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FCK kann auch gegen Wiesbaden nicht gewinnen. Spiel endet 1:1 Unentschieden. #fckwie

Karlsruhe gewinnt mit 3:2 gegen die Hertha, rückt in der Tabelle auf den 5.Platz vor. #kscbsc

Tickets für das DFB-Pokalfinale binnen kürzester Zeit vergriffen. #FCK #dfbpokal 

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Kaloc bringt den FCK in Führung

Angst vor Fehlern dominiert erste Halbzeit

Für den in Fürth verletzten Niehues (Kreuzbandriss) beginnt Hanslik. Dafür rückte Ritter in die defensivere Position zurück. Der genesene Krahl steht für Himmelmann im Tor. Zwei Wechsel und folgende Startelf: Krahl - Puchacz, Tomiak, Elvedi, Zimmer - Ritter, Kaloc - Redondo, Hanslik, Tachie - Ache.

Bei den Gästen fehlen gesperrt fehlt Lee gesperrt, für ihn startet, erstmals diese Saison, Bennetts. Fechner beginnt für Kovacevic. Die erste Elf der Gäste: Stritzel - Günther, Vukotic, Angha, Mockenhaupt - Mathisen, Fechner - Bennetts, Heußer, Bätzner - Prtajin.

Schiedsrichter Aarnink hatte hier angepfiffen und die Hausherren bestimmten weitestgehend das Spiel, heißt, der Ball war meist in den eigenen Reihen. Insgesamt wirken die Roten Teufel etwas griffiger, in Summe ging es bisher aber eher um die Vermeidung von Fehlern. So dauerte es auch bis zur 24.Minute, ehe es zum ersten gefährlichen Moment vor dem Tor kommen sollte. Wenig überraschend war es Ache, der nach einem gewonnenen Kopfballduell von Hanslik mit Günther im Zentrum an die Kugel kam.Der zog zwar sofort aus der Drehung ab, Stritzel tauchte aber ab und hielt den Ball fest.

Kaloc mit Wucht zur Führung
Die Pfälzer belohnten sich für den bisherigen Einsatz. Es dauerte bis zur 30.Minute und es sollte wohl ein Standard zur Führung sein. Puchacz hatte die Ecke scharf von der rechten Seite hereingebracht, Tomiak per Kopf ins Zentrum verlängert und Kaloc konnte aus gut drei Metern einnicken. Führung im Abstiegsduell und Wehen Wiesbaden erstmals diese Saison unter dem Strich in der Tabelle.

In der 34.Minute bot sich Ache die Möglichkeit zum 2:0. Der Freistoßvon Ritter von rechts war zu Ache durchgerutscht und der Stürmer konnte sich zunächst behaupten, legte auf Tomiak ab. Dessen von Stritzel geklärte Distanzschuss kam wieder in die Füße von Ache, der aber verzog. Der Treffer hätte aber wegen einer Abseitsposition von Ache ohnehin nicht gezählt. Außer einer Torannäherung von Fechner, 37.Minute, dazu noch aus Abseitsposition, bot Wiesbaden hier in der Folgezeit wenig.

Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten. Halbzeit in Kaiserslautern!

Prtajin trifft zum Ausgleich

Punkteteilung auf dem Betzenberg

Mit Beginn der zweiten Spielhälfte hatten die Hessen vor 42.861 Zuschauern gewechselt. Für Günther kam Agrafiotis in die Begegnung. Hier stellte sich bereits nach wenigen Minute die Frage, ob der FCK diesmal eine Führung verteidígen kann oder in altbekannte Muster verfällt?

Höchste Alarmstufe im Lautrer Strafraum
Die 61.Minute lief und Krahl verhinderte den Ausgleich der Gäste. Bei einer Ecke von rechts war Agrafiotis am höchsten gestiegen, kam zum Kopfball. Krahl konnte die Kugel mit einer starken Parade um den linken Pfosten lenken.  Unmittelbar nach dieser Szene wieder Krahl: Bennetts konnte sich im Strafraum durchfummeln und tauchte nach einem Flipperball völlig frei vor dem Lautrer Keeper auf. Im direkten vDuell behielt Krahl die Oberhand, konnte retten.

Wechsel auf beiden Seiten
Bei Wiesbaden kam Goppel für Bennetts (64'.) , bei den Hausherren nun Zolinski und Abiama für Tachie und Redondo im Team (66'.).
Etwas Luft für die Gastgeber: In der 68.Minute sorgte Hanslik für etwas Entlastung, nahm auf der linken Seite Tempo auf. Bei seiner Flanke suchte er Ache, Stritzel konnte aber die Flanke ablenken. Doppelwechsel bei Wiesbaden in der 73.Minute: Irdeale und Carstens ersetzten den gelb verwarnten Bätzner und Mockenhaupt.

Prtajin schockt Kaiserslautern
Der erste Ansturm der Gäste schien verpufft, doch Prtajin löste die Situation mit seiner individuellen Klasse traf aus ca. 25m präzise ins rechte Eck. Nach dem Zuspiel vom Fechner hatten die Pfälzer dem Vollblutstürmer deutlich zu viel Platz gelassen.
In der Folgezeit konnte Kaiserslautern keine Gefahr entwickeln, reagierte in der 83.Minute mit dem nächsten Wechsel. Für Ritter kam Simakala, ein Zeichen für weitere Offensivbemühungen. Wieviel Risiko gehen die Hausherren nun?

Das Anlaufen der Gastgeber hielt an, echte Torchancen allerdings Mangelware. Die Nachspielzeit betrug vier Minuten und viele im Stadion fühlten sich an Fürth erinnert. 
In der Nachspielzeit der letzte Wechsel beim SVWW. Taffertshofer ersetzte Mathisen.  

Schlusspfiff in Kaiserslautern.

Content: Michael Kaiser vom 20.04.2024






Ache-Treffer zur Halbzeitführung 

Niehues scheidet verletzt aus 

Alexander Zorniger reagierte auf die 0:2 Pleite bei Schlusslicht Osnabrück und änderte sein Team auf drei Positionen. Für Michalski, Haddadi und Petkov starten Meyerhöfer, Gießelmann und Srbeny.
Das war also die Startformation des Kleeblatts: Urbig - Dietz, Jung, Meyerhöfer - Gießelmann, Wagner, Consbruch, Asta - Hrgota - Srbeny, Sieb.

Friedhelm Funkel konnte heute wieder auf Zimmer zählen, ebenfalls startete Ritter. Toure und Raschl nahmen zunächst auf der Bank Platz.
Dies ergab folgende Startelf bei den Pfälzern: Himmelmann - Puchacz, Tomiak, Elvedi, Zimmer - Niehues,Kaloc - Opoku, Ritter, Tachie - Ache.

Die Mannschaft des FCK hier sichtlich bemüht sofort das Kommando zu übernehmen. Keine Minute war hier gespielt und der erste Angriff über die linke Seite, samt Foul von  Consbruch an Puchacz.  Beim folgenden Freistoß standen allerdings 4-5 Rote im Abseits. Auch die nächste Torannäherung gehörte den Gästen. Ritter ließ eine Hereingabe auf  Ache durch, der aber geblockt wurde.

Die erste Gefahr für das Gehäuse von Himmelmann in der 9.Minute. Srbeny fasste sich ein Herz aus der zweiten Reihe, sein Schuß ging aber links über die Querlatte.

Führung FCK durch Ache
Eine gute Viertelstunde war hier absolviert und vieles fand zwischen den Strafräumen statt. Fürth hatte mehr Ballbesitz, die besseren Chancen gab es für die Lautrer. So auch in der 18.Minute: Chaos im Strafraum der Franken und die Kugel lag im Tor von Urbig. Nach einer starken Aktion von Ritter hatten Ache und Hrgota den Ball zunächst Richtung Latte gelenkt, wobei der Ball wohl schon über der Linie war. Elvedi stocherte zwar nach, schob das Spielgerät final sichtbar über die Linie, der Treffer wurde aber korrekter Weise für Ache gewertet.  Aufgrund der besseren Möglichkeiten keine unverdiente Führung.

Fürth war in den Folgeminuten um eine Antwort bemüht, gegen kompakt stehende Pfälzer keine leichte Aufgabe. Gefährlicher blieben hier die Gäste, so auch in der 24.Minute. Tachie brach links durch, zog nach innen. Dietz konnte allerdings die Situation klären. Auch Kaloc zog es nach vorne. Dessen Aktion konnte Jung in der 28.Minute zur Ecke klären, diese setzte Ritter direkt auf das Tornetz. Starke Aktion dann in der Defensive von Lautern Kaptän Zimmer. Hrgota wurde gedoppelt, nahm aber Meyerhöfer mit. Der konnte zwar in den Strafraum eindringen, allerdings hatte Zimmer aufgepasst (31'). 

Seit der Führung waren die Gäste hier das Team, welches das Spiel kontrollierte. Daran änderten auch nun 70% Ballbesitz nichts. Auch zwei Versuche über Sieb verpufften oder der Schiedsrichter hatte auf Abseits entschieden.

Nach zwei Minuten Nachspielzeit ging es hier in die Kabinen. Vorher allerdings noch eine bittere Szene für den FCK. Im Zweikampf mit Asta hatte sich Niehues wohl das Knie verdreht, krümmte sich vor Schmerz am Boden. Das sah nicht gut aus und der Spieler zeigte sofort an, dass es hier für ihn nicht mehr weitergehen würde.

Bittere Niederlage im Abstiegskampf

FCK verliert in Fürth in der letzten Minute 

Aufgrund der Verletzung von Niehues wechselte der FCK mit Beginn der 2.Halbzeit. Für den etatmäßigen Sechser kam vor 15.680 Zuschauern nun Raschl in die Partie. Auch die Franken wechselten. Für Sieb kam Lemperle zum Einsatz.

Der erste Torschuss der zweiten Spielhälfte gehörte in der 51.Minute den Hausherren. Srbeny hatte es von der Strafraumkante probiert, Himmelmann sichert pariert. Insgesamt waren die Hausherren nun das aktivere Team. Auch die nächste Szene, 52.Minute, für das Kleeblatt. Wagner hatte aber aus 18m deutlch über das Tor gezielt.

Ausgleich Fürth durch Wagner
Eine Minute später, der gleiche Spieler, diesmal jedoch präziser. Elvedi hatte einen von Srbeny verlorenen Ball unfreiwillig auf Wagner vorgelegt. Der nahm Maß zimmerte die Kugel aus gut 12m oben rechts in die Maschen. Das zweite Gegentor, kaum eine Minute später, verhinderte der starke Himmelmann mit einem starken Reflex per Fußabwehr.
Doppelter Wechsel bei Kaiserslautern. Für Opoku und Tachie kamen Abiama und Hercher (62').

Himmelmann hält Lautern im Spiel
Immer wieder war es der Ersatzkeeper, der hier retten sollte. Zunächst ging es im eins zu eins gegen Hrgota , danach wehrte er einen strammen Schuß von Srbeny aus gerade einmal 10 Metern ab und bewahrte seine Mannschaft vor einem Rückstand.
Nächster Wechsel auch bei Fürth. Für Srbeny kommt Petkov. Gespielt hier 68.Minuten.
Nun schien der Gast das aktivere Team zu sein und es stellte sich die Frage, wieviel Risiko man bereit ist hier zu gehen. Jeder Punkt im Abstiegskampf könnte am Ende der Runde den Ausschlag geben.
Doppelwechsel bei Greuther. Für Gießelmann und Consbruch liefen nun Mhamdi und Müller auf (75').
Tomiak hatte im Anschluß die nächste Chance für die Roten Teufel. Der Abwehrspieler kam nach einem Freistoß völlig frei zum Kopfball, der Ball landete aber in den Armen von Urbig.

Nach fast achtzig Spielminuten könnten die Fans hier das erste Unentschieden zwischen den Mannschaften seit 18 Jahren erleben. Im weiteren Spielverlauf  war die Begegnung nun von zahlreichen Zweikämpfen im Mittelfeld geprägt.

Latte rettet für Kaiserslautern
Das war knapp. Eine fehlgeleitete Flanke von Lemperle flog über Himmelmann hinweg ans Aluminium.
Wechsel durch Friedhelm Funkel. Für Ache kam nun Simakala zu einigen Spielminuten (88').

Angezeigt wurden vier Minuten Nachspielzeit, Letzter Tausch bei Kaiserslautern. Hanslik ersetzte den angeschlagenen Ritter.

Treffer in letzter Minute für Fürth 
Greuther schickt Lautern ins Tal der Tränen. Hrgota wurde links nicht konsequent genug angegriffen, kam zur Flanke und in der Mitte rauschte Wagner heran und konnte mit der Fußspitze einschieben. Ganz bitter für den FCK. 
Schlusspfiff in Fürth!

Content: Michael Kaiser vom 12.04.2024

TSG mit starker erster Spielhälfte 

Weghorst und Kramaric bringen Hoffenheim in Front

Die TSG Hoffenheim tritt nach der unglücklichen Niederlage in Leverkusen nahezu unverändert an. Nur Prömel kehrt zurück, verdrängt Tohumcu auf die Bank. Das ergibt folgende Startformation:
Baumann - Drexler, Grillitsch, Kabak - Jurasek, Prömel, Stach, Kaderabek - Kramaric - Beier, Weghorst.

Bei den Gästen aus Augsburg stehen gezwungenermaßen vier Wechsel zur Vorwoche an. Bauer, Pedersen, Egels sowie Demirovic rücken in die erste Elf für Mbabu (Adduktoren),Iago (Fußprellung),  Jensen (Wade) und Rexhbecaj (Mittelfußbruch). Die erste Elf: Dahmen - Pedersen, Uduokhai, Gouweleeuw, Bauer - Maier, Jakic, Engels -Vargas- Demirovic, Titz.

Nach der gestrigen Niederlage des SC Freiburg bot sich beiden Teams in Sinsheim die Möglichkeit, ihre Ausgangsposition im Kampf um Platz 7 zu verbessern.

Das Spiel begann wie erwartet. Augsburg attackierte gewohnt hoch, die Gastgeber hielten gegen und versuchten mit intensiven Zweikämpfen Räume für sich zu gewinnen. In der 6.Minute konnte Demirovic fast von einem Missverständnis in der Defensive der Hausherren profitieren. Grillitsch war aber aufmerksam, konnte die Situation bereinigen.

In der 10.Minute bereits der erste Wechsel bei den Gästen. Jakic musste angeschlagen runter, ihn ersetzen durfte Breithaupt. Der Kroate hatte bereits beim Aufwärmen Probleme mit dem rechten Knöche

Führung TSG durch Weghorst
Das kam nicht unbedingt erwartet. Kaderabek durfte sich nach 16min über die rechte Seite durchtanken, flankte in die Zentrale, wo Weghorst am zweiten Pfosten kein Problem hatte einzuschieben.

Kramaric baute Führung aus
Die 20.Minute läuft und auch für die Hausherren sollte es laufen. Dahmen, Augsburgs Keeper hatte recht unglücklich abgeschlagen, sollte den Ball schneller zurück bekommen, als ihm lieb sein konnte. Weghorst ließ an der Strafraumkante für Kramaric abtropfen, der aus 18m sehenswert die Kugel ins Augsburger Tor schlenzen. Augsburg wirkte in diesen Minuten doch ziemlich angeschlagen.

Die nächste Viertelstunde war nun geprägt von dem Geschehen in der neutralen Zone, wobei die Fuggerstädter sichtlich bemüht schienen, wieder ins Spiel zu finden. Dennoch hatte Hoffenheim hier Ball und Gegner unter Kontrolle. Das wirkte stellenweise sehr souverän.

Baumann mit doppelter Rettungsaktion 
Schreckmoment für die Gastgeber. In der 42.Minute hatte plötzlich Vargas die Moglichkeit zum Anschlusstreffer. Jurasek hatte sich böse verschätzt und plötzlich war Vargas komplett blank. Der Schweizer scheiterte jedoch aus spitzem Winkel an Baumann, der sich sehr breit gemacht hatte. Auch der Nachschuss von Engels sollte kein Problem mehr darstellen. 

Zum Nachspielen wurden drei Minuten angezeigt. Weghorst holte zwar noch einmal eine Ecke raus. Stach zog den Ball aber zu weit in den Rückraum und Jurasek konnte nicht mehr zum Abschluss kommen. Halbzeit! 

Bebou mit der Entscheidung 

Gastgeber bleiben im Rennen um Europa 

In der PreZero Arena ging es auf beiden Seiten vor 28.881 Fans ohne Wechsel weiter.

Hier wurde es gleich heißt. Es lief noch die erste Minute und Demirovic hätte einen schwach zurückgeköpften Ball von Kabak fast noch erwischt. Baumann eilte aber heraus, konnte nach vorne abwehren. Maier bot sich zwar noch die Chance auf einen Heber aus dem Mittelfeld, aber die Kugel ging deutlich rechts am Tor von Baumann vorbei

Pfosten rettete für Hoffenheim
Die Augsburger kamen hier mit deutlich mehr Elan aus der Kabine und in der 56.Minute konnte Vargas im Zentrum entwischen. Der Schweizer lief sich frei, schickte Pedersen auf links los. Dessen scharfe Hereingabe erreichte Maier im Strafraum und dessen Schuss wurde von Drexler noch gerade so an den linken Pfosten abgefälscht.

Anschlusstreffer durch Demirovic
Das hatte sich irgendwie angedeutet. Stach hatte den Ball in der Vorwärtsbewegung verloren und schon lief der Konter über Maier. Der marschierte in der 61.Minute über den halben Platz, kam zum Schuss, der allerdings geblockt wurde. Der Abpraller landete wieder bei Tietz, der von der linken Seite in den Fünfer passte. Hier bekam Demirovic im Gerangel mit Drexler den Fuß zuerst an den Ball und es stand nur noch 1:2.

In der 64.Minute Wechsel auf beiden Seiten. Bei der TSG ersetzte Brooks nun Kabak, beim FCA kam Pfeiffer für Bauer. In der Folgezeit ging der große Druck der Gäste doch etwas verloren. Hier liegt bereits die 75.Minute und die nahmen wohl noch eine kurze Verschnaufpause.

Fünf Wechsel binnen einer Minute
Auf beiden Seiten wurden nun munter gewechselt
Tohumcu und Bülter für Kramaric und Jurasek bei der TSG, Beljo, Kömür und Pep Biel für Maier, Engels und Vargas bei Augsburg, lauteten die Wechsel.

Das Spiel plätscherte ein wenig vor sich hin, bevor Weghorst in der 81.Minute per Kopf von der Linie klären musste. Nach einer Ecke war Pfeiffer zum Kopfball gekommen. Die nächste Chance gehörte aber in der 84.Minute den Hausherren, diesmal durch Beier. Der konnte einen abgewehrten Ball aus dem Hinterhalt unter Kontrolle bringen und mit einem wuchtigen Schuss Augsburgs Keeper Dahmen nicht bezwingen.

In der 87.Minute nahm Pellegrino Matarazzo noch etwas Zeit von der Uhr, wechselte doppelt. Bebou und Becker für Prömel und Beier hießen diese letzten Wechsel.

Bebou mit der Entscheidung 
Die Einwechslung von Bebou sollte sich auszahlen. Kaum drei Minuten auf dem Platz sorgte er mit einem Riesentor für die Entscheidung. Dabei nahm er einen langen Ball von Kaderabek bärenstark mit, hängte Uduokhai ab und hämmerte das Leder aus spitzem Winkel ins Augsburger Tor. Die Entscheidung in dieser Begegnung. 

Hier wurden noch drei Minuten Nachspielzeit angezeigt, welche aber ohne größere Aktionen verstrichen. Dies Spiel war aus und der Sieger hieß TSG 1899 Hoffenheim. 

Content / Fotos: Michael Kaiser vom 07.04.2024

Sportclub unterliegt deutlich 

Haidara und Doppelpack Openda in der ersten Halbzeit

Beim Angriff auf den möglichen internationalen Platz setzt Christian Streich auf die gleiche Startelf wie beim Sieg in Mönchengladbach. Die erste Elf sieht dann so aus: Atubolu - Gulde, Keitel, Kübler - Günter, Höfler, Eggestein, Doan - Höler, Röhl - Gregoritsch.

Marco Rose wechselt im Vergleich zum enttäuschenden Heim-Remis gegen Mainz 05 auf zwei Positionen. Für Kampl und Baumgartner starten Haidara und Sesko. Die Startformation von RB: Gulacsi - Raum, Lukeba, Orban, Henrichs - Haidara, Schlager - Xavi, Olmo . Sesko, Openda.

Daniel Siebert hat die Begegnung angepfiffen und die Gäste sind sofort um die eigene Initiative bemüht.

Früher Treffer für RB durch Haidara
Das Spiel ist keine zwei Minuten alt und Atubolu ist geschlagen. Der erste Angriff führte die Sachsen über die rechte Seite. Henrichs schickte Openda, dessen scharfe Hereingabe fand Haidara am ersten Pfosten und der schob problemlos ein.

Die Hausherren waren um eine schnelle Antwort bemüht, allerdings störte in dieser Phase extrem früh. So blieb es bei Ansätzen, ohne große Torgefahr entwickeln zu können. Bei den Gästen aus Leipzig ging es immer wieder über die rechte Angriffsseite, wo Henrichs nach Belieben schalten und walten konnte. Auch die erste halbwegs ansehnliche Szene des Sportclub, nach 14 Minuten, brachte keinen Erfolg. Orban konnte nach Hereingabe von Röhl vor Gregoritsch klären.

Openda mit dem zweiten Gästetreffer
Hier lief die 18.Minute und wieder war es zu leicht für Leipzig. Olmo schickte Openda ins Laufduell mit Kübler, in dem der Belgier Sieger blieb und souverän vollstrecken konnte.
Die Truppe von Marco Rose blieb hier weiter auf dem Gaspedal und verpasste in der 25.Minute nur knapp das 0:3. Xavi hatte Openda halblinks steil geschickt , der scheiterte nach seinem Alleingang an Atubolu. Auch nach einer guten halben Stunde wartete Freiburg im eigenen Stadion auf die erste klare Torchance.

Höler mit vergebenem Handelfmeter
Auch die größte Möglichkeit, ein Handelfmeter durch Höler wollte nicht ins Tor. Zuvor hatte es in der 39.Minute eine Ecke für Freiburg gegeben und Openda hatte den Ball wohl mit der Hand berührt. So kam dann auch das Kommado aus dem Kölner Keller und nach kurzem Check gab es Elfmeter für den SC Freiburg. Höler lief an, hämmerte die Kugel mittig an die Latte, von dort sprang der Ball zurück ins Spielfeld.

Nächster Nackenschlag durch Openda
Wenn es läuft, läuft es. Allerdings muss man auch erwähnen, dass eine Abwehrarbeit heute bei den Breisgauern fehlt. Die Folge, das 0:3 durch Openda. Das war fast schon Slapstick. In der 45.Minute wollte Keitel einen langen Ball per Kopfball zu Atubolu klären, traf das Spielgerät aber nicht voll. So konnte Openda den Ball erlaufen und flach an Atubolu vorbei einschieben. Das 0:3 in der 45.Minute!

Hier wurden acht Minuten Nachspielzeit angezeigt, bevor es für die beiden Teams in die Kabinen ging. Halbzeit!

Leipzig mit deutlichem Sieg

4:1 Auswärtserfolg für die Champions-League 

Mit Wiederanpfiff wechselte Freiburg vor 33.200 Zuschauern doppelt. Für Gregoritsch und Kübler waren nun Grifo und Sildillia gekommen.

Gerade einmal zwei Minuten waren hier gespeilt und wieder Gefahr vor dem Gehäuse von Atubolu. Nach einer Flanke von links verpasste Schlager und auch Openda wurde rechts am Rand des Fünfmeterraums geblockt.  Die Gastgeber blieben weiter bemüht , aber die Treffer erzielte Leipzig. Die Effizienz der Sachsen war bisher geradezu beängstigend.

Sesko mit dem nächsten Treffer
Sobald man bei den Hausherren Hoffnung verspüren sollte, kam der nächste Nackenschlg. So auch in der 54.Minute. Henrichs schickte Openda gekonnt rechts in den Strafraum, der fand das richtige Timing für einen Pass in die Mitte, wo Sesko aus kurzer Distanz flach einschießen konnte.

Joker Grifo mit Kunstschuss
Der eingewechselte Vincenzo Grifo brauchte nicht lange um seine Klasse zu zeigen. In der 59.Minute ein Treffer aus dem Nichts. Grifo kam an der Strafraumgrenze zentral an die Kugel, musste diese kurz kontrollieren und schlenzte absolut sehenswert neben den rechten Pfosten. Das sollte zwar am Ausgang der Begegnung zunächst wenig ändern, war aber ein Lebenszeichen.

Die nächste Viertelstunde verlief schließlich ohne größere Höhepunkte . Eine kurze Rudelbildung mit gelben Karten für Höler und Schlager ausgenommen.
Wechsel auf beiden Seiten in der 75.Minute:
Baumgartner und Simakan ersetzten Henrichs und Olmo bei Leipzig, bei Freiburg war nun Sallai für Höler auf dem Platz.

Sallai auf die Latte
Beste Möglichkeit für den eingewechselten Sallai in der 77.Minute. Hier musste die Oberkante der Latte nach einem Kopfball des Freiburger Stürmers retten. Auch in der 81.Minute die Hausherren mit einer weiteren Chance. Der Schuss von Doan ging aber, abgefälscht, links am Tor vorbei. Marco Rose brachte nun, 82.Minute, Seiwald für Haidara und Elmas für Sesko. Auch beim SC noch einmal Bewegung auf der Bank. Philipp und Makengo ersetzten Röhl und Keitel in der 86.Minute. Konter Leipzig, wieder über den starken Openda. Dessen Pass erreichte Xavi zentral im Strafraum. Der schob dann aber knapp links am Tor vorbei.

Letzter Wechsel RB zum Ende der regulären Spielzeit. Klostermann nun für Xavi im Spiel.
Die Zugabe betrug hier fünf Minuten. Diese begrenzten sich weitestgehend auf Duelle im Mittelfeld und letztlich blieb es hier beim hochverdienten 4:1 Erfolg für die Sachsen. Ein deutliches Signal an den BVB. Der Sportclub wird nächste Woche in Darmstadt gefordert sein, will man um die internationalen Plätze weiter mitspielen.

Content: Michael Kaiser vom 06.04.2024




Berlin, Berlin, der FCK fährt 2x nach Berlin

Über 17.500 Fans feiern Finaleinzug auf dem Betzenberg 

Der 1.FC Kaiserslautern hat heute Abend durch einen 2:0 Erfolg im Saarbrücker Ludwigspark das DFB-Pokal Finale am 25.Mai in Berlin erreicht. Somit sind auch alle Glanzlichter im Saarland erloschen, die Debatte um den "Rasen der Nation" beendet und in Saarbrücken kehrt wieder die Tristesse der 3.Liga ein. 

Kaiserslautern besiegte Saarbrücken mit 2:0 und beendete die Reise des Drittligisten im DFB-Pokal. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte agierte der Zweitligist nach dem Seitenwechsel brutal abgezockt, clever und effizient. Obwohl die Saarländer etwas mehr Spielanteile hatten, glückten dem FCK jeweils im goldrichtigen Moment die beiden Treffer, wobei das erste Tor klar auf die Kappe von Keeper Schreiber ging. Die Gastgeber stemmten sich zwar noch einmal dagegen, aber mehr als eine Großchance, die Brünker vergab (80.), war nicht mehr drin. Damit kehren die Roten Teufel, die bereits im Viertelfinale bei Hertha BSC gastierten, ein weiteres Mal in der Saison 2023/24 ins Berliner Olympiastadion zurück. Am 25. Mai geht es dann entweder gegen Leverkusen oder Düsseldorf um den Titel. Zuvor heißt es am 11.Mai in Berlin gegen die Hertha zum Spiel der 2.Liga anzureisen. 
Der 1.FC Kaiserslautern kann sich aber zunächst mit etwas breiterer Brust auf die schwere Aufgabe am Samstag beim Hamburger SV vorbereiten. 

Die Besucher im Fritz Walter Stadion erlebten eine hochemotionale Veranstaltung und spätestens nach dem zweiten Treffer war der Jubel grenzenlos. Anzumerken bleibt, dass die Fans der Bitte des Vereins nachkamen und nicht den Platz stürmten und so dafür sorgen, dass die künftigen Ligaspiele ohne Probleme durchgeführt werden können. 

Content / Foto: Michael Kaiser vom 02.04.2024

Jahrhundertspiel für den FCK? 

Die Favoritenfrage bleibt weiterhin ungeklärt 

Der FCK wird beim morgigen Spiel in Saarbrücken von 1.840 Fans begleitet, zusätzlich unterstützen noch 16.500 Anhänger ihre Mannschaft beim Public Viewing auf dem Betzenberg. Personell hat sich nichts geändert, weiter fehlen Zuck, Klement und Krahl. Auch Ache steht noch nicht zur Verfügung. Der Stürmer trainiert zwar seit der vergangenen Woche individuell, ist aber keine Option für morgen.

Im Bezug auf die Vorbereitung auf das Spiel wird beim 1.FC Kaiserslautern keine Veränderungen gegenüber "normalen" englischen Wochen geben.

Kein System Nachspielzeit
Auf die späten Treffer des FCS angesprochen, wollte Friedhelm Funkel kein System erkennen, lobte aber den kommenden Gegner für die sauber vorgetragenen Angriffe. Der Blick müsse aber zunächst die 90min vor der Verlängerung gegen.

Favoritenrolle bleibt ungeklärt
Während Saarbrückens Rüdiger Ziehl die Rolle des Favoriten beim Zweitligisten ausmacht, die Sicht des Lautrer Trainers als Aprilscherz einstuft, bleibt Friedhelm Funkel bei seiner mehrfach geäußerten Meinung. Die Saarländer hätten mit Bayern und Frankfurt international renommierte Teams ausgeschaltet, dazu noch Mönchengladbach und den Karlsruher SC.

Kein Vorteil für Kaiserslautern
Der Lautrer Trainer wollte sich nicht festlegen, ob die längere Pause des Gegners von Vor- oder Nachteil gewesen sei. Einerseits habe der Gastgeber eine längere Regeneration gehabt, möglicherweise fehle aber etwas der Rhythmus.

Einmaliger Vorgang der Spielverlegung 
Wir wollten von Friedhelm Funkel wissen, ob er es in seiner langen Laufbahn als Spieler und Trainer erlebt habe, dass ein Pflichtspiel verlegt wurde, da es drei Tage möglicherweise regnen könnte. Die Antwort war kurz und knapp. "Nein, das habe ich so noch nicht erlebt. Ich unterstelle aber allen handelnden Personen beim DFB, dass sie nach bestem Wissen und Gewissen diese Entscheidung getroffen haben". 

Content / Foto: Michael Kaiser vom 01.04.2024


Der VfL kämpft um letzte Chance

Halbzeitführung für die Gäste durch Conteh

SVWW-Trainer Kauczinski verändert seine Mannschaft gegenüber dem 0:3 gegen den HSV auf zwei Positionen. Für Günther (muskuläre Probleme) und Kade rücken Bätzner und Angha in die Startelf. Diese sieht so aus: Stritzel - Vukotic, Mathisen, Angha -Goppel, Fechner, Heußer, Mockenhaupt -Bätzner - Prtajin, Kovacevic.

Auf der Gegenseite hat Uwe Koschinat gegenüber dem 0:4 gegen Düsseldorf drei Änderungen vorgenommen. Für Androutsos, Kunze und Makridis (alle Bank) starten Ajdini, Tesche und Wulff. Daraus ergibt sich die folgende Startformation: Kühn - Kleinhansl, Diakhite, Gyamfi, Ajdini - Tesche, Gnaase, Cuisance - Wulff, Engelhardt, Conteh.

Die Fans in der BRITA-Arena sahen hüben wie drüben eine unspektakuläre Anfangs-Viertelstunde. Wiesbaden war, wie erwartet, zunächst optisch die aktivere Mannschaft, wobei der VFL mehr Ballbesitz verzeichnen konnte.

Die erste Torchance, 19.Minute, durfte man für die Gäste notieren. Conteh drehte am rechten Flügel auf, zog an der Grundlinie in den Strafraum. Seine Flanke verpasste Engelhardt nur knapp und Stritzel war zur Stelle. Auch im weiteren Spielverlauf bot sich hier das gewohnte Bild. Wiesbaden hier überwiegend ganz tief in der eigenen Hälfte, Osnabrück mit viel Unruhe durch Seitenwechsel. Die nächste Möglichkeit für den Gast in der 25.Minute. Engelhardt verlor den Ball am gegnerischen Strafraum, eine Einladung für den SVWW zum Kontern. Ajdini konnte aber die Kugel wieder erobern und schickte Cuisance auf die Reise. Der ließ Vukotic aussteigen, verfehlte aber das Tor mit seinem Schlenzer.
Nach fast einer halben Stunde endlich die erste echte Torchance für die Hausherren. Mockenhaupt konnte vom rechten Flügel Heuser finden, der direkt den Abschluss suchte. Dieser flog flach durch das Zentrum, wo final Prtajin knapp verpasste.

Führung Osnabrück durch Conteh
Das kam jetzt nicht überraschend. Aus einem langen Abwurf in der 31.Minute resultierte die Gästeführung. Diesen hatte Conteh geschickt mitgenommen und kein Wiesbadener konnte eingreifen. So marschierte der Flügelflitzer durch, kam mit der Picke zum Abschluss. Stritzel war bei diesem Schuss ins rechte Ecke machtlos.

Goppel an den Pfosten
Glück für den VfL in der 36.Minute! Prtajin kam von der Grundlinie zur Flanke, suchte zunächst Kovacevic der zunächst verpasste. Der Ball landete aber bei Goppel, der sich um die eigene Achse drehte und Richtung Tor schlenzte. Kühn schien geschlagen, aber der Pfosten rettet für Osnabrück.
In Folge konnte sich Wiesbaden erstmals in der Hälfte der Niedersachsen festsetzen, ohne jedoch weiter Gefahr zu erzeugen.

Die Nachspielzeit wurde hier  von Patrick Kessel mit zwei Minuten angezeigt. Die Zeit verstrich und es ertönt der Halbzeitpfiff.

Wiesbaden rückt an Abstiegszone 

Bittere Niederlage gegen den Tabellenletzten 

Der SV Wehen Wiesbaden reagierte auf den bisherigen Spielverlauf. Für Mathisen und Fechner kamen zu Beginn der zweiten Hälfte Carstens und Taffertshofer in die Mannschaft.

Die Hausherren scheinen hier deutlich um Korrektur des Ergebnisses bemüht. Zunächst wollte sich aber Tafferthofer zeigen, grätschte Tesche in der 49.Minute ab. In den Folgeminuten, aktuell in der 54., sorgte gleich zweimal eine Hereingabe von Goppel für Gefahr. Die flache Variante landete bei Prtajin, der allerdings geblockt wurde. Der zweite Ball landete ebenso beim Niederländer, der dieses Mal hoch flankte. Dieses Chance sollten Diakhite als auch Ajdini vorbeiziehen lassen. Auch in der 59.Minute kein Treffer für die Hausherren.
Goppel hatte in der 60.Minute aus dem rechten Halbfeld geflankt, Prtajin gefunden, dessen Kopfball rauschte aber am linken Pfosten vorbei.

Zwei Wechsel, je einer auf jeder Seite: Niemann ersetzte beim VfL Conteh, bei Wiesbaden durfte nun Lee für Goppel ran. 61'. Niemann setzte sich doch an gleich in Szene, traf aber nur neben das Tor.

Abseitstreffer durch Vukotic
In der 66.Minute der ersehnte Ausgleich für die Hessen. Vukotic war am höchsten gestiegen, hatte nach einer Ecke aus gerade einmal fünf Metern eingköpft. Da aber Ajdini in der Situation sowohl von Vukotic, als auch von Mockenhaupt getroffen wurde, zählt der Treffer nicht. 
Die nächsten Minuten gehörten weiter Wiesbaden, große Entlastung gelang dem VfL Osnabrück nicht. 

In Folge, 74.Minute, Wechsel bei beiden Teams. Iredale kommt für Kovacevic auf Seiten der Gastgeber, der VfL ersetzte Wulff durch Wiemann. 

Der eingewechselte Lee hatte dann die nächste Großchance, 80.min, Der Stürmer zog aus der zweiten Reihe wuchtig ab, Kühn konnte den zu zentralen geschossenen Ball aber sicher abwehren. Kaum eine Minute später die doppelte Möglichkeit zum verdienten Ausgleich. Bei einem Chipball hinter die Kette war der VfL schlecht sortiert. Prtajin löste sich geschickt im Zentrum, den Abschluss klärte der Osnabrücker Keeper und auch H der Nachschuss wurde geblockt. 

Drei Wechsel fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit: Kunze und Androutsos für Engelhardt und Ajdini bei Osnabrück. Agrafiotis für Bätzner bei Wiesbaden stand auf der Anzeigetafel. 

In der 86.Minute war es wieder der starke Kühn, der drei Punkte für sein Team festhielt. Einen Kopfball des gerade erst eingewechselten Agrafiotis konnte er mit hochgerissenem Arm noch herauskratzen. Das war hier nur noch absoluter Abwehrkampf und dieser forderte seinen Tribut. Die Emotionen kamen ins Spiel und am Ende war es dann Cuisance, der zunächst Gelb wegen Zeitspiels sah, diese Karte beklatschte und mit Gelb-Rot vom Platz musste. Pünktlich zur Schlussminute. 

Die Nachspielzeit betrug, auch zahlreichen Unterbrechnugen geschuldet, sieben Minuten. Auch hier lief alles weiter Richtung Tor von Osnabrück. 

Am Ende sollte aber die Null für Wiesbaden stehen bleiben und Osnabrück entführt die drei Punkte aus Wiesbaden. 

Content / Fotos: Michael Kaiser vom 31.03.2024

Ritter mit dem Führungstreffer

Starke erste Halbzeit der Pfälzer

Friedhelm Funkel muss seine Mannschaft gegenüber der letzten Begegnung auf zwei Positionen ändern. Für Ache und Stammkeeper Krahl, beide in Hannover verletzt, steht Himmelmann im Tor und Ritter, zurück nach Gelbsperre, ersetzt Ache. Opoku fehlt etwas überraschend komplett im Aufgebot.
Die Startelf sieht so aus: Himmelmann - Zimmer, Elvedi, Tomiak, Puchacz - Kaloc, Niehues, Raschl, Ritter - Hanslik, Redondo

Im Vergleich zum Erfolg in Osnabrück wechselt Daniel Thioune ebenfalls doppelt. Gavory fehlt gesperrt, Johannesson fehlt mit muskulären Problemen. Für sie rücken Appelkamp und Uchino in die Startelf.
Die Fortuna beginnt so:  Kastenmeier - Uchino, Siebert, Oberdorf, Zimmermann - Engelhardt, Tanaka - Tzolis, Appelkamp, Klaus - Mustapha
 
Kaloc trifft nur das Außennetz
keine vier Minuten waren gespielt und viele Zuschauer hatten schon zum Torschrei angestimmt. Vergebens!  Tomiaks langer Ball landete in der 4.Minute etwas glücklich bei Puchacz. Der leitete sofort zu Hanslik weiter. Der zog in den Sechzehner, legte auf Kaloc und dessen Schuss ging aus gut 14m ans linke Außennetz.

Nach einer knappen Viertelstunde beschränkten sich beide Mannschaften darauf zunächst abzuwarten und dann ab der Mittellinie anzulaufen.

Da fehlten Elvedi nur Zentimeter
Zwanzig Minuten waren gespielt, als eine Puchacz-Ecke von links Niehues quer auf Tomiak verlängert wurde. Der findet im Anschluu Elvedi , doch der Innenverteidiger kam auf Höhe des zweiten Pfostens nicht richtig hinter den Ball, verfehlt das Gehäuse rechts.
In der 24.Minute erneut Glück für die Gäste. Riiter schoß einen Freistoß direkt aufs Tor, Kastenmeier faustete den Ball in den Rücken von Zimmermann. Von dort flog der Ball knapp am Tor vorbei.
Im weiteren Spielverlauf konnten die Hausherren mehr und mehr Gefahr Richtung Düsseldorfer Gehäuse entwickeln.

Führung für den FCK durch Ritter
Das hatte sich die letzten Minuten etwas angedeutet. Puchaczs Einwurf, 29.Minute,  landete bei Hanslik, der sofort den durchgestarteten Linksverteidiger wieder bediente. Dessen Flanke verlängerte Redondo Richtung langen Pfosten. Dort hatte Ritter zu viel Platz, schiebt den Ball aus gut acht Metern ein. Eine nicht unverdiente Führung.

Vieles was die Gäste vom Rhein bisher hier zeigten blieb Stückwerk. Zu oft fehlt der letzte Pass. Die Offensive der Fortunen, speziell Mustapha, hing sehr oft in der Luft.  Die beste Offensive der Liga blieb vieles schuldig. Lediglich der etwas höhere Ballbesitz sprach für die Fortuna. Bei keiner einzigen hochkarätigen Torchance war das zu wenig.

Zwei Minuten Nachspielzeit auf dem Betzenberg. Auch diese Zeit lief runter und es geht in die Kabinen.

Düsseldorf wird hier mit Sicherheit zuzulegen haben. Das war nicht das, was Daniel Thioune von seiner Mannschaft erwartet. Kaiserslautern sollte sich also auf eine harte zweite Halbzeit gefasst machen.

Fortuna dreht das Spiel

Tzolis mit Doppelpack zur Entscheidung

Daniel Thioune wechselte zu Beginn der zweiten Halbzeit. Iyoha kam vor 46.210 Zuschaern für Uchino, der kurz vor der Pause behalt worden war, in die Mannschaft. Bei den Roten Teufeln ging es unverändert weiter.

Die erste Möglichkeit nach Wiederanpfiff gehörte in der 50.Minute den Gastgebern. Ritter dribbelte sich halblinks im Sechzehner durch , zog einfach. Siebert konnte auf Düsseldorfer Seite gerade noch den Fuß hinhalten ,den Ball ins Toraus lenken.

In der 55.Minute der nächste Wechsel bei den Rheinländern. Für den nahezu wirkungslosen Mustapha kam Vermeij.

58.Minute, eine Halbchance für Klaus und die Fortuna. Iyoha nahm links Fahrt auf, flankt dann ins Zentrum. Klaus ging volles Risiko, schoss aber per Direktabnahme deutlich über das Tor. Auch einen Distanzschuss von Oberdorfs, nur eine Minute später, war kein Problem für den sehr souverän wirkenden Himmelmann im Lautrer Kasten.

Tomiak als Retter
Die Gäste waren zu dieser Phase die aktivere Mannschaft. So auch in der 65.Minute, als sich Tomiak, an der Fünferlinie,  in einen Schuss von Tzolis werfen musste. Vier Minuten später, 69., musste wieder Tomiak klären, diesmal auf der Torlinie. Himmelmann hatte eine Flanke von Iyoha unterlaufen, Vermej kam per Kopf zum Abschluss. Tomiak stand goldrichtig auf der Linie, konnte retten.

Niemiec für Klaus und Tachie für Raschl lauteten die nun folgenden Wechsel in der 69.Minute.

Tzolis setzte seinen Lauf fort
In der 74.Minute war es passiert. Niemiec nutzte bei einem Steilpass von Engelhardt seine Tempovorteile, zog rechts in den Sechzehner. Dort legte er auf Tzolis quer, der nur noch zum Ausgleich einschieben musste.

Appelkamp mit der Führung
Wie beim Hinspiel in Düsseldorf konnten die Fortunen das Spiel drehen. Zimmermann hatte rechts sehr viel Platz, konnte die Kugel zum langen Pfosten heben. Dort verpasste zwar Tzolis zunächst, aber Appelkamp kam völlig frei zum Abschluss, bugsierte die Kugel hoch ins Netz. Zweiter Treffer für Düsseldorf binnen zwei Minuten!

Doppelpack für Tzolis
Es lief die 82.Minute und die Gäste trafen binnen acht Minuten zum dritten Mal. Hatte für Lautern kurz zuvor Kaloc noch eine Chance liegen lassen, macht es der junge Grieche besser. Engelhardt hatte geflankt, Tzolis die Kugel geschickt mitgenommen, an Himmelmann vorbeigezogen und anschließend eingeschoben.

Doppelwechsel beim FCK. Hercher und Simakala sollten es ab der 83. Minute richrten, bei der Fortuna kamen in der 85.Minute de Wijs und Hoffmann für Appelkamp und Tzolis in die Mannschaft. In der 90.Minute bekam auch noch Abiama seinen Einsatz, ersetzte Hanslik.

Den Hausherren blieben noch fünf Minuten Nachspielzeit, in der allerdings auch nichts mehr gelingen sollte.
Das Spiel ist abgepfiffen.

Content / Fotos: Michael Kaiser vom 30.03.2024






Kellerduell mit großen Namen

Abifade mit Führung zur Halbzeit 

Klangvolle Namen begegneten sich heute Abend in Mannheim. Die Realität spricht aber eine andere Sprache und bedeutet für die Kurpfälzer aktuell Rang 17 und drei Zähler Rückstand auf den Halleschen FC, der dazu noch das bessere Torverhältnis verzeichnen kann. Für den Waldhof zählt heute nur ein Sieg, mit dem man die Arminia wieder zurück in den direkten Abstiegskampf ziehen könnte. Ein Sieg für die Gäste aus Bielefeld würde einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt bedeuten.

Der Waldhof wechselt nach dem 2:2 Unentschieden in Köln auf zwei Positionen. Im Zentrum rückt Kobylanski für Goden in die Startelf. Ungewöhnlich der Wechsel auf der Torhüter-Position: Hier findet sich für alle unerwartet Hanin in der Startformation, taktisch ein 4-2-3 -1.
Marco Antwerpen schickt folgende Elf auf den Platz: Hanin - Klünter, Seegert, Karbstein, Bolay - Bahn, Rieckmann - Hawkins, Kobylanski, Abifade - Boyd.

Trainer Michael Kniat sieht bei den Gästen aus Bielefeld nach dem souveränen 0:2-Auswärtssieg in Dortmund keinen Grund für einen Wechsel in seiner Starformation und schickt die gleiche Elf aufs Feld. Im gewohnten 4-2-3-1-System startet Urgestein und Kapitän Fabian Klos im Sturmzentrum der Arminen.

Schiedsrichter Haslberger hatte die Partie etwas verspätet angepfiffen. Die Arminia wirkt in den ersten drei Spielminuten ein wenig sicherer und erkämpft sich viele der zweiten Bälle. Die Gastgeber laufen die Gäste bis hin zum eigenen Strafraum sehr hoch an und wollen frühe Fehler erzwingen. So wechselt der Ballbesitz im Moment doch recht schnell.

In der 12.Minute konnte der Waldhof einen Konter durchs Zentrum über den agilen Martin Kobylanski fahren, der in der Schnittstelle Terrence Boyd anspielen will, aber im letzten Moment von Louis Oppie gefällt wird. Es gibt Freistoß im Mittelfeld, da war deutlich mehr drin. in den ersten Minuten recht schnell hin und her.

Schreck vergab Arminas Führung
Das hätte die Führung für die Gäste sein müssen.  Fabian Klos stürmt in der gegnerischen Hälfte von halb links zusammen mit Schreck auf den letzten Mannheimer Verteidiger zu. Im richtigen Moment schickt Klos Schreck auf der rechten Seite in den Strafraum, doch der verlor die Nerven und schiebt den Ball aus 13 Metern alleine vor Omer Hanin flach am unteren rechten Eck vorbei. 
Die darauf folgenden Luftzweikämpfe forderten  beide Teams im Kopfballspiel. Nach einer kurzen Kopfballstaffette landet der Ball auf der linken Seite beim flinken Mizuta, der an der Außenlinie von Klünter abgelaufen wird. Eine sehr ausgeglichene Anfangsphase forderte beiden Mannschaften einiges ab.

In der 23.Minute bereits der erste Wechsel bei den "Buwe". Für Rieckmann kommt Wagner in die Mannschaft. Da der Spieler offensichtlich nicht verletzt war, auch keine negativen Szenen hatte, gab es doch zahlreiche Pfiffe im Stadion. Unverändert hier auch das Verhalten der beiden Teams. Es gibt ein gegenseitiges Beackern im Mittelfeld.

Abifade mit der Waldhof-Führung

In der 32.Minute die Führung für die Gastgeber. Über Boyd und Hawkins landete die Kugel bei Bolay, der unbedrängt flanken durfte. Seine scharfe Hereingabe landete am zweiten Pfosten, wo Abifade hochstieg und aus gut sechs Metern per Kopf einnicken konnte. 
Den Hausherren scheint dieser Treffer durchaus gut getan zu haben. Wieder ist es Hawkins, der es in der 35.Minute über rechts probierte, dabei Boyd suchte. Der wurde zwar gehalten, dennoch geht es hier weiter.

Pfosten rettete für Hanin
Da wäre der Waldhof Keeper niemals rangekommen: Zwei Minuten vor der Halbzeit versuchte es Corboz aus 25 Metern!  Der wurde von Mizuta bedient und zog einfach mal ab. Wie von der Schnur gezogen, flog der Ball hier an den linken Pfosten. Das war mehr als Glück für die Gastgeber.

Abwehrschlacht in zweiter Hälfte 

Arminia findet keine Lösungen in der Offensive 

Der erste Abschluss gehörte in der 47.Minute, vor 14.212 Fans, dem SV Waldhof. Arminas Großer klärte eine Flanke von der rechten Seite ins Zentrum, wo Bahn es aus 17m volley probiert. Der Schuss verfehlte sein Ziel aber deutlich.
Aufgrund Pyrotechnik im Gästeblock musste der Schiedsrichter die Partie dann ab der 50.Minute unterbrechen. Es konnte aber zeitnah weitergehen und der bisher blass gebliebene Klos kam in der 53?Minute zu seiner ersten Chance. Nach Ringkampf mit Karbstein setzte er sich durch, kam im Zentrum zum Kopfball. Dieser war aber zu mittig angesetzt und keine Herausforderung für Hanin.
Bis knapp eine Stunde Spielzeit plätscherte die Begegnung vor sich hin. Beide Mannschaften probieren zur Zeit nicht mehr, als gezielte Nadelstiche vor dem gegnerischen Tor zu setzen.

Wenig Torchancen auf beiden Seiten
Nächster Wechsel beim SVW. Für den Torschützen, Abifade, kam nun Jans in die Begegnung. Die Arminia konnte sich nun rund um den Mannheimer Strafraum festsetzen,  brachte sich langsam in Position. Ein Lob gilt der Innenverteidigung des Waldhof, die Sturmtank Klos bislang nicht ins Spiel kommen lässt und die Bielefelder noch vom Tor weghalten kann.
Wechsel jetzt bei der Arminia. Zur 68.Minute kam Yildirim für Mizuta ins Spiel. Kurz danach ersetzte Waldhof-Coach Antwerpen Kobylanski durch Arase.

Plötzlich, fast aus dem Nichts eine gute Chance für Boujellab. Karbsteiner behauptete sich im Zweikampf, ließ seinen Gegenspieler aber doch zum Abschluss kommen. Halbrechts versagten dem Ex-Schalker die Nerven und sein Schuss ging weit link vorbei. 71'. Die Antwort, in der 74.Minute: Fridolin Wagner nimmt Maël Corboz kurz vor der gegnerischen Box die Kugel ab und hält aus 18 Metern ohne zu zögern per Vollspann drauf. Seinen Abschluss aus halblinker Position lenkt Abwerrecke Großer mit dem Kopf zur Ecke. Diese landet nach einem Kopfball von Karbstein in den Armen von Kersken.

Latte rettete Waldhof
Über rechts ging Yildirim in den Strafraum und findet im Rückraum Boujellab, der den leicht hoppelnden Ball in schwieriger Körperhaltung aus 10 Metern an den Querbalken im kurzen Eck schießt. Ein Raunen geht durch die Arena. Bielefeld kommt dem Ausgleich immer näher. 
78 Minuten sind gespeilt und die Latte hielt die Heimführung fest.

Auswechslung Armina in der 81.Minute: Shipnoski stürmte nun für Biankadi. Außer einigen ruppigen Szenen und gelben Karten auf beiden Seiten, hatte das Spiel nicht mehr viel zu  bieten. Beiden Mannschaften verblieben noch gut fünf Minuten hier nachzulegen, bzw. den Ausgleich zu erzielen.

Für Waldhof hieß es nur noch, jeden Ball ohne Kompromisse aus der eigenen Hälfte zu befördern. Die Nachspielzeit von 7min galt es nun zu überstehen.

Dies gelang den Gastgebern und so konnte ein lebenswichtiger Dreier eingefahren werden. 

Content / Foto: Michael Kaiser vom 15.03.2024

Abstiegskampf lähmt zunächst

Schwache erste Hälfte bleibt torlos

Hier findet heute nicht mehr und  nicht weniger als ein Sechs-Punkte-Spiel statt. Sollten die Gastgeber gewinnen, würde der Vorsprung auf die Niedersachsen 10 Punkte betragen.

Friedhelm Funkel sieht keine Veranlassung, seine Startelf gegenüber dem Auswärtserfolg bei Hansa Rostock zu verändern.
Der FCK startet also so: Krahl - Zimmer, Elvedi, Tomiak, Puchacz - Kaloc, Niehues - Opoku, Ritter, Redondo - Ache.

VfL-Coach Uwe Koschinat wechselt dreimal. Neben den gesperrten Cuisance und Gyamfi verzichtet der Osnabrücker Übungsleiter auf Ajdini (Bank). Dafür kommen Androutsos, Wiemann und Wulff in die Mannschaft. Diese sieht dann wie folgt aus: Kühn - Kleinhansl, Diakhite, Wiemann, Androutsos - Kunze, Gnaase, Wulff - Makridis, Engelhardt, Conteh.

Pfälzer dominieren Anfangsphase
Schiedsrichter Stegemann hat die Begegnung pünktlich angepfiffen. Die erste Möglichkeit, es sind keine zwei Minuten gespielt, haben die Hausherren durch Opoku. Der kommt an einen, nach Ecke abgewehrten, Ball und probiert es aus ca. 15m flach. Kein Problem für Kühn im Tor der Osnabrücker. In der fünften Minute ein Versuch von Kaloc zentral von der Strafraumgrenze. Sein Schuss wird von Ache noch leicht abgefälscht, der Keeper des VfL ist aber rechtzeitig unten. Die größte Möglichkeit hätte sich den Gastgebern in der 10.Minute geboten, wäre Ache nach schnellem Gegenzug der Ball in dieser Situation nicht zu weit weggesprungen. Androutsos greift entscheidend ein, klärt zur Seite. Nächster Angriff, eine Großchance, in der 15.Minute: Ritter spielt in den Lauf von Puchacz, der hat auf der linken Außenbahn viel Platz und flankt in den Fünfmeterraum. Dort rutscht Ache denkbar knapp am Ball vorbei.

Glück für den FCK in der 17.Minute. Conteh macht über rechts Tempo und wird nicht attackiert. So kommt der Pass scharf an den Fünfmeterraum und Engelhardt probiert es per Hackentrick. Der Stürmer visiert das lange Eck an, die Kugel rauscht aber knapp am linken Pfosten vorbei. Kaiserslautern probiert es immer wieder mit langen, meist hohen Zuspielen in die Spitze. Bisher ohne zählbaren Erfolg. Nach einer guten halben Stunde hat sich das Spiel allerdings auch etwas beruhigt. Nächste Szene für die Gastgeber in der 41.Minute. Wieder läuft es über links, Zuspiel Ritter auf Puchacz, Flanke Puchacz Richtung Fünfer auf Ache. Der bekommt allerdings keinen Druck auf den Ball, köpft in die Arme von Kühn.

Die Nachspielzeit beträgt eine Minute. Der letzte Eckball des FCK verpufft und hier ist Halbzeit. Die Zuschauer haben hier eine spannende, aber nicht sehr hochklassige  Begegnung erlebt. 

Wahnsinnsspiel in zweitem Abschnitt

Doppelpack Ache und Simakala zum Sieg

Ohne personelle Änderungen geht es vor 42.008 Zuschauern in die zweite Halbzeit.

Engelhardt mit links zur Führung
Eine Ecke des VfL führt über Umwege zum Treffer für die Gäste. Kleinhansl tritt den ruhenden Ball an den Fünfmeterraum, wo Niehues nicht sauber klärt. Puchacz kann den Ball im Zweikampf so nicht behaupten. Stattdessen schnappt sich der Angreifer den Ball und trifft aus gut 8m per Linksschuss in die linke Ecke.

Wie werden die Hausherren reagieren? Zunächst sieht es nach viel Druck aus, ohne allerdings die großen Torraumszenen zu er erleben.

Dreifachwechsel in der 63.Minute beim FCK: Simakala, Tachie und Abiama kommen für Redondo, Opoku und Kaloc. Auch Osnabrück bringt neues Personal. In der 64.Minute ersetzen Tesche und Niemann Wulff und Conteh.

Ache schlägt zurück
Die 66.Minute läuft und Ache ist zur Stelle. Die Lebensversicherung der Lautrer wird von Puchacz per Ecke anvisiert. Kühn verschätzt sich , kommt nicht an den Ball und Ache köpft ein.

Erneute Führung VfL durch Engelhardt
Keine fünf Minuten nach dem Ausgleich gehen die Niedersachsen erneut in Führung. Wieder ist es eine Ecke und eine ganz schwache Abwehr der Pfölzer. Gnaase bringt den Eckball auf den langen Pfosten , Diakhite kann aus spitzem Winkel unter die Latte Köpfen. Final setzt Engelhardt nach, bringt die Kugel über die Linie.

Joker Simakala sticht
Das sind die Geschichten, die nur der Fußball schreibt. Simakala trifft gegen seinen Ex-Club mit einem Traumtor zum 2:2! Nach einer Ecke fällt die Kugel im Rückraum vor die Füße des Angreifers , der aus 16m einfach mal volley draufhält. Die Kugel schlägt unhaltbar für Kühn im rechten Eck ein. Gespielt sind 78 Minuten und das ist mittlerweile ein Wahnsinnsspiel in Kaiserslautern. Der FCK startet hier eine Angriffswelle nach der anderen.

Wechsel bei den Gästen in der 86.Minute: Für Engelhardt kommt der Ex-Lautrer Lobinger in die Partie.

Die Nachspielzeit beträgt fünf Minuten. Das Spiel ist aus, wenn der Betze gewonnen hat. So erzählen es die Fußballromantiker rund um den Gipfel in der Innenstadt.

Lucky Punch durch Ache
Das ist der Wahnsinn. Ache trifft den VfL mitten ins Herz. Simakala hatte in den Lauf von Tachie abgelegt und der findet im Rücken der VfL-Abwehr Ache, der aus 8m flach ins rechte Eck trifft!

Content / Foto: Michael Kaiser vom 10.03.2024

Sportclub auf der großen Bühne 

Beide Trainer setzen personell auf Kontinuität. So belässt es Christian Streich bei der Startelf, die den Bayern ein Unentschieden abgerungen hat. Auch David Moyes belässt es auf dem Platz bei den Mannen, die beim FC Everton mit 3:1 erfolgreich waren. Lediglich auf der Torhüterposition steht turnusmäßig Fabianski für Areola im Gehäuse.

Das sind die Startformationen.
SC Freiburg: Atubolu - Sildillia, Gulde, Ginter, Günter - Höfler, Eggestein - Grifo, Höler, Doan - Sallai.
West Ham United: Fabianski - Coufal, Mavropanos, Zouma, Emerson - Alvarez, Soucek - Paqueta, Ward-Prowse, Kudus - Bowen.

Die Breisgauer wollen sich hier offensichtlich nicht verstecken. Bereits nach wenigen Sekunden kommt Sallai nach einer Flanke von rechts am Fünfmeterraum zum Abschluss, wird allerdings von Coufal geblockt. In Summe haben die Engländer nach etwa zehn Minuten mehr Spielanteile. Beide Teams gehen jedoch kein Risiko, das Spiel findet in weiten Teilen im Mittelfeld statt. Bei den Hammers probiert es in der 17.Minute Bowen. Der kommt von links zum Abschluss. Atubolu hält den etwas flatternden Ball sicher. In den Folgeminuten wird die Begegnung etwas munterer, ohne dass jedoch Gefahr vor beiden Toren entsteht.

Viele Situationen im Mittelfeld
Die erste Großchance in der 31.Minute für die Hausherren.  Sallai schickt gekonnt Höler, der aus ca. 14m abziehen kann. Der Schuss kommt zu zentral, kein Problem für Fabianski. Im Gegenzug wird es auch für Atubolu gefährlich. Kudus spielt einen präzisen Ball zu Bowen, der trifft aber bei seiner Volleyabnahme im Strafraum die Kugel nicht sauber . So trudelt der Ball links am Tor vorbei.
Aufregung in der 34.Minute: Doan legt sich den Ball vor dem Strafraum an Mavropanos vorbei und geht anschließend zu Boden. Eine Berührung gab es offensichtlich nicht und die Partei läuft weiter. Der Sportclub hat hier mittlerweile über 60% Ballbesitz, ohne jedoch zu dominieren. 

Die Nachspielzeit entfällt und es ist Halbzeit in Freiburg. 

Freiburg schlägt West Ham mit 1:0

Zunächst geht es auf beiden Seiten ohne Wechsel weiter. Die erste gefährliche Aktion, in der 48.Minute, hat Sallai für die Hausherren. Der nimmt eine Flanke von rechts im Zentrum per Seitfallzieher. Der Schuss wird von Souceks Oberschenkel tückisch gegen die Bewegung von Fabianski abgefälscht. Der Routinier reagiert gekonnt, kann den Ball vor der Linie festhalten. Der Sportclub vermeldet ein ausverkauftes Stadion.

West Ham dominiert
Die Folgeminuten gehören West Ham. in der 52.Minute setzt sich Bowen rechts durch und flankt mit viel Schnitt auf den zweiten Pfosten. Dort kann Doan gerade noch mit langem Bein vor Paqueta klären. Die folgende Ecke von Ward-Prowse landet direkt am rechten Pfosten bei Mavropanos. Der scheitert aus spitzem Winkel per Kopf am Außenpfosten.
Insgesamt haben die Engländer, trotz geringeren Ballbesitzes, mehr vom Spiel, setzen die gefährlicheren Nadelstiche.

Wechsel in der 68.Minute bei den Gästen. Für Emerson kommt Cresswell in die Begegnung. Der sortiert sich gleich in der Abwehrkette der Briten ein. Auch Christian Streich sieht Handlungsbedarf. In der 70.Minute ersetzen Gregoritsch und Weißhaupt Höler und Grifo.

Späte Führung durch Gregoritsch
Das hatte sich nicht unbedingt angedeutet. Es läuft die 81.Minute und die Breisgauer gehen in Führung. Der Österreicher leitet selbst ein und läuft in Richtung Strafraum durch. Sallai schließt halblinks flach ab, die Kugel kommt am Fünfmeterraum dem einlaufenden Stürmer vor die Füße, der nur noch einzuschieben braucht. Führung für den Sportclub!

Doppelwechsel Freiburg. in der 82.Minutne sind Muslija und Kübler für Doan und Sildillia auf dem Feld. Bei den Gästen kommt Phillips für Ward-Prowse. Freiburg steht stabil, lässt wenig zu. zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit ersetzt Röhl noch Sallai. Bei West Ham kommt in der Schlussminute Antonio für Paqueta.

Vier Minuten muss Freiburg noch zittern, eine lange Debatte um ein mögliches Handspiel von Weißhaupt überstehen. Die Hand war wohl am Ball, allerdings ging der Szene ein Rempler von Soucek voraus. Jetzt ist abgepfiffen. Der Sieg ist perfekt! 

Content / Foto: Michael Kaiser vom 07.03.2024

Günter mit der Führung

Ausgleich durch Traumtor von Tel 

Gegenüber der Niederlage in Augsburg starten die Breisgauer heute auf drei Positionen verändert. Für Kübler verteidigt Sildillia, Sallai stürmt für Gregoritsch und Kapitän Günter beginnt für Röhl.
Das ist also die erste Elf von Trainer Christian Streich: Atubolu - Sildillia, Ginter, Gulde, Günter -
Eggestein, Höfler - Doan, Grifo - Höler, Sallai.

Bei den Bayern fällt Sane' verletzt aus, ebenso fehlt de Ligt mit der fünften gelben Karte. Dafür starten Kim und Tel. Auch Davies kehrt wieder in den Kader zurück.
Thomas Tuchel schickt folgendes Team auf den Platz: Neuer - Guerreiro, Dier, Kim, Kimmich - Gortzka, Pavlovic - Tel, Müller, Musiala - Kane

Die Partie ist soeben von Schiedsrichter Sven Jablonski angepfiffen. Gulde schlägt den Anstoss gleich mal nach vorne. Der Abpraller landet bei Grifo, dessen Schlenzer aber deutlich rechts neben das Tor geht. Eines ist von Beginn an zu erkennen; ist der Sportclub in Ballbesitz, soll es direkt nach vorne gehen.

Günter zur Führung für Freiburg
Es läuft die 12.Minute und vor dem Tor von Manuel Neuer brennt es lichterloh. Nach einem Diagonalpass von Doan flankt Grifo auf den Kopf von Sallai. Dessen Versuch pariert Neuer mit einem starken Reflex mit einer Hand. Auch beim folgenden Fallrückzieher von Sallai ist der Keeper wohl mit den Fingerspitzen dran. Dennoch wird der Ball nicht final geklärt und Freiburg schlägt zu. Höfler gewinnt das Kopfballduell und Günter kann das Leder aus 18m perfekt ins rechte Eck schießen. Führung für die Gastgeber!

Die Bayern suchen hier die schnelle Antwort; die nächste Großchance haben aber in der 16.Minute die Hausherren. Wieder ist es Günter der links freigespielt wird und alleine auf Neuer zugeht. Der macht sich aber breit, kann zur Ecke klären. Die folgende Ecke boxt Neuer weit aus dem Strafraum, der Fernschuss von Sildillia geht abgefälscht weit vorbei. In der 22.Minute hat Freiburg erneut viel Platz. Sallai schickt Grifo, der von Kimmich verfolgt wird. Der Italiener sucht das Dribbling gegen Dier und Kim .Sein Schuß soll im rechten Eck landen, der Versuch geht aber rechts vorbei. Möglicherweise straft sich das Auslassen der zahlreichen Möglichkeiten.

Tel mit dem Ausgleich
Das musste wohl kommen. Die Bayern gleichen in der 35.Minute aus. Guerreiros Ecke von rechts klären die Freiburger zunächst aus dem Strafraum. Tel erobert aber den Ball an der linken Strafraumkante und schlenzt die Kugel überragend ins lange Eck.

Die Bayern bleiben jetzt am Drücker, drängen auf die Führung. So auch in der 38.Minute: Kimmich bringt eine Ecke an den zweiten Pfosten, wo Tel wartet. Der kann seinen Kopfball aber nicht platzieren. Auch die letzte Möglichkeit der ersten Hälfte geht an die Bayern. in der 43.Minute rutscht ein Ball zu Guerreiro durch , dessen Aufsetzer verfehlt das Tor von Atubolu etwa einen Meter.

Es gibt eine Minute Nachspielzeit in Freiburg, dann ist Pause.

Wilde zweite Halbzeit

Musiala schießt München in Front, Höler gleicht aus

Personell geht es auf beiden Seiten vor 34.700 Zuschauern unverändert weiter. Für die Bayern gilt es nur, nicht wieder den Beginn zu verschlafen.

Es sind keine zwei Minuten gespielt und Kane bietet sich die Chance zur Führung. Tel war ein Zuspiel von Musiala versprungen, die Bayern blieben aber in Ballbesitz und Kane geht halblinks an Sildillia vorbei, schiebt die Kugel aber rechts am Tor vorbei. In der 49.Minute wird Günter über links in Szene gesetzt, flankt scharf an den zweiten Pfosten. Kim kriegt die Situation nicht geklärt, Sallai kann in den Rückraum ablegen. Eggestein kommt angestürmt, schlenzt den Ball aber knapp rechts über das Lattenkreuz. Dennoch bleiben die Gäste hier die etwas aktivere Mannschaft. Mit der nächste Aktion ist es Tel, der im Freiburger Sechzehner ins Dribbling kommt. Höfler ist aufmerksam, klärt zur Ecke. Diese wird geklärt, wie auch die zweite Hereingabe. Immer wieder ist es Tel, der hier für Aktion sorgt.

Wechsel auf beiden Seiten
In  der 64.Minute zwei Wechsel beim Rekordmeister. Für Guerreiro und Kimmich kommen Laimer und Davies.
Bei den Hausherren ist nun Röhl für Grifo mit von der Partie.

Atubolu im Glück
71.Minute und nächster Angriff der Gäste: Müller findet aus dem Zentrum Musiala. Der kommt zum Abschluss und Atubolu klärt den Ball noch irgendwie um den Pfosten.

Führung Bayern durch Musiala
Das hatte sich angedeutet: Zusammen mit Tel ist Musiala der auffälligste Akteur auf Seite der Bayern. Der dreht nun auch mit einem bockstarken Solo das Match. Der Jungstar zieht links in den  Strafraum, schlägt noch einen Haken gegen Sildillia und lässt auch noch Doan und Eggestein stehen. Das Highlight ist der Abschluss per Schlenzer ins lange Eck. Spiel gedreht!

Zeit für finale Wechsel
Doppelter Wechsel Freiburg in der 77.Minute. Gregoritsch und Weißhaupt ersetzen Sallai und Doan.
Bayernwechsel in der 83.Minute. Für den Torschützen Musiala kommt Upamecano. Auch beim Sportclub noch ein letzter Wechsel beim Sportclub. Für Eggestein kommt Philipp.

Ausgleich für die Breisgauer
Auch jetzt ein starker Treffer. Gregoritsch legt in der 87.Minute nach Einwurf von Sildillia für Höler ab. Der haut die Kugel, aus gut 1,5m Höhe, herrlich links ins Eck.

Die Nachspielzeit beträgt vier Minuten. Beiden Mannschaften gelingt vor den Toren nichts mehr. Das Spiel endet mit einem leistungsgerechten Unentschieden.

Content / Foto: Michael Kaiser 


SGE erkämft sich 2:2 Remis gegen Wölfe

Weiter ohne Sieg in der Liga

Um die unverändert gute Ausgangsposition in der Liga  auszubauen, soll heute, nach zuletzt drei sieglosen Spielen, ein Erfolg her.

Dino Toppmöller ändert seine Mannschaft gegenüber dem Spiel gegen Saint-Gilloise deutlich, bringt vier neue Kräfte. Ebimbe,van de Beek, Max und Etikite' beginnen. Für Götze, Chaibi und Nkounkou bleibt der Platz auf der Bank, Skhiri fehlt angeschlagen komplett im Kader. Die Startformation der Adlerträger: Trapp - Tuta, Koch, Pacho - Buta, Ebimbe, van de Beek, Max - Knauff, Marmoush - Ekitike'.

Bei den Wölfen wechselt Niko Kovac nach dem Remis gegen Dortmund auf einer Postion. Gerhardt beginnt im Mittelfeld für Svanberg.
Die erste Elf: Casteels - Baku, Lacroix, Jenz, Maehle - Arnold, Gerhardt, Paredes, Majer, Wind - Behrens. 

Blitzstart der Wölfe
Das geht hier zu schnell für die Eintracht. Es sind keine zwei Minuten gespielt und Madjer holt eine Ecke raus. Diese schlägt er selbst von rechts rein und van de Beek klärt schwach. Der Ball fäält Arnold direkt vor die Füße, der zieht ab, scheitert aber am Pfosten. Wind kommt jetzt an den Ball, flankt von links auf's lange Eck. Dort braucht Lacroix nur noch einzunicken. Vor dem finalen Jubel prüft der VAR, ob Jenz noch den Kopfball mit der Hand abgefälscht haben könnte. Dem war nicht so, der Treffer zählt.
Der Treffer zeigt Wirkung. Die SGE wirkt verunsichert: Behrens eröffnet nach einem missglückten Pass der Gastgeber, nimmt auf rechts Baku mit. Der läuft nach vorne, sucht Madjer im Strafraum. Trapp ist aber etwas schneller, kann die Szene klären.

Ausgleich durch Max
Die Hessen melden sich in der 14.Minute zurück. Max leitet den Angriff selbst ein, spurtet links nach vorne durch, wird dort von Etikite' stark angespielt. Der Defensivspieler macht das in bester Stürmermanier und vollstreckt aus spitzem Winkel.
Frankfurt bleibt hier weiter auf dem Gaspedal. Dennoch können die Niedersachsen immer wieder Nadelstiche setzen. So auch in der 21.Minute: Nach einem langen Ball legt Paredes für Behrens ab. der zieht sofort ab, verfehlt das Tor aber knapp.

Druckphase der Eintracht
In der 23.Minute flankt Ebimbe von rechts nach innen, Etikite' kreuzt clever, kommt aber nur unter Druck zum Abschluss. Sein Schuss geht aus knapp 12m über das Tor. Es dauert keine zwei Minuten und plötzlich ist im Gegenzug Majer komplett frei, scheitert aber mit seinem Versuch an Trapp. Die Antwort, in der 28.Minute .Marmoush geht über rechts auf und davon, flankt scharf in den Strafraum. Lacroix nimmt das Risiko, klärt mit langem Bein zur Ecke. Am langen Pfosten wäre Etikite' einschussbereit gewesen.

Behrens zur erneuten Gästeführung
Wieder einer dieser schnellen Gegenangriffe der Gäste und wieder verhindert die Frankfurter Defensive den letzten Pass nicht.  36.Minute: Wind kann sich bei einem langen Ball behaupten und serviert für Maehle. Dessen Flanke von links fliegt in den Fünfer, wo sich Behrens im Luftkampf mit Max behauptet. So schlägt es zur erneuten Gästeführung ein. Auch die Prüfung des VAR, eventuelles Abseits, bleibt ohne Intervention.

Die Nachspielzeit beträgt vier Minuten. Auch in der verbliebenen Zeit kriegt die Eintracht hinten nicht dicht. Nach einer weiteren Majer Ecke kriegt Jenz seine Chance, der Flugkopfball verfehlt das Gehäuse von Trapp aber knapp, 45'+2. Jetzt ist Halbzeit.

Marmoush mit dem Ausgleich

Unterbrechung zur zweiten Hälfte

Die zweite Halbzeit beginnt vor 56.500 Zuschauern ohne personelle Wechsel. Allerdings scheinen die Fans der Eintracht Gefallen am kleinen , gelben Ball gefunden zu haben. Der Investorendeal der DFL ist zwar abgesagt, die Fan-Szene protestiert aber wieter. Diesmal richtet sich der Unmut explizit gegen den VfL Wolfsburg. Das Spiel wird aufgrund der Tennisbälle und Flummis auf dem Spielfeld, Stand 48.Minute, unterbrochen. Ab der 54.Minute wird hier wieder Fußball gespielt.

Der Beginn ist eher schwerfällig. Beide Mannschaften können sich hier nicht gefährlich vor den Toren in Szene setzen. Die erste Chance gehört dann den Gästen. In der 64.Minute prüft Baku Trapp mit einem Diagonalschuss. Kein Problem für den Frankfurter Keeper.

Doppelwechsel bei der SGE: Trainer Toppmöller bringt Nkounkou und Chaibi für Max und van de Beek ins Spiel, 67'.

Größte Chance für die Gastgeber in der 69.Minute: Nkounkou, gerade erst eingewechselt, spielt einen spektakulären Pass in die Tiefe, findet Knauff am rechten Pfosten. der hat Platz, schießt sofort aus spitzem Winkel und die Kugel geht hauchdünn links vorbei. Die Konterchance der Wölfe, 72.Minute, verpufft. Paredes kreuzt, ist aber zu spät und kann Trapp nicht ernsthaft vor  Probleme stellen.

Der VfL wechselt doppelt. Für Behrens und Majer kommen zur 73.Minute Nmecha und Wimmer. Vier Minuten später geht Etikite'  vom  Platz. Für ihn kommt Bahoya.

Jetzt steigt der  Geräuschpegel im Stadion. Bei einer Flanke von rechts gibt es zunächst Kontakt zwischen Lacroix und Marmoush. Im Anschluss rettet Baku  mit höchstem Risiko gegen Ebimbe, erleidet dabei eine klaffende Wunde. Die Fans der Eintracht wollen einen Elfmeter, den es aber nicht gibt. 82'.
Die Hausherren sind um Druck bemüht, rennen sich aber immer wieder fest. So auch Nkounkou in der 86.Minute. Der flankt von links, allerdings ins Toraus.

Hier werden, auch aufgrund der Unterbrechnug elf Minuten nachgespielt.

Verdienter Ausgleich durch Marmoush
Zwei Minuten sind vergangen und die Eintracht gleicht aus. Ein langer Befreiungsschlag kommt direkt zurück. Chandler leitet per Kopf weiter in den Lauf von Marmoush. Der erkennt sofort die Lücke und schießt die Kugel mit aller Wucht in die Maschen.

Die weiteren Spielminuten bringen keine Treffer mehr. Frankurt und Wolfsburg trennen sich mit einem 2:2 Unentschieden.

Content / Fotos: Michael Kaiser vom 25.02.2024

Derbypleite - FCK unterliegt mit 0:4

Kaiserslautern taumelt Richtung Abstieg 

Friedhelm Funkel wechselt im Vergleich zu seinem Debüt in Nürnberg nur auf einer Position. Für den gelbgesperrten Puchacz rückt Zolinski in die Startelf.
Die sieht wie folgt aus: Krahl - Zimmer, Kraus, Elvedi, Zolinski - Kaloc, Tomiak - Tachie, Ritter, Redondo - Ache.

Christian Eichner wechselt ebenfalls nur einmal. Burnic übernimmt für Brosinski (Bank).
Die Startformation sieht dann so aus: Drewes - Jung, Bormuth, Franke, Herold - Rapp, Gondorf - Burnic, Nebel, Wanitzek - Matanovic.

Nach einer Gedenkminute für den unter der Woche verstorbenen Andreas Brehme pfeift Tobias Welz die Begegnung an. Die ersten Minuten sind von Zweikämpfen in der neutralen Zone", sprich Mittelfeld, geprägt. Auch wenn die Pfälzer die aktivere Mannschaft sind, steht der KSC gut sortiert und lässt nichts zu. Nach gut zehn Minuten werden die Gäste etwas stärker, sprich aktiver. So haben die Gäste dann auch nach vierzehn Minuten den ersten Abschluss. Nach flacher Hereingabe von links bekommt Matanovic jedoch keinen Druck auf den Ball und Krahl kann problemlos klären.

Chancen bleiben hier absolute Mangelware. Das Spiel ist momentan eher unspektakulär. Auch einen Freistoß aus zentraler Position, 32.Minute, schlenz Ritter direkt in die Arme von Drewes.  Karlsruhe versucht es immer wieder mit langen Bällen. Bisher steht aber das Pfälzer Bollwerk und den Pässen der Badener fehlt die letzte Präzision.

Etwas Aufregung gibt es in der 42.Minute. An der Strafraumkante schießt Ritter Rapp an. Die Hand war aber vor der Brust angelegt. Das reicht nicht für einen Elfmeter.

Die Nachspielzeit beträgt eine Minute, dann ist Halbzeit.

Chancenlos im Derby 

Treffer von Wanitzek und Matanovic binnen drei Minuten

Personell unverändert geht es auf beiden Seiten vor 49.327 Fans in die 2.Halbzeit. Die ersten fünf Minuten bringen dennoch mehr "Action"auf dem Platz als die komplette erste Spielhälfte.

Es dauert genau 25 Sekunden nach Wiederanpfiff bis Ache den Ball erobert und zu Ritter am Strafraum querlegt. Dessen Abschluss zwingt Drewes zur Parade und er lenkt den Ball über die Latte. Vor der Ausführung der fälligen Ecken lernen sich Rapp und Kaloc kennen, letzterer holt aus und trifft den Gegenspieler mit dem Ellenbogen in der Magengegend. Schiedsrichter Welz wird zum Bildschirm zitieret, entscheidet nach Ansicht der Bild  auf Gelb für Kaloc, 49'.

Gästeführung durch Wanitzek
Bormuth löst die Situation unter Druck gut auf, findet Burnic, der den Ball ideal in ndie Tiefe spielt. Auf links läuft Wanitzek ein, hat die Übersicht und schiebt an Krahl vorbei zur Führung ein. Gespielt sind gerade einmal sechs Minuten in der zweiten Hälfte.

Zweiter KSC-Treffer durch Matanovic
Gerade einmal drei Minuten nach der Führung legt Karlsruhe durch Matanovic nach. Nach einem Konter über Burnic, legt Nebel präzise in den Lauf von Matanovic. Der legt den Ball zunächst an Krahl vorbei, landet im Getümmel, bekommt den Ball aber irgendwie über die Linie. 2:0 für die Blauen.

Dreifachwechsel Kaiserslautern
Friedhelm Funkel reagiert, wechselt dreifach. In der 62.Minute kommen Niehues, Opoku und Abiama für Kaloc, Tachie und Zolinski.
Die zwischenzeitlichen Bemühungen der Pfälzer verpuffen und bis zur 70.Minute kann der KSC auch wieder für Entlastung sorgen, ohne jedoch viel für das Spiel zu machen.
In der 71.Minute ersetzt Stojilkovic den heute blass gebliebenen Ache.

Erster KSC-Wechsel in der 78.Minute: Jensen ersetzt Rapp. Karlsruhe verwaltet die Führung sehr souverän und setzt Nadelstiche.

Entscheidung durch Nebel
Der FCK findet keine Lösungen vor dem Tor und bleibt in der Defensive extrem anfällig. Der nächste Konter . Jung spielt einen langen Ball, findet Nebel . Der setzt sich gegen Elvedi durch, schiebt unter Krahl zum 0:3 ein.

Karlsruher Wechselzeit
Der nächste Wechsel von Christian Eichner, diesmal doppelt in der 83.Minute. Thiede und Brosinski ersetzen Jung und Wanitzek. In der 87.Minute  kommen dann noch Zivzivadze und Schleusener für Burnic und Matanovic.

Während die Gästefans "Oh wie ist das schön" anstimmen flüchten die ersten Heimfans. Vier Minuten müssen Sie sich nach hier ansehen.

Zivzivadze mit dem Schlusspunkt
Der Kopfball des Georgiers, nach Flanke Thiede,  ist hier Schlusspunkt. Der Karlsruher SC gewinnt hier hochverdient , die Abstiegsnöte der Pfälzer werden immer größer.

Abpfiff in Kaiserslautern! 

Content / Fotos: Michael Kaiser vom 24.02.2024

Lens dominiert erste Halbzeit 

Zwei Treffer für die Franzosen zur Pausenführung

Nach dem 0:0 aus dem Hinspiel gehen beide Mannschaften gleichermaßen optimistisch in dieses Rückspiel um den Einzug ins Achtelfinale der Europa-League.

Im Vergleich zum Hinspiel vor einer Woche wechselt Christian Streich auf einer Position. Für Keitel, den Rückenprobleme plagen, kommt Sildillia.
Das ist die erste Elf der Breisgauer: Atubola - Kühler, Sildillia, Gulde, Makengo - Doan, Eggestein, Höfler, Röhl - Sallai, Höler.

Lens Trainer Haise wechselt gleich viermal. Für Aguilar, Haida, Diouf und den gesperrten Danso laufen heute Khusanov, Samed, Chavez und Medina auf.

Das Spiel läuft und Freiburg möchte wohl zunächst angelaufen werden, hofft mit langen Bällen hinter die Linien der Franzosen zu kommen. Die erste Möglichkeit gehört dann den Gästen. Frankowski flankt in der 7.Minute in den Strafraum,Wahi stoppt mit der Brust für Sotoca, der aber dann nach rechts abgedrängt wird. Dann kommen auch die Breisgauer vor das Tor des RC. In der 9.Minute fängt Eggestein einen hohen Ball der Gäste ab, findet den kreuzenden Sallai, der aber flach, rechts den Kasten verfehlt.

Diese Begegnung bleibt auch nach fast 25min eine zähe Angelegenheit. Hier steht das gegenseitige Abtasten im Mittelpunkt.

Schnitzer von Atubolu
Die Partie war etwas verflacht, nun aber ein böser Patzer des jungen Freiburger Keepers in der 28.Minute. Nach Freistoß von Frankowski kommt Atubola raus, faustet den Ball aber in die Zentrale, direkt zu da Costa, der keine Mühe hat einzuschieben. Lens hatte zu diesem Zeitpunkt zwar etwa 70% Ballbesitz, angedeutet hatte sich dieser Treffer jedoch nicht.

Die Antwort der Breisgauer fast in der 34.Minute. Sallai bringt den Freistoß aus dem rechten Halbfeld hoch in den Strafraum. Die Kugel flippert ein wenig hin und her, landet bei Sildillia. Der bringt den Ball mit der Brust auf das Tor. Medina wirft sich in die Szene, lenkt den Ball an den Pfosten. Den Nachschuss von Doan kann Samba klären.
Freiburg ist nun die präsentere Mannschaft, hat selbst 65% Ballbesitz. Gefährliche Situationen bleiben aber Mangelware.

Wahi mit zweitem Treffer für Lens
Die Franzosen spielen es hier mehr als effektiv. Es läuft die erste Minute der Nachspielzeit und die Gäste legen den zweiten Treffer nach. Auch dieser Treffer wurde begünstigt durch Freiburger Mithilfe. Gulde kann einen langen, scharf geschlagenen Ball nicht klären und Wahi schnappt sich die Kugel. Von rechts geht er in den Strafraum und lupft den Ball ganz souverän über Atubola ins Gehäuse. 

Freiburg gleicht nach 90min aus

Sallai trifft doppelt, erzwingt Verlängerung 

Christian Streich wechselt zu Beginn der zweiten Halbzeit doppelt. Für Sildillia und Makengo kommen Weißhaupt und Gregoritsch. Die Wechsel zeigen Wirkung, Freiburg drückt auf den Anschluss.

In der 50.Minute klärt Khusanov eine Flanke von Weißhaupt per Kopf zur Seite. Kübler nimmt sich den zweiten Ball, zieht aus 20m direkt ab. Der Volleyknaller streift nur knapp über die Latte ins Aus. Zwei Minuten später geht Sallai Richtung Strafraum der Franzosen. Sein Schuss aus der Distanz, ca. 22m, wird noch leicht abgefälscht. Samba greift aber trotzdem sicher zu.
Den ersten Gegenzug, 56.Minute, haben die Franzosen nach einer Ecke von Frankowski. Gradit kommt an den Ball, köpft aber links vorbei. Auch in der 58.Minute lassen die Mannen von Trainer Haise eine Chance aus. Sotoca hatte auf Frankowski durchgesteckt, der hat Weißhaupt ins Leere laufen lassen, dann aber aus 13m den Ball nicht richtig getroffen. Da war mehr drin.

Sallai mit dem Anschluss
Doan bringt einen Freistoß von links in den Strafraum, fällt nach einigen Kontakten Sallai vor die Füße. Der hämmert den Ball aus 5m über den linken Innenpfosten ins Tor. Freiburg ist im Spiel zurück, die Hoffnung lebt in der 68.Minute wieder.

Erste Wechsel beim RC Lens in der 73.Minute. Für den sehr aktiven Frankowski ist nun Aguilar im Spiel. Guilavogui kommt für den Torschützen Wahi. In der 80.Minute ersetzten Haidara und Fulgini Chavez und den Schützen des zweiten Gästetreffers, da Costa. Der eingewechselte Fulgini hat dann auch, in der 83.Minute, die Entscheidung auf dem Fuß
Sein Flachschuss aus 9m geht aber links am Tor vorbei. Lens besetzt nun die Räume wieder besser, lässt deutlich weniger zu.

Noch einmal Doppelwechsel bei Freiburg. In der 86.Minute kommen Grifo und Ginter für Gulde und Röhl. Die Witterungsverhältnisse machen es nicht einfacher. Ein langer Ball von Atubolu auf Höler, der aber den Ball erst nach der Torauslinie unter Kontrolle bekommt.

Hier werden 5min Nachspielzeit angezeigt.

Doppelpacker Sallai zum Ausgleich
Es läuft die zweite Minute der Nachspielzeit und Sallai trifft zum zweiten Mal. Gregoritsch legt links in den Strafraum und Doan wird geblockt. Der zweite Ball kommt zentral zu Sallai, der aus 13m die Lücke findet und in die linke Ecke schießt. Das Spiel beginnt neu, zunächst ist aber die reguläre Spielzeit beendet. 

Gregoritsch mit dem Siegtreffer

Sportclub mit überragender Moral

Zunächst spielt sich vieles in der neutralen Zone ab. Die erste Chance dann in der 97.Minute. Freiburg kontert, erspielt sich eine Überzahlsituation. Eggestein nimmt Doan mit, die Flanke gerät aber etwas zu lang.

Gregoritsch bringt SC in Führung
Hier ist die 99.Minute angebrochen und das Europa-Park Stadion gleicht einem Tollhaus. Michael Gregoritsch trifft zur Führung für die Hausherren. Ein langer Abschlag von Atubolu wird von Höler per Kopf verlängert zu Gregoritsch verlängert. Der Ball soll Sallai erreichen, der aber ins Straucheln gerät. So zieht der Österreicher selbst durch, umkurvt Samba und schiebt aus 8m ein.
Nach der Führung steht der nächste Freiburger Wechsel an. Günter kommt für Kübler, 101'.
Lens wechselt ebenfalls. Doppelwechsel in der 103.Minute: Said und Diouf kommen für Samed und Gradit.
Nachspielzeit noch einmal zwei Minuten und es ist Pause in Freiburg.

Muslija ersetzt Doppelpacker Sallai 
Mit Beginn der zweite Hälfte der Verlängerung ist Muslija für Sallai im Spiel. Beim RC Lens heißt die Devise nur noch lang und hoch nach vorne. Es bleibt aber beim Stückwerk und gefährliche Szenen sind Mangelware. 
Nach einer weiteren Minute Nachspielzeit ist hier Feierabend und die Breisgauer stehen im Achtelfinale der Europa-League. 

Content / Fotos: Michael Kaiser vom 22.02.2024

Funkel überrascht mit Startformation

Tachie trifft erneut gegen den Club

Christian Fiel verändert sein Team im Vergleich zum 1:1 gegen Wehen Wiesbaden auf drei Positionen: Gürleyen rückt für den gelbgesperrten Marquez in die Innenverteidigung. Duman und Goller fehlen krankheitsbedingt und werden von Uzun und Okunuki ersetzt.

Der 1. FC Nürnberg beginnt mit dieser Elf: Klaus - Gyamerah, Gürleyen, Horn, Brown - Flick, Castrop - Wekesser, Uzun, Okunuki - Andersson.

Kaiserslautern tritt in dieser Formation auf: Krahl - Puchacz, Zimmer, Kraus, Elvedi - Tomiak, Kaloc - Redondo, Ritter, Tachie - Ache

Damit nimmt Friedhelm Funkel in seiner ersten Partie drei Änderungen im Vergleich zur 1:2-Heimpleite gegen Paderborn vor: Funkel setzt auf die Viererkette und ändert damit die Taktik der Roten Teufel. Kraus startet für Soldo (nicht im Kader) in der Abwehr, dazu beginnen Zimmer für Ronstadt (Oberschenkelverletzung) und Redondo für Niehues (Bank).

Der Beginn des Spiels verzögert sich aufgrund von Fanprotesten um acht  Minuten. Jetzt geht es im Max- Morlock-Stadion los.
Zunächst arbeiten sich die Teams in der neutralen Zone aneinander ab. In der 13.Minute will Kaiserslautern eine Ecke von links ausführen. Doch die Partie ist erneut unterbrochen, da Fans hinter dem Tor sind und ein Banner hochhalten. Auch dieses Banner richtet sich an die Abstimmung vom 11. Dezember zum Investoreneinstieg. Auch die Polizei hat inzwischen den Innenraum betreten.
 
Nach 14 Minuten Unterbrechung wird die Ecke von links nun nach ausgeführt. Die Partie geht weiter. Nach der Pause sind aber nur noch die Gäste am Drücker.  Formell sind hier 28min gespielt. Schiedsrichter Bacher hat die Ecke freigegeben. Die Ecke von Ritter landet auf dem ersten Pfosten. Nürnberg kann nicht richtig klären und Redondo kommt aus zehn Metern noch zum Abschluss. Die Kugel geht nur knapp über den Kasten. Zwei Minuten später legt Tachie per Hacke für Ache auf. Der Stürmer schießt mit voller Wucht aus 19 Metern nur knapp über das Tor, 30'.

Tachie mit der Gästeführung
Das hatte sich angedeutet:  Lautern bleibt am Drücker und in der 34.Minute (netto 19.) gehen die Gäste in völlig verdient in Führung. Gürleyen spielt einen Fehlpass im Aufbau zu Kaloc. Der Tscheche schiebt links raus zu Redondo. Der Flügelspieler sucht nach einem guten Lauf in die Spitze dann nicht Ache im Zentrum, sondern den rechts frei im Sechzehner stehenden Tachie. Der Stürmer schiebt aus elf Metern die Kugel halblinks ins Tor rein, Torhüter Claus kommt mit seiner Fußabwehr nicht mehr an den Ball dran. 
In der 37.Minute schnuppert Tachie am Doppelpack. Nach starker Kombination über die rechte Seite ist diesmal aber Klaus zur Stelle.

Die Nachspielzeit wird mit 17 Minuten veranschlagt.
Der Club hat zwar im Moment 64 Prozent Ballbesitz, findet aber keine Mittel gegen die gut positionierte Abwehr vom 1. FC Kaiserslautern. Die nächste Gefahr geht von Redondo aus. Der Flügelflitzer geht über die linke Seite auf und davon, sucht den Abschluss, Sein Schuss verfehlt das Gehäuse knapp rechts, 45'.+10.
In der 18.Minute der Nachspielzeit muss Lauterns Keeper Krahl nach einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler behandelt werden, kann aber weiterspielen. Jetzt ist dann auch mal Halbzeit.

Uzun rettet Punkt für Nürnberg

Starke Lautrer Vorstellung macht Mut 

Die Gastgeber wechseln zu Beginn der zweiten Spielhälfte. Für Okunuki und Gürleyen kommen Hofmann und Jeltsch in die Partie.

Der Club ist aktuell die aktivere Mannschaft, ohne jedoch größere Torgefahr zu entwickeln. Der eingewechselte Jeltsch sieht in der 49.Minute die gelbe Karte, konnte Ache nur auf Kosten eines Fouls bremsen. Der wäre ansonsten durch gewesen. Wechsel bei den Franken, 62.Minute. Schleimer kommt für Castrop.

Ausgleich für Nürnberg durch Uzun
Die Gäste aus der Pfalz sind in dieser zweiten Hälfte zu passiv. So war es nur eine Frage der Zeit bis der Ausgleich fällt .In der 64.Minute ist es dann soweit. Lautern kann die Situation vor dem eigenen Strafraum nicht klären, lässt Uzun zum Schuss kommen. Der lässt sich nicht zweimal bitten, zieht nach Zuspiel von Andersson ab, schlenzt den Ball aus 18m ins rechte Eck. Aufgrund des Aufwandes der zweiten Hälfte ist dieser Treffer auch nicht unverdient.
Unmittelbar nach dem Ausgleich wechselt Friedhelm Funkel, bringt Niehues für den verwarnten Kaloc. In der 70.Minute schnappt sich der eingewechselte Abiama , nach schlampigen Pass von Uzun, die Kugel, marschiert über die linke Seite. Final schließt der Stürmer aus 12m ab, verfehlt das Tor aber knapp. Das wäre wohl ein Einstand nach Maß gewesen. Überraschend ziehen sich die Gastgeber mehr und mehr zurück. Jetzt sind die Gäste wieder am Drücker. So auch in der 79.Minute: Wieder ist es Abiama mit dem Abschluss. Klaus kann aber zur Ecke klären.

In der 84.Minute doppelter Wechsel beim FCK: Klement und Opoku ersetzen Ritter und Tachie.
87.Minute: Wechsel beim Club. Hungbo kommt für den Torschützen Uzun in die Partie.

Krahl rettet in höchster Not
Es sind 88min gespielt und Krahl muss sein ganzes Können aufbieten um seiner Mannschaft zumindest einen Punkt zu retten. Nach Flanke von Hungbo kommt Andresson aus zentraler Position frei zum Kopfball. Krahl kann die Kugel aber irgendwie über das Gehäuse wuchten.

Hier werden vier Minuten Nachspielzeit angezeigt.
Letzter Wechsel bei den Franken. In der zweiten Minute der Crunchtime ersetzt Kania Andersson.

Das war es dann auch. Schiedsrichter Bacher pfeift ab und die Teams teilen sich die Punkte.

Content/Foto: Michael Kaiser vom 18.02.2024

Debüt in Nürnberg

Zeit für taktische Änderungen? 

Bei seinem Debüt als Cheftrainer des 1.FC Kaiserslautern kann Friedhelm Funkel personell aus dem Vollen schöpfen. Außer den Langzeitverletzten Zuck und Hercher fehlte lediglich Ronstadt diese Woche im Training.

Zum Spiel am Sonntagmittag, 13:30 Uhr, werden die Pfälzer,  so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, von mindestens 4.688 Fans unterstützt. Dies ist das offizielle Kontingent, welches der FCK aus Nürnberg erhalten hat. Allerdings ist mit einem größeren Anhang zu rechnen, da sich viele Fans über den Onlinehandel des FCN mit Tickets versorgt haben.

Grundgerüst für Nürnberg steht
Auch wenn sich der neue Trainer Friedhelm Funkel noch nicht auf die taktische Ausrichtung festlegen wollte, sieht er durchaus die Möglichkeit mit einer Viererkette in der Defensive zu starten. Bis auf wenige Positionen sieht er ein Grundgerüst für das Spiel am Sonntag.

Fußball ist keine Zauberei
Auf einen möglichen Vorteil, aufgrund einer möglichen Neuausrichtung, angesprochen, wollte Funkel sich nicht festlegen lassen. Er habe auch schon öfter gegen Teams mit neuem Trainer gespielt und diese Situation werde übertrieben dargestellt. Es muss also nicht von großem Vorteil sein, sei aber definitiv kein Nachteil. Funkel: "Fußball ist keine Zauberei. Wir müssen aus einer guten Grundordnung heraus spielen und leidenschaftlich kämpfen. Wir haben technisch gute und schnelle Spieler. Wenn jeder an seine Grenze geht, können wir in Nürnberg bestehen.“

Sehr engagierter Klement im Kader
Auch Philipp Klement, der sowohl unter Dirk Schuster, als auch Dimitrios Grammozis, auf's Abstellgleis geraten war, wird im Kader für Sonntag stehen. Für Ronstadt könnte, aber dies ist spekulativ, Zimmer auf der rechten Seite starten.

Keine Garantien aufgrund der Geschichte
Von ihm, so Funkel, werde es keine Einsatzgarantien aufgrund von Verdienste der Vergangenheit geben. Für ihn zähle nicht, was vor Monaten passiert sei, sondern das, was die Spieler heute an Leistung anbieten.

Abreise nach Nürnberg bereits heute
Aufgrund der kurzen Eingewöhnungszeit hat man sich beim FCK für eine Abreise bereits heute entschieden. Man habe so etwas mehr Zeit für Gespräche mit Spieler. Da sein Tag auch nur 24h habe, sei dies für ihn von Vorteil.

Mannschaft strotz nicht vor Selbstvertrauen
Dass seine Mannschaft natürlich nach den negativen Ergebnissen der Vorwoche nicht vor Selbstvertrauen strotze sei klar: "Ich bin ein grundsätzlich optimistisch eingestellter Mensch. Ich versuche nur Dinge einzufordern, die die Spieler auch umsetzen können. Fehler dürfen passieren, aber man muss immer den Willen zeigen. Natürlich ist ein gewisser Druck da, aber es gibt immer Situationen in denen man weniger gute Phasen durchlebt, aber man muss sich den Herausforderungen stellen“.  Als Ausrede taugen die Vorwochen allerdings nicht. 

Content/Foto: Michael Kaiser vom 16.02.2024

Friedhelm Funkel ist neuer Cheftrainer beim FCK

Der 1. FC Kaiserslautern hat nach der Freistellung von Dimitrios Grammozis einen neuen Cheftrainer installiert: Friedhelm Funkel übernimmt mit sofortiger Wirkung das Amt bei den Roten Teufeln. 

Der ehemalige Bundesligaprofi, der von 1980 bis 1983 seine Fußballschuhe für den Pfälzer Traditionsverein schnürte, übernimmt den Cheftrainerposten beim FCK. Neben ihm wird Co-Trainer Matthias Lust das bestehende Trainerteam der Roten Teufel ergänzen. 

Den Wechsel von der aktiven Spielerkarriere auf die Trainerbank vollzog Funkel nahtlos. Nachdem er zunächst bei seinem damaligen Klub Bayer 05 Uerdingen vom Spieler zum Co-Trainer und später Cheftrainer wurde, folgten in seiner Laufbahn unter anderem Übungsleiterstationen beim 1. FC Köln, Eintracht Frankfurt und Fortuna Düsseldorf. Zuletzt engagierte er sich im Frühjahr 2021 als Chefcoach beim 1. FC Köln und führte die Rheinländer zum Klassenerhalt in der Bundesliga.

Quelle: Pressemitteilung Verein vom 14.02.2024

FCK stellt Dimitrios Grammozis frei

Der 1. FC Kaiserslautern hat am späten Dienstagabend Dimitrios Grammozis und Sven Piepenbrock von ihren Aufgaben als Cheftrainer und Co-Trainer freigestellt. Der Nachfolger  wird am Mittwochnachmittag die erste Trainingseinheit auf dem Betzenberg leiten. 

Dimitrios Grammozis hatte gemeinsam mit seinem Co-Trainer Sven Piepenbrock  Anfang Dezember vergangenen Jahres das Traineramt in der Pfalz übernommen. Der FCK reagiert mit der Freistellung auf die jüngsten sportlichen Ergebnisse in der Liga, die nicht die erhoffte positive Wendung genommen haben.

Der FCK bedankt sich bei Dimitrios Grammozis und Sven Piepenbrock für die geleistete Arbeit und das Engagement und wünscht Beiden auf ihrem weiteren Weg alles Gute.

Quelle: Pressemitteilung Verein vom 14.02.2024

Alarmstufe rot

Elvedi per Kopfball mit früher Führung 

Trotz einer enttäuschenden Leistung beim Aufsteiger SV Elversberg vertraut Teufel-Trainer Dimitrios Grammozis aus nahezu der Elf der Vorwoche. Lediglich Touré fehlt im Kader, für ihn startet Soldo in der defensiven Dreierkette.
Die Startelf des FCK: Krahl - Elvedi, Tomiak, Soldo - Ronstadt, Niehues, Kaloc, Puchacz - Ritter - Tachie, Ache.

Lukas Kwasniok wechselt doppelt. Verletzt fehlt Curda, auf die Bank muss Hansen. Dafür stehen Ens und Klefisch in der Startelf der Westfalen.

Paderborn beginnt wie folgt: Boevink - Brackelmann, Kinsombi, Musliu - Klaas, Ens, Klefisch, Obermair - Ansah, Bilbija - Kostons.

Lautern hat sich offenbar viel vorgenommen, steht direkt auf dem Gaspedal. Die ersten Angriffsversuche starten Richtung Westkurve.

Start nach Maß für Rote Teufel
Drei Ecken Elfer, so eine alte Fußballer(Weisheit. Die Hausherren machen das deutlich schneller. Die dritte Minute läuft, Puchacz schlägt die erste Ecke mit viel Schnitt Richtung Fünfer, findet Elvedi. Der läuft mit viel Schwung ein, köpft ins linke Eck ein. Der perfekte Start für den in Abstiegsnot geratenen Traditionsverein.

Die erste Offensivaktion der Paderborner endet bei Ansah, der halbrechts geschickt wird und auf Höhe des Strafraums im Laufduell mit Niehues zu Boden geht. Zu wenig für einen Elfmeter.

Ache mit Abseitstreffer
Gespielt sind auf dem Betzenberg acht Minuten und die Kugel liegt zum zweiten Mal im Gehäuse von Boevink. Nach Ballverlust von Klaas schaltet Lautern schnell um, Ritter steckt für Ache durch, der aus gut 15m das Leder im linken Eck einnetzt. Direkt im Anschluß geht, vollkommen zu Recht, die Fahne hoch. Abseits!  Die nächste Gefahr für den SC keine drei Minuten später. Tachie kommt mit viel Tempo über die rechte Seite, spielt dann quer in die Mitte. Kinsombi müsste klären, leitet aber unglücklich an den Fünfer weiter, wo Puchacz wartet. Der polnische Nationalspieler spitzelt den Ball aber nur rechts am Tor vorbei. Auch die Gäste können sich zeigen, 13': Bei einem Freistoß von Obermair spielen die Roten Teufel auf Abseits, was allerdings kräftig daneben geht. Musliu läuft durch, ist wohl selbst überrascht, dass er aus 11m so frei zum Kopfball kommt. Der Ball geht schließlich knapp am rechten Pfosten vorbei. Auch in der 21.Minute klappt die Abseitsfalle beim FCK nicht. Kostons dringt nach einem langen Ball, die Fahne blieb unten, in den Strafraum ein. Der Ball erreicht Kostons nicht, Krahl ist dazwischen, boxt die Kugel nach Flugeinlage ins Aus.

Nach einer halben Stunde zählen die Gäste gut 65% Ballbesitz, ohne daraus Kapital geschlagen zu haben.

Ronstadt muss verletzt vom Platz
In der 34.Minute muss Dimitrios Grammozis zum ersten Mal wechseln. Nicht ganz freiwillig, denn Ronstadt scheint angeschlagen. Für ihn kommt positionsgetreu Zimmer, 

Paderborn Keeper sorgt für Aufregung 
Der unsichere Boevink mit dem nächsten Aussetzer, 40': Erneut ein langer Ball der Hausherren und  die Abwehrkette der Westfalen ist ausgehebelt. Puchacz marschiert los, wird vom Boevink kurz vor dem Strafraum gefällt. Der berührt zwar auch irgendwie den Ball, räumt aber dann den Spieler ab. Zunächst zeigt Schiedsrichter Petersen auf den Punkt, bekommt dann aber eine Nachricht aus dem Keller. Nach Überprüfung wird die Szene, korrekt, vor den Strafraum verlegt, aber der Keeper bleibt unbestraft und es geht mit Schiedsrichterball weiter. 

Die Nachspielzeit beträgt nach einer kurzen "DFL-Pause" sieben Minuten. Auch diese Minuten laufen runter, ohne weitere Gefahr vor den Toren. Halbzeit! 

Paderborn dreht Spiel 

Kaiserslautern taumelt dem Abstieg entgegen 

Um 21.47 Uhr kann Martin Petersen vor 36.344 Zuschauern die zweite Halbzeit anpfeifen. Diesmal hatten die Sportfreunde aus Paderborn ihre Taschen entleert und für einen verzögerten Wiederanpfiff gesorgt. Die Rechnung des DFB für das kleine Februarfeuerwerk wird zeitnah eingehen. Unabhängig von den Fans, muss man bilanzieren, dass die Kwasniok-Elf aus fast 70% Ballbesitz nicht profitieren konnte. Ganz im Gegenteil ; der FCK führt verdient, könnte womöglich höher führen.

Es geht übrigens ohne Wechsel auf beiden Seiten weiter.
Die Gäste versuchen hier weiter in die Vorwärtsbewwgung zu kommen. So auch in der 51.Minute: Kostons flankt von rechts in den Sechzehner, da kommt allerdings der einlaufende Kinsombi zu spät. Das sieht weiter gefällig aus, jedoch ohne Belohnung.

Dreifachwechsel bei den Pfälzern
Ritter, Ache und Tachie gehen vom Feld. Für sie kommen Stojilkovic, Abiama und Opoku.

Kinsombi per Handelfmeter zum Ausgleich
Wieder einmal kann man ausgiebig über das Regelwerk diskutieren. Offenbar spielt die Absicht hier keine Rolle mehr. Gelingt es dem Angreifer den Verteidiger anzuschießen, das Regelwerk geht da mit. Nach dem Elfmeter gegen den FCK in Elversberg, nun die zweite harte Entscheidung. Diesmal kriegt Tomiak die Hand nicht mehr aus der Schußlinie. Der Schuß kam von Ansah, nach Zuspiel Bilbija.
Nach kurzer Überprüfung zeigt der Schiedsrichter auf den Punkt, 63'. Diese Chance lässt sich Kinsombi nicht nehmen, verwandelt sicher zum 1:1 Ausgleich.

Dreifachwechsel beim SC Paderborn
Lukas Kwasniok scheint nun die Entscheidung zu suchen, wechselt dreifach. Für Klaas, Kostons und Brackelmann laufen nun Hoffmeier, Leipertz und Platte auf, 66'.

Musliu zur Gästeführung
Paderborn will offenbar in einem nun offenen Spiel. Wieder ist es ein Standard. Obermair zieht eine Ecke von links ab den ersten Pfosten. Dort kommt Klefisch mit dem Hinterkopf an den Ball, verlängert. Musliu muss nur noch ins rechte Eck einnicken. Spiel gedreht! Gespielt sind mittlerweile 72 Minuten.

Dimitrios Grammozis wechselt letztmals, 78': Für Puchacz soll nun Redondo noch einmal Schwung in den Lautrer Angriff bringen. Auf der Gegenseite ersetzt Kwasniok im Anschluß Conteh durch Ansah. Die Chance zur Entscheidung hat der Gast.

Vorentscheidumg vertagt
Conteh ist, nach Balleroberung gegen Soldo, in der 82.Minute frei durch, scheitert am starken Krahl. 
In der 86.Minute kommt bei Paderborn Heuer für Musliu ins Spiel. 

Lautern ist offensichtlich angeknockt und die Spielweise ähnelt wieder der, die auch bei der Auswärtspleite in Elversberg mit einer Niederlage endete. Stichwort lautet "Langholz". 

Die Nachspielzeit beträgt vier Minuten. Selbst den größten Optimisten in Lautrer Farben fehlt allmählich der Glaube. Der saubere Aufbau fehlt und die Defensive der Gäste kann diese Angriffe routiniert abhandeln. Vielleicht bringt ein direkter Freistoß aus fast zentraler Position, 20m vor dem Tor noch den Ausgleich. Opoku übernimmt, schießt aber über das Tor. 

Das war es aus dem Fritz Walter Stadion. Kaiserslautern verliert aufgrund einer desolaten zweiten Spielhälfte, taumelt weiter Richtung 3.Liga. 

MK100224

Doppelschlag VfB und Rot gegen Röhl 

Anfangsphase ist ein Desaster für den SC Freiburg 

SC-Trainer Streich wechselt im Vergleich zur Vorwoche auf drei Positionen. Sallai, letzte Woche erkrankt, ist wieder gesund und darf starten. Gulde kommt aus Gelbsperre zurück, Höfler darf ebenfalls wieder starten. Dafür nehmen Sildillia, Weißhaupt und Gregoritsch auf der Bank Platz.
Das ist also die Startelf der Breisgauer: Atubolu - Kübler, Ginter, Gulde, Makengo - Eggestein, Röhl, Höfler - Sallai, Grifo, Höler.

Bei den Schwaben gibt es zwei Wechsel. Für Zagadou kommt Stergiou, Karazor kommt nach Gelbsperre zurück, dafür muss Leweling auf die Bank.
So spielt der VfB: Nübel - Stiller, Karazor - Anton, Rouault, Stergiou - Vagnoman, Millot, Führich, Mittelstädt - Undav.

VfB mit Blitzstart und Doppelschlag
Nicht einmal drei Minuten sind in Freiburg gespielt und der VfB trifft durch Undav. Ein flacher Pass von Anton findet, durch die Viererkette der Gastgeber, Undav. Der lässt sich nicht 2x bitten, nimmt die Kugel mit und versenkt aus 20m flach in die linke Ecke.
Verwalten des Ergebnisses ist nicht Sache der Schwaben. Der VfB macht weiter Druck und es dauert nur bis zur 7.Minute und der perfekte Start in diese Begegnung ist perfekt. Diesmal ist es Führich der über halblinks anläuft. Eggestein versucht zu verteidigen, grätscht unglücklich zu Undav, der gedankenschnell Führich einsetzt. Mit dem ersten Kontakt versenkt der Nationalspieler rechts unten. 2:0 in der 7.Minute. Das erinnert doch sehr an das Hinspiel.

Es dauert bis zur 13.Minute ehe der SC erstmals stattfindet. Grifo schlägt einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld, findet Ginter, der aber um Zentimeter das Tor von Nübel verfehlt. Im direkten Gegenzug zündet Führich, legt den Ball problemlos an Sallai vorbei, geht bis zur Grundlinie durch. Die Flanke blockt Höfler zunächst zur Ecke. Die Hereingabe findet Millot im Halbkreis, der aber aus knapp 8m knapp über das Tor steht.

Platzverweis für Röhl
Es soll aber noch schlimmer kommen. In der 17.Minute rutscht Röhl im Dribbling weg, steigt Mittelstädt dabei heftig auf den Knöchel. Diese Szene ruft den VAR auf den Plan. Das krobe Einsteigen war zwar möglicherweise unabsichtlich, hat aber dennoch die Rote Karte zur Folge.

Das bringt nun die Freiburger Fans auf die Palme. Neben Gesängen gegen die DFL fliegen minutenlang Gegenstände auf den Platz. Aktuell sind es bereits acht Minuten Unterbrechung, bevor es hier weitergehen kann. Minuten zuvor hatte bereits Christian Streich die Gelbe Karte gesehen.

Die erste Szene nach der Unterbrechung gehört wieder den Gästen. Führich kommt über die linke Seite, wird nicht gebremst, darf abziehen. Sein Versuch wird aber ebenso geblockt, wie der Flankenversuch von Mittelstädt, 32'. 
Wie schlecht der SC Freiburg hier gestartet ist, zeigt der Expected-Goals-Wert von 0!
So gehört auch die nächste Torchance den Gästen, 36'. Mittelstädt flankt scharf und flach in die Mitte. Vagnoman kommt aber nicht zu einem kontrollierten Abschluss, da Makengo ihn bedrängt.

Man darf hier sicher auf die Nachspielzeit gespannt sein. Es sind tatsächlich elf Minuten! Der VfB ist aktuell in den "Verwaltungs-Modus" gewechselt, hat überwiegend im Mittelfeld seinen Ballbesitz. Der Sportclub findet hier überhaupt nicht ins Spiel. 6/11 Minuten der Nachspielzeit sind verstrichen, ohne Chancen auf beiden Seiten. Immer wieder reißen aber Führich oder Undav Lücken. Mittlerweile kriegen die Freiburger aber meist einen Fuß in die Zuspiele.

Kübler nach Ecke zum Anschlusstreffer
Die 11.Minute der Nachspielzeit läuft und der SC kommt nach einer Ecke durch Kübler zum Anschluss. Nach 56 Minuten Spielzeit und einem X-Goal Wert von 0, ein akzeptabler Spielstand. Die Hoffnung für die 2.Halbzeit ist zurück.  
Es ist Halbzeit im Europa-Park Stadion. 

Günter bei 1:3 mit Comeback 

Niederlage gegen offensiv starke Schwaben 

Beide Trainer gehen im ausverkauften Stadion, 34.700 Zuschauer, ohne personelle Wechsel in die zweite Halbzeit. Nach wenigen Minuten sieht das hier von Freiburger Seite sehr viel wacher aus, als große Teile der ersten Hälfte.

In der 53.Minute fast ein Treffer jedes Jahresrückblicks. Nach einem Steilpass bekommt Millot seine Beine nicht sortiert, Gulde grätscht dazwischen, spitzelt den Ball zurück zu Atubola. Der Keeper war offensichtlich überrascht, bekommt gerade noch die Beine zusammen, ehe ihn sein Mitspieler tunnelt. Ein weiteres Beispiel, wie leicht Angriffe sein können, in der 55.Minute. Rouault, Millot und Undav: Drei Stationen, zwei Kontakte ubd und der Schuss, über das Tor.

Spielunterbrechung vor dem Gästeblock
Jetzt, 57', wollen auch die Fans des VfB ihren Tascheninhalt loswerden, werfen Gegenstände auf den Platz. Das Spiel ist für mehrere Minuten unterbrochen und es schallt von beiden Seiten ein lautes "Scheiß DFL" durch das Stadion. In der 61.Minute geht es hier weiter mit Fußball.

Comeback von Christian Günter
Doppelwechsel beim SC und die Rückkehr des Kapitäns Christian Günter. Zusammen mit Gregoritsch ersetzt er Höfler und Makengo.

Vorentscheidumg durch Mittelstädt
Hatte die Hausherren noch einmal etwas Hoffnung geschöpft, stellt der kurz zuvor verwarnte Mittelstädt den 2-Tore Vorsprung wieder her. Angesichts des bisherigen Spielverlaufs sicher eine Vorentscheidung. Nach starkem Doppelpass mit Undav lupft Mittelstädt vom linken Fünfereck technisch fein über den Keeper. Das 1:3 und die wahrscheinliche Vorentscheidung.

Doppelwechsel auch bei den Gästen, 76':
Für Führich und Millot kommen Leweling und Dahoud.
Undav hat offensichtlich Selbstvertrauen getankt, versucht einen weiten Lupfer über Atubola. Der Ball senkt sich aber deutlich hinter dem Tor, 78'.
In der 83.Minute drei Wechsel beim SC. Für Höler, Grifo und kommen Weißhaupt, Muslija und Philipp ins Spiel.

Die Schlussphase ist angebrochen, ohne dass das Team von Christian Streich die Stuttgarter vor größere Probleme stellen kann. Diese spielen das clever runter, versuchen geschickt den Ball in den eigenen Reihen zu halten.

Aufgrund der Unterbrechung gibt es auch in der 2.Halbzeit reichlich Nachschlag: 10 Minuten!

Die erste Chance in der Crunchtime, 90+2' für Gregoritsch. Der bringt den Ball nach Sallai-Flanke mit viel Fahrt auf's Tor. Sein Ball wird von Rouault vor der Linie geklärt. Das wäre noch einmal die Möglichkeit gewesen heranzukommen. So wird Stuttgart das hier runterspielen und sich drei Punkte im Kampf um den Champions-League-Platz sichern.
Das Spiel ist abgepfiffen!

Fazit:
Der Sportclub steht jetzt nach den Niederlagen gegen Bremen und Stuttgart ab nächsten Freitag eine sehr entscheidende Woche an. Zunächst geht es nach Dortmund, danach folgt das Hinspiel in der Finalrunde der Europa League beim RC Lens und final empfängt man Sonntags die Frankfurter Eintracht zum direkten Duell der Europakandidaten. 

MK030224





Erste Halbzeit ohne große Höhepunkte

KSC geht durch Budu Zivzivadze in Führung 

Christian Eichner verändert seine Mannschaft gegenüber dem 4:3 Sieg beim HSV auf nur einer Position. Gondorf kommt im zentralen Mittelfeld für Jensen, Hier also die Anfangsformation des KSC: Drewes - Jung, Franke, Kobald, Heise - Burnic, Gondorf, Wanitzek - Nebel - Matanovic, Zivzivadze.

Auch Markus Kauczinski wechselt nur einmal. Es fehlt ausgerechnet der Doppeltorschütze Kovacevic gänzlich im Kader. Er wird ersetzt von Lee Hyun-Ju.
So spielt also der Gast aus Wiesbaden: Stritzel - Carstens, Mathisen, Vukotic - Goppel, Jacobsen, Heußer, Günther - Bätzner, Lee - Prtajin.

Schiedsrichter Tom Bauer hat die Begegnung pünktlich um 18.30 Uhr pünktlich angepfiffen. Die ersten fünf Minuten gehören den Gästen aus Hessen. So gelangt dann auch ein verunglückter Schuß beinahe zu Prtajin. Der sprintet in den Schussweg, verpasst mit dem Kopf aber ganz knapp. Kaum zwei Minuten später, 7.Minute, der nächste Schreck für die Heimfans. Diesmal verpasst Prtajin eine Flanke von Günther knapp
Die Abwehr des KSC wirkt alles andere als sattelfest. Ein Angriff nach dem anderen rollt Richtung Tor von Drewes. Diese Anfangsphase kann nur Gästetrainer Kauczinski gefallen.

Bis zur ersten Karlsruher Ecke dauert es 18 Minuten. Nebel führt diese aus, Vukotic klärt aber recht humorlos zur Seite. Die erste Großchance für die Gastgeber in der 20.Minute. Einen schwachen Pass von Vukotic im Aufbau kann Nebel erlaufen und am Strafraum zu Matanovic auflegen. Der zieht aus gut zehn Metern ab, aber Stritzel pariert mit dem Fuß zur Ecke. Der KSC wirkt nun etwas aktiver, reißt das Spiel meist über Nebel oder Wanitzek an sich.
Die nächste Aktion geht an die Gäste, 27'. Günther sprintet links über den halben Platz, flankt von der Grundlinie noch nach innen. Gondorf steht aber goldrichtig, klärt souverän zur Seite. Gespielt ist mittlerweile etwas mehr als eine halbe Stunde und es fehlt doch etwas an Höhepunkten.

Zivzivadze zur schmeichelhaften Führung
Das hatte sich nicht unbedingt angedeutet, aber die Mannen von Christian Eichner gehen in der 35.Minute in Führung. Nach einem hohen Ball kommt Heise an die Kugel und schlägt eine Flanke flach von links in den Strafraum. Vukotic lässt durch, denk wohl einen Mitspieler in seinem Rücken zu haben. So steht Zivzivadze völlig blank und kann einnetzen. Jetzt ist dann plötzlich die Spielvereinigung gefordert hier zu reagieren.
Zunächst aber eine Freistoßmöglichkeit, aus zentraler Position, ca. 17m vor dem Tor. Zunächst muss aber Burnic verarztet werden. So dauert es bis zur 45.Minute, ehe Wanitzek ausführen kann. Der Ball bleibt aber in der Mauer hängen.

Es sind nun noch zwei Minuten Nachspielzeit angezeigt, bevor es in die Kabinen geht.
Prtajin an die Latte
In der nun 48.Minute erreicht eine Flanke Prtajin im Rücken. Der schafft es aber mit viel Akrobatik den Ball Richtung Tor zu bringen. An die Latte! 
Jetzt ist dann, vor 20.407 Zuschauern, doch Halbzeit in Karlsruhe. 

Führung Zivzivadse reicht nicht zum Sieg 

Nach Schnitzer von Drewes;  Remis für Wehen-Wiesbaden 

Mit etwas Verzögerung geht es in die zweite Halbzeit. Beide Trainer haben zunächst auf Wechsel verzichtet.

Prtajin zum Ausgleich
Hatte der Stürmer vor wenigen Minuten noch die Latte getroffen, zielt er diesmal genauer. Ein harmloser Schuß von Goppel rutscht Drewes durch die Hände und Prtajin steht goldrichtig, braucht den Ball aus kurzer Distanz nur noch über die Linie zu schieben.

Erneute Führung Matanovic
Es läuft die 53.Minute und so schnell kann es gehen. Ein langer Ball von Drewes kommt durch, Wanitzek ist links im Strafraum, legt quer in den Rückraum zu Matanovic. Der lädt durch per Vollspanm, trifft aus 12m ins linke Eck.

Erster Wechsel bei den Gästen. Nach einer Verletzung beim Zweikampf bleibt Carstens liegen, muss in der 57.Minute raus. Für ihn kommt Mockenhaupt.

Der nächste Schnitzer von Wiesbadens Günther, 66', ermöglicht Burnic den Pass in den Lauf von Matanovic. Der legt sich den Ball etwas zu weit vor und die Kugel rollt ins Aus. Die Gäste drängen hier seit Minuten auf den Ausgleich. Doppelwechsel SVWW, 70': Für Lee und Günther kommen nun Froese und Catic. Auch die Hausherren wechseln doppelt, 73': Für Burnic und Gondorf sollen nun Jensen und Rapp helfen drei Punkte zu sichern.

Ausgleich Bätzner nach Patzer Drewes
Was ist heute mit Drewes los? Die zweite mehr als unglückliche Situation für den Karlsruher Schlussmann. Einen harmlosen Schuss von Catic lässt der Keeper erneut nach vorne prallen. Prtajin ist da, schiebt aber an den Pfosten. Bätzner bekommt den Abpraller an den Oberschenkel und der Ball rollt aus 2m über die Linie.

Wehen hat nun seine Chance gewittert, drückt auf den Siegtreffer und tatsächlich gibt es im der 83.Minute Elfmeter.

VAR kassiert Strafstoß
Prtajin hatte Kobald aus nächster Nähe angeschossen. Von dessen Oberkörper geht der Ball an dessen Hand. Das darf kein Elfmeter sein und wird schließlich auch zurückgenommen, 86'.
Noch einmal Doppelwechsel KSC, 88': Schleusener und Brosinski ersetzen Nebel und Zivzivadse. 

Die Nachspielzeit beträgt fünf Minuten. In der 92.Minute bringt Christian Eichner noch Herold für Heise. Im Wildpark passiert allerdings nicht mehr viel, zumal auch die Gäste den Punkt über die Zeit bringen wollen. Es bleibt also beim insgesamt verdienten Unentschieden. Karlsruhe bleibt ungeschlagen, die Gäste sammeln weiter fleißig Punkte zum Klassenverbleib. 

MK020224

Große Kulisse im Olympiastadion

FCK mit Treffern von Elvedi und Tachie 

Viertelfinale im DFB-Pokal und das zweite Zweitligaduell. Die Gäste aus der Pfalz haben nach dem 4:1 Erfolg gegen Schalke neues Selbstvertrauen getankt, die alte Dame ist seit drei Spieltagen in der Liga sieglos. 

Bei Hertha lohnt sich der Blick auf die Aufstellung. Es gibt zwei Änderungen zur Niederlage in Wiesbaden. Etwas überraschend kommt hier Keeper Gersbeck zum Einsatz. Der zuletzt gesperrte Niederlechner kehrt in die Anfangsformation zurück, verdrängt Bouchalakis. So spielt die Hertha: Gersbeck - Kenny, Leistner, Kempf, Karbownik - Barkok, Marton Dardai - Zeefuik, Niederlechner, Scherhant - Tabakovic. 
Fabian Reese steht, nach Wochen des Sportverbots, infolge einer Coronaerkrankung, wieder im Kader. 


Duell der Traditionsvereine zieht die Massen Lauterns Trainer Dimitrios Grammozis vertraut der gleichen Startelf, die gegen Schalke 04 einen fulminanten Auftritt gezeigt hat. Der FCK beginnt also wie folgt: Krahl - Touré, Tomiak, Elvedi - Ronstadt, Kaloc, Niehues, Puchacz - Tachie, Ritter - Ache.

Die Hertha träumt natürlich vom großen Finale daheim. Nur noch zwei Erfolge trennen die Dardai-Truppe von diesem historischen Moment.

Mit sechs Minuten Verspätung hat Schiedsrichter Jöllenbeck die Begegnung angepfiffen.

Paukenschlag durch Elvedi
Das Spiel läuft fünf Minuten und die Gäste führen. Gerade erst hatten sich die Teams formiert, Die Berliner scheinen Elvedi am eigenen Elfmeterpunkt übersehen zu haben. Der nimmt einen missratenen Schußversuch von Puchacz auf, schiebt humorlos links ein. Das ist natürlich ein Start nach Maß und macht es für Hertha nicht leichter.

Zwei Minuten später fliegt der nächste Freistoß in den Strafraum der Herthaner. Das ist quasi die gleiche Stelle wie beim Führungstreffer, nur das diesmal Barkok beherzt klärt. Die Spieler aus der Hauptstadt spielen gegen den Ball in einer ungewohnten Fünferkette.
Nach einer Viertelstunde Tabakovic und Niederlechner im Zusammenspiel. Erst verlängert Tabakovic einen langen Ball per Kopf für Niederlechner, der sich gegen Touré durchsetzt und selbst wieder Tabakovic bedient. Dessen Schuß geht aber einige Meter am Tor vorbei.

Das Spiel beschränkt sich aktuell, gespielt ist eine halbe Stunde, auf reichlich Zweikämpfe und mit viel Kampf und Einsatz auf beiden Seiten. Spielerisch ist dies keine Offenbarung, aber legitim. In der 37. Minute doch der Abschluss der Gastgeber über die rechte Seite.  Scherhant probiert es aus gut 16m, scheitert aber am sicheren Krahl.

Tachie mit dem zweiten Treffer
Hatte Berlin noch versucht das Spiel an sich zu reißen, ist es nun Tachie mit dem nächsten Nackenschlag. In der 38.Minute kommt ein Abschlag von Gersbeck schneller zurück, als dem Ex-Karlsruher lieb sein dürfte. Tabakovic verliert das Kopfballduell, Zeefuik den Kampf um den zweiten Ball. Der Ball landet bei Ritter, der präzise Tachie anspielt und der schickt das Leder aus 17m unhaltbar ins lange Eck. 

Fünf Minuten Nachspielzeit in Berlin. Die Gastgeber können, aus einer Halbchance durch Tabakovic, 45.+3, keine Gefahr mehr entwickeln und die Gäste stehen gut in der Defensive. Es ist Halbzeit! 

Effektiver geht es nicht

Kaloc's Treffer bedeutet die Entscheidung 

Doppelwechsel vor 74.245 Zuschauern bei der Hertha zu Beginn der zweiten Hälfte. Zeefuik und Marton Dardai bleiben in der Kabine, für sie im Spiel Reese und Bouchalakis.

Ritter zieht auf und davon
Das Publikum feiert Reese, das Team der Hertha kann aber in der 47.Minute Ritter nicht stoppen. Der dribbelt über den linken Flügel, zieht nach innen und schießt wuchtig Richtung rechter Winkel. Die Kugel verfehlt das Gehäuse nur ganz knapp. Das hätte die Vorentscheidung sein können.
In der 49.Minute ersetzt auf Pfälzer Seite nun Zimmer den angeschlagenen Ronstadt.

Nächste Chance für den FCK nach 52 min: Ein guter Freistoß von links erreicht Ache, der will zu Kaloc querlegen, dem fehlen jedoch einige Zentimeter um den Ball scharf zu machen. Herthas Spiel ist mit Reese natürlich ein anderes. Es ist deutlich mehr Zug drin, ohne jedoch die letzte Gefahr entstehen zu lassen.

In der 62.Minute ist bei Hertha Feierabend für Niederlechner und Scherhant. Neu im Spiel sind Christensen und Prevljak. Auch die Gäste wechseln eine Minute später doppelt. Für Ritter und Tachie arbeiten nun Opoku und Stojilkovic am Halbfinale.

Nach 64 Minuten sollte Tabakovic wohl endlich einmal zünden. Allerdings kommt der nach Flanke von Reese nicht hoch und die Möglichkeit verpufft. Da hätte der Stürmer aus 4m nur einnicken müssen.

Kaloc mit Vorentscheidung
Lautern ist heute ein brutal kaltschnäuziger Gegner. Kaloc sorgt mitten in der Drangphase, 69.Minute, für die Vorentscheidung. Bouchalakis spielt unter Druck einen brutalen Fehlpass. Kaloc übernimmt, ca. 40m vor dem Tor, geht einige Meter und wird von der Heimdefensive nur begleitet. Kempf und Leistner rücken nicht raus und Kaloc schiebt mit der Innenseite aus 20m ein. 3:0 für den Gast und zumindest eine Vorentscheidung. 

Auch Fabian Reese kann hier das Spiel nicht beeinflussen. Symptomatisch die Szene in der 76.Minute mit einem Pass auf den im Abseits stehenden Prevljak. Da kann auch Hertha's Trainer Dardai nur noch den Kopf schütteln. Der dritte Lautrer Treffer hat Wirkung hinterlassen. In der 81.Minute ist Stojilkivic fast alleine durch,schnappt sich den Eckball und nimmt viel Zeit von der Uhr. Das ist fast schon erschreckend abgezockt. 

Letzter Wechsel bei den Gästen. Für Ache kommt nun Abiama ins Spiel (85.).
Im Berliner Olympiastadion ist definitiv die Luft aus der Partie. Das Ding ist durch und der 1.FC Kaiserslautern darf sich neben dem Einzug ins Halbfinale auf fast 3,5 Millionen Euro Prämien freuen. 

Hier stehen noch drei Minuten Nachspielzeit auf der Uhr und Hertha gelingt doch noch der Ehrentreffer durch Reese. Zu spät um hier noch einmal Spannung aufkommen zu lassen. Das Spiel ist aus, Lautern geht als hochverdienter Sieger vom Platz. 

MK310124

Großes Ziel vor Augen

Den Schwung nach Berlin mitnehmen 

Nach dem Heimsieg gegen Schalke 04 fährt die Mannschaft des FCK mit etwas breiterer Brust zur Hertha nach Berlin. Das die Hertha durchaus zu schlagen ist, zeigt die kleine Negativserie mit zuletzt drei Spielen ohne Sieg, final mit der Niederlage vom Wochenende beim SV Wehen Wiesbaden.

Der FCK wird in Berlin von mindestens 8.641 Fans unterstützt. So, laut Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, die Zahl der über den Verein verkauften Tickets. Allerdings wird mit deutlich mehr Fans der Pfälzer in der deutschen Hauptstadt gerechnet. Nicht zur Verfügung stehen werden Philipp Hercher und Hendrick Zuck.

Als Spieler das Pokalfinale verpasst
Was den Pokal ausmache, habe der Verein schon mehrfach erlebt, so Dimitrios Grammozis. Man könne mit wenigen Spielen sehr weit kommen und das sei Ansporn für Verein und Spieler. Bei der letzten Finalteilnahme des FCK habe er als Spieler gesperrt gefehlt.

Sehr fokussiert in das Pokalspiel
Es wird, geht es nach dem Cheftrainer der Lautrer, nach dem Erfolg in der Liga kein Durchschnaufen im Pokal. Man habe Lust auf dieses Spiel und fahre mit der nötigen Einstellung nach Berlin. Seine Mannschaft freue sich auf das Spiel und so werde man in Berlin antreten.

Entschieden um Zugriff zu erhalten
DG: "Es gibt immer Momente im Spiel, wo man entscheiden muss was man macht. Um einen Zugriff gegen Schalke zu bekommen, sind wir nicht die Mannschaft die sich hinten reinstellt. Wir haben gespürt, dass die Jungs vorne eine gewisse Müdigkeit verspürt haben. Wir wollten Schalke in der Innenverteidigung weiter beschäftigen".  Dies die Begründung von Dimitrios Grammozis für seinen dreifachen Wechsel in der Offensive nach einer guten Stunde beim Spiel gegen Schalke 04. 

Fans ein positives Gefühl geben 

Hertha noch ohne Sieg in diesem Jahr 

Die Ergebnisse in der Liga werden im DFB-Pokal wohl keine Rolle mehr spielen.

Einiges mitnehmen aus dem Ligaspiel
Man werde mit Sicherheit viele positive Aspekte aus dem Ligaspiel im Dezember mitnehmen. Das Spiel sei damals ja lediglich durch zwei Standards verloren gegangen. Dennoch werde sein Team zu 100% da sein müssen um die vorhandene Qualität der Hertha auszubremsen.  Den Einfluss der beiden Topakteure der Berliner, Reese und Tabakovic, wollte Grammozis nicht überbewerte werden. Diese seien auch im Ligaspiel nicht die entscheidenden Faktoren gewesen. Hertha habe auch andere Spieler mit sehr viel Qualität und einen breiten Kader.

Frühe Anreise mit "normalem" Kader
Der Cheftrainer informierte über den Ablauf zum Pokalspiel: "Wir werden nicht mit dem kompletten Kader fliegen, sondern nur mit den Spielern, die für die Partie in Frage kommen". Demnach hat der Coach die Qual der Wahl, was sein Personal betrifft. Die Mannschaft wird "einen Tag vorher anreisen und am Mittwochmorgen eine kleine Aktivierung vor dem Spiel machen, damit die Jungs nicht den ganzen Tag im Hotel bleiben". Spieler, die nicht im Spieltagskader stehen, werden nicht mit nach Berlin reisen.

Mehr Druck bei der Hertha 
"Die letzten Liga-Ergebnisse werden bei diesem Spiel keine Rolle spielen, weil es ein anderer Wettbewerb ist. Ich denke, die Berliner haben etwas mehr Druck als wir, weil die Erwartungshaltung und die Hoffnung auf das Finale im eigenen Stadion eine größere ist. Aber wenn der Anpfiff ertönt, wird alles vorher egal sein. Dann geht es Mann gegen Mann, jeder Millimeter auf dem Platz muss umgepflügt und der Erfolg muss erzwungen werden. Und das ist es auch, was wir von unseren Jungs erwarten. Wir fahren nach Berlin, um das Spiel zu gewinnen". 

MK290124

Krisengipfel der Traditionsvereine 

Ache trifft bei Startelf-Comeback 

Änderungen waren nach der Niederlage der Roten Teufel beim FC St. Pauli zu erwarten. Dimitrios wechselt auf drei Positionen: Für Zimmer, Raschl und Hanslik starten Ronstadt, Ache und Niehues. Bemerkenswert hier der Wechsel von Pauli-Starter Hanslik auf die Tribüne.
Die Startelf wie folgt: Krahl - Touré, Tomiak, Elvedi - Ronstadt, Kaloc, Niehues,  Puchacz - Tachie, Ritter - Ache.

Auch SO4 hat nach der Heimpleite gegen den HSV gewechselt. Tempelmann ersetzt den kranken Idrizi, Baumgartl rückt für Kaminski in die Innenverteidigung und Murkin startet anstelle von Ouwejan auf der linken Abwehrseite. Hieraus ergibt sich die folgende Startelf: Fährmann - Murkin, Baumgartl, Kalas, Brunner - Mohr, Karaman, Seguin, Tempelmann - Topp, Terrode.

Dr. Robin Braun hat angepfiffen und die Stimmung im Stadion ist bestens. Den ersten Angriff, nach vier Minuten für den FCK. Ritter im Duell mit Kalas, der im Strafraum nur auf Kosten einer Ecke klären kann. Diese bringt jedoch nichts ein. Es scheint, als wollten die Gastgeber hier gleich das Kommando übernehmen. Schalke lauert dann eher auf Fehler.

Ache zur Führung
In der 10.Minute ist es, wie könnte es anders sein, Ache, der die engagierten Pfälzer in Führung bringt. Große Teile dieses Treffers gehen auf die Kappe von Schalke-Keeper Fährmann, der den Freistoß von Ritter nur nach vorne klärt. Dort steht Ache richtig und staubt aus fünf Metern ab. Die Schalker Antwort lässt nicht lange auf sich warten, allerdings braucht Terodde zu lange. Der lange Pass auf Topp hatte diese Chance ermöglicht, der stand aber im Abseits.

Kurze Unterbrechung nach 12 Minuten
Die Fans protestieren auch heute gegen die DFL und werfen kleine Goldtaler und bunte Eier in den Lautrer Strafraum. Nach einer kurzen Pause geht es weiter (17.).

Terodde trifft, allerdings in Abseitsposition 
Topp schickt Terrode auf die Reise, der plötzlich völlig frei vor Krahl auftaucht. Zunächst kann der Keeper klären, Terrode kommt aber erneut an die Kugel, schiebt aus spitzem Winkel ein. Allerdings ist die Fahne des Linienrichters oben. Abseits! Der Treffer zählt nicht. 
Schalke wird dennoch aktiver, ohne allerdings gefährliche Abschlüsse entwickeln zu können. Hier ist eine gute halbe Stunde gespielt und viele Situationen für Schalke spielen sich im Zentrum ab. Vor bzw. in den Strafräumen passiert wenig. Kaiserslautern steht gut und den Könjgsblauen fehlen die Ideen. 

In der 40.Minute ein Lebenszeichen der Pfälzer. Tachie sucht Ache, findet ihn fast mit einer scharfen Flanke. Da hat nicht viel gefehlt. Die Nachspielzeit beträgt nun fünf Minuten. Nun kommt Schalke noch einmal zum Abschluss. Den Schuss von Seguin kann Krahl aber sicher parieren. Hier ist Halbzeit. 

Die Führung der kriselnden Gastgeber geht absolut in Ordnung. Kaiserslautern 8st besser eingestellt und macht den Eindruck, hier die wichtigen drei Punkte mitnehmen zu wollen. 

Schalke geht am Betze unter 

Ache und die Einwechselspieler entscheiden Partie

Schalke wechselt zu Beginn der 2.Halbzeit. Für Tempel kommt Rückkehrer Churlinov in die Begegnung.  Das bedeutet eine Umstellung auf eine Dreierkette im Sturm. Terodde bleibt zentral, Churlinov und Topp kommen über außen.

Rückkehrer Churlinov zum Ausgleich
Es hatte sich angedeutet und musste wohl auch so kommen. Ausgerechnet Churlinov macht den Ausgleich. Aus der eigenen Hälfte kombiniert sich S04 stark heraus, Karaman spielt Terodde an, der klatschen lässt. Karaman schickt den startenden Churlinov perfekt in die Gasse. Der bewahrt vor Krahl die Ruhe, tunnelt den Keeper und es steht 1:1. Perfektes Comeback für den Nordmazedonier.
In der 58.Minute erneuter Wechsel bei den Gelsenkirchenern. Für Stopp kommt Lasme ins Spiel.

Doppelpack Ache
Eine Minute nach dem Schalker Wechsel, 59.Minute, kassiert S04 den nächsten Treffer. Der eingewechselte Lasme tankt sich zunächst über links durch, verliert dann aber den Ball an Elvedi, der eine weite Flanke Richtung Tachie schlägt. Der Außenstürmer bringt eine präzise Flanke zu Ache und der köpft, gegen die Laufrichtung von Fährmann zur erneuten Führung ins rechte Eck.

Dreifachwechsel beim FCK
In der 61.Minute gehen Ritter, Ache und Tachie vom Platz. Für sie kommen Opoku, Stojilkovic und Simakala. Schalke scheint hier etwas von der Rolle. Die Hausherren setzen nach, wollen hier eine Vorentscheidumg erzwingen

Stojilkovic mit Premieren-Treffer
Der Joker und Neuzugang trifft. Wieder ist es eine Flanke, die Schalke desaströs verteidigt. Nach einem Freistoß köpft Terodde den Ball nur halbherzig raus. Tomiak steht links komplett frei und legt den Ball in die Mitte. Baumgartl übersieht Stojilkovic und der Stürmer darf unbedrängt einköpfen. Es sind 67min gespielt und der Betze tobt.

Opoku mit dem 4:1
Nach einer starken Sololeistung trifft der nächste eingewechselte Spieler. Opoku kann völlig ohne Bedrängnis Richtung Schalker Tor ziehen, seinen Schuss fälscht Kalas noch leicht ab und Fährmann lässt ins eigene Tor klatschen. In der 70.Minute ist das mehr als eine Vorentscheidumg. 

Dreifachwechsel nun bei den Gästen: Für Mohr, Brunner und Terodde spielen nun Latza, Matriciani und Kabadayi. Auch die Roten Teufel wechseln noch einmal doppelt. Redondo und Zimmer kommen für Puchacz und Ronstadt (88.).

Nächste Großchance durch Simakala, der das 5:1 liegen lässt. Ein Anspiel erreicht den Stürmer in zentraler Position im Strafraum. Sein Schuß aus knapp 11m geht aber rechts am Tor vorbei (87.). 

Hier gibt es nun fünf Minuten Nachspielzeit.

Außer einer Chance durch Lasme, der kläglich vergibt, gelingt Schalke hier nichts mehr. Das Spiel ist aus und der 1.FC Kaiserslautern gewinnt verdient mit 4:1. Der 

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Wiedersehen mit Dynamo

Eigentor in der 45.Minute zur Gästeführung

Sicher ein besonderes Spiel für Terrence Boyd bei seiner Heimpremiere für den SV Waldhof Mannheim: Ihm gelang gegen eben diesen Gegner im Mai 2022 mit dem 1.FC Kaiserslautern der Aufstieg in die 2.Liga. Der Rest ist bekannt.

Trotz der Niederlage in Lübeck nimmt Waldhof-Trainer Rehm nur eine Änderung in der Startelf vor. Das bedeutet auch, dass Neuzugang Boyd sich erneut in der Sturmspitze wiederfindet. Heute kommt Goden anstelle von Arase (Bank) über die rechte Außenbahn. Bei den Gästen belässt es Coach Anfang gar bei derselben Startformation wie beim Sandhausen-Spiel.

Schiedsrichter Bacher hat angepfiffen und die Hausherren sind bemüht die Initiative zu ergreifen.

Waldhof macht Druck
Der erste Abschluss, 3.Minute, gehört Boyd, der heute sein 100. Drittligaspiel absolviert. Rechts im Strafraum zieht der Torjäger aus acht Metern und sehr spitzem Winkel ab, das ist kein Problem für Broll im Dynamo-Kasten, der die Kugel sicher aufnimmt.  Keine drei Minuten später dringt Carls auf der linken Seite bis zur Grundlinie durch und sucht in der Mitte Goden. Kurz vor dem Neuzugang aus Düren kommt ein Dynamo-Verteidiger dazwischen und kann klären. Die Gastgeber verstecken sich hier zu Beginn keineswegs. Nach zehn Minuten holt Gouras mit starkem Einsatz die erste Ecke der Partie heraus. Die bringt er in den Strafraum, Broll klärt mit einer Hand und aus dem Rückraum zieht Goden direkt ab. Der Abschluss misslingt jedoch vollkommen und das Leder rauscht in Richtung Tribüne.

Erste Chance für Dynamo in der 13.Minute: Lemmer zieht auf der rechten Außenbahn davon und bringt die Kugel perfekt auf den Kopf von Herrmann. Der kommt freistehend zentral aus sieben Metern zum Kopfball, kann diesen jedoch nicht gut genug platzieren, sodass Hawryluk im Nachfassen klären kann. Zwischenzeitlich verlagert sich das Spiel überwiegend ins Mittelfeld, ohne große Chancen hüben wie drüben.

Viel Kampf in der neutralen Zone
Nach einer guten halben Stunde ist hier nicht erkennbar, wer hier Abstiegskandidat oder Aufstiegsaspirant ist.
In dieser Phase, 30.Minute, schickt Rickmann nach einem hohen Ballgewinn direkt Gouras auf die Reise. Der legt schön durch zwei Verteidiger zu Boyd, der es dann kunstvoll versucht und per Hacke zu Bahn in den Rückraum legen will. Das gelingt nicht, Dynamo kann klären. Auch da war durchaus mehr drin. Bei einem Konter, gespielt sind 35 min, haben die Hausherren Platz. Bahn gibt nach rechts außen zu Goden, der aus 20 Metern halbrechter Position dann aber schießt. Der halbhohe Abschluss geht genau auf Broll, der die Kugel sicher fangen kann.

Nackenschlag und Führung Dynamo 
Die letzte Minute der regulären Spielzeit läuft und die Gäste gehen durch Bentley Bahn (Eigentor) in Führung. Dresden trifft doch noch vor der Pause! Eine weitere Ecke von Lemmer von rechts segelt durch den Waldhof-Strafraum. Am langen Pfosten steht Zimmerschied, der im Zweikampf mit Bahn aber gar nicht an den Ball kommt. Von Bahns Wade kullert die Kugel in den eigenen Kasten. Hawryluk kratzt ihn vermeintlich noch raus, das Leder war jedoch bereits mit vollem Umfang hinter der Linie, was das Schiedsrichtergespann korrekterweise erkennt.

Das ist bitter für die Hausherren und nach zwei Minuten Nachspielzeit gilt es den nächsten Nackenschlag in der Kabine zu verarbeiten. 







Verdienter Sieg für den Favoriten

Mannheimer Offensive fehlt die Durchschlagskraft

Dynamo Dresden führt hier zur Pause mit 1:0 in  und springt in der Live-Tabelle auf Platz eins. Eine halbe Stunde lang bewegte sich Waldhof auf Augenhöhe mit Dynamo, verteidigte solide und erspielte sich selbst die ein oder andere aussichtsreiche Situation. Wirklich gefährlich wurden die Mannheimer jedoch nicht. Die Gäste erhöhten mit zunehmender Spieldauer den Druck, kamen zu besseren Chancen und gingen schließlich durch einen glücklichen Treffer in Führung.

Zu Beginn der zweiten Hälfte wechselt Markus Anfang, bringt vor 12.514 Zuschauern Cueto (ehemals KSC) für Zimmerschied.
Die große Chance zum Ausgleich, 54.Minute, nach einer Ecke von der rechten Seite. Der Ball fliegt hoch in den Sechzehner und Boyd entscheidet den Zweikampf mit Kutschke für sich, kommt schließlich aus fünf Metern frei zum Kopfball. Den setzt der Star-Stürmer wenige Zentimeter links am Tor vorbei. Die nächste Großchance für Boyd! Rieckmann bringt eine starke Flanke von der rechten Seite nahe der Eckfahne an den Fünfmeterraum. Dort setzt sich Boyd stark durch, setzt aber den Kopfball erneut wenige Zentimeter am Kasten vorbei (58.). Im Gegenzug fordert Dresden Elfmeter, als Seegert nach einer flachen Hereingabe von rechts im Rutschen mit dem Arm hinter dem Rücken den Ball berührt. Da hätte Bacher auf den Punkt zeigen können.

Vorentscheidung durch Cueto
Die Kirpfälzer sind um Spielanteile bemüht, aber den nächsten Treffer erzielt Dresden. Der eingewechselte Cueto sorgt in der 61.Minute wohl für eine Vorentscheidung. Cueto dringt rechts in den Strafraum ein und zieht dann in die Mitte an zwei Waldhof-Verteidigern vorbei und schließt ab. Das eigentlich harmlose Schüsschen wird für Hawryluk gefährlich, weil Kutschke und Karbstein direkt vor ihm versuchen einzugreifen. Am Ende berührt keiner mehr den Ball und er schlägt unglücklich aus Mannheimer Sicht ein.

Die Gäste wechseln in der 68.Minute doppelt. Für Kutschke und Will sind nun Berger und Meißner im Spiel. Bei Mannheim kommt Hawkins für Gouras.

Dreifachwechsel, 76.Minute, beim SV Waldhof. Für Seegert, Goden und Boyd kommen Sechelmann, Arase und Herrmann. Die Hausherren lassen aber weiter jegliche Kreativität vermissen und finden keine Mittel gegen die gut stehende Dynamo-Defensive. In der 82.Minute kommen die Kurpfälzer immerhin mal in den Strafraum. Wagners Querschläger von der Grundlinie rechts im Strafraum findet jedoch keinen Abnehmer und auch die nächste Hereingabe von Herrmann bekommt Dresden verteidigt.

Fehlende Qualität in der Offensive
Sinnbildlich für Waldhofs Offensivbemühungen zieht Hawkins aus 28 Metern halblinker Position ab und verfehlt den Kasten von Broll um einige Meter. Eine Flanke von links findet auf der anderen Seite Jans, der beim Versuch einer Direktabnahme aus zwölf Metern jedoch über den Ball schlägt. Der Wille ist da, was fehlt ist die letzte Konsequenz. 

Borkowski für Lemmer lautet der nächste Wechsel bei Dynamo in der Schlussminute. Hier werden dann fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. 
Jetzt geht Karbstein bei Mannheim vom Platz, für ihn kommt Sohm. Dresden ersetzt Hauptmann durch Ehlers. 

Die Zeit läuft runter, es bleibt beim 0:2 für Dynamo Dresden. 

MK230124








Woltemade startet bei Werder 

VAR kassiert Treffer von Njinmah ein

Thomas Tuchel nimmt im Vergleich zum 3:0 gegen Hoffenheim nur einen Wechsel vor: In der Offensive startet für Thomas Müller (Bank) der eher temporeiche Kingsley Coman. In der Innenverteidigung ist Matthijs de Ligt rechtzeitig fit geworden, Neuzugang Eric Dier nimmt daher vorerst auf der Bank Platz.
Folgende Spieler sollen also den Rückstand auf Primus Bayer 04 reduzieren:
Neuer - Laimer, Upamecano, de Ligt, Davies - Kimmich, Guerreiro - Coman, Musiala, Sane - Kane.

Auf der anderen Seite muss Ole Werner nach dem 1:1 in Bochum vom vergangenen Wochenende etwas umbauen, da mit Leonardo Bittencourt und Marvin Ducksch zwei Stammspieler eine Gelbsperre absitzen. Für die beiden rücken Senne Lynen und Romano Schmid ins Team. Zudem übernimmt Nick Woltemade die Sturmposition von Rafael Borre (Bank) neben Justin Njinmah. Drei Wechsel gibt es also.
Ole Werner startet mit folgender Elf:
Zetterer - Stark, Friedl, Jung - Weiser, Schmid, Lynen, Stage, Agu - Njinmah, Woltemade.

Schiedsrichter Marco Fritz hat hier angepfiffen, aber die ersten Minuten passiert hier nicht viel. Das gilt für das Geschehen auf dem Platz, aber auch für die Ränge. Beide Fanszenen schweigen erneut die ersten zwölf Minuten als Protest gegen den geplanten Investoreneinstieg in die DFL.

In der 7.Minute dann die erste Chance der Begegnung. Friedl wird alles andere als ideal angespielt und verliert die Kugel dann an Kane. Der Engländer wartet auf Sane und schickt den schnellen Offensivmann an den Strafraum. Aus 16 Metern zieht Sane nicht scharf genug ab, Zetterer fängt den zentralen Versuch sicher ab. Auf der anderen Seite startet zwei Minuten später Stage durch! Erneut stehen die Bayern sehr hoch, mit schnellen Pässen arbeiten sich die Bremer dann nach vorne, sodass Stage komplett durchstarten kann. Dass der Mittelfeldmann aber kein Stürmer ist, sieht man in dieser Szene. Sein Abschluss aus 16 Metern landet in den Armen von Neuer.

Die Bremer machen einen sehr guten Eindruck, dennoch blitzt die Klasse der Bayern immer wieder auf. Laimer schickt Coman auf die rechte Seite, dessen Hereingabe beinahe bei Musiala landet, doch Werder bekommt die Situation bereinig(16.). Nach 20min tun sich die Bayern immer noch schwer zu echten Torchancen zu kommen. Coman und Laimer sind auf der rechten Seite sehr auffällig, doch Agu macht defensiv einen sehr soliden Job und holt in dieser Szene sogar einen Abstoß heraus. Auch in der 23.min ein guter  Versuch! Sane geht mit Tempo auf den Strafraum zu und schließt aus 22 Metern einfach mal ab. Der Schuss soll in den linken WInkel, doch Sane zielt einen Tick zu hoch. Im Gegenzug dann Neuer mit einer Weltklasseparade! Woltemade geht rechts in den Strafraum und legt den Ball mit der Hacke zu Weiser zurück, der aus 17 Metern sofort abzieht. Den gefährlichen, abgefälschten Ball kratzt Neuer noch aus dem linken Eck. Weltklasse!

VAR kassiert Bremer Treffer
Die Werderaner gehen in Minute 25 in Führung! Nach einem Ballverlust von Musiala in der gegnerischen Hälfte geht es sehr schnell. Schmid erkennt die Situation und schickt Njinmah auf die Reise, der aus der eigenen Hälfte startet und dann frei durch ist. Vor Neuer bleibt er cool und schießt ins rechte Eck ein. Doch zählt der Treffer? Es wird ein mögliches Foul an Musiala geprüft. Zwei Minuten später wird das Tor zurückgenommen! Tatsächlich trifft Stage nur Musiala und nicht den Ball, das muss als Foul bewertet werden. Bitter natürlich für die Bremer, für die die Führung tatsächlich nicht unverdient gewesen wäre. 

Die Bayern haben hier, mit 68 Prozent Ballbesitz,mehr vom Spiel, doch die Konter der Bremer sind immer brandgefährlich. In der 32.Minute wird erneut der pfeilschnelle Njinmah geschickt, diesmal ist aber Upamecano per Grätsche zur Stelle.

Hier sind vier Minuten Nachspielzeit angezeigt. Bremen übersteht auch diese, es geht torlos in die Kabinen. Nicht unverdient für die Hanseaten. 









Weiser mit Siegtreffer 

Bayern lässt Chancen aus, verliert Bayer aus den Augen 

Die Bayern sind gewillt, nach vorne zu kommen, schaffen es aber weiter nicht in den Strafraum.

In der 50.Minute der erste Abschluss  vor 75.000 Zuschauern und zum ersten Mal hat Kane seine Füße im Spiel. Musiala legt den Ball vor dem Strafraum für den Stürmer vor, der aus 20 Metern nur einen halben Meter drüber schießt. Eine Minute später hätte Musiala auch selber abschließen können: Coman schickt den Offensivmann rechts in den Strafraum und auch wenn der Winkel spitz ist, der Abschluss wäre die bessere Entscheidung gewesen. Denn sein Querpass kommt nicht an.

Weiser lässt den Bremer Block beben
Nicht ganz eine Stunde ist gespielt und eine Einzelaktion bringt die Gäste in Führung und diesmal zählt das Ding! Weiser bekommt die Kugel auf der rechten Seite und geht dann ins Dribbling gegen Davies. Der Kanadier lässt sich zu leicht ausspielen, Weiser ist dann rechts am Fünfer durch. Aus spitzem Winkel knallt Weiser die Kugel mit links wuchtig unter die Latte.

Dreifachwechsel Bayern
In der 64.Minute gehen Kimmich, Guerreiro und Davies vom Feld, neu für sie kommen Tel, Müller und Goretzka. Werder ersetzt Woltemade durch Borré. Die Bayern haben mit diesen Wechseln umgestellt. Hinten ist das nun eine Dreierkette mit Laimer als dritten Innenverteidiger, Coman und Tel agieren auf den Außenpositionen. Mal sehen, ob diese Umstellungen fruchten.

Bremen schafft es in dieser Phase, gut 70min sind gespielt, immer wieder zu Entlastungsangriffen, Njinmah wird häufig steil geschickt. Der Stürmer ist jedoch meist alleine auf weiter Flur, Chancen entstehen so nicht. Doch der Ball wird weit vom eigenen Tor ferngehalten.

Drangphase der Bayern
In der 73.Minute, fast aus dem Nichts die große Chance für Kane! Goretzka verlängert eine Ecke von links per Kopf an den langen Pfosten. Kane ist dort völlig frei, kann den schwierigen Ball aber nur parallel zur Torlinie köpfen. Bremen kann klären.
79.Minute: Sane! Diesmal macht es der Flügelspieler besser und zieht von rechts nach innen, um dann aus 22 Metern das linke Eck anzuvisieren. Der Schuss ist platziert, lediglich die Wucht fehlt und so kann Zetterer zur Seite abwehren. Eine Minute später wird Zetterer in dieser Schlussphase wohl der Protagonist werden. Der Keeper faustet die Kugel im Fünfer gerade noch vor Kane weg, sonst hätte der Engländer frei aufs Tor köpfen können. Gleiche Spielminute, nächste Torchance. Dann halt per Freistoß: Sane tritt den Standard aus 23 Metern halbrechter Position direkt und macht das beinahe sehr gut, doch sein Schuss rauscht knapp über den rechten Winkel.

Jetzt Wechsel bei beiden Teams. Bei den Bayern kommt Choupo-Moting für Coman, bei Werder ersetzt Kownacki nun Schmid.

Pfosten rettet Werder
Drei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit rettet auch noch der Pfosten! Choupo-Moting flankt von der rechten Seite in Richtung langer Pfosten, wo Tel zum Kopfball kommt. Der Abschluss fliegt gefährlich aufs linke Eck, doch Zetterer pariert auch mithilfe des linken Pfosten. 88.Minute und nochmal Tel: Diesmal zieht der Youngster aus der Distanz ab, sein Schuss aus 20 Metern halblinker Position rauscht nur knapp am rechten Pfosten vorbei. Bremen nimmt nun etwas Zeit von der Uhr, wechselt doppelt. Dem an und Groß kommen für Agu und Njinmah (89.). 

Die Bayern bekommen 5 min Nachspielzeit. Es segelt zwar Flanke auf Flanke Richtung Tor von Zetterer, ein Treffer will aber nicht gelingen. Auch die letzte Möglichkeit von Tel verpufft, Bedient von Upamecano geht der junge Offensivmann links ins Dribbling und kommt tatsächlich nochmal gefährlich aus 15 Metern zum Abschluss, doch er verfehlt das rechte Eck um Zentimeter. 

Das Spiel ist aus, die Mannschaft von der Weser gewinnt erstmals seit 16 Jahren in München. 

MK210124








Harte Nuss zu knacken

Ohne Tore in die Pause 

Letzter Spieltag der Hinrunde im Europa-Park Stadion. 

Im Vergleich zum 2:3 gegen Heidenheim kurz vor Weihnachten wechselt Christian Streich voierfach: Makengo, Weißhaupt, Grifo und Gregoritsch übernehmen für Kübler, Höfler, Doan (Asien-Cup) sowie Höler (gesperrt). 

Freiburg startet wie folgt ins neue Jahr: Atubolu - Sildillia, Ginter, Gulde, Makengo - Röhl, Eggestein - Weißhaupt, Sallai, Grifo - Gregoritsch.

Die Berliner haben am Donnerstag die Verpflichtung von Kevin Vogt bekannt gegeben. Der Bedarf nach dem Hoffenheimer Verteidiger schien groß gewesen zu sein, denn er steht ohne große Team-und Trainingserfahrung gleich in der Startelf. 
Auch bei den Gästen sind es im neuen Jahr vier Änderungen in der Anfangsformation. Vogt, Kral, Aaronson und Kaufmann ersetzen Khedira (Wadenverletzung), Schäfer, Hollerbach und Behrens (alle Bank).

Union ist mit dieser Startelf angereist: Rönnow - Vogt, Knoche, Diogo Leite - Juranovic, Kral, Roussillon - Aaronson, Haberer - Kaufmann, Volland.

Das Spiel ist nun von Schiedsrichter Christian Dingert angepfiffen, ohne dass dies den Geräuschpegel im Stadion in die Höhe treiben könnte. Beide Fanlager haben die ersten zwölf Minuten,  aus Protest gegen die Investorenpläne der DFL, auf einen Support der Teams verzichtet. 

Es dauert dann auch bis zur 5.Minute, bis Grifo den Ball von der linken Seite hoch in den Strafraum bringt. Röhl kommt am Elfmeterpunkt zwar zum Kopfball, trifft die Kugel aber nicht richtig und verfehlt so das Tor klar.  Die Gäste beginnen sehr tiefstehend und überlassen dem SC weitgehend die Räume. Mal sehen, ob das wirklich gutgeht. So misslingt Diogo Leite in der 11.Minute der Aufbaupass aus der eigenen Hälfte, Freiburg schaltet blitzschnell um. Eggestein passt diagonal durch die Schnittstelle in den Lauf von Sallai, der von halblinks knapp rechts das Tor verfehlt. Der Stürmer soll aber hauchzart im Abseits gewesen sein.  

Nach einer Viertelstunde kann Union die erste Flanke von Sallai zunächst noch klären, aber der Freiburger bekommt von der linken Strafraumkante die zweite Chance und findet am Fünfmeterraum den Kopf von Grifo. Rönnow klärt auf der Linie aber mit einem sensationellen Armreflex. 

Freiburg bestimmt hier auch nach etwas mehr als zwanzig Minuten das Geschehen, kann aber aus der Überlegenheit keinen Profit schlagen. Berliner Offensivbemühungen bleiben hier ohne Abschluß. So auch in der 29.Minute: Röhl setzt sich im Luftduell gegen Vogt durch und legt im Strafraum per Kopf für Sallai auf, der direkt abzieht und an Rönnow scheitert. Doch dann gibt es noch den Pfiff von Christian Dingert, der den Einsatz von Röhl in der Luft als Foul wertet. Zwei Minuten später dann eine hohe Freiburger Flanke von rechts durch den Strafraum, Ginter bringt den Ball per Kopf ins Zentrum, wo Sallai freistehend knapp links den Kasten verfehlt. Das war die bislang beste Chance.

Vieles passiert in der "neutralen Zone", sprich Mittelfeld. Die großen Möglichkeiten vor den Toren fehlen. So geht es konsequenterweise torlos in die Halbzeit. 






Freiburg verpasst Heimsieg 

Chancenplus bleibt ungenutzt 

Hier geht's vor 33.800 Zuschauern auf beiden Seiten ohne Wechsel in die zweite Halbzeit.

 Die erste Chance haben auch im zweiten Abschnitt die Hausherren. In der 48.Minute ein hoher Ball von der rechten Seite, an der Strafraumgrenze stoppt Sallai per Kopf. Gregoritsch läuft ein und sucht aus 17 Metern den direkten Abschluss, doch er verzieht deutlich links am Kasten vorbei. Auch in der 54.Minute geht es Richtung Union-Tor. Sallai zieht die rechte Strafraumkante entlang, die Flanke ist dann einen Tick zu hoch, aber Grifo bringt den Ball hinterm zweiten Pfosten per Kopf zurück in die Mitte, wo Gregoritsch dann in Rücklage aus acht Metern knapp links vorbeischießt.

Union kann eine erste kleine Offensivwelle nach der Pause initiieren. Haberer wird in der 66.Minute aus der Distanz geblockt, Juranovic flankt im Anschluss von der rechten Seite, Roussillon köpft aus sieben Metern in die Arme von Atubolu. 

Dreifachwechsel Union
Zur 69.Minute wechselt Nenad Bjelica gleich dreifach. Gosens, Schäfer und Behrens kommen für Kaufmann, Aaronson und Roussilon.  Unmittelbar nach den Wechseln bringt wieder Juranovic den Ball hoch in den Strafraum, mit Behrens lauert da nun auch ein weiterer kopfballstarker Spieler. Der Abschluss findet einmal mehr in Atubolu seinen Meister. In der 82.Minute ein langer Ball von Röhl die rechte Linie entlang auf Sallai, der aber gegen Vogt das Nachsehen hat. Der Neuzugang macht es auch im zweiten Durchgang gut. 

Doppeltausch bei den Breisgauern
Höler und Philipp sind ab der 83.Minute für Weißhaupt und Grifo im Spiel. In der 85.Minute rutscht Philipps Flanke von der rechten Seiten  durch und fällt Röhl vor die Füße. Der Schussversuch aus der Drehung kommt dann aber zu mittig, Rönnow ist zur Stelle und darf weiter auf die zweite Nullnummer dieser Saison hoffen. 
Nächster Wechsel in der 88.Minute auf Köpenicker Seite. Für Juranovic kommt Trimmel.

Hier sind nun fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt und ein weiterer Wechsel steht an. Für Volland ist bei Berlin nun Tousart mit von der Partie. Hier will aber keine Gefahr mehr entstehen und die Begegnung endet torlos.

Fazit:
Der SC bekommt auch im zweiten Durchgang den Ball nicht in den gegnerischen Kasten und muss so am Ende mit dem torlosen Remis leben. Gregoritsch und Grifo hatten nach der Pause die besten Chancen - an hochkarätigen Möglichkeiten gab es aber nicht viel mehr. Und so belohnt sich Union für eine konsequente Defensivleistung mit dem Punkt. 

MK130124


Mit 21 Punkten in die Winterpause

Beide Stürmer treffen bei Arbeitssieg 

Im Vergleich zum Remis in Hannover muss Trainer Christian Eichner gezwungenermaßen auf einer Position umstellen. Kapitän Jerome Gondorf fällt erkrankt aus, wird ersetzt durch Dzenis Burnic. Erneut nicht dabei sind Marvin Wanitzek und Marcel Franke.
Hier die Karlsruher Startelf:  Drewes - Jung, Bormuth, Beifus, Heise - Burnic, Jensen, Nebel - Stindl - Zivzivadze, Matanovic.

Bei den Saarländern ändert Trainer Horst Steffen nach dem 0:1 gegen Nürnberg sein Team auf zwei Positionen: Thore Jacobsen und Paul Wanner rücken für Semih Sahin (nicht im Kader) und Manuel Feil (Bank) ins Team.
Elversberg geht mit folgender Elf in die Partie: Kristof - Vandermersch, Sickinger, Jäkel, Neubauer - Fellhauer, Jacobsen - Wanner, Stock, Rochelt - Schnellbacher.

Das Spiel ist angepfiffen und die Badener machen von Beginn an Druck, pressen die Gäste in die eigene Spielhälfte.

Burnic mit früher Führung
So dauert es auch keine sechs Minuten und der nächste Angriff sitzt. Nebel wird auf der linken Seite freigespielt, seine Hereingabe ins Zentrum landet jedoch beim Gegner. Die SVE klärt nicht entscheidend, Jensen zieht dann aus 20 Metern ab. Kristof lässt den zentralen Schuss nach vorne prallen, Matanovic und Zivzivadze verpassen dann den Abpraller. Doch Burnic ist auch noch da und versenkt die Kugel aus 14 Metern ins rechte Eck.

Bisher findet die SVE hier nicht statt. Zu konsequent hier der Karlsruher SC. Angriff auf Angriff rollt auf die Elversberger Abwehr zu.

Zivzivadze mit dem 2:0
In der 16.Minute leitet Stindl den Angriff mit einem starken Tempolauf ein und verlagert den Ball dann auf die linke Seite. Heise bekommt die Kugel im Strafraum und spielt ins Zentrum. Dort klaut Zivzivadze Stindl die freie Schusschance, doch der Stürmer macht das klasse und schießt aus der Drehung aus sieben Metern ins rechte Eck

Die Gäste suchen nun den Weg nach vorne. Schnellbacher wird rechts in der Box bedient und überlasst dann für Stock, der mit seiner Direktabnahme nicht durchkommt (21.). Hatte der KSC in der Anfangsphase noch über 70 Prozent Ballbesitz, kommen die Gäste inzwischen auf 48 Prozent. Vandermersch dringt mal rechts in den Strafraum und kommt gegen Heise zu Fall. Für einen Strafstoß reicht das allerdings nicht (25.).

Wanner mit dem Anschlusstreffer
Der Aufsteiger meldet sich zurück. Die Gäste überspielen sehenswert das Mittelfeld, links ist dann Rochelt völlig frei. Seine Flanke erreicht Schnellbacher, der per Kopf aus sieben Metern noch an Drewes scheitert, doch Wanner steht goldrichtig und verwertet den Abpraller zum Anschluss. Nach einer halben Stunde ist hier alles möglich und die Gäste sind im Spiel angekommen. 

Die letzten Minuten gehören dem Aufsteiger. Karlsruhe wirkt, ob des Gegentreffers, ein wenig konsterniert. In der 39.Minute mal wieder der KSC: Nach einem langen Pass kann Nebel die Kugel auf die linke Seite spielen und Heise in den Strafraum schicken. Der Linksverteidiger sucht Matanovic im Zentrum, doch ein Abwehrmann grätscht dazwischen. 

Hier sind drei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Zwingende Momente bleiben aus. Die Mannschaften gehen in die Kabinen. 

MK171223

Elversberg in der Ergebnisdelle 

Dritte Niederlage trübt Blick auf starke Vorrunde 

Wirklich viele Chancen gab es nicht, dennoch hatte die Partie im Wildpark drei Treffer zu bieten. Jetzt geht es auf beiden Seiten zunächst unverändert weiter. Elversberg kommt hier vor 23.654 Zuschauern gut aus der Pause, während die Gastgeber ihre Sicherheit scheinbar verloren haben.

Schnellbacher an die Latte
Es dauert keine zwei Minuten bis Stock einen herausragenden langen Pass in den Strafraum spielt , wo Bormuth nicht an den Ball herankommt. Dahinter ist Schnellbacher da und befördert die Kugel aus kurzer Distanz an den Querbalken.

Matanovic stellt Abstand wieder her
In der stärksten Phase der Saarländer stellt der KSC den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Die Hausherren gewinnen den zweiten Ball, Nebel schickt dann Zivzivadze links in den Strafraum. Aus spitzem Winkel scheitert der Georgier an Kristof, der die Kugel nur noch vorne prallen lässt. Matanovic bedankt sich und netzt den Abpraller ein (53.). Das hatte sich hier nicht unbedingt abgezeichnet.

Schnellbacher bringt SVE wieder ran
Die Antwort der spielstarken Gäste lässt nicht lange auf sich warten. In der 63. Minute hat der KSC die Situation eigentlich schon bereinigt, doch dann lässt sich Nebel den Ball von Wanner vor dem Strafraum abluchsen. Schnellbacher übernimmt und trifft aus 18 Metern präzise ins linke untere Eck.

Wanner an den Pfosten
Keine drei Minuten nach dem erneuten Anschluss liegt der Ausgleich in der Luft. Der KSC verliert einmal mehr den Ball in der Vorwärtsgang, Rochelt schickt dann Wanner links in den Strafraum. Die Leihgabe des FC Bayern ist durch, überlupft den herauseilenden Drewes, trifft aber nur den rechten Innenpfosten.

Christian Eichner reagiert, bringt in der 69.Minute Kobald für Beifus. Elversberg bleibt hier die spielbestimmende Mannschaft, oft ist das aber zu hektisch, was die Gäste nach vorne zeigen. So kommt der KSC ab und an zu Entlastungsangriffen, die aber keine Gefahr ausstrahlen. In der 77.Minute kommt Schleusener für Zivzivadze. 
Horst Steffen, Elversbergs Trainer, wechselt in der 81.Minute ebenfalls. Für Jacobsen ist Feil im Spiel. 

Die Begegnung ist hier zunehmend verflacht. Vieles spielt sich im Mittelfeld ab. Der letzte Abschluss in dieser Partie ist bereits 14 Minuten her, Neubauer hatte eine Halbchance für die SVE. Seitdem herrscht viel zu viel Leerlauf und Elversberg schafft es nicht mehr an den gegnerischen Strafraum (84.).

Die Nachspielzeit beträgt fünf Minuten. In der 91.Minute kommt Thiede für Nebel ins Spiel. Karlsruhe ist hier nur noch mit Sicherung dieses wichtigen Erfolges beschäftigt. Dies gelingt und die Badener sichern sich drei wichtige Punkte. 

MK171223






Eine Frage des Willens 

Touré mit Premieren-Treffer 

Dimitrios Grammozis verändert seine Elf nach dem 2:0-Pokalerfolg gegen den 1. FC Nürnberg auf keiner Position: Jokertorschütze Ache fehlt allerdings heute leicht angeschlagen (Wadenprobleme).

Kaiserslautern startet mit dieser Elf: Krahl - Toure, Elvedi, Soldo - Zimmer, Raschl, Tomiak, Puchacz - Ritter - Boyd, Tachie.

Zur größeren Rotation kommt es bei der Hertha. Pal Dardai wechselt, wie gestern angekündigt, in großem Umfang. Nach dem Erfolg im DFB-Pokal im Elfmeterschießen gegen den HSV insgesamt vier Wechsel: Marton Dardai rückt von der Innenverteidigung auf die Sechserposition, dafür spielt Kempf in der Abwehr, neu für Zeefuik (Bank). Dazu beginnt Leistner für Gechter (verletzt), Winkler für Reese (Bank) und Prevljak für Tabakovic (Bank).

Harm Osmers hat hier angepfiffen und beide Teams sind hier bemüht, ihr Revier zu markieren. Die erste Halbchance verzeichnet der FCK. Kaiserslautern hat nach fünf Minuten die erste Chance der Partie. Nach einem Freistoß von Ritter aus dem linken Halbfeld. Soldo kommt per Kopf an den Ball, köpft halbhoch ins rechte Eck, kein Problem für Ernst. Kurze Unruhe nach einem vermeintlich überharten Einsteigen von Winkler gegen Puchacz. Grammozis deutet einen Ellbogenschlag an der Seitenauslinie an. Osmers ermahnt beide Parteien, es gibt keine Gelbe Karte (9.).  So kommt es auch zu ersten Rudelbildungen. Niederlechner kommt da gleich einigen Lautern-Spielern deutlich zu nahe nach einem Zusammenprall mit Tomiak. Der Ex-Augsburger trifft zuerst den Ball und dann mit der offenen Sohle den Fuß des Gegenspielers. Harm Osmers ermahnt Niederlechner, der sich einfach nicht beruhigen kann.

Touré artistisch mit dem Türöffner
Nach einer Ecke von Ritter, 16.Minute, gehen die Roten Teufel nach einer genialen Ballannahme von Toure in Führung! Ritter schlägt die Ecke gut auf den ersten Pfosten. Tachie legt die Kugel per Kopf nochmal ins Zentrum ab und Touré bringt den Ball mit einer artistischen Ablage rechts unten im Kasten unter. 

Kaiserslautern ist nach gut 25min hier die bessere Mannschaft. Das zeigt sich nicht nur durch die Führung. Auch in den Zweikämpfen sind die Hausherren griffiger. Hertha ist im Moment noch zu ruhig, findet auch offensiv zuwenige Ideen. 

In der 31.Minute gibt es erneut einen Freistoß für die Hausherren. Winker hat Tomiak unnötig umgestoßen, folgerichtig setzt Ritter nun zum Freistoß im linken Halbfeld an. Die Kugel geht rechts raus, durch eine gute Ablage von Boyd auf Zimmer. Zimmer hat Platz und setzt zur Hereingabe an, Boyd läuft in den Sechzehner zur Flanke und köpft nur knapp links vorbei.

Es dauert dann bin zur 37.Minute ehe sich die Hertha zeigt. Bei einer Ecke von links sieht Krahl am Fünfer nach einem fairen Luftzweikampf mit Niederlechner nicht gut aus. Krahl erwischt den Ball nicht, im Anschluss blockt Puchacz wichtig bei einem Versuch von Winkler. Die nächste Ecke ist kein Problem für Kaiserslautern. Zwei Minuten später  muss Krahl es erneut mit den Fäusten richten. Einen weiten Einwurf in den Sechzehner klärt der Keeper vor Prevljak sicher. 

Die Nachspielzeit beträgt hier nun zwei Minuten. Kein Problem für die Pfälzer, die mit einer verdienten Führung in die Kabine gehen. Die Hertha muss sich hier steigern, mit Sicherheit auch personell reagieren, um hier Zählbares mitnehmen zu können. Mit Resse oder Tabakovic hat man Optionen. 



Frühe Antwort der Hertha

Niederlechner und Kempf drehen die Begegnung

Zu Beginn der zweiten Halbzeit jeweils Wechsel vor 45.308 Zuschauern. Bei den Gastgebern kommen Aremu und Durm für Zimmer und Touré. Pal Dardai wechselt gar dreifach, bringt Reese, Tabakovic und Christensen für Winkler, Scherhant und Prevljak.

Niederlechner mit dem Ausgleich
Wohl dem, der eine solche Qualität von der Bank bringen kann. Da ist direkt der Ausgleich durch Niederlechner, was für ein Tor. Reese bringt von rechts einen Einwurf. Die Kugel kann von Elvedi nicht weit genug geklärt werden, Kenny kommt an der Strafraumkante zum Kopfball und köpft in die linke Strafraumhälfte. Dort setzt Niederlechner, in der 49.Minute, zum sehenswerten Fallrückzieher an und bringt das Leder im linken Toreck unter. Keine fünf Minuten später ist es erneut Reese, der über links aufdreht. Gegen Durm holt der Außenstürmer einen Eckball heraus.

Kurzer Auftritt für Afeez Aremu
Dieser Wechsel ging für die Pfälzer mal richtig in die Hose. Der zur Halbzeit eingewechselte Mittelfeldspieler trifft Klemens sogar über dem Knie und muss für sein rüdes Foul nach Betrachtung der Videobilder vom Platz. Glatt Rot in der 60.Minute.

Doppelwechsel, erneut bei Hertha BSC, in der gleichen Minute. Dardai und Klemens gehen aus der Partie, es kommen Bouchalakis und Hussein. Drei Minuten später dann ein taktischer Wechsel durch Dimitrios Grammozis. Marlon Ritter muss runter, für ihn ist Kevin Kraus auf dem Platz. Taktisch nun eine Viererkette.

Hertha ist in Überzahl  die dominante Mannschaft und bewegt sich überwiegend  in der gegnerischen Hälfte. Gerade versuchen sich Reese und Karbownik über links durchzusetzen, doch das Zuspiel von Reese auf den Polen ist zu weit und geht nach 68min ins Toraus.
Ab der 72.Minute ist Tyger Lobinger für Terrence Boyd der Mann im Sturmzentrum bei den Pfälzern.

Jetzt wird es möglicherweise gefährlich für das Hertha-Tor. Freistoß, 77.Minute,nach Foul an Kraus, Puchacz bringt den Freistoß zentral aus 20 Metern vor dem Kasten, flach direkt zu Ernst.
Gefährlicher wird es, diesmal auf der Gegenseite, durch Jonjoe Kenny. Der  bekommt ein gutes Zuspiel von Christensen genau an die Strafraumkante zugespielt und schießt mit voller Wucht aus 16 Metern, Krahl bekommt die Hände reflexartig noch und pariert zur Ecke (80.).

Kempf dreht die Partie für Hertha
Das hatte sich angedeutet. Zu bestimmend ist hier das Team von Pal Dardai. Lautern bekommt die Kugel nach der Ecke von hinten nicht raus. Niederlechner zieht aus der rechten Strafraumhälfte ab, Krahl kann noch parieren, doch die Kugel fliegt ans rechte Fünfereck, wo Kempf den Ball nur noch über die Linie drücken muss (81.). Spiel gedreht! 

Letzter Wechsel für die Roten Teufel. Kenny Prince Redondo ersetzt in der 87.Minute Nikola Soldo. 
Ob die fünf Minuten Nachspielzeit noch einmal die Chance zum Ausgleich bietet, bleibt ob der souveräner Vorstellung der Berliner in der zweiten Hälfte mehr als fraglich. Zu harmlos agieren die Roten ohne ihren Topscorer Ragnar Ache. 

Diese fehlende Qualität, neben Ache fehlt ja auch noch Opoku, war heute nicht zu kompensieren. Das Spiel ist aus, die Punkte gegen nach Berlin. 

MK091223





Alles oder nichts im Pokal

Wenig Glanz in der ersten Spielhälfte 

Das letzte Duell beider Klubs, gab es im September. Damals siegte der FCK mit 3:1. Davor trennte man sich dreimal Unentschieden. Also wenig Aussagekraft in der Statistik. 

Bei seinem Debüt als Cheftrainer nimmt Dimitrios Grammozis im Vergleich zur 1:4-Niederlage am Samstag in Magdeburg nur sehr gemäßigt Änderungen an der Startelf vor. Anstelle von Kevin Kraus (Bank) und Julian Niehues (nicht im Kader) spielen Nikola Soldo und Boris Tomiak von Beginn an.
Daraus ergibt sich folgende Mannschaftsaufstellung: Krahl - Toure, Soldo, Elvedi - Zimmer, Tomiak, Raschl, Puchacz, Ritter - Boyd, Tachie. 
Bei den Gästen sieht Cristian Fiel nach der 0:5-Heimpleite gegen Düsseldorf deutlich mehr Anlass, etwas zu verändern. Mit Ivan Marquez, Nathaniel Brown, Jannes Horn, Felix Lohkemper (alle Bank) und Can Uzun (Adduktorenprobleme) sind fünf Spieler nicht in der fränkischen Anfangsformation zu finden, in die dafür Ahmet Gürleyen, Florian Hübner, Tim Handwerker, Taylan Duman und Daichi Hayashi aufrücken.Für den 1. FC Nürnberg stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Rasen: Mathenia - Gyamerah, Hübner, Gürleyen, Handwerker - Flick, Duman, Schleimer - Goller, Hayashi, Okunuki.

Die Begegnung wird von Patrick Ittrich geleitet, der nun angepfiffen hat.

Ritter an den Pfosten
Der FCK beginnt hier sichtlich bemüht. Die Zweikämpfe im Mittelfeld werden aggressiv geführt und so sind es auch die Roten Teufel, die die erste Großchance haben. Marlon Ritter passt in der 8.Minute von der Mittellinie nach rechts in den Lauf von Richmond Tachie. Dieser stürmt in den Sechzehner, bedient den mitgelaufenen Ritter, der halbrechts in der Box zum Rechtsschuss kommt. Der Ball landet am linken Pfosten. In der Entstehung soll Tachie aber im Abseits gestanden haben. Knappe Sache - das hätten wir uns im Falle eines Treffers ganz genau ansehen müssen.

Bis Nürnberg den Weg vor das Tor findet, dauert es bis zur 18.Minute. Um einen Freistoß in Nähe des Strafraums kümmert sich Tim Handwerker. Dessen Linksschuss streicht deutlich über den rechten Torwinkel.

Ritter zu Beginn als Alleinunterhalter
Die Antwort lässt nicht lange auf sich warten. Wieder ist es Ritter, jetzt in der 22.Minute. Der zieht Marlon einfach mal ab, setzt seinen Rechtsschuss aufs rechte Eck. Dorthin fliegt Nürnbergs Keeper Mathenia und pariert gut. 

Auf der Gegenseite probiert es Jan Gyamerah aus Mangel an Anspielalternativen auf eigene Faust. Hierbei ist der Versuch des Torschusses zu erkennen, dennoch fehlt eine Menge, um Julian Krahl zum Eingreifen zu bewegen (26.).

Die Begegnung gestaltet sich nach etwas mehr als einer halbe Stunde mehr und mehr ausgeglichen. Zum gleichverteilten Ballbesitz kommen nun auch noch 3:3 Torschüsse hinzu. Offen ist diese Partie; auch wenn es an fußballerischer Qualität ganz erheblich mangelt. In der 33.Minute dann ein abgefälschter Torschuss von Kanji Okunuki zur ersten Nürnberger Ecke. In deren Folge kommt es zu einer Flanke von Tim Handwerker, nach der sich Ahmet Gürleyen vergeblich streckt. 
Hier sind noch fünf Minuten zu spielen und mittlerweile nähern sich beide Seiten auch hinsichtlich der Zweikampfwerte an. Überdies zählen wir 7:7 Fouls, beiderseits 75 Prozent Passquote und jeweils um die 20 Pässe ins Angriffsdrittel. Sehr viel mehr Ausgeglichenheit geht nicht. 

Hier wird nur eine Minute Nachspielzeit angezeigt, dann geht es in die Kabinen. 

Die Zuschauer erleben bisher hier kein fußballerisches Highlight, aber beide Mannschaften zeigen Einstellung und hohe Bereitschaft in jedem einzelnen Zweikampf. 


Erfolg ohne Gegentor

Ache und Tachie treffen zu verdientem Sieg 

Hier geht es zunächst ohne personelle Veränderungen vor 48.349 Zuschauern weiter.
In der 54.Minute dann aber doch der erste Wechsel bei Nürnberg. Für Schleimer ist nun Brown mit von der Partie.

Kaiserslautern ist hier weiter bemüht, mehr als Ansätze sind aber bisher nicht zu verzeichnen. So auch ein abgefälschter Schuss von Raschl in der 56.Minute, der fliegt rechts am Tor vorbei.

Ache mit Comeback nach Verletzung
In der 64.Minute ist Ragnar Ache zurück im Lautrer Sturmzentrum, ersetzt doch Terrence Boyd. Seit der Verletzung, Bänderriss im Sprunggelenk, aus dem Spiel in Düsseldorf, der erste Einsatz für den Topscorer der Pfälzer.
Die rackern hier weiter, wollen etwas Zählbares. Links in der Box probiert es Marlon Ritter. Der Ball rutscht ihm allerdings über den rechten Spann. So wird auch das nicht gefährlich (68.). Zwei Minuten später, nach einem hohen Ball in den Sechzehner, geht Tymoteusz Puchacz zweimal zum Kopfball. Da ist Christian Mathenia schon aus dem Spiel. Ragnar Ache strebt im Torraum zum Spielgerät, doch Florian Hübner ist etwas schneller und klärt für den Club. Die Franken finden aktuell kaum Entlastung.

Tachie lässt den Betze beben
Man spürt in der 75.Minute förmlich die Last, die dieser Mannschaft von den Schultern fällt. Zunächst läuft ein Angriff über rechts, wird zur Mitte verlagert. In Strafraumnähe führt Marlon Ritter den Ball, sucht nach einer passenden Anspielstation. Die findet er in Jean Zimmer, der auf rechts Zeit und Platz für die perfekte Flanke hat. Die landet im Zentrum bei Richmond Tachie, der am Torraum das rechte Knie hinhält und aus fünf Metern vollstreckt.

Ache kommt, trifft und siegt
Drei Minuten nach der Führung meldet sich auch Ragnar Ache zurück. Der macht es fußballerisch sehr fein,  nimmt einen langen Ball glänzend an, bleibt in der Bewegung und treibt den Angriff durch die Mitte an. Es folgt der brillante Doppelpass mit Richmond Tachie. Ache taucht im Sechzehner auf, rutscht hinein und trifft aus etwa acht Metern ins linke Eck.

Unmittelbar nach diesem Treffer Doppelwechsel bei den Gästen. Für Handwerker und Hayashi kommen Wekesser und Lohkemper.

Ritter mit Lattentreffer
Die nächste Großchance für die Hausherren. Aus zentraler Position gibt es Freistoß aus ziemlich zentralen 18 Metern. Diesen setzt  Marlon Ritter mit dem rechten Fuß rechts oben an die Querlatte.

Beim FCK ersetzt Erik Durm in der 84.Minute Kapitän Jean Zimmer, beim Club ersetzt Geis Okunuki. 

Jetzt ist Platz für Lautrer Konter. Der nächste Angriff läuft über rechts. Mit viel Auge passt Ragnar Ache in den Lauf von Tymoteusz Puchacz. Zentral im Strafraum rauscht Tymoteusz Puchacz heran, schießt direkt. Mit dem Kopf lenkt Christian Mathenia den Ball am Tor vorbei.

Hercher und Redondo ersetzen Ritter und Tachie in der 88.Minute und hier werden fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. Jetzt sucht Tobias Raschl sich von links einen Weg an der Grundlinie entlang, flankt dann mit Gefühl auf Ragnar Ache. Dessen Volleyschuss aus etwa neun Metern pariert Christian Mathenia großartig per Fußabwehr.

Die Zeit läuft nun für die Pfälzer und so langsam kann man sich über die Einnahmen aus dem kommenden Viertelfinale freuen. Dass man hier ohne Gegentor blieb, macht ebenfalls Hoffnung für die restlichen Spiele vor der Winterpause. 

MK051223


Grammozis vorgestellt

Blick geht auf Achtelfinale gegen Nürnberg 

Im Rahmen der Pressekonferenz wurde heute auch Dimitrios Grammozis als neuer Cheftrainer vorgestellt. Zu der Begegnung sind, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, 48.299 Tickets verkauft, davon 3.700 Karten nach Nürnberg. Neben der Übertragung bei Sky ist das Spiel im Free TV bei der ARD zu sehen.
Im Kader fehlen wird nur Aaron Opoku. Ache und Aremu waren gestern im Spiel-Ersatztraining und somit Option für den Kader.

Herzensangelegenheit FCK
Bei seinem Einggangsstatement bezog sich der neue Cheftrainer auf seine Zeit als Spieler beim 1.FC Kaiserslautern und bezeichnete den Verein als Herzensangelegenheit. Die Jahre als Spieler seien natürlich hängengeblieben.

Spiel gegen Magdeburg beobachtet
Wichtig sei es aktuell sich zu stabilisieren, aber man dürfe nicht nur das Negative sehen. So habe er zum Beispiel in der ersten Halbzeit in Magdeburg gute Ansätze gesehen. Mit großen Änderungen taktischer Art ist für morgen wohl eher nicht zu rechnen. 
DG: "Wir haben wenig Zeit und die Jungs haben sich in dem bisher gespielten System auch wohlgefühlt",

Zum zweiten Mal Dirk Schuster beerbt
Grammozis wollte in der Tatsache, dass er zum zweiten Mal Dirk Schuster im Amt beerbt keine Systematik erkennen. Es sei möglicherweise von Vorteil, wenn man die Arbeitsweise des Vorgängers kenne.

Brutale Vorfreude auf das Stadion
Als riesig bezeichnet Grammozis die Vorfreude auf das nahezu ausverkaufte Stadion und die Energie die von den Fans ausgehen kann.

Stabilität bedeutet nicht Passivität
Man dürfe bei dem Bestreben die Abwehr zu stabilisieren nicht in Passivität verfallen, sondern müsse auch weiterhin Fußball spielen wollen. Dazu habe er die Spieler und die erforderliche Qualität. Der Kader ist gut aufgestellt, kurzfristig fehle aber nun die Zeit für größere Änderungen. 


Ache wieder im Kader

Viel mentale Arbeit angesagt 

Die Vorfreude auf das morgige Spiel stand Dimitrios Grammozis ins Gesicht geschrieben. Man wolle nun die Fans wieder glücklich und stolz machen, so lautet der erste Wunsch des Trainers.

Luthe vor Comeback? 
Auf die Position zwischen den Pfosten angesprochen, wollte sich Grammozis zunächst nicht festlegen. Allerdings erwähnte er, dass er Andreas Luthe aus der Zusammenarbeit beim VlL Bochum kenne und schätze. Dies hinterlässt den Eindruck, dass morgen ein Wechsel im Tor anstehen könnte. 

Erste Gespräche Donnerstag
Man habe sich Freitag, nachdem die Entscheidung zur Trennung von Schuster Donnerstag gefallen war,  mit Thomas Hengen und Enis Hajri getroffen und sehr gute Gespräche gehabt. So scheint die Entscheidung zur Zusammenarbeit recht schnell gefallen. Mit dem Trainer kommt auch Sven Piepenbrock als Co-Trainer, mit zum FCK.

Kein Favorit im Pokal
Nachdem der 1.FC Nürnberg die letzten beiden Spiele verloren und dabei neun Treffer kassiert hat, der FCK auch in einem negativen Lauf steckt, wollte der neue Cheftrainer für morgen keinen Favoriten erkennen. Die Spieler sollen den Wettbewerb annehmen und sollen das Spiel genießen und Spaß haben. "Beide Mannschaften wollen dieses Spiel nutzen, um die letzten Ergebnisse wieder vergessen zu machen", so Grammozis.

Sehr nah an der Liga dran
Auch wenn er nicht unter Vertrag war, habe er auch in dieser Phase sehr viele Spiele besucht und diese mit seinem Co-Trainer analysiert. 

MK041223

Tinte trocken 

Dimitrios Grammozis wird Cheftrainer beim FCK

Der 1. FC Kaiserslautern hat den offenen Posten des Cheftrainers neu besetzt: Dimitrios Grammozis übernimmt ab sofort das Traineramt bei den Roten Teufeln. 

Die Tinte ist trocken: Dimitrios Grammozis, der von 2000 bis 2005 selbst die Fußballschuhe für den FCK schnürte, ist neuer Cheftrainer auf dem Betzenberg. Gemeinsam mit Co-Trainer Sven Piepenbrock übernimmt er ab sofort das Traineramt und wird am heutigen Sonntag bereits die erste Trainingseinheit leiten. 

Grammozis beendete im Jahr 2013 seine aktive Spielerkarriere beim VfL Bochum und begann dort im Nachwuchsbereich direkt seine Trainerlaufbahn. Vom aktuellen Bundesligisten wechselte er in der Saison 2018/19 zum damaligen Zweitligisten SV Darmstadt 98 und übernahm erstmalig das Cheftraineramt. Zuletzt war der gebürtige Wuppertaler für den FC Schalke 04 tätig. Dimitrios Grammozis wird am Montag, 4. Dezember 2023, im Rahmen der Pressekonferenz vor dem DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den 1. FC Nürnberg offiziell vorgestellt. 

Quelle: Pressemitteilung Verein vom 03.12.2023
Bild: FCK

Fußballfest für Freiburg 

Hattrick Gregoritsch bereits in der ersten Halbzeit 

Christian Streich wechselt im Vergleich zum 1:1-Unentschieden gegen Darmstadt vom Wochenende auf einer Position: Weißhaupt rückt für Gulde ins Team. Wegen Verletzungen fehlen Günter, Keitel, Kübler, Kyereh, Philipp und Rosenfelder im Kader.

Dies also die Startelf der Breisgauer:für Atubolu - Sildillia, Ginter, Lienhart - Doan, M. Eggestein, Höfler, Makengo, Höler, Grifo - Gregoritsch .


Olympiakos gewann am letzten Wochenende mit 3:1 gegen Panetolikos Agrinio.Matrtinez Penas nimmt gleich fünf Änderungen zur Startelf vom Wochenende vor: Neu rücken Retsos, Ortega, Alexandropoulos, Daniel Podence und El Kaabi ins Team. Biancone, Quini, Pep Biel, Gio. Masouras und Jovetic müssen heute vorerst zusehen. Freire, Leidner, Porozo und Scarpa stehen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.

Das Spiel läuft und es dauert exakt drei Minuten zur Freiburger Führung.

Gregoritsch mit Doppelpack
Der Österreicher ist der Mann der ersten Minuten. Zum perfekter Start für Freiburg.  trifft der Stürmer mit dem ersten Angriff in der dritten Minute. Die Szene führt zunächst über die rechte Seite zu Eggestein. Seine abgefälschte Flanke gelangt zu Gregoritsch, der sich 15 Meter vor dem Tor den Ball einmal vorlegt und flach in die lange Ecke verwandelt.
Es soll aber noch besser kommen Gregoritsch. Es geht gerade einmal in die 7.Minute und Ritsu Doan schlägt einen Eckball von der linken Seite vor das Tor, Gregoritsch kommt im Gedränge an den Ball und lässt aus kurzer Distanz Keeper Paschalakis keine Chance.

SC bleibt auf dem Gaspedal
Es brennt weiter vor dem Tor der Griechen. Die 10.Minute läuft und die nächste dicke Chance für den SC. Freiburg spielt Piräus schwindelig. Grifo zielt von der Sechzehnerlinie mit dem linken Fuß flach auf die linke Ecke. Ganz knapp rollt der Ball am Pfosten vorbei. Da fehlte wirklich nicht viel. Piräus bekommt bisher gar keinen Zugriff. In jeden Zweikampf kommen sie zu spät. Die Freiburger kombinieren sehr schnell und lassen Ball und Gegner laufen. Die 4.000 griechischen Zuschauer, die sich anfangs noch lautstark Gehör verschafft haben, sind weitgehend verstummt. In der 20.Minute rollt der Freiburg-Express weiter Richtung Keeper Paschalakis. Sildillia flankt von links herein, ein griechischer Verteidiger köpft Gregoritsch den Ball vor die Füße. Aus fünf Metern nimmt er völlig freistehend den Ball als Dropkick und knallt den Ball einen halben Meter am rechten Pfosten vorbei. Das hätte der Hattrick und die Vorentscheidung sein müssen. Der SC überlässt nun den Gästen mehr das Spielanteile.Außer einem abgewehrten Distanzschuss von Alexandropoulos in der 32.Minute gab es bisher aber nichts Erwähnenswertes.

Hattrick für Gregoritsch
Ein entfesselt aufspielender Michael Gregoritsch ist schon jetzt "Man of the Match". Grifo verlagert das Spiel auf die linke Seite. Makengo kann ungestört flanken. Gregoritsch steigt fünf Meter vor dem Tor hoch und köpft den Ball eiskalt ins lange Eck. Olympiakos ist chancenlos gegen den heute bockstarken Sportclub.

Auch Sildillia auf der Torschützenliste 
In der 42.Minute dann der Auftritt für den jungen Verteidiger. Gregoritsch spielt in der Zentralen einen Doppelpass mit Höler und legt den Ball mit dem ersten Kontakt direkt weiter auf den von rechts einlaufenden Sildilla. Sein strammer Schuss aus dreizehn Metern schlägt ins linke Eck ein. Paschalakis ist wiederum chancenlos.

Der Schiedsrichter, Irfan Peljto, hat offenbar genug gesehen, schickt die Teams ohne Nachspielzeit in die Kabinen. 




Klatsche für Piräus 

Doan setzt Schlusspunkt zum 5:0

Die Gäste aus Griechenland wechseln zu Beginn der zweiten Hälfte aus. Für Alexandropoulos kommt vor 34.000 Zuschauern Iborra ins Spiel. Fünf Minuten später muss Piräus-Trainer Martinez verletzungsbedingt erneut wechseln. Für Podence wird nun Masouras eingewechselt.

Freiburg nimmt hier etwas Tempo raus, ohne jedoch die Kontrolle über das Spiel abzugeben. Auch nach etwas mehr als einer Stunde zieht Freiburg hier ein Powerplay auf. Auch beim Stand von 4:0 lassen sie nicht nach und schnüren die Griechen am eigenen Strafraum ein. Piräus findet sich jetzt immer öfter mit fast allen Spielern am eigenen Sechzehner wieder.
Dreifachwechsel bei den Hausherren. Für Gregoritsch, Lienhart und Höler kommen nun Gulde, Röhl und Adamu zum Einsatz (65.).

Ritsu Doan zum 5:0
Auch im Energiesparmodus trifft hier nur die Heimmannschaft. Immer wieder fällt Olympiakos durch ungenaue Pässe und daraus resultierenden Ballverlusten auf. So auch in der 77.Minute: Adamu kann einen gewonnenen Ball über die linke Seite nach vorne treiben und in die Mitte passen. Hezze legt den Ball völlig unnötig in den Lauf seines Gegenspielers Doan, der mit links aus sieben Meter nur noch einnetzen muss. Die Griechen machen es den Freiburgern heute wirklich leicht.
Nächster Wechsel beim Team von Christian Streich. Noah Weißhaupt ersetzt in der 78.Minute Vincenzo Grifo, Roland Sallai kommt für Nicolas Höfler. 
Dreifachwechsel bei Olympiakos: Carvalho, Ruiz und Quini kommen in der 84.Minute für Rodinei, El Kaabi und Hezze. 

Die Zeit läuft hier für die Breisgauer runter, ohne großen Druck aushalten zu müssen. Zu harmlos heute Abend die Griechen. 
Hier sind drei Minuten Nachspielzeit angezeigt, Diese verstreicht und das Spiel ist abgepfiffen. 

Freiburg hat sich hier etwas den Frust von der Seele geschossen und lässt Piräus nicht den Hauch einer Chance. So kommt es nun am 14.Dezember zum Endspiel um den Gruppensieg bei West Ham United. 

MK301123

FCK trennt sich von Dirk Schuster und Sascha Franz

Der 1. FC Kaiserslautern hat mit sofortiger Wirkung Dirk Schuster und Sascha Franz von ihren Aufgaben als Cheftrainer und Co-Trainer freigestellt. 

Der FCK reagiert mit der Freistellung der Trainer auf die aktuelle sportliche Lage in der Pfalz. Nach einer ergebnistechnisch nicht zufriedenstellenden Rückrunde der vergangenen Saison konnte die Mannschaft im ersten Saisondrittel zwar eine positive Serie starten, insgesamt zeigen die Tendenzen aber eine nicht zufriedenstellende Entwicklung auf, so dass sich die Verantwortlichen für diesen Schritt entschieden haben. 

Dirk Schuster und Sascha Franz übernahmen das Traineramt bei den Roten Teufeln im Mai 2022 und führten den 1. FC Kaiserslautern in der Relegation gegen die SG Dynamo Dresden erfolgreich zurück in die Zweite Bundesliga. 

Der FCK bedankt sich bei Schuster und Franz für die geleistete Arbeit und das Engagement und wünscht Beiden auf ihrem weiteren Weg alles Gute.

Quelle: Pressemitteilung Verein vom 30.11.2023

Kiel nutzt Lautrer Fehler 

FCK offensiv harmlos, in der Defensive fahrlässig 

Im Vergleich zur 1:2 Niederlage in Wiesbaden am vergangenen Spieltag, ändert Trainer Dirk Schuster seine Startelf nur auf einer Position: Verteidiger Soldo rotiert auf die Bank, Zuck darf für ihn von Beginn an ran.

So geht der 1. FC Kaiserslautern ins Duell mit Holstein Kiel: Krahl - Elvedi, Kraus, Zuck - Zimmer, Niehues, Klement, Puchacz - Ritter, Boyd, Tachie. Das sieht nach einem 3-4-3 aus, wobei Puchacz ein Stück nach vorne rückt. 

Störche-Coach Marcel Rapp versucht es mit drei Neuerungen im Vergleich zum 4:2-Heimsieg gegen den HSV am 13. Spieltag: Ivezic, Schulz (beide Bank) und Komenda (nicht im Kader) machen Platz für Erras, Porath und BVB-Leihspieler Rothe.

Holstein Kiel versucht es mit folgender Formation: Weiner - Becker, Erras, Kleine-Bekel - Porath, Sander, Holtby, Skrzybski, Rothe - Pichler, Arp.

Das Spiel ist angepfiffen und es geht gleich ruppig los. Klement wird von Holtby am Mittelkreis ziemlich heftig gelegt. Bastian Dankert muss sofort genau hinschauen, lässt die Karte aber nach gut drei Minuten noch stecken. Die Roten Teufel schieben gegen den Ball jetzt etwas höher, sind im Anlaufen aber nicht konsequent genug. Kiel hat so wenig Mühe, sich aus dem angedeuteten Pressing zu befreien.

Pichler zur Gästeführung
Vor beiden Toren passiert zunächst wenig. Das ändert sich allerdings in der 16. Minute schlagartig. Ein kapitaler Aussetzer von Klement, der einen Rückpass von der Mittellinie in Richtung seines Keepers schickt, dem Ball aber viel zu wenig Tempo mitgibt. Pichler sprintet dazwischen, schnappt sich die Kugel und lupft das Spielgerät über den herauseilenden Krahl ins Netz. Nach einer guten Viertelstunde führen hier die Gäste.

Die Führung ist nicht unverdient. Wieder sind die Kieler über halbrechts frei durch. Pichler dringt in den Strafraum ein und will in die Mitte legen, Krahl ist allerdings zur Stelle und verhindert die Hereingabe per Fußabwehr. Anschließend prallt er jedoch mit Zuck zusammen und muss leicht benommen behandelt werden. Für den Keeper geht es aber weiter (21.). In der 25.Minute dann wenigstens mal ein Eckball für Kaiserslautern. Klement bringt die Kugel von der rechten Seite in die Mitte, findet aber nur den Kopf von Rothe, der klären kann.

Erste Pfiffe aus der Fankurve
Und plötzlich die große Chance zum Ausgleich (31.). Klement steckt bei einem Konter perfekt für Boyd in den Strafraum durch, der daraufhin frei vor Weiner zum Abschluss kommt. Sein versuchter Lupfer bleibt aber an der Brust des Störche-Keepers hängen.

Deutliche Mängel von Krahl im Spielaufbau
Neben dem fehlenden Durchschlagskraft, sind die Defizite im Spielaufbau deutlich erkennbar. Hier ist speziell Julian Krahl ein Schwachpunkt. Die Bälle, die der junge Keeper an den Mann bringt, sind eher Mangelware. Wenn man den Torhüter dann auch noch regelmäßig auf dem falschen Fuß mitnimmt, wird es kompliziert. Mittlerweile kann man auch schon von einem wahrnehmbaren Pfeifkonzert sprechen. Und zwar immer dann, wenn die Lauterer den Ball verlieren - was relativ häufig passiert.
In der 39.Minute dann auch die nächste Chance für Kiel. Pichler lässt tropfen für Porath, der aus 13 Metern halbrechter Position mit dem Vollspann abzieht. Krahl steht genau richtig und wehrt in der Tormitte ab.

Lautern defensiv absolut desolat
Nur konsequent dann auch das 0:2 für Kiel durch Jann-Fiete Arp in der 44. Minute. Ein Eckball von der linken Seite rutscht komplett durch den Fünfer und landet am langen Pfosten bei Arp. Der ehemalige Hamburger nimmt die Kugel mit der Innenseite und setzt sie per Aufsetzer an die Unterkante der Latte und von dort aus ins Tor. 
Es werden drei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Hier passiert allerdings nichts mehr und Schiedsrichter Dankert pfeift zur Halbzeit. 


Touré gibt sein Debüt

Pichler trifft doppelt und entscheidet das Spiel 

Vorne harmlos, hinten fahrlässig. Der einzige Plan der Lauterer: Hohe Bälle auf Boyd und dann das Beste hoffen. Das ist etwas zu durchsichtig. Dazu kommen Schwächen in der Defensive. Das wird nicht reichen um hier Zählbares mitzunehmen. 

Drei Wechsel folgerichtig zum Wiederanpfiff bei den Pfälzern. Für Klement, Zuck und Zimmer sind nun Neuzugang Touré,  Raschl und Durm im Spiel.

Zumindest in den ersten fünf Minuten zeigen die Roten Teufel ein anderes Gesicht als noch vor dem Seitenwechsel. Es geht schnurstracks nach vorne, mit viel Wucht und Zutrauen. Eine Möglichkeit hat hier Ritter in der 48.Minute, dessen Schuss aber rechts über das Tor geht.Aber auch Kiel bleibt gefährlich. Holtby versucht es aus 18 Metern halblinker Position. Krahl lenkt den Ball um den Pfosten zur Ecke (51.Minute).

Pichler zum Dritten
Der nächste Nackenschlag lässt nicht lange auf sich warten. Pichler bekommt den Ball auf dem linken Flügel, geht mit Leichtigkeit vorbei an Gegenspieler Kraus, umkurvt dann am Fünfer auch Elvedi und schiebt aus sechs Metern lässig ins rechte Eck ein. Das ist verheerendes Defensivverhalten der Lauterer. Hier ist nicht ganz eine Stunde gespielt und das Spiel entschieden.

In der 67.Minute Doppelwechsel bei Holstein Kiel: Für Skrzybski und Arp kommen Simakala und Schulz. Es ist im Fritz Walter Stadion vor 38.367 Zuschauern recht ruhig geworden. Man hört nur noch die 340 Holstein-Fans, die Anhänger der Hausherren haben den Support eingestellt.

In der 75.Minute mal wieder sowas wie ein Abschluss für die Hausherren. Ein ruhender Ball aus dem rechten Halbfeld landet über den Kopf von Puchacz bei Boyd am Elfmeterpunkt. Der Stürmer zieht sofort ab und kommt auch bis zum Tor durch. Allerdings zu zentral, sodass Weiner den Ball aufnehmen kann.

Viele Wechsel, wenig Schwung
Der nächste Wechsel, in der 80.Minute beim FCK. Für Ritter und Boyd sind nun Hanslik und Hercher mit von der Partie.
Eine Minute später auch Doppelwechsel bei Kiel. Rosenboom und Machino kommen für Porath und Pichler. In der 85.Minute der letzte Kieler Wechsel. Ivezic kommt für Sander in die Kieler Mannschaft. Nicht nur den Wechseln geschuldet ist hier wenig zu sehen. Kiel spielt die Zeit clever runter, der 1.FC Kaiserslautern findet keine Lösungen.

Fazit:
Der personelle Aderlass ist beim FCK definitiv nicht zu übersehen. Leistungsträger wie Ache, Aremu oder Opoku sind nicht gleichwertig zu ersetzen. Spieler wie Boyd, Klement, oder Puchacz nach seiner Verletzung, suchen ihre Form. 

Hier sind noch drei Minuten Nachspielzeit angezeigt, dann wird Schiedsrichter Dankert die Zuschauer erlösen. Dies ist nun passiert und Kiel gewinnt ohne größere Probleme  auf dem Betzenberg. 

MK261123

Ritter zur Halbzeitführung

Wenig Torchancen für beide Teams 

Gegenüber dem 3:1-Sieg bei Fortuna Düsseldorf ändert Trainer Markus Kauczinski sein Team auf zwei Positionen,  wobei er zu einem Wechsel gezwungen ist: Fechner fehlt nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt, seine Position nimmt Jacobsen ein. In der Sturmspitze startet Prtajin anstelle von Iredale (Bank).
Das ist die Aufstellung des SV Wehen Wiesbaden: Stritzel - Angha, Mathisen, Vukotic - Goppel, Heußer, Jacobsen, Catic - Bätzner, Lee - Prtajin.

Die Roten Teufel verloren in der Vorwoche mit 0:2 gegen Fürth. FCK-Coach Dirk Schuster bringt zwei Neue: Niehues und Klement erhalten das Vertrauen, Raschl nimmt auf der Bank Platz, Tomiak fehlt Rot-gesperrt. 

Die Gäste aus Kaiserslautern laufen in folgender Formation auf: Krahl - Elvedi, Kraus, Soldo - Zimmer, Klement, Niehues, Puchaz - Ritter - Boyd, Tachie.

Schiedsrichter Tobias Reichel hat hier angepfiffen. Beim FCK sieht das nach der bekannten Dreierkette in der Defensive aus. Bereits in der 3.Minute ist die Partie kurz unterbrochen weil Ritter nach einem Ballgewinn am Kopf behandelt werden muss. Es wird aber weitergehen für die Nummer 7 des FCK weitergehen.
Der erste gefährliche Moment des Spiels gehört den Gastgebern. Über links tut sich die Lücke auf. Wiesbaden verlagert und Catic hat plötzlich sehr viel Platz.  Heußer legt quer, mit dem zweiten Ballkontakt schließt der linke Schienenspieler ab - allerdings genau auf Krahl. Der Keeper nimmt die Fäuse zu Hilfe und wehrt zur Seite ab (6.). Die Gäste aus der Pfalz warten auch nach gut zehn Minuten auf ihre erste Torchance. Die Heimelf fährt ein hohes Pressing, lässt dem FCK keine Zeit für einen geordneten Aufbau. Nennenswerte Angriffe gelingen aber beiden Teams momentan nicht.
In der 19.Minute tritt Heußer einen Freistoß mit Schnitt aufs Tor, Krahl faustet den Ball weg. Im Nachgang kommt Goppel nach feinem Hackenpass von Angha über rechts zur Grundlinie, seine Flanke kann Elvedi am langen Pfosten klären. Auch nach mehr als einer halben Stunde passiert in den Strafräumen wenig. Das Spiel findet weitestgehend im Mittelfeld statt, wo sich die Kontrahenten neutralisieren.

Führung durch Ritter aus dem Nichts
In der 39.Minute die erste gefährliche Aktion für den FCK und die Führung.  Wirklich Aus dem Nichts das 1:0 für die Gäste - und das nur, weil Boyd einen Tachie-Rückpass von rechts nicht verarbeiten kann. Von seinem Fuß springt der Ball zum nachrückenden Ritter, der sich aus elf Metern das Eck aussuchen kann - und das linke untere wählt. Mehr Effizienz geht nicht. 
Die Antwort des SVWW lässt nicht lange auf sich warten. In der 44.Minute nimmt Heußer Angha auf rechts mit, dessen Querpass an den Fünfer perfekt getimt ist. Prtajin muss den Ball nur im leeren Tor unterbringen, wird dabei noch bedrängt. Allen Ernstes schießt der Mittelstürmer die Kugel rechts am Kasten vorbei. Glück für den FCK!

Hier sind nun zwei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Es passiert nichts mehr und die Mannschaften gehen in die Kabinen. 





SVWW dreht das Spiel 

Viertes siegloses Spiel für die Pfälzer 

Hier geht's vor 12.100 Zuschauern personell für beide Teams unverändert weiter. Zunächst plätschert das Spiel ein wenig vor sich hin, dann der vermeintliche Topstart für Kaiserslautern. Klement chippt den Ball in den Lauf von Boyd, die Hintermannschaft der Heimelf ist erstmals aufgerückt. Der Angreifer schiebt ein, aber dann geht die Fahne hoch - er stand zuvor im Abseits (49.).

Goppel mit dem Ausgleich
Dieser Treffer zählt. Boyd klärt eine Heußer-Ecke eigentlich gut. Rechts kommt Goppel an den Ball, legt ihn sich auf den linken Fuß und schießt aus 18 Metern einfach mal, weil ihn keiner stört. Der Ball wird noch abgefälscht und schlägt rechts unten ein (51.). Danach, in der 60.Minute, Alibi-Abschluss von Prtajin: Heußer erobert im Mittelfeld den Ball und schickt den Stürmer halblinks auf die Reise. Vorm Sechzehner zieht die Nummer 18 kurz zur Mitte und dann halbhoch ab. Krahl hat mit dem kraftlosen Schlenzer keinerlei Probleme.

Heußer trifft per Freistoß
Binnen nicht einmal einer Viertelstunde hat Wiesbaden das Spiel gedreht. Nach einem taktischen Foul von Soldo legt Heußer sich den Ball 22 Meter halbrechts vom Tor zurecht.  schießt Prtajin den Ball an die Brust und von dort landet die abgefälschte Kugel im Tor. Wieder ist Krahl völlig machtlos (64.). Spiel gedreht! 
Jetzt Erster Wechsel bei den Roten Teufel. Für Tachie kommt Redondo ins Spiel. Einer Ecke für den SVW in der 67.Minute folgt sogleich die nächste: Angha zieht am kurzen Pfosten per Dropkick ab, aber Soldo bekommt das Bein dazwischen. Den zweiten Eckstoß bekommt Lautern dann im ersten Versuch geklärt.

Zwei Doppelwechsel in der 74.Minute: Bei Wehen Wiesbaden sind Lee und Goppel raus, es kommen Mockenhaupt und Kovacevic Beim FCK sind Hercher und Raschl für Zimmer und Ritter nach gerückt. Die letzte Viertelstunde ist angebrochen, jedoch ohne das große Aufbäumen der Gäste zu erkennen. 

Nächster Doppelwechsel SVWW: Für Prtajin und Catic kommen Iredale und Bennetts (84.).
Drei Minuten später kommen Lobinger und Hanslik für Soldo und Niehues ins Spiel. 

Hier sind fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. Letzter Wechsel für Wiesbaden. Julius Kade kommt für den Torschützen, Robin Heußer, zu einigen Minuten Spielzeit. 
Kaiserslautern ist hier bemüht, findet aber nicht zum Abschluss. Dann plötzlich die Konterchance für die Hessen. Kovacevic fährt den Ein-Mann-Konter, aber dann geht ihm in der Box die Kraft aus. Lobinger eilt hinterher und luchst ihm die Kugel ab. Das war die Chance, alles klarzumachen. Glück für die Gäste. Kaum eine Minute später wieder eine Riesenchance für die Hausherren. Aus dem nächsten Konter, kommt Iredale zum Abschluss. Krahl wehrt dessen Schuss Abschluss  übers Tor ab. 

Hier ertönt der Schlusspfiff. Beide Serien halten. Der SVWW siegt zum 4.Mal in Folge, Lautern hat vier Spiele nicht mehr gewonnen. 

MK121123

Grimaldi bringt SCP in Front

Gondorf bleibt gegen Paderborn der Bankplatz

KSC-Coach Christian Eichner vertraut der gleichen Mannschaft, die vergangene Woche 1:2 verloren hatte: Drewes - S. Jung, Bormuth, M. Franke, Herold - Jensen, Nebel, Wanitzek, Stindl - Matanovic, Schleusener.

Im Vergleich zum 2:1-Pokalsieg gegen Freiburg tauscht Trainer Kwasniok auf zwei Positionen: Keeper Boevink und Leipertz rutschen aus der Startelf. Huth und Nadj dürfen heute beginnen. Im Kader fehlen heute Ezekwem und Heuer wegen Trainingsrückstand.
Paderborn reist in folgender Formation an: Huth - Curda, Musliu, D. Kinsombi - Obermair, Nadj, Klefisch, Bilbija, S. Conteh, Muslija - Grimaldi.

Paderborn wirkt in der Anfangsphase, zumindest in der Defensive, noch nicht richtig wach. Nach einem Missverständnis zwischen Kinsombi und Keeper Huth kommt Schleusener in der 3.Minute beinahe zu einer großen Chance. Im letzten Moment kann Huth klären. Wenig später erläuft Matanovic auf der rechten Seite einen Steilpass und flankt vor das Tor. Huth passt auf und fängt den Ball sicher vor den hereinlaufenden Gegenspielern (6.).

Grimaldi zur Gästeführumg
Paderborn erlangt nun eine größere Spielkontrolle und setzt sich in der gegnerischen Hälfte fest. Besonders auf der rechten Seite kommen Obermair und Nadj im Zusammenspiel mit Bilbija besser ins Spiel. In der 17.Minute wirkt die Abwehr von Karlsruhe ungeordnet. Muslija steckt den Ball zentral auf Grimaldi durch und der "Torfürst" lässt sich die Chance nicht entgehen und verwandelt sicher vor dem herauseilenden Drewes in die rechte Ecke.  Das kam nach über 70% Ballbesitz für die Gäste wenig überraschend.

Erster Wechsel beim KSC in der 23.Minute. Verletzungsbedingt scheidet Jung mit Oberschenkel-Problemen aus. Für ihn kommt Thiede in die Begegnung, ein positionsgetreuer Wechsel. Die Führung der Gäste geht nach einer guten halben Stunde in Ordnung.

Paderborm bleibt überlegen
4:0 Torschüsse, 70 Prozent Ballbesitz. Der KSC versucht durch Zweikampfhärte ins Spiel zu finden. Dann nutzt Stindl einen Moment der Unsicherheit in der Abwehr der Paderborner. Huth hält den Ball zu lange, Stindl kommt auf Höhe der Sechzehnerlinie an den Ball scheitert letztendlich mit seinem Abschluss am parierenden Keeper 31.). Trotz dieser Möglichkeit bleibt der SCP das dominante Team. Dennoch kommt Stindl 18 Meter vor dem Tor an den Ball, nach einer guten Ballannahme zielt er auf das rechte Eck. Huth kann den Ball zwar abweheren, aber nur auf den zentral einlaufenden Matanovic. Aus vier Metern bekommt er nicht genug Kontrolle über den Ball und knallt diesen im Fallen über die Querlatte (37.). 
Zwei Minuten vor der Halbzeit greift Karlsruhe jetzt sehr früh an. Matanovic läuft Curda an und kann den Ball in Richtung Tor bugsieren. Zwar geht der Ball weit am linken Pfosten vorbei, aber im Moment scheint das Momentum zugunsten des Heimteams zu wechseln (43.).   Zwei Minuten später, die nächste Gelegenheit für Karlsruhe. Schleusener versucht es mit einem Schuss aus 15 Metern von der linken Seite. Kein Problem für Huth. 

Hier werden noch drei Minuten nachgespielt, dann ist Halbzeit. 

Joker Platte trifft doppelt

KSC nun endgültig im Abstiegskampf angekommen 

Vor 23.705 Zuschauern, darunter 209 Fans aus Paderborn, geht es hier mit einem Karlsruher Doppelwechsel weiter. Für Bormuth und Herold sind nun Heise und Beifus dabei.
Die Blauen kommen besser aus der Kabine. Thiede spielt mit einem langen Pass Matanovic an, der aus der Strafraummitte mit links abzieht. Obermaier kann den Ball abblocken (49.).
Drei Minuten später erreicht Matanovic nach einem Durcheinander im Paderborner Strafraum den Ball, kann aber nur aus Rücklage schießen. Letztendlich kullert der Ball in Richtung Torlinie. 

Doppelwechsel nun bei den Gästen. Conté und Nadj haben Feierabend. Für sie kommen in der 59.Minute Hoffmeier und Leipertz.
Paderborn hat komplett die Kontrolle verloren. Wir zählen 5:0 Torschüsse für Karlsruhe in der zweiten Halbzeit. Der Ausgleich wäre längst verdient. Der nächste  Angriff des Heimteams: Matanovic kann einen langen Ball in den Strafraum technisch sauber auf Jensen ablegen, der den Ball aber am Elfmeterpunkt verdaddelt. Bis auf den letzten Ball klappt bei Karlsruhe alles, aber ein Tor will nicht fallen (67.).
Bei Paderborn kommt nun Platte für Grimaldi

Joker Platte sticht
Keine zwei Minuten auf dem Platz, stellt der Joker  den Spielverlauf auf den Kopf. Platte trifft mit seiner ersten Aktion. Paderborn kontert: Bilbija sprintet mit dem Ball durch die Mitte und legt auf den rechts mitlaufenden Platte. Erster Kontakt die Mitnahme, zweiter Kontakt der Schuß neben den rechten Pfosten ins Netz. So einfach geht das.

Doppelter Tausch (76.) : Gondorf und Zivzivadze für Jensen und Schleusener.
Zwölf Punkte nach zwölf Spielen, Platz 16, Abstiegskampf. Das ist die Realität für den KSC, wenn sie hier das Spiel nicht mehr drehen können. Von Drehen kann aber keine Rede sein.

Entscheidung durch Platte
Joker Leipertz flankt vom linken Strafraumeck auf Joker Platte. Der hält einfach seinen Fuß hin und vollendet den Halbvolley aus fünf Metern unhaltbar für Keeper Drewes in den rechten Winkel. Dies ist in der 85.Minute die Entscheidung. 
Jetzt nimmt Kwasniok noch zwei Wechsel vor. Bilbija und Muslija haben ihre Arbeit erledigt, neu im Spiel nun Müller und Klaas. 

Die offizielle Nachspielzeit beträgt hier fünf Minuten. Angesichts der heutigen Vorstellung weitere Leidenszeit. Beide Teams sind mit ihren Kräften am Ende. Die Räume werden größer, die Pässe aber auch ungenauer. Sowohl die Paderborner als auch Karlsruher spielen ihre Angriffe nicht mehr sauber aus. Das Spiel ist abgepfiffen und der KSC torkelt Richtung Abstieg. 

MK051123

Komplette Rotation bei Leverkusen 

Elfmeter Palacios zur Halbzeit-Führung

Im Vergleich zum letzten Drittligaspiel, dem 2:1-Sieg bei Dortmund II, nimmt Jens Keller drei Wechsel vor. Anstelle von Rouwen Hennings, David Otto und Tim Maciejewski (alle Bank) rücken Bekir El-Zein, Richard Meier und Franck Evina in Sandhausens Startelf.
So also startet der SVS:  Rehnen - Ehlich, Geschwill, Fuchs, Weik - Mühling, Ben Balla, Stolze, El-Zein, Meier - Evina.

Bei den Gästen lässt Xabi Alonso munter rotieren. Nach dem 2:1 am Sonntag gegen Freiburg verbleiben mit Jonathan Tah, Edmond Tapsoba und Exequiel Palacios lediglich drei Spieler in Leverkusens Anfangsformation. Die übrigen acht Profis werden ausgetauscht und nehmen geschlossen auf der Bank Platz.
Das ist die Startformation von Bayer 04: Kovar - Stanisic, Tah, Tapsoba, Hincapie - Andrich, Palacios, Tella, Amiri, Adli - Hlozek.

Das Spiel ist angepfiffen und der Bundesligist braucht nicht lange hier Gefahr auszustrahlen. Von der rechten Seite flankt Exequiel Palacios in den Sechzehner. Amine Adli läuft sehr gut ein, schließt volley mit dem linken Fuß ab. Den Schuss aus zentralen sieben, acht Metern pariert Nikolai Rehnen stark.

Sandhausen wehrt sich
Der SVS scheint aber nicht vorzuhaben sich hier seinem Schicksal zu ergeben. Die nächsten Szenen gehören den Gastgebern. In der 4.Minute zieht im Strafraum Bekir El-Zein aus etwa sieben Metern direkt mit dem rechten Fuß ab. Doch ihm steht ein Leverkusener Verteidiger im Weg, Josip Stanisic ist das. Drei Minuten später erarbeitet sich Sandhausen einen Eckstoß. Dieser wird direkt in Richtung Strafraumgrenze gespielt. Dort nimmt Jonas Weik das Ding volley. Das stramme Geschoss aus etwa 17 Metern springt um Zentimeter rechts am Gehäuse von Matej Kovar vorbei.

Bayer 04 erhöht Druck
Die Gäste vom Bayer-Kreuz erhöhen die Schlagzahl. In der 10.Minute der nächste gefährliche Abschluss. Nadiem Amiri bringt seinen Schuss aus halblinken 21 Metern aufs Tor. Dieser Ball ist aber sichere Beute von Nikolai Rehnen, der allerdings erst gar nicht versucht den Ball festzuhalten. Mit seinem Freistoß, halbrechts von der Strafraumgrenze, bleibt Nadiem Amiri an der Mauer hängen. In zentraler Position kommt Adam Hlozek zum Nachschuss. Den lenkt Rehnen mit einer Hand über die Querlatte (12.).
Sandhausen kommt momentan nicht mehr aus der eigenen Hälfte raus. Wie lange geht das wohl noch gut?

Elfmeter für den Bundesligisten
Genau bis zur 20.Minute! Nach einem langen Ball in den Sechzehner bekommt es Amine Adli mit zwei Gegenspielern zu tun. Beim Bemühen um den Ball hat der marokkanische Nationalspieler den linken Fuß vorn, bekommt den Tritt von Alexander Fuchs. Der Pfiff ertönt. Für das Foul kassiert Alexander Fuchs die Gelbe Karte. Ein vermeintiches Handspiel von Amine Adli kann natürlich ohne VAR nicht überprüft werden. Die Elfmeterentscheidung steht. Palacios nimmt sich die Kugel, verwandelt platziert ins linke Eck (21.).

Leverkusen nimmt hier etwas den Fuß vom Gas. Dann setzt Nathan Tella aber in der 26.Minute einen Distanzschuss aus halblinker Position ab. Erneut ist Nicolai Rehnen gefragt, hält die Kugel aber ohne Mühe.
Der SVS kann hier auch nach gespielten 35min nicht einmal im Ansatz Hoffnung verbreiten. Offensiv kommt vom Drittligisten gar nichts mehr. Nach langer Zeit tritt der SVS in der 41.Minute wieder offensiv in Erscheinung. Aus dem linken Halbfeld bringt Jonas Weik mit dem linken Fuß einen Distanzschuss an. Dem fehlt es gehörig an Genauigkeit. Auf der Gegenseite probiert es Robert Andrich mit einem Schuss aus der Distanz. 

Die angezeigten zwei Minuten Nachspielzeit laufen so auch noch runter und Schiedsrichter Hempel schickt die Mannschaften in die Pause. 

Wilder Beginn der zweiten Halbzeit 

Drei Treffer binnen sieben Minuten zum Bayer-Sieg

Wechsel zur 2.Halbzeit bei Bayer 04 Leverkusen. Für Edmond Tapsoba kommt Odilon Kossouno vor 10.222 Zuschauern ins Spiel.

Ausgleich für den Drittligisten
In der 50.Minute darf Franck Evina den Ball in Ruhe führen und erspäht dann die Lücke, in die Christoph Ehlich startet. Der Pass kommt perfekt in dessen Lauf. Ehlich sucht halbrechts an der Strafraumkante umgehend den Abschluss. Der flache Rechtsschuss landet am linken Innenpfosten und springt von dort ins Netz.

Antwort durch Tah's Treffer
Leverkusen lässt sich nicht viel Zeit für eine Antwort.  Auf der linken Seite liegt der Ball zum Freistoß bereit. Nadiem Amiri bringt diesen hoch und weit rechts in den Torraum. Dort schraubt sich Jonathan Tah in die Höhe und köpft aus etwa vier Metern unhaltbar ins linke Eck. Erneute Führung für den Tabellenführer der Bundesliga.

Ben Balla mit erneutem Ausgleich
Jetzt wird es ein Pokalspiel,geht Schlag auf Schlag. Die Hausherren bekommen eine Ecke zugesprochen. Diese bringt Bekir El-Zein von links herein. Yassin Ben Balla geht der Hereingabe entgegen verlängert nahe dem linken Torraumreck per Kopf. Die Kugel segelt perfekt und unerreichbar ins lange Eck. 2:2 im Hardtwald!
Sandhausen lauert auf Fehler, die Bayer jetzt gerade vermehrt unterlaufen. Der SVS schaltet um. Nach einer Stunde Spielzeit wird Stolze in den freien Raum geschickt. Aus halbrechter Position haut der Angreifer mit dem rechten Fuß drauf. Der Ball rollt am langen Eck vorbei.

Vierfachwechsel Leverkusen
Xabi Alonso reagiert, wechselt in der 64.Minute nahezu das halbe Team durch. Xhaka, Wirtz, Frimpong und Grimaldo ersetzen Hincapie, Palacios, Amiri und Tella. Momente später bringt Jens Keller Tim Maciejewski für Frank Evina.
Zehn Minuten später, genau in der 74.Minute wechselt der Sandhäuser Trainer erneut. Rouwen Hennings und David Otto kommen für Richard Meier und Abu-Bekir El-Zein.

Leverkusen ist hier weit davon entfernt das Spiel zu diktieren. So kommt der SVS auch in der 80.Minute zu einem schnellen Gegenangriff über die rechte Seite. Die Flanke fliegt an Freund und Feind, also auch an zwei Sandhäusern vorbei. Die nächste Chance für Bayer dann in der 83.Minute.
Bei Sandhausen darf in der 85. Minute Burcu für Stolze ran.

Führung Bayer durch Hlozek
Bevor der Wechsel stattfinden kann, allerdings die erneute Gästeführung. Die Werkself verlagert den Angriff auf die linke Seite. Dort hat Alex Grimaldo Platz und Zeit für die Flanke. Diese findet den Schädel von Amine Adli. Dessen Kopfball aus etwa neun Metern pariert Nicolai Rehnen. Doch im Torraum steht Adam Hlozek bereit und staubt aus kurzer Distanz ab.

Entscheidung durch Doppelschlag Adli
Zur Abwechslung kommen die Gäste in der 88.Minute mal über rechts. Von dort bringt Jeremie Frimpong die Flanke an, die halblinks in der Box bei Amine Adli landet. Dieser hat sich gut frei gestohlen und köpft aus etwa sieben Metern ins linke Eck. 2:4, wohl die Entscheidung. 
Jetzt bekommt der Bundesligist noch etwas Platz zum Umschalten. Florian Wirtz treibt den Ball bis in den Sechzehner, spielt dann quer. Auf Höhe des linken Pfostens steht Amine Adli abermals frei und kann aus sieben Metern mühelos mit dem rechten Fuß einschließen. 2:5 und mit Sicherheit ein Sieg der für Bayer zu hoch ausfällt. 

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FCK gelingt kleine Sensation 

Drei Tore reichen diesmal zum Sieg 

Das Personal ist bei den Roten Teufeln schnell abgehakt, denn Trainer Dirk Schuster nimmt nach dem 3:3 gegen den HSV am vergangenen Samstag keinerlei Veränderungen vor.

Ein Aufstiegskandidat aus der 2. Liga gegen einen Abstiegskandidaten aus dem Oberhaus. Das verspricht doch einen spannenden Pokalabend! Blicken wir auf die Aufstellungen, angefangen bei Kaiserslautern: Krahl - Elvedi, Kraus, Soldo - Zimmer, Tomiak, Raschl, Redondo - Ritter - Tachie, Boyd.

Auf der anderen Seite wechselt Trainer Steffen Baumgart trotz der 0:6-Klatsche in Leipzig nur auf einer Position und das auch noch gezwungenermaßen. Rasmus Carstensen fällt mit einer Erkältung aus und wird rechts hinten durch Benno Schmitz ersetzt.

Der 1. FC Köln geht mit folgender Elf in die Partie: Schwäbe - Schmitz, Hübers, Chabot, Paqarada - Ljubicic, Martel - Maina, Waldschmidt, Kainz - Selke.

Anfangsphase mit sehr viel Tempo
Der Ball rollt auf dem ausverkauften Betze. In der 4.Minute gehört die die erste Torchance den Hausherren: Tomiak nimmt den Ball nach einer Ecke mit der Brust am Strafraumrand an und zieht dann sofort volley ab. Der Schuss verfehlt deutlich das linke Eck. Auf der anderen Seite wird es deutlich gefährlicher! Paqaradas Ecke von der rechten Seite findet den Kopf von Hübers, der den Ball aus sechs Metern nur knapp über den Kasten setzt. Da war mehr möglich! Die nächste Chance für die Geißböcke: Der Eckball der Gäste ist nicht ungefährlich: Waldschmidt köpft den Ball aus dem Zentrum heraus vor der Tor, wo Martel die Hacke hinhält und die Kugel so rechts am Tor vorbei befördert (12.).

Tachie legt vor
Der Zweitligist geht in der 19.Minute in Führung. Köln will umschalten, aber ein Pass nach vorne ist schlecht gespielt. Ritter bekommt die Kugel im Mittelfeld und setzt Tachie vor dem Strafraum ein. Der Stürmer verschafft sich etwas Platz und zieht dann aus 22 Metern ab. Hübers fälscht die Kugel noch entscheidend ab, so dass Schwäbe nur hinterherschauen kann. Jetzt ist Pokal!

Ruhe vor den Toren 
Hier passiert in den Strafräumen recht wenig. In der 24.Minute hat Maina mal wieder etwas Platz, diesmal ist seine Flanke etwas gefährlicher. Selke kommt im Zentrum beinahe aus sieben Metern zum Kopfball, doch Kraus klärt glänzend.
Der "Effzeh" hat hier mit fast 70 Prozent weiterhin mehr Ballbesitz, doch richtig gefährlich wird es nicht. Kaiserslautern verteidigt besonders in der letzten Linie sehr gut, vorne lauern die Hausherren auf Konter.
In der 34.Minute macht Ljubicic einen Ball scharf. Der Mittelfeldmann spielt den Ball in der eigenen Hälfte in die Füße von Boyd, der aus 35 Metern sofort abzieht und den weit vor dem Tor stehenden Schwäbe überraschen will. Der Schuss ist aber deutlich zu hoch angesetzt. Kaiserslautern zwingt die Gäste immer wieder zu leichten Fehler in der Offensive, selbst einfache Pässe finden manchmal ihr Ziel nicht. Krahl erlebt seit einigen Minuten einen ruhigen Abend.

Hier gibt's nur eine Minute Nachspielzeit und dann geht's in die Kabinen. Köln wird hier in der zweiten Hälfte mehr zeigen müssen, um dieses "Endspiel" gewinnen zu können. 






Redondo und Ritter ins Glück 

Köln scheitert in der 2.Runde des DFB-Pokals

Beide Teams kommen hier unverändert aus der Kabine. Köln sollte die aktiviere Mannschaft sein, aber Kaiserslautern sorgt für Bewegung.

Redondo baut Führung aus
Hier sind keine zwei Minuten gespielt und Kenny Prince Redondo zeigt sich im Stil eines Torjägers. Zunächst behauptet Boyd die Kugel im Mittelfeld stark und spielt Ritter an, der auf der linken Seite viel Freiraum sieht und Redondo auf die Reise schickt. Redondo ist durch und trifft links in der Box aus 14 Metern ins rechte untere Eck.

Reaktion auf Kölner Seite: Für den glücklosen Ljubicic kommt Uth in die Partie (57.).

49.327 Zuschauer erleben hier einen unterhaltsamen Abend. Köln ist bemüht, findet aber noch keine Lücke in der Abwehr des FCK.

Ritter reißt Koln aus allen Träumen
Hatte der Bundesligist noch die Hoffnung auf ein Comeback, so wurden diese durch Marlon Ritter jäh beendet. Tachie legt sich in der 63.Minute die Kugel an Hübers vorbei und wäre frei durch. Doch der Abwehrmann greift kurz vor der Strafraumgrenze zum Foul. Es gibt nur Gelb, weil Chabot noch hätte eingreifen können. Der anschließende Freistoß bringt die mögliche Vorentscheidung! Ritter nimmt sich der Sache an und knallt die Kugel aus 17 Metern halblinker Position flach ins Torwarteck. Schwäbe geht einen kleinen Schritt nach rechts und kommt so einen kleinen Tick zu spät (65.).
Nun wechselt auch Dirk Schuster. Für Tobias Raschl ist ab der 67.Minute Opoku im Spiel. Köln bringt zwei Minuten später Tigges und Thielmann für Selke und Maina.

Köln zeigt Reaktion, Thielmann trifft
In der 71.Minute ein Lebenszeichen der Geißbock-Elf. Kainz schlägt einen Freistoß von der linken Seite halbhoch an den Fünfer. Thielmann irritiert Krahl entscheidend, trifft die Kugel auch leicht. Krahl kann so dennoch erst spät reagieren und lässt den Ball im kurzen Eck durchrutschen. Das Tor gehört Thielmann. Sollte hier noch einmal Spannung aufkommen?

Wechsel auf beiden Seiten
In der 76.Minute ersetzt, warum auch immer, Tyger Lobinger auf Lautrer Seite Terrence Boyd. Eine Minute späterl kommt Huseinbasic auf Kölner Seite für Martel ins Spiel.

Köln lebt wieder, Anschluss durch Uth
In der 81.Minute ist Köln ultimativ zurück im Spiel. Schmitz wird auf der rechten Seite nicht entscheidend angegriffen und flankt ins Zentrum, wo Uth technisch anspruchsvoll aus zehn Metern mithilfe des Innenpfostens ins linke Eck köpft. Das Spiel wird nochmal spannend.
Dirk Schuster nun mit dem Doppelwechsel. Für Zimmer und Tachie sind nun Hanslik und Durm hier im Einsatz.

Unterzahl der Gäste
Das Team vom Rhein schwächt sich zunächst selbst. Bei einem Konter grätscht Kainz Tomiak ohne Aussicht auf den Ball um und sieht dann die Rote Karte. Das ist keine Fehlentscheidung, eine harte aber allemal (85.).
Die letzte Qualität fehlt nun und auch durch die rote Karte kam es zu einem Bruch im Spiel.. 
Der 4.Offizielle zeigt hier fünf Minuten Nachspielzeit an. 
Die Gastgeber verteidigen hier mit Mann und Maus. 
Das Spiel ist aus. Der FCK wirft den von Krisen geplagten Club aus der Domstadt verdient aus dem Wettbewerb. 

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Marmoush schnürt Doppelpack 

Götze fehlt in Startelf gegen Ex-Club 

Im Vergleich zum furiosen 6:0-Erfolg gegen Helsinki am Donnerstag tauscht Dino Toppmöller fünfmal: Kevin Trapp kehrt für Jens Grahl ins Tor zurück, zudem sind Willian Pacho, Aurelio Buta, Hugo Larsson und Philipp Max neu dabei. Auf der Bank sitzen dafür Hrvoje Smolcic, Junior Dina Ebimbe, Mario Götze und Niels Nkounkou.
So startet also die Eintracht: Trapp - Tuta, Koch, Pacho- Aurelio Buta, Skhiri, Larsson, Max - Chaibi, Knauff - Marmoush.

Borussia Dortmund schickt folgende Elf ins Rennen: Trapp - Wolf, Hummels, Schlotterbeck, Bensebaini - Sabitzer, Özcan - Malen, Reus, Reyna - Füllkrug.

Die Stimmung ist bestens und Schiedsrichter Robert Schröder pfeit die Partie pünktlich an. Zunächst ist die Borussia um Ballbesitz bemüht. In der 5.Minute jedoch schon Larsson mit der dicken Chance! Chaibi wird rechts an die Grundlinie geschickt und sieht im Zentrum den völlig freien Larsson. Der Schwede trifft die Kugel aus zehn Metern nicht ideal, Kobel reagiert dennoch glänzend und verhindert den Rückstand.

Elfmeter und Führung Marmoush
Eine Minute später wird Schröder an den Monitor geschickt, es geht um ein mögliches Handspiel von Wolf! Knauff schießt dem Rechtsverteidiger die Kugel aus kurzer Distanz an den ausgestreckten Arm. Ein leidiges Thema, diese Entscheidung möchte man nicht treffen. Aber es gibt Es gibt Elfmeter für Frankfurt! Wolf bekommt den Ball an den Arm und weil sich dieser in keiner natürlichen Position befindet, zeigt Schröder auf den Punkt. Marmoush bringt die Hausherren in der 8.Minute in Führung. Der Angreifer ist sich ganz sicher und schiebt die Kugel flach in die Tormitte. Kobel springt aus seiner Sicht nach links und bleibt ohne Chance.

Dortmund versucht zu antworten. Keine zwei Minuten nach der Führung erreicht ein Freistoß aus dem rechten Halbfeld Schlotterbeck am Elfmeterpunkt, der diesen komplizierten Abschluss aber nur rechts am Tor vorbeisetzen kann.
Die Eintracht lässt sich hier aber nicht beeindrucken. Bereits in der 14.Minute muss Kobel wieder ran. Marmoush wird rechts in die Box geschickt und sucht mit einer scharfen Hereingabe Knauff am Fünfer, doch Kobel geht mit einer Fußabwehr dazwischen. Frankfurt verdient sich diese Führung immer mehr, immer wieder geht es über die rechte Seite. Mal wieder taucht Chaibi in der Box auf, diesmal findet er keinen Abnehmer (18.). Der BVB versucht mit einer längeren Ballbesitzphase erstmal das Geschehen zu beruhigen. Dann flankt mal Malen in den Strafraum und findet den aufgerückten Bensebaini, der relativ frei aus elf Metern rechts vorbeiköpft (23.).

Marmoush schnürt Doppelpack
Praktisch im Gegenzug erhöht die Eintracht. Larsson hat  sehr viel Platz im Mittelfeld und schickt rechts Aurelio Buta in den Strafraum. Der Portugiese scheitert einmal an Kobel, bekommt aber eine zweite Chance. Den zweiten Versuch kann Kobel ebenfalls parieren, doch Marmoush ist dann gedankenschnell und drückt den Abpraller aus wenigen Metern über die Linie. Doppelpack für die Nr. 7!
In der 26.Minute muss Edin Terzic bereits wechseln. Für den Minuten zuvor angeschlagenen Keeper Kobel muss Alexander Meyer zwischen die Pfosten.

Mittlerweile kommt Dortmund auf, fast 70 Prozent Ballbesitz, so richtig gefährlich wird es in dieser Phase nicht. Ein Füllkrug-Kopfball nach einer Flanke aus dem rechten Halbfeld ist kein Problem für Trapp (35.).

Wieder ist der VAR gefragt
Auf der anderen Seite muss Meyer eine Minute später ran. Die Eintracht kontert über rechts über Chaibi, der sofort im Zentrum Marmoush sucht. Meyer kommt raus und klärt gerade so im letzten Moment. Oder war das doch ein Foul von Meyer? Tatsächlich ist Marmoush zuerst am Ball und dann räumt Meyer den Angeifer ab. Schröder schaut sich das nochmal an, erkennt aber kein Foulspiel.
In der Schlussminute der regulären Spielzeit hier fast das 3:0 für die Hessen durch Chaibi. Bei einer Flanke von links läuft er ein und bugsiert die Kugel nur knapp am linken Pfosten vorbei. Es wäre wohl ohnehin Abseits gewesen.

Sabitzer mit Anschlusstreffer 
Hier werden acht Minuten Nachspielzeit angezeigt und in der zweiten Minute trifft Sabitzer für Schwarz-Gelb. Füllkrug behauptet eine Flanke von der rechten Seite mit dem Rücken zum Tor im Zweikampf gegen Tuta. Der Stürmer legt zu Sabitzer zurück, der aus 16 Metern überlegt ins rechte untere Eck trifft.

Hier geht es hin und her. Die Fans erleben hier ein höchst interessantes Spiel. Jetzt ist Frankfurt wieder am Zug, Marmoush wird links in die Box geschickt und hat den Dreierpack auf dem Fuß, doch sein Abschluss aus 14 Metern landet am linken Pfosten (45.+3). Das war knapp. 
Das Spiel ist komplett offen, der BVB hat sich hier bei weitem noch nicht aufgegeben. Frankfurt bleibt dennoch die gefährlichere Mannschaft, Dortmund kommt nur durch einen missglückten Volleyversuch von Bensebaini zum Abschluss, dann ist Halbzeit. 








Packendes Spiel endet 3:3 

Dortmund mit glücklichem Unentschieden 

Mit Beginn der zweiten Hälfte bringt BVB-Coach Terzic neue Kräfte für die Offensive. Für Reyna und Malen kommen Moukoko und Adeyemi. Der Deutsche Bank Park ist übrigens mit 56.500 Zuschauern ausverkauft.

Die erste Chance hat allerdings die Eintracht in der 47.Minute. Knauff dribbelt sich links in der Box an zwei Dortmundern vorbei und schließt dann zu unplatziert ab. Meyer wehrt nach vorne ab, Marmoush setzt den Nachschuss, recht artistisch, links vorbei.

Moukoko mit dem Ausgleich
Die 54.Minute läuft und der eingewechselte Moukoko kann hier Selbstvertrauen tanken. Aurelio Buta köpft eine Flanke von rechts vor die Füße von Moukoko, der die Kugel annehmen kann und aus elf Metern ins rechte Eck schießt. Frankfurt beschwert sich, weil Füllkrug im Abseits steht und die Sicht von Trapp möglicherweise behindert. Das sieht das Schiedsrichterteam nicht so und gibt den Treffer. Ein recht schmeichelhfter Spielstand für die Gäste.
Jetzt auch der Wechsel auf Frankfurter Seite. Für den starken Buta ist ab der 61.Minute Ebimbe positionsgetreu im Spiel. Beim BVB ersetzt vier Minuten später Brandt Reus.

Chaibi mit erneuter Führung
Die SGE geht erneut in Führung. Eine Flanke von links kann der BVB noch abwehren, doch Frankfurt bleibt in dieser Szene dran. Skhiri spielt einen herausragenden Pass rechts in die Box zu Chaibi, der sich von Bensebaini löst und dann aus 14 Metern ins linke Eck einschießt (68.).

Für Hummels kommt bei Dortmund nun Süle ins Spiel. Bei den Gastgebern ist nun auch Weltmeister Mario Götze von der Partie. Für ihn verlässt Ansgar Knauff den Platz. Aktuell finden die Borussen keine auf diesen erneuten Rückstand. Frankfurt ist stets einen Schritt schneller und gewinnt zudem die engen Zweikämpfe. Die Führung der SGE ist hochverdient.
Riesenchance für die Hausherren. Da war viel mehr drin für die Eintracht. Bei einem Konter hat Götze viel Platz auf der rechten Seite und findet mit einer Flanke Skhiri im Strafraum. Der Ex-Kölner müsste es selbst machen, doch er will die Kugel zu Chaibi legen und so versandet die Möglichkeit in der 78.Minute.

Dortmund gleicht wieder aus
Wer seine Chance nicht nutzt, wird bestraft. So besagt es eine alte Fußball-Weisheit. Aus dem Nichts gleichen die Gäste erneut aus. Adeyemi lässt auf der linken Seite Dina Ebimbe stehen und spielt den Ball dann flach an den Fünfer. Brandt läuft ein und versenkt die Kugel aus wenigen Metern im Netz (82.).
Doppelter Wechsel Frankfurt in der 85.Minute: Für Max und Chaibi sind nun Hauge und Nkounkou neu im Spiel.
Die Nachspielzeit beiträgt hier fünf Minuten. Trotz einer bis zum Schlusspfiff hohen Intensität will vor den Toren nichts mehr gelingen und das Spiel endet 3:3 Unentschieden.

Fazit:
Dortmund darf sich hier über einen glücklichen Punktgewinn freuen, denn über das gesamte Spiel hinweg war die Eintracht die gefährlichere Mannschaft und hätte weitere Tore erzielen können, ja müssen. Der BVB erzielte kurz vor und kurz nach der Pause die Tore zum richtigen Zeitpunkt und fing sich dennoch einen erneuten Rückstand. Dank einer starken Einzelaktion entführt Dortmund letztlich den einen Zähler aus Frankfurt.

Stimmen:
Auf die strittige Szene aus der 36.Minute angesprochen, erklärte der Dortmunder Keeper, Alexander Meyer, dass man in dieser Situation wohl etwas Glück hatte. 

MK291023










FCK mit viel Kampf zum Remis

Tomiak und Ritter drehen Partie noch in der ersten Hälfte 

Die Roten Teufel müssen gezwungenermaßen etwas rotieren. Zu den fehlenden Spielern Aremu, Zuck und Puchacz gesellt sich der in Düsseldorf verletzt ausgeschiedene Ache. Nun die Aufstellungen. Kaiserslautern beginnt wie gewohnt im 3-4-1-2 mit der folgenden Elf: Krahl - Elvedi, Kraus, Soldo - Zimmer, Tomiak, Raschl, Redondo - Ritter - Boyd, Tachie. Im Vergleich zum vergangenen Spiel gibt es zwei Änderungen. Während Nihues auf der Bank sitzt, befindet sich Ache verletzungsbedingt nicht im Kader.

Der HSV hingegen startet im 4-3-3 mit dem folgenden Personal: Heuer Fernandes - Heyer, Ramos, Handzikadunic, Muheim - Pherai, Meffert, Benes - Jatta, Glatzel, Königsdörffer.

Die Anfangsphase gehört, zumindest was den Ballbesitz angeht, den Gästen, so auch in der 3.Minute. Jatta kommt jetzt nach einem hohen Ball hinter die Kette an die Kugel ran. Die halbhohe Hereingabe auf Glatzel wird in höchster Not von Soldo mit einer Grätsche geklärt. Der FCK kann sich vom Druck der Hanseaten auch in der Folgezeit kaum befreien.

Glatzel mit früher Gästeführung
So kommt es, wie es sich angedeutet hatte. In der 10.Minute wieder ein Hamburger Angriff über die rechte Seite. Pherai findet Jatta, der kann völlig unbedrängt in die Zentrale passen. Dort setzt sich Glatzel durch, hat kein Problem zur Führung einzuschieben.

Tomiak findet die Lücke
Die Pfälzer brauchen nicht lange um sich zu fangen. Wie man es vom Betze kennt sind die Fans da und Tomiak sorgt dafür, dass die Stimmung noch länger anhält. Eine Flanke von links kann von der HSV-Defensive zunächst per Kopf geklärt werden. Im Rückraum kommt aber Tomiak zum Abschluss und der Ball trudelt, mit Hilfe des Innenpostens, ins linke Eck. Die Führung der Gäste hatte so nur drei Minuten Bestand. Nach 13 Minuten starten wir hier neu.

Ritter dreht die Partie 
Der FCK wirkt hier wie entfesselt. Der HSV kann zwar in der 21.Minute eine Riesenchance für sich verbuchen, aber nach nach der Ecke von Benes köpft Benes nur an die Latte. Glück für die Gastgeber. 
Ritter trifft drei Minuten später besser. Die Hausherren drehen die Partie und gehen in Führung. Hadzikadunic sieht allerdings bei dem Gegentor nicht gut aus, der bei einem hohen Ball von Tomiak kurz vor dem eigenen Sechzehner wegrutscht und somit für Tachie Platz macht. Die Nummer 29 der Hausherren bedient von rechts in der Mitte Ritter, der die halbhohe Hereingabe direkt nimmt und zum 2:1 einschiebt. 

Die Hausherren bemühen sich weiter den Druck aufrecht zu halten. So auch in der 28.Minute. Freistoß aus dem rechten Halbfeld für die Gastgeber. Ritter chippt die Kugel in den Sechzehner, wo aber ein Gegenspieler zur Stelle ist und klären kann. 
Der HSV bleibt hier gefährlich. In der 39.Minute eine gute Möglichkeit nach einem hohen Ball hinter die Kette. Krahl stürmt aus seinem Kasten, aber Kraus schlägt die Kugel vor seinem Torhüter weg, die bei Glatzel landet, der es sofort mit einem Heber versucht und das Tor weit verfehlt.
Diese temporeiche Begegnung dauert noch zwei Minuten länger. Soviel Nachspielzeit ist von dem 4.Offiziellen angezeigt. Hier passiert nichts mehr, die Mannschaften gehen in die Kabinen. 














Defensive der Pfälzer  anfällig 

Wieder reichen drei Treffer nicht zum Dreier

Hier geht es auf beiden Seiten ohne Wechsel weiter. Der Hamburger SV wird hier mehr zeigen müssen als in der 1.Halbzeit, will man hier wieder zum Stadtrivalen FC St. Pauli in der Tabelle aufschließen.
Die erste Chance hat wieder der FCK. Diesmal, in der 51.Minute, probiert es Raschl aus der Distanz. Sein Schuss geht knapp über das Hamburger Gehäuse.

Boyd in die Herzen der Fans
Es gibt Treffer, die kann nur ein Vollblutstürmer erzielen. So auch in der 54.Minute: Raschl schlägt aus der eigenen Hälfte ganz einfach einen langen Ball hinter die Kette, wo Boyd im Sechzehner Hadzikadunic aussteigen lässt und dann aus fünf Metern durch die Beine von Heuer Fernandes zum 3:1 einschiebt.
Die Hamburger haben hier große Probleme ins Spiel zu finden. Die Gäste scheinen völlig die Kontrolle verloren zu haben und müssen sich nach dem dritten Gegentor wieder neu erfinden. In der 62.Minute der erste Hamburger Wechsel. Nemeth ersetzt den mit Gelb belasteten Heyer,

Glatzel mit dem Anschlusstreffer
Dass man einem Stürmer wie Glatzel nicht zuviel Platz lassen sollte, ist kein Geheimnis. Dennoch kann er in der 65.Minute links aufdrehen. Meffert spielt kurz vor dem Sechzehner einen flachen Ball in den Lauf von Glatzel, der die Kugel im Eins gegen Eins an Krahl vorbeilupft und nun die Hamburger wieder hoffen lässt. Das Spiel ist nun komplett offen.

Die nächste Chance haben die Gastgeber. Eine Flanke von der rechten Seite kann Boyd in der 70.Minute allerdings nicht verwerten, köpft über das Tor.
 71.Minute: Opoku und Hanslik ersetzen Ritter und Tachie. Kaum eine Minute auf dem Platz hat auch nun der eingewechselte Hanslik die Möglichkeit. Sein Schuss geht knapp links am Tor vorbei.

Krahl patzt, Muheim zum Ausgleich
Der große Rückhalt der Gastgeber, Julian Krahl, wird zur tragischen Figur. Muheim schlägt links aus 40 Metern einen hohen Ball in den Sechzehner. Krahl stürmt aus seinem Tor, um die Kugel wegzuboxen, verschätzt sich aber extrem und so landet das Leder im Kasten von Krahl. In der 73.Minute beginnt das Spiel neu.

Niehues kommt für den Torschützen Boyd
In der 81.Minute ist Schicht für Terrence Boyd. Für ihn kommt Julian Niehues in die Begegnung. Die Mannschaft von Dirk Schuster muss sich nun mit aller Kraft gegen die Dominanz der Gäste stemmen. Gelingt dies nicht, wird das hier eine sehr lange Schlussphase.
In der 86.Minute scheidet Königsdörffer beim HSV aus, für ihn kommt Uwe Seeler Enkel Öztunali.

Doppelchance der Pfälzer 

Die Riesenchance für Aaron Opoku in der 89.Minute: Nach einem Tempogegenstoß zieht der Ex-Hamburger über links auf und davon. Sein Abschluss geht hauchdünn rechts am Tor von Heuer Fernandes vorbei. 

In der gleichen Spielminute ersetzt Klement Raschl. Der hat bei einem Konter gleich die Möglichkeit zur Führung. Sein Heber geht über das Hamburger Gehäuse. 
Hier sind fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. Beide Mannschaften suchen den Erfolg, am Ende steht aber ein Remis. 

MK281023










Krisengipfel im Wildpark

Verlieren verboten - Fährmann mit Saisondebüt 

Im Vergleich zum 1:1 vor zwei Wochen in Magdeburg nimmt Christian Eichner zwei Wechsel vor. Anstelle von Philip Heise und Daniel Brosinski (beide Bank) rücken David Herold und Igor Matanovic in die Startelf.
So startet der Karlsruher SC: Drewes - Jung, Bormuth, Franke, Herold - Gondorf, Nebel, Wanitzek, Stindl - Matanovic, Schleusener.

Aufseiten der Gäste gibt Karel Geraerts seinen Einstand als Trainer, folgt auf den entlassenen Thomas Reis und Interimscoach Matthias Kreutzer, der wieder ins zweite Glied zurücktritt. Nach der 1:2-Heimniederlage gegen Hertha BSC verbleiben mit Thomas Ouwejan, Timo Baumgartl, Marcin Kaminski und Lino Tempelmann lediglich vier Spieler in der Schalker Anfangsformation. Das sind also sieben Neue in der Startformation. Einer davon ist Torwart Ralf Fährmann, der zu seinem Saisondebüt kommt.
Diese Elf startet für den FC Schalke 04:
Fährmann - Kalas, Baumgartl, Kaminski - Seguin, Tempelmann, Kabadayi, Ouwejan, Ouedraogo - Lasme, Terodde.

Das Spiel ist angepfiffen und beginnt gleich turbulent. Vor dem Tor von Fährmann wird es gleich wild. Die Karlsruher suchen sofort den Weg in die Box. Einmal greift Ralf Fährmann resolut zu, kurz darauf steht Timo Baumgartl schlecht, arbeitet dann auch mit den Händen gegen Fabian Schleusener, der aber auch nicht so richtig vorbeikommt. Eine erste Ecke gibt es allerdings. Die segelt von rechts herein. Der zunächst abgewehrte Ball landet bei Gondorf, der aus dem Hintergrung aber deutlich über das Tor zielt

KSC dominiert Anfangsphase
Schalke ist hier bemüht über Ballbesitz Entlastung zu entwickeln. Die nächste gefährliche Situation gehört aber in der 10.Minute den Hausherren. Lars Stindl wird rechts in der Box gefunden. Dessen Schussversuch kommt nicht durch, wird von Marcin Kaminski abgeblockt und führt zur zweiten Ecke in dieser Begegnung. Mit der wissen die Badener im Anschluss nichts anzufangen. Flanke um Flanke fliegt in der Schalker Strafraum. Über Minuten sehen die Fans hier eine Art Powerplay auf das Gehäuse von Fährmann. Karlsruhe in dieser Phase mit einer Reihe von Ecken. Nach der vierten geht Robin Bormuth im Sechzehner zu Boden. Einen Elfmeter kann es für diesen Faller nicht geben, das erkennt Schiedsrichter Florian Heft sofort. In der 17.Minute ist es Wanitzek, der mit einem Rechtsschuss aus zentralen 11m abzieht. Ein Schalker Abwehrspieler steht im Weg, weshalb Ralf Fährmann nicht eingreifen muss.

Stindl mit der verdienten Führung
In der 22.Minute belohnt sich der Karlsruher SC für den hohen Aufwand. Von der linken Seite flankt Schleusener. Um diese Hereingabe bemüht sich  Stindl, bekommt den Ball aber nicht unter Kontrolle. Die Kugel landet danach bei Matanovic. Auch dem Mittelstürmer springt die Ball vom Fuß, der dadurch links in der Box wieder bei Stindl landet. Dieser schießt direkt mit der rechten Innenseite und trifft ins lange Eck.
Die Badener lassen nicht nach. Gute fünf Minuten später landet eine Hereingabe von der rechten Seite von Nebel auf der Querlatte. Ganz viel Glück für Fährmann.
In der 35.Minute dann die erste Großchance für Königsblau. Lasme kann unbedrängt Fahrt aufnehmen, zieht von links in den Strafraum, kommt zum Abschluss schießt aber über das Tor von Drewes.

Matanovic mit seinem Treffer
Der Deutsch-Kroate ist hier mit der auffälligste Spieler auf dem Platz und so kommt sein Treffer zum 2:0 nicht überraschend. Über die rechte Seite nähern sich die Gastgeber dem Sechzehner, setzen sich dort fest. Und dann kommt die Flanke von Paul Nebel. Diese kommt punktgenau für Igor Matanovic, der in zentraler Position direkt mit dem rechten Fuß abzieht und aus etwa zehn Metern ins linke Eck trifft (37.).  
Zu allem Unglück prallendann auch noch zwei Schalker zusammen - Tomas Kalas mit dem Schädel gegen den Kopf von Lino Tempelmann. Während Letzterer das wegsteckt, bleibt Kalas liegen und muss behandelt werden. Mit Verband geht es auch für ihn weiter (39.).
Hier sind fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. In der 3.Minute der Crunchtime kommt nach einmal Schleusener zum Abschluss. Ein langer Ball erreicht den Stürmer, der direkt abzieht, aber das Gehäuse links verfehlt. Halbzeit! 


KSC kann sich befreien 

Schalke torkelt weiter durch die Liga

Der Bundesligaabsteiger muss hier vor 33.000 Zuschauern deutlich mehr zeigen, will man nicht weiter in Not geraten.

Dreifachwechsel zum Wiederanpfiff
Matriciani, Mohr und Kozuki kommen bei 04 zur 2.Halbzeit für Terodde, Ouwejan und Kalas. Christian Eichner sieht offenbar keinen Grund zu wechseln, was angesichts des Ergebnisses nachvollziehbar scheint. Ko

In der 48.Minute bittet Nebel, links in der Box, mit einigen Haken Henning Matriciani zum Tanz. Es folgt der Pass in die Mitte. Fabian Schleusener schießt direkt, trifft den Ball nicht ganz sauber. So wird das einer für Ralf Fährmann. Eine Minute später bricht dann Schleusener nach einem Pass von Lars Stindl über links durch, scheitert im Strafraum mit seinem Schuss an Fährmann. Danach ertönt der Abseitspfiff. Im Falle eines Tores hätten wir bei dieser knappen Sache aber noch mal ganz genau draufschauen müssen.

Schalke bemüht, aber ungefährlich
In der Folgezeit bemüht sich Schalke zumindest, etwas mehr vom Spiel abzubekommen. Flanken in den Sechzehner finden aber nach wie vor grundsätzlich keinen Mitspieler. Hier ist nun fast eine Stunde gespielt, Schalke ist hier mti mehr Ballbesitz unterwegs, bietet aber immer wieder den Gastgebern die Chance umzuschalten.
So auch in der 57.Minute. eine Umschaltgelegenheit. Letztlich sucht Marvin Wanitzek links in der Box den Abschluss und scheitert mit dem Rechtsschuss an Ralf Fährmann. Trotz dieser Situation wirkt Karlsruhe insgesamt zu passiv. Paul Seguin tritt in der 66.Minute einen Freistoß von der rechten Seite hoch in den Sechzehner. Ohne Blick zum Ball bekommt Fabian Schleusener diesen an den rechten Ellbogen. Natürlich reklamieren die Schalker. Von VAR-Seite gibt es keine Beanstandungen, die Sache bleibt ungeahndet.
Erster Wechsel beim KSC. Zivzivadze kommt in der 70.Minute für den Torschützen Matanovic. Auch Schalke wechselt noch einmal. Für den glücklosen Lasme ist nun Polter im Spiel.

Matriciani mit Eigentor zur Entscheidung
Die Hausherren tun mal wieder etwas nach vorn. Stindl steckt den Ball gut in den Lauf von  Schleusener durch. Rechts in der Box hat der viel Platz, kann schauen. Der flache Pass in die Mitte ist eigentlich für Wanitzek gedacht. Schalkes Matriciani möchte mit einer Grätsche retten und befördert die Kugel ins eigene Tor. Das dürfte angesichts der Verfassung der Gelsenkirchener die Entscheidung sein.

Schalke probiert es in der 80.Minute. Aus Nähe des linken Strafraumecks zieht Mohr  mal mit dem linken Fuß ab. Beim Distanzschuss aufs lange Eck ist Patrick Drewes erstmals gefordert, wehrt zur Seite ab. Der rechts im Torraum nachsetzende Kozuki kommt nicht kontrolliert zum Abschluss. Bei den Gästen geht Yusuf Kabadayi runter, wird durch Derry Murkin ersetzt. Damit schöpft Karel Geraerts sein Wechselkontingent restlos aus.
Karlsruhe verwaltet nur noch und versucht, das Geschehen vom eigenen Tor fernzuhalten. Entsprechend tut sich nicht allzu viel auf dem Platz.

Dreifachwechsel bei Karlsruhe 
Eine letzte Rochade bei den Hausherren. In der 88.Minute verlassen Bormuth, Nebel und Gondorf den Platz. Zu einigen Minuten Spielzeit kommen Beifus, Thiede und Jensen. 

Soeben läuft die reguläre Spielzeit ab. Vier Minuten soll es noch obendrauf geben. Die Zeit läuft runter und der KSC darf jubeln. Verdient, vielleicht mit einem Tor zu hoch, schlägt man hier Schalke 04 mit 3:0. Der Einstand von Neutrainer Geraerts auf Seiten der Knappen ist kräftig daneben gegangen. 

MK221023

Eintracht ohne Mario Götze

Auch Kevin Trapp fällt kurzfristig aus 

Bei den Hausherren gibt es nach der Länderspielpause nur einen verletzungsbedingten Wechsel. Szalai ersetzt Kabak. 

Hoffenheim beginnt wie folgt: Baumann - Vogt, Brooks, Szalai - Kaderabek, Grillitsch, Skov - Prömel, Stach - Weghorst, Beier.

Die Eintracht muss auf Mario Götze verzichten, der die Geburt seines zweiten Kindes erwartet. Kurz vor Anpfiff meldet sich auch Kevin Trapp ab, muss durch Jens Grahl ersetzt werden.
Frankfurt ist mit dieser Startelf angereist: Grahl - Tuta, Koch, Pacho - Buta, Larsson, Skhiri, Max - Knauff, Marmoush, Chaibi.

Die Gäste hier mit dem Blitzstart und der Großchance durch Chaibi in der 2.Minute. Nach einem Ballverlust von Brooks die Chance. Marmoush legt für Chaibi quer, der aber frei vor Baumann am Keeper scheitert.

Maxi Beier in der Schnittstelle
Kaum eine Minute nach der vergebenen Chance der Hessen antwortet hier die TSG, in Person von Maximilian Beier, eiskalt. Ein langer Abschlag von Baumann und Maximilian Beier lässt Buta ins Leere laufen,nutzt dann aus 14 Metern die sich bietende Möglichkeit und vollstreckt flach rechts unten am Keeper vorbei.

Antwort durch Omar Marmoush
Hier ist Feuer unter dem Dach. Die Adler zeigen Moral und kommen in der 11.Minute zum Ausgleich. Weghorst setzt Grahl im Anlaufen unter Druck, der Keeper kann den Ball aber lang in raus spielen und findet Omar Marmoush. Brooks stört nur halbherzig und so bricht der Frankfurter Stürmer durch und schiebt die Kugel im Strafraum rechts sam Keeper vorbei ins Tor.
Dieser Treffer setzt bei der SGE Kräfte frei. Das Spiel ist früh in Richtung der Gäste gekippt. In der 19.Minute bietet sich wieder Omar Marmoush durch Chance zur Führung. Aus kurzer Distanz, 7m vor dem Tor, scheitert er am starken Baumann im TSG-Gehäuse.

Knauff zur Gästeführung
Das hatte sich angedeutet. Tuta findet in der 23.Minute den richtigen Moment für den Heber in den Rücken der Abwehr. Chaibi legte mit dem ersten Kontakt den Ball quer durch den Fünfmeterraum. Am zweiten Pfosten muss Ansgar Knauff nur noch abstauben. Spiel gedreht!

Die TSG versucht hier zu antworten. Beier flankt in den Lauf von Prömmel, der aus 13 Metern knapp rechts am Lattenkreuz vorbeischießt (29.). Vier Minuten später kann Frankfurt die Flanke von Kaderabek und auch die zweite Hereingabe von Grillitsch klären. Mit dem dritten Ball bricht Stach dann durch. Der Schuss ist aber zu unplatziert und ein möglicher Treffer hätte aufgrund einer Abseitsposition wohl auch nicht gezählt.  In der 37.Minute tanzt Marmoush Brooks links im Strafraum einfach aus. Der Winkel bleibt spitz, aber er sucht den Abschluss, der hinter dem langen Pfosten ins Aus geht. 

Die Zuschauer erleben einen sehr kurzweiligen Nachmittag und dürfen hier noch fünf Minuten Nachspielzeit mitnehmen.

Frankfurt spielt sich in einen Rausch
 In der dritten Minute der Nachspielzeit bebt die Frankfurter Kurve und Skhiri trifft zum 1:3. Wahnsinn! Die viel gescholtene Offensive der Eintracht brennt hier ein Feuerwerk ab. Kaderabek vertändelt den Ball und Frankfurt schaltet blitzschnell Richtung Strafraum um. Chaibi legt aus der Mitte quer auf Ellyse Skhiri, der zunächst den Doppelpass sucht, es dann aber nach der missglückten Klärung von Grillitsch aus spitzem Winkel dann doch selbst machen muss. Treffer und Halbzeit in Sinsheim! 

SGE mit starker Vorstellung 

Offensive überzeugt beim 3:1 Sieg 

Pellegrino Matarazzo reagiert auf die Schwierigkeiten in der Defensive. Der überforderte John Anthony Brooks ist in der Kabine geblieben. Kevin Akpoguma rückt vor 30.150 Zuschauern in die defensive Dreierkette. 

Die erste Chance gehört dennoch den Gästen. Buta verlängert die Hereingabe von Chaibi gut auf Knauff, dem dem dann der Ball beim Weg von links nach innen leicht verspringt und der Schuss so geblockt wird (48.).  
Die nächste Gefahr für das Frankfurter Gehäuse: Skhiri kann kurz vor dem eigenen Strafraum den Ball nicht kontrollieren und muss dann den Verlust mit einem Foul an Weghorst ausgleichen. Da bekommt Hoffenheim nun eine gute Freistoß Chance. Skov zirkelt den anschließenden Freistoß über die Mauer in Richtung rechtes obere Eck. Grahl klärt mit guter Parade zur Ecke (57.).


Zeit für Wechsel
Jetzt reagiert auch Dino Toppmöller. Für den Torschützen, Fares Chaibi, kommt in der 63.Minute Eric Ebimbe in die Begegnung. Auch die TSG wechselt erneut: Becker und Berisha kommen in der 64.Minute für Beier und Szalai. Hoffenheim hat hier zwar die Initiative übernommen, doch die Aktionen im letzten Drittel bleiben weiterhin eher harmlos. Und so verwaltet Frankfurt das 3:1 mit sehr großer defensiver Konsequenz.
Dino Toppmöller mit dem nächsten Doppelwechsel: Ngankam und Hauge kommen für die Torschützen Knauff und Marmoush (74.). Bülter und Bischof ersetzen zwei Minuten später auf Hoffenheimer Seite Weghorst und Stach.

Novum im deutschen Profifußball
Seit Beginn der Datenerfassung hat es in einem Spiel übrigens noch nie direkte Vorlagen von gleich beiden Torhütern gegeben.  Heute gab es diese Premiere. Keine Auszeichnung für die jeweiligen Abwehrreihen.
Letzer Wechsel für die Eintracht: Smolcic soll die letzten Minuten helfen hier 3 Punkte zu sichern. Aus der Partie ist Max (86.).

Hoffenheim fehlt der letzte Punch
Nächste Chance für die TSG. Bülter löst sich bei der Ecke von Bischof im Rücken des gerade eingewechselten Smolcic und köpft aus sechs Metern haarscharf links am Tor vorbei (87.)
Die Reaktion der Eintracht im direkten Gegenzug. Ebimbe zieht von rechts ab, trifft aber nur das Außennetz .

Hier sind in einer flotten Begegnung vier Minuten Nachspielzeit angezeigt. Die Gastgeber sind zwar bemüht, große Torgefahr können sie allerdings nicht mehr entwickeln. Die Zeit läuft hier runter und Schiedsrichter Jöllenbeck pfeift hier ab.

Fazit:
Die Eintracht gewinnt 3:1 bei der TSG. Nach einer turbulenten ersten Hälfte schalteten die Gäste im zweiten Durchgang in den Verwaltungsmodus, der heute reichte. Lediglich Bülter hatte in der Schlussphase noch einmal die Chance für Spannung zu sorgen. Frankfurt verdient sich diesen Sieg mit einer guten Offensivdarbierung mit drei herausgespielten Treffern.

MK211023



Bayern siegt souverän 

Kane und Sané domineren  

Im Vergleich zum 2:1-Sieg in der Königsklasse beim FC Kopenhagen nimmt Thomas Tuchel zwei Wechsel vor. Anstelle von Konrad Laimer und Jamal Musiala (beide Bank) rücken Leon Goretzka und Thomas Müller in die Münchner Startelf.


Bei den Breisgauern gibt es nach der 1:2-Heimniederlage in der Europa League gegen West Ham drei Veränderungen. Matthias Ginter (krank), Nicolas Höfler (Rotsperre) und Junior Adamu (Bank) sind nicht in der Freiburger Anfangsformation zu finden. Dafür beordert Christian Streich heute Manuel Gulde, Merlin Röhl und Ritsu Doan von Beginn an auf den Platz.

Den ersten Beifall gibt es 45min vor Spielbeginn als die Keeper aus den Katakomben kommen. Speziell Sven Ulreich hat sich diese Anerkennung nach seiner starken Leistung in Kopenhagen verdient.

Das Spiel ist bei idealem Fußballwetter angepfiffen und der FC Bayern ist umgehend am Drücker. Bereits in der 2.Minute bringt Kingsley Coman eine erste vielversprechende Flanke von der rechten Seite an. Das bekommen die Freiburger noch verteidigt, zeigen sich in der 6.Minute auch erstmals selbst vor dem Tor der Bayern. Plötzlich schauen die Gäste erstmals vorn raus, greifen über rechts mit Roland Sallai an. Lucas Höler kommt rechts in der Box zum Abschluss, scheint überrascht, dass dies kein Abseits ist, und haut seinen Rechtsschuss vorbei.
In der 39.Minute lässt sich Harry Kane fallen, bietet sich als Anspielstation an und zieht gegnerische Verteidiger mit. So tut sich eine Lücke in der Freiburger Defensive auf. Kane spielt steil auf Leroy Sane, der aber einen Gegenspeielr an den Fersen hat, sich  dreht, aber nicht zum Abschluss kommt. Der nachrückende Alphonso Davies übernimmt und verzieht aus halblinker Position mit dem linken Fuß völlig.

Coman zur Bayern-Führung
Die 12.Minute läuft und für Thomas Müller schaut es ganz so aus, als möchte Kingsley Coman von der rechten Seite flanken. Doch das Ding verrutscht dem Franzosen leicht. So fliegt der Ball in hohem Bogen aufs Tor zu, über Noah Atubolu hinweg und senkt sich an den langen Innenpfosten, springt von dort über die Linie. Freiburgs Keeper sieht nicht gut aus, aber ehrlicherweise ist das ein ziemlicher Glücksschuss und der erste Saisontreffer für Coman.
Immer wieder Harry Kane
Auch in der 19.Minute brennt es vor dem Tor der  Gäste. Aus halbrechter Position und etwa 19 Metern setzt Harry Kane zum Rechtsschuss an. Leroy Sane springt noch hoch, um nicht im Weg zu stehen. Der Flachschuss rauscht keinen halben Meter am langen Eck vorbei.
Drei Minuten später sucht erneut Harry Kane den Abschluss - ein Stück weiter rechts draußen als eben, aber nahezu direkt an der Strafraumgrenze. Dieser flache Rechtsschuss zischt haarscharf am linken Pfosten vorbei. Der Torjäger nähert sich an.

Sané blüht neben Kane auf
Die 25.Minute bringt schon eine kleine Vorentscheidung. Auf der linken Seite tritt Leroy Sane an, lässt sich nicht stoppen, schüttelt zwei Gegenspieler ab und steckt den Ball halblinks in den Sechzehner durch. Dort hat Harry Kane Platz und die Übersicht für den durchlaufenden Sane. Dieser ist im Zentrum fast am Torraum angekommen und muss das flache Zuspiel nur noch mit dem linken Fuß in die Maschen drücken. Mindestens 75% dieses Treffers sollte man Kane gutschreiben, plus Scorerpunkt.
Der Sportclub findet hier offensiv nicht statt, zu stark die Dominanz der Bayern.

VAR kassiert zweiten Sané-Treffer
Dann sorgen großartige individuelle Fähigkeiten für Stimmung in der Arena. Nach einem Zuspiel von Kingsley Coman dreht Leroy Sane rechts in der Box auf, vernascht merlin Röhl nach allen Regeln der Fußballkunst und zirkelt die Kugel mit dem linken Fuß herrlich in den langen Torwinkel.  Leider meldet sich der VAR, hat ein Abseits gesehen. 

Hier gibt es drei Minuten Nachspielzeit, dann pfeift Schiedsrichter Schröder zur Pause. 

Coman schnürt Doppelpack

In der zweiten Hälfte nur  Schadensbegrenzung

Christian Streich reagiert personell, bringt zu Beginn der zweiten Hälfte Maximilian Philipp für Merlin Röhl. Bei seiner Mannschaft muss nun in der Offensive deutlich mehr passieren als im ersten Spielabschnitt.

In der 49.Minute schafft es  Maximilian Philipp tatsächlich links in den Strafraum der Bayern. Der wird dort aber von Min-Jae Kim abgekocht. Der Südkoreaner feiert die gelungene Abwehraktion direkt vor den Fans. Dennoch fällt auf, dass der SC häufiger am Ball ist, als noch vor der Pause. Allerdings stellen die Breisgauer offensiv damit nichts auf die Beine, was wirklich für Gefahr sorgt. Diese Spielweise bringt natürlich auch Platz für die Bayern. Man wird sehen was passiert. In der 54.Minute spielt Joshua Kimmich den Ball gefühlvoll mittig in den Sechzehner. Leon Goretzka ist eingelaufen und erkennt offenbar gar nicht, wie viel Platz er da hat. Das kann der Mittelfeldspieler selbst machen. Seine Ablage findet keinen Mitspieler.
Die 68.Minute und Großchance für die Bayern: Rechts in der Box darf sich Kingsley Coman den Ball auf den linken Fuß legen und Maß nehmen. Der Schuss streicht haarscharf über die Querlatte und landet oben auf dem Tornetz.

Zeit für Wechsel
Doppelwechsel in der gleichen Minute beim SC Freiburg: Höler und Doan verlassen den Platz, neu kommen Weißhaupt und Adamu. Auch Bayern wechselt zweifach: Tel und Musiala ersetzen Müller und Kane (72.).

Nächster Abseitstreffer
Der eingewechselte Tel erzielt vermeintlich das 3:0, steht aber zweifellos, nach dem Zuspiel von Coman, in Abseitsposition.
In der 77.Minute ist Konrad Laimer neu im Spiel der Bayern. Für ihn geht Dayot Upamecano runter.
In der 84.Minute, nächster Doppelwechsel bei Freiburg. Für Grifo und Sallai kommen Rüdlin und Breunig.

Die endgültige Entscheidung
Eine Minute nach den Wechseln dann die finale Entscheidung. Abermals entwischt Kingsley Coman auf der rechten Seite, stürmt in den Sechzehner und schießt mit dem linken Fuß. Mit dem Rücken fälscht Philipp Lienhart unglücklich und unhaltbar für Noah Atubolu ins rechte Eck ab. Der Franzose trifft zum zweiten Mal an diesem Abend.
Für Coman ist dann auch Feierabend. Für ihn kommt Choupo-Moting. Auch Kimmich geht raus, für ihn kommt Krätzig zu etwas Spielzeit (87.).

Die Nachspielzeit beträgt vier Minuten. Das Spiel gibt jetzt nicht mehr viel her. Die Bayern spielen die Zeit runter, bis zum Abpfiff. Das 3:0 ist hochverdient, hätte durchaus noch höher ausfallen können. Freiburg konnte heute die Summe seiner Ausfälle mit Günter, Gregoritsch, Ginter und dem gesperrten Höfler, nicht kompensieren und muss sich auf die kommenden Aufgaben konzentrieren.

Keine Debatte um Boateng oder Eberl
Herbert Heiner wollte sich nicht weiter zum Thema Boateng äußern. "Das sind Interpretationen. Ich kann das nicht kommentieren. Prinzipiell ist klar: Wir haben klare Werte beim FC Bayern und die verfolgen wir auch – und jetzt konzentrieren wir uns wieder auf Fußball.“  Dem voraus gegangen war die Frage, ob man einerseits für Menschenrechte einstehen könne, andererseits häusliche Gewalt als "Privatsache" bezeichnen könne. Auch zum Thema Max Eberl und Debatten innerhalb der Fanszene des FCB sah Heiner keinen Grund ein Statement abzugeben. 
Zu den Plakaten mit dem Inhalt "Kein Platz für Charakterschweine im Verein – weder auf dem Feld noch im Vorstand!“ äußerte sich auch Thomas Tuchel. "Das höre ich zum ersten Mal. Dafür habe ich wenig Verständnis. Das ist haarscharf an der Beleidigung. Das ist zu anonym, zu plakativ und wohl schon an der Grenze zur Beleidigung.“ 

MK081023

Hannover sinnt auf Revanche

Schmeichelhaftes Remis zur Halbzeit 

Dirk Schuster wechselt  im Vergleich zum Osnabrück-Spiel auf zwei Positionen. Soldo feiert sein Debüt in der Startelf, auch der genesene Ritter ist dabei. Dafür sitzen Kraus und Redondo zunächst auf der Bank.

Die Pfälzer beginnen wie folgt: Krahl - Elvedi, Soldo, Tomiak - Zimmer, Niehues, Raschl, Puchacz - Ritter, Tachie - Ache.

Stefan Leitl wechselt nur auf einer Position in der Offensive,  bringt Voglsammer für Schaub. 

Hannover ist mit dieser Startelf angereist: Zieler - Neumann, Halstenberg, Arrey-Mbi - Dehm, Kunze, Leopold, Kohn - Voglsammer, Teuchert - Nielsen.

Blitzstart für Bacher
Julian Niehues tritt Leopold im Mittelfeld auf den Fuß und sieht früh die Gelbe Karte. Keine fünf Minuten später kassiert Puchacz den gelben Karton. Tymoteusz Puchacz stoppt Köhn. Schiedsrichter Michael Bacher wertet dies als taktisches Vergehen und zeigt auch hier Gelb. Nach elf Minuten flankt nun Puchacz, findet mit seiner Ecke Ache auf Höhe des des zweiten Pfostens. Der Kopfball ist etwas zu zentral, so kann Zieler zupacken. 

Voglsammer mit dem Weckruf
Hatte der FCK gedacht, man könnte hier mit  Hurra-Fußball zum Erfolg kommen, er wurde eines Besseren belehrt. Voglsammer behauptet sich in der 17.Minute auf der rechten Seite stark gegen Tomiak und dringt in den Strafraum ein. Dort folgt der gute Pass in den Rückraum, wo sich Harvard Nielsen den Ball noch zurechtlegt und aus zehn Metern überlegt einschiebt. So schnell geht das, im Stil einer Spitzenmannschaft.

Der FCK antwortet
Die Pfälzer machen hier Druck. In der 28.Minute geht es direkt über Zimmer. Der nimmt die Flanke von Tomiak perfekt mit und sucht von der Strafraumgrenze den schnellen Abschluss. Der Schuss hätte rechts oben gepasst, aber Zieler kratzt die Kugel aus dem Eck. Kaiserslautern erhöht hier immer mehr den Druck. Niehues überlupft zunächst Leopold, der dann aber den Turbo im Rückwärtsgang findet und dann dem Lauterer mit beherztem Einsatz den Ball zur Ecke weggrätscht (34.).
Das Spiel ist hier recht leicht zu lesen. Die Gastgeber kommen über links, während die Gäste ihr Glück über Rechts probieren.

Turbulente Schlussminuten
Die Hausherren bekommen den Ball im eigenen Strafraum nicht entscheidend geklärt. Voglsammer flankt von der rechten Strafraumkante in den Rücken der Abwehr. Köhn hat komplett freie Schussbahn, die Direktabnahme geht aus elf Metern aber rechts am Tor vorbei.
Kalibrierte Linie des VAR hilft aus der Not
Mit dem nächsten Angriff drückt Neumann  den Querpass von Voglsammer aus kurzer Distanz über die Linie. Aber der Schiedsrichterassistent hebt die Fahne. Doch der VAR schaut sich diesen Angriff noch einmal an.  Auch nach Blick auf die TV-Bilder bleibt es bei der Abseits-Entscheidung. Diese Sicht hat der VAR allerdings recht exklusiv.

Elfmeter zum Ausgleich
Es läuft für die Roten Teufel. Nach frühen gelben Karten für Niehues und Puchacz scheint der Schiedsrichter einen Hauch von Gerechtigkeit zu suchen. Halstenberg geht nach der Freistoßhereingabe von Ritter mit dem Ellenbogen in das Luftduell mit Elvedi. Beide nehmen sich hier nichts, der Schiedsrichter zeigt auf den Punkt. Der VAR hat keine Einwände und Tomiak darf zum Elfmeter anlaufen, trifft sicher zum Ausgleich. 

Nach drei Minuten Nachspielzeit ist hier Pause. 


Opoku wird Matchwinner 

FCK nach Sieg an der Tabellenspitze 

Vor 43.017 Zuschauern läuft hier die zweite Halbzeit. In der 48.Minute setzt Puchacz  sich auf der linken Außenbahn durch und bringt die Flanke hoch an den zweiten Pfosten. Doch Zieler hebt ab und sichert die Hereingabe im Duell mit Ache.

Dirk Schuster setzt hier nun auf die offensivere Karte, bringt in der 58.Minute Aaron Opoku für Julian Niehues.

Tag des VAR
Die nächste strittige Szene lässt nicht lange auf sich warten. Die 62. Minute läuft: Ecke von Leopold, Soldo klärt im Duell mit Halstenberg. War da möglicherweise die Hand im Spiel?Für den Experten am Bildschirm reicbt das nicht, es gibt keinen Elfmeter für die Gäste.
In der 66.Minute liegt Puchacz im eigenen Strafraum und deutet sofort an, dass es nicht weitergeht. Für ihn kommt Hendrick Zuck ins Spiel. Die Hausherren versuchen es jetzt immer wieder mit langen Bällen. Auch in der 64.Minute: Starker Konter der Hausherren, Ritter steckt diagonal in den Sechzehner durch, Opoku legt quer. Tachie kann sich aus 13 Metern die Ecke aussuchen, schießt Zieler aber fast an.  Lautern scheint es immer wieder mit langen Bällen zu probieren. Da Ache fast jedes Kopfballduell gewinnt, könnte dieser Plan tatsächlich irgendwann aufgehen. Der Stürmer war eben auch an der Großchance von Tachie beteiligt.
Stefan Leitl reagiert, wechselt in der 77.Minute doppelt. Schaub und Muroya kommen Teuchert und Dehm.

Opoku wird zum Matchwinner
Die 79.Minute läuft und der Betze wird beben. Aaron Opoku extrem zielstrebig, lässt sich im Mittelkreis im Duell mit Nielsen nicht beirren, sondern geht samt Ball bis zum gegnerischen Strafraum. Nach Doppelpass mit Tachie schließt er aus elf Metern trocken links unten an Zieler vorbei ab.

Wechsel zum Finale
Hannover muss nun sein Heil in der Offensive suchen, bringt Ezeh für Köhn (81.). Dirk Schuster ersetzt in der 86.Minute Tachie durch Hanslik, Kraus kommt für Ritter. Dann wieder Wechsel Hannover. Schott ersetzt Leopold.

VAR setzt Schlusspunkt
Hier waren eigentlich nur sechs Minuten Nachspielzeit angezeigt, aber Daniel Hanslik geht  im gegnerischen Strafraum zu Boden. Michael Bacher wertet es als Schwalbe und zeig zunächst  Gelb. Doch der VAR meldet sich wieder zu Wort.Die TV-Bilder sind eindeutig. Es war ein Foul von Mbi-Arrey an Hanslik und es gibt Elfmeter.

Zweiter Treffer Tomiak
Wieder darf Boris Tomiak ran - dieses Mal verwandelt er sicher unten rechts. Direkt nach dem Treffer ist das Spiel dann auch vorbei.

Fazit:
Kaiserslautern verdient sich mit einer starken Leistung nach der Pause den 3:1-Sieg. Mehrfach konnte Zieler zunächst noch den Rückstand mit guten Paraden verhindern. Doch beim starken Konter zum 2:1 durch den eingewechselten Opoku war der Keeper dann machtlos. Hannover blieb im zweiten Durchgang offensiv harmlos und schwächte sich in der Nachspielzeit durch Nielsens Tätlichkeit noch selbst. Tomiak setzt mit seinem zweiten verwandelten Elfmeter den Schlusspunkt.

MK061023



Sportclub beendet Negativserie  

Augsburg bleibt auswärts weiter sieglos 

Christian Streich vertraut erneut derselben Elf, die letzte Woche gegen Frankfurt beim 0:0 einen Punkt geholt hat. Höfler muss weiterhin seine Rotsperre absitzen, dazu fehlen Uphoff, Rosenfelder, Kyereh und Günter mit Verletzungen.

Hier also die Startelf: Atubolu - Sildillia, Lienhart, Ginter - Kübler, Eggestein, Keitel, Sallai - Grifo, Höler, Doan.

Maaßen nimmt an seiner Aufstellung nur eine erzwungene Maßnahme vor: Engels fehlt durch die Rote Karte vom 2:1-Sieg gegen Mainz, dafür ist jetzt Breithaupt in der Partie. Ebenfalls nicht mit dabei sind Framberger, Tanganga, Okugawa und Winther aufgrund von Verletzungen.
Das also die Startformation der Gäste:
Dahmen - Pfeiffer, Gouweleeuw, Uduokhai - Iago, Rexbehcaj, Breithaupt, Mbabu - Demirovic, Vargas - Tietz.

Früher Elfmeter sollte Selbstvertrauen geben
Nicht einmal zwei Minuten sind gespielt, da geht Sallai in den Zweikampf mit Iago. Iago geht ziemlich ungestüm in den Mann, trifft Sallai am Fuß und bringt ihn zu Fall! Und das ganze spielt sich im Strafraum ab. Es gibt also Elfmeter! Ein absoluter Horrorstart für Augsburg! Nach Überprüfung durch den VAR wird die Entscheidung von Harm Osmers bestätigt. In der mittlerweile 6.Minute legt sich Grifo die Kugel auf den Punkt, läuft an und knallt das Spielgerät in den rechten Winkel. Dahmen hat sich für die andere Ecke entschieden, wäre aber auch niemals an diesen platziert geschossenen Elfmeter gekommen.

In der 11.Minute ein kapitaler Fehler von Keitel auf  Freiburger Seite. Ein katastrophaler, viel zu lascher Rückpass auf Atubolu landet im Fuß von Tietz. Der geht links am Keeper vorbei, zögert dann aber leicht beim Abschluss. Als er sich dann entscheidet, kann Atubolu stark parieren. Glück für Keitel und den SC Freiburg. Nach einer guten Viertelstunde kommt zum ersten Mal ein bisschen Ruhe in dieses Spiel.

Halbe Stunde ohne Torschuss 
Freiburg schiebt sich gerade die Kugel durch die eigenen Abwehrreihen. Augsburg greift nicht an und stellt sich in die eigene Hälfte. In der 21.Minute, verletzungsbedingt, der erste Wechsel bei den Hausherren. Für den angeschlagenen Yannik Keitel kommt Merlin Röhl ins Spiel. 
Nach gut einer halben Stunde neutralisieren sich die Kontrahenten. Freiburg versucht weiterhin eher die spielerische Lösung zu finden, Augsburg spielt eher mit langen Bällen. Insgesamt versuchen beide aber möglichst ohne Fehlpässe zu spielen, was das Spiel weniger attraktiv macht. 
In der 39.Minute geht es beim FCA über die rechte Seite, in Person von Vargas. Seine Flanke findet aber keinen Abnehmer und Atubolu kann klären. 

Hier werden vier Minuten Nachspielzeit angezeigt, ohne dass in dieser Zeit noch etwas vor den Toren passiert. In Freiburg ist Halbzeit. 





Arbeitssieg für Streich-Team

Treffer von Grifo und Lienhart sichern Erfolg 

Die Mannschaften kommen vor 33.134 Zuschauern personell unverändert aus den Kabinen.

Wie im ersten Spielabschnitt hat der Sportclub mehr vom Spiel. Freiburg kombiniert sich durch die gegnerische Hälfte, die Flanke von Grifo kann von Dahmen aber per Faustabwehr geklärt werden.  Nach gut fünfzig Minuten ist zwar kein Feuer im Spiel, aber die Augsburger feuern jetzt im Gästeblock ordentlich Pyro ab. Die Stadionsprecherin muss drei Durchsagen machen und trotzdem geht das Geböller weiter. Dunkler Rauch steigt durch die Arena.

Lienhart baut Führung aus
Grifo bringt von der linken Seite eine scharf geschossene Ecke auf den kurzen Pfosten. Lienhart läuft perfekt ein und nickt an Dahmen vorbei in die hohe kurze Ecke. Ein Eckballtor wie aus dem Lehrbuch. 
Jetzt dann der Doppelwechsel, den Maaßen schon Minuten zuvor angezeigt hatte. In der 58.Minute Doppelwechsel bei den Gästen. Für Iago und Vargas kommen Pedersen und Michel.

Chance zum Anschlusstreffer
Nach einer Augsburg-Ecke wird es in der 68.Minute wild  im Strafraum von Freiburg. Zuerst finden Uduokhai und Iago den Abschluss nicht. Demirovic steht dann im Fünfmeterraum frei, nimmt den Ball an und chipt ihn mit der Fußspitze links am Tor vorbei. Das war die Chance zum Ausgleich. Gut zwei Minuten später kommt Grifo kommt am linken Strafraumeck zum Abschluss. Er zirkelt die Kugel mit der Innenseite in die lange Ecke, aber ganz knapp rechts am Pfosten vorbei.
Nächster Doppelwechsel durch Enrico Maaßen: Für Breithaupt und Tietz kommen nun Maier und Beljo (72.).
Direkt nach diesem Tausch wechselt auch Christian Streich noch einmal doppelt.  Doan und Grifo gehen raus, Adamu und Philipp sind neu drin.

VAR kassiert Augsburger Treffer
Beljo steckt links zu Demirovic durch. Der will aus spitzem Winkel auf das Tor schießen, verzieht aber leicht zur Mitte hin. Da läuft Michel ein und grätscht die Kugel aus kurzer Distanz über die Linie, steht dabei aber leicht im Abseits. Der VAR meldet sich und der Treffer wird zurückgenommen. Korrekte Entscheidung! 

Der Treffer hätte dem Spiel sicher gut getan, so verrinnt die Zeit und Freiburg bleibt Herr der Lage. Es werden sechs Minuten Nachspielzeit angezeigt und Augsburg will nichts gelingen. 
Christian Streich nimmt noch einmal einige Sekunden von der Uhr wechselt doppelt. Gregoritsch und Gulde ersetzen Höler und Sallai. 
Nun ist hier Ende, Harm Osmers pfeift ab und Freiburg verbucht drei wichtige Punkte. 

MK011023






KSC muss Ziele neu definieren

Kiel brutal effektiv gegen defensiv schwachen KSC

Wer kann seine Negativserie zuerst beenden? Der Gast aus Kiel hat die letzten zwei Spiele verloren, die Gastgeber warten seit bereits drei Spieltagen auf einen Sieg.

Blicken wir zunächst auf die Aufstellung des KSC. Christian Eichner wechselt im Vergleich zur Vorwoche, 3:4 bei Greuther Fürth, nur auf einer Position. Für Fabian Schleusener startet Igor Matanovic. Die folgende Elf startet: Drewes - Jung, Bormuth, Franke, Heise - Nebel, Gondorf, Jensen, Wanitzek - Stindl, Matanovic.

Vier Wechsel bei Holstein nach der 2:3 Niederlage, gegen Hertha: Marvin Schulz fehlt nach seiner Gelb-Roten Karte gesperrt, für ihn spielt Marco Komenda. Außerdem rücken Nicolai Remberg, Philipp Sander und Ba-Muaka Simakala für Finn Porath, Marko Ivezic und Shuto Machino in die Mannschaft. Marcel Rapp vertraut folgender Startformation: Weiner - Kleine-Bekel, Becker, Komenda - Remberg, Skrzybski, Sander, Holtby, Rothe - Pichler, Simakala.

KSC mit ganz viel Druck
Schiedsrichter Patrick Alt hat die Partie angepfiffen und der KSC startet sofort druckvoll mit zwei Ecken von Heise über die linke Seite. Den Abpraller der zweiten Ecke nimmt Nebel, probiert den Abschluss kurz vor der Strafraumgrenze. Der Ball wird aber von den vielen Beinen im Strafraum geblockt. Die nächste Chance, in der Heise wird links in der Box angespielt und bringt die Kugel flach und scharf an den Fünfer. Matanovic grätscht rein, doch Komenda ist noch dazwischen. Dann kommt Wanitzek frei aus sieben Metern zum Schuss und darf sich die Ecke aussuchen, doch er schießt den am Boden liegenden Komenda an. Die erste Entlastung für die Störche erst in der 11.Minute. Es geht über die rechte Seite schnell nach vorne, Becker flankt, aber Drewes ist zur Stelle, fischt die Kugel sicher runter. Eine Minute später, diesmal die andere Seite. Wieder kann Kiel frei durch das Mittelfeld marschieren, über Rothe kommt der Ball zu Skrzybski links am Fünfer. Der Offensivmann hat eigentlich viel Zeit, bugsiert die Kugel aber mit dem Rücken zum Tor weit links vorbei. Karlsruhe entwickelt hier ab der 16.Minute so eine Art Powerplay rund um den Kieler Strafraum. Flanke um Flanke kommt herein, was fehlt ist der finale Abschluss. Bormuth kommt zwar aus gut 20m zum Abschluss, verfehlt aber das Tor deutlich (19.).

Kalte Dusche durch Pichler und Rothe
Hier bewahrheitet sich die alte Fußball-Regel. Ballbesitz und Chancenzahl ergeben keine Treffer. Binnen zwei Minuten stellt Holstein Kiel das Spiel auf den Kopf. Die 24.Minute läuft und das geht zu einfach:  Remberg gewinnt das Kopfballduell gegen Franke und verlängert links in die Box. Dort setzt sich Pichler gegen Bormuth durch und überwindet Drewes aus rund sieben Metern. Der Ball schlägt im linken Eck ein. Gut zwei Minuten später der nächste Nackenschlag. Nach einer Ecke bekommt Simakala auf der rechten Seite erschreckend viel Zeit und spielt dann Holtby am Strafraumeck an. Der Routinier flankt die Kugel an den langen Pfosten, wo Rothe völlig blank steht und aus sieben Metern in den linken Knick köpft. Es steht hier 0:2 für Holstein Kiel.

Drewes hält KSC im Spiel 
In der 33.Minute kommt es noch schlimmer für die Badener. Die Gäste bekommen eine Konterchance, Simakala schickt Skrzybski rechts in die Box. Der Offensivmann will Pichler bedienen, trifft dann aber den Arm des grätschenden Franke. Das muss dann ein Strafstoß sein. Skrzybski nimmt sich die Kugel führt den Elfmeter selbst aus und Drewes hält! Vielleicht das Signal zu einer nötigen Aufholjagd. 
Das ist hier aber nicht sauber genug gespielt, der KSC wirkt eher überhastet. Matanovic macht den Ball nach einem Einwurf eigentlich gut fest und könnte dann Tempo aufnehmen. Stattdessen zieht er aber aus 25 Metern volley ab und schießt die Kugel in Richtung der rechten Eckfahne (39.). Deutlich besser, weil konsequent, die Gäste. Nach einem Gegenstoß, 44.Minute, zieht Simakala über links in den Strafraum und scheitert nur am starken Drewes. 
Hier gibt es zwei Minuten Nachspielzeit, ohne dass es jedoch noch einmal gefährlich wird. Halbzeit in Karlsruhe! 





Störche gewinnen 2:0

Starke erste Halbzeit reicht für drei Punkte

Die Anhänger melden sich unterstützend aus der Südkurve, vereinzelt sind aber auch, verständlicherweise, vereinzelte Pfiffe von den 21.982 Zuschauern zu hören. Da muss mehr kommen von den Gastgebern.

Dreifachwechsel bei den Gastgebern
Trainer Christian Eichner wechselt dreifach. Für Heise, Nebel und Matanovic kommen Zivzivadze, Herold und Schleusener. Bei Kiel kommt Porath für den gelb verwarnten Simakala.
Karlsruhe will hier von Beginn an druckvoll agieren. Jung hat in der 49.Minute rechts mal etwas Platz, findet Zivzivadze links in der Box. Der Georgier wartet zu lange, nimmt zwar dann Herold mit, doch dessen Pass in die Mitte wird dann abgeblockt. Eine Minute später tunnelt Jung Rothe auf der rechten Seite und setzt so Stindl ein. Der Routinier flankt von der Grundlinie an den Fünfer, wo Zivzivadze die Kugel nicht richtig trifft. Keine Gefahr für Weiner.

Viel Ballbesitz ohne Torgefahr
Über 60% Ballbesitz können nicht darüber hinweg tauschen, dass Karlsruhe nicht über Ansätze hinauskommt. Nun wird Kiel sogar aktiver und beschäftigt die Defensive der Hausherren. Eine Torchance gab es aber noch nicht.
In der 62.Minute fordert der KSC einen Handelfmeter. Ein Freistoß von der linken Seite sorgt zwar nicht für Gefahr, doch dann schießt Stindl rechts an der Box vermeintlich an den Arm von Holtby. Es ist aber die Brust, alle Aufregung umsonst.

Doppelwechsel Kiel
In der 67.Minute gehen Skrzybski und Pilcher vom Platz, werden von Machino und Mees ersetzt. In der 70.Minute dann auch die erste Torchance für Kiel in Abschnitt 2: Ein Einwurf von der linken Seite landet über Umwege bei Rothe, der aus 17 Metern volley abzieht. Der Schuss segelt ein, zwei Meter über das Tor von Drewes. Die Gäste sind nun sogar die etwas gefährlichere Mannschaft. Nach einer Ecke dürfen sich die Störche den Ball am linken Strafraumeck unbedrängt hin- und herspielen. Am Ende zieht Mees aus 17 Metern ab, verzieht jedoch deutlich (73.). Zwei Minuten später köpft Franke nach einer Ecke aufs Tor, doch Weiner hat die Kugel sicher. Mehr hat der KSC aktuell nicht zu bieten, ein Comeback deutet sich also nicht gerade an.
Wechsel verpuffen
In der 77.Minute kommt Brosinski für Bormuth ins Spiel. Die nächste gefährliche Aktion dann für den Karlsruher SC in der 79.Minute. Jung erobert die Kugel in der gegnerischen Hälfte, sofort flankt Wanitzek scharf von der rechten Seite ins Zentrum. Schleusener hält den Kopf hin und befördert die Kugel so aus elf Metern rechts vorbei. Letzter Wechsel für die Gastgeber in der 84.Minute: Burnic kommt für Jensen.
Zwei Minuten weiter: Brosinski hat auf der rechten Seite etwas Platz und flankt dann an den kurzen Pfosten. Schleusener kommt einen kleinen Schritt zu spät, Kleine-Bekel kann klären.
Im Mittelfeld ist bei den Störchen Marko Ivezic für Philipp Sander neu dabei.

Vier Minuten werden hier noch nachgespielt, der Sieg für die Kieler scheint ungefährdet. Jetzt nimmt Kiels Trainer Rapp etwas Zeit von der Uhr, wechselt Johansson für Remberg ein. So verrinnen die Minuten und Schiedsrichter Alt beendet die Partie.

Fazit:
Am Ende reicht Kiel ein Doppelschlag in der ersten Hälfte. Karlsruhe war zu diesem Zeitpunkt eigentlich stärker, doch danach fiel der KSC auseinander. Im zweiten Durchhgang hatte Karlsruhe zwar 63 Prozent Ballbesitz, erarbeitete sich aber kaum Torchancen. Kiel verteidigte souverän und konnte sich sogar eine gewisse Passivität im Spiel nach vorne leisten. Der Sieg war nach der Pause zu keinem Zeitpunkt gefährdet. 

MK300923






Mit breiter Brust gegen die Kogge

Raschl und Kraus legen vor 

Dirk Schuster hat nach dem 1:1 beim Karlsruher SC die Mannschaft auf keinerlei Positionen verändert. Für Offensivmann Ritter gibt es heute eine weitere Bewährungsprobe. Im Sturm bleibt es bei Tachie und Ache. Bedeutet, dass Publikumsliebling Boyd erstmal auf der Bank sitzt. Das gilt auch für Hanslik, Klement und Redondo.

Der 1. FC Kaiserslautern startet wie folgt: Krahl - Tomiak, Kraus, Elvedi - Puchacz, Raschl, Niehues, Zimmer - Ritter - Tachie, Ache.

Das 1:3 gegen die Fortuna aus Düsseldorf bewegt Alois Schmidt dazu, drei Änderungen vorzunehmen. Rossipal und Pröger bleiben draußen, für sie spielen Schumacher und Junior Brumado von Beginn an. Außerdem kommt Vasiliadis neu rein, Ingelsson muss auf der Bank Platz nehmen.

Dies ergibt folgende Startelf: Kolke - Rossbach, David, van der Werff - Schumacher, Dressel, Neidhart - Vasiliadis, Bachmann - Perea, Brumado.

Raschl und Kraus ohne Anlauf ins Glück
Die Gastgeber stehen hier von Beginn auf dem Gaspedal. So dauert es bis zur dritten Minute, bis der Betze erstmals bebt. Lautern geht in Führung. Puchacz läuft mit dem Ball einfach mal über die linke Seite, wird überhaupt nicht angegriffen. Er legt auf Tachie, der in die Mitte zieht, den Ball eigentlich vertändelt. Ritter stochert nach und so kommt er zu Raschl, der aus über 20 Metern zentraler Position trocken abzieht. Kolke sieht den Ball spät und guckt ihm nur hinterher, wie er unten rechts im Eck einschlägt.
Nach diesem perfekten Auftakt, in der 7.Minute, die Flanke auf Ache, der den Ball per Kopf nicht aufs Tor gedrückt bekommt. Neidhart unterläuft den Stürmer dabei auc noch, sodass Ache schmerzhaft auf seinem Rücken landet und erst einmal behandelt werden muss.

Der Flow geht weiter
Wenn es läuft, dann läuft es. Standards waren unter der Woche eine Thema und die Heimmannschaft zeigt, dass in diesem Bereich gut gearbeitet wurde. Ritter in der 17.Minute mit einem Freistoß aus 35 Metern, der sich gefährlich senkt. Kolke geht auf Nummer sicher und wehrt zu einer Ecke ab. Die Kugel wäre aber wohl eher am Tor vorbeigegangen. Die anschließende Ecke landet auf dem Kopf von Kraus, der sich im Drehen zum Tor hochschraubt und den Ball perfekt ins lange Eck drückt. Neidhart kann auf der Linie auch nichts mehr dagegen ausrichten. 2:0 für die Gastgeber.

Bescheidener Nachmittag für Schwartz
Die 21.Minute läuft und jetzt ist es Ache mit einer Doppelchance, doch Kolke ist schnell unten, pariert zuerst einen Kopfball, der links an den Pfosten geht. Den Nachschuss hält er schließlich im Hinausstürzen mit dem Fuß. Das Abwehrverhalten der Gäste ist für Alois Schwartz nicht zufriedenstellend. Sowohl David als auch Rossbach können Tachie nicht daran hindern, eine langen Ball per Brust anzunehmen, aufzudrehen und abzuschließen. Das geht alles viel zu einfach.

Rostock meldet sich zurück 
Der FCK ist zwar in einem Lauf, vernachlässigt aber die Defensive. Der Anschlusstreffer für die Gäste fällt zwar aus dem Nichts,doch der Treffer geht auch etwas auf die Lauterer Kappe. Denn die Hausherren kriegen den Ball nicht souverän aus der eigenen Hälfte geklärt. Dressel schlägt eine hohe Flake in den Strafraum. Dort kämpfen Perea und David um die Positionen. Perea gewinnt das Kopfballduell, Schumacher legt etwas unfreiwillig zurück zu Junior, der aus elf Metern freistehend das erste Tor für seinen neuen Verein besorgt und unten rechts im Eck trifft. Die Kogge ist nach einer halben Stunde wieder im Spiel. 

Der FCK scheint nicht sehr beeindruckt zu sein, legt mit einer dicken Möglichkeit nach. Man will hier  wieder auf einen Zwei-Tore-Vorsprung  stellen, doch Tachie scheitert am stark parierenden Kolke. Und schon wieder hat Ache die Chance, einzuschieben, doch sein Nachschuss wird von van der Werff auf der Linie blockiert. Der Torjäger hat heute noch gar kein Glück gepachtet.

Die Nachspielzeit beträgt hier zwei Minuten. Jetzt sorgt der FCK auch in der Defensive für Ordnung. Es geht also mit einer knappen Führung in die Kabinen. 



Ragnar Ache trifft weiter 

Schwartz erstmals geschlagen 

Vor 40.450 Zuschauern gleich der erste Wechsel bei den Gastgebern  Zum Wiederanpfiff steht Kevin Prince Redondo für den Torschützen Tobias Raschl auf dem Platz.
In der 50.Minute läuft Ache mit Ball David davon, der überhaupt nicht hinterherkommt. Sein flacher Pass in die Mitte zu Tachie wird jedoch von Roßbach geblockt. Ache stochert nach und schießt über das Tor. Beim nächsten Gegenangriff auf der anderen Seite muss Krahl viel riskieren um einen langen Ball abzublocken. Dabei stößt er mit Tomiak zusammen, dem erstmal die Luft wegbleibt. Kurze Zeit später, nachdem Lautern den Ball klären konnte, kann der Abwehrmann weitermachen.
Dreifachwechsel bei Hansa: Alois Schwartz ersetzt in der 64.Minute Dressel, Bachmann und Roßbach durch Ingelsson, Singh und Rossipal.
 
Rostock mit mehr Druck
Das war in der 67.Minute die dicke Chance für Rostock. Nach einer Flanke kommt Perea zum Abschluss, der den Kopfball aus zwei Metern aber nur auf Krahl drückt. Der Keeper kann nicht anders, als den Ball mit dem Körper zu parieren, von wo aus der Ball an die Latte und ins Toraus springt. Zeit für den FCK hier mehr Initiative zu ergreifen.
Doppelwechsel bei den Pfälzern:
Für Tachie und Niehues kommen Soldo und Hanslik (79.).  Pröger und Kinsombi kommen in der 82.Minute für Schumacher und Neidhart. Mehr Optionen für die Offensive hat Alois Schwartz dann nicht mehr. Die nächste Aktion aber für die Hausherren: Eine Puchacz-Ecke sorgt für großes Chaos im Gästestrafraum. Erst ist es Ache, dann Zimmer, doch beide kriegen das Ding nicht über die Linie.

Ache macht den Deckel drauf 
Rostock wechselt, Lautern trifft. Es ist Ache, der nun sein Tor hat. Ritter mit einem Freistoß aus dem Halbfeld, den Ache auf Redondo am zweiten Pfosten verlängert. Dessen Schuss lenkt Rossipal an den Pfosten. Darauf spielt er die Kugel in die Mitte zu Ache, der ihn aus fünf Metern über die Linie drückt. Gespielt sind hier 83 Minuten. 
Jetzt darf auch der Torschütze vom Platz. Zwei Minuten nach dessen Treffer kommt Boyd für Ache. 
Hier werden nun sechs Minuten Nachspielzeit angezeigt. Ob Rostock hier noch einmal antworten kann, darf doch bezweifelt werden. Der FCK hat sich gut sortiert, scheint hier 3 Punkte auf dem Konto verbuchen zu können. 
Jetzt bekommt auch Zuck noch etwas Spielzeit, ersetzt Puchacz (90.+4).

Der 1. FC Kaiserslautern belohnt sich für den hohen Aufwand, den die Mannschaft heute von Minute eins an betrieben hat. Wieder einmal hat die Offensive bewiesen, was in ihr steckt. Ache, Tachie und Marlon Ritter verdienen sich heute Bestnoten. Zwar hätten die Fans eine frühere Vorentscheidung wohl wünschenswert gefunden, aber am Ende wurde der Dreier unter Dach und Fach gebracht. Bei Hansa Rostock muss man sich fragen, warum man die ersten 20 Minuten so dermaßen verschlafen konnte, dass Lautern schon zwei Tore erzielen durfte. 

Mit diesem Sieg konnte Dirk Schuster auch zum ersten Mal als Trainer des FCK seinen Kollegen Alois Schwartz (2U-1N) bezwingen. 

MK240923




Aufsteiger-Duell an Elversberg 

Saarländer dominieren die erste Spielhälfte 

Markus Kauczinski tauscht ein wenig durch. Rieble, Kovacevic und Kade starten heute von Beginn an. Dafür sitzen Mockenhaupt, Lee und Prtaijn heute erstmal nur auf der Bank.

So startet Wehen Wiesbaden in die Partie: Stritzel - Carstens, Mathisen, Angha - Goppel, Fechner, Heußer, Rieble - Kovacevic - Kade, Froese.

Horst Steffen baut ebenfalls etwas um. Stock und Feil dürfen heute ihr Können unter Beweis stellen, während Sickinger heute auf der Bank Platz nimmt. Zudem fehlt Wanner kurzfristig, wegen Erkältung, heute gänzlich.
Elversberg startet wie folgt: Kristof - Neubauer, Conrad, Jäkel, Vandemersch - Sahin, Stock, Jacobsen - Rochelt, Schnellbacher, Feil.

Das Spiel läuft, wenn auch in den ersten Minuten recht gemächlich. Den ersten Torschuss haben dann die Gäste aus dem Saarland in der 7.Minute durch Neubauer. Der verfehlt das Tor aber noch recht deutlich. Im Gegenzug kommt dann auch der SVWW erstmals vielversprechend vor das Tor von Kristof. Auf der Gegenseite findet sich Froese im Strafraum. Er dreht sich einmal um die eigene Achse und schießt. Jäkel blockt den Ball ab, sodass Kristof den Ball sicher aufnehmen kann.

Elfmeter für Elversberg
In der 17.Minute der Elfmeter-Pfiff für die Gäste. Auf einmal schreit Schnellbacher auf, wird nach einer Flanke am Fuß getroffen, Angha wollte eigentlich nur zum Ball. Sowohl der Stürmer als auch der Verteidiger kommen aber gar nicht richtig dran. Fünf Sekunden später zeigt Aarnink auf den Punkt. Zur Verwunderung vieler Leute im Stadion. Diese Chance lässt sich Jacobsen nicht nehmen, verwandelt sicher zur Gästeführung.
Wiesbaden antwortet und erobert sich einen Eckball. Den köpft Übeltäter Angha über den Kasten (21.).

Gäste dominieren in der BRITA-Arena
In der 25.Minute die nächste Großchance für Elversberg, diesmal per direktem Freistoß. Da muss sich Keeper Stritzel ganz lang machen um den Schuß von Stock zu klären. In der 31.Minute haben wir die erste gute Möglichkeit für die Hausherren. Jäkel köpft eine Flanke genau auf Kade. Dessen Direktabnahme ist gut, aber nicht zu gut. Kristof ist schnell unten und hält den Ball fest. 
Jetzt ist plötzlich Leben in der Partie. Die nächste Szene aber gleich wieder im Strafraum der Hessen. In der 32.Minute muss es hier eigentlich 0:2 stehen: Sahin mit einem tollen Lupfer auf Schnellbacher, der sich gegen Carstens durchsetzt, Stritzel eigentlich schon umkurvt, dann aber den Bal vertändelt. Am Ende klärt Wehen humorlos zur Seite weg. Da war deutlich mehr drin. 
Die Mannschaft von Markus Kauczinski kommt mit der Spielweise des Vorjahres-Meisters überhaupt nicht klar. Von der Konterstärke des SVWW ist hier wenig zu sehen. 
Es gibt noch zwei Minuten Nachspielzeit. Hier passiert vorerst aber nichts mehr und die Mannschaften gehen in die Kabinen. 

Taktisch hervorragend eingestellt, hat sich die SV Elversberg hier dank eines berechtigten Elfmeters die Führung vom Punkt geholt. Die Gäste lassen defensiv ziemlich wenig zu, nur Julius Kade konnte mal Keeper Kristof wirklich prüfen. Elversberg hätte sogar schon höher führen können, doch dagegen hatte Torwart Stritzel was, der den SVWW dadurch überhaupt im Spiel hält. Mal schauen, was nach dem Pausentee so passiert.





Faghir mit der Entscheidung 

Ganz schwache Vorstellung des Kauczinski-Teams 

Dreifachwechsel vor 7.526 Zuschauern bei Wiesbaden mit Wiederanpfiff: Lee, Catic und Prtajin sind neu im Team. Weichen mussten Kade, Kovacevic und Carstens. Auch die Gäste wechseln. Für Schnellbacher ist Faghir im Spiel.
Die Ansprache von Trainer Kauczinski scheint von seiner Mannschaft verstanden worden zu sein. Die Körpersprache ist eine deutlich andere als noch in der ersten Halbzeit.
 
SVWW erhöht Druck, SVE kontert
In der 50.Minute dann auch eine richtig gute Möglichkeit. Prtaijn steckt durch zu Froese, der über Kristof hinweg ins rechte Eck schieben will. Der Ball fliegt aber knapp am Pfosten vorbei. Elversberg bleibt jedoch immer gefährlich. So tritt Neubauer in der 53.Minute links einfach mal an und kommt ziemlich leicht in den Strafraum. Seinen Schuss blockt Mathisen im letzten Moment noch ab.
Jetzt ist es der eingewechselte Lee (56.), der einfach mal aus der eigenen Hälfte abzieht. Kristof stand ziemlich weit vorne, doch der Ball fliegt rund fünf Meter links am Tor vorbei. In der 59.Minute sind es wieder die Gäste. Faghir wird in die Gasse geschickt, lässt sich dann nach Kontakt von Mathisen schnell fallen. Das reicht diesmal nicht für einen Freistoß.
Doppelwechsel bei den Saarländern: Für Feil und Jacobsen kommen Dürholtz und Sicker (67.).
Die Nadelstiche der Gäste tun Wehen Wiesbaden weh, weil sie teilweise mit drei, vier Leuten vorne bleiben. Das Risiko ist groß, Markus Kauczinski setzt mittlerweile alles auf eine Karte. Davon lassen sich die Elversberger allerdings noch nicht beeindrucken.
In der 74.Minute noch ein Wechsel bei den Gastgebern. Iredale ersetzt Froese.
Die nächste Chance hat aber das Team von Horst Steffen.

Faghir mit der Vorentscheidung
Das Risiko, das Wiesbaden hier gegangen ist, war eine Nummer zuviel. Es ist wieder ein Konter, der hier die Vorentscheidung bringt. Erst die Riesenchance vergeben, nun doch der zweite Treffer für Elversberg durch Faghir. Der ist bei einer Hereingabe einen Schritt schneller als Rieble, der sich da nicht gut anstellt. DIesmal tunnelt er Stritzel und ist damit erfolgreich. 0/2 für Elversberg, zumindest eine Vorentscheidung.

Letzter Wechsel beim SVWW. Für Heußer kommt Bätzner (78.). Bei Elversberg kommt in der 79.Minute Pinckert für Vandemersch. Letzter Wechsel der Gäste. In der 83.Minute ersetzt Correia nun Rochelt.
Nach einer Flanke und einem Abschluss von Prtaijn kommt Conrad unabsichtlich mit der Hand an den Ball, verhindert damit einen möglichen Treffer. Doch einen Elfmeter gibt es nicht. Aarnink belässt es bei einem Eckball (85.).
Die Zuschauer, zumindest die Heimfans, sind unzufrieden, sehen jetzt eine erfahrene Begegnung.
Es sind hier sieben Minuten Nachspielzeit angezeigt, wohl den zahlreichen Wechseln und einer Verletzungspause geschuldet.

Zweiter Elfer für die SVE einkassiert 
Jetzt gibt es den zweiten Elfmeter für die SVE. Mathisen berührt - zwar angewinkelt - mit seinem Ellbogen den Ball. Doch Arne Aarnink wird nun doch zum VAR-Bildschirm gerufen und soll sich das nochmal anschauen. Er zieht nach Ansicht der Bilder den Strafstoß nun doch zurück. Kann man machen, muss man aber nicht.

Hier ertönt nun der Abpfiff und die SV 07 Elversberg gewinnt hier hochverdient, landet den dritten Erfolg in Serie. 

MK230923




Start in die Gruppenphase 

Eintracht erstmals in der Conference-League 

Im Vergleich zum 1:1 in Bochum gibt es bei den Frankfurtern vier Wechsel: Smolcic, Rode, Marmoush und Aaronson kommen für Tuta, Buta, Larsson und Ngankam rein. Die vier sitzen heute alle auf der Bank. So geht es die SGE an: 
Trapp - Smolcic, Koch, Pacho - Dina Ebimbe, Skhiri, Rode, Nkounkou - Götze, Marmoush, Aaronson.

"Wir sind eine Mannschaft, die sich Chancen auf den Titel ausrechnen kann", ist sich SGE-Coach Dino Toppmöller sicher. Aber: "Wir müssen erst mal die Gruppenphase gut bestreiten und gegen Aberdeen den ersten Schritt machen." Die Hessen sind heute der klare Favorit.

Bei den Schotten gibt es im Vergleich zum 0:2 bei Heart of Midlothian zwei Neue: MacKenzie und Polvara starten für McGarry und Duk, die heute gegen die SGE auf der Bank sitzen.

Die Startelf von Aberdeen: Roos - Devlin, Gartenmann, Rubezic, Jensen, MacKenzie - Polvara, Shinnie, Clarkson, McGrath - Miovski.

Die erste Ecke des Spiels hat die Eintracht. Aaronson bringt sie zum ersten Pfosten, doch dort klärt dann Devlin für Aberdeen per Kopf (3.).

Früher Elfmeter als Türöffner
Ungemach für die Gäste bereits in der 10.Minute. Dina Ebimbe wird rechts in die Tiefe geschickt und dort vom überrumpelten MacKenzie plump zu Fall gebracht. Der Referee aus Zypern, Theouli, zeigt, ohne jegliche Zweifel zu haben, auf den Punkt.
Omar Marmoush lässt sich diese Chance nicht nehmen, verwandelt souverän ins obere, rechte Eck zur Führung. Die Adler haben bisher mehr als 80% Ballbesitz, von Aberdeen kommt bisher noch nicht viel. Die erste Halbchance in der 18.Minute. Der Ball wird nach vorne zu Stürmer Miovski gespielt. Der wird nicht konsequent angegangen und zieht deswegen aus 18 Metern mit links ab. Der Schuss geht abere mehrere Meter rechts am Frankfurter Kasten vorbei.

Ausgleich aus dem Nichts
Dina Ebimbe vergeigt einen Rückpass auf der rechten Frankfurter Seite, die Schotten gewinnen den Ball und schalten schnell um. Sie bringen die Kugel nach rechts zum aufgerückten Devlin, der in den Strafraum zum völlig freien Polvara spielt. Der haut die Kugel humorlos mit rechts hoch in die Maschen. Die SGE war nicht schnell genug hinter den Ball gekommen.
Aberdeen wird jetzt richtig mutig, sie gehen früh drauf und stören den Aufbau der SGE. Das bietet den Hessen andererseits natürlich wieder Räume.
Eine unschöne Randnotiz sind die pöbelnden Gästefans. Hier fliegen Feuerwerk und Becher in die benachbarten Heimblöcke. Auch Rudi Völler und sein neuer Vorgesetzter,  Andreas Rettig, tauschen sich wohl auch gerade darüber aus: Sie sitzen nebeneinander auf der Tribüne.
 
Verletzungspech bei Sebastian Rode
In der 37.Minute ist das Spiel für den Kapitän der Eintracht beendet. Rode humpelt stark und muss vom Platz. Für ihn kommt der junge Hugo Larsson. Höchste Gefahr für das schottische Tor in der 43.Minute. Aaronson! Smolcic spielt einen tollen Heber in die Abwehr. Aaronson eilt herbei, nimmt den Ball direkt mit rechts und befördert ihn in Richtung des schottischen Tores. Roos ist da und pariert. Die Schiedsrichter zeigen zudem an, dass Aaronson im Abseits stand.
Zwei Minuten später etwas Entlastung für Aberdeen. Nach einem Einwurf von rechts kommt Polvara im Strafraum der Hessen zu einem Rechtsschuss. Nkounkou blockt, Trapp hat mit dem abgefälschten Ball keinerlei Probleme. Hier sind vier Minuten Nachspielzeit angezeigt. Vor den Toren passiert allerdings nichts mehr und es geht mit einem, für die Gäste schmeichelhaften, Unentschieden in die Kabinen. 









Verbessert in die zweite Spielhälfte

Koch mit Kopfballtreffer zum verdienten Sieg 

Die Eintracht wechselt mit Wiederanpfiff doppelt. Für Götze und Aaronson kommen Ngankam und Chaibi ins Spiel. Der dribbelt dann auch in der 50.Minute von links nach innen und versucht es mit einem Rechtsschuss. Damit bleibt er zwar an Gartenmann hängen, aber der Versuch zählt. Eine Minute später bekommt Aberdeen jetzt mal einen Freistoß zugesprochen. Von links segelt der Ball in hohem Bogen in den Strafraum der Hausherren. Die Hereingabe stellt aber keinerlei Problem für die Hessen dar. 
Auch die Gäste wechseln. Für Miovski kommt Lopes ins Spiel (56.).
Nächster Angriff für die Adler. Nkounkou wird links in die Tiefe geschickt. Im Strafraum drückt der Linksaußen mal mit links ab, Roos hält aber. Der Treffer hätte ohnehin nicht gezählt: Nkounkou stand zum Zeitpunkt des Abspiels im Abeits.

Verdiente Führung durch Koch
Chaibi bringt die Ecke von rechts butterweich in den Strafraum. Dort steht Koch förmlich in der Luft und befördert den Ball wie im Lehrbuch per Kopf in die linke Ecke. Hier ist eine gute Stunde geführt und Frankfurt belohnt sich für den Aufwand der zweiten Hälfte.

In der 63.Minute versucht es der junge Schwede Larsson aus über 25 Metern mit rechts. Der Schuss kommt flach und scharf, Keeper Roos wehrt zur nächsten Ecke ab. Der nächste Wechsel bei der Eintracht. Knauff ersetzt Nkounkou (68.). Knauff flankt dann auch mit seiner ersten Aktion in den Strafraum, wo Ngankam mit dem Kopf zum Abschluss kommt. Der Ball geht aber gut zwei Meter rechts am Kasten vorbei.
Dreifachwechsel nun beim FC Aberdeen. Clarkson, Polvara und Shinnie machen Platz für Duncan, Hayes und Barron (71.).
Die SGE hat hier wieder knapp 80% Ballbesitz. Das ist ordentlich, aber sie führen weiterhin nur mit einem Tor. Wie schnell es gehen kann, hat man im ersten Durchgang gesehen: Da reichte Aberdeen eine Chance zum Ausgleich. So vielleicht auch in der 76.Minute: Chaibi stolpert in der eigenen Hälfte über den Ball und dann schaltet Aberdeen blitzschnell um. Weil Pacho aufpasst, kann er die Flanke in den Strafraum zur Ecke abwehren.
Frankfurt dominiert weiter
Mit dem nächsten Angriff, in der 77.Minute, treibt Marmoush den Ball in die gegnerische Hälfte und bedient dann links Knauff. Der dribbelt zwei, drei Schritte nach innen und versucht es von der linken Strafraumgrenze mit einem Rechtsschuss. Keeper Roos wehrt den Ball jedoch ab.
Der letzte Wechsel jetzt bei den Schotten. Sokler kommt für McGrath. Frankfurt macht es weiter gut,  gibt Gas. Aber die letzte Präzision fehlt weiterhin im Angriffsspiel. Aber: Sie halten Aberdeen mit ihrem Ballbesitz gut vom eigenen Strafraum fern. In der 83.Minute darf Torschütze Marmoush vom Feld. Für ihn kommt Buta. Von Aberdeen kommt weiter nicht viel und so kann Frankfurt in der 88.Minute im eigenen Stadion kontern. Drei Frankfurter laufen auf drei Schotten zu. Aber der Pass von Chaibi zu Ngankam ist nicht präzise genug: Der Stürmer bekommt die Kugel in die Hacken gespielt. Aberdeen gewinnt den Ball zurück und die Chance ist verpufft.
Hier gibt es fünf Minuten Extrazeit. Viel Zeit, wohl auch den zahlreichen Wechseln geschuldet. 
In der dritten Minute der Nachspielzeit dann Durchatmen bei der Eintracht. Ein Freistoß von links kommt rechts in den Frankfurter Strafraum. Dort wird die Kugel weiter nach außen gebracht und wieder in den Strafraum geflankt. Am zweiten Pfosten ist Duk frei und nimmt die Kugel direkt aus der Luft. Der Schuss rauscht rechts am Kasten vorbei. 
Das war die letzte Torchance und Deutsche Bank Park und der Schiedsrichter pfeift ab. Der erste Dreier für die Hessen in dem für sie neuen Wettbewerb. 

MK210923

Starke Partie im Wildpark

Wanitzek trifft in der Crunchtime vom Punkt

Christian Eichner stellt nach der 1:3-Niederlage in Düsseldorf einmal um: Stindl ist nach seiner Hand-OP noch nicht einsatzfähig, an seiner Stelle startet Matanovic.

Zu den Aufstellungen - der KSC wird im 4-1-3-2 auflaufen: Drewes - Jung, Bormuth, Franke, Heise - Gondorf - Nebel, Jensen, Wanitzek - Scheusener, Matanovic.

Die Gäste wechseln im Vergleich zum 3:1 gegen Nürnberg an ihrer Startelf nichts. 

Dirk Schuster schickt sein Team im 3-4-1-2 aufs Feld: Krahl - Elvedi, Kraus, Tomiak - Zimmer, Raschl, Niehues, Puchacz - Ritter - Ache, Tachie.

Früher Schock durch Ache
Die fünfte Minute läuft und Ragnar Ache schockt ganz Baden.  Erste Chance, erstes Tor! Tachie setzt sich im Mittelfeld stark durch und legt nach rechts raus. Zimmer nimmt den Ball die Linie entlang mit und flankt halbhoch an den Fünfer. Dort kommt Ache vor Bormuth an den Ball und lenkt ihn ins lange Eck. Frühe Führung für die Gäste aus der Pfalz.
Karlsruhe bemüht, aber nicht effizient
Der KSC versucht hier ins Spiel zu finden kommt in der 8.Minute über Schleusener in den Strafraum. Der setzt sich gegen zwei Gegner durch, sein Flachschuss hat aber dann zu wenig Wucht. Er rollt rechts am Tor vorbei, Krahl weiß, dass er nicht eingreifen muss. Die Gastgeber tun sich hier weiter schwer. In der 12.Minute zieht Heise aus 25 Metern flach ab - kein Problem für Krahl. Im direkten Gegenzug setzt sich Tachie auf links gut durch und steckt im richtigen Moment für Ache durch. Dessen Ballmitnahme ist nicht perfekt und er kommt aus sehr spitzem Winkel zum Abschluss, den Drewes mit dem Bein abwehr. Die Gäste bleiben hier unverändert im Spiel. Ritter flankt auf Ache, der sein Luftduell gegen Bormuth gewinnt. Der Kopfball ist aber nicht platziert genug und Drewes hat das Leder sicher. Gespielt ist hier eine Viertelstunde. Ecke Heise, am ersten Pfosten kommt Bormuth zum Kopfball. Er streift den Ball aber nur un kann ihn deshalb nicht aufs Tor lenken (18.). In der 23.Minute der nächste Angriff des Heimteams. Elvedi klärt einen Flankenball nur schlecht, der Ball geht zu Gondorf. Der ist allerdings überrascht und braucht zu lange um eine Entscheidung zu treffen. Letzlich schießt er, haut den Ball aber deutlich am Tor vorbei. Nach gut einer halben Stunde hat der KSC das Spiel inzwischen fast komplett in die Lauterer Hälfte verlagert. Aber zwingende Torchancen erspielen sich die Badener kaum. Jetzt flankt Wanitzek halbhoch von links in den Strafraum, Matanovic verpasst knapp, hinter ihm kommt Elvedi aber an den Ball und lenkt ihn ungewollt in Richtung eigenes Tor. Die Kugel geht nur knapp links am Lauterer Kasten vorbei.
Glück für den KSC
Ache legt in der 34.Minute stark per Kopf für Ritter auf, der aus 15 Metern direkt volley abzieht - an den Außenposten! Das war knapp, der Sportclub bleibt hier im Spiel. Ein 2:0 für Kaiserslautern wäre ein dickes Brett für die Gastgeber.
Die Fans erleben hier ein intensives Spiel, bekommen noch drei Minuten Nachspielzeit zu sehen. Niehues bekommt noch einmal die Chance aus 17m, verfehlt das Tor von Drewes deutlich.

Elfmeter und Ausgleich in der Nachspielzeit 
Im Strafraum springt der Ball nach einer Flanke auf, Schleusener und Kraus gehen beide mit dem Fuß hin. Schleusener trifft das Leder, Kraus trifft Schleusener - und Aytekin zeigt auf den Punkt. Die Entscheidung wird überprüft und sehr schnell bestätigt. Wanitzek haut den Ball links ins Eck. Krahl ist zwar dorthin unterwegs, aber die Kugel ist so gut platziert, dass er keine Chance hat.
Hier ist nach einer sehr unterhaltsamen Partie Halbzeit. 



Keine Treffer in der zweiten Hälfte 

Partie verflacht und endet mit einem 1:1 Unentschieden 

Beide Teams kommen hier vor 33.000 Zuschauern unverändert aus der Kabine. Es dauert dann bis zur 53.Minute bis es für das Karlsruher Tor gefährlich wird. Ache wird ca. 5m vor dem Strafraum gefoult, den fälligen Freistoß setzt Raschl knapp über das Gehäuse.
 
Zeit für Wechsel
Bei den Gästen der erste Wechsel, gleich doppelt: In der 61.Minute gehen Ritter und Tachie vom Platz, werden ersetzt von Opoku und Hanslik.
In der 68.Minute gleich drei Wechsel beim KSC:  Neu im Spiel sind Zivzivadze, Burnic und Brosinski für Matanovic, Jensen und Wanitzek.
Die Zuschauer sehen hierin der Zeiten Hälfte weiterhin eine sehr zähe Begegnung. Die erste Chance aus dem Spiel heraus dann auch erst in der 73.Minute für die Gäste.
Druckphase für Kaiserslautern
Opoku wird links von Ache geschickt, er dringt in den Strafraum ein und schießt flach mit links - genau auf Drewes. Auch die nächste Aktion geht auf das Pfälzer Konto. Obwohl der hier etwas aktiver geworden ist, öffnen sich auch Räume für Lautrer Konter. Opoku läuft von links nach innen, hat zwei Anspielstationen, entscheidet sich aber für den Schuss - Bormuth blockt. In der 77.Minute ein wuchtiger Distanzschuss von Niehues, der Drewes zu ein starken Parade zwingt. Das war die beste Gelegenheit im zweiten Abschnitt.
Karlsruhe mit Reaktion 
Jetzt, nur eine Minute später, die Großchance für den KSC! Bei einer Hereingabe von links schlägt Zivzivadze am Ball vorbei. Der Ball rutscht zu Nebel durch, der ihn am herauseilenden Krahl vorbeilegt - Kraus rettet auf der Linie. Die Antwort der Hausherren folgt unmittelbar. Gondorfs erster Schuss wird noch geblockt, er bekommt den Ball aber zurück und nimmt ihn volley mit links. Die Kugel scheint in Richtung Kreuzeck zu fliegen, zischt aber knapp rechts am Tor vorbei. 
Nächster Gästewechsel in der 81.Minute: Boyd kommt für Ache, eine Minute später ersetzt Soldo dann auch noch Zimmer. 
In der 86.Minute ein frecher Versuch von Heise. Der Defensivspieler denkt sich bei einem Freistoß aus 35 Metern: "Den probiere ich mal direkt" - und schießt die Kugel unten in die Mauer. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit wird Opoku links im Strafraum geschickt und drückt aus spitzem Winkel ab. Drewes fährt das Bein aus und lenkt den Ball an seinem Tor vorbei.
Hier gibt es sechs Minuten obendrauf. Es passiert vor den Toren allerdings nichts mehr und Schiedsrichter Aytekin pfeift eine Partie ab, die in der zweiten Halbzeit doch sehr verflacht ist. 

MK160923






Eintracht im Tagesgeschäft 

Kainz trifft per Foulelfmeter 

Dem Transfer des Franzosen und dem Einzug in die Gruppenphase der Conference League, müssen nun weiter Resultate im Tagesgeschäft Bundesliga folgen. Die Fans der Eintracht haben sich ihre Meinung zu Kolo Muani gebildet und diese auf einem Spruchband platziert. 

Nach dem 2:0-Erfolg am vergangenen Donnerstag  gegen Levski Sofia wechselt Dino Toppmöller zwei Mal - und das notgedrungen. Jakic fällt verletzt aus, Aaronson sitzt angeschlagen zumindest auf der Bank. Max und Larsson laufen dafür von Beginn an auf.

SGE: Trapp - Tuta, Koch, Pacho - Buta, Larsson, Skhiri, Max - Dina Ebimbe, Götze - Marmoush.

Steffen Baumgart muss auf den verletzten Selke verzichten. Dafür beginnt im Sturmzentrum erstmals in dieser Saison Tigges. Darüber hinaus verdrängt im Vergleich zur 1:2-Niederlage gegen Wolfsburg am vergangenen Samstag der zu Saisonbeginn angeschlagene Maina Neuzugang Carstensen auf die Bank. So beginnt der FC: Schwäbe - Schmitz, Hübers, Chabot, Paqarada - Ljubicic, Martel - Maina, Kainz, Waldschmidt - Tigges.

Schiedsrichter Badstübner hat hier angepfiffen und die Eintracht ist von Beginn an um Dominanz bemüht. So setzt sich Max in der 6.Minute auf der linken Seite gegen Schmitz durch, aber die anschließende Flanke klärt Chabot ohne Probleme vor Marmoush. Zwei Minuten später schickt Kainz Paqarada auf der linken Seite steil, aber die Flanke wird von Buta geblockt.
Eintracht mit viel Ballbesitz
So läuft hier die Zeit und auch  nach einer Viertelstunde gab es hier noch keinen Torabschluss. Den ersten Abschluss gibt's dann tatsächlich in der 24.Minute. Skhiri spielt Dina Ebimbe halblinks in der Kölner Hälfte an und der junge Franzose macht Tempo. Aus etwa 18 Metern zieht er dann ab,  Schwäbe kann den Versuch aber ohne Probleme festhalten. Nächste Gefahr in der 35.Minute. Wieder sind es die Adler, die mittlerweile auch über 60% Ballbesitz verzeichnen können: Marmoush legt den Ball durch starken Einsatz genau in den Lauf von Dina Ebimbe, der auf Chabot zugeht und den Ball aus 14 Metern am Innenverteidiger vorbeidrehen möchte. Chabot blockt den Versuch aber ab.

Erste Aktion Köln zum Elfmeter 
In der 42.Minute wird es zum ersten Mal vor dem Tor von Trapp gefährlich. Martel zieht von der rechten Seite in den Strafraum, Max kommt einen Schritt zu spät und trifft den Kölner dann ganz klar. Korrekte Entscheidung! Kainz übernimmt die Verantwortung und trifft zentral zur Führung für die Gäste. Trapp war links abgetaucht. 
Die Nachspielzeit beträgt drei Minuten, ohne dass hier noch etwas passiert. 
Frankfurt wird in der zweiten Hälfte vor dem Tor effizienter sein müssen, will man hier zumindest einen Punkt ergattern. 









Aufholjagd in Abschnitt zwei

Nkounkou rettet Punkt 

Zunächst geht es vor 55.000 Zuschauern personell unverändert weiter. Die Gastgeber sind aber hier weiter am Drücker, ohne jedoch die großen Aktionen vor dem Kölner Tor zu haben. In der 49.Minute spielt Götze rechts Buta frei, der Platz zur Flanke hat und den aufgerückten Skhiri sucht. Der Tunesier kommt nur eine Fußspitze zu spät. Der Ex-Kölner hätte sonst eine sehr gute Chance gehabt. Minute 55: Marmoush verlängert eine Götze-Ecke auf den langen Pfosten zu Skhiri, der aus fünf Metern den Kopf von Paqarada anköpft. Auch das hätte durchaus der Ausgleich sein können.
Scheibenschießen im Kölner Strafraum
Wieder bereitet Skhiri vor, diesmal für Hauge, der es mit einem Schlenzer aufs rechte Eck versucht. Der Schuss sieht gut aus, aber Chabot bekommt den Kopf noch an den Ball und kann klären (57.). Der FC steht zu Beginn der zweiten Hälfte extrem unter Druck.
Jetzt reagiert Kölns Trainer Baumgart auf diesen extremen Druck, wechselt doppelt. Für Waldschmidt und Maina kommen Olesen und Alidou. Baumgart hat es tatsächlich geschafft, den Spielfluss durch den doppelten Wechsel ein wenig zu brechen. Die Gäste haben das Spiel jetzt wieder deutlich besser im Griff, auch wenn Skhiri in der 67.Minute den Ball im Mittelfeld elegant über Kainz lupfen kann und dann Marmoush steil schickt. Der wird aber erfolgreich von Chabot abgedrängt.
Wechselzeiten
Jetzt auch Wechsel bei Frankfurt. Dino Toppmöller bringt Ngankam für Marmoush ins Spiel.
In der 74.Minute  Doppelwechsel Eintracht. Rode und Nkounkou kommen für Ebimbe und Larsson. Die nächste Unterbrechung nutzt derweil Steffen Baumgart, wechselt ebenfalls zweimal. Tigges und Schmitz gehen runter, es kommen dafür Adamyan und Carstensen.
Chabot als Fels in der Abwehr
An Chabot beißt sich Frankfurt die Zähne aus! Hauge hebt den Ball in den Sechzehner auf Ngankam, der sich um Ljubicic herumdreht und dann auf linke Eck hält. Wäre schwer für Schwäbe geworden, aber Chabot wehrt im Spagatschritt mit der rechten Fußspitze ab (77.). Bei dieser Aktion hat sich der Innenverteidiger allerdings verletzt, muss in der 79.Minute vom Platz. Für ihn kommt Kilian.
Dino Toppmöller reagiert, erhöht den Druck Für Buta kommt Aaronson ins Spiel.

Einwechselspieler zum Treffer
Frankfurt-Leihgabe Alidou ermöglicht mit einem leichtsinnigen Ballverlust gegen Rode tief in der eigenen Hälfte den Ausgleich! Der eingewechselte Aaronsen dribbelt die Innenverteidigung an und legt dann nach links raus auf Nkounkou, der sich die Kugel einmal vorlegt und dann aus relativ spitzem Winkel mit dem Vollspann ganz genau ins lange Eck trifft. Eine gelungene Co-Produktion der Einwechselspieler und der mehr als verdiente Ausgleich in der 87.Minute. 
Hier stehen vier Minuten Nachspielzeit auf der Anzeigetafel. Die Zeit läuft allerdings runter ohne weitere Torgefahr. 
Das Spiel ist aus und die Eintracht hat zumindest einen Punkt gerettet. 

MK030922

Tachie mit dem Turöffner

Furiose erste Halbzeit in Kaiserslautern 

Beide Teams haben zuletzt drei Pflichtspiele in Serie gewonnen. Das Stadion ist voll und die Atmosphäre wird hitzig sein.

Weiter mit Krahl
Schuster wechselt auf nur einer Position: Tachie kommt rein für Redondo. Ansonsten stehen exakt dieselben Spieler auf dem Feld, die vergangene Woche gegen Paderborn 2:1 gewonnen haben. Auch Julian Krahl bleibt im Tor. Der FCK  startet wie folgt: Krahl - Tomiak, Kraus, Elvedi - Puchacz, Raschl, Niehues, Zimmer - Tachie, Ache, Ritter. 

 
Fiél muss zwangsläufig wechseln, nachdem Güerleyen am vergangenen Spieltag die Rote Karte gesehen hat. Er wird in der Abwehr durch Hübner ersetzt. Uzun bleibt ebenfalls auf der Bank. auf der Bank, Schleimer ersetzt ihn zu Beginn. Handwerker, der Siegtorschütze gegen Wiesbaden, sitzt erstmal nur auf der Bank.Nürnberg geht mit dieser Startelf ins Spiel: Mathenia - Brown, Horn, Hübner, Gyamerah - Duman, Loune, Schleimer - Okunuki, Hayashi, Goller.

Die ersten Minuten sind gespielt und beide Mannschaften wollen sich erst mal vorsichtig abtasten.  Die Fans geben aber schon von Beginn an Vollgas. Nürnberg kommt hier immer besser ins Spiel, in der Konsequenz wird es dann auch in der 12.Minute vor dem Pfälzer Tor gefährlich. Duman bedient Goller in den Lauf, der nutzt seine enorme Geschwindigkeit und läuft der Abwehr davon! Er steht frei vor Krahl, der Abschluss ist zwar hart aber unplatziert. Krahl reißt die Faust hoch und kann parieren!

Tachie ins Nürnberger Herz
Bevor die Gäste hier das Spiel in den Griff bekommen können, ist es  Neuzugang Richmond Tachie der trifft und das mitten in die Drangphase der Gäste. In der 19.Minute also die kalte Dusche für Nürnberg. Die Gastgeber kommen über eine Ecke von der linken Seite in den Strafraum. Nürnberg kann im Kollektiv den Ball aus der Gefahrenzone bannen. Okunuki köpft dann aber ausgerechnet in die Mitte zentral vor den Strafraum. Tachie zimmert die Vorlage volley auf die Kiste und Mathenia chancenlos.

Puchacz mit dem Hammer
Der FCK bleibt weiter on fire. Ritter kommt über den rechten Flügel durch. Der Pass in die Mitte findet keinen Abnehmer, rutscht durch, bis 20 Meter vor das Tor, wo Puchacz einläuft. Mit voller Wucht schweißt die Union-Leihgabe das Ding flach in die rechte Ecke! Kurz vor dem Tor wird der Ball noch von einem Verteidiger abgefälscht und schlägt rechts ein. Gespielt sind hier 26 Minuten.

Ache mit viertem Saisontreffer
Bei soviel Aktion will auch Ache mit dabei sein. Keine fünf Minuten nach dem 2:0 kommt es jetzt aber richtig dick für den Club. Puchacz kommt über die linke Seite in den Strafraum, bringt dann eine perfekte Hereingabe an den langen rechten Pfosten. Ache steigt hoch und nickt aus fünf Metern unwiderstehlich zum 3:0 ein. Dieses Kopfballspiel ist für diese Liga ein absolutes Alleinstellungsmerkmal.

Schleimer mit fulminantem Abschluss
Das Spiel ist hier noch lange nicht durch. In der 36.Minute kommt ein Abpraller in zentraler Position zu Lukas Schleimer, der fackelt nicht lange und hämmert die Kugel oben rechts ins Gehäuse von Krahl. Null Abwehrchance und das Spiel lebt. 

Hier entwickelt sich mit jeder Minute mehr ein offener Schlagabtausch. Es werden zwei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Vor den Toren passiert nichts mehr und es ist Halbzeit. 

Club mit guter Moral 

Am Ende zählen die Treffer und Lautern siegt 3:1

Hier geht es vor 43.677 Zuschauern weiter in den zweiten Spielabschnitt. Dirk Schuster will hier offensichtlich für etwas mehr Schwung, bzw. Entlastung, sorgen, bringt Aaron Opoku für Tobias Raschl.

Wechselzeiten
Hayashi und Goller gehen bei Nürnberg in der 55.Minute vom Platz, es kommen Daferner und Hungbo. Da Goller schon verwarnt war, ein logischer Wechsel.

Pfosten rettet für Mathenia
Ache ist auf dem rechten Flügel durch, geht in den Strafraum und steht frei vor Mathenia! Der Stürmer knallt die Kugel, unerreichbar für  Mathenia, an den linken Pfosten und von dort wieder raus!  Bei Kaiserslautern kommen jetzt Neuzugang Aremu und Redondo für Tachie und Niehues.
Bei Nürnberg ersetzt Uzun jetzt Duman (61.).
Kaiserslautern das hier mit der Führung im Rücken richtig clever aus. Die Hausherren stehen tief und machen die Räume dicht, warten aber auf den Fehler und mögliche schnelle Konter. Nürnberg muss zwangsläufig bald hier die Räume öffnen.
Für Schleimer kommt nun Handwerker bei Nürnberg ins Spiel.

Okunuki zum Anschluß?
Hier hätte es in der 70.Minute für den FCK noch einmal kompliziert werden können. Da aber der VAR den Treffer von Okunuki wegen einer Abseitsstellung kassiert, bleibt es hier beim 2 Tore Vorsprung. Hungbo hatte rechts im Strafraum Daferner bedient, der sofort die flache Hereingabe in die Mitte bringt! Okunuki läuft ein und schiebt im Fünfmeterraum flach ein. Zu einfach! Der Jubel ist groß, Nürnberg gerät in Aufbruchstimmung. Der Treffer zählt aber nicht, es bleibt beim 3:1. Mittlerweile ist auch Terrence Boyd für Ragnar Ache im Spiel.
Eine Viertelstunde vor Ende der regulären Spielzeit tankt sich jetzt Ritter nochmal in den Strafraum durch, geht an einem Gegenspieler vorbei und steht frei vor Mathenia. Der Keeper macht sich aber breit und kann mit der Brust parieren.
Nächster Wechsel bei den Gastgebern. Für Marlon Ritter ist nun Daniel Hanslik im Spiel (81.).

Nächster Abseitstreffer der Gäste
In der 82.Minute kommt Nürnberg  nochmal nach vorne! Loune steckt die Kugel durch auf Dafener. Der scheitert mit seinem Versuch an Krahl, dann springt der Ball doch irgendwie wieder an Daferner und von da ins Tor! Aber jetzt hat der Schiedsrichter sofort den Arm oben und entscheidet richtigerweise auf Abseits.

Das Unheil nimmt seinen Lauf 
Nürnberg verliert hier seinen Keeper Mathenia in der 88.Minute mit roter Karte. Mathenia lässt einen Rückpass vor dem Strafraum unter der Sohle durchrutschen. Boyd übernimmt den Ball und Mathenia zieht ihn zu Boden! Das ist die klare Rote Karte und komplett unnötig. Dazu wurde schon fünf Mal gewechselt, es muss also ein Feldspieler ins Tor. Handwerker übernimmt für Mathenia. Das sollte jetzt für den dritten Dreier in Folge für Kaiserslautern reichen. 
Hier werden sieben Minuten Nachspielzeit angezeigt. Kaiserslautern spielt es hier souverän runter und die Partie ist abgepfiffen. 

MK020923








Hessenderby zum Saisonstart

Knapper Sieg gegen Aufsteiger Darmstadt 98 

Bei den Hausherren gibt es im Vergleich zum Pokalspiel in Leipzig zwei Wechsel. Tuta und Rode übernehmen für Buta und Hasebe.

Frankfurt beginnt wie folgt: Trapp - Tuta, Koch, Pacho - Dina Ebimbe, Skhiri, Rode, Max - Lindström, Kolo Muani, Götze.

Auch bei den Lilien sind es nach dem peinlichen Pokal-Aus nur zwei personelle Veränderungen. Maglica und Vilhelmsson ersetzen Riedel sowie Manu. 


Darmstadt ist mit dieser Startelf angereist: Schuhen - Klarer, Zimmermann, Maglica - Nürnberger, Mehlem, Holland, Karic - Vilhelmsson, Honsak - Hornby.

Schiedsrichter Harm Osmers hat dieses Hessenderby angepfiffen. Die Fans beider Lager sind bereits on fire.
Bitterer Ausfall von Rode
Die Begegnung ist gerade einmal sechs Minuten alt und die Eintracht muss schon wechseln. Für den angeschlagenen Kapitän Sebastian Rode kommt Kristijan Jakic. Rode war bereits in der 2.Minute bei einem Zweikampf mit Mehlem zu Boden gegangen.
In der 8.Minute die erste Gefahr vor dem Tor von Trapp. Tuta verspringt der Ball gegen Hornby, der vorne dann aber keine weitere Anspielstation findet und es doppelt selbst probiert. Beide Schussversuche am linken Strafraumeck werden aber geblockt. Die nächste Aktion jetzt für die Frankfurter in der 18.Minute. Über Götze und Ebimbe geht es schnell über die rechte Seite. Der Pass kommt diagonal zu Kolo Muani, der sich das Zuspiel aber zu weit vorlegt und dann aus sehr spitzem Winkel nur noch das Außennetz treffen kann.
Kolo Muani lässt sich in Folge etwas tiefer ins Mittelfeld zurückfallen. Doch Mehlem zeigt das Handwerk aus der Vorsaison und stoppt den von PSG umworbenen Stürmer mit einem rustikalen Zweikampf aus den Tiefen der 2. Bundesliga. In der 28.Minute setzt dann auch der Gast einen Nadelstich. Die Lilien kontern und Hornby lässt sich nicht vom Ball trennen. Der Pass kommt von rechts in die Mitte, Honsak sucht aus der Drehung den Abschluss. Trapp muss abheben und klärt mit beiden Händen zur Seite weg.  Darmstadt bekommt hier mehr Spielanteile, meist über die rechte Seite und Karic. 36.Minute: Kolo Muani geht im Strafraum ins Dribbling, aber Zimmermann macht humorlos die Tür zu und stoppt den Stürmer.

Kolo Muani mit der Führung
In der 40.Minute macht Kolo Muani das, wofür ihn halb Europa jagt. Götze leitet den Treffer in der eigenen Hälfte mit einem kurzen Chipball ein. Jakic foindet den richtigen Mo9ment zum Steilpass auf Lindström, der in den leeren Raum verlängert. Max legt quer durch den Fünfmeterraum, wo Randal Kolo Muani am zweiten Pfosten nur noch den Fuß reinhalten. 
Hier sind nun drei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Hier passiert allerdings nichts mehr vor den Tore und es geht mit einer knappen Führung für die Eintracht in die Kabinen. 






Eintracht bestimmt auch zweite Hälfte 

Hasebe mit Frankfurter Bundesliga-Rekord 

Das Spiel läuft vor 55.000 Zuschauern im ausverkauften Deutsche Bank Park wieder. Es hatte keine Wechsel gegeben. In der 50 Minute dann wieder Kolo Muani. Der tanzt von rechts kommend Nürnberger und Maglica aus, der Diagonalpass in den Rückraum bleibt dann aber hängen. Zwei Minuten später überspielen Ebimbe und Götze die Darmstädter Abwehrkette. Der Querpass in die Mitte soll zu Kolo Muani, aber Zimmermann klärt auf Kosten einer Ecke. 
Darmstadt tut sich nach dem Seitenwechsel schwer und kann noch nicht wieder an die starke Phase zur Mitte der ersten Hälfte anknüpfen. In der 56.Minute dann aber der hohe Ball über die letzte Frankfurter Kette hinweg auf Holland, der aber mit seinem Diagonalpass in den Strafraum nicht zu Hornby durchkommt. Eine Minute später Gefahr für das Frankfurter Tor. Das war in jeder Hinsicht knapp. Maglica köpft die Kopfballverlängerung von Hornby nach einer scharfen Freistoßhereingabe hauchzart rechts vorbei. Der Linienrichter hebt die Fahne, das TV-Bild ist da nicht so eindeutig. 
Doppelwechsel bei den Gästen: Für Hornby und Vilhelmsson kommen Stojilkovic und Pfeiffer (62.).
Ältester Eintracht-Spieler
Bei der Eintracht kommt Hasebe für Tuta (65.). Mit seiner Einwechslung hat Hasebe mit seinen 39 Jahren Uli Stein als ältesten Frankfurter Spieler abgelöst.

Fast der Ausgleich durch Pfeiffer 
Mit seiner ersten Aktion sorgt dann gleich Pfeiffer für Gefahr, köpft die Ecke von Nürnberger an den kurzen Pfosten. Der Abpraller kommt zu Klarer, dessen Schuss aus zentraler Position ins lange Eck aber auf der Linie geblockt wird. 
Nach der Trinkpause, in der 72.Minute, ein kurzer Aufreger im Darmstädter Strafraum, denn Kolo Muani nimmt den Ball mit dem Arm mit. Aber Harm Osmers hat es gesehen und beruhigt die Gemüter der Gäste.  
Nächster Doppelwechsel Darmstadt: Mehlem und Maglica gehen vom Feld. Neu im Spiel sind Manu und Schnellhardt (75.). Frankfurt lässt Ball und Gegner laufen und kann so für den Moment die Zeit von der Uhr nehmen.  Der nächste Abschluss aber dann doch für Darmstadt. Holland und Honsak sorgen für Druck an der Strafraumgrenze, so bekommt Schnellhardt die Lücke. Der Schuss aus 16 Metern geht knapp übers Tor (83.). Nach 84 Minuten reagiert auch Dino Topmöller@ noch einmal. Götze und Lindström werden ersetzt von Buta und Ngankam. 
Darmstadt wirft jetzt alles nach vorn, doch noch fehlen die gefährlichen Abschlüsse im Strafraum der Eintracht. Die Nachspielzeit wird angezeigt: Wir sehen hier 5min extra. 
Trainer Lieberknecht bringt jetzt noch Franjic für den von Krämpfen geplagten Honrak. Letze Aktion für die Eintracht: Ngankam tankt sich jetzt stark an zwei Gegenspielern vorbei und kommt aus spitzem Winkel zum Abschluss. Schuhen hat den Fuß im kurzen Eck und verhindert auf Kosten einer Ecke die Entscheidung. 
Das war es dann es dem Deutsche Bank Park. Schiedsrichter Osmers pfeift ab und die Adlerträger gewinnen verdient mit 1:0.

MK200823



Neustart für die TSG Hoffenheim 

Kuriose erste Hälfte beim Badenduell 

Nach dem geglückten Klassenerhalt nimmt Pellegrino Matarazzo nun die neue Ziele ins Visier, ohne jedoch konkrete Platzierungen zu nennen. 

Im Vergleich zum Pokal wechselt die TSG auf zwei Positionen. Szalai spiel hinten für Vogt und vorne ersetzt Bebou den angeschlagenen Weghorst.

Hoffenheim geht wie folgt in die neue Saison: Baumann - Kabak, Brooks, Szalai - Kaderabek, Grillitsch, Bülter - Prömel, Stiller - Bebou, Kramaric.

Auch bei den Gästen gibt es im Vergleich zum mühsamen Weiterkommen in Oberachern nur zwei Wechsel. Kübler und Günter ersetzen Sildilia sowie Doan.

Freiburg ist mit dieser Startelf angereist: Atubolu - Kübler, Ginter, Lienhart, Günter - Sallai, Röhl, Eggestein, Grifo - Gregoritsch, Höler.

Hier entwickelt sich von Beginn an ein flottes Spiel. Die erste Chance, bereits in der 3. Minute, durch einen Kopfball von Grischa Prömel. Stiller hatte von links geflankt, Prömel verfehlt knall links.
Abseitstreffer von Kramaric
Keine zwei Minuten später werden die Schüsse von Kramric und Prömel geblockt. Den dritten Versuch von Stiller aus 18 Metern kann Atubolo nur nach vorn prallen lassen. Kramaric nutzt den Nachschuss. Der Freiburger Keeper hat aber Glück, da der Schütze im Abseits stand.
Auf der anderen Seite setzt Gregoritsch ein erstes offensives Lebenszeichen mit einem Schuss aus der Distanz. Auch hier kann der Keeper nicht endgültig klären, Baumann lenkt den Schuss zur Ecke (7.). In der 13.Minute stoppt Kramaric im Strafraumzentrum den Ball und legt raus auf Prömel. Der sucht aus spitzem Winkel den Abschluss. Dieses Mal lässt Atubolo keinen Zweifel an seinen Fähigkeiten und wehrt sicher ab. Die TSG bestimmt hier weitestgehend das Spiel, der Sportclub scheint noch nicht auf Betriebstemperatur für den Start der Liga. Nach etwas mehr als einer halben Stunde nimmt Bülter  an der linken Strafraumkante Fahrt auf, Kübler kommt nicht hinterher. Am Ende ist der Winkel aber zu spitz, der Schussversuch landet in den Armen von Atubolo.
Eigentor Szalai bringt Freiburg in Front
In der 39.Minute wird das Spiel etwas auf den Kopf gestellt. Nach Hoffenheimer Ballverlust ist die Defensive ungeordnet. Gregoritsch verlagert nach links auf Günter, der scharf in die Mitte flankt. Brooks kann die Hereingabe nicht klären, berührt aber leicht den Ball. So ist Attila Szalai wohl irritiert, von seinem Fuß springt die Kugel ins eigene Tor. Glückliche Führung für den Gast aus dem Breisgau. Der Treffer scheint aber die Mannschaft von Christian Streich zu beflügeln. In der letzten Minute der regulären Spielzeit erspielt sich der Gast die Riesenchance für Kübler die Führung auszubauen. Final klärt die Latte.
Hier sind drei Minuten Nachspielzeit angezeigt.
Zweiter Treffer nach Prüfung bestätigt
Röhl setzt sich auf der rechten Seite an der Strafraumkante durch und passt scharf durch den Strafraum. Am zweiten Pfosten kommt Gregoritsch zum Abschluss. Kabak kann noch blocken. Aber beim Nachschuss von Roland Sallai sind dann alle Hoffenheimer machtlos. Doch der Treffer muss aufgrund eines Fouls in der Entstehung noch geprüft werden.  VAR und Schiedsrichter Jablonski sehen beim Zweikampf zwischen Sallai und Szalai in der Entstehung kein Foul und so zählt der Treffer. Es geht mit einer schmeichelhaften Führung für die Gäste in die Kabine. 








Blitzstart nach der Halbzeitpause

Erster Dreier für den Sportclub aus Freiburg 

Hoffenheim hat nach der Pause vor 25.890 Zuschauern gewechselt. Für Szalai ist nun Vogt im Spiel.
 
Eigentlich müsste der SC Freiburg hier mit 3:0 führen. Röhl erobert in der 48.Minute gegen Brooks in der rechten Strafraumecke den Ball, geht in den Strafraum und liegt mit Übersicht quer. Gregoritsch umspielt Vogt und kann sich die Ecke aussuchen, schießt aber lieber Kabak auf der Linie an.

Antwort und Anschluss TSG
So bleiben die Gastgeber im Spiel und setzen keine zwei Minuten später ein fettes Ausrufezeichen durch Kabak. Ginter kann die Hereingabe von Grillitschn nicht sauber klären. Die Kugel fällt im Gewühl Ozan Kabak vor die Füße, der Schuss aus neun Metern schlägt rechts unten ein. Das war der Anschlusstreffer und wir haben hier nun eine offene Partie und Hoffenheim macht Druck. So auch in der 58.Minute: Kaderabek löst sich bei Bülters Flanke im Rücken von Grifo und kommt zum Kopfball, der haarscharf rechts neben das Tor geht. Die Freiburger Antwort durch Grifo. Der Italiener nimmt Fahrt auf, zieht von links nach innen, zieht ab. Der Ball geht rechts an den Pfosten. 
Die TSG wechselt zum zweiten Mal. Für Florian Grillitsch ist nun Julian Justvan im Spiel (71.). Auch Freiburg wechselt. Für Merlin Röhl kommt Yannik Keitel. Die Partie nimmt weiter eine Auszeit, im Moment neutralisieren sich beide Seiten im Spiel zwischen den Strafräumen.

Zeit der Wechsel

Ein Doppelwechsel soll nochmal Druck entwickeln. Matarazzo bringt Beier und Bischof für Bebou und Stiller. Freiburg ersetzt Sallai durch Doan, Gulde kommt für Gregoritsch. Langsam beginnt die Zeit der hohen Bälle. Beier fällt der Ball vor die Füße, sein Schussversuch kann Ginter aber blocken (86.). Kramaric bringt einen Freistoß von halbrechts hoch in den Strafraum. Atubolu klärt mit beiden Fäusten aus der Gefahrenzone (88.).

Christian Streich nimmt hier vermeintlich etwas Zeit von der Uhr, wechselt in der 90.Minute noch einmal doppelt. Sildillia und Weißhaupt kommen für Günter und Grifo.

Hier sind fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. Freiburg bekommt viel Platz zum Kontern, im Strafraum kommt Doan nach Zuspiel von Weißhaupt zum Abschluss aus 13 Metern. Der Schuss wird leicht abgefälscht, schließlich bekommt Baumann die Finger dran und lenkt den Ball mit etwas Glück an den Pfosten (90.+2). Letzte Aktion in Sinsheim: Noch einmal segelt der Ball hoch in den Strafraum, Bülter kommt rechts in der Box zum Abschluss, der aber geblockt wird (90.+4).

Das Spiel ist aus und Freiburg entführt drei Punkte aus der PreZero Arena.

Fazit:
Freiburg gewinnt 2:0 in Hoffenheim. Die Gäste brauchten eine halbe Stunde, um in Spiel zu finden. Doch dann war der SC eiskalt beim Nutzen der sich bietenden Chance. Nach dem Seitenwechsel hatte Gregoritsch dann die Entscheidung auf dem Fuß, doch Kabak verhinderte das dritte Gegentor und brachte um Gegenzug sein Team noch einmal ins Spiel zurück. Doch Freiburg ließ in der Folge nicht mehr viel zu und gewinnt so am Ende nicht unverdient.  
Der Sport-Club feiert mit Siegen in Pokal und Liga trotz einer nicht ganz einfachen Vorbereitung erfolgreichen Auftakt in die neue Spielzeit. 

MK190823

Kaiserslautern unter Druck 

Kraus trifft nach VAR-Entscheidung  zweimal 

Dirk Schuster verändert sein Team gegenüber dem Sieg in Koblenz auf zwei Positionen. Kraus und Tachie übernehmen für Hercher sowie den gesperrten Tomiak. Der FCK beginnt also wie folgt: Krahl - Elvedi, Niehues, Kraus - Zimmer, Raschl, Puchacz - Tachie, Ritter, Redondo - Boyd.


Bei den Gästen fehlt der angeschlagene Ex-Lauterer Correia, zudem sitzt Schnellbacher im Vergleich zum Pokalspiel zunächst auf der Bank. Dafür beginnen Fellhauer und Stock.


Elversberg ist mit dieser Startelf angereist: Kristof - Fellhauer, Sickinger, Conrad, Neubauer - Jacobsen, Sahin - Feil, Stock, Rochelt - Faghir.

Elversberg startet hier mutig, bleibt bei seiner Linie und geht sehr früh und aggressiv in das Pressing. Vor den Toren passiert hier noch nicht sehr viel. Der Gastgeber wartet hier auf die Chance auf einen schnellen Gegenzug.
 
Der VAR sorgt für Verwirrung
Diese Möglichkeit bietet sich dann in der 17.Minute durch Kraus. Boyd bringt die Ecke von Raschl aus der Strafraummitte vor das Tor, Kevin Kraus drückt die Kugel aus kurzer Distanz trotz Gegenspieler über die Linie. Aber der VAR wirft noch einen Blick auf die Situation. Das Tor wird zurückgenommen. Sickinger hatte die Vorarbeit mit der Hand geblockt. In der Folge war das Tor dann Abseits. Daher zählt der Treffer nicht und es gibt Elfmeter. Diese Chance lässt sich Kraus nicht nehmen, locht sicher zum 1:0 ein (22.).

Elversberg versucht ins Spiel zu kommen
In der 25.min bringt Jacobsen Feil auf den Weg, der von der Strafraumgrenze den Abschluss sucht. Kraus blockt auf Kosten einer Ecke. Nach der Hereingabe kommt Sickinger völlig frei zum Kopfball, schließt aus sechs Metern aber knapp über die Querlatte ab. 
Kaiserslautern hat hier, ungewöhnlich für eine Heimmannschaft, einen Ballbesitzanteil von nur 35 Prozent, gewinnt aber 65 Prozent der Zweikämpfe. In der 38.Minute macht es Redondo im Zweikampf mit Fellhauer sehr viel besser. Er überläuft den Gegenspieler mit fairem Körpereinsatz. Sein Pass in den Rückraum geht aber ins Leere.   
Hier sind fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. Hier passiert allerdings nichts mehr und Schiedsrichter Patrick Ittrich schickt die Mannschaften in die Halbzeit. 

Der Aufsteiger wird hier mehr riskieren müssen als in dieser ersten Hälfte. Alternativen personeller Art hat Horst Steffen sicher noch genügend auf der Ersatzbank. 




SVE wartet weiter auf Sieg

Zimmer mit Siegtreffer nach Rückstand 

Der zweite Abschnitt könnte für die Mannen von Dirk Schuster nicht schlechter beginnen.
 
Feil zum Ausgleich
Vor 42.621 Zuschauern sind keine zwei Minuten gespielt und ein richtig fein vorgetragener Angriff bringt dem Aufsteiger den Ausgleich. Neubauer zieht mit einem Solo die Lauterer Defensive blank, nimmt dann Stock mit, der links im Strafraum die Übersucht für den Pass in den Rückraum hat. Manuel Feil hat den Kopf oben verwandelt ganz cool flach rechts unten ins Eck. 
Der FCK ist zwar bemüht, das Stadion unterstützt und dennoch wirkt die Mannschaft verunsichert. In der 50.min tankt Ritter sich rechts im Strafraum durch und überläuft Neubauer. Der Pass kommt an den Fünfmeterraum, wo Kraus zwar zum Abschluss kommt, aber rechts den Kasten verfehlt.  Jetzt heißt es weiter maximalen Druck zu machen und Trainer Dirk Schuster wechselt doppelt:
In der 57.Minute kommen Opoku und Ache. Es gehen Boyd und Redondo. In der 61.Minute kommt Daniel Hanslik für Richmond Tachie.
Elversberg legt, durch den Ausgleich zuvor beflügelt, nach und wittert seine Chance.

Sahin zur Gästeführung
In der 62.min leitet Semih Sahin den Treffer aus dem Mittelfeld mit einem schnellen Antritt selbst ein. Nach brillanten Doppelpass mit Faghir schlägt er noch den Haken um Elvedi herum und schließt dann aus acht Metern trocken links unten ab. Das Spiel ist gedreht.

Ache kommt und trifft
Wie schon beim Spiel gegen St.Pauli trifft der eingewechselte Ache. Es sind 68 Minuten gespielt und Opoku legt nach rechts raus, Zimmer packt die nächste gute Flanke aus und findet in der Mitte Ragnar Ache, der aus fünf Metern kein Problem hat einzuköpfen. Der Ausgleich für die Pfälzer.

Der Kapitän zur Führung 
Nun dreht auch der FCK auf. Hanslik bringt das Zuspiel mit Übersicht von der linken Strafraumkante in den Rückraum, wo keiner bei Jean Zimmer steht, der aus 14 Metern volley von halbrechts ins lange Eck abschließt. Gespielt sind hier 79 Minuten. 
Jetzt auch der erste Wechsel bei den Gästen. Schnellbacher, Pinckert und Jäkel kommen für Fellhauer, Stock und Rochelt. Nächster Wechsel dann, 85.Minute, Boyamba für Feil (87.).
In der letzten Minute der regulären Spielzeit kommt Lobinger für Ritter ins Spiel. Hier werden nun sechs Minuten Nachspielzeit angezeigt. 
Die Aufsteiger versuchen alles nach vorne zu werfen, ohne Erfolg. Auch in der letzten Minute. Der Ball kommt hoch in den Strafraum, Sickinger verlängert per Kopf und Schnellbacher kommt am Fünfmeterraum frei zum Abschluss. Aber Krahl klärt sensationell auf der Linie. Die wichtigen drei Punkte bleiben in Kaiserslautern.

MK180823







Laimer startet, Kane auf der Bank

München begrüßt den Kapitän der Three Lios

Zunächst rückte das Geschehen rund um dieses Spiel in den Hintergrund. Thema Nr.1 war, wie nicht anders zu erwarten, Neuzugang und Rekordtransfer Harry Kane. Dieser steht dann auch gleich im Kader des Rekordmeisters.

Diese Elf schickt Thomas Tuchel ins Rennen um den ersten Titel der Saison: Ulrich - Pavard, Upamecano, de Ligt, Davies - Kim ich, Laimer - Sane', Musiala, Gnabry - Tel.

Marco Rose vertraut folgender Startformation: Blaswich - Raum, Orban, Simakan, Henrichs - Kampl, Schlager - Olmo, Simons - Openda, Werner

Blitzstart für den Pokalsieger
Keine drei Minuten sind hier gespielt und RB Leipzig geht in Führung. Mit dem ersten Standard schlägt Raum einen Freistoß von der linken Seite halbhoch an den kurzen Pfosten. Henrichs stochert da herum, de Ligt und Kimmich können nicht richtig klären. Der Ball liegt frei und so kann Dani Olmo aus elf Metern halblinker Position flach ins rechte Eck einschieben.
Bayern um Dominanz bemüht
Es dauert fast zehn Minuten ehe Kimmich einen genialen Steckpass in den Lauf von Gnabry spielt, der links in der Box frei auftaucht. Sein Abschluss ist dann schwach, er schiebt die Kugel aus 14 Metern in die Arme von Blaswich. Die erste Großchance halt allerdings in der 16.Minute Tel. Nach Balleroberung und schönem Pass von Gnabry, kommt er in zentraler Position, etwa 16m vor dem Tor, zum Abschluss, trifft aber Gästekeeper Blaswich. Die Bayern sind jetzt dominant und drängen auf den Ausgleich.
Pfosten verhindert Bayern-Treffer
In der 28.Minute fast ein Eigentor der Gäste. Ein Freistoß von der linken Seite kommt halbhoch in den Strafraum und sorgt für reichlich Flipper. Am Ende hält Simakan den Fuß hin und befördert den Ball aus zehn Metern an den linken Außenpfosten.In In der 34.Minute dann wieder Leipzig mit einem Konter über Xavi Simons, der über rechts Tempo aufnimmt. Er bedient Werner im Zentrum, der dann von Upamecano gelegt wird. Der Innenverteidiger sieht Gelb.
Bayern spielt, Leipzig trifft 
Mitten in die Drangphase die kalte Dusche für die Bayern. Wieder ist es Olmo. Die 44.Minute läuft, Leipzig spielt einen Freistoß kurz aus. Werner spielt den Ball dann ans linke Strafraumeck zu Dani Olmo. Der Spanier nimmt den Ball mit rechts an, leitet ihn mit der linken Hacke weiter und geht so an de Ligt und Laimer vorbei. Der Offensivmann steht frei vor Ulreich und überwindet den Keeper mit einem Abschluss ins kurze Eck. Aber wie er diesen Ball mitnimmt, Wahnsinn! Hier sind drei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Es bleibt beim 0:2 und die Mannschaften gehen in die Kabinen. 



Drei Wechsel zur zweiten Halbzeit 

Debüt für Rekord-Neuzugang Harry Kane 

Die Bayern haben mit Begjnn der zweiten Hälfte dreimal gewechselt. Aus dem Spiel sind de Ligt, Pavard und Laimer. Neu im Spiel dafür Coman, Mazraoui und Neuzugang Kim. Jetzt heißt es erarbeitete Chancen zu nutzen.

Bayern druckvoll aus der Kabine
Coman setzt sich vor 75.000 Zuschauern nach zwei Minuten sofort in Szene: Der Franzose chippt den Ball auf die Brust von Gnabry im Strafraum, dem die Kugel dann aber verspringt. Nächster Angriff: Sane mit der Chance! In alter Robben-Manier zieht der Offensivmann von rechts ins Zentrum und hält aus 20 Metern drauf - knapp links vorbei. Aller guten Dinge sind drei. In der 50 Minute fehlen nur Zentimeter zum Anschluss. Gnabry ist nach einem Pass von Mazraoui rechts durch und will in die Mitte zum mitlaufenden Tel legen. Der Pass ist einen Tick zu weit gespielt und Tel kommt nicht heran. Hier ist mittlerweile eine Stunde vorbei und es spielen nur die Bayern
Harry Kane kommt zu seinem Debüt
Hier ist er, welcome to Munich! Die 63.Minute ist angebrochen und der Rekord-Neuzugang ersetzt Mathys Tel. Bei RB ebenfalls zwei Wechsel: Poulsen und Sesko kommen für Werner und Openda. Doch auch mit den neuen Kräften ist es nicht der Abend der Bayern.
RB Leipzig mit absoluter Effizienz
Der erste Angriff nach diesen Wechseln gehört Leipzig: Xavi Simons und Henrichs kommen nicht entscheidend durch, am Ende wird Schlagers Distanzversuch zur Ecke abgefälscht. Diese führt dann auch zum Elfmeter für RB! Die Flanke von rechts wird noch abgewehrt, dann will Seiwald links in der Box den Ball per Kopf an Mazraoui vorbeilegen. Der Eingewechselte hat die Hand zu weit draußen und wehrt den Ball ab, klare Sache.
Dreierpack für Olmo
Der Spanier trifft in der 68.Minute zum Dreierpack! Der überragende Spieler dieser Partie fackelt nicht lange und schießt die Kugel präzise ins linke untere Eck. Ulreich ahnt das, kommt aber nicht heran. Das ist hier mehr als eine Vorentscheidung. In der 75.Minute lässt Coman das 1:3 liegen! Ein Zuspiel von Kimmich nimmt er rechts in der Box stark mit und zieht sofort in die Mitte. Sein Abschluss aus 14 Metern ist dann zwar wuchtig, aber unplatziert. Blaswich reißt die Arme nach oben und pariert. 
Letzter Wechsel Bayern, 78.Minute: Goretzka ersetzt  Kimmich, Forsberg und Carvalho ersetzen auf Seiten der Gäste Olmo und Simons. 
In der 83.Minute probiert es Mazraoui per Kopf. Ans Außennetz! 
Letzter Wechsel auch für den Pokalsieger: Klostermann kommt für Henrichs (85). Zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit marschiert Sesko  durch und enteilt Upamecano. Frei vorm Keeper bleibt der Neuzugang nicht cool genug, Ulreich pariert stark.
Es sind zwei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Hier passiert aber nichts mehr und Schiedsrichter Dankert pfeift ab. 

MK120823



Teurer Dämpfer

KSC scheitert an mangelnder Einstellung zum Spiel 

Der Karlsruher SC kann sich ab sofort voll und umfänglich auf das Geschehen in der Liga konzentrieren. Das ist meist das Resümee, wenn ein Zweitligist, als Favorit gestartet, in der ersten Pokalrunde bei einem Underdog aus der 3.Liga scheitert. Und genau das ist passiert, bei allem Respekt vor den Gewinnern.

Kein Klassenunterschied 
So konnte der sichtlich angefressene KSC-Trainer Christian Eichner auch auf der Pressekonferenz nach dem Spiel seine Unzufriedenheit nicht verbergen. Der Übungsleiter konnte auch in der ersten Halbzeit keinen Klassenunterschied erkennen und die Offemsivreihen beider Teams konnten sich kaum in Szene setzen. Eine Chance von Fabian Schleusener vor der Pause sei da deutlich zuwenig gewesen. Dann sei man auch schlecht aus der Pause gekommen und das Verteidigungsspiel im letzten Drittel sei deutlich zu behäbig gewesen. Hier habe nur Patrick Drewes seine Mannschaft im Spiel gehalten. Abgerechnet würde aber im Sechzehner und so sei der Saarbrücker Sieg auch nicht unverdient. 

KSC fehlte es an Bereitschaft
Der Mannschaft muss  man vorwerfen, zumindest über große Phase überraschend pomadig, arm an Tempo aufgetreten zu sein. Man hat sich dem Augenschein nach zu sehr darauf verlassen, mit rein fußballerischen Mitteln im Ludwigsparkstadion durchzukommen, schlitterte so in ein unnötiges, frühes Pokal-Aus. Dies konnte dann auch eine feine Einzelleistung von Lars Stindl nicht verhindern. 
Jetzt heißt es sich neu zu fokussieren und am Freitag in Wiesbaden engagierter aufzutreten und die gute Position in der Liga zu behaupten. 

MK110823







Ligapremiere im neuen Wildpark 

HSV mit viel Respekt, aber auch Mut zum KSC

Mit viel Respekt begegnen die Hanseaten heute der Spielweise des KSC. Speziell beim letzten Spiel in Karlsruhe, einer 2:4 Niederlage, hatte man erhebliche Probleme. 


Trainer Christian Eichner wechselt im Vergleich zum Auswärtssieg in Osnabrück auf  einer Position: Zivzidadze wird im Sturm durch Rossmann ersetzt. Der KSC beginnt also wie folgt: Drewes - Jung, Bormuth, Franke, Heise - Nebel, Gondorf, Wanitzek - Stindl - Rossmann, Schleusener.

Sein Kollege Tim Walter tauscht ebenfalls nur einmal: Ambrosius wird in der Innenverteidigung durch Hadzikadunic ersetzt. Die Hamburger starten so: Heuer Fernandes - van der Brempt, Ramos, Hadzikadunic, Heyer - Pherai, Meffert, Benes - Königsdörffer, Glatzel, Öztunali.

Der KSC startet in einem 4-4-2, der HSV zu Beginn in einer  4-3-3 Formation. Im Mittelpunkt steht hier zu Beginn der Kampf um Ballbesitz zwischen den Strafräumen. Den Kampf übertrieben hat dabei in der 6.Minute der Hamburger Neuzugang Ramos. Er handelt sich die erste Gelbe Karte nach einem späten Einsteigen gegen Schleusener ein.

Erste gefährliche Aktion zur KSC-Führung
In der 13.Minute die erste wirkliche Chance für die Gastgeber. Stindl spielt einen überragenden Ball aus dem Zentrum raus auf die linke Seite zu Heise, der den Ball flach vor den Fünfer befördert. Dort lässt Wanitzek clever für Schleusener durch, der aus acht Metern den Ball ins leere Tor befördert. Heuer Fernandes hatte das kurze Eck abgedeckt. Der HSV ist sichtlich angeknockt. Hier drücken aktuell nur die Spiel in blau-weiß. Der nächste Angriff, 19.Minute, wieder über links, über Heise. Der schlägt die nächste Flanke von der linken Seite in den Sechzehner, findet diesmal aber keinen Abnehmer. Ramos klärt im Fünfer vor zwei Karlsruher Stürmern. Hier ist mittlerweile eine gute halbe Stunde gespielt und die Anteile am Ballbesitz nahezu ausgeglichen. Die nächste Großchance für die Gastgeber, diesmal über rechts. Jung tritt an, flankt ins Zentrum, findet Rossmann. Dessen Kopfball geht aber links knapp  am Tor von Heuer Fernandes vorbei (34.).
Hamburger Druckphase vor der Pause
In der 38.Minute wird es dann vor dem Tor von Drewes gefährlich. Benes geht auf der linken Seite mal stark an Nebel vorbei, legt sich die Kugel dann aber etwas zu weit vor und kann die Kugel gerade noch so links an den Fünfer zu Glatzel spitzeln. Der Stürmer zieht scharf aus der Drehung ab, bekommt die Kugel aber nicht mehr richtig auf das Tor. Der Ball geht knapp rechts am Tor vorbei. Zwei Minuten später geht es wieder Richtung Heimtor. Es folgen zwei Ecken in Serie ohne jedoch zum Abschluss zu führen. Die Gastgeber sind jetzt zu passiv, laufen Gefahr hier noch vor der Pause den Ausgleich zu kassieren. Es sind zwei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Hier passiert allerdings nichts mehr und die Teams gehen in die Pause. 


Zivzivadze setzt Schlusspunkt  

HSV-Doppelschlag binnen vier Minuten zur Führung 

Nicht einmal zwei Minuten sind hier vor 33.000 Zuschauern gespielt und die Heimmannschaft will sofort nachlegen. Personelle Wechsel gab es auf beiden Seiten nicht.

Mit zunehmender Spieldauer gewinnen die Hanseaten deutlich mehr an Spielanteilen.
Dreifachwechsel HSV in der 55.Minute
Es kommen Dompe',  Jatta und Ambrosius, dafür gehen Öztunali, Ramos und Königsdörffer vom Platz. Das sind sämtlich positionsgetreue Wechsel, allerdings mit mehr Druck über die Außen.

Benes zündet direkt per Freistoß
Die 61.Minute bringt höchste Gefahr für das Karlsruher Tor. Nach Foul an Pherai liegt die Kugel zentral, etwa 20m vor dem Tor bereit. Der Ungar tritt den Freistoß aus dieser Top-Position wunderschön oben rechts ins Tor.
 
Zunächst ist es noch Stindl mit dem nächsten Abschluss. Nach einem Abpraller im Sechzehner nimmt der ehemalige Nationalspieler den Ball direkt aus 18 Metern leicht linker Position. Sein Schuss geht aber gut zwei Meter über das linke Lattenkreuz.
Glatzel mit der Gästeführung
Binnen vier Minuten dreht der einstige Bundesliga-Dino diese Partie.  Benes will eigentlich aus 25 Metern linker Position abziehen, Glatzel hält rechts vom Elfmeterpunkt aber den Fuß rein und bringt den Schuss so unhaltbar für Drewes oben rechts im Tor unter. Was eine Ballkontrolle - die Karlsruher sind sichtlich beeindruckt. Dann doch der Versuch einer Antwort.  Jung dribbelt sich auf der rechten Seite bis zum Fünfer durch und legt dann zurück an den linken Pfosten, wo Heise aus 18 Metern direkt abzieht. Sein Schuss geht in der 69. Minute nur Zentimeter am linken Pfosten vorbei. In der 75.Minute bedient Heise seinen Außenverteidiger-Kollegen von links am rechten Fünfereck, wo Jung direkt abzieht. Sein Versuch geht aber deutlich über den Kasten von Heuer Fernandes. Zwei Minuten später ist es Wanitzek, der nach einem Querpass von der rechten Seite den Ball direkt aus 18 Metern zentraler Position nimmt. Heuer Fernandes lenkt den Schuss aber noch gerade so aus dem rechten Toreck ins Aus.
Doppelwechsel beim Karlsruher SC
Zivzivadze und Burnic kommen in der 78.Minute für Schleusener und Rossmann. Die Heimmannschaft ist zwar jetzt am Drücker, der HSV steht aber etwas tiefer und verteidigt geschickt.
Nächster Wechsel beim KSC: In der 87.Minute kommt Herold für Heise. Beim HSV ersetzt Krahn Pherai. Christian Eichner bringt noch einmal Marino für Jung. Hier sind fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. In der Extrazeit verlässt auch Bakery Jatta den Platz. Für ihn ist nun Muheim im Spiel. In der Nachspielzeit kommt der HSV noch zu einer Doppelchance durch Dompe' und Jatta. 
Zivzivadze lässt Wildpark beben
Den Schlusspunkt setzt allerdings der eingewechselte Zivzivadze. Der Georgier trifft in der Schlussminute und das Stadion scheint zu explodieren. Stindl will erst vom rechten Sechzehnereck abziehen, behält nach einem geblockten Schuss aber die Nerven und bedient den perfekt einlaufenden Zivzivadze am rechten Fünfereck. Der Nationalspieler schießt aus der Drehung flach ins linke Eck ein. 
Das Spiel ist aus und die Fans skandieren "Nie mehr 1.Liga- HSV". 

MK060823

Voller Betze zum Auftakt

Heimpleite nach unnötigen Gegentreffern 

Es hatte sich bereits am Donnerstag angedeutet, heute wurde es Gewissheit. Topstürmer Terrence Boyd hat es noch nicht in den heutigen Kader geschafft, wird von Tyger Lobinger ersetzt. Etwas überraschend findet sich auch Philipp Klement auf der Bank wieder. Neuzugang Ragnar Ache ist im Kader, wird aber wohl auch,  je nach Spielverlauf, von der Bank kommen.

Zwei Neuzugänge starten
Mit Raschl und Elvedi schenkt Dirk Schuster zwei Sommerverpflichtungen das Vertrauen. Die Startelf des FCK wie folgt : Luthe - Elvedi, Niehues, Tomiak - Zuck, Raschl, Ritter, Durm - Redondo, Opoku, Lobinger

St. Pauli geht nach der Rekordrückrunde mit zehn Siegen in Serie als Aufstiegskandidat in die neue Spielzeit. Aus diesen Ambitionen haben die Hamburger im Vorwege der Saison auch kein großes Geheimnis gemacht. Nach zuletzt zwei 5. Plätzen will man in dieser Spielzeit ganz sicher nicht nur Vierter werden.Trainer Marc Hürzeler vertraut folgender Mannschaft: Vasilj - Medic, Smith, Mets - Ritzka, Irvine, Hartel, Saliakas - Saad, Metcalfe - Albers. Das bedeutet in der Defensive eine Dreierkette.

Das Spiel läuft und der FCK formiert sich hier zunächst in einem 3-4-3 bzw. 3-4-2-1 nit Redondo und Opoku über die Außen. In der Defensivkette  vor Luthe stehen Elvedi, Tomiak und Niehues, unterstützt von Zuck und Durm auf den Außenbahnen. Die Hausherren beginnen sehr tief stehend, überlassen dem Gegner erst einmal Ball und Spiel. Dirk Schuster bleibt seinen Prinzipien treu. Beide Teams finden hier noch keinen Weg zum Tor. Kaiserslautern steht tief und den Gästen aus Hamburg fehlen noch die Ideen, den Ball hinter die Ketten zu bekommen. 

Die erste echte Torchance gehört dem FCSP. Nach dreizehn Minuten kommt Hartel nach einem Doppelpass mit Saad an der Strafraumgrenze zum Abschluss. Luthe sieht den Schuss spät, bekommt aber die Fingerspitzen dran und klärt zur Ecke.
Lange Anlaufzeit für die Gastgeber
In der 24. Minute ist es dann Zuck für die Gastgeber der den Abschluss sucht. Der hat nach Zuspiel von Raschl halblinks im Strafraum sehr viel Platz, doch Medic und Mets können Schuss und Nachschuss jeweils gut blocken.  Nach einem Ballverlust in Strafraumnähe hat St. Pauli mal etwas Platz für einen schnellen Gegenzug. Metcalfe flankt von der rechten Seite, im Strafraum kann sich Irvine im Luftduell aber nicht behaupten (29.).  
Nach fast vierzig Minuten schleicht die Partie weiter  der Pause entgegen. Und so können wir tatsächlich die erste Hälfte einer Begegnung verfolgen, die in der jungen Spielzeit torlos bleibt. 
Der Ballbesitz liegt jeweils etwa bei 50%.
Hier ist eine Minute Nachspielzeit angezeigt. Auch diese Zeit verstreicht und es geht torlos in die Kabinen. 

Saad schockt Kaiserslautern

Fehlstart in die zweite Spielhälfte 

Gut fünf Minuten sind hier gespielt und die Gäste gehen in Führung. Irvine bringt den Ball aus dem Mittelkreise hinter die Abwehrlinie. Durm lässt Elias Saad laufen, der dann Luthe umkurzt und die Kugel aus 14 Metern ins leere Tor schiebt. Höchste Zeit für die Roten Teufel hier aufzuwachen. Die erste Hälfte war alles andere als ein Augenschmaus für die 44.079 Zuschauer.

Doppelwechsel bei den Gastgebern
Dirk Schuster reagiert: Puchacz und Ache kommen in der 61.Minute für Zuck und Lobinger. Puchacz hat dann auch zwei Minuten nach seiner Einwechslung die erste Möglichkeit. Sein Schuß geht aber weit über das Tor von Vasilj.

Auch St. Pauli wechselt: Metcalfe vom Platz, für ihn kommt Afolayan (63.).
Ache lässt den Betzenberg beben
Er ist keine fünf Minuten auf dem Platz, steht aber da, wo ein Stürmer stehen muss. Von der rechten Seite bringt Opoku den Ball in den Rückraum, wo Redondo sehr aussichtsreich zum Abschluss kommt, die Kugel aber nicht richtig trifft. Der Ball wird so zum Querschläger, der links im Strafraum zu Ragnar Ache kommt, der aus kurzer Distanz per Kopf abstaubt. Das ist der Ausgleich zum 1:1.

Das ist jetzt plötzlich ein anderes Spiel. Nun drücken die Pfälzer und das Stadion ist da. In der 71.Minute ein weiterer Doppelwechsel beim FCK. Redondo und Opoku verlassen das Feld, für sie kommen Zolinski und Hercher.
Foulelfmeter mitten in die Druckphase
Die 75.Minute ist angebrochen und die Hamburger bekommen die Topchance. Saad flankt von links auf Hartel, der beim Schussversuch vom Raschl am Fuß getroffen wird. Klare Sache!
Hartel verwandelt sicher zur erneuten Führung.

Letzter Wechsel der Gastgeber: Klement kommt für für Raschl ins Spiel (78.). In der gleichen Minute kommen bei den Kickern vom Kiez Wahl und Treu für Ritzka und Albers.

Wechsel bleiben ohne Wirkung
In der 81.Minute stoppt  Ritter Afolayan am Rande eines weiteren Elfmeters. Doch St. Pauli bleibt im Ballbesitz und der Engländer eine zweite Chance. Der Schuss aus sehr spitzem Winkel knallt an Außennetz.  Drei Minuten später geht Ache allein auf das Tor zu, doch Vasilj bleibt lange stehen und gewinnt so das direkte Duell gegen den Schützen des zwischenzeitlichen Ausgleichs.  
In der 87.Minute bringt Marc Hürzeler Sinani für Saad. Jetzt heißt es das Ergebnis über die Runden zu bringen. 
Es sind fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. Die erste Möglichkeit zur endgültigen Entscheidung haben jetzt die Gäste. Sinani geht alleine auf den Strafraum zu, doch Ache kann den Konter mit sehr viel Laufeinsatz stoppen.  
Es bleibt hier bei der nicht unverdienten Heimniederlage für den FCK. 

MK290723

Saisonpressekonferenz

KSC bleibt bei seinen Zielen eher defensiv 

Am gestrigen Tag gaben KSC-Geschäftsführer Michael Becker und Trainer Christian Eichner einen Ausblick auf die kommende Runde.

Wirtschaftlich auf einem guten Weg 
Für die Zahlen und eine Bestandsaufnahme zum wirtschaftlichen Bereich hatte Geschäftsführer Michael Becker Zeit genommen und den Stuhl auf dem Podium für Eichner vorgewärmt.

Zum sportlichen Teil nannte Becker nur eine konkrete Zahl. Das war das Ziel, die ominöse 40 Punkte Schwelle "so schnell als möglich“ zu erreichen. Das war aber keine neue Ansage. 


13.500 Dauerkarten weg

Becker, der in der bis zur Ankunft eines „Bereichsleiters Profis“ in der Task Force als Mann der Zahlen die letzte Instanz ist, bezifferte den Stand beim Dauerkartenabsatz mit 13.500 und ordnete die Steigerung von über 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr als erfreulich ein. „Darauf können wir alle wahnsinnig stolz sein, die ganze KSC-Familie und das Umfeld“, fand er.

Der Anteil aus den „klassischen Public-Bereichen“ betrage demnach mehr als 3.000. Ein großer Teil der Umsatzsteigerung resultiere aus den Hospitality-Bereichen. „Wir lagen da in der letzten Saison bei rund 500, auch aufgrund der Kapazitäten in den Provisorien". 
Der aktuelle Vermarktungsstand liegt bei über 1.000. Bei den Business-Seats sind wir bei rund 80 Prozent Auslastung. Bei den Logen sind es rund 70 Prozent“, führte Becker aus und sprach davon, dass sich im eben erst mit dem Spiel gegen den FC Liverpool eröffneten BBBank Wildpark manches erst noch „einruckeln“ müsse.


Bei Kaderplanung „voll im Soll“

Bei der Kaderplanung sieht Becker den Arbeitskreis „voll im Soll“. Er wiederholte die Absicht, „dass wir künftig die Anzahl der Spieler, die auch einen wirtschaftlichen Wert für den Kader haben, erhöhen wollen“. Gleichermaßen sei aber auch klar, „dass das nicht von heute auf morgen geht“. Es sei „insgesamt ein sehr guter Kompromiss gelungen, wie wir die Mannschaft zusammengestellt haben. Der eine oder andere wird in den nächsten Wochen noch dazu stoßen. Wir sind intensiv dran, noch Zugänge zu realisieren, insbesondere ein Stürmer. Das ist eine Prio-1-Position, die wir noch besetzen wollen.

"Wucht, Physis, Geschwindigkeit" soll der Wunschkandidat mitbringen, meinte Eichner. 

Bild: KSC 






Keine Langeweile im Wildpark 

Keine neuen Themenfelder für die Journalisten 

Die Sommerpause hat einiges an Bewegung in der Liga und den Vereinen gebracht. Nicht neu ist allerdings die Sorge von Trainer Christian Eichner, die bei den routinemäßigen Treffen anwesenden Journalisten mit Wiederholungen zu langweilen. So erwähnte er vorab, dass er ihnen „keine neuen Themenfelder eröffnen“ werde, indem er der Liga eine „ähnliche Namensqualität  wie vor zwei Jahren mit Bremen und Schalke“ zusprach – nur dass eben diesmal Schalke und Hertha BSC neben Fortuna Düsseldorf, Hannover 96 und SC Paderborn die Erwähnung verdienten. Sicher: „Drei vier weitere Namen“ hätte er nennen können.


Prominenz sorgt für blanke Euphorie

Seine Schlussfolgerung aus der Prominenz: „Dann haben wir genau eines, nämlich eine Zweite Liga, die total interessant ist. Es wird jede Woche in jedem Spiel alles möglich sein – für den KSC, für Braunschweig und alle anderen Vereinen auch. Weswegen es auch völlig egal ist, wo du startest, gegen wen du startest und wann du wen zu Hause hast und wann nicht“.

Auftakt gegen hochmotivierten Aufsteiger 
Eichner startet mit seiner Mannschaft an diesem Samstag, 13 Uhr, auswärts. in Osnabrück bei einem Aufsteiger. Wo seine Mannschaft steht, wird er nach dem Duell an der Bremer Brücke genauer einzuschätzen wissen. „Es wird uns die blanke Euphorie anspringen“, nannte der 40-Jährige seine Vorahnung und erkannte eine Parallelität zur Situation vor zwei Jahren.

Auch damals hatte für den KSC das Gastspiel bei einem Aufsteiger im Spielplan an erster Stelle gestanden, „wo wir dann den Eindruck erweckten, wir schauen uns erst mal an, was in Rostock passiert. Prompt hätten wir nach 20 Minuten eigentlich schon wieder heimfahren können. Ähnliches wird uns am Samstag blühen.“

Personelle Situation
Nach der Verpflichtung des in der Offensive vielseitig einsetzbaren Ex-Nationalspielers Lars Stindl will der KSC noch einen oder zwei weitere Stürmer holen, allerdings ohne Eile. "Wir lassen uns momentan nicht treiben", sagte KSC-Trainer Christian Eichner "Wucht, Physis, Geschwindigkeit" soll der Wunschkandidat mitbringen, meinte Eichner. In Osnabrück muss der Übungsleiter auf Jensen, Kobald und den langzeitverletzten  Sihlaroglu. 


Mattuschkas Tabelle überrascht 

Eichner hatte die erste Medienrunde mit Becker an einem der Tische im Saal mitverfolgt und pflichtete seinem Vorredner später in allen Punkten bei. Widerspruch gab es aber für den Sky-Experten Torsten Mattuschka, der beim „Kicker“ den KSC als einen der möglichen Teilnehmer an der Relegation tippte. „Er musste vielleicht mit einem Namen dienen, den nicht jeder aufs Parkett bringen kann“, meinte Eichner augenzwinkernd.

MK270723

Die Anspannung steigt

Einige Fragezeichen vor Saisonauftakt 

Unter Leitung der neuen FCK-Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck (Vorgänger Stefan Roßkopf ist künftig als Leiter der Unternehmenskommunikation für den FCK tätig) fand heute im Medienzentrum die erste Pressekonferenz der neuen Saison statt.

Der 1.FC Kaiserslautern hat für die Partie am Samstag bereits 41.500 Tickets verkauft, 2.700 Karten gingen an die Gäste aus der Hansestadt. Für die kommende Runde wurden bisher 24.000 Dauerkarten verkauft.

Personell sieht es so aus, dass Boyd und Durm wieder im Mannschaftstraining eingestiegen sind.  Der Einsatz der beiden Spieler bleibt jedoch fraglich. Zimmer fehlt wegen Rot-Sperre.

Ache noch nicht bereit für die Startelf
Die prozentuale Wahrscheinlichkeit, ob Arche schon in der Startelf stehen wird, wollte Trainer Dirk Schuster nicht benennen. Arche habe zwar mit Eintracht Frankfurt vierzehn Tage in der Vorbereitung verbracht, er könne die Fitness allerdings, nach nur zwei Trainingseinheiten, noch nicht final beurteilen. Vieles hänge auch davon ab, wie sich andere Personalien bis Samstag entwickeln. Der Spieler selbst erklärte bei der Medienrunde nach der Pressekonferenz, er fühle sich bereit, wisse aber auch nicht, wie sein Körper auf eine mögliche Belastung reagiere. Auch auf anderen Positionen werde man aus dem Bauch heraus treffen müssen.

St. Pauli ein im System flexibler Gegner
Die Gäste aus Hamburg bezeichnet Schuster als brutal starke Truppe, die alle ihre sieben Testspiele erfolgreich bestritten hat und durchaus noch höher hätte gewinnen können. Dem Saisonstart gegen die beste Rückrundenmannschaft der Vorsaison blickt Schuster mit Respekt, aber vor allem Vorfreude entgegen: "St. Pauli wird direkt ein ganz dickes Brett. Auf der anderen Seite bin ich sehr optimistisch, dass wir mit den fantastischen Fans im Hintergrund, die die Mannschaft letzte Saison immer gepusht haben, hier ein gutes und erfolgreiches Spiel machen werden. Neben dem Kampfgeist, der Betze-DNA, die auch in dieser Saison die Basis sein muss, wollen wir auch weiter die spielerische Entwicklung vorantreiben. Es wird darum gehen, eine Balance zu finden, um ein gutes und erfolgreiches Spiel zu machen. Wir werden unsere Jungs so vorbereiten, dass wir St. Pauli vor Aufgaben stellen werden"
Die Mannschaft habe ein gutes Selbstvertrauen und werde versuchen, sofort an die Leistungen der Rückrunde (nur zwei Niederlagen gegen HSV und Braunschweig) anzuknüpfen. 



Saisonziel ist ein stabiler Mittelfeldplatz
Die letzte Saison wollen wir natürlich bestätigen, weil wir die Messlatte ziemlich hoch gelegt und eine sehr erfolgreiche Runde gespielt haben", erklärt Dirk Schuster zum Abschluss der Vorbereitung und zwei Tage vor dem Auftaktspiel gegen St. Pauli (Samstag, 13:00 Uhr, Fritz-Walter-Stadion). Da man diese Saison wieder bei Null starte, gelte es, wie vergangene Runde, schnellstmöglich die 40 Punkte Marke zu knacken. Danach könne man neue Ziele anstreben. Dies sollte dann, wie in der abgelaufenen Runde, ein stabiler Mittelfeldplatz sein. Es gelte unverändert,  eine gewisse Demut an den Tag zu legen. Wichtig sei auch immer dieses "Betze-Feeling" und die totale Unterstützung durch die Zuschauer.


Konkurrenz belebt das Geschäft
Gerade durch den  Zugang von Ragnar Arche wolle man durch eine Konkurrenzsituation das Leistungsniveau steigern. Dies könne jeden befruchten.

Stärkste 2.Liga aller Zeiten?
Die Liga, mit all den großen Traditionsvereinen sei mit Sicherheit sehr stark, vielleicht stärker denn je. Hier fehle auch nicht mehr sehr viel zur Bundesliga.

Das verflixte 2.Jahr
Auch im zweiten Jahr gelte es, wie in der abgelaufenen Saison, immer 100% abzurufen und gerade solche Spiele vor ausverkauften Häusern nicht als selbstverständlich zu nehmen. Es sollte  besonders und außergewöhnlich bleiben in der Liga zu spielen. Dafür müsse man von Beginn an konzentriert arbeiten.

Weiterer Zugang gewünscht 
Im zentralen, defensiven Mittelfeld besteht, so Schuster, schon längere Zeit Handlungsbedarf. Sollte man hier einen weiteren Spieler verpflichten können, steigere dies natürlich auch wieder die interne Konkurrenz und hebe die Leistung hoffentlich auf ein höheres Level. 

MK270723

Vom Halberg an die alte Försterei

Benedict Hollerbach wechselt zum 1. FC Union Berlin

Der SV Wehen Wiesbaden und der 1. FC Union Berlin haben sich auf einen Wechsel von Benedict Hollerbach verständigt. Der Stürmer schließt sich mit sofortiger Wirkung dem Bundesligisten und Champions-League-Teilnehmer aus Berlin-Köpenick an. Über die Ablösemodalitäten haben beide Vereine Stillschweigen vereinbart. 

 „Benedict hat nicht erst nach den Relegationsspielen Begehrlichkeiten geweckt, sondern sich deutlich früher in den Fokus vieler Vereine gespielt. Natürlich wollten wir ihm einerseits keine Steine in den Weg legen, ihn aber andererseits auch ganz sicher nicht unter Marktwert ziehen lassen. Jetzt freuen wir uns, dass für beide Seiten eine gute Lösung gefunden werden konnte und Holler den Sprung in die Bundesliga wagen kann”, so Nico Schäfer, Sprecher der Geschäftsführung beim SVWW, der die Verhandlungen mit den Eisernen um Manager Oliver Ruhnert geführt hatte. „Für seine weitere Karriere und für ihn persönlich wünschen wir Bene nur das Allerbeste. Er wird in der BRITA-Arena immer sehr willkommen sein.“  

Quelle: Medieninformation Verein vom 27.07.2023

Neuer Stürmer am Betze

FCK verpflichtet Ragnar Ache

Der 1. FC Kaiserslautern geht mit einem weiteren Stürmer in die neue Saison: Ragnar Ache verstärkt pünktlich vor Saisonbeginn die Roten Teufel. Der Angreifer wechselt vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt an den Betzenberg.


Ragnar Ache wurde in Frankfurt geboren und zog als Zehnjähriger mit seiner Familie in die Niederlande. Dort durchlief er den Großteil seiner fußballerischen Ausbildung bei Sparta Rotterdam, wo er im Alter von 17 Jahren seinen ersten Profivertrag unterzeichnete und zunächst für die zweite Mannschaft, später dann für die Profis in der Eredivisie zum Einsatz kam. Nach 39 Spielen mit sieben Treffern wechselte der 1,83 Meter große Mittelstürmer im Sommer 2020 zum Bundesligisten Eintracht Frankfurt. Für die SGE kam er zu 20 Bundesligaeinsätzen und drei Kurzeinsätzen in der Europa League, ehe er in der vergangenen Saison an die SpVgg Greuther Fürth ausgeliehen wurde. Beim Kleeblatt kam er in 32 Zweitligaspielen zum Einsatz und sammelte dabei elf Scorerpunkte. International lief Ragnar Ache für den DFB bei der U21-Auswahl auf und stand zudem bei den Olympischen Sommerspielen 2021 in Tokyo in allen drei Gruppenspielen der deutschen Mannschaft auf dem Platz.












„Ragnar Ache verkörpert einen Stürmertyp, mit dem wir unseren Kader unbedingt noch ergänzen wollten. Er hat eine sehr körperbetonte und dynamische Spielweise und hebt insgesamt unsere Qualität im Sturmzentrum an. Wir freuen uns, dass er seine nächsten Schritte bei uns gehen wird und hoffen, dass er sich schnell integriert. Außerdem möchten wir uns auch bei Eintracht Frankfurt für die unkomplizierte und professionelle Abwicklung des Transfers bedanken“, so FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen zur fünften Neuverpflichtung der Roten Teufel.


„Ausschlaggebend für meinen Wechsel waren am Ende auch die Fans. Diese Atmosphäre und Wucht, die ich in der letzten Saison hier erlebt habe, war unglaublich. Ich freue mich, für diesen Traditionsverein auflaufen zu dürfen und freue mich auf das erste Spiel mit der Mannschaft“, begründete Ragnar Ache den Wechsel zu den Roten Teufeln.


Spielerdaten

Name: Ragnar Ache

Position: Angriff

Geboren: 28.07.1998 in Frankfurt am Main

Nationalität: Deutsch/Ghanaisch

Größe: 1,83 m

Frühere Vereine: SpVgg Greuther Fürth, SG Eintracht Frankfurt, Sparta Rotterdam, RV & AV Sparta, SpVgg  03 Neu-Isenburg

Quelle: Pressemitteilung Verein vom 25.07.2023

KSC unterliegt den Reds

Eröffnungsspiel zieht die Massen in den BBBank Wildpark 

Wenn der Karlsruher SC sein neues "Wohnzimmer" eröffnet, muss der Gegner schon internationales Format haben. Dies ist dann auch mit dem Besuch des Liverpool FC und seinem deutschen Trainer Jürgen Klopp der Fall.

Karlsruhes Trainer Christian Eichner schickt folgende Formation auf den Platz: Drewes - Jung, Bormuth, Heise, Franke - Wanitzek, Gondorf, Nebel, Stindl- Schleusener, Rossmann

Jürgen Klopp und sein LFC starten wie folgt: Kelleher - Bradley, Van Dijk, Konate - Szobozlai, Robertson, Clark, Alexander-Arnold -  Diaz, Salah, Nunez

Hier ist angepfiffen und die Gäste drücken auf's Tempo.
Frühe Führung durch Nunez
Das Spiel ist gerade einmal drei Minuten alt und die Reds gehen in Führung. Salah und Nunez können im Strafraum unbedrängt kombinieren, Nunez vollendet ins linke Eck. Taktisch sieht es beim KSC nach einem 4-4-2 aus ,während die Gäste in einem 3-4-3 agieren. Nach gut zwanzig Minuten beruhigt sich das Spiel hier etwas, auch der KSC bekommt seine Spielanteile. So hat dann auch Stindl die erste Großchance, Kelleher kann den Ball über die Latte lenken.
La Ola geht durch den Wildpark
Selten hat man solch eine Stimmung bei einem Freundschaftsspiel erlebt. Hier geht eine Welle nach der anderen durch das ausverkaufte Stadion.
KSC belohnt sich für großen Einsatz
In der 39.Minute dann der große Moment des Rückkehrers. Liverpool kann den Ball nicht aus der Gefahrenzone bringen und  Stindl fasst sich ein Herz. Der Mittelfeld-Stratege zieht kurz hinter der Strafraumkante per Volley ab und der  Ball schlägt im Liverpooler Kasten ein. Jetzt fangen die Gastgeber plötzlich auch an Fußball zu spielen, klären Situationen in der Defensive spielerisch. Die Antwort in der 41.Minute. Liverpool kommt aus kurzer Distanz zum Abschluss, Drewes klärt ganz stark. Es sind drei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Die nächste Chance wieder für die Badener. Der Freistoß aus 17m durch Wanitzek wird von der Mauer der Briten geblockt. Hier ist Halbzeit. 

Kompletter Wechsel bei Liverpool
Zu Beginn der zweiten Hälfte stehen hier vor 34.000 Zuschauern elf neue Spieler in rot auf dem Platz.
Beim KSC gibt es keinen Wechsel.

Jung mit sehenswertem Solo
In der 50 Minute beweist Sebastian Jung seine Offensivqualitäten. Nach Zuspiel von Stindl zieht der Abwehrspieler über die rechte Seite in den Strafraum. Dann der fulminante Abschluss und die Kugel schlägt rechts oben im Winkel zur 2:1 Führung ein. Die nächste Szene, wieder ein Abschluss im Strafraum, für Liverpool. Drewes heute aber auf der Linie bockstark. (54.).
Die Gastgeber stehen aktuell zu tief.
Ausgleich für die Reds
Es rächt sich, wenn man gegen eine Mannschaft internationaler Klasse zuviele Räume lässt. In der 68.Minute die Chance und der Treffer durch Gakpo. Soviel Raum  darf man einem Spieler dieser Güte nicht lassen.
Sechsfacher Wechsel KSC
In der 72.Minute kommen beim KSC Herold, Marino, Zivzivadze, Brosinski, Thiede und Arase für Jung, Stindl, Schleusener, Franke, Rossmann und Heise ins Spiel.
Nächster Wechsel bei den Gastgebern. In der 80.Minute kommen Burnic und Öztürk für Wanitzek und Gondorf.
Jetzt versucht der Zweitligist hier wieder etwas mehr ins Spiel zu kommen.
Die angezeigte Nachspielzeit beträgt drei Minuten. Jetzt pennt aber die Hintermannschaft der Karlsruher und Jota lässt sich nicht zweimal bitten, trifft zum späten Siegtreffer für die Reds. Keine Minute später, gleiches Muster, gleicher Torschütze für den LFC. Wieder trifft Jota. Endstand hier also 2:4.

Fazit:
Trotz zweiter später Gegentreffer scheint der  Karlsruher SC für den Saisonstart gerüstet. Die heutige Startelf könnte man sich durchaus auch beim Liga Auftakt in Osnabrück an der Bremer Brücke vorstellen. 

MK190723

Höhepunkt der Vorbereitung

Torloses Unentschieden gegen Norwich City

Heute, genau vor einem Jahr, durfte der 1.FC Kaiserslautern als Aufsteiger das Eröffnungsspiel der 2.Liga gegen Hannover 96 bestreiten. Der 2:1 Last-Minute Sieg ließ den Betze damals beben. Mittlerweile trifft man, nach einem Trainingslager in den USA, auf einen englischen Zweitligisten, Norwich City FC, die mit einem Marktwert von annähernd 100 Millionen Euro bei Transfermarkt geführt werden. Alleine diese Geschichte zeigt, dass der FCK wieder im Club der Großen angekommen ist. 

So kamen heute auch 7.704 Fans auf den Betzenberg, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Hauptaugenmerk dürfte dabei auf Neuzugängen wie Puchacz, Elvedi oder Raschl liegen. Diese sollten auch gleich ihren Platz in der Startelf von Dirk Schuster finden.  Diese Elf startet beim FCK: Luthe - Tomiak, Kraus, Puchacz, Elvedi - Durm, Raschl, Niehues - Redondo, Hercher, Lobinger. 

Lautern hinten mit einer Viererkette. Links Puchacz, zentral Kraus und Tomiak, rechts Elvedi. Bei Norwich sieht es taktisch nach einer Dreierkette aus. 
Das Spiel läuft, man muss aber fairerweise sagen, dass beide Teams mit bescheidenem Tempo unterwegs sind. Chancen bleiben auf beiden Seiten zunächst Mangelware. Vereinzelte Szenen, teils auch in der Box, führen zu keinen nennenswerten Situationen. Der FCK tat sich im Offensivspiel lange schwer und hatte in der 30. Minute seine erste gefährliche Szene, als Neuzugang Tobias Raschl den Ball an der Grundlinie eroberte und im Zentrum Philipp Hercher suchte. Norwich-Keeper Angus Gunn verhinderte aber den Abschluss von Hercher, der Nachschuss von Lex-Tyger Lobinger wurde geblockt.
Vielleicht bringen die Wechsel zu Beginn der zweiten Hälfte hier etwas mehr Tempo und Gefahr vor den Toren.
 






Zahlreiche Wechsel auf beiden Seiten
Für Kaiserslautern sind Krahl, Ritter, Zimmer, Klement, Opoku und Opoku neu im Spiel. Aus der Partie gehen Luthe, Elvedi, Kraus, Raschl, Puchacz und Hercher. Dies sollte sich auch gleich bemerkbar machen. Mehrere schnelle Angriffe, jeweils über Klement oder Opoku, sorgen für Gefahr. Die beste Chance hat dabei Opoku, der nach gut 55 Minuten zentral im Strafraum zum Abschluss kommt. Da kann der eingewechselte Gästekeeper, Tim Krul, nur mit Mühe klären. Nach gut einer Stunde ersetzen Tachie und Hanslik dann Lobinger und Redondo.

Gewitter sorgt für Unterbrechung
Gleichzeitig wird aufgrund des einsetzenden Gewitters die Partie unterbrochen. Die Pause dauert knapp fünf Minuten und der Ball rollt wieder. Direkt übernimmt der Gastgeber die Initiative, wieder scheitert Opoku.
Auf Seite von Norwich wohl die gefährlichste Situation in der 78.Minute durch einen Freistoß von Sorensen. Dessen Schuß wird aber abgefälscht und Krahl muss nicht eingreifen.
In der 81.Minute bekommt auch Rückkehrer Neal Gibs etwas Spielzeit, ersetzt Eric Durm. Wenige Minuten vor dem Abpfiff darf auch Aaron Basenach ran, kommt für Boris Tomiak. So verrinnen auch die letzten Minuten und Schiedsrichter Winter pfeift die Begegnung ab.

Fazit und Statistik:
In einem recht behäbigen Spiel, geprägt auch von zahlreichen Wechseln, konnten überwiegend die Abwehrreihen überzeugen. Zwei Wochen vor Saisonstart sieht das mit der Viererkette der ersten Halbzeit beim FCK schon sehr nach Stammformation aus. 

FCK: Luthe (46. Krahl) – Elvedi (46. Zimmer), Kraus (46. Ritter), Tomiak (87. Basenach) – Durm (81. Gibs), Raschl (46. Klement), Niehues, Puchacz (46. Zuck) – Hercher (46. Opoku), Lobinger (61. Hanslik), Redondo (61. Tachie)

Norwich: Gunn (46. Krul) – Mumba (61. Stacey), Duffy (46. Tomkinson/70. Fisher), Omobamidele (46. Gibson), Giannoulis (46. McCallum) – Nunez (46. Sargent), McLean (46. Sörensen) – Rowe (46. Springett), Gibbs (77. Tzolis), Placheta (61. Hernandez)– Idah (46. Barnes)

Tore:

Schiedsrichter: Nicolas Winter

Zuschauer:  7.704

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Liverpool FC & Karlsruher SC

260 Jahre Tradition im BBBank Wildpark

Liverpool und der KSC spielen im Rahmen des Eröffnungsspiels des BBBank Wildparks auch den Cup der Traditionen aus

Beim Eröffnungsspiel des neuen BBBank Wildpark am 19. Juli treffen genau 260 Jahre Tradition aufeinander. Ein perfekter Anlass beim Heimspiel gegen den Liverpool FC den schauinsland-reisen Cup der Traditionen zwischen dem KSC und dem englischen Top-Team auszutragen.

Zum Eröffnungsspiel des neuen BBBank Wildpark ist mit dem Liverpool FC eine Traditionsmannschaft des internationalen Fußballs eingeladen. Gegründet im Jahr 1892 ist der LFC dem KSC zwei Jahre voraus – gesammelte 260 Jahre Tradition treffen im BBBank Wildpark am Abend des 19. Juli aufeinander. Im Rahmen dieser Begegnung wird demnach auch der 8. schauinsland-reisen Cup der Traditionen ausgetragen. Hierbei treten internationale Profi-Teams gegeneinander an, die vor mindestens 50 Jahren in der höchsten Spielklasse ihres jeweiligen Landes vertreten waren.

Andreas Rüttgers, Executive Director bei schauinsland-reisen: „Der Cup der Traditionen wurde von schauinsland-reisen als Traditionsunternehmen ins Leben gerufen, weil es uns wichtig war, deutlich zu machen, dass es die Traditionsvereine sind, die den Fußball dahin geführt haben, wo er heute steht und das nie in Vergessenheit geraten sollte“. So gehörten schon internationale Mannschaften wie Aston Villa, Borussia Dortmund, Athletic Bilbao, Fulham FC, FC Nantes, Hertha BSC, AC Florenz, Borussia Mönchengladbach und Feyenoord Rotterdam zum erlesenen Teilnehmerfeld.

„Wir freuen uns sehr mit schauinsland-reisen ein neues, überregionales Unternehmen in unserer Partner-Struktur für die Saison 2023/24 begrüßen zu dürfen. Mit dem neuen BBBank Wildpark bieten sich hiermit sowohl für schauinsland-reisen als auch für uns als KSC vielfältige Chancen der Zusammenarbeit“, so KSC-Geschäftsführer Michael Becker.

Über die schauinsland-reisen GmbH
schauinsland-reisen blickt auf eine über 100-jährige Unternehmensgeschichte zurück. Der mittelständische, konzernunabhängige Reiseveranstalter mit Sitz in Duisburg ist einer der größten Flugreiseveranstalter Europas und steht für Qualität und Fairness – sowohl Kunden als auch Partnern gegenüber. Zur schauinsland-reisen-Gruppe gehören neben dem Reiseveranstalter eigene Hotels und Reisebüros. Außerdem hält das Unternehmen Mehrheitsanteile an den Airlines Sundair und FlyAir41. Gerald Kassner, alleiniger Inhaber und Geschäftsführer in der dritten Generation, und seine rund 500 Mitarbeiter setzen konsequent auf den Reisebürovertrieb, gute Erreichbarkeit, Qualität und Kundennähe. Das Ergebnis: Urlaub in besten Händen.

Quelle: KSC-Presseinfo vom 13.07.2023

Testspiel gegen Norwich City

Fast 100 Millionen Marktwert beim Gast aus England

Wenn der 1.FC Kaiserslautern am Samstag nächster Woche den Gast von der britischen Insel empfängt, treffen zwar formell Zweitligisten des jeweiligen Landes aufeinander, wirtschaftlich trennen die Clubs jedoch Welten.

Bekanntes Gesicht auf der Bank
So stehen bei den "Canaries", wie die Spieler in ihren grün-gelbem Trikots genannt werden, aktuell Spieler mit einem Marktwert von 100 Millionen Euro im Kader. Beim Gegner aus der 2.Liga in Deutschland sind es gerade einmal 15 Millionen Euro. Das aus deutscher Sicht bekannteste Gesicht ist der Trainer der Briten, David Wagner. Der Deutsch-Amerikaner trainiert Norwich seit Anfang des Jahres, war zuvor in Deutschland beim FC Schalke 04 tätig.  Norwich ist für ihn bereits die zweite Station in England. Von 2015-19 war er bereits für Huddersfield tätig. Seine Trainerwurzeln liegen bei der Jugend der TSG Hoffenheim und der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund.

 FCK-Fans warten auf Verstärkungen
Bis nächste Woche erhoffen sich die Fans der Roten Teufel sicher noch etwas Bewegung auf dem Transfermarkt. Sehen wird das Publikum mit Sicherheit die Neuzugänge Jan Elvedi, Tymo Puchacz oder Tobias Raschl. Man darf gespannt sein, welche Rolle die "Neuen" hier im Mannschaftsgefüge einnehmen werden. Für Trainer Dirk Schuster wird das Ziel sein, die Mannschaft gegen einen hochklassigen Gegner optimal zu formieren und möglichst schon eine Startelf für den Liga-Auftakt gegen den FC St.Pauli zu finden.

Anpfiff auf dem Betze ist am Samstag, 15.07.2023, um 14 Uhr. Tickets gibt es in ausreichender Zahl an den Tageskassen.

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Auch die U19 ist Bundesligist 

Deutlicher 4:0 Erfolg gegen SV Wehen Wiesbaden 

Keine zwanzig Stunden nach der U17, steigen auch die U19 Junioren des 1.FC Kaiserslautern in die Junioren-Bundesliga Süd-Südwest auf.
Nach einem hitzigen Spiel gegen den SV Wehen Wiesbaden gewannen sie am Samstag, 17. Juni 2023, vor über 1.300 Zuschauern auf Platz 4 nach überragender Leistung mit 4:0.
 
Schiedsrichter Besiri früh im Mittelpunkt
Knackpunkt der Begegnung war ein doppelter Platzverweis für die Hessen noch vor der Pause.

U19-Trainer Alexander Bugera vertraute beim Rückspiel gegen den Hessenmeister auf dasselbe Personal, das auch schon in Wiesbaden eine gute Leistung gebracht hatte. Bei ähnlich hohen Temperaturen wie noch in der Vorwoche begannen die jungen Roten Teufel wieder schwungvoll und setzten Wehen früh unter Druck. Yasin Zor hatte nach knapp zehn Minuten die erste gute Chance, sein Abschluss wurde aber zur Ecke abgewehrt. Bei über 50 Saisontoren nach Standards stellten diese aber ein gefährliches Mittel im Offensivarsenal der Bugera-Elf dar. Doch auch aus dem Spiel strahlten sie immer Gefahr aus: Ein Steckpass landete bei Ben Reinheimer, der seinen Gegenspieler schwindlig spielte.
Reinheimer mit früher Führung
Der Verteidiger rutschte weg und Reinheimer hatte freie Bahn. Im Stile eines Torjägers überlupfte er den Wehener Schlussmann eiskalt zur verdienten Führung (11.). Die Nachwuchsteufel wollten, nicht wie im Hinspiel, ihre Körner zu früh im ersten Durchgang verschießen und spielten es clever und setzten immer wieder Nadelstiche. Von Wiesbaden kam offensiv bis zur 25. Minute sehr wenig, dann aber meldeten sie sich mit zwei Lattentreffern zurück. Da hatten die jungen Roten Teufel Glück. Das Spiel wurde zunehmend ruppiger und eskalierte schließlich rund zehn Minuten vor der Pause.
Zwei gelb-rote Karten gegen die Gäste
Der bereits vorbelastete Maurizio Robotta foulte Mika Haas im Sechzehner – Elfmeter für die Betzebuben und Platzverweis für den Verteidiger. Doch damit nicht genug: In der folgenden Rudelbildung kam es zum Handgemenge. Görkem Koca auf Seiten der Nachwuchsteufel bekam gelb, ebenso Boby Bossu. Da der Wiesbadener Stürmer bereits einen Karton gesehen hatte,  musste dieser somit vom Platz(36.).
Sichere Führung und zwei Spieler mehr auf dem Platz
Den fälligen Elfmeter legte sich Torjäger Oskar Prokopchuk zurecht und verwandelte sicher (38.).
Mit zwei Toren Vorsprung und zwei Spielern mehr auf dem Feld lag schon ein Hauch Vorentscheidung in der Luft. Für Wiesbaden kam es knüppeldick, denn auch Torwart Noah Brdar musste verletzungsbedingt runter. Der eingewechselte Tobias Pawelczyk konnte sich im Anschluss direkt mal auszeichnen und einen Distanzschuss von Reinheimer grade noch so mit einer Flugeinlage rechts aus dem Winkel fischen. Eine Minute später war er allerdings chancenlos, als der bärenstarke Ben Reinheimer die Wiesbadener Abwehr  wie Slamlomstangen stehen ließ.  Ganz locker netzte er ins leere Tor ein (45. +5).

Dominant nach dem Seitenwechsel 
Nach dem Seitenwechsel ging es mit zwei Mann mehr nur in eine Richtung. Luka Gusic krönte seine starke Leistung mit einem Sonntagsschuss aus 22 Metern und markierte das 4:0 (53.). Die Betzebuben machten jetzt alles richtig und ließen Ball und Gegner laufen. Die Räume, die sich zwangsläufig ergaben, wussten sie auszunutzen und spielten sich immer wieder vor das Wiesbadener Tor, konnten aber nicht noch einmal nachlegen. Die Zeit lief für den FCK runter und die jungen Roten Teufel ließen nichts mehr anbrennen. Mit dem hochverdienten und laut umjubelten 4:0-Sieg feierten sie den krönenden Abschluss einer bockstarken Runde. 

Damit ist neben der U17, die bereits gestern ihre Relegation gewann, auch die U19 in die Bundesliga aufgestiegen.
Die U16 kann sich ebenfalls freuen: Durch den Aufstieg der U17 können sie nächste Saison ebenfalls eine Klasse höher, nämlich der Regionalliga, starten. Eine perfekte Saison für den Nachwuchs der Roten Teufel.

MK170623

FCK-U17 in der Bundesliga! 

5:1 Erfolg im Rückspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden 

Auf dem gut besetzten Platz 4 des Fritz Walter Stadions hat Schiedsrichter Niclas Zemke die Partie angepfiffen.

Hier geht es, ohne große Anlaufphase,  mit der ersten Chance der Gäste los. Die Gäste agieren aggressiver als noch im eigenen Stadion und kommen nach zwei Minuten schon zum ersten gefährlichen Abschluss, den Enis Kamga zwischen den Pfosten noch zur Ecke klären kann.
Früher Schock für die Roten Teufel
Nach der anschließenden Ecke kommt dann aber Leonardo Rastiello zum Kopfball und bei der Rettung faustet sich Lautern Keeper Kamga den Ball ins eigene Netz (2.) Kein Start nach Maß für das Team von Dennis Will. Die U17 des FCK versucht hier das Kommando zu übernehmen, kommt in der 6.Minute zu einer ersten Möglichkeit durch Gibs. Der Schuss aber zu harmlos. Gefährlicher wird es in der 13.Minute. Erst hat Kian Scheer den Ausgleich frei vorm Wiesbadener Kasten auf dem Fuß, dann Monty Culbreath, für den der Winkel aber letztlich zu spitz wird.
Ausgleich durch Hommes

In der 18.Minute wird der Aufwand der Gastgeber belohnt. Scheer bringt einen Freistoß auf Höhe der Eckfahne scharf quer durch den Strafraum,  Heinz legt am zweiten Pfosten noch einmal per Kopf ab und Kapitän Maxi Hommes wuchtet den Ball per Kopf zum Ausgleich in die Maschen (18.).
Hier sind die Pfälzer am Drücker. Diesmal steht der Gästekeeper im Mittelpunkt, kann nur auf Kosten eines Foulspiels Schlimmeres verhindern. Gelbe Karte für Kuehne in der 22.Minute. Dann meldet sich auch Wiesbaden mal mit einem Lattenkracher zurück im Offensivspiel – Glück für die Will-Truppe
Spiel gedreht, Führung für die Gastgeber
Hier sind 25 Minuten gespielt und die Gastgeber haben das Spiel gedreht. Der Ball kommt über links zu Heinz, der zieht ab und der Ball schlägt im linken Eck ein. Da war wohl auch noch der Innenpfosten mit im Spiel. In der 31.Minute versucht es Scheer aus der Distanz, der Schuss geht aber rechts am Tor vorbei. Nach etwas mehr als einer halben Stunde befreit sich auch der SV Wehen Wiesbaden ein wenig, kommt zu mehr Spielanteilen.
In der 37.Minute der erste Wechsel bei den Gästen. Doganay geht aus der Partie, für ihn kommt Yoldas Diaz. Taktisch sieht das so aus, dass Yoldas wohl etwas mehr Schwung über die linke Angriffsseite bringen soll. Starke Aktion des Lautrer Keepers in der 43.Minute beim Schuß von Ati Allah. Das sah gefährlich aus, umso beachtlicher die Reaktion von Kamga.
Treffer in der Nachspielzeit
Hier sind drei Minuten  durchgesagt und es dauert keine Minute, bis Culbreath zur 3:1 Führung trifft. Stark freigespielt hat der Stürmer kein Problem von der rechten Seite abzuschließen.
Es geht hier mit einer hochverdienten Führung des FCK in die Kabinen.

Wechsel zur zweiten Hälfte
Die Gäste wechseln vor 1.067 Zuschauern. Severin kommt für Abdelhadi ins Spiel.
Blitzstart durch Scheers Treffer
Den besseren Start hat Kaiserslautern. Hier sind gerade einmal zwei Minuten gespielt und Scheer trifft zur 4:1 Vorentscheidung. Die Heimmannschaft bleibt am Drücker. In der 49.Minute zieht Tuttobene ab der Mittellinie auf, kommt im Strafraum zum Abschluss, verfehlt aber knapp das Tor. Dann Doppelchance für Rot. Zunächst probiert es Rastiello und den abgewehrten Ball versucht Scheer aufs Tor zu bringen (58.).
Wechsel auf beiden Seiten
Doppelwechsel beim SVWW in der 64.Minute. Für Alkhleif und Ati Allah kommen Bauer und Boumaftan. Eine Minute nach den Gästen wechselt auch Kaiserslautern doppelt.  Für Tuttobene und Gibs kommen Glogic und Müller . In der 69.Minite geht bei Wehen Raljic vom Platz, für ihn kommt Su. Hier ist noch eine gute Viertelstunde zu spielen und das Spiel verliert, auch bedingt durch die zahlreichen Wechsel, an Qualität. In der 80.Minute geht beim FCK Heinz vom Platz, für ihn kommt Blum.
Hier passiert vor den Toren nicht mehr viel. Der Nachwuchs des FCK spielt das hier souverän runter. In der 87.Minute geht auch noch Culbreath beim FCK vom Platz. Für ihn kommt Kepnang.
Schiedsrichter Zemke lässt hier fünf Minuten nachspielen. Gut für den FCK. Gerade zwei Minuten sind in der Crunchtime gespielt. Den Schlusspunkt setzt nun der eingewechselte Erik Müller nach Vorlage des ebenfalls eingewechselten Jason Kepnang – 5:1.
Wenige Minuten später ertönt der Abpfiff  und der Jubel ist groß bei den Anhängern der Roten Teufel.

Die U17 des 1.FC Kaiserslautern spielt kommende Saison in der Junioren-Bundesliga.

MK160623

Fortuna in Überzahl souverän 

Kownacki macht den Unterschied und bei Lautern fehlt die Effizienz 

Im Vergleich zum 0:2 in Karlsruhe nimmt Dirk Schuster nur kosmetische Änderungen vor. Rapp und Lobinger machen Platz für Redondo und Opoku. Rapp ist mit muskulären Problemen auch nicht im Kader, Lobinger hat wie immer gute Chancen auf einen Jokereinsatz.

Beim 1. FC Kaiserslautern darf sich folgende Elf beweisen: Luthe - Bünning, Tomiak, Durm - Zimmer, Klement, Niehues, Opoku - Hanslik - Boyd, Redondo.

Nach dem wilden 3:3 gegen Hannover erhofft sich Daniel Thioune heute sicherlich mehr defensive Stabilität. Und tauscht daher auch im defensiven Bereich drei Mann, de Wijs, Sobottka und Karbownik ersetzen Hoffmann, Klarer und Fernandes Neto. Von denen sitzt nur Fernandes Neto auf der Bank, ebenso wie die torhungrigen Kollegen Ginczek und Hennings. Die Düsseldorfer gehen es folgendermaßen an: Kastenmeier - Karbownik, Oberdorf, de Wijs, Gavory - Sobottka, Zimmermann, Appelkamp - Klaus, Kownacki, Iyoha. 

Das Stadion ist bestens gefüllt und es entwickelt sich zunächst ein flottes Spiel, mit offenem Visier. Der FCK ist hier spielbestimmend, kommt in der 6.Minute zu seiner ersten Chance. Obwohl der Winkel für Opoku, weit rechts draußen, extrem spitz ist, versucht er es direkt. Kastenmeier im Düsseldorfer Tor hat keine freie Sicht, klärt und entsprechend hoch ist sein Reflex zu bewerten. In dieser Anfangsphase nimmt Düsseldorf eigentlich noch gar nicht am Spiel teil. Redondo spaziert durch das Mittelfeld, macht eine gute Bewegung nach links und hat so den idealen Winkel für seinen Weitschuss ins rechte Eck. Knapp einen Meter neben dem Pfosten schlägt das Geschoss ein. Nach einer Viertelstunde wieder die Hausherren. Ecke von rechts durch Klement, er sucht und findet Boyd. Der hat sich geschickt freigelaufen, sein Kopfball wird geblockt und er reklamiert auf Hand.  Auf den ersten Blick nicht zu Unrecht, aber da bräuchten wir mehr Einstellungen. Da der VAR aber nicht reagiert, bekommen wir diese erst einmal nicht.  

Fußball bleibt Ergebnissport 

Die Fortuna befreit sich nur sporadisch, kommt aber in der 17.Minute zur Führung durch Kownacki. Die FCK-Abwehr bekommt keinen Zugriff. Der künftige Bremer, der sich rechts im Strafraum gegen drei Mann durchwühlt, kommt zum Abschluss und versenkt satt ins linke Eck. So schnell kann es gehen.

Früher Feierabend für Jean Zimmer

In der 23.Minute meldet sich der VAR dann doch. Leider nicht so, wie sich die Gastgeber dies gewünscht hätten. Beim vorhergenden Angriff der Fortunen hatte Zimmer Klaus nur mit Foul stoppen können, sah die gelbe Karte. Daraufhin meldet sich der VAR. Schiri Petersen ist nach intensivem Bilderstudium der Meinung, dass Zimmer letzter Mann war, Durm war knapp dahinter, hätte aber wohl noch eingreifen können. Wie auch immer, rote Karte für Jean Zimmer.

Trainer Schuster reagiert nun personell, bringt in der 29.Minute Dominik Schad für Aaron Opoku.

Auch in Unterzahl spielt der FCK fleißig nach vorne. Klare Abschlussgelegenheiten hat man sich aber schon lange keine mehr erarbeitet. Es ist jetzt iein gutes Spiel mehr, sehr viel Hektik. Oberdorf foult Boyd taktisch im Mittelfeld, das gibt Gelb. Das vorherige Foul an Boyd, bei dem der Düsseldorfer Keeper Ball und Stürmer erfolgreicht wegboxt, hätte Elfmeter für die Gastgeber geben müssen. Angesichts der geringen Bedeutung des Spiels, muss man aber hier keine Debatten führen. Es sind drei Minuten Nachspielzeit angezeigt, dann ist Pause. Die Zuschauer sehen hier, bei zugegeben sommerlichen Temperaturen, alles andere als ein gutes Spiel.


Unverändert in die zweite Halbzeit

Hier gibt es keine Wechsel und Lautern bleibt weiter sehr bemüht. Dabei landen aber zwei Flanken von links und rechts direkt in den Armen von Kastenmaier. 

In der 51.Minute liegt Klaus im Pfälzer Strafraum auf dem Boden und fordert Elfmeter. Ist ihm da einer in die Hacken gelaufen? Petersen sagt nein, der VAR mischt sich bei Elferentscheidungen heute grundsätzlich nicht ein. War jedenfalls wieder mehr als diskutabel.

Doppelwechsel in der 60.Minute 

Für Redondo und Hanslik kommen Lobinger und Zolinski. 47.956 Zuschauer sehen in der 62.Minute eine Ecke von Klement, der findet zwar den Kopf von Boyd, der Ball geht aber links über das Tor. Drei Minuten später ein Frustfoul von Terrence Boyd am Düsseldorfer Strafraum gegen Klaus. Das ist natürlich Gelb

Und bevor es jetzt eine größere Rudelbildung nach einem harmlosen Zusammenprall gibt, ordnet Petersen einfach mal eine Trinkpause an. 71.Minute: Doppelwechsel auch bei der Fortuna. Für Iyoha und 

de Wijs kommen Neto und Böckle ins Spiel. 

Effektive Fortuna mit Vorentscheidung durch Kownacki 

Wieder kann man von einer Drangphase der Hausherren reden, wobei einige Chancen, aber eben nicht die Großchance, erspielt wurden. Den nächsten Treffer erzielen aber nach 78 Minuten wieder die Mannen vom Rhein. Ein Steilpass für Klaus kommt rechts in den Strafraum. Der hat die Übersicht und legt quer. Kownacki muss nur noch einschieben. In Überzahl sollte das natürlich die Vorentscheidung sein. 

Direkt im Anschluss an diesen Treffer geht Sobottka vom Platz, für ihn kommt Uchino. Eine Minute später ersetzen Ginczek und Hennings bei den Gästen Kownacki und Karbownik (79.).
Profidebüt für Angelos Stavridis 

Unmittelbar nach der Fortuna wechselt auch Dirk Schuster noch einmal doppelt. Stavridis und Zuck kommen für Boyd und Durm. 

Joker Ginczek trifft zur endgültigen Entscheidung 

Eine Minute vor dem Ende der regulären Spielzeit trifft auch der eingewechselte Ginczek zum 0:3. Die Joker stechen offensichtlich! Rouwen Hennings schickt den Ball klasse in die Schnittstelle, Daniel Ginczek behält vor Andreas Luthe die Nerven und macht alles klar. Fortuna  zeigt dem FCK hier deutlich auf, wie man effektiv Fußball spielt. Dies sollte für die Verantwortlichen beim FCK ein deutliches Warnsignal für die kommende Saison sein. Das ist heute in allen Mannschaftsteilen  zu wenig. Zum Glück für die Heimfans gibt es hier nur eine Minute Nachspielzeit. Das Spiel ist aus. 


Fazit:
Lautern bleibt natürlich bester Aufsteiger und mit Tabellenplatz 9 in der oberen Hälfte. In der kommenden Saison wird man aber an der Heimschwäche arbeiten müssen und sich etwas gegen die fehlende Effizienz einfallen lassen müssen. Insgesamt wurden, trotz manch großer und erfolgreicher Spiele, einfach zu viele Punkte liegengelassen. Für die Fortuna steht Rang 4 zu Buche, also tatsächlich die letztliche Maximalausbeute. 

MK280523

Späte Niederlage für Sportclub 

Frankfurt zieht durch Sieg in die Conference League ein

Schon jetzt hat das Team von Trainer Christian Streich mit 59 Punkten einen, für den SC, historischen Erfolg erzielt. Jetzt bietet sich eine zusätzliche Option, die ohnehin schon bärenstarke Runde durch einen möglichen Einzug in die Königsklasse zu krönen. Hierzu muss, neben dem eigenen Punktgewinn, auch immer der Blick nach Köpenick gehen.

Nach dem 2:0-Erfolg der Vorwoche über Wolfsburg ist Christian Streich einmal zum Wechseln gezwungen. Für den rotgsperrten Nicolas Höler läuft Yannik Keitel im zentralen Mittelfeld auf. Der SC startet mit diesen elf Mannen von Beginn an: Flekken - Lienhart, Ginter, Schmidt - Sallai, Eggestein, Keitel, Weißhaupt - Doan, Höler, Grifo.

Die Hausherren wechseln zweimal im Vergleich zum 2:2-Unentschieden letzte Woche gegen Schalke: Hasebe und Lindström kommen für Toure und Rode in die Partie. Oliver Glasner schickt somit diese Elf zum Saisonfinale ins Rennen: Trapp - Tuta, Hasebe, Ndicka - Buta, Kamada, Götze, Sow, Lindström, Lenz - Kolo Muani.

Das Spiel läuft und eide Mannschaften tasten sich zunächst mal ab. Vor allem die Frankfurter sind hier um längere Ballbesitzphasen bemüht. Die erste Chance haben aber dann nach sechs Minuten die Gäste. Doan dringt im Strafraum von rechts bis zur Grundlinie durch und legt dort das Leder flach in den Rückraum. Dort hat Lienhart aber zu viel Rücklage beim Abschluss und schießt die Kugel weit über den Kasten.
Beide Teams sind willens, hier die Initiative zu übernehmen. Kolo Muani setzt am Sechzehner zum Dribbling an (9.), legt sich die Kugel aber etwas zu weit vor. So muss der Franzose aus spitzem Winkel abschließen und Leder ans Außennetz setzen. Dabei kommt der Sportclub regelmäßig über Rechts, so auch in der 13.Minute. Wieder ein tolles Kombinationsspiel der Gäste, die Sallai über rechts freispielen. Die anschließende flache Hereingabe ist jedoch zu ungenau und wird von Ndicka aus der Gefahrenzone befördert. Bei der Eintracht ist Kolo Muani sowas wie der Alleinunterhalter. So auch in der 31.Minute:  Wieder zieht der Franzose über links an, dringt unwiderstehlich in den Strafraum ein, verfehlt aber mit seinem Schuß das Tor. Links vorbei. 38.Minute, diesmal Götze: Von links lässt der Frankfurter Lienhart stehen und setzt zum Schlenzer ins lange Eck an. Dort aber ist Ginter zur Stelle und kann die Kugel gerade so noch per Kopf abwehren.
Treffer für Freiburg von VAR bestätigt
Die letzten Minuten hatten die Gastgeber mehr vom Spiel, den Treffer macht aber, eine Minute vor der Pause, Vincenzo Grifo. Hasebe verlängert eine Flanke aus dem rechten Halbfeld mit dem Hinterkopf an den zweiten Pfosten. Hier kommt Vincenzo Grifo, vollkommen freistehend, aus kurzer Distanz zum Kopfball, kann die Führung markieren. Auch nach einem kurzen VAR-Check wegen vermeintlichen Abseits bleibt der Treffer richtigerweise bestehen. Die Gäste führen, belegen in der Livetabelle aktuell den 4.Platz. Weit in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit setzt Höler zum Sololauf an und und wird im letzten Moment noch von Sow regelwidrig gestoppt. Deniz Aytekin zögert nicht lange und zeigt dem Schweizer die Gelbe Karte. Grifo schnappt sich den anschließenden Freistoß und schlenzt diesen Platziert ins linke untere Eck, dort aber ist Trapp zur Stelle und kann stark parieren (45.+4). Hier ist Halbzeit.

Max für Lenz zur zweiten Halbzeit
Eintracht Trainer Oliver Glasner reagiert gleich zu Beginn des zweiten Spielabschnittes und bringt Philipp Max für Christopher Lenz. Freiburg beschränkt sich zunächst wieder auf die eigene Defensivarbeit. So ist nun fast eine Stunde gespielt und für die Eintracht gibt es in der gegnerischen Hälft kaum Raum für Kombinationsspiel. Die Freiburger haben das Geschehen auf dem Platz momentan gut im Griff. Nach einer Ecke der Freiburger (54.), kommt das Leder über Umwege zu Yannik Keitel, der aus gut elf Metern zum Kopfball kommt, doch keinen Druck hinter die Kugel bekommt. Der Eintracht gelingt offensiv recht wenig und so begründet sich wohl auch der nächste Wechsel. In der 59.Minute kommt Aaronson für Lindstrom ins Spiel.
Streich bringt seinen Kapitän
Nach der Trinkpause, 66.Minute, ist auch Kapitän Christian Günter auf dem Platz, ersetzt Noah Weißhaupt. Bei den Hausherren fehlt es weiter an den kreativen Ideen, um die Gäste ernsthaft zu gefährden.  Es gibt den nächsten Wechsel bei den Hessen. Für Hasebe kommt Borré vor 50.500 Zuschauern ins Spiel (71.). Keine zwei Minuten später reagiert auch Christian Streich: Für Lienhart kommt Kübler ins Spiel.
Die Schützenhilfe für die Frankfurter wäre da. Hertha hat das Spiel gegen Wolfsburg gedreht und führt mit 2:1. Zunächst aber braucht die SGE selbst einen Sieg, um sich für die Conference League zu qualifizieren. Jetzt auch die Großchance für den Pokalfinalisten in der
Doppewechsel SGE (79.): Touré und Ebimbe kommen für Sow und Buta. Dreifacher Tausch beim SC Freiburg (81.): Wagner, Gregoritsch und Gulde kommen für Keitel, Grifo und Schmidt Jetzt läuft es innerhalb einer Minute gleich doppelt gegen Freiburg.
Doppelter Nackenschlag für die Breisgauer
Die 83.Minute bringt Ungemach für die Gäste: Zunächst geht in Berlin Union gegen Bremen in Führung und dann trifft Muani zum Ausgleich für Eintracht Frankfurt. Kamadas Flanke von rechts findet Kolo Muani, der per Kopf aus zehn Meter sich gegen Höler durchsetzt und den Ausgleich markiert. Hier fehlt jetzt der Eintracht nur noch ein Treffer für die Conference League. Der nächste Konter für Freiburg (88.): Konter der Freiburger. Über Eggestein kommt das Leder zu Doan, der am Sechzehner das Leder nicht richtig erwischt und so eine bessere Chance vergibt.
Hier sind fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt und die Eintracht geht in Führung.
Ebimbe mit Tor für Europa
Es läuft die erste Minute der Extrazeit. Die Eintracht dreht das Spiel. Götzes Flanke gelangt über Umwege zum langen Pfosten, wo niemand bei Ebimbe steht, der das Leder aus kurzer Distanz in die Maschen drischt. Stand jetzt, spielt Frankfurt, unabhängig vom Ausgang des Pokalfinals, nächste Saison wieder international. So ist es. Das Spiel ist aus. Frankfurt schlägt den SC Freiburg mit 2:1.

Fazit
Eintracht Frankfurt schlägt den SC Freiburg nach intensiven 90 Minuten mit 2:1 und hat damit einen Platz in Europa für die kommende Saison sicher. Dabei sah es zunächst besser für die Breisgauer aus, die mit dem Pausenpfiff durch Grifo die Führung markieren konnten. Lange fehlte es den Frankfurtern an den notwendigen Ideen im Offensivspiel, ehe Kolo Muani mit einem starken Kopfball nach 83 Minuten den Ausgleich markieren konnte. In der Nachspielzeit war es dann Ebimbe, der den Siegtreffer markieren konnte und die Hessen damit nach Europa schießt. 

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KSC feiert Sieg im Südwest-Derby 

Zwei Treffer bringen Badener auf den siebten Platz

Eigentlich geht es hier um die goldene Ananas, bzw. den 7.Platz der Tabelle. Dieser wurde von beiden Trainern als Ziel ausgerufen. Wäre da nicht der Derbycharakter in diesem Südwest-Duell, der neue Wildpark wäre sicher nicht ausverkauft. Auf beiden Fanseiten knistert es trotz aller sportlichen Umstände gewaltig, weshalb wir hier auch mit lauter Unterstützung auf beiden Seiten rechnen dürften - und womöglich dem ein oder anderen pyrotechnischen Gegenstand.

Christian Eichner bringt nach der 1:2-Niederlage in Kiel ein paar neue Spieler in seine Startelf. Jung spielt für Thiede, Daniel Gordon bekommt noch einmal einen großen Auftritt im Derby und Choi spielt für Jensen im Mittelfeld. Die Aufstellung des KSC im Überblick: Gersbeck - Brosinski, Franke, Gordon, Jung- Gondorf - Wanitzek, Choi - Nebel - Schleusener, Kaufmann .


Auch Dirk Schuster nimmt ein paar Veränderungen vor. Das 1:2 gegen Arminia Bielefeld war nicht das beste Spiel von Aaron Opoku, weshalb ihn Hanslik ersetzt. Außerdem darf sich Ersatztorjäger Lex-Tyger Lobinger wieder probieren. Hercher bekommt eine Verschnaufpause. Zuletzt spielt noch Erik Durm für Hendrik Zuck auf der Linksverteidiger Position. Beim 1. FC Kaiserslautern spielt folgende Elf: Luthe - Durm, Tomiak, Bormuth, Zimmer - Rapp, Niehues - Hanslik, Klement, Lobinger - Boyd.

Das Spiel läuft und es dauert keine sechzig Sekunden, bis der Gast aus der Pfalz erstmals gefährlich vor dem Tor von Gersbeck auftaucht. Durm kriegt den Ball am linken Strafraumeck, setzt sich mit enem Dribbling von Jung ab und zielt aufs lange Eck. Der Ball geht nur knapp am rechten Pfosten vorbei.Florian Heft, in Kaiserslautern besten bekannt, bekommt gleich ordentlich zu tun. Gondorf und Boyd tauschen ein paar Nettigkeiten aus. Hier ist Feuer drin. Mal schauen, ob der Schiedsrichter hier über die gesamte Spielzeit hinweg alles im Griff haben wird. Der erste Schuss auf das Tor von Luthe dann in der neunten Spielminute.Paul Nebel probiert es vom Strafraumrand. Kein Problem für Andreas Luthe.
Kaiserslautern bestimmt das Spiel
Nach einer guten  Viertelstunde setzt sich Boyd in Szene. Der Stürmer behauptet den Ball und zieht in den Strafraum. Aus sehr spitzem Winkel zieht der Amerikaner aufs kurze Eck ab. Gersbeck hat aufgepasst und pariert den Schuss mit einem Fuß. Den sommerlichen Temperaturen geschuldet gibt es hier in der 24.Minute eine Trinkpause für beide Teams, die diese dankend annehmen. Terrence Boyd kühlt gleichzeitig seinen Kopf mit einem nassen Waschlappen. Mit dieser Unterbrechung werden wir dann gleichzeitig eine etwas längere Nachspielzeit als sonst üblich haben. Die Erfrischung tat den Gästen offensichtlich gut. Sie haben die nächste Torchance: Gondorf sieht Gelb für ein Foulspiel an Hanslik 30 Meter vor dem eigenen Tor. Den Pfiff kann man geben, die Karte ist vielleicht etwas zu viel des Guten. Den fälligen Freistoß zieht Klement stark aufs rechte Eck. Gersbeck ist aber da und pariert mit einer Hand zu einer Ecke, die Tomiak hätte verwandeln können. Doch der Innenverteidiger kam ein par Augenblicke zu spät und setzt den Ball daher neben das Tor.
Urlaub beginnt eine Woche früher
Sowohl Gondorf als auch Franke haben beide frühzeitig Urlaub. Kapitän Gondorf hat nämlich die fünfte, Franke die zehnte Gelbe Karte gesehen. Gegen St. Pauli sind die Routiniers also gesperrt.
In der 39.Minute hat Kaufmann für die Karlsruher die nächste Torchance. Nebel mit einem verunglückten Torschuss. Kaufmann springt mit einer Grätsche in den Schussweg, um diesen abzulenken. Er drückt den Ball aber dann deutlich links am Kasten vorbei ins Toraus. Die Antwort der Roten Teufel lässt nicht lange auf sich warten. 43.Minute: Hanslik mit einem eigentlich schwachen Steckpass in den Strafraum, den Lobinger nicht mehr erreichen kann. Doch Boyd lief von rechts nach innen in die Box und erreicht den Ball sogar vor Gersbeck und stochert ihn am Keeper vorbei und will ihn über die Linie drücken. Doch Gondorf hat als einziger KSC-Verteidiger aufgepasst und klärt zur Seite.
Hier gibt es drei Extraminuten, dann ist Pause.

Opoku für Rapp zur zweiten Halbzeit
Der FCK reagiert taktisch und auch personell. Vor 23.885 Zuschauern kommt Opoku für Rapp. Beide Mannschaft sind zunächst einmal Schadensbegrenzung bemüht, gehen sehr wenig ins Risiko. In der 54.Minute ist es dann aber mal wieder der FCK . Karlsruhe ist kurzfristig nur zu zehnt.
Kaiserslautern ist gefährlicher
Zimmer sieht Opoku auf links. Seine Flanke auf den Elfmeterpunkt findet Boyd, der es per Kopf probiert und das Tor nur um wenige Zentimeter verfehlt.auc die nächste gefährliche Szene können die Pfälzer für sich verbuchen. Lobinger kommt an der rechten Strafraumkante zum Schuss, der Ball geht aber über das Tor (59.).
Auch beim KS ist es an der Zeit das Personal zu wechseln. Cueto und Kobald kommen in der 61.Minute für Choi und Franke. Beim FCK verlässt Boyd das Feld. Für ihn kommt Redondo. Keine zwei Minuten später wird es wieder vor dem Tor von Gersbeck gefährlich. Opoku mit dem nächsten dicken Ding. Redondo legt ihm den Ball mustergültig auf, Opoku hat das freie Tor vor sich, wird beim Torschuss aber noch von Gondorf gestört und setzt daher das Ding neben den Kasten. Das hätte die Gästeführung sein müssen.
In der 69.Minute Doppelwechsel KsC: Rapp und Zivzivadze kommen für Kaufmann und Schleusener.
Treffer Zivzivadze nach VAR-Check
 Direkt im Anschluss trifft der georgische Nationalspieler. Einen mehrfach abgefälschten Schuss von Gondorf lenkt der Georgier vor Luthe noch entscheidend ab. Der Keeper ist machtlos. Doch der Treffer wird überprüft. Vermeintlich stand der Schütze im Abseits. Der VAR muss einschreiten, denn das war eine mehr als knappe Entscheidung. Es dauert einen etwas längeren "Moment" und der Treffer zählt.
Dirk Schuster stärkt seine Offensive, bringt de Preville für Lobinger (77.). Nach 79 Minuten steht Luthe wieder im Mittelpunkt, verhindert den zweiten Treffer des KSC. Cueto probiert es aus 20 Metern, der Keeper pariert den Aufsetzer zwar nur nach vorne, doch Kaiserslautern kriegt den Ball final geklärt. Letzter Wechsel für Kaiserslautern. Zuck und Hercher kommen in der 87.Minute für Hanslik und Durm.
Hier sind fünf Extraminuten angezeigt. In der 94.Minute geht Gordon, für ihn kommt Ballas Kurz vor dem Abpfiff dann auch noch das 2:0 und Platz 7 für den KSC durch Nebel.
Nebel mit Schlusspunkt
Kurz vor dem Schlusspfiff ist Paul Nebel plötzlich frei vor Luthe, weil die Abstimmung in der FCK-Abwehr nach einer Kopfballweiterleitung überhaupt nicht stimmt. Keiner will zum Ball und die Situation 40 Meter vor dem Tor bereinigen, also sprintet Nebel einfach dazwischen, schnappt sich per Kopf den Ball, guckt sich Luthe aus und hebt das Leder über den Keeper hinweg in die Maschen.

Stimmen von der Pressekonferenz
„Man muss schauen, wie sich die Mannschaft gefreut hat. Das sagt immer viel aus, wie ein Spieler in der Mannschaft drin ist. Man hat förmlich gespürt, wie sie es Budu gegönnt hat“, sagte Eichner.Er machte machte auch keinen Hehl daraus, dass er über weite Strecken keinen guten Auftritt seiner Mannschaft gesehen hatte. „Wir haben viel leiden müssen, wir haben viele Chancen zulassen müssen“, meinte Eichner, wies aber auch darauf hin: „Da kräht morgen früh absolut kein Hahn mehr danach, wie der Sieg zustande gekommen ist.“ 

MK210523

Ziel Champions-League 

Abschied von Petersen und Schmid 

Der SC Freiburg verabschiedet beim letzten Heimspiel der Saison die langjährigen Identifikationsfiguren Nils Petersen und Jonathan Schmid. Zugleich geht es gegen Wolfsburg auch noch um die Champions-League-Ränge.

Hochemotionale Worte fand Freiburgs Trainer-Urgestein Christian Streich zu der bevorstehenden Verabschiedung zweier Identifikationsfiguren des Vereins.
Es könnte also die ein oder andere Träne der Rührung fließen am Freitagabend in Freiburg. Torjäger Nils Petersen, der seine Karriere im Sommer beendet, und Defensivmann Jonathan Schmid, der den Verein verlässt, werden vor der Partie gegen den VfL Wolfsburg verabschiedet. Auf der Tribüne nehmen einige Helden Platz, die 1993 zum ersten Aufstieg des Sport-Clubs in die Fußball-Bundesliga beigetragen haben.

Ziel bleibt Erreichen der Champions-League

Inmitten von Emotionen und Erinnerungen wollen die Badener im letzten Heimspiel der Saison aber auch ihre kleine Chance auf den ersten Champions-League-Einzug wahren. Man sei mit dieser Spielzeit "null Komma null durch", sagte Trainer Christian Streich. Auch wenn man den 5.Platz sicher habe, was angesichts der Konkurrenz schier und unglaublich sei, wolle man alles tun, um am Freitag Druck auf Union Berlin zu machen. 


"Wir sind am Ende, aber gefühlt mittendrin"

Dass Platz fünf und damit zumindest schon mal erneut die Teilnahme an der Europa League sicher sind, sei "wunderbar". Er könne nur den "Hut ziehen" vor der Leistung seiner Mannschaft, die in der Liga bereits 56 Punkte gesammelt und dazu im Europapokal das Achtel- sowie im DFB-Pokal das Halbfinale erreicht hat. Der "Wahnsinn" sei das. Aber die Saison ist noch nicht vorbei. "Wir sind am Ende, aber gefühlt mittendrin", so der Coach.

Nach drei Pflichtspiel-Niederlagen in Serie wollen die Freiburger gegen Wolfsburg ihren Rückstand von derzeit drei Punkten auf den Tabellenvierten Union Berlin aufholen und damit den Kampf um die Königsklasse noch mal anheizen. "Wir werden alles daran setzen, das Spiel zu gewinnen", kündigte Streich an. Und: "Wenn wir es schaffen sollten zu gewinnen, müssen die anderen nachziehen."


Sport-Club ohne Petersen "schwer vorstellbar"

Trotz aller Verdienste wird es am Freitag keine Geschenke in Form von Einsatzminuten geben. "Nils hat eine sehr, sehr lange Geschichte", sagte Streich angesprochen auf das nahende Karriereende des Freiburger Rekordtorschützen Petersen. "Ich kann es mir irgendwie gar nicht vorstellen, dass er nicht mehr auf dem Trainingsplatz steht, dass er nicht mehr bei uns in der Kabine ist." Der 34-Jährige sei eine "große Persönlichkeit", ein "außergewöhnlicher Stürmer". Petersens Qualität im Abschluss sei "unglaublich". Der Routinier werde gegen den VfL im Kader stehen, verriet Streich. Ob er auch spielt, ließ der Trainer aber offen.
 
Auf einem Reifen nach Straßburg 

Außenverteidiger Schmid hat auch eine lange SC-Geschichte, einen Platz im Aufgebot gegen die Niedersachsen womöglich aber nicht. Der Franzose sei ein "großartiger Fußballer", ein "ganz solidarischer Spieler" und ein "unglaubliches Bewegungstalent", so Streich. "Der fährt von hier nach Straßburg auf einem Reifen und mit geschlossenen Augen." Ob die Läufe und Flanken des 32-Jährigen noch mal gebraucht werden, wird sich aber erst noch zeigen.

Personelle Situation beim VfL Wolfsburg
Vor dem Aufeinandertreffen mit dem SC Freiburg  sind beim VfL Wolfsburg ein paar Profis im Trainingsbetrieb geschont worden. Sowohl Stammkeeper Koen Casteels als auch Ridle Baku, Bartol Franjić und Omar Marmoush setzten am Mittwoch mit dem Mannschaftstraining aus. Hintergrund der Maßnahme war die sogenannte Belastungssteuerung, sodass jeweils zunächst mal keine Bedenken hinsichtlich der Einsatzfähigkeit bestehen sollten. 

MK170523

FCK mit später Niederlage

Bielefeld crasht 25-jähriges Meisterjubiläum

Bevor man in den 32.Spieltag der 2.Liga startete, hat der 1.FC Kaiserslautern seine 98er Meister-Mannschaft samt Trainer Otto Rehhagel empfangen.

Dirk Schuster bringt im Vergleich zum Nürnberg-Spiel zwei Neue. Klement und Rapp rücken für Zolinski und den verletzten Ritter ins Team. Kaiserslautern beginnt wie folgt: Luthe - Zimmer, Rapp, Bormuth, Zuck - Tomiak, Niehues - Hercher, Klement, Opoku - Boyd.

Auch bei den Gästen gibt es zwei Wechsel. Uwe Koschinat bringt Vasiliadis und Consbruch anstelle von Rzatkowski und dem am Schlüsselbein verletzten Okugawa. Bielefeld ist mit dieser Startelf angereist: Fraisl - Klünter, Jäkel, Andrade, Oczipka - Prietl, Consbruch - Lasme, Vasiliadis, Hack - Klos.

Lautern steht zwar gewohnt tief, lässt den Arminen aber zuviel Platz. Das Spiel ist kaum fünf Minuten alt und schon steht der wiedergenesene Luthe nach der ersten Ecke im Mittelpunkt. Bielefeld  bringt den Ball zentral vor das Tor. Lasme kommt zum  Kopfball und  Luthe muss  mit einer Glanztat auf der Linie klären. Danach plätschert das Spiel zehn Minuten vor sich hin, ohne Torchancen auf beiden Seiten.
Treffer für Arminia Bielefeld durch Consbruch
Anders nach einer guten Viertelstunde. Die Gäste wieder mit einem Ballgewinn im Mittelfeld. Klos behauptet sich danach bei der hohen Hereingabe im Strafraum mit großer körperlicher Präsenz und legt per Kopf quer. Jomaine Consbruch zieht aus zentraler Position trocken ab, der platzierte Schuss schlägt unterhalb der Latte ein. Keine Chance für Luthe!
Gäste setzen Nadelstiche
Der FCK bemüht sich um eine schnelle Antwort. Zwei Minuten nach der Führung,  ein langer, Ball auf Boyd, der aber im Strafraum durch Jäkel mit einem fairen Tackling stark gestoppt wird.
Danach, 21.Minute, geht es wieder Richtung Gehäuse von Luthe. Lasme probiert es über rechts, bleibt aber mit seinem Solo zunächst rechts im Strafraum hängen. Bielefeld bleibt aber dran. Prietl passt scharf in die Mitte, Klos sucht mit dem Rücken zum Tor aus der Drehung den Abschluss, Luthe ist erneut mit einer starken Parade zur Stelle. In der 22.Minute findet Oczipka mit seiner hohen Eckenhereingabe erneut den Kopf von Lasme, der aus zentraler Position knapp rechts am Kasten vorbei abschließt. Bei der nächsten Aktion kann Luthe  die Flanke von Lasme mit beiden Händen nur an die Strafraumgrenze abwehren. Vasiliadis fackelt nicht lang, sondern bringt den zweiten Ball per Kopf aufs Tor, am Ende geht der Versuch aber drüber. Die Bielefelder Führung ist mit Blick auf die zahlreichen Möglichkeiten natürlich hochverdient, denn Kaiserslautern wartet nach fast einer halben Stunde weiter auf den ersten Torschussversuch.
Kein Torschuss in der ersten Halbzeit
Eine Möglichkeit für die Pfälzer bietet sich dann in der 39.Minute. Zuck flankt von der linken Seite in den Strafraum. Hercher fliegt knapp unter der Hereingabe durch und am zweiten Pfosten verfehlt auch Boyd die Kugel knapp.  Es gibt eine Minute Nachspielzeit. Eine weitere Ecke der Arminia bleibt ohne Wirkung und hier ist Halbzeit.

Wechsel beim FCK, Redondo ersetzt Opoku
Zu Beginn der zweiten Halbzeit hat Trainer Dirk Schuster vor 41.362 Zuschauern gewechselt, bringt Redondo für Opoku in die Partie. In der 48.Minute bleibt Luthe kurz benommen liegen. Nach langem Abschlag von Fraisl verlängert Klos mit dem Kopf in den Lauf von Lasme, der an zwei Lauterern vorbei zum Abschluss kommt und am herauseilenden Luthe scheitert.  Nach der Klärung muss sich der Keeper des FCK kurz behandeln lassen, kann dann aber weiterspielen. 
Druckphase Kaiserslautern
In der 51.Minute bringen dann auch die Hausherren den Ball zum ersten Mal auf das Tor von Fraisl. Zuck kommt links im Strafraum, nach Zuspiel von Klement, aus spitzem Winkel zum Abschluss. Der Schuss kommt aber direkt auf Fraisl zu, der keine Probleme hat.  Beim nächsten langen Flankenball von Klement hat Fraisl nicht die optimale Strafraumbeherrschung, fliegt unter der Hereingabe durch. Niehues kann am zweiten Pfosten kein Kapital draus schlagen. 
Nach 56 Minuten kommt bei Kaiserslautern Bünning für Bormuth ins Spiel. Aufregung dann nach vermeintlichen Foul von Lasme an Bünning. Der VAR checkt die Situation und entdeckt eine vorherige Abseitsposition. So muss nicht mehr über ein Foul debattiert werden. Jetzt ist der FCK allerdings hier deutlich am Drücker und kommt durch Boyd, 66.Minute, zum nächsten Abschluss.  Zimmer marschiert bis zur Torauslinie durch und passt klug in den Rückraum an den zweiten Pfosten, wo Boyd, ohne jede Bewachung, völlig frei zum Abschluss kommt. Aber Fraisl bekommt auf der Linie die Hand an den Schuss. 
Zahlreiche Wechsel nehmen Spielfluss
Doppelwechsel bei Arminia Bielefeld, 67.Minute: Rzatkowski und Gebauer kommen für Hack und Vasiliadis. Auch Dirk Schuster bringt frisches Personal. De Preville ersetzt in der 70.Minute Hercher.
In der 73.Minute landet de Previlles Flanke von der rechten Strafraumkante mehr durch Zufall auf der Oberkante des Bielefelder Tores.
75. Minute: Dreifacher Wechsel bei der Arminia. Hüsing, Corbeanu und Serra ersetzen Klünter, Klos und Lasme. Bielefeld findet hier aktuell keine Entlastung, die Roten Teufel sind allerdings im Abschluss nicht zwingend genug.  Schuster bringt ebenfalls zwei Neue: Lobinger und Hanslik kommen für Zuck und Niehues (84.). In der 86.Minute erkämpft sich Consbruch vor der Strafraumgrenze den Ball von Redondo, zieht direkt ab, aber Luthe kann den Schuss abwehren.
Der Joker trifft
Im Gegenzug ist wieder Betze-Zeit. Man schreibt hier die 88.Minute und der eingewechselte Lobinger trifft. Ein Freistoß von Klement rutscht in den Lauf von Lex-Tyger Lobinger durch, der sich links im Strafraum freistehend aus leicht spitzem Winkel diese Chance nicht nehmen lässt.
Jetzt ist die Westkurve wieder da. Das werden noch lange Minuten für die Gäste. Hier sind neun Minuten Nachspielzeit angezeigt. In der zweiten Minute der Crunchtime erkämpft sich wieder Lobinger den Ball an der rechten Strafraumgrenze, flankt nach innen, unter leichter Bedrängnis drischt de Preville die Kugel knapp übers Tor.
Serra mit Schlusspunkt
Es läuft die 97.Minute und Serra trifft zum 1:2 für Bielefeld. Der hält den Kopf in die Hereingabe von Rzatkowski und jubelt über die Bielefelder Führung. Das kam aus dem Nichts. Kaiserslautern kann nicht mehr antworten, verliert hier 1:2.

Fazit:
Da gelingt dem FCK gegen immer passivere Gäste zunächst der verdiente Ausgleich und drängt in der Nachspielzeit sogar auf den Sieg. Und der Schlusspunkt gehörte dann der Arminia, die durch Serra in der 97. Minute doch noch zum Sieger wurde. Bielefeld hatte es in den ersten 60 Minuten versäumt, vorzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen.

Unwürdige Leistung in der ersten Halbzeit  
"Wir haben heute zwei Gesichter gezeigt. In der ersten Halbzeit haben wir nicht das auf den Platz bekommen, was wir uns vorgenommen haben. Wir fanden quasi die ersten 30 Minuten gar nicht statt. Dementsprechend sind wir auch mit einem Rückstand in die Kabine gegangen, wobei das Ergebnis fast das Beste an der ersten Halbzeit war. Im zweiten Durchgang haben wir dann ein völlig anderes Gesicht gezeigt. Wir hatten die Fans volles Rohr im Rücken, haben den Gegner eingeschnürt, machen den Ausgleich und drücken weiter. Wenn man aber in der Nachspielzeit dann so elementare Fehler von unserer Seite aus macht, dann ist es irgendwo zwangsläufig richtig, dass es bestraft wird. Das ist enttäuschend und bitter, aber ein Stück weit das Spiegelbild des Spiels. Die erste Halbzeit war dem unwürdig, was wir eigentlich spielen können und auch schon größtenteils in dieser Saison gezeigt haben. Dementsprechend angesäuert sind wir und werden das morgen in einer genauen Analyse aufarbeiten", fand Trainer Dirk Schuster nach der neunten Saisonniederlage klare Worte für eine aus seiner Sicht nicht unverdiente Niederlage.

MK130523

Drei Treffer für einen Punkt 

Unentschieden nach großem Kampf im Frankenland 

Dirk Schuster muss Stammkeeper Luthe wegen einer Schwellung des Handgelenks kurzfristig ersetzen.  Für ihn steht Krahl zwischen den Pfosten. Ersatzkeeper Spahic fehlte mit einem Kapselriss im kleinen Finger aus dem letzten Training. Für Hanslik rückte, nach dem Spiel gegen Rostock, Hercher ins Team. 

Kaiserslautern ist mit dieser Startelf angereist: Krahl - Hercher, Bormuth, Tomiak, Zuck - Niehues, Zimmer - Opoku, Ritter, Zolinski - Boyd.

Bei dem Team von Dieter Hecking gibt es nach der Pleite in Hannover zwei personelle Veränderungen. Duah und Castrop verdrängen Goller sowie Valentini auf die Bank.

Nürnberg beginnt wie folgt: Vindahl - Castrop, Schindler, Horn, Brown - Duah, Tempelmann, Flick, Möller Daehli, Schleimer - Lohkemper.

Daehli bestraft Lauterns Unachtsamkeit
Das Spiel beginnt recht behäbig. Dann aber, keine fünf Minuten sind gespielt, die Führung für den Club.  Tempelmann überlauft Tomiak und passt stark in die Tiefe. Lohkemper behält von der Grundlinie die Übersicht und legt perfekt für Mats Möller Daehli auf, der aus acht Metern nur noch einschieben muss.Da hat die komplette Defensive des FCK nicht gut ausgesehen. Vier Minuten nach der Club-Führung gibt der VAR seinen Einstand überprüft eine mogliche Tätlichkeit von Zolinski. Der hat Duah unglücklich zu Boden geblockt. Der Nürnberger muss benommen auf dem Platz behandelt werden. Für eine Tätlichkeit und eine rote Karte reicht das nicht. Schiedsrichter Exner sieht das auf dem Monitor auch so, zeigt Gelb. In der 18.Minute die erste Offensivaktion für Zolinski. Er geht über rechts, sucht den Abschluss. Der Schuss ist aber kein Problem für Jensen. Die nächste Chance, diesmal durch Boyd, wird da schon gefährlicher. Der US-Amerikaner fasst sich ein Herz, Keeper Jensen kann den Ball nach rechts klären (24.). Nächster Angriff, eine Minute später, wieder über Boyd. Der Ball wird zur Ecke geblockt. Die bringt keine Gefahr. Kaiserslautern befreit sich hier, drängt auf den Ausgleich. Diesmal geht Boyd über links, legt zurück zu Zolinski, der links am Tor vorbei zielt. Gespielt ist hier eine knappe halbe Stunde, der Club muss hier deutlich mehr Arbeit in der Defensive verrichten, als ihm lieb sein kann.
Castrop unbedrängt zum 2:0
Die nächste entscheidende Szene aber für Nürnberg. Gespielt sind hier 34 Minuten und nach Ecke Daehli köpft Castrop recht unbedrängt zum 2:0 ein. Das ist ganz schwach, was der FCK hier in der Abwehr zeigt.
Klement für Zolinski
Dirk Schuster hat hier genug gesehen. Erste Konsequenz die Auswechslung des verwarnten Zolinski. Für ihn kommt Klement (35.).
Anschlusstreffer durch Boyd
Aber Lautern wäre nicht Lautern, würde man nach einem Rückstand nicht antworten. In der 40.Minute trifft Boyd. Nürnberg pennt beim schnell ausgeführten Freistoß, den Ritter links die Linie entlang spielt. Opoku bekommt so Platz zum Flanken und in der Mitte gewinnt Terrence Boyd das Luftduell gegen Horn. Das verspricht Spannung für den weiteren Verlauf der Partie. Hier sind fünf i Minuten Nachspielzeit angezeigt. Die Minuten laufen und Krahl, heute Vertreter für Luthe, im Glück. Lohkemper bringt den Ball von links durch den Fünfmeterraum, auch am Keeper vorbei, in den Rücken der Abwehr. Schleimer müsste eigentlich nur den Kopf reinhalten und jubeln. Aber will die Hereingabe noch mit der Brust stoppen und wird dann entscheidend am Abschluss gehindert.  Es geht in die Kabinen.

Rapp kommt zur zweiten Halbzeit für Bormuth
Trainer Schuster stellt hier vor 40.525 Zuschauern auf eine Dreierkette in der Abwehr um, opfert Bormuth, bringt Rapp. Die anfängliche, versuchte Druckphase wird im Keim erstickt.
Duah mit der Vorentscheidung?
Die 50.Minute läuft und der Club stellt den Vorsprung wieder auf zwei Treffer. Castrop ist nach Zuspiel von Flick rechts im Strafraum nicht zu stoppen. Er bringt den Ball an den Fünfmeterraum, wo dann Kwadwo Duah mit dem Rücken zum Tor per Hacke ins Tor abstaubt. Die Großchance dann in der 61.Minute, wieder für Boyd: Dritter Ball für die Lauterer, den Klement im hohen Bogen von der linken Seite an den zweiten Pfosten bringt. Boyd muss aus kurzer Distanz eigentlich nur noch ins fast leere Tor abschließen, köpft aber haarscharf rechts am Pfosten vorbei. 
Nächster Wechsel beim FCK, 65.Minute. Lobinger kommt für Opoku. Beim Club kommen Nürnberger und Lawrence für Lohkemper und Schleimer (68.). Alarm vor dem Gehäuse der Franken. 71.Minute: Starker Pass in den Lauf von Lobinger, der von der Torauslinie quer in den Mitte passt, wo Hercher auf den Abschluss lauert. Vindahl wirft sich mit allem, was er hat und klärt zur Ecke. In dieser Situation bleibt Schindler angeschlagen liegen.
Hanslik und Durm für Ritter und Zuck lautet der nächste Doppelwechsel bei den Pfälzern (74). Beim Club kommt Geis in der 76.Minute für den verletzten Schindler. Zusätzlich zu dem verletzungsbedingten Wechsel bringt Dieter Hecking Handwerker und Daferner. Vom Feld gehen Duah und Brown (81.).
Auch durch die zahlreichen Wechsel gibt es hier fast keinen Spielrythmus mehr. Den Gästen fällt nicht viel ein, der Club verwaltet seine Führung. Im Spiel gegen den Ball steht Nürnberg mit einer Fünferkette, aber auch die Viererkette davor steht nahe am eigenen Sechzehner. In der 87.Minute bietet sich Geis eine Möglichkeit per Freistoß. Der Ball geht links am Tor vorbei.
Niehues sorgt für Spannung
Keine Minute später ist der FCK plötzlich wieder im Spiel. Die Flanke aus dem Halbfeld kommt dann mal nahezu perfekt. Julian Niehues steigt bei der Hereingabe von Klement hoch und markiert per Kopf aus neun Metern rechts oben den Anschlusstreffer (88.).
Ausgleich in der Nachspielzeit
Wie in der ersten Halbzeit gibt es hier fünf Minuten extra. Jetzt drückt der Gast, läuft aber immer Gefahr sich einen Konter einzufangen. Freistoß (90.+3) für Kaiserslautern an der rechten Strafraumgrenze. Klement läuft an, schlenzt die Kugel rechts oben in das Nürnberger Gehäuse.

Fazit:
Wie schon gegen Heidenheim gelingt Kaiserslautern dank zweier später Treffer noch der Punktgewinn. Da Nürnberg nach dem 3:1 kaum noch für offensive Entlastung sorgen konnte, ist die Punkteteilung trotz der Last-Minute-Tore nicht unverdient. Der erst eingewechselte Klement hatte mit Vorarbeit und Freistoßtor einen nicht unwesentlichen Anteil am Ausgleich. 
Zur Personalie Klement äußerte sich auch auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Der Spieler wollte sich heute gegenüber den Medien nicht äußern.
Wir sind nicht der FC Schuster, wir sind nicht der FC Boyd und wir sind auch nicht der FC Klement

Dafür äußerte sich Dirk Schuster zunächst zum Bankplatz und zum Treffer seiner Nummer Zehn: "Der Freistoß war genial geschlagen und hat absolut gepasst. Von der Leistung her war das absolut okay. Er war Anfang der Woche noch angeschlagen und konnte nur mit gebremsten Schaum trainieren, hat sich dann aber noch für den Kader zur Verfügung gestellt.” Von den Diskussionen über seinen Spielmacher ist der FCK-Trainer allerdings etwas genervt, wie auf der Pressekonferenz nach dem Spiel deutlich rauszuhören war: "Weil in den letzten Wochen viel darüber geredet wurde, möchte ich mal etwas klarstellen: Wir sind nicht der FC Schuster, wir sind nicht der FC Boyd und wir sind auch nicht der FC Klement. Wir haben heute als Team an unsere Chance geglaubt und Philipp hat seinen Beitrag dazu geleistet - alle anderen Spieler aber ebenfalls. Dementsprechend gibt es da von unserer Seite überhaupt keine Thematik."
Zu den wilden 95 Minuten im Max-Morlock-Stadion sagte Schuster: "Wir haben heute ein Spiel gesehen, das für die Zuschauer hochinteressant war und ein Spektakel geboten hat. Wir haben bei allen drei Gegentoren gut mitgeholfen. Da haben wir uns gezwungen gesehen, das System zu ändern und sind dann auch besser ins Spiel gekommen. Ich rechne meiner Mannschaft hoch an, dass sie bei diesen sommerlichen Temperaturen alles versucht und mit einem großen Herz auf dem Platz agiert hat. Die Statistik war deutlich auf unserer Seite: Mehr Torschüsse, mehr Ballbesitz, die bessere Passquote. So kann man denke ich von einem verdienten Punkt sprechen, den wir hier mitgenommen haben - egal ob das Tor in der fünften Minute der Nachspielzeit gefallen ist. Auch wenn die Mittel nicht immer tauglich waren, spreche ich ein riesiges Kompliment an meine Truppe aus."



MK070523

KSC stoppt den Negativtrend 

Frühe Treffer bringen den Sieg - Klassenerhalt fix

Christian Eichner ändert im Vergleich zum 2:3 gegen Fortuna Düsseldorf auf zwei Positionen: Gersbeck kehrt für Weiß ins Tor zurück, außerdem beginnt hinten links Thiede für Heise.

Beginnen wir mit den Aufstellungen. Karlsruhe geht es folgendermaßen an: Gersbeck - Thiede, Kobald, Franke, Brosinski - Gondorf - Jensen, Nebel, Wanitzek - Schleusener, Kaufmann
Stefan Leitl vertraut dagegen exakt der Elf, die in der vergangenen Woche gegen den 1. FC Nürnberg mit 3:0 gewinnen konnte.

Hannover beginnt so: Zieler - Arrey-Mbi, Börner, Neumann - Dehm, Kunze, Besuschkow, Köhn - Schaub - Beier, Teuchert.

Blitzstart für den KSC
Die Gastgeber drücken von Beginn an aufs Tempo. Die Hannoveraner bekommen den Ball nicht weg, Jensen bringt die Kugel schließlich scharf rechts aus dem Sechzehner an den kurzen Pfosten. Der Karlsruher legt nach innen , Kaufmann und Börner gehen Richtung Ball, der ins kurze Eck einschlägt. Enorm unglücklich für Hannover, als Torschütze wird Kaufmann eingetragen. Keine drei Minuten später dann das mögliche 2:0 für den Karlsruher SC. Schleusener chippt die Kugel nach einem Tempolauf auf der linken Seite perfekt knapp vor den Elfmeterpunkt, wo Nebel den Kopf reinhält. Der Versuch aus zehn Metern landet unten rechts im Tor. Videoassistent Markus Schmidt prüft die Szene aber wegen einer möglichen Abseits Stellung. Der Treffer zählt nicht!
Schleusener mit dem 2:0
Das beeindruckt die Spieler in blau allerdings wenig. Weiter geht es in Richtung Tor von Zieler. Hannover ist völlig von der Rolle! Nebel kann aus dem rechten Halbraum ins Zentrum dribbeln, wird von drei Gegenspielern nicht angegangen. Schleusener läuft perfekt im Zentrum ein und wird per Steilpass von Nebel bedient. Der Stürmer zieht in den Strafraum und netzt aus zwölf Metern problemlos unten rechts ein.
Offenes Spiel bei bestem Fußballwetter
Die Spielanteile sind mittlerweile recht ausgeglichen, die Karlsruher haben mit 51 Prozent aller Ballaktionen leicht die Nase vorn. Karlsruhe hat allerdings mit zwei Torabschlüssen zwei Treffer erzielt, Hannover wartet dagegen noch auf die erste richtige Chance. Das ändert sich in der 27.Minute: Köhn zieht auf der linken Außenbahn stark an Thiede vorbei und legt den Ball flach hinter den Elfmeterpunkt, wo Teuchert aus elf Metern zum Abschluss kommt. Gersbeck reißt aber schnell die Arme hoch und verhindert oben links den Einschlag. Auch die nächste Möglichkeit haben die Gäste. In der 32.Minute probiert es Schaub auf der rechten Seite mal mit einem Dribbling und anschließendem Steckpass auf Beier, der Hannoveraner Stürmer kann rechts am gegnerischen Tor aber keinen Abschluss finden, Kobald klärt zur Ecke. Die Antwort des KSC in der 35.Minute. Wieder ist es Schleusener, fast mit seinem zweiten Treffer. Jensen steckt den Ball aus dem rechten Halbraum zentral in den Strafraum durch, wo Schleusener zwischen der Hannoveraner Dreierkette durchschlüpft und aus zehn Metern abzieht. Der herauseilende Zieler pariert aber gut und verhindert einen weiteren Gegentreffer.
Billardtor durch Schaub
Es kommt aber anders. In der 43.Minute ein kurioser Gegentreffer und es steht hier nur noch 1:2 aus Sicht der Gäste. Ein flacher Ball von Kunze aus dem Mittelkreis landet ein wenig glücklich zentral vor der Strafraumkante, wo Franke die Kugel eigentlich wegschlagen will. Der Karlsruher Innenverteidiger schießt dabei aber Schaub an, der den Ball perfekt über den herauskommenden Gersbeck in die Maschen befördert. Die Hannoveraner bekommen gerade etwas die zweite Luft. Eine Minute nach dem Anschlusstreffer probiert es Teuchert aus der Distanz. Sein Schuss geht an den linken Pfosten. Glück für die Hausherren. Hier sind zwei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Die Defensive der Blauen scheint bereits in der Kabine. Nebel klärt in letzter Sekunde vor Teuchert. Es geht in die Kabinen.

Unverändert in den zweiten Spielabschnitt
Vor 21.477 Zuschauern, davon 1.250 Fans aus Hannover, bleiben beide Trainer noch bei der gleichen Formation. Etwas mehr als eine Minute ist gespielt und der KSC im Vorwärtsgang. Das Spiel hat sich nun überwiegend in die neutrale Zone, zwischen den Strafräumen, verlagert. Gästetrainer Leitl wechselt zur 59.Minute: Für Beier kommt Niesen ins Spiel. Hier bleibt alles ziemlich ausgeglichen. Auch das Eckenverhältnis steht bei 3:3. Festzuhalten bleibt aber, dass bei beiden Teams die letzte Präzision beim Paßspiel momentan fehlt. Es dauert bis zur 55.Minute bis Köhn mit der ersten gefährlichen Szene nach Wiederanpfiff hier auftaucht. Besuschkow steckt einen Ball aus dem Zentrum links in den Sechzehner durch, diesmal passen die Karlsruher nicht auf. Gersbeck ist allerdings schnell aus seinem Tor und fängt den Steilpass ab. Nach gut einer Stunde verflacht die Partie zusehends. Die Karlsruher Zuschauer sind  ein wenig unruhig und merken, dass ihre Mannschaft konzept- und ideenlos wirkt. Mal schauen, wann Christian Eichner wechselt.
Spiel verflacht, kaum Offensivaktionen auf beiden Seiten 
Doppelwechsel bei Hannover 96: Stefan Leitl bringt Weydandt und Ernst für Teuchert und Schaub (75.).
Eichner bringt in der 76.Minute Choi und Zivzivadze für  Jensen und Kaufmann. Hier läuft nun die 80. Minute, wir gehen in die Schlussphase. Abgesehen von der leichten Hannoveraner Überlegenheit sind Chancen rar gesät. Karlsruhe macht in den vergangenen Minuten ein wenig mehr nach vorne, Hannover hat derweil weiterhin große Probleme, irgendeine Form von Offensivspiel zu etablieren. Etwas mehr als 10 Minuten plus Nachspielzeit sind noch zu gehen. In der 81.Minute rettet Gersbeck die knappe Führung. Nach einer Hereingabe von links durch Köhn kommt Weydandt am langen Pfosten aus vier Metern zum Kopfball, köpft aber Gersbeck zentral auf der Linie an. Ernst hat die Gelegenheit zum Nachschuss, setzt den Ball aus vier Metern aber über das Karlsruher Tor.
Jetzt verstärkt der Heim-Coach die Defensive, bringt mit Gordon einen kopfballstarken Spieler für die Schlussminuten. Auch Rossmann kommt in die Partie. Vom Platz gehen Nebel und Schleusener (86.). 
Hier sind vier Minuten Nachspielzeit angezeigt. Eichner nimmt nochmals Zeit von der Uhr, bringt Ballas für Gondorf. Das Spiel ist aus. 

MK060523

Zurück an der Tabellenspitze

Arbeitssieg gegen Hertha bringt Rekordmeister auf Kurs 

Neben den Langzeitverletzten Lucas Hernandez (Kreuzbandriss) und Manuel Neuer (Unterschenkelfraktur) fällt aufseiten der Hausherren mal wieder Eric Maxim Choupo-Moting (Knieprobleme) aus. Neu auf der Ausfallliste sind zudem Alphonso Davies (Muskelbündelverletzung) und Dayot Upamecano (Muskelfaserriss).
An dieser Stelle gilt unser Interesse den personellen Angelegenheiten des Nachmittags und dabei zunächst der Mannschaftsaufstellung des FC Bayern München: Sommer - Mazraoui, Pavard, de Ligt, Cancelo - Goretzka, Kimmich - Gnabry, Musiala, Coman - Mane.

Bei den Gästen gibt es  zwei gesperrte Spieler - Marc Oliver Kempf und Suat Serdar (jeweils fünfte Gelbe Karte). Dann wäre da der medial hohe Wellen schlagende Trainingsausschluss von Ivan Sunjic und dessen nachfolgende Suspendierung. Hinzu kommen einige frische Verletzungen - von Kevin-Prince Boateng (Adduktorenprobleme), Marton Dardai (Muskelverletzung) und Marco Richter (muskuläre Beschwerden). Auch Kelian Nsona (Aufbautraining nach Knie-OP) und Stevan Jovetic (muskuläre Probleme) stehen Pal Dardai nicht zur Verfügung.

Für Hertha BSC stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Rasen: Christensen - Kenny, Uremovic, Rogel, Plattenhardt - Tousart, Lukebakio, Boetius, Mittelstädt - Niederlechner, Ngankam.

Die Hausherren ergreifen die Initiative, werden ausgiebig in der gegnerischen Hälfte vorstellig. Nach einem frühen Torschuss von Joao Cancelo bleibt es zunächst erst einmal bei Ballbesitz.
Hertha probiert die Flucht nach vorne
Nach fünf Minuten trauen sich die Herthaner mal nach vorn. An der Grundlinie lässt sich Matthijs de Ligt böse vernaschen. Das macht Florian Niederlechner ganz trickreich. Der niederländische Verteidiger bügelt seinen Fehler aber kurz darauf aus.
Die "Alte Dame" ist hier ganz gut in die Partie. Natürlich werden die Berliner hier nicht von Dauer und in der Summe auf die größeren Spielanteile kommen. Aber das erwartet auch keiner. In der 13.Minute nimmt Joao Cancelo einen Diagonalball halblinks in der Box sauber mit der Brust an, doch zwei Berliner stehen ihm im Weg. Trotz eines Hakens gibt es da kein Vorbeikommen. Der Schuss wird abgeblockt. Zumindest ergibt die daraus eine erste Ecke. Die Hereingabe von Joshua Kimmich bringt allerdings nichts ein. In der 25.Minute kann Goretzka einen schnellen Gegenzug von Hertha, über Lukebakio, nur auf Kosten eines Fouls klären. Dafür sieht der Nationalspieler die gelbe Karte.
Eine Minute später, mit dem nächsten Bayern-Angriff fordert das Heimpublikum einen Foulelfmeter. Für Schiedsrichter Ittrich reicht die Aktion gegen Kingsley Coman mittig im Sechzehner nicht. Der Franzose gerät ins Straucheln und kommt zu Fall. Der Ruf nach einem Elfmeter wird laut, doch das Stoßen von Maximilian Mittelstädt wird nicht als strafbar erachtet. Die Münchener drosseln nun wieder das Tempo. Folglich entwickeln sich keine weiteren Torraumszenen.
35.Minute: Es wird doch ansatzweise gefährlich. Kingsley Coman inszeniert grundsätzlich viel, ist auch jetzt der entscheidende Mann, der rechts in der Box zum Linksschuss kommt. Oliver Christensen ist schnell genug im kurzen Eck und pariert mit dem linken Fuß. Nun hat Benjamin Pavard die langen Pass-Stafetten satt, zieht einfach mal in halbrechter Position und aus großer Distanz ab. Der Rechtsschuss streicht einen halben Meter über die Querlatte (39.).Eine Minute später dann eine Glanztat des Hertha Keepers
Christensen rettet spektakulär
Die mit Abstand größte Chance hat nun Serge Gnabry, der aus zentralen sieben Meter schießt. Den Rechtsschuss lenkt Oliver Christensen dank seiner gesamten Körperlänge um den rechten Pfosten. Hier werden vier Minuten Nachspielzeit angezeigt. Vor den Toren passiert nichts mehr in die Teams gehen in die Kabinen.

Sané kommt für Goretzka
Thomas Tuchel verstärkt vor 75.000 Zuschauern die Offensive, versucht mehr Tempo ins Bayernspiel zu bringen. Nach einer kurzen Ecke flankt Joshua Kimmich aus Nähe des linken Strafraumecks. Sadio Mane schraubt sich in die Höhe und köpft über die Kiste (48.).
Doppelwechsel bei der Hertha: Kanga und Ejuke kommen für Niederlechner und Ngankam (55). Auch Thomas Tuchel wechselt das Personal in der 61.Minute. Für Mané und Musiala kommen Müller und Gravenberch. Nächster Wechsel bei den Berlinern. Maza kommt für Mittelstädt (65.).
14:0 Ecken und über 70% Ballbesitz für die Bayern sprechen eine deutliche Sprache. Was aber zur Tabellenführung fehlt ist ein Treffer. Der fällt dann in der 69.Minute.
Gnabry erlöst die Fans des Rekordmeisters
Aus dem rechten Halbfeld bringt Joshua Kimmich eine gefühlvolle Flanke an. Im Sechzehnter entwischt Serge Gnabry, wirft sich in zentraler Position in die Hereingabe und setzt den Hechtflugkopfball aus etwa sieben Metern unhaltbar ins rechte Eck. Gespielt sind hier 69 Minuten.
Nächster Wechsel beim FC Bayern. In der 76.Minute kommt Stanisic für Mazraoui. Die Bayern bleiben auf dem Gaspedal. Von der linken Ecke des Strafraums versucht es Cancelo. Sein Schuß wird zur Ecke abgefälscht. In der 78.Minute versucht es Coman. Seinen Schuß kann Christensen nur mit Mühe über das Tor lenken. Der dritte Versuch passt dann.
Vorentscheidung durch Coman
Beinahe folgerichtig ist es der beste Münchner Spieler, der für die vermeintliche Entscheidung sorgt. Doch auch die Vorarbeit, der Pass von Joshua Kimmich ist stark. Rechts in der Box startet Kingsley Coman im richtigen Moment, nimmt das hohe Zuspiel dann technisch sauber an und bugsiert die Kugel mit dem rechten Fuß ins kurze Eck. Der Torschütze verlässt in der 81.Minute dann auch das Spielfeld. Für in kommt Tel. Hertha wechselt doppelt: Für Boetius und Lukebakio kommen Scherhant und Stange (83.). Der zweite Treffer hat Hertha sichtlich einen Nackenschlag versetzt. Die Bayern kontrollieren die Begegnung weiter ohne allzu große Mühe. Letzte Chance dann auch in der Schlussminute der regulären Spielzeit. Müller flankt von rechts, findet den völlig freistehenden Sané, der scheitert am starken Berliner Keeper.
Die Nachspielzeit beträgt drei Minuten. Der Rekordmeister macht das jetzt sehr routiniert, bringen den Sieg ins Ziel. Das Spiel ist aus.

Stellungnahme von Herbert Hainer
Hainer (Vorsitzender des Aufsichtsrats): „Wir konzentrieren uns jetzt alle auf das Sportliche. Weil das ist das Wichtigste, was unten auf dem Platz passiert und dass wir die elfte Deutsche Meisterschaft in Folge gewinnen. Ansonsten analysieren wir und debattieren wir über die Gesamtlage – intern und in aller Ruhe, auch sehr umsichtig, so wie man es vom FC Bayern auch gewohnt ist.“
Hainer wurde noch einmal klar gefragt, ob schon personelle Entscheidungen für die kommende Saison getroffen wurden.
Seine Antwort: „Wir kümmern uns jetzt nur um das Sportliche, dass wir die elfte Deutsche Meisterschaft in Folge gewinnen.“

Kein klares Bekenntnis zu Kahn. Ein Grund für die Zurückhaltung des Chefs des Kontrollgremiums: Er will der Entscheidung seines Aufsichtsrats (u.a. mit Ehrenpräsident Uli Hoeneß) am 22. Mai nicht öffentlich vorgreifen. Klar ist aber: Damit bleibt die Kahn-Diskussion bestehen.
Erfreut zeigte sich Hainer, dass der FC Bayern nun wieder die Meisterschaft aus eigener Kraft erringen kann. 

MK300423

SC schlägt überforderte Schalker

Doppelpack Gregoritsch macht den Unterschied 

Im Vergleich zum 2:1-Erfolg in Bremen muss Christian Streich auf die gesperrten Maximilian Eggestein und Roland Sallai (jeweils fünfte Gelbe Karte) verzichten. Darüber hinaus fehlen nach wie vor die verletzten Manuel Gulde (Muskelverletzung) und Daniel Kyereh (Kreuzbandriss). Dafür kann der zuletzt angeschlagene Michael Gregoritsch (Sprunggelenksprobleme) spielen.
Die Mannschaftsaufstellung des SC Freiburg: Flekken - Kübler, Ginter, Lienhart, Günter - Keitel, Höfler - Doan, Grifo - Gregoritsch, Höler. 


Auf Seiten der Gäste gibt es nach dem 5:2 gegen Hertha ebenfalls eine Gelbsperre. Die betrifft Tom Krauß (fünfte Gelbe). Ferner haben sich im Abstiegsgipfel gegen die Berliner Cedric Brunner (Schulterverletzung), Torwart Ralf Fährmann (Muskelfaserriss) und Tim Skarke (Risswunde am Fuß) verletzt. Bereits zuvor standen Justin Heekeren (Kreuzbandverletzung), Soichiro Kozuki (Fußoperation), Sebastian Polter (Trainingsrückstand) und Maya Yoshida (Muskelfaserriss) nicht zur Verfügung.
Für den FC Schalke 04 stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Rasen: Schwolow - Matriciani, Jenz, Kaminski, Uronen - Kral, Latza - Karaman, Drexler, Bülter - Terodde.

Blitzstart SC Freiburg
Von Beginn an sollte sich ein flottes Spiel entwickeln. Die erste Chance, sogar Doppel Chance, dann auch bereits in der 6.Minute. Günter flankt nach innen, dannn setzt sich Freiburg erstmals in Szene - und wird gleich richtig gefährlich. In zentraler Position kommt er zum Kopfball. Alexander Schwolow pariert und blockt auch das Nachsetzen von Ritsu Doan stark ab.
Gregoritsch mit der Führung
 Keine zwei Minuten später zielt Gregoritsch besser. Ritsu Doan spielt aus dem Zentrum den perfekten Pass in die Spitze und in den Lauf von Michael Gregoritsch. Dieser sucht halblinks in der Box den Abschluss, platziert den Linksschuss aus etwa 15 Metern präzise ins kurze Eck. In der 13.Minute rettet der Pfosten für S04. Wieder inszeniert Ritsu Doan eine gefährliche Aktion der Gastgeber, schickt diesmal Vincenzo Grifo steil. Auf rechts gelangt der italienische Nationalspieler in den Strafraum und schießt mit dem rechten Fuß an den linken Pfosten.
Schalke ist hier um Spielanteile bemüht, kann sich dafür die allerdings nichts kaufen. Mut zeigt der Aufsteiger durch seine große Initiative sehr wohl. Bisher jedoch ohne Ertrag. Nächste Möglichkeit wieder für die Gastgeber. Einen langen Diagonalball nimmt Christian Günter auf halblinks sehr gut an und fackelt dann nicht lange. Außerhalb des Sechzehners bringt der Freiburger Kapitän den Distanzschuss an, zielt mit dem linken Fuß aber am langen Eck vorbei.
Doppelpack für Gregoritsch
34.Minute: Von links zieht Vincenzo Grifo zur Mitte, bringt sich spielend halblinks in Schussposition. Der Rechtsschuss fliegt aufs lange Eck zu und wird von Alexander Schwolow stark pariert. Es dauert aber keine Minute bis es im Kasten von Schwolow einschlägt. Wieder ist Gregoritsch erfolgreich. Von der linken Seite kann Lukas Kübler in aller Ruhe flanken. Diese Hereingabe findet den Schädel von Michael Gregoritsch, der mit dem Kopf perfekt verlängert. Die Kugel landet unhaltbar im langen Eck.
In der 40.Minute probiert es der Kapitän, Christian Günter, alleine, zieht von links, knapp vor der Strafraumgrenze ab. Der Ball geht rechts vorbei. Der Sportclub drückt weiter.
Es sind eine Minuten Nachspielzeit angezeigt. Hier passiert nichts mehr und Schiedsrichter Hartmann schickt die Mannschaften in die Kabinen.

Doppelwechsel bei Schalke zur zweiten Halbzeit
Thomas Reis reagiert und bringt Greiml und Frey für Drexler und Jenz. Die erste Chance vor 34.700 Zuschauern im ausverkauften Europa Park Stadion haben dann zunächst die Gäste.  Simon Terodde bei einer Flanke von links von Philipp Lienhart zwar ganz eng markiert, doch im Nachsetzen kommt Michael Frey zum Kopfball. Und der fliegt nur knapp über den linken Torwinkel (49.). Die Antwort des SC, zugleich der dritte Nackenschlag für königsblau.
Vorentscheidung durch Lucas Höler
Die 52.Minute bringt dann aber wohl schon die Vorentscheidung. Zunächst ist Ritsu Doan wieder der entscheidende Antreiber, sucht Michael Gregoritsch. Dieser wird von Jere Uronen gestört. Doch der Ball landet bei Lucas Höler. Fast mittig im Sechzehner zieht der mit dem rechts aus gut elf Metern ab, erwischt Alexander Schwolow auf dem falschen Fuß. Und so rutscht die Kugel in die Kiste. Höler erzielt seinen fünften Saisontreffer in der Bundesliga.
Nächster Doppelwechsel bei Schalke (61.). Ouwejan und Aydin kommen für Matriciani und Uronen. Die nächste Chance aber, in der 64.Minute, durch Gregoritsch. Von links angespielt, kommt der Stürmer nach Ginters Flanke zum Abschluss und scheitert mit dem linken Fuß an Alexander Schwolow. Dann die 67.Minute, die nächste Chance für Freiburg. Dieser Freiburger Torschussversuch geht auf das Konto von Philipp Lienhart. Den blockt Kenan Karaman ab, was zu einer Ecke für den Sport-Club führt. Daraus entsteht ausnahmsweise man nicht nennenswert Gefährliches.
Jetzt wechselt auch Christian Streich doppelt. In der 71.Minute kommen für den Doppeltorschützen Gregoritsch und Doan Petersen und Weißhaupt.
Röhl und Jeon für Grifo und Höler bei Freiburg, Zalazar für Bülter bei Schalke, lauten die nächsten Wechsel in der 79.Minute.
Ginter trägt sich in die Torschützenliste ein
Bei soviel Offensivpower darf auch Matze Ginter nicht fehlen. Von der linken Seite tritt Christian Günter eine Freiburger Ecke in den Sechzehner. Im Zentrum möchte Merlin Röhl den Ball offenbar annehmen, was misslingt. Von seiner Hacke springt die Kugel zu Matthias Ginter, der am rechten Torraumeck freisteht und mit dem linken Fuß sofort flach ins kurze Eck schießt. Für den Innenverteidiger ist das 
bereits der vierte Saisontreffer.
Letzter Wechsel bei den Breisgauern. Für Nicolas Höfler kommt Robert Wagner zum Einsatz (87.). In der 89.Minute legt sich Kübler den Ball selbst mit dem Kopf vor, zieht ab. Der Ball geht links am Tor vorbei. 
Es sind zwei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Die Fans des Sportclub feiern ihren Club. Hier ist Schluss. Die Freiburger siegen souverän, setzen ein Zeichen im Kampf um die internationalen Plätze. 

MK230423

KSC dreht packende Partie 

3 Treffer binnen 12 Minuten entscheiden das Spiel Bielefeld scheitert an Latte und Pfosten 

Christian Eichner verändert seine Mannschaft nach dem 1:1 beim 1. FC Nürnberg auf zwei Positionen: Ambrosius rückt für den gelbgesperrten Franke in die Innenverteidigung, dazu ersetzt Zivzivadze den kurzfristigen erkrankten Schleusener im Sturm. Es ist zugleich das Startelfdebüt des Georgiers.
Der KSC beginnt mit folgender Elf: Gersbeck - Jung, Ambrosius, Kobald, Heise - Wanitzek, Gondorf, Jensen - Nebel - Zivzivadze, Kaufmann.
Arminia Bielefeld legt mit dieser Mannschaft los: Fraisl - Klünter, Hüsing, Jäkel, Oczipka - Consbruch, Prietl, Rzatkowski - Hack, Klos, Okugawa.
Damit gibt es nach dem 2:2 gegen Fortuna Düsseldorf drei Änderungen: Uwe Koschinat rückt von der Fünferkette ab und wechselt zur Viererkette. Hüsing ersetzt den gelbgesperrten Ramos in der Abwehr. Rzatkowski kommt als zusätzlicher Mittelfeldspieler für Verteidiger Andrade (muskuläre Probleme), dazu kehrt Okugawa nach überstandener Sprunggelenksverletzung in die Startelf für Serra zurück.

Der KSC fängt hier gleich druckvoll an,  will für die frühe Führung sorgen. Gleich zwei Abschlüsse haben die Hausherren in kurzer Zeit. Wanitzek kommt nach einem guten Steckpass zum Abschluss aus dem Rückraum, Fraisl pariert gut rechts zur Ecke. Die Ecke von links kommt ebenfalls gefährlich, bei einer weiteren Hereingabe von rechts durch Gondorf kommt Kobald zum Kopfball, doch erneut ist Fraisl. In der 6.Minute ein fataler Fehler und Ballverlust von Wanitzek vor dem eigenen Strafraum. Das muss die Führung für Bielefeld sein. Gersbeck will es spielerisch lösen und passt kurz zu Wanitzek vorm Sechzehner, der Routinier verliert gegen Consbruch den Ball, der Mittelfeldspieler muss nur noch einschieben, doch schießt die Kugel knapp flach links am Kasten vorbei.
Handelfmeter und frühe Führung für Bielefeld
In der 8.Minute doch die Führung für die Arminia. Oczipka flankt im Sechzehner in Richtung Fünfer. Sebastian Jung hat den Arm zu weit ausgefahren und spielt den Ball klar mit der Hand. Berechtigter Strafstoß für die Gäste. Den fälligen Penalty verwandelt Hack sicher zur Gästeführung (9.).Saisontreffer Nr. 10 für den Ex-Nürnberger.
Seit den zwei Torchancen in der Anfangsphase fehlt dem KSC die Torgefahr, gerade schlägt Heise eine Flanke aus dem linken Halbfeld ungefährlich weit ins rechte Toraus. Nach 18 Minuten verliert der KSC erneut den Ball vorm eigenen Sechzehner, Kobald wird von Okugawa gepresst und spielt einen Fehlpass, statt zu Mitspieler Heise. Kobald kann die Situation selbst noch mit einem Foulspiel am Japaner lösen. Nach einigem Leerlauf nun die nächste Chance für das Team von Christian Eichner. Heise schlägt eine gute Flanke in den Sechzehner, die Kugel fliegt über die beiden Stürmer hinweg in die rechte Sechzehnerhälfte zu Jensen. Der zieht direkt ab mit viel Risiko ab, die Kugel geht aber aus acht Metern rechts vorbei. Die 34.Minute bringt die nächste Karlsruher Angriffswelle Richtung Bielefelder Tor. Jung bringt eine gute Flanke von rechts, Kaufmann nimmt die Kugel per Kopf acht Metern vorm Kasten auf, bringt den Ball mit nur wenig Druck neben das Tor. Die Bielefelder können vor der Torauslinie noch zur Seite klären. Unruhe und Reklamationen zwei Minuten später im Bielefelder Strafraum. Jensen schlägt eine Hereingabe an den Fünfer. Zivzivadze geht im Duell mit Hüsing zu Boden, Schiedsrichter Sather gibt keinen Elfmeter. Eine Minute vor dem Ende der regulären Spielzeit Gefahr vor dem Tor von Gersbeck. Der Keeper verschätzt sich bei einer Hereingabe von rechts und kann den Ball nur nach vorne prallen lassen. Aber kein Bielefelder bekommt die Kugel gut zu fassen. Nächste Chance vor dem gleichen Tor.
Glück für den KSC, Consbruch trifft nur Pfosten
Fraisl schlägt einen überragenden langen Ball in die gegnerische Hälfte auf Okugawa. Der leitet weiter zu Consbruch, da hat der Mittelfeldspieler sich durch die Kette geschlichen und kommt aus 13 Metern zum Abschluss und trifft den rechten Pfosten. Es ist eine Minute Nachspielzeit angezeigt dann geht es vor 21.056 Zuschauern (877 Gäste) in die Kabinen.

Unverändert zurück auf dem Platz
Beide Mannschaften kommen zur zweiten Hälfte unverändert aus den Kabinen. Den besseren Start hat die Arminia. Es ist gerade einmal eine Minute gespielt und Hack treibt gleich wieder gut an, passt links raus zu Oczipka, der bringt eine gute Flanke an den Elfmeterpunkt zu Klos, der für Klünter in den Rückraum ablegt. Der Außenverteidiger zieht zentral aus 18 Metern ab, Gersbeck pariert den hohen Schuss übers Tor zum Eckball. Der Karlsruher SC braucht wieder etwas Anlaufzeit, kommt dann erstmals in der 57.Minute vor das Tor von Fraisl. Gute Flanke von Jensen vor der rechten Strafraumkante, mit viel Gefühl bringt er die Kugel an den zweiten Pfosten. Zivzivadze kommt aus dem Lauf zum Kopfball und setzt sich gegen Hüsing durch, doch der Versuch geht einen mit viel Wucht einen halben Meter rechts am Tor vorbei.
Druckphase des DSC, 2x an die Latte
Die Antwort der Arminia folgt direkt. Consbruch probiert es aus der Distanz. Der Schuss flattert ordentlich und droht fast zentral unter die Latte reinzugehen, doch Gersbeck passt wäre da gewesen. Die Kugel fliegt an die Oberkante der Latte. Ganz kurze Verschnaufpause für Gersbeck, dann hämmert Fabian Klos den Ball an die Latte seines Gehäuses. Glück für die Gastgeber. Die Gäste könnten hier auch deutlicher führen.
Doppelwechsel bringt Ausgleich
In der 62.Minute wechselt Trainer Eichner doppelt. Jensen und Zivzivadze gehen vom Platz, es kommen Rapp und Cueto. Da hatte der KSC-Coach ein goldenes Händchen. Es dauert keine Minute bis Rapp nach seiner Einwechslung trifft. Simone Rapp hatte noch keinen Ballkontakt, war erst 22 Sekunden auf dem Platz gestanden und erzielt am zweiten Pfosten aus kurzer Distanz den Ausgleich für die Hausherren per Kopf. Es ist das dritte Saisontor des Schweizers.Die Antwort der Westfalen: Bielefeld trifft zum dritten Mal Aluminium! Consbruch legt gekonnt mit den Außenrist in den Strafraum ab auf Okugawa. Der Japaner muss aus acht Metern nur noch einschieben und macht fast alles richtig, die Kugel prallt an den rechten Pfosten und kann geklärt werden (65.).
Karlsruhe hat das Spiel gedreht
Es könnte knüppeldick für Bielefeld kommen. Nach einer Hereingabe von links trifft Prietl seinen Gegenspieler Cueto am linken Fünfer. Die Situation wird von Videoassistent Sören Storks gerade überprüft. Die Entscheidung lautet auf Strafstoß. Marvin Wanitzek trifft per Elfmeter und das Spiel ist gedreht. Gespielt sind hier 69 Minuten.
Uwe Koschinat reagiert, bringt Corbeanu und Vasiliadis für Hack und Consbruch (72.).
Kaufmann trifft weiter
Jetzt will sich auch Mikkel Kaufmann in die Scorerliste eintragen. Wanitzek leitet von der Mittellinie einen Ball gut in die Spitze weiter zu Kaufmann. Der dänische Stürmer läuft allen Bielefeldern davon und kommt aus spitzem Winkel vor dem Tor zum Abschluss und schiebt den Ball durch die Hosenträger von Fraisl ins Tor. Da sieht der Keeper unglücklich aus.
Auch Wechsel von Koschinat mit Wirkung
Lasme für Rzatkowski heißt der nächste Wechsel bei Arminia Bielefeld (78.) und der zeigt sofort Wirkung. Jung klärt einen Ball zunächst, doch die Arminia bekommt den zweiten Ball. Okugawa schiebt die Kugel nochmal links raus zu Lasme, der sich gut in den Sechzehner dribbelt und aus 13 Metern halblinks abzieht. Durch die Beine von Kobald hindurch trifft er das linke Eck, für Gersbeck war die Kugel spät zu sehen. Die Arminen sind wieder im Spiel.
Bevor jedoch zuviel Spannung aufkommt der nächste KSC-Treffer.
Vorentscheidung durch Wanitzek
Die 84.Minute läuft. Die Hausherren legen durch einen überragenden Wanitzek nochmal nach. Der Mittelfeldspieler zieht von der linken Strafraumkante zentral vor das Tor und kann unbedrängt aufs Tor schießen und setzt das Leder perfekt rechts in den Winkel. Keine Chance für Fraisl. Das könnte die Entscheidung sein.
Wechsel bei KSC und Arminia:Bella und Serra für Klos und Oczipka bei Bielefeld, Rossmann und Gordon für Kaufmann und Nebel beim KSC (85.).
Hier sind nun fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. Den Gästen will nichts mehr gelingen und es bleibt beim 4:2 für die Gastgeber.

Koschinat nicht mehr nach Karlsruhe
Kurz bevor sich Christian Eichner und Uwe Koschinat endgültig voneinander verabschiedeten, erwähnte der Trainer des Karlsruher SC noch, er rechne mit einem Wiedersehen in der kommenden Saison. 
"Christian, ich glaube, ich fahre hier nicht mehr hin“, entgegnete der Coach der Arminen und lieferte direkt die Begründung: „Habe ich hier schon mal einen Punkt geholt? Ich glaube nein.“ 
Die Kernaussage des KSC-Trainers zum heutigen Spiel:
" Heute hat die Einwechselbank des KSC und die Spieler darauf das Spiel gedreht". 

MK160423

Tradition wohin man schaut

Boyd und Opoku kommen von der Bank, treffen und siegen 

Beim FCK gibt es im Vergleich zur Niederlage in Braunschweig vier Veränderungen: Auf der Doppelsechs kommt Niehues für Rapp (verletzt), im offensiven Mittelfeld spielen Redondo und Zolinski für Hanslik und Hercher (beide Bank). Und als Stürmer wird de Preville für Boyd (ebenfalls Bank) aufgeboten.
Dirk Schuster lässt diese Elf Spielen: Luthe - Zuck, Bormuth, Kraus, Zimmer - Tomiak, Niehues - Zolinski, Ritter, Redondo - de Preville. 

Keine große Veränderungen gibts beim HSV nach dem Kantersieg gegen Hannover. Muheim ist nach seiner Sperre zurück und beginnt für Heyer (nicht im Kader) in der Abwehr und im Mittelfeld wird der ebenfalls fehlende Meffert durch Suhonen ersetzt.

Tim Walter setzt auf diese Auswahl: Heuer Fernandes - Katterbach, Schonlau, David, Muheim - Benes, Reis, Suhonen - Kittel, Glatzel, Jatta.

Vor über 49.000 Zuschauern entwickelt sich die Partie von Beginn an etwas träge. Dennoch ist es Kaiserslautern in der 2.Minute mit dem ersten Versuch. Zolinski kann aber die Flanke von Redondo nicht mehr drücken. Heuer Fernandes muss sich die Handschuhe noch nicht schmutzig machen. Die "Rothosen" spielen heute in einer blau-schwarzen Kombi. Die erste Viertelstunde bringt viel Ballbesitz für die Gäste aus dem Norden. Unter dem Motto "Geduld" wird nichts erzwungen, die Betonung liegt wirklich auf Ballbesitz. So kommt Heuer Fernandes zu weiteren Ballkontakten. Schätze, das geht langsam auf die 70, 80 Prozent zu. Dies passiert allerdings meist in einem Bereich des Spielfeldes, in dem die Torwahrscheinlichkeit eher Richtung Null geht.
Kaiserslautern befreit sich
Aufregung in der 20.Minute und Gelb für Muheim. Der hat offensichtlich noch nie war vom VAR gehört und leistet sich nach einem Hamburger Konter eine Schwalbe. Eine Minute später die erste Großchance für de Preville. Einfach ein steiler Ball in die Spitze, Muheim grätscht zu spät gegen de Preville, der dann nur noch Heuer Fernandes vor sich hat, der mit einer Glanzparade den Schuss aus kurzer Distanz klären kann. Doppelt Glück für die Hamburger: Erwischt Muheim in dieser Situation de Preville, spielen Hanseaten nur noch zu zehnt. Jetzt drückt plötzlich der FCK aufs Gaspedal. In der 27.Minute bringt eine unfreiwillige Ablage von Muheim Zimmer in eine gute Position im Strafraum. Der Außenverteidiger der Lauterer kommt aus fünf Metern zum Kopfball, bringt aber überhaupt keinen Druck hinter den Ball. Heuer Fernandes kann sich seelenruhig nach dem Ball bücken. Etwas mehr als eine halbe Stunde ist nun gespielt und zwei Freistöße von Bénes aus dem rechten Halbfeld, in kurzer Folge. Für Gefahr sorgen die aber nicht. Bisher steht die Defensive der Pfälzer gut.
Jetzt versucht es Suhonen aus der linken Halbposition. Sein Schuß geht deutlich über das Tor von Luthe (43.). Die zwei Minuten Nachspielzeit bringen keine gefährlichen Situationen mehr.

Ohne Wechsel in die zweite Hälfte
Hier geht es vor 49.327 Fans unverändert weiter. Die erste Aktion, in der 47.Minute, für die Gastgeber. Der direkte Freistoß von Ritter passiert die Mauer auf der Innenseite,  landet aber genau bei Heuer Fernandes. Jetzt nimmt auch dieser Abschnitt an Fahrt auf. Über links kombinieren sich Suhonen und Katterbach durch die Abwehr der Heimmannschaft. Katterbach setzt sich dabei im Dribbling durch und legt im Strafraum scharf Richtung Kasten, zu ungenau, er findet nur einen Verteidiger (52.).
Die Antwort des FCK lässt nicht lange auf sich warten. Heuer Fernandes kommt weit aus dem Kasten, will einen langen Ball der Hamburger fast am Mittelkreis klären, tut dies aber, indem er auf Zimmer auflegt, der sofort von der Mittellinie schießt, das leere Tor aber deutlich verfehlt. Da hätte sich der Lauterer Kapitän ruhig mehr Zeit nehmen können. Auch die nächste Möglichkeit für die Pfälzer. Die Westkurve jubelt bereits ;  als das Netz nach einem Distanzversuch von Zolinski zappelt. War aber nur das Außennetz. Kein Tor in der 54.Minute. Auf der Gegenseite wird es jetzt ebenfalls gefährlich. Nach Ecke von Suhonen kommt der Ball sehr scharf an den kurzen Pfosten, der Ball rollt Schonlau über die Stirn und prallt an den Kopf eines Verteidigers, fliegt dann haarscharf rechts am Pfosten vorbei. Da hatte der FCK Glück. 65.Minute: Fast die Gästeführung. Von der linken Seite fliegt eine Flanke in den Lauterer Strafraum, die Jatta wunderschön für Muheim ablegt, der aus 16 Metern sofort abzieht, die Oberkante der Latte trifft.
Doppelwechsel Kaiserslautern
Dirk Schuster bringt Schwung in die Offensive. Es kommen Hercher und Boyd für de Preville und Redondo. Gespielt sind 64 Minuten. Auch der Hamburger Coach Walter reagiert personell. Für Kittel kommt Königsdörffer.
Boyd lässt den Betze beben
Der Vollblutstürmer braucht nicht lange. Gerade einmal fünf Minuten auf dem Platz, tut er das, was er am besten kann. Der HSV hält den Ball in der Abwehr, Schonlau, Heuer Fernandes, Schonlau, Heuer Fernandes usw. Die werden angelaufen, panikartig schlägt Heuer Fernandes den Ball an die Seitenlinie, Zimmer fängt ab, marschiert durch eine völlig offene Abwehr in den Strafraum, spielt scharf quer, und Boyd verwandelt aus sechs Metern mit der Hacke. Hört sich vielleicht etwas arrogant an, aber anders hätte er den gar nicht machen können (71.). Noch 15 Minuten sind hier regulär zu spielen und beide Trainer wechseln noch einmal. Dirk Schuster bringt Hanslik für Zolinski, Tim Walter schickt Dompé für Bénes auf den Platz. Die erste Aktion von Dompé (80.), ist ein Freistoß. Der geht weit übers Tor. In der 83.Minute kommt Németh beim HSV für Suhonen.
Tag der Joker beim FCK
Kurz darauf, in der 85.Minute, kommt auch Aaron Opoku für Julian Niehues. Er ist keine Minute auf dem Platz und trifft mit seiner ersten Aktion. Aus einem Hamburger Einwurf in der gegnerischen Hälfte entwickelt sich der entscheidende Konter. Hercher marschiert an der Mittellinie los, ist nicht zu stoppen. Im Strafraum kommt es zu einer wahrscheinlich strafwürdigen Aktion. Das ist jetzt egal, vielleicht war das Tackling auch sauber, aber der Ball landet dadurch vor dem leeren Tor bei Opuku. Der macht wahrscheinlich sein schnellstes Tor aller Zeiten, schiebt ins linke Eck ein. Das sollte zumindest die Vorentscheidung sein. Am Ende wird der HSV fast 70 Prozent Ballbesitz haben, aber die Hamburger brachten immer noch keinen einzigen Schuss auf den Kasten von Luthe. 
Hier sind fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt und die Westkurve startet bereits mit den Feierlichkeiten. Den Gästen will hier nichts gelingen. Auch ein Schuß von Jatta ist kein Problem für den Lautrer Keeper. Schiedsrichter Willenborg pfeift ab. 

MK150423 

Streich mit historischem Erfolg  

Lukas Höler schießt den SC Freiburg per Elfmeter ins Halbfinale 

Das einzige Spiel im DFB-Pokal gegen die Bayern verloren die Breisgauer am 02.03.2005 mit 0:7 im damaligen Badenova-Stadion mit 0:7.Vierfacher Torschütze für die Bayern war ein gewisser Claudio Pizarro. So deutlich sollte es diesmal nicht werden und der SC Freiburg suchte und fand Antworten auf Bayerns Qualitäten. Die Pokalreise des Sportclub geht nach diesem historischen Abend geh weiter und könnte durchaus wieder Berlin als Ziel haben. Der Sieg in München war in jedem Fall historisch. Noch nie konnte man auswärts bei den Bayern gewinnen.

Der Sport-Club ärgerte sich beim 1:1 gegen Hertha BSC am vergangenen Wochenende über zwei verlorene Punkte. Im Vergleich dazu nimmt Coach Christian Streich wie der FCB einen Wechsel in seiner Startelf vor: Schmidt muss seinen Platz für Gregoritsch räumen. So spielt der SC Freiburg: Flekken - Sildillia, Ginter, Gulde, Günter - Eggestein, Höfler - Doan, Grifo - Gregoritsch, Höler. Taktisch wird das wohl ein 4-4-2.

Bei den Bayern ist es angesichts dieses hochkarätigen Kaders ja spannender zu sehen, wer nicht spielt, als wer es in die Startelf geschafft hat. Heute erwischt es unter anderem wieder Mane und Gnabry, auch Musiala sitzt erstmal draußen. Und dann nimmt dort auch Davies Platz, der war beim 4:2-Sieg gegen Dortmund noch dabei. Für ihn übernimmt Cancelo. Es ist der einzige Wechsel, den Thomas Tuchel vornimmt. Randnotiz: Müller macht sein 64. Pokalspiel für die Bayern und ist damit alleiniger Pokalrekordspeler des FCB. Das ist die Aufstellung des FC Bayern: Sommer - Pavard, Upamecano, de Ligt, Cancelo - Kimmich, Goretzka - Sane, Müller, Coman - Choupo-Moting.

Die Anfangsphase dieses Duells geht aber sehr ruhig vonstatten. Zwei halbe Highlights sind eine Flanke von Coman, die Goretzka nicht erreicht. Dazu kommt ein feiner Hackentrick von Cancelo, der damit Sildillia narrt, sich dann aber festrennt. Ansonsten sammeln vor allem Upamecano und de Ligt im bayrischen Innenblock fleißig Ballkontakte. Die erste gefährliche Szene dann in der 13.Minute. Sane gibt den ersten Torschuss ab. Am linken Strafraumeck setzt er sich gegen Sildillia, Doan und Ginter durch, letztgenannter wird noch vom im Weg stehenden Müller behindert. Der Schuss kommt dann mit rechts aus halblinker Position,  geht flach gut einen Meter am linken Pfosten vorbei.
Upamecano per Kopf
Es sind 19 Minuten gespielt und nach einer Ecke von links trifft Dayot Upamecano. Kimmich schlägt die Ecke von links hoch hinein. In der Mitte springt Upamecano höher als Eggestein und nickt aus fünf Metern ein. Das ging leicht, zu leicht. Da war schon ziemlich viel Armeinsatz von Upamecano mit im Spiel. Eggestein hatte kaum eine Chance hochzusteigen, so wie sich der Torschütze auf seinen Schultern aufgestützt hat. Das wurde auch schon mal als Stürmerfoul gewertet, Freiburgs kollektive Beschwerden sind durchaus gerechtfertigt. Der VAR bleibt jedoch stumm.
Antwort und Ausgleich durch Höfler
Die Antwort der Breisgauer lässt jedoch nicht lange auf sich warten. Freiburg wird deutlich aktiver und kommt durch ein Traumtor zum Ausgleich. Die flache Flanke von Günter von links kann Upamecano abwehren, Comans Befreiungsschlag gerät dann aber viel zu kurz. Höfler nimmt den halbhohen Ball an, mit dem zweiten Kontakt schickt er den Dropkick mit ganz viel Wucht und perfekter Flugkurve aus 25 Metern ins rechte Eck. Sommer hat nicht den Hauch einer Chance (27.).
Druckphase der Bayern
Jetzt drücken die Bayern aufs Gas. In der 31.Minute: Die zweite Ecke bleibt ungefährlich, die dritte dann aber nicht. Kimmich muss einmal die Seite wechseln, schlägt die Kugel dann erstmals von rechts rein. De Ligt setzt sich im linken Rückraum ab, um eine Kerze aufzunehmen. Mit einem Haken schickt er einen Gegenspieler in die Wüste,schießt dann aber über das Tor.  Zwei Minuten später die nächste Chance für die Bayern. Müller am kurzen Pfosten mit dem Abschluss, ins Außennetz. Ein Treffer hätte aber nicht gezählt, da Coman, der die halbhohe Flanke von rechts schlug,  deutlich im Abseits stand, als er eingesetzt wurde. Wieder zwei Minuten später: Genialer Pass von Kimmich aus dem rechten Halbraum rechts Richtung Grundlinie in den Strafraum zu Goretzka. Der flankt in die Mitte, Flekken boxt den Ball raus. Der Rückpass in den Rückraum wäre die bessere Option gewesen. Trotzdem: Die Bayern erhöhen die Schlagzahl.  Und die nächste Aktion rollt Richtung Freiburger Tor. Schöner Doppelpass zwischen Sane und Choupo-Moting, Sane kann so im Zentrum durchbrechen. Fast durchbrechen, Ginter und Sildillia schmeißen sich noch erfolgreich in den Weg, Choupo-Moting will nachstochern, kommt aber auch nicht durch, so springt der Ball nach außen weg. Die Freiburger Verteidigung hat alle Hände voll zu tun. 

Keine Wechsel zur zweiten Spielhälfte
Und beinahe der Blitzstart der Bayern vor 75.000 Zuschauern. Upamecano eröffnet, Choupo-Moting lässt klatschen, Kimmich schickt Sane auf die Reise. Wunderbar gespielt. Warum Sane aber nicht selber abschließt, sondern querlegt für Coman, der da niemals rankommen kann, bleibt ein Rätsel. Zu Sanes Glück stand er bei Kimmichs Pass im Abseits, so bleibt diese vergebene Großchance nichtig. Bayern ist bemüht Druck zu entwickeln, Freiburg setzt aber immer wieder seine Nadelstiche. Grifo und Höler spielen den Doppelpass, dann nochmal Grifo auf Höler, der den hinterlaufenden Günter mitnimmt. Der legt an die Strafraumkante zurück, wo Doans Abschluss zur Ecke geblockt wird. Auch das war eine feine Kombination. Im Zuge des folgenden Eckballs kommt Höler aus 16 Metern zum Abschluss. Und auch wenn der im Oberrang landet, macht das alles doch viel Hoffnung auf einen abwechslungsreichen zweiten Durchgang (49.). In der 56.Minute fast der verhängnisvolle Ballverlust von Höfler kurz hinter der Mittellinie. Sildillia bekommt im Anschluss Sane nicht gestoppt. Doch das Aufrückverhalten der Bayern ist nicht ganz sauber, nur Choupo-Moting irrt da in der Spitze umher, kann aber nicht angespielt werden. So muss Sane abbremsen und diese gute Umschaltsituation verpufft. 
Doppelwechsel Bayern
Erster Wechsel bei den Bayern. Für Coman und Choupo-Moting kommen Musiala und Gnabry (64.). Die Gastgeber bestimmen nun die Partie, Cancelo, Müller, Gnabry und Co. wuseln im Freiburger Sechzehner, zwischenzeitlich wird es unübersichtlich. Sildillia will den Ball ins Aus trudeln lassen, da macht Cancelo aber nicht mit, klaut die Kugel noch vor der Grundlinie und bringt sie sogar aufs Tor. So muss Flekken mit der Fußabwehr eingreifen. Und Kimmich darf einmal mehr zum Eckball antreten. Zum siebten Mal schon in diesem Spiel (69.).
Einziger Wechsel bei Freiburg
Jetzt auch Wechsel beim SC Freiburg. Christian Streich bringt Roland Sallai für Vincenzo Grifo.
Drei Minuten vergehen und Bayern kommt mit Sane, der es mit der gesamten Freiburger Hintermannschaft alleine aufnimmt. Aber auf seinem Streifzug von der rechten Seite ins Zentrum zu weit nach links abdriftet. Sein schwieriger Schuss aus 15 Metern wird dann von Eggestein zur Ecke geblockt. Bayern drückt und Freiburg findet kaum Entlastung.
79.Minute: Thomas Tuchel schickt Sadio Mané für Leon Goretzka auf den Platz. In der 83.Minute landet ein langer Abschlag von Flekken bei Gregoritsch. Es folgt ein recht ungeschicktes Verhalten von Upamecano, der Gregoritsch beim Laufduell in in die Hacken rennt. Das gibt Gelb für Upamecano und den Freistoß für den SC im linken Halbfeld. Trotz des folgenden Münchner Powerplays geht die Tür hinten einen Spalt auf, indem sie unnötige Standards zulassen. Diesmal Pavard gegen Höler. Springt ihn einfach um. Nächste Chance für Günter im linken Halbfeld (87.). Die Nachspielzeit beträgt drei Minuten. Vieles spricht hier schon für eine Verlängerung. Dann der Schockmoment für die Bayern.
Elfmeter Freiburg in der Nachspielzeit
Das ist schon dramatisch. Nach einem Mane-Foul schickt Freiburg einen langen Ball rechts in den Strafraum. Dort setzt sich Gulde per Kopf durch und legt an den Strafraumrand. Dort schießt Höfler. Musiala wirft sich in den Ball und blockt den Schuss mit dem abgespreizten Arm. Elfmeter für den Sportclub.
Ganz viel Aufregung, gelbe Karte für Musiala und dann darf Höler sich den Ball zurechtlegen. Grifo ist ja schon ausgewechselt. Langer, konzentrierter Anlauf, dann schweißt er den Ball mit viel Wucht und Sicherheit halblinks unter die Latte.  Gespielt sind jetzt 96 Minuten. Schluss! Bayern ist raus! Freiburg steht im Halbfinale! 

Aufreger-Thema auch noch nach der Pressekonferenz
Für Christian Streich war die Situation zur Führung der Bayern regelwidrig. Hier sah das Freiburger Urgestein nicht nur einen Regelverstoß, sondern war mehr als verwundert, dass sich hier der VAR nicht zumindest einmal prüfend eingeschaltet hat. Auf das kommende Heimspiel gegen die Bayern angesprochen, erklärte der Freiburger Trainer, gegen diesen Gegner müsse man immer leiden und wieder das abrufen, was man heute gezeigt habe. Das Tempo und die Qualität jedes Bayern-Spielers sei außergewöhnlich. 

MK040423

40 Punkte-Marke erreicht 

De Preville und Hercher lassen den Betze beben 

Nach der Niederlage in Darmstadt (0:2) nimmt Dirk Schuster drei Veränderungen vor, nicht alle freiwillig. Redondo fehlt verletzt, Klement und Zuck finden sich auf der Bank wieder. Dafür sind Bormuth, Durm und Hanslik (zuletzt ausgefallen) in der Anfangsformation.
So laufen die Roten Teufel auf: Luthe - Durm, Tomiak, Kraus, Bormuth - Rapp, Ritter - Opoku, Hanslik, Zimmer - Boyd.
Frank Schmidt (Heidenheim zuletzt 5:2 gegen den KSC) nimmt lediglich eine Veränderung vor, Sessa beginnt für Kühlwetter (Bank) im zentralen Mittelfeld.
Der FCH spielt also in dieser Formation: Müller - Föhrenbach, Siersleben, Mainka, Busch - Schöppner, Maloney - Beste, Sessa, Pick - Kleindienst.

Stürmischer Beginn
Sowohl die Gäste, als auch der FCK, drückten direkt zu Beginn auf's Gaspedal. Es war noch keine Minute gespielt bis zur ersten Ecke für den FC Heidenheim. Beide Mannschaften suchen den Weg in die Spitze, die Visiere scheinen zunächst erst einmal offen. Kann sich aber schnell ändern, wenn hier jemand in Führung geht. Zunächst ist es bei Kaiserslautern Opoku, der die Gäste-Abwehr beschäftigt. Gegen den Ball lässt Kaiserslautern dem FCH, zumindest bis zur Mittellinie, viel Raum. Dann geht Sicherheit vor und das Pressing funktioniert vorerst. Mittlerweile ist eine Viertelstunde absolviert. Hat der FCK Ballbesitz, stört Heidenheim viel früher, aber noch recht zaghaft. Teilweise versucht man sogar Luthe anzulaufen. Die Zweikampfwerte entwickeln sich derweil zugunsten des FCK. In der 23.Minute auch einmal Gefahr für das Tor von Müller. Die Lauterer laufen rechts den Strafraum an, Maloney fährt dazwischen, schlägt den Ball blind auf die andere Strafraumseite, was Durm am langen Pfosten als Flanke interpretiert und mit vollem Risiko eine Direktabnahme versucht. Der Versuch geht ans Außennetz. Mehr Offensivversuche der Pfälzer bedeuten aber auch mehr Platz für Heidenheim. Anfangen können die Gäste damit bisher jedoch noch nichts. Szenen in den Torräumen bleiben weiter Mangelware und die Defensiven bestimmen das Spiel. Für Freunde des offensiven Spiels war da wenig dabei. Schiri Hartmann schickt die Teams in die Kabinen.

Wechsel bei Heidenheim zur zweiten Hälfte
Bei den Gästen bleibt Sessa angeschlagen in der Kabine. Für ihn kommt Schimmer. Die erste Möglichkeit nach Wiederbeginn hat Kaiserslautern. Die Roten Teufel spielen nun auf ihre Fans in der Westkurve. Das scheint zu beflügeln. Heidenheim in der 48.Minute zu leichtfertig in der Verteidigung: Rapp kann die Kugel am rechten Strafraumeck zurückerobern und gleich in die Tiefe gehen. Sofort die Flanke ans linke Torraumeck, wo Opoku eingelaufen ist und den Volleyabschluss sucht. Der geht dann recht knapp am langen Pfosten vorbei. Die bisher beste Offensivszene vor 41.543 Zuschauern.
Gästeführung mitten in die Druckphase
Kaiserslautern konnte gerade etwas Offensivkraft andeuten, zeigt eine gute Kombination über Zimmer, Ritter und Hanslik, auf engstem Raum gehts da über rechts in den Strafraum. Aber beim Schuss aus zehn Metern rutscht der Ball Hanslik über den Spann. Im direkten Gegenzug dann das: Pick übernimmt den Ball im rechten Halbfeld und steuert den Strafraum an. Er scheint ihn eigentlich schon verloren zu haben, als Kleindienst dazwischengeht und verdeckt einfach mal flach draufhält. Und bei Kleindienst gehen solche Dinger dann halt auch zur Gästeführung rein. Gespielt sind 53 Minuten.
Die Heidenheimer stören jetzt früher. Das hat zumindest die Auswirkung, dass von geordnetem Spielauf bei den Roten Teufeln keine Rede mehr sein kann. Heidenheim spielt es hier im Stil einer Spitzenmannschaft. Eine Chance genügt und am Ende würde man dann von einem Arbeitssieg sprechen.
Dirk Schuster wechselt das Personal.
Hercher kommt nach 64 Minuten für Hanslik. In der 71.Minute ein überragender Ball von Boyd durch den Strafraum, durch zwei Verteidigerreihen auf Hercher, der die Abwehr schön hinterläuft, aber für den Abschluss dann keinen guten Winkel mehr hat. Außennetz. Jetzt kommt auch Klement für Rapp.
Pick zur Vorentscheidung
Ausgerechnet der Ex-Lautrer Pick trifft zur möglichen Vorentscheidung auf dem Betzenberg.  Heidenheim hält den Ball im Angriffsdrittel, gut und flüssig läuft er durch die Reihen. Und dann packt Pick nach Querpass von Kleindienst aus 25 Metern mal einen aus. Von der rechten Strafraumseite mit dem rechten Fuß, der Ball kommt hinter Luthe wie ein Stein runter und zappelt in den Maschen (75.)
Dreifachwechsel beim FCK, Doppelwechsel Heidenheim
De Preville, Lobinger und Zuck kommen für Durm, Ritter und Boyd (79.). Frank Schmidt wechselt ebenfalls. Es kommen Ramusovic und Kühlwetter. Den Platz verlassen Maloney und Beste (86.).Der letzte Wechsel, kurz vor Ende der regulären Spielzeit. Rittmüller kommt beim FCH für Pick. Und für den FCK kommt es womöglich noch bitterer. Elfmeter Heidenheim. Tomiak hatte Kühlwetter im Strafraum gefoult.
Kleindienst an den Pfosten , De Preville und Hercher treffen
Der Wahnsinn nimmt nun seinen Lauf. Zunächst setzt Kleindienst den Elfmeter an den Pfosten (90.+2). Und jetzt wird es tatsächlich noch einmal spannend. Denn im weiteren Verlauf kann der FCK kontern, spielt sich am Strafraum fest, Opoku legt kurz zurück an die Strafraumgrenze, und de Preville schlenzt die Kugel ins rechte Kreuzeck. Selbst wenn Müller gewusst hätte, wo der hingehen sollte, wäre er da nicht mehr rangekommen. Es steht nur noch 1:2. Die Party beginnt:  Langer Ball in die Spitze, und dann wirds kleinteilig. Pass auf Kraus, der mit dem Rücken zum Tor nur abtropfen lässt, aus acht Metern hat Hercher den Ball rechts oben ins Eck. Der Ausgleich und hier bebt der Betze.

Fazit
Das Spiel endet spektakulär. Lange Zeit sah es so aus, als könne Heidenheim hier heute Abend den zweiten Platz absichern, sich Vorsprung auf den HSV verschaffen, dann kam die Nachspielzeit. Der sonst so sichere Kleindienst verschoss einen Elfmeter, und innerhalb von 120 Sekunden kippte die Partie noch komplett. 60 Sekunden mehr, und Kaiserslautern hätte wahrscheinlich sogar noch gewonnen. Das sind die Geschichten, die wohl nur der Betze schreibt. 

MK010423

Auswärts ohne Wirkung 

Doppelpacker Stojiikovic entscheidet Spiel 

Bei den Lilien hat sich Honsak kurzfristig abgemeldet, der mit Adduktorenproblemen zu kämpfen hat und von Torsten Lieberknecht nicht für den Kader nominiert wurde. Im Vergleich zum 1:3 in Bielefeld rückt Stojilkovic auf die Zehn, der Startplatz geht an Manu. In der Dreierkette muss Isherwood (Bank) Platz machen für Müller. Auch Schnellhardt sitzt vorerst draußen, Bader beginnt im Mittelfeld.

Das ist die Aufstellung des SV Darmstadt 98:
Schuhen - Riedel, Müller, Zimmermann - Bader, Mehlem, Holland, Karic - Stojilkovic - Manu, Tietz .
Bei den Roten Teufeln setzt Trainer Dirk Schuster auf vier Neue im Vergleich zum 2:2 gegen Schlusslicht SV Sandhausen. Durm, Bormuth und Hanslik finden sich auf der Bank wieder. Hercher steht nicht im Kader. Es starten an ihrer Stelle Rapp, Opoku, Klement und Redondo.

Die Gäste aus Kaiserslautern laufen in dieser Formation auf:
Luthe - Zimmer, Kraus, Tomiak, Zuck - Rapp, Ritter - Opoku, Klement, Redondo - Boyd.

Auf neu verlegtem Platz starten die Mannschaften ambitioniert ins Spiel, allerdings mit einigen Fehlpässe. Die Gäste mit den ersten Halbchancen. Opoku kommt auf dem rechten Flügel an Müller vorbei und spielt in die Gasse ans rechte Eck des Fünfmeterraums. Boyd startet, aber Schuhen kommt aus seinem Kasten gestürmt und wirft sich auf die Kugel. Wieder Opoku, der lauert an der Linie und wird hinter die Kette steil geschickt. Ehe es gefährlich werden kann, klärt Müller zum Eckball. Die kommt auch gar nicht schlecht, aber Darmstadt bekommt sie am kurzen Pfosten geklärt. Ein Zimmer-Hammer aus der zweiten Reihe mutet dann gefährlich an; aber auch nur so lange bis ein Darmstädter den Kopf hinhält und somit blockt.
Die ersten Minuten laufen ein bisschen wild ab, der Ball geht jeweils zu schnell verloren (11.)
Auf der Gegenseite bekommt Tietz bei einem Kopfball nach Karic-Flanke nicht genug Druck hinter den Ball. Leichte Beute für Luthe. In der 13.Minute hebt Holland die Kugel links an den Fünfer, wo Stojilkovic einläuft und für Tietz querlegen will. Kraus hat aufgepasst und klärt, das war wichtig. Nach einer Viertelstunde visiert Holland von rechts die lange Ecke an, aber Boyd wirft sich in die Schussbahn und klärt zur Ecke. Zehn Standard-Gegentreffer haben die Roten Teufel bislang kassiert - aber hieraus entsteht keine Gefahr.
Redondo muss verletzt raus
Dirk Schuster muss in der 20.Minute wechseln. Für Kenny Prince Redondo kommt Ben Zolinski.
Nächste Aktion für die Gäste. Klement wird am linken Flügel nicht wirklich attackiert und flankt präzise an den Elfmeterpunkt. Ritter steht goldrichtig und hält aus vollem Lauf den Kopf hin, verfehlt das Tor aber um gut zwei Meter. Da wäre nach 25 Minuten tatsächlich mehr drin gewesen für den FCK. Drei Minuten später versuchen es die Gastgeber. Das war wild: Tietz erläuft am rechten Flügel einen weiten Ball und hat dann zwei Gedanken: Flanke oder Schuss?  Das Ergebnis ist ein satter Vollspannschuss auf die Tribüne, himmelweit am Tor vorbei.
Doppelschlag Stojiikovic für effektive Lilien
Ein Standard bringt in der 36.Minute das 1:0 für die Heimelf! Eine Holland-Ecke köpft Stojilkovic am langen rechten Pfosten auf den Schädel von Zuck. Von dort springt das Leder rechts oben in den Winkel, Luthe kommt nicht mehr ran.
Die Antwort des FCK lässt nicht lange auf sich warten. Rapp prüft Schuhen: Aus der Distanz zieht er ab, gute 22 Meter vorm Tor. Der Keeper pariert sicher (41.).
Vorentscheidung in der 43.Minute
Nach einem ganz feinen Heber von Tietz, der die Kugel rechts nah der Mittellinie volley nach vorn schlägt, ist Stojilkovic dank tollem ersten Kontakt im Vorteil und zieht am letzten Mann vorbei. Luthe hat den ersten Versuch, aber Stojilkovic nimmt den Ball wieder auf und schiebt im zweiten Versuch ins leere Tor ein.
Es werden zwei Minuten Nachspielzeit angezeigt ohne dass noch etwas passiert. Die Mannschaften gehen in die Kabinen.

De Preville für Boyd
Zu Beginn der zweiten Hälfte bringt Dirk Schuster den französischen Neuzugang für Boyd. Vor 17.650 Zuschauern bestimmt aber weiter Darmstadt 98 die Partie. Nach Zuspiel von Manu dreht sich Tietz zentral am Strafraumrand mit dem Rücken zum Tor nach links und zieht aus 16 Metern sofort aufs linke untere Ecke ab. Luthe kann nur zugucken. Das war knapp; sehr knapp. Dass Lautern vor dem Spiel nur ein Tor weniger geschossen hatte als die Darmstädter (40), ist bislang kaum zu sehen. Die Offensive ist so gut wie abgemeldet. In der 57.Minute muss Luthe ran! Opoku entscheidet sich für einen verdeckten Schuss aus 18 Metern, zielt aufs kurze rechte Eck. Der Torhüter liegt quer in der Luft und lenkt den Ball zur Ecke, aus der dann nichts wird.
Lobinger kommt für verletzten de Preville
Wie bitter: De Preville muss schon wieder runter, hatte sich in einem Duell mit Riedel im Lendenwirbelbereich verletzt. Lobinger darf ran (62.). Durm ersetzt in der gleichen Spielminute Zuck. Darmstadt drückt weiter. Manu fehlt aber in der 65.Minute das nötige Abschlussglück: Nach langem Ball legt Tietz am Sechzehner zurück, die Nummer 7 zieht per Halbvolley ab. Ein Lauterer schmeißt sich rein und lenkt die Kugel knapp über die Latte. Wenn ein Spieler sich nach eigenem Pass die Hände an den Kopf schlägt, dann weiß man: Das war nichts. Und Zimmer weiß das auch nach seinem versuchten Steilpass, der exakt in den Füßen von Müller landete. Nächste Chance für den Gastgeber (82.): Holland marschiert erst über die Mittellinie und dann übers Feld. Sein Zuspiel findet rechts Seydel, der im Strafraum einen Schlenker macht und mit dem dritten Kontakt abzieht. Zu zentral, Luthe ist zur Stelle. 
Wechsel auch beim SV Darmstadt 98. Aaron Seydel kommt, es geht der Doppeltorschütze Filip Stojiikovic (80.). Vier Minuten später, in der 84., wechseln beide Trainer nochmals. Beim FCK kommt Hanslik für Klement. Bei den Lilien kommt eine Minute später Torsiello für Karic. 
Das Spiel hat, auch bedingt durch die zahlreichen Wechsel, deutlich an Qualität verloren. Es werden nun noch drei Extraminuten angezeigt. Dann viel Glück für die Gäste aus der Pfalz: Der Posten rettet für Luthe. Sven Jablonksi pfeift eine nicht sehr attraktive Partie ab. 

MK180323

Freiburg scheitert an Juve 

VAR mehrfach im Fokus, Streich mit Kritik an Schiedsrichtern 

Im Vergleich zur 0:1-Niederlage im Hinspiel nimmt Christian Streich, der in dieser Woche seinen Vertrag bei den Freiburgern verlängert hat, drei Veränderungen vor. Anstelle von Philipp Lienhart (Oberschenkelprellung), Roland Sallai und Vincenzo Grifo (beide Bank) rücken Manuel Gulde, Ritsu Doan und Michael Gregoritsch in die Startelf des Sport-Club.

Bei den Gästen stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Rasen: Szczesny - Danilo, Bremer, Gatti - Locatelli, Cuadrado, Fagioli, Rabiot, Kostic - Kean, Vlahovic.

Die Freiburger gehen die Begegnung sehr aggressiv an. Während der Einsatz von Christian Günter eben gegen Juan Cuadrado noch einen zweifelhaften Freistoß nach sich zog, ist das Einsteigen von Lucas Höler gegen Nicolo Fagioli schon heftiger. Es gibt Redebedarf - auch vonseiten des Schiedsrichters.Nach fünf Minuten führt ein Freiburger Ballgewinn mal zu einer schnellen Umschalthandlung. Ritsu Doan fackelt in halblinker Position auch nicht lange und zieht mit dem linken Fuß ab. Das wirkt etwas überhastet, die Kugel springt deutlich am langen Eck vorbei. In der 12.Minute eine erste Standardsituation: Im rechten Halbfeld liegt der Ball für die Gastgeber bereit. Christian Günter tritt den Freistoß mit dem linken Fuß hoch und weit in den Sechzehner. Dort fliegt das Ding an Freund und Feind vorbei. Nach einer Viertelstunde schafft es Juve erstmals in den Strafraum. Dort geht Nicolo Fagioli nach einem Kontakt mit Christian Günter zu Boden und bekommt von Freiburger Kapitän einige Worte zu hören. Das reicht bei Weitem nicht für einen Elfmeter. Dieser Meinung müssen sich zwangsläufig auch die VAR-Herren anschließen.  Für den ersten Torabschluss der Gäste sorgt Manuel Locatelli aus der zweiten Reihe. Dieser Rechtsschuss fliegt sogar aufs Tor zu und wird von Mark Flekken pariert. Über rechts sucht Juan Cuadrado den Weg in die Box. Dem Kolumbianer stellt sich Christian Günter entgegen. Es gibt dann vermutlich einen leichten Kontakt, Cuadrado geht theatralisch zu Boden. Auch hierfür kann es keinen Strafstoß geben (19.). In dieser Phase versuchen die Bianconeri mehr Kontrolle über das Spiel zu bekommen. Jetzt spielt sich aber auch Freiburg mal richtig gut in den Sechzehner. Doch es bietet sich einfach keine Möglichkeit zu einem freien Abschluss. Lucas Höler probiert es aus ganz spitzem Winkel und holt immerhin eine erste Ecke raus. Aus diesem Eckstoß von Christian Günter ergibt sich die erste hochkarätige Torszene. Matthias Ginter schraubt sich in die Höhe, kommt wunderbar zum Kopfball. Der fliegt unten aufs rechte Eck und wird von Wojciech Szczesny stark pariert. Der Nachschuss von Michael Gregoritsch aus spitzem Winkel führt zu einer zweiten Ecke. Diese bringt nichts ein.
Führung für Juve, VAR greift ein
Auf der Gegenseite gibt es einen Freistoß der Gäste von der linken Seite. Die hohe Hereingabe von Filip Kostic köpft Bremer aus etwa sechs Metern an die Latte. Die Szene bleibt heiß. Von Moise Kean springt die Kugel zu Dusan Vlahovic, der am Torraum aus der Drehung abzieht und mit dem rechten Fuß ins rechte Eck trifft. Das scheint eine klare Sache. Dennoch gibt es eine VAR-Überprüpfung. Auch der Feldschiedsrichter begibt sich zum Monitor. Und in der Tat haben seine aufmerksamen VAR-Kollegen eine Abseitsposition entdeckt. Bei der Ballberührung von Moise Kean befindet sich Dusan Vlahovic tatsächlich in der verbotenen Zone. Glück für den SC. Nach diesem Schreckmoment müssen die Freiburger erst einmal durchatmen. Das ging gerade noch einmal gut.
Zugleich wirken die Gäste, ob des aberkannten Tores, etwas wütend. Es geht intensiv zur Sache. Der Bundesligist muss aufpassen, den Überblick zu behalten. In der 35.Minute wird dann Dusan Vlahovic von Lukas Kübler beim Schussversuch abgeblockt. Das bringt den serbischen Stürmer auf die Palme, er winkt in Richtung des Assistenten ab. Ab der 41.Minute Minute überschlagen sich die Ereignisse. Dann hat Moise Kean freie Bahn, stürmt über halblinks in den Strafraum. Den Linksschuss pariert Mark Flekken mit einer starken Fußabwehr. Wenig später kommt Federico Gatti im Strafraum frei zum Linksschuss. In diesen wirft sich Manuel Gulde aufopferungsvoll, fälscht ab. Dennoch fliegt die Kugel aufs Tor zu. Mark Flekken ist geschlagen, doch Matthias Ginter rettet auf der Linie per Kopf. Bei der nächsten Unterbrechung kommt die letzte Torszene nochmals auf den Prüfstand. Von VAR-Seite gibt es da offensichtlich etwas zu beanstanden. Es geht um ein vermeintliches Handspiel von Manuel Gulde im Sechzehner. Elfmeter für Juve!
Elfmeter nach Videobeweis
Dusan Vlahovic übernimmt die Verantwortung und tritt zu diesem Handelfmeter an. Mit dem linken Fuß jagt der Serbe die Kugel mittig auf die Kiste und markiert sein drittes Saisontor in den europäischen Wettbewerben. Die Nachspielzeit beträgt drei Minuten. Hier passiert dann nichts mehr und die Teams gehen in die Kabinen.

Auswechslung beim SC zur zweiten Hälfte
Für Maximilian Eggestein kommt vor 33.420 Zuschauern Kenneth Schmidt. Der Sportclub ist sichtlich bemüht. Michael Gregoritsch tritt zu einem Freistoß für den SC an. Mit dem linken Fuß schießt der Offensivmann den Ball aus der Distanz knapp am linken Torwinkel vorbei(49.). Dann gelangt Freiburg in den Sechzehner - und wird gefährlich. Letztlich schießt Michael Gregoritsch aus kurzer Distanz. Wojciech Szczesny blockt ab und Bremer schiebt ihm den Ball per Rückpass zu. Das beanstanden die Breisgauer, doch der Unparteiische entscheidet auf Abseits in der Entstehung dieser Szene (58.). Chance auch für die Gäste. Zwei Minuten später probiert es Juve aus halblinker Position. Danilo ziehtmit dem rechten Fuß ab. Mark Flekken wirft sich ins lange Eck und pariert diesen Distanzschuss gut.
Zeit der Wechsel
Christian Streich wechselt in der 62.Minute doppelt. Für Höler und Doan kommen Grifo und Sallai auf den Platz. Auch Allegri regiert bringt in der 70.Minute Chiesa und Iling Junior für Kostic und Vlahovic. Freiburgs Trainer Streich setzt wohl alles auf eine Karte. Petersen und Weißhaupt ersetzen in der 75.Minute Gregoritsch und Günter. Auch hat nun deutlich mehr vom Spiel, ohne zum finalen Abschluss zu kommen. Die Minuten verrinnen und die Alte Dame kontrolliert das Geschehen clever über viel Ballbesitz. Freiburg tut sich gerade schwer wieder Zugriff zu bekommen.
Allegri nimmt noch einmal Zeit von der Uhr. De Sciglio und Barrenechea kommen in der 85.Minute für Cuadrado und Locatelli. Juve macht es clever. In der Schlussminute der nächste Wechsel. Soulé kommt für Kean. Es sind fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt.
Die Breisgauer bestimmen das Spiel weiter, ohne die letzte Gefahr zu entwickeln. Flanke um Flanke fliegt Richtung Strafraum. Die Juve-Abwehr räumt jedoch alles ab. In der 3.Minute der Extrazeit die Chance für Chiesa. Sein Schuss geht jedoch an die Latte. Drei Minuten später zielt Chiesa besser, trifft zum 0:2.
Das war es für den SC. Das Spiel ist aus.

Fazit:
Nach dem erstmaligen Erreichen eines Europapokal-Achtelfinales und dem dortigen Ausscheiden kann sich der Sport-Club nun vollends den nationalen Aufgaben widmen. Am Sonntag steht ein Auswärtsspiel in Mainz an. Nachdem die Verantwortlichen von Juventus am Freitag gespannt auf die Auslosung im schweizerischen Nyon geschaut haben, wartet am Wochenende das Gastspiel bei Inter Mailand. 
Für Trainer Streich war schon auf der PK nach dem Spiel klar, dass mit Mainz eine brutal schwere Aufgabe auf sein Team wartet. Zum Spiel ging die Hauptkritik an die Schiedsrichter. 
Streich haderte dabei mit einigen Entscheidungen von Schiedsrichter Serdar Gözübüyük - und dessen Kollegen aus dem Hinspiel, Anastasios Sidiropoulos. 

„Ich bin sprachlos. In beiden Spielen: Nach jedem Foul spielt ein Juve-Spieler den Ball weg. Immer. Es ist mir vollständig rätselhaft. Alles wird sanktioniert, aber so etwas, was entscheidend ist, wird laufen gelassen“, grantelte Streich.

Vor allem eine Szene in der 58. Minute, als Juve-Verteidiger Bremer seinem Keeper Wojciech Szczesny den Ball zuspielte, ging dem SC-Coach gehörig gegen den Strich. „Ich kann nicht sagen, was passiert wäre, wenn die Mannschaft das 1:1 macht. Dann gibt‘s noch den absichtlichen Rückpass, der nicht abgepfiffen wird. Das ist schwer zu akzeptieren.“


MK160323









Heißer Tanz im Wildpark

KSC im Rausch - Zuviel "Heidenheim" beim HSV

Christian Eichner hat keinen Grund, seine Elf gegenüber dem 2:0-Erfolg bei Hansa Rostock zu verändern - eigentlich. Doch Sebastian Jung fällt kurzfristig aus. Ihn ersetzt Manuel Thiede auf der Rechtsverteidigerposition. Tim Breithaupt, wertvollster Spieler des KSC, fällt mit einem Knöchelbruch weiterhin aus. Für ihn spielt zurzeit Leon Jensen im Mittelfeld. Die Aufstellung des KSC liegt vor: Gersbeck - Thiede, Franke, Kobald, Heise - Jensen, Gondorf - Nebel, Wanitzek - Kaufmann, Schleusener.

Auch beim Tabellenzweiten gibt es im Vergleich zur Vorwoche eine Veränderung. Schonlau fehlt den Rothosen in der Verteidigung, Heyer rutscht für ihn in die Startelf. Kittel und Königsdörffer sitzen weiterhin nur auf der Bank und müssen auf Einsatzminuten warten. Beim HSV startet folgende Elf: Heuer Fernandes - Muheim, Heyer, David, Katterbach - Meffert - Reis, Benes - Dompe, Glatzel, Jatta.

Unter den Augen von FCK-Trainer Dirk Schuster sollte sich im ausverkauften Wildpark gleich ein aggressives Spiel von beiden Seiten entwickeln. Nicht mal eine Minute ist gespielt, schon hat Hamburg einen ersten Torabschluss, Glatzels Versuch wird von Heyer abgeblockt. Hamburg beginnt direkt sehr forsch.
Nebel mit der frühen Führung
Der KSC befreit sich, kann nach 11.Minuten den entscheidenden, ersten Nadelstich setzen. Was für eine Aktion von Nebel. Gondorf schlägt den Ball einfach mal weit nach vorne, Kaufmann verlängert ihn per Kopf in den Lauf von Nebel, der sich gegen David im Duell durchsetzt und an der rechten Strafraumkante aus der Luft abzieht. Der Ball fliegt mit Hilfe der Unterkante der Latte in die Maschen, Heuer Fernandes hat keine Abwehrchance. Und direkt schon wieder die Hausherren. Diesmal schlägt Nebel eine Flanke von rechts in den Strafraum. Am zweiten Pfosten taucht Wanitzek auf, der es mit einem Flachschuss probiert. Heuer Fernandes steht gut und kann mit dem Fuß parieren, Heyer schlägt den Ball dann aus der Gefahrenzone. Fast das zweite Tor für die Karlsruher.
KSC mit brutaler Offensive, Treffer Jensen
Die Gastgeber spielen sich hier in einen Rausch. Wieder ist ein lang geschlagener Ball der Ursprung. Heider und Muheim schaffen es nicht, das Leder mal festzumachen und für Ruhe zu sorgen. Kaufmann bleibt auf dem Gaspedal, setzt sich exzellent auf der rechten Seite bis zur Grundlinie durch und lässt zwei Gegenspieler auf dem Boden liegen. Mit gutem Auge sieht er im Rückraum Jensen, der völlig freisteht und den Ball aus zehn Metern sicher verwandelt. Heuer Fernandes ist erneut machtlos.
Hier spielt eine Mannschaft und das sind die Karlsruher. Hochkarätige Chancen im Minutentakt. Jensen scheitert in der 20.Minute mit seinem Schuss aus rund zehn Metern an der Latte. Heuer Fernandes war wohl noch mit den Fingerspitzen am Ball und verhindert damit das dritte Gegentor gerade so eben. Der HSV wird hier völlig schwindelig gespielt und weiß gar nicht, was er machen soll. Der KSC immer mit dem gleichen Muster: Hamburg verliert leichtfertig den Ball und dann geht es schnell. Kaufmann wird in den Lauf geschickt und legt wieder in den Rückraum ab. Diesmal ist es Nebel, 27.der es nicht schafft, das Spielgerät aus zehn Metern im Kasten unterzubringen. Sein Schuss rollt links am Pfosten vorbei. Das dritte Tor ist überfällig.
Schleusener zum Dritten
Nach 32 Minuten ist es dann soweit. Muheim will zu Heuer Fernandes zurückspielen, übersieht aber Nebel, der in den Passweg läuft, den Keeper umkurvt und Schleusener in der Mitte anspielt. Der Stürmer muss aus fünf Metern nur noch den Ball über die Linie drücken. Das Stadion tobt, der KSC ist im Rausch.
Tim Walter mit ersten personellen Konsequenzen. Katterbach und David müssen in der 38.Minute vom Platz. Es kommen Mikelbrencis und Rubio. Es sind fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt.
Hamburg schafft es endlich mal, eine kleine Ballbesitzphase aufzubauen, die aber dann doch nur von kurzer Dauer ist. Es geht in die Kabinen.

Doppelwechsel nach der Pause
Tim Walter reagiert personell, bringt Königsdörffer und Nemeth für Benes und Dompé.  Der HSV wird vor 23.532 Zuschauern ins Risiko gehen müssen. Lässt Karlsruhe nach oder agiert genauso weiter, wie in den ersten 45 Minuten? Viele Fragen, die wir wahrscheinlich relativ schnell in den kommenden Minuten beantworten können. In der 51.Minute.
Früher Treffer von Glatzel
Dem HSV hilft ein Standard. Die Ecke kommt in die Mitte, wo Jatta und Heier noch am Ball vorbeifliegen. Glatzel nimmt ihn auf, lässt ihn aber weit wegspringen. Montero stoppt ihn für den Stürmer clever an, sodass er aus sieben Metern mit Vollspann ins Tor abziehen kann. Gersbeck ist aus der kurzen Distanz machtlos. Etwas Hoffnung für Hamburg. Der KSC ist um Entlastung bemüht. Nebel spielt Schleusener frei, der es aus spitzem Winkel versucht. Der Ball geht aber doch deutlich links am Kasten vorbei (55.). Drei Minuten später schon wieder so eine Szene, diesmal geht es über Kaufmann: Der Däne setzt sich souverän gegen Muheim durch, spielt an Heuer Fernandes vorbei in die Mitte, doch Montero ist den einen Schritt schneller als Schleusener und kann vor der Torlinie noch klären. Die erste Drangphase der Gäste scheint vorbei. Das zweite Tor für den Hamburger SV bahnt sich gerade nicht mehr an. Noch ist allerdings rund eine halbe Stunde zu spielen. Zeit wäre noch genügend vorhanden, das kleine Wunder vom Wildpark zu schaffen.
In der 68.Minute reagiert auch Christian Eichner.  Cueto und Batmaz kommen für Jensen und Kaufmann. In der 76.Minute dann der nächste Wechsel bei den Gästen. Kittel kommt für Meffert.
HSV mit Anschluss
Und jetzt hat Glatzel plötzlich die dicke Chance, auf 2:3 zu stellen, doch er scheitert nach Hackenvorlage von Kittel an Gersbeck, der lange stehenbleibt und damit den Einschlag mit seinem Körper verhindert. Auftakt für eine spannende Schlussphase? Gespielt sind 78 Minuten.
Es soll noch einmal spannend werden im Wildpark. Die 80.Minute läuft und Königsdörffer treibt den Ball an und spielt links raus auf Muheim, der mit viel Platz die Flanke auf den Kopf von Glatzel bringt und links ins Eck einköpft. Genug Zeit bleibt ihnen noch, tatsächlich noch auf Ausgleich zu stellen.
Trainer Eichner versucht mehr Stabilität in die Defensive zu bringen, wechselt Brosinski für Heise ein (82.). Die Konterchance in der 87. Minute Gersbeck mit langem Schlag auf Schleusener. Der entwischt Rubio, der sich nur mit einem Foul helfen kann. Gelb-Rot!
Schleusener macht Deckel drauf
Die Entscheidung, eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit. Balleroberung im Mittelfeld und eine überragende Steilvorlage von Wanitzek über alle Spieler hinweg zu Schleusener, der vor Heuer Fernandes ruhig bleibt und ihn mit einer Täuschung umkurvt und sicher einschiebt. Das Spiel ist entschieden.
Es sind fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. Jetzt kommen sich die Bänke ziemlich nahe, ein Betreuer vom KSC bekommt Gelb und Tim Walter sogar die Rote Karte gezeigt. Der HSV-Coach redet daraufhin laut auf den Assistenten ein, berührt ihn dabei bewusst mit dem Zeigefinger und schubst ihn auch minimal weg. Die Sicherungen sind hier dem Trainer mal wieder durchgebrannt.

Fazit:
Über dieses Spiel wird man noch länger sprechen. Der HSV verpasst es, die schlechten Ergebnisse der Konkurrenz für sich auszunutzen. Das lag vor allem am ersten Durchgang, in dem nichts zusammenlief. Karlsruhe nutzte die eklatanten Fehler eiskalt aus und legte sich mit einem 3:0 den Grundstein für den heutigen Erfolg. Zwar kam Hamburg in Person von Robert Glatzel noch bis auf 2:3 zurück. Schleusener setzte am Ende den Deckel drauf, kurz nach dem Platzverweis noch Montero. Die Rolle des ehemaligen Atletico Madrid-Talents bleibt unglücklich. Für Trainer Tim Walter war zuviel "Heidenheim" im Kopf. Man werde nicht jede Woche einen 3-Tore Rückstand aufholen können. 

LB120323




Avdo Spahic vertritt Luthe 

Spiel gedreht und doch nur einen Punkt gewonnen 

Nach einer Erkältungswelle unter der Woche, sieht sich Dirk Schuster gleich zu fünf Wechseln gezwungen. Spahic, Bormuth, Hercher, Zimmer und Hanslik ersetzen Luthe, Rapp, Niehues, Klement und Zolinski. Erstmals, nach einigen Nicht-Berücksichtigungen, ist auch wieder Angreifer Muhammed Kiprit auf der Bank zu finden. Kaiserslautern beginnt wie folgt: Spahic - Durm, Tomiak, Kraus, Zuck - Hercher, Bormuth, Ritter, Zimmer - Boyd, Hanslik.

Bei den Gästen sind es im Vergleich zum Kiel-Spiel nur zwei personelle Veränderungen. Kutucu und Dumic kommen für Ganda und Zhirov. Der SV Sandhausen ist mit dieser Startelf angereist: Drewes - Diekmeier, Höhn, Dumic, Okoroji - Esswein, D. Kinsombi, Zenga, C. Kinsombi - Kutucu, Pulkrab.

Fans verabschieden Klinge
Vor Beginn der Partie wird einer der Aufstiegshelden, René Klingenburg, vor der Westkurve mit ganz viel Beifall verabschiedet.

Kutucu schockt die Pfälzer
Das Spiel beginnt mit einem engagierten FCK, ohne jedoch wirklich Gefahr zu entwickeln. Anders der SV Sandhausen: In der 8.Minute kommen die Gäste erstmals gefährlich vor das Tor von Spahic und sind erfolgreich. Nach dem Zuspiel von Esswein dreht sich Ahmed Kutucu um Tomiak herum, überläuft kurz vor der Strafraumgrenze Bormuth und trifft aus 16 Metern links unten am Keeper vorbei ins Eck. Eine starke Einzelleistung. 
Ab der 11.Minute zwei Situationen für Sandhausen: Der SVS will jetzt natürlich nachlegen, aber Kutucu köpft die Flanke von Christian Kinsombi aus sieben Metern knapp über das Tor . Nächste Situation : Von rechts kommend zieht Christian Kinsombi ins Zentrum und findet aus 15 Metern die Lücke. Der Schuss dreht knapp links am Tor vorbei.
Der Führungstreffer der Gäste zeigt auch nach 25 min noch Wirkung. Kaiserslautern findet nicht wirklich in die Partie zurück und wirkt defensiv anfällig. Die krankheitsbedingten Ausfälle sind bislang nicht zu kompensieren. In der 30.Minute dann die bisher größte Chance für die Hausherren. Der Steilpass von Boyd kommt mit sehr viel Glück bis zu Grundlinie durch. Hercher flankt durch den Strafraum, Durm stoppt mit der Brust und sucht aus elf Metern den Abschluss. Ein Sandhäuser wirft sich in den Schuss und fälscht die Kugel so auf die Oberkante der Latte ab. Diekmeier kann den Abpraller dann klären. 
Ausgleich durch Boris Tomiak
In diese kurze Drangphase, 35.Minute, fällt dann der Ausgleich. Sandhausen bekommt eine Ecke gleich mehrfach nicht geklärt. Am Ende faustet Drewes unbedrängt vor die Füße von Boris Tomiak, der aus acht Metern, halbrechter Position, vollstreckt.
Videobeweis:

Der Treffer muss überprüft werden. Hercher stand beim Torschuss von Tomiak im Abseits. Jetzt muss der VAR entscheiden, ob er auch entscheidend den Keeper irritiert hat. Nach intensiver Überprüfung durch das komplette Schiedsrichter-Gespann am Monitor bleibt der Treffer bestehen.
Nach dem Ausgleich spielt sich das Spiel überwiegend in der "neutralen Zone" ab. Es werden nun vier Minuten Nachspielzeit angezeigt. In der Crunchtime passiert nichts mehr und Schiedsrichter Burda schickt die Teams in die Kabinen.

Keine Wechsel zur zweiten Hälfte
Der FCK beginnt druckvoii  vor 39.779 Zuschauern, hat in der 49.Minute die Chance zur Führung. Starker Querpass von Zimmer auf Boyd, der dieses Mal nicht lange fackelt und aus 15 Metern schnell den flachen Abschluss sucht. Drewes begräbt den Schuss im Nachfassen unter sich. Sandhausen ist zwar nach der Pause noch ohne Torschussversuch, hat dafür aber einen Ballbesitzanteil von 55 Prozent. Im ersten Durchgang lag dieser Wert noch bei 37 Prozent.
Wechselzeiten
Tomas Oral wechselt dreifach: Evina, Mehlem und Al Ghaddioui kommen. C.Kinsombi, Kutucu und Pulkrab verlassen den Platz (66.).
Auch Dirk Schuster wechselt: Boyd und Hercher gehen, es kommen Redondo und Lobinger (70.). Bisher erleben die Zuschauer im zweiten Durchgang eine wenig ansehnlichee Partie. Beide Seite bekommen keine Linie mehr ins Spiel. In der Folge werden die Zweikämpfe immer härter geführt. 
Kraus per Handelfmeter
Al Ghaddioui klärt den Kopfball von Kraus mit ausgestrecktem Arm. Erst einmal läuft das Spiel weiter, aber dann geht Max Burda zum Videobildschirm. Die korrekte Entscheidung lautet auf Elfmeter.
Am Betze schreibt man die 76.Minute: Kevin Kraus schnappt sich die Kugel und verwandelt sicher in die linke Ecke.
SVS durch Joker Evina wieder im Spiel
Nicht viel Zeit zur Freude beim 1.FC Kaiserslautern. Keine fünf Minuten nach der Führung gleicht Sandhausen wieder aus. Die Ecke von Okoroji segelt hoch durch den Strafraum. Am zweiten Pfosten löst sich Franck Evina im Rücken der Abwehr und drückt die Kugel mit Urgewalt per Kopf über die Linie. Zum zweiten Mal in Folge ist Evina als Joker erfolgreich. 

Schuster reagiert, bringt eine Minute nach dem Ausgleich Zolinski für Hanslik. Oral bringt in der 86.Minute El-Zein für Esswein. Die Nachspielzeit beträgt vier Minuten. Beiden Mannschaften gelingt kein gefährlicher Abschluss mehr und man trennt sich leistungsgerecht Unentschieden.

Fazit:
Für die Pfälzer bleibt ein Punkt ; mit dem man aufgrund der Personalsituation durchaus leben kann. Sandhausen gelingt wie in der Vorwoche das Comeback.  Kaiserslautern gelingt durch Kraus zwar per berechtigtem Elfmeter zunächst die Führung, doch Evina trifft, wie gegen Kiel, nach seiner Einwechslung. Am Ende geht das 2:2 in einer sehr fehlerhaften Partie in Ordnung - auch wenn Sandhausen die Schlussphase bestimmte. 

MK100323










SVS mit Moral 

Drewes hält Elfer von Reese, Joker Evina trifft

Bei den Gästen gibt es drei personelle Veränderungen im Vergleich zum Paderborn-Spiel. Wahl, Thesker und Schulz übernehmen für Porath, Arp und Erras. Die Störche starten wie folgt: Schreiber - Wahl, Thesker, Lorenz - Becker, Schulz, Holtby, Sander, Kirkeskov - Skrzybski, Reese. Taktisch wohl ein 3-4-3

Tomas Oral vertraut in seinem 150 Spiel als Trainer in der 2.Liga exakt dem gleichen Team, welches in Nürnberg spät mit 0:1 unterlag. Der SVS also mit : Drewes - Diekmeier, Höhn, Zhirov, Okoroji - D. Kinsombi, Zenga - Ganda, Esswein, C. Kinsombi - Pulkrab. Taktisch wird Das wohl ein 4-1-3-2

Blitzstart für Holstein Kiel. Gleich mit dem ersten Angriff geht es über die rechte Seite. Langer Ball auf Reese, der im Strafraum nach rechts für Becker auflegt. Der schnelle Abschluss ins kurze Eck hätte gepasst, aber Drewes wehrt zur Ecke ab. Nächste Schrecksekunde für den SV Sandhausen in der 4.Minute. Zenga will im eigenen Strafraum einen langen Einwurf gegen Thesker klären und knickt unglücklich weg. Er muss auf dem Platz behandelt werden, das Spiel ist unterbrochen.
Die Störche dominieren die erste Viertelstunde, haben aber auch die erste gefährliche Situation für die Gastgeber zu überstehen. Okoroji dribbelt sich gegen drei Gegenspieler von links kommend durch den Strafraum und kommt zu Fall. Doch die kurze Berührung von Schulz reicht Robert Hartmann nicht. Wieder hat Schreiber leichte Probleme, den Ball sauber zum Mitspieler zu bringen. Die Platzverhältnisse sind im Hartdwald auch nicht die besten. In der 20.Minute brennt es vor dem Kieler Tor erneut. Diekmeiers scharfe Hereingabe bekommt Esswein nicht entscheidend aufs Tor gebracht. Aber der zweite Ball bleibt beim SVS. Christian Kinsombi zieht von links ins Zentrum und sucht aus 15 Metern den Abschluss aufs kurze Eck. Schreiber taucht ab und ist zur Stelle.  Sandhausen ist jetzt aber deutlich besser im Spiel. Die nächste Chance allerdings für die Gäste. Kirkeskov kommt gut, der Kopfball von Lorenz aus zentraler Position wird geblockt, landet aber am zweiten Pfosten bei Lorenz, der mit einem geschickten Seitfallzieher auf engem Raum die Latte trifft (28.).
Oral muss verletzungsbedingt reagieren. Für Ganda kommt in der 32.Minute Ritzmaier ins Spiel. Nach 34min Freistoß von Christian Kinsombi, gefährlich an den Elfmeterpunkt. Dort wartet sein Bruder David und startet durch. der Schreiber kommt aber raus und kann den Winkel entscheidend verkürzen. Der Keeper hat sich in dieser Situation wohl verletzt und wenige Momente später müssen auch die Gäste wechseln. Schreiber geht, für ihn kommt Himmelmann. Für ihn wird es gleich gefährlich. Die noch ausstehende Ecke kommt rein, Diekmeier köpft die Hereingabe von Okoroji aber knapp drüber (42.). Nächste Möglichkeit, kurz vor der Halbzeit: David Kinsombi setzt sich stark auf der rechten Seite durch und flankt scharf an den Fünfmeterraum, Lorenz blockt den Kopfball von Pulkrab auf Kosten einer Ecke.
Hier werden, auch aufgrund zweier Verletzungen, sieben Minuten Nachspielzeit angezeigt. Der nächste Konter, 45.+3, geht an Kiel. Holtby schickt Reese die rechte Außenbahn entlang. Der Stürmer hat auf dem Weg in Richtung Strafraum Platz und Zeit und entscheidet sich aus spitzem Winkel dann doch für die Verlagerung. Auf der anderen Seite des Strafraums steht kein Mitspieler. Die  nächste Ecke von Kirkeskov, in der 5.Minute der Extrazeit, findet am Fünfmeterraum den Kopf von Lorenz, doch der Abschluss geht klar übers Tor. Es geht in die Halbzeit.

Wahl schockt Sandhausen
3.603 Zuschauer sehen zwei Mannschaften unverändert aus der Kabine kommen. Dann dauert es keine zwei Minuten und die Störche gehen in Führung. Zunächst wird Reeses langer Einwurf geklärt, doch er bekommt die zweite Chance und seine Flanke kommt durch bis zu Becker, der aus fünf Metern noch an Drewes scheitert. Doch der Keeper kann nur vor die Füße von Hauke Wahl klären, der am Pfosten aus kurzer Distanz abstaubt. In der 53.Minute jubeln die Kurpfälzer. David Kinsombi stochert den Ball aufs Tor. Himmelmann kann abwehren, aber Höhn setzt nach und drückt die Kugel über die Linie. Sandhausen jubelt, aber Schiedsrichter Hartmann wartet erst einmal den Blick des Videoassistenten ab. Der bestätigt, dass Himmelmann mit beiden Händen schon am Ball war und der Treffer entsprechend nicht zählt.
Jetzt wechselt Marcel Rapp. Für Holtby kommt nach einer Stunde Porath ins Spiel. Chance in der 63.Minute für den SV: Okoroji überläuft über links seinen Gegenspieler Lorenz. Aber seine Flanke fällt auf die Oberkante der Latte. Kiel hat das Glück weiter auf seiner Seite.  Auch Tomas Oral reagiert, bringt Al-Ghaddioui und Evina für Ritzmaier und Pulkrab (70.). In der 72.Minute die Chance auf die Entscheidung für Kiel: Reese nimmt den Steilpass von Skrzybski im Strafraum direkt. Der Schuss ist aber nicht besonders druckvoll. Drewes kann die Entscheidung verhindern. Das Spiel ist zwar kampfbetont, verflacht aber zunehmend. Doppelwechsel nach 81min bei Kiels Rapp: Schulz und Skrzybski gehen vom Platz, werden ersetzt von Arp und Mühling.
Die Chance zur Entscheidung dann in der 87. Minute. Elfmeter für die Gäste. Flanke von rechts durch,. Höhn und Arp stoßen beim Klärungsversuch aneinander und bleiben liegen. Erst bittet Robert Hartmann das medizinische Personal auf den Rasen. Dann zeigt er auf den Punkt und gibt Elfmeter. Höhn ist sehr rüde in die Klärungsaktion gegangen.  Reese nimmt sich den Ball, schießt den Elfmeter zu zentral, Drewes hält den Ball und so Sandhausen im Spiel.
Letzter Doppelwechsel, 88.Minute, bei Holstein Kiel. Esswein und Zenga gehen runter, es kommen Mehlem und Kutucu.
Es werden 5min Nachspielzeit angezeigt. Jetzt ist Moral gefordert und die Gastgeber liefern.
Joker Evina zum Ausgleich
Kiel bekommt den langen Einwurf von Diekmeier nicht geklärt, der Ball flippert in der Luft durch den Fünfmeterraum und kommt zu Franck Evina, der von links im Strafraum eiskalt ins lange Eck abzieht. Der Rest ist Jubel.

Fazit:
Sandhausen kommt in letzter Sekunde noch zum verdienten Punktgewinn. Dabei hatte Kiel kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit die Entscheidung auf dem Fuß. Doch Reeses Elfmeter flach durch die Mitte war so schwach geschossen, dass Drewes abwehren konnte und der SVS mit der letzten Angriffschance durch den eingewechselten Evina der Ausgleich gelang.  Die Kurpfälzer geben mit dem Punktgewinn die Rote Laterne an Regensburg weiter, Kiel bleibt Achter. Für den SVS geht es am Freitag in den Pfalz zum FCK. Holstein hat zwei Tage länger Pause und muss erst sonntags gegen Jahn Regensburg wieder ran.

MK040323



FCK zu passiv 

Keine Lösungen in der Offensive gefunden 

Mit drei Wechseln geht Dirk Schuster nach dem Sieg gegen Fürth an die Auswärtsaufgabe beim FCM heran : Kenny Prine Redondo fällt aus, Kapitän Jean Zimmer und Aaron Opoku gehen auf die Bank und dafür sind Julian Niehues, Erik Durm und Ben Zolinski neu in der Mannschaft. Das sieht nach einem 3-4-1-2 und sehr viel Defensive aus.
Christian Titz wechselt im Vergleich zum 2:1-Sieg bei Hannover 96 zwei Wechsel Positionen bei den Gastgebern: Jamie Lawrence und Luc Castaignos beginnen für Daniel Elfadli und Kai Brünker. Taktisch wird das ein 3-4-3.

Der FCM stellt sehr hoch zu: Beim Abstoß für den FCK werden alle Anspielstationen zugestellt, vier Magdeburger lauern direkt am Sechzehner der Gäste. Den Hausherren wird das Kombinationsspiel dadurch ordentlich vermißt. In der 11.Minute legt Castaignos gut ab auf El Hankouri und der Linksaußen kommt aus 15 Metern zum Abschluss. Luthe greift über und kann das Geschoss gerade noch über das Tor lenken. Eine Minute später zieht Bockhorn von der rechten Seite nach innen und versucht es mit einem Distanzschuss. Die Kugel rutscht ihm aber deutlich über den linken Schlappen, geht weit drüber.
Zu früh gejubelt
Die 18. Minute ist angebrochen und Lautern jubelt. Durm zieht im gegnerischen Strafraum von rechts ins Zentrum und kommt dann elf Meter vor dem Kasten mit links zum Abschluss. Er trifft den rechten Pfosten, den Abpraller schiebt Boyd aus kurzer Distanz rein. Abseitsposition! Jetzt ist auch Magdeburg gewarnt und Christian Titz gibt Kommandos in Richtung seiner Abwehr.
Jetzt Tomiak aus der Distanz: In der 28.Minute lässt Boyd an der Strafraumgrenze prallen, Tomiak zieht aus 23m mit links ab. Riemann klärt auf Kosten einer Ecke.
Ohne Niehues gegen Sandhausen
Nach 30min steht eine Personalie für das Heimspiel gegen Sandhausen fest. Niehues sieht seine fünfte gelbe Karte und wird aussetzen müssen. In den vergangenen Minuten hat die Partie ein wenig an Dynamik verloren: Die vielen Unterbrechngen durch Fouls machen sich hier bemerkbar.
Magdeburg kombiniert sich zur Führung
In der 41.Minute geht es dann schnell, zu schnell für den FCK. Das Zentrum ist offen und kein Abwehrspieler der Pfälzer kommt in den Zweikampf. Ceka hat im Zentrum etwas Platz und spielt einen überragenden Schnittstellenpass mit links in den Strafraum des FCK. Kwarteng war gestartet, schnappt sich im Sechzehner den Ball und schießt ihn aus elf Metern Entfernung mit rechts, Luthe kommt nicht ran, der Ball geht links ins lange Eck.
Die Partie wird hektischer. Doppel-Gelb! Marlon Ritter wird nach einem Handgemenge mit Ceka verwarnt. Aber auch Ceka sieht eine Karte, hatte die Kugel vor den Augen des Schiedsrichters wutentbrannt weggeworfen. Es ist eine Minute Nachspielzeit angesagt. Es passiert nichts mehr, die Teams gehen in die Pause.

Beide Streithähne vom Platz
Zur Halbzeit wechseln beide Trainer ihre Streithähne Ritter und Ceka vor 24.528 Zuschauern aus, gehen auf Nummer sicher. Beide Spieler standen kurz vor dem Platzverweis. Schuster bringt Lobinger, Titz bietet Ito auf. In der 50.Minute muss Ito, nach Foul an Klement, mit einer Platzwunde selbst behandelt werden. Das Spiel ist etwas zerfahren, ehe Boyd in der 56.Minute die Chance zum Abschuss bekommt. Kraus macht einen hohen Ball im FCM-Strafraum fest und legt die Kugel zu Boyd ab. Der Angreifer kommt aus zentraler Position, elf Meter vor dem Kasten zum Abschluss. Der Schuss ist nicht präzise, Reimann hat ihn sicher.
 Kaiserslautern bekommt heute keinen Zugriff, kann den Ball nicht lange festmachen und die eigenen Umschalt-Qualitäten auf den Platz bringen. Der FCM überzeugt nicht nur mit dem Ball, sondern auch bei dessen Rückeroberung.
Ito ganz stark zum 2:0
Atik behauptet 18 Meter vor dem Tor den Ball und schickt mit seiner rechten Hacke den links durchgestarteten Ito. Der ist durch und schiebt die Kugel mit rechts ins rechte Eck. Toller Angriff der Magdeburger. Gespielt sind 65 Minuten. Magdeburg bleibt auf dem Gaspedal.
Dreifachwechsel bei den Gästen
Dirk Schuster nimmt Boyd, Zolinski und Rapp vom Feld. Neu im Spiel dafür Opoku, Hercher und de Preville. Glück für Magdeburg in der 75.Minute. Bockhorn stoppt Hercher, weniger als einen Meter vor dem Strafraum, per Foul. Eine Minute später macht Opoku es direkt. Der Freistoß kommt scharf und als Aufsetzer in den Torraum. Kein FCK-Akteur kommt an die Kugel, Reimann wehrt den Schuss ab.
Auch Christian Titz wechselt. Krempicki kommt für Castaignos (77.). Fünf Minuten später kommen Sechelmann und Ullmann für Gnaka und Bockhorn.
Atik zieht indes auch in der 84.Minute weiter seine Fäden. Der dribbelt drei, vier Gäste aus und zieht dabei von rechts ins Zentrum. Mit dem rechten Außenrist legt er das Rund in den Strafraum zum freien Ito. Der scheitert im Eins-gegen-eins an Luthes rechtem, ausgefahrenen Fuß. Starke Parade des Keepers.
Jetzt bringt Trainer Titz auch Brünker, für ihn verlässt Atik den Platz.
Es sind vier Extraminuten angezeigt. Hier rechnet aber selbst der rot-weiße Block nicht mehr mit einer Wende. Hercher kommt aber in der zweiten Minute der Crunchtime zur besten Möglichkeit der zweiten Hälfte.
Das Spiel ist aus. Magdeburg gewinnt hier hochverdient mit 2:0.

Fazit:
Die Laune der Fans aus der Pfalz wird merklich getrübt. Zu defensiv erscheint die Aufstellung, zu passiv wirkt die Mannschaft bis zum 0:2 Rückstand. Selbst dem Sky-Moderator ist schwer verständlich, warum man die Qualität von Hercher und Opoku auf der Bank verschwendet.  Magdeburg gewinnt zum ersten Mal zwei Spiele in Folge. 

MK030323





Nach dem wilden Ritt des Hinspiels 

FCK reist zum heimschwächsten Team der Liga

Am Freitagabend tritt der auswärtsstarke Aufsteiger 1.FC Kaiserslautern bei Mitaufsteiger FC Magdeburg an. Zu diesem Spiel wurden vom FCK 2.000 Tickets an die Fans verkauft. Allerdings sei damit zu rechnen, dass mehr Anhänger nach Magdeburg anreisen werden.

Personell muss der FCK den Ausfall von Lars Bünning verkraften, der im Training einen Bänderriss im Sprunggelenk erlitten hat. Auch die Einsätze von Robin Bormuth und Kenny Prince Redondo sind, so FCK-Pressesprecher Roßkopf, offen. Beide haben muskuläre Probleme.

Geiles Fußballspiel am Freitagabend
Dirk Schuster erwartet in Magdeburg ein intensives Spiel in einem sehr lauten Stadion. Allerdings werde man sich auch hier wieder auf die Unterstützung der eigenen Fans verlassen können.

Schuster erwartet geballte Offensivkraft
Mit Sicherheit habe auch der Auswärtserfolg bei Hannover 96 dem Gegner Auftrieb gegeben. Viele Aktionen werden über den Spiritus Rector im Spiel des FCM, Atik, laufen. Auch Ito könne sehr viel Druck über die andere Außenbahn entwickeln. Mit Brünker habe man einen "richtigen Büffel" vorne drin.
Es werde mit Sicherheit ein heißer Tanz in einem Hexenkessel. Zu diesem Tanz wolle seine Mannschaft ihren Teil beitragen. Die Entwicklung der beiden Vereine sei zwar unterschiedlich verlaufen, Magdebieh habe sich aber stabilisiert und auch auswärts kräftig gepunktet. In der 2.Liga würden Fehler sofort bestraft. Seine Mannschaft reise mit 38 Punkten und breiter Brust, aber auch mit dem nötigen Respekt an. Magdeburg's Stil, mit regelmäßig um die 70% Ballbesitz, sei schwer zu verteidigen. Die Mannschaft käme mittlerweile deutlich besser in die Aktionen und komme mit einem stärkeren Punsch als zu Beginn der Runde. Diesen Stil ziehe das Team von Christian Titz unabhängig vom jeweiligen Spielstand durch.

Zum Personal seiner Mannschaft erklärte Dirk Schuster, dass Durm seine Sache nach seiner Einwechselung gut gemacht habe und durchaus auch am Freitag auflaufen könne. Jean Zimmer habe mit ihm auch nach dem Spiel gegen Fürth gesprochen,  selbst reflektiert und so mitgeteilt, dass er einen "Scheiß" gespielt habe. Dies sei aber nicht dramatisch, da er selbst als Spieler, mit über 200 Bundesligaspielen, solche Tage auch erlebt habe. Das ist eine normale Sache und man sollte dem Spieler auch mal einen solchen Tag zugestehen. Auf der Außenbahn der Defensive habe man ja eine große Auswahl und auch Spieler wie Zuck oder auch Schad, die diese Rolle spielen können.

Pressegespräch mit dem Magdeburger Trainer
Christian Titz wollte eigentlich nicht mehr an das verrückte Hinspiel erinnert werden. Dieses Spiel habe aber auch gezeigt, dass seine Mannschaft über eine gute Moral verfüge. Mit dem FCK erwartet der Übungsleiter eine unangenehme Mannschaft, die körperlich und sehr nickelig spiele. Das Team der Pfälzer stehe sehr kompakt,, gehe auf die zweiten Bälle und nutze ihre Chancen sehr gut aus. Titz merkte auch an, dass der FCK mit Rapp und Clement im zentralen Mittelfeld, mit Opoku auf der Außenbahn, neu besetzt sei. Der von Dirk Schuster erwartete Brünker fällt erkrankt aus. 

MK010323

Boyd's Treffer als Türöffner 

Doppelschlag binnen drei Minuten bringt Entscheidung

Dirk Schuster verändert seine Mannschaft auf zwei Positionen im Vergleich zum 0:1 in Paderborn: Redondo und Opoku beginnen für Zolinski (Bank) und Bormuth (nicht im Kader). Bormuth musste kurzfristig wegen muskulärer Probleme passen. 

So startet Kaiserslautern in die Partie: Luthe - Zimmer, Kraus, Tomiak, Zuck - Rapp, Ritter - Opoku, Klement, Redondo - Boyd. Die taktische Formation sollte zu Beginn ein 4 - 2 - 3 - 1 werden.
Nach dem 2:1-Sieg sieht Fürth-Coach Alexander Zorniger keinen Grund, seine Startelf zu verändern - muss es aber trotzdem tun: Christiansen fehlt gelbgesperrt, für ihn startet Griesbeck Taktisch sollte das ein 3  - 4 - 1 - 2 werden.

Lattenknaller von Redondo
Erste Aktion, keine Minute gespielt: Ellenbogencheck von Damian Michalski gegen Nikolai Rapp. In der 4.Minute geht es dann mit Vollgas Richtung Fürther Tor. Redondo geht über die linke Seite durch, dringt in den Strafraum ein. Er hätte die Option quer zu spielen, zieht aber ab. Der Ball knallt aus 6 Metern an die Latte. Jetzt probiert es Ache aus 18 Metern Distanz. Luthe macht sich lang, klärt zur Ecke. Gespielt sind acht Minuten. Das Spiel läuft so, wie es Zorniger erwartet hatte: Lautern ist nicht sonderlich an Ballbesitz interessiert, überlässt Fürth das Spiel und läuft dann hoch an. Nach 14 Minuten wird es wild vor der West. Asta stößt Ritter um, Schiedsrichter Ittrich zeigt aber beiden Spielern gelb. Auf der Fürther Bank ist Zorniger sichtlich unzufrieden mit dem, was die Gäste hier anbieten. Im Offensivspiel agiert Fürth zu statisch, aber auch von Kaiserslautern kommt außer langen Bällen auf Boyd herzlich wenig.

Boyd ins Fürther Herz
Die 22.Minute läuft, über rechts ist Fürth zu weit weg, sodass Rapp den Ball scharf und flach ins Zentrum flanken kann. Redondo verlängert mit der Fußspitze an den zweiten Pfosten, wo der einlaufenden Boyd die Kugel nur noch über die Linie drücken muss. 60% Ballbesitz für die Gäste werden so zur nutzlosen, statistischen Größe.
Gelb-rot für Asta
In der 29.Minute rächt sich nun für Asta seine gelbe Karte aus der 15.Minute. Im Laufduell mit Redondo weiß er sich nur noch mit einem Foul zu helfen, sieht folgerichtig den gelb-roten Karton. Den anschließenden Freistoß zieht Klement aus 22 Metern links über die Mauer, trifft aber nur das Außennetz. Die Spvgg ist nun doch sehr unter Druck.
Außenverteidiger für Stürmer, Meyerhöfer für Sieb, lautet der nun anstehende taktische Wechsel bei Fürth (33.). In der 38.Minute verletzungsbedingter Wechsel beim FCK. Für Kenny Prince Redondo kommt Philipp Hercher in die Partie. Hercher sortiert sich auf seiner rechten Seite ein, Opoku wechselt auf die linke Außenbahn. Mit der Führung und personellen Überzahl im Rücken agiert Lautern nun offensiver und verdient sich den Treffer im Nachhinein. Fürths Auftritt ist bisher mehr als bieder.
In der 45.Minute die nächste Chance für Boyd.
Es sind zwei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Es passiert nichts mehr vor den Toren. Halbzeit.

Mit Durm für Zimmer in die zweite Halbzeit
Auch Fürth beginnt den zweiten Abschnitt vor 39.124 Zuschauern mit zwei personellen Änderungen. Petkov und Green ersetzen Michalski und Griesbeck. Mit den Wechseln zur Halbzeit hat Zorniger auf Viererkette umgestellt. Die defensive Instabilität war ein Manko in der ersten Halbzeit.
Die Mittelfranken sind nun, trotz Unterzahl, die dominante Mannschaft. Glück für die Pfälzer in der 52.Minute: Hrgota hat mal etwas Platz auf der linken Seite und bringt die Flanke in den Fünfer. Dort setzt sich Meyerhöfer stark im Luftzweikampf durch und setzt die Kugel per Kopf an den linken Innenpfosten. Von dort geht der Ball aber nicht über die Linie. Die nächste Chance, 57.Minute, für den FCK. Opoku ist über links durch, zieht zur Grundlinie und bringt den Ball  in den Rückraum des ersten Pfostens. Dort läuft Ritter ein und zieht ab. Doch sein Schuss ist zu zentral, sodass ihn Linde parieren kann. Nach einer Stunde ist die Partie für Marlon Ritter beendet. Für ihn kommt Ben Zolinski. 
Mastermind Hrgota mit dem Ausgleich
Der von Dirk Schuster noch auf der Pressekonferenz ausgemachte Unterschiedsspieler bei den Gästen, Branimir Hrgota, sorgt für den verdienten Ausgleich. Meyerhöfer bedient Ache mit einem Steckpass im Zentrum, der sofort vertikal in den Strafraum weiterleitet auf Hrgota. Der nimmt den Ball überragend an, schlägt einen Haken um Durm und vollstreckt dann aus zwölf Metern ins rechte untere Eck.
Schnelle Antwort durch Doppelschlag Hercher und Kraus
Die 66.Minute bringt zunächst die erneute Führung. Boyd bringt die Flanke aus dem rechen Halbfeld an den zweiten Pfosten auf Opoku. Der legt überlegt ins Zentrum, wo Hercher von Itter vergessen wird und aus fünf Metern den Ball per Kopf über die Linie drückt.
Drei Minuten liegt der Ball wieder im Tor von Linde. Nach einer Ecke von rechts scheitert zunächst Boyd per Kopf am zweiten Pfosten an Meyerhöfer Fußabwehr, doch die Kugel fällt direkt vor die Füße von Kraus, der sie am linken Pfosten nur noch über die Linie drücken muss. Das sollte gegen dezimierte Gäste zumindest eine Vorentscheidung sein. In der 73.Minute gibt es wieder Ecke für Lautern und wieder wird es gefährlich: Die Hereingabe von links segelt an den zweiten Pfosten, wo sich Boyd durchsetzt und den Ball per Kopf ganz knapp neben den rechten Pfosten setzt.
Doppelwechsel Fürth nach 79 Minuten. Pululu und Abiama sollen nochmal Druck entwickeln. Raus gehen Hrgota und Ache. Kaiserslautern läuft weiter hoch an, will offenbar den Deckel draufmachen. Die Möglichkeiten auf Umschaltsituationen werden mit zunehmendem Fürther Risiko natürlich größer.
Auch Dirk Schuster reagiert noch einmal. Er bringt Niehues und Depreville für Boyd und Opoku. Gespielt sind 86 Minuten.
Es werden drei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Das scheint für Fürth heute, nach Rostock, Kiel und Karlsruhe, die vierte Auswärtspleite in Serie zu werden. Schiedsrichter Ittrich pfeift ab. Der FCK feiert mit seinen Fans einen verdienten Heimsieg.

Alexander Zorniger (Greuther Fürth)
Die Mannschaft hat nicht die Leistung gezeigt, die man zeigen wollte. Die Passqualiität war unterirdisch im Aufbau. Potenzial ist im Fußball einen Scheiß wert und das haben wir heute auch nur 45min abgerufen. In der zweiten Halbzeit haben wir das viel besser gemacht und hatten auch direkt die Chance zum 1:1 und später 2:2.

Dirk Schuster (FCK)
Wir hatten bis zur Halbzeit ein ordentliches Spiel gemacht, haben aber den Warnschuss gehört. Nach der Halbzeit hatten wir zunächst keinen Zugriff auf das Spiel und haben zu spät auf die Systemumstellung der Fürther zu spät reagiert. Als Aufsteiger hier mit 38 Punkten sitzen zu dürfen ist schon von der Mannschaft, in Symbiose mit den Fans, eine tolle Leistung. Dennoch wollen da noch Punkte draufsatteln und an den Fehlern, die. wir gemacht haben, arbeiten. Da werden wir morgen in der Videoanalyse genügend Material, gerade ab der 46.Minute, finden, wo wir ansetzen können. Es war ein 
knüppelharter Fight, auch gegen 10 Mann. 

MK250223




Kaufmann ist der Spieler der Stunde 

Regensburg kann keine Revanche nehmenBig-Big-Big-Point für den KSC

Mit bewährtem Personal in die Partie

Nach dem 3:0-Sieg in Sandhausen stellt Christian Eichner nur einmal um: Gordon nimmt auf der Bank Platz, dafür startet Ambrosius. Das ergibt folgende Formation: Gersbeck - Jung, Ambrosius, Franke, Heise - Nebel, Breithaupt, Gondorf, Wanitzek - Kaufmann, Schleusener. Das sieht zu Beginn nach einem 4 - 4 - 2 aus. 

Mersad Selimbegovic hat sich für ein 4-2-3-1 entschieden: Urbig - Faber, Nachreiner, Elvedi, Guwara - Thalhammer, Gimber - Singh, Albers, Gouras - Yildirim.


Blitzstart der Gastgebe

Der KSC drückt direkt mächtig aufs Gaspedal. Jung bringt den Ball flach vors Tor, Kaufmann kann ihn am ersten Pfosten festmachen. Er legt zurück zu Schleusener, der das Leder zwar nicht richtig trifft, Urbig aber trotzdem zu einer starken Parade zwingt. Gespielt sind gerade einmal zwei Minuten. Die Gastgeber bestimmen zwar die Partie, dennoch kann sich der SSV befreien und kommt in der 10.Minute zu seiner ersten Chance. Gouras sucht Gimber, der Kopfball des Sechsers wird von Ambrosius zur erneuten Ecke abgefälscht. Diese fliegt über Freund und Feind hinweg auf der anderen Seite ins Toraus. Im Gegenzug ist es dann Schleusener, der am Strafraumkreis gut für Nebel auflegt, der Direktschuss mit links zischt knapp rechts am Pfosten vorbei. Nach 15 Minuten setzt sich Ambrosius links im Strafraum der Gäste durch, trifft aber nur das Außennetz. Der Karlsruher SC bleibt dominant, dennoch kann Regensburg immer wieder seine Nadelstiche setzen. So auch in der 17. Minute: Pfosten! Guwara flankt von links auf Albers, der aus kurzer Distanz aufs Tor köpft. Gersbeck reagiert bockstark, bekommt die Fingerspitzen an den Ball und lenkt ihn ans Aluminium. Glück für den KSC!

Kaufmann setzt seinen Lauf fort
Es sind 24 Minuten gespielt und der junge Däne lässt den Wildpark beben. Nachreiner verliert den Ball rechts an Schleusener, der die Außenbahn heruntermarschiert. Er findet dann Wanitzek am Strafraumkreis, alle erwarten den Schuss - aber Wanitzek legt noch mal zu Kaufmann raus. Der Schuss wird von Breihaupt unglücklich abgefälscht und segelt unhaltbar ins lange Eck.
Nach einer halben Stunde lässt Karlsruhe sich nun etwas fallen und scheint damit zufrieden zu sein, den Regensburgern den Ball zu überlassen. Viel Gefahr entwickeln die Gäste jedoch nicht. Anders in der 36.Minute: Singh hat sich gestern wohl Di Maria in der Europa League angeschaut und gedacht: Das kann ich auch. Er zieht von rechts nach innen und haut mit links drauf. Ganz so gut wie Di Maria macht er es aber nicht, sein Schuss fliegt an die Oberseite des Querbalkens. In der 41.Minute probiert es Heise aus 25m mit einem Fernschuss. Die Kugel geht links über das Tor. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit, die nächste Chance. Bei einem Flachschuss aus der zweiten Reihe von Gondorf, hält Kaufmann seinen Fuß rein und will den Ball ins Tor lenken. Er kann ihn aber nur streifen und somit hoppelt die Kugel am Ziel vorbei. Es wird  eine Minute nachgespielt. Und es soll gleich Diskussionen geben. Kaufmann geht im Strafraum zu Boden. Nachreiner hat ihn leicht geschubst und und dadurch stößt der Däne mit Yildirim zusammen. Der Unparteiische gibt keinen Strafstoß und schaut sich die Szene auch nicht noch mal an. Das kann man schon machen, aber einen Blick wäre es vielleicht noch wert gewesen.
So geht es mit einer verdienten 1:0 Führung für den KSC in die Kabinen.

Mit Druck geht es weiter
Vor 18.191 Zuschauern, davon 337 Gäste aus Regensburg, geht es in die zweite Spielhälfte. Nach gerade einmal drei Minuten probiert es Heise, zieht einen Freistoß aus 17m direkt auf das Tor von Urbig. Der ist überrascht, kann aber mit der Brust klären. Regensburg bekommt keine Ruhe in sein Spiel, immer wieder sorgen Ballverluste dafür, dass der KSC schnelle Gegenangriffe fahren kann. Eine weitere Chance für die Hausherren ist aber die nächsten Minuten nicht herausgesprungen.
Zeit für Wechsel
Doppelwechsel beim KSC in der 58.Minute: Cueto und Batmaz kommen für Kaufmann und Nebel.
Auch der Jahn wechselt. Nach 67min bringt Trainer Selimbegovic gleich drei Neue : Idrizi, Owusu und Mees kommen. Vom Platz müssen Thalhammer, Gouras und Yildirim. Offenbar stimmt die Zuordnung bei Regensburg einen kurzen Moment nicht. Cueto geht rechts durch, trifft mit seinem scharfen Schuss aber den Gästekeeper, der die kurze Ecke gut dicht macht. Der nächste Fernschuss, diesmal rechts vorbei, durch Heise (73.). Das Spiel hat, wohl auch bedingt durch die Wechsel, an Qualität verloren. Vieles spielt sich im Mittelfeld ab. Gefahr dann wieder in der 76.Minute: Cueto erobert von Gimber den Ball und legt zu Schleusener raus, der aus halbrechter Position zu uneigennützig ist und Batmaz am zweiten Pfosten sucht, statt selbst zu schießen. Faber schirmt den Ball ab und Batmaz kommt nicht dran. Dann geht aber die Fahne hoch, Schleusener stand sowieso im Abseits. Zwei Minuten später: Halbfeldflanke von Jung, Schleusener steht sieben Meter vor dem Tor frei. Seinen Kopfball setzt er aber über das Tor - da war deutlich mehr drin. Der nächste Versuch per Kopf für Batmaz nach 83min. Der Ball geht neben das Tor.
Nächste Wechsel in der 86.Minute: Beim KSC kommt Rapp für Schleusener, bei den Gästen kommen Saller und Günther für Faber und Nachreiner.
Das Spiel verflacht und Regensburg hat zwar jetzt mehr Spielanteile, ohne jedoch die große Gefahr entwickeln zu können. Es sind vier Minuten Nachspielzeit angezeigt. Christian Eichner nimmt Zeit von der Uhr bringt Gordon für Wanitzek. Das Spiel ist aus.

Der KSC baut seine Siegesserie aus und verschafft sich ein dickes Polster auf die Abstiegsplätze.

Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel waren sich die Trainer weitestgehend einig. Mersad Selimbegovic sprach von zuvielen individuellen Fehlern. Seine Mannschaft sei regelmäßig nach Standards in gefährliche Situationen geraten. Positiv sei gewesen, dass seine Mannschaft zu keinem Zeitpunkt aufgegeben habe. Er betonte, dass man seriös weiterarbeiten und sich auf das kommende Heimspiel vorbereiten werde.
Christian Eichner war mit dem Spiel seiner Mannschaft nicht zufrieden. Vieles sei zu fahrig gewesen mit dem Ball und das Selbstverständnis nach zwei Siegen habe gefehlt. Das Momentum sei allerdings diesmal auf Karlsruher Seite gewesen. Dies habe sich die Mannschaft durch die gute Arbeit der letzten Wochen verdient. In der Bewertung sah Eichner nach der Führung ein ausgeglichenes Spiel. In Summe war das heute ein Big-Big-Big Point. 

MK240223




33% Chance auf den Sieg

Zorniger: Kultstätte des deutschen Fußballs 

Nach zwei Niederlagen in der Ferne, die sich jeweils sehr unterschiedlich anfühlten, steht nun das Heimspiel gegen Greuther Fürth an. Die Mittelfranken hatten einen schweren Start in die Runde, haben sich aber seit dem Trainerwechsel, von Schneider zu Zorniger, im Mittelfeld der Tabelle stabilisiert.

Letze Infos von der PK des 1.FC Kaiserslautern
Stand heute Vormittag wurden, so Pressesprecher Stefan Roßkopf, 36.859 Tickets für das Spiel am Samstag abgesetzt. Darin enthalten sind auch die 335 Karten die nach Fürth gingen. Gute Nachrichten gibt es zum Kader. Alle Spieler seien einsatzbereit.

Punkt in Paderborn verdient
Mit Blick zurück auf die Spiele gegen St. Pauli und Paderborn, wehrte Dirk Schuster sich gegen eine zu negative Sichtweise.
Als im Presseraum vor dem Spiel gegen Greuther Fürth die Frage aufkam, ob das Ego des FCK jetzt nach zwei Niederlagen angekratzt sei, verfinsterte sich die Miene des Fußballlehrers. "Jetzt sollten wir aber mal die Kirche im Dorf lassen", wies Dirk Schuster kritisch zurück. "Die Frage finde ich sehr negativ gestellt, wenn man sieht, dass wir in vier Spielen drei Auswärtsspiele hatten." Zudem noch in Hannover, St. Pauli und Paderborn - allesamt Teams mit Ambitionen, die sich zum Teil sogar noch im deutlichen Aufschwung befinden. Dazu ein Heimspiel gegen Kiel, das seit Jahren zum Tafelsilber der 2. Bundesliga gehört. Jetzt wird mir die Frage gestellt, ob das am Ego kratzt, wenn wir 'nur' sechs Punkte holen? Da kann ich nicht so viel mit anfangen", erklärte Schuster und betonte, dass die Punkte hart erkämpft wurden. Zwar habe man in Hamburg zugegebenermaßen nicht die 100-prozentige Leistung auf den Platz gebracht, doch auf Kritik am Paderborn-Spiel ließ sich der FCK-Coach nicht ein. "Wir haben diese zwei Spiele genau analysiert, was wir gut gemacht und nicht so gut gemacht haben", so Schuster, der eine "hochanständige" Partie in Paderborn gesehen habe. "Wir sollten auf dieser Leistung aufbauen und uns nicht zu sehr auf das Ergebnis festnageln. Auch, wenn Sie jetzt sagen, das Fußball Ergebnissport ist."
Mit Paderborn sei man auch auf eine Mannschaft getroffen, die, neben dem HSV, wohl über die beste Offensive der Liga verfügt. Dies sei, wie Kiel, so etwas wie das" Tafelsilber"der 2.Liga.

Rapp tut der Mannschaft gut
Nachdem für Samstag der komplette Kader bereitsteht, wird es mit Sicherheit zu Härtefällen kommen. Man habe speziell in der Defensive und den Außenbahnen ein Überangebot. Nachdem Rapp nun zwei Spiele in der Startelf stand, seine Rolle auf der Sechserposition gut ausfüllte, scheint er gesetzt. Trainer Schuster merkte auch ausdrücklich an, dass der Spieler der Mannschaft mit seiner Qualität gut tue. Bei den bisherigen Einsätzen habe er sehr passsicher agiert, habe dazu beigetragen Torchancen zu verhindern. Die Qualität von Rapp im technischen und spielerischen Bereich tue dem Team gut. So ist davon auszugehen, dass Tomiak wieder in der hintersten Abwehrkette bleiben wird. Auf der Außenbahn dränge Hercher mit starken Trainingsleistungen in die Mannschaft. Hier gebe es eine große Konkurrenz, aber der Spieler sei absolut eine Alternative für die Startelf.

Fürth mit Zorniger in der Top 5
Der Trainer des FCK sieht eine brrutal schwere Aufgabe gegen  Fürth. Die Mannschaft sei in der "Zorniger-Tabelle" auf Platz 5 der Liga. Das Team stehe unter Zornjger sehr kompakt und habe den schlechten Saisonauftakt längst hinter sich gelassen. Dies zeigen Siege ohne Gegentreffer, u.a.gegen den HSV. Das "Mastermind" bei Greuther Fürth sei eindeutig Hrgota mit seiner Schlitzohrigkeit und Qualität bei Standards. Er sei ein absoluter Unterschiedsspieler, der auch in dieser Saison, speziell im Aufbau, seine Fähigkeiten habe. Hierauf müsse man das Hauptaugenmerk legen und wenige Chancen des Gegners zuzulassen.
Auf die gute Bilanz, mit zuletzt 7 Heimsiegen gegen Fürth, angesprochen, erklärte Dirk Schuster, jedes Spiel beginne, unabhängig von der Bilanz mit einer 33% Chance von Start an. Um dann die Serie doch zu verlängern, hofft Schuster wieder auf eine Symbiose aus Mannschaft und Stadion und hoffentlich 40.000 Fans im Stadion.

Kultstätte des deutschen Fußballs
Vom Mythos Betzenberg hat Alexander Zorniger natürlich schon oft gehört, am Samstag wird er zum ersten Mal dort als Trainer zu Gast sein. Das Auswärtsspiel beim FCK werde "mit ein Highlight" dieser Saison, "der Betzenberg ist eine der Kultstätten des deutschen Fußballs", betonte Zorniger. "Es tut dem deutschen Fußball gut, dass er wieder in den ersten zwei Ligen vertreten ist."

MK230223


Bewegung auf den Trainerbänken

Deutliche Pleiten zwangen Vereine zu Reaktionen 

Zwei deutliche Niederlagen zwangen am Wochenende die Vereinsvwramtwortlichen aus Sandhausen und Nürnberg zu Reaktionen. Der Club trat in Heidenheim desaströs auf, verlor mit 0:5. Die Sandhäuser traten beim 0:3 im Derby gegen den KSC dermaßen mutlos auf, dass die Führung um Sportdirektor Kabaca die Reißlinie ziehen musste.
Beim 1.FC Nürnberg versucht nun Sportchef Dieter Hecking selbst das Ruder rumzureißen, beim SV Sandhausen übernimmt der krisenerprobte Tomas Oral.

Während sich an der Spitze der Liga mit dem SV Darmstadt 98 und dem Hamburger SV die zwei Topfavoriten keine Blöße gaben, ist der Kampf um Platz 3 neu eröffnet. Hier scheinen die Teams aus Heidenheim und Paderborn auf einem guten Weg.
Im Keller der Tabelle konnte sich speziell der Karlsruher SC, nach zuletzt zwei Siegen, deutlich Luft verschaffen. Gelingt am kommenden Freitag gegen den SSV Jahn Regensburg der nächste Dreier, kann das Team um Trainer Christian Eichner in den Containern sicher etwas entspannter weiterarbeiten.

Enge Tabellensituation
Ansonsten trennen nur 6 Punkte den Tabellenletzten SV Sandhausen von Platz 11,  dem Karlsruher SC. Zwischen Platz 13 und 18 liegen gar nur 3 Punkte. Sieht man dann die Namen der beteiligten Teams mit Nürnberg, Bielefeld, Braunschweig, Magdeburg oder Regensburg, lässt das bis zum Ende der Runde einen heftigen Abstiegskampf erwarten. 

MK210223

Tomas Oral übernimmt

Trend sprach gegen Alois Schwartz

Der neue Trainer des SV Sandhausen heißt Tomas Oral. Der 49-jährige wurde heute Nachmittag im Rahmen einer Pressekonferenz am Hardtwald vorgestellt. Oral hatte zuletzt im Frühjahr 2020 den FC Ingolstadt übernommen, diesen dann 2021, über die Relegation (Gegner VfL Osnabrück), in die 2.Liga geführt.

Nach der bitteren 0:3 Niederlage im Baden-Derby gegen den KSC hatte der SV Sandhausen die Reißlinie gezogen. Offenbar waren die Verantwortlichen um Sportdirektor Mikayil Kabaca nicht mehr von einer Wende zum Guten mit Alois Schwartz überzeugt. Die Zahlen sprachen allerdings eine deutliche Sprache. Vier Nierlagen in Folge, jeweils ohne eigenen Treffer, gaben wenig Anlass zur Hoffnung. Auch die Spielweise wurde, wenn auch personellen Problemen geschuldet, als zu mutlos kritisiert.

Da der SVS schnellstmöglich einen Trainer brauchte, der ohne Anlaufzeit funktioniert und auch den Verein samt Umfeld kennt, war über Namen wie Uwe Koschinat oder Tomas Oral spekuliert worden.

Neue Gesichter auf der Bank
Die Partie am Samstag beim Club in Nürnberg, der sich heute, nach einer Negativserie,  von Trainer Weinzierl getrennt hat, wird unter diesen Voraussetzungen nicht einfacher. Beim 1 FC Nürnberg übernimmt Sportchef Dieter Hecking, assistiert von Christian Fiel, dem bisherigen Trainer der zweiten Mannschaft. 
Beide Clubs stecken in einem Negativlauf und man wird sehen, wie die Teams mit dem Druck umgehen werden. 

MK200223

Frühe Führung als Türöffner 

KSC mit ganz viel Anhang am Hardtwaldt 

Offiziell 2.355 Tickets gingen für das heutige Spiel als Gästekontingent nach Karlsruhe. Ein Blick ins Rund genügte jedoch, um festzustellen, dass der Anhang des Karlsruher SC hier mehrheitlich vertreten war.

Alois Schwarz verändert seine Startelf im Vergleich zum vergangenen Ligaspiel auf drei Positionen: Calhanoglu, Mehlem und David Kinsombi werden durch Okoroji, Ajdini und Ochs ersetzt.So geht der SV Sandhausen ins Duell mit dem KSC: Drewes - Framberger, Dumic, Zhirov, Okoroji - Bachman - Ajdini, Ochs, Konsimbi - Esswein, Al Ghaddioui.

Beim KSC läuft, mit Ausnahme des gesperrten Ambrosius, die Elf auf, die vergangene Woche gegen Fürth erfolgreich war. Für Ambrosius erscheint Gordon in der Startelf. Die Formation des KSC: Gersbeck - Jung, Gordon, Franke, Heise - Choi, Gondorf, Breithaupt, Wanitzek - Kaufmann, Schleusener.
Beim Aufwärmen verletzt sich Choi, erleidet einen Schlüsselbeinbruch. Für ihn rückt Nebel in die Startelf.

Der Gast aus Karlsruhe scheint sich einiges vorgenommen zu haben und bestimmt die Partie zu Beginn. Den ersten Eckball erspielen sich ebenfalls die Gäste. Jung hat viel Platz auf dem rechten Flügel und sucht Schleusener mit einer flachen Hereingabe, die Zhirov zur Ecke abblockt. Der anschließende Standard bringt aber nichts ein.
Frühe Führung durch Gondorf
In der 7.Minute wird der Aufwand belohnt. Gondorf trägt sich in die Torschützenliste ein. Das ging zu einfach. Gondorf bekommt einen Ball von Wanitzek vom linken Flügel flach ans linke Strafraumeck gespielt, wo Bachman viel zu weit weg von Gondorf steht, der lässig mit dem linken Fuß ins lange Eck schiebt. Drewes ohne Abwehrchance. Die Gäste bestimmen das Spiel weiter. Nächste gute Gelegenheit für Karlsruhe. Nebel bekommt die Kugel von der linken Seite perfekt von Heise auf den Kopf serviert und nickt aus sieben Metern in Richtung Tor. Zhirov steht allerdings im Weg und kann den Ball klären (12.). Weiter geht es im Strafraum der Sandhäuser. 16.Minute: Wanitzek bekommt die Kugel von Jung von der rechten Seite flach in den Strafraum gespielt und legt sich dern Ball perfekt vorbei an seinem Gegenspieler. Vom rechten Fünfereck zieht der Zehner ab, findet in Drewes aber seinen Meister. Der KSC bestimmt auch nach fast einer halben Stunde die Partie, gewinnt rund 65 Prozent der Zweikämpfe, ist in allen Belangen die bessere Mannschaft. Sandhausen findet noch nicht Statt. Erste Entlastung dann in der 31.Minute. Okoroji geht über links durch, findet aber im Strafraum Kinsombi nicht. Immerhin: in Sachen Zweikampfquote hat Sandhausen aufgeschlossen. 49 Prozent der Duelle gehen inzwischen an das Tabellenschlusslicht.
Auf den Rängen hört man einzig die Gesänge der Gästefans, die durchaus zahlreich erschienen sind. Weit hatten diese es ja auch nicht, nur rund 50 Kilometer liegen zwischen beiden Städten.
Der 4.Referée zeigt zwei Minuten Nachspielzeit an. Der KSC zieht m Gegenpressing jetzt kurz vor der Pause noch einmal an. Und prompt kann sich Sandhausen nicht mehr aus der eigenen Hälfte befreien. Die Gäste sind schon deutlich die bessere Mannschaft. Badstübner schickt die Teams in die Kabinen.

Unverändert in den zweiten Spielabschnitt
Wenig Grund für Veränderungen bei den Gästen. Esswein hat auf halbrechts ein wenig Platz und zieht aus 19 Metern ab. Der Ball verpasst das untere rechte Eck nur knapp..Auch wenn der SVS zum ersten Abschluss kommt, war man in der ersten Hälfte doch mehr als dominant. Der KSC legt aber nach.
Mikkel Kaufmann mit Vorentscheidung?
In der 52.Minute die mögliche Vorentscheidung vor 7.856 Zuschauern. Heise hat den Ball auf dem linken Flügel, bringt den Ball aus dem Stand flach ans kurze Fünfereck, wo Wanitzek direkt weiterleitet auf Kaufmann. Der Stürmer schiebt aus fünf Metern locker mit dem linken Fuß ins kurze Eck.
Jetzt reagiert Alois Schwartz (55.) mit einem Dreifachwechsel: Ganda, Ritzmaier und Diekmeier ersetzen Ajdini, Framberger und Ochs.
Die 61.Minute hätte eigentlich die Entscheidung bringen müssen. Nebel ist auf dem rechten Flügel komplett durch, bringt die Kugel flach an den langen Pfosten, wo Wanitzek einfach mal an den Elfmeterpunkt zurücklegt. Dort kommt Breithaupt völlig frei zum Abschluss, jagt das Spielgerät aber über den Kasten. In der 71.Minute die nächste Großchance für den KSC. Kaufmann wuchtet einen Kopfball vom linken Fünfereck stark aufs linke Toreck, wo Drewes aber stark pariert. Wanitzek hatte mit einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld vorbereitet.
Schleusener macht den Deckel drauf
Das 3:0 folgt keine zwei Minuten später. Schleusener hat die Kugel in zentraler Position 20 Meter vor dem gegnerischen Tor und legt die Kugel in die rechte Strafraumhälfte zu Kaufmann. Der Stürmer verzögert, chippt den Ball dann perfekt zurück in die Mitte zu Schleusener, der den Ball per Kopf ins rechte Toreck setzt.
85.Minute: Zwei Doppelwechsel
Doppelter Wechsel jetzt auch bei den Gästen: Für Jung und Kaufmann kommen Thiede u