Der Deutsche Fußball-Bund e. V. (DFB) ist der Dachverband von 27 Fußballverbänden in der Bundesrepublik Deutschland, denen wiederum knapp 24.500 Fußballvereine angehören. Seinen Sitz hat der gemeinnützige Verein in Frankfurt am Main. Ordentliche DFB-Mitglieder sind der Ligaverband, die fünf Regional- und 21 Landesverbände. Mit mehr als 7 Millionen Mitgliedern der angeschlossenen Vereine ist der DFB der größte nationale Sportfachverband der Welt.

Zu den letzten Nachrichten:

Julian Nagelsmann verlässt den DFB

Gesellschaftervertreter und Aufsichtsrat der DFB GmbH und Co. KG haben heute auf Vorschlag von DFB-Präsident Bernd Neuendorf einstimmig die sofortige Auflösung des Vertragsverhältnisses mit Bundestrainer Julian Nagelsmann beschlossen. Julian Nagelsmann hatte bereits am Vortag in einem vertraulichen Gespräch mit der Verbandsspitze darum gebeten, ihn nach dem enttäuschenden Verlauf der FIFA Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko von seinen Aufgaben zu entbinden. Diesem Wunsch wurde nunmehr seitens der Gesellschaftervertreter und des Aufsichtsrates entsprochen. 

Bernd Neuendorf sagt: "Der Deutsche Fußball-Bund bedankt sich ausdrücklich bei Julian Nagelsmann für die seit September 2023 geleistete Arbeit. Ihn zeichnen eine hohe Einsatzbereitschaft und außerordentlicher Ehrgeiz aus. Julian Nagelsmann ist darüber hinaus ein überaus verantwortungsbewusster und aufrichtiger Mensch, den wir alle schätzen."

Julian Nagelsmann erklärt: "Ich habe in den vergangenen Tagen seit dem Ausscheiden viel nachgedacht und mich mit Vertrauten in meinem persönlichen Umfeld und im Verband ausgetauscht. Die Entscheidung ist mir alles andere als leichtgefallen. Mein oberstes Ziel war immer der Erfolg der Mannschaft. Sie hat nach so einer herben Enttäuschung die Chance auf einen unbelasteten Neuanfang verdient. Ich möchte mich bei meinem Trainerteam, dem Staff und allen Menschen im Verband bedanken, die uns unterstützt haben, vor allem auch bei den Spielern, mit denen ich vertrauensvoll zusammenarbeiten durfte. Ein besonderer Dank gilt auch den Fans. Ihr habt uns getragen, ihr habt uns vertraut, ihr habt uns Energie gegeben, selbst in schwierigen Phasen. Es tut mir von Herzen leid und weh, dass wir euch enttäuscht haben und euch keine weiteren Fußballnächte bei dieser WM bescheren konnten. Ihr hättet viel mehr verdient gehabt!"

Sportdirektor Rudi Völler sagt: "Nach dem für ausnahmslos alle enttäuschenden WM-Aus verdient Julians Entscheidung unseren Respekt. Weil er Verantwortung übernimmt, wo er gerne weiter gestalten würde, und die Nationalmannschaft als Ganzes über die eigene Person stellt. Natürlich hätten wir uns alle einen anderen Ausgang des Turniers und eine überzeugendere Leistung unserer Mannschaft gewünscht. Aber Julian ist und bleibt ein exzellenter Trainer, und ich bin überzeugt, dass er seinen Weg weiter erfolgreich gehen wird. Ich bin Julian aufrichtig dankbar für die vertrauensvolle und freundschaftliche Zusammenarbeit."

Neben Bundestrainer Julian Nagelsmann werden auch seine beiden Assistenten Benjamin Glück und Benjamin Hübner den DFB verlassen. Auch für ihr Engagement möchte sich der DFB herzlich bedanken. 

Hinsichtlich der Neubesetzung des Trainerpostens wird die DFB-Spitze nunmehr das Gespräch mit Jürgen Klopp suchen. Er hat bereits seine grundsätzliche Bereitschaft zur Übernahme des Postens signalisiert. 

Darüber hinaus hat während der heutigen Sitzung der Gesellschaftervertreter und des Aufsichtsrates Sport-Geschäftsführer Andreas Rettig erklärt, dass er seinen zum Jahresende auslaufenden Vertrag aus persönlichen Gründen nicht verlängern wird. Hierüber hatte er den DFB-Präsidenten bereits vor Beginn der laufenden Fußball-Weltmeisterschaft informiert.

Teilnehmerfeld der 3.Liga steht fest 

Havelse rückt für 1860 nach 

Das Zulassungsverfahren zur 3. Liga ist abgeschlossen, die zuständigen DFB-Fachgruppen Zulassungsbeschwerden und Spielbetrieb haben die letzten Entscheidungen getroffen. Das Teilnehmerfeld für die Saison 2026/2027 steht damit offiziell fest. Nicht dabei sein wird trotz sportlicher Qualifikation der TSV 1860 München.

Die Münchner haben die gestellte wirtschaftliche Bedingung nicht erfüllt und daher keine Zulassung für die 3. Liga erhalten. Den frei gewordenen Startplatz nimmt der TSV Havelse ein. Die Niedersachsen rücken gemäß § 55a der DFB-Spielordnung als bestplatzierter sportlicher Absteiger der Saison 2025/2026 nach. Sie haben alle Zulassungskriterien im wirtschaftlichen und technisch-organisatorischen Bereich erfüllt. 

Alle weiteren sportlich qualifizierten Klubs haben die Zulassung für die neue Saison erhalten. Aus der Regionalliga kehren mit dem SV Meppen, der SG Sonnenhof Großaspach, Fortuna Köln und den Würzburger Kickers vier ehemalige Drittligisten zurück. Eine Vergangenheit in der 3. Liga haben auch die beiden Absteiger aus der 2. Bundesliga: Der SC Preußen Münster war erst vor zwei Jahren aufgestiegen, Fortuna Düsseldorf spielte zuletzt 2009 in der 3. Liga, wurde damals Vizemeister hinter dem 1. FC Union Berlin. 

Im Zulassungsverfahren wird die wirtschaftliche und technisch-organisatorische Leistungsfähigkeit der Vereine überprüft - ähnlich wie im Lizenzierungsverfahren der Bundesliga und 2. Bundesliga. Die Prüfung für die 3. Liga unterliegt dem DFB, die fristgerecht einzureichenden Unterlagen folgen festen Vorgaben aus dem DFB-Statut 3. Liga. Das Zulassungsverfahren soll einen ordnungsgemäßen Ablauf der Saison im wirtschaftlichen und technisch-organisatorischen Bereich gewährleisten.

Der Spielplan der 3. Liga für die Saison 2026/2027 wird zwischen dem 9. und 16. Juli veröffentlicht. Das Eröffnungsspiel ist für Freitag, 7. August, terminiert. Nach den ersten beiden Spieltagen folgt die erste Runde im DFB-Pokal (21. bis 24. August), für die 13 Drittligisten qualifiziert sind - so viele wie noch nie. 

Eine Besonderheit und Änderung im Vergleich zu den Rahmenterminkalendern der Vorjahre: Der Spielbetrieb in den Profiligen wird in der Hinrunde nicht mehr von drei, sondern nur zwei FIFA-Abstellungsperioden unterbrochen. Die bisherigen ersten beiden Länderspielphasen der Saison sind zu einem längeren Block von rund zwei Wochen zusammengefasst (21. September bis 6. Oktober). Die zweite Länderspielperiode 2026/2027 folgt vom 9. bis 17. November. Auch die 3. Liga pausiert in diesen Zeiträumen.

Die Hinrunde der 3. Liga ist am 20. Dezember abgeschlossen und beinhaltet zwei Wochenspieltage (15./16. September, 13./14. Oktober). Nach der Winterpause geht es im neuen Jahr ab Freitag, 15. Januar 2027, weiter. 

Eine weitere Besonderheit im Terminkalender 2026/2027 ergibt sich daraus, dass der 1. Mai 2027 auf einen Samstag fällt. Gemäß einer Vereinbarung mit den Sicherheitsbehörden ist der 1. Mai in Deutschland grundsätzlich frei von Spielen in den drei Fußball-Profiligen zu halten. Daher ist für das betreffende Wochenende in der Saison 2026/2027 kein Spieltag in der 3. Liga angesetzt, was in der Rückrunde zu einem zusätzlichen Wochenspieltag führt. Insgesamt sind die 20 Klubs damit in der zweiten Saisonhälfte dreimal unter der Woche gefordert - am 2./3. März, 16./17. März sowie am 27./28. April. Die reguläre Saison endet am Samstag, 22. Mai.

MagentaSport überträgt alle 380 Spiele der Drittligasaison live. 68 Partien sind zusätzlich live im frei empfangbaren Fernsehen in der ARD und ihren Dritten Programmen zu sehen. Highlightrechte an der 3. Liga halten darüber hinaus Sky und DAZN.

Das Teilnehmerfeld der 3. Liga in der Saison 2026/2027:

Fortuna Düsseldorf 

SC Preußen Münster 

Rot-Weiss Essen 

MSV Duisburg 

F.C. Hansa Rostock 

SC Verl 

Alemannia Aachen 

SV Wehen Wiesbaden 

SV Waldhof Mannheim 

FC Viktoria Köln 

FC Ingolstadt 

SSV Jahn Regensburg 

VfB Stuttgart II 

1. FC Saarbrücken 

TSG Hoffenheim II 

TSV Havelse 

SV Meppen 

SC Fortuna Köln 

SG Sonnenhof Großaspach 

FC Würzburger Kickers

Content/Grafik: DFB vom 11.06.2026

Christian Wörns nominiert Kader für die U-19 Europameisterschaft 

20 Spieler des Jahrgangs 2007 stehen im DFB-Aufgebot von Cheftrainer Christian Wörns für die U 19-Europameisterschaft in Wales. Sie kommen aus 14 verschiedenen Profiklubs und werden von Kapitän Francis Onyeka vom VfL Bochum und Torwart Florian Hellstern vom VfB Stuttgart angeführt.

"Es gibt den ein oder anderen Härtefall, am liebsten hätten wir 40 Spieler mitgenommen", sagt Wörns zu seiner Nominierung. "Besonders leid tut es mir für Spieler, die in den vergangenen zwei Jahren häufiger an Lehrgängen teilgenommen haben, nun aber aufgrund von Verletzungen nicht dabei sein können."

Der Cheftrainer erklärt: "Leider können wir nur 18 Feldspieler plus zwei Keeper nominieren. Dabei haben wir versucht, die Positionen doppelt zu besetzen. Wir nehmen aber auch Hybridspieler mit, die zwei oder drei Positionen bekleiden können."

An sein Team hat Wörns eine klare Erwartung: "Die vier Halbfinalisten qualifizieren sich für die U 20-WM. Für uns ist das ein lohnendes Ziel. Wir gehen die EM entsprechend motiviert und voller Vorfreude auf die Partien gegen starke internationale Gegner an."

Die deutsche Auswahl spielt in Gruppe A im Central Park in Denbighshire gegen Dänemark (28. Juni, 21 Uhr), im Racecourse Ground in Wrexham gegen die Gastgeber (1. Juli, 21 Uhr) und erneut in Denbighshire gegen Spanien (4. Juli, 15 Uhr). Alle Spiele der deutschen U 19 sind live und kostenlos auf YouTube bei RTL Sport zu sehen. Auf RTL+ überträgt der Kölner Sender zusätzlich.

Aus jeder der zwei Vierergruppen qualifizieren sich jeweils die beiden bestplatzierten Teams für das Halbfinale. Dieses wird am Mittwoch, 8. Juli, gespielt. Das Finale der U 19-EM steigt am 11. Juli (ab 20 Uhr) im Raceground Ground in Wrexham. Der Wettbewerb dient gleichzeitig als Qualifikation für die U 20-Weltmeisterschaft 2027 in Aserbaidschan und Usbekistan. 

Content: DFB vom 08.06.2026
Foto: IMAGO / DeFodi Images 

Auf dem direkten Weg nach Brasilien?

DFB-Team führt zur Pause durch die Treffer von Müller und Wamser 

Die deutschen Damen haben heute Abend die Möglichkeit, das direkte Ticket zur FIFA-Weltmeisterschaft der Frauen im nächsten Jahr in Brasilien zu buchen. Einen Sieg vorausgesetzt, kann die Planung beginnen.

Sechs Wechsel nahm Trainer Christian Wück gegenüber dem schwachen 0:0 gegen Österreich vor. Minge fehlte rot-gesperrt, Anyomi laboriert an Oberschenkelproblemen. Küver, Linder, Endemann und Mühlhaus nahmen zunächst auf der Bank Platz. Neu dabei von Beginn an Hendrich, Knaak, Müller, Dallmann, Bühl und Schüller.

Bei den Gästen fanden sich Bergsvand und Bjelde in der Startformation. Den größten Anteil in der ersten Elf, vier an der Zahl, sind in der englischen Women's Super League aktiv.

Das Spiel lief und die deutschen Damen gleich zu Beginn auf dem Gaspedal. Die Skandinavierinnen gleich unter Druck. In der 5.Minute steckte Knaak auf Schüller durch, die den Pass aber nicht kontrollieren konnte. Zwei Minuten später kam Norwegen erstmals in den Strafraum, Müller verteidigte aber stark, stahl Gaupset die Kugel von Fuß. Es vergingen einige Minuten, exakt bis zur 12.Minute, ehe die Deutschen wieder in Tornähe kamen. Der Pass von Müller war aber sichere Beute von Fiskerstrand. Eine Viertelstunde war gespielt, als Schüller einen Ball von der rechten Seite schlug, der aber von den Norwegerinnen abgefangen wurde. Der Konter lief und beim letzten Ball verpasste Terland nur knapp den Ball von Hansen.

Führung durch Rückkehrerin Müller
In der 18. Minute hebelte Linksverteidigerin Wamser mit einem Pass die ganze Abwehr des Gegners aus. Bühl zog auf dem Flügel auf und davon. Dallmann berührte nach der Hereingabe in der Mitte den Ball nur minima. Dahinter wartete jedoch Rechtsverteidigerin Müller und die traf abgeklärt zum 1:0.


Zweiter Treffer für die Gastgeber 

Effizienz scheint eine deutsche Tugend zu sein. Wie schon im Hinspiel glänzten die deutschen Spielerinnen mit ihrer Chancenverwertung. Zunächst verhinderte man den norwegischen Ausgleich, dann schlugen man selbst zu. Dallmann sprintete mit dem Ball einmal durch die gegnerische Hälfte und legte am Strafraum perfekt für Wamser ab. Die Leverkusenerin schloss direkt und verwandelte das Zuspiel mit ihrem Treffer zum 2:0 ins lange Eck (27 .).

Anschlusstreffer zählt nicht  
Der Treffer, der den Gästen Hoffnung hätte geben können, zählte nicht. Es war schon kurz vor der Pause und ein kurzer Schreckmoment. Gaupset traf zum vermeintlichen Anschlusstreffer - aber die Fahne ging sofort hoch, Abseits! Einem Videobeweis, den es in der WM-Quali nicht gibt, hätte diese Entscheidung aber wohl nicht Stand gehalten. Glück für das Team rund um Torhüterin Berger (42.).

Eine Nachspielzeit gab es in Köln nicht. Die Teams wurden pünktlich in die Pause geschickt. 

Das Ticket zur WM-Endrunde ist gebucht

Deutsche Damen verwalten ihre Führung im zweiten Abschnitt 

Vor 33.425 Fans gab es zunächst auf beiden Seiten keine Wechsel, dafür startete Norwegen fulminant in die zweite Hälfte. Terland spielte von rechts im Strafraum zu Graham Hansen, die vom rechten Eck des Fünfers abzog. Berger wehrte souverän ab (46.).

In der 51.Minute eine starke Szene von Dallmann, die rechts den Ball bekam, die Lücke sah und sofort durchsteckte zu Brand. Die zögerte einen Moment und die norwegische Keeperin konnte sich groß machen und abwehren. Drei Minuten war Berger im deutschen Tor gefordert. Blakstad hatte zu Terland durchgesteckt, die konnte trotz schlechter Position noch abschließen. Erneut Berger zur Stelle (54.)

Deutschland tat sich weiter etwas schwer. Wück versuchte mit Wechseln offensiv Impulse zu setzen, Nach einer guten Stunde die erste Chance für Schüller. Brand hatte die Stürmerin in Szene gesetzt, die aus halbrechter Position aus 14m abzog. Knapp am kurzen Pfosten vorbei. in der 66.Minute Doppelwechsel bei Deutschland. Kössler und Endemann kamen für Schüller und Brand. Nach einem sehenswerten Solo von der linken Seite brachte Dallmann den Ball allerdings nicht gefährlich auf das Tor von Fiskerstrand (73.). 

Doppelter Tausch auch bei NOR:: Kielland und Jensen ersetzten Reiten und Graham Hansen (77.).
Nächste Chance für Deutschland: Christian Wück brachte Gräwe und Kleinherne für Dallmann und Müller. Was folgte, war ein wuchtiger, ,aber unplatzierten Schuss von Bühl. Da war die Keeperin Norwegens ebenfalls zur Stelle (81.)  Terland und Naalsund hatten Feierabend, Tandberg und Stölen Godö neu dabei auf Seiten der Gäste (83.).

Schussphase in Köln. Was den Gästen fehlte waren klare Chancen. Das Team wirkte bemüht, teils aber ideenlos. So bleib es bei der Chance von Blakstad, die sich durchsetzte und vom Elfmeterpunkt mit rechts abzog. Der Versuch ging rechts neben das Gehäuse. 

Die Nachspielzeit betrug drei Minuten und quasi mit dem Schlusspfiff kam eine Flanke von links vor das deutsche Tor und ein Treffer der Gäste liag im der Luft. Den konnte Wamser final mit einer starken Grätsche verhindern. 

Schlusspfiff und riesiger Jubel in Köln. Deutschland siegt verdient und steht als Gruppensieger fest, fährt zur WM 2027 in Brasilien. 

Content: Michael Kaiser vom 05.06.2026
Fotos: Brück 

Chicago als Start, WM-Auftakt im Blick:

Gegen 14.30 Uhr Ortszeit hob Flug LH434 am heutigen Dienstag vom Frankfurter Flughafen ab, mit an Bord die Deutsche Männer-Nationalmannschaft auf dem Weg zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Kanada, Mexiko und den USA. Als offizielle Airline der Deutschen Fußball Männer-Nationalmannschaft verabschiedete Lufthansa das Team zuvor mit einem exklusiven Abflug-Event im neuen Kongress- und Besucherzentrum Lufthansa Group Hangar One.

 

Jens Ritter, CEO Lufthansa Airlines:  „Wir freuen uns darüber, die Deutsche Männer Fußballnationalmannschaft in die USA fliegen zu dürfen. Fußball und uns eint, dass wir Menschen weltweit verbinden und zusammenbringen. Wir sind stolz auf diese langjährige Partnerschaft. Im Namen aller Lufthanseatinnen und Lufthanseaten weltweit wünsche ich der Mannschaft ein erfolgreiches Turnier und den mitfiebernden Fans viele spannende, unvergessliche und am Ende glückliche Momente."

 

Damit das DFB-Team unter optimalen Bedingungen in das Turnier startet, reist die Mannschaft im mehrfach ausgezeichneten Premium-Kabinenkonzept Lufthansa Allegris an Bord eines Airbus A350-900, einem der modernsten Flugzeuge der Lufthansa Flotte.

 

An Bord wurden die Spieler sowie der Trainer- und Betreuerstab von der 14-köpfigen Crew unter der Leitung von Flugkapitän Freddy Niedner, Senior First Officer Corvin Jacobs und First Officer Johanna Thoma willkommen geheißen, ebenso wie zahlreiche Passagiere, die teilweise erst beim Boarding von dem besonderen Flug erfuhren. Als Willkommensgeschenk und zur Einstimmung auf die Weltmeisterschaft erhielten alle Gäste ein exklusives Trikot, das in Partnerschaft mit dem DFB und Adidas entworfen wurde.

 

Für das DFB-Team und die Fluggäste hielt der Flug noch einen weiteren gemeinsamen Überraschungsmoment bereit – zu sehen ab 3. Juni auf dem Lufthansa Instagram-Kanal.

https://newsroom.lufthansagroup.com/auftakt-in-den-fussball-sommer-lufthansa-fliegt-maenner-nationalmannschaft-in-die-usa/

Content/Foto: Lufthansa vom 02.06.2026

WM-Qualifikation:

Fünf Rückkehrerinnen dabei, Gwinn fehlt mit Schulterproblematik

Bundestrainer Christian Wück hat am heutigen Dienstag seinen 24-köpfigen Kader für die entscheidenden Spiele in der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien bekanntgegeben. In den Partien am 5. Juni gegen Norwegen und am 9. Juni in Slowenien geht es für die DFB-Frauen um den direkten Gruppensieg und das Ticket zur WM-Endrunde.

Mit Klara Bühl (FC Bayern München), Sophia Kleinherne (VfL Wolfsburg), Kathrin Hendrich (Chicago Red Stars) und Marie Müller (Portland Thorns FC) kehren gleich vier Nationalspielerinnen nach verletzungsbedingten Pausen in das Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft zurück. Auch Melissa Kössler (Denver Summit FC), die ihr bislang letztes Länderspiel 2024 bestritten hatte, steht nach längerer Zeit wieder im Kader der DFB-Frauen. Verzichten muss Christian Wück hingegen auf Kapitänin Giulia Gwinn (FC Bayern München), die aufgrund einer Schulterproblematik ausfällt. Auch Nicole Anyomi steht dem DFB-Team verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.

"Unser Ziel ist klar: Wir wollen diese Gruppe als Erster abschließen und uns direkt für die Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien qualifizieren", sagt Bundestrainer Wück. "Dafür werden wir in den kommenden Spielen alles investieren - mit maximaler Konzentration, Leidenschaft und Teamgeist. Die Ausfälle treffen uns natürlich. Gleichzeitig wissen wir, dass andere Verantwortung übernehmen werden. Wir haben großes Vertrauen in unseren Kader, in jede einzelne Spielerin. Jede weiß, worum es geht, und wir wissen, dass die Mannschaft bereit ist, das WM-Ticket zu lösen."

Den Auftakt bildet am Freitag, 5. Juni (ab 20.35 Uhr, live in der ARD), das Heimspiel gegen Norwegen in Köln. Dabei feiert die Frauen-Nationalmannschaft eine Premiere: Erstmals wird im RheinEnergieSTADION gespielt. Bislang sind rund 24.000 Tickets verkauft worden. Das abschließende WM-Qualifikationsspiel steigt wenige Tage später am Dienstag, 9. Juni (ab 18 Uhr, live im ZDF), in der Hauptstadt Ljubljana gegen Gastgeber Slowenien. In beiden Partien fällt die Entscheidung darüber, welches Team sich als Gruppensieger direkt für die Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien qualifiziert.

Julian Nagelsmann gibt WM-Kader bekannt

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat am heutigen Donnerstag am DFB-Campus in Frankfurt am Main seinen Kader für die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko bekanntgegeben. Angeführt wird das 26 Spieler umfassende Aufgebot von Kapitän Joshua Kimmich vom deutschen Rekordmeister FC Bayern München, der vor seiner dritten WM-Teilnahme steht.

Bundestrainer Julian Nagelsmann sagt: "In den vergangenen Tagen habe ich in den Gesprächen mit unseren Spielern gespürt, wie extrem groß die Vorfreude bei jedem Einzelnen auf diese Weltmeisterschaft ist. Alle brennen darauf, dass es in der kommenden Woche endlich mit der Vorbereitung losgeht. Wir haben einen starken Kader, von dem ich absolut überzeugt bin. Mit der Unterstützung unserer Fans wollen wir eine sehr gute WM spielen."

Erfahrenster Spieler im deutschen Aufgebot neben Joshua Kimmich (108 Länderspiele) ist Rückkehrer Manuel Neuer. Der Weltmeister von 2014 absolvierte sein bislang letztes von 124 Länderspielen im Viertelfinale der Heim-EM im Juli 2024 in Stuttgart gegen Spanien.

Bei der Kaderbekanntgabe am DFB-Campus waren am heutigen Donnerstag neben DFB-Mitarbeitenden und Nachwuchstrainer*innen auch mehr als 50 Schülerinnen und Schüler aus drei Schulen, die Fußball-AGs anbieten, vor Ort dabei. Der DFB hat gemeinsam mit seinen Landesverbänden die bundesweite Initiative "Jahr der Schule" ins Leben gerufen.

Das DFB-Team kommt von Mittwoch an bei DFB-Partner adidas im Home Ground in Herzogenaurach zusammen. Nach dem letzten Heimländerspiel vor der WM am 31. Mai (ab 20.45 Uhr, live im ZDF) in der ausverkauften Arena in Mainz gegen Finnland und der öffentlichen Trainingseinheit am 1. Juni am DFB-Campus reist die Nationalmannschaft am 2. Juni von Frankfurt aus nach Chicago. Dort tritt Deutschland im finalen Länderspiel vor Beginn der WM am 6. Juni (ab 20.30 MESZ, live bei RTL) auf Co-Gastgeber USA.

Nach der Weiterreise am 8. Juni ins Team Base Camp in Winston-Salem im US-Bundesstaat North Carolina startet die deutsche Nationalmannschaft am 14. Juni (ab 19 Uhr MESZ, live in der ARD und bei MagentaTV) mit dem Auftaktspiel in der Gruppe E in Houston gegen Curacao in die WM. Es folgt das Duell mit dem dreimaligen Afrikameister Elfenbeinküste am 20. Juni (ab 22 Uhr MESZ, live im ZDF und bei MagentaTV) in Toronto. Am 25. Juni (ab 22 Uhr MESZ, live in der ARD und bei MagentaTV) steht das abschließende Vorrundenspiel In New York New Jersey gegen Ecuador an.

Content: DFB vom 21.05.2026
Foto: Brück 

Titelverteidiger gegen Rekordsieger 

Bayern führen zur Pause nach Stanways Treffer vom Punkt 

Drei Wechsel bei den "Wölfinnen" gegenüber dem 4:2 Auswärtserfolg in Freiburg. Bjelde, Popp und Peddemors ersetzen Levels, Kielland und Endemann (alle Bank). 

Bei FC Bayern gibt's vier Änderungen gegenüber dem 2:0 gegen Frankfurt. Mahmutovic beginnt im Tor für Grohs. Ebenso rücken Tanakawa, Kett und Eriksson für Ballisager, Simon und Caruso in die Startformation. 

Der Auftakt dieses Prestige-Duell kam eher behäbig daher. Erste kurze  Aufregung im Strafraum in der 12.Minute nach einer Ecke von Bühl. Stanway köpfte  die Kugel aufs Tor und reklamierte in Folge lautstark. Ihrer Meinung nach konnte die Wolfsburger Abwehr nur mithilfe einer Hand klären. Das sah die Unparteiische allerdings anders, kein Elfmeter.

Erste Standardsituation im Spiel, 18.Minute und  Bühl schlenzte die Kugel aus halbrechter Position in den Strafraum.  Der Ball blieb am ersten Kopf der Niedersachsen hängen. Wolfsburgs eigentlich aussichtsreiche Kontersituation machte Huth mit einer unpräzisen Flanke zunichte, nachdem Beerensteyn zuvor mehrere Münchnerinnen hatte aussteigen lassen.

Die erste Torchance des Titelverteidigers kaum regelrecht aus dem Nichts. Bühl wurde in der 22.Minute auf dem linken Flügel nicht konsequent angegangen und brachte eine Flanke in Richtung des zweiten Pfostens. Dort lief Harder ein, die den Ball aus knapp sieben Metern rechts am Tor vorbeischob.

In der 32.Minute wurde Johannes dann doch einmal getestet. Nach einer schicken Kombination im linken Halbraum kam Bayerns Amani aus zentraler Position frei zum Abschluss, ihr Schuss hoppelte aber in die Arme der Wolfsburger Torfrau. Keine Gefahr.
Mahmutovic musste in der 37.Minute zum ersten Mal eingreifen, und das sofort doppelt. Erst faustete die Keeperin eine Wolfsburger Ecke aus dem Fünfmeterraum, im Nachgang kam dann Lattwein per Dropkick zum Abschluss. Ihren strammen Schuss ließ Mahmutovic zwar abprallen, nutzen konnte diese kleine Unsicherheit auf Wolfsburger Seite niemand. Die beiden Finalisten branden hier bisher kein Feuerwerk ab. Kein Team ging ins volle Risiko. Verständlich, bei der Wichtigkeit dieser Partie. Trotzdem würde man sich als Zuschauer etwas mehr Aktion auf dem Rasen wünschen 

Elfmeter FC Bayern München

Plötzlich, in der zweiten Minute der Nachspielzeit, meldete sich der VAR. Minuten zuvor kam Tanikawa nach einem Doppelpass mit Gwinn im Wolfsburger Sechzehner zu Fall. Beerensteyn hatte sie mit einer etwas zu optimistischen Grätsche von hinten getroffen. Was zunächst nach einem gespielten Ball aussah, bewertete Schiedrichterin Wildfeuer jetzt neu: Elfmeter für die Bayern.
Stanway blieb vom Punkt cool. Johannes ahnte zwar die Eck, konnte aber den präzisen Schuss der Münchnerin nicht aus dem linken unteren Eck kratzen. 1:0 für den Titelverteidiger. 

Fast der Doppelschlag für die Münchnerinnen (45.+5.). Wieder war Tanikawa beteiligt, die den Ball im Wolfsburger Sechzehner unbedrängt aus der Luft pflücken konnte. ihren Querpass konnte Harder aber aus fünf Metern nicht im Tor unterbringen, weil Linder die Kugel stark von der Linie kratzte 

Halbzeit in Köln. 

Eine Klatsche für die Wolfsburgerinnnen 

Bayern deklassieren die Damen des VfL mit 4:0 

Keine Wechsel in Köln mit Wiederanpfiff. Zwei wilde Aktionen der Münchner Abwehr hatten keine Folgen, Man merkte dem VfL  kurz nach der Halbzeit aber  an, dass man hier noch lange nicht die Segel streichen wollte. Die Abwehrreihe stand höher und auch das Pressing sah konsequenter aus.

Die Bayern hatten den Schwung der letzten Minuten vor der Halbzeit in der Kabine gelassen. Eine erste Halbchance hatte erneut Tanikawa, die am Elfmeterpunkt abschließen konnte. Ihr Schuss landete allerdings am Oberschenkel von Klüver. Johannes konnte die Kugel aufnehmen (58.). Eine Minute später, erster Wechsel auf Seiten der Wölfinnen. Für die weitestgehend unsichtbare Lattwein kam Endemann ins Spiel.

Harder mit zweitem Treffer für die Bayern 

Eine Stunde gespielt und Harder nutzte ihre dritte große Möglichkeit und traf. Nach einer Flanke aus dem linken Halbfeld durch Eriksson setzte sich die Stürmerin im Rücken von Klüven ab und nickt aus spitzem Winkel, aber kurzer Distanz, ein. Johannes konnte in dieser Situation nicht mehr reagieren..

Drei Minuten später (63.) fast eine Antwort der Wölfinnen. Endemann erlief sich ein wenig Platz am linken Strafraumrand, wurde von Viggosdottir und Gwinn dann aber in die Zange genommen. Ansonsten wäre es zum Eins gegen Eins auf Mahmutovic gekommen, die bereits aus ihrem Kasten geeilt war. So wurde die Situation bereinigt. Auch wenn der VfL zuvor noch nie ein Pokalfinale abgegeben hatte, schien das 0:2 ihnen augenscheinlich jedoch die Hoffnung auf ein Comeback genommen zu haben.. Stattdessen wieder die Bayern: Kett wollte von der linken Grundlinie flach und zentral an den Sechzehnerrand zurücklegen, ein Wolfsburger Bein machte ihre Idee aber zunichte (66.). In der 72.Minute ein dreifacher Wechsel bei Wolfsburg: Minge wurde durch Kjelland ersetzt, Janou Levels kam für Bjelde und Dijkstra löste Kleinherne ab.

Dritter Treffer Bayern durch Tanikawa

Das Spiel schien in der 78.Minute entschieden. Harder schickte im halblinken Raum die schnelle Bühl, die ihrer Stürmerin eigentlich die Kugel zurückgeben wollte. Durch ein Wolfsburger Bein landete der Ball jedoch am zweiten Pfosten, wo die perfekt positionierte Tanikawa nur noch einzuschieben brauchte. Das sollte dann die letzten Zweifel beseitigen. Zwei Minuten später auch ein doppelter Wechsel der Münchnerinnen. Harder bekam Standing Ovations und die italienische Nationalspielerin Cardoso erhielt noch ein paar Final-Minuten. Auch Tanikawa ging, Imade ersetzte sie (80.). In der 83.Minute ging es weiter mit den Wechseln auf Seiten des kommenden Pokalsiegers. 

Eriksson und Kett durften früher zum Duschen, Simon und Gilles durften sich noch etwas zeigen.

Traumtor FC Bayern München zum Abschluss 

Jetzt wurde gezaubert! Circa 20 Meter vor dem Tor legte sich die eingewechselte Cardoso den Ball zum Freistoß zurecht und zirkelte ihn elegant mit der Innenseite ins linke Eck. Beim Gegner war allerdings ein eindeutiger Spannungsabfall zu erkennen: Die Mauer des VfL sprang gar nicht mehr hoch und auch  Johannes sah in der Situation nicht gut aus.

Die Schiedsrichterin hatte dann ein einsehen, verzichtete auf jegliche Nachspielzeit. Der Abpfiff erklang und der alte Pokalsieger ist auch der neue Titelträger. 

Content: Michael Kaiser vom 14.05.2026
Fotos: Brück 

DFB-Frauen schlagen Österreich souverän

Beim 5:1 Sieg überwiegen die Sorgen um Giulia Gwinn 

Die deutschen Damen trafen in Nürnberg nach zwei Siegen in ihrer Gruppe auf Schlusslicht Österreich. Vor dem Anpfiff gab es aber zunächst vom Verbandspräsidenten Bernd Neuendorf und Sportdirektorin Nia Künzer Blumen und eine Collage mit Erinnerungsfotos zum Abschied für Sara Dåbritz. Vom Publikum im Stadion, nur rund 60 Kilometer von ihrem Geburtsort entfernt, gab es den verdienten, ausgiebigen Applaus. 

Lange kein Spektakel
Es war lange kein Gala-Auftritt wie gegen Slowenien (5:0) oder in Norwegen (4:0), den Deutschland vor 24.237 Fans im Max-Morlock-Stadion von Nürnberg am Dienstagabend hinlegte. Doch die DFB-Frauen zeigten gegen den Letzten der Qualigruppe Geduld.


Nach dem 1:0 von Nicole Anyomi (17.) in der ersten Hälfte legten nach der Pause Vivien Endemann (52.), ein Eigentor von Sarah Puntigam (68.), Jule Brand (76.) und Lea Schüller (83.) nach. Das Tor von Chiara D’Angelo (77.) zum zwischenzeitlichen 1:4 war am Ende nur eine Randnotiz.

Sorgen um Kapitänin Gwinn
Der einzige Wermutstropfen des Abends war die frühe Verletzung von Giulia Gwinn. Die Kapitänin war nach einem Foul recht hart aufgeprallt, konnte nicht mehr weiterspielen. Genaue Untersuchungen sollen Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben. Am Abend gab es noch keine genauere Diagnose. 

Content: Michael Kaiser vom 14.04.2026
Foto: Agüera 

Mit zwei Newcomern und sechs Rückkehrern ins WM-Jahr 

Mit zwei Newcomern und sechs Rückkehrern im Kader geht die deutsche Nationalmannschaft der Männer in die ersten beiden Länderspiele des WM-Jahres.

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat am heutigen Donnerstag am DFB-Campus in Frankfurt erstmals die U 21-Nationalspieler Lennart Karl und Jonas Urbig (beide FC Bayern München) in sein insgesamt 26 Spieler starkes Aufgebot berufen. Zudem kehren die Nationalspieler aus der englischen Premier League Pascal Groß (Brighton & Hove Albion), Kai Havertz (FC Arsenal) und Anton Stach (Leeds United) sowie Antonio Rüdiger (Real Madrid), Deniz Undav und Josha Vagnoman (beide VfB Stuttgart) zurück ins DFB-Team.

Die Nationalmannschaft kommt von Montag an bei DFB-Partner adidas in Herzogenaurach zusammen. Deutschland trifft zunächst am 27. März (ab 20.45 Uhr, live bei RTL) in Basel auf Gastgeber und WM-Teilnehmer Schweiz und dann am 30. März (ab 20.45 Uhr, live in der ARD) in Stuttgart auf WM-Teilnehmer Ghana. Für das erste Heimländerspiel 2026 gibt es noch Restkarten im DFB-Ticketshop.

Mit der Schweiz gab es bislang insgesamt 54 Duelle. 36 davon gewann das DFB-Team, neun Spiele gingen an die Eidgenossen. Wiederum neunmal trennten sich die beiden Nationen mit einem Unentschieden - zuletzt mit 1:1 im abschließenden Gruppenspiel während der Heim-EM 2024 in Frankfurt am Main. 

Der viermalige Afrikameister Ghana traf bislang dreimal auf die deutsche Nationalmannschaft. Im Freundschaftsländerspiel 1993 in Bochum gewann Deutschland mit 6:1. Es folgten zwei Duelle bei Weltmeisterschaften: 2010 in Südafrika siegte Deutschland in der Gruppenphase mit 1:0, das zweite Gruppenspiel auf dem Weg zum Titelgewinn bei der WM 2014 in Brasilien endete 2:2.

Content: DFB vom 19.03.2026
Foto: Brück 

Urbansky nominiert U23-Kader für Spiele gegen Norwegen und Belgien

Drei Neulinge für die U 23-Frauen: Michael Urbansky, Cheftrainer der U 23-Frauen-Nationalmannschaft, hat für die kommenden Maßnahme seinen 23-köpfigen Kader berufen. Für die Länderspiele gegen Norwegen und Belgien stehen erstmals Torhüterin Jasmin Janning (FC Carl Zeiss Jena) sowie Paulina Bartz (Hamburger SV) und Nastassja Lein (1. FC Nürnberg) im Aufgebot der U 23.

Michael Urbansky sagt: "Nach der langen Pause freuen wir uns sehr, dass es endlich wieder losgeht und wir zwei herausfordernde Spiele gegen starke Gegner wie Norwegen und Belgien bestreiten dürfen. Unser Ziel ist es, das Final‑Four‑Turnier im April in Spanien zu erreichen. Zudem wollen wir den Spielerinnen erneut die Chance geben, wertvolle internationale Erfahrungen zu sammeln. Gleichzeitig wollen wir weiter konsequent an unserem Spielstil und unserer Identität arbeiten und auch neuen Spielerinnen die Möglichkeit geben, sich auf diesem Niveau zu präsentieren.“

Mit Torhüterin Laura Dick (TSG 1899 Hoffenheim) sowie den Feld-Spielerinnen Vanessa Diehm (TSG 1899 Hoffenheim), Estrella Merino Gonzalez (Bayer 04 Leverkusen), Larissa Mühlhaus (SV Werder Bremen), Katharina Piljic (Bayer 04 Leverkusen), Jella Veit (Eintracht Frankfurt) und Sophie Weidauer (1. FC Union Berlin) wurden insgesamt sieben U 23-Spielerinnen auf Abruf bei der Frauen-Nationalmannschaft nominiert.

Die Mannschaft von Michael Urbansky wird zunächst am 2. März (ab 18 Uhr/live auf YouTube) in der U 23-Länderspielrunde im norwegischen Alesund auf Norwegen treffen. Mit einem Sieg würde die DFB-U 23 sicher ins Halbfinale vom Final-Four der U 23-Länderspielrunde einziehen. Am 6. März (ab 18:15 Uhr/live auf DAZN, DF1 und YouTube) werden die U 23-Frauen im Lohrheidestadion in Bochum-Wattenscheid Belgien zum Länderspiel empfangen. Tickets für die Partie sind im Ticket-Onlineshop erhältlich.

Content: DFB vom 17.02.2026
Foto: Vera Loitzsch/DFB

Kleinherne kehrt ins Aufgebot der DFB-Frauen zurück

Bundestrainer Christian Wück hat am Dienstag das 23-köpfige Aufgebot für den Start in die Qualifikation zur FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien bekanntgegeben. Sophia Kleinherne (VfL Wolfsburg) steht nach ihrer Verletzung bei der UEFA Women’s EURO 2025 erstmals wieder im Kader. Auch Carlotta Wamser (Bayer 04 Leverkusen), die zuletzt angeschlagen pausieren musste, sowie Vivien Endemann (VfL Wolfsburg) kehren nach längerer Zeit in die Auswahl der A-Nationalmannschaft zurück.

Bundestrainer Christian Wück sagt: „2025 war ein ereignisreiches Jahr. Wir wollen nun die nächsten Schritte in unserem Entwicklungsprozess gehen und nahtlos an die spielerischen Leistungen des vergangenen Jahres anknüpfen. Wir haben gesehen, dass vieles auf einem guten Weg ist, aber für den letzten Schritt müssen wir weiter intensiv an uns arbeiten. Genau das werden wir gemeinsam tun, mit dem klaren Ziel, erfolgreich in die Qualifikation für die WM 2027 zu starten.“

Verletzungsbedingt verzichten muss Wück auf Bibiane Schulze Solano (Athletic Bilbao) und Alara Şehitler (FC Bayern München). Kathy Hendrich (Chicago Red Stars) bleibt während ihrer Genesung von einer Muskelverletzung am rechten Bein ebenfalls bei ihrem Klub.

Den Auftakt in die WM-Qualifikation bestreitet die deutsche Frauen-Nationalmannschaft am Dienstag, 3. März 2026, (ab 17.45 Uhr, live in der ARD) im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion gegen Slowenien. Für Deutschland ist es das erste Spiel in den Women’s European Qualifiers und zugleich der Start in die Gruppe A4, in der neben Slowenien auch Österreich und Norwegen warten. Bereits wenige Tage später folgt das zweite Gruppenspiel: Am Samstag, 7. März 2026, (ab 18 Uhr, im ZDF-Livestream) trifft das DFB-Team auswärts in Stavanger auf Norwegen.

Content: DFB vom 17.02.2026

Foto: Yuliia Perekopaiko/DFB

WM 2026: 

Nationalmannschaft bezieht Team Base Camp in North Carolina

Die deutsche A-Nationalmannschaft der Männer wird ihr Team Base Camp für die Weltmeisterschaft 2026 in Winston-Salem im US-Bundesstaat North Carolina beziehen. Die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann wird im Hotel „The Graylyn Estate“ wohnen und auf dem Gelände der Wake Forest University, die nur wenige Minuten entfernt liegt, trainieren. Auf dem Campus wird auch das Medienzentrum eingerichtet. Graylyn Estate wurde vor fast 100 Jahren zunächst als Privatanwesen errichtet, heute besitzt und betreibt die benachbarte Universität das Hotel.

Julian Nagelsmann sagt: „Wir als Mannschaft haben mit dem Adidas Home Ground in Herzogenaurach einen Ort gefunden, der es ermöglicht, dass man immer wieder zusammenkommt, aber trotzdem auch die nötige Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten hat. Diese Kombination haben wir jetzt im The Graylyn Estate auch vorgefunden. Das Allerwichtigste ist dabei aus Trainer- und Mannschaftssicht die Nähe zu den Plätzen. Wir haben hier drei Fußballplätze in einem sehr, sehr guten Zustand, die alle Ansprüche, die wir aus sportlicher Sicht stellen, erfüllen. Und wir können sie fußläufig und mit dem Fahrrad in weniger als zehn Minuten erreichen. Das ist ein entscheidender Faktor. Aufgrund der großen Distanzen in den USA legen wir ohnehin weite Strecken zurück, die wir deshalb im Trainingsalltag möglichst vermeiden möchten. Das ist uns mit diesem Base Camp geglückt.“ Nagelsmann ergänzt: „Die Kooperation mit der Wake Forest University ist einmalig, wir finden bereits vieles vor Ort vor und müssen nicht alles aus Deutschland mitnehmen. Das erleichtert uns logistisch vieles. Wir finden hier tolle Bedingungen vor, sowohl auf dem Platz als auch außerhalb des grünen Rasens.“

Susan R. Wente, Präsidentin der Wake Forest University, sagt: „Die Wake Forest University ist zutiefst geehrt, während der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 Gastgeber der deutschen Nationalmannschaft zu sein. Wir freuen uns sehr darauf, eine der weltweit führenden Fußballmannschaften in Winston-Salem, in unserer gesamten Triad-Region, im W. Dennie Spry Soccer Stadium der Wake Forest University – einer der besten Fußballanlagen des Landes – sowie im The Graylyn Estate – einem der altehrwürdigsten und begehrtesten Boutique-Hotels der USA – willkommen heißen zu dürfen. Diese globale Partnerschaft unterstreicht unser Engagement für eine lebendige, vernetzte Region. Es ist großartig, dass die Menschen hier vor Ort die Weltmeisterschaft mit dem deutschen Team erleben dürfen.“

Andreas Rettig, Geschäftsführer Sport der DFB GmbH & Co. KG, ergänzt: „Mit diesem Team Base Camp schaffen wir die bestmöglichen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Turnier. Die Bedingungen sind optimal – sowohl sportlich als auch infrastrukturell. Das Team hinter dem Team des DFB hat mit sehr viel Akribie und Leidenschaft in einem sehr aufwendigen Prozess in drei WM-Ausrichterländern das für uns ideale Teamquartier gefunden. Ein herzliches Dankeschön gilt auch den lokalen Behörden, der Wake Forest University und dem Graylyn Estate-Hotel für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Nach der Auslosung in geografisch passende Spielorte konnten wir unser Wunschszenario umsetzen.“

Die sportliche Leitung sowie das Teammanagement der Nationalmannschaft hatten sich im vergangenen Jahr mehrere mögliche Team Base Camps für die WM in den USA, Kanada und Mexiko angesehen. Nach der Auslosung am 5. Dezember und den im Anschluss feststehenden Spielorten in der Vorrunde konnten die Pläne finalisiert werden.

Die Nationalmannschaft wird am 2. Juni von Frankfurt aus nach Chicago abreisen, um sich dort auf die WM und das finale Länderspiel am 6. Juni gegen Co-Gastgeber USA vorzubereiten (ab 20.30 Uhr deutscher Zeit). Im Anschluss wird die Mannschaft von Chicago aus in das Teamquartier in Winston-Salem weiterreisen. Das erste Spiel in der WM-Vorrundengruppe E bestreitet Deutschland am 14. Juni in Houston gegen WM-Neuling Curacao (ab 19 Uhr deutscher Zeit). Am 20. Juni trifft Deutschland in Toronto auf die Elfenbeinküste (ab 22 Uhr deutscher Zeit). Das letzte Gruppenspiel findet am 25. Juni (ab 22 Uhr deutscher Zeit) in New York/New Jersey gegen Ecuador statt.

Hier gibt’s alle Infos zu den WM-Tickets im deutschen Fanblock: Tickets WM 2026

Content: DFB vom 09.01.2026
Foto: The Graylyn Estate 

Letztes Länderspiel vor der WM: In den USA gegen die USA

Die deutsche A-Nationalmannschaft der Männer trifft in ihrem finalen Länderspiel vor Beginn der FIFA Weltmeisterschaft 2026 auf Gastgeber USA. Die Partie gegen die Auswahl der Vereinigten Staaten, die die WM gemeinsam mit Mexiko und Kanada ausrichten, findet am 6. Juni 2026 im Soldier Field von Chicago statt, Anstoß ist um 20.30 Uhr (13.30 Uhr Ortszeit). In der 61.500 Fans fassenden Arena, die nicht zu den 16 WM-Stadien zählt, trägt der Klub Chicago Fire aus der Major League Soccer seine Heimspiele aus. Informationen zum Ticketing für den deutschen Fanblock werden zu einem späteren Zeitpunkt auf DFB.de und per Fan-Club-Newsletter bekanntgegeben.

Vor der Abreise zur WM trifft Deutschland noch am 31. Mai 2026 (ab 20.45 Uhr) in Mainz auf Finnland. Im Anschluss reist die Nationalmannschaft von Frankfurt aus nach Chicago, um sich dort auf die WM und das finale Länderspiel vorzubereiten. Am Tag nach dem Spiel gegen die USA wird die DFB-Auswahl ihr Team Base Camp für das Turnier beziehen.

Auf die USA, die Nummer 14 der aktuellen FIFA-Weltrangliste, traf Deutschland bislang insgesamt zwölfmal. Acht Spiele gewann das DFB-Team, zuletzt mit 3:1 beim Debüt von Bundestrainer Julian Nagelsmann am 14. Oktober 2023 in Hartford im US-Bundesstaat Connecticut. Vier Partien gewannen die USA.

Im März 2026 absolviert die Nationalmannschaft noch zwei Länderspiele. Eines davon am 30. März in Stuttgart gegen den amtierenden Afrika-Cup-Sieger Elfenbeinküste.

Die WM wird am 11. Juni mit dem ersten Gruppenspiel von Mexiko in Mexiko-Stadt eröffnet, die USA steigen einen Tag später in Los Angeles in das Turnier ein. Wann und gegen welche Gegner Deutschland in der Vorrunde spielt, wird die Auslosung am Freitag, 5. Dezember, in Washington D.C. ergeben.

Content: DFB vom 02.12.2025
Foto: HettiPicture 

Ein gebrauchter Abend in Luxemburg

DFB-Team wird sich in der Slowakei deutlich steigern müssen 

Die ausgerufene Pflichtaufgabe geriet im regnerischen Stade de Luxembourg zur Zitterpartie. Am Ende war es gar eine Darbietung, die Sorgenfalten verursachen muss. Gegen ein in der bisherigen WM-Qualifikation punktloses Schlusslicht Luxemburg quälte sich der viermalige Weltmeister zu einem mühsamen 2:0 Erfolg, der obendrein noch 70 Minuten am seidenen Faden hing. 

Entsprechend "sachlich" und alles andere als euphorisch fiel auch die Analyse des Bundestrainers aus. Das Wort "verdient" auszusprechen war für Julian Nagelsmann nach dem Erfolg in Luxemburg ebenso schwer, wie seinem Team das Spiel über weite Strecken Probleme bereitete. 
Wirklich zufrieden war der Bundestrainer nach einem sehr mühsamen Arbeitssieg gegen den krassen Außenseiter nämlich nicht. 

Speziell die Anfangsphase, zeitlich auf nahezu die komplette erste Halbzeit bezogen, gefiel dem höchsten deutschen Übungsleiter ganz und gar nicht: "Wir haben in der ersten Hälfte nicht alles von Anfang an reingeworfen", bemängelte Nagelsmann beispielsweise den Auftritt seiner Mannschaft. "Zwei oder drei Chancen" des Gegners hatte Nagelsmann gesehen, "wo sie eigentlich in Führung hätten gehen müssen".

Ein Mutmacher war dieser teils blutleere Auftritt in keinster Weise. Gerade spielerisch konnte man nicht überzeugen. Nagelsmann begrenzte sich in seiner Analyse vorwiegend auf eine Statistik: "Mich würde interessieren, wie viele Bälle wir heute zurückgespielt haben und wie viele nach vorne." Zigfach ging der Weg gegen den Underdog nach hinten zu Oli Baumann: "Ich glaube, wir hatten in der ersten Hälfte nur einen tiefen Lauf von Serge und den einen Chip-Ball von Leon." Ansonsten aber habe sein Team "super viele Rückpässe" und "extrem langsam" gespielt: "Wir hatten auch in der zweiten Hälfte noch drei, vier Situationen, in denen wir in der gegnerischen Hälfte den Ball haben und aus 70 Metern Oli anspielen." Bezeichnend auch, dass der deutsche Keeper mehr als doppelt soviele Ballkontakte hatte als Nick Woltemade in vorderster Linie. 

Am Ende bleibt aber Fußball Ergebnissport und nach drei Punkten aus Luxemburg reicht der DFB-Elf nun am Montag in Leipzig gegen die Slowakei, dank des besseren Torverhältnisses, bereits ein Remis zum Gruppensieg und der direkten WM-Qualifikation. 

Content: Michael Kaiser vom 14.11.2025
Foto: Agüera 

Nick Woltemade erhält Fair-Play-Medaille 

Nationalspieler Nick Woltemade und Ervin Fetahovic, Trainer der C-Junioren der SG Markgräflerland, sind die fairsten Akteure der Saison 2024/2025. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat Woltemade und Fetahovic am heutigen Montag im Rahmen des öffentlichen Trainings der deutschen Nationalmannschaft in Wolfsburg mit der Fair-Play-Medaille ausgezeichnet.

"Der Fußball lebt von Emotionen, aber auch von Respekt, Anstand und Fairness", sagt Ronny Zimmermann, 1. DFB-Vizepräsident und Vorsitzender der Fair-Play-Jury. "Woche für Woche erleben wir auf Deutschlands Fußballplätzen beeindruckende Beispiele für sportliches Miteinander. Die diesjährigen Preisträger zeigen eindrucksvoll, wie Fair Play in der Praxis aussieht. Nick Woltemade hat in einem Moment des Triumphs nicht sich selbst, sondern seine Mitspieler und Gegner in den Mittelpunkt gestellt. Solche Gesten sind es, die unseren Sport auszeichnen und ihn zu mehr machen als nur einem Spiel." 

Während seine damaligen Teamkollegen vom VfB Stuttgart bereits den DFB-Pokalsieg feierten, zeigte Nick Woltemade im Mai im Berliner Olympiastadion Größe und Mitgefühl: Statt sich sofort dem Jubel anzuschließen, suchte er zunächst die Spieler von Arminia Bielefeld auf, klatschte sie ab, nahm sie in den Arm und spach ihnen aufmunternde Worte zu - ein Zeichen echten Sportsgeists nach einem spanndenden Finale. 

Im Interview erklärte der Nationalspieler anschließend: "Ich habe ihnen für so eine Leistung, für so eine Saison gratuliert. Wenn man den ganzen Weg von denen sieht, nicht nur in der 3. Liga, sondern auch die Pokalreise - das ist eine phänomenale Saison. Da wollte ich einfach noch mal gratulieren. Ich finde, das gehört sich so. Und ich habe noch genug Zeit, mit den Fans, meiner Familie und meiner Mannschaft zu feiern. Aber ich wollte jedem Einzelnen noch mal gratulieren."

Auch Ervin Fetahovic, C-Junioren-Trainer der SG Markgräflerland aus dem Südbadischen Fußballverband, hat mit seinem Verhalten eindrucksvoll gezeigt, was Fair Play im Fußball bedeutet. Beim Spielstand von 3:1 für die U 17-Juniorinnen des SC Freiburg verletzte sich ein Spieler seiner Mannschaft. Der Schiedsrichter bemerkte die Situation zunächst nicht, das Spiel lief weiter und nach einem unglücklichen Pass der Freiburger Torhüterin erzielte die SG Markgräflerland das 2:3. Doch Fetahovic griff ein: Er wies seine Spieler an, die Gegnerinnen nach dem Anstoß ungehindert zum 4:2 durchlaufen zu lassen. Seine Entscheidung beweist, dass auch der Amateurfußball voller Vorbilder steckt.

Im Rahmen des WM-Qualifikationsspiels der deutschen Nationalmannschaft im September gegen Nordirland hatte der 1. DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann bereits die fairsten Akteure im Amateurfußball ausgezeichnet und sich mit persönlichen Worten für ihr vorbildliches Verhalten bedankt. Auf Platz zwei und drei folgen in diesem Jahr Dominik Backes vom SV Niederbexbach und Martin Pätzold vom FSV Kühlungsborn. Der Sonderpreis geht an Benedict Richter und Baris Karadag von der DJK Schwarz-Weiß Neukölln.

Content: DFB vom 10.11.2025
Foto: Brück 

Bernd Neuendorf als DFB-Präsident wiedergewählt

Bernd Neuendorf ist als Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wiedergewählt worden. Neuendorf erhielt am heutigen Freitag im Rahmen des ersten DFB-Bundestags auf dem DFB-Campus in Frankfurt am Main das einstimmige Votum der 253 stimmberechtigten Delegierten. Im Vorfeld des 45. Ordentlichen DFB-Bundestags war Neuendorf von Vertretern des gesamten deutschen Fußballs aus den Regional- und Landesverbänden des DFB und aus der DFL Deutschen Fußball-Liga einstimmig für eine zweite Amtszeit als DFB-Präsident vorgeschlagen worden.

Bernd Neuendorf sagt: "Wir haben die zurückliegende Legislaturperiode genutzt und den DFB in jeglicher Hinsicht stabilisiert und konsolidiert - atmosphärisch, finanziell, inhaltlich, sportlich. Der DFB hat seine Reputation wiederhergestellt. Er ist wieder ein verlässlicher Partner. Für die DFL, für unsere Landesverbände, für die Politik, die internationalen Verbände und unsere Partner. Wir stehen wieder für solides Arbeiten, für einen klaren Weg. Wir können stolz sein auf das, was wir gemeinsam im DFB und im deutschen Fußball erreicht haben. Erst recht im Jubiläumsjahr unseres Verbandes. Aber wir dürfen nicht zufrieden sein, nicht anspruchslos. Und wir wollen nicht nur verwalten, sondern gestalten. Ein DFB-Präsidium wird nämlich nicht für das gewählt, was in der Vergangenheit geleistet wurde. Es wird vor allem gewählt für das, was es an Zukunftsperspektiven aufzeigt, für das, was wir vorhaben. Hierfür haben wir vor Kurzem die DFB-Strategie 2030 beschlossen - als erste Gesamtstrategie für den DFB. Wir werden sie konsequent umsetzen und unser Handeln daran ausrichten."

Mit der Wiederwahl setzt Bernd Neuendorf seine Präsidentschaft fort, die mit seiner Wahl am 11. März 2022 im Rahmen des 44. Ordentlichen Bundestags in Bonn begonnen hatte. Zuvor war Neuendorf Präsident des Fußball-Verbandes Mittelrhein (FVM) und Vizepräsident des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV) gewesen. Neuendorf ist der 14. Präsident in der Geschichte des DFB. Für den deutschen Fußball sitzt er als Vertreter der Europäischen Fußball-Union (UEFA) im Council des Fußball-Weltverbandes FIFA.

Content: DFB vom 07.11.2025
Foto: Brück 

Zwei Rückkehrer und ein Newcomer für Endspurt der WM-Qualifikation

Mit den beiden Rückkehrern Leroy Sané und Malick Thiaw sowie Neuling Said El Mala im Kader geht die deutsche A-Nationalmannschaft der Männer in die beiden finalen Qualifikationsspiele für die Weltmeisterschaft 2026. Bundestrainer Julian Nagelsmann hat am heutigen Donnerstag insgesamt 25 Spieler für die Länderspiele gegen Luxemburg und die Slowakei nominiert, darunter vier Torhüter.

Sané (Galatasaray Istanbul) hat bislang 70 Länderspiele für Deutschland bestritten, U 21-Europameister Thiaw (Newcastle United) drei. Der 19 Jahre alte El Mala vom 1. FC Köln lief bis jetzt für verschiedene U-Nationalmannschaften des DFB auf, zuletzt im Oktober in der EM-Qualifikation für die deutsche U 21.

Julian Nagelsmann sagt: „Mit zwei Siegen möchten wir die WM-Qualifikation perfekt machen - und obendrein noch Lostopf eins bei der Auslosung der WM-Gruppen in vier Wochen. Dann können wir die Planungen für 2026 weiter vorantreiben und konkretisieren. Mit Leroy Sané war ich durchgängig in einem sehr guten Austausch, er hat sich seine Nominierung mit guten Leistungen in der Champions League und der Süper Lig erarbeitet. Malick Thiaw ist Stammspieler in der Premier League und nach seinem Wechsel nach England auf Anhieb eine der Stützen in der Mannschaft. Und Said El Mala soll sich mit all seiner Unbekümmertheit und Unbeschwertheit bei uns zeigen. Wir haben die Talente aus unserer U 21 im Blick und wollen ihnen in Absprache mit Toni Di Salvo immer mal wieder die Chance geben, sich auch bei der A-Nationalmannschaft zu präsentieren.“

Bundestrainer Nagelsmann bereitet sein Team von Montag an in Wolfsburg auf die Spiele am Freitag, 14. November (ab 20.45 Uhr, live bei RTL), in Luxemburg gegen Luxemburg und am Montag, 17. November (ab 20.45 Uhr, live im ZDF), in Leipzig gegen die Slowakei vor. Vor den abschließenden Partien führt Deutschland die Qualifikationsgruppe A vor Verfolger Slowakei an. 

Am Montagnachmittag (ab 15.30 Uhr) absolviert die Nationalmannschaft eine öffentliche Regenerationseinheit vor Fans in Wolfsburg. Insgesamt können rund 4000 Zuschauende im AOK Stadion dabei sein. Tickets sind ab heute (ab 15 Uhr) im DFB-Ticketportal erhältlich.

Karten für die Partie in Leipzig sind noch im DFB-Ticketshop erhältlich. Gruppentickets für 10 Euro pro Person sind über den Sächsischen Fußball-Verband verfügbar, solange der Vorrat reicht.

Zum Kader der Nationalmannschaft

Content: DFB vom 06.11.2025
Foto: Brück 

Rahmenterminkalender für Saison 2026/2027 festgelegt: Zwei Besonderheiten

Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Rahmenterminkalender der Männer für die Saison 2026/2027 verabschiedet. Drei Wochen nach dem Ende der FIFA WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko werden die 2. Bundesliga und 3. Liga die neue Spielzeit in Deutschland eröffnen. Beide starten am 7. August in die Saison 2026/2027. Die erste Runde im DFB-Pokal folgt vom 21. bis 24. August, ehe ab Freitag, 28. August, auch in der Bundesliga wieder der Ball rollt.

Der Franz Beckenbauer Supercup zwischen dem Deutschen Meister und dem DFB-Pokalsieger ist für Samstag, 22. August, geplant. Die Erstrundenpartien der beiden betreffenden Klubs im DFB-Pokal werden dann am 1. und 2. September ausgetragen. Bis zur Winterpause schließen sich zwei weitere DFB-Pokalrunden an - jeweils unter der Woche am 27./28. Oktober und 1./2. Dezember.

Die Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga haben am 20. Dezember ihre letzten Spiele im Kalenderjahr 2026. In allen drei Fällen ist die Hinrunde bis dahin noch nicht komplett absolviert. Die Bundesliga geht mit dem 14. Spieltag in die Winterpause, die 2. Bundesliga mit dem 16. Spieltag, die 3. Liga mit dem 18. Spieltag. Während die ersten beiden Ligen in der ersten Saisonhälfte mit ihren 18er-Staffeln keinen Englischen Wochen haben, stehen für die 20 Teams der 3. Liga zwei Wochenspieltage bis Weihnachten an (15./16. September und 13./14. Oktober).

Besonderheit und Änderung im Vergleich zu den Rahmenterminkalendern der Vorjahre: Der Spielbetrieb in den Profiligen wird in der Hinrunde nicht mehr von drei, sondern nur noch von zwei FIFA-Abstellungsperioden unterbrochen. Die bisherigen ersten beiden Länderspielphasen sind in der Saison 2026/2027 zu einem längeren Block von rund zwei Wochen zusammengefasst (21. September bis 6. Oktober). Die zweite Länderspielperiode folgt vom 9. bis 17. November 2026.

Die Winterpause endet am Wochenende 8. bis 10. Januar 2027 mit der Saisonfortsetzung der Bundesliga, der sofort ein Wochenspieltag folgt (12./13. Januar). Die 2. Bundesliga und 3. Liga starten am Freitag, 15. Januar, ins Jahr 2027. Die 3. Liga hat in der Rückrunde drei Spieltage unter der Woche - am 2./3. März parallel mit der Bundesliga und 2. Bundesliga, am 16./17. März sowie am 27./28. April.

Das Viertelfinale im DFB-Pokal verteilt sich auf zwei Wochen und ist auf 2./3. Februar sowie 9./10. Februar 2027 terminiert. Die beiden Halbfinalspiele sind für den 20. und 21. April angesetzt. Dazwischen liegt die einzige Länderspielperiode während der zweiten Saisonhälfte (22. bis 30. März).

Eine weitere Besonderheit im Rahmenterminkalender 2026/2027 ergibt sich daraus, dass der 1. Mai 2027 auf einen Samstag fällt. Gemäß einer Vereinbarung mit den Sicherheitsbehörden ist der 1. Mai in Deutschland grundsätzlich frei von Spieltagen in den drei Fußball-Profiligen zu halten. Daher ist für das betreffende Wochenende in der Saison 2026/2027 kein Spieltag von der Bundesliga bis zur 3. Liga angesetzt, was in der Rückrunde zu einem zusätzlichen Wochenspieltag führt.

Die reguläre Saison in den deutschen Ligen endet am 22. Mai (Bundesliga, 3. Liga) und 23. Mai 2027 (2. Bundesliga). Die Partien der jeweiligen Liga werden am letzten Spieltag wie gewohnt alle zeitgleich ausgetragen. Das DFB-Pokalfinale steigt eine Woche später am Samstag, 29. Mai. Die Relegationsspiele zur Bundesliga und 2. Bundesliga sollen bis zum 1. Juni abgeschlossen sein, so dass vor der finalen FIFA-Abstellungsperiode (7. bis 15. Juni) alle sportlichen Entscheidungen auf nationaler Klubebene gefallen sein werden.

Zum Rahmenterminkalender
 
Content: DFB vom 06.11.2025
Foto: Stock 

Ein Neuling und fünf Rückkehrer für Luxemburg und Nordirland

Mit einem Neuling und fünf Rückkehrern im Aufgebot geht die deutsche Nationalmannschaft in die anstehenden WM-Qualifikationsspiele gegen Luxemburg und Nordirland. Bundestrainer Julian Nagelsmann hat am heutigen Donnerstag erstmals Verteidiger Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt in den Kader des DFB-Teams berufen. Brown war im Sommer in der Slowakei mit der U 21-Nationalmannschaft Vizeeuropameister geworden. Zudem kehren sein Frankfurter Teamkollege Jonathan Burkardt, Alexandar Pavlović von Bayern München, Nico Schlotterbeck und Felix Nmecha von Borussia Dortmund sowie Ridle Baku von RB Leipzig zurück in das 24 Mann starke Aufgebot.

Bundestrainer Julian Nagelsmann sagt: „Zwei Siege - das ist unser klares Ziel, um die WM-Qualifikation weiter auf direktem Weg zu erreichen. Auch wenn wir weiterhin auf einige Spieler verzichten müssen, sind wir überzeugt: Unser Kader hat die Qualität, um es besser zu machen als zuletzt. Nach dem Ausfall von Toni Rüdiger ist es enorm wichtig, dass Nico Schlotterbeck wieder zurückkehrt. Mit Nene Brown haben wir zudem ein großes Talent in der Abwehr dabei. Ich freue mich auf ein ausverkauftes Stadion in Sinsheim - einen Ort, der für mich persönlich ein besonderer ist - und auf ein stimmungsvolles Spiel mit vielen deutschen Fans in Belfast.“

Die Nationalmannschaft kommt von Montag an im Teamquartier Home Ground bei DFB-Partner adidas in Herzogenaurach zusammen. Deutschland trifft zunächst am Freitag, 10. Oktober (ab 20.45 Uhr, live in der ARD), in der ausverkauften PreZero Arena in Sinsheim auf Luxemburg und am Montag, 13. Oktober (ab 20.45 Uhr, live bei RTL), in Belfast auf Nordirland.

Zum Kader der Nationalmannschaft

Content: DFB vom 02.10.2025
Foto: Jan Hübner 
 

"Lagebild Amateurfußball“: 

Spielabbrüche auf niedrigstem Stand seit vier Jahren

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) vermeldet im zweiten Jahr in Folge einen Rückgang an Gewalt- und Diskriminierungsvorfällen auf den Sportplätzen in Deutschland. In der Saison 2024/2025 wurden 829 gewalt- oder diskriminierungsbedingte Spielabbrüche im organisierten Spielbetrieb registriert. Das sind neun Prozent weniger als im Vorjahr und bedeutet den niedrigsten Stand seit Ende der Corona-Pandemie vor vier Jahren. Bezogen auf die Gesamtzahl von rund 1,286 Millionen Partien mit abgeschlossenen Spielbericht waren 0,06 Prozent der Spiele von einem Abbruch betroffen.

Bei 3494 Spielen wurde in der vergangenen Saison ein Gewaltvorfall über die Schiedsrichter*innen und elektronischen Spielberichte erfasst - ein Minus von sechs Prozent im Vergleich zum Jahr zuvor. Auch die Diskriminierungsvorfälle sind leicht zurückgegangen (minus 3,1 Prozent). Das geht aus dem "Lagebild Amateurfußball" hervor, dass der DFB zum elften Mal erhoben hat. Der Anteil der Partien mit gemeldeten Gewalt- oder Diskriminierungsvorkommnissen ist auf 0,43 Prozent gesunken (2023/2024: 0,45 Prozent). Auch das ist der geringste Wert seit 2021.

Ronny Zimmermann, 1. DFB-Vizepräsident Amateure und Leiter der AG Gewaltprävention, sagt: "Die Richtung stimmt, die Anzahl der Vorfälle sinkt weiterhin, leider nur in kleinen Schritten. Deshalb dürfen wir alle im Fußball in unserem Wirken nicht nachlassen, um für einen respektvollen und freundlichen Umgang auf und neben dem Platz zu sorgen. Es bleibt dabei: Jeder einzelne Vorfall ist einer zu viel. Wir möchten alle aufrufen, auch künftig Vorfälle zu melden, gerade bei Diskriminierungen."

Seit der Saison 2014/2015 lässt der DFB jährlich auf Grundlage der Spielberichte der Schiedsrichter*innen ermitteln, wie es mit Blick auf Gewalt und Diskriminierung um die Lage des Amateurfußballs in Deutschland bestellt ist. Vorfälle können rund um ein Spiel beim Schiri oder im Anschluss bei der jeweiligen Anlaufstelle für Gewalt- und Diskriminierungsvorfälle des zuständigen Landesverbandes gemeldet werden. Spielabbrüche sind ohnehin zu erfassen, um anschließend sportgerichtlich aufgearbeitet zu werden.

Die Zahl der Geschädigten ging insgesamt um fünf Prozent zurück (von 6710 auf 6372), besonders deutlich bei Zuschauer*innen (minus 13,9 Prozent) und Schiedsrichter*innen (minus 7,0 Prozent). Es gab insgesamt fünf Prozent weniger Beschuldigte (von 6886 auf 6535), die größte Gruppe sind dabei die Spieler*innen (3220).

Die abgelaufene Saison 2024/2025 war die erste, in der die Kapitänsregel und das DFB-STOPP-Konzept im gesamten deutschen Amateurfußball zur Anwendung gekommen sind. Sie sind als zentrale Maßnahmen zur Gewaltprävention an der Basis angekommen und erhalten positives Feedback, das unterstreichen aktuelle Umfrage-Resultate aus dem Amateurfußball-Barometer des DFB.

"Die ersten Ergebnisse sind ermutigend", sagt Ronny Zimmermann, der im DFB-Präsidium die Verantwortung für das Schiedsrichterwesen trägt. "Die neuen Regelungen funktionieren und haben schon im ersten Jahr dazu beigetragen, das Miteinander auf dem Platz ein Stück zu verbessern und Eskalationen möglichst frühzeitig einzudämmen. Wir werden die Erkenntnisse aus der ersten Saison gemeinsam mit den Landesverbänden auswerten und die Maßnahmen konsequent weiter schulen und weiterentwickeln."

An der Umfrage im Amateurfußball-Barometer nahmen mehr als 5000 Personen aus Amateurvereinen teil. 93 Prozent der Befragten erachten die Kapitänsregel als sinnvoll, 88 Prozent das DFB-STOPP-Konzept. Im Vergleich zu 2023, als der DFB gerade das "Jahr der Schiris" startete, nehmen aktive Unparteiische von allen Seiten eine gestiegene Wertschätzung wahr. Sie fühlen sich mehr gesehen (plus 10 Prozent zu 2023) und eingebundener in das Vereinsleben (plus 7 Prozent).

Lagebild Amateurfußball: Die Zahlen

LV-Anlaufstellen für Gewalt- und Diskriminierungsvorfälle

Content: DFB vom 16.09.2025

Letztes Heimspiel des Jahres:

DFB-Frauen im November in Kaiserslautern

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft wird ihr letztes Heimspiel des Jahres in Kaiserslautern austragen. Am 28. November bestreitet das Team von Bundestrainer Christian Wück im Fritz-Walter-Stadion das Hinspiel des Finales oder des Spiels um Platz drei in der UEFA Women’s Nations League.

Ob es dann gegen Schweden oder Spanien geht, entscheidet sich in den bevorstehenden Halbfinalpartien im Oktober. Dort trifft die DFB-Auswahl im Hinspiel am 24. Oktober (ab 17.45 Uhr, live in der ARD) in der MERKUR SPIEL-ARENA in Düsseldorf auf Frankreich. Karten für das Halbfinale sind über das DFB-Ticketportal erhältlich, mehr als 18.500 sind bereits verkauft worden. Das Halbfinalrückspiel gegen Frankreich wird am 28. Oktober (ab 21.10 Uhr) im französischen Caen ausgespielt. 

Der Vorverkaufsstart sowie die Anstoßzeit für das Spiel in Kaiserslautern werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Fans können sich jedoch schon jetzt für den DFB-Ticketalarm registrieren, um rechtzeitig über den Verkaufsbeginn informiert zu werden.

Content: DFB vom 05.09.2025
Foto: Sport News Südwest 

Deutschland trifft 2026 auf die Elfenbeinküste und Finnland

Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der DFB GmbH & Co. KG  haben am heutigen Donnerstag im Rahmen ihrer gemeinsamen Sitzung Gegner und Stadien für zwei Heimspiele der deutschen Nationalmannschaft der Männer im kommenden Jahr festgelegt. Im Falle der erfolgreichen direkten Qualifikation für die FIFA Weltmeisterschaft und vorbehaltlich der Auslosung der WM-Gruppen am 5. Dezember in Washington trifft Deutschland am 30. März 2026 (ab 20.45 Uhr) in Stuttgart auf den aktuellen Afrika-Cup-Sieger Elfenbeinküste und am 31. Mai 2026 (ab 20.45 Uhr) in Mainz auf Finnland.

Die WM findet vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 in den USA, Kanada und Mexiko statt. Heute (ab 20.45 Uhr, live in der ARD) startet Deutschland mit dem Auswärtsspiel gegen die Slowakei in Bratislava in die WM-Qualifikation.

Auf die Elfenbeinküste traf die deutsche Nationalmannschaft bislang erst einmal, das Freundschaftsländerspiel am 18. November 2009 in Gelsenkirchen endete 2:2. Gegen Finnland spielte Deutschland insgesamt 23-mal. 16 Partien gewann das DFB-Team, zuletzt am 31. August 2016 beim Abschiedsspiel von Weltmeister Bastian Schweinsteiger in Mönchengladbach mit 2:0. Sechs Spiele endeten mit einem Unentschieden, einmal siegten die Finnen.

Die weiteren Länderspielgegner und Spielorte der Nationalmannschaft im Vorfeld der WM werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Nach der Weltmeisterschaft steht in der zweiten Jahreshälfte 2026 zudem die nächste Saison in der UEFA Nations League an. Die Spielorte werden nach der Auslosung festgelegt, die für Anfang des kommenden Jahres geplant ist.

Content: DFB vom 04.09.2025

DFB und Klubs der Google Pixel Frauen-Bundesliga beabsichtigen Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft

Auf der gemeinsamen Sitzung von Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der DFB GmbH & Co. KG wurden am heutigen Donnerstag wesentliche Eckpunkte des Wachstumsplans der Google Pixel Frauen-Bundesliga beschlossen und über das DFB-Präsidium ein entsprechender Antrag zur Gründung einer Frauen-Bundesliga Gesellschaft für den DFB-Bundestag eingereicht. Basis des Beschlusses sind gemeinsam von DFB und Klubs ausgearbeitete Maßnahmen und jeweilige Beiträge zur weiteren Professionalisierung der Google Pixel Frauen-Bundesliga.

Hierfür werden der DFB und die Klubs der Google Pixel Frauen-Bundesliga zukünftig strukturell enger zusammenarbeiten und somit für den professionellen Frauenfußball bestmögliche Wachstumsvoraussetzungen schaffen. Die vorgesehene Organisationsform sieht ein auf den Betrieb und die Vermarktung der Frauen-Bundesliga fokussiertes Joint-Venture zwischen DFB GmbH & Co. KG und einem von den Klubs zu gründenden Ligaverband vor.

Die finale Beschlussfassung über die vorgeschlagenen organisatorischen Veränderungen zur Professionalisierung der Frauen-Bundesliga obliegt dem DFB-Bundestag, der am 7. November 2025 stattfindet.

Content: DFB vom 04.092025

U21 startet mit zehn neuen Spielern in die EM-Qualifikation

Qualifikation für die Europameisterschaft 2027 in Albanien und Serbien, so lautet das Ziel der neu formierten U 21-Nationalmannschaft (Jahrgang 2004 und jünger) vor der ersten Länderspielmaßnahme im September. Dafür setzt Cheftrainer Antonio Di Salvo auf zehn Neulinge und greift auf 13 Spieler mit U 21-Erfahrung für das erste Qualifikationsspiel am Dienstag, 9. September (ab 20.30 Uhr, live in SAT.1), vor heimischer Kulisse in Rostock gegen Lettland zurück. Vier Tage vor dem Auftakt in die EM-Qualifikation testet die U 21 am Freitag, 5. September (ab 18 Uhr, live auf ProSieben MAXX), in einem Auswärtsländerspiel in Elbasan gegen EURO-Gastgeber Albanien. Für die beiden Partien hat Di Salvo nun seinen Kader nominiert.

"Unsere Vorfreude ist sehr groß, weil der Prozess, eine Mannschaft neu zu formen und die Spieler persönlich kennenzulernen, immer sehr spannend ist", sagt der DFB-Trainer. "Die Mischung aus bereits erfahrenen U 21-Akteuren und neuen Spielern ist gut. Jetzt geht es darum, schnell zu einer Einheit zusammenzuwachsen und erfolgreich in die EM-Qualifikation zu starten. In Albanien werden wir ein Testspiel haben und erste Erkenntnisse bekommen. Auf das Spiel gegen Lettland freue ich mich natürlich ganz besonders, da es in Rostock stattfindet - einer Stadt, in der ich zum Bundesligaspieler gereift bin und wohin ich auch heute noch eine ganz besondere Bindung habe. Wir wollen mit einem Sieg in die EM-Quali starten, und ich bin mir sicher, dass uns das Publikum in Rostock großartig dabei unterstützen wird."

Während im Abwehrbereich nur Finn Jeltsch (VfB Stuttgart) und Joshua Quarshie (FC Southampton) noch ohne Einsatz bei der U 21 sind, hat  Antonio Di Salvo auf der Torhüter-Position mit Mio Backhaus (Werder Bremen), Dennis Seimen (SC Paderborn) und Max Weiß (Burnley FC) drei Neulinge nominiert. Ebenfalls erstmals im Aufgebot der U 21-Nationalmannschaft stehen im Mittelfeld Noël Aséko (Hannover 96), Muhammed Damar (TSG Hoffenheim), Said El Mala (1.FC Köln), Anton Kade und Mert Kömür (beide FC Augsburg). Hinzu kommen die Stürmer Ilyas Ansah (1.FC Union Berlin) und Dženan Pejčinović (VfL Wolfsburg).

Nicht zum Aufgebot zählen Nnamdi Collins (Eintracht Frankfurt), Paul Wanner (PSV Eindhoven) und Tom Bischof (FC Bayern München). "Ich freue mich für Nnamdi, dass er für seine guten Leistungen mit der Nominierung zur A-Nationalmannschaft belohnt wird und wünsche ihm alles Gute", sagt Di Salvo. "Paul ist nach seiner Fußverletzung noch nicht komplett fit, beim letzten PSV-Spiel kam er auch nur kurz zum Einsatz. Tom ist aufgrund seiner Blinddarm-OP nicht einsatzfähig."

Die U 21-Europameisterschaft findet 2027 in Albanien und Serbien statt. In der Qualifikationsgruppe F trifft die deutsche Mannschaft neben Lettland auf Georgien, Griechenland, Nordirland und Malta. Für die Endrunde qualifizieren sich die neun Gruppensieger sowie der beste Gruppenzweite. Die acht verbleibenden Gruppenzweiten bestreiten Playoffs, um die letzten vier Endrundenteilnehmer zu ermitteln.

Der Kader der U 21-Nationalmannschaft

Content: DFB vom 29.08.2025
 Foto: Brück 

Collins, Dahmen und Nebel: Nagelsmann beruft drei Neue 

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat am heutigen Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz am DFB-Campus in Frankfurt sein Aufgebot für den Start in die WM-Qualifikation bekanntgegeben. Mit den beiden Spielen gegen die Slowakei und Nordirland beginnt für die deutsche Nationalmannschaft in der nächsten Woche der Weg zur Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in den USA, Kanada und Mexiko.

In seinen 23 Mann starken Kader berief Bundestrainer Nagelsmann drei Newcomer und vier Rückkehrer. Neu dabei im Kreis der Nationalmannschaft sind Torhüter Finn Dahmen vom FC Augsburg, der 2021 mit der deutschen U 21-Nationalmannschaft Europameister geworden war, sowie Verteidiger Nnamdi Collins von Eintracht Frankfurt und Offensivspieler Paul Nebel vom 1. FSV Mainz 05, die im Sommer in der Slowakei mit der U 21 Vizeeuropameister wurden. Zurück ins deutsche Aufgebot kehren Antonio Rüdiger von Real Madrid, Angelo Stiller und Jamie Leweling von DFB-Pokalsieger VfB Stuttgart sowie Nadiem Amiri von Mainz 05.

Content: DFB vom 27.05.2025
Foto: Jerry Andre 

Weltmeister Mustafi wird Co-Trainer der U 21

Shkodran Mustafi wird neuer Co-Trainer der U 21-Nationalmannschaft und schließt damit die Lücke, die Hermann Gerland mit Beendigung seiner aktiven Trainerkarriere hinterlassen hat. Der Weltmeister von 2014 komplettiert das Trainerteam um Chefcoach Antonio Di Salvo und Assistent Ovid Hajou.

Erstmals bei der U 21-Nationalmannschaft wird Mustafi ab dem 1. September sein. In der ersten Abstellungsperiode der neu zusammengestellten Auswahl stehen das Länderspiel in Albanien am 5. September und das erste Qualifikationsspiel zur Europameisterschaft 2027 in Albanien und Serbien gegen Lettland in Rostock am 9. September (ab 20.30 Uhr) an.

DFB-Geschäftsführer Sport Andreas Rettig sagt: "Shkodran hat in seinem Jahr bei der U 17 gezeigt, welchen Mehrwert er für die Entwicklung von jungen Spielern leisten kann. Er ist noch sehr nah an der Alltagssituation der Spieler und kann durch seine Profierfahrung in mehreren Ländern und bei der Nationalmannschaft wichtige Impulse ins Trainerteam einbringen. Er hat seit der U 15 alle Nationalmannschaften durchlaufen, mit den Höhepunkten der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien und dem Erreichen des Halbfinales bei der EM 2016 in Frankreich. Ich freue mich sehr, dass er ab jetzt dem Trainerteam der U 21 angehören und zur Weiterentwicklung unserer jungen Nationalspieler beitragen wird."

U 21-Trainer Antonio Di Salvo erklärt: "Nach dem Ausscheiden von Hermann Gerland haben wir uns bewusst für einen jungen Trainer entschieden. Ich freue mich sehr, dass mit Shkodran nicht nur ein guter Typ, sondern auch ein sehr erfolgreicher Ex-Profi zu unserem Trainerteam stößt, der aufgrund seines Alters noch sehr nah an den Spielern dran ist. Er wird mit seiner Erfahrung als Spieler auf höchstem Niveau neue Perspektiven in unsere Arbeit einbringen und uns als Defensivspezialist noch mal neue Impulse geben, sowohl im individual- als auch mannschaftstaktischen Bereich."

Shkodran Mustafi sagt: "Meine Vorfreude ist riesig, nicht zuletzt, weil ich die U 21-EM in diesem Sommer sehr intensiv verfolgt und gespürt habe, welche Euphorie in unserem Land durch die tollen Leistungen entstanden ist. Ich möchte auf und neben dem Platz meine Erfahrungen und mein Wissen an die jungen Profis weitergeben und mich so im Trainerteam von Toni Di Salvo einbringen. Gleichzeitig bietet mir die neue Aufgabe die Möglichkeit, als Trainer den nächsten Schritt machen zu können. Bedanken möchte ich mich bei Marc Meister und dem gesamten Team der U 17, die mir in der Zusammenarbeit einen perfekten Start in den Trainerbereich ermöglicht haben."

Seit Juli 2024 war Shkodran Mustafi im Team von Cheftrainer Marc-Patrick Meister für die U 17-Nationalmannschaft im Einsatz. In bislang 18 Partien brachte er seine Erfahrung als erfolgreicher Profispieler ein. Nach Stationen in der Jugend des Hamburger SV und von Schalke 04 war Mustafi in England für den FC Arsenal und FC Everton, in Spanien für den FC Valencia und UD Levante sowie in Italien für Sampdoria Genua aktiv. Er war zweimal englischer Pokalsieger und einmal Supercupgewinner mit Arsenal.

Der im hessischen Bebra aufgewachsene Mustafi kennt sich auch im Bereich der DFB-Nationalmannschaften bestens aus. Insgesamt 61-mal trug er das Trikot einer deutschen U-Nationalmannschaft und wurde 2009 Europameister mit der U 17. In der A-Nationalmannschaft kam er 20-mal zum Einsatz und erzielte dabei zwei Tore. Mit Deutschland wurde Mustafi 2014 Weltmeister in Brasilien, nahm 2016 an der EM in Frankreich teil und gewann 2017 den Confederations-Cup in Russland.

Content/Foto: DFB vom 13.08.2025

Hermann Gerland beendet Trainerkarriere

Hermann Gerland beendet auf eigenen Wunsch seine Tätigkeit als Co-Trainer bei der U 21-Nationalmannschaft. Nach vier Jahren an der Seite von Cheftrainer Antonio Di Salvo stellt der 71 Jahre alte Fußball-Lehrer damit seine aktive Trainerrolle ein und geht in den Ruhestand.

Andreas Rettig, DFB-Geschäftsführer Nationalmannschaften und Akademie, sagt: "Hermann Gerland ist eine Legende im deutschen Fußball, und wir sind sehr stolz, dass wir in den vergangenen vier Jahren auf seine Fachkenntnis und Persönlichkeit beim DFB zurückgreifen konnten. Hermann hat den jungen Spielern im Bereich der U 21 in dieser Zeit enorm viel von seiner Erfahrung mitgegeben, auf dem Platz, aber mit seiner Geradlinigkeit und Ehrlichkeit auch neben dem Platz. Er war mit seiner enormen Erfahrung und seinen Einschätzungen ein wichtiger Bestandteil des Trainerteams von Antonio Di Salvo. Der Titel bei der vergangenen EM wäre dem ganzen Team, aber auch ihm im Besonderen zu wünschen gewesen. Nach mehr als 50 Jahren im Profifußball als Spieler und Trainer hat sich Hermann entschlossen aufzuhören. Davor haben wir großen Respekt und wünschen ihm für die künftige Zeit alles erdenklich Gute."

Im September 2021 übernahm Gerland das Co-Traineramt bei der U 21. Nach 37 Spielen stehen 25 Siege, sechs Unentschieden und sechs Niederlagen in seiner Bilanz. Bei zwei EM-Turnieren assistierte er Di Salvo, bei der diesjährigen EURO in der Slowakei errang das Team die Vizeeuropameisterschaft. Nach zuvor 20 untergeschlagenen Partien ging erst das Endspiel gegen England nach Verlängerung mit 2:3 verloren.

"Zum Beginn meiner Cheftrainer-Tätigkeit Hermann an meiner Seite zu haben, war ein Geschenk, für das ich sehr dankbar bin", sagt U 21-Trainer Antonio Di Salvo. "Seine Art, die aus viel mehr als dem 'harten Tiger' besteht, kennenzulernen und davon profitieren zu dürfen, war für mich sehr wichtig. Die Zusammenarbeit hat mir immer unfassbar viel Spaß gemacht."

Di Salvo weiter: "Hermann stellt in ganz vielen Bereichen einen unschätzbaren Mehrwert dar, nicht zuletzt aufgrund seiner Fähigkeit, viele Schwerpunkte auf den wichtigsten und wirklich wesentlichen Nenner herunterzubrechen. Hermann war mit seinem einzigartigen Charakter immer eine besondere Komponente in unserem Trainerteam und für die jungen Spieler mit seiner direkten und ehrlichen Art der Kommunikation ein kompetenter Unterstützer, dessen Erfahrung nicht hoch genug einzuschätzen ist. Natürlich werden wir ihn bei der U 21 vermissen. Zugleich freue ich mich, dass er nun mehr Zeit für seine Familie hat, die ihm schon immer sehr wichtig war. Im Namen meines Trainerteams, dem Staff der U 21-Nationalmannschaft, aber auch ganz persönlich möchte ich Hermann großen Dank für die gemeinsame Zeit, die einzigartigen Erlebnisse und die persönlichen Gespräche und Momente sagen."

Am heutigen 9. Juli wurde Gerland mit dem bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet. Eine Ehrung, die neben seiner fußballerischen Erfolgsgeschichte vor allem sein soziales Engagement wertschätzt.

"Ich habe früher als Spieler alles gegeben, aber ich war zu schlecht, um für Deutschland zu spielen", sagt Hermann Gerland. "Und jetzt dazustehen und die Nationalhymne zu singen, das war für mich ein Traum. Es hat mir großen Spaß gemacht, und die Jungs waren super." Zu seinem Abschied hat er für Antonio Di Salvo noch eine besondere Wertschätzung: "Toni ist für mich auf dem besten Weg, ein Toptrainer zu werden - und ich habe mit einigen der erfolgreichsten Trainer zusammengearbeitet. Wenn ich sehe, wie akkurat er arbeitet, wie er sich vorbereitet, wie er die Mannschaft vorbereitet, das ist allerhöchstes Niveau. Und ein bisschen Glück braucht am Ende jeder. Ich freue mich, jetzt mehr Zeit für meine Frau und meine Enkelkinder zu haben, die sollen von ihrem Opa noch was haben. Und ganz sicher werde ich dem Fußball verbunden bleiben. In diesem Sinne: Glück auf!"

Der Bochumer Gerland war als Spieler für seine Vereinstreue zum VfL Bochum bekannt, für den er zwischen 1972 und 84 mehr als 200 Bundesligaspiele absolvierte. Als Trainer kennt man ihn vor allem für seine Zeit beim FC Bayern München. Dort war er mehr als 20 Jahre als Trainer der Amateure und Co-Trainer tätig, beispielsweise unter Pep Guardiola, Carlo Ancelotti, Jupp Heynckes und Hansi Flick, mit dem er in der Saison 2019/2020 alle sechs möglichen Vereinstitel gewann. Er holte je zweimal die UEFA Champions League, den UEFA Super Cup und die FIFA Klub-WM. Neunmal wurde er mit dem FC Bayern Deutscher Meister, fünfmal DFB-Pokalsieger und viermal DFL-Supercup-Gewinner. 2011 erhielt Hermann Gerland den Trainerpreis des Deutschen Fußballs. Er förderte und formte unter anderem die damaligen Talente Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger und Mats Hummels. Als Hansi Flick 2021 zum DFB wechselte, verließ auch Hermann Gerland die Bayern und unterstützte, nach kurzer Co-Trainertätigkeit bei der A-Nationalmannschaft, Antonio Di Salvo bei der U 21-Nationalmannschaft.

Content: DFB vom 09.07.2025
Foto: Jan Huebner 

DFB schließt 2024 mit einem Jahresüberschuss ab 

Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat heute den Jahresabschluss 2024 verabschiedet. Der Verband erzielte einen Überschuss nach Steuern in Höhe von dreißig Millionen Euro. Durch das Ergebnis konnten die Rücklagen bedeutend aufgestockt werden. Die Eigenkapitalquote des Verbandes erhöht sich um 7,66 Prozentpunkte auf 43,09 Prozent.

Wesentliche Kennzahlen des DFB e.V. sind hier abrufbar.

DFB-Präsident Bernd Neuendorf sagt: "Der Kurs der konsequenten Konsolidierung unseres Haushaltes ist eindrucksvoll gelungen. Ich habe immer betont: Das oberste Prinzip unseres Handelns ist die wirtschaftliche Vernunft. Dass wir nun nach finanziell sehr herausfordernden Jahren wieder nachhaltig gesunde Finanzen ausweisen können, ist ein großer Erfolg. Er gibt uns den nötigen Handlungsspielraum, um in den kommenden Jahren gezielt in die Entwicklung des Fußballs investieren zu können."

DFB-Schatzmeister Stephan Grunwald sagt: "Wir blicken auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück. Dazu beigetragen haben zahlreiche Effekte, insbesondere sparsames Wirtschaften, die sehr guten Vermarktungsergebnisse der DFB GmbH & Co. KG und die Veräußerung von Liegenschaften des Verbandes in Frankfurt am Main als Sondereffekt."

Holger Blask, Vorsitzender der Geschäftsführung der DFB GmbH & Co. KG, betont: "Das ausgezeichnete Jahresergebnis ist insbesondere auch auf die Unterstützung unserer Partner und Sponsoren zurückzuführen. Ihr Engagement hat erheblichen Einfluss auf die Möglichkeiten des DFB, den Fußball in Deutschland weiterzuentwickeln. Wir möchten uns daher ausdrücklich für das Vertrauen bedanken und freuen uns auf weiterhin innovative und erfolgreiche Partnerschaften."

Alle Details zum Jahresabschluss können dem zehnten Finanzbericht des DFB entnommen werden. Darüber hinaus informiert der DFB zum ersten Mal über seine wesentlichen Nachhaltigkeitsaktivitäten im separaten ESG-Factsheet.

Der Finanzbericht 2024 ist hier abrufbar.

Das ESG-Factsheet 2024 ist hier abrufbar.

Ein FAQ zu den Baukosten und laufenden Aufwendungen des DFB-Campus ist hier abrufbar.

Aberkennung der Gemeinnützigkeit für die Jahre 2006, 2014 und 2015: Stand weiter unverändert

Dem DFB e.V. wurde mit Bescheiden vom 21. Dezember 2022 die Gemeinnützigkeit für die Jahre 2014 und 2015 rückwirkend entzogen. Gegen die geänderten Steuerbescheide hat der Verband Anfang 2023 fristgerecht Einsprüche eingelegt und diese ausführlich begründet. Der DFB e.V. hat von Seiten der Finanzbehörden bisher, also seit zweieinhalb Jahren, keine Stellungnahme zu den in den Einsprüchen vorgetragenen Argumenten erhalten. Zum weiteren Verfahrensverlauf und der Verfahrensdauer können vom Verband entsprechend derzeit keine Angaben gemacht werden. Die streitigen Steuerforderungen wurden in voller Höhe beglichen und sind im Falle einer erfolgreichen Anfechtung der Bescheide an den DFB zu erstatten. 

Dem DFB wurde im Jahr 2017 rückwirkend die Gemeinnützigkeit für das Jahr 2006 entzogen. Gegen die geänderten Steuerbescheide hat der DFB fristgerecht Einspruch eingelegt. Die Einsprüche wurden durch Einspruchsentscheidung vom 9. August 2022 zurückgewiesen. Daraufhin hat der DFB gegen die Bescheide am 12. September 2022 Klage beim zuständigen Finanzgericht in Kassel erhoben. Das Klageverfahren wurde durch Beschluss des Finanzgerichtes vom 31. Mai 2023 ausgesetzt. Die streitigen Steuerforderungen wurden in voller Höhe beglichen und sind im Falle einer erfolgreichen Anfechtung der Bescheide an den DFB zu erstatten.

Content: DFB vom 29.06.2025
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Sportdirektorin Nia Künzer verlängert beim DFB bis 2029

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und Sportdirektorin Nia Künzer haben sich auf eine vorzeitige Verlängerung des Vertrages bis zum Jahr 2029 verständigt. Das haben Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der DFB GmbH & Co. KG am heutigen Mittwoch einstimmig beschlossen.

Die 45 Jahre alte ehemalige Nationalspielerin, seit Januar 2024 Sportdirektorin beim DFB, ist für die Frauen-Nationalmannschaft sowie die weiblichen Auswahlteams U 19, U 20 und U 23 zuständig. Damit wurde ihr Aufgabenbereich auf die neu installierte U 23 und das U 19-Team erweitert - Künzer ist somit für den gesamten unmittelbaren Übergangsbereich zur Frauen-Nationalmannschaft zuständig. Darüber hinaus wird sie künftig für den Geschäftsbereich Nationalmannschaften und Akademie Aufgaben der Weiterentwicklung, Steuerung und Koordination des leistungsorientieren Frauen- und Mädchenfußballs bündeln. 

DFB-Präsident Bernd Neuendorf sagt: "Nia Künzer ist ein Gewinn für den DFB. Sie hat in ihrer Rolle als Sportdirektorin seit ihrem Amtsantritt mit ihrem klaren Plan, ihrer Fußballexpertise, Beharrlichkeit und Weitsicht sowie ihrer Führungskompetenz wichtige Weichen zur Weiterentwicklung in diesem für den DFB hoch priorisierten Bereich gestellt. Dabei hat sie sich ihren kritischen Blick bewahrt. Sie ist eine starke Persönlichkeit mit enormer Strahlkraft für den DFB. Ich freue mich deshalb sehr, dass wir mit Nia langfristig verlängern konnten."

Nia Künzer sagt: "Ich freue mich über das mir entgegengebrachte Vertrauen - und dass wir den Weg gemeinsam weitergehen. Wir konnten in den vergangenen anderthalb Jahren einige Bereiche innerhalb der weiblichen Nationalmannschaften weiterentwickeln und auch neue Impulse setzen. Diese Arbeit möchte ich mit meinem großartigen Team fortsetzen und dabei unseren hohen Ansprüchen, vor allem auch für die Frauen-Nationalmannschaft als einen wichtigen Faktor der Gesamtentwicklung, gerecht werden. Mit dem Erreichen des Final Four der Nations League 2024 und 2025 sowie der Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Paris konnten wir erste Erfolge feiern. Wir haben weitere große Ziele und noch einiges auf unserer Agenda - ich spüre eine große Überzeugung innerhalb des DFB, diese Agenda gemeinsam umzusetzen. Es war mir zudem wichtig, dass vor unserer EURO in der Schweiz Klarheit herrscht, damit wir mit vollem Fokus aufs Sportliche in unser Turnier starten können."

DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig sagt: "Die vorzeitige Vertragsverlängerung mit Nia ist ein wichtiges Signal für Kontinuität innerhalb dieses Bereiches. Nia hat in ihrer kurzen Amtszeit wichtige Entscheidungen getroffen und elementare Dinge angestoßen mit dem Ziel, wieder in die Erfolgsspur zu kommen. Sie fordert uns dabei täglich, bleibt unbequem, aber immer konstruktiv und im Sinne der Sache. Das passt hervorragend, die Zusammenarbeit mit ihr macht großen Spaß. Deshalb bin ich sehr froh, dass sie den DFB weiter bereichern wird."

Nia Künzer ist seit dem 1. Januar 2024 Sportdirektorin beim Deutschen Fußball-Bund. Die Position war vom DFB neu geschaffen worden. Künzer gewann mit der Nationalmannschaft 2003 den WM-Titel und erzielte im Finale gegen Schweden das Golden Goal. Sie absolvierte 34 A-Länderspiele und wurde im Verein jeweils siebenmal Deutsche Meisterin und DFB-Pokalsiegerin sowie dreimal Europacupgewinnerin. Sie war lange Jahre ARD-Expertin für den Bereich Frauenfußball und zudem als Dezernatsleiterin beim Land Hessen für das Regierungspräsidium Gießen tätig. 

Content: DFB vom 18.06.2025
Foto: Jerry Andre 

Zulassung zur 3. Liga: 

Grünes Licht für alle sportlich qualifizierten Klubs 

Das Zulassungsverfahren zur 3. Liga ist abgeschlossen. Das Teilnehmerfeld für die Saison 2025/2026 steht damit offiziell fest. Erneut haben alle sportlich qualifizierten Klubs die Zulassung vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) für die kommende Spielzeit erhalten.

Im Vergleich zur Vorsaison sind sechs der 20 Teilnahmeplätze neu besetzt. Zwei Teams sind erstmals in der 3. Liga vertreten: der 1. FC Schweinfurt 05 und die TSG Hoffenheim II. Für die beiden anderen Aufsteiger MSV Duisburg und TSV Havelse ist es eine Rückkehr in die 3. Liga. Gleiches gilt für die Absteiger aus der 2. Bundesliga. Sowohl der SSV Ulm als auch der SSV Jahn Regensburg hatten die 3. Liga erst im vergangenen Sommer verlassen.

Im Zulassungsverfahren wird die wirtschaftliche und technisch-organisatorische Leistungsfähigkeit der Vereine überprüft - ähnlich wie im Lizenzierungsverfahren der Bundesliga und 2. Bundesliga. Die Prüfung für die 3. Liga unterliegt dem DFB, die eingereichten Unterlagen folgen festen Vorgaben aus dem DFB-Statut 3. Liga. Das Zulassungsverfahren soll einen ordnungsgemäßen Ablauf der Saison im wirtschaftlichen und technisch-organisatorischen Bereich gewährleisten.

Der Spielplan der 3. Liga für die Saison 2025/2026 wird Anfang Juli veröffentlicht. Das Eröffnungsspiel ist für Freitag, 1. August, angesetzt. Nach den ersten beiden Spieltagen folgt die erste Runde im DFB-Pokal (15. bis 18. August), für die neun Drittligisten qualifiziert sind.

Die Hinrunde der 3. Liga beinhaltet zwei Wochenspieltage (16./17. September und 30. September/1. Oktober). In die Winterpause gehen die Drittligisten nach dem 19. Spieltag am 21. Dezember. Der Start in die Rückrunde erfolgt am 16. Januar 2026.

MagentaSport überträgt alle 380 Spiele der Saison live. 68 Partien sind zusätzlich live im frei empfangbaren Fernsehen in der ARD und ihren Dritten Programmen zu sehen. Highlightrechte an der 3. Liga halten darüber hinaus Sky und DAZN.

Das Teilnehmerfeld der 3. Liga in der Saison 2025/2026:

SSV Ulm

SSV Jahn Regensburg

VfL Osnabrück

F.C. Hansa Rostock

SV Wehen Wiesbaden

FC Erzgebirge Aue

FC Ingolstadt

TSV 1860 München

1. FC Saarbrücken

SC Verl

SV Waldhof Mannheim

FC Viktoria Köln

Rot Weiss Essen

Alemannia Aachen

FC Energie Cottbus

VfB Stuttgart II

MSV Duisburg

1. FC Schweinfurt 05

TSV Havelse

TSG Hoffenheim II

FAQ Zulassungsverfahren 3. Liga

Rahmenterminkalender 2025/2026

Content: DFB vom 13.06.2025

U 21-Trainer Di Salvo nominiert finalen EM-Kader

"Wir hatten eine rundum gelungene Vorbereitung", bilanziert ein sehr zufriedener Cheftrainer Antonio Di Salvo. Vom 26. Mai bis zum 4. Juni hat sich die U 21-Nationalmannschaft im Weimarer Land auf die Europameisterschaft in der Slowakei vorbereitet, die vom 11. bis 28. Juni stattfindet. "Die Bedingungen waren sehr gut, die Mannschaft hat sehr engagiert und konzentriert trainiert", so Di Salvo. "Die Mischung aus Freizeit und fokussiertem Arbeiten hat gestimmt, wir starten mit großer Vorfreude am Sonntag Richtung Slowakei."

Bis zum 4. Juni um 23.59 Uhr musste Di Salvo mit seinem Trainerteam aus dem vorläufigen 26er-Kader die finalen 23 Spieler auswählen und an die UEFA melden. "Es ist uns wirklich schwer gefallen, weil alle Spieler es sehr gut gemacht haben und ihre Chance, sich in der Vorbereitung zu zeigen, absolut genutzt haben", sagt der DFB-Trainer. "Am Ende haben, neben den persönlichen Eindrücken, positionsspezifische Überlegungen und Verletzungen den Ausschlag gegeben."

Da Nick Woltemade nach seinem Einsatz bei der A-Nationalmannschaft im Rahmen des Final Four der UEFA Nations League noch zur U 21-Auswahl stoßen wird, galt es, um einen Torhüter und einen Feldspieler zu reduzieren.

"Bei den Torhütern wurde uns die Entscheidung abgenommen", sagt der Cheftrainer. "Johannes Schenk hat sich gegen Ende des Trainingslagers an der Hand verletzt, er benötigt eine Pause. Insofern ist klar, dass Nahuel Noll als dritter Torhüter mitfahren wird. Beide Neulinge haben sich in den vergangenen zehn Tagen sehr gut präsentiert und problemlos in das Mannschaftsgefüge integriert. Johannes wünsche ich eine schnelle Genesung." Noah Atubolu als Nummer 1 und Tjark Ernst als sein Vertreter komplettieren das Torhüter-Trio von Torwarttrainer Klaus Thomforde.

"Bei den Feldspielern war es eine sehr schwierige Entscheidung", sagt Antonio Di Salvo. "Wir mussten berücksichtigen, dass wir zwei leicht angeschlagene Defensivspieler haben, zudem kommt mit Nick ein weiterer Angreifer dazu, so dass wir in der Offensive reduziert haben. Mit Derry Scherhant trifft es einen Spieler, der sich sowohl in der Vorbereitung als auch in der März-Maßnahme hervorragend präsentiert hat. Leider können wir nur 23 Spieler mitnehmen. Derry bleibt ein möglicher Nachrücker für die EM und wird im Test gegen Finnland noch mitwirken."

Das letzte Testspiel vor der EM findet am 5. Juni unter Ausschluss der Öffentlichkeit am DFB-Campus gegen EM-Teilnehmer Finnland statt. Di Salvo sagt: "Im wichtigen letzten Test gegen Finnland wollen wir unter Wettkampfbedingungen noch einmal allen Spielzeit geben. Wir fahren mit einem starken Kader zur Europameisterschaft und werden mit Nachdruck unser Ziel 'Wir wollen nach Bratislava' angehen."

Am 8. Juni startet die U 21 dann in die Slowakei und wird in Modra ihr Team Base Camp beziehen. Am 12. Juni (ab 21 Uhr, live in Sat.1) ist in Nitra im ersten Turnierspiel Slowenien der Gegner. Weiter geht es am 15. Juni (ab 21 Uhr, live in Sat.1) in Dunajska Streda gegen Tschechien, bevor im abschließenden Gruppenspiel am 18. Juni (ab 21 Uhr, live in Sat.1) in Nitra England wartet. Alle Erst- und Zweitplatzierten der vier EM-Gruppen qualifizieren sich für das Viertelfinale. Das Finale findet am 28. Juni in Bratislava statt.

Content: DFB vom 05.06.2025
Foto:

Von der Basis gewählt: 

Hussein und Brych sind „DFB-Schiris des Jahres“

Was haben Felix Brych und Riem Hussein gemeinsam? Beide sind erfahrene Referees, haben einen Doktortitel - und jetzt einen Pokal mehr im Trophäenschrank. Denn Deutschlands Unparteiische haben sie zum DFB-Schiedsrichter des Jahres und zur DFB-Schiedsrichterin des Jahres 2025 gewählt.

Zum zweiten Mal war die Basis gefragt. Mehr als 3200 Schiris haben die Chance genutzt und für ihre Favorit*innen abgestimmt. Dabei hatten sie die Wahl aus jeweils vier Kandidatinnen und Kandidaten, die im Vorfeld durch die Elite-Schiris selbst bestimmt worden waren. Das Ergebnis des einwöchigen Votings auf FUSSBALL.de: Dr. Felix Brych gewinnt den Titel bereits zum siebten Mal und zieht mit Rekordhalter Dr. Markus Merk gleich, Dr. Riem Hussein darf sich zum fünften Mal über die Auszeichnung freuen. Das Duo folgt somit auf Deniz Aytekin und Fabienne Michel.

Riem Husseine erklärt: "Das ist für mich eine besondere Wahl - gewählt von allen Schiedsrichter*innen aus Deutschland und vorgeschlagen von meinen Kolleg*innen. Darüber freue ich mich total. Es ist die fünfte Auszeichnung, und keine hat sich so gut angefühlt wie diese. Ich möchte sie meinem Team widmen: Jasmin Matysiak und Irina Stremel haben mit mir eine richtig tolle Saison absolviert. Wir hatten große Spiele und viel Spaß. Die anderen Kandidatinnen hätten es sicherlich mindestens genau so sehr verdient zu gewinnen."

Felix Brych sagt: "Ich freue mich wahnsinnig und nehme diese Auszeichnung für mein Lebenswerk an. Ich fühle mich geehrt, dass meine Kollegen mich für diese Wahl aufgestellt haben und dass ich letztlich von der Basis gewählt worden bin."

Christine Baitinger, Sportliche Leiterin der Schiedsrichterinnen, sagt: "Riem ist eine absolute Teamplayerin und ein Vorbild für junge Schiedsrichter*innen auf und neben dem Platz. Ihre Erfahrung war auch in dieser Saison bei zahlreichen internationalen Einsätzen und nationalen Topspielen gefragt. Dass sie sich darüber hinaus auch außerhalb des Spielfeldes für ihre Kolleg*innen und im Coaching für die Nachwuchsschiedsrichter*innen einsetzt, spricht für sie. Riem hat die Auszeichnung als Schiedsrichterin des Jahres mehr als verdient."

Auch Knut Kircher, Geschäftsführer Sport und Kommunikation der DFB Schiri GmbH, gratuliert: "Hinter Riem und Felix liegen bereits viele erfolgreiche Jahre, sie zählen beide zu den besten deutschen Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter aller Zeiten. Umso mehr freut es mich, dass sie mit diesem Titel nun noch mal ausgezeichnet wurden - sozusagen für ihr Lebenswerk."

Dirk Schulte, Geschäftsführer Das Örtliche Service- und Marketing GmbH, die mit Das Örtliche als offiziellem Partner der DFB-Schiedsrichter*innen die Ehrung unterstützt, sagt: "Felix Brych und Riem Hussein stehen für das großartige Niveau, auf dem deutsche Schiedsrichter pfeifen - mit klarem Fokus, unerschütterlicher Integrität und großem persönlichen Einsatz. Dass Felix Brych seine beeindruckende Karriere nun erneut als Schiri des Jahres abschließt, ist ein starkes Zeichen der Wertschätzung durch die gesamte Schiri-Community. Riem Hussein zeigt ebenso eindrucksvoll, wie viel Qualität, Durchsetzungsvermögen und Vorbildkraft in der Spitze der deutschen Schiris stecken. Als offizieller Partner der DFB-Schiedsrichter*innen freuen wir uns, diese Leistungen zu würdigen und noch sichtbarer zu machen. Wir sprechen beiden unsere höchste Anerkennung aus."

Zwei Amateurschiris haben bei der Abstimmung ein Meet and Greet mit Felix Brych oder Riem Hussein gewonnen. Sie werden in den nächsten Tagen per Mail benachrichtigt.

Content: DFB vom 29.05.2025
Foto: Sport News Südwest 

Benjamin Hübner wird Co-Trainer der Männer-Nationalmannschaft

Benjamin Hübner wird neuer Co-Trainer der A-Nationalmannschaft der Männer. Der 35-jährige bisherige Co-Trainer der TSG 1899 Hoffenheim tritt im Trainerteam von Bundestrainer Julian Nagelsmann die Nachfolge von Sandro Wagner an, der das DFB-Team nach dem Final Four in der UEFA Nations League Anfang Juni auf eigenen Wunsch verlassen wird. Hübner wird vom 1. Juli 2025 an zusätzlicher Co-Trainer an der Seite von Benjamin Glück sowie von Mads Buttgereit (Assistenztrainer Standards). Hübners Vertrag läuft zunächst über drei Jahre.

Benjamin Hübner: „Für die Nationalmannschaft arbeiten zu dürfen, ist eine große Ehre. Ich freue mich sehr auf die kommenden Aufgaben im Trainerteam. Unter Julian Nagelsmann hatte ich meine erfolgreichste Zeit in Hoffenheim, sie hat mich als Spieler, aber auch für meinen späteren Job als Co-Trainer stark geprägt. Daher freue ich mich sehr, dass es im September mit der Mannschaft auf dem Platz losgeht, und natürlich auf die WM im kommenden Jahr, für die wir alles geben werden.“

Bundestrainer Julian Nagelsmann: „Ich kenne Benni sehr gut aus unseren gemeinsamen drei Jahren in Hoffenheim. Er war immer ein echter Teamplayer, der für den Erfolg der Mannschaft gebrannt und eigene Interessen zurückgestellt hat. Er hat schon als Spieler strategisch gedacht, war ein Anführer auf und neben dem Platz. Vor allem mit diesen Fähigkeiten und seiner Profi-Erfahrung ergänzt er unser Trainerteam hervorragend. Ich freue mich deshalb sehr darauf, jetzt beim DFB-Team wieder mit Benni zusammenzuarbeiten.“

Sportdirektor Rudi Völler: „Benjamin Hübner hat neben den nachgewiesenen Qualitäten als Co-Trainer dank seiner langjährigen Profi-Erfahrung einen guten Blick auch für die Belange der Spieler. Das ist wichtig, und das Vertrauen zwischen ihm und Julian ist wegen ihrer erfolgreichen gemeinsamen Zeit in Hoffenheim sehr groß. Wir freuen uns auf Benjamin, er hat Andreas Rettig und mich in den Gesprächen, die wir mit ihm geführt haben, absolut überzeugt. Benjamin wird unser komplettes Trainerteam an der Seite von Benjamin Glück mit seinen individuellen Fähigkeiten bereichern. Zuvor noch mit Sandro Wagner ein gutes Finalturnier der Nations League zu spielen, wäre ein toller Abschluss für Sandro und ein wunderbarer Übergang.“

Geschäftsführer Sport Andreas Rettig: „Ein großer Dank gilt auch den Verantwortlichen der TSG Hoffenheim für die professionelle und partnerschaftliche Unterstützung. Wir sind froh, dass wir auf dieser für das Team wichtigen Position so schnell Klarheit schaffen und mit Benjamin Hübner ein großes Trainertalent gewinnen konnten.“

Benjamin Hübner, der aus einer Fußballerfamilie stammt, absolvierte als Spieler insgesamt 122 Bundesligaspiele für den FC Ingolstadt und die TSG 1899 Hoffenheim – dabei von 2016 bis 2019 unter dem damaligen Cheftrainer Julian Nagelsmann. Unter Nagelsmann spielte der Innenverteidiger mit Hoffenheim in der Champions League und Europa League. Im Dezember 2022 musste der damalige Mannschaftskapitän und UEFA CFM-Absolvent Hübner aufgrund von Verletzungen seine Karriere beenden. Im Anschluss wurde er Teil des Trainerteams der Hoffenheimer A-Junioren, die in der Saison Deutscher Meister und DFB-Pokalsieger wurden. Von Februar 2024 an assistierte er in der Europa League und in der Bundesliga als Co-Trainer der Profis.

Content: DFB vom 24.05.2025
Foto: TSG Hoffenheim 

Mit Bischof und Woltemade: 

Nagelsmann nominiert 26 Spieler für das Final Four in der Nations League

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat an diesem Donnerstag seinen 26 Mann starken Kader für das Final Four in der UEFA Nations League bekanntgegeben. Angeführt wird das Aufgebot von Kapitän Joshua Kimmich vom deutschen Meister FC Bayern München, der vor seinem 100. Länderspiel für Deutschland steht. Erstmals dabei sind im Kader für das Halbfinalspiel gegen Portugal am 4. Juni in München Tom Bischof von der TSG Hoffenheim und Nick Woltemade, der am Mittwoch von DFB-Trainer Antonio Di Salvo in das vorläufige Aufgebot für die U 21-Europameisterschaft im Juni berufen worden war und am Samstag mit dem VfB Stuttgart in Berlin im DFB-Pokalfinale steht. Zurück ins deutsche Aufgebot kehren Florian Wirtz von Bayer 04 Leverkusen, Waldemar Anton und Felix Nmecha von Borussia Dortmund, Aleksandar Pavlović und Serge Gnabry vom FC Bayern München, Niclas Füllkrug vom englischen Premier-League-Klub West Ham United und Torhüter Marc-André ter Stegen vom spanischen Meister und Pokalsieger FC Barcelona.

Bundestrainer Julian Nagelsmann sagt: „Wenn wir unser Top-Niveau erreichen, können wir Portugal schlagen. Das ist unser Ziel. Aber wir dürfen keinen Meter weniger gehen als in den Top-Momenten im Viertelfinale gegen Italien, weil ich die Portugiesen als sehr starke Mannschaft ansehe. Wir werden alles reinwerfen, um den Finaleinzug in München zu realisieren.“

Das DFB-Team kommt von Freitag an im Teamquartier „Home Ground“ bei DFB-Partner adidas in Herzogenaurach zusammen. Verteidiger Yann Aurel Bisseck wird mit Verspätung zur Nationalmannschaft reisen. Der Verteidiger steht am 31. Mai in München zunächst noch mit Inter Mailand im Finale der UEFA Champions League gegen Paris Saint-Germain.

Nach Ankunft absolviert die Nationalmannschaft am Freitagnachmittag ein öffentliches Training auf dem adidas-Campus vor Fans, die Einheit wird live ab 16.30 Uhr auf dem YouTube-Kanal des DFB gestreamt: https://www.youtube.com/@DFB. Kostenlose Tickets für das öffentliche Training gibt es ab kommendem Mittwoch, 10 Uhr, im DFB-Ticketportal: https://www.dfb.de/news/vor-nations-league-oeffentliches-training-der-nationalmannschaft

Am 3. Juni zieht die Mannschaft dann nach München um, wo am Tag darauf das Nations-League-Halbfinale gegen Portugal ansteht (ab 21 Uhr, live im ZDF und bei DAZN). Das Finale (ab 21 Uhr in München) und das Spiel um Platz drei (ab 15 Uhr in Stuttgart) finden jeweils am 8. Juni statt. Für die Spiele gibt es noch wenige Resttickets im UEFA-Ticketportal.

Content: DFB vom 22.05.2025
Foto: Brück 

Di Salvo beruft vorläufigen Kader für die U 21-EM 2025

DFB-Trainer Antonio Di Salvo hat auf der heutigen Pressekonferenz den vorläufigen Kader für die UEFA U 21-Europameisterschaft, die vom 11. bis 28. Juni in der Slowakei stattfindet, bekanntgegeben. Mit 26 Spielern geht es ins Trainingslager, das offizielle 23-Mann-Aufgebot muss am 4. Juni an die UEFA gemeldet werden.

„Die Vorfreude ist riesig. Nach zwei Jahren Qualifikation und Testspielen gehen Spieler, Trainerteam und Staff hochmotiviert in die Vorbereitung auf das Turnier“, sagt Di Salvo. „Im Trainingslager hat jeder Einzelne noch mal die Chance sich zu zeigen, gleichzeitig wollen wir als Mannschaft detailliert an Schwerpunkten arbeiten.“

Mit Nahuel Noll (SpVgg Greuther Fürth) und Johannes Schenk (SC Preußen Münster) sind zwei Debütanten auf der Torhüterposition im vorläufigen Kader dabei. Sie sollen die arrivierten Noah Atubolu und Tjark Ernst unterstützen und sich um den dritten Platz im Tor fürs Turnier bewerben. Dazu sagt Di Salvo: „Nahuel und Johannes sind talentierte Keeper, die in der 2. Liga mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben.“

Ebenfalls erstmals im Kreis der U 21 sind die Defensivspieler Elias Baum von der SV Elversberg und Finn Jeltsch vom VfB Stuttgart. „Elias hat kontinuierlich in Elversberg gespielt und seinen Anteil an der starken Saison der SVE. Finn hat sich nach seinem Wechsel im Winter in Stuttgart durchgesetzt und Spielpraxis auf höchstem Niveau gesammelt“, begründet Di Salvo die Nominierungen. „Mit dem DFB-Pokalfinale (Jeltsch) und der Relegation zur Bundesliga (Baum) haben beide zudem noch wichtige Spiele vor dem Trainingslager vor sich, das werden wir gespannt verfolgen.“

Des Weiteren berief Di Salvo bekannte Kräfte. „Viele Spieler haben während der Qualifikation sehr gute Leistungen gebracht und sich in ihren Vereinen durch dauerhafte Einsatzzeiten stetig weiterentwickelt. Insofern freuen wir uns, auf viele dieser Akteure zurückgreifen zu können.“

Vom 26. Mai bis 4. Juni startet die U 21 in Blankenhain im Weimarer Land mit der Vorbereitung auf das Turnier. Am Sonntag, 1. Juni, findet gegen einen Gegner aus der Region das erste von zwei Testspielen statt. Das zweite wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit am 5. Juni am DFB-Campus gegen Finnland (ebenfalls EM-Teilnehmer) gespielt. „Im Trainingslager möchten wir unsere Abläufe weiter verfeinern und die Mannschaft in die bestmögliche körperliche Verfassung bringen“, sagt Di Salvo. „Und natürlich werden wir den Teamgeist stärken und die Freude aufs Turnier weiter entfachen.“

Am 8. Juni startet die U 21 dann in die Slowakei und wird in Modra ihr Team Base Camp beziehen. Am 12. Juni ist im ersten Turnierspiel Slowenien (in Nitra, 21 Uhr, live in Sat.1) der Gegner. Weiter geht es am 15. Juni gegen Tschechien (in Dunajska Streda, 21 Uhr, live in Sat.1), bevor im abschließenden Gruppenspiel England wartet (in Nitra, 21 Uhr, live in Sat.1). Alle Erst- und Zweitplatzierten der vier Gruppen qualifizieren sich für das Viertelfinale. Das Finale findet am 28. Juni in Bratislava statt.

Content: DFB vom 21.05.2025
Foto: Thomas Böcker / DFB

Sandro Wagner verlässt DFB-Team im Sommer

Sandro Wagner verlässt auf eigenen Wunsch im Sommer den Deutschen Fußball-Bund. In Absprache mit Bundestrainer Julian Nagelsmann wird der 37-Jährige seine Tätigkeit als Co-Trainer der deutschen Männer-Nationalmannschaft nach dem Final Four der UEFA Nations League beenden.

Wagner ist seit September 2023 gemeinsam mit Benjamin Glück Assistenztrainer im Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Zuvor war er Co-Trainer der U20-Nationalmannschaft und hatte zusammen mit deren Cheftrainer Hannes Wolf bereits ein A-Länderspiel unter Interims-Teamchef Rudi Völler absolviert. Seit Anfang des Jahres ist Sandro Wagner Teil des 71. Pro Lizenz-Lehrgangs des DFB, der mit der höchsten deutschen Trainerlizenz abschließt.

„Ich kann Sandros Wunsch, Cheftrainer zu werden, persönlich gut nachvollziehen und respektiere seine Entscheidung. Wir hatten dazu einen guten und stets transparenten Austausch“, sagt Bundestrainer Julian Nagelsmann. „Sandro hat unser Team mit seiner Expertise und als Person bereichert. Was als Projekt für die Heim-EM 2024 begann, hat sich zu einer längeren und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Benjamin Glück und dem gesamten Trainerteam entwickelt, die wir gerne noch gemeinsam mit dem Nations-League-Titel in München abschließen möchten. Ich wünsche Sandro alles Gute für die beruflichen Schritte, die im Anschluss folgen.“

DFB-Sportdirektor Rudi Völler sagt: „Sandro hat von Beginn an beim DFB seine ganze Energie eingebracht. Das konnte ich persönlich bereits spüren, als er mit mir als Interimstrainer beim Spiel gegen Frankreich zusammen mit Hannes Wolf seinen Einstand als Co-Trainer feierte. In der Zusammenarbeit mit Julian Nagelsmann hat sich Sandro enorm weiterentwickelt. Das Highlight war sicherlich die emotionale Heim-EM im vergangenen Sommer. Am begeisternden Auftritt unserer Mannschaft hatte auch er einen entscheidenden Anteil. Ich bin mir sicher, dass wir Sandro schon bald als Cheftrainer an der Seitenlinie wiedersehen werden. Er wird seinen Weg gehen!“

Sandro Wagner sagt: „Als Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft zu arbeiten, war und ist eine riesige Ehre für mich. Ich werde immer dankbar für diese Chance sein und bin stolz, dass wir mit einem tollen Trainerteam richtig viel auf den Weg gebracht haben. Vor allem die Heim-EM wird mir als unvergessliches Erlebnis immer in Erinnerung bleiben. Aber ich möchte bald den nächsten Schritt gehen. Es ist kein Geheimnis, dass es mein großer Wunsch ist, irgendwann selbst als Cheftrainer zu arbeiten. Mit dem Start meiner Fußballlehrer-Ausbildung im Januar ist mir das immer klarer geworden. Darüber habe ich alle Beteiligten in offenen und sehr guten Gesprächen informiert. Ich bin dankbar für ihr Verständnis. Zusammen können wir jetzt mit vollem Fokus unser nächstes großes Ziel angehen: den Gewinn der Nations League im eigenen Land. Dafür werde ich alles geben.“

Content: DFB vom 25.04.2025
Foto: Jan Hübner 

Rudi Völler verlängert beim DFB bis 2028

Rudi Völler bleibt bis zur kommenden Europameisterschaft 2028 in Großbritannien und Irland Direktor der A-Nationalmannschaft der Männer sowie der U 21-Nationalmannschaft des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Das haben Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der DFB GmbH & Co. KG einstimmig beschlossen. Vor dem Weltmeister von 1990 hatte bereits Bundestrainer Julian Nagelsmann Ende Januar im Rahmen des Festakts 125 Jahre Deutscher Fußball-Bund in Leipzig seinen Vertrag bis zum Abschluss der UEFA EURO 2028 verlängert.

Der 64 Jahre alte Völler war im Februar 2023 zum DFB zurückgekehrt. Ursprünglich war sein Engagement bis nach der Heim-Europameisterschaft im Sommer vergangenen Jahres geplant, dann hatte Völler wie kurz nach ihm Nagelsmann seinen Vertrag bereits im April 2024 bis zum Abschluss der nächsten FIFA Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko verlängert.

DFB-Präsident Bernd Neuendorf sagt: "Rudi Völler war und ist ein ganz wichtiger Baustein, dass die Nationalmannschaft nach drei enttäuschenden Turnieren wieder zurück in die Erfolgsspur gefunden hat. Er ist für den Bundestrainer und seine Mannschaft sowie den gesamten DFB von zentraler Bedeutung. Deswegen war es mir ein persönliches Anliegen, nach der Verlängerung mit Julian auch Rudi von der weiteren Zusammenarbeit zu überzeugen. Gemeinsam haben sie eine neue Euphorie rund um die Nationalmannschaft entfacht. Für mich war deshalb klar: 'Never change a winning team.' Ich freue mich, dass es in dieser Kombination weitergeht."

Rudi Völler sagt: "Die Nationalmannschaft und ihr gesamtes Team beim DFB sind mir ans Herz gewachsen. Daran haben natürlich die begeisternde Heim-Europameisterschaft, aber vor allem auch die Zusammenarbeit mit Julian Nagelsmann einen entscheidenden Anteil. Ich freue mich sehr darauf, den mit Julian und seinem Team eingeschlagenen Weg bis zur nächsten EM weiterzugehen - den Weg zurück zum sportlichen Erfolg und in die Herzen der Fans in Deutschland. Wir sind bereits ein großes Stück vorangekommen. Aber wir sind noch nicht da, wo wir hinwollen. Wir haben die höchsten Ansprüche und Ziele und glauben, dass wir sie mit dieser begeisternden Mannschaft auch erreichen können."

Content: DFB vom 09.03.2025
Foto: Jan Hübner 

Almuth Schult verkündet Karriereende

Almuth Schult hat heute das Ende ihrer Karriere als aktive Torhüterin bekanntgegeben. Damit endet nicht nur ihre Laufbahn in der deutschen Frauen-Nationalmannschaft, sondern auch auf Vereinsebene. Zuletzt stand Schult beim NWSL-Klub Kansas City Current unter Vertrag. Die 34-Jährige absolvierte insgesamt 66 Länderspiele im deutschen Tor.

Almuth Schult erklärt: "Für mich war immer klar, dass ich für die Nationalmannschaft zur Verfügung stehen würde, solange meine Leistungssport-Karriere andauert. Es hat mich immer mit Stolz erfüllt, mein Land zu vertreten und die Hymne zu hören. Auch wenn es vermutlich mehr Spiele auf der Bank als auf dem Platz waren. Fußball ist ein Teamsport, und das macht so vieles aus. Ich bin dankbar für die Menschen, die ich kennenlernen durfte, über Begegnungen und Freundschaften. Ich wertschätze, dass ich in außergewöhnlichen Vereinen spielen durfte, und natürlich ist es nach der langen Zeit beim VfL Wolfsburg eine Ehre, sich dort im Stadion verabschieden zu dürfen. Eine Karriere ist gezeichnet durch Höhen und Tiefen, und ich bin froh über jede einzelne von ihnen. Sie haben mich geprägt und lernen lassen. Danke an alle, die mich auf dem Weg begleitet haben."

Schults Laufbahn in den Nationalmannschaften begann bereits in den U-Teams des DFB. Ihren ersten Einsatz im deutschen Tor bestritt die gebürtige Dannenbergerin 2006 beim 7:1 der U 15-Nationalmannschaft gegen Wales. Es folgten zahlreiche weitere Einsätze, unter anderem bei der U 17-Weltmeisterschaft 2008 in Neuseeland, bei der sich das DFB-Team den dritten Platz sicherte, sowie bei der U 19-EM 2010 in Mazedonien, wo das Halbfinale erreicht wurde. Ihr größter Erfolg mit den U-Nationalmannschaften war der Titel bei der U 20-WM 2010 im eigenen Land. Mit einem 2:0 im Endspiel gegen Nigeria begeisterten Schult und ihre Mitspielerinnen vor heimischer Kulisse im ausverkauften Bielefelder Stadion.

Ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft folgte 2012 beim 5:0 im EM-Qualifikationsspiel gegen die Türkei. Neben der WM 2011 in Deutschland und WM 2015 in Kanada wurde sie auch in das Aufgebot für die EM 2013 in Schweden berufen, bei der das deutsche Team den Titel holte.

Im September 2015 bestimmte Bundestrainerin Silvia Neid die damals 24 Jahre alte Almuth Schult zur Nachfolgerin von Stammtorhüterin Nadine Angerer. Bereits ein Jahr später gewann Schult als neue Nummer eins mit ihren Mitspielerinnen die Goldmedaille bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro. Bei der anschließenden EM 2017 in den Niederlanden kämpfte sich das deutsche Team bis ins Viertelfinale, in dem es mit 1:2 knapp den Däninnen unterlag. Zwei Jahre später, bei der WM 2019 in Frankreich, endete das Turnier für die DFB-Auswahl ebenfalls im Viertelfinale mit einem 1:2 gegen Schweden.

Für die EM 2022 in England wurde Schult ebenfalls nominiert, blieb jedoch ohne Einsatz. Die DFB-Auswahl wurde Vizeeuropameister. Ihren letzten Einsatz im deutschen Tor absolvierte sie im November 2022 gegen die USA. Almuth Schult schrieb damit als erste Torhüterin, die nach ihrer Schwangerschaft wieder in die DFB-Auswahl zurückgekehrt war, Geschichte. Almuth Schult erwartet nun ihr viertes Kind - im Oktober soll es soweit sein.

DFB-Vizepräsidentin Sabine Mammitzsch sagt: "Almuth war und ist eine der prägenden Persönlichkeiten des Frauenfußballs der vergangenen Jahre. Sie ist ihren Weg zielstrebig und unbeirrt gegangen und hat dabei bewiesen, dass man auch als mehrfache Mutter in den Leistungssport zurückkehren kann. Damit ist sie zum Vorbild für viele junge Frauen geworden. Sie zählte jahrelang zu den besten Torfrauen der Welt und war sowohl für die Nationalmannschaft als auch für ihre jeweilige Mannschaft ein starker Rückhalt. Ich freue mich sehr, dass sie ihr viertes Kind erwartet, und wünsche Almuth und ihrer Familie alles Gute für die Zukunft!"

DFB-Sportdirektorin Nia Künzer sagt: "Ich schätze Almuth seit Jahren als meinungsstarke Persönlichkeit, die sich auf und neben dem Platz stets in den Dienst der Mannschaft gestellt hat. Sie hat als Torfrau und als Mensch Maßstäbe gesetzt, dabei immer die Entwicklung des Frauenfußballs insgesamt im Blick gehabt. Almuth hat ihre Rolle ganzheitlich interpretiert, es geht ihr nicht nur um die sportliche, sondern auch um die gesellschaftliche Entwicklung. Dabei legt sie häufig den Finger in die Wunde, bleibt aber immer konstruktiv. Sie war und ist eine unserer starken Persönlichkeiten mit Strahlkraft, die auch Mutmacherin für viele andere Frauen ist. Danke Almuth und alles Gute, insbesondere natürlich auch für das nächste ganz wunderbare Abenteuer!"

Michael Fuchs, Torwarttrainer der Frauen-Nationalmannschaft, sagt: "Ich bin sehr glücklich darüber, Almuth von ihren Anfängen, von klein auf bis zum Ende ihrer Karriere begleitet haben zu dürfen. Dabei habe ich ihre offene und direkte Art, aber auch ihren kritischen Geist immer sehr geschätzt. Ihre Zielstrebigkeit, ihr Fleiß und Ehrgeiz sowie ihre starke Persönlichkeit zeichnen sie auf und neben dem Platz aus. Damit ist sie Vorbild für viele junge Torhüterinnen, die es ihr hoffentlich gleichtun werden. Ich wünsche Almuth von Herzen nur das Beste und gratuliere ihr nicht nur zu einer beeindruckenden Karriere, sondern vor allem auch zu ihrem ganz persönlichen Glück!"

Almuth Schult soll im Vorfeld des Heimspiels in der UEFA Women's Nations League gegen Schottland am 8. April (ab 17.45 Uhr, live in der ARD und bei KiKA) in der Wolfsburger Volkswagen Arena verabschiedet werden. In Wolfsburg spielte Schult selbst neun Jahre im Verein und feierte große Erfolge: Mit dem VfL wurde sie 2014 Champions-League-Siegerin, holte sechsmal den Deutschen Meistertitel und wurde achtmal DFB-Pokalsiegerin. 

Content: DFB vom 31.03.2025
Foto: Jan Hübner 

Zweite Amtszeit

Vertreter des gesamten deutschen Fußballs schlagen DFB-Präsident Neuendorf für zweite Amtszeit vor
 
Die Regional- und Landesverbände des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und die Deutsche Fußball-Liga (DFL) haben Bernd Neuendorf für eine zweite Amtszeit als DFB-Präsident vorgeschlagen. Bernd Neuendorfs Wunschkandidat für das Amt des Schatzmeisters, Stephan Grunwald, wurde von den vorschlagsberechtigten Regional- und Landesverbänden ebenso für eine zweite Amtszeit nominiert.

Ronny Zimmermann, 1. Vizepräsident Amateure/Regional- und Landesverbände, sagt: "Bernd Neuendorf hat gehalten, was er vor drei Jahren angekündigt hat. Er ist ein Präsident des gesamten deutschen Fußballs, er hat den Fußball wieder in den Mittelpunkt gerückt, Basis und Spitze wurden wieder zusammengeführt. Unter seiner Führung hat sich der Verband konsolidiert - personell, strukturell - und gemeinsam mit Schatzmeister Stephan Grunwald und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch wirtschaftlich. An der Basis hat sich die Stimmung deutlich gewandelt, die Amateure stehen hinter ihm. Mit seiner ausgleichenden Art und seiner sachlichen und seriösen Arbeit hat er das Vertrauen der Menschen gewonnen. Der Amateurfußball steht weiter vor großen Herausforderungen, wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Bernd Neuendorf an Lösungen zu arbeiten."

Hans-Joachim Watzke, Sprecher des DFL-Präsidiums und 1. DFB-Vizepräsident, sagt: "Seit Bernd Neuendorf 2022 zum Präsidenten gewählt wurde, hat sich der DFB erfolgreich neu aufgestellt und sich sowohl sportlich als auch in enger Zusammenarbeit mit Stephan Grunwald wirtschaftlich positiv entwickelt. Zudem ist eine sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem DFB und der DFL Deutsche Fußball Liga als Dachverband der 36 Profiklubs der Bundesliga und 2. Bundesliga gewachsen. Dies ist angesichts unserer gemeinsamen Verantwortung für den deutschen Fußball von besonderer Bedeutung. Das DFL-Präsidium spricht sich daher einstimmig dafür aus, Bernd Neuendorf bei der Wahl zu unterstützen."

Bernd Neuendorf wurde auf dem DFB-Bundestag am 11. März 2022 als 14. DFB-Präsident gewählt, Stephan Grunwald zum DFB-Schatzmeister. Die aktuelle Wahlperiode endet mit dem DFB-Bundestag am 7. November 2025 in Frankfurt am Main. Ab dem kommenden Bundestag beträgt die Dauer einer Wahlperiode vier Jahre.

Content: DFB vom 27.03.2025
Foto: Jerry Andre 

Bundestrainer Christian Wück beruft erstmals Franziska Kett

Bundestrainer Christian Wück hat heute seinen 23 Spielerinnen umfassenden Kader für die beiden Spiele in der UEFA Women's Nations League gegen Schottland bekanntgegeben. Erstmals nominiert wurde die 20 Jahre alte Franziska Kett vom FC Bayern München.

Christian Wück sagt: "Wir haben Franziska Kett und ihre Entwicklung schon länger im Blick. Sie bringt eine sehr gute Dynamik und Explosivität mit. Nach langer Verletzung hat sie zuletzt die komplette Vorbereitung im Verein spielen können. Mit ihren Fähigkeiten trauen wir ihr den Schritt in die Nationalmannschaft zu und sind davon überzeugt, dass sie über 90 Minuten Leistung auf höchstem Niveau abrufen kann. Wir freuen uns darauf, sie hier bei uns zu erleben."

Mit Paulina Krumbiegel (Juventus Turin), Sydney Lohmann (FC Bayern München), Cora Zicai und Rafaela Borggräfe (beide SC Freiburg) kehren zudem vier Spielerinnen ins deutsche Aufgebot zurück. Die 24 Jahre alte Krumbiegel war das letzte Mal im November 2023 im Kreis der DFB-Frauen dabei. Lohmann zählte zuletzt im Oktober 2024 zum Aufgebot, musste jedoch nach dem Spiel in London vorzeitig verletzungsbedingt abreisen. Nicht im 23er-Kader stehen Rebecca Knaak (Manchester City) und Kathrin Hendrich (VfL Wolfsburg), die beide an einer Oberschenkelverletzung laborieren.

Auf Abruf befinden sich insgesamt zwölf Spielerinnen, von denen mit Carlotta Wamser, Lisanne Gräwe (beide Eintracht Frankfurt), Shekiera Martinez (West Ham United) und Torhüterin Ena Mahmutovic (FC Bayern München) vier zum Aufgebot der U 23-Nationalmannschaft für die Finalspiele der U 23-Spielrunde in Spanien zählen.

Das Team von Bundestrainer Christian Wück trifft sich am kommenden Montag in Frankfurt. Dort wird sich die DFB-Auswahl auf das Nations-League-Spiel am Freitag, 4. April (ab 20.35 Uhr, live im ZDF), in Dundee vorbereiten. Das Rückspiel gegen Schottland folgt wenige Tage später am 8. April (ab 17.45 Uhr, live in der ARD und bei KiKA) in Wolfsburg. Dann kehrt die Frauen-Nationalmannschaft nach fast 14 Jahren in die Volkswagen Arena zurück. Tickets für die insgesamt vierte Partie in der UEFA Women's Nations League sind im DFB-Ticketportal erhältlich.

Kader der Frauen-Nationalmannschaft

Content: DFB vom 25.03.2025
Foto: FC Bayern München 

Magull beendet Nationalmannschaftskarriere

Lina Magull (30) hat heute ihren Abschied aus der Nationalmannschaft verkündet. Nach 77 Spielen und 22 Toren für die Nationalmannschaft wird die Mittelfeldspielerin von Inter Mailand damit nicht mehr für das DFB-Team auflaufen.

Lina Magull sagt: „Nach reiflicher Überlegung habe ich mich dazu entschlossen, meine Reise mit der Nationalmannschaft zu beenden. Diese Worte auszusprechen, fällt mir unglaublich schwer – es ist der Abschied von einem Kapitel, das mein Leben in so vieler Hinsicht geprägt hat, voller intensiver Höhen, Herausforderungen, aber auch unvergesslicher und magischer Momente. Nun ist der Augenblick gekommen, an dem ich mit Stolz, tiefster Dankbarkeit und einem Herzen voller wunderschöner Erinnerungen loslasse. Ich blicke mit Freude auf die Zukunft des deutschen Frauenfußballs, auf all die talentierten Spielerinnen, die diesen Weg weitergehen werden, um ihre eigene Geschichte zu schreiben. Für mich geht mein neues Kapitel in Italien weiter – mit voller Leidenschaft für meinen Verein, einem wertvollen Umfeld und vor allem mit der Freude am Spiel, die mich immer begleitet hat.“

Die gebürtige Dortmunderin blickt auf eine lange Karriere und große Erfolge in den Auswahlmannschaften des DFB. Neben einer U 17-Weltmeisterschaft in Trinidad und Tobago, zwei U 17-Europameisterschaften in der Schweiz sowie einer U 19-EM in Wales, nahm Magull an zwei U 20-Weltmeristerschaften teil. Bei der U 20-WM 2012 in Japan erreichte sie mit dem deutschen Team das Finale, unterlag den USA jedoch mit 0:1. Zwei Jahre später spielte sich Deutschland bei der U 20-WM in Kanada erneut ins Endspiel. Mit einem 1:0 n.V. gegen Nigeria krönten Lina Magull und ihre Mitspielerinnen ein überragendes Turnier mit dem Titel. Ihre Entwicklung von einer talentierten Nachwuchsspielerin zu einer festen Größe im DFB-Team nahm dann ihren Lauf.

Ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft feierte Magull am 22. Oktober 2015 beim EM-Qualifikationsspiel gegen Russland. Die Mittelfeldspielerin zählte bei mehreren großen Turnieren zum Kader der A-Nationalmannschaft – bei den Europameisterschaften 2017 in den Niederlanden und 2022 in England sowie bei den Weltmeisterschaften 2019 in Frankreich und 2023 in Australien und Neuseeland. Auch beim Olympia-Triumph 2016 in Rio de Janeiro war Magull als Ersatzspielerin mit vor Ort. Zu ihren größten Erfolgen zählt ebenfalls die EM 2022 in England, bei der sie sich mit dem deutschen Team bis ins Finale gegen die Gastgeberinnen spielte. Ihr entschlossener Einsatz und ihre Spielübersicht waren entscheidend, auch wenn das Team knapp den Engländerinnen unterlag.

Bundestrainer Christian Wück sagt: „Lina hat mich in einem persönlichen Gespräch über ihre Entscheidung informiert. Ich kann ihren Entschluss nachvollziehen. Sie war über Jahre hinweg wichtiger Bestandteil der Frauen-Nationalmannschaft und hat mit ihrer Erfahrung sowie ihrer taktisch versierten und kreativen Spielweise maßgeblich zu den Erfolgen in den vergangenen Jahren beigetragen. Für ihre persönliche Zukunft sowie ihre weitere Laufbahn im Verein wünsche ich ihr alles erdenklich Gute.“

DFB-Sportdirektorin Nia Künzer sagt: „Lina ist eine ganz besondere Fußballerin, eine feine Technikerin, mit intelligenter Spielweise, kreativen Ideen und dazu ein sehr angenehmer und zugänglicher Mensch. Ich habe sie immer sehr gerne in der Nationalmannschaft spielen sehen, sie hat das Team mit ihren Skills bereichert. Unvergessen für mich ist ihr Auftritt beim EM-Finale in Wembley 2022, wo sie dem Spiel mit ihren Fähigkeiten und ihrer Willenskraft den Stempel aufgedrückt hat. Sie ist zudem eine vielschichtige und spannende Persönlichkeit, die ihre Talente auch außerhalb des Platzes weiterentwickelt und den Blick immer auch über den Tellerrand des Fußballs lenkt. Das schätze ich sehr an ihr. Ich wünsche ihr für ihre weitere Vereinskarriere und persönlich alles Gute.“

Magull soll im Rahmen des UEFA Womens Nations League Spiels am 8. April (ab 17.45 Uhr, live in der ARD) in Wolfsburg verabschiedet werden. Damit endet Magulls Reise in Wolfsburg, wo sie selbst von 2012 - 2015 im Verein spielte. Die Ehrung wird im Vorfeld der Partie stattfinden.

Content: DFB vom 19.03.2025

Di Salvo bleibt Cheftrainer der U 21

Der Deutsche Fußball-Bund hat den Vertrag mit U 21-Cheftrainer Antonio Di Salvo um weitere zwei Jahre bis zum 31. Juli 2027 verlängert. Damit wird der 45-Jährige die U 21 auch nach der diesjährigen Europameisterschaft in der Slowakei (11. bis 28. Juni) betreuen.

Rudi Völler, Direktor der A-Nationalmannschaft, sagt: „Ich freue mich, dass Toni Di Salvo auch über die Europameisterschaft im Sommer hinaus für unsere U 21 verantwortlich bleibt. Toni gelingt es, gemeinsam mit seinem Trainerteam, aus der alle zwei Jahre wechselnden Mannschaft ein wunderbares Team zu formen und die einzelnen Spieler in ihrer Entwicklung stetig voranzubringen. Nicht zuletzt die A-Nationalmannschaft profitiert von gut ausgebildeten Spielern, die über die U 21 den Sprung nach oben schaffen. Toni steht jetzt mit der U 21-EM, die leider parallel zur stark ausgeweiteten Klub-WM stattfinden wird, eine besondere Herausforderung bevor – wir sind uns alle sicher, dass er sie erfolgreich meistern wird.“

Bei der U 21-Europameisterschaft im Juni in der Slowakei trifft die deutsche Mannschaft in der Vorrunde auf Slowenien, Tschechien und England. Die Qualifikation hatte die DFB-Auswahl als ungeschlagener Gruppensieger souverän geschafft. Vor der Endrunde steht vom 17. bis 26. März die erste Länderspielphase des Jahres mit den Vorbereitungsspielen in der Slowakei (21. März, 18 Uhr) und gegen Spanien (25. März, 20.30 Uhr) an.

Andreas Rettig, Geschäftsführer Nationalmannschaften und Akademie beim DFB, sagt: „Toni Di Salvo genießt im DFB eine hohe Wertschätzung, sowohl für seine Arbeit bei der U 21-Nationalmannschaft als auch im Trainerteam der U-Nationalmannschaften. Mit seiner Vertragsverlängerung wollen wir bereits vor der EM im Juni in der Slowakei ein Zeichen setzen und für Kontinuität auf dieser wichtigen Position sorgen. Damit ist die Vernetzung zur A-Nationalmannschaft ebenso gegeben wie die beständige Kommunikation im Bereich der anderen U-Nationalmannschaften. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit in den kommenden Jahren.“

Nach Abschluss seines Sportmanagement-Studiums begann der ehemalige Profi Di Salvo 2013 als Co-Trainer bei der U 19-Nationalmannschaft beim DFB und wurde in dieser Zeit 2014 Europameister. Von 2016 bis 2021 war er Assistenztrainer von U 21-Coach Stefan Kuntz und gewann während dieser Zeit zweimal den EM-Titel. Im Sommer 2021 stieg Di Salvo, der seit 2018 im Besitz der Fußball-Lehrer-Lizenz ist, zum Cheftrainer der U 21-Nationalmannschaft auf.

Antonio Di Salvo sagt: "Ich freue mich auf die kommenden Aufgaben mit der U 21-Nationalmannschaft, die anstehenden Spiele in der März-Abstellungsperiode und natürlich die EM in der Slowakei im Juni. Die Perspektive auch darüber hinaus eine neue Mannschaft zu formen und mich weiterhin in die Entwicklung der Nationalmannschaften im DFB einbringen zu können, bedeutet für mich eine anspruchsvolle Aufgabe, die ich sehr gerne annehme. Für das Vertrauen, diese Herausforderungen mit meinem Trainerteam und dem gesamten Staff der U 21 angehen zu können, möchte ich mich bedanken. Wir werden mit großer Motivation akribisch arbeiten, um den größtmöglichen Erfolg zu erreichen.“

Content: DFB vom 14.03.2025
Foto: Jan Hübner 

Nations-League-Viertelfinale gegen Italien:

Nagelsmann nominiert Bisseck und acht Rückkehrer

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat am heutigen Donnerstag seinen Kader für das Viertelfinale in der UEFA Nations League gegen den viermaligen Welt- und zweimaligen Europameister Italien nominiert. Für die K.o.-Spiele in Mailand und Dortmund berief Nagelsmann im Vergleich zum Nationalmannschafts-Kader vom November einen Neuling und acht Rückkehrer in sein insgesamt 23 Mann starkes Aufgebot.

Neu im Kader der deutschen Nationalmannschaft ist der frühere deutsche Junioren-Nationalspieler Yann Aurel Bisseck vom italienischen Meister Inter Mailand, der seine Heimspiele im Mailänder Giuseppe-Meazza-Stadion austrägt, in dem Deutschland im Hinspiel am 20. März auf Italien trifft. Zudem kehren Karim Adeyemi (Borussia Dortmund), Leon Goretzka (Bayern München), David Raum (RB Leipzig), Jamie Leweling, Deniz Undav und Angelo Stiller vom VfB Stuttgart sowie Jonathan Burkardt und Nadiem Amiri vom 1. FSV Mainz 05 zurück ins DFB-Team. Amiri, U 21-Europameister von 2017, hatte sein bislang letztes von insgesamt fünf Länderspielen im November 2020 beim 1:0-Sieg des DFB-Teams in Leipzig über Tschechien absolviert. 2021 war er bei den Olympischen Spielen in Tokio für Deutschland aufgelaufen.

Julian Nagelsmann sagt: „Obwohl wir einige Ausfälle verkraften müssen, haben wir generell einen sehr guten Kader beisammen. Wir haben uns aus Überzeugung für diese Spieler entschieden und versucht, Qualität, die wegbricht, durch Qualität zu ersetzen. Mit Spielern, die darauf brennen, Einsätze zu bekommen. Das Viertelfinale gegen Italien hat für uns große Bedeutung. Das sind zwei Spiele, die wir absolut positiv gestalten müssen und wollen.“

Das DFB-Team kommt von Montag an in Dortmund zusammen. Das Hinspiel im Viertelfinale der UEFA Nations League findet am 20. März (ab 20.45, live in der ARD) in Mailand statt. Das Rückspiel am 23. März in der ausverkauften Dortmunder EM-Arena (ab 20.45 Uhr, live bei RTL). Sollte sich Deutschland im Klassiker gegen Italien durchsetzen, wird der Deutsche Fußball-Bund (DFB) das Final Four der UEFA Nations League in den EM-Stadien in München und Stuttgart ausrichten. Die beiden Halbfinalpartien sind für den 4. und 5. Juni angesetzt, das Finale und das Spiel um Platz drei finden am 8. Juni statt. 

Content: DFB vom 13.03.2025
Foto: Jerry Andre 

DFB richtet Jugendfußball-Kongress aus

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) veranstaltet am 28. und 29. März 2025 erstmals einen Jugendfußball-Kongress. Auf dem DFB-Campus in Frankfurt am Main werden rund 220 Teilnehmende über den Jugendfußball der Zukunft diskutieren. Knapp 180 von ihnen stammen aus den 21 Landesverbänden und sind als Spieler*innen, Trainer*innen oder in anderen Funktionen an der Basis aktiv – ein Großteil ist zwischen 18 und 23 Jahren alt. Sie sollen dabei helfen, die neue Jugendfußballstrategie des DFB zu schärfen. 

Die in vorgeschalteten Dialogformaten mit Expert*innen aus Vereinen und Verbänden erarbeiteten drei Schwerpunktthemen des DFB-Jugendfußball-Kongresses lauten:

Identität: Wofür steht der Jugendfußball in Deutschland?
Spielbetrieb: Wie sehen Spielbetriebsangebote aus, die Jugendliche langfristig für den Vereinsfußball begeistern?​
Freizeitfußball: Welche Freizeitangebote helfen Vereinen dabei, Jugendliche zu gewinnen und zu binden?​

Mit diesen Leitfragen und möglichen Lösungsansätzen beschäftigen sich im Rahmen des Kongresses u.a. DFB-Direktor Hannes Wolf mit seinem Kompetenzteam sowie der Nachwuchsleiter von Borussia Dortmund, Thomas Broich, der auch über den Tellerrand des Profifußballs hinausschaut. Die gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse des Jugendfußball-Kongresses sollen in Handlungsempfehlungen für den nächsten Bundesjugendtag im September 2025 münden und anschließend zu Pilotprojekten führen, die maßgeblich von den Landesverbänden durchgeführt und mit den Vereinen getestet werden. 

DFB-Präsident Bernd Neuendorf, der den Jugendfußballkongress eröffnen wird, sagt: „Der Fußball muss sich moderner aufstellen, um auch in Zukunft attraktiv für junge Menschen zu sein. Der DFB-Jugendfußball-Kongress ist ein wichtiger Schritt, die Weichen für neue Fußballangebote in Deutschland zu stellen. Auch wenn wir derzeit in vielen Städten lange Wartelisten in den Vereinen haben, ist es nicht mehr selbstverständlich, dass Kinder mit dem Fußballspielen anfangen und als Jugendliche den Vereinen erhalten bleiben. Der DFB und seine Landesverbände machen sich auf den Weg, diese Herausforderungen zu bewältigen.“

Die Entwicklung einer Strategie für den Jugendfußball in Deutschland ist aufgrund des gesellschaftlichen Wandels notwendig. Das Freizeitverhalten junger Menschen hat sich maßgeblich verändert. Deshalb stellt sich für Verbände und Vereine die Frage, wie sie sinnvoll auf moderne Lebensrealitäten von Jugendlichen reagieren, um die Bindung zum Fußball und die Begeisterung dafür an der Basis zu stärken. Denn von der D- bis zur A-Jugend verzeichnet der Fußball aktuell die höchste Drop-Out-Quote. 

Das Potenzial bleibt jedoch riesig: Laut der Handelsblatt-Studie zur Sozialrendite des Amateurfußballs haben Jugendliche (52 Prozent) eine hohe Affinität für den Vereinsfußball. Die Studie zeigt auch, dass ein moderner, zeitgemäßer Amateurfußballverein vor allem über seinen Sportbetrieb definiert wird. Für fast zwei Drittel der Befragten (63 Prozent) genießt dabei die Förderung des Kinder- und Jugendfußballs Priorität.

Vier Plätze für den DFB-Jugendfußball-Kongress sind noch frei. Zwei davon verlost der DFB unter allen Interessierten zwischen 18 und 23 Jahren, die bei der aktuellen laufenden Umfrage im Amateurfußball-Barometer mitmachen. Zwei weitere Tickets werden in den kommenden Tagen über FUSSBALL.DE für die gleiche Altersgruppe verlost.  

Content: DFB vom 27.02.2025

Bundestrainer Christian Wück beruft Rebecca Knaak - Sara Däbritz wieder dabei 

Bundestrainer Christian Wück hat seinen 23 Spielerinnen umfassenden Kader für die ersten beiden Partien in der UEFA Women's Nations League am 21. Februar (ab 20.45 Uhr, live in der ARD) in Breda gegen Gastgeber Niederlande und am 25. Februar (ab 18.15 Uhr, live im ZDF) in Nürnberg gegen Österreich bekanntgegeben.

Erstmals nach langer Zeit wieder für die A-Mannschaft nominiert wurde Rebecca Knaak von Manchester City. Die 28 Jahre alte Abwehrspielerin durchlief alle U-Nationalteams und gewann 2014 unter Trainerin Maren Meinert die U 20-Weltmeisterschaft in Kanada. Torhüterin Ann-Katrin Berger (NY Gotham FC) und Sara Däbritz (Olympique Lyon) kehren in das Aufgebot der DFB-Frauen zurück. Auch Jule Brand (VfL Wolfsburg), die die beiden vergangenen Länderspiele verletzungsbedingt verpasste, ist wieder in den Reihen des DFB-Teams. 

Bundestrainer Christian Wück sagt: "Rebecca Knaak überzeugt mit ihrem linken Fuß und hat mit ihrer Zweikampfstärke, ihrer Körpergröße und ihrem Kopfballspiel alles, was eine erfolgreiche Innenverteidigerin braucht. Mit ihr haben wir mehr als eine Alternative auf der Innenverteidigerposition. Sara Däbritz bringt unheimlich viel Erfahrung in das Team und wird uns mit ihrer Ballsicherheit in Drucksituation mehr Stabilität verleihen."

Auf Abruf befinden sich 14 Spielerinnen, von denen mit Cora Zicai (SC Freiburg), Alara Şehitler (FC Bayern München), Shekiera Martinez (West Ham United) und Marie Müller (Portland Thorns FC) sowie den Torhüterinnen Rafaela Borggräfe (SC Freiburg) und Ena Mahmutovic (FC Bayern München) sechs Akteurinnen im Aufgebot der U 23-Nationalmannschaft stehen.

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft trifft sich am kommenden Montag in Frankfurt. Den Auftakt in Gruppe 1 der Liga A in der UEFA Women's Nations League machen die DFB-Frauen am 21. Februar (ab 20.45 Uhr, live in der ARD) mit einem Auswärtsspiel gegen die Niederlande im Rat Verlegh Stadion in Breda. Wenige Tage später, am 25. Februar (ab 18.15 Uhr, live im ZDF), bestreiten sie im Nürnberger Max-Morlock-Stadion ihr erstes Heimländerspiel im EM-Jahr. Das Nachbarschaftsduell mit Österreich ist das zweite Gruppenspiel der DFB-Frauen in der Nations League 2025.

Christian Wück sagt: "Wir freuen uns sehr, nach der Winterpause wieder mit dem Team zusammenzukommen und ins EM-Jahr zu starten. In den ersten vier Spielen des vergangenen Jahres ist unser Verständnis des Mannschaftsgefüges klarer geworden. Das sich bildende Gerüst wollen wir nun bis zur Europameisterschaft festigen und mit jedem Spiel stärker machen. Wir haben es selbst in der Hand, über unsere Leistungen und unser Auftreten das Mindset zu bilden, um erfolgreich zu sein. Auf das erste Heimländerspiel des Jahres in Nürnberg freue ich mich dabei ganz besonders - auf die Stadt, das Stadion und die vielen Fans, die uns hoffentlich tatkräftig vor Ort unterstützen werden."

Der Kader der Frauen-Nationalmannschaft

Content: DFB vom 11.02.2025

DFB beglückwünscht 17 neue Inhaber der Pro Lizenz

Am Montagabend wurden 17 erfolgreiche Absolventen des 70. DFB Pro Lizenz-Lehrgangs vom Deutschen Fußball-Bund in Frankfurt am Main geehrt. Die Feierstunde war der festliche Abschluss für die höchste deutsche Trainer-Lizenzstufe, damit endeten zwölf Monate Ausbildung mit mehr als 700 Lerneinheiten. DFB-Geschäftsführer Sport Andreas Rettig überreichte gemeinsam mit Lehrgangsleiter Daniel Niedzkowski den Teilnehmern ihre Urkunden für die erfolgreich absolvierte Ausbildung.

"Besonders bemerkenswert in diesem Jahrgang war, dass neben dem zu Ausbildungsbeginn in der 3. Liga tätigen Marc Unterberger im Laufe des Lehrgangsjahres mit Heiner Backhaus von Alemannia Aachen, Daniel Brinkmann von Hansa Rostock, Andreas Patz von Jahn Regensburg und Merlin Polzin vom Hamburger SV gleich vier Absolventen ihre erste Cheftrainerposition im Profifußball angetreten haben", sagte Rettig. "Zudem wird Marian Wilhelm zur Saison 2025/2026 Cheftrainer bei Viktoria Köln. Diese Entwicklung spricht für die Vereinbarkeit von Ausbildung und Trainertätigkeit und bestätigt die reformierte Pro Lizenz. Allen Absolventen wünsche ich alles Gute für ihr kommendes Wirken im Fußball."

Der Pro Lizenz-Lehrgang als reformierter Nachfolger der ehemaligen Fußball-Lehrer-Ausbildung fand zum dritten Mal am DFB-Campus im "Blended-Learning"-Format statt. Den Teilnehmern standen moderne Trainingsplätze und vielseitige Räumlichkeiten zur Verfügung. Zudem erhielten die Trainer Aufgaben über den Online-Campus, die sie in ihren Vereinen umsetzen sollten. Auf diese Bearbeitungen, beispielsweise Videoaufnahmen, bekamen sie von den Ausbildern und den Lehrgangsteilnehmern individuelles Feedback. Die im Jahr 2022 angepasste Lizenzausbildung von Profitrainer*innen führt unter anderem wegen der reduzierten Teilnehmerzahl zu einem verbesserten Ausbilder-Teilnehmer-Verhältnis.

Daniel Niedzkowski führte letztmals durch die Pro Lizenz und bilanzierte: "Der 70. Pro Lizenz-Lehrgang bot eine Vielzahl interessanter Beiträge von Seiten unterschiedlicher Expert*innen, inspirierende Diskussionen und besondere Momente. Es war toll, die individuellen Entwicklungs- und zum Teil auch Karriereschritte der Teilnehmer begleiten zu dürfen, die während des Lehrgangs erfolgten. Wir werden gespannt verfolgen, wie sich jeder Einzelne in Zukunft im Fußballgeschäft positionieren und etablieren wird, und wünschen allen Absolventen dafür alles Gute. Auf persönlicher Ebene hat es mir große Freude bereitet, diese Gruppe von Trainern in meinem persönlich letzten Lehrgang begleiten zu dürfen. Dabei war vor allem die Zusammenarbeit mit unserem außergewöhnlichen Team von Ausbilderinnen und Ausbildern ein großes Privileg für mich, für das ich sehr dankbar bin."

Die Schwerpunkte der Ausbildung orientierten sich am Trainerentwicklungsmodell der DFB-Akademie. Die Besuche bei den Profivereinen VfL Wolfsburg, RB Salzburg und Fortuna Düsseldorf sowie die Auslandsreise nach England förderten sowohl die fachliche Ausbildung wie die fachspezifischen Sprachkenntnisse. Die Eindrücke bei Brighton & Hove Albion, dem FC Brentford und FC Chelsea London wurden durch den Besuch beim Royal College of Music abgerundet. Ein weiteres Highlight war der Austausch mit Absolventen der englischen Pro Lizenz, bei dem der ehemalige Weltklassespieler Yaya Touré einen Vortrag zu seiner Abschlussarbeit in der Pro Lizenz hielt.

Sehr prägend waren zudem das gemeinsame Modul in Tubize (Belgien), in Kooperation mit der belgischen und niederländischen Pro Lizenz, sowie das Modul Spielcoaching, bei dem drei Partien der UEFA EURO 2024 zu Analysezwecken besucht wurden. Nicht zuletzt sorgten Begegnungen mit Experten aus dem Fußball für besondere Momente: Dino Toppmöller, Marcel Schäfer, Tommy Stroot, Onur Cinel, Daniel Thioune und Bernhard Peters gaben tiefe Einblicke in ihre Arbeitsfelder und standen dabei Rede und Antwort.

"Daniel Niedzkowski und sein Team arbeiten auf höchstem Niveau", resümierte Teilnehmer Merlin Polzin. "Durch ihre Mithilfe und den Lehrgang habe ich mich in sämtlichen Bereichen spürbar weiterentwickelt, fühlte mich richtig gut vorbereitet und konnte die Inhalte als HSV-Interimstrainer im Februar sowie im November direkt in der Praxis anwenden. Dabei habe ich auch von den nationalen und internationalen Besuchen profitiert, die für mich sehr prägend waren. ⁠Mit der Pro Lizenz jetzt die höchstmögliche Lizenz zu besitzen, empfinde ich als große Auszeichnung und möchte mich dafür beim DFB bedanken."

Die 17 Absolventen des 70. Pro Lizenz-Lehrgangs:

Heiner Backhaus (Alemannia Aachen), Silvio Bankert (1.FC Magdeburg), Lars Barlemann (Hannover 96), Pascal Bieler (zuletzt TSV Steinbach), Daniel Brinkmann (Hansa Rostock), Mads Buttgereit (deutsche Männer-Nationalmannschaft), Loïc Favé (Hamburger SV), Jan Fießer (Eintracht Frankfurt), Kristjan Glibo (zuletzt Eintracht Frankfurt), Tim Görner (FSV Frankfurt), Stefan Kleineheismann (SpVgg Greuther Fürth), Andreas Patz (Jahn Regensburg), Marc Pfitzner (Eintracht Braunschweig), Merlin Polzin (Hamburger SV), Orest Shala (FC St. Gallen), Marc Unterberger (zuletzt SpVgg Unterhaching), Marian Wilhelm (Viktoria Köln).

Content: DFB vom 28.01.2025 

Bundestrainer Nagelsmann verlängert Vertrag bis zur EM 2028

Julian Nagelsmann bleibt über die kommende Weltmeisterschaft hinaus Bundestrainer der deutschen A-Nationalmannschaft der Männer. Nagelsmann unterschrieb am heutigen Freitag in Leipzig im Rahmen des Festakts 125 Jahre Deutscher Fußball-Bund (DFB) den bis 2028 gültigen und somit auch die kommende Europameisterschaft in Großbritannien und Irland umfassenden Vertrag. Zuvor waren das DFB-Präsidium sowie der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung der DFB GmbH & Co. KG in einer gemeinsamen Sitzung am DFB-Gründungsort Leipzig einstimmig dem Vorschlag von DFB-Präsident Bernd Neuendorf gefolgt, den ursprünglich bis zum Abschluss der nächsten FIFA Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko laufenden Vertrag mit Nagelsmann zu verlängern.

Julian Nagelsmann sagt: "Ich hätte mir im September 2023, als ich zum DFB gekommen bin, nicht vorstellen können, über die Heim-EM hinaus Bundestrainer zu sein. Unser großes Ziel war ein erfolgreiches Turnier. Ich habe mir damals aber auch nicht vorstellen können, was die Nationalmannschaft den Menschen in Deutschland bedeutet. Wie viele Herzen sie erreicht und bewegt. Dieses großartige Feedback, das wir alle, nicht nur ich, jeden Tag bekommen, zeigt uns, dass unser gemeinsamer Weg richtig ist. Und er ist noch nicht zu Ende. Wir haben alle zusammen - Fans, Mannschaft und Trainerteam - etwas geschaffen, das wir jetzt erfolgreich weiterentwickeln wollen. Wir wollen zusammen Titel gewinnen."

DFB-Präsident Bernd Neuendorf erklärt: "Die Vertragsverlängerung von Julian Nagelsmann ist gerade angesichts unseres 125-jährigen Verbandsjubiläums ein ganz bedeutendes Signal. Es belegt, dass wir uns nicht auf den Erfolgen der Vergangenheit ausruhen, sondern vielmehr an neuen arbeiten. Die Position des Bundestrainers ist dabei von zentraler Bedeutung. Julian Nagelsmann füllt dieses Amt mit seiner sportlichen Expertise, aber auch seinem feinen Gespür für die Mannschaft und die Fans perfekt aus. So können wir am heutigen Tag nicht nur auf eine bewegte Vergangenheit des DFB und des gesamten Fußballs in Deutschland zurückblicken, sondern vor allem sehr zuversichtlich nach vorne schauen."

Rudi Völler, Direktor der A-Nationalmannschaft, sagt: "Nicht nur die Fans in Deutschland, denen Julian Nagelsmann mit der erfolgreichen Heim-Europameisterschaft im vergangenen Sommer ihre Nationalmannschaft wieder ein großes Stück weit zurückgebracht hat, haben sich eine Zusammenarbeit über die nächste WM hinaus gewünscht. Auch die Spieler und der gesamte DFB-Stab wurden von Julian in den zurückliegenden 16 Monaten durch seine mitreißende Art für die gemeinsamen Ziele begeistert. Er hat während dieser Zeit eine enge Beziehung zu den Fans, den Spielern und dem Team hinter dem Team aufgebaut und wieder eine Einheit geformt. Die ist nötig für den Erfolg. Wir freuen uns darauf, mit Julian nun langfristig und so leidenschaftlich wie bisher an der Verwirklichung unserer großen sportlichen Ambitionen zu arbeiten."

Andreas Rettig, Geschäftsführer Sport der DFB GmbH & Co. KG: "Julian Nagelsmann und der DFB - das passt auf und neben dem Platz. Wir freuen uns sehr, dass Julian den eingeschlagenen Weg weiter mit uns geht, und blicken mit großer Zuversicht auf die anstehenden Aufgaben."

Content: DFB vom 24.01.2025
Foto: Jerry Andre 

 3. Liga boomt

Finanziell stabil wie nie und Sprungbrett für Talente

Die 3. Liga befindet sich weiter auf Wachstumskurs, boomt in den Stadien und präsentiert sich finanziell so stabil wie noch nie in ihrer 16-jährigen Geschichte. Das unterstreicht der offizielle Saisonreport 2023/2024, den der Deutsche Fußball-Bund (DFB) als Träger der Liga heute veröffentlicht hat.

Das wirtschaftliche Saisonergebnis der Drittligisten hat sich im Schnitt um rund 32,5 Prozent verbessert. Die Erträge der 18 Klubs mit ersten Mannschaften stiegen in der vergangenen Saison um 24,3 Prozent auf insgesamt 291,61 Millionen Euro. Im Vergleich zu 2017/2018 haben sich die Gesamterträge nahezu verdoppelt. Allerdings stiegen auch die Gesamtaufwendungen, wenn auch weniger stark. Zum ersten Mal gaben die Klubs der 3. Liga mehr als 300 Millionen Euro aus.

Erstmals seit fünf Jahren wiesen ebenso viele Klubs einen Jahresüberschuss wie Fehlbetrag aus (9:9). Und zum ersten Mal überhaupt seit Gründung der Liga im Jahr 2008 tat sich bei der Überprüfung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit während der Saison bei keinem einzigen Klub eine Liquiditätslücke auf. Das Eigenkapital pro Drittligist erreichte mit 1,19 Millionen Euro einen neuen Höchststand. Erstmals seit drei Jahren verfügten wieder mehr Klubs über ein positives als negatives Eigenkapital (10:8).

Peter Frymuth, zuständiger DFB-Vizepräsident für die 3. Liga, sagt: "Die Dinge entwickeln sich in die richtige Richtung. Viele Vereine in der 3. Liga sind mittlerweile deutlich besser aufgestellt als noch vor einigen Jahren. Das zeigt deutlich, dass sich die Klubs immer besser auf die 3. Liga eingestellt haben und einen guten Job machen. Was nicht bedeutet, dass die 3. Liga keine Herausforderung ist. Die Klubs krempeln die Ärmel hoch und haben in Zusammenarbeit mit dem DFB als Liga-Träger etwas immer solider Werdendes geschaffen. Diesen Weg der Vernunft müssen wir alle beibehalten - im Wissen, dass der Grat manchmal schmal ist."

Die Zuschauerzahlen unterstreichen die positive Entwicklung der 3. Liga. Fast 3,69 Millionen Menschen strömten 2023/2024 in die 20 Stadien. Ein neuer Rekord. Mit einem Schnitt von 9700 Besucher*innen pro Spiel war die 3. Liga gleichauf mit der englischen League One die Nummer eins unter den dritten Ligen in Europa - und ist nun auf dem besten Weg zur alleinigen Spitzenposition. In der laufenden Saison ist der Zuschauerschnitt nochmals auf rund 11.000 angewachsen.

In der Gesamtbetrachtung aller europäischen Profiligen kletterte die 3. Liga auf Platz 19 der Zuschauertabelle - unter anderem deutlich vor der österreichischen Bundesliga sowie den ersten Ligen in Norwegen, Rumänien, Tschechien und Kroatien. Von den zweiten Ligen in Europa hatten neben der 2. Bundesliga nur die Championship in England und die spanische Segunda División einen höheren Zuschauerschnitt als die deutsche 3. Liga. Die zweiten Ligen aus Frankreich und Italien wurden erstmals überholt.

Sportlich sehen die Fans in Deutschland eine 3. Liga, in der sich junge Spieler sehr gut entwickeln und für höhere Aufgaben empfehlen können. Noch nie gehörten mehr Spieler mit Drittligavergangenheit der deutschen Nationalmannschaft an als im EURO-Jahr 2024. Zehn Akteure, die Bundestrainer Julian Nagelsmann im abgelaufenen Jahr für die DFB-Auswahl nominierte, haben mindestens 20 Einsätze in der 3. Liga bestritten, darunter Kapitän Joshua Kimmich, Abwehrchef Antonio Rüdiger, Robert Andrich sowie die Torjäger Niclas Füllkrug und Deniz Undav.

Darüber hinaus kamen 15 aktuelle Talente aus der 3. Liga in der Saison 2023/2024 in den U-Nationalmannschaften des DFB zum Einsatz. Sieben von ihnen standen in der deutschen U 20-Auswahl, drei in der U 19- und fünf in der U 18-Nationalmannschaft.

Fast 27 Prozent der Gesamteinsatzzeiten in der 3. Liga entfielen in der Vorsaison auf Spieler mit deutscher Staatsangehörigkeit im U 23-Alter. In der Bundesliga waren es im selben Zeitraum 6,5 Prozent, in der 2. Bundesliga 19 Prozent. Durchschnittlich wurden in der 3. Liga in jedem Spiel pro Mannschaft fünf Akteure unter 23 Jahren eingesetzt (Bundesliga: 3,7; 2. Bundesliga: 3,3).

DFB-Vizepräsident Frymuth unterstreicht: "Das allgemein gestiegene Niveau der 3. Liga auf allen Ebenen bildet eine gute Basis, um sich zu entwickeln und durchzubeißen - nicht zuletzt bei Spielern, deren Förderweg nicht wie am Reißbrett verläuft, sondern auch mal Umwege nimmt. Die jüngsten Beispiele unterstreichen, welchen sportlichen Mehrwert die 3. Liga liefert - und dass sich eine Intensivierung der Fördermaßnahmen im Sinne des deutschen Fußballs lohnen würde."

Der Saisonreport zum Downloaden

Content: DFB vom 23.01.2025

DFB Pro Lizenz Lehrgang 2025 startet

Am heutigen Montag ist der 71. DFB Pro Lizenz-Lehrgang gestartet. Zwei Teilnehmerinnen und 15 Teilnehmer werden in den kommenden zwölf Monaten neben den Unterrichtseinheiten am Frankfurter DFB-Campus auch nationale und internationale Hospitationen durchführen. Vereinspraktika und äußere Einflüsse gehören ebenso zur Ausbildung der höchsten Trainerlizenzstufe wie die Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit und dem Wirken als Trainer*in.

Markus Nadler, Abteilungsleiter Trainer*innen-Entwicklung, blickt voraus: "Ich freue mich sehr, dass der Pro Lizenz-Lehrgang 2025 heute gestartet ist. Im Laufe des Ausbildungsjahres legen wir viel Wert auf das individualisierte Arbeiten und Begleiten unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Ein besonderes Highlight wird sicherlich wieder unser Auslandsmodul werden, bei dem es wertvolle Einblicke in internationale Trainingsphilosophien und -praktiken geben wird. Darüber hinaus bieten die Module bei unseren Profivereinen die Möglichkeit, direkt in vertrauensvoller Atmosphäre mit erfahrenen Trainern und Sportvorständen in den Austausch zu treten und von deren Expertise zu profitieren. Gemeinsam setzen wir einen weiteren Impuls zur Entwicklung der Zukunft des deutschen Fußballs."

Arno Michels, neuer Ausbilder bei der Pro Lizenz, sieht dem kommenden Jahr erwartungsfroh entgegen: "Ich freue mich auf den ersten Lehrgang, den ich mitbegleiten kann. Es wird spannend sein, die unterschiedlichen Charaktere kennenzulernen und die Entwicklung der Teilnehmer*innen in der Ausbildung zu begleiten. Hierzu haben wir durch die kleine Gruppe und die vielen unterschiedlichen Module und Formate sehr gute Möglichkeiten. Ich möchte meine Erfahrung nutzen, um den angehenden Pro Lizenz-Inhaber*innen eine optimale Ausbildung zu ermöglichen."

Zu Beginn treffen sich die 17 Teilnehmer*innen von heute bis Mittwoch, 22. Januar, am DFB-Campus. Verantwortlich geleitet wird die Ausbildung neben Arno Michels von DFB-Trainer Markus Reiter.

"Es freut mich besonders, dass mit Eva-Maria Virsinger und Sabrina Wittmann in diesem Jahr zwei Frauen Teil des Pro Lizenz-Lehrgangs sind", sagt Andreas Rettig, DFB-Geschäftsführer Nationalmannschaften & Akademie. "Damit wird auch in der Spitze die gezielte Entwicklung und Unterstützung von Trainerinnen vorangetrieben, die der DFB nachhaltig im Rahmen des Strategieprozesses FF27 verfolgt. Erfreulich ist auch, dass vier Teilnehmer*innen aus dem Bereich der Google Pixel Frauen-Bundesliga kommen und somit die Möglichkeit haben, die Lizenzanforderung zu erfüllen."

Rettig weiter: "Die Erfolge im deutschen Fußball, in der Breite wie in der Spitze, sind sehr eng mit der Arbeit unser Trainer*innen verbunden, die Pro Lizenz steht dabei an der Spitze unseres Ausbildungssystems. Nur mit gut ausgebildeten Trainer*innen können wir eine erfolgreiche Entwicklung von Spieler*innen gewährleisten. Dabei benötigen wir Wissenschaft und Laptop genauso wie Erfahrung und Bauchgefühl."

Neben den mittlerweile etablierten Zugangswegen zu den Ausbildungsstufen hat in diesem Jahr zum zweiten Mal bei der Auswahl für den Lehrgang zusätzlich eine neue Herangehensweise gegriffen. Es handelt sich dabei um das zuletzt angewendete Pilotprogramm, in dessen Rahmen ein besonderes Augenmerk auf die systematische Entwicklung von Trainer*innentalenten aus dem eigenen Verein oder Verband gelegt wird. Über die vorhandenen Zulassungswege hinaus ergibt sich damit eine Möglichkeit zur Förderung und Qualifizierung von Trainer*innen, die sich im Rahmen ihrer bisherigen Tätigkeit für höhere Aufgaben empfohlen haben und innerhalb ihrer langfristigen vereins- oder verbandsinternen Entwicklung im nächsten Schritt in eine Position gebracht werden sollen, für die sie über die nächsthöhere Lizenz verfügen müssen.

Das Projekt kommt auf den Ausbildungsstufen B+, A, A+ und Pro Lizenz zum Einsatz. In den Bewerbungsphasen zu den neuen Lehrgängen werden so jeweils bis zu zwei zusätzliche Plätze pro Lehrgang zugänglich sein.

Die Teilnehmer*innen des 71. DFB Pro Lizenz-Lehrgangs:

Niko Arnautis (Eintracht Frankfurt), Theodoros Dedes (TSG Hoffenheim), Markus Fiedler (VfB Stuttgart), Alexander Hahn (Holstein Kiel), Roberto Hilbert (SpVgg Greuther Fürth), Florian Kästner (FC Carl Zeiss Jena), Ralf Kettemann (Karlsruher SC), Lars Kornetka (ÖFB/Männer-Nationalmannschaft), David Krecidlo (VfB Stuttgart), Dennis Schmitt (Eintracht Frankfurt), Christian Tiffert (zuletzt Chemnitzer FC), Saban Uzun (SV Lafnitz), Eva-Maria Virsinger (VfL Wolfsburg), Sandro Wagner (DFB/Männer-Nationalmannschaft), Vincent Wagner (TSG Hoffenheim), Heiko Westermann (FC Barcelona), Sabrina Wittmann (FC Ingolstadt).

Content: DFB vom 20.01.2025