Der SV Eintracht-Trier 05 e. V., kurz Eintracht Trier, ist ein Fußballverein aus aus Trier. In der Saison 2025/26 tritt die erste Herrenmannschaft in der viertklassigen Regionalliga Südwest an.
Wenn der Sport in den Hintergrund rückt
FC Homburg empfängt Eintracht Trier unter traurigen Umständen
Noch am Freitag, beim Spiel seiner Mannschaft in Frankfurt aus "privaten Gründen" gefehlt. Welches Drama sich abspielte, konnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand erahnen. Keine 24 Stunden später verstarb die Frau von Markus Mendler, Tamara, geborenen Tröster, nach kurzer, schwerer Krankheit.
Entsprechend gedämpft, sehr pietätvoll dann auch die Stimmung im weiten Rund des Waldstadions, da wo Markus seit fünf Jahren seine sportliche Heimat gefunden hat.
Im Vergleich zum Spiel in Hessen (1:1), musste FCH-Coach Roland Seitz den gelb-gesperrten Steinhart ersetzen, brachte Röseler.
Bei den Gästen von der Mosel, am vergangenen Wochenende mit einem 0:0 zuhause gegen Walldorf, gab es heute Abend vier Neue in der Startformation. König, Sausen, Garnier und Schuster waren neu dabei. Held, Wähling und Kinscher nahmen zunächst auf der Bank Platz. Yavuz fehlte komplett im Kader.
Die erste Torannäherung gehörte in der 3.Minute den Moselanern.
Führung Trier durch Sausen
Die 17.Minute lief und die Gäste gingen in Führung. Starker Ball von König hinter die hintere Homburger Kette und Sausen kam an den Ball. Gelt kam zwar noch aus seinem Tor,doch Sausen war schneller, schob am Keeper vorbei zur Trierer Führung.
Foulelfmeter für die Gäste, Gelt hält
30 Minuten gespielt und Joachims kam im Zweikampf zu spät, traf bei seiner Grätsche nur seinen Gegenspieler Tekerci. Es gab korrekterweise den Strafstoß. Schuster schnappte sich die Kugel, schoß in die rechte Ecke. Dorthin war aber der Homburger Keeper abgetaucht, lenkte den Ball um den Pfosten zur Ecke.
Patzer bei Novakovic: In der 39.Minute spielte der Keeper einen Pass in die Füße von El-Helwe, doch der Homburger schloss zu hastig ab, vergab diese sehr gute Ausgleichschance. Gute Möglichkeit nach einer guten Aktion von König in der 42.Minute. Der war in die Mitte gezogen, hatte es mit einem Rechtsschuss versucht. Knapp am Homburger Tor vorbei.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten, dann war Pause in Homburg.
Eintracht sichert heute den Klassenerhalt
Der eingewechselte Held trifft zum Trierer Erfolg
Wechsel mit Wiederanpfiff bei den Hausherren vor 1.611 Fans. Gonçalves kam für Geller. Das aktivere Team in dieser zweiten Hälfte zunächst die Saarländer.
Konter Homburg in der 50.Minute und Garnier konnte Qenaj im eigenen Strafraum gerade noch blocken. In der 53.Minute stand der Trierer Keeper zweimal im Mittelpunkt. Erst musste er gegen den eingewechselten Goncalves und dann gegen Inanoglu retten.
Ausgleich Homburg durch Gonçalves
Das war ein Wechsel der gleich gezündet hatte. In der 54.Minute hatte Steinmetz von rechts in den Strafraum geflankt, Qenaj den Ball per Kopf zurück auf Gonçalves gelegt und der ließ mit seinem Volley aus 11m Novakovic im Trierer Tor keine Chance.
Auf den Torjubel verzichtete der Homburg, lief stattdessen zur Bank, zeigte ein Trikot von Mitspieler Markus Mendler.
Bei Trier machte sich Held für seine Einwechslung bereit, kam in der 57.Minute für Rahn.
Möglichkeit für die Saarländer in der 61.Minute. Da verpassten allerdings gleich drei Homburger den Ball. Am Ende probierte es Joachims aus spitzem Winkel. Der Schuss wurde geblockt. Nur drei Minuten später, nach einer Ecke und Vorarbeit von Schumann, kam Heilig im Strafraum zum Abschluss. Doch SVE-Keeper Novakovic parierte erneut sicher. In der 64. Minute wieder eine Großchance für die Hausherren. Nach erneuter Vorarbeit von Schumann kam El-Helwe aus kurzer Distanz zum Abschluss. Novakovic rettete erneut. Das Spiel lief aktuell für die Grün-Weißen. Trier nun noch sporadisch mit Entlastung. Dreifacher Wechsel bei Trier in der 67.Minute. Wähling, Herber und Sossah kamen für Schuster, Sausen und Garnier.
Treffer findet keine Anerkennung
Tor für den FCH, aber Abseits. Joachims hatte quer gespielt, Inanoglu den Ball per Grätsche ins Tor befördert. Doch Inanoglu stand im Abseits. Klare Sache in der 69.Minute. Nach Vorarbeit von Schumann kam El-Helwe frei im Strafraum zum Abschluss. Der abgefälschte Ball ging ganz knapp am Tor vorbei (72.).
Doppelwechsel beim FCH in der 87.Minute. Ristl und Busch lösten Baum und Joachims ab. Eine Minute später kam Röseler bei der Ecke von Goncalves im Strafraum zum Kopfball. Doch Novakovic hielt erneut.
Die Nachspielzeit sollte fünf Minuten betragen und die Gäste traten noch einmal aufs Gaspedal.
Joker Held trifft zum Trierer Sieg
Nach Flanke von Lohei, 94.Minute, blieb Held stabil und drückte den Ball über die Linie. Der Jubel blieb aber aus. Gerne nahm man die drei Punkte hier mit, Zeit zum Jubeln war heute nicht. Respekt für das Verhalten der Gästemannschaft.
Hier ertönte der Abpfiff. Sieg für die Gäste.
Content: Michael Kaiser vom 21.04.2026
Fotos: Brück
Drittligaerfahrung für den SVE:
Sean Seitz wechselt an die Mosel
Eintracht Trier ist auf dem Wintertransfermarkt aktiv geworden. Sean Seitz, bis zur Winterpause für den slowakischen Erstligisten MFK Skalica aktiv, hat einen Vertrag bis Juni 2027 an der Mosel unterschrieben. Der 23-Jährige ist offensiv flexibel einsetzbar und kann beide Außenbahnen als auch die Mittelstürmerposition bekleiden.
Der gebürtige Karlsruher genoss seine Jugendausbildung beim Karlsruher SC und bei der TSG 1899 Hoffenheim. Seine erste Station im Seniorenbereich war der VfR Aalen in der Regionalliga Südwest, für den er zwei Jahre lang aktiv war und mit zehn Toren in 47 Ligaspielen auf sich aufmerksam machen konnte. Es folgte der nächste Karriereschritt zu Erzgebirge Aue in die 3. Liga, wo er in zwei Spielzeiten 61 Ligaspiele (sieben Tore) absolvierte. Sein im Sommer beim slowakischen Erstligisten MFK Skalica unterschriebener Vertrag wurde im Winter aufgelöst, wodurch der Weg an die Mosel frei wurde. Seitz stößt zum Trainingsauftakt zur Mannschaft und kann somit die gesamte Wintervorbereitung mit dem SVE absolvieren.
„Mit Sean gewinnen wir einen vielseitig einsetzbaren Offensivspieler“, freut sich SVE-Sportdirektor Daniel Hammel über den Neuzugang. „Er ist hervorragend ausgebildet und wird unser Offensivspiel mit seinen Qualitäten nachhaltig verstärken.“
Content: Eintracht Trier vom 12.01.2026
Foto: HettiPicture
Guthörl schockt die Eintracht sehr früh
Treffer nach 21 Sekunden setzt Moselaner unter Druck
Eisige Temperaturen, aber dennoch fanden 2.760 Fans den Weg ins Moselstadion.
Unglücklicher Start für Trier
Der Auftakt der Begegnung verlief für die Gäste aus Steinbach ideal, beim SVE verstand man wohl die Welt nicht mehr. Der Rückstand nach 21 Sekunden aus Trierer Sicht natürlich extremst unglücklich. Der Ball war bei einem verunglückten Rückspiel von der Hacke von Wrusch weggesprungeb und so war plötzlich die Bahn frei für Guthörl, der Novakovic mit seinem flachen Abschluss keine Chance ließ.
Nun hieß es für die Moselaner sich zu schütteln. Keine leichte Aufgabe gegen ein ambitioniertes Steinach, auf schwierigem, tiefgefrorenen Geläuf.
Wähling hatte dann in der 8.Minute die Chance auf einen zeitnahen Ausgleich in der 8.Minute, scheiterte aber mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze. Die Hausherren hatten ein deutliches Plus an Möglichkeiten und lagen auch beim Ballbesitz vorne. Steinbach stand tief, kontrollierte aber weitesrgehens das Spiel.
Aus dem klaren Chancen plus machten die "Heimmonster" allerdings deutlich zuwenig. Man ging regelrecht fahrlässig mit seinen Chancen um. So auch der Abschluss von König, der mit seinem Volley-Versuch direkt in den Armen von Schlussmann Heim landete(17.).
Pfosten rettet für Heim
Das Glück des Tüchtigen in der 19.Minute für einen starken Keeper im Steinbacher Gehäuse. Da traf Spang aus der Distanz nur den Pfosten (19.).
König vergibt Foulelfmeter
Die wohl bestmögliche Chance für König in der 31.Minute. Der scheiterte mit seinem Foulelfmeter an Heim, der ins, vom Schützen gesehen linke Ecke, abgetaucht war. Den Nachschuss von Sausen klärte er ebenso stark.
Nächste Möglichkeit in der 32 Minute für Biondic, der aber den Ball nicht voll traf. Dazwischen etwas Beruhigung im Spiel und erst in der 39. Minute nahmen auch die Gäste mal wieder gefährlich am Spiel teil. Der Kopfball von Pfahl landete hinter dem Tor. Vor der Pause vergab schließlich noch Sausen zwei Chancen. Zunächst scheiterte er mit einem Schuss (43.) und kurz danach per Kopfball (45.).
Nach zwei Minuten Nachspielzeit ging es in die warmen Kabinen.
Chancenwucher auch in der zweiten Halbzeit
Marceta rettet mit seinem Treffer Punkt im Abendspiel
Zwei Wechsel mit Wiederanpfiff bei den Gastgebern. Für König und Rahn waren nun Kinscher und Tekerci mit dabei. Zu Beginn des zweiten Abschnitts war nun Steinbach zunächst wieder mehr am Spiel beteiligt.
Singer hatte in der 48.Minute die Chance nach einem Einwurf, verzog aber. Auf der Gegenseite hatte Biondic auf der anderen Seite seine Möglichkeit (52.), scheiterte aber an Heim, der sich mehr und mehr zum Matchwinnern mausern wollte. Auf der anderen Seite musste Novakovic seine Kollegen gegen Singer stark vor dem 0:2 bewahren. Gespielt zu diesem Zeitpunkt nicht ganz eine Stunde.
In die letzten 30 Minuten ging es noch einmal mit deutlich mehr Geschwindigkeit der Moselaner. Dem entsprangen Chancen durch Spang (65.), Wähling (71./83.), Marceta (74.) oder Kinscher (77.) Entweder stand aber der bärenstarke Heim im Weg oder man vergab.
Später, hochverdienter Ausgleich durch Marceta
In der 86. Minute war auch der an diesem Abend stärkste Steinbacher machtlos. Marceta sprang vor Heim in eine Flanke von Tekerci und sorgte, unter Mithilfe des linken Innenpfostens, für den hochverdienten Ausgleich. Der SVE schnupperte in Folge sogar noch am Siegtreffer, allerdings blieb der Gastgeber weiter ineffizient im Abschluss.
Nachspielzeit fünf Minuten
Kinscher schoss noch einmal weit weit über das Tor (90.+2), während Held ein weiteres Mal an Heim scheiterte (90.+5). Die letzte Aktion war Weigelts Kopfball, der am langen Pfosten vorbeiflog (90.+6).
Fazit
So stand am Ende für Trier ein Unentschieden, mit dem man sicher Leben kann, aber man mit seiner Chancenverwertung hadern musste. Der Fokus liegt nun auf dem wichtigen Pokalspiel am Mittwoch beim Oberligsten Cosmos Koblenz im Stadion Oberwerth. Speziell die widrigen Platzbedingungen, als aber auch die mögliche finanzielle Bedeutung dieses Spiels, wurden bei der Pressekonferenz nach dem Spiel thematisiert. Ebenso erwähnte Thomas Klasen seine noch offene Vertragssituation.
Content: Michael Kaiser vom 21.11.2025
Fotos: Brück
Duell der Tabellennachbarn an der Mosel
Die Eintracht führt zur Pause durch Biondics Abstauber
Drei Wechsel bei der Eintracht gegenüber dem 0:2 in Frankfurt. Heinz, Biondic und Wähling rücken in die Startformation, während Dorow, Marceta und Herber zunächst auf der Bank Platz nehmen.
Die Kurpfälzer wechseln auf zwei Positionen. Im Tor verdrängt Schneller heute Lyska auf die Bank, für den im letzten Spiel gegen die TSG Balingen verletzten Pfaffenrot rückt de Meester in die erste Elf.
Schiedsrichter Kadir Yagci hatte im Moselstadion die Begegnung pünktlich freigegeben. Die meisten Duelle zunächst in der neutralen Zone. In der 6.Minute der erste Abschluss der Trierer. Biondic köpfte nach Flanke von Heinz über das Tor von Schneller.
In der 19.Minute die erste große Chance für die Gäste. Yavuz hatte im Mittelfeld den Ball verloren, Krauße abgezogen. Novakovic verhinderte mit starker Parade den Rückstand für die Moselaner. In der 28.Minute Trier am Drücker. Biondic ließ an der Außenlinie seinen Gegenspieler schlecht aussehen, zog Richtung Tor. Sein Schuss wurde zur Ecke abgefälscht. Zwei Minuten später hat Rahn mit einem langen Ball Sossah geschickt. Schneller im Tor der Sandhäuser einen Tick schneller.
Führung Trier durch Biondic
Tor durch einen klassischen Abstauber. Biondic trifft, nachdem der Ball zuvor bei einem Schuss von König an den Pfosten und Keeper Schneller geprallt war. In der Szene glücklich, aber in Summe nicht unverdient.
In Folge blieb der Spielverlauf ähnlich. Trier weiterhin das aktivere Team. Chancen blieben jedoch auf beiden Seiten Mangelware. Mittlerweile waren 45min runtergelaufen.
Die Nachspielzeit betrug drei Minuten. Da sollte nichts mehr passieren und es ging in die Kabinen.
Biondic schnürt den Doppelpack
Lohei macht in der Nachspielzeit den Deckel drauf
Drei Wechsel mit Wiederanpfiff bei den Gästen vor 2.815 Zuschauern. Für de Meester, Inaler und Zahnen Martinez kamen Wimmer, Tarnat und Mamutovic neu ins Spiel.
Die Veränderungen zeigten Wirkung. Der SVS in der Anfangsphase deutlich aktiver und auch gefährlicher. Die Eintracht kam aber wieder zurück ins Spiel. König spitzelt den Ball aus spitzem Winkel aufs Tor - Wimmer klärt für Keeper Schneller kurz vor der eigenen Torlinie. Gutes Umschaltspiel der Trierer in der 59.Minute. Biondic flankte zu König, der das kurze Eck anvisierte. Schneller ist aber schnell unten, konnte mit der linken Hand klären.
Zahlreiche Wechsel
Wechsel bei den Hausherren. Tekerci kam in der 64.Minute für Sossah. Bei den Gästen ersetzten Gipson und Halbauer nun Kolbe und Herrmann. Erneuter doppelter Tausch des SVE. Awasi und Herber kamen neu für Laux und Wähling (69.).
Latte rettet für Sandhausen
In der 72.Minute fast der zweite Treffer für Trier.
Wrusch hätte mit dieser Szene seine bisher starke Leistung krönen können. Sein strammer Schuss aus der Distanz knallt jedoch an die Unterkante der Latte! Pech für den SV Eintracht.
Biondic schnürt den Doppelpack
Da war dann doch der zweite Treffer für Trier und auch Biondic. Der blieb vorne drauf, nachdem er zunächst per Kopf an SVS-Torwart Schneller gescheitert war, traf dann per Schuss.
Letzte zwei Wechsel für Trier. Kinscher und Lohei kamen wenige Minuten neu für König und Yavuz.
Anschlusstreffer durch Testroet
In der 89.Minute eine Unachtsamkeit der Trier Abwehr und Testroet ließ sich nicht lange bitten. Im eigenen Sechszehner wurde nicht konsequent geklärt und schon stand es nur noch 2:1. Eine Minute später fast der Ausgleich durch Wagner. Dessen Schuss ging nur knapp am rechten Pfosten vorbei.
Lohei macht den Deckel drauf
Die finale Entscheidung tief in der Nachspielzeit. Die Abwehr des SVS weit aufgedrückt und Lohei auf und davon. Mit seinem Flachschuss in die lange Ecke heißt es 3:1. Das Spiel ist entschieden.
Abpfiff in Trier!
Content: Michael Kaiser vom 20.09.2025
Fotos: Brück
Erste Halbzeit wird zum Debakel für Trier
Kickers überrollen die Eintracht mit fünf Treffern
Thomas Klasen wechselte nach der 2:4 Niederlage in Freiburg dreifach. Für Brüning kam Novakovic ins Tor. Boesen und Dorow ersetzten Buballa und Sossah (beide Bank).
Die Gäste von der Wedau wechselten im Vergleich zum Remis gegen Barockstadt-Fulda auf zwei Positionen. Awortwie-Grant und Berisha ersetzten Tekerci und Polauke (beide Bank).
Die Anfangsphase war geprägt von Aktionen in der neutralen Zone. Vieles spielte sich im Mittelfeld ab, wo zunächst die Moselaner aufs Gaspedal drücken.
Elfmeter für die Kickers, Führung durch Braig
Das sah nicht sonderlich gefährlich aus, aber nach einem Foul an der Strafraumgrenze zeigte Schiedsrichter Alessandro Scotece auf den ominösen Punkt. Braig lief an, versenkte recht humorlos ins linke, untere Eck.
Die Trierer um eine schnelle Antwort bemüht. So auch in der 16.Minute als Biondic sich in halbrechter Position absetzte, zum Abschluss kam. Sein Schuss aber knapp über das Gehäuse. Da hatten die Zuschauer schon zum Torjubel angesetzt. Die Gäste standen zu diesem Zeitpunkt des Spiels sehr tief, möglicherweise zu tief. Die Schwaben waren infolge bemüht, Entlastung zu finden.
Mauersberger trifft zum 2:0
So auch in der 25.Minute,als die Abwehr der Eintracht die Situation links im Strafraum nicht klären konnte. Zunächst bekam der Trierer Keeper die Kugel nicht aus der Box, am Ende der Fehlerkette kam Mauersberger im Strafraum zum Abschluss, schob gefühlvoll in die rechte Ecke ein.
Nächster dicker Fehler der Hausherren in der Defensive. Berisha konnte recht unbedrängt den Ball im Strafraum verarbeiten, kam auch zum Schuss. In höchster Not konnte ein Trierer Abwehrspieler vor der Linie für seinen Keeper klären. Glück für die Eintracht, dass Berisha da nicht abgeklärter war. Die Antwort von Trier ein Torschuss aus etwa 18m von Dorow. Zu zentral und so kein Problem für Dornebusch im Kickers-Tor (32.).
Braig zum Dritten
Das ging hier zu einfach. Jeder Schuß schien ein Treffer. Die Kugel kam von links in den Strafraum, an Freund und Feind vorbei. Am Ende war es dann Braig, der die Einladung annahm und zum 0:3 einnetzte. Das Abwehrverhalten der Trierer war mehr als mangelhaft.
Die Reaktion in der 38.Minute durch Marceta per Distanzschuss, aber über das Tor der Kickers.
Es wird bitter für Trier, 0:4 Berisha
Das Scheibenschießen der Kickers ging weiter. Es Berisha, der die Schwächen in der Abwehr der Eintracht bestrafte. Kammerbauer hatte mustergültig an den langen Pfosten gelegt und Berisha hatte kein Problem zum 4:0 aus Gästesicht einzuschieben (40.).
Tomic zum 0:5
Trier hatte gerade versucht den Anschluss zu finden, aber der nächste Gegenzug, zum Ende der regulären Spielzeit, bedeutete das 0:5 durch Tomic. Die Moselstädter fanden keinerlei Zugriff auf die Offensive der Schwaben.
Nach drei Minuten Nachspielzeit war hier Halbzeit.
Trier enttäuscht auf ganzer Linie
Deutliche 0:6 Heimpleite gegen die Stuttgarter Kickers
Dreifachwechsel zum Wiederanpfiff vor 4.364 Zuschauern bei den Gastgebern: Sossah, Herber und Ivan kamen für Dorow, Marceta und Biondic. Bei den Kickers spielte nun Borac für den in der ersten Halbzeit angeschlagenen Kammerbauer.
Das Ziel für Trier konnte nur noch heißen, den Schaden zu begrenzen. Die ersten verliefen deutlich ruhiger als große Teile des ersten Spielabschnittes. Dennoch immer wieder Szenen, symptomatisch für dieses Spiel. So auch nach etwas mehr als 50min, als Berisha Heinz stehen ließ und einige Meter beim Weg Richtung Tor abnahm.
Doppelter Tausch bei den Kickers in der 58.Minute: Skenderovic und Tekerci ersetzten. Nach einer Stunde probierte es Ivan aus gut 25m, Dornebusch klärte aber zur Ecke.
0:6 durch Joker Skenderovic
Gut gewechselt von Wildersinn. Skenderovic, erst wenige Momente auf dem Feld, nutzt die weiterhin schläfrige Defensivarbeit von Trier, trifft zum 0:6. Nach einem extrem Abspielfehler konnte Berisha den Ball erobern, zu Skenderovic legen und der ohne Probleme einschieben.
In der 66.Minute fast das 0:7. Erneut war es Skenderovic. Diesmal scheiterte der Stürmer von der kurzen Ecke. Erneuter Wechsel Stuttgart: Schembri ersetzte ab der 68.Minute Mauersberger. Trier kam heute überhaupt nicht ins Rollen. Vorne harmlos und hinter fahrlässig; eine schlechte Kombination. Das Ergebnis war auf der Anzeigetafel abzulesen. Auch ein weiterer Versuch von Ivan, 74.Minute, verpuffte. Chance für Sossah auf etwas Ergebniskosmetik. Über rechts hatte der sich durchgesetzt, verfehlte aber das Tor knapp.
Wechsel auf beiden Seiten. Bei Trier Yavuz für Held, bei den Gästen Polauke für Behrendt (81.). Auf der anderen Seite, unmittelbar im Anschluss, eine weitere Möglichkeit für die Gäste. Novakovic konnte mit einer Glanzparade gegen Schembri retten. Bayraktar kam bei Trier in der 87.Minute für Heinz. Das sollte keinen Einfluß mehr auf das weitere Spielgeschehen haben, aber dem jungen Abwehrspieler etwas Einsatzzeit bescheren.
Ohne Nachspielzeit ist hier abgepfiffen. Trier mit derber Heimniederlage.
Content: Michael Kaiser vom 27.10.2024
Fotos: Sport News Südwest
Spitzenspiel im Moselstadion
Favorit führt zur Halbzeit durch Treffer von Berlinski
Bestes Fußball-Wetter und zwei Teams, die mit dem bisherigen Verlauf der Runde sicher zufrieden konnten. Dabei bot sich den Gästen die Option, einen Sieg vorausgesetzt, die Tabellenspitze zu übernehmen. Die Moselaner konnten im Erfolgsfall auf Platz 2 springen.
Bei Trier hatte es Damjan Marceta noch nicht in den Kader geschafft. Dafür feierte Heinz nach seiner Einwechslung unter der Woche im Pokalspiel heute sein Comeback in der Trierer Startelf. Als zentrale Spitze begann Vincent Boesen. Hokon Sossah war, ebenso wie Mirko Schuster, ein möglicher Joker von der Bank. Letztgenannter war vor knapp einer Woche Vater geworden. Dorow ersetzte Held, der mit Adduktorenproblemen nicht im Kader stand.
Christian Neidhart wechselte doppelt. Im Vergleich zum 2:1 gegen die SG Barockstadt kamen Mustafa und Breitenbach für Mensah und Moreno.
Berlinski trifft für die Kickers
Trier fing sich ein Slapstick-Tor! Novakovic und Weigelt sind sich bei einem langen Ball nach vorne überhaupt nicht einig. Berlinski schnappt sich den Ball und schiebt ihn über die Linie! Die 14.Minute lief und die Kickers führten.
Vergebener Ausgleichschance durch Dorow
Und da vergibt die Eintracht eine Riesenchance zum Ausgleich! Einen wunderbaren langen Ball von Buballa schnappte sich Dorow, der den Ball zwar an Keeper Brinkies, aber auch am langen Pfosten vorbeilegte. Das hätte der Ausgleich sein können, vielleicht sogar müssen (29.). Offenbach brauchte bis zur 37.Minute für eine Antwort: Mustafa verfehlte relativ knapp, Novakovic wäre aber zur Stelle gewesen.
Hier sollten zwei Minuten nachgespielt werden, dann ging es in die Kabinen.
OFC mit zwei späten Treffern
Doppelschlag von Pfeiffer und Barry zum 0:3 Endstand
Vor 5.402 Zuschauern Wechsel bei Kickers Offenbach zu Beginn der 2.Halbzeit. Für Breitenbach kam Sorge ins Team.
Die Eintracht war zu Beginn aktiver, ohne jedoch größere Gefahr entwickeln zu können. Anders in der 57.Minute: Trier wieder im Angriff, diesmal mit einer Hereingabe von der rechten Seite. An einer Hereingabe von Dorow rutscht Heinz allerdings knapp vorbei.
Verletzungsbedingt (60.) der nächste Wechsel bei den Gästen: Für den angeschlagenen Berlinski kam nun Nazarov zum Einsatz. Weiter am Drücker blieben jedoch die Gastgeber. Zwei gefährliche Flanken des SVE - einmal verpasst Spang artistisch, einmal kommt Dorow nicht an den Ball. Trier ist am Drücker (65.).
Doppelwechsel bei Trier: in der 66.Minute. Für Dorow und Heinz kamen Schuster und Wimmer. In der 70.Minute ersetzte Pfeiffer Mustafa bei den Kickers.
Doppelter Tausch auch bei den Kickers: Runter vom Feld mussten Ünlücifci und Wachs, dafür kamen Mesanovic und Mensah.
Sossah für Garnier, Biondic für Weigert bei Trier, hieß es nun in der 78.Minute.
Effektives Offenbach
So geht Effizienz. Pfeiffer kommt in aussichtsreicher Position an den Ball - und schließt kompromisslos ins lange Eck ab. Gespielt waren hier 88min.
Barry macht den Deckel drauf
Jetzt wird das Endresultat doch zu deutlich. Erneut schlug der OFC zu, war schlichtweg abgebrühter als die Moselaner. Barry ins lange Eck - 0:3! Damit wurde auch der letzte Funken Hoffnung erloschen.
Die Nachspielzeit betrug drei Minuten. Hier sollte aber nichts mehr passieren und die Hessen siegten mit 3:0, übernahmen die Tabellenspitze der Regionalliga Südwest.
Content / Fotos: Michael Kaiser vom 08.09.2024
Aufsteiger Trier düpiert FC Homburg
Faustdicke Überraschung zum Start in die neue Runde
Im Eröffnungsspiel setzte sich Aufsteiger Eintracht Trier dank eines mutigen Auftrittes und den Doppelpackern Schuster und Sossah hochverdient gegen den Meisterschaftsfavoriten aus dem Saarland durch. Das Team vom Trainer Schwarz ließ aber, wie schon über Jahre zuvor, nahezu alles vermissen, was für Fußball in dieser Liga von Nöten ist.
Favorit ohne größeres Engagement
Die Rollen des Eröffnungsspiels zwischen dem SV Eintracht Trier und dem FC 08 Homburg waren klar verteilt. Während die Moselaner nach der direkten Rückkehr in die Viertklassigkeit als klares Ziel den Klassenverbleib ausgaben, steht beim FC 08 Homburg wieder der Titel auf dem ewigen Wunschzettel.
Elfer-Schock durch Schuster
Der FCH versuchte früh, das Spiel an sich zu reißen. Stattdessen übernahm aber der freche Aufsteiger das Kommando, schickte bereits in der 24.Minute die Gäste unter die kalte Dusche. Jansen ging im eigenen Strafraum zu ungeschickt zu Werke und brachte Wrusch zu Fall. Schiedsrichter Felix Prigan zeigte sofort auf den Punkt. Schuster übernahm die Verantwortung und brachte seine Mannschaft mit einem platzierten Flachschuss ins rechte Eck in Führung (24.).
SVE bleibt auf dem Gaspedal
Das Tempo im Moselstadion blieb auch nach dem Führungstreffer auf beiden Seiten hoch. Homburg suchte nach einer passenden Antwort, doch Trier zeigte an diesem Abend eine überraschend reife Leistung und erstickte jegliche Angriffsbemühungen der Gäste im Keim. In der 40. Minute erhöhte der freche Außenseiter schließlich sogar auf 2:0: Nach einer Ecke von Held schraubte sich Schuster in die Höhe und wuchtete den Ball per Kopf ins Netz. Doppelpack für den Neuzugang!
Sossah mit Entscheidung
Wer nach dem Seitenwechsel ein Aufbäumen des Titelfavoriten erwartet hatte, wurde enttäuscht. Wie schon in den ersten 45 Minuten fehlte dem FCH die Zielstrebigkeit und der unbedingte Wille, dem Abwehrblock des SVE Probleme zu bereiten. In der Arbeit gegen den Ball offenbarten die Gäste zudem bedenkliche Lücken, die die Eintracht an diesem Abend eiskalt bestrafen wollte und auch konnte. In der 58. Minute roch es stark nach Vorentscheidung, als Sossah nach einem mustergültig vorgetragenen Angriff über Heinz und Garnier in der Mitte nur noch den Fuß hinhalten musste. Mit der 3:0-Führung und fast 5.000 Zuschauern im Rücken war der Weg zur perfekten Rückkehr in die Regionalliga geebnet. Der SVE stellte nach dem dritten Treffer um und konzentrierte sich vor allem auf die Arbeit gegen den Ball,. Jetzt waren die Vollprofis aus Homburg gefordert.
Hummels weckt Hoffnung, Sossa setzt Schlußpunkt
Der FCH wirkte weiter überfordert und ideenlos,konnte aber in der 73. Minute doch noch zum Anschlusstreffer kommen. Eine harmlose Flanke konnten die Hausherren nicht klären, Weihrauch legte für Hummel auf, der auf 1:3 verkürzte. Neue Hoffnung den Abend retten zu können? ? Die Antwort: Nein. In der 84. Minute war erneut Sossah nach Vorarbeit von König zur Stelle und sorgte für die endgültige Entscheidung.
Kurz darauf war die Begegnung, nach etwas mehr als drei Nachspielminuten, beendet. Ein mehr als gebrauchter Abend für den ewigen Regionalligisten.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 26.07.2024