Auch Spiel 3 der Serie geht an Mannheim 

Adler mit starkem Schlussdrittel zum 4:1 Erfolg 

Nach zwei Erfolgen, jeweils in der Overtime, haben sich die Adler die bestmögliche Ausgangsposition für diese Serie geschaffen. Jetzt gilt es nachzulegen, um dann vielleicht bereits am kommenden Dienstag das Finale buchen zu können.

Von Beginn an erlebten die 13.600 Fans in der erneut ausverkauften SAP-Arena ein sehr temporeiches Match zweier Teams auf Augenhöhe. Die ersten Minuten gingen an die Adler, die sich durch Gilmour und Greco zwei gute Chancen herausgespielt hatten. Bei beiden Versuchen war Bibeau zur Stelle.

Torloses erstes Drittel 
Wie schon in den beiden ersten Spielen, begegneten sich beide Teams auf hohem Niveau. Geschenke gab es hier keine. Die Adler waren besser im Spiel, dann übernahm aber München mehr und mehr die Anteile, wurde offensiver. So ergaben sich gute Chancen, die aber oftmals noch vor Franzreb im Mannheimer Kasten entscheidend unterbrochen wurden. Red Bulls griff früh an und kam jetzt besser rein, wurde durch Ferguson und Heigl gefährlich. 

Die besseren Chancen hatten die Gastgeber, die immer wieder auf Scheibenverluste warteten und auf ihre Kontermöglickeiten lauerten. Wie auf der Gegenseite war aber auf für die Adler spätestens bei Bibeau im Münchner Tor Schluss. So ging es ohne Treffer in die Drittelpause.


Späte Führung für die Adler durch Gawanke 
Auch der zweite Abschnitt verlief ausgeglichen, auch wenn die Adler leichte Vorteile verbuchen konnten. 

Die Gastgeber waren im zweiten Drittel gefährlicher und hatten in Unterzahl zwei große Chancen nach einem Konter zur Führung. Red Bull München konnte bisher noch nicht wirklich gefährlich werden, auch zwei Zweitstrafen gegen Mannheim brachten keinen Treffer für die Bayern. Auch bei einzigen echten Powerplay kam zu wenig (24.).

So stand weiter die Null und es ging gar in die Schlussphase des 2.Drittels, bevor Gawanke mit viel Betrieb vor dem Kasten von Bibeau treffen konnte. Da sah so aus, als sei Schütz da auch noch an der Scheibe gewesen (40.).
Wie auch immer, es ist Pause in Mannheim.

Fulminantes Drittel der Adler
Konnte München im Schlussdrittel noch früh durch Ehliz ausgleichen (42.), waren die Adler in Folge doch dominant. Ab der 50.Minute brachen dann die Dämme. Exakt in der 52.Minute ein leichter Fehler im Aufbau in der eigenen Zone, Scheibenverlust und das wurde bestraft.  Schütz schloss eiskalt zum 2:1 ab, bestrafte den Fehler der Bullen. In der 58.Minute, es war schon leeres Tor bei München angesagt, sprich Bibeau war vom Eis und Greco bekam den Pass und war alleine durch. Das 3:1 für die Hausherren. 
Eine Minute später erneut die gleiche Situation, sprich leeres Tor und das war es dann. Kühnhackl traf zum 4:1 Endstand. 

Die Mannheimer reisen am Dienstag mit einer 3:0 Führung zum ersten Matchball nach München. 

Content: Michael Kaiser vom 12.04.2026
Foto: HettiPicture