vom 22.05.2025
Foto: TSG

TSG Hoffenheim verlängert langfristig mit Muhammed Damar

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim und Muhammend Damar gehen in eine gemeinsame Zukunft. Die Kraichgauer haben den am 30. Juni 2026 auslaufenden Vertrag mit dem 21 Jahre alten Offensivspieler vorzeitig verlängert. Damar unterzeichnete in Hoffenheim ein neues, langfristiges Arbeitspapier.

„Mo ist ein hochtalentierter Spieler mit enormen technischen Fähigkeiten und einem außergewöhnlichen Spielverständnis, der sein großes Potenzial während seiner Leihe zur SV Elversberg in der zurückliegenden Saison immer wieder mehr als nur angedeutet hat“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG Hoffenheim. „Die Leihe nach Elversberg ist sowohl für Mo als auch für uns voll aufgegangen. Er avancierte dort zum Stammspieler in der Zweiten Liga und konnte sein Können immer wieder aufs Neue auf hohem Niveau unter Beweis stellen. Wir freuen uns sehr darüber, dass sich Mo trotz vieler anderer, hochkarätiger Angebote voller Überzeugung für eine langfristige Vertragsverlängerung bei der TSG entschieden hat. Wir sind alle überzeugt davon, dass er sich weiterhin positiv entwickeln, die Mannschaft bereichern wird und wir in Zukunft somit noch sehr viel Freude an ihm haben werden.“
 
„Ich freue mich wahnsinnig darüber, meinen Vertrag in Hoffenheim langfristig verlängert zu haben“, kommentiert Damar seine Vertragsunterschrift bei der TSG. „Der Verein liegt mir sehr am Herzen, ich kenne noch viele Spieler aus dem aktuellen Kader, viele Mitarbeiter aus dem Staff und von der Geschäftsstelle, so dass ich keine Zeit benötigen werde, mich einzugewöhnen. Dieses Umfeld wird mir extrem dabei helfen, meine besten Leistungen abrufen zu können.“
 
Muhammed Damar wechselte im Juli 2022 von Eintracht Frankfurt in den Kraichgau und absolvierte in seiner ersten Saison in Hoffenheim sechs Bundesligaspiele und 20 Partien für die Regionalliga-Mannschaft der TSG (7 Tore). In der Spielzeit 2023/2024 lief Damar als Leihspieler für Hannover 96 in der Zweiten Liga (8 Spiele) sowie der Regionalliga Nord auf (8 Spiele, 9 Tore, 3 Assists). In der aktuellen Saison sorgt der 21 Jahre alte Offensivspieler im Trikot der SV Elversberg in der Zweiten Liga für Furore. Damar wurde zu Beginn der Saison von der TSG ins Saarland ausgeliehen, um in Elversberg möglichst viel Spielpraxis auf hohem Niveau zu sammeln. In bislang 31 Spielen für die SVE erzielte der gebürtige Berliner neun Tore und legte sechs weitere Treffer auf. Zudem hat Damar sich mit Elversberg für die Relegation qualifiziert und spielt mit den Saarländern nun gegen den 1. FC Heidenheim um den Aufstieg in die Bundesliga.
 
Damar durchlief seit der U18 zudem sämtliche Nachwuchsmannschaften des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und läuft aktuell für die U20-Nationalmannschaft Deutschlands auf. In vier Spielen für das DFB-Nachwuchsteam erzielte er einen Treffer. Zuvor gelangen ihm in acht Partien für die deutsche U19 sechs Tore.

Content: TSG Hoffenheim vom 21.05.2025
Foto: Ralf Brück 

Das Ende einer Ära

Kadeřábek verlässt die TSG Hoffenheim

Nach zehn gemeinsamen Jahren endet die große Erfolgsgeschichte von Pavel Kadeřábek bei der TSG Hoffenheim. Der Fußball-Bundesligist und der Tscheche gehen ab diesem Sommer getrennte Wege, der Ende Juni auslaufende Vertrag des 33 Jahre alten Rechtsverteidigers wird nicht verlängert. Kadeřábek avancierte direkt nach seinem Wechsel im Juli 2015 für ein komplettes Jahrzehnt zum unumstrittenen Stammspieler in Hoffenheim und wurde nicht nur durch seine sympathische und nahbare Art und Weise in den vergangenen Jahren zu einem Gesicht und einer Identifikationsfigur der TSG.

Es ist das Ende einer großen Ära bei der TSG Hoffenheim. Pavel Kadeřábek verlässt den Fußball-Bundesligisten und das für ihn zur zweiten Heimat gewordene Kraichgau nach zehn gemeinsamen Jahren. Der am 30. Juni 2025 auslaufende Vertrag des 33 Jahre alten Rechtsverteidiger wird nicht verlängert. „Pavel ist eine außergewöhnliche Persönlichkeit und wir alle wissen um seine großen Verdienste für die TSG Hoffenheim“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG. „Er hat in Hoffenheim eine Ära geprägt, der TSG sportlich seinen Stempel aufgedrückt und sich bei den Hoffenheim-Fans dank seines offenen und herzlichen Charakters einen Legendenstatus erarbeitet. Das ist nicht selbstverständlich und zeigt, welchen Stellenwert Pavel hier im Verein und dem gesamten Kraichgau hat. Deswegen ist eines schon sicher und steht jetzt bereits fest: Die Tür bei der TSG wird für Pavel immer offenstehen und wir würden uns alle sehr freuen, ihn nach seiner aktiven Karriere wieder in einer anderen Rolle hier bei uns in Hoffenheim begrüßen zu dürfen. Aufgrund der unsicheren, sportlichen Situation im Kampf um den Klassenerhalt war uns rund um das letzte Saisonspiel gegen den FC Bayern München leider keine angemessene Verabschiedung möglich. Aber natürlich haben wir gemeinsam mit Pavel vereinbart, dass er sich in der kommenden Saison bei einem Heimspiel noch gebührend und vor allem einem Spieler wie ihm angemessen von den TSG-Fans verabschieden kann und wird. Bis dahin wünschen wir ihm von Herzen sowohl persönlich als auch sportlich alles Gute und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen in der PreZero Arena.“
 
„Nach unglaublichen zehn Jahren geht meine Reise hier bei der TSG nun zu Ende – und das ist wirklich wahnsinnig emotional für mich“, kommentiert Kadeřábek seinen Abschied von der TSG. „Ich hätte wirklich sehr gerne noch weiter für Hoffenheim gespielt, aber der Verein plant auf meiner Position leider anders. Ich habe die Zeit hier unglaublich genossen und dieser Verein wird für immer in meinem Herzen bleiben. Die Heimspiele, die Fans, das werde ich alles niemals vergessen. Das ist und bleibt etwas Besonderes für mich. Ich werde aber auf jeden Fall noch einmal vorbeikommen und wir machen alle gemeinsam eine ordentliche Verabschiedung. Darauf freue ich mich schon sehr, euch alle dann nochmal im Stadion zu sehen. Aber ich werde nicht nur einmal zurückkommen. Denn ich bin und bleibe für immer ein Fan dieses Vereins. Diese Region und ihre Menschen haben mir und meiner Familie so unglaublich viel gegeben, alle waren immer sehr freundlich zu uns, wir haben uns hier extrem wohl gefühlt und sind sogar in den vergangenen zehn Jahren hier heimisch geworden. Ich möchte mich von Herzen bei euch allen bedanken – bei all meinen Mitspielern, meinen Trainern, dem Staff und den Mitarbeitern der TSG.“
 
Und speziell an die TSG-Fans gerichtet, sagt Kadeřábek: „Bei den Hoffe-Fans möchte ich mich wirklich ganz besonders bedanken. Ihr wart immer unglaublich und habt mich jederzeit unterstützt. Ich werde euch niemals vergessen und immer im Herzen tragen.“ 
 
Kadeřábek wechselte im Juli 2015 aus seiner tschechischen Heimat vom Traditionsklub Sparta Prag zur TSG Hoffenheim und wurde im Kraichgau sofort zum unumstrittenen Stammspieler. Der zweifache tschechische EM-Teilnehmer wurde zur treibenden Kraft auf der rechten Hoffenheimer Seite und avancierte mit seiner intensiven Spielweise und seinem sympathischen und jederzeit nahbaren Charakter schnell zum absoluten Publikumsliebling. Der passionierte Hobby-Angler, den man mit seiner Ausrüstung nicht selten am großen Teich hinter dem Trainingszentrum in Zuzenhausen antraf, bekam nicht umsonst den Spitznamen „tschechische Lokomotive“ verpasst – weil Kadeřábek seine rechte Seite immer wieder unentwegt auf und ab rannte und dabei konstant, Woche für Woche, seine Leistung abrief. 
 
Der 33 Jahre alte Rechtsverteidiger absolvierte in den vergangenen zehn Jahren insgesamt 287 Pflichtspiele für die TSG in der Bundesliga (14 Tore / 31 Assists), dem DFB-Pokal (3 Tore / 1 Assist), der Champions League (1 Tor), der Champions-League-Qualifikation sowie der Europa-League-Qualifikation und der Europa League (1 Tor / 4 Vorlagen). Sein vielleicht wichtigstes Tor erzielte Kadeřábek am 34. Spieltag der Saison 2017/2018, als der Tscheche im letzten Spiel der Saison vor heimischem Publikum das entscheidende 3:1 gegen Borussia Dortmund erzielte und sich die Hoffenheimer damit zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte direkt für die Gruppenphase der Champions League qualifizierten, nachdem die TSG im Jahr zuvor in der Qualifikation zur Königsklasse noch am FC Liverpool gescheitert war.
 
Mit seinen 256 Bundesliga-Einsätzen hat Kadeřábek mittlerweile zudem seinen Landsmann Jiri Nemec eingeholt und rangiert gemeinsam mit dem ehemaligen Profi des FC Schalke 04 nun auf Rang drei der Tschechen mit den meisten Einsätzen in der Bundesliga-Historie. Nur Theo Gebre Selassie (271 Einsätze) und David Jarolim (318) liegen vor dem 33 Jahre alten, 48-fachen tschechischen Nationalspieler (3 Tore). Ebenfalls ein Meilenstein für den stets gut gelaunten und positiv eingestellten Kadeřábek, der in Hoffenheim den viel zitierten Satz geprägt hat: „Das Leben ist schön“.

Content: TSG Hoffenheim vom 20.05.2025
Foto: Jan Huebner 

Starkes Zeichen des Vertrauens:

TSG und SAP verlängern Partnerschaft bis 2030

Die TSG Hoffenheim und der Softwarekonzern SAP verlängern ihre bewährte Partnerschaft bis 2030. SAP ist offizieller Haupt-, Trikot- und Spielkleidungssponsor sowie offizieller Technologie-Partner der TSG Hoffenheim und wird sein bereits mehr als ein Jahrzehnt währendes Engagement ab der neuen Saison fortsetzen, unter anderem als Ärmel-Sponsor der TSG-Frauen und Brustsponsor der Akademie-Teams U16 bis U19.

„Zwei starke Marken aus der Region gehen gemeinsam in die Zukunft. Wir freuen uns sehr, die intensive Partnerschaft mit SAP langfristig zu verlängern“, sagt Tim Jost, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb der TSG Hoffenheim und betont: „Das Engagement der SAP geht weit über das eines Haupt- und Trikotsponsors hinaus. Das technische Know-how der SAP ist die Grundlage für unsere Rolle als Innovationsführer. Darüber hinaus zeigt die Verlängerung einmal mehr, dass die TSG in der SAP einen treuen Partner an der Seite hat, der in Zeiten des Wandels durch die langfristige Verlängerung ein starkes Zeichen des Vertrauens setzt.“

Bereits seit der Saison 2013/14 ziert der Schriftzug der SAP die Brust der TSG Hoffenheim und zählt damit aktuell zu den Top-3 der langlebigsten Trikotpartnerschaften der Fußball-Bundesliga. Die enge Zusammenarbeit der TSG mit Europas größtem Software-Unternehmen umfasst mittlerweile viele weitere Felder. Der offizielle Technologie-Partner ist auch Hoffenheimer Spielkleidungssponsor und wird ab der Saison 2025/26 offizieller Trikotärmel-Partner der TSG-Frauen sowie offizieller Partner der TSG-Akademie-Mannschaften U16 bis U19, bei denen SAP ab der neuen Saison als Trikotsponsor in Erscheinung tritt und auch auf der Trainingskleidung präsent sein wird.

„Es war uns ein besonderes Anliegen, die vertrauensvolle sowie über Jahre gewachsene Zusammenarbeit mit der TSG Hoffenheim fortzuführen. Sport ist Teil unserer Unternehmens-DNA“, sagt Lars Lamadé, Head of Global Sponsorships bei SAP. „Die Vertiefung unserer Partnerschaft ist ein wichtiger Impuls für die gemeinsame Aktivierung in der Region.“

Der Walldorfer Konzern mit mehr als 108.000 Mitarbeitenden und dem Stammsitz in Walldorf wird auch in Zukunft in der Arena ein sichtbarer Partner der TSG Hoffenheim und dauerhaft auf den TV-relevanten Banden zu sehen sein. Das gilt auch für die Logodarstellung an der Fassade der TSG-Spielstätte. Zudem wird SAP dort weiterhin als Namenspatronat der Gegengerade und den Blöcken I, J und K wirken sowie eine Businessloge beziehen.

Content: TSG Hoffenheim vom 15.05.2025

SPIELFELD - Das Magazin der TSG

Tabaković: „Du musst alles für deinen Traum investieren“

Haris Tabaković hat im Leben wie in der sportlichen Karriere besondere Wege eingeschlagen. Der Angreifer stammt aus einer bosnischen Flüchtlingsfamilie, ist in der Schweiz geboren und absolvierte eine Banklehre, bevor er sich dem Profi-Fußball widmete. Im großen SPIELFELD-Interview spricht der 30-Jährige über eine Schlüsselerfahrung seiner Karriere – aber auch sehr privat über seine Kindheit sowie die Bedeutung von gelungener Migration, harter Arbeit und Disziplin.

Haris Tabaković hat einen besonderen Karriereweg eingeschlagen. Als Top-Talent absolvierte er parallel zum Fußball eine Ausbildung bei einer Bank. „Das hatte für meine Familie damals eine höhere Bedeutung“, erklärt der Stürmer. „Ich war um acht Uhr im Anzug auf der Arbeit, immer einer der Ersten, da ich ja spätestens um 16 Uhr los musste. Dann nach Hause rennen, Anzug aus, das Brötchen von meiner Mutter einpacken, in den Zug nach Bern, trainieren und abends wieder gegen 22 Uhr nach Hause.“ Er hätte den konservativen Weg einschlagen können, der seine Eltern „damals sogar glücklicher gemacht“ hätte. Doch er entschied sich, auf die Karte Fußball zu setzen. „Du musst raus aus deiner Komfortzone und musst alles für deinen Traum investieren.“

Harte Arbeit und Disziplin wurden ihm in die Wiege gelegt, denn seine Eltern mussten noch vor seiner Geburt eine schwierige Entscheidung treffen. Sie flüchteten vor dem Balkan-Krieg in die Schweiz, als seine Mutter mit Haris schwanger war. „Dass man im Alter von etwa 30 mit einem Kleinkind und einem Ungeborenen in ein Land geht, in dem man die Sprache nicht spricht und alles aufgibt, obwohl man studiert und seine eigene Firma hatte. Dann mit Gartenarbeit und ähnlichem über die Runden zu kommen, damit man den Kindern ein neues Leben ermöglicht, ist gar nicht in Worte zu fassen. Dafür bin ich unendlich dankbar.“

Die Familie Tabaković integrierte sich in der Schweiz und könnten getrost als Paradebeispiel für eine gelungene Integration herhalten. „Es ist schon wichtig, zu verstehen, wie – in meinem Fall – die Schweizer ticken, welche Interessen sie haben. Wenn einen das nicht interessiert, wenn man sich nicht integriert und stattdessen denkt: ‚Ich bin Ausländer, Bosnier, Türke oder was auch immer‘, funktioniert es nicht“, sagt der 30-Jährige. „Jeder kann gern so sein wie er möchte, aber er muss sich im neuen Land integrieren, in das dazugehörige System und die Gesellschaft. Das habe ich immer verinnerlicht und diese Einstellung hat mir sehr geholfen.“

Die fußballerische Karriere von Haris Tabaković verlief nicht geradlinig, an einem Scheideweg war plötzlich sogar die Rückkehr zur Bank-Laufbahn ein Thema. Im Alter von 26 war der Stürmer vereinslos, lediglich eine Anfrage vom österreichischen Zweitligisten Austria Lustenau lag auf dem Tisch. „Es war aber ein entscheidender Punkt: Entweder schaffe ich den Turnaround oder ich gehe zurück in die Schweiz ins Arbeiterleben. Am Ende war es der wichtigste Step in meinem Leben. Ich habe das Vertrauen in meinen Körper zurückgewonnen, ich habe gespielt und wieder Freude am Fußball gehabt. Zudem habe ich in dieser Zeit meine Frau kennengelernt.“ Tabaković wird Torschützenkönig, wechselt zu Austria Wien, von da aus weiter zu Hertha BSC, wird abermals Torschützenkönig und erfüllt sich daraufhin bei der TSG Hoffenheim den Traum von der Bundesliga.

Zudem in der aktuellen Ausgabe von SPIELFELD, dem offiziellen Vereinsmagazin der TSG Hoffenheim: DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig würdigt Dietmar Hopp anlässlich seines 85. Geburtstags, Tom Bischof blickt vor seinem Wechsel zum FC Bayern München auf seine Zeit bei der TSG zurück und der Weg der U23 in Richtung 3. Liga wird erklärt. Außerdem wurde der Spargel- und Beerenhof von TSG-Fan Klaus Schröder in Reilingen besucht und die Co-Trainer der U19 wurden einen Tag bei ihrer Arbeit begleitet. Das alles und vieles mehr auf der 108-Seiten starken Ausgabe.

SPIELFELD ist das Klubmagazin der TSG Hoffenheim. Gefüllt mit allem, was wichtig ist bei der TSG, rund um den Verein und in der Region. SPIELFELD erscheint elf Mal im Jahr und ist kostenlos im Fanshop zu haben – oder per Post nach Hause im Abo. Dafür fallen lediglich 18,99 Euro Versandkosten an.

Content: TSG Hoffenheim vom 24.04.2025
Foto: Sport News Südwest 

TSG Hoffenheim besetzt Ressort „People & Culture“ mit Asmahan Gamgami

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat eine weitere Schlüsselposition in der Geschäftsleitung besetzt: Asmahan Gamgami übernimmt zum 01. Mai 2025 die Verantwortung für das neugestaltete Ressort „People & Culture“. Die gebürtige Dortmunderin mit marokkanischen Wurzeln kommt von der OBI Group Holding, wo sie als Global Diversity Managerin im Bereich People tätig war und strategische Konzepte für Vielfalt und Inklusion entwickelte.

Gamgami bringt umfassende Erfahrung in der strategischen Personal- und Organisationsentwicklung, der Führungskräfteentwicklung und der Begleitung von Veränderungsprozessen mit. In ihrer Arbeit verbindet sie einen klaren strategischen Blick mit einem starken Fokus auf Menschen und Kultur. Sie setzt sich für zukunftsorientierte und inklusive Arbeitskulturen ein und ist mit ihren innovativen und gleichzeitig pragmatischen Lösungen erfolgreich geworden. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit engagiert sich die Autorin und Dozentin ehrenamtlich als Mitbegründerin eines Anti-Rassismus- & Empowerment-Vereins.

„Mit ihrer beeindruckenden Mischung aus akademischer Expertise und praktischer Erfahrung wird Asmahan Gamgami dazu beitragen, eine neue Kultur der Personalführung bei der TSG zu prägen“, sagt Dr. Markus Schütz, Vorsitzender der Geschäftsführung, und ergänzt: „Dazu wird ihre Fähigkeit und Erfahrung darin, sowohl Einzelpersonen als auch Unternehmen in Fragen zu den Themen Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion zu beraten, es uns als Arbeitgeber ermöglichen, innovative Lösungen für komplexe soziale Herausforderungen zu entwickeln.“

Auch Gamgami blickt mit Vorfreude auf ihre neue Aufgabe: „Meine Leidenschaft gilt den Menschen und der Frage, wie wir Arbeitsumfelder schaffen können, in denen sie sich zugehörig fühlen und ihr Potenzial entfalten können. Die TSG bietet eine spannende Möglichkeit, dies auf ganzheitlicher Ebene zu gestalten – mit einer zukunftsorientierten, inklusiven, wertschätzenden und vor allem nachhaltigen Personalstrategie.“

Content: TSG Hoffenheim vom 22.04.2025

FSV im ersten Abschnitt wirkungslos 

Die TSG führt zur Pause durch zwei Kramaric-Treffer 

Nur ein Wechsel bei den Hausherren gegenüber dem 1:3 in Leipzig. Für den rotgesperrten Østigård rückt Akpoguma in die Startformation.

Beim FSV Mainz gibt es drei Änderungen gegenüber dem 1:1 Unentschieden gegen die Störche aus Kiel. Kohr, Veratschnig und Weiper starten für den gesperrten Amiri, Hanche-Olsen und Burkardt.

Schiedsrichter der heutigen Partie ist Sven Jablonski, der pünktlich um 15:30 Uhr angepfiffen hatte.

Erster Angriff, erster Treffer Kramaric
Die erste Angriffssituation, ein langer, scharf gespielter Ball von der rechten Seite von Touré und Kramaric (der war Kohr entwischt) am langen Pfosten, der einschob. So einfach kann Fußball sein und die TSG ging in der 4.Minute in Führung.

Der FSV sichtlich beeindruckt suchte Antworten. So auch in der 12.Minute: Caci probierte es mit einer Hereingabe an den zweiten Pfosten. Dort stieg Weiper hoch, setzte sich zwar gegen Chaves durch, aber auch den Ball über die Latte. Die Hauptstädter dominierten die Folgeminuten, kamen immer wieder zu Angriffen, schwerpunktmäßig über die rechte Seite in Person von Caci oder den oftmals aufrückenden Da Costa. Torchancen blieben jedoch Mangelware. Auch ein Distanzschuss von Veratschnig in der 25.Minute verfehlte Baumanns Gehäuse. Auch ein Schuss von Weiper in der 28.Minute, knapp vor der Strafraumkante abgezogen, war kein Problem für den Nationalkeeper.

2:0 für die TSG durch Doppelpacker Kramaric 
Konnte man die vergangenen Minuten durchaus als Drangperiode der Gäste bezeichnen, war der zweite Treffer von Kramaric, 32. Minute, ein echter Nackenschlag für die Mainzer. Wieder ein weiter Schlag über die rechte Seite, diesmal der Ball zu Touré. Der zog in Richtung Strafraum, legte noch einmal quer zu Kramaric. Der legte sich die Kugel exakt zurecht, traf mit rechts ins rechte Eck. Das war zu einfach, fast eine Kopie des ersten Treffers. 

Verletzungsbedingter Wechsel bei Mainz: Ab der 40.Minute ersetzte Nordin den angeschlagenen Mwene. 

Die Nachspielzeit betrug drei Minuten. Mainz kam auch weiterhin nicht zu klaren Chancen. Halbzeit in Sinsheim. 

Wichtiger Sieg für die Kraichgauer

Mainz 05 scheitert am eigenen Chacenwucher 

Personell ging es auf beiden Seiten vor 30.150 Zuschauern unverändert weiter. Der erste Versuch gehörte, direkt in der 46.Minute, Bülter. Dessen Schuss aus 17m war kein Problem für Zentner im Mainzer Tor. 

Momente nach dieser Szene blieb Kohr nach einem Zusammenprall mit Tabakovic liegen, musste behandelt werden. Nach kurzer Pause ging es für den Abwehrspieler weiter. Dicke Möglichkeit für Chaves(nach Flanke von Bischof) per Kopf in der 55.Minute und ein Ball zum Fliegen für Zentner. Das war nicht ungefährlich. Im Gegenzug, 57.Minute, verfehlte Weiper, ebenfalls per Kopf, das Tor. Knapp links vorbei. 

Wechsel bei den Gästen in der 66.Minute: Sieb neu in der Begegnung für Da Costa. Bei der TSG kam im Anschluss Hlozek für Touré. Die nächsten Chancen bei den Gästen. Zunächst kam Sano in der 67.Minute, nach Ecke von Nebel, recht überraschend zum Kopfball. Knapp über das Tor. Drei Minuten später war erneut Nebel der Flankengeber, die Chance vergeben, wieder per Kopf, hatte Weiper. Diesmal links am Tor vorbei. Die Antwort der Gastgeber nach einem Konter in der 73.Minute durch Stach. Der zog aus kurzer Distanz ab, Zentner ließ nach vorne prallen. Danach wurde das Spiel wegen eines Offensivfouls unterbrochen. Wechsel Hoffenheim in der 74.Minute: Bülter verließ das Feld, neu dabei Jurasek. 

Auch in der 76.Minute war Mainz am Drücker. Diesmal vergab Lee, sein Schuss rechts vorbei. Mainz ließ hier definitiv zu viel liegen. In der 83.Minute erneuter Wechsel Mainz: Für Kohr war nun Hong mit von der Partei. Bei Hoffenheim kamen in der 85.Minute Yardimci und Geiger für Kramaric und Tabakovic. Die Begegnung nun in den letzten Zügen. Noch fünf Minuten reguläre Spielzeit blieben den Gästen hier das Ergebnis zu korrigieren. In der 87.Minute bot sich Sieb die Chance zum Anschlusstreffer. Sein Schuss allerdings nur ans linke Außennetz. 

Auf der Anzeigetafel standen sechs Minuten Nachspielzeit. Chancen blieben auf beiden Seiten aus. Die TSG landet einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf. 

Content: Michael Kaiser vom 12.04.2025
Fotos: Thorsten Hetterich / Ralf Brück 

Ôstigård: „Talent ist nicht alles“

Leo Østigård wechselte im Winter am Deadline-Day auf Leihbasis von Stade Rennes zur TSG Hoffenheim. Bei der TSG hat sich der norwegische Innenverteidiger und Nationalspieler innerhalb kürzester Zeit als Führungsspieler sowie Abwehrchef etabliert. Im SPIELFELD-Interview spricht der 25-Jährige über die ersten Wochen im Kraichgau, die Meisterschaft mit der SSC Neapel und ein wegweisendes Gespräch mit Ole Gunnar Solskjær.

In zwei Monaten bei der TSG Hoffenheim hat Leo Østigård schon Eindruck hinterlassen im Kraichgau. Der Innenverteidiger hat sich schnell in der Startelf festgespielt und eine Führungsrolle übernommen – passend zu seiner Art, wie er im SPIELFELD-Interview verrät: „Ich bin keiner, der sich versteckt oder leise ist. Ich will die Mannschaft führen, vorangehen und kann nur dann meine beste Leistung auf dem Rasen bringen…Die Mannschaft war sehr offen dafür, dass ich meine Meinung äußere. Sie hören mir zu und ich höre ihnen zu, das ist die Grundvoraussetzung.“

Einer der Gründe dafür könnte sein, dass Østigård bereits mit 16 Jahren bei den Profis von Molde FK mittrainierte und früh Erfahrungen lernte, sich im Senioren-Fußball zu behaupten. Dass es dazu kam, verdankt der Norweger einem Gespräch mit seinem damaligen Trainer Ole Gunnar Solskjær und seiner mutigen Art. „Ich habe gefragt, was der Plan für mich ist und dass ich mit dem ersten Team trainieren will, ansonsten würde ich den Klub verlassen. Solskjær hat mein Selbstbewusstsein scheinbar gefallen, er hat mich wirklich mittrainieren lassen und ich habe einen guten Eindruck hinterlassen. Hätte ich damals nicht an seine Tür geklopft und wäre so frech und selbstbewusst gewesen, würde ich vermutlich nicht hier sitzen…Talent ist eben nicht alles.“

Seinen bislang wohl größten Erfolg feierte der Norweger mit der SSC Neapel. Mit dem italienischen Traditionsklub gewann der Verteidiger 2023 die Meisterschaft – eine einmalige und prägende Erfahrung: „Es ist ganz schwer, das zu beschreiben, weil so etwas vermutlich einmalig ist. Diese Stadt lebt den Verein und hat sich so sehr nach dem Titel gesehnt. 33 Jahre nach Maradona war es endlich so weit. Man kann mit anderen Klubs die Meisterschaft gewinnen, aber für Neapel war dieser Moment einzigartig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine schönere Meisterschaft geben kann. Wir hatten zu keinem Zeitpunkt in der Saison das Gefühl, dass uns ein anderes Team schlagen kann. Wir waren wie in einem Rausch.“

In der April-Ausgabe des SPIELFELD-Magazin wird zudem unter anderem Neuzugang Gift Orban portraitiert, Umut Tohumcu beantwortet Fragen in der Kategorie „Kein Kommentar“ und der SV Hilsbach wird in der Serie „Unsere Nachbarn“ vorgestellt.

SPIELFELD ist das Klubmagazin der TSG Hoffenheim. Gefüllt mit allem, was wichtig ist bei der TSG, rund um den Verein und in der Region. SPIELFELD erscheint elf Mal im Jahr und ist kostenlos im Fanshop zu haben – oder per Post nach Hause im Abo. Dafür fallen lediglich 18,99 Euro Versandkosten an. 

Content: TSG Hoffenheim vom 02.04.2025
Foto: Ralf Brück 

Schwache erste Halbzeit bleibt torlos

Augsburg beschränkt sich auf die Abwehrarbeit 

Hatte man den Experten vor der Runde Glauben geschenkt, sollte die TSG um die internationalen Plätze spielen, nicht die schwäbischen Bayern. Aber die Tabelle lügt nie und so steht der FCA in Reichweite zu den europäischen Geldtöpfen. 

Drei Änderungen gibt's bei der TSG Hoffenheim nach der 0:1 Pleite beim FC St. Pauli. Akpoguma, Becker und Tohumcu nehmen zunächst auf der Bank Platz. Dafür starten Touré und Bülter, sowie Chaves, der seine Gelbsperre abgesessen hat. 

Beim Gast, dem FC Augsburg, gibt's nach dem 1:0 Heimsieg über den VfL Wolfsburg sportlich keine Gründe zu wechseln und auch keine Verletzungen. Also bleibt das Team unverändert. 

Schiedsrichter Tobias Reichel hatte die Begegnung pünktlich angepfiffen. Zunächst ein verhaltener Start in der PreZero Arena. Die ersten zehn Minuten spielten sich überwiegend in der ungefährlichen Zone zwischen beiden Strafräumen ab. Beim Ballbesitz lag, wenig überraschend, der Gastgeber weit vorne. 

Den ersten Abschluss, in der 18.Minute, für die Hausherren, nach einem Kopfball von Bülter. 
Kramaric hatte aus dem rechten Halbfeld geflankt, Bülter aber aus 12m nicht genug Druck auf den Ball bekamen. Kein Problem für Dahmen im Tor des FCA. In der 25. Minute Bülter als Flankengeber für Touré. Der köpfte aus 5m an den rechten Pfosten. 

Die Fuggerstädter fanden zwar besser ins Spiel, Torchancen blieben jedoch Mangelware. Allerdings ließ man auch nicht viel zu und hatte diese Begegnung vermeintlich auch mit wenig Ballbesitz im Griff. In Summe blieb für die Zuschauer ein zähes Spiel. Hoffenheim blieb gegen gut stehende Augsburger dominant, ohne weitere Chance zu erspielen. 

Die Schlussphase war durch und es wurde eine Minute Nachspielzeit angezeigt. Auch in dieser Zeit passierte nichts mehr. Halbzeit. 

Hoffenheim egalisiert frühen Rückstand 

Blitztor von Joker Essende reicht dem FCA nicht zum Sieg 

Wechsel mit Wiederanpfiff vor 21.427 Zuschauern bei den Gästen. Für den wirkungslosen Tietz kam Essende in die Begegnung.

Nackenschlag durch Blitztor von Essende
Das ging schnell und war ein Start nach Maß für den eben erst eingewechselten Stürmer. Erste Hereingabe von Zesiger nach knapp 20 Sekunden Spielzeit und im Rücken von Østigård hatte sich Essende abgesetzt. Der hielt aus 13m Volley drauf und die Kugel schlug unten rechts ein.

Alles andere als ein guter Start in die 2.Halbzeit. Diese Führung sollte den Gästen und deren Prunkstück, der Defensive, zugute kommen. Hoffenheim natürlich bemüht und der nächsten Torannäherung durch Kramaric. Dessen Freistoß in der 50.Minute allerdings deutlich über das Tor des FC Augsburg. Die Antwort in der 56. Minute und Jensen für Augsburg. Dessen Schuss wurde jedoch von Bischof geblockt.

Doppelwechsel bei den Hausherren: Gendrey und Tabakovic ersetzten ab der 61.Minute Kaderábek und Orban. In der 68.Minute der nächste Wechsel bei den Gastgebern: Geiger kam für Touré.

Ausgleich durch Handelfmeter Kramaric
Aufregung in der 70.Minute und Handelfmeter. Geiger hatte Fahrt aufgenommen und Tabakovic an der Strafraumgrenze gefunden. Der drehte sich, blieb mit seinem Versuch aber an Matsima hängen. Vom Fuß des Verteidigers sprang die Kugel an die Hand von Gouweleeuw. Den fälligen Elfmeter versenkte Kramaric halbhoch in die Tormitte.
Doppelter Wechsel auch durch Augsburgs Trainer Thorup. Unmittelbar nach dem Ausgleich  kamen Koudossou und Jakic für Onyeka und Wolf.

Die Schluss-Viertelstunde war angebrochen. Nächster Wechsel Augsburg: Für Jensen war in der 79.Minute Feierabend, neu dabei Maier. In der 84.Minute ging bei der TSG Jurasek vom Platz, neu dabei Nsoki.

Schock Moment für Augsburg
In der 85.Minute Schrecksekunde für die Gäste. Gendrey hatte von rechts Richtung Tabakovic geflankt. Augsburg Keeper Dahmen stieg mit hoch, räumte den Stürmer vermeintlich ab. In der Nachbetrachtung allerdings eine "handelsübliche" Szene und kein Elfmeter. Diese Korrektur ging schnell und war korrekt. Es blieb beim Unentschieden. Im Gegenzug die Chance für die Gäste. Giannoulis hatte zurück auf Maier gelegt, der aus 12m halblinks abzog. Baumann allerdings zur Stelle. 

Letzter Wechsel Augsburg: In der 89.Minute nun Maurice für Pedersen. 

Die angezeigte Nachspielzeit betrug vier Minuten.  Torszenen blieben aus und der Abpfiff beendete eine Paarung, die leistungsgerecht Unentschieden endete. 

Content: Michael Kaiser vom 29.03.2025
Fotos: Ralf Brück 

Sechs Punkte-Spiel für beide Teams

Tabakovic trifft für die TSG zur Pausenführung  

Christian Ilzer ändert sein Team gegenüber dem Erfolg beim VfL Bochum auf zwei Positionen. Stach fehlt gelb-gesperrt, Moerstedt rückt auf die Bank. Dafür starten Samassékou und Tabakovic. Für Tabakovic die erste Startchance seit Anfang Dezember. Kurzfristig musste Prass passen, für ihn rückte Gendrey in die Startformation.

Frank Schmidt hat die große Rotationsmaschine angeworfen. Nach der Heimpleite gegen Borussia Mönchengladbach nimmt er fünf Änderungen vor. Föhrenbach, Kerber, Zivzivadse, Wanner und Conteh finden sich auf der Bank wieder. Dafür starten Schöppner, Dorsch, Busch, Beck und Pieringer.

Schiedsrichter Daniel Schlager hatte die Begegnung mit etwa einer Minute Verspätung freigegeben. Hier musste noch das Abbrennen einiger Altbestände an Pyrotechnik in der Südkurve abgewartet werden. Für Samassékou war die Partie in der 5.Minute verletzungsbedingt vorbei, für ihn kam Akpoguma. Der Beginn gestaltete sich recht schwerfällig. Die erste Torannäherung, 14.Minute, hatte schließlich auf Hoffenheimer Seite Bischof mit einem Schuss aus gut 20m. Etwas zu hoch angesetzt, die Kugel flog über das Gehäuse von Müller.

Auch wenn die Gäste mehr im Spiel waren, die Chancen blieben Mangelware. Ein erster Schuss von Busch ging in der 17.Minute links knapp am Tor vorbei. Spielbestimmend blieben die Hausherren.

Tabakovic bringt TSG in Front
Langer Einwurf von Gendrey in der 34.Minute von der linken Seite ins Zentrum und weder Traoré, noch Schöppner, bekamen Tabakovic zugestellt. Der stieg hoch, verlängerte per Kopf, auch über Keeper Müller hinweg, zur Führung für Hoffenheim. 

In der 40.Minute hatte Orban die Riesenchance aus zentraler Postion. Tabakovic hatte ihn von rechts kommend perfekt bedient. Der Abschluss von Orban aber über das Tor. 

Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten, dann war Pause in Sinsheim. 

Hoffenheim verpasst den Befreiungsschlag 

Zivzivadse gleicht für Heidenheim sehenswert aus

Wechsel bei den Gästen vor 20.814 Zuschauern zu Beginn der zweiten Halbzeit. Zivzivadse kam für Siersleben in die Begegnung. Die erste Chance gehörte allerdings in der 48.Minute den Hausherren. Bischof kam an der Strafraumgrenze an einen zweiten Ball, zog sofort ab. Müller lenkte das Geschoss mit den Fingerspitzen zur Ecke. Auf der Gegenseite, vier Minuten später, konnte sich Baumann auszeichnen. Mainka hatte es nach einem Abpraller per Dropkick probiert, Baumann war mit einem bockstarken Reflex zur Stelle.

Joker Zivzivadse sticht
Für solche Momente hatte Heidenheim den georgischen Nationalspieler verpflichtet. Die Situation in der 65.Minute schien bereits geklärt, Dorsch hatte einen Zweikampf gegen Kramaric gewonnem. Zivzivadse kam in der Szene an den Ball, zirkelte das Runde ins Ecke., in dem Fall hoch ins lange Eck. 

Wechsel auf beiden Seiten ab der 69.Minute: Geiger kam bei der TSG für Gendrey ins Spiel, beim FCH lief nun Wanner für Dorsch auf. Im Anschluss, 71.Minute, reichlich Durcheinander im Strafraum der Kraichgauer. Beck hatte den Ball ins Zentrum gebracht, Pieringer kam zum Kopfball. Baumann tauchte ab, konnte den Ball aufnehmen. Auch drei Minuten später blieb Baumann Sieger, diesmal gegen Beck. Hoffenheim sollte aus seiner Lethargie erwachen, ansonsten könnte dieses Spiel komplett kippen. 

Doppelchance ab der 75. Minute für die Gäste. Zunächst hatte Beck auf Pieringer abgelegt, dessen Schlenzer das lange Eck verfehlte. Mit dem nächsten Angriff wurde Wanner per Steckpass geschickt, Baumann war aber rechtzeitig aus dem Kasten geeilt, konnte die Situation entschärfen. Wechsel erneut bei Hoffenheim in der 80.Minute: Touré für Orban. In der 85.Minute ersetze Conteh bei Heidenheim Pieringer.  Mit Anbruch der Schlussminute probierte es Bischof aus der Distanz. Links am Gehäuse von Müller vorbei. 

Fünf Minuten Nachspielzeit blieben beiden Teams hier dreifach zu punkten. Keiner Seite sollte noch der Lucky Punch gelingen, so dass es beim Unentschieden blieb. 

Content: Michael Kaiser vom 09.03.2025
Fotos: Sport News Südwest 

Samassékou: „Wenn man sich selbst aufgibt, tun es die anderen auch“

Vom Stammspieler zum Aussortierten, nach dem Trainerwechsel zurück in die erste Elf, dann verletzt zum Zuschauen gezwungen und am vergangenen Samstag erstmals wieder im Spieltagskader: Diadie Samassékou hat bewegte Zeiten hinter sich. Zuletzt wurde er unter Trainer Christian Ilzer wieder ein wichtiger Faktor im Spiel der TSG Hoffenheim – bis ihn im Januar eine Muskelverletzung ausbremste. Im SPIELFELD-Interview erzählt der 29-Jährige, wie er in den vergangenen zwei Jahren mit seiner Situation umgegangen ist und wie wichtig positive Energie in einer schwierigen Phase ist.

Es waren turbulente Jahre für Diadie Samassékou. Nach drei Jahren als Stammspieler stockte die Karriere des Mittelfeldspielers in den vergangenen beiden Spielzeiten. Unter Trainer Christian Ilzer wurde der Malier aber wieder zum wichtigen Faktor, ehe ihn eine Oberschenkelverletzung ausbremste. „Verletzungen kann man nicht planen und es gibt keinen guten Zeitpunkt. Aber in dieser Phase war es natürlich extrem bitter für mich“, sagte Samassékou, der in den Wochen vor der Zwangspause plötzlich wieder ein Schlüsselspieler für die TSG wurde. Der 29-Jährige hätte nach seinen Leihen zu Olympiakos Piräus und FC Cádiz selbst nicht mehr damit gerechnet, nochmal in Hoffenheim auf die Beine zu kommen. „Es ist einfach so, dass man schnell vergessen wird, wenn man nicht mehr spielt“, zeigt der Mittelfeldspieler die Schattenseiten des Profigeschäfts auf.

Doch Samassékou gab sich nicht auf – und wurde belohnt. „Ich liebe Fußball. Ich will einfach meinen Job machen und alles für meinen Traum tun. Diese Zeit war extrem lang, es hat sich nicht wie zwei, sondern eher wie zehn Jahre angefühlt“, gewährt der Vater von zwei Kindern einen Einblick in seine Gefühlswelt. „Aber man muss auch für seine Mannschaft weitermachen und den Kopf oben behalten. Wenn man sich selbst aufgibt, tun es die anderen auch. Ich habe immer versucht, ein positives Gefühl zu vermitteln.“

Ein Highlight seines unerwarteten Comebacks: die Sprechchöre der Fans nach dem Spiel gegen den FCSB Bukarest in der Europa League. „In diesen Sekunden sind die vergangenen zweieinhalb Jahre an meinem geistigen Auge vorbeigezogen. Ich habe dann auch an meine Familie gedacht, die immer hinter mir stand. Ich habe nicht damit gerechnet, dass man einen Spieler wie mich so wertschätzt. Ich kämpfe immer, aber ich spiele sicher nicht den schönsten Fußball in der Mannschaft. Die Kinder wollen wie Andrej sein, aber nicht wie ich“, erzählt er lachend. „Dass die Leute aber erkennen, was ich auf dem Platz lasse, hat mich sehr gefreut.“

Außerdem in der SPIELFELD-Ausgabe März: Max Moerstedt stellt sich den Fragen in „Kein Kommentar“, Tom Bischof beschreibt sein bisher bestes Tor und SPIELFELD blickt auf die Statistiken, in der die TSG spitze ist. Weiterhin wird unter anderem die eigens designte „inspired by“-Modekollektion dreier TSG-Spielerinnen vorgestellt, Adler-Trainer Dallas Eakins spricht im Interview über seine Arbeit und zudem wird auf den mehr als 100 Seiten der aktuellen Ausgabe auch die neue TSG-App erklärt.

SPIELFELD ist das Klubmagazin der TSG Hoffenheim. Gefüllt mit allem, was wichtig ist bei der TSG, rund um den Verein und in der Region. SPIELFELD erscheint elf Mal im Jahr und ist kostenlos im Fanshop zu haben – oder per Post nach Hause im Abo. Dafür fallen lediglich 18,99 Euro Versandkosten an.

Content: TSG Hoffenheim vom 05.03.2025

Woltemade trifft zur Pausenführung 

Der Pfosten bewahrt die TSG vor höherem Rückstand 

Zwei Änderungen bei der TSG gegenüber dem Auswärtserfolg in Bremen. In der Abwehr starten Akpoguma und Prass für Östigaard und Kaderábek (beide nicht im Kader).

Bei den Gästen tauscht Sebastian Hoeneß gegenüber der 1:2 Heimpleite gegen die Wölfe dreimal. Vagnoman, Hendriks und Millot nehmen auf der Bank Platz, dafür starten Jeltsch, Stergiou (beide Startelfdebüt) und Woltemade.

Schiedsrichter Christian Dingert hatte die Begegnung pünktlich angepfiffen. Die Gäste stießen an und der VfB war von Beginn um Spielkontrolle bemüht.

Woltemade zur Gästeführung
Die Gäste sollten es nicht beim Ballbesitz belassen. In der 9.Minute der erste gefährliche Angriff, gut ausgespielt und die Führung durch Woltemade. Mittelstädt hatte eingeleitet, ins Zentrum Richtung Undav gepasst. Der ließ durch, nahm Akpoguma aus dem Verbund. So hatte Woltemade mehr Platz als erlaubt, blieb am Elfmeterpunkt cool und versenkte halbhoch ins rechte Eck.
In Folge blieb es bei den Versuchen der Hoffenheimer hier etwas mehr Spielanteile zu bekommen. Gefährlicher blieben die Gäste. Immer wieder Nadelstich, meist über die rechte Angriffsseite.

Pfosten rettet für Philipp
Glück für die Hausherren in der 30.Minute. Karazor wurde von Undav in Szene gesetzt, schloss aus 8m ab. Philipp konnte die Kugel noch erreichen, lenkte das Spielgerät an den Pfosten. Der VfB blieb in der Szene. Zunächst scheiterte Woltemade an Philipp, den Abpraller landete bei Stiller, der sich irgendwie durchspielen konnte, aber ebenfalls an Philipp scheiterte (31.).

Kramaric scheiterte an Nübel
Der VfB bestimmte weiter das Spiel. Hoffenheimer Angriffe blieben Mangelware.  Mittlerweile wurde die Nachspielzeit angezeigt. Eine Minute sollte es werden. Zeit für Kramaric: Der nahm eine Flanke per Freistoß von Bischof runter, zog aus etwa 8m ab. Nübel tauchte ab, konnte in höchster Not parieren. 

Halbzeit in Sinsheim. 

Unentschieden im Duell der Lokalrivalen 

Gift Orban trifft für Hoffenheim zum Ausgleich 

Personell ging es im Kraichgau zwar unverändert weiter, allerdings hatte TSG-Coach Ilzer seine Abwehrreihe umgestellt. Prass rückte nach links, Chaves raus auf die rechte Seite. Das Zentrum der Kette bildeten Nsoki und Akpoguma.

Die TSG Hoffenheim wirkte im zweiten Abschnitt bisher deutlich wacher. Die letzten Pässe fehlten jedoch. Immer wieder war ein Stuttgarter Bein dazwischen oder Zuspiele nicht präzise genug. Die nächste Möglichkeit für die Schwaben in der 59.Minute. Stiller war nach Doppelpass mit Undav aus 11m zum Schuss gekommen. Philipp machte sich breit, verhinderte den zweiten Treffer des VfB.

Ein Versuch von Kramic aus der Distanz, gut 20m Entfernung, ging in der 65.Minute deutlich über das Gehäuse von Nübel. Eine Minute später hatte sich Führich an der Strafraumgrenze freigedribbelt, sein Abschluss links über das Tor. Woltemade sollte in der 70.Minute seine nächste Chance bekommen. Seinen Schuss aus 13m fischte Philipp aus der linken Ecke. Im Gegenzug nun die Hausherren: Nach einer Flanke von rechts war Bülter plötzlich recht unbedrängt zum Kopfball gekommen. Allerdings nicht präzise genug und keine Gefahr für Nübel. Wechsel beim VfB in der 72.Minute. Bruun Larsen ersetzte Leweling.

Ausgleich Orban
Die 74.Minute war angebrochen. Chabot klärte im linken Halbfeld in die Füße von Kramaric. Der leitete weiter zu Orban und der behielt die Ruhe, ließ Mittelstädt noch ins Leere laufen und traf aus gut 7m. Doppelwechsel bei den Gastgebern. 

Ab der 77.Minute ersetzten Jurasek und Tabakovic Prass und Bülter. Eine Minute später aber die zweifache Chance für Stuttgart. Zunächst schloss Undav volley nach einer Bogenlampe von Woltemade ab, Philipp zur Stelle. Den Abpraller nahm Führich volley, diesmal über das Tor. Zwei Wechsel auch bei den Gästen. In der 82.Minute kamen Millot und Demirovic für Undav und Karazor. Die TSG ersetzte Orban durch Touré. 

Die Schlussphase war angebrochen. Eine Prognose wer hier als Sieger vom Platz gehen sollte war nicht möglich. Beide Teams mit offenem Visier. Die Nachspielzeit betrug drei Minuten. 

Abpfiff in Sinsheim! 

Content: Michael Kaiser vom 23.02.2025
Fotos: Thomas Völker / Ralf Brück 

TSG-SPIELFELD 

Gendrey: „Es war immer mein Traum, Vater zu sein“

Valentin Gendrey hat sich nach seinem Wechsel vom italienischen Erstligisten US Lecce zur TSG Hoffenheim in der Bundesliga etabliert. Der Franzose gibt im SPIELFELD-Interview Einblicke in sein Privatleben und spricht über die Eingewöhnung seiner Familie im Kraichgau und den persönlichen Reifeprozess seit der Geburt seiner Tochter, deren Geburtsdatum der Verteidiger am Hals trägt, und über die Konkurrenzsituation mit Pavel Kadeřábek.

Aktuell zwingt eine Adduktorenverletzung Valentin Gendrey zum Zuschauen. Doch nach etwas mehr als einem halben Jahr in der Bundesliga ist der Außenverteidiger in Deutschland angekommen. Der Franzose duelliert sich vor allem mit Pavel Kadeřábek um die Einsatzzeit: „Ich sehe es nicht als Kampf an. Ich möchte von Pavels Erfahrung rund um den Klub und auf unserer gemeinsamen Position profitieren und von ihm lernen. Wir gehen sehr professionell miteinander um und sind Teamkollegen. Wir unterstützen uns freundschaftlich, da gibt es kein böses Blut, wenn der andere auf dem Rasen steht.“

Nach drei Jahren in Italien bei US Lecce wechselte Gendrey im Sommer zur TSG. Ein großer Schritt für den 24-Jährigen: „Der Unterschied zwischen italienischem und deutschem Fußball ist gewaltig. Ich musste mich erst einmal zurechtfinden. Allgemein ist es in Italien schon so, dass einige Teams eher abwartend und zurückhaltend spielen. Spiele werden häufig sehr defensiv und sehr taktisch geführt. Hier in Deutschland ist es anders, da geht es auch auf meiner Position immer wieder nach vorn, man ist immer aktiv und in Bewegung, läuft die Außenbahn mehr oder weniger dauerhaft hoch und runter. In Italien ist die Devise, kein Gegentor zu kassieren. Hier geht es viel mehr darum, Tore zu erzielen.“

Ein wichtiger Halt für Gendrey abseits des Rasens ist seine Familie mit Ehefrau Cassandra und Tochter Jaya. „Es war immer mein Traum, Vater zu sein. Mir ist es am wichtigsten, dass sich meine Frau und meine zweijährige Tochter wohl fühlen. Ich habe mich durch die Geburt meiner Tochter sehr verändert und bin zwangsläufig viel erwachsener geworden. Meine Familie ist eine große Stütze für mich.“

Zudem in der Februar-Ausgabe des SPIELFELD, dem Vereinsmagazin der TSG Hoffenheim: Cheftrainer Christian Ilzer stellt sich den Fragen in „Kein Kommentar“, die U23 der TSG wird vor dem Start ins Jahr 2025 porträtiert und wir präsentieren die Rückennummern-Historie der TSG.

SPIELFELD ist das Klubmagazin der TSG Hoffenheim. Gefüllt mit allem, was wichtig ist bei der TSG, rund um den Verein und in der Region. SPIELFELD erscheint elf Mal im Jahr und ist kostenlos im Fanshop zu haben – oder per Post nach Hause im Abo. Dafür fallen lediglich 18,99 Euro Versandkosten an.

Content: TSG 1899 Hoffenheim vom 10.02.2025
Foto: Sport News Südwest 

TSG Hoffenheim trauert um Christian Frommert

Die TSG Hoffenheim trauert um Christian Frommert. Der Geschäftsleiter Kommunikation des Fußball-Bundesligisten verstarb am Dienstagabend (4. Februar) im Alter von 58 Jahren nach schwerer Krankheit.

Sein Tod löste bei Mitarbeitenden und Verantwortlichen des Klubs große Bestürzung aus: „Wir haben einen Menschen verloren, der sich mit größtem Engagement und unermüdlicher Leidenschaft für die TSG Hoffenheim eingesetzt hat. Christian Frommert hat den Klub weit über die Kommunikationsarbeit hinaus nachhaltig geprägt. Ich persönlich habe in ihm eine Führungspersönlichkeit, aber auch einen engen Vertrauten und Wegbegleiter verloren“, sagt TSG-Gesellschafter Dietmar Hopp. „Wir wussten von Christians schwerer Erkrankung und haben uns nichts mehr gewünscht, als dass er diesen Kampf gewinnen möge. Es war für uns unglaublich zu sehen, mit welcher Entschlossenheit er der Krankheit die Stirn geboten hat. Sein Tod reißt eine große Lücke“, sagt Dr. Markus Schütz, Vorsitzender der Geschäftsführung und ergänzt: „Er hat die Entwicklung der TSG auf allen Ebenen stetig mit angeschoben, ohne sich selbst jemals in den Vordergrund zu drängen.“

Im Jahr 2013 trat Frommert die Position als Mediendirektor der TSG an, nachdem er dem Klub zuvor schon als Berater zur Seite gestanden hatte. Geboren in Worms und aufgewachsen im südhessischen Bürstadt, arbeitete er nach dem Abitur zunächst 15 Jahre als Journalist bei der Frankfurter Rundschau. Zwischen 2005 und 2008 war Christian Frommert Leiter der Sponsoring-Kommunikation bei T-Mobile International sowie der Deutschen Telekom AG, wo er auch für das erfolgreiche Rad-Team des Unternehmens zuständig war. Bundesweite Bekanntheit erlangte er unter anderem durch die Bekanntgabe der Suspendierung des Tour-de-France-Siegers Jan Ullrich bei einer Pressekonferenz 2006 wegen Dopingverdachts. Große Aufmerksamkeit erhielt Frommert zudem mit seinem 2013 veröffentlichten Buch „Dann iss halt was!“, in dem er über seine Magersucht-Erkrankung schrieb, um das Thema nach eigenen Aussagen „zu enttabuisieren“.

Bei der TSG Hoffenheim strukturierte er die Medienabteilung neu und setzte zahlreiche innovative Impulse. Die Professionalisierung des Klubs auf kommunikativer Ebene ist untrennbar mit seinem Namen verbunden, viele übergeordnete Initiativen wie etwa die Zukunftsstrategie ‚TSG ist Bewegung‘ gehen auf seinen Anstoß zurück. Früh warb er dafür, den „Dorfverein“ neben dem Sport auch als nachhaltigen, innovativen und sozialen Klub zu positionieren.

Christian Frommert war ein angesehener Gesprächspartner, dessen Rat man gern einholte, weil er stets klar war in seiner Bewertung. Seine Kontakte und Beziehungen, die weit über den Sport hinausgingen, setzte er erfolgreich auch für die TSG Hoffenheim ein. Seine Leidenschaft galt der Kommunikation, dem Netzwerk, dem täglichen Sportprogramm – und der Musik. Wer Christian Frommert in seinem liebevoll und mit Hingabe gestalteten Haus in Bensheim besuchte, der wurde oft genug Zeuge, wie er eine seiner Gitarren nahm, voller Inbrunst spielte und sang. In solchen Momenten konnte der umtriebige Kommunikator, der doch immer im Austausch war, ganz bei sich sein.     

„Für diesen einzigartigen Klub zu arbeiten, ist ein großes Geschenk“, sagte Christian Frommert vor einem Jahr. Kurz danach, im August 2024, wurde bei ihm eine Krebserkrankung diagnostiziert, deren Behandlung er konsequent anging. Die Therapien lösten jedoch nicht die erhoffte Wirkung aus. Am 4. Februar, drei Tage nach seinem 58. Geburtstag, ist Christian Frommert gestorben.

Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und Freunden. Der Klub wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Seine Ideen und Leidenschaft sind uns Verpflichtung.

Content: TSG Hoffenheim vom 05.02.2025

Grillitsch wechselt auf Leihbasis zu Real Valladolid

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim verleiht Florian Grillitsch bis zum Ende der laufenden Saison an den spanischen La-Liga-Klub Real Valladolid. Der Vertrag des österreichischen Nationalspielers hat im Kraichgau noch eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2026.

„Wir haben uns in gemeinsamen Gesprächen über die zukünftige sportliche Ausrichtung mit Florian darüber verständigt, dass es für seine persönliche sportliche Situation das Beste ist, wenn er in der Rückserie so viele Spiele wie möglich bestreiten kann“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport in Hoffenheim. „Deshalb haben wir uns für eine Leihe zu Real Valladolid entschieden, um dieses Ziel im Sinne von Florian zu gewährleisten.“
 
Florian Grillitsch kehrte im Juli 2023 vom niederländischen Traditionsklub Ajax Amsterdam zur TSG Hoffenheim zurück, bei der er bereits von 2017 bis 2022 unter Vertrag stand. Für die Hoffenheimer absolvierte der österreichische Mittelfeldspieler in all den Jahren bislang insgesamt 196 Pflichtspiele in der Bundesliga, dem DFB-Pokal, der Champions League sowie der Europa League (9 Tore / 17 Assists).
 
Seit seinem Debüt für die Nationalmannschaft Österreichs im März 2017 gegen Finnland stand Grillitsch in bislang 50 Länderspielen für das Auswahlteam seines Heimatlandes auf dem Rasen (1 Tor). Zuvor durchlief der 29-Jährige bereits sämtliche Jugendnationalmannschaften des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB).

Content: TSG Hoffenheim vom 04.02.2025
Foto: Jan Hübner 

TSG verpflichtet Leo Østigård von Stade Rennes auf Leihbasis

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat den norwegischen Nationalspieler Leo Østigård vom französischen Ligue-1-Klub Stade Rennes verpflichtet. Der Innenverteidiger wechselt auf Leihbasis bis zum Ende der laufenden Saison in den Kraichgau. Østigårds Vertrag in Rennes hat noch eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2027.

„Mit Leo haben wir auf der Zielgeraden der Wintertransferperiode einen Innenverteidiger mit den Qualitäten gefunden, die wir auch gesucht haben“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG. „Er ist trotz seines noch jungen Alters bereits ein international erfahrener Spieler, der schon in England, vor allem aber in Frankreich und Italien auf höchstem Niveau gespielt hat. Während seiner Zeit bei der SSC Neapel wurde Leo in der Saison 2022/2023 italienischer Meister und avancierte in der vergangenen Saison in der Serie A zum Stammspieler. Auch bei Stade Rennes gehörte Leo in der aktuellen Spielzeit zum Stammpersonal. Er ist ein kompromissloser Verteidiger, der keinem Zweikampf aus dem Weg geht. Deswegen sind wir überzeugt davon, dass Leo unserem Spiel die gewünschte Stabilität verleihen wird.“
 
Leo Østigård wechselte im Juli 2024 vom italienischen Traditionsklub SSC Neapel zum französischen Erstligisten Stade Rennes. In der laufenden Saison absolvierte der 25 Jahre alte Innenverteidiger insgesamt 18 Pflichtspiele für die Franzosen in der Ligue 1 sowie dem französischen Pokalwettbewerb (1 Tor). In den zwei Jahren zuvor stand Østigård für die Neapolitaner in 43 Pflichtspielen der Serie A, den italienischen Pokalwettbewerben sowie der Champions League auf dem Rasen (3 Tore). In der Saison 2022/2023 feierte der Norweger mit Neapel sogar die italienische Meisterschaft. In der Spielzeit 2019/2020 konnte der Skandinavier sogar schon erste Erfahrungen im deutschen Profifußball sammeln, als er vom englischen Klub Brighton & Hove Albion an den FC St. Pauli verliehen wurde und 29 Pflichtspiele für die Hamburger in der Zweiten Bundesliga sowie dem DFB-Pokal bestritt (1 Tor).
 
Seit seinem Debüt für die norwegische Nationalmannschaft im März 2022 gegen die Slowakei absolvierte Østigård bislang 28 Länderspiele für das Auswahlteam der Skandinavier (1 Tor). Zuvor durchlief der Innenverteidiger bereits sämtliche Jugendauswahlmannschaften seines Heimatlandes.

Content: TSG Hoffenheim vom 03.02.2025

TSG Hoffenheim verpflichtet Torhüter Jakob Busk auf Leihbasis

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat auf die Verletzung seines Kapitäns und Stammkeepers Oliver Baumann reagiert und Torwart Jakob Busk verpflichtet. Der 31 Jahre alte Däne kommt auf Leihbasis bis zum Ende der laufenden Saison vom dänischen Erstligisten Sönderjyske.

„Luca Philipp genießt in den kommenden Wochen unser volles Vertrauen. Wir sind überzeugt davon, dass er unseren Kapitän Oliver Baumann während seiner Verletzungspause im TSG-Tor würdig vertreten wird. Da aktuell auch unser Nachwuchskeeper Lukas Petersson verletzt ist, haben wir ja bereits in den vergangenen Tagen kommuniziert, dass wir uns auf dem Transfermarkt nach einem weiteren Torhüter umschauen werden“, erklärt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG. „Mit Jakob Busk haben wir nun einen überaus erfahrenen Keeper für uns gewinnen können, der die deutschen Profiligen bereits aus seiner Zeit bei Union Berlin kennt. Er wird Luca mit all seiner Routine unterstützen und unser Torwartteam somit bis zum Ende der laufenden Saison komplettieren.“
 
Jakob Busk stand zwischen Januar 2016 und Juli 2024 bei insgesamt 57 Pflichtspielen in der Zweiten Bundesliga sowie dem DFB-Pokal für Union Berlin auf dem Rasen. Im Juli 2024 wechselte Busk dann von Union zurück in seine dänische Heimat zum Erstliga-Aufsteiger Sönderjyske. Dort absolvierte der Keeper in den vergangenen Monaten 16 Pflichtspiele in der dänischen Superliga sowie dem dänischen Pokalwettbewerb.
 
Der heute 31 Jahre alte Torhüter ist ehemaliger U21-Nationaspieler Dänemarks (17 Spiele) und durchlief zuvor sämtliche Nachwuchsteams des dänischen Fußballverbandes.

Content: TSG Hoffenheim vom 01.02.2025

TSG verpflichtet ivorisches Top-Talent Bazoumana Touré

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat das 18 Jahre alte Top-Talent Bazoumana Touré vom schwedischen Erstligisten Hammarby IF verpflichtet. Der ivorische U20-Nationalspieler hat im Kraichgau einen langfristigen Vertrag unterschrieben.

„Bazoumana hat sich durch seine konstant starken Leistungen in Schweden in den Fokus vieler europäischer Top-Klubs gespielt. Umso mehr freuen wir uns, dass er sich für seinen nächsten Karriereschritt am Ende voller Überzeugung für die TSG Hoffenheim entschieden hat“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG. „Bazoumana ist ein hochtalentierter und dadurch natürlich auch sehr spannender Spieler, der in seinem jungen Alter bereits über sehr gute Fähigkeiten verfügt und trotzdem noch enormes Entwicklungspotenzial in sich trägt. Er ist ein schneller, technisch starker und torgefährlicher Offensivspieler, der sehr gut zu unserer Spielphilosophie passt. Er wird von uns die nötige Zeit bekommen, um sich hier im Kraichgau in aller Ruhe zu akklimatisieren und sportlich die nächsten Schritte zu gehen.“
 
Bazoumana Touré wechselte im März 2024 von seinem Heimatverein ASEC Mimosas von der Elfenbeinküste nach Schweden zu Hammarby IF. Dort avancierte der 18 Jahre alte Offensivspieler direkt zum Shooting-Star der schwedischen Liga und erzielte in 23 Spielen neun Tore und bereitete vier weitere Treffer vor. Auch dank Tourés Leistungen konnte Hammarby in der vergangenen Saison völlig überraschend die Vize-Meisterschaft in Schweden feiern.
 
Der 18 Jahre alte Torjäger ist aktueller U20-Nationalspieler der Elfenbeinküste und absolvierte seit seinem Debüt im Juni 2024 gegen Südkorea drei Länderspiele für die Nachwuchsnationalmannschaft seines Heimatlandes.

Content: TSG Hoffenheim vom 01.02.2025

TSG Hoffenheim verlängert mit Nachwuchstalent David Mokwa

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat den im Sommer auslaufenden Vertrag von Nachwuchstalent David Mokwa vorzeitig verlängert. Der 20 Jahre alte Offensivspieler unterschrieb im Kraichgau einen neuen langfristigen Vertrag.

„David ist ein hochtalentierter Spieler, der sich in den vergangenen Jahren in unserer Akademie hervorragend entwickelt und sein Können zuletzt ja auch schon bei den Profis unter anderem mit seinem Tor in der Europa League gegen die Tottenham Hotspur unter Beweis gestellt hat“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG. „Wir trauen ihm mit seinen Fähigkeiten und vor allem seiner hochprofessionellen Einstellung perspektivisch eine gute Rolle bei uns in Hoffenheim zu. Aus diesem Grund freuen wir uns sehr, dass wir den Vertrag mit David verlängern konnten und ihn bei seinen nächsten Entwicklungsschritten weiterhin begleiten und unterstützen dürfen.“
 
David Mokwa wechselte im Juli 2022 vom französischen Klub FC Sochaux in die Akademie der TSG Hoffenheim und lief dort zunächst für die U19 der TSG in der Bundesliga (8 Spiele / 7 Tore) sowie die U23 in der Regionalliga Süd auf (48 Spiele / 17 Tore). In der aktuellen Saison wurde Mokwa immer mehr in den Trainingsbetrieb der TSG-Profis integriert und feierte am 18. Spieltag beim 3:1-Auswärtssieg der Hoffenheimer bei Holstein Kiel sein Bundesliga-Debüt, als er in der Schlussphase eingewechselt wurde. Sein erstes Profi-Tor bejubelte Mokwa nur einige Tage später bei seinem Debüt in der Europa League. Nach seiner Einwechselung traf der französische Stürmer zum 2:3-Endstand am 7. Spieltag der Ligaphase vor den eigenen Fans gegen den englischen Top-Klub Tottenham Hotspur.
 
Mokwa lief seit 2022 zudem zweimal für die U18 sowie dreimal für die U19-Nationalmannschaft Frankreichs auf (1 Tor).

Content: TSG Hoffenheim vom 28.01.2025 

TSG beendet Leihe von Joshua Quarshie nach Düsseldorf vorzeitig 

Innenverteidiger wechselt auf Leihbasis zur SpVgg Greuther Fürth

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat die Leihe von Joshua Quarshie zum Zweitligisten Fortuna Düsseldorf vorzeitig beendet und verleiht den 20 Jahre alten Innenverteidiger nun mit sofortiger Wirkung bis zum Ende der laufenden Spielzeit an die SpVgg Greuther Fürth.

„Joshua hat in Düsseldorf leider nicht die Spielzeit erhalten, die wir uns von der Leihe erhofft haben. Aus diesem Grund haben wir uns gemeinsam mit dem Spieler dazu entschieden, eine Veränderung anzustreben“, erklärt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG. „Wir glauben nun mit Greuther Fürth die optimale Lösung für Joshua gefunden zu haben, da wir bereits in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit Leihen unserer Spieler nach Fürth gemacht haben.“
 
Joshua Quarshie kam im Jahr 2022 von Rot-Weiss Essen in den Kraichgau. Am 15. Spieltag der Saison 2022/2023 wurde der deutsche U20-Nationalspieler in der Schlussphase des TSG-Heimspiels gegen den VfL Wolfsburg eingewechselt und sammelte schon damals seine ersten Bundesliga-Minuten. Seit dem Sommer 2023 ist der 20 Jahre alte Innenverteidiger fester Bestandteil der Profis, lief in der Spielzeit 2023/2024 aber vor allem für die Regionalliga-Mannschaft der TSG auf (18 Spiele, ein Tor).
 
Im Januar 2024 wechselte Quarshie dann auf Leihbasis zum Zweitligisten Fortuna Düsseldorf und absolvierte dort 16 Pflichtspiele in der Zweiten Liga sowie dem DFB-Pokal. Außerdem lief er noch in fünf Partien der Regionalliga-Mannschaft der Fortuna auf.

Content: TSG Hoffenheim vom 28.01.2025 
 

Mergim Berisha wechselt auf Leihbasis zum FC Augsburg

Mergim Berisha wird den Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim verlassen und bis zum Ende der laufenden Saison auf Leihbasis zum FC Augsburg wechseln. Berishas Vertrag im Kraichgau hat noch eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2027.

„Wir hatten mit Mergim in den vergangenen Wochen einen sehr offenen und vor allem ehrlichen Austausch. Dabei haben wir ihm seine aktuelle Rolle in unserem Kader klar kommuniziert und ihm transparent dargelegt, warum es für ihn künftig schwer werden wird, bei uns Spielzeit zu bekommen“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG. „Aus diesem Grund sind wir gemeinsam zu der Erkenntnis gelangt, dass eine Leihe für alle Seiten das Beste wäre.“
 
Mergim Berisha wechselte im August 2023 vom FC Augsburg zur TSG Hoffenheim und zog sich schon kurz nach seiner Ankunft im Kraichgau einen Kreuzbandriss zu. Aufgrund dieser schweren Verletzung konnte er in der Spielzeit 2023/2024 kein Pflichtspiel mehr absolvieren. Sein Comeback im Trikot der TSG feierte der Stürmer in der aktuellen Saison in der ersten Runde des DFB-Pokals im Spiel bei den Würzburger Kickers im August 2024. Insgesamt absolvierte Berisha für Hoffenheim 24 Pflichtspiele in der Bundesliga, dem DFB-Pokal und der Europa League (1 Tor / 1 Vorlage).
 
Für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft stand der 26 Jahre alte Offensivspieler im Jahr 2023 bei zwei Länderspielen auf dem Rasen und absolvierte zuvor 13 Partien für die U21-Nationalelf des Deutschen Fußball-Bundes (DFB, 1 Tor).

Content: TSG Hoffenheim vom 28.01.2025

SGE führt zur Pause nach VAR-Entscheidung

Ekitiké verwandelt Foulelfmeter für Frankfurt 

Die TSG nimmt gegenüber der Heimniederlage gegen die Spurs drei Änderungen vor: Kaderábek und Nsoki sitzen auf der Bank, während Kapitän Baumann im Tor fehlen wird. Dafür neu im Team Gendrey, Chaves und Philipp im Tor. Daraus folgt diese Startelf: Philipp - Chaves, Gendrey, Akpoguma, Jurasek - Becker, Stach, Hlozek, Kramaric, Bischof - Moerstedt.

Bei den Gästen vom Main gibt's gegenüber dem Sieg unter der Woche gegen Ferencvárosi nur einen Wechsel: Tuta muss auf der Bank Platz nahmen, während Collins starten darf.  Dies wäre die Startformation der Eintracht: Trapp - Collins, Koch, Theate - Kristensen, Skhiri, Larsson, Knauff - Götze, Uzun - Ekitiké.

Schiedsrichter Stegemann hatte die Begegnung in der PreZero-Arena pünktlich angepfiffen. Beide Teams ohne größere Anlaufphase und einem gut laufenden Ball. Die Eintracht probierte es in der 2.Minute über Chaves, während eine Minute später Kramaric die Initiative übernahm. Sein Abschluss aber rechts vorbei.

Latte rettet für die Eintracht
Da war sie doch, die erste Topchance des Spiels. Hlozek hatte es aus 14m probiert, sein Hammer mit Links krachte aber nur ans Alu. Glück für die SGE, da wäre Trapp nicht mehr angekommen.  In Folge war das Tempo nicht mehr ganz so hoch, möglicherweise hatte beide Teams noch ihre internationalen Spiele unter der Woche in den Knochen. Ungeachtet dessen standen die Hoffenheimer gut gestaffelt rund um den eigenen Strafraum.

Die Eintracht machte das Spiel die ersten zwanzig Minuten sehr breit, bemühte sich in die Halbräume zu kommen.

VAR schreitet ein
In der 23.Minute lag Ekitiké im gegnerischen Sechzehner, krümmte sich vor Schmerzen. Da wohl wohl das rechte Sprunggelenk getroffen worden. Sein Schuh lag mehrere Meter entfernt. Akpoguma hatte Ekitiké wohl getroffen und so kam auch die Meldung des VAR.

Elfmeter für die Gäste, Ekitiké trifft sicher 
Die Aktion von Akpoguma war zwar unabsichtlich, aber dennoch strafbar. Entscheidung lautete Elfmeter. Der Gefoulte schnappte sich das Spielgerät, versenkte in der 26.Minute sicher ins rechte Eck. 

Nach diesem Treffer war die TSG die aktivere Mannschaft, allerdings boten sich den Gästen auch Räume. In der 34.Minute war erneut Schiedsrichter Stegemann gefordert. Da gab es im Frankfurter Strafraum einen Stoß von Collins gegen Moerstedt. Nicht genug für einen Strafstoß. Drei Minuten später wieder Moerstedt, nach einem starken Ball von Kramaric. Das gab, aus spitzem Winkel, abgefälscht von Kristensen, nur eine Ecke für die Gastgeber. 

Die Schlussphase war angebrochen und die Gäste vom Main ließen den Kraichgauern Räume. Kurz vor der Pause, 44.Minute, noch einmal Kramaric und die TSG. Der Vollblutstürmer hatte eine Flanke mit der Brust gestoppt, allerdings wurde ihm der Ball vom Fuß gespitzelt. Der landete allerdings bei Stach, dessen abgefälschter Schuss über das Tor ging. 
Vier Minuten sollten nachgespielt werden. In eben der letzten Minute der Crunchtime führte Kramaric eine Ecke selbst kurz aus, durfte dann nochmal Flanken. Der Ball landete bei Stach, Trapp konnte im Nachfassen klären. 

Halbzeit bei der TSG Hoffenheim. 

Hlozek mit Treffer in der Crunchtime

Doppelpack Ekitiké reicht nicht zum Sieg für die Eintracht 

Im Kraichgau ging es vor 30.150 Zuschauern zunächst ohne Wechsel weiter. Unverändert auch die offensive Grundeinstellung der Kontrahenten.

So dauerte es auch nur bis zur 47.Minute ehe die Hausherren nach einer Ecke gefährlich wurden. Bischof hatte sein Glück aus der Distanz probiert, sein Versuch ging rechts am Tor vorbei. Im Gegenzug hatten sich Ekitiké und Uzun durchgemogelt, Uzun konnte auf Larsson passen. Dessen Abschluss aus 6m wurde von Akpoguma geblockt. In der 52.Minute stecke Bischof zu Stach durch, der aus vollem Lauf abschloss. Trapp flog und kratzte die Kugel unten rechts aus dem Eck. Der nächste Versuch gehörte Jurasek, ebenfalls aus der Distanz, auch wieder geklärt von Trapp (56.).

VAR kassiert Ausgleich von Hlozek
Bischof hatte in der 58.Minute Hlozek auf die Reise geschickt. Der lief über das halbe Feld und konnte auch Trapp überwinden. Dann griff der VAR ein. Hlozek hatte im Abseits gestanden, somit kein Treffer.

Doppelwechsel bei den Adlerträgern::Tuta und Chaibi kamen für Götze und Uzun. Wechsel auch bei der TSG Hoffenheim in der 63.Minute. Für Moerstedt nun Orban im Spiel.

Dieser Treffer von Orban zählt
Aber jetzt. Hlozek hatte erneut gut nachgesetzt, den Ball erobert und war losgesprintet. Im Sechzehner spitzelte er den Ball, an Theate vorbei, rüber zu Orban und der hatte keine Mühe einzuschieben.

Erneute Führung SGE durch Ekitiké
Dieser Ausgleich hatte nicht lange Bestand. Bereits in der 71.Minute die erneute Führung für die Gäste. Kristensen war Bischof entwischt, hatte das Auge für den im Fünfer freistehenden Doppelpacker Ekitiké. In den Folgeminuten kam Ekitiké gleich zweimal zum Abschluss. Beide Male hieß der Sieger Philipp.

Bei den Hausherren ersetzten Kaderábek und Bülter  ab der 77.Minute Becker und Gendrey. In der Spielzeit rund um und nach der 80.Minute schien sich das Spiel ein wenig beruhigt zu haben. Beide Mannschaften waren er jederzeit in der Lage Nadelstiche zu setzen. Matanovic kam in der 82.Minute für den Doppelpacker Ekitiké. Kurz darauf, in der 84.Minute,  Geiger bei der TSG Hoffenheim für Bischof auf dem Platz.

Man konnte den Gastgebern auch in der Schlussphase den Willen nicht absprechen. Allerdings stand Frankfurt sehr stabil, konnte alles  wegverteidigen. Das Display des vierten Offiziellen zeigte sieben Minuten Nachspielzeit. Erneuter und letzter Wechsel bei den Gästen aus Frankfurt. Chandler und Bahoya ersetzten Knauff und Larsson. Die Hoffenheimer drückten auch in Folge weiter, ohne vorerst das Tor zu erzielen.

Hlozek rettet Punkt 
Die Moral der TSG wurde also doch noch belohnt. In der 95.Minute bekam die Abwehr der Gäste zum wiederholten Mal den Ball nicht final geklärt. Dann machte es Kramaric genial, lupfte die Kugel ins Zentrum. Dort kam Hlozek, sieben Meter vor dem Tor, an den Ball, hämmerte diesen in die Maschen. 

Punktgewinn und Abpfiff in Sinsheim. 

Content: Michael Kaiser vom 26.01.2025
Fotos: Thorsten Hetterich 

Tottenham ist bisher das effektivere Team 

Maddison und Son treffen zur Pausenführung für die Spurs 

Die Gastgeber gehen mit dem Sieg in Kiel etwas stabilisiert in diese Begegnung. Dennoch gibt es vier Änderungen in der Startformation: Kaderábek, Nsoki, Jurasek und Becker beginnen für Gendrey, Chaves, Prass und Yardimci.

Schwierige Situation für Spurs-Coach Postecoglou. Vom Stammkader stehen im heute nur 13 Spieler zu Verfügung. Einige Änderungen im Vergleich zum letzten Spiel in der Liga gegen Everton. Im Tor kommt Austin zu seinem zweiten Saisoneinsatz. Für den verletzten Sarr rückt Richarlison ebenso in die erste Elf wie Bentancour.

Blitzstart für die Spurs
War die TSG zu Beginn gut im Spiel, zeigte sich in der 3. Minute bereits die individuelle Klasse der Spurs. Porro hatte von der Mittellinie einen langen Pass geschlagen, Akpoguma verschätzte sich und Maddison konnte den Ball mitnehmen, noch halbrechts in den Strafraum ziehen und aus 12m knallhart und die Latte einnetzen.

Konnte man bei den Briten von einem Start nach Maß sprechen, bleibt der TSG nur die Feststellung, dass man bemüht war ins Spiel zu finden. In der 14.Minute wäre fast der zweite Treffer für die in weiß spielenden Gäste fällig gewesen. Son hatte den Ball im linken Mittelfeld nach vorne getrieben, spielte den perfekten Pass in die Schnittstelle zwischen die Innenverteidiger auf Porro. Der nahm die Kugel auch gut mit, schob aber einen guten halben Meter rechts am Tor vorbei. Die Angriffe der Gastgeber blieben Stückwerk, so auch ein Freistoß von Hlozek aus zentraler Position, 18m vor dem Tor, in die Mauer (20.).

Son mit dem zweiten Gästetreffer
Die Antwort von Tottenham ließ nicht lange auf sich warten. Ballverlust der TSG bei einer Situation im Mittelfeld und Maddison konnte die Kugel abfangen. Dann ging es schnell, zu schnell für die Kraichgauer. Der Pass von Maddison kam schließlich auf der linken Seite bei Son an. Der zog aus 17m ab und der hereingrätschende Kaderábek machte die Situation richtig scharf. Der Schuss wurde zur Bogenlampe und schlug hinter dem chancenlosen Baumann ein.

Die beste Möglichkeit für Hoffenheim in der 32.Minute durch Bischof. Nach einem Zuspiel von der rechten Seite kommt der offensive Mittelfeldspieler aus etwa 14m,zentrale Position, im Strafraum zum Schuss. Austin tauchte aber gut ab, konnte klären. Nach einem mehr als schwierigen Start war der Bundesligist nun deutlich besser im Spiel. So auch in der 40.Minute. Ein Schuss von Kramaric wurde geblockt, Moerstedt den Abpraller erwischt. Im Fallen konnte er aber den Ball nicht kontrolliert auf das Gehäuse von Austin bringen. Damit war dann auch die kurze Drangphase der Gastgeber beendet. 

Die nächste Möglichkeit gehörte wieder den Nord-Londonern.  Langer Ball von Maddison in der 45.Minute und plötzlich stand Bergvall völlig frei zum Kopfball. Baumann konnte in höchster Not klären. Die Antwort, zu Beginn der dreiminütigen Nachspielzeit durch Becker. Ein abgefälschter Pass von der rechten Grundlinie kullerte zum Elfmeterpunkt, wo Becker zum Schuss kam. Irgendwie hatte aber noch ein Verteidiger das Bein dazwischen. Halbzeit in Sinsheim. 

Treffer von Stach und Mokwa reichen nicht 

Elfmeter für Hoffenheim vom VAR einkassiert, Entscheidung durch Son

Auf beiden Seiten ging es zunächst ohne Wechsel weiter. Die Hausherren zu Beginn der zweiten Halbzeit das deutlich aktivere Team, ohne große Torchancen entwickelt zu haben. Die Passivität der Gäste schon recht auffällig und 80% Ballbesitz bis zur 55.Minute sprechen eine deutliche Sprache in diesem zweiten Abschnitt. So hatte auch Kramaric die größte Möglichkeit nach einem Schuss von der linken Seite. Da wollte es der Vollblutstürmer zu genau machen, setzte die Kugel an die Latte. Da hätte der Tottenham-Keeper keine Chance gehabt.

Jetzt auch der erste Wechsel, 56.Minute, bei den Spurs. Moore ersetzte den bisher nicht sehr auffälligen Richarlison. Diesen Wechsel konnte man durchaus als Impulsgeber verstehen, allerdings blieb es beim bisherigen Spielverlauf.

Elfmeter TSG einkassiert
In der 62.Minute sollte sich die Passivität der Briten erstmals rächen. Akpoguma marschierte bis zur Grundlinie, konnte von dort Richtung Tor flanken, wo Moerstedt hochstieg. Der war etwas schneller als der Keeper, Der räumte den Angreifer ab, kassierte für sein Einsteigen zunächst die gelbe Karte.  Dann aber der Hinweis vom VAR: War der Torhüter doch vor Moerstedt am Ball? Schiedsrichter Krogh schritt zum Monitor, checkte die Bilder, nahm den Elfmeter und auch die gelbe Karte für Austin zurück. Der Schlussmann war doch einen kurzen Moment vor Moerstedt an der Kugel. Also alles regulär, kein Foul in dieser Szene.

Anschlusstreffer durch Stach
Das konnte nicht mehr sehr lange gut gehen. In der 68.Minute endlich die Belohnung für den Aufwand der Hoffenheimer. Der Konter startete am eigenen Strafraum mit einem Pass von Hlozek ins zentrale Mittelfeld. Dort Stach mit dem feinen, öffnenden Ball zu Kramaric. Der hatte etwas Platz, steckte in die Tiefe zu Jurasek durch. Der legte in den Strafraum, wo Stach auf Höhe des Elfmeterpunktes den Ball über die Linie wuchten konnte. Auch wenn der Innenpfosten half, ein mehr als verdienter Treffer.

Nach allem was man bisher in dieser Halbzeit sah, schien die Gästen die Luft auszugehen. Doch weit gefehlt.

Alter Vorsprung hergestellt durch Son 
Eine Mannschaft wie Tottenham braucht nicht viel, brauchte auch nur diese eine Chance. Nsoki hatte den Ball im Aufbau verloren, genau in die Füße von Moore. Der schickte sofort Son und der schloss aus 16m eiskalt ins rechte untere Eck ab. 

Wechsel auf beiden Seiten. Lankshear kam bei Tottenham für Son, bei der TSG gleich drei Wechsel.: Mokwa, Chaves und Micheler ersetzten Hlozek, Bischof und Stach. Auch wenn hier noch Zeit blieb, konnte man sehen, dass der zweite Treffer von Son seine Wirkung entfaltete. 

Erneuter Abschluss durch Mokwa
Noch einmal Hoffnung in der PreZero-Arena. Die TSG ließ die Kugel auf Höhe des Strafraums gut laufen. Kramaric konnte sich den Ball für den finalen Pass zurecht legen und fand Mokwa im linken Halbfeld. Der kam mit viel Wucht an und köpfte ein. 

Olusesi für Maddison der letzte Wechsel der Gäste in der 89.Minute. Als Nachspielzeit wurden fünf Minuten angezeigt. Reichen sollte dies allerdings nicht mehr. Hier ertönte der Abpfiff und Tottenham nahm einen wichtigen Sieg mit auf die Insel. 

Content: Michael Kaiser vom 23.01.2025
Fotos: Sport News Südwest 


Tom Bischof verlässt die TSG Hoffenheim und wechselt zum FC Bayern

Tom Bischof wird den Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim nach zehn gemeinsamen Jahren verlassen und sich ab der kommenden Saison 2025/2026 dem deutschen Rekordmeister FC Bayern München anschließen. Bischofs Vertrag im Kraichgau endet am 30. Juni 2025.

„Es ist ja kein Geheimnis, dass wir den Vertrag mit Tom sehr gerne über den 30. Juni dieses Jahres hinaus verlängert hätten. Denn er ist ein Paradebeispiel für den traditionellen Hoffenheimer Weg und die herausragende Ausbildung in unserer Akademie von den Junioren bis zu den Profis. Wir hatten in den vergangenen Wochen immer wieder sehr gute und vor allem vertrauensvolle Gespräche mit Tom, seinen Eltern und seinem Beraterteam. Diese gemeinsamen Gespräche waren jederzeit geprägt von einer großen Offenheit und Transparenz, beide Parteien wussten zu jedem Zeitpunkt, woran sie sind“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG. „Wir haben alles versucht, ihn in seinem letzten Vertragsjahr noch weiterhin von der TSG zu überzeugen und ihm Perspektiven aufzuzeigen. Allerdings ist natürlich auch anderen, sehr namhaften Top-Vereinen Toms rasante sportliche Entwicklung nicht verborgen geblieben. In diesem Zusammenhang hat uns Tom im Rahmen der Verhandlungen informiert, dass er unser Vertragsangebot leider nicht annehmen, sondern sich ab Sommer dem FC Bayern München anschließen möchte. Wir müssen diese Entscheidung akzeptieren und wünschen Tom ab der neuen Spielzeit alles erdenklich Gute in München und sind uns sicher, dass er bis dahin alles für die TSG geben wird, damit wir unsere gemeinsamen Ziele in dieser Saison noch erreichen.“
 
„Es ist jetzt noch nicht an der Zeit, große Abschiedsworte zu verlieren, da ich noch Spieler der TSG bin. Aber eines ist jetzt schon sicher: Der Schritt weg aus dem Kraichgau wird mir emotional unglaublich schwerfallen, und ich werde die TSG und vor allem die Menschen in diesem Verein nie vergessen und immer in meinem Herzen tragen“, sagt Tom Bischof. „Ich bin mit zehn Jahren in die Akademie der TSG Hoffenheim gekommen, habe dort eine unglaublich gute fußballerische Ausbildung genießen dürfen, die mich bei der TSG bis zu meinem Profidebüt in der Bundesliga und der Europa League geführt hat. Ich habe mich nun dazu entschieden, die TSG im Sommer zu verlassen, werde dem Verein aber ewig dankbar sein. Wenn die Zeit gekommen ist, werde ich mich auch ausführlicher zu meiner Entscheidung äußern – jetzt gilt mein voller Fokus aber nur der TSG Hoffenheim. Und bis zum Sommer werde ich definitiv alles geben, damit wir mit der TSG am Ende dieser Spielzeit den Klassenerhalt erreichen.“
 
Tom Bischof wechselte im Juli 2015 im Alter von zehn Jahren von seinem Jugendverein TSV Amorbach in die Akademie der TSG Hoffenheim. Dort durchlief der heute 19 Jahre alte Mittelfeldspieler sämtliche Jugendmannschaften und debütierte am 19. März 2022 beim Bundesligaspiel der TSG bei Hertha BSC (0:3) mit nur 16 Jahren und 264 Tagen bei den Profis – und das als drittjüngster Bundesliga-Spieler der Geschichte. Seitdem absolvierte Bischof für Hoffenheim bislang 53 Pflichtspiele für die TSG-Profis in der Bundesliga, dem DFB-Pokal sowie der Europa League (2 Tore / 5 Assists). Im Jahr 2024 wurde Bischof mit der „Fritz-Walter-Medaille“ in Gold als bester Spieler seines Jahrgangs ausgezeichnet.

Der aktuelle deutsche U20-Nationalspieler durchlief beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) seit der U16 sämtliche Nachwuchsteams und wurde zuletzt sogar zu den Länderspielen der U21-Nationalelf von Nationaltrainer Antonio Di Salvo eingeladen, die er jedoch verletzungsbedingt absagen musste.

Content: TSG Hoffenheim vom 21.01.2025


Attila Szalai per Leihe zu Standard Lüttich

Attila Szalai wird den Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim bis zum Ende der laufenden Saison verlassen und sich auf Leihbasis dem belgischen Traditionsverein Standard Lüttich anschließen. Szalais Vertrag hat im Kraichgau noch eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2027.

„Attila hat sich trotz der für ihn sportlich schwierigen Situation bei der TSG in den vergangenen Monaten charakterlich immer einwandfrei verhalten und sich jederzeit in den Dienst der Mannschaft gestellt. Wir haben im vergangenen Jahr schon kurz nach meiner Ankunft ein sehr ausführliches und vor allem vertrauensvolles Gespräch geführt, in dem wir beide sehr schnell zu der Erkenntnis gelangt sind, dass eine erneute Leihe in der aktuellen Situation die beste Lösung für alle Beteiligten ist. Ich wünsche Attila für die nächsten Monate in Lüttich nur das Beste und vor allem viel Erfolg“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport in Hoffenheim. 
 
Attila Szalai wechselte im Sommer 2023 von Fenerbahçe Istanbul in den Kraichgau. In der Hinrunde der Saison 2023/2024 kam der 26 Jahre alte Verteidiger in fünf Pflichtspielen für die Hoffenheimer zum Einsatz und wurde in der Rückrunde dann an den Ligawettbewerber SC Freiburg verliehen (3 Spiele). In der laufenden Spielzeit hat der Ungar noch kein Pflichtspiel für die TSG absolviert. 
 
Seit seinem Debüt für die ungarische A-Nationalmannschaft im Jahr 2019 absolvierte der Defensivspieler 46 Länderspiele für sein Heimatland (2 Tore).

Content: TSG Hoffenheim vom 12.01.2025

Gäste gehen durch Amoura in Führung 

Ganz schwache Vorstellung der Kraichgauer in der ersten Halbzeit 

Die TSG wartet seit dem 23.11.2024 auf einen Sieg, der VfL musste zum Ende des vergangenen Jahres zwei Niederlagen in Freiburg und zuletzt gegen den BVB hinnehmen. Für die Kraichgauer hat sich unter der Woche die Situation im Tabellenkeller, durch die DFB-Entscheidung und die zugesprochenen Punkte für den VfL Bochum, abermals verschärft.

Christian Ilzer hat sich über den Jahreswechsel personell etwas einfallen lassen. Kaderabek und Chaves kommen neu, Gendrey und Akpoguma finden sich auf der Bank. Neuzugang Orban startet, sein Vorgänger auf dieser Position, Bruun-Larsen, ist nach Stuttgart abgewandert. Der zweite Wintertransfer, Yardimci, sitzt auf der Bank.

Bei den Gästen gibt es zwei Veränderungen gegenüber der letzten Heimpleite. Baku ist mittlerweile Leipziger, für ihn übernimmt Tomás. Für Svanberg (Bank) startet Dárdai.

Schiedsrichter der Begegnung ist heute Christian Dingert, der in einer dünn besetzten PreZero Arena pünktlich angepfiffen hatte. Die erste Viertelstunde verlief wenig erbaulich, hüben wie drüben stand die Risikominimierung im Vordergrund. Auch nach 25min Spielzeit blieb es bei null Schüssen auf das Tor. Der VfL hatte etwas mehr Ballanteile, ohne daraus Profit schlagen zu können. Das war bisher ein ganz magere Vorstellung beider Teams.

Gäste führen durch Amoura
Mit einem X-Goals Wert von 0,07 gingen die Wölfe in Führung.  Nach einer gefährlichen Ecke von Arnold verpasste Wind zunächst, aber Hoffenheim spielte überhaupt nicht mit und Amoura konnte hinter Wind per Kopfballaufsetzer ins linke Eck einnicken. 

Jetzt waren die Gastgeber gefordert und kamen auch in Folge zur ersten Torchance. In der 31.Minute hatte Hlozek reichlich Platz vor dem Wolfsburger Strafraum. Sein Abschluss ging nur knapp über das rechte Lattenkreuz. Hoffenheims Südkurve skandierte zwar immer wieder ein "Wir wollen euch kämpfen sehen", aber man durfte bezweifeln, dass es mit Kampf alleine getan ist. Zu dünn auch die Vorstellung und fehlende Kreativität. 

In der 34.Minute fast der zweite Treffer für die Gäste. Prass hatte die Situation am Strafraum eigentlich geklärt, rutschte dann aber weg. So bekam der heraneilende Arnold den Ball serviert, kam mit viel Power zum Abschluss. Allerdings zu unpräzise und Keeper Baumann konnte der Kugel entspannt hinterher schauen. 
Drei Minuten später kassierte Hoffenheim den nächsten Konter. Tomas hätte rechts den Ball im Strafraum nur zu lupfen brauchen, aber Baumann stand stabil im Weg. 
Die Gastgeber suchten nach Lösungen, blieben aber im Paßspiel deutlich zu fehlerhaft. Die Fehlpässe waren teils abenteuerlich. 

Nach zwei Minuten Nachspielzeit war Halbzeit in Sinsheim. 

TSG-Negativserie wird bedrohlich 

Wölfe finden durch Sieg Anschluss an internationale Plätze 

Viel deutlicher konnte TSG-Coach Ilzer seine Unzufriedenheit vor 18.114 Zuschauern nicht manifestieren: Gleich drei Spieler, Nsoki, Kaderábek und Samassékou blieben in der Kabine. Dafür neu ins Team gerückt waren Gendrey, Yardimci und Akpoguma. 

Bis zur 57.Minute blieb auch der zweite Spielabschnitt arm an Höhepunkten. Ein Kopfball von Koulierakis für den VfL aus 17m blieb die einzige Torannäherung. Lediglich die Anteile am Ballbesitz hatten sich etwas verschoben. Die Hausherren taten, nicht ganz unerwartet, etwas mehr fürs Spiel. 
Nächster Wechsel, wieder bei der TSG, gespielt war eine Stunde: Moerstedt kam für Orban in die Partie. Überraschend blieb das Fehlen von Tabakovic, der ja noch unlängst beim Test gegen Augsburg doppelt getroffen hatte. 

Wimmer für den Torschützen Amoura, lautete der erste Wechsel bei den Gästen in der 63.Minute. Die nächste Großchance, in der 76.Minute, erneut für die Wölfe. 
Wie schnell hier auch der Ausgleich fallen könnte, zeigte sich in der 74.Minute. Nach einer Unachtsamkeit der Gäste kam Kramaric halblinks zum Abschluss und das Leder verfehlte das rechte Eck nur knapp. 

Doppelter Tausch, 79.min, bei den Gästen: Kaminski und Svanberg ersetzten Tomás und Dardai. Bei der TSG nun Geiger für Bischof auf dem Platz. Mittlerweile war die Schlussphase, die letzten fünf Minuten, angebrochen. Den Gastgebern konnte das Bemühen nicht abgesprochen werden, allerdings konnte man keinerlei Druck entwickeln. 
Die Gäste wechselten in der 89.Minute letztmals, wieder doppelt: Für Maehle und Fischer kamen Bornauw und Vranckx. 

Hier waren stattliche sechs Minuten Nachspielzeit angezeigt. In der dritten Minute der Crunchtime die Chance für Hoffenheim! Yardimci war sehr hoch gestiegen, setzte seinen Kopfball aufs rechte Eck. Allerdings zuwenig Druck hinter dem Ball und kein Problem für Grabara. Das war dann auch die letzte Möglichkeit des Spiels und der Abpfiff ertönte. 

Content: Michael Kaiser vom 11.01.2025
Fotos: Sport News Südwest 

TSG Hoffenheim verleiht Tim Drexler zum 1. FC Nürnberg

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim wird Defensivtalent Tim Drexler bis zum Ende der laufenden Saison zum Zweitligisten 1. FC Nürnberg verleihen. Drexlers Vertrag in Hoffenheim hat noch eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2028.

„Tim ist ein hochtalentierter Spieler, der grundsätzlich alles mitbringt, was einen modernen Verteidiger ausmacht. Allerdings braucht ein so junger Spieler wie Tim für seine weitere Entwicklung zwingend Spielzeit auf höchstmöglichem Niveau. Aus diesem Grund sind wir gemeinsam zu der Erkenntnis gelangt, dass eine Leihe in dieser Phase seines Weges absolut sinnvoll wäre und sind überzeugt davon, mit dem ambitionierten Zweitligisten 1. FC Nürnberg einen Verein gefunden zu haben, bei dem er in den kommenden Monaten die gewünschten nächsten Schritte in seiner Entwicklung gehen kann“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG.
 
Tim Drexler wechselte bereits im Alter von elf Jahren in die Akademie der TSG Hoffenheim und durchlief seitdem sämtliche Jugendmannschaften der Kraichgauer. In der vergangenen Saison 2023/2024 war er fester Bestandteil und Stammspieler der Regionalliga-Mannschaft der Hoffenheimer und gehörte beim 3:2-Auswärtserfolg bei Borussia Dortmund am 23. Spieltag erstmals dem Profikader an. Sein Bundesliga-Debüt feierte Drexler dann am 25. Spieltag beim Gastspiel der TSG bei Eintracht Frankfurt und kam anschließend noch bei insgesamt 15 weiteren Bundesligaspielen zum Einsatz. Drexler absolvierte in seiner noch jungen Karriere zudem insgesamt 24 Spiele für die Regionalliga-Mannschaft der TSG (1 Tor).
 
Er stand seit der U16 in sämtlichen Nachwuchsmannschaften des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) auf dem Rasen. Aktuell spielt der 19 Jahre alte Innenverteidiger für die deutsche U20-Nationalmannschaft.

Content: TSG Hoffenheim vom 09.01.2025

Jacob Bruun Larsen verlässt die TSG Hoffenheim und wechselt zum VfB Stuttgart

Jacob Bruun Larsen wird den Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim verlassen und sich dem VfB Stuttgart anschließen. Der Vertrag des Dänen hatte im Kraichgau noch eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2025.

„Jacob ist grundsätzlich ein Spieler mit viel Potenzial, außerordentlichen Fähigkeiten und besitzt zudem menschlich einen herausragenden Charakter“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG. „Fakt ist aber auch, dass Jacobs Vertrag im Sommer ausgelaufen wäre und der VfB Stuttgart nun mit einem für uns lukrativen Angebot auf uns zugekommen ist. Jacob ist daraufhin ebenfalls mit dem Wunsch an uns herangetreten, nach Stuttgart wechseln zu wollen. Wir haben dem Transfer nach guten gemeinsamen Gesprächen am Ende zugestimmt. Wir wünschen Jacob auf seinem weiteren Weg alles erdenklich Gute.“
 
Jacob Bruun Larsen wechselte im Januar 2020 von Borussia Dortmund zur TSG und absolvierte in den vergangenen Jahren insgesamt 76 Pflichtspiele für die Hoffenheimer in der Bundesliga, dem DFB-Pokal sowie in der Europa League (8 Tore / 5 Assists). In der Saison 2020/2021 wurde Bruun Larsen für die Rückrunde an den belgischen Traditionsverein RSC Anderlecht verliehen (19 Pflichtspiele / 2 Tore / 2 Assists). Es folgte in der Spielzeit 2023/2024 eine weitere Leihe an den damaligen englischen Premier-League-Klub FC Burnley (36 Pflichtspiele / 7 Tore).
 
Bruun Larsen absolvierte seit seinem Debüt im März 2019 bislang sieben Länderspiele für die dänische Nationalmannschaft (1 Tor) und gehörte auch zum EM-Kader der Skandinavier für die EM 2024 in Deutschland. Zuvor durchlief der 26 Jahre alte Offensivspieler bereits sämtliche Nachwuchsteams des dänischen Fußballverbandes.

Content: TSG Hoffenheim vom 08.01.2025

SPIELFELD - Interview

Prass: „Wir müssen besser werden“

Im Sommer 2024 wechselte Alexander Prass vom amtierenden österreichischen Double-Sieger Sturm Graz zur TSG Hoffenheim. Im SPIELFELD-Interview spricht der flexibel einsetzbare Österreicher über die Gründe seines Wechsels zur TSG, ein Ultimatum an seine Eltern und die besondere Gabe von Trainer Christian Ilzer.

Alexander Prass wechselte im Sommer des letzten Jahres nicht nur als amtierender Double-Sieger mit Sturm Graz in Österreich zur TSG Hoffenheim, er ließ sich auch die Chance entgehen, mit Graz in dieser Saison in der Champions League anzutreten. Dennoch hat Prass den Schritt nach Deutschland noch keine Sekunde bereut. „Wenn du mit Sturm Graz zweimal den Pokal und einmal die Meisterschaft gewonnen hast, steht die Frage im Raum: Was soll noch kommen? Da reift der Gedanke: Es ist so gut gelaufen, für den Klub wie für mich – wenn ich die Möglichkeit zum Wechsel habe, muss ich es eigentlich tun. Denn du weißt nie, wie es weitergeht. Spielt die Mannschaft, auch du selbst, nicht mehr so gut, ist die Nachfrage plötzlich sehr klein oder gar nicht da. So realistisch und ehrlich musst du dann sein: Mehr geht hier eigentlich nicht, ich sollte also das Momentum nutzen und den nächsten Schritt machen.“

In der Hinrunde lief es für den 23-Jährigen und die TSG sportlich allerdings noch nicht so wie erhofft. Nach 15 Spieltagen liegt Hoffenheim auf dem 15. Rang. In der Rückrunde soll es besser laufen – auch dank der Spielidee des neuen TSG-Coaches Christian Ilzer: „Ich glaube, wenn nach einer gewissen Zeit alles wirklich gut greift, wenn wir die Automatismen reinbekommen, dann ist auch in der Tabelle noch einiges möglich. Aber wir müssen einfach schauen, dass wir uns über mehr Training und über die Spiele steigern. Denn eines ist klar: Wir müssen besser werden.“

Prass, der auf der linken Außenbahn und auch im zentralen Mittelfeld eingesetzt werden kann, kennt Ilzer und Sport-Geschäftsführer Andreas Schicker bereits aus den gemeinsamen Jahren in Graz und schätzt das Duo sehr: „Christian Ilzer steht für einen klaren Plan und hat die Stärke, dass er davon nicht abweicht, auch wenn es mal nicht so gut läuft. Das mag ich: Klare Ziele definieren, einen klaren Plan haben – und zugleich die menschliche Komponente nicht vernachlässigen. Das gilt ja genauso für Andreas Schicker als Sport-Geschäftsführer. Das ist jemand, zu dem du mit jedem Problem kommen kannst. Andi ist sehr normal, geradeaus und einer, der sehr ehrlich ist, dir keine Versprechungen macht, die er nicht halten kann. Das schätze ich sehr. Sie sind beide extrem Mensch geblieben.“

Dass der österreichische Nationalspieler es zum Profifußballer geschafft hat, war nicht immer absehbar. Während seiner Jugend beim Linzer ASK war Prass unglücklich und wagte mit elf Jahren den Sprung ins Internat von Red Bull Salzburg: „Es ist sicher nicht normal, dass Spieler so jung schon in ein Internat gehen, weg von zu Hause. Aber es war damals halt mein Wunsch. Ich war in Linz beim LASK gar nicht glücklich. Ich habe meinen Eltern dann gesagt: ‚Entweder ich mache das oder ich höre komplett auf mit dem Fußball‘. Ich erinnere mich an den Moment, als ich erstmals mit dem Zug allein die 150 Kilometer nach Salzburg gefahren bin. Meine Mama stand am Bahnsteig, hat noch gewunken – und da ist bei mir schon die eine oder andere Träne geflossen. Wenn ich zurückblicke, war es krass.“

Zudem in der Januar-Ausgabe des SPIELFELD, dem Vereinsmagazin der TSG Hoffenheim: Ein Blick von A bis Z auf das Vereinsjahr 2024, das Porträt über den Heidelberger Basketballer Paul Zipser sowie die Erklärung des neuen TV-Vertrags.

SPIELFELD ist das Klubmagazin der TSG Hoffenheim. Gefüllt mit allem, was wichtig ist bei der TSG, rund um den Verein und in der Region. SPIELFELD erscheint elf Mal im Jahr und ist kostenlos im Fanshop zu haben – oder per Post nach Hause im Abo. Dafür fallen lediglich 18,99 Euro Versandkosten an.

Content: TSG Hoffenheim vom 08.01.2025

Marco John verlässt die TSG und wechselt zur SpVgg Greuther Fürth

Marco John wird den Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim nach fast zwölf gemeinsamen Jahren verlassen und zum Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth wechseln. Johns Vertrag im Kraichgau hatte noch eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2025.

„Marco John hat sich nach seinem Kreuzbandriss in der vergangenen Saison wieder eindrucksvoll zurückgekämpft und auch in den täglichen Trainingseinheiten durchweg einen positiven Eindruck hinterlassen. Allerdings haben wir in einem gemeinsamen, sehr vertrauensvollen Gespräch festgestellt, dass Marco mehr Spielpraxis benötigt, die wir ihm aktuell allerdings nicht garantieren können. Aus diesem Grund haben wir ihm den Wechsel zu Greuther Fürth nun auch ermöglicht und sind überzeugt davon, eine für alle optimale Lösung gefunden zu haben, da er in der Vergangenheit bereits sehr gute Erfahrungen in Fürth gemacht hat“, erklärt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport der TSG.
 
Marco John wechselte im Juli 2013 im Alter von gerade einmal 11 Jahren in die Jugendakademie der TSG Hoffenheim und durchlief im Kraichgau sämtliche Nachwuchsmannschaften bis hin zu den Profis. John kommt für die TSG-Profis auf 16 Bundesligaspiele und wurde in vier Europa League-Begegnungen (1 Assist) sowie einer Partie im DFB-Pokal eingesetzt. Im Herbst 2021 feierte er zudem beim EM-Qualifikationsspiel in Lettland sein Debüt in der deutschen U21-Nationalmannschaft.
 
Im August 2022 wechselte John schon einmal - damals noch auf Leihbasis - zum Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth und gehörte bei den Franken in der Saison 2022/2023 direkt zum Stammpersonal. Für Fürth stand der Linksverteidiger in dieser Spielzeit in 23 Zweitligaspielen auf dem Platz und bereitete drei Treffer vor.

Content: TSG Hoffenheim vom 04.01.2025

TSG Hoffenheim verpflichtet Gift Orban

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat Stürmer Gift Orban verpflichtet. Der 22 Jahre alte Nigerianer kommt vom französischen Erstligisten Olympique Lyon in den Kraichgau und unterschreibt in Hoffenheim einen langfristigen Vertrag.

„In Gift Orban haben wir genau den schnellen Stürmer mit gutem Tiefgang gefunden, den wir gesucht haben“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG, und ergänzt: „Gift hat seine Torgefahr und seine Spielfreude auf seinen bisherigen Stationen immer wieder unter Beweis gestellt, so dass wir überzeugt davon sind, dass er unserer Mannschaft mit seinen Fähigkeiten eine größere Variabilität in der Offensive verleiht.“
 
Gift Orban wechselte im Januar 2024 vom belgischen Erstligisten KAA Gent nach Frankreich zu Olympique Lyon. Dort absolvierte er in den vergangenen zwölf Monaten 21 Pflichtspiele für den französischen Traditionsklub in der Ligue 1, dem Coupe de France sowie der Europa League (5 Tore). Zuvor lief Orban zwischen Januar 2023 und Januar 2024 in insgesamt 52 Pflichtspielen für den KAA Gent in der belgischen Liga, dem belgischen Pokalwettbewerb, der Europa-League-Qualifikation sowie in der Conference League auf. In diesen Partien erzielte der 22 Jahre alte Stürmer 32 Tore und legte zwei weitere Treffer auf.
 
Seine fußballerische Ausbildung genoss Orban in seiner nigerianischen Heimat beim Bison FC und wurde von dort aus im Jahr 2022 zum damaligen norwegischen Zweitligisten Stabæk Fotball ausgeliehen. Dort avancierte er direkt zum Leistungsträger, wurde mit 16 Toren in 22 Spielen Torschützenkönig. In dieser Spielzeit wurde er zudem zum besten Nachwuchsspieler der zweiten norwegischen Liga gewählt und stieg dann auch noch mit Stabæk Fotball am Ende dieser Saison in die erste Liga Norwegens auf.

Content: TSG Hoffenheim vom 02.01.2025

TSG holt Yardimci vorzeitig zurück

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim beendet die Leihe von Stürmer Erencan Yardimci zum amtierenden österreichischen Double-Sieger Sturm Graz vorzeitig und holt den türkischen U21-Nationalspieler somit umgehend zurück in den Kraichgau. In Hoffenheim wird Yardimci ab sofort Teil des Profikaders sein.

„Erencan hat sich in den vergangenen Monaten bei Sturm Graz gut weiterentwickelt, so dass wir glauben, dass er unserer Mannschaft mit seiner Geschwindigkeit, seinem starken Kopfballspiel und seiner Torgefahr perspektivisch enorm weiterhelfen kann. Aus diesem Grund sind wir zu der Überzeugung gekommen, die Leihe nach Graz vorzeitig zu beenden und ihn sofort zurück nach Hoffenheim zu holen“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG Hoffenheim.
 
Erencan Yardimci wechselte im Sommer 2024 vom türkischen Erstligisten Eyüpspor nach Hoffenheim und wurde direkt für ein Jahr zum amtierenden österreichischen Double-Sieger Sturm Graz verliehen. Für Graz absolvierte der türkische U21-Nationalspieler im vergangenen halben Jahr insgesamt 14 Pflichtspiele in der Liga, dem österreichischen Pokal sowie in der Champions League (3 Tore, 2 Assists).
 
Sein Debüt in der türkischen U21-Nationalmannschaft feierte Yardimci am 27. September 2022 gegen Georgien (1:0) und absolvierte seitdem 13 Länderspiele für die Nachwuchsmannschaft seines Heimatlandes und erzielte dabei sechs Tore.

Content: TSG Hoffenheim vom 02.01.225
 

SPIELFELD-Interview

Akpoguma: „Wir müssen Feuer reinbekommen“

Kevin Akpoguma steht seit mehr als zehn Jahren bei der TSG Hoffenheim unter Vertrag und hat in dieser Zeit viele wichtige Erfahrungen gesammelt und ist zudem zum Führungsspieler gereift. Im SPIELFELD-Interview spricht der Verteidiger über das Umfeld, seine Erfahrungen mit Trainerwechseln und seine veränderte Rolle im Team.

Zahlreiche Trainer haben Kevin Akpoguma bereits bei der TSG Hoffenheim eingesetzt, Christian Ilzer ist der siebte, der bei den Profis auf den Innenverteidiger vertraut. „Wir sind Profis und müssen unseren Job erledigen – egal, wer der Trainer ist“, sagt der 29-Jährige im SPIELFELD-Interview, der einen Trainerwechsel auch stets als Chance versteht: „Wenn du im Training die Leistung bringst, dann wird es Gelegenheiten geben. Die musst du dann eben nutzen.“ Für seinen neuen Cheftrainer hat Akpoguma dabei lobende Worte übrig: „Chris findet eine gute Balance. Er ist sehr klar in seiner Philosophie und hat einen sehr angenehmen Ton.“

Zur TSG wechselte der Defensivspezialist 2013. Als junger Spieler ist er den weiten Weg gegangen und vom Talent zum Führungsspieler gereift. „Ich bin den TSG-Weg selbst gegangen“, sagt Akpoguma, der sich aber auch die Konsequenz der Förderung von Talenten bewusst ist. „Unser wichtigstes Merkmal ist und bleibt die Akademie. Das macht die TSG Hoffenheim aus.“

Der achtfache nigerianische Nationalspieler hofft, dass unter dem neuen Trainer wieder größere Begeisterung um die TSG entsteht. „Wir müssen Feuer reinbekommen. Wir müssen mit unserer Spielweise und der Vereinsphilosophie Ausrufezeichen setzen. Wie schaffen wir es, dass neutrale Zuschauer Lust auf die TSG bekommen? Das geht vor allem mit attraktivem Fußball und am besten mit guten Resultaten.“

Zudem in der Dezember-Ausgabe des SPIELFELD, dem Vereinsmagazin der TSG Hoffenheim: Christian Ilzer wird in einem Gastbeitrag porträtiert, Haris Tabaković stellt sich den Fragen in ‚Kein Kommentar‘. Die deutschen Wurzeln von Arthur Chaves werden offengelegt. TSG-Torhüterin Laura Dick spricht im Interview über ihre Entwicklung, die Serie ‚Unsere Nachbarn‘ hat die SV Alemannia Sattelbach besucht und die Arbeit des Kinderperspektivteams wird erläutert. Dies und noch vieles mehr in der aktuellen Ausgabe.

SPIELFELD ist das Klubmagazin der TSG Hoffenheim. Gefüllt mit allem, was wichtig ist bei der TSG, rund um den Verein und in der Region. SPIELFELD erscheint elf Mal im Jahr und ist kostenlos im Fanshop zu haben – oder per Post nach Hause im Abo. Dafür fallen lediglich 18,99 Euro Versandkosten an.

Content: TSG Hoffenheim vom 10.12.2024

TSG Hoffenheim mächtig unter Druck

Fans erleben torlose erste Halbzeit mit wenigen Highlights

Angespannte Situation bei den Gastgebern vor dem Duell gegen den SC Freiburg. Platz 14 mit 12 Punkten und das Pokalaus (0:3 beim VfL Wolfsburg) trüben die Stimmung. So gibt es im Vergleich zur Niederlage in Niedersachsen zwei Veränderungen. Nsoki und Bruun Larsen rücken für Akpoguma und Moerstedt in die erste Elf. 

Julian Schuster verändert sein Team nach der Pokalpleite in Bielefeld gleich auf vier Positionen. Atubolu kehrt ins Tor zurück, Kübler, Lienhart und Höfler starten für Sildillia, Rosenfelder und Muslija. 

Schiedsrichter Sven Jablonski hat die Begegnung angepfiffen und die erste Chance, bereits nacj drei Minuten, gehörte den Gästen aus dem Breisgau. Mit geschicktem Aufbau hatte Gregoritsch Eggestein auf die Reise geschickt. Der war eigentlich frei durch, konnte die Kugel aber nicht sauber verarbeiten. Der Abschluss aus 14m war dann nicht zwingend genug. In Folge blieb der Sportclub die aktiviere Mannschaft. Erste gefährliche Aktion für die TSG in der 10.Minute. Hlozek war von rechts nach innen gezogen, hatte zu Kramaric durchgesteckt. Der wäre komplette frei gewesen, allerdings war Atubolu aufmerksam, eilte aus seinem Gehäuse und war vor dem Stürmer am Ball. Fünf Minuten später waren wieder die Hausherren am Drücker. Hlozek hatte den Ball sehenswert an Ginter vorbeigelegt, war in den Strafraum eingedrungen. Final blieb er aber an Ginter hängen, der im Zweikampf stark agierte. 

Die Partie wirkte mehr und mehr ausgeglichen, ist geprägt von guten Ansätzen auf beiden Seiten. Nach einer guten halben Stunde stehen 2:3 Torschüsse auf dem Notizblock der Statistiker. Die nächste Möglichkeit gehörte wieder der TSG, 32.Minute. Stach war auf die rechte Seite ausgewichen, flankte ins Zentrum auf den hochgestiegenen Bruun Larsen. Der köpfte wuchtig aufs Tor, Atubolu riss die Arme hoch, klärte zur Ecke. 

Die Schlussphase war angebrochen und wieder fand Hoffenheim, 42.Minute, den Weg zwischen die Ketten. Stach steckte zu Hlozek durch, der im Sechzehner einlief. Günter kam gerade noch vor dem Angreifer an den Ball. Zwei Minuten später musste sich Freiburgs Keeper erneut lang machen. Ein Freistoß aus dem Halbfeld wurde vor die Füße von Gendrey geklärt. Der zog direkt ab und Atubolo musste sich ganz lang machen um zur Ecke zu klären. 

Hier gab es eine Minute obendrauf, ehe es in die Kabinen ging. 

Beide Teams treten auf der Stelle 

Unentschieden nutzt keinem der Beteiligten  weiter 

Personell ging es vor 22.027 Zuschauern unverändert weiter. Die Begegnung blieb offen.

Die größte Chance in der 50.Minute aif Seiten der Gastgeber. Wieder war es Hlozek, der bei einer Umschaltaktion Kramaric freigespielt hatte. Der hatte im Strafraum nur noch Ginter vor sich, kam aber mit seinem Schuss eben an diesem nicht vorbei. Im Gegenzug die Großchance für die Freiburger. Die TSG hatte die Kugel in der eigenen Hälfte verloren, Höler kam in die Szene, spielte diese aber nicht gut aus. Nach einem Pass von Osterhage kam er doch noch zum Abschluss, beförderte den Ball aber aus 10m über das Tor. Insgesamt gefährlicher blieben die Gastgeber, wobei Freiburg immer zu Nadelstichen fähig blieb.

Auswechslung bei den Breisgauern in der 61.Minute. Grifo nun für Osterhage auf dem Platz. Die nächste gefährliche Aktion, eine hundertprozentige, allerdings für Hoffenheim, 66.Minute. Ein langer Abschlag von Baumann kam exakt in den Lauf von Bruun Larsen, der plötzlich völlig frei vor Atubolu auftauchte. Der machte sich aber breit, konnte den Schuss aus 16m klären.

Gästeführung durch Ginter
Das kam etwas überraschend. Die 68.Minute: Grifo schlug einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld in den Strafraum. Ginter lief ein, hielt das Bein hin und traf aus 7m ins kurze Eck. Nsoki kam in der Situation einen Moment zu spät, konnte Ginter nicht am Abschluss hindern.

Doppelter Tausch beim Sportclub in der 70.Minute: Rosenfelder und Röhl ersetzten Gregoritsch und Kübler. Auch die Gastgeber wechselten doppelt: Geiger und Moerstedt kamen für Samassekou und Kramaric.

Jokertor TSG durch Bischof
Vor dem Freiburger Strafraum war in der 73.Minute reichlich Bewegung. Eigentlich bot sich hier wenig Platz. Über Bischof und Hlozek kam der Ball aber doch zu Moerstedt, der die Kugel im Strafraum irgendwie wieder zu Bischof bringen konnte. An der Strafraumgrenze ging der erneut ins Zentrum, zog ab und traf aus 16m ins rechte untere Eck. Insgesamt ein verdienter Ausgleich. 

In der 78.Minute darf bei der TSG Berisha für Bruun Larsen ins Spiel. Bei Freiburg wechselte Trainer Schuster auf zwei weiteren Positionen. Für Höler und Günter kamen Makengo und Dinkci. Bei der TSG kam in der 82.Minute Akpoguma für Hlozek. 

Schlussphase, letzte fünf Minuten, in der PreZero Arena. Beide Teams machten nicht den Eindruck, mit einem Punkt zufrieden zu sein. Dinkci probierte es zusammen mit Grifo, auf der anderen Seite probierte es Geiger aus der Ferne. Atubolu musste nachfassen, konnte aber letztlich klären. 

Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. Etwas Zeit für eine Korrektur des Resultats. Diese gelang keinem der beiden Teams und es blieb beim Unentschieden. 

Content: Michael Kaiser vom 08.12.2024
Fotos::Sport News / Steven Mohr 

TSG Hoffenheim komplettiert Geschäftsführung

Die Gesellschafter der TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH haben Tim Jost zum neuen Geschäftsführer Marketing & Vertrieb bestellt. Gemeinsam mit Dr. Markus Schütz (Vorsitzender), Andreas Schicker (Sport) und Frank Briel (Finanzen) bildet der 38-Jährige vom 1. Dezember 2024 an die Geschäftsführung des Fußball-Bundesligisten.

„Wir freuen uns, dass wir Tim Jost für uns gewinnen konnten. Er genießt in der Branche hohes Ansehen, und dank seiner langjährigen Erfahrung in Vertriebs-, Marketing- und Sponsoringthemen versprechen wir uns von ihm wertvolle Impulse für die Positionierung der TSG Hoffenheim bei unseren bestehenden und künftigen Partnern“, sagt Jörg Albrecht, 1. Vorsitzender des e.V. und Mehrheitsgesellschafter der Fußball-GmbH.

In Bochum verantwortete Tim Jost als Teil der Geschäftsleitung zuletzt die Felder Marketing & Vertrieb sowie die Abteilungen eSports, die Fußballschule und war mitverantwortlich für die Professionalisierung des Frauenfußballs. Davor leitete er mehrere Jahre das Sponsoring, Marketing sowie das Vertriebsteam von Holstein Kiel. Vor seinem Wechsel in den Profifußball arbeitete Tim Jost unter anderem als Account-Manager Media Sales bei der Constantin Sport Marketing (heute Sport1 GmbH) sowie als Director TV-Rights & Sponsoring bei der Agentur Match IQ.

„Ich danke den Gesellschaftern der TSG für das Vertrauen in meine Person und freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den neuen Kolleginnen und Kollegen sowie die Begegnungen und den intensiven Austausch mit den Partnern und Sponsoren. Ich erkenne in der TSG Hoffenheim einen Klub mit großen Potenzialen und kann es kaum erwarten, mit einem frischen Blick von außen zu der bewährten Expertise innerhalb des Klubs beitragen zu können“, sagt Tim Jost. 

Content: TSG Hoffenheim vom 24.11.2024

Perfekter Start für Christian Ilzer 

TSG Hoffenheim siegt nach dreimaligem Rückstand 

Erstes Spiel für den neuverpflichteten Trainer und gleich ein dickes Brett. So reist der aktuelle Tabellenzweite, RB Leipzig, ins Kraichgau.

Die erste Minuten brachten ganz viel Tempo auf beiden Seiten. Auch die Hoffenheimer Spieler schienen sich ihrem neuen Trainer von der besten Seite präsentieren zu wollen. Die erste dicke Chance, in der 5.Minute,gehörte dann auch den Hausherren. Bischof hatte Bülter geschickt, der auf Tabakovic gelegt. Der hatte zwar freie Bahn, allerdings verfehlte er knapp rechts. Da war doch mehr möglich. In der 10.Minute eine riskante Aktion von Baumann, geeignet für jeden Jahresrückblick. Der Keeper war am Ball, sah Baumgartner anstürmen, schlug die Kugel aber nicht weg. Vielmehr ging er ins Dribbling ließ Baumgartner aussteigen.

Willi Orban zur Gästeführung
Nach einer Viertelstunde dann doch die Gästeführung: Nusa war zwar von fünf Gegenspieler umzingelt, kam aber dennoch zur Flanke ins Zentrum. Dort entwischte Orban Nsoki konnte mit seinem langen Bein ins linke Eck einschieben.

Hlozek mit dem Ausgleich
Das ging schnell. Keine zwei Minuten nach der Gästeführung der Ausgleich für die TSG.
Über links ging es schnell, der Ball kam zu Hlozek und der ließ Orban stehen, vollstreckte gekonnt unter die Latte. Ein sehenswerter Treffer zum verdienten Ausgleich.

Nusa bringt RB erneut in Front
In der PreZero Arena ging es Schlag auf Schlag. In der 19.Minute war Openda aif der rechten Seite durchgestartet, wurde von Chaves nur begleitet. So kam die präzise Flanke aus dem Rückraum auf Nusa und der konnte sich die Kugel 16m vor dem Tor zurechtlegen und präzise einnetzen. 

Der nächste Abschluss von Openda, diesmal aus spitzem Winkel, landete in Baumanns Armen (21.). Auch die nächste RB-Ecke, 24.min, konnte Hoffenheim souverän klären. Eine halbe Stunde war gespielt und diesmal probierte es Kaderabek nach Flanke von Hlozek. Links vorbei. 
Die nächste Szene gehörte in der 37.Minute erneut Openda. Diesmal nach Diagonalpass von Kampl. Baumann aber zur Stelle. Die Zeit der offenen Visiere war nun jedoch vorbei, beide Teams schienen nun auf etwas mehr Kontrolle aus. 

Die Nachspielzeit im ersten Abschnitt betrug nur eine Minute, dann ging es nach einer flotten Partie in die Kabinen. 

Bruun Larsen mit spätem Siegtreffer

Leipzig muss sich nach wildem Spiel geschlagen geben 

Ein Wechsel zum Wiederanpfiff. Trainer Rose brachte auf Seiten der Gäste Geertruida für Klostermann. Drei Minuten waren gespielt und die Zuschauer erlebten die Großchance für die Gastgeber durch Tabakovic. Der war nach der Hereingabe von Prass aus 6m an Gulacsi gescheitert.

Ausgleich zum 2:2 durch Bischof
Kramaric hatte in der 50.Minute einen Freistoß aus 16m halbrechts herausgeholt. Den Ball schnappte sich Bischof, schlenzte die Kugel über die Mauer und mit Hilfe des linken Innenpfosten schlug es zum erneuten Ausgleich ein. Den Gästen wollte auch in Folge nur wenig gelingen. Folgerichtig der Doppelwechsel in der 60.Minute: Ouedraogo und Seiwald ersetzten Sesko und Vermeeren. Auch die TSG nahm einen Wechsel vor: Für Tabakovic lief nun Berisha auf.

Eigentor Nsoki bringt Leipzig wieder in Front
Das war so nicht geplant. Openda ließ sich zunächst feiern, aber das Tor geht auf die Kappe eines Blauen. Der Defensivspieler wollte vor Openda klären, bugsierte dabei letztlich ins eigene Netz. In Folge spielten sich große Teile der Begegnung zwischen den Strafräumen ab, ohne das es zu gefährlichen Szenen kam.

Nächster Wechsel RB: Haidara ersetzte ab der 76.Minute Kampl. Fünf Minuten später Doppelter Tausch bei den Hausherren: Tohumcu und Bruun Larsen nun für Bischof und Kramaric. Silva ersetzte auf Leipziger Seite Openda (82.).

Hlozek zum 3:3
Der eingewechselte Bruun Larsen trieb die Kugel im Mittelfeld nach links zu Hlozek. Lukeba war in der Aktion unachtsam, ließ dem Tschechen zuviel Platz. Der ließ sich nicht lange bitten und hämmerte den Ball aus 15m präzise ins rechte untere Eck. Das Spiel nun komplett offen. Akpoguma ersetzte für die Schlussminuten, ab der 86, Prass.

Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf 
Das musste wohl so passieren. Neuer Trainer, neues Glück. In Sinsheim war die 87.Minute angebrochen und Joker Bruun Larsen traf zum 4:3 für die TSG Hoffenheim. Nach einer Ecke hatte der Däne am Fünfer ein Kopfballduell gegen Orban gewonnen und eingenickt. 

Die Nachspielzeit wurde mit vier Minuten veranschlagt. Die Zeit verstrich und so war Ende in der PreZero Arena. Gelungene Premiere für Christian Ilzer. 

Content / Fotos: Michael Kaiser vom 23.11.2024








Christian Ilzer neuer Cheftrainer der TSG Hoffenheim

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat Christian Ilzer als Cheftrainer verpflichtet. Der 47-Jährige kommt vom österreichischen Double-Sieger Sturm Graz und erhält im Kraichgau einen langfristigen Vertrag. Gemeinsam mit ihm wechseln die Co-Trainer Dominik Deutschl und Uwe Hölzl nach Hoffenheim. Komplettiert wird das neue Trainer-Team, dem auch Frank Fröhling und Benjamin Hübner angehören, von Athletikcoach Marco Angeler, der absprachegemäß im Dezember zur TSG kommen wird.

„Ich kenne und schätze Christian durch unsere Zusammenarbeit und bin überzeugt, dass er der Trainer ist, der ideal zu der Idee passt, die ich mir für die TSG Hoffenheim vorstelle“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport, zur Verpflichtung des neuen Cheftrainers und führt aus: „Sein Spielstil steht für Klarheit und hohe Intensität. Das deckt sich hervorragend mit der DNA der TSG. Er hat in den vergangenen Jahren bewiesen, dass er es schafft, mit seinen Mannschaften attraktiven Fußball zu spielen und dabei auch einzelne Spieler weiterzuentwickeln.“

Christian Ilzer sagt zu seinem Wechsel zur TSG: „Ausschlaggebend für die Entscheidung waren für mich mehrere Dinge. Zum einen ist Hoffenheim ein sehr spannender Verein, in dem großes Potenzial steckt, genauso wie in der Mannschaft selbst. Darüber hinaus spielt die TSG auch auf internationaler Bühne, und nicht zuletzt bekomme ich die besondere Möglichkeit, wieder mit einer Vertrauensperson wie Andreas Schicker zusammenarbeiten zu können. Nach turbulenten Tagen freue ich mich nun sehr auf die neue Herausforderung und kann es kaum erwarten, die Spieler und die Mitarbeiter kennenzulernen.“

Während seiner Zeit bei Sturm Graz hat Ilzer enorme Erfolge gefeiert. Dem Pokalsieg 2023 folgte in der vergangenen Saison das Double aus Meisterschaft und Pokalsieg in Österreich und damit verbunden die Qualifikation für die Ligaphase der UEFA Champions League. Auch in der laufenden Saison gehört der österreichische Traditionsklub zu den Top-Teams der Liga und führt aktuell die Tabelle an.

Am Montag (18. November) wird Ilzer im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt. Eine Einladung erhalten die Medienvertreter separat. Anschließend wird er seine erste Einheit als Trainer der TSG leiten. Im Heimspiel gegen RB Leipzig (23. November, 15.30 Uhr, PreZero Arena) wird Christian Ilzer dann zum ersten Mal für die TSG Hoffenheim an der Seitenlinie stehen.

Content: TSG Hoffenheim vom 15.11.2024

TSG Hoffenheim trennt sich von Pellegrino Matarazzo

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat auf die derzeitige sportliche Situation reagiert. Cheftrainer Pellegrino Matarazzo sowie Co-Trainer Michael Kammermeyer werden freigestellt. Bis zur Bekanntgabe eines Nachfolgers wird das Training in der anstehenden Bundesligapause übergangsweise von Frank Fröhling und Benjamin Hübner geleitet.

„Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, zumal ich in den vergangenen Wochen seit meinem Amtsantritt einen sehr guten und offenen Austausch mit Rino hatte. Allerdings haben nun mehrere Faktoren dazu geführt, die Zusammenarbeit mit Rino als Cheftrainer zu beenden. Wir haben mit neun Punkten nach zehn Spielen zum aktuellen Zeitpunkt in der Bundesliga nicht nur zu wenig Zähler auf dem Konto, auch die fehlende Konstanz in den Leistungen in dieser Saison hat zu unserer Entscheidung beigetragen“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport, und ergänzt: „Wir bedanken uns bei Rino und Michael für den Einsatz in der Zeit bei der TSG Hoffenheim und wünschen ihnen für die Zukunft nur das Beste.“

Pellegrino Matarazzo äußert sich dazu wie folgt: „Leider ist die Zeit gekommen, getrennte Wege zu gehen. Ich werde immer auf eine lehrreiche Zeit zurückblicken, die durch unterschiedliche Herausforderungen und tolle Erfolgsmomente geprägt war. Ich bin stolz darauf, mit dieser Mannschaft und Trainerteam gearbeitet zu haben, die bereit waren, miteinander und füreinander durchs Feuer zu gehen. Dafür werde ich immer dankbar sein. Ich wünsche der TSG eine erfolgreiche Zukunft, und unseren Jungs den maximalen Erfolg in allen drei Wettbewerben.“

Pellegrino Matarazzo stand seit Februar 2023 an der Seitenlinie der TSG und hatte mit den Hoffenheimern in seinem ersten Jahr den Klassenerhalt geschafft und diese in der vergangenen Saison dann in die Europa League geführt. Allerdings konnte dieser Trend in der aktuellen Saison nicht fortgesetzt werden. In den ersten zehn Bundesliga-Partien konnte die TSG unter seiner Regie in der laufenden Spielzeit nur zwei Siege und drei Unentschieden erspielen. Mit neun Punkten rangiert Hoffenheim aktuell auf dem 15. Tabellenplatz.

Content: TSG Hoffenheim vom 11.11.2024



Kramaric trifft zur Pausenführung

TSG will nach Punkt in Stuttgart zuhause nachlegen

Pellegrino Matarazzo wechselt im Vergleich zum Remis in Stuttgart nur auf der Position des Linksverteidigers. Für Drexler durfte Chaves starten.
Hier die Startelf: Baumann - Akpoguma, Stach, Chaves - Gendrey, Grillitsch, Prass - Bischof, Kramaric, Hlozek - Bülter.

Vier Wechsel bei den Gästen aus dem Ruhrgebiet. Bero und Boadu fehlen verletzt, während Medic und Sissoko auf der Bank Platz nahmen. Neu im Team dafür Pannewig, Broschinski, Masovic und Miyoshi.
Diese Startelf bietet der VfL auf: Drewes - Passlack, Masovic, Ordets, Wittek - Losilla - Pannewig, Miyoshi - de Wit - Hofmann, Broschinski.

Anpfiff in Sinsheim und gleich zu Beginn viel Tempo und ganz viel Breite im Spiel beider Mannschaften. So dauerte auch nur bis zur 4.Minute ehe Bischof die erste Chance bekommen sollte. Von halbrechts der Anschluss im Strafraum, ca. 15m Entfernung, aber zu zentral. Kein Problem für Drewes.

Kramaric, der "TS Goat" trifft
Exakt bis zur elften Minute dauerte es, bis Kramaric knipsen konnte. Hoffenheim wirkte ohnehin griffiger und die Entstehung des Treffers folgerichtig: Bülter wollte eigentlich im Mittelfeld querspielen, nach einem Pressschlag mit de Wit kam die Kugel dann aber mustergültig in den Lauf von Kramaric. Der verarbeitete den Ball mit dem erste Kontakt und netzte gewohnt souverän ins linke Eck ein.

Lattentreffer durch Kramaric
Wieder war der Torjäger der Kraichgauer im Strafraum des VfL unterwegs. Diesmal war es ein Dribbling ziemlich zentral, mit einem finalen Schlenzer an die Latte. Das hätte gut und gerne der zweite Treffer sein können. Verdient wäre dies allemal gewesen, da die Gäste hier weitestgehend mit Defensivarbeit beschäftigt waren. 

Ein Lebenszeichen des VfL in der 36.Minute. Da ging es mal schnell nach vorne, der Ball auf Broschinski war aber etwas zu lange geraten uns Baumann war zur Stelle, konnte die Situation, knapp innerhalb des Strafraums, klären.
Die Antwort im direkten Gegenzug. Kramaric wurde im Mittelfeld gefunden hatte deutlich zuviel Platz vor sich und marschierte Richtung Bochumer Tor. Diesmal konnte sich Drewes allerdings lang machten und retten (39.).

Action vor dem TSG-Gehäuse in der 42.Minute. Da taucht plötzlich Miyoshi frei im Fünfer auf. Allerdings dann auch genügend Abwehrbeine um zu klären. 

Die Nachspielzeit betrug eine Minute und es war Halbzeit in Sinsheim. 

Hoffenheim mit Arbeitssieg 

Daschner vergibt Foulelfmeter für die Gäste 

Dreifacher Wechsel vor 19.281 Zuschauern zum Wiederanpfiff bei den Gästen aus Bochum. Für Pannewig, Miyoshi und de Wit brachte Vfl-Coach Zeidler Sissoko, Daschner und Kwarteng.
Die erste Szene gehörte dann, in der 47.Minute, tatsächlich den Gästen. Daschner hatte selbst eingeleitet, zu Kwarteng gespielt, der weiter zu Wittek. Von dort kam die Kugel flach an den Fünfer, erneut zu Daschner. Der verpasste aber knapp, kam den berühmten Schritt zu spät.

VAR kassiert Treffer von Bülter
Das hat doch zulange gedauert. In der 48.Minute der zweite Treffer für die Hausherren. Bülter hatte final eingeschoben, in der Entstehung der Szene gab es aber eine Abseitsstellung. Gendrey war wohl der Spieler in der strafbaren Zone. In der 51.Minute diese Entscheidung des VAR. Der Tabellenletzte blieb, zumindest vorerst, im Spiel.

Diesmal zählt der Treffer von Bülter
Diese Geschichten schreibt nur der Fußball. In der 64.Minute also doch der Treffer für Bülter. Der geniale Steckpaß kam dabei von Bischof. Bülter auf und davon und aus 13m scharf und halbhoch ins rechte Eck. Null Chance für Drewes.

Wechsel bei Bochum (66.). Für Passlack spielte nun Gamboa. Auch die TSG bereitete  Wechsel vor. An der Außenlinie warteten Tohumcu und Bruun Larsen, kamen allerdings erst in der 71.Minute für Grillitsch und Prass.

Anschlusstreffer durch Gamboa
Der Joker stach. In der 76.Minute ging es erneut über Daschner, der Gamboa ins Spiel brachte. Der zögerte nicht lange, zog aus spitzem ungünstigen Winkel ab und der Ball passte ins lange Eck. Anschlusstreffer und die Hoffnung lebte.
Holtmann (Vfl) kam im Anschluss an Gamboas Treffer für Broschinski ins Spiel. Wechsel auch bei Hoffenheim. Drexler und Tabakovic ersetzten in der 80.Minute Chaves und Hlozek.

Die letzten fünf Minuten waren in der PreZero angebrochen und das Spiel hatte sich doch stark gewandelt. Jetzt standen plötzlich die Mannen von Pellegrino Matarazzo gehörig unter Druck. Auch wenn alle Statistiken für Hoffenheim sprachen, war höchste Konzentration gefordert, um drei Punkte zu sichern.

Daschner vergibt Foulelfmeter für Bochum
Die 88.Minute lief, Akpoguma hatte Sissoko exakt auf der Strafraumgrenze getroffen und Schiedsrichter Storks auf Elfmeter entschieden. Korrekte Entscheidung. Daschner lief an, scheiterte aber an Baumann.

Entscheidung durch Tabakovic
Gerade waren fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt und zwei Minuten verstrichen. Der entscheidende Konter lief (93.):  Die Vorarbeit von Bruun Larsen, der Treffer vom zweiten Joker, Tabakovic. Damit war das Ding durch. 

Abpfiff in Sinsheim und drei Punkte für die TSG! 

Content: Michael Kaiser vom 19.10.2024
Fotos: Sport News Südwest 

TSG verpflichtet Paul Pajduch als neuen Technischen Direktor

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim komplettiert seine neue sportliche Leitung und verpflichtet Paul Pajduch vom amtierenden österreichischen Double-Sieger Sturm Graz als neuen Technischen Direktor. Der 30 Jahre alte ehemalige Fußballprofi folgt somit dem ebenfalls neu installierten Geschäftsführer Sport der TSG, Andreas Schicker, mit dem er bereits in Österreich erfolgreich zusammengearbeitet hat. 
 

„Es ist ja bekannt, dass ich bei Sturm Graz in den vergangenen Jahren sehr gut und vor allem erfolgreich mit Paul Pajduch zusammengearbeitet habe. In dieser Zeit ist ein enormes Vertrauensverhältnis endstanden, so dass ich nie ein Geheimnis daraus gemacht habe, dass Paul mein absoluter Wunschkandidat für die vakante Stelle des Technischen Direktors hier in Hoffenheim war. Deswegen bin ich froh und glücklich, dass wir uns mit Graz auf einen Wechsel von Paul in den Kraichgau einigen konnten und wir in Zukunft auch hier in Hoffenheim wieder gemeinsam mit dem gesamten Team des sportlichen Bereichs eng zusammenarbeiten werden“, sagt Andreas Schicker, Geschäftsführer bei der TSG, zur Verpflichtung von Pajduch.
 
Paul Pajduch hat vor seiner Arbeit als Vereinsfunktionär eine Profikarriere als Torwart verfolgt und stand dabei unter anderem beim österreichischen Bundesligisten SV Kapfenberg unter Vertrag. Seit 2018 arbeitete der 30 Jahre alte Ex-Profi bereits an der Seite von Andreas Schicker bei Sturm Graz – und das zunächst als Spielanalyst, dann als Chefscout und zuletzt als Technischer Direktor des amtierenden, österreichischen Doublesiegers. Bei der TSG wird sich Pajduch vor allem mit den Schwerpunkten Scouting und Kaderplanung beschäftigen. Gemeinsam mit Andreas Schicker (Geschäftsführer Sport) und Frank Kramer (Direktor Sport) wird Pajduch als Technischer Direktor künftig die sportliche Leitung in Hoffenheim bilden.

Content / Foto: TSG Hoffenheim vom 17.10.2024

Bischof: „Ich bin erwachsener geworden“

In dieser Saison blüht Tom Bischof bei der TSG Hoffenheim auf. Der 19-Jährige kommt regelmäßig bei den Profis zum Einsatz und überzeugt in einer im Vergleich zur Vorsaison defensiveren Rolle. Im SPIELFELD-Interview der Oktober-Ausgabe, die am Freitag (18. Oktober) erscheint, spricht der Mittelfeldspieler über die vergangenen anderthalb Jahre, in denen nicht alles nach Plan lief, und die Lehren, die er daraus gezogen hat.

Tom Bischof hat den Saisonstart genutzt, um sich bei der TSG in den Fokus zu spielen. In der vergangenen Spielzeit sah das oftmals anders aus, das Talent kam bei den Profis nur auf 171 Minuten Einsatzzeit – zu wenig für den Junioren-Nationalspieler. „Ich hatte schon damit zu kämpfen. Ich bin zwar noch jung, aber auch sehr ehrgeizig – deswegen sehe ich mich auch nicht als klassischen Einwechselspieler. Ich brauche etwas mehr Zeit, um reinzufinden, um meine Aktionen zu haben und zu zeigen: Ich kann dem Team helfen. Leider kam ich aber nicht immer zu meinen Einsatzzeiten und habe meine Chancen dann auch nicht immer genutzt – da muss ich im Rückblick also definitiv sehr selbstkritisch sein.“

Statt bei den Profis sammelte der Linksfuß Spielzeit bei den U23, um sich zu entwickeln. „Mittlerweile sehe ich es komplett anders, aber in den ersten zwei bis drei Wochen war ich nicht wirklich begeistert davon, dass ich bei der U23 spielen sollte. Ich habe jedoch schnell gemerkt, dass es mir viel bringt. Ich konnte Spielpraxis sammeln und mich beweisen. Natürlich war ich auch traurig, weil ich gern bei den Profis dabei gewesen wäre, aber ich bin drangeblieben, habe alles gegeben und das hat sich ausgezahlt“, blickt Bischof zurück.

Der 19-Jährige hat aus der Phase gelernt und kann nun besser mit solchen Situationen umgehen: „Jetzt agiere ich selbstbewusster und würde sagen, dass ich erwachsener geworden bin. Ich gehe nun auf den Platz und sage zu mir selbst: ‚Ich kann das, ich bin gut genug.‘ Meine Kreativität kann der Mannschaft helfen.“

Seit einem dreiviertel Jahr arbeitet Bischof mit einem Mentaltrainer zusammen. „Gemeinsam achten wir darauf, welche festen Rituale mir guttun, um vor dem Anstoß in meinen Rhythmus zu kommen. Es kann die gleiche Musik auf der Busfahrt sein oder ein Motivationsspruch, kurz bevor es losgeht. Aber was seit dieser Saison sehr gut klappt, ist, dass ich mir die Zahl 7 auf die Innenseite der Hand schreibe. Die Zahl verbinde ich mit Kreativität und die macht mich ja auch als Spieler aus. Wenn ich einen Fehler mache, weiß ich, dass die Zahl bei mir ist und mir in der nächsten Situation helfen wird.“

Außerdem in der aktuellen Ausgabe des TSG-Magazins: Neuzugang Valentin Gendrey räumt in der Rubrik „Fakt oder Fake“ mit Klischees über Frankreich auf und U17-Cheftrainer Paul Ehmann spricht über seine Aufgabe und erklärt, warum er seinen Spielern erlaubt „groß zu denken und zu träumen“. TSG-Frauenspielerin und Baller-League-Gewinnerin Selina Cerci stellt sich den Fragen in „Kein Kommentar“, zudem beginnt die Serie „Unsere Nachbarn“ mit einem Besuch des Heimatvereins von Shooting-Star Max Moerstedt, der SG Oftersheim. Dies und noch vieles mehr findet Ihr auf den 104 Seiten der Oktober-Ausgabe des SPIELFELD.

SPIELFELD ist das Klubmagazin der TSG Hoffenheim. Gefüllt mit allem, was wichtig ist bei der TSG, rund um den Verein und in der Region. SPIELFELD erscheint elf Mal im Jahr und ist kostenlos im Fanshop zu haben – oder per Post nach Hause im Abo. Dafür fallen lediglich 18,99 Euro Versandkosten an.

Content / Foto: TSG Hoffenheim vom 16.10.2024

Andreas Schicker übernimmt sportliche Verantwortung bei der TSG Hoffenheim 

Frank Briel kehrt in die Geschäftsführung zurück

Die Gesellschafter der TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH haben Andreas Schicker zum neuen Geschäftsführer Sport bestellt. Gemeinsam mit Dr. Markus Schütz (Vorsitzender) und Frank Briel, der als Geschäftsführer Finanzen zur TSG Hoffenheim zurückkehrt, bildet der 38-jährige Österreicher die Geschäftsführung des Fußball-Bundesligisten.
 

  „Andreas Schicker war die absolute Wunschlösung. Er steht für eine qualitativ außergewöhnliche Arbeit und damit für Erfolg. Die Gespräche mit ihm waren von hoher Professionalität und Vertrauen geprägt. Er hat uns während der gesamten Verhandlungen stets das Gefühl vermittelt, unbedingt zur TSG wechseln zu wollen“, sagt Jörg Albrecht, 1. Vorsitzender des e.V. und Mehrheitsgesellschafter der Fußball-GmbH. „Die gesamte Geschäftsführung ist in der neuen Konstellation hervorragend aufgestellt und wird die TSG in eine positive Zukunft führen.“
 
Dietmar Hopp, Gesellschafter der TSG, ergänzt: „Andreas Schicker steht für eine klare Spielphilosophie und erarbeitete sich in den vergangenen Jahren aufgrund seiner geschickten Transfers von jungen Talenten einen exzellenten Ruf in der Branche. Wir sind froh, ihn für die TSG Hoffenheim gewonnen zu haben.“ 
 
Schicker kommt vom österreichischen Meister Sturm Graz in den Kraichgau. In der Steiermark arbeitete er sich vom Chefscout und Videoanalysten innerhalb weniger Jahre bis zum Geschäftsführer Sport nach oben. Seit seinem Amtsantritt im Mai 2020 entwickelte sich Sturm Graz neben Serienmeister RB Salzburg zur zweiten Kraft in Österreich, wurde in den Jahren 2022 und 2023 Zweiter in der Meisterschaft und holte 2023 zudem den ÖFB-Pokal. In der vergangenen Saison gelang Sturm Graz mit dem Double aus Meisterschaft und Pokalsieg der ganz große nationale Triumph und qualifizierte sich für die UEFA Champions League.  
 
„Die deutsche Bundesliga ist für mich stets ein Ziel gewesen, auf das ich hingearbeitet habe. Daraus habe ich nie einen Hehl gemacht. Umso schöner ist es nun, dass es mit meinem Wechsel zur TSG geklappt hat. Hoffenheim ist ein spannender Verein mit unheimlich viel Potential und einer Nachwuchsarbeit, die schon seit Jahren herausragend ist. Mit dem speziellen Weg der TSG, der unter anderem eine starke Durchlässigkeit in den Profi-Bereich vorsieht, kann ich mich absolut identifizieren. Ich freue mich jetzt sehr darauf, die Mannschaft, das Trainerteam, den Staff und alle weiteren Mitarbeitenden des Vereins kennenzulernen“, kommentiert Andreas Schicker seine Entscheidung für die TSG.
 
Neben seiner Karriere als Vereinsfunktionär kann Schicker auch eine erfolgreiche Profilaufbahn vorweisen. Der Linksfuß absolvierte zwischen 2002 und 2017 insgesamt 162 Partien in der Bundesliga seines Heimatlandes, spielte unter anderem für Austria Wien, den SV Ried, Admira Wacker Mödling und den SC Wiener Neustadt. Dazu kommen noch 161 Partien in der zweiten österreichischen Liga sowie 25 Begegnungen im ÖFB-Pokal. Für die österreichische U21-Nationalmannschaft stand Schicker in seiner Karriere 17-mal auf dem Rasen. Zur Saison 2017/2018 übernahm Schicker das Amt der Sportdirektors beim SC Wiener Neustadt, bevor er im November 2018 zu Sturm Graz wechselte und dort zunächst Chefscout sowie Videoanalyst wurde.
 
Unterstützt wird Schicker als neuer Geschäftsführer Sport in der sportlichen Leitung zukünftig von Frank Kramer, der die Position des Direktors Sport einnehmen und künftig als Bindeglied zwischen der eigenen TSG-Akademie und den Hoffenheimer Profis agieren wird.
 
Auf die Position des Geschäftsführers Finanzen kehrt Frank Briel zurück. Bereits von 2006 bis zum Mai 2023 arbeitete der 49 Jahre alte Diplom-Kaufmann für den Klub und begleitete den Verein sportlich von der Regionalliga bis zum Einzug in die UEFA Champions League.
 
„Frank Briel ist ein exzellenter Fachmann, der den Klub über viele Jahre hinweg in verantwortlicher Position mit aufgebaut und geführt hat und darüber hinaus einen ausgezeichneten Ruf in der gesamten Fußball-Bundesliga genießt. Gerade im Profifußball bildet eine gesunde wirtschaftliche Basis den Grundstein für erfolgreiches Handeln. Frank kennt den Verein sowie die Herausforderungen der Fußballbranche. Er benötigt keine Anlaufzeit und kann sofort loslegen. Daher sind wir sehr froh, ihn von einer Rückkehr zu ‚seiner‘ TSG überzeugt zu haben“, sagt Jörg Albrecht.
 
„Ich freue mich, wieder zur TSG zurückzukehren. Bei der TSG sind nach wie vor viele bekannte, aber auch neue Gesichter, mit denen ich gemeinsam engagiert und zielorientiert zum Wohle der TSG zusammenarbeiten werde“, sagt Briel. „Die TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH soll und muss auch in Zukunft auf finanziell soliden Beinen stehen. Das ist in diesen Zeiten herausfordernd, aber definitiv möglich. Ich bin überzeugt davon, dass wir gemeinsam weitere erfolgreiche Kapitel schreiben können. Dazu möchte ich meinen Beitrag leisten.“
 
Im Zuge der Veränderungen in der Geschäftsführung hat die TSG Hoffenheim die gesamte Führungsebene neu strukturiert. Zukünftig werden Kommunikation, Organisation, Personal & Kultur sowie Digitalisierung, IT & KI von Geschäftsleitern geführt, die zusammen mit den Geschäftsführern das Leitungsgremium des Klubs bilden.
 
„Mit der neuen Führungsstruktur richten wir uns zukunftsorientiert aus und stellen mit frischen Impulsen und bewährter Expertise sicher, dass die TSG Hoffenheim noch dynamischer und innovativer agieren kann. Das ist ein wichtiger Baustein für den Erfolg unserer langfristigen Strategie und eine Stärkung der TSG sowohl auf als auch neben dem Platz“, sagt Dr. Markus Schütz, der Vorsitzende der Geschäftsführung.

Content: TSG Hoffenheim vom 09.10.2024
Foto: Sturm Graz 

TSG verspielt 3-Tore Vorsprung 

Sechs Treffer und wilder Ritt bis zur Pause in Sinsheim  

Die Gastgeber warteten seit Ende August auf den nächsten Dreier. Damals hatte man zu Beginn der Runde Aufsteiger Holstein Kiel besiegt.  Gegner Werder Bremen war bis letzte Woche in der laufenden Saison noch ungeschlagen. Dann erwiesen sich aber stark aufspielende Bayern als deutlich zu stark, siegten im Weserstadion mit 5:0.

Personell mussten beide Trainer Änderungen vornehmen. Bei der TSG wurde der erkrankte Topscorer Kramaric schmerzlich vermisst. Ebenso nicht dabei Bebou, Becker, Jurasek, Kabak und Prömel. Den Gästen fehlten weiterhin 

Njinmah, Friedl und Vjlkovic.

12 Minuten für die Geschichtsbücher
Die Werderaner wussten gerade nicht so recht wie ihnen geschah. Auf der Anzeigetafel stand allerdings das Resultat; ein 3:0 (Spielminuten 5/8/12.) für die Hausherren. Hierbei waren Bülter (2x) und Hlozek erfolgreich. Ein Torrausch im Kraichgau!

Diese Treffer galt es zu vermelden, ehe hier die übliche Berichterstattung folgt. Nur soviel: In jedem Angriff der Hoffenheimer war bisher sehr viel Tempo und Qualität und Werder konnte das nicht verteidigen.

Rote Karte für Nsoki
Einen aussichtsreichen Tempogegenstoß über den enteilten Agu bekam Nsoki nur mit einem Foul verhindert. Klare Entscheidung die Rote Karte wegen Notbremse.

Treffer Werder durch Malatini
Den ersten Versuch eines Torabschlusses hatten die Gäste in der 20.Minute, dann aber gleich doppelt. Zunächst blieb ein Bremer Freistoß in der Mauer der TSG hängen. Unmittelbar danach prüfte allerdings auch Weiser Baumann. Dieser konnte noch parieren. Eine Minute später der erste Einschlag in Baumanns Gehäuse. Eine kurze Ecke hatte Ducksch in den Strafraum gebracht. Die Situation konnte final nicht geklärt werden und der fast auf dem Boden sitzende Malatini schob aus 10m mit dem linken Fuß ins linke Eck (21.).

Anschlusstreffer Stage
Keine fünf Minuten dauerte es, bis Werder hier wieder im Spiel war. Der Anschluss durch Stage. Diesmal hatte Ducksch von der rechten Seite geflankt, exakt auf Stages Kopf, der die präzise Vorlage ins lange Eck verlängerte. Das Spiel nun wieder offen, die Grün-Weißen zurück im Spiel!

Jetzt reagierte auch TSG-Coach Matarazzo. Den fehlenden Innenverteidiger sollte nun Drexler spielen. Raus musste in der 27.Minute Berisha. Nach diesen beiden Treffern spielten nur noch die Gäste

Ausgleich Werder Bremen durch Stage
Das könnte heute der Tag des offensiven Mittelfeldspielers werden. In der 39.Minute rollte der nächste Angriff Richtung Südkurve. Ein eklatanter Fehlpass von Prass war bei Ducksch gelandet, der in den Lauf von Agu legte. 
Sein Pass wurde abgefälscht, kam zu Stage, der aus wenigen Metern einschießen konnte. 

Nach vier Minuten Nachspielzeit ging dieser wilde Ritt in der PreZero Arena in die Pause. 

Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf

Werder dreht das Spiel, siegt durch Dreierpack Stage 

Gendrey und Stach für Prass und Grillitsch lauteten die Wechsel bei den Hausherren zur zweiten Hälfte. Beim Gast ging es zunächst vor 26.018 Zuschauern unverändert weiter. Der Spielverlauf wurde der letzten halben Stunde der ersten Spielhälfte adaptiert. Werder blieb am Drücker.

Stage mit dem Dreierpack
Da geht wohl ein Spielball mit zurück nach Bremen. Hier waren vier Minuten gespielt und Stage erzielte seinen dritten Treffer. Werder mit einer Ecke und reichlich Unruhe, verursacht durch Weiser. Der schaltete die Situation noch einmal scharf, flankte auf Stage und der vollendete aus 5m per Kopf. Leichter hatte der Däne in seiner Laufbahn wohl eher selten getroffen. Führung für Bremen nach 0:3 Rückstand!

Ein weiterer Treffer der Gäste durch Köhn wurde in der 53.Minute wegen Abseitsposition angepfiffen. Korrekte Entscheidung. Die Hausherren mussten jedoch, trotz Unterzahl, deutlich mehr Initiative übernehmen. Nicht einfach nach einer Vielzahl an Nackenschlägen.
Wechsel bei Werder in der 58.Minute. Für den Kapitän, Stark, ging es nicht mehr weiter. Für ihn kam Pieper. Hoffenheim war allerdings in Folge nicht in der Lage sich nennenswert vor dem Tor von Zetterer zu zeigen. Wechsel auch bei der TSG: Für den angeschlagenen Doppelpacker Bülter war nun Moerstedt in der Mannschaft (69.).

Nach einem kurzen Aufbäumen der Kraichgauer erlangten die Bremer wieder mehr Spielkontrollle, bevorzugt über Ballbesitz.

Wechsel Hoffenheim in der 76.Minute: Bruun Larsen übernahm für Kaderabek. Gleich dreifach wechselte Bremen: Köhn, Schmid und Lynen gingen, es kamen Alvero, Topp und Deman. Die Zeichen standen nun auf Stabilität und das wichtige Verteidigen der verdienten Führung.
Riesenchance für die Blauen. In der 81.Minute der schnelle Angriff über die rechte Seite, Bruun Larsen war in der Box aufgetaucht, konnte den Ball aber nicht voll treffen. Dennoch gefährlich für Zetterer, der die Kugel nur denkbar knapp vor der Linie klären konnte.

Hier war mittlerweile die 85.Minute angebrochen und die Gäste hatten seit nunmehr 25 Minuten nicht mehr auf das Tor von Baumann geschossen. Dafür jetzt, zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit, der letzte Wechsel. Für Ducksch war nun Grüll auf dem Feld.

Die Nachspielzeit wurde vom vierten Offiziellen mit sieben Minuten angezeigt. Weitere Torszenen blieben, hüben wie drüben, aus. Der Gästeblock stimmte zum Jubel an und exakt nach 97:15 kam der Abpfiff von Schiedsrichter Reichel.

Fazit:
Siege sind immer wichtig, aber ein Erfolg nach einem drei Tore Rückstand kann Moral für eine ganze Saison verleihen. Während Bremen sich im Mittelfeld etablieren kann, steckt Hoffenheim im Keller der Tabelle fest. 

Content: Michael Kaiser vom 29.09.2024
Fotos: Sport News Südwest 

125 Jahre Geschichte, 125 Jahre Leidenschaft, ein Trikot

Am 1. Juli dieses Jahres feierte die TSG 1899 Hoffenheim ihren 125. Geburtstag. Anlässlich des Vereinsjubiläums legt der Klub nun ein Sondertrikot auf, das ein echter Hingucker ist – und in dem die Bundesliga-Mannschaft beim Jubiläumspieltag gegen den SV Werder Bremen am Sonntag (29. September, 17:30 Uhr) antreten wird.  
 

Mit großem Stolz blickt die TSG 1899 Hoffenheim in diesem Jahr auf ihre bewegte Historie zurück. Der Klub begeht ein außergewöhnliches Jubiläum und besondere Anlässe gebieten eine besondere Kleidung: Zum 125-jährigen Bestehen präsentiert die TSG Hoffenheim daher ein außergewöhnliches Sondertrikot mit exklusivem Design. Das Trikot greift dabei historische Elemente des Vereins auf und verbindet so die Tradition mit Moderne. In Anlehnung an die Farbkombination, die uns durch diese historische Saison begleitet, erstrahlt das Trikot in einem dunklen Blauton und wird mit eleganten, goldenen Akzenten ergänzt. So zieren zwei goldene Nadelstreifen das Trikot und das Vereinslogo, umkränzt von Lorbeer, erstrahlt im Jubiläumslook. Auch die Logos des Hauptsponsors SAP (respektive syNeo bei den TSG-Frauen), Ärmelsponsor hep solar sowie jenes von Ausrüster JOMA sorgen im eleganten Gold-Ton für ein stimmiges wie feierliches Gesamtbild, das der Besonderheit dieser Klubgeschichte Rechnung trägt. 

Am 1. Juli 1899 in Hoffenheim als Turnverein gegründet, konnte niemand ahnen, dass dieser Klub 125 Jahre später zum nunmehr vierten Mal im Europapokal spielen wird. In dieser Jubiläumssaison wird sich das Dorf mit seinen rund 3.300 Einwohnern erneut mit den Metropolen Europas messen können. Eine einzigartige Erfolgsstory – 125 Jahre Geschichte, 125 Jahre Leidenschaft und eine Vision. „Wir sind unglaublich stolz, unseren Fans mit diesem Trikot eine Erinnerung an die Geschichte dieses großartigen Klubs zu bieten“, sagt TSG-Legende Pavel Kadeřábek, der seit knapp zehn Jahren das Hoffenheimer Dress trägt und als einer der ersten das außergewöhnliche Shirt tragen durfte. 

Bereits beim Jubiläumsspieltag gegen den SV Werder Bremen am Sonntag (17:30 Uhr) wird die TSG Hoffenheim das Sondertrikot tragen. Auch die TSG-Frauen werden gegen den ebenfalls 1899 gegründeten Klub aus der Hansestadt im neuen Shirt auflaufen. In der Partie am 6. Oktober (Sonntag, 18:30 Uhr) wird das Team von Trainer Theodoros Dedes im Dietmar-Hopp-Stadion gegen die Bremerinnen auf Punktejagd gehen. 

Für das Fotoshooting zum Jubiläumstrikot kamen zudem Vereinslegenden wie Andreas Beck, Sebastian Rudy oder Sejad Salihović zusammen, um gemeinsam im neuen Shirt zu posieren. Das limitierte Sondertrikot ist ab sofort im Fanshop und Onlineshop verfügbar. Das Trikot ist bereits ab 59,95 Euro erhältlich. Neben diesem Highlight hält die Jubiläumskollektion aber noch viele weitere Hingucker bereit.

Content / Foto: TSG 1899 Hoffenheim vom 23.09.2024

Stil trifft auf Spitzenfußball

TSG Hoffenheim und Pierre Cardin gehen gemeinsame Wege: 

Die TSG Hoffenheim freut sich, eine neue, langfristige Partnerschaft mit der R.Brand Group GmbH bekanntzugeben. Die renommierte Marke Pierre Cardin wird ab sofort offizieller Business Team Partner und offizieller Fashion Partner der TSG Hoffenheim. Die Zusammenarbeit, die bis zum 30. Juni 2027 läuft, verbindet die Welt des Sports mit internationaler Mode und setzt auf gegenseitige Synergien.


Im Rahmen der Partnerschaft wird Pierre Cardin die Lizenzspieler, das Funktionsteam sowie die Führungskräfte der TSG Hoffenheim bei internationalen Auswärtsreisen stilvoll ausstatten. Darüber hinaus wird Pierre Cardin als Partner bei internationalen Spielen auf dem linken Trikotärmel zu sehen sein. Ergänzt wird die Kooperation durch Bandenwerbung und weitere kreative Werbemaßnahmen, die den Auftritt der Marke bei den Spielen unterstreichen. 

 

„Die Europa League ist ein Highlight für uns alle bei der TSG. Wir freuen uns außerordentlich, dass die R.Brand Group mit Pierre Cardin so umfangreich bei der TSG Hoffenheim auftreten wird“, sagt TSG-Geschäftsführer Denni Strich. „Die Partnerschaft mit einer international bekannten Modemarke verleiht uns nicht nur einen stilsicheren Auftritt auf unseren Reisen durch Europa, es bestätigt auch den erreichten Status der TSG Hoffenheim.“

 

„Wir freuen uns, die TSG Hoffenheim zukünftig stilsicher bei ihrer Ausrüstung zu unterstützen! Die TSG und die R.Brand Group eint der Grundsatz: Wir setzen auf Leidenschaft, Begeisterung und Engagement,“ erklärt Raphael Heinold, CEO der R.Brand Group GmbH. „Ebenso wie die TSG arbeiten wir zukunftsorientiert, gehen neue Pfade und entwickeln uns erfolgreich weiter – wir freuen uns, dass wir nun einen gemeinsamen Weg gehen.“

 

Über die R.Brand Group GmbH

Die R.Brand Group GmbH mit Sitz im ostwestfälischen Herford beschäftigt rund 1.200 Mitarbeiter*innen. Zu ihrem Markenportfolio gehören neben Pierre Cardin auch Pioneer Jeans, Baldessarini und Pionier Workwear.

Content / Foto: TSG Hoffenheim vom 20.09.2024


Kadeřábek:

„Ich habe mich immer durchgesetzt“

Am Freitag erscheint die September-Ausgabe des TSG-Magazins SPIELFELD. Im großen Interview spricht Pavel Kadeřábek (32) über die besonderen Anforderungen der aktuellen Saison, blickt auf seine mehr als neun Jahre in Hoffenheim zurück und gibt einen Einblick in seine Zukunftsplanung. Auf den 100 Seiten der aktuellen Ausgabe stellen sich zudem die Neuzugänge der TSG den Fans vor, die Gegner in der UEFA Europa League werden unter die Lupe genommen und Dennis Geiger schildert in der Kategorie ‚Mein bestes Tor‘ einen ganz besonderen Treffer. Ein Rückblick auf die Mitgliederversammlung findet sich ebenso im Magazin wie ein Überblick der Regeländerungen im Fußball.

Pavel Kadeřábek gehört zu den dienstältesten TSG-Profis. Seit Sommer 2015 spielt der Tscheche schon in Hoffenheim und hat in mehr als neun Jahren einiges erlebt. Nach einem ereignisreichen Sommer wirbt der 32-Jährige um etwas Nachsicht mit der neuformierten Mannschaft: „Es wird sicher ein bisschen dauern, bis alle integriert sind, dafür braucht man einfach auf dem Platz und in der Kabine ein wenig Geduld. Das ist eine große Herausforderung, denn Zeit hat man im Fußball eigentlich nie. Wir alle zusammen bleiben ruhig und fokussiert. Ich bin sicher, dass wir besser Fußball spielen werden und bessere Ergebnisse einfahren. Das wollen wir alle.“

Dass durch die Neuzugänge eine erhöhte Konkurrenz im Aufgebot herrscht, erachtet er dabei als positiv: „Ich hatte immer Konkurrenten, Spieler wie Felix Passlack, Jeremy Toljan oder Joshua Brenet. Aber jedem Trainer habe ich bewiesen, ‚Pavel ist stärker, Pavel muss spielen‘ und habe mich durchgesetzt. Dieses Ziel verfolge ich in dieser Spielzeit erneut. Ich will zeigen, dass ich der Beste für meine Position bin.“

Die lange Zeit in Deutschland hat den Flügelspieler geprägt, neben der TSG ist ihm auch das Land mitsamt seiner Lebensform ans Herz gewachsen: „Ich habe mittlerweile viele deutsche Eigenschaften. Deutschland hat mir sehr viel gegeben. Ich war schon immer diszipliniert, aber hier habe ich das noch einmal weiterentwickelt. Ich mag es zum Beispiel gar nicht, wenn jemand unpünktlich ist. Das kann zwar immer mal passieren, aber dann muss man auch dafür um Entschuldigung bitten und es beim nächsten Mal besser machen. Da bin ich sehr deutsch, auch wenn es um den Einsatzwillen geht. Ich kann es nicht leiden, wenn jemand alles mit Auge macht und nur das Nötigste tut. Auf dem Platz muss man immer Gas geben.“

Auch darum kann er sich durchaus vorstellen, seinen im Sommer auslaufenden Vertrag noch einmal zu verlängern. Viele Gedanken um seine Zukunft hat er sich aber noch nicht gemacht, der Fokus gilt der aktuellen Saison: „Wenn die TSG auf mich zukommt, bin ich natürlich sehr offen. Ich kann mir aber auch vorstellen, nach so langer Zeit im Ausland mit meiner Familie nach Tschechien zurückzukehren. Für einen anderen Verein in Deutschland zu spielen, würde sich ehrlicherweise komisch anfühlen. Für mich ist aber zuerst einmal das Wichtigste, Top-Leistungen zu bringen. Wenn ich eine für mich wichtige Rolle einnehme, kann man auch im Alter von dann 33 Jahren über eine Verlängerung sprechen.“

Neben guter Ergebnisse in der Bundesliga und der UEFA Europa League strebt Kadeřábek in einem Wettbewerb eine erfolgreiche Saison an, in dem der TSG seit Jahren keine großen Sprünge gelungen sind: „Ich würde unheimlich gern mal im DFB-Pokal deutlich weiterkommen, mal ein Halbfinale oder Finale spielen. Das ist uns allen eine Herzensangelegenheit, dafür brauchen wir auch mal ein bisschen Losglück.“

Obwohl es mit einem Titelgewinn im TSG-Trikot bislang nicht gereicht hat, ist Kadeřábek unheimlich stolz auf seine Laufbahn in Hoffenheim – und bereut auch nicht, prominente Angebote wie das der AS Rom abgelehnt zu haben: „Ich bin in erster Linie sehr, sehr dankbar für meine neun Jahre in Hoffenheim. Außerdem weiß man ja nie, wie es in Rom gelaufen wäre. So werde ich irgendwann sagen können: ‚Ich war zehn Jahre bei der TSG, habe immer gespielt, wurde immer wertgeschätzt und bin zu einer Klublegende geworden‘.“
Auch deshalb fasst er zusammen: „Für mich gibt es nicht mehr als das, was ich hier habe. Man braucht nicht immer noch mehr. Wenn man hier zufrieden ist, muss man nicht nach England oder Italien gehen. Ich möchte in meiner Karriere meine Ziele erreichen – und nicht die von anderen Menschen. Ich bin Pavel, ich kann selbst entscheiden und ich wollte immer in Hoffenheim bleiben. Darum bin ich noch hier.“

SPIELFELD ist das Klubmagazin der TSG Hoffenheim. Gefüllt mit allem, was wichtig ist bei der TSG, rund um den Verein und in der Region. SPIELFELD erscheint elf Mal im Jahr und ist kostenlos im Fanshop zu haben – oder per Post nach Hause im Abo. Dafür fallen lediglich 18,99 Euro Versandkosten an.

Content / Foto: TSG Hoffenheim vom 18.09.2024

TSG Hoffenheim verlängert langfristig mit Top-Talent Florian Micheler

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat den Vertrag mit dem österreichischen Top-Talent Florian Micheler vorzeitig langfristig verlängert. Das ursprüngliche Arbeitspapier des 19 Jahre alten Mittelfeldspielers hatte noch eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2026.
 

„Florian ist ein typisches Beispiel für den traditionellen TSG-Weg von der eigenen Akademie zu den Profis. Er hat sich nicht zuletzt in der vergangenen Saison mit hervorragenden Leistungen in unserer U19, die sowohl Deutscher Meister als auch Pokalsieger wurde, für die Bundesliga-Mannschaft von Cheftrainer Pellegrino Matarazzo empfohlen, durfte die gesamte Saisonvorbereitung bei den Profis absolvieren und hat seine Chance eindrucksvoll genutzt“, sagt Frank Kramer, interimistischer Sportlicher Leiter der TSG. „Die vorzeitige Vertragsverlängerung ist eine Belohnung und wir freuen uns sehr, Florians Karriere in den nächsten Jahren weiterhin begleiten zu dürfen – denn wir sehen in ihm noch sehr viel Potenzial. Sein Beispiel zeigt zudem wieder einmal, dass unser Weg der Talententwicklung hier in Hoffenheim einzigartig gut funktioniert. Deswegen werden wir ihn auch in Zukunft beharrlich weiterverfolgen.“
 
Florian Micheler wechselte im Juli 2021 in die TSG-Akademie und gehört seit dieser Saison zum erweiterten Profikader der TSG Hoffenheim. Am 2. Spieltag der aktuellen Spielzeit feierte der Österreicher beim Auswärtsspiel der TSG bei Eintracht Frankfurt (1:3) bereits sein Bundesliga-Debüt, als er in der 59. Minute von Cheftrainer Pellegrino Matarazzo gegen die Hessen eingewechselt wurde. Auch in der ersten Runde des DFB-Pokals kam Micheler bei den Würzburger Kickers schon zum Einsatz. Zuvor absolvierte der 19 Jahre alte Mittelfeldspieler im TSG-Trikot bereits 16 Partien (1 Assist) für die U17 der Hoffenheimer sowie 48 Spiele (9 Tore / 22 Assists) für die U19, mit der er in der vergangenen Saison Deutscher Meister und Pokalsieger wurde. Zudem ist der zentrale Mittelfeldspieler aktueller U21-Nationalspieler von Österreich und hat seit seinem Debüt am 6. September zwei Partien für die Junioren-Auswahlmannschaft seines Heimatlandes bestritten. Zuvor war Micheler bereits für die U19-, U18- und U17-Nachwuchsteams Österreichs aktiv.

Content / Foto: TSG Hoffenheim vom 13.09.2024

TSG Hoffenheim verpflichtet Christopher Lenz

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat Christopher Lenz unter Vertrag genommen. Der 29 Jahre alte Abwehrspieler lief bis Ende Juni dieses Jahres noch für den Liga-Wettbewerber RB Leipzig auf, war nach seinem Vertragsende bei den Sachsen zuletzt jedoch vereinslos und schließt sich nun mit sofortiger Wirkung der TSG an.
 

„Christopher ist ein erfahrener Bundesliga-Spieler, der sowohl auf der linken Innenverteidigerposition als auch auf der linken Außenbahn spielen kann“, sagt Frank Kramer, interimistischer Sportlicher Leiter bei der TSG. „Er wird unseren Kader somit auf diesen Positionen ergänzen und bei der hohen Anzahl an Spielen in dieser Saison sowie möglichen, verletzungsbedingten Ausfällen eine Alternative sein. Hinzu kommt, dass er menschlich hervorragend in unsere Mannschaft passen wird.“
 
Christopher Lenz begann seine Karriere in der Jugend von Hertha BSC und war in den vergangenen neun Jahren für RB Leipzig, Eintracht Frankfurt, Union Berlin und Holstein Kiel in der Bundesliga sowie 2. Bundesliga aktiv. Für diese Vereine absolvierte er bis zuletzt 98 Spiele in der Bundesliga (10 Assists), 23 Partien in der 2. Bundesliga (2 Assists), 14 Begegnungen im DFB-Pokal (1 Tor / 1 Assist), sieben Spiele in der Champions League und zwei Partien in der Europa League.
 
Im Jahr 2017 feierte Lenz mit Kiel den Aufstieg in die Zweite Liga, zwei Jahre später gelang ihm mit Union sogar der Sprung in die Bundesliga und 2022 wurde der Abwehrspieler dann mit Eintracht Frankfurt auch noch Europa-League-Sieger.

Content / Foto: TSG Hoffenheim vom 12.09.2024

TSG verpflichtet Arthur Chaves

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat Arthur Chaves verpflichtet. Der brasilianische U23-Nationalspieler kommt vom portugiesischen Zweitligisten Académico Viseu in den Kraichgau.
 

„Arthur ist von Brasilien aus seine ersten Schritte in Europa in der Zweiten Liga in Portugal bei Académico Viseu gegangen. Er erhält nun die Chance, den nächsten Schritt in seiner Karriere zu machen, sich zu zeigen und perspektivisch an das Niveau hier in Hoffenheim anzupassen“, sagt Frank Kramer, interimistischer Sportlicher Leiter der TSG.
 
Arthur Chaves wechselte im August 2022 aus seiner brasilianischen Heimat nach Portugal zu Acadédmico Viseu und absolvierte für den Klub in der zweithöchsten portugiesischen Spielklasse sowie dem Pokalwettbewerb in den vergangenen zwei Jahren insgesamt 58 Pflichtspiele (4 Tore). Seit seinem Debüt für die U23-Nationalmannschaft Brasiliens im Januar dieses Jahres, absolvierte der Innenverteidiger bislang sechs Spiele für das Nachwuchsteam der „Seleçāo“ und war dabei Stammkraft bei den Partien zur möglichen Olympia-Qualifikation für Paris 2024, die Brasiliens U23 am Ende verpasste.

Content / Foto: TSG Hoffenheim vom 31.08.2024

TSG verpflichtet Valentin Gendrey

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat Rechtsverteidiger Valentin Gendrey verpflichtet. Der 24 Jahre alte Franzose kommt vom italienischen Serie A-Klub US Lecce nach Hoffenheim.
 

„Valentin ist ein defensiv verlässlicher Außenverteidiger, der die aggressive, italienische Spielweise verinnerlicht hat und in der Serie A viel Erfahrung sammeln konnte“, sagt der interimistische Sportliche Leiter der TSG, Frank Kramer, über den Hoffenheimer Neuzugang. „Valentin gehörte in den vergangenen Jahren in Lecce zum Stammpersonal, will sich sportlich aber nochmal weiterentwickeln und hat sich aus diesem Grund dazu entschlossen, bei uns in Hoffenheim den nächsten Schritt in seiner Karriere zu gehen.“
 
Valentin Gendrey wechselte im Juli 2021 vom französischen Klub Amiens SC zum damaligen italienischen Zweitligisten US Lecce. Mit den Italienern feierte Gendrey direkt in seinem ersten Jahr den Aufstieg in die Serie A und kam dabei in 29 Spielen zum Einsatz (1 Assist). Auch in den vergangenen beiden Spielzeiten war Gendrey nicht mehr aus der Stammelf von Lecce wegzudenken. Der 24 Jahre alte Rechtsverteidiger absolvierte in dieser Zeit 74 Partien in der höchsten italienischen Spielklasse (2 Tore / 7 Assists) sowie zwei Begegnungen in der Coppa Italia.
 
Der ehemalige französische U21-Nationalspieler lief dreimal für die Nachwuchsmannschaft der „Equipe Tricolore“ auf und absolvierte zuvor auch schon vier Spiele für die U18-Nationalelf seines Heimatlandes.

Content / Foto: TSG Hoffenheim vom 27.08.2024

TSG verpflichtet tschechischen Nationalspieler Robin Hranáč

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim verstärkt seine Defensive und holt Innenverteidiger Robin Hranáč in den Kraichgau. Der tschechische Nationalspieler kommt von Viktoria Pilsen nach Hoffenheim und unterschreibt bei der TSG einen langfristigen Vertrag.
 

„Robin ist ein zweikampfstarker Innenverteidiger, der seine Fähigkeiten auch zuletzt als Stammspieler der tschechischen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Deutschland nachgewiesen hat. Er hat eine gute Geschwindigkeit und Technik, spielt mutig und nach vorn gerichtet. Das passt hervorragend zu unserer TSG-Spielphilosophie“, sagt Frank Kramer, interimistischer Sportlicher Leister in Hoffenheim. „Wir sind davon überzeugt, dass er unserer Mannschaft mit seiner überzeugenden Persönlichkeit und Präsenz auf dem Rasen sofort weiterhelfen kann.“
 
Robin Hranáč wechselte bereits mit 15 Jahren in die Jugendakademie von Viktoria Pilsen und durchlief dort sämtliche Nachwuchsmannschaften des tschechischen Traditionsvereins. Nach zwischenzeitlichen Leihen zum damaligen slowakischen Erstligisten Tatran Liptovsky Mikulas sowie zum FK Pardubice aus der tschechischen Fortuna Liga, kehrte der 24 Jahre alte Hranáč vor der vergangenen Saison wieder nach Pilsen zurück und wurde dort zum unumstrittenen Stammspieler. Für Viktoria absolvierte der Innenverteidiger in der abgelaufenen Spielzeit 28 Spiele in der Fortuna Liga (3 Tore / 2 Assists), vier Partien in der Meisterrunde der Fortuna Liga, fünf Begegnungen in der Conference-League-Qualifikation (1 Assist) sowie zehn Spiele in der Conference League (1 Vorlage). Schon im Jahr zuvor war Hranáč nicht aus der Startelf von Pilsens Ligakonkurrent FK Pardubice wegzudenken und lief in der Saison 2022/2023 in 24 Partien der tschechischen Eliteliga auf (1 Tor).
 
Seit seinem Debüt für die tschechische Nationalmannschaft im März dieses Jahres lief der 24 Jahre alte Innenverteidiger sechsmal für sein Heimatland auf. Hranáč gehörte auch zum finalen Kader Tschechiens für die im Sommer zu Ende gegangene EM in Deutschland und kam in allen Partien seiner Mannschaft bei der EM zum Einsatz. Zuvor absolvierte er bereits zwölf Spiele für die tschechische U21-Nationalmannschaft.

Content: TSG Hoffenheim vom 25.08.2024

Ligastart im Stimmungstief

Doppelpack Kramaric bringt die TSG in Front 

Zwei Änderungen bei der TSG im Vergleich zur Vorwoche. Hlozek kommt für Bruun Larsen ins Team, im Tor spielt Baumann wieder für Philipp.

Bei Kiel ebenfalls zwei Wechsel. Komemda verdrängt Porath, Knudsen ersetzt Remberg.

Pünktlich um 15.30 Uhr hatte Tobias Stieler hier angepfiffen. Spärlich besetzte Ränge und eine eher gedrückte Stimmung bildeten den äußeren Rahmen.

Blitzstart mit Foulelfmeter für die TSG
Die dritte Minute war angebrochen, Bülter nach Pass von Drexler in den Strafraum eingelaufen. Kiels Weiner stürmte aus seinem Kasten, brachte Bülter zu Fall. Klare Entscheidung: Foulelfmeter.
Kramaric ließ sich nicht lange bitten, verwandelte sicher ins rechte, untere Eck.
Die sommerlichen Temperaturen forderten ihren Tribute und die Begegnung verflachte doch ein wenig.

Doppelchance für die Hanseaten
Das erste Zeichen der Gefahr sendeten in der 25.Minute, unmittelbar nach der Trinkpause, die Störche. Nach feinem Zuspiel von Machino und Bernhardsson setzte dieser Becker in Szene. Der versuchte Baumann im kurzen Eck zu überwinden, Sieger blieb der Keeper. Eine Minute später wieder Becker. Die Ecke im Anschluss an die vorherige Chance landete nach Faustabwehr von Baumann wieder auf dem Kopf von Becker. Der war aber zu überrascht um eine kontrollierte Aktion zu starten.
Auch zwei Minuten später gehörte die nächste Chance den Gästen. Diesmal hatte Pichler, nach Flanke von Holtby, Baumann per Kopf geprüft.

Zweiter Treffer für Kramaric
Drei Chancen für Kiel, aber Doppelpack für Kramaric in der 37.Minute. Es kann so einfach sein. Hoffenheim konnte den Ball im Spielaufbau von Kiel erobern, Anspielung auf die linke Flanke zu Bülter. Der suchte im Zentrum Kramaric, fand ihn und per  Kopf konnte dieser, nahezu aus dem Stand, zum 2:0 einnicken. 

Die 44.Minute und wieder Kramaric. Wieder der Ball von links, diesmal aber die Volleyabnahme von der rechten Seite. Der Ball kam gefährlich, Weiner aber mit einem starken Reflex zur Ecke. 

Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. Die nächste Riesenchance, wieder für die Hausherren. Schuss aus der Drehung von Hlozek, wieder war aber Weiner zur Stelle. Halbzeit in Sinsheim. 

Auftaktsieg für Hoffenheim

Der dreifache Kramaric sichert den Heimerfolg

Doppelwechsel bei den Gästen aus Kiel vor 18.503 Fans zum Wiederanpfiff: Porath und Kelati kamen für Puchacz und Komemda.

Das Spiel setzte sich so fort, wie es in der ersten Halbzeit endete. Die Hausherren blieben am Drücker. Nächster Wechsel auf Gästeseite in der 54.Minute. Für den ausgewechselten Pichler sollte nun Arp Schwung ins Angriffsspiel der Störche bringen. Auch die TSG wechselte: Für Neuzugang Hlozek war nun Berisha im Spiel (59.).

Anschlusstreffer durch Bernhardsson
Nachdem Kiel bereits in der 61.Minute die Chance zum Anschluss durch Machino hatte, dieser aber an Baumann scheiterte, war zwei Minuten später die Defensive der TSG wieder nicht aufmerksam genug. Porath hatte ins rechte Halbfeld geflankt und Bernhardsson konnte sich gegen Kaderabek durchsetzen. Kopfball oben links ins Eck und der Anschlusstreffer für Kiel. Nicht unverdient, da Holstein hier doch aktiver als in der ersten Hälfte wirkte.

Nächster Wechsel TSG: Bruun Larsen für Bülter und Geiger für Grillitsch lauteten die beiden Wechsel in der 69.Minute.  In den nächsten Minuten keine großen Möglichkeiten auf beiden Seiten und viel Aktion im neutralen Bereich. Wechsel auch bei Kiel: In der 79.Minute ging Knudsen vom Platz, für ihn kam Remberg. Drei Minuten später auch Schulz ür Holtby im Spiel bei den Norddeutschen. Innerhalb von 90 sec gab es dann zweimal Gelb für Kelati (jeweils Fouls). Final dann in der 82.Minute der Platzverweis. Zweimal im

Vorentscheidung durch Kramaric
Das war ein gelungener Start in die Runde für Hoffenheims Topscorer. In der 87.Minute bereits der dritte Treffer für Kramaric. Konter der Gastgeber über Bruun Larsen, der aus 18m abziehen konnte. Den abgewehrten Ball schob Kramaric ins leere Tor ab.

Wieder Hoffnung für Kiel durch Machino
Remberg mit Pass zu Machino. Der fackelte aus 14m nicht lange, versenkte ins lange Eck. Die Hoffnung war zurück. 
Letzter Heimwechsel in Minute 89. Nsoki und Moerstedt kamen für Kramaric und Prass. 

Hier waren fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. Weitere Torchancen blieben jedoch Mangelware und die drei Punkte bleiben in Sinsheim 

Content / Fotos: Michael Kaiser vom 24.08.2024

TSG holt Haris Tabaković in den Kraichgau

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat Stürmer Haris Tabaković verpflichtet. Der 30 Jahre alte Torjäger kommt vom Zweitligisten Hertha BSC nach Hoffenheim.
 

„Haris ist mit seiner Größe und Durchschlagskraft ein typischer Stoßstürmer, der seinen Torriecher in den vergangenen Jahren und seinen verschiedenen Stationen unter Beweis gestellt hat. Er ist ein erfahrener Spieler und absoluter Vollprofi“, kommentiert Frank Kramer, interimistischer Sportlicher Leiter der TSG, die Verpflichtung von Tabaković. „Haris ist ein Mentalitätsspieler und Torjäger, der in einem Spiel in der Offensive Akzente setzen kann.“
 
Haris Tabaković wechselte im Sommer 2023 vom österreichischen Traditionsklub Austria Wien nach Deutschland in die 2. Bundesliga zu Hertha BSC und avancierte dort unmittelbar zum Leistungsträger. Der bosnische Stürmer erzielte in 32 Partien für die Berliner 22 Tore (6 Assists) und wurde mit dieser Ausbeute gemeinsam mit Robert Glatzel (Hamburger SV) und Christos Tzolis (damals Fortuna Düsseldorf) Torschützenkönig der vergangenen Zweitliga-Saison. Zudem traf Tabaković in vier DFB-Pokal-Partien der abgelaufenen Spielzeit dreimal und bereitete einen weiteren Treffer für die Berliner vor.
 
Schon in den Jahren zuvor stellte Tabaković seine Qualitäten als Torjäger immer wieder unter Beweis. Für Austria Wien erzielte der 30-Jährige in der österreichischen Bundesliga-Saison 2022/2023 in 30 Spielen 18 Tore (3 Assists) und wurde ein Jahr zuvor im Trikot von Austria Lustenau in der 2. Bundesliga Österreichs mit 27 Toren (4 Assists) in 23 Partien sogar Torschützenkönig der Liga. In Wien absolvierte Tabaković außerdem noch ein Spiel in der Champions-League-Qualifikation (1 Tor), zwei Spiele in der Europa-League-Qualifikation sowie fünf Begegnungen in der Conference League.
 
Der in der Schweiz geborene Bosnier spielte in sämtlichen Nachwuchsnationalmannschaften der Eidgenossen, läuft mittlerweile aber für die A-Nationalmannschaft Bosnien-Herzegowinas auf. Seit seinem Debüt im November 2023 absolvierte Tabaković zwei Partien für die bosnische Nationalelf.

Content / Foto: TSG Hoffenheim vom 23.08.2024

Brisante Situation zum Saisonstart 

Verein und DFL befürchten Spielabbruch 

Der TSG Hoffenheim droht ein dramatischer Auftakt zum Start in die Bundesliga-Saison - leider in negativer Hinsicht. Nach dem Beben in der Führungsebene (speziell bei der Personalie Alexander Rosen) gehen die Fans auf die Barrikaden, auch sportlich erscheint vieles unkoordiniert.

Nachdem der Dialog von Seiten der Ultras mit allen Beteiligten, sprich Verein, Polizei oder Verband, eingestellt wurde, herrscht etwas Ratlosigkeit vor der Begegnung gegen Holstein Kiel.

So bleibt es beim Abwarten und als schlimmstes Szenario wird die Provokation eines Spielabbruch gemäß Drei Stufen Plan befürchtet. Dieser könnte durch das Zeigen verbotener Banner provoziert werden.

Der Plan umfasst folgende Stufen:

• Stufe 1: Spielunterbrechung und Stadiondurchsage

• Stufe 2: Mannschaften gehen in die Kabine und erneute Stadiondurchsage

• Stufe 3: Spielabbruch


Der Drei-Stufen-Plan gilt unabhängig vom auslösenden Fanlager. Das bedeutet, dass nicht jedes "Fanlager" vermeintlich zwei Provokationsstufen auslösen kann, bis es zu einem Spielabbruch käme. Der Schiedsrichter hat auch weiterhin unabhängig vom Drei-Stufen-Plan die Möglichkeit, das Spiel zu unterbrechen.

Alternativ könnte es auch passieren, zumindest war dies aus Fankreisen zu hören, dass die Ultras komplett fernbleiben und es im Stadion keinerlei Support geben wird. 

Content / Foto: Michael Kaiser vom 22.08.2024


Brisante Situation zum Saisonstart 

Verein und DFL befürchten Spielabbruch 

Der TSG Hoffenheim droht ein dramatischer Auftakt zum Start in die Bundesliga-Saison - leider in negativer Hinsicht. Nach dem Beben in der Führungsebene (speziell bei der Personalie Alexander Rosen) gehen die Fans auf die Barrikaden, auch sportlich erscheint vieles unkoordiniert.

Nachdem der Dialog von Seiten der Ultras mit allen Beteiligten, sprich Verein, Polizei oder Verband, eingestellt wurde, herrscht etwas Ratlosigkeit vor der Begegnung gegen Holstein Kiel.

So bleibt es beim Abwarten und als wahrscheinlichstes Szenario wird die Provokation eines Spielabbruch gemäß Drei Stufen Plan befürchtet.

Der Plan umfasst folgende Stufen:

• Stufe 1: Spielunterbrechung und Stadiondurchsage

• Stufe 2: Mannschaften gehen in die Kabine und erneute Stadiondurchsage

• Stufe 3: Spielabbruch


Der Drei-Stufen-Plan gilt unabhängig vom auslösenden Fanlager. Das bedeutet, dass nicht jedes "Fanlager" vermeintlich zwei Provokationsstufen auslösen kann, bis es zu einem Spielabbruch käme. Der Schiedsrichter hat auch weiterhin unabhängig vom Drei-Stufen-Plan die Möglichkeit, das Spiel zu unterbrechen.

Alternativ könnte es auch passieren, zumindest war dies aus Fankreisen zu hören, dass die Ultras komplett fernbleiben und es im Stadion keinerlei Support geben wird. 

Content / Foto: Michael Kaiser vom 22.08.2024


Drexler: "Ich möchte ein Vorbild sein"

In der vergangenen Saison debütierte Tim Drexler für die Profis der TSG Hoffenheim. Der 19 Jahre alte Innenverteidiger erzählt in seinem ersten großen SPIELFELD-Interview über seinen persönlichen Aufstieg, seine Verbindung zum Klub und seinen Glauben.

Und plötzlich war der Moment gekommen: Pellegrino Matarazzo rief Tim Drexler beim Auswärtsspiel in Frankfurt zu sich, gab ihm die finalen Anweisungen – und wenige Augenblicke später war der Innenverteidiger ein Bundesliga-Spieler. „Das Debüt kam für mich etwas überraschend. So richtig konnte ich das Geschehene erst im Sommer Revue passieren lassen. Von meinem ersten Einsatz bis hin zum letzten Spieltag der Saison hat es sich angefühlt wie ein Traum. Es ging alles so schnell, dass ich gar nicht groß Zeit hatte, darüber nachzudenken.“

Seit 2016 spielt Drexler für die TSG. „Für mich ist das hier Heimat. Ich fahre mein halbes Leben lang den gleichen Weg zum Training. Es war immer mein Ziel, dass ich es bei der TSG schaffe. Je älter ich wurde, desto häufiger habe ich gesagt, dass ich genau hier zum Bundesliga-Profi werden will. Ich bin seit der U10 hier, und natürlich ist es dann eine spezielle Geschichte. Die TSG ist ‚mein‘ Klub.“

Der 19-Jährige bezeichnet sich als sehr gläubige Person. „Ich bete vor jedem Spiel in der Kabine. Ich werde es nicht verstecken, der Glaube gehört zu mir und ist Teil meiner Persönlichkeit.“

Außerdem in der 100-seitigen Ausgabe des aktuellen SPIELFELD: Grischa Prömel spricht in „Fakt oder Fake“ über Schwaben, David Jurásek stellt sich den Fragen in „Kein Kommentar“ und der „Alles-Gewinner“ Max Moerstedt wird porträtiert. Zudem wird die Überführung des U-Boots U17 durch die Rhein-Neckar-Region rekapituliert.

SPIELFELD ist das Klubmagazin der TSG Hoffenheim. Gefüllt mit allem, was wichtig ist bei der TSG, rund um den Verein und in der Region. SPIELFELD erscheint elf Mal im Jahr und ist kostenlos im Fanshop zu haben – oder per Post nach Hause im Abo. Dafür fallen lediglich 18,99 Euro Versandkosten an.

Content: TSG Hoffenheim vom 21.08.2024

TSG verleiht Muhammed Damar zum Zweitligisten SV Elversberg   

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim verleiht den 20 Jahre alten Mittelfeldspieler Muhammed Damar für die Saison 2024/25 an den Zweitligisten SV Elversberg. Der Vertrag des in Berlin geborenen Offensivspielers hat im Kraichgau noch eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2026.
 

„Mo ist ein junger, hochtalentierter Spieler, der sehr viel Potenzial in sich trägt. Er braucht für seine Weiterentwicklung nun allerdings dringend Spielpraxis auf möglichst hohem Niveau, was wir ihm aufgrund der Konkurrenzsituation in unserem Kader aktuell jedoch nicht bieten können“, sagt der interimistische Sportlicher Leiter der TSG, Frank Kramer. „Nach der in der vergangenen Saison für alle Seiten nicht optimal verlaufenen Leihe zum Zweitligisten Hannover 96, sind wir nun sehr zuversichtlich, mit der erneuten Leihe zur SV Elversberg eine für alle Parteien hervorragende Lösung gefunden zu haben.“
 
Muhammed Damar wechselte im Juli 2022 aus der Jugend von Eintracht Frankfurt zur TSG. In seinem ersten Jahr im Kraichgau kam der 20 Jahre alte Mittelfeldspieler sechsmal für die Profis in der Bundesliga zum Einsatz und absolvierte zudem 20 Einsätze für die zweite Mannschaft der TSG in der Regionalliga Südwest (7 Tore / 9 Vorlagen). Während seiner Leihe nach Hannover absolvierte er in der vergangenen Saison vier Spiele in der 2. Bundesliga sowie acht Begegnungen für die Regionalliga-Mannschaft der 96er (9 Tore / 3 Assists). Seit seinem Debüt für die deutsche U20-Nationalmannschaft im Oktober 2023 stand Damar in zwei Spielen für die DFB-Auswahl auf dem Rasen und erzielte dabei einen Treffer. Für die deutsche U19 war Damar zuvor in acht Partien sechsmal erfolgreich.

Content: TSG Hoffenheim vom 20.08.2024 

Justvan verlässt die TSG Hoffenheim           

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim und Julian Justvan gehen in Zukunft getrennte Wege. Der Mittelfeldspieler wechselt mit sofortiger Wirkung zum Zweitligisten 1. FC Nürnberg. Der 26 Jahre alte Justvan hatte im Kraichgau noch einen bis zum 30. Juni 2027 gültigen Vertrag.
 

„Julian ist ein talentierter Spieler, der seine Fähigkeiten zwar unter Beweis gestellt hat, seine Leistungen unterlagen hier in Hoffenheim jedoch Schwankungen, so dass er sich bei uns nicht vollends durchsetzen konnte“, sagt Frank Kramer, interimistischer Sportlicher Leiter bei der TSG, und ergänzt, dass „Julian ein sehr ehrgeiziger Spieler ist, der nach deutlich mehr Spielzeit strebt. Aus diesem Grund ist er nun mit dem Wunsch an uns herangetreten, den Verein verlassen zu dürfen. Wir sehen in dem Transfer nach Nürnberg eine optimale Lösung für alle Seiten. Julian ist charakterlich ein super Junge und wir wünschen ihm auf seinem weiteren persönlichen sowie sportlichen Weg alles erdenklich Gute.“
 
Julian Justvan wechselte im Sommer 2023 vom Zweitligisten SC Paderborn zur TSG Hoffenheim. Im Kraichgau konnte der Mittelfeldspieler jedoch nicht nachhaltig auf sich aufmerksam machen, so dass die TSG den 26 Jahre alten Landshuter im Januar dieses Jahres für ein halbes Jahr an den damaligen Bundesligisten SV Darmstadt 98 verliehen hatte. Für Hoffenheim absolvierte Justvan vier Bundesligaspiele, zwei Partien im DFB-Pokal (1 Tor) sowie eine Begegnung für die Regionalliga-Mannschaft der TSG. In Darmstadt stand Justvan in der Rückrunde der vergangenen Saison 14-mal in der höchsten deutschen Spielklasse auf dem Rasen (2 Tore / 2 Assists).

Content / Foto: TSG Hoffenheim vom 20.08.2024

TSG Hoffenheim verpflichtet Adam Hlozek

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim treibt seine Kaderplanungen weiter voran und verpflichtet Stürmer Adam Hlozek. Der 22 Jahre alte tschechische Nationalspieler kommt vom amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger Bayer 04 Leverkusen in den Kraichgau und unterschreibt bei der TSG einen langfristigen Vertrag.

„Adam ist ein junger, hungriger Spieler, der trotz seiner erst 22 Jahre bereits über sehr viel internationale Erfahrung verfügt – sowohl im Verein als auch in der tschechischen Nationalmannschaft. In der vergangenen Saison konnte er etwa beim amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger Bayer Leverkusen eine hohe Anzahl an Spieleinsätzen sammeln“, sagt Frank Kramer, interimistischer Sportlicher Leiter in Hoffenheim, der noch ergänzt: „Adam ist fußballerisch richtig stark, ein überaus beweglicher Stürmer, der sowohl die nötige Physis, als auch die technischen Fähigkeiten und das taktische Verständnis mitbringt, um unserem Team sofort weiterhelfen zu können. Hinzu kommt, dass er unbedingt nach Hoffenheim wechseln wollte, weil Adam die TSG als ideale Station für seinen nächsten Karriereschritt sieht. Das sind hervorragende Voraussetzungen und spricht für sich. Adam ist charakterlich ein super Junge und wir sind alle total davon überzeugt, dass wir in den nächsten Jahren sehr viel Freude an ihm haben werden.“
 
Adam Hlozek wechselte im Juli 2022 von Sparta Prag in die Bundesliga zu Bayer Leverkusen und holte direkt in seiner zweiten Saison im Rheinland mit der „Werkself“ das Double aus Deutscher Meisterschaft und DFB-Pokalsieg. Für Leverkusen absolvierte Hlozek 52 Bundesliga-Spiele (7 Tore / 7 Assists), fünf Partien im DFB-Pokal (4 Tore / 1 Assists), sechs Begegnungen in der Champions League (1 Assist) sowie 17 Spiele in der Europa League (3 Tore / 2 Assists). 
 
Bei seinem Heimatverein Sparta Prag sorgte Hlozek bereits vor seiner Zeit in Leverkusen für Furore. Mit 16 Jahren, 7 Monaten und 15 Tagen ist er nach wie vor nicht nur der jüngste Torschütze der tschechischen Fortuna Liga, in der Saison 2020/2021 wurde Hlozek mit damals gerade einmal 18 Jahren und 15 Toren in 19 Spielen sogar Torschützenkönig seines Landes. Er holte ein Jahr zuvor mit Sparta durch einen Finalsieg gegen Slovan Liberec auch noch den tschechischen Pokal nach Prag. Insgesamt lief Hlozek für Sparta 91-mal in der ersten tschechischen Fußballliga auf (29 Tore / 30 Assists) und spielte in 14 Partien des Pokalwettbewerbs (3 Tore / 1 Assist). Zudem absolvierte er vier Spiele in der Champions-League-Qualifikation (1 Assist), sechs Begegnungen in der Europa League (1 Tor / 1 Assists), ein Spiel in der Europa-League-Qualifikation (1 Tor) sowie zwei Partien in der Conference League (1 Tor).
 
Sein Debüt in der tschechischen Nationalelf feierte Hlozek im September 2020 und stand seitdem in 34 Spielen der Auswahlmannschaft seines Heimatlandes auf dem Rasen (2 Tore). Der 22 Jahre alte Stürmer gehörte auch zum finalen tschechischen Kader für die gerade erst zu Ende gegangene Europameisterschaft in Deutschland und kam während des Turniers regelmäßig zum Einsatz. Zuvor durchlief Hlozek bereits seit der U15 sämtliche Nachwuchsmannschaften des tschechischen Fußballverbandes und zeigte sich dabei in allen U-Nationalteams äußerst treffsicher.

Content: TSG 1899 Hoffenheim vom 17.08.2024
Foto: Bayer 04 Leverkusen 

Beier verlässt TSG Hoffenheim

Fußball-Nationalspieler Maximilian Beier (21) wird die TSG Hoffenheim verlassen und künftig für den Liga-Wettbewerber Borussia Dortmund stürmen.
 

 „Maxi hat in der vergangenen Saison einen kometenhaften Aufstieg erlebt und entsprechend viele Begehrlichkeiten bei nationalen und internationalen Top-Klubs geweckt. Seine fantastische Entwicklung vom Jugend- bis hin zum deutschen A-Nationalspieler macht uns alle stolz. Er hat nun dem Verein allerdings klar zu verstehen gegeben, dass er die Chance auf seinen nächsten Karriereschritt nutzen und die TSG verlassen möchte“, sagt der aktuelle sportlich Verantwortliche der TSG, Frank Kramer. „Wir können es nur immer wiederholen: Auch wenn es uns und den Fans schwerfällt, solche Abgänge hinnehmen zu müssen - es steht außer Frage, dass die TSG auf diese Transfererlöse angewiesen ist und dies genau der Weg ist, den dieser Klub immer gegangen ist und auch weiterhin gehen wird. Die Entwicklung von Maximilian Beier steht sinnbildlich für die Philosophie der TSG Hoffenheim. Wir schaffen es immer wieder, über unsere TSG-Akademie herausragende Talente zu entdecken, auszubilden und schließlich zu internationalen Top-Klubs zu transferieren. Wir wünschen Maxi auf seinem weiteren sportlichen sowie privaten Weg natürlich alles Gute“, erklärt Kramer. 
 
„Ich habe der TSG unendlich viel zu verdanken und werde den Klub und die vielen Menschen hier nie vergessen“, sagt Maximilian Beier. „Ich wollte nun aber diese Chance nutzen und freue mich sehr auf die neue Herausforderung. Durch die Ausbildung bei der TSG fühle ich mich bestens vorbereitet und gehe zuversichtlich den nächsten Schritt in meiner Karriere. Dafür danke ich allen, die Geduld und Arbeit in meine Ausbildung bei einem außergewöhnlichen Verein investiert haben. Die TSG ist der optimale Verein, um sich als junger Spieler ruhig und konzentriert entwickeln zu können.“
 
Maximilian Beier wechselte 2018 mit gerade einmal 15 Jahren aus der Jugend von Energie Cottbus in den Kraichgau und durchlief in der Hoffenheimer Akademie den typischen TSG-Weg und entwickelte sich dort vom Talent zum gestandenen und unumstrittenen Bundesligaspieler. Nachdem der 21 Jahre alte Stürmer in den Spielzeiten 2019/2020 sowie 2020/2021 bereits zu einigen Einsätzen in der Bundesliga sowie Europa League kam, wurde Beier von der TSG für zwei Jahre zum ambitionierten Zweitligisten Hannover 96 verliehen. Eine Leihe, die sich für alle Seiten voll auszahlen sollte. Beier sammelte nicht nur wie erhofft viel Spielzeit auf höchstem Niveau, er erzielte dabei auch noch einige Tore in der zweithöchsten, deutschen Spielklasse.
 
Nach seiner Rückkehr aus Hannover erlebte Beier in Hoffenheim in der vergangenen Saison einen fast schon kometenhaften Aufstieg. Vom Ersatzspieler zu Saisonbeginn, avancierte der 21 Jahre alte Stürmer innerhalb weniger Wochen zum absoluten Leistungsträger und Torjäger der TSG. In 33 Bundesligapartien traf Beier 16-mal ins gegnerische Tor und bereitete zudem drei weitere Treffer vor. Im Februar und März 2024 wurde Beier dann gleich zweimal nacheinander zum „Rookie Of The Month“ in der Bundesliga gewählt. Ebenfalls im März nominierte Bundestrainer Julian Nagelsmann den jungen Stürmer dann zum ersten Mal in seiner Karriere für die deutsche A-Nationalmannschaft. Sein Debüt in der Nagelsmann-Elf feierte Beier dann am 3. Juni gegen die Ukraine, kurze Zeit später schaffte es der gebürtige Brandenburger zudem in den finalen deutschen Kader für die erst kürzlich zu Ende gegangene Heim-EM in Deutschland.
 
Insgesamt absolvierte Beier für die TSG 42 Bundesligaspiele (16 Tore / 3 Assists), zwei Partien im DFB-Pokal sowie zwei Begegnungen in der Europa League (2 Tore / 1 Assist). Während seiner Leihe zu Hannover 96 war der Stürmer 63-Mal in der Zweiten Liga (10 Tore / 6 Assists), sowie fünfmal im DFB-Pokal aktiv (5 Tore / 1 Assist). Für die deutsche A-Nationalmannschaft stand Beier seit seinem Debüt im Juni dieses Jahres zweimal auf dem Rasen und lief zuvor fünfmal für die U21-Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) auf (2 Tore).

Content / Foto: TSG Hoffenheim vom 12.08.2024

TSG verpflichtet österreichischen Nationalspieler Alexander Prass

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat den aktuellen österreichischen Nationalspieler Alexander Prass verpflichtet. Der 23 Jahre alte Linksfuß kommt vom amtierenden österreichischen Meister sowie Pokalsieger Sturm Graz in den Kraichgau. Prass unterschreibt in Hoffenheim einen langfristigen Vertrag.


„Ich kenne Alex seit meiner Zeit als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums von RB Salzburg und durfte ihn damals schon während seiner Zeit beim FC Liefering begleiten. Er ist ein sehr spannender Spieler, der trotz seines jungen Alters schon sehr viel Erfahrung auf nationaler sowie internationaler Ebene sammeln konnte“, sagt Frank Kramer, interimistischer Sportlicher Leiter bei der TSG, und ergänzt: „Alex ist ein dynamischer Linksfuß, der in den vergangenen Monaten in der österreichischen Nationalmannschaft von Ralf Rangnick unter anderem bei der EM in Deutschland auf der linken Außenverteidigerposition eingesetzt wurde. Wir sehen dort ebenfalls seine größten Stärken und wollen ihn auf dieser Position weiter fördern. Nach der schweren Verletzung von David Jurásek mussten wir reagieren und haben mit Alex nun diese Kaderbaustelle optimal geschlossen. Er hat einen sehr guten Charakter, ist äußerst ehrgeizig, fleißig und will sich weiterentwickeln. Wir sind der vollen Überzeugung, dass Alex ein Spieler ist, der unsere Mannschaft aufgrund seiner Mentalität und Dynamik sofort verstärken wird. Außerdem passt er als Typ hervorragend zu Mannschaft, Verein und Umfeld.“
 
Alexander Prass wurde in der Jugend von RB Salzburg ausgebildet und wechselte im Juli 2021 zum österreichischen Erstligisten Sturm Graz. Dort absolvierte der 23-Jährige in den vergangenen drei Jahren 90 Spiele in der österreichischen Bundesliga (10 Tore / 16 Vorlagen), 14 Partien im ÖFB-Cup (1 Tor / 7 Vorlagen) sowie 18 Spiele in der Europa League (1 Tor / 1 Vorlage) und vier Begegnungen in der Champions-League-Qualifikation (2 Vorlagen). In der vergangenen Saison holte Prass mit Sturm Graz in Österreich das Double aus Meisterschaft und Pokalsieg. Im November 2022 debütierte der Linksfuß in der österreichischen Nationalmannschaft und lief seitdem neunmal für die ÖFB-Auswahl auf. Bei der kürzlich erst zu Ende gegangenen EM in Deutschland zählte Prass zum Aufgebot des österreichischen Nationaltrainers Ralf Rangnick, schaffte es mit seinem Team bis ins Achtelfinale und kam dabei in allen Turnierspielen zum Einsatz.

Content / Foto: TSG Hoffenheim vom 05.08.2024

Pirmin Schwegler verlässt die TSG Hoffenheim

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim und Pirmin Schwegler gehen getrennte Wege. Die Geschäftsführung und der bisherige Leiter Profifußball haben sich darauf verständigt, den ursprünglich bis zum 30. Juli 2025 laufenden Vertrag des Schweizers mit Wirkung zum 6. September aufzuheben. Interimistisch übernimmt Frank Kramer die Aufgaben der sportlichen Leitung.


„Die Zeit bei der TSG Hoffenheim war sehr intensiv und lehrreich für mich. Wir haben gemeinsam vieles auf den Weg gebracht und ich wünsche dem gesamten Klub und natürlich der Mannschaft alles Gute und nur das Beste für die Zukunft. Durch das Erreichen der Europa League wird sich das Team in der nächsten Saison auf internationaler Bühne präsentieren dürfen, was für einen Verein wie die TSG außergewöhnlich ist“, sagt Schwegler.
 
„Ich danke Pirmin für das offene Gespräch und wir respektieren selbstverständlich seine Entscheidung. Wir wünschen Pirmin für seine weitere berufliche Laufbahn sowie persönlich alles Gute“, sagt Dr. Markus Schütz, Vorsitzender der Geschäftsführung.
 
Der 37 Jahre alte Schwegler kehrte im Januar 2023 zur TSG zurück, bei der er zunächst die Position des „Leiters Lizenzfußball und Fußballkooperationen“ übernahm. Danach fungierte er als „Leiter Profifußball“. Zwischen 2014 und 2017 schnürte der Schweizer bereits die Fußballschuhe für die Hoffenheimer und stand in 59 Pflichtspielen für die TSG auf dem Rasen.
 
Die Aufgaben der sportlichen Leitung wird interimsweise Frank Kramer übernehmen. Der Direktor Nachwuchs ist bereits am heutigen Dienstag (30.07.24) ins Trainingslager der Profis nach Kitzbühel gereist.

Content / Foto: TSG Hoffenheim vom 30.07.2024

Neuausrichtung bei der TSG Hoffenheim

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim geht mit einer neuen Führungsstruktur in die Zukunft.

Die Gesellschafter der TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH haben einstimmig beschlossen, Alexander Rosen mit sofortiger Wirkung von seinem Amt als Sport-Geschäftsführer abzuberufen.
Denni Strich, der als Geschäftsführer die Aufgabenfelder Sales, Vertrieb, Kommunikation und eSports verantwortet, hat die Gesellschafter um die Auflösung seines Vertrages zum 31. Oktober dieses Jahres gebeten.
Prof. Dr. Jan Mayer gibt seine Führungspositionen in der Spielbetriebs-GmbH zum 31. Oktober auf, um sich künftig noch intensiver um den Ausbau des von ihm 2019 gegründeten und seitdem enorm erfolgreichen TSG ResearchLab zu konzentrieren. Darüber hinaus soll er die von ihm verantworteten Schwerpunkte Innovation, Wissenschaft und Internationalisierung vorantreiben.
„Alexander Rosen hat bei der TSG Hoffenheim eine Ära geprägt. Wir danken ihm für seinen Einsatz und die Entwicklungen, die er bei der TSG angestoßen und mit verantwortet hat. Gerade deshalb haben wir lange mit uns gerungen, ehe wir diese schwere Entscheidung getroffen haben. Nach intensiver Analyse sind wir aber gerade mit dem Blick auf die vergangenen Wochen zur Überzeugung gelangt, dass wir nach mehr als elf Jahren eine Veränderung in der sportlichen Leitung des Klubs benötigen“, sagt Simone Engelhardt, die als interimistische Vorsitzende des TSG 1899 Hoffenheim e.V. den Mehrheitsgesellschafter vertritt. 
 
„Unsere Auffassungen über die künftige Ausrichtung waren am Ende zu unterschiedlich, auch mit Blick auf die anstehende Saison, in der die TSG wieder international spielt und in der Europa League antritt“, ergänzt Engelhardt. 
 
„Jan Mayer und Denni Strich sind in den vergangenen Wochen auf uns zugekommen, um gemeinsam eine optimale Lösung zur Neuausrichtung der GmbH zu forcieren. Für diese Initiative sind wir beiden sehr dankbar“, erklärt Engelhardt die Hintergründe der Entwicklung. 
 
„Als Geschäftsführer der Spielbetriebs-GmbH, der Akademie und der Reha GmbH war es zuletzt unmöglich, den intensiver werdenden Aufgaben gerecht zu werden“, sagt Jan Mayer. „Die vergangenen drei Jahre waren enorm spannend, aber in einer Multifunktion mindestens genauso herausfordernd. Ich freue mich darauf, mich wieder fokussieren zu können und bedanke mich für das Vertrauen, das mir auch weiterhin entgegengebracht wird“, sagt Mayer.
 
Denni Strich macht für seine Entscheidung vor allem persönliche Gründe verantwortlich. „Nach intensiven und teilweise auch aufreibenden Jahren, in der für den Vertrieb und das Sponsoring vor allem die Corona-Pandemie eine nie dagewesene Herausforderung darstellte, freue ich mich nun, mich zunächst einmal um meine Familie kümmern zu können“, sagt Strich, der sich bei den Gesellschaftern für das „in mich gesetzte Vertrauen der vergangenen Jahre und die gefundene, einvernehmliche Lösung bedanken möchte“. Wichtig sei ihm zudem der Dank an die vielen Partner, die den Klub unterstützen. „Die Zusammenarbeit war immer inspirierend, fair und am Ende für die TSG erfolgreich - nur darum geht es.“
 
Alexander Rosen stieß im November 2011 zur TSG Hoffenheim und legte als ehemaliger Leiter des Nachwuchsleistungszentrums großen Wert auf die Entwicklung und Integration von Talenten auf und außerhalb des Platzes. In seiner Amtszeit als Direktor Profifußball (1. April 2013) und Geschäftsführer Sport (seit Juli 2023) qualifizierte sich der Dorfverein vier Mal für einen internationalen Wettbewerb. 
 
Strich kam im Februar 2020 als Vertriebs-Direktor zur TSG, fünf Monate später wurde er zum Geschäftsführer bestellt.
 
Die TSG verlassen wird zudem der Technische Direktor, Bastian Huber. 
 
„Der Klub ist so breit und stark aufgestellt, dass die anstehenden Aufgaben zunächst intern gut aufgefangen und erfolgreich bewältigt werden können“, erklärt TSG-Vorsitzende Simone Engelhardt. 
 
Geführt wird die TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH von Dr. Markus Schütz. Der Jurist wurde von den Gesellschaftern am 8. Juli dieses Jahres zum Vorsitzenden der Geschäftsführung berufen.

Content / Foto: TSG Hoffenheim vom 29.07.2024

Festschrift zum 125-jährigen Jubiläum

Eine Reise durch die TSG-Historie

 Es ist ein besonderes Jubiläum – die TSG Hoffenheim feiert in diesem Jahr ihr 125-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass erscheint am Freitag (26. Juli) eine Festschrift des Klubs. Auf 112 Seiten wird auf die Anfänge des 1899 gegründeten Turn-Verein Hoffenheim zurückgeblickt, der sich 1946 mit dem Fußball-Verein zur TSG 1899 Hoffenheim zusammenschloss. Historische Bilder, Zeitungsartikel und Gespräche mit Zeitzeugen der TSG-Geschichte sorgen für eine umfassende Chronik der beeindruckenden Vereinsgeschichte des heutigen Bundesligaklubs, der zudem noch immer eine wichtige Bedeutung für den Breitensport in der Region hat – und in dem noch immer leidenschaftlich geturnt wird.
„Hier ist etwas Besonderes entstanden“ – nicht nur Simone Engelhardt kennt den enormen Wert der TSG Hoffenheim für die Region, aber auch für den deutschen Sport. Die interimistische Erste Vorsitzende der TSG Hoffenheim ist ein Kind des Klubs und hat die enorme Entwicklung vom Dorfverein zur international bekannten Marke hautnah miterlebt. Im großen Doppelinterview mit dem 3. Vorsitzenden Frank Engelhardt anlässlich des 125. Vereinsjubiläums betont sie die exzellente Entwicklung der Profi-Fußball-Abteilung: „Die GmbH und die Profis haben natürlich eine Strahlkraft, die weit über das Dorf hinausgeht.“ Simone Engelhardt stellt aber auch heraus, welchen Wert der Verein mitsamt seinem Breitensport-Angebot seit nunmehr 125 Jahren für die Menschen aus der Region hat: „Die TSG ist für das Dorf Hoffenheim eine bedeutende Institution.“

Die besondere Historie und die enorme Vielfalt des Vereins, der durch die tatkräftige Mitarbeit seiner Mitglieder aufgebaut, am Leben erhalten und modernisiert wurde, zeichnet die Festschrift zum 125-jährigen Jubiläum nach. Zeitungsartikel und Fotos aus der Gründerzeit sind ebenso enthalten wie Berichte aus den Anfängen des Klubs, der durch die beiden Weltkriege in seiner Existenz bedroht war. Auch die Entwicklung der Hoffenheimer Fußballer, die sich trotz großer Widerstände versammelten und 1921 einen Verein gründeten, der schließlich 1946 mit dem Turn-Verein zur TSG fusionierte, wird beleuchtet.

Zeitzeugen wie Siegbert Hoffmann und Fritz Bartmann (beide 84) erzählen von der folgenden Entwicklung der TSG. Heinz Seyfert, Rekordtorjäger des Klubs und noch immer als Zeugwart des Profi-Teams aktiv, berichtet vom bemerkenswerten Weg der TSG von der Kreisklasse in die Champions League, der durch die Hilfe des gebürtigen Hoffenheimers und ehemaligen TSG-Torjägers Dietmar Hopp ermöglicht wurde. Auch der SAP-Gründer betont in einem Gastbeitrag die besondere emotionale Nähe zu seinem Heimatverein und blickt auf die Anfänge zurück, als er zunächst ein Glas Leberwurst für jedes Tor erhielt, später den Verein mit „Bällen, Trainingsanzügen und Ausrüstung“ unterstützte und schließlich zu einer Vorzeige-Adresse des deutschen Sports formte. Heute wie damals hatte der Klub aber laut Hopp stets ein ganz besonderes Anliegen: „Entscheidend war für mich immer, dass die TSG Hoffenheim eine herausragende Jugendarbeit macht.“

Daran hat sich der Verein gehalten. Im Jubiläumsjahr hat die TSG, mittlerweile in der 17. Saison als Erstligist, als erster Klub in Deutschland in der U19 das Double aus Meisterschaft und Pokal geholt, mittlerweile haben 75 in Hoffenheim ausgebildete Spieler mindestens ein Bundesligaspiel absolviert – eine herausragende Quote. Neben Profis wie Niklas Süle, Pascal Groß, Dennis Geiger oder der aktuellen Nachwuchshoffnung Max Moerstedt hat die TSG auch Trainergrößen wie Hansi Flick, Julian Nagelsmann oder Domenico Tedesco hervorgebracht und den deutschen Fußball nachhaltig geprägt. Diese Entwicklung „braucht Timing, Geduld, Vertrauen – und Mut“, stellt Geschäftsführer Alexander Rosen im Interview heraus. Auch der Frauenfußball, der in Hoffenheim schon seit 1970 praktiziert und in den Folgejahren nachhaltig gefördert wurde, gehört mittlerweile zu den Top-Adressen in Deutschland.

Doch neben den Fußballerinnen und Fußballern hat sich auch die Breitensportabteilung über die Jahrzehnte prächtig entwickelt. Noch immer bietet die TSG zahlreiche Abteilungen für Jung und Alt und ist ein wichtiger Faktor des dörflichen Lebens, wie der 3. Vorsitzende Frank Engelhardt betont: „Das Wichtigste ist dieser Erhalt der Dorfgemeinschaft. Und zu der trägt die TSG immer noch einen wesentlichen Teil bei, gerade auch mit dem Angebot im Breitensport.“

Content: TSG 1899 Hoffenheim vom 25.07.2024

TSG verleiht Fisnik Asllani zum Zweitligisten SV Elversberg

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim verleiht den 21 Jahre alten Stürmer Fisnik Asllani für die nächste Saison an den Zweitligisten SV Elversberg. Der Vertrag des in Berlin geborenen Offensivspielers hat im Kraichgau noch eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2026.


„Fisnik ist ein talentierter Stürmer, der sein Potenzial in den vergangenen Jahren bei uns immer wieder unter Beweis gestellt hat. Aufgrund der Konkurrenzsituation in unserem Bundesliga-Kader haben wir uns im vergangenen Sommer allerdings bereits dazu entschieden, ihn zum österreichischen Traditionsklub Austria Wien zu verleihen, damit Fisnik dort möglichst viel Spielpraxis auf höchstmöglichem Niveau sammeln kann“, sagt Pirmin Schwegler, Leiter Profifußball in Hoffenheim. Nach einem überaus positiven Start in Wien mit vielen Einsätzen und guten Leistungen, musste Asllani dann jedoch aufgrund einer Sehnenverletzung einige Wochen pausieren, so dass er letztlich aufgrund dieser Umstände nicht auf die von allen gewünschte Spielzeit kommen konnte. „Aus diesem Grund haben wir uns nun gemeinsam mit ihm dazu entschieden, eine erneute Leihe anzustreben und sind der festen Überzeugung, mit der SV Elversberg eine für alle Beteiligten sehr gute Lösung gefunden zu haben. Wir sind zuversichtlich, dass Fisnik dort seine nächsten Entwicklungsschritte gehen kann, um dann nach seiner Rückkehr von der Leihstation bei uns wieder voll anzugreifen“, ergänzt Schwegler.
 
Asllani war im Sommer 2020 von Union Berlin in die TSG-Akademie gewechselt und debütierte im November 2021 in der Bundesliga, wo er zu bisher zehn Einsätzen für die Hoffenheimer kam. Für die TSG-Reserve absolvierte der 21 Jahre alte Stürmer 53 Partien, erzielte dabei 17 Treffer und bereitete neun vor. In der vergangenen Spielzeit lief der Stürmer während seiner Leihe zum österreichischen Erstligisten Austria Wien 16-Mal in der Liga, drei Mal in den Europacup-Playoffs sowie zwei Mal im ÖFB-Cup auf. Dabei erzielte Asllani insgesamt fünf Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor.

Content / Foto: TSG Hoffenheim vom 23.07.2024

TSG verlängert mit Tim Drexler vorzeitig bis 2028

 Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat den Vertrag des in der eigenen Akademie ausgebildeten Innenverteidigers Tim Drexler vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert. Das neue Arbeitspapier des aktuellen deutschen U19-Nationalspielers hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2028. Drexler wird ab dieser Saison mit der Rückennummer 4 auflaufen.

„Tim hat in den vergangenen Monaten eine beeindruckende Entwicklung genommen. In Mathys Tel vom FC Bayern München gibt es nur einen Spieler seines Jahrgangs 2005, der es in der vergangenen Spielzeit auf mehr Einsatzminuten in der Bundesliga gebracht hat. Diese Statistik spricht eigentlich schon für sich und es ist für uns alle bei der TSG überhaupt keine Frage, dass er kurzfristig eine gute und perspektivisch auch eine tragende Rolle in unserem Bundesligateam einnehmen kann“, sagt Alexander Rosen, Geschäftsführer der TSG. Und Pirmin Schwegler, Leiter Profifußball in Hoffenheim, ergänzt: „Tim bringt alles mit, was einen modernen Innenverteidiger ausmacht. Sein umsichtiges Aufbauspiel, seine enorme Geschwindigkeit und seine Unaufgeregtheit in Drucksituationen stechen dabei noch einmal besonders heraus. Und trotzdem steht er immer noch am Anfang seines Weges und wir freuen uns sehr, diesen jungen Spieler mit seinem einwandfreien Charakter in den kommenden Jahren begleiten zu dürfen.“
 
„Ich bin als elfjähriger Junge zur TSG gekommen, bin hier Schritt für Schritt sowohl persönlich als auch sportlich erwachsen geworden und durfte in der vergangenen Saison dann erstmals in der Bundesliga für meinen Verein auflaufen“, so Tim Drexler, der über seine vorzeitige Vertragsverlängerung sagt: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass es für einen jungen Fußballer irgendwo bessere Bedingungen geben kann als bei der TSG. Hier kann am Ende der Traum eines jeden Jungen, nämlich Fußballprofi zu werden, wahr werden. Aus diesem Grund freue ich mich riesig, die nächsten Jahre in Hoffenheim verbringen zu dürfen.“
 
Tim Drexler wechselte bereits im Alter von elf Jahren in die Akademie der TSG Hoffenheim und durchlief seitdem sämtliche Jugendmannschaften der Kraichgauer. In der vergangenen Saison war er fester Bestandteil und Stammspieler der Regionalliga-Mannschaft der Hoffenheimer und gehörte beim 3:2-Auswärtserfolg bei Borussia Dortmund am 23. Spieltag erstmals dem Profikader von TSG-Cheftrainer Pellegrino Matarazzo an. Sein Bundesliga-Debüt feierte Drexler am 25. Spieltag beim Gastspiel der TSG bei Eintracht Frankfurt und kam anschließend noch bei sieben weiteren Bundesligaspielen zum Einsatz. Dabei sammelte der junge Innenverteidiger insgesamt 573 Spielminuten in der höchsten deutschen Spielklasse.
 
Drexler absolvierte in seiner noch jungen Karriere bislang zudem insgesamt 20 Spiele für die Regionalliga-Mannschaft der TSG (1 Tor) und stand seit der U16 in sämtlichen Nachwuchsmannschaften des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) auf dem Rasen. Aktuell spielt der 19 Jahre alte Innenverteidiger für die deutsche U19-Nationalmannschaft.

Content: TSG Hoffenheim vom 18.07.2024

TSG Hoffenheim forciert GmbH-Entwicklung

Die TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH erweitert ihr Führungsgremium. Zum 8. Juli wird Dr. Markus Schütz zum Vorsitzenden der Geschäftsführung berufen. Darauf einigten sich die Gesellschafter des Unternehmens.

Schütz arbeitet seit 2006 für die TSG. Als Rechtsanwalt beriet und vertrat er Klub sowie GmbH juristisch (u.a. 2007 in der sogenannten „Dopingtest-Affäre”, im Verfahren um das „Phantom-Tor” 2013 oder zuletzt im Kartellamt-Verfahren zur Bewertung der „50+1“-Regel.) Als langjähriges Beiratsmitglied hat er zudem tiefen Einblick in die Entwicklung der Fußball-Spielbetriebs GmbH, um deren strategische und strukturelle Weiterentwicklung er sich in den nächsten Jahren vor allem kümmern wird. 

„Ich gehe mit hoher Motivation, Klarheit, vielen Ideen, aber auch mit dem nötigen Respekt an die Aufgabe heran. Ich freue mich auf die tägliche Zusammenarbeit mit einem jungen, kreativen sowie engagierten Team und vor allem auf einen ebenso intensiven wie konstruktiven Austausch mit meinen drei Kollegen aus der Geschäftsführung. Da wir uns seit vielen Jahren kennen, werden wir auch schnell eine gemeinsame Arbeitsebene finden“, sagt Markus Schütz, dessen Kanzlei künftig nicht mehr für die TSG arbeiten wird.

„Markus ist der ideale Mann an der Spitze eines Unternehmens, das mit Weitsicht in die Zukunft geführt werden soll“, sagt Simone Engelhardt, die als Interims-Klubvorständin gemeinsam mit Frank Engelhardt (3. Vorsitzender) den Mehrheitsgesellschafter der GmbH vertritt. „Jan Mayer, Alex Rosen und Denni Strich sind als Geschäftsführer auch aufgrund des Wachstums der TSG in den vergangenen Jahren in ihren jeweiligen Fachgebieten und Verantwortlichkeiten so stark eingebunden, dass wir es als unabdingbar erachten, eine weitere Person in das Führungsgremium zu berufen, die zusätzlich die Verantwortung für eine immer komplexer werdende Unternehmensentwicklung in einem herausfordernden Umfeld übernimmt“, ergänzt Simone Engelhardt.

„Die TSG spielt seit dem Aufstieg 2008 ununterbrochen in der Bundesliga, die Akademie leistet herausragende Arbeit und der Standort Hoffenheim ist durch den einmaligen regionalen, nachhaltigen, sozialen und innovativ-wissenschaftlichen Ansatz zu einer auch international viel beachteten Adresse geworden. Mit der neuen Konstellation soll sichergestellt werden, dass die positive Entwicklung sowie die Erfolge der vergangenen Jahre in GmbH und Klub nicht nur fortgeführt, sondern noch ausgebaut werden können“, sagt Mitgesellschafter Dietmar Hopp.

Das Bundesliga-Männerteam der TSG qualifizierte sich in der abgelaufenen Saison zum vierten Mal für einen internationalen Wettbewerb (Europa League), die U19-Junioren erreichten als erstes Team in der hiesigen Jugendfußball-Historie das Double aus Deutscher Meisterschaft und DFB-Pokalsieg.

Der in Saarbrücken geborene Markus Schütz gilt als einer der renommiertesten Sportrechtler des Landes. Als erstem Rechtsanwalt in Baden-Württemberg wurde ihm die Bezeichnung „Fachanwalt für Sportrecht“ verliehen. Vor seiner Anwaltstätigkeit war er Referatsleiter im Justizministerium in Stuttgart und zwölf Jahre Richter, zuletzt am Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim. Darüber hinaus gibt der 59 Jahre alte, dreifache Familienvater die von ihm gegründete Fachzeitschrift „SpoPrax“ heraus (Nomos Verlag), die sich mit den Themen Sportrecht und E-Sportrecht beschäftigt.

Content / Foto: TSG Hoffenheim vom 04.07.2024


TSG verleiht Bambasé Conté zum Karlsruher SC

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim verleiht das 20 Jahre alte Offensivtalent Bambasé Conté für die nächste Saison an den ambitionierten Zweitligisten Karlsruher SC. Der Vertrag des deutschen Junioren-Nationalspielers hat im Kraichgau noch eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2026.
 

„Bamba hat nicht nur in den Trainingseinheiten, sondern auch in seinen Kurzeinsätzen in der Bundesliga bereits immer wieder gezeigt, welche außergewöhnlichen Fähigkeiten er besitzt. Perspektivisch trauen wir ihm bedenklos zu, sich bei der TSG als Bundesligaspieler zu etablieren“, sagt Pirmin Schwegler, Leiter Profifußball in Hoffenheim. „In der aktuellen Phase seiner Karriere geht es nun allerdings vor allem darum, regelmäßig auf dem Platz zu stehen und Spielminuten auf möglichst hohem Niveau zu sammeln. Aus diesem Grund haben wir uns gemeinsam dazu entschieden, Bamba für die nächste Saison zum ambitionierten Zweitligisten Karlsruher SC zu verleihen, damit er dort den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen kann. Wir sind uns sicher, dass sich diese Leihe sowohl für Bamba als auch für uns als Verein definitiv auszahlen wird.“
 
Bambasé Conté wechselte im Juli 2018 aus der Jugend des 1. FC Kaiserslautern nach Hoffenheim. In der vergangenen Saison stand Conté sieben Mal für die TSG-Profis in der Bundesliga auf dem Rasen und kam zudem einmal im DFB-Pokal zum Einsatz. Für die Regionalliga-Mannschaft der Hoffenheimer kommt der Offensivspieler in den vergangenen drei Jahren auf insgesamt 23 Einsätze (6 Tore / 7 Assists). Conté lief zudem bereits zweimal für die deutsche U20-Nationalmannschaft auf und absolvierte zuvor ebenso viele Partien für die U16-Nachwuchsmannschaft des DFB.

Content / Foto: TSG Hoffenheim vom 03.07.2024

Leihe verlängert 

Jurásek bleibt ein weiteres Jahr bei der TSG

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim leiht David Jurásek für ein weiteres Jahr vom portugiesischen Traditionsklub Benfica Lissabon aus. Die ursprüngliche Leihe des 23 Jahre alten tschechischen Nationalspielers und EM-Teilnehmers ist zum 30. Juni 2024 ausgelaufen. Der Linksverteidiger besitzt bei Benfica Lissabon noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028.
„David kam aus einer für ihn persönlich schwierigen Phase bei Benfica Lissabon zu uns nach Hoffenheim und hat nach einigen Wochen der Eingewöhnung gezeigt, dass er ein wichtiger Faktor für unser Spiel sein kann. David ist ein dynamischer und offensivstarker Außenverteidiger, der es zudem versteht, zuverlässig zu verteidigen. Seine herausragenden Leistungen in Topspielen, wie zum Beispiel bei unserem Auswärtsspiel in Leverkusen, sind dafür wunderbare Beispiele und lassen uns sehr optimistisch in die nächste Saison gehen“, sagt Alexander Rosen, Geschäftsführer bei der TSG. 
 
„Gemeinsam mit David wollen wir nun weiter daran arbeiten, dass er regelmäßig sein Topniveau erreicht und trauen ihm diese Entwicklung bei uns auch definitiv zu“, ergänzt Pirmin Schwegler, Leiter Profifußball in Hoffenheim. „Aus diesem Grund freuen wir uns sehr, dass wir Davids Leihe um ein Jahr verlängern und damit auch eine wichtige, vakante Kaderposition auf der linken Seite optimal schließen konnten.“
 
David Jurásek wechselte im Januar 2024 von Benfica Lissabon auf Leihbasis zur TSG Hoffenheim und absolvierte in der vergangenen Rückrunde 13 Bundesligaspiele (ein Assist) für die Kraichgauer. Im Sommer 2023 war Jurásek von Slavia Prag zum portugiesischen Traditionsklub nach Lissabon gewechselt. Dort absolvierte er im ersten Halbjahr sechs Partien in der Liga, drei Spiele in der Champions League sowie jeweils eine Begegnung im Supercup, dem portugiesischen Pokalwettbewerb und dem Liga-Pokal. 
 
Der tschechische Nationalspieler und EM-Teilnehmer stand bislang 14-Mal im Kader der A-Nationalmannschaft seines Heimatlandes und kam dabei in zehn Partien zum Einsatz (ein Assist). Bei der Europameisterschaft in Deutschland gehörte Jurásek bei den letzten beiden Gruppenspielen der Tschechen jeweils zur Startformation und wusste mit seinen Leistungen stets zu überzeugen.

Content / Foto: TSG Hoffenheim vom 01.07.2024

Weghorst-Leihe in Hoffenheim beendet

Mit dem Ende der Saison 2023/24 ist die einjährige Leihe von Stürmer Wout Weghorst zum Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim zu Ende gegangen. Der niederländische Nationalspieler war im August 2023 auf Leihbasis vom FC Burnley in den Kraichgau gewechselt.
 

„Als Wout zu uns kam, habe ich diesen Transfer als beachtlich und außergewöhnlich bezeichnet. Heute lässt sich sagen, dass diese Leihe voll und ganz aufgegangen ist. Wout hat mit seiner Qualität, seiner Spielweise und seinem Auftreten all die Komponenten eingebracht, die wir uns von ihm erhofft haben“, sagt Alexander Rosen, Geschäftsführer Sport der TSG. „Er hat einen maßgeblichen Beitrag dazu geleistet, dass wir in der neuen Saison zum vierten Mal innerhalb von acht Jahren auf der europäischen Bühne vertreten sein werden. Wir danken Wout von Herzen und unsere besten Wünsche begleiten ihn für seine Zukunft.“
 
Der 31 Jahre alte Weghorst kam in der abgelaufenen Bundesliga-Spielzeit in 28 Bundesligapartien für die TSG Hoffenheim zum Einsatz. Er erzielte dabei sieben Tore und verzeichnete drei Assists. Auch im DFB-Pokal stand der 1,94 Meter groß gewachsene Mittelstürmer in beiden Spielen des Wettbewerbs für die Kraichgauer auf dem Platz.
 
Seit Anfang 2018 läuft Weghorst für die niederländische Nationalmannschaft auf, für die er bisher in 36 Spielen elfmal traf. 2022 bei der Weltmeisterschaft in Katar hatte er mit seiner Mannschaft erst im Viertelfinale gegen den späteren Weltmeister Argentinien das Nachsehen, als er während der regulären Spielzeit zwei Treffer und auch im späteren Elfmeterschießen ein Tor erzielte. Aktuell kam er bei der laufenden Europameisterschaft in Deutschland bereits dreimal zum Einsatz und erzielte einen Treffer.
Sein Vertrag in Burnley läuft noch bis zum 30.06.2025.

Foto / Content: TSG Hoffenheim vom 01.07.2024

Leihe zum Aufsteiger 

TSG verleiht Luka Hyryläinen zum Zweitliga-Aufsteiger SSV Ulm 1846

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim verleiht das 19 Jahre alte Nachwuchstalent Luka Hyryläinen für die nächste Spielzeit an den Zweitliga-Aufsteiger SSV Ulm 1846. Zuvor haben die Kraichgauer den Vertrag des finnischen U21-Nationalspielers in Hoffenheim vorzeitig um ein Jahr bis zum 30. Juni 2026 verlängert.
 

„Luka hat sich in der vergangenen Saison bei unserer U23-Mannschaft sehr gut entwickelt und war für die erste Vorbereitungsphase der Profis eingeplant. Als die Leihoption mit Ulm auf den Tisch kam, haben wir uns mit Luka und seinem Umfeld darüber ausgetauscht und uns gemeinsam für diesen Weg entschieden“, erklärt Pirmin Schwegler, Leiter Profifußball bei der TSG Hoffenheim.
„Für seine weitere Entwicklung ist es sinnvoll, dass Luka Einsatzzeiten auf noch hohem Niveau sammelt. Wir haben in der Vergangenheit immer wieder sehr gute Erfahrungen mit derartigen Leihen gemacht und sind zuversichtlich, dass sich dieser Schritt sowohl für Luka als auch für die TSG auszahlen wird“, ergänzt Bastian Huber, Technischer Direktor bei der TSG.

Luka Hyryläinen wechselte im August 2022 von Eintracht Frankfurt in den Kraichgau. In der vergangenen Spielzeit absolvierte der finnische Mittelfeldspieler 29 Partien für die Regionalliga-Mannschaft der TSG und konnte dabei drei Tore erzielen, zwei weitere bereitete er vor. Im Juni dieses Jahres debütierte Hyryläinen zudem für die U21-Nationalmannschaft Finnlands und kam dort bislang zweimal zum Einsatz. Davor spielte der 19 Jahre alte Mittelfeldspieler bereits in sämtlichen Juniorenauswahlteams seines Heimatlandes.

Content: TSG 1899 Hoffenheim vom 26.06.2024

TSG Hoffenheim mit hoher Geldstrafe belegt


Aufgrund des massiven Einsatzes von Pyrotechnik während des Bundesliga-Heimspiels gegen den VfB Stuttgart am 16. März dieses Jahres (0:3) wurde die TSG Hoffenheim vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mit einer Geldstrafe in Höhe von 212.000 Euro belegt. Ein Drittel der Summe kann der Klub für geeignete Infrastruktur-Projekte einsetzen. In einer Stellungnahme verurteilt die TSG-Geschäftsführung das Verhalten der dafür Verantwortlichen und kündigte Konsequenzen an. 

 

Nach dem heftigen Vorfall beim Heimspiel gegen den VfB Stuttgart hatte die Geschäftsführung der TSG Hoffenheim bereits das direkte Gespräch mit den verantwortlichen Fans gesucht und die Haltung und Position der TSG klar zum Ausdruck gebracht.

 

„Wir lehnen jeglichen Einsatz von Pyrotechnik strikt ab. Wer so etwas macht, handelt fahrlässig, gefährdet andere Menschen und schadet unserem Klub massiv. Vorkommnisse dieser Art dulden wir nicht in unserer Arena. Das hatten wir unseren Anhängern in der Vergangenheit bereits in vielen Gesprächen immer wieder deutlich mitgeteilt“, sagt TSG-Geschäftsführer Jan Mayer.

 

Die TSG Hoffenheim akzeptiert die Strafe und wird für die 70.000 Euro, die der Klub in den Ausbau der Sicherheit in der PreZero Arena stecken darf, noch effizientere Kamerasysteme anschaffen. „Dass es in den darauffolgenden Heimspielen keine weiteren Vorfälle dieser Art gab, haben wir zur Kenntnis genommen. Die Sicherheit unserer Zuschauer in der PreZero Arena hat für uns höchste Priorität. Wir werden nicht aufhören, auch weiterhin mit aller Entschlossenheit auf mehreren Ebenen daran zu arbeiten, dass sich so etwas nicht wiederholt“, ergänzt Mayer abschließend.

 

Vor und während des Bundesligaspiels gegen den VfB Stuttgart am 16. März 2024 zündeten Hoffenheimer Fans eine Vielzahl pyrotechnischer Gegenstände. Durch die starke Rauchentwicklung konnte das Spiel erst verspätet angepfiffen werden.

Content: TSG Hoffenheim vom 20.06.2024

Frank Kramer: 

"Darin sind wir einmalig gut"

Frank Kramer leitet seit Anfang 2024 als Direktor Nachwuchs die Akademie der TSG Hoffenheim. Der 52-Jährige ist zu Gast in der zweiten Folge des TSG-Podcast „Ein Dorf ist die Welt“. In dem knapp einstündigen Gespräch skizziert der erfahrene Fußballlehrer den erfolgreichen Weg der Nachwuchsabteilung und erklärt, warum der gesamte Verein allen Grund dazu hat, noch selbstbewusster aufzutreten.

Das gab es noch nie im deutschen Juniorenfußball. Die U19 der TSG Hoffenheim konnte sich am 30. Mai dank eines 3:1-Erfolges gegen Borussia Dortmund die Deutsche Meisterschaft sichern, nur wenige Tage nachdem die Mannschaft von Trainer Tobias Nubbemeyer in einer hochklassigen Partie den SC Freiburg im Finale des DFB-Pokal in der Verlängerung 3:2 niederrang. „Dieses Double ist außergewöhnlich und eine herausragende Leistung. Es ist die Bestätigung für die Arbeit und zugleich Ansporn, dass wir auch in den weiteren Altersklassen so erfolgreich wie möglich sind“, sagt Kramer.
 
Ein „Geheimrezept“ für die Ausbildung von jungen Spielern, die regelmäßig den Sprung in die Profimannschaft der TSG schaffen, gibt es laut Kramer nicht. „Darin sind wir einmalig gut. Wir bilden für das absolute Top-Level aus. Es ist nicht unsere Identität, dass wir damit prahlen. Das wollen und müssen wir nicht, wollen es auch unseren Spielern so nicht vorleben. Aber wir können definitiv noch selbstbewusster damit umgehen. Bei uns intern, in Deutschland und auch international.“
 
Explizit für die Nachwuchsarbeit sieht Kramer die Infrastruktur und den Standort im Kraichgau als leistungsfördernd an. In fünf Zentren, die allesamt nicht weit voneinander entfernt sind, trainieren die Mannschaften unter exzellenten Möglichkeiten. „Uns hilft im Nachwuchsbereich zudem, dass wir ein Dorfverein aus der Fläche sind. Die Jungs können sich hier auf den Fußball konzentrieren. Es ist etwas ganz anderes, als wenn man in einer Großstadt ist. Dort hat man dann folgerichtig auch mit ganz anderen Herausforderungen zu tun und muss sich anders beweisen“, erklärt Kramer.
 
Die Zukunft für den TSG-Nachwuchs sieht der ehemalige Bundesligacoach positiv. Im abschließenden Saisonspiel der Profis gegen Bayern München (4:2) standen sechs Spieler aus der eigenen Jugend im Kader von Trainer Pellegrino Matarrazzo. „Unsere Durchlässigkeit ist eine Erfolgsformel. Sechs Spieler sind fast ein Drittel. Und wir wollen noch mehr, immer wieder gute Jungs nach oben durchbringen. Das ist unser Antrieb und unser Ziel.“

Die zweite Folge des TSG-Podcast "Ein Dorf ist die Welt" mit Frank Kramer gibt es hier: https://www.tsg-hoffenheim.de/podcast

Content / Foto: TSG Hoffenheim vom 17.06.2024

Auszug aus dem "Spielfeld" 

Kramarić: "Manchmal fehlt der Druck"

Die TSG Hoffenheim hat sich dank eines starken Schlussspurts noch für die Europa League qualifiziert – auch dank eines erneut formstarken Andrej Kramarić, der in den letzten sieben Spielen zwölf Scorer-Punkte erzielt hatte. Im großen SPIELFELD-Interview spricht der Kroate über die Bedeutung des Europapokals, die Entwicklung der TSG Hoffenheim und seine Pläne nach der aktiven Karriere.

Mit einem Hattrick und einer Vorlage ebnete Andrej Kramarić den Weg zum 4:2-Sieg gegen den FC Bayern München und die damit verbundene Qualifikation für den Europapokal. Der 32-Jährige, der bereits seit achteinhalb Jahren in Hoffenheim spielt, freut sich auf die Europa-League-Abende: „Es waren sehr viele Emotionen. Wir hatten die Erinnerung daran, in welcher Situation wir im vergangenen Jahr waren, als es gegen den Abstieg ging. Wir haben im Schlussspurt super Spiele gemacht und es am Ende geschafft. Wir haben immer an uns geglaubt. Unter der Woche, Flutlicht. Auswärtsspiele in ganz Europa. Was will man mehr? Genau dafür spielen wir Fußball.“

Trotz der Erfolge spricht der Offensivspieler offen an, was bei der TSG Hoffenheim besser laufen könnte. So sei das vergleichsweise ruhige Umfeld „Fluch und Segen zugleich“, sagt Kramarić. „Wir haben hier super Bedingungen, aber manchmal ist es vielleicht auch zu angenehm. Für uns ist der Klub und die Region zu unserem Zuhause geworden, wir sind wie eine Familie. Aber das birgt natürlich auch Gefahren. Manchmal fehlt der Druck. Unter Druck kann man Mentalität und Charakter beweisen, das liebe ich. Daran mangelt es manchmal. Die Außenwahrnehmung können wir nur bedingt ändern, aber vielleicht würde es uns ab und an helfen, wenn wir intern mehr Druck hätten“, sagt der Kroate und ergänzt, dass die Leistungsschwankungen innerhalb einer Saison weniger werden müssen: „Nicht nur wir, auch viele andere Teams hatten diese Wellen. Dennoch darf es natürlich nicht sein, dass wir solche Durststrecken erleben, auch wenn wir am Ende Glück gehabt haben, dass wir uns für Europa qualifiziert haben. Wenn wir das große Ganze betrachten, ist es unsere Aufgabe, dass wir diese Leistungsschwankungen abstellen oder zumindest verringern.“

In den nächsten Jahren hat Kramarić, dessen Vertrag noch bis zum Sommer 2026 läuft, noch einiges mit der TSG vor. Doch auch für die Zeit nach der aktiven Karriere gibt es bereits Pläne. „Eines Tages will ich Trainer werden, vielleicht ja sogar bei der TSG. Das wäre eine schöne Geschichte. Noch vor drei oder vier Jahren hätte ich gesagt, dass ich das auf keinen Fall will. Jetzt ist es aber mein großer Wunsch. Fußball ist mein Leben und ich glaube, dass ich einen guten Blick auf das Spiel und ein gutes Gefühl für Situationen habe. Das kann mir als Trainer helfen. Ich würde gern bei anderen Trainern hospitieren, bevor ich richtig anfange.“
 
Das komplette Interview mit Andrej Kramarić finden Sie bereits jetzt unter

https://www.tsg-hoffenheim.de/aktuelles/news/2024/06/wir-haben-immer-an-uns-geglaubt

sowie im Klubmagazin SPIELFELD, das am 10. Juni erscheint.

SPIELFELD ist das Klubmagazin der TSG Hoffenheim. Gefüllt mit allem, was wichtig ist bei der TSG, rund um den Verein und in der Region. SPIELFELD erscheint elf Mal im Jahr und ist kostenlos im Fanshop zu haben – oder per Post nach Hause im Abo. Dafür fallen lediglich 18,99 Euro Versandkosten an.

Content: TSG Hoffenheim vom 04.06.2024

Robert Skov verlässt die TSG 

Die Wege von Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim und Robert Skov trennen sich. Nach fünf Jahren im Trikot der Kraichgauer hat sich der mehrfache dänische Nationalspieler dazu entschieden, im Sommer eine neue Herausforderung anzunehmen. Sein Vertrag des endet am 30. Juni 2024.

„Robert wird nicht nur aufgrund seines außergewöhnlichen linken Fußes und seiner fantastischen Schusstechnik bei der TSG in Erinnerung bleiben, sondern auch als wunderbarer Charakter“, sagt Alexander Rosen, Geschäftsführer Sport der TSG. „Wir haben uns natürlich im Laufe der vergangenen Saison auch über eine Vertragsverlängerung ausgetauscht. Gerade nachdem wir erst vor einem Jahr das Angebot eines Champions League-Starters für Robert abgelehnt hatten, hätten wir uns eine weitere Zusammenarbeit zu bestimmten Bedingungen vorstellen können“, führt Rosen aus. „Jetzt verlässt uns Robert nach einer für beide Seiten wertvollen Zeit und wir wünschen ihm für seine sportliche und persönliche Zukunft nur das Beste.“ 
 
„Ich möchte mich für die schöne Zeit in Hoffenheim bedanken. Ich bin vor fünf Jahren aus Kopenhagen zur TSG gekommen und durfte hier viele wunderbare Momente erleben und gemeinsam mit allen, bleibende Erfahrungen sammeln“, bedankt sich Robert Skov. „Ich habe einen überragenden Klub mit ebensolchen Menschen kennengelernt und nehme Freunde fürs Leben mit.“ 
 
Robert Skov kam im Sommer 2019 vom FC Kopenhagen zur TSG. Er absolvierte 114 Bundesliga-Partien (elf Tore/19 Assists) sowie sechs Spiele im DFB-Pokal. In der Saison 21/22 setzte ihn eine schwere Oberschenkelverletzung für vier Monate außer Gefecht. Auf europäischer Ebene kam er in sechs Partien der Europa League (ein Tor) zum Einsatz. In bisher vierzehn Einsätzen als Nationalspieler für sein Heimatland erzielte der Däne sieben Treffer, 2022 war er in Katar WM-Teilnehmer für Dänemark.   

Content / Foto: TSG Hoffenheim vom 21.05.2024 

Innenverteidiger-Duo verlässt die TSG Hoffenheim

Die Abwehrspieler John Anthony Brooks und Kasim Adams verlassen den Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim zum Saisonende. Die Verträge beider Innenverteidiger laufen am 30. Juni aus. 
 
Der 31 Jahre alte John Anthony „Jay“ Brooks wechselte im Januar 2023 von Benfica Lissabon zur TSG. Der US-Amerikaner lief seitdem für die Kraichgauer in 37 Bundesligaspielen (zwei Tore) und zwei Partien im DFB-Pokal auf. 
 
„Jay kam in einer sportlich höchst anspruchsvollen Situation zu uns, um der Abwehr mit seiner enormen Erfahrung und seiner Persönlichkeit Stabilität zu geben“, sagt Alexander Rosen, Geschäftsführer Sport bei der TSG. „Mit seinen Qualitäten sowie seiner bemerkenswerten Präsenz hatte er vom ersten Tag an Einfluss auf unser Spiel. Jay hat in den vergangenen eineinhalb Jahren einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass uns in der vorigen Saison der Klassenverbleib gelungen ist und wir diese Spielzeit mit der Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb beenden konnten.“ 
 
„Bei Kasim müssen wir offen einräumen, dass die Verpflichtung aus sportlicher Sicht für beide Seiten nicht aufgegangen ist. Seine Zeit bei uns wies nur wenige sportliche Höhen auf, trotz seines stets einwandfreien und professionellen Verhaltens“, erläutert Rosen. „Was aber dem öffentlichen Blick oft verborgen blieb, ist die Rolle, die Kasim als Person im Mannschaftskreis eingenommen hat. Er hatte auch in für ihn schwierigen Zeiten immer ein Lächeln auf den Lippen und mit seiner ansteckenden Freundlichkeit war er ein anerkanntes Mitglied unseres Teamgefüges. Wir wünschen Kasim und Jay auf ihrem weiteren Weg alles Gute.“
 
Kasim Adams kam 2018 vom BSC Young Boys aus Bern nach Hoffenheim. Einige Verletzungen sorgten unter anderem dafür, dass der Innenverteidiger in seiner Debüt-Saison auf nur 13 Bundesliga-Einsätze kam. In der Saison 2019/20 war er an den damaligen Bundesliga-Konkurrenten Fortuna Düsseldorf ausgeliehen, in der Spielzeit 2022/23 verteidigte er auf Leihbasis für den FC Basel und erreichte mit den Schweizern das Halbfinale der Conference League. Insgesamt absolvierte der 28 Jahre alte ghanaische Nationalspieler neben 29 Bundesliga-Partien und drei DFB-Pokal-Einsätzen, zwei Champions-League-Partien und vier Europa-League-Einsätze für die TSG.

Content / Foto: TSG Hoffenheim vom 21.05.2024

TSG präsentiert Torhüter-Trio für die nächste Saison

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat seine Kaderplanungen auf der Torhüter-Position für die Saison 2024/2025 abgeschlossen. Neben dem langjährigen TSG-Kapitän, deutschen Nationalspieler und EM-Nominierten, Oliver Baumann, werden Luca Philipp und der isländische U21-Nationalkeeper Lúkas Petersson das Torwart-Trio der Kraichgauer komplettieren. Philipp hat seinen im Juni 2024 auslaufenden Vertrag bei der TSG um ein weiteres Jahr bis zum 30. Juni 2025 verlängert. Auch der 20 Jahre alte Petersson hat in Hoffenheim ein neues Arbeitspapier unterschrieben. Der noch bis Juni 2025 gültige Vertrag wurde vorzeitig bis zum 30. Juni 2027 verlängert.

„Luca steht mit seiner tollen Entwicklung sinnbildlich für unseren traditionellen TSG-Weg. Er hat sich als Jugendspieler in unserer Akademie erst relativ spät, dann allerdings umso rasanter auf ein sehr hohes Niveau entwickelt - bis ins Tor der deutschen U21-Nationalmannschaft. Luca ist enorm fleißig, lernwillig und ehrgeizig. Er hat sich in den vergangenen Jahren sportlich im Torwartteam um unseren Kapitän Oliver Baumann etabliert und spielt auch eine bedeutende Rolle in unserem Teamgefüge, sein Wort hat in der Kabine Gewicht. Aufgrund seiner Persönlichkeit und natürlich seiner sportlichen Fähigkeiten, hätte niemand im Klub auch nur im Ansatz Bedenken, ihn ins Tor zu stellen“, sagt TSG-Geschäftsführer Alexander Rosen.
 
Pirmin Schwegler, Leiter Profifußball bei der TSG, freut sich, dass nach der Leihe von Nahuel Noll zu Greuther Fürth mit Lúkas Petersson nun „ein weiteres, großes Torhüter-Talent aus der eigenen Akademie seinen Weg in den Profikader gefunden hat. ‚Lúksi‘ ist ein sehr veranlagter Torhüter, der noch jede Menge Potenzial in sich trägt. Er trainiert schon seit längerem regelmäßig bei uns mit und hat dabei einen vorzüglichen Eindruck hinterlassen. Er wird unsere neue Nummer drei und soll darüber hinaus natürlich wichtige Spielpraxis in den Pflichtspielen unserer Regionalliga-Mannschaft sammeln.“
 
„Luca bereichert unser Torwart-Team schon seit Jahren mit seinem nimmermüden Trainingseifer und seinem enormen Ehrgeiz. Durch seine qualitativ hochwertigen Trainingsleistungen treibt er auch die anderen Keeper immer wieder aufs Neue zu Höchstleistungen an. Die tägliche Zusammenarbeit mit einem Spitzentorhüter wie Oliver Baumann hat Luca zudem in seiner Entwicklung extrem weitergeholfen, er hat in den vergangenen ein, zwei Jahren nochmal einige Schritte nach vorne gemacht und wäre definitiv bereit für einen Einsatz bei den Profis“, sagt Alexander Stolz, Torwart-Trainer bei der TSG. „Lúkas ist ein großes Talent, das nun die Chance bekommt, sich in der täglichen Trainingsarbeit bei uns zu zeigen und von Oli und Luca zu lernen. Er war in der Vergangenheit bereits schon öfter bei den Profis mit dabei und hat immer einen sehr positiven und vor allem lernwilligen Eindruck hinterlassen. Ich bin überzeugt davon, dass wir in Zukunft bei der TSG noch viel Spaß an Lúkas haben werden.“
 
Luca Philipp wechselte bereits im Alter von zwölf Jahren vom SGV Freiberg ins Nachwuchsleistungszentrum der TSG Hoffenheim und entwickelte sich dort zu einem der besten Torhüter-Talente seines Jahrgangs in Deutschland. Seit dem Jahr 2019 trainiert der gebürtige Stuttgarter mit dem Bundesligateam der TSG und wurde nur ein Jahr später zu einem festen Mitglied des Profikaders. Im September 2021 feierte Philipp beim 3:1-Sieg in Lettland sein Debüt in der deutschen U21-Nationalmannschaft unter dem damaligen DFB-Juniorennationaltrainer Stefan Kuntz. Es folgten drei weitere Länderspieleinsätze. Für die U23 der TSG Hoffenheim stand er 54-mal in der Regionalliga Südwest zwischen den Pfosten. Sein fünf Jahre jüngerer Bruder Tim spielt ebenfalls bei der TSG und hütet das Tor der U19-Junioren in der Bundesliga Süd/Südwest.
 
Lúkas Petersson kam im Juli 2020 mit 16 Jahren in die TSG-Akademie und durchlief dort von der U17 bis hin zur U23 sämtliche Nachwuchsmannschaften der TSG. In dieser Zeit absolvierte der Sohn des ehemaligen isländischen Weltklasse-Handballers Alexander Petersson bislang vier Spiele für die Regionalliga-Mannschaft der Hoffenheimer, 20 Partien für die U19 in der Bundesliga Süd/Südwest sowie fünf Begegnungen für die U17-Bundesligamannschaft der Kraichgauer. Seit seinem Debüt am 7. September 2023 stand der in Düsseldorf geborene Petersson drei Mal für die isländische U21-Nationalmannschaft im Tor. Zuvor war er bereits fester Bestandteil der U19- und U17-Nationalmannschaft Islands.

Auf dem Foto (v.l.n.r.): Lúkas Petersson, Torwart-Trainer Alexander Stolz, Oliver Baumann, Luca Philipp

Content / Foto: TSG Hoffenheim vom 17.05.2024

Vision Zero Waste: 

TSG erster Bundesligist mit Silberzertifizierung

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim setzt einen weiteren Meilenstein im Zero Waste-Rennen. Erst vor einem Jahr zeichnete der TÜV SÜD die PreZero Arena als erstes europäisches Stadion für sein betriebliches Abfall- und Wertstoffmanagement mit dem Bronze-Zertifikat aus. Nun bekam die TSG sowohl für die PreZero Arena als auch für das Geschäftsstellen- und Trainingszentrum in Zuzenhausen das Silber-Zertifikat überreicht. Damit sind die Kraichgauer der erste vom TÜV SÜD zertifizierte Zero Waste Klub in der Fußball-Bundesliga.

„Auf und außerhalb des Platzes ist das Ziel, uns immer weiter zu steigern. In beiden Fällen ist das nur im Team und mit den richtigen Partnern möglich. Mit PreZero verbindet uns nicht nur bei unserer Zero Waste-Vision eine professionelle und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Dafür sind wir dankbar“, sagt Geschäftsführer Denni Strich. „Zugleich nehmen wird das Silber-Zertifikat als Ansporn, um noch mehr zu erreichen. Das nächste Ziel ist es, Gold-Status zu erlangen.“

Auf dem Weg zu Silber hat die TSG in den vergangenen Monaten in Partnerschaft mit PreZero unter anderem die Installation neuer Trennsysteme in allen Büros vorangetrieben. Zudem wurden alle Mitarbeitenden in Schulungen in das Zero Waste-Projekt eingebunden. Die Trennquote von Abfällen überstieg bei der TSG im ersten Quartal dieses Jahres die 90-Pozent-Marke, im vergangenen Jahr lag man noch deutlich darunter. Dadurch wurden mehr als zwei Tonnen Restabfall weniger als im Jahr zuvor produziert. 

„Wir befähigen Vereine und Unternehmen gleichermaßen, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Was mit der TSG Hoffenheim gestartet hat, adaptieren inzwischen der heutige Gegner RB Leipzig, der FC Bayern München und seit kurzem auch RCD Mallorca“, berichtet Marcus Sagitz, Marketingleiter PreZero International, der vor dem TSG-Heimspiel gegen Leipzig zur erfolgreichen Partnerschaft im Rahmen eines Interviews in der Stadionshow Auskunft geben wird.

TSG stellt ersten Nachhaltigkeitsbericht vor

Die TSG Hoffenheim hat passend zu den Nachhaltigkeitsaktivitäten ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Die umfangreiche Arbeit, die Lizenzanforderung von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) ist, umfasst die vielfältige Arbeit des Bundesligisten auf dem Gebiet und ist von sofort an frei einsehbar.

„In diesem umfangreichen Werk dokumentieren wir nicht nur unsere grundsätzliche Ausrichtung und Vielfalt, sondern auch die Struktur unserer Zukunftsstrategie ´TSG ist Bewegung´“, sagt Jan Mayer, Geschäftsführer der TSG. „Es ist uns wichtig, die Details aufzuzeigen, die uns als TSG ausmachen. Wir alle dürfen stolz darauf sein, was wir jeden Tag auf die Beine stellen, denn das Prädikat „made in Hoffenheim“ ist das, was uns von unseren Wettbewerbern abgrenzt.“ Zugleich zeigt der Bericht, dass der Ansatz, „Fußball neu denken“, keine Floskel ist.

„Es ist ein großes Verdienst aller bei der TSG, dass wir als Dorfverein mit regionaler Prägung weltweit einen Unterschied machen können. Das einzigartige Know How bei der Entwicklung unserer Talente, die wissenschaftliche Arbeit oder die international beachtete Zero Waste-Zertifizierung – im Zusammenspiel mit einem möglichst erfolgreichen und attraktiven Fußball ist dies die Grundlage unserer Zukunft“, so Mayer.

Content / Foto: TSG Hoffenheim vom 03.05.2024

TSG startet Podcast-Angebot 

„Ein Dorf ist die Welt“

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat sein mediales Angebot um einen attraktiven Kanal erweitert. In dem Podcast „Ein Dorf ist die Welt“ wird nicht nur über die TSG und den Fußball gesprochen. Einmal im Monat lädt die TSG-Kommunikationsabteilung zu einer kurzweiligen Unterhaltung ein, die sich nicht nur um das Tagesgeschäft Fußball-Bundesliga dreht. Den Auftakt macht Andreas Beck. Der ehemalige TSG-Kapitän absolvierte 237 Partien für den Kraichgauer Bundesligisten und galt schon immer als einer, der sich auch weit über den Fußball hinaus seine Gedanken macht.

„Die Zeit in Hoffenheim war sehr prägend für mich. Ich bin erwachsen geworden“, sagt Andreas Beck als Premierengast. Im ausführlichen Gespräch mit dem Leiter Medienmanagement bei der TSG, Konstantin Krüger, blickt der ehemalige Kapitän auch auf seine aktive Laufbahn zurück.
Der neunmalige deutsche Nationalspieler bezeichnet dabei Ralf Rangnick als seinen „wichtigsten Förderer. Die Gespräche mit Ralf waren maßgeblich für mich und den damaligen Wechsel zur TSG. Wir sind auch heute noch in Kontakt.“

Beck, der im Alter von 35 Jahren seine Profifußball-Karriere beendete, galt schon während seiner aktiven Zeit, in der er als Rechtsverteidiger 537 Spiele in Deutschland, der Türkei und zuletzt bei der KAS Eupen in Belgien absolvierte, als enorm reflektiert und vielseitig interessiert. Mit seiner Erfahrung und Sichtweise möchte er in Zukunft im Fußball-Management seine Akzente setzen. Um sich auf diese „reizvolle Aufgabe“ vorzubereiten, absolviert der dreifache Familienvater aktuell einen Lehrgang beim europäischen Fußballverband UEFA. „Ich bin sehr wissbegierig und möchte alles aufsaugen. Ich habe mir Rat bei Sami Khedira und Simon Rolfes geholt, die mir sehr positiv von diesem Programm erzählt haben.“

Die sportliche Herausforderung sucht der 37-Jährige mittlerweile in Ultramarathon-Läufen, die er gemeinsam mit seinem Vater und Bruder absolviert. Dafür stehen bei „Andy“ Beck wöchentlich mehrere Trainingseinheiten auf der Agenda. „Ich liebe die sportliche Routine und meinen Körper zu fordern. Bei den Ultra-Läufen muss ich über Grenzen gehen, was mir aus meiner aktiven Zeit vertraut ist“, sagt Beck, der sich in dem TSG-Podcast auch an Franck Ribéry als unangenehmsten Gegenspieler erinnert. „Ein absoluter Ausnahmespieler. Er hat mir das Leben schwer gemacht, weil er auch defensiv immer auf der Höhe war.“

Der TSG-Podcast ist auf allen gängigen Plattformen sowie auf der Vereinshomepage zu finden. „Ein Dorf ist die Welt“ soll Fans und alle interessierten Zuhörerinnen und Zuhörer tiefer mit in den TSG-Kosmos hineinnehmen, Zusammenhänge erklären, Diskussionen aufnehmen und anstoßen sowie Unbekanntes, Vergessenes oder Geplantes ans Licht bringen.

„Ein attraktives Audio-Angebot gehört zu einem ausgewogenen Kommunikationsmix und ist deshalb die überfällige Ergänzung zu unserer breiten Publikations-Palette aus digitalen Kanälen, TSG.TV und dem Klubmagazin SPIELFELD. Wir werden den Podcast nicht mit einer rosaroten Vereinsbrille gestalten, sondern möchten regelmäßig spannende Inhalte liefern, die auch kontrovers sein und über den TSG-Horizont hinaus gehen dürfen“, verspricht TSG-Kommunikationsdirektor Christian Frommert.

Content: TSG Hoffenheim vom 29.04.2024

TSG verleiht Noll zur SpVgg Greuther Fürth

Nahuel Noll wechselt für die Saison 2024/2025 auf Leihbasis vom Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim zum Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth. Der Vertrag des amtierenden deutschen U20-Nationalkeepers hat im Kraichgau noch eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2027.

„Nahuel ist auf der Torhüterposition ein Toptalent, das sehr viel Potenzial in sich trägt und noch eine spannende Zukunft bei uns in Hoffenheim vor sich hat“, sagt Pirmin Schwegler, Leiter Profifußball bei der TSG, und ergänzt: „Mit der Leihe zum ambitionierten Zweitligisten Greuther Fürth haben wir für Nahuels Entwicklung eine hervorragende Lösung gefunden. Fürth hat in den vergangenen Jahren immer wieder den Mut bewiesen, auf junge, hochtalentierte Spieler zu setzen. Nahuel hat die große Möglichkeit, auf hohem Niveau regelmäßig Spielzeit zu sammeln und den nächsten Schritt in seiner Karriere zu gehen. Nachdem wir bereits in der Vergangenheit mit der Leihe von Marco John überaus positive Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Greuther Fürth gemacht haben, sind wir zuversichtlich, dass sich diese Leihe am Ende sowohl für Nahuel als auch für uns als Verein voll auszahlen wird.“
 
Noll wechselte im Sommer 2019 aus der Jugend des TSV 1860 München in die TSG-Akademie und lief dort zunächst für die U17 der Hoffenheimer auf. Seit etwa zweieinhalb Jahren gehört der 20 Jahre alte Torwart zum Profikader. In dieser Zeit absolvierte er 61 Spiele für die Regionalliga-Mannschaft der TSG. Für die deutsche U20-Nationalmannschaft stand Noll seit seinem Debüt im September 2022 sechs Mal auf dem Rasen.

Content / Foto: TSG Hoffenheim vom 24.04.2024

TSG verlängert Vincent Wagners Vertrag vorzeitig

Die TSG Hoffenheim hat den bis Sommer 2025 gültigen Vertrag mit U23-Trainer Vincent Wagner vorzeitig um zwei weitere Jahre verlängert. Damit honorieren die Verantwortlichen die starke Entwicklung, die der Profi-Unterbau der Kraichgauer in den vergangenen beiden Jahren unter der Verantwortung des 38-Jährigen genommen hat.

Wagner kam im Sommer 2022 von Rot-Weiss Essen zur TSG und führte „Hoffe zwo“ in seinem ersten Jahr auf Platz drei in der Regionalliga Südwest. Es war die bislang beste Saison einer Hoffenheimer U23 überhaupt, und auch in der aktuellen Spielzeit mischt das Team noch im Titelrennen mit. Darüber hinaus haben einige TSG-Talente in dieser kurzen Zeit den Sprung in den Profi-Kader geschafft. Aktuell steht die U23 mit zwei Punkten Rückstand auf die Stuttgarter Kickers auf Platz zwei, hat aber noch ein Nachholspiel in der Hinterhand.

„Ich freue mich sehr über das große Vertrauen, das durch die frühzeitige Vertragsverlängerung zum Ausdruck gebracht wird, und bin froh, dass die Idee, die die Verantwortlichen vor zwei Jahren mit mir hatten, voll aufgegangen ist“, sagt A-Lizenz-Inhaber Wagner. „Meine Familie hat sich von Anfang an hier sehr wohlgefühlt – ein Aspekt, der mir besonders wichtig ist. Spaß sowie unsere Leidenschaft im Spiel und im Training sind das Fundament, um Vollgas zu geben und uns nachhaltig auf ein neues Level heben zu können. Das mit tollen Spielern, in einem tollen Umfeld in Hoffenheim weiter tun zu dürfen, freut mich sehr und dafür werde ich mit meiner Art jeden Tag weiter Vollgas geben.“

Seine Trainer-Laufbahn startete der frühere Spieler von RW Essen und des KFC Uerdingen als U19-Co-Trainer beim FC Kray (2014-17), ehe er über die Nachwuchsabteilungen des VfL Bochum (2017-18), MSV Duisburg (2018-21) und RW Essen zur TSG gelangte.

Frank Kramer (51), als Direktor Nachwuchs für die U23 verantwortlich, unterstreicht: „Wir freuen uns, im Sinne der Entwicklung und Ausbildung unserer Spieler auf dieser wichtigen Position für Kontinuität zu sorgen. Vincent soll und wird weiterhin ein wichtiger Begleiter unserer Talente sein, und wir sind absolut davon überzeugt, diesen Weg mit ihm weiterzugehen.“

Der Technische Direktor Bastian Huber würdigt die bisherige Arbeit Wagners mit Blick auf die Bundesliga-Mannschaft. „Die enge Verzahnung zwischen dem Profi-Kader und der U23 ist ein zentraler Baustein der Ausbildungsphilosophie unseres TSG-Wegs. Wir stehen täglich mit Vincent in engem Austausch und Bundesliga-Debüts wie zuletzt bei Tim Drexler dokumentieren diese starke Entwicklung. Darüber hinaus freuen wir uns sehr, dass unsere U23 erneut eine hervorragende Rolle in der Spitzengruppe der Regionalliga Südwest spielt und unsere Top-Talente wertvolle Spielreize im Herrenbereich auf diesem Niveau sammeln können“, fasst der 44-Jährige das erfolgreiche Wirken des Hoffenheimer U23-Trainers zusammen.

Content / Foto:  TSG Hoffenheim vom 15.04.2024

TSG mit starker erster Spielhälfte 

Weghorst und Kramaric bringen Hoffenheim in Front

Die TSG Hoffenheim tritt nach der unglücklichen Niederlage in Leverkusen nahezu unverändert an. Nur Prömel kehrt zurück, verdrängt Tohumcu auf die Bank. Das ergibt folgende Startformation:
Baumann - Drexler, Grillitsch, Kabak - Jurasek, Prömel, Stach, Kaderabek - Kramaric - Beier, Weghorst.

Bei den Gästen aus Augsburg stehen gezwungenermaßen vier Wechsel zur Vorwoche an. Bauer, Pedersen, Egels sowie Demirovic rücken in die erste Elf für Mbabu (Adduktoren),Iago (Fußprellung),  Jensen (Wade) und Rexhbecaj (Mittelfußbruch). Die erste Elf: Dahmen - Pedersen, Uduokhai, Gouweleeuw, Bauer - Maier, Jakic, Engels -Vargas- Demirovic, Titz.

Nach der gestrigen Niederlage des SC Freiburg bot sich beiden Teams in Sinsheim die Möglichkeit, ihre Ausgangsposition im Kampf um Platz 7 zu verbessern.

Das Spiel begann wie erwartet. Augsburg attackierte gewohnt hoch, die Gastgeber hielten gegen und versuchten mit intensiven Zweikämpfen Räume für sich zu gewinnen. In der 6.Minute konnte Demirovic fast von einem Missverständnis in der Defensive der Hausherren profitieren. Grillitsch war aber aufmerksam, konnte die Situation bereinigen.

In der 10.Minute bereits der erste Wechsel bei den Gästen. Jakic musste angeschlagen runter, ihn ersetzen durfte Breithaupt. Der Kroate hatte bereits beim Aufwärmen Probleme mit dem rechten Knöche

Führung TSG durch Weghorst
Das kam nicht unbedingt erwartet. Kaderabek durfte sich nach 16min über die rechte Seite durchtanken, flankte in die Zentrale, wo Weghorst am zweiten Pfosten kein Problem hatte einzuschieben.

Kramaric baute Führung aus
Die 20.Minute läuft und auch für die Hausherren sollte es laufen. Dahmen, Augsburgs Keeper hatte recht unglücklich abgeschlagen, sollte den Ball schneller zurück bekommen, als ihm lieb sein konnte. Weghorst ließ an der Strafraumkante für Kramaric abtropfen, der aus 18m sehenswert die Kugel ins Augsburger Tor schlenzen. Augsburg wirkte in diesen Minuten doch ziemlich angeschlagen.

Die nächste Viertelstunde war nun geprägt von dem Geschehen in der neutralen Zone, wobei die Fuggerstädter sichtlich bemüht schienen, wieder ins Spiel zu finden. Dennoch hatte Hoffenheim hier Ball und Gegner unter Kontrolle. Das wirkte stellenweise sehr souverän.

Baumann mit doppelter Rettungsaktion 
Schreckmoment für die Gastgeber. In der 42.Minute hatte plötzlich Vargas die Moglichkeit zum Anschlusstreffer. Jurasek hatte sich böse verschätzt und plötzlich war Vargas komplett blank. Der Schweizer scheiterte jedoch aus spitzem Winkel an Baumann, der sich sehr breit gemacht hatte. Auch der Nachschuss von Engels sollte kein Problem mehr darstellen. 

Zum Nachspielen wurden drei Minuten angezeigt. Weghorst holte zwar noch einmal eine Ecke raus. Stach zog den Ball aber zu weit in den Rückraum und Jurasek konnte nicht mehr zum Abschluss kommen. Halbzeit! 

Bebou mit der Entscheidung 

Gastgeber bleiben im Rennen um Europa 

In der PreZero Arena ging es auf beiden Seiten vor 28.881 Fans ohne Wechsel weiter.

Hier wurde es gleich heißt. Es lief noch die erste Minute und Demirovic hätte einen schwach zurückgeköpften Ball von Kabak fast noch erwischt. Baumann eilte aber heraus, konnte nach vorne abwehren. Maier bot sich zwar noch die Chance auf einen Heber aus dem Mittelfeld, aber die Kugel ging deutlich rechts am Tor von Baumann vorbei

Pfosten rettete für Hoffenheim
Die Augsburger kamen hier mit deutlich mehr Elan aus der Kabine und in der 56.Minute konnte Vargas im Zentrum entwischen. Der Schweizer lief sich frei, schickte Pedersen auf links los. Dessen scharfe Hereingabe erreichte Maier im Strafraum und dessen Schuss wurde von Drexler noch gerade so an den linken Pfosten abgefälscht.

Anschlusstreffer durch Demirovic
Das hatte sich irgendwie angedeutet. Stach hatte den Ball in der Vorwärtsbewegung verloren und schon lief der Konter über Maier. Der marschierte in der 61.Minute über den halben Platz, kam zum Schuss, der allerdings geblockt wurde. Der Abpraller landete wieder bei Tietz, der von der linken Seite in den Fünfer passte. Hier bekam Demirovic im Gerangel mit Drexler den Fuß zuerst an den Ball und es stand nur noch 1:2.

In der 64.Minute Wechsel auf beiden Seiten. Bei der TSG ersetzte Brooks nun Kabak, beim FCA kam Pfeiffer für Bauer. In der Folgezeit ging der große Druck der Gäste doch etwas verloren. Hier liegt bereits die 75.Minute und die nahmen wohl noch eine kurze Verschnaufpause.

Fünf Wechsel binnen einer Minute
Auf beiden Seiten wurden nun munter gewechselt
Tohumcu und Bülter für Kramaric und Jurasek bei der TSG, Beljo, Kömür und Pep Biel für Maier, Engels und Vargas bei Augsburg, lauteten die Wechsel.

Das Spiel plätscherte ein wenig vor sich hin, bevor Weghorst in der 81.Minute per Kopf von der Linie klären musste. Nach einer Ecke war Pfeiffer zum Kopfball gekommen. Die nächste Chance gehörte aber in der 84.Minute den Hausherren, diesmal durch Beier. Der konnte einen abgewehrten Ball aus dem Hinterhalt unter Kontrolle bringen und mit einem wuchtigen Schuss Augsburgs Keeper Dahmen nicht bezwingen.

In der 87.Minute nahm Pellegrino Matarazzo noch etwas Zeit von der Uhr, wechselte doppelt. Bebou und Becker für Prömel und Beier hießen diese letzten Wechsel.

Bebou mit der Entscheidung 
Die Einwechslung von Bebou sollte sich auszahlen. Kaum drei Minuten auf dem Platz sorgte er mit einem Riesentor für die Entscheidung. Dabei nahm er einen langen Ball von Kaderabek bärenstark mit, hängte Uduokhai ab und hämmerte das Leder aus spitzem Winkel ins Augsburger Tor. Die Entscheidung in dieser Begegnung. 

Hier wurden noch drei Minuten Nachspielzeit angezeigt, welche aber ohne größere Aktionen verstrichen. Dies Spiel war aus und der Sieger hieß TSG 1899 Hoffenheim. 

Content / Fotos: Michael Kaiser vom 07.04.2024

SPIELFELD 

Beier: "Mir kamen Gedanken, mit dem Fußball aufzuhören"

Maximilian Beier hat einen kometenhaften Aufstieg in dieser Spielzeit hingelegt. 13 Saisontore hat der 21-Jährige bereits auf dem Konto – auch am vergangenen Wochenende gegen Bayer 04 Leverkusen war der Angreifer erfolgreich. Seine Leistungen wurden zuletzt mit seiner ersten Nominierung für die Nationalmannschaft belohnt. Vor rund acht Jahren hatte er aber innerlich eigentlich schon mit dem Profifußball abgeschlossen. Im großen SPIELFELD-Interview verrät Beier, warum er während seiner Zeit in der Akademie in Cottbus mit dem Fußball aufhören wollte und welche Auswirkungen seine herausragende Saison abseits des Rasens hat.

13 Tore, sieben Vorlagen – Maximilian Beier erlebt eine Saison nach Maß. Nach einer zweijährigen Leihe bei Zweitligist  Hannover 96 hat sich der 21-Jährige in der Bundesliga etabliert – und für höhere Aufgaben empfohlen. Julian Nagelsmann nominierte den Stürmer im März für das DFB-Team, auch ohne Einsatz eine Bestätigung für seine Entwicklung. Beiers Leistungen auf dem Feld helfen ihm auch abseits des Rasens: „Ich bin selbstbewusster geworden, das ist mir zuletzt auch im Alltag aufgefallen“, betont er. „Ich war früher immer ein sehr schüchterner Typ, habe zum Beispiel im Supermarkt immer mit meiner Freundin diskutiert, wer von uns die Verkäuferin fragen soll, wo wir bestimmte Artikel finden.“ Das stresst ihn mittlerweile weniger – ebenso wie Interviews, auch wenn diese nach wie vor nicht zu seinen liebsten Aufgaben zählen.

Heute ist er ein gefragter Gesprächspartner, dabei wäre seine Karriere beinahe nicht zu Stande gekommen. Während seiner Zeit im Jugendinternat in Cottbus plagte ihn das Heimweh. „In dieser Phase kamen mir damals auch Gedanken, vielleicht ganz mit dem Fußball aufzuhören“, sagt Beier. „Die Distanz zu meinen Eltern und das Alleinsein in Cottbus haben mich extrem belastet, es ging teilweise nicht mehr.“ Das führte sogar so weit, dass er das Thema Fußballkarriere bereits ad acta gelegt hatte. „Es kam irgendwann dazu, dass mich mein Vater aus reiner Fürsorge in Cottbus von allem abgemeldet hatte. Es war alles organisiert, dass ich mit dem Leistungssport aufhöre. Ich war sogar schon wieder auf einer Schule in der Heimat angemeldet.“ Sein damaliger Trainer Patrick Schrade überzeugte das damalige Offensivtalent – und nun darf der 21-Jährige auf die Teilnahme an der Heim-EURO hoffen.

Außerdem im April-SPIELFELD: Florian Grillitsch blickt auf die Entwicklung des Profifußballs, Wout Weghorst stellt sich den Fragen in „Kein Kommentar“ und Ozan Kabak räumt mit Klischees über die Türkei auf. Akademie-Direktor Frank Kramer spricht im Interview über seinen Start bei der TSG, der Olympiastützpunkt Rhein-Neckar wird vor den Olympischen Sommerspielen in Paris porträtiert und der neue TSG-Podcast „Ein Dorf ist die Welt“ wird vorgestellt. Das alles und noch viele weitere Inhalte im 108 Seiten starken Magazin.

SPIELFELD ist das Klubmagazin der TSG Hoffenheim. Gefüllt mit allem, was wichtig ist bei der TSG, rund um den Verein und in der Region. SPIELFELD erscheint elf Mal im Jahr und ist kostenlos im Fanshop zu haben – oder per Post nach Hause im Abo. Dafür fallen lediglich 18,99 Euro Versandkosten an..

Content: TSG Hoffenheim vom 03.04.2024

TSG verlängert langfristig mit Juniorennationalspieler Tim Drexler

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim bindet das nächste in der eigenen Akademie ausgebildete Talent langfristig an den Klub. Der deutsche U19-Nationalspieler Tim Drexler verlängert sein ursprünglich bis Juni 2025 datiertes Arbeitspapier vorzeitig und unterschreibt in Hoffenheim einen Lizenzspielervertrag bis zum 30. Juni 2027.

„Tim ist ein großes Abwehrtalent mit unglaublich viel Entwicklungspotenzial. Er hat zuletzt immer wieder mit starken Leistungen in der Regionalliga-Mannschaft auf sich aufmerksam gemacht, obwohl er als Jahrgang 2005 noch für die U19 auflaufen könnte. Tim überzeugt nicht nur mit seiner abgeklärten Spielweise, sondern auch mit seiner beeindruckenden Geschwindigkeit“, sagt Pirmin Schwegler, Leiter Profifußball bei der TSG, über den in Bruchsal geborenen Abwehrspieler, der zuletzt in Dortmund zum ersten Mal für den Spieltagskader der Profis nominiert wurde. „Wir wollen Tim nun schrittweise und mit entsprechender Sorgfalt an den Profikader heranführen. Er wird in der aktuellen Rückrunde zwar weiterhin die in diesem Alter unabdingbare Spielpraxis bei der U23 sammeln, gleichzeitig aber auch regelmäßig bei den Profis mittrainieren - mit dem klaren Ziel, ihn spätestens im Sommer voll in den Bundesliga-Kader zu integrieren.“
 
„Tim ist das nächste, wunderbare Beispiel für den typischen TSG-Weg von der Ausbildung in der eigenen Akademie bis hin zu einem ernsthaften Kandidaten für den Profikader,“ erklärt Bastian Huber, Technischer Direktor in Hoffenheim. „Diese Personalie zeigt zudem wieder einmal die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Akademie und den Profis. Nachdem wir zuletzt bereits unseren U17-Weltmeister Max Moerstedt und davor bereits Spieler wie Tom Bischof, Umut Tohumcu oder Joshua Quarshie in der Bundesliga-Mannschaft integriert haben, rückt mit Tim Drexler nun der nächste hoffnungsvolle Kandidat aus der Regionalliga-Mannschaft der TSG ins Blickfeld für unseren Bundesligakader. Tim hat in den vergangenen Jahren sämtliche Nachwuchsmannschaften der TSG durchlaufen und musste dabei auch schon starke Widerstände in Form von Verletzungen überwinden. Unter U23-Cheftrainer Vincent Wagner und seinem Team hat er sich hervorragend stabilisiert und richtig gut entwickelt. Wir freuen uns sehr, ihn in den kommenden Jahren bei seinen nächsten Karriereschritten begleiten zu dürfen.“
 
Tim Drexler wechselte bereits im Alter von elf Jahren in die Akademie der TSG Hoffenheim und durchlief seitdem sämtliche Jugendmannschaften der Kraichgauer. Seit dieser Saison ist er fester Bestandteil und Stammspieler der Regionalliga-Mannschaft der Hoffenheimer und wurde zuletzt auch von Cheftrainer Pellegrino Matarazzo für den Spieltagskader der Profis für das Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund am 23. Spieltag der laufenden Saison nominiert, welches die TSG mit 3:2 gewann. Drexler absolvierte in seiner noch jungen Karriere bislang insgesamt 19 Spiele für die Regionalliga-Mannschaft der TSG (1 Tor) und stand seit der U16 in sämtlichen Nachwuchsmannschaften des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) auf dem Rasen. Aktuell spielt der 18 Jahre alte Innenverteidiger für die deutsche U19-Nationalmannschaft.

Content / Foto: TSG 1899 Hoffenheim vom 01.03.2024

Moerstedt verlängert vorzeitig bis 2027

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat sein 18 Jahre altes Toptalent Max Moerstedt langfristig an den Klub gebunden. Der Kontrakt des amtierenden U17-Weltmeisters wurde vorzeitig bis zum 30. Juni 2027 verlängert.

„Wir haben einen klaren Plan für Max, der auch bereit ist, diesen Weg Schritt für Schritt mit uns mitzugehen. Wir haben ihn aus voller Überzeugung bereits im Januar dieses Jahres fest ins Training der Profis integriert. Die gerade in dieser Altersklasse unverzichtbare Wettkampfpraxis sammelt er in unserer U19, die aktuell souverän die Tabelle der Bundesliga Süd/Südwest anführt, nicht zuletzt wegen 14 Toren von Max. Aber auch in den Trainingseinheiten der Profis weiß er bereits zu überzeugen“, sagt TSG-Geschäftsführer Alexander Rosen über das Ausnahmetalent und fügt weiter an: „Diese Personalie zeigt wieder einmal beispielhaft, wofür die TSG steht – nämlich die Durchlässigkeit, die sehr gute Ausbildung in der eigenen Akademie und den Mut, junge Spieler wie Max bei den Profis zu integrieren und an die Bundesliga heranzuführen. Wir werden seine Entwicklung sorgsam begleiten und zielstrebig vorantreiben.“
 
„Max verfügt mit seinen erst 18 Jahren schon über unglaubliche Fähigkeiten und ein spannendes Gesamtpaket. Obwohl er bereits jetzt schon beeindruckende Leistungen zeigt und seinen Torinstinkt immer wieder eindrucksvoll unter Beweis stellt, ist seine Entwicklung noch keinesfalls abgeschlossen. Er trägt sehr viel Potenzial in sich und wir sind uns sicher, dass wir dieses gemeinsam mit ihm vollständig entfalten können. Er wird bei uns die Möglichkeit haben, sich in aller Ruhe weiterentwickeln zu können“, sagt Pirmin Schwegler, Leiter Profifußball bei der TSG Hoffenheim.
 
„Ich freue mich wirklich sehr über das entgegengebrachte Vertrauen und die kommenden Jahre bei der TSG“, kommentiert Max Moerstedt seine vorzeitige Vertragsverlängerung im Kraichgau. „Die tägliche Trainingsarbeit bei den Profis macht mir nicht nur großen Spaß, ich lerne auch jeden Tag unheimlich viel dazu und kann mir für die Entwicklung eines jungen Spielers kein besseres Umfeld vorstellen.“
 
Max Moerstedt wechselte im Sommer 2021 in die Akademie der TSG Hoffenheim. Durch seine feste Integration in den Profikader der TSG stehen nun insgesamt zehn Spieler in der aktuellen Mannschaft der Hoffenheimer, die in der eigenen Akademie ausgebildet wurden – und zwar Grischa Prömel, Dennis Geiger, Maximilian Beier, Tom Bischof, Umut Tohumcu, Bambasé Conté, Marco John, die Torhüter Luca Philipp und Nahuel Noll sowie nun eben auch Max Moerstedt. Das ist Ligabestwert. In der laufenden Saison der U19-Bundesliga Süd/Südwest markierte der gebürtige Mannheimer in bislang zwölf Spielen 14 Tore und bereitete zwei weitere vor. Der 18 Jahre alte Stürmer absolvierte für die Hoffenheimer bisher 20 Spiele in der U19 (20 Tore / 3 Assists), vier Partien im DFB-Pokal der Junioren (6 Tore / 2 Assists) sowie 28 Begegnungen für die U17 in der Bundesliga Süd/Südwest (22 Tore / 10 Assists). Mit der deutschen U17-Nationalmannschaft wurde Moerstedt im vergangenen Jahr Weltmeister und absolvierte für die DFB-Junioren von Bundestrainer Christian Wück 23 Spiele. Dabei erzielte er zehn Treffer.

Content / Foto: TSG Hoffenheim 

TSG verlängert vorzeitig mit Umut Tohumcu

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat den im Juni 2026 auslaufenden Vertrag mit Mittelfeld-Talent Umut Tohumcu vorzeitig verlängert. Das neue Arbeitspapier des 19 Jahre alten deutschen U20-Nationalspielers hat nun eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2028.

„Umut ist ein weiteres Musterbeispiel für den Weg der TSG, junge Talente zu identifizieren und über die eigene Akademie in den Profifußball zu entwickeln. Er ist ein Spieler mit enormem Potenzial, der in den vergangenen Monaten in der Bundesliga bereits bemerkenswerte Leistungen gezeigt hat. Umut kann perspektivisch eine zentrale Rolle in unserem Team einnehmen und steht vor einer großartigen Zukunft, wenn er genauso unnachgiebig weiterarbeitet wie bisher. Von daher war es uns wichtig dieses Zeichen zu setzen und seinen Vertrag bereits frühzeitig um zwei Jahre zu verlängern“, sagt TSG-Geschäftsführer Alexander Rosen über den gebürtigen Offenburger.
 
„Umut ist ein hochveranlagter Mittelfeldspieler, der sich jeden Tag verbessern will und auf höchstem Niveau schon sehr abgeklärt spielt“, sagt Pirmin Schwegler, Leiter Profifußball bei der TSG Hoffenheim. „Sein beeindruckendes Spielverständnis, seine exzellente Technik und nicht zuletzt seine mentale und physische Robustheit, sind außergewöhnlich für einen erst 19 Jahre alten Spieler, dessen Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist. Wir sind überzeugt davon, dass uns Umut in den nächsten Jahren noch sehr viel Freude bereiten wird.“
 
Umut Tohumcu wechselte bereits im Alter von 12 Jahren in die Akademie der TSG Hoffenheim. Dort durchlief er sämtliche U-Mannschaften der Hoffenheimer, bevor er im Januar 2023 festes Mitglied des Hoffenheimer Profikaders wurde. Allerdings schnupperte Tohumcu bereits mit nur 17 Jahren, neun Monaten und drei Tagen zum ersten Mal Bundesliga-Luft, als er im Spiel bei Borussia Mönchengladbach am letzten Spieltag der Saison 2021/2022 eingewechselt und so zu einem der jüngsten Bundesliga-Debütanten der TSG wurde. Nur Maximilian Beier, Tom Bischof und Niklas Süle waren bei ihrem ersten Einsatz in der höchsten deutschen Spielklasse im TSG-Trikot noch jünger als der Mittelfeldspieler. Für die TSG absolvierte der Gewinner der „Fritz-Walter-Medaille“ in Bronze bislang 18 Spiele in der Bundesliga, zwei Partien im DFB-Pokal sowie 31 Begegnungen für die Regionalliga-Mannschaft der Hoffenheimer (6 Tore / 7 Assists). Allein in der aktuellen Bundesliga-Spielzeit kommt Tohumcu auf neun Einsätze, in denen er zwei Treffer vorbereitete. Seit seinem Debüt für die deutsche U20-Nationalmannschaft im Oktober 2023 absolvierte Tohumcu vier Partien für die Junioren des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Schon zuvor durchlief der Mittelfeldspieler seit der U15-Mannschaft sämtliche Junioren-Auswahlteams.

Content/Foto: TSG Hoffenheim vom 16.02.2024
 

DFB ahndet Böllerwurf von Augsburg

„Vorbildliches Verhalten" hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) der TSG Hoffenheim bei der Aufarbeitung des „Böllerwurfs von Augsburg“ attestiert. Aus diesem Grund hat der Verband die Strafe für den Fußball-Bundesligisten auf 20.000 Euro reduziert. Zudem stimmte der DFB dem Antrag der TSG zu, rund ein Drittel der Summe für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Projekte verwenden zu dürfen.
 
„Wir wissen es sehr zu schätzen, dass der DFB gleich mehrere Aspekte zur Bewertung dieser irrsinnigen Tat berücksichtigt hat. Bedanken möchten wir uns in diesem Zusammenhang noch einmal bei unserer aktiven Szene, die maßgeblich dazu beigetragen hat, den Täterkreis schnell auszumachen“, betont TSG-Geschäftsführer Alexander Rosen. Vergangene Woche hat die Staatsanwaltschaft Augsburg mitgeteilt, Anklage gegen den Tatverdächtigen zu erheben. Ihm wird „Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung“ vorgeworfen. Drei weitere Angeschuldigte müssen sich wegen Beihilfe zur Tat verantworten.

Zu Gunsten der TSG Hoffenheim bewerte der DFB-Kontrollausschuss „die vorbildliche Aufarbeitung der Vorkommnisse, auch im Hinblick auf die Täter-Ermittlung“. Zudem berücksichtigte das Gremium die unmittelbare Kommunikation des Klubs, in der er Verantwortung übernommen, die Vorfälle verurteilt und sich von ihnen distanziert habe. Straferschwerend fiel ins Gewicht, dass durch das Werfen des Knallkörpers etliche Personen verletzt wurden und das Spiel längere Zeit unterbrochen werden musste. „Unter Abwägung dieser Strafzumessungsgesichtspunkte beantragt der DFB- Kontrollausschuss eine Geldstrafe in Höhe von nur 20.000 Euro, die im summarischen Verfahren gerade noch vertretbar erscheint“, heißt es. Der DFB verwies in seiner Urteilsbegründung zudem darauf, dass „Vorkommnisse der vorliegenden Art keinen für eine standardisierte Betrachtung geeigneten Fall im Sinne der Richtlinien für die Arbeit des Kontrollausschusses in sportgerichtlichen Verfahren gegen Vereine und Kapitalgesellschaften“ darstellen.

Am 11. November 2023 musste das Bundesligaspiel zwischen dem FC Augsburg und der TSG Hoffenheim (1:1) in der 56. Spielminute von Schiedsrichter Dr. Felix Brych rund sieben Minuten lang unterbrochen werden, nachdem aus dem Gästeblock heraus ein Knallkörper geworfen wurde, der am Spielfeldrand mit einem lauten Knall detonierte. Durch die Detonation wurden 13 Personen verletzt. Im Nachgang konnten zwei Tatverdächtige durch die Polizei ermittelt und festgenommen werden.

Quelle: TSG-Medieninformation vom 14.02.2024 

TSG-Frauen verändern sportliche Führung

Mit Beginn der neuen Saison stellt Frauen-Bundesligist TSG Hoffenheim seine sportliche Leitung neu auf. Stephan Lerch wird seine Doppelfunktion aufgeben und sich fortan auf die Aufgabe als Sportlicher Leiter konzentrieren. Seine Nachfolge auf der Position des Cheftrainers wird in den nächsten Wochen geklärt.

„Die Arbeit als Trainer und Sportlicher Leiter hat mir zwar sehr viel Freude bereitet, war aber auch enorm herausfordernd“, sagt Stephan Lerch. „Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass es sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, diese beiden Rollen mit der nötigen Sorgfalt und Konsequenz in Personalunion auszuüben. Um den Aufgaben gerecht zu werden, ist eine Verteilung auf mehrere Schultern unabdingbar.“ 
 
„Bereits vor längerer Zeit wollten wir die beiden Funktionen voneinander trennen. Aufgrund der Veränderungen auf der Cheftrainerposition im Dezember 2022 hatte sich jedoch eine andere Situation ergeben. Damals war es die vernünftigste Lösung, Stephan Lerch übergangsweise beide Positionen anzuvertrauen“, erklärt Ralf Zwanziger, Abteilungsleiter Frauenfußball bei der TSG Hoffenheim.  
 
„Zur fortschreitenden Professionalisierung des Frauenfußballs gehört auch, dass wir unseren Spielerinnen eine starke Struktur bieten. Daher war uns schnell klar, dass wir uns auf Leitungsebene breiter aufstellen wollen. Mit Ralf Zwanziger als Abteilungsleiter und Stephan Lerch als Sportlicher Leiter sind wir für die Zukunft hervorragend gewappnet, um weiterhin eine Top-Adresse im deutschen Frauenfußball zu sein“, sagt TSG-Vorsitzender Kristian Baumgärtner.  
 
„Unser Ziel ist es, die freiwerdende Position schnellstmöglich zu besetzen, um mit dem neuen Trainer oder der neuen Trainerin frühzeitig in die Planungen für die Saison 2024/25 gehen zu können. Stephan und ich stehen bereits in intensiven Gesprächen“, sagt Zwanziger. 
 
Nadine Rolser zählt nicht zu diesem Kreis. Die aktuelle Co-Trainerin der TSG, die das Team Anfang 2023 interimsweise für zweieinhalb Monate betreute, wird beim Liga-Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg zum vorerst letzten Mal auf der Bank sitzen. Der erfreuliche Grund: Rolser erwartet ihr erstes Kind und wird Mitte März in Mutterschutz gehen.

Quelle: TSG-Medieninformation vom 14.02.2024

TSG Hoffenheim als Security-Vorbild 

Unterstützt durch Enginsight

Angriff & Verteidigung, nicht nur im Fußball eine schlagkräftige Kombination

Der Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim und Enginsight, der Jenaer Security-Softwarehersteller, geben die Ende 2023 gestartete Zusammenarbeit bekannt. Die Partnerschaft markiert für die TSG einen bedeutenden Schritt in Richtung digitaler Sicherheit.

Die TSG Hoffenheim hat in Enginsight den idealen Partner gefunden, um ihre digitale Infrastruktur zu stärken und die Cybersicherheit auf höchstem Niveau zu gewährleisten. Enginsight stellt seine All-in-One-Security-Plattform plus Support und Beratung zur Seite, um die Sicherheit, Leistung und Verfügbarkeit der IT-Systeme der TSG Hoffenheim zu gewährleisten.

Mit Angriff und Verteidigung kennen sich beide Partner bestens aus. Während die TSG Hoffenheim sie als Taktiken im Spiel einsetzt, nutzt Enginsight sie zur Absicherung komplexer IT-Landschaften. Die beiden Unternehmen passen auch sonst gut zusammen und haben gemeinsam viel vor.

Digitaler Vorreiter werden
 
Die Partnerschaft zielt darauf ab, die TSG Hoffenheim als Vorreiter in der Anwendung innovativer Technologien im Sport zu positionieren. Durch die Integration modernster Cybersicherheits-Lösungen wird der Klub nicht nur seine digitale Präsenz schützen, sondern auch effizienter und widerstandsfähiger gegenüber digitalen Bedrohungen sein.
 
„Die Sicherheit unserer digitalen Infrastruktur ist von entscheidender Bedeutung. Wir sind überzeugt, dass Enginsight der richtige Partner ist, um uns dabei zu unterstützen, dieses Ziel zu erreichen“, sagt Denni Strich, Geschäftsführer bei der TSG Hoffenheim. „Diese Partnerschaft wird nicht nur unsere digitalen Ressourcen schützen, sondern auch die Grundlage für zukünftige technologische Entwicklungen im Verein legen.“
 
„Die TSG Hoffenheim hat erkannt, wie wichtig es ist, die digitale Sicherheit im Sportkontext ernst zu nehmen. Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft und sind stolz darauf, unseren Beitrag zur IT-Sicherheit und -Effizienz des Klubs leisten zu können“, sagt Mario Jandeck, einer der beiden Gründer und Geschäftsführer von Enginsight. „Wir stehen der TSG Hoffenheim auf ihrem Weg zum Security-Vorbild vollumfänglich zur Seite.“

Quelle: TSG-Medieninformation vom 07.02.2024

SPIELFELD 

Bülter: "Ich weiß, was für ein Privileg wir haben"

Marius Bülter ist erst im Alter von 25 Jahren Fußball-Profi geworden. Fünf Jahre später hat sich der Münsterländer, der im vergangenen Sommer vom FC Schalke 04 zur TSG Hoffenheim wechselte, als Bundesliga-Spieler etabliert. Im Interview der Februar-Ausgabe des SPIELFELD-Magazins spricht der linke Außenspieler über sein erstes halbes Jahr in Hoffenheim, sein abgeschlossenes Maschinenbau-Studium und seinen speziellen Blick auf das Fußballgeschäft.

Es war kein geradliniger Weg für Marius Bülter in die höchste deutsche Spielklasse. Aussortiert im Nachwuchsleistungszentrum von Preußen Münster, viele Jahre in der Ober- und Regionalliga. Und nun, im Alter von 30 Jahren, mehr als 100 Bundesliga-Spiele auf dem Konto. „Das hätte ich nicht für möglich gehalten. Mein Weg ist eben außergewöhnlich, so etwas kommt nicht oft vor“, sagt Bülter, der seit dem vergangenen Sommer das Trikot der TSG Hoffenheim trägt.

Da die Profi-Karriere über lange Zeit eher Traum denn realistisches Ziel darstellte, studierte Bülter Maschinenbau und schaffte den Bachelor-Abschluss. „Ich wollte etwas studieren, das mir Perspektiven gibt, anschließend einen guten Job zu bekommen.“ Fußball war eine Nebensache – das änderte sich aber spätestens mit seinem Wechsel zum 1. FC Magdeburg in die 2. Bundesliga.

Sein ungewöhnlicher Weg und sein akademischer Hintergrund lassen ihn anders auf das Geschäft Profifußball blicken. „Ich habe gesehen, was andere Menschen leisten müssen, um ihr Geld zu verdienen“, sagt der Stürmer. „Deswegen weiß ich genau, was für ein Privileg wir Fußballprofis haben.“

Außerdem in der Februar-Ausgabe des TSG-Magazins: Pavel Kadeřábek räumt mit Klischees über sein Heimatland Tschechien auf, Max Vollmar beantwortete in Kein Kommentar Fragen, ohne ein Wort zu sagen und Marta Cazalla blickte auf ihren ersten Bundesliga-Treffer für die TSG-Frauen zurück. Dazu hat SPIELFELD den deutschen Nationalspieler und ehemaligen TSG-Akteur Pascal Groß in Brighton besucht. Das und noch viele weitere spannende Inhalte findet Ihr auf den 108 Seiten der neuesten Ausgabe.

SPIELFELD ist das Klubmagazin der TSG Hoffenheim. Gefüllt mit allem, was wichtig ist bei der TSG, rund um den Verein und in der Region. SPIELFELD erscheint elf Mal im Jahr und ist kostenlos im Fanshop zu haben – oder per Post nach Hause im Abo. Dafür fallen lediglich 18,99 Euro Versandkosten an.

Quelle: TSG-Medieninformation vom 07.02.2024

Samassékou wechselt leihweise zum FC Cadiz

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim verleiht Diadié Samassékou bis zum Ende der laufenden Saison an den spanischen Erstligisten FC Cadiz. Der Vertrag des malischen Nationalspielers hat im Kraichgau noch eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2025.

„Diadié ist mit dem Wunsch an uns herangetreten, bis zum Saisonende für den FC Cadiz auflaufen zu dürfen. Diesem Wunsch haben wir zugestimmt. Diadié hat ohne Zweifel seine Qualitäten, die er nicht zuletzt aktuell beim Afrika Cup unter Beweis stellt. Trotzdem hatte er in der Hinrunde nicht die entsprechenden Einsatzzeiten bei uns“, sagt Pirmin Schwegler, Leiter Profifußball bei der TSG. „Wir sind zuversichtlich, dass Diadié dort die gewünschten Einsätze erhalten und sich diese Leihe für alle Parteien auszahlen wird.“
 
Diadié Samassékou wechselte im Sommer 2019 von RB Salzburg in den Kraichgau. Für die TSG bestritt der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler bislang 79 Bundesliga-Spiele (2 Tore / 4 Assists), zwei Partien im DFB-Pokal sowie sechs Begegnungen in der Europa League (1 Assist). In der Spielzeit 2022/2023 war Samassékou bereits an den griechischen Traditionsklub Olympiakos Piräus ausgeliehen und absolvierte dort 25 Pflichtspiele. Für die malische Nationalmannschaft stand Samassékou seit seinem Debüt im Jahr 2014 bislang 36-Mal (1 Tor) auf dem Rasen.

Quelle: TSG-Medieninformation vom 01.02.2024

TSG und COPA Soccer werden Partner

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim und das COPA Soccer Training Center (COPA STC) werden künftig kooperieren. Die Partnerschaft mit dem Unternehmen aus dem kalifornischen Walnut Creek wurde für zunächst drei Jahre vereinbart. Der Fokus dieser Wissenschaftskooperation liegt auf dem Austausch von Innovation und Daten sowie Talentidentifikation und -entwicklung, ein Gebiet, auf dem die TSG seit Jahren eine hohe Expertise aufweist.  
Das von Mark Hall 2015 gegründete COPA Soccer Training Center bietet ein einzigartiges Trainingsumfeld auf mehr als 10.000 Quadratmetern Fläche mit Hightech-Trainingssystemen und erfahrenen Trainern. Die Einrichtung bietet somit umfassende Voraussetzungen für eine bestmögliche technische, kognitive und athletische Entwicklung aller Spieler und Spielerinnen, vom Profi bis hin zum hoffnungsvollen MLS-Nachwuchstalent (Major League Soccer).
 
Während Hall in den vergangenen Jahren diese Infrastruktur schuf, arbeitete er im Hintergrund bereits an einem viel größeren Ziel. Er will Wegbereiter einer objektiven, datengesteuerten Revolution im Bereich Talententdeckung und -entwicklung werden. Der amerikanische Großunternehmer will einen standardisierten Score zur objektiven Bewertung von Fußballer*innen generieren und diesen als Zulassungsvoraussetzung für Verbände, Profi-Clubs und Universitäten etablieren. 
 
Auf diesem Weg wird Unternehmenschef Hall künftig von der TSG Hoffenheim mit ihrem Know-How rund um das Experten-Team von TSG-Geschäftsführer Dr. Jan Mayer begleitet. Die Experten aus dem Kraichgau werden ihre physiologischen, psychologischen und kognitiven Einschätzungen beisteuern. „Wir haben uns in den vergangenen Jahren konsequent zum Innovationsführer im deutschen Fußball entwickelt,“ sagt Jan Mayer und freut sich, dass die Arbeit auch im Ausland weiter Früchte trägt. „Das Schöne an diesem Zusammenschluss ist, dass wir mit COPA STC wieder einen internationalen Partner auf dem Feld der Innovation gewonnen haben.“
 
Mark Hall ergänzt: „Ich habe viele führende europäische Akademien besucht, und obwohl es viele hervorragende Organisationen gibt, hat mich die außergewöhnliche Kompetenz der TSG und ihr wissenschaftlich fundierter Ansatz nachhaltig beeindruckt. Ihre Disziplin und Methodik gehen einher mit einer gewissen moralischen Integrität, die auf dem Streben beruht, bessere Menschen für unsere gemeinsame Zukunft zu schaffen. Dieser spielerorientierte Ansatz wird auf bescheidene und nachhaltige Weise umgesetzt und fungiert als hervorragendes Beispiel, dem unsere eigene Organisation nacheifern kann.“
 
Mayer besuchte das Center in Kalifornien bereits vor einigen Jahren persönlich. „Es ist eine absolut spannende Sache für uns als TSG Hoffenheim, an der Entwicklung eines so innovativen Unternehmens mitzuwirken und die damit verbundenen wissenschaftlichen Projekte zu begleiten.“ Jan Mayer selbst wird im Rahmen der Entwicklungsarbeit als Mitglied des wissenschaftlichen Ausschusses (Advisory Board) fungieren. Neben den eigentlichen Ergebnissen verspricht er sich von der Kooperation mit dem amerikanischen Unternehmen aus dem Gastgeberland der Weltmeisterschaft 2026, „die Entwicklung der Marke TSG Hoffenheim auch international weiter vorantreiben zu können“. Seit der Saison 2020/2021 kooperiert die TSG in den USA bereits mit dem FC Cincinnati, dem amtierenden Supporters‘ Shield Gewinner der Major League Soccer, aus dem Bundesstaat Ohio. 

Quelle: TSG-Medieninformation vom 31.01.2024

Vertrag bis 2027 verlängert 

Quarshie wechselt auf Leihbasis zu Fortuna Düsseldorf

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim hat den Vertrag mit Abwehrtalent Joshua Quarshie vorzeitig bis zum 30. Juni 2027 verlängert. Darüber hinaus wurde vereinbart, den 19 Jahre alten deutschen Junioren-Nationalspieler für die nächsten eineinhalb Jahre an den Zweitligisten Fortuna Düsseldorf auszuleihen.

„Joshua ist ein sehr talentierter Innenverteidiger, der noch viel Potenzial in sich trägt und uns allen bei der TSG in Zukunft noch viel Freude bereiten kann. Deswegen haben wir uns dazu entschieden, seinen Vertrag langfristig bis 2027 zu verlängern. Um den nächsten Schritt gehen zu können, benötigt er für seine Weiterentwicklung regelmäßige Einsatzzeiten auf dem höchstmöglichen Niveau, die wir ihm derzeit bei uns nicht garantieren können“, sagt Pirmin Schwegler, Leiter Profifußball bei der TSG. „Wir haben uns aus diesem Grund dazu entschieden, ihn bis 2025 an Fortuna Düsseldorf auszuleihen. Dort hat er die Chance bei einer guten Mannschaft wichtige Einsatzminuten in der 2. Bundesliga zu sammeln. Ich bin überzeugt davon, dass sich diese Entscheidung für Joshua, die Fortuna und für uns auszahlen wird.“
 
Joshua Quarshie kam von Rot-Weiß Essen in den Kraichgau und trägt seit dem Sommer 2022 das Trikot der TSG. Am 15. Spieltag der Saison 2022/2023 wurde der aktuelle deutsche U20-Nationalspieler in der Schlussphase des TSG-Heimspiels gegen den VfL Wolfsburg (1:2) eingewechselt und sammelte schon damals seine ersten Bundesliga-Minuten. Seit dem Sommer des vergangenen Jahres ist der 19 Jahre alte Innenverteidiger fester Bestandteil des Profikaders. Er lief in dieser Saison vor allem für die Regionalliga-Mannschaft der TSG auf (18 Spiele, ein Tor).

Quelle: TSG-Medieninformation vom 29.01.2024

Frank Kramer verantwortet TSG-Akademie

Frank Kramer übernimmt die neu geschaffene Position des Direktors Nachwuchs bei der TSG Hoffenheim. In dieser Funktion verantwortet der 51 Jahre alte Fußball-Lehrer die TSG-Akademie von der U23 bis zu den Kinderperspektivteams sowie deren Zentren.
 

„Welchen Ruf die TSG mit ihrer Akademie genießt, konnten wir an der Quantität, vor allem aber an der Qualität der Bewerbungen auf die zum ersten Mal ausgeschriebene Stelle ablesen“, erklärt der personalverantwortliche Geschäftsführer Jan Mayer, der neben dem Leiter Profifußball, Pirmin Schwegler, für die TSG an der Kandidatenauswahl beteiligt war. Mayer spricht von „einem aufwändigen Prozess, an dessen Ende wir sicher sein konnten, den besten Kandidaten für uns gewonnen zu haben - und das ist Frank Kramer“.

 

Der 51 Jahre alte gebürtige Memminger ist in Hoffenheim kein Unbekannter: Bereits von Sommer 2011 bis zum Frühjahr 2013 war er als U23-Cheftrainer bei der TSG. Im Dezember 2012 übernahm Kramer für zwei Bundesliga-Spiele als Interimscoach die Bundesliga-Profis. Während dieser Zeit absolvierte er auch seine Ausbildung zum Fußballlehrer. Anschließend arbeitete der zweifache Familienvater unter anderem als Cheftrainer beim Deutschen Fußball-Bund (U18 bis U20) sowie bei den damaligen Fußball-Bundesligisten Arminia Bielefeld und FC Schalke 04. Erfahrungen als Leiter eines großen Nachwuchsleistungszentrums sammelte Kramer in der Saison 2019/20 bei RB Salzburg. 

 

„Auf mich wartet eine enorm große und spannende Aufgabe, die ich mit viel Freude und Elan angehen werde. Es ist schön, wieder hier zu sein. Die Akademie der TSG zählt zu den besten auf dem Kontinent. Das wird nicht zuletzt durch die seit Jahren enorm hohe Durchlässigkeit dokumentiert“, sagt Frank Kramer bei seiner Vorstellung am Donnerstag in Hoffenheim. „Dennoch bin ich davon überzeugt, diese Akademie noch weiterentwickeln zu können.“

Quelle: TSG-Medieninformation vom 25.01.2024

David Jurásek wechselt auf Leihbasis zur TSG

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim verstärkt seinen Kader und leiht den tschechischen Nationalspieler David Jurásek bis zum 30. Juni 2024 von Benfica Lissabon aus. Der 23 Jahre alte Linksverteidiger besitzt beim portugiesischen Meister noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028.

„David ist ein extrem dynamischer Außenverteidiger, für den wir uns schon im Sommer interessierten. Allerdings war eine Verpflichtung zu diesem Zeitpunkt nicht zu realisieren. Er ist schnell, offensivstark und kann auf der linken Seite in verschiedenen Grundordnungen variabel eingesetzt werden. Die Leihe von Julian Justvan stand auch unter der Bedingung, dass wir eine weitere starke Alternative für unseren Kader dazugewinnen können“, erklärt TSG-Geschäftsführer Alexander Rosen. „Wir sind überzeugt davon, dass wir in David diese Lösung gefunden haben und freuen uns, dass er mindestens in der Rückrunde der aktuellen Spielzeit für uns aufläuft.“
 
„David ist ein kampf- und willensstarker Spieler, der den Wettbewerb innerhalb unseres Kaders mit seinen Qualitäten deutlich erhöhen wird“, sagt Pirmin Schwegler, Leiter Profifußball bei der TSG. „Er schlägt gefährliche und schwer zu verteidigende Flanken und überzeugt trotz seiner erst 23 Jahre bereits mit einer enormen Präsenz auf dem Rasen. Er wird unserer Mannschaft mit seinem Charakter und seinen sportlichen Fähigkeiten definitiv guttun.“
 
David Jurásek wechselte im Sommer 2023 von Slavia Prag zum portugiesischen Traditionsklub Benfica Lissabon. Dort absolvierte er im ersten Halbjahr sechs Partien in der Liga, drei Spiele in der Champions League sowie jeweils eine Begegnung im Supercup, dem portugiesischen Pokalwettbewerb und dem Liga-Pokal. 
 
In der Saison 2022/2023 absolvierte Jurásek 55 Pflichtspiele für Slavia Prag, erzielte dabei drei Tore und bereitete 14 Treffer vor. Der tschechische Nationalspieler stand bislang sieben Mal im Kader der A-Nationalmannschaft seines Heimatlandes und kam dabei in fünf Partien zum Einsatz (ein Assist). Zuvor absolvierte er bereits sechs Länderspiele für das tschechische U21-Nationalteam.

Quelle: Medieninformation Verein vom 22.01.2024

Szalai wechselt auf Leihbasis zum SC Freiburg


Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim verleiht Attila Szalai bis zum Ende der laufenden Spielzeit an den Liga-Wettbewerber SC Freiburg. Der Vertrag des ungarischen Verteidigers bei der TSG hat noch eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2027.

„Attila bringt viele Qualitäten mit, um auch in der Bundesliga ein guter Innenverteidiger zu sein. Darüber hinaus verfügt er über einen herausragenden Charakter und ist ein Typ, der zu jeder Zeit alles für sich und seine Mannschaftskameraden investiert - auch in einer für ihn äußerst komplizierten Situation“, sagt TSG-Geschäftsführer Alexander Rosen. „Wir müssen aber alle so ehrlich sein und feststellen, dass die Verpflichtung zum jetzigen Zeitpunkt weder für ihn noch für die TSG aufgegangen ist. Deshalb haben wir uns gemeinsam mit ihm dazu entschieden, ihn bis zum Ende der Saison nach Freiburg auszuleihen, um im Sommer nach einer für ihn persönlich hoffentlich erfolgreichen Europameisterschaft noch einmal neu zu starten“, erklärt Rosen.
 
Attila Szalai wechselte im Sommer 2023 vom türkischen Traditionsverein Fenerbahçe Istanbul in den Kraichgau. In der Hinrunde kam der 26 Jahre alte Verteidiger lediglich in fünf Pflichtspielen für die Hoffenheimer zum Einsatz. Für Fenerbahçe stand Szalai zwischen 2020 und 2023 in 117 Pflichtspielen auf dem Rasen, erzielte dabei sieben Tore und bereitete vier Treffer vor. Seit seinem Debüt für die ungarische A-Nationalmannschaft im Jahr 2019 absolvierte der Defensivspieler 41 Länderspiele für sein Heimatland (ein Tor).

Quelle: Medieninformation Verein vom 21.01.2024
Foto: Verein

Justvan auf Leihbasis nach Darmstadt

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim verleiht Julian Justvan bis zum Ende der laufenden Saison an Liga-Wettbewerber SV Darmstadt 98. Der Vertrag des Mittelfeldspielers bei der TSG hat noch eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2027.

„Julian ist ein sehr veranlagter Spieler, der mit seiner Schnelligkeit und seiner technischen Stärke in Zukunft noch eine wichtige Rolle in unserem Kader spielen kann. Er hat dies in zahlreichen Trainingseinheiten immer wieder angedeutet, auch wenn er bei uns bisher kaum Spielpraxis auf höchstem Niveau erhalten hat“, sagt Pirmin Schwegler, Leiter Profifußball bei der TSG. Aus diesem Grund habe man sich gemeinsam dazu entschieden, Justvan an den SV Darmstadt 98 auszuleihen. „Dort hat er die Chance, in der Bundesliga die nötigen Einsatzminuten zu sammeln. Ich bin überzeugt davon, dass sich diese Entscheidung sowohl für Julian als auch für uns als Klub auszahlen wird“, ergänzt Schwegler. 
 
Julian Justvan wechselte im Sommer 2023 vom Zweitligisten SC Paderborn zur TSG. In der Hinrunde kam der 25 Jahre alte Offensivspieler lediglich in fünf Pflichtspielen für die Hoffenheimer zum Einsatz und erzielte dabei einen Treffer. Zwischen 2020 und 2023 lief Justvan 96-mal für den SC Paderborn in der Zweiten Liga auf (8 Tore / 19 Assists).

Quelle: Medieninformation Verein vom 19.01.2024

Wechsel in die Hauptstadt 

Kevin Vogt und die TSG gehen getrennte Wege

Kevin Vogt verlässt den Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim und läuft künftig für den Liga-Wettbewerber Union Berlin auf. Der Vertrag des 32 Jahre alten Verteidigers bei der TSG hatte noch eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2025.

„Kevin war seit Juli 2016 bei der TSG und ist in unserer Bundesliga-Geschichte schon beinahe als Institution zu bezeichnen. Er gab uns nun zu verstehen, dass er seine Zukunft nicht mehr im Trikot der TSG sieht und das für einen 32 Jahre alten Spieler sicher ungewöhnliche und als enorm attraktiv zu bezeichnende Angebot von Union Berlin unbedingt annehmen will. Wir haben über die Situation sowie die damit verbundenen Konsequenzen beraten und schließlich entschieden, Kevin ziehen zu lassen“, erklärt TSG-Geschäftsführer Alexander Rosen und stellt klar: „Wir sind ambitioniert und brauchen dafür Spieler, die sich zu einhundert Prozent mit unseren Zielen und dem Klub identifizieren. Wir danken Kevin für siebeneinhalb Jahre, in denen er seinen Teil zu den TSG-Erfolgen beitrug.“
 
„Ich habe selbst noch mit Kevin zusammengespielt und schätze ihn und seine Fähigkeiten auf dem Platz. Dementsprechend nahm er in unseren Planungen auch weiterhin eine Rolle ein. Wenn ein Spieler aber derart auf einen Wechsel drängt, da er in fortgeschrittenem Fußball-Alter für sich noch einmal eine andere Perspektive sieht, stellt sich die Frage, was für uns als Klub und vor allem für unser Team das Beste ist. Diese Fragestellung haben wir für uns klar beantwortet und gehen nun mit viel Zuversicht in die bevorstehenden Herausforderungen“, sagt Pirmin Schwegler, Leiter Profifußball bei der TSG Hoffenheim.
 
Kevin Vogt wechselte im Juli 2016 vom 1. FC Köln nach Hoffenheim. In seiner Zeit bei der TSG, in die auch eine halbjährige Leihe zum SV Werder Bremen fiel, absolvierte der Defensivspieler 193 Bundesliga-Spiele, vier Partien in der Champions League, zwei in der Champions-League-Qualifikation, elf Begegnungen in der Europa League sowie 16 im DFB-Pokal.

Quelle: TSG-Medieninformation vom 11.01.2024