Karlsruher SC

Der Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix e. V., gemeinhin kurz als Karlsruher SC oder KSC bezeichnet, ist der größte Sportverein der Stadt Karlsruhe und in der Region Nordbaden. Mit über 11.000 Mitgliedern gehört der Karlsruher SC zudem zu den größten Sportvereinen Deutschlands.


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Nächster Neuzugang:

Deniz Ofli kommt per Leihe aus München

Die Verantwortlichen des Karlsruher SC basteln weiterhin fleißig am Kader für die neue Saison – und können nach Mittelstürmer Moritz Borschinski die nächste offene Planstelle schließen. In Deniz Ofli verpflichten unsere Blau-Weißen auf Leihbasis einen jungen und entwicklungsfähigen Linksverteidiger, der die Vakanz auf dieser Position nach dem Abgang von David Herold in Richtung Borussia Mönchengladbach schließen soll. Zudem sicherte sich unser Club eine Kaufoption „Deniz ist bereits der dritte Spieler, den wir vom FC Bayern nach Karlsruhe holen – das zeigt, dass sich unser Klub als ernstzunehmende Entwicklungsstation etabliert hat. Er bringt eine Ausbildung auf höchstem Niveau mit und hat als Kapitän in den Jugendmannschaften gezeigt, dass er Verantwortung übernehmen will. Das passt zu dem, was wir hier aufbauen“, erklärt Geschäftsführer Sport Mario Eggimann.

Debüt in der Bundesliga und Champions League

Nach David Herold und Paul Scholl ist Deniz Ofli der dritte Spieler, den es zunächst leihweise vom FC Bayern München in die Fächerstadt zieht. „Trotz seiner erst 19 Jahre hat Deniz im Nachwuchs des FC Bayern viel Erfahrung auf Topniveau sammeln können. Zudem hat er als fester Teil des Profitrainings mit seinen Debüts in der Bundesliga und Champions League bereits erste Schritte bei den Profis machen können. Wir freuen uns auf einen Linksverteidiger, der defensiv zuverlässig und zweikampfstark ist und auch im Spiel nach vorne seine Akzente setzt. Dieses Gesamtpaket hat uns überzeugt und passt zu unserer Art und Weise, wie wir spielen wollen“, beschreibt Direktor Profifußball Timon Pauls das Profil des gebürtigen Müncheners, der mit Scholl in der U17 und U19 des FCB zusammenspielte.

Linksverteidiger mit internationaler Erfahrung

Der Linksfuß wechselte im Sommer 2019 vom TSV 1860 München in den Nachwuchs des deutschen Rekordmeisters. Dort durchlief er seitdem sämtliche Jugendmannschaften, sammelte Erfahrungen in der UEFA Youth League und übernahm als Kapitän Verantwortung in der U19. Neben Einsätzen für die zweite Mannschaft in der Regionalliga Bayern knüpfte Ofli bereits auch erste Berührungspunkte mit den Profis, für die er sowohl in der Bundesliga als auch in der UEFA Champions League sein Debüt feiern durfte. Mit dieser Entwicklung empfahl sich die neue Nummer 3 des KSC auch für die Junioren-Nationalmannschaften. Zunächst für die deutsche U16, läuft der 1,75-Meter-Mann seit 2023 für die türkischen Teams auf, unter anderem bereits auch als Kapitän der U19. Im Juni dieses Jahres debütierte er für die U21-Auswahl. Nun folgt auf Vereinsebene der Schritt nach Karlsruhe. „Nach meinen ersten Erfahrungen im Profibereich beim FC Bayern freue ich mich jetzt riesig auf meine erste richtige Saison in der 2. Bundesliga beim KSC. Gemeinsam mit meinen Teamkollegen möchte ich auf dem Platz alles geben, um erfolgreich zu sein. Ich blicke mit hoher Motivation auf die Saison“, bringt der Neuzugang seine Vorfreude auf die Zeit in der Fächerstadt zum Ausdruck. Bereits am Samstagnachmittag beim Testspiel in Gaggenau wird Ofli erstmals in blau-weiß auflaufen.

Content/Foto: Karlsruher SC vom 04.07.2026

Abschied nach vier Jahren:

Ali-Eren Ersungur wechselt nach Altglienicke

Weitere Bewegung im blau-weißen Kader: Der offensive Mittelfeldspieler wechselt nach vier Jahren in der Fächerstadt zur VSG Altglienicke in die Regionalliga Nordost. Der KSC sichert sich eine Rückkaufoption.

Im Sommer 2022 von der TSG Hoffenheim in unsere KSC grenke aKAdemie gewechselt, überzeugte Ali-Eren Ersungur in der Saison 2023/24 in 18 Partien für unsere U19 in der Junioren-Bundesliga mit starken 14 Treffern und sieben Torvorlagen. Mit seinen Leistungen empfahl sich der offensive Mittelfeldspieler für höhere Aufgaben und unterzeichnete im April 2024 seinen ersten Profivertrag bei unseren Blau-Weißen. Als fester Bestandteil der Profis kam der Rechtsfuß in drei Spielzeiten auf acht Einsätze in der 2. Bundesliga. Bei dieser Anzahl wird es auch erstmal bleiben. Denn zur neuen Saison wechselt Ersungur zur VSG Altglienicke in die Regionalliga Nordost. Im Zuge dieses Transfers sicherten sich die Blau-Weißen eine Rückkaufoption für den 20-Jährigen. „Ali hat in den vergangenen Jahren eine positive Entwicklung genommen. Um seine nächsten Schritte machen zu können, braucht er unbedingt regelmäßige Spielpraxis. Deshalb ergibt dieser Transfer für alle Parteien nur Sinn. Wir wünschen Ali für seine Zukunft viel Erfolg und werden seinen weiteren Weg eng verfolgen“, kommentiert Direktor Profifußball Timon Pauls den Wechsel.


Der in Albstadt geborene Offensivspieler blickt ebenfalls auf eine positive Zeit im blau-weißen Trikot zurück. „In meinen vier Jahren beim KSC konnte ich auf und abseits des Platzes viel lernen. Ich bin dem Club sehr dankbar, dass ich hier meine ersten Schritte im Profifußball gehen konnte. Mein Dank gilt den Verantwortlichen sowie den Trainern im Nachwuchs und bei den Profis für ihr Vertrauen. Das war eine coole Zeit, die ich in positiver Erinnerung behalten werde. Ich wünsche dem KSC und seinen Fans nur das Beste“, erklärt Ersungur zum Abschied.

Content: Karlsruher SC von 03.07.2026
Foto: Brück 

Neuer Mittelstürmer für den KSC

Broschinski ist da, kommt aus Basel 

Ein neuer Stürmer für den Karlsruher SC: Der 1,90-Meter-Mann wechselt auf Leihbasis zur neuen Saison vom FC Basel in die Fächerstadt und verstärkt die Offensive unserer Blau-Weißen.

Einen Tag nach dem Testspiel beim FC Germania 07 Untergrombach (27:0) hat der Karlsruher SC eine weitere Verstärkung unter Vertrag genommen. Zur neuen Saison wechselt Stürmer Moritz Broschinski auf Leihbasis mit Kaufoption vom FC Basel in den Wildpark und bietet Cheftrainer Maximilian Senft somit eine weitere Option für sein Offensivspiel. 

„Moritz Broschinski ist ein Spieler, der genau in das Profil passt, das wir für diese Position definiert haben – athletisch, taktisch und charakterlich. Er kennt den deutschen Fußball bestens, bringt internationale Erfahrung mit und wird wenig Anlaufzeit brauchen. Vor allem aber passt er mit seiner Mentalität und Arbeitsweise zu den Werten, die wir als Club leben wollen“, gibt Geschäftsführer Sport Mario Eggimann eine erste Einschätzung zum Sommerneuzugang Nummer sechs ab, der künftig mit der Rückennummer 9 auflaufen wird. 


Mit welchen Qualitäten der Neuzugang, der vor seiner Station in der Schweiz für den VfL Bochum in zweieinhalb Spielzeiten auf 70 Einsätze (fünf Tore, sieben Vorlagen) im deutschen Oberhaus kam, im Detail überzeugen kann, skizziert Direktor Profifußball Timon Pauls: „Moritz Broschinski ist ein Stürmertyp, der sich durch seine hohe Arbeitsrate gegen den Ball, konsequente Tiefenläufe und große physische Präsenz im Strafraum auszeichnet. Unser Ziel ist es, ihn regelmäßig in aussichtsreiche Abschlusspositionen zu bringen und ihm kontinuierlich Spielzeit zu geben. Wir sind überzeugt, dass er mit diesem Vertrauen bei uns auf eine gute Torquote kommen wird.”


Spielte der Rechtsfuß von 2015 bis 2019 in der Jugend vom FC Energie Cottbus, wechselte der Angreifer im Sommer 2020 zur zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund, für die er Erfahrungen in der 3. Liga sammelte. Im Winter 2023 folgte der Umzug innerhalb des Ruhrgebiets zum VfL Bochum. Nach zweieinhalb Jahren an der Castroper Straße ging es im vergangenen Jahr erstmals ins Ausland, wo der 25-Jährige in der Qualifikation zur UEFA Champions League und anschließend dann in der UEFA Europa League auch internationale Erfahrungen sammelte. Nun folgt die Rückkehr nach Deutschland. 

„Vor einigen Jahren habe ich damals noch mit Cottbus im alten Wildparkstadion gespielt, unter anderem auch gegen Marvin Wanitzek. Nun freue ich mich sehr, selbst für den KSC im Wildpark auflaufen zu dürfen und auf Torejagd zu gehen. Ich möchte der Mannschaft mit meinen Qualitäten weiterhelfen und freue mich auf die neue Saison“, blickt Broschinski auf die neue Spielrunde voraus.

Content/Foto: Karlsruher SC vom 02.07.2026

Trotz der sommerlichen Hitze:

Intensiver Trainingsauftakt 

Bei hochsommerlichen Temperaturen stand am Sonntagvormittag das erste Training der Saison 2026/27 auf dem Plan. Vor rund 1.200 Zuschauerinnen und Zuschauern ging es für unsere Profis im BBBank Wildpark wieder an die Arbeit. Pünktlich um 11 Uhr ertönte der erste Pfiff unseres neuen Cheftrainers Maximilian Senft, der seine Mannschaft bereits anderthalb Stunden zuvor in einer ersten Ansprache auf die neue Saison einstimmte. Auf dem Platz folgten im Mannschaftskreis weitere konkrete Hinweise des neuen Trainers für die folgende rund 70-minütige Einheit.


Kurz darauf startete trotz der Temperaturen um die 35 Grad ein intensives Warm-Up unter der Leitung unseres neuen Athletiktrainer Mauro Zanoguera, der die Jungs mit seinem spanischen Temperament ordentlich auf Betrieb brachte. In diesen schweißreibenden Genuss kamen auch unsere Neuzugänge Kevin Wiethaup, Noel Eichinger, Tim Civeja, Ferdinand Gebert, Jason Ponente Ramirez und Leihrückkehrer Noah Rupp. Zudem wirkten mit Jassin Manai und Niklas Behr zwei Spieler aus dem Kader der U23 mit. Eymen Laghrissi und Lilian Egloff absolvierten nach ihren Verletzungen aus der vergangenen Spielzeit eine individuelle Einheit abseits des Mannschaftstrainings mit Reha-Trainer Wendelin Wäcker. Im Zuge einer kurzfristig unterzogenen Zahn-OP konnte Louey Ben Farhat beim Trainingsauftakt noch nicht in der Gruppe mitwirken. Der 19-Jährige absolvierte im Innenraum eine Fitnesseinheit auf dem Fahrrad. Ali Ersungur hingegen ist für Gespräche bezüglich seiner Zukunft vorerst vom Trainerstab freigestellt.  


Im Anschluss an das Warmmachen stand die erste Passübung auf dem Programm, ehe es für die Profis auch schon die erste Spielform ging, in der die anwesenden Fans die ersten Tore und erfolgreiche Spielzüge mit lautstarkem Applaus von der Tribüne honorierten. Nach mehreren Durchgängen war das erste Training der Saison vorbei. Bevor es für die Mannschaft in die Katakomben ging, verabschiedeten sie sich von den zahlreich erschienenen Fans und bedankten sich für das Kommen. Auch Cheftrainer Maximilian Senft war mit der ersten Einheit zufrieden. „Alle Spieler waren heute mit einer guten Energie dabei und sind die Intensität mitgegangen. Das hat mir gut gefallen“, fand der Coach nach Trainingsende lobende Worte für sein Team. Während der Einheit wurde der 36-Jährige von seinen Co-Trainern Eduard Buxmann, Emmanuel Faloba und Daniel Gordon eifrig unterstützt.


Mit dem ehemaligen Co-Trainer Sirus Motekallemi standen die KSC-Verantwortlichen zuletzt in Gesprächen bezüglich einer Weiterbeschäftigung in anderer Funktion im Club. Dazu wird es nicht kommen. Motekallemi wird den KSC verlassen. Mit Sportpsychologe Yannick Romswinkel laufen hingegen zurzeit noch Gespräche über eine Fortsetzung der bisherigen Zusammenarbeit.

Content/Foto: Karlsruher SC vom 28.06.2026

Hoepfner kehrt als Exklusivpartner zum KSC zurück

Karlsruhe hält zusammen und das schmeckt man ab der neuen Saison auch wieder im Stadion. Was in Fußballdeutschland mittlerweile Seltenheitswert hat, machen der Karlsruher SC und die Privatbrauerei Hoepfner GmbH möglich: Ein echter Karlsruher Traditionsbetrieb wird neuer Bier- und Exklusivpartner im BBBank Wildpark.


Der KSC und Hoepfner setzen ein ausdrucksstarkes Zeichen und Bekenntnis zu ihrer Heimat. Als eines der ältesten aktiven Unternehmen in Karlsruhe kehrt die Brauerei dorthin zurück, wo sie hingehört: zu den Fans im BBBank Wildpark. Hoepfner steht seit Generationen für gelebte Braukunst und tiefe regionale Verbundenheit.


Comeback, das Fan-Herzen höherschlagen lässt


Die Partnerschaft ist für beide Seiten eine emotionale Rückkehr zu den gemeinsamen Wurzeln. Bereits in den 90ern bis ins Jahr 2005 ging man miteinander durch dick und dünn. An diese Zeiten knüpfen der KSC und Hoepfner nun an. Die Vereinbarung sichert der Traditionsbrauerei die exklusiven Ausschank- und Lieferrechte im BBBank Wildpark. Für die Fans bedeutet das die echte Karlsruher Identität im Becher bei jedem Heimspiel.


Kooperation geht weit über den Zapfhahn hinaus


Der Hoepfner FächerstadtTreff, die beliebte Hospitality-Welt im BBBank Wildpark, wird künftig den Namen der Brauerei tragen und bleibt der zentrale Treffpunkt für Partner, Gäste und Wirtschaft aus der Region.


Hoepfner übernimmt zudem Verantwortung und stärkt als neuer KSC TUT GUT.-Premiumpartner nachhaltig das gesellschaftliche und soziale Engagement des Clubs.


Die Partnerschaft wird auch rund um die emotionalsten Augenblicke im BBBank Wildpark sichtbar: Das Badnerlied wird künftig von der traditionsreichen Brauerei präsentiert. Wenn vor dem Anpfiff die Hymne ertönt und Gänsehautgarantie herrscht, wird dieser besondere Moment offiziell von Hoepfner begleitet.


Diese Partnerschaft zeigt, wofür der KSC steht. Es geht nicht nur um Fußball – es geht um Heimat, Identität und die Gewissheit, dass die besten Geschichten immer noch direkt vor unserer Haustür geschrieben werden. Willkommen zu Hause, Hoepfner!


„Dass wir eine Brauerei aus der eigenen Stadt als neuen Bierpartner ab der kommenden Saison begrüßen dürfen, ist in Fußballdeutschland sehr selten und etwas Besonderes. Hoepfner und der Karlsruher SC sind seit vielen Jahrzehnten feste Bestandteile der Stadt Karlsruhe und Region. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und darauf, gemeinsam auf viele erfolgreiche Momente anzustoßen“, sagt Michael Becker, Sprecher der Geschäftsführung des KSC.


„Für Hoepfner ist „Deine Stadt. Dein Bier.“ nicht nur ein Slogan. Wir leben das jeden Tag mit viel Herzblut in vielfältiger Weise. In der Gastronomie, auf Festen, bei unseren Engagements in Sport und Kultur – und jetzt auch wieder im Wildpark. Das gesamte Hoepfner-Team ist sehr glücklich und stolz, erneut Teil der KSC-Familie zu sein“, freut sich Hoepfner-Geschäftsführer Dirk Steinebach über die Partnerschaft.


Über Hoepfner: Deine Stadt. Dein Bier. 


Die Privatbrauerei Hoepfner gehört zu den bekanntesten Regionalbrauereien Nordbadens. 1798 gegründet, ist sie eines der ältesten noch aktiven Unternehmen in Karlsruhe. Das Portfolio der Brauerei umfasst neben klassischen Sorten wie Pilsner, Helles und Export auch Spezialitäten und alkoholfreie Varianten. Als fest in seiner badischen Heimat verankertes Traditionsunternehmen ist Hoepfner engagierter Unterstützer und Partner unterschiedlichster Vereine und Projekte im Bereich Kultur und Sport, darunter zentrale regionale Kulturevents wie DAS FEST und die Karlsruher Schlosslichtspiele.
Hoepfner ist Teil der Paulaner Brauerei Gruppe, eine der erfolgreichsten Brauereigruppen in Deutschland.
Mehr auf www.hoepfner.de.

Content/Foto: Karlsruher SC vom 24.06.2026

Nicolai Rapp wechselt nach Dresden

Defensivallrounder Nicolai Rapp verlässt den KSC zur neuen Saison und schließt sich Ligakonkurrent Dynamo Dresden an.

Rapp wechselte im Januar 2024 von Bundesligist Werder Bremen in die Fächerstadt und etablierte sich schnell als Stammspieler in der 2. Bundesliga. Im KSC-Trikot kam der 29-Jährige auf insgesamt 70 Pflichtspieleinsätze und erzielte dabei zwei Tore und legte ein weiteres vor. Der gebürtige Heidelberger kam dabei sowohl im defensiven Mittelfeld als auch in der Innenverteidigung zum Einsatz.


Nicolai Rapp: „Zweieinhalb Jahre lange habe ich das KSC-Trikot sehr gerne getragen und bin immer voller Motivation zum Wildpark gekommen. Ich möchte mich ganz herzlich für den super Support der Fans bedanken. Das war bei den Heim- und Auswärtsspielen großer Sport. Ich wünsche dem KSC für die Zukunft ganz viel Erfolg. Wir sehen uns auf dem Platz.“


Timon Pauls, Direktor Profifußball, sagt: „Rappo hat sich vom ersten Tag an voll mit dem KSC identifiziert und unsere Mannschaft mit seiner Erfahrung und seiner Professionalität bereichert. Er hat auf und neben dem Platz Verantwortung übernommen und sich stets in den Dienst der Mannschaft gestellt. Für seinen Einsatz in den vergangenen zweieinhalb Spielzeiten bedanken wir uns ausdrücklich!"

Content/Foto: Karlsruher SC vom 19.06.2026

 

Feste Verpflichtung: 

Shio Fukuda bleibt beim KSC

Nach der einjährigen Leihe in der vergangenen Saison wechselt der japanische Stürmer zur neuen Spielzeit fest von Borussia Mönchengladbach in die Fächerstadt und möchte seine positive Entwicklung im blau-weißen Trikot fortsetzen.

Zwölf seiner 20 Einsätze für den Karlsruher SC erzielte Shio Fukuda bis Mitte Februar dieses Jahres, elf davon als Joker. Dabei gelang dem Japaner ein Treffer und er stand in der Spitze 58 Minuten auf dem Platz. Von Ende Februar bis Mitte März folgten vier Spiele ohne Einsatz für den 22-Jährigen. Von diesem Tief ließ sich der Mittelstürmer allerdings nicht aus der Ruhe bringen. Ganz im Gegenteil. Der Rechtsfuß lieferte die Antwort auf dem Rasen und stellte seine Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis: In den abschließenden acht Partien der vergangenen Saison kam Fukuda immer zum Einsatz, stand dabei viermal in der Startelf und erzielte starke fünf Tore. Diese positive Entwicklung mit ansprechenden Leistungen und Zahlen registrierten auch die Verantwortlichen und setzten in den vergangenen Wochen alles daran, dass die gemeinsame Reise mit Shio Fukuda fortgesetzt wird – und das wird sie.

Mit Fleiß und Geduld zum Erfolg

Der Japaner, der in der zurückliegenden Runde von Bundesligist Borussia Mönchengladbach ausgeliehen war, wird zur Saison 2026/27 fest verpflichtet und trägt somit auch in den kommenden Jahren das KSC-Logo auf der Brust. Dabei wurde der Transfer losgelöst von der fixierten Kaufoption umgesetzt. „Shio hat sich in der Rückrunde überzeugend entwickelt und dadurch berechtigtes Interesse anderer Vereine geweckt. Die Neuverhandlung der Transferkonditionen war anspruchsvoll. Dass Timon Pauls und sein Team hier eine für den KSC vorteilhafte Lösung erarbeitet haben, freut mich sehr. Wir sind froh, dass es uns gelungen ist, einen vielversprechenden Spieler langfristig an den Verein zu binden“, erklärt Geschäftsführer Sport Mario Eggimann zufrieden. „Wir kennen Shios Qualitäten sehr genau und waren jederzeit von ihm überzeugt. Dass junge Spieler nach einem Wechsel an einen neuen Standort etwas Zeit benötigen, um sich vollständig zu akklimatisieren und ihr Potenzial auf dem Platz abzurufen, ist völlig normal. Mit seiner Dynamik, seiner Energie und seiner Torgefahr bringt Shio genau die Eigenschaften mit, die zu unserer Spielidee und zur zukünftigen Ausrichtung unserer Mannschaft passen”, ergänzt Direktor Profifußball Timon Pauls voller Überzeugung.

Der japanische Junioren-Nationalspieler, der im Januar 2023 von der Kamimura Gakuen High School nach Mönchengladbach gewechselt war und bislang elfmal in der höchsten deutschen Spielklasse zum Einsatz kam (ein Tor), freut sich ebenfalls über den Verbleib in der Fächerstadt: „Ich konnte mich in der vergangenen Saison beim KSC richtig gut entwickeln. Während der Saison habe ich mich immer mehr an den Fußball in der 2. Bundesliga gewöhnt und bin die nächsten Schritte gegangen. Vor allem die letzten acht Spiele mit fünf Toren liefen für mich persönlich richtig gut. Genau da möchte in der nächsten Saison anknüpfen und freue mich sehr, dass meine Zeit beim KSC weitergeht.“

Content: Karlsruher SC vom 11.06.2026

Die KSC-Regio Tour 2026/27 steht fest

Untergrombach und Gaggenau freuen sich auf besondere Fußballtage

Auch in diesem Sommer ist der Karlsruher SC in der Region unterwegs. Im Rahmen der KSC-RegioTour präsentiert von stadtmobil gastieren die Blau-Weißen in diesem Jahr beim FC Germania Untergrombach und beim VfB Gaggenau.  

Den Auftakt der diesjährigen RegioTour macht der KSC am Mittwoch, den 1. Juli, um 18:30 Uhr in Untergrombach. Am Samstag, den 4. Juli, führt die nächste Station der Blau-Weißen um 15:00 Uhr nach Gaggenau. 


Heimspiel für die Region 

Unter dem Motto „Heimspiel für die Region“ bringt der KSC seine Mannschaft direkt zu den Fans. Rund um die Spiele wird es Autogrammstunden, Aktionen für Kinder und weitere Programmpunkte geben. Gleichzeitig bietet sich die Gelegenheit, Spielern wie Marvin Wanitzek einmal aus nächster Nähe zu begegnen. 


Viele Vereine aus der Region hatten sich für die diesjährige RegioTour beworben. Nun dürfen sich Untergrombach und Gaggenau auf besondere Fußballtage freuen, wenn auf den heimischen Sportplätzen die Profis des KSC auflaufen. 


Die Tickets für die beiden Spiele sind bereits ab jetzt für 11,00 Euro im Online-Ticketshop erhältlich. Ermäßigungen gelten bei den RegioTour-Partien nicht. Kinder bis einschließlich 10 Jahre benötigen kein Ticket und kommen kostenfrei zu den Spielen. Ein Euro pro Ticket geht direkt an KSC TUT GUT. und unterstützt so Projekte in den Bereichen Bewegung, Umwelt und Vielfalt im Großraum Karlsruhes. Des Weiteren werden für jedes Tor, das im Rahmen der RegioTour fällt, 50 Euro an eine soziale Einrichtung aus der Region gespendet.


Für die KSC-Regio Tour gilt: Personen mit einem Schwerbehindertenausweis (Merkzeichen B oder H) erwerben ein reguläres Ticket im Ticketshop. Nach Vorlage des entsprechenden Nachweises erhält eine Begleitperson freien Eintritt vor Ort.


Bei Rückfragen rund um Inklusionsthemen im Rahmen der KSC-RegioTour steht unser Team gerne per E-Mail unter inklusion(at)ksc.de zur Verfügung.

Content/Foto: Karlsruher SC vom 08.06 2026

KSC gastiert im DFB-Pokal bei Preußen Münster

Die Kugeln sind gefallen: Der Karlsruher SC trifft in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals 2026/27 auf Preußen Münster. Die Partie wird zwischen dem 21. und 24. August ausgetragen.


Die anstehende Saison nimmt immer mehr Formen an. Nachdem das Trainerteam komplett feststeht und auch der Sommerfahrplan für die Vorbereitung auf die Spielzeit fixiert wurde, ist nun auch klar, auf welchen Gegner der Karlsruher SC in der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal treffen wird: Demnach gastieren die Blau-Weißen zwischen dem 21. und 24. August bei Preußen Münster. Das ergab die Auslosung am Samstagabend im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund mit Losfee Deniz Aytekin. Der Schiedsrichter beendete nach der jüngst abgelaufenen Saison seine Karriere.


Auf Seiten der Blau-Weißen ist die Vorfreude auf die 84. Austragung des DFB-Pokals groß. „Wir blicken motiviert auf die kommende Pokal-Saison und wollen unseren Fans auch in diesem Wettbewerb viele schöne Momente bescheren. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass die Leistungsdichte im deutschen Fußball höher ist als in anderen Ländern und wir direkt ab der ersten Runde auf der Hut sein müssen“, kommentiert der neue Cheftrainer Maximilian Senft die Auslosung am Samstagabend.


Bevor sich die Fächerstädter mit den Adlern messen, startet mit dem Trainingsauftakt am 28. Juni (11 Uhr) die Vorbereitung auf die neue Saison. Alle bereits feststehenden Termine findet ihr im Sommerfahrplan 2026.


Unsere Blau-Weißen werden in Anlehnung an die beiden DFB-Pokalsiege 1955 und 1956 auch in der kommenden Saison im Pokaltrikot auflaufen. Das Trikot ist weiterhin in der FanWelt sowie im Onlineshop erhältlich.

Foto/Content: Karlsruher SC vom 06.06.2026

Unser Sommerfahrplan 2026

Das Grundgerüst der Vorbereitung auf 2026/27

Die abgelaufene Saison liegt mit ein wenig Abstand hinter dem Karlsruher SC. Aktuell befinden sich die Profis in der wohlverdienten Sommerpause. Der Blick richtet sich dennoch bereits auf die neue Spielzeit. Der Großteil der Termine steht fest.


Nach einer intensiven Saison 2025/26 mit einigen Höhen und Tiefen regenerieren die KSC-Profis um Kapitän Marvin Wanitzek aktuell im wohlverdienten Sommerurlaub. Am Adenauerring treiben die Verantwortlichen um Geschäftsführer Sport Mario Eggimann und Direktor Profifußball Timon Pauls die Planungen für die anstehende Saison jedoch auf Hochtouren voran. Nachdem in Maximilian Senft der neue Cheftrainer kommuniziert wurde, die Besetzung des Trainerteams abgeschlossen werden konnten und bereits auch schon fünf Neuzugänge verpflichtet wurden, steht nun auch das Grundgerüst der Vorbereitung auf die Spielzeit 2026/27 fest.

Dabei bilden der Trainingsauftakt am 28. Juni um 11 Uhr, die RegioTour (die beiden Gegner und Spielorte werden zeitnah veröffentlicht), das Trainingslager in Österreich vom 11. Juli bis zum 18. Juli sowie die Saisoneröffnung gegen Inter am 26. Juli wichtige Eckpfeiler, weitere Testspiele stehen ebenso fest. Punktuell kann der blau-weiße Sommerfahrplan 2026 noch ergänzt werden. Rund um das Trainingslager ist beispielsweise noch ein Testspiel geplant. „Auch wenn es mehr als drei Wochen dauert, bis es für unsere Mannschaft wieder losgeht, freuen wir uns schon jetzt auf die neue Saison in der neuen Konstellation. Eine intensive und gut geplante Vorbereitung mit den bereits feststehenden Terminen und zahlreichen Trainingseinheiten bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Saison“, unterstreicht Timon Pauls die Bedeutung der rund sechswöchigen schweißtreibenden Zeit für die KSC-Profis.

Alle bereits feststehenden Termine im Überblick:

Dienstag, 23. Juni bis Freitag, 26. Juni: Leistungstests

Sonntag, 28. Juni, 11 Uhr: Trainingsauftakt 2026/27

Mittwoch, 1. Juli, 18.30 Uhr: RegioTour – Testspiel im Norden (2x 45 Minuten)

Donnerstag, 2. Juli: Veröffentlichung des Spielplans 2. Bundesliga

Samstag, 4. Juli, 15 Uhr: RegioTour – Testspiel im Süden (2x 45 Minuten)

Donnerstag, 9. Juli, 11 Uhr: Testspiel gegen SGV Freiberg (Badenia Stadion, 2x 45 Minuten)

Samstag, 11. Juli bis Samstag, 18. Juli: Trainingslager in Neukirchen am Großvenediger (Österreich)

Sonntag, 26. Juli, 16.30 Uhr: Saisoneröffnung gegen Inter (BBBank Wildpark, 2x 45 Minuten)

Samstag, 1. August, 15.30 Uhr: Testspiel bei der TSG Hoffenheim (Dietmar-Hopp-Stadion, 2x 60 Minuten)

Sonntag, 2. August, 12 Uhr bis 18 Uhr: Familientag im BBBank Wildpark

Freitag, 7. August bis Sonntag, 9. August: 1. Spieltag, 2. Bundesliga 2026/27

Content/Foto: Karlsruher SC vom 05.06.2026

Mittelfeldspieler Tim Civeja wechselt zum KSC 

Ein weiterer Baustein in der blau-weißen Personalplanung für die Saison 2026/27 ist gefallen: Nur wenige Tage nach dem vollzogenen Transfer von Offensivspieler Jason Ponente Ramirez hat der Karlsruher SC den zentralen Mittelfeldakteur Tim Civeja vom Drittligisten 1. FC Saarbrücken zur neuen Saison unter Vertrag genommen. Der 24-Jährige lief in den vergangenen drei Spielzeiten für die Saarländer auf und zählte mit jeweils mehr als 30 absolvierten Drittliga-Einsätzen zum Stammpersonal des FCS. In der abgelaufenen Saison bestritt der beidfüßige Mittelfeldspieler 35 Einsätze in der Liga und erzielte dabei fünf Tore und bereitete sieben weitere Treffer vor. „Tim ist ein Mittelfeldmotor mit viel Spielintelligenz, Einsatzbereitschaft, Griffigkeit und Tempo. Seine Spielweise hat uns überzeugt und wir freuen uns, dass er unseren KSC im zentralen Mittelfeld verstärken wird“, freut sich Geschäftsführer Sport Mario Eggimann über den Neuzugang.

Spiele lenken, Chancen kreieren

Die von Eggimann erwähnte Spielweise, die Civeja auszeichnet, führt Direktor Profifußball Timon Pauls weiter aus. „Tim bringt genau die Qualitäten mit, die wir für unser Mittelfeld gesucht haben. Er verfügt über eine hohe Intensität, große Laufbereitschaft und ein gutes Spielverständnis. Mit seiner Übersicht kann er Spiele lenken und Chancen kreieren. Zudem bringt er Torgefahr aus dem Mittelfeld mit und hat seine Qualitäten in der vergangenen Saison eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Dieses Gesamtpaket hat uns absolut überzeugt“, begründet Pauls die Verpflichtung des ehemaligen Junioren-Nationalspielers, der sowohl für die deutsche U18 und U19 als auch für die albanische U21 gespielt hat.

Erstes Pflichtspieltor für den FCS ausgerechnet gegen den KSC

Der im oberbayerischen Dachau geborene Civeja lief von 2015 bis 2022 für die Jugendmannschaften des FC Augsburg auf und feierte im Januar 2021 im Trikot der Fuggerstädter sein Bundesliga-Debüt für die Profis. Nach einer einjährigen Leihe zum FC Ingolstadt 04 wechselte der 1,80-Meter-Mann im Sommer 2023 nach Saarbrücken, wo er in seinem zweiten Pflichtspiel in der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal ausgerechnet gegen den Karlsruher SC seinen ersten Pflichtspieltreffer für die Saarländer erzielte. Der 2:1-Sieg gegen unsere Blau-Weißen war damals der Grundstein für die überaus erfolgreiche Pokalsaison, die für Civeja und seine ehemaligen Kollegen erst im Halbfinale endete. Nun folgen also die nächsten, deutlich intensiveren Berührungspunkte mit dem KSC. „Dass mein erstes Pflichtspieltor für Saarbrücken ausgerechnet gegen Karlsruhe war, ist im Zusammenhang des Wechsels natürlich ein lustiger Zufall. Das spornt mich nochmal mehr an, Tore für den KSC zu schießen. Ich freue mich sehr auf die Zeit in Karlsruhe und habe total Lust, meine Qualitäten auf dem Platz zu zeigen und gemeinsam mit den Jungs erfolgreichen Fußball zu spielen“, betont der Mittelfeldakteur, der mit seinem ehemaligen Club zwei Mal den saarländischen Landespokal gewann.

Content/Foto: Karlsruher SC vom 04.06.2026

Das KSC-Trainerteam für 2026/27

Der neue Cheftrainer Maximilian Senft wird beim Karlsruher SC von drei bisherigen vertrauten Mitarbeitern aus Ried begleitet. Demgegenüber zählen Daniel Gordon, Markus Miller und Wendelin Wäcker weiterhin zum Trainerteam.

Seit dem 21. Mai ist bekannt, dass Maximilian Senft den Karlsruher SC zur neuen Saison als Cheftrainer übernehmen wird. In den vergangenen Tagen haben die Verantwortlichen um Geschäftsführer Sport Mario Eggimann und Direktor Profifußball Timon Pauls die weiteren Positionen im Trainerteam geklärt.


Trio aus Ried begleitet Senft, Trio mit KSC-Identität

Demnach wird Chefcoach Senft von drei bereits vertrauten Mitarbeitern aus gemeinsamer Zeit bei der SV Ried begleitet: Die beiden Co-Trainer Eduard Buxmann und Emmanuel Faloba folgen ihrem Chef genauso wie Athletiktrainer Mauro Zanoguera in die Fächerstadt. Daniel Gordon, der in den vergangenen Jahren bereits im KSC-Nachwuchs gearbeitet hat und seit Anfang Dezember bei den Profis als Co-Trainer tätig ist, bekleidet weiterhin seine Rolle bei den Profis des KSC. Das gilt auch für Torwarttrainer Markus Miller und Reha-Trainer Wendelin Wäcker, die beide seit mehreren Jahren zum blau-weißen Trainerteam gehören.


Bei der Zusammenstellung spielten mehrere Faktoren eine Rolle. „Bei der Besetzung des Trainerteams haben wir bewusst auf eine ausgewogene Mischung gesetzt. Einerseits Mitarbeiter, mit denen Maximilian Senft bereits bei der SV Ried erfolgreich zusammengearbeitet hat, andererseits bewährte und langjährige Kräfte mit starker KSC-Identität. Uns war es wichtig, neue Perspektiven mit der engen Verbundenheit zum Club und zur Region zu verbinden“, erläutert Mario Eggimann die Entscheidung. Und die ersten Aufgaben auf das neue Trainerteam warten schon. „Bereits vor dem offiziellen Trainingsstart trifft sich das neue Trainerteam im Rahmen der Leistungstests der Mannschaft, um sich kennenzulernen und erste Aufgaben gemeinsam zu bearbeiten – mit dem Ziel, optimal abgestimmt in die erste Trainingswoche mit der Mannschaft zu starten“, blickt Timon Pauls auf die kommenden Wochen voraus.


Neuer Teammanager im Staff

Auch im Staff gibt es ein neues Gesicht: Steffen Hillmann, der von 2022 bis 2025 als Leiter Lizenzbereich des VfL Wolfsburg tätig war, ist seit dem 1. Juni neuer Teammanager. Mit Sirus Motekallemi befindet sich der KSC in Gesprächen bezüglich einer neuen Funktion. Die bisherige Teammanagerin Sarah Saliba und der langjährige Athletiktrainer Florian Böckler werden den Club verlassen. „Wir bedanken uns bei Sarah und Flo für ihren Einsatz rund um unsere Profimannschaft und wünschen ihnen für ihre Zukunft alles Gute und viel Erfolg“, kommentiert Pauls abschließend.

Content/Foto: Karlsruher SC vom 03.06.2026

KSC verpflichtet Offensivspieler Jason Ponente Ramirez

Der Karlsruher SC hat eine weitere Verstärkung für seine Mannschaft für die Saison 2026/27 verpflichtet: Aus dem Nachwuchs des 1. FC Köln wechselt Jason Ponente Ramirez zu den Blau-Weißen. Der 19-jährige Offensivspieler kommt in erster Linie auf der rechten Außenbahn zum Einsatz, kann aber auch die linke Seite bekleiden und ist generell in der Offensive flexibel einsetzbar. „Mit Jason Ponente Ramirez haben wir einen weiteren jungen, entwicklungsfähigen Spieler für uns gewinnen können, der viel Potenzial mitbringt. Seine Qualitäten hat er nicht nur zuletzt in der DFB-Nachwuchsliga für die U19 des 1. FC Köln unter Beweis gestellt, für die er auch bereits Erfahrungen in der UEFA Youth League sammeln konnte“, zeichnet Geschäftsführer Sport Mario Eggimann ein erstes Bild des Neuzugangs.

Dessen Profil hat die Verantwortlichen in den Gesprächen überzeugt. „Wir verfolgen Jason schon seit längerer Zeit und hatten seine Entwicklung genau im Blick. Er überzeugt mit Spielfreude, Antrittsstärke und bringt seine Qualitäten vor allem im offensiven Eins-gegen-eins zum Vorschein. Er hat die Fähigkeiten ein stehendes Spiel immer wieder aufzubrechen und kann unserem Spiel das gewisse Etwas verleihen. Wir sind davon überzeugt, dass er sich bei uns ideal weiterentwickeln kann und sich Schritt für Schritt an den Herrenbereich gewöhnt“, kommentiert Direktor Profifußball Timon Pauls den vierten Transfer für die neue Saison.

Der Sohn einer griechisch-spanischen Mutter und eines italienischen Vaters freut sich ebenfalls auf seine neue Aufgabe in Karlsruhe. „Die Verantwortlichen haben mir in den Gesprächen ein sehr gutes Gefühl gegeben und mir einen klaren Weg aufgezeigt. Dieses Gesamtpaket reizt mich enorm und ich freue mich sehr darauf, ab der neuen Saison für den KSC aufzulaufen. Ich bin ein Spieler, der immer alles für die Mannschaft gibt und sich jeden Tag weiterentwickeln möchte. Gemeinsam mit dem Verein und den Fans will ich erfolgreich sein“, unterstreicht der Flügelspieler, der noch am Sonntag mit der U19 des 1. FC Köln das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft der A-Junioren bei der TSG Hoffenheim (0:2) bestritten hat und dabei in der Startelf stand, seine Vorfreude auf die Zeit beim KSC.

Content: Karlsruher SC vom 01.06.2026
Foto: IMAGO / Beautiful Sports
 

Saisoneröffnung gegen Inter Mailand

In der diesjährigen Sommervorbereitung, die mit dem Trainingsauftakt am 28. Juni startet, wartet auf den Karlsruher SC und seine Fans ein echtes Highlight: Zwei Wochen vor dem offiziellen Saisonstart 2026/27 gibt der internationale Spitzenclub Inter Mailand seine Visitenkarte im BBBank Wildpark ab. Der amtierende italienische Meister und Pokalsieger um den ehemaligen KSC-Spieler Hakan Calhanoglu kommt am 26. Juli in die Fächerstadt. Das Aufeinandertreffen mit dem einzigen italienischen Club, der seit Gründung der Serie A durchgehend in der höchsten Spielklasse teilnimmt, wird um 16.30 Uhr angepfiffen.

Diese Begegnung löst auch bei den Verantwortlichen Vorfreude aus. „Unsere Verantwortung ist es, dass unsere Mannschaft bestmöglich vorbereitet in die neue Saison startet. Dafür suchen wir für die Vorbereitung immer nach sportlich reizvollen Aufgaben. Das Testspiel gegen Inter Mailand ist ein schönes Highlight für uns und ein echter Gradmesser vor dem Saisonstart“, unterstreicht Geschäftsführer Sport Mario Eggimann die Bedeutung der Partie. „Wir sind immer daran interessiert, unseren Fans interessante Vorbereitungsspiele mit spannenden Gegnern zu bieten. Dennoch ist es nicht selbstverständlich für uns, einen solch renommierten internationalen Spitzenclub für uns gewinnen zu können. Wir freuen uns auf ein tolles Spiel“, ergänzt Michael Becker, Sprecher der Geschäftsführung.

Alle relevanten Ticket-Informationen zu diesem Highlight, bei dem der KSC in der Abwicklung von der Onside Sports GmbH unterstützt wurde, werden wir in den kommenden Tagen gesondert über unsere Kanäle veröffentlichen. Bis dahin bitten wir von Ticketanfragen abzusehen.

Weitere Termine des Vorbereitungsplans auf die Saison 2026/27 folgen zeitnah

Maximilian Senft wird neuer Cheftrainer beim KSC

Der Karlsruher SC hat einen neuen Cheftrainer: Maximilian Senft wechselt vom österreichischen Erstligisten SV Ried zum KSC und wird die Blau-Weißen zum Vorbereitungsstart auf die Saison 2026/27 als Cheftrainer übernehmen. Der in Wien geborene Übungsleiter stand seit 2022 bei der SV Ried unter Vertrag. Erst für rund sieben Monate bei der zweiten Mannschaft an der Seitenlinie, übernahm der Inhaber der UEFA Pro-Lizenz im März 2023 die Profis und führte diese in der Saison 2024/25 mit einem Punkteschnitt von 2,17 Zählern pro Spiel in 30 Begegnungen zur Meisterschaft und zum damit verbundenen Bundesliga-Aufstieg. In der laufenden Spielzeit kämpft der 36-Jährige mit seinem Team als Aufsteiger noch um die Qualifikation zur UEFA Conference League und steht im Playoff-Finale gegen den SK Rapid Wien.

Akribischer Arbeiter und Spieler-Entwickler

„Zu Beginn der Trainersuche haben wir ein klares Profil entwickelt. Daran haben wir uns konsequent orientiert und mehrere intensive Gespräche geführt. Mit Maximilian Senft haben wir einen Trainer verpflichtet, der sportlich, menschlich und mit seiner Arbeitsweise hervorragend zum Karlsruher SC passt. Er verkörpert unsere fußballerische Gesamtstrategie, weil er moderne Trainingsarbeit, klare Entwicklung und aktiven Fußball miteinander verbindet. Max ist mit der SV Ried in die österreichische Bundesliga aufgestiegen, hat den Club anschließend in der Liga etabliert und dort gemeinsam mit seinem Trainerteam etwas Nachhaltiges entwickelt. Er hat gezeigt, dass er Erfolg nicht nur kurzfristig erzeugen, sondern über tägliche Arbeit stabilisieren kann“, beschreibt Geschäftsführer Sport Mario Eggimann den neuen Cheftrainer des KSC, um anschließend das Profil zu skizzieren: „Max steht für aktiven und intensiven Fußball mit einer klaren Idee. Er gibt Mannschaften Struktur, entwickelt Spieler weiter und hat einen großen Fokus auf sein Trainerteam mit klaren Rollenprofilen.“ Diese Eigenschaften ergeben ein komplettes Bild, das die Verantwortlichen überzeugt hat. „Aus diesen Gründen sehen wir in Maximilian Senft genau das Gesamtpaket, mit dem wir uns beim KSC absolut identifizieren. Er bringt eine klare Spielidee, hohe Arbeitsintensität, Entwicklungskraft und nachweisbaren Erfolg mit. Deshalb sind wir überzeugt, dass wir auf der Position des Cheftrainers für die Zukunft sehr gut aufgestellt sind“, formuliert Eggimann zufrieden. „Bevor Max bei uns loslegt, wünschen wir ihm und seinem Team für das Playoff-Finale den maximalen Erfolg. Danach freuen wir uns sehr auf seinen Start beim KSC. Bei der SV Ried bedanken wir uns für die professionelle Zusammenarbeit“, führt der Geschäftsführer Sport fort. 

„Wir haben uns bei der Auswahl unseres neuen Cheftrainers bewusst Zeit genommen, um die bestmögliche Lösung für unseren Club zu finden. Dafür haben wir ein kontinuierliches Trainerscouting etabliert und einen klar strukturierten Auswahlprozess durchlaufen. Wir sind besonnen, zugleich aber mit voller Überzeugung vorgegangen und freuen uns sehr, mit Maximilian Senft den passenden Trainer für uns gefunden zu haben. In den mehrstufigen Gesprächen mit den finalen Kandidaten hat er den fundiertesten Eindruck hinterlassen“, gibt Direktor Profifußball Timon Pauls Einblicke in den Auswahlprozess.

Klarheit auf der wichtigen Position des Cheftrainers

„Rund um das letzte Saisonspiel wollten wir den Protagonisten, die uns zum Ende der laufenden Saison verlassen, einen verdienten Rahmen bescheren. Das ist uns gelungen und nun blicken wir mit voller Vorfreude in die Zukunft. Maximilian Senft ist ein Trainer, der voll und ganz zu unserer Strategie und zu unseren Werten passt. Er hat erfolgreich nachgewiesen, dass er Spieler und Teams unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen weiterentwickeln kann. Wir sind sehr glücklich, dass wir unmittelbar nach Saisonende nun Klarheit auf der wichtigen Position des Cheftrainers haben. Für seine Aufgabe als Trainer bei uns wird Maximilian Senft unsere ganze Unterstützung bekommen und genießt vom ersten Tag an unser volles Vertrauen“, unterstreicht Michael Becker, Sprecher der Geschäftsführung.

Maximilian Senft richtet sich direkt an die KSC-Familie

Der neue Trainer, der seine Mannschaft beim Trainingsstart am 28 Juni erstmals auf dem Platz versammeln wird, richtet sich trotz der beiden noch offenen Partien mit seinem derzeitigen Arbeitgeber direkt an die blau-weißen Fans. „Liebe KSC-Familie, ich blicke mit riesengroßer Vorfreude auf die Aufgabe beim KSC und freue mich darauf die Mannschaft kennenzulernen und gemeinsam loszulegen. Der besondere Support der KSC-Fans ist über die Landesgrenzen bekannt und ich kann es kaum erwarten, mit euch gemeinsam in die neue Saison zu gehen. Wir sehen uns Ende Juni“, blickt Maximilian Senft voller Zuversicht auf seine neue Aufgabe.

Nachdem nun die Position des Cheftrainers erfolgreich abgeschlossen und kommuniziert ist, vollziehen die Verantwortlichen in den kommenden Tagen die weitere Besetzung des Trainerteams. Die Vorstellungs-Pressekonferenz von Maximilian Senft erfolgt rund um den Trainingsauftakt.

David Herold wechselt in die Bundesliga

David Herold und der KSC: Diese Symbiose war in den vergangenen drei Jahren von konstanter positiver Entwicklung geprägt. Im Sommer 2023 als Herausforderer mit einer konkreten Perspektive vom FC Bayern München ausgeliehen und ein Jahr später fest verpflichtet, hat sich der Linksverteidiger in seiner Zeit schnell zum Stammspieler bei unseren Fächerstädtern entwickelt. Dies bestätigt der Blick auf die Statistiken: In seinen drei Jahren bei unseren Blau-Weißen sammelte der 23-Jährige wettbewerbsübergreifend in Liga und Pokal 94 Einsätze. Dabei gelangen dem Blondschopf zwei Tore und elf Vorlagen. Allein in der laufenden Saison verpasste Herold nur ein Spiel aufgrund einer Gelbsperre und stand in 28 Begegnungen über die volle Distanz auf dem Rasen. Auch in der vergangenen Runde kam Herold in 33 von 34 möglichen Partien in der 2. Bundesliga zum Einsatz. Diese konstanten Leistungen wecken Begehrlichkeiten: So wechselt der deutsche Junioren-Nationalspieler, der 2024 für die U20 des DFB debütierte, zur neuen Saison zu Borussia Mönchengladbach. Der Transfer zum Bundesliga-Traditionsclub ein Jahr vor Vertragsende ermöglicht eine Ausstiegsklausel mit einer festgeschriebenen Ablösesumme.

Transfer unterstreicht die Strategie des KSC

Auf Seiten des KSC wissen die Verantwortlichen diesen Transfer richtig einzuordnen. „David Herold hatte in seinen drei Jahren einen extremen sportlichen Wert für unsere Mannschaft. Seine fußballerischen Qualitäten und seine konstante Verfügbarkeit haben ihn zu einer festen Größe unseres Kaders gemacht. Deshalb war es für uns zu keinem Zeitpunkt eine Überraschung, dass ein Transfer ein Jahr vor Vertragsende aufgrund der fixierten Ausstiegsklausel zustande kommen kann. Darauf waren wir vorbereitet und sind ähnlich wie bei Max Weiß sehr stolz, dass wir mit den erzielten Transfererlösen sowie den TV-Einnahmen für eingesetzte U23-Spieler ein weiteres Mal ein positives Resultat aus unserem Strategiewechsel ziehen können“, erklärt Geschäftsführer Sport Mario Eggimann zufrieden.

Herold: „Diese Zeit werde ich so schnell nicht vergessen“

„David Herold hat sich bereits in seiner ersten Saison bei uns als Leihspieler Schritt für Schritt zum Stammspieler entwickelt. Diesen Weg ist er in den vergangenen beiden Spielzeiten konsequent weitergegangen und hat in diesen beiden Saisons nur zwei Ligaspiele verpasst. Diese Konstanz ist schon beeindruckend. Wir bedanken uns ganz herzlich bei David für seinen Einsatz in unserem Trikot und wünschen ihm nur das Beste für seine Zukunft“, dokumentiert Direktor Profifußball Timon Pauls seine Wertschätzung gegenüber dem Linksverteidiger, der seine Zeit in der Fächerstadt ebenfalls in positiver Erinnerung behalten wird: „Ich bin sehr dankbar für diese drei tollen Jahre beim KSC. Hier konnte ich in einem familiären Umfeld mit super Fans die nächsten Schritte in meiner Entwicklung gehen und das Maximum an Spielzeit herausholen. Diese Zeit werde ich so schnell nicht vergessen.“

Content: Karlsruher SC vom 20.05.2026
Foto: Brück 

Kaufoption gezogen:

KSC verpflichtet Paul Scholl fest

Am zurückliegenden Sonntag gegen den VfL Bochum stand Paul Scholl über die komplette Spielzeit auf dem Rasen im BBBank Wildpark – und das wird auch in der kommenden Saison so bleiben: Der 19-jährige Innenverteidiger, der in der jüngst abgeschlossenen Runde vom FC Bayern München ausgeliehen war, wird dank einer gezogenen Kaufoption fest verpflichtet und trägt auch in den kommenden Jahren das blau-weiße Trikot. „Paul hat in seinen Einsätzen seine Anlagen und sein Potenzial unter Beweis gestellt - auch in schwierigen Drucksituationen. Mit seinen 19 Jahren steht er noch am Anfang seiner Entwicklung. Als zweikampfstarker und spielintelligenter Innenverteidiger besitzt er ein sehr interessantes Profil, auf das wir fest in unseren Planungen bauen. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir den gemeinsamen Weg fortsetzen und bedanken uns für die erneut gute Zusammenarbeit beim FC Bayern München“, freut sich Geschäftsführer Sport Mario Eggimann über den langfristigen Verbleib des 1,93-Meter-Mann. „Wir sind mit Pauls Entwicklung sehr zufrieden und waren über die Saison stets in guten Gesprächen. Wir sind davon überzeugt, dass Paul in den nächsten Jahren weitere Entwicklungsschritte bei uns gehen wird. Auf diesem Weg wollen wir ihn in unserem Umfeld, das er durch die Leihe bereits bestens kennt, bestmöglich unterstützen“, gibt Direktor Profifußball Timon Pauls Einblicke in seine Gedanken zur Verpflichtung.

In seiner ersten Saison in der Fächerstadt schnürte Scholl in 13 Partien in der 2. Bundesliga seine Schuhe. Dabei bereitete der Abwehrspieler einen Treffer vor. Darüber hinaus sammelte der Rechtsfuß in der U23 des KSC in zehn Einsätzen zusätzliche Spielpraxis in der Oberliga Baden-Württemberg. Weitere Spielminuten in blau-weiß werden in Zukunft für das Eigengewächs des deutschen Rekordmeisters, dessen Jugendteams er von 2014 bis 2025 ununterbrochen durchlief, folgen. „Ich habe mich von Beginn an beim KSC sehr wohl gefühlt. Ich wurde vom Club sehr gut aufgenommen und konnte hier die nächsten Schritte gehen, um mich stetig weiterzuentwickeln. Das möchte ich in Zukunft weiter forcieren und dafür habe ich beim KSC das optimale Setting. Aus diesem Grund war ein Verbleib keine große Frage für mich. Ich freue mich sehr auf die neue Saison und bin extrem motiviert, unsere Ziele gemeinsam zu erreichen“, kommentiert der im oberbayerischen Landkreis Miesbach geborene Defensivakteur glücklich.

Content: Karlsruher SC vom 19.05.2026
Foto: Brück 

KSC stellt sich in der Kaderplanung und im Scouting neu auf

Unmittelbar nach dem Saisonabschluss gegen den VfL Bochum und den Verabschiedungen im Stadion hat der KSC die Vertragsverlängerung von Lilian Egloff bekanntgegeben. Nur einen Tag später haben die Fächerstädter zu Wochenbeginn weitere Personalentscheidungen fixiert: So übernimmt Andre Martek künftig die Position des Abteilungsleiters Kaderplanung. Der 33-Jährige, der zuvor unter anderem für den 1. FC Nürnberg als Leiter der Scouting-Abteilung sowie für den SV Darmstadt 98 als Scout tätig war und darüber hinaus Vorstandsmitglied bei der European Association of Scouts ist, verantwortet fortan die Kaderplanung sowie die Entwicklung und Umsetzung einer ganzheitlichen Scoutingstrategie. Dabei wird Martek im engen Austausch mit Tobias Winter stehen, der bereits seit mehreren Jahren als Scout bei den Fächerstädtern arbeitet. Der 40-Jährige bekleidet ab sofort die neu geschaffene Rolle des Teamleiters Scouting und kümmert sich dabei um die Koordination und Planung der Scoutingaktivitäten sowie um die Sicherstellung der Prozesse Datennutzung, Berichtswesen und Ratingsystem.

„Im Alltag hinterfragen wir ständig unsere Strukturen und Prozesse. In den vergangenen Monaten und Wochen haben wir einige Anpassungen vorgenommen und freuen uns sehr, dass wir mit Andre einen absoluten Fachmann für unsere Kaderplanung gewonnen haben. Er verfügt über Erfahrung, Expertise und ein ausgeprägtes Netzwerk. Er wird eng mit Tobias Winter zusammenarbeiten, der bei uns seit mehreren Jahren einen sehr guten Job macht und aufgrund seiner Kompetenz und Erfahrung genau der richtige Mann für diese Rolle ist“, kommentiert Direktor Profifußball Timon Pauls die personellen Veränderungen im Bereich Kaderplanung und Scouting.

„Ich habe den KSC in meinen bisherigen Stationen natürlich eng verfolgt und ihn dabei als spannenden Club mit einer klaren Identität und einem Umfeld wahrgenommen, das viel Energie mitbringt. Umso mehr freue ich mich darauf, nun meine Erfahrungen einzubringen und gemeinsam mit den Kollegen die nächsten Entwicklungsschritte im Bereich Kaderplanung und Scouting zu gehen“, blickt Andre Martek voller Vorfreude auf seine neue Aufgabe in der Fächerstadt. „Der Karlsruher SC steht für mich seit Jahren für Vertrauen, Identifikation und Entwicklung. Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, künftig mehr Verantwortung zu übernehmen und die Scouting-Abteilung als Teamleiter weiterzuentwickeln. Für das entgegengebrachte Vertrauen bin ich sehr dankbar. Gemeinsam mit meinem Team arbeiten wir im sportlichen Bereich an der Analyse und Bewertung von Spielern und schaffen damit die Grundlage für weitere Schritte in der Kaderplanung beim KSC“, sagt Tobias Winter.

Der bisherige Chefscout und Abteilungsleiter Scouting Matthias Wallenwein wechselt wie bereits bekannt zum 1. Juni zum 1. FC Nürnberg. Scout Leonard Stork ist am 15. Mai ausgeschieden. „Wir bedanken uns ganz ausdrücklich bei Matthias und Leonard für ihren Einsatz und ihr Engagement für den KSC und wünschen ihnen für ihre Zukunft alles Gute und viel Erfolg“, spricht Pauls dem Duo seinen Dank aus.

Cootent/Foto: Karlsruher SC vom 18.05.2026

Vertrag verlängert:

Lilian Egloff bleibt beim KSC 

Rund um das letzte Spiel der Saison 2025/26 haben die Verantwortlichen des Karlsruher SC eine weitere Personalentscheidung erfolgreich abgeschlossen: Der derzeit verletzte Mittelfeldspieler Lilian Egloff, der seit zwei Wochen wieder auf dem Trainingsplatz steht und an seiner Rückkehr arbeitet, hat seinen Vertrag bei den Blau-Weißen verlängert und wird somit auch in Zukunft das KSC-Trikot überziehen. „Lilian Egloff bildet ein wichtiges Puzzlestück in unserer Personalplanung für die kommende Saison. In seinen bisherigen zwei Jahren bei uns hat er sich enorm weiterentwickelt, auch wenn ihn Verletzungen zuletzt etwas gebremst haben. Wir sind von seinen Qualitäten überzeugt und freuen uns sehr, dass wir den gemeinsamen Weg mit Li beim KSC fortsetzen“, kommentiert Geschäftsführer Sport Mario Eggimann die Vertragsverlängerung des 23-jährigen Mittelfeldspielers. „Wir hatten gute Gespräche mit Li und sind sehr glücklich, dass wir ihn von einer Vertragsverlängerung beim KSC überzeugen konnten. Li hat sein Potenzial bereits unter Beweis gestellt. Wenn er wieder komplett fit ist, möchte er den nächsten Schritt in seiner Entwicklung weiter bei uns gehen“, ergänzt Direktor Profifußball Timon Pauls.

In seiner Zeit in der Fächerstadt kommt der Rechtsfuß bisher auf 33 Einsätze in der 2. Bundesliga und im DFB-Pokal. Dabei gelangen dem Offensivakteur sieben Tore und zwei Vorlagen. Diese Statistiken möchte der in Heilbronn geborene Egloff in Zukunft erfolgreich ausbauen. „Ich fühle mich hier beim KSC sehr wohl und blicke bisher auf eine positive Zeit zurück. Daran möchte ich in Zukunft anknüpfen. Ich habe einfach Bock, zusammen mit den Jungs auf dem Platz und den tollen Fans auf den Rängen für den KSC erfolgreich zu sein“, erklärt der ehemalige deutsche Junioren-Nationalspieler, dessen sportliche Heimat weiterhin der Karlsruher SC heißen wird.

Content/Foto: Karlsruher SC vom 17.05.2026

Letzter Auftritt für Christian Eichner 

Unentschieden zur Pause; Wätjen und Fukuda treffen 

Drei Wechsel zum Abschied von Christian Eichner in der ersten Elf. Gegenüber dem 2:2 in Paderborn starten Schleusener, Burnic und Scholl, während Kwon und Ben Farhat auf der Bank Platz nehmen. Kobald fehlt gelb-gesperrt.

Ebenfalls drei Änderungen auf bei den Gästen nach dem 1:1 Remis der Vorwoche gegen Hannover. Wätjen, Alfa-Ruprecht und Holtmann beginnen. Kwarteng und Miyoshi rücken dafür zunächst auf die Bank, während Pannewig komplett im Kader fehlt.

Schiedsrichter der heutigen Begegnung war der Saarländer Patrick Alt. Der beendete heute seine Karriere auf Ebene des DFB, wurde im Stadion entsprechend verabschiedet.

Blitzstart für Bochum durch Wätjen

Gute erste Gelegenheit für Bochum in der 4.Minute. Wätjen tankte sich stark durch, legte auf für Holtmann. Schlenzer mit rechts! Knapp drüber...Das ging schnell. In der gleichen Minute sah die Abwehr der Fächerstädter alles andere als gut aus. Alfa-Ruprecht hatte von rechts einen Steckpass zu Wätjen gespielt, der in den Strafraum marschierte und Bernat keine Chance ließ. Frühe Führung für den VfL.  Kurze Überprüfung des VAR auf ein mögliches Handspiel im Vorfeld und der Treffer zählte! 

In der 16. Minute setzte sich Fukuda im Zweikampf durch, setzte sich gut durch. Loosli grätschte noch rein und verhinderte den Einschlag! Wichtig.


Fukuda gleicht aus
Drei Minuten später, die 19.Minute lief, und der zuletzt immer wieder verbesserte Fukuda traf nun doch zum Ausgleich. Ecke KSC und die Hausherren setzten sich am Strafraum des VfL fest. Über Rapp und Schleusener ging es ins Zentrum, wo Horn den ersten Versuch noch klären konnte, gegen Fukudas Abstauber aber machtlos war. 
In der Folgezeit blieb der Gastgeber optimistisch das dominante Team, ließ den Ball gut zirkulieren.

Nächste Möglichkeit für die Fächerstädter in der 33.Minute. Über Fukuda und Schleusener ging es rechts zu Jung. Der schloss selbst ab, verfehlte nur ganz knapp links. Auf der anderen Seite, es lief bereits die 41.Minute, drang Alfa-Ruprecht rechts in den Strafraum ein, setzte seinen Schuss aber über die Querlatte. 

Nach einer Minute Nachspielzeit ging es in die Kabinen. 

VfL Bochum krönt starke Rückserie 

Für den KSC bleibt es bei den vergebenen Chancen 

Personell ging es beim KSC vor 32.244 Zuschauern zunächst unverändert weiter, während bei den Gästen Onyeka durch Lenz ersetzt wurde. Bereits in der 47.Minute ein Solo von Holtmann bis in den Strafraum, wo er unter Bedrängnis rechts verzog.

Kurze Drangphase für die Gäste ab der 58.Minute. Konter VfL und Alfa-Ruprecht mit der großen Chance auf die erneute Führung! Aus 15m knapp über den linken Winkel.  Der nächste Angriff und es ging wieder Richtung Tor von Bernat. Holtmann kam über links, chippte den Ball in den Strafraum, fand dort aber keinen Abnehmer.

Doppelter Wechsel beim VfL Bochum. Kwarteng und Keumo kamen für Holtmann und Morgalla (64.). Riesenchance in der 67.Minute für Schleusener! Nach feinem Pass von Jung, aber der Stürmer bringt die Kugel nicht im Kasten unter, schießt über das Tor.

Führung Bochum durch Kwarteng
Das war ein Wechsel der sich gleich ausgezahlt hatte. Die 70.Minute lief und Joker Kwarteng kam im Mittelfeld an die Kugel, marschierte Richtung Strafraum. Da sich niemand zuständig fühlte, der Abschluss aus 17m flach ins linke Eck.
In der 73.Minute fast der Ausgleich. Förster setzte sich im Strafraum gegen Loosli durch, setzte den Ball aber über das Tor.

Doppelter Wechsel auch beim Gastgeber. Ben Farhat und Pinto Pedrosa lösten Burnic und Jung ab. So ging es in die Schluss-Viertelstunde. Ben Farhat hatte in der 77.Minute auch gleich, nach Zuspiel Förster, seine Möglichkeit. Sein Schuss flog am rechten Pfosten knapp vorbei. Zwei Minuten später prüfte Kwarteng dann Bernat nach einem Konter. Kein Problem für den Keeper.
In der 81.Minute je ein Wechsel bei den Kontrahenten. Karlsruhe begrüßte Wäschenbach, während Rapp den Platz verließ. Alfa-Ruprecht ging bei Bochum runter, neu dabei Miyoshi.

Pfosten rettet für Bochum
Ecke Wanitzek und Franke köpfte an den Pfosten. Dies die Großchance nur zwei Minuten nach den Wechseln. 
In der 85.Minute Zeit für Emotionen im Wildpark. Fabian Schleusener verließ zum letzten Mal das Spielfeld, begleitet vom frenetischen Jubel der Südkurve. Ein großes Kapitel in der KSC-Geschichte ging zu Ende. Für ihn kam Šimić. 

Die Nachspielzeit fiel noch einmal üppig aus. Sechs Minuten gab es obendrauf. Hier passierte allerdings nicht mehr viel. Das Spiel ist aus! 

Content: Michael Kaiser vom 17.05.2026
Fotos: Meyer

Noch keine Treffer im Wildpark 

Karlsruhe und Darmstadt liefern sich offene Begegnung

Zwei Wechsel bei den Hausherren gegenüber der 1:3 Heimniederlage gegen Hannover aus der Woche. Müller und Ben Farhat starten für Schleusener (Bank) und Ambrosius (Kreuzbandriss). 

Komplizierter ist es bei den Hessen. Dem dem 3:3 Remis gegen Elversberg gibt's heute fünf Neue in der Startformation. Vukotic, Papela, Schmidt, Holland und Corredor beginnen. Lòpez und Maglica fehlen komplett im Kader, Pfeiffer fehlt rot-gesperrt, Furukawa und Hornby sind angeschlagen. 

Schiedsrichter war heute Herr Felix Bickel. Der hatte pünktlich angepfiffen und bereits in der zweiten Minute hatten die Gäste den ersten Torschuss von Richter, der über das Tor ging.. 

Die erste Antwort der Badener in der 8.Minute. Da hatte Herold von links geflankt, Fukuda den Ball mit dem Rücken zum Tor angenommen und es per Volley probiert. Der Schuss ging knapp über die Querlatte. In der 12.Mimute eine brenzlige Situation im Karlsruher Strafraum. Nach einem Steckpass hatte sich Lidberg den Ball vorgelegt, an Bernat vorbei, der sich in die Szene warf. Da stellte sich die Frage nach einem strafbaren Kontakt, die aber vom Schiedsrichter verneint wurde. 

Richter mit der nächsten Chance für die Lilien. Müller hatte einen schlechten Querpass gespielt, in die Beine von Richter. Der schlug noch einen Bogen, hatte Herold stehen lassen. Aus spitzem Winkel zielte er Richtung langes Eck. Der Ball aber über das Tor (20). In den Folgeminuten beruhigte sich das Spiel etwas, größere Möglichkeiten blieben Mangelware. 

In der 37.Minute die größte Chance der Lilien. Darmstadt konterte über die linke Seite mit Corredor. Der trag bei seinem Schuss Jung am Kopf, der liegen blieb. Dennoch spielten die Gäste weiter und Corredor kam erneut rechts im Strafraum an den Ball. Seine Flanke erreichte den freistehenden Akiyama, der über das Tor schoss. 

Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten und es ging in die Kabinen. 

Fukuda entscheidet Spiel mit späten Treffer 

Darmstadt 98 bleibt das siebte Spiel in Folge ohne Sieg 

Personell ging es im BBBank-Wildpark vor 30.020 Zuschauern unverändert weiter. Die erste Torannäherung hatte in der 47.Minute Darmstadt. Der Versuch von Richter allerdings deutlich vorbei.

Ecke von rechts nur zwei Minuten später. Fukuda verlängerte zum eingelaufenen Franke, der nicht mehr reagieren konnte, keinen Druck mehr hinter den Ball bekam. Doppelchance für den KSC in der 55.Minute. Zunächst kam ein Steckpass von Wanitzek bei Fukuda an, der aber im Eins gegen Eins an Schuhen scheiterte. In Folge kam Wanitzek selbst an die Kugel, schloss ab und Schuhen kratzte den noch abgefälschten Ball sensationell von der Linie.

Führung durch Wanitzek
Das hatte sich die letzten Minuten ein wenig angedeutet. Vukotic räumte Wanitzek vor dem Strafraum, etwa 20m vom Tor entfernt, ab. Der Gefoulte übernahm das selbst, schlenzte die Kugel präzise neben den rechten Pfosten. Führung für die Badener in der 58.Minute.

Dettoni ersetzte nun, ab der 64.Minute, bei den Lilien Holland. In Folge Schuss von Wanitzek in der 65.Minute, knapp rechts vorbei. Hier beschwerte sich der Spielführer der Fächerstädter zu recht, da Klefisch noch abgefälscht hatte. Es hätte also Ecke für die Hausherren geben müssen. Wechsel bei Karlsruhe in der 67. Minute. Schleusener kam für Ben Farhat in die Begegnung.

Ausgleich für die Lilien durch Lidberg
Die 70.Minute lief und so ein wenig aus dem Nichts der Ausgleich für Darmstadt. Freistoß für die Gäste von der linken Seite und Seitenverlagerung. Es gab Einwurf von rechts, den Akiyama in den Sechzehner brachte. Dort verlängerte Vukotic zu Lidberg, der aus 5m links einnickte.

Noch eine Viertelstunde zu spielen und Herold bediente Schleusener in zentraler Postion. Der schoss sich jedoch selbst an. Unglückliche Szene für den Stürmer. Jung und Förster gingen runter, Burnic und Pinto Pedrosa kamen neu ins Spiel bei Karlsruhe (77.).  Nur zwei Minuten später gleich der erste Ball von Burnic Richtung des im Strafraum platzierten Wanitzek. Der zog aus gut 8m ab, schoss knapp über das Tor.

Fukuda zur erneuten Führung
Die 86.Minute und erneute Führung für die Badener. Während Schleusener und Burnic noch vergaben, staubte Fukuda recht abgezockt ab. Schleuseners Abschluss war noch geblockt worden und irgendwie fiel die Kugel Fukuda vor die Füße. Der zog aus 5m ab und Dettoni fälschte noch leicht ab. 

Vier Wechsel in der 88. Minute, deren zwei auf jeder Seite. Šimić und Scholl kamen bei den Hausherren für Fukuda und Müller.  Lakenmacher und Bialek ersetzten bei Darmstadt Petretta und Richter. 

Die Nachspielzeit sollte fünf Minuten betragen. In der 93.Minute hätte Burnic den Deckel drauf machen können, verzog aber links. Auch Šimić konnte hier für die Entscheidung sorgen, wurde aber von Dettoni geblockt (95.).

Dann doch der Schlusspfiff und die drei Punkte sollten in Karlsruhe bleiben. 

Content: Michael Kaiser vom 03.05.2026
Fotos: Meyer 

Kreuzbandriss bei Ambrosius

Bereits kurz nach dem Spiel gegen Hannover 96 hatte die medizinische Abteilung des Karlsruher SC den Verdacht auf einen Kreuzbandriss bei Stephan Ambrosius. Die Befürchtungen haben sich leider bestätigt.

Nun herrscht Gewissheit: Nach dem ersten Verdacht auf einen Kreuzbandriss bei Innenverteidiger Stephan Ambosius haben durchgeführte MRT-Untersuchungen die Befürchtungen leider bestätigt. Mit dieser schweren Knieverletzung fällt der Abwehrspieler mehrere Monate aus. Nach gemeinsamer Absprache mit dem Spieler selbst sowie seinem Stammverein FC St. Gallen haben sich alle Beteiligten darauf verständigt, dem Knie erstmal die nötige Ruhe zu geben, ehe über eine mögliche Operation entschieden wird.


Wir wünschen Stephan Ambrosius eine gute Besserung!

Content/Foto: Karlsruher SC vom 29.04.2026
 

Unentschieden zur Pause 

Schleusener gleicht die Gästeführung durch Bundu aus 

Gegenüber dem 0:3 in Elversberg nimmt KSC-Coach Eichner zwei Wechsel vor. Herold kehrt in Kader und Startelf zurück, ebenso startet Fukuda. Ben Farhat und Burnic nehmen zunächst auf der Bank Platz.

Bei den Gästen ersetzt Christian Titz Yokota und Ghiță nach dem 1:1 Heimremis gegen Paderborn durch Bundu und Matsuda.

Schiedsrichter im Wildpark war Konrad Oldhafer. Der hatte die Begegnung pünktlich um 13 Uhr freigegeben. Der Beginn wirkte, speziell bei den Gästen, etwas nervös. So schlichen sich im Spielaufbau immer wieder kleinere Fehler ein, ohne dass die Gastgeber diese hätten nutzen können. Die erste Möglichkeit für die Hausherren in der 14.Minute. Da hatte Wanitzek viel Raum vor sich, marschierte Richtung Strafraum. Aus 20m dann der Schlenzer Richtung rechtes Eck. Dorthin war Noll aber bereits abgetaucht.

Führung Hannover durch Bundu
Die Antwort der Niedersachsen, gleichzeitig auch die erste Möglichkeit überhaupt, in der 18.Minute. Bundu, der den Vorzug vor Yokota erhalten hatte, wurde von Taibi in Szene gesetzt, traf von halbrechts flach ins linke Eck. Dem vorausgegangen war ein Ballverlust von Herold auf der Außenbahn.
In der Folgezeit nahm der KSC etwas an Fahrt auf. Torchancen blieben auf beiden Seiten zunächst aus. Die Gäste hatten das Spiel gegen den Ball recht gut im Griff.

Die beste Chance der Gastgeber in der 40.Minute. Eine starke Stafette führte final zu Herolds Flanke. In der Mitte wartete Förster, traf aber aus etwa 11m den Ball nicht voll. Das hätte der Ausgleich sein können, vielleicht sogar müssen.

Ausgleich durch Schleusener 
In der 44.Minute spielte Förster nach halblinks zu Herold, der ganz präzise ins Zentrum flankte und Schleusener fand. Der behielt die Ruhe, beförderte die Kugel aus 8m, mit Hilfe des Innenpfostens, ins rechte Eck. 

Die Nachspielzeit betrug eine Minute, dann ging es in die Kabinen. 

Hannover setzt sich in Karlsruhe durch 

Viel VAR und ein wiederholter Elfer zur Entscheidung 

Zwei Wechsel bei den Gästen vor 30.255 Fans mit Wiederanpfiff. Für Neubauer und Aseko kamen Oudenne und Chakroun.

Der eingewechselte Chakroun nahm in der 47.Minute auch gleich Fahrt auf, verlagerte auf die halbrechte Seite zu Bundu. Der Torschütze zog aus 13m ab, Bernat aber aufmerksam in der bedrohten rechten Ecke. In der 56.Minute hatte Oudenne nach innen gepasst, Bernat hatte im zweiten Versuch den Ball sicher.
Wechsel beim Titz-Team nach einer Stunde. Yokota löste Källmann ab.

VAR überprüft möglichen Handelfmeter
Thórdarson erwischte in der 60.Minute eine Freistoßflanke von Leopold und der Ball sprang offenbar an die Hand von Flanke, von dort über die Latte. Der VAR schritt ein, entdeckte aber in der Entstehung der Aktion eine Abseitsposition. Kein Elfmeter!
Doppelwechsel nun auch bei den Hausherren. Scholl und Müller durften für Rapp und Ambrosius ran (66.).

Erneut VAR zu Foul an Wanitzek
In der 69.Minute erneut Arbeit für Patrick Hanslbauer im Keller. Wanitzek war links im Strafraum mit viel Speed an Okon vorbei zum Fallen gekommen, forderte Strafstoß. Die Situation wurde überprüft, der VAR konnte kein strafbares Vergehen erkennen.

Die nächste Chance erneut für Karlsruhe. In der 71.Minute hatte Wanitzek im Sechzehner quer für Förster aufgelegt. Dessen Schlenzer ging nur knapp über das Tor. Nun kam auch Ben Farhat für Schleusener (72). Eine Minute später probierte es Yokota aus der Distanz. Ein gutes Stück zu hoch gezielt.
Die letzten zwei "Patronen" für Hannover Coach Titz. Mit den Hereinnahmen von Kokolo und Nielsen für Matsuda und Bundu war das Wechselkontingent der Gäste in der 75. Minute aufgebraucht.

In der 78.Minute Ballverlust von Förster und die Chance für Nielsen. Der zielte Richtung linkes Eck, dort konnte Franke im letzten Moment für seinen geschlagenen Keeper retten. Weiterer Doppelwechsel in der 79.Minute für den KSC. Pinto Pedrosa und Burnic ersetzten Jung und Förster.

Führung '96 durch Oudenne
Joker auf Joker und erneute Führung. Chakroun schickte in der 82.Minute Oudenne los. Der tunnelte Kobald und konnte aus 9 Metern ins rechte Ecke vollstrecken. In Folge positionierten sich die Gäste deutlich tiefer. Karlsruhe lief an, fand aber noch keine Lücke.

Die Nachspielzeit dürfte den Badenern gefallen haben. Sieben Minuten standen auf der Anzeigetafel des vierten Offiziellen.

Erneuter VAR-Einsatz und Strafstoß 
Diesmal gibt's den Elfer (96.).  Chakroun war im Solo unterwegs, ging gegen Bernat zu Boden. Den Ball hatte der Keeper nicht berührt, dafür wohl den Stürmer,der auch zügig zu Boden ging. Des fälligen Elfmeters nahm sich Thordason an, vergab. Bernat aber stand vor der Linie. Wiederholung. Diesmal versuchte es Yokota, traf links. Da war die Entscheidung und der Abpfiff in Karlsruhe. 

Content: Michael Kaiser vom 25.04.2026
Fotos: Brück

KSC verpflichtet Ferdinand Gebert

Der 20-jährige Schlussmann wechselt zur neuen Saison vom Regionalligisten FC-Astoria Walldorf zu den Blau-Weißen und verstärkt das Torwartteam um Stammtorhüter Hans Christian Bernat.


Der 20-jährige Keeper wechselt zur neuen Saison vom Regionalligisten FC-Astoria Walldorf zu den Blau-Weißen und verstärkt das Torwartteam um Stammtorhüter Hans Christian Bernat.


Aller guten Dinge sind drei: Nach Mittelfeldspieler Kevin Wiethaup und Offensivakteur Noel Eichinger hat der Karlsruher SC den dritten Neuzugang für die Saison 2026/27 verpflichtet und Torhüter Ferdinand Gebert unter Vertrag genommen. Der 20-jährige Schlussmann wechselt zur neuen Spielzeit vom Regionalligisten FC-Astoria Walldorf zu den Fächerstädtern. Der in Heidelberg geborene 1,90-Meter-Mann durchlief nach den Jugendvereinen SC Gaiberg, VfB Leimen und FC-Astoria Walldorf die Nachwuchsmannschaften der TSG Hoffenheim, bei der er von 2017 bis 2025 für insgesamt acht Jahre spielte. Zur vergangenen Saison kehrte der Keeper zum FC-Astoria Walldorf zurück und gehörte dem Kader des Südwest-Regionalligisten an. Nun folgt der Schritt zum KSC.


„Wir freuen uns, mit Ferdinand Gebert einen jungen, entwicklungsfähigen Torwart verpflichtet zu haben, den wir bei uns Schritt für Schritt an den Profibereich heranführen und gewöhnen wollen. In Kombination mit Hans Christian Bernat und Robin Himmelmann haben wir für die kommende Saison die Idealbesetzung in allen drei Alterssegmenten auf der Torhüterposition“, kommentiert Direktor Profifußball Timon Pauls den Transfer zufrieden. 

Der junge Schlussmann selbst freut sich ebenfalls über den Wechsel. „Ich schätze das Vertrauen der Vereinsführung sehr und bin hochmotiviert, meine nächsten Entwicklungsschritte beim Karlsruher SC zu machen. Für mich ist der Wechsel zum KSC eine große Chance. Ich möchte hier jeden Tag dazulernen und mich in diesem professionellen Umfeld weiterentwickeln. Besonders die Zusammenarbeit mit Markus Miller ist für mich ein entscheidender Faktor. Ich brenne auf diese neue Herausforderung und die Chance“, gibt Ferdinand Gebert voller Vorfreude abschließend zu Protokoll.

Content/Foto: Karlsruher SC vom 24.04 2026

Fabian Schleusener verlässt den KSC

Nach mehreren offenen Gesprächen haben sich der Karlsruher SC und sein langjähriger Stürmer Fabian Schleusener darauf verständigt, dass er seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird.


Vertrag läuft im Sommer aus

Von 2017 bis 2018 für eine Saison und seit 2021 über fünf Spielzeiten am Stück ging Fabian Schleusener für den Karlsruher SC auf Torejagd. Diese gemeinsame erfolgreiche Zeit, dem 34-Jährigen gelangen im KSC-Trikot wettbewerbsübergreifend in 216 Partien 71 Treffer und 24 Torvorlagen, geht nach der aktuellen Saison zu Ende. Der Angreifer wird seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Darauf verständigten sich beide Seiten nach mehreren Gesprächen. „Fabian Schleusener hat sich in den vergangenen fünf Jahren zu einer Identifikationsfigur des KSC entwickelt und ist mit einer hohen Leistungsbereitschaft vorangegangen. Er hat sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt und nicht nur zuletzt mit seinen Toren und Vorlagen dem Team geholfen“, hebt Geschäftsführer Sport Mario Eggimann die Bedeutung des Stürmers hervor.

„In den vertrauensvollen Gesprächen ist der Entschluss gereift, dass nach nun fünf Jahren beim KSC nun der Zeitpunkt für eine Luftveränderung für Schleuse gekommen ist. Da wir noch vier gemeinsame Spiele vor der Brust haben, ist es für große Abschiedsworte noch zu früh. Das kommt dann nach dem letzten Spiel. Aber dass der Name Fabian Schleusener weiterhin eng mit dem Karlsruher SC verbunden sein wird, versteht sich von selbst“, führt Eggimann wertschätzend fort.

Der Angreifer selbst, der in der laufenden Saison zwölf Tore erzielte und drei weitere Treffer vorbereitete, blickt dem Ende seiner Zeit bei den Fächerstädtern voller Dankbarkeit entgegen. „Die insgesamt sechs Jahre beim KSC waren eine ganz besondere Zeit für mich – voller Intensität, Leidenschaft und Energie. Ich habe das KSC-Trikot immer sehr gerne und voller Stolz getragen. Diese Zeit werde ich immer in positiver Erinnerung behalten. In den verbleibenden vier Spielen möchte ich nochmal alles auf dem Platz lassen, um mich bestmöglich von den KSC-Fans zu verabschieden“, betont die langjährige Nummer 24 der Blau-Weißen. 

Content: Karlsruher SC vom 23.04.2026
Foto: Brück 

DFL erteilt dem Karlsruher SC erneut die Spielberechtigung ohne Auflagen

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat der Karlsruher SC GmbH & Co. KGaA im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens die Spielberechtigung für die Saison 2026/27 ohne Auflagen oder Bedingungen erteilt. Damit bestätigt die DFL erneut die wirtschaftliche Stabilität und Leistungsfähigkeit des Clubs. 


Die Entscheidung unterstreicht die kontinuierlich positive Entwicklung des KSC in den vergangenen Jahren. Auch im diesjährigen Verfahren konnten alle Anforderungen fristgerecht und vollständig erfüllt werden. 


„Die erneute Lizenzerteilung ohne Auflagen bestätigt uns in unseren guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. In den vergangenen Jahren haben wir den KSC strukturell und finanziell stabil aufgestellt und die Entscheidung der DFL zeigt, dass wir weiterhin auf dem richtigen Weg sind“, erklärt Michael Becker, Sprecher der Geschäftsführung des KSC. 


„Dass wir alle wirtschaftlichen Anforderungen erneut vollständig erfüllen konnten, ist vor allem das Ergebnis des großen Engagements aller unserer Mitarbeitenden. Gleichzeitig zeigt es, dass der KSC in allen Bereichen nachhaltig und zukunftssicher aufgestellt ist“, sagt Philip Schick, Direktor Finanzen & Personal. 

Content: Karlsruher SC vom 20.04.2026
Foto: Brück 

Erneute Verlängerung: Sebastian Jung bleibt beim KSC

Bereits seit 2020 läuft Sebastian Jung für die Fächerstädter auf. Nun geht es gemeinsam in die siebte Saison. Der Rechtsverteidiger hat seinen Vertrag verlängert.

Der Karlsruher SC und Sebastian Jung – das gehört bereits seit September 2020 zusammen und wird auch in Zukunft so bleiben. Denn der 35-jährige Rechtsverteidiger hat seinen Vertrag beim KSC erneut verlängert und geht mit den Fächerstädtern in seine siebte Saison. „Sebastian ist mit seiner ganzen Erfahrung ein wichtiger Spieler für unsere Mannschaft, der die jüngeren Spieler an die Hand nimmt und ihnen wertwolle Unterstützung in ihrer Entwicklung gibt. Mit all seiner Routine und seinen Qualitäten als Rechtsverteidiger  hat er eine hohe Bedeutung für unsere Mannschaft“, benennt Geschäftsführer Sport Mario Eggimann den Stellenwert des Abwehrspielers.

Timon Pauls, Direktor Profifußball, ergänzt: „Sebastian definiert sich über Leidenschaft und Hingabe für sein Spiel auf seiner rechten Abwehrseite. Er lässt sein Herz auf dem Platz. Sebastian ist auf und neben dem Platz ein absoluter Vollprofi und Vorbild für unsere jüngeren Spieler. Deshalb freuen wir uns sehr über die Vertragsverlängerung.“ Auch der Routinier selbst blickt mit positiven Gefühlen auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit. „Der KSC hat sich über die Jahre zu einem ganz besonderen Club für mich entwickelt, deshalb freue ich mich sehr, dass meine Reise hier weitergeht. Ich bin nach wie vor ambitioniert und möchte gemeinsam mit den Jungs das Maximum herausholen“, erklärt der in Königstein im Taunus geborene Rechtsfuß, der bislang 128 Pflichtspiele für den KSC absolviert hat. Weitere werden folgen, auch über den Sommer hinaus.

Content/Foto: Karlsruher SC vom 16.04.2026

Unentschieden zur Pause in Karlsruhe 

Ben Farhat gleicht Gästeführung von Knoche aus 

Nach einer turbulenten Woche geht der Fokus wieder auf den sportlichen Part. So ändert Christian Eichner seine Mannschaft nach dem 0:1 auf Schalke auf zwei Positionen. Rapp und Jung starten, während Müller zunächst auf die Bank rückt und Pinto Pedrosa angeschlagen komplett im Kader fehlt.

Kollege Mitch Kniat sieht nach dem 2:1 Heimerfolg gegen Darmstadt keinerlei Handlungsbedarf, vertraut exakt dem gleichen Team der Vorwoche.

Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Florian Lechner. Der hatte pünktlich um 18.30 Uhr das Spiel angepfiffen, wo es für die Gäste angesichts der Tabellensituation schlicht ums Überleben in der 2.Liga ging.

Der Ansatz des Heimteams war das frühe Pressen des Gegners, der sich aber Stück für Stück befreite. So auch in der 5.Minute, als ein starker Pass von Lannert zu Momuluh kam. Dem sprang die Kugel allerdings bei der Ballannahme etwas weg und Bernat konnte klären. Zwei Minuten später ging es erneut über Lannert. Diesmal wurde
Momuluh beim Flanken geblockt. Ecke für die Gäste, allerdings ohne Folgen.

Knoche mit der Gästeführung
In der 11.Minute ein weit geschleuderter Einwurf von Grodowski in den Strafraum, von dort von Bauer verlängert. Im Rücken der Abwehr hatte sich Knoche abgesetzt, nahm den Ball geschickt an und spitzelte das Spielgerät mit dem Außenrist rechts an Bernat vorbei. Führung für die Gäste! In den Folgeminuten wirkten die Ostwestfalen im Wildpark durchaus dominant.

Ausgleich durch Ben Farhat
Konter zum Ausgleich. In der 18.Minute hatte Wörl den Ball nach einem Einwurf verloren und Burnic schnell zu Wanitzek gelegt. Der schickte Ben Farhat steil und der blieb halblinks ganz klar, vollendete ins linke untere Eck. Eine Minute später war der Torschütze erneut auf der linken Seite Richtung Tor unterwegs. Diesmal konnte Kersken im Bielefelder Tor klären. Die nächsten Minuten brachten keine größeren Chancen auf beiden Seiten. Die Arminen ließen die Kugel zwar gut laufen, der KSC bot aber keine Räume an. 

Das Team von der Alm blieb energisch. 
So auch in der 32.Minute. Da hatte Russo die Seite gewechselt, links auf Grodowski gespielt. Der flankte auf den langen Pfosten, wo aber Momuluh verpasste. Drei Minuten später Ecke für Bielefeld und nachdem Karlsruhe den Ball nicht geklärt bekam, plötzlich die Chance für Telelovic. Der zog sofort ab, wurde aber geblockt. Das Unentschieden war bis zu diesem Zeitpunkt durchaus schmeichelhaft für die Fächerstädter. 

Die angezeigte Nachspielzeit betrug eine Minute, final ging es nach knapp drei Minuten in die Pause. 

Furiose zweite Halbzeit des Karlsruher SC 

Mannschaft sendet starkes Signal an den Noch-Trainer

Personell ging es auf beiden Seiten vor 31.921 Fans (Heimbereich ausverkauft) unverändert weiter. Die erste Torannäherung konnte Bielefeld verbuchen. In der 47.Minute hatte Lannert geflankt, Bernat den Ball vor die Füße von Corboz abgewehrt. Der verfehlte aus etwa 10m das Tor recht deutlich. Links vorbei!

Ecke für den Gastgeber in der 52.Minute. Kobald kam zwar zum Kopfball, beförderte die Kugel über das Tor. Zwei Minuten später zog Ben Farhat halbrechts auf, schloss ab und Kerken war im rechten Eck zur Stelle. Das Spiel nahm deutlich an Fahrt an.
Wechsel bei Karlsruhe in der 59.Minute: Förster ersetzte Herold.

Doppelwechsel bei der Arminia in der 62.Minute: Grodowski und Lannert gingen runter, neu dabei Rochelt und Hagmann.

Führung KSC durch Kobald
Das war wohl eher das Gegenteil dessen, was sich Bielefeld Coach Kniat von den Wechseln versprochen hatte. Der nächste Angriff (63.) lief und nach einer Flanke von Ambrosius konnte Sicker zunächst im Strafraum klären. Der Ball fiel Kobald vor die Füße und der zog sofort ab. Ein starker Schuss, der flach unten rechts im Bielefelder Gehäuse einschlug. Die Statistik gab dies jetzt nicht unbedingt her, am Ende zählte das, was auf der Anzeigetafel stand.

Erneut reagierten die Ostwestfalen personell. Ab der 74. Minuten lösten Uldrikis und Sarenren nun Telalovic und Momuluh ab. Bei den Badenern kam Fukuda für Ben Farhat ins Spiel (75.).

Wanitzek mit dem Dritten
Die Wechsel waren heute Abend für Mitch Kniat eher ein schlechtes Omen. Erneut folgte auf einen Doppeltausch ein Gegentreffer. Wanitzek hatte in der 77.Minute einen Freistoß flach in Richtung des kurzen Pfostens gebracht. Schleusener ging dem Ball entgegen, irritierte den Keeper und der Ball rollte über die Linie.

Young für Wörl war der letzte Wechsel des DSC in der 83.Minute. Beim KSC kamen wenige Momente später Kwon und Müller für Rapp und Schleusener. In der 86.Minute Jubel im Stadion. Wanitzek hatte einen Ball fulminante eingenetzt, allerdings stand Förster im Abseits.

Fukuda mit dem 4:1 Endstand 
Der Joker traf. Eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit steckte der mittlerweile überragende Wanitzek zu Fukuda durch, der ins lange Eck versenkte. 

Die Nachspielzeit sollte fünf Minuten betragen. Das schlechteste Auswärtsteam der Liga hatte in der Tat nichts mehr zuzusetzen. Das Spiel ist aus und der KSC erreicht die ominöse 40 Punkte-Grenze. 

Content: Michael Kaiser vom 10.08.2026
Fotos: Brück 

KSC und Christian Eichner beenden die Zusammenarbeit im Sommer 

Nach sechseinhalb Jahren mit Christian Eichner als Cheftrainer vollzieht der Karlsruher SC zur Saison 2026/27 einen Trainerwechsel. Diese Entscheidung erfolgte nach mehreren intensiven Gesprächen, die in den vergangenen Wochen und Tagen stattgefunden haben.

Zur neuen Saison nimmt der Karlsruher SC eine Veränderung auf der Position des Cheftrainers vor. Nach intensiven und offenen Gesprächen zwischen den Verantwortlichen um Geschäftsführer Sport Mario Eggimann und Christian Eichner ist die gemeinsame Entscheidung gereift, am Saisonende einen Trainerwechsel zu vollziehen. Formell hat der Beirat am späten Dienstagabend nach einem Austausch mit dem Aufsichtsrat dem entsprechenden Vorschlag der Geschäftsführung einstimmig zugestimmt. Die Mannschaft wurde am Mittwochmorgen vorab und persönlich von Mario Eggimann über die Entscheidung informiert. Nun richtet sich der volle Fokus auf die verbleibenden sechs Aufgaben in der 2. Bundesliga, um dem langjährigen Cheftrainer Christian Eichner den bestmöglichen Abschied zu bereiten.

Mario Eggimann, Geschäftsführer Sport der Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix GmbH & Co. KGaA: „Über die Bedeutung von Christian Eichner für den KSC gibt es keine zwei Meinungen. Christian hat sich über die Jahre durch gute Arbeit und Hingabe zu einem Aushängeschild unseres Clubs entwickelt. In unserer Verantwortung für den KSC ist es jedoch unsere Aufgabe, die Gesamtsituation zu jeder Zeit zu bewerten und zu hinterfragen. Über die Zeit ist der Eindruck gereift und hat sich immer weiter verfestigt, dass wir nach sechseinhalb Jahren gemeinsamer Arbeit einen Punkt in der Entwicklung erreicht haben, an dem wir für die Zukunft neue Impulse setzen wollen. Dass sich nach so einer langen Zeit, die im Profifußball heute beinahe außergewöhnlich ist, gewisse Dinge im Ablauf verändern, ist völlig normal. Von daher sehen wir den Zeitpunkt im Sommer als genau den richtigen für eine Veränderung an. Die Gespräche mit Christian Eichner waren und sind stets vertrauensvoll und konstruktiv. Deshalb war es für uns auch ein Anliegen, dass wir frühzeitig Klarheit in der Personalie schaffen, um nun auch vollen Fokus auf die restlichen sechs Partien zu legen, damit wir Eiche den bestmöglichen Abschied bereiten, den er sich verdient hat.“

Christian Eichner, Cheftrainer des KSC: „Egal in welcher Funktion, ob als Spieler oder als Trainer, habe ich meine Rolle im Fußball immer so definiert, dass die Interessen des Vereins über allem anderen stehen. Insofern habe ich stets versucht, auch solche Entscheidungen loyal mitzutragen, die ich persönlich womöglich anders getroffen hätte. Ich denke, das ist mir während meiner jetzt fast sechseinhalb Jahre als Cheftrainer des KSC ganz gut gelungen, und deshalb will ich mich im Sommer auch genau so verabschieden. Dieser Verein und ebenso diese Mannschaft sind für mich etwas ganz Besonderes. Dementsprechend ist mir die Arbeit extrem ans Herz gewachsen, umso mehr als wir auch schwierige Phasen immer wieder gemeinsam mit viel Einsatz, Leidenschaft und Zusammenhalt bewältigt haben. Genau diese Tugenden möchte ich jetzt auch noch einmal in meinen letzten Wochen im Wildpark ganz besonders wecken. Es geht dabei nicht um mich, sondern um den Erfolg der Mannschaft, die angesichts unserer kommenden Gegner eine große Verpflichtung trägt im Abstiegs- und Aufstiegskampf. Zugleich haben unsere Jungs mit diesem Programm eine großartige Bühne, auf der sie sich für ganz Fußball-Deutschland ins Rampenlicht spielen können. Das sollen sie nutzen – für sich und für den KSC.“

Holger Siegmund-Schultze, Beiratsvorsitzender: „Wir sind Christian Eichner zu großem Dank verpflichtet. Er hat sowohl als Spieler als auch als Trainer große Verdienste für unseren KSC erworben. Der Name Christian Eichner wird immer in enger Verbindung mit dem KSC stehen“.

Content/Foto: KSC vom 08.04.2026

Schalke will Tabellenführung behaupten

Wenige Torchancen und keine Treffer im ersten Abschnitt 

Nur ein Wechsel bei den Hausherren gegenüber dem 1:1 vor der Länderspielpause in Darmstadt. Katic fehlt verletzt, wird von Ayhan ersetzt. Dzeko fehlt heute ebenso verletzt im Kader, war aber zuvor in Hessen bereits mit Rotsperre raus. 

Trainer Eichner muss zwei Spieler ersetzen. Rapp fehlt gelb-gesperrt, während Egloff verletzt ist. Dafür rücken Müller und Herold in die Startformation. Für den zuletzt wenig überzeugenden Šimić rückt Schleusener in die erste Elf. 

Schiedsrichter war heute Herr Richard Hempel, der pünktlich angepfiffen hatte. Gleich zu Beginn das druckvollere Team, nicht ganz unerwartet, die Gastgeber. Die erste Torannäherung, 2.Minute, gehörte den Gästen. Ambrosius hatte Ben Farhat steil geschickt, Becker dem Stürmer gefolgt und die Situation geklärt. Auch wenn es einen leichten Körperkontakt gab, war diese Aktion sauber. Die Folgezeit brachte wenig Gefahr vor den Toren, Angriffe blieben teils nur Stückwerk. 

In der 18.Minute lag der Ball zwar im Tor von Bernat, Karaman stand aber bei seinem Volley, nach Zuspiel von Aouchiche, klar im Abseits. Zwei Minuten später eine ärgerliche Aktion für S04: Beim Versuch der Balleroberung trat Karaman Pinto Pedrosa auf den Fuß, sah die 5.gelbe Karte, fehlt nächste Woche in Elversberg. Gefahr für das Tor der Fächerstädter in der 26. Minute. Aouchiche hatte den Ball einfach durch seine Beine laufen lassen, ließ so Ambrosius stehen. Bei seiner Hereingabe waren sich allerdings Ljubicic und El-Faouzi uneins. Der erstgenannte schnappte sich schließlich den Ball zum Abschluss, wurde von Müller geblockt. Der zweite Versuch, diesmal per Fallrückzieher war kein Problem für Bernat. Die nächste Möglichkeit, oder Halbchance, drei Minuten später und erneut über Aouchiche. Der hatte an den Fünfer geflankt, wo Ljubicic recht frei zum Kopfball kam. Über das Tor! 

Schalke war in dieser Phase das spielbestimmende Team. Der KSC suchte nach Entlastung, fand diese in der 38.Minute. Müller hatte das Spiel nach recrhs verlagert, dort Pinto Pedrosa gefunden. Der bediente Burnic halbrechts. Der zog ab, traf aber nur das rechte Außennetz.  Zwei Minuten später die Schalke Antwort, erneut Aouchiche beteiligt. Der steckte zu El-Faouzi durch, der im Rűckraum Karaman fand. Der Stürmer probierte es aus der Drehung, wurde von Franke geblockt. 

Die letzten fünf Minuten waren angebrochen und die Gäste aus Baden mehr und mehr bemüht, hier auf Offensive umzuschalten. Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten und es ging in die Kabinen. 

Treffer von Karaman reicht zum Dreier

Knappen trotzen den Ausfällen von Dzeko und Katic

Auf Schalke blieb es vor 61.838 Fans (ausverkauft) zunächst beim gleichen Personal. Die Aktionen gingen zu Beginn wieder überwiegend Richtung Tor des KSC. Karaman war in der 47.Minute zunächst Ambrosius enteilt, wurde aber vor einem Abschluss vom gleichen Spieler gehindert.

Königsblau blieb auch in der Folgezeit das Team, welches das Spiel bestimmte. Der Karlsruher SC suchte sein Heil in der Defensive, was bisher recht gut gelang. Entlastung würde dem Eichner-Team gut tun. In der 58.Minute ein Versuch von Karaman, deutlich rechts am Tor vorbei.

Zeit der Wechsel auf beiden Seiten: Bei den Gästen ersetzten Jung und Fukuda jetzt Ben Farhat und Burnic. Bei Schalke war Schicht für Ljubicic, neu für ihn dabei Gomis.

Schalke geht durch Karaman in Führung
Das hatte sich tatsächlich angedeutet. Immer wieder die Schalker Angriffe, immer wieder noch ein letztes Bein des KSC dazwischen. Auch wenn die großen Chancen fehlten, war der Aufstiegsaspirant doch deutlich überlegen. So der Angriff in der 72.Minute über die linke Seite. Ndiaye hatte geflankt, Karaman einfach nur den Kopf hingehalten und verlängert. Die Kugel schlug schließlich im langen Eck des Karlsruher Gehäuses ein. Verdiente Führung für Schalke. 

Die Schluss-Viertelstunde war angebrochen und beide Trainer wechselten noch einmal. Miron Muslic ersetze den Torschützen Karaman durch Bachmann, Christian Eichner nahm Kobald qund Müller runter, brachte dafür Förster und Kwon (77.). Bachmann zeigte sich gleich mit einem Schussversuch, links am Tor vorbei. 
Lasme und Gantenbein kamen bei S04 für Sylla und Aouchiche (85.). Eine Minute später ersetzte Šimić beim Gast Pinto Pedrosa. 

Die Nachspielzeit sollte fünf Minuten betragen. Praktisch in der letzten Minute hätte Lasme den Deckel drauf machen können, umkurvte zunächst Bernat, der aber stabil blieb und klärte. In der nächsten und somit letzten Aktion scheiterte Gomis im Eins gegen Eins am Karlsruher Keeper. 

Content: Michael Kaiser vom 05.04.2026
Fotos: Brück 

Simon Jötten wird neuer Pressesprecher Sport beim Karlsruher SC

Im fortlaufenden Prozess der Weiterentwicklung des Bereichs Kommunikation und Medien wird Simon Jötten Pressesprecher Sport und übernimmt zudem die neue geschaffene Position des Teamleiters Sportkommunikation beim Karlsruher SC. 

Jötten übernimmt ab dem 1. April seine neue Position und berichtet direkt an Christopher Lymberopoulos, Direktor Kommunikation & Medien. Zuletzt war er drei Jahre in der Sportkommunikation beim Hamburger SV tätig und bildete dort die mediale Schnittstelle zwischen Profis und Nachwuchs. In seiner täglichen Arbeit beim HSV, besaß er sowohl das Vertrauen des Teams, sowie auch der begleitenden Medien. Zuvor arbeitete der 28-jährige vier Jahre lang in der Medienabteilung von Hertha BSC.  

Christopher Lymberopoulos, Direktor Kommunikation & Medien: „Mit Simon Jötten haben wir einen exzellenten, jungen Kommunikationsexperten für uns gewinnen können. Er bringt, trotz seiner 28 Jahre, die Erfahrung von zwei traditionsreichen und mitgliederstarken Clubs, in einem oftmals unruhigen medialen Umfeld mit. Seine Aufgabe ist es, die Sportkommunikation beim Karlsruher SC inhaltlich und strukturell weiterzuentwickeln. Wir haben in den letzten Jahren im Bereich Kommunikation & Medien bereits große Schritte in unserer Professionalisierung gemacht und wollen auf diesem Weg gemeinsam mit Simon Jötten als Teamleiter weiter voranschreiten.“ 

Simon Jötten: „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und bin den Verantwortlichen sehr dankbar für diese Chance. Mein Anspruch wird es sein, den eingeschlagenen Weg erfolgreich fortzusetzen. Mit meinem Team möchte ich das vorhandene Potenzial weiterentwickeln und den KSC medial wirkungsvoll präsentieren. Beim KSC und in der Region Karlsruhe ist vieles möglich - das gemeinsam anzupacken, reizt mich enorm.“ 

Content/Foto: Karlsruher SC vom 01.04.2026

KSC verpflichtet Offensivspieler Noel Eichinger 

Der Karlsruher SC freut sich, den Transfer von Noel Eichinger bekannt geben zu dürfen. Der 24-jährige Offensivallrounder wechselt vom Drittligisten SSV Jahn Regensburg in den BBBank Wildpark und verstärkt den KSC ab der kommenden Saison.

Der in Mainz geborene Angreifer spielte ab der U17 für Wehen Wiesbaden und landete über die Zwischenstationen Wormatia Worms und FSV Zwickau ab der Saison 2023/24 beim Jahn. In der vergangenen Saison war der Offensivspieler an Lokomotive Leipzig ausgeliehen und konnte mit acht Treffern und sieben Vorlagen in 26 Partien in der Regionalliga Nordost auf sich aufmerksam machen. In der aktuell laufenden Spielzeit gelang dem 24-Jährigen der Durchbruch in der 3. Liga. 15 Torbeteiligungen in 28 Spielen sprechen eine deutliche Sprache.  
 
Mario Eggimann, Geschäftsführer Sport beim KSC: „Mit Noel haben wir einen sehr interessanten und entwicklungsfähigen Spieler für den KSC gewonnen. Er bringt genau die Attribute mit, die wir für unsere offensive Ausrichtung suchen: Dynamik, Abschlussstärke und großen Einsatzwillen. Aufgrund seiner Zielstrebigkeit Richtung Tor und seiner Laufstärke sind wir überzeugt, dass er bei uns den nächsten Schritt in seiner Entwicklung gehen kann.“ 
 
Timon Pauls, Direktor Profifußball fügt hinzu: „Noel gibt uns in der Offensive deutlich mehr Flexibilität. Er ist in der Lage, mehrere Positionen zu bekleiden, sowohl im Zentrum als auch auf den Flügeln. Außerdem bringt er dabei unterschiedliche Qualitäten mit, die unserem Spiel guttun werden, vor allem seine Intensität im Spiel mit aber auch gegen den Ball. Genau diese Variabilität war ein wichtiger Faktor in unseren Überlegungen.” 
 
Noel Eichinger selbst sagt zu seinem Transfer: „Ich freue mich sehr darauf beim KSC den nächsten Schritt in meiner Karriere zu gehen. Die Verantwortlichen haben mir von Anfang an ein gutes Gefühl gegeben und mir klar aufgezeigt, welchen Plan der Verein mit mir verfolgt. Ich kann es kaum erwarten in der kommenden meinen Teil beizutragen, dass wir als Team erfolgreich sind.“ 

Content/Foto: Karlsruher SC vom 24.03.2026

Fürth führt zur Pause durch Futkeus Treffer

Formstarke Franken zeigen sich im Abstiegskampf stark verbessert 

Klare Ansage vor dem Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth. Nach dem 0:3 im Derby beim 1.FC Kaiserslautern stehen die Zeichen auf Wiedergutmachung. Dafür ändert KSC-Coach Eichner drei Positionen. Rapp, Egloff und Pinto Pedrosa sind neu im Team, während Jung und Kwon sich zunächst auf der Bank finden. Herold fehlt heute nach seiner 5.Gelben.

Gegenüber Vogel sieht wenig Anlass zu Veränderungen. Lediglich Klaus kehrt in die erste Elf zurück, ersetzt hier den gelb-gesperrten Dietz. Zurück im Kader ist auch Green, der wegen seit dem Rückrundenstart mit erheblichen Problemen im Adduktorenbereich zu kämpfen hat

Schiedsrichter war heute Herr Eckermann, der auch pünktlich angepfiffen hatte. Das dynamischere Team waren zunächst die Gäste. So kam auch der erste gefährliche Angriff, 3.Minute, über die rechte Fürther Seite in Person von Klaus. Dessen Hereingabe verpasste Futkeu noch.

Futkeu mit der Gästeführung
Unmittelbar vor dem Strafraum hatte Burnic den Ball gegen Hrgota verloren. In Folge kam die Kugel zu Srbeny, der abzog und Bernat zur Seite klärte. Dort stand allerdings Futkeu ideal, zimmerte den Ball ins Karlsruher Gehäuse. Fünf Minuten gespielt und der Fehlstart war für die Fächerstädter perfekt. 
Der KSC war nun gefordert, ließ den Ball auch ganz ansehnlich laufen. Zunächst aber fehlten die Abschlüsse. 

In der 19.Minute dann sowas wie Gefahr nach einer Bogenlampe, die Prüfrock nicht sauber geklärt bekam. Der Ball kam zu Ben Farhat, der aber von Will entscheidend gestört wurde. Eine Minute später die große Chance zum Ausgleich. Wanitzek war links im Strafraum durch, legte quer zum eingelaufenen Šimić, der allerdings ein Luftloch trat. 
In der 25.Minute lag Egloff verletzt am Boden, musste schließlich in der 27.Minute runter. Für ihn kam Förster in die Partie.  

Die Begegnung lief mittlerweile schon über eine halbe Stunde und war von mehreren kleinen Nickligkeiten geprägt. Gelbe Karten auf beiden Seiten und ein Spiel mit wenig Fluss waren das, was auffiel. 

Auch aufgrund der Verletzungspause gab es vier Minuten Nachschlag. Die liefen runter, ohne das einer der Kontrahenten noch Gefahr entwickeln konnte. Als Fazit blieb die Führung für Fürth durch Futkeu und eine hochkarätige Möglichkeit für die Hausherren. Ansonsten blieben beide Angriffsreihen blass. 

Fächerstädter drehen Pausen-Rückstand 

Pinto Pedrosa, Fukuda und Schleusener treffen zum Sieg 

Je ein Wechsel auf beiden Seiten vor 28.959 Fans in Karlsruhe, davon 748 Gäste. Beim KSC kam Schleusener für den unauffälligen Šimić, beim Kleeblatt löste Itter fortan Münz ab.

Ausgleich durch Pinto Pedrosa
Auftakt nach Maß in diesem zweiten Abschnitt für die Gastgeber. Die erste Minute lief noch und der eingewechselte Schleusener wechselte vor dem Strafraum die Seite, verlagerte nach links. Dort hatte Burnic viel Platz, konnte in die Zentrale legen. Pinto Pedrosa lauerte etwa 7m vor dem Gehäuse und traf direkt unter die Latte (47.).

Jetzt mussten die Franken reagieren, kam auch in der 54.Minute zum nächsten Abschluss. Klaus hatte einen Freistoß hoch auf das Torwarteck gezogen, aber knapp zu hoch angesetzt. Die Antwort der Badener nur drei Minuten später über Ben Farhat. Der Youngster trieb den Ball über die rechte Seite nach vorne, sah auf Höhe des Strafraums Wanitzek. Der wollte mit der Hacke zu Förster auflegen, der aber nicht mit diesem Anspiel gerechnet hatte. Die Fürther konnten klären.

Nächster Wechsel beim Karlsruher SC, gespielt etwas mehr als eine Stunde. Müller kam für Rapp (61.). Der angeschlagene Rapp musste runter, wird aber nächste Woche ohnehin aufgrund seiner fünften Gelben fehlen.
In der 65.Minute wieder die Hausherren. Wanitzek bediente Pinto Pedrosa, der am Fünfer Förster anspielte. Im letzten Moment war da Elvedi dazwischen, blockte zu Ecke. Für Klaus war bei Fürth Feierabend, neu dabei Keller (68.).

Pfosten rettet für Fürth
Das war Glück für die Gäste (70.). Wanitzek hatte nach Zuspiel von Müller direkt abgezogen, aber nur den linken Pfosten getroffen. Im direkten Gegenzug ein schneller Angriff der Gäste bis an den Strafraum, dann Bernat, der die Hereingabe abfing. Es ging Schlag auf Schlag. Im direkten Gegenzug ging Futkeu im Eins gegen Eins Richtung Bernat, konnte den Keeper aber nicht überwinden. Wie auch immer; die Fahne war oben und der Treffer hätte ohnehin nicht gezählt.

Die Schluss-Viertelstunde lief bereits und noch einmal wechselte Christian Eichner. Für Pinto Pedrosa war nun Jung auf dem Platz. Ein Versuch zum Abschluss von Förster wurde in der 83.Minute geblockt. Auch die Gäste wechselten noch einmal doppelt: Green und Reich ersetzten Dehm und Srbeny.
In der Schlussminute brachte eine Ecke von Wanitzek, verlängert von Franke, Gefahr. Ambrosius lauerte am zweiten Pfosten, traf aber den Ball nicht.

Die Nachspielzeit sollte mindestens fünf Minuten betragen. Zeit genug für einen aufgewachten Gastgeber, der hier mehr als einen Punkt wollte.

Führung durch Fukuda
In der 93.Minute brachte Franke einen Ball per Kopf noch einmal in die Mitte, wo Schleusener per Kopf ran kam und auf Fukuda verlängerte. Der nickte am langen Pfosten ein. Führung für Karlsruhe in der 93.Minute!
Der zwischenzeitliche Wechsel Bjarnason für Ltaief bei Fürth sollte nichts mehr bringen.

Schleusener zum 3:1 Endstand 
Mittlerweile war die 97.Minute angebrochen und Schleusener konnte, nach Zuspiel von Wanitzek, gegen aufgerückte Franken das 3:1 markieren. 

Schlusspfiff im Wildpark! 

Content: Michael Kaiser vom 20.03.2026
Fotos: Anderer 

KSC verpflichtet Mittelfeldspieler Kevin Wiethaup

Der Karlsruher SC hat Kevin Wiethaup verpflichtet. Der 20-jährige Mittelfeldspieler wechselt vom Drittligisten VfL Osnabrück in den Wildpark und unterstützt ab der kommenden Saison den KSC.

Der in Bocholt geborene Wiethaup wurde im Nachwuchs des VfL Osnabrück ausgebildet und rückte im vergangenen Sommer endgültig in den Profikader auf. Der zentrale Mittelfeldspieler kann im zentralen Mittelfeld mehrere Positionen besetzen und hat sich in der Hinrunde als Stammspieler beim Spitzenreiter der 3. Liga festgespielt. 2022 stand er zudem einmal für die deutsche U18-Nationalmannschaft auf dem Platz.

Mario Eggimann, Geschäftsführer Sport beim KSC, sagt: „Mit Kevin verpflichten wir einen Spieler mit großem Potenzial, der hervorragend zu unserer strategischen Ausrichtung passt. Er zeigt im Aufstiegsrennen mit dem VfL Osnabrück konstant gute Leistungen und bringt genau die Qualitäten mit, die wir für unseren Weg suchen. Dass er sich trotz namhafter Konkurrenz aus der 2. Bundesliga für den KSC entschieden hat, zeigt, dass er sich mit unserem Weg und unseren Ideen identifiziert.”

Timon Pauls, Direktor Profifußballs, ergänzt: „Kevin ist ein technisch versierter, sehr dynamischer Mittelfeldspieler, der sowohl zwischen den Linien als auch aus einer tieferen Position Lösungen findet. Er bringt eine gute Übersicht, Intensität gegen den Ball und die Fähigkeit mit, das Spiel mit tiefen Läufen und vertikalen Pässen zu beschleunigen. Wir sehen in ihm ein spannendes Profil, das in unserem Spiel viele Möglichkeiten eröffnet und noch großes Entwicklungspotenzial besitzt.“

Kevin Wiethaup zu seinem Wechsel: „Der Karlsruher SC ist ein besonderer Verein mit großer Tradition und leidenschaftlichen Fans. Ich bin sehr stolz, künftig Teil dieses Clubs zu sein. Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren von Anfang an sehr positiv und haben mir ein richtig gutes Gefühl gegeben. Ich kann es kaum erwarten, im BBBank Wildpark aufzulaufen, die Mannschaft kennenzulernen und gemeinsam mit dem Team hart zu arbeiten, um unsere Ziele zu erreichen. Ich werde alles geben, um der Mannschaft bestmöglich zu helfen und mich hier weiterzuentwickeln.“

Gebrauchte erste Halbzeit für Karlsruhe 

Gäste führen durch Treffer von Hauptmann (2) und Ceka mit 3:1

Auf beiden Seiten lassen sich die Änderungen im Vergleich zur Vorwoche sehr kurz fassen. Bei den Gastgebern ersetzt Keeper Himmelmann seinen gelb-gesperrten Kollegen Bernat. Bei den Gästen aus Dresden fehlt Lemmer gesperrt (gelb-rot), wird von Ceka ersetzt.

Florian Badstübner hatte die Begegnung pünktlich angepfiffen und die Gäste wirkten wacher, übernahmen sofort die Initiative.

Hauptmann mit früher Gästeführung
Da sah Ersatz-Keeper nicht glücklich aus. Der Spielaufbau der Fächerstädter wurde gestoppt und Rossipal setzte Hauptmann in Szene. Dessen Schuss war nicht sonderlich platziert, rutschte Himmelmann durch die Hände, bzw. die Handschuhe (3.).
Der KSC musste sich schütteln. Weiter am Drücker die Sachsen.

Die erste nennenswerte Aktion der Gastgeber in der 14.Minute. Da ging es über Ben Farhat nach vorne. Zur Ecke geklärt. Diese brachte Wanitzek herein, Kwons Versuch per Kopf ging über das Tor von Schreiber.

Wanitzek per Elfer zum Ausgleich
Wenn aus dem Spiel heraus nix geht...Dynamo hatte etwas Tempo und Kontrolle rausgenommen und die Hausherren kamen besser ins Spiel. Nach einer Ecke von Wanitzek konnte Dresdens Keeper Schreiber  einen Kopfball von Šimić nur nach vorne klären, wollte den Abpraller wegschlagen. Dabei räumte er allerdings nur Kobald ab. Klare Entscheidung: Elfmeter für den Karlsruher SC. Diesen verwandelte Wanitzek präziser als ihm lieb war. Die Kugel, flach links geschossen, touchierte noch den Innenpfosten, schlug dann ein. Ausgleich in der 21.Minute.

Erneute Führung Dynamo durch Ceka
Kurioser Treffer in der 28.Minute und wieder sah Himmelmann nicht gut aus. Dresden hatte die Seite von links nach rechts gewechselt. Dort kam Ceka zur Flanke, passte in die gefährliche Zone und der Ball rutschte an Freund und Feind, auch an Himmelmann, vorbei ins Tor. Möglicherweise war der eingelaufene Bobzien noch minimal beteiligt. Schwer von hier oben zu erkennen.  Keine zwei Minuten fast die Antwort der Blauen. Herolds Distanzschuss wurde zur Ecke geklärt.

Mittlerweile waren 40min gespielt. Die Gäste mit mehr Besitz, die X-Goals ausgeglichen, die Dresdner aber mit deutlich mehr Passen. Bei den Ecken stand es aktuell 3:3.

Hauptmann schnürt Doppelpack
Das ging heute deutlich zu einfach. Jung hatte die Kugel Bobzien in den Lauf gelegt. Der nahm das gerne an, der Hauptmann schickte. Dresdens Kapitän marschierte durchs Mittelfeld, nahm Vermej mit, startete Richtung Tor durch. Dort musste er dann, nach idealem Pass, nur noch die Fußspitze einhalten. Das 3:1 in der 44.Minute. 

Die Nachspielzeit betrug drei Minuten und fast hätte Dynamo noch auf 4:1 gestellt. Himmelmann hatte Probleme Amoakos Ball zu retten, bekam aber die Szene in letzter Sekunde geklärt, bevor Wagner einschieben konnte (45.+2).
Halbzeit in Karlsruhe. 

KSC kämpft sich zurück, rettet Punkt 

Später Ausgleich durch Elfmeter von Wanitzek 

Wechsel bei den Hausherren vor 33.180 Fans. Für Kobald war mit Wiederanpfiff nun Förster mit dabei.

Zunächst gefährlich allerdings wieder die Gäste. In der 48.Minute die Chance zur Vorentscheidung, Bobzien scheiterte mit seinem Drehschuss an Himmelmann. Der konnte mit guter Parade zur Seite klären. Gefahr, Richtung Tor von Dresden, erst in der 59.Minute. Da ist es ein Freistoß aus gut 25m, den Wanitzek direkt aufs Tor zieht. Schreiber war im rechten Eck zur Stelle, lenkte dieses gefährliche Ding um den Pfosten.

Weiterer Wechsel bei den Karlsruhern in der 66. Minute. Schleusener kam für Burnic ins Team.

Anschlusstreffer durch Ben Farhat
Wunderschöner Moment des Youngsters in der 68.Minute. Förster hatte etwas Raum, konnte Šimić bedienen. Der gab von rechts nach innen zu Ben Farhat. Am Elfmeterpunkt wurde der nicht konsequent genug gestört, so dass das junge Ausnahmetalent in den rechten Winkel einnetzen konnte.
Wechsel bei den Sachsen in der 69.Minute. Für den Doppelpacker Hauptmann kam nun Herrmann neu.

Pfosten rettet für Schreiber
Keine zwei Minuten nach dem Anschluss hätten die Fans beinahe erneut jubeln können. Herold hatte von links geflankt, Šimić sich vor Rossipal positioniert. Sein Kopfball allerdings nur an den Innenpfosten.
Zu diesem Zeitpunkt spielte nur noch der KSC. Angriff um Angriff rollte Richtung Tor der Gäste.

In der 77.Minute probierte es Jung nach einer Ecke per Direktabnahme. Pauli warf sich dazwischen, den Abpraller grätschte Schleusener links vorbei. Erneuter Wechsel nun bei Dynamo. Daferner sollte noch einmal Schwung bringen, löste Vermej ab. Die Chance in der 81.Minute, diesmal Förster mit dem direkten Abschluss. Leicht irritiert von Mitspieler Šimić bekam er den Ball nicht sauber platziert.

Schlussphase, die letzten 5min liefen, und noch einmal wurde gewechselt. Bei den Gästen durften noch einmal kurz Kutschke und Risch für Bobzien und Ceka rein, beim KSC machte Šimić Platz für Egloff.
Reichlich Zeit für die Gastgeber obendrauf. Die Nachspielzeit wurde mit mindestens 7min angezeigt.

Elfmeter und Ausgleich durch Wanitzek
Die zweite Minute der Crunchtime lief, als Rossipal am rechten Strafraumeck Egloff auf den Fuß trat. Womöglich eine gute Chance, hier per Freistoß noch einmal gefährlich zu werden. Scheinbar war aber das Vergehen doch auf der Strafraumgrenze und die ist dann auch ein möglicher Tatort mit Folge Elfmeter. Der VAR schaute drauf, entschied tatsächlich auf Strafstoß. Diesmal versenkte Wanitzek mittig, während Schreiber auf dem Weg ins rechte Eck war. 

Rapp für Kwon, der Wechsel in der 95.Minute. In der 97.Minute traf dann noch einmal Ben Farhat, der stand aber beim Zuspiel von Wanitzek deutlich im Abseits. 
Das war es dann. Feierabend in Karlsruhe. 

Content: Michael Kaiser vom 08.03.2026
Fotos: Daniel Meyer 

KSC verlängert mit Robin Himmelmann 

Der Karlsruher SC setzt weiterhin auf Erfahrung und Kontinuität auf der Torhüterposition: Robin Himmelmann hat seinen Vertrag beim KSC verlängert. Der 37-jährige Keeper bleibt damit auch künftig Teil der blau-weißen Mannschaft.
  
Himmelmann, der mit seiner Routine und Präsenz auf und neben dem Platz eine wichtige Rolle innerhalb des Teams einnimmt, gehört seit seiner Verpflichtung 2024 zu den festen Größen im Torhüterteam. Neben seinen sportlichen Qualitäten schätzt der KSC insbesondere seine Führungsstärke sowie seine Bedeutung für die Entwicklung der anderen Torhüter. 

Mario Eggimann, Geschäftsführer Sport des Karlsruher SC: „Robin ist für uns ein enorm wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft, sportlich wie menschlich. Mit seiner Erfahrung, seiner Professionalität und seiner positiven Art ist er sowohl auf dem Platz als auch in der Kabine ein Vorbild. Seine Unterstützung für Hans Christian Bernat und davor für Max Weiß ist absolut vorbildlich. Wir freuen uns sehr, dass er seinen Weg weiterhin gemeinsam mit dem KSC gehen wird.“ 

Robin Himmelmann zu seiner Verlängerung: „Ich fühle mich einfach wohl hier in Karlsruhe, die familiäre Atmosphäre gefällt mir sehr. Die Zusammenarbeit tagtäglich auf dem Platz macht jede Menge Spaß. Ich bin körperlich noch fit und freue mich sehr, hier zu bleiben.“ 

Content/Foto: Karlsruher SC vom 11.02.2026

Treffer von Itten zur Gästeführung  

Karlsruhe fehlt die Durchschlagskraft in der Offensive

Zwei Wechsel gibt's beim KSC gegenüber der 0:1 Niederlage in Braunschweig. Pinto Pedrosa und Burnic rücken für Förster und Müller (beide Bank) in die Startformation.

Die Fortuna, in Person von Trainer Anfang, darf sich über die Rückkehr des gegen Paderborn (2:1 Heimsieg) gesperrten Egouli freuen. Hinzu kommt ein Comeback der besonderen Art: Lenz steht nach mehr als zwei Jahren Abstinenz erstmals wieder in einer ersten Elf. Daland und Suso nehmen zunächst auf der Bank Platz.

Schiedsrichter Bickel hatte pünktlich angepfiffen und beide Teams ließen es zunächst ohne Aufreger angehen. Die Kugel ist in den jeweiligen Reihen unterwegs, oberstes Ziel Ballkontrolle.

Erste größere Verwirrung im Düsseldorfer Strafraum in der 19.Minute. Der Ball war im Getümmel unterwegs, am Ende wurde die Situation geklärt. Es blieb bei einem unspektakulären Beginn in Karlsruhe. Den ersten "echten Torschuss" dieser Begegnung hatten die Gäste. Dabei prüfte Itten in der 26.Minute Bernat. Der allerdings parierte souverän.

Auch weit mehr als eine halbe Stunde gespielt, waren Torraumszenen echte Raritäten. In der 39.Minute hatte Itten, nach Flanke Muslija, die Möglichkeit per Kopf. Der Stürmer erwischte den Ball nicht sauber, Chance vertan.

Itten zur Gästeführung
Zwei Minuten später zielte Itten genauer. Nach einer Kopfballverlängerung sah Bernat nicht gut aus, stieß mit dem eigenen Mitspieler, Scholl, zusammen. Der Ball kam in Folge zu Lenz, der im Zentrum Itten anspielte. Der traf mit der rechten Innenseite aus ganz kurzer Entfernung (41.).

Zwei Minuten gab es obendrauf, dann war Pause in Karlsruhe. 

KSC mit glücklichem Punktgewinn 

Treffer von Burnic sorgt erneut für VAR-Diskussionen 

Vor 27.193 Fans ging es im BBBank-Wildpark personell zunächst unverändert weiter. Die erste Möglichkeit gehörte in der 48.Minute den Gästen vom Rhein. Itten steckte zu El Azzouzi durch, der aber zulange zögerte. So kam der Ball zu Tanaka, der aber rechts vorbei zielte.

Ausgleich KSC durch Burnic 
Ein Hammer mit dem linken Schlappen zum Ausgleich in der 54.Minute. Wanitzek hatte per Freistoß gepasst, Franke auf Scholl gelegt, der auf Burnic weitergeleitet. Der Midfielder setzte die Kugel mit links sehenswert in den rechten Winkel. Der Treffer wurde vom VAR noch auf ein mögliches Abseits im Vorfeld geprüft, aber bestätigt. 
Wechsel bei den Fortune in der 58.Minute. Lunddal kam für Zimmermann. 

Nach etwas mehr als einer Stunde fehlte der Rhythmus im Spiel. Immer wieder gab es kleinere Unterbrechungen. In der 69.Minute dann zwei Wechsel bei den Gastgebern: Fukuda und Förster lösten Ben Farhat und Pinto Pedrosa ab. Der KSC blieb das aggressivere Team, die Fortunen verteidigten aber konsequent. 

Nächster Wechsel bei F95. Rasmussen nun für Appelkamp auf dem Feld (76.). Der trat auch keine zwei Minuten nach seinem Arbeitsbeginn in Erscheinung,steckte auf Itten durch. Der zog vom halbrechts ab, scheiterte an Bernat. Zwei Minuten das gleiche Duell, wieder Bernat als Sieger, diesmal nach Volleyversuch von Itten. 

Die Schlussphase, die letzten fünf Minuten, lief. Fortuna brachte noch einmal frische Kräfte, gleich drei Neue: Suso, Alexandropoulos und Celar kamen für Itten, Lenz und El Azzouzi (87.). Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. Am Ende fehlte beiden Teams der letzte Punch hier noch einmal eine Entscheidung herbeizuführen. 

Abpfiff im Wildpark und am Ende ein eher glücklicher Punkt für die Hausherren. 

Content: Michael Kaiser vom 08.02.2026
Fotos: Brück 

KSC verpflichtet Hyeokkyu Kwon

Der Karlsruher SC verstärkt sich im Wintertransferfenster mit Hyeokkyu Kwon. Der 24-jährige Südkoreaner ist im defensiven Mittelfeld zuhause und wechselt fest vom französischen Erstligisten FC Nantes nach Karlsruhe.

Hyeokkyu Kwon wurde in der Jugendabteilung des vierfachen südkoreanischen Meisters Busan IPark ausgebildet. Bei seinem Heimatverein gelang dem 1,92 Meter großen Mittelfeldmann der Sprung in die Profimannschaft und er etablierte sich dort schnell als Stammkraft. Mit seinen guten Leistungen machte Hyeokkyu Kwon international auf sich aufmerksam.
  
Im Sommer 2023 folgte der Wechsel zum schottischen Topteam und Champions League-Teilnehmer Celtic Glasgow. Nach Stationen beim St. Mirren FC und Hibernian FC ging der Defensivspezialist dann den nächsten Karriereschritt in die erste französische Liga zum FC Nantes. In Frankreichs “Ligue 1” kam er in der Hinrunde auf zwölf Einsätze, neun davon in der Startelf. Im November 2025 debütierte Hyeokkyu Kwon in einem Freundschaftsspiel gegen Ghana für die A-Nationalmannschaft Südkoreas.
  
Mario Eggimann, Geschäftsführer Sport zur Neuverpflichtung: „Wir freuen uns sehr, Hyeokkyu Kwon fest verpflichten zu können. Er zeichnet sich mit seiner Übersicht als Ballverteiler im Spielaufbau sowie mit seiner Größe und Athletik als zweikampfstarker Arbeiter aus. Wir sind überzeugt davon, dass Hyeokkyu Kwon unserem Spiel Stabilität verleihen wird und gemeinsam mit uns den nächsten Schritt geht.“
  
Hyeokkyu Kwon zu seinem Wechsel nach Karlsruhe: „Der KSC ist ein toller Club mit einer sehr beeindruckenden Tradition und stimmungsvollen Fans. In den Gesprächen mit den Verantwortlichen wurden mir der Weg des Clubs und meine Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt. Hier in Karlsruhe sind top Voraussetzungen für mich, um den nächsten Schritt zu gehen und mich für die Fußball-WM im Sommer zu empfehlen. Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe und bin bereit, loszulegen!“ 

Timon Pauls, Direktor Sport: “Kwon hat in jungen Jahren bereits viel erlebt und bringt Erfahrungen aus einer europäischen Top-5-Liga mit. Als sich die Chance kurzfristig bot, wollten wir diese nutzen und mit seiner Größe im zentralen Mittelfeld einen Spieler mit klarem Profil verpflichten. Als Vorgriff auf den Sommer wollen wir ihn behutsam aufbauen und integrieren.”
 
Hyeokkyu Kwon erhält beim KSC die Rückennummer 8. 

Duell der ziemlich besten Freunde 

Erste Halbzeit mit drei Treffern. Schleusener und Jung treffen für KSC

Nach dem Erfolg letzter Woche  (2:0 in Münster) gibt's im Team von KSC-Coach Eichner nur eine Änderung. Müller verdrängt Wäschenbach zunächst auf die Bank.

Bei Hertha fallen Eichhorn und Krattenmacher angeschlagen aus, Gersbeck kehrt auf die Bank zurück. Dafür kommt Ernst zurück ins Tor, ebenso beginnen Sessa und der wiedergenesene Reese.

Schiedsrichter in Karlsruhe ist Tom Bauer, der pünktlich angepfiffen hatte. Zu Beginn entwickelte sich ein Spiel, bei dem die Gäste den Ball gut laufen ließen, der KSC eher tiefer stand.

Frühe Führung durch Schleusener
Das ging doch gut los. Die erste Torchance, der Abschluss. Förster hatte den Ball im Aufbau der Hertha abgefangen, Schleusener aus etwa 19m den Abschluss gesucht und ins linke Eck getroffen.

In der 16.Minute der erste Abschluss der Gäste. Karbownik hatte Cuisance im Strafraum gefunden, der allerdings links zu weit abgedrängt wurde. Der Schuss dann kein Problem für Bernat.

Ausgleich für die "Alte Dame" durch Reese
Die 20.min lief und ein riskanter Querpass von  Wanitzek wurde von Sessa abgefangen. Der schickte Reese, der aus 7m nicht lange überlegte, die Kugel ins linke Eck zimmerte.
In der 24.Minute traf Förster aus etwa 20m den linken Pfosten.

Erneute Führung KSC durch Jung 
Eine Ecke von der linken Seite klärte Reese in der 26.Minute. Jung bekam die Kugel vor die Füße, zog per Dropkick aus 20m ab. Das Geschoss schlug oben links ein und die Karlsruher lagen wieder vorne. 

Nach einer halben Stunde fast wieder der Ausgleich für die Gäste. Sessa köpfte nach einer Ecke Richtung langes Eck. Bernat machte sich groß und parierte. Drei Minuten später hatte Ben Farhat auf der Gegenseite etwas Platz, zog aus 15m ab. Ernst konnte abwehren, Schleusener den Nachschuss nicht verwerten. 

Die Schlussphase war angebrochen und es ging tatsächlich hin und her. Reese hatte die Chance in der 42.Minute, zwei Minuten später scheitert Schuler, frei vor Bernat, am Karlsruher Keeper. 

Die Nachspielzeit betrug zwei Minute, dann ging es in die Kabinen. 

Unentschieden gegen starke Herthaner 

Joker Dudziak rettet einen Punkt für die Hauptstädter

Vor 33.180 Zuschauern ging es im ausverkauften BBBANK Wildpark personell zunächst unverändert weiter. Die Seiten wurden zwar getauscht, das Spiel blieb jedoch weiter offen.

In der 53.Minute tauchten die Gastgeber mal wieder vor dem Tor von Ernst auf. Erst wurde Wanitzek geblockt, dann zog Schleusener aus spitzem Winkel ab. Ernst tauchte schnell genug ab, konnte klären. Das Spiel blieb intensiv, weitere Großchancen aber zunächst Mangelware.

Doppelwechsel bei der Hertha in der 66.Minute. Dudziak und Kownacki lösten Sessa und Winkler ab. Karlsruhe stand aktuell tief verteidigte diszipliniert Angriff um Angriff der Hauptstädter weg.

In der 76.Minute auch zwei Wechsel bei den Fächerstädtern. Für Ben Farhat und Förster kamen Pedrosa und Egloff ins Team. Bei der Hertha ersetzte Eitschberger nun Zeefuik (78.).

Ausgleich (2:2) Hertha durch Joker Dudziak 
War Schuler in der 78.Minute noch an Bernat gescheitert, machte es der eingewechselte Dudziak mit dem nächsten Angriff besser. Cuisance fand von rechts Reese, der direkt weiter zu Dudziak legte. Der traf, durch die Hosenträger von Franke, aus 9m flach ins linke Eck. 

Das könnte hier noch eine interessante Schlussphase werden. Beide Teams haben ihre Anteile, wobei Hertha etwas gefährlicher wirkte. Zwei Wechsel in der Folgezeit. Wäschenbach kam beim KSC für Müller (82.), Grönning bei den Gästen für Schuler (86.). Doppelter Wechsel in der Schlussminute beim Heimteam. Ambrosius und Opitz sollten nun noch etwas Stabilität bringen. Burnic und Schleusener gingen runter 

Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten. Aktuell spielten nur noch dir Gäste, der Hausherr war auf das Verteidigen begrenzt. In der 96.Minute hätte dann noch Opitz den "Lucky Punch" setzen können, wurde aber aus 13m geblockt. 
Abpfiff im Wildpark! 

Content: Michael Kaiser vom 24.01.2026
Fotos: Brück 

KSC gewinnt Rechtsstreit gegen Ticketplattform Viagogo

Der Karlsruher Sport-Club hat im Rechtsstreit gegen die Ticketplattform Viagogo gemeinsam mit der Heidelberger Kanzlei LDM Rechtsanwälte einen wichtigen Erfolg im Sinne der Fans und des Verbraucherschutzes erzielt.  

Das Landgericht Mannheim folgte der Argumentation des KSC vollumfänglich und hat am Mittwoch (21.01.26) entschieden, dass der nicht autorisierte Weiterverkauf von Eintrittskarten für Spiele des KSC über Viagogo unzulässig ist.  In der Folge muss Viagogo künftig klar und deutlich darauf hinweisen, dass über die Plattform erworbene Tickets nicht zum Zutritt zum BBBank Wildpark berechtigen. 

Hintergrund der Klage 

Gegenstand des Verfahrens war der wiederholte Verkauf von Eintrittskarten für Heimspiele des KSC über die Plattform Viagogo.
 
Für Fans doppelt ärgerlich: 
Zum einen werden dort Tickets zu überhöhten Preisen angeboten, zum anderen laufen Ticketkäufer Gefahr, bei Zugangskontrollen keinen Einlass in den BBBank Wildpark zu erhalten. Sowohl der Weiterverkauf von Tickets über nicht-autorisierte Plattformen als auch der Zugang mit solchen Tickets zum BBBank Wildpark verstoßen gegen die Ticket-AGB des Clubs.  

Gericht bestätigt Irreführung von Fans 

Nach erfolgreichen Verfahren des FC St. Pauli und Union Berlin gab das Mannheimer Gericht nun auch der Klage des KSC in allen Punkten statt und untersagte Viagogo, den privaten und gewerblichen Verkauf von Eintrittskarten für Spiele des KSC zu ermöglichen, ohne hervorzuheben und deutlich darauf hinzuweisen, dass solche Tickets nicht zum Zugang zum BBBank Wildpark berechtigen. Zudem stellte das Gericht fest, dass Fans getäuscht werden, da ihnen Viagogo das Risiko verschweige, keinen Einlass in den BBBank Wildpark zu erhalten. 
„Dieses Urteil ist ein wichtiger Schritt, um unsere Fans vor unseriösen Ticket-Angeboten und überhöhten Preisen zu schützen. Wir werden auch künftig konsequent gegen nicht autorisierte Ticketverkäufe vorgehen und möchten an unsere Fans appellieren, Tickets ausschließlich über die offiziellen Stellen zu kaufen und weiterzuverkaufen“, so Michael Becker, Sprecher der Geschäftsführung des KSC.  
Rechtsanwalt Franz Dänekamp von den LDM Rechtsanwälten (LDM ai) ergänzt: 
„Die Entscheidung reiht sich nahtlos in die zuvor von LDM für Union Berlin und FC St. Pauli erwirkten Entscheidungen der Landgerichte Berlin (Urteil vom 23.10.2025) und Hamburg (Urteil vom 02.01.2026) ein. Letztendlich geht es um die formularmäßige und kartellrechtliche Wirksamkeit sowohl gewerblicher als auch privater Weiterverkaufsverbote. Werden personalisierte Tickets entgegen den Ticket-AGB über nicht autorisierte Plattformen wie etwa Viagogo vertrieben, sind diese ungültig. Wie auch andere Bundesligavereine bietet der KSC seinen Fans seit Jahren die Möglichkeit, bereits erworbene Tickets über den offiziellen Ticketzweitmarkt zurückzugeben oder mit geringem Preisaufschlag weiterzuverkaufen.“

Content: Karlsruher vom 22.01.2026
Foto: Brück 

Stefan Ambrosius zurück in Blau-Weiß

Der KSC reagiert auf die Ausfälle in der Defensiv-Zentrale und leiht Stephan Ambrosius bis Saisonende vom FC St. Gallen aus – Kaufoption inklusive. Der robuste Innenverteidiger läuft somit nach der Saison 2022/23 zum zweiten Mal in Blau-Weiß auf.

19 Spiele absolvierte Stephan Ambrosius bereits mit dem KSC-Logo auf der Brust, nun kehrt der 27-jährige Innenverteidiger – erneut auf Leihbasis – in den BBBank Wildpark zurück. Mit dem Tabellenzweiten der Schweizer Super League hat sich der Karlsruher SC zudem auf eine Kaufoption geeinigt. Er bekommt beim KSC die Rückennummer 5 und stößt heute noch zur Mannschaft.

Mario Eggimann, Geschäftsführer Sport, zum Transfer: „Stephan ist ein echter Wettkämpfer und für uns eine Ideallösung in der aktuellen Situation. Er kennt den KSC, das Trainerteam und hat schon mit einigen Jungs aus dem aktuellen Kader zusammengespielt. Er befindet sich in einer guten Verfassung und benötigt somit keine lange Anlaufzeit. Zudem bringt er Mentalität und Erfahrung mit.“

Stephan Ambrosius zu seiner Rückkehr: „Ich freue mich zurück beim KSC zu sein. Ich kenne noch einige aus der Kabine und bin mir sicher, mich wieder schnell zu integrieren. Ich möchte der Mannschaft so schnell wie möglich mit meiner Erfahrung helfen.“

Stephan Ambrosius ist spielberechtigt, reist heute noch nach Münster in das Mannschaftshotel und ergänzt ab sofort den Kader des Karlsruher SC.

Content/Foto: Karlsruher SC vom 16.01.2026

Saisonaus für Marcel Beifus

Marcel Beifus hat sich im Trainingslager einen Knorpelschaden im rechten Knie zugezogen und wird zeitnah operiert.

Nachdem sich Marcel Beifus in der ersten Einheit des Trainingslagers das Knie verdreht hatte, ist er am Mittwochabend zurück nach Karlsruhe gereist. Dort folgten am heutigen Donnerstag weitere Untersuchungen, bei denen der Knorpelschaden im rechten Knie diagnostiziert wurde. Die Verletzung wird zeitnah operativ therapiert. Die Saison ist für den 23-jährigen Innenverteidiger somit leider schon beendet.

Mario Eggimann, Geschäftsführer Sport: „Wir wünschen Marcel gute Besserung und dass er vollständig genesen zurückkommt. In unserem Kader haben wir mit Paul Scholl einen jungen Spieler, der bereits beim Spiel in Bochum gezeigt hat, dass er diese Rolle einnehmen kann. Gleichzeitig ist es unsere Aufgabe die Gesamtsituation im Blick zu behalten.“

Content: Karlsruher SC vom 08.01.2026
Foto: Michaela Anderer 

Daniel Gordon bleibt Co-Trainer des KSC bis Saisonende

Der Karlsruher SC setzt bis zum Ende der laufenden Saison weiterhin auf Daniel Gordon als Co-Trainer der Profimannschaft.

Durch seine Qualität und die sehr gute und zielgerichtete Arbeit mit der Mannschaft ist Daniel Gordon ein wichtiger Bestandteil des Trainerteams und besitzt das Vertrauen aller Beteiligten im Verein.

Seit vielen Jahren ist Daniel Gordon eng dem KSC verbunden. Als Spieler absolvierte er 278 Pflichtspieleinsätze für den Club und prägte den Verein über mehr als ein Jahrzehnt als Identifikationsfigur. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere übernahm er Verantwortung im Nachwuchsleistungszentrum und arbeitete dort unter anderem als Trainer im Nachwuchsbereich. In der Saison 2024/2025 war Gordon Assistenztrainer der U23 und übernahm ergänzend dazu die Rolle des Individualtrainers für junge Spieler. Seit Ende 2025 gehört er zudem zum Trainerstab der Profimannschaft.

Der KSC setzt damit bewusst auf Kontinuität im sportlichen Bereich für die verbleibenden Aufgaben der Saison.

Content: Karlsruher SC vom 03.01.2026
Foto: Jan Huebner 

Direktes Duell der Krisenteams 

Sehr viel Anspannung und keine Treffer zur Pause 

Nach der 2:3 Niederlage in Darmstadt und einer turbulenten Woche stellt KSC-Coach Eichner dreimal um. Kobald, Rapp und Opitz starten, während Müller und Förster auf der Bank Platz nehmen. Beifus fehlt gelb-gesperrt.

Beim SC Paderborn reagiert Ralf Kettemann ebenfalls mit drei Änderungen auf das 1:2 in Elversberg. Curda, Copado und Michel starten für Brackelmann (Rotsperre), Copado und Michel (beide Bank).

Schiedsrichter Gansloweit hatte pünktlich im Wildpark angepfiffen und die Hausherren starteten mit einiger Wucht. Die Gäste standen allerdings kompakt und versuchten immer wieder mit langen Bällen die Gastgeber auszubremsen. Das sollte auch gelungen, die erste Drangphase war nach gut zehn Minuten überstanden. Mittlerweile hatten die Ostwestfalen auch deutlich mehr Ballbesitz als der KSC.

Erste brenzlige Situation für Bernat im Tor der Badener in der 18.Minute: Curda hatte aus dem rechten Halbfeld geflankt und Michel kam aus 8m ziemlich unbedrängt zum Kopfball. Zu unplatziert kein Problem für den Keeper. Paderborn blieb hier weiter auf dem Gaspedal, hatte in der 23.Minute die nächste Möglichkeit durch Copado. Der blieb aber mit seinem Versuch zunächst hängen und der Versuch von Michel nachzusetzen landete in den Armen von Bernat.

VAR-Check nach Foul Franke 
In der 33.Minute meldete sich erstmals der VAR. Franke war zu spät dran, hatte Bätzner abgeräumt. Gelbe Karte und der VAR überprüfte auf eine mögliche rote Karte. Die Entscheidung blieb bestehen, gelbe Karte und Franke durfte weiterspielen. 

Die nächste Chance wieder für die Gäste, gespielt waren 36 Minuten. Ein Freistoß flog in den Karlsruher Strafraum, wo Bernat von Franke in der Luft getroffen wurde. Den nachfolgenden Heber fischte Herold von der Linie. Danach war kurz die Begegnung unterbrochen.  Bernat konnte aber weitermachen. 

Schlussphase in Karlsruhe und in der 40.Minute ein Abschluss von Schleusener, der es aus 18m probiert hatte, dessen Schuss aber geblockt wurde. Drei Minuten später hatte Karlsruhe Glück, dass der Kopfball von Curda, nach Flanke von Obermair, nur an die Latte flog. 

Nach drei Minuten Nachspielzeit war Pause im BBBank Wildpark. Ein durchwachsenes Spiel zweier Teams, die nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzen. 

KSC geht in der zweiten Halbzeit unter 

Nach Platzverweis Schleusener brechen alle Dämme 

Wechsel beim KSC mit Wiederanpfiff. Für Rapp kam Wäschenbach in die Mannschaft. Bei Paderborn ging es vor 28.166 Zuschauern (473 Gäste) unverändert weiter.

VAR kassiert Opitz Treffer
In der 48.Minute die vermeintliche Führung für Karlsruhe. Die Flanke von Herold von der linken Seite landete im Zentrum, wo Schleusener im Zusammenspiel mit Obermair eine Kerze produzierte. Der Ball flog Richtung linker Pfosten, wo Opitz einnicken konnte. Dann meldete sich der "Keller", hatte in der Entstehung ein Foul von Wäschenbach an Curda entdeckt. Der Treffer wurde einkassiert.

Gelb-rot für Schleusener
Die 53.Minute lief und das Unglück nahm für die Gastgeber nun mehr und mehr seinen Lauf. Schleusener war im Strafraum im Duell mit Götze zu Boden gegangen, scheinbar jedoch ohne Kontakt. Der Stürmer hatte zwar keinen Strafstoß gefordert, sah er dennoch wegen "Schwalbe" sein zweites Gelb und musste entsprechend vom Platz. Der nächste Nackenschlag, nach dem anerkannten Treffer vor wenigen Minuten.

Führung Paderborn durch Curda
Der Druck der Ostwestfalen nahm zu und diese setzten sich ab der 64.Minute am gegnerischen Strafraum fest. Den Kopfball von Curda konnte Bernat noch stark retten. Die nächste Flanke aus dem rechten Halbfeld von Götze. Im Zentrum war Curda schneller als Jung und der dritte Kopfball an diesem Tag sollte passen. Führung Paderborn und schwere Zeiten für die Badener.

Doppelpack Curda
In der 71.Minute eine Flanke von Bätzner, welche Bernat nicht entschärfen konnte. Copado wurde zwar im Nachsetzen noch geblockt, der Ball sprang aber Curda vor die Füße, der aus drei Metern nur noch abstauben musste.
Wechsel auf beiden Seiten direkt nach diesem Treffer. Die Gäste ersetzten Michel durch Bilbija, beim Gastgeber kam Šimić für Jung.

Paderborn konnte nun Ball und Gegner nach Belieben laufen lassen. Doppelter Wechsel beim SCP in der 77.Minute: Sticker und Tigges kamen neu für Copado und Doppelpacker Curda.

Obermair zum Dritten
Diese Schicht war nun für Karlsruhe gelaufen. Von der Strafraumgrenze traf Obermair in der 78.Minute flach ins linke Eck. Hier war nun der Deckel endgültig drauf und Karlsruhe musste aufpassen, hier nicht komplett unterzugehen.
Letzter Wechsel bei den Blauen. Scholl kam für Opitz (83.). In der gleichen Minute sah auch noch KSC-Abwehrchef Franke, nachdem er Tigges umgerissen hatte, die gelb-rote Karte. Doppelwechsel noch einmal bei Paderborn nach dieser Szene: Castaneda und Engelns lösten Bätzner und Klaas ab.

Schneller mit dem 4:0 Endstand 
Jetzt griff auch noch Bernat in der 87.Minute bei einer Ecke vorbei und Schneller konnte ins leere Tor einköpfen. 

Sechs Minuten Nachspielzeit waren angezeigt. Diese liefen runter und am Ende stand nicht nur ein frustrierendes Ergebnis, sondern wohl auch ein Tiefpunkt der laufenden Runde. 

Content: Michael Kaiser vom 13.12.2025
Fotos: Michaela Anderer 

Karlsruher SC trennt sich mit sofortiger Wirkung von Co-Trainer Zlatan Bajramovic

Daniel Gordon übernimmt interimsweise bis zur Winterpause

Der Karlsruher SC hat sich mit sofortiger Wirkung von Co-Trainer Zlatan Bajramovic getrennt. Die Entscheidung wurde nach intensiver interner und langfristiger Analyse im Sinne der Gesamtstrategie des Clubs getroffen. 

Zlatan Bajramovic war seit 9 Jahren Teil des Trainerstabs des KSC und hat in dieser Zeit engagiert und leidenschaftlich gearbeitet. Der Club bedankt sich ausdrücklich für seinen Einsatz sowie für seine Identifikation mit dem Club und wünscht ihm für seinen weiteren beruflichen Weg alles Gute. 

Die Position des Co-Trainers übernimmt bis zur Winterpause Daniel Gordon. Der 39-Jährige war bislang Co-Trainer der U23 des KSC und zugleich Individualtrainer im Profibereich. Gordon kennt sowohl die Strukturen im Club, das Trainerteam sowie den Kader sehr gut und ist daher nahtlos in der Lage, die neue Rolle einzunehmen. 
Mario Eggimann, Geschäftsführer Sport des Karlsruher SC, erklärt zur Entscheidung: „Zlatan hat sich jederzeit mit seinem Wissen und Engagement für den Karlsruher SC eingebracht. Für seine Arbeit danken wir ihm ausdrücklich. Nach einer intensiven Analyse sind wir zu dem Entschluss gekommen, den sportlichen Bereich mit dieser Veränderung kurz-, mittel- und langfristig gezielt und konsequent weiterzuentwickeln. Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, aber wir sind davon überzeugt, dass sie die Richtige für eine erfolgreiche Zukunft des KSC ist. Mit Daniel Gordon setzen wir bewusst auf eine interne Lösung, die den Club, die Spieler, den Trainer und unsere Spielidee sehr gut kennt. Wir sind überzeugt, dass er uns fachlich wie auch menschlich weiterhelfen wird.“ 

Daniel Gordon wird seine neue Aufgabe umgehend aufnehmen und bereits das nächste Training am Dienstag im Profibereich mitbetreuen. 

Content: Karlsruher SC vom 08.12.2025
Foto: Brück 

Darmstadt dominiert erste Halbzeit 

Richter gleicht Eigentor von Maglica per Freistoß aus 

Zwei Wechsel bei den Lilien gegenüber dem 0:2 im DFB-Pokal beim SC Freiburg. Lòpez und Nürnberger verdrängen Papela und Bader auf die Bank.

Bei den Gästen aus Karlsruhe, zuletzt mit drei Niederlagen, rückt Müller für Rapp (fehlt wie Kobald im Kader) ins defensive Mittelfeld.

Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Martin Petersen, der pünktlich im 20:30 Uhr angepfiffen hatte. Ab Beginn der Hausherren, wie erwartet um Spielkontrolle bemüht. Beide Teams gehen es eher verhalten an. Die Sicherheit schien oberste Priorität zu haben.

Beste Möglichkeit des bisherigen Spiels im der 14.Minute durch Lidberg. Ein lang geschlagener Freistoß von Richter landete am zweiten Pfosten bei Lidberg. Der kam zwar zum Kopfball, verfehlte aber links. Vier Minuten kam Jung gegen Corredor zu spät, der aber nach Lòpez Flanke links vorbei zielte.
Nächste Chance, wieder für die Lilien, in der 23.Minute. Diesmal kam Marseiler in zentraler Position zum Abschluss, sein Versuch wurde aber von Jung zur Ecke geblockt. Die brachte keine Gefahr.

Mittlerweile war etwas mehr als eine halbe Stunde gespielt, die Hausherren bei gut 70% Ballbesitz und die Gäste ohne eine einzige Torchance. In der Statistik hieß das X-Goals 0,0. Die erste Möglich für die Badener in der 34.Minute. Pedrosa hatte sich im Strafraum ein wenig Platz verschafft, sein Schuss aber zu harmlos um Schuhen vor Probleme zu stellen. Im direkten Gegenzug gleich. wieder die Hausherren.

Eigentor Maglica bringt KSC in Front
Kurze Ecke in der 38.Minute von rechts, ausgeführt von Wanitzek und Herold. Der brachte die Kugel Richtung Fünfer, Jung verlängerte und Maglica schob den Ball unglücklich über die eigene Linie. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt auf den Kopf gestellt.

Die große Chance zum Ausgleich in der 42.Minute. Wieder ist es Lidberg der vergibt, den Ball am linken Pfosten vorbei schießt.

Ausgleich per Freistoß Richter
Letzte Minute der regulären Spielzeit und Freistoß aus zentraler Postion, kurz vor der Strafraumgrenze. Richter läuft an jagte die Kugel, rechts an der Mauer vorbei, oben rechts in die Maschen. 

Mittlerweile waren auch die ursprünglich angezeigten zwei Minuten Nacjsp runtergelaufen. Pause im Darmstadt. 

Treffer von Schleusener reicht nicht 

Darmstadt gewinnt hochverdient mit 3:2 gegen den Karlsruher SC 

Zunächst ging es auf beiden Seiten personell unverändert vor 17.810 Zuschauern weiter. Der Spielverlauf änderte sich ebenfalls nicht. Die Hessen blieben weiter auf dem Gaspedal. Bernat konnte aber Marseilers Flanke in der 47.Minute runter fischen.

Führung Darmstadt durch Lidberg
Hereingabe Klefisch von der linken Seite in der 48.Minute. Herold klärte zunächst im Fünfer vor Corredor, Der Ball flog aber Lidberg exakt vor die Füße, der sich die Chance nicht nehmen ließ und abgezockt ins rechte Eck einnetzte.
Bei den Gästen musste Müller in der 54.Minute angeschlagen vom Platz, für ihn kam Wäschenbach.

Ausgleich durch Schleusener
Der nächste Treffer der Fächerstädter praktisch wieder aus dem Nichts. Einen langen Abschlag von Bernat köpfte Lòpez ohne Bedrängnis in den Fuß von Wanitzek. Der reagierte schnell, schickte Schleusener in die Gasse. Der behielt die Übersicht, konnte den Pass erlaufen und flach ins linke Eck. Angesichts der Spielanteile und des Chancenplus der Hausherren mehr als schmeichelhaft.

Erneute Führung SVD, 3:2, durch Maglica 
Hatte Maglica im ersten Abschnitt noch ins falsche Tor getroffen, stimmte jetzt, 63.Minute, die Richtung. Richter hatte einen Freistoß von der linken Seite, fast von der Grundlinie, auf den zweiten Pfosten gebracht. Dort setzte sich Maglica gegen Herold durch, nickte zur erneuten Führung ein. Wechsel bei den Gästen in der 67.Minute. Opitz kam neu für Förster. 

Triplewechsel bei den Lilien in der 73.Minute. Lòpez, Nürnberger und Akiyama gingen runter, neu dabei dafür Holland, Bader und Papela. Auch der KSC wechselte noch einmal doppelt. Ab der 79.Minute waren Šimić und Laghrissi neu für Schleusener und Burnic dabei. Das wohl die letzten Optionen für eine Schlussattacke. Bei Darmstadt kam in der 82.Minute Abwehrkante Vukotic für den Torschützen Richter. 

Die letzten fünf Minuten liefen, die Gäste weiter bemüht, aber ohne den entscheidenden Punch. So ergaben sich Räume wie in der 87.Minute: Lidberg hatte erneut die Chance, verzog rechts am Tor vorbei. Wechsel bei Darmstadt in der Schlussminute. Furukawa kam für Marseiler. Papela scheiterte auf der linken Seite aus spitzem Winkel an Bernat (90.).

Die Nachspielzeit betrug sieben Minuten! Auch wenn die Gäste alles nach vorne warfen, sollte es nicht mehr für den Ausgleich reichen. Abpfiff und drei Punkte für den SV Darmstadt 98. 

Content: Michael Kaiser vom 06.12.2025
Fotos: Josh Hoffmann / Jan Huebner 

KSC mit ganz schlechter Halbzeit 

Gäste aus dem Saarland führen hochverdient zur Pause 

Zum Re-Start in den Rest der Hinrunde hatten beide Trainer kaum Änderungen vorgenommen.
KSC-Coach Eichner ersetzte gegenüber dem 0:4 in Bielefeld lediglich Opitz (Bank) durch den jungen Laghrissi.
Beim Gegner aus dem Saarland ebenfalls nur ein Wechsel gegenüber dem 0:1 auf Schalke. Günther durfte für Keidel (Bank) von Beginn an ran.

Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Robert Kamga, der im Wildpark pünktlich angepfiffen hatte. Von Beginn an war die SVE das aktivere Team.
Die erste gefährliche Szene folgerichtig auch für Elversberg. In der 7.Minute hatte Zimmerschied perfekt in die Box gechippt, Ebnoutalib kam an die Kugel, scheiterte aus 7m an Bernat.

Auch die nächste Möglichkeit für die Sportvereinigung. In der 17.Minute hatte Gyamerah die Kugel fast von der Grundlinie ins Zentrum gepasst, wo Conté über Umwege zum Abschluss kam. Sein Schuss ging abgefälscht über die Latte. Auch in Folge fand das Spiel nur in der Karlsruher Hälfte statt. Der nächste Standard, in der 23.Minute, war ein Freistoß der Gäste. Da allerdings hatte Bernat kein Problem zu klären.

Gästeführung durch Ebnoutalib
Auch wenn sich das angedeutet hatte, war die Führung für Elversberg durch Ebnoutalib in der 26.Minute ein Gastgeschenk. Bernat hatte Franke angespielt, der in seinem Rücken Conté übersah. Der ging in die Situation, legte ins Zentrum ab. Dort bedankte sich der Torjäger und erzielte seinen 10.Saisontreffer. In der Regionalliga fielen ihm seine Treffer schwerer. 

In der 35.Minute war erneut Conté involviert, der mit seinem Schuss rechts das Tor der Badener verfehlte. Die Folgezeit brachte keine nennenswerten Änderungen im Karlsruher Spiel, Chancen blieben aus. 

Die Nachspielzeit betrug drei Minuten und dann war Pause. Die Gäste gingen mit einer verdienten Führung in die Kabine. Die Elf von Trainer Wagner hatte durchgehend mehr vom Spiel und auch die gefährlicheren Abschlüsse, Ebnoutalib gefunden. Der hatte 7m vor dem Tor die Chance, scheiterte noch an Bernat.  Die erste Viertelstunde ging, ohne wenn und aber, an die Gäste. Der KSC fand überhaupt nicht statt. 

Zwei Treffer von Šimić reichen KSC nicht 

SVE siegt durch Treffer von Keitel in der Nachspielzeit 

Zwei Wechsel beim KSC mit Wiederanpfiff vor 31.909 Fans (davon 2.289 Gäste). Für Laghrissi und Pedrosa waren nun Jung und Šimić gefordert.

Die erste Chance des zweiten Abschnitts gehörte erneut den Gästen. Conté hatte aus zentraler Position, kurz hinter der St4afraumlinie abgezogen. Bernat parierte mit den Fäusten (47.). Fünf Minuten später, 52.Minute, setzte sich erneut Conté ab, setzte Ebnoutalib in Szene, der Franke stehen ließ. Dessen Abschluss aus etwa 11m knapp rechts am Tor vorbei. Im Gegenzug meldeten sich auch die Hausherren zurück. Wanitzeks Versuch, nach Zuspiel von Jung, deutlich über das Tor. In der 58.Minute war der Ausgleich eigentlich fällig, Förster hatte Richtung Elfmeterpunkt gepasst, Wanitzek prallen lassen für Šimić und der kam knapp vor dem Fünfmeterraum zum Schuss. Pinckert ging ins Risiko, klärte mit der Brust sensationell vor der Torlinie.

Ausgleich durch Šimić
Kurz ausgeführter Freistoß (62.) und der KSC war zurück im Spiel. Wanitzek hatte geflankt, Kobald sich im Strafraum durchgesetzt. Schleusener, am Fünfer postiert, legte zurück auf Šimić, der mit seinem ersten Versuch noch geblockt wurde , ehe er aus 14m ausgleichen konnte.
Doppelter Wechsel bei Elversberg unmittelbar nach dem Ausgleich. Für Günther und Condé kamen Keidel und Schmahl. Speziell die Einwechslung von Keidel sollte noch entsprechend wichtig werden.

Erneute Führung der Gäste durch Petkov
Keine vier Minuten waren vergangen und Elversberg ging wieder in Führung. Die Fächerstädter hatten den Ball im Aufbau erneut verloren, Schmahl aus 25m gut reagiert und Petkov gefunden. Der legte sich aus 15m die Kugel zurecht und traf perfekt in den linken Winkel.

Nächster Wechsel bei den Hausherren. Ab der 72.Minute kam Opitz für Rapp. Beide Teams blieben gefährlich, so auch Zimmerschied für Elversberg. Der verfehlte in der 79.Minute nur knapp. Im Anschluss erneuter Tausch Karlsruhe. Fukuda kam für Schleusener.

Ausgleich 2:2 durch Doppelpacker Šimić
Herold hatte in der 83.Minute aus dem linken Halbfeld geflankt, Šimić vom Elfmeterpunkt per Aufsetzer eingeköpft. So einfach kann Fußball sein.
Doppelwechsel Elversberg nach dem Ausgleich. Malanga und Schnellbacher kamen für Ebnoutalib und Zimmerschied.
Ein letzter Wechsel bei der SVE kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit. Mickelson kam für Gyamerah. Die Nachspielzeit war mit fünf Minuten angezeigt und sollte die Entscheidung bringen.

Keidel mit dem späten Lucky Punch
Elversberg hatte auch in der Crunchtime die besseren Möglichkeiten. So traf Schmahl erst die Latte (90.+3) und wenig später sollte Joker Keidel doch noch den 3:2-Siegtreffer erzielen. Das erste Zweitligator des 22-Jährigen reichte der SVE zum Dreier und bedeutete Rang drei für die Saarländer in der Tabelle. 

Feierabend im Wildpark. Wie schon im Derby gegen Kaiserslautern gab der KSC in der Nachspielzeit ein Spiel unnötig aus der Hand. Verdient war der Sieg für die Gäste allemal. 

Content: Michael Kaiser vom 23.11.2025
Fotos: HettiPicture 

Großer Meilenstein der "Vision Wildpark" 

Neuer Profitrainingsplatz entsteht auf dem ehemaligen Germania-Gelände

Der Karlsruher SC treibt die Umsetzung seiner „Vision Wildpark“ weiter konsequent voran. Mit dem Beginn der Bauarbeiten auf dem ehemaligen Germania-Gelände entsteht in unmittelbarer Nähe zum BBBank Wildpark ein moderner Trainingsplatz für den Profibereich – ein großer Meilenstein in der infrastrukturellen Entwicklung des Clubs.

Bis Herbst 2026 soll die neue Anlage fertiggestellt sein. Ziel ist es, die sportlichen Rahmenbedingungen am Standort nachhaltig zu verbessern und die Trainingsinfrastruktur auf ein neues Niveau zu heben. Der Bauantrag wurde bereits am 11. September 2025 eingereicht. Im November starteten die vorbereitenden Maßnahmen mit dem Abriss des Bestandsgebäudes und der Entfernung der Asphaltschichten. Ab Februar 2026 beginnt der eigentliche Bau des neuen Trainingsplatzes. Die bauliche Fertigstellung ist für Juli, die offizielle Inbetriebnahme für September 2026 geplant.

Der neue Platz wird eine Gesamtgröße von 113 x 73 Metern umfassen, die Spielfeldmarkierung misst 105 x 68 Meter. Zum Einsatz kommt eine moderne Hybridrasen-Technologie, die ganzjährig optimale Trainingsbedingungen bietet. Ergänzt wird die Anlage durch einen Team- und Zuschauerbereich, einen Sichtschutz, eine Flutlichtanlage mit 200 Lux, einen weiteren Soccer-Court sowie einen neuen Betriebshof für das Greenkeeping. Die Planung und Bauüberwachung übernimmt das renommierte Ingenieurbüro Rainer Ernst.

„Der neue Trainingsplatz für die Profis ist unabdingbar für die Wettbewerbsfähigkeit und weitere Entwicklung des KSC.“ sagt Michael Becker, Sprecher der Geschäftsführung. „Das Bauvorhaben ist mit rund 3 Mio. Euro das bisher größte Projekt im Rahmen der Vision Wildpark. Unsere sportliche und wirtschaftliche Entwicklung in den letzten Jahren macht es uns nun möglich, dieses lang geplante Vorhaben zu realisieren. Mit dem Platz verbessern wir deutlich die Rahmenbedingungen für die Mannschaft und das Trainerteam.“

Bisher entstanden in den letzten Jahren im Rahmen der Vision zwei neue Kunstrasenplätze, das Badenia-Stadion sowie ein Naturrasenspielfeld inkl. Soccer-Court und Nebenplatz. Mittelfristig soll ein Profi- und Nachwuchsleistungszentrum, ein Bürokomplex für die Verwaltung inkl. Physiotherapie und Fantreff sowie ein weiterer Naturrasenplatz gebaut werden.

Content: Karlsruher SC vom 13.11.2025
Foto: KSC

Intensive Begegnung zur Pause torlos 

Der Karlsruher SC und Schalke 04 neutralisieren sich 

Zwei Wechsel beim KSC gegenüber dem 4:1 Erfolg in Fürth. Šimić ersetzt Müller, Burnic darf für den verletzten Egloff ran.

Beim Gegner aus Gelsenkirchen ebenfalls zwei Änderungen. Becker kommt für Porath, Younes startet erstmals diese Saison, Bachmann fehlt komplett im Kader.  Kurzfristiger Tausch bei S04: Sanchez startete nun für den kurzfristig ausgefallenen Kurucay.

Schiedsrichter Dr. Max Burda hatte pünktlichst um 13 Uhr angepfiffen und von Beginn an entwickelte sich eine intensive Begegnung. Gleich in der 2.Minute war es ein wenig zu "intensiv" und Ayhan sah nach Foul an Schleusener gelb.

Elfmetersituation in Prüfung
In der 6.Minute möglicherweise ein Foul von Gantenbein an Kobald im Schalker Strafraum. Die Aktion selbst wohl unstrittig, allerdings könnte es in der Entstehung eines Abseitsposition gegeben haben. Der VAR, Patrick Ittrich, schaute sich die Situation genauer an, und stellte eine strafbare Abseitsstellung fest. Also kein Elfmeter für die Hausherren. 

In den Folgeminuten standen die Schalker zwar auf dem Gaspedal, der große Spielfluss war jedoch nicht zu erkennen. Es blieb ruppig und selbst eine Ecke in der 15.Minute wurde wiederholt, da Ayhan Rapp umgeschubst hatte. Vermeintliche Großchance für Scheusener in der 21. Minute. Förster hatte die Schalker Defensivkette überlupft, Schleusener stand plötzlich blank vor Karius. Der Stürmer des KSC war aber etwas zu früh gestartet, stand im Moment des Abspiels doch klar im Abseits. So etwas wie eine Halbchance für die Gäste in der 28.Minute. Da hatte Sylla es per Fallrückzieher probiert, brachte aber zuwenig Druck hinter die Kugel. Kein Problem für Bernat im Tor der Badener. 

Zwei Möglichkeiten für die Gäste in Folge ab der 39.Minute. Zunächst nach Ecke Younes per Kopfball von Ayham am langen Pfosten. Pinto Pedrosa konnte auf der Linie klären. Eine Minute später Karaman, der rechts mit einem Antritt Raum gewann, in dem Strafraum zog und aus spitzem an Bernat scheiterte. 

Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. In der 92.Minute die große Chance für Schleusener zur Führung. Der wurde steil geschickt, scheiterte im Eins gegen Eins an Karius. Das war es dann zunächst aus Karlsruhe. Halbzeit! 

Verdienter Sieg in der Nachspielzeit 

Badener drehen Spiel durch Beifus und Schleusener 

Mit Wiederanpfiff vor 33.180 Zuschauern ein wohl verletzungsbedingter Wechsel beim KSC: Franke ersetzte Burnic. Bei den Gästen kam Porath für Younes. Taktische Folge bei Karlsruhe, dass sich Franke im Zentrum der Abwehr einsortierte, während Rapp eine Postion nach vorne rückte.

Die erste Viertelstunde verstrich ohne dass eine der beiden Mannschaften sich nennenswerte Chancen oder Vorteile erarbeiten konnte. Die Angriffe blieben meist schon im Ansatz hängen oder man probierte es mit Einzelaktionen. So auch Herold, der in der 56. Minute gegen drei Schalker probierte, aber dann final ein Offensivfoul gegen Schallenberg beging.

Elfmeter Schalke, Karaman trifft
In der 63.Minute hatte Franke seinen Gegenspieler im Strafraum umgerissen. Das sah fast so aus, als hätte Franke seinen Gegenspieler im Schwitzkasten. Eine harte, aber wohl korrekte Entscheidung. Karaman schnappte sich die Kugel, lief kurz an, versenkte sicher in die linke Ecke. Keine Chance für Bernat.

Im Abschluss an den Führungstreffer Wechsel beim KSC: Opitz ersetzte den erneut nahezu wirkungslosen Šimić. In der 71.Minute ein Pfostentreffer von Förster. Der Treffer hätte aber nicht gezählt. Abseits! Im Anschluss erneuter Wechsel bei S04. Remmert kam für Gantenbein. Auch die Hausherren reagierten, brachten in der 73.Minute Fukuda für Rapp.

Ausgleich KSC durch Beifus
Ecke in der 76.Minute von der linken Seite. Herold zirlelte die Kugel richtig schön in der Strafraum, wo Beifus hochstieg und den Ball mit aller Wucht aufs Tor brachte. Karius war noch irgendwie am Ball, konnte den Einschlag aber nicht mehr verhindern.
Herold und Opitz sorgten in der 80.Minute für einige Bewegung auf der linken Seite, den letzten Pass konnte aber ein Schalker verhindern.

Die Schlussphase war, sprich die letzten fünf Minuten, waren angebrochen. Noch einmal Wechsel bei Schalke. Donkor ersetzte Becker.

Die Nachspielzeit sollte fünf Minuten betragen und folgenreich werden

Schleusener zur Führung
Karlsruhe hatte die Begegnung tatsächlich noch gedreht. Eine Flanke, zuvor noch von Kobald verlängert, kam zum Vollblutstürmer und der drückte die Kugel gefühlvoll über die Linie. 

Die letzten Schalker Bemühungen blieben unbelohnt. Abpfiff und Heimsieg für den KSC! 

Fotos: HettiPicture 

Muskelfaserriss bei Lilian Egloff 

Lilian Egloff hat sich im Pokalspiel am Dienstagabend bei Borussia Mönchengladbach einen Muskelfaserriss an der linken Oberschenkelrückseite zugezogen. Der Offensivspieler fällt somit für mehrere Wochen aus.

Content: Karlsruher SC vom 30.10.2025
Foto: Brück 

Starke Vorstellung der Gäste im Wildpark 

Kaiserslautern führt zur Pause durch den Treffer von Prtajin 

Wenig Bewegung in den Startformationen der beiden Kontrahenten im Vergleich zu den letzten Spielen.

KSC-Coach Eichner vertraut, wohl auch mangels Alternativen, der gleichen Mannschaft, die vor der Länderspielpause beim 3:3 in Dresden auf dem Platz stand.

Auf der Gegenseite gibt's lediglich eine Änderung gegenüber dem 3:2 Heimerfolg gegen den VfL Bochum. Alidou startet für den etatmäßigen Spielführer Ritter.

Schiedsrichter Braun hatte die Begegnung  pünktlich um 13 Uhr freigegeben. Von Beginn an entwickelte sich ein kämpferische Match, geprägt von intensiven Zweikämpfen in den neutralen Zonen. Bevorzugtes Mittel überwiegend lange Bälle.

Keine zwei Minuten und schon Gefahr vor dem Tor von Bernat. Prtajin plötzlich komplett blank, aber auch deutlich im Abseits.

Prtajin trifft zur Gästeführung 
In der 11.Minute eine zu kurze Abwehr aus dem Halbfeld und Kim, der den Abschluss suchte. Der Versuch wurde geblockt, landete bei Haas, dessen Flachschuss noch von Prtajin abgelenkt wird. Keine Chance für Bernat und frühe Führung für die Gäste. 

Riesenchance für die Gäste zum 2:0 in der 19.Minute. Eine Flanke aus dem Mittelfeld kam rechts zu Kunze. Der setzte den Ball knapp am linken Pfosten vorbei. Die Antwort der Hausherren eine Minute später. Förster kam mit Tempo über die linke Seite, legte quer zu Wanitzek. Der kam aus 12m zum Abschluss, traf das Spielgerät aber nicht voll. Kein Problem für Krahl. 

Mittlerweile war etwas mehr als eine halbe Stunde gespielt und die Führung der Gäste durchaus verdient. Wären die Pfälzer etwas effizienter gewesen, es könnte hier mehr als ein Treffer auf der Anzeigetafel stehen. Doppelchance für die Badener in der 36.Minute. Zunächst war es ein Schuss von Beifus, der rechts von Krahl geklärt wurde. Im direkten Anschluss kommt Burnic aus der zweiten Reihe zum Schuss. Den lenkte Krahl über die Latte. 
In der gleichen Minute bot sich Kobald die Chance, der kam aus kurzer Distanz zum Abschluss. Krahl erneut zur Stelle. 

Es ging Richtung Nachspielzeit und die sollte vier Minuten betragen. In der Crunchtime hatte Skyttä noch die Möglichkeit zu erhöhen, traf aber nur das Außennetz. 

Halbzeit in Karlsruhe! 

FCK nimmt 3 Punkte aus dem Wildpark mit

Der eingewechselte Ritter trifft in der Nachspielzeit, 

Wechsel bei den Roten Teufeln vor 33.180 Fans mit Wiederanpfiff. Für Alidou kam nun Hanslik. Zu Beginn waren die Hausherren zunächst das aktivere Team. Immer wieder zog Förster das Tempo an, kam aber zu keinem Abschluss oder wurde geblockt.

Skyttä trifft zum 2:0
Die kalte Dusche für Karlsruhe in der 54.Minute. Die Gäste mit einem schnellen Konter mit der letzten Station Hanslik. Der spielte von der Strafraumgrenze zu Skyttä, der eigentlich eng bewacht schien. Deswegen auch noch der erste Abschluss geblockt. Glück aber für den Finnen, dass die Kugel, abgefälscht von einem Verteidiger, in hohem Bogen ins Tor fliegt.
Wechsel bei den Pfälzern in der 56.Minute. Robinson kam für Kim.

Anschlusstreffer durch Schleusener
Hoffnung für die Badener in der 58.Minute. Herold hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt, einen starken Steckpass auf Wanitzek gespielt. Der kam vom linken Fünfereck zum Abschluss. Den konnte Krahl gut parieren, die Kugel landete aber genau bei Schleusener, der mit der Innenseite problemlos einschieben konnte.

Mittlerweile war in Karlsruhe mehr als eine Stunde absolviert. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt etwas zerfahren. Chancen blieben Mangelware. In der 74.Minute dann eine überragende Rettungsaktion von Sirch. Ein Querpass von Schleusener von der rechten Seite kam an den zweiten Pfosten zu Wanitzek, der abschließen konnte. In den Schuss warf sich Sirch mit einer überragenden Grätsche.

Wechsel beim KSC in der 76.Minute: Laghrissi kam für Beifus. Profidebüt für Laghrissi und das im Derby! Beim FCK kamen Wekesser und Kleinhansl für Prtajin und Haas. Der Druck der Gastgeber wurde größer.

Ausgleich Karlsruhe durch Egloff
Schöner Konter in der 83.Minute. Förster hatte aus dem Zentrum Laghrissi in Szene gesetzt, der ging in den Sechzehner, legte auf Egloff. Der nahm die Kugel aus 8m sehenswert direkt, traf zum Ausgleich.

Weiterer Wechsel bei den Pfälzern: Nach dem Ausgleich kam Ritter für Skyttä. In Folge hatte das Spiel ein wenig an Fahrt verloren. Die Nachspielzeit wurde mit sechs Minuten angezeigt.

Entscheidung durch Ritter 
In der Nachspielzeit, 93.Minute, standen die Hausherren zu offen und die Gäste setzten den entscheidenden Konter. Hanslik setzte Ritter in Szene, der vollstreckte aus 14m.

Abpfiff und Sieg für die Pfälzer! 

Content: Michael Kaiser vom 18.10.2025
Fotos: HettiPicture & Brück 

Test der beiden badischen Sportclubs

Freiburg dominiert erste Halbzeit, führt souverän mit 4:0

Wie immer bei Begegnungen in der Länderspielpause treten die beiden Kontrahenten mit eher ungewohnter Besetzung an. Bei den einen fehlen Nationalspielern, bei den anderen wird getestet oder Vielspieler aus der Belastung genommen.

So sitzen beim SC beispielsweise Eggestein, Grifo oder Ginter zunächst nur auf der Bank, im Tor vertritt Müller Stammkeeper Atubolu, der bei der Nationalmannschaft weilt.

Bei den Gästen aus Karlsruhe startet im Tor Himmelmann für Bernat, auch Šimić, Fukuda, Kritzer, Geller oder Scholl bekommen ihre Spielzeit. Auf der Bank zunächst Herold, Kobald, Schleusener, Egloff oder Rapp.

Ein Wiedersehen mit seinen alten Kollegen vom KSC heute für Igor Matanovic, der mittlerweile das Trikot des SC Freiburg trägt.

Erster Treffer durch Matanovic
Das ging schnell. In der 4.Minute spielte Freiburg  sich in zentraler Position kurz vor der Strafraumkante durch, Matanovic schloss flach ab und traf unten links ins Eck, an den Innenpfosten und damit ins Tor.

Freiburg erhöht durch Jung
Bereits im der 10.Minute der zweite Treffer für den Bundesligisten. Nach Ecke von Scherhant verlängerte Höler, ehe am langen Pfosten Jung einnicken konnte.

Höfler zum Dritten
Keine zwei Minuten später der dritte Treffer für Freiburg. Aus zentraler Position, etwa 18m vor dem Tor, hatte Höfler abgezogen. Die Kugel schlug links im Tor von Himmelmann ein.
Nächste Chance für die Hausherren in der 23.Minute per Schuss von Matanovic, Himmelmann in der kurzen Ecke per Fuß geklärt.

Ecke und Tor Kübler zum 4:0
Wieder eine Ecke von Scherhant (36.) und erneut sah die Abwehr der Fächerstädter nicht gut aus, ließ Kübler recht unbedrängt einköpfen. In der 42.Minute etwas Entlastung. Nun sucht der KSC den Weg nach vorne. Von der linken Seite fliegt eine lange Hereingabe in den Sechzehner, Makengo war per Kopf in der Mitte zur Stelle, konnte klären. 

Insgesamt keine gute Vorstellung der Gäste aus Karlsruhe. Vorne mit Fukuda und Šimić recht wenig zu sehen, hinten mehr als anfällig. 

Deutliche Schlappe für den Zweitligisten 

Freiburg schlägt den Karlsruher SC klar mit 7:0

Anstoß durch den Gastgeber. Der Sportclub hatte gewechselt. Günter und Treu waren nun für Makengo und Kübler im Spiel.  Zahlreiche Wechsel auch bei den Gästen. Für Karlsruhe waren nun Egloff, Arbai, Laghrissi, Schleusener und Rapp für Geller, Opitz, Fukuda und Simic im Spiel. 

Arg deutlich, 5:0 für Freiburg durch Scherhant
Fehler im Spielaufbau beim KSC und Scherhant bedankt sich in der 53.Minute mit seinem Treffer zum 5:0.

6:0 Freiburg durch Scherhant 
67.Minute und das halbe Dutzend war voll. Nach Zuspiel von Suzuki konnte Scherhant aus halbrechter Position auf 6:0 erhöhen. Das ging zu einfach und der Zweitligist hatte hier tatsächlich einen rabenschwarzen Tag. In der 70. Minute mal eine scharfe Hereingabe der Karlsruher von der rechten Seite, doch Rosenfelder fing en halbhohen Ball ab, bevor Schleusener ihn bekommen konnte. 
Mittlerweile sind bei den Hausherren Ginter, Grifo, Beste, Eggestein und Adamu im Spiel. Runter gegangen waren  Jung, Scherhant, Dinkci, Höler und Matanovic. 


7:0 für den SC durch Suzuki 
Es wurde langsam zum Debakel für den KSC. Eine starke Einzelaktion von Suzuki in der 78.Minute,ein präziser Abschluss in die rechte Ecke und es stand 7:0 für das Schuster-Team. 

Nach einer längeren Freiburger Ballbesitzphase schaltete der KSC um, Egloff nahm sich zentral aus gut 20 Metern ein Herz, schoss aber weit über das Freiburger Gehäuse. 

Content: Michael Kaiser vom 09.10.2025
Fotos: Brück 

Seit der U9 beim KSC

KSC stattet Danyal Zor mit Profivertrag aus 

Der Karlsruher SC hat Eigengewächs und Mittelfeldakteur Danyal Zor mit einem Profivertrag ausgestattet.

Der 18-jährige Danyal Zor durchlief seit dem Perspektivteam (U9) sämtliche Nachwuchsmannschaften des KSC und gehört aktuell zum Kader der U19 unter Cheftrainer Martin Stoll. Bereits seit Beginn der Saisonvorbereitung sammelt der Mittelfeldspieler regelmäßig Erfahrungen in den Trainingseinheiten der Profimannschaft.

„Wir freuen uns sehr, dass mit Danyal ein wahres Eigengewächs den Sprung in den Profibereich schafft. Er hat in den letzten Jahren eine tolle Entwicklung genommen, bringt viel Potenzial mit und ist zugleich fest in unserer KSC-DNA verwurzelt“, sagt Mario Eggimann, Geschäftsführer Sport beim KSC. „Wir sind überzeugt, dass er diesen nächsten Schritt mit viel Einsatz und Leidenschaft gehen wird.“

„Der Profivertrag von Danyal Zor ist ein weiterer Beweis für die hervorragende Nachwuchsarbeit des KSC. Danyal hat im Training der Profis einen äußerst starken Eindruck hinterlassen und sich diesen Schritt in den Lizenzkader absolut verdient. Ein großer Dank geht an alle Mitarbeitenden der KSC grenke aKAdemie, die ihn in den vergangenen Jahren im Nachwuchsbereich begleitet und gefördert haben“, ergänzt Direktor Profifußball Timon Pauls.

Matthias Cuntz, Sportlicher Leiter der KSC grenke aKAdemie, zudem: „Danyal ist ein weiteres Beispiel, wie gut die Durchlässigkeit der aKAdemie zu den Profis beim KSC funktioniert. Mit Jungs wie Louey Ben Farhat, Rafael Pinto Pedrosa, Mateo Kritzer und eben Danyal zeigen wir, dass die KSC grenke aKAdemie auf einem richtig guten Weg ist.“

Content/Foto: Karlsruher SC vom 17.09.2025

Der Druck auf Miro Klose wächst 

Schleusener und Koudossou treffen in Abschnitt eins 

Viel Druck auf dem Kessel für Gästecoach Miro Klose. Nach vier Spieltagen findet sich der Club mit lediglich einem Punkt am Tabellenende der Liga.


 Beim Personal gibt es für Christian Eichner auf Seiten der Badener wenig Grund für Wechsel. So steht heute exakt das gleiche Team auf dem Platz, welches beim 0:0 in Düsseldorf aufgelaufen war.


Beim Club nimmt Miro Klose zwei Wechsel gegenüber dem 0:0 Unentschieden gegen Paderborn vor. Für Janisch und Telalovic starten Biron und Neuzugang Diop.


Schiedsrichter Tom Bauer hatte im BBBANK Wildpark pünktlich angepfiffen und die ersten Minuten gehörten gleich den Gastgebern. In der 5.Minute hielt Schleusener, nach Flanke von Egloff, den Ball in der Box. Simic lief durch, konnte aber aus kurzer Distanz den Ball nicht kontrollieren. Reichert, im Nürnberger Tor, konnte klären. Die nächste Möglichkeit, keine Minute später, nach einer Ecke des KSC. Da war Franke hochgestiegen, konnte seinen Kopfball aber nicht präzise genug setzen.
Es dauerte bis zur 9.Minute, bis der Club den Weg vor das gegnerische Tor fand. Der Distanzschuss von Diop aber deutlich über das Tor. Mittlerweile fanden die Franken besser in die Begegnung, hätten in der 14. Minute in Führung gehen können, ja müssen. Biron kam nach einer Kombination von Justvan und Becker frei an den Ball, der allerdings etwas in den Rücken kam. So war der erste Kontakt nicht 100% sauber und so scheiterte der Stürmer an Barnat im Karlsruher Gehäuse.

In Folge waren die Fächerstädter weiter bemüht Druck zu entwickeln, es blieb aber bei einer Chance durch Šimić in der 19.Minute. Der setzte seinen Kopfball über das Tor. Auf der anderen Seite die doppelte Riesenchance zur Gästeführung. In der 27.Minute hatte zunächst Yilmaz abgezogen, war aus linker Position an Barnat gescheitert. Den Abpraller konnte Biron per Kopf aufnehmen, knapp links vorbei. Insgesamt war Nürnberg zu diesem Zeitpunkt das aktivere Team, der Führung vielleicht einen Hauch näher als die Gastgeber.

Schlussphase, die letzten fünf Minuten, liefen im Wildpark. Der nächste Abschluss in der 42.Minute für Lubach und den FCN. Dessen Schuss aber kein Problem für Barnat.

Traumtor Schleusener kurz vor der Pause
Langer Ball von Herold von der linken Seite in der 42.Minute und Schleusener nahm das Ding mit dem linken Fuß volley. Kenne Chance für Reichert.

Ausgleich in der Nachspielzeit durch Koudossou 
Später Treffer für die Gäste. Es waren drei Minuten Zugabe angezeigt und in allerletzter Minute versenkte Koudossou einen Ball aus dem Rückraum zum Ausgleich. Das Ding hätte man sicher besser klären können, am Ende war dieser Ausgleich aber auch nicht unverdient. 

Wanitzek entscheidet Match gegen Nürnberg

Karlsruhe setzt sich in Spitzengruppe fest, bleibt ungeschlagen 

Personell ging es auf beiden Seiten vor 33.180 Zuschauern zunächst unverändert weiter. Die erste Chance gehörte den Hausherren. Keine Minute war gespielt und Schleusener hatte nach einer abgefälschten Flanke von Wanitzek die Führung auf dem Fuß, bzw. eben nicht auf dem Fuß. Der Stürmer rutschte knapp am Ball vorbei, Chance vertan. In der 55.Minute, nach Ecke Wanitzek, der Ball in den Strafraum auf den zweiten Pfosten. Dort stieg Kobald hoch, dessen Kopfball konnte Reichert klären. Erster Wechsel bei den Gästen in der 57.Minute: Für Biron war nun Grimaldi mit von der Partie.

Burnic und Beifus kamen beim KSC in der 63.Minute für Šimić und Müller. Freistoß für den Club aus zentraler Position, etwa 18m vor dem Karlsruher Tor. Justvan übernahm das, zirkelte den Ball links an Mauer und Tor vorbei. Erneuter Wechsel bei den Badenern: Fukuda und Förster ersetzten Schleusener und Egloff (73.).

Wanitzek zur erneuten Führung
Der KSC liegt wieder vorne. Nach einem langen Diagonalpass von Herold auf Burnic, schloss dieser ab. Reichert konnte in höchster Not retten, hatte aber keine Chance gegen den Nachschuss von W 1anitzek. Die 75.Minute lief und der Gastgeber war wieder vorne.

Latte rettet für Karlsruhe
In der 81.Minute kamen bei Nürnberg Markhiyev und Telalovic für Diop und Zoma. In der 83.Minute hatte Lochoshvili die Chance auszugleichen. Sein Kopfball knapp neben das Tor.  In der Schlussminute der gleiche Spieler.  Wieder ein Kopfball, diesmal von Barnat an die Latte gelenkt. 

Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten. Das spielten die Hausherren geschickt runter, gewannen hier am Ende nicht unverdient mit 2:1.

Content: Michael Kaiser vom 13.09.2025
Fotos: Daniel Meyer 

Leihe mit Kaufoption:

KSC holt Leon Opitz von SV  Werder Bremen

Leon Opitz wechselt per Leihe mit Kaufoption vom Bundesligisten SV Werder Bremen in den Wildpark. Der 20-jährige Allrounder, der flexibel im Mittelfeld und auf den Außenbahnen einsetzbar ist, hat an der Weser mit starken Leistungen und Torgefährlichkeit überzeugt.

Leon Opitz hatte sich bereits mit elf Jahren dem Nachwuchs des Hamburger SV angeschlossen und wechselte im Alter von 15 Jahren dann in die Jugendabteilung des SV Werder Bremen. Dort reifte er zum U18- sowie U19-Nationalspieler und wurde 2023 mit einem Profivertrag ausgestattet. Spielpraxis sammelte der 20-Jährige zuletzt vor allem in der Regionalliga Nord, wo ihm in der vergangenen Saison in 26 Spielen stolze 16 Treffer sowie zwölf Assists gelangen. In der Spielzeit 2023/24 kam der Rechtsfuß zudem auf drei Einsätze in der Fußball-Bundesliga. Beim KSC trägt er künftig die Rückennummer 17.

Mario Eggimann, Geschäftsführer Sport des KSC: „Leon ist ein Spieler mit einem spannenden Profil und variabel in verschiedenen Systemen einsetzbar. Er bringt Tempo, Kreativität und Torgefahr mit. Die Leihe mit Kaufoption gibt uns die Möglichkeit, ihn bestmöglich in unser Team zu integrieren und gleichzeitig eine langfristige Perspektive zu eröffnen.“

Timon Pauls, Direktor Profifußball: „Mit Leon Opitz gewinnen wir ein junges deutsches Top-Talent, das ideal in unsere Strategie einzahlt. Er verschafft uns zusätzliche Flexibilität im Kader, kann speziell offensiv immer wieder für Überraschungsmomente sorgen und verfügt über einen guten beidbeinigen Abschluss. In der Regionalliga hat er bereits mit einer herausragenden Tor- und Assist-Quote überzeugt.“

Leon Opitz freut sich auf die neue Aufgabe in Karlsruhe: „Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, das mir der KSC entgegenbringt. Nach meinen Erfahrungen bei Werder möchte ich hier den nächsten Schritt machen, Spielpraxis sammeln und meinen Teil zu einer erfolgreichen Saison beitragen. Ich habe richtig Lust auf die Herausforderung und freue mich auf die Fans im BBBank Wildpark.“

Content/Foto: Karlsruher SC vom 31.08.2025

Torlose erste Halbzeit in Düsseldorf

Zunächst wenige Höhepunkte im Topspiel der Woche

Nach dem jüngsten Erfolg in Paderborn gibt's bei den Hausherren nur einen Tausch. Alexandropoulos nimmt zunächst auf der Bank Platz. Für ihn startet Zimmermann. 

Wenig Grund zu wechseln auch bei den Gästen aus Karlsruhe. Christian Eichner muss nach dem 2:0 Heimerfolg gegen Eintracht auf den verletzten Ben Farhat verzichten, bringt dafür Schleusener. 

Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Dr. Max Burda, der pünktlich um 20:30 Uhr angepfiffen hatte. Die erste Offensivaktion bei den Gästen in der 3.Minute. Nach einer Seitenverlagerung von Egloff kam Herold an den Ball, der legte vor der Strafraumgrenze zu Wanitzek ab, dessen Schuss aber geblockt wurde. Mittlerweile war eine gute Viertelstunde gespielt, aktiver bisher der KSC. Die Fortune waren derweil bemüht kompakt zu stehen. 

Das Spiel blieb zunächst ohne Großchancen. Dann aber ein Fehler der Fächerstädter im Spielaufbau und der schnelle Gegenzug in der 28.Minute über die linke Seite in Person von Muslija. Der brachte den Ball Richtung langen Pfosten, wo Lunddal angestürmt kam. Dessen Kopfball verfehlte das Tor von Bernat knapp rechts. Zwei Minuten war es erneut Muslija, der die Kugel nach einem Patzer von Müller erneut rechts bis zum Strafraum trieb, dann Appelkamp bediente. Der zog direkt ab, auch rechts vorbei. 

Die erste Antwort der Gäste nach längerer Pause in der 38.Minute. Da war der Ball nach einer Staffette auf der linken Seite zu Egloff gekommen, der sich im Strafraum durchsetzen konnte. Sein Schussversuch wurde von einem Abwehrbein der Fortunen geblockt.  Die Fortunen mit dem nächsten Angriff in der 42.Minute. Nach einem gebloclten Schuss von Lunddal war El Azzouzi im Rückraum in die Kugel gekommen. Sein Volley aber deutlich über das Tor von Bernat. 

Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten, dann ging es in die Kabinen. 

Wenig Spektakel zur Prime Time 

Karlsruhe bleibt im vierten Spiel ungeschlagen 

Zwei Wechsel mit Wiederanpfiff vor 51.500 Zuschauern bei der Fortuna. Für Zimmermann und Egouli waren fortan Celar und Alexandropoulos mit von der Partie. Die Hausherren schienen nicht nur personell reagiert zu haben, sondern waren zunächst deutlich aktiver. In der 48.Minute probierte es Rossmann von links aus spitzem Winkel. Kein Problem für Bernat. Eine Minute später zog Muslija aus der Distanz ab. Deutlich rechts am Tor vorbei. In der 5.Minute zog Wanitzek auf der linken Seite auf, wurde aber beim Abschluss entscheidend gestört. 

In der 65.Minute ein Schlenzer von Wanitzek von halblinks, kein Problem für Kastenmeier, der die Kugel sicher runterpflücken konnte. Die nächste Möglichkeit, aus gut 20m, für Düsseldorf durch Muslija, eine Minute später. Dessen Schuss aber deutlich über das Karlsruher Gehäuse. In der 69.Minute die Riesenmöglichkeit für Appelkamp. Der war von Muslija perfekt im Strafraum bedient worden, köpfte und Bernat war mit einem ganz starken Reflex zur Stelle. Für Šimić und Schleusener kamen in der 73.Minute Burnic und Förster.

Die Schluss-Viertelstunde war in Düsseldorf angebrochen. Aktuell hatten die Roten mehr vom Spiel, ohne aber den letzten Punch setzen zu können. Wechsel bei F95: Für Schmidt kam Heyer in die Begegnung (78.). Beim KSC gingen Müller und Egloff vom Feld. Neu dabei Beifus und Fukuda (82.). Rasmusssen für Appelkamp der Wechsel der Gastgeber in der 85.Minute. 

Schlussphase in Düsseldorf und es sind fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. Die Gastgeber wechselten noch einmal. De Wijs kam für Rossmann und dann war Ende in einem nicht sehr atteakriven "Topspiel". 

Content: Michael Kaiser vom 30.08.2025
Fotos: Brück 

Noah Rupp wechselt per Leihe zum FC Thun 

Wie schon in der vergangenen Rückrunde verlässt Noah Rupp den Karlsruher SC erneut auf Leihbasis in Richtung seiner Heimat.

Der 22-jährige Mittelfeldspieler, der in der Rückrunde 2024/25 für den FC Stade-Lausanne-Ouchy aktiv war, schließt sich bis Saisonende dem FC Thun aus der Super League, also der 1. Schweizer Liga, an.

„Noah hat die Leihe in der vergangenen Rückrunde schon sehr gutgetan, deshalb wollen wir seinem Wunsch nach Spielpraxis wieder auf diesem Weg nachkommen. Wir sind überzeugt, dass er in der Super League auf Einsatzzeit kommt und an die Leistungen aus der Rückrunde anknüpfen kann. Wir werden die Leihe und seine Leistung intensiv beobachten“, so Mario Eggimann zur erneuten Leihe von Noah Rupp.

Content: Karlsruher SC vom 29.08.2025
Foto: Brück

Schon seit Wochen im Wildpark:

Karlsruher SC verpflichtet Philipp Förster 

Philipp Förster wird das neueste Kadermitglied des Karlsruher SC. Der gebürtige Brettener, der nach Stationen unter anderem beim VfB Stuttgart, VfL Bochum und zuletzt bei Darmstadt 98 aktuell vertragslos ist, trägt künftig das KSC-Trikot.kert.

Nachdem Philipp Förster bereits als Jugendspieler bis 2010 in der KSC grenke aKAdemie sowie sowohl im Sommer 2024 als auch aktuell als Trainingsgast im Wildpark aktiv war, ist nun die Tinte unter seinem Vertrag trocken. Der 30-Jährige bringt viel Erfahrung mit nach Karlsruhe: 110 Einsätze in der 2. Bundesliga (16 Tore, 15 Vorlagen) sowie 83 Einsätze in der Bundesliga (8 Tore, 11 Vorlagen). Beim KSC trägt der Offensivallrounder künftig die Rückennummer 11.

Mario Eggimann, Geschäftsführer Sport: „Mit Philipp Förster gewinnen wir einen Offensivspieler, der vielseitig einsetzbar ist, große Zweitliga-Erfahrung mitbringt und die KSC-DNA bereits im Herzen trägt. Er ergänzt unsere Kaderplanung ideal.“

„Ich freue mich sehr, künftig für den KSC spielen zu dürfen. Es ist ein bisschen wie nach Hause kommen“, ergänzt Philipp Förster. „Ich kenne das Umfeld, die Mannschaft und vor allem auch das Trainerteam sehr gut. Nun möchte ich alles geben, um zeitnah in der 2. Liga auf dem Platz zu stehen und dem Team mit meiner Erfahrung weiterzuhelfen. Ich freue mich auf meinen ersten Auftritt als KSC-Spieler im BBBank Wildpark!“

Content/Foto: Karlsruher SC vom 27.08.2025

Ben Farhat muss verletzt raus 

Pausenführung für den KSC durch Šimić

Beide Trainer scheinen mit den letzten Auftritten ihrer Teams in der Liga zufrieden gewesen zu sein. So vertraut Christian Eichner exakt dem gleichen Team, welches letzte Woche bei der Hertha in Berlin ein torloses Unentschieden erkämpfte.  Das ist die erste Elfer der Fächerstädter: Bernat - Rapp, Franke, Kobald - Herold, Müller, Jung - Wanitzek, Egloff - Ben Farhat, Šimić.

Eintracht Coach Heiner Backhaus vertraut der exakt gleichen Formation, die zuhause Greuther Fürth, quasi in letzter Minute, mit 3:2 bezwingen konnte: Hoffmann - Breinig, Köhler, Frenkert - Di Michele Sanchez, Marie, Aydin - Heußer, Tempelmann - Conteh, Yardimci.

Schiedsrichter Felix Wagner hatte pünktlich diese Begegnung angepfiffen. Aktiver zu Beginn ganz klar die Hausherren. Die erste Möglichkeit gehört in der 5.Minute dann auch Ben Farhat. Der hatte sich im Zweikampf stabil gezeigt, sein Abschluss wurde im letzten Moment von Köhler geblockt.

Schock für den KSC
In der 15.Minute musste Youngster Ben Farhat angeschlagen vom Platz.

Führung durch Šimić
Karlsruhe hatte den Wechsel noch nicht vollzogen, ging aber in der 16.Minute in Führung. Jung und Egloff hatten sich per Doppelpass in die gefährliche Zone gespielt, der Routinier auf Höhe des Fünfers leicht zurückgelegt. Dort konnte Šimić mit rechts ins linke Eck zur Führung einschieben. Im Anschluss an den Treffer kam Schleusener für Ben Farhat in die Begegnung.

Vermeintlicher Ausgleich durch Conteh
Da sah die Karlsruher Defensive alles andere als gut aus. Ein Angriff über die rechte Seite (22.) und Yardimci, der Pass rutschte an Freund und Feind vorbei zu Conteh, der einschob. Glück für den KSC: Der VAR schritt ein und hatte im Vorfeld hatte in der Entstehung eine strafbare Abseitsposition von Conteh gesehen. Die Führung der Hausherren hat Bestand. 

In der Folgezeit beruhigte sich die Begegnung ein wenig. Die nächste Chance hatten die Gäste in Person von Michele Sanchez. Der hatte in der 36.Minute stark in den linken Winkel gezirkelt, Bernat aber mindestens ebenso stark, geklärt. Die Schlussphase der ersten Hälfte war mittlerweile angebrochen. Noch fünf Minuten bis zur Pause. Im der 44.Minute hatte sich Egloff etwas glücklich rechts durchgesetzt, hatte Šimić ins Spiel gebracht. Marie setzte nach, konnte final noch einen Fuß in die Szene bringen. 

Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten. Hier konnte Herold, 90.+3 noch einmal Hoffmann prüfen, der aber sicher klärte. Halbzeit in Karlsruhe. 

Drei Punkte bleiben im Wildpark 

Schleusener trifft und entscheidet somit eine intensive Begegnung 

Personell ging es auf beiden Seiten zunächst unverändert weiter. Das wachere Team, vor 27.394 Fans, nach Wiederanpfiff zunächst die Eintracht. So wurde es in der 48.Minute gleich gefährlich. Den Schussversuch von Conteh konnte Franke nur mit letztem Einsatz klären. Eine Minute später zielte Heußer deutlich über das Tor seines Ex-Clubs.

Zweiter Treffer KSC durch Schleusener
Nach einer kurzen Druckphase der Gäste die bestmögliche Antwort der Gastgeber. Zunächst hatte Wanitzek in der 55.Minute noch das Außennetz getroffen, zwei Minuten später traf Schleusener genauer. Wanitzek hatte einen Freistoß schnell ausgeführt, die Abwehr der Löwen gepennt. So kam Schleusener zum Abschluss, wurde zunächst noch von Frengert geblockt. Im zweiten Anlauf konnte er die Kugel aus sechs Meter einschieben.

Doppelter Wechsel beim Karlsruher SC: Nach einer Stunde kamen Burnic und Pinto Pedrosa neu für Egloff und den Torschützen Šimić. Eine Minute später blieb Tempelmann nach einem Tackling von Rapp liegen. Behandlungspause vor der Karlsruher Kurve. Für Tempelmann geht es nicht mehr weiter, 64.Minute. Ebenfalls runter geht Di Michele Sanchez. Neu dabei Gomez und Szabo (64.).

Das offensiv gefälligere Offensivspiel trug weiter der KSC vor. So holte Schleusener in der 76.Minute nach schönem Solo eine Ecke raus, die allerdings nichts einbrachte. Nächster Doppelwechsel zwei Minuten später bei den Blauen: Geller und Beifus ersetzten Müller und Rapp. Auch Braunschweig tauchte noch einmal doppelt. Polter und Sané kamen für Yardimci und Marie. Auch die Eintracht wechselte noch einmal. Für Conteh kam in der 88.Minute Kaufmann.

Die Anzeigetafel des vierten Offiziellen zeigte acht Minuten Nachspielzeit an. Die Gäste probierten es noch vereinzelt mit langen Bällen, am Ende ohne Erfolg. Breunig sah in der 92.Minute noch die rote Karte. Mehr als ein Klammern war da nicht erkennbar, von daher eine sehr harte Entscheidung.

Am Ende gewinnt der KSC mit 2:0 und etabliert sich in der Spitzengruppe der 2.Liga. 

Content: Michael Kaiser vom 23.08.2025
Fotos: HettiPicture 

Aus Mönchengladbach in den Wildpark

Karlsruher SC leiht Mittelstürmer Shio Fukuda aus

Der Karlsruher SC und Borussia Mönchengladbach haben sich über die Leihe des 21-jährigen japanischen Mittelstürmers Shio Fukuda bis Saisonende verständigt. Im Vertrag ist zudem eine Kaufoption verankert.

Shio Fukuda wechselte bereits im Alter von 18 Jahren aus seiner japanischen Heimat nach Mönchengladbach. Nach einem halben Jahr in der U19 der Borussia war er in den vergangenen beiden Jahren überwiegend für die U23 in der Regionalliga West im Einsatz, sammelte zudem auch einige Einsätze im Bundesliga-Team der Fohlen. Im Januar 2025 erzielte er beim Auswärtsspiel in Wolfsburg seinen ersten Treffer im deutschen Oberhaus. Beim KSC möchte der 21-jährige Mittelstürmer nun den nächsten Schritt in seiner Entwicklung gehen. Dabei trägt er künftig das blau-weiße Trikot mit der Rückennummer 13.

Shio Fukuda zu seiner Leihe: „Ich freue mich sehr auf die Aufgabe beim KSC. Der Verein hat sich intensiv um mich bemüht und mir klar gezeigt, dass ich hier die Chance habe, mich weiterzuentwickeln. Ich möchte mit meiner Spielweise helfen, gemeinsam mit der Mannschaft erfolgreich zu sein.“

Sportgeschäftsführer Mario Eggimann: „Shio bringt die Intensität und Mentalität, die uns voranbringt!  Wir haben ihn in der Vorbereitung bei Gladbach intensiv verfolgt und nun die Chance genutzt, ihn zu verpflichten, als sich die Möglichkeit geboten hat. Die Leihe mit Kaufoption war uns wichtig und bietet uns die Aussicht, ihn langfristig an den KSC binden zu können. Sein Ziel ist die WM 2026 in den USA mit dem japanischen Team, das gibt ihm zusätzliche Motivation, alles dafür zu tun, um auf sich aufmerksam zu machen.“

„Shio haben wir schon seit längerer Zeit intensiv verfolgt. Viele Vereine haben großes Interesse an ihm gezeigt, umso erfreulicher ist es, dass er sich nun für uns entschieden hat. In Gladbach hat er zuletzt vor allem bei den Profis der Fohlen sehr gute Leistungen gezeigt. Wir sind überzeugt, dass er bei uns den nächsten Schritt machen wird“, ergänzt Direktor Profifußball Timon Pauls.

Content/Foto: Karlsruher SC vom 22.08.2025

Eren Öztürk wechselt zu Lokomotive Leipzig

Eren Öztürk verlässt den Karlsruher SC und schließt sich mit sofortiger Wirkung dem Nordost-Regionalligisten 1. FC Lokomotive Leipzig an. Das 21-jährige Eigengewächs war bereits in der vergangenen Saison in die Regionalliga Nordost nach Altglienicke verliehen und wechselt nun fest nach Leipzig. Im Zuge des Wechsels hat sich der KSC eine Rückkaufoption gesichert.
  
Öztürk kam bereits in der U10 zum KSC und durchlief fortan die gesamte KSC grenke aKAdemie. Der Durchbruch bei den Profis gelang dem defensiven Mittelfeldspieler bisher nicht, deswegen sucht er sich nun eine neue Herausforderung bei Lokomotive Leipzig.

„Eren ist ein talentierter junger Spieler, der bei uns wichtige Entwicklungsschritte gemacht hat. Für seine weitere fußballerische Laufbahn ist der Wechsel nach Leipzig eine gute Gelegenheit, sich auf höherem Niveau in der Regionalliga zu beweisen und mehr Spielpraxis im Herrenbereich zu sammeln. Wir wünschen ihm dafür alles Gute und viel Erfolg“, sagt Mario Eggimann, Geschäftsführer Sport des KSC.

Der Karlsruher SC bedankt sich bei Eren Öztürk für seinen Einsatz im blau-weißen Trikot und wünscht ihm für seine sportliche und persönliche Zukunft nur das Beste.

Content: Karlsruher SC vom 07.08.25
Foto: Brück 

Robin Heußer wechselt zu Eintracht Braunschweig

Der Karlsruher SC und Robin Heußer gehen getrennte Wege. Der Mittelfeldspieler schließt sich mit sofortiger Wirkung dem Zweitligisten Eintracht Braunschweig an.
  
Der 27-jährige gebürtige Unterfranke kam vor einem Jahr von Wehen Wiesbaden zum KSC und absolvierte insgesamt 31 Einsätze im blau-weißen Trikot. Fünfmal stand er dabei in der Startelf, ihm gelangen dabei ein Treffer und ein Assist. 

Mario Eggimann, Geschäftsführer Sport: „Robin ist mit dem Wunsch auf uns zugekommen, sich sportlich zu verändern. Sein Ziel, mehr Spielzeit bei uns zu erhalten, konnten wir ihm nicht garantieren. Deshalb haben wir seinem Wechselwunsch entsprochen. Mit Robin verlässt uns ein positiver und ehrlicher Charakter. Jetzt wünschen wir ihm einen guten Start in Braunschweig und freuen uns, wenn wir ihn am 3. Spieltag im BBBank Wildpark wiedersehen.“

Content: Karlsruher SC vom 21.07.2025
Foto: Brück 

Das Trikot für alle – egal, wo

Das neue KSC-Auswärtstrikot 2025/26 mit der Stadt auf der Brust

Mit dem neuen Auswärtstrikot für die Saison 2025/26 zeigt der KSC einmal mehr: Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl. Ab heute ist das neue Auswärtstrikot im Onlineshop sowie in der FanWelt am BBBak Wildpark und im Fanshop am Rondellplatz erhältlich.

Das neue Auswärtstrikot kombiniert weißen Stoff mit blauen Akzenten an Kragen und Ärmelabschlüssen und rückt dabei ein besonderes Detail in den Mittelpunkt: den Stadtplan von Karlsruhe. In dezentem Grau auf der Vorderseite abgebildet, wird die Fächerstadt so zum festen Bestandteil des Designs. Damit trägt jeder KSC-Fan die Stadt nicht nur im Herzen, sondern auch auf der Brust. Das Trikot für alle – egal, wo. 

Auch auf der Rückseite finden sich besondere Details: Dort sind das KSC-Logo und das Fidelitas-Wappen der Stadt Karlsruhe eingeprägt. Der Schriftzug „Karlsruhe“ über der Rückennummer und die Retro-Nummern im 3D-Stil erinnern zusätzlich an frühere Trikotgenerationen und sorgen für einen modernen Look mit Retro-Flair. Im Nacken ist wie gewohnt der Schriftzug „Meine Heimat.“ in Blau eingestickt. Der innenliegende, untere Saum wird, wie schon beim Heimtrikot, von einem eingenähten Band mit einer Zeilen aus dem Lied „Für immer KSC!“ geziert. 

Wie in den Vorjahren wird das Trikot nachhaltig aus recycelten Materialien hergestellt. Das Auswärtstrikot gibt es in Erwachsenengrößen für 89,95 Euro. In Kindergrößen ist es für 69,95 Euro zu haben. 

Content/Foto: Karlsruher SC vom 15.07.2025

Prägende Jahre im Nachwuchs- und Profibereich

Michael Bischof stellt sich neuer Herausforderung

Michael Bischof stellt sich einer neuen Herausforderung und verabschiedet sich zum 31. August 2025 beim KSC. Der 34-Jährige war 14 Jahre in verschiedenen Schlüsselrollen für die sportliche Entwicklung des KSC tätig, zuletzt als Bereichsleiter Entwicklung, Scouting und Analyse. Der KSC bedankt sich bei Michael Bischof für sein Engagement und wünscht ihm für seinen weiteren Weg alles Gute.

 
Michael Bischof war, mit einer kurzen Unterbrechung von einem Jahr, seit 2011 für den KSC tätig. Er arbeitete sich hoch, vom Praktikanten bis hin zum Bereichsleiter. Als Analyst und Scout für die Profis und als Nachwuchstrainer machte er sich intern und extern einen Namen. Die nächste Karrierestufe war dann für Bischof die Position als sportlicher Leiter der KSC grenke aKAdemie sowie als Bereichsleiter Entwicklung, Scouting & Analyse. Hier setzte er auch die vom KSC strategisch beschlossene Wiedereinführung der U23 voran. Michael Bischof verantwortete dann in seiner Rolle beim KSC die Weiterentwicklung des Scoutingbereiches, der Kaderplanung sowie die engere Verzahnung zwischen Nachwuchs- und Lizenzspielerbereich.

Michael Becker, Sprecher der Geschäftsführung: „Michael Bischof hat einen großen Anteil an der Erfolgsstory des KSC in den letzten Jahren. In seiner Zeit in der aKAdemie legte er mit den Grundstein für die jüngsten Erfolge der U-Mannschaften. In seiner Funktion als Bereichsleiter Entwicklung, Scouting & Analyse nahm er eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der neuen Strategie und der Reorganisation im Gesamtbereich Sport ein. Er hat sich zu jeder Zeit zu 100 % identifiziert mit dem KSC und war sowohl persönlich als auch fachlich eine Bereicherung für den Club. Wir bedanken uns für die gemeinsame Zeit und wünschen ihm privat und beruflich alles Gute.”

Mario Eggimann, Geschäftsführer Sport: „Michael Bischof hat viel für diesen Verein geleistet und mitgeholfen, die Transformation Richtung Zukunft zu gestalten. Die Gespräche mit ihm waren immer offen und transparent. Seinen Wunsch nach einer persönlichen Veränderung respektieren wir. Wir wünschen ihm alles Gute für seine zukünftigen Aufgaben.“

Michael Bischof: „Nach 14 Jahren im Wildpark bleiben für mich extrem viele positive und schöne Erinnerungen, die mich mit ganz vielen tollen Menschen beim und um den KSC herum verbinden. Menschen, mit denen ich Erfolge feiern und die Geschichte des KSC mitprägen durfte. Ich bin mir sicher, dass wir an vielen Punkten die Grundlage für eine stabile und erfolgreiche Zukunft legen konnten und ich wünsche dem KSC, der Mannschaft, dem gesamten Trainer- und Funktionsteam, seinen Mitgliedern und Fans sowie allen voran den vielen Mitarbeitenden im Profibereich, der aKAdemie und der Geschäftsstelle, die jeden Tag viel Herzblut für den Verein investieren, nur das Beste sowie die notwendige Geduld, den angestoßenen Veränderungen Zeit zur Entfaltung zu geben.“

Content: Karlsruher SC vom 09.07.2025
Foto: 

Uwe Maisch neuer Vize-Präsident des KSC e.V.

Am Montag, dem 07.07.2025, fand die außerordentliche Mitgliederversammlung des KSC e.V. anlässlich der Wahl zum Amt des Vize-Präsidenten statt. Die ausführliche Zusammenfassung der virtuellen Veranstaltung gibt es hier.
 
Pünktlich um 18:30 Uhr startete die virtuelle Mitgliederversammlung des KSC e.V mit der Begrüßung durch Präsident Holger Siegmund-Schultze. Dieser erläuterte zunächst die Tagesordnungspunkte Eins bis Vier. Danach informierte Sathia Lorenz, Vorsitzender des Wahlausschusses, die Mitglieder über die technische Vorgehensweise für Wortmeldungen sowie die Durchführung der Abstimmung. Zudem fand eine Testabstimmung zu Übungszwecken statt.

Anschließend stimmten die virtuell anwesenden Mitglieder über die Anwesenheit der Presse ab. Diese wurde mit 79,44 Prozent der Stimmen genehmigt.

Daraufhin hatten die Mitglieder die Chance, Wortmeldungen zu TOP 5, der Genehmigung der Geschäftsordnung, einzureichen. Da keine Wortmeldungen eingingen, kam es unverzüglich zur Abstimmung über den fünften Tagesordnungspunkt. Insgesamt 99,14 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder stimmten für die Genehmigung der Geschäftsordnung.

Als letzter Punkt der Tagesordnung stand die Nachwahl eines Vize-Präsidenten an. Der Vorsitzende des Wahlausschusses verwies auf die vorangegangene Prüfung der Rechtmäßigkeit der Kandidaturen. Beide Kandidaten hatten die Möglichkeit, sich mit einer Redezeit von fünf Minuten den Mitgliedern vorzustellen und die Kandidatur zu erläutern. Nachdem Uwe Maisch und Dominique Mayer die Vorstellungsrunde in alphabetischer Reihenfolge ausgeführt hatten, bekamen alle virtuell anwesenden Mitglieder nochmals die Möglichkeit Wortmeldungen einzureichen.

Insgesamt widmeten sich die Kandidaten 30 Minuten lang den Nachfragen der Mitglieder.

Danach kam es zur Abstimmung der Nachwahl eines Vize-Präsidenten. Insgesamt 1.203 Mitglieder gaben ihre Stimme ab. Uwe Maisch erhielt 706 Stimmen, was 58,69 Prozent entsprach. Dominique Mayer erhielt 497 Stimmen, was 41,31 Prozent entsprach.
Somit wurde die absolute Mehrheit im ersten Wahlgang erreicht und Uwe Maisch zum Vize-Präsidenten gewählt.

Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich Holger Siegmund-Schultze bei allen Mitgliedern für Anwesenheit, Wortmeldungen und Stimme und gratulierte Uwe Maisch zur Wahl zum Vize-Präsidenten.

Uwe Maisch zu seiner Wahl: „Der KSC ist für mich eine Herzensangelegenheit. Ich möchte die hervorragende Arbeit, die Mario begonnen hat, fortsetzen.“

Content/Foto: Karlsruher SC vom 07.07.2025

Das Trikot für alle

Das neue KSC-Heimtrikot 2025/26 in klassischem Blau

Ab dem morgigen Tag können die ersten KSC-Fans das Heimtrikot bereits in den Händen halten: Am KSC-Familientag präsentiert von der AOK Baden-Württemberg ist das neue Stück Heimat zum ersten Mal in den Fanshops erhältlich. Außerdem gibt es das Trikot ab sofort im Onlineshop.

Zu haben ist dann ein Trikot in klassischem KSC-Blau auf einem glänzenden Stoff. Die Vorderseite präsentiert ein Muster aus Dreiecken in dunkleren und helleren Blautönen, das an die Karlsruher Pyramide erinnert. Außerdem dürfte das Muster einigen Fans bekannt vorkommen, wenn sie an ein KSC-Trikot aus den 1990er Jahre denken.

Als Detail ist im Nacken der Schriftzug „Meine Heimat.“ in Weiß eingestickt, die Rückseite des Trikots besteht aus atmungsaktivem Mesh-Stoff und zeigt ebenfalls das Muster der Vorderseite. Dunkelblaue und weiße Farbtöne finden sich am Kragen und den Ärmelabschlüssen, außerdem ziert ein eingenähtes Band den innenliegenden, unteren Saum des Trikots: Auf diesem ist ein Teil des Textes aus „Für immer KSC!“ zu lesen.

Eine weitere Besonderheit zeigt sich bei den beflockten Trikots – wie vom Auswärtstrikot der vergangenen Saison bekannt, sind auch beim neuen Heimtrikot 2025/26 Retro-Nummern in 3D auf dem Rücken.

Sowohl das Logo der SWEG als Hauptpartner als auch von billiger.de als Ärmelpartner sind in Weiß abgebildet.

Im Sinne der Nachhaltigkeit besteht das Trikot – wie in den vergangenen Jahren – aus recycelten Materialien. Für 89,95 Euro ist das Heimtrikot in Erwachsenengrößen zu haben, für 69,95 Euro in Kindergrößen.

Content/Foto: Karlsruher SC vom 06.07.2025

Neuzugang Nummer fünf

KSC verpflichtet Torwart Hans Christian Bernat

Der Karlsruher SC hat einen weiteren Neuzugang für die Saison 2025/26 verpflichtet: Der dänische Torhüter Hans Christian Bernat wechselt vom bulgarischen Erstligisten Botev Plovdiv in den Wildpark und hütet künftig das Tor der Blau-Weißen.
 
Der 24-jährige Schlussmann entstammt der Jugendakademie des dänischen Erstligisten Odense BK, wechselte jedoch zur vergangenen Saison nach Bulgarien. Dort absolvierte der 1,92-Meter-Mann 37 Pflichtspiele und blieb dabei stolze 14-mal ohne Gegentor. Bernat durchlief zudem mehrere Nachwuchsnationalmannschaften Dänemarks und gilt als talentierter Keeper mit starker Spieleröffnung. Beim KSC übernimmt er die seit letzter Woche frei gewordene Rückennummer „1“.

Mario Eggimann, Geschäftsführer Sport: „Es war uns wichtig, dass wir nach dem Verkauf von Max Weiß schnell eine neue Nummer 1 präsentieren können. Hans Christian passt mit seinem Profil hervorragend in unser Torwartteam. Er ist ehrgeizig, spielstark und bringt eine gute Mentalität mit. Wir freuen uns sehr, dass wir ihn von einem Wechsel für den KSC überzeugen konnten.“

Timon Pauls, Direktor Profisport beim KSC, ergänzt: „Wir freuen uns sehr, mit Hans Christian einen vielversprechenden Torwart für den KSC gewonnen zu haben. Er verfügt über ein modernes Torwartprofil, agiert in der Spieleröffnung mutig und bringt eine hohe technische Qualität mit. Seine Spielweise passt hervorragend zu unserer Spielidee. Wir sehen in ihm großes Entwicklungspotenzial und wollen ihn durch gezieltes Mannschafts- und Torwarttraining bestmöglich fördern.“

Hans Christian Bernat ergänzt: „Der Wechsel nach Deutschland ist ein wichtiger Schritt für mich. Der KSC ist ein traditionsreicher Klub mit klaren Ambitionen und ich freue mich auf die neue Herausforderung in der 2. Bundesliga. Ich möchte mich hier weiterentwickeln und meinen Teil zum Erfolg der Mannschaft beitragen. Ich freue mich bereits auf die Zusammenarbeit mit Markus Miller und dem gesamten Torwartteam.”

Content Karlsruher SC vom 02.07.2025
Foto: KSC

Neuzugang Nummer vier

KSC holt Roko Šimić von Cardiff City

Der Karlsruher SC hat sich die Dienste von Roko Šimić gesichert. Der 21-jährige Stürmer wechselt auf Leihbasis von Cardiff City in den BBBank Wildpark.
 
Roko Šimić durchlief sämtliche U-Nationalmannschaften Kroatiens und sammelte bereits früh internationale Erfahrung. Nach seiner fußballerischen Ausbildung bei Lokomotiva Zagreb wechselte der 1,90 Meter große Stürmer im Sommer 2021 zu Red Bull Salzburg. Von dort aus war er unter anderem an den FC Zürich, Cardiff City und den KV Kortrijk verliehen. Bei seinen bisherigen Stationen kam er schon in mehreren internationalen Wettbewerben wie der UEFA-Champions League und der UEFA Youth League zum Einsatz. Nun folgt die Leihe mit Kaufoption in die 2. Fußball-Bundesliga.

„Ich freue mich sehr auf die Herausforderung beim KSC und die 2. Bundesliga. Mario Eggimann hat mir in den Gesprächen ein klares Bild von meiner Rolle und dem Weg aufgezeigt. Das und auch die Aussicht auf Spielzeit auf einem hohen Niveau haben mich schnell überzeugt. Ich will der Mannschaft mit Toren und meiner Energie helfen und kann es kaum erwarten, im BBBank Wildpark aufzulaufen“, so Roko Šimić.

Mario Eggimann, Geschäftsführer Sport: „Ich habe von Anfang an gespürt, dass Roko für seine neue Herausforderung beim KSC brennt. Wir haben uns zum Ende der letzten Saison im BBBank Wildpark getroffen und sofort ein sehr gutes Gespräch geführt. Da wir Roko schon seit längerem beobachten, wussten wir natürlich um seine Qualität. Roko ist ein moderner Mittelstürmer mit starker Physis, guter Technik und ausgeprägtem Torinstinkt. Insgesamt war die Verpflichtung dann das Ergebnis von hervorragender Arbeit und Zusammenspiel auch von Trainerteam und Kaderplanung. “

Michael Becker, Sprecher der Geschäftsführung: „Der Transfer von Roko zeigt eindrucksvoll, in welchen Sphären sich der KSC in Folge der neuen Strategie inzwischen bewegen kann. Noch vor kurzer Zeit wäre eine solche Verpflichtung für uns nicht darstellbar gewesen. Umso mehr freuen wir uns, einen Spieler mit der Qualität von Roko vom Weg des KSC überzeugt zu haben.“

Zitat Christian Eichner: „Roko ist ein Spieler, den wir im Trainerteam schon seit drei Jahren beobachten. Er hat trotz seines jungen Alters schon viel erlebt, teilweise auf höchstem Niveau. Jetzt bekommen wir die Gelegenheit endlich zusammenzuarbeiten und werden alles dafür tun, dass wir gemeinsam die Stürmer-Historie des KSC fortsetzen.“

Content: Karlsruher SC vom 28.06.2025
Foto: KSC


Max Weiß wechselt zum FC Burnley

Erster Transfererlös im Rahmen der neuen Strategie

Die neue Strategie des Karlsruher SC trägt erfolgreich erste Früchte. Max Weiß wechselt mit sofortiger Wirkung zum FC Burnley in die englische Premier League. Der 21-Jährige ist damit der erste Transfer des KSC, der voll auf die neue sportliche Gesamtstrategie einzahlt.

Max Weiß ist ein echtes Eigengewächs des KSC: Er durchlief seit 2019 die Nachwuchsteams der KSC grenke aKAdemie und entwickelte sich über die U17 und U19 bis zum jüngsten Stammtorwart der 2. Fußball-Bundesliga. In der vergangenen Saison absolvierte der erst im Juni 21 Jahre alt gewordene Schlussmann jede Pflichtspiel-Minute im Team von Cheftrainer Christian Eichner, dazu kamen zwei Länderspiele für die deutsche U20-Nationalmannschaft. Der Transfer stellt ein Paradebeispiel für die neue Strategie des KSC dar, bei der mit zusätzlichen Einnahmen aus dem Sport wiederum nachhaltig in diesen Bereich investiert werden soll, um die Wahrscheinlichkeit für sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg zu erhöhen.

Michael Becker, Sprecher der Geschäftsführung: “Den Abgang von Max Weiß sehen wir mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Sehr gerne hätten wir gehabt, dass Max als Spieler unserer eigenen aKAdemie weiterhin Teil der Profimannschaft ist. Erst recht, nachdem wir uns vor einem Jahr im Sinne unserer Strategie bewusst dazu entschieden haben, ihn zur Nummer 1 zu machen. Wir haben aber auch immer klar kommuniziert, dass wir zukünftig Transfererlöse benötigen, um unsere ambitionierten Ziele schrittweise zu erreichen. Mit diesem Transfer ist uns dies erstmalig als direkte Folge aus dem Strategiewechsel gelungen. Darauf können alle Beteiligten stolz sein.”

Mario Eggimann, Geschäftsführer Sport: “Wir wussten, dass jederzeit ein Angebot für Max eintreffen könnte, und möchten ihm den Wechsel in die Premier League, seinen großen Traum, nicht verwehren. Er ist seit sechs Jahren beim KSC, und ich kann seinen Wunsch, diese Chance jetzt zu nutzen, absolut nachvollziehen. Man weiß nie, wann sich so ein Fenster erneut öffnet. Im Gespräch mit Max war deutlich zu spüren, wie dankbar er dem Club und den Fans gegenüber ist, die ihm vor einem Jahr das Vertrauen geschenkt haben. Max ist das Beispiel, dass es sich auch für zukünftige Entscheidungen lohnt, mutig zu sein. Die Suche nach einem Nachfolger läuft bereits auf Hochtouren und wir sind überzeugt, einen adäquaten Ersatz zu finden.“

Max Weiß zu seinem Wechsel in die Premier League: „Ich war jetzt sechs Jahre beim KSC und habe jeden einzelnen Moment genossen, gekrönt mit meiner ersten Saison als Nummer 1. Ich bedanke mich für das Vertrauen, das alle beim KSC in mich gesteckt haben, und für die tolle Zeit.“

Auch Cheftrainer Christian Eichner wünscht Max Weiß alles Gute: "Max wechselt in die beste Liga der Welt, das ist für ihn und für uns als KSC eine tolle Bestätigung. Dieser Transfer zeigt, was hier beim KSC alles möglich ist. Wir wünschen wir ihm alles Gute."

Der Karlsruher SC bedankt sich bei Max Weiß für seinen Einsatz und seine Leistungen im KSC-Trikot und wünscht ihm viel Erfolg auf seinem weiteren Weg!

Über die Ablösemodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart

Neuzugang Nummer drei

KSC verpflichtet Linksverteidiger Niclas Dühring

Der Karlsruher SC treibt seine Personalplanungen weiter voran und verpflichtet mit Niclas Dühring den dritten externen Neuzugang für die kommende Saison. Der 21-Jährige wechselt vom Drittligisten FC Ingolstadt in den Wildpark.
 
Niclas Dühring, auf der Linksverteidiger-Position zuhause, kam mit 14 Jahren in die Jugendabteilung von Borussia Dortmund. 2022 zog es den gebürtigen Lüneburger weiter zum FC St. Pauli. Nach einer Saison in der U19 und einer in der U23 (Regionalliga Nord) folgte im vergangenen Sommer der Wechsel in die 3. Liga zum FC Ingolstadt. Bei den Schanzern absolvierte der 21-Jährige in der abgelaufenen Spielzeit 15 Pflichtspiele, zwölf davon in der 3. Liga.

„Niclas ist ein junger Spieler, der bereits wertvolle Erfahrungen in der Regionalliga sowie 3. Liga gesammelt hat“, sagt KSC-Geschäftsführer Sport Mario Eggimann. „Er ist ein technisch sauberer und athletischer Linksverteidiger mit enormem Offensivdrang, der insgesamt ein modernes Außenverteidigerprofil mitbringt. Er zeigt ein gutes taktisches Grundverständnis, ist sprintstark, hinterläuft viel und ist zudem sehr verlässlich im Flanken- und Kombinationsspiel. Zudem hat er sein Zweikampfspiel extrem gesteigert.”

Timon Pauls, Direktor Profilfußball, ergänzt: “Unsere Scoutingabteilung verfolgt Niclas bereits seit einigen Jahren. Als sich nun die Möglichkeit ergab ihn zu verpflichten, waren wir uns intern schnell einig. Wir bekommen einen sehr gut ausgebildeten Spieler, den wir nun schnellstmöglich an die 2. Bundesliga gewöhnen wollen.“

„Der Wechsel zum KSC ist für mich ein großer Schritt und eine riesige Chance“, freut sich Dühring auf seine neue Aufgabe. „Ich hatte sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen des Clubs. Jetzt will ich alles dafür geben, mich hier schnell einzufinden und meinen Teil zur Entwicklung der Mannschaft beizutragen.“

Vom SV Darmstadt in die Fächerstadt

Karlsruher SC verpflichtet Andreas Müller

Der Karlsruher SC hat sich die Dienste von Andreas Müller gesichert. Der 24-jährige zentrale, defensive Mittelfeldspieler wechselt vom SV Darmstadt 98 in den Wildpark.
 
Andreas Müller, der im Juli seinen 25. Geburtstag feiert, bringt trotz seiner erst 24 Jahre einiges an Erfahrung mit in die Fächerstadt. In den vergangenen beiden Spielzeiten stand der gebürtige Sinsheimer in 46 Pflichtspielen in der 1. und 2. Bundesliga für die Lilien auf dem Platz, zwischen 2020 und 2023 absolvierte er 95 Partien für den 1. FC Magdeburg und trug dort maßgeblich zum Zweitliga-Aufstieg bei. In der abgelaufenen Saison 2024/25 kam der 1,73 Meter große Rechtsfuß auf 35 Pflichtspieleinsätze, darunter 32 in der 2. Liga und drei im DFB-Pokal. Ausgebildet wurde der laufstarke Sechser unter anderem bei der TSG Hoffenheim und beim FC-Astoria Walldorf.

Mario Eggimann, Geschäftsführer Sport, zur Verpflichtung: „Andreas ist ein strategisch starker 6er, ein Ballmagnet und Spielgestalter vor der Abwehrkette. Er hat die Fähigkeit unser Spiel schnell nach vorne zu verlagern oder die Seite zu wechseln. Genau das haben wir gesucht. Er bringt auch defensiv die Aggressivität mit, um der Mannschaft Stabilität und Struktur zu verleihen. Mit ihm erhöhen sich unsere Optionen in der immens wichtigen Mittelfeldzentrale.“

Andreas Müller freut sich auf seine neue Aufgabe: „Der Wechsel zum KSC ist für mich ein spannender nächster Schritt. Ich hatte von Beginn an ein gutes Gefühl in den Gesprächen mit Mario Eggimann und auch Christian Eichner, zudem komme ich so noch näher an meine Heimat. Der Club hat klare Ziele und ich möchte meinen Teil dazu beitragen, diese zu erreichen. Ich freue mich darauf, im BBBank Wildpark aufzulaufen!“

Content: Karlsruher SC vom 21.06.2025
Foto: KSC

Nachwuchsmannschaften spielen künftig im Badenia Stadion

Deutsche Bausparkasse Badenia engagiert sich für die Nachwuchsförderung beim Karlsruher SC

Zur Saison 2025/2026 erhält das bisherige Arthur Beier-Stadion im Wildpark einen neuen Namen. Mit der Namensgebung für das künftige „Badenia Stadion“ wird die Badenia neuer Partner des Karlsruher SC. Im Rahmen einer langjährigen Zusammenarbeit setzt die Badenia, die Bausparkasse der Generali Gruppe, damit ein deutliches Zeichen für die Verbundenheit des Unternehmens mit der Region Karlsruhe.
 
Das Engagement ist Teil der Initiative „Ökosystem Sport“, mit dem die Generali Deutschland sich seit vielen Jahren für den Breiten- und Spitzensport engagiert. Ein besonderer Fokus der Initiative liegt dabei in der Förderung von Nachwuchssportlerinnen und -sportlern.

Das Badenia Stadion wird hauptsächlich für die Heimspiele der U23 und der U19 der KSC grenke aKAdemie genutzt, bietet Platz für 1.500 Zuschauerinnen und Zuschauer und schafft den Rahmen für ambitionierten Nachwuchsfußball. Die U23 überzeugte in ihrer Debütsaison, feierte die Meisterschaft in der Verbandsliga Baden und läuft künftig in der Oberliga Baden-Württemberg auf. Die U19 kämpfte in der U19 DFB-Nachwuchsliga um die deutsche Meisterschaft und schaffte es bis ins Finale des DFB-Pokals. Am morgigen Samstag feiert das Badenia Stadion Premiere: Mit dem Spiel der KSC-Allstars und der Traditionsmannschaft des FC Schalke 04 bekommt die Einweihung einen würdigen Rahmen.

Dr. Volker Kreuziger, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bausparkasse Badenia AG: „Wir freuen uns sehr, als langjähriger Partner des KSC den Nachwuchsbereich aktiv zu fördern. Im Badenia Stadion finden die Spiele der KSC-Nachwuchsmannschaften statt. Die Partnerschaft unterstreicht damit unsere Haltung, als wichtiger Arbeitgeber der Region, junge Talente zu fördern. Zudem ist es uns sehr wichtig, in unserer Heimatstadt als Partner und Teil des öffentlichen Lebens engagiert und sichtbar zu sein.“

Michael Becker, Sprecher der Geschäftsführung des KSC: „Die Partnerschaft mit der Deutschen Bausparkasse Badenia ist ein starkes Zeichen für die Bedeutung unseres Nachwuchsbereichs. Es freut uns besonders, dass ein lokal verwurzeltes Unternehmen diesen Weg mit uns geht und die Entwicklung junger Talente nachhaltig unterstützt.“

Edmund Becker, Direktor der KSC grenke aKAdemie: „Unsere U19 gehörte letzte Saison zur Spitze im deutschen Jugendfußball – das macht uns stolz und ist zugleich Ansporn für alle Mannschaften der aKAdemie. Mit der im Sommer neu gegründeten U23 haben wir ein wichtiges Kapitel aufgeschlagen. Ziel ist es, eine leistungsfähige Brücke zwischen Jugend- und Profibereich zu bauen. Dass die Deutsche Bausparkasse Badenia diesen Weg begleitet, ist ein wertvoller Impuls für unsere nachhaltige Entwicklung.“

Timon Pauls wird „Direktor Profifußball“ beim KSC

Der Karlsruher SC entwickelt den sportlichen Bereich weiter und hat Timon Pauls von Hertha BSC als neuen Direktor Profifußball verpflichtet. Die neu geschaffene Position, die dem Geschäftsführer Sport direkt unterstellt ist, wird zum 15. Juni 2025 installiert und verantwortet schwerpunktmäßig die Weiterentwicklung des Kaders sowie die grundsätzliche Optimierung von Prozessen und Strukturen im Sport.
 
Im Geschäftsbereich von Mario Eggimann bildet Timon Pauls zukünftig gemeinsam mit dem Direktor der KSC grenke aKAdemie Edmund Becker die zweite sportliche Führungsebene des Karlsruher SC. Der 32-Jährige war seit November 2023 bei Hertha BSC für die Kaderplanung verantwortlich, zuvor war er Chefscout beim Bundesligisten FC Augsburg. Der gebürtige Münchner war zudem zwischen 2010 und April 2019 erfolgreich auf verschiedenen Positionen beim FC Bayern München tätig, zuletzt als Nachwuchs-Chefscout. Dort betreute er unter anderem die Talententwicklung sowie die internationale Kaderplanung. Die gesamte Expertise und vielfältigen Erfahrungen seiner bisherigen Laufbahn wird Pauls nun beim KSC einbringen.

Timon Pauls zu seiner neuen Aufgabe: „Der KSC ist ein Club mit großer Tradition, Leidenschaft und sportlichem Entwicklungspotenzial. Die Gespräche mit Mario Eggimann und Michael Becker waren offen, zielgerichtet und geprägt von einer klaren Idee, wie nachhaltiger sportlicher und wirtschaftlicher Erfolg zukünftig aussehen soll. Die Möglichkeit, in einer neu geschaffenen Funktion Verantwortung zu übernehmen und die zukünftige sportliche Ausrichtung mit meinen Kenntnissen mitzugestalten, ist für mich eine große Herausforderung, der ich mich mit vollem Engagement stelle. Ich freue mich auf die Aufgabe und darauf, gemeinsam mit dem gesamten Team des KSC, inklusive Trainer Christian Eichner und seinem Stab, etwas aufzubauen.“

Mario Eggimann, Geschäftsführer Sport, erklärt: „Die Rolle des Direktors Profifußball ist ein weiterer wichtiger Baustein in der Weiterentwicklung unserer sportlichen Organisation. Mit Timon Pauls konnten wir für diese neu geschaffene Schlüsselposition einen strategisch denkenden Fußballfachmann mit hoher Expertise gewinnen, der sowohl im Nachwuchs- als auch im Profibereich auf hohem Niveau gearbeitet hat. Seine analytische Herangehensweise, gepaart mit einem ausgeprägten Gespür für Talente und Teamdynamiken, wird uns helfen, den KSC sportlich nachhaltig weiterzuentwickeln. Zudem ist es für die gesamte Struktur sehr wichtig, dass trotz dieser neu geschaffenen Position, Matthias Wallenwein und Matthias Cuntz weiterhin große Verantwortung bei der sportlichen Weiterentwicklung des Profi- sowie des Nachwuchsbereiches haben.“

Michael Becker, Sprecher der Geschäftsführung, ergänzt: “Wir haben den Weg von Timon schon seit längerem intensiv verfolgt und hatten immer wieder Kontakt. Er hat uns bereits im ersten Gespräch nach wenigen Minuten begeistert und wir freuen uns sehr, dass Timon zukünftig Mitglied der KSC-Familie ist. Neben seiner großen fachlichen Kompetenz passt er auch menschlich sehr gut zu unserem Club und unseren Werten. Gemeinsam mit ihm möchten wir den Karlsruher SC im Sinne unserer Strategie voranzubringen, um die Wahrscheinlichkeit für sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg zu erhöhen.”

Content: Karlsruher SC vom 16.06.2025
Foto: KSC

Seit 2018 in Blau-Weiß : 

KSC verlängert mit Christoph Kobald  

Der Karlsruher SC und Christoph Kobald setzen ihre gemeinsame Reise fort: Der Innenverteidiger, der seit Sommer 2018 das blau-weiße Trikot trägt, hat seinen auslaufenden Vertrag beim KSC verlängert. 

Der 27-jährige gebürtige Wiener hat sich nach einer langwierigen Schambeinentzündung, die ihn in der Hinrunde lange zurückgeworfen hatte, in der Rückrunde der vergangenen Saison erneut als feste Größe in der KSC-Defensive etabliert und maßgeblich zur zurückgekehrten defensiven Stabilität beigetragen. 

 „Ich freue mich sehr, weiterhin Teil des KSC zu sein“, sagt Christoph Kobald. „Ich habe hier in den letzten sieben Jahren sportlich und persönlich viel erlebt und möchte meinen Weg beim KSC weitergehen. Die vergangene Saison hat gezeigt, dass wir als Mannschaft noch viel Potenzial haben, das wir in der neuen Saison voll ausschöpfen wollen.“ 

Auch Geschäftsführer Sport Mario Eggimann zeigt sich zufrieden mit der Verlängerung: „Christoph hat in den vergangenen Monaten eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie wichtig er für unsere Mannschaft ist. Er ist zudem seit Jahren eine Identifikationsfigur für den Verein. Seine Stabilität in der Defensive gepaart mit seinem Willen, vorne ein Spiel zu entscheiden, gaben uns in der Rückrunde ein wichtiges Element. Wir sind froh, dass wir den gemeinsamen Weg, der bereits 2018 begann, fortsetzen können.“ 

Kobald kommt bislang auf 148 Pflichtspieleinsätze für den KSC. 

Content: Karlsruher SC vom 06.06.2025
Foto: Ralf Brück 

Mit Kaufoption: 

Paul Scholl wechselt auf Leihbasis zum KSC 

Der Karlsruher SC hat sich die Dienste von Paul Scholl gesichert. Der 18-jährige Innenverteidiger kommt vom FC Bayern München II in die Fächerstadt und schließt sich dem KSC zunächst auf Leihbasis an. Der Vertrag beinhaltet zudem eine Kaufoption. 

Paul Scholl durchlief seit 2014 sämtliche Teams der Jugendakademie des deutschen Rekordmeisters und kam zuletzt regelmäßig in der zweiten Mannschaft des FC Bayern München zum Einsatz. Zu den 16 Einsätzen in der Regionalliga Bayern kommen noch sechs Partien in der DFB-Nachwuchsliga sowie drei in der UEFA Youth League hinzu. Der 1,93-Meter-Mann gilt als robuster, spielintelligenter und zweikampfstarker Abwehrspieler mit großem Entwicklungspotenzial, der auch im Spielaufbau große Stärken aufweist. 

Mario Eggimann, Geschäftsführer Sport beim KSC: „Paul ist ein spannendes Talent mit sehr guten Anlagen. Er bringt vieles mit, was wir auf der Innenverteidigerposition brauchen, sowohl fußballerisch als auch charakterlich. Insgesamt bringt er eine gute Basis mit, um unserem Kader mehr Breite in der Defensive zu verleihen. Als U19-Spieler konnte er bereits Erfahrung im Herrenbereich sammeln, was ihm helfen kann, sich schneller an die Intensität in der 2. Liga zu gewöhnen. Wir freuen uns, dass er sich für den KSC entschieden hat und sind überzeugt, dass er sich bei uns gut entwickeln kann.“ 

Paul Scholl zu seinem Wechsel ins Badische: "Ich bin wirklich sehr happy, dass ich bei einem ambitionierten Verein wie dem KSC den nächsten Schritt in meiner Karriere gehe. Der Trainer und die Verantwortlichen haben mir klar aufgezeigt, wie ich mich hier weiterentwickeln und dem Team so helfen kann. Ich kann es kaum erwarten, meine Teamkollegen kennenzulernen und dann auf dem Platz Gas zu geben. Ich freue mich auf eine aufregende und vor allem erfolgreiche Saison gemeinsam mit unseren Fans." 

Content: Karlsruher SC vom 30.05.2025
Foto: KSC

KSC bindet Louey Ben Farhat langfristig

Der Karlsruher SC hat den Vertrag mit Eigengewächs Louey Ben Farhat vorzeitig verlängert. Der 18-jährige Offensivspieler stammt aus der KSC-Jugend und hat in der Rückrunde der laufenden Saison mit starken Leistungen und drei eigenen Treffern auf sich aufmerksam gemacht.

„Louey hat in den vergangenen Monaten bewiesen, welches Potenzial in ihm steckt“, sagt Geschäftsführer Sport Mario Eggimann. „Seine Unbekümmertheit, sein Tempo und seine technische Qualität haben unser Offensivspiel bereichert. Die langfristige Vertragsverlängerung ist Ausdruck des gegenseitigen Vertrauens und schafft für beide Seiten eine stabile Basis. Wir sind überzeugt, dass dieser Schritt seine positive Entwicklung unter Christian Eichner weiter fördern wird und er perspektivisch eine zentrale Rolle in der Kaderstruktur der kommenden Jahre einnehmen kann.” 

Auch der junge Nachwuchsspieler selbst blickt voller Vorfreude auf die kommenden Jahre: „Ich bin stolz, weiter das KSC-Trikot tragen zu dürfen. Der Verein bedeutet mir unglaublich viel. Ich will weiter hart an mir arbeiten und mich hier auf hohem Niveau weiterentwickeln.“ 

Ben Farhat kam kurz vor seinem 16. Geburtstag in die KSC grenke aKAdemie, unterschrieb bereits 2024 seinen ersten Vertrag und feierte beim 7:0 gegen den 1. FC Magdeburg sein Profi-Debüt. In der Rückrunde der gerade erst abgelaufenen Spielzeit erarbeitete sich der gebürtige Waiblinger immer mehr Spielzeit und erzielte in zwölf Einsätzen stolze drei Treffer. 

Content: Karlsruher SC vom 28.05.2025
Foto: KSC

Ralf Kettemann wird Cheftrainer des SC Paderborn 07

Der U19-Cheftrainer der KSC grenke aKAdemie Ralf Kettemann übernimmt eine neue Herausforderung. Der 38-Jährige übernimmt zur kommenden Spielzeit den Cheftrainer-Posten des Zweitligisten SC Paderborn 07.

Doch bevor der Wechsel nach Ostwestfalen ansteht, befindet sich der angehende Fußballlehrer aktuell in den letzten und entscheidenden Zügen der Vorbereitung mit den Karlsruher A-Junioren auf ihr absolutes Saisonhighlight. Im DFB-Pokalfinale gegen Werder Bremen (Freitag, 23. Mai, 18:00 Uhr) der Junioren will „Kette“ gemeinsam mit seiner U19 seine KSC-Zeit mit dem Pokalsieg krönen.

Ralf Kettemann über seine Zeit beim KSC: „Ich gehe mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Ich freue mich in Paderborn auf einen neuen, spannenden Verein. Den KSC zu verlassen, fällt mir nicht leicht. Das liegt vor allem auch an den wunderbaren Menschen, den Fans und der Gemeinschaft hier im Club. Ich weiß noch, wie sich bei meinem Umzug innerhalb weniger Minuten über zehn Kollegen zum Helfen bereiterklärt haben, mit mir anzupacken. Das ist schon etwas sehr Besonderes, so eine Gemeinschaft in diesem Umfeld zu haben. Das Miteinander hier im Wildpark werde ich sehr vermissen und bin unglaublich dankbar für die Möglichkeiten, die ich hier bekommen habe. Ich kann für mich sagen, alles für den KSC gegeben zu haben und gemeinsam mit dem Trainerteam meinen Teil dazu beigetragen zu haben, dass der Club seine hervorragende Nachwuchsstrategie umsetzen konnte.“

Mario Eggimann, Geschäftsführer Sport, über den anstehenden Abgang: „Für Ralf Kettmann ist der Cheftrainerposten in Paderborn eine sehr spannende Herausforderung und der nächste logische Schritt in seiner Karriere. Wir waren immer in sehr guten Gesprächen und im regelmäßigen Austausch, aber es war sein klarer Wunsch, sich Richtung Profibereich zu entwickeln. Das können wir ihm hier aktuell beim KSC nicht bieten, da wir mit Christian Eichner einen hervorragenden Cheftrainer für das Profiteam haben. Wir bedanken uns herzlich bei ihm für die geleistete Arbeit beim KSC. Die U19 hat eine überragende Saison gespielt und er hat mit dem DFB-Pokalfinale der Junioren in Potsdam gegen Werder Bremen noch viel vor. Wir alle beim KSC drücken Ralf und seinem Team ganz fest die Daumen! Holt euch den Pokal. Für die Zukunft wünschen wir ihm alles Gute und einen guten Start in Paderborn.“

Edmund Becker, Bereichsleiter KSC grenke aKAdemie, über seinen langjährigen Mitarbeiter: „Wir von der aKAdemie wünschen Ralf Kettemann viel Erfolg bei seiner neuen, sicherlich sehr interessanten Aufgabe in Paderborn. Außerdem möchten wir uns für seinen leidenschaftlichen Einsatz in den letzten vier Jahren bedanken. ‚Kette‘ reiht sich nun in eine Vielzahl von den Trainern ein, die in den letzten Jahren den Sprung aus unserer aKAdemie in den Profibereich geschafft haben. Er wird seinen Weg mit Sicherheit erfolgreich weitergehen.“ 

Die gesamte KSC-Familie bedankt sich für seine geleistete Arbeit und wünscht Ralf Kettemann alles Gute für seine private wie sportliche Zukunft!

Content: Karlsruher SC vom 20.05.2025
Foto: KSC

Klares Statement! 

Marvin Wanitzek verlängert langfristig beim KSC

Das ist mal ein Statement vor dem letzten Saisonspiel! Kapitän Marvin Wanitzek hat seinen Vertrag vorzeitig langfristig verlängert und bleibt trotz diverser Angebote seinem KSC treu.

Der Kapitän bleibt an Bord: Marvin Wanitzek hat seinen Vertrag beim Karlsruher SC vorzeitig langfristig verlängert und setzt damit ein starkes Zeichen für Kontinuität, Identifikation und Führungsstärke. Seit 2017 trägt der gebürtige Bruchsaler das KSC-Trikot, nun geht er mit voller Überzeugung auch in die kommenden Jahre als Kopf und Herz der Mannschaft voran.

„Ich bin stolz, weiterhin Teil der KSC-Familie zu sein, die für mich viel mehr ist als nur mein Arbeitgeber“, sagt Marvin Wanitzek. „Der KSC ist für mich Heimat, Verantwortung und Leidenschaft. Dieses Team, dieser Club, diese Fans: Das ist etwas sehr Besonderes. Ich habe hier unfassbar viel erlebt – sportlich wie persönlich – und freue mich riesig auf alles, was noch kommt. Ein ganz besonderer Dank gilt auch meinem Trainerteam, das mich zu dem Spieler gemacht hat, der ich heute bin.“

Für Mario Eggimann, Geschäftsführer Sport, ist Wanitzeks Verbleib ein elementarer Baustein: „Marvin verkörpert alles, was wir auf dem Platz, in der Kabine sowie als Identifikationsfigur für den gesamten KSC brauchen. Er übernimmt Verantwortung, pusht das Team und hat noch viel vor. Dass er weiterhin langfristig für den KSC aufläuft, ist ein Gewinn auf allen Ebenen. Wir wussten von mehreren lukrativen Angeboten, die ihm vorlagen. Umso wertvoller ist das Zeichen, das er mit seiner langfristigen Verlängerung sendet.“

Auch Michael Becker zeigt sich begeistert über die Verlängerung des dienstältesten Profis im Kader. „Marvin ist das Gesicht dieses Clubs, ein Spieler mit Charakter, Haltung und Qualität“, erklärt der Sprecher der Geschäftsführung des Karlsruher SC. „Er ist sportlich wie menschlich ein absolutes Vorbild – für seine Mitspieler, für den Nachwuchs und für unseren gesamten Verein. Seine Entscheidung, weiter mit uns den Weg zu gehen, ist ein starkes Signal.“

Mit fast 300 Einsätzen im blau-weißen Trikot hat sich Marvin Wanitzek längst in die Geschichtsbücher des Clubs gespielt. Jetzt schreibt er gemeinsam mit dem KSC das nächste Kapitel.

Content: Karlsruher SC vom 18.05.2025
Foto: KSC

Zunächst keine Treffer in Karlsruhe 

Obermair scheitert mit Foulelfmeter an Weiß 

Bei diesem Saisonfinale bleiben die beiden Übungsleiter bei bewährtem Personal. Christian Eichner wechselt gegenüber dem 2:2 in Regensburg nur auf einer Postion: Jensen kehrt nach Gelbsperre ins Team zurück, dafür mach Rapp Platz (fehlt komplett im Kader).

Kollege Lukas Kwasniok ändert ebenfalls nur einmal. Für Michel startet Hoffmeier.

Schiedsrichter der Partie ist Deniz Aytekin. Der hatte auch pünktlich, zu ungewöhnlicher Zweitligazeit, um 15:30 Uhr angepfiffen. Die Gäste laufen die Badener zunächst sehr hoch an, Torchancen blieben die erste Viertelstunde Mangelware. Das Spiel fand überwiegend in der neutralen Zone statt. Paderborn merkte man natürlich schon etwas die Anspannung an.

Die erste Torannäherung in der 16.Minute für die Ostwestfalen. Bilbija hatte halbrechts aufgedreht und von der Strafraumgrenze abgezogen. Franke konnte noch ins Toraus abfälschen. Das Bild blieb ähnlich: Der SCP suchte weiter Lücken in der eng gestaffelten Defensive des KSC. In der 21.Minute dann eine gute Möglichkeit, erneut für die Gäste. Obermair war im Strafraum schneller als Beifus, nahm den Ball an. Seine Flanke erreichte Ansah, der aber zu wenig Druck hinter seinen Kopfball bringen konnte. Da war mehr drin. Der von Jung geklärte Ball fiel Scheller vor die Füße. Der schoß aus gut 12m vorbei.

Elfmeter Paderborn und Obermair vergibt 
Ansah war im Strafraum an Kobald vorbei, der wusste sich nur noch sehr rustikal zu helfen, checkte den Gegenspieler weg. Klare Entscheidung für Aytekin. Elfmeter für die Gäste. Da war sie, die größtmögliche Chance für die Gäste. Obermair lief in der 37.Minute an, schoß rechts, halbhoch. Ein dankbarer Ball für Weiß im Karlsruher Kasten. Der konnte den nicht perfekt platzierten Ball nach vorne abwehren. 

Das sollte auch die Gastgeber noch einmal antreiben. So dann auch fast mit dem Halbzeitpfiff, 45., die Chance für den KSC. Herold hatte sich im Rücken von Obermair abgesetzt, Burnic in Szene gesetzt. Der köpfte aus 5m links vorbei. 

Der vierte Offizielle zeigte eine Minute Nachspielzeit an, dann ging es in die Kabinen. 

Paderborns Aufstiegsträume geplatzt 

Egloff mit Doppelpack und Franke treffen zum Heimerfolg für den KSC

Personell ging es auf beiden Seiten vor 31.190 Besuchern unverändert weiter. Das aktivere Team war zu Beginn der Karlsruher SC.

Blitzstart - Egloff trifft für Karlsruhe
In der 50.Minute nahm Wanitzek auf der linken Seite Tempo auf, bediente Herold. Dessen Flanke wehrte Götze exakt vor die Füße von Egloff ab. Mit seinem zweiten Kontakt traf der Stürmer links unten ins Eck.

Egloff schnürt den Doppelpack
Vier Minuten nach der Führung war es erneut Egloff, Diesmal flankte Wanitzek von links direkt zu Egloff, der dann Glück hatte, dass sein geblockter Ball wieder bei ihm landete. Aus 22m schloß er gegen die Laufrichtung des Keepers ab. Starker Treffer und Doppelpack zum Saisonende.

Doppelwechsel bei den Gästen nach einer Stunde: Grimaldi und Castaneda kamen neu für Scheller und Hansen. Mit der Führung im Rücken lassen die Fächerstädter die Kugel souverän in den eigenen Reihen laufen.  In der 66.Minute auch Doppelwechsel beim KSC: Ersungur und Bormuth ersetzten Beifus und Egloff.

Dritter Treffer KSC durch Franke
Da wollte sich auch die Defensive in die Torschützenliste eintragen. In der 72.Minute tickte Herold den Ball an, überließ Wanitzek. Dessen exakte Flanke beförderte Franke von der rechten Kante des Fünfmeterraums über Riemann hinweg zur Vorentscheidung. 

In der 78.Minute verhinderte Weiß einen möglichen Treffer für die Gäste. Zehnter hatte Klaas gefunden, der nach einer Brustannahme Jensen stehen ließ. Den abschließenden Abschluss klärte Weiß per Fußabwehr. Wechsel noch einmal beim KSC. In der 87.Minute ging Jensen vom Platz. Für ihn kam Wäschenbach. 
Zwei Minuten später doppelter Wechsel bei den Hausherren: Jung und Conté gingen raus, neu dabei Günther und Bauer. 

Die Nachspielzeit sollte noch einmal drei Minuten betragen. Burnic hatte noch die Chance das Ergebnis auszubauen, scheiterte an Riemann. Das war es im Wildpark. Der KSC schlägt schwache Paderborner 3:0, deren Träume vom Aufstieg ein jähes Ende fanden. 

Content: Michael Kaiser vom 18.05.2025
Fotos: HettiPicture

Michael Becker verlängert als Geschäftsführer des KSC – künftig auch Sprecher der Geschäftsführung

Der Karlsruher SC setzt weiter auf Kontinuität in der Führungsebene: Michael Becker hat seinen laufenden Vertrag als Geschäftsführer des Karlsruher SC nach einem einstimmigen Beschluss des Beirats vorzeitig verlängert. Der 40-Jährige bleibt dem Club damit langfristig erhalten und übernimmt zusätzlich ab sofort die Rolle des Sprechers der Geschäftsführung.

Becker ist seit September 2018 Geschäftsführer des KSC und verantwortet die strategische Gesamtentwicklung des Clubs sowie die Bereiche Finanzen & Personal, B2B & Events, B2C & CSR, Infrastruktur & Organisation sowie Kommunikation & Medien. Im Zeitraum von April 2023 bis April 2025 fungierte er als alleiniger Geschäftsführer. In seiner bisherigen Zeit beim KSC war er maßgeblich an der Transformation des KSC in ein professionelles Fußballunternehmen im Rahmen des Veränderungsprozesses beteiligt. Der Club stabilisierte sich unter seiner Leitung wirtschaftlich und schloss das vergangene Geschäftsjahr mit einem Rekordumsatz von über 45 Mio. EUR ab. Parallel wurden wichtige und nachhaltige Investitionen in den Sport und die Infrastruktur getätigt.

Michael Becker, Sprecher der Geschäftsführung: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das mir der Beirat rund um Präsident Holger Siegmund-Schultze entgegenbringt. Der KSC ist für mich als gebürtigen Karlsruher mehr als nur ein Arbeitgeber – es ist für mich mehr als eine Herzensangelegenheit, gemeinsam mit der gesamten KSC-Familie unsere erfolgreiche Entwicklung weiter voranzutreiben. Zusammen haben wir noch viel vor und möchten den eingeschlagenen Weg fortsetzen, um unsere ambitionierten Ziele zu erreichen. Gerne übernehme ich auch die zusätzliche Verantwortung als Sprecher der Geschäftsführung und vertrete den KSC bei übergreifenden Themen.“

Holger Siegmund-Schultze, Präsident und Beiratsvorsitzender: „Michael Becker hat in den vergangenen Jahren entscheidend dazu beigetragen, den KSC strategisch sowie operativ wettbewerbs- und zukunftsfähig aufzustellen. Neben der finanziellen Gesundung des Clubs hat er einen großen Anteil an der gesamten Entwicklung und Ausrichtung des KSC für eine erfolgreiche Zukunft. Mit der Vertragsverlängerung und der erweiterten Funktion als Sprecher der Geschäftsführung schaffen wir klare Verantwortlichkeiten und stärken die Führung unseres Clubs. Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit.“

Content: Karlsruher SC vom 15.05.2025
Foto: KSC

Leon Jensen wechselt zu Hertha BSC

Mittelfeldmann Leon Jensen kehrt zur kommenden Saison in seine Heimat Berlin zurück und schnürt künftig wieder für Hertha BSC die Fußballschuhe.

Leon Jensen trug bereits in der U19 zwei Jahre lang die Hertha-Fahne auf der Brust und fand über die Stationen Werder Bremen II, Düdelingen und Zwickau im Juli 2021 den Weg in den BBBank Wildpark. Nachdem er seine erste Saison aufgrund zweier schwerer Knieverletzungen komplett verpasst hatte, spielte er sich spätestens in der Rückrunde der Saison 2022/23 endgültig im KSC-Mittelfeld fest. Nach jetzt insgesamt vier Spielzeiten, in denen er bisher 78-mal das KSC-Trikot überstreifte, geht es für den 27-Jährigen also nun zurück in seine Heimat Berlin.

Der gesamte KSC wünscht Leon alles Gute für seine sportliche wie private Zukunft und freut sich schon jetzt auf die zwei Duelle mit den Berliner Freunden rund um die beiden Ex-Karlsruher Leon Jensen und Marius Gersbeck in der kommenden Zweitliga-Spielzeit! Mach’s gut, Leon!

Content: Karlsruher SC vom 14.05.2025
Foto: Sport News Südwest 

Stellungnahme des Karlsruher SC zu den Vorkommissen vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern 

Zu den Vorkommnissen vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern sowie der Pressemeldung der Polizei Karlsruhe vom 05.05.2025 nimmt der KSC wie folgt Stellung.

Der Sicherheitsbeauftragte des KSC wurde gegen 12 Uhr durch die Polizei informiert, dass Mängel in der Qualität der Einlasskontrolle auf der Südtribüne festgestellt wurden. Auf Rückfrage des Sicherheitsbeauftragten zu detaillierteren Informationen, um als Veranstalter gegen die vermeintlichen Schwachstellen vorzugehen, konnte die Aussage seitens der Polizei nicht konkretisiert werden und keine weiteren Informationen übermittelt werden. Der Sicherheitsbeauftragte informierte umgehend den Veranstaltungsleiter sowie den Bereichsleiter des Sicherheitsdienstes, welche sich zu diesem Zeitpunkt vor Ort im Bereich der Einlasskontrolle befanden. Beide konnten keine sichtbaren Mängel bei der Einlasskontrolle feststellen. Der Veranstaltungsleiter informierte sich bei den vor Ort befindlichen Einsatzkräften der Polizei, welche vermeintlichen Mängel festgestellt wurden. Daraufhin wurde ihm mitgeteilt, dass die Qualität der Personenkontrolle an den Drehkreuzen unzureichend sei. Aus diesem Anlass wurde der eingesetzte Sicherheitsdienst nochmals angewiesen, die Kontrollen intensiv durchzuführen. Weitere Forderungen der Polizei Karlsruhe zur Nachbesserung der Einlasskontrolle sind zu keinem Zeitpunkt an die Verantwortlichen des KSC übermittelt worden. 

Der von Seiten der Polizei Karlsruhe in der heutigen Pressemitteilung geäußerte Verdacht, dass verbotene Gegenstände in das Innere des Stadions gebracht werden sollen, wurde den Verantwortlichen des KSC weder zum Zeitpunkt der Einlassphase noch im weiteren Verlauf kommuniziert.  

Darüber hinaus verlief die separate Kontrolle der durch die aktive Fanszene mitgeführten Fanutensilien ohne Beanstandungen.  Eine davon abweichende Beurteilung durch die Polizei ist uns bis heute nicht bekannt. 

Die Äußerung, dass eingesetzte Beamte der Polizei aktiv bedrängt wurden, wurde durch die vor Ort befindlichen Verantwortlichen des KSC nicht wahrgenommen und kann nicht bestätigt werden. Auch gab es keine hörbare Aufforderung der Polizei an die Fans, das vorgeworfene Verhalten zu unterlassen. Die daraufhin plötzlichen und unerwartet durchgeführten Maßnahmen der Polizei (Einsatz von Schlagstock, Fußtritte sowie Faustschläge gegen Fans) wurden aus Sicht des KSC ohne konkret erkennbaren Anlass durchgeführt und auch nicht angekündigt. 
Um den unkontrollierten Zutritt zum Stadion zu vermeiden, wurden die Einlasstore kurzfristig und umgehend geschlossen. Dass einzelne Personen aufgrund der eingetretenen Dynamik über die Drehkreuze geklettert sind, kann nicht ausgeschlossen werden. Die Aussage, dass diese Personen im Vorfeld nicht kontrolliert worden sind, kann nach jetzigem Kenntnisstand nicht bestätigt werden. 
Eine weitere Eskalation der Situation konnte durch das gemeinsame kommunikative und somit deeskalierende Eingreifen von Verantwortlichen des KSC sowie von einzelnen Anhängern der aktiven Fanszene verhindert werden. Nach Rücksprache mit dem DRK begaben mehrere Personen, welche durch den Einsatz von Schlagstöcken verletzt wurden, in sanitätsdienstliche Behandlung. 
 
Geschäftsführer Michael Becker: “Wir können die Situation vor Ort sehr gut beurteilen. Es waren mehrere Verantwortliche unseres Clubs zugegen und wurden Augenzeugen des Vorfalls. Alle bestätigen übereinstimmend, dass es zu keinem Zeitpunkt Handlungen der Fans gegeben hat, welche die unverhältnismäßige und gewalttätige Aktion der Polizei auch nur annähernd gerechtfertigt hätte. Zudem bedauern wir, dass Kinder und Familien die Situation als Augenzeugen miterleben mussten. Wir haben die Polizei bereits mit der Bitte kontaktiert, uns die aufgezeichneten Kamerabilder zur Verfügung stellen. Darüber hinaus haben wir als KSC ein klärendes Gespräch mit der Polizeipräsidentin und dem am Spieltag eingesetzten Einsatzleiter angefragt. Allen Verletzten und zu Schaden gekommenen Personen wünschen wir gute Besserung.” 

Content: Karlsruher SC vom 05.05.2025
Foto: Sport News Südwest 

Derby im Kampf um die Relegation 

Ben Farhat und Elvedi treffen zum Pausenstand

Beide Trainer sehen wenig Grund für Änderungen. Christian Eichner nimmt gegenüber dem 2:1 Erfolg in Hamburg nur einen Wechsel vor. Franke kehrt ins Team zurück, dafür rückt Beifus auf die Bank.

Thorsten Lieberknecht vertraut heute exakt der gleichen Mannschaft, die letzte Woche mit 2:1 gegen den FC Schalke 04 gewann.

Gepfiffen wird die heutige Partie im Wildpark von FIFA-Referee Tobias Stieler. Der hatte pünktlich um 13.30 Uhr dieses Verfolgerduell angepfiffen.

Ein erstes nettes Kennenlernen im Mittelfeld zwischen Hanslik und Jensen. Auch Conté und Ritter hatten Gesprächsbedarf. Das war kein Spiel wie jedes andere, das spürte man von Beginn an. In der 7.Minute die erste Chance für die Roten Teufel. Weiß hatte einen Distanzschuss von Hanslik nach vorne prallen lassen, Ache kam an die Kugel. Der KSC-Keeper verkürzte geschickt den Winkel, konnte seinen Fehler wieder ausbessern. Mit dem nächsten Angriff der Pfälzer eine Ecke von der anderen Seite, da stocherte Kaloc den Ball ganz knapp links vorbei.

Youngster Ben Farhat köpft KSC in Führung
Die erste Möglichkeit für die Hausherren (10.Minute) und Ben Farhat trifft per Kopf. Nach einer Ecke von Herold scheiterte der Youngster zunächst an Krahl. Die Gastgeber blieben aber am Drücker und Wanitzek brachte den Ball per Außenrist noch einmal in die Box. Dort lauerte Ben Farhat und konnte einnicken. Keine Chance für Krahl. Auch nach Prüfung durch den VAR hatte die Führung der Badener Bestand.

Die Gäste mussten sich zunächst schütteln und der KSC blieb auf dem Gaspedal, hatte in der 17.Minute die nächste dicke Chance. Wanitzek hatte mit seinem Freistoß von links Jensen gefunden, der aus kurzer Distanz aber links vorbeiköpfte. Auch in Folge blieben die Fächerstädter das aktivere Team.

Ausgleich FCK durch Elvedi
Zunächst waren in der 30.Minute noch vor einer Ecke Kaloc und Kobald aneinander geraten. In Folge dann die Hereingabe von Ritter. Die landete bei Elvedi, der aus etwa 6m per Linksschuss traf. Etwas Glück, dass die Kugel durch die Beine von Franke passte, aber auch schlecht verteidigt von der KSC-Defensive.

In der 38.Minute brachte wieder ein Standard von Wanitzek Gefahr. Diesmal kam die Flanke von rechts, fand im Zentrum Rapp. Der köpfte aus 7m rechts vorbei. 

In Folge beruhigte sich das Spiel etwas und es waren vier Minuten Nachspielzeit angezeigt. Praktisch mit dem Halbzeitpfiff hatte Wanitzek noch einen Freistoß rechts um die Mauer der Pfälzer gedreht. Krahl zur Stelle. Danach ging es in die Kabinen. 

Unentschieden für beide Teams zu wenig

Jung und Hanslik treffen in der zweiten Hälfte 

Personell ging es in Karlsruhe zunächst vor 32.190 Fans unverändert weiter. Das druckvollere Team zum Beginn die Gastgeber.

So auch die erste Möglichkeit nach Fehlpass von Krahl im Spielaufbau. Wanitzek konnte in der 47.Minute links auf Ben Farhat legen, der im Abschluss dann scheiterte. Auf der Gegenseite dauerte es bis zur 54.Minute, ehe die Gäste Gefahr entwickeln konnten. Yokota hatte prima eingeleitet und es ging sehr schnell nach vorne. Die Flanke von Hanslik von der rechten Seite drückte Ache aus kurzer Distanz über das Karlsruher Tor. Der Ball war allerdings sehr schwer zu nehmen.

Erneute Führung KSC durch Jung
Die Antwort der Hausherren in der 58.Minute. Da patzte der FCK auf fatale Art und Weise. Redondo hatte den Kopfball von Wanitzek passieren lassen. In seinem Rücken lauerte Jung, schob durch die Beine von Krahl ein.

Drei Minuten später hätte Ben Farhat auf 3:1 stellen können, schoss aber knapp rechts vorbei.

Ausgleich FCK durch Hanslik 
Die Gäste kamen zum erneuten Ausgleich. Heuers Flanke aus dem linken Halbfeld köpfte Hanslik in der 64.Minute perfekt ins linke Eck. Da sah Weiß, schlecht positioniert, nicht gut aus. 
Zwei Minuten nach diesem Ausgleich bot sich Wanitzek, nach Doppelpass mit Ben Farhat, die Chance zur erneuten Führung. Der scheiterte aber frei vor Krahl. 

Doppelter Wechsel bei den Blauen in der 68.Minute. Kaufmann und Schleusener kamen neu für Ben Farhat und Conté. Beim FCK ersetzten zwei Minuten später Raschl und Opoku Ritter und Hanslik. 
Die folgenden Minuten verliefen etwas ruhiger, zumindest vor den Toren. In der 84.Minute wechselte der KSC doppelt. Bormuth und Egloff ersetzten Franke und den angeschlagenen Schleusener. Beim FCK kamen zwei Minuten später Haas und Robinson für Yokota und Ronstadt. 

Die letzten Minuten waren angebrochen und das aktuelle Resultat war eigentlich für beide Teams zu wenig. Beim KSC kam in der 89.Minute noch Beifus für Burnic. Der  hatte dann nur Sekunden nach seiner Einwechslung die Chance zur Führung, schob den Ball links am Tor von Krahl vorbei. 

Nach vier Minuten Nachspielzeit war Schluss im Wildpark. Ein Unentschieden, welches beide Mannschaften auf der Stelle treten lässt. 

Content: Michael Kaiser vom 04.05.2025
Fotos: HettiPicture / Ralf Brück 

Pinto Pedrosa verlängert langfristig

In der laufenden Saison machte er mit starken Leistungen in der 2. Bundesliga auf sich aufmerksam, nun verlängert U-Nationalspieler Rafael Pinto Pedrosa langfristig beim KSC.

Rafael Pinto Pedrosa kam bereits im Alter von zehn Jahren an den Adenauerring. Seitdem durchlief der Außenverteidiger alle Jugendmannschaften der KSC grenke aKAdemie. Am 5. Spieltag dieser Saison debütierte das Defensivjuwel noch vor seinem 17. Geburtstag beim Heimspiel gegen Schalke 04 in der 2. Bundesliga und steht mittlerweile bei 13 Profieinsätzen. Bereits dreimal stand das Eigengewächs in der Startelf. Neben dem KSC-Trikot trägt Rafael Pinto Pedrosa auch regelmäßig den deutschen Adler auf der Brust. In der U18-Auswahl des DFB ist der 17-Jährige eine wichtige Stütze auf der rechten Abwehrseite, seine vier Länderspiele für die Mannschaft von Nationaltrainer Christian Wörns unterstreichen Pinto Pedrosas herausragende Leistungen.

Nach Mateo Kritzer und Louey Ben Farhat ist Rafael Pinto Pedrosa in dieser Saison bereits der dritte U19-Akteur, der sich langfristig an den KSC bindet.

Mario Eggimann, Geschäftsführer Sport: „Rafa ist eines der Toptalente aus unserer erfolgreichen akAdemie, zeigt dadurch eine sehr hohe Identifikation mit dem KSC und ist durch seine starken Leistungen bereits ein fester Bestandteil unseres Profikaders. Sein großes Talent und seine Qualitäten sind auch einigen Bundesligisten nicht verborgen geblieben und daher freue ich mich umso mehr, dass wir Rafa trotz anderer attraktiver Angebote vom eingeschlagenen Weg des KSC überzeugen konnten, dass er gemeinsam mit dem Trainerteam und unserem Club die nächsten Entwicklungsschritte in seiner Karriere gehen möchte. Es wird unsere Aufgabe sein, dass zu den aktuell 13 Profieinsätzen von Rafa in den nächsten Jahren noch viele weitere Einsätze hinzukommen.“

Rafael Pinto Pedrosa: „Ich bin unheimlich stolz, nachdem ich meine gesamte Jugend beim KSC verbracht habe, jetzt langfristig meinen Vertrag zu verlängern. Der Club ist ein sportliches Zuhause für mich geworden – ich freue mich riesig auf die nächsten Schritte und werde alles geben, um das in mich gesteckte Vertrauen zurückzuzahlen.“

Content: Karlsruher SC vom 26.04.2025

Sebastian Freis verlässt den Karlsruher SC

Der Vertrag von Sebastian Freis, der am 31. August ausläuft, wird nicht verlängert. Bis dahin wird der „Bereichsleiter Profis“ mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben freigestellt. 

Mario Eggimann übernimmt ab sofort federführend die Kaderplanung für die kommende Saison und wird dabei von Matthias Wallenwein, dem Leiter der Scoutingabteilung, unterstützt. Wallenwein betreut seit September 2023 das Karlsruher Scouting und plant mit seinem Team bereits seit Monaten intensiv die kommende Spielzeit. 

Sebastian Freis wechselte im Alter von 14 Jahren an den Adenauerring und durchlief alle Nachwuchsmannschaften bis hin zu den Profis, mit denen er im Jahr 2007 aufstieg. Nachdem Sebastian Freis 2019 seine Fußballschuhe an den Nagel hing, kehrte er zum KSC zurück und arbeitete sich vom Scout bis hin zum “Bereichsleiter Profis” hoch. 

Mario Eggimann: „Bei Sebastian Freis bedanke ich mich im Namen des Karlsruher SC für seine jederzeit konstruktive und von allen Seiten sehr wert geschätzte Arbeit. In den vergangenen zwei Jahren hat er mit höchster Identifikation für den Verein und sehr hoher Fachkompetenz erfolgreich dazu beigetragen, die neue Strategie des Vereins im gesamten Profibereich umzusetzen. Sebastian Freis wird immer ein sehr wichtiger Teil der KSC-Familie sein. Wir wünschen ihm für die Zukunft nur das Beste." 

Sebastian Freis: „Für mich war die Position als Bereichsleiter Profis mehr als nur ein Job. Ich bin ein Karlsruher Junge, war immer mit voller Leidenschaft bei der Arbeit und jeden Tag sehr gerne beim KSC in der Verantwortung. Wir haben in den letzten anderthalb Jahren unter meiner Führung trotz sehr herausfordernden Voraussetzungen im sportlichen Bereich viele positive Ergebnisse erzielt – strategisch, strukturell und operativ. Ich möchte mich beim Club, bei den Fans und allen Mitarbeitenden für die intensive Zeit bedanken. Ich wünsche dem Trainerteam und der Mannschaft für die letzten Spiele, dass sie nochmal zeigt, welche große Qualität in ihr steckt, um noch so viele Punkte wie möglich für einen erfolgreichen Saisonabschluss einzusammeln. Die Enttäuschung, dass meine Aufgabe hier zu Ende geht, wird noch einige Zeit in mir nachwirken, aber ich werde den KSC weiter immer im Herzen tragen.“

Content: Karlsruher SC vom 21.04.2025
Foto: Sport News Südwest 


Mario Eggimann neuer Geschäftsführer Sport 

Der Prozess der Besetzung des Geschäftsführers Sport ist abgeschlossen. Einstimmig hat sich der Beirat für Mario Eggimann entschieden. Eggimann war zuletzt Vizepräsident beim KSC und Gremiumsmitglied im Beirat. In seiner aktiven Fußballerlaufbahn trug der Innenverteidiger sechs Jahre lang das KSC-Trikot und führte Blau-Weiß 2007 als Kapitän in die Bundesliga. Zudem absolvierte er zehn Länderspiele für die Schweizer Nationalmannschaft. Nach der Spieler-Karriere blieb Eggimann dem Fußball treu und stand jungen Talenten beratend zu Seite. Seine sportliche Heimat, den KSC, verlor der Schweizer dabei nie aus den Augen und war dem Club in unterschiedlichen Funktionen verbunden.

Neuwahl für die Position des Vizepräsidenten erfolgt zeitnah

Da Mario Eggimann als neuer Geschäftsführer Sport sein Amt als Vizepräsident und Beiratsmitglied nicht fortführen kann, scheidet er aus beiden Ämtern aus. Über die Neubesetzung für den Posten des Vizepräsidenten entscheidet die Mitgliederversammlung, die zeitnah, so wie es die Satzung vorschreibt, einberufen wird, um dann einen neuen Vizepräsidenten für den KSC zu wählen. 

Holger Siegmund-Schultze: „Wir sind sehr froh, dass wir Mario Eggimann für uns in dieser so wichtigen Position gewinnen konnten. Im Laufe des Prozesses, den Mario Eggimann federführend für uns umgesetzt hat, ist uns klargeworden, dass er die beste Lösung ist. Er vereint alle Eigenschaften, nach denen wir gesucht haben. Er besitzt die notwendige Fachkompetenz für die Rolle, hat natürliche Autorität, gepaart mit Empathie und dem Gespür für gute Entscheidungen. Er hat dazu nicht nur auf dem Spielfeld bewiesen, welche Führungsqualitäten er besitzt.“ 

Mario Eggimann: „Ich freue mich sehr über das in mich gesetzte Vertrauen des Beirats. Mir ist bewusst, wie herausfordernd die Aufgabe ist. Meine erste Aufgabe wird es sein, dass wir das Thema Kaderplanung weiter voranzutreiben. Ich bin davon überzeugt, dass wir insgesamt gut aufgestellt sind, aber wir wollen nun in unserer Entwicklung in allen Bereichen gemeinsam den nächsten Schritt machen. Das Amt als Vizepräsident lege ich schweren Herzens nieder und bedanke mich bei den Mitgliedern für das in mich gesetzte Vertrauen.“ 

Content / Foto: Karlsruher SC vom 21.04.2025

KSC sucht nach Form der Hinrunde

Torlose erste Halbzeit im Wildpark 

Christan Eichner nimmt gegenüber dem 1:3 in Berlin vier Änderungen vor: Bormuth startet in der Innenverteidigung für den gelb-gesperrten Franke. Auf der Sechserposition ersetzt Jensen den ebenfalls gesperrten Rapp. Im Angriff starten Ben Farhat und Burnic für Heußer und Kaufmann. 

Größere Rotation auch beim Gast aus Hannover. Andre Breitenreiter rotiert nach dem 0:0 gegen Magdeburg ebenfalls auf vier Positionen. Tomiak, Tresoldi, Dehm und Ngankam starten für Muroya, Nielsen, Momuluh und Voglsammer, eine fast komplette Neubesetzung der Offensive. 

Schiedsrichter der heutigen Begegnung ist Dr. Florian Exner, der pünktlich angepfiffen hatte. Die Hausherren schoben gleich zu Beginn recht hoch, setzten die Gäste unter Druck. Die erste Torannäherung gehörte dennoch Hannover 96. In der 7.Minute hatte Dehm von rechts auf den langen Pfosten geflankt, wo Tresoldi per Kopf auf Ngankam ablegen wollte. Kobald ging dazwischen, so dass die Kugel Leopold vor die Füße fiel. Der verzog deutlich. 

Der erste echte Hochkaräter, 17.min, hatten ebenfalls die Gäste von der Leine. Leopold hatte Tresoldi tief geschickt. Der Stürmer ging durch bis zur Grundlinie, legte dort auf Dehm zurück. Der zog aus 16m ab, zielte aber am rechten Pfosten vorbei. Die nächste Szene, erneut für die Gäste, in der 19.Minute. Diesmal fand ein Freistoß Neumann, der recht unbedrängt vor dem Tor des KSC auftauchte. Bevor er per Kopf auf Tresoldi querlegen konnte, war Weiß dazwischen. Auch vier Minuten später wieder die Niedersachsen im Angriff. Ngankam zog am linken Strafraumeck nach innen, visierte das lange Eck an. Vorbei. 

Auch nach etwas mehr als einer halben Stunde warteten die Fans der Fächerstädter auf die erste Torchance ihrer Mannschaft. Bis zum Strafraum lief es noch halbwegs gefällig, final fehlten die Ideen und der letzte Pass. In der 34.Minute war es soweit und dann gleich brandgefährlich: Das hätte die Führung für den KSC sein müssen. Nach einer starken Kombination, Ben Farhat auf Conté, tauchte der völlig frei, kurze Distanz vor Zieler auf, scheiterte allerdings am Ex-Nationaltorhüter. 

Die letzten fünf Minuten der Halbzeit waren angebrochen und die Gastgeber befreiten sich zusehends, kamen zu Möglichkeiten. So auch in der 42.Minute. Zunächst hatte Jung abgezogen, wurde von Neumann geblockt. Der Nachschuss ging deutlich vorbei. 

Auf Nachspielzeit konnte der Schiedsrichter gut verzichten. So ging es pünktlich in die Pause. 

Badener landen wichtigen Heimerfolg 

Kobalds Treffer entscheidet die Partie 

Vor 28.818 Zuschauern ging es personell unverändert weiter. Das aktivere Team die Männer in blau. Die Begegnung nahm deutlich an Fahrt auf. So auch in der 50.Minute Beifus kam im Hannoveraner Strafraum den Ball unsauber, die Chance für Ben Farhat. Der verzog aus spitzem Winkel.

Führung KSC durch Kobald 
Das hatte sich etwas angedeutet. Die 54.Minute lief und Wanitzek hatte es mal aus der Distanz probiert. Sein Schuss landete an der Latte. Von dort sprang die Kugel an den Rücken von Zieler und von dort genau vor die Füße von Kobald. Der musste nur noch einschieben. 

Hannover war nun gefragt wieder ins Spiel zu finden. Am Drücker blieb zunächst der Karlsruher SC. 

Zwei Wechsel: Zunächst brachte Hannover Gindorf und Nielsen für Rochelt und Ngankam (66.). Eine Minute später dann auch der doppelterTausch beim KSC:  Für Ben Farhat nun Kaufmann neu im Spiel. In der 75.Minute kam auf Seiten der Gäste Oudenne für Knight. 

Nächste Möglichkeit für die Gastgeber: Ein Freistoß segelte halbhoch in den Strafraum von H96. Bormuth kam angesegelt, die Kugel verfehlte das Tor nur knapp. 

Alleingang von Kaufmann in der 84.Minute. Aus schlechtem Winkel der Abschluss, rechts über das Tor. Erneuter Wechsel bei den Niedersachsen eine Minute später. Für Ezeh war Feierabend. Neu dabei Matondo. Auch die Badener wechselten noch einmal. Hunziker löste Conté ab (88.).

Die Nachspielzeit betrug sechs Minuten. Zeit für die Hannoveraner noch einmal ihre Sinne zu schärfen, den entscheidenden Punch zu landen. Zunächst aber noch ein Wechsel beim KSC. Heußer ersetzte Burnic , zwei Minuten später Wäschenbach Jensen. 
Sekunden vor Abpfiff hätte Gindorf nach langem Abschlag von Zieler den Ausgleich erzielen können, schob links vorbei. Dann war Schluss im Wildpark. Der dritte Sieg im Kalenderjahr. 

Content: Michael Kaiser vom 04.04.2025
Fotos: Ralf Brück 

Markus Miller bleibt Torwarttrainer beim Karlsruher SC

Der Karlsruher SC kann auch weiterhin auf die Expertise von Markus Miller zählen. Der Torwarttrainer hat seinen Vertrag beim KSC langfristig verlängert.

Nach den Verlängerungen von Christian Eichner, Zlatan Bajramovic, Sirus Motekallemi sowie den Athletiktrainern Florian Böckler und Wendelin Wäcker bleibt mit Markus Miller auch das letzte Puzzleteil des erfolgreichen KSC-Trainerteams ein Blau-Weißer. „Ich freue mich sehr, meine Arbeit hier beim KSC fortsetzen zu können“, so der ehemalige Bundesligatorhüter und Publikumsliebling. „Der Club liegt mir sehr am Herzen. Ich bin stolz darauf, unsere Torhüter weiterhin begleiten und fördern zu dürfen. Gemeinsam wollen wir unsere Arbeit fortsetzen und die erfolgreiche Entwicklung der letzten Jahre ausbauen.“

Markus Miller ist seit 2019 als Torwarttrainer für den Karlsruher SC tätig. Mit seiner langjährigen Erfahrung entwickelte er Torhüter wie Benjamin Uphoff, Marius Gersbeck und zuletzt Max Weiß zu Stammkeepern in der 2. Fußball-Bundesliga.

Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis, unterstreicht die Bedeutung der Vertragsverlängerung: „Markus ist ein absoluter Torhüter-Experte, der mit seiner fachlichen Kompetenz und seinem feinen Gespür für die einzelnen Charaktere ein unverzichtbarer Teil des Trainerteams ist. Seine akribische Arbeit mit dem Torwartteam ist ein wichtiger Faktor unseres gemeinsamen sportlichen Erfolgs. Ich bin sehr froh, dass sich unter meiner sportlichen Leitung – nach unserem Cheftrainer - mit Markus Miller auch der letzte Part unseres aktuellen Trainerteams voller Überzeugung zum Weg des KSC bekannt hat. Somit werden wir auch in den nächsten Jahren von seiner hervorragenden Arbeit für unseren Club profitieren können.“

Content: Karlsruher SC vom 27.03.2025

Erste Halbzeit in Karlsruhe endet torlos 

Übergewicht für den KSC bisher nicht belohnt 

KSC-Trainer Eichner muss gegenüber der 0:3 Pleite in Darmstadt auf einer Position umstellen: Für den gelb-gesperrten Rapp rückt Jensen in die Startformation. 

Beim SSV gibt es unter dem neuen Trainer Lechleiter vier Veränderungen gegenüber dem 0:1 gegen Köln. Hyryläinen und Rösch finden sich auf der Bank, Batista Meier und Stoll fehlen gänzlich im Kader. Neu in der Startelf dafür Gaal, Dressel, Allgeier und Krattenmacher. 

Schiedsrichter der heutigen Paarung war Patrick Schwengers, der pünktlich angepfiffen hatte. Der KSC startete sehr aktiv ins Spiel, von Beginn an flogen die Flanken in den Ulmer Strafraum. Die erste wirklich gefährliche Situation allerdings erst in der 9.Minute. Kaufmann hatte gegen eine aufgerückte Ulmer Defensive Kaufmann über rechts geschickt. In Folge kam die Kugel zu ihm ins Zentrum zurück, wo er Ortag prüfte. Kein Problem für den Keeper. 

Verletzungsbedingter Wechsel bei den Gästen nach 15min: Keeper Ortag musste raus, für ihn kam Thiede. Die Partie blieb weiter offen, mit Vorteilen für die Blauen. In der 19.Minute hatte sich Wanitzek im Strafraum durchgedribbelt, sein Abschluss zu schwach um Thiede ernsthaft zu prüfen. Ulms Bemühungen um Offensive blieben bisher nur Stückwerk. Es dauerte bis zur 24.Minute, ehe Keller zum Torschuss kam. Aus zentraler Postion, an der Strafraumgrenze, ging sein Versuch flach links am Tor vorbei. 

Eine gute halbe Stunde war absolviert und der Spielverlauf weitestgehend unverändert. Karlsruhe mit Ballbesitz, gefälligem Spiel, aber fehlenden Abschlüssen. In der 37.Minute probierte es Herold von halblinks aus etwa 18m. Thiede wackelte etwas, konnte aber final retten. 

Die letzten fünf Minuten des ersten Abschnitts waren angebrochen. Ulm blieb um Stabilität bemüht, offensiv kam da allerdings recht wenig. Aus dem Nichts dann doch Gefahr für das KSC-Tor. Es lief die 41.Minute und plötzlich rutschte eine Ulmer Flanke zum zweiten Pfosten durch. Dort kam Brandt zum Abschluss, scheiterte an Kobald, der auf der Linie blockte. 

Drei Minuten gab es noch obendrauf, dann war Pause im Wildpark. 

Keine Tore im Wildpark 

SSV Ulm erkämpft sich einen Zähler im Abstiegskampf 

Wechsel mit Wiederanpfiff beim Karlsruher SC: Für Jensen kam vor 28.824 Zuschauern (davon 2.325 aus Ulm) Heußer neu in die Mannschaft. Der Spielverlauf blieb nahezu unverändert, der Druck des KSC nahm zu.

Pfosten rettet für Ulm
In der 47.Minute lag die Führung in der Luft. Eine Ecke rutschte zu Heußer durch, der aus dem Rückraum abzog. Sein Geschoss landete am linken Pfosten. Vier Minuten später legte Schleusener mit der Hacke auf Wanitzek ab, der aber aus 15m an Thiede scheiterte. Die erste Möglichkeit für die Gäste in der 52.Minute: Röser hatte einen Distanzschuss von Dressel mit der Hacke scharf gemacht. Dennoch kein Problem für Weiß. 

62.Minute und der nächste Wechsel bei den Hausherren: Für Herold kommt Günther. In der Offensive blieben weitere Chancen eher Mangelware. Hier mal eine Flanke, da mal ein Schussversuch. In der 70.Minute Doppelwechsel der Fächerstädter: Ben Farhat und Conté ersetzten Schleusener und Burnic.  Doppelter Tausch auch bei Ulm in der 75.Minute: Kahvic und Hyryläinen ersetzten Telalovic und Krattenmacher. 

In der 79.Minute die Möglichkeit für Ben Farhat. Der wurde auf der rechten Seite geschickt, Keeper Thiede hatte sich verschätzt und der junge Stürmer das leere Tor vor sich. Sein Schuss aber zu locker, von einem Ulmer abgelaufen. 

Die Schlussphase war angebrochen und noch einmal Wechsel KSC in der 83.Minute: Pedrosa kam für Jung zum Einsatz. Higl und Ludwig kamen in der Schlussminute beim SSV für Röser und Brandt. 

Die Nachspielzeit betrug drei Minuten. Gelingen wollte beiden Team nichts mehr, die Begegnung blieb torlos. 

Content: Michael Kaiser vom 16.03.2025
Fotos: Ralf Brück 

Wenig Karneval in Karlsruhe 

Torlose erste Halbzeit ohne große Höhepunkte

Wenig Grund zum Wechseln hatte KSC-Coach Christian Eichner nach dem Erfolg gegen Magdeburg. Lediglich eine Position ändert sich: Burnic rutscht für Heußer ins Team. 

Gerhard Struber nimmt drei Änderungen gegenüber dem 1:1 gegen Fortuna Düsseldorf vor: Martel, Finkgräfe und Downs starten für Olesen und Rondic (beide Bank). Paqarada fehlt gesperrt. 

Schiedsrichter Richard Hempel hatte pünktlich um 20:30 Uhr das Topspiel des Wochenendes angepfiffen. Am Faschingssamstag bot der ausverkaufte BBBank Wildpark einen hervorragenden Rahmen. 

Erstes unangenehmes Ereignis für die Hausherren gleich, 3.Minute, eine Verwarnung für Kobald. Die ersten Minuten waren ansonsten von agilen Kölnern geprägt, wobei diese ihre Probleme mit dem hohen Pressing der Gastgeber hatten. In der 14.Minute plötzlich die Chance für die Fächerstädter auf den ganz schnellen Gegenangriff. Köln war hoch gestanden und KSC-Keeper Weiß hatte eine Kölner Ecke abgefangen. Sein weiter Abwurf erreichte Kaufmann und die Abwehr der Rheinländer war plötzlich nicht mehr vorhanden. Glück für Köln, dass der schnelle Maina Kaufmann ablaufen und entscheidend klären konnte. 

In Karlsruhe waren mittlerweile fast 30min gespielt und die Begegnung hatte sich zunehmens beruhigt. Viele Aktionen spielten sich in der sogenannten neutralen Zone ab, also außerhalb der Strafräume. Verletzungsbedingter Wechsel, 39.Minute, bei den Gästen. Für den angeschlagenen Maina kam Rondic in die Partie. Das Spiel ließ sich mit "kontrollierter Offensive" recht gut beschreiben und die letzten fünf Minuten der ersten Spielhälfte waren angebrochen. 

Ein Schuss von Ljubicic in der 41.Minute wurde von einem Karlsruher geblockt. Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. Einziger Höhepunkt der "Crunchtime" war ein Distanzschuss von Martel über das Tor von Weiß. Halbzeit in Karlsruhe! 

Dritte Rückrundenpleite für den Effzeh

Eigentor von Hübers reicht Karlsruhe zum Sieg

Nach dem Wiederanpfiff gab es auf beiden Seiten zunächst vor 32.190 Zuschauern keine Wechsel. Das Spielgeschehen des ersten Abschnitts setzte sich zunächst fort.

KSC-Führung durch Eigentor Hübers
In der 52.Minute wurde es über die rechte Seite gefährlich. Kobald hatte sich an der Grundlinie durchgetankt wollte wohl nach innen passen, aber sein Pass wurde von Gazibegovic an das Schienbein von Hübers abgefälscht. Von dort rutschte die Kugel ins Kölner Tor. Diese Führung war nicht erwartbar, musste nicht verdient sein. Am Ende stand aber das 1:0 für die Gastgeber auf den Anzeigetafeln. 

Wechsel beim Effzeh in der 57.: Huseinbasic kam für Schmied. Verbunden mit dieser personellen Entscheidung auch eine Änderung in der Defensive. Hier steht nun eine Viererkette auf dem Platz. Doppelter Tausch auch beim KSC in der 63.Minute: Heußer und Herold ersetzten Burnic und Günther. 
Die nächste Chance zum Abschluss in der 70.Minute und einen Distanzschuss von Heußer. Dessen Versuch ging nur knapp rechts am Tor vorbei, genauer gesagt, an das hintere Torgestänge. 

In Karlsruhe war die Schlussphase, die letzten 15min, angebrochen. Köln hatte zwar noch Zeit genug, tut sich aber in der Karlsruher Hälfte sehr schwer. Positionsgetreuer Wechsel in der 78.Minute beim KSC. Für Rapp war Feierabend, ihn ersetzte Jensen. Wechsel bei den Gästen, 85.Minute: Für Ljubicic stürmt nun Waldschmidt. Pedrosa und Ben Farhat ersetzten beim Team von Christian Eichner Kaufmann und Jung. 

Die Nachspielzeit sollte vier Minuten betragen. Die Zeit verstrich und Schleusener hätte in allerletzter Minute noch das 2:0 erzielen können, scheiterte aber an Schwäbe. Das war es dann. Abpfiff und zweiter Heimsieg in Folge für den KSC. 

Content: Michael Kaiser vom 01.03.2025
Fotos: Ralf Brück / Sport News Südwest 

Karlsruher SC sucht Form der Vorrunde 

Atik und Rapp treffen zum Unentschieden zur Halbzeit 

Christian Eichner wechselt gegenüber der 1:2 Niederlage auf Schalke vier Positionen. Pedrosa, Jensen, Herold und Burnic (Gelbsperre) starten Beifuß, Jung, Günther und Heußer.

Die Gäste, die letzte Woche beim 3:0-Erfolg gegen den 1.FC Köln ihren Heimfluch besiegen konnten, gibt es zwei Änderungen. Holmström und Heber fehlen, dafür starten Müller und El-Zein. Bemerkenswert, da beide Spieler seit November nicht mehr in der Startelf standen.

Schiedsrichter Sven Jablonski hatte pünktlich angepfiffen und die Hausherren werden sich gegen den Auswärts-Primus der Liga mächtig strecken müssen. Die letzten Auftritte verbreiteten eher wenig Zuversicht. Magdeburg begann, wie man das Team von Trainer Titz kennt. Man ließ den Ball zirkulieren, hatte bereits in der 3.Minute eine erste Chance. Atik hatte Nollenberger links geschickt, der auch durchbrach. Seine Flanke auf Kaars wurde im letzten Moment abgefangen.

Auch nach einer Viertelstunde hatten die Gäste, nicht unerwartet, mehr Ballbesitz. In den Strafräumen blieb es jedoch bisher ruhig. Auch eine Flanke von Nollenberger landet bei Weiß, der den Ball nach vorne klären konnte, ehe Günther die Situation komplett entschärfte. In der 20.Minute versuchte es Atik aus der Distanz, Entfernung gut 20m. Sein Schuss ging etwa einen Meter links am Tor vorbei. Zwei Minuten später wurde es im Strafraum der Karlsruher gefährlich. Atik hatte, nach Fehlpass Wanitzek, einen langen Lauf angesetzt, legte quer zu dem am Elfmeterpunkt eingelaufenen El Hankouri. Dessen Direktschuss wurde geblockt. Magdeburg blieb weiter gefährlich. In der 24.Minute steckte El Hankouri auf El-Zein durch, der aus 11m sofort draufhielt. Franke war Retter in höchster Not, ansonsten hätte es hier eingeschlagen.

Atik zur Gästeführung
Das war ein starker Angriff mit perfektem Abschluss. Über links ging es in der 30.Minute schnell, Wieder war es Nollenberger, der Atik in Szene setzen konnte. Kobald hatte den Torschützen aus den Augen verloren und der nutze seine Freiheiten im Strafraum, zirkelte den Ball von halblinks aus 11m ganz souverän ins lange Eck. Eine mehr als verdiente Führung.

Karlsruhe wirkte bemüht, aber einfallslos. Das einst so gefällige Flügelspiel wirkte statisch. Durchatmen dann in der 40.Minute: Ein Konter aus dem Lehrbuch, Kars von Atik auf die Reise geschickt. Der Stürmer scheiterte an KSC-Keeper Weiß, der geschickt den Winkel verkürzte.

Ausgleich Rapp nach Ecke Wanitzek
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten und sollte es in sich haben. Ein Eckball von der linken Seite, getreten von Wanitzek, und Rapp lief durch, bewegte sich gut Richtung Ball und konnte ins kurze Eck einköpfen. 

Halbzeit in Karlsruhe. 

Befreiungsschlag für Eichner's Team 

Treffer von Kobald und Wanitzek zum Heimerfolg 

Wiederanpfiff im BBBank Wildpark vor 26.148 Fans. Beim FC Magdeburg kam. Musonda für El-Zein. Für den KSC ging es unverändert weiter. Nach einem späten, schmeichelhaften Ausgleichsollte das Momentum nun bei den Gastgebern liegen.

Kobald mit der Führung für den KSC
Das hatte nicht lange gedauert. In der 48.Minute kombinierten sich die Gastgeber halbrechts durch, Kaufmann flankte an den Fünfer, wo Wanitzek Musonda übersprang und Reimamm dessen Kopfball an die Latte lenkte. Den Abpraller konnte Kobald aus 2m per Kopf über die Linie befördern.

Die Antwort der Sachsen-Anhaltiner in der 53.Minute und einer Doppelchance nach Flanke von Nollenberger. Am Fünfereck scheiterte Burcu zunächst per Kopf und dann mit dem Knie an der starken Reaktion von Weiß. Wechsel beim FCM in der 61.Minute: Michel ersetzte Gnaka. Die nächste Möglichkeit gehörte den Gäste. In der 63.Minute eröffnete Musondas Solo die Chance für El Hankouri. Dessen Schuss aus 14m jedoch geblockt von Rapp. Im Anschluss wechselte auch der KSC sein Personal. Jensen kam für Heußer in die Mannschaft.

3:1 durch Wanitzek 
Nach einem Einwurf der Gäste, 69.Minute, eroberte Karlsruhe den Ball vor dem gegnerischen Sechzehner. Wanitzek spielte mit Kaufmann Doppelpass und hämmerte den Ball aus 22m flach ins linke Eck. 

Doppelchance für die Gäste, 76./77.Minute. Zunächst war es Mathisen per Freistoß aus 20m, einen guten halben Meter über das Tor von Weiß. Dann zog Michel, nach Zuspiel Atik, aus 18m ab. Rechts am Tor vorbei! Noch hielt die Defensive der Fächerstädter den Angriffen der Magdeburger stand. Wechsel beim FCM, 86.Minute: Teixeira kam für Burcu. 

Die Nachspielzeit sollte vier Minuten betragen. In der 92.Minute nahm KSC-Coach Eichner noch etwas Zeit von der Uhr, brachte Bormuth und Pedrosa für Kobald und Günther.  Auch Magdeburgs Atik trat noch einmal in Erscheinung, Der stieß Jung zu vehement um, war bereits verwarnt, und musste mit gelb-rot vom Platz. 

Abpfiff in Karlsruhe und ein Befreiungsschlag des KSC! 

Content: Michael Kaiser vom 22.02.2025
Fotos: Jan Hübner 






Erfahrung, Qualität und Mentalität:

Fabian Schleusener bleibt Karlsruher 

Der Karlsruher SC kann weiterhin auf die Dienste von Fabian Schleusener zählen. Der Vertrag des 33-jährigen Stürmers hat sich durch das Erreichen einer vereinbarten Klausel automatisch verlängert.

„Fabian ist durch seine Qualität, gepaart mit seiner Erfahrung, ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Mannschaft. Durch seine positive Mentalität und seine Leistungsbereitschaft ist er zudem für unsere jüngeren Spieler ein starkes Vorbild. Daher freuen wir uns sehr, dass er weiterhin für den KSC auf Torejagd geht“, sagt Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis beim KSC.

Schleusener, der seit Juli 2021 wieder das KSC-Trikot trägt, absolvierte in der aktuellen Saison wettbewerbsübergreifend alle 25 Spiele, in denen er sieben Tore erzielte und fünf Vorlagen beisteuerte.

Content: Karlsruher SC vom 21.02.2025
Foto: Jan Hübner / Ralf Brück 

KSC und Sebastian Jung verlängern Vertrag

Der Karlsruher SC und Sebastian Jung setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort. Der erfahrene Rechtsverteidiger hat seinen auslaufenden Vertrag bei den Fächerstädtern verlängert.

Sebastian Jung, der seit Herbst 2020 das blau-weiße Trikot trägt, nimmt auch in der kommenden Saison eine zentrale Rolle in der Mannschaft ein und beackert die rechte Abwehrseite. „Ich freue mich sehr, weiterhin Teil des KSC und dieses Teams zu sein“, erklärt Sebastian Jung. „Die Unterstützung der Fans und die familiäre Atmosphäre beim KSC sind etwas Besonderes. Gemeinsam wollen wir diese Saison weiterhin erfolgreich gestalten, auch in der nächsten Saison an unsere bisherigen Leistungen anknüpfen und unsere Ziele erreichen.“

Sebastian Jung hat sich seit seinem Wechsel nach Karlsruhe als wichtige Säule der Defensive etabliert, stand in dieser Saison in jeder Partie in der Startelf. Neben seinem fußballerischen Können bringt er als Vize-Kapitän wertvolle Führungsqualitäten und vor allem auch seine große Erfahrung in die Mannschaft ein.

Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis beim KSC, betont die Bedeutung der Vertragsverlängerung: „Sebastian ist nicht nur auf dem Platz eine Schüsselfigur, sondern mit seiner großen Erfahrung auch abseits davon ein Vorbild für unsere jüngeren Spieler. Seine Professionalität und sein Engagement sind herausragend. Wir sind überzeugt, dass er uns mit seinen Qualitäten auch über die aktuelle Saison hinaus enorm weiterhelfen wird.“

Der KSC sich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Routinier.

Content: Karlsruher SC vom 06.02.2025
Foto: Verein 

KSC leiht Kosovos U21-Nationaltorwart Abdullahu

Der Karlsruher SC leiht das 20-jährige Torwarttalent Mustafe Abdullahu bis Saisonende vom albanischen Erstligisten KF Tirana aus.

Torwart Mustafe Abdullahu schließt sich bis Saisonende auf Leihbasis mit anschließender Kaufoption dem Karlsruher SC an. Der 20-jährige Schlussmann der kosovarischen U21-Nationalmannschaft wurde langfristig von der Scouting-Abteilung und KSC-Torwarttrainer Markus Miller beobachtet. Aufgefallen ist er insbesondere beim Länderspiel gegen die deutscheU21 im März 2024. Der 1,99-Meter-Mann ist aktuell vom KF Tirana an den FC Malisheva verliehen, bricht jedoch diese Leihe für sein Engagement beim KSC ab. Im Wildpark trägt er künftig die Nummer 33 auf dem Rücken.

Bereichsleiter Profis Sebastian Freis zum Transfer: "Wir bekommen mit Mustafe einen hoch veranlagten Torhüter für unser bestehendes Torwart-Team dazu. Er wird mit der Leihe die Möglichkeit bekommen, sich bei Markus Miller im Profitraining weiterzuentwickeln. Durch die vereinbarte Kaufoption haben wir zusätzlich die Möglichkeit, ihn im Sommer fest zu verpflichten."

"Gemeinsam mit der sportlichen Leitung um Sebastian Freis hatten wir im Trainerteam die Idee, Mustafe als weiteren Torhüter zu verpflichten. So können wir die Trainingsqualität auf einem hohen Niveau halten, auch wenn Aki Koch bei der U23 spielt. Mustafe ist ein sehr talentierter und physisch starker Torhüter, der unter Franco Foda auch schon regelmäßig zur A-Nationalmannschaft des Kosovo eingeladen wurde. Ich freue mich, ihn zusätzlich in meinem Torwart-Team zu haben", so Markus Miller.

Neuzugang Mustafe Abdullahu: "Das Interesse des KSC und von Markus Miller hat mich total überrascht. Ich freue mich auf die Herausforderung, möchte in jedem Training dazulernen und das Torwart-Team hinter Max Weiß bereichern. Ich kann es kaum erwarten, Teil des KSC zu sein!“

Content: Karlsruher SC vom 03.02.2025

Karlsruher SC verpflichtet Meiko Wäschenbach

Der 21-jährige Meiko Wäschenbach kommt vom 1. FC Köln in den Wildpark und schließt sich ab sofort dem Karlsruher SC an.

Meiko Wäschenbach ist im Alter von 15 Jahren zum 1. FC Köln gewechselt und hat in der Folge die verschiedenen Nachwuchsmannschaften der Geißböcke durchlaufen. In den vergangenen anderthalb Saisons hat er regelmäßig bei der Profimannschaft des FC mittrainiert und konnte gleichzeitig mit starken Leistungen in der Regionalliga West auf sich aufmerksam machen. Nun schließt sich der 21-Jährige dem KSC an und trägt künftig das blau-weiße Trikot mit der Rückennummer 21.

Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis des Karlsruher SC, über den Neuzugang: „Wir beobachten Meiko Wäschenbach schon über einen sehr langen Zeitraum und sind froh, dass uns jetzt ein Vorgriff für den Sommer gelungen ist. Meiko besitzt strategische Fähigkeiten, ist technisch stark und hat eine hohe Spielintelligenz. Wir sind uns sicher, dass er in unserem Team die nächsten Entwicklungsschritte gehen kann, und freuen uns auf einen vielseitigen Spieler, der mehrere Positionen im Mittelfeld bespielen kann. Durch den Winterwechsel bekommt Meiko die notwendige Eingewöhnungszeit bei uns für diesen Schritt, aber wir haben ebenso die Überzeugung, dass er den Konkurrenzkampf im Mittelfeld direkt erhöhen kann.“

Auch Meiko Wäschenbach freut sich auf seine neue Aufgabe: „Der Wechsel zum KSC ist für mich eine große Chance. Ich habe den Verein immer als ambitionierten Club wahrgenommen und freue mich darauf, das Team auf dem Platz zu unterstützen und mich persönlich weiterzuentwickeln.“

Content: Karlsruher SC vom 30.01.2025


Karlsruher SC verleiht Noah Rupp nach Lausanne Ouchy 

Der Karlsruher SC verleiht Mittelfeldspieler Noah Rupp bis zum Ende der laufenden Saison an den schweizerischen Zweitligisten FC Stade Lausanne Ouchy.

Der 21-jährige Rupp wechselte im Sommer 2024 vom Schweizer Erstligisten FC Luzern zum Karlsruher SC. Im Wildpark lief der 21-Jährige bislang größtenteils in der U23 in der Verbandsliga auf, absolvierte aber auch je einen Kurzeinsatz in der 2. Fußball-Bundesliga sowie im DFB-Pokal. Um ihm jedoch die Möglichkeit zu geben, die in seinem Alter so wichtige Spielpraxis auf hohem Niveau zu sammeln, wurde die Entscheidung getroffen, ihn für ein halbes Jahr in die Schweiz zu verleihen.

„Trotz einer guten Entwicklung nach einer kurzen Anpassungszeit hat Noah in den letzten Monaten bei den Profis bei uns nicht die Spielzeit bekommen, die er und wir uns bei seinem Wechsel im Sommer erhofft hatten. Damit er sich als junger Spieler durch Spielpraxis kontinuierlich weiterentwickeln kann, ist die Leihe nach Lausanne Ouchy daher ein sinnvoller Schritt. Wir sind davon überzeugt, dass er dort wertvolle Erfahrungen sammeln wird und im Sommer gestärkt nach Karlsruhe zurückkommt“, erklärt Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis des Karlsruher SC.

Der Karlsruher SC wünscht Noah Rupp für seine Zeit in der Schweiz viel Erfolg und freut sich darauf, ihn zur neuen Saison wieder im Wildpark begrüßen zu dürfen.

Content: Karlsruher SC vom 30.01.2025
Foto: FC Luzern 

Arbeitsgericht weist Klage von Jerôme Gondorf gegen den Karlsruher SC vollumfänglich ab

Das Arbeitsgericht Karlsruhe hat heute im Rechtsstreit zwischen dem Karlsruher SC und seinem ehemaligen Kapitän Jérôme Gondorf eine Entscheidung zugunsten des KSC getroffen.

In dem Verfahren ging es um die Frage, ob sich der Vertrag von Gondorf am Ende der Saison 2023/24 automatisch um eine weitere Saison verlängert hat. Das Gericht hat die Position des KSC bestätigt und klargestellt, dass keine Vertragsverlängerung zustande gekommen ist. Der Vertrag endete somit am 30. Juni 2024.

Michael Becker: „Wir begrüßen die Entscheidung des Gerichts und sehen uns in unserer Auffassung bestätigt. Der Vertrag von Jerôme Gondorf ist im Juni 2024 ausgelaufen, wir haben stets transparent und rechtlich einwandfrei gehandelt.“

Content: Karlsruher SC vom 28.01.2025

Ausbau der Partnerschaft:

SWEG engagiert sich jetzt auch beim KSC-Nachwuchs und bei den KSC-Frauen

Nach einem mehr als gelungenem Start als Hauptpartner beim Karlsruher SC weiten die Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH (SWEG) und der Fußballclub die gemeinsame Zusammenarbeit aus.

Die SWEG steigt ab sofort als Hauptpartner bei dem neugeschaffenen U23-Team sowie den KSC-Nachwuchsmannschaften von der U16 bis zur U19 der KSC grenke aKAdemie auf der Trikotbrust und außerdem als Rückenpartner bei den KSC-Frauen ein. So verstärkt die SWEG – zunächst bis zum Ende der laufenden Saison – weiter ihre Sichtbarkeit in der Region. Die nun seit rund einem halben Jahr laufende Hauptpartnerschaft wird von beiden Seiten somit weiter ausgebaut und mit positiven, neuen Inhalten noch breiter ausgerollt. Im vergangenen Sommer hatten sich der KSC und das Verkehrsunternehmen auf eine auf mehrere Jahre ausgelegte Partnerschaft verständigt. Bislang zierte das SWEG-Logo “nur” die Trikots der KSC-Profis.

Darüber hinaus beinhaltet die neue Partnerschaft noch ein ganz besonderes Highlight: Die Nachwuchs-Mannschaften werden mit dem neuen bunten SW(A)EG-Logo auftreten, das auf einem Wortspiel mit dem Namen des Unternehmens und dem Begriff SWAG aus der Jugendsprache basiert. Die SW(A)EG-Kampagne kommt frisch und frech daher. Sie spricht insbesondere junge Menschen an und passt besonders zu der attraktiven und umkämpften Zielgruppe beim Recruiting der jungen Talente auf dem Arbeitsmarkt. Auch die U23 wird mit dem SW(A)EG-Logo auflaufen und unterstützt damit die SWEG bei der Talentsuche.

Tobias Harms, Vorsitzender der SWEG-Konzerngeschäftsführung: “Wir freuen uns sehr, dass wir als SWEG den ambitionierten und erfolgreichen Weg des Nachwuchses und der Frauen beim KSC nun intensiver begleiten können, um in beiden Bereichen die Zielgruppe zu erweitern. Über die U23, die Nachwuchsmannschaften sowie die KSC-Frauen erreichen wir junge Menschen, die wir für einen beruflichen Einstieg – zum Beispiel über eine Ausbildung – begeistern wollen. Und da die Verkehrsbranche sehr männerdominiert ist, möchten wir auf diesem Wege noch mehr Frauen für spannende Berufe in unserem Konzern begeistern.“

Übrigens machen auch die KSC-Profis mit: Beim ersten Rückrundenheimspiel gegen Fortuna Düsseldorf am 25. Januar wird auch die Mannschaft von Cheftrainer Christian Eichner mit einem SW(A)EG-Sonderflock auflaufen. Die Aktion wird rund um die Partie auch auf den Social-Media-Kanälen des KSC sichtbar sein. Es handelt sich um ein einmaliges Sondertrikot, das nicht käuflich erworben werden kann. Vielmehr werden die im Spiel gegen Düsseldorf getragenen Trikots versteigert – und zwar für einen sozialen Zweck.

Michael Becker, Geschäftsführer Karlsruher SC: „Die Partnerschaft mit der SWEG hat sich als voller Erfolg erwiesen. Gemeinsam konnten wir die Sichtbarkeit der SWEG erheblich steigern. Das Engagement der SWEG bei unserem Nachwuchs und bei den Frauen zeigt uns, wie sehr sich unser Hauptpartner mit unserer Strategie und der neuen jungen und frischen Ausrichtung des KSC identifiziert. Die jugendliche und bunte SW(A)EG-Kampagne kommt sehr sympathisch rüber und passt gut zu uns.  Dass wir die Partnerschaft mit der SWEG nun ausweiten, ist ein klares Zeichen für das Vertrauen und die gemeinsamen Ziele, die uns verbinden. Wir freuen uns darauf, diesen Weg zusammen fortzusetzen und damit auch weiterhin einen Beitrag zur Mobilitätswende in der Region zu leisten.“

Über die SWEG:
Die Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH (SWEG) ist ein Unternehmen, das in Baden-Württemberg und teilweise angrenzenden Gebieten Busverkehr im Stadt- und Überlandverkehr sowie Schienengüter- und Schienenpersonennahverkehr betreibt. Im Jahr 2018 ist die Verschmelzung der Hohenzollerischen Landesbahn (HzL) mit Sitz in Hechingen vollzogen worden. Seit dem Jahreswechsel 2021/2022 befindet sich auch die ehemalige Abellio RailBaden-Württemberg GmbH, die jetzt als SWEG Bahn Stuttgart GmbH firmiert, unter dem Dach des SWEG-Konzerns. Bei der SWEG arbeiten fast 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Hauptsitz ist in Lahr/Schwarzwald. Die SWEG bietet an fast 30 Standorten in vielen Teilen Baden-Württembergs eine Vielzahl an Karrierechancen an. Allein in Karlsruhe und Umgebung gibt es sechs Standorte (Karlsruhe, Pforzheim, Wiesloch, Sinsheim, Rheinmünster, Kuppenheim). Seit 2023 wirbt die SWEG mit einer großangelegten Personalkampagne um neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Insbesondere Busfahrer und Lokführer werden gesucht. Quereinsteiger sind dabei herzlich willkommen.

Content: Karlsruher SC vom 25.01.2025

KSC mit 2:0 Pausenführung 

Kaufmann und Heußer treffen  

Zwei Änderungen gegenüber der 1:2 Niederlage vergangene Woche in Nürnberg. Pinto und Rapp nehmen zunächst auf der Bank Platz, für sie starten Jung und Heußer.

Bei den Gästen vom Rhein gibt es nur einen Tausch. Rossmann kehrt nach Sperre zurück, Gavory fällt mit muskulären Problemen aus.

Schiedsrichter Haslberger hatte kaum angepfiffen und schon ging es für beide Mannschaften in die Offensive. Zunächst war es, direkt in der ersten Spielminute der KSC. Ein Freistoß und eine darauf folgende Ecke von Wanitzek hatten für Gefahr gesorgt. DIe Antwort der Fortuna folgte mit dem nächsten Angriff, im direkten Gegenzug. Allerdings wurde dieser Angriff recht früh von der Karlsruher Defensive unterbrochen.

Kaufmann trifft bei Heimdebüt
Das war ein Start nach Maß für den zum KSC rückgekehrten Stürmer. In der 8.Minute eine Ablage per Hacke von Burnic und der erste Abschluss an den rechten Pfosten der Düsseldorfer. Der Abpraller landete aber erneut bei Kaufmann,der nur noch am bereits geschlagenen Kastenmeier vorbei einschieben musste. Führung und Auftakt nach Maß für die Fächerstädter.

Die Fortuna war nun deutlich mehr um Spielanteile bemüht, der KSC stand tiefer. Vieles verlagerte sich nun ins Mittelfeld. Große Möglichkeiten zum Abschluss blieben aus.

Heußer zur 2:0 Führung
Nach einer schönen Kombination an der rechten Strafraumkante mit Burnic kam die Kugel zurück zu Heußer. Der fackelte nicht lange zog ab. Der Ball wurde noch leicht abgefälscht und schlug, unhaltbar für Kastenmeier, im rechten Eck ein. 

Bei der Fortuna blieb auch bis zur 30.Minute vieles nur Stückwerk. Es ging teils bis zum gegnerischen Strafraum, ohne den letzten Punch setzen zu können. Die Spielanteile und weitestgehende Kontrolle lag bei den Gästen. Die Treffer sprachen für den Gastgeber. 

In der 37.Minute ein Versuch von van Haag aus der Ferne. Van Brederode hatte quer zu Kwarteng gespielt, der Haag in Szene gesetzt. Der Schuss des Mittelfmanns ging ans Außennetz. Drei Minuten später erneut die Fortunen: Im Anschluß an eine Ecke hatte Johannesson an den zweiten Pfosten zu Oberndorf geflankt. Der bekam aber nicht genug Druck hinter den Ball, köpfte auch neben das Gehäuse. Auch in der 44.Minute war es Johannesson mit einem Schussversuch. Die Kugel wurde immer länger, am Ende musste Weiß noch eingreifen. 

Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten und Johannesson nutzte diese. Mit einem Schuss aus der Distanz traf er den rechten Pfosten. Danach war Halbzeit im Wildpark. 

Düsseldorf dreht 0:2 Rückstand zum Sieg

Pejcinovic und Kownacki mit Doppelpack 

Beide Trainer wechselten Personal. Thioune brachte Pejcinovic für Hoffmann, Eichner Rapp für Burnic. Zwei Wechsel die noch von Interesse sein sollten.

Der Joker sticht
Kaum zwei Minuten auf dem Platz war es ausgerechnet Pejcinovic der nach einer schnellen Umschaltaktion traf. Den Ball geschickt mitgenommen, mit Hilfe des rechten Innenpfostens getroffen. Die Rheinländer knüpften an die Ballbesitz-Passagen im ersten Abschnitt an, waren aber nun auch im Abschluss gefährlich. Die folgenden Minuten waren von Duellen in der neutralen Zone geprägt. 

In der 58.Minute erneuter Wechsel bei den Hausherren: Conté kam für Kaufmann. Die nächste Torchance auch für die Badener, in der 60.Minute::Nach einer Flanke von Wanitzek kam Heußer angerauscht, köpfte aber neben das Tor. Die Antwort der Düsseldorfer in der 64.Minute durch Pejcinovic. Der kam aus ähnlicher Position wie bei seinem Anschlusstreffer zum Zuge. Diesmal konnte Conté blocken. Die Partie blieb munter, ohne die großen Möglichkeiten zu bieten.

Doppelwechsel bei der Fortuna, 73.Minute: Schmidt und Zimmermann durften für Kwarteng und Rossmann ran. Der KSC brachte kurz danach Bormuth und Pinto für Franke und Heußer.

Elfmeter und Ausgleich durch Kownacki
Kownacki hatte sich durch den Strafraum gedribbelt, ehe Rapp den Stürmer am Fuß traf. Die Entscheidung passte: Elfmeter für die Gäste. Der Gefoulte trat selbst an, verwandelte flach mittig ins Tor. Weiß war in die rechte Ecke unterwegs. In der 84.Minute hätte F95 durch den eingewechselten Schmidt in Führung gehen müssen. Der bekam aus kurzer Distanz die Chance, schien aber selbst überrascht und so ging die Kugel deutlich über das Tor.

Letzter Wechsel bei dem Heimteam: In der 85.Minute lief Egloff für Jensen auf. In der letzten Minute der regulären Spielzeit dann noch zwei Wechsel bei der Fortuna: Quarshie und Appelkamp ersetzten Lunddal und van Brederode. Fünf Minuten Nachspielzeit waren angezeigt.

Entscheidung durch Kownacki
Die dritte Minute der Crunchtime lief, Ecke für Düsseldorf. Appelkamp brachte die Kugel zu Kownacki und der wuchtet das Ball ins Tor. Siegtreffer für das Team von Daniel Thioune. In Folge passierte nichts mehr, der Abpfiff ertönte in Karlsruhe. 

Content: Michael Kaiser vom 25.01.2025

Curaprox neuer Hauptpartner der Wildpark-Kids

Der Karlsruher SC hat mit Curaprox, dem Schweizer Zahnpflege-Spezialisten, einen neuen Hauptpartner der Wildpark-Kids gewinnen können. Mit dieser Partnerschaft werden die Begeisterung und Freude unserer jüngsten Fans rund um den BBBank-Wildpark weiter gestärkt.

Zusätzlich zum Auftritt mit den WiKis in der Stadionrunde oder beim Fußballcamp umfasst eine prägnante Ärmelpräsenz beim KSC-Maskottchen Willi Wildpark, eine Bandenpräsenz vor und nach jedem Heimspiel sowie während der Halbzeit die vielfältige Präsenz von Curaprox. Darüber hinaus wird die Marke mit einem eigens produzierten Clip auf der neuen Videowall im BBBank Wildpark visualisiert sein.

Ein Highlight dieser Partnerschaft sind die zahlreichen Aktivierungen mit Curaprox Zahnpflegeprodukten, die nicht nur den Wildpark-Kids, sondern auch allen KSC-Fans zugutekommen. So wird Curaprox beim KSC-Familientag mit einem großen Aktions-Zelt zum profimäßigen Zähneputzen mit kostenlosen Zahnbürsten sowie großartigen Zahnpasten einladen. Außerdem sind viele weitere abwechslungsreiche Aktionen bei den Heimspieltagen geplant.

Ausblick: Kinderspieltag gegen Braunschweig

Zum Auftakt der Kooperation startet gleich die erste Aktion: Beim Kinderspieltag gegen Eintracht Braunschweig (Sonntag, 09. Februar, 13:30 Uhr) werden die jüngsten Fans des KSC mit Fahnen ausgestattet – powered by Curaprox. So erstrahlt der BBBank Wildpark noch mehr in Blau-Weiß.

Michael Becker, Geschäftsführer des KSC, zur neuen Partnerschaft: „Mit Curaprox als Hauptpartner der Wildpark-Kids wird der Fokus auf die Gesundheit und Lebensfreude nicht nur bei der nächsten Generation von KSC-Fans gelegt. Wir freuen uns sehr, dass wir einen neuen Partner haben gewinnen können, der seit Jahrzehnten führend in seinem Bereich ist.“

„Diese neue Partnerschaft katapultiert unser Engagement in diesem Bereich auf das nächste Level“, sagt Frank Popp, Geschäftsführer von Curaden Germany GmbH. „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit den Wildpark-Kids! Sie wird uns helfen, unsere Kern-Botschaft ‚Ore sano homo sanus – durch einen gesunden Mund zu einem gesunden Menschen‘ schon bei den Kleinsten zu verbreiten!“

Über die Marke Curaprox:
Curaprox steht seit Jahrzehnten für innovative Zahnpflegeprodukte und ein strahlendes Lächeln. Das Unternehmen engagiert sich über seine Produkte hinaus für Gesundheit und Lebensfreude – Werte, die perfekt zum KSC und seinen Fans passen.

Curaprox ist die Mundgesundheits-Marke des Schweizer Familienunternehmens Curaden AG. Seit mehr als 65 Jahren produziert das Unternehmen in der Schweiz Produkte für Zahn- und Mundpflege. Curaden vertreibt sein Sortiment weltweit in über 90 Ländern und gilt als führend im Bereich ganzheitlicher oraler Gesundheitskonzepte. Dabei verfolgt das Unternehmen eine klare Mission: die Mundgesundheit weltweit zu verbessern – und zwar von Anfang an!

Content / Foto: Karlsruher SC vom 20.01.2025

Zurück im Wildpark:

KSC leiht Mikkel Kaufmann bis Saisonende

Der Karlsruher SC reagiert auf den Abgang von Budu Zivzivadze und verstärkt sich mit Mikkel Kaufmann.

Mikkel Kaufmann kommt auf Leihbasis von Erstligist 1. FC Heidenheim und wird den KSC bis zum Ende der laufenden Saison im Sturm unterstützen. Der 24-Jährige ist in Karlsruhe in guter Erinnerung geblieben: Bereits in der Saison 2022/23 trug er das blau-weiße Trikot und erzielte in 32 Pflichtspielen zehn Tore und legte neun weitere auf. Mit seiner körperlichen Präsenz, Schnelligkeit und Torgefahr soll er nun helfen, die Offensive des KSC nach dem Abgang von Budu Zivzivadze zu stärken. Wie schon in seiner ersten Saison trägt er das Trikot mit der Rückennummer 14.

Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis, zur Rückkehr: "Wir haben bei dieser Personalentscheidung einen Stürmer gesucht, der die Liga kennt, schon nachgewiesen hat, dort Tore zu schießen und wenig Anlaufzeit benötigt, um sofort auf dem Platz stehen zu können. Wir kennen Mikkels Stärken und er kennt den Club, die Stadt und die Spielidee von Christian Eichner. Daher sind wir überzeugt, dass er sofort wieder ein wichtiger Teil unseres Teams sein wird."

Mikkel Kaufmann: „Ich freue mich, zurück in Karlsruhe zu sein und mit meinen neuen alten Kollegen für den KSC auf Torejagd zu gehen. Ich kann es kaum erwarten im fertigen BBBank Wildpark zu spielen und möchte der Mannschaft so schnell es geht mit meinen Stärken helfen.“

Herzlich Willkommen zurück in Karlsruhe, Mikkel, und auf eine erfolgreiche Rückrunde!

Content: Karlsruher SC vom 17.01.2025

Zivzivadze wechselt in die Bundesliga 

Budu Zivzivadze verlässt auf eigenen Wunsch ab sofort den Karlsruher SC und wechselt zum Bundesligisten aus Heidenheim.

Zivzivadze kam vor zwei Jahren im Winter vom ungarischen Erstligisten Fehervar FC nach Karlsruhe. In seinen 61 Einsätzen im blau-weißen Trikot erzielte der georgische Nationalspieler 27 Treffer, 14 davon in der laufenden Spielzeit.  
 
Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis: “Budu Zivzivadze war einer unserer Leistungsträger und ein wichtiger Spieler für uns. Insbesondere die 12 Liga-Tore, die er in der Hinrunde erzielt hat, zeigen, welche Fähigkeiten er besitzt. Diese Qualität hat selbstverständlich national und international Begehrlichkeiten geweckt. Budus Traum war es immer, in der Bundesliga zu spielen – weshalb er uns mitgeteilt hat, dass er den KSC noch in diesem Winter verlassen möchte. Die Vertragssituation von Budu – im Sommer auslaufend und mit geringer Chance auf Verlängerung – ist bekannt. Vor diesem Hintergrund und unter Berücksichtigung aller sportlichen und wirtschaftlichen Argumente haben wir uns dazu entschieden, dem Wunsch des Spielers zu entsprechen. Selbstverständlich werden wir unserem Kader in diesem Winter noch einen neuen Stürmer zuführen. In Kombination mit dem vorhandenen, funktionierenden Kollektiv unserer Mannschaft haben wir unser Ziel, in der 2. Bundesliga oben anzugreifen, damit weiterhin klar im Blick.”  
 
Der Karlsruher SC dankt Budu Zivzivadze für seinen Einsatz und wünscht ihm alles Gute auf seinem weiteren Weg! 

Content: Karlsruher SC vom 03.01.2025
Foto: Michaela Anderer 

Marcel Beifus bleibt beim KSC

Der KSC kann weiter auf die Dienste von Marcel Beifus bauen. Das Arbeitspapier des 22-jährigen Innenverteidigers hat sich automatisch verlängert. Grund dafür ist eine vertraglich vereinbarte Klausel, die mit einer bestimmten Anzahl an Einsätzen in Kraft getreten ist.

Beifus, der seit seiner Ankunft beim KSC eine wichtige Rolle in der Innenverteidigung übernommen hat, hat sich nicht nur als Stammkraft neben Marcel Franke etabliert, sondern auch den Sprung in die deutsche U21-Nationalmannschaft geschafft.

Bereichsleiter Profis Sebastian Freis: „Marcel hat sich in den letzten Monaten hervorragend entwickelt und ist ein wichtiger Baustein unserer Mannschaft. Seine Berufungen in die U21-Nationalmannschaft zeigen außerdem, dass nicht nur wir noch erhebliches Potenzial in ihm sehen. Wir sind sehr zufrieden, dass wir weiterhin auf ihn bauen können.“

Content: Karlsruher SC vom 23.12.2024
Foto: Michaela Anderer 

Wanitzek mit vergebenem Elfmeter 

Essende trifft für Augsburg zur Gästeführung 

Nach der 1:3 Heimniederlage gegen den HSV änderte Christian Eichner sein Team lediglich auf einer Position. Jensen kehrte nach Gelbsperre wieder in die Startformation zurück, während Conté auf der Bank Platz nahm.

Bei den Gästen aus Augsburg nahm Jess Thorup  drei Wechsel im Vergleich zum 1:0 gegen den VfL Bochum vor. Dahmen erhielt im Tor den Vorzug vor Labrovic, Schlotterbeck und Essende kamen für Bauer und Rexhbecaj.

Die Begegnung stand unter der Leitung von Schiedsrichter Tobias Stieler, ab der aktuellen Runde unterstützt vom VAR, Florian Lechner. Pünktlicher Anpfiff im BBBank Wildpark zu Karlsruhe. Der KSC war offenbar nicht gewillt die Rolle Sparring-Gegners zu übernehmen. Gleich in der zweiten Minute setzte Zivzivadse Schlotterbeck im Spielaufbau an der Strafraumgrenze unter Druck. Der Defensivspezialist verlor zwar die Kugel, allerdings entschied der Schiedsrichter auf Offensivfoul von Zivzivadze.

Nach einer Viertelstunde fehlten bisher die großen Möglichkeiten, allerdings war der Zweitligist gut im Spiel, gestaltete die Anfangsphase mehr als ausgeglichen.

Erstmals Gefahr für die Gastgeber in der 20.Minute. Essende wurde zentral im Strafraum angespielt. Bevor er aber zum Abschluss kam, war ein Karlsruher Bein dazwischen. Ansonsten ließen die Fächerstädter den Ball zirkulieren, suchten Lücken. Bisher ohne Erfolg. Die nächste Möglichkeit, 23.Minute, für die Fuggerstädter. Claude-Maurice wurde im Sechzehner gut in Szene gesetzt, ließ einen Gegenspieler aussteigen, zog ab. Der Schuss wurde von einem Karlsruher geblockt.

Nach einer absolvierten halben Stunde Spielzeit hatten die Augsburger mehr und mehr Spielkontrolle übernommen.

Wanitzeks peinlicher Elfmeterversuch
Anders in der 36.Minute. Da hatten die Gäste kurz die Kontrolle verloren, Matsima Schleusener von den Beinen geholt. Klare Entscheidung Elfmeter für den KSC. Wanitzek schnappte sich die Kugel, lief an und lupfte den Ball mittig in die Arme von Dahmen, der einfach mittig stehengeblieben war.

Führung Augsburg durch Essende
Die Strafe folgte auf dem Fuß. Die 40.Minute lief und Essende köpfte zur Gästeführung ein. Koudossou hatte links mehr Platz als erlaubt, konnte flanken und Essende lief ein, versenkte mit viel Wucht ins linke Eck. 

Das war bitter für die Gastgeber, die sich erst einmal schütteln mussten. Nach zwei Minuten Nachspielzeit ging es schließlich in die Kabinen. Halbzeit.

Karlsruhe dreht im zweiten Abschnitt auf 

Schleuseners Tor bringt sein Team in die Verlängerung 

Nach einer lange Zeit ausgeglichenen ersten Halbzeit ging es hier vor 28.422 Zuschauern personell unverändert weiter. Die erste Flanke Richtung Tor kam von den Gastgebern. Dahmen hatte etwas Probleme, packte aber im Nachfassen zu (48.).

Die erste Chance für den FCA hatte Schlotterbeck nach einer Ecke in der 51.Minute. Dessen Schlenzer von der Strafraumgrenze verfehlte das Tor von Weiß knapp rechts. In Folge die nächste Chance Augsburg. Diesmal verfehlte Tietz aus gut 18m knapp.

Schleusener zum Karlsruher Ausgleich
Mitten in die Drangphase dann der Ausgleich für die Badener. Zivzivadse wurde links im Strafraum freigespielt und flankte von der Grundlinie nach innen. Die noch abgefälschte Flanke landete bei Schleusener, der mit dem ersten Kontakt einnetzte. 
Wechsel bei Augsburg in der 57. Minute: Für Jakic kam Rexhbecaj in die Begegnung. 

Eine Stunde war hier verstrichen und die Zuschauer erlebten ein komplett anderes Spiel als noch im ersten Spielabschnitt. Die Gäste schwankten, reagierten personell in der 67.Minute per Doppelwechsel: Maier kam für Essende, Vargas ersetzte Claude-Maurice. Am Drücker blieben weiter die Gastgeber. Der FCA hatte sich, gespielt hier 75 Minuten, zurückgezogen, lauerte auf Konter. 

Wechsel beim KSC in der 76.Minute: Für Rapp war nun Conté im Spiel. Ein Freistoß von Wanitzek, 81.Minute, aus rund 20m war kein Problem für Dahmen. Auch bei den Gästen ein weiterer Wechsel, 81.Minute: Kömür ersetzte Onyeka. 

Drei Minuten Nachspielzeit im Wildpark. Diese Zeit gehörte ausschließlich den Hausherren, die den Strafraum der Augsburger regelrecht belagerten. Abpfiff der regulären Spielzeit und 2x15min Verlängerung. 

Führung Wanitzek, Ausgleich Vargas

Augsburg zieht nach Elfmeterschießen ins DFB-Pokal Viertelfinale ein 

Die erste Halbzeit gehörte Augsburg, dann kippte das Spiel zugunsten des KSC. Daraus resultierend auch ein insgesamt leistungsgerechtes Unentschieden nach 90min. Nach der Pokal-Arithmetik hieß das Verlängerung. 


Der FCA bereitete einen Wechsel vor, Bauer musste sich aber noch etwas gedulden.  Ein Versuch von Burnic, 98. Minute per Dropkick ging knapp am Tor von Dahmen vorbei. Dann war es soweit. Wolf ging für Bauer vom Feld. Torchancen für Augsburg bisher Mangelware.
Kurz vor Abpfiff der ersten Hälfte der Verlängerung: Zwei Wechsel beim KSC. Burnic und Schleusener gingen, neu dabei Hunziker und Heußer. Pause in Karlsruhe.

Weiter ging es in die letzten 15min dieser nicht immer hochklassigen, aber spannenden Begegnung. Sollte sich hier das erste Elfmeterschießen, im letzten Spiel der laufenden Pokalrunde andeuten? Vieles deutet aktuell darauf hin.

Wanitzek trifft und dreht das Spiel
Ausgerechnet Wanitzek, der noch in der ersten Halbzeit einen Elfmeter vergab, traf zur Führung für die Blauen. Nach einem Ballverlust von Maier ging es schnell. Zivzivadse wurde per Steckpass erreicht, der legte zurück auf Wanitzek. Der konnte in der 111.Minute aus zentraler Position vollenden. Der Wildpark bebte.

Wechsel in der 118. Minute beim KSC. Für Jensen kam Egloff zu seinem Einsatz. Jetzt galt es nur noch Ball für Ball aus der gefährlichen Zone zu befördern. In der Schlussminute ging Zivzivadse, für ihn kam Günther. Die Nachspielzeit, auf die Zeit der Verlängerung, betrug noch einmal vier Minuten.

Drama durch Treffer Vargas
Das hatte mehr als dramatische Züge. In der 123.Minute erzielte Vargas hier den Ausgleich. Wie der Schiedsrichter auf vier Minuten Nachspielzeit kam, wird sein Geheimnis bleiben.

Abpfiff und Elfmeterschießen im Wildpark!
Hier geht es auf Südkurve, dort wo die treuesten Fans des KSC ihre Heimat haben. 
Erster Schütze KSC, Wanitzek 1:0
Erster Schütze FCA, Tietz 1:1
Zweiter Schütze KSC, Hunziker 2:1
Zweiter Schütze FCA, Schlotterbeck 2:2
Dritter Schütze KSC, Beifus 3:2
Dritter Schütze FCA, Vargas 3:3
Vierter Schütze KSC, Herold 4:3
Vierter Schütze FCA, Rexhbecaj 4:4
Fünfter Schütze KSC, Heußer vergibt 
Fünfter Schütze FCA, Bauer 4:5

Augsburg steht im Viertelfinale des DFB-Pokals. 

Content: Michael Kaiser vom 04.12.2024
Fotos: Sport News Südwest / Hetterich / Brück 

Remis zur Pause im Wildpark 

Schleusener gleicht Dompés Führung aus 

Nur ein Wechsel beim KSC im Vergleich zur Vorwoche (3:2 Sieg in Fürth). Conté ersetzt den gelb-gesperrten Jensen. So starten die Badener: Weiß - Herold, Beifuß, Franke, Jung - Burnic, Rapp - Wanitzek, Conté - Schleusener, Zivzivadse.

Bei den Gästen aus Hamburg naturgemäß etwas mehr Bewegung unter dem neuen Trainer Polzin. Es geht wohl zurück ins 4-3-3, wobei Hadzikadunic, Karabec, Jatta und Dompé für Poreba, Katterbach, Selke und den verletzten Meffert starten. So sieht das in Summe aus: Heuer Fernandes - Muheim, Schonlau, Hadzikadunic, Mikelbrencis - Elfadli, Richter, Karabec - Dompé, Königsdörffer, Jatta.

Schiedsrichter Sascha Stegemann hatte pünktlich im Wildpark angepfiffen. Die ersten Minuten waren von Duellen im Mittelfeld geprägt. Den ersten Abschluss hatte der KSC durch Rapp in der 5.Minute, der HSV antwortete in der 8.Minute über Dompé. Jung stoppte diese Aktion aber routiniert. Das dicke Ding dann in der 9.Minute für Königsdörffer. Muheims Ecke war auf den langen Pfosten durchgerutscht. Aus zwei Metern rutschte dem Stürmer der Ball über den Schlappen, am Tor vorbei. Zwei Minuten später hatte Elfadli Jatta geschickt, der aber am kurzen Eck vorbeigeschoben. Auch in Folge blieben die Gäste das aktiviere Team. So hätte Elfadli in der 17.Minute fast ein Eigentor von Beifus herauf beschworen. Der hatte Glück, dass der Ball, nachdem er angeschossen,  nur knapp das Tor verfehlte.

Gästeführung durch Dompé
Das hatte sich angedeutet. Während die Gäste anliefen, erlaubte sich Weiß in der 23. Minute einen Fehlpass in die Füße von Dompé. Der zögerte nicht lange, zirkelte den Ball von der Strafraumgrenze ins lange Eck.

In der 26.Minute die erste Großchance für die Hausherren. Schleusener hatte fein mit der Hacke zu Conté verlängert. Der war ins Zentrum gezogen, scheiterte aus leicht spitzem Winkel an Heuer Fernandes. Schöner Angriff der Fächerstädter auch in der 35.Minute. Von rechts ging es schnell nach links, wo Herold auf Schleusener passte. Der Volleyversuch des Stürmers landete in den Beinen von Hadzikadunic.

Ausgleich durch "Schleuse"
Eine Minute später machte es Schleusener besser. Die Defensive des HSV hatte sich auf die Raumdeckung konzentriert, kamen so mit Muheim und Elfadli nicht entscheidend an Schleusener ran. Auch Schonlau konnte nicht mehr retten und per Kopf und Schulter beförderte der Stürmer die Kugel über die Linie. Nicht unverdient dieser Ausgleich! 

In Folge blieben klare Torchancen aus. In der 39.Minute verfehlte Muheim aus der Distanz für die Hanseaten, während Rapp es für den KSC in der 45.Minute ohne Erfolg probierte. 

So ging es, nach einer Extraminute, in die Halbzeit. 

Dompé macht den Unterschied 

Hamburger SV springt durch Sieg im Wildpark auf 2.Platz 

Der Ball rollt wieder und beide Teams starten vor 31.845 Zuschauern unverändert in den zweiten Durchgang.

Wanitzek trifft - VAR kassiert Treffer
Knifflige Situation für den Schiedsrichter auf dem Platz und im Keller. Wanitzek hatte in der 49.Minute getroffen. Nach einer scharfen Hereingabe von Herold grätschte Elfadli den Ball ab. Von ihm prallte das Leder in Wamtzeks Lauf, der versenkte. Möglicherweise stand der Torschütze im Abseits, was aber durch den kontrollierten Ball von Elfadli aufgehoben würde. Der VAR sah das anders, kassierte den Treffer.

Kalte Dusche durch Dompés zweiten Treffer
Der Franzose war heute der Spieler mit den besonderen Momenten. Nach einem Doppelpass von Elfadli und Jatta ging der Defensivspieler in der 55.Minute auf den zweiten Pfosten. Dort zog Dompé auf und hämmerte das Leder zwischen Jung und Conté hindurch in den Winkel.

Wechsel beim KSC in der 61.Minute: Heußer ersetzte Burnic. Vier Minuten später auch ein Tausch bei den Gästen. Für Jatta kam Baldé ins Team. Die Partie wurde nun etwas ruppiger. Die ein oder andere Nickligkeit, verbunden mit entsprechendem "Small Talk", brachten doch einiges an Emotionen in dieses ohnehin schon hitzige Spiel. Nächste Möglichkeit für Königsdörffer, 63. Dessen Kopfball allerdings deutlich über das Gehäuse von Weiß.

Nächster Wechsel, 72.Minute, bei Karlsruhe. Conté musste runter, für ihn war nun Hunziker im Spiel. Doppelwechsel beim Hamburger SV in der 78. Minute: Richter und Königsdörffer gingen vom Platz, dafür neu dabei Poreba und Selke. Während der KSC mehr in die Offensive investierte, stand bei den Gäste die Sicherung der Führung auf dem Dienstplan.

Die letzten zehn Minuten der regulären Spielzeit waren angebrochen. Zwar flog Flanke um Flanke Richtung Gehäuse des HSV, verwerten konnte diese bisher niemand. So boten sich natürlich auch Räume für den Ex-Dino der Bundesliga. In der 83.Minute ein Angriff über Dompé und Poreba. Dessen Schuss allerdings kein Problem für Weiß.

Joker Selke zur Vorentscheidung 
Der nächste Konter der Rothosen führte vermeintlich zur Entscheidung. Nach einem weiten Ball von Muheim war der KSC komplett blank. Dompé konnte nach rechts ziehen und perfekt auf Selke durchstecken. Der vollendete mit dem ersten Kontakt zur Vorentscheidung in der 87.Minute. 
Im Anschluss ein doppelter Tausch durch Polzin: Pherai und Sahiti kamen für Karabec und Dompé. 

Die Antwort in der 89.Minute beinahe durch Schleusener. Ihm fiel die Kugel im Sechzehner vor die Füße, allerdings war Heuer Fernades aus dem Kasten geteilt, verhinderte den Doppelpack. 

Die Nachspielzeit sollte vier Minuten betragen. Die Hausherren weiter um Anschluss bemüht, aber erfolglos. Es blieb beim 1:3 und der HSV sprang auf Platz 2.

Content: Michael Kaiser vom 01.12.2023l4
Fotos: Jan Hübner / Thorsten Hetterich 

Vertrag bis 2027

Christian Eichner verlängert als Cheftrainer des KSC

Die erfolgreiche Zusammenarbeit geht weiter: Chefcoach Christian Eichner, seit Februar 2020 im Amt, hat einen bis 2027 laufenden Vertrag unterschrieben. 

Christian Eichner bleibt auch in den kommenden Jahren an der Seitenlinie des KSC. Der gebürtige Sinsheimer ist seit vielen Jahren mit dem KSC verbunden. Profi-Debüt, Bundesliga-Aufsteiger, Nachwuchscoach, Co- und seit 2020 Cheftrainer. Der 41-Jährige hat einen großen Anteil daran, dass sich der KSC in der 2. Bundesliga etablieren konnte und durch leidenschaftlichen und engagierten Fußball begeistert. 

“In intensiven Gesprächen haben wir mit Christian Eichner die gemeinsame Zukunft des KSC besprochen”, sagt KSC-Geschäftsführer Michael Becker. “Uns allen ist es sehr wichtig, dass wir eine gemeinsame Vision haben, wo wir mit dem KSC in den nächsten Jahren hinwollen. Christian Eichner ist ein wichtiger Erfolgsfaktor in der neuen Strategie, neben den sportlichen Zielen auch die Wahrscheinlichkeit für das Erreichen unserer wirtschaftlichen Ziele zu erhöhen. Deswegen sind wir ausgesprochen froh, dass Christian sich ohne Ausstiegsklausel voll und ganz diesem neuen Weg verschrieben hat.” 

„Christian leistet als Cheftrainer hier beim KSC seit Jahren sehr gute und sehr erfolgreiche Arbeit“, betont Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis. „Er schafft es mit seinem Trainerteam immer wieder, neue Spieler so zu integrieren, dass sich unsere Mannschaft zu einer echten Einheit formt. Gleichzeitig versteht er es, Spieler besser zu machen und sie individuell bestmöglich weiterzuentwickeln. Seine Verbundenheit mit dem KSC und seine kontinuierlich sehr gute Arbeit in den letzten Jahren machen ihn zum idealen Mann, um die sportliche Zukunft unseres Clubs zu gestalten und unsere ambitionierten Ziele der nächsten Jahre gemeinsam zu erreichen.“ 

Christian Eichner zur Fortsetzung der Zusammenarbeit: „Es war in den Gesprächen von Anfang unser Wunsch als Trainerteam, den eingeschlagenen Weg mit dieser Mannschaft beim KSC mit maximaler Leidenschaft über die laufende Saison hinaus fortzusetzen. Gerade den über Jahre gewachsenen, außerordentlichen Zusammenhalt im sportlichen Bereich sehen wir als ideale Basis für die weitere erfolgreiche Entwicklung des Clubs auf allen Ebenen. Vor diesem Hintergrund freue ich mich sehr, dass die Gespräche jetzt zu einem Ergebnis geführt haben, das alle beim KSC mit Zuversicht nach vorne blicken lassen kann. “ 

Mit Christian Eichner setzt der Karlsruher SC auf Kontinuität und Beständigkeit. Der gesamte KSC ist überzeugt, dass der eingeschlagene Weg mit dem 41-jährigen Trainer auch in Zukunft erfolgreich weitergehen wird. Zeitgleich wurde auch der Vertrag mit Co-Trainer Zlatan Bajramović bis 2027 verlängert. 

Content: Karlsruher SC vom 19.11.2024

Absage der für den 20. November 2024 einberufenen ordentlichen Hauptversammlung

Die persönlich haftende Gesellschafterin der Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix GmbH & Co. KGaA („Gesellschaft“) hat heute beschlossen, die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft nicht wie geplant am 20. November 2024 durchzuführen, sondern auf einen späteren Zeitpunkt zu Beginn des Jahres 2025 zu verschieben. Die ordentliche Hauptversammlung wird damit zeitnah erneut einberufen.

Die Entscheidung wurde getroffen, weil zuletzt bekannt geworden ist, dass die Gröner Group GmbH, eine wesentliche Schuldnerin der Gesellschaft, einen Insolvenzantrag gestellt hat. Der damit verbundene, möglicherweise eintretende Zahlungsausfall macht eine Änderung des Jahresabschlusses und Lageberichts zum letzten Bilanzstichtag erforderlich.

Die Geschäftsführung wird den Jahresabschluss aufgrund dieses Ereignisses ändern und eine Nachtragsprüfung durch den Abschlussprüfer in die Wege leiten. Der geänderte Jahresabschluss wird dann, nach Billigung durch den Aufsichtsrat, erneut der dann neu einzuberufenden Hauptversammlung zur Feststellung zugeleitet.

Content: Karlsruher SC vom 11.11.2024

Zivzivadse zur Pausenführung 

Bajramovic ersetzte auf der Bank den gesperrten Eichner 

Nur eine Veränderung hat KSC-Trainer Eichner im Vergleich zur 1:2 Niederlage in Hannover vorgenommen. Für Schleusener (Bank) startet erstmals Pfeiffer.

Gäste-Coach Hildmann belässt es ebenso bei einem einzigen Wechsel. Nach dem 1:0 gegen Fortuna Düsseldorf ersetzt Grodowski Nemeth in der Sturmspitze.

Schiedsrichter Dr. Robert Kampka hatte angepfiffen und bereits in der 2.Minute zeigten die Gäste, dass sie nicht nach Karlsruhe gekommen waren, um nur die Null zu halten. Nach einem Ballverlust der Badener konnte Ter Horst über rechts marschieren, brachte die Kugel flach an den Strafraumrand. Makridis verpasste zunächst, Mees kam zum Abschluss, schoss aber einen Abwehrspieler an.  Der KSC fand erst in der 9.Minute den Weg zum Tor der Preußen. Jung bediente Zivzivadze am Strafraumeck, der drang in den Sechzehner ein versuchte es aus spitzem Winkel. Ein Münsteraner klärte zur Ecke, die in Folge nichts einbrachte. Vielmehr die Antwort der Niedersachsen, die es mit einem Schuss aus der Distanz durch Preißinger probierten. Der kam zwar nicht durch, aber der Abpraller landete bei Ter Horst, der sofort weiterleitete. Mees kam aus elf Metern zum Kopfball, den Weiß noch aus dem linken Knick fischen konnte.

Die erste Viertelstunde verlief nicht nach dem Geschmack der Hausherren. Auch in der 16.Minute flog eine Ecke von Hendrix an Freund und Feind vorbei durch den Strafraum. Das hätte durchaus gefährlich werden können. Bisher, gespielt waren hier knapp 25 Minuten, war Aufsteiger Münster das bessere, weil aktivere Team. Auch in der 29.Minute kommt der nächste Angriff vom den Preußen. Über links zog Makridis ab, prüfte Weiß im Karlsruher Tor. Der riss die Fäuste her und klärte. Match Facts am Rande: Die drei schnellsten Spieler auf dem Feld waren bisher Grodowski, Makridis und Hendrix.  Aktuell, gespielt waren 35min,standen 7:1 Torschüsse für die Gäste auf dem Statistikbofen.

Führung KSC durch Zivzivadze 
Zahlen sind aber Schall und Rauch, wenn man nicht trifft. So lief die 37.Minute und Zivzivadse war wieder einmal der Türöffner. Jung hatte von rechts geflankt, Herold wollte per Fallrückzieher direkt nehmen, traf aber den Ball nicht. Dahinter stand Wanitzek, der brachte Zivzivadse ins Spiel und der schloss aus spitzem Winkel ab. Bitter für die Gäste. 

Die Nachspielzeit betrug noch einmal zwei Minuten, dann ging es für die Mannschaften zum Pausentee. 

Münster erkämpft sich Punkt beim KSC

Frenkert erzielt den späten Ausgleich im Wildpark 

Beide Teams kamen unverändert vor 30.083 Zuschauern aus den Kabinen zurück. Münster versuchte mit Anpfiff sofort schnell nach vorne zu spielen. Der Heber auf Grodowski geriet aber zu lang.

Die ersten Minuten waren von ständigen Ballverlusten geprägt, zu einfache Fehler im Paßspiel auf beiden Seiten. Nach einer knappen Stunde Spielzeit blieb es beim Bild der ersten Halbzeit. Etwas mehr Ballbesitz unverändert bei den Gästen.

Zweifacher Wechsel bei den Fächerstädtern zur 62.Minute: Schleusener und Conté waren nun für Burnic und Pfeiffer auf dem Platz.  Lorenz und Fridjonsson ersetzten ab der 66.Minute bei den Preußen Bouchama und Grodowski. Die Begegnung war mittlerweile, mit Ausnahme des Karlsruher Treffers, komplett ausgeglichen. 53% Ballbesitz zwar noch für die Gäste, allerdings musste der KSC auch nicht agieren, konnte abwarten.

Schleusener ans Außennetz
Dann doch die Möglichkeit für den eingewechselten Stürmer. Auf der rechten Seite, im Strafraum, angespielt, ein Schuß aus recht ungünstigem Winkel. Dennoch hart und präzise, allerdings nur ans Außennetz. Nächster Wechsel bei den Blauen. Für den Torschützen Zivzivadze kam in der 76.Minite Hunziker.  Deters für Preißinger bei den Münsteranern (77.). Im Anschluß an diesen Wechsel eine gute Freistoßposition für Wanitzek. Der brachte die Kugel im Strafraum zum Kopfball, aber etwa 2m über das Tor. Wechsel noch einmal bei Münster. Ter Horst ging runter, für ihn nun Scherder im Spiel.

Die letzten fünf Minuten der regulären Spielzeit waren angebrochen und Münster wirkte aktuell doch deutlich blasser. Der KSC war stark um Ballbesitz bemüht, Münster musste sehr viel laufen. In der 88.Minute der nächste Standard, eine Ecke von rechts. Hunziker hatte sich hochgeschraubt, sein Kopfball ging knapp über das Münsteraner Gehäuse.
Letzter Wechsel KSC. In der letzten Minute kam Heußer für Jensen.

Die Nachspielzeit wurde mit vier Minuten angezeigt.

Frenkert trifft in der Crunchtime
Noch einmal eine Chance für die Gäste. Nach einer Ecke flipperte der Ball durch den Sechzehner. Ein Karlsruher hatte Richtung Tor abgelenkt, Weiß parierte zunächst stark. Im Anschluss probierte ea Frenkert und auch dessen Schuss wurde zunächst geblockt. Den Nachschuss hämmerte er dann aus zwei Metern unrer die Latte. 

Das war es dann in Karlsruhe. Abpfiff und ein verdientes Unentschieden für den Aufsteiger. 

Content: Michael Kaiser vom 10.11.2024
Fotos: Hetterich - Sport News Südwest 



Ein Topspiel unter Freunden 

Maza trifft zu Pausenführung, Zivzivadse gleicht aus 

Wenn heute der Karlsruher SC und die alte Dame Hertha aufeinandertreffen, ist dies nicht nur für Fußballnostalgiker ein Fest, sondern auch für die Fans der beiden Vereine. Diese verbindet seit fast vierzig Jahren eine innig gepflegte Fanfreundschaft. Spätestens wenn man die Choreographie vor dem Spiel und das Miteinander der Fans erlauben durfte war Gänsehaut angesagt.

Christian Eichner konnte, mit Ausnahme des gelb-gesperrten Rapp, auf die gleiche Startelf wie beim Last Minute Erfolg in Ulm setzen. Für Rapp kam Conté ins Team.

Hertha Coach Christian Fiel wechselte auf zwei Positionen. Zeefuik war nach Gelbsperre wieder dabei, ebenso bekam Niederlechner seine Chance. Dafür rückten Klemens und Scherhant ins zweite Glied.

Schiedsrichter Florian Heft hatte pünktlich angepfiffen und gleich zu Beginn entwickelte sich hier eine temporeiche Begegnung.

Maza schockt den KSC
Das hatte wahrlich nicht lange gedauert und Maza traf zur Gästeführung. Die 9.Minute lief und auch der erste echte Angriff der Herthaner. Cuisance mit einem Zuckerpass in die Schnittstelle, Maza lief ein und Franke kam einen Schritt zu spät. So konnte Maza mit dem ersten und einzigen Kontakt von halbrechts einschieben.
Der Torschütze hatte sich bei seinem Treffer offenbar verletzt, musste in der 14.Minute vom Platz. Für ihn kam Klemens. Eine Minute später ging es bei den Berlinern wieder über Cuisance, diesmal zu Niederlechner. Dessen Abschluss aus spitzem Winkel landete am Außennetz.

Das war bisher, gespielt waren gut 25 min, ein sehr abgeklärter Auftritt der Gäste. Dem KSC fehlte noch die zündenden Ideen, um hier größere Gefahr zu verbreiten. In der 28.Minute hatte Günther, nach Eckball Wanitzek, die Möglichkeit. Über das Tor.

Elfmeter und Wanitzek an den Pfosten
Ging aus dem Spiel heraus nicht viel, gab es in der 29.Minute, nach Foul an, die wohl größte Chance zum Ausgleich. Elfmeter für den KSC! Wanitzek schnappte sich die Kugel und traf den linken Pfosten. Chance vertan! Danach plätschert die Begegnung etwas dahin.

Zivzivadse mit dem späten Ausgleich
Die Nachspielzeit betrug drei Minuten. Kenny konnte die Flanke von Günther von der linken Außenbahn nicht verhindern, Conté ließ klatschen für Wanitzek und dessen Flanke erreichte am Elfmeterpunkt  Zivzivadse. Der stieg energisch hoch, köpfte ein. Ausgleich in letzter Minute und Halbzeit. 

Karlsruher SC unterliegt der Hertha 

Zeefuik und Niederlechner treffen und sichern Berliner Sieg 

Wechsel zu Beginn des zweiten Spielabschnittes vor 31.845 Fans bei der Hertha. Für Thorsteinsson war nun Zeefuik auf dem Feld. Das bedeutete noch einmal mehr Speed im Spiel der Gäste.

Zu Beginn, in der 48.Minute, gleich super gespielt von der Hertha. Zuspiel von Niederlechner auf Sessa, der aber aus 8m völlig freistehend vergab. Das könnte sich rächen.

Führung Hertha durch Joker Zeefuik
So kann man eine ausgelassene Chance des Kollegen ausbessern. Der eingewechselte Zeefuik macht den Fehlschuss von Sessa vergessen. Cuesance hatte in der 49.Minute geflankt, Zeefuik wollte mit dem Kopf ran. Der Ball fiel aber auf sein Knie, perfekt, um aus sechs Metern einzuschieben. Erneute Führung Hertha.

Niederlechner mit dem 3:1 für BSC
Die Fächerstädter suchten nach Antworten, den Treffer erzielte aber die Hertha. Das war mehr als abgebrüht von Niederlechner. Der Pass von Kenny von der rechten Seite war stark, wurde aber erst richtig heiß, als Weiß aus dem Tor gestürmt kam, obwohl Beifus bei dem Hertha-Stürmer war. Der erkannte die Situation, lupfte den Ball ins leere Tor. Viel effektiver geht es nicht. Die Hertha machte hier aus drei Möglichkeiten zwei Tore. 

Christian Eichner reagierte, wechselte dreifach. Heußer, Herold und Pfeiffer kamen in der 62.Minute für Conté, Burnic und Günther. Die nächste Chance zum Anschluss bot sich dem Gastgeber in der 68.Minute: Herthas Keeper Ernst verpasste eine Flanke von rechts, Herold war aber selbst überrascht von dieser Möglichkeit,vergab und konnte die Kugel nicht ins Tor drücken. Kaum eine Minute später hatte Pfeiffer die Chance. Der hatte sich an zwei Innenverteidigern vorbeigeschlichen, nahm eine Hereingabe direkt per Dropkick. Über das Tor. 

Doppelter Tausch bei den Hauptstädtern: Schuler und Pal Dardai für Sessa und Niederlechner (75). Beim KSC kamen Hunziker und Egloff für Schleusener und Jensen. Die Bemühungen der Hausherren nahmen sichtlich zu. Der zählbare Erfolg blieb allerdings aus. Um erfolgreich zu sein, müssten die vorhandenen Möglichkeiten, so wie zuletzt Wanitzek aus 11m, genutzt werden. Weiterer Hertha-Wechsel in der 83.Minute: Bouchalakis ersetzte Cuisance. 

In der 86.Minute hatte Schuler die Entscheidung auf dem Fuß, zog nacj einem Konter an Beifus vorbei. Allerdings hatte er sich den Ball zuweit vorgelegt und Weiß konnte retten. 
Der Wille war Karlsruhe nicht abzusprechen, aber insgesamt war das nicht genug. Gerade die fehlende Effizienz rächte sich. 

So war auch die vierminütige Nachspielzeit, auch nach kurzen Verletzungspausen, runtergelaufen und das Spiel abgepfiffen. 

Content: Michael Kaiser vom 26.10.2024
Fotos: Thorsten Hetterich 







KSC präsentiert Sondertrikot

 „Legenden sterben nie“

Im Jahr 2024 blickt der Karlsruher SC bereits auf 130 Jahre bewegte Geschichte zurück. Um die reiche Historie voller besonderer Momente zu ehren, präsentiert der Club heute das Sondertrikot „Legenden sterben nie“ – dieses ist ab sofort erhältlich. Dabei profitieren zunächst KSC-Mitglieder, denen ein exklusives Vorkaufsrecht eingeräumt wird.

Das Geheimnis ist gelüftet: Zum 130-jährigen Bestehen des KSC gibt es ab sofort ein Sondertrikot unter dem Namen „Legenden sterben nie“. Das Trikot, das in hellen Farben mit dunkelblauen und goldenen Akzenten gehalten ist, zeigt eine Collage aus Momenten, Personen und wichtigen Bestandteilen der Clubgeschichte. Von Rudi Wimmer, der rund 500 Spiele für die Blau-Weißen absolvierte, über den Nackten Mann bis hin zur Meistermannschaft von 1909 und Edgar Schmitt, der im Europapokal in den Karlsruher Nachthimmel jubelt, sind bekannte Motive auf der Vorderseite des Trikots abgebildet.

Von der Mannschaft getragen wird das Trikot im BBBank Wildpark im passenden Rahmen: Beim Heimspiel gegen Hertha BSC am Samstag, den 26. Oktober läuft das Team im Sondertrikot auf – so wird das 130-jährige Clubjubiläum gemeinsam mit Freunden gefeiert.

Michael Becker, Geschäftsführer des KSC: „Wir sind als Fußballclub sehr stolz über unser bereits 130-jähriges Bestehen und haben gemeinsam mit unseren Fans zahlreiche Momente erlebt, die in Erinnerung bleiben. Unser Sondertrikot greift einige dieser Momente auf und soll unter dem Motto ‚Legenden sterben nie‘ dafür stehen, dass unsere Geschichte auf ewig Bestand hat“.

Das Trikot präsentiert sich im Grundsatz dezent und elegant und hebt sich dennoch von gewohnten KSC-Trikots ab. Der sandfarbene Stoff wird komplettiert durch die Farben Weiß, Gold und Navy. KSC-Logo, Ärmelabschlüsse, der Schriftzug „Legenden sterben nie“ und die römische Zahl „MDCCCXCIV“ am unteren Saum, die für das Gründungsjahr des KSC 1894 steht, sind in diesen Farben gehalten. „Gemeinsam mit unserem Ausstatter Macron haben wir in einem engen, kreativen Austausch erneut ein sehr individuelles Trikot geschaffen, das zu 100 Prozent für den KSC steht – für diese Möglichkeiten in der gemeinsamen Arbeit sind wir Macron sehr dankbar“, so Michael Becker weiter.

Tobias Harms, Vorsitzender der SWEG-Geschäftsführung: „Wir gratulieren dem KSC herzlich zu seinem 130-jährigen Bestehen und sind stolz darauf, als Hauptpartner dieses Ereignis mitfeiern zu dürfen. Das Sondertrikot spiegelt mit dem Motto ‚Legenden sterben nie‘ die Leidenschaft wider, die diesen Club und sein Umfeld ausmacht. Der KSC verbindet Tradition und Moderne – genau wie die SWEG. Das Trikot drückt diese Verbindung sehr gut aus. Der SWEG-Schriftzug in goldenen Lettern gibt dem Design den letzten Schliff. Für mich ist das nicht nur ein Trikot, sondern ein Stück Emotion und Geschichte, das die Herzen der KSC-Fans höher schlagen lassen wird“.

Besonders ist nämlich auch die optische Einbindung der Partner: Die SWEG als Hauptpartner des KSC präsentiert ihren Schriftzug auf der Vorderseite des Trikots als goldene Kontur, bei der die Bilder aus 130 Jahren KSC hindurch zu sehen sind. Auch Ärmelpartner billiger.de nutzt die goldene Kontur und fügt sich damit dezent ins Gesamtbild ein. „Wir möchten unserem Hauptpartner SWEG und unserem Ärmelpartner billiger.de an dieser Stelle ganz besonders danken. Mit beiden Partnern sind wir in einem ständigen guten Austausch und konnten so schnell die Bereitschaft spüren, sich mit dem eigenen Unternehmens-Schriftzug farblich an das Trikotdesign anzupassen. Damit ist ein besonders schönes Zusammenspiel zwischen SWEG, billiger.de und dem KSC auf dem Sondertrikot zu sehen“, erklärt Michael Becker.

„Als diesjähriger Ärmelpartner des KSC mit billiger.de sind wir stolz, Teil dieses historischen Moments zu sein. Das Sondertrikot zum 130-jährigen Jubiläum ist eine großartige Hommage an die Legenden des Clubs. Es verkörpert Tradition, Leidenschaft und die langjährige Geschichte des KSC. Wir freuen uns auf das Spiel gegen Hertha BSC und auf eine erfolgreiche gemeinsame Saison“, erklärt Dr. Thilo Gans, Geschäftsführer von billiger.de.

Das Trikot ist ab sofort zunächst exklusiv für Mitglieder im KSC-Onlineshop sowie der FanWelt im BBBank Wildpark erhältlich – pro Mitglied ist der Erwerb von zwei Trikots möglich. Der Verkauf in der FanWelt läuft von 18:00 bis 21:00 Uhr, online können Mitglieder ihr Vorkaufsrecht bis zum morgigen Dienstag um 10:59 Uhr nutzen.

Ab Dienstag, den 22. Oktober um 11:00 Uhr ist das Sondertrikot für alle erhältlich – ebenfalls online sowie in der FanWelt im BBBank Wildpark. Auch im freien Verkauf erhält jeder Fan maximal zwei Trikots.

KSC präsentiert Sondertrikot

 „Legenden sterben nie“

Im Jahr 2024 blickt der Karlsruher SC bereits auf 130 Jahre bewegte Geschichte zurück. Um die reiche Historie voller besonderer Momente zu ehren, präsentiert der Club heute das Sondertrikot „Legenden sterben nie“ – dieses ist ab sofort erhältlich. Dabei profitieren zunächst KSC-Mitglieder, denen ein exklusives Vorkaufsrecht eingeräumt wird.

Das Geheimnis ist gelüftet: Zum 130-jährigen Bestehen des KSC gibt es ab sofort ein Sondertrikot unter dem Namen „Legenden sterben nie“. Das Trikot, das in hellen Farben mit dunkelblauen und goldenen Akzenten gehalten ist, zeigt eine Collage aus Momenten, Personen und wichtigen Bestandteilen der Clubgeschichte. Von Rudi Wimmer, der rund 500 Spiele für die Blau-Weißen absolvierte, über den Nackten Mann bis hin zur Meistermannschaft von 1909 und Edgar Schmitt, der im Europapokal in den Karlsruher Nachthimmel jubelt, sind bekannte Motive auf der Vorderseite des Trikots abgebildet.

Von der Mannschaft getragen wird das Trikot im BBBank Wildpark im passenden Rahmen: Beim Heimspiel gegen Hertha BSC am Samstag, den 26. Oktober läuft das Team im Sondertrikot auf – so wird das 130-jährige Clubjubiläum gemeinsam mit Freunden gefeiert.

Michael Becker, Geschäftsführer des KSC: „Wir sind als Fußballclub sehr stolz über unser bereits 130-jähriges Bestehen und haben gemeinsam mit unseren Fans zahlreiche Momente erlebt, die in Erinnerung bleiben. Unser Sondertrikot greift einige dieser Momente auf und soll unter dem Motto ‚Legenden sterben nie‘ dafür stehen, dass unsere Geschichte auf ewig Bestand hat“.

Das Trikot präsentiert sich im Grundsatz dezent und elegant und hebt sich dennoch von gewohnten KSC-Trikots ab. Der sandfarbene Stoff wird komplettiert durch die Farben Weiß, Gold und Navy. KSC-Logo, Ärmelabschlüsse, der Schriftzug „Legenden sterben nie“ und die römische Zahl „MDCCCXCIV“ am unteren Saum, die für das Gründungsjahr des KSC 1894 steht, sind in diesen Farben gehalten. „Gemeinsam mit unserem Ausstatter Macron haben wir in einem engen, kreativen Austausch erneut ein sehr individuelles Trikot geschaffen, das zu 100 Prozent für den KSC steht – für diese Möglichkeiten in der gemeinsamen Arbeit sind wir Macron sehr dankbar“, so Michael Becker weiter.

Tobias Harms, Vorsitzender der SWEG-Geschäftsführung: „Wir gratulieren dem KSC herzlich zu seinem 130-jährigen Bestehen und sind stolz darauf, als Hauptpartner dieses Ereignis mitfeiern zu dürfen. Das Sondertrikot spiegelt mit dem Motto ‚Legenden sterben nie‘ die Leidenschaft wider, die diesen Club und sein Umfeld ausmacht. Der KSC verbindet Tradition und Moderne – genau wie die SWEG. Das Trikot drückt diese Verbindung sehr gut aus. Der SWEG-Schriftzug in goldenen Lettern gibt dem Design den letzten Schliff. Für mich ist das nicht nur ein Trikot, sondern ein Stück Emotion und Geschichte, das die Herzen der KSC-Fans höher schlagen lassen wird“.

Besonders ist nämlich auch die optische Einbindung der Partner: Die SWEG als Hauptpartner des KSC präsentiert ihren Schriftzug auf der Vorderseite des Trikots als goldene Kontur, bei der die Bilder aus 130 Jahren KSC hindurch zu sehen sind. Auch Ärmelpartner billiger.de nutzt die goldene Kontur und fügt sich damit dezent ins Gesamtbild ein. „Wir möchten unserem Hauptpartner SWEG und unserem Ärmelpartner billiger.de an dieser Stelle ganz besonders danken. Mit beiden Partnern sind wir in einem ständigen guten Austausch und konnten so schnell die Bereitschaft spüren, sich mit dem eigenen Unternehmens-Schriftzug farblich an das Trikotdesign anzupassen. Damit ist ein besonders schönes Zusammenspiel zwischen SWEG, billiger.de und dem KSC auf dem Sondertrikot zu sehen“, erklärt Michael Becker.

„Als diesjähriger Ärmelpartner des KSC mit billiger.de sind wir stolz, Teil dieses historischen Moments zu sein. Das Sondertrikot zum 130-jährigen Jubiläum ist eine großartige Hommage an die Legenden des Clubs. Es verkörpert Tradition, Leidenschaft und die langjährige Geschichte des KSC. Wir freuen uns auf das Spiel gegen Hertha BSC und auf eine erfolgreiche gemeinsame Saison“, erklärt Dr. Thilo Gans, Geschäftsführer von billiger.de.

Das Trikot ist ab sofort zunächst exklusiv für Mitglieder im KSC-Onlineshop sowie der FanWelt im BBBank Wildpark erhältlich – pro Mitglied ist der Erwerb von zwei Trikots möglich. Der Verkauf in der FanWelt läuft von 18:00 bis 21:00 Uhr, online können Mitglieder ihr Vorkaufsrecht bis zum morgigen Dienstag um 10:59 Uhr nutzen.

Ab Dienstag, den 22. Oktober um 11:00 Uhr ist das Sondertrikot für alle erhältlich – ebenfalls online sowie in der FanWelt im BBBank Wildpark. Auch im freien Verkauf erhält jeder Fan maximal zwei Trikots.

Spendensumme steht fest

KSC-Aktionen generieren 53.896,95 Euro Reinerlös für Unwetter-Betroffene

Am 17. September 2024 traten die Profis des KSC bei der SpVgg FC 07 Heidelsheim zu einem Benefizspiel zugunsten der Unwetter-Betroffenen an. Nach 90 Minuten stand es im Kraichgaustadion Bruchsal 5:0 – doch das Spielergebnis stand im Hintergrund. Innerhalb kürzester Zeit kamen 53.896,95 Euro für die Unwetter-Betroffenen in den Gemeinden Heidelsheim, Helmsheim und Gondelsheim zusammen.

Die KSC-Familie hält zusammen – in guten wie in schlechten Zeiten. Um die vom Unwetter betroffenen Gemeinden zu unterstützen organisierte KSC TUT GUT. verschiedene Aktionen, wie Becherspenden beim Heimspiel gegen die SV Elversberg, Versteigerungen und direkte Hilfe bei den Aufräumarbeiten vor Ort. Zu den Hilfsmaßnahmen gehörte auch das Benefizspiel gegen die SpVgg FC 07 Heidelsheim, welches innerhalb kürzester Zeit organisiert wurde.  

Vor Ort konnten durch den Verkauf von Eintrittskarten, aber auch durch einen Benefizschal, die Verlosung von signierten KSC-Artikeln sowie den Verkauf von Speisen und Getränken Einnahmen generiert werden. Ein besonderer Dank gilt Coca Cola Europacific Partners (CCEP), die als Partner von KSC TUT GUT. die Getränke zur Verfügung stellten. Auch der KSC TUT GUT. Partner GETTYGO unterstützte die Aktion mit einer großzügigen Spende. Mit der Unterstützung der KSC-Familie, der KSC TUT GUT.-Partner und der SpVgg FC 07 Hildesheim konnte ein beeindruckender Reinerlös von 53.896,95 Euro erzielt werden. 

Michael Becker, Geschäftsführer des KSC: “Es ist beeindruckend und erfüllt uns mit großem Stolz, wie viel Solidarität und Engagement in so kurzer Zeit zusammengekommen ist. Dank der großartigen Unterstützung der KSC-Familie konnte innerhalb kürzester Zeit eine beachtliche Spendensumme generiert werden. Auch hat das Benefizspiel einmal mehr gezeigt, wie stark der Zusammenhalt in unserer Region ist – gemeinsam stehen wir füreinander ein und schaffen es, in schwierigen Zeiten Halt und Hoffnung zu spenden“. 

Content / Foto: Karlsruher SC vom 11.10.2024

KSC greift nach der Tabellenführung 

Burnic und Jensen treffen in der ersten Halbzeit 

Nach der teilweise abenteuerlichen Abwehrleistung in Köln wechselte Christian Eichner einmal. Für Kobald kam Franke wieder zurück in die Defensivkette. Diese elf Spieler sollten heute Abend die Tabellenspitze erobern: Weiß - Günther, Beifus, Franke, Jung - Wanitzek, Jensen, Burnic, Rapp - Schleusener, Zivzivadse.

Auch Florian Kohfeldt hatte ebenfalls einen Wechsel im Vergleich zum 1:2 gegen Magdeburg vorgenommen. Förster ersetzte Marseiler. Hier die Startformation der Lilien: Schuhen - Bueno, Vukotic, Riedel, Lopez - Corredor, Müller, Klefisch, Förster - Hornby, Lidberg.

Blitzstart im Wildpark
Keine halbe Minute gespielt und die Hausherren schon auf dem Gaspedal. Jensen hatte den Ball am Strafraum gut behauptet, in die Mitte zu Zivzivadze gelegt. Der schlug noch ein Luftloch, hinter ihm konnte aber Jung abschließen. Der traf aber nicht das Tor, sondern einen Gegenspieler. Chance vertan! Nächste Möglichkeit in der 8.Minute: Nach einer Ecke von rechts kam Beifuß zwar zum Kopfball, konnte die Kugel aber nicht exakt platzieren. Kein Problem für Schuhen im Lilien-Tor.

Burnic zur Führung
Das hatte sich angedeuteten. Die Gäste fanden hier keine Mittel gegen die Offensivkraft der Badener. In der 10.Minute die präzise Flanke von Schleusener ins Zentrum, wo Burnic die Kugel verarbeiten konnte und ins linke Eck traf. Schon jetzt die hochverdiente Führung.

Schnelle Antwort und Ausgleich durch Lidberg
Hier ist Feuer in der Partie. Keine fünf Minuten dauerte es bis zum Darmstädter Ausgleich. Ein genialer länger Ball von Müller hatte Hornby erreicht, der mit einem Kontakt in die Mitte zu Lidberg legen konnte. Franke und Beifuß auf dem falschen Fuß erwischt und Lidberg schob aus kurzer Entfernung zum Ausgleich ein.

Gefühlt gab es hier kein Mittelfeld. Diesmal, in der 17.Minute, ging es direkt zu Zivzivadse, der abschließen konnte, aber an Schuhen scheiterte. Nach gut zwanzig Minuten hatte sich dieses Spiel nun auch mal etwas beruhigt. Dies sei den Teams gegönnt. Dieses Spektakel konnte man nicht über 90min durchziehen.

Jensen zur erneuten KSC-Führung
Die schöpferische Pause dauerte gerade einmal bis zur 28.Minute, ehe es im Kasten von Schuhen oben rechts einschlug. Zunächst hatte Lopez noch eine Flanke aus dem Strafraum geköpft. Gut 25m vom Tor entfernt hatte Jensen die Kugel runtergepflückt, mit der Brust angenommen, und sofort abgezogen. Der Ball wurde lang und länger, schlug oben rechts ein. Keine Chance für Schuhen, der erst gar nicht versuchte zu klären. Traumtor Jensen! 

Die Lilien nun auch im Vorwärtsgang, 38.min. Förster hatte Lidberg im Strafraum gefunden, der aus ca. 10m abschloss. Knapp links am Kasten vorbei. Auch zwei Minuten später ging es Richtung Fankurve des KSC. Corredor war vergessen worden, kam in der Mitte frei zum Zuge. Diese Situation kam doch sehr überraschend und so verpuffte diese Riesenchance. 

Hier gab es zwei Minuten obendrauf, ehe die Mannschaften nach einer sehr ansehnlichen Halbzeit in die Kabinen durften. 

Lilien drehen in zweiter Hälfte auf

Schleusener mit dem verdienten Ausgleich 

Drei Wechsel zum Wiederanpfiff vor 31.034 Zuschauern: Kohfeldt wechselte doppelt, brachte Marseiler und Nürnberger für Corredor und Bueno. KSC-Coachen Eichner ersetzte Günther durch Herold.

Abseitstreffer Förster für die Lilien
Mittelfeldspieler Förster hatte bislang keinen guten Abend, Nach Anspiel Lidberg traf er allerdings in der 49.Minute zum vermeintlichen Ausgleich. Der VAR meldete sich allerdings, kassierte den Treffer wegen Abseitsposition.

Ausgleich durch Klefisch
Hier spielte nur noch der SV Darmstadt 98. Drei Minuten nach der Aberkennung von Försters Treffer zählt der Ausgleich der Klefisch. Eine Ecke konnte Karlsruhe nicht klären, Vukotic verlängerte und Klefisch musste nur noch einnicken.

Wechsel bei den Hausherren in der 57.Minute: Kobald nun für Franke auf dem Feld. Der Abwehrspieler wirkte leicht benommen, fühlte sich wohl unwohl. Im Wildpark ging das Spektakel, unbenommen der Wechsel, weiter. Der nächste Wechsel stand ebenfalls schon an. Für Rapp war nun Conté mit von der Partie (66.). Lakenmacher und Kempe kamen in der 69.Minute bei den Hessen für Förster und Hornby.

Nächstes dickes Ding für Darmstadt in der 73.Minute. Aus dem Rückraum hatte es Müller probiert, war noch an Weiß gescheitert.

Gästeführung durch Vukotic
Auch dieser Treffer hatte sich angedeutet. Zu löchrig die Karlsruher Defensive. Eine Minute nach der Großchance durch Müller traf Vukotic (74.) besser. Eine weitere Ecke flog hoch in den Strafraum, erneut konnte sich Vukotic durchsetzen und köpfte aus 7m zur Gästeführung ein. Wahnsinn im Wildpark nahm seinen Lauf. Der Darmstädter Block drehte hier frei.

Schleusener gleicht aus
Drei Minuten hielt die Freude der Gäste an, dann war Schleusener die Spaßbremse. Im Vorwärtsgang hatte Lopez den Ball verloren, in Folge kam Herold zur Flanke. In der Zentrale setzte sich Schleusener geschickt ab und hielt den Fuß in die Flugbahn des Balles. Geiles Ding und Ausgleich für die Fächerstadt.
Doppelwechsel noch einmal beim Gastgeber. Hunziker und Heußer für Burnic und den heute torlosen Zivzivadze (78.).

Nächste Möglichkeit für Darmstadt durch ein starkes Solo von Lakenmacher in der 84.Minute. Der setzte Kempe in Szene, der scheiterte per Linksschuss an Weiß.

Lattenkracher von Wanitzek 
Knapper ging es nicht. Freistoß des Capitano in der 89.Minute und der Ball ging zunächst an die Unterkante der Latte und von Schuhen fast ins eigene Tor. Doch der Ball prallte letztlich an den Pfosten. 
Wechsel bei SV 98: Der Ex-Karlsruher Thiede nun für Lopez im Team (89.).

Die Nachspielzeit sollte sechs Minuten betragen. Angesichts des Spielverlaufs genügend Zeit für zumindest noch einen Treffer.  Der wollte / sollte keinem der beiden Themas mehr gelingen. Im Ergebnis blieb eine gerechte Punkteteilung. 

Content: Michael Kaiser vom 04.10.2024

Karlsruher SC eröffnet exklusive ExecutiveLounge Plus im BBBank Wildpark

Der Karlsruher SC reagiert auf die hohe VIP-Nachfrage in der Executive-Welt des BBBank Wildpark und erweitert sein Angebot um die neue ExecutiveLounge Plus. Das neue VIP-Angebot bietet Fußballfans und Unternehmen ein exklusives Stadionerlebnis mit höchstem Komfort, erstklassiger Kulinarik und unmittelbarer Nähe zum KSC-Fanblock.

Erstklassige Fußball-Erlebnisse in der neuen ExecutiveLounge Plus

Mit der Einführung der ExecutiveLounge Plus schafft der Karlsruher SC ein neues Highlight für seine Gäste. In unmittelbarer Nähe zum Fanblock Richtung Südtribüne können Fußballfans und Geschäftspartner die besondere Atmosphäre des Stadions hautnah erleben, ohne dabei auf Komfort zu verzichten. Außensitzplätze direkt auf dem Logenbalkon bieten dabei beste Sicht auf das Spielgeschehen und kurze Laufwege.

Die Buchung der geräumigen Lounge ist bereits ab zwei Tickets möglich, wobei die Laufzeit nur ein Jahr beträgt und sich anschließend automatisch verlängert.

Kulinarik von höchstem Niveau mit WildparkTaste made by Traube Tonbach

Neben der besonderen Lage und den komfortablen Sitzplätzen bietet die ExecutiveLounge Plus ein kulinarisches Erlebnis der Extraklasse. Das Catering wird – wie in allen Hospitality-Welten – von WildparkTaste made by Traube Tonbach bereitgestellt, einem der renommiertesten kulinarischen Häuser Deutschlands. Gäste dürfen sich auf exklusive Speisen und Getränke freuen, die das Stadionerlebnis perfekt abrunden und höchste kulinarische Ansprüche erfüllen.

Antwort auf die hohe Nachfrage

Die Einführung der ExecutiveLounge Plus ist die direkte Reaktion auf die gestiegene Nachfrage nach exklusiven Plätzen im BBBank Wildpark. „Wir haben gesehen, dass der Wunsch nach hochwertigen Angeboten im Stadion vorhanden ist und weiter steigt. Mit der ExecutiveLounge Plus möchten wir unseren Gästen und Partnern ein zusätzliches Erlebnis bieten, das sowohl Komfort als auch die Nähe zur leidenschaftlichen Fankultur vereint“, erklärt Michael Becker, Geschäftsführer des Karlsruher SC.

Für weitere Informationen zur Buchung der ExecutiveLounge Plus steht das B2B-Team des Karlsruher SC unter [email protected] zur Verfügung.

Content / Foto: Karlsruher SC vom 02.10.2024

KSC trifft in letzter Minute 

Zivzivadse mit Treffer in der Crunchtime  

Christian Eichner vertraute exakt der gleichen Elf, die in Braunschweig erfolgreich war: Weiß - Jung, Franke, Beifuß, Günther - Rapp, Jensen, Burnic, Wanitzek - Zivzivadze, Schleusener.

Karel Geraerts tauschte gegenüber der Heimpleite gegen den 1.FC Köln auf drei Positionen. Cissé, Seguin und Hamache fehlten, dafür neu im Team Sanchez, Wasinski und Younes.

Schiedsrichter Tobias Welz hatte hier angepfiffen und von Beginn an wurden hier intensive Zweikämpfe geführt. So sah auch Karlsruhes Schleusener nach einem Zweikampf mit Sanchez die gelbe Karte. In Folge wurde das Spiel etwas konstruktiver, wobei die Hausherren mehr als 70% Ballbesitz verzeichnen konnten.

Erste Offensivaktion für die Schalker in der 21.Minute. Der Pass auf Mohr war aber eher mäßig, so blieb nichts als der Abschluss aus spitzem Winkel. Kein Problem für Weiß im Gehäuse der Fächerstädter. Beide Teams neutralisieren sich weitestgehend, wobei Schalke sich nach einer guten halben Stunde immerhin 40% der Spielanteile erarbeiten konnte.

Gefährlich wurde es vor dem Tor von Heekeren in der 38.Minute. Ein Freistoß von Wanitzek wurde von Schleusener per Kopf verlängert, strich an Freund und Feind, aber auch knapp am Tor vorbei.

Vier Minuten wurden hier nachgespielt.

Zivzivadse traf in der Crunchtime
Einen besseren Zeitpunkt für eine Führung konnte es wohl nicht geben. Ein hohen Ball bekamen weder Sanchez und Wasinski, noch Gantenbein geklärt. Zivzivadze spekulierte, blieb hartnäckig und bekam den Ball auf den rechten Fuß. Das reichte, um aus etwa elf Metern ins linke Eck einzunetzen. 

Dann war Halbzeit im Wildpark. 

Schalke bleibt zu harmlos 

Doppelpack von Zivzivadse entscheidet Spiel 

In unveränderter Formation ging es für beide Mannschaften vor 31.845 Zuschauern in die zweite Spielhälfte.

Nach zwei Minuten brannte es vor dem Schalker Tor. Wanitzek hatte einen Freistoß aus dem linken Halbfeld auf Schleusener gebracht, der die Kugel an der Grenze des Torraums mit der Brust annehmen konnte.

KSC blieb am Drücker
Erster Wechsel bei den Königsblauen. Für den unauffällig agierenden Younes kam Antwi-Adjei ins Team. Seine Schuss konnte Heekeren mit einem Reflex über die Latte lenken. Auch in der 49.Minute waren es wieder die Gastgeber mit einer Großchance. Diesmal stand Zivzivadse bei seinem Abschluss und Treffer klar im Abseits.

Der erste echte Torschuss der Knappen in der 62.Minute: Nach Ecke Mohr von der linken Seite kam Schallenberg zum Kopfball, platzierte diesen knapp über die Querlatte. Das war aktuell auch die beste Phase der Schalker im ganzen Spiel. Eine Minute später lief ein Angriff über Karaman mit Flanke auf Sylla. Der brachte den Ball allerdings nicht auf das Tor von Weiß.
Wechsel beim KSC. In der 67.Minute kam Herold für Günther. Bei den Gästen ersetze Hamache Bachmann ab der 70.Minute.

Doppelpacker Zivzivadse 
Mitten in die bisher beste Phase der Schalker traf Zivzivadse. Die 74.Minute lief und so auch der nächste Angriff über die linke Seite. Über Burnic ging es zu Wanitzek, der den heraneilenden Schleusener erreichte. Der vergab, den Abpraller konnte aber Zivzivadse aus 2m mit dem rechten Fuß einschieben. Der georgische Nationalspieler schraubte auch heute seinen Marktwert deutlich in die Höhe. 

Vier Minuten nach seinem zweiten Treffer durfte Zivzivadse unter die Dusche, für ihn kam Hunziker. Schalke schienen hier nach einer kurzen Druckphase die Mittel zu fehlen um reagieren zu können. 
Dreifacher Wechsel bei den Badenern: Pfeiffer, Heußer und Pedrosa ersetzten Jensen, Jung und Schleusener (87.).

Nach vier Minuten Nachspielzeit pfiff Schiedsrichter Welz ab und der neue Tabellenführer der 2.Liga hieß, zumindest für den heutigen Abend, Karlsruher SC! 

Content: Michael Kaiser vom 13.08.2024
Fotos: Philipp Flohr & Steven Mohr 

KSC grenke aKAdemie

Fortsetzung der erfolgreichen Partnerschaft

Die mit der höchsten Zertifizierungsstufe des DFB ausgezeichnete aKAdemie des Karlsruher SC bleibt die KSC grenke aKAdemie. Beide Seiten freuen sich über die Verlängerung der langjährigen Partnerschaft.

Mit einem einzigartigen Modell bündeln der Leasingspezialist grenke und der KSC bereits seit April 2019 ihre Kräfte für die Nachwuchstalente des KSC. Nun geht die gemeinsame Partnerschaft in die nächste Runde: Das global tätige Unternehmen mit Wurzeln im Badischen bleibt nicht nur Namensgeber der KSC grenke aKAdemie, sondern wird zudem neuer Ärmelpartner aller Juniorenteams der aKAdemie von der U10 bis zur U19. Zusätzlich wird grenke auch auf den Ärmeln der KSC-Juniorinnen präsent sein.

Michael Becker, Geschäftsführer des KSC: “Bereits seit fünf Jahren arbeiten wir erfolgreich mit grenke zusammen. Gemeinsam konnten wir in dieser Zeit wachsen und zusammenwachsen. Umso mehr freuen wir uns, dass die Partnerschaft nun verlängert wird. Mit grenke haben wir ein Unternehmen mit gleichen Werten und ähnlichen Herausforderungen an unserer Seite. So suchen wir beide in einem umkämpften Markt nach passenden Talenten, um nachhaltig erfolgreich zu sein.”

Dr. Sebastian Hirsch, CEO grenke AG: „Wir stehen fest an der Seite der KSC-Jugend. Es freut mich, dass unsere Partnerschaft künftig alle Juniorenmannschaften umfasst. Der Karlsruher SC und grenke teilen wichtige Werte: Beide sind wir sozial engagiert, bodenständig und tief in der Region verwurzelt. Beide sind wir Möglichmacher–  der KSC für Nachwuchstalente, wir für kleine und mittlere Unternehmen. Die Förderung junger Spielerinnen und Spieler auf dem Weg in die Zukunft entspricht voll und ganz unserer Unternehmensphilosophie.“

Über grenke:
Der grenke Konzern ist ein globaler Finanzierungspartner für kleine und mittlere Unternehmen. Kundinnen und Kunden erhalten alles aus einer Hand: vom flexiblen Small-Ticket-Leasing über bedarfsgerechte Bankprodukte bis zum praktischen Factoring. Die schnelle und einfache Abwicklung sowie der persönliche Kontakt stehen dabei im Mittelpunkt. 1978 in Baden-Baden gegründet, ist die Gruppe heute mit rund 2.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (gemessen nach Vollzeitäquivalenten) in über 30 Ländern weltweit aktiv. Die grenke Aktie ist an der Frankfurter Börse gelistet (ISIN: DE000A161N30).

Content / Foto: Karlsruher SC vom 10.09.2024

Verstärkung für die Offensive

KSC verpflichtet Lilian Egloff

Lilian Egloff wechselt mit sofortiger Wirkung zu den Blau-Weißen. Drei Tage nach dem “Deadline Day” hat sich der Karlsruher SC nochmal verstärkt und den 22-jährigen Offensivspieler verpflichtet.

Lilian Egloff, gebürtiger Heilbronner, wechselte bereits im Alter von zehn Jahren zum VfB Stuttgart. Bei den Schwaben durchlief der variabel einsetzbare 22-Jährige, der sich auf der „Zehnerposition“ im offensiven Mittelfeld am wohlsten fühlt, sämtliche Nachwuchsteams und feierte im Jahr 2020 in der 2. Bundesliga sein Profidebüt. Im Anschluss folgten insgesamt 21 Partien in der Fußball-Bundesliga und ein Einsatz in der Relegation. In seiner U17- und U19-Zeit strahlte der 1,82-Mann zudem eine große Torgefahr aus und erzielte insgesamt 27 Treffer in 58 Spielen.

Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis: „Mit Lilian Egloff bekommen wir einen hochveranlagten Offensivspieler, der bereits einige Spiele auf Bundesliganiveau bestreiten durfte. Das Trainerteam und der Club werden Lilian dabei helfen, seine sehr guten technischen und fußballerischen Fähigkeiten, die er mitbringt, in Zukunft konstant abzurufen. Dann wird er eine Bereicherung und zusätzliche Option für unseren Kader darstellen.“

Lilian Egloff: „Ich möchte beim KSC den nächsten Schritt in meiner Karriere gehen und das Vertrauen der Verantwortlichen mit guten Leistungen zurückzahlen. Der KSC ist super in die Zweitliga-Saison gestartet und ich freue mich darauf, künftig meinen Teil beitragen zu können.“

Content / Foto: Karlsruher SC vom 02.09.2024

Stefano Marino wechselt in die U23 von Hannover 96

KSC-Eigengewächs Stefano Marino schließt sich der Zweitvertretung von Hannover 96 an. Der 20-Jährige wechselt fest zum Drittligisten aus Niedersachsen.

Nach einer Leihsaison in der Regionalliga beim FC Walldorf trennen sich die Wege des KSC und Stefano Marino nun endgültig. Auf der Suche nach Spielpraxis wechselt der Stürmer, der 2020 in die U17 des KSC kam und zum Juniorennationalspieler reifte, in die U23 von KSC-Ligakonkurrent Hannover 96. Die Mannschaft von Trainer Daniel Stendel ist in der vergangenen Saison in die 3. Liga aufgestiegen.

Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis: "Stefano hat bei uns als junger Spieler den nachvollziehbaren Wunsch geäußert, auf mehr Einsatzzeit zu kommen. Aufgrund unserer Konkurrenzsituation im Sturm konnten wir ihm diese Perspektive nicht ausreichend bieten. In Verbindung damit, dass er in sein letztes Vertragsjahr gegangen wäre, haben wir aus wirtschaftlichen und sportlichen Gesichtspunkten die Entscheidung getroffen, seinem Wunsch nach Veränderung zu entsprechen."

Der gesamte KSC wünscht seinem Eigengewächs viel Erfolg in der 3. Liga!

Content / Foto: Karlsruher SC  vom 01.09.2024

Verstärkung aus der Bundesliga für die KSC-Offensive

Luca Pfeiffer kommt zum KSC

Die nächste Verstärkung für den KSC: Luca Pfeiffer stürmt künftig für die Blau-Weißen! Der Mittelstürmer wird aus Stuttgart ausgeliehen.

Aufgewachsen im Norden Baden-Württembergs, ausgebildet in Hoffenheim und beim FSV Hollenbach, Profidebüt in der Regionalliga bei den Stuttgarter Kickers – Luca Pfeiffer hat schon früh in seiner Karriere viel Erfahrung gesammelt, den Bezug zur Region hat er dabei nie verloren. Über die Stationen Paderborn, Osnabrück, Würzburg und Midtjylland in Dänemark zog es den heute 28-Jährigen zu Darmstadt 98. Dort erlebte der 1,96-Hüne in der Saison 2021/22 seine beste Zeit, 17 Tore in 32 Spielen lautet seine Erfolgsbilanz. Danach folgte vom VfB Stuttgart der Ruf der Bundesliga, mittlerweile stehen 43 Partien im Fußball-Oberhaus in seiner Vita.

In der vergangenen Saison kam Pfeiffer in 24 Spielen als Leihspieler bei Darmstadt 98 in der Bundesliga zum Einsatz.

Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis des KSC: „Luca erfüllt exakt das Stürmerprofil, das wir für uns als Verstärkung definiert hatten. Er ist groß, physisch stark, bringt trotzdem eine ordentliche Geschwindigkeit mit und kann insbesondere auch mit dem Ball am Fuß wichtige Akzente für unser Offensivspiel setzen. Luca hat nachgewiesen, dass er weiß, wie man in der 2. Bundesliga Tore schießt und hat die letzten beiden Jahre auch eine Etage höher seine Abschlussqualitäten nachgewiesen. Wir freuen uns sehr, dass wir unserem Kader mit Luca einen ligaerfahrenen Spieler hinzufügen können“.

Luca Pfeiffer: „Ich freue mich, hier zu sein! Das neue Stadion und die tolle Atmosphäre bei den Heimspielen haben mich sehr beeindruckt. Der KSC ist ein Verein, der sich sehr positiv entwickelt. Ich kann es kaum erwarten loszulegen und für den KSC auf dem Platz zu stehen!” 

Content / Foto: Karlsruher SC vom 27.08.2024

Karlsruhe kann sich vorne festsetzen 

Trotz Treffer Günther nur Unentschieden zur Pause 

Die Gastgeber sind mit vier Punkten mehr als stabil in die Runde und wollen heute natürlich nachlegen. Gegenüber dem Pflichtsieg im Pokal wechselt Christian Eichner auf zwei Positionen: Günther kommt für Herold und Rapp ersetzt Heußer. So sieht also die Startelf der Fächerstädter aus: Weiß - Jung, Franke, Beifuß, Günther - Jensen, Rapp - Burnic, Wanitzek - Zivzivadze, Schleusener.

Gästetrainer Horst Steffen wechselt ebenfalls zweimal im Vergleich zur Vorwoche: Neu verpflichtet, sofort in der Startelf, findet sich Damar für Stock, Feil verdrängt Gerezgiher auf die Bank. Daraus ergibt sich folgende Startformation: Kristof - Baum, Pickert, Le Joncour, Neubauer - Fellhauer, Sahin - Feil, Damar - Schnellbacher, Asllani. Ebenfalls bereits im Kader ist Neuzugang Petkov.

Pünktlich um 18.30 Uhr hatte Schiedsrichter Felix Prigan hier angepfiffen. Gehörte der erste Angriff des Spiels noch den Saarländern, war in Folge der KSC am Drücker.

Erster Schreckmoment durch Damar
Eine Ecke von links, 9.Minute,wurde von den Gästen ganz lang an die rechte Strafraumkante geschlagen. Dort wartete Neuzugang Asllani, probierte es mit einer Direktabnahme. Das war mehr als knapp und die Kugel ging ans rechte Außennetz.

Großchance für die Hausherren
Einen langen Ball auf den rechten Flügel leitete Jung per Kopf weiter in den Lauf von Burnic.
An der rechten Strafraumgrenze drehte der sich stark um seinen Gegenspieler Damar. Sein Schuss geht aber knapp am langen Eck vorbei (16.).

Führung Karlsruhe durch Günther
Jetzt hatte es die Kugel doch ins Elversberger Tor geschafft. Nach der anschließenden Ecke blieb Günther zunächst mit seinem Schuss hängen. Jetzt bot sich Wanitzek allerdings die erneute Chance zur Flanke, mit der er Günther an der Strafraumgrenze fand. Der traf den Ball perfekt direkt aus der Luft und es schlug unten links im Tor von Kristof ein.

Diese Führung schien den Gastgebern Sicherheit zu geben, während sich die Spieler der SVE erst einmal schütteln mussten.

Günther begünstigt Ausgleich durch Schnellbacher
So fahrlässig sollte man in dieser Liga nicht verteidigen. In der 30.Minute verlängerte Asllani einen weiten Ball in den Lauf von Schnellbacher. Der hatte sich das Leder aber zu weit vorgelegt, so dass Günther klären konnte. Der trat allerdings neben das Spielgerät. So kam Schnellbacher erneut zum Abschluss, traf wuchtig ins rechte obere Eck. Gespielt hier 30min.

Fairerweise muss man anmerken, dass die SVE in der Anfangsphase gut mitgehalten hatte und sich nun nachträglich für dieses Engagement belohnte. Auch sei erwähnt, dass die Saarländer viele Kritikpunkte ihres Trainers erhört haben. Man ließ deutlich weniger Torschüsse zu, während man selbst mehr Zug zum gegnerischen Tor entwickelte. Fünf Schußversuchen des KSC stehen sechs Schüsse der SVE gegenüber. 

Nach einer Minute Nachspielzeit war Halbzeit im Wildpark. Zeit für Trainer Eichner sein Team ein wenig aufzurütteln. 

Joker Hunziker entscheidet Match 

Starkes Elversberg nach zweimaligem Comeback geschlagen 

Personell ging es hier vor 26.838 Besuchern unverändert weiter. Mehr Druck entwickelten die Männer in blau.

Führung durch Schleusener
Nach einem langen Befreiungsschlag des KSC war Baum in der Elversberger Defensive nicht konsequent genug. So konnte der clevere Zivzivadse seinen Gegenspieler abblocken und für den mitgelaufenen Schleusener durchstecken. Der war in Folge auf und davon, konnte aus 14m sicher einschieben. Perfekter Start für Karlsruhe in der 48.Minute!

SVE-Neuzugang Asllani zeigt seine Qualität
War Asllani in der 58.Minute geblockt worden, machte er es zwei Minuten später deutlich besser. Immer wieder durften die Gäste aus dem Saarland ihre Nadelstiche setzen. So dann auch in der 60.Minute: Die Situation war vor dem Strafraum eigentlich schon geklärt, allerdings war Rapp im Aufbau zu unpräzise und der aufmerksame Schnellbacher konnte sich den Ball sichern. Dann ein Pass in die Schnittstelle zu Asllani und der konnte aus 10m ganz souverän einschieben. Erneuter Ausgleich in Karlsruhe.

Wechsel in der 63.Minute bei Karlsruhe: Conté kam für Burnic ins Team. Eine Minute später auch doppelter Wechsel bei Elversberg: Stock und Petkov nun für Feil und Damar auf dem Spielfeld.

In der 73.Minute Wechsel auf beiden Seiten: Beim KSC kam Hunziker für Schleusener, bei den Gästen kam Gerezgiher für den Torschützen Asllani.

Joker Hunziker sticht 
Besser konnte sich das Christian Eichner sicher nicht wünschen. Gerade einmal zwei Minuten auf dem Platz stach der eingewechselte Hunziker. Conté hatte von der rechten Seitenauslinie in den Fünfer geflankt, wo Wanitzek den Ball im Spiel halten und zurücklegen konnte. Hunziker war in dem Moment am energischsten, konnte die Kugel über die Linie drücken. 

Doppelwechsel Elversberg in der 84.Minute: Schmahl und Mahmoud ersetzten Sahin und Baum. 
Nächster Abschluss für Karlsruhe. Hunziker versuchte es aus gut 20m und Keeper Kristof musste sich im Elversberger Tor im rechten Eck ganz lang machen um zu klären. Letzter Wechsel bei den Hausherren: Kobald und Herold für Zivzivadze und Günther (85.). 

Die Nachspielzeit wurde mit sechs Minuten veranschlagt. Viel Zeit für die Saarländer, eine lange Zeit, die der KSC überstehen musste. Die Chance den Sack zu zu machen in der 93.Minute: Conté kam im Strafraum zum Abschluss, Kristof den abgefälschten Ball festhalten. 

Jetzt ist Schluss im Wildpark. Der KSC schlägt Elversberg mit 3:2.

Content / Fotos: Michael Kaiser vom 23.08.2024 



Verstärkung aus der Bundesliga für die KSC-Offensive:

Luca Pfeiffer kommt zum KSC


Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

die nächste Verstärkung für den KSC: Luca Pfeiffer stürmt künftig für die Blau-Weißen! Der Mittelstürmer wird aus Stuttgart ausgeliehen. 


Aufgewachsen im Norden Baden-Württembergs, ausgebildet in Hoffenheim und beim FSV Hollenbach, Profidebüt in der Regionalliga bei den Stuttgarter Kickers – Luca Pfeiffer hat schon früh in seiner Karriere viel Erfahrung gesammelt, den Bezug zur Region hat er dabei nie verloren. Über die Stationen Paderborn, Osnabrück, Würzburg und Midtjylland in Dänemark zog es den heute 28-Jährigen zu Darmstadt 98. Dort erlebte der 1,96-Hüne in der Saison 2021/22 seine beste Zeit, 17 Tore in 32 Spielen lautet seine Erfolgsbilanz. Danach folgte vom VfB Stuttgart der Ruf der Bundesliga, mittlerweile stehen 43 Partien im Fußball-Oberhaus in seiner Vita.


In der vergangenen Saison kam Pfeiffer in 24 Spielen als Leihspieler bei Darmstadt 98 in der Bundesliga zum Einsatz.


Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis des KSC: „Luca erfüllt exakt das Stürmerprofil, das wir für uns als Verstärkung definiert hatten. Er ist groß, physisch stark, bringt trotzdem eine ordentliche Geschwindigkeit mit und kann insbesondere auch mit dem Ball am Fuß wichtige Akzente für unser Offensivspiel setzen. Luca hat nachgewiesen, dass er weiß, wie man in der 2. Bundesliga Tore schießt und hat die letzten beiden Jahre auch eine Etage höher seine Abschlussqualitäten nachgewiesen. Wir freuen uns sehr, dass wir unserem Kader mit Luca einen ligaerfahrenen Spieler hinzufügen können“.


Luca Pfeiffer: „Ich freue mich, hier zu sein! Das neue Stadion und die tolle Atmosphäre bei den Heimspielen haben mich sehr beeindruckt. Der KSC ist ein Verein, der sich sehr positiv entwickelt. Ich kann es kaum erwarten loszulegen und für den KSC auf dem Platz zu stehen!” 

Erklärung zur Klage von Jerôme Gondorf

Der Karlsruher SC erklärt zur Klage von Jerôme Gondorf vor dem Arbeitsgericht Karlsruhe folgendes:

Der KSC ist sehr enttäuscht über die Vorgehensweise von Jerôme Gondorf und findet die Haltung seines ehemaligen Kapitäns befremdlich. Anfang des Jahres wurde „Jego“ ein erstes Angebot für eine Vertragsverlängerung vorgelegt. Darüber hinaus vereinbarte man weitere Gespräche zu führen.

Im Februar informierte er, ohne dass es weiteren Austausch zu einer möglichen Vertragsverlängerung gab, den KSC und die Öffentlichkeit, dass er seine Karriere im Sommer 2024 beenden und seinen Vertrag nicht verlängern möchte und erklärte: “Ich habe die Entscheidung aus tiefstem Herzen getroffen, dass nun Schluss ist, ich auf meinen Körper höre und ich mich mehr meiner Familie widmen kann.” Diese Entscheidung hat der KSC anerkannt und respektiert. Im Rahmen des letzten Heimspiels Mitte Mai gegen Hannover 96 verabschiedete Jerôme sich emotional von der KSC-Familie. Ende Mai gab die SG Stupferich bekannt, dass er beim Verein unterschrieben hat und „zum Abschied seiner Karriere mit seinen beiden Brüdern Marvin, sowie Rouven gemeinsam auf dem Platz stehen und Erfolge feiern“ möchte.

Entgegen seiner ursprünglichen Haltung und Aussagen reichte Jerôme Gondorf im Juli Klage beim zuständigen Arbeitsgericht Karlsruhe ein, da sich, seiner Interpretation nach, der vorherige Vertrag zu gleichen finanziellen Konditionen automatisch verlängert hätte. Am kommenden Dienstag, den 20. August, findet ein erster Gütetermin statt. Aufgrund des laufenden Verfahrens kann sich der KSC hierzu derzeit nicht weiter äußern.

Content / Foto: Karlsruher Sc vom 15.08.2024

KLAIBER MARKISEN verlängert als Partner des KSC

KLAIBER MARKISEN bleibt dem Karlsruher Sport-Club weiterhin treu: Bis mindestens 2026 wird KLAIBER als Partner im BBBank Wildpark aktiv sein.

Von 2010 bis 2021 war KLAIBER MARKISEN Hauptsponsor des KSC und hat in dieser Zeit bundesweit sukzessive an Bekanntheit und Sympathie gewonnen. Nach Ende dieser Ära hat KLAIBER sein Engagement beim KSC als Badenpartner verlängert. Seitdem war das badische Unternehmen im Stadion und in einer Vielzahl anderer Werbemittel präsent. Diese beständige Partnerschaft haben KLAIBER MARKISEN und der KSC nun um weitere zwei Jahre besiegelt.

Darüber hinaus ist dem Forster Familienunternehmen wichtig, die langjährige Verbindung zum KSC zu betonen und aktiv zur Unterstützung der Region beizutragen. Vor allem die Förderung der Jugend liegt Ralf Klaiber, Geschäftsführer von KLAIBER MARKISEN, am Herzen, was er mit einem Scheck über 10.000 € an die aKAdemie des KSC zum Ausdruck bringen möchte: „Jugendarbeit ist die Basis bei jedem Verein.“ 

„Wir freuen uns sehr, dass KLAIBER MARKISEN uns weiterhin als Partner treu bleibt. Eine so lange Partnerschaft ist in dieser schnelllebigen Zeit eine Besonderheit. Gemeinsam blicken wir mit Spannung auf die neue Saison. Auch bedanken wir uns herzlich für die großzügige Spende für unsere aKAdemie bei Herrn Klaiber”, so Michael Becker, Geschäftsführer des KSC.

Content / Foto: Karlsruher SC vom 13.08.2024


Club mit brutaler Effektivität 

Zivzivadses Treffer hält die Fächerstädter im Spiel 

Große Erwartungen gibt es auf beiden Seiten. Während bei den Gästen die Verpflichtung von Miro Klose für Euphorie sorgte, ist es bei den Gastgebern die Person Christian Eichner, die die Erwartungen jedes Jahr ansteigen lässt.

So startet der KSC: Weiß - Günther, Beifuß, Franke,Jung - Wanitzek, Jensen, Rapp, Burnic - Zivzivadze, Schleusener.

Die Gäste beginnen wie folgt: Reichelt - Soares, Knoche, Jeltsch, Hofmann - Flick, Castrop - Pick, Jander, Okunuki - Schleimer.

Schiedsrichter Dr. Robin Braun hat angepfiffen. Die ersten Minuten bringen hier etwas mehr Ballbesitz für die Franken, allerdings in ungefährlichen Regionen.

Karlsruhe erhöht den Druck
Die erste gefährliche Szene gehört in der 11. Minute Zivzivadse. Nach einem starken Pass von Wanitzek über halblinks kommt der Georgier zum Abschluss, verfehlt aber aus gut acht Metern per Halbvolley. Die Kugel fliegt über das Tor.
Gut 5min nach dieser Szene wird Burnic per Doppelpass in Szene gesetzt. Seine Flanke rutscht zwar im Zentrum durch, erreicht Schleusener, der trifft aber aus 6m nur die Latte.

Kalte Dusche durch Okunuki
Nur drei Minuten nach Schleuseners Lattentreffer trifft Okunuki für die Gäste. Soares hatte den Ball im Mittelfeld gewonnen, findet Schleimer und der hat zuviel Platz. Sein perfekter Steilpass erreicht Okunuki. Der umdribbelt etwas glücklich Weiß, kann zur Gästeführung einschieben. Gespielt sind hier 20min.

Der Karlsruher SC läuft etwas höher an, kann aber keine Akzente setzen.

Pick mit dem zweiten Treffer für Nürnberg
Hier ist die 31.Minute angebrochen und die Franken erzielen den zweiten Treffer. Diesmal ist es Pick, der nach einem schnell ausgeführten Einwurf von Okunuki trifft. KSC-Keeper Weiß war die Sicht versperrt und aus acht Metern landet der Ball nach Pressschlag mit Rapp im Netz.

Jetzt sind die Badener wahrlich gefordert und reagieren tatsächlich. Stück für Stück gewinnen die Fächerstädter hier Spielanteile.

Treffer von Zivzivadse macht Hoffnung
Die Nachspielzeit soll hier drei Minuten betragen. Diese Zeit nutzen die Hausherren zum Anschlusstreffer durch den starken Zivzivadse. Jung hat auf der rechten Seite zuviel Platz, kann unbedrängt flanken, findet Zivzivadse, der tatsächlich auch den Ball verarbeiten und aus 11m abschließen kann. Der perfekte Zeitpunkt! 

Halbzeit in Karlsruhe! 

Dreierpacker Zivzivadse entscheidet Spiel 

Zwei Tore Vorsprung reichen Club nicht zum Erfolg 

Personell geht vor 30.707 Zuschauern auf beiden Seiten zunächst unverändert weiter. Club-Trainer Klose hat wenig Grund zu wechseln, Eichner sollte bemüht sein, die Fehlerquote im Mittelfeld zu reduzieren.

Zu Beginn gelingt es dem Club nicht, den Ball über längere Phasen in den eigenen Reihen zu halten. Dennoch versuchen die Gäste hier mit bedachtem Aufbau Tempo und Rhythmus der Hausherren zu stören.
Wechsel bei Nürnberg: In der 57.Minute kommt Tzimas für Okunuki.

VAR ist gefordert
In der 60. Minute dreht sich Burnic im Strafraum in / um Flick, kommt zu Fall. Das Spiel läuft zunächst weiter, die Szene wird aber überprüft. Entscheidung: Kein Strafstoß!
Doppelwechsel KSC: Ab der 65.Minute ersetzen Conté und Herold nun Burnic und Günther.

Zivzivadse zum Zweiten
Da ist die Reaktion der Blauen. In der 73.Minute spielt Conté, nach Querschläger, in den Strafraum auf Zivzivadse. Der tanzt Jeltsch nach toller Ballmitnahme aus und  vollendet präzise. Der Ausgleich im Wildpark.

Drei Wechsel beim FCN: In der 74.Minute ersetzen Valentini, Forkel und Karafiat Hofmann, Castrop und Knoche.
Doppelwechsel bei den Hausherren: Heußer und Hunziker kommen in der 77.Minute für Jensen und Schleusener.

Zivzivadse schnürt Dreierpack
Der formstarke Stürmer ist heute einfach nicht zu stoppen. In der 80. Minute spielt Hunziker an den Fünfer, Zivzivadse dreht sich und trifft zur Führung. Spiel gedreht und der Wildpark gleicht einem Tollhaus.

Serra für Schleimer lautet der nächste Club-Wechsel in der 83.Minute. Zwei Minuten später geht der gefeierte Zivzivadse vom Feld. Für ihn kommt Ersungur. 

Die Nachspielzeit beträgt 6min. Nürnberg bleibt weiter bemüht, findet aber keine Lösungen gegen die nun gut gestaffelte Abwehr des KSC. Schlusspfiff und die ersten 3 Punkte für das Team von Christian Eichner. 

Content / Fotos: Michael Kaiser vom 03.08.2024


Abwehrchef bleibt im Wildpark:

Marcel Franke verlängert seinen Vertrag vorzeitig

Noch vor dem Start der neuen Saison 2024/25 bekennt sich Marcel Franke zum Karlsruher SC. Der Defensivspezialist sieht seine Zukunft beim KSC und hat seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag vorzeitig verlängert.

Der Kader für die anstehende Saison steht zu großen Teilen, aber der Blick bei der Kaderplanung geht schon deutlich darüber hinaus. Mit Marcel Franke hat sich eine wichtige Säule im KSC-Team vorzeitig zum Weg des Clubs bekannt und ein neues Arbeitspapier im Wildpark unterschrieben. Der Innenverteidiger, erst vor kurzem zum Vizekapitän ernannt, ist mit 231 Zweitligaspielen einer der erfahrensten Profis im blau-weißen Kader und bleibt weiterhin als Abwehrchef der Fächerstädter an Board.

“Marcel ist seit seiner Ankunft in Karlsruhe vor zwei Jahren ein sehr wichtiger und stabilisierender Faktor unserer Defensive. Wir haben immer betont, dass wir für unsere sportliche Strategie und Neuausrichtung erfahrene Spieler benötigen, die sich gleichzeitig mit dem Weg des KSC identifizieren und Führungsaufgaben in der Mannschaft übernehmen. Da wir mit Marcel einen solchen Spieler mit diesen Qualitäten in unseren eigenen Reihen haben, sind wir sehr glücklich, dass er seinen Vertrag vorzeitig bei uns verlängert“, so Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis, zur Verlängerung seines Abwehrchefs.

Marcel Franke: “Verantwortung übernehmen ist für mich jetzt das große Motto. Erstmal bin ich dem Club für das entgegengebrachte Vertrauen sehr dankbar. Nun will ich das auf dem Platz zurückzahlen. Wir sind eine junge Truppe, in der ich meine Erfahrung einbringen und als Leader vorangehen möchte. Ich freue mich riesig auf die anstehende Saison und kann es kaum erwarten, wieder vor den Fans im BBBank Wildpark zu spielen!”

Content / Foto: Karlsruher SC vom 01.08.2024

Louey Ben Farhat unterschreibt Profivertrag 

Mit Louey Ben Farhat unterschreibt bereits das nächste Talent der KSC grenke aKAdemie noch vor Saisonstart  seinen ersten Profivertrag.

Louey Ben Farhat, der in der abgelaufenen Saison beim 7:0-Spektakel gegen Magdeburg sein Zweitligadebüt feiern konnte, wird ab sofort offiziell zu einem festen Bestandteil des Profikaders. Der 18-Jährige, der 2022 von den Stuttgarter Kickers in die KSC grenke aKAdemie wechselte, spielt am liebsten im offensiven Mittelfeld und kam in der vergangenen U19-Saison in 25 Bundesligaspielen zum Einsatz. Dabei gelangen dem U20-Nationalspieler Tunesiens starke sieben Torbeteiligungen (sechs Tore, eine Vorlage). 

Louey Ben Farhat zu seiner Unterschrift: „Für mich ist die Unterschrift unter meinem ersten Profivertrag Motivation pur. Ich möchte in den nächsten Monaten in der U19 vorangehen und richtig Dampf machen, um das Vertrauen in mich zurückzuzahlen. Mein Ziel ist es, beim KSC den Sprung in den Profifußball zu schaffen." 

Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis: „Louey hat im Wintertrainingslager und in vielen weiteren Trainingseinheiten mit den Profis gezeigt, welch großes Potenzial er als Offensivspieler besitzt. Durch das Training bei den Profis, weitere Einsätze in der U19 und durch individuelle Trainingseinheiten wollen wir ihn diese Saison immer weiter an das Profiniveau heranführen, bis er dann nächste Saison fest zu unserem Profikader gehört."

Content / Foto: Karlsruher SC vom 31.07.2024

Vollständige Rückzahlung der ersten KSC-Fananlage

Die Fananlage, die 2019 die Finanzierung der „Vision Wildpark“ unterstützt hat, wird in den kommenden Tagen vertragsgemäß an alle Anleger komplett zurückgeführt.

Bereits im Sommer 2023 konnten rund 20 Prozent der Fananlage vorzeitig an die Anleger zurückgeführt werden. Nun erfolgt, pünktlich zum planmäßigen Ende der Fananlage im Juli 2024, die vollständige Rückzahlung an alle Anleger durch den Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix e. V..

Zum Hintergrund: Im Sommer 2019 haben 1.800 Anleger dem Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix e. V. im Rahmen der KSC-Fananlage finanzielle Mittel in Höhe von 2,5 Mio. Euro zur Verfügung gestellt, um Teile der „Vision Wildpark“ zu finanzieren.

Ziel des Gesamtkonzepts „Vision Wildpark“ ist die Modernisierung des kompletten Trainingsgeländes im Wildpark: mit Erfolg! So entstand mit den Mitteln der Fananlage zunächst ein moderner Kunstrasenplatz sowie im zweiten Bauabschnitt ein Naturrasenplatz inklusive Nebenfläche, Soccercourt und einer Fußballtennisanlage. Der Bau des größeren zweiten Abschnitts wurde durch die KSC GmbH & Co. KGaA realisiert, welche die intern vom KSC e.V. zur Verfügung gestellten Mittel ebenfalls vollständig an den Verein zurückgeführt hat.

Für eine erfolgreiche und nachhaltige Arbeit im Profi- und Nachwuchsbereich ist es essenziell, die Infrastruktur weiterzuentwickeln. Mittelfristig sollen zwei weitere Fußballplätze, ein modernes Funktionsgebäude sowie der Umbau des Arthur Beier-Stadions folgen.

„Die erste KSC-Fananlage war ein voller Erfolg und wir können uns gut vorstellen, auch zukünftig wieder so ein Modell umzusetzen. Mit den bereitgestellten Mitteln war es uns in einer finanziell herausfordernden Zeit möglich, kurzfristig die Spiel- und Trainingsinfrastruktur im Wildpark signifikant zu verbessern.  Wir bedanken uns ausdrücklich für das Vertrauen bei allen Anlegern. Sehr erfreulich ist, dass die Rückführung nun wie geplant durchgeführt werden kann, ohne Investitionen in andere Bereiche, wie beispielsweise den Profisport, zu beeinflussen“, so Geschäftsführer Michael Becker.
 
Content / Foto: Karlsruher SC  vom 30.07.2024

KSC in guter Form

Deutlicher Erfolg gegen Racing Straßburg

Gut 10.000 Fans der Badener wollten die Saisoneröffnung miterleben. Ein buntes Rahmenprogramm und ein überzeugender Sieg gegen den französischen Erstligisten bereiteten Freude.

Einstand mach Maß
Marvin Wanitzek (31), ist frischgekürter Kapitän des Karlsruher SC. Sein erstes Testspiel in offizieller Rolle hätte für ihn kaum besser laufen können. Der KSC gab die Besetzung des Kapitäns-Amtes kurz vor dem letzten Testspiel der Vorbereitung gegen Racing Straßburg am Samstagnachmittag bekannt. Demnach wird Wanitzek, der in der Vorsaison bereits Vize-Kapitän der Badener war, künftig der Spielführer des Zweitligisten sein. Seine beiden Vertreter sind die Abwehrspieler Sebastian Jung und Marcel Franke.

Seit 2017 beim KSC
Wanitzek tritt damit die Nachfolge von Jerome Gondorf an, der das Kapitänsamt seit 2020 ausgeübt, seine Profi-Karriere aber im Sommer beendet hatte und von nun an nur noch in der Landesliga für die SG Stupferich spielt. Wanitzek galt als klarer Favorit auf Gondorfs Erbe, war schließlich schon zuvor sein Vertreter und ist der mit Abstand dienstälteste Spieler im Karlsruher Kader. Bereits seit 2017 läuft er für den KSC auf, ist seitdem ununterbrochen Leistungsträger und Stammspieler.

Tor gegen Straßburg 
Auch sein Einstand als Kapitän hätte besser kaum laufen können. Das Freundschaftsspiel gegen den französischen Erstligisten Straßburg gewann der KSC am Samstag deutlich mit 4:1. Den Treffer zum Endstand erzielte der frischgebackene Kapitän Wanitzek höchstselbst mit einem direkten Freistoßtor (56.). Die weiteren Treffer für Karlsruhe markierten Nicolai Rapp (17.), Fabian Schleusener (26.) und Budu Zivzivadze. Für Straßburg hatte Abakar Sylla zwischenzeitlich verkürzt (48.).

Der Karlsruher SC scheint in guter Frühform und der jährliche Umbruch durch zahlreiche Abgänge scheint gut gelungen. 

Content / Foto: Michael Kaiser vom 27.07.2024 

KSC gewinnt  gegen TSV 1860 München

Starke Viertelstunde entscheidet Begegnung

Der KSC scheint, zumindest was das Ergebnis angeht, für die neue Saison in der 2. Bundesliga gerüstet: Gegen den TSV 1860 München kassieren die Nordbadener kein Gegentor und schießen selbst zwei Treffer.
 
Sehr aussagekräftig ist das Resultat dennoch nicht. Die Badener hatten nur eine kurze Phase, etwa Mitte der ersten Spielhälfte. 

So konnte man das vorletzte Testspiel der Saisonvorbereitung gegen den Drittligisten TSV 1860 München mit 2:0 (2:0) gewinnen.

Neuzugang Robin Heußer brachte die Nordbadener in der 25. Minute in Führung, Robert Gellers Schuss fälschte Löwen-Verteidiger Tim Danhof zehn Minuten später ins eigene Tor ab. Kurz vor der Pause vergab Schröter die beste Gelegenheit für die 60er. Sein Freistoß aus 20 Metern blieb an der Mauer hängen.

KSC mit Generalprobe gegen Straßburg

KSC-Trainer Christian Eichner wechselte zur Halbzeit mit Ausnahme von Torhüter Robin Himmelmann die gesamte Mannschaft aus, Argirios Giannikis aufseiten der Gäste ließ sein Team rund 30 Minuten länger zusammen. Auch in der zweiten Hälfte hatte der KSC die besseren Chancen. Zählbares sprang jedoch nicht mehr heraus. Die Eichner-Elf fuhr den fünften Sieg im siebten Testspiel ein. Der Gegner aus München zeigte in der zweiten Halbzeit offensiv etwas mehr, der Anschlusstreffer gelang aber nicht. Die größte Chance vergab der eingewechselte Wolfram. Nach Vorarbeit von Tugbay setzte der 1860-Angreifer den Ball aus wenigen Metern neben den Pfosten. Die Dominanz und Überzahl an Torchancen in der zweiten Hälfte lag aber weiter beim KSC, der mehrere Hochkaräter vergab. 

Ihre Generalprobe vor der neuen Zweitliga-Saison bestreiten die Karlsruher am Samstag (15:30 Uhr) im heimischen Wildpark gegen den französischen Erstligisten Racing Straßburg. Zum Auftakt empfängt der KSC in der Liga am 3. August (13 Uhr) den 1. FC Nürnberg. 

Content / Foto: Michael Kaiser vom 24.07.2024

Vertragsverlängerung und Leihe bei Eren Öztürk

Der KSC verlängert den noch laufenden Vertrag mit Eren Öztürk und verleiht ihn gleichzeitig für ein Jahr zur VSG Altglienicke. Das 20-jährige KSC-Eigengewächs soll in der Regionalliga Nordost mehr Spielpraxis sammeln.

Mit 20 Jahren steht Eren Öztürk noch ganz am Anfang seiner Profikarriere. In der abgelaufenen Saison kam der Mittelfeldspieler, aufgrund einiger Verletzungen, leider nur zu zwei Kurzeinsätzen. Seine Spielzeit soll sich mit der Leihe in die Regionalliga Nordost nun deutlich erhöhen. Als Zeichen der Wertschätzung und des Vertrauens in die Qualitäten von Eren Öztürk wurde zeitgleich sein Vertrag beim KSC verlängert.

„Eren ist in einem Alter, in dem er möglichst viel Spielpraxis braucht, um sich weiterentwickeln zu können. Für uns ist er ein Perspektivspieler für den Profifußball.  Auf seiner Position im zentralen Mittelfeld haben wir viele qualitativ hochwertige Spieler, sodass durch die für ihn große Konkurrenzsituation eine Leihe die beste Option für ihn ist, um auf mehr Spielzeit zu kommen. Altglienicke ist ein Verein, der genauso wie wir von Erens Fähigkeiten überzeugt ist. Dass wir Erens Vertragslaufzeit bei uns noch einmal verlängert haben, ist auch der Ausdruck unserer Überzeugung von seinen Qualitäten“, so Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis beim KSC.

Content / Foto: Karlsruher SC vom 23.07.2024

Mateo Kritzer: „Der KSC ist mein Club!”

U19-Mittel Kritzer erhält Profivertrag

Auf das Debüt in der deutschen U18-Nationalmannschaft folgt der erste Profivertrag: Mit Mateo Kritzer geht ein weiteres Talent aus der KSC grenke aKAdemie den Weg Richtung Profikader.

Mateo Kritzer, Sohn des ehemaligen KSC-Profis Christian Kritzer (66 Zweitliga- & 3 DFB-Pokalspiele), ist bereits im Alter von neun Jahren in die KSC grenke aKAdemie gekommen und hat seitdem sämtliche Jugendteams durchlaufen. In der abgelaufenen U19-Bundesliga-Saison spielte der 18-Jährige, der im defensiven Mittelfeld zuhause ist, insgesamt 18 Partien und wurde dort zum Stammspieler. Durch seine starken Leistungen spielte sich Kritzer außerdem in den Kader der deutschen U18-Nationalmannschaft, für die er im Mai debütierte. Als Belohnung für diese großartige Entwicklung folgt nun die Unterschrift unter seinen ersten Profivertrag.

"Nicht erst die Nominierung zur U18-Nationalmannschaft durch Trainer Hanno Balitsch zeigt, was für eine gute Entwicklung Mateo im vergangenen Jahr genommen hat. Er hat sich insbesondere durch starke Trainingsleistungen bei den Profis und durch seine überzeugenden Auftritte in der U19 den Profivertrag verdient. Wie unsere anderen jungen Spieler auch, bekommt Mateo von uns die notwendige Unterstützung und Zeit, um sich bestmöglich weiterzuentwickeln und um konstant Leistungen auf Profiniveau abzurufen. Dabei wird es ihm enorm helfen, dass er neben den Einheiten bei den Profis in der kommenden Saison noch wichtige Spielpraxis in seinem letzten U19-Jahr sammeln kann“, so Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis.

Mateo Kritzer zu seiner Unterschrift: „Der KSC ist mein Club, ich bin seit der U10 hier und freue mich riesig, mir durch meine harte Arbeit in den letzten Jahren diesen Profivertrag bei meinem Herzensclub erarbeitet zu haben. Aber trotzdem heißt es weiterhin: Gas geben und sehr hart arbeiten. Mein Profidebüt im BBBank Wildpark kann ich kaum erwarten und freue mich jetzt schon sehr darauf!“
 
Content / Foto: Karlsruher SC vom 12.07.2024

SWEG neuer Hauptpartner des Karlsruher SC

Die Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH, besser bekannt als SWEG, ist ab der kommenden Spielzeit der neue Hauptpartner von Fußball-Zweitligist Karlsruher SC.

Der Karlsruher SC und die SWEG gehen in den kommenden Jahren gemeinsam in die Zukunft. Der badische Traditionsclub und das in der Ortenau sitzende Verkehrsunternehmen haben sich auf eine auf mehrere Jahre ausgelegte, enge Partnerschaft geeinigt.

Neben der Hauptpräsenz auf allen drei Trikots sowie auf den Ärmeln der Trainings- und Freizeitkleidung der Spieler erhält die SWEG als Hauptpartner umfangreiche Präsenzen im BBBank Wildpark, den KSC-Partnerflächen, KSC-Medien sowie verschiedenen Werbemitteln.

„Mit der SWEG haben wir ein attraktives, zukunftsorientiertes und klimafreundliches Verkehrsunternehmen aus der Region als Hauptpartner ab der kommenden Saison an unserer Seite. Innovation, Moderne und Nachhaltigkeit, sind für uns Werte, mit denen wir uns genauso wie die SWEG, vollkommen identifizieren. Die Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs als Bestandteil der Mobilitätswende ist eines der Topthemen unserer Zeit. Als Hauptpartner bietet der KSC der SWEG eine ideale Plattform seine Bekanntheit regional und national zu steigern, um somit noch besser von potenziellen Mitarbeitenden wahrgenommen zu werden. Es ist der Beginn einer Partnerschaft, auf die wir uns alle gemeinsam sehr freuen“, so KSC-Geschäftsführer Michael Becker.

Tobias Harms, Geschäftsführer SWEG: „Wir freuen uns sehr über die Hauptpartnerschaft mit dem Karlsruher SC. Wir können so unsere bisherige erfolgreiche Personal- und Arbeitgeber-Kampagne weiterentwickeln und neue Impulse setzen. Es ist eine der größten strategischen Herausforderungen, stets zufriedene Mitarbeitende zu halten und neue für die SWEG zu begeistern. Mit den Möglichkeiten, die uns mit der Hauptpartnerschaft zur Verfügung stehen, werden wir als SWEG einerseits unsere Stellung, als einer der attraktivsten Arbeitgeber Baden-Württembergs im Bereich der nachhaltigen Mobilität stärken können. Andererseits wollen wir die Präsenz und großen Sympathien des KSC außerhalb unseres bisherigen Verkehrsgebietes nutzen, um als SWEG eine größtmögliche überregionale Bekanntheit zu erreichen, insbesondere im Elsass, um unsere Wachstumsstrategie zu begleiten. Der KSC steht für Emotionen und die SWEG steht für begeisternde Arbeitsplätze in einer spannenden Branche. Das passt sehr gut zusammen.“

Über die SWEG:
Die Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH (SWEG) ist ein Unternehmen, das in Baden-Württemberg und teilweise angrenzenden Gebieten Busverkehr im Stadt- und Überlandverkehr sowie Schienengüter- und Schienenpersonennahverkehr betreibt. Im Jahr 2018 ist die Verschmelzung der Hohenzollerischen Landesbahn (HzL) mit Sitz in Hechingen vollzogen worden. Seit dem Jahreswechsel 2021/2022 befindet sich auch die ehemalige Abellio RailBaden-Württemberg GmbH, die jetzt als SWEG Bahn Stuttgart GmbH firmiert, unter dem Dach des SWEG-Konzerns. Bei der SWEG arbeiten fast 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Hauptsitz ist in Lahr/Schwarzwald. Die SWEG bietet an fast 30 Standorten in vielen Teilen Baden-Württembergs eine Vielzahl an Karrierechancen an. Allein in Karlsruhe und Umgebung gibt es sechs Standorte (Karlsruhe, Pforzheim, Wiesloch, Sinsheim, Rheinmünster, Kuppenheim). Seit 2023 wirbt die SWEG mit einer großangelegten Personalkampagne um neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Insbesondere Busfahrer und Lokführer werden gesucht. Quereinsteiger sind dabei herzlich willkommen.

Content: Karlsruher SC vom 04.07.2024
Foto: SWEG

Bundesligaerfahrung für den KSC:

Bambasé Conté kommt in die Fächerstadt

Der Karlsruher SC verstärkt weiter seine Offensivabteilung für die kommende Saison 2024/25: Mit Bambasé Conté leihen die Blau-Weißen einen bundesligaerfahrenen Jungprofi für das offensive Mittelfeld von der TSG Hoffenheim aus.

Bambasé Conté kommt mit der Erfahrung aus bislang sieben Bundesligapartien aus dem Kraichgau in die Fächerstadt. Er sammelte in der vergangenen Saison auch in der Regionalliga Südwest reichlich Einsatzminuten. Dort erzielte er in 23 Ligaeinsätzen sechs Treffer und bereitete sieben weitere vor.

Der gebürtige Saarländer durchlief seit 2018 die Nachwuchsteams der TSG. Zuvor verstärkte er zudem für die Jugendmannschaften des 1. FC Saarbrücken und des 1. FC Kaiserslautern. Für die U16 sowie die U20 streifte der 20-Jährige außerdem viermal das Trikot mit dem deutschen Adler auf der Brust über.

Bambasé Conté: „Ich bin froh, dass ich endlich hier in Karlsruhe bin. Wir hatten jetzt schon etwas länger Kontakt, es gab mehrere Treffen und viele gute Gespräche. Beim letzten Heimspiel gegen Hannover war ich im Wildpark und konnte mir direkt vorstellen, vor dieser großartigen Kulisse und Atmosphäre zu spielen. Ich möchte in der kommenden Saison mit meinen Dribblings und meiner Torgefahr viele Treffer erzielen und auch vorbereiten.“

Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis: „Bambasé war letzte Saison festes Mitglied der Hoffenheimer Bundesligamannschaft, hat den großen Sprung zum Stammspieler in der Bundesliga aber noch nicht ganz vollzogen. Wie jeder andere junge Spieler auch, benötigt Bambasé viel Spielzeit auf höchstmöglichem Niveau, um die nächsten Entwicklungsschritte in seiner Karriere zu gehen. Diese Spielzeit trauen wir ihm als sehr variable Offensivkraft in unserem Kader zu. Mit seinen technischen Lösungen und seinem Mix aus Wucht und Dynamik kann Bambasé als kreativer Spielgestalter auf der 10, als Außenstürmer mit gutem offensiven 1 gegen 1 oder auch als zweite Spitze Torgefahr entwickeln. 

Content / Foto: Karlsruher SC vom 03.07.2024
 

Max Weiß verlängert langfristig im Wildpark

Mit dem 20-jährigen Max Weiß hat ein KSC-Eigengewächs und eines der größten Torhüter-Talente Deutschlands seinen Vertrag vorzeitig und langfristig verlängert.

Weiß, seit 2019 beim KSC und mit vier Junioren-Länderspielen auf dem Konto, wird ab sofort im BBBank Wildpark als Stammkraft zwischen den Pfosten stehen. Nach seiner hervorragenden Entwicklung in den letzten Jahren ist dies der logische nächste Schritt in seiner Karriere. Die vorzeitige Vertragsverlängerung des deutschen U-Nationalspielers passt perfekt zur neuen Ausrichtung des Clubs und ist eine erneute Bestätigung für die hervorragende Arbeit in der KSC GRENKE aKAdemie, die dort und in der Verzahnung mit dem Lizenzbereich geleistet wird.

Max Weiß: „Ich freue mich, dass ich nicht nur als neue Nummer 1, sondern auch mit einem neuen Vertrag in die kommende Saison gehe. Ich fühle mich beim KSC sehr wohl und möchte als Stammtorwart eine Ära prägen. Es ist nicht selbstverständlich, dass mir der Club dieses große Vertrauen gibt und möchte es mit guten Leistungen zurückzahlen. Ich kann es zudem kaum erwarten, mein erstes Spiel als Nummer 1 vor unseren tollen Fans im BBBank Wildpark zu spielen.“

Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis: „Es ist etwas Außergewöhnliches, dass wir mit Max Weiß ein solch großes Torwarttalent aus dem eigenen Nachwuchs in unseren Reihen haben. Durch die ausgezeichnete Arbeit unserer Trainer in der aKAdemie und im Profibereich hat sich Max jedes Jahr stetig und sichtbar weiterentwickelt. Dieser langfristige Vertrag dokumentiert unser großes Vertrauen in Max und seine zukünftige Entwicklung. Er zeigt aber auch, dass Max im Gegenzug großes Vertrauen in die geleistete Arbeit beim KSC setzt, um persönlich die nächsten Entwicklungsschritte zu gehen. Max zahlt wie kaum ein anderer Spieler in die Strategie des KSC ein. Wir sind sehr stolz darauf, einen Spieler aus unserer aKAdemie so gefördert zu haben, dass er zur kommenden Saison die Nummer 1 bei den Profis auf dem Rücken tragen kann.“

Content / Foto: Karlsruher SC vom 01.07.2024

Tempo für die Außenbahn 

Lasse Günther verstärkt die linke KSC-Seite

Der nächste blau-weiße Neuzugang steht fest! Lasse Günther kommt vom FC Augsburg an den Adenauerring und läuft in der kommenden Saison für den KSC in der 2. Fußball-Bundesliga auf. 

Günther wechselt für ein Jahr per Leihe nach Karlsruhe. Zudem wurde für die Folgesaison eine Kaufoption zwischen beiden Clubs und dem Spieler vereinbart. In der abgelaufenen Saison war der 21-jährige Linksfuß, der als Linksverteidiger und im linken Mittelfeld agieren kann, an Zweitligist Wehen Wiesbaden verliehen. Bei den Hessen kam er in insgesamt 25 Partien an der Seite von Robin Heußer zum Einsatz. 
Ausgebildet wurde der 22-malige Juniorennationalspieler unter anderem beim FC Bayern München sowie beim FC Augsburg. Bei den bayerischen Schwaben hat er zudem fünf Spiele in der Fußball-Bundesliga absolviert. 
 
Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis: „Lasse kann trotz seiner erst 21 Jahre bereits auf einige Saisons im Profifußball und insbesondere auf Erfahrung in der 2. Liga zurückblicken. Von ihm erhoffen wir uns noch mehr Flexibilität und Qualität auf der linken Seite, auf der er mehrere Positionen einnehmen kann. Wir erwarten, dass Lasse auf der Position des Linksverteidigers David Herold herausfordert, er kann aber mit seiner Dynamik und seinem Vorwärtsdrang auch ohne Eingewöhnungszeit eine offensivere Position im Mittelfeld besetzen. Es war uns wichtig, dass wir mit der Leihe gemeinsam mit Augsburg eine gute Lösung für diese Saison gefunden haben und dass wir im Erfolgsfall zusätzlich die Möglichkeit haben, den Spieler langfristig an uns zu binden.“ 

Lasse Günther: „Ich freue mich extrem darüber, beim KSC zu sein! Super Club, super Fans, super Team – Damit will ich zusammen mit allen auf der letzten Saison von Karlsruhe aufbauen. Mit Wehen Wiesbaden durfte ich das neue Stadion bereits erleben, die Stimmung ist wirklich enorm und macht Lust auf den KSC! Mit meiner Spielweise will ich auf der Außenbahn immer Tempo machen, Flanken bringen und Abschlüsse erzwingen."

Content / Foto: Karlsruher SC vom 29.06.2024

Vom FC Basel 

Andrin Hunziker kommt auf Leihbasis zum KSC

Der Karlsruher SC freut sich, die Verpflichtung von Andrin Hunziker bekanntzugeben, der im Rahmen einer Leihe vom FC Basel in die Fächerstadt kommt.

Der 21-jährige Schweizer U-Nationalspieler passt mit seiner Körpergröße von über 190 cm und seiner physischen Präsenz perfekt ins Sturmzentrum. Mit diesen Voraussetzungen erfüllt er genau das am Markt seltene und gesuchte Spielerprofil. 
Hunziker stellte seine Torgefahr in den letzten Jahren sowohl in Basel als auch bei seinem Leihverein FC Aarau unter Beweis und bringt damit einen direkten Mehrwert in den Karlsruher Kader. Neben seinen sportlichen Qualitäten überzeugt Hunziker auch charakterlich: Als teamfähige und ehrgeizige Persönlichkeit passt er perfekt in den Wildpark! 
 
Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis: „Auch diese Saison wollen wir für die 2. Liga unbedingt ein physisch starkes Stürmerprofil im Kader haben. Andrin bringt dafür ideale körperliche Voraussetzungen mit. Mit seiner Größe kann er als Zielspieler in der vordersten Reihe unter Gegnerdruck Bälle behaupten und ist im Kopfballspiel schwer zu verteidigen. Als fleißiger Mittelstürmer strahlt er Torgefahr aus, ist sich aber auch nicht zu schade für das Team zu arbeiten. In den Gesprächen haben wir sofort gespürt, dass Andrin zu unserer intensiven Art und Weise Fußball zu spielen perfekt passt und freuen uns über diese Verstärkung für unsere Offensive.” 

Andrin Hunziker: „Ich freue mich sehr, hier zu sein! Der KSC ist ein unglaublich toller und großer Verein mit super Fans! Die Stimmung ist top und mit dem neuen Stadion und der guten Mannschaft möchte ich in der 2. Bundesliga den nächsten Schritt in meiner Karriere gehen. Auf dem Platz will ich vor dem Tor gefährlich sein und auch die Mitspieler einsetzen.” 

Content / Foto: Karlsruher SC vom 28.06.2024

Robin Himmelmann komplettiert das Torhüter-Trio

Die durch den Abgang von Patrick Drewes entstandene Lücke im Team rund um Torwart-Trainer Markus Miller konnte zeitnah mit Robin Himmelmann nachbesetzt werden.

Der 35-jährige Robin Himmelmann kommt mit reichlich Erfahrung in den Wildpark. Der gebürtige Moerser hat 191 Spiele in der 2. Fußball-Bundesliga absolviert, 15 weitere in der ersten belgischen Liga, zudem 73 Regionalliga-Partien. Die meisten seiner Einsatzminuten absolvierte Himmelmann für den FC St. Pauli, bei den Kiezkickern stand der Schlussmann zwischen 2012 und 2021 zwischen den Pfosten. In der vergangenen Rückrunde spielte der 1,87-Meter-Mann für den 1. FC Kaiserslautern (drei Spiele).

Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis: „Robin ist für uns die Idealbesetzung zur Komplettierung unseres Torwart-Teams. Es war uns wichtig, neben Max Weiß und Aki Koch einen sehr erfahrenen Torhüter zu haben, der seine Rolle im Team kennt und annimmt. Robin wird Max sportlich herausfordern, aber insbesondere auch unsere beiden jüngeren Torhüter bei ihren nächsten Entwicklungsschritten mit seiner Erfahrung unterstützen. Unsere Kaderplanungen im Bereich der Torhüter sind damit abgeschlossen.“

Robin Himmelmann: „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe hier beim Karlsruher SC. Ich spüre große Vorfreude, mit der Mannschaft in die Saison zu starten und meinen Teil zu einer erfolgreichen Zeit beizutragen. Die Gespräche in den letzten Tagen haben mir ein super Gefühl gegeben und ich freue mich nun, mit den Jungs auf den Platz zu gehen.“

Content / Foto: Karlsruher SC vom 27.06.2024
 

Wechsel in die Bundesliga

Patrick Drewes verlässt Karlsruher SC

Schlussmann Patrick Drewes schließt sich mit sofortiger Wirkung dem Bundesligisten VfL Bochum an.

Patrick Drewes, der im vergangenen Sommer als Nachfolger von Marius Gersbeck vom SV Sandhausen in die Fächerstadt wechselte, schließt sich zum zweiten Mal in seiner Karriere dem VfL Bochum an. Der 31-Jährige stand bereits zwischen 2019 und 2021 beim Ruhrpott-Club unter Vertrag.

Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis: „Patrick hat die sportlichen und menschlichen Erwartungen, die wir letzten Sommer bei seiner Verpflichtung in ihn gesetzt haben, komplett erfüllt. Durch die starken Auftritte bei uns hat er sich die realistische Möglichkeit auf Einsätze in der 1. Bundesliga erspielt.  Für diesen Schritt in die 1. Bundesliga wünschen wir Patrick viel Erfolg und alles Gute und danken ihm für seinen Einsatz und für seine gezeigten Leistungen in der abgelaufenen Saison für den KSC.”

Seine Rolle als Nummer eins im Karlsruher Tor wird Eigengewächs Max Weiß übernehmen.

Content: Karlsruher SC vom 26.06.2024
Foto: Patrick Drewes Insta
 

Entscheidung beim KSC

aoMGV: Mario Eggimann zum Vizepräsidenten gewählt

Am Montag, dem 24.06.2024, fand die außerordentliche Mitgliederversammlung des KSC e.V. anlässlich der Wahl zum Amt des Vizepräsidenten statt. Die ausführliche Zusammenfassung der virtuellen Veranstaltung gibt es hier.

Um 18:30 Uhr startete die virtuelle Mitgliederversammlung des KSC e.V mit der Begrüßung durch Präsident Holger Siegmund-Schultze. Dieser behandelte zunächst die Tagesordnungspunkte Eins bis Vier. Danach erläuterte Sathia Lorenz, Vorsitzender des Wahlausschusses, die technische Vorgehensweise für Wortmeldungen sowie die Durchführung der Abstimmung. Auch eine Testabstimmung fand zu Übungszwecken statt.

Anschließend stimmten die Mitglieder über die Anwesenheit der Presse ab. Diese wurde mit 79,48 Prozent der Stimmen genehmigt.

Daraufhin hatten die Mitglieder die Möglichkeit, Wortmeldungen zu TOP 5, der Genehmigung der Geschäftsordnung, einzureichen. Da keine Wortmeldungen eingingen, kam es umgehend zur Abstimmung über den fünften Tagesordnungspunkt. Insgesamt 98,01 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder stimmten für die Genehmigung der Geschäftsordnung.

Abstimmung zur Wahl des Vizepräsidenten

Nun stand als letzter Punkt der Tagesordnung, die Nachwahl eines Vizepräsidenten an. Der Vorsitzende des Wahlausschusses verwies auf die vorangegangene Prüfung der Rechtmäßigkeit der Kandidaturen. Jeder der drei Kandidaten bekam fünf Minuten zugesprochen, um sich den Mitgliedern vorzustellen und die Kandidatur zu erläutern. Nachdem Mario Eggimann, Uwe Maisch und Rainer Schütterle die Vorstellungsrunde in alphabetischer Reihenfolge durchführten, bekamen alle virtuell anwesenden Mitglieder erneut die Möglichkeit Wortmeldungen einzureichen. Pro Wortmeldung stand ein Zeitkontingent von zwei Minuten zur Verfügung.

Eine Stunde lang standen die Kandidaten Rede und Antwort, um den Nachfragen der Mitglieder vollumfänglich gerecht zu werden. Um 20:10 Uhr war die Aussprache beendet.

Danach kam es zur Abstimmung der Nachwahl eines Vizepräsidenten. Insgesamt 2.246 Mitglieder gaben ihre Stimme ab. Mario Eggimann erhielt 1.605 Stimmen, was 71,46 Prozent entsprach. Uwe Maisch erhielt 218 Stimmen, was 9,71 Prozent entsprach. Rainer Schütterle erhielt 423 Stimmen, was 18,83 Prozent entsprach.

Somit wurde die absolute Mehrheit im ersten Wahlgang erreicht und Mario Eggimann zum Vizepräsidenten gewählt.

Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich Holger Siegmund-Schultze bei allen Mitgliedern für Anwesenheit, Wortmeldungen und Stimme und gratulierte Mario Eggimann zur Wahl zum Vizepräsidenten.

Mario Eggimann zu seiner Wahl: "Ich freue mich unheimlich ein Teil des KSC zu sein und mitzuhelfen, dass wir eine tolle Zukunft haben."

Content: Karlsruher SC vom 24.06.2024
 

Ablösefreier Transfer:

Robin Heußer verstärkt die KSC-Zentrale

Rund 3.000 Spielminuten in der abgelaufenen Saison - Robin Heußer, der Dauerbrenner der vergangenen Saison, verstärkt den Karlsruher SC und wechselt ablösefrei von Zweitliga-Absteiger Wehen Wiesbaden in die Fächerstadt.

Der 26-jährige zentrale Mittelfeldspieler, der ebenso den offensiven sowie den defensiven Part in der Zentrale spielen kann, war in der abgelaufenen Saison einer der absoluten Leistungsträger der Wiesbadener. Er war sogar der Zweitliga-Feldspieler, der insgesamt mit Abstand am längsten auf dem Platz stand. Der gebürtige Aschaffenburger absolvierte alle 37 Pflichtspiele des SVWW von Beginn an, erzielte dabei zwei Treffer und legte neun weitere auf.

Ausgebildet wurde Heußer in der Jugend des 1. FC Nürnberg, wo er sich als 15-Jähriger der U17 anschloss. Nach sieben Jahren beim „Club“ führte ihn sein Weg zunächst zum SSV Ulm, weitere zwei Jahre später zum SV Wehen Wiesbaden. Nun folgt der Schritt in die Fächerstadt.

Robin Heußer: "Der Karlsruher SC ist ein ganz besonderer Club. Ich habe in der Vergangenheit den KSC immer mal wieder verfolgt und bin froh, ab jetzt Teil dieser positiven Entwicklung zu sein. Ich will meine Leistung auf dem Platz zeigen und die Fans in diesem tollen, engen Stadion begeistern."

Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis: „Wir sind schon länger in Gesprächen mit Robin und es ist ein großartiges Zeichen, dass er sich trotz anderer attraktiver Angebote, bewusst für den Weg des KSC entschieden hat. In Wiesbaden war Robin durch seine spielerischen Fähigkeiten und seinen hohen läuferischen Aufwand in der abgelaufenen Saison ein unumstrittener Stammspieler und Leistungsträger in der 2. Liga. Er kann im zentralen Mittelfeld vielseitig eingesetzt werden, insbesondere durch seine Handlungsschnelligkeit und seine gefährlichen Standards wird er für unser Offensivspiel sehr wertvoll sein. Zusätzlich ist er ein absoluter Teamplayer, der auf und neben dem Platz Verantwortung übernimmt und sich die letzten Jahre von der Regionalliga bis in die 2. Liga an jedes höhere Level direkt adaptiert hat. Wir freuen uns sehr, dass Robin mit all diesen Qualitäten unseren Kader zur neuen Saison verstärken wird.“

Content / Foto: Karlsruher SC vom 10.06.2024

Arbeitsverhältnis beendet 

Einigung: KSC und Oliver Kreuzer lösen Vertrag einvernehmlich auf

Der Karlsruher SC und Oliver Kreuzer haben den ursprünglich bis zum Sommer 2025 laufenden Vertrag einvernehmlich zum 31. Mai 2024 aufgelöst.

Über die Modalitäten der Einigung haben der KSC und der ehemalige Geschäftsführer Sport Stillschweigen vereinbart. Der Karlsruher SC dankt Oliver Kreuzer für seine geleistete Arbeit und wünscht ihm beruflich sowie privat alles Gute.

Content: Karlsruher SC vom 07.06.2024
 

U20-Nationalspieler wechselt fest nach Karlsruhe

Option gezogen: KSC verpflichtet David Herold von Bayern München


Der KSC hat von seiner Kaufoption Gebrauch gemacht und den 21-Jährigen von Bayern München fest verpflichtet. David Herold spielte bislang auf Leihbasis beim KSC.

Als Herausforderer mit Perspektive geholt, konnte sich David Herold schnell auf Augenhöhe in den KSC-Kader hineinspielen. Vier Startelfeinsätzen in der Hinrunde, folgte in der Rückrunde der Sprung zum Stammspieler auf der Position des Linksverteidigers. In dieser Phase wurde der Linksfuß auch erstmals seit drei Jahren wieder zu einer deutschen Juniorenauswahl eingeladen, unter U20-Trainer Hannes Wolf absolvierte Herold im März zwei Länderspiele gegen Frankreich, in denen ihm auch zwei Assists gelangen. Jetzt verpflichtet der KSC seine Nummer „20“ fest vom deutschen Rekordmeister und hat damit endgültig Planungssicherheit für die Linksverteidigerposition.

Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis: „Das Ziehen der Kaufoption bei David Herold ist für uns ein logischer Schritt nach der positiven Entwicklung in seinem ersten Zweitligajahr. Er hat schnell sein Potenzial gezeigt und in der 2. Bundesliga entscheidende Akzente gesetzt. Der Werdegang von David zeigt, dass sich auch junge, talentierte Spieler mit Entwicklungspotential beim KSC zu Leistungsträgern entwickeln können.“

David Herold: „Ich freue mich, dass ich nun offiziell ein Teil des KSC bin. Ich hatte eine tolle erste Saison hier, möchte schnell auf den Platz zurückkehren und kann es kaum erwarten, wieder im BBBank Wildpark vor unseren fantastischen Fans zu spielen!“

Content / Foto: Karlsruher SC vom 24.05.2024

37.000 Euro für soziale Projekte

Jury wählt Gewinner des diesjährigen KSC TUT GUT.-Förderpreises

Gemeinsam mit seinen Partnern veranstaltet KSC TUT GUT. in diesem Jahr bereits zum vierten Mal den KSC TUT GUT.-Förderpreis. Nachdem sich zahlreiche soziale Organisationen und Einrichtungen aus der Region mit spannenden Projekten beworben haben, hat die Jury nun die Gewinner ausgewählt.

Bereits zum vierten Mal wurde in diesem Jahr der Förderpreis von KSC TUT GUT. ausgeschrieben, bei dem 37.000 Euro für soziale Projekte vergeben werden. So möchte KSC TUT GUT. die Arbeit von sozialen Einrichtungen und Organisationen in der Region gemeinsam mit seinen Partnern unterstützen. Die acht Partner sind in diesem Jahr: BBBank, Helia Ladenbau, Coca-Cola Europacific Partners, Cronimet, Enoplan, GETTYGO, Stadtwerke Karlsruhe und Volkswohnung.

Die Jury – bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Partner sowie Mitarbeitenden von KSC TUT GUT. und dem KSC – konnte aus zahlreichen Bewerbungen die diesjährigen Preisträger auswählen. Die Vielzahl an tollen Projekten stellte die Jury auch in diesem Jahr wieder vor eine große Herausforderung. Insgesamt standen 21 Projekte aus den Bereichen Vielfalt, Bildung und Umwelt zur Wahl.

Zur Abstimmung wurden die Partner des Förderpreises in die Räumlichkeiten des BBBank Wildpark eingeladen. Dabei durften sich die Gäste unter anderem über einen Impulsvortrag zum Thema gesellschaftliche Verantwortung der Lebenshilfe Karlsruhe freuen. Gehalten wurde der Vortrag von Michael Auen, 1. Vorstand der Lebenshilfe Karlsruhe, Hauptgeschäftsführer der HWK gGmbH und Geschäftsführer der worKA gGmbH. Aus dem spannenden Teilnehmerfeld hat sich die Jury nach reiflicher Überlegung und offenem Austausch für zehn Siegerprojekte entschieden. Die ursprüngliche Fördersumme von 36.000 Euro wurde in Rücksprache mit den Partnern auf 37.000 Euro aufgestockt und wird nun unter den Gewinnern aufgeteilt, damit die tollen Projekte umgesetzt werden können. Die Gewinner sind:

·        Projekt 1: Nachbarschaftshilfe Rheinstetten (Gabenlädchen)

·        Projekt 2: AWO Karlsruhe für Krebskranke und deren Angehörige e.V.

·        Projekt 3: Eltern und Freunde für Inklusion e.V. Karlsruhe

·        Projekt 4: AWO Karlsruhe – Fachstelle Medienpädagogik

·        Projekt 5: Diakonisches Werk Karlsruhe

·        Projekt 6: The Justice Project e.V.

·        Projekt 7: Ökumenische Diakoniestation Pfinztal e.V.

·        Projekt 8: Sportverein Völkersbach 1946 e.V.

·        Projekt 9: Gehörlosen-Sportverein Karlsruhe 1948 e.V.

·        Projekt 10: Sybelcentrum für Kinder und Jugendliche der Heimstiftung Karlsruhe

„Wir bedanken uns für die vielen tollen Bewerbungen, die uns auch in diesem Jahr wieder erreicht haben. Es sind die sozialen Organisationen und Einrichtungen, die den KSC TUT GUT.-Förderpreis durch ihr Engagement mit Leben füllen und ihn damit zu einem wichtigen Baustein von KSC TUT GUT. machen. Dank der Unterstützung unserer Partner konnten wir die Fördersumme in diesem Jahr erneut erhöhen, so dass sich noch mehr Einrichtungen über eine schnelle und unkomplizierte Unterstützung freuen können“, betont Luca Maibaum, Bereichsleiter B2C & CSR beim KSC.

Auf die Gewinner wartet in den kommenden Wochen die offizielle Spendenübergabe mit den KSC TUT GUT.-Partnern und -Vertretern.

Content: Karlsruher SC vom 21.05.2024

Zehn Spieler sagen dem Wildpark Adieu

Nebel trifft beim Heimabschied zum Ausgleich

Zehn Spieler werden den KSC zum Saisonende, nach dem Spiel bei der SV Elversberg, verlassen. Die Begegnung gegen Hannover 96 am heutigen Sonntag war somit der letzte Auftritt im BBBank Wildpark. Die Verträge von Marco Thiede, Philip Heise, Kai Eisele sowie Daniel O’Shaughnessy laufen aus, Tim Rossmann schließt sich Fortuna Düsseldorf an, Paul Nebel (1. FSV Mainz 05) und Igor Matanovic (Eintracht Frankfurt) kehren zu ihren Stammvereinen zurück. Zudem beenden Jerôme Gondorf, Lars Stindl und Daniel Brosinski ihre überaus erfolgreichen Karrieren.

Hier die Aufstellung des KSC: Weiß - Thiede, Frank, Beifus, Heise - Nebel, Gondorf, Rapp, Wanitzek - Matanovic, Stindl.

So startete Hannover 96: Zieler - Lührs, Halstenberg, Arrey Mbi - Muroya, Kunze, Leopold, Dehm - Voglsammer, Tresoldi, Gindorf.

Von Beginn an suchten beide Teams ihre Vorteile im Mittelfeld. Erste Chance, in der 4.Minute,auf Seiten der Hausherren. Gondorf hatte sich im Mittelfeld freigedribbelt und Wanitzek in Szene gesetzt. Wanitzek dabei mit einer Bewegung nach innen und Abschluss. Der ging allerdings deutlich links über das Tor. Die erste Situation für Hannover sollte sich in der 14.Minute entwickeln. Tresoldi machte ein Zuspiel aus der Tiefe gut fest, legte aus dem Zentrum nach rechts zu Muroya. Der marschierte Richtung Sechzehner, wurde aber geblockt.

Führung der Gäste durch Voglsammer
Kunze hatte in der 19.Minute vertikal in den Lauf von Muroya gespielt, der hob kurz den Kopf und legte quer nach innen zu Voglsammer. Der stand gut 11 vor dem Tor deutlich zu frei, konnte das Leder flach rechts in die Ecke schieben.

Aufregung im Karlsruher Strafraum in der 34.Minute: Nach einem Freistoß von Hannover bekam die Defensive des KSC die Situation nicht geklärt. Einen langen Ball leitete Voglsammer zentral vor dem Sechzehner mit dem Kopf weiter. Dort legte Kunze direkt quer zu Tresoldi. Der verstolperte fast schon die Situation, bekam aber doch nocj einen von Thiede geblockten Schuss hin. Die Kugel fiel aber im Anschluss Dehn vor die Füße, der sofort abstauben wollte. Eigentlich gut, wäre da nicht Franke mit einer Monster-Grätsche dazwischen. Es blieb also beim 0:1 für die Gäste.

Treffer Nebel nach Torlinien-Check
Die Fans hatten bereits den Jubel angestimmt, der Schiedsrichter war nicht ganz so schnell. Die 43.Minute lief und Matanovic hatte eine lange Flanke auf Nebel abgelegt. Dessen Kopfball bekam Zieler nicht zu fassen und Lührs kratzte die Kugel vermeintlich von der Linie. Arbeit für VAR und Torlinientechnik und der Treffer zählte. Ausgleich kurz vor dem Halbzeitpfiff. 

Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten, dann ging es in die Kabinen. 

KSC-Heimserie gerissen 

Hannover gewinnt, ist nun punktgleich mit den Badenern

Ohne personelle Wechsel ging es weiter in die zweite Halbzeit. Hier hatten die Gäste den besseren Start, trugen ihre Angriffe nach vorne. Auch der KSC kam in derb50. Minute erstmals in den Strafraum der Niedersachen, wobei Nebel die Kopfballverlängerung von Matanovic verpasste.

In Folge drückten die Fächerstädter weiter, u.a..durch einen Fernschuss ais 30m von Heise in der 51.Minute.
Schicht für Lars Stindl. Die Anzeigetafel mit der Nummer 13 ging in der 55.Minute hoch und Stindl wurde durch Zivzivadse abgelöst. Standing Ovations im Wildpark. Zwei Minuten später kam bei den Gästen Ezeh für Dehm in die Begegnung.

Aucb wenn Hannover aktuell die aktivere Mannschaft war, gehörte die nächste Chance, 59.Minute, Wanitzek. Der hatte aus 20m abgezogen, links knapp das Tor verfehlt.

Halstenberg zur Führung für '96
In der 65.Minute die erneute Gästeführung. Ex-Natioalspieler Halstenberg mit dem 1:2. Ezeh zog einen Eckball von rechts zentral in den Fünfer, wo sich  Halstenberg geschickt von Beifus löste. Aus sieben Metern ging es dann, in bester Stürmermanier, mit der Innenseite aus 7m direkt ins rechte Eck. 

Antwort des KSC? In der 67.Minute ein Volleyversuch von Matanovic rechts über das Tor! Die nächste Chance, nur vier Minuten später, durch Beifus. Dem war eine Ecke von Nebel regelrecht vor die Füße gefallen. Zieler war bereits überwunden, als Tresoldi für seinen Keeper vor der Linie klärte. Der Druck der Badener blieb unverändert hoch. Nun Wechsel bei Hannover: Ernst für Tresoldi in der 74.Minute. Kurz danach gab es noch einen direkten Freistoß, ausgeführt von Heise, der den Ball auf das Tornetz zirkelte. Das war auch gleichzeitig seine letzte Aktion. Zusammen mit Thiede ging er unter donnernden  Applaus der 34.302 Zuschauer vom Platz. Es kamen Brosinski und Jung. 

Die Drangphase der Hausherren war mittlerweile auch beendet und der nächste Wechsel stand beim KSC an. In der 85.Minuten durften Schleusener und Burnic für Gondorf und Rapp noch ein paar Spielminuten sammeln. Nach etwas Leerlauf im Spiel wechselte auch Hannovers Trainer noch einmal. Für Gindorf kam eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit Christiansen. 

Wieviele Minuten hier nachzuspielen waren, wusste niemand. Zumindest war nichts angezeigt. Zunächst sahen aber Zeugwart und Busfahrer des KSC auf der Bank die rote Karte. Auch nicht alltäglich. Eine letzte Chance von Schleusener führte nicht zum mittlerweile verdienten Ausgleich. 
Nach final 90.+8 beendete Schiedsrichter Wagner das Spiel in Karlsruhe. 

Content / Fotos: Michael Kaiser vom 12.05.2024

Außenverteidiger Benedikt Bauer wechselt zum KSC

Flexibilität für die Defensivreihe: Der 20-jährige Benedikt Bauer kommt ablösefrei zur Saison 2024/25 von Drittligist SpVgg Unterhaching zum Karlsruher SC. Der U20-Nationalspieler verstärkt die Blau-Weißen nach bestandenen Medizin-Test auf der Außenverteidiger-Position.

Benedikt Bauer kann variabel beide Positionen auf der defensiven Außenbahn bespielen. Mit gerade einmal zehn Jahren wechselte er in die Jugend von 1860 München, fünf Jahre später folgte der Wechsel zur SpVgg Unterhaching. Bei den Oberbayern wurde er 2021 zum Profi, im September 2023 hat Bauer seine ersten Länderspiele für die deutsche U20-Nationalmannschaft absolviert. Nach einer längeren Knieverletzung im Herbst des letzten Jahres feierte der Außenverteidiger Anfang April sein Comeback für die Drittliga-Mannschaft der Hachinger.

Benedikt Bauer: „Der Wechsel zum Karlsruher SC bedeutet für mich den nächsten Schritt in meiner fußballerischen Entwicklung. Ich freue mich auf meine neue Herausforderung und kann es kaum erwarten das erste Mal vor der Gegengerade auflaufen zu dürfen!“

Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis: „Mit Benedikt Bauer konnten wir einen sehr talentierten Herausforderer für beide Außenverteidigerpositionen von unserem Weg überzeugen. Durch seine Qualitäten, seine Flexibilität und sein großes Entwicklungspotential wird er den Konkurrenzkampf auf unsere etablierten Spieler auf diesen Positionen erhöhen. Wir freuen uns, dass Benedikt nach seiner Knieverletzung wieder komplett fit ist und dass er bei uns zum Trainingsstart im Sommer voll angreifen kann.“

Content / Foto: Karlsruher SC vom 30.04.2024

Routine hinten rechts

 Sebastian Jung bleibt dem KSC erhalten

Cheftrainer Christian Eichner kann auch künftig auf Sebastian Jung bauen. Der KSC und sein Rechtsverteidiger haben sich auf eine Verlängerung des Vertrages geeinigt.

Sebastian Jung war in dieser Spielzeit unumstrittener Stammspieler. Der 33-Jährige stand in 28 von 29 Pflichtspieleinsätzen als „Mr. Zuverlässig“ auf der rechten Außenbahn in der Startformation. Deshalb ist der KSC sehr zufrieden darüber, seinen Rechtsverteidiger weiter an sich binden zu können. Die erfolgreiche Zusammenarbeit, die im September 2020 startete, wird also fortgesetzt.

„Sebastian zeigt diese Saison spielerisch und körperlich eine beeindruckende Konstanz. Er beweist Woche für Woche seine defensive Zuverlässigkeit und seine sieben Torvorlagen stehen für seine große Bedeutung für unsere Offensive. Vor dem Hintergrund seiner Verletzungshistorie ist das alles andere als selbstverständlich und nur durch seine absolute Professionalität abseits des Platzes möglich. Da wir im Sommer einiges an Erfahrung im Kader kompensieren müssen, wird Sebastian auch in Bezug auf die Teamhierarchie und die Führung der jungen Spieler eine wichtige Rolle zukommen“, so Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis.

Sebastian Jung zu seiner Verlängerung: „Ich freue mich auf meine fünfte Saison im KSC-Trikot! Wir haben in den letzten Jahren hier einiges gemeinsam aufgebaut. Umso schöner, dass ich weiterhin ein Teil davon sein kann. Ich will mit meiner Erfahrung in der verjüngten Mannschaft noch mehr Verantwortung übernehmen.“

Content / Foto: Karlsruher SC vom 25.04.2024

Erster Neuzugang fur 2024/25

Schweizer Talent Noah Rupp verstärkt KSC

Noah Rupp, der bisher 24 Länderspiele für die Juniorenteams der Schweiz absolviert hat, kommt vom Schweizer Erstligisten FC Luzern in die Fächerstadt. Rupp gilt als eines der großen Talente der Schweiz und wurde von vielen Vereinen umworben.Die Verpflichtung von Noah Rupp ist ein Ergebnis der im vergangenen Sommer neu formierten Scouting-Abteilung des KSC, welche im Bereich Entwicklung, Scouting & Analyse von Michael Bischof angesiedelt ist. Bereits in einem U17-Länderspiel 2019 zwischen der Schweiz und Finnland fiel der Spieler den Scouts das erste Mal positiv auf. In den folgenden Jahren wurde der Weg von Noah intensiv verfolgt und in der laufenden Saison nochmals umfangreich in mehreren Live-Beobachtungen bewertet.Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis: „Wir haben Noah über einen sehr langen Zeitraum beobachtet. Noah ist ein technisch guter und spielstarker Mittelfeldspieler, der sowohl defensiv als auch offensiv variabel eingesetzt werden kann. Aufgrund seines Alters und seiner Fähigkeiten sehen wir in ihm enormes Entwicklungspotential. Auch wenn wir ihm ab Sommer sofort eine gute Rolle in unserem Kader zutrauen, wird er die benötigte Eingewöhnungszeit bekommen, das Niveau der 2. Bundesliga adaptieren zu können. Wir sind froh, dass es uns gelungen ist, ein solches Talent von unserem Weg zu überzeugen.Noah Rupp: “Ich bin sehr froh, hier in Karlsruhe den Weg mit anderen jungen Spielern gehen zu dürfen. In den Gesprächen mit den Verantwortlichen ist mir schnell klar geworden, dass ich ein Teil der blau-weißen Familie sein möchte. Ich freue mich jetzt schon darauf, in der kommenden Saison in diesem großartigen Stadion, dem neuen BBBank Wildpark spielen zu dürfen.”


KSC und die Hertha feiern gemeinsam

Ausverkaufter BBBank Wildpark bot herrlichen Rahmen 

14. August 1976. So lautet das offizielle Datum der Begründung der nun schon "ewigen" Fanfreundschaft zwischen beiden Vereinen. Damals war die Hertha wohl am 1. Spieltag der damaligen Bundesliga-Saison zu Gast in der Fächerstadt. Der Grundstein für die Freundschaft wurde aber tatsächlich schon ein halbes Jahr früher gelegt. Aber von vorne... 


Die Freunde Jürgen Ruthardt und Karl Glück gingen seit vielen Jahrzehnten zu den Spielen ihres KSC. Dort lernten sich die Fußballfans aus dem Karlsruher Umland in 1970er-Jahren kennen und freundeten sich an. Zusammen mit einigen Gleichgesinnten folgte im Jahr 1975 die Gründung des Fanclubs „Blau Weiß“, der damals einer der ersten seiner Art war. „Wir haben den Club gegründet, um uns besser zu organisieren und gemeinsame Fan-Aktionen zu veranstalten“, blickt Gründungsmitglied Jürgen Ruthardt zurück. Eines der Ziele war es außerdem, die Fühler nach neuen Freunden innerhalb der Bundesrepublik auszustrecken. So geschah es, dass sich Ruthardt, Glück und einige andere „Blau Weiße“ am Morgen des 20. Spieltages der Saison 1975/76 am Karlsruher Hauptbahnhof trafen und auf die Ankunft der Hertha-Fans warteten. 

Stundenlange Fahrten in überfüllten Zügen, hier und da spezielle Gerüche, von Verspätungen und verpassten Anschlüssen ganz zu schweigen. Die Anhänger der Berliner Hertha hatten damals aber noch ganz andere Hürden zu meistern, denn um „Alte Dame“ außerhalb Berlins zu unterstützen, musste die DDR durchquert werden. Die Züge standen unter besonderer Beobachtung und zusätzliche Strapazen gehörten dazu, wie das Brandenburger Tor nach Berlin. Umso anstrengender, wenn man am Zielort von den Heimfans dann noch durch nonverbale Äußerungen unliebsam begrüßt wurde. An jenem kühlen Februar-Samstag sollte alles aber ein bisschen anders ablaufen. Am Karlsruher Hauptbahnhof angekommen, wurden die Herthaner vom Fanclub „Blau Weiß“ freundlich empfangen und direkt auf einen Umtrunk in der Fankneipe „Krone“ eingeladen. „In unserer Kneipe gesellten sich noch um die 50 KSC-Fans zu uns und den Berlinern“, erzählt Jürgen Ruthardt.  


Nach dem ein oder anderen Kaltgetränk ging es dann in Richtung Stadion, auch beim „Nausdabbe“ waren die neuen Bekanntschaften Seite an Seite. Vor Ort erhielten die Hertha-Fans noch einen kleinen Einblick in das Wildparkstadion, bevor sich die Fans in ihren jeweiligen Blöcken versammelten. 90 Minuten und drei KSC-Tore später warteten Ruthardt & Co. auf die Gäste und zogen erneut in die „Krone“ ein. Aufgrund der weiten Zugfahrt und der alternativlosen Abfahrtszeit mussten die Spreeathener aber bald darauf wieder die Heimreise antreten. Der erste Kontakt war mit diesem Tag aber hergestellt, sodass im August desselben Jahres der offizielle Startschuss fallen konnte! „Beim nächsten Wiedersehen gewann die Hertha mit 0:3 gegen unseren KSC, gefeiert haben wir danach aber trotzdem zusammen“, erinnert sich Mit-Initiator Jürgen Ruthardt. 


Ein starkes Miteinander! 

In den kommenden Jahren entwickelte sich die Fanszene in beiden Städten stetig weiter. Mit der Zeit nahmen auch immer mehr Fans außerhalb des Fanclubs die enge Bindung zur Hertha wahr und knüpften Kontakte nach Westberlin. Seither gab es eine Vielzahl an großartigen Aktionen zwischen Herthanern und KSC-Fans: Seien es die zwei Hertha-Fans die 1984 über 300 Kilometer mit dem Fahrrad anreisten und anschließend eine Ehrenrunde im Stadion drehten, der leidgeplagte letzte Bundesliga-Spieltag 2008/09, das Fest zum 40-jährigen Freundschafts-Jubiläum 2017 oder der atemberaubende gemeinsame Fanmarsch im November des letzten Jahres. Mit Letzterem verbindet Jürgen Ruthardt ganz besondere Emotionen: „Es war unglaublich in dieser fröhlichen Menschenmasse zu stehen und dabei zu realisieren, dass man alles ganz klein und spontan vor vielen Jahren am Hauptbahnhof gestartet hat.“ 

Ha Ho He - Hertha und der KSC! 

Karlsruher SC siegt im Duell der Freunde mit 3:2

Auch an diesem Wochenende war Jürgen Ruthardt zusammen mit seinem Freund Karl Glück und vielen anderen Hertha- und KSC-Fans die Freundschaft feiern. Es wurde ein Fest!

Nicht nur am Spieltag, sondern schon am Vortag standen Aktionen wie die gemeinsame Fanfeier, eine Stadt- und Stadiontour, sowie zahlreiche weitere Aktivitäten auf dem Programm.
Selten konnte man eine so entspannte Atmosphäre erleben wie beim heutigen Spieltag zwischen den beiden Traditionsclubs. Die Fans beider Lager tauschten sich aus, lagen sich in den Armen oder tranken nur das Stadionbier gemeinsam.

Extra Kontingent für die Hertha 
Der KSC hatte den Fans aus Berlin offiziell 4.300 Tickets zur Verfügung gestellt, weitere Karten wurden im Blick N3 von den Anhängern der alten Dame im Karlsruher Ticketshop reserviert. Gesamt konnte man von mehr als 5.000 Gästefans im Wildpark ausgehen. Das Stadt war mit 33.000 Zuschauern komplett ausverkauft. 

Die Stimmung war schon vor Anpfiff ausgelassen, die gemeinsame Choreografie der beiden Fanlager tat ihr übriges. Es bot sich ein phantastisches Bild, welches sich durch das ganze Stadion zog. 

Fußball wurde übrigens auch gespielt. Thiede brachte die Gastgeber in der 16.Minute in Front, der Ausgleich nur sieben Minuten später, 23.Minute, durch Herthas Topscorer Tabakovic. Kurz vor dem Halbzeitpfiff die Führung für die Hausherren. Torschütze für den KSC war Matanovic. Im zweiten Abschnitt verflachte die Partie ein wenig, wobei die Fächerstädter das aktivere Team blieben. Der Treffer zum 3:1,in der 77.Minute, somit nicht unverdient.  Der Torschütze hieß Wanitzek. Drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit sorgte Tabakovic mit seinem zweiten Treffer noch einmal für Spannung, traf zum 2:3 Anschluss. Das sollte es gewesen sein. Das Heimteam überholt nun den Gast in der Tabelle, belegt mit 46 Punkten den fünften Tabellenplatz, die Hertha bleibt bei 44 Punkten und Rang 7.

Content / Fotos: Michael Kaiser vom 21.04.2024


Entscheidung gefallen: 

Dženis Burnić bleibt Blau-Weiß

Der Karlsruher SC und Dženis Burnić arbeiten auch weiterhin zusammen. Die Blau-Weißen haben den auslaufenden Vertrag mit dem zentralen Mittelfeldspieler verlängert.

Im vergangenen Sommer kam der 25-jährige Burnić vom 1. FC Heidenheim in die Fächerstadt und absolvierte in dieser Saison bislang 25 Pflichtspieleinsätze. Dabei gelangen ihm zwei Tore und zwei Assists. Der ehemalige Juniorennationalspieler (46 Einsätze für die deutschen U-Teams) besticht dabei vor allem durch seine Vielseitigkeit auf dem Platz.

„Für uns war es ein ganz wichtiges Anliegen, den Vertrag mit Dženis zu verlängern. Er ist eine der Konstanten in unserem Kader, die für den anstehenden Umbruch im Sommer sehr wertvoll sein werden. Dženis kann im Mittelfeld auf mehreren Positionen spielen, dazu ist er torgefährlich und zweikampfstark. Diese Qualitäten machen ihn für unsere Mannschaft und den KSC so wertvoll. Wir freuen uns sehr, dass wir auch in der kommenden Saison auf ihn bauen können“, sagt Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis, über die Verlängerung.

Dženis Burnić: „Ich freue mich, weiterhin das KSC-Trikot zu tragen. Gemeinsam mit dem Club und den Fans im Rücken wollen wir in der neuen Saison wieder voll angreifen. Doch jetzt heißt es erstmal die restlichen Spiele mit Vollgas anzugehen und noch möglichst viele Punkte einzufahren!“

Content / Foto: KSC vom 18.04.2024

Ersungur mit Profivertrag

Das nächste vielversprechende Talente der KSC GRENKE aKAdemie rückt in den Kader von Christian Eichner auf: Ali-Eren Ersungur hat seinen ersten Profivertrag unterschrieben.

Ali-Eren Ersungur, der in der laufenden Zweitligasaison bereits zu drei Einsätzen im Team von Christian Eichner kam, wird ab sofort fester Bestandteil des Profikaders sein. Der offensive Mittelfeldspieler, der 2022 aus Hoffenheim in die KSC GRENKE aKAdemie kam, kann in der U19-Bundesliga bei 18 Einsätzen stolze 14 Treffer vorweisen, zudem hat der 18-Jährige sieben Tore aufgelegt. 

Ali-Eren Ersungur zu seiner Unterschrift: „Ich freue mich, beim KSC meine ersten Schritte im Profifußball zu gehen. Um diese Chance zu bekommen, habe ich sehr hart gearbeitet. Ich fühle mich sehr wohl in der Mannschaft und möchte mich so schnell es geht weiter einarbeiten. Dieser großen Herausforderung schaue ich mit viel Vorfreude und Ehrgeiz entgegen!“ 

"Wir freuen uns sehr, dass die Zusammenarbeit mit Ali-Eren Ersungur auch in Zukunft weitergeht. Mit seinen gezeigten Leistungen im Training, im Winter-Trainingslager und zuletzt bei seinen ersten Zweitliga-Einsätzen hat er sich den Profivertrag verdient. Wir werden mit Ali Eren weiter intensiv arbeiten und ihn individuell weiterentwickeln, damit noch viele weitere Einsätze bei den Profis hinzukommen. Seine Unterschrift zeigt die enge Verzahnung und die hohe Durchlässigkeit von der KSC GRENKE aKAdemie hin zu unserem Profibereich“, sagt Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis. 

Edmund Becker, Bereichsleiter KSC GRENKE aKAdemie: „Ich freue mich sehr darüber, dass Ali-Eren Ersungur den Sprung zu den Profis geschafft hat. Das zeigt welche Perspektiven und Möglichkeiten der KSC jungen Spielern bieten kann. Wir haben wieder einmal unter Beweis gestellt, wie gut unsere Nachwuchsarbeit ist. Ali gehört in die Reihe der Top-Talente, die wir gemeinsam herausbringen und weiterentwickeln. Allerdings muss Ali Eren Ersungur auch bewusst sein, dass der unterschriebene Profi-Vertrag erst der erste Schritt ins Profileben ist. Jetzt muss er sich im harten Profigeschäft tagtäglich beweisen und gegen die Konkurrenz im eigenen Team durchsetzen.“ 

Content / Foto: Karlsruher SC vom 10.04.2024

Spezialtrainer Böckler und Wäcker verlängern

Die auslaufenden Verträge mit Athletik-Trainer Florian Böckler und Rehabilitations- und Performance-Trainer Wendelin Wäcker wurden verlängert.

Florian Böckler ist seit mittlerweile zehn Jahren beim KSC und wurde 2016 Athletiktrainer der Profis. Diese langfristige Zusammenarbeit geht in die nächste Runde. Der 35-Jährige gebürtige Gaggenauer hat sein auslaufendes Arbeitspapier erneut verlängert.  

Florian Böckler: „Ich freue mich sehr über die Vertragsverlängerung! Ich arbeite total gerne mit den Jungs und auch dem restlichen Trainerteam zusammen. Wir haben hier gemeinsam einiges aufgebaut und wollen die athletische Abteilung immer weiter professionalisieren.“

Teil dieser Professionalisierung war auch die Aufnahme von Reha-Trainer Wendelin Wäcker in das feste Trainerteam der Zweitliga-Mannschaft im Jahre 2021. Der 28-jährige ehemalige Sprinter übernimmt dabei Aufgaben sowohl im athletischen als auch im präventiven Bereich, um potenziellen Verletzungen vorzubeugen. Auch sein Vertrag wurde nun verlängert.

„Ich freue mich sehr, meine Arbeit beim Karlsruher SC fortsetzen zu können. Es ist eine großartige Möglichkeit, mein Wissen und meine Erfahrung einzubringen, um dazu beizutragen, dass die Spieler ihr volles Potenzial entfalten können“, sagte Wäcker zu seiner Vertragsverlängerung.

„Die Arbeit von Florian und Wendelin im athletischen und präventiven Bereich hat die letzten Jahre maßgeblichen Beitrag zu unserem sportlichen Erfolg geleistet“, so Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis beim KSC. „Wir sind überzeugt, dass die Kontinuität auf diesen Positionen für die Entwicklung unserer Spieler auch in Zukunft von sehr hohem Wert sein wird, und ich freue mich, dass beide die nächsten Jahre unserem hervorragenden Spezialtrainerteam angehören werden.“

Content / Foto: KSC vom 04.04.2024

Karriereende 

Lars Stindl: „Es war eine unglaublich schöne und intensive Zeit!“

Ein Jahr nach seiner Heimkehr ist Schluss: Lars Stindl hängt am Ende der laufenden Saison 2023/24 seine Fußballschuhe an den Nagel und beendet seine beeindruckende Karriere, die ihre Anfänge und auch den Schlusspunkt somit beim KSC hat.

Nach 376 Bundesliga-Spielen, 29 Einsätzen in der Champions League, 11 Partien im Nationaltrikot und – Stand jetzt – 76 KSC-Profispielen ist die Entscheidung nun gefallen. Die aktive Fußballkarriere von Lars Stindl endet mit Ablauf der Saison 2023/24.

Lars Stindl zu seinem Karriereende: "Es war eine unglaublich schöne und intensive Zeit, mit vielen Höhen aber auch einigen nicht ganz einfachen Momenten. Für mich ist im letzten Sommer ein Traum in Erfüllung gegangen, zu meinem Heimatverein zurückgekehrt zu sein, im neuen Wildpark zu spielen und dort das erste Tor erzielt zu haben. Ich bin allen Beteiligten sehr dankbar, die das alles ermöglicht haben. Für mich war dieses letzte Jahr etwas unfassbar Besonderes! Ich werde in den nächsten Wochen weiterhin alles tun, um nochmals für den KSC auf dem Platz zu stehen."

Cheftrainer Christian Eichner: „Für uns als Trainerteam war es ein großes Geschenk, mit einem Spieler wie Lars mit dieser herausragenden Qualität zusammenarbeiten zu dürfen. Lars hat vom ersten Tag an bei uns seine unglaublichen fußballerischen Fähigkeiten gezeigt und dass sowohl in der Liga auf dem Spielfeld - als auch beim täglichen Training. Davon haben wir alle als Mannschaft, wir als Trainerteam, der KSC insgesamt, eben der ganze Verein profitiert. Ich denke aber auch, dass Lars all das emotional erleben konnte, was er sich mit seiner Rückkehr zum KSC erhofft hatte. Es war für ihn etwas richtig Bedeutsames, hier mit uns allen tagtäglich zusammen zu arbeiten. Und ich habe gespürt, wieviel Spaß und Freude es ihm gebracht hat, bei seinem KSC im neuen Stadion aufzulaufen. Es wird im Sommer, wenn er dann wirklich aufhört, ein ganz besonderer und emotionaler Moment für uns alle sein, wenn er seine große Karriere in Karlsruhe beenden wird.“

Bereichsleiter Profis Sebastian Freis: „Lars Stindl steht für alles, wofür der KSC steht. Er wurde in unserer eigenen aKAdemie ausgebildet und hat im Anschluss eine absolut außergewöhnliche Karriere als Profi hingelegt. Auf all seinen Stationen war er anerkannt und erfolgreich, hat dabei aber nie seine Heimat und den KSC vergessen. Lars ist deshalb ein großes Vorbild für viele junge Spieler. Er hat bewiesen, dass der KSC eine gute Basis für eine erfolgreiche Fußball-Karriere, bis hin zur deutschen Nationalmannschaft sein kann. Wir werden ihn sehr vermissen, aber der Verein, unsere Fans und die Mannschaft werden ihn gebührend und bestmöglich verabschieden.“

Content / Foto: Karlsruher SC vom 28.03.2024

Foodsharing-Konzept des KSC mit Award ausgezeichnet 

Der Karlsruher SC wurde mit dem „Lichtblick des Jahres 2023“ in der Kategorie „Ökologische Orientierung“ ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich von der Plattform FanQ in Zusammenarbeit mit der Versicherung „die Bayerische“ verliehen und basiert auf einer Abstimmung von tausenden Fußballfans aus ganz Deutschland. Konkret wurde der KSC für sein Foodsharing-Konzept in den Hospitality-Bereichen gekrönt. 

Die Plattform FanQ berichtet jährlich über Fußball-Lichtblicke in Deutschland. Gemeinsam mit der Versicherungsgruppe „die Bayerische“ wurde auch in diesem Jahr wieder eine Preisverleihung organisiert, bei der Fans aus ganz Deutschland soziale und ökologische Vorreiterprojekte und Aktionen einreichen konnten. Mehrere tausend Fans nahmen an der Abstimmung teil und wählten ihre Favoriten aus den Bereichen „Soziales Engagement“, „Sportliche Fairness“, „Ökologische Orientierung“ und „Vielfalt/Chancengleichheit“. 

Der KSC freut sich über den Sieg in der Kategorie „Ökologische Orientierung“. Das Foodsharing-Konzept in den Hospitality-Bereichen des neuen BBBank Wildparks konnte sich beim Fan-Voting durchsetzen. Der KSC erhält damit eine hochwertige Auszeichnung und ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro, welches vollumfänglich an den Foodsharing Karlsruhe e.V. gespendet wird. Der Verein trägt durch seine Unterstützung maßgeblich zum Erfolg des Gesamtkonzeptes bei. 

Foodsharing versteht sich als umwelt- und bildungspolitische Bewegung, die sich gegen den achtlosen Umgang mit Ressourcen und für ein nachhaltiges Ernährungssystem einsetzt. Langfristiges Ziel ist es, die Verschwendung von genießbaren Lebensmitteln zu beenden. Darum ist der Foodsharing e.V. vor Ort aktiv: Foodsharing rettet Lebensmittel in privaten Haushalten sowie in Betrieben und steht im Dialog mit der Politik und der Öffentlichkeit. 

Bereits seit geraumer Zeit setzt sich der KSC im gesamten Stadion gegen Lebensmittelverschwendung ein. Die Lebensmittelentsorgung kann durch diese Maßnahme um geschätzte 90 Prozent reduziert werden. Durchschnittlich konnten in diesem Jahr 327 Kilogramm Lebensmittel pro Spiel vor der Mülltonne gerettet werden. Zu den Empfängern gehören dabei neben Rentner*innen in schwierigen finanziellen Situationen, bedürftigen Menschen oder Einrichtungen für Menschen in Not auch Familien oder Studierende. 

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung ‚Lichtblick des Jahres 2023‘. Wir sind stolz, dass wir uns mit unserem Foodsharing-Konzept bei der Fan-Abstimmung – auch durch die großartige Unterstützung unserer Anhänger – gegen andere tolle Projekte durchsetzen konnten“, so Luca Maibaum, Bereichsleiter B2C und CSR beim KSC. 

„Die Foodsharing-Initiative ist für uns ein sinnvoller und wichtiger Beitrag zum Gemeinwohl in der Region, aber auch für ein nachhaltiges Fußballerlebnis. Gemeinsam mit dem KSC erreichen wir so ein Minimum an Lebensmittelverschwendung in allen Hospitality-Bereichen. Es ist schön, dass die Fans unser Engagement mit ihrer Stimme unterstützen“, erklärt auch Sebastian Finkbeiner, Geschäftsführer von WildparkTaste made by Traube Tonbach. 

Content / Foto: Karlsruher SC vom 22.03.2024

Daniel Gordon formt junge Talente 

Zum Ende der letzten Saison beendete Daniel Gordon seine aktive Karriere, nun hilft die KSC-Legende jungen Spielern beim Sprung in den Profifußball.

Bereits zum Ende seiner Profilaufbahn sammelte Daniel Gordon Erfahrungen als Trainer im Jugendfußball. Im Anschluss an sein Karriereende stieg der einstige Innenverteidiger als Co-Trainer bei der U16 von Alexander Wähling ein. Jetzt geht der 39-Jährige den nächsten Schritt.

In der neu geschaffenen U23 unterstützt Gordon den erfahrenen Chefcoach Dietmar Blicker im Trainerteam. Zudem wird der 278-fache KSC-Spieler als Individualtrainer junge Spieler entwickeln und fördern. Daniel Gordon ist eingegliedert in das Team um Sirus Motekallemi und somit eine wichtige Schnittstelle für die Entwicklung der Spieler. Motekallemi ist neben seiner Arbeit als 2. Co-Trainer der Profis hauptverantwortlich für die Koordination und Durchführung von Trainings- und Fördermaßnahmen für die KSC-Talente und Jungprofis.

Daniel Gordon zu seiner neuen Aufgabe: „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und möchte meine Erfahrung und mein Wissen, welches ich als Profi über die Jahre gesammelt habe, gerne weitergeben. Für mich geht es darum, die individuelle Qualität der jungen Spieler nach oben zu schrauben und die vielen Talente beim KSC an die erste Elf heranzuführen.“

Bereichsleiter aKAdemie Edmund Becker: „Was uns richtig imponiert hat, war die Art und Weise, wie sich Daniel nach seiner Profikarriere in die aKAdemie integriert hat. Ich bin sehr froh darüber, dass er seine langjährige Erfahrung als Profi bei der Arbeit mit den jungen Spielern weitergeben kann. Daniel verkörperte in seiner Karriere Eigenschaften, die auch heute noch für junge Spieler von elementarer Bedeutung sind, um ihr Ziel Profifußball zu erreichen.”

Content / Foto: KSC vom 22.03.2024

Martin Stoll verlängert als U17-Trainer 

Martin Stoll bleibt unseren Blau-Weißen weiterhin erhalten! Der U17-Cheftrainer verlängerte seinen Vertrag und steht damit über den Sommer hinaus bei der KSC GRENKE aKAdemie an der Seitenlinie. 

Nachdem Martin Stoll seine Fußballschuhe im Anschluss an den Zweitligaaufstieg 2019 an den Nagel hing, setzte der 178-fache KSC-Akteur seine Laufbahn im blau-weißen Nachwuchsleistungszentrum fort. Erst sammelte Stoll bei der U19 als Co-Trainer von Zlatan Bajramovic Erfahrungen an der Seitenlinie, anschließend übernahm er die U16 und seit dem Sommer 2022 coacht der verdiente Spieler die Karlsruher U17. In seiner Premierensaison landete Stoll mit seiner Mannschaft in der B-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest auf einem soliden sechsten Platz, in der aktuellen Spielzeit stehen die Nachwuchskicker auf Rang acht und im BFV-Pokalfinale gegen den SV Sandhausen. Mit der Vertragsverlängerung des U17-Cheftrainers wurden nun die Weichen für die Zukunft gestellt.  

Martin Stoll freut sich über die beidseitige Entwicklung: „Es macht mir unglaublich viel Spaß und ich bin sehr dankbar für die wunderbare Aufgabe und freue mich, die Jungs tagtäglich weiterzuentwickeln!“  

Leiter Organisation aKAdemie Pascal Huber: „Martin Stoll steht sinnbildlich für die Kontinuität in der KSC GRENKE aKAdemie. Mit seiner gelassenen Art bereichert er das gesamte Nachwuchsleistungszentrum und bringt seine Spieler Schritt für Schritt den gemeinsamen Zielen näher. Wir sind sehr glücklich darüber, ihn hier zu haben und freuen uns darauf, seine weitere Entwicklung als Trainer zu begleiten!“ 

Content / Foto: KSC vom 21.03.2024

Vize-Präsident Martin Müller bei außerordentlicher Mitgliederversammlung abgewählt

Die außerordentliche Mitgliederversammlung des Karlsruher SC hat mit einer einfachen Mehrheit Vize-Präsident Martin Müller abgewählt.

Mit Beschluss der heutigen außerordentlichen Mitgliederversammlung, vom 29.02.2024 ist Vizepräsident und Beirat des KSC Martin Müller mit der entscheidenden Mehrheit abgewählt worden. 1.640 Mitglieder von 2.695 Mitgliedern sprachen sich gegen Martin Müller aus. Dies entspricht nach Abzug von 154 Enthaltungen 60,85 Prozent der abgegebenen Stimmen.
 
Der KSC bedankt sich ganz herzlich bei Martin Müller für sein Engagement. Die frei gewordenen und nun zu besetzenden Positionen von Martin Müller im Beirat und als Vize-Präsident sollen nun so schnell wie möglich neu besetzt werden. Dazu muss gemäß Satzung des KSC e.V. zeitnah im Rahmen einer weiteren außerordentlichen Mitgliederversammlung über die Nachfolge abgestimmt werden. Der entsprechende Prozess obliegt dem zuständigen Gremium, dem Wahlausschuss. Bis zur Neuwahl sind aber sowohl Präsidium als auch Beirat voll handlungsfähig.

Content / Foto: KSC vom 29.02.2024

KSC und Sirus Motekallemi weiten die gemeinsame Zusammenarbeit langfristig aus

Der Karlsruher SC und sein Assistenz-Trainer Sirus Motekallemi haben sich auf eine Verlängerung des auslaufenden Arbeitspapiers geeinigt. Im Sommer geht Motekallemi also in seine dritte Saison als Assistenz-Trainer von Christian Eichner und übernimmt zusätzlich eine entscheidende Rolle in der Talententwicklung. 

Sirus Motekallemi war bereits als Jugendspieler beim KSC aktiv und kehrte 2019 als Trainer der U17 der KSC GRENKE aKAdemie zu seinem „Herzensclub“ zurück. Zur Saison 2022/23 stieß der 35-Jährige dann zum Trainerteam von Christian Eichner.  
 
„Mit seinem Fachwissen, seiner Leidenschaft und seinem Engagement, hat Sirus einen ganz wichtigen Einfluss auf unser gesamtes Team“, so Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis beim KSC. „Zusätzlich zu seiner ursprünglichen Funktion als Assistenz-Trainer der Profis, hat Sirus seit einigen Monaten federführend die Koordination und Umsetzung von individuellen Trainingsmaßnahmen für unsere Jungprofis und Toptalente der GRENKE aKAdemie übernommen. Er erfüllt somit eine Schnittstellenfunktion zwischen Jugend- und Profibereich, indem er junge talentierte Spieler gezielt weiterentwickelt und auf die Anforderungen der 2. Bundesliga vorbereitet. Wir sind sehr glücklich, dass die erfolgreiche Zusammenarbeit mit ihm langfristig weitergeht.“  
 
Sirus Motekallemi: „Ich bin sehr stolz darauf, weiterhin Teil dieses großartigen Clubs und dieses Trainerteams zu sein. Mein Ziel ist es, die Mannschaft mit meinem Wissen und Können weiterzuentwickeln. Besonders freue ich mich, die Mitverantwortung für das neue Aufgabenfeld der Talententwicklung übertragen bekommen zu haben und werde dort meine Erfahrung aus der aKAdemie und dem Profibereich einbringen.“  

Content / Foto: KSC vom 28.02.2024

Sofortige Unterstützung für Hilfesuchende im BBBank Wildpark

KSC führt Schutzkonzept „PANAMA“ an Heimspieltagen ein

Zum kommenden Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf führt der KSC offiziell das Schutzkonzept „PANAMA“ im BBBank Wildpark ein. Personen, die sich im Stadionumfeld unsicher, bedroht oder bedrängt fühlen, haben damit die Möglichkeit, sofort und unkompliziert Hilfe zu erhalten.

Mit der Frage „Wo geht’s nach PANAMA?“ oder dem Codewort „PANAMA“ erhalten Personen im BBBank Wildpark ab sofort im Rahmen der Heimspiele direkt Hilfe durch das neu gegründete PANAMA-Team sowie das Personal des Ordnungs- und Sicherheitsdienstes, des Caterings und KSC-Mitarbeitende. Das Schutzkonzept „PANAMA“ wurde in Zusammenarbeit mit der FKP Scorpio Konzertproduktion GmbH sowie dem Fanprojekt Karlsruhe, Fanvertreterinnen und -vertretern und dem Supporters Karlsruhe 1986 e.V. speziell für den Stadionbesuch entwickelt und angepasst.

In Situationen von Diskriminierung, Gewalt, Sexismus, Übergriffen oder Angst bietet es direkte und unkomplizierte Unterstützung für Betroffene durch das neu gegründete PANAMA-Team. Des Weiteren wurden Schutzräume auf dem Stadiongelände eingerichtet, in die sich Hilfesuchende unter Begleitung von Mitarbeitenden zurückziehen können. Dort sollen sich die Personen wieder sicher fühlen können sowie bei Bedarf Betreuung erhalten.

Das PANAMA-Team kann außerdem bei zusätzlichen Maßnahmen unterstützen: Dem Bedarf an medizinischer Betreuung oder weiterführenden Hilfsangeboten durch Organisationen und Vereine.

Grundsätzlich gilt: Alle Mitarbeitenden im BBBank Wildpark sind über das Konzept „PANAMA“ informiert und können helfen. Neben einer direkten Ansprache des Personals im BBBank Wildpark ist das PANAMA-Team über die Telefonnummer 0721 964 34-494 erreichbar. Die E-Mail-Adresse [email protected] steht außerdem außerhalb der Heimspieltage zur Verfügung.

Für ein sicheres Gefühl im Stadion – für alle.

Mehr Informationen zum Schutzkonzept finden sich hier.

Quelle: KSC-Presseinfo vom 13.02.2024

Der KSC TUT GUT.

Jahresbericht 2023

Auch in diesem Jahr fasst der Jahresbericht von KSC TUT GUT. die wichtigsten Aktivitäten des vergangenen Jahres zusammen. Er ist ab sofort digital abrufbar und liegt außerdem demnächst in der KSC-Geschäftsstelle zur kostenlosen Einsicht und Mitnahme aus.

KSC TUT GUT. blickt mittlerweile auf drei erfolgreiche Jahre kontinuierlichen Engagements im Raum Karlsruhe zurück. In den Säulen Vielfalt, Bildung und Umwelt konnten in dieser Zeit bereits verschiedenste Projekte erfolgreich umgesetzt werden. Etwa 2.000 Unterstützer*innen haben durch ihr Engagement dazu beigetragen, dass bereits über 50.000 Menschen von den Aktivitäten profitieren konnten. Mehr als 200.000 Euro flossen in den vergangenen drei Jahren an soziale Organisationen. Mit großer Motivation und Hingabe arbeitet KSC TUT GUT. Tag für Tag daran, der Region etwas zurückzugeben. Ganz nach dem Motto: „Aus der Region – für die Region“.

Neben der großen Bedeutung der ökologischen Nachhaltigkeit spielen auch andere Bereiche beim KSC eine bedeutende Rolle. So wurden innerhalb der Säule Vielfalt im vergangenen Jahr beispielsweise der Aktionsspieltag „STOP RACISM“ sowie der Inklusionsspieltag durchgeführt und das Projekt „Fußball macht satt“ weiter vorangetrieben. Im Bereich Bildung konnten bestehende Projekte wie „KSC macht Schule“ oder „Kopf&Ball“ fortgeführt und Maßnahmen zum Kinderschutz ausgebaut werden.

„Wir sind stolz auf die vielen Meilensteine, die KSC TUT GUT. im Jahr 2023 erreichen konnte. Im vergangenen Jahr wurden viele bestehende Projekte fortgeführt und optimiert sowie neue Aktivitäten angestoßen. Unter dem Strich blicken wir zurück auf ein sehr erfolgreiches Jahr. Dabei möchten wir uns bei allen Unterstützer*innen, Helfer*innen und Partner*innen bedanken, die KSC TUT GUT. zur Seite stehen und mit Leben füllen“, ergänzt Luca Maibaum, Bereichsleiter B2C & CSR beim KSC.

Den Erfolg des vergangenen Jahres gibt es zum Nachlesen in der neuen Broschüre. Der Jahresbericht 2023 von KSC TUT GUT. – der auf Recyclingpapier mit dem Gütesiegel „Der Blaue Engel“ gedruckt wurde – liegt demnächst in einer reduzierten Auflage in der KSC-Geschäftsstelle aus. Darüber hinaus können Interessierte die Broschüre ab sofort digital abrufen.

KSC-Presseinfo vom 07.02.2024

Erste Halbzeit ohne große Höhepunkte

KSC geht durch Budu Zivzivadze in Führung 

Christian Eichner verändert seine Mannschaft gegenüber dem 4:3 Sieg beim HSV auf nur einer Position. Gondorf kommt im zentralen Mittelfeld für Jensen, Hier also die Anfangsformation des KSC: Drewes - Jung, Franke, Kobald, Heise - Burnic, Gondorf, Wanitzek - Nebel - Matanovic, Zivzivadze.

Auch Markus Kauczinski wechselt nur einmal. Es fehlt ausgerechnet der Doppeltorschütze Kovacevic gänzlich im Kader. Er wird ersetzt von Lee Hyun-Ju.
So spielt also der Gast aus Wiesbaden: Stritzel - Carstens, Mathisen, Vukotic - Goppel, Jacobsen, Heußer, Günther - Bätzner, Lee - Prtajin.

Schiedsrichter Tom Bauer hat die Begegnung pünktlich um 18.30 Uhr pünktlich angepfiffen. Die ersten fünf Minuten gehören den Gästen aus Hessen. So gelangt dann auch ein verunglückter Schuß beinahe zu Prtajin. Der sprintet in den Schussweg, verpasst mit dem Kopf aber ganz knapp. Kaum zwei Minuten später, 7.Minute, der nächste Schreck für die Heimfans. Diesmal verpasst Prtajin eine Flanke von Günther knapp
Die Abwehr des KSC wirkt alles andere als sattelfest. Ein Angriff nach dem anderen rollt Richtung Tor von Drewes. Diese Anfangsphase kann nur Gästetrainer Kauczinski gefallen.

Bis zur ersten Karlsruher Ecke dauert es 18 Minuten. Nebel führt diese aus, Vukotic klärt aber recht humorlos zur Seite. Die erste Großchance für die Gastgeber in der 20.Minute. Einen schwachen Pass von Vukotic im Aufbau kann Nebel erlaufen und am Strafraum zu Matanovic auflegen. Der zieht aus gut zehn Metern ab, aber Stritzel pariert mit dem Fuß zur Ecke. Der KSC wirkt nun etwas aktiver, reißt das Spiel meist über Nebel oder Wanitzek an sich.
Die nächste Aktion geht an die Gäste, 27'. Günther sprintet links über den halben Platz, flankt von der Grundlinie noch nach innen. Gondorf steht aber goldrichtig, klärt souverän zur Seite. Gespielt ist mittlerweile etwas mehr als eine halbe Stunde und es fehlt doch etwas an Höhepunkten.

Zivzivadze zur schmeichelhaften Führung
Das hatte sich nicht unbedingt angedeutet, aber die Mannen von Christian Eichner gehen in der 35.Minute in Führung. Nach einem hohen Ball kommt Heise an die Kugel und schlägt eine Flanke flach von links in den Strafraum. Vukotic lässt durch, denk wohl einen Mitspieler in seinem Rücken zu haben. So steht Zivzivadze völlig blank und kann einnetzen. Jetzt ist dann plötzlich die Spielvereinigung gefordert hier zu reagieren.
Zunächst aber eine Freistoßmöglichkeit, aus zentraler Position, ca. 17m vor dem Tor. Zunächst muss aber Burnic verarztet werden. So dauert es bis zur 45.Minute, ehe Wanitzek ausführen kann. Der Ball bleibt aber in der Mauer hängen.

Es sind nun noch zwei Minuten Nachspielzeit angezeigt, bevor es in die Kabinen geht.
Prtajin an die Latte
In der nun 48.Minute erreicht eine Flanke Prtajin im Rücken. Der schafft es aber mit viel Akrobatik den Ball Richtung Tor zu bringen. An die Latte! 
Jetzt ist dann, vor 20.407 Zuschauern, doch Halbzeit in Karlsruhe. 

Führung Zivzivadse reicht nicht zum Sieg 

Nach Schnitzer von Drewes;  Remis für Wehen-Wiesbaden 

Mit etwas Verzögerung geht es in die zweite Halbzeit. Beide Trainer haben zunächst auf Wechsel verzichtet.

Prtajin zum Ausgleich
Hatte der Stürmer vor wenigen Minuten noch die Latte getroffen, zielt er diesmal genauer. Ein harmloser Schuß von Goppel rutscht Drewes durch die Hände und Prtajin steht goldrichtig, braucht den Ball aus kurzer Distanz nur noch über die Linie zu schieben.

Erneute Führung Matanovic
Es läuft die 53.Minute und so schnell kann es gehen. Ein langer Ball von Drewes kommt durch, Wanitzek ist links im Strafraum, legt quer in den Rückraum zu Matanovic. Der lädt durch per Vollspanm, trifft aus 12m ins linke Eck.

Erster Wechsel bei den Gästen. Nach einer Verletzung beim Zweikampf bleibt Carstens liegen, muss in der 57.Minute raus. Für ihn kommt Mockenhaupt.

Der nächste Schnitzer von Wiesbadens Günther, 66', ermöglicht Burnic den Pass in den Lauf von Matanovic. Der legt sich den Ball etwas zu weit vor und die Kugel rollt ins Aus. Die Gäste drängen hier seit Minuten auf den Ausgleich. Doppelwechsel SVWW, 70': Für Lee und Günther kommen nun Froese und Catic. Auch die Hausherren wechseln doppelt, 73': Für Burnic und Gondorf sollen nun Jensen und Rapp helfen drei Punkte zu sichern.

Ausgleich Bätzner nach Patzer Drewes
Was ist heute mit Drewes los? Die zweite mehr als unglückliche Situation für den Karlsruher Schlussmann. Einen harmlosen Schuss von Catic lässt der Keeper erneut nach vorne prallen. Prtajin ist da, schiebt aber an den Pfosten. Bätzner bekommt den Abpraller an den Oberschenkel und der Ball rollt aus 2m über die Linie.

Wehen hat nun seine Chance gewittert, drückt auf den Siegtreffer und tatsächlich gibt es im der 83.Minute Elfmeter.

VAR kassiert Strafstoß
Prtajin hatte Kobald aus nächster Nähe angeschossen. Von dessen Oberkörper geht der Ball an dessen Hand. Das darf kein Elfmeter sein und wird schließlich auch zurückgenommen, 86'.
Noch einmal Doppelwechsel KSC, 88': Schleusener und Brosinski ersetzen Nebel und Zivzivadse. 

Die Nachspielzeit beträgt fünf Minuten. In der 92.Minute bringt Christian Eichner noch Herold für Heise. Im Wildpark passiert allerdings nicht mehr viel, zumal auch die Gäste den Punkt über die Zeit bringen wollen. Es bleibt also beim insgesamt verdienten Unentschieden. Karlsruhe bleibt ungeschlagen, die Gäste sammeln weiter fleißig Punkte zum Klassenverbleib. 

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Weitere Option auf Sechserposition  

KSC verpflichtet Nicolai Rapp ablösefrei aus Bremen

Der Karlsruher SC nutzt die Wintertransferperiode, um sich im defensiven Mittelfeld zu verstärken. Nicolai Rapp kommt ablösefrei von der Weser an den Adenauerring und läuft ab sofort für die Blau-Weißen in der 2. Bundesliga auf.

Der gebürtige Heidelberger kennt die Region rund um den neuen BBBank Wildpark sehr gut. Seine fußballerische Ausbildung genoss der 27-jährige Mittelfeldspieler bei der TSG Hoffenheim. Nach Stationen in Fürth, Darmstadt, Berlin und Bremen unterschreibt der Rechtsfuß, mit einer Erfahrung aus mehr als 150 Einsätzen in den beiden höchsten deutschen Spielklassen ausgestattet, in der Fächerstadt.

Nicolai Rapp: „Wir hatten schon im Sommer Kontakt zu Sebastian Freis und dem Trainerteam. Dann war mir sehr schnell klar, dass ich hierher wechseln möchte! Der KSC ist ein sehr sympathischer und ambitionierter Verein, deswegen freut es mich umso mehr, heute hier zu sein. Ich habe schon etliche Spiele vom KSC in der Hinrunde beobachtet, die Jungs spielen einfach richtig guten Fußball! Ich möchte mich hier voll einbringen und hoffe, der Mannschaft helfen zu können.“

Sebastian Freis: „Mit Nicolai gewinnen wir einen zweikampfstarken zentralen Mittelfeldspieler, der uns zu mehr defensiver Stabilität und Flexibilität verhelfen wird. Mit seinen Fähigkeiten kann er auf den Positionen der alleinigen 6, der Doppel-6 oder in der Innenverteidigung zum Einsatz kommen. Mittelfristig kann und soll er mit seiner Erfahrung und seiner Persönlichkeit in eine Führungsrolle hineinwachsen. Es ist nicht selbstverständlich, dass wir einen gestandenen Spieler aus der 1. Bundesliga von unserem Weg überzeugen können, und deshalb freuen wir uns sehr, dass Nicolai uns ab sofort zur Verfügung steht.“

Quelle: KSC-Presseinfo vom 23.01.2024

Breiter aufgestellt 

Christopher Lymberopoulos wird „Bereichsleiter Kommunikation & Medien“

Im Rahmen der fortlaufenden Weiterentwicklung der Organisationstruktur der KSC GmbH & Co. KGaA bekommt der Bereich Kommunikation & Medien des KSC mit Christopher Lymberopoulos einen erfahrenen Leiter.

Ab dem 15. Januar sitzt mit Christopher Lymberopoulos ein in Sport-Deutschland bestens bekannter Kommunikationsexperte am Steuer des Bereichs Kommunikation & Medien. Lymberopoulos kann auf die Erfahrung aus mehr als 30 Jahren als Journalist, Reporter und Pressesprecher (Sky, ARD, Sat.1, Die WELT) zurückgreifen. Zudem war er Leiter der Abteilung Medien & Kommunikation sowie Pressesprecher beim 1. FC Köln. Lymberopoulos (60) war zuletzt als strategischer Berater im Sport- und Fußballbereich tätig. Er verfügt über ein großes Netzwerk in der Bundesliga und in den Medien, sowie exzellentes mediales Know-How. Er entwickelte diverse Medienformate und gewann gemeinsam mit seinen Teams renommierte Medien-Awards. Seine Erfahrungen soll er nun einbringen, um die Kommunikation des KSC auf ein noch höheres Level zu heben.

Im Bereich bleibt Michael Wolf weiterhin Pressesprecher Sport, welcher dieses Amt bereits seit rund einem Jahr innehat.

Michael Becker, Geschäftsführer des KSC: „Wir freuen uns sehr, einen derart renommierten Mann wie Christopher für die Stelle des Bereichsleiters gewonnen zu haben. Er wird uns mit seiner Expertise in der strategischen und operativen Weiterentwicklung des Bereichs enorm weiterhelfen.“

Christopher Lymberopoulos, Bereichsleiter Kommunikation & Medien des KSC: „Ich freue mich riesig auf die Aufgabe, die neuen Kollegen, die Stadt Karlsruhe und die Region, den gesamten Verein und ganz besonders die KSC-Fans. Schon bei den ersten Gesprächen mit den Verantwortlichen hatte ich sofort das Gefühl, dass wir gemeinsam beim KSC auch im kommunikativen Bereich den nächsten Schritt gehen können. Der KSC ist ein toller und ambitionierter Verein, den ich gerne mit meinem Team weiterentwickeln möchte.“

Quelle: KSC-Presseinfo vom 15.01.2024
Foto: KSC

Abgang zur Fortuna

Tim Rossmann verlässt den KSC am Saisonende

Der Karlsruher SC und Tim Rossmann gehen am Ende der Spielzeit 2023/24 getrennte Wege. Das Eigengewächs hat dem Verein bereits Anfang Dezember final mitgeteilt, den auslaufenden Vertrag in der Fächerstadt nicht zu verlängern. Nun wurde der KSC informiert, dass Tim Rossmann sich nach der Saison Fortuna Düsseldorf anschließt.

Tim Rossmann kam 2019 in die KSC GRENKE aKAdemie und absolvierte in den folgenden drei Jahren 39 Partien für die U17 und U19 des KSC. Ausgestattet mit einem Profivertrag rückte er in der Folge in das Team von Christian Eichner auf und trug in dieser Zeit 18-mal in der 2. Fußball-Bundesliga und einmal im DFB-Pokal das blau-weiße Trikot. In dieser Saison kam Rossmann viermal zum Einsatz, bevor er durch mehrere Verletzungen und zuletzt durch zwei Hüftoperationen außer Gefecht gesetzt wurde.

Noch vor seiner langen Verletzungspause legte der KSC dem 20-Jährigen ein neues Vertragsangebot vor und erneuerte dies auch nochmals nach Bekanntwerden der Verletzung, doch der Flügelspieler entschied sich gegen eine Verlängerung. „Unser Ziel war es den Vertrag mit Tim frühzeitig zu verlängern, obwohl wir durch seine Verletzung nicht wussten, wann er wieder komplett schmerzfrei einsatzfähig sein wird. Wir finden die Entscheidung von Tim sehr schade, können und müssen sie jedoch akzeptieren. Somit haben wir bereits jetzt Planungssicherheit und können uns auf die Nachverpflichtung der Position konzentrieren“, erklärt Sebastian Freis, Bereichsleiter Sport des KSC. „Wir wünschen Tim für die nächste Zeit einen bestmöglichen Heilungsverlauf und alles Gute für seine sportliche wie private Zukunft“, so Freis weiter.

Quelle: KSC-Presseinfo vom 11.01.2024
Foto: Verein