SV Waldhof Mannheim
Der SV Waldhof Mannheim 07 ist ein Sportverein aus Mannheim, dessen erste Fußballmannschaft von 1983 bis 1990 in der Bundesliga spielte. Der Verein aus dem Stadtteil Waldhof zählt über 2500 Mitglieder.
Gonçalo Gregorio verstärkt den SV Waldhof
Gonçalo Gregorio verbrachte den Großteil seiner Karriere in Portugal. Dabei wurde er unter anderem mit dem FC Pacos de Ferreira portugiesischer Zweitligameister und mit UD Leiria portugiesischer Drittligameister. In der Saison 21/22 war Gregorio mit 15 erzielten Toren Torschützenkönig der zweiten portugiesischen Liga. Dies gelang ihm auch 24/25 mit dem FC Noah. In 26 Ligaspielen erzielte er 20 Tore und bereitete weitere acht Treffer vor. Insgesamt absolvierte Gregorio 17 Spiele im Europapokal. Dabei erzielte er sechs weitere Treffer.
"Mit Gonçalo Gregorio kommt ein erfahrener und treffsicherer Mittelstürmer zum Waldhof. Rui hat bereits sehr erfolgreich mit ihm zusammengearbeitet und weiß ganz genau, wie er ihn einzusetzen hat. Mit ihm bekommen wir nochmal wichtige Qualität in die Mannschaft. Unsere Fans können sich auf Gonçalo freuen", so Gerhard Zuber, Geschäftsführer Sport des SV Waldhof.
"Ich trete diese Aufgabe hier beim Waldhof mit viel Vorfreude an. Mit Rui als Trainer habe ich eine meiner erfolgreichsten Saisons gespielt. Ich freue mich sehr auf die deutsche Fußballkultur, die mich schon immer sehr interessiert hat. Egal wo ich spiele möchte ich erfolgreich sein. In den Gesprächen habe ich gespürt, dass dies hier beim Waldhof möglich ist", so Gonçalo Gregorio bei seiner Vertragsunterzeichnung.
"Wir haben viele junge Spieler im Kader, brauchen aber natürlich auch erfahrene Leader in unserem Team. Gonçalo hat in seiner Karriere gezeigt, dass er ein Teil von erfolgreichen Mannschaften sein kann. Er ist in der Box sehr gefährlich und hat diesen typischen Stürmerinstinkt", so Mathias Schober, Sportdirektor des SV Waldhof.
Content/Foto: SV Waldhof Mannheim vom 03.07.26
Yannis Hör kehrt zum Waldhof zurück
Yannis Hör kehrt zum SV Waldhof Mannheim 07 zurück. Der 21-jährige Außenverteidiger wechselt von der TSG Hoffenheim II in die Kurpfalz und unterschreibt einen Vertrag beim SV Waldhof.
Bereits von 2017 bis 2020 spielte Hör im Nachwuchsbereich des SV Waldhof, ehe er den Schritt in den Kraichgau zur TSG Hoffenheim wagte. Dort wurde er unter anderem Deutscher U19-Meister sowie DFB-Pokalsieger der Junioren und feierte 2025 mit der U23 der TSG Hoffenheim die Meisterschaft in der Regionalliga Südwest. Nach über 2.000 Einsatzminuten in der vergangenen Saison für die zweite Mannschaft der Hoffenheimer kehrt Hör nun nach Mannheim zurück.
„Yannis kann beide Außenverteidigerpositionen bespielen und ist technisch wie spielerisch sehr gut ausgebildet. Auch die Tatsache, dass er den Waldhof bereits aus seiner Nachwuchszeit kennt, ist natürlich ein spannender Aspekt. Er weiß, worauf es beim Waldhof ankommt, und hat dies auch in unseren Gesprächen gezeigt. Neben seinen bereits vorhandenen Qualitäten verfügt Yannis über großes Entwicklungspotenzial. Wir sind davon überzeugt, dass er bei uns den nächsten Schritt in seiner Karriere machen kann“, so Gerhard Zuber, Geschäftsführer Sport des SV Waldhof Mannheim 07.
„Als Jugendspieler hatte man immer den Traum, irgendwann bei den Profis aufzulaufen. Heute einen Profivertrag beim SV Waldhof zu unterschreiben, fühlt sich sehr gut an. Ich freue mich riesig darauf, vor unseren besonderen Fans im Carl-Benz-Stadion spielen zu dürfen und mit vollem Einsatz alles für den Verein zu geben. Das war schon in meiner Zeit in der Jugend so und hat sich bis heute nicht geändert. Es ist schön, wieder hier zu sein“, sagt Yannis Hör bei seiner Vertragsunterzeichnung.
„Yannis hat sich in den vergangenen beiden Jahren im Herrenfußball etabliert und sich zuletzt auch an das Niveau der 3. Liga gewöhnt. Seine Flexibilität ist für uns ein großer Mehrwert. Mit Yannis haben wir für die kommende Saison einen breit aufgestellten, jungen Mannschaftskern. Junge Spieler werden bei uns die Chance erhalten, sich weiterzuentwickeln und Spielpraxis zu sammeln. Mit Yannis haben wir nun zehn Spieler im Kader, die unter die U23-Regelung der 3. Liga fallen“, so Mathias Schober, Sportdirektor des SV Waldhof Mannheim 07.
Content/Foto: Waldhof Mannheim vom 26.07.2026
Tiptorro ist neuer Rückensponsor des SV Waldhof
Mit Tiptorro begrüßt der SV Waldhof Mannheim 07 einen neuen starken Partner im Sponsorenkreis des Vereins. Das Unternehmen wird ab der kommenden Saison als offizieller Rückensponsor der Blau-Schwarzen auf den Trikots der Profimannschaft präsent sein.
Tiptorro engagiert sich seit vielen Jahren im Sportsponsoring und setzt dabei auf langfristige Partnerschaften im Profifußball. Als neuer Rückensponsor wird das Unternehmen den SV Waldhof Mannheim auf seinem weiteren Weg begleiten und die sportliche sowie strukturelle Entwicklung des Traditionsvereins unterstützen.
„Wir freuen uns sehr, mit Tiptorro einen Partner gewonnen zu haben, der den Fußball mit großer Leidenschaft begleitet und unsere Ambitionen teilt. Die Unterstützung als Rückensponsor ist ein wichtiges Signal für unseren Verein und unterstreicht das Vertrauen in den eingeschlagenen Weg des SV Waldhof Mannheim“, sagt Denni Strich, Geschäftsleiter Marketing & Vertrieb des SV Waldhof Mannheim 07.
Auch auf Seiten von Tiptorro blickt man der Zusammenarbeit mit großer Vorfreude entgegen: „Der SV Waldhof Mannheim ist ein traditionsreicher Verein mit einer außergewöhnlichen Fanbasis und einer starken regionalen Verankerung. Wir freuen uns darauf, den Verein als Rückensponsor zu begleiten und gemeinsam die nächsten Schritte zu gehen“, erklärt Özgür Yildiz, Chief Sales Officer (CSO) bei Tiptorro.
Die Partnerschaft steht für gemeinsame Werte wie Leidenschaft, Einsatzbereitschaft und die enge Verbundenheit zum Sport. Der SV Waldhof Mannheim freut sich auf die Zusammenarbeit mit Tiptorro und bedankt sich für das entgegengebrachte Vertrauen. Gemeinsam möchten beide Partner neue Impulse setzen und die erfolgreiche Zukunft des Vereins aktiv gestalten.
Content: SV Waldhof Mannheim vom 01.07.2026
Foto: Tiptorro
Moritz Polte wechselt zum SV Waldhof
Der SV Waldhof Mannheim 07 hat den 18-jährigen Innenverteidiger Moritz Polte verpflichtet. Zuletzt lief der 1,95m große Abwehrspieler für BFC Dynamo in der Regionalliga auf. Insgesamt absolvierte Polte bereits 39 Regionalligaspiele und erzielte dabei zwei Tore. Das Berliner Eigengewächs, das von 2022 bis 2024 im Nachwuchs von Union Berlin spielte, hat sich nun für den Schritt in die Kurpfalz entschieden und läuft ab sofort für den Waldhof auf.
"Moritz ist ein sehr talentierter Spieler, der bereits mit 17 Jahren sein Debüt in der Regionalliga gegeben hat. Er ist mit seinem Körper sehr zweikampfstark und konnte vor allem im vergangenen Jahr als sehr junger Spieler wichtige Erfahrungen im Männerbereich sammeln. Mehrere Verein aus höheren Ligen hatten Interesse an Moritz, er wollte aber unbedingt den Schritt zum Waldhof gehen. Wir freuen uns sehr über diese Entscheidung", so Gerhard Zuber, Geschäftsführer Sport des SV Waldhof.
"Zunächst einmal möchte ich mich beim BFC Dynamo bedanken, dass sie diesen Schritt ermöglicht haben. Ich bin sehr motiviert, mich hier in Mannheim beim SV Waldhof durchsetzen zu können. Nach den ersten Gesprächen habe ich gewusst, dass ich hier zukünftig meine Karriere fortsetzen möchte. Das ist eine große Chance für mich, die ich nutzen möchte", so Moritz Polte bei seiner Vertragsunterzeichnung.
"Wir haben uns schon sehr lange und intensiv mit Moritz befasst und schnell das Potenzial in ihm gesehen. Er bringt viele spannende Attribute mit, mit denen er uns helfen kann. Mit Rui haben wir einen Trainer, der Spieler weiterentwickeln kann und möchte. Auf dieser Basis haben wir uns bemüht, einen Transfer von Moritz zu ermöglichen und sind sehr glücklich, dass wir ihn von unserem Weg überzeugen konnten", so Mathias Schober, Sportdirektor des SV Waldhof.
Content/Foto: Waldhof Mannheim vom 30.06.2026
Claudio Kammerknecht wechselt zum SV Waldhof Mannheim
Der SV Waldhof Mannheim 07 hat den 26-jährigen Defensivspieler Claudio Kammerknecht verpflichtet. Zuletzt stand der variabel einsetzbare Rechtsfuß vier Jahre lang bei der SG Dynamo Dresden unter Vertrag und kam dort in der 2. Bundesliga sowie in der 3. Liga zum Einsatz.
Seine fußballerische Ausbildung absolvierte Claudio Kammerknecht beim SC Freiburg. Dort durchlief der 1,87 Meter große Verteidiger über elf Jahre hinweg sämtliche Nachwuchsmannschaften. In der 3. Liga bestritt Kammerknecht bislang 123 Partien und sammelte dabei 14 Scorerpunkte. In der abgelaufenen Saison kam er zudem auf zwölf Einsätze in der 2. Bundesliga. Seit 2024 läuft der in Emmendingen geborene Neuzugang außerdem für die Nationalmannschaft Sri Lankas auf, für die er bislang zehn Länderspiele absolviert hat.
„Wir freuen uns sehr, dass sich Claudio nach wirklich guten Gesprächen für uns entschieden hat. Wir sind davon überzeugt, dass er uns dabei helfen wird, für mehr defensive Stabilität zu sorgen. Er kennt die 3. Liga sehr gut und weiß, worauf es in dieser Spielklasse ankommt. Zudem befindet sich Claudio im besten Fußballalter und hat sich im Vorfeld sehr ambitioniert präsentiert“, sagt Gerhard Zuber, Geschäftsführer Sport des SV Waldhof Mannheim 07.
„Ich bin sehr glücklich, heute meinen Vertrag beim SV Waldhof unterschreiben zu können. Nach vier Jahren in Dresden ist diese Aufgabe in Mannheim für mich besonders reizvoll. In den Gesprächen hat man gespürt, dass sich hier etwas entwickelt. Dazu möchte ich meinen Teil beitragen und gemeinsam mit der Mannschaft erfolgreich sein“, sagt Claudio Kammerknecht.
„Mit unserem Defensivverhalten waren wir in der vergangenen Saison nicht zufrieden. Wir haben zu viele Gegentore kassiert, um dauerhaft erfolgreich zu sein. Claudio steht bereits seit längerer Zeit auf unserem Radar, und wir sind sehr froh, dass wir ihn nun verpflichten konnten. Durch seine Vielseitigkeit in der Defensive eröffnet er uns unterschiedliche Optionen für die Gestaltung unseres Defensivverbunds“, erklärt Mathias Schober, Sportdirektor des SV Waldhof Mannheim 07.
Content/Foto: Waldhof Mannheim vom 18.06.2026
Rui Mota wird neuer Cheftrainer des SV Waldhof Mannheim
Die Trainersuche des SV Waldhof Mannheim 07 ist abgeschlossen: Der 47-jährige Rui Mota hat einen Vertrag in der Kurpfalz unterschrieben und wird künftig an der Seitenlinie des SV Waldhof stehen. Nach intensiven Gesprächen in den vergangenen Wochen erzielten die Verantwortlichen des Mannheimer Traditionsvereins eine Einigung mit dem Portugiesen, der zuletzt international auf sich aufmerksam gemacht hat.
„Rui war von Beginn an unsere Wunschlösung für die vakante Trainerposition. Er ist ein aufstrebender Trainer, der bei jeder seiner bisherigen Stationen bewiesen hat, dass er erfolgreichen Fußball spielen lassen kann – und das in ganz unterschiedlichen Ligen und Umfeldern. Er bringt eine klare Spielidee, eine ausgeprägte Siegermentalität und internationale Erfahrung mit nach Mannheim", sagt Gerhard Zuber, Geschäftsführer Sport des SV Waldhof.
„Zunächst einmal möchte ich unseren Fans sagen, dass ich mich sehr freue, bei diesem großartigen Verein arbeiten zu dürfen. Die Menschen leben hier für den Verein, und das ist etwas, das mich als Trainer besonders motiviert", so Rui Mota in seinen ersten Worten als Cheftrainer des SV Waldhof.
Der Portugiese ergänzt: „Ich möchte mich bei den Verantwortlichen für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Die Voraussetzungen für erfolgreichen Fußball sind hier beim Waldhof vorhanden. Nun gilt es für uns als Trainerteam, aus einzelnen Spielern eine echte Mannschaft zu formen. Ein Team, in dem jeder für den anderen einsteht und alles dem gemeinsamen Erfolg untergeordnet wird. Wenn uns das gelingt, werden wir eine gute Saison spielen."
Auch Sportdirektor Mathias Schober freut sich auf die Zusammenarbeit mit Rui Mota: „Rui hat in seiner Karriere viel Erfahrung gesammelt – zunächst als Co-Trainer, zuletzt auch als Cheftrainer. Besonders hervorheben möchte ich seine Bereitschaft und Fähigkeit, junge Spieler weiterzuentwickeln. Das hat er bereits bei seinen bisherigen Stationen unter Beweis gestellt und soll auch künftig ein wichtiger Bestandteil unserer Ausrichtung sein."
Rui Mota bringt die Erfahrung aus Stationen in sechs Ländern mit in die Kurpfalz. Von 2016 bis 2023 arbeitete er als Co-Trainer an der Seite von Ricardo Sá Pinto – unter anderem bei namhaften Klubs wie dem SC Braga, Legia Warschau und Standard Lüttich.
Im Winter 2024 trat Mota seine erste Station als Cheftrainer an und führte den FC Dila Gori in Georgien innerhalb von nur 17 Spielen an die Tabellenspitze. Diese Arbeit blieb nicht unbemerkt: Bereits im Sommer desselben Jahres holte ihn der FC Noah nach Armenien. Dort gelang ihm mit seiner Mannschaft die Qualifikation für die UEFA Conference League, dazu gewann der FC Noah unter seiner Leitung das Double aus Meisterschaft und Pokal. In Georgien wie in Armenien holte Mota im Schnitt mehr als zwei Punkte pro Spiel.
Mit diesen Erfolgen empfahl sich der Portugiese für die nächste Aufgabe beim international renommierten bulgarischen Klub Ludogorets Razgrad, den er in die UEFA Europa League führte.
Nun schlägt Rui Mota das nächste Kapitel seiner Trainerkarriere beim SV Waldhof Mannheim auf.
Content: SV Waldhof Mannheim vom 18.06. 2026
Foto: Brück
Janne Sietan wechselt zu Rot-Weiss Essen
Der SV Waldhof Mannheim 07 und Janne Sietan gehen getrennte Wege. Nach 66 Einsätzen für die Blau-Schwarzen lief der Vertrag von Janne Sietan in diesem Sommer aus. Der SV Waldhof unterbreitete dem Defensivspieler ein wertschätzendes Angebot zur Vertragsverlängerung, welches Sietan jedoch ablehnte. Stattdessen hat sich der 23-jährige dazu entschieden, einen Vertrag beim Ligakonkurrenten Rot-Weiss Essen zu unterschreiben.
Wir wünschen Janne Sietan für seine Zukunft alles Gute. Vielen Dank für den Einsatz im blau-schwarzen Trikot.
Content: Waldhof Mannheim vom 05.06.2026
Foto: HettiPicture
SV Waldhof verpflichtet Julian Ulbricht vom SV Meppen
Der Kader für die neue Spielzeit nimmt weiter Form an: Julian Ulbricht stößt zur Mannschaft des SV Waldhof Mannheim, nachdem er die vergangene Saison beim SV Meppen in der Regionalliga Nord verbracht hat. Mit 27 Toren und 33 Scorerpunkten war der 1,85 Meter große Angreifer ligaübergreifend bester Torschütze und Scorer der Saison 2025/26. Nun hat sich der 26-Jährige für einen Wechsel nach Mannheim in die Kurpfalz entschieden.
Julian Ulbricht verbrachte seine Nachwuchszeit als gebürtiger Hamburger zunächst beim FC St. Pauli, bevor er 2015 in die U17 des Hamburger SV wechselte. Beim HSV verbrachte Ulbricht die folgenden fünf Jahre. Anschließend zog es den Angreifer nach Kanada, wo er fast zwei Jahre für Inter Toronto FC und den FC Edmonton in der Canadian Premiere League spielte.
2022 folgte die Rückkehr nach Deutschland. Nach einer Station bei Phoenix Lübeck kehrte Ulbricht zum FC St. Pauli zurück und spielte dort für die U23. In dieser Zeit war Julian Ulbricht als Führungsspieler zwei Jahre lang Kapitän der Mannschaft. Im vergangenen Sommer folgte schließlich der Wechsel nach Meppen, wo er seine Mannschaft mit 27 Toren in die 3. Liga schoss. Insgesamt absolvierte Julian Ulbricht 155 Spiele in der Regionalliga Nord, erzielte dabei 70 Tore und bereitete weitere 25 Treffer vor.
„Wir haben uns für einen Transfer von Julian entschieden, da er neben seiner beachtlichen Quote viele Attribute mitbringt, die wir von einem Stürmer erwarten. Bei seinen vergangenen Stationen war Julian stets ein Führungsspieler und konnte vor allem auch gegen den Ball seine Qualitäten unter Beweis stellen. Wir sind fest davon überzeugt, dass er dies auch in der 3. Liga zeigen wird“, so Gerhard Zuber, Geschäftsführer Sport des SV Waldhof Mannheim.
„Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, heute meinen Vertrag beim SV Waldhof Mannheim unterschreiben zu können. Der SV Waldhof ist ein großer Traditionsverein, das reizt mich sehr. Die Gespräche mit den Verantwortlichen haben mir gezeigt, dass ich hier meine sportliche Zukunft sehe. Ganz besonders freue ich mich auf unsere Heimspiele mit unseren Fans, die für eine großartige Stimmung sorgen“, so Julian Ulbricht.
„Die Quote von Julian spricht für sich. Er bringt eine gewisse Wucht mit und kann auf viele verschiedene Arten Tore erzielen. Zudem hat er in den vergangenen Jahren immer wieder bewiesen, dass er ein sehr teamdienlicher Spieler ist. Er befindet sich im perfekten Fußballeralter, weshalb wir uns schlussendlich für diesen Transfer entschieden haben“, so Mathias Schober, Sportdirektor des SV Waldhof Mannheim.
Content/Foto: Waldhof Mannheim vom 29.05.2026
Saisonabschlussinterview mit Bernd Beetz
Der Pokalsieg im bfv-Rothaus Pokal zum Abschluss – man kann schon sagen, dass das der wichtigste Sieg der Saison war, oder?
Das ist definitiv der Fall. Nachdem wir in den vergangenen drei Jahren nicht einmal das Halbfinale erreichen konnten, war es für uns oberste Prämisse, den Landespokal zu gewinnen. Sowohl sportlich als auch wirtschaftlich ist die Teilnahme am DFB-Pokal sehr wichtig. Unsere Auftritte im DFB-Pokal waren stets ein Highlight und haben gezeigt, dass wir eben auch mal einen Großen ärgern können. Dementsprechend bin ich sehr glücklich über den Sieg im Stadtderby.
In der 3. Liga steht am Ende ein 10. Tabellenplatz. Wie fällt dein Fazit aus?
Zunächst einmal möchte ich festhalten, dass wir nach zwei ganz schwachen Jahren die gesamte Saison über nie etwas mit dem Abstiegskampf zu tun hatten. Das ist grundsätzlich erst einmal eine gute Nachricht. Über die gesamte Saison hinweg hat uns die Konstanz gefehlt, um ganz oben ein Wörtchen mitzureden. Die letzten Wochen in der Liga haben uns allen aber natürlich gar nicht gefallen. Anstatt befreit aufzuspielen, haben wir uns hängen lassen. Das war für mich so nicht verständlich und vor allem haben das unsere treuen Fans nicht verdient.
Es hat von außen wie ein Spannungsabfall gewirkt, oder?
Genau. Nach dem Unentschieden bei 1860 München hat mir bei vielen Spielern einfach die Körpersprache nicht mehr gefallen. Das wirkte dann so, als hätte jemand den Stecker gezogen – dabei ging die Saison noch fast zwei Monate. Da haben wir als Verein kein gutes Bild abgegeben. Zumal es auch viele andere Beispiele in der 3. Liga gibt, wo man das deutlich besser gelöst hat. Hier hatte jeder Spieler die Möglichkeit, sich zu zeigen – das ist aber den wenigsten gelungen.
Eine Geschichte der Saison war die Causa Okpala in der Winterpause. Wie hast du das Thema gesehen?
Zunächst einmal möchte ich das Gerücht ausräumen, dass es im Sommer bereits ein Angebot aus der 1. Liga gegeben hat. Klar hat Kenny auf sich aufmerksam gemacht und Interesse geweckt. Aber es war nie so, dass wir ein konkretes Transferangebot auf dem Tisch hatten. Ich war früh ein großer Fan von Kenny. Als Spieler aus dem eigenen Nachwuchs hat er früh auf sich aufmerksam gemacht und sich seine Spielzeit verdient. Gerne hätten wir ihn langfristig an den Verein gebunden.
Die Winterpause wurde dann in der Tat etwas turbulent – unter anderem durch eine so nicht kommunizierte Ausstiegsklausel bei einer früheren Vertragsanpassung. Es ist sehr schade, dass sich Kenny für einen anderen Weg entschieden hat. Dennoch bin ich weiterhin ein großer Fan von ihm und drücke ihm die Daumen. Wenn wir es künftig wieder häufiger schaffen, dass Spieler aus dem Nachwuchs den Weg in den Profifußball finden, dann machen wir in diesem Bereich vieles richtig.
Zum Saisonende hat sich nun auch ergeben, dass es im Kader einen kleinen Umbruch geben könnte. Dabei sagst du selbst, dass dir Kontinuität wichtig ist.
Das ist grundsätzlich auch so. Was mir aber noch wichtiger ist, sind Spieler, die dafür brennen, mit der Raute auf der Brust alles zu geben. Wenn ein Spieler auf uns zukommt und nicht dazu bereit ist, dann muss man eben eine Lösung finden. Schaut man auf den Verein, die Stadt und unsere Fans, dann sieht man doch, was für ein toller Verein wir sind. Und man sieht ja auch immer wieder, dass sich Spieler damit sehr gut identifizieren können.
Das Potenzial bei uns ist vorhanden, davon bin ich vollends überzeugt. Wir brauchen einfach wieder mehr Teamplayer und Spieler, die andere auf dem Feld besser machen können. Wenn wir das schaffen, dann werden wir auch wieder erfolgreicheren Fußball spielen.
Die Personalie Thorsten Weck hat im Umfeld für Aufsehen gesorgt. Was kannst du uns dazu sagen?
Ich bin davon überzeugt, dass wir unsere Schlüsse gezogen haben und vor allem interne Abläufe klarer definieren konnten. Das war uns allen sehr wichtig.
Ein Wort zur Person möchte ich trotzdem noch verlieren: Thorsten hat mit seinem Engagement im vergangenen Jahr dazu beigetragen, dass der Abstieg vermieden wurde und vor allem Anregungen zur wesentlichen Struktur gegeben. Diese Leidenschaft und damit verbundene Kontakte schätze ich sehr.
Du sprichst die Zukunft an – Luc Holtz wird den Verein verlassen.
Genau. Luc hat uns mitgeteilt, dass er seinen Vertrag zum Saisonende auflösen möchte. Ich denke, wir haben Luc eine gute Möglichkeit gegeben, sich wieder im Vereinsfußball zu etablieren. Dass ein Trainer dadurch auch Aufmerksamkeit auf sich zieht, kann passieren. Und hier sehe ich es wie bei den Spielern: Wenn jemand nicht für die Aufgabe beim Waldhof brennt, dann muss man sich eben verändern. Dennoch wünsche ich Luc für seine Zukunft alles Gute.
Die Trainerpersonalie wird nun auch für die neue Saison wieder eine ganz entscheidende sein, oder?
Ganz klar. Die 3. Liga ist schon auch eine Trainerliga. Oft entscheiden sich Spiele und ganze Saisons in Nuancen. Hier bin ich der Überzeugung, dass der Trainer eine absolut entscheidende Rolle einnimmt. Ich erwarte von der sportlichen Führung, einen Trainer zu finden, der aus den Spielern eine echte Mannschaft formen kann.
In einem gesunden Teamgefüge wird es einen solchen Spannungsabfall wie in dieser Saison nicht geben. Wir werden eine schlagkräftige Mannschaft beisammenhaben, die Spiele gewinnen kann. Um aber wirklich eine erfolgreiche Saison spielen zu können, müssen wir alle an unsere Leistungsgrenzen kommen.
Wie siehst du die aktuellen Entwicklungen im Nachwuchs?
Zunächst einmal möchte ich der U17 gratulieren. Nach einer tollen Hinrunde in der Oberliga hat man sich auch in der DFB-Nachwuchsliga behauptet und am Ende einen starken zweiten Platz erreicht. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Seit vier Jahren versuchen wir den Vorgaben für ein Nachwuchsleistungszentrum zu entsprechen. Jeder weiß, wie wichtig mir unser Nachwuchs ist und daher möchte ich unbedingt die notwendigen Bedingungen schaffen. Heute kann ich sagen, dass wir uns hier auf der Zielgeraden sehen. Wir haben noch ein paar Kleinigkeiten anzupassen und dann hoffen wir, dass wir das grüne Licht vom DFB erhalten.
Content: SV Waldhof Mannheim vom 26.05.2026
Das Stadtduell lockt die Massen
Der Drittligist führt durch Boyds Treffer zur Pause
Das Spiel, geleitet von Schiedsrichter Niklas Diehm, war wohl mehr als nur eine gelungene Besetzung eines badischen Pokalfinales. Ein Mannheim Stadtduell zweiter Teams, deren Stadien nur einen Steinwurf voneinander entfernt liegen.
Der Favorit, der Drittligist Waldhof Mannheim, fand nach einem unruhigen Auftakt sehr schnell ins Spiel. Luc Holtz‘ Mannschaft wirkte ballsicher, agierte giftig in den Zweikämpfen und kombinierte sich des Öfteren in den Sechzehner des VfR. Folgerichtig entstanden erste blau-schwarze Torgelegenheiten. Nach zehn Minuten musste Bisinger zunächst einen Abschluss von Abifade aus guter Position entschärfen, ehe Boyd die anschließende Ecke haarscharf am langen Pfosten vorbeiköpfte (10.). Der ehemalige US-amerikanische Nationalspieler erwies sich auch in den darauffolgenden Minuten als Dreh- und Angelpunkt des Waldhöfer Spiels. Boyd setzte regelmäßig seinen Körper geschickt ein, sondern verteilte auch die Bälle geschickt.
Führung durch Boyd
In der 19.Minute dann der erste entscheidende Moment und Abschluss des Mittelstürmers. Humorlos hämmerte der im Strafraum ungedeckte Boyd nach einer Körperdrehung den Ball in die Maschen und brachte somit den Favoriten in Front. Die Führung des SVW kündigte sich zu diesem Zeitpunkt bereits an. Der VfR verteidigte zwar mit maximaler Leidenschaft, nichtsdestotrotz fand die Partie aufgrund des blau-schwarzen Pressings über weite Strecken in der blau-weiß-roten Hälfte statt. Zu dieser Phase merkte VfR-Coach Abele dann auch richtig an: „Es war sehr schwer, diese Wucht zu verteidigen“. Da bezahlte der Oberligist natürlich Lehrgeld, da man solche Gegner wie den SV Waldhof Mannheim im Ligabetrieb nicht vor die Flinte bekommt: „Wir mussten sehr viel investieren, passen einmal nicht auf und dann schweißt Terrence Boyd den Ball mit links in den Winkel rein“, verwies er ebenfalls auf die hohe individuelle Klasse der Waldhof-Spieler.
Nach dem 0:1 verflachte die Partie ein wenig. Der SVW kontrollierte das Geschehen, ohne Nreca-Bisingers Gehäuse unter Dauerbeschuss zu nehmen. Gelegentlich schaffte es der Favorit jedoch, sich in den VfR-Strafraum zu kombinieren und den blau-weiß-roten Schlussmann zu prüfen. Sowohl Abifade (26., 41.) als auch Michel (38.) hätten für Waldhof erhöhen können, doch in ihren Abschlüssen fehlten sowohl Wucht als auch Präzision. Darüber hinaus fungierte Bisinger als sicherer Rückhalt.
Gegen Ende der ersten Halbzeit konnte sich der VfR seinerseits gelegentlich in Richtung Waldhöfer Tor vorarbeiten. Kurz vor dem Pausenpfiff verbuchte der Oberligist zwei aufeinanderfolgende Ecken sowie einen Einwurf aus aussichtsreicher Position für sich. Auch wenn der Waldhof bis zu diesem Zeitpunkt einen seriösen Auftritt hinlegte, so war der VfR keineswegs chancenlos unterlegen. Häufig fehlte der finale Pass, um hochkarätige Großchancen zu kreieren. Dementsprechend herrschte beim VfR-Anhang zwar noch Zuversicht, allerdings gingen auch die "Buwe" zuversichtlich in die Kabinen. Hier spekulierte man bei hochsommerlichen Temperaturen auf die körperlichen Faktor.
Der Waldhof gewinnt den badischen Pokal
Bierschenk und Rieckmann sorgen für die Entscheidung
Nach Wiederanpfiff schafften es die Blau-Weiß-Roten, sich durch längere Ballbesitzphasen in Richtung Waldhöfer Tor vorzuarbeiten. Sowohl über den rechten als auch über den linken Flügel konnte der Oberligist Druck entwickeln und ließ die Abwehr des Favoriten auf Hochtouren arbeiten. Wie bereits gegen Ende der ersten Halbzeit fehlte jedoch auch im zweiten Durchgang der finale Pass.
Als Paradebeispiel lässt sich eine scharfe Hereingabe von Krüger erwähnen, die Waldhofs Verteidigung gerade noch so zur Ecke klären konnte (53.). Den 16.921 Zuschauern offenbarte sich nun aber ein offener Schlagabtausch mit spielfreudigen Rasenspielern, denen schlicht und ergreifend der berühmte letzte Tick zum Glück fehlte. Da entweder der finale Pass nicht ankam oder irgendein Waldhöfer Fuß den blau-weiß-roten Abschluss blockte, fiel der Ausgleich nicht.
Bierschenk trifft zur Vorentscheidung
Mitten in eine stärkere Phase folgte der Nackenschlag für den Oberligisten. Bierschenk verwertete eine Rückgabe seines Teamkollegen und hämmerte den Ball in die Maschen zum vorentscheidenden 0:2 (70.).
20 Minuten vor Ende einen Zwei-Tore-Rückstand gegen einen zwei Ligen höher spielenden Kontrahenten bei brütender Hitze aufzuholen, glich einer unrealistischen Mammutaufgabe.
Der VfR blieb weiter engagiert, gab sich auch zu diesem Zeitpunkt nicht geschlagen. Beeindruckend, dass das Team von Trainer Abele weiterhin ein ebenbürtiger Gegner blieb. Dies sollte auch Hoffnung machen die kommenden Aufgaben, final in der Relegation zur Regionalliga Südwest.
Entscheidung zum 3:0 durch Rieckmann
Anstelle des Ehrentreffers fiel nach einem Konter jedoch das 0:3 für den Mannschaft des scheidenden Trainers Luc Holtz. Rieckmann scheiterte im Eins-gegen-Eins zunächst noch an Nreca-Bisinger , erzielte aber im Nachsetzen den dritten Waldhöfer Treffer des Tages.
So konnte auch Marcel Abele die Leistungen entsprechend einordnen: „Alles in allem war es ein verdienter Sieg“, Eine kurze, aber exakt zutreffende Bewertung der Darbietungen bei hochsommerlichen Temperaturen.
Am Ende blieb für die Waldhöfer ein halbwegs versöhnlicher Ausklang, wenn sich auch offenbar innerhalb des Vereins einige Baustellen auftun. Hier sollte man die Sommerpause für Ordnung und erkennbare Strukturen / Hierarchien sorgen.
Content: Michael Kaiser vom 23.05.2026
Fotos: HettiPicture
Eichbaum bleibt Partner des SV Waldhof Mannheim 07
Es gibt gute Nachrichten aus dem CarlBenzStadion. Der zum Saisonende auslaufende Vertrag mit der Privatbrauerei Eichbaum wurde um drei Jahre verlängert!
Damit bleibt das Mannheimer Traditionsunternehmen auch zukünftig der offizielle Bierpartner des SV Waldhof Mannheim. Bei den Heimspielen wird weiterhin Eichbaum im Catering sowie in den VIP-Räumen des Vereins ausgeschenkt.
"Für uns in der Vermarktung hatte die Zukunft der Partnerschaft zwischen der Eichbaum Brauerei und dem SV Waldhof Mannheim eine hohe Priorität. Uns ist der große Stellenwert von Eichbaum bei unseren Fans und in der gesamten Region bewusst. Die vielen offenen und vertrauensvollen Gespräche mit Uwe Aichele und seinem Team haben gezeigt, dass alle Beteiligten diesen gemeinsamen Weg unbedingt fortsetzen wollten. Umso mehr freut es mich, dass wir eine gute langfristige Lösung finden konnten und Eichbaum dem Wald hof und seinen Fans erhalten bleibt", so Denni Strich, Geschäftsleiter Marketing und Vertrieb des SV Waldhof Mannheim 07.
"Wir als Privatbrauerei Eichbaum waren über die positive Resonanz der Fanszene des SV Waldhof Mannheim über die vergangenen Monate überwältigt. Das hat uns alle sehr gerührt und allen voran gezeigt, dass wir versuchen müssen, diese Partnerschaft fortsetzen zu können. Es gab einen sehr guten Austausch mit den Verantwortlichen des SV Waldhof Mannheim, bei der wir der Situation angemessen eine sehr gute Lösung finden konnten. Es macht uns alle sehr stolz, weiterhin Partner des SV Waldhof Mannheim zu sein", so Uwe Aichele, Geschäftsführer der Privatbrauerei Eichbaum.
Content: Waldhof Mannheim vom 20.05.2026
Foto: Eichbaum
SV Waldhof verpflichtet 18-jährigen Kian Ramadani
Die Planungen für die neue Saison laufen weiter: Heute kann der SV Waldhof einen weiteren Neuzugang verkünden. Kian Ramadani hat seinen ersten Profivertrag beim SV Waldhof Mannheim 07 unterschrieben. Der 18-jährige Stürmer wechselt von der U19 des 1. FC Kaiserslautern an den Alsenweg.
Der in Wittlich geborene, dreimalige albanische U-Nationalspieler durchlief seit 2021 die Nachwuchsmannschaften des 1. FC Kaiserslautern. In den höchsten deutschen Nachwuchsligen erzielte Kian Ramadani 29 Tore in 71 Spielen. Zuletzt war er der zweitbeste Scorer der U19 DFB-Nachwuchsliga-Hauptrunde. Mit sieben Toren und vier Vorlagen führte Ramadani seine Mannschaft in die Endrunde.
„Es ist wichtig für eine gute Kaderstruktur, einige junge Spieler zu haben, die erfahrene Akteure herausfordern können. Wir möchten uns in diesem Bereich für die neue Saison verbessern. Dementsprechend macht die Verpflichtung von Kian für unsere Mannschaft sehr viel Sinn. Er weiß, wo das Tor steht, und bekommt bei uns die Chance, sich im Profibereich zu beweisen“, so Gerhard Zuber, Geschäftsführer Sport des SV Waldhof Mannheim 07.
„Ich möchte mich bei den Verantwortlichen für das ausgesprochene Vertrauen bedanken. Der Schritt zum Waldhof ist für mich die ideale Möglichkeit, den Einstieg in den Profibereich zu schaffen. Ich brenne für diese Aufgabe und möchte die Gelegenheit nutzen, die mir hier gegeben wird. Ebenso freue ich mich sehr auf die Stadt und den Verein, mit dem ich zukünftig viele Erfolgserlebnisse feiern möchte“, so Kian Ramadani zu seiner Vertragsunterzeichnung beim Waldhof.
„In der abgelaufenen Rückrunde war Kian einer der erfolgreichsten Spieler im deutschen Nachwuchsbereich. Für sein Alter bringt er eine gute Körperlichkeit mit und wird dementsprechend auch die faire Chance erhalten, sich bei uns zu zeigen. Auch in dieser Saison haben wir als Verein gezeigt, dass wir gerne auf junge Spieler setzen möchten. Das soll auch zukünftig Teil der Identität unseres Vereins sein“, so Mathias Schober, Sportdirektor des SV Waldhof Mannheim 07.
Content/Foto: Waldhof Mannheim vom 19.05.2026
Denis Kryeziu verlängert seinen Vertrag beim SV Waldhof
Der SV Waldhof Mannheim 07 hat den Vertrag mit Denis Kryeziu vorzeitig verlängert und den 19- jährigen damit weiter an den Verein gebunden. Seit der Winterpause ist der defensive Mittelfeldspieler, der zuvor unter anderem Kapitän der U19 im Nachwuchs war, ein fester Bestandteil im Profikader. So stand er seit dem Rückrundenbeginn bei jedem Spiel im Spieltagskader und kam dabei auf sechs Drittligaeinsätze.
"Deno hat seine Chance bei uns genutzt. Im Wintertrainingslager hat er direkt auf sich aufmerksam gemacht und sich somit auch seine Einsätze in der 3. Liga verdient. Luc ist ein Trainer, der gerne mit jungen Spielern arbeitet und ihnen auch Chancen ermöglicht. Er hat diese Chance vom ersten Tag genutzt und sich in den vergangenen Wochen stetig an das Niveau im Trainings-und Spielbetrieb gewöhnt. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, Deno mit einem neuen Vertrag auszustatten", so Gerhard Zuber, Geschäftsfü hrer Sport des SV Waldhof Mannheim 07.
"Es macht mich wirklich sehr stolz, hier heute einen neuen Profivertrag unterschreiben zu können. Ich möchte mich bei allen Verantwortlichen für das Vertrauen, allem voran aber auch einfach die Chance bedanken, die ich hier seit dem Winter erhalten habe. Ich weiß, dass das nicht selbstverständlich ist. Dementsprechend möchte ich dem Verein auch einfach etwas zurückgeben. Ganz besonders freue ich mich darauf, weiterhin im Carl Benz Stadion vor unseren Fans aufzulaufen", so Denis Kryeziu zu seiner Vertragsverängerung.
"Die Vertragsverlängerung hat sich Deno durch seinen Einsatz und seine Leistungen verdient. Als Spieler aus dem eigenen Nachwuchsbereich ist der Schritt zu den Profis in der 3. Liga nicht einfach. Deno hat den Übergang mit viel Arbeit und Einsatz gut gemeistert und damit erste Schritte im Profibereich gemacht. Jetzt geht es darum, seine Entwicklung weiter voran zu treiben. Wenn er akribisch an sich weiterarbeitet, dann sind die Tore bei uns für eine größere Rolle immer offen", so Mathias Schober, Direktor Sport des SV Waldhof.
Cotent/Foto: Waldhof Mannheim vom 21.04.2026
SV Waldhof verlängert den Vertrag von Kushtrim Asallari
Der SV Waldhof Mannheim 07 hat den auslaufenden Vertrag mit Kushtrim Asallari verlängert. Im vergangenen Sommer wechselte der 22jährige aus Mönchengladbach an den Alsenweg und wird nun auch weiterhin in der Kurpfalz für den SV Waldhof auflaufen. In der bi sherigen Saison absolvierte Kushtrim Asallari insgesamt 22 Spiele für die BlauSchwarzen und erzielte dabei wettbewerbsübergreifend vier Tore. Nun hat der Offensivspieler seinen Vertrag nach Gesprächen mit den SVWVerantwortlichen vorzeitig verlängert.
"Kushtrim hat in dieser Saison und allen voran in der Rückrunde gezeigt, dass er uns in der 3. Liga helfen kann. Wenn man aus der Regionalliga in die 3. Liga wechselt, muss man sich an das Niveau und die Intensität gewöhnen. Auch in der Hinrunde haben wir bei Kushtrim gesehen, dass er uns mit seinen Attributen helfen kann. Seit dem Start der Rückrunde ist er jetzt nochmal deutlich konstanter in seinen Leistungen geworden, weshalb wir uns für diese Vertragsverlängerung entschieden haben", so Gerhard Zuber, G eschäftsführer Sport des SV Waldhof.
"Ich fühle mich hier beim SV Waldhof einfach sehr wohl. Es ist immer etwas ganz Besonderes, vor unseren Fans aufzulaufen. Auch deshalb habe ich mich dazu entschieden, hier einen neuen Vertrag zu unterschreiben. Ich möchte mit dem Verein weiter dabei helfen , erfolgreichen Fußball zu spielen und weiß das es mir hier gelingen wird sportlich noch relevanter zu werden", so Kushtrim Asallari bei seiner Vertragsverlängerung.
"Bei Kushtrim hat man über die vergangenen Monate eine richtige Entwicklung wahrgenommen die uns gezeigt hat, dass wir auch weiterhin auf Kushtrim setzen möchten. Weiterhin hat er das Potenzial, sich zu verbessern, um der Mannschaft nachhaltig zu helfen. e r verfügt zudem über eine interessante Flexibilität und kann in vielen verschiedenen Formationen eingesetzt werden", so Mathias Schober, Direktor Sport des SV Waldhof.
Content/Foto: Waldhof Mannheim vom 15.04.2026
Jid Okeke wechselt aus England zum Waldhof
Während sich die 3. Liga in ihrer Schlussphase befindet, laufen im Hintergrund beim SV Waldhof Mannheim 07 die Planungen für die neue Saison auf Hochtouren. Heute kann der SVW seinen ersten Neuzugang für die kommende Spielzeit vorstellen.
Der 21-jährige, variabel einsetzbare Außenverteidiger Jid Okeke hat einen Vertrag beim SV Waldhof unterschrieben und wird ab dem Sommer für den Mannheimer Drittligisten auflaufen. Zuletzt spielte Jid Okeke in der englischen League One und League Two für Stockport County und den FC Walsall.
Jid Okeke wurde in Ahaus geboren und spielte in der Jugend für den FC St. Pauli, bevor 2018 der Schritt nach England folgte.
„Jid Okeke bringt ein sehr spannendes Spielerprofil in unsere Mannschaft. Für die Außenverteidigerposition verfügt er über Attribute, die wir für unser Spiel mit und gegen den Ball gerne sehen. Mit 1,92 m ist Jid zum einen sehr robust, zeichnet sich aber auch durch seine hohe Geschwindigkeit aus. Nach den letzten Jahren in England trauen wir ihm den Schritt in die 3. Liga zu und freuen uns, dass wir uns mit dem Spieler letztlich einigen konnten“, so Gerhard Zuber, Geschäftsführer Sport des SV Waldhof.
„Ich freue mich wirklich sehr auf diese Aufgabe hier in Mannheim. Von den ersten Gesprächen an habe ich gespürt, dass ich hier ab dem Sommer auflaufen möchte. Nach acht Jahren in England freue ich mich auch sehr, nach Deutschland zurückzukehren. Nachdem ich nun auch die Fans im Stadion miterlebt habe, ist meine Vorfreude auf die kommende Saison noch einmal gewachsen“, so Jid Okeke bei seiner Vertragsunterzeichnung.
„Jid ist mit seinen 21 Jahren noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung. Durch seine Erfahrungen im englischen Fußball ist er das intensive und körperliche Spiel gewohnt, weshalb ihm die Umstellung auf die 3. Liga leicht fallen sollte. Er bringt viel Potenzial mit, das wir durch gute Arbeit und individuelle Spielerentwicklung weiter ausschöpfen möchten. Unabhängig von seinen sportlichen Fähigkeiten erfüllt Jid in den kommenden zwei Jahren zudem die U23-Regelung der 3. Liga“, so Mathias Schober, Direktor Sport des SV Waldhof.
Content/Foto: Waldhof Mannheim vom 08.04.2026
Wenig ansehnliche erste Halbzeit
Gäste aus dem Erzgebirge führen zur Pause durch Stefaniak
Nach dem 1:4 in Osnabrück gibt's einige Bewegung in der Startelf der Buwe. Boyd ist nach Rotsperre zurück, startet gleich. Ebenso neu dabei Sietan (nach Krankheit), soweit Thill und Asallari. Dafür rücken Bierschenk, Rieckmann und Kryeziu zunächst auf die Bank. Ogbemudia fehlt leicht angeschlagen im Kader, wird für das Pokalspiel nächste Woche geschont.
Drei Wechsel gibt's bei den Gästen nach dem 2:4 in Essen. Uhlmann, Seifert und Stefaniak sind neu dabei, während Weinhauer und Clausen zunächst auf der Bank Platz nehmen müssen. Collins fehlt gelb-gesperrt.
Schiedsrichter war heute Timon Schulz, der um 14.03 Uhr die Begegnung angepfiffen hatte. Zu Beginn einige Versuche, hüben wie drüben. In der 6.Minute etwas Gefahr nach einer Ecke der Veilchen von Stefaniak, in der 10.Minute eine Halbchance der Gastgeber durch Boyd.
Die beste Möglichkeit des bisherigen Spielverlaufs für Aue in der 19.Minute. Stefaniak und Seifert hatten sich durchkombiniert, ehe der Pass ins Zentrum kam. Dort kam Bär mit einem direkten Abschluss ran, zielte aus gut 12m über das Tor. Keine Minute später, der gleiche Spieler und die nächste Torsituation. Günther-Schmidt hatte durchgesteckt, Bär wollte den Keeper umkurven. Dabei wurde der Weg zu lang und es blieb nur noch ein Versuch per Hacke. Chance vertan.
In der 23.Minute war es erneut Bär, der diesmal mit einem Flugkopfball scheiterte. Links am Tor vorbei. Das könnte sich am Ende rächen. Der Waldhof blieb weiterhin eher passiv oder zumindest harmlos.
Der erste richtig gefährliche Angriff der Hausherren in der 38.Minute. Asallari hatte bei einem Konter viel Platz und konnte nach innen ziehen. Dann der Schuss aus etwa 20m knapp am langen Eck vorbei. In der 42.Minute ging es über links und Lohkemper. Der legte quer zu Michel, der weiter zu Ba und dessen Abschluss war so eine Art Flanke wurde aber dann doch gefährlich. Der Ball landete auf dem Tornetz.
Führung Aue durch Stefaniak
Einwurf Aue in der 42.Minute durch Malone. Boyd klärte in die Füße von Stefaniak und der zog aus 17m direkt ab. Die Kugel schlug ins lange, linke Eck ein.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten, danach ging es in die Kabinen.
Waldhof Mannheim dreht Spiel spät
Bierschenk mit Torpremiere und umstrittenener Treffer von Boyd
Vor 9.687 Fans ging es in die zweite Halbzeit. Bei den Gastgebern ein Wechsel mit Wiederanpfiff. Bierschenk kam für Asallari.
Gefahr sofort vor dem Tor von Männel. Ba hatte am Elfmeterpunkt zu Boyd geflankt, der direkt aus der Drehung abgezogen. Die Kugel ging einen guten Meter über das Tor. Drei Minuten später war es Lohkemper, der ebenfalls über das Tor zielte. Was blieb war der Eindruck, dass der Waldhof hier unter allen Umständen die Punkte im Carl Benz Stadion behalten wollte
Joker Bierschenk mit dem Ausgleich
Der Eindruck täuschte keinesfalls. Gerade eine Minute später setze sich Michel links gegen Uhlmann durch, kam zur Flanke. Im Rückraum nahm der eingewechselte Bierschenk Maß, traf aus 13m wunderbar in den linken Winkel (50.).
In der 55.Minute zielte Thill aus etwas 25m über die Querlatte.
Wechsel für die Buwe im Anschluss: Rieckmann löste Thill ab.
In der 64.Minute lag die Kugel im Tor von Nijhuis, der Treffer von Bär zählte wegen einer Abseitsstellung nicht. Aue wurde ungeachtet dessen stärker. Drei Minuten später kam Boyd aus 14m zum Schuss, verfehlte das Tor aber rechts. Wieder eine Minute später war es Boyd per Kopf, diesmal musste Männel im Auer Tor retten (68.).
Guttau für Günther-Schmidt der Wechsel bei den Gästen in der 79.Minute. In der 85.Minute löste Ocansey den Torschützen Stefaniak ab.
Terrence Boyd mit der Führung
Wohl dem, der einen Terrence Boyd in seinen Reihen hat. Die letzte Minute der regulären Spielzeit lief und der Volllblutstürmer traf unwiderstehlich. Aus unmöglichen Winkel von der rechten Seite der Abschluss, direkt unter die Latte. Das sah sehr nach Wembley aus. Der Linienrichter bestätigte den Treffer sehr schnell, was Diskussionen im Nachgang nicht vermeiden konnte.
Die Nachspielzeit sollte mindestens noch einmal vier Minuten betragen. Da passierte nichts mehr und der Waldhof sichert sich drei Punkte für diesen Tag.
Content: Michael Kaiser vom 21.03.2026
Fotos: HettiPicture
Stellungnahme des SV Waldhof Mannheim 07
Einen Tag nach dem Auswärtsspiel in Essen laufen die internen Aufarbeitungen der Geschehnisse in Essen. Zunächst einmal ist es uns wichtig, Felix Wienand eine gute und schnelle Genesung zu wünschen. Böller-Detonationen haben im Fußballstadion keinen Platz.
Bei der gestrigen Partie kam es über 90 Minuten im gesamten Stadionbereich zu mehreren Vorkommnissen wie Pyrotechnik, Feuerwerk und Detonationen. Die Spieler beider Mannschaften standen über die gesamte Spielzeit unter dem ständigen Einfluss jener Aktionen.
Zur Aktion rund um die Spielunterbrechung: Nach Sichtung der Bilder handelte es sich in der 55. Spielminute um eine einzige Böllerzündung in der letzten Reihe der Gästetribüne. Entgegen mehreren Berichten handelte es sich nicht um einen Böllerwurf auf das Spielfeld. Außerhalb des Stadions wurde der Täter von der Polizei festgenommen. Es sollte das einzige Fehlverhalten aus dem Gastbereich an diesem Mittwochabend sein.
Unabhängig davon verurteilen wir jede Form von unsachgemäßem Umgang mit Pyrotechnik und insbesondere Böllern ausdrücklich. Solche Aktionen gefährden Menschen, schaden dem Fußball und widersprechen den Werten, für die unser Verein steht. Wir werden die Geschehnisse weiterhin gemeinsam mit den zuständigen Behörden und dem Veranstalter aufarbeiten und mögliche Konsequenzen prüfen. Unser Ziel bleibt es, dass Fußballspiele für alle Beteiligten Spieler, Offizielle und Zuschauer sicher und ohne derartige Vorfälle stattfinden können.
Content: Waldhof Mannheim vom 05.03.2026
Foto: IMAGO / Maximilian Koch
Wilde Aufstellung beim Waldhof
Alemannia Aachen führt zur Pause durch den Treffer von Schroers
Sechs Neue hat Luc Holtz gegenüber dem 1:3 bei den Jungen Wilden vom VfB Stuttgart aus dem Hut gezaubert. Hoffmann, Sietan, Klünter, Diakhaby, Mendes und Masca starten, während Thill, Abifade, Asallari, Rieckmann und Michel zunächst auf der Bank Platz nehmen. Thalhammer fehlt komplett im Kader.
Gästetrainer Selimbegovic muss auf den angeschlagenen Keeper Pseftis verzichten, Ademi fehlt nach seiner 5.Gelben gesperrt. Neu dabei im Tor Riemann-Lorenzen und im Mittelfeld läuft Routinier Wiebe auf.
Schiedsrichter war heute Marc Philip Eckermann, der die Begegnung auch pünktlich angepfiffen hatte. Die ersten Aktionen auf Seiten der Gäste, wobei auch der Waldhof recht schnell ins Spiel fand. Die Flanken dann zunächst von der linken Seite, wobei die Aachener mehrfach klären mussten.
Gästeführung durch Schroers
Unglückliche Szene für die Gastgeber in der 10.Minute. Loune hatte einen zu kurz geklärten Eckball zurück in die gefährliche Zone bringen können. Dort verlängerte Wiebe mit langem Bein weiter zu Schroers. Der konnte Nijhuis im Mannheimer Tor überwinden, wobei Hoffmann noch mit dem Abwehrversuch scheiterte.
Die Gastgeber taten sich schwer hier eine Antwort zu finden. Auch wenn man sichtlich um Spielkontrolle bemüht war, fehlten auch nach einer guten halben Stunde die zwingenden Abschlüsse.
Anders die Alemannen: Die brauchten relativ wenig um gefährlich zu werden. So auch in der 33.Minute, als Wiebe, heute Spielführer der Gäste, eine Ecke direkt abnahm. Der Schuss ging nur knapp links am Tor vorbei. Es dauerte bis zur 39.Minute ehe auch die Hausherren gefährlich wurden. Nach einer Ecke kam Ogbemudia aus 6m zum Abschluss. Über das Tor. Eine Minute später dann auch gleich die nächste Möglichkeit für die Gäste: Nadjombe konnte einen Patzer der Buwe im Aufbau nicht nutzen. Im Gegenzug dann Lohkemper mit der Chance. Dessen Flachschuss zu zentral und kein Problem für Riemann.
Für Lohkemper war nach diese Aktion Schluss. Der Stürmer musste in der 42.Minute angeschlagen vom Feld. Neu dabei Boyd.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten. Dann war Pause im Carl Benz Stadion.
Waldhof Mannheim dreht das Spiel
Terrence Boyd schnürt Doppelpack, entscheidet die Begegnung
Doppelter Wechsel bei den Hausherren nach Wiederanpfiff: Für Masca und Mendes waren nun Bierschenk und Abifade dabei. Auch bei der Alemannia gab es einen personellen Wechsel. Cheftrainer Selimbegovic hatte wohl in der Kabine, im Nachgang des Getümmels zur Pause, die rote Karte gesehen, verfolgte das Spiel schon von der Pressetribüne. Assistent Trenz hatte übernommen.
Boyd mit dem Ausgleich
Kooperation der Joker in der 51.Minute: Abifade hatte Boyd bedient, der den Ball perfekt verarbeitet, mit seinem Linksschuss Riemann keine Chance gelassen. Für seinen wunderbaren Jubel auf dem Zaun sah der Torschütze die gelbe Karte.
Doppelpack geschnürt durch Boyd
Das war doch das, was jeden Fan des SV Waldhof mitnehmen musste. Gerade einmal fünf Minuten nach dem Ausgleich der zweite Treffer für Boyd. Nach starker Flanke aus dem Halbfeld von Ferati war Boyd hochgestiegen und hatte präzise eingenickt. Spiel gedreht!
Latte rettet für Mannheim
Nach einer guten Stunde war hier der Gastgeber am Drücker. In der 63.Minute zwar ein Lebenszeichen der "Kartoffelkäfer" durch Gindorf, aber hier stand die Latte dem Ausgleich im Weg. Holtz wechselte erneut: Michel kam für Diakhaby (64.).
Die nächste Gefahr für das Aachener Gehäuse in der 71.Minute. Abifade startete links durch, brachte die Kugel scharf und flach in die Zentrale. Dort verpasste Doppelpacker Boyd.
Oehmichen und Sillah für Wagner und Schroers lautete der Doppelwechsel der Gäste in der gleichen Minute.
In der 78.Minute schaltete sich auch Ogbemudia in die Offensive mit ein,marschierte durchs Mittelfeld und hatte nach einer schönen Finte Platz zum Abschluss. Der ging knapp über das rechte Torkreuz. Castelle kam nun bei Aachen für Wegmann. Kyreziu löste bei den Gastgebern Sietan an. Noch gut zehn Minuten standen auf der Uhr. Zeit für Aachen hier noch Zählbares zu erreichen. Viel gelang aber nicht mehr. So hatte Joker Castelle noch die Chance per Kopf, setzte den Ball aber über das Tor.
Die Schlussphase, die letzten fünf Minuten, liefen und Sillah vermeintlich auf dem Weg zum Ausgleich. Da hatte aber Klünter mit einer Grätsche abgeräumt. Elekwa und Sulejmani sollten noch mehr Gefahr auf Aachener Seite bringen, runter gingen Wiebe und Loune.
Sechs Minuten Nachspielzeit standen auf der Uhr. Diese sollte es noch einmal in sich haben. In der 92.Minute war Riemann weit aus seinem Kasten, wurde durch Abifade überspielt. Dessen Pass ging zunächst an den Pfosten, dann im Tor. Dennoch kein Treffer, die Abseitsfahne war hochgegangen. In der 95.Minute probierte es Nadjombe aus 7m, traf die Kugel nicht richtig. Chance vertan!
Das war es dann im Carl Benz Stadion. Abpfiff und drei Punkte bleiben in Mannheim.
Content: Michael Kaiser vom 01.03.2026
Fotos: HettiPicture
Emotionaler Abschied für Cello Seegert
Pausenführung Waldhof durch Lohkemper und Asallari
Nach dem 3:1 Erfolg bei Viktoria Köln gibt's für Waldhof-Trainer Holtz wenig Grund für Wechsel. Lediglich Thalhammer kommt für den erkrankten Diakhaby in die erste Elf.
Auch Spatzen-Coach Dotchev wechselt nach dem Heimeefilg gegen den MSV Duisburg nur einmal. Mazagg kommt für den ebenfalls erkrankten Kölle.
Nach der offiziellen Verabschiedung von Cello Seegert hatte Schiedsrichter Bauer die Begegnung angepfiffen. Kurze Zeit nachdem das Spiel freigegeben war, allerdings gleich eine Unterbrechung von etwa drei Minuten. Das reichlich vorhandene Feuerwerk hatte für schlechte Sicht im Carl Benz Stadion gesorgt.
Die erste Chance des Spiels gehörte Verteidiger Ba. Der verfehlte aber am zweiten Pfosten. Rechts am Tor vorbei. Auch die Folgeminuten gehörten den Hausherren. Es dauerte fast eine Viertelstunde, ehe die Gäste etwas stabiler standen und Mannheim vom Tor fernhalten konnten.
In der 26.Minute dann ein wenig Slapstick und fast die Führung für den SSV Ulm. Nijhuis hatte eine Flanke von Dajaku zwar weggeboxt, traf aber dabei den vor ihm platzierten Chessa. Von dem prallte die Kugel Richtung Tor von Nijhuis zurück, links am Tor vorbei. Nijhuis hatte den Ball dabei sogar noch leicht touchiert.
Einen Konter in der 31.Minute spielten die Gäste wahrlich nicht gut zu Ende. Zunächst kam Pepic zu spät und im Nachgang scheiterte Dajaku von links, aus schlechtem Winkel, erneut an Nijhuis.
Führung Waldhof durch Lohkemper
Dann kam plötzlich, wenn auch nicht unvermeidlich. In der 33.Minute ist der Torschütze plötzlich frei durch, umkurvte den herauseilenden Keeper und schob aus etwa 25m zur Führung für die Buwe ein.
Diese Führung tat den Gastgebern sichtlich gut, welche das Spiel nun relativ sicher kontrollierten. In der 41.Minute, nach einer Ecke, die Chance für Ulm durch Brandt. Knapp vorbei. Eine Minute später gleich der nächste Abschluss für Ulm. Nach einer abgewehrten Ecke probierte es Dajaku aus der Distanz. Am Tor vorbei.
Auch der Waldhof lebte, kam in der 44.Minute per Freistoß von Ferati zur nächsten Chance. Der rauschte aber knapp links am Tor von Schmitt vorbei.
Die Nachspielzeit sollte, auch der Pyropause geschuldet, sechs Minuten dauern. Viel Zeit für weitere Möglichkeiten, hüben wie drüben.
Zweiter Treffer Mannheim durch Asallari
In der vierten Minute der Crunchtime eine zu kurze Abwehr von Bazzoli und Ferati konnte die Situation scharf stellen, flankte zu Neuzugang Asallari. Der marschierte zielstrebig in den Sechzehner, zog aus gut 10m ab. Der Schlenzer landete im linken Eck. Zweiter Treffer für die Gastgeber, zum psychologisch besten Zeitpunkt.
Halbzeit in Mannheim!
Ehrentreffer von Brandt reicht Ulm nicht
Mannheim behält, trotz schwächerer Halbzeit, die Oberhand
Wechsel bei den Gastgebern mit Wiederanpfiff. Für den gelb-verwarnten Klünter kam Ogbemudia ins Spiel. Klünter hatte auch bereits über leichte Knieprobleme geklagt.
Der Spielfluss blieb zunächst wohl in den Kabinen. Das Spiel wirkte aktuell, gespielt etwas mehr als 50min sehr zerfahren. Erste Szene mit Torgefahr in der 54.Minute über Assalari, der von der Grundlinie versuchte Lohkemper ins Spiel zu bringen. Der kam einem Tick zu spät.
Die Gäste von der Donau wirkten weiter bemüht, aber auch nach einer Stunde Spielzeit fehlten die großen Möglichkeiten.
Anschluss Ulm durch Brandt
Das hatte sich nicht unbedingt angedeutet. Der Waldhof hatte das Zentrum weitestgehend dicht gemacht, zwang die Gäste auf die Außenpositionen. Exakt von da dann auch (66.), diesmal über links, der Ball zu Brandt ins Zentrum. Der lief noch kurz quer, zog aus 18m sehenswert ab.
Im Anschluss direkt der doppelte Wechsel der Waldhöfer. Bierschenk und Muteba ersetzten Michel und den Torschützen Asallari. Die Ulmer witterten in der Folgezeit ihre Chance, hatten nun mehr vom Spiel.
Bei den Gästen kamen, 15min vor Ende der regulären Spielzeit, Mamba und Aksakal für Dajaku und Pepic. Thill löste bei Mannheim zwei Minuten später Thalhammer ab. Frisches Personal auf beiden Seiten für den Endspurt. Der SSV nahm nun natürlich das Risiko in Konter zu laufen. Allerdings blieben diese Versuche des SVW zu unsauber.
Böller, Löder und Vukancic traten nun bei den Gästen ihren kurzen Dienst an, kamen in der 84.Minute für Seegert, El-Ein und Meier. Boyd ersetzte zeitgleich Lohkemper.
Platzverweis für Hoffmann
Die 86.Minute lief und bei einem langen Ball kamen sich Mamba und Hoffmann ins Gehege. Der Ulmer stellte sich Hoffmann in den Weg, wurde geschoben und beide gingen zu Boden. Anschließend gab es noch ein kleines Gerangel und es wurden Nettigkeiten ausgetauscht. Hoffmann hatte da offenbar etwas übertrieben, sah von Schiri Bauer die rote Karte.
Latte rettet für Mannheim
Wie im ersten Abschnitt standen sechs Minuten Nachspielzeit auf der Anzeigetafel. Gefährlich wurde es noch zweimal nach Ecken. Während in der 93.Minute die Aktion von Dressel am Ende wegen gefährlichen Spiels unterbrochen wurde, musste in der Schlussminute die Latte nach Dressels Schuss aus 11m Entfernung retten. Glück für den SV Waldhof Mannheim. Abpfiff und drei Punkte für Mannheim!
Content: Michael Kaiser vom 06.02.2026
Fotos: Brück
SV Waldhof leiht Rechtsverteidiger Sanoussy Ba aus Braunschweig aus
Der SV Waldhof Mannheim 07 leiht den flexibel einsetzbaren Rechtsverteidiger Sanoussy Ba bis zum Saisonende von Eintracht Braunschweig aus. In den vergangenen zwei Spielzeiten absolvierte der 22-Jährige elf Einsätze in der 2. Bundesliga. Zuvor spielte er für den Linzer ASK in der österreichischen Bundesliga, wo Ba auch drei Spiele im europäischen Wettbewerb absolvierte. Seine fußballerische Ausbildung durchlief Ba in der Akademie von RB Leipzig, für deren Profimannschaft er ebenfalls zu drei Einsätzen kam. 2023 gewann Sanoussy Ba mit RB Leipzig den DFB-Pokal. Nun wird er die Rückrunde beim Waldhof verbringen.
„Mit Sanoussy Ba bekommen wir einen sehr interessanten Spieler für unsere Mannschaft. Er ist beidfüßig und kann beide Außenbahnen bespielen. Aufgrund seiner physischen Voraussetzungen sind wir davon überzeugt, dass er uns in der 3. Liga dabei helfen kann, erfolgreichen Fußball zu spielen. Von der ersten Sekunde an wird er den Konkurrenzkampf auf beiden Positionen erhöhen“, so Gerhard Zuber, Geschäftsführer Sport des SV Waldhof.
„Ich freue mich sehr auf meine Aufgabe hier in Mannheim. Nach einem Halbjahr mit weniger Spielpraxis als gewünscht sehe ich hier die Chance, wieder auf den Platz zu kommen und dem Waldhof in der 3. Liga zu helfen. Bei beiden Vereinen möchte ich mich für die unkomplizierte Abwicklung der Leihe bedanken“, so Sanoussy Ba bei seiner Vertragsunterzeichnung.
„Das Profil von Sanoussy Ba entspricht auf den ersten Blick genau dem, was wir für die Außenverteidigerpositionen gesucht haben. Neben seiner Physis liegen seine Stärken auch mit dem Ball, zudem kann er sich gut in die Offensive einschalten. Wir sind glücklich, dass sich kurzfristig die Möglichkeit eines Leihgeschäfts bis zum Saisonende ergeben hat“, so Mathias Schober, Sportdirektor des SV Waldhof.
Content/Foto: Waldhof Mannheim vom 28.01.2026
Lovis Bierschenk wechselt zum SV Waldhof Mannheim
Der SV Waldhof Mannheim 07 hat den 20-jährigen Offensivspieler Lovis Bierschenk vom FSV Mainz 05 verpflichtet. Bierschenk wurde 2023 deutscher A-Juniorenmeister und erzielte im Finale den Führungstreffer für den FSV. Insgesamt kommt der 1,81 Meter große Flügelspieler auf zwölf Einsätze für deutsche U-Nationalmannschaften. In der Regionalliga Südwest absolvierte er für die Zweitvertretung von Mainz 05 insgesamt 34 Partien und sammelte dabei neun Scorerpunkte. Künftig wird Lovis Bierschenk mit der Rückennummer 7 für den SV Waldhof auflaufen.
„Lovis bringt ein sehr spannendes Spielerprofil mit in unsere Mannschaft. Er vereint Dribbelstärke, Geschwindigkeit und Abschlussqualität – Eigenschaften, die uns dabei helfen sollen, erfolgreichen Fußball zu spielen. Wir sind sehr glücklich, dass wir den Transfer von Lovis finalisieren konnten und er ab sofort Teil unseres Vereins ist“, so Gerhard Zuber, Geschäftsführer Sport des SV Waldhof.
„Ich bin wirklich sehr froh, künftig für den SV Waldhof auflaufen zu können. Nach neun Jahren im Nachwuchs des FSV Mainz 05 bin ich sehr dankbar für meine fußballerische Ausbildung. Nun gilt es, den Schritt in den Profifußball zu gehen und in einem neuen Umfeld meine Leistung auf den Platz zu bringen. Ich freue mich sehr darauf, die Mannschaft kennenzulernen, und werde alles dafür tun, erfolgreichen Fußball beim Waldhof zu ermöglichen“, so Lovis Bierschenk bei seiner Vertragsunterzeichnung.
„Lovis war im Nachwuchsbereich stets einer der auffälligsten Spieler seines Jahrgangs und hat in den vergangenen beiden Spielzeiten gezeigt, dass er sich auch im Herrenbereich etablieren kann. Dementsprechend haben wir uns dazu entschieden, ihn fest zu verpflichten, und sind sehr glücklich, dass sich Lovis am Ende für den SV Waldhof entschieden hat“, so Mathias Schober, Sportdirektor des SV Waldhof Mannheim.
Content/Foto: SV Waldhof vom 21.01.2026
Denni Strich wird neues Mitglied der Geschäftsleitung
Der SV Waldhof Mannheim 07 hat Denni Strich unter Vertrag genommen. Ab dem 1. Februar wird der ehemalige Zweitligaprofi seine Arbeit beim Mannheimer Traditionsverein aufnehmen und als Mitglied der Geschäftsleitung den Bereich Marketing & Vertrieb verantworten. Dabei bringt der 59-jährige jede Menge Erfahrung mit zum SV Waldhof. Von 2002 bis 2019 war Denni Strich in verschiedenen verantwortungsvollen Positionen beim DFB tätig, unter anderem als Direktor Marketing sowie Geschäftsführer der DFB GmbH. Weiter ging es für den in Worms aufgewachsenen Denni Strich bei der TSG Hoffenheim, wo er von 2020 bis 2024 in der Geschäftsführung die Bereiche Sales, Marketing und Kommunikation führte. Nun geht es für Denni Strich zum SV Waldhof Mannheim 07.
„Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe hier beim SV Waldhof in der Kurpfalz. Das Potenzial des Vereins ist unbestritten und genau das hat mich davon überzeugt, diesen Schritt zu gehen. In den Bereichen Marketing und Vertrieb konnte ich durch meine Stationen beim DFB und in Hoffenheim viele Erfahrungen sammeln, mit denen ich nun hier etwas aufbauen möchte. Die Gespräche in den vergangenen Wochen haben mir gezeigt, dass ich mit meiner Art und Weise zu arbeiten sehr gut zum Verein passen werde", so Denni Strich.
„Mit Denni Strich haben wir einen absoluten Fachmann für den SV Waldhof Mannheim 07 gewinnen können. Dass wir im Marketing und Vertrieb Verbesserungspotenziale haben, ist uns bewusst. So haben wir in den vergangenen Monaten ein Profil für diese verantwortungsvolle Position definiert und mit Denni Strich unseren Wunschkandidaten gefunden“, sagt der Präsident des SV Waldhof, Bernd Beetz. Die Geschäftsführer des SV Waldhof Mannheim 07, Marco Popiuk und Frank Baumgarte ergänzen: „Schnell haben wir gemerkt, dass Denni für diese Aufgabe hier brennt und uns mit seiner Expertise helfen kann. Wir sind sehr glücklich, dass wir uns nun in diesem Bereich verstärkt haben
Content/Foto: Waldhof Mannheim vom 16.01.2026
SV Waldhof nimmt luxemburgischen Nationalspieler Vincent Thill unter Vertrag
Der SV Waldhof Mannheim 07 hat den 25-jährigen Vincent Thill unter Vertrag genommen. Zuletzt lief der variabel einsetzbare Offensivspieler seit 2023 in Aserbaidschan für Sabah FK und Zira FK auf. Vincent Thill, der bereits mit 16 Jahren sein Debüt in der Ligue 1 für den FC Metz feierte, stand unter anderem auch für CD Nacional in der ersten portugiesischen Liga auf dem Platz. Cheftrainer Luc Holtz setzte seit 2016 in 53 Partien der luxemburgischen Nationalmannschaft auf den Offensivspieler.
„Das Profil von Vincent finden wir sehr interessant. Er ist sehr dribbelstark und verfügt über ein hohes Spielverständnis. Zudem ist er variabel einsetzbar und hat uns in den Gesprächen vollends überzeugt. Auch seine Qualitäten bei Standardsituationen wird uns weiterhelfen. Wir sind sehr glücklich, dass wir Vincent heute bei uns vorstellen können.“, so Gerhard Zuber, Geschäftsführer Sport des SV Waldhof Mannheim 07.
„Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, hier beim SV Waldhof einen Vertrag unterschreiben zu können. Dieses Angebot hat mich von der ersten Sekunde an sehr gereizt, da ich viel Gutes über den Verein gehört habe. Jetzt gilt es für mich, schnellstmöglich den Anschluss an die Mannschaft zu finden und dabei zu helfen, so viele Spiele wie möglich zu gewinnen. Bei den Verantwortlichen möchte ich mich herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken“, sagte Vincent Thill bei seiner Vertragsunterzeichnung.
„Luc kennt Vincent sehr gut aus der Nationalmannschaft und weiß, wo seine Stärken liegen. Auch wir waren der Meinung, dass uns ein solches Spielerprofil in der Mannschaft bisher gefehlt hat, weshalb wir uns nun für Vincent entschieden haben. Damit verfügen wir über weitere Optionen für unser Offensivspiel sowie über zusätzliche Möglichkeiten bei den Formationen, die wir im Laufe der Rückrunde spielen können“, erklärte Mathias Schober, Sportdirektor des SV Waldhof Mannheim.
Content/Foto: Waldhof Mannheim vom 15.01.2026
Oluwaseun Ogbemudia wechselt auf Leihbasis zum Waldhof
Zum Start der Vorbereitung auf die Rückrunde kann der SV Waldhof Mannheim einen neuen Spieler am Alsenweg begrüßen. Oluwaseun Ogbemudia wechselt auf Leihbasis bis zum Saisonende vom 1. FC Union Berlin zum SV Waldhof.
Der 19-jährige vierfache deutsche U-Nationalspieler ist seit dieser Saison fester Bestandteil des Bundesligakaders von Union Berlin, kam in der Hinrunde jedoch noch zu keinem Einsatz. 2023 absolvierte der 1,88 m große Innenverteidiger fünf Einsätze für die U19 von Union Berlin in der UEFA Youth League. Nun wird Oluwaseun Ogbemudia die Rückrunde beim SV Waldhof verbringen.
„Olu besitzt ein sehr spannendes und komplettes Profil als Innenverteidiger. Seit 2023 ist er regelm äßig im Trainingsbetrieb eines Bundesligisten und konnte sich dort an den Herrenfu ßball adaptieren. In Bezug auf unsere defensive Breite im aktuellen Kader haben wir uns dazu entschieden, ihn f ür die Rückrunde dazu zunehmen. Es ist sehr gut, dass Olu direkt mit uns ins Trainingslager reisen kann, wo er sich an unsere Mannschaft gew öhnen kann “, so Gerhard Zuber, Gesch äftsführer Sport des SV Waldhof Mannheim.
„Ich freue mich sehr auf das anstehende Halbjahr hier in Mannheim. Im Vorfeld habe ich viel Positives über den Verein geh ört, weshalb mich diese M öglichkeit in Form einer Leihe sehr gereizt hat. Bei den Verantwortlichen beider Vereine m öchte ich mich f ür diese Gelegenheit bedanken. Jetzt gilt es f ür mich, so schnell wie möglich die Mannschaft kennenzulernen “, so Oluwaseun Ogbemudia bei seiner Vertragsunterzeichnung.
„Olu bringt mit seiner Zweikampfst ärke und vor allem seiner Geschwindigkeit sehr spannende Attribute mit nach Mannheim. Wir wollten uns in der Verteidigung nochmals breiter aufstellen und haben mit Olu unsere Wunschl ösung für die Position gefunden. “, so Mathias Schober, Sportdirektor des SV Waldhof.
Content: Waldhof Mannheim vom 03.01.2026
Foto: Verein
Okpala fehlt Waldhof gelb-gesperrt
Gäste führen durch Treffer von Costly zur Pause
Lediglich einen Wechsel in der Startformation gibt's bei den Hausherren gegenüber dem 0:3 in Regensburg. Für den gelb-gesperrten Okpala beginnt Lohkemper.
Bei Ingolstadt stehen dreie Neue in der ersten Elf. Nach dem 1:2 gegen die Löwen dürfen Carlsen, Borchers und Fröde ran. Drakulic nimmt zunächst auf der Bank Platz, Besuschkow und Sturm fehlen erkrankt.
Schiedsrichter Nouhoum hatte pünktlich angepfiffen und die Gäste spielten zunächst auf ihren Block, während der Waldhof, etwas ungewohnt, zunächst in Richtung der Otto Siffling Tribüne spielte. Hier gestaltete sich eine intensive Anfangsphase, bei der beide Teams sehr intensiv in die Zweikämpfe gingen. Torchancen blieben zunächst aus.
Verletzungsbedingter Wechsel bei den Schanzern bereits in der 23.Minute. Für Christensen, dessen Einsatz ohnehin fraglich war, kam Maljojoki neu ins Team. Minuten zuvor war Boyd Christensen unglücklich auf den Fuß gestiegen, das Aus für den Ingolstädter.
Führung FCI durch Costly
Das kam in der 33.Minute regelrecht aus dem Nichts. Costly und Borchers hatten sich links irgendwie durchgesetzt, ehe Costly Klünter tunnelte und die Kugel über Nijhuis lupfen konnte. Eine Randgeschichte nur, dass Costly ein ehemaliger Waldhöfer ist.
Die Antwort der Buwe bereits zwei Minuten später. Klünter hatte 18m vor dem Tor mal richtig Platz, zwingt Eisele zu einer starken Parade. Der lenkte den strammen Schuss über die Latte. In der 39.Minute Flanke von Klünter auf den Kopf von Lohkemper. Der bekam die Kugel aber nicht gedrückt, Chance vertan.
Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten. Recht lange, für lediglich einen Treffer und eine Auswechslung. In der 47.Minute hatte Diakhaby noch einen Versuch vom rechten Strafraumeck. Eisele aber im kurzen Ecke sicher geklärt. Dann war Pause in Mannheim.
Unentschieden zum Jahresausklang
Masca mit dem Ausgleich in der Nachspielzeit
Es ging auf beiden Seiten vor 9.802 Fans zunächst personell unverändert weiter. Direkt zu Wiederbeginn eine kurze Unterbrechung. Lohkemper war Costly auf den Fuß gestiegen, sah Gelb. Spielerisch wenig Neues, Es blieb bei Kampf und überwiegend langen Bällen.
In der 54.Minute vermeintlich eine große Chance für die Bayern. Nijhuis hatte stark gegen Lorenz geklärt, die Fahne war aber wegen Abseits bereits hochgegangen.
Ausgleich durch Eigentor Borchers
Pech für die Gäste auch eine Minute später (55.) Michel hatte von rechts in den Strafraum geflankt, Borchers aber so unglücklich abgefälscht, dass der Ball über Eisele hinweg links im Tor einschlug. Angedeutet hatte sich dieser Ausgleich zwar nicht unbedingt, aber die Anzeigetafel lügt nicht.
Die Partie war somit wieder vollkommen offen und die Buwe auf dem Gaspedal. Diakhaby (60.) und Hoffmann (66.) erspielten sich gute Situationen vor dem FCI-Tor, die aber nichts Zählbares einbrachten.
Erneute Führung Ingolstadt durch Drakulic
Die Hausherren waren aus der zwischenzeitlichen Drangphase nicht effektiv genug. Stattdessen war eine Viertelstunde vor Schluss wieder Ingolstadt vorne. Torschütze Costly fand im Strafraum Drakulic, der erst vier Minuten zuvor eingewechselt worden war. Der Serbe verarbeitete den Ball direkt mit rechts und traf wuchtig zur erneuten FCI-Führung.
Der SVW war also wieder gefordert, agierte nach dem erneuten Rückstand jedoch lange viel zu hektisch, sodass die Gäste keine Mühe hatten, das 2:1 zu halten - bis weit in die Nachspielzeit hinein.
Masca lässt Waldhof spät jubeln
Schiedsrichter Assad Nouhoum gab wegen der vielen Unterbrechungen acht Minuten oben drauf - und die Gastgeber glichen tatsächlich noch aus. Über die Stationen Ferati, Boyd und Hoffmann landete der Ball bei Masca, der aus kurzer Distanz noch zum umjubelten, letztendlich verdienten 2:2-Ausgleich einschob.
Abpfiff in Mannheim!
Content: Michael Kaiser vom 20.12.2025
Fotos: Jan Huebner
FCS bei Südwest-Derby unter Druck
Okpala und Boyd bringen Waldhof in Front
Drei Änderungen nach dem 3:2 Erfolg in Schweinfurt beim Waldhof. Iwe und Diakhaby bilden die neue Flügelzange für Shipnoski (Bank) und Ferati (fehlt im Kader). Auf der Sechs beginnt Rieckmann für Sietan (Bank).
Bei den Gästen gibt's gegenüber dem 2:3 gegen Essen nur einen Tausch. Bretschneider kehrt in die erste Elf zurück, dafür nimmt Fahrner zunächst auf der Bank Platz.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Felix Bickel, der auch pünktlich angepfiffen hatte. Zu Beginn erlebten die Zuschauer einen sehr aktiven Gastgeber. Saarbrücken ließ die Hausherren auch bewusst gewähren, hatte das Spiel unter Kontrolle.
Handelfmeter und Führung Okpala
In der 11.Minute macht Okpala im Strafraum einen langen Ball fest, legte zu Iwe ab. Der flankte schnell ins Zentrum, wo Rizzuto den Ball, das muss erwähnt sein, unglücklich an den Arm bekam. Elfmeter für Waldhof Mannheim. Okpala übernahm Ball und Verantwortung, schoss oben rechts ein. Obwohl der Schütze noch etwas weggerutscht war, ein sicher verwandelter Strafstoß.
Die Antwort der Saarländer in der 19.Minute. Schmidt war perfekt in Szene gesetzt worden, stürmte Richtung Nijhuis im Mannheimer Gehäuse. Der Stürmer wollte den Keeper noch rumspielen, der brachte aber eine Hand an die Kugel, vereitelte die bisher größte Möglichkeit der Gäste.
Ausgleich Saarbrücken durch Kamara
Rieckmann hatte in der 22.Minute nicht gut agiert, den Körper nicht reingestellt. So konnte Civeja in der Szene an den Ball kommen, auf Kamara ablegen. Der zögerte nicht lange, zog aus 20m ab. Der Aufsetzer schlug im rechten Eck ein. Keine Chance für Nijhuis.
In der 27.Minute eine Reaktion der Gastgeber, die den Gästen aus dem Saarland zwischenzeitlich doch etwas das Feld überlassen hatten. Boyd kam nach Freistoß Diakhaby zwar per Kopf an den Ball, es fehlen aber einige Zentimeter um gefährlich abschließen zu können.
Boyd zur erneuten Führung
Wer sonst als Boyd oder Okpala sollten hier treffen? Mittlerweile gingen die letzten neun Treffer des Waldhof auf die beiden Offensiven. So auch in der 34.Minute, in der Boyd wieder Boyd-Dinge tat. Pick hatte sich für einen hohen Rückpass Richtung der eigenen Viererkette entschieden, Boyd den Braten gerochen. Der schnappte sich die Kugel, legte sich das Spielgerät noch kurz auf und vollstreckte ins linke Eck.
Die Schlussphase lief bereits, die 44.Minute, und nach einem bockstarken Ball von Rabihic kam Pick zum Abschluss. Dem wurde allerdings der Platz zum Verhältnis. Die Kugel versprang und der Versuch von Pick ging weiter über das Gehäuse. Ein letzter Volley von Hoffmann landete in den Armen von Menzel. Dann war, nach zwei Minuten Nachspielzeit, Pause im Carl Benz Stadion.
Derbysieg geht an Waldhof Mannheim
Der 1.FC Saarbrücken ist mittlerweile 10 Spiele ohne Sieg
Wechsel bei den Gastgebern mit Wiederanpfiff. Sietan löste Rieckmann vor 16.256 Fans ab.
Bereits in der 49. Minute hätte Boyd hier fast den Deckel draufmachen können. Der kam aus 5m Entfernung zum Kopfball, zielte aber zu zentral und Menzel konnte klären. Sowas lässt der Routinier eher selten liegen. In der 59.Minute eine starke Flanke von Abifade auf Iwe, der per Kopf querlegen konnte. Im Zentrum war Boyd einen Schritt zu spät, konnte den Ball nicht kontrollieren oder gar über die Linie bringen.
62.Minute und Doppelwechsel beim FCS. Schmidt und Rabihic musste runter, neu dabei Brünker und Elongo-Yombo. Brünker konnte in der 70.Minute auch sehr kurz jubeln, dann sah er die Fahne die Linienrichters. Abseits bei seinem Kopfball. Wechsel auch bei den Buwe. Ab der 72.Minute ersetzte Lohkemper nun Michel. Zwei Minuten später ging bei Saarbrücken Kamara runter, für ihn kam Baumann.
Weitere Wechsel auf beiden Seiten. Bei den Hausherren kamen Masca und Shipnoski neu, runter gingen Torschütze Boyd, sowie Iwe (76.). Zeitz und Civeja gingen beim FCS in der 82.Minute runter, neu dabei Krahn und Groune. Dem eingewechselten Groune wäre fast der Ausgleich gelungen, doch Nijhuis bekam in der 84.Minute noch das Bein an die Kugel.
Die Schlussphase lief bereits und in der 85.Minute verließ Diakhaby das Feld, neu dabei für Mannheim Karbstein. Bei den Angriffen beider Seiten blieb es meistens Stückwerk oder es fehlte der letzte Pass. Die Zeit lief für die Gastgeber runter.
Auf der Anzeigetafel standen vier Minuten Nachspielzeit. Diese war bereits abgelaufen, als Shipnoski noch einmal zum Abschluss kam. Menzel kratzte die Kugel noch von der Linie. Dann ertönte der Schlusspfiff und der Jubel brach aus in Mannheim. Die Siegesserie hält, während Saarbrücken nun 10 Spiele auf einen Sieg wartet.
Content: Michael Kaiser vom 07.12.2025
Fotos: HettiPicture
Traditionsvereine im direkten Duell
Unentschieden zur Pause, Abifade egalisiert Führung durch Christiansen
Waldhof Coach Luc Holtz nimmt gegenüber dem Erfolg in Aue nur eine Änderung vor. Diese betrifft die Torhüter. Nijhuis kehrt für Hawryluk ins Gehäuse zurück.
Auf der Gegenseite sieht Markus Kauzcinski offenbar nach dem 3:1 Erfolg gegen Primus Duisburg wenig Grund für Wechsel. Lediglich Christiansen rückt in der erste Elf, Deniz fehlt dafür komplett im Kader.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Felix Wagner. Der hatte angepfiffen und von Beginn an entwickelte sich ein intensives Spiel. Die erste Möglichkeit gehörte, bereits in der 6.Minute, den Löwen. Volland hatte Ferati die Kugel stibitzt, wurde dann etwa 20m vor dem Tor gefoult.
Die Gäste blieben am Ball und erneut rückte Volland in den Fokus. Der fiel im Strafraum nach erneutem Kontakt mit Ferati. Nicht genug für einen Strafstoß.
Führung 1860 durch Christiansen
In der 10.Minute dann doch die Führung der Gäste aus München. Ausgerechnet der Ex-Waldhöfer hämmerte die Kugel aus etwa 25m, mit Hilfe des rechten Innenpfostens, in die Maschen. Nicht unverdient, da die Offensive der Löwen hier doch mächtig Zirkus veranstaltete.
Der Waldhof tat sich auch nach einer guten Viertelstunde noch sehr schwer im Spielaufbau. Zu intensiv das hohe Anlaufen der Gäste.
Ausgleich durch Abifades Hammer
Wenn es spielerisch nicht gelingen konnte, packte Abifade einfach mal in der 24.Minute den Hammer aus. Der nahm einen abgewehrten Ball, ähnlich wie Christiansen, aus 20m direkt, feuerte die Kugel ins rechte, untere Eck.
Nach einer halben Stunde hatte Mannheim, auch zur Freude seiner Fans, komplett ins Spiel gefunden. Vom Offensivschwung der Löwen zu diesem Zeitpunkt wenig zu sehen.
Ein Lebenszeichen der Gäste in der 34.Minute. Da hatte sich auf der rechten Seite Haugen Platz verschafft, musste im Zentrum den frei einlaufenden Niederlechner bediente, brachte die Kugel aber nicht an den Mann. Da war deutlich mehr möglich. Auch in der 38.Minute war Haugen beteiligt, brachte den Ball auch nicht zu Volland. Bisher kein Glück für den Norweger.
Die letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit liefen im Carl Benz Stadion. Gefahr in der 45.Minute vor dem Tor von Nijhuis. Jacobsen hatte vier Waldhöfer stehen lassen, Volland in Szene gesetzt. Der prüfte Nijhuis, der aber parieren konnte.
Nach einer Minute Nachspielzeit war Pause in Mannheim.
Okpala schnürt den Doppelpack
Buwe drehen Spiel gegen die Löwen, gewinnen mit 3:1
Beide Teams kamen personell in alter Besetzung vor 15.912 Fans auf den Platz. In der 47.Minute Aufregung im Strafraum der Waldhöfer. Hoffmann wollte einen Freistoß ausführen, die Löwen dachten wohl, der Ball sei schon frei und attackierten Hoffmann. Kurzes Durcheinander, ehe Schiedsrichter Wagner unterbrach.
In der 52.Minute ein von Niederlechner verdeckter Fernschuss von Volland, Gefährlich, aber Nijhuis zur Stelle. Wechsel bei den Hausherren in der 56.Minute. Michel und Diakhaby lösten Ferati und Rieckmann ab.
Führung für den Waldhof durch Okpala
Spiel gedreht in der 60.Minute . Es sollte wohl das Spiel der besonderen Tore bleiben. Okpala tanzte an der Strafraumgrenze Christiansen aus, schweißte die Kugel in den linken Torwinkel.
Bei den Gästen bereiteten sich aktuell drei Spieler auf eine Einwechslung vor.
Okpala schnürt den Doppelpack
Das machte offenbar Lust auf mehr. Die 66.Minute lief und Okpala schnürte den Doppelpack. Nach einer eher zufälligen Vorlage von Hoffmann kam die Kugel im Strafraum zum Torschützen, der flach ins linke Eck traf.
Bei den Löwen nun drei Wechsel: Volland, Niederlechner und Christiansen hatten Schicht, neu dabei Philipp, Maier und Hobsch.
Die Stimmung mittlerweile bestens im Carl Benz Stadion. Die Buwe hatten dem TSV 1860, gespielt 75min, nicht nur den Schneid abgekauft, sondern mittlerweile auch die Kontrolle über das Spiel. Wechsel erneut bei den Gästen. Ab der 75.Minute war Wolfram für Lippmann dabei.
Latte rettet für die Löwen
Glück für die Gäste in der 78.Minute. Lohkemper hatte abgezogen, ließ aber nicht das Stadion, sondern die Latte beben.
Bei den Gastgebern lösten Sechelmann und Boyd ab der 85. Minute die Torschützen Okpala und Abifade ab. Die Löwen brachten Rheinthaler für Jacobsen.
Die letzten fünf Minuten waren angebrochen und 1860 weiter auf der Suche nach Lösungen und der letzten Chance. 88.Minute und letzter Wechsel bei Mannheim. Mendes nun für Masca dabei.
Die Nachspielzeit betrug lange neun Minuten. Es gab zwar einige Unterbrechungen und Treffer, aber ob dies neun Minuten ergibt bleibt fraglich. In der mittlerweile 95.Minute noch einmal ein ganz starker Reflex des Waldhof-Keepers bei einem Kopfball von Hobsch aus kurzer Distanz.
Das war es dann aus Mannheim. Abpfiff und verdienter Sieg der Waldhöfer.
Content: Michael Kaiser vom 25.10.2025
Fotos: HettiPicture
Waldhof verpflichtet Nachwuchstalent Nolan Muteba N'Tumba
Mit Blick auf die zukünftige Ausrichtung hat der SV Waldhof Mannheim 07 den 18jährigen Offensivspieler Nolan Muteba N'Tumba von einem Wechsel nach Mannheim überzeugen können. Der französische Nachwuchsspieler hat einen Vertrag unterschrieben und wird ab sofort im Profikader des SVW stehen.
Nolan Muteba N'Tumba begann seine fußballerische Ausbildung beim CSL Aulnay und wechselte im Alter von 13 Jahren in die Jugendabteilung des ehemaligen französischen Erstligisten Girondins Bordeaux. Dort entwickelte sich der vielseitig einsetzbare Angreifer in den vergangenen Jahren zu einem Leistungsträger. In der abgelaufenen U19-Saison erzielte er 22 Treffer für Bordeaux. Nach einer Vorbereitung mit der Profimannschaft folgt nun der Schritt nach Deutschland - in die Kurpfalz.
„ Nolan bringt enorm viel Talent mit, was er in der vergangenen Saison in der französischen U19-Liga eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. In den Gesprächen hat er zudem gezeigt, dass er auch charakterlich das Potenzial besitzt, den Sprung in den Profibereich zu schaffen. Auch im Hinblick auf die neue U23-Regelung in der 3. Liga ist er ein spannender Spieler, den wir gezielt weiterentwickeln möchten", erklärt Gerhard Zuber, Geschäftsführer Sport des SV Waldhof Mannheim 07. „
„ Ich bin dem SV Waldhof Mannheim 07 sehr dankbar für das Vertrauen", sagt Nolan Muteba N'Tumba. Der Wechsel nach Deutschland ist ein großer Schritt für mich. Von Anfang an hatte ich das Gefühl, dass der Verein einen klaren Plan für meine Entwicklung hat - das hat mir die Entscheidung leicht gemacht. Ich freue mich sehr auf die kommende Zeit hier in Mannheim."
„ Sportdirektor Mathias Schober ergänzt: Wir werden Nolans Entwicklung eng begleiten und ihn individuell fördern und fordern. Der Übergang vom Nachwuchs- in den Profibereich ist herausfordernd, aber sein Potenzial ist unverkennbar. Er bringt eine hohe Geschwindigkeit und starke technische Fähigkeiten mit - nun geht es darum, diese im täglichen Training weiter auszubauen. Wir geben ihm die nötige Zeit, um sich im Profibereich zu etablieren."
Content/Foto: Waldhof Mannheim vom 06.10.2025
Duell um den Anschluss zur Tabellenspitze
Waldhof führt zur Pause durch Lohkempers Treffer
Waldhof-Coach Luc Holtz ändert sein Team gegenüber dem 3:2 Erfolg bei Havelse gezwungenermaßen auf drei Positionen. Keeper Nijhuis fehlt nach Verletzung im Adduktorenbereich, Hoffmann fehlt gelb-gesperrt. Masca muss zunächst auf die Bank. Somit gibt's drei Neue in der Startformation mit Hawryluk im Tor, sowie Shipnoski und Rieckmann.
Gegenüber Timo Schultz wechselt gegenüber dem 2:0 gegen Regensburg auf zwei Positionen. Schumacher und Ihorst nehmen auf der Bank Platz, neu dafür dabei Lesueur und Christensen.
Schiedsrichter Dr. Max Burda hatte gerade erst angepfiffen und es dauerte keine Minute bis sich Hawryluk im Tor der Buwe auszeichnen konnte. Ein langer Ball von Kehl auf den zweiten Pfosten kam bei Kammerbauer an, der es per Direktabnahme probierte. Hawryluk aber mit starkem Reflex auf der Linie. Die Anfangsphase blieb im weiteren Verlauf ohne größere Höhepunkte oder Torchancen. Eine Ecke für den Waldhof, eine auf der Gegenseite.
Führung Waldhof durch Lohkemper
Das änderte sich schlagartig. Die 14. Minute lief und Lohkemper netzte per Rechtsschuss ein. VfL-Keeper Jonsson hatte gepatzt, Shipnoski 18m vor der Kiste dazwischen gegrätscht und den Ball zu Lohkemper gebracht. Der musste nur zwei Schritte machen, konnte unbedrängt einschieben.
In der 18.Minute ging es bei den Gästen plötzlich schnell durch die Mitte. Starker Ball von Jacobsen auf Lesueur, der alleine vor Hawryluk auftauchte. Stark gerettet von Keeper und auch den Abpraller gefischt. Die nächste Chance hatten wieder die Hausherren. Voelcke probierte es aus halblinker Postion, rechts am Tor vorbei. Das Spiel und auch die Akteure hatten sich wohl eine kurze Auszeit genommen.
Anders in der 31.Minute. Kammerbauer hatte Meißner in Szene gesetzt für Osnabrück, der aber über das Tor abschloss. Ein weiterer Versuch sich durchzukombinieren, Kehl im Doppelpass mit Meißner, scheiterte in der 36.Minute. In der 38.Minute hatte wieder Kammerbauer geflankt, auch Jacobsen gefunden. Dessen Kopfball aber über das Tor.
Die Schlussphase lief bereits und die Nachspielzeit betrug nur eine Minute. Danach war Halbzeit in Mannheim.
Doppelpacker Meißner schockt Waldhof
Osnabrück dreht Rückstand. Vier Treffer in der zweiten Halbzeit
Das Spiel war wieder angepfiffen und personell ging es auf beiden Seiten zunächst unverändert weiter.
Ausgleich VfL durch Meißner
Denkbar schlechter Start für die Buwe. Gerade erst lief die 49.Minute und im Carl Benz Stadion stand es 1:1. Kehl hatte Meißner mit einem Traumpass auf der Reise geschickt, der behielt vor Hawryluk die Nerven und glich aus.
In der 55.Minute kam es noch schlimmer für den Waldhof. Wieder traf Meißner. Allerdings hatte der Linienrichter die Fahne oben. Abseits!
Doppelpack durch Meißner, Spiel gedreht
Die 59.Minute und das Unheil nahm seinen Lauf. Der Torschütze bediente Kehl, der wieder Meißner halbrechts im Strafraum bediente. Der Torjäger schob ins linke untere Eck ein, schnürte so seinen Doppelpack.
Jetzt waren die Gastgeber gefordert, wechselten auch sofort dreifach. Michel, Masca und Thalhammer kamen für Sietan, Shipnoski und Diakhaby. Den sofort folgenden Freistoß für Mannheim an der Grenze des Osnabrücker Strafraums setzte Ferati in die Mauer.
Christensen zum 1:3
Das war jetzt brutal effektiv. Nach einem Fehlpass von Voelcke landete die Kugel über Meißner und Kehl bei Kammerbauer. Dessen flankte köpfte Christensen per Flugkopfball aus kurzer Distanz aufs Tor. Hawryluk konnte aber glänzend retten. Gegen den Nachschuss von Christensen war der starke Keeper dann aber machtlos.
In der 68.Minute flog eine Ecke von Ferati zwar viel zu weit, im Anschluss an die Situation kam aber Lohkemper zum Abschluss Richtung kurzes Eck. Geklärt von Jonsson. Drei Minuten später der erneute Wechsel des SVW. Boyd ersetzte Okpala. Zeitgleich auch drei Wechsel bei den Gästen aus Niedersachsen. Badjie, Schumacher und Henning kamen neu, raus gingen Lesueur, Christensen und Wagner.
Sollte dem Heimteam hier noch einmal der Anschluss gelingen? Aktuell sah es nicht danach aus. Das Bemühen war zwar erkennbar, am Ende fehlten aber die Möglichkeiten. Erneuter Wechsel Osnabrück in der 79.Minute. Doppelpacker Meißner hatte Feierabend, für ihn kam Riesselmann. Letzter Wechsel für Mannheim in der 83.Minute: Mendes ersetzte Ferati.
Die letzten fünf Minuten waren angebrochen. Der VfL spielte das jetzt souverän runter. Pröger kam noch für Kehl.
Entscheidung durch Badjie
Das sollte die endgültige Entscheidung (87.) gewesen sein. Der eingewechselte Badjie, Riesselmann war Rieckmann enteilt, hatte in den Rückraum zu Badjie gepasst. Der erhöhte mühelos auf 4:1.
Hier war dann endgültig die Luft raus. Nach fünf Minuten Nachspielzeit war Ende in Mannheim.
Content: Michael Kaiser vom 04.10.2025
Fotos: HettiPicture
Knifflige Aufgabe gegen junge Schwaben
Torlose erste Halbzeit in Mannheim
Ziemlich viel Rotation bei Trainer Luc Holtz und seinem SV Waldhof. Gegenüber der 0:3 Heimpleite gegen Energie Cottbus gibt es gleich fünf Veränderungen: Voelcke, Shipnoski, Karbstein, Sietan und Masca sind neu im Team. Auf der Bank nehmen zunächst Ferati, Iwe und Okpala Platz. Kapitän Klünter fehlt gelb-rot gesperrt, Michel fehlt verletzt.
Bei den Schwaben ändert Trainer Nico Willig sein Team nach der 1:3 Heimniederlage gegen den 1.FC Saarbrücken auf drei Positionen. Im Tor beginnt Draband für Hellstern (fehlt heute im Kader). Di Benedetto und Köhler sind ebenfalls neu in der Startformation, dafür nehmen Groiß und Majchrzak auf der Bank Platz.
Im Carl Benz Stadion hatte Schiedsrichter Jonah Besong pünktlich angepfiffen. Die ersten Minuten waren von Duellen im Mittelfeld geprägt, wobei die Hausherren um Ballbesitz und Kontrolle über das Spiel bemüht waren. Die erste Chance, nach einer Ecke von rechts, für die Mannheimer. Glück für die Stuttgarter, dass Lohkemper den durchgerutschten Ball in der 9.Minute nicht kontrolliert aufs Tor bringen konnte.
Dicke Chance für die jungen Wilden in der 16.Minute. Olivier hatte sich nach Doppelpass mit Sankoh rechts durchgesetzt, hatte mehrere Optionen seine Mitspieler in Szene zu setzen. Er entschied sich für Sessa, der die Kugel in Rücklage annehmen musste. Neuer Anlauf und Schussversuch, den Nijhuis parieren konnte. Der Nachschuss verfehlte das Tor.
Die nächste Aktion, nach diesem kurzen Tumult in der 17.Minute durch den Versuch von Di Benedetto. Sein Schuss deutlich über das Tor. Die Antwort der Hausherren in der 19.Minute über die rechte Seite. Rieckmann war durchgestartet, ins Zentrum geflankt, wo Lohkemper verpasste.
Die 28.Minute lief und plötzlich war Lohkemper, nach Pass von Voelcke, komplett blank. Der Stürmer zog Richtung Draband, konnte aber die Kugel nicht am Stuttgarter Keeper vorbei bringen. Das hätte die Führung für die Buwe sein können, ja müssen.
Das Spiel hatte sich mittlerweile eine kurze Auszeit genommen. Chancen blieben bislang Mangelware. Der SVW hatte sich etwas zurückgezogen, dem VfB oftmals den Ball überlassen. Die Gäste wussten aber aus dieser Situation wenig Kapital zu schlagen. In der 37.Minute war Voelcke mal links durchgestartet. Seine Flanke fand keinen Abnehmer. Zumindest beim Eckenverhältnis liegen die "Buwe" mit 4:2 vorne.
Die reguläre Spielzeit war verstrichen und nach einer Minute Nachspielzeit ging es in die Kabinen.
Knockout in der Nachspielzeit
Lùers mit der späten Entscheidung
Für beide Teams ging es nach Wiederanpfiff vor 8.659 Zuschauern personell zunächst unverändert weiter. Die erste Minute des zweiten Spielabschnitts lief und der Waldhof wurde über die rechte Seite gefährlich. Da kam Lohkemper aus ungünstigem Winkel zum Schuss. Der nächste Abschluss direkt hinterher. Diesmal war es Voelcke, der Masca bediente. Der drehte sich noch einmal um die eigene Achse und sein abgefälschter Schuss ging rechts knapp am Tor vorbei. In der 54.Minute eine Flugeinlage von Draband im Stuttgarter Gehäuse. Shipnoski war eine Flanke abgerutscht, hatte den direkten Weg Richtung Tor genommen. Der Keeper verhinderte den Einschlag. Antwort der Schwaben in der 58.Minute durch Darvich der hatte zwei Gegner stehen lassen, aber deutlich verzogen.
Die Quadratestädter gingen hier sehr verschwinderisch mit ihren Gelegenheiten um. So auch nach einer Stunde, Diakhaby hatte zu Masca durchgesteckt, der nahm die Kugel perfekt mit, schloss ab. Draband klärte zur Seite.
Gelb-rote Karte Sechelmann
Eine korrekte Entscheidung in der 61.Minute. Sechelmann war gegen Sessa deutlich zu spät dran, wird für sein Foul mit gelb verwarnt. 2x gelb bedeutet gelb-rot.
Dreifacher Wechsel bei den Gästen in der 65.Minute. Majchrzak, Penna und Groß ersetzten Korkut, Catovic und Sessa. In der 67.Minute tauchte plötzlich frei vor Nijhuis auf, scheiterte aber am Mannheimer Keeper. Jetzt wechselte auch Luc Holtz dreifach. Ferati, Okpala und Asallari kamen neu für Masca, Diakhaby und Lohkemper. In der 73.Minute durfte bei Stuttgart Ouro-Tagha für Sankoh übernehmen.
Die Schluss-Viertelstunde war mittlerweile angebrochen. Die Statik des Spiels hatte sich, auch nach dem Platzverweis, nicht merklich verändert. Die Schwaben schlugen kein Kapital aus der numerischen Überlegenheit. Okpala sorgte nach seiner Einwechslung für neuen Schwung, Abschlüsse blieben weiter aus. Gefahr für die Mannheim in der 85.Minute. Da war Darvich rechts durch. Dessen scharfe Hereingabe konnte Nijhuis mit den Fingerspitzen klären.
Schlussphase, die letzten fünf Minuten in Mannheim. Zunächst noch ein Wechsel in der 87., auf Seiten des VfB. Lùers ersetzte für die letzten Minuten Di Benedetto.
Dieses wenig spektakuläre Spiel bekommt noch einmal fünf Minuten Nachspielzeit. Letzter Wechsel Waldhof. Thalhammer kommt für die letzten wenigen Minuten für Rieckmann.
Schock in letzter Minute durch Lùers
Das darf nicht wahr sein. Zumindest aus der Sicht des Waldhöfer Anhangs. Die 95.Minute lief und Lùers traf zur Entscheidung für Stuttgart. Der wurde links nicht gestört und seine Flanke wurde immer länger und schlug im Tor der Mannheimer ein.
Abpfiff und Niederlage für den Waldhof!
Content: Michael Kaiser vom 17.09.2025
Fotos: Brück
Keine gute Halbzeit für den Waldhof
Borgmann und Boziaris treffen für Cottbus, Klünter fliegt vom Platz
Beim SV Waldhof Mannheim möchte man den positiven Trend der letzten beiden Erfolge heute gerne ausbauen. Dazu wechselt Trainer Luc Holtz gegenüber dem 2:1 Erfolg in Ulm zwei Positionen. Voelcke und Sietan nehmen zunächst auf der Bank Platz, neu dabei sind Iwe und Rieckmann.
Trainer Claus-Dieter Wollitz war offenbar mit dem 1:1 Unentschieden zuhause gegen Ingolstadt eher nicht zufrieden. Nur so erklären sich fünf Wechsel. Keeper Funk, Manu, Hannemann, Borgmanm und Tattermusch starten, während Sebald (G), Campulka und Butler auf die Bank rücken. Hofmann und Guwara fehlen im Kader.
Schiedsrichter Michael Bacher hatte pünktlich angepfiffen und ohne Anlaufzeit entwickelte sich ein intensives Spiel. Die Zweikämpfe wurden mehr als nur emotional geführt.
Borgmann sich zur früheren Führung für Cottbus
Da spricht man wohl von einem Start nach Maß. Die 6.Minute lief und nach einem schnell ausgeführten Freistoß konnte Rorig den Ball von der rechten Seite ins Zentrum spielen. Waldhofs Keeper Nijhuis hatte in dem Moment keine Orientierung und plötzlich stand Hannemann links komplett blank. Der musste eigentlch nur noch ins leere Tor einschieben, verfehlte aber zunächst. Im Nachschuss brachte er die Kugel aufs Tor, Nijhuis wehrte aber noch ab. Der Ball kam in Folge zu Borgmann, der mit von Hoffmanns Rücken einschob.
In der 14.Minute war das 2:0 fällig. Links hatte Borgmann zuviel Platz, konnte im Strafraum Engelhardt bedienen. Der scheiterte am Mannheimer Keeper, wobei der Ball Cigerci vor die Füße viel. Der schoss allerdings deutlich über das leere Tor.
Nächste Szene für Energie in der 23.Minute. Cigerci hatte sich rechts durchgetankt, aus spitzem Winkel den Abschluss gesucht. Diesen Ball konnte Nijhuis nicht festhalten, hatte aber Glück, dass keiner der Gäste diese Unsicherheit nutzen konnte.
Das Unheil nahm für den SVW weiter seinen Lauf. In der 25.Minute musste Kapitän Klünter mit Gelb-Rot vom Platz. Die nächste Möglichkeit hatten erneut die Gäste. Erneut hätte Borgmann treffen können, verpasste aber in der 28.Minute den Treffer. Der Ball knapp über das rechte Kreuzeck.
Auch wenn es in dieser intensiven Begegnung wenige Verschnaufpausen gab, blieben weitere Torchancen aus. Die bessere Mannschaft, nicht erst seit dem Platzverweis, ganz klar Cottbus.
Zweiter Treffer Energie durch Boziaris
Mittlerweile waren die letzten fünf Minuten angebrochen. Exakt die 44.Minute lief und Boziaris traf für für Gäste. Nach Doppelpass kam die Kugel in den Rücken der Abwehr zu Boziaris, der mit der Spitze traf.
Die Nachspielzeit betrug sechs Minuten. Hier bedurfte es einer deutlichen Leistungssteigerung der Gastgeber. Das war hinten wackelig, nach vorne fehlerhaft. Halbzeit in Mannheim.
Schwache Vorstellung der "Buwe"
Joker Butler macht mit seinem Treffer den Deckel drauf
Wechsel nach Wiederanpfiff auf beiden Seiten. Die Hausherren nahmen Iwe, Ferati und Diakhaby runter, brachten neu Sietan, Voelcke und Asallari. Bei Energie kamen vor 13.185 Fans Campulka und Michelbrink für Hannemann und Manu.
In der 50. Minute die Möglichkeit für Lohkemper zum Anschlusstreffer. Der wurde halbrechts geschickt, schloss flach ab, scheiterte aber an Funk. Das Spiel blieb weiter sehr aggressiv, die Zweikämpfe intensiv. Halbchancen blieben für die Buwe durch Hoffmann in der 57. oder Assalari in der 60.Minute. Beide über das Tor von Funk.
Weitere Wechsel auf beiden Seiten im der 65.Minute: Bei den Gästen kamen Moustfa und Butler für Tattermusch und Boziaris. Beim Waldhof ersetzte Publikumsliebling Boyd in der Offensive Okpala. Drei Minuten später ließ Butler die wohl endgültige Entscheidung liegen. Der ging auf der rechten Seite völlig alleine auf Nijhuis zu, hatte dabei alle Zeit der Welt, schoß aber tatsächlich den Keeper an. Es gab Spiele, wo sich so ein Chancenwucher rächen sollte.
Das 0:3 für Energie durch Butler
Die Schluss-Viertelstunde war mittlerweile angebrochen. Der Waldhof bemüht, Cottbus im Kontroll-Modus. Exakt in dieser 75.Minute dann ein schneller Gegenzug über die linke Seite, der Pass auf den zweiten Pfosten und Butler hatte keine Probleme einzuschiebem.
Wechsel bei den Niederlausitzern. In der 77.Minute verließ Cigerci das Feld. Für ihn neu dabei Lucoqui. Drei Minuten nach diesem Tausch wechselte auch Mannheim erneut. Masca ersetzte Lohkemper. Schlussphase in Mannheim. Die 85.Minute war angebrochen. Unabhängig vom bescheidenen Ergebnis waren die treuen Fans der Mannheimer auf der "Siffling" der Gewinner der Tages. Diese unterstützten ihr Team mit allem was sie hatten.
Die Anzeigetafel der vierten Offiziellen zeigte vier Minuten Nachspielzeit an. Dann war Ende im Carl Benz Stadion.
Content: Michael Kaiser vom 14.09. 2025
Fotos: HettiPicture
Nachwuchsabteilungen vom SV Waldhof und Eintracht Frankfurt gehen Kooperation ein
Die Jugendabteilung des SV Waldhof Mannheim 07 und das Nachwuchsleistungszentrum von Eintracht Frankfurt haben eine wegweisende Kooperation vereinbart und unterzeichnet. Ziel der Partnerschaft ist es, die Talentausbildung beider Traditionsvereine nachhaltig zu stärken, den Austausch zwischen den Nachwuchsabteilungen zu intensivieren und jungen Spielern noch bessere Entwicklungsperspektiven zu bieten.
Die Zusammenarbeit umfasst unter anderem Trainerfortbildungen sowie Leistungsvergleiche im Nachwuchsbereich. Darüber hinaus sollen Talente frühzeitig gefördert und gezielt an höhere Leistungsniveaus herangeführt werden - mit dem klaren Fokus, langfristig eine qualitativ hochwertige Ausbildung zu gewährleisten. Dabei sollen beide Verein nachhaltig voneinander profitieren.
"Seit meinem Amtsantritt beim SV Waldhof Mannheim 07 war die Möglichkeit einer Kooperation mit Eintracht Frankfurt sehr reizvoll. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit der geschlossenen Vereinbarung, unseren Kindern Mannheims eine verbesserte Entwicklungsmöglichkeit gewährleisten können. Die räumliche und die interessensgebundene Nähe beider Vereine haben es ermöglicht, dass im konstruktiven Austausch ein Kooperationsvertrag zu Gunsten beider Vereine entstehen konnte", so Kai Herdling, Leiter der Nachwuchsabteilung des SV Waldhof Mannheim 07.
Alexander Richter, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, erläutert die Beweggründe für die Kooperation mit dem Mannheimer Traditionsverein: Im Gesamtkontext unserer Kooperationspartnerschaften ist der SV Waldhof Mannheim eine ideale Ergänzung. Die Zusammenarbeit stärkt unsere Präsenz in einer für unsere Talentsichtung sehr interessanten Region. Gleichzeitig wollen wir durch die Vermittlung von Wissen und Strukturen dem SV Waldhof Mannheim dabei helfen, sich im Nachwuchsbereich professioneller aufzustellen. unser gemeinsames Ziel ist es, das Ausbildungsniveau beider Vereine auf ein noch höheres Level zu heben, um den Spielern, um die es am Ende in erster Linie geht, sowohl im Nachwuchs- als auch im Übergangsbereich ein optimales Entwicklungsumfeld zu bieten. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit."
" Auch wenn die Stabilisierung der Profimannschaft in den vergangenen Wochen viel Zeit in Anspruch genommen hat, war die Möglichkeit einer gewinnbringenden Kooperation mit Eintracht Frankfurt von großem Interesse. Unsere Nachwuchsabteilung wird von den Strukturen und dem Know-how des Partners profitieren. Unser Ziel muss es sein, Talente aus der Stadt gezielt bei uns zu fördern. Gelingt uns das, steigt auch die Wahrscheinlichkeit, regelmäßig junge Spieler in den Profibereich zu integrieren", so Mathias Schober, Sportdirektor des SV Waldhof Mannheim.
Content/Foto: SV Waldhof Mannheim vom 26.8.2025
Heimpremiere für Trainer Luc Holtz
Diakhaby und Okpala treffen zur Pausenführung
Drei Änderungen gegenüber der 0:1 Niederlage in Rostock nimmt der neue Coach des SV Waldhof vor. Im Tor verdrängt Nijhuis Hawryluk auf die Bank. Die beiden Wechsel sind auch der Sperre von Sechelmann (gelb-rot) geschuldet. Hoffmann nimmt ebenfalls auf der Bank Platz. Neu dabei sind Michel und Diakhaby.
Gast Köln wechselt gegenüber der 1:3 Niederlage gegen Paderborn ebenfalls auf drei Positionen. Greger fehlt komplett im Kader, Wolf und Velasco kommen von der Bank. Neu in der Startformation dafür Kloss, Münst und Tonye.
In Mannheim ging es pünktlich los und das erste Ereignis auf dem Notizblock war eine gelbe Karte für Münst, der im Mittelfeld gegen den Waldhöfer Sietan überhart eingestiegen war. Erstmals gefährlich wurde es in der 5.Minute, vor dem Gehäuse der Viktoria. Ferati hatte eine Ecke von rechts scharf vor das Tor gezogen, Dudu, im normalen Leben Dos Santos Haesler, konnte den Ball wegfausten. Die erste Viertelstunde war mittlerweile verstrichen. Torszenen blieben Mangelware, was es reichlich gab, waren intensiv geführte Zweikämpfe.
Die Gäste wurden gefährlicher. In der 22 Minute scheiterte Lobinger, nach Pass von Tonye, zielte am langen Eck vorbei. Vier Minuten dann gar die Doppelchance für die Gäste, resultierend aus einem schnellen Gegenzug. Münst wurde auf die Reise geschickt, legte auf Otto ab. Dessen Schuss wurde geblockt, den Nachschuss von Lobinger parierte
Nijhuis. Das hätte die Führung sein können, vielleicht müssen.
Führung Waldhof durch Diakhaby
Nicht ganz eine halbe Stunde gespielt im Carl Benz Stadion und die Buwe gingen in Führung. Ferati hatte auf Diakhaby abgelegt, der as halbrechter Position das lange Eck anvisierte. Ein Strich des Neuzugangs in die Maschen von Dudus Gehäuse.
Okpala zum 2:0
Mannheim blieb hier weiter am Drücker, belohnte sich für den bisherigen Aufwand. In der 43.Minute hatte sich Okpala, nach Zuspiel von Diakhaby, geschickt um den Gegner gedreht und aus kurzer Distanz Dudu keine Chance gelassen. Bisher eine starke Vorstellung des Waldhof.
Die Nachspielzeit betrug drei Minuten, ehe es in die Kabinen ging.
Waldhof siegt verdient gegen die Viktoria
Keine Treffer in der zweiten Halbzeit, es bleibt beim 2:0
Die Hausherren haben mit Wiederanpfiff vor 10.855 Zuschauern gewechselt. Für Michel war nun Iwe neu dabei. Bei der Viktoria ging es zunächst unverändert weiter.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts wirkten die Gäste deutlich aktiver. Folgerichtig auch die Möglichkeit für Köln in der 52.Minute: Am linken Eck des Fünfers hatte sich Otto im Duell mit Klünter durchgesetzt, konnte den Ball Richtung der langen Ecke köpfen Nijhuis, bisher sehr souverän, griff nicht ein, obwohl der Ball nur knapp vorbeiging. Wechsel beim SVW in der 59.Minute::Für Karbstein war nun Hoffmann mit von der Partie.
Auch die Gäste wechselten nun das Personal. Für Tonye kam in der 64.Minute Sponsel in die Mannschaft. Drei Wechsel Köln in der 70.Minute: Boboy, Ott und Velasco ersetzten fortan Engelhardt, Otto und Handle. In der 72.Minute mal eine Aktion aus der Abteilung Defensive. Da hatte Waldhofs Kapitän Klünter Münst verfolgt und riskant, wie erfolgreich, abgegrätscht.
Im mit neuen Flutlicht besser ausgeleuchteten Carl Benz Stadion war die Schluss-Viertelstunde angebrochen. An der Bank der Heimmannschaft warteten nun Yigit und Mendes. In der 81.Minute dann der Wechsel. Vom Platz gingen Ferati und Voelcke. Für Köln nun auch der letzte Wechsel: Popp löste Münst ab (87.). Auch der Waldhof nahm etwas Zeit von der Uhr, brachte in der Schlussminute Asalani für Lohkemper.
Die Nachspielzeit betrug sechs Minuten. Den Domstädtern wollte heute Abend final nichts gelingen. So verpuffte auch ein Freistoß von Eisenhuth n der 92.Minute. Auch Lobinger scheiterte noch einmal in der mittlerweile 95.Minute. Am Ende blieb es beim verdienten Erfolg der Gastgeber, wenn auch die zweite Halbzeit wenig Glanz versprühte.
Content: Michael Kaiser vom 24.08.2025
Fotos: HettiPicture
Luc Holtz ist neuer Cheftrainer des SV Waldhof Mannheim 07
Der SV Waldhof Mannheim hat einen neuen Cheftrainer verpflichtet: Luc Holtz hat einen Vertrag beim Waldhof unterzeichnet und übernimmt ab sofort das Traineramt der Drittligamannschaft. Der 56-jährige Luxemburger war seit 2010 Nationaltrainer seines Heimatlandes und hat sich nach intensiven Gesprächen mit den Verantwortlichen des SVW für den Schritt nach Mannheim entschieden.
In den vergangenen Jahren führte Holtz die luxemburgische Nationalmannschaft dauerhaft unter die Top 100 der FIFA-Weltrangliste. In der Qualifikation zur Europameisterschaft 2024 erreichte sein Team die Play-offs, wo man nur knapp dem späteren EM-Teilnehmer Georgien unterlag. Zuletzt feierte Luxemburg unter seiner Leitung unter anderem einen bemerkenswerten 1:0-Erfolg gegen Schweden.
„ Luc Holtz hat in den vergangenen Jahren gezeigt, dass er Mannschaften weiterentwickeln und Strukturen aufbauen kann. Er stellt hohe fußballerische Ansprüche an seine Teams - das passt hervorragend zu unserer Philosophie und der Zusammenstellung unseres Kaders. In den Gesprächen hat er sich als absoluter Fachmann präsentiert. Wir sind sehr glücklich, dass er sich für den Weg in die Kurpfalz entschieden hat", sagt Mathias Schober, Sportdirektor des SV Waldhof Mannheim.
Auch Gerhard Zuber, Geschäftsführer Sport, zeigt sich überzeugt: "Luc Holtz bringt genau das Profil mit, das wir gesucht haben: langjährige Erfahrung als Trainer, taktisches Know-how und die Fähigkeit, eine klare Spielidee zu vermitteln. Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit."
Luc Holtz selbst blickt voller Vorfreude auf seine neue Aufgabe:" Ich freue mich sehr, heute hier in Mannheim meinen Vertrag unterschreiben zu dürfen. Die Zeit als Nationaltrainer in Luxemburg war eine großartige und prägende Phase für mich - persönlich wie fachlich. Jetzt brenne ich darauf, bei einem Traditionsverein wie dem SV Waldhof ein neues Kapitel anzugehen. Ich bin überzeugt, dass wir als geschlossene Einheit gemeinsam viel erreichen können."
Content/Foto: Waldhof Mannheim vom 12.08.2025
SV Waldhof Mannheim 07 stellt Cheftrainer Dominik Glawogger frei
Der SV Waldhof Mannheim 07 reagiert auf den Saisonstart und hat Cheftrainer Dominik Glawogger mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden. Die Entscheidung traf die sportliche Leitung am Montag nach zwei Drittligaspielen, aus denen lediglich ein Punkt geholt werden konnte.
Dominik Glawogger hatte das Traineramt am 33. Spieltag der vergangenen Saison übernommen. In insgesamt acht Drittligapartien unter seiner Leitung feierte der Österreicher zwei Siege und erreichte einen Punkteschnitt von 1,12.
„Zunächst einmal möchte ich mich bei Dominik für seine Bereitschaft und seinen Einsatz bedanken. Er hat im April in einer schwierigen Phase Verantwortung übernommen und mitgeholfen, den Klassenerhalt zu sichern“, erklärt Gerhard Zuber, Geschäftsführer Sport. „Dennoch haben uns einige Entwicklungen in den vergangenen Wochen dazu bewogen, auf der Trainerposition eine Veränderung vorzunehmen. Trotz personeller Kontinuität ist es uns zum Saisonstart nicht gelungen, den nächsten Schritt in unserer sportlichen Entwicklung zu gehen.“
Der SV Waldhof bedankt sich bei Dominik Glawogger für seine Arbeit und wünscht dem 35-Jährigen für seine private und berufliche Zukunft alles Gute.
Content: SV Waldhof Mannheim vom 11.08.2025
Foto: HettiPicture
SV Waldhof Mannheim verpflichtet Torhüter Thijmen Nijhuis
Der SV Waldhof Mannheim hat Torhüter Thijmen Nijhuis verpflichtet. Der 27-jährige Niederländer wechselt vom finnischen Rekordmeister HJK Helsinki in die Kurpfalz. In seiner letzten Saison in der finnischen Hauptstadt bestritt der 1,97 Meter große Schlussmann 38 Pflichtspiele und blieb dabei elfmal ohne Gegentreffer. Zuletzt verpasste er mit HJK nur knapp den Einzug in die 3. Qualifikationsrunde der UEFA Conference League, in der er bereits im vergangenen Herbst zu sechs Einsätzen kam.
Ausgebildet wurde Nijhuis in der Nachwuchsakademie des FC Utrecht. In seiner Heimat sammelte er über 100 Einsätze in der zweiten niederländischen Liga sowie drei Spiele in der Eredivisie.
„Thijmen war unsere Wunschlösung für die Torhüterposition – umso mehr freuen wir uns, dass wir ihn von einem Wechsel in die 3. Liga überzeugen konnten“, erklärt Gerhard Zuber, Geschäftsführer Sport des SV Waldhof Mannheim. „Er hat zuletzt konstant gute Leistungen auf nationaler wie internationaler Bühne gezeigt. Mit seiner Präsenz, seiner Größe und seiner Erfahrung versprechen wir uns zusätzliche defensive Stabilität für die kommende Saison.“
Auch Thijmen Nijhuis freut sich auf seine neue Herausforderung:
„Ich bin sehr glücklich, hier in Mannheim unterschrieben zu haben. Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren sehr überzeugend und haben mir das Gefühl gegeben, dass der SV Waldhof der richtige Schritt für meine Karriere ist. Die Atmosphäre in den deutschen Stadien und die Begeisterung der Fans machen die 3. Liga für mich sehr attraktiv. Ich freue mich darauf, meine Mitspieler und die leidenschaftlichen Waldhof-Fans kennenzulernen.“
Sportdirektor Mathias Schober ergänzt:
„Bei der Suche nach einem neuen Torwart haben wir großen Wert auf ein komplettes Profil gelegt. Thijmen hat die klassische niederländische Torwartschule durchlaufen und überzeugt nicht nur auf der Linie, sondern auch mit seinen fußballerischen Qualitäten. Seine Größe ist in vielen Situationen ein echter Vorteil. Er verfügt über ein offensives Torwartspiel und kann unser Spiel mit einer schnellen Spielfortsetzung beleben“
Content/Foto: SV Waldhof vom 08.08.2025
Marcel Seegert verlässt den SV Waldhof auf eigenen Wunsch
Nach insgesamt 315 Pflichtspielen endet die Zeit von Marcel Seegert beim SV Waldhof Mannheim vorerst. Der 31-jährige gebürtige Mannheimer hat den Verein mit dem Wunsch kontaktiert, sich sportlich noch einmal verändern zu wollen. Diesem Wunsch ist der SV Waldhof nun nachgekommen: Seegert wechselt mit sofortiger Wirkung zum SSV Ulm.
Der Innenverteidiger begann seine fußballerische Laufbahn in der Jugend des SV Waldhof Mannheim. Über Stationen bei der TSG Hoffenheim und der U19 des FSV Mainz 05 führte sein Weg 2013 zurück zu den Profis des SVW. Nach drei Jahren in Mannheim wechselte er zum SV Sandhausen in die 2. Bundesliga, ehe er 2019 zum Waldhof zurückkehrte. Mit dem Verein gelang ihm der Aufstieg in die 3. Liga, in der er seither 177 Spiele in Blau-Schwarz absolvierte.
„Marcel kam mit dem Wunsch auf uns zu, zum SSV Ulm zu wechseln. Angesichts seiner Bedeutung für den Verein war das keine leichte Entscheidung – aber gerade deshalb wollten wir ihm diesen Schritt ermöglichen.“ In den vergangenen Jahren hat er sich zu einer echten Identifikationsfigur entwickelt – sportlich wie menschlich. Für seine Zukunft wünschen wir ihm daher natürlich nur das Beste und hoffen ihn auch zukünftig regelmäßig im Carl-Benz-Stadion zu sehen – ob als Spieler oder als Zuschauer“, so Gerhard Zuber, Geschäftsführer Sport des SV Waldhof Mannheim.
Marcel Seegert selbst sagt zu seinem Abschied: „Die Entscheidung, den SV Waldhof zu verlassen, ist mir unglaublich schwergefallen. Der Verein, die Fans, meine Mitspieler und alle, die im Hintergrund mitwirken, bedeuten mir sehr viel. Ich bin hier nicht nur als Fußballer, sondern auch als Mensch gewachsen. Als gebürtiger Mannheimer ist es für mich immer etwas Besonderes gewesen, das Trikot meines Heimatvereins zu tragen. Die Unterstützung, die ich über all die Jahre erfahren habe, werde ich nie vergessen. Auch wenn der Abschied natürlich schmerzt, bin ich überzeugt, dass es zum jetzigen Zeitpunkt der richtige Schritt für mich ist. Ich wünsche dem SVW von Herzen alles Gute und werde mit Sicherheit regelmäßig im Stadion sein.“
Content: SV Waldhof Mannheim vom 06.08.2025
SV Waldhof Mannheim verstärkt seine Geschäftsführung mit Frank Baumgarte
Der SV Waldhof Mannheim stellt sich im Bereich der Geschäftsführung breiter auf und hat Frank Baumgarte zum Geschäftsführer Finanzen berufen. Baumgarte war von 2003 bis 2023 als Kaufmännischer Leiter bei Hannover 96 tätig und verantwortete das gesamte Finanzressort. In dieser Zeit spielte der heutige Zweitligist Hannover 96 bis 2016 durchgängig in der Bundesliga und qualifizierte sich zweimal für die Europa League. Nach zwei Jahren bei der „DI Deutschland.Immobilien AG“ kehrt der erfahrene Finanzexperte in den Profifußball zurück und übernimmt beim Mannheimer Traditionsverein die Position des Geschäftsführers.
Der 56-jährige Baumgarte, der aus der Region Hannover stammt, wird sein Amt offiziell zum 1. September antreten.
„Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe hier in der Kurpfalz beim SV Waldhof Mannheim. Der Verein besitzt in der Region eine enorme Strahlkraft und ist nach wie vor auch überregional ein bekannter Name im deutschen Fußball. Ich habe große Lust auf die Aufgabe beim SV Waldhof und möchte die Strukturen im Finanzbereich weiter professionalisieren und damit die Grundlage für nachhaltigen sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg schaffen. Die Gespräche im Vorfeld haben mir gezeigt, dass hier großes Potenzial besteht –das hat mich überzeugt“, sagt Frank Baumgarte, designierter Geschäftsführer Finanzen des SV Waldhof Mannheim 07. „Gemeinsam mit Gerhard Zuber, dem Geschäftsführer Sport, Marco Popiuk und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Klubs möchte ich die Strukturen schaffen, dass Waldhof Mannheim wieder zweitligatauglich wird.“
Christian Beetz, Aufsichtsratsvorsitzender des SV Waldhof Mannheim 07, sagt: „Dass wir mit Frank Baumgarte einen ausgewiesenen Fachmann für unseren Verein gewinnen konnten, der über zwei Jahrzehnte Erfahrung im Profifußball auf höchstem Niveau mitbringt, ist ein bedeutender Schritt für den SV Waldhof Mannheim 07. Mit seinem Know-how im Finanzbereich wird er uns entscheidend weiterbringen. In den vergangenen Wochen haben wir bereits viele strukturelle Veränderungen angestoßen – die Verpflichtung von Frank ist ein weiterer, wichtiger Baustein auf unserem Weg zur Professionalisierung.“
Content/Foto: SV Waldhof vom 28.07.2025
Französischer Mittelfeldspieler Diego Michel wechselt zum SV Waldhof
Der SV Waldhof Mannheim hat erneut auf dem Transfermarkt zugeschlagen und den 27-jährigen Mittelfeldspieler Diego Michel unter Vertrag genommen. Zuletzt stand der Franzose beim Traditionsverein FC Sochaux in der dritten französischen Liga unter Vertrag. Künftig soll er das zentrale Mittelfeld der Blau-Schwarzen verstärken. Insgesamt bringt der in Rennes geborene Michel die Erfahrung aus 79 Drittligaeinsätzen in Frankreich sowie 16 Scorerpunkten mit.
„Diego Michel ist ein sehr interessanter Spieler, der uns mit seiner Spielstärke im zentralen Mittelfeld weiterhelfen soll“, erklärt Gerhard Zuber, Geschäftsführer Sport des SV Waldhof Mannheim. „Er bringt viele Qualitäten mit, die unser Spiel mit dem Ball bereichern. Mit seiner Übersicht setzt er seine Mitspieler gekonnt in Szene, kann aber auch selbst aus der zweiten Reihe torgefährlich werden. Sein Profil hat uns überzeugt, weshalb wir uns entschieden haben, ihn in unsere Mannschaft zu integrieren.“
Auch der Neuzugang selbst blickt seiner neuen Aufgabe mit Vorfreude entgegen: „Ich habe viel Gutes über den Verein gehört und freue mich sehr, künftig für den SV Waldhof Mannheim auflaufen zu dürfen. Die Gespräche mit den Verantwortlichen haben mir gezeigt, dass meine Spielweise gut zum Team passt. Der Saisonstart rückt näher, daher freue ich mich besonders auf die kommenden Tage mit der Mannschaft“, so Michel bei seiner Vertragsunterzeichnung im Carl-Benz-Stadion.
Sportdirektor Mathias Schober ergänzt: „Unser Ziel ist es, aus einer stabilen Defensive heraus mehr Torgefahr zu entwickeln und mit dem Ball spielerische Lösungen zu finden. Diego Michel bringt viele Eigenschaften mit, die wir uns von einem zentralen Mittelfeldspieler wünschen. Mit ihm erhöhen wir die Qualität und den Konkurrenzkampf im Kader. Jetzt gilt es, dass er seine Stärken schnell auf dem Platz zeigt – dann werden wir viel Freude an ihm haben.“
Content/Foto: SV Waldhof vom 23.07.2025
SV Waldhof verpflichtet Adama Diakhaby
Die Vorbereitung auf die neue Drittligasaison läuft auf Hochtouren – und der SV Waldhof Mannheim hat sich auf dem Transfermarkt mit einem neuen Offensivspieler verstärkt: Der 29-jährige Franzose Adama Diakhaby wird künftig für die Blau-Schwarzen in der Kurpfalz auflaufen.
Der ehemalige französische U21-Nationalspieler bringt reichlich internationale Erfahrung mit an den Alsenweg. Diakhaby war unter anderem in der Premier League für Huddersfield Town, in der französischen Ligue 1 für AS Monaco sowie in der englischen Championship für Nottingham Forest im Einsatz. Zudem absolvierte der Offensivakteur fünf Partien in der UEFA Champions League für AS Monaco. Zuletzt stand er beim rumänischen Erstligisten ACSM Politehnica Iași unter Vertrag.
Gerhard Zuber, Geschäftsführer Sport des SV Waldhof Mannheim 07:
„Mit Adama bekommen wir einen zusätzlichen Offensivspieler, der durch seine hohe Geschwindigkeit und Dynamik für viel Wirbel sorgen kann. Er hat in verschiedenen Topligen wertvolle Erfahrungen gesammelt. Jetzt gilt es, ihn schnellstmöglich in unsere Mannschaft zu integrieren, damit er uns mit seinen Fähigkeiten in der neuen Saison verstärken kann.“
Auch der Neuzugang selbst freut sich auf seine neue Aufgabe beim SV Waldhof: „Ich möchte mich bei den Verantwortlichen für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Die Gespräche mit dem Verein haben mich sofort überzeugt, dass ich hier in Mannheim unterschreiben möchte. Ich habe im Vorfeld viel Positives über den SV Waldhof gehört und identifiziere mich voll mit der Aufgabe. Mit meinen Qualitäten möchte ich der Mannschaft helfen und das Vertrauen mit Leistung zurückzahlen.“
Mathias Schober, Sportdirektor des SV Waldhof Mannheim 07 sagt: „Wir haben in der Kaderplanung gezielt danach geschaut, wie wir mehr Tempo in unser Offensivspiel bringen können. Adama passt hervorragend zu unserer Spielidee. Er hat bereits auf höchstem europäischem Niveau gespielt und gezeigt, was er leisten kann. Jetzt liegt es an uns, gemeinsam mit ihm sein Potenzial wieder voll abzurufen.“
Content/Foto: SV Waldhof vom 07.07.2025
Djayson Mendes mit Profivertrag ausgestattet
Der SV Waldhof Mannheim 07 hat den 21-jährigen Djayson Eduardo Cardoso Mendes mit einem Profivertrag ausgestattet. Seit Beginn der Wintervorbereitung im Januar 2025 gehört Djayson Mendes fest zum Profikader und kam in der Rückrunde unter Cheftrainer Dominik Glawogger zu zwei Einsätzen in der 3. Liga. Nun hat der Flügelspieler einen Profivertrag unterschrieben. Aufgrund einer Anpassung der U23-Regelung fällt Mendes zur kommenden Spielzeit unter eben jene Regelung.
Seine fußballerische Ausbildung erhielt Mendes bei Real SC, einem Verein aus der Kleinstadt Queluz in der Region Lissabon. Nach einem Zwischenstopp in Spanien beim CD Brea wagte er im vergangenen Sommer den Schritt nach Deutschland und schloss sich der U21 des SV Waldhof Mannheim an. Unter U21-Trainer Richard Wegmann entwickelte sich Mendes stetig weiter und zog durch seine Leistungen die Aufmerksamkeit des Trainerteams auf sich. In der Folge wurde er schrittweise in den Trainingsbetrieb der Profimannschaft integriert.
„Djayson hat ein sehr spannendes Profil. Er ist dribbelstark und verfügt über einen starken Abschluss. Bereits bei unserer Ankunft haben wir sein Potenzial erkannt und ihn intensiv beobachtet. Natürlich hat er noch Entwicklungsschritte vor sich, aber wir sind überzeugt, dass er eine wertvolle Rolle in unserem Offensivspiel übernehmen kann“, so Gerhard Zuber bei der Vertragsunterzeichnung.
„Ich möchte mich bei Gerhard und Mathias für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Ich fühle mich in Mannheim sehr wohl, und die Mannschaft hat mich von Anfang an super aufgenommen. Es war eine große Ehre für mich, unter Dominik Glawogger im Abstiegskampf meine ersten Minuten in der 3. Liga zu sammeln. Jetzt möchte ich mich weiterentwickeln und meinen Teil dazu beitragen, dass wir in der kommenden Saison erfolgreicher sind“, erklärt Djayson Mendes.
„Die Anpassung der U23-Regelung in der 3. Liga hat neue Möglichkeiten in der Kaderplanung eröffnet. Junge, talentierte Spieler aus dem Ausland – wie Djayson – sind dadurch noch attraktiver geworden. Er bringt starke individuelle Qualitäten mit, die jeder Mannschaft weiterhelfen können. Jetzt geht es für ihn darum, die positive Entwicklung der letzten Wochen konsequent fortzusetzen“, ergänzt Sportdirektor Mathias Schober.
Content/Foto: SVW Mannheim vom 05.07.2025
Popiuk wird neuer Geschäftsführer ad interim
Marco Popiuk wird mit sofortiger Wirkung als Geschäftsführer ad interim berufen. Er übernimmt die Aufgabe gemeinsam mit Geschäftsführerin Jennifer Schäfer, die den Verein noch bis zu ihrem Ausscheiden am 13. August 2025 begleiten wird. In dieser Zeit wird Marco Popiuk als ihr Stellvertreter fungieren und im Folgenden dann als Interimsgeschäftsführer tätig sein.
Popiuk, der derzeit Mitglied im Aufsichtsrat der SV Waldhof Mannheim Spielbetriebs GmbH ist, wird dieses Amt für die Dauer seiner Geschäftsführertätigkeit ruhen lassen.
„Ich bin dankbar für das entgegengebrachte Vertrauen und die Möglichkeit, den SV Waldhof in dieser verantwortungsvollen Rolle mitzugestalten“, erklärt Marco Popiuk. „Ich freue mich auf die gemeinsame Zeit mit Jennifer Schäfer, mit der ich in den kommenden Wochen intensiv zusammenarbeiten werde, um einen strukturierten Übergang sicherzustellen.“
Bernd Beetz, Präsident des SV Waldhof Mannheim, betont: „Marco Popiuk kennt den Verein sehr gut – nicht zuletzt durch seine Tätigkeit im Aufsichtsrat der Spielbetriebs GmbH, durch die er immer nah an den zentralen Themen des SV Waldhof dran war. Wir sind überzeugt, dass er seine neue Aufgabe mit Weitsicht und der nötigen Klarheit gestalten wird.“
Mit der Ernennung von Marco Popiuk stellt der SV Waldhof Mannheim die Weichen für einen stabilen und verlässlichen Übergang in der Geschäftsführung. Die Lösung sorgt für Kontinuität im Übergangsprozess und schafft Planungssicherheit in einer zentralen Führungsposition.
Content: SV Waldhof Mannheim vom 27.06.2025
Foto: SVW
SV Waldhof Mannheim verpflichtet Klaus Luisser als neuen Leiter Athletik
Der SV Waldhof Mannheim 07 verstärkt sich zur neuen Saison auch im Trainerteam: Der 48-jährige Klaus Luisser übernimmt ab sofort die Position des Leiters Athletik. Mit Stationen bei Schalke 04, Eintracht Frankfurt, Borussia Mönchengladbach, RB Salzburg und zuletzt beim VfL Bochum bringt Luisser umfangreiche Erfahrung aus dem Profibereich mit an den Alsenweg.
„ Das Themenfeld Athletik hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Deshalb war es unser Ziel, uns in diesem Bereich noch breiter und professioneller aufzustellen. Mit Klaus konnten wir einen ausgewiesenen Fachmann gewinnen, der auf höchstem Niveau gearbeitet hat und unsere Mannschaft optimal begleiten wird. Die Gesundheit und Leistungsfähigkeit unserer Spieler stehen für uns an oberster Stelle - dieser Schritt ist ein weiterer wichtiger Baustein in unserer Entwicklung", erklärt Gerhard Zuber, Geschäftsführer Sport des SV Waldhof Mannheim 07.
Auch Klaus Luisser blickt mit Vorfreude auf seine neue Aufgabe: "Ich freue mich sehr auf meine neue Rolle hier in Mannheim. Von Beginn an hatte ich den Eindruck, dass beim SV Waldhof etwas entstehen soll - dieses Gefühl hat mich direkt gepackt. Ich möchte meine Erfahrung und mein Know-how einbringen, um die Mannschaft bestmöglich auf die neue Drittliga-Saison vorzubereiten. Besonders freue ich mich darauf, den Verein, das Team und die Stadt in den kommenden Wochen besser kennenzulernen."
Sportdirektor Mathias Schober unterstreicht die Bedeutung der Verpflichtung:" Die 3. Liga ist eine enorm fordernde Spielklasse, in der oft Nuancen den Unterschied machen - vor allem auch in physischer Hinsicht. Umso wichtiger ist es, im Bereich Fitness und Athletik auf höchstem Niveau zu arbeiten. Er ist ein absoluter Experte auf seinem Gebiet und wird uns mit seiner Erfahrung und Expertise während der gesamten Saison einen echten Mehrwert bieten."
Content: SV Waldhof Mannheim vom 23.06.2025
Foto: SV Waldhof Mannheim
SV Waldhof verpflichtet Jascha Brandt
Die Personalplanungen beim SV Waldhof Mannheim 07 schreiten weiter voran: Am heutigen Montag hat der Verein den 22-jährigen Offensivspieler Jascha Brandt unter Vertrag genommen. Der gebürtige Bremer wechselt aus der Regionalliga West, wo er zuletzt für die U23 des SC Paderborn auflief, in die Kurpfalz. In der vergangenen Saison absolvierte Brandt 27 Spiele und steuerte dabei elf Scorerpunkte bei. Zudem sammelte der vierfache U19-Nationalspieler bereits Zweitliga-Erfahrung: Zwei Einsätze in der 2. Bundesliga stehen für ihn zu Buche.
„Die Gespräche mit Jascha waren von Anfang an sehr positiv. Wir hatten direkt das Gefühl, dass er sich mit der Aufgabe beim SV Waldhof Mannheim identifizieren kann. Umso mehr freuen wir uns, dass er sich für den Wechsel zu uns entschieden hat. Er bringt viel Tempo ins Offensivspiel und ist zudem flexibel einsetzbar“, sagt Gerhard Zuber, Geschäftsführer Sport des SV Waldhof Mannheim 07.
Auch der Neuzugang selbst blickt voller Vorfreude auf die neue Herausforderung:
„Ich möchte mich bei den Verantwortlichen für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Der Schritt in die 3. Liga kommt für mich zum richtigen Zeitpunkt. In den Gesprächen mit dem Verein hatte ich schnell das Gefühl, dass meine fußballerische Zukunft hier in Mannheim liegt. Der Spielstil, den man hier verfolgt, gefällt mir sehr. Besonders freue ich mich auf das Stadion und die Fans – man hört überall, dass Fußball hier mit echter Leidenschaft gelebt wird. Entsprechend positiv blicke ich meinem Start beim SV Waldhof entgegen.“
Sportdirektor Mathias Schober ergänzt:
„Spieler zu finden, die sowohl die U23-Regel erfüllen als auch auf dem Platz sofort Einfluss nehmen können, ist nicht einfach. Nach Kushtrim ist uns das nun auch mit Jascha gelungen. Er bringt enorme Schnelligkeit mit, die unser Offensivspiel variabler und gefährlicher macht. Zudem ist er in seiner Entwicklung noch nicht am Ende – wir sind überzeugt, dass er bei uns weiter aufblühen und sein Spiel noch vielseitiger gestalten wird.“
Content: SV Waldhof Mannheim vom 23.06.2025
Foto: SV Waldhof Mannheim
Torhüter Jan Niemann wechselt zum Waldhof
Der SV Waldhof Mannheim hat zum Trainingsauftakt einen weiteren Spieler verpflichtet. Torhüter Jan Niemann wechselt von Teutonia Ottensen zum SV Waldhof in die Kurpfalz. Der 20-jährige Schlussmann absolvierte in der abgelaufenen Spielzeit 24 Einsätze in der Regionalliga und blieb dabei in sechs Spielen ohne Gegentreffer. Mit einer Größe von 1,99m wird der in Neunkirchen geborene Keeper zukünftig für den SV Waldhof Mannheim auflaufen und erfüllt dabei die U23-Regelung der 3. Liga.
"Dominik und Nils kennen Jan aus der gemeinsamen Zeit in Ottensen. Jan ist mit seinen 20 Jahren weiterhin ein sehr junger Torhüter, der aber bereits wichtige Erfahrung in der Regionalliga sammeln konnte. Hier hat er nun die Möglichkeit, sich unter Profibedingungen ohne Druck weiterzuentwickeln. Nach positiven Gesprächen haben wir uns dazu entschlossen, Jan mit in unser Torhüter-Team zu nehmen und ihn mit einem Vertrag auszustatten", so Gerhard Zuber, Geschäftsführer Sport des SV Waldhof Mannheim.
"Das ist heute ein besonderer Tag für mich. Ich möchte mich bei allen Verantwortlichen für das Vertrauen bedanken. Hier in Mannheim habe ich die Möglichkeit, die nächsten Schritte auf meinem Karriereweg zu gehen. Ich habe mich im Vorhinein viel mit dem Verein und der Stadt auseinandergesetzt. Schnell wurde mir klar, dass ich hier nach Mannheim wechseln möchte um hier einen Profivertrag zu unterschreiben. Es warten nun intensive aber auch spannende Wochen, in denen ich mich in das bestehende Mannschaftsgefüge integrieren werde", so Jan Niemann.
"Die Größe von Jan spricht grundsätzlich erstmal für sich. Er hat viele Anlagen, die zu einem modernen Torwartspiel gehören. Jetzt gilt es für ihn, die nächsten Schritte seiner Entwicklung zu gehen. Hier hat er die Möglichkeit, sich im täglichen Trainingsbetrieb zu zeigen und einfach besser zu werden. Diese Möglichkeit in Kombination mit der Erfahrung im jungen Alter hat uns schlussendlich davon überzeugt, Jan mit in unser Torhüterteam zu nehmen", so Mathias Schober, Sportdirektor des SV Waldhof Mannheim.
Content: SV Waldhof Mannheim vom 23.06.2025
Foto: SV Waldhof Mannheim
Nils Segelken ist neuer Torwarttrainer des SV Waldhof
Zum Start der Vorbereitung gibt es eine Veränderung im Trainerteam des SV Waldhof Mannheim 07 zu vermelden. Der 32-jährige Nils Segelken wechselt aus der Nachwuchsabteilung des FC St. Pauli in die Kurpfalz und wird neuer Torwarttrainer des SV Waldhof. Der in Cuxhaven geborene Inhaber der Torwarttrainer-Lizenz folgt auf Florian Beck, von dem sich die Wege nach zwei Jahren Zusammenarbeit trennen.
„Die Gespräche mit Nils waren von Beginn an sehr positiv. Trotz seines jungen Alters bringt er in der Position des Torwarttrainers bereits einiges an Erfahrung mit und hat zudem schon mit Dominik in der Regionalliga zusammengearbeitet. Wir freuen uns dementsprechend auf die gemeinsame Zukunft. Gleichzeitig möchte ich mich bei Florian Beck für seinen Einsatz hier in Mannheim bedanken. Wir wünschen ihm für seine berufliche und private Zukunft alles Gute“, so Gerhard Zuber, Geschäftsführer Sport des SV Waldhof Mannheim 07.
„Schon von den ersten Gesprächen an habe ich gespürt, dass mein Schritt zum SV Waldhof Mannheim genau der richtige ist. Der Waldhof ist ein großer Traditionsverein mit einer tollen Fanunterstützung. Ich freue mich auf die Arbeit, die nun in den kommenden Wochen im Rahmen der Saisonvorbereitung und dann auch während der Saison ansteht. Dominik und ich kennen uns bereits aus Ottensen und haben ähnliche Vorstellungen vom Torwartspiel. Dementsprechend hat dieser Wechsel für mich viel Sinn ergeben“, sagte Nils Segelken bei seiner Vertragsunterzeichnung.
„Dominik kennt Nils sehr gut aus ihrer gemeinsamen Zeit in Ottensen. In den Gesprächen hat sich Nils als sehr ehrgeiziger Trainer gezeigt, der im Torwarttraining moderne Ansätze verfolgt. Auf dieser Basis haben wir uns entschieden, mit Nils einen neuen Torwarttrainer zu engagieren. Dennoch möchten wir uns an dieser Stelle auch bei Florian Beck für seine Arbeit hier in Mannheim bedanken. Am Ende war es keine Entscheidung gegen ihn, sondern vielmehr eine Entscheidung für Nils“, so Mathias Schober, Sportdirektor des SV Waldhof Mannheim.
Content: SV Waldhof Mannheim vom 21.06.2025
Foto: SV Waldhof Mannheim
„Emmanuel Iwe unterschreibt in der Kurpfalz.“
Der SV Waldhof Mannheim kann den nächsten Neuzugang vermelden: Der 24-jährige Emmanuel Iwe hat nach erfolgreich absolviertem Medizincheck einen Vertrag beim Verein unterschrieben. Der Flügelspieler stand in der vergangenen Saison beim SV Sandhausen unter Vertrag und erzielte dort sieben Scorerpunkte in 30 Drittligapartien. Nun wechselt er nach Mannheim, wo er seine Schnelligkeit und Durchschlagskraft auf der Außenbahn in das Offensivspiel einbringen soll.
Der in Nigeria geborene US-Amerikaner wurde fußballerisch in den USA ausgebildet und kam dort unter anderem zu drei Einsätzen in der Major League Soccer (MLS). Seine ersten Schritte im Profifußball machte der 1,75 Meter große Linksfuß in der Organisation von Minnesota United. Von Minneapolis führte ihn sein Weg über den Hardtwald in Sandhausen nun zum SV Waldhof Mannheim in die Kurpfalz.
„Wir haben uns intensiv mit Emmanuel beschäftigt und sind zu dem Entschluss gekommen, dass er sehr gut in unser Offensivkonzept passt. Neben seiner großen Schnelligkeit auf den Flügeln bringt er auch körperliche Robustheit mit. Wir sehen weiterhin viel Potenzial in ihm und wollen ihm hier die Möglichkeit geben, dieses voll auszuschöpfen“, so Gerhard Zuber, Geschäftsführer Sport des SV Waldhof Mannheim 07.
„Ich bin sehr glücklich, heute meinen Vertrag beim SV Waldhof Mannheim unterschrieben zu haben. In beiden Spielen der vergangenen Saison habe ich die Energie und Leidenschaft der Fans gespürt – das hat mich tief beeindruckt. Ich freue mich sehr darauf, künftig in diesem großen Stadion vor so vielen begeisterten Anhängern spielen zu dürfen. Die Gespräche mit den Verantwortlichen haben mir schnell das Gefühl gegeben, hier am richtigen Ort für meine weitere Entwicklung zu sein“, erklärte Emmanuel Iwe bei seiner Vorstellung.
„Dass uns im letzten Drittel Tempo gefehlt hat, war offensichtlich. Daher haben wir gezielt nach einem Spielerprofil wie dem von Emmanuel gesucht und uns letztlich für ihn entschieden. Er bringt viele Eigenschaften mit, die wir für unsere Flügelpositionen benötigen. Zudem kennt er die 3. Liga aus dem vergangenen Jahr und weiß, wie er seine Stärken effektiv einsetzt“, so Mathias Schober, Sportdirektor des SV Waldhof Mannheim.
Content: SV Waldhof Mannheim vom 20.06.2025
Foto: SV Waldhof Mannheim
Mannheim verlängert Vertrag mit Torhüter Lucien Hawryluk
Der SV Waldhof Mannheim 07 hat den auslaufenden Vertrag mit Torhüter Lucien Hawryluk verlängert. Seit vier Jahren steht der 24-jährige gebürtige Dortmunder bei den Blau-Schwarzen unter Vertrag und wird auch künftig für den Club aus der Quadratestadt auflaufen. In dieser Zeit absolvierte Hawryluk insgesamt 24 Partien und blieb dabei fünfmal ohne Gegentreffer.
„Lucien ist ein Torhüter mit sehr guten Anlagen, der uns seit unserer Ankunft im Trainingsbetrieb überzeugt hat. Zu Beginn der vergangenen Saison hatte er es nicht leicht, doch er hat nie aufgegeben und sich hier beim Waldhof durchgebissen. Wenn er in der 3. Liga zum Einsatz kam, war er ein starker Rückhalt für die Mannschaft – das hat uns die Entscheidung zur Vertragsverlängerung leicht gemacht“, erklärte Sportchef Gerhard Zuber bei der Vertragsunterzeichnung.
Lucien Hawryluk selbst zeigte sich erfreut über das Vertrauen des Vereins: „In meinen vier Jahren hier in Mannheim habe ich den Verein und sein Umfeld sehr zu schätzen gelernt. Die vergangene Saison verlief aus verschiedenen Gründen nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Umso mehr freue ich mich darüber, dass mir die Verantwortlichen weiterhin ihr Vertrauen schenken. Dieses Vertrauen möchte ich mit Leistung bei jeder sich bietenden Gelegenheit zurückzahlen.“
"Lucien bringt insgesamt ein sehr komplettes Torwartspiel mit auf den Platz. Wir hatten in den letzten Trainingswochen das Gefühl, dass Lucien uns als Mannschaft helfen kann, weshalb wir uns für diese Vertragsverlängerung, unabhängig von der schwierigen vergangenen Saison entschieden haben. Weiterhin ist er immer noch ein junger Torhüter, der nicht am Ende seiner Entwicklung ist. Wir sind auf seine nächsten Schritte in seinem Torhüterspiel gespannt", so Mathias Schober, Sportdirektor des SV Waldhof Mannheim.
Content: SV Waldhof Mannheim vom 19.06.2025
Foto: Jan Huebner / Steven Mohr
Lukas Klünter verlängert beim SV Waldhof
Der SV Waldhof Mannheim hat den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit Abwehrspieler Lukas Klünter verlängert. Der 29-Jährige wird somit auch in der kommenden Spielzeit das Trikot der Blau-Schwarzen tragen.
Klünter wechselte im Winter 2023 in die Kurpfalz und entwickelte sich auf Anhieb zu einer festen Größe in der Defensive des SVW. Seitdem absolvierte der gebürtige Euskirchener 51 Pflichtspiele für den Traditionsverein und überzeugte dabei mit konstant starken Leistungen und seiner Erfahrung aus höheren Spielklassen.
„Lukas war in der vergangenen Saison ein sehr stabilisierender Faktor in unserer gut organisierten Defensive“, betont Gerhard Zuber, Geschäftsführer Sport des SV Waldhof Mannheim 07. „Mit seiner Routine und seinem Führungsstil bringt er wichtige Qualitäten in unser Team ein. Er identifiziert sich stark mit dem Verein, daher freut es uns besonders, dass wir den gemeinsamen Weg fortsetzen.“
Auch der Spieler selbst blickt der Verlängerung mit großer Vorfreude entgegen:
„In den vergangenen zwei Spielzeiten habe ich bereits viel mit dem Verein erlebt. Besonders beeindruckt hat mich, wie die Stadt und die Fans in schwierigen Phasen zusammengehalten haben. Nach den Gesprächen mit den Verantwortlichen war für mich klar, dass ich weiterhin für den SV Waldhof Mannheim auflaufen möchte. Für das entgegengebrachte Vertrauen möchte ich mich herzlich bedanken“, so Klünter bei der Unterzeichnung seines neuen Vertrags.
„Mit der Vertragsverlängerung von Lukas ist uns ein sehr guter Startschuss im Rahmen der Kaderplanung zur neuen Saison gelungen. Lukas hat für eine große Stabilität in unserer Abwehr gesorgt. Dass wir mit Lukas den Vertrag verlängern konnten, ist ein sehr gutes Zeichen für den gesamten Verein“, so Mathias Schober, Sportdirektor des SV Waldhof Mannheim.
Erste Halbzeit geprägt von Verletzungen
Abstiegsduell bleibt zur Pause torlos
Dominik Glawogger wirft die Rotationsmaschine an. Nicht weniger als sechs neue Spieler rücken nach dem 1:1 in Hannover neu in die erste Elf. Dies wären Seegert, Matriciani, Sietan, Voelcke, Okpala und Boyd. Dafür fehlen Hoffmann, Shipnoski, Fein, Abifade und Becker (alle Bank). Ferati fehlt gelb-rot gesperrt.
Die Gäste verändern ihre Startformation gegenüber dem 1:1 in Verl nur auf zwei Positionen. Nartey und Faghir starten für Malanga und Sessa.
Schiedsrichter Felix Bickel hatte pünktlich um 19.30 Uhr angepfiffen. Das Stadion war gewohnt laut, vielleicht noch einen Tick emotionaler als man es kennt. Das Spiel hatte allerdings noch keine Linie. Vieles spielte sich an Zweikämpfen in der neutralen Zone ab. Torchancen blieben Mangelware.
Verletzungsbedingter Wechsel beim SV Waldhof. Sietan musste in der 21 Minute runter, für ihn neu dabei Thalhammer. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel erläuterte der Trainer der Waldhöfer, sein Spieler sei rotgefährdet vom Feld genommen worden. Die erste Torchance des Spiels, eine Minute später, für die Buwe. Über rechts ging es schnell, dann ein flaches Zuspiel ins Zentrum. Dort war Boyd einschussbereit, Siemen allerdings einen Tick schneller. Im direkten Gegenzug auch die Chance für die jungen Wilden des VfB. Ulrich hatte sich gegen Matriciani durchgesetzt, hatte ins Zentrum gepasst Dort versuchte es Sankoh per Direktabnahme, knapp links am Tor vorbei.
Auch der VfB muss wechseln. Der angeschlagene Nartey ging in der 31.Minute vom Feld, dafür kam Sessa. Im Anschluss an den Wechsel die größte Chance des bisherigen Spiels. Faghir hatte zur rechten Strafraumgrenze auf Hoffmann weitergeleitet. Diese Hereingabe beförderte der Angreifer mit dem Knie Richtung Bartels. Der Ball kam etwas zu zentral, kein Problem für den Keeper. Der nächste Wechsel, erneut nach Verletzung, in der 40.Minute. Malanga kommt bei Stuttgart neu für Boakye.
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. Auch in der Crunchtime blieb es hektisch, auch wenn vor den Toren nichts mehr passierte. Halbzeit!
Kein Sieger beim Duell der Kellerkinder
Mannheim bangt weiter um den Klassenverbleib
Mit Wiederanpfiff ein weiterer Wechsel bei den Schwaben. Für Glück war nun Amaniampong vor 19.854 Fans mit von der Partie.
In der 54.Minute kam Ulrich über die linke Seite, brachte die Kugel ans rechte Fünfereck. Hofmann kam angeflogen, konnte die Kugel aber nur noch Richtung Außennetz bringen. Stuttgart weiter die Mannschaft mit mehr Ballbesitz, ließ den Ball laufen, ohne jedoch gefährliche Situationen zu entwickeln.
Bei den Hausherren ein Doppelwechsel (66.). Hoffmann und Mendes für Seegert und Boyd. Die Anspannung lag hier spürbar in der Luft. Hier würde wohl der erste Treffer für eine der beiden Mannschaften das Spiel entscheiden können.
Riesenchance für die Gäste: Okpala nutzte links zunächst sein Tempo, scheiterte aber aus spitzem Winkel. Den Abpraller bekam Mendes vor die Füße, dessen verunglückter Abschluss wieder zu Okpala tropfte. Der beförderte, sichtlich überrascht, den Ball mit dem Knie über das Tor (74.).
Doppelter Wechsel bei den Roten. Neu dabei, ab der 75.Minute, Kastanaras und Meyer. Runter vom Platz gingen Sankoh und Faghir. In der gleichen Minute auch die gefährlichste Chance für die Gäste. Ulrich hatte Sessa halbrechts im Strafraum bedient, der verschaffte sich mit einer Körpertäuschung Platz und zog aus etwa 13m ab. Knapp rechts vorbei.
Zwei Wechsel für den Waldhof. Shipnoski und Becker sollten den Druck erhöhen. Raus gingen Okpala und Lohkemper (76.).Die letzte Patrone für die Kurpfälzer? In der 78.Minute war Bartels gefordert. Ulrich trat kurz an, schloss satt aus der Distanz ab. Es blieb weiter torlos.
Die Nachspielzeit betrug drei Minuten. Drei Minuten hier noch einen Vorteil im Abstiegskampf zu erzielen. Dies gelang keiner der beiden Mannschaften und es blieb beim torlosen Remis.
Content: Michael Kaiser vom 27.04.2025
Fotos: Thorsten Hetterich / Ralf Brück
Rückrundenstart gegen Favoriten Ingolstadt
Erste Halbzeit bietet wenig Glanz und bleibt torlos
Der Waldhof, man muss es so klar sagen, steckt mitten im Abstiegskampf. Nach zuletzt nur einem Sieg aus den letzten acht Ligaspiel schrillen die Alarmsignale. Ein Punkt vor der Reserve des VfB Stuttgart und drei Punkte vor dem wiederbelebten Osnabrückern sind kein Ruhepolster.
Auch wenn das letzte Ligaspiel, datiert am 22.12.24, schon länger zurückliegt, hier die beiden Änderungen in der Startelf: Rieckmann und Karbstein ersetzen die gesperrten Seegert und Thalhammer.
Bei den Gästen aus Ingolstadt ist es nur ein Wechsel gegenüber dem 1:1 Unentschieden gegen Ligaprimus Energie Cottbus. Im zentralen Mittelfeld startet Besuschkow für Plath (Bank).
Das Spiel war angepfiffen und es dauerte keine Minute, ehe sich die Waldhöfer vor dem Tor von Funk zeigen. Matriciani hatte geflankt, Shipnoski gefunden, der allerdings genügend Druck hinter seinen Kopfball bekommen. Die Buwe schienen Gefallen an der Offensive gefunden zu haben. So blieben sie die erste Viertelstunde das Spiel spielfreudigere Team. Die Bayern fanden bisher offensiv überhaupt nicht statt. In der 16.Minute hatte Matriciani erneut zuviel Platz. konnte von der Strafraumgrenze nach innen ziehen. Sein Abschluss aber kein Problem für den Ingolstädter Keeper. Bezeichnend für das offensive Bestreben der Gäste eine Ecke der Gäste in der 22.Minute. Diese hatte Besuschkow tatsächlich von der rechten Seite ins Toraus geschlagen. Kurios!
Auch der erste Angriff des FCI,drei Minuten später, verpuffte. Nach einem langen Schlag aus dem Mittelfeld konnte sich Gronning gegen Klünter behaupten, in Anschluss den Ball aber nicht kontrollieren. Mögliche Chance vertan.
Aus dem Nichts musste dann der Gast eigentlich in Führung gehen. Die 32.Minute lief und Ingolstadt hatte erstmals schnell umgeschaltet, Zeitler ins Spiel gebracht. Der brachte die Flanke von rechts und Grönning stand plötzlich am zweiten Pfosten völlig blank, bekam den Fuß aber nicht mehr entscheidend ans Spielgerät. So ging die Kugel knapp am Pfosten vorbei. Auch wenn es nicht zur Führung reichte, konnten sich die Schanzer nun einige Minuten in der Hälfte der Hausherren festsetzen.
Da dieses Spiel auch bis zum Halbzeitpfiff wenig Glanz oder gar Torchancen bot, blieb eine Szene zu erwähnen. In der 38.Minute hatte Ingolstadts Kapitän Fröde seine Armbinde verloren, fand diese im gegnerischen Strafraum wieder.
Das war es dann auch in Mannheim und es ging torlos in die Kabinen.
Torloses Unentschieden in Mannheim
Ingolstadt verteidigt nach roter Karte konsequent und rettet Punkt
Personelle Änderungen gab es bei beiden Teams mit Wiederanpfiff nicht und auch der Spielverlauf ähnelte dem der ersten Halbzeit. Der Waldhof blieb das aktiviere Team, ohne sich große Torchancen erspielen zu können.
Auch nach gut 50 Minuten plätscherte die Begegnung vor sich hin. Möglicherweise Zeit für Wechsel bei den Gästen? Möglichkeiten die Offensive zu verändern hätte die Ingolstädter Trainerin Wittmann mit Sicherheit. Auf der Bank böten sich mit Testroet, Heike oder Borowski mehrere Optionen. Die erste Torannäherung gehörte zunächst, in der 56.Minute, dem Waldhof in Person von
Arase. Der wurde von Shipnoski in Szene gesetzt, wurde aber bei der Ballannahme gestört. So hatte final Funk keine Probleme die Situation zu klären.
Rote Karte für Deichmann
Torchancen blieben Fehlanzeige, dafür schickte Schiedsrichter Eckermann Ingolstadts Deichmann mit glatt roter Karte in der 59.Minute vom Platz. Dem war zunächst der Ball versprungen und beim Versuch die Kugel zu erreichen über den Ball gerutscht. So traf er Sietan mit offener Sohle am Schienbein. Rot!
Der Platzverweis veränderte natürlich die Statik des Spiels und Wittmann reagierte, wechselte in der 63.Minute doppelt. Testroet und Deckert kamen für Zeitler und Grönning. Vier Minuten die Antwort von Trares und ebenfalls zwei Wechsel. Lohkemper und Ferati ersetzten Abifade und Sietan. Kurz nach diesen Wechsel die Doppelchance für die Gastgeber. Ferati brachte einen Freistoß gefährlich vors Tor und der Ball rutschte durch den kompletten Strafraum. Am Ende kam Lohkemper an die Kugel, bekam diese aber nicht mehr aufs Tor. Kurz danach kombinierte sich Mannheim über links nach vorne und setzte Ferati in Szene. Sein flacher Schuss war aber nicht präzise genug.
In der 74.Minute ersetzte Okpala Shipnoski, bei Ingolstadt kam in der 82.Minute Plath für Kopacz, bei den Waldhöfern Voelcke für Arase. Kaum waren die Wechsel durch, noch einmal die Chance für Mannheim zur Führung. Wieder ging es über links und final zu Ferati. Dessen Schuss ging aus 13 Metern nur an die Latte. Den Nachschuss, 85.Minute, verhinderte mit Lohkemper der eigene Mitspieler.
Schlussphase und letzter Wechsel bei Ingolstadt in der 88.Minute. Malone ersetzte fortan Kanuric. Die letzten Minuten liefen und alle Ingolstädter verteidigten mit Mann und Maus am eigenen Strafraum.
So blieb es bei einem recht trostlosen 0:0 im frostigen Carl Benz Stadion.
Content: Michael Kaiser vom 19.01.2025
Fotos: Jan Hübner / Thorsten Hetterich
Arianit Ferati zurück beim Waldhof
Der SV Waldhof Mannheim 07 hat den 27-jährigen offensiven Mittelfeldspieler Arianit Ferati unter Vertrag genommen. Bereits von 2019 bis 2021 lief der 2-malige Nationalspieler des Kosovos für den SV Waldhof Mannheim 07 in der 3. Liga auf. Insgesamt lief Ferati bei 62 Spielen für den SVW auf, erzielte 10 Tore und bereitete 11 weitere Treffer vor. Der gebürtige Stuttgarter entschied sich für den Schritt in die Eredivisie zu Fortuna Sittard. In der ersten niederländischen Liga und im Pokal absolvierte Arianit Ferati 63 Spiele für Fortuna Sittard. Nun folgt der Schritt zurück in die Kurpfalz.
„Wir kennen die Qualitäten von Ari aus seiner ersten Zeit in Mannheim. Jetzt hat sich für uns kurzfristig die Möglichkeit ergeben, dass wir Ari zurück zum SVW holen können. Das haben wir in unserer jetzigen Situation mit einer Vakanz im offensiven Mittelfeld genutzt und freuen uns sehr, dass wir mit Ari einen Spieler verpflichtet haben, der immer den Unterschied ausmachen kann. Es wird jetzt für uns wichtig sein, dass wir Ari über den Trainingsbetrieb so schnell wie möglich in die Mannschaft integrieren“, so Anthony Loviso, Sportlicher Leiter des SV Waldhof Mannheim 07.
„Ich freue mich sehr, zukünftig wieder für den SV Waldhof Mannheim auflaufen zu können. Den Verein habe ich in meiner ersten Zeit in Mannheim sehr zu schätzen gelernt. Anthony und ich hatten in den vergangenen Tagen gute Gespräche, die mich zu diesem Schritt gebracht haben. Ich bin davon überzeugt, dass ich der Mannschaft mit meiner Spielweise in der Rückrunde helfen kann. Ganz besonders freue ich mich wieder auf unsere Fans. Die Unterstützung war damals immer beeindruckend und reizt mich auch heute sehr“, so Arianit Ferati zu seiner Vertragsunterzeichnung beim SV Waldhof.
Content: SV Waldhof Mannheim vom 13.01.2025
Boyd trifft zur Halbzeitführung für Waldhof
Yigit und Sietan feiern solide Debüts in der Startelf
Bernhard Trares war vor der schweren Aufgabe gegen Aue zu erheblichen Umstellungen gezwungen. Speziell im defensiven Mittelfeld drückte der Schuh. Hier feierte Sietan seine Premiere in der Startformation und auch sein Kollege Fein startete heute erst zum dritten Mal. Notwendig diese Wechsel, da der gesperrte Rieckmann und Routinier Benatelli heute fehlten. Auch auf der Außenbahn ein Neuling. Hier kam Yigit für Abifade ins Team.
Aue-Coach Dotchev musste einen sehr bitteren Verlust im Kader kompensieren. Ausgerechnet Topscorer Bär fiel für heute Abend wegen Krankheit aus. Ein herber Verlust für Erzgebirge, die zuletzt ohnehin zwei Spiele in Serie verloren haben.
Keine zwei Minuten waren gespielt und die Kurpfälzer tauchten gefährlich vor dem Gehäuse von Männel auf. Boyd hatte eine halbhohe Flanke von Klünter verarbeitet, sich um die eigene Achse gedreht, den Ball aber aus 5m knapp neben den linken Pfosten gesetzt. Nicht ganz unerwartet begannen die Gäste hier sehr um Ballbesitz bemüht. Die Offensive mühte sich die erste Viertelstunde doch sehr, ohne zu Abschlüssen zu kommen. Auch ein Kopfball von Bornschein der 15.Minute ging über das Gehäuse. Der Waldhof wirkte deutlich zielstrebiger. So auch in der 19.Minute,als Boyd eine stramme Flanke von Voelcke in aussichtsreicher Position unterlief. Auch der Ballbesitz näherte sich, aktuell 25 Minuten gespielt dem 50/50 an. Auf einen Schuß, der das Mannheimer Tor erreicht, warteten die Zuschauer unverändert.
Boyd bleibt Boyd
Wer sonst als Terrence Boyd sollte die Auer Nuss knacken? Eine Traumflanke von der rechten Seite von Kobylanski fand im Zentrum den Kopf des US-Stürmers, der stieg mindestens in die zweite Etage hoch und köpfte in der mittlerweile 32.Minute unhaltbar ins linke obere Eck ein.
Aue musste nun reagieren, ohne jedoch zu großes Risiko zu nehmen. Viel zu gefährlich die Angriffe der blau-schwarzen. So auch in der 44.Minute. Erzgebirge bekam eine Situation im Strafraum nicht final geklärt, der Ball kam, wie so häufig zu Boyd, der sofort abzog. Zu zentral, also kein Problem für Männel im Gästetor.
Die Nachspielzeit betrug hier eine Minute und für die Teams ging es in die Kabinen.
Trares Heimserie hält auch gegen Erzgebirge
Joker Arase und Okpala sorgen für die Entscheidung
Personell ging es vor 11.334 Fans auf beiden Seiten unverändert in die zweite Spielhälfte. Die Sachsen kamen zwar mit viel Engagement aus der Kabine, fanden aber unverändert den Weg zum Tor nicht.
Wechsel in der 56.Minute: Trares ersetzte Kobylanski durch Abifade.
Der Waldhof sichtlich bemüht, gegen den Ball sauber zu arbeiten. Bisher konnten die Gastgeber tatsächlich alle Angriffe problemlos wegverteidigen. So das Zwischenfazit nach einer Stunde Spielzeit. Genau in dieser 60.Minute landete eine Ecke für Aue im Rückraum. Dort zog Barylla aus gut 18m direkt ab. Sein Strich verfehlte das Tor von Bartels recht knapp. Sowas nennt man dann im Jargon wohl Torannäherumg.
Das Heimteam sollte nun auch wieder mal sein Heil in der Offensive suchen. Nur Verteidigen, dabei immer tiefer zu stehen, könnte sich rächen. Wechsel bei Aue in der 67.Minute: Für Fallmann kam Burghardt ins Team.
Glück für den Waldhof
In der 74.Minute die vielleicht größte Chance für die Gäste im bisherigen Verlauf des Spiels. Von links kam die Kugel zu Bornschein, der aber sofort zu Pepic durch ließ. Der hatte freie Bahn, nagelte das Spielgerät aber über das Tor. Das sollte sich rächen.
Vier Wechsel in der 76. Minute, zwei auf jeder Seite. Bei den Gastgebern kamen Arase und Thalhammer für Boyd und Yigit. Aue ersetzte Bornschein und Clausen durch Sijaric und Seitz.
Die Vorentscheidung durch Arase
Das hatte nicht lange gedauert. Aus dem Nichts ein langer Schlag von Voelcke und der erreichte den frisch eingewechselten Arase. Der drehte sich im Strafraum um die eigene Achse, brachte die Kugel, noch abgefälscht, Richtung Tor. Der Ball trudelte langsam über die Linie ohne das Männel noch eine Chance hatte zu retten. Jokertor und Vorentscheidung für Mannheim in der 77.Minute.
Jetzt hieß es nur noch verteidigen. Dies gelang überraschend einfach und so lief schon die 86.Minute, als auf beiden Seiten noch einmal gewechselt wurde. Für den SVW nun Okpala für Shipnoski aif dem Feld. Bei Aue kam Kallenbach für Stefaniak.
Die Nachspielzeit wurde mit vier Minuten veranschlagt.
Dritter Treffer durch Okpala
Jetzt wollte sich auch Okpala noch in die Liste der Torschützen eintragen. Ein Konter und der Mittelfeldspieler war auf und davon, zog ab ins rechte Eck. Das 3:0 und der Schlusspunkt im Carl Benz Stadion.
Feierabend und Abpfiff!
Content / Fotos: Michael Kaiser vom 18.10.2024
Premiere für Heimkehrer Trares
Zwarts gleicht Führung durch Lohkemper aus
Zwei Veränderungen (letzte Woche Unentschieden bei Hansa Rostock) nahm Bernhard Trares zu seiner Rückkehr ins Carl Benz Stadion vor. Für Boyd und Abifade (beide Bank) kamen Shipnoski und Okpala neu bei den Buwe.
Gegenüber der Vorwoche, Unentschieden gegen Hannover 96, Uwe wechselte Uwe Koschinat dreifach. Für Gyamfi, Tesche und Simakala rückten Karademir, Wiemann und Wulff in die Startelf.
Ruhiger Beginn bisher. Beide Mannschaften versuchten zunächst über Ballbesitz ins Spiel zu kommen. Die erste Torannäherung gehörte den Gästen. Kehl brachte eine Ecke von der rechten Seite auf Zwarts, der zum Kopfball hochstieg, den Ball aber über die Latte setzte (9.). In der 17.Minute war es Gnaase, der den Ball eroberte, sich gegen zwei Gegenspieler durchsetzte. Seine Flanke wurde aber von der Waldhöfer Abwehr sicher geblockt.
Führung durch Lohkemper
Zwar hatten die Gäste den Druck erhöht, den ersten Treffer markierten die Hausherren. Nach einem starken Steckpass auf die linke Seite setzte sich Voelcke durch, flankte flach an den Fünfer. Dort lief Lohkemper ein, schob rechts unten ein (22.).
Schneller Ausgleich durch Zwarts
Diese Führung hatte nicht lange Bestand. Nach einer schönen Flanke von der rechten Seite lief Zwarts in der 25.Minute ein, hielt das linke Bein hin. Von dort sprang die Kugel links über die Linie. Re-Start in Mannheim!
Auch nach fast 35 min hatte der VfL mehr Ballbesitz, der Waldhof war überwiegend auf die Defensivarbeit konzentriert. So auch der nächste Schuss aus der Distanz von Wulff. Der hatte im Zentrum Matriciani aussteigen lassen, sofort den Zug zum Tor. Sein Fernschuss aus 17m ging knapp rechts am Tor vorbei. Es dauerte bis zur 39.Minute ehe die Gastgeber zur nächsten Chance kamen. Wiemann hatte im Spielaufbau Shipnoski den Ball in den Lauf gespielt, der sich aber den Ball zu weit vor und die Möglichkeit war dahin.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten, dann war Halbzeit in Mannheim.
Boyd wird zum Matchwinner
Dreifachwechsel nach der Pause, Joker treffen
Bernhard Trares schien von der ersten Spielhälfte wenig begeistert. Nur so erklärte sich der dreifache Wechsel zu Beginn der zweiten Halbzeit. Für Benatelli, Voelcke und Okpala waren nun Boyd, Thalhammer und Sechelmann auf dem Platz.
Kehl mit der Gästeführung
Spiel gedreht durch Kehl in der 55.Minute. Nach einem Ballverlust erlief Kehl das Leder, wollte zunächst rechts zu Wulff. Für ein Abspiel hatte er aber den Zeitpunkt verpasst, probierte es aus 13m direkt. So schlug die Kugel oben links ein und Osnabrück hatte das Spiel gedreht.
Nun war der Waldhof gefordert eine Reaktion zu zeigen. In der 65.Minute probierte es Kobylanski nach Zuspiel von Boyd über die rechte Seite. Mit seinem Direktschuss visierte er das rechte, obere Eck an. Richter war allerdings im Osnabrücker Tor zur Stelle. Eine Minute später hatte Boyd die Möglichkeit, brachte den Ball aber nicht gezielt aufs Tor. Osnabrück hatte sich mittlerweile etwas zurückgezogen, sich auf die Abwehr konzentriert.
Wechsel beim SVW in der 70.Minute: Abifade ersetzte Shipnoski. Der eingewechselte Abifade hatte dann auch seine Chance, kam in der 75.Minute aus spitzem Winkel zum Abschluss. Richter reagierte gut, hatte die Hände dazwischen.
Ausgleich durch Thalhammer
Die 76.Minute lief und Thalhammer hatte seine Einwechslung gerechtfertigt. Der Ex-Osnabrücker profitierte vom Versuch von Abifade, der den Ball nach einer Ecke zentral vor s Tor gebracht hatte. Dort lief Thalhammer ein, konnte mit rechts einschieben. Ausgleich!
Beyer und Tesche sollten es nun beim VfL richten. Aus dem Spiel gingen Zwarts und Kehl (77.). Auch der SVW wechselte noch einmal. Für den Torschützen Lohkemper kam Arase (82.). Zwei Minuten später letzte Wechsel bei den Niedersachsen: Müller und Gyamfi nun für Wulff und Conus.
Boyd wird zum Matchwinner
Die Nachspielzeit war angezeigt (3min) und die Mannheimer hatten sich am Sechzehner festgesetzt. Klünter hatte aus 18m abgezogen, den rechten Pfosten getroffen. Im Kampf um den abprallenden Ball reagierte der Vollblutstürmer am schnellsten und schoß den Ball mittig, rechts unten, ins Tor. Spiel gedreht und Führung für den SV Waldhof Mannheim!
Die Zeit lief nun für die Buwe runter und am Ende stand der Jubel und ein Auftakt nach Maß für Bernhard Trares bei seiner Premiere.
Content / Fotos: Michael Kaiser vom 21.09.2024
Aufstiegstrainer Bernhard Trares kehrt zum SV Waldhof zurück
Der SV Waldhof Mannheim 07 hat einen neuen Cheftrainer. Bernhard Trares übernimmt ab sofort das Traineramt des SV Waldhof Mannheim, nachdem der 59-jährige bereits von 2018 bis 2020 an der Seitenlinie beim Mannheimer Traditionsverein stand. Mit ihm kehrt auch Co-Trainer Benjamin Sachs zurück zum SV Waldhof an den Alsenweg.
In seiner ersten Amtszeit als Cheftrainer schaffte Bernhard Trares mit dem SV Waldhof Mannheim den Aufstieg von der Regionalliga Südwest in die 3. Liga. Beim SVW sammelte der gebürtige Bensheimer in 97 Partien einen Punkteschnitt von 2,0. Die Drittligasaison 19/20 beendete Bernhard Trares als Aufsteiger auf dem 9. Tabellenplatz.
„Mit Bernhard und Benni haben wir ein Duo zurückgewonnen, das genau weiß, worauf es beim SV Waldhof ankommt. Ich bin davon überzeugt, dass wir unter der Leitung von Bernhard wieder unsere Qualität auf den Platz bringen können. Ich habe volles Vertrauen in die Mannschaft und das Trainerteam und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit“, so Anthony Loviso, Sportlicher Leiter des SV Waldhof Mannheim 07.
„Ich freue mich sehr, wieder zurück beim SV Waldhof Mannheim zu sein. Der Verein ist mir sowohl als Spieler als auch als Trainer sehr ans Herzen gewachsen Es ist für mich in gewisser Weise ein Nachhausekommen. Wir werden die Zeit vor der nun anstehenden englischen Woche bestmöglich nutzen, um unsere Qualitäten als Mannschaft auf den Platz zu bringen.“, so Bernhard Trares, Cheftrainer des SV Waldhof Mannheim 07.
Content / Foto : SV Waldhof Mannheim vom 18.09.2024
Brisanz zu spüren
Vasiliadis mit der Gästeführung zur Pause
Zwei Veränderungen bei den Gastgebern im Vergleich zur Vorwoche. Neuzugang Matriciani startet und auch Sommer-Neuzugang Rexhepi ist erstmals von Beginn an dabei. Dafür fehlen Rieckmann und Fein. Beide nehmen auf der Bank Platz.
Saarbrücken wechselt auf drei Positionen. Neu dabei sind im Vergleich zur Heimniederlage gegen Ingolstadt Schmidt, Vasiliadis und Becker. Stehle, Naifi und Wilhelm finden sich zunächst auf der Bank.
Anpfiff in Mannheim und nach knapp drei Minuten die erste Chance für die Hausherren. Okpala war über links durchgestartet, hatte scharf vor das Tor gepasst. Rexhepi verpasste nur knapp. In Folge plätscherte das Spiel etwas vor sich hin. Die erste Aktion Richtung Mannheimer Tor in der 10.Minute. Die Gäste hatten nach einem Ballgewinn schnell umgeschaltet, Matriciani konnte aber die letzte Hereingabe per Kopf klären. Die Begegnung nahm etwas an Fahrt auf. In der 22.Minute war es ein Freistoß von Shipnoski, eine Minute später ein Kopfball auf der Gegenseite von Brünker.
Verletzungsbedingter Wechsel beim Waldhof: In der 26.Minute musste Hoffmann vom Feld, für ihn kam Seegert in die Partie.
Es gab zwar hier in der ersten halben Stunde einige Standards, die finale Gefahr kannte aber keines der beiden Teams entfachen. Gespielt etwas mehr als eine halbe Stunde.
Vasiliadis trifft für Saarbrücken
Waldhofs Keeper Hanin hatte eine Flanke aus dem rechten Halbfeld genau auf den Kopf des Mittelfeldspielers geklärt. Der fackelte nicht lange, traf in der 42.Minute per Bogenlampe. Führung für die Gäste.
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten,dann war Halbzeit im Carl Benz Stadion. Die Hausherren werden hier deutlich zulegen müssen, deutlich präziser und zielstrebiger im Offensivspiel.
FCS mit wichtigem Arbeitssieg
Waldhof findet offensiv keine Lösungen
Dreifacher Wechsel beim SV Waldhof Mannheim vor 15.452 Zuschauern. Für Arase, Rexhepi und Thalhammer kamen Boyd, Fein und Benatelli in die Mannschaft. Der FCS beließ es bei einem Tausch. Für Sonnenberg kam Wilhelm.
Die Einwechslung von Boyd bedeutete nun Doppelspitze bei den Buwen. So auch die erste Chance für die Kurpfälzer. In der 51.Minute war Shipnoski zur Flanke gekommen. Menzel im Saarbrücker Tor aber aufmerksam. Chance vertan.
In der 57.Minute der nächste Wechsel bei Saarbrücken. Für Schmidt war nun Naifi auf dem Platz. Der Stürmer hatte wohl schon vor einem Zweikampf mit Seegert über Kämpfe geklagt. Auch Mannheim wechselte erneut: Für Lohkemper kam in der 63.Minute Kobylanski. Die nächste Möglichkeit für den Waldhof. Okpala fand mit seiner Flanke Boyd, der verzog. Allerdings stand der Stürmer ohnehin im Abseits.
Naifi vergab Elfmeterchance
In der 66.Minute kam Matriciani mit einer recht unnötigen Krätsche im Strafraum einen Moment zu spät, brachte Naifi zu Fall. Der Gefoulte übernahm selbst Verantwortung, vergab aber kläglich. Sein Schuss verfehlte das Tor, links vorbei.
Großchance für die Waldhöfer in der 71.Minute.Kobylanski hatte einen Freistoß an den linken Pfosten gezogen, Menzel im Saarbrücker Gehäuse geklärt. Der Abpraller fiel vor die Füße von Matriciani, der aber im letzten Moment geblockt wurde.
Nächster Wechsel beim Gast. Krahn ersetzte ab der 74.Minute Civeja. Die Gastgeber blieben die Mannschaft mit mehr Ballbesitz, ohne jedoch den Weg zu gefährlichen Momenten zu finden. In der 84.Minute forderte das Stadion, zumindest die Mannheimer Fans, Handelfmeter. Shipnoski hatte Wilhelm aus einem Meter angeschossen. Das war aber kein Elfmeter und die Entscheidung von Schiedsrichter Haslberger ging absolut in Ordnung.
Die Nachspielzeit wurde hier mit sechs Minuten angezeigt. Auch in den letzten Minuten machten die Gäste das geschickten, pressten gut und Mannheim hatte Probleme im Spielaufbau. Schlusspfiff im Carl Benz Stadion.
Content / Fotos: Michael Kaiser vom 31.08.2024
Starker Waldhof mit 4:0 in die Pause
Doppelpacker Boyd schießt sich in die Herzen der Fans
Die Ausgangsposition war, dank des Resultats aus Bielefeld, sonnenklar. Ein Sieg gegen den Lokalrivalen bedeutet den direkten Klassenerhalt. Brisant, dass beide Vereine gerade jetzt, in einer für den Waldhof so kritischen Situation, aufeinander treffen.
Drei Wechsel bei den Kurpfälzern. Für Jans und Karbstein fehlen gesperrt, Bolay ist ebenfalls nicht dabei. Der Waldhof startet also wie folgt: Hanin -Seegert, Sechelmann, Klünter - Rieckmann, Bahn,- Kobylanski, Arase, Abifade - Boyd, Okpala.
Zwei Veränderungen bei Sandhausen gegenüber dem 2:0 Erfolg gegen Essen. Diekmeier und Stolze ersetzen den gesperrten Zander und Maciejewski (Bank). Beim SVS beginnt diese Elf: Klein - Göttlicher, Knipping, Weik, Diekmeier - Ben Balla, - Richardson, Greil, Stolze - Meier, Otto.
Blitzstart für den SVS: Bereits in der ersten Minute ging es Richtung Tor von Hanin. Ottos Abschluss wurde noch von Seegert geblockt, danach griff Hanin zu. Im Gegenzug fast die Führung für die Hausherren: Kobylanski wurde auf dem rechten Flügel geschickt, kam dort auch zur Flanke. In der Box kam Okpala angeflogen, verpasste die Kugel und vom langen Eck scheiterte Abifade an Klein.
Doppelschlag zum Klassenerhalt
Die siebte Minute war angebrochen und das Carl Benz Stadion bebte. Ein Standard von Kobylanski auf Seegert war der Ausgangspunkt für die Führung. Seegert suchte den Abschluss, Göttlicher hatte noch geblockt, aber am Ende drückte Okpala den Ball über die Linie. Keine zwei Minuten später war Boyd erfolgreich. Genau für diese Momente hatte man den US-Amerikaner vom Betze verpflichtet. Einen langen Einwurf hatte Boyd mit der Brust zu Rieckmann geblockt, der sofort per Volley abschloss. Wieder blockte Göttlicher , doch Boyd war im Nachschuss zur Stelle, knallte den Ball ins rechte Eck. Keine zehn Minuten waren gespielt und die Hausherren führten mit 2:0!
Der SV Sandhausen suchte hier noch die Linie im Spiel. Zwischenzeitlich konnte man sich am Waldhöfer Strafraum fest spielen, ohne jedoch gegen eine disziplinierte SVW-Abwehr etwas ausrichten zu können.
Dritter Treffer durch Seegert
Hatte sich Sandhausen auch nur noch einen Hauch Hoffnung gemacht, so wurde dieser jäh gestoppt. Ein Traumtor des Waldhöfer Urgesteins. Kobylanski zog die Ecke über die Box zu Bahn, der machte den Ball von links noch einmal scharf. Sandhausens Defensiv konnte nicht konsequent klären und die Kugel fiel Seegeret ca. 15m vor dem Tor vor der Füße. Der zögerte nicht lange , zog direkt volley ab. Wunderschön ins rechte Eck. Das sollte hier mehr als eine Vorentscheidung sein!
In der 29.Minute konnte sich Hanin auszeichnen. Greil hatte es von der Strafraumgrenze versucht, Hanin war aber zur Stelle. Zwischenzeitlich hatten die Gäste etwas mehr Ballbesitz, ohne jedoch davon profitieren zu können. Die Antwort der Mannheimer ließ jedoch nicht lange auf sich warten. In der 40.Minute wurde der Ball wieder heiß, auch weil Boyd einen langen Pass im Spiel hielt. Diekmeier klarte nur halbherzig und Seegert scheiterte wieder einem Volleyschuss ganz knapp.
Erneut Boyd, zum 4:0!
Der Waldhof nahm die Gäste aus der Nachbarschaft nach allen Regeln der Kunst auseinander. Wieder war es Boyd. Abifade hatte Okpala eingesetzt, der zog mit tollem Solo an Göttlicher vorbei und brachte Boyd von der Grundliniue aus in beste Position. Der drückte den Ball mit der Brust über die Linie. Dopplepack Boyd.
Nach drei Minuten Nachspielzeit war Pause und die Fans hatten Zeit für die ein oder andere Kaltschale.
Sandhausen verliert beim Lokalrivalen 2:4
Halle steigt nach zwölf Jahren aus der 3.Liga ab
Sandhausen hatte im ersten Abschnitt zwar etwas mehr den Ball, die Tore gingen jedoch allesamt auf das Konto der Gastgeber. Für den SVS konnte es in der zweiten Spielhälfte nur noch um Schadensbegrenzung gehen.
Die Gäste hatten zu Wiederanpfiff vor 18.379 Zuschauern doppelt gewechselt. Ehrlich und Mühling ersetzten Stolze und Meier.
Treffer Sandhausen durch Göttlicher
Das war zumindest ein Lebenszeichen. In der 52.Minute, nach Ecke Greil hatte sich Göttlicher gegen zwei Buwe durchgesetzt und zum 1:4 eingeköpft. Zwar hatten die Gäste schon einmal diese Saison ein 0:3 gegen Regensburg in eien 6:3 Erfolg gedreht, daran mochte aber heute niemand mehr glauben. Entsprechend unbeeindruckt zeigten sich auch die Waldhöfer.
In Folge, in der 57.Minute, eine kurze Ecke von Kobylanski und Bahn. Von der Kante des Strafraums zog Kobylanski ab, Ben Balla blockte per Kopf, sonst wäre es für Klein schwierig geworden. Die Antwort in der 59.Minute auf der Gegenseite über Mühling, der Otto im Strafraum gefunden hatte. Sein Abschluss aber zu überhastet, So ging sein Schuss über das Tor. Fünf Minuten später die nächste Aktion, wieder durch die Gäste: Greil brachte einen Freistoß fast von der Eckfahne gefährlich in die Box. Hanin machte sich lang und klärte vor dem einschussbereiten Göttlicher.
Hatte Boyd gerade noch am eigenen Strafraum geklärt, so war er in der 66.Minute schon wieder auf der Gegenseite zu finden. Mit einem Haken hatte er sich Platz verschafft und aus etwa 22m abgezogen. Knapp am linken Pfosten vorbei. In der 70.Minute Wechsel beim Waldhof. Gouras kam für Abifade in die Begegnung.
Nach fast 80 min herrschte etwas Chaos im Mannheimer Strafraum. Am Ende hätte Boyd den Ball fast ins eigene Tor bugsiert, Hanin konnte aber retten. Auch in der 83.Minute war wieder Boyd beteiligt. Dabei machte er einen Befreiungsschlag stark fest und bediente Okpala. Der umkurvte Göttlicher, fand aber keinen Abnehmer. Für einen Abschluss war der Winkel zu spitz.
Doppelwechsel durch Antwerpen. In der 85.Minute machten Okpala und Kobylanski Platz für Wagner und Goden. Bei den Gästen nun Evina für Richardson.
Ergebnis-Kosmetik durch Otto
In der letzten Minute der regulären Spielzeit das 2:4. Hanin wollte die Flanke von Evina abfangen, ließ den Ball aber nach vorne abprallen. Otto staubt humorbefreit zum 2:4 ab. Es sollte noch fünf Minuten dauern, bis man im Carl Benz Stadion den Klassenerhalt feiern durfte. Außer einer Chance von Greil blieb hier für den SVWW alles unter Kontrolle und der Abpfiff ertönte.
Grenzenloser Jubel der über 18.000 Fans des Mannheimer Traditionsclubs.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 11.05.2024
Kellerduell mit großen Namen
Abifade mit Führung zur Halbzeit
Klangvolle Namen begegneten sich heute Abend in Mannheim. Die Realität spricht aber eine andere Sprache und bedeutet für die Kurpfälzer aktuell Rang 17 und drei Zähler Rückstand auf den Halleschen FC, der dazu noch das bessere Torverhältnis verzeichnen kann. Für den Waldhof zählt heute nur ein Sieg, mit dem man die Arminia wieder zurück in den direkten Abstiegskampf ziehen könnte. Ein Sieg für die Gäste aus Bielefeld würde einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt bedeuten.
Der Waldhof wechselt nach dem 2:2 Unentschieden in Köln auf zwei Positionen. Im Zentrum rückt Kobylanski für Goden in die Startelf. Ungewöhnlich der Wechsel auf der Torhüter-Position: Hier findet sich für alle unerwartet Hanin in der Startformation, taktisch ein 4-2-3 -1.
Marco Antwerpen schickt folgende Elf auf den Platz: Hanin - Klünter, Seegert, Karbstein, Bolay - Bahn, Rieckmann - Hawkins, Kobylanski, Abifade - Boyd.
Trainer Michael Kniat sieht bei den Gästen aus Bielefeld nach dem souveränen 0:2-Auswärtssieg in Dortmund keinen Grund für einen Wechsel in seiner Starformation und schickt die gleiche Elf aufs Feld. Im gewohnten 4-2-3-1-System startet Urgestein und Kapitän Fabian Klos im Sturmzentrum der Arminen.
Schiedsrichter Haslberger hatte die Partie etwas verspätet angepfiffen. Die Arminia wirkt in den ersten drei Spielminuten ein wenig sicherer und erkämpft sich viele der zweiten Bälle. Die Gastgeber laufen die Gäste bis hin zum eigenen Strafraum sehr hoch an und wollen frühe Fehler erzwingen. So wechselt der Ballbesitz im Moment doch recht schnell.
In der 12.Minute konnte der Waldhof einen Konter durchs Zentrum über den agilen Martin Kobylanski fahren, der in der Schnittstelle Terrence Boyd anspielen will, aber im letzten Moment von Louis Oppie gefällt wird. Es gibt Freistoß im Mittelfeld, da war deutlich mehr drin. in den ersten Minuten recht schnell hin und her.
Schreck vergab Arminas Führung
Das hätte die Führung für die Gäste sein müssen. Fabian Klos stürmt in der gegnerischen Hälfte von halb links zusammen mit Schreck auf den letzten Mannheimer Verteidiger zu. Im richtigen Moment schickt Klos Schreck auf der rechten Seite in den Strafraum, doch der verlor die Nerven und schiebt den Ball aus 13 Metern alleine vor Omer Hanin flach am unteren rechten Eck vorbei.
Die darauf folgenden Luftzweikämpfe forderten beide Teams im Kopfballspiel. Nach einer kurzen Kopfballstaffette landet der Ball auf der linken Seite beim flinken Mizuta, der an der Außenlinie von Klünter abgelaufen wird. Eine sehr ausgeglichene Anfangsphase forderte beiden Mannschaften einiges ab.
In der 23.Minute bereits der erste Wechsel bei den "Buwe". Für Rieckmann kommt Wagner in die Mannschaft. Da der Spieler offensichtlich nicht verletzt war, auch keine negativen Szenen hatte, gab es doch zahlreiche Pfiffe im Stadion. Unverändert hier auch das Verhalten der beiden Teams. Es gibt ein gegenseitiges Beackern im Mittelfeld.
Abifade mit der Waldhof-Führung
In der 32.Minute die Führung für die Gastgeber. Über Boyd und Hawkins landete die Kugel bei Bolay, der unbedrängt flanken durfte. Seine scharfe Hereingabe landete am zweiten Pfosten, wo Abifade hochstieg und aus gut sechs Metern per Kopf einnicken konnte.
Den Hausherren scheint dieser Treffer durchaus gut getan zu haben. Wieder ist es Hawkins, der es in der 35.Minute über rechts probierte, dabei Boyd suchte. Der wurde zwar gehalten, dennoch geht es hier weiter.
Pfosten rettete für Hanin
Da wäre der Waldhof Keeper niemals rangekommen: Zwei Minuten vor der Halbzeit versuchte es Corboz aus 25 Metern! Der wurde von Mizuta bedient und zog einfach mal ab. Wie von der Schnur gezogen, flog der Ball hier an den linken Pfosten. Das war mehr als Glück für die Gastgeber.
Abwehrschlacht in zweiter Hälfte
Arminia findet keine Lösungen in der Offensive
Der erste Abschluss gehörte in der 47.Minute, vor 14.212 Fans, dem SV Waldhof. Arminas Großer klärte eine Flanke von der rechten Seite ins Zentrum, wo Bahn es aus 17m volley probiert. Der Schuss verfehlte sein Ziel aber deutlich.
Aufgrund Pyrotechnik im Gästeblock musste der Schiedsrichter die Partie dann ab der 50.Minute unterbrechen. Es konnte aber zeitnah weitergehen und der bisher blass gebliebene Klos kam in der 53?Minute zu seiner ersten Chance. Nach Ringkampf mit Karbstein setzte er sich durch, kam im Zentrum zum Kopfball. Dieser war aber zu mittig angesetzt und keine Herausforderung für Hanin.
Bis knapp eine Stunde Spielzeit plätscherte die Begegnung vor sich hin. Beide Mannschaften probieren zur Zeit nicht mehr, als gezielte Nadelstiche vor dem gegnerischen Tor zu setzen.
Wenig Torchancen auf beiden Seiten
Nächster Wechsel beim SVW. Für den Torschützen, Abifade, kam nun Jans in die Begegnung. Die Arminia konnte sich nun rund um den Mannheimer Strafraum festsetzen, brachte sich langsam in Position. Ein Lob gilt der Innenverteidigung des Waldhof, die Sturmtank Klos bislang nicht ins Spiel kommen lässt und die Bielefelder noch vom Tor weghalten kann.
Wechsel jetzt bei der Arminia. Zur 68.Minute kam Yildirim für Mizuta ins Spiel. Kurz danach ersetzte Waldhof-Coach Antwerpen Kobylanski durch Arase.
Plötzlich, fast aus dem Nichts eine gute Chance für Boujellab. Karbsteiner behauptete sich im Zweikampf, ließ seinen Gegenspieler aber doch zum Abschluss kommen. Halbrechts versagten dem Ex-Schalker die Nerven und sein Schuss ging weit link vorbei. 71'. Die Antwort, in der 74.Minute: Fridolin Wagner nimmt Maël Corboz kurz vor der gegnerischen Box die Kugel ab und hält aus 18 Metern ohne zu zögern per Vollspann drauf. Seinen Abschluss aus halblinker Position lenkt Abwerrecke Großer mit dem Kopf zur Ecke. Diese landet nach einem Kopfball von Karbstein in den Armen von Kersken.
Latte rettete Waldhof
Über rechts ging Yildirim in den Strafraum und findet im Rückraum Boujellab, der den leicht hoppelnden Ball in schwieriger Körperhaltung aus 10 Metern an den Querbalken im kurzen Eck schießt. Ein Raunen geht durch die Arena. Bielefeld kommt dem Ausgleich immer näher.
78 Minuten sind gespeilt und die Latte hielt die Heimführung fest.
Auswechslung Armina in der 81.Minute: Shipnoski stürmte nun für Biankadi. Außer einigen ruppigen Szenen und gelben Karten auf beiden Seiten, hatte das Spiel nicht mehr viel zu bieten. Beiden Mannschaften verblieben noch gut fünf Minuten hier nachzulegen, bzw. den Ausgleich zu erzielen.
Für Waldhof hieß es nur noch, jeden Ball ohne Kompromisse aus der eigenen Hälfte zu befördern. Die Nachspielzeit von 7min galt es nun zu überstehen.
Dies gelang den Gastgebern und so konnte ein lebenswichtiger Dreier eingefahren werden.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 15.03.2024
Wiedersehen mit Dynamo
Eigentor in der 45.Minute zur Gästeführung
Sicher ein besonderes Spiel für Terrence Boyd bei seiner Heimpremiere für den SV Waldhof Mannheim: Ihm gelang gegen eben diesen Gegner im Mai 2022 mit dem 1.FC Kaiserslautern der Aufstieg in die 2.Liga. Der Rest ist bekannt.
Trotz der Niederlage in Lübeck nimmt Waldhof-Trainer Rehm nur eine Änderung in der Startelf vor. Das bedeutet auch, dass Neuzugang Boyd sich erneut in der Sturmspitze wiederfindet. Heute kommt Goden anstelle von Arase (Bank) über die rechte Außenbahn. Bei den Gästen belässt es Coach Anfang gar bei derselben Startformation wie beim Sandhausen-Spiel.
Schiedsrichter Bacher hat angepfiffen und die Hausherren sind bemüht die Initiative zu ergreifen.
Waldhof macht Druck
Der erste Abschluss, 3.Minute, gehört Boyd, der heute sein 100. Drittligaspiel absolviert. Rechts im Strafraum zieht der Torjäger aus acht Metern und sehr spitzem Winkel ab, das ist kein Problem für Broll im Dynamo-Kasten, der die Kugel sicher aufnimmt. Keine drei Minuten später dringt Carls auf der linken Seite bis zur Grundlinie durch und sucht in der Mitte Goden. Kurz vor dem Neuzugang aus Düren kommt ein Dynamo-Verteidiger dazwischen und kann klären. Die Gastgeber verstecken sich hier zu Beginn keineswegs. Nach zehn Minuten holt Gouras mit starkem Einsatz die erste Ecke der Partie heraus. Die bringt er in den Strafraum, Broll klärt mit einer Hand und aus dem Rückraum zieht Goden direkt ab. Der Abschluss misslingt jedoch vollkommen und das Leder rauscht in Richtung Tribüne.
Erste Chance für Dynamo in der 13.Minute: Lemmer zieht auf der rechten Außenbahn davon und bringt die Kugel perfekt auf den Kopf von Herrmann. Der kommt freistehend zentral aus sieben Metern zum Kopfball, kann diesen jedoch nicht gut genug platzieren, sodass Hawryluk im Nachfassen klären kann. Zwischenzeitlich verlagert sich das Spiel überwiegend ins Mittelfeld, ohne große Chancen hüben wie drüben.
Viel Kampf in der neutralen Zone
Nach einer guten halben Stunde ist hier nicht erkennbar, wer hier Abstiegskandidat oder Aufstiegsaspirant ist.
In dieser Phase, 30.Minute, schickt Rickmann nach einem hohen Ballgewinn direkt Gouras auf die Reise. Der legt schön durch zwei Verteidiger zu Boyd, der es dann kunstvoll versucht und per Hacke zu Bahn in den Rückraum legen will. Das gelingt nicht, Dynamo kann klären. Auch da war durchaus mehr drin. Bei einem Konter, gespielt sind 35 min, haben die Hausherren Platz. Bahn gibt nach rechts außen zu Goden, der aus 20 Metern halbrechter Position dann aber schießt. Der halbhohe Abschluss geht genau auf Broll, der die Kugel sicher fangen kann.
Nackenschlag und Führung Dynamo
Die letzte Minute der regulären Spielzeit läuft und die Gäste gehen durch Bentley Bahn (Eigentor) in Führung. Dresden trifft doch noch vor der Pause! Eine weitere Ecke von Lemmer von rechts segelt durch den Waldhof-Strafraum. Am langen Pfosten steht Zimmerschied, der im Zweikampf mit Bahn aber gar nicht an den Ball kommt. Von Bahns Wade kullert die Kugel in den eigenen Kasten. Hawryluk kratzt ihn vermeintlich noch raus, das Leder war jedoch bereits mit vollem Umfang hinter der Linie, was das Schiedsrichtergespann korrekterweise erkennt.
Das ist bitter für die Hausherren und nach zwei Minuten Nachspielzeit gilt es den nächsten Nackenschlag in der Kabine zu verarbeiten.
Verdienter Sieg für den Favoriten
Mannheimer Offensive fehlt die Durchschlagskraft
Dynamo Dresden führt hier zur Pause mit 1:0 in und springt in der Live-Tabelle auf Platz eins. Eine halbe Stunde lang bewegte sich Waldhof auf Augenhöhe mit Dynamo, verteidigte solide und erspielte sich selbst die ein oder andere aussichtsreiche Situation. Wirklich gefährlich wurden die Mannheimer jedoch nicht. Die Gäste erhöhten mit zunehmender Spieldauer den Druck, kamen zu besseren Chancen und gingen schließlich durch einen glücklichen Treffer in Führung.
Zu Beginn der zweiten Hälfte wechselt Markus Anfang, bringt vor 12.514 Zuschauern Cueto (ehemals KSC) für Zimmerschied.
Die große Chance zum Ausgleich, 54.Minute, nach einer Ecke von der rechten Seite. Der Ball fliegt hoch in den Sechzehner und Boyd entscheidet den Zweikampf mit Kutschke für sich, kommt schließlich aus fünf Metern frei zum Kopfball. Den setzt der Star-Stürmer wenige Zentimeter links am Tor vorbei. Die nächste Großchance für Boyd! Rieckmann bringt eine starke Flanke von der rechten Seite nahe der Eckfahne an den Fünfmeterraum. Dort setzt sich Boyd stark durch, setzt aber den Kopfball erneut wenige Zentimeter am Kasten vorbei (58.). Im Gegenzug fordert Dresden Elfmeter, als Seegert nach einer flachen Hereingabe von rechts im Rutschen mit dem Arm hinter dem Rücken den Ball berührt. Da hätte Bacher auf den Punkt zeigen können.
Vorentscheidung durch Cueto
Die Kirpfälzer sind um Spielanteile bemüht, aber den nächsten Treffer erzielt Dresden. Der eingewechselte Cueto sorgt in der 61.Minute wohl für eine Vorentscheidung. Cueto dringt rechts in den Strafraum ein und zieht dann in die Mitte an zwei Waldhof-Verteidigern vorbei und schließt ab. Das eigentlich harmlose Schüsschen wird für Hawryluk gefährlich, weil Kutschke und Karbstein direkt vor ihm versuchen einzugreifen. Am Ende berührt keiner mehr den Ball und er schlägt unglücklich aus Mannheimer Sicht ein.
Die Gäste wechseln in der 68.Minute doppelt. Für Kutschke und Will sind nun Berger und Meißner im Spiel. Bei Mannheim kommt Hawkins für Gouras.
Dreifachwechsel, 76.Minute, beim SV Waldhof. Für Seegert, Goden und Boyd kommen Sechelmann, Arase und Herrmann. Die Hausherren lassen aber weiter jegliche Kreativität vermissen und finden keine Mittel gegen die gut stehende Dynamo-Defensive. In der 82.Minute kommen die Kurpfälzer immerhin mal in den Strafraum. Wagners Querschläger von der Grundlinie rechts im Strafraum findet jedoch keinen Abnehmer und auch die nächste Hereingabe von Herrmann bekommt Dresden verteidigt.
Fehlende Qualität in der Offensive
Sinnbildlich für Waldhofs Offensivbemühungen zieht Hawkins aus 28 Metern halblinker Position ab und verfehlt den Kasten von Broll um einige Meter. Eine Flanke von links findet auf der anderen Seite Jans, der beim Versuch einer Direktabnahme aus zwölf Metern jedoch über den Ball schlägt. Der Wille ist da, was fehlt ist die letzte Konsequenz.
Borkowski für Lemmer lautet der nächste Wechsel bei Dynamo in der Schlussminute. Hier werden dann fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt.
Jetzt geht Karbstein bei Mannheim vom Platz, für ihn kommt Sohm. Dresden ersetzt Hauptmann durch Ehlers.
Die Zeit läuft runter, es bleibt beim 0:2 für Dynamo Dresden.
MK230124
Nationalspieler unterschreibt
Yann Mabella erhält Vertrag beim SV Waldhof Mannheim 07
In der vergangenen Woche bestritt Yann Mabella ein Probetraining beim SV Waldhof Mannheim und stand bei beiden bisherigen Testspielen auf dem Rasen. Hierbei wusste der 27-jährige Mittelstürmer zu überzeugen, weshalb dem fünfmaligen Nationalspieler der Republik Kongo ein Vertragsangebot vorgelegt wurde. Dieses unterzeichnete der in Toulouse und somit auch im Besitz der französischen Staatsbürgerschaft, geborene Offensivspieler nach überstandenem Medizincheck. Zuvor lief Yann Mabella in der belgischen 2. Liga bei RE Virton auf. Die drei vorherigen Saisons absolvierte Mabella in Luxemburg, wo er in 76 Spielen auf 57 Scorerpunkte kam. Nun wird der Stürmer in der Kurpfalz für die Buwe auflaufen.
„Yann hat uns gezeigt, dass er unbedingt zum Waldhof kommen möchte und hat im Training von Anfang an auf sich aufmerksam gemacht. Bereits im letzten Jahr spielte er in unseren Überlegungen eine Rolle, da seine Torquote in Luxemburg sehr auffällig war. Er ist ein Mittelstürmer der uns mehr Tiefe ins Spiel bringen kann und ständig unterwegs ist. Auch charakterlich hat Yann gezeigt, dass er sehr gut in unsere Mannschaft passt. Er war in den beiden Testspielen und bei den Trainingseinheiten bei zahlreichen torgefährlichen Aktionen beteiligt“, so Tim Schork, Geschäftsführer Sport des SV Waldhof Mannheim 07.
„Ich freue mich auf meine neue Aufgabe hier in Mannheim und bin sehr glücklich, dass mir die Verantwortlichen das Vertrauen ausgesprochen haben. In der vergangenen Woche habe ich den Verein, die Mitspieler und die Stadt näher kennenlernen können. Man merkt hier sofort, dass der Waldhof einen hohen Stellenwert in der Stadt hat. Besonders freue ich mich auf unsere Heimspiele mit unseren Fans. Hier haben mir einige Spieler schon erzählt, dass die Stimmung im Stadion besonders ist“, so Yann Mabella, Neuzugang der Buwe.
Yann Mabella wird für den SV Waldhof mit der Rückennummer 22 auflaufen.
Quelle: Mitteilung Verein vom 11.07.2023
Vom Absteiger in die Kurpfalz
Samuel Abifade wechselt zum SV Waldhof Mannheim 07
Der SV Waldhof Mannheim 07 hat sich die Dienste von Samuel Abifade gesichert. Samuel Abifade verbrachte die vergangene Spielzeit beim SV Meppen und stand in 23 Spielen auf dem Rasen. Dabei erzielte Abifade gegen den SV Waldhof Mannheim drei Tore in einem Spiel. Der 23-jährige offensive Außenbahnspieler ist in Braunschweig aufgewachsen. Bei der heimischen Eintracht verbrachte Abifade seine Jugendzeit. Über Stationen in Wolfsburg und Lübeck landete der Offensivspieler im Emsland. Nun wird er für den SV Waldhof Mannheim auf Torejagd gehen.
„Samuel ist ein Spieler mit sehr guter Geschwindigkeit, gepaart mit gutem offensiven 1 gegen 1 und mit ausgeprägten physischen Attributen. Auch er ist noch nicht am Ende seiner Entwicklung und wir sehen bei ihm noch Entwicklungsspielraum für die Zukunft. Seine Abschlussstärke, die er im Spiel gegen uns unter Beweis gestellt hat, erhoffen wir uns künftig des öfteren. Wir freuen uns, dass wir Samuel jetzt in unsere Mannschaft integrieren können, sodass er einen Großteil der Sommervorbereitung mit der Mannschaft absolvieren kann“, so Tim Schork, Geschäftsführer Sport des SV Waldhof Mannheim 07.
„Ich möchte mich bei den Verantwortlichen des SV Waldhof Mannheim 07 bedanken. Sowohl mit Tim Schork als auch mit Rüdiger Rehm hatte ich Gespräche, die mich schlussendlich davon überzeugt haben, in die Kurpfalz zu wechseln. Auch die Aussicht vor dieser einzigartigen Kulisse im Carl-Benz-Stadion zu spielen reizt mich sehr. Jetzt gilt es anzupacken und mich im Training mit guten Leistungen in die Mannschaft einzufinden“, so Simon Abifade bei seiner Vertragsunterzeichnung.
Samuel Abifade wird beim SV Waldhof Mannheim mit der Rückennummer 17 auflaufen.
Quelle: Mitteilung Verein vom 10.07.2023
Gouras kommt aus Regensburg
Gebürtiger Speyerer verstärkt den SV Waldhof
Auch für die Offensive des SV Waldhof Mannheim 07 gibt es eine Verstärkung. Minos Gouras wechselt vom SSV Jahn Regensburg aus der 2. Bundesliga zum SV Waldhof Mannheim. Der in Speyer geborene Offensivspieler sammelte zuvor bereits 57 Einsätze in der 3. Liga beim 1. FC Saarbrücken. Dabei erzielte der Deutsch-Grieche 13 Tore und bereitete 7 weitere vor. Seine fußballerische Ausbildung durchlief der 25-jährige unter anderem im Nachwuchsleistungszentrum vom SC Freiburg, sowie bei Astoria Walldorf, wo er den Sprung in den Profifußball schaffte. Der dribbelstarke Offensivspieler bringt eine gute Geschwindigkeit, sowie Stärken im Eins gegen Eins Duell mit an den Alsenweg
„Minos ist ein Kind der Region und kennt dementsprechend auch das Umfeld gut. Ich verfolge seine Entwicklung seit der U19. Es war spannend zu sehen, wie er sich seitdem kontinuierlich hochgearbeitet hat. Mit seiner Spielweise wird er unserer Mannschaft weiterhelfen wird und uns weiteren offensiven Spielwitz in den Alltag bringen. Mit 25 Jahren ist auch Minos, wie bereits bei unseren bisherigen Neuzugängen, noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung und kann hier seinen nächsten Schritt gehen“, so Tim Schork, Geschäftsführer Sport des SV Waldhof Mannheim 07.
„Die Verantwortlichen des SV Waldhof Mannheim haben sich sehr um mich bemüht, weshalb ich nun froh bin meinen Vertrag hier unterschreiben zu können. Ich komme hier aus der Region und bin umso glücklicher wieder zurück in der Heimat zu sein. Mit meiner Spielweise denke ich, dass ich der Mannschaft weiterhelfen kann und so in der Offensive für mehr Gefahr sorgen werde“, so Minos Gouras, Neuzugang des SV Waldhof Mannheim 07.
Quelle: Mitteilung Verein vom 23.06.2023
Neuzugang aus Paderborn
Linksverteidiger Jonas Carls wechselt zum SV Waldhof
Der SV Waldhof Mannheim verpflichtet mit Jonas Carls einen weiteren vielversprechenden Neuzugang für die neue Saison. Der 26-jährige Linksverteidiger kommt vom SC Paderborn an den Alsenweg. Er durchlief zuvor unter anderem Stationen beim FC Schalke 04 und Viktoria Köln wobei er wertvolle Erfahrungen sammeln konnte.
Der in Haan geborene Jonas Carls zeichnet sich durch seine Zweitligaerfahrung und seine gute Spielübersicht aus. Außerdem fällt er durch seine Geschwindigkeit sowie seine technischen und taktischen Fähigkeiten auf. Er füllt die vakante Position im Kader der Buwe nach dem Abgang von Alexander Rossipal.
„Wir sind glücklich über Jonas Schritt zu uns nach Mannheim. Früh haben wir gemerkt, dass er charakterlich und sportlich sehr gut in die Mannschaft passt. Durch seine Erfahrung und seine Qualitäten wird er uns weitere Stabilität im Defensivverbund geben. Mit seiner Geschwindigkeit wird er zudem Impulse in unser Offensivspiel bringen. Wir haben uns lange und intensiv um ihn bemüht und freuen uns auf die bevorstehende Zusammenarbeit“, so Tim Schork, Geschäftsführer Sport des SV Waldhof Mannheim.
Jonas Carls äußert sich ebenfalls erfreut über die Vertragsunterzeichnung: „Ich weiß, was mich kommende Saison in Mannheim für eine tolle Stimmung im Stadion erwartet. Meine Entscheidung zum Vertragsabschluss konnte ich nach den Gesprächen mit den Verantwortlichen sowie aufgrund der allgemein positiven Atmosphäre im Umfeld des Vereins mit voller Überzeugung treffen. Ich freue mich, bei einem Traditionsverein wie dem SV Waldhof Mannheim den nächsten Schritt in meiner Karriere zu gehen und blicke hochmotiviert auf die kommende Spielzeit“.
Quelle: Pressemitteilung Verein vom 16.06.2023
Tinte ist trocken
Jalen Hawkins wechselt vom FC Ingolstadt 04 zum SV Waldhof Mannheim 07
Mit Jalen Hawkins hat der SV Waldhof Mannheim einen weiteren Spieler für die kommende Saison unter Vertrag genommen. Der 22-jährige Offensivspieler wechselt vom FC Ingolstadt 04 an den Alsenweg und bringt die Erfahrung aus 44 Drittligaeinsätzen mit nach Mannheim. Zusätzlich stand Jalen Hawkins sechsmal in der 2. Bundesliga für die Schanzer auf dem Rasen.
Ausgebildet wurde Jalen Hawkins unter anderem von 2015 bis 2018 in der Jugendakademie des FC Bayern München. Im Profibereich lief der dreimalige US-amerikanische Jugendnationalspieler unter anderem auch eine Halbsaison lang für den 1. FC Saarbrücken auf. Der 1,80m große Flügelspieler zeichnet sich unter anderem durch seine hohe Geschwindigkeit aus. In der kommenden Spielzeit fällt der Deutsch-Amerikaner dazu unter die U23-Regel.
„Mit Jalen beschäftigen wir uns schon seit langer Zeit. Der 22-jährige bringt eine enorm hohe Geschwindigkeit mit in unser Spiel und wird die offensive Außenbahn beleben. In den Gesprächen haben wir schnell gemerkt, dass er für die Aufgabe in Mannheim brennt und bei uns seinen nächsten Schritt gehen möchte. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit und sind überzeugt, dass Jalen noch viel Entwicklungspotenzial besitzt. Nach Malwin Zok, Per Lockl und der Verlängerung mit Lucien Hawryluk haben wir jetzt frühzeitig in der Kaderplanung die Bedeutung der U23-Regelung berücksichtigt.“ sagte Tim Schork, Geschäftsführer Sport des SV Waldhof Mannheim.
„Die Gespräche mit Tim Schork haben mich schnell davon überzeugt, dass ich ab der kommenden Saison für den SV Waldhof Mannheim auflaufen möchte. Der Verein ist mit seiner Tradition und seiner Strahlkraft sehr interessant für mich. Gerade bei unserem Auswärtsspiel im März war ich wirklich sehr beeindruckt vom gesamten Umfeld des Vereins. Ich möchte der Mannschaft mit meinen Qualitäten so schnell wie möglich weiterhelfen und freue mich sehr, meine zukünftigen Mannschaftskollegen kennenzulernen“, so Jalen Hawkins zu seiner Vertragsunterzeichnung beim SV Waldhof Mannheim 07.
„Ich kenne Jalens Qualitäten bestens aus unserer gemeinsamen Zeit in Ingolstadt. Seine hohe Geschwindigkeit wird unser Offensivspiel beleben. Ihm wird der der Schritt nach Mannheim sehr gut tun“, so Rüdiger Rehm zur Neuverpflichtung von Jalen Hawkins.
Quelle: Pressemitteilung Verein vom 13.06.2023
Zurück am Alsenweg
Rüdiger Rehm übernimmt das Traineramt des SV Waldhof Mannheim 07
Rüdiger Rehm ist neuer Cheftrainer des SV Waldhof Mannheim 07. Der 44-jährige gebürtige Heilbronner lief bereits als Spieler von 1997 bis 2001 in 97 Spielen für den SV Waldhof auf. Als Trainer schaffte Rüdiger Rehm unter anderem mit dem SV Wehen Wiesbaden den Aufstieg in die 2. Bundesliga und mit Großaspach den Sprung in Liga 3. Zuletzt agierte der mit der UEFA-Pro-Lizenz ausgestattete Hauptübungsleiter als Cheftrainer des FC Ingolstadt 04, wo er in der 3. Liga einen Punkteschnitt von 1,55 Punkten pro Spiel erreichte.
„In den vergangenen zwei Wochen haben wir den Trainermarkt sehr akribisch sondiert und die Möglichkeiten des SV Waldhof Mannheim 07 abgewogen. Unser Ziel war es einen Trainer zu finden, der sich zu 100 Prozent mit dem Verein und dem gesamten Umfeld identifizieren kann. Nicht nur als Spieler beim SV Waldhof, sondern auch in den letzten Jahren als Trainer verkörpert Rüdiger viel Leidenschaft, Überzeugung und Intensität. Diese Werte benötigen wir auf und neben dem Platz. Er kennt dazu die Liga sehr gut und hat in den gemeinsamen Gesprächen gezeigt, dass er für diese Aufgabe hier beim SVW brennt“, so Tim Schork, Geschäftsführer Sport des SV Waldhof Mannheim.
„Es ist wirklich ein sehr schönes Gefühl wieder am Alsenweg und im Carl-Benz-Stadion arbeiten zu dürfen. Als Spieler habe ich hier bereits eine tolle Zeit gehabt. Nach den ersten Gesprächen mit Tim Schork und später mit Familie Beetz und Markus Kompp war für mich schnell klar, dass ich mir eine Zukunft in Mannheim als Trainer gut vorstellen kann. Jetzt gilt es die weitere Kaderplanung mitzugestalten. Wir haben bereits ein gutes Grundgerüst und schon einiges an Vorarbeit geleistet. Parallel freue ich mich Mannschaft und alle Mitarbeiter kennenzulernen. Gemeinsam packen wir es an“, so Rüdiger Rehm, neuer Cheftrainer des SV Waldhof Mannheim 07.
Über die Besetzung des weiteren Trainerteams sind Tim Schork und Rüdiger Rehm bereits im Austausch.
Quelle: Pressemitteilung Verein vom 12.06.2023
Drei Treffer für Winkler
Auswärtsschwäche verhagelt wohl dennoch den Aufstieg
Positiv für den SVW wohl nur, dass er heute Abend wieder vor heimischem Publikum antreten darf. In der Festung Carl-Benz-Stadion gewann der SV Waldhof 13 von 16 Spielen und holte 40 von 48 möglichen Punkten. Nur die schwache Auswärtsbilanz (Tabellen-17. in der Auswärtstabelle, 14 Punkte in 17 Spielen) sorgt dafür, dass es wohl mit dem Aufstieg nichts wird.
Dass die Saalestädter fünf Spiele vor Schluss 35 Punkte auf dem Konto und alles selbst in der Hand haben, hätte im Februar wohl niemand für möglich gehalten. Doch der Trainerwechsel zahlte sich aus: Unter Streto Ristic verloren sie in zwölf Spielen nur zwei bescheidene Male - bei sechs Unentschieden und vier Siegen. Eine der beiden Niederlagen stammt vom letzten Wochenende beim 0:1 gegen Osnabrück. Heute in Mannheim will man weiter punkten und damit einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt gehen.
Blitzstart der Hallenser durch Deniz
Ein erster HFC-Freistoß nach gut einer Minute sorgt für den ersten Kopfball von Tunay Deniz, der jedoch in Abseitsstellung gestartet war. Auf der anderen Seite wird Martinovic mit einem hohen Pass halblinks in den Strafraum geschickt, zieht dribbelnd nach innen und lässt aus etwa zwölf Metern einen zu harmlosen Schuss ab. HFC-Keeper Gebhardt taucht ab und hält den Ball recht locker fest (2.). Die nächste Standardsituation und Führung für die Hallenser. Kreuzer bringt den Ball von der rechten Seitenlinie mit viel Effet ins Zentrum, wo die Mannheimer Deniz aus den Augen verlieren. Der 29-Jährige nickt acht Meter vor dem Tor ziemlich freistehend ins linke Eck ein und dreht zum Torjubel ab.
Es läuft gerade einmal die 6.Minute und der Gast führt.
In der 13.Minute schon der erste verletzungsbedingte Wechsel bei Halle. Niklas Kreuzer muss vom Platz, für ihn kommt Lucas Halangk.
Der Waldhof bemüht sich, kommt in der 16.Minute zum ersten Mal wieder gefährlich vor das Tor von Gebhardt. Ein Konter läuft über Sohm, der die Kugel zum hinterlaufenden Winkler weiterschiebt. Aus vollem Lauf kann der in guter Position abschließen, verzögert aber halblinks zu lang, bis der Winkel zu spitz ist. Aus dieser Lage schießt er den grätschenden Gegenspieler an. Die anschließende Ecke bringt keine Gefahr.
Ausgleich durch Marc Schnatterer
Der Waldhof kann Rückstand. Es dauert bis zur 27.Minute und die Nummer 13 macht die Fans auf der Otto Siffling Tribüne glücklich.Deniz foult den Mannheimer Sohm etwas mehr als zwanzig Meter vor dem eigenen Tor durch einen Trikotzupfer. Schnatterer nimmt sich dem ruhenden Ball in halbrechter Position an und sieht, dass die Mauer nicht optimal gestellt ist. Als Rechtsfuß schlenzt er den Ball mit viel Effet an der Mauer vorbei halbhoch ins freie Eck.
Jetzt ist Mannheim "on fire". Die 30.Minute läuft. Sohm schaltet nach einer Waldhöfer Balleroberung schnell und schickt Martinovic steil. Der ist in halbrechter Spur durch, HFC-Torwart Gebhardt rückt früh bis beinahe zur Strafraumgrenze vor. Das sieht Martinovic und will ihn aus noch größerer Distanz mit einem Lupfer überwinden, visiert aber etwas zu weit links an.
Die 33.Minute und nächste Chance für die "Buwe": Rossipal geht über links durch, kann in den Rücken der Hallenser Abwehr legen. Etwa zwölf Meter vor dem Tor rutscht Schnatterer die anspruchsvolle Hereingabe über den Fuß, so fliegt sein Schuss klar rechts am HFC-Tor vorbei.
Führung zeichnete sich ab, Winkler dreht Spiel
Die 37.Minute bringt die Führung des SV Waldhof durch Marten Winkler. Schnatterer flankt vom rechten Flügel ins Zentrum, die Halle-Defensive verfehlt den Ball in der Rückwärtsbewegung knapp. Winkler wittert das und stiehlt sich am zweiten Pfosten davon, schiebt schließlich aus kürzester Entfernung ins verwaiste kurze Eck ein. Das ging diesmal schnell. Weiter geht es in der 39.Minute. Wieder sind es die Männer in blau-schwarz. Latte Malachowski: Martinovic am rechten Strafraumeck, schiebt dann zum Polen herüber in den Rückraum. Da der Unparteiische im Weg steht, kann Malachowski nicht per Direktabnahme schießen, sondern nimmt die Kugel an und zieht dann ab! Wie ein Strich fliegt das Leder Richtung HFC-Tor, streift die Oberkante der Latte. Das hätte das 3:1 sein können. Verdient wäre es allemal.
Sitzfußball in der 41.Minute: Martinovic lupft den Ball zu Winkler, der direkt wieder ablegt. Der Kapitän hat jedoch Probleme, das Spielgerät zu kontrollieren, verfehlt die Kugel zunächst. Sitzend holt er sich den Ball im Zweikampf mit einem Hallenser zurück, probiert es aus dieser ungewohnten Position, verfehlt aber deutlich. So geht es mit einem knappen Vorsprung für die Gastgeber in die Kabinen.
Druck von Mannheim und Personal unverändert
Die ersten Momente von Halbzeit zwei gehören vor 10.004 Zuschauern wieder den Hausherren, die in Ruhe den Ball besitzen. In der 54.Minute probiert sich Deniz beim Freistoß mit einem Direktversuch, gibt dem Schuss aus mehr als 25 Metern allerdings etwas zu viel Power mit - drüber.
Doppelschlag Waldhof binnen fünf Minuten
Das Unheil für Halle nimmt an Fahrt auf. In der 55.Minute trifft Marten Winkler Winkler, erhöht auf 3:1! Nach weitem Abstoß seines eigenen Keepers Bartels wird der Ball im Mittelfeld per Kopf verlängert, Halle schläft in der Defensive ein wenig. Winkler stößt also durch die Abwehrkette durch, läuft von halblinker Position alleine auf das HFC-Tor zu. Mit dem Außenrist schließt er mit dem linken Fuß ab. Gebhardt berührt den Ball zwar noch leicht, kann den Einschlag im Tor aber nicht verhindern.
Halle wechselt nun doppelt. Für Steczyk und Müller kommen Omladic und Löder (58.).
Winkler mit dem dritten Treffer
Die Gastgeber stürmen weiter, belohnen sich keine fünf Minuten später. Wieder ist es Winkler. Auf der rechten Seite spielt sich Martinovic mit Hackenpass und Doppelpass an die Grundlinie vor, flankt von dort aus flach ins Zentrum. Winkler läuft zentral ein und schiebt ins leere Tor ein. Humpelnd jubelt er, dem Knie scheint es doch nicht allzu gut zu gehen und Winkler wird wohl ausgewechselt werden. Es steht 4:1 und man kann zumindest von einer Vorentscheidung reden.
Jetzt kommt Pledl für Winkler. Der dreifache Torschütze holt sich von den Rängen den verdienten Applaus ab (61.). Mannheim hat sich nach dem Seitenwechsel in einen Rausch gespielt, teils sehenswert kombiniert. Nun schalten die Hausherren einen Gang zurück.
In der 68.Minute erneut ein Doppelwechsel, diesmal bei den Gastgebern. Für Rossipal und Schnatterer kommen Taz und Dörfler.
Jetzt auch eine gute Möglichkeit für den HFC (73.): Deniz wendet sich auf der rechten Außenbahn zügig und flankt von rechts zum zweiten Pfosten. Dort bekommt Löder zu viel Platz gewährt und köpft zu unplatziert aufs kurze Eck, Waldhof-Keeper Bartels fängt das Leder sicher. Halangks Flachschuss aus 18 Metern, in der 75.Minute, fordert Bartels ein weiters Mal, der Mannheimer Schlussmann ist aber zügig unten und hält den Ball fest. Letzter Wechsel auf Seiten der Hausherren. Für Bahn und Martinovic kommen Russo und Kother (81.). Das Spiel hat an Spannung und Intensität verloren. Mannheim macht das Spiel, ohne viel Zug zum Tor aufzuweisen, die HFC-Truppe scheint nicht mehr an ein unfassbares Comeback zu glauben. Auch Halle wechselt noch einmal. Für Berko kommt in der 86.Minute Damer.
Hier passiert dann nichts mehr und das Spiel endet mit einem verdienten 4:1 Erfolg für Waldhof Mannheim.
Fazit:
Waldhof Mannheim feiert einen 4:1-Heimsieg gegen den Halleschen FC und baut Druck auf die Konkurrenz im Aufstiegsrennen auf. Dabei hat das durch die Niederlage nach wie vor abstiegsbedrohte Halle gut angefangen und ist bereits in Minute sechs durch einen Kopfball von Deniz mit 1:0 in Führung gegangen. Schnatterers direkt verwandelter Freistoß zum 1:1 (27.) hat das Spiel grundlegend verändert, seitdem waren die Mannheimer das bestimmende Team. Winkler hat den SV Waldhof nach Vorlage von Schnatterer noch vor dem Pausenpfiff in Führung gebracht (36.) und machte nach dem Seitenwechsel mit dem Toreschießen weiter: Mit dem Außenrist erzielte er das 3:1 (55.), per Abstauber das 4:1 (60.). Mit einer Knieverletzung musste der Matchwinner kurz darauf ausgewechselt werden, viel passierte im Anschluss aber eh nicht mehr. Aus Waldhof-Sicht ist die eigene Arbeit getan, am Wochenende darf gespannt auf die Konkurrenz geblickt werden - letzteres gilt auch für Halle. Mannheim gastiert nächste Woche in Zwickau, die Saalestädter empfangen Ingolstadt.
MK280423
VfL Osnabrück trotzt der Heimmacht
Für Mannheim folgen Wochen der Wahrheit
Bei bestem Fußballwetter treffen im Carl Benz Stadion zwei Mannschaften aufeinander, für die Verlieren verboten ist. Will man den Kontakt zur Spitze halten, heißt es dreifach zu punkten.
Der Blick aufs Personal: Mannheim muss auf Laurent Jans verzichten, der für die luxemburgische Nationalmannschaft nominiert wurde. Außerdem fehlen die verletzten Gohlke, Höger und Lebeau. Der VfL Osnabrück muss ohne die verletzten Bertram und Oduah auskommen.
Zu Beginn versuchen die Gastgeber gleich Druck Richtung Osnabrücker Tor zu entwickeln. Die erste Torannäherung gehört allerdings den Gästen. Knapp sechs Minuten sind gespielt als Traoré auf der rechten Seite nicht angegriffen wird und auf den zweiten Pfosten flankt. Hier kommt Kunze als erster an den Ball, setzt diesen aber einen Meter über das Tor. Mannheim hat die erste Ecke des Spiels. Kother führt von links kurz aus und der Ball kommt mit viel Dampf auf den zweiten Pfosten. Kühn ist zur Stelle und lenkt den Ball mit den Fingerspitzen zur nächsten Ecke ins Toraus (9.). Richtig gefährlich wird es in der 18.Minute. Die Gäste fangen einen Mannheimer Angriff ab und kommen mit viel Tempo über die rechte Seite. Konter über Niemann, der links im Strafraum Engelhardt freispielt. Der Stürmer nimmt den Kopf hoch und legt erneut zurück Niemann, der knapp links am Tor vorbeischießt. Der Ball war noch leicht abgefälscht, doch die darauffolgende Ecke bringt nichts ein. Das war knapp.
Simakala mit der Gästeführung
In der 21.Minute machen es die Gäste besser. Gyamfi schickt Traoré auf der rechten Seite per Steilpass, der den Ball schließlich auf den ersten Pfosten chippt, wo Simakala angerauscht kommt und den Ball unten rechts mit dem Kopf versenkt. Saisontreffer Nr.13!
Der Waldhöfer Matchplan wackelt. Mannheim lässt sich vom Rückschlag dennoch nicht beeindrucken und sucht den Weg nach vorne. Kother will den Ball durch die Kette zu Martinovic spitzeln, doch Beermann hat aufgepasst und fängt die Kugel per Grätsche ab (27.). Die nächsten Minuten verstreichen, ohne das eine Mannschaft gefährlich vor dem Tor auftaucht. Beide Teams gehen mit viel Einsatz und der nötigen Härte in die Zweikämpfe. Es gibt viele kleine und nickelige Fouls im Mittelfeld, im Moment fehlt der Spielfluss. Mittlerweile laufen die Schlussminuten der ersten Halbzeit. Es wird eine Minute Nachspielzeit angezeigt.
Für ein Fazit des gesamtes Spiels ist es zwar noch zu früh, aber die Gastgeber werden sich erheblich steigern müssen. Der VfL Osnabrück ging mit seiner ersten gefährlichen Chance in Führung, als Simakala aus sechs Metern unten rechts ins Eck einköpfte. Mannheim wirkt in der Offensive ideenlos und muss sich für die zweite Hälfte etwas einfallen lassen.
Unverändert geht es weiter
Es läuft sich zwar alles warm, was die beiden Trainer auf der Bank haben. Wechsel gab es vor 12.046 Zuschauern zu Beginn des zweiten Spielabschnittes nicht. Die erste Möglichkeit für den VfL nach 50 Minuten: Simakala bringt einen Freistoß von der rechten Seite scharf vors Tor, doch Karbstein ist vor dem heranrauschenden Gymafi zur Stelle und klärt den Ball nach rechts ins Seitenaus. Drei Minuten später fast das 2:0 für den VfL! Niemann dringt über rechts in den Strafraum ein und bringt den Ball scharf vors Tor. Bartels kann den Ball nicht festhalten und lässt nach vorne klatschen, wo Kunze einschussbereit ist, aber im letzten Moment von Kother per Grätsche daran gehindert wird. Gefahr entwickelt hier nur der Gast.
Kunze mit der Vorentscheidung?
In der 56.Minute belohnen sich die Osnabrücker. Der VfL kombiniert sich munter um den Strafraum der Mannheimer und spielt schließlich Niemann rechts im Strafraum frei, der den Ball zurück auf den Elfmeterpunkt zu Kunze legt, der flach unten links ins Eck trifft. Bartels ist noch mit den Fingerspitzen dran, kann den Treffer aber nicht mehr verhindern.
Christian Neidhardt reagiert erstmals per Doppelwechsel in der 60.Minute: Für Kother und Malachowski kommen Taz und Ekincier. In der 64.Minute bringt Kleinhansl eine Ecke von rechts mit viel Zug vors Tor, wo Riedel den Ball im letzten Moment vor dem einschussbereiten Traoré rechts neben den Pfosten ins Toraus spitzelt. Jetzt auch der nächste Wechsel bei Mannheim: Sommer kommt für Karbstein. Der VfL bleibt auch im zweiten Durchgang die deutlich bessere Mannschaft und führt verdient mit 2:0. Mannheim fällt weiterhin nichts ein und läuft in diesen Minuten ausschließlich hinterher.
Neidhardt mit den letzten Optionen: Sohm und Schnatterer ersetzen Martinovic und Winkler (74.). Kurz danach auch der erste Wechsel bei den Gästen. Rorig kommt für Niemann. Weiterhin neutralisieren sich beide Mannschaften in dieser Phase des Spiels. Osnabrück lässt es mittlerweile ruhiger angehen, verwaltet das 2:0 und lauert auf Konter. Mannheim fällt weiterhin nichts ein und wartet weiter auf die nächste Torchance im Spiel. 83.Minute: Heider ersetzt beim VfL den Torschützen Simakala. Vor den Toren tut sich hier auch weiterhin sehr wenig. Die angezeigte Nachspielzeit beträgt vier Minuten.
Haas und Higl dürfen jetzt noch für Engelhardt und Kleinhansl auf den Platz.
Schiedsrichter Benjamin Brand pfeift die Partie in Mannheim ab.
Fazit:
Nach dieser Heimpleite gegen einen direkten Konkurrenten warten "Wochen der Wahrheit" auf den Waldhof. Das nächste Spiel, das Derby beim 1.FC Saarbrücken, ist nun von größter Bedeutung. Weitere Niederlagen sind in dieser Phase der Saison womöglich entscheidet für Erfolg oder Misserfolg. Der VfL präsentierte sich in bester Verfassung und untermauerte seine Ambitionen.
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Unerklärliche Auswärtsvorstellungen
Der Waldhof macht sich das Leben gerade selbst schwer
Der SV Waldhof Mannheim musste im Aufstiegskampf gegen Wehen Wiesbaden einen herben Rückschlag wegstecken. Die gezeigte Leistung wirft (wieder einmal) Fragen auf:
„Wir freuen uns, dass wir uns ein bisschen Vertrauen erarbeitet haben“, sagt Waldhof-Trainer Christian Neidhart am Freitag. Dieses erspielte Vertrauen wird am Samstag allerdings auf eine harte Probe gestellt. Wieder einmal zeigte das Team auswärts eine unerklärliche Leistung. Beim SV Wehen Wiesbaden verlieren die Blau-Schwarzen mit 0:3. Nach zuvor drei Siegen in Folge stieg die Eurphorie rund um den SVW – nur um nun erneut einen Dämpfer zu erhalten.
Die Diskrepanz zwischen den Heimvorstellungen und den gezeigten Auswärtsleistungen könnte größer nicht sein. Zuhause souverän mit 37 Punkten, auswärts mit 11 Punkten mit der Bilanz eines Absteigers.
Die Mannheimer zeigen sich nach dem Jahreswechsel insgesamt verbessert und wirkten stabiler als noch in der Hinrunde. Dass es trotzdem zu desolaten Leistungen, wie am Samstag in Wiesbaden oder bei Borussia Dortmund II kommt, ist nur schwer zu erklären. Schließlich zeigt die Mannschaft in den Heimspielen regelmäßig, was für ein Potenzial in ihr steckt. Gerade beim Heimsieg gegen den souveränen Tabellenführer, die SV Elversberg, konnte man förmlich spüren, welch einen Druck das Team in Symbiose mit den Fans aufbauen kann. Sollten die Blau-Schwarzen ihre Aussetzer in der Fremde nicht in den Griff kriegen, wird es im Aufstiegskampf jedenfalls extrem schwierig. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie gefestigt die Buwe tatsächlich sind. Mit dem VfL Osnabrück (25. März), dem 1. FC Saarbrücken (2. April) und den SC Freiburg II (8. April) geht es auch in den nächsten Spielen gegen Top-Teams der 3. Liga.
Stress mit der Polizei in Mainz
Auch für einige Fans verlief der Spieltag eher nicht optimal. Rund 500 Mannheimer Anhänger, die sich in den frühen Morgenstunden per Schiff nach Wiesbaden aufmachten, haben das Spiel gar nicht erst im Stadion verfolgt. Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, sollten die Fans in der hessischen Landeshauptstadt erst von Bord gehen dürfen, nachdem ihre Personalien von der an Land wartenden Polizei aufgenommen wurden. Dies haben die Waldhof-Anhänger nach Angaben der Sicherheitskräfte jedoch verweigert. Das Schiff ist daher Medienberichten zufolge nach Mainz umgeleitet worden, dort haben die Fans den Dampfer verlassen und sich Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert
Im Heimspiel gegen den den direkten Konkurrenten, den VfL Osnabrück, heißt es am Samstag die gewohnte Heimstärke abzurufen. Nur so kann man weiter ein erstes Wort im Aufstiegskampf mitreden.
Erneut große Kulisse
Aktuell sind für die Begegnung am Samstag 8.500 Tickets verkauft, dabei erwartet man 800 Fans aus Osnabrück. Bis zum Spieltag sollten wohl ca. 12.000 Zuschauer ins Stadion strömen. Zusätzlich wird die Partie auch im Free TV übertragen.
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53 Sekunden Feuerwerk
Eigentor reicht nicht - Doppelschlag entscheidet Spitzenspiel
Horst Steffen wechselt gegenüber der Vorwoche auf einer Position. Für Sickinger rückt Correia in die Abwehrkette. Taktisch sieht das zu Beginn nach nach einem 4-4-2 aus.
Waldhof Trainer Christian Neidhardt fehlen aus dem Dortmund-Spiel Bahn, Martinovic und Schnatterer. Dafür rücken Malachowski, Lebeau und Winkler in die Mannschaft. Auch der Waldhof steht in der Abwehr mit einer Viererkette. Taktisch wohl auch ein 4-4-2 mit Winkler und Sohm in der Spitze.
Die Gäste aus dem Saarland zeigen sich auch von dem Feuerwerk auf der Otto Siffling Tribüne recht unbeeindruckt. So entwickelt sich schnell ein flottes Spiel von beiden Seiten. In der 6.Minute hat Fellhauer auf der rechten Seite zuviel Platz und dringt in den Strafraum ein. Sein Querpass landet am Ende in den Armen von Bartels. Drei Minuten später die Großchance für Elversberg! Die Gäste setzen sich am gegnerischen Strafraum fest. Schließlich bekommt Woltemade den Ball, der mit einem Schlenker gleich zwei Mannheimer abschüttelt. Aus zehn Metern scheitert er links im Strafraum an Bartels, der die Kugel mit dem Fuß abwehrt. Im Gegenzug der SV Waldhof: Elversberg lässt den Gastgebern viel Platz, so dass Riedl auf der rechten Seite Tempo aufnehmen kann. Sein Schuss von der Strafraumkante wird von Kristof schließlich per Flugeinlage über die Latte gelenkt.
Eigentor spielt dem Ligaprimus in die Karten
Es sind 12 Minuten gespielt und die SV 07 Elversberg führt. Das 0:1 ist eine Co-Produktion von Riedel und Mustafa auf Elversberger Seite. Die Gäste bekommen einen Steckpass rechts in den Strafraum gespielt und überwinden aus spitzem Winkel Bartels. Beim Rettungsversuch vor der Linie befördert Riedel den Ball letztendlich unglücklich ins eigene Tor. Die Führung ist verdient, auch der Lohn für den Druck, den die Saarländer bisher entwickelt hatten.
Jetzt kommt auch Mannheim: Woltemade verliert den Ball in der eigenen Hälfte, so dass Winkler über links mit Zug zum Tor geht. Sein Schuss von der Sechzehnerkante geht am Ende knapp am rechten Pfosten vorbei (17.). Mannheim beißt sich mehr und mehr in der Hälfte der Saarländer fest. Schließlich fasst sich Wagner ein Herz und zieht aus 25 Metern einfach mal ab. Kristof wehrt den harmlosen Schuss nach rechts ab. Gespielt sind 23 Minuten. Waldhof hat jetzt mehr Spielanteile, das aber auch, weil sich der Ligaprimus zurückgezogen hat und auf Konter lauert. Das Geschehen spielt sich in dieser Phase des Spiels hauptsächlich im Mittelfeld ab. Chancen sind auf beiden Seiten in diesen Minuten Mangelware. Es sind noch 5 Minuten zu spielen. Riesenchance in der Schlußminute der regulären Spielzeit. Nach einer Waldhöfer Ecke kriegt Elversberg die Situation nicht geklärt. Die Ecke von links landet auf dem Kopf von Sohm, der aus kurzer Distanz an Kristof scheitert. Der Abpraller kommt zu Malachowski, der die Kugel schließlich knapp links am Tor vorbei köpft. Es ist eine Minute Nachspielzeit angezeigt, dann geht es in die Kabinen.
Unverändert aus der Kabine
Beide Trainer sehen vor 11.680 Zuschauern offenbar noch keinen Grund zu wechseln. Die erste Halbchance dann, 51.Minute, für die Hausherren. Lebeau steckt den Ball nach links in den Strafraum auf Winkler durch, der aus spitzem Winkel direkt abzieht. Sein Versuch landet letztendlich am Außennetz. Mannheim wird jetzt stärker und drängt auf den Ausgleichstreffer. Die Gastgeber stören die Elversberger bereits am eigenen Strafraum. Die SVE macht es jedoch weiterhin gut und hält die Räume eng. Nach einer knappen Stunde wechselt Christian Neidhardt. Für Pledl kommt Taz ins Spiel. Eine Minute später reagiert auch Horst Steffen. Für Mustafa kommt Sahin auf den Platz.
Doppelschlag Waldhof
71.Minute: Tor für Waldhof Mannheim, 1:1 durch Fridolin Wagner Da ist der Ausgleich! Rossipal bringt einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld auf den Elfmeterpunkt, den Wagner ins lange Eck verlängert. Ein schöner Treffer, doch es geht weiter. Keine Minute später führt der Waldhof, dreht das Spiel innerhalb weniger Sekunden! Taz dringt über die linke Seite bis zum Strafraum vor und chippt den Ball auf den zweiten Pfosten, wo Lebeau komplett frei steht und die Kugel per Direktabnahme rechts unten im Eck versenkt. Das ging jetzt schnell.
77.Minute : Doppelter Wechsel bei der SVE. Dürholtz und Feil gehen vom Feld, es kommen Schnellbacher und Bobzien. Auch Neidhardt wechselt noch einmal. Es geht der Torschütze, Arien Lebeau, dafür ist Baris Ekincier auf dem Platz.
Elversberg versucht Druck zu machen. arbeitet sich nach vorne. Der Ball kommt schließlich zum eingewechselten Sahin, der aus 18 Metern draufhält. Seegert geht dazwischen und blockt den strammen Schuss mit dem Rücken (85.). Waldhof nimmt nun Zeit von der Uhr mit einem Doppelwechsel. 87.Minute: Russo und Keita-Ruel ersetzen Sohm und Winkler.
Der letzte Wechsel durch Trainer Steffen, schon in der Schlussminute. Jacobsen und Rochelt machen Platz für Dacaj und Tekerci. Es sind nun 3 Minuten Nachspielzeit angezeigt. Die Schlusssekunden laufen und Mannheim verteidigt couragiert. Elversberg kommt hier nicht mehr zum Lucky Punch.
Fazit:
Schiedsrichter Badstübner pfeift die Partie ab. Waldhof Mannheim dreht das Spiel und gewinnt am Ende nicht unverdient mit 2:1 gegen Tabellenführer Elversberg. Die Gäste kamen besser in die Partie und gingen früh durch ein Eigentor von Riedel in Führung. Daraufhin fand Waldhof immer besser in die Partie und hatte kurz vor der Pause die große Doppelchance auf den Ausgleich. Im zweiten Durchgang übernahm Mannheim die Spielkontrolle und drehte das Spiel binnen 53 Sekunden durch einen Doppelschlag von Wagner und Lebeau. Durch eine couragierte Abwehrleistung brachten die Mannheimer den knappen Vorsprung über die Zeit und bleiben vor heimischen Publikum eine Macht.
Die Elversberger werden sich schütteln und seriös weiterarbeiten müssen. Man hat ein fettes Polster von 14 Punkten auf den Relegationsplatz, muss aber dennoch weiter Punkte einfahren. Die nächste Chance hierzu hat man am kommenden Samstag gegen den kriselnden SV Meppen.
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SV Waldhof braucht neues Stadion
Strukturelles Defizit im Millionenbereich aufgrund fehlender Logen
Wenn sich Waldhof Präsident Bernd Beetz dieser Tage öffentlich äußert, geht es neben der sportlichen Situation oftmals um den, aus seiner Sicht alternativlosen, Neubau eines Stadions in der Quadratestadt. Hier stelle sich grundsätzlich die Frage, ob es der Stadt Mannheim ausreiche, den Menschen erfolgreiches Eishockey oder Handball anzubieten.
Strukturelle Defizite ohne Logen
Um nachhaltig Profifußball in Mannheim etablieren zu können, sei es notwendig, ein Stadion zu errichten, welches auch heutige Bedürfnisse, speziell im Bereich Business und Hospitality erfülle. Bei jedem Verein der 3.Liga, der dies nicht abdecken könne, enstünden strukturelle Defizite von 2 Millionen Euro. Dies sei nicht auszugleichen.
Unser Kommentar:
Bei den Ticketeinnahmen pro Spieltag sind die Anteile zwischen den Eintrittskarten für den Normal-Bereich und die Business-Plätze im Schnitt etwa ausgeglichen. Das zeigt die Relevanz, wie wichtig Hospitality ist. Dies betrifft sowohl die Spieltage, als auch den Anteil am gesamten Sponsoring. Von daher ist die Aussage des Waldhof-Präsidenten inhaltlich absolut nachvollziehbar.
Aktuell realisieren selbst Vereine der 4.Liga oder in den Oberligen große Teile ihrer Einnahmen über den Bereich VIP / Hospitality.
Tendenz steigend!
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SV Waldhof beim FC Ingolstadt
Keita-Ruel in der Startelf?
Der SV Waldhof ist am Samstag, 10.September, zum Spitzenspiel beim FC Ingolstadt zu Gast.
Während ein Duo noch fraglich ist, könnte Daniel Keita-Ruel sein Startelf-Debüt feiern:
Dass der SV Waldhof auch auf fremden Platz gewinnen kann, haben die Mannheimer am vergangenen Dienstag (6. September) im Achtelfinale des Badischen Pokals bewiesen. Allerdings ist man dort gegen Landesligist Neuenheim angetreten. Am Samstag wartet mit Drittliga-Absteiger FC Ingolstadt ein anderes Kaliber auf die Blau-Schwarzen, die sich dennoch den ersten Auswärtssieg in der neuen Spielzeit erhoffen.
„Wir können dafür sorgen, dass die Schlagzeilen auf unserer Seite sind und dementsprechend müssen wir einfach mal diese Auswärtsbilanz aufbessern“, sagt Trainer Christian Neidhart auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Bislang hat Waldhof in der Fremde nur einen Zähler aus drei Partien mitgenommen.Anders sieht es bei den Ingolstädtern aus, die sich bisher eher heimschwach präsentiert haben. „Sie sind das Gegenbeispiel von uns“, erklärt Neidhart. „Auf jeden Fall kann eine der beiden Mannschaften die Statistik aufbessern.“
In den Kader zurückkehren wird Alexander Rossipal, Fragezeichen gibt es hingegen noch bei Stefano Russo und Adrien Lebeau (beide muskuläre Probleme). Gerrit Gohlke und Marten Winkler fallen sicher aus, Johannes Dörfler soll Spielpraxis in der U23 sammeln.
Neuzugang Daniel Keita-Ruel könnte dagegen erstmals von Beginn an auflaufen. „Er ist ganz nah an der Startelf, das kann jederzeit passieren. Er arbeitet wirklich gut“, lobt Neidhart. Allerdings hat der Stürmer zuletzt auch seine Qualitäten von der Bank bewiesen. „Das ist auch ein gutes taktisches Mittel“, will sich der Coach nicht in die Karten schauen lassen.
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