Keine Chance für die Breisgauer beim 0:3 im Finale der Europa-League gegen Aston Villa. #SCFAVL
Waldhof Mannheim zieht in den DFB-Pokal ein, schlägt den Oberligisten VfR Mannheim im Stadtduell 3:0.#VFRSVW
Der 1.FC Saarbrücken schlägt den FC Homburg mit 4:2, gewinnt den SFV-Sparkassen-Pokal.#FCHFCS
Letzter Auftritt für Christian Eichner
Unentschieden zur Pause; Wätjen und Fukuda treffen
Drei Wechsel zum Abschied von Christian Eichner in der ersten Elf. Gegenüber dem 2:2 in Paderborn starten Schleusener, Burnic und Scholl, während Kwon und Ben Farhat auf der Bank Platz nehmen. Kobald fehlt gelb-gesperrt.
Ebenfalls drei Änderungen auf bei den Gästen nach dem 1:1 Remis der Vorwoche gegen Hannover. Wätjen, Alfa-Ruprecht und Holtmann beginnen. Kwarteng und Miyoshi rücken dafür zunächst auf die Bank, während Pannewig komplett im Kader fehlt.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war der Saarländer Patrick Alt. Der beendete heute seine Karriere auf Ebene des DFB, wurde im Stadion entsprechend verabschiedet.
Blitzstart für Bochum durch Wätjen
Gute erste Gelegenheit für Bochum in der 4.Minute. Wätjen tankte sich stark durch, legte auf für Holtmann. Schlenzer mit rechts! Knapp drüber...Das ging schnell. In der gleichen Minute sah die Abwehr der Fächerstädter alles andere als gut aus. Alfa-Ruprecht hatte von rechts einen Steckpass zu Wätjen gespielt, der in den Strafraum marschierte und Bernat keine Chance ließ. Frühe Führung für den VfL. Kurze Überprüfung des VAR auf ein mögliches Handspiel im Vorfeld und der Treffer zählte!
In der 16. Minute setzte sich Fukuda im Zweikampf durch, setzte sich gut durch. Loosli grätschte noch rein und verhinderte den Einschlag! Wichtig.
Fukuda gleicht aus
Drei Minuten später, die 19.Minute lief, und der zuletzt immer wieder verbesserte Fukuda traf nun doch zum Ausgleich. Ecke KSC und die Hausherren setzten sich am Strafraum des VfL fest. Über Rapp und Schleusener ging es ins Zentrum, wo Horn den ersten Versuch noch klären konnte, gegen Fukudas Abstauber aber machtlos war.
In der Folgezeit blieb der Gastgeber optimistisch das dominante Team, ließ den Ball gut zirkulieren.
Nächste Möglichkeit für die Fächerstädter in der 33.Minute. Über Fukuda und Schleusener ging es rechts zu Jung. Der schloss selbst ab, verfehlte nur ganz knapp links. Auf der anderen Seite, es lief bereits die 41.Minute, drang Alfa-Ruprecht rechts in den Strafraum ein, setzte seinen Schuss aber über die Querlatte.
Nach einer Minute Nachspielzeit ging es in die Kabinen.
VfL Bochum krönt starke Rückserie
Für den KSC bleibt es bei den vergebenen Chancen
Personell ging es beim KSC vor 32.244 Zuschauern zunächst unverändert weiter, während bei den Gästen Onyeka durch Lenz ersetzt wurde. Bereits in der 47.Minute ein Solo von Holtmann bis in den Strafraum, wo er unter Bedrängnis rechts verzog.
Kurze Drangphase für die Gäste ab der 58.Minute. Konter VfL und Alfa-Ruprecht mit der großen Chance auf die erneute Führung! Aus 15m knapp über den linken Winkel. Der nächste Angriff und es ging wieder Richtung Tor von Bernat. Holtmann kam über links, chippte den Ball in den Strafraum, fand dort aber keinen Abnehmer.
Doppelter Wechsel beim VfL Bochum. Kwarteng und Keumo kamen für Holtmann und Morgalla (64.). Riesenchance in der 67.Minute für Schleusener! Nach feinem Pass von Jung, aber der Stürmer bringt die Kugel nicht im Kasten unter, schießt über das Tor.
Führung Bochum durch Kwarteng
Das war ein Wechsel der sich gleich ausgezahlt hatte. Die 70.Minute lief und Joker Kwarteng kam im Mittelfeld an die Kugel, marschierte Richtung Strafraum. Da sich niemand zuständig fühlte, der Abschluss aus 17m flach ins linke Eck.
In der 73.Minute fast der Ausgleich. Förster setzte sich im Strafraum gegen Loosli durch, setzte den Ball aber über das Tor.
Doppelter Wechsel auch beim Gastgeber. Ben Farhat und Pinto Pedrosa lösten Burnic und Jung ab. So ging es in die Schluss-Viertelstunde. Ben Farhat hatte in der 77.Minute auch gleich, nach Zuspiel Förster, seine Möglichkeit. Sein Schuss flog am rechten Pfosten knapp vorbei. Zwei Minuten später prüfte Kwarteng dann Bernat nach einem Konter. Kein Problem für den Keeper.
In der 81.Minute je ein Wechsel bei den Kontrahenten. Karlsruhe begrüßte Wäschenbach, während Rapp den Platz verließ. Alfa-Ruprecht ging bei Bochum runter, neu dabei Miyoshi.
Pfosten rettet für Bochum
Ecke Wanitzek und Franke köpfte an den Pfosten. Dies die Großchance nur zwei Minuten nach den Wechseln.
In der 85.Minute Zeit für Emotionen im Wildpark. Fabian Schleusener verließ zum letzten Mal das Spielfeld, begleitet vom frenetischen Jubel der Südkurve. Ein großes Kapitel in der KSC-Geschichte ging zu Ende. Für ihn kam Šimić.
Die Nachspielzeit fiel noch einmal üppig aus. Sechs Minuten gab es obendrauf. Hier passierte allerdings nicht mehr viel. Das Spiel ist aus!
Content: Michael Kaiser vom 17.05.2026
Fotos: Meyer
Das Drama nimmt seinen Lauf
Der Gast aus Mainz führt durch Treffer von Tietz und Amiri
Nur ein Wechsel zum großen Finale bei den Gastgebern. Nach dem überzeugenden 3:1 Erfolg in Köln kehrt Busch in die erste Elf zurück, während Traoré zunächst auf die Bank rückt.
Urs Fischer nimmt nach der 1:3 Heimniederlage gegen Union drei Wechsel vor. Batz (verlässt den FSV) kehrt heute ins Tor zurück, ebenso beginnen Widmer und Potulski für Caci und Da Costa.
Schiedsrichter Robert Hartmann hatte, trotz des kleinen Feuerwerks im Heimblock, pünktlich angepfiffen. Zunächst, nicht ganz unerwartet, ein gegenseitiges Abtasten.
Gästeführung durch Tietz
Rückschlag für die Ambitionen der Heidenheimer bereits in der 7.Minute. Potulski hatte sich mit nach vorne eingeschaltet, zog auf der linken Seite davon und konnte in die Mitte flanken. Die abgefälschte Hereingabe landet direkt vor dem Tor bei Tietz, der aus kurzer Distanz nur noch einköpfen musste.
Latte rettet für Feller
12.Minute und Glück für die Gastgeber. Die Flanke von Amiri von der linken Seite fand den völlig freien Tietz, der direkt abnahm. Sein Versuch am ersten Pfosten nur ab die Latte. Da hätte der Keeper keine Chance gehabt. Die erste Chance für die Hausherren eine Minute später. Eine Hereingabe von der rechten Seite verlängerte Pieringer auf Ibrahimovic. Der Offensivspieler brauchte nicht lange und zog direkt ab, verfehlt das rechte Eck nur knapp.
Latte im Bunde mit Mainz
Die 29.Minute lief und Zivzivadze war auf der linken Seite durch, flankte zu Pieringer. Der nahm den Ball direkt aus der Bewegung, traf aus vollem Lauf aber nur die Latte. Auch der Nachschuss von Ibrahimovic wurde geblockt.
Pfosten rettet für Heidenheim
Wieder wurde es gefährlich vor dem Tor des FCH. Amiri dribbelte unbedrängt aus dem Zentrum in Richtung linker Strafraumseite. Feller kam raus, machte sich groß und hatte Glück, dass der Abschluss von Amiri nur am linken Außenpfosten landete (35.).
Zweiter Treffer für die 05er
Amiri in der 43 Minute und der zweite Nackenschlag für den FCH. Bei gleichzeitiger Führung der Wölfe, würde dies zum jetzigen Zeitpunkt den Abstieg für Heidenheim bedeuten. Aber zum Tor: Tietz war nach einem Steckpass von Becker frei vor dem Tor, legte noch einmal quer auf Amiri. Der Mainzer nahm Tempo heraus, spielte Feller aus und schob die Kugel cool ins linke Eck
Die Nachspielzeit sollte mindestens drei Minuten betragen. Dann ging es in die Kabinen.
FCH steigt nach drei Jahren in die 2.Liga ab
Das Team von Frank Schmidt konnte heute nicht mehr gegenhalten
Personell ging es auf beiden Seiten zunächst unverändert weiter. Zivzivadze setzte sich gleich zu Beginn auf der rechten Seite im Strafraum durch, zog an der Grundlinie entlang und behauptete sich gegen mehrere Mainzer. Final blieb er jedoch an Kohr hängen. Dann folgten die Reklamationen. Da war möglicherweise eine Hand im Spiel, doch der VAR ließ weiterspielen.
In der 50.Minute meldete sich auch Mainz im Spiel zurück. Amiri wurde von Becker bedient und suchte aus linker Position den Abschluss. Sein Schuss aber nur ans Außennetz.
Erneut die Latte im Weg
Das sollte heute nicht sein. Eine Minute nach der Mainzer Aktion, die Flanke von Dinkci von der rechten Seite. Die fand Schöppner, der zum Kopfball hochstieg, den Ball jedoch an die Latte setzte (51.).
In der 62.Minute fast das 0:3. Zunächst parierte Feller im Heidenheimer Tor nach Nebels Schuss. Im Anschluss stört er auch Becker entscheidend und verhinderte den nächsten Treffer. Wechsel nun bei den Hausherren: Schimmer löste in der 65. Minute Ibrahimović ab. Mainz wechselte drei Minuten später doppelt. Widmer und Amiri gingen runter, Caci und Lee kamen neu ins Spiel. In der 72.Minute ließen die Gäste die Entscheidung erneut liegen. Der Schuss von Kohr wurde von Mainka von der Linie geklärt, direkt im Anschluss rettete Feller gegen Potulski. Doppelwechsel bei den Gastgebern, 73.Minute: Honsak und Beck kamen für Dinkci und Dorsch. Mehr Offensive sollte man auf Seiten des FCH nicht mehr zur Verfügung haben.
Bei Mainz kam in der 77.Minute Maloney für Becker. Die nächste Möglichkeit bot sich Zivzivadse mit einem Flachschuss. Der stellte Betz in der 79.Minute vor keine Probleme. Eine Minute später scheiterte der Georgier erneut an Batz, diesmal per Kopf. Da Wolfsburg auf St. Pauli mittlerweile 3:1 führte, war die Luft hier tatsächlich raus. Was blieb war der Respekt vor einer großen Moral beim Team von Trainer Frank Schmidt.
Die Nachspielzeit betrug drei Minuten, dann erklang der Schlusspfiff. Das Wunder blieb aus und Heidenheim steigt nach drei Jahren wieder in die 2.Liga ab.
Content: Michael Kaiser vom 16.05.2026
Fotos: Brück
Titelverteidiger gegen Rekordsieger
Bayern führen zur Pause nach Stanways Treffer vom Punkt
Drei Wechsel bei den "Wölfinnen" gegenüber dem 4:2 Auswärtserfolg in Freiburg. Bjelde, Popp und Peddemors ersetzen Levels, Kielland und Endemann (alle Bank).
Bei FC Bayern gibt's vier Änderungen gegenüber dem 2:0 gegen Frankfurt. Mahmutovic beginnt im Tor für Grohs. Ebenso rücken Tanakawa, Kett und Eriksson für Ballisager, Simon und Caruso in die Startformation.
Der Auftakt dieses Prestige-Duell kam eher behäbig daher. Erste kurze Aufregung im Strafraum in der 12.Minute nach einer Ecke von Bühl. Stanway köpfte die Kugel aufs Tor und reklamierte in Folge lautstark. Ihrer Meinung nach konnte die Wolfsburger Abwehr nur mithilfe einer Hand klären. Das sah die Unparteiische allerdings anders, kein Elfmeter.
Erste Standardsituation im Spiel, 18.Minute und Bühl schlenzte die Kugel aus halbrechter Position in den Strafraum. Der Ball blieb am ersten Kopf der Niedersachsen hängen. Wolfsburgs eigentlich aussichtsreiche Kontersituation machte Huth mit einer unpräzisen Flanke zunichte, nachdem Beerensteyn zuvor mehrere Münchnerinnen hatte aussteigen lassen.
Die erste Torchance des Titelverteidigers kaum regelrecht aus dem Nichts. Bühl wurde in der 22.Minute auf dem linken Flügel nicht konsequent angegangen und brachte eine Flanke in Richtung des zweiten Pfostens. Dort lief Harder ein, die den Ball aus knapp sieben Metern rechts am Tor vorbeischob.
In der 32.Minute wurde Johannes dann doch einmal getestet. Nach einer schicken Kombination im linken Halbraum kam Bayerns Amani aus zentraler Position frei zum Abschluss, ihr Schuss hoppelte aber in die Arme der Wolfsburger Torfrau. Keine Gefahr.
Mahmutovic musste in der 37.Minute zum ersten Mal eingreifen, und das sofort doppelt. Erst faustete die Keeperin eine Wolfsburger Ecke aus dem Fünfmeterraum, im Nachgang kam dann Lattwein per Dropkick zum Abschluss. Ihren strammen Schuss ließ Mahmutovic zwar abprallen, nutzen konnte diese kleine Unsicherheit auf Wolfsburger Seite niemand. Die beiden Finalisten branden hier bisher kein Feuerwerk ab. Kein Team ging ins volle Risiko. Verständlich, bei der Wichtigkeit dieser Partie. Trotzdem würde man sich als Zuschauer etwas mehr Aktion auf dem Rasen wünschen
Elfmeter FC Bayern München
Plötzlich, in der zweiten Minute der Nachspielzeit, meldete sich der VAR. Minuten zuvor kam Tanikawa nach einem Doppelpass mit Gwinn im Wolfsburger Sechzehner zu Fall. Beerensteyn hatte sie mit einer etwas zu optimistischen Grätsche von hinten getroffen. Was zunächst nach einem gespielten Ball aussah, bewertete Schiedrichterin Wildfeuer jetzt neu: Elfmeter für die Bayern.
Stanway blieb vom Punkt cool. Johannes ahnte zwar die Eck, konnte aber den präzisen Schuss der Münchnerin nicht aus dem linken unteren Eck kratzen. 1:0 für den Titelverteidiger.
Fast der Doppelschlag für die Münchnerinnen (45.+5.). Wieder war Tanikawa beteiligt, die den Ball im Wolfsburger Sechzehner unbedrängt aus der Luft pflücken konnte. ihren Querpass konnte Harder aber aus fünf Metern nicht im Tor unterbringen, weil Linder die Kugel stark von der Linie kratzte
Halbzeit in Köln.
Eine Klatsche für die Wolfsburgerinnnen
Bayern deklassieren die Damen des VfL mit 4:0
Keine Wechsel in Köln mit Wiederanpfiff. Zwei wilde Aktionen der Münchner Abwehr hatten keine Folgen, Man merkte dem VfL kurz nach der Halbzeit aber an, dass man hier noch lange nicht die Segel streichen wollte. Die Abwehrreihe stand höher und auch das Pressing sah konsequenter aus.
Die Bayern hatten den Schwung der letzten Minuten vor der Halbzeit in der Kabine gelassen. Eine erste Halbchance hatte erneut Tanikawa, die am Elfmeterpunkt abschließen konnte. Ihr Schuss landete allerdings am Oberschenkel von Klüver. Johannes konnte die Kugel aufnehmen (58.). Eine Minute später, erster Wechsel auf Seiten der Wölfinnen. Für die weitestgehend unsichtbare Lattwein kam Endemann ins Spiel.
Harder mit zweitem Treffer für die Bayern
Eine Stunde gespielt und Harder nutzte ihre dritte große Möglichkeit und traf. Nach einer Flanke aus dem linken Halbfeld durch Eriksson setzte sich die Stürmerin im Rücken von Klüven ab und nickt aus spitzem Winkel, aber kurzer Distanz, ein. Johannes konnte in dieser Situation nicht mehr reagieren..
Drei Minuten später (63.) fast eine Antwort der Wölfinnen. Endemann erlief sich ein wenig Platz am linken Strafraumrand, wurde von Viggosdottir und Gwinn dann aber in die Zange genommen. Ansonsten wäre es zum Eins gegen Eins auf Mahmutovic gekommen, die bereits aus ihrem Kasten geeilt war. So wurde die Situation bereinigt. Auch wenn der VfL zuvor noch nie ein Pokalfinale abgegeben hatte, schien das 0:2 ihnen augenscheinlich jedoch die Hoffnung auf ein Comeback genommen zu haben.. Stattdessen wieder die Bayern: Kett wollte von der linken Grundlinie flach und zentral an den Sechzehnerrand zurücklegen, ein Wolfsburger Bein machte ihre Idee aber zunichte (66.). In der 72.Minute ein dreifacher Wechsel bei Wolfsburg: Minge wurde durch Kjelland ersetzt, Janou Levels kam für Bjelde und Dijkstra löste Kleinherne ab.
Dritter Treffer Bayern durch Tanikawa
Das Spiel schien in der 78.Minute entschieden. Harder schickte im halblinken Raum die schnelle Bühl, die ihrer Stürmerin eigentlich die Kugel zurückgeben wollte. Durch ein Wolfsburger Bein landete der Ball jedoch am zweiten Pfosten, wo die perfekt positionierte Tanikawa nur noch einzuschieben brauchte. Das sollte dann die letzten Zweifel beseitigen. Zwei Minuten später auch ein doppelter Wechsel der Münchnerinnen. Harder bekam Standing Ovations und die italienische Nationalspielerin Cardoso erhielt noch ein paar Final-Minuten. Auch Tanikawa ging, Imade ersetzte sie (80.). In der 83.Minute ging es weiter mit den Wechseln auf Seiten des kommenden Pokalsiegers.
Eriksson und Kett durften früher zum Duschen, Simon und Gilles durften sich noch etwas zeigen.
Traumtor FC Bayern München zum Abschluss
Jetzt wurde gezaubert! Circa 20 Meter vor dem Tor legte sich die eingewechselte Cardoso den Ball zum Freistoß zurecht und zirkelte ihn elegant mit der Innenseite ins linke Eck. Beim Gegner war allerdings ein eindeutiger Spannungsabfall zu erkennen: Die Mauer des VfL sprang gar nicht mehr hoch und auch Johannes sah in der Situation nicht gut aus.
Die Schiedsrichterin hatte dann ein einsehen, verzichtete auf jegliche Nachspielzeit. Der Abpfiff erklang und der alte Pokalsieger ist auch der neue Titelträger.
Content: Michael Kaiser vom 14.05.2026
Fotos: Brück
Elversberg findet bis zur Pause nicht statt
Eigentor Le Joncour und Itten bringen Fortuna in Front
Die Geschichte zum Personal ist schnell erzählt. Beide Trainer vertrauen exakt den Teams der Vorwoche. Bei der Fortuna war man mit dem Auftreten nach dem 0:1 auf Schalke nicht unzufrieden, bei den Gästen stand ein fulminanter fulminanter 5:1 Erfolg gegen den SC Paderborn auf dem Zettel.
Schiedsrichter Wolfgang Haslberger hatte die Begegnung pünktlich angepfiffen und die ersten Minuten waren von Duellen im Mittelfeld geprägt.
Die erste ernsthafte Torannäherung gehörte den Fortunen. Ein zu kurz abgewehrter Ball landete bei Iyhoa, der es von Strafraumgrenze per Volley probierte. Der Versuch ging rechts am Tor vorbei. Die sonst so spielstarken Saarländer kamen bisher kaum zur Geltung. Viel gelang nicht und man erreichte sehr selten das letzte Drittel.
Fortuna geht durch Eigentor in Führung
Verdiente Führung für die Rheinländer in der 26.Minute. Ljubicic war links an den Ball gekommen, ging in den Strafraum und spielte quer vor das Tor. Da ging Le Joncour mit dem rechten Fuß hin, beförderte die Kugel ins eigene Tor. Auch wenn die Situation für die Gäste unglücklich war, führt hier das bessere Team.
Die erste Chance für die Gäste in der 31.Minute. Gyamerah hatte in den Strafraum geflankt, dort Mokwa gefunden. Der köpfte Richtung Gehäuse der Fortuna, Kastenmeier aber mit einer Flugeinlage erfolgreich. Ein Treffer hätte ohnehin nicht gezählt, da der Stürmer im Abseits stand. Also blieb es statistisch bei keiner Großchance.
Itten trifft zum 2:0
Die 43.Minute lief in der Merkur Spiel-Arena und Breithaupt hatte links Appelkamp auf die Reise geschickt. Der konnte unbedrängt flanken, brachte die Kugel zentral zu Ljubicic. Itten war ebenfalls hochgestiegen, köpfte hinter Ljubicic positioniert ein.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten, dann ging es in die Halbzeitpause.
Elversberg vergibt den ersten Matchball
Düsseldorf fährt mit sattem Polster nach Fürth
Die Mannschaft kamen vor 42.165 Fans personell unverändert aus den Kabinen. Die erste Aktion gehörte Düsseldorf, eine Ecke die keine Gefahr brachte (47.).
Eine erste gute Chance in der 50.Minute für die Hausherren. Itten bekam rechts im Strafraum den Ball, zog in die Mitte, schoss am linken Pfosten vorbei.
Itten schnürt den Doppelpack
Der nächste Angriff, nur eine Minute später. Breithaupt hatte einen langen Ball nach vorne geschlagen, Kristof im Elversberger Tor konnte, da er ausgerutscht war, nicht eingreifen. Itten kam an den Ball, erkannte die Situation blitzschnell und lupfte den Ball über den Keeper zum 3:0 (51).
Doppelter Wechsel bei der Fortuna: Suso und Lunddal ersetzten Lenz und Zimmermann.
Eine Stunde war verstrichen und Le Joncour probierte es von der linken Strafraumkante. Sein Schuss aber geblockt. Die 66. Minute und ein Dreifachwechsel bei der SVE. Poręba, Petkov und Rohr gingen runter. Neu dabei Adam, Conté und Pinckert. Heyer und Raimund lösten in der 69.Minute Ljubicic und Breithaupt ab. In der 74.Minute fast ein Eigentor von Lunddal. Der hatte einen Ball von Zimmerschied geblockt, beförderte die Kugel aber Richtung eigenes Tor. Kastenmeier Aber aufmerksam zur Stelle.
In der 77.Minute hatte Elversberg in Person von Mokwa nochmal eine Möglichkeit. Der traf die Kugel, nach Flanke von Adam, aber nicht richtig. In der 81.Minute kam Mickelson für Gyamerah bei den Gästen. Zwei Minuten später Daland für Appelkamp bei den Fortunen.
Ehrentreffer Elversberg durch Eigentor Oberdorf
Die Nachspielzeit wurde mit sieben Minuten angezeigt. In der 91.Minute dann der Ball von Pherai von links auf den ersten Pfosten. Oberdorf hielt irgendwie die Fußspitze rein und Kastenmeier hatte so keine Chance mehr an den Ball zu kommen. Ein ärgerlicher Gegentreffer. An der Konstellation in der Tabelle änderte das nicht viel. Fürth würde am letzten Spieltag einen Sieg mit drei Treffern brauchen, um die Fortuna abzufangen.
Abpfiff in Düsseldorf und Elversberg hat den Aufstieg weiter in der eigenen Hand, muss "nur" Absteiger Münster schlagen um in die Bundesliga aufzusteigen.
Content: Michael Kaiser vom 10.05.2026
Fotos: Brück
Blitzstart in Stuttgart mit zwei Toren
Garcia und Demirović treffen früh, Elfer Mittelstädt zum Pausenstand
Vier Änderungen erneut beim VfB gegenüber dem 3:3 Unentschieden bei der TSG Hoffenheim Hoffenheim. Karazor fehlt gesperrt, Vagnoman, El Khanouss und Jaquez rücken zunächst auf die Bank. Neu in der ersten Elf dafür Mittelstädt, Demorović, Nartey und Chema.
Bei den Gästen muss Trainer Hjulmand nach dem fulminanten 4:1 gegen RB Leipzig kurzfristig auf Tella (muskuläre Probleme) verzichten. Für ihn rückt Kofane in die Startformation.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Herr Robert Schröder. Der hatte die Begegnung pünktlich angepfiffen und nach nicht einmal einer Minute ging es erneut zum Anstoßpunkt.
Führung Bayer durch Garcia
Die Stadionuhr zeigte die 35.Sekunde und der Ball lag im Tor von Nübel. Hendriks war ein böser Fehlpass im Aufbau unterlaufen. Maza kam an den Ball, Bayer in eine Überzahl. Kofane steckte final zu Garcia durch, der von links frei vor Nübel einschoss.
Demirović gleicht aus
Die Antwort der Schwaben ließ nicht lange auf sich warten. Bereits in der 5.Minute der Pass von Leweling an die Strafraumgrenze zu Demirović. Der legte zunächst für Nartey ab, bekam die Kugel sofort wieder zurück. So hatte er halbrechts freie Bahn, schoss satt ins linke Eck zum Ausgleich.
Das war ein Blitzstart im Neckarpark und das Spiel sollte keineswegs verflachen. Die großen Chancen blieben zwar zunächst aus, oftmals aber fehlte nur der letzte Ball oder ein Fuß war im Weg.
Chaos in Bayers Defensive in der 19.Minute. Nach einer Flanke gingen sowohl Demirović, als auch Andrich zu Boden. Im Anschluss schoss Tapsoba Stiller an, erwischte ihn wohl auch noch an der Wade. Nach einer kurzen Behandlungspause ging es weiter bei ihm. Zwischenzeitlich forderten hier die Fans das Eingreifen des VAR, wobei aber kein Foul erkennbar war. In der 24.Minute hätten die Hausherren in Führung gehen können, vielleicht sogar müssen. Führich war links an Quansah vorbei, flankte in die Mitte. Flekken wehrte ab, allerdings direkt vor die Füße von Demirović. Der brauchte nur einzischieben, allerdings hatte sich Tapsoba in die Szene geworfen, fälschte entscheidend ab. Der Ball ging neben das Tor.
Die Begegnung hatte sich aktuell eine kurze Verschnaufpause genommen. In der 36.Minute hatte Demirovic die Chance sich mit seinem zweiten Treffer zu belohnen. Erneut spielten seine Mitspieler ihn im Strafraum frei, dieses Mal mit dem Rücken zum Tor. Clever dreht er sich um seinen Gegenspieler und legt den Ball in die lange Ecke, aber Flekken zur Stelle. In der letzten Minute der regulären Spielzeit chippte Nartey den Ball auf den kurzen Pfosten, wo Demirovic mit dem Kopf zwar an die Kugel kam, aber zu sehr unter Druck war um einen platzierten Abschluss zu schaffen.
VAR-Prüfung und Elfmetertreffer Mittelstädt
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten und in der 47.Minute hatte Tapsoba wohl Demirovic im Fünfer ein Bein gestellt. Die Prüfung durch den VAR dauerte eine gefühlte Ewigkeit. Nach gut vier Minuten stand die Entscheidung und Mittelstädt blieb cool. Netzte sicher ein. Halbzeit in Stuttgart.
Undavs Treffer macht den Deckel drauf
Schwaben gehen mit bester Ausgangsposition ins Saisonfinale
Keine Wechsel nach Wiederanpfiff vor 60.000 Fans, dafür vermeintlich der nächste Blitzstart. Aber schauen wir uns die Szene mal genauer an.
VAR kassiert Treffer von Demirović
Undav kam in der 46.Minute, nach Zuspiel Chema zum Abschluss, Flekken konnte den Ball nicht festhalten, Tapsoba ging gegen Chema zu Boden und Demirović schob zum Tor ein. Jetzt war die Zeit des VAR gekommen. Zunächst Jubel im Stadion, da der Schiedsrichter kein Foul von Chema vermeldete, dann die Ernüchterung:: Undav stand beim Zuspiel im Abseits. Der Treffer zählte also nicht.
Der nächste Angriff der Gastgeber in der 54.Minute und langsam so eine Art Chancenwucher. Mittelstädt kam zum Abschluss, zögerte allerdings und Quansah konnte klären. Zwei Minuten später war es Chabot nach einer Ecke. Flekken fischte die Kugel aus dem rechten Torwinkel.
Undav trifft zum 3:1
Das VfB-Schiff nahm Kurs Champions-League. In der 57.Minute erneut ein konsequentes Gegenpressing, das für den Ballgewinn sorgte. Demirovic nahm Leweling mit, der eine präzise Flanke in den Fünfmeterraum schlug. Dort war wo Undav zur Stelle, hielt in typischer Manier den Fuß hin. Undav machte Undav-Dinge.
Von Leverkusen war auch nach dem 1:3 wenig zu sehen. So nur folgerichtig der doppelte Wechsel bei der Werkself in der 65.Minute. Für Garcia und Culbreath kamen Tillman und Arthur. Außer einer Einzelaktion von Maza in der 67.Minute nichts zu sehen von Bayer. Wechsel auch beim VfB. Tiago Tomás löste Undav ab.
Die Schluss-Viertelstunde war mittlerweile angebrochen und die Hausherren schienen hier alles im Griff zu haben. Leverkusen fand bisher keine Lücken in der gut gestaffelten Abwehrformation des Pokalfinalisten. Doppelwechsel Stuttgart in der 77. Mittelstädt und Nartey gingen runter, neu dabei Jaquez und El Khanouss. Auch Bayer nahm einen weiteren Wechsel vor. Poku kam für den sichtlich angeschlagenen Kofane (78.).
Die letzten fünf Minuten waren angebrochen beide Teams mit Wechseln. Bei den Gästen kam Seghir für Quansah, die Gastgeber sorgten noch einmal für Schwung auf den Flügeln. Assignon und Vagnoman nun für Leweling und Führich.
In der 89.Minute der Gäste seit der 1.Minute. Grimaldo hatte aufgezogen und hart aufs lange Eck gezielt. Nübel war unten, verhinderte den Anschlusstreffer.
Die Nachspielzeit sollte sechs Minuten betragen. Eine abgefälschte Flanke von Arthur in der 93.Minute blieb die einzig nennenswerte Szene und so ertönte der Schlusspfiff. Der VfB geht nun mit der besten Ausgangsposition in den letzten Spieltag, reist zur Eintracht nach Frankfurt.
Content: Michael Kaiser vom 09.05.2026
Fotos: Daniel Meyer
Freiburg auf dem Weg nach Istanbul
Sportclub führt zur Pause durch Kübler und Manzambi
Zwei Änderungen im Vergleich zur 1:2 Niederlage in Braga beim Sportclub. Höfler und Manzambi sind neu, während Suzuki verletzt fehlt und Makengo zunächst auf der Bank Platz nimmt.
Carlos Vicens, der Coach der Gäste nimmt gegenüber dem Hinspiel lediglich einen Wechsel vor Dorgeles ersetzt, wie schon im Hinspiel, den verletzten Horta.
Pünktlich um 21.00 Uhr hatte Schiedsrichter Davide Massa (ITA) die Begegnung freigegeben. Von Beginn an standen die Breisgauer auf dem Gaspedal.
Fehlstart Braga mit roter Karte Dorgeles
Eine harte, aber durchaus vertretbare Entscheidung, in der 6.Minute. Nach einem Steckpass war plötzlich Beste auf und davon. Dorgeles kreuzte den Weg des Stürmers, brachte ihn kurz vor dem Strafraum, halbrechts zu Fall. Rote Karte. Den fälligen Freistoß übernahm Beste, sein Schuss wurde aber abgefälscht, ging so über das Tor.
Das sollte nun eine undankbare Aufgabe für die Portugiesen werden. Die Hausherren natürlich bemüht den Druck aufrecht zu erhalten. Die Spielkontrolle klar bei den Freiburgern, die den Gegner in Überzahl laufen lassen konnten. Doch auch hier war die richtige Mischung gefragt. Nur wenn die Breisgauer zu blind in die Offensive stürmen, sollte der SC Braga zu Chancen kommen. Dies galt es zu verhindern.
Führung Freiburg durch Kübler
Ein Treffer in der 20.Minute, der die Einstellung der Gastgeber am heutigen Abend darstellt. Kübler sammelte einen zweiten Ball an der Strafraumkante ein und wühltt sich zum ersten Treffer des Abends durch. Am Ende wird er vom Gegenspieler angeschossen und die Kugel zappelt im Netz.
Zweiter Treffer durch Manzambi
Die 42. Minute lief und Manzambi bekam zentral vor dem Strafraum sehr viel Platz und fasste sich aus etwa 20 Metern ein Herz. Traumhafter Versuch des Schweizers ins lange Eck und der Freiburger Traum vom Finale wurde konkreter.
Pfosten rettet für Atubolu
Die Nachspielzeit betrug drei Minuten und die Gäste hatten die erste Chance im Spiel und dies gleich doppelt. Auf einmal war Gomez frei vor Atubolu und umkurvte den Freiburger Schlussmann. Sein Abschluss allerdings nur an den rechten Pfosten. Auch in der Folge kamen die Portugiesen noch mehrfach in gute Positionen. Zalazar wurde noch von Treu geblockt. Am Ende überstand der Sportclub eine bremslige Schlussphase und ging mit einer 2:0-Führung in die Kabine.
Breisgauer ziehen ins Finale ein
Kübler schnürt den Doppelpack, Victor sorgte kurz für Spannung
In Freiburg ging es auf beiden Seiten zunächst unverändert weiter. Auch der Spiel nahm sofort wieder an Fahrt auf. In der 47.Minute flankte Beste von rechts nach schöner Einzelleistung zu Grifo, der von der Strafraumgrenze abzog. Sein Schuss flog an den rechten Außenpfosten.
Zwei Minuten später hatten die SC-Anhänger den Torschrei erneut auf den Lippen. Ginter hatte es aus der zweiten Reihe probiert, sein Versuch ging nur knapp rechts vorbei. Dabei ging der Ball ans Außennetz und viele Fans hatten zum Torjubel angesetzt. Auch in der 53.Minute brachte ein Distanzschuss Gefahr. Manzambi zog ab und das war ein Ball zum Fliegen für Horniček im Tor von Braga. Der wehrte sehenswert ab. Eine erste Szene nun auch für die Gäste in der 58.Minute. Victor bediente Gorby links im Strafraum. Ginter griff nicht ein, allerdings hatte Atubolu kein Problem mit dem zu schwachen Abschluss.
In der 64.Minute ging Matanović im Strafraum zu Boden, in Folge kam Manzambi zum Schussversuch. Der war nicht sauber getroffen und der Ball ging rechts am Tor vorbei. Doppelwechsel bei den Gästen direkt im Anschluss an diese Szene. Navarro und Moscardo kamen für Zalazar und Carvalho.
Dann verpasste Braga das Traumtor. Nach einer Ablage von Victor probierte es Moutinho mit einem Schlenzer von der Strafraumkante in Richtung rechten Winkel. Da hatte Atubolu das Nachsehen, die Kugel verfehlte das Gehäuse aber knapp (69.). Es ging weiter, in der 70.Minute, mit einer Dreifach-Chance für die Breisgauer nach Ecke Beste. Zunächst parierte der Keeper im Tor von Braga den Kopfball von Matanović, wehrte dann den Nachschuss von Ginter aus kurzer Distanz ab. Den dritten Anlauf setzte Lienhart daneben.
Kübler schnürt den Doppelpack
Hier wurde ein Held geboren. Grifo hatte einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld eingebracht, Kübler am langen Pfosten hochgestiegen und die Kugel, über Horniček hinweg, unter die Latte geköpft. War das die Vorentscheidung?
Nächster Wechsel bei Braga in der 77.Minute. Martinez löste Tiknaz ab.
Hoffnung für Braga durch Victors Treffer
Da war der Gegentreffer. Moutinho hatte einen Freistoß aus dem Zentrum nach rechts in den Strafraum gebracht. Dort legte Gomez quer und Victor kam aus kurzer Distanz zum Kopfball. Keine Chance für Atubolu und die Hoffnung war zurück für Braga (79.).
Makengo und Ogbus kamen nun beim Sportclub für Beste und den doppelten Torschützen Kübler (81). In dieser Phase hatten die Hausherren doch einiges an Kontrolle verloren.
Die letzten fünf Minuten der regulären Spielzeit liefen und in der 88.Minute war Atubolu zur Stelle, lenkte einen Schuss von Gorby über die Latte.
Auf der Anzeigetafel standen vier Minuten Nachspielzeit. Letzte Chance für Braga, final in der 96.Minute durch Martinez. Atubolu klärt den Ball über die Latte.
Schlusspfiff und hier brachen alle Dämme. Die Fans stürmten das Spielfeld. Ein historischer Abend in Freiburg.
Content: Michael Kaiser vom 07.05.2026
Fotos: Meyer
Noch keine Treffer im Wildpark
Karlsruhe und Darmstadt liefern sich offene Begegnung
Zwei Wechsel bei den Hausherren gegenüber der 1:3 Heimniederlage gegen Hannover aus der Woche. Müller und Ben Farhat starten für Schleusener (Bank) und Ambrosius (Kreuzbandriss).
Komplizierter ist es bei den Hessen. Dem dem 3:3 Remis gegen Elversberg gibt's heute fünf Neue in der Startformation. Vukotic, Papela, Schmidt, Holland und Corredor beginnen. Lòpez und Maglica fehlen komplett im Kader, Pfeiffer fehlt rot-gesperrt, Furukawa und Hornby sind angeschlagen.
Schiedsrichter war heute Herr Felix Bickel. Der hatte pünktlich angepfiffen und bereits in der zweiten Minute hatten die Gäste den ersten Torschuss von Richter, der über das Tor ging..
Die erste Antwort der Badener in der 8.Minute. Da hatte Herold von links geflankt, Fukuda den Ball mit dem Rücken zum Tor angenommen und es per Volley probiert. Der Schuss ging knapp über die Querlatte. In der 12.Mimute eine brenzlige Situation im Karlsruher Strafraum. Nach einem Steckpass hatte sich Lidberg den Ball vorgelegt, an Bernat vorbei, der sich in die Szene warf. Da stellte sich die Frage nach einem strafbaren Kontakt, die aber vom Schiedsrichter verneint wurde.
Richter mit der nächsten Chance für die Lilien. Müller hatte einen schlechten Querpass gespielt, in die Beine von Richter. Der schlug noch einen Bogen, hatte Herold stehen lassen. Aus spitzem Winkel zielte er Richtung langes Eck. Der Ball aber über das Tor (20). In den Folgeminuten beruhigte sich das Spiel etwas, größere Möglichkeiten blieben Mangelware.
In der 37.Minute die größte Chance der Lilien. Darmstadt konterte über die linke Seite mit Corredor. Der trag bei seinem Schuss Jung am Kopf, der liegen blieb. Dennoch spielten die Gäste weiter und Corredor kam erneut rechts im Strafraum an den Ball. Seine Flanke erreichte den freistehenden Akiyama, der über das Tor schoss.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten und es ging in die Kabinen.
Fukuda entscheidet Spiel mit späten Treffer
Darmstadt 98 bleibt das siebte Spiel in Folge ohne Sieg
Personell ging es im BBBank-Wildpark vor 30.020 Zuschauern unverändert weiter. Die erste Torannäherung hatte in der 47.Minute Darmstadt. Der Versuch von Richter allerdings deutlich vorbei.
Ecke von rechts nur zwei Minuten später. Fukuda verlängerte zum eingelaufenen Franke, der nicht mehr reagieren konnte, keinen Druck mehr hinter den Ball bekam. Doppelchance für den KSC in der 55.Minute. Zunächst kam ein Steckpass von Wanitzek bei Fukuda an, der aber im Eins gegen Eins an Schuhen scheiterte. In Folge kam Wanitzek selbst an die Kugel, schloss ab und Schuhen kratzte den noch abgefälschten Ball sensationell von der Linie.
Führung durch Wanitzek
Das hatte sich die letzten Minuten ein wenig angedeutet. Vukotic räumte Wanitzek vor dem Strafraum, etwa 20m vom Tor entfernt, ab. Der Gefoulte übernahm das selbst, schlenzte die Kugel präzise neben den rechten Pfosten. Führung für die Badener in der 58.Minute.
Dettoni ersetzte nun, ab der 64.Minute, bei den Lilien Holland. In Folge Schuss von Wanitzek in der 65.Minute, knapp rechts vorbei. Hier beschwerte sich der Spielführer der Fächerstädter zu recht, da Klefisch noch abgefälscht hatte. Es hätte also Ecke für die Hausherren geben müssen. Wechsel bei Karlsruhe in der 67. Minute. Schleusener kam für Ben Farhat in die Begegnung.
Ausgleich für die Lilien durch Lidberg
Die 70.Minute lief und so ein wenig aus dem Nichts der Ausgleich für Darmstadt. Freistoß für die Gäste von der linken Seite und Seitenverlagerung. Es gab Einwurf von rechts, den Akiyama in den Sechzehner brachte. Dort verlängerte Vukotic zu Lidberg, der aus 5m links einnickte.
Noch eine Viertelstunde zu spielen und Herold bediente Schleusener in zentraler Postion. Der schoss sich jedoch selbst an. Unglückliche Szene für den Stürmer. Jung und Förster gingen runter, Burnic und Pinto Pedrosa kamen neu ins Spiel bei Karlsruhe (77.). Nur zwei Minuten später gleich der erste Ball von Burnic Richtung des im Strafraum platzierten Wanitzek. Der zog aus gut 8m ab, schoss knapp über das Tor.
Fukuda zur erneuten Führung
Die 86.Minute und erneute Führung für die Badener. Während Schleusener und Burnic noch vergaben, staubte Fukuda recht abgezockt ab. Schleuseners Abschluss war noch geblockt worden und irgendwie fiel die Kugel Fukuda vor die Füße. Der zog aus 5m ab und Dettoni fälschte noch leicht ab.
Vier Wechsel in der 88. Minute, deren zwei auf jeder Seite. Šimić und Scholl kamen bei den Hausherren für Fukuda und Müller. Lakenmacher und Bialek ersetzten bei Darmstadt Petretta und Richter.
Die Nachspielzeit sollte fünf Minuten betragen. In der 93.Minute hätte Burnic den Deckel drauf machen können, verzog aber links. Auch Šimić konnte hier für die Entscheidung sorgen, wurde aber von Dettoni geblockt (95.).
Dann doch der Schlusspfiff und die drei Punkte sollten in Karlsruhe bleiben.
Content: Michael Kaiser vom 03.05.2026
Fotos: Meyer
Direktes Duell um die Champions-League
Die TSG führt zur Pause durch Treffer von Kramarìć und Touré
Christian Ilzer startet mit Ausnahme des gelb-gesperrten Hranáč mit der Elf, die in Hamburg erfolgreich blieb. Für Hranáč startet Bernardo. Erstmals seit dem Hinspiel der beiden Teams, steht Hložek heute wieder im Kader der TSG.
VfB-Coach Sebastian Hoeneß wirft nach dem 1:1 Unentschieden vom Sonntag gegen Bremen die Rotationsmaschine erneut an. Mit Hendriks, Vagnoman, Führich, Karazor und Chabot gibt's fünf Neue, dafür rücken Mittelstädt, Thiago Tomás, Assignon, Zagadaou und Chema auf die Bank.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Sascha Stegemann.m,der auch pünktlich in Sinsheim angepfiffen hatte. Beide Teams hier von Beginn an sehr intensiv in den Zweikämpfen unterwegs. Burger hatte gerade, bereits zum zweiten Mal, Karazor abgefangen (5.).
Führung für die TSG durch Kramarìć
In der 8.Minute landete ein Einwurf von Bernardo über Karazor bei Avdullahu. Der machte die Kugel per Kopfball nochmal scharf und der folgende Querschläger von Asllani landete beim komplett blank stehenden Kramarìč. Der hatte aus 6m kein Problem Nübel zu überwinden.
Die Schwaben sofort um Antwort bemüht. Eine Minute nach der Führung der Gastgeber wehrte aber Baumann eine Hereingabe von Führich ab.
Die Gäste hatten die erste Viertelstunde zwar mehr Spielanteile, aber keine zwingenden Chancen.
Ausgleich durch Führich
Die 20.Minute lief und im Mittelfeld nahm Führich Fahrt auf. Mit viel Tempo ging es Richtung Tor der TSG. Dann der Doppelpass mit Hendriks und der Abschluss aus spitzem Winkel. Von links schlug der Ball im kurzen Eck, an Baumann vorbei, ein.
Touré mit der erneuten Führung
Keine Chance für Nübel kurze Zeit später auf der Gegenseite. Touré schoss nach Kopfball wehr von Karazor platziert in die rechte Ecke (24.).
Der VfB von diesem Rückschlag scheinbar unbeeindruckt mit der Antwort durch Undav. Der köpfte mal aufs Tordach (25.).
Die Folgezeit blieb von privaten Duellen, u.a. Undav gegen Kabak, geprägt. Mit dem 2:1 ging es letztlich nach drei Minuten Nachspielzeit auch in die Pause, Den Schwaben fehlten gegen die in der eigenen Hälfte fehlerfreien Kraichgauer die Ideen.
Doppelpack von Kramarìć reicht nicht
Stuttgart kommt noch nach zwei Toren Rückstand zu Punktgewinn
Nach Wiederanpfiff ging es auf beiden Seiten vor 30.150 Fans zunächst ohne personelle Wechsel weiter.
Kramarìć-Show geht weiter
Das 3:1 für die Gastgeber in der 49.Minute. Burger überspielte das Pressing der Gäste, passte sehenswert mit einem langen Pass zu Touré. Der flinke Linksaußen spielte sofort in die Mitte zu Kramarìć, der aus 7m nur noch einzuschieben brauchte.
Pfosten rettet für Nübel
Die 54.Minute lief und ein langer Ball von der linken Seite erreichte Lemperle. Der ließ seinen Gegenspieler noch sehenswert aussteigen, zog mit links ab und traf nur den linken Pfosten. Da hätte Nübel nicht den Hauch einer Chance gehabt.
Demirović mit dem 2:3 Anschluss
Konter für die Gäste nach einer Ecke der Hausherren. Kramarìć hatte den Ball verloren und über Leweling ging es für die Schwaben schnell nach vorne. Der lange Pass von Leweling erreichte Demirović am langen Pfosten, der nur ins linke Eck einschieben musste. Baumann war zwar noch dran, konnte aber den Einschlag nicht verhindern.
Rote Karte für Karazor
In der 69.Minute verfolgte der VfB-Kapitän nach einem Konter Asllani, traf diesen im Mittelfeld mit der offenen Sohle an der rechten Achillessehne. Karazor war die Tragweite seiner Aktion bewusst und er entschuldigte sich sofort beim Gefoulten. Unabhängig davon blieb Schiedsrichter Stegemann keine andere Möglichkeit, als hier glatt Rot zu zeigen.
In Überzahl machte die Ilzer-Elf den Sack nicht zu, weil sie zum einen ihre Chance nicht nutzte - Hajdari (72.), Lemperle (75.) und Burger (75.) - und zum anderen einige vielversprechende Gegenstöße nicht vernünftig zu Ende spielte. In der 81.Minute löste Moerstedt bei den Hausherren Lemperle ab. Ein weiterer Wechsel, der das Spiel maßgeblich beeinflussen sollte in der 86.Minute bei Stuttgart. Thiago Tomás kam für Leweling.
Dreifachwechsel zum Ende der regulären Spielzeit bei Hoffenheim. Akpoguma, Prass und Damar kamen für Burger, Asllani und Doppelpacker Kramarìć.
Dann griffen die Gesetze des Fußballs und die Nachspielzeit wurde mit sechs Minuten angezeigt.
Joker Tomás trifft
Mit der letzten Aktion der Begegnung stach Joker Tiago Tomas, eine Minute nachdem er das 3:3 noch liegen gelassen hatte (90.+5).
Ein bitterer, wie unnötiger, Punktverlust der Kraichgauer, die neben zwei Pfostentreffern auch an der fehlenden Konsequenz scheiterten.
Content: Michael Kaiser vom 02.05.2026
Fotos: Brück
Kampf um Europa spitzt sich zu
VfB Stuttgart liegt zur Pause gegen Werder zurück
Die große Rotationsmaschine beim VfB. Nach dem Sieg im Halbfinale gegen den SC Freiburg ändert Sebastian Hoeneß sein Team auf einem halben Dutzend Positionen. Tiago Tomás, El Khanouss, Jaquez, Assignon, Zagadaou und Chema sind heute neu. Auf die Bank rücken Hendriks, Demirović, Führich, Karazor, Chabot und Nartey.
Daniel Thioune kommt mit einem Sieg im Nordderby ( 3:1 gegen den HSV) ins Ländle, ersetzt lediglich Nijnmah durch Stark.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Christian Dingert, der in der MHP-Arena pünktlich um 15.30 Uhr angepfiffen hatte. Zu Beginn war der VfB das aktivere Team, sichtlich um Dominanz bemüht.
Die erste Chance, eigentlich deren zwei, hatte Werder. In der 6.Minute kam der Ball zu Lynen, der es gleich zweimal probieren durfte. Aus 14m abgezogen, wurde der erste Schuss von Zagadaou geblockt, der zweite Versuch ging deutlich über das Tor. Zwei Minuten später erneut das Team von der Weser. Schmid flankte von links zu Stage, der am ersten Pfosten hochstieg, aber knapp rechts vorbeiköpfte.
Führung Werder durch Stage
Zu sagen, dieser Treffer hätte sich angedeutet, wäre übertrieben. Nach einem langen Einwurf verlagerten die Hanseaten nach rechts, wo Stage nach Doppelpass mit Sugawara aus 15m ins linke Eck vollstreckte.
Fast die Antwort der Schwaben in der 22.Minute durch El-Khanouss. Der war aus zentraler Position zum Kopfball gekommen, den Backhaus nur mit einer ganz starken Parade und dem ausgefahrenen rechten Arm über den Querbalken lenken konnte. Als weitere Reaktion hat Sebastian Hoeneß auch taktisch reagiert, lässt nun mit einem 3-4-3 den Gegner quasi spiegeln.
Freistoß für Stuttgart in der 31.Minute. Mittelstädt kriegt den Ball zwar durch die Mauer, stellte aber Backhaus vor keine große Herausforderung. In der 35.Minute Zagadaou mit einem Ballverlust. Stage startete, hatte das Auge für Sugarawa. Der zog rechts ab, scheiterte aus 15m an Nübel.
Die letzten fünf Minuten liefen und in der 41.Minute lief es auch bei Werders Milšević. Der hatte sich den Ball per Kopf selbst vorgelegt, war an Zagadaou vorbei in den Strafraum gezogen. Aus etwa 15m der Abschluss, knapp über das Tor.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten und gleich zu Beginn der die Chance durch Undav, der mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze nur knapp rechts verfehlte. Pause in Stuttgart.
Punkteteilung im Neckarpark
Joker Demirović rettet Punkt für den Pokalfinalisten
Wechsel bei den Hausherren vor 60.000 Zuschauern mit Wiederanpfiff. Für Zagadaou war nun Hendriks gekommen. Die Szenarie des Spiels blieb unverändert. Die Schwaben mit mehr Ballbesitz, Bremen weiterhin sehr konzentriert in der Defensivarbeit.
Das Spiel hatte sich wohl eine Ruhephase verordnet. Die großen Chancen blieben aus. Zwei Wechsel beim VfB in der 57.Minute. Führich und Demirović kamen für Assignon und Tiago Tomás.
Joker Demirović trifft
Vier Minuten auf dem Platz und der Neuner tut das, wofür er eingewechselt wurde. El Khanouss hatte im Strafraum deutlich zuviel Platz, konnte entspannt, ohne jeglichen Druck, zu Demirović flanken. Der köpfte aus 5m zum Ausgleich ein (61.).
Auch bei Werder gab es frische Kräfte. Ab der 65.Minute ersetzten Wöber und Nijnmah nun Stark und Milošević. In der 71.Minute dann plötzlich die große Möglichkeit für die Gäste zur erneuten Führung. Stage stand gut 3m vor dem Tor im Mittelpunkt, scheiterte aus schwierigem Winkel an Nübel.
Die Schluss-Viertelstunde war angebrochen. Wechsel beim VfB in der 77.Minute. Leweling ging runter, neu dabei Bouanani. In der 79.Minute erneute Chance für Bremen. Schmid hatte mit dem Rücken zum Tor stehend für Lynen aufgelegt. Dessen Schuss von der Strafraumgrenze knapp links vorbei. In der 82.Minute der VfB und Bouanani. Der probierte es mit einem Schlenzer und Backhaus durfte fliegen, klärte zur Seite.
Die letzten fünf Minuten in Stuttgart. Beide Teams um den Lucky Punch bemüht, aber bisher ohne Erfolg. Letzter Wechsel in der 90., Nartey für Chema.
Die Nachspielzeit wurde mit vier Minuten angezeigt. Außer einem letzten Wechsel durch Daniel Thioune, Musah für Schmid, passierte nichts mehr.
Das Spiel ist aus und der VfB Stuttgart tritt nächste Woche punktgleich mit der TSG Hoffenheim in Sinsheim zum Showdown für Europa an.
Lilien legen durch Pfeiffer und Hornby vor
Zimmerschied, Rohr und Petkov treffen für Elversberg
Nach der 2:3 Auswärtsniederlage gibt's bei den Gastgebern zwei Änderungen in der Startformation. Petretta und Furukawa beginnen, während Corredor auf die Bank rückt und Nürnberger komplett im Kader fehlt.
Bei den Gästen gab es wenig Grund zu wechseln. Nach dem 3:0 gegen Karlsruhe steht lediglich ein Wechsel auf dem Zettel. Keidel beginnt für Gyamerah.
Schiedsrichter war heute Abend Herr Richard Hempel, der am Böllenfalltor pünktlich um 20.30 Uhr angepfiffen hatte. Rein optisch fielen die Lilien wegen ihres blau-weiß gestreiften Sondertrikots zum Mitglieder-Spieltags auf. Die erste Torannäherung hatten die Gäste bereits in der 3.Minute. Da hatte Petkov von rechts nach innen gepasst, aber keinen Abnehmer gefunden. Zwei Minuten später der Abschluss des Außenstürmers. Der war von rechts nach innen gezogen, hatte abgeschlossen. Gute zwei Meter über das Tor. In der 11.Minute war es erneut Petkov, der sich nach einem Steckpass von Pherai durchsetzte. Da rauschte Pfeiffer dazwischen, konnte in höchster Not retten.
Doppelschlag durch Akiyama und Hornby
Das ging sehr schnell. Ecke in der 14.Minute für die Hausherren und Kristof faustete den Ball aus der Gefahrenzone. Aus dem Rückraum zog Akiyama und die Kugel ging, noch von Pfeiffers Hacke leicht touchiert, ins linke untere Eck.
Nächster Angriff, nur wenige Sekunden nach dem Anstoß. Zimmerschied unterlief ein Katastrophenpass in die Füße von Hornby. Der fackelte nicht lange, hämmerte den Ball ins rechte, untere Eck.
So schnell ging es und die Saarländer mussten einem 2 Tore Rückstand nachlaufen.
Anschlusstreffer Zimmerschied
Ein Anschlusstreffer in der 26.Minute, der sich tatsächlich angedeutet hatte. Immer wieder war die SVE im Vorwärtsgang. So klärte Pfeiffer einen Ball im Gedränge,direkt in die Füße von Zimmerschied. Der zog zwischen Elfmeterpunkt und Sechzehnerkante sofort ab. Die Kugel schlug im linken Eck ein. Auch wenn der Midfielder seinen Fehler zum zweiten Gegentor nicht ungeschehen machen konnte, brachte er sein Team ins Spiel zurück.
Ausgleich Elversberg durch Rohr
Das Heimteam wirkte aktuell etwas von der Rolle, fand keinerlei Spielkontrolle. Petkov legte in der 34.Minute vor dem Strafraum der Hessen für Rohr ab. Der fackelte nicht lange, zielte ins rechte Eck. Ausgleich für die Saarländer, die eine unerklärliche Passivität der Hausherren für sich nutzten.
In der 39.Minute ein Konter der SVE über Pherai. Der entschied sich gegen das Abspiel, suchte kurz vor dem Strafraum den Abschluss. Knapp über das Tor.
Führung Elversberg durch Petkov
Die 44.Minute lief und Pfeiffer ging in den Kontakt mit Mokwa, der Maglica enteilt war. Der Angreifer nahm die Situation dankend an und fiel. Rote Karte für Pfeiffer! Kohfeldt reagierte unverzüglich, brachte Vukotic für Furukawa. Es ging zum Freistoß. Petkov übernahm und zielte Richtung des Torwartecks. Der Ball wurde vom eingewechselten Vukotic abgefälscht, flog zur Gästeführung ins linke Eck.
Die angezeigte Nachspielzeit von drei Minuten war zwischenzeitlch verstrichen und es ging in die Pause.
Darmstadt rettet Punkt in Unterzahl
Hornby trifft zum Ausgleich, muss dann verletzt runter
Die Partie ging weiter und beide Trainer verzichteten zunächst auf Wechsel. Gleich zu Beginn, es lief die 48.Minute, hatte Hornby die Chance zum Ausgleich. Nach einer Ecke kam der Schotte an der rechten Ecke des Fünfers an dem Ball, nahm den volley. Über das Tor.
Ausgleich Darmstadt durch Hornby
Der Torschütze hatte diesen Angriff in der 51.Minute selbst eingeleitet,hatte einen langen Ball von Schuhen zu Lidberg verlängert. Der zog zwei Gegenspieler auf sich, legte rechts zurück auf Hornby. Dessen Schuss, gegen die Laufrichtung des Keepers, schlug im linken Eck ein.
In der 62.Minute saß der zweifache Torschütze Hornby auf dem Rasen, musste behandelt werden. Das sah nach Problemen mit dem Oberschenkel aus. Wechsel auf beiden Seiten. In der 64.Minute kamen bei den Gästen Schmal und Gyamerah für Condé und Keidel. Bei Darmstadt ersetzten Holland und Lakenmacher nun Petretta und Hornby.
Trotz Unterzahl blieben die Hausherren das aktivere Team. Von einer Unterzahl war nichts zu sehen.
Doppelter Wechsel bei der SVE. Schnellbacher und Malanga durften ab der 75.Minute für Mokwa und Poręba ran.
Elversberg kam zwar mittlerweile wieder etwas besser ins Spiel, die klare Linie fehlte allerdings. So waren die letzten fünf Minuten der regulären Spielzeit angebrochen und Elversberg wechselte noch einmal. Pfeiffer ersetzte Pherai. In der 88.Minute ein Wackler von Keeper Kristof. Akiyama zielte aus der Distanz recht zentral, der Schlussmann der SVE konnte die Kugel nur neben den Pfosten lenken.
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. In der dritten Minute der Crunchtime hätte Schnellbacher den Lucky Punch erzielen können, scheiterte an Schuhen und im Anschluss an Maglica. Das war die letzte Chance des Spiels, in Darmstadt war Feierabend.
Content: Michael Kaiser vom 25.04.2026
Foto: Brück
Unentschieden zur Pause
Schleusener gleicht die Gästeführung durch Bundu aus
Gegenüber dem 0:3 in Elversberg nimmt KSC-Coach Eichner zwei Wechsel vor. Herold kehrt in Kader und Startelf zurück, ebenso startet Fukuda. Ben Farhat und Burnic nehmen zunächst auf der Bank Platz.
Bei den Gästen ersetzt Christian Titz Yokota und Ghiță nach dem 1:1 Heimremis gegen Paderborn durch Bundu und Matsuda.
Schiedsrichter im Wildpark war Konrad Oldhafer. Der hatte die Begegnung pünktlich um 13 Uhr freigegeben. Der Beginn wirkte, speziell bei den Gästen, etwas nervös. So schlichen sich im Spielaufbau immer wieder kleinere Fehler ein, ohne dass die Gastgeber diese hätten nutzen können. Die erste Möglichkeit für die Hausherren in der 14.Minute. Da hatte Wanitzek viel Raum vor sich, marschierte Richtung Strafraum. Aus 20m dann der Schlenzer Richtung rechtes Eck. Dorthin war Noll aber bereits abgetaucht.
Führung Hannover durch Bundu
Die Antwort der Niedersachsen, gleichzeitig auch die erste Möglichkeit überhaupt, in der 18.Minute. Bundu, der den Vorzug vor Yokota erhalten hatte, wurde von Taibi in Szene gesetzt, traf von halbrechts flach ins linke Eck. Dem vorausgegangen war ein Ballverlust von Herold auf der Außenbahn.
In der Folgezeit nahm der KSC etwas an Fahrt auf. Torchancen blieben auf beiden Seiten zunächst aus. Die Gäste hatten das Spiel gegen den Ball recht gut im Griff.
Die beste Chance der Gastgeber in der 40.Minute. Eine starke Stafette führte final zu Herolds Flanke. In der Mitte wartete Förster, traf aber aus etwa 11m den Ball nicht voll. Das hätte der Ausgleich sein können, vielleicht sogar müssen.
Ausgleich durch Schleusener
In der 44.Minute spielte Förster nach halblinks zu Herold, der ganz präzise ins Zentrum flankte und Schleusener fand. Der behielt die Ruhe, beförderte die Kugel aus 8m, mit Hilfe des Innenpfostens, ins rechte Eck.
Die Nachspielzeit betrug eine Minute, dann ging es in die Kabinen.
Hannover setzt sich in Karlsruhe durch
Viel VAR und ein wiederholter Elfer zur Entscheidung
Zwei Wechsel bei den Gästen vor 30.255 Fans mit Wiederanpfiff. Für Neubauer und Aseko kamen Oudenne und Chakroun.
Der eingewechselte Chakroun nahm in der 47.Minute auch gleich Fahrt auf, verlagerte auf die halbrechte Seite zu Bundu. Der Torschütze zog aus 13m ab, Bernat aber aufmerksam in der bedrohten rechten Ecke. In der 56.Minute hatte Oudenne nach innen gepasst, Bernat hatte im zweiten Versuch den Ball sicher.
Wechsel beim Titz-Team nach einer Stunde. Yokota löste Källmann ab.
VAR überprüft möglichen Handelfmeter
Thórdarson erwischte in der 60.Minute eine Freistoßflanke von Leopold und der Ball sprang offenbar an die Hand von Flanke, von dort über die Latte. Der VAR schritt ein, entdeckte aber in der Entstehung der Aktion eine Abseitsposition. Kein Elfmeter!
Doppelwechsel nun auch bei den Hausherren. Scholl und Müller durften für Rapp und Ambrosius ran (66.).
Erneut VAR zu Foul an Wanitzek
In der 69.Minute erneut Arbeit für Patrick Hanslbauer im Keller. Wanitzek war links im Strafraum mit viel Speed an Okon vorbei zum Fallen gekommen, forderte Strafstoß. Die Situation wurde überprüft, der VAR konnte kein strafbares Vergehen erkennen.
Die nächste Chance erneut für Karlsruhe. In der 71.Minute hatte Wanitzek im Sechzehner quer für Förster aufgelegt. Dessen Schlenzer ging nur knapp über das Tor. Nun kam auch Ben Farhat für Schleusener (72). Eine Minute später probierte es Yokota aus der Distanz. Ein gutes Stück zu hoch gezielt.
Die letzten zwei "Patronen" für Hannover Coach Titz. Mit den Hereinnahmen von Kokolo und Nielsen für Matsuda und Bundu war das Wechselkontingent der Gäste in der 75. Minute aufgebraucht.
In der 78.Minute Ballverlust von Förster und die Chance für Nielsen. Der zielte Richtung linkes Eck, dort konnte Franke im letzten Moment für seinen geschlagenen Keeper retten. Weiterer Doppelwechsel in der 79.Minute für den KSC. Pinto Pedrosa und Burnic ersetzten Jung und Förster.
Führung '96 durch Oudenne
Joker auf Joker und erneute Führung. Chakroun schickte in der 82.Minute Oudenne los. Der tunnelte Kobald und konnte aus 9 Metern ins rechte Ecke vollstrecken. In Folge positionierten sich die Gäste deutlich tiefer. Karlsruhe lief an, fand aber noch keine Lücke.
Die Nachspielzeit dürfte den Badenern gefallen haben. Sieben Minuten standen auf der Anzeigetafel des vierten Offiziellen.
Erneuter VAR-Einsatz und Strafstoß
Diesmal gibt's den Elfer (96.). Chakroun war im Solo unterwegs, ging gegen Bernat zu Boden. Den Ball hatte der Keeper nicht berührt, dafür wohl den Stürmer,der auch zügig zu Boden ging. Des fälligen Elfmeters nahm sich Thordason an, vergab. Bernat aber stand vor der Linie. Wiederholung. Diesmal versuchte es Yokota, traf links. Da war die Entscheidung und der Abpfiff in Karlsruhe.
Content: Michael Kaiser vom 25.04.2026
Fotos: Brück
Das große Ziel für beide heißt Berlin
Freiburg führt zur Pause durch den Treffer von Eggestein
Gegenüber dem 2:4 in München stehen hier vier Änderungen auf dem Spielberichtsbogen. Mittelstädt, Demorović, Undav und Nartey beginnen, während Vagnoman, Tiago Tomás und El Khanouss auf der Bank Platz nehmen. Jeltsch fehlt aufgrund einer Bauchmuskelverletzung komplett im Kader.
Beim Gast aus Freiburg ändert Trainer Schuster sein Team auf sechs Positionen. Das beginnt im Tor, wo Müller im Pokal Wettbewerb Atubolu ersetzt. Bei den Feldspielern rücken gegenüber dem 2:1 gegen Heidenheim Scherhant, Höler, Kübler, Günter und Ogbus auf die Bank. Neu dabei Lienhart, Suzuki, Beste, Treu und Makengo.
Aufgrund des Nebels aus Richtung der Cannstatter Kurve hatte Schiedsrichter Tobias Welz die Begegnung mit drei Minuten Verspätung angepfiffen. Von Beginn an wurden die Zweikämpfe bissig, teilweise mehr als das, geführt.
Den ersten Warnschuss gab in der 7.Minute Nationalstürmer Undav aus der Distanz ab. Dieser Versuch ging deutlich über den Kasten und Müller musste nicht eingreifen. Dieses für beide Seiten mehr als wichtige Spiel blieb sehr zerfahren. Torchancen, hüben wie drüben, Mangelware.
Die erste "dicke Chance" des Spiels hatten in der 17.Minute die Gäste. Grifo war von links nach innen gezogen, hatte mit seinem feinen Pass Eggestein gefunden. Der wurde von Stiller noch etwas bedrängt, konnte die Kugel nur aus spitzem Winkel Richtung Tor bringen. Müller machte sich groß, konnte parieren. Aufgrund des Kontaktes von Stiller forderte Eggestein Elfmeter. Das war sowohl dem Schiedsrichter, als auch dem VAR nicht genug Berührung.
Eggestein zur Führung der Breisgauer
Eine geschenkte Ecke ging der Führung des Sportclub voraus. Stiller war der Rückpass komplett verrutscht. So kam die Ecke in der 28.Minute rein. Leweling war in der Abwehrsituation der Ball zu kurz geraten und Ginter kam zum Kopfball, brachte den Ball in die Zentrale. Dort reagierte Eggestein am schnellsten, spitzelte den Ball an Nübel vorbei ins Tor.
Auch nach einer guten halben Stunde ließ der Gast wenig zu. Keine leichte Aufgabe für die Schwaben. Gefahr für das Tor von Müller in der 40.Minute. Stiller hatte Undav in Szene gesetzt, der legte quer zu Demirović. Der Stürmer zog aus zentraler Postion ab, etwas zu hektisch und über das Tor. Eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit die nächste Chance für Stuttgart. Leweling hatte abgezogen, Undav raffiniert durchgelassen. Die Kugel ging nur knapp links am Tor vorbei.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten, dann war Pause in einer Partie mit wenigen Höhepunkten.
Es geht in die Verlängerung
Undav gleicht aus und Stuttgart drückt weiter
Personell ging es unverändert in den zweiten Abschnitt. Die erste Initiative ging von Undav aus, der gleich zu Beginn einen Freistoß rausholte. Die Flanke landete allerdings auf dem Kopf von Ginter, der klären konnte.
In der 49.Minute die bisher größte Chance des VfB auf den Ausgleich. Leweling kam nach einer Kopfballvorlage von Demirović an den Ball, spielte quer an den Fünfer zu Führich. Der kam zum Abschluss, schoss aber links vorbei. Zwei Minuten später kamen dann auch die Gäste erstmals in den Angriff. Manzambis Abschluss wurde allerdings geblockt (51.). Auch wenn die Hausherren hier bemüht waren, stand Freiburg sehr gut, lief viele Räume zu. Nadelstiche konnten die Gäste ebenfalls setzen. So in der 55.Minute. Da war plötzlich Manzambi frei vor Nübel aufgetaucht und Chabot konnte nur in letzter Sekunde retten.
Doppelchance VfB nach einer Stunde Spielzeit. Zunächst flog der Ball durch den Strafraum an Freund und Feind vorbei. Mit der nächsten Welle brachte Undav den Ball zurück, fand Stiller. Der konnte auch aus kurzer Entfernung nicht einschieben, da Müller gut abgetaucht war. Zwei Minuten später kürzer Jubel bei den Heimfans nach Treffer Stiller. Zu früh; stand doch Demirović vor seinem Pass zu Undav im Abseits.
In der 63 Minuten der erste Wechsel bei den Hausherren. El Khanouss ersetzte Nartey. War die Begegnung in der ersten Hälfte noch sehr zerfahren, glich sie nun einem offenen Schlagabtausch.
Ausgleich durch Undav
Dieser Treffer zählte. Nach einer vergebenen Chance der Freiburger durch Suzuki ging es über El Khanouss in der 70.Minute rasant Richtung Gegenseite. Keine 20 Sekunden waren verstrichen und Undav konnte den Konter ins lange Eck von Müller abschließen. Unmittelbar nach dieser Treffer kam Scherhant beim Sportclub für Grifo (71).
Die Schluss-Viertelstunde war angebrochen und nun mussten sich die Gäste etwas schütteln, sich neu erfinden. Der VfB hatte mittlerweile das Kommando übernommen und ließ nicht nach.
Pfosten rettet für Freiburg
Welch eine Szene in der 82.Minute: Undav hatte von der rechten Strafraumkante gepasst, oder vielleicht doch abgezogen? Lienhart hatte abgefälscht und der Ball ging an den Pfosten. Müller hatte da ebenfalls noch die Fingerspitzen dran.
Erneuter Wechsel Freiburg in der 84.Minute. Höler ersetzte Matanović. Drei Minuten später die nächste Möglichkeit, erneut Stuttgart. El Khanouss hatte abgezogen, Müller aber sicher pariert.
Die Nachspielzeit wurde mit vier Minuten veranschlagt und Führich kam in der 92.Minute klassisch für ihn, von links nach innen gezogen, zum Abschluss. Müller wieder der Sieger. Eine Minute später der nächste Angriff über El Khanouss. Der war links durch legte quer zu Undav und der scheiterte erneut an Müller.
Pause in der MHP-Arena.
Treffer in der letzten Minute zum Finale
Joker Tiago Tomás erlöst sein Team mit spätem Hackentor
Wechsel zu Beginn der Verlängerung. Demirović blieb draußen, neu für ihn dabei Tiago Tomás.
Treffer Höler zählt nicht
Die erste Minute lief und Höler vermeintlich mit der erneuten Gästeführung. Der war durchgebrochen, an Nübel vorbei eingelocht. Beim Zuspiel hatte er aber gegen Chabot zu stark mit dem Körper gearbeitet. Stürmerfoul und kein Treffer.
El Khanouss an den Pfosten
Die Aktionen rissen nicht ab. In der 96.Minute eröffnete El Khanouss zu Undav, der Führich anspielte. Dessen Abschluss ging rechts an den Pfosten.
Nächster Wechsel beim VfB in der 98.Minute. Jaquez kam für Hendriks. In der 103.Minute wieder El Khanouss. Von Undav überragend abgelegt, kam die Kugel an und El Khanouss scheiterte erneut an Müller. Eine absolute Weltklasse-Parade.
Zwei Hälfte der Verlängerung lief
Der Druck der Gastgeber ließ nicht mehr nach. Auch mit Beginn der zweiten Hälfte der Crunchtime blieb Stuttgart auf dem Gaspedal.
Die Minuten liefen runter und alle Protagonisten konnten sich zeigen. Auf Seiten der Schwaben oftmals Undav, beim Sportclub Ginter. Dessen Nichtnomininierung durch Bundestrainer Nagelsmann, hier heute im Stadion, wurde weiter in den Medien bespielt. Doppelter Tausch noch einmal für den VfB. Vagnoman und Bouanani kamen für Führich und Undav.
Siegtreffer Stuttgart durch Tiago Tomás
Die letzten Minuten der Verlängerung liefen. In buchstäblich letzter Sekunde nutzten die Gastgeber die wohl letzte Chance und der Joker, Tiago Tomás, brachte sein Team mit dem Absatz, nach Zuspiel Bouanani, in Führung.
Die Antwort der Gäste durch Günter. Dessen Schuss aber hauchdünn links vorbei.
Und das war es in Stuttgart. Schiedsrichter Welz beendete dieses Spiel und der Titelverteidiger fährt nach Berlin, fordert dort die Bayern.
Content: Michael Kaiser vom 23.04.2026
Fotos: Brück
Hoffenheim will zurück in die Spur
Pausenführung nach Handelfmeter von Kramaric
Zwei Wechsel gegenüber dem 2:2 in Augsburg bei der Turn- und Sportgemeinschaft Hoffenheim. Bernardo und Burger (zurück nach Sperre) starten, dafür rücken Hranáč und Prömel auf die Bank.
Beim BVB gibt's nach der 0:1 Heimniederlage gegen Bayer 04 drei Änderungen. Chukwuemeka, Soares Silva und Süle starten, dafür nehmen Bensebaini, Guirassy und Brandt zunächst auf der Bank Platz. Adeyemi fehlt aufgrund muskulärer Probleme komplett im Kader.
Schiedsrichter Daniel Siebert hatte pünktlich angepfiffen und den besseren Start erwischten die Gastgeber. Bereits in der ersten Minute wurde Asllani von Kabak in der Sechzehner geschickt, die Szene aber von Süle zur Ecke geklärt. Bei dieser konnte dann Kobel sicher zupacken.
Latte rettet für den BVB
Langer Einwurf von Bernardo in der 6.Minute und Dortmund kann nicht final klären. Aus dem Strafraum gelangte die Kugel zu Burger, der von links an den zweiten Pfosten Flanken konnte. Dort stand Lemperle bereit, zog ab und traf nur die Latte. In Folge waren die Gastgeber bemüht, das Spiel hier nicht zu wild werden zu lassen, nahmen das Tempo etwas zurück.
Die nächste Möglichkeit in der 10.Minute. Asllani hatte auf Touré durchgesteckt. Kobel kam raus, krachte dann aber mit Ryerson zusammen. Der Keeper konnte die Kugel final festmachen, dann folgte die Behandlungspause.
Möglichkeit für Burger in der 31.Minute. Der Holländer hatte sich nahe dem Elfmeterpunkt hochgeschraubt, kam aber nicht an den Ball. Dahinter produzierte Lemperle eine Bogenlampe. Chance vertan. Die Folgeminuten spielten sich weitestgehend in der neutralen Zone ab, ohne die gefährlichen Abschlüsse.
Handelfmeter und Führung für die TSG
Bitter für die Gäste. Diese Szene in der 38.Minute hatte nicht nur den Elfmeter zur Folge, sondern Süle hatte sich wohl beim Sturz am linken Knie verletzt. Den Elfmeter verwandelte Kramaric, mit nur wenigen Schritten Anlauf, sicher ins rechte Ecke. Keine Chance für Kobel in der 42.Minute. Bensebaini ersetzte Süle. Dadurch rückte die Kette etwas nach rechts. Bensebaini links, in der Mitte Schlotterbeck und Anton auf der rechten Flanke.
Die Nachspielzeit betrug, auch VAR und Behandlungspause geschuldet, sechs Minuten. Passieren sollte nichts mehr, es ging in die Pause.
Kramaric verwandelt eiskalt vom Punkt
TSG Hoffenheim meldet sich im Kampf um Europa zurück
Die zweite Halbzeit begann vor 30.150 Fans ohne weitere Wechsel auf einer der beiden Seiten. Hier übernahm zunächst der BVB das Kommando, ließ die Hausherren nur reagieren.
Burger saß in der 53. Minute im Mittelkreis, bewegte das linke Knie. Das sah nicht gut aus und der Niederländer lief auf in Folge unrund. Wechsel Dortmund in der 60.Minute. Guirassy ersetzte Fabio Silva. Bei der TSG kamen Prass und Prömel für Burger und Touré.
Entlastung für die Gastgeber in der 62.Minute. Die Ecke von Coufal hatte sich gefährlich gesenkt, am zweiten Pfosten lauerte Kabak. Der kam hinter Bensebaini platziert zum Kopfball, Kobel bekam noch die Arme hoch, konnte retten. Auf der Gegenseite, nur drei Minuten später, wurde Svensson von Sabitzer links im Strafraum angespielt, zögerte allerdings. Mit dem zweiten Versuch köpfte Beier am Tor vorbei. Wechsel auf beiden Seiten in der 71.Minute. BVB-Coach Kovac brachte Brandt und Inacio für Svensson und Sabitzer. Bei den Gastgebern löste Hranáč nun Bernardo ab, der ebenfalls angeschlagen schien.
Die Schluss-Viertelstunde war bereits angebrochen. Aktuell neutralisierten sich beide Teams. Torchancen waren Mangelware. Bei Hoffenheim kam in der 82.Minute Moerstedt für Lemperle ins Spiel. Die erste Szene des Jokers gleich zwei Minuten später. Da hatte Moerstedt einen Haken um Schlotterbeck geschlagen, der sich nur mit einem Foul zur Wehr setzen konnte. Gelb für den Nationalverteidiger.
Ausgleich durch Guirassy
Der Joker sollte stechen. Die 87.Minute lief und Bensebaini hatte aus dem linken Halbfeld einen perfekten Ball zum Angreifer gespielt. Der nahm die Kugel mit dem Rücken zum Tor mit, drehte sich und schloss mit dem rechten Fuß aus 18m ab. Ein satter Schuss ins linke, untere Eck.
Die Nachspielzeit betrug, analog zur ersten Hälfte, wieder sechs Minuten. Der BVB hatte die erste Möglichkeit in der Crunchtime, 91., Baumann konnte aber Beiers Schuss um den Pfosten lenken.
Erneut Handelfmeter nach VAR
In der 95.Minute die Flanke von Prass in den Strafraum, die keinen Abnehmer fand. Dann kam der Hinweis vom VAR auf ein vermeintliches Handspiel von Ryerson, der vor Prass platziert offenbar den Ball mit der Hand abgelenkt hatte. Tatsächlich die Entscheidung: Elfmeter für die Gastgeber. Auch die zweite Chance des Tages vom Punkt ließ sich Kramaric nicht nehmen, versenkte erneut ins rechte Eck.
Auch die "Nachspielzeit" sollte noch etwas verlängert werden und final in der 13.Minute ertönte der Abpfiff.
Content: Michael Kaiser vom 18.04.2026
Fotos: Brück
Darmstadt setzt auf seine Heimstärke
Hannover führt zur Pause durch den Treffer von Neubauer
Gezwungenermaßen muss Lilien-Coach Kohfeldt heute Abend etwas umbauen. Klefisch und Lidberg fehlen aufgrund der jeweils fünften gelben Karte aus dem Spiel bei Arminia Bielefeld. Richter rückt zunächst auf die Bank. Dafür beginnen Lakenmacher, Papela und Schmidt.
Auch Hannover ist von einer Gelbsperre betroffen. Yokota sah beim 1:1 gegen Elversberg den gelben Karton. Oudenne kommt zunächst von der Bank, dafür starten Okon und Saad.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Florian Badstübner, der pünktlich um 20.30 Uhr angepfiffen hatte. Die ersten Minuten verliefen eher gemäßigt, das Abtasten war zunächst Programm.
In der 8.Minute die erste Situation für die Niedersachsen. Saad hatte seinen Gegenspieler stehen lassen und bediente Pichler am zweiten Pfosten mit einer präzisen Flanke. Unter Bedrängnis von Nürnberger und dem sich groß machenden Schuhen, konnte er nicht abschließen.
Führung Hannover durch Neubauer
Die nächste richtig gefährliche Situation vor dem Tor von Schuhen. Nach Zuspiel von Pichler hatte Neubauer links vor dem Sechzehner etwas Platz, nahm Maß und zimmerte die Kugel in der 14.Minute mit viel Tempo unten rechts in die Ecke. Die Lilien allerdings in der ersten Viertelstunde ungewöhnlich passiv.
Verletzungsbedingter Wechsel bei 96 bereits in der 20.Minute. Für Pichler ging es nicht mehr weiter. Der hatte sich offenbar bei der Aktion in der 8.Minute beim Zusammenstoß mit Schuhen wehgetan. Für ihn neu dabei nun Källmann.
In der 24.Minute ein unnötiger Fehler von Nürnberger im Aufbau. Da dribbelte der Linksverteidiger Richtung des eigenen Sechzehners, verlor den Ball. Der eingewechselte Källmann brauchte nicht lange, zielte ins linke, untere Eck. Dorthin war Schuhen stark abgetaucht, konnte klären.
Weckruf für das Bölle dann endlich in der 29.Minute. Schmidt hatte Höhe Mittlelinie einen ganz starken Pass gespielt, exakt in den Lauf von Lakenmacher. Der schloss von halblinks ab, verzog aber auch knapp links am Tor vorbei.
Gute halbe Stunde verstrichen und die Gastgeber auf der Suche nach Antworten. Bisher wirkten die Offensivbemühungen ungewohnt gehemmt. In der 32. Minute ging es nach einer guten Flanke von Nürnberger Richtung Hannoveraner Tor.
Die Nachspielzeit betrug drei Minuten. Zeit auch für die Lilien sich vor dem Tor der Hannoveraner zu zeigen. Diese fand zunächst keinen Abnehmer, Corredor blieb jedoch in der Szene, schloss ab und Allgeier blockte zur Ecke. Zwei Minuten später probierte es Pfeiffer aus der Distanz, kein Problem für Noll.
Die letzten fünf Minuten liefen und in der 42.Minute tauchten die Gäste mal wieder gefährlich vor Schuhen auf. Taibi bediente Källmann, der flach abzog. Schuhen konnte per Fußabwehr retten.
Drei Minuten Nachspielzeit liefen ebenfalls runter, dann ging es in die Kabinen.
Heimserie der Lilien heute gerissen
Thordason sorgt mit seinem Treffer für die Entscheidung
Auf beiden Seiten ging es vor 17.810 Fans personell unverändert weiter. Die Lilien blieben bemüht, aber nicht sehr wirkungsvoll. Immer wieder verpufften Flanken, Schüsse wurden geblockt.
Wechsel bei den Gästen in der 55.Minute. Ghita ersetzte Nawrocki positionsgetreu. Wie Pichler, musste auch Nawrocki angeschlagen runter.
Zweiter Treffer Hannover für Thordason
Der Isländer hatte einen Freistoß in der 56.Minute schnell ausgeführt, zu Taibi gebracht. Der spielte sehenswert mit dem Außenrist weiter zum bereits wieder eingelaufenen Thordason. Der scheiterte im ersten Versuch per Kopf noch am Darmstädter Keeper, der zweite Versuch, erneut per Kopf, passte.
Beschwerden von Darmstadt, dass der Freistoß nicht freigegeben worden sei, fanden kein Gehör beim Unparteiischen. Dieser zweite Treffer ließ hier natürlich die Brust der Gäste breiter werden. Man ließ den Ball weiter sich sicher in den eigenen Reihen laufen.
Wechsel bei Darmstadt. Ab der 63 Minute war Richter für Papela gekommen. In der 69.Minute kam ein Zuspiel von Källmann etwas glücklich zu Thordason. Der legte sich den Ball etwas zu weit vor und Pfeiffer konnte klären. Aktuell saß Thordason auf dem Boden, musste behandelt werden. Momente später tatsächlich der Wechsel. Der Isländer musste angeschlagen runter, zusätzlich ging Saad. Für die beiden kamen Matsuda und Chakroun (73).
Die Schluss-Viertelstunde war angebrochen und die Hoffnung auf Punkte am heutigen Abend ging deutlich in den Keller. Ein weitere Wechsel bei Darmstadt: Bader ersetzte Schmidt (76.). Die erwartete Druckperiode der Lilien blieb bisher aus. Unmittelbar nach dem Wechsel brachte Lòpez Hornby in Postion, der aber über den Ball trat. Leider etwas symptomatisch für den heutigen Abend.
Hannover attackierte weiter sehr früh und auch konsequent. In der 82.Minute eine weitere Chance für Lakenmacher, der aber seinen Kopfball nicht platzieren kann. Auch der Linksschuss von Källmann, Hannovers Gegenzug, verfehlt das Ziel (83.). Dreifachwechsel 98 in der 84.Minute: Vukotic, Furukawa und Bialek lösten Corredor, Lòpez und Nürnberger ab.
Die letzten fünf Minuten der regulären Spielzeit liefen am Böllenfalltor. Es scheint, als sollte die Heimserie der Lilien heute reißen. Die Nachspielzeit wurde mit sechs Minuten angezeigt.
Latte verhindert Anschlusstreffer
Das hätte noch einmal Hoffnung machen können, aber der Kracher von Hornby, nach Freistoß von
Richter, knallte an die Latte. Das war dann auch die letzte Möglichkeit, für beide Seiten.
Schluss in Darmstadt.
Content: Michael Kaiser vom 11.04.2026
Fotos: Brück
Unentschieden zur Pause in Karlsruhe
Ben Farhat gleicht Gästeführung von Knoche aus
Nach einer turbulenten Woche geht der Fokus wieder auf den sportlichen Part. So ändert Christian Eichner seine Mannschaft nach dem 0:1 auf Schalke auf zwei Positionen. Rapp und Jung starten, während Müller zunächst auf die Bank rückt und Pinto Pedrosa angeschlagen komplett im Kader fehlt.
Kollege Mitch Kniat sieht nach dem 2:1 Heimerfolg gegen Darmstadt keinerlei Handlungsbedarf, vertraut exakt dem gleichen Team der Vorwoche.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Florian Lechner. Der hatte pünktlich um 18.30 Uhr das Spiel angepfiffen, wo es für die Gäste angesichts der Tabellensituation schlicht ums Überleben in der 2.Liga ging.
Der Ansatz des Heimteams war das frühe Pressen des Gegners, der sich aber Stück für Stück befreite. So auch in der 5.Minute, als ein starker Pass von Lannert zu Momuluh kam. Dem sprang die Kugel allerdings bei der Ballannahme etwas weg und Bernat konnte klären. Zwei Minuten später ging es erneut über Lannert. Diesmal wurde
Momuluh beim Flanken geblockt. Ecke für die Gäste, allerdings ohne Folgen.
Knoche mit der Gästeführung
In der 11.Minute ein weit geschleuderter Einwurf von Grodowski in den Strafraum, von dort von Bauer verlängert. Im Rücken der Abwehr hatte sich Knoche abgesetzt, nahm den Ball geschickt an und spitzelte das Spielgerät mit dem Außenrist rechts an Bernat vorbei. Führung für die Gäste! In den Folgeminuten wirkten die Ostwestfalen im Wildpark durchaus dominant.
Ausgleich durch Ben Farhat
Konter zum Ausgleich. In der 18.Minute hatte Wörl den Ball nach einem Einwurf verloren und Burnic schnell zu Wanitzek gelegt. Der schickte Ben Farhat steil und der blieb halblinks ganz klar, vollendete ins linke untere Eck. Eine Minute später war der Torschütze erneut auf der linken Seite Richtung Tor unterwegs. Diesmal konnte Kersken im Bielefelder Tor klären. Die nächsten Minuten brachten keine größeren Chancen auf beiden Seiten. Die Arminen ließen die Kugel zwar gut laufen, der KSC bot aber keine Räume an.
Das Team von der Alm blieb energisch.
So auch in der 32.Minute. Da hatte Russo die Seite gewechselt, links auf Grodowski gespielt. Der flankte auf den langen Pfosten, wo aber Momuluh verpasste. Drei Minuten später Ecke für Bielefeld und nachdem Karlsruhe den Ball nicht geklärt bekam, plötzlich die Chance für Telelovic. Der zog sofort ab, wurde aber geblockt. Das Unentschieden war bis zu diesem Zeitpunkt durchaus schmeichelhaft für die Fächerstädter.
Die angezeigte Nachspielzeit betrug eine Minute, final ging es nach knapp drei Minuten in die Pause.
Furiose zweite Halbzeit des Karlsruher SC
Mannschaft sendet starkes Signal an den Noch-Trainer
Personell ging es auf beiden Seiten vor 31.921 Fans (Heimbereich ausverkauft) unverändert weiter. Die erste Torannäherung konnte Bielefeld verbuchen. In der 47.Minute hatte Lannert geflankt, Bernat den Ball vor die Füße von Corboz abgewehrt. Der verfehlte aus etwa 10m das Tor recht deutlich. Links vorbei!
Ecke für den Gastgeber in der 52.Minute. Kobald kam zwar zum Kopfball, beförderte die Kugel über das Tor. Zwei Minuten später zog Ben Farhat halbrechts auf, schloss ab und Kerken war im rechten Eck zur Stelle. Das Spiel nahm deutlich an Fahrt an.
Wechsel bei Karlsruhe in der 59.Minute: Förster ersetzte Herold.
Doppelwechsel bei der Arminia in der 62.Minute: Grodowski und Lannert gingen runter, neu dabei Rochelt und Hagmann.
Führung KSC durch Kobald
Das war wohl eher das Gegenteil dessen, was sich Bielefeld Coach Kniat von den Wechseln versprochen hatte. Der nächste Angriff (63.) lief und nach einer Flanke von Ambrosius konnte Sicker zunächst im Strafraum klären. Der Ball fiel Kobald vor die Füße und der zog sofort ab. Ein starker Schuss, der flach unten rechts im Bielefelder Gehäuse einschlug. Die Statistik gab dies jetzt nicht unbedingt her, am Ende zählte das, was auf der Anzeigetafel stand.
Erneut reagierten die Ostwestfalen personell. Ab der 74. Minuten lösten Uldrikis und Sarenren nun Telalovic und Momuluh ab. Bei den Badenern kam Fukuda für Ben Farhat ins Spiel (75.).
Wanitzek mit dem Dritten
Die Wechsel waren heute Abend für Mitch Kniat eher ein schlechtes Omen. Erneut folgte auf einen Doppeltausch ein Gegentreffer. Wanitzek hatte in der 77.Minute einen Freistoß flach in Richtung des kurzen Pfostens gebracht. Schleusener ging dem Ball entgegen, irritierte den Keeper und der Ball rollte über die Linie.
Young für Wörl war der letzte Wechsel des DSC in der 83.Minute. Beim KSC kamen wenige Momente später Kwon und Müller für Rapp und Schleusener. In der 86.Minute Jubel im Stadion. Wanitzek hatte einen Ball fulminante eingenetzt, allerdings stand Förster im Abseits.
Fukuda mit dem 4:1 Endstand
Der Joker traf. Eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit steckte der mittlerweile überragende Wanitzek zu Fukuda durch, der ins lange Eck versenkte.
Die Nachspielzeit sollte fünf Minuten betragen. Das schlechteste Auswärtsteam der Liga hatte in der Tat nichts mehr zuzusetzen. Das Spiel ist aus und der KSC erreicht die ominöse 40 Punkte-Grenze.
Content: Michael Kaiser vom 10.08.2026
Fotos: Brück
Historischer Abend für den Sportclub
Grifo und Beste schießen Freiburg zur Pause in Führung
Drei Wechsel nimmt Freiburgs Julian Schuster gegenüber der unglücklichen 2:3 Niederlage gegen den FC Bayern vor. Matanović, Grifo und Makengo starten für Günter, Höler und Scherhant.
Beim Gegner aus Spanien gibt's gegenüber dem 3:2 Auswärtserfolg in Valencia zwei Änderungen. Swedberg und Iglesias starten, während Durán zunächst auf die Bank rückt und Alvarez komplett im Kader fehlt,
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Herr Glenn Nyberg aus Schweden. Der hatte pünktlich um 21 Uhr diese für die Gastgeber historische Begegnung angepfiffen. Das erste Viertelfinale der Breisgauer im internationalen Wettbewerb lief.
Der Beginn dieses Spiels gehörte eindeutig den Gastgebern. Bereits in der 2.Minute hatte Matanović die erste Möglichkeit, köpfte aber noch deutlich über das Tor. Vier Minuten später lief sich Suzuki gut frei, wurde von der linken Seite von Manzambi angespielt. Sein Abschluss allerdings eine Mischung aus Schuss und Querpass, am langen Pfosten vorbei.
Grifo mit der Führung
Die 10.Minute lief und Grifo machte erneut deutlich, wie wichtig er für sein Team ist. Manzambi hatte den Routinier von der Strafraumgrenze, von links kommend, angespielt. Der brauchte nicht lange, schlenzte den Ball halbhoch ins rechte Eck. Keine Chance für Radu im Tor der Spanier.
In der Folgezeit waren die Gäste deutlich um Ballbesitz bemüht. Der Sportclub blieb bemüht, dies erfolgreich, die Angriffe vor dem letzten Drittel zu entschärfen. Nach einer recht spektakulären Anfangsphase war das Spiel nun doch merklich verflacht.
Beste mit dem zweiten Freiburger Treffer
Ganz abgeklärte Situation der Hausherren in der 32.Minute. Einen langen Schlag nach vorne von Lienhart hatte Vigo am rechten Strafraumeck eigentlich schon geklärt. Treu kam aber noch einmal in die Szene, brachte mit langem Bein die Kugel zu Matanović. Der spielte einen "no look pass" halbrechts flach vor das Tor. Dort nahm Beste die Gelegenheit dankend an, brauchte nur noch einzuschieben.
Nur zwei Minuten nach dem zweiten Freiburger Treffer hätte Manzambi auf 3:0 stellen können. Der kam sechs Meter vor dem Tor an den Ball, hämmerte diesen an den rechten Pfosten. Das Spiel lief weiter für die Breisgauer. Die wenigen Angriffe der Spanier blieben im Ansatz hängen.
Die Nachspielzeit betrug eine Minute, dann ging es in die Kabinen.
Tür zum Halbfinale steht weit offen
Ginter setzt mit seinem Treffer zum 3:0 den Schlusspunkt
Doppelter Wechsel bei den Gästen mit Wiederanpfiff. Für Rodriguez und Swedberg kamen El-Abdellaoui und Lopez. Am Spielverlauf änderte sich wenig. Freiburg blieb weiterhin das bestimmende Team, ließ nahezu nichts zu.
Der erste Versuch eines Abschlusses in der 53.Minute durch Grifo. Dessen flacher Versuch aus der Distanz war aber kein Problem für den spanischen Keeper. Drei Minuten später hatte sich Manzambi links an der Grundlinie durchgespielt, passte vor das Tor. Ein Verteidiger der Gäste konnte klären
Eine Stunde war mittlerweile gespielt und die Gäste wechseln erneut. Mitten in eine kurze Phase mit etwas mehr Ballbesitz kam Vecino für Sotelo (61.). Die erste ernsthafte Chance für Vigo in der 70.Minute. Iglesias hatte mit rechts abgezogen, sein Schuss nur knapp über das Tor von Atubolu.
Zeit der Wechsel auf beiden Seiten. Zunächst kamen Durán und Aspas für Jutglà und Iglesias (73.). Eine Minute später durften Scherhant und Höler bei Freiburg für Grifo und Suzuki ran.
Ginter zum Dritten
Die Schluss-Viertelstunde war angebrochen und Freiburg blieb weiter bemüht, das Ergebnis noch auszubauen. So auch bei einer Ecke von Beste in der 78.Minute. Da stieg Ginter, etwa 7m vor dem Tor, hoch und köpfte zum 3:0 ein. Das sollte ein ausreichendes Polster für die Reise nach Spanien sein.
Schreckmoment für die Gastgeber in der 86.Minute. Aus dem linken Halbfeld war eine Flanke in den
Strafraum gesegelt. Lopez hatte mit links abgenommen, setzte die Kugel aus etwa 6m auch links, ganz knapp am Tor vorbei. Zwei Minuten später hätte Höler für die Breisgauer auf 4:0 stellen können, der Ball von Scherhant wurde aber etwas zu lang und Höler kam nur noch aus spitzem Winkel zum Schuss. Dabei lupfte er die Kugel über Radu, der mit dem Oberkörper noch abfälschte und der Ball so knapp rechts daneben ging. Wechsel noch einmal für Freiburg. Kübler kam in der 89.Minute für Beste.
Die Nachspielzeit wurde mit vier Minuten angezeigt. Vigo blieb bemüht, kam allerdings nicht mehr gefährlich vor das Freiburger Tor. Es blieb beim 3:0 Score und der Weg ins Halbfinale scheint frei für das Team von Julian Schuster.
Content: Michael Kaiser vom 09.04.2026
Fotos: Brück
Schroers mit dem lupenreinen Hattrick
Gäste kommen im ersten Durchgang unter die Räder
Kleine Veränderungen gegenüber dem 2:1 Erfolg in Ingolstadt bei der Alemannia. Bagkalianis und Gindorf kehrten in die Startformation zurück, während Wagner und Yarbrough zunächst auf der Bank Platz nahmen.
Die Gäste aus Wiesbaden, nach der 0:1 Heimniederlage gegen Rostock, ebenfalls mit zwei Neuen in der ersten Elf. May und Nejad starten für Greilinger (Bank) und Fechner (fehlt nach Muskelfaserriss im hinteren, linken Oberschenkel).
Schiedsrichter Simon Schreiner hatte die Begegnung pünktlich um 19.30 Uhr freigegeben. Von Beginn an übernahmen die Gastgeber hier das Schwungrad.
Alemannia legt durch Schroers vor
Kein guter Auftakt für die Hessen. Den leichtfertigen Ballverlust im Spielaufbau, 11.Minute, nutzte Schroers, schloss halbrechts im Strafraum satt ab. Das Ding sah tatsächlich nicht unhaltbar für Brdar aus. Das hatte sich angedeutet, wäre doch zwei Minuten zuvor Gindorf nach einer Ecke fast schon die Führung gelungen.
In der 14.Minute wurde Nadjombe in die Tiefe geschickt, kam nur ganz knapp nicht zum Abschluss.
Schroers schnürt den Doppelpack
Nur wenige Minuten nach der letzten vergebenen Möglichkeit, exakt in der 18.Minute, der zweite Treffer für Schroers. Mockenhaupt hatte den Ball Loune in die Füße gespielt und der steckte zu Schroers durch. Der konnte Brdar mit dem ersten Kontakt überwinden.
In der 36.Minute durchaus ein möglicher Strafstoß für Aachen. Mockenhaupt hatte im Strafraum lange am Trikot von Gindorf gezogen. Der Stürmer fiel hin, der Pfiff blieb aus.
Hattrick perfekt für Schroers
Perfekter Konter der Alemannia in der 40.Minute. Der Angriff lief über Gindorf, der Schroers im Zentrum fand. Der ließ dem Gåstekeeper erneut keine Chance.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten, dann ging es in die Kabinen. In diesem ersten Abschnitt hatte der Unterschied einen Namen: Mika Schroers!
Zweite Halbzeit ohne weitere Treffer
Es bleibt beim verdienten 3:0 Sieg der Alemannen
Drei Wechsel bei den Gästen mit Wiederanpfiff vor 22.682 Fans am Tivoli. Für Mockenhaupt, Nejad und Kaya kamen Nink, Johansson und Agrafiotis. Die Kabinenansprache von Gästecoach Scherning schien deutlich gewesen zu sein. Zumindest zeigte sein Team zu Beginn eine deutlich bessere Körpersprache.
Aufregung in der 51.Minute: Nadjombe wollte vor Keeper Brdar an den Ball zu gelangen, fiel auf den Boden. Ein Foul war nicht erkennbar, aber Brdar kam wohl außerhalb des Sechzehners mit der Hand an den Ball. Schiedsrichter Schreiner ließ weiterlaufen. Drei Minuten später versuchte es der Mann des Abends, Schroers, mit einem Kunstschuss aus der Distanz. Da fehlten Wucht und Genauigkeit um Gefahr zu verursachen (54.). Von den Gästen war nicht viel zu sehen, da lief wenig zusammen. Von einer möglichen Aufholjagd keine Spur.
Missverständnis verhindert vierten Treffer
Eine Minute später (55.) Missverständnis zwischen Gindorf und Nadjombe, wodurch eine Chance, bzw. der Treffer von Loune, wegen Abseits keine Anerkennung fand.
Erneuter Spielerwechsel beim SV Wehen Wiesbaden. Für Nejad war nun Bogićević mit von der Partie (67.). Gefahr für das Tor der Alemannia in der 71.Minute nach einer weiteren Ecke der Gäste. Hübner kam zwar zu Fall, das reichte aber nicht für einen Elfmeter.
Latte rettet für Riemann
Die 77.Minute und bisher größte Chance für Wiesbaden. Ein Angriff über die linke Seite vorgetragen mündete im Schuss von Agrafiotis. Riemann lenkte etwas unsicher den Ball ab, schließlich an die Latte.
Doppelter Wechsel bei den Kaiserstädtern in der 78.Minute: Castelle und Gaudino kamen für Wiebe und Loune. Drei Minuten später kam bei Wiesbaden Schleimer, löste Kalem ab. Für Schroers und Nadjombe war in der 85. Minute Feierabend, neu dabei Jung und Sillah.
Die letzten fünf Minuten liefen und vor Beginn der fünfminütigen Nachspielzeit ging bei Aachen Gindorf vom Feld, für ihn kam Torsiello. So verstrich die Zeit, ohne das eine der beiden Mannschaften noch etwas bewegen konnte.
Schlusspfiff am Tivoli.
Content: Michael Kaiser vom vom 05.04. 2026
Fotos: Brück
Schalke will Tabellenführung behaupten
Wenige Torchancen und keine Treffer im ersten Abschnitt
Nur ein Wechsel bei den Hausherren gegenüber dem 1:1 vor der Länderspielpause in Darmstadt. Katic fehlt verletzt, wird von Ayhan ersetzt. Dzeko fehlt heute ebenso verletzt im Kader, war aber zuvor in Hessen bereits mit Rotsperre raus.
Trainer Eichner muss zwei Spieler ersetzen. Rapp fehlt gelb-gesperrt, während Egloff verletzt ist. Dafür rücken Müller und Herold in die Startformation. Für den zuletzt wenig überzeugenden Šimić rückt Schleusener in die erste Elf.
Schiedsrichter war heute Herr Richard Hempel, der pünktlich angepfiffen hatte. Gleich zu Beginn das druckvollere Team, nicht ganz unerwartet, die Gastgeber. Die erste Torannäherung, 2.Minute, gehörte den Gästen. Ambrosius hatte Ben Farhat steil geschickt, Becker dem Stürmer gefolgt und die Situation geklärt. Auch wenn es einen leichten Körperkontakt gab, war diese Aktion sauber. Die Folgezeit brachte wenig Gefahr vor den Toren, Angriffe blieben teils nur Stückwerk.
In der 18.Minute lag der Ball zwar im Tor von Bernat, Karaman stand aber bei seinem Volley, nach Zuspiel von Aouchiche, klar im Abseits. Zwei Minuten später eine ärgerliche Aktion für S04: Beim Versuch der Balleroberung trat Karaman Pinto Pedrosa auf den Fuß, sah die 5.gelbe Karte, fehlt nächste Woche in Elversberg. Gefahr für das Tor der Fächerstädter in der 26. Minute. Aouchiche hatte den Ball einfach durch seine Beine laufen lassen, ließ so Ambrosius stehen. Bei seiner Hereingabe waren sich allerdings Ljubicic und El-Faouzi uneins. Der erstgenannte schnappte sich schließlich den Ball zum Abschluss, wurde von Müller geblockt. Der zweite Versuch, diesmal per Fallrückzieher war kein Problem für Bernat. Die nächste Möglichkeit, oder Halbchance, drei Minuten später und erneut über Aouchiche. Der hatte an den Fünfer geflankt, wo Ljubicic recht frei zum Kopfball kam. Über das Tor!
Schalke war in dieser Phase das spielbestimmende Team. Der KSC suchte nach Entlastung, fand diese in der 38.Minute. Müller hatte das Spiel nach recrhs verlagert, dort Pinto Pedrosa gefunden. Der bediente Burnic halbrechts. Der zog ab, traf aber nur das rechte Außennetz. Zwei Minuten später die Schalke Antwort, erneut Aouchiche beteiligt. Der steckte zu El-Faouzi durch, der im Rűckraum Karaman fand. Der Stürmer probierte es aus der Drehung, wurde von Franke geblockt.
Die letzten fünf Minuten waren angebrochen und die Gäste aus Baden mehr und mehr bemüht, hier auf Offensive umzuschalten. Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten und es ging in die Kabinen.
Treffer von Karaman reicht zum Dreier
Knappen trotzen den Ausfällen von Dzeko und Katic
Auf Schalke blieb es vor 61.838 Fans (ausverkauft) zunächst beim gleichen Personal. Die Aktionen gingen zu Beginn wieder überwiegend Richtung Tor des KSC. Karaman war in der 47.Minute zunächst Ambrosius enteilt, wurde aber vor einem Abschluss vom gleichen Spieler gehindert.
Königsblau blieb auch in der Folgezeit das Team, welches das Spiel bestimmte. Der Karlsruher SC suchte sein Heil in der Defensive, was bisher recht gut gelang. Entlastung würde dem Eichner-Team gut tun. In der 58.Minute ein Versuch von Karaman, deutlich rechts am Tor vorbei.
Zeit der Wechsel auf beiden Seiten: Bei den Gästen ersetzten Jung und Fukuda jetzt Ben Farhat und Burnic. Bei Schalke war Schicht für Ljubicic, neu für ihn dabei Gomis.
Schalke geht durch Karaman in Führung
Das hatte sich tatsächlich angedeutet. Immer wieder die Schalker Angriffe, immer wieder noch ein letztes Bein des KSC dazwischen. Auch wenn die großen Chancen fehlten, war der Aufstiegsaspirant doch deutlich überlegen. So der Angriff in der 72.Minute über die linke Seite. Ndiaye hatte geflankt, Karaman einfach nur den Kopf hingehalten und verlängert. Die Kugel schlug schließlich im langen Eck des Karlsruher Gehäuses ein. Verdiente Führung für Schalke.
Die Schluss-Viertelstunde war angebrochen und beide Trainer wechselten noch einmal. Miron Muslic ersetze den Torschützen Karaman durch Bachmann, Christian Eichner nahm Kobald qund Müller runter, brachte dafür Förster und Kwon (77.). Bachmann zeigte sich gleich mit einem Schussversuch, links am Tor vorbei.
Lasme und Gantenbein kamen bei S04 für Sylla und Aouchiche (85.). Eine Minute später ersetzte Šimić beim Gast Pinto Pedrosa.
Die Nachspielzeit sollte fünf Minuten betragen. Praktisch in der letzten Minute hätte Lasme den Deckel drauf machen können, umkurvte zunächst Bernat, der aber stabil blieb und klärte. In der nächsten und somit letzten Aktion scheiterte Gomis im Eins gegen Eins am Karlsruher Keeper.
Content: Michael Kaiser vom 05.04.2026
Fotos: Brück
Heimserie soll in der Liga halten
Zur Pause fehlen im Neckarpark bisher die Treffer
Zwei Wechsel gibt's bei den Schwaben gegenüber dem 5:2 Erfolg vor der Länderspielpause in Augsburg. Hendriks und Karazor starten, während Chema und Tiago Tomás zunächst auf die Bank rücken.
Beim BVB fehlt gegenüber dem 3:2 Heimerfolg gegen den HSV Nmecha mit Außenbandriss im Knie, Adeyemi und Reggiani nehmen zunächst auf der Bank Platz, während dafür Bensebaini, Guirassy und Chukwuemeka starten.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Robert Schröder, der pünktlich um 18:30 Uhr das Spiel freigegeben hatte. Die Teams nahmen gleich Fahrt auf und direkt in der 3.Minute zeigte sich Undav im Zentrum,wurde aber von DFB-Kollege Schlotterbeck sauber vom Ball getrennt. In der 9.Minute eine Flanke von Stiller, die Abwehr des BVB aber zur Stelle.
Die erste echte Torchance in der 19.Minute für die Schwaben. Kobel hatte einen Schuss von Stiller abgewehrt, Undav kam nicht mehr richtig an die Kugel und Führich scheiterte ebenfalls. Das Spiel der Gastgeber lief meist links über die Achse mit Führich und Mittelstädt. Beim Team von Trainer Kovac fehlt aktuell der Zugriff, auch der Ballbesitz lag aktuell nur bei knapp über 30%. In der 26.Minute meldete sich Undav zurück, konnte aber nach einer Kopfballverlängerung den Ball nicht kontrolliert aufs Tor von Kobel bringen. Sein Abschluss über das Gehäuse.
Die nächste Möglichkeit für die Hausherren in der 34.Minute, per Freistoß aus zentraler Position. Führich probierte es aus etwa 18m Entfernung, zielte aber ein gutes Stück über den Kasten. Hier liefen bereits die letzten fünf Minuten. In der 43.Minute, nach einer zu kurz abgewehrten Ecke, ein nächster Versuch von Führich. Erneut über das Tor.
Die Nachspielzeit sollte zwei Minuten betragen. In der Crunchtime zumindest nochmal ein Abschluss von Chukwuemeka, links am Tor vorbei. So ging es torlos in die Kabinen.
Zwei Treffer in der Crunchtime
Adeyemi und Brandt entscheiden spät das Spiel für Dortmund
Das Spiel war wieder angepfiffen und beide Trainer verzichteten zunächst auf Wechsel. Auch wenn Niko Kovac bemängelt hatte, dass seine Offensive bisher in der Luft hinge, noch keinen Tausch beim Personal.
Es ging weiter wie im ersten Abschnitt. Die Zweikämpfe wurden intensiv geführt, hin und wieder auch zu hart. Chancen blieben weiterhin dünn gesät. In der 56.Minute musste Kobel erstmals auf der Hut sein, parierte einen zu zentralen Schuss von Assignon. Wie in der ersten Halbzeit fehlten hier die Abschlüsse. Für ein Spitzenspiel war das auffallend wenig Spektakel.
Doppelter Wechsel bei den Gästen in der 64.Minute. Für Guirassy und Chukwuemeka kamen Adeyemi und Fabio Silva. Auch die Gastgeber bereiteten Wechsel vor. So löste Leweling ab der 69.Minute Führich ab, Das Spiel blieb jedoch unverändert. Immer wieder probierte es der VfB mit Flanken an den Strafraum der Dortmunder. Leichte Beute für die Abwehr um Schlotterbeck. In der 72.Minute kamen El Khanouss und Tiago Tomás für Nartey und Assignon. Brandt löste beim BVB Beier ab.
Die Schluss-Viertelstunde war angebrochen und seit sage und schreibe zwanzig Minuten gab es hier keinen Torschuss. Erst in der 82.Minute sowas wie ein Abschluss. Nach einem Angriff über die rechte Seite kam Stiller aus der Distanz zum Schuss, über das Tor.
Zwei Minuten probierte es auch Leweling aus der Ferne, ebenfalls über das Tor.
Doppelter Wechsel bei Stuttgart, zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit. Demirović und Chema ersetzten Stiller und Mittelstädt.
Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten und der BVB, der recht wenig tat um einen Treffer zu erzielen, legt vor.
Adeyemi trifft in der Nachspielzeit
Die 94.Minute lief und nach einem Steilpass auf der rechten Seite hatte Brandt freie Bahn. Der passte nach innen, Chabot klärte zu kurz per Kopf zum lauernden Adeyemi. Der schlug vor Karazor einen Bogen und schoß scharf ins rechte Eck. Keine Chance für Nübel. In der Entstehung hatte Jeltsch das Abseits gegen Brandt aufgehoben. Adeyemi hatte vor der Cannstatter Kurve offenbar zu provokant gejubelt,sah die gelbe Karte und es kam zur Rudelbildung.
Brandt machte den Deckel drauf
Nach dem nächsten langen Befreiungsschlag, der kam von Sabitzer, setzte sich Fabio Silva gegen Hendriks durch, spielte zum eingelaufenen Brandt und der hämmerte die Kugel oben rechts in den Winkel. Erneut wurde sehr intensiv gejubelt, erneut kam es zur Rudelbildung und ein Stuhl flog Richtung Rasen.
Die Situation beruhigte sich schließlich und am Ende stand ein glücklicher, keineswegs verdienter Sieg der Borussen.
Content: Michael Kaiser vom 04.04.2026
Fotos: Meyer
Wenig ansehnliche erste Halbzeit
Gäste aus dem Erzgebirge führen zur Pause durch Stefaniak
Nach dem 1:4 in Osnabrück gibt's einige Bewegung in der Startelf der Buwe. Boyd ist nach Rotsperre zurück, startet gleich. Ebenso neu dabei Sietan (nach Krankheit), soweit Thill und Asallari. Dafür rücken Bierschenk, Rieckmann und Kryeziu zunächst auf die Bank. Ogbemudia fehlt leicht angeschlagen im Kader, wird für das Pokalspiel nächste Woche geschont.
Drei Wechsel gibt's bei den Gästen nach dem 2:4 in Essen. Uhlmann, Seifert und Stefaniak sind neu dabei, während Weinhauer und Clausen zunächst auf der Bank Platz nehmen müssen. Collins fehlt gelb-gesperrt.
Schiedsrichter war heute Timon Schulz, der um 14.03 Uhr die Begegnung angepfiffen hatte. Zu Beginn einige Versuche, hüben wie drüben. In der 6.Minute etwas Gefahr nach einer Ecke der Veilchen von Stefaniak, in der 10.Minute eine Halbchance der Gastgeber durch Boyd.
Die beste Möglichkeit des bisherigen Spielverlaufs für Aue in der 19.Minute. Stefaniak und Seifert hatten sich durchkombiniert, ehe der Pass ins Zentrum kam. Dort kam Bär mit einem direkten Abschluss ran, zielte aus gut 12m über das Tor. Keine Minute später, der gleiche Spieler und die nächste Torsituation. Günther-Schmidt hatte durchgesteckt, Bär wollte den Keeper umkurven. Dabei wurde der Weg zu lang und es blieb nur noch ein Versuch per Hacke. Chance vertan.
In der 23.Minute war es erneut Bär, der diesmal mit einem Flugkopfball scheiterte. Links am Tor vorbei. Das könnte sich am Ende rächen. Der Waldhof blieb weiterhin eher passiv oder zumindest harmlos.
Der erste richtig gefährliche Angriff der Hausherren in der 38.Minute. Asallari hatte bei einem Konter viel Platz und konnte nach innen ziehen. Dann der Schuss aus etwa 20m knapp am langen Eck vorbei. In der 42.Minute ging es über links und Lohkemper. Der legte quer zu Michel, der weiter zu Ba und dessen Abschluss war so eine Art Flanke wurde aber dann doch gefährlich. Der Ball landete auf dem Tornetz.
Führung Aue durch Stefaniak
Einwurf Aue in der 42.Minute durch Malone. Boyd klärte in die Füße von Stefaniak und der zog aus 17m direkt ab. Die Kugel schlug ins lange, linke Eck ein.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten, danach ging es in die Kabinen.
Waldhof Mannheim dreht Spiel spät
Bierschenk mit Torpremiere und umstrittenener Treffer von Boyd
Vor 9.687 Fans ging es in die zweite Halbzeit. Bei den Gastgebern ein Wechsel mit Wiederanpfiff. Bierschenk kam für Asallari.
Gefahr sofort vor dem Tor von Männel. Ba hatte am Elfmeterpunkt zu Boyd geflankt, der direkt aus der Drehung abgezogen. Die Kugel ging einen guten Meter über das Tor. Drei Minuten später war es Lohkemper, der ebenfalls über das Tor zielte. Was blieb war der Eindruck, dass der Waldhof hier unter allen Umständen die Punkte im Carl Benz Stadion behalten wollte
Joker Bierschenk mit dem Ausgleich
Der Eindruck täuschte keinesfalls. Gerade eine Minute später setze sich Michel links gegen Uhlmann durch, kam zur Flanke. Im Rückraum nahm der eingewechselte Bierschenk Maß, traf aus 13m wunderbar in den linken Winkel (50.).
In der 55.Minute zielte Thill aus etwas 25m über die Querlatte.
Wechsel für die Buwe im Anschluss: Rieckmann löste Thill ab.
In der 64.Minute lag die Kugel im Tor von Nijhuis, der Treffer von Bär zählte wegen einer Abseitsstellung nicht. Aue wurde ungeachtet dessen stärker. Drei Minuten später kam Boyd aus 14m zum Schuss, verfehlte das Tor aber rechts. Wieder eine Minute später war es Boyd per Kopf, diesmal musste Männel im Auer Tor retten (68.).
Guttau für Günther-Schmidt der Wechsel bei den Gästen in der 79.Minute. In der 85.Minute löste Ocansey den Torschützen Stefaniak ab.
Terrence Boyd mit der Führung
Wohl dem, der einen Terrence Boyd in seinen Reihen hat. Die letzte Minute der regulären Spielzeit lief und der Volllblutstürmer traf unwiderstehlich. Aus unmöglichen Winkel von der rechten Seite der Abschluss, direkt unter die Latte. Das sah sehr nach Wembley aus. Der Linienrichter bestätigte den Treffer sehr schnell, was Diskussionen im Nachgang nicht vermeiden konnte.
Die Nachspielzeit sollte mindestens noch einmal vier Minuten betragen. Da passierte nichts mehr und der Waldhof sichert sich drei Punkte für diesen Tag.
Content: Michael Kaiser vom 21.03.2026
Fotos: HettiPicture
Topspiel mit intensiver erster Spielhälfte
Lidberg egalisiert die Führung der Schalker durch Sylla
Zwei Wechsel bei den Lilien gegenüber dem 1:1 Unentschieden in Magdeburg. In der Startformation kommen Hornby und Nürnberger zum Einsatz, Schmidt und Holland nehmen zunächst auf der Bank Platz. Der zuvor verletzte Corredor steht heute wieder im Kader.
Bei den Knappen muss Trainer Muslic nur auf einer Position umbauen. Für den gesperrten Džeko startet Sylla.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Robert Hartmann, der auch pünktlich angepfiffen hatte. Gleich in der 4.Minute ein erster Warnschuss von Karaman, den Schuhen sehr spät sah, dann aber bockstark parierte. Auch die Folgeminuten gingen an die Gäste. Immer wieder kamen die Nadelstiche, ohne jedoch zwingend zu sein.
Es dauerte bis zur 14.Minute, bis die Gastgeber erstmals gefährlich wurden. Hornby war nach einer Flanke von rechts zum Kopfball gekommen, neben das Tor. Im direkten Gegenzug kamen die Schalker. Sylla nahm Tempo auf, bediente Ljubicic. Der zog ab, sein Schuss über das Tor.
Eigentor bringt Lilien in Front, VAR korrigiert
Da war vermeintlich die Führung für die Hausherren. Nach einer Ecke in der 18.Minute blieb Nürnberger in der Szene, kam zum Abschluss. Karius konnte klären, ließ klatschen. Katić wollte klären, schoss aber an den Rücken von Ndiaye und von dort ging die Kugel ins Tor. Dann kam die Meldung des VAR. Nürnberger hatte wohl Ndiaye im Vorfeld gefoult und der Treffer zählte nicht (20.).
In der 23.Minute hatte sich Marseiler ohne Einwirkung eines Gegenspielers wohl schwerer verletzt, musste zur 29.Minute vom Platz getragen werden. Für ihn kam Corredor ins Team.
In der gleichen Spielminute Gefahr vor dem Tor von Schuhen nach einer Ecke. Kati" war am langen Pfosten zum Kopfball gekommen, verzog aber knapp.
Die Partie wirkte mittlerweile etwas zerfahren. Torabschlüsse blieben Mangelware. In der 42.Minute ein starker Ball von Sylla auf Aouchiche. Der konnte zwar Pfeiffer ausspielen, sein Schuss dann aber zu zentral und Schuhen zur Stelle. Unmittelbar nach dieser Szene, die nächste brenzlige Aktion im Strafraum. Richter hatte per Grätsche gegen Ndiaye gerettet, war mit vollem Risiko zuerst am Ball.
Führung Schalke durch Sylla
Da stand der Dzeko-Vertreter in der 44.Minute goldrichtig. Becker kam nach einer Ecke zum Kopfball, setzte diesen an den rechten Pfosten. Den Abpraller erreichte Sylla per Kopf. Führung für die Knappen.
Die Nachspielzeit betrug, auch VAR-Pausen und der Verletzung von Marseiler geschuldet, mindestens sieben Minuten.
Ausgleich durch Lidberg
In der 5.Minute der Crunchtime erneut ein Freistoß von links. Pfeiffer erreichte die Kugel, dessen Kopfball landete bei Lidberg. Der drehte sich und traf ins rechte untere Eck.
Dann war Pause in Darmstadt.
Spitzenspiel endet mit gerechtem Remis
Schwere Verletzung von Marseiler überschattet Begegnung
Wiederanpfiff und beide Trainer verzichteten zunächst auf Wechsel. Die ersten Minuten gehörten den Hausherren. In der 48.Minute zunächst Richter mit Eckball und eine Minute später mit seiner Flanke von der linken Seite. Daraus resultierte der nächste Eckball, ohne Gefahr zu bringen.
In der 57.Minute meldete sich Schalke in der Offensive zurück. Becker bekam eine Ablage von El-Faouzi und zog aus spitzem Winkel direkt ab. Schuhen zur Stelle. Zwei Minuten später verzog Hornby deutlich.
Nach einer guten Stunde wieder die Lilien über Richter. Dessen Flanke klärte Karius. Erneute Ecke, wieder über Richter, geklärt per Faustabwehr. Doch der nächste Angriff rollte erneut Richtung Schalker Tor, wo Hornby plötzlich frei vor Karius auftauchte. Sieger erneut der Keeper mit starker Reaktion. Das Spiel nahm sich zwar keine Auszeit, blieb dominiert von intensiven Zweikämpfen. Die großen Torraumszenen blieben aus.
In der 76.Minute meldete sich Darmstadt zurück, Corredor hatte Hornby angespielt. Der kam links aus spitzem Winkel zum Abschluss, scheiterte an Karius. Doppelwechsel bei den Knappen in der 79.Minute: Gomis und Bachmann kamen für Sylla und Ljubicic. Becker prüfte in der 82.Minute Schuhen mit einer Direktabnahme aus der Distanz. Schuhen aber zur Stelle. Danach kamen Petretta und Schmidt für Nürnberger und Richter. Eine Minute später schoss Gomis weit über das Tor.
Mittlerweile war auch die Schlussphase, die letzten fünf Minuten, angebrochen. In der 87. Minute fing Karius eine abgefälschte Hereingabe vor Lidberg ab.
Die Nachspielzeit betrug noch einmal drei Minuten.
Passieren sollte nichts mehr und am Ende stand ein leistungsgerechtes Unentschieden.
Content: Michael Kaiser vom 21.03.2026
Fotos: Brück
Fürth führt zur Pause durch Futkeus Treffer
Formstarke Franken zeigen sich im Abstiegskampf stark verbessert
Klare Ansage vor dem Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth. Nach dem 0:3 im Derby beim 1.FC Kaiserslautern stehen die Zeichen auf Wiedergutmachung. Dafür ändert KSC-Coach Eichner drei Positionen. Rapp, Egloff und Pinto Pedrosa sind neu im Team, während Jung und Kwon sich zunächst auf der Bank finden. Herold fehlt heute nach seiner 5.Gelben.
Gegenüber Vogel sieht wenig Anlass zu Veränderungen. Lediglich Klaus kehrt in die erste Elf zurück, ersetzt hier den gelb-gesperrten Dietz. Zurück im Kader ist auch Green, der wegen seit dem Rückrundenstart mit erheblichen Problemen im Adduktorenbereich zu kämpfen hat
Schiedsrichter war heute Herr Eckermann, der auch pünktlich angepfiffen hatte. Das dynamischere Team waren zunächst die Gäste. So kam auch der erste gefährliche Angriff, 3.Minute, über die rechte Fürther Seite in Person von Klaus. Dessen Hereingabe verpasste Futkeu noch.
Futkeu mit der Gästeführung
Unmittelbar vor dem Strafraum hatte Burnic den Ball gegen Hrgota verloren. In Folge kam die Kugel zu Srbeny, der abzog und Bernat zur Seite klärte. Dort stand allerdings Futkeu ideal, zimmerte den Ball ins Karlsruher Gehäuse. Fünf Minuten gespielt und der Fehlstart war für die Fächerstädter perfekt.
Der KSC war nun gefordert, ließ den Ball auch ganz ansehnlich laufen. Zunächst aber fehlten die Abschlüsse.
In der 19.Minute dann sowas wie Gefahr nach einer Bogenlampe, die Prüfrock nicht sauber geklärt bekam. Der Ball kam zu Ben Farhat, der aber von Will entscheidend gestört wurde. Eine Minute später die große Chance zum Ausgleich. Wanitzek war links im Strafraum durch, legte quer zum eingelaufenen Šimić, der allerdings ein Luftloch trat.
In der 25.Minute lag Egloff verletzt am Boden, musste schließlich in der 27.Minute runter. Für ihn kam Förster in die Partie.
Die Begegnung lief mittlerweile schon über eine halbe Stunde und war von mehreren kleinen Nickligkeiten geprägt. Gelbe Karten auf beiden Seiten und ein Spiel mit wenig Fluss waren das, was auffiel.
Auch aufgrund der Verletzungspause gab es vier Minuten Nachschlag. Die liefen runter, ohne das einer der Kontrahenten noch Gefahr entwickeln konnte. Als Fazit blieb die Führung für Fürth durch Futkeu und eine hochkarätige Möglichkeit für die Hausherren. Ansonsten blieben beide Angriffsreihen blass.
Fächerstädter drehen Pausen-Rückstand
Pinto Pedrosa, Fukuda und Schleusener treffen zum Sieg
Je ein Wechsel auf beiden Seiten vor 28.959 Fans in Karlsruhe, davon 748 Gäste. Beim KSC kam Schleusener für den unauffälligen Šimić, beim Kleeblatt löste Itter fortan Münz ab.
Ausgleich durch Pinto Pedrosa
Auftakt nach Maß in diesem zweiten Abschnitt für die Gastgeber. Die erste Minute lief noch und der eingewechselte Schleusener wechselte vor dem Strafraum die Seite, verlagerte nach links. Dort hatte Burnic viel Platz, konnte in die Zentrale legen. Pinto Pedrosa lauerte etwa 7m vor dem Gehäuse und traf direkt unter die Latte (47.).
Jetzt mussten die Franken reagieren, kam auch in der 54.Minute zum nächsten Abschluss. Klaus hatte einen Freistoß hoch auf das Torwarteck gezogen, aber knapp zu hoch angesetzt. Die Antwort der Badener nur drei Minuten später über Ben Farhat. Der Youngster trieb den Ball über die rechte Seite nach vorne, sah auf Höhe des Strafraums Wanitzek. Der wollte mit der Hacke zu Förster auflegen, der aber nicht mit diesem Anspiel gerechnet hatte. Die Fürther konnten klären.
Nächster Wechsel beim Karlsruher SC, gespielt etwas mehr als eine Stunde. Müller kam für Rapp (61.). Der angeschlagene Rapp musste runter, wird aber nächste Woche ohnehin aufgrund seiner fünften Gelben fehlen.
In der 65.Minute wieder die Hausherren. Wanitzek bediente Pinto Pedrosa, der am Fünfer Förster anspielte. Im letzten Moment war da Elvedi dazwischen, blockte zu Ecke. Für Klaus war bei Fürth Feierabend, neu dabei Keller (68.).
Pfosten rettet für Fürth
Das war Glück für die Gäste (70.). Wanitzek hatte nach Zuspiel von Müller direkt abgezogen, aber nur den linken Pfosten getroffen. Im direkten Gegenzug ein schneller Angriff der Gäste bis an den Strafraum, dann Bernat, der die Hereingabe abfing. Es ging Schlag auf Schlag. Im direkten Gegenzug ging Futkeu im Eins gegen Eins Richtung Bernat, konnte den Keeper aber nicht überwinden. Wie auch immer; die Fahne war oben und der Treffer hätte ohnehin nicht gezählt.
Die Schluss-Viertelstunde lief bereits und noch einmal wechselte Christian Eichner. Für Pinto Pedrosa war nun Jung auf dem Platz. Ein Versuch zum Abschluss von Förster wurde in der 83.Minute geblockt. Auch die Gäste wechselten noch einmal doppelt: Green und Reich ersetzten Dehm und Srbeny.
In der Schlussminute brachte eine Ecke von Wanitzek, verlängert von Franke, Gefahr. Ambrosius lauerte am zweiten Pfosten, traf aber den Ball nicht.
Die Nachspielzeit sollte mindestens fünf Minuten betragen. Zeit genug für einen aufgewachten Gastgeber, der hier mehr als einen Punkt wollte.
Führung durch Fukuda
In der 93.Minute brachte Franke einen Ball per Kopf noch einmal in die Mitte, wo Schleusener per Kopf ran kam und auf Fukuda verlängerte. Der nickte am langen Pfosten ein. Führung für Karlsruhe in der 93.Minute!
Der zwischenzeitliche Wechsel Bjarnason für Ltaief bei Fürth sollte nichts mehr bringen.
Schleusener zum 3:1 Endstand
Mittlerweile war die 97.Minute angebrochen und Schleusener konnte, nach Zuspiel von Wanitzek, gegen aufgerückte Franken das 3:1 markieren.
Schlusspfiff im Wildpark!
Content: Michael Kaiser vom 20.03.2026
Fotos: Anderer
Sportclub egalisiert das Hinspielergebnis
Ginter und Matanović treffen, Smets mit dem Anschlusstreffer
Gegenüber dem 0:1 gegen Union Berlin vom Wochenende wechselt Julian Schuster drei Positionen: Für Scherhant, Höler und Irié beginnen Suzuki, Beste und Grifo.
Bei den Gästen, nach dem 1:0 Erfolg gegen St. Truiden, ebenfalls drei Änderungen. Bibout, Nkuba und Adedeji-Sternberg sind neu für Ito und Mirisota dabei (beide Bank). Ebenso fehlt Ouahdi gesperrt.
Die Ausgangslage ist, so der Vorteil eines Rückspiels, bekannt. Der Sportclub braucht einen Sieg mindestens mit einem Tor Unterschied für die Verlängerung, zum direkten Weiterkommen braucht es zwei Treffer Differenz.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Michael Oliver (ENG). Der hatte im "Stadion am Wolfswinkel", so der Name des Europa-Park Stadions bei internationalen, pünktlich angepfiffen. Die Kugel war im Spiel und bereits in der 2.Minute musste Atubolu nach einer zu kurzen Rückgabe per Kopf von Treu auf der Hut sein, war vor Adedeji-Sternberg am Ball.
Die erste Torchance gehörte den Gästen. In der 9.Minute nach Heymans eine Flanke von der rechten Seite direkt, bekam den Ball aber nicht platziert. Kein Problem für Atubolu. Die erste Viertelstunde war mittlerweile verstrichen und die Gastgeber übernahmen mehr und mehr die Initiative.
Führung durch Ginter
Die 19.Minute lief und alles war nun ausgeglichen. Grifo hatte per Freistoß nach innen gepasst, den Kopf von Ginter gefunden. Kayembe kam nicht mehr in den Zweikampf und Ginter traf unter Mithilfe des Innenpfostens zur Führung für den Sportclub.
Fast die Antwort der Belgier, nur eine Minute später. Der Kopfball von Bibout flog nur ganz knapp links am Tor vorbei.
Matanović mit dem 2:0
Angriff ist bekanntlich die beste Verteidigung. So auch bei den Breisgauern. Die 25.Minute lief und Treu verlor zunächst den Ball auf der rechten Seite. Ginter reagierte, eroberte den Ball sofort wieder zurück, passte zu Eggestein. Der spielte weiter an die Strafraumgrenze zu Suzuki. Dessen abgefälschten Versuch legte Ginter per Kopf zu Matanović, der noch noch einschieben musste.
In der 38.Minute bot sich Suzuki die Chance hier auf 3:0 zu stellen. Der trat aber nach einer Grifo-Flanke über den Ball und Genk konnte die Situationen klären.
Anschlusstreffer durch Smets
Das kam nahezu aus dem Nichts. Die Hausherren bekamen eine Hereingabe von Nkuba nicht final geklärt und Karetsas kam zum Schuss. Der sprang vom linken Innenpfosten zurück zum Schützen, der zu Smets legte. Der schob aus kurzer Distanz an Atubolu vorbei ins Tor (39.).
Der Sportclub wirkte aktuell etwas passiv und Genk hatte in der 43.Minute gar die Chance auszugleichen. Nkuba aber aus kurzer Entfernung über das Tor.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten und es ging in die Kabinen. Freiburg bestimmte über weite Strecken das Spiel, legte vor und fing sich mit einer einzigen Unachtsamkeit den Gegentreffer.
Historischer Erfolg für die Breisgauer
Der SC gewinnt 5:1, steht erstmals im Viertelfinale der Europa-League
Ein Wechsel bei den Gästen mit Wiederanpfiff. Für Adedeji-Sternberg war nun Sor mit dabei. Kaum angepfiffen, war das Spiel schon unterbrochen. Karetsas hatte den Arm von Makengo ins Gesicht bekommen, blieb kurz liegen. Es ging aber ohne Behandlungspause weiter.
Grifo trifft zum 3:1, ist alleiniger Rekordhalter
War der SC zunächst doch unter Druck geraten, war nun der Moment für ein hohes Pressing. Matanović lief Smets in der 53.Minute rechts an, unter Druck geriet dessen Rückpass zu seinem Keeper unpräzise. Grifo spritzte in die Szene, umkurvte Lawal und erzielte den dritten Treffer für den Sportclub.
Ein besonderer Moment, nahezu historisch, da Grifo nun mit 106 Treffern alleiniger Rekordtorschütze des SC Freiburg ist.
Suzuki mit mehr als der Vorentscheidung
Drei Minuten nach dem Treffer von Grifo stieß Suzuki die Tür zum Viertelfinale doch seht weit auf. Nach einer gegnerischen Ecke konterten die Gastgeber Genk aus. Suzuki hatte den Schuss von Nkuba geblockt, hatte im Mittelfeld Fahrt aufgenommen. Von Manzambi kam die Kugel zurück auf Höhe der Strafraumgrenze. Weder Smets, noch Kayembe konnten den quirligen Angreifer stoppen, der per Grätsche ins rechte Eck abschloss (56.). Genk musste nun natürlich kommen, was aber von Freiburg gut unterbunden wurde.
Drei Wechsel bei den Gästen in der 69.Minute: Mirisola, Ito und Medina ersetzten nun Kayembe, Bibout und Bangoura. Beim Sportclub kam zwei Minuten später Höler für Beste. Im Anschluss folgten auch noch Scherhant und Osterhage für Grifo und Matanovic.
In der 78.Minute rutschte ein Pass von Ogbus tatsächlich zu Scherhant durch, der komplett blank Richtung Strafraum lief. Dort zögerte er etwas zu lange, so daß sein Zuspiel auf Höler noch abgefangen wurde.
Eggestein mit dem 5:1
Wieder ein Konter, erneut über Suzuki in der 79.Minute. Der legte vor dem Strafraum quer zu Eggestein, der von Nkuba nicht konsequent verteidigt wurde und ins linke Eck einnetzen konnte.
Nach dem Jubel, die 81.Minute lief, nun Lienhart für Manzambi beim kommenden Viertelfinalisten. Zwei Minuten später löste Sattlberger noch Heymans bei Genk ab. Kübler kam bei den Hausherren zeitlich für Treu.
Die letzten fünf Minuten liefen und die Luft war spürbar raus. Scherhant scheiterte noch einmal an Lawal (87.), ehe es in die dreiminütige Nachspielzeit gehen sollte. Ogbus, wie auch Höler kamen noch zu Abschlüssen, am Ende blieb es aber beim 5:1 Erfolg für Freiburg.
Content: Michael Kaiser vom 19.03.2026
Fotos: Brück
Keine Treffer im ersten Abschnitt
Die Gäste aus Leipzig haben bisher die klareren Chancen
Keine lange Pause für die Schwaben nach dem 1:2 unter der Woche gegen den FC Porto. Dennoch nur zwei Wechsel bei Sebastian Hoeneß: Für Chabot und Nartey beginnen heute Führich und Jaquez.
Ole Werner ändert sein Team nach dem 2:1 Heimerfolg in der Liga gegen Augsburg nur auf einer Position. Für Gruda startet, erst zum zweiten Mal diese Saison, Banzuzi.
Schiedsrichter der heutigen Partie war heute Deniz Aytekin, der sich bekanntlich auf Abschiedstournee befindet. Zunächst stand aber noch ein Jubiläum an. Aytekin leitete heute sein 250. Bundesligaspiel.
Die Begegnung hatte pünktlich begonnen und die erste Chance gehörte den Gästen. In der 5.Minute erreichte ein langer Ball Diomande auf der rechten Seite, der in den Strafraum legte. Am Elfmeterpunkt kam Romulo zum Abschluss, traf den Ball aber nicht sauber. Auch die nächste Möglichkeit hatten die Sachsen. In der 15.Minute brachte Raum eine Ecke von links rein, bzw. vom Tor weg. Baumgartner nahm direkt ab, verfehlte den rechten Torwinkel nur knapp oberhalb.
In der 19.Minute dann auch mal die Hausherren. Demirović hatte einen Steilpass halblinks im RB-Strafraum erlaufen, wollte abschließen. Lukeba verteidigte in diesem Moment tatsächlich bockstark, blockte den Ball. Chance vertan. Zwischenzeitlich hatte der VfB mehr Spielanteile, ohne zwingend gefährlich geworden zu sein.
In der 33.Minute die beste Chance des bisherigen Spiels, für die Gäste. Ein Ball von Demirović im Spielaufbau wurde von Raum abgefangen und mit viel Übersicht an die Strafraumgrenze zu Baumgartner gespielt. Der tauchte frei vor Nübel auf, schoß aber über das Tor. Mit dem nächsten Angriff näherte sich auch der VfB Stuttgart an. Eine Flanke von links landete bei Demirović am zweiten Pfosten. Dessen Kopfball aber knapp rechts daneben.
Die Nachspielzeit betrug mindestens eine Minute, woraus zwei wurden. So durfte Leweling es noch nach Zuspiel von Führich aus der Distanz probieren. Das Ding kam gefährlich und Vandevoordt im Leipziger Tor konnte nur mit Mühe klären. Dann war Halbzeit in der MHP-Arena.
Deniz Undavs Treffer macht den Unterschied
Stuttgart gewinnt Sechs-Punkte-Spiel gegen Leipzig
Der zweite Durchgang begann mit etwa zwei Minuten Verspätung ohne personelle Änderungen. Insgesamt ging es noch etwas gemächlicher zu, als dies im ersten Abschnitt der Fall war. Auf beiden Seiten fehlte auch die letzte Präzision.
So dauerte es bis zur 53.Minute, bis Nübel sein Team vor dem Rückstand bewahren musste. Erneut war es nach einer Ecke von Raum gefährlich geworden. Diesmal kam Seiwald zum Kopfball. Nübel reagierte stark, lenkte den Ball in höchster Not an den linken Pfosten. Im Gegenzug prüfte Undav Leipzigs Keeper aus der Distanz, der mit einer schönen Flugeinlage parieren konnte.
Führung VfB durch Undav
Wer sonst, wenn nicht der Nationalstürmer? Die 56.Minute war angebrochen und Leipzigs Vandevoordt hatte einen katastrophalen Pass in den Fuß von Führich gespielt. Der setzte Undav zentral blitzschnell in Szene, der schob ganz abgeklärt, in Undav-Manier, flach rechts ein.
Wechsel bei den Gästen in der 64.Minute. Leipzig Coach Werner machte die Rolle rückwärts, brachte Gruda für Banzuzi. Exakt die Postion die er gegenüber der Vorwoche mit Anpfiff heute geändert hatte. Fünf Minuten später auch gleich drei Wechsel bei den Schwaben: Tomás, Mittelstädt und Nartey kamen für Demirović, Mittelstädt und El Khanouss.
Wieder zwei Minuten vergingen, die 71.min lief, und RB brachte drei Neue: Bakayoko, Harder und Schlager hießen drei prominente Einwechslungen. Runter gingen Romulo, Seiwald und Nusa. Auch nach den Wechseln liefen die Minuten runter, ohne das sich Leipzig gefährliche Momente erarbeiten konnte.
Wechsel beim Pokalsieger in der 81.Minute. Für Leweling war Feierabend, neu dabei Assignon. In der 83.Minute mal wieder eine Torannäherung von RB. Mehr als eine Bogenlampe in die Arme von Nübel sollte aus dem Kopfball des eingewechselten Bakayoko nicht resultieren.
Die letzten fünf Minuten liefen und erneute Wechsel auf beiden Seiten. Zunächst kam Chema für Karazor beim VfB (86.) und zwei Minuten später Henrichs für Baku bei den Leipzigern.
Pfosten rettet VfB
Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten und in der 2.Minute der Crunchtime landete ein Kopfball von Orban, nach Flanke von Raum, am rechten Pfosten. Nach der Szene in der 53.Minute bereits der zweite Pfostentreffer.
Das war es dann aber auch, am Ende siegt der VfB und distanziert die Gäste in der Tabelle. Nächste Woche steht nach dem Rückspiel in Porto die Aufgabe beim FC Augsburg an.
Content: Michael Kaiser vom 15.03.2026
Fotos: Brück
Porto führt zur Pause mit 2:1
VfB nach Anschlusstreffer von Undav zurück im Spiel
Es geht in die heiße Phase des europäischen Geschäfts. Die Hinspiele im Achtelfinale stehen an und die Schwaben empfangen den Rekordmeister und aktuellen Tabellenführer aus Portugal.
Vier Wechsel bei den Schwaben gegenüber dem 2:2 in Mainz. Jeltsch und Hendriks kommen in der Defensive neu für Assignon und Jaquez. Mittelstädt und Führich werden von Nartey und El Khanouss ersetzt.
Bei den Gästen startet Routinier Tiago Silva in der Abwehr, Gomes, Moffi und Sainz sind wohl die treibenden Kräfte in der Offensive.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Herr Rumšas aus Litauen, der im Neckarpark mit etwa drei Minuten Verspätung angepfiffen hatte. Die ersten Minuten schon recht intensiv. Speziell die Hausherren immer wieder um schnelle Angriffe bemüht. Das Muster blieb die erste Viertelstunde ähnlich. Der VfB ließ Ball und Gegner laufen, die Portugiesen waren bemüht den Gegner hoch anzulaufen.
Latte rettet für Nübel
Größte Möglichkeit des bisherigen Spiels in der 20.Minute: Gomes hatte es von halbrechts aus 18m probiert, traf die Latte. Erster Warnschuss in Richtung der Hausherren.
Führung Porto durch Moffi
Schlechter Abschlag von Nübel keine zwei Minuten später. Der Ball schwer zu kontrollieren und die Gäste im Doppelpass Sainz mit Moffi blitzschnell vor dem Stuttgarter Tor. Moffi dann final rechts mit dem Abschluss bereits im Strafraum. Keine Chance für Nübel und die Kugel lag im rechten Eck. In der 25.Minute scheiterte Fofana an Nübel. Der VfB wirkte angeknockt.
Der zweite Treffer für die Gäste durch Mora
Wieder ein fahrlässiger Ballverlust in der 27.Minute. Über die linke Seite ging es über Zaidu blitzschnell nach vorne. Der hatte den Ball von Chabot abgefangenund im Zentrum war Mora zur Stelle, netzte links unten ein.
Beide Treffer zu einfach in der Entstehung, mussten sich die Schwaben jetzt komplett neu erfinden. Durchaus eine Herkules-Aufgabe angesichts des bisherigen Spielverlaufs.
Anschlusstreffer durch Undav
Jetzt wurde es ein Spiel. Stuttgart hatte sich rund um den Strafraum von Porto festgesetzt und über Umwege landete die Kugel in der 40.Minute bei Undav. Der setzte den Körper geschickt Thiago Silva ein, nahm den Ball sehenswert aus der Luft, traf ins
rechte Eck. Ein wichtiger Treffer vor der Pause.
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten und Aufregung an der linken Kante des Strafraums. Leweling war in den Strafraum eingedrungen, dabei im Duell mit zwei Gegenspielern zu Boden gegangen. Der Pfiff blieb aus, der VAR ebenfalls stumm.
Dann war Pause am Neckar.
Stuttgart unterliegt in attraktivem Hinspiel
Zwanzig schlampige Minuten erschweren Ausgangsposition
Wiederanpfiff vor 60.000 Fans und zunächst auf beiden Seiten keine personellen Änderungen. Der VfB zunächst, nicht unerwartet, muss einem aggressiven Beginn.
Die Chancen blieben auf beiden Seiten jedoch aus. Das Spiel war etwas zerfahren, immer wieder kurze Unterbrechungen, weil ein Portugiese am Boden lag und so etwas Zeit von der Uhr nahm. Dreifachwechsel beim FC Porto in der 58.Minute: Für Sainz, Mora und Moffi kamen Froholdt, Deniz Gül und Pepê in die Begegnung. Tiago Tomás kam bei den Hausherren in der 63.Minute für Demirović.
Gute Freistoß-Postion für die Stuttgarter in der 66.Minute nach einem Foul des 113-fachen brasilianischen Nationalspielers Thiago Silva. Da standen El Khanouss und Stiller links zur Beratung und am Ende zielte El Khanouss über das Tor.
Wechsel auf beiden Seiten. Veiga ersetzte bei Porto Gomes, beim VfB kamen Führich und Jaquez für Nartey und Jeltsch 70.).
Ausgleich durch Stiller einkassiert
Da war der vermeintliche Ausgleich. Die 72.Minute lief und El Khanouss hatte von rechts geflankt. Die Kugel landete im Getümmel bei Chabot, der Abpraller bei Stiller, der den Ball über die Linie schob. Beim Pass von El Khanouss stand allerdings Tomás im strafbaren Abseits.
Der Gastgeber blieb auf dem Gaspedal. Immer wieder setzte man sich am Strafraum der Portugiesen fest, drängte auf den Ausgleich. Wechsel in der 80.Minute bei Porto: Varela nun neu dabei für Fofana. In der 83.Minute Führich mit Abschluss von seiner linken Seite und 18m Entfernung. Diogo Costa unten und zur Seite geklärt. Wechsel noch einmal bei Stuttgart. Mittelstädt kam für Karazor.
Die Nachspielzeit wurde mit sechs Minuten veranschlagt. Stuttgart blieb bemüht, engagiert. Am Ende fehlte der letzte Punch und es blieb beim Knappen Erfolg der Gäste. Dennoch lebt die Chance aufs Weiterkommen in Porto.
Content: Michael Kaiser vom 12.03.2026
Fotos: Daniel Meyer
Gebrauchte erste Halbzeit für Karlsruhe
Gäste führen durch Treffer von Hauptmann (2) und Ceka mit 3:1
Auf beiden Seiten lassen sich die Änderungen im Vergleich zur Vorwoche sehr kurz fassen. Bei den Gastgebern ersetzt Keeper Himmelmann seinen gelb-gesperrten Kollegen Bernat. Bei den Gästen aus Dresden fehlt Lemmer gesperrt (gelb-rot), wird von Ceka ersetzt.
Florian Badstübner hatte die Begegnung pünktlich angepfiffen und die Gäste wirkten wacher, übernahmen sofort die Initiative.
Hauptmann mit früher Gästeführung
Da sah Ersatz-Keeper nicht glücklich aus. Der Spielaufbau der Fächerstädter wurde gestoppt und Rossipal setzte Hauptmann in Szene. Dessen Schuss war nicht sonderlich platziert, rutschte Himmelmann durch die Hände, bzw. die Handschuhe (3.).
Der KSC musste sich schütteln. Weiter am Drücker die Sachsen.
Die erste nennenswerte Aktion der Gastgeber in der 14.Minute. Da ging es über Ben Farhat nach vorne. Zur Ecke geklärt. Diese brachte Wanitzek herein, Kwons Versuch per Kopf ging über das Tor von Schreiber.
Wanitzek per Elfer zum Ausgleich
Wenn aus dem Spiel heraus nix geht...Dynamo hatte etwas Tempo und Kontrolle rausgenommen und die Hausherren kamen besser ins Spiel. Nach einer Ecke von Wanitzek konnte Dresdens Keeper Schreiber einen Kopfball von Šimić nur nach vorne klären, wollte den Abpraller wegschlagen. Dabei räumte er allerdings nur Kobald ab. Klare Entscheidung: Elfmeter für den Karlsruher SC. Diesen verwandelte Wanitzek präziser als ihm lieb war. Die Kugel, flach links geschossen, touchierte noch den Innenpfosten, schlug dann ein. Ausgleich in der 21.Minute.
Erneute Führung Dynamo durch Ceka
Kurioser Treffer in der 28.Minute und wieder sah Himmelmann nicht gut aus. Dresden hatte die Seite von links nach rechts gewechselt. Dort kam Ceka zur Flanke, passte in die gefährliche Zone und der Ball rutschte an Freund und Feind, auch an Himmelmann, vorbei ins Tor. Möglicherweise war der eingelaufene Bobzien noch minimal beteiligt. Schwer von hier oben zu erkennen. Keine zwei Minuten fast die Antwort der Blauen. Herolds Distanzschuss wurde zur Ecke geklärt.
Mittlerweile waren 40min gespielt. Die Gäste mit mehr Besitz, die X-Goals ausgeglichen, die Dresdner aber mit deutlich mehr Passen. Bei den Ecken stand es aktuell 3:3.
Hauptmann schnürt Doppelpack
Das ging heute deutlich zu einfach. Jung hatte die Kugel Bobzien in den Lauf gelegt. Der nahm das gerne an, der Hauptmann schickte. Dresdens Kapitän marschierte durchs Mittelfeld, nahm Vermej mit, startete Richtung Tor durch. Dort musste er dann, nach idealem Pass, nur noch die Fußspitze einhalten. Das 3:1 in der 44.Minute.
Die Nachspielzeit betrug drei Minuten und fast hätte Dynamo noch auf 4:1 gestellt. Himmelmann hatte Probleme Amoakos Ball zu retten, bekam aber die Szene in letzter Sekunde geklärt, bevor Wagner einschieben konnte (45.+2).
Halbzeit in Karlsruhe.
KSC kämpft sich zurück, rettet Punkt
Später Ausgleich durch Elfmeter von Wanitzek
Wechsel bei den Hausherren vor 33.180 Fans. Für Kobald war mit Wiederanpfiff nun Förster mit dabei.
Zunächst gefährlich allerdings wieder die Gäste. In der 48.Minute die Chance zur Vorentscheidung, Bobzien scheiterte mit seinem Drehschuss an Himmelmann. Der konnte mit guter Parade zur Seite klären. Gefahr, Richtung Tor von Dresden, erst in der 59.Minute. Da ist es ein Freistoß aus gut 25m, den Wanitzek direkt aufs Tor zieht. Schreiber war im rechten Eck zur Stelle, lenkte dieses gefährliche Ding um den Pfosten.
Weiterer Wechsel bei den Karlsruhern in der 66. Minute. Schleusener kam für Burnic ins Team.
Anschlusstreffer durch Ben Farhat
Wunderschöner Moment des Youngsters in der 68.Minute. Förster hatte etwas Raum, konnte Šimić bedienen. Der gab von rechts nach innen zu Ben Farhat. Am Elfmeterpunkt wurde der nicht konsequent genug gestört, so dass das junge Ausnahmetalent in den rechten Winkel einnetzen konnte.
Wechsel bei den Sachsen in der 69.Minute. Für den Doppelpacker Hauptmann kam nun Herrmann neu.
Pfosten rettet für Schreiber
Keine zwei Minuten nach dem Anschluss hätten die Fans beinahe erneut jubeln können. Herold hatte von links geflankt, Šimić sich vor Rossipal positioniert. Sein Kopfball allerdings nur an den Innenpfosten.
Zu diesem Zeitpunkt spielte nur noch der KSC. Angriff um Angriff rollte Richtung Tor der Gäste.
In der 77.Minute probierte es Jung nach einer Ecke per Direktabnahme. Pauli warf sich dazwischen, den Abpraller grätschte Schleusener links vorbei. Erneuter Wechsel nun bei Dynamo. Daferner sollte noch einmal Schwung bringen, löste Vermej ab. Die Chance in der 81.Minute, diesmal Förster mit dem direkten Abschluss. Leicht irritiert von Mitspieler Šimić bekam er den Ball nicht sauber platziert.
Schlussphase, die letzten 5min liefen, und noch einmal wurde gewechselt. Bei den Gästen durften noch einmal kurz Kutschke und Risch für Bobzien und Ceka rein, beim KSC machte Šimić Platz für Egloff.
Reichlich Zeit für die Gastgeber obendrauf. Die Nachspielzeit wurde mit mindestens 7min angezeigt.
Elfmeter und Ausgleich durch Wanitzek
Die zweite Minute der Crunchtime lief, als Rossipal am rechten Strafraumeck Egloff auf den Fuß trat. Womöglich eine gute Chance, hier per Freistoß noch einmal gefährlich zu werden. Scheinbar war aber das Vergehen doch auf der Strafraumgrenze und die ist dann auch ein möglicher Tatort mit Folge Elfmeter. Der VAR schaute drauf, entschied tatsächlich auf Strafstoß. Diesmal versenkte Wanitzek mittig, während Schreiber auf dem Weg ins rechte Eck war.
Rapp für Kwon, der Wechsel in der 95.Minute. In der 97.Minute traf dann noch einmal Ben Farhat, der stand aber beim Zuspiel von Wanitzek deutlich im Abseits.
Das war es dann. Feierabend in Karlsruhe.
Content: Michael Kaiser vom 08.03.2026
Fotos: Daniel Meyer
Keine Treffer im ersten Abschnitt
Kiels Müller muss mit der gelb-roten Karte vom Platz
Drei Wechsel bei den Lilien gegenüber der 1:3 Niederlage in Dresden. Vukotic ersetzt in der Defensive den rotgesperrten Peiffer. Corredor fehlt angeschlagen, Petretta rückt zunächst auf die Bank. Dafür starten Papela und Richter.
Die Störche ändern nach dem 1:1 Unentschieden gegen Elversberg fehlt Harres mit muskulären Problemen, Ivezic ist nach seiner 5.Gelben heute gesperrt. Dafür neu in der Anfangself Müller und Komenda.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Deniz Aytekin. Nachdem wir ihn letzte Woche bereits auf seiner Abschiedstour begleiten durften, war heute Darmstadt die Destination. So ging es am Bölle auch pünktlich los. Die Hausherren mussten zunächst, etwas ungewohnt, auf die eigenen Fans spielen.
Bereits in der 4.Minute hätten die Gäste in Führung gehen können. Nekić hatte Kaprálik geschickt, der flach ins Zentrum flankte. Dort wehrte Schuhen nach vorne ab, Kelati brauchte nur noch ins leere Tor einzuschieben. Im letzten Moment aber Vukotic dazwischen. Nach einer Ecke der Hausherren, nur zwei Minuten später, plötzlich durcheinander vor Kiels Keeper Weiner. Akiyama brachte den Ball zu Richter, der scheiterte. Kein großes Drama, da ohnehin eine Abseitsstellung angezeigt wurde. In der 8.Minute versuchte es Papela aus der Distanz, verfehlte aber deutlich über das Tor.
Das Spiel blieb weiter etwas hektisch. So gerieten in der 16.Minute Darmstadts Vukotic und der Kieler Müller aneinander. Da Aytekin davon ausging, dass Müller provoziert hatte, gab es die gelbe Karte für den Kieler Ersatz von Harres. Der Spielverlauf blieb unverändert, beide Mannschafts blieben bemüht hoch anzulaufen.
Müller schwächt sein Team, sieht gelb-rot
Damit hatte der ubermotiviert wirkende Müller seiner Mannschaft nun ein dickes Ei ins Nest gelegt. Der bereits verwarnte Stürmer holte im Mittelfeld Marseiler überhart von den Beinen sah gelb-rot (26.)
Nach dem Platzverweis hatte sich das Spoelgeschehen noch mehr in die Hälfte der Gäste verlagert. Die Strafraumszenen blieben allerdings aus. Noch stand die Abwehrreihe der Hanseaten sicher, ließ nichts zu. Einzige Ausnahme ein Versuch von Klefisch, der deutlich über das Tor ging (40.).
Schlussphase in Darmstadt. Die letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit waren angebrochen. Kiel fand wenig Entlastung, allerdings fehlten den Hausherren auch die entscheidenden Momente um hier in Führung zu gehen.
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. Da passierte nichts mehr und es ging es die Kabinen.
Darmstadt schiebt sich wieder auf Platz 2
Lidberg und Schmidt treffen zum Heimerfolg gegen die Störche
Die Lilien hatten vor 16.996 Fans mit Wiederanpfiff gewechselt. Für Papela war nun Petretta neu ins Team gekommen.
Blitzstart SVD und Führung durch Lidberg
Das ließ sich doch gut an. Die 48.Minute lief und Klefisch hatte zunächst Lòpez auf Reisen geschickt. Der nutzte den Platz, legte flach in die Mitte zu Lidberg. Darmstadts Torjäger kam vor seinem Gegenspieler an den Ball, umkurvte Keeper Weiner, versenkte zur Führung.
Pfosten rettet für Kiel
Fast der zweite Treffer, keine 120 Sekunden später. Schmidt hatte aus der Ferne draufgehalten, nur den rechten Pfosten.
Schmidt trifft nun doch
Dann doch der Treffer für Schmidt. Nach einem schlampigen Zuspiel im Aufbau von Weiner zu Zec, kam die Kugel in den Fuß von Marseiler. Der hatte das Auge für den freistehenden Schmidt, der ruhig blieb und ins rechte, untere Eck verwandelte.
Kiel reagierte personell. Zwei Wechsel in der 53.Minute: Bernhardsson und Davidson lösten Tohumcu und Kelati ab. In der 56.Minute fast der Doppelpack für Schmidt. Der traf nach Zuspiel von Petretta nur das Außennetz.
Eine Stunde vorbei in Hessen und das Team von der Ostsee hatte hier kaum noch Zugriff auf das Spiel. Die Gastgeber schienen nun etwas in den Verwaltungsmodus geschaltet zu haben, dennoch blieb Kiel blass. Der Wechsel Rosenboom für Komenda in der 69.Minute sollte bei den Gästen noch einmal etwas Schwung bringen. Aktiver und spielbestimmend blieben die Darmstädter.
Die Schlussphase, die letzten 15min waren angebrochen und in der 76.Minute wieder Gefahr vor dem Gastetor. Ein weit geworfener Einwurf sorgte für Durcheinander im Strafraum vor Weiner. Zunächst verpasste Lidberg per Kopf, dann kam die Kugel über Umwege zu Schmidt. Der versuchte es volley, verfehlte links. In der 80.Minute, tatsächlich aus dem Nichts, die Chance für Rosenboom nach einem ungenauen Ball von Schuhen. Der Angreifer legte zu Therkelsen, der aber in Rücklage weit über das Tor schoss.
Feierabend fir
Therkelsen und Kaprálik in der 82.Minute. Neu dabei, für Kiel, Schwab und Niehoff. Auch beim SVD wurde gewechselt. Furikawa kam neu für Marseiler.
Die Nachspielzeit betrug noch einmal mindestens vier Minuten. Doppelter Wechsel bei den Gastgebern in der Crunchtime (92.). Güler und Holland durften für wenige Minuten ran, lösten Lidberg und Akiyama ab. Kiel hatte nichts mehr im Köcher und so blieb es beim verdienten Heimerfolg für Darmstadt.
Content: Michael Kaiser vom 07.03.2026
Fotos: HettiPicture
Perfekter Tag für den SGV Freiberg
Umzug nach Heilbronn wohl fix, Arbeitssieg gegen dezimiertes Trier
Ein sehr wichtiger Tag für den SGV Freiberg mit der Bekanntgabe des Umzugs ins Heilbronner Frankenstadion, endete in Nöttingen mit einem Arbeitssieg gegen die Eintracht aus Trier. Die Mannschaft von Trainer Kushtrim Lushtaku schlug die Moselaner in der Kleiner Arena, wohin die vor zehn Tagen im heimischen Wasenstadion ausgefallene Partie verlegt worden war. Dabei mussten die Gäste rund 40 Minuten in Unterzahl agieren, konnten den 0:1 Rückstand aus der ersten Halbzeit nicht mehr egalisieren.
Beim SGV ersetzte der in Balingen gelb-gesperrte Abou Ballo den jungen Tim-Niklas Pietzsch auf der rechten Abwehrseite. Bei Trier fiel neben dem nach seiner fünften Gelben Karte gesperrten Maurice Wrunsch kurzfristig mit Henri Weigelt eine weitere Defensivstammkraft aus. Zur Pause führte der Tabellenführer glücklich mit 1:0 durch einen Treffer von Kapitän Marco Kehl-Gomez, der einen Freistoß aus 25 Metern aus dem Stand mit der Innenseite rechts an der Mauer vorbei wunderschön im Torwarteck versenkte.
Kehl-Gomez mit sehenswertem Treffer
Weil aus dem Spiel heraus nur wenig zustande kam gegen giftige, lauf- und einsatzfreudige Gäste musste ein Standard her. „So einen Freistoß habe ich von ihm gefordert. Wir hatten schon 30 zentrale Freistöße, jetzt hat es geklappt“, meinte Lushtaku schmunzelnd zum Traumtor seines Kapitäns.
Die einzige und entsprechend beste Chance in der ersten Hälfte hatte Minos Gouras nach einem Sprint, aber Lucas Laux konnte den Schuss von Gouras noch zur Ecke klären. Die Trierer, pausenlos angefeuert von ihren rund 100 Fans, verzeichneten mit ihrer mutigen Spielweise nach 45 Minuten ein Eckenverhältnis von 6:1 und drei dicke Torchancen.
Keeper Grawe rettet mehrfach
Überragend rettete SGV-Torhüter Benedikt Grawe bei einem Kopfball von Dominik Kinscher (24.) und einem Fallrückzieher des Ex-Freibergers Frederik Rahn (39.). Gefährlich nahe am SGV-Tor strich der Schuss von Kinscher aus 18 Metern vorbei (17.).
Schiedsrichter versagt Trier möglichen Elfmeter
Glück hatten die Hausherren kurz vor der Pause. Diese Szene sah bei einem Rempler im Strafraum von Bryan Adigo an Fabio Lohei stark nach Elfmeter aus. Der bis dahin offensiv auffälligste Trierer Lohei musste ab der 55. Minute nach Gelb-Rot für Ömer Yavuz defensiv aushelfen. Nach 56 Minuten brachte SGV-Coach Lushtaku mit Marius Köhl, Nicklas Shipnoski und Gal Grobelnik drei neue Offensivkräfte ins mittlerweile doch ungeordnete, von vielen Fouls unterbrochene Spiel.
„Ich hätte mir nach der Führung und den Einwechslungen Entlastung gewünscht, das war aber nicht der Fall“, so Trainer Lushtaku. Auch in Überzahl bekam das Team keine Dominanz ins Spiel. Trier spielte auch dezimiert weiter nach vorne, drängte auf den Ausgleich und hatte in der Nachspielzeit noch eine dicke Chance, aber der Schlenzer von Hokon Sossah strich knapp am Tor vorbei.
Der Torschütze Kehl-Gomez kommentierte die Partie so: „Es war wie immer gegen Trier, die spielen robust und Männerfußball. Es war ein Kampfspiel. Loben muss ich unseren Torwart Benedikt Grawe, der uns in der ersten Halbzeit im Spiel gehalten hat. Nach der Nachricht mit dem Stadion wollten wir unbedingt einen Dreier holen.“
Content: Michael Kaiser vom 03.03.2026
Foto: Brück
Wilde Aufstellung beim Waldhof
Alemannia Aachen führt zur Pause durch den Treffer von Schroers
Sechs Neue hat Luc Holtz gegenüber dem 1:3 bei den Jungen Wilden vom VfB Stuttgart aus dem Hut gezaubert. Hoffmann, Sietan, Klünter, Diakhaby, Mendes und Masca starten, während Thill, Abifade, Asallari, Rieckmann und Michel zunächst auf der Bank Platz nehmen. Thalhammer fehlt komplett im Kader.
Gästetrainer Selimbegovic muss auf den angeschlagenen Keeper Pseftis verzichten, Ademi fehlt nach seiner 5.Gelben gesperrt. Neu dabei im Tor Riemann-Lorenzen und im Mittelfeld läuft Routinier Wiebe auf.
Schiedsrichter war heute Marc Philip Eckermann, der die Begegnung auch pünktlich angepfiffen hatte. Die ersten Aktionen auf Seiten der Gäste, wobei auch der Waldhof recht schnell ins Spiel fand. Die Flanken dann zunächst von der linken Seite, wobei die Aachener mehrfach klären mussten.
Gästeführung durch Schroers
Unglückliche Szene für die Gastgeber in der 10.Minute. Loune hatte einen zu kurz geklärten Eckball zurück in die gefährliche Zone bringen können. Dort verlängerte Wiebe mit langem Bein weiter zu Schroers. Der konnte Nijhuis im Mannheimer Tor überwinden, wobei Hoffmann noch mit dem Abwehrversuch scheiterte.
Die Gastgeber taten sich schwer hier eine Antwort zu finden. Auch wenn man sichtlich um Spielkontrolle bemüht war, fehlten auch nach einer guten halben Stunde die zwingenden Abschlüsse.
Anders die Alemannen: Die brauchten relativ wenig um gefährlich zu werden. So auch in der 33.Minute, als Wiebe, heute Spielführer der Gäste, eine Ecke direkt abnahm. Der Schuss ging nur knapp links am Tor vorbei. Es dauerte bis zur 39.Minute ehe auch die Hausherren gefährlich wurden. Nach einer Ecke kam Ogbemudia aus 6m zum Abschluss. Über das Tor. Eine Minute später dann auch gleich die nächste Möglichkeit für die Gäste: Nadjombe konnte einen Patzer der Buwe im Aufbau nicht nutzen. Im Gegenzug dann Lohkemper mit der Chance. Dessen Flachschuss zu zentral und kein Problem für Riemann.
Für Lohkemper war nach diese Aktion Schluss. Der Stürmer musste in der 42.Minute angeschlagen vom Feld. Neu dabei Boyd.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten. Dann war Pause im Carl Benz Stadion.
Waldhof Mannheim dreht das Spiel
Terrence Boyd schnürt Doppelpack, entscheidet die Begegnung
Doppelter Wechsel bei den Hausherren nach Wiederanpfiff: Für Masca und Mendes waren nun Bierschenk und Abifade dabei. Auch bei der Alemannia gab es einen personellen Wechsel. Cheftrainer Selimbegovic hatte wohl in der Kabine, im Nachgang des Getümmels zur Pause, die rote Karte gesehen, verfolgte das Spiel schon von der Pressetribüne. Assistent Trenz hatte übernommen.
Boyd mit dem Ausgleich
Kooperation der Joker in der 51.Minute: Abifade hatte Boyd bedient, der den Ball perfekt verarbeitet, mit seinem Linksschuss Riemann keine Chance gelassen. Für seinen wunderbaren Jubel auf dem Zaun sah der Torschütze die gelbe Karte.
Doppelpack geschnürt durch Boyd
Das war doch das, was jeden Fan des SV Waldhof mitnehmen musste. Gerade einmal fünf Minuten nach dem Ausgleich der zweite Treffer für Boyd. Nach starker Flanke aus dem Halbfeld von Ferati war Boyd hochgestiegen und hatte präzise eingenickt. Spiel gedreht!
Latte rettet für Mannheim
Nach einer guten Stunde war hier der Gastgeber am Drücker. In der 63.Minute zwar ein Lebenszeichen der "Kartoffelkäfer" durch Gindorf, aber hier stand die Latte dem Ausgleich im Weg. Holtz wechselte erneut: Michel kam für Diakhaby (64.).
Die nächste Gefahr für das Aachener Gehäuse in der 71.Minute. Abifade startete links durch, brachte die Kugel scharf und flach in die Zentrale. Dort verpasste Doppelpacker Boyd.
Oehmichen und Sillah für Wagner und Schroers lautete der Doppelwechsel der Gäste in der gleichen Minute.
In der 78.Minute schaltete sich auch Ogbemudia in die Offensive mit ein,marschierte durchs Mittelfeld und hatte nach einer schönen Finte Platz zum Abschluss. Der ging knapp über das rechte Torkreuz. Castelle kam nun bei Aachen für Wegmann. Kyreziu löste bei den Gastgebern Sietan an. Noch gut zehn Minuten standen auf der Uhr. Zeit für Aachen hier noch Zählbares zu erreichen. Viel gelang aber nicht mehr. So hatte Joker Castelle noch die Chance per Kopf, setzte den Ball aber über das Tor.
Die Schlussphase, die letzten fünf Minuten, liefen und Sillah vermeintlich auf dem Weg zum Ausgleich. Da hatte aber Klünter mit einer Grätsche abgeräumt. Elekwa und Sulejmani sollten noch mehr Gefahr auf Aachener Seite bringen, runter gingen Wiebe und Loune.
Sechs Minuten Nachspielzeit standen auf der Uhr. Diese sollte es noch einmal in sich haben. In der 92.Minute war Riemann weit aus seinem Kasten, wurde durch Abifade überspielt. Dessen Pass ging zunächst an den Pfosten, dann im Tor. Dennoch kein Treffer, die Abseitsfahne war hochgegangen. In der 95.Minute probierte es Nadjombe aus 7m, traf die Kugel nicht richtig. Chance vertan!
Das war es dann im Carl Benz Stadion. Abpfiff und drei Punkte bleiben in Mannheim.
Content: Michael Kaiser vom 01.03.2026
Fotos: HettiPicture
Die Gäste führen zur Pause
Später Treffer von Pereira Lage in der Nachspielzeit zur Gästeführung
TSG-Coach Ilzer vertraut exakt dem gleichen Team, welches in der Vorwoche beim 2:2 in Köln aufgelaufen war.
Bei den Gästen gibt's zwei Änderungen: Alexander Blessin bringt Sands und Pereira Lage neu, verzichtet zunächst auf Kaars (Bank) und muss auf den angeschlagenen Ando (muskuläre Probleme) verzichten.
Deniz Aytekin leitete die heutige Partie, möglicherweise sein letzter Auftritt im Kraichgau. Der charismatische Referee beendet bekanntermaßen seine Laufbahn zum Saisonende.
Die Begegnung brauchte keine große Anlaufzeit, bereits in der 4.Minute die erste Möglichkeit für die Hausherren. Nach Pass von Coufal hatte es Asllani per Volley aus 14m probiert, scheiterte an Vasilj im Tor der Hanseaten.
Auf der Gegenseite gleich der nächste Angriff. Smith hatte mit einem langen Ball in die Spitze eröffnet, Sinani nach Kopfballabwehr aus 25m volley abgezogen. Baumann tauchte unten rechts ab, klärte zur Ecke. Es blieb ein flottes Spiel und bereits in der 11.Minute war die TSG wieder schnell nach vorne gestürmt, final tauchte Kramaric frei vor Vasilj auf, probierte es per Lupfer. Das hatte der Keeper gut antizipiert, den Ball abgewehrt.
Im Gegenzug, gleiche Spielminute, ein Versuch von Sinani. Links über den Kasten. Zwei Minuten später wieder Kramaric, diesmal mit einem raffinierten Heber. Da fehlte nicht viel und der Ball wäre im rechten Torwinkel gelandet.
Nach einem von Chancen geprägten Beginn nahm sich die Begegnung, oder besser formuliert beide Teams, eine kurze Auszeit. Hoffenheim blieb das aktivere Team, ohne das St. Pauli sich hier versteckte. Es dauerte bis zur 27.Minute ehe es wieder gefährlich wurde. Nach Ecke Coufal brachte Kabak den Ball in den Fünfer. Vasilj war mit der Hand dran, ließ die Kugel aber nach vorne klatschen. Hranáč bekam den Fuß dran, aber nicht genügend Power in den Schuss. So konnte der Keeper erneut abtauchen, final klären. Zwei Minuten später ein Fehler der Hamburger im Aufbau und Prömel kam an den Ball. Der konnte aber aus 11m nicht abschließen, traf aber mit dem Knie den Keeper. Kurze Behandlungspause, dann ging es für Vasilj weiter.
In der 34.Minute eine starke Spieleröffnung von Smith auf Fujita, der zum Alleingang ansetzte. Am Strafraum angekommen, war irgendwo die Luft raus und Avdullahu konnte blocken. Ecke in der 42.Minute für die Gäste und die Chance für Irvine, der zwar an den Ball kam, diesen aber aus acht Metern nicht sauber traf.
Führung St. Pauli durch Pereira Lage
Die Nachspielzeit betrug drei Minuten und sollte es in sich haben. Nach einer sehenswerten Eröffnung über Fujita und Saliakis, kam Pereira Lage am zweiten Pfosten eingelaufen, köpfte ins linke Eck ein (45.+4).
Danach war Halbzeit in der PreZero Arena.
Schmeichelhafter Sieg für den FC St. Pauli
Statistiken gewinnen keine Spiele, wenn die Treffer fehlen
Mit Wiederanpfiff vor 27.786 Fans hatten die Gäste gewechselt. Für Mets war nun Ritzka im Spiel. Die Kraichgauer kamen gleich in der 46. Minute zum nächsten Angriff, die Aktion von Asllani klärte Smith zur Ecke.
In der 52.Minute eine starke Kombination der Gastgeber. Burger schickte Touré auf die Reise, dessen Flanke fing Vasilj vor dem heranstürmenden Asllani ab. Nach 58min tauchte Touré erneut in der Spitze auf, suchte von halbrechts einen Abnehmer im Zentrum. Allerdings dann ein Abwehrbein dazwischen.
Erster Wechsel auch durch Christian Ilzer. Ab der 62.Minute durfte Prass für Burger ran. In der 65.Minute ging es von Coufal Richtung ersten Pfosten. Dort kam Touré an den Ball, der aber von Wahl abgefälscht wurde. Drei Minuten später wieder eine starke Szene, ein Doppelpass von Prass und Asllani. Prass hätte abschließen können, entschied sich aber für den erneuten Pass. Chance vertan. Mittlerweile hatten sich auch die Spielanteile, in Form von Ballbesitz, deutlich zugunsten der TSG verschoben. Doppelwechsel in der 74.Minute bei der TSG Hoffenheim: Bernardo und Lemperle kamen neu für Hranáč und Kramaric. Metcalfe ersetzte bei den Gästen deren Torschützen, Pereira Lage.
Latte rettet für St. Pauli
Wenn man kein Glück hat, kommt auch noch das Pech dazu. So auch in der 80.Minute: Kabak köpfte, nach Freistoß Coufal, aus 6m an die Latte. In der 85.Minute verfehlte ein Distanzschuss von Avdullahu das Tor von Vasilj links.
Die Schlussphase, die letzten fünf Minuten, liefen. Noch einmal Wechsel, je einer, auf beiden Seiten. Campbell kam in der 86.Minute bei Hoffenheim für Hajdari, zwei Minuten später Ceesay für Sinani bei den Hamburgern.
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. Noch etwas Zeit für das Ilzer-Team, hier aus der statistischen Überlegenheit zumindest noch einen Punkt zu retten. Das sollte nicht mehr gelingen. Es blieb bei einem weiteren Kopfball von Asllani (90.+2), ein Treffer wollte nicht mehr gelingen.
So stand am Ende ein schmeichelhafter Erfolg für die Hanseaten, der zweite Dreier in der Ferne.
Content: Michael Kaiser vom 28.02.2026
Fotos: HettiPicture
Blitzstart für Celtic Glasgow beim VfB
Gäste führen durch den Treffer von McCowan in der ersten Minute
Die Schwaben wechseln kräftig durch. Gegenüber dem 4:1 Erfolg im "Paradise" fehlen Chabot, Hendriks, Stiller, El Khanouss und Demirović. Dafür beginnen Jaquez, Mittelstädt, Chema, Bouanani und Tiago Tomás.
Komplette Rotation bei den Gästen. Selbst im Tor wechselt Celtic-Coach O'Neill Schmeichel gegen Sinisalo aus. Im Vergleich zum Hinspiel verbleiben nur Trusty, McGregor und Maeda in der Startformation.
Schiedsrichter der Begegnung war Irfan Peljto, der im Neckarpark pünktlich angepfiffen hatte.
Blitzstart Celtic durch McCowan
Das ging schnell und nach nicht einmal einer Minute führten die Gäste aus Schottland. Nach einem gewonnenen Lufrkampf, hatte Freiburg-Leihe Adamu auf halbrechts in den Strafraum zu McCowan durchgesteckt. Der zog aus 14m ab und traf flach ins lange Eck.
Das war ein frühes Zeichen der Gäste, dass man nicht als Touristen an den Neckar angereist war. So dauerte es auch bis zur 12.Minute, ehe die Hausherren erstmals gefährlich wurden. Geburtstagskind Leweling probierte es aus halblinker Position, allerdings nicht präzise genug. Kein Problem für Sinisalo im Tor der Gäste.
Guter Schuss von Bouanani in der 16.Minute per Aufsetzer von der Strafraumgrenze. Sinisalo tauchte ab, klärte zur Ecke. Vier Minuten später war es Undav, der Leweling in Szene setzte. Der Flügelspieler wurde aber entscheidend gestört. In Folge entwickelte sich ein dominanter Auftritt der Gastgeber, mit einer etwas leichtfertig vergebenen Chance von Bouanani. Da war in der 29.Minute die Ballmitnahme unsauber.
Bis zur Halbzeit blieb das Bild unverändert. Die Statistik zeigt mit Pausenpiff etwa 65% Ballbesitz für die Hausherren. Außer dem Führungstreffer der Schotten in der ersten Minute war da wenig in der Offensive zu sehen. Eine Nachspielzeit gab es im ersten Abschnitt nicht. Pause in Stuttgart.
Trotz Niederlage im Achtelfinale
Schwaben treffen auf den FC Porto oder Sporting Braga
Wechsel bei Stuttgart mit Wiederanpfiff. Für Leweling war nun Führich dabei. Der zeigte sich auch gleich, dribbelte links in den Strafraum, bediente Bouanani. Der verstolperte die Kugel etwas, so dass die Abwehr der Gäste blocken konnte.
Führich blieb sehr belebend für das Spiel der Schwaben. So bediente er in der 48.Minute Mittelstädt, der eine weitere Ecke herausholte. Diese führte Führich aus, geklärt von Sinisalo. Bis Celtic zum ersten Mal vor dem Tor des VfB auftauchte, dauerte es bis zur 51.Minute. Maeda bekam die Kugel links in den Lauf, konnte quer in den Strafraum legen, final aber geblockt. Doppelter Wechsel bei den Schotten in der 55.Minute: Cvancara und Ralston ersetzten Adamu und Donovan.
Die nächsten Aktionen für die Gäste über den agilen Maeda, jeweils aber geblockt oder im Abschluss zu ungenau.
Auch der VfB brachte zwei Neue. Stiller und Demirović übernahmen für Chema und Tiago Tomás (64.). Unmittelbar nach den Wechseln wurde es gefährlich für Glasgow. Bouanani hatte aus 14m abgezogen, aber der Celtic Keeper pariert. Eine Minute später dann Undav mit einem abgefälschten Schuss, über das Tor.
VAR kassiert Treffer von Führich
In der 68.Minute ein schöner Treffer, wäre da nicht der Videoassistent. Führich war in der Sechszehner gezogen, hatte noch einen Haken geschlagen und unten rechts versenkt. Allerdings stand Führich im Moment der Ballabgabe im Abseits.
Tounekti und Nygren lösten in der 68.Minute den Torschützen McCowan und Yang ab. Beim Gastgeber kam Hendriks für Jaquez (72.).
Nächster Treffer, diesmal Undav, einkassiert
Das war in der 75.Minute noch knapper als beim ersten Treffer (nicht anerkannt). Stiller hatte Demirović in Szene gesetzt, der zog in Strafraum, wurde dort geblockt. Der Abpraller kam zu Undav, der aus 15m direkt abschloss und sehenswert traf. Im Vorfeld soll aber Demirović hauchdünn im Abseits gestanden sein. Im der 78.Minute erneuter Wechsel bei Celtic. Iheanacho löste Hatate ab.
Die letzten zehn Minuten der regulären Spielzeit liefen und in der 81. Minute erneut die Chance für Undav. Angespielt von Vagnoman wurde der Nationalstürmer von einem Abwehrspieler geblockt. In der 85.Minute brachte VfB-Trainer Hoeneß dann El Khanouss für Bouanani.
Langsam lief den Gästen die Zeit weg. Mittlerweile lief die 87.Minute und wieder sorgte Führich für Gefahr. Sein Abschluss aber etwas zu unplatziert. Auch die Gäste sollten in der Schlußminute durch Tounekti noch eine Möglichkeit haben. Dessen Flachschuss aber am im Nachfassen von Nübel pariert.
Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten. Hier passierte allerdings nichts mehr und am Ende blieb es beim Achtungserfolg für Celtic Glasgow. In der Addition beider Spiele setzte sich Stuttgart souverän mit 4:2 Gesamttreffern durch, steht im Achtelfinale. Mögliche Gegner dort Sporting Braga oder der FC Porto.
Content: Michael Kaiser vom 26.02.2026
Fotos: Brück
Zur Pause steht's Unentschieden
Hornby zur Lilien-Führung, de Wijs gleicht aus
Gegenüber dem 2:2 bei der Eintracht in Braunschweig gibt's vier Neue in der Startelf der Lilien. Lidberg, Hornby, Schmidt und Holland starten. Dafür rücken Marseiler, Akiyama und Papela zunächst auf die Bank. Nürnberger fehlt erkrankt komplett im Kader.
Bei der Fortuna ersetzen, nach dem torlosen Spiel gegen Münster, Iyoha und de Wijs heute Lunddal (Bank) und den noch nicht wiedergenesenen Suso (fehlt im Kader).
Schiedsrichter der Begegnung war Michael Bacher, der pünktlich am Böllenfalltor angepfiffen hatte. Die ersten Minuten gehörten den Gästen, die hier sehr aktiv begannen. So auch die erste Torchance, 6.Minute, durch Iyoha. Der setzte sich nach Dribbling gegen Holland durch, traf dann aber den Ball auch acht Metern Entfernung nicht voll. Kein Problem für Schuhen.
Führung Lilien durch Hornby
Die direkte Antwort, zugleich die erste Torchance für die Hausherren. Nach der Spieleröffnung machte Lidberg die Kugel fest, passt rechts raus zu Richter. Dessen exakte Flanke konnte Hornby aus 6m per Flugkopfball versenken (7.).
Schnelle Antwort und Ausgleich de Wijs
Das dauerte nicht lange und die Fortuna konnte ausgleichen. Nach einer Ecke in der 11.Minute stand de Wijs sträflich frei, der beförderte das Spielgerät aus fünf Metern in die Maschen.
Keine fünf Minuten später musste der Torschütze runter, fasste sich mehrfach in den Adduktorenbereich. Neu dabei dafür Daland.
Es blieb beim mutigen Auftritt der Rheinländer. Während Holland seine Müh' und Not mit Ihoya hatte, ging auf Seiten der Darmstädter vieles über Lopez, der sich als Defensivspieler immer wieder in der Offensive einschaltete.
In der 31.Minute ein Schuss aus der Distanz von El Azzouzi. Von der Tribüne sah es so aus, als würde das Ding vorbeigehen, Schuhen nahm am kein Risiko, lenkte den Ball um den Posten. Die daraus resultierende Ecke brachte nichts ein. Symbolisch für diese Phase des Spiels eine Flanke von Lopez in den Sechzehner, die keinen Abnehmer fand (36.). Mit dem nächsten Angriff für Düsseldorf hatte Appelkamp aus der Drehung irgendwie einen Abschluss. Auch keine Gefahr für das Darmstädter Gehäuse. Die Begegnung an sich blieb sehr körperlich, auch oftmals unterbrochen.
Entsprechend betrug die Nachspielzeit fünf Minuten und die hatten es in sich. Das Duell hieß Itten gegen Schuhen. Aber der Reihe nach: Zunächst legte Itten halbrechts zu Appelkamp raus, der reichlich Platz vor sich hatte. Der scheiterte aus 7m am Darmstadts Keeper Schuhen (45.+1). Die darauf folgende Ecke landete auf dem Kopf von Itten, der diesmal selbst Schuhen forderte. Der war erneut zur Stelle. Nächster Angriff, 45.+3, wieder war es Itten, der Iohya halbrechts in Szene setzte. Der kam nicht sauber hinter den Ball verzog über das Tor (45.+3).
Dann war Pause am Böllenfalltor.
Maglica entwickelt sich zum Goalgetter
5.Saisontreffer des Innenverteidigers bringt den späten Sieg
Vor 17.810 Zuschauern gab es mit Wiederanpfiff je einen Wechsel: Lunddal für Lenz bei der Fortuna, Marseiler für Holland bei Darmstadt.
In der 49.Minute die erste gefährliche Situation im zweiten Abschnitt: Muslija hatte angezogen, spielte diagonal zu Itten, der brauchte allerdings etwas zu lang für seinen Abschluss, wurde geblockt. Zwei Minuten später Gefahr auf der Gegenseite: Lopez sah Corredor, fand ihn auch. Der konnte aber den Ball in zentraler Postion nicht verwerten. In der 53.Minute wurde es erneut gefährlich für die Gäste vom Rhein. Hornby hatte nach Pass von Marseiler abgezogen, nur knapp verfehlt. Im direkten Gegenzug war El Azzouzi durch, drang nach dem Zuspiel von Lunddal in den Sechzehner ein. Sein Versuch ging aufs kurze Ecke. Schuhen war dran, die Kugel prallte an den Außenpfosten. Knapp einer Stunde war gespielt, als Schmidt nach einer kurz abgewehrten Ecke der Hessen in der Luft lag. Der Versuch ging etwa einen halben Meter drüber.
Das Spiel blieb für die Fans sehr attraktiv. Chancen hüben wie drüben. In der 62.Minute hatte Maglica nach einer Ecke die Chance. Geblockt von der Düsseldorfer Defensive. Zwei Minuten verstrichen und der Angriff auf der anderen Seite lief. Muslija war nicht zu stoppen, sein Schlenzer aus 17m nur knapp rechts vorbei. Auch Appelkamp hatte seine Szene, diesmal per Kracher aus der Distanz. Diesen klärte Schuhen zu Seite.
Wechsel bei den Lilien. Goalgetter Lidberg musste runter, für ihn kam Petretta (69.). Wenige Minuten später, 73., löste Papela Schmidt ab.
Erneut Muslija, diesmal mit seiner Flanke auf Itten an den Fünfer. Der stieg hoch, setzte sich per Kopf gegen Maglica durch. Diesen Ball konnte Schuhen mit einigem Glück per Fuß um den Pfosten lenken.
Die Gäste verdienten sich hier Fleißpunkte, waren das gefährlichere Team. Kohfeldts Mannen blieben im Aufbau oftmals zu unpräzise. Wechsel Fortuna in der 83.Minute: Alexandropoulos kam für Tanaka.
Die Schlussphase, sprich die letzten fünf Minuten liefen. Marseiler legte noch einmal von links quer in den Strafraum, von dort verzog Richter mit der rechten Innenseite links vorbei.
Maglica mit der Entscheidung
Der 5.Saisontreffer des Defensivexperten! Nach Richters Ecke von links stieg Maglica am höchsten, nickte aus 5m ins rechte Eck ein.
Je ein Wechsel auf beiden Seiten in der letzten Minute der regulären Spielzeit: Bei den Lilien ersetzte Vukotic nun Richter, bei F95 löste Paulina Appelkamp ab.
Die Nachspielzeit betrug, wie im ersten Abschnitt, fünf Minuten. Zeit für die Fortuna nun endgültig die Brechstange auszupacken. Die Chance bot sich, 90.+2, Muslija, dessen Aufsetzer von Schuhen entschärft wurde.
Daland sieht Rot
Im Gerangel um einen Einwurf hatte Daland wohl Corredor den Ball ins Gesicht gehalten, sich provozieren lassen. Angemerkt sei, der Ball wurde nicht gewurfen und somit erschien die Entscheidung doch als zu hart.
Das war es dann in Darmstadt. Am Ende stand ein Sieg für den Aufstiegsfavoriten, ein Erfolg den man eben erzielt, wenn man oben steht und sich das Glück auch erarbeitet.
Content: Michael Kaiser vom 21.02.2026
Fotos: Thomas Völker
VfB Stuttgart mit der Pausenführung
Demirović trifft früh, macht mit Treffer den Unterschied
Einige Bewegung beim VfB nach der 1:2 Pleite beim FC St. Pauli am vergangenen Wochenende. Leweling, Assignon, Chabot und Chema sind neu in der Startformation. Dafür fehlen Vagnoman, Hendriks und El Khanouss (alle Bank). Ebenso auf der Bank, unter der Woche erkrankt, Stiller.
Zwei Neue in der ersten Elf der Gäste vom Rhein: Schmied startet für Johannesson, der mit Magen-Darm-Infekt komplett fehlt. Bülter ersetzt El Mala, der zunächst auf der Bank Platz nimmt.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Robert Hartmann. Der hatte kaum angepfiffen und schon hatte Undav, nach etwas mehr als einer Minute, die Chance zur frühen Führung. Halbrechts frei durch wollte der Stürmer Schwäbe im Kölner Gehäuse überlupfen. Der roch aber den Braten, machte sich groß, vereitelte diese Riesenchance.
Eine erste Antwort der Domstädter in der 9.Minute durch Kaminski. Ache hatte mit dem Rücken zum Tor vorbereitet, der Pole aber knapp links verzogen. In Summe erlebten die Fans hier eine flotte Anfangsphase beider Teams. Schwerpunkt allerdings in der neutralen Zone zwischen den Strafräumen.
Führung für die Schwaben durch Demirović
Dann dann nächste lange Schlag Richtung Kölner Tor in der 15.Minute. Führich zog ins Zentrum, flankte sauber in den Lauf von Leweling, der den Ball auf den Kopf von Demirović zirkelte. Der hatte keine Mühe einzunicken.
In der 23. Minute ging es erneut über Führich, der auf Mittelstädt durchsteckte. Der fand aus dem Rückraum Demirović der seine Direktabnahme neben das Kölner Tor setzte. Die Folgeminuten standen im Zeichen eines sicher agierenden Gastgebers. Das sah alles sehr kontrolliert aus.
Das Spiel blieb weitestgehend unverändert und so dauerte es bis zur 38.Minute, ehe Thielmann, nach einem Abpraller aus dem Strafraum heraus, direkt und mit viel Wucht probierte. Sein Schuss aber zu zentral um Nübel vor Probleme zu stellen.
Die letzten fünf Minuten waren in Stuttgart angebrochen. In der 42.Minute einmal eine Unachtsamkeit von Demirović an der Grundlinie, die Chabot aber gegen Martel bereinigen konnte.
Nach einer Minute Nachspielzeit ging es in die Kabinen.
Schwaben ringen Domstädter nieder
Demirović und Undav sichern einen umkämpften Dreier
Die zweite Halbzeit begann ohne personelle Wechsel auf beiden Seiten. Die Statik des Spiels hatte sich ein wenig geändert, die Gäste offensichtlich um mehr Ballbesitz bemüht.
In Summe fehlten in diesem Abschnitt die Torchancen. In der 56.Minute eine Szene für Chema auf Seiten des VfB. Der schoss aus der Distanz weit über das Tor. Drei Minuten später sprang der Ball nach Segulonsens scharfer Hereingabe von Karazor zu Bülter. Dem unterlief bei der Ballannahme wohl ein Handspiel, zudem verfehlte er das Tor.
Doppelter Tausch bei der Mannschaft vom Geißbockheim in der 68.Minute: Waldschmidt und El Mala lösten Özkacar und Schmied ab. Zwei nominelle Innenverteidiger raus, zwei Offensive rein. Zwei Minuten später auch der erste Wechsel bei den Schwaben. El Khanouss kam für Führich. Die offensiven Wechsel der Kölner machten sich bemerkbar. Stück für Stück wurden die Angriffe zwingender.
Reaktion von VfB-Coach Hoeneß und doppelter Wechsel in der 77.Minute: Vagnoman und Hendriks kamen für Assignon und Mittelstädt.
Ausgleich für Köln durch Ache
Ache macht Ache-, Sachen. Die 79.Minute lief und Chabot unterlief ein folgenschwerer Fehlpass, den Waldschmidt abfangen konnte. Der legte direkt auf den Stürmer weiter und der zeigte seine ganze Klasse. Den Ball verarbeitet, ließ er Jeltsch aussteigen und auch Nübel keine Chance.
In der 83.Minute lösten Tomás und Stiller dann Leweling und Chema beim VfB ab. Bei Köln sollte Huseinbasic die Defensive verstärken, runter ging Bülter.
Demirović macht den Doppelpacker
Unmittelbar nach den Wechseln leitete El Khanouss mit der Hacke auf Hendriks weiter. Dem gelang die perfekte Flanke, die Demirović ebenfalls sehenswert direkt nahm und die Hausherren erneut in Führung brachte.
Jetzt war Köln gefordert und Coach Kwasniok brachte in der 89.Minute Kainz und Schenten für Krauß und Martel. Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten.
Entscheidung, 3:1, durch Undav
Jetzt war Platz, Köln weit aufgerückt. Kainz hatte den Ball an Karazor verloren. Der spielte die Situation eigentlich nicht sehr präzise aus, aber die Kugel kam zu Stiller, der Undav in Szene setzte. Dessen platzierter Rechtsschuss für Schwäbe unerreichbar.
Das war es aus Stuttgart. Schlusspfiff und drei hart umkämpfte Punkte für die ambitionierten Schwaben.
Content: Michael Kaiser vom 14.02.2026
Fotos: Daniel Meyer
Treffer von Itten zur Gästeführung
Karlsruhe fehlt die Durchschlagskraft in der Offensive
Zwei Wechsel gibt's beim KSC gegenüber der 0:1 Niederlage in Braunschweig. Pinto Pedrosa und Burnic rücken für Förster und Müller (beide Bank) in die Startformation.
Die Fortuna, in Person von Trainer Anfang, darf sich über die Rückkehr des gegen Paderborn (2:1 Heimsieg) gesperrten Egouli freuen. Hinzu kommt ein Comeback der besonderen Art: Lenz steht nach mehr als zwei Jahren Abstinenz erstmals wieder in einer ersten Elf. Daland und Suso nehmen zunächst auf der Bank Platz.
Schiedsrichter Bickel hatte pünktlich angepfiffen und beide Teams ließen es zunächst ohne Aufreger angehen. Die Kugel ist in den jeweiligen Reihen unterwegs, oberstes Ziel Ballkontrolle.
Erste größere Verwirrung im Düsseldorfer Strafraum in der 19.Minute. Der Ball war im Getümmel unterwegs, am Ende wurde die Situation geklärt. Es blieb bei einem unspektakulären Beginn in Karlsruhe. Den ersten "echten Torschuss" dieser Begegnung hatten die Gäste. Dabei prüfte Itten in der 26.Minute Bernat. Der allerdings parierte souverän.
Auch weit mehr als eine halbe Stunde gespielt, waren Torraumszenen echte Raritäten. In der 39.Minute hatte Itten, nach Flanke Muslija, die Möglichkeit per Kopf. Der Stürmer erwischte den Ball nicht sauber, Chance vertan.
Itten zur Gästeführung
Zwei Minuten später zielte Itten genauer. Nach einer Kopfballverlängerung sah Bernat nicht gut aus, stieß mit dem eigenen Mitspieler, Scholl, zusammen. Der Ball kam in Folge zu Lenz, der im Zentrum Itten anspielte. Der traf mit der rechten Innenseite aus ganz kurzer Entfernung (41.).
Zwei Minuten gab es obendrauf, dann war Pause in Karlsruhe.
KSC mit glücklichem Punktgewinn
Treffer von Burnic sorgt erneut für VAR-Diskussionen
Vor 27.193 Fans ging es im BBBank-Wildpark personell zunächst unverändert weiter. Die erste Möglichkeit gehörte in der 48.Minute den Gästen vom Rhein. Itten steckte zu El Azzouzi durch, der aber zulange zögerte. So kam der Ball zu Tanaka, der aber rechts vorbei zielte.
Ausgleich KSC durch Burnic
Ein Hammer mit dem linken Schlappen zum Ausgleich in der 54.Minute. Wanitzek hatte per Freistoß gepasst, Franke auf Scholl gelegt, der auf Burnic weitergeleitet. Der Midfielder setzte die Kugel mit links sehenswert in den rechten Winkel. Der Treffer wurde vom VAR noch auf ein mögliches Abseits im Vorfeld geprüft, aber bestätigt.
Wechsel bei den Fortune in der 58.Minute. Lunddal kam für Zimmermann.
Nach etwas mehr als einer Stunde fehlte der Rhythmus im Spiel. Immer wieder gab es kleinere Unterbrechungen. In der 69.Minute dann zwei Wechsel bei den Gastgebern: Fukuda und Förster lösten Ben Farhat und Pinto Pedrosa ab. Der KSC blieb das aggressivere Team, die Fortunen verteidigten aber konsequent.
Nächster Wechsel bei F95. Rasmussen nun für Appelkamp auf dem Feld (76.). Der trat auch keine zwei Minuten nach seinem Arbeitsbeginn in Erscheinung,steckte auf Itten durch. Der zog vom halbrechts ab, scheiterte an Bernat. Zwei Minuten das gleiche Duell, wieder Bernat als Sieger, diesmal nach Volleyversuch von Itten.
Die Schlussphase, die letzten fünf Minuten, lief. Fortuna brachte noch einmal frische Kräfte, gleich drei Neue: Suso, Alexandropoulos und Celar kamen für Itten, Lenz und El Azzouzi (87.). Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. Am Ende fehlte beiden Teams der letzte Punch hier noch einmal eine Entscheidung herbeizuführen.
Abpfiff im Wildpark und am Ende ein eher glücklicher Punkt für die Hausherren.
Content: Michael Kaiser vom 08.02.2026
Fotos: Brück
Lilien mit einer Machtdemonstration
FCK mit ganz schlechter Leistung; Hengen wütet im Pausentalk
Bei den Lilien gibt's nach dem 2:2 Unentschieden bei der Hertha zwei Wechsel. Klefisch startet, nicht ganz überraschend, für Schmidt. Für Lidberg, der mit Oberschenkelproblemen komplett im Kader fehlt beginnt Lakenmacher.
FCK-Coach Lieberknecht ändert, auch Sperren und Verletzung geschuldet, drei Positionen. Şahin beginnt für Ritter, während Rasmussen und Hanslik für den gesperrten Robinson und den verletzten Prtajin in die erste Elf rücken.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Harm Osmers, der das Topspiel am Böllenfalltor pünktlich freigegeben hatte. Von Beginn auf dem Gas, die Lilien.
Blitzstart und Elfmetertor Hornby
Das war nicht das, was sich die Gäste vorgestellt hatten. In der 5.Minute ein Angriff über die linke Seite, Nürnberger legte auf Marseiler durch und Joly kam den berühmten Schritt zu spät. Klare Entscheidung, auch ohne jegliche Debatte, Elfmeter für die Lilien. Hornby schnappte sich die Kugel, versenkte mittig, während Krahl nach links abgetaucht war (6.).
Zwei Minuten später hätten die Hausherren die Führung durchaus ausbauen können, der Kopfball von Hornby, nach Zuspiel Marseiler, landete allerdings auf dem Tordach.
In der Folgezeit blieben die großen Torchancen auf beiden Seiten zunächst aus. Gefälliger und aktiver blieben die Gastgeber.
Lakenmacher legt für Darmstadt nach
Fahrlässiges Abwehrverhalten in der 29.Minute zunächst von Rasmussen, ehe Richter auf Hornby spielte, Der behauptete sich gegen Kunze, brachte den Ball Richtung Elfmeterpunkt. Dort lauerte Lakenmacher, setzte das Spielgerät mit voller Überzeugung unter die Latte.
Die letzten fünf Minuten liefen in Darmstadt, der Ballbesitz mittlerweile nahezu ausgeglichen. Die Gastgeber allerdings mit deutlich mehr Abschlüssen, dafür spricht auch der mehr als schwache X-Goal Wert der Gäste, aktuell bei 0,08.
Klefisch mit dem Dritten
Letzte Minute der regulären Spielzeit und der nächste Nackenschlag für die Gäste. Richter brachte eine Ecke gefühlvoll von links in den Fünfer, wo kein Lautrer sich zuständig fühlte. So konnte der Midfielder links einnicken. Krahl im Tor des FCK ohne Chance zu retten.
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. Da passierte nichts mehr, die Lilien ließen den Ball geschickt in den eigenen Reihen zirkulieren. Halbzeit!
Aussetzer Rasmussen Spiegelbild der Partie
Darmstadt mit deutlichem 4:0 Erfolg gegen überforderte Pfälzer
Mit Wiederanpfiff hatte Kaiserslautern offensiv gewechselt. Für Gyamfi kam nun Bassette ins Team. Viel Wirkung zeigte diese Maßnahme allerdings nicht.
Eine erste Möglichkeit resultierte aus einer Unachtsamkeit von Schuhen, der den Ball gegen hochstehende Pfälzer Şahin in die Füße spielte. Von dem sprang der Ball zu Skyttä, der verstolperte. Drei Minuten später (52.) dann die große Chance für Hornby und den vierten Treffer für die Lilien. Marseiler hatte mit der Hacke durchgesteckt, Hornby den Ball aber nicht sauber verarbeitet. So kam Kunze in die Aktion, bevor der Schotte doch abschließen konnte. Am Ende hieß der Sieger im Eins gegen Eins doch Keeper Krahl. Weitere drei Minuten später hatte Lakenmacher die Chance, war aber von Lopez Ball überrascht, konnte nicht mehr reagieren.
Dreifachwechsel FCK und Debüt für Berisha
In der 57.Minute drei Wechsel bei den Roten Teufeln. Asta, Redondo und Berisha lösten
Kunze, Joly und Hanslik ab. Debüt für Neuzugang Berisha!
Nach einer Stunde plötzlich die Chance für Akiyama. Der setzte sich gegen drei Lautrer durch, tauchte aus spitzem Winkel vor Krahl auf. Der machte sich groß, klärte zur Ecke. Doppelter Tausch bei Darmstadt in der 63. Minute: Vukotic und Papela kamen für Pfeiffer und Lakenmacher. In der 68.Minute dann auch mal die Gäste. Bassette hatte im Strafraum rechts etwas Platz, kam zum Schuss. Schuh klärte mit dem Fuß. Doppelwechsel in der 73.Minute beim SVD. Schmidt und Corredor übernahmen für den angeschlagenen Akiyama und Richter.
Wieder Hornby, gespielt mittlerweile 78min. Der Stürmer eroberte die Kugel an der linken Außenlinie, zog in den Strafraum. Dort zielte er auf das lange Eck, scheiterte aber an Krahl. Noch ein Wechsel, 88.min,bei den Gästen: Gibs für Şahin, lautete der letzte Wechsel bei den Pfälzern. Auch bei Darmstadt noch ein Wechsel in der Schlussminute. Holland durfte für Nürnberger ran.
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten.
Marseiler mit dem Schlusspunkt
Der nächste Bock von Rasmussen. Die Nachspielzeit lief und ein harmloser Ball von Schmidt geriet eigentlch zu lang. Krahl und Rasmussen waren sich aber uneins, Marseiler erkannte die Situation, brachte den Fuß rein und hob den Ball, über Krahl, ins Tor.
Schlusspfiff und nächste Pleite für die Pfälzer.
Content: Michael Kaiser vom 07.02.2026
Fotos: Brück
Emotionaler Abschied für Cello Seegert
Pausenführung Waldhof durch Lohkemper und Asallari
Nach dem 3:1 Erfolg bei Viktoria Köln gibt's für Waldhof-Trainer Holtz wenig Grund für Wechsel. Lediglich Thalhammer kommt für den erkrankten Diakhaby in die erste Elf.
Auch Spatzen-Coach Dotchev wechselt nach dem Heimeefilg gegen den MSV Duisburg nur einmal. Mazagg kommt für den ebenfalls erkrankten Kölle.
Nach der offiziellen Verabschiedung von Cello Seegert hatte Schiedsrichter Bauer die Begegnung angepfiffen. Kurze Zeit nachdem das Spiel freigegeben war, allerdings gleich eine Unterbrechung von etwa drei Minuten. Das reichlich vorhandene Feuerwerk hatte für schlechte Sicht im Carl Benz Stadion gesorgt.
Die erste Chance des Spiels gehörte Verteidiger Ba. Der verfehlte aber am zweiten Pfosten. Rechts am Tor vorbei. Auch die Folgeminuten gehörten den Hausherren. Es dauerte fast eine Viertelstunde, ehe die Gäste etwas stabiler standen und Mannheim vom Tor fernhalten konnten.
In der 26.Minute dann ein wenig Slapstick und fast die Führung für den SSV Ulm. Nijhuis hatte eine Flanke von Dajaku zwar weggeboxt, traf aber dabei den vor ihm platzierten Chessa. Von dem prallte die Kugel Richtung Tor von Nijhuis zurück, links am Tor vorbei. Nijhuis hatte den Ball dabei sogar noch leicht touchiert.
Einen Konter in der 31.Minute spielten die Gäste wahrlich nicht gut zu Ende. Zunächst kam Pepic zu spät und im Nachgang scheiterte Dajaku von links, aus schlechtem Winkel, erneut an Nijhuis.
Führung Waldhof durch Lohkemper
Dann kam plötzlich, wenn auch nicht unvermeidlich. In der 33.Minute ist der Torschütze plötzlich frei durch, umkurvte den herauseilenden Keeper und schob aus etwa 25m zur Führung für die Buwe ein.
Diese Führung tat den Gastgebern sichtlich gut, welche das Spiel nun relativ sicher kontrollierten. In der 41.Minute, nach einer Ecke, die Chance für Ulm durch Brandt. Knapp vorbei. Eine Minute später gleich der nächste Abschluss für Ulm. Nach einer abgewehrten Ecke probierte es Dajaku aus der Distanz. Am Tor vorbei.
Auch der Waldhof lebte, kam in der 44.Minute per Freistoß von Ferati zur nächsten Chance. Der rauschte aber knapp links am Tor von Schmitt vorbei.
Die Nachspielzeit sollte, auch der Pyropause geschuldet, sechs Minuten dauern. Viel Zeit für weitere Möglichkeiten, hüben wie drüben.
Zweiter Treffer Mannheim durch Asallari
In der vierten Minute der Crunchtime eine zu kurze Abwehr von Bazzoli und Ferati konnte die Situation scharf stellen, flankte zu Neuzugang Asallari. Der marschierte zielstrebig in den Sechzehner, zog aus gut 10m ab. Der Schlenzer landete im linken Eck. Zweiter Treffer für die Gastgeber, zum psychologisch besten Zeitpunkt.
Halbzeit in Mannheim!
Ehrentreffer von Brandt reicht Ulm nicht
Mannheim behält, trotz schwächerer Halbzeit, die Oberhand
Wechsel bei den Gastgebern mit Wiederanpfiff. Für den gelb-verwarnten Klünter kam Ogbemudia ins Spiel. Klünter hatte auch bereits über leichte Knieprobleme geklagt.
Der Spielfluss blieb zunächst wohl in den Kabinen. Das Spiel wirkte aktuell, gespielt etwas mehr als 50min sehr zerfahren. Erste Szene mit Torgefahr in der 54.Minute über Assalari, der von der Grundlinie versuchte Lohkemper ins Spiel zu bringen. Der kam einem Tick zu spät.
Die Gäste von der Donau wirkten weiter bemüht, aber auch nach einer Stunde Spielzeit fehlten die großen Möglichkeiten.
Anschluss Ulm durch Brandt
Das hatte sich nicht unbedingt angedeutet. Der Waldhof hatte das Zentrum weitestgehend dicht gemacht, zwang die Gäste auf die Außenpositionen. Exakt von da dann auch (66.), diesmal über links, der Ball zu Brandt ins Zentrum. Der lief noch kurz quer, zog aus 18m sehenswert ab.
Im Anschluss direkt der doppelte Wechsel der Waldhöfer. Bierschenk und Muteba ersetzten Michel und den Torschützen Asallari. Die Ulmer witterten in der Folgezeit ihre Chance, hatten nun mehr vom Spiel.
Bei den Gästen kamen, 15min vor Ende der regulären Spielzeit, Mamba und Aksakal für Dajaku und Pepic. Thill löste bei Mannheim zwei Minuten später Thalhammer ab. Frisches Personal auf beiden Seiten für den Endspurt. Der SSV nahm nun natürlich das Risiko in Konter zu laufen. Allerdings blieben diese Versuche des SVW zu unsauber.
Böller, Löder und Vukancic traten nun bei den Gästen ihren kurzen Dienst an, kamen in der 84.Minute für Seegert, El-Ein und Meier. Boyd ersetzte zeitgleich Lohkemper.
Platzverweis für Hoffmann
Die 86.Minute lief und bei einem langen Ball kamen sich Mamba und Hoffmann ins Gehege. Der Ulmer stellte sich Hoffmann in den Weg, wurde geschoben und beide gingen zu Boden. Anschließend gab es noch ein kleines Gerangel und es wurden Nettigkeiten ausgetauscht. Hoffmann hatte da offenbar etwas übertrieben, sah von Schiri Bauer die rote Karte.
Latte rettet für Mannheim
Wie im ersten Abschnitt standen sechs Minuten Nachspielzeit auf der Anzeigetafel. Gefährlich wurde es noch zweimal nach Ecken. Während in der 93.Minute die Aktion von Dressel am Ende wegen gefährlichen Spiels unterbrochen wurde, musste in der Schlussminute die Latte nach Dressels Schuss aus 11m Entfernung retten. Glück für den SV Waldhof Mannheim. Abpfiff und drei Punkte für Mannheim!
Content: Michael Kaiser vom 06.02.2026
Fotos: Brück
Mit sieben Neuen ins BW-Derby
Attraktives Spiel, aber keine Treffer im ersten Abschnitt
VfB Coach Hoeneß mit der großen Rotation: Gegenüber dem Last Minute Erfolg gegen Young Boys Bern starten ein halbes Dutzend Feldspieler (Vagnoman, Hendriks, Karazor, Leweling, El Khanouss und Nartey) neu, Nübel kehrt zusätzlich ins Tor zurück. Dafür nehmen Mittelstädt, Demorović, Führich, Assignon, Bouanani und Chema zunächst auf der Bank Platz.
Bei den Gästen bringt Trainer Schuster nach dem 0:1 in Lens mit Rosenfelder, Makengo, Scherhant und Matanovic vier neue Kräfte für die Startformation. Auf die Bank rücken zunächst Ogbus, Günter, Grifo, während Adamu komplett im Kader fehlt.
Pünktlich um 15:30 Uhr hatte Schiedsrichter Badstübner das baden-württembergische Derby angepfiffen. Der Start zunächst von den Gästen geprägt. Gleich in der ersten Minute ein Angriff über Matanovic zu Beste. Dessen Versuch wurde geblockt. Drei Minuten später schon ein gefährlicher Abschluss von Suzuki. Ein Freistoß der Breisgauer wurde zunächst geklärt, den Nachschuss nahm Suzuki auf und die Kugel Strich nur knapp über die Latte. Mittlerweile hatte sich das Spiel etwas Richtung der Gastgeber entwickelt, die fast 70% Ballbesitz verzeichnen konnten.
In der 20.Minute Ecke von rechts. Stiller fand zwar Vagnoman, dessen Kopfball war aber kein Problem für Atubolu, der sehr gut stand. Gefährlich wurde es in Folge wieder in Person von Undav. Der kam aus sieben Metern zum Abschluss und Ginter musste für den bereits geschlagenen Atubolu auf der Linie retten (28.).
Nach etwas mehr als einer halben Stunde war Atubolu etwas zu leichtfertig, brachte Eggestein mit einem schlampigen Zuspiel in Schwierigkeiten. Nartey fing das Spielgerät ab, legte zu Undav, der aber aus etwa 15m vorbei zielte. Auch drei Minuten später war es der Nationalspieler der, nach Flanke von Vagnoman, aus spitzem Winkel rechts an Atubolu scheiterte.
Die letzten fünf Minuten liefen in der MHP-Arena und die Gäste überließen dem VfB weitestgehend den Ball. So auch die Möglichkeit für Nartey in der 41.Minute, nach Kopfballablage Undav. Da klärte Atubolu stark. Dennoch immer wieder die Nadelstiche der Gäste, so auch in der 43.Minute. Da war Scherhant links im Strafraum zum Abschluss gekommen, traf aber nur das linke Außennetz.
Keine Nachspielzeit und Pause in Stuttgart!
Stuttgart bleibt an der Spitze mit dabei
Demirović entscheidet Spiel mit spätem Treffer
Die zweite Hälfte begann auf beiden Seiten zunächst ohne personelle Wechsel. Auch die Systematik blieb ähnlich. Die Freiburger standen sehr tief, machten das gut, suchten ihr Heil in Kontern.
So auch gleich in der 48.Minute. Nach Bestes Verlängerung war Suzuki quasi komplett durch, wurde aber im letzten Moment von Jeltsch abgegrätscht. Nach der anschließenden Ecke verzog Eggestein. Die Stuttgarter kamen zwar immer wieder in die gefährlichen Zonen, allerdings fehlte die Effizienz. So scheiterte auch El Khanouss aus spitzem Winkel erneut an Atubolu (51.). In der 58.Minute verpasste Rosenfelder, Undav kam zum Kopfball. Zu zentral und kein Stress für Atubolu.
Doppelter Wechsel nach einer Stunde bei den Schwaben. Mittelstädt und Führich ersetzten Nartey und Hendriks. Das Spiel plätscherte zwischenzeitlich so etwas dahin. Zwei Wechsel nun auch bei den Breisgauern: Irié und Osterhage kamen für Beste und Manzambi (68.). Trotz, oder wegen der Wechsel, lief aktuell beiderseits wenig zusammen. In der 71.Minute der nächste Abschluss auf Seiten des Sportclubs. Suzuki prüfte Nübel, der allerdings souverän parieren konnte.
Die 76.Minute lief und die Gäste legten personell nach. Höler und Grifo kamen beim Sportclub für Scherhant und Suzuki. Für El Khanouss und Karazor war eine Minute später Feierabend, bei Stuttgart neu dabei Chema und Demirović. Ogbus kam dann noch für Treu, dann war es das erst einmal mit den Personalien (78.)
Demirović sticht spät
Das war in Summe mehr als verdient. Auch wenn den Gastgebern oftmals die Ideen fehlten, vieles doch sehr linkslastig verlief, nun die Führung. Undav startete links durch, hatte Demirović gesehen. Der nahm die Kugel stark mit, versenkte spektakulär in den rechten Winkel.
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. In der 92.Minute kam der eingewechselte Ogbus noch einmal zum Schuss, Nübel parierte aus kurzer Distanz.
Content: Michael Kaiser vom 01.02.2026
Fotos: Brück
Zunächst wenig Glanz gegen Union Berlin
Doppelpack von Kramaric reicht der TSG zur Pausenführung
Coach Ilzer ändert gegenüber dem Sieg im Nachholspiel an der Weser drei Positionen. Kabak, Asllani und Touré starten. Auf der Bank nehmen zunächst Prass und Bernardo Platz. Burger fehlt rotgesperrt.
Bei den Gästen aus Berlin gibt's gegenüber dem 0:3 gegen den BVB zwei Wechsel. Nsoki und Burke dürfen starten, während Ansah mit dem Platz auf der Bank Vorlieb nehmen muss. Juranovic fehlt angeschlagen komplett im Kader.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Dr. Robin Braun, der pünktlich um 15:30 Uhr angepfiffen hatte. Das aktivere Team waren, nicht unerwartet, die Gastgeber.
Ein erster Nadelstich der Gäste in der 7.Minute. Baumann spielte gegen hochstehende Berliner Hajdari an, der wegrutschte, von Khedira gestört wurde und den Ball verlor. Der Union-Kapitän suchte den direkten Abschluss, scheiterte aus spitzem Winkel an Baumann.
Die folgenden Minuten waren von zahlreichen Duellen in der neutralen Zone geprägt, die großen Chancen blieben zunächst aus. So dauerte es auch bis zur 28. Minute, ehe die Hausherren gefährlich wurden. Touré hatte eingeleitet, zu Kramaric gespielt. Der hatte etwas Platz, zog auf und suchte den Abschluss aus der Distanz. Links am Tor vorbei.
Doppelpack von Kramaric
Die 39 Minute lief und das Unheil nahm für Union, bzw. gegen Union seinen Lauf. Asslani war vor Querfeld am Ball, der vermeintlich per Bogenlampe klärte, dabei aber zuerst Asllani traf. Elfmeter für die TSG. Diese Chance ließ sich Kramaric nicht nehmen, schaute Rönnow aus, traf fast mittig (42.).
Doch damit nicht genug. Kramaric leitete den nächsten Treffer selbst ein, gab rechts zu Prömel, lief im Sprint in die Spitze durch. Prömel hatte währenddessen das Spiel nach links auf Touré verlagert, der geflankt und im Zentrum Kramaric gefunden. Dessen Kopfball schlug präzise im linken Eck ein.
Nach drei Minuten Nachspielzeit ging es in die Kabinen. Über weite Strecken ein zäher Verlauf, aber eben zwei Treffer für das Spitzenteam, die TSG.
Eigentor Leite brachte die Entscheidung
Hoffenheim siegt 3:1. zementiert den Spitzenplatz
Wechsel bei Hoffenheim mit Wiederanpfiff. Für Lemperle kam Moerstedt.
Eigentor Leite bringt Vorentscheidung
Die TSG dann auch mit dem Traumstart. Touré ging mit viel Tempo an Daekhi vorbei, brachte eine präzise Flanke vor das Tor von Union. Am langen Pfosten lauerte erneute Kramaric, der aber nicht mehr an die Kugel kam. Leite wollte klären, beförderte den Ball ins eigene Tor (47.).
Drei Wechsel bei den Berlinern in der 54.Minute. Ansah, Schäfer und Köhn ersetzten Jeong, Burke und Nsoki. Am Spielverlauf änderte sich allerdings nicht viel. Zu dominant die Hausherren. So dauerte es auch bis zur 60.Minute, ehe Union die Chance auf den ersten Treffer durch Schäfer hatte. Der war im Eins gegen Eins erfolgreich, scheiterte dann final aber vor und an Baumann.
Union jetzt etwas aktiver, auch gefährlicher. Ein Kopfball von Leite, nach Flanke von Köhn, ging über das Tor (67.).
Treffer Khedira nach VAR-Review
Eine Minute später lag die Kugel dann im Hoffenheimer Gehäuse. Der Treffer von Khedira wurde aber wegen eines Fouls im Vorfeld wohl abgepfiffen. Ansah hatte gepasst, zuvor vermeintlich das Foul begangen. Schiedsrichter Braun schaute sich die Szene an, revidierte seine Entscheidung. Treffer zählt (71.)! In der 75 Minute kam Burcu für den Schützen des Eigentors, Leite, ins Spiel.
Beim Tabellendritten kam in der 78.Minute Bebou für Asllani, während Union taktisch etwas umgestellt hatte und mit einer Viererkette sichtlich mehr Sicherheit bekam. Dennoch ein Konter der Hausherren in der 83.Minute. Über Touré und Moerstedt ging es zu Kramaric. Dessen Schuss ging dann nur knapp rechts am Tor vorbei. Das war dann auch die letzte Aktion des Stürmers, für ihn kam Prass neu ins Spiel. Bei den Berlinern nun Kral für Kemlein.
Schlussphase, letzte fünf Minuten, in Sinsheim. Mittlerweile sah das hier wie ein Powerplay der Gäste aus. Allerdings fehlten die Abschlüsse. Die Nachspielzeit wurde mit sechs Minuten veranschlagt. Aus einem letzten Wechsel, Akpoguma für Touré und einer vergebenen Chance von Bebou passierte nichts mehr.
Die TSG siegt weiter, verbessert Woche für Woche die gute Ausgangsposition im Kampf um Europa.
Content: Michael Kaiser vom 31.01.2026
Fotos: Brück
Kurzer Traum vom direkten Achtelfinale
Undav, Demirović treffen für den VfB, Gigović mit dem Anschluss
Gegenüber dem 3:0 Auswärtserfolg in Mönchengladbach, änderte VfB-Coach Hoeneß sein Team sechsfach. Im Tor beginnt Bredlow für Nübel. Assignon, Chema, Undav, Führich und Mittelstädt kehren ebenfalls zurück, während Hendriks, Vagnoman, Karazor und Leweling auf die Bank rücken. Nartey fehlt in der Europa-League im Kader.
Die Gäste aus der Schweiz kamen am vergangenen Wochenende mit 1:4 bei Tabellenführer FC Thun doch etwas unter die Räder. Trainer Seoane reagiert mit zwei Wechseln. Janko und Gigovic, ehemals in der Bundesliga aktiv, sind neu in der ersten Elf. Andrews und der gesperrte Raveloson fehlen im Kader.
Undav und Demirovic machen den Auftakt
Das ließ sich doch gut an. Gerade einmal in der 6.Minute angekommen, brachte Assignon Undav in Szene und der vollendete mit dem ersten Kontakt zur Führung. Eine Minute später der Kapitän als Vorlagengeber per Steckpass auf Demirović. Der hatte im Eins gegen Eins kein Problem den zweiten Treffer nachzulegen. Und schon lebte kurz die Hoffnung, doch noch unter die Top 8 zu rutschen und die Playoffs für das Achtelfinale zu vermeiden.
In der 18.Minute das erste offensive Ausrufezeichen der Gäste. Sanches probierte es aus 30m direkt, kurz am rechten Kreuzeck vorbei. Die nächste Chance, es hätte gut und gerne der dritte Treffer sein können, durch Demirović. Assignon stand aber beim Pass in der 23.Minute bereits im Abseits. Zwei Minuten später vermeintlich die nächste Möglichkeit durch Führich. Ebenfalls die Fahne oben. Im der 28.Minute hatte sich Assignon im Strafraum behauptet, sein Schuss neben das Tor gelenkt.
Keller und der Pfosten retten
Die 31.Minute lief und die Schwaben drehten weiter an der Ergebnisschraube. Diesmal war es Jeltsch, dessen Schuss kurz vor der Strafraumgrenze vom Berner Keeper Keller an den Pfosten gelenkt wurde.
Stuttgart schien alles im Griff zu haben, ehe Gigović den Ball in der 36.Minute von rechts in den Strafraum brachte. Monteiro setzte Bedia fein in Szene, der schob nur knapp am linken Pfosten vorbei.
Anschlusstreffer durch Gigović
Das hatte sich etwas angedeutet und in der 42.Minute wurde zu einem die Unachtsamkeit der Schwaben, wie auch der vorausgegangene Chancenwucher, bestraft. Bredlow hatte im Aufbau einen schlampigen Pass gespielt und Sanches spritzte in die Aktion. Der musste zunächst abdrehte, spielte aber Wüthrich an, der Gigović bediente. Dessen ansatzloser Schuss ging schnurstracks in den linken Winkel.
Ein Nachspielzeit gab heute Abend nicht. Halbzeit in der Arena Stuttgart. Kurzer Blick auf die Tabelle: Der VfB rangiert aktuell auf Platz 9, während die Young Boys auf Platz 26 aus dem Wettbewerb komplett raus waren.
Später Treffer von Chema entscheidet
Young Boys scheiden mit Platz 25 aus Wettbewerb aus
Personell ging es auf bedjen Seiten zunächst unverändert weiter. Deutlich aktiver jedoch die Gäste aus der Schweiz.
So auch in der 55.Minute bei der Chance von Bedia. Der wurde von Sanches geschickt, sein Schuss zur Ecke geklärt. Zuvor hatten die Stuttgarter Abseits reklamiert.
Ausgleich durch Lauper
Zwei Minuten später war es passiert. Hatte der erste Versuch noch nichts gebracht, so sollte aus dem nächsten Abschluss, nach einer Ecke und der Volleyabnahme von Lauper, ein Traumtor resultieren. Ausgleich von der Linie des Strafraums in den rechten Winkel.
Jetzt war der VfB wieder um Antwort bemüht. Zunächst aber ein Wechsel bei den Gästen. Cordova löste Bedia ab (63.). Eine Minute später Fehler von Mittelstädt, dem im Berner Strafraum ein Fehlpass unterlief. In Folge ging es schnell und der Berner Konter über rechts lief über Janko der flankte. Am zweiten Pfosten kam Sanches zum Kopfball, den Bredlow stark parierte.
Vierfacher Wechsel bei den Hausherren in der 68.Minute: Leweling, El Khanouss, Karazor und Hendriks kamen für Führich, Undav, Stiller und Chabot. Die Hausherren erhöhten wohl die Intensität, weitere Chancen blieben allerdings Mangelware.
Virginius, Males und Pech kamen in der 78.Minute bei Bern für Monteiro, Fasnacht und Gigović. Ein Blick auf die Tabelle sollte beiden Teams verdeutlicht haben, dass ein Unentschieden beiden nicht helfen würde. Stuttgart hätte den direkten Platz im Achtelfinale verpasst, Bern wäre komplett aus dem Wettbewerb ausgeschieden.
Die Schlussphase, sprich die letzten fünf Minuten liefen. Der nächste Abschluss, ein Schuss von Cordova in der 86.Minute, war kein Problem für Bredlow. Durcheinander im Berner Strafraum in der 89.Minute. Sowohl Demirović, wie auch Vagnoman scheiterten aus kürzester Entfernung.
Chema mit der späten Entscheidung
Also doch ein Sieger? Chema gelang der Treffer nach einem Konter, selbst von ihm eigenen Strafraum gestartet. Über El Khanouss und Leweling war die Kugel dann am zweiten Pfosten wieder zu Chema gekommen und der konnte einschieben.
Die Nachspielzeit von drei Minuten änderte nichts mehr am Resultat.
Für den VfB bedeutet abschließend Platz 11 eine gute Ausgangsposition für den weiteren Verlauf, während Bern, denkbar knapp, auf Platz 25 ausscheidet.
Content: Michael Kaiser vom 29.01.2026
Fotos: Brück
Edin Dzeko zunächst auf der Bank
Abnutzungskampf und keine Treffer in der ersten Halbzeit
Die wichtigste Frage beantworten wir in der Headline. Gegenüber dem 0:0 bei Hertha BSC gibt's bei den Knappen drei Neue in der ersten Elf. Gomis, Porath und Ayhan starten für Wallentowitz (Bank), Sylla (Wechsel steht an) und V. Becker (angeschlagen).
Bei den Gästen nimmt Trainer Lieberknecht gegenüber dem 3:1 Heimsieg gegen Hannover nur einen Wechsel vor. Neuzugang Chernev steht direkt in der Startformation, dafür rückt Hanslik zunächst auf die Bank.
Schiedsrichter des heutigen Klassikers war Felix Zwayer. Die Schalker begannen mit viel Schwung, sichtlich bemüht die Gäste nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. So auch dann die erste größere Torchance für die Königsblauen. In der 13.Minute setzte Kurucay einen Kopfball Richtung rechtes Kreuzeck. Krahl aber sicher zur Stelle.
Schalke beschränkte sich auch in der Folgezeit weitestgehend auf lange Bälle in die Spitze, Ziel zumeist Gomis. Die erste Möglichkeit der Gäste in der 21.Minute. Ritter drücke links aufs Gaspedal, spielte scharf rechts zu Skyttä. Der konnte den Ball aber nicht sauber verarbeiten, Chance verpufft. Und weiter wurde sich in Zweikämpfen aufgerieben. Auffälligstes Duell hier Gyamfi gegen Gomis. Dies endete bisher klar zugunsten des Lautrer Verteidigers.
Die beste Möglichkeit der Pfälzer in der 31.Minute. Joly hatte gepasst, Bassette zunächst noch verpasst. Von links kam Ritter angeeilt, schloss direkt ab. Karius konnte klären.
Mittlerweile waren die Schlussminuten der ersten Halbzeit angebrochen. Das Bild blieb ähnlich. Immer wieder gab es Zweikämpfe, reinen Kampf. Chancen dann eher Mangelware. Die Nachspielzeit betrug eine Minute, dann ging es in die Kabinen.
Keine Minute auf dem Platz: Prtajin trifft
Auch Dzeko beweist kurz nach seiner Einwechslung Qualität
Vor 62.077 Fans ging es in auf Schalke zunächst personell unverändert weiter. Es blieb unverändert bissig in den Zweikämpfen, die Intensität unverändert. Die erste gefährliche Szene im zweiten Abschnitt für Schalke durch Porath. Der nahm eine Flanke von Gomis, 58.min, direkt. Krahl aber zur Stelle und zur Ecke geklärt. Diese brachte erneut Gefahr. Becker kam recht frei zum Kopfball, setzte seine Aufsetzer aber über das Tor.
Traumeinstand für Prtajin
Wechsel in der 61.Minute bei den Gästen. Prtajin kam für Bassette und brauchte keine Anlaufzeit. Die Flanke von Skyttä flog von links in den Strafraum, Prtajin stieg sehenswert hoch und köpfte platziert ins linke Eck. Keine Chance für Karius.
In der 67.Minute der zweite eingewechselte Torjäger. Beim FC Schalke kam Dzeko für Younes. Spätestens mit diesem Wechsel hatte die Begegnung eine völlig neue Statik. Die Hausherren erhöhten deutlch den Druck. Auch beim FCK wurde nun gewechselt. Für Skyttä und Ritter kamen Şahin und Hanslik (74.).
Drei Minuten später ersetzten Wallentowitz und Sanchez bei den Knappen Becker und Porath. Mit dem Wechsel auch deutlich mehr Risiko auf Schalker Seite.
Doppelpack für Prtajin
Die 84.Minute lief und Kaiserslautern sah hier wie der Sieger aus. Prtajin hatte selbst mit der Brust zu Hanslik abgelegt, startete durch. In der Spitze angekommen, kam auch die Kugel von Hanslik zurück und der Torjäger hatte keine Probleme an Karius vorbei einzunetzen.
Dzeko beweist seine Klasse
Diese Geschichten schreibt nur der Fußball. Der viel diskutierte Wechsel von Dzeko überstrahlte dieses Spiel. Nun traf der Routinier in der 87.Minute nach einer Ecke. Der Stürmer holte einen Ball bravourös mit der Brust runter, traf cool ins rechte Eck.
Ein noch entscheidender Wechsel in der 89.Minute. Tchibara kam bei S04 für Kurucay ins Spiel.
Ausgleich durch Karaman
Der eingewechselte Tchibara war direkt mit im Geschehen, schloss in der 90.Minute, nach Ecke von El-Faouzi, ab. Krahl parierte, konnte aber den Nachschuss von Karaman nicht verhindern. Ausgleich für den FC Schalke 04.
Nach all dem Drama sollten es nun noch einmal sieben Minuten Zugabe werden. Jetzt ging es wieder etwas in den "Verwaltungsmodus" und die Begegnung endet am Ende leistungsgerecht mit einem Unentschieden.
Content: Michael Kaiser vom 25.01.2026
Fotos: Brück
Duell der ziemlich besten Freunde
Erste Halbzeit mit drei Treffern. Schleusener und Jung treffen für KSC
Nach dem Erfolg letzter Woche (2:0 in Münster) gibt's im Team von KSC-Coach Eichner nur eine Änderung. Müller verdrängt Wäschenbach zunächst auf die Bank.
Bei Hertha fallen Eichhorn und Krattenmacher angeschlagen aus, Gersbeck kehrt auf die Bank zurück. Dafür kommt Ernst zurück ins Tor, ebenso beginnen Sessa und der wiedergenesene Reese.
Schiedsrichter in Karlsruhe ist Tom Bauer, der pünktlich angepfiffen hatte. Zu Beginn entwickelte sich ein Spiel, bei dem die Gäste den Ball gut laufen ließen, der KSC eher tiefer stand.
Frühe Führung durch Schleusener
Das ging doch gut los. Die erste Torchance, der Abschluss. Förster hatte den Ball im Aufbau der Hertha abgefangen, Schleusener aus etwa 19m den Abschluss gesucht und ins linke Eck getroffen.
In der 16.Minute der erste Abschluss der Gäste. Karbownik hatte Cuisance im Strafraum gefunden, der allerdings links zu weit abgedrängt wurde. Der Schuss dann kein Problem für Bernat.
Ausgleich für die "Alte Dame" durch Reese
Die 20.min lief und ein riskanter Querpass von Wanitzek wurde von Sessa abgefangen. Der schickte Reese, der aus 7m nicht lange überlegte, die Kugel ins linke Eck zimmerte.
In der 24.Minute traf Förster aus etwa 20m den linken Pfosten.
Erneute Führung KSC durch Jung
Eine Ecke von der linken Seite klärte Reese in der 26.Minute. Jung bekam die Kugel vor die Füße, zog per Dropkick aus 20m ab. Das Geschoss schlug oben links ein und die Karlsruher lagen wieder vorne.
Nach einer halben Stunde fast wieder der Ausgleich für die Gäste. Sessa köpfte nach einer Ecke Richtung langes Eck. Bernat machte sich groß und parierte. Drei Minuten später hatte Ben Farhat auf der Gegenseite etwas Platz, zog aus 15m ab. Ernst konnte abwehren, Schleusener den Nachschuss nicht verwerten.
Die Schlussphase war angebrochen und es ging tatsächlich hin und her. Reese hatte die Chance in der 42.Minute, zwei Minuten später scheitert Schuler, frei vor Bernat, am Karlsruher Keeper.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minute, dann ging es in die Kabinen.
Unentschieden gegen starke Herthaner
Joker Dudziak rettet einen Punkt für die Hauptstädter
Vor 33.180 Zuschauern ging es im ausverkauften BBBANK Wildpark personell zunächst unverändert weiter. Die Seiten wurden zwar getauscht, das Spiel blieb jedoch weiter offen.
In der 53.Minute tauchten die Gastgeber mal wieder vor dem Tor von Ernst auf. Erst wurde Wanitzek geblockt, dann zog Schleusener aus spitzem Winkel ab. Ernst tauchte schnell genug ab, konnte klären. Das Spiel blieb intensiv, weitere Großchancen aber zunächst Mangelware.
Doppelwechsel bei der Hertha in der 66.Minute. Dudziak und Kownacki lösten Sessa und Winkler ab. Karlsruhe stand aktuell tief verteidigte diszipliniert Angriff um Angriff der Hauptstädter weg.
In der 76.Minute auch zwei Wechsel bei den Fächerstädtern. Für Ben Farhat und Förster kamen Pedrosa und Egloff ins Team. Bei der Hertha ersetzte Eitschberger nun Zeefuik (78.).
Ausgleich (2:2) Hertha durch Joker Dudziak
War Schuler in der 78.Minute noch an Bernat gescheitert, machte es der eingewechselte Dudziak mit dem nächsten Angriff besser. Cuisance fand von rechts Reese, der direkt weiter zu Dudziak legte. Der traf, durch die Hosenträger von Franke, aus 9m flach ins linke Eck.
Das könnte hier noch eine interessante Schlussphase werden. Beide Teams haben ihre Anteile, wobei Hertha etwas gefährlicher wirkte. Zwei Wechsel in der Folgezeit. Wäschenbach kam beim KSC für Müller (82.), Grönning bei den Gästen für Schuler (86.). Doppelter Wechsel in der Schlussminute beim Heimteam. Ambrosius und Opitz sollten nun noch etwas Stabilität bringen. Burnic und Schleusener gingen runter
Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten. Aktuell spielten nur noch dir Gäste, der Hausherr war auf das Verteidigen begrenzt. In der 96.Minute hätte dann noch Opitz den "Lucky Punch" setzen können, wurde aber aus 13m geblockt.
Abpfiff im Wildpark!
Content: Michael Kaiser vom 24.01.2026
Fotos: Brück
Gelingt VfB die perfekte englische Woche?
Wenige Höhepunkte und keine Treffer im ersten Spielabschnitt
Beim VfB gibt's nach dem 3:2 Erfolg zuhause gegen Frankfurt nur einen Wechsel. Nartey startet für Demirović.
Union-Coach Baumgart verändert sein Team gegenüber dem 1:1 Remis in Augsburg gleich auf vier Positionen. Köhn fehlt gesperrt, Ansah, Jeong und Trimmel nehmen zunächst auf der Bank Platz. Neu dabei Kemlein, Burcu, Juranovic und Haberer.
Schiedsrichter ist heute Deniz Aytekin, der
die Begegnung pünktlich angepfiffen hatte. Aytekin war dann auch gleich zu Beginn gefordert, zeigte Burcu nach einem rüden Einsteigen gegen Mittelstädt die gelbe Karte.
Die Schwaben waren zunächst besser im Spiel, hatten auch durch Vagnoman in der 7.Minute die erste Chance. Führich hatte durchgesteckt, Vagnoman aus spitzem Winkel abgezogen. Kein Problem für Rönnow im Tor von Union.
Pfosten rettet für den VfB
Das hätte in der 13.Minute die Führung für die Gäste sein können. Schneller Gegenzug der Eisernen und über links ging es schnell. Ilic kam zum Abschluss, machte alles richtig, scheiterte aber am Pfosten.
Nächste Szene, diesmal für die Hausherren. Mittelstädt hatte den Ball schön mitgenommen, nachdem Stiller verlagert hatte. Mittelstädt probierte es aus der Distanz, fast 30m, aber über das Tor 26.).
Das Spiel war auch nach etwas mehr als einer halben Stunde, freundlich formuliert, von Taktik geprägt. Nartey erzwang in der 37.Minute einen Ballverlust der Hauptstädter, Stiller passte flach zu Undav und der traf mit seinem Schuss das Außennetz. Die Hausherren hatten zwar wohl Richtung 60% Ballbesitz,am Ende fehlte aber die Durchschlagskraft.
Die Nachspielzeit in der MHP-Arena betrug nur eine Minute. Dann ging es in die Kabinen.
Führich bringt Schwaben in Front
Ex-Stuttgarter Jeong trifft in der Schlussphase zum Ausgleich
Die zweite Halbzeit lief und es gab auf beiden Seiten zunächst keine personellen Änderungen. Aktiver blieben weiter die Hausherren, wobei Union auch seine Nadelstiche zu setzen versuchte.
Nach einer Möglichkeit von Undav im direkten Eins gegen Eins mit Rönnow (49.), ehe Union in der 53.Minute hätte in Führung gehen können. Nach einem Doppelpass zwischen Ilic und Burcu schloss dieser ab, der Abschluss wurde aber zur Ecke geklärt. Auch zwei Minuten später wurde es nach einer Berliner Ecke gefährlich. Haberer schoss rechts vorbei.
Führung durch Führich
Bei diesem Spielverlauf musste wohl eine Einzelleistung her. Das war in der 59.Minute auch der entscheidende Faktor, als Führich den Ball aus 17m, nach Zuspiel Hendriks, sehenswert ins linke untere Eck versenkte.
Mit der Führung haben sich die Schwaben etwas weiter nach hinten einsortiert, während Berlin wieder mehr Risiko auf dem Weg nach vorne hejen5 musste.
Doppelter Wechsel bei den Gästen in der 69.Minute: Nsoki und Ansah lösten Juranovic und Burcu ab.
Auch die Hausherren reagierten, brachten Jeltsch und Demirović für den Torschützen Führich und Nartey. Union nahm Schäfer runter, brachte dafür Jeong (alle 75.).
Die Chance für Stiller in der 80.Minute. Mit zwei schnellen Pässen ging es nach vorne, Stiller kam zum Abschluss, verzog über das Tor. Das hätte die Vorentscheidung sein können, vielleicht müssen.
Joker zünden - Ausgleich durch Jeong
Das ist der Fußball. Hatte der VfB noch vor drei Minuten die Entscheidung verpasst, traf nun Jeong ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein. Nsoki war links bis zur Grundlinie durchgegangen, hatte stark zurückgelegt und den Torschützen perfekt bedient (83.).
Vier Minuten später, 87., erneut wieder Jeong. Der wurde halbrechts perfekt freigespielt, scheiterte aus 10m an Nübel. Der VfB hatte das Spiel zu diesem Zeitpunkt aus der Hand gegeben.
Drei Wechsel bei Stuttgart in der Schlussminute: Chema, Arevalo und Assignon kamen für Stiller, Vagnoman und Hendriks.
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. Weitere Chancen blieben aus. Am Ende stand ein für Union schmeichelhaftes Unentschieden.
Content: Michael Kaiser vom 18.01.2026
Fotos: Brück
Geniestreich von Burger zur Pausenführung
Bayer 04 Leverkusen findet in der ersten Halbzeit keine Lösungen
Nachdem der Saisonstart in Bremen nach der kurzen Winterpause dem Wetter zum Opfer fiel, präsentierte sich Hoffenheim unter der Woche bestens vorbereitet und spielfreudig. So ändert TSG-Coach Ilzer sein Team heute auch nur auf einer Position. Hajdari kehrt nach verbüßter Sperre für Kabak in Innenverteidigung zurück.
Bayer Leverkusen verlor zum Re-Start zuhause mehr als deutlich 1:4 gegen einen starken VfB Stuttgart. Die Partie unter der Woche beim HSV fiel aus. Gegenüber der letzten Partie gibt's also heute Bewegung bei Leverkusen. Trainer Hjulmand bringt drei Neue. Badé, Poku und Schick verdrängen Belocian, Terrier und Tella auf dem Bank. Dort nehmen, nach Rückkehr vom Afrika-Cup, Maza und Kofane Platz.
Schiedsrichter in der PreZero-Arena war heute Daniel Schlager. Der hatte pünktlich angepfiffen, die Gastgeber angestoßen. Auffällig die ersten Minuten, dass es Bayer im Aufbau zunächst mit "hoch und weit" probiert, wohl um das hohe Pressing der TSG zu umgehen.
Führung Hoffenheim durch Burger
Ganz schön clever vom Hoffenheimer Torschützen. Die 9.Minute lief und Burger setzte einen direkten Freistoß von rechts in den linken Winkel. Da war Flekken im Leverkusener Tor sichtlich überrascht, hatte wohl mit einer Flanke gerechnet.
Jetzt waren die Gäste gefordert. Von der Werkself war auch nach einer guten Viertelstunde wenig zu sehen. Entweder verlor man sich in Zweikämpfen oder die Pässe kamen zu unpräzise. In dieser Phase, wie auch in den Folge Minuten, neutralisierten sich beide Mannschaften. Torraumszenen blieben somit absolute Mangelware. In der 24.Minute tatsächlich erst der erste Torschuss der Gäste. Tillman orientierte sich mit einem Haken in Strafraumnähe zur Mitte und schloss mit links ab. Der Versuch ging am Tor vorbei.
In der 32.Minute suchte Poku links an der Grundlinie einen Weg, kan aber nicht an Hranac vorbei, rutschte dabei zudem noch weg. Vier Minuten später, 36., griffen die Hausherren über Lemperle an. Nach einem Flachpass in die Mitte schoss Prass halblinks von der Strafraumgrenze. Nach längerer Zeit Auszeit mal wieder ein Torabschluss. Flekken konnte zur Seite klären
Knapp fünf Minuten bis zur Pause und dann zeigten sich die Gäste mal wieder, gelangen in die Box. Schick probierte es mit der Hacke. Da war aber nicht genug Druck dahinter. Baumann hielt ohne größere Probleme.
Die Nachspielzeit betrug hier zwei Minuten, dann ging es in die Kabinen.
TSG setzt sich an der Spitze fest
Freistoß-Treffer von Burger reicht für drei Punkte
Wechsel bei den Gästen mit Wiederanpfiff. Maza und Kofane ersetzten vor 26.957 Fans Arthur und Fernández.
In der 50.Minute eine Unsicherheit von Flekken. Coufal hatte Kramaric den Ball in den Lauf gespielt, der nach innen gepasst. Burger zog aus 11m ab und Flekken klärte in hohem Bogen knapp neben den Posten. Zwei Minuten später waren die Hausherren gleich doppelt am Drücker. Andrich blockte zunächst den Schuss von Lemperle, im Rückraum kam Coufal aus gut 16m zum Abschluss. Flekken klärte exakt in die Füße von Prass, der aus 7m über das Tor zielte. Bei dieser Aktion hatte sich Flekken wohl am Oberschenkel verletzt. In der 59.Minute und einem langen Ball ins Seitenaus, blieb der Keeper erneut liegen, musste raus. Für ihn kam Blaswich.
Die größte Chance zum Ausgleich in der 68.Minute. Grimaldo hatte einen Freistoß von halbrechts aus 20m ins linke Eck gezirkelt. Dort konnte Baumann klären, den Abpraller setzte Schick aus 3m über das Tor.
Wechsel bei Hoffenheim im Anschluss an diese Szene. Prömel kam für Asllani ins Spiel. Der nächste Wechsel bei der Werkself. In der 74.Minute ersetzte. Tella dann Poku.
Eine Viertelstunde war in Sinsheim noch zu spielen. In der 78. Minute hätte Lemperle, nach Zuspiel Kramaric, für die Vorentscheidung sorgen können, Blaswich konnte aber retten, klärte im langen Eck. Doppelwechsel bei den Kraichgauern. Moerstedt und Gendrey lösten Prass und Kramaric ab (79.). Pech für Tella in der 81.Minute. Der verletzte sich ohne Einwirkung des Gegenspielers, musste nach nur sieben Minuten auf dem Platz wieder runter.
Schlussminute und letzter Wechsel der TSG.
Bebou kam für Lemperle und auf der Anzeigetafel standen 9min Nachspielzeit.
Die Schlussoffensive von Bayer brachte keine Gefahr mehr. Die Kraichgauer standen tief und auch sehr sicher. So lief die Zeit runter, der Abpfiff von Schiedsrichter Schlager ertönte und Hoffenheim gelingt der zweite Sieg zum Re-Start.
Content: Michael Kaiser vom 17 01.2026
Fotos: Daniel Meyer
Hoffenheim dominiert die Fohlenelf
Kramaric-Show mit drei Treffern zum 4:0 Pausenstand
Im Vergleich zum 0:0 beim VfB Stuttgart noch vor Weihnachten nahm TSG-Coach Ilzer zwei Wechsel vor: Für Hajdari (Gelbsperre) und Prömel (Bank) begannen Kabak und Kramaric. Das erste Spiel nach der kurzen Winterpause in Bremen war der Witterung zum Opfer gefallen.
Ebenfalls zwei Wechsel nahm Fohlen-Trainer Polanski nach dem 4:0 gegen FC Augsburg am Sonntag vor: Netz und Neuhaus rücken zunächst auf die Bank, dafür starteten Ullrich und Castrop.
Schiedsrichter am heutigen Abend war Christian Dingert, der die Begegnung pünktlich um 20:30 Uhr freigegeben hatte. Hoffenheim setzte Gladbach von Beginn an im Aufbau erheblich unter Druck und spielte bei Ballbesitz zudem mit Tempo und Zug zum Tor direkt nach vorne.
Glück und Latte retten für die Borussia
Schon unmittelbar nach dem Anstoß hatte Keeper Nicolas, bedrängt von Asllani, Glück, dass sein geblockter Befreiungsschlag keine Folgen hatte (1.). Wenige Minuten später, in der 4.Minute, traf Kabak nach einem Eckball aus kurzer Distanz die Querlatte.
Doppelschlag durch Kramaric und Lemperle
Der Druck der TSG blieb hoch und die Führung schien nur eine Frage der Zeit. Zu überlegen das Ilzer-Team. Für den ersten Treffer brauche es indes Mitte der ersten Halbzeit, nach einem Foul von Sander an Burger, den Eingriff des VAR. Referee Dingert ging zum Monitor entschied auf Strafstoß für die Hausherren. Kramaric übernahm die Verantwortung, verwandelte souverän(22.). Dieser verdienten Führung folgte kurz darauf der zweite Treffer. Asllani durfte, ziemlich freistehend, zu Lemperle spielen, der in der 24.Minute den zweiten Treffer erzielte. Aus etwa 14m schlug die Kugel im linken unteren Eck ein.
In der 38.Minute, praktisch aus dem Nichts, Tabakovic tauchte nach einem Steilpass von Diks frei vor Baumann auf, traf den Ball aber nicht voll. So trudelte das Leder ein gutes Stück links am Tor vorbei.
Nachspielzeit mit Kramaric-Show
Fünf Minuten Nachschlag wurden angezeigt und die sollten es in sich haben. Der geschickt freigespielte Kramaric überwand zunächst Nicolas aus kurzer Distanz (45.+1) und machte wenig später mit einem "Tor des Monats", per Heber aus spitzem Winke, l auch noch seinen Dreierpack perfekt (45.+4).
Danach ging es, wohl zum Glück für die Gäste, erst einmal zum Pausentee.
Gebrauchter Abend für die Borussia
Am Ende steht ein 5:1 Erfolg für die Kraichgauer
Ein Wechsel mit Wiederanpfiff bei den Gästen. Für Engelhardt kam Takai vor 20.170 Fans in die Mannschaft. Am Spielverlauf änderte sich wenig.
Die erste Chance im zweiten Abschnitt hatte erneut Hoffenheim. Coufal hatte in der 51.Minute von rechts scharf nach innen gespielt, Prass direkt abgezogen. Nicolas aber zur Stelle. Erneuter Wechsel in der 56.Minute bei Gladbach. Machino ersetzte Honorat. Die nächste dicke Möglichkeit nur zwei Minuten später. Kramaric tauchte links im Strafraum auf, probierte aus spitzem Winkel den Abschluss. Der Pass zum in der Mitte positionierten Asllani wäre da die bessere Option gewesen. Entsprechend auch dessen Unmut.
Doppelwechsel bei der TSG Hoffenheim in der 64.Minute. Touré und Prömel lösten Prass und Burger ab. Speziell Prass hatte ein bockstarkes Spiel abgeliefert. In der 66.Minute überlief der eingewechselte Touré gleich mal Scally, flankte mit Effet nach innen. Kramaric kam zwar zum Kopfball, der aber rechts vorbei ging. Unmittelbar danach flankte Coufal von rechts, fand Lemperle im Zentrum. Dessen Aufsetzer ging knapp links am Pfosten vorbei. Auch die Borussen brachten neues Personal. Ab der 69.Minute waren Stöger und Mohya für Castrop und Tabakovic gekommen.
Ehrentreffer Machino
Unmittelbar nach den Wechseln ging Reitz in einen riskanten Pass von Hranac an der Mittellinie, schickte Machino steil. Der ging souverän Richtung Baumann, schob cool ins linke Eck ein.
Wechsel mit Folgen, Treffer Moerstedt
Doppelter Wechsel durch Ilzer in Minute 77. Moerstedt und Gendrey kamen neu für Lemperle und Bernardo. Eine Aufholjagd fand hier also nicht mehr statt. Vielmehr legten die Hausherren nach: Gerade erst eingewechselt waren Moerstedt und Gendrey die entscheidenden Personen und für den 5:1-Endstand verantwortlich. Moerstedt köpfte die Flanke von links aus kurzer Distanz zu seinem ersten Bundesliga-Tor ein.
Damit war die Luft ein wenig raus und aus zwei letzten Wechseln, jeweils einem auf beiden Seiten, passierte nicht mehr viel. Bei der TSG durfte Damar für Asllani ran (83.), bei den Fohlen kam Netz noch einmal für Ullrich (89.).
Nach vier Minuten Nachspielzeit war dann Ende in Sinsheim. Der Gastgeber positioniert sich mit 30 Punkten aus erst 16 Spielen im vorderen Drittel der Tabelle, hat noch ein Spiel weniger als die Konkurrenz.
Content: Michael Kaiser vom 14.01.2026
Fotos: Brück
Frankfurt geht früh in Führung
VfB dreht Rückstand durch Demirović und Undav
Nach dem fulminanten 4:1 in Leverkusen ändert VfB-Trainer Hoeneß sein Team nur auf einer Position. Nartey rückt auf die Bank, für ihn startet Demirović. Der hatte am Wochenende erst sein Comeback nach Verletzungspause gefeiert.
Die Gäste müssen nach dem 3:3 gegen den BVB gleich auf drei potenzielle Starter verzichten. Brown und Larsson fehlen krank, Uzun leidet unter Fußbeschwerden. Dafür beginnen Amenda und Kalimuendo, sowie der vom Afrika-Cup zurückgekehrte Skhiri.
Blitzstart für die Gäste durch Kristensen
Frankfurt lief zunächst hoch an, so auch in der 4.Minute. Chabot unterlief prompt der Fehler zum Einwurf für die Hessen. Aus diesem resultierte schließlich eine Ecke und die sollte Folgen haben. Doans Ball landete am kurzen Pfosten, dort verlängerte Kristensen. Die Kugel nahm eine hohe Kurve und landete hinter Nübel im Netz der Gastgeber.
Ecke auf der anderen Seite in der 10.Minute. Theate hatte eine hohe Flanke geklärt, Stiller scharf von rechts geflankt. Der Ball ging an Freund und Feind vorbei, wurde final erst am zweiten Pfosten von Theate geklärt.
Zweikampf mit Folgen im Mittelfeld. In der 15.Minute waren Chabot und Ebnoutalib zusammengekracht. Kein Foul, aber der Frankfurter Neuzugang blieb zunächst liegen, wurde behandelt. Nach kurzer Pause ging es weiter für ihn, ehe er in der 20.Minute passen musste. Für ihn kam Bahoya neu ins Spiel. Der Begegnung fehlten zwar etwas die Momente der Anfangsphase. Spannend blieb es allemal.
Ausgleich VfB durch Demirović
Da sah Santos in der 27.Minute im Frankfurter Tor nicht gut aus. Zwar vom eigenen Kollegen, es war Amenda, etwas behindert, ließ der Keeper eine Flanke von Mittelstädt aus den Händen fallen. Demirović reagierte am schnellsten, konnte aus wenigen Metern Entfernung einnetzen.
Dieser Treffer beflügelte die Männer in Weiß.
So wurde Leweling in der 31.Minute in die Tiefe geschickt, wo er im Strafraum einen Haken schlug und abzog. Der Flachschuss nicht präzise genug und kein Problem für Santos.
Führung Stuttgart durch Undav
Die 35.Minute lief und der VfB hatte das Spiel gedreht. Vagnoman hatte Undav gefunden, der mit links abzog. Sein Schuss wurde noch entscheidend abgefälscht und landete im linken unteren Eck. Führung für die Hausherren.
Die Gäste aus Frankfurt sichtlich beeindruckt und man musste sich neu erfinden. Am Drücker blieb weiter Stuttgart. Zunächst war es Stiller aus der Distanz, den von Santos geklärten Ball brachte Undav per Kopf Richtung Tor. Santos zur Stelle in der 37.Minute. Zwei Minuten später zögerte der Keeper beim Herauslaufen, ließ Vagnoman aus spitzem Winkel zum Abschluss kommen. Wieder gerettet vom jungen Frankfurter Schlussmann.
Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten. Diese wurde auch, wie seit der Rückrunde vorgegeben, auf der Anzeigetafel laufen lassen. So lief die 2.Minute der Crunchtime und Leweling prüfte Santos, der sich lang machen konnte und parierte, mit einem Schlenzer. Dann ging es in die Kabinen.
Wilder Fußballabend im Neckarpark
Nartey erlöst Stuttgart mit seinem spätem Treffer
Nach der Pause ging es vor 59.500 Zuschauern personell zunächst unverändert weiter. Auch das Spiel lief wie in weiten Teilen des ersten Abschnitts. Die Schwaben drückten weiter.
In der 50.Minute setzte sich Leweling durch gegen Theate, konnte Undav anspielen. Dessen Schuss wurde geblockt. Im Gegenzug sorgte Doan für Gefahr. Sein Abschluss nach eigenem Dribbling aber zu zentral und kein Problem für Nübel. Bei Führich fehlten in der 58.Minute nur Zentimeter zum nächsten VfB-Erfolg. Er ließ Kristensen stehen, schlenzte aus dem Stand knapp rechts am Tor vorbei. Im Anschluss Wechsel bei den Hausherren. Nartey ersetzte nun Demirović. Nächste Großchance, knapp eine Stunde gespielt. Diesmal versuchte es Undav aus vollem Tempo. Auch hier fehlten nur wenige Zentimeter.
Chancenwucher bei den Schwaben
Mittlerweile sollte das Auslassen größter Möglichkeiten den Gastgebern Sorgen bereiten. In der 64.Minute hatte Führich einen ganz starken Ball zu Undav gespielt und der scheiterte am herauseilenden Santos.
Doppelwechsel bei den Hessen in der 66.Minute: Götze und Dahoud kamen für Knauff und Höjlund neu in die Mannschaft. Auch die Frankfurter setzten Nadelstiche. Bahoyas Pass in der 70.Minute geriet allerdings zu lang für Kalimuendo.
Beim VfB machten sich aktuell Bouanani und Jeltsch für ihre Einwechslungen bereit. In der 74.Minute war es dann soweit Chabot und Führich gingen vom Platz.
Erneuter Doppelwechsel auch bei den Gästen. Ab der 76.Minute kamen Amaimouni (Debüt für die Eintracht) und Collins für Doan und Skhiri.
Jokertor durch Amaimouni
Das ließ sich doch sehen. Gerade einmal vier Minuten auf dem Platz traf der Joker mit starkem Abschluss ins linke Eck (80.). Der Pass kam vom ebenfalls eingewechselten Dahoud, der das Spiel geschickt verlagert hatte. Zwei Minuten nach diesem Ausgleich die Möglichkeit sogar zur Gästeführung. Kristensens Schlenzer knapp am rechten Pfosten vorbei.
Mittlerweile konnte man hier von einem offenen Schlagabtausch reden. Mit der Taktiktafel mussten beide Trainer nicht mehr arbeiten.
Führung VfB durch eingewechselten Nartey
Stuttgart ging in der 87.Minute erneut in Front. Undav hatte durchgesteckt auf Vagnoman, der von rechts quergelegt. Nartey war eingelaufen und traf im vollen Tempo aus kurzer Entfernung.
Die Nachspielzeit betrug, wie im ersten Abschnitt fünf Minuten. Auch wenn die Eintracht drückte, hielt die Abwehr der Schwaben. Abpfiff und drei Punkte.
Content: Michael Kaiser vom 13.01.2026
Fotos: Brück
Okpala fehlt Waldhof gelb-gesperrt
Gäste führen durch Treffer von Costly zur Pause
Lediglich einen Wechsel in der Startformation gibt's bei den Hausherren gegenüber dem 0:3 in Regensburg. Für den gelb-gesperrten Okpala beginnt Lohkemper.
Bei Ingolstadt stehen dreie Neue in der ersten Elf. Nach dem 1:2 gegen die Löwen dürfen Carlsen, Borchers und Fröde ran. Drakulic nimmt zunächst auf der Bank Platz, Besuschkow und Sturm fehlen erkrankt.
Schiedsrichter Nouhoum hatte pünktlich angepfiffen und die Gäste spielten zunächst auf ihren Block, während der Waldhof, etwas ungewohnt, zunächst in Richtung der Otto Siffling Tribüne spielte. Hier gestaltete sich eine intensive Anfangsphase, bei der beide Teams sehr intensiv in die Zweikämpfe gingen. Torchancen blieben zunächst aus.
Verletzungsbedingter Wechsel bei den Schanzern bereits in der 23.Minute. Für Christensen, dessen Einsatz ohnehin fraglich war, kam Maljojoki neu ins Team. Minuten zuvor war Boyd Christensen unglücklich auf den Fuß gestiegen, das Aus für den Ingolstädter.
Führung FCI durch Costly
Das kam in der 33.Minute regelrecht aus dem Nichts. Costly und Borchers hatten sich links irgendwie durchgesetzt, ehe Costly Klünter tunnelte und die Kugel über Nijhuis lupfen konnte. Eine Randgeschichte nur, dass Costly ein ehemaliger Waldhöfer ist.
Die Antwort der Buwe bereits zwei Minuten später. Klünter hatte 18m vor dem Tor mal richtig Platz, zwingt Eisele zu einer starken Parade. Der lenkte den strammen Schuss über die Latte. In der 39.Minute Flanke von Klünter auf den Kopf von Lohkemper. Der bekam die Kugel aber nicht gedrückt, Chance vertan.
Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten. Recht lange, für lediglich einen Treffer und eine Auswechslung. In der 47.Minute hatte Diakhaby noch einen Versuch vom rechten Strafraumeck. Eisele aber im kurzen Ecke sicher geklärt. Dann war Pause in Mannheim.
Unentschieden zum Jahresausklang
Masca mit dem Ausgleich in der Nachspielzeit
Es ging auf beiden Seiten vor 9.802 Fans zunächst personell unverändert weiter. Direkt zu Wiederbeginn eine kurze Unterbrechung. Lohkemper war Costly auf den Fuß gestiegen, sah Gelb. Spielerisch wenig Neues, Es blieb bei Kampf und überwiegend langen Bällen.
In der 54.Minute vermeintlich eine große Chance für die Bayern. Nijhuis hatte stark gegen Lorenz geklärt, die Fahne war aber wegen Abseits bereits hochgegangen.
Ausgleich durch Eigentor Borchers
Pech für die Gäste auch eine Minute später (55.) Michel hatte von rechts in den Strafraum geflankt, Borchers aber so unglücklich abgefälscht, dass der Ball über Eisele hinweg links im Tor einschlug. Angedeutet hatte sich dieser Ausgleich zwar nicht unbedingt, aber die Anzeigetafel lügt nicht.
Die Partie war somit wieder vollkommen offen und die Buwe auf dem Gaspedal. Diakhaby (60.) und Hoffmann (66.) erspielten sich gute Situationen vor dem FCI-Tor, die aber nichts Zählbares einbrachten.
Erneute Führung Ingolstadt durch Drakulic
Die Hausherren waren aus der zwischenzeitlichen Drangphase nicht effektiv genug. Stattdessen war eine Viertelstunde vor Schluss wieder Ingolstadt vorne. Torschütze Costly fand im Strafraum Drakulic, der erst vier Minuten zuvor eingewechselt worden war. Der Serbe verarbeitete den Ball direkt mit rechts und traf wuchtig zur erneuten FCI-Führung.
Der SVW war also wieder gefordert, agierte nach dem erneuten Rückstand jedoch lange viel zu hektisch, sodass die Gäste keine Mühe hatten, das 2:1 zu halten - bis weit in die Nachspielzeit hinein.
Masca lässt Waldhof spät jubeln
Schiedsrichter Assad Nouhoum gab wegen der vielen Unterbrechungen acht Minuten oben drauf - und die Gastgeber glichen tatsächlich noch aus. Über die Stationen Ferati, Boyd und Hoffmann landete der Ball bei Masca, der aus kurzer Distanz noch zum umjubelten, letztendlich verdienten 2:2-Ausgleich einschob.
Abpfiff in Mannheim!
Content: Michael Kaiser vom 20.12.2025
Fotos: Jan Huebner
BVB auf der Suche nach Stabilität?
Gäste führen durch den Treffer von Bensebaini
Freiburg ändert sein Personal gegenüber dem 1:0 gegen Salzburg in der Europa-League viermal: Jung, Kübler, Osterhage und Höler starten für Grifo und Adamu (beide Bank). Lienhart fehlt mit Leistenproblemen, Beste ist erkrankt.
Vier Wechsel auch beim BVB gegenüber dem 2:2 unter der Woche gegen Bodö / Glimt in der Champions-League. Can, Ryerson, Chukwuemeka und Guirassy starten für Anton und Anselmino (beide Muskelverletzung). Brandt ist ebenfalls angeschlagen und Beier rückt auf die Bank.
Schiedsrichter war heute Felix Zwayer, der im Europa-Park Stadion pünktlich angepfiffen hatte. Gleich zu Beginn schienen die Gäste bemüht, hier das Tempo zu bestimmen und Druck zu entwickeln. So dann auch die erste Chance, 5.Minute, für die Gäste. Coutos Flanke von rechts landete auf dem Kopf von Guirassy, der allerdings nicht genügend Druck auf den Ball bekam. Die Antwort der Hausherren in der 9.Minute durch Manzambi. Der war zwar an Can vorbei, scheiterte aber final an Kobel im Dortmunder Gehäuse. Was festzuhalten war, war eine gewisse "Galligkeit" in nahezu allen Aktionen.
Die nächste Szene gehörte wieder den Gästen, wobei Nmechas Flanke (17.) aus dem rechten Halbfeld bei Guirassy landete, der aber, wie bereits Minuten zuvor, nichts aus seiner guten Postion macht. Mehr vom Spiel hatten weiterhin die Borussen.
Pfosten rettet für Freiburg
Vier Minuten später spielte Chukwuemeka Doppelpass im Strafraum mit Guirassy, setzte die Kugel dann aus spitzem Winkel an den linken Pfosten.
Die Gäste pressten weiter sehr hoch, eroberten immer wieder Bälle. So auch in der 24.Minute. Da kam Can aus 15m zum Abschluss Richtung linkes Eck, den aber Atubolu parieren konnte. Freiburgs Versuch blieben oftmals zu unpräzise. Auch ein Schuss von Günter in der 30.Minute ging rechts weit am Tor vorbei.
Führung BVB durch Bensebaini
Standard - Tor. So die einfache Formel und in der 31.Minute führten die Gäste nach einem Freistoß von Couto von der rechten Seite. Der landete im Strafraum beim viel zu freistehenden Bensebaini, der leicht abgefälscht ins linke Eck traf
Große Teile der Angriffe der Gäste liefen weiter über rechts und das in Person des gut aufgelegten Couto.
In der 39.Minute fand zwar Manzambi im Zentrum Suzuki, dessen Schuss aus der Drehung ging aber links vorbei.
Schlussphase in Freiburg, gut 40min gespielt. Der große Druck, das Momentum, fehlte momentan auf beiden Seiten. In der 45.Minute konnte Suzuki noch einmal Günter bedienen, der den Ball von links deutlich über das Tor zimmerte.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten, dann war hier Pause.
Höler gleich mit Traumtor aus
Dortmund verpasst den Sprung auf Platz 2
Auf beiden Seiten ging es zunächst ohne Wechsel weiter. Was sich änderte war ein aktiverer Sportclub. Ryerson war in der 48.Minute, nach Kontakt mit Kübler, kurz liegen geblieben, konnte aber weitermachen.
Platzverweis gegen Belligham
Ab der 53.Minute musste der BVB mit einem Mann weniger auskommen. Kobel hatte einen zu riskanten Ball Richtung Belligham gespielt, der Treu übersehen hatte. Der Freiburger kam vor dem jungen Engländer an den Ball, zog Richtung Strafraum, wurde kurz vor dem Strafraum vom Dortmunder getroffen. Die Regel ließ keinen Spielraum: Rot für Belligham.
Den folgenden Freistoß setzte Günter aus 18m links am Tor von Kobel vorbei.
Die Reaktion von Kovac, Wechsel nun bei den Gästen: Groß nun für Silva auf dem Platz. Das Spiel sollte sich fortan natürlich mächtig in der Statik verändern.
In der 69.Minute hatte Eggestein prallen lassen, genauer gesagt, auf Treu zurück gelegt. Dessen Volley aus etwa 18m konnte Kobel parieren. Der Keeper hatte auch in der 73. Minute die Chance sich auszuzeichnen, klärte stark gegen Suzuki, der es von halbrechts probiert hatte. An die Latte gelenkt!
Höler mit Ausgleich Marke "Tor des Monats"
In der 75.Minute war aber auch der starke Dortmund Keeper machtlos. Günter hatte von links geflankt, Höler sich einmal selbst den Ball vorgelegt und aus der Drehung per Seitfallzieher abgezogen. Mit Hilfe des Innenpfostens schlug die Kugel im rechten Eck ein.
Doppelter Wechsel bei den Hausherren in der 77.Minute: Grifo und Matanovic lösten Jung und Günter ab. Auch der BVB wechselte doppelt. Für Guirassy und Chukwuemeka kamen Svensson und Beier.
VAR kassiert Treffer von Matanovic
Vermeintlich die Führung für die Gastgeber nach einer Unsicherheit von Kobel. Der hatte nach einer Ecke von Grifo daneben gegriffen, Matanovic die Kugel irgendwie über die Linie gebracht. Eggestein hatte allerdings in der Entstehung im Abseits gestanden. Korrekte Entscheidung des VAR ; Abseits und weiter 1:1 in Freiburg.
Die Nachspielzeit betrug sechs Minuten. Jetzt kam auch noch Adeyemi und Süle für Couto und Can zu kurzen Einsätzen. Am Ende blieb es beim Unentschieden. Abpfiff im Breisgau!
Content: Michael Kaiser vom 14.12.2025
Fotos: Daniel Meyer
Direktes Duell der Krisenteams
Sehr viel Anspannung und keine Treffer zur Pause
Nach der 2:3 Niederlage in Darmstadt und einer turbulenten Woche stellt KSC-Coach Eichner dreimal um. Kobald, Rapp und Opitz starten, während Müller und Förster auf der Bank Platz nehmen. Beifus fehlt gelb-gesperrt.
Beim SC Paderborn reagiert Ralf Kettemann ebenfalls mit drei Änderungen auf das 1:2 in Elversberg. Curda, Copado und Michel starten für Brackelmann (Rotsperre), Copado und Michel (beide Bank).
Schiedsrichter Gansloweit hatte pünktlich im Wildpark angepfiffen und die Hausherren starteten mit einiger Wucht. Die Gäste standen allerdings kompakt und versuchten immer wieder mit langen Bällen die Gastgeber auszubremsen. Das sollte auch gelungen, die erste Drangphase war nach gut zehn Minuten überstanden. Mittlerweile hatten die Ostwestfalen auch deutlich mehr Ballbesitz als der KSC.
Erste brenzlige Situation für Bernat im Tor der Badener in der 18.Minute: Curda hatte aus dem rechten Halbfeld geflankt und Michel kam aus 8m ziemlich unbedrängt zum Kopfball. Zu unplatziert kein Problem für den Keeper. Paderborn blieb hier weiter auf dem Gaspedal, hatte in der 23.Minute die nächste Möglichkeit durch Copado. Der blieb aber mit seinem Versuch zunächst hängen und der Versuch von Michel nachzusetzen landete in den Armen von Bernat.
VAR-Check nach Foul Franke
In der 33.Minute meldete sich erstmals der VAR. Franke war zu spät dran, hatte Bätzner abgeräumt. Gelbe Karte und der VAR überprüfte auf eine mögliche rote Karte. Die Entscheidung blieb bestehen, gelbe Karte und Franke durfte weiterspielen.
Die nächste Chance wieder für die Gäste, gespielt waren 36 Minuten. Ein Freistoß flog in den Karlsruher Strafraum, wo Bernat von Franke in der Luft getroffen wurde. Den nachfolgenden Heber fischte Herold von der Linie. Danach war kurz die Begegnung unterbrochen. Bernat konnte aber weitermachen.
Schlussphase in Karlsruhe und in der 40.Minute ein Abschluss von Schleusener, der es aus 18m probiert hatte, dessen Schuss aber geblockt wurde. Drei Minuten später hatte Karlsruhe Glück, dass der Kopfball von Curda, nach Flanke von Obermair, nur an die Latte flog.
Nach drei Minuten Nachspielzeit war Pause im BBBank Wildpark. Ein durchwachsenes Spiel zweier Teams, die nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzen.
KSC geht in der zweiten Halbzeit unter
Nach Platzverweis Schleusener brechen alle Dämme
Wechsel beim KSC mit Wiederanpfiff. Für Rapp kam Wäschenbach in die Mannschaft. Bei Paderborn ging es vor 28.166 Zuschauern (473 Gäste) unverändert weiter.
VAR kassiert Opitz Treffer
In der 48.Minute die vermeintliche Führung für Karlsruhe. Die Flanke von Herold von der linken Seite landete im Zentrum, wo Schleusener im Zusammenspiel mit Obermair eine Kerze produzierte. Der Ball flog Richtung linker Pfosten, wo Opitz einnicken konnte. Dann meldete sich der "Keller", hatte in der Entstehung ein Foul von Wäschenbach an Curda entdeckt. Der Treffer wurde einkassiert.
Gelb-rot für Schleusener
Die 53.Minute lief und das Unglück nahm für die Gastgeber nun mehr und mehr seinen Lauf. Schleusener war im Strafraum im Duell mit Götze zu Boden gegangen, scheinbar jedoch ohne Kontakt. Der Stürmer hatte zwar keinen Strafstoß gefordert, sah er dennoch wegen "Schwalbe" sein zweites Gelb und musste entsprechend vom Platz. Der nächste Nackenschlag, nach dem anerkannten Treffer vor wenigen Minuten.
Führung Paderborn durch Curda
Der Druck der Ostwestfalen nahm zu und diese setzten sich ab der 64.Minute am gegnerischen Strafraum fest. Den Kopfball von Curda konnte Bernat noch stark retten. Die nächste Flanke aus dem rechten Halbfeld von Götze. Im Zentrum war Curda schneller als Jung und der dritte Kopfball an diesem Tag sollte passen. Führung Paderborn und schwere Zeiten für die Badener.
Doppelpack Curda
In der 71.Minute eine Flanke von Bätzner, welche Bernat nicht entschärfen konnte. Copado wurde zwar im Nachsetzen noch geblockt, der Ball sprang aber Curda vor die Füße, der aus drei Metern nur noch abstauben musste.
Wechsel auf beiden Seiten direkt nach diesem Treffer. Die Gäste ersetzten Michel durch Bilbija, beim Gastgeber kam Šimić für Jung.
Paderborn konnte nun Ball und Gegner nach Belieben laufen lassen. Doppelter Wechsel beim SCP in der 77.Minute: Sticker und Tigges kamen neu für Copado und Doppelpacker Curda.
Obermair zum Dritten
Diese Schicht war nun für Karlsruhe gelaufen. Von der Strafraumgrenze traf Obermair in der 78.Minute flach ins linke Eck. Hier war nun der Deckel endgültig drauf und Karlsruhe musste aufpassen, hier nicht komplett unterzugehen.
Letzter Wechsel bei den Blauen. Scholl kam für Opitz (83.). In der gleichen Minute sah auch noch KSC-Abwehrchef Franke, nachdem er Tigges umgerissen hatte, die gelb-rote Karte. Doppelwechsel noch einmal bei Paderborn nach dieser Szene: Castaneda und Engelns lösten Bätzner und Klaas ab.
Schneller mit dem 4:0 Endstand
Jetzt griff auch noch Bernat in der 87.Minute bei einer Ecke vorbei und Schneller konnte ins leere Tor einköpfen.
Sechs Minuten Nachspielzeit waren angezeigt. Diese liefen runter und am Ende stand nicht nur ein frustrierendes Ergebnis, sondern wohl auch ein Tiefpunkt der laufenden Runde.
Content: Michael Kaiser vom 13.12.2025
Fotos: Michaela Anderer
Großen Schritt Richtung KO-Runde gehen
Zur Pause keine Treffer im Stadion am Wolfswinkel
Drei Wechsel nimmt Freiburgs Coach Schuster gegenüber der unnötigen 1:2 Niederlage in Heidenheim vor. Suzuki, Adamu und Günter dürfen starten, während Osterhage, Kübler und Höfler zunächst auf der Bank Platz nehmen.
Bei den Gästen aus der Mozartstadt ebenfalls drei Neue nach dem 2:0 Erfolg in Linz vom vergangenen Wochenende Rasmussen, Bischoff und Terzić kommen ins Team. Krätzig und Yeo rücken dafür auf die Bank, während Schuster im Kader fehlt.
Der Ball rollte mittlerweile in Freiburg. Die erste Viertelstunde erlebten die Fans ein offenes Spiel, in dem sich keines der Teams Vorteile erspielen konnte. Oftmals fehlte der letzte Pass oder ein Ball rutschte ins Aus. Torchancen der gefährlicheren Art blieben aus.
Anders in der 18.Minute. Suzuki hatte mit einer Körpertäuschung kurz vor dem Strafraum Bidstrup und Terzić ausgetanzt, hämmerte die Kugel in Richtung Schlager. Knapp rechts über die Latte. Keine zwei Minuten später die nächste Torannäherung. Nach einer Flanke von Manzambi kam der Ball links an die Strafraumgrenze zu Grifo. Der suchte im Zentrum Adamu, allerdings wurde die Szene per Kopf von der Salzburger Abwehr entschärft und zum anderen hatte Schiedsrichter Masiyev (AZE) ein Stürmerfaul gesehen. Ecke für Freiburg in der 28.Minute und die Möglichkeit für Suzuki. Der kam etwa 18m vom Tor entfernt an die Kugel, bediente Manzambi. Der zog mit vollem Risiko ab, zielte knapp über das Tor.
Auch in der 31.Minute fehlte nicht viel. Grifo hatte den Ball bei einer Ecke von links an die linke Fünfergrenze gebracht, wo Eggestein vor Bidstrup per Kopf an die Kugel kam. Der Kopfball nur knapp am langen Pfosten vorbei. Auffälligster Spieler bei den Gästen bisher Baidoo. Er entwickelte permanent Zug zum gegnerischen Tor, ohne aber zum Erfolg zu kommen.
VAR meldet sich, Rot für Ratkov
Ratkov hatte in der 35.Minute Eggestein im Luftkampf abgeräumt, ihn wohl mit dem Ellenbogen im Gesicht getroffen. In Folge blutete der Freiburger und der VAR meldete sich. Überprüft wurde, ob es sich hier um einen aktiven Schlag handelte. Die Bilder gaben dies durchaus her und so kam die Entscheidung wenig überraschend: Rote Karte für Ratkov (38.)
Keine einfache Situation für die Gäste und man musste sehen, wie diese Partie nun verlaufen wiirde. RB stand ab sofort natürlich deutlich tiefer. Dennoch in der 42.Minute die Riesenchance für Salzburg in Führung zu gehen. Vertessen hatte mit einem starken Pass die komplette Defensive der Breisgauer ausgehebelt und Baidoo abschließend mit seinen Tempovorteilen Lienhart stehen lassen. An der Fünferlinie entschied sich der Salzburger gegen den direkten Versuch, wollte noch auf den mitgelaufenen Vertessen querlegen. Der Pass geriet aber zu ungenau und der Ball rutschte ins Toraus.
Die Nachspielzeit betrug, VAR und Verletzungspausen geschuldet, sieben Minuten. Dann war Pause am Wolfswinkel.
Eigentor Diabate bringt Freiburg den Sieg
Sportclub mit besten Chancen auf das direkte Achtelfinale
Wechsel bei den Gästen aus Österreich vor 31.100 Zuschauern mit Wiederanpfiff. Bischof war nicht mehr dabei, neu in der Mannschaft nun Trummer. Bereits in der 48.Minute forderten die Gastgeber nach einem vermeintlichen Fußtritt von Gadou gegen Manzambi Elfmeter. Der Referee winkte ab.
Führung Freiburg durch Lienhart
Anstelle des Strafstoßes gab es Eckball, welche kurz ausgeführt wurde. Der Ball kam schließlich zu Beste, der von halblinks flach den Ball in den Strafraum gab. Im Getümmel kam die Kugel zu Lienhart, der nur den Fuß reinhielt und den Ball so über die Linie beförderte (50.). Die Statistiker waren sich uneinig, sahen ein Eigentor von Diabate.
In Folge kontrollierten die Hausherren das Spielgeschehen, RB kam kaum zur Entlastung. Der Blick auf die Tabelle dürfte Freiburg aktuell Freude bereiten. Mit möglichen 14 Punkten war die direkte Qualifikation zur KO-Runde zumindest in Reichweite. Nächste Möglichkeit in der 58.Minute durch Ginter. Der war nach Ecke von rechts am höchsten gestiegen, köpfte aber gut einen Meter am linken Pfosten vorbei.
Nächster Wechsel bei Salzburg in der 63 Minute. Yeo kam für Diabate in die Begegnung. Am Spielverlauf änderte sich wenig. Die Salzburger fanden aktuell keine Mittel. Der Sportclub ließ den Ball geschickt laufen, kontrollierte das Spiel. Doppelwechsel bei den Breisgauern in der 70.Minute. Kübler und Matanovic lösten Treu und Adamu ab. Der eingewechselte Deutsch-Kroate hatte auch gleich eine Möglichkeit, der Ball versprang aber vor ihm.
Nächste Wechsel, derer zwei, bei Salzburg. Ab der 76.Minute ersetzten Konaté und Alajbegović Baidoo und Vertessen. Zwei Minuten später kamen Höler und Jung bei Freiburg für Grifo und Lienhart.
Fast der zweite Treffer die Gastgeber in der 84.Minute. Matanovic hatte im Strafraum auf Höler zurück gelegt, der auf Beste weiterleitete. Der Außen probierte es, schoß aber Bistrup ab, der auch im Fallen Rasmussen abräumte. So kam Beste zum zweiten Versuch, verzog aber am langen Eck vorbei.
Osterhage kam im Anschluss beim SC für Manzambi.
Schlussphase in Freiburg und der letzte Wechsel bei Salzburg in der 89.Minute. Onisiwo ersetzte Lainer. Die Nachspielzeit wurde mit fünf Minuten angezeigt.
Es sollte reichen für die Schwarzwälder. Der Sieg blieb in Freiburg und mit 14 Punkten verschaffte man sich eine sehr gute Ausgangsposition zur direkten Qualifikation zur KO-Phase.
Content: Michael Kaiser vom 11.12.2025
Fotos: Brück
FCS bei Südwest-Derby unter Druck
Okpala und Boyd bringen Waldhof in Front
Drei Änderungen nach dem 3:2 Erfolg in Schweinfurt beim Waldhof. Iwe und Diakhaby bilden die neue Flügelzange für Shipnoski (Bank) und Ferati (fehlt im Kader). Auf der Sechs beginnt Rieckmann für Sietan (Bank).
Bei den Gästen gibt's gegenüber dem 2:3 gegen Essen nur einen Tausch. Bretschneider kehrt in die erste Elf zurück, dafür nimmt Fahrner zunächst auf der Bank Platz.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Felix Bickel, der auch pünktlich angepfiffen hatte. Zu Beginn erlebten die Zuschauer einen sehr aktiven Gastgeber. Saarbrücken ließ die Hausherren auch bewusst gewähren, hatte das Spiel unter Kontrolle.
Handelfmeter und Führung Okpala
In der 11.Minute macht Okpala im Strafraum einen langen Ball fest, legte zu Iwe ab. Der flankte schnell ins Zentrum, wo Rizzuto den Ball, das muss erwähnt sein, unglücklich an den Arm bekam. Elfmeter für Waldhof Mannheim. Okpala übernahm Ball und Verantwortung, schoss oben rechts ein. Obwohl der Schütze noch etwas weggerutscht war, ein sicher verwandelter Strafstoß.
Die Antwort der Saarländer in der 19.Minute. Schmidt war perfekt in Szene gesetzt worden, stürmte Richtung Nijhuis im Mannheimer Gehäuse. Der Stürmer wollte den Keeper noch rumspielen, der brachte aber eine Hand an die Kugel, vereitelte die bisher größte Möglichkeit der Gäste.
Ausgleich Saarbrücken durch Kamara
Rieckmann hatte in der 22.Minute nicht gut agiert, den Körper nicht reingestellt. So konnte Civeja in der Szene an den Ball kommen, auf Kamara ablegen. Der zögerte nicht lange, zog aus 20m ab. Der Aufsetzer schlug im rechten Eck ein. Keine Chance für Nijhuis.
In der 27.Minute eine Reaktion der Gastgeber, die den Gästen aus dem Saarland zwischenzeitlich doch etwas das Feld überlassen hatten. Boyd kam nach Freistoß Diakhaby zwar per Kopf an den Ball, es fehlen aber einige Zentimeter um gefährlich abschließen zu können.
Boyd zur erneuten Führung
Wer sonst als Boyd oder Okpala sollten hier treffen? Mittlerweile gingen die letzten neun Treffer des Waldhof auf die beiden Offensiven. So auch in der 34.Minute, in der Boyd wieder Boyd-Dinge tat. Pick hatte sich für einen hohen Rückpass Richtung der eigenen Viererkette entschieden, Boyd den Braten gerochen. Der schnappte sich die Kugel, legte sich das Spielgerät noch kurz auf und vollstreckte ins linke Eck.
Die Schlussphase lief bereits, die 44.Minute, und nach einem bockstarken Ball von Rabihic kam Pick zum Abschluss. Dem wurde allerdings der Platz zum Verhältnis. Die Kugel versprang und der Versuch von Pick ging weiter über das Gehäuse. Ein letzter Volley von Hoffmann landete in den Armen von Menzel. Dann war, nach zwei Minuten Nachspielzeit, Pause im Carl Benz Stadion.
Derbysieg geht an Waldhof Mannheim
Der 1.FC Saarbrücken ist mittlerweile 10 Spiele ohne Sieg
Wechsel bei den Gastgebern mit Wiederanpfiff. Sietan löste Rieckmann vor 16.256 Fans ab.
Bereits in der 49. Minute hätte Boyd hier fast den Deckel draufmachen können. Der kam aus 5m Entfernung zum Kopfball, zielte aber zu zentral und Menzel konnte klären. Sowas lässt der Routinier eher selten liegen. In der 59.Minute eine starke Flanke von Abifade auf Iwe, der per Kopf querlegen konnte. Im Zentrum war Boyd einen Schritt zu spät, konnte den Ball nicht kontrollieren oder gar über die Linie bringen.
62.Minute und Doppelwechsel beim FCS. Schmidt und Rabihic musste runter, neu dabei Brünker und Elongo-Yombo. Brünker konnte in der 70.Minute auch sehr kurz jubeln, dann sah er die Fahne die Linienrichters. Abseits bei seinem Kopfball. Wechsel auch bei den Buwe. Ab der 72.Minute ersetzte Lohkemper nun Michel. Zwei Minuten später ging bei Saarbrücken Kamara runter, für ihn kam Baumann.
Weitere Wechsel auf beiden Seiten. Bei den Hausherren kamen Masca und Shipnoski neu, runter gingen Torschütze Boyd, sowie Iwe (76.). Zeitz und Civeja gingen beim FCS in der 82.Minute runter, neu dabei Krahn und Groune. Dem eingewechselten Groune wäre fast der Ausgleich gelungen, doch Nijhuis bekam in der 84.Minute noch das Bein an die Kugel.
Die Schlussphase lief bereits und in der 85.Minute verließ Diakhaby das Feld, neu dabei für Mannheim Karbstein. Bei den Angriffen beider Seiten blieb es meistens Stückwerk oder es fehlte der letzte Pass. Die Zeit lief für die Gastgeber runter.
Auf der Anzeigetafel standen vier Minuten Nachspielzeit. Diese war bereits abgelaufen, als Shipnoski noch einmal zum Abschluss kam. Menzel kratzte die Kugel noch von der Linie. Dann ertönte der Schlusspfiff und der Jubel brach aus in Mannheim. Die Siegesserie hält, während Saarbrücken nun 10 Spiele auf einen Sieg wartet.
Content: Michael Kaiser vom 07.12.2025
Fotos: HettiPicture
Darmstadt dominiert erste Halbzeit
Richter gleicht Eigentor von Maglica per Freistoß aus
Zwei Wechsel bei den Lilien gegenüber dem 0:2 im DFB-Pokal beim SC Freiburg. Lòpez und Nürnberger verdrängen Papela und Bader auf die Bank.
Bei den Gästen aus Karlsruhe, zuletzt mit drei Niederlagen, rückt Müller für Rapp (fehlt wie Kobald im Kader) ins defensive Mittelfeld.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Martin Petersen, der pünktlich im 20:30 Uhr angepfiffen hatte. Ab Beginn der Hausherren, wie erwartet um Spielkontrolle bemüht. Beide Teams gehen es eher verhalten an. Die Sicherheit schien oberste Priorität zu haben.
Beste Möglichkeit des bisherigen Spiels im der 14.Minute durch Lidberg. Ein lang geschlagener Freistoß von Richter landete am zweiten Pfosten bei Lidberg. Der kam zwar zum Kopfball, verfehlte aber links. Vier Minuten kam Jung gegen Corredor zu spät, der aber nach Lòpez Flanke links vorbei zielte.
Nächste Chance, wieder für die Lilien, in der 23.Minute. Diesmal kam Marseiler in zentraler Position zum Abschluss, sein Versuch wurde aber von Jung zur Ecke geblockt. Die brachte keine Gefahr.
Mittlerweile war etwas mehr als eine halbe Stunde gespielt, die Hausherren bei gut 70% Ballbesitz und die Gäste ohne eine einzige Torchance. In der Statistik hieß das X-Goals 0,0. Die erste Möglich für die Badener in der 34.Minute. Pedrosa hatte sich im Strafraum ein wenig Platz verschafft, sein Schuss aber zu harmlos um Schuhen vor Probleme zu stellen. Im direkten Gegenzug gleich. wieder die Hausherren.
Eigentor Maglica bringt KSC in Front
Kurze Ecke in der 38.Minute von rechts, ausgeführt von Wanitzek und Herold. Der brachte die Kugel Richtung Fünfer, Jung verlängerte und Maglica schob den Ball unglücklich über die eigene Linie. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt auf den Kopf gestellt.
Die große Chance zum Ausgleich in der 42.Minute. Wieder ist es Lidberg der vergibt, den Ball am linken Pfosten vorbei schießt.
Ausgleich per Freistoß Richter
Letzte Minute der regulären Spielzeit und Freistoß aus zentraler Postion, kurz vor der Strafraumgrenze. Richter läuft an jagte die Kugel, rechts an der Mauer vorbei, oben rechts in die Maschen.
Mittlerweile waren auch die ursprünglich angezeigten zwei Minuten Nacjsp runtergelaufen. Pause im Darmstadt.
Treffer von Schleusener reicht nicht
Darmstadt gewinnt hochverdient mit 3:2 gegen den Karlsruher SC
Zunächst ging es auf beiden Seiten personell unverändert vor 17.810 Zuschauern weiter. Der Spielverlauf änderte sich ebenfalls nicht. Die Hessen blieben weiter auf dem Gaspedal. Bernat konnte aber Marseilers Flanke in der 47.Minute runter fischen.
Führung Darmstadt durch Lidberg
Hereingabe Klefisch von der linken Seite in der 48.Minute. Herold klärte zunächst im Fünfer vor Corredor, Der Ball flog aber Lidberg exakt vor die Füße, der sich die Chance nicht nehmen ließ und abgezockt ins rechte Eck einnetzte.
Bei den Gästen musste Müller in der 54.Minute angeschlagen vom Platz, für ihn kam Wäschenbach.
Ausgleich durch Schleusener
Der nächste Treffer der Fächerstädter praktisch wieder aus dem Nichts. Einen langen Abschlag von Bernat köpfte Lòpez ohne Bedrängnis in den Fuß von Wanitzek. Der reagierte schnell, schickte Schleusener in die Gasse. Der behielt die Übersicht, konnte den Pass erlaufen und flach ins linke Eck. Angesichts der Spielanteile und des Chancenplus der Hausherren mehr als schmeichelhaft.
Erneute Führung SVD, 3:2, durch Maglica
Hatte Maglica im ersten Abschnitt noch ins falsche Tor getroffen, stimmte jetzt, 63.Minute, die Richtung. Richter hatte einen Freistoß von der linken Seite, fast von der Grundlinie, auf den zweiten Pfosten gebracht. Dort setzte sich Maglica gegen Herold durch, nickte zur erneuten Führung ein. Wechsel bei den Gästen in der 67.Minute. Opitz kam neu für Förster.
Triplewechsel bei den Lilien in der 73.Minute. Lòpez, Nürnberger und Akiyama gingen runter, neu dabei dafür Holland, Bader und Papela. Auch der KSC wechselte noch einmal doppelt. Ab der 79.Minute waren Šimić und Laghrissi neu für Schleusener und Burnic dabei. Das wohl die letzten Optionen für eine Schlussattacke. Bei Darmstadt kam in der 82.Minute Abwehrkante Vukotic für den Torschützen Richter.
Die letzten fünf Minuten liefen, die Gäste weiter bemüht, aber ohne den entscheidenden Punch. So ergaben sich Räume wie in der 87.Minute: Lidberg hatte erneut die Chance, verzog rechts am Tor vorbei. Wechsel bei Darmstadt in der Schlussminute. Furukawa kam für Marseiler. Papela scheiterte auf der linken Seite aus spitzem Winkel an Bernat (90.).
Die Nachspielzeit betrug sieben Minuten! Auch wenn die Gäste alles nach vorne warfen, sollte es nicht mehr für den Ausgleich reichen. Abpfiff und drei Punkte für den SV Darmstadt 98.
Content: Michael Kaiser vom 06.12.2025
Fotos: Josh Hoffmann / Jan Huebner
Breisgauer führen durch Grifos Strafstoß
Lilien verteidigen konsequent und setzen Nadelstiche
Sportclub-Coach Schuster ändert sein Team gegenüber dem 2:6 bei den Bayern dreifach. Keeper Atubolu rotiert wie Treu auf die Bank, Lienhart fehlt komplett im Kader. Dafür dürfen im Tor Müller, soweit Günter und Rosenfelder beginnen.
Die Gäste mussten nach dem 0:0 in Elversberg, teils auch gezwungenermaßen, auf vier Positionen umbauen. So fehlen Nürnberger (krank) und Hornby (Muskelfaserriss) komplett im Kader, während Vukotic und Lòpez zunächst auf der Bank Platz nehmen. Neu in der Startformation dafür Maglica, Papela, Richter und Bader.
Schiedsrichter Harm Osmers hatte in Freiburg pünktlich angepfiffen und die Gäste in blau, ab der ersten Minute den Schwerpunkt, kaum unerwartet, auf ihrer Kompaktheit.
In der 12.Minute brannte es erstmals im Strafraum der Hessen. Nach einem langen Einwurf von rechts konnten die Gäste nicht klären und Grifo kam aus gut 10m zu einem Volleyversuch. Pfeiffer allerdings war aifmerksam dazwischen. Gute Möglichkeit, 22., für die Hausherren im schnellen Umschaltspiel. Beste war rechts durchgestartet, konnte seinen Ball aber nicht zum eingelaufenen Grifo bringen. Pfeiffer hatte noch den Kopf dazwischen. Da war mehr drin.
Die erste Möglichkeit, gleich eine Riesenchance für die Lilien, in der 27.Minute. Eine Hereingabe von links wurde auf Bader verlängert, der aus halbrechter Position, nach seiner feinen Brustannahme, direkt abzieht. Da musste sich Müller im Freiburger Kasten ganz lang machen, um die Kugel über die Latte zu lenken.
Die letzten fünf Minuten war angebrochen und die Gastgeber mit der besten Möglichkeit zur Führung (40.). Günter hatte flach ins Zentrum gelegt, der abgewehrte Ball kam vor die Füße von Manzambi. Der zog direkt ab, scheiterte am starken Schuhen.
Elfmeter Grifo zur Führung
In der nächten Szene, 41.Minute, war Manzambi links Richtung Grundlinie gezogen und von Pfeiffer etwas zu ungestüm abgeräumt. Elfmeter für die Breisgauer. Grifo übernahm Ball und Verantwortung, versenkte sicher links oben.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten. Dann war Pause in Freiburg.
Höler macht den Deckel drauf
Der SC Freiburg steht im Viertelfinale des DFB-Pokals
Im kühlen Europa-Park Stadion ging es vor 30.000 Zuschauern zunächst ohne personelle Wechsel auf beiden Seiten weiter. Die Gäste wirkten zu Beginn etwas aktiver, suchten mehr Ballbesitz. Sonderlich war das Spiel auch nach einer Stunde Spielzeit nicht. Es blieb auf beiden Seiten bei Stückwerk.
Wechsel bei den Gastgebern in der 64.Minute. Für Suzuki und Beste kamen Treu und Osterhage. Vier Minuten später ersetzten Lòpez und Holland bei den Lilien Richter und Bader.
Höler mit der Vorentscheidung
Die 69.Minute lief und nach einer Balleroberung im Mittelfeld und einigen schnellen Pässen kam die Kugel zu Grifo, der perfekt zu Höler durchsteckte. Der konnte mit einem Chipball Schuhen überwinden.
Die Schluss-Viertelstunde war angebrochen und Darmstadt suchte den Anschluss. So auch in der 76.Minute nach einem Eckball. Da kam Maglica erneut, wie schon einen Minute zuvor, zum Kopfball konnte aber Müller nicht überwinden. Der klärte zur erneuten Ecke. Auch diesmal landete das Spielgerät beim gleichen Spieler, der erneut den Abschluß suchte. Erneut parierte Müller. Kuriose 120 Sekunden.
Foulelfmeter nach VAR, Grifo vergibt
In der 81.Minute dribbelte Treu sich an zwei Gegenspielern vorbei, kam dann im Strafraum zu Fall. Osmers ließ zunächst laufen, ehe sich der VAR meldete. Die mittlerweile übliche Wartezeit verstrich und es gab Elfmeter für Freiburg. Lòpez hatte Treu tatsächlich am Fuß getroffen. Grifo visierte diesmal die rechte Ecke an, traf nur die Latte.
Wechsel im Anschluss auf beiden Seiten. Bei den Gästen kam Bialek für Marseiler, Adama ersetzte Manzambi.
In der 88.Minute das vermeintliche 3:0 durch Eggestein. Allerdings einkassiert, da Adamu zuvor im Abseits stand. Und noch ein Doppelwechsel bei den Lilien in der Schlussminute. Will und Lakenmacher lösten für wenige Minuten noch einmal Akiyama und Papela ab.
Es sollten vier Minuten Nachspielzeit werden und auch die Hausherren schöpften in der 93.Minute ihr Wechselkontingent aus. Für die beiden Torschützen, Grifo und Höler, kamen Matanovic und Scherhant aufs Feld.
Dann war Schluss in Freiburg und die Schwarzwälder zogen recht souverän ins Viertelfinale des DFB-Pokals ein. Diese Runde wird am 07.Dezember ab 19.15 Uhr in der ARD-Sportschau ausgelost.
Content: Michael Kaiser vom 03.12.2025
Fotos: Brück
Formstarke Hertha peilt Viertelfinale an
Berlin zerlegt den FCK, führt zur Pause hochverdient mit 3:1
Hertha Coach Stefan Leitl muss gegenüber dem 1:0 Erfolg in Kiel heute auf den im Pokal gesperrten gesperrten Zeefuik verzichten. Karbownik rückt auf die Bank. Dafür starten Leistner und Kolbe.
Kollege Torsten Lieberknecht setzt nach dem ernüchternden 0:2 in Braunschweig auf etwas mehr Routine. Gyamfi (zuletzt in der Liga gesperrt) kehrt wie erwartet in die erste Elf zurück, Kleinhansl startet ebenfalls. Haas und Robinson nehmen dafür auf der Bank Platz.
Schiedsrichter Sascha Stegemann hatte pünktlich angepfiffen und wie schon in der Liga gab es von beiden Fanszenen zunächst keinen Support. Ein weiteres Statement in der Debatte um neue Richtlinien zum Thema Stadionverbot.
Gyamfi-Aussetzer und Führung durch Schuler
Das ließ sich doch mal gut an für die alte Dame. Bereits in der 6.Minute ein katastrophaler Rückpass von Gyamfi, den Schuler erlaufen konnte. Der Rest war Formsache und der gebürtige Neustädter brachte Berlin in Front.
Pfosten rettet für Kaiserslautern
In der 11.Minute fast der Doppelpack für Schuler. Wieder sah Gyamfi schlecht aus, konnte in der Situation nicht sauber klären. So landete die Kugel bei Schuler, der sich stark durchsetzte, aber nur den linken Pfosten traf. Der Abpraller landete glücklich in den Händen von Simoni.
Von den Pfälzern war bisher wenig bis nichts zu sehen. Torschüsse Mangelware.
FCK-Abwehr desolat, Winkler sagt Danke
Besser machten es die Hausherren in der 21.Minute. Da fliegt den auswärts eher schwachen Gästen ein geblockter Schuss, im direkten Gegenzug, um die Ohren. Winkler übernahm die Kugel in der eigenen Hälfte, konnte unbedrängt über das halbe Feld marschieren und konnte final weder von Ritter, noch von Elvedi, am Torschuss gehindert werden. Zweiter Treffer für die Hertha und höchste Zeit, dass die Roten Teufel hier aufwachen.
3:0 Hertha durch Youngster Eichhorn
In der 30.Minute rettete das Aluminium erneut für Simoni. Cuisance hatte abgezogen. In Folge dann ein Zuckerpass von Dardai, den Winkler mit einer Körpertäuschung für Eichhorn durchließ. Das Talent der Hertha hatte keine Mühe zum 3:0 einzuschieben.
Drittes Mal Glück für Kaiserslautern
Mittlerweile konnte sich der Gast nur noch bei Pfosten und Latte bedanken, dass man hier nicht völlig unterging. Diesmal traf Reese von der rechten Strafraumgrenze die Latte.
1:3 durch Ritter aus dem Nichts
Die Nachspielzeit sollte zwei Minuten betragen und Ritter traf tatsächlich, mehr als schmeichelhaft für die Gäste, aus etwa 17m, mit einem leicht abgefälschten Schuss ins linke Eck. Angesichts des bisherigen Spielverlaufs mehr als schmeichelhaft.
Halbzeit in Berlin!
Das Fazit der ersten Hälfte fällt wenig angenehm für den FCK aus. Diese Vorstellung wird viele Fragen nach sich ziehen.
Pokalreise der Pfälzer endet im Achtelfinale
Rote Teufel unterliegen nach desolater Vorstellung mit 1:6
Wechsel bei den Gästen mit Wiederanpfiff. Für Elvedi kam Robinson in die Mannschaft. Erste Szene für den eingewechselten Robinson in der 52.Minute bei einem Ballverlust gegen Cuisance, der aber am Ende ohne Folgen blieb. Kaiserslautern schien zwar im zweiten Abschnitt aktiver, auch bemühter, konnte aber keine Gefahr entwickeln.
4:1 für Berlin durch Schuler
Das dürfte das Ende der Pfälzer Pokalreise gewesen sein. So darf man gegen ein Topteam nicht verteidigen, bzw. fehlerhaft sein. Nach Ballverlust im Spielaufbau ging es in Überzahl für die Hertha Richtung Tor des FCK. Dabei schickte Cuisance in der 60.Minute Schuler, der bei seinem Abschluss auch Simoni schlecht aussehen ließ. Sein Schuss durch die Beine des Ersatzkeepers. Unmittelbar nach dem Treffer ersetzte Alidou bei den Gästen den wirkungslosen Abiama. Aktuell deutete nichts daraufhin, dass die Roten Teufel hier noch einmal Fahrt aufnehmen könnten.
Doppelter Wechsel bei Hertha BSC in der 72.Minute . Reese und Schuler gingen runter, neu dabei Kownacki und Krattenmacher. Haas und Hanslik ersetzten ab der 74.Minute beim FCK Prtajin und Kleinhansl. Der Stürmer fasste sich beim Verlassen des Platzes an den Oberschenkel und es bleibt eine mögliche Diagnostik abzuwarten.
5:1 durch Joker Kownacki
Es wurde bitter für den Pokalfinalisten aus dem Jahre 2024. Der gerade erst eingewechselte Kownacki feierte einen gelungenen Einstand, wieder nach einem fatalen Fehler im Spielaufbau. Diesmal hatte Simoni schlampig zu Robinson gespielt und die Kugel abgefangen. Der Joker musste nur noch ins leere Tor einschieben. Demme, Karbownik und Thorsteinsson lösten ab der 79.Minute Winkler, Dardai und Seguin bei den Hausherren ab.
Das halbe Dutzend voll durch Krattenmacher
Auch der nächste Joker konnte sich in der 80.Minute in die Torschützenliste eintragen. Wieder fand Kaiserslautern im Mittelfeld keinen Zugriff, Cuisance konnte Krattenmacher bedienen und der traf von links ins kurze Eck.
Letzter Wechsel bei den Pfälzern, 83.Minute. Aremu kam für Şahin.
Die Schlussphase war angebrochen und in der 86.Minute bekam dann auch Herthas Keeper ernst etwas zu tun. Skyttä hatte von links quergelegt zu Ritter, der sofort abgezogen. Ernst tauchte ab, konnte im kurzen Eck klären.
Der Schiedsrichter wollte offenbar die Leidenszeit der Gäste aus der Pfalz noch einmal verlängern. Es gab vier Minuten Nachspielzeit. Auch diese liefen runter und das Olympiastadion, zumindest der Teil jenseits des Marathontors, jubelte. Die alte Dame siegt hochverdient, gegen einen fahrlässig spielenden Gegner, und steht im Viertelfinale des DFB-Pokals.
Torsten Lieberknecht und sein Team werden sich hinterfragen müssen. Nur mit netten Worten kann man gegen zwei Spiele wie in Braunschweig und heute in Berlin nicht angehen.
Content: Michael Kaiser vom 02.12.2025
Fotos: Brück
KSC mit ganz schlechter Halbzeit
Gäste aus dem Saarland führen hochverdient zur Pause
Zum Re-Start in den Rest der Hinrunde hatten beide Trainer kaum Änderungen vorgenommen.
KSC-Coach Eichner ersetzte gegenüber dem 0:4 in Bielefeld lediglich Opitz (Bank) durch den jungen Laghrissi.
Beim Gegner aus dem Saarland ebenfalls nur ein Wechsel gegenüber dem 0:1 auf Schalke. Günther durfte für Keidel (Bank) von Beginn an ran.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Robert Kamga, der im Wildpark pünktlich angepfiffen hatte. Von Beginn an war die SVE das aktivere Team.
Die erste gefährliche Szene folgerichtig auch für Elversberg. In der 7.Minute hatte Zimmerschied perfekt in die Box gechippt, Ebnoutalib kam an die Kugel, scheiterte aus 7m an Bernat.
Auch die nächste Möglichkeit für die Sportvereinigung. In der 17.Minute hatte Gyamerah die Kugel fast von der Grundlinie ins Zentrum gepasst, wo Conté über Umwege zum Abschluss kam. Sein Schuss ging abgefälscht über die Latte. Auch in Folge fand das Spiel nur in der Karlsruher Hälfte statt. Der nächste Standard, in der 23.Minute, war ein Freistoß der Gäste. Da allerdings hatte Bernat kein Problem zu klären.
Gästeführung durch Ebnoutalib
Auch wenn sich das angedeutet hatte, war die Führung für Elversberg durch Ebnoutalib in der 26.Minute ein Gastgeschenk. Bernat hatte Franke angespielt, der in seinem Rücken Conté übersah. Der ging in die Situation, legte ins Zentrum ab. Dort bedankte sich der Torjäger und erzielte seinen 10.Saisontreffer. In der Regionalliga fielen ihm seine Treffer schwerer.
In der 35.Minute war erneut Conté involviert, der mit seinem Schuss rechts das Tor der Badener verfehlte. Die Folgezeit brachte keine nennenswerten Änderungen im Karlsruher Spiel, Chancen blieben aus.
Die Nachspielzeit betrug drei Minuten und dann war Pause. Die Gäste gingen mit einer verdienten Führung in die Kabine. Die Elf von Trainer Wagner hatte durchgehend mehr vom Spiel und auch die gefährlicheren Abschlüsse, Ebnoutalib gefunden. Der hatte 7m vor dem Tor die Chance, scheiterte noch an Bernat. Die erste Viertelstunde ging, ohne wenn und aber, an die Gäste. Der KSC fand überhaupt nicht statt.
Zwei Treffer von Šimić reichen KSC nicht
SVE siegt durch Treffer von Keitel in der Nachspielzeit
Zwei Wechsel beim KSC mit Wiederanpfiff vor 31.909 Fans (davon 2.289 Gäste). Für Laghrissi und Pedrosa waren nun Jung und Šimić gefordert.
Die erste Chance des zweiten Abschnitts gehörte erneut den Gästen. Conté hatte aus zentraler Position, kurz hinter der St4afraumlinie abgezogen. Bernat parierte mit den Fäusten (47.). Fünf Minuten später, 52.Minute, setzte sich erneut Conté ab, setzte Ebnoutalib in Szene, der Franke stehen ließ. Dessen Abschluss aus etwa 11m knapp rechts am Tor vorbei. Im Gegenzug meldeten sich auch die Hausherren zurück. Wanitzeks Versuch, nach Zuspiel von Jung, deutlich über das Tor. In der 58.Minute war der Ausgleich eigentlich fällig, Förster hatte Richtung Elfmeterpunkt gepasst, Wanitzek prallen lassen für Šimić und der kam knapp vor dem Fünfmeterraum zum Schuss. Pinckert ging ins Risiko, klärte mit der Brust sensationell vor der Torlinie.
Ausgleich durch Šimić
Kurz ausgeführter Freistoß (62.) und der KSC war zurück im Spiel. Wanitzek hatte geflankt, Kobald sich im Strafraum durchgesetzt. Schleusener, am Fünfer postiert, legte zurück auf Šimić, der mit seinem ersten Versuch noch geblockt wurde , ehe er aus 14m ausgleichen konnte.
Doppelter Wechsel bei Elversberg unmittelbar nach dem Ausgleich. Für Günther und Condé kamen Keidel und Schmahl. Speziell die Einwechslung von Keidel sollte noch entsprechend wichtig werden.
Erneute Führung der Gäste durch Petkov
Keine vier Minuten waren vergangen und Elversberg ging wieder in Führung. Die Fächerstädter hatten den Ball im Aufbau erneut verloren, Schmahl aus 25m gut reagiert und Petkov gefunden. Der legte sich aus 15m die Kugel zurecht und traf perfekt in den linken Winkel.
Nächster Wechsel bei den Hausherren. Ab der 72.Minute kam Opitz für Rapp. Beide Teams blieben gefährlich, so auch Zimmerschied für Elversberg. Der verfehlte in der 79.Minute nur knapp. Im Anschluss erneuter Tausch Karlsruhe. Fukuda kam für Schleusener.
Ausgleich 2:2 durch Doppelpacker Šimić
Herold hatte in der 83.Minute aus dem linken Halbfeld geflankt, Šimić vom Elfmeterpunkt per Aufsetzer eingeköpft. So einfach kann Fußball sein.
Doppelwechsel Elversberg nach dem Ausgleich. Malanga und Schnellbacher kamen für Ebnoutalib und Zimmerschied.
Ein letzter Wechsel bei der SVE kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit. Mickelson kam für Gyamerah. Die Nachspielzeit war mit fünf Minuten angezeigt und sollte die Entscheidung bringen.
Keidel mit dem späten Lucky Punch
Elversberg hatte auch in der Crunchtime die besseren Möglichkeiten. So traf Schmahl erst die Latte (90.+3) und wenig später sollte Joker Keidel doch noch den 3:2-Siegtreffer erzielen. Das erste Zweitligator des 22-Jährigen reichte der SVE zum Dreier und bedeutete Rang drei für die Saarländer in der Tabelle.
Feierabend im Wildpark. Wie schon im Derby gegen Kaiserslautern gab der KSC in der Nachspielzeit ein Spiel unnötig aus der Hand. Verdient war der Sieg für die Gäste allemal.
Content: Michael Kaiser vom 23.11.2025
Fotos: HettiPicture
Offene erste Halbzeit in der Allianz Arena
SC Freiburg mit starkem Beginn und zwei Treffern Führung
Nach der Ligapause kehrten beide Teams wieder zur Normalität der Liga zurück.
Der Münchner Coach Vincent Kompany nahm nach dem 2:2 bei Union Berlin vor der Länderspielpause, das die Startserie 2025/26 von 16 Siegen am Stück beendet hatte, drei Wechsel vor: Statt Laimer, Kimmich (beide Bank) und dem angeschlagen fehlenden Gnabry begannen Bischof, Pavlovic und Karl.
Freiburgs Coach Julian Schuster tauschte nach dem 2:1 gegen den FC St. Pauli viermal: Für Lienhart, Günter, Grifo und Adamu (alle Bank) starteten Rosenfelder, Makengo, Scherhant und Höler.
Soweit die Personalien. Anders als erwartet verliefen jedoch die ersten Spielminuten. Der Sportclub erwischte den besseren Start gegen zu Beginn indisponierte wirkende Bayern. Schon nach gut 40 Sekunden hatte Beste aus sehr spitzem Winkel eine erste Halbchance.
Gästeführung durch Suzuki
Der Standardspezialist stand auch in der Folge im Fokus: Nach einem Eckball von Beste verlängerte Ginter mit dem Absatz zu Suzuki, der die Breisgauer früh in Führung brachte (12.).
Manzambi zum Zweiten
Und es sollte noch besser für die in der Bundesliga in München noch sieglosen Gäste kommen: Nach einer weiteren Beste-Ecke von rechts köpfte Manzambi gegen den kurz desorientierten Neuer zum 2:0 ein (18.).
Die Bayern, bisher offensiv nicht existent, hatten kurz darauf durch einen Karl-Kopfball ihre erste Chance (21.).
Anschluss durch Youngster Karl
Eine Minute später stand es 1:2: Olise hatte Karl genau in den Lauf gespielt und der 17-Jährige vollstreckte ganz souverän zum Anschlusstreffer.
Nun waren die Münchner zwar spielerisch überlegen, taten dennoch recht schwer, zu weiteren guten Chancen zu kommen. Erst in der Nachspielzeit war es wieder das Duo Olise/Karl, das Gefahr brachte und tatsächlich den Ausgleich besorgte.
Ausgleich durch Olise in der Nachspielzeit
Diesmal bediente Karl den Franzosen Olise, dessen Schuss Atubolu nicht mehr entschärfen konnte (45.+2).
So ging es, mit einem am Ende für die Bayern schmeichelhaften Remis in die Kabinen.
Bayern drehen in der zweiten Halbzeit auf
Vier weitere Treffer sorgen am Ende für klare Verhältnisse
Trainer Kompany reagierte mit Wiederanpfiff. Laimer kam anstelle von Goretzka, Bischof rückte ins Mittelfeld.
Freiburg startete zwar erneut mutig in den zweiten Abschnitt, doch anders als zu Beginn des Spiels waren die Münchner jetzt schnell auf Betriebstemperatur. Ein Abseitstor von Karl zählte jedoch nicht (52.), doch kurz darauf ging Bayern in Führung,
Upamecano bringt Bayern in Führung
Diesmal wurde es nach einem Standard gefährlich: Upamecano stand nach Ecke von Olise völlig frei und vollstreckte volley zum 3:2 (55.). Das war zu einfach, das Abwehrverhalten der Gäste doch recht abenteuerlich.
Dieser Treffer sollte Wirkung zeigen bei den Breisgauern, die gegen nun immer spielfreudigere Bayern regelrecht einbrachen.
Kane trägt sich zum 4:2 ein
Dem Engländer gelang nach Doppelpass von Karl und Pavlovic das 4:2 (60.). Dies sollte an diesem Nachmittag das einzige Tor bleiben, bei dem Olise, der den Treffer gleichwohl auf der rechten Seite mit eingeleitet hatte, nicht mit einem Scorerpunkt beteiligt war.
Dreifachwechsel bei den Gästen. Für Höler, Scherhant und Manzambi kamen Osterhage, Dinkci und Matanovic. Bei den Bayern ersetzte Jackson ab der 71.Minute Karl. Kim löste in der 77.Minute in der Innenverteidigung ab. Zeitgleich kamen bei den Gästen Grifo und Lienhart für Rosenfelder und Suzuki
5:2 durch Joker Jackson
Der alles überragende Franzose, der am Ende bei fünf Scorerpunkten landete (zwei Tore, drei Assists), legte Joker Jackson in der 78. Minute das 5:2 auf. Eine der vielen bockstarken Einzelaktionen von Olise.
Olise mit dem Schlusspunkt
Nach seinem Treffer in der ersten Halbzeit traf der "Man of the Match" mit einem sehenswerten Schlenzer schließlich in der 84.Minute noch einmal selbst zum 6:2-Endstand. Die Vorlage kam von Ito, der nur wenige Minuten zuvor eingewechselt wurde und sein Comeback nach langer Verletzungspause feierte.
In der 83.Minute kamen bei den Bayern noch Ito und Mike für Kane und Pavlovic. Die Schllussminuten liefen runter, ohne das eines der beiden Teams noch einmal nachlegen wollte. Freiburg, stark gestartet, fährt mit sechs Gegentreffern zurück ins Breisgau. Bayern geht gestärkt und breiter Brust in die Aufgabe unter der Woche bei Arsenal London, wobei die Gäste sich schütteln und auf das Match bei Viktoria Pilsen konzentrieren müssen.
Content: Michael Kaiser vom 22.11.2025
Fotos: Martin Agüera
Ausschreitungen in Homburg
Der Gast aus Sandhausen führt zur Pause durch Schulz
Beim FC 08 Homburg gibt's gegenüber dem enttäuschenden Auftritt bei Bayern Alzenau (1:1) nur einen Wechsel. Kapitän Ristl kehrt ins Team zurück, dafür fehlt Goncalves komplett im Kader.
Zwei Wechsel, Verletzungen geschuldet, beim Gast aus Sandhausen. Halbauer verletzte sich beim Spiel gegen Freiberg (1:0), Wimmer unter der Woche im Training. Beide stehen, zumindest heute, nicht zur Verfügung. Neu in die erste Elf rücken Wagner und Zahnen.
Schiedsrichter der heutigen Partie war Martin Wille. Die erste Möglichkeit erarbeitete sich der Gast in der 7.Minute durch Kolbe. Der scheiterte jedoch auf der linken Seite an Gelt, der den Winkel geschickt verkürzte.
Führung für den SVS durch Schulz
Das hatte sich ein wenig angedeutet. Der nächste Angriff der Gäste (8.Minute) rollte Richtung Homburger Tor und die Abwehr der Saarländer bekam die Situation nicht geklärt. Am Ende drückte Schulz die Kugel über die Linie.
Chance für die Hausherren zum Ausgleich in der 14.Minute. SVS-Keeper Schneller hatte gepatzt und den Ball Gouras genau in den Fuß gespielt. Der schloss zwar schnell ab, der Ball verfehlte aber das Tor. Insgesamt wurde es hier ruppiger. So sah Homburgs Ristl in der 15.Minute gelb, nachdem er gegenüber Mamutovic doch überhaupt eingestiegen war.
Den nächsten Torschuss (21.) konnte der Gast für sich verbuchen. Kolbe hatte es aus der Distanz probiert. Knapp am Tor vorbei.
Insgesamt erlebten die Fans ein intensives Spiel, geprägt von sehr harten Zweikämpfen. Die spielerische Linie und auch Torchancen blieben auf der Strecke. So hatte dann auch Mendler für Homburg erst in der 42.Minute die nächste Schusschance. Der zog von halbrechts an, knapp am Tor vorbei. Die Beziehung zwischen Schiedsrichter Wilke und den einheimischen Fans wurde auch mit zunehmender Spieldauer nicht besser. Im wieder wurde auf Entscheidungen mit "Nettigkeiten" reagiert.
So ging es schließlich mit einer 1:0 Führung für den Drittligaabsteiger in die Pause.
Kaum war der Halbzeitpfiff ertönt, stürmten Sandhäuser Flitzer den Platz und rannten mit Vollgas Richtung Heimblock. Auslöser war das Zeigen eines gestohlenen "Sandhausen Banners" im Heimblock. So gingen dann beide Fanseiten aufeinander los und die Fäuste flogen. Der Ordnungsdienst war schon beim Überklettern der Zäine nicht im Bilde. Die Polizei war allerdings ohnehin schon vor Ort und konnte dazwischen gehen.
Defensive des SV Sandhausen hält
Mit dem letzten Aufgebot weitere drei Punkte eingefahren
Wechsel mit Wiederanpfiff auf beiden Seiten. Bei den Gastgebern kamen vor 1.575 Zuschauern Schumann und Joachims für Kober und Baum. Beim Gast ersetzte Zikora nun Akmestanli. Auch für Testroet war die Partie angeschlagen in der 50.Minute beendet. Für ihn nun Outman neu im Spiel. In der 58. Minute wurde es nach einer Homburger Ecke vor dem Sandhäuser Tor gefährlich. Chance vertan.
Das Spiel wirkte auch nach gut einer Stunde recht zerfahren. Jörg kam auf Seiten der Saarländer in der 62.Minute für Mata. Doppelchance für die Grün-Weißen in der 64.Minute. Der eingewechselte Jörg setzte von rechts und kurzer Distanz den Ball an die Latte, den Abpraller und den daraus resultierenden Kopfball rettete Schulz vor der Linie. Ab der 70.Minute war bei den Gästen de Meester für Mamutovic auf dem Platz. Eine Möglichkeit, diesmal durch Herrmann für Sandhausen, verpuffte (72.). Für Zahnen war die Begegnung in der 73.Minute, nach Foul an Jörg, beendet. Gelb-rote Karte und Überzahl für die Saarländer.
Abschluss aus gut 20m durch Joachims. Schneller im Tor des SVS zur Stelle (75.). Erneuter Wechsel beim FCH. Für Petermann war nun Suljic dabei. Die Gastgeber blieben bemüht, hatten wohl in allen statistischen Werten Vorteile, aber der Treffer fehlte.
Die letzten fünf Minuten waren angebrochen. In der 86.min noch ein letzter Tausch bei Homburg. Qenaj kam für Mendler. Schreckmomemt für Sandhausen und Sorge um Keeper Schneller. Der blieb nach einem Duell mit Suljic liegen, musste behandelt werden. Entwarnung. Es ging weiter für Schneller.
Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten. Letzter Wechsel SVS. Bürkle kam für Herrmann (93.). Abpfiff im Waldstadion!
Fazit:
Am Ende gewinnt in Homburg mit dem SV Sandhausen ein Team, welches aufopferungsvoll verteidigte und auch in Unterzahl die Null hielt. Den FCH mag es trösten, dass man statistisch in allen Bereichen Vorteile hatte.
Content: Michael Kaiser vom 15.11.2025
Fotos: Brück
Ein gebrauchter Abend in Luxemburg
DFB-Team wird sich in der Slowakei deutlich steigern müssen
Die ausgerufene Pflichtaufgabe geriet im regnerischen Stade de Luxembourg zur Zitterpartie. Am Ende war es gar eine Darbietung, die Sorgenfalten verursachen muss. Gegen ein in der bisherigen WM-Qualifikation punktloses Schlusslicht Luxemburg quälte sich der viermalige Weltmeister zu einem mühsamen 2:0 Erfolg, der obendrein noch 70 Minuten am seidenen Faden hing.
Entsprechend "sachlich" und alles andere als euphorisch fiel auch die Analyse des Bundestrainers aus. Das Wort "verdient" auszusprechen war für Julian Nagelsmann nach dem Erfolg in Luxemburg ebenso schwer, wie seinem Team das Spiel über weite Strecken Probleme bereitete.
Wirklich zufrieden war der Bundestrainer nach einem sehr mühsamen Arbeitssieg gegen den krassen Außenseiter nämlich nicht.
Speziell die Anfangsphase, zeitlich auf nahezu die komplette erste Halbzeit bezogen, gefiel dem höchsten deutschen Übungsleiter ganz und gar nicht: "Wir haben in der ersten Hälfte nicht alles von Anfang an reingeworfen", bemängelte Nagelsmann beispielsweise den Auftritt seiner Mannschaft. "Zwei oder drei Chancen" des Gegners hatte Nagelsmann gesehen, "wo sie eigentlich in Führung hätten gehen müssen".
Ein Mutmacher war dieser teils blutleere Auftritt in keinster Weise. Gerade spielerisch konnte man nicht überzeugen. Nagelsmann begrenzte sich in seiner Analyse vorwiegend auf eine Statistik: "Mich würde interessieren, wie viele Bälle wir heute zurückgespielt haben und wie viele nach vorne." Zigfach ging der Weg gegen den Underdog nach hinten zu Oli Baumann: "Ich glaube, wir hatten in der ersten Hälfte nur einen tiefen Lauf von Serge und den einen Chip-Ball von Leon." Ansonsten aber habe sein Team "super viele Rückpässe" und "extrem langsam" gespielt: "Wir hatten auch in der zweiten Hälfte noch drei, vier Situationen, in denen wir in der gegnerischen Hälfte den Ball haben und aus 70 Metern Oli anspielen." Bezeichnend auch, dass der deutsche Keeper mehr als doppelt soviele Ballkontakte hatte als Nick Woltemade in vorderster Linie.
Am Ende bleibt aber Fußball Ergebnissport und nach drei Punkten aus Luxemburg reicht der DFB-Elf nun am Montag in Leipzig gegen die Slowakei, dank des besseren Torverhältnisses, bereits ein Remis zum Gruppensieg und der direkten WM-Qualifikation.
Content: Michael Kaiser vom 14.11.2025
Foto: Agüera
Druck auf Sandro Wagner wächst
Abwechslungsreiche Halbzeit mit zwei Treffern auf jeder Seite
Beim VfB Stuttgart gibt's gegenüber dem 2:0 Auswärtserfolg in Mainz vier Wechsel. Karazor, Leweling, Zagadou und Bouanani starten heute, auf der Bank nehmen zunächst Vagnoman, Tomás, Chabot und Chema Platz
Dem gegenüber nur ein Tausch beim Kollegen Wagner vom FC Augsburg. Der ersetzt nach der 0:1 Heimniederlage gegen den BVB Kömür (Bank) durch Kade.
Schiedsrichter der heutigen Partie war Harm Osmers. Der hatte dann auch pünktlich um 17:30 Uhr angepfiffen. Der VfB lief zunächst hoch an, Zwang Dahmen oftmals zu langen Abschlägen. Die Gäste mittlerweile auch im Pressing, Mann gegen Mann, über den ganzen Platz.
Augsburger Führung durch Rieder
Schlotterbeck hatte in der 8.Minute einen langen Ball nach vorne geschlagen, Kade sich gegen Jeltsch durchgesetzt. Der Abschluss aus spitzem Winkel kein Problem für Nübel. Allerdings blieben die Fuggerstädter auf dem Gaspedal und Claude-Maurice probierte es mit dem Abstauber. Auch da war Nübel zur Stelle. Beim dritten Versuch, diesmal durch Rieder, war der Keeper des VfB geschlagen.
Ausgleich VfB durch Elfmeter Mittelstädt
In der 14.Minute kamen sich Schlotterbeck und Zagadou im Augsburger Strafraum näher, zogen sich gegenseitig an den Trikots. Als dann Schlotterbeck plötzlich den Arm um den Hals des Stuttgarters hatte, ging der zu Boden. Der VAR meldete sich, prüfte auf möglichen Strafstoß. Harm Osmers ging selbst an den Monitor, gab Elfmeter für die Gastgeber. Fragwürdig, aber am Ende für Mittelstädt nicht entscheidend. Der blieb cool, schob ins linke Eck ein.
In der 24.Minute eine bockstarke Parade von Dahmen. Assignon hatte Undav in zentraler Postion angespielt, der abgezogen. Sei es Schuss kam flach aufs rechte Eck, wo Dahmen aber stark abgetaucht war und klären konnte.
Erneute Führung der Gäste durch Massengo
Nübel hatte in der 26.Minute Karazor kurz vor dem eigenen Strafraum angespielt. Der ging nach einem Zweikampf mit Massengo zwar zu Boden, aber kein Foul. So konnte der Sechser die Kugel aufnehmen und an Nübel vorbei ins linke Eck versenken.
Die sehr offensiv agierenden Stuttgarter ging voll ins Risiko, wurden nun bestraft. Man würde sehen , wie die Antwort ausfällt. Die Spielanteile lagen deutlich beim VfB, ohne jedoch Kapital aus der Überlegenheit schlagen zu können.
Undav trifft zum 2:2
In der 38.Minute das zweite Comeback nach Rückstand. El Khanouss blieb rechts stabil, blockte einen Befreiungsschlag von Giannoulis. Über Stiller landete die Kugel wieder beim Zehner, der die Kugel gefühlvoll ins Zentrum brachte. Undav stieg hoch, nickte aufs linke Eck. Dahmen am Ball, aber zu spät. Das Spielgerät war hinter der Linie. Dahmen hatte sich bei der Szene offenbar wehgetan, konnte aber nach kurzer Behandlung weitermachen.
Die Nachspielzeit betrug sechs Minuten, wohl auch der VAR-Unterbrechung und vier Treffern geschuldet. In der 49.Minute noch einmal die Schwaben. Der Distanzschuss von El Khanouss knapp über das Tor. Halbzeit!
Undav entscheidet das Spiel gegen Augsburg
Doppelpack des Nationalspielers zum Arbeitssieg der Schwaben
Mit Wiederanpfiff gab es keine personellen Änderungen bei beiden Teams. In der 47.Minute gleich eine Chance für Bouanani. Der war allerdings zu überrascht nach Ecke Stiller und dem Volley von Mittelstädt. So kam das Leder zu Banks, der klären konnte.
Knapp eine Stunde mittlerweile gespielt und der VfB war das aktivere Team. Dies allerdings, ohne sich größere Chancen erspielt zu haben. Ein Schuss von Rieder (60.) landete auf dem Tornetz, ein Versuch von Zagadou (61.) links vorbei. Doppelwechsel bei den Augsburgern. Claude-Maurice und Banks mussten runter. Neu dabei Essende und Gouweleeuw (62.). Wechsel nun auch beim Gastgeber. Tomás kam für Bouanani (68.). Doppelwechsel VfB in der 74.Minute: El Khanouss und Karazor hatten Feierabend, neu dabei Führich und Nartey. Der FCA hatte mehr und mehr Probleme ins Pressing zu kommen. Bisher ohne Folgen.
Die Schluss-Viertelstunde war angebrochen und in der 77.Minute hatte Essende plötzlich, halbrechts völlig freistehend, die Chance zur erneuten Führung. Der setzte die Kugel aus 9m und bester Postion über das Tor von Nübel.
Erste VfB-Führung durch Undav
Auch wenn sich dieser Treffer nicht unmittelbar angedeutet hatte, nahm der Druck der Hausherren doch zu. So dann auch in der 80.Minute. Führich dribbelte auf den Strafraum zu, fand Stiller an der Strafraumkante. Der legte in die halblinke Postion zu Undav ab. Der zog sofort ab und die leicht abgefälschte Kugel schlug hinter Dahmen ein.
Doppelter Wechsel bei Augsburg unmittelbar nach dem Gegentor. Saad und Kömür ersetzten Kade und Rieder. In der 86.Minute fast die Entscheidung durch Tiago Tomás. Der traf allerdings nur das Außennetz.
Es gab noch einmal fünf Minuten obendrauf. Stuttgart nahm die Minuten geschickt von der Uhr, hielt die Gäste weit vom eigenen Tor weg. Augsburg lief die Zeit weg. Das war es dann für die Truppe von Sebastian Hoeneß.
Content: Michael Kaiser vom 09.11.2025
Fotos: Brück
Stabilisierte Sandhäuser fordern Ligaprimus
Im ersten Abschnitt keine Treffer am Hardtwald
Gegenüber dem Auswärtserfolg bei Schott Mainz änderte Olaf Janßen seine Mannschaft nur auf einer Position. Inaler kehrte in Team zurück, Krauße fehlte komplett im Kader
Drei Wechsel bei den Gästen in der Startformation gegenüber dem 1:1 der Vorwoche gegen Barockstadt Fulda. Petö, Grobelnik und Hetemaj durften ran, während Schmidt, Zie und Valpoort zunächst auf der Bank Platz nehmen mussten.
In der ersten halben Stunde lieferten sich die beiden Mannschaften eine intensive Partie, wobei größere Chancen Mangelware blieben. Die Defensiven standen gut und die Gäste hatten lediglich in der 8.Minute mit einem Flachschuss von Köhl aus der Distanz die einzige nennenswerte Möglichkeit. Der Ball ging am linken Pfosten vorbei.
Verletzungsbedingter Wechsel bei den Gästen in der 24.Minute. Engel kam für Ballo in die Begegnung.
Danach wurde der SVS stärker, doch nach einem starken Solo von Mamutovic kam Torjäger Testroet im Strafraum nicht richtig an den Ball (34.) und nur wenig später klärte Freibergs Torwart Grawe.
Auch in Folge blieb es bei intensiven Duellen, ohne jedoch die Großchancen zu erleben. Nach zwei Minuten Nachspiel ging es torlos in die Kabinen.
Auf der letzten Rille zum 3.Erfolg in Serie
Elfmeter Testroet reicht, SVS bezwingt Tabellenführer Freiberg
Vor 2.461 Fans ging es für beide Teams personell zunächst unverändert weiter.
Testroet mit dem Elfer zur Führung
Nach einem schnellen Gegenzug wurde Mamutovic kurz hinter der Strafraumlinie zu Fall gebracht und Testroet verwandelte den unstrittigen Strafstoß mit einem Schuss ins linke Eck zum 1:0 (50).
Die Führung verlieh Sandhausen neue Energie und verunsicherte den Spitzenreiter. Doppelter Wechsel bei den Gästen in der 54.Minute. Für Adigo und Laupheimer waren beim Tabellenführer nun Zie und Lokaj mit dabei.
Halbauer hatte in der 68. Minute das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte jedoch im Eins-zu-Eins knapp an Torwart Grawe. Zwei Minuten später hatten die Hausherren allerdings Glück, dass Torwart Schneller gegen Freibergs Spielmacher Kehl-Gomez stark reagierte. Das hätte eigentlich der Ausgleich sein müssen.
Auch die Hausherren, unverändert personell gebeutelt, wechselten nun. Die 77.Minute lief und Halbauer ging raus. Neu dabei war nun Gipson. Wechsel auch beim SGV in der 79.Minute. Petö ging runter, neu dabei Selitaj. Bei Sandhausen musste der vor drei Minuten eingewechselte Gipson wieder verletzt raus, neu dabei Wagner.
In Folge war aber der SV Sandhausen dem 2:0 näher als die Freiberger dem Ausgleich. So konnte SGV-Schlussmann Grawe einen fulminanten Schuss von Testroet fünf Minuten vor Schluss gerade noch so zur Ecke abwehren. Die letzten fünf Minuten liefen und Sandhausen nahm etwas Zeit von der Uhr. Letzter Wechsel beim SVS in der 90.Minute. Outman löste für wenige Minuten Mamutovic ab. Die Nachspielzeit sollte fünf Minuten dauern.
Am Ende stand ein hart erkämpfter, aber verdienter Sieg, der dritte Erfolg in Serie für Sandhausen.
Content: Michael Kaiser vom 08.11.2025
Fotos: Daniel Meyer
Saarbrücken taumelt weiter durch die Liga
Alemannia führt zur Pause durch Doppelpack von Gindorf
Beide Trainer kommen aus recht unterschiedlichen Spielen. Ilyas Trenz gewann mit seinem Team in Wiesbaden mit 2:1, ändert zwei Positionen. Lorch und Elekwa starten für Ademi und Sulejmani.
Bei den Gästen, nach dem 1:2 in Ingolstadt, ebenfalls zwei Änderungen. Bichsel und Schumacher kommen neu ins Team. Krahn und Bormuth rücken zunächst auf die Bank.
Schiedsrichter Timon Schulz hatte aufgrund der Rauchentwicklung aus dem Gästeblock die Begegnung mit zwei Minuten Verspätung angepfiffen.
Blitzstart Alemannia durch Gindorf
Weitere zwei Minuten später schlug es bereits im Tor von Menzel ein. Die Saarländer waren defensiv komplett im Tiefschlaf, schauten zu, wie Elekwa bei einem Einwurf tief geschickt wurde. Der spielte quer und Gindorf musste aus 4m nur noch ins leere Tor einzuschieben.
Die Chance zur Antwort für die Gäste in der 8. Minute. Nach einer riskanten, aber gelungenen Einzelaktion von Kamara, kam die Kugel zu Elongo-Yombo. Der hatte im Eins gegen Eins nur noch Olschowsky vor sich, der aber abtauchte und mit dem Arm retten konnte. Die Gäste wurden mutiger und in der 14.Minute lag der Ball tatsächlich im Aachener Tor. Kein Grund lange zu jubeln Kamara nickte zwar nach bösem Schnitzer des Aachener Keepers ein, stand aber zuvor deutlich im Abseits.
Der nächste Freistoß von Pick, 20.Minute, fand erneut Kamara. Diesmal war es knapp und es fehlten nur Zentimeter. Im Nachgang hatte Aachen möglicherweise Glück, traf doch Elekwa Kamara im Strafraum mit voller Wucht am Schienbein. Für den Schiedsrichter nicht genug für einen Strafstoß. Im Offensivspiel der Alemannia lief aktuell nicht mehr viel zusammen. Da hatten die Gäste deutlich nachgebessert.
Die nächste Großchance für den FCS in der 38.Minute. Da hatte Pick den Abschluss, scheiterte, nach Zuspiel Brünker, an Olschowsky.
Gindorf schnürt den Doppelpack für Aachen
Die 39.Minute lief und wieder war das Abwehrverhalten der Saarländer nicht drittligatauglich. Die Tempovorteile der Allemannen waren eklatant und so ging Schroers im Strafraum ohne Probleme an Sonnenberg vorbei. Dann der exakte Pass in den Rückraum und der zweite Treffer für Gindorf war gebucht. Das war jetzt zum zweiten Mal deutlich zu einfach. Da musste sich Saarbrücken etwas einfallen lassen für die zweite Halbzeit.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten, dann ging es in die Kabinen.
Saarbrücken steckt tief in der Krise
Dritte Niederlage in Folge befeuert Debatte um den Trainer
Wechsel beim Gast aus dem Saarland vor 21.985 Zuschauern. Für Schumacher war Baumann ins Team gekommen.
Es ging auch gleich gut los für Saarbrücken. Pick hatte in der 48.Minute in den Fünfer gepasst, Baumann gefunden. Dessen Kopfball wurde noch abgefälscht, landete im Seitenaus. Doppelwechsel bei der Alemannia. Ab der 57.Minute kamen Sulejmani und Ademi für Elekwa und den angeschlagenen Yarbrough.
Mittlerweile eine gute Stunde in Aachen absolviert und die Begegnung blieb arm an Höhepunkten. Zwei Möglichkeiten. In der 62.Minute mal so etwas wie eine Chance. Sonnenberg kam nach einer Ecke zum Kopfball, der zur erneuten Ecke geklärt wurde. Diese landete über Umwege bei Pick, der es aus spitzem Winkel probierte. Olschowsky war aber beim Aufsetzer zur Stelle. Zwei Minuten später musste Aachen sich erneut bei seinem Keeper bedanken. Brünker verpasste eine Flanke von Rizzuto, irritierte aber den Torhüter. Der musste hechten, klärte aber auch diese Situation. Von den Kaiserstädtern aktuell sehr wenig zu sehen.
Doppelwechsel bei Blau-Schwarz. Ab der 72. Minute lösten Neudecker und Caliskaner nun Elongo-Yombo und Rabihic ab.
Loune und Richter kamen bei Aachen für Bahn und Lorch (77.).
Nächster Nackenschlag,
Im Spiel lief schon wenig, jetzt meinte es auch der Schiedsrichter nicht unbedingt gut mit dem FCS. Kamara sah in der 80.Minute die gelb-rote Karte. Der hatte sich den Ball hoch gelegt, dann seinen Gegenspieler unglücklich getroffen. Da bereits gelb verwarnt, zeigte der Schiedsrichter die gelb-rote Karte. Eine sehr harte Entscheidung.
Diese Überzahl brachte auch die Gastgeber wieder etwas besser und mutiger ins Spiel. In der 87.Minute ein weiterer Wechsel bei den Alemannen. Strujic kam für Nadjombe. Die reguläre Spielzeit war mittlerweile runtergelaufen und auf der Tafel standen sieben Minuten Nachspielzeit.
Jetzt kam auch Civeja für Rizzuto ins Spiel. Der sah dann auch gleich in der 93.Minute noch die gelbe Karte. Mehr sollte es hier nicht mehr geben. Hier ertönte der Abpfiff und Saarbrücken steckt tief in der Krise.
Content: Michael Kaiser vom 02.11.2025
Fotos: Brück
Keine Tore in der ersten Halbzeit
Treffen mit dem Ex-Trainer bisher recht unspektakulär
Markus Anfang ändert sein Team, gezwungenermaßen, gegenüber dem 1:3 unter der Woche gegen Freiburg auf vier Positionen. Heyer, Iyoha, Raimund und Celar starten für Appelkamp (Bank), sowie Itten, Zimmermann und Rasmussen (alle verletzt). Kurzfristig fiel dann, wohl beim Aufwärmen, Raimund aus, für den Appelkamp wieder in die erste Elf rückte.
Bewegung auch bei den Gästen. Im Tor bleibt, wie schon beim Pokalspiel in Fürth, Simoni. Krahl fehlt erkrankt. Ansonsten übernehmen Hanslik, Haas und Prtajin für Alidou, Kleinhansl und Kapitän Ritter.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Lars Erbst, der auch pünktlich um 13:30 Uhr angepfiffen hatte. Die ersten Minuten waren von ersten Duellen in der neutralen Zone geprägt. Die Fortunen kamen erstmals in der 3.Minute in den gegnerischen Strafraum, ohne das Appelkamp jedoch den Ball kontrollieren konnte. Bei den Gästen aus der Pfalz dauerte es bis zur 6.Minute, ehe man Prtajin in der Box suchte. Eine Ecke sollte herausspringen. Die wurde dann tatsächlich unangenehm. Sirch hatte geflankt, Gyamfi war mit langem Bein hingegangen. Kastenmeier wehrte mit der Faust ab.
Eine gute Viertelstunde war in Düsseldorf gespielt und Haas probierte es wieder über seine linke Seite. Geklärt von einem Düsseldorfer Verteidiger. In der 19.Minute ein Abschluss der Gäste. Kunze hatte sich in zentraler Postion gegen Breithaupt durchgesetzt, zog aus gut 21m ab. Kein Problem für Kastenmeier, der die Kugel einmal klatschen ließ und dann festmachte. In den Folgeminuten wurden die Fortunen etwas mutiger, auch aktiver. Die großen Chancen blieben aber aus. Immer wieder fehlte der letzte Ball, der tödliche Pass.
In der 38.Minute eine Hereingabe der Rheinländer von der rechten Seite. Muslija hatte geflankt, Oberdorf zum Kopfball gekommen. Der konnte die Kugel aber nicht kontrollieren, Chance vertan. Von vielen Chancen kann hier tatsächlich noch nicht die Rede sein. Bemüht waren aber beide Teams.
Die letzten fünf Minuten liefen und in der 43.Minute die bisher beste Gelegenheit der Gastgeber. Nach einer kurz geklärten Flanke nahm El Azzouzi die Kugel von der Strafraumgrenze volley. Knapp über das Tor. In der Schlussminute probierte es Şahin noch einmal für den FCK aus 23m zentraler Postion. Kein Problem Kastenmeier und Halbzeit in der Merkur Spiel-Arena.
Fortuna beweist Kampfgeist
Suso gleicht Gäste-Führung durch Sirch aus
Personell ging es auf beiden zunächst vor 40.667 Fans unverändert weiter. Auch der Spielverlauf blieb ähnlich. Das Spiel verlief einfach zäh und beide Seiten schienen bedacht, hier keine Fehler zu machen.
Führung FCK durch Sirch
So kann man einen Freistoß schon mal schießen. Nach einem Foul an Skyttä bekamen die Pfälzer einen Freistoß zugesprochen, den Sirch aus zentraler Postion, 22m vor dem Tor, links rechts versetzt, treten sollte. Die Kugel ging rechts an der Mauer vorbei, schlug im rechten, oberen Eck von Kastenmeier ein.
VAR kassiert Treffer von Robinson
In der 58.Minute der vermeintliche Doppelschlag durch Robinson. Skyttä hatte einen Freistoß nach innen auf den langen Pfosten zu Prtajin gebracht, Der köpfte über Kastenmeier hinweg, Robinson brachte die Kugel mit dem Bauch über die Linie. Der Treffer wurde überprüft. Prtajin stand im Moment des Abspiels vermeintlich bereits im Abseits. Der Check lief bereits einige Minuten und die Zuschauer waren alles andere als begeistert. In der 63.Minute dann die Entscheidung: Der Treffer zählte nicht, Prtajin stand im Abseits.
Doppelter Wechsel bei den Fortunen: Suso und D. Schmidt kamen in der 63.Minute für Celar und Breithaupt. Zwischenzeitlich, in der 72.Minute, hatte Markus Anfang die gelbe Karte gesehen. Zwei Minuten später die große Chance zum Ausgleich. Muslija hatte einen Freistoß von der linken Seite vor das Tor geschlagen, Mehrere Spieler verfehlten und final kam El Azzouzi am zweiten Pfosten recht unbedrängt zum Kopfball. Simoni konnte klären.
Wechsel bei den Roten, der Fortuna. In der 76.Minute löste Egouli Appelkamp ab. Eine Minute später dann auch doppelter Tausch beim 1.FC Kaiserslautern. Für Şahin und Skyttä war Feierabend, neu dabei waren Ritter und Kim. In der 83.Minute, ebenfalls beim Gast, kam Aremu für Robinson.
Ausgleich Fortuna durch Suso
Der Joker stach. In der 84.Minute kam Suso halbrechts im Strafraum an den Ball, zog mit der linken Innenseite ab. Sein Schuss flog wie gemalt in den linken Winkel. Angesichts des Aufwandes den die Fortuna betrieb, mittlerweile nicht unverdient.
Doppelwechsel bei Torsten Lieberknecht. In der 89.Minute kamen Elvedi und Wekesser für Sirch und Hanslik.
Die Nachspielzeit betrug, auch der langen VAR-Pause geschuldet, neun Minuten.
Content: Michael Kaiser vom 02.11.2025
Fotos: Brück
Darmstadt 98 führt zur Pause
Hornby und Lidberg treffen für die Lilien, Sarenren Bazee für die Arminen
Beide Trainer haben keinen Bedarf gesehen eine Rotation vorzunehmen. Lilien-Coach Kohfeldt vertraut so exakt der gleichen Elf, die unter der Woche mit 4:0 im Pokal gegen Schalke erfolgreich war.
Gegenüber Mitch Kniat wechselt gegenüber dem 1:2 bei Union Berlin auf einer Position. Micheler feiert sein Startelfdebüt, Wörl nimmt zunächst auf der Bank Platz.
Schiedsrichter Richard Hempel hatte im Stadion Böllenfalltor pünktlich angepfiffen und die Hausherren übernahmen von Beginn an das Kommando.
Führung der Lilien durch Hornby
So auch die erste Ecke des Heimteams in der 4.Minute. Maglica hatte sich im Luftkampf durchgesetzt, auf Hornby verlängert. Der scheiterte zunächst noch an Kersken, beim Nachschuss hatte Bielefelds Keeper keine Chance mehr.
In der 17. Minute prüfte Corredor, nach einem Ball von Klefisch, Dessen Volleyschuss konnte Kersken klären. Zwei Minuten später musste die Latte Bielefeld vor dem zweiten Gegentor bewahren. Lopez hatte Maglica bedient, der sich bockstark im Luftkampf gegen Sarenren Bazee durchsetzte. Der Kopf ging dann allerdings nur an die Latte. Glück für die Arminen.
Ausgleich Bielefeld durch Sarenren Bazee
Das hatte sich wahrlich nicht angedeutet. Aus dem Nichts, quasi mit der ersten Chance, der Ausgleich. Felix hatte einen langen Einwurf von Grodowski (28.) weitergeleitet, Sarenren Bazee aus der Drehung vollendet. Mit links zog der ab und die Kugel lag im kurzen Eck.
Qqq
In der 30.Minute war Marseiler durch, geriet aber im Zweikampf etwas in Rücklage, so dass der Ball deutlich über das Tor ging.
Lidberg mit Tor des Monats
Das war eine Augenweide, allerdings auch durch die Abwehr der Westfalen begünstigt. Lidberg hatte in der 33.Minute von der linken Seite überragend Fahrt aufgenommen, war nach innen gezogen und hatte die Kugel unters rechte Lattenkreuz gezimmert.
VAR überprüft mögliches Handspiel
In der 42.Minute meldete sich der VAR. Holland hatte wohl den Ball mit der Hand gespielt oder an die Hand bekommen. Zwei Minute dauerte die Überprüfung und es gab Entwarnung für die Hausherren "Kein strafbares Handspiel".
Die Nachspielzeit betrug eine Minute und gleich zu Beginn hatte plötzlich Bielefeld die Chance auszugleichen. Momuluh hatte scharf nach innen gepasst, Pfeiffer mit der Fußspitze abgefälscht, so dass Sarenren Bazee die Kugel und Möglichkeit knapp verpasste.
Halbzeit in Darmstadt!
Arminia erkämpft sich Remis in Darmstadt
Treffer von Großer reicht dem DSC zur Punkteteilung
Beide Trainer wechselten mit Wiederanpfiff vor 17.810 Fans. Bei den Lilien kam Richter für Lidberg, bei der Arminia positionsgetreu Lannert für Boakye.
In der 47.Minute fasste sich Schneider ein Herz, zog aus 30m ab. Den leicht flattermden Ball faustete Schuhen vorsichtshalber zur Seite weg. Zu Beginn des zweiten Abschnitts wirkten die Gäste agiler und frischer, ohne jedoch große Chancen zu entwickeln. Doppelwechsel bei dem DSC in der 55.Minute. Sicker und Wörl kamen neu für Handwerker und Micheler. Vier Minuten später, mittlerweile fast eine Stunde gespielt, ersetzte Papela auf Darmstädter Seite Akiyama.
Schlechte Nachricht für die Hessen. In der 61.Minute musste Hornby mit Oberschenkel-Problemen runter. Hier stand zeitnah ein Wechsel an, der auch zwei Minuten später erfolgte. Hornby ging zusammen mit Marseiler vom Platz, neu dabei waren fortan Bialek und Will. Auch den zahlreichen Wechseln geschuldet, war hier der Rhythmus etwas verloren gegangen.
Großer egalisiert für Bielefeld
Die zunehmende Passivität der Hausherren sollte sich rächen. In der 72.Minute war es tatsächlich soweit. Momuluh hatte am Strafraum zu Großer weitergeleitet, dessen Schuss von Maglica entscheidend abgefälscht wurde. Keine Chance für Schuhen einzugreifen.
In der 82.Minute sogar die mögliche Gästeführung. Corboz hatte auf Grodowski durchgesteckt, der die Kugel knapp am langen Eck vorbeischob. Eine Minute später und plötzlich hatte Corredor die Chance. Der herausstürmende Kersken verkürzte aber geschickt den Winkel, verhinderte den Ausgleich. Hier entwickelte sich jetzt endgültig eine Abwehrschlacht. Wechsel bei Bielefeld in der 85.Minute. Young kam für Sarenren Bazee.
Die Nachspielzeit betrug sieben Minuten. In der 92.min Wechsel auf beiden Seiten. Ocansey ersetzte Grodowski bei Bielefeld, bei Darmstadt ging Lopez runter, wurde für wenige Minuten von Bader abgelöst.
Letzte Minute der Nachspielzeit und noch einmal Ecke für Bielefeld. Der Ball flog in den Strafraum, wurde geklärt. Jetzt war Schluss in Darmstadt.
Content: Michael Kaiser vom 01.11.2025
Fotos: Brück
Intensive Begegnung zur Pause torlos
Der Karlsruher SC und Schalke 04 neutralisieren sich
Zwei Wechsel beim KSC gegenüber dem 4:1 Erfolg in Fürth. Šimić ersetzt Müller, Burnic darf für den verletzten Egloff ran.
Beim Gegner aus Gelsenkirchen ebenfalls zwei Änderungen. Becker kommt für Porath, Younes startet erstmals diese Saison, Bachmann fehlt komplett im Kader. Kurzfristiger Tausch bei S04: Sanchez startete nun für den kurzfristig ausgefallenen Kurucay.
Schiedsrichter Dr. Max Burda hatte pünktlichst um 13 Uhr angepfiffen und von Beginn an entwickelte sich eine intensive Begegnung. Gleich in der 2.Minute war es ein wenig zu "intensiv" und Ayhan sah nach Foul an Schleusener gelb.
Elfmetersituation in Prüfung
In der 6.Minute möglicherweise ein Foul von Gantenbein an Kobald im Schalker Strafraum. Die Aktion selbst wohl unstrittig, allerdings könnte es in der Entstehung eines Abseitsposition gegeben haben. Der VAR, Patrick Ittrich, schaute sich die Situation genauer an, und stellte eine strafbare Abseitsstellung fest. Also kein Elfmeter für die Hausherren.
In den Folgeminuten standen die Schalker zwar auf dem Gaspedal, der große Spielfluss war jedoch nicht zu erkennen. Es blieb ruppig und selbst eine Ecke in der 15.Minute wurde wiederholt, da Ayhan Rapp umgeschubst hatte. Vermeintliche Großchance für Scheusener in der 21. Minute. Förster hatte die Schalker Defensivkette überlupft, Schleusener stand plötzlich blank vor Karius. Der Stürmer des KSC war aber etwas zu früh gestartet, stand im Moment des Abspiels doch klar im Abseits. So etwas wie eine Halbchance für die Gäste in der 28.Minute. Da hatte Sylla es per Fallrückzieher probiert, brachte aber zuwenig Druck hinter die Kugel. Kein Problem für Bernat im Tor der Badener.
Zwei Möglichkeiten für die Gäste in Folge ab der 39.Minute. Zunächst nach Ecke Younes per Kopfball von Ayham am langen Pfosten. Pinto Pedrosa konnte auf der Linie klären. Eine Minute später Karaman, der rechts mit einem Antritt Raum gewann, in dem Strafraum zog und aus spitzem an Bernat scheiterte.
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. In der 92.Minute die große Chance für Schleusener zur Führung. Der wurde steil geschickt, scheiterte im Eins gegen Eins an Karius. Das war es dann zunächst aus Karlsruhe. Halbzeit!
Verdienter Sieg in der Nachspielzeit
Badener drehen Spiel durch Beifus und Schleusener
Mit Wiederanpfiff vor 33.180 Zuschauern ein wohl verletzungsbedingter Wechsel beim KSC: Franke ersetzte Burnic. Bei den Gästen kam Porath für Younes. Taktische Folge bei Karlsruhe, dass sich Franke im Zentrum der Abwehr einsortierte, während Rapp eine Postion nach vorne rückte.
Die erste Viertelstunde verstrich ohne dass eine der beiden Mannschaften sich nennenswerte Chancen oder Vorteile erarbeiten konnte. Die Angriffe blieben meist schon im Ansatz hängen oder man probierte es mit Einzelaktionen. So auch Herold, der in der 56. Minute gegen drei Schalker probierte, aber dann final ein Offensivfoul gegen Schallenberg beging.
Elfmeter Schalke, Karaman trifft
In der 63.Minute hatte Franke seinen Gegenspieler im Strafraum umgerissen. Das sah fast so aus, als hätte Franke seinen Gegenspieler im Schwitzkasten. Eine harte, aber wohl korrekte Entscheidung. Karaman schnappte sich die Kugel, lief kurz an, versenkte sicher in die linke Ecke. Keine Chance für Bernat.
Im Abschluss an den Führungstreffer Wechsel beim KSC: Opitz ersetzte den erneut nahezu wirkungslosen Šimić. In der 71.Minute ein Pfostentreffer von Förster. Der Treffer hätte aber nicht gezählt. Abseits! Im Anschluss erneuter Wechsel bei S04. Remmert kam für Gantenbein. Auch die Hausherren reagierten, brachten in der 73.Minute Fukuda für Rapp.
Ausgleich KSC durch Beifus
Ecke in der 76.Minute von der linken Seite. Herold zirlelte die Kugel richtig schön in der Strafraum, wo Beifus hochstieg und den Ball mit aller Wucht aufs Tor brachte. Karius war noch irgendwie am Ball, konnte den Einschlag aber nicht mehr verhindern.
Herold und Opitz sorgten in der 80.Minute für einige Bewegung auf der linken Seite, den letzten Pass konnte aber ein Schalker verhindern.
Die Schlussphase war, sprich die letzten fünf Minuten, waren angebrochen. Noch einmal Wechsel bei Schalke. Donkor ersetzte Becker.
Die Nachspielzeit sollte fünf Minuten betragen und folgenreich werden
Schleusener zur Führung
Karlsruhe hatte die Begegnung tatsächlich noch gedreht. Eine Flanke, zuvor noch von Kobald verlängert, kam zum Vollblutstürmer und der drückte die Kugel gefühlvoll über die Linie.
Die letzten Schalker Bemühungen blieben unbelohnt. Abpfiff und Heimsieg für den KSC!
Fotos: HettiPicture
Fortuna nach sechs Minuten 0:2 hinten
Blitzstart Freiburg durch Matanovic und Grifo, El Azzouzi schlägt zurück
Beim Personal gibt's auf Seiten der Fortunen gegenüber der späten Niederlage in Berlin zwei Änderungen. Markus Anfang lässt Itten und Appelkamp starten, dafür rücken Iyoha und Schmidt auf die Bank.
Deutlich mehr Bewegung, wie von Julian Schuster angekündigt, bei den Breisgauern. Im Tor ersetzt Müller Atubolu, bei den Feldspielern fehlen, gegenüber dem 0:2 in Leverkusen, Scherhant, Höler, Adamu, Treu und Makengo (alle Bank). Dafür starten dann Suzuki, Beste, Günter, Matanovic und Grifo.
Felix Zwayer, heute Referee in Düsseldorf, hatte pünktlich angepfiffen. Über das Spiel musste man zunächst nicht viel berichten.
Blitztor Matanovic schockt die Fortuna
Abtasten war hier nicht angesagt. Keine Minute war gespielt und die Kugel lag im Tor von Kastenmeier. Manzambi hatte für Freiburg links blitzschnell umgeschaltet, tankte sich bis in den Strafraum durch. Mit seinem Ball in den Fünfer fand er Matanovic, der keine Mühe hatte einzuschieben. Sowas nennt man dann wohl Traumstart oder, aus Sicht des Zweitligisten, eine Katastrophe.
Grifo baut Führung aus
Zweite Möglichkeit, in der 6.Minute, und es stand 2:0 für die Gäste. K. Schmidt hatte in der eigenen Hälfte einen Einwurf vor die Füße von Matanovic geworfen, der fand den hinter der Kette platzierten Grifo. Kastenmeier stürmte zwar noch aus dem Gehäuse, aber der Freiburger Routinier blieb cool, vollendete ganz entspannt. Zweiter Treffer und mehr als ein Nackenschlag für die Fortuna.
Anschlusstreffer Fortuna El Azzouzi
Die erste gefährliche Torannäherung in der 20.Minute und sofort der Anschluss für die Hausherren. Zimmermann hatte von rechts geflankt, K. Schmidt war im Kopfball höher gestiegen als Kübler und konnte auf den Torschützen ablegen. Suzuki kam nicht mehr in die Situation und El Azzouzi schon zum 1:2 ein.
In der 22.Minute musste Itten verletzungsbedingt bei den Fortune runter, neu dabei D. Schmidt. Die Antwort der Breisgauer ließ nicht lange auf sich warten. Die 24.Minute lief und wieder hatte Matanovic die Chance, diesmal per Kopf. Knapp rechts übers Lattenkreuz.
Nach einer guten halben Stunde bot sich Beste halbrechts die Möglichkeit. Sein Schuss aber zu ungefährlich, Chance vertan. Jetzt erlebten die Zuschauer hier aber ein Fußballspiel. Die Gastgeber hatten ihre anfänglichen Unsicherheiten abgelegt, hielten dagegen und Beschäftigten durchaus die Defensive des Bundesligisten.
Mittlerweile waren die letzten fünf Minuten der ersten Spielhälfte angebrochen. Die Gäste hatten ihr Pressing momentan Höhe Mittellinie verlegt, ließen die Fortunen kommen. Die Nachspielzeit sollte drei Minuten betragen. Das war es vorerst in Düsseldorf. Halbzeit in der Merkur Spiel-Arena.
Der Bundesligist steht im Achtelfinale
Starke Leistung der Rheinländer wird nicht belohnt
Personell ging es zunächst auf beiden Seiten vor lediglich 36.112 Fans unverändert weiter. Im Gegensatz zur ersten Halbzeit stand hier aber eine hellwache Mannschaft von Markus Anfang auf dem Feld.
In der 50. Minute eine Unterbrechung, nachdem Matanovic im Zweikampf Zimmermann mit dem Ellenbogen im Gesicht erwischt hatte. Gelbe Karte für den Freiburger und Zimmermann musste behandelt werden, blieb zunächst regungslos liegen. Neben dem medizinischen Personal des Vereins waren nun auch Sanitäter auf dem Feld. Der Spieler war bei Bewusstsein, musste aber vom Feld. Neu dabei, ab der 53.Minute war Heyer. Hatte man zu Beginn der Partie noch Sorgen um die Fortunen, so drückten diese aktuell mächtig aufs Gas.
Abseitstreffer für die Fortunen
In der 59.Minute lag der Ball dann zwar im Netz, der vermeintliche Ausgleich. Muslija hatte geflankt, K. Schmidt sich gegen Manzambi durchgesetzt. Der Verteidiger stand allerdings im Abseits, der Treffer zählte nicht.
Doppelter Wechsel bei den Gästen in der 63.Minute: Adamu und Makengo lösten Matanovic und Günter ab. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gastgeber das Spiel tatsächlich übernommen. Die Frage wird bleiben, ob das am Ende zu einem Treffer und zumindest einer Verlängerung reicht? Den nächsten Torschuss hatten die Männer in rot in der 73. Minute. Da hatte es Rasmussen aus etwa 18m probiert. Kein Problem Müller im Freiburger Tor.
Doppelwechsel bei den Hausherren in der 78.Minute: Raimund und Suso kamen für K. Schmidt und Rasmussen. Auch zwei Wechsel beim SC: Beste und Grifo gingen runter. Neu dabei Rosenfelder und Scherhant. Zwei frische Spieler beim SC und etwas Zeit von der Uhr in der 89.Minute: Lienhart und Treu kamen für Kübler und
Die Nachspielzeit betrug sieben Minuten.
Entscheidung auf das leere Tor durch Scherhant
Bereits in der 92.Minute fand man den Düsseldorfer Keeper bei einer Ecke im Freiburger Strafraum. Das sollte sich rächen. Der Ball kam zu Suzuki, der mit einem langen Schlag Scherhant auf die Reise schickte. Der nahm die Situation dankend an, ließ noch einen Gegenspieler aussteigen und schob zum 3:1 ins leere Tor ein.
Das war es dann in Düsseldorf. Starke Vorstellung der Fortuna, aber die Gäste stehen im Achtelfinale.
Content: Michael Kaiser vom 29.10.2025
Fotos: Brück
Die Rotationsmaschine läuft auf beiden Seiten
Mainz per Handelfer Amiri vorne, Führich mit dem Ausgleich
Das dürfte heute eine historische Rotation in einer Bundesliga-Partie sein.
VfB-Coach Hoeneß wechselt die Feldspieler im Vergleich zum 0:1 unter der Woche in Istanbul komplett. Also zehn Neue in der Startformation.
Gegenüber Henriksen greift auch zur Rotation, lässt nur vier Spieler aus der Elf gegen Mostar (1:0 Heimerfolg) zu Beginn ran. Dies sind im Tor Zentner, Kapitän Widmer, Mohr und Sano. Der "Rest" ist neu.
Schiedsrichter ist heute Felix Zwayer, der pünktlich in der MHP-Arena angepfiffen hatte. Das könnte durchaus ein Spiel der Überraschungen werden. Zumindest hatte Mainz-Coach Henriksen zu Beginn Widmer nach links beordert, Mwene auf rechts. Beim VfB dirigiert Zagadou dürfte sofort die Dreierkette bei seiner Rückkehr dirigieren.
Das erste Highlight, sprich Chance, für den VfB und Leweling. Undav hatte eine Flanke von Fűhrich zur Bogenlampe werden lassen, Leweling per Kopf den Abschluss gesucht. Kein Problem für Zentner im Mainzer Gehäuse. Die Hausherren wechselten im Spiel häufig die Seiten, was zu einem läuferischen Aufwand bei den Gästen führte.
Nächste Aktion Richtung Tor, erneut für die Gastgeber in der 19.Minute. Führich im Duell mit da Costa und Glück, dass seine Flanke Undav vor die Füße fällt. Überrascht allerdings auch der Nationalstürmer, so dass Zentner retten kann. In der 23.Minute die erste Chance für die 05er. Amiri hatte einen Freistoß von links in Zentrum gebracht, erreichte da Costa. Der setzte sich zwar gegen Natey durch, köpfte aber knapp daneben. Weitere Angriffe der Schwaben blieben oftmals im Ansatz stecken oder es fehlte der letzte, entscheidende Ball.
Strafstoß Mainz, Führung durch Amiri
Aufregung in der 39.Minute um ein vermeintliches Handspiel von Chema im eigenen Strafraum. Der hatte den Ball im Luftduell an der Arm bekommen, die Szene lief aber zunächst weiter. Dann meldete sich Bastian Dankert, der heutige VAR, und die Szene wurde überprüft. Die Entscheidung final Elfmeter für die Gäste. Den vermeldete Amiri sicher oben ins linke Eck. Keine Chance für Nübel. Genervt nicht nur das Publikum, sondern auch Sebastian Hoeneß. Der sah, nach kurzer Diskussion mit Schiri Zwayer, gelb.
Ausgleich durch Fűhrichs Traumtor
Die Nachspielzeit betrug drei Minuten. In der wohl letzten Minute der Verlängerung der verdiente Ausgleich für die Männer in weiß. Vagnoman hatte am linken Flügel bedient. Der zog sehenswert nach innen, schlenzte die Kugel überragend in die Ecke. Kategorie Traumtor!
Halbzeit in Stuttgart.
Arbeitssieg für den VfB Stuttgart gegen Mainz
Undav entscheidet enges Spiel zugunsten der Schwaben
Personell kamen die Teams unverändert aus den Kabinen. Gleich, nach nicht einmal einer Minute, die Chance für Stuttgart in Person von Stenzel. Der hatte es, nach per Lupfer probiert. Schöne Flugeinlage von Zentner und zur Ecke geklärt.
Möglichkeit für Mainz über die rechte Seite und da Costa. Der hatte in der 55.Minute etwas Platz, zog halbrechts im Strafraum nach einer Art Doppelpass mit Zagadou, ab. Nübel war aber gewohnt schnell unten und hatte geklärt.
Die 62.Minute und Doppelwechsel beim Gastgeber: Nartey und Stenzel gingen runter, neu dabei Stiller und Assignon. Die Männer mit dem roten Brustring nun klar im Vorwärtsgang. Auch Mainz reagierte, brachte in der 66.Minute Sieb und Hanche-Olsen für Kohr und Hollerbach. Erneut doppelter Tausch bei Sebastian Hoeneß. El-Khanouss und Tiago Tomás ersetzten Führich und Leweling (72.). Eine Minute später die letzte Aktion von Zagadou. Der führte noch einen "intensiven" Zweikampf mit Sieb und musste im Anschluss, von Wadenkrämpfen geplagt, runter. Für ihn neu dabei Chabot.
Führung durch Undav
Dieser Treffer hatte sich nicht unbedingt angedeutet, das wird aber dem VfB egal sein. Undav lief plötzlich in der 80.Minute völlig frei auf Zentner zu, vollendete mit einem Chipball. Zuvor hatte sich Bell übelst bei langen Ball von Nübel verschätzt.
Veratschnig ersetzte nun beim FSV Widmer.
Die Hausherren schraubten kräftig an ihrer guten Heimbilanz und erst in der 86.Minute brachte Mainz mit Weiper einen gelernten Stürmer für Bell. Nordin ersetzte Bell. Somit waren schon die Schlussminuten angebrochen. Die Nachspielzeit wurde mit sieben Minuten angezeigt.
In der exakt 91.Minute die Möglichkeit zum Ausgleich für Veratschnig. Der setzte aber seinen Kopfball, nach Flanke Nebel, wenige Zentimeter am langen Pfosten vorbei.
Abpfiff in Stuttgart und der VfB schnappt sich drei Punkte im Kampf um die Spitzenplätze.
Content: Michael Kaiser vom 26.10.2025
Fotos: Brück
Schalke weiter auf der Erfolgswelle?
Knappen führen zur Pause durch Sylla's Treffer
Erster Akt der kleinen Serie zwischen dem FC Schalke 04 und dem SV Darmstadt 98. Heute steht das Duell in der Liga an, bevor es am kommenden Mittwoch zum Rückspiel in Darmstadt mit der 2.Runde des DFB-Pokals weitergeht.
Personell ändert Trainer Muslic gegenüber dem Erfolg in Hannover gezwungenermaßen eine Personalie. Bachmann ersetzt den an der Wade verletzten Antwi-Adjei.
Beim Gast aus Darmstadt fehlt Top-Torschűtze Lidberg krank, Lopez ist gesperrt. Dafür lässt Lilien-Coach Kohfeldt Boëtius und Bialek starten.
Schiedsrichter Bacher hatte in der geschlossenen VELTINS-Arena pünktlich angepfiffen und Schalke suchte von Beginn an Sicherheit über Ballbesitz. Die Gästen versuchten spielerisch das Pressing der Gastgeber zu lösen.
Sylla zur Führung für S04
Der Spieler mit dem Momentum schien Sylla zu sein und der bestätigte bereits in der 9.Minute seinen guten Lauf. Nach einem herrlichen Zuspiel von El-Faouzi von halblinks, ging Sylla auf die Reise und konnte auch Schuhen im Darmstädter Tor überwinden. Flach rechts ins untere Eck und Schalke führte.
Die Lilien hatten nach dem Rückstand mehr Ballbesitz, kamen aber nicht wirklich in der Tiefe an. Bisher konnte Königsblau alles recht problemlos wegverteidigen. So auch in der 19.Minute, als der aufmerksame Gantenbein einen Diagonalpass auf Marseiler abfangen konnte. Die nächste Großchance in der 28.Minute für die Gastgeber. Nach einem Freistoß für Darmstadt konnte El-Faouzi die Kugel gewinnen, legte im Straucheln noch in den Lauf von Sylla, der aber mit seinem Flachschuss an Schuhen und dessen Fußabwehr scheiterte.
Schalke blieb / wirkte sehr passiv, überließ den Lilien doch über weite Strecken Ball und Spiel. Das könnte sich rächen. Die nächste Möglichkeit, 41.Minute, nach einer Flanke von links Richtung langen Pfosten. Dort stieg Bachmann hoch, bekam die Kugel aber nicht mehr gedrückt. Sein Kopfball also über das Tor. Drei Minuten später wieder Schalke. Diesmal die Vorlage von Sylla, in die Karaman hereinrutscht. Über das Tor.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten, dann ging es in die Pause.
Der FC Schalke springt an die Tabellenspitze
Arbeitssieg reicht heute Abend um Träume zu wecken
Auf Schalke ging es zu Beginn der zweiten Halbzeit unverändert weiter. Das Personal blieb gleich auch die gefährlichen Chancen waren auf Schalker Seite.
Zwei Versuche von El-Faouzi per Steilpass auf Sylla scheiterten, Schalke blieb aber vor 61.198 Fans deutlich besser im Spiel. Gefährlich wurde es schließlich in der 57.Minute. Becker startete Richtung Grundlinie durch, flankte von dort an den Fünfer auf Bachmann, der aber nicht richtig zum Kopfball kam.
Zeit der Wechsel ab der 63.Minute: Bei den Hessen gingen Boëtius, Bialek und Akiyama runter. Neu dabei nun Papela, Bader und Will. Bei Schalke kamen Gomis und Porath für Bachmann und Gantenbein. Es waren noch knapp 20min zu spielen, Schalkes Führung wackelte nicht, aber ein 1:0 ist bekanntermaßen das denkbar knappste Resultat.
Abseitstreffer von Corredor für Lilien
So auch der kurze Schreckmomemt in der 76.Minute: Nach einem Steckpass von Papela war Corredor durch, versenkte die Kugel im Tor von Karius. Im Moment des Abspiels klare Abseitsposition. So aber könnte es gehen für Darmstadt.
Schichtwechsel bei S04 in der 81.Minute. Sanchez kam neu für Becker. Bei den Gästen gingen Vukotic und Richter runter, neu dabei Lakenmacher und Holland. Wallentowitz kam bei Königsblau noch für Gomis (84.).
Der Rhythmus war etwas verloren gegangen, aber das Match lebte auch in den Schlussminuten vom der Spannung.
Hier gab es übrigens 10 Minuten Nachspielzeit. Auch in der absoluten Schlussphase suchten die Gäste den Abschluss, der aber nicht gelang. Nach gesamt 11:50min Nachspielzeit gewann Schalke hier am Ende verdient mit 1:0, thront aktuell von der Tabellenspitze. Ein Ergebnis der absoluten Bereitschaft.
Content: Michael Kaiser vom 24.10.2025
Fotos: Brück
Sportclub sollte gute Position behaupten
Pausenführung für die Breisgauer durch Suzuki und Grifo
Vier Wechsel gegenüber dem 2:2 Unentschieden beim Sportclub. Suzuki, Grifo, Treu und Günter starten anstelle von Höler, Scherhant, Makengo und Kübler (alle Bank).
Bei den Gästen stehen zwei Veränderungen gegenüber der Vorwoche, Sieg gegen Volendam, an. Rodriguez und Bozdoğan starten für Min und Jonathans (beide Bank).
Stimmungsvolle Kulisse im Europa-Park Stadion. Ein Fahnenmeer in weiß-rot und eine riesige Blockfahne auf der Gegengerade (mit Bezug auf die Saison in Europa) bildeten einen stimmungsvollen Rahmen.
Mit Anpfiff versuchten die Hausherren gleich zu Beginn Spiel und Tempo zu bestimmen. Die erste Chance gehörte dann, eigentlich folgerichtig, dem SC. Eggestein wurde an der Strafraumgrenze von Grifo in Szene gesetzt, sein zu unplatzierter Schuss stellte Barkas im Tor von Utrecht vor keinerlei Probleme. Die Gäste hatten auch weiterhin größte Probleme die hohe Pressinglinie der Breisgauer zu überspielen.
Führung Freiburg durch Suzuki
Das hatte sich irgendwie angedeutet. Starker Ball von Grifo in der 20.Minute auf die linke Seite zu Günter. Der nahm Fahrt auf, lief fast bis zur Grundlinie durch um dann Suzuki im Zentrum mustergültig zu bedienen. Der brauchte nur noch den Fuß hinzuhalten zur verdienten Freiburger Führung.
Nächstes dickes Ding von Suzuki (26.), diesmal von der Strafraumgrenze per Volley. Da musste Barkas sein ganzes Können aufbieten um den zweiten Treffer des sehr agilen Suzuki zu verhindern.
Latte rettet für Utrecht
In der 31.Minute musste die Latte für die Gäste klären. Manzambi setzte von rechts zum Solo an, umkurvte noch Viergever und zog ab. Sein Schuss zunächst an die Unterkante der Latte, von dort an den linken Pfosten. Glück für den FC Utrecht. Hier wäre durchaus eine höhere Führung möglich gewesen.
Erste ernsthafte Möglichkeit für Utrecht in der 34.Minute. Haller verpasste zunächst eine Flanke von Blake, die dann zu Bozdoğan an den zweiten Pfosten kam. Der wurde aber von Günter gestört und Atubolu hatte kein Problem zu klären. Eine Minute später wieder Freiburg am Drücker. Nach einer Ecke von Utrecht plötzlich ein Konter der Einheimischen. Plötzlich war Suzuki frei, wurde aber von Engwanda abgefangen.
Treffer per Freistoß von Grifo
Hatte Utrecht zwischenzeitlich etwas durchgeatmet, setzte Grifo die Gäste mit seinem gefühlvoll geschlenzten Ball aus etwa 20m ins Netz doch deutlich unter Druck. Praktisch zur Pause, 45.Minute, das 2:0.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten, dann ging es in die Kabinen.
Utrecht weiter punkt- und torlos
Freiburg bleibt mit 7 Punkten auf Kurs zur KO-Runde
Die Personalien, als auch der Spielverlauf, blieben zu Beginn der zweiten Halbzeit unverändert. So hatte in der 47.Minute Suzuki nach einem Solo über die linke Seite die Chance zu erhöhen, scheiterte aber am stärksten Belgier des bisherigen Abends, dem Keeper des FC Utrecht, Barkas.
Verletzungsbedingter Wechsel beim Sportclub. Angeschlagen musste Beste runter, neu dabei für ihn nun Dinkci. In der 55.Minute so etwas wie eine Torannäherung für Utrecht. Blake probierte es kurz hinter der Strafraumgrenze. Deutlich über das Tor. Nächste Chance, 59.Minute, für Eggestein. Der wurde von Manzambi mustergültig bedient, konnte den Ball auch noch an Horemans vorbeilegen, scheiterte dann aber an Barkas.
Engwanda musste bei Utrecht runter, neu dabei Iqbal (60.).
Doppelter Wechsel auch bei den Hausherren in der 66.Minute. Höfler und Matanovic kamen für Adamu und Manzambi. De Wit und van den Berg kamen bei Utrecht für Zechiel und Bozdoğan.
Rund um die 70.Minute etwas Entlastung und zwei Ansätze der Niederländer hier etwas Gefahr zu entfachen. So auch nach einer Ecke und Kopfball Haller.
Nächste und letzte Wechsel für die Mannen von Trainer Schuster. Scherhant und Rosenfelder kamen für die beiden Torschützen Grifo und Suzuki (75.). Auch Utrecht reagierte noch einmal. Min und Murkin sollten noch einmal Druck entfachen, ersetzten Blake und Haller. Auch den zahlreichen Wechseln geschuldet, plätscherte das Spiel doch etwas dahin.
Die Schlussphase lief im Stadion am Wolfswinkel. Die Nachspielzeit betrug noch einmal drei Minuten. Abpfiff in Freiburg!
Content: Michael Kaiser vom 23.10.2025
Fotos: Brück
Bayern dominieren Gäste aus Belgien
Drei Bayern-Treffer zur Pause durch Karl, Kane und Díaz
Im ersten Spiel nach seiner Vertragsverlängerung ändert Bayern-Coach Kompany gegenüber dem 2:1 Heimerfolg gegen Borussia Dortmind auf zwei Positionen. Für Boey und Jackson starten Karl und Guerreiro.
Bei den Gästen sind drei Wechsel gegenüber dem 1:0 Auswärtserfolg in Leuwen zu vermelden. Sabbe, Ordonez und Audoor beginnen für Seys, Spileers und Sandra (alle Bank). Interessant zu erwähnen natürlich die beiden in Deutschland bestens bekannten Tresoldi (ehemals Hannover 96) und Tzolis (Fortuna Düsseldorf).
Die Statistik, sofern die überhaupt aussagekräftig sein kann, spricht für die Bayern. Beide Vereine begegneten sich 2005/06 in der Gruppenphase der Champions-League. Historisch die erste internationale Heimbegnung (1:0 für die Bayern) in der damals brandneuen Allianz Arena.
Frühes Ausrufezeichen durch Karl
Die Bayern bestimmten von Beginn an Spiel und Tempo. Passend dazu die frühe Führung durch ein Traumtor von Top-Talent Karl. Tah hatte den noch 17-jährigen im Zentrum bedient, der mit ganz viel Gefühl aus 18m unter das rechte Lattenkreuz vollstreckt. Traumtor!
Latte rettet für Club Brügge
Das war aktuell alles zu schnell für die Gäste aus Belgien. In der 10.Minute kombinierten sich die Bayern wieder locker vor das Tor der Gäste. Pavlović schloss ab, Keeper Jackers lenkte die Kugel noch mit den Fingerspitzen an den rechten Innenpfosten. Glück für Brügge.
Kane mit dem zweiten Treffer
Das war zu einfach. In der 14.Minute hatte Díaz links wieder reichlich Platz, flankte nach innen zum einlaufenden Laimer. Der sah am rechten Pfosten den freistehenden Kane und der hatte keine Mühe den Ball aus 3m über die Linie zu bringen. Man kann es nicht anders formulieren, aber das waren bisher Bayern-Festspiele.
Nächste Chance, erneut die Bayern in der 20.Minute. Díaz setzte sich links ab, zog aus spitzem Winkel ab. Jackers stand richtig, konnte klären.
Fast der zweite Treffer für Karl nach einer guten halben Stunde. Diesmal ging der Schuss des Youngsters aus 14m knapp am rechten Pfosten vorbei.
Díaz zum Dritten
Das konnte nicht lange gut gehen und so dauerte es exakt bis zur 34.Minute ehe Díaz hier mit dem nächsten Kracher für den dritten Treffer sorgte. Wieder wurde Laimer links nicht konsequent genug markiert, gab zu Díaz und der hatte wenig Mühe seinen Bewacher Ordenez stehenlassen. Der Schuss aus etwa 12m rutschte an Jackers vorbei, prallte von der Unterkante der Latte ins Tor.
Mittlerweile waren in der Allianz Arena die letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit angebrochen. Das Spiel blieb mehr als einseitig. In der 40.Minute erst der erste klare Abschluss der Gäste durch Tzolis aus 20m. Auch wenn der Schuss recht stramm war, kein Problem für Neuer.
Erneut rettet der Pfosten für Brugge
Auf der Gegenseite der nächste Alutreffer. Im Nachgang an eine Möglichkeit von Díaz in der Schlussminute der ersten Spielhälfte, kam Kane halblinks zum Abschluss. Die Kugel ging ans linke Lattenkreuz.
Die Nachspielzeit betrug eine Minute, dann ging es in die Kabinen.
Pflichtsieg für den Rekordmeister
Jackson setzt mit dem vierten Treffer den Schlusspunkt
Zwei Wechsel mit Wiederanpfiff bei den Belgiern: Spileers und Siquet ersetzten Forbs und Sabbe. Die ersten Spielminuten waren die Bayern zunächst nicht so konsequent wie im ersten Abschnitt, ließen den Gästen etwas mehr Räume.
In der 51.Minute die Chance für Kane das Ergebnis auszubauen. Halbrechts an der Strafraumgrenze zog er mit links ab. Der noch etwas abgefälschte Ball ging knapp links am Tor vorbei. Die nächsten Minuten lief das Spiel so etwas runter. In der 58.Minute dann aber wieder die Bayern, erneut in Person von Kane. Der tauchte alleine vor Jackers auf, scheiterte aber, für ihn ungewohnt, am Gästekeeper, der noch mit der rechten Hand parieren konnte.
Der deutsche Rekordmeister blieb hier weiter am Drücker. Immer wieder rollten die Angriffe Richtung Tor von Jackers. So auch in der 64.Minute. Da war Díaz durchgestartet, hatte nach innen zu Kane gelegt. Der kam aus 4m zum Ball, allerdings konnte Spileers das Bein dazwischen bekommen.
Doppelwechsel beim Club Brügge in der 66.Minute. Vermant und Sandra kamen neu für Tresoldi und Audoor. Drei Minuten später auch ein Dreifachwechsel bei den Bayern: Jackson, Bischof und Goretzka liefen nun für Karl, Kane und Guerreiro auf.
Die Dreifachchance für die Bayern in der 76.Minute: Olise zog ab, Jackers konnte nur nach vorne abwehren. So kam die Kugel zu Jackson, der aber etwas zögerte und am Keeper scheiterte. Dieser abgewehrte Ball landete bei Díaz, der noch einen Haken schlug und abzog. Diesmal konnte Spileers für den geschlagenen Keeper retten.
Jackson zum 4:0
In der 79.Minute dann doch der vierte Treffer für das Team von Kompany. Laimer wurde bei einem Angriff geschickt freigespielt, suchte den Abschluss, scheiterte erneut am starken Jackers. Die Kugel landete diesmal aber bei Jackson, der am linken Pfosten komplett frei stand. Zwar war Jackers erneut noch minimal an der Kugel, konnte aber den Einschlag nicht mehr verhindern. Laimer war somit an drei von vier Treffern beteiligt
Unmittelbar nach dem Treffer Wechsel bei den Gästen. Diakhon löste Tzolis ab. Beim FC Bayern kamen Kim und Mike für Upamecano und Díaz. Aus diesem Spiel war jetzt die Luft auch endgültig raus.
So gab es dann auch nur noch zwei Minuten obendrauf und am Ende stand ein nie gefährdeter 4:0 Erfolg der Bayern, die somit auf den 2.Platz des Rankings vorrücken konnten.
Content: Michael Kaiser vom 22.10.2025
Fotos: Martin Agüera
Zwei Treffer von Burkardt zur Pause
Frankfurt dreht Führung der Freiburger durch Scherhant
Beim Sportclub starten nach dem 0:0 in Gladbach vier Neue. Scherhant, Kübler, Makengo und Manzambi sind neu dabei für Treu, Günter, Grifo und Osterhage (fehlt im Kader).
Drei Wechsel bei der Eintracht gegenüber dem 0:3 gegen die Bayern vor der Länderspielpause. Amenda, Kristensen und Chaibi starten für Buta, Skhiri und Bahoya.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung ist Deniz Aytekin, Der hatte pünktlich angepfiffen und die Gäste schienen hier die aktivere Mannschaft.
Blitzstart und Führung durch Scherhant
Die erste Welle Richtung des Tors der Eintracht. Wobei die "Welle" in der 2.Minute nur den Namen Scherhant trug. Koch hatte sich im Spielaufbau einen Fehler geleistet, Manzambi hatte plötzlich sehr viel Platz, spielte Scherhant links im Strafraum an, der flach ins rechte Eck abschloss.
Frankfurt suchte die schnelle Antwort, probierte es über rechts in Person von Doan. Der Ex-SCler hob die Kugel ins Zentrum Richtung Burkardt. Da war allerdings ein Freiburger Abwehrspieler dazwischen. Auch in den Folgeminuten blieben die Hessen das dominante Team.
Ausgleich Eintracht durch Burkardt
Das ging dann doch recht zügig und die Bemühungen der Eintracht wurden belohnt. In der 18.Minute hatte Adamu den Ball vertändelt, die Gäste kamen über Doan und Uzun vor den Strafraum. Hier kam die Kugel doch mehr oder minder zufällig zu Burkardt, Der nahm halblinks im Sechzehner gut mit, versenkte flach rechts ins lange Eck.
Beide Treffer entstanden aus leichten Fehlern des Gegners, so konnte das Match nun neu starten. In der Folgezeit, mittlerweile waren gut dreizig Minuten absolviert, spielte sich vieles im Mittelfeld ab.
Nächste Möglichkeit für die Hessen in der 34.Minute. Nach einem langen Einwurf von Kristensen von der rechte Seite. war Burkardt im Strafraum an den Ball gekommen, prüfte Atubolu. Der tauchte ab, klärte sicher.
Führung Frankfurt durch Burkardt
In der 38.Minute war das Spiel gedreht. Angriff der Adlerträger über die rechte Seite, scharfe Hereingabe von Chaibi und am Ende ein Burkardt dort, wo ein Stürmer zu stehen hatte. Der brauchte nur noch die Kugel irgendwie, wohl per Dropkick, über die Linie zu befördern. Spiel gedreht.
Jetzt waren die Hausherren gefordert. Das war nach der Führung zu wenig. Mittlerweile lief die letzte Minute der regulären Spielzeit und es waren zwei Minuten Zugabe angezeigt. Diese laufen runter und es ging in die Kabinen.
Vince Grifo überlistet Kauã Santos
Duell der Punktgleichen endet 2:2 Unentschieden
In Freiburg ging es vor ausverkauftem Stadion (wohl 34.700 Fans) auf beiden Seiten zunächst unverändert weiter. Die erste Szene, 48.Minute, gehörte dem Sportclub. Manzambi kam nach Flanke Kübler zum Kopfball, verfehlte aber das Tor. Rechts kam aber Beste noch an die Kugel, aber auch nur ans Außennetz.
Eine gute Stunde war mittlerweile gespielt, Chancen auf beiden Seiten dünn gesät. Beim Sportclub machten sich Matanovic und Suzuki für ihre Einwechslungen bereit. In der 64.Minute kamen die beiden für Adamu und Höler. Auch bei der Eintracht Bewegung an der Bank. Skhiri und Götze standen bereit, kamen in der 65.Minute für Chaibi und Uzun. Das Spiel lebte weiter von Aktionen im Mittelfeld. Zusätzliche Gefahr sollte ab der 73.Minute auf Seiten der Eintracht Knauff bringen, der für Doan kam.
Schluss-Viertelstunde in Freiburg. Doppelwechsel bei den Breisgauern. Ab der 75.Minute ersetzten Günter und Grifo nun Makengo und Scherhant. Wechsel bei den Gästen in der mittlerweile 80.Minute. Højlund und Bahoya kamen neu für den Doppelpacker Burkardt und Larsson. Im Anschluss ein weitere Tausch bei Freiburg. Dinkci ersetzte Manzambi.
Noch fünf Minuten auf der Uhr im Europa-Park Stadion. Der SC schob nochmal kräftig an, wollte hier unbedingt zumindest das Remis.
Ausgleich durch Grifo
Manchmal braucht es die Genialität eines Vincenzo Grifo. So auch in der 87.Minute. Freistoß aus halbrechter Position und jeder rechnete mit einer Hereingabe von Grifo. Der hatte aber die bessere Idee, schlenzte die Kugel über die Mauer in die rechte Ecke. Dabei erwischte er Eintrachts Keeper Dos Santos auf dem falschen Fuß. Ausgleich für den Sportclub.
Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten. Noch einmal stürmische Bemühungen der Schuster-Truppe, aber am Ende steht das 2:2 Unentschieden.
Content: Michael Kaiser vom 19.10.2025
Fotos: Meyer
Zwei Treffer von Burkardt zur Pause
Frankfurt dreht Führung der Freiburger durch Scherhant
Beim Sportclub starten nach dem 0:0 in Gladbach vier Neue. Scherhant, Kübler, Makengo und Manzambi sind neu dabei für Treu, Günter, Grifo und Osterhage (fehlt im Kader).
Drei Wechsel bei der Eintracht gegenüber dem 0:3 gegen die Bayern vor der Länderspielpause. Amenda, Kristensen und Chaibi starten für Buta, Skhiri und Bahoya.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung ist Deniz Aytekin, Der hatte pünktlich angepfiffen und die Gäste schienen hier die aktivere Mannschaft.
Blitzstart und Führung durch Scherhant
Die erste Welle Richtung des Tors der Eintracht. Wobei die "Welle" in der 2.Minute nur den Namen Scherhant trug. Koch hatte sich im Spielaufbau einen Fehler geleistet, Manzambi hatte plötzlich sehr viel Platz, spielte Scherhant links im Strafraum an, der flach ins rechte Eck abschloss.
Frankfurt suchte die schnelle Antwort, probierte es über rechts in Person von Doan. Der Ex-SCler hob die Kugel ins Zentrum Richtung Burkardt. Da war allerdings ein Freiburger Abwehrspieler dazwischen. Auch in den Folgeminuten blieben die Hessen das dominante Team.
Ausgleich Eintracht durch Burkardt
Das ging dann doch recht zügig und die Bemühungen der Eintracht wurden belohnt. In der 18.Minute hatte Adamu den Ball vertändelt, die Gäste kamen über Doan und Uzun vor den Strafraum. Hier kam die Kugel doch mehr oder minder zufällig zu Burkardt, Der nahm halblinks im Sechzehner gut mit, versenkte flach rechts ins lange Eck.
Beide Treffer entstanden aus leichten Fehlern des Gegners, so konnte das Match nun neu starten. In der Folgezeit, mittlerweile waren gut dreizig Minuten absolviert, spielte sich vieles im Mittelfeld ab.
Nächste Möglichkeit für die Hessen in der 34.Minute. Nach einem langen Einwurf von Kristensen von der rechte Seite. war Burkardt im Strafraum an den Ball gekommen, prüfte Atubolu. Der tauchte ab, klärte sicher.
Führung Frankfurt durch Burkardt
In der 38.Minute war das Spiel gedreht. Angriff der Adlerträger über die rechte Seite, scharfe Hereingabe von Chaibi und am Ende ein Burkardt dort, wo ein Stürmer zu stehen hatte. Der brauchte nur noch die Kugel irgendwie, wohl per Dropkick, über die Linie zu befördern. Spiel gedreht.
Jetzt waren die Hausherren gefordert. Das war nach der Führung zu wenig. Mittlerweile lief die letzte Minute der regulären Spielzeit und es waren zwei Minuten Zugabe angezeigt. Diese laufen runter und es ging in die Kabinen.
Vince Grifo überlistet Dos Santos
Duell der Punktgleichen endet 2:2 Unentschieden
In Freiburg ging es vor ausverkauftem Stadion (wohl 34.700 Fans) auf beiden Seiten zunächst unverändert weiter. Die erste Szene, 48.Minute, gehörte dem Sportclub. Manzambi kam nach Flanke Kübler zum Kopfball, verfehlte aber das Tor. Rechts kam aber Beste noch an die Kugel, aber auch nur ans Außennetz.
Eine gute Stunde war mittlerweile gespielt, Chancen auf beiden Seiten dünn gesät. Beim Sportclub machten sich Matanovic und Suzuki für ihre Einwechslungen bereit. In der 64.Minute kamen die beiden für Adamu und Höler. Auch bei der Eintracht Bewegung an der Bank. Skhiri und Götze standen bereit, kamen in der 65.Minute für Chaibi und Uzun. Das Spiel lebte weiter von Aktionen im Mittelfeld. Zusätzliche Gefahr sollte ab der 73.Minute auf Seiten der Eintracht Knauff bringen, der für Doan kam.
Schluss-Viertelstunde in Freiburg. Doppelwechsel bei den Breisgauern. Ab der 75.Minute ersetzten Günter und Grifo nun Makengo und Scherhant. Wechsel bei den Gästen in der mittlerweile 80.Minute. Højlund und Bahoya kamen neu für den Doppelpacker Burkardt und Larsson. Im Anschluss ein weitere Tausch bei Freiburg. Dinkci ersetzte Manzambi.
Noch fünf Minuten auf der Uhr im Europa-Park Stadion. Der SC schob nochmal kräftig an, wollte hier unbedingt zumindest das Remis.
Ausgleich durch Grifo
Manchmal braucht es die Genialität eines Vincenzo Grifo. So auch in der 87.Minute. Freistoß aus halbrechter Position und jeder rechnete mit einer Hereingabe von Grifo. Der hatte aber die bessere Idee, schlenzte die Kugel über die Mauer in die rechte Ecke. Dabei erwischte er Eintrachts Keeper Dos Santos auf dem falschen Fuß. Ausgleich für den Sportclub.
Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten. Noch einmal stürmische Bemühungen der Schuster-Truppe, aber am Ende steht das 2:2 Unentschieden.
Content: Michael Kaiser vom 19.10.2025
Fotos: Meyer
Test der beiden badischen Sportclubs
Freiburg dominiert erste Halbzeit, führt souverän mit 4:0
Wie immer bei Begegnungen in der Länderspielpause treten die beiden Kontrahenten mit eher ungewohnter Besetzung an. Bei den einen fehlen Nationalspielern, bei den anderen wird getestet oder Vielspieler aus der Belastung genommen.
So sitzen beim SC beispielsweise Eggestein, Grifo oder Ginter zunächst nur auf der Bank, im Tor vertritt Müller Stammkeeper Atubolu, der bei der Nationalmannschaft weilt.
Bei den Gästen aus Karlsruhe startet im Tor Himmelmann für Bernat, auch Šimić, Fukuda, Kritzer, Geller oder Scholl bekommen ihre Spielzeit. Auf der Bank zunächst Herold, Kobald, Schleusener, Egloff oder Rapp.
Ein Wiedersehen mit seinen alten Kollegen vom KSC heute für Igor Matanovic, der mittlerweile das Trikot des SC Freiburg trägt.
Erster Treffer durch Matanovic
Das ging schnell. In der 4.Minute spielte Freiburg sich in zentraler Position kurz vor der Strafraumkante durch, Matanovic schloss flach ab und traf unten links ins Eck, an den Innenpfosten und damit ins Tor.
Freiburg erhöht durch Jung
Bereits im der 10.Minute der zweite Treffer für den Bundesligisten. Nach Ecke von Scherhant verlängerte Höler, ehe am langen Pfosten Jung einnicken konnte.
Höfler zum Dritten
Keine zwei Minuten später der dritte Treffer für Freiburg. Aus zentraler Position, etwa 18m vor dem Tor, hatte Höfler abgezogen. Die Kugel schlug links im Tor von Himmelmann ein.
Nächste Chance für die Hausherren in der 23.Minute per Schuss von Matanovic, Himmelmann in der kurzen Ecke per Fuß geklärt.
Ecke und Tor Kübler zum 4:0
Wieder eine Ecke von Scherhant (36.) und erneut sah die Abwehr der Fächerstädter nicht gut aus, ließ Kübler recht unbedrängt einköpfen. In der 42.Minute etwas Entlastung. Nun sucht der KSC den Weg nach vorne. Von der linken Seite fliegt eine lange Hereingabe in den Sechzehner, Makengo war per Kopf in der Mitte zur Stelle, konnte klären.
Insgesamt keine gute Vorstellung der Gäste aus Karlsruhe. Vorne mit Fukuda und Šimić recht wenig zu sehen, hinten mehr als anfällig.
Deutliche Schlappe für den Zweitligisten
Freiburg schlägt den Karlsruher SC klar mit 7:0
Anstoß durch den Gastgeber. Der Sportclub hatte gewechselt. Günter und Treu waren nun für Makengo und Kübler im Spiel. Zahlreiche Wechsel auch bei den Gästen. Für Karlsruhe waren nun Egloff, Arbai, Laghrissi und Schleusener für Geller, Opitz, Fukuda und Simic im Spiel.
Arg deutlich, 5:0 für Freiburg durch Scherhant
Fehler im Spielaufbau beim KSC und Scherhant bedankt sich in der 53.Minute mit seinem Treffer zum 5:0.
6:0 Freiburg durch Scherhant
67.Minute und das halbe Dutzend war voll. Nach Zuspiel von Suzuki konnte Scherhant aus halbrechter Position auf 6:0 erhöhen. Das ging zu einfach und der Zweitligist hatte hier tatsächlich einen rabenschwarzen Tag. In der 70. Minute mal eine scharfe Hereingabe der Karlsruher von der rechten Seite, doch Rosenfelder fing en halbhohen Ball ab, bevor Schleusener ihn bekommen konnte.
Mittlerweile sind bei den Hausherren Ginter, Grifo, Beste, Eggestein und Adamu im Spiel. Runter gegangen waren Jung, Scherhant, Dinkci, Höler und Matanovic.
7:0 für den SC durch Suzuki
Es wurde langsam zum Debakel für den KSC. Eine starke Einzelaktion von Suzuki in der 78.Minute,ein präziser Abschluss in die rechte Ecke und es stand 7:0 für das Schuster-Team.
Nach einer längeren Freiburger Ballbesitzphase schaltete der KSC um, Egloff nahm sich zentral aus gut 20 Metern ein Herz, schoss aber weit über das Freiburger Gehäuse.
Content: Michael Kaiser vom 09.10.2025
Heidenheim verteidigt sehr konzentriert
Keine Treffer im ersten Spielabschnitt
Drei Änderungen in der Startelf des VfB gegenüber dem 0:2 in Basel. El Khanouss, Karazor und Chabot starten, während Hendriks, Stiller und Tiago Tomás zunächst auf der Bank Platz nehmen.
Die Gäste aus Heidenheim ändern nach dem ersten Sieg der Runde gegen Augsburg, nach den ersten Punkten für die Saison, nur eine Position. Für Conteh, der sich im Training eine Knieverletzung zuzog, startet Kerber.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Tobias Stieler, der hier pünktlich um 15:30 Uhr angepfiffen hatte. Die Hausherren waren, nicht ganz unerwartet, sofort um Kontrolle bemüht. So auch bereits in der 6.Minute erste Gefahr für das Tor von Ramaj. Föhrenbach hatte sich nach einem Einwurf überraschen lassen, Bouanani lief durch und kam im Sechzehner aus spitzem Winkel zum Abschluss. Sein Schlenzer ging knapp links vorbei. Auch in der Folgezeit lief die Kugel gut beim VfB, auch wenn der FCH sehr konzentriert zur Sache ging.
In der 20.Minute auch die Möglichkeit für Nübel sich auszuzeichnen. Kaufmann kam, nach Zuspiel Föhrenbach, plötzlich halblinks im Strafraum zum Abschluss. Nübel packte zu, konnte die Situation im Nachfassen entschärfen. Hier waren mittlerweile fast 30min gespielt und der Ballbesitz der Hausherren lag deutlich über 60%.
Nach einer guten halben Stunde (31.) prüfte Chabot Ramaj mit einem satten Schuss aus etwa 30m. Kein großes Problem für den Keeper. Die Heidenheimer Abwehr ließ auch bis in die letzten Minuten der ersten Halbzeit nichts zu. In der Schlussminute doch die Gäste: Über Niehues und Traoré kam der Ball zu Kaufmann. Der aber über das Tor.
Die Nachspielzeit betrug lediglich eine Minute. Quasi mit dem Halbzeitpfiff dann doch die Chance zur Führung für Stuttgart. Ramaj wehrte aber eine gefährliche Flanke ab. Dann ging es in die Kabinen.
Stuttgarter Arbeitssieg am Sonntag
El Khanouss trifft zum VfB-Sieg
Auch wenn es hier deutlich Luft nach oben gibt, ging es personell zunächst vor 60.000 Zuschauern unverändert weiter. Die ersten zehn Minuten verliefen nahezu identisch wie weite Teile der ersten Halbzeit. Der VfB blieb bemüht den Druck zu erhöhen, die Gäste aber immer auf Sendung.
An der Bank der Stuttgarter liefen derweil Vorbereitungen für die ersten Wechsel. In der 57.Minute war es dann soweit: Drei Neue mit Al-Dakhil, Stiller und Tiago Tomás. Vom Platz gingen Jaquez, Karazor und Bouanani. Kurz nach dem Wechsel noch etwas Slapstick. Erst hatte Chabot Standprobleme in Strafraumnähe des VfB. Da aber auch Kaufmann strauchelte konnte Mittelstädt klären.
Eine Stunde mittlerweile verstrichen und Torchancen blieben dünn gesät. Zumindest gab es in der 61.Minute des Spiels. Ramaj hatte einen Schuss von Chabot ins Toraus geklärt.
Führung VfB durch El Khanouss
Das hatte sich nicht zwingend angedeutet. In der 65.Minute hatte sich El Khanouss etwa 18m vor dem Tor den Ball zurecht gelegt, vollstreckte flach.
Jetzt mussten die Gäste aus dem Reaktionsmodus kommen, hier mehr initiativ werden. Zunächst aber, in der 72.Minute, der nächste Versuch der Hausherren aus der Distanz. Auch zwei Minuten später taten sich Räume auf für Stuttgart. Siersleben klärte eine scharfe Hereingabe von Mittelstädt.
Wechsel beim 1.FC Heidenheim in der 75.Minute. Dorsch musste runter, neu dabei Schimmer. Starke Szene von Ramaj in der 77.Minute. Der Keeper fischte dem einschussbereiten Leweling den Ball vom Fuß.
79. Minute und Doppelwechsel beim FCH: Kerber und Niehues gingen runter, neu dabei Busch und Wagner.
In der 84.Minute plötzlich die Chance zum Ausgleich. Nach einem Ballverlust von Assignon landete die Kugel unverhofft bei Schimmer im Strafraum. Der kam zum Schuss, holte aber nur eine Ecke raus. Doppelter Wechsel noch einmal bei Heidenheim. Weigel und Kölle ersetzten Kaufmann und Ibrahimovic. Beim VfB kamen nochmal Nartey und Hendriks für wenige Minuten, lösten El Khanouss und Leweling ab.
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. Zu Beginn der "Crunchtime" traf Demirović, der Treffer wurde aber wegen eines Offensivfouls des Torschützen einkassiert. Am Ende blieb es beim Stuttgarter Arbeitssieg.
Content: Michael Kaiser vom 05.10.2025
Fotos: Brück
Duell um den Anschluss zur Tabellenspitze
Waldhof führt zur Pause durch Lohkempers Treffer
Waldhof-Coach Luc Holtz ändert sein Team gegenüber dem 3:2 Erfolg bei Havelse gezwungenermaßen auf drei Positionen. Keeper Nijhuis fehlt nach Verletzung im Adduktorenbereich, Hoffmann fehlt gelb-gesperrt. Masca muss zunächst auf die Bank. Somit gibt's drei Neue in der Startformation mit Hawryluk im Tor, sowie Shipnoski und Rieckmann.
Gegenüber Timo Schultz wechselt gegenüber dem 2:0 gegen Regensburg auf zwei Positionen. Schumacher und Ihorst nehmen auf der Bank Platz, neu dafür dabei Lesueur und Christensen.
Schiedsrichter Dr. Max Burda hatte gerade erst angepfiffen und es dauerte keine Minute bis sich Hawryluk im Tor der Buwe auszeichnen konnte. Ein langer Ball von Kehl auf den zweiten Pfosten kam bei Kammerbauer an, der es per Direktabnahme probierte. Hawryluk aber mit starkem Reflex auf der Linie. Die Anfangsphase blieb im weiteren Verlauf ohne größere Höhepunkte oder Torchancen. Eine Ecke für den Waldhof, eine auf der Gegenseite.
Führung Waldhof durch Lohkemper
Das änderte sich schlagartig. Die 14. Minute lief und Lohkemper netzte per Rechtsschuss ein. VfL-Keeper Jonsson hatte gepatzt, Shipnoski 18m vor der Kiste dazwischen gegrätscht und den Ball zu Lohkemper gebracht. Der musste nur zwei Schritte machen, konnte unbedrängt einschieben.
In der 18.Minute ging es bei den Gästen plötzlich schnell durch die Mitte. Starker Ball von Jacobsen auf Lesueur, der alleine vor Hawryluk auftauchte. Stark gerettet von Keeper und auch den Abpraller gefischt. Die nächste Chance hatten wieder die Hausherren. Voelcke probierte es aus halblinker Postion, rechts am Tor vorbei. Das Spiel und auch die Akteure hatten sich wohl eine kurze Auszeit genommen.
Anders in der 31.Minute. Kammerbauer hatte Meißner in Szene gesetzt für Osnabrück, der aber über das Tor abschloss. Ein weiterer Versuch sich durchzukombinieren, Kehl im Doppelpass mit Meißner, scheiterte in der 36.Minute. In der 38.Minute hatte wieder Kammerbauer geflankt, auch Jacobsen gefunden. Dessen Kopfball aber über das Tor.
Die Schlussphase lief bereits und die Nachspielzeit betrug nur eine Minute. Danach war Halbzeit in Mannheim.
Doppelpacker Meißner schockt Waldhof
Osnabrück dreht Rückstand. Vier Treffer in der zweiten Halbzeit
Das Spiel war wieder angepfiffen und personell ging es auf beiden Seiten zunächst unverändert weiter.
Ausgleich VfL durch Meißner
Denkbar schlechter Start für die Buwe. Gerade erst lief die 49.Minute und im Carl Benz Stadion stand es 1:1. Kehl hatte Meißner mit einem Traumpass auf der Reise geschickt, der behielt vor Hawryluk die Nerven und glich aus.
In der 55.Minute kam es noch schlimmer für den Waldhof. Wieder traf Meißner. Allerdings hatte der Linienrichter die Fahne oben. Abseits!
Doppelpack durch Meißner, Spiel gedreht
Die 59.Minute und das Unheil nahm seinen Lauf. Der Torschütze bediente Kehl, der wieder Meißner halbrechts im Strafraum bediente. Der Torjäger schob ins linke untere Eck ein, schnürte so seinen Doppelpack.
Jetzt waren die Gastgeber gefordert, wechselten auch sofort dreifach. Michel, Masca und Thalhammer kamen für Sietan, Shipnoski und Diakhaby. Den sofort folgenden Freistoß für Mannheim an der Grenze des Osnabrücker Strafraums setzte Ferati in die Mauer.
Christensen zum 1:3
Das war jetzt brutal effektiv. Nach einem Fehlpass von Voelcke landete die Kugel über Meißner und Kehl bei Kammerbauer. Dessen flankte köpfte Christensen per Flugkopfball aus kurzer Distanz aufs Tor. Hawryluk konnte aber glänzend retten. Gegen den Nachschuss von Christensen war der starke Keeper dann aber machtlos.
In der 68.Minute flog eine Ecke von Ferati zwar viel zu weit, im Anschluss an die Situation kam aber Lohkemper zum Abschluss Richtung kurzes Eck. Geklärt von Jonsson. Drei Minuten später der erneute Wechsel des SVW. Boyd ersetzte Okpala. Zeitgleich auch drei Wechsel bei den Gästen aus Niedersachsen. Badjie, Schumacher und Henning kamen neu, raus gingen Lesueur, Christensen und Wagner.
Sollte dem Heimteam hier noch einmal der Anschluss gelingen? Aktuell sah es nicht danach aus. Das Bemühen war zwar erkennbar, am Ende fehlten aber die Möglichkeiten. Erneuter Wechsel Osnabrück in der 79.Minute. Doppelpacker Meißner hatte Feierabend, für ihn kam Riesselmann. Letzter Wechsel für Mannheim in der 83.Minute: Mendes ersetzte Ferati.
Die letzten fünf Minuten waren angebrochen. Der VfL spielte das jetzt souverän runter. Pröger kam noch für Kehl.
Entscheidung durch Badjie
Das sollte die endgültige Entscheidung (87.) gewesen sein. Der eingewechselte Badjie, Riesselmann war Rieckmann enteilt, hatte in den Rückraum zu Badjie gepasst. Der erhöhte mühelos auf 4:1.
Hier war dann endgültig die Luft raus. Nach fünf Minuten Nachspielzeit war Ende in Mannheim.
Content: Michael Kaiser vom 04.10.2025
Fotos: HettiPicture
Lemperle startet gegen seinen Ex-Verein
El Mala trifft zur Pausenführung für den 1. FC Köln
Beide Trainer wechseln jeweils ihre Startformationen auf die Positionen. Christian Ilzer ändert gegenüber dem 1:1 in Freiburg wie folgt: Damar, Lemperle und Hajdari starten. Auf der Bank nehmen zunächst Prass, Kramaric und Chaves Platz.
Lukas Kwasniok bringt überraschend Heintz, sowie El Mala und Hansen. Auf die Bank müssen Krauß, Maina und Ache.
Pünktlich um 20:30 Uhr hatte Schiedsrichter Felix Zwayer in Sinsheim angepfiffen. Beim Blick ins Rund darf von mindestens 12.000 Kölner Gästefans ausgegangen werden. Die erste Chance des Spiels gehörte den Gastgebern. In der 6.Minute kam der Ball über Umwege im Strafraum zu Damar, der sofort abschloss. Schwäbe parierte souverän. Auf der Gegenseite, 13.Minute, probierte es Lemperle im Dribbling. Sein Versuch wurde zur Ecke abgefälscht. Die blieb ohne Folgen.
El Mala zur Kölner Führung
Drei Minuten später zielte El Mala besser. Martel hatte die Kugel von Burger erobert, zu El Mala gepasst. Der ging im Solo durch die unsortierte Abwehr der TSG und ließ Baumann keine Chance.
In der 23.Minute die größte Möglichkeit für Hoffenheim in Person von Touré. Der war, von Damar in Szene gesetzt, links durch, scheiterte aber am herauseilenden Schwäbe. Aktuell war die TSG das aktivere Team. Köln konzentrierte sich überwiegend auf die Defensive.
In der Folgezeit spielten sich größte Teile der Begegnung im Mittelfeld ab. Einen Abschluss von Kaminski in der 36.Minute blockte Bernardo. Hier waren mittlerweile die letzten 5min der ersten Halbzeit angebrochen.
VAR kassiert Handelfmeter
Aufregung in der 42.min um ein vermeintliches Handspiel von Martel im eigenen Strafraum und einen daraus resultierenden Strafstoß. Die Situation wurde vom VAR gecheckt und die Entscheidung lautete auf "kein Strafstoß", da angelegter Arm.
Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten. In der zweiten Minute der Crunchtime eine sehenswerte Aktion von Asllani, der an der Strafraumgrenze mehrere Kölner stehen ließ und dann den Ball aufs rechte Eck schlenzte. Schwäbe kratzte die Kugel aus der Ecke. Das war auch die letzte Chance im ersten Abschnitt.
Halbzeit in Sinsheim!
Geißböcke punkten dreifach im Kraichgau
Hoffenheim scheitert mehrfach an Schwäbe und der Chancenverwertung
Die Gäste aus der Domstadt hatten zum Wiederanpfiff vor 30.150 Zuschauern gewechselt. Für Thielmann war nun Ache mit von der Partie.
In der 51.Minute geht's weiter Richtung Kölner Tor. Über Burger und Asllani landete der Ball bei Touré, der es aus kurzer Entfernung probierte. Schmied war aber herbeigeeilt, konnte die Situation entschärfen, die Kugel blocken. Fünf Minuten später probierte es Asllani, nach Zuspiel Damar, volley. Am Tor vorbei. Hoffenheim hatte aber weiterhin mehr vom Spiel.
In der 63.Minute erneut El Mala für Köln über die linke Seite. Diesmal war der quirlige Angreifer über links im den Strafraum gezogen, scheiterte aber an Baumann.
Eime Minute später, doppelter Wechsel bei der TSG. Prömel und Bebou ersetzten Lemperle und Avdullahu. Nächste dicke Chance für den Effzeh. Kaminski war nach einem langen Ball durchgestartet, verzog aber deutlich.
Erneute Wechsel bei Hoffenheim: Kramaric und Moerstedt kamen in der 71.Minute für Damar und Asllani. Der Torschütze El Mala und Heintz gingen bei den Gästen runter, Maina und Özkacar kamen in der 72. min neu ins Spiel.
Die Schluss-Viertelstunde war angebrochen. Die Hausherren machten weiter Druck, die Domstädter blieben aber durchaus zu Nadelstichen fähig. Exakt in der 75.Minute eine weitere Kopfballchance für die Blauen. Der eingelaufene Prömel über das Tor. Die letzten Wechsel für die Geißböcke in der 83.Minute: Für Lund und Johannesson kamen Krauß und Huseinbasic.
Mittlerweile liefen hier die letzten fünf Minuten. In der 88.Minute die erneute Chance durch Kaminski im schnellen Gegenzug. Wieder war Baumann zur Stelle. Jetzt auch der letzte Wechsel für das Heimteam. Prass kam für Bernardo (89.).
Die Nachspielzeit betrug, wie in der ersten Hälfte, fünf Minuten. Hoffenheim wollte nichts mehr gelingen, es blieb beim Kölner Sieg.
Content: Michael Kaiser vom 03.10.2025
Fotos: Brück
Basel führt zur Pause durch Treffer von Ajeti
Demirović vergibt Foulelfmeter
VfB-Trainer Hoeneß hat heute gegenüber dem 2:1 Erfolg in Köln gleich fünf Personalien verändert. Chabot, Vagnoman, Karazor, El Khanouss und Führich rücken zunächst auf die Bank. Dafür starten Mittelstädt (der nicht von Nagelsmann nominiert wurde), Assignon, Chema, Bouanani und Leweling.
Ludovic Magnin nimmt gegenüber dem 1:2 zuhause gegen Luzern drei Änderungen vor. Rüegg, Barišić, Metinho und der Ex-Bochumer Broschinski starten für Vouilloz, Adjetey, Koindredi und Ajeti.
Im Baseler St.Jakos Park wurde pünktlich angepfiffen und bereits nach einer guten Minute kamen die Hausherren gefährlich vor das Stuttgarter Tor. Schmid hatte von hatte von links quer gelegt, der Abschluss von Koindredi wurde noch geblockt.
Ajeti mit der Baseler Führung
Zwei Minuten nach diesem Warnschuss bereits die Führung für den FCB. Ein einfacher Pass ins Zentrum, Höhe Strafraumgrenze. Assignon hatte aber einen fatalen Fehlpass im Aufbau gespielt, der Ball kam in den Lauf von Ajeti. Der konnte die Kugel verarbeiten und schob an Nübel vorbei zur Führung ein.
Man merkte, dass Stuttgart hier Probleme hatte ins Spiel zu kommen. So auch die nächste Großchance für die Baseler in der 18.Minute. Shaqiri ließ an der Mittellinie seine Qualitäten aufblitzen, spielte einen Steilpass links in den Lauf von Otele. Der ging in den Strafraum, legte quer zu Koindredi, der aber den rechten Pfosten traf. Die erste richtig dicke Möglichkeit für die Schwaben in der 27.Minute. Flanke von links Tiago Tomás, Kopfball im Zentrum von Demirović über das Tor.
Elfmeter für den VfB, Demorović vergibt
Die 33.Minute lief und nach einem langen Bein von Adjetey gegen Tiago Tomás zeigte der Referee auf den Elfmeterpunkt. Dann Verzögerung, sicher zwei Minuten Unterbrechung, bis der VAR diese Entscheidung bestätigt hatte. Demirovic lief an, platzierte den Ball ins linke Eck. Hitz hatte die Ecke geahnt, war schnell unten und konnte den nicht allzu hart geschossen Elfer parieren.
In Basel waren mittlerweile die letzten fünf Minuten angebrochen. Die Schwaben weiter bemüht, auch das aktivere Team. Allerdings lief man immer wieder gegen eine gut gestaffelte Defensive an.
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. In der zweiten Minute der Crunchtime die nächste Möglichkeit für Basel. Adjeti hatte sich abgesetzt, kam vor Strafraumgrenze, 18m zum Tor, zum Abschluss. Knapp links vorbei. Zwei Minuten später war erneut Nübel gefragt. Diesmal musste der Stuttgart Schlußmann gegen Leroy klären, der zuvor von Shaqiri stark bedient wurde.
Halbzeit im St. Jakob Park!
Basel mit erstem Sieg in der Gruppenphase
VfB Stuttgart verzweifelt an Hitz
Die zweite Halbzeit lief und personell ging es vor 33.650 Zuschauern zunächst unverändert weiter. Die erste Chance gehörte den Gästen. Bouanani in der 50.Minute mit seiner Flanke von rechts auf Assignon, dessen Versuch am rechten Außennetz landete. Nächste Chance für die Gäste und wieder verhinderte Hitz den Ausgleich des VfB. Mittelstädt hatte aus dem linken Halbfeld in den Strafraum geflankt, Chema sich in der 58. im Kopfballduell durchgesetzt. Der Kopfball kam als Aufsetzer etwas zu zentral. Kein Problem für Hitz.
Tiago Tomás hatte fünf Minuten später die Einschussmöglichkeit aus zentraler Postion per Volley. Deutlich über das Tor. Wechsel in der 61.Minute bei den Hausherren. Für Agbonifo kam Salah neu ins Spiel. Der Druck des Pokalsiegers wurde stärker. Am Ende war aber immer noch ein Fuß / Bein dazwischen, verhinderte schlimmeres. El Khanouss und Führich ersetzten bei Stuttgart ab der 69.min Leweling und Chema. Auch Hendriks, 70.Minute, konnte mit seinem Kopfball Hitz nicht überwinden. Bei Basel kamen in der 71.Minute drei Neue. Koindreti, Ajeti und Otele gingen runter, neu dabei Broschinski, Bacanin und Soticek.
Die Schluss-Viertelstunde war angebrochen und Stuttgart weiter um den Ausgleich bemüht. Je mehr man hier ins Risiko ging, desto höher natürlich das Risiko in einen Konter zu laufen. Zunächst aber Aufregung am Strafraum des VfB. Ein langer Ball kam in Richtung Broschinski. Nübel zunächst etwas zögerlich, ging dann unsauber mit dem Kopf hin. Glück für Nübel, dass der Schiedsrichter auf Stürmerfoul an Hendriks entschieden hätte. Ansonsten hätte das gefährlich werden können.
Wechsel in der 79.Minute bei Stuttgart. Jovanovic ersetzte Bouanani. Zwei Minuten später wieder Teufelskerl Hitz. Dieser rettet er im Eins gegen Eins vor Tiago Tomás.
Zweiter Treffer Basel durch Broschinski
Die 84.Minute lief und ein Ex-Bundesligaspieler sorgte hier zumindest für die Vorentscheidung. Ballverlust Hendriks, Flanke Shaqiri, die immer länger wurde und Richtung zweiten Pfosten flog. Broschinski drückte die Kugel final über die Linie, wahrscheinlich wäre der Ball aber ohnehin über die Linie gegangen. Barišić kam beim FCB für den angeschlagenen Salah.
Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten und der letzte Wechsel beim VfB wurde vollzogen. Vagnoman kam für Assignon. In der 93.Minute fast noch der dritte Treffer für Basel. Diesmal schoss Broschinski nach Hendriks Abwehr rechts vorbei.
Das war es dann. Abpfiff in Basel!
Content: Michael Kaiser vom 02.10.2025
Fotos: HettiPicture
Spiel auf Augenhöhe zur Halbzeit Remis
Kübler für Freiburg und Asllani für die TSG treffen zum Pausenstand
Zurück im Liga-Alltag heißt es beim Sportclub aus Freiburg. Gegenüber dem 2:1 Erfolg unter der Woche gegen den FC Basel verändert Julian Schuster sein Team auf zwei Positionen. Manzambi fehlt in der Liga noch gesperrt, Günter rückt zunächst auf die Bank. Dafür starten Dinkci und Makengo.
Bei den Gästen aus dem Kraichgau verändert Christian Ilzer sein Team gegenüber dem 1:4 gegen die Bayern zweifach. Kramaric und Chaves kehren in die erste Elf zurück, während Damar auf der Bank Platz findet. Hajdari fehlt komplett im Kader.
Gepfiffen wird die Partie von Bastian Dankert. Der hatte dann auch pünktlich um 15:30 Uhr im Europa-Park Stadion. Das war angepfiffen.
Blitzstart für den Sportclub durch Kübler
Bereits in der dritten Minute die Führung für Freiburg. Grifo hat die erste Ecke reingebracht, Adamu gefunden. Der machte das Ding mit einem langen Bein scharf und Kübler drücke den Ball über die Linie. Zunächst entschied Bastian Dankert auf Abseits, der VAR aber schritt ein, bestätigte die Korrektheit des Treffer.
In der 7.Minute bereits die Chance zum Ausgleich für die Gäste. Kramaric probierte es aus 13m mit ehnem Flachschuss. Kein Problem für Atubolu.
Ausgleich für die TSG durch Asllani
Das hatte nicht lange gedauert und die Gäste konnten egalisieren. Nach Abschlag Atubolu erlaubte sich Grifo in der 13.Minute einen kapitalen Fehler, verlor den Ball gegen Coufal. Der lief auf der rechten Seite bis zur Grundlinie durch, legte zurück ins Zentrum, wo Asllani eingelaufen war und die Kugel über die Linie brachte.
In Folge investierten die Hoffenheimer etwas mehr in die Offensive, Freiburg agierte eher abwartend, lauerte auf Konter.
Verletzungsbedingt musste der Torschütze des SC, Kübler, in der 37.Minute runter. Für ihn neu dabei Treu.
Die Nachspielzeit betrug, auch der VAR-Unterbrechung geschuldet, sieben Minuten.
Pause in Freiburg!
Freiburg und TSG mit Punkteteilung
Lemperle vergibt kurz vor Ende die Chance zur Entscheidung
Personell ging es vor 33.700 Zuschauern zunächst unverändert weiter. Der Beginn der zweiten Halbzeit gehörte zunächst den Hausherren. Diese erhöhten, auf die eigenen Fans spielend, durchaus die Schlagzahl.
Erste Szene für die Gäste in der 57.Minute. Touré hatte sich links durchgesetzt, nach innen geflankt. Der Ball erreichte im Strafraum Kramaric, der die Kugel aber nicht kontrolliert auf das Tor bringen konnte. Wechsel bei den Gästen in der 58.Minute. Für Prass nun Damar in der Partie. Wenn man ehrlich analysiert, plätscherte die Begegnung aktuell etwas dahin. Große Möglichkeiten blieben, hüben wie drüben, Mangelware.
Scherhant und Matanovic ersetzten beim Sportclub ab der 64.Minute Grifo und Adamu. Die nächste Aktion für die Hausherren in der 67.Minute. Nach Pass von Treu probierte es Osterhage aus dem Rückraum. Leicht abgefälscht ging die Kugel knapp links am Tor vorbei. Doppelter Tausch auch bei der TSG Hoffenheim. Prömel und Lemperle kamen in der 73. Minute für Kramaric und Avdullahu. Am Spielverlauf änderte wenig. Es blieb wenig attraktiv und in Teilen sehr zerfahren.
Schluss-Viertelstunde in Freiburg. Nächste Wechsel beim Sportclub Freiburg. Ab der 83.Minute war für Beste und Dinkci Feierabend. Neu dabei Höler und Rosenfelder. Bei der TSG kamen Bebou und Tohumcu für Burger und Asllani (85.).
Lemperle hatte dann gleich in der 87.Minute die größte Chance zur Entscheidung, kam im Strafraum zum Abschluss. In der 90.Minute ein gefährlicher Freistoß von Damar, den Baumann zur Seite klären kann.
Die Nachspielzeit betrug nur drei Minuten. Das war es in Freiburg. Schiedsrichter Dankert mit dem Abpfiff!
Content: Michael Kaiser vom 28.09.2025
Fotos: Sport News Südwest
Torlose erste Halbzeit in Karlsruhe
Gäste aus Magdeburg nutzen ihre Möglichkeiten nicht aus
Nach der deutlichen Niederlage in Kiel (0:3) stehen bei den Badenern drei Wechsel an. Beifus, Förster und Pinto Pedrosa starten. Burnic findet sich zunächst auf der Bank, Jung und Franke (beide Rűcken) fehlen angeschlagen.
Bei den Gästen ebenfalls drei Änderungen gegenüber dem 0:2 zuhause gegen Schalke. Müller, Breunig und Gnaka beginnen. Geschwill und Hyryläinen rücken auf die Bank. Ahl-Holmström fehlt komplett im Kader.
Schiedsrichter Haslberger hatte pünktlich angepfiffen und die erste Aktion gehörten den Gästen aus Sachsen-Anhalt. In der 3.Minute hatte Musonda von rechts durchgesteckt, Rapp aber zur Ecke geklärt. Diese konnte Wanitzek klären. In der 10.Minute erneut eine Möglichkeit, ein Freistoß von Mathisen aus 19m Richtung rechte Ecke. Der Schuß wurde geblockt, hätte durchaus gefährlich werden können. In der 14.Minute ein Pass von Wanitzek in den Lauf von Herold. Der mit seinem Versuch über das Tor von Reimann. Auf der Gegenseite, mit dem nächsten Angriff, hatte Hugonet Atik geschickt und Bernat war etwas zögerlich aus dem Kasten gekommen. Der Magdeburger lupfte, setzte die Kugel aber neben Das Tor.
Etwas mehr als eine Viertelstunde mittlerweile gespielt, ohne dass die Hausherren hier brillieren konnten. Auf dem Zettel mit den Torchancen blieb es zunächst leer. Auch in Folge blieben die Elbestädter mit über 60% Ballbesitz das auffälligere Team. In der 25.Minute ein guter Ball von Beifus in die Tiefe zu Müller. Dessen Flanke fand allerdings keinen Abnehmer. In der 28.Minute die bisher beste Chance von Magdeburg. Atik hatte Mathisen in Szene gesetzt, der umkurvte Müller, sein Abschluss aber zu zentral und kein Problem für Bernat. In der 37.Minute kam Schleusener, nach Zuspiel von Pinto Pedrosa, am ersten Pfosten einen halben Schritt zu spät. Chance vertan.
Hier wurden vier Minuten Nachspielzeit angezeigt. In der "Crunchtime", 94., plötzlich die Chance für Atik. Der wurde rechts von Ghrieb freigeblockt, kam zum Abschluss und setzte die Kugel nur knapp am rechten, langen Pfosten vorbei.
Halbzeit in Karlsruhe!
Kobald entscheidet enges Match
Glücklicher Sieg für die Badener in einem intensiven Spiel
Wechsel bei den Gästen vor 28.337 Zuschauern (1.675 Fans aus Magdeburg). Für Müller, der in der ersten Hälfte behandelt werden musste, kam Geschwill ins Spiel.
Diese Spielhälfte begann etwas ruhiger als die Erste, wobei Bernat in der 47. an der Strafraumgrenze vor Breunig mit dem Fuß klären musste. In der 56.Minute dann aber eine starke Aktion des KSC. Herold zog von links nach innen, steckte zu Wanitzek, der mit der Hacke durchsteckte. So konnte Egloff abschließen, wobei aber der Ball zu zentral geriet. Reimann zur Stelle. Eine Minute später Schleusener aus der Drehung per Dropkick, nachdem Mathisen am Ball vorbei getreten hatte. Reimann Aber stark in der kurzen Ecke und den Ball um den Pfosten gelenkt. Weiter ging die Druckphase der Gastgeber. Nach der Ecke flankte Rapp an den Fünfer, wo Schleusener mit seinem Kopfball nicht richtig hinter den Ball kam.
Die Welle der Badener rollt weiter. In der 62.Minute schob Förster an, nahm Egloff mit und der erneut zu Schleusener. Reimann verkürzte geschickt den Winkel, blockte mit der Brust.
Wechsel auf beiden Seiten in der 64.Minute. Burnic kam bei den Hausherren für Müller, Stalmach ersetzte beim FCM Atik. Eine Minute später die Möglichkeit für die Gäste, praktisch aus dem Nichts. Ghrieb hatte die Ecke in die Mitte gespielt, wo Geschwill aus 5m nahezu unbedrängt köpfen konnte. Glanztat Bernat, der die Arme hochriss und retten konnte.
Doppelwechsel KSC in der 70.Minute: Fukuda und Šimić lösten Förster und Schleusener ab. Unmittelbar danach musste Bernat erneut retten. Dieses Mal hatte Ulrich, nach Ablage Stalmach, abgezogen.
Zwei Wechsel bei den Gästen in Minute 75: Hyryläinen und Onaiwu übernahmen für Gnaka und Breunig.
In der 79.Minute musste Stalmach auf die Führung für Magdeburg erzielen, war am Elfmeterpunkt komplett blank, schoss aber links am Pfosten vorbei.
Kobald zur Führung für den KSC
Nach Foul an Egloff ruhte die Kugel an der Strafraumgrenze, nahe Seitenaus. Wanitzek flankte, fand den eingelaufenen Kobald. Der stieg aus 8m am höchsten, köpfte ins linke Eck ein. Diawara kam in Folge beim FCM für Ghrieb. Bei Karlsruhe, zwei Minuten später, dann noch einmal Kritzer für Egloff.
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. Diese Zeit verstrich und Karlsruhe war der glückliche Sieger.
Content: Michael Kaiser vom 27.09.2025
Fotos: Brück
Deutsch-schweizer Duell im Breisgau
Freiburg führt zur Pause durch den Treffer von Osterhage
SC-Trainer Julian Schuster muss, gegenüber dem 3:0 Erfolg in Bremen, auf zwei erkrankte Spieler, Lienhart und Höler, verzichten. Makengo rückt zunächst auf die Bank Neu dabei dafür Jung (Startelfdebüt), Günter und Manzambi.
Sein Gegenüber, Ludovic Magnin, wechselt gleich viermal. Vouilloz, Otele und Cisse rücken nach dem im Elfmeterschießen gewonnenen Pokalspiel auf die Bank. Koindredi fehlt angeschlagen komplett im Kader. Neu dafür im Team Metinho, Shaqiri, Barišić und Schmid.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Luis Godinho aus Portugal. Der hatte die Begegnung auch pünktlich angepfiffen. Den besseren Start hatten die Gäste aus der nahen Schweiz. Bereits in der 2.Minute schlenzte Schmid von links auf Ajeti, dessen Kopfballaufsetzer Atubolu nur mit Mühe am linken Pfosten vorbei ins Aus lenken konnte. Im Anschluss an die folgende Ecke schoss Leroy aus 18m recht deutlich über das Tor.
Es dauerte bis zur 7.Minute ehe die Gastgeber zu ihrer ersten Möglichkeit kamen. Manzambi hatte es von halbrechts vom Strafraumrand probiert, wurde aber geblockt. Zwei Minuten später kam Beste im Strafraum an den Ball, sein abgefälschter Schuss trudelte rechts am Tor vorbei. Nach etwa einer Viertelstunde war der Sportclub nun deutlich besser im Spiel.
Beide Teams blieben bemüht, das Mittelfeld schnell zu überbrücken. Das Spielgeschehen selbst blieb ausgeglichen. In der 21.Minute zog Beste von rechts ins Zentrum, legte Grifo auf. Der schloss vom Rand des Sechzehners mit rechts ab, wurde von Barišić geblockt. In Summe standen bisher nur Halbchancen für Freiburg auf dem Zettel.
Führung Freiburg durch Osterhage
Anders in der 31.Minute. Manzambi hatte Fahrt aufgenommen, spielte halblinks Richtung Strafraum, wo die Kugel aber abgefangen wurde. Der Ball kam zu Osterhage, der aus 18m überlegt flach ins linke Eck traf.
Die nächste Chance für die Gastgeber in der 38.Minute. Da war Manzambi aus zentraler Position, etwa Höhe Elfmeterpunkt, zum Kopfball gekommen, hatte aber nicht genug Druck hinter den Ball bekommen. Kein Problem für Salvi im Baseler Tor.
Praktisch mit Ablauf der regulären Spielzeit die Riesenchance für den FCB. Zunächst scheiterte Zé und im Nachschuss wurde Shaqiri von Eggestein geblockt.
Die Nachspielzeit betrug drei Minuten. Nach einer Behandlungspause (Kübler, Ginter und Ajeti waren mit den Köpfen zusammengeprallt) war dann auch Halbzeit in Freiburg.
Kniffliger Start in die Europa-League-Saison
Freiburg behält mit 2:1 die Oberhand, Oteles Treffer kommt zu spät
Personell ging es im ausverkauften Europa-Park Stadion (Zuschauerzahl wurde nicht genannt) zunächst auf beiden Seiten unverändert weiter. Die ersten zehn Minuten waren ohne größere Höhepunkte oder Torchancen geblieben. Freiburg ließ die Kugel oftmals in den eigenen Reihen rotieren.
Zweiter Treffer Freiburg durch Eggestein
In der 56.Minute, praktisch aus dem Nichts, der zweite Treffer für die Breisgauer. Guter Angriff und die Flanke von Grifo von der linken Seite.. Der Ball kam mit viel Effet ins Zentrum und der eingelaufene Eggestein kam aus 7m frei zum Abschluss. Salvi klärte vermeintlich, doch die Technik meldete sich. Der Ball war hinter der Linie!
Dreifacher Wechsel bei den Gästen in der 58.Minute. Zé, Tsunemoto und Salah machten Platz für Agbonifo, Otele und Vouilloz. In den folgenden Minuten hatte Basel etwas mehr Spielanteile, ohne jedoch zu Abschlüssen gekommen zu sein.
Makengo und Treu machten sich bei Freiburg für ihre Einwechslung bereit, kamen in der 71.Minute. Runter gingen Günter und Beste. Broschinski ersetzte bei Basel Ajeti.
75.Minute und nächster Wechsel bei Freiburg. Matanovic und Scherhant ersetzten Adamu und Grifo. Nächste Möglichkeit, erneut durch Eggestein. Der kam im Strafraum zum Abschluss, schoss aus der Drehung flach ins linke Eck. Salvi mit starker Parade, ganz schnell unten in der Ecke.
Letzter Wechsel beim FC Basel. Rüegg kam in der 83.Minute für Adjetey.
Joker Otele mit dem Anschlusstreffer
Das hatte nicht lange gedauert und der eingewechselte Otele bedankte sich in der 84.Minute für seinen Einsatz mit einem wunderschönen Schlenzer ins rechte, obere Eck. Und schon hatten wir hier ein komplett anderes Spiel. Jetzt mussten die Hausherren sich noch einmal straffen.
Letzter Tausch auch für Julian Schuster. In der Schlussminute kam Dinkci für Manzambi.
Mit einer Nachspielzeit von fünf Minuten ging es ins Finale. Die Gäste waren bemüht, machten Druck, ohne jedoch zum Erfolg zu kommen. Am Ende steht ein verdienter Erfolg für den Sportclub.
Content: Michael Kaiser vom 24.09.2025
Fotos: Brück
Demorović trifft zur Pausenführung
Stiller vergibt Foulelfmeter
Nach der 1:3 Niederlage in Freiburg wechselt Sebastian Hoeneß auf drei Positionen. Vagnoman, Bouanani und Kapitän Karazor nehmen zunächst auf der Bank Platz. Dafür starten Tomás, Chema und Assignon. Die Kapitänsbinde übernahm zunächst Demorović.
Bei den Gästen erwartungsgemäß gegenüber dem 2:1 Heimerfolg gegen Augsburg nur ein Tausch: Für Pyrka startet Saliakas.
Schiedsrichter Stegemann hatte im Neckarpark pünktlich angepfiffen. Vom Beginn an ein flottes Spiel und in der 4.Minute gingen die Gastgeber vermeintlich in Führung. Demorović allerdings im Abseits. Nach diesem Weckruf blieb es zunächst bei Aktionen überwiegend in der neutralen Zone. Der überwiegende Ballbesitz lag bei den Schwaben, ohne hieraus große Möglichkeiten entwickelt zu haben.
Stiller vergibt Elfmeter
Bittere Szene für St.Pauli in der 23.Minute. Tomás war in den Strafraum gezogen, wurde von Smith nur minimal touchiert und der Pfiff ertönte. Elfmeter für die Hausherren. In der 25.Minute also die denkbar größte Chance für den VfB. Stiller lief an, schoss schwach und unplatziert in die rechte Ecke. Dorthin war auch Vasilj abgetaucht, klärte.
Führung VfB durch Demirović
Mitten in eine kurze Ballbesitzphase der Hanseaten, kurz vor der Pause, doch noch die insgesamt verdiente Führung für Stuttgart. Leweling hatte nach starkem Pass von Chema auf Demirović durchgesteckt. Der umspielte im Strafraum noch einige Gegenspieler, schloss dann ab.
Die Nachspielzeit wurde mit zwei Minuten. Hier passierte nichts und mit einer knappen Führung für das Hoeneß-Team ging es in die Kabinen.
FC St. Pauli bleibt zu harmlos
El Khanouss entscheidet die Partie
Personell ging es auf beiden Seiten zunächst unverändert weiter. Das aktivere Team waren die Gastgeber.
Zweiter Treffer Stuttgart durch El Khanouss
Das war in der 50.Minute fein herausgespielt. Zunächst hatte Leweling von links geflankt, Demorović im Strafraum prallen lassen und El Khanouss von halblinks mit ganz viel Gefühl ins lange, rechte Eck gezirkelt.
Latte verhindert Anschlusstreffer
Zwei Minuten später verpasste Oppie die direkte Antwort. Der linke Flügelspieler war nach innen gezogen, kam an einen langen Ball von der rechten Seite. Sein Dropkick an die Latte. Glück für die Stuttgarter.
Der nächste Angriff lief, in der 54.Minute wieder der FC St. Pauli. Diesmal war es Pereira Lage mit einem Schlenzer. Nübel aber zur Stelle. Im Zwei-Minuten Takt ging es weiter. Diesmal tauchte Demorović frei vor dem Tor auf, fand in Vasilj seinen Meister.
Zweiter Abseitstreffer VfB
Wieder lag die Kugel im Netz, 58.Minute. Stiller hatte scharf in die Mitte geflankt, Demorović den Ball nicht berührt, aber den Keeper irritiert. So landete der Ball im Tor, fand aber keine Anerkennung.
Zwei Spielerwechsel bei den Gästen: Ab der 62.Minute ersetzten Afolayan und Kaars Pereira Lage und Houtondji. Der eingewechselte Afolayan setzte sich gleich in Szene. In der 67.Minute monierte er ein Foul an sich so sehr, dass in Schiedsrichter Stegemann gelb verwarnte. Kontersituatuon für die Hamburger. Fujita und Afolayan kommen in Überzahl, scheiterten aber am herauseilenden Nübel. In der 73. Minute auch der erste Wechsel bei den Schwaben. Führich kam für Tiago Tomás. Metcalfe ersetzte bei St.Pauli Sinani.
Die Schluss-Viertelstunde war in der MHP-Arena angebrochen. In der 75.Minute die nächste Chance VfB, diesmal die Mittelstädt. Der kam nach einer Ecke am zweiten Pfosten an den Ball, traf aber nur das Außennetz. Die Kiezkicker hatten sich auf Konter eingerichtet, scheiterten aber immer wieder im letzten Drittel. Zwei weitere Wechsel FC St. Pauli in der 82.Minute. Ritzka und Pyrka kamen für die restlichen Minuten. Runter vom Feld gingen Dzwigala und Saliakas.
Schlussphase in der MHP-Arena. Die letzten fünf Minuten waren angebrochen. Hendriks und Bouanani bekamen noch ihre Einsätze. Runter gingen Mittelstädt und Demirović.
Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten und in der 92.Minute ersetzten Karazor und Nartey Leweling und Chema. Feierabend in Stuttgart und ein verdienter Erfolg für den VfB.
Content: Michael Kaiser vom 19.09.2025
Fotos: Brück
Knifflige Aufgabe gegen junge Schwaben
Torlose erste Halbzeit in Mannheim
Ziemlich viel Rotation bei Trainer Luc Holtz und seinem SV Waldhof. Gegenüber der 0:3 Heimpleite gegen Energie Cottbus gibt es gleich fünf Veränderungen: Voelcke, Shipnoski, Karbstein, Sietan und Masca sind neu im Team. Auf der Bank nehmen zunächst Ferati, Iwe und Okpala Platz. Kapitän Klünter fehlt gelb-rot gesperrt, Michel fehlt verletzt.
Bei den Schwaben ändert Trainer Nico Willig sein Team nach der 1:3 Heimniederlage gegen den 1.FC Saarbrücken auf drei Positionen. Im Tor beginnt Draband für Hellstern (fehlt heute im Kader). Di Benedetto und Köhler sind ebenfalls neu in der Startformation, dafür nehmen Groiß und Majchrzak auf der Bank Platz.
Im Carl Benz Stadion hatte Schiedsrichter Jonah Besong pünktlich angepfiffen. Die ersten Minuten waren von Duellen im Mittelfeld geprägt, wobei die Hausherren um Ballbesitz und Kontrolle über das Spiel bemüht waren. Die erste Chance, nach einer Ecke von rechts, für die Mannheimer. Glück für die Stuttgarter, dass Lohkemper den durchgerutschten Ball in der 9.Minute nicht kontrolliert aufs Tor bringen konnte.
Dicke Chance für die jungen Wilden in der 16.Minute. Olivier hatte sich nach Doppelpass mit Sankoh rechts durchgesetzt, hatte mehrere Optionen seine Mitspieler in Szene zu setzen. Er entschied sich für Sessa, der die Kugel in Rücklage annehmen musste. Neuer Anlauf und Schussversuch, den Nijhuis parieren konnte. Der Nachschuss verfehlte das Tor.
Die nächste Aktion, nach diesem kurzen Tumult in der 17.Minute durch den Versuch von Di Benedetto. Sein Schuss deutlich über das Tor. Die Antwort der Hausherren in der 19.Minute über die rechte Seite. Rieckmann war durchgestartet, ins Zentrum geflankt, wo Lohkemper verpasste.
Die 28.Minute lief und plötzlich war Lohkemper, nach Pass von Voelcke, komplett blank. Der Stürmer zog Richtung Draband, konnte aber die Kugel nicht am Stuttgarter Keeper vorbei bringen. Das hätte die Führung für die Buwe sein können, ja müssen.
Das Spiel hatte sich mittlerweile eine kurze Auszeit genommen. Chancen blieben bislang Mangelware. Der SVW hatte sich etwas zurückgezogen, dem VfB oftmals den Ball überlassen. Die Gäste wussten aber aus dieser Situation wenig Kapital zu schlagen. In der 37.Minute war Voelcke mal links durchgestartet. Seine Flanke fand keinen Abnehmer. Zumindest beim Eckenverhältnis liegen die "Buwe" mit 4:2 vorne.
Die reguläre Spielzeit war verstrichen und nach einer Minute Nachspielzeit ging es in die Kabinen.
Knockout in der Nachspielzeit
Lùers mit der späten Entscheidung
Für beide Teams ging es nach Wiederanpfiff vor 8.659 Zuschauern personell zunächst unverändert weiter. Die erste Minute des zweiten Spielabschnitts lief und der Waldhof wurde über die rechte Seite gefährlich. Da kam Lohkemper aus ungünstigem Winkel zum Schuss. Der nächste Abschluss direkt hinterher. Diesmal war es Voelcke, der Masca bediente. Der drehte sich noch einmal um die eigene Achse und sein abgefälschter Schuss ging rechts knapp am Tor vorbei. In der 54.Minute eine Flugeinlage von Draband im Stuttgarter Gehäuse. Shipnoski war eine Flanke abgerutscht, hatte den direkten Weg Richtung Tor genommen. Der Keeper verhinderte den Einschlag. Antwort der Schwaben in der 58.Minute durch Darvich der hatte zwei Gegner stehen lassen, aber deutlich verzogen.
Die Quadratestädter gingen hier sehr verschwinderisch mit ihren Gelegenheiten um. So auch nach einer Stunde, Diakhaby hatte zu Masca durchgesteckt, der nahm die Kugel perfekt mit, schloss ab. Draband klärte zur Seite.
Gelb-rote Karte Sechelmann
Eine korrekte Entscheidung in der 61.Minute. Sechelmann war gegen Sessa deutlich zu spät dran, wird für sein Foul mit gelb verwarnt. 2x gelb bedeutet gelb-rot.
Dreifacher Wechsel bei den Gästen in der 65.Minute. Majchrzak, Penna und Groß ersetzten Korkut, Catovic und Sessa. In der 67.Minute tauchte plötzlich frei vor Nijhuis auf, scheiterte aber am Mannheimer Keeper. Jetzt wechselte auch Luc Holtz dreifach. Ferati, Okpala und Asallari kamen neu für Masca, Diakhaby und Lohkemper. In der 73.Minute durfte bei Stuttgart Ouro-Tagha für Sankoh übernehmen.
Die Schluss-Viertelstunde war mittlerweile angebrochen. Die Statik des Spiels hatte sich, auch nach dem Platzverweis, nicht merklich verändert. Die Schwaben schlugen kein Kapital aus der numerischen Überlegenheit. Okpala sorgte nach seiner Einwechslung für neuen Schwung, Abschlüsse blieben weiter aus. Gefahr für die Mannheim in der 85.Minute. Da war Darvich rechts durch. Dessen scharfe Hereingabe konnte Nijhuis mit den Fingerspitzen klären.
Schlussphase, die letzten fünf Minuten in Mannheim. Zunächst noch ein Wechsel in der 87., auf Seiten des VfB. Lùers ersetzte für die letzten Minuten Di Benedetto.
Dieses wenig spektakuläre Spiel bekommt noch einmal fünf Minuten Nachspielzeit. Letzter Wechsel Waldhof. Thalhammer kommt für die letzten wenigen Minuten für Rieckmann.
Schock in letzter Minute durch Lùers
Das darf nicht wahr sein. Zumindest aus der Sicht des Waldhöfer Anhangs. Die 95.Minute lief und Lùers traf zur Entscheidung für Stuttgart. Der wurde links nicht gestört und seine Flanke wurde immer länger und schlug im Tor der Mannheimer ein.
Abpfiff und Niederlage für den Waldhof!
Content: Michael Kaiser vom 17.09.2025
Fotos: Brück
FCS fordert Zweitliga-Absteiger SSV Ulm
Saarländer gehen mit Picks Treffer und der Führung in die Pause
Personell bleibt bei den Saarländern gegenüber dem 3:1 Auswärtserfolg beim VfB Stuttgart II nahezu alles beim Alten. Lediglich einen Wechsel nimmt Trainer Alois Schwartz vor. Für Schumacher startet Bretschneider.
Beim Zweitliga-Absteiger SSV Ulm gibt es nach dem 3:1 Erfolg auf dem Aachener Tivoli nur eine Änderung. Robert Lechleiter ersetzt den am Knie verletzten Martinovic durch Besong. Die finale Diagnose zur Verletzung von Martinovic, zugezogen beim Spiel in Aachen, steht noch aus.
Schiedsrichterin der heutigen Partie ist Fabienne Michel. Die hatte dann auch pünktlich um 19 Uhr angepfiffen.
Pick zur frühen FCS-Führung
Das ging schnell und bereits in der 5. Minute war es Pick, der die Saarländer in Führung brachte. Bichsel hatte Pick links im Strafraum gefunden, der schlug nach einen Haken um seinen Gegenspieler und hämmerte die Kugel in den rechten Winkel.
Zwei weitere Möglichkeiten, beide über die linke Seite, durch Brünker und Elongo-Yombo. Zunächst war es in der 9.Minute ein zentraler Schuss, den Ortag parieren konnte. Keine Minute später probierte es Elongo-Yombo nach einem Dribbling. Wieder Ortag zur Stelle.
erste Antwort der Spatzen in der 12.Minute. Der Schuss von Seegert aus zentraler Position über das Tor.
In der 20.Minute der nächste Versuch von Elongo-Yombo, diesmal aus der Distanz. Links am Tor vorbei. Zwischenzeitlich nahm sich die Begegnung doch eine kurze Auszeit. Klare Chancen fehlten auf beiden Seiten. Das aktivere, gefälligere Team der FCS. Bei den Gästen blieb es meist bei Ansätzen. Mittlerweile war die Schlussphase, die 40.Minute lief, angebrochen. Weiterhin der Schwerpunkt des Spiels zwischen den Strafräumen. In der 43.Minute dann doch noch die Möglichkeit für Ulm durch Besong. Der kam im Strafraum zentral ans Leder, zielte aber rechts am Tor vorbei.
Die Nachspielzeit wurde mit einer Minute veranschlagt. Pause im Ludwigspark!
Zweiter Sieg in der englischen Woche
Pick mit zweitem Treffer und Schmidt sorgen für die Entscheidung
Nach dem Wiederanpfiff gab es einen Wechsel bei den Gästen. Für Besong kam Kölle in die Partie. Die Spatzen schienen einen Touch besser aus den Kabinen gekommen zu sein.
Ausgleich Ulm durch Seegert
Das sind die Geschichten, die wohl nur der Fußball schreibt. Da legt der Schwiegersohn dem Gegner ein Ei ins Nest. Dajaku hatte einen Freistoß von der rechten Seite an den Elfmeterpunkt gebracht. Becker sprang noch am Ball vorbei, Seegert war zur Stelle, köpfte in die lange Ecke. Die in der ersten Halbzeit noch dominanten Gastgeber wirkten in dieser Phase nervös. Waren dies die 5 Minuten, die Keeper Menzel unter der Woche noch erwähnt hatte?
Wechsel auf beiden Seiten in der 61.Minute. Beim FCS ersetzte Civeja nun Rabihic, bei den Schwaben kam Wenig für Dajaku.
Der eingewechselte Civeja war sofort im Spiel. Eine Minute nach Arbeitsbeginn leitete er einen Angriff selbst ein, lief durch und verpasste dann den Abschluss nur knapp.
Erneute Führung, wieder durch Pick
Pick mit dem Doppelpack. Unter der Woche war die individuelle Klasse des Spielers noch Thema bei einer Pressekonferenz, jetzt unterstrich er, dass er in dieser Liga einer der Unterschiedsspieler sein kann. Nach einer langen Ballaststafette ging es ihm zu langsam, also lief er von der rechten Seitenlinie durch in den Sechzehner. Sein Gegenspieler konnte ihn nicht mehr stoppen und der Abschluss ging platziert ins linke Eck.
Zwei Minuten nach dieser Führung hätten die Gäste ausgleichen können. Da war ein Ball von Mazagg durchgerutscht, allerdings űberrachend für den Empfänger, Löder. Der schoss aus kurzer Distanz über das Tor von Menzel. In der 76.Minute hatte plötzlich Rizzuto die Vorentscheidung auf dem Fuß. Noch Hereingabe von Elongo-Yombo brauchte der etwas zu lange und die Ulmer Abwehr konnte den Versuch blocken
Zwei Wechsel in der 79.Minute beim SSV. Röser und Meier ersetzten Mazagg und Löder. In der 83.Minute auch zwei Wechsel beim FCS. Multhaup und Schmidt lösten Brünker und Elongo-Yombo ab.
Joker Schmidt mit der Entscheidung
Bichsel hatte in der 87.Minute weit nach vorne geschlagen, Schmidt machte die Kugel fest und nahm Civeja mit. Der sprintete Richtung Ulmer Tor, drehte aber unter Gegnerdruck ab, legte mit der Hacke zu Schmidt. Der konnte Ortag verladen und für die Entscheidung sorgen.
Eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit war Feierabend für Doppelpacker Pick. Für ihn kam Bormuth. Die Nachspielzeit betrug sechs Minuten und der Abpfiff ertönte in Saarbrücken. Zweiter Sieg der englischen Woche für die Saarländer!
Content: Michael Kaiser vom 16.09.2025
Fotos: Sport News Südwest
Keine gute Halbzeit für den Waldhof
Borgmann und Boziaris treffen für Cottbus, Klünter fliegt vom Platz
Beim SV Waldhof Mannheim möchte man den positiven Trend der letzten beiden Erfolge heute gerne ausbauen. Dazu wechselt Trainer Luc Holtz gegenüber dem 2:1 Erfolg in Ulm zwei Positionen. Voelcke und Sietan nehmen zunächst auf der Bank Platz, neu dabei sind Iwe und Rieckmann.
Trainer Claus-Dieter Wollitz war offenbar mit dem 1:1 Unentschieden zuhause gegen Ingolstadt eher nicht zufrieden. Nur so erklären sich fünf Wechsel. Keeper Funk, Manu, Hannemann, Borgmanm und Tattermusch starten, während Sebald (G), Campulka und Butler auf die Bank rücken. Hofmann und Guwara fehlen im Kader.
Schiedsrichter Michael Bacher hatte pünktlich angepfiffen und ohne Anlaufzeit entwickelte sich ein intensives Spiel. Die Zweikämpfe wurden mehr als nur emotional geführt.
Borgmann sich zur früheren Führung für Cottbus
Da spricht man wohl von einem Start nach Maß. Die 6.Minute lief und nach einem schnell ausgeführten Freistoß konnte Rorig den Ball von der rechten Seite ins Zentrum spielen. Waldhofs Keeper Nijhuis hatte in dem Moment keine Orientierung und plötzlich stand Hannemann links komplett blank. Der musste eigentlch nur noch ins leere Tor einschieben, verfehlte aber zunächst. Im Nachschuss brachte er die Kugel aufs Tor, Nijhuis wehrte aber noch ab. Der Ball kam in Folge zu Borgmann, der mit von Hoffmanns Rücken einschob.
In der 14.Minute war das 2:0 fällig. Links hatte Borgmann zuviel Platz, konnte im Strafraum Engelhardt bedienen. Der scheiterte am Mannheimer Keeper, wobei der Ball Cigerci vor die Füße viel. Der schoss allerdings deutlich über das leere Tor.
Nächste Szene für Energie in der 23.Minute. Cigerci hatte sich rechts durchgetankt, aus spitzem Winkel den Abschluss gesucht. Diesen Ball konnte Nijhuis nicht festhalten, hatte aber Glück, dass keiner der Gäste diese Unsicherheit nutzen konnte.
Das Unheil nahm für den SVW weiter seinen Lauf. In der 25.Minute musste Kapitän Klünter mit Gelb-Rot vom Platz. Die nächste Möglichkeit hatten erneut die Gäste. Erneut hätte Borgmann treffen können, verpasste aber in der 28.Minute den Treffer. Der Ball knapp über das rechte Kreuzeck.
Auch wenn es in dieser intensiven Begegnung wenige Verschnaufpausen gab, blieben weitere Torchancen aus. Die bessere Mannschaft, nicht erst seit dem Platzverweis, ganz klar Cottbus.
Zweiter Treffer Energie durch Boziaris
Mittlerweile waren die letzten fünf Minuten angebrochen. Exakt die 44.Minute lief und Boziaris traf für für Gäste. Nach Doppelpass kam die Kugel in den Rücken der Abwehr zu Boziaris, der mit der Spitze traf.
Die Nachspielzeit betrug sechs Minuten. Hier bedurfte es einer deutlichen Leistungssteigerung der Gastgeber. Das war hinten wackelig, nach vorne fehlerhaft. Halbzeit in Mannheim.
Schwache Vorstellung der "Buwe"
Joker Butler macht mit seinem Treffer den Deckel drauf
Wechsel nach Wiederanpfiff auf beiden Seiten. Die Hausherren nahmen Iwe, Ferati und Diakhaby runter, brachten neu Sietan, Voelcke und Asallari. Bei Energie kamen vor 13.185 Fans Campulka und Michelbrink für Hannemann und Manu.
In der 50. Minute die Möglichkeit für Lohkemper zum Anschlusstreffer. Der wurde halbrechts geschickt, schloss flach ab, scheiterte aber an Funk. Das Spiel blieb weiter sehr aggressiv, die Zweikämpfe intensiv. Halbchancen blieben für die Buwe durch Hoffmann in der 57. oder Assalari in der 60.Minute. Beide über das Tor von Funk.
Weitere Wechsel auf beiden Seiten im der 65.Minute: Bei den Gästen kamen Moustfa und Butler für Tattermusch und Boziaris. Beim Waldhof ersetzte Publikumsliebling Boyd in der Offensive Okpala. Drei Minuten später ließ Butler die wohl endgültige Entscheidung liegen. Der ging auf der rechten Seite völlig alleine auf Nijhuis zu, hatte dabei alle Zeit der Welt, schoß aber tatsächlich den Keeper an. Es gab Spiele, wo sich so ein Chancenwucher rächen sollte.
Das 0:3 für Energie durch Butler
Die Schluss-Viertelstunde war mittlerweile angebrochen. Der Waldhof bemüht, Cottbus im Kontroll-Modus. Exakt in dieser 75.Minute dann ein schneller Gegenzug über die linke Seite, der Pass auf den zweiten Pfosten und Butler hatte keine Probleme einzuschiebem.
Wechsel bei den Niederlausitzern. In der 77.Minute verließ Cigerci das Feld. Für ihn neu dabei Lucoqui. Drei Minuten nach diesem Tausch wechselte auch Mannheim erneut. Masca ersetzte Lohkemper. Schlussphase in Mannheim. Die 85.Minute war angebrochen. Unabhängig vom bescheidenen Ergebnis waren die treuen Fans der Mannheimer auf der "Siffling" der Gewinner der Tages. Diese unterstützten ihr Team mit allem was sie hatten.
Die Anzeigetafel der vierten Offiziellen zeigte vier Minuten Nachspielzeit an. Dann war Ende im Carl Benz Stadion.
Content: Michael Kaiser vom 14.09. 2025
Fotos: HettiPicture
Der Druck auf Miro Klose wächst
Schleusener und Koudossou treffen in Abschnitt eins
Viel Druck auf dem Kessel für Gästecoach Miro Klose. Nach vier Spieltagen findet sich der Club mit lediglich einem Punkt am Tabellenende der Liga.
Beim Personal gibt es für Christian Eichner auf Seiten der Badener wenig Grund für Wechsel. So steht heute exakt das gleiche Team auf dem Platz, welches beim 0:0 in Düsseldorf aufgelaufen war.
Beim Club nimmt Miro Klose zwei Wechsel gegenüber dem 0:0 Unentschieden gegen Paderborn vor. Für Janisch und Telalovic starten Biron und Neuzugang Diop.
Schiedsrichter Tom Bauer hatte im BBBANK Wildpark pünktlich angepfiffen und die ersten Minuten gehörten gleich den Gastgebern. In der 5.Minute hielt Schleusener, nach Flanke von Egloff, den Ball in der Box. Simic lief durch, konnte aber aus kurzer Distanz den Ball nicht kontrollieren. Reichert, im Nürnberger Tor, konnte klären. Die nächste Möglichkeit, keine Minute später, nach einer Ecke des KSC. Da war Franke hochgestiegen, konnte seinen Kopfball aber nicht präzise genug setzen.
Es dauerte bis zur 9.Minute, bis der Club den Weg vor das gegnerische Tor fand. Der Distanzschuss von Diop aber deutlich über das Tor. Mittlerweile fanden die Franken besser in die Begegnung, hätten in der 14. Minute in Führung gehen können, ja müssen. Biron kam nach einer Kombination von Justvan und Becker frei an den Ball, der allerdings etwas in den Rücken kam. So war der erste Kontakt nicht 100% sauber und so scheiterte der Stürmer an Barnat im Karlsruher Gehäuse.
In Folge waren die Fächerstädter weiter bemüht Druck zu entwickeln, es blieb aber bei einer Chance durch Šimić in der 19.Minute. Der setzte seinen Kopfball über das Tor. Auf der anderen Seite die doppelte Riesenchance zur Gästeführung. In der 27.Minute hatte zunächst Yilmaz abgezogen, war aus linker Position an Barnat gescheitert. Den Abpraller konnte Biron per Kopf aufnehmen, knapp links vorbei. Insgesamt war Nürnberg zu diesem Zeitpunkt das aktivere Team, der Führung vielleicht einen Hauch näher als die Gastgeber.
Schlussphase, die letzten fünf Minuten, liefen im Wildpark. Der nächste Abschluss in der 42.Minute für Lubach und den FCN. Dessen Schuss aber kein Problem für Barnat.
Traumtor Schleusener kurz vor der Pause
Langer Ball von Herold von der linken Seite in der 42.Minute und Schleusener nahm das Ding mit dem linken Fuß volley. Kenne Chance für Reichert.
Ausgleich in der Nachspielzeit durch Koudossou
Später Treffer für die Gäste. Es waren drei Minuten Zugabe angezeigt und in allerletzter Minute versenkte Koudossou einen Ball aus dem Rückraum zum Ausgleich. Das Ding hätte man sicher besser klären können, am Ende war dieser Ausgleich aber auch nicht unverdient.
Wanitzek entscheidet Match gegen Nürnberg
Karlsruhe setzt sich in Spitzengruppe fest, bleibt ungeschlagen
Personell ging es auf beiden Seiten vor 33.180 Zuschauern zunächst unverändert weiter. Die erste Chance gehörte den Hausherren. Keine Minute war gespielt und Schleusener hatte nach einer abgefälschten Flanke von Wanitzek die Führung auf dem Fuß, bzw. eben nicht auf dem Fuß. Der Stürmer rutschte knapp am Ball vorbei, Chance vertan. In der 55.Minute, nach Ecke Wanitzek, der Ball in den Strafraum auf den zweiten Pfosten. Dort stieg Kobald hoch, dessen Kopfball konnte Reichert klären. Erster Wechsel bei den Gästen in der 57.Minute: Für Biron war nun Grimaldi mit von der Partie.
Burnic und Beifus kamen beim KSC in der 63.Minute für Šimić und Müller. Freistoß für den Club aus zentraler Position, etwa 18m vor dem Karlsruher Tor. Justvan übernahm das, zirkelte den Ball links an Mauer und Tor vorbei. Erneuter Wechsel bei den Badenern: Fukuda und Förster ersetzten Schleusener und Egloff (73.).
Wanitzek zur erneuten Führung
Der KSC liegt wieder vorne. Nach einem langen Diagonalpass von Herold auf Burnic, schloss dieser ab. Reichert konnte in höchster Not retten, hatte aber keine Chance gegen den Nachschuss von W 1anitzek. Die 75.Minute lief und der Gastgeber war wieder vorne.
Latte rettet für Karlsruhe
In der 81.Minute kamen bei Nürnberg Markhiyev und Telalovic für Diop und Zoma. In der 83.Minute hatte Lochoshvili die Chance auszugleichen. Sein Kopfball knapp neben das Tor. In der Schlussminute der gleiche Spieler. Wieder ein Kopfball, diesmal von Barnat an die Latte gelenkt.
Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten. Das spielten die Hausherren geschickt runter, gewannen hier am Ende nicht unverdient mit 2:1.
Content: Michael Kaiser vom 13.09.2025
Fotos: Daniel Meyer
Heimserie soll möglichst halten
Wenig Glanz und keine Treffer in der ersten Halbzeit
Nach dem Spiel in Elversberg gab es beim FCK doch einige Baustellen. Seien es der unerklärliche Fauxpas von Krahl oder auch die mangelhaften Offensivleistungen, es gab Gesprächsbedarf. Personell äußerte sich die Analyse der Begegnung in drei Wechseln, In der Spitze rückte Prtajin (für den angeschlagenen Emreli) zurück in die erste Elf, Joly und Tachie ersetzten Skyttä (Bank) und Asta (nach Verletzung nicht im Kader).
Schiedsrichter Benjamin Brand hatte die Begegnung pünktlich um 13:30 Uhr freigegeben. Die ersten Minuten verliefen recht ausgeglichen, wobei sich beide Teams zunächst auf die Vermeidung von Fehlern konzentrierten. Die erste echte Torchance gehörte den Pfälzern. Ritter hatte in der 10.Minute, etwa 17m vor dem Tor, einen Doppelpass mit Prtajin gespielt und dann Schuhen im Tor der Lilien geprüft. Kein Problem für den Darmstädter Keeper.
Latte rettet für Krahl
Die 12.Minute lief und ein einfacher Seitenwechsel brachte die Defensive der Pfälzer arg in Schwierigkeiten. Joly hatte sich in der Situation verscjattt und Corredor durfte nahezu unbedrängt zu Papela flanken. Dessen Kopfball, Glück Für den FCK, nur an die Latte. Im direkten Gegenzug ging es dann Richtung Tor von Schuhen. Hier scheiterte Prtajin. Gespielt mittlerweile eine gute halbe Stunde und das Spiel verflachte zusehends.
In Folge blieb vieles Stückwerk. Immer wieder mal ein Ball in die gefährliche Zone, aber entweder wurde die Kugel geblockt oder frühzeitig der Angriff unterbunden.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten, dann ging es für beide Teams in die Kabinen.
Joker entscheiden die Begegnung für den FCK
Skyttä, Alidou und Raschl treffen zum Heimsieg
Im Fritz Walter-Stadion ging es zunächst auf beiden Seiten vor 47.722 Zuschauern unverändert weiter. Beide Teams blieben zunächst ihrer Linie treu, kamen sehr über die Kontrolle und was fehlte war der letzte Pass.
So dauerte es auch bis zur 53.Minute, ehe Marseiler eine Flanke auf den Kopf von Lidberg brachte, der aber den Ball über das Gehäuse von Krahl platzierte.
Führung durch die Lilien durch Lidberg
Das hatte sich angedeutet. Darmstadt war hier im zweiten Abschnitt insgesamt das aktivere Team, immer wieder ging es über Marseiler oder Lidberg Richtung gegnerisches Tor. So dann auch ein sauberer Angriff in der 62.Minute, schnörkellos durch einen Diagonalpass auf den linken Flügel zu Nürnberger. Kurz vor der Grundlinie flankte der scharf nach innen, fand den einlaufenden Lidberg, der ganz cool ins linke Ecke vollstreckte.
Doppelter Wechsel beim FCK in der 67.Minute: Für den wieder enttäuschenden Şahin und Tachie kamen Robinson und Alidou. In der 73.Minute hätten die Gäste durchaus auf 2:0 stellen können, vielleicht müssen. Hornby war nach Flanke von Lidberg eingelaufen, hatte per Kopf verpasst. Feierabend für den Torschützen des SV Darmstadt 98. In der 75.Minute ging Lidberg vom Feld, neu dabei dafür Güler. Beim FCK ersetzten Skyttä und Abiama Kim und Ritter. In der 78.Minute ging bei den Gästen Marseiler runter, neu dabei Lopez.
Ausgleich für den FCK durch Skyttä
Das hatte sich jetzt wirklich nicht angedeutet, aber am Ende zählen Treffer. Alidou wurde rechts geschickt, drang in den Strafraum ein und brachte die Kugel über Umwege zu Skyttä. Der konnte fast aus dem Stand abziehen und in der 84.Minute zum Ausgleich treffen. Im Anschluss kam Raschl für Joly ins Match.
Führung Kaiserslautern durch Alidou
Das sind die Geschichten, die nur der Fußball schreiben kann. Hier waren sechs Minuten Nachspielzeit angezeigt und das Spiel entwickelte die viel beschworene Betze-Dynamik. Ausgerechnet der vielkritisierte Alidou sollte hier zum Matchwinner werden. Nach einer Flanke von von der rechten Seite, war Alidou im Strafraum hochgestiegen, konnte einköpfen 90.+1).
Raschl macht den Deckel drauf
Das war es dann. In der 97.Minute war Raschl nach einem Steckpass auf und davon, traf zur Entscheidung. Da war Darmstadt natürlich sehr weit aufgerückt, hatte das volle Risiko gewählt.
Feierabend in Kaiserslautern!
Content: Michael Kaiser vom 31.08.2025
Fotos: Brück
Torlose erste Halbzeit in Düsseldorf
Zunächst wenige Höhepunkte im Topspiel der Woche
Nach dem jüngsten Erfolg in Paderborn gibt's bei den Hausherren nur einen Tausch. Alexandropoulos nimmt zunächst auf der Bank Platz. Für ihn startet Zimmermann.
Wenig Grund zu wechseln auch bei den Gästen aus Karlsruhe. Christian Eichner muss nach dem 2:0 Heimerfolg gegen Eintracht auf den verletzten Ben Farhat verzichten, bringt dafür Schleusener.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Dr. Max Burda, der pünktlich um 20:30 Uhr angepfiffen hatte. Die erste Offensivaktion bei den Gästen in der 3.Minute. Nach einer Seitenverlagerung von Egloff kam Herold an den Ball, der legte vor der Strafraumgrenze zu Wanitzek ab, dessen Schuss aber geblockt wurde. Mittlerweile war eine gute Viertelstunde gespielt, aktiver bisher der KSC. Die Fortune waren derweil bemüht kompakt zu stehen.
Das Spiel blieb zunächst ohne Großchancen. Dann aber ein Fehler der Fächerstädter im Spielaufbau und der schnelle Gegenzug in der 28.Minute über die linke Seite in Person von Muslija. Der brachte den Ball Richtung langen Pfosten, wo Lunddal angestürmt kam. Dessen Kopfball verfehlte das Tor von Bernat knapp rechts. Zwei Minuten war es erneut Muslija, der die Kugel nach einem Patzer von Müller erneut rechts bis zum Strafraum trieb, dann Appelkamp bediente. Der zog direkt ab, auch rechts vorbei.
Die erste Antwort der Gäste nach längerer Pause in der 38.Minute. Da war der Ball nach einer Staffette auf der linken Seite zu Egloff gekommen, der sich im Strafraum durchsetzen konnte. Sein Schussversuch wurde von einem Abwehrbein der Fortunen geblockt. Die Fortunen mit dem nächsten Angriff in der 42.Minute. Nach einem gebloclten Schuss von Lunddal war El Azzouzi im Rückraum in die Kugel gekommen. Sein Volley aber deutlich über das Tor von Bernat.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten, dann ging es in die Kabinen.
Wenig Spektakel zur Prime Time
Karlsruhe bleibt im vierten Spiel ungeschlagen
Zwei Wechsel mit Wiederanpfiff vor 51.500 Zuschauern bei der Fortuna. Für Zimmermann und Egouli waren fortan Celar und Alexandropoulos mit von der Partie. Die Hausherren schienen nicht nur personell reagiert zu haben, sondern waren zunächst deutlich aktiver. In der 48.Minute probierte es Rossmann von links aus spitzem Winkel. Kein Problem für Bernat. Eine Minute später zog Muslija aus der Distanz ab. Deutlich rechts am Tor vorbei. In der 5.Minute zog Wanitzek auf der linken Seite auf, wurde aber beim Abschluss entscheidend gestört.
In der 65.Minute ein Schlenzer von Wanitzek von halblinks, kein Problem für Kastenmeier, der die Kugel sicher runterpflücken konnte. Die nächste Möglichkeit, aus gut 20m, für Düsseldorf durch Muslija, eine Minute später. Dessen Schuss aber deutlich über das Karlsruher Gehäuse. In der 69.Minute die Riesenmöglichkeit für Appelkamp. Der war von Muslija perfekt im Strafraum bedient worden, köpfte und Bernat war mit einem ganz starken Reflex zur Stelle. Für Šimić und Schleusener kamen in der 73.Minute Burnic und Förster.
Die Schluss-Viertelstunde war in Düsseldorf angebrochen. Aktuell hatten die Roten mehr vom Spiel, ohne aber den letzten Punch setzen zu können. Wechsel bei F95: Für Schmidt kam Heyer in die Begegnung (78.). Beim KSC gingen Müller und Egloff vom Feld. Neu dabei Beifus und Fukuda (82.). Rasmusssen für Appelkamp der Wechsel der Gastgeber in der 85.Minute.
Schlussphase in Düsseldorf und es sind fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. Die Gastgeber wechselten noch einmal. De Wijs kam für Rossmann und dann war Ende in einem nicht sehr atteakriven "Topspiel".
Content: Michael Kaiser vom 30.08.2025
Fotos: Brück
Woltemade beginnt gegen den FC Bayern
Harry Kane trifft zur Pausenführung für den Rekordmeister
Nach all den Diskussionen der Sommerpause um einen möglichen Transfer zum FC Bayern steht Nick Woltemade, dessen ungeachtet, heute in der ersten Elf von Trainer Sebastian Hoeneß.
Der VfB Stuttgart startet wie folgt: Bredlow - Mittelstädt, Chabot, Jaquez, Vagnoman - Stiller, Karazor - Führich, Undav, Leweling - Woltemade.
Der deutsche Rekordmeister schickt folgende Elf ins Rennen um den ersten Titel der Saison: Neuer - Stanisic, Tah, Upamecano, Laimer - Goretzka, Kimmich - Díaz, Olise, Gnabry - Kane.
Geleitet wurde die heutige Begegnung von Harm Osmers, der auch pünktlich angepfiffen hatte. Die erste Szene gehörte den Gästen. Kimmich sah Goretzka starten, bediente ihn in der 6.Minute per Chip. Der konnte die Kugel zwar noch mit der Brust annehmen, geriet aber etwas aus dem Gleichgewicht, traf nur das Außennetz. Der Druck auf den VfB nahm deutlich zu. Die Gäste offensiv präsenter, in der Abwehr sehr konzentriert.
Kane trifft für die Bayern
Das war natürlich ein starkes Ding von Kane. In der 18.Minute kam die Kugel zum englischen Nationalstürmer und der vollstreckte mehr als souverän. Ein einfacher Chipball von Olise, noch abgefälscht von Jaquez, hatte genügt und Kane aus 17m satt ins linke Eck abgezogen.
Den ersten Abschluss der Schwaben erlebten die Fans erst in der 22.Minute. Vagnoman hatte rechts etwas Platz, passte quer zu Undav. Aus etwa 18m visierte der das rechte untere Eck an, am Ende fehlte die Power um Neuer zu gefährden. Eine Minute später war es erneut Vagnoman gegen Díaz, Höhe Strafraum. Der Stuttgarter war nach langem Schlag von Bredlow durchgestartet, scheiterte aber erneut an Neuer. In der 25.Minute waren die Bayern wieder am Zug. Kane hatte zu Laimer durchgesteckt, der entschied sich für den Lupfer, setzte die Kugel über das Tor.
Aktuell, gespielt war gut eine halbe Stunde, hatten die Bayern etwas das Tempo aus der Partie genommen. Gefährlicher wurde es erst wieder in der 38.Minute, Gnabry hatte gepasst, Olise präzise bedient, der aber seinen Kopfball über den Kasten von Bredlow gesetzt.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten, dann ging es in die Kabinen der MHP-Arena.
Bayern sichern sich ersten Titel der Saison
Treffer von Leweling kam für die Schwaben zu spät
Unverändert ging es für beide Teams vor 60.000 Zuschauern in die zweite Halbzeit. Der Spielverlauf blieb ähnlich dem ersten Durchgang. Die Gastgeber zwar um Druck bemüht, die Abwehr der Bayern allerdings souverän.
Die erste Möglichkeit gehörte dem Pokalsieger. In der 58.Minute kam Karazor im Strafraum der Bayern, nachdem Undav clever durchgelassen hatte, zum Abschluss. Ein Stürmer ist der Kapitän der weiß-roten allerdings nicht. So schoss er Díaz an, Chance vertan.
In der 62.Minute wurde es auf der anderen Seite gefährlich. Tah hatte den Ball erobert, Olise in Folge Kane bedient. Der startete links im Strafraum durch, zog ab und scheiterte aus spitzem Winkel an Bredlow. Doppelter Wechsel bei den Schwaben (71.): Für Chabot und Führich waren nun Hendriks und Demirovic dabei. Be den Bayern musste der angeschlagene Laimer raus, neu dabei Boey. Zwei Minuten später ein Hammer von Leweling aus etwa 20m und zentraler Postion. Da musste Neuer sein komplettes Können aufbieten, den von Upamecano leicht abgefälschten Ball mit dem hochgerissenen rechten Arm zu klären.
Vorentscheidung durch Díaz
Das war nicht gut genug verteidigt von den Hausherren. In der 77.Minute konnte Stanisic das Spiel nach vorne treiben, Kane verlagerte nach rechts. Dort hatte Gnabry sehr viel Platz, konnte Díaz im Zentrum bedienen. Der war top positioniert, konnte einnicken. Die Vorentscheidung zu Gunsten des deutschen Meisters?
Kim und Guerrero kamen für Gnabry und Upamecano (82.). Assignon und Nartey ersetzten beim VfB Karazor und Vagnoman. Die Bayern hatten hier alles im Griff, spielten die Zeit geschickt runter. In der 87.Minute noch ein letzter Wechsel der Gastgeber. Chema, also Andres Baixauli, kam für Stiller. Pflichtspieldebüt für den jungen Neuzugang von Real Madrid. Auch die Bayern wechselten noch einmal, bzw., doppelt. Karl und Bischof für Olise und Goretzka.
Die Nachspielzeit sollte angemessene vier Minuten betragen.
Anschlusstreffer durch Leweling
Eine Minute vor dem Ende doch noch der Treffer für die Stuttgarter. Eine Flanke von rechts wurde verlängert und Leweling konnte sich per Kopf gegen Boey durchsetzen und traf. Aber wohl zu spät.
Das Spiel ist aus und die Bayern sind Supercup-Sieger 2025.
Content: Michael Kaiser vom 16.08.2025
Fotos: Sport News Südwest
Doppelpack für FCM kurz vor der Pause
Brisanz schon vor dem Anpfiff; Affäre Erdmann bei Fans nicht vergessen
Nicht viel Bewegung in der Startelf von Alois Schwartz: Gegenüber dem umkämpften 2:1 Heimerfolg gegen Viktoria Köln rückt lediglich Krahn für Baumann in die erste Elf: Menzel - Bichsel, Sonnenberg, Wilhelm - Bretschneider, Krahn, Zeitz, Rizzuto - Civeja - Pick, Brünker.
Gegenüber Markus Fiedler nimmt drei Wechsel vor: Mathisen wird Vater, Nollenberger ist angeschlagen und Ulrich nimmt zunächst auf der Bank Platz. Neu dafür im Team Müller, Michel und Ghrieb. Die Starter: Reimann - Müller, Hugonet, Hoti - Musonda, Michel, Gnaka, Bockhorn - Atik, Ghrieb - Kaars.
Schiedsrichter Dr.Robin Braun hatte im "Park" pünktlich angepfiffen. In der 5.Minute die erste Torannäherung der Saarländer. Pick hatte die Kugel auf der linken Seite nach vorne getrieben, fand allerdings im Zentrum noch keinen Abnehmer. Neben dem Spielverlauf wurde natürlich, wie erwartet, jeder Ballkontakt von Atik auf der Magdeburger Seite von Pfiffe begleitet. Der FCM entwickelte mit zunehmender Spieldauer mehr Druck. Noch bekamen allerdings der Drittligist immer wieder ein Bein in die Szene.
In der 22.Minute fasste sich Krahn aus 25m ein Herz, zog aus zentraler Position ab. Das war ein schöner Strich, aber links am Gehäuse von Riemann vorbei. Nach der Trinkpause, in der 27.Minute, der nächste vielversprechende Angriff des FCS über rechts und Brünker mit Abschluss. Dessen Schuss wurde geblockt, ging links über das Tor. Zwei Minuten später kam Bretschneider von links zur Flanke, fand auch den Kopf von Brünker, der aber die Kugel nicht kontrollieren konnte.
In der 33.Minute die beste Chance des gesamten Spiels. Angriff und Flanke von Rizzuto vom links, die Kugel rutschte durch und plötzlich stand Pick halbrechts frei, konnte den Ball aufs Tor zimmern. Kurzer Jubel im Ludwigspark, aber das war nur das Außennetz. Nächste Chance, 37.Minute, erneut für die Gastgeber. Wieder war es Civeja aus der Distanz, diesmal konnte Reimann zur Seite klären
Die Schlussphase, sprich die letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit waren angebrochen. Vom Zweitligisten kam zu diesem Zeitpunkt des Spiels sehr wenig. Freundlich könnte man von kontrolliertem Spiel reden. Aber das passte auch nicht, da man zuviel gewähren ließ.
Führung Magdeburg durch Kaars aus dem Nichts
Das kam zu diesem Zeitpunkt doch überraschend, zeigte aber dann doch die individuelle Qualität der Gäste. Ein schneller Gegenzug in der 43.Minute führte zum Treffer von Kaars. Gnaka hatte den Ball erobert und Kaars in den Lauf gelegt.
Zweiter Treffer durch Kaars in der Nachspielzeit
Die Nachspielzeit, drei Minuten, war angebrochen und jetzt wurde es extrem bitter. Binnen weniger Minuten trafen die Gäste doppelt, spielten ihre ganze Klasse aus. Diesmal war es Ghrieb der eiskalt abschließen konnte. Nach einer eigentlich geklärten Ecke kannte Kaars durchstecken und Ghrieb versenkte ins kurze Eck.
Die Nachspielzeit war zu Ende und es ging in die Kabinen.
Foto: Brück
Civejas Treffer reicht nicht
Saarbrücken unterliegt in Runde 1 gegen Magdeburg mit 1:3
Personell ging es auf beiden Seiten zunächst unverändert weiter. Seit Wiederanpfiff wirken die Gäste deutlich zielstrebiger, ohne jedoch Chancen kreieren zu können. Oftmals zirkuliert die Kugel in den eigenen Reihen, was angesichts des Spielstandes wohl auch genügt.
In der 58.Minute mal wieder eine Torannäherung der Blau-Schwarzen. An der Strafraumgrenze zog Rizzuto von rechts ins Zentrum, wo er mit links abzog. Kein Problem für Riemann, der die Szene gut antizipiert hatte.
0:3 durch Doppelpacker Ghrieb
Mit dem nächsten Angriff der Magdeburger, 59.Minute, schlug es tatsächlich wieder im Tor von Menzel ein. Atik hatte Ghrieb bedient und der fackelte nicht lange, traf von halblinks ins linke Kreuzeck.
Kurz nach dem Treffer, 62., wechselten die Gäste doppelt: Für Gnaka und Michel kamen Stalmach und Ahl-Holmström. Auch Saarbrücken reagierte, brachte eine Minute später Elongo-Yombo und Rabihic für Zeitz und Pick.
Civeja mit dem 1:3
Doch nochmal ein Hauch von Hoffnung für den Drittligisten. Zunächst hatte Civeja in der 66 Minute noch mit der Fußspitze vorbei gezielt, eine Minute später traf er genauer. Hugonet hatte beim eigenen Spielaufbau die Kugel verloren und der Mittelfeldspieler konnte per Flachschuss einnetzen.
Doppeltausch beim FCM in der 71.Minute: Für das Sturmduo Ghrieb und Atik kamen Ulrich und Pesch zum Einsatz.
Wenn Du kein Glück hast, kommt auch noch Pech dazu. So verpasste Brünker eine Flanke nur ganz knapp. Der anschließende Schuss von Rizzuto wurde geblockt (76.). Im Anschluss hatte Civeja Schicht, neu für ihn dabei Multhaup.
Latte rettet für Menzel
In der 80.Minute die Chance für Kaars zur endgültigen Entscheidung. Der Topscorer traf aus bester Position aber nur die Querlatte. Nun kam auch noch Baumann, 82., für Bretschneider.
Diesmal Lattenglück für die Gäste
Jetzt auch noch Glück für den FCM. Brünker hatte per Kopf abgelegt, Multhaup mit voller Wucht aus 8m an die Latte. Gespielt war mittlerweile schon die 87.Minute.
Auf der Anzeigetafel erschienen moderate 6min Nachspielzeit. Auch die verstrichen und am Ende gewann der Zweitligist in Summe hochverdient im Saarland. Die Mannen von Alois Schwartz versteckten sich nicht, fanden aber keine Antworten mehr auf die Treffer der ersten Halbzeit.
Content: Michael Kaiser vom 15.08.2025
Foto: Sport News Südwest
Traditionsduell am ersten Spieltag
Keine Treffer in der ersten Halbzeit zwischen Hannover 96 und dem FCK
Viel Brisanz und auch Ungewissheiten zum Auftakt der Runde. Sowohl bei den Gastgebern, als auch bei den Gästen aus der Pfalz, gibt es viel neues Personal. Der neue Coach, Christian Titz, Gastgeber bietet acht Neuzugänge auf, wobei Matsuda Hannover bereits kennt und nach Leihe wieder an der Leine aktiv ist. Bei den Gästen aus der Pfalz stehen sechs von sieben Neuzugängen in der ersten Elf.
So startet also 96: Noll - Okon, Tomiak, Ghiă - Neubauer, Leopold, Taïbi, Matsuda - Chakroun, Pichler, Mund.
Trainer Lieberknecht vertraut folgender Elf: Krahl - Elvedi, Sirch, Gyamfi - Redondo, Şahin, Kunze, Asta - Ritter - Prtajin, Emreli.
Schiedsrichter ist heute Michael Bacher, der pünktlich um 13.30 Uhr angepfiffen hatte. Die erste Torannäherung bereits in der 2.Minute nach einem Freistoß von Neubauer von der rechten Seite. Kein Problem für Krahl, der die Kugel sicher runterfischte.
Die ersten Viertelstunde war mittlerweile verstrichen. Die Niedersachsen drückten zu Beginn auf's Tempo, bestimmten die Partei ohne große Chance entwickelt zu haben.
Riesenchance für Hannover in der 23.Minute. Ritter hatte den Ball im Mittelfeld gegen Chakroun verloren, der im Zentrum sofort Gas geben konnte. Sein Steckpass erreichte Bundu, der aber am ausgefahrenen Bein von Krahl scheiterte.
Nach einer halben Stunde kamen auch die Gäste etwas besser in die Begegnung. In der 31.Minute schickte Ritter Sirch rechts auf die Reise, der es aus gut 25m mit einem Heber versuchte. Der ging ein Stück weit links vorbei. In der 36.Minute wieder 96 am Drücker. Neubauer und Chakroun spielten Tomiak frei, der aus etwa 28m abzog. Sein Ball drehte aber vom Tor weg, verfehlte den anvisierten rechten Winkel.
Die letzten fünf Minuten waren angebrochen und wieder Hannover. Diesmal kam Bundu, nachdem er mit feiern Drehung Redondo hat stehenlassen, halbrechts im Strafraum zum Schuss, scheiterte an Krahl.
Halbzeit in Hannover!
Joker Aseko trifft zum Sieg für 96
Ernüchternde Leistung mündet in verdienter Niederlage
Die Hausherren haben mit Wiederanpfiff vor 49.000 Zuschauern gewechselt. Für Taïbi war nun Aseko im Spiel. Die erste Chance gehörte in der 49. Minute ebenfalls Hannover 96. Wieder war es der flinke Bundu, der nach Diagonalpass von Pichler aus 10m das rechte Eck anpeilte. Wieder Krahl zur Stelle. In der 59.Minute war es dann ein Freistoß von Leopold, der Pichlers fand. Dessen Kopfball aus 7m wurde von Krahl aus dem linken Eck geholt.
In der 62.Minute verursachte Sahin in zentraler Postion, 18m vor dem Tor einen Freistoß. Leopold brachte den Ball durch die Mauer. Nur knapp am Tor vorbei.
Torsten Lieberknecht reagierte, wechselte auf drei Positionen: Für Ritter, Şahin und Emreli kamen in der 65.Minute Hanslik, Aremu und Tachie. Bei dem Gastgeber stand nun Yokota zur Einwechslung bereit, kam in der 70.Minute für den starken Bundu ins Spiel. Die Begrüßung durch den Gästeblock fiel, nicht ganz erwartet, eher verhalten aus.
Führung Hannover durch Aseko
Das war doch mal ein gelungener Wechsel. Das erste Pflichtspieltor für 96 in der 74.Minute erzählt Joker Noel Aseko. Nach einem geilen Pass von Ghiă konnte Aseko den Ball im Strafraum annehmen und ins lange Eck abschließen.
Källmann und Rochelt ersetzten bei Hannover ab der 77.Minute nun Pichler und Chakroun. Bei den Gästen aus der Pfalz ersetzte Kim ab der 80.Minute Sirch. Bei Hannover kam nun Blank für Okon , bei Kaiserslautern ging Redondo runter, neu dabei Haas. (87.).
In Folge sollte nichts mehr passieren und Hannover fährt den ersten Dreier der neuen Runde ein.
Content: Michael Kaiser vom 03.08.2025
Fotos: Sport News Südwest
Bayern mit 2:1 Erfolg gegen Olympique Lyon
34.500 Fans erleben Heimpremiere und die Vorstellung von Luis Díaz
Mit zehn Minuten Wetter-Verspätung ging es in Fröttmaning in die Heimpremiere der laufenden Saison. Dass bei den Franzosen längst noch kein Alltag herrscht, konnte man auch an deren Trikots erkennen. Die kamen unbedruckt daher, wohl fraglich ob gestandene Profis wie Niakhate, Abner oder Mikautadze dem Verein noch zu Verfügung stehen.
Spielerisch war es dann der erwartet dominante Fußball der Hausherren, so auch mit der ersten Möglichkeit durch Karl, der in der 11.Minute, nach Flanke Guerrero, knapp mit seinem Volleyversuch scheiterte. Vier Minuten später war Kane mit einem Freistoß an der Reihe, Ebenfalls vorbei.
Die Franzosen kamen erstmals nach 20min vor das Gehäuse der Bayern. Mikautadze hatte Moreira gefunden, der allerdings in Neuer seinen Meister fand. Insgesamt kamen die Gäste nun besser ins Spiel, wobei es den Bayern etwas an Tempo und Präzision im Aufbau fehlte. Auch das Wetter war nicht der Freund der Spieler. Mittlerweile goß es wieder in Strömen. So passierte nicht mehr viel und es ging torlos in die Kabinen.
Doppelpacker Olise entscheidet Begegnung
Auch Neuzugang Díaz konnte durchaus überzeugen
Nach einer kompletten Rotation mit Wiederanpfiff kamen auch Neuzugang Díaz und Olise auf den Platz.
Der perfekte Einstand blieb dem Kolumbianer in der 47.Minute verwehrt. Nach Laimer-Pass scheiterte er an Torhüter Descamps.
Elfmeter und Treffer durch Olise
Fünf Minuten später war es dann aber soweit. Mata hatte noch etwas Unordnung im Strafraum Díaz so gehalten, dass dies Schiedsrichter Badstübner für einen Strafstoß reichte. Olise schnappte sich die Kugel, versenkte humorlos hart ins rechte Eck (53.).
Wenn es bei Lyon gefährlich wurde, war meist Moreira mit im Spiel. So auch in der 60.Minute, als er mit einer scharfen Hereingabe keinen Mitspieler fand.
Olise mit Doppelpack
In der 62.Minute der zweite Treffer der Bayern. Tah hatte in der Mitte stark gegen den Ball verteidigt, den Ball erobert. So kam Stanisic in die Situation, spielte zu Gnabry in die Zentrale. Der fand mit einem feinen Pass Olise im Strafraum, der kein Problem hatte, an Descamps vorbei einzischieben. Doppelpack für den jetzt schon formstarken Spieler.
Das Trio Gnabry, Olise und Díaz funktionierte und brachte einiges an Gefahr. Auf der Gegenseite hatte in der 68.Minute Kumbedi die Möglichkeit, scheiterte im Eins gegen Eins an Neuer.
Gegentreffer durch Rodríguez
Fehler im Aufbau von Olise und Kimmich, 83.Minute. Gegen eine unsortierte Abwehr des Rekordmeisters konnte Merah Rodríguez halbrechts freispielen, der Urbig keine Chance ließ. Der Sieg war allerdings noch nicht sicher, immer wieder einmal konnten sich die Franzosen zeigen.
Unschöne Aktion praktisch mit dem Schlusspfiff. Matic hatte, fernab des Spielgeschehens, Kimmich ins Gesicht geschlagen. Diese Szene konnte der Schiedsrichter wohl nicht sehen, hatte sie falsch bewertet, zeigte dem Übeltäter nur die gelbe Karte.
Das war es dann in München. Abpfiff!
FC Bayern
Neuer (46. Urbig) - Boey (46. Laimer), Upamecano (46. Kiala), Minjae (46. Tah), Guerreiro (46. Stanišić) - Bischof (46. Kimmich), Goretzka (46. Santos Daiber) - Karl (46. Luis Díaz), Wanner (46. Gnabry), Coman (46. Olise) - Kane (46. Kusi-Asare)
Ersatz
Ulreich – Chávez, Dalpiaz
Olympique Lyon
Descamps (74. Patouillet) – Mata (82. Barisic), Kumbedi (82. Matic), Niakhate, Abner - Tolisso (46. de Carvalho), Tessmann - Maitland-Niles (82. Gomes Rodriguez), Merah, Moreira (82. Himbert) - Mikautadze (82. Kluivert)
Content: Michael Kaiser vom 02.08.2025
Fotos: Agüera
Zunächst keine Treffer in Karlsruhe
Obermair scheitert mit Foulelfmeter an Weiß
Bei diesem Saisonfinale bleiben die beiden Übungsleiter bei bewährtem Personal. Christian Eichner wechselt gegenüber dem 2:2 in Regensburg nur auf einer Postion: Jensen kehrt nach Gelbsperre ins Team zurück, dafür mach Rapp Platz (fehlt komplett im Kader).
Kollege Lukas Kwasniok ändert ebenfalls nur einmal. Für Michel startet Hoffmeier.
Schiedsrichter der Partie ist Deniz Aytekin. Der hatte auch pünktlich, zu ungewöhnlicher Zweitligazeit, um 15:30 Uhr angepfiffen. Die Gäste laufen die Badener zunächst sehr hoch an, Torchancen blieben die erste Viertelstunde Mangelware. Das Spiel fand überwiegend in der neutralen Zone statt. Paderborn merkte man natürlich schon etwas die Anspannung an.
Die erste Torannäherung in der 16.Minute für die Ostwestfalen. Bilbija hatte halbrechts aufgedreht und von der Strafraumgrenze abgezogen. Franke konnte noch ins Toraus abfälschen. Das Bild blieb ähnlich: Der SCP suchte weiter Lücken in der eng gestaffelten Defensive des KSC. In der 21.Minute dann eine gute Möglichkeit, erneut für die Gäste. Obermair war im Strafraum schneller als Beifus, nahm den Ball an. Seine Flanke erreichte Ansah, der aber zu wenig Druck hinter seinen Kopfball bringen konnte. Da war mehr drin. Der von Jung geklärte Ball fiel Scheller vor die Füße. Der schoß aus gut 12m vorbei.
Elfmeter Paderborn und Obermair vergibt
Ansah war im Strafraum an Kobald vorbei, der wusste sich nur noch sehr rustikal zu helfen, checkte den Gegenspieler weg. Klare Entscheidung für Aytekin. Elfmeter für die Gäste. Da war sie, die größtmögliche Chance für die Gäste. Obermair lief in der 37.Minute an, schoß rechts, halbhoch. Ein dankbarer Ball für Weiß im Karlsruher Kasten. Der konnte den nicht perfekt platzierten Ball nach vorne abwehren.
Das sollte auch die Gastgeber noch einmal antreiben. So dann auch fast mit dem Halbzeitpfiff, 45., die Chance für den KSC. Herold hatte sich im Rücken von Obermair abgesetzt, Burnic in Szene gesetzt. Der köpfte aus 5m links vorbei.
Der vierte Offizielle zeigte eine Minute Nachspielzeit an, dann ging es in die Kabinen.
Paderborns Aufstiegsträume geplatzt
Egloff mit Doppelpack und Franke treffen zum Heimerfolg für den KSC
Personell ging es auf beiden Seiten vor 31.190 Besuchern unverändert weiter. Das aktivere Team war zu Beginn der Karlsruher SC.
Blitzstart - Egloff trifft für Karlsruhe
In der 50.Minute nahm Wanitzek auf der linken Seite Tempo auf, bediente Herold. Dessen Flanke wehrte Götze exakt vor die Füße von Egloff ab. Mit seinem zweiten Kontakt traf der Stürmer links unten ins Eck.
Egloff schnürt den Doppelpack
Vier Minuten nach der Führung war es erneut Egloff, Diesmal flankte Wanitzek von links direkt zu Egloff, der dann Glück hatte, dass sein geblockter Ball wieder bei ihm landete. Aus 22m schloß er gegen die Laufrichtung des Keepers ab. Starker Treffer und Doppelpack zum Saisonende.
Doppelwechsel bei den Gästen nach einer Stunde: Grimaldi und Castaneda kamen neu für Scheller und Hansen. Mit der Führung im Rücken lassen die Fächerstädter die Kugel souverän in den eigenen Reihen laufen. In der 66.Minute auch Doppelwechsel beim KSC: Ersungur und Bormuth ersetzten Beifus und Egloff.
Dritter Treffer KSC durch Franke
Da wollte sich auch die Defensive in die Torschützenliste eintragen. In der 72.Minute tickte Herold den Ball an, überließ Wanitzek. Dessen exakte Flanke beförderte Franke von der rechten Kante des Fünfmeterraums über Riemann hinweg zur Vorentscheidung.
In der 78.Minute verhinderte Weiß einen möglichen Treffer für die Gäste. Zehnter hatte Klaas gefunden, der nach einer Brustannahme Jensen stehen ließ. Den abschließenden Abschluss klärte Weiß per Fußabwehr. Wechsel noch einmal beim KSC. In der 87.Minute ging Jensen vom Platz. Für ihn kam Wäschenbach.
Zwei Minuten später doppelter Wechsel bei den Hausherren: Jung und Conté gingen raus, neu dabei Günther und Bauer.
Die Nachspielzeit sollte noch einmal drei Minuten betragen. Burnic hatte noch die Chance das Ergebnis auszubauen, scheiterte an Riemann. Das war es im Wildpark. Der KSC schlägt schwache Paderborner 3:0, deren Träume vom Aufstieg ein jähes Ende fanden.
Content: Michael Kaiser vom 18.05.2025
Fotos: HettiPicture
Derby im Kampf um die Relegation
Ben Farhat und Elvedi treffen zum Pausenstand
Beide Trainer sehen wenig Grund für Änderungen. Christian Eichner nimmt gegenüber dem 2:1 Erfolg in Hamburg nur einen Wechsel vor. Franke kehrt ins Team zurück, dafür rückt Beifus auf die Bank.
Thorsten Lieberknecht vertraut heute exakt der gleichen Mannschaft, die letzte Woche mit 2:1 gegen den FC Schalke 04 gewann.
Gepfiffen wird die heutige Partie im Wildpark von FIFA-Referee Tobias Stieler. Der hatte pünktlich um 13.30 Uhr dieses Verfolgerduell angepfiffen.
Ein erstes nettes Kennenlernen im Mittelfeld zwischen Hanslik und Jensen. Auch Conté und Ritter hatten Gesprächsbedarf. Das war kein Spiel wie jedes andere, das spürte man von Beginn an. In der 7.Minute die erste Chance für die Roten Teufel. Weiß hatte einen Distanzschuss von Hanslik nach vorne prallen lassen, Ache kam an die Kugel. Der KSC-Keeper verkürzte geschickt den Winkel, konnte seinen Fehler wieder ausbessern. Mit dem nächsten Angriff der Pfälzer eine Ecke von der anderen Seite, da stocherte Kaloc den Ball ganz knapp links vorbei.
Youngster Ben Farhat köpft KSC in Führung
Die erste Möglichkeit für die Hausherren (10.Minute) und Ben Farhat trifft per Kopf. Nach einer Ecke von Herold scheiterte der Youngster zunächst an Krahl. Die Gastgeber blieben aber am Drücker und Wanitzek brachte den Ball per Außenrist noch einmal in die Box. Dort lauerte Ben Farhat und konnte einnicken. Keine Chance für Krahl. Auch nach Prüfung durch den VAR hatte die Führung der Badener Bestand.
Die Gäste mussten sich zunächst schütteln und der KSC blieb auf dem Gaspedal, hatte in der 17.Minute die nächste dicke Chance. Wanitzek hatte mit seinem Freistoß von links Jensen gefunden, der aus kurzer Distanz aber links vorbeiköpfte. Auch in Folge blieben die Fächerstädter das aktivere Team.
Ausgleich FCK durch Elvedi
Zunächst waren in der 30.Minute noch vor einer Ecke Kaloc und Kobald aneinander geraten. In Folge dann die Hereingabe von Ritter. Die landete bei Elvedi, der aus etwa 6m per Linksschuss traf. Etwas Glück, dass die Kugel durch die Beine von Franke passte, aber auch schlecht verteidigt von der KSC-Defensive.
In der 38.Minute brachte wieder ein Standard von Wanitzek Gefahr. Diesmal kam die Flanke von rechts, fand im Zentrum Rapp. Der köpfte aus 7m rechts vorbei.
In Folge beruhigte sich das Spiel etwas und es waren vier Minuten Nachspielzeit angezeigt. Praktisch mit dem Halbzeitpfiff hatte Wanitzek noch einen Freistoß rechts um die Mauer der Pfälzer gedreht. Krahl zur Stelle. Danach ging es in die Kabinen.
Unentschieden für beide Teams zu wenig
Jung und Hanslik treffen in der zweiten Hälfte
Personell ging es in Karlsruhe zunächst vor 32.190 Fans unverändert weiter. Das druckvollere Team zum Beginn die Gastgeber.
So auch die erste Möglichkeit nach Fehlpass von Krahl im Spielaufbau. Wanitzek konnte in der 47.Minute links auf Ben Farhat legen, der im Abschluss dann scheiterte. Auf der Gegenseite dauerte es bis zur 54.Minute, ehe die Gäste Gefahr entwickeln konnten. Yokota hatte prima eingeleitet und es ging sehr schnell nach vorne. Die Flanke von Hanslik von der rechten Seite drückte Ache aus kurzer Distanz über das Karlsruher Tor. Der Ball war allerdings sehr schwer zu nehmen.
Erneute Führung KSC durch Jung
Die Antwort der Hausherren in der 58.Minute. Da patzte der FCK auf fatale Art und Weise. Redondo hatte den Kopfball von Wanitzek passieren lassen. In seinem Rücken lauerte Jung, schob durch die Beine von Krahl ein.
Drei Minuten später hätte Ben Farhat auf 3:1 stellen können, schoss aber knapp rechts vorbei.
Ausgleich FCK durch Hanslik
Die Gäste kamen zum erneuten Ausgleich. Heuers Flanke aus dem linken Halbfeld köpfte Hanslik in der 64.Minute perfekt ins linke Eck. Da sah Weiß, schlecht positioniert, nicht gut aus.
Zwei Minuten nach diesem Ausgleich bot sich Wanitzek, nach Doppelpass mit Ben Farhat, die Chance zur erneuten Führung. Der scheiterte aber frei vor Krahl.
Doppelter Wechsel bei den Blauen in der 68.Minute. Kaufmann und Schleusener kamen neu für Ben Farhat und Conté. Beim FCK ersetzten zwei Minuten später Raschl und Opoku Ritter und Hanslik.
Die folgenden Minuten verliefen etwas ruhiger, zumindest vor den Toren. In der 84.Minute wechselte der KSC doppelt. Bormuth und Egloff ersetzten Franke und den angeschlagenen Schleusener. Beim FCK kamen zwei Minuten später Haas und Robinson für Yokota und Ronstadt.
Die letzten Minuten waren angebrochen und das aktuelle Resultat war eigentlich für beide Teams zu wenig. Beim KSC kam in der 89.Minute noch Beifus für Burnic. Der hatte dann nur Sekunden nach seiner Einwechslung die Chance zur Führung, schob den Ball links am Tor von Krahl vorbei.
Nach vier Minuten Nachspielzeit war Schluss im Wildpark. Ein Unentschieden, welches beide Mannschaften auf der Stelle treten lässt.
Content: Michael Kaiser vom 04.05.2025
Fotos: HettiPicture / Ralf Brück
Heimpremiere für FC-Trainer Alois Schwartz
FCS führt zur Pause durch Treffer von Sontheimer und Krüger
Beiden Trainern schienen die Darbietungen ihrer Teams aus der Vorwoche zugesagt zu haben. So wechselt FCS-Coach Alois Schwartz bei seiner Heimpremiere nur auf einer Position. Für den beim 3:0 Erfolg in Essen verletzten Vasiliadis rutscht Brünker in die erste Elf.
Kollege Alexander Ende wechselt nach dem überzeugenden 5:1 Heimsieg gegen Erzgebirge Aue überhaupt nicht.
Schiedsrichter Timon Schulz hatte die Begegnung pünktlich um 14 Uhr angepfiffen. Zunächst sah man ein gegenseitiges Abtasten in den neutralen Zonen.
Die erste Möglichkeit für die Hausherren in der 5.Minute. Rabihic hatte den Ball auf den zweiten Pfosten gebracht, Zeitz quer gelegt. Brünker kam aber nur mit dem Außenrist an die Kugel, verfehlte das Tor. Drei Minuten später hatte Brünker einen Ball gut festgemacht, setzte Rabihic in Szene. Der wollte querlegen, Kijewski dazwischen zur Ecke. Mit dieser Ecke setzte sich der FCS am Verler Strafraum fest. Rabihic flankte erneut in den Strafraum, fand Brünker, der am zweiten Pfosten ans Außennetz köpfte. Verl wirkte hier bisher sehr ruhig, fast passiv.
Sontheimer trifft zur Führung
In der 18.Minute zunächst Krüger, der sich im Solo noch den Ball zu weit vorgelegt hatte. Schulze im Verler Gehäuse konnte sich groß machen und klären. Der Abpraller landete bei Fahrner, der halbrechts im Rückraum Sontheimer bediente. Der schlug noch einen Haken und setzte die Kugel sehenswert in den linken Winkel.
Erster Warnschuss der Gäste in der 23.Minute durch Benger. Der kam an der Strafraumgrenze recht unbedrängt zum Abschluss. Sein Schuss nur knapp über das Tor von Menzel. In Folge blieb Verl um Ballbesitz bemüht, entwickelte mehr Zug Richtung Saarbrücker Tor.
Nächste Aktion Richtung Tor des SC Verl über die rechte Seite und Krüger. Die Chance blieb im Ansatz stecken, allerdings blieb auch Brünker liegen. Nach einer kurzen Behandlungspause ging es für den Panzer weiter.
Krüger zum 2:0
In der 34.Minute zielte Krüger genauer als noch vor einer guten Viertelstunde. Nach einer Balleroberung durch Fahrner ging es schnell zum in Zentrum positionoererten Krüger. Der nahm Fahrt auf und zog Richtung Tor der Gäste. Diesmal passte auch der Abschluss, rechts am Keeper vorbei ins Tor.
Anschlusstreffer durch Steczyk
Das ging in der letzten Minute der regulären Spielzeit zu einfach. Baack hatte die Kugel nach vorne gebracht, passte außen auf Kijewski, der flankte flach zu Steczyk. Der musste nur noch einschieben.
Wechsel, verletzungsbedingt, beim FCS. Für Rabihic war nun Multhaup auf dem Platz.
Die Nachspielzeit betrug drei Minuten und Krüger hätte den alten Vorsprung wieder herstellen können, schoss aber knapp am rechten Pfosten vorbei. Halbzeit in Saarbrücken.
Hattrick von Krüger entscheidet Partie
Saarbrücken rückt zumindest bis morgen auf Platz 3 vor
Personell ging es im Ludwigspark auf beiden Seiten vor 14.238 Zuschauen unverändert weiter. Das Spiel sollte sich in Richtung der Hausherren entwickeln.
Handelfmeter und 3:1 durch Krüger
Unglücklich für den SC Verl die Szene, die in der 50.Minute zum Handelfmeter für Saarbrücken führte. Nach einer Flanke in den Strafraum bekam Verls Köhler den Ball im Zweikampf mit Sonnenberg an den Körper. Schiedsrichter Schulz hatte ein Handspiel erkannt, auf den Punkt gezeigt. Krüger übernahm die Verantwortung, schoss platziert in die linke Ecke. Schulze war zwar dorthin unterwegs, kam aber nicht an die Kugel.
Hatten die Gäste kurz vor der Pause noch einmal Hoffnung geschöpft, scheint hier nun ein Kraftakt nötig zu sein. Die Malstatter versuchten aktuell Räume und Gegner zu kontrollieren, ließen wenig zu.
Krüger zum Dritten
In der 65.Minute zumindest eine Vorentscheidung für den Aufstiegsaspiranten und ein Zeichen an die Konkurrenz. Wieder ging es nach einer Balleroberung schnell. Brünker hatte Mikic abgeschüttelt, den idealen Pass zum startenden Krüger gespielt. Der drang in den Strafraum ein, erzielte seinen Dritter Treffer des Tages.
Taz zum 2:4 für Verl
Diese Freude hatte nicht lange angehalten und Taz traf für die Ostwestfalen. Ein simpler Doppelpass mit Lokotsch genügte, um die Abwehr der Gastgeber auszuhebeln. Den wuchtigen Abschluss von Taz konnte Menzel nicht halten.
Zwei Wechsel bei Verl in der 68.Minute: Stöcker, Otto und Mhamdi kamen für Mikic, Kammerbauer und Benger. In der 74.Minute Wechsel auf beiden Seiten. Bei Verl ersetzte Arweiler Steczyk, beim FCS kam Günther-Schmidt für den dreifachen Torschützen Krüger.
In der 79.Minute Minute war es erneut Taz, der für Gefahr sorgte. Nach einer starken Kombination über die linke Seite kam der Stürmer von der Strafraumgrenze zum Abschluss. Sein Schuss wurde abgefälscht, aber Menzel reagierte stark und rettete.
Gelb-rote Karte für Rizzuto
Ab der 82.Minute mussten die Saarländer in Unterzahl agieren. Rizzuto, bereits gelb verwarnt, sah nach einem harten Bodycheck gegen Gayret die Ampelkarte. Ein Bärendienst für seine Mannschaft.
Anschlusstreffer für Verl
Erneut lebte Verl. Nach einer Ecke, 86.Minute, konnte der FCS nicht konsequent klären und ein Schussversuch von Mhamdi wurde zur Flanke. Die Sicht von Menzel war verdeckt, so daß er kaum eine Chance den Ball von Kijewski zu klären.
Letzter Wechsel Verl in der 87.Minute: Onuoha für Köhler. Bei Saarbrücken ersetzte Wilhelm Brünker.
Die Nachspielzeit betrug sechs Minuten und der FCS musste noch einmal um diesen Erfolg bangen. Am Ende reichte es und die Punkte blieben im Ludwigspark.
Content: Michael Kaiser vom 03.05.2025
Fotos: Sport News Südwest
Rabihic mit der Halbzeitführung
Mit Dreierkette in der Abwehr und Doppelspitze gegen Aue
Kräftig Bewegung in der Startelf der Gastgeber gegenüber dem 1:1 Unentschieden gegen Osnabrück. Sonnenberg fehlt gelb-gesperrt, Feiertag, Multhaup und Krahn rücken auf die Bank. Vasiliadis (verletzt) fehlt komplett im Kader. Neu in der ersten Elf stehen Wilhelm, Civeja, Brünker, Thoelke und Krüger.
Gästecoach Härtel nimmt nach dem 2:1 Heimerfolg gegen Stuttgart nur einen Tausch vor: Clausen rückt für den gelb-gesperrten Tahschy in die Startformation.
Die Voraussetzungen sind bekannt. Die Gastgeber sollten, will man den Aufstiegszug nicht verpassen, dreifach punkten. Für Aue, mittlerweile mit 43 Punkten auf dem Konto, scheint sich das Saisonfinale recht entspannt zu gestalten.
Schiedsrichter der Begegnung ist Mario Hildebrand, der pünktlich angepfiffen hatte. Zu Beginn sahen die Zuschauer engagierte Gastgeber. Die ersten Chancen dann auch für die Saarländer. Zunächst in der 3.Minute, nach Hereingabe von der rechten Seite, ein Kopfball von Brünker. Der war allerdings schon konnte die Kugel nicht mehr platzieren.
Lattentreffer von Thoelke
Zwei Minuten später wurde es richtig gefährlich. Nach einer Ecke von Civeja köpfte Thoelke an die Querlatte. Glück für die Gäste. In Folge suchten die Gäste nach Entlastung, ohne Gefahr zu entwickeln.
Die nächste Chance für die Gastgeber in der 15.Minute. Krüger war im Getümmel rund um den Fünfer an die Kugel gekommen. Links am Tor vorbei.
Nach einer guten halben Stunde Spielzeit verflachte die Begegnung zusehends. Die nächste Möglichkeit erneut für den FCS. Rabihic hatte rechts Civeja im Strafraum gefunden. Bei dessen Hereingabe (32.) war aber ein Abwehrbein dazwischen. Die darauf folgende Ecke brachte nichts ein.
Führung FCS durch Rabihic
Der erste richtig gut vorgetragene Angriff der Saarländer brachte in der 39.Minute die Führung durch Rabihic, der aus zentraler Position, nach Zuspiel Civeja, kompromisslos einschob. Eine verdiente Führung für die Hausherren. Die nächste Möglichkeit, 44.Minute, erneut für den Torschützen. Dessen Schussversuch wurde am kurzen Pfosten geblockt.
Die Nachspielzeit betrug eine Minute, dann war Halbzeit in Saarbrücken.
FCS behauptet Position im Aufstiegsrennen
Krüger sorgt mit seinem Treffer für die Entscheidung
Wechsel bei Aue vor 11.196 Zuschauern mit Wiederanpfiff. Seitz ersetzte Clausen. Weiter am Drücker blieben die Gastgeber.
Krüger mit dem 2:0 für die Saarländer
Ecke für den FCS in der 49.Minute. Zunächst konnte Aue den Ball blocken. Der Abpraller landete bei Krüger, der noch Schmid aussteigen ließ und ins lange Eck traf.
Doppelter Wechsel bei den Gästen in der 61.Minute: Hoffmann und Burghardt ersetzten Fallmann und Jakob. Auch die Hausherren wechselten. Für Rabihic und Brünker nun Krahn und Feiertag.
Die nächste gute Möglichkeit für Saarbrücken in der 66.Minute.
Über Krahn und Civeja kam der Ball zu Sontheimer. Der suchte noch einmal das Abspiel, anstatt selbst abzuschließen. Chance vertan zur vorzeitigen Entscheidung.
Doppelwechsel auf Saarbrücker Seite: Für Rizzuto und Krüger war Feierabend, neu dabei Schumacher und Schmidt (72.). Stefaniak für Barylla hieß der nächste Gästetausch in der 76.Minute.
In der 81.Minute die Chance hier endgültig den Deckel drauf zu machen. Fahrner hatte im Zentrum Feiertag bedient, dessen Abschluss per Hacke verfehlte das Tor nur knapp. Letzter Wechsel (83.) bei Aue. Schimkus ersetzte Schmid. Zwei Minuten später trieb der eingewechselte Schmidt den Ball über das halbe Feld, sein Schuss aber knapp über das Tor.
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. Mit Anbruch der Crunchtime noch einmal Wechsel bei den Gastgebern. Zeitz bekam noch einige Minuten, raus dafür Thoelke.
Und das war es auch aus Saarbrücken. Abpfiff und nach vier sieglosen Spielen drei wichtige Punkte für das Team von Rüdiger Ziehl.
Content: Michael Kaiser vom 08.04.2025
Fotos: Sport News Südwest
KSC sucht nach Form der Hinrunde
Torlose erste Halbzeit im Wildpark
Christan Eichner nimmt gegenüber dem 1:3 in Berlin vier Änderungen vor: Bormuth startet in der Innenverteidigung für den gelb-gesperrten Franke. Auf der Sechserposition ersetzt Jensen den ebenfalls gesperrten Rapp. Im Angriff starten Ben Farhat und Burnic für Heußer und Kaufmann.
Größere Rotation auch beim Gast aus Hannover. Andre Breitenreiter rotiert nach dem 0:0 gegen Magdeburg ebenfalls auf vier Positionen. Tomiak, Tresoldi, Dehm und Ngankam starten für Muroya, Nielsen, Momuluh und Voglsammer, eine fast komplette Neubesetzung der Offensive.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung ist Dr. Florian Exner, der pünktlich angepfiffen hatte. Die Hausherren schoben gleich zu Beginn recht hoch, setzten die Gäste unter Druck. Die erste Torannäherung gehörte dennoch Hannover 96. In der 7.Minute hatte Dehm von rechts auf den langen Pfosten geflankt, wo Tresoldi per Kopf auf Ngankam ablegen wollte. Kobald ging dazwischen, so dass die Kugel Leopold vor die Füße fiel. Der verzog deutlich.
Der erste echte Hochkaräter, 17.min, hatten ebenfalls die Gäste von der Leine. Leopold hatte Tresoldi tief geschickt. Der Stürmer ging durch bis zur Grundlinie, legte dort auf Dehm zurück. Der zog aus 16m ab, zielte aber am rechten Pfosten vorbei. Die nächste Szene, erneut für die Gäste, in der 19.Minute. Diesmal fand ein Freistoß Neumann, der recht unbedrängt vor dem Tor des KSC auftauchte. Bevor er per Kopf auf Tresoldi querlegen konnte, war Weiß dazwischen. Auch vier Minuten später wieder die Niedersachsen im Angriff. Ngankam zog am linken Strafraumeck nach innen, visierte das lange Eck an. Vorbei.
Auch nach etwas mehr als einer halben Stunde warteten die Fans der Fächerstädter auf die erste Torchance ihrer Mannschaft. Bis zum Strafraum lief es noch halbwegs gefällig, final fehlten die Ideen und der letzte Pass. In der 34.Minute war es soweit und dann gleich brandgefährlich: Das hätte die Führung für den KSC sein müssen. Nach einer starken Kombination, Ben Farhat auf Conté, tauchte der völlig frei, kurze Distanz vor Zieler auf, scheiterte allerdings am Ex-Nationaltorhüter.
Die letzten fünf Minuten der Halbzeit waren angebrochen und die Gastgeber befreiten sich zusehends, kamen zu Möglichkeiten. So auch in der 42.Minute. Zunächst hatte Jung abgezogen, wurde von Neumann geblockt. Der Nachschuss ging deutlich vorbei.
Auf Nachspielzeit konnte der Schiedsrichter gut verzichten. So ging es pünktlich in die Pause.
Badener landen wichtigen Heimerfolg
Kobalds Treffer entscheidet die Partie
Vor 28.818 Zuschauern ging es personell unverändert weiter. Das aktivere Team die Männer in blau. Die Begegnung nahm deutlich an Fahrt auf. So auch in der 50.Minute Beifus kam im Hannoveraner Strafraum den Ball unsauber, die Chance für Ben Farhat. Der verzog aus spitzem Winkel.
Führung KSC durch Kobald
Das hatte sich etwas angedeutet. Die 54.Minute lief und Wanitzek hatte es mal aus der Distanz probiert. Sein Schuss landete an der Latte. Von dort sprang die Kugel an den Rücken von Zieler und von dort genau vor die Füße von Kobald. Der musste nur noch einschieben.
Hannover war nun gefragt wieder ins Spiel zu finden. Am Drücker blieb zunächst der Karlsruher SC.
Zwei Wechsel: Zunächst brachte Hannover Gindorf und Nielsen für Rochelt und Ngankam (66.). Eine Minute später dann auch der doppelterTausch beim KSC: Für Ben Farhat nun Kaufmann neu im Spiel. In der 75.Minute kam auf Seiten der Gäste Oudenne für Knight.
Nächste Möglichkeit für die Gastgeber: Ein Freistoß segelte halbhoch in den Strafraum von H96. Bormuth kam angesegelt, die Kugel verfehlte das Tor nur knapp.
Alleingang von Kaufmann in der 84.Minute. Aus schlechtem Winkel der Abschluss, rechts über das Tor. Erneuter Wechsel bei den Niedersachsen eine Minute später. Für Ezeh war Feierabend. Neu dabei Matondo. Auch die Badener wechselten noch einmal. Hunziker löste Conté ab (88.).
Die Nachspielzeit betrug sechs Minuten. Zeit für die Hannoveraner noch einmal ihre Sinne zu schärfen, den entscheidenden Punch zu landen. Zunächst aber noch ein Wechsel beim KSC. Heußer ersetzte Burnic , zwei Minuten später Wäschenbach Jensen.
Sekunden vor Abpfiff hätte Gindorf nach langem Abschlag von Zieler den Ausgleich erzielen können, schob links vorbei. Dann war Schluss im Wildpark. Der dritte Sieg im Kalenderjahr.
Content: Michael Kaiser vom 04.04.2025
Fotos: Ralf Brück
Pausenführung durch Marlon Ritter
VAR kassiert Treffer von Jan Elvedi wegen Handspiels
Markus Anfang nimmt gegenüber dem wilden 3:5 in Paderborn zwei Wechsel vor: Für den verletzten Krahl startet Simoni, für Kaloc kehrt Kapitän Ritter zurück. Kaloc nimmt dafür zunächst auf der Bank Platz.
Drei Wechsel bei der Fortuna: Iyoha, Gavory und Vermej fehlen alle verletzungsbedingt, werden von Siebbert, Lunddal und Schmidt ersetzt. Insgesamt fehlen Daniel Thioune elf Spieler, deswegen auch nur sechs Feldspieler auf der Bank.
Schiedsrichter Dr.Max Burda hatte die Begegnung pünktlich freigegeben und hier ging es um nichts weniger als den Kontakt zu den Aufstiegsplätzen. Untermalt wurde der Spielbeginn von beeindruckenden Choreographien der Fans beider Teams. Stark, ganz stark. Zumindest im Stadionrund wehte ein Hauch Bundesliga.
Die ersten zehn Minuten waren runtergelaufen, der FCK zunächst in etwas abwartender Position. Die erste Chance, nach Flügellauf von Zimmer in der 13.Minute. Ache kam im Zentrum zwar zum Kopfball, verfehlte aber rechts am Tor vorbei.
Führung durch Ritter
Beim nächsten Angriff, kaum eine Minute später, zielten die Roten Teufel genauer. Johannesson war der Ball im Spielaufbau zu weit weggesprungen, die Kugel nach Zweikampf mit Ache bei Ritter gelandet. Der machte noch ein paar Meter mit dem Ball und schoss aus 16m flach ins linke Eck.
Auch bedingt durch die Führung nahm der Lautern-Express spürbar an Fahrt auf. In den Minuten 23+24 so die Möglichkeiten von Hanslik und Ache. Hanslik kam aus dem Getümmel zum Abschluss, Ache aus gut 20m.
VAR kassiert Treffer von Elvedi
Nach einer Ecke von Sirch hatte Hanslik zunächst an den rechten Pfosten geköpft. Ache kam erneut an die Kugel, legte zu Sirch, der auf den Kopf von Elvedi flankte. Der köpfte ein und im Anschluss meldete sich der VAR. Nach dem ersten Kopfball von Hanslik soll Bauer mit dem Arm am Ball gewesen sein. Dies bestätigte der VAR und so zählte der Treffer nicht.
Den nächsten Abschluss hatte in der 39.Minute Ritter. Sein Versuch aus 30m brachte keine Gefahr für Kastenmeier.
Die Tafel der Offiziellen zeigte drei Minuten Nachspielzeit an, dann ging es in die Kabinen. Pause in einem sehr unterhaltsamen Zweitligaspiel.
FCK springt auf Relegationsplatz
Treffer von Ache und Sirch sichern Heimerfolg
Auf beiden Seiten ging es zunächst vor 48.279 Fans unverändert weiter. Auch der Spielverlauf blieb ähnlich, die Pfälzer weiter auf dem Gaspedal.
So auch die erste Möglichkeit, 47.Minute, durch einen abgefälschten Schuss von Ache aus gut 20m. Da ging Kastenmeier auf sicher, wehrte seitlich zur Ecke ab. Diese brachte keine weitere Gefahr. Der erste Angriff der Fortuna in der 49.Minute führte zur Ecke. Diese konnte aber Simoni entschärfen, den Ball wegfausten. Alarmstufe Rot in der Hälfte der Pfälzer, 53.Minute. Kownacki hatte auf Heyer durchgesteckt, der flach vors Tor spielte. Zimmer im letzten Moment per Grätsche vor Lunddal dazwischen zur Ecke.
Ausgleich Fortuna durch Oberdorf
Ein wenig hatte sich das angedeutet. Die Angriffe der Fortunen wurden immer gefährlicher und oftmals nur noch ein Abwehrbein dazwischen. In der 60.Minute. Ein Standard, genauer eine Ecke, führte zum Ausgleich. Nach Appelkamps Hereingabe konnte Siebert Richtung zweiter Pfosten köpfen, wo Kownacki, als auch Oberdorf zum Ball gingen. Letzterer hatte den Ball wohl final über die Linie befördert.
Die Folgeminuten waren schwierig für die Gastgeber. Der Ausgleich zeigte Wirkung. Aktuell war die Fortuna das aktivere, spielbestimmende Team. Der FCK suchte nach dem Momentum, welches gerade bei Düsseldorf lag.
Erneute Führung FCK durch Ache
Die beste Antwort in dieser Situation war ein Tor. Ausgerechnet dem Torschützen Oberdorf war ein Rückpass in der 73.Minute völlig misslungen, daraus eine Ecke entstanden. Kleinhansl brachte die Kugel exakt an den Elfmeterpunkt, wo Ache regelrecht in der Luft stand. Der Ball kam wuchtig als Aufsetzer ins rechte obere Eck. Keine Chance für Kastenmeier.
So schnell konnte sich diese Begegnung drehen. Jetzt waren die Weißen gefordert. Mit Nachspielzeit sollten etwa 20min bleiben um hier zumindest auszugleichen. Niemiec ersetzte in Folge bei der Fortuna Lunddal. Zwei Minuten nach Aches Treffer ein Wechsel bei den Gastgebern. Kaloc ersetzte Ritter. In der 78.Minute wechselte auch der Gast. Van Brederode ersetzte Schmidt. Bei den Pfälzern war für Zimmer und Ache Schluss. Neu dabei Heuer und Gyamerah.
Kein guter Einstand für Gyamerah. Van Brederode hatte ihn getunnelt, legte auf Niemiec, der frei vor Simoni nur das Außennetz traf (81.). In der 85.Minute ersetzte Bindermann Hoffmann bei den Rheinländern. Der FCK nahm in der 89.Minute Hanslik runter, dafür Robinson im Spiel. Die Nachspielzeit wurde mit fünf Minuten veranschlagt.
Sirch macht den Deckel drauf
In der 93.Minute hatte Zimmermann zunächst einen langen Ball abgefangen, dann aber wieder verloren. Kaloc bediente Sirch. Der wurde im ersten Anlauf noch von Oberdorf geblockt, der zweite Versuch passte.
Content: Michael Kaiser vom 29.03.2025
Fotos: Ralf Brück
Schwache erste Halbzeit bleibt torlos
Augsburg beschränkt sich auf die Abwehrarbeit
Hatte man den Experten vor der Runde Glauben geschenkt, sollte die TSG um die internationalen Plätze spielen, nicht die schwäbischen Bayern. Aber die Tabelle lügt nie und so steht der FCA in Reichweite zu den europäischen Geldtöpfen.
Drei Änderungen gibt's bei der TSG Hoffenheim nach der 0:1 Pleite beim FC St. Pauli. Akpoguma, Becker und Tohumcu nehmen zunächst auf der Bank Platz. Dafür starten Touré und Bülter, sowie Chaves, der seine Gelbsperre abgesessen hat.
Beim Gast, dem FC Augsburg, gibt's nach dem 1:0 Heimsieg über den VfL Wolfsburg sportlich keine Gründe zu wechseln und auch keine Verletzungen. Also bleibt das Team unverändert.
Schiedsrichter Tobias Reichel hatte die Begegnung pünktlich angepfiffen. Zunächst ein verhaltener Start in der PreZero Arena. Die ersten zehn Minuten spielten sich überwiegend in der ungefährlichen Zone zwischen beiden Strafräumen ab. Beim Ballbesitz lag, wenig überraschend, der Gastgeber weit vorne.
Den ersten Abschluss, in der 18.Minute, für die Hausherren, nach einem Kopfball von Bülter.
Kramaric hatte aus dem rechten Halbfeld geflankt, Bülter aber aus 12m nicht genug Druck auf den Ball bekamen. Kein Problem für Dahmen im Tor des FCA. In der 25. Minute Bülter als Flankengeber für Touré. Der köpfte aus 5m an den rechten Pfosten.
Die Fuggerstädter fanden zwar besser ins Spiel, Torchancen blieben jedoch Mangelware. Allerdings ließ man auch nicht viel zu und hatte diese Begegnung vermeintlich auch mit wenig Ballbesitz im Griff. In Summe blieb für die Zuschauer ein zähes Spiel. Hoffenheim blieb gegen gut stehende Augsburger dominant, ohne weitere Chance zu erspielen.
Die Schlussphase war durch und es wurde eine Minute Nachspielzeit angezeigt. Auch in dieser Zeit passierte nichts mehr. Halbzeit.
Hoffenheim egalisiert frühen Rückstand
Blitztor von Joker Essende reicht dem FCA nicht zum Sieg
Wechsel mit Wiederanpfiff vor 21.427 Zuschauern bei den Gästen. Für den wirkungslosen Tietz kam Essende in die Begegnung.
Nackenschlag durch Blitztor von Essende
Das ging schnell und war ein Start nach Maß für den eben erst eingewechselten Stürmer. Erste Hereingabe von Zesiger nach knapp 20 Sekunden Spielzeit und im Rücken von Østigård hatte sich Essende abgesetzt. Der hielt aus 13m Volley drauf und die Kugel schlug unten rechts ein.
Alles andere als ein guter Start in die 2.Halbzeit. Diese Führung sollte den Gästen und deren Prunkstück, der Defensive, zugute kommen. Hoffenheim natürlich bemüht und der nächsten Torannäherung durch Kramaric. Dessen Freistoß in der 50.Minute allerdings deutlich über das Tor des FC Augsburg. Die Antwort in der 56. Minute und Jensen für Augsburg. Dessen Schuss wurde jedoch von Bischof geblockt.
Doppelwechsel bei den Hausherren: Gendrey und Tabakovic ersetzten ab der 61.Minute Kaderábek und Orban. In der 68.Minute der nächste Wechsel bei den Gastgebern: Geiger kam für Touré.
Ausgleich durch Handelfmeter Kramaric
Aufregung in der 70.Minute und Handelfmeter. Geiger hatte Fahrt aufgenommen und Tabakovic an der Strafraumgrenze gefunden. Der drehte sich, blieb mit seinem Versuch aber an Matsima hängen. Vom Fuß des Verteidigers sprang die Kugel an die Hand von Gouweleeuw. Den fälligen Elfmeter versenkte Kramaric halbhoch in die Tormitte.
Doppelter Wechsel auch durch Augsburgs Trainer Thorup. Unmittelbar nach dem Ausgleich kamen Koudossou und Jakic für Onyeka und Wolf.
Die Schluss-Viertelstunde war angebrochen. Nächster Wechsel Augsburg: Für Jensen war in der 79.Minute Feierabend, neu dabei Maier. In der 84.Minute ging bei der TSG Jurasek vom Platz, neu dabei Nsoki.
Schock Moment für Augsburg
In der 85.Minute Schrecksekunde für die Gäste. Gendrey hatte von rechts Richtung Tabakovic geflankt. Augsburg Keeper Dahmen stieg mit hoch, räumte den Stürmer vermeintlich ab. In der Nachbetrachtung allerdings eine "handelsübliche" Szene und kein Elfmeter. Diese Korrektur ging schnell und war korrekt. Es blieb beim Unentschieden. Im Gegenzug die Chance für die Gäste. Giannoulis hatte zurück auf Maier gelegt, der aus 12m halblinks abzog. Baumann allerdings zur Stelle.
Letzter Wechsel Augsburg: In der 89.Minute nun Maurice für Pedersen.
Die angezeigte Nachspielzeit betrug vier Minuten. Torszenen blieben aus und der Abpfiff beendete eine Paarung, die leistungsgerecht Unentschieden endete.
Content: Michael Kaiser vom 29.03.2025
Fotos: Ralf Brück
300. Pflichtspiel für Vincenzo Grifo
Zur Pause steht es nach Treffern von Höler und Khedira 1:1 Unentschieden
SC Trainer Schuster wechselt im Vergleich zum 2:2 in Mainz auf einer Position. Joker Gregoritsch bleibt im Team, Adamu rückt auf die Bank.
Auch Steffen Baumgart belässt seinen Torschützen zum 1:1 gegen den FC Bayern in der Startformation. Dafür nimmt Schäfer auf der Bank Platz.
Schiedsrichter Sören Storks hatte die Begegnung im Europa-Park Stadion angepfiffen. Das Spiel war zunächst vom gegenseitigen Abtasten im Mittelfeld geprägt. In der 8.Minute bereits der erste verletzungsbedingte Wechsel bei Union. Für Jeong ging es nicht mehr weiter, neu dafür im Spiel Skarke. Die erste Chance des Spiels gehörte den Gäste. Über Skarke und Hollerbach kam die Kugel zu Ilic, der es aus 14m halbrechts mit dem Außenrist probierte. Kein Problem für Atubolu.
Die erste gefährliche Szene für den Sportclub in der 25.Minute. Jubilar Grifo probierte es mit seinem Freistoß aus 19m von der rechten Seite Richtung kurzer Pfosten. Nicht ungefährlich, da musste Rönnow nachfassen,bzw. konnte den Ball nur mit der Faust klären.
Führung Freiburg durch Höler
Gefährlicher wurde es vier Minuten später. Grifo kam zur Abwechslung mal über die rechte Seite, brachte den Ball flach ins Zentrum. Dort verpasste Trimmel und Höler konnte hinter ihm einlaufen und einschieben.
Ausgleich Union im Gegenzug durch Khedira
Diese Führung der Hausherren hatte nicht lange Bestand. Unmittelbar nach dem Anstoss, in der 31.Minute, flankte Trimmel aus dem HHalbfeld zu Ilic, der per Kopf für Hollerbach ablegen wollte. Lienhart war in der Szene zwar einen Schritt schneller, die Kugel landete aber bei Khedira. Der ging an der Strafraumgrenze volles Risiko, netzte unten links ein.
In der 35.Minute war Hollerbach nach einem Getümmel im Strafraum an den Ball gekommen, bekam aber nicht genug Druck in seinen Schuss. Kein Problem für Atubolu. Schmerzhaft allerdings ein Zusammenprall im eigenen Strafraum zwischen dem Keeper und Lienhart. Während es bei Lienhart rasch weiterging, musste Atubolu doch behandelt werden. Dann ging es weiter und der vierte Offizielle, Christian Dingert, zeigte vier Minuten Nachspielzeit an. Eine Chance sollte die Crunchtime noch bringen. Sildillia hatte sich rechts eingeschaltet und scharf geflankt. Rönnow tauchte schnell ab, wehrte den Ball mit dem Arm vor Gregoritsch ab.
Halbzeit in Freiburg.
Großer Schritt Richtung Klassenerhalt
Union dreht spielt in Freiburg nach frühem Rückstand
Personell ging es zunächst unverändert weiter. Das Spiel sollte jedoch recht schnell eine Wende erleben.
Blitzstart für Union durch Ilic
Das ging schnell und zu einfach für die Eisernen. In der 48.Minute verlängerte Trimmel einen langen Schlag von Rönnow zu Ilic. Der spielte weiter zu Skarke, startete selbst durch. Während Skarke Richtung Grundlinie kam, war Ilic Richtung zweiten Pfosten gesprintet. Lienhart konnte nicht mehr eingreifen und Ilic aus fünf Metern frei einköpfen.
Jetzt waren plötzlich die Hausherren gefordert, taten sich allerdings mit Antworten schwer. Zeit für Wechsel. In der 56.Minute blieb Atubolu erneut liegen. Zeit für Wechsel: Ab der 58.Minute ersetzte Müller Atubolu und Dinkci kam für Höler.
Exakt nach einer Stunde verhinderte Rönnow den möglichen Ausgleich. Dinkci hatte sich den Ball 20m vor dem Tor an zwei Gegenspielern vorbeigelegt und war in den Strafraum gezogen. Dort war auch Grifo eingelaufen und aus 10m zum Abschluss gekommen. Rönnow fuhr das Bein aus, konnte retten. Im Anschluss war die Begegnung aufgrund eines Flitzers kurz unterbrochen. In der 63.Minute ging es regulär weiter. Weiter erhöht auch der Druck der Gastgeber, die auf den Ausgleich drängten. Auch die Grundausruchtung der Breisgauer wurde offensiver. In der 67.Minute kamen Beste und Kübler für Günter und Sildillia. Auch Baumgart reagierte, brachte Schäfer für Skarke. In der 72.Minute ein dicker Patzer von Ginter im Aufbau. Hollerbach mit der Kugel die linke Seite runter, in den Strafraum, final aber an Müller gescheitert. Eine Ecke der Berliner brachte in der 74.Minute erneut Gefahr. Ilic setzte sich gegen Kübler durch, köpfte aber vorbei.
Der Sportclub versuchte mehr Druck zu entwickeln, zog auch Ginter weiter nach vorne. Bisher erfolglos. Die langen Bälle flogen immer wieder in Richtung Strafraum, ohne aber Abnehmer zu finden. Doppelwechsel bei den Gästen: Ljubicic und Bénes kamen für Hollerbach und Ilic (85.).
Die Schlussphase war angebrochen und Union verteidigte weiter mit Geschick und hohem Aufwand. In der 87.Minute Wechsel auf beiden Seiten. Beim SC kam Manzambi für Eggestein, bei den Hauptstädtern Tousart für Haberer. Diese Phase wurde neben Wechseln überwiegend von Verwarnungen geprägt. So gab es alleine binnen einer Minute drei gelbe Karten: Juranovic und Schäfer für Union, Manzambi beim Gastgeber.
Drei Minuten Nachspielzeit waren angezeigt und Dinkci verpasste die Chance zum Ausgleich. Gregoritsch hatte per Kopf in die Mitte gelegt. Dinkci kam aber nicht richtig zum Ball, nickte die Kugel vorbei. Mittlerweile war das Spiel in der 95.Spielminute, ehe Schiedsrichter Sören Storks abpfiff.
Ein wichtiger Sieg für die Eisernen, ein bitterer Dämpfer für den Sportclub.
Content: Michael Kaiser vom 30.03.2025
Fotos: Ralf Brück
FCS liegt zur Pause mit 0:2 zurück
Treffer von Catovic und Sankoh schocken Saarbrücken
FCS-Trainer Rüdiger Ziehl nimmt gegenüber dem 1:3:in Bielefeld zwei Wechsel vor. Für den gelb-gesperrten Bichsel rückt Sonnenberg ins Team, Rabihic ersetzt Stehle.
Beim VfB stehen derweil drei Änderungen an. In der Defensive fehlen Meyer und Herwerth (beide Bank), sowie Diehl. Dafür starten Hofmann, Reichardt und Ulrich.
Schiedsrichter Felix Weller hatte die Begegnung im Ludwigspark, trotz Pyroshow, pünktlich angepfiffen. Die ersten Minuten waren geprägt von längeren Ballbesitzphasen der Hausherren, ohne jedoch gefährlich vor dem Tor der Schwaben aufzutauchen. Den ersten Abschluss hatte in der 17.Minute Vasiliadis für die Hausherren. Der hatte kurz vor der Strafraumkante abgezogen, allerdings war ein Stuttgarter Kopf dazwischen. Gefährlicher wurde es zwei Minuten später. Da war Multhaup halbrechts in den Sechzehner gezogen, sein Schuss aber über das Gehäuse von Seimen. Auch in der 23. Minute versuchte es Vasiliadis aus der Distanz. Erneut über das Tor gezielt.
Verletzungsbedingter Wechsel beim FCS in der 31.Minute: Für den angeschlagenen Vasiliadis kam Civeja in die Begegnung. Unmittelbar nach dem Wechsel zwei Torchancen für die Gäste in Folge: Zunächst war es ein Freistoß von Sessa, den Menzel rechts um den Pfosten lenkte. Im Anschluss klärte erneut Menzel einen Kopfball von Sankoh.
Gästeführung durch Catovic
Diese Führung hatte sich tatsächlich die letzten Minuten angedeutet. In der 35.Minute kam eine Flanke scharf getreten von Ulrich über rechts, auch vorbei an Menzel. Catovic setzte sich in der Mitte gegen seinen Gegenspieler durch, schob zur Führung für den VfB ein.
Die Saarbrücker, etwas angeschlagen, suchten nach Antworten. Gefährliche Szenen in Richtung des Gästetores blieben jedoch Mangelware.
0:2 durch Sankoh
Die Schwaben machten es besser, nutzten das Momentum. Ulrich eröffnete das Spiel, fand links in Sessa einen Abnehmer. Der marschierte bis zur Grundlinie durch, legte flach auf Sankoh. Der konnte ohne Probleme einschieben. Das war zu einfach und recht übersichtlich verteidigt.
Die Nachspielzeit betrug drei Minuten. Ohne weitere Chancen auf beiden Seiten ging es in die Kabinen.
Dämpfer im Aufstiegsrennen
Stuttgart entführt nach reifer Leistung drei Punkte aus dem Ludwigspark
Doppelter Wechsel bei den Hausherren mit Wiederanpfiff. Für Krüger und Becker kamen vor 12.821 Zuschauern Feiertag und Wilhelm in die Mannschaft. Feiertag hatte dann auch in der 49.Minute die erste Möglichkeit, konnte aber keinen Druck hinter seinen Kopfball bringen.
Auch wenn sich vor den Toren wenig abspielte, erlebten die Zuschauer eine intensive Partie. Die nächste Chancen hatten die Hausherren durch Multhaup. Nach einer Ecke köpfte Wilhelm aufs Stuttgarter Tor. Den Abpraller setzte Multhaup aus kurzer Distanz rechts an den Pfosten Im direkten Gegenzug schickte Hofmann Sankoh in die Tiefe und der scheiterte aus spitzem Winkel an Menzel.
Dreifacher Wechsel beim VfB in der 63.Minute. Meyer, Mack und Münst ersetzten Boakye, Catovic und Sessa. Hier waren aktuell noch gute 20min zu spielen und Rizzuto probierte es per Vollspann von halblinks. Seimen war zur Stelle, konnte klären. Jetzt auch der nächste Wechsel bei den Saarländern. Für Sontheimer kam Schmidt in die Begegnung. In der 74.Minute bot sich den Gästen die Konterchance: Ulrich schickte Sankoh links steil, der zog nach innen, scheiterte mit schwachem Abschluss in Menzel.
Die Schluss-Viertelstunde war angebrochen und den Gastgebern lief die Zeit davon. Das letzte Aufbäumen war nicht zu erkennen, allerdings der nächste Wechsel in der 78.Minute. Gourichy löste Krahn ab. Auch die Gäste reagierten, brachten Herwerth für Hofmann. In der 83.Minute hatte Civeja etwas Platz, konnte aus zentraler Position abziehen. Den Aufsetzer klärte Seimen zur Seite, Feiertag konnte nachsetzen, blieb aber im Gestocher erfolglos. In Folge ersetzte Di Benedetto Sankoh. Die Gäste spielten das weiter clever runter, lauerten auf Konter. So auch in der 87.Minute und der größten Chance für den VfB zum 0:3. Mack kam nach einem starken Chipball von Malanga volley zum Schuss, verfehlte aber deutlich.
Saarbrücken blieben sechs Minuten um hier noch zu reagieren. Dem Aufstiegskandidaten wollte aber nichts mehr in der Offensive gelingen und so blieb es beim Erfolg für die Gäste.
Content: Michael Kaiser vom 14.03.2025
Fotos: Sport News Südwest
Sechs Punkte-Spiel für beide Teams
Tabakovic trifft für die TSG zur Pausenführung
Christian Ilzer ändert sein Team gegenüber dem Erfolg beim VfL Bochum auf zwei Positionen. Stach fehlt gelb-gesperrt, Moerstedt rückt auf die Bank. Dafür starten Samassékou und Tabakovic. Für Tabakovic die erste Startchance seit Anfang Dezember. Kurzfristig musste Prass passen, für ihn rückte Gendrey in die Startformation.
Frank Schmidt hat die große Rotationsmaschine angeworfen. Nach der Heimpleite gegen Borussia Mönchengladbach nimmt er fünf Änderungen vor. Föhrenbach, Kerber, Zivzivadse, Wanner und Conteh finden sich auf der Bank wieder. Dafür starten Schöppner, Dorsch, Busch, Beck und Pieringer.
Schiedsrichter Daniel Schlager hatte die Begegnung mit etwa einer Minute Verspätung freigegeben. Hier musste noch das Abbrennen einiger Altbestände an Pyrotechnik in der Südkurve abgewartet werden. Für Samassékou war die Partie in der 5.Minute verletzungsbedingt vorbei, für ihn kam Akpoguma. Der Beginn gestaltete sich recht schwerfällig. Die erste Torannäherung, 14.Minute, hatte schließlich auf Hoffenheimer Seite Bischof mit einem Schuss aus gut 20m. Etwas zu hoch angesetzt, die Kugel flog über das Gehäuse von Müller.
Auch wenn die Gäste mehr im Spiel waren, die Chancen blieben Mangelware. Ein erster Schuss von Busch ging in der 17.Minute links knapp am Tor vorbei. Spielbestimmend blieben die Hausherren.
Tabakovic bringt TSG in Front
Langer Einwurf von Gendrey in der 34.Minute von der linken Seite ins Zentrum und weder Traoré, noch Schöppner, bekamen Tabakovic zugestellt. Der stieg hoch, verlängerte per Kopf, auch über Keeper Müller hinweg, zur Führung für Hoffenheim.
In der 40.Minute hatte Orban die Riesenchance aus zentraler Postion. Tabakovic hatte ihn von rechts kommend perfekt bedient. Der Abschluss von Orban aber über das Tor.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten, dann war Pause in Sinsheim.
Hoffenheim verpasst den Befreiungsschlag
Zivzivadse gleicht für Heidenheim sehenswert aus
Wechsel bei den Gästen vor 20.814 Zuschauern zu Beginn der zweiten Halbzeit. Zivzivadse kam für Siersleben in die Begegnung. Die erste Chance gehörte allerdings in der 48.Minute den Hausherren. Bischof kam an der Strafraumgrenze an einen zweiten Ball, zog sofort ab. Müller lenkte das Geschoss mit den Fingerspitzen zur Ecke. Auf der Gegenseite, vier Minuten später, konnte sich Baumann auszeichnen. Mainka hatte es nach einem Abpraller per Dropkick probiert, Baumann war mit einem bockstarken Reflex zur Stelle.
Joker Zivzivadse sticht
Für solche Momente hatte Heidenheim den georgischen Nationalspieler verpflichtet. Die Situation in der 65.Minute schien bereits geklärt, Dorsch hatte einen Zweikampf gegen Kramaric gewonnem. Zivzivadse kam in der Szene an den Ball, zirkelte das Runde ins Ecke., in dem Fall hoch ins lange Eck.
Wechsel auf beiden Seiten ab der 69.Minute: Geiger kam bei der TSG für Gendrey ins Spiel, beim FCH lief nun Wanner für Dorsch auf. Im Anschluss, 71.Minute, reichlich Durcheinander im Strafraum der Kraichgauer. Beck hatte den Ball ins Zentrum gebracht, Pieringer kam zum Kopfball. Baumann tauchte ab, konnte den Ball aufnehmen. Auch drei Minuten später blieb Baumann Sieger, diesmal gegen Beck. Hoffenheim sollte aus seiner Lethargie erwachen, ansonsten könnte dieses Spiel komplett kippen.
Doppelchance ab der 75. Minute für die Gäste. Zunächst hatte Beck auf Pieringer abgelegt, dessen Schlenzer das lange Eck verfehlte. Mit dem nächsten Angriff wurde Wanner per Steckpass geschickt, Baumann war aber rechtzeitig aus dem Kasten geeilt, konnte die Situation entschärfen. Wechsel erneut bei Hoffenheim in der 80.Minute: Touré für Orban. In der 85.Minute ersetze Conteh bei Heidenheim Pieringer. Mit Anbruch der Schlussminute probierte es Bischof aus der Distanz. Links am Gehäuse von Müller vorbei.
Fünf Minuten Nachspielzeit blieben beiden Teams hier dreifach zu punkten. Keiner Seite sollte noch der Lucky Punch gelingen, so dass es beim Unentschieden blieb.
Content: Michael Kaiser vom 09.03.2025
Fotos: Sport News Südwest
Saarbrücken mit 2:0 in die Halbzeit
Vasiliadis und Rabihic treffen zur Pausenführung
Drei Wechsel beim 1.FC Saarbrücken gegenüber dem Auswärtserfolg in Köln. Becker, Krüger und Multhaup starten für Stehle, Sonnenberg und den verletzten Feiertag. Die Startformation der Saarländer im 4-3-3: Menzel - Rizzuto, Bichsel, Becker, Fahrner - Krahn, Sontheimer, Vasiliadis - Rabihic, Multhaup, Krüger.
Bei Gegner Energie Cottbus fehlt Copado (Infektion). Für ihn startet Halbauer. Engelhardt rückt auf die Bank, dafür startet Thiele.Trainer Wollitz schickt folgende Elf auf den Platz: Bethke - Bretschneider, Slamar, Kusic, Rorig - Borgmann, Pelivan, Cigerci - Halbauer, Thiele, Krauß.
Schiedsrichter Nicolas Winter hatte im Ludwigspark angepfiffen. Die ersten Minuten spielten sich mit hoher Intensität im Mittelfeld ab. Erste Gefahr für das Saarbrücker Tor in der 7.Minute. Da hatte sich Krauß rechts über die Grundlinie durchgetankt. Seine Hereingabe wurde zur Ecke geklärt. Hieraus entstand die bisher größte Möglichkeit des Spiels. Thiele kam am Fünfer frei zum Kopfball, dieser wurde auf der Linie gerettet. Das war knapp für die Saarländer.
Auch nach etwas mehr als einer Viertelstunde blieben die Gäste immer wieder über die rechte Angriffsseite, in persona Krauß, gefährlich.
Führung durch Vasiliadis
Schöner Spielzug der Hausherren in der 22.Spielminute. Multhaup hatte vor dem Strafraum aufgedreht, halblinks Vasiliadis im Strafraum bedient. Der schloss aus halblinker Position ab, versenkte die Kugel rechts unten in die lange Ecke,
Die nächste Chance für den FCS durch Krüger nach einer halben Stunde. Der Stürmer war im Mittelfeld zentral durchgestartet, sah sich plötzlich im direkten Duell mit Cottbus Keeper Bethke. Da war dann auch Endstation, da er sich im letzten Zweikampf den Ball zu weit vorgelegt hatte. Dennoch dominierten aktuell die Saarländer das Geschehen. Auch in der 36.Minute die Blau-Schwarzen im Vorwärtsgang. Diesmal ging es über die linke Seite und Rizzuto. Dessen Flanke wurde abgefälscht, landete bei Krüger. Der spitzelte das Leder am Keeper und rechts am Tor vorbei.
2:0 durch Rabihic
Das war zu einfach und etwas fahrlässig von den Lausitzern. Fahrner durfte in der 38.Minute von rechts unbedrängt flanken, fand im Strafraum exakt den Kopf von Rabihic. Der köpfte ohne Probleme ein.
Die letzten Minuten, inclusive einer Minute Nachspielzeit, liefen ohne weitere Chancen hüben wie drüben runter und es ging für die Mannschaften in die Kabine.
FCS springt auf direkten Aufstiegsplatz
Cottbus gelingt nur noch der Anschlusstreffer durch Thiele
Mit Wiederanpfiff wechselte der FC Energie Cottbus. Für Halbauer war nun Tallig in der Partie. An der Ausrichtung des Spiels änderte sich zunächst wenig. Das Team von Wollitz blieb bemüht, kam in der 48.Minute links über Krauß. Sein Schuss allerdings direkt in die Arme von Krauß. Der hatte übrigens die Seite gewechselt, kam nun über links. Der eingewechselte Tallig besetzte die rechte Flanke.
Anschlusstreffer durch Thiele
In der 56.Mimite sah Rabihic richtig schlecht aus, wurde von Cigerci regelrecht stehengelassen. Der drang über rechts in den Strafraum ein, brauchte noch zwei Übersteiger um Bichsel zu überwinden. Dann folgte der Flachpass exakt in die Füße von Thiele, der aus kürzester Distanz nur noch einschieben musste.
Die Antwort der Gastgeber, 59.Minute: Multhaup mit seinem Versuch von der Strafraumgrenze. Ganz knapp links am Tor vorbei. Cottbus legte nach, das 2:2 lag in der 61.Minute in der Luft: Rorig hatte seinen Freistoß gefährlich Richtung Menzel gebracht. Der reagierte blitzschnell, lenkte die Kugel ab. Der Nachschuss von Cigerci wurde geblockt.
Dreifacher Wechsel beim FCS in der 65.Minute: Multhaup, Becker und Vasiliadis gingen vom Feld, neu dabei Stehle, Wilhelm und Civeja. Das Spiel hatte zwischenzeitlich etwas an Tempo verloren. Beide Team schienen sich für einen möglichen Endspurt zu formieren. Pronichev und Engelhardt ersetzten bei Cottbus ab der 75.Minute Krauß und Bretschneider. Beim FCS kam Schmidt für Krüger.
Im Ludwigspark waren die etzten zehn Minuten angebrochen. Letzter Wechsel bei den Hausherren in der 83.Minute: Zeitz kam für Fahrner. Die Bemühungen der Cottbuser blieben Stückwerk. Immer wieder landen Flanken in den Beinen oder an der Köpfen der Saarbrücker Defensive.
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. Cottbus konnte keine Gefahr mehr entfachen und so blieb es beim Sieg für den 1.FC Saarbrücken.
Content: Michael Kaiser vom 08.03.2025
Fotos: Sport News Südwest
Pausenführung für die Roten Teufel
Ache macht mit sehenswertem Treffer den Unterschied
Beide Trainer sehen offenbar keinen Grund zu personellen Änderungen. Das Team von Markus Anfang hatte vergangene Woche zuhause gegen Jahn Regensburg mit 3:0 gewinnen, die SVE gar 4:0 gegen Hertha BSC Berlin.
Die Startformation der Pfälzer wie folgt: Krahl - Bauer, Sirch, Elvedi - Kleinhansl, Breithaupt, Zimmer - Kaloc, Ritter - Hanslik, Ache.
Bei der SVE starten: Kristof - Neubauer, Le Joncour, Pinckert, Baum - Sahin, Fellhauer - Zimmerschied, Damar, Petkov - Asllani.
Schiedsrichter Florian Lechner hatte auf dem Betzenberg pünktlich angepfiffen. In der dritten Minute der erste Angriff der Gäste über die rechte Seite. Bauer war etwas zu langsam unterwegs, Petkov konnte sich durchsetzen,legte sich aber den Ball zu weit vor. So konnte Sirch klären. Zwei Minuten später eröffnete Damar über links, Neubauer kam zum Abschluß, in den sich allerdings Zimmer werfen konnte. Auf der Gegenseite kam Ache links über die Grundlinie. Seine Hereingabe wurde abgefälscht, so dass Hanslik nicht mehr herankam. In der 14.Minute die nächste Möglichkeit für die Gäste, diesmal nach Fehlpass Kleinhansl. Zimmerschied hatte sehr viel Platz, konnte abschließen. Sein Versuch aber rechts am Tor vorbei.
Latte rettet für Elversberg
Die größte Chance der Partie in der 19.Minute durch Hanslik. Ritter hatte rechts im Strafraum flach abgezogen, Kristof vor die Füße von Hanslik abgewehrt. Der hätte nur noch einschieben müssen, setzte den Ball aber an die Unterkante der Latte. In der 23.Minute bot sich Petkov die Möglichkeit. Baum hatte Damar mitgenommen, der im Rückraum Petkov anspielte. Der zog aus 17m ab, Krahl konnte mit beiden Fäusten zur Ecke klären.
In der 33.Minute hatte Breithaupt den Ball gegen Damar erobert und kurz vor dem Strafraum Hanslik eingesetzt. Der zog mit links ab, Kristof konnte den Ball mit viel Mühe um den rechten Pfosten lenken.
Ache zur Führung
Ein sehenswerter Treffer des Tipscorers. Hanslik hatte in der 41.Minute ein Zuspiel von Kaloc zu Ache verlängert, der noch Le Joncour aussteigen lassen und herausragend ins rechte Eck geschlenzt. Verdiente Führung für die Hausherren.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten, dann war Pause im Fritz Walter Stadion.
SVE erkämpft sich Unentschieden
Damar nutzt Abwehrfehler der Pfälzer eiskalt aus
Die zweite Halbzeit startete vor 49.068 Zuschauern auf beiden Seiten unverändert. Die Hausherren kamen sehr agil aus der Kabine, setzten die Angriffsbemühungen aus dem ersten Abschnitt fort.
Auch wenn die Pfälzer das Spiel dominierten, blieben die großen Chancen aus. Elversberg suchte nach Antworten, immer wieder angetrieben von Sahin und Neubauer. Ein Schreckmoment für die Roten Teufel in der 62.Minute. Petkov hatte sich im Strafraum durchgesetzt, hatte rechts Asllani angespielt. Dessert wuchtiger Abschluss kam aber zu zentral und Krahl konnte nach vorne klären.
Absolute Weltklasse von Krahl
Da wäre der Ausgleich fällig gewesen, hätte Krahl nicht seine Ausnahmefähigkeiten im eins gegen eins gezeigt. In der 67.Minute hatte ein Steckpass Petkov erreicht, der alleine Richtung Krahl zog und zu schlenzen versuchte. Krahl machte sich groß und rettete seinem Team mit einem überragenden Reflex die Führung.
Die Pfälzer spielten weiter nach vorne, so auch in der 71.Minute. Hanslik hatte in die Mitte gelegt, Le Joncour im letzten Moment vor Ache geklärt. Zu diesem spielten die Pfälzer dennoch etwas mit dem Feuer, ließen zuviel zu. So kam auch Petkov in der 73.Minute von der Strafraumgrenze zu Abschluss. Knapp über das Tor von Krahl.
Ausgleich durch Damar
Das war in der 75.Minute ganz schlecht verteidigt. Ein einfacher langer Ball hinter die Kette fand5 Damar, weil sich Bauer und Krahl uneinig waren. Der blieb cool, lupfte den Ball problemlos über Krahl ins rechte Eck.
Unmittelbar nach dem Ausgleich ersetzte Schnellbacher auf Elversberger Seite Zimmerschied.
Auch Kaiserslautern wechselte: Redondo und Heuer kamen für Hanslik und Kaloc (77.). Drei Minuten später ersetzte Sickinger Sahin bei der SVE, beim FCK kam Alidou für Ache. In der Folgezeit beruhigte sich die Begegnung etwas. Beide Mannschaften waren auf Fehlervermeidung bedacht. In der Schlussminute ein weiterer Wechsel bei den Gästen. Stock ersetzte Asllani.
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. Beim FCK kam Robinson noch für Ritter. Weitere Torchancen sollte es nicht mehr geben und so blieb es beim Unentschieden in Kaiserslautern.
Content: Michael Kaiser vom 07.03.2025
Fotos: Sport News Südwest / Philipp Flohr
Wenig Karneval in Karlsruhe
Torlose erste Halbzeit ohne große Höhepunkte
Wenig Grund zum Wechseln hatte KSC-Coach Christian Eichner nach dem Erfolg gegen Magdeburg. Lediglich eine Position ändert sich: Burnic rutscht für Heußer ins Team.
Gerhard Struber nimmt drei Änderungen gegenüber dem 1:1 gegen Fortuna Düsseldorf vor: Martel, Finkgräfe und Downs starten für Olesen und Rondic (beide Bank). Paqarada fehlt gesperrt.
Schiedsrichter Richard Hempel hatte pünktlich um 20:30 Uhr das Topspiel des Wochenendes angepfiffen. Am Faschingssamstag bot der ausverkaufte BBBank Wildpark einen hervorragenden Rahmen.
Erstes unangenehmes Ereignis für die Hausherren gleich, 3.Minute, eine Verwarnung für Kobald. Die ersten Minuten waren ansonsten von agilen Kölnern geprägt, wobei diese ihre Probleme mit dem hohen Pressing der Gastgeber hatten. In der 14.Minute plötzlich die Chance für die Fächerstädter auf den ganz schnellen Gegenangriff. Köln war hoch gestanden und KSC-Keeper Weiß hatte eine Kölner Ecke abgefangen. Sein weiter Abwurf erreichte Kaufmann und die Abwehr der Rheinländer war plötzlich nicht mehr vorhanden. Glück für Köln, dass der schnelle Maina Kaufmann ablaufen und entscheidend klären konnte.
In Karlsruhe waren mittlerweile fast 30min gespielt und die Begegnung hatte sich zunehmens beruhigt. Viele Aktionen spielten sich in der sogenannten neutralen Zone ab, also außerhalb der Strafräume. Verletzungsbedingter Wechsel, 39.Minute, bei den Gästen. Für den angeschlagenen Maina kam Rondic in die Partie. Das Spiel ließ sich mit "kontrollierter Offensive" recht gut beschreiben und die letzten fünf Minuten der ersten Spielhälfte waren angebrochen.
Ein Schuss von Ljubicic in der 41.Minute wurde von einem Karlsruher geblockt. Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. Einziger Höhepunkt der "Crunchtime" war ein Distanzschuss von Martel über das Tor von Weiß. Halbzeit in Karlsruhe!
Dritte Rückrundenpleite für den Effzeh
Eigentor von Hübers reicht Karlsruhe zum Sieg
Nach dem Wiederanpfiff gab es auf beiden Seiten zunächst vor 32.190 Zuschauern keine Wechsel. Das Spielgeschehen des ersten Abschnitts setzte sich zunächst fort.
KSC-Führung durch Eigentor Hübers
In der 52.Minute wurde es über die rechte Seite gefährlich. Kobald hatte sich an der Grundlinie durchgetankt wollte wohl nach innen passen, aber sein Pass wurde von Gazibegovic an das Schienbein von Hübers abgefälscht. Von dort rutschte die Kugel ins Kölner Tor. Diese Führung war nicht erwartbar, musste nicht verdient sein. Am Ende stand aber das 1:0 für die Gastgeber auf den Anzeigetafeln.
Wechsel beim Effzeh in der 57.: Huseinbasic kam für Schmied. Verbunden mit dieser personellen Entscheidung auch eine Änderung in der Defensive. Hier steht nun eine Viererkette auf dem Platz. Doppelter Tausch auch beim KSC in der 63.Minute: Heußer und Herold ersetzten Burnic und Günther.
Die nächste Chance zum Abschluss in der 70.Minute und einen Distanzschuss von Heußer. Dessen Versuch ging nur knapp rechts am Tor vorbei, genauer gesagt, an das hintere Torgestänge.
In Karlsruhe war die Schlussphase, die letzten 15min, angebrochen. Köln hatte zwar noch Zeit genug, tut sich aber in der Karlsruher Hälfte sehr schwer. Positionsgetreuer Wechsel in der 78.Minute beim KSC. Für Rapp war Feierabend, ihn ersetzte Jensen. Wechsel bei den Gästen, 85.Minute: Für Ljubicic stürmt nun Waldschmidt. Pedrosa und Ben Farhat ersetzten beim Team von Christian Eichner Kaufmann und Jung.
Die Nachspielzeit sollte vier Minuten betragen. Die Zeit verstrich und Schleusener hätte in allerletzter Minute noch das 2:0 erzielen können, scheiterte aber an Schwäbe. Das war es dann. Abpfiff und zweiter Heimsieg in Folge für den KSC.
Content: Michael Kaiser vom 01.03.2025
Fotos: Ralf Brück / Sport News Südwest
Unentschieden zur Pause
Traumtor von Stiller, Ausgleich durch Olise
Nur einen Wechsel nimmt VfB-Coach Sebastian Hoeneß gegenüber dem 1:1 Unentschieden bei der TSG Hoffenheim vor. Für den an der Ferse verletzten Stergiou rückt Vagnoman wieder in die Startelf.
Vincent Kompany wechselt im Vergleich zum 4:0 gegen die Frankfurter Eintracht auf vier Positionen. Für Ito, Pavlovic (krank) , Kimmich (Sehnenreizung) und Müller beginnen Davies, Goretzka, Palhinha und Kane.
Schiedsrichter der heutigen Partie war Benjamin Brand, der hier auch pünktlich angepfiffen hatte. Von Beginn an entwickelte sich eine flotte Begegnung. Die erste echte Chance hatte Vagnoman, der plötzlich im Strafraum frei an den Ball kam, Neuer mit einem Lupfer überwinden wollte. Der war aber herausgeeilt, konnte die Situation entschärfen. In Folge blieben die Schwaben das aktivere Team. Der VfB versuchte es in der Breite, während die Bayern ihr Heil im Zentrum mit Tempo suchten.
Gute Möglichkeit für die Gäste in der 16.Minute. Nach einem Konter wurde Olise auf der rechten Seite in Szene gesetzt, scheiterte aber 14m vor dem Tor aus spitzem Winkel. Die Antwort, zwei Minuten später, für Führich und den VfB. Der Nationalspieler hatte mit viel Effekt abgezogen, Neuer konnte nur mit den Fäusten klären. Unachtsamkeit in der 22.Minute bei den Hausherren. Vagnoman hatte nicht mitbekommen, dass Jeltsch zu ihm passen möchte und Sané spritzte in die Lücke. Sein Pass kam zu Musiala, der aber, im Strafraum stehend, rechts am Tor vorbeizielte. Vier Minuten später hatte Sané erneut die Chance nachdem Musiala auf ihn durchgesteckt hatte. Im letzten Moment konnte Jeltsch dazwischen Grätsche. Eine gute halbe Stunde gespielt und Undav an den Pfosten. Leweling hatte von der Grundlinie gepasst, Woltemade durchgelassen und Undav abgeschlossen.
Führung für den VfB durch Stiller
Die 34.Minute und der Strich von Stiller. So ließ sich diese Aktion am ehesten beschreiben. Sané hatte die Kugel an der Außenbahn verloren und die Schwaben schalteten blitzschnell um. Final kam Stiller an der Kante des Strafraums zum Abschluss, schweißte das Ding oben rechts in den Winkel.
Nach der Führung der Stuttgarter wurden die Bayern aktiver. Der Freistoß von Sané aus zentraler Postion war in der 44.Minute kein Problem. Gefährlicher wurde es eine Minute später.
Ausgleich Bayern durch Olise
Die Schwaben waren weit aufgerückt und wurden eiskalt erwischt. Sanés Pass in die Tiefe auf Olise war perfekt, der Franzose startete durch, konnte Nübel mit einem klugen Ball ins lange Eck überwinden. Dieser Ausgleich wurde lange auf mögliches Abseits geprüft. Am Ende zählte der Treffer. Nach zwei Minuten Nachspielzeit und drei Minuten VAR-Arbeitszeit ging es in die Kabinen.
Südgipfel geht an die Bayern
Goretzka und Coman treffen zum Sieg in Stuttgart
Personell ging es personell auf beiden Seiten unverändert weiter. Auch der Spielverlauf ähnelte dem Richtung Ende des ersten Spielabschnitts. Die Bayern blieben das gefährlichere Team.
Folgerichtig kamen auch die Chancen für die Bayern. So in der 61.Minute. Olise hatte von rechts direkt Richtung Tor abgezogen. Nübel konnte zur Ecke klären, die nichts einbrachte. Jetzt der erste Tausch bei den Bayern. Coman kam für Sané. Zwei Minuten später (63.) scheiterte Kane aus 13m erneut an Nübel.
Führung Bayern durch Goretzka
Aller guten Dinge sind drei. Eine Minute nach Kane bekam Goretzka nach einem Fehler und riskanten Zuspiel von Nübel auf Stiller die Chance. Der Mittelfeldspieler eroberte das Leder, lief durch und drückte entschlossen den Ball über die Linie.
Doppelwechsel bei den Hausherren in der 70.Minute: Millot und Hendriks ersetzten Leweling und Chabot. Der eingewechselte Chabot hatte dann auch drei Minuten nach seiner Einwechslung die Chance zum Ausgleich. Woltemade hatte abgelegt, aber Chabot schoss aus 14m ein gutes Stück über das Gehäuse von Nübel. In der 75.Minute der nächste Wechsel beim FCB: Laimer ging vom Platz, neu dabei Stanisic.
Die Stuttgarter wurden wieder aktiver, drängten auf den Ausgleich. Ab der 81.Minute sollte Bruun Larsen neue Impulse setzen, dafür ging Führich vom Platz. Demirovic kam für Karazor. Bayern schaffte es immer wieder früh den Ball zu gewinnen. Das erleichterte die Defensivarbeit. In der 85.Minute konnte Woltemade für Undav ablegen, dessen Schuss wurde aber von Olise geblockt.
Drei Wechsel beim deutschen Rekordmeister in der 87.Minute: Ito, Müller und Gnabry neu dabei für Davies, Musiala und Olise.
Coman mit der Entscheidung
Da wurde der VfB, hoch aufgerückt, eiskalt erwischt. Coman hatte den Ball im rechten Mittelfeld erobert, Nübel sehr weit aus seinem Tor. So hatte Coman keine Mühe den Keeper zu rumlaufen und ins leere Tor einzuschieben. Die Entscheidung in Stuttgart.
Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten. Chancen blieben Mangelware und so gewinnen die Bayern den Südgipfel beim VfB. Abpfiff!
Content: Michael Kaiser vom 28.02.2025
Woltemade trifft zur Pausenführung
Der Pfosten bewahrt die TSG vor höherem Rückstand
Zwei Änderungen bei der TSG gegenüber dem Auswärtserfolg in Bremen. In der Abwehr starten Akpoguma und Prass für Östigaard und Kaderábek (beide nicht im Kader).
Bei den Gästen tauscht Sebastian Hoeneß gegenüber der 1:2 Heimpleite gegen die Wölfe dreimal. Vagnoman, Hendriks und Millot nehmen auf der Bank Platz, dafür starten Jeltsch, Stergiou (beide Startelfdebüt) und Woltemade.
Schiedsrichter Christian Dingert hatte die Begegnung pünktlich angepfiffen. Die Gäste stießen an und der VfB war von Beginn um Spielkontrolle bemüht.
Woltemade zur Gästeführung
Die Gäste sollten es nicht beim Ballbesitz belassen. In der 9.Minute der erste gefährliche Angriff, gut ausgespielt und die Führung durch Woltemade. Mittelstädt hatte eingeleitet, ins Zentrum Richtung Undav gepasst. Der ließ durch, nahm Akpoguma aus dem Verbund. So hatte Woltemade mehr Platz als erlaubt, blieb am Elfmeterpunkt cool und versenkte halbhoch ins rechte Eck.
In Folge blieb es bei den Versuchen der Hoffenheimer hier etwas mehr Spielanteile zu bekommen. Gefährlicher blieben die Gäste. Immer wieder Nadelstich, meist über die rechte Angriffsseite.
Pfosten rettet für Philipp
Glück für die Hausherren in der 30.Minute. Karazor wurde von Undav in Szene gesetzt, schloss aus 8m ab. Philipp konnte die Kugel noch erreichen, lenkte das Spielgerät an den Pfosten. Der VfB blieb in der Szene. Zunächst scheiterte Woltemade an Philipp, den Abpraller landete bei Stiller, der sich irgendwie durchspielen konnte, aber ebenfalls an Philipp scheiterte (31.).
Kramaric scheiterte an Nübel
Der VfB bestimmte weiter das Spiel. Hoffenheimer Angriffe blieben Mangelware. Mittlerweile wurde die Nachspielzeit angezeigt. Eine Minute sollte es werden. Zeit für Kramaric: Der nahm eine Flanke per Freistoß von Bischof runter, zog aus etwa 8m ab. Nübel tauchte ab, konnte in höchster Not parieren.
Halbzeit in Sinsheim.
Unentschieden im Duell der Lokalrivalen
Gift Orban trifft für Hoffenheim zum Ausgleich
Personell ging es im Kraichgau zwar unverändert weiter, allerdings hatte TSG-Coach Ilzer seine Abwehrreihe umgestellt. Prass rückte nach links, Chaves raus auf die rechte Seite. Das Zentrum der Kette bildeten Nsoki und Akpoguma.
Die TSG Hoffenheim wirkte im zweiten Abschnitt bisher deutlich wacher. Die letzten Pässe fehlten jedoch. Immer wieder war ein Stuttgarter Bein dazwischen oder Zuspiele nicht präzise genug. Die nächste Möglichkeit für die Schwaben in der 59.Minute. Stiller war nach Doppelpass mit Undav aus 11m zum Schuss gekommen. Philipp machte sich breit, verhinderte den zweiten Treffer des VfB.
Ein Versuch von Kramic aus der Distanz, gut 20m Entfernung, ging in der 65.Minute deutlich über das Gehäuse von Nübel. Eine Minute später hatte sich Führich an der Strafraumgrenze freigedribbelt, sein Abschluss links über das Tor. Woltemade sollte in der 70.Minute seine nächste Chance bekommen. Seinen Schuss aus 13m fischte Philipp aus der linken Ecke. Im Gegenzug nun die Hausherren: Nach einer Flanke von rechts war Bülter plötzlich recht unbedrängt zum Kopfball gekommen. Allerdings nicht präzise genug und keine Gefahr für Nübel. Wechsel beim VfB in der 72.Minute. Bruun Larsen ersetzte Leweling.
Ausgleich Orban
Die 74.Minute war angebrochen. Chabot klärte im linken Halbfeld in die Füße von Kramaric. Der leitete weiter zu Orban und der behielt die Ruhe, ließ Mittelstädt noch ins Leere laufen und traf aus gut 7m. Doppelwechsel bei den Gastgebern.
Ab der 77.Minute ersetzten Jurasek und Tabakovic Prass und Bülter. Eine Minute später aber die zweifache Chance für Stuttgart. Zunächst schloss Undav volley nach einer Bogenlampe von Woltemade ab, Philipp zur Stelle. Den Abpraller nahm Führich volley, diesmal über das Tor. Zwei Wechsel auch bei den Gästen. In der 82.Minute kamen Millot und Demirovic für Undav und Karazor. Die TSG ersetzte Orban durch Touré.
Die Schlussphase war angebrochen. Eine Prognose wer hier als Sieger vom Platz gehen sollte war nicht möglich. Beide Teams mit offenem Visier. Die Nachspielzeit betrug drei Minuten.
Abpfiff in Sinsheim!
Content: Michael Kaiser vom 23.02.2025
Fotos: Thomas Völker / Ralf Brück
Personell angeschlagen gegen den SC Paderborn
Ragnar Ache trifft zur Pausenführung
Die lange Liste der verletzten Spieler zwang FCK-Coach Markus Anfang zu einer Reihe Veränderungen gegenüber der Niederlage in Elversberg. Beim Spiel gegen die SVE verletzten sich sowohl Tomiak, als auch Gyamerah. Auf der Platz nehmen zunächst Wekesser und Kapitän Ritter Platz.
Daraus ergab sich folgende Startformation: Krahl - Sirch, Heuer, Elvedi - Kleinhansl, Zimmer, Aremu - Kaloc - Yokota, Hanslik - Ache.
Lukas Kwasniok musste gegenüber dem Heimsieg (3:0 gegen Regensburg) nur auf einer Position reagieren. Zehnter fiel mit Fußverletzung aus, wurde durch Herrmann ersetzt. Diese Formation schickten die Westfalen auf den Platz: Boevink - Curda, Götze, Brackelmann - Obermaier, Klaas, Castaneda, Herrmann - Kostons, Bilbija - Michel.
Anpfiff auf dem Betzenberg und zu Beginn hoch anlaufende Gastgeber. Die zwei ersten Halbchancen entsprangen zunächst einem Standard durch Sirch und einer Volleyabnahme von Yokota. In der 6.Minute kamen auch die Gäste erstmals vor das Gehäuse von Krahl. Der räumte die Flanke von Curda mit beiden Fäusten weg, ehe Michel an den Ball kommen konnte. Gefährlicher wurde es für Krahl in der 17.Minute. Ein simpler langer Ball findet links am Strafraum Bolbina, der überlegt auf Klaas zurücklegen konnte. Der Abschluss ging, Glück für die Pfälzer, deutlich über das Tor.
Ache zur Führung
Das war schon ein wenig Slapstick, aber Geschenke sollte man annehmen. Ein Platzfehler stand Pate bei dieser Führung. Boevink spielte Götze an, der wieder zurück zu seinem Keeper. Der wollte sich den Ball zurechtlegen, der aber verspringt und Ache spritzt dazwischen und hatte kein Problem ins leere Tor einzuschieben.
Fairerweise sollte man anmerken, dass der SC Paderborn hier immer Nadelstiche setzte, allerdings in der Verwertung der Möglichkeiten recht fahrlässig agierte. So auch Bilbija in der 38.Minute.
Noch fünf Minuten bis zum Halbzeitpfiff im Fritz Walter Stadion. Der FCK nun um Entlastung bemüht. Mit einem Standard, aber wohl zuweit vom Tor für einen direkten Versuch. versuchte es Sirch direkt und flach , heraus kam ein Kullerball Richtung Boevink (42.).
Die Nachspielzeit betrug eine Minute, dann war Halbzeit in Kaiserslautern.
Kaiserslautern feiert deutlichen Sieg
Sirch und Ritter sorgen für einen am Ende klaren Erfolg
Personell ging es vor 42.028 Zuschauern zu Beginn der zweiten Halbzeit unverändert weiter. Was ebenfalls blieb, war ein Lautrer Mannschaft, die aufopferungsvoll kämpfte.
In der 49.Minute wieder eine Szene für Ache, diesmal mit der falschen Entscheidung. Die Mitnahme von Hanslik, links neben ihm postiert, war nur die zweitbeste Lösung. Yokota hätte rechts mehr Platz und Möglichkeiten gehabt. Der Abschluss von Hanslik verfehlte das Tor. Das aktiviere Team blieben die Pfälzer auch nach etwa einer Stunde Spielzeit.
Wechsel durch Markus Anfang: Ritter ersetzte ab der 58.Minute Kaloc. Vier Minuten später ein Doppelwechsel auf Lautrer Seite. Ronstadt und Robinson ersetzten Zimmer und Aremu. Der Gast hatte bisher nicht gewechselt.
In der 68.Minute Doppelpass zwischen Klaas und Kostons, wobei Klaas zum Abschlss kommt. Aus 12m mit dem rechten Fuß abgezogen, geklärt von Heuer, der sich in den Schuß warf.
Aktuell doch der Doppelwechsel, 69.Minute, bei den bisher ungeschlagenen Ostwestfalen. Auch die nächste Chance hatten die Gäste: Ansah und Grimaldi kamen für Kostons und Michel auf den Platz. Frische Kräfte zum offensiven Schlußspurt.
Glück für Krahl in der 71.Minute. Bei einer starken Flanke von Grimaldi verschätzte sich der Pfälzer Keeper und hatte Glück dass Bilbija nur den Außenposten traf. Nach 78min versuchte es Ritter aus der Distanz. Die Kugel nahm eine eklige Kurve, landete aber auf dem Dach des Paderborner Gehäuses.
Vier Wechsel binnen einer Minute: Bäuerle und Baur für Herrmann und Klaas bei Paderborn (81.), Raschl und Tachie für Heuer und Ache beim FCK (82.).
Die Entscheidung durch Sirch
Das dürfte für den FCK reichen. Abwehrspieler Sirch schob im Getümmel vor Boevink den Ball entscheidend über die Linie.
Wechsel noch einmal beim SC. Engels kam in der 89.Minute für Castaneda.
Kapitän Ritter zum Dritten
Die Schlussminute der regulären Spielzeit lief und da war er, der rechte Zauberfuß von Ritter. So ging es mit ganz viel Gefühl, unhaltbar für Boevink, ins rechte Ecke und das Ding war durch. Heimsieg für die Pfälzer.
Neben vier Minuten Nachspielzeit gab es auch noch eine gelb-rote Karte für den Paderborner Curda.
Schlusspfiff am Betzenberg!
Content: Michael Kaiser vom 19.10.2024
Fotos: Sport News Südwest
Kramaric trifft zur Pausenführung
TSG will nach Punkt in Stuttgart zuhause nachlegen
Pellegrino Matarazzo wechselt im Vergleich zum Remis in Stuttgart nur auf der Position des Linksverteidigers. Für Drexler durfte Chaves starten.
Hier die Startelf: Baumann - Akpoguma, Stach, Chaves - Gendrey, Grillitsch, Prass - Bischof, Kramaric, Hlozek - Bülter.
Vier Wechsel bei den Gästen aus dem Ruhrgebiet. Bero und Boadu fehlen verletzt, während Medic und Sissoko auf der Bank Platz nahmen. Neu im Team dafür Pannewig, Broschinski, Masovic und Miyoshi.
Diese Startelf bietet der VfL auf: Drewes - Passlack, Masovic, Ordets, Wittek - Losilla - Pannewig, Miyoshi - de Wit - Hofmann, Broschinski.
Anpfiff in Sinsheim und gleich zu Beginn viel Tempo und ganz viel Breite im Spiel beider Mannschaften. So dauerte auch nur bis zur 4.Minute ehe Bischof die erste Chance bekommen sollte. Von halbrechts der Anschluss im Strafraum, ca. 15m Entfernung, aber zu zentral. Kein Problem für Drewes.
Kramaric, der "TS Goat" trifft
Exakt bis zur elften Minute dauerte es, bis Kramaric knipsen konnte. Hoffenheim wirkte ohnehin griffiger und die Entstehung des Treffers folgerichtig: Bülter wollte eigentlich im Mittelfeld querspielen, nach einem Pressschlag mit de Wit kam die Kugel dann aber mustergültig in den Lauf von Kramaric. Der verarbeitete den Ball mit dem erste Kontakt und netzte gewohnt souverän ins linke Eck ein.
Lattentreffer durch Kramaric
Wieder war der Torjäger der Kraichgauer im Strafraum des VfL unterwegs. Diesmal war es ein Dribbling ziemlich zentral, mit einem finalen Schlenzer an die Latte. Das hätte gut und gerne der zweite Treffer sein können. Verdient wäre dies allemal gewesen, da die Gäste hier weitestgehend mit Defensivarbeit beschäftigt waren.
Ein Lebenszeichen des VfL in der 36.Minute. Da ging es mal schnell nach vorne, der Ball auf Broschinski war aber etwas zu lange geraten uns Baumann war zur Stelle, konnte die Situation, knapp innerhalb des Strafraums, klären.
Die Antwort im direkten Gegenzug. Kramaric wurde im Mittelfeld gefunden hatte deutlich zuviel Platz vor sich und marschierte Richtung Bochumer Tor. Diesmal konnte sich Drewes allerdings lang machten und retten (39.).
Action vor dem TSG-Gehäuse in der 42.Minute. Da taucht plötzlich Miyoshi frei im Fünfer auf. Allerdings dann auch genügend Abwehrbeine um zu klären.
Die Nachspielzeit betrug eine Minute und es war Halbzeit in Sinsheim.
Hoffenheim mit Arbeitssieg
Daschner vergibt Foulelfmeter für die Gäste
Dreifacher Wechsel vor 19.281 Zuschauern zum Wiederanpfiff bei den Gästen aus Bochum. Für Pannewig, Miyoshi und de Wit brachte Vfl-Coach Zeidler Sissoko, Daschner und Kwarteng.
Die erste Szene gehörte dann, in der 47.Minute, tatsächlich den Gästen. Daschner hatte selbst eingeleitet, zu Kwarteng gespielt, der weiter zu Wittek. Von dort kam die Kugel flach an den Fünfer, erneut zu Daschner. Der verpasste aber knapp, kam den berühmten Schritt zu spät.
VAR kassiert Treffer von Bülter
Das hat doch zulange gedauert. In der 48.Minute der zweite Treffer für die Hausherren. Bülter hatte final eingeschoben, in der Entstehung der Szene gab es aber eine Abseitsstellung. Gendrey war wohl der Spieler in der strafbaren Zone. In der 51.Minute diese Entscheidung des VAR. Der Tabellenletzte blieb, zumindest vorerst, im Spiel.
Diesmal zählt der Treffer von Bülter
Diese Geschichten schreibt nur der Fußball. In der 64.Minute also doch der Treffer für Bülter. Der geniale Steckpaß kam dabei von Bischof. Bülter auf und davon und aus 13m scharf und halbhoch ins rechte Eck. Null Chance für Drewes.
Wechsel bei Bochum (66.). Für Passlack spielte nun Gamboa. Auch die TSG bereitete Wechsel vor. An der Außenlinie warteten Tohumcu und Bruun Larsen, kamen allerdings erst in der 71.Minute für Grillitsch und Prass.
Anschlusstreffer durch Gamboa
Der Joker stach. In der 76.Minute ging es erneut über Daschner, der Gamboa ins Spiel brachte. Der zögerte nicht lange, zog aus spitzem ungünstigen Winkel ab und der Ball passte ins lange Eck. Anschlusstreffer und die Hoffnung lebte.
Holtmann (Vfl) kam im Anschluss an Gamboas Treffer für Broschinski ins Spiel. Wechsel auch bei Hoffenheim. Drexler und Tabakovic ersetzten in der 80.Minute Chaves und Hlozek.
Die letzten fünf Minuten waren in der PreZero angebrochen und das Spiel hatte sich doch stark gewandelt. Jetzt standen plötzlich die Mannen von Pellegrino Matarazzo gehörig unter Druck. Auch wenn alle Statistiken für Hoffenheim sprachen, war höchste Konzentration gefordert, um drei Punkte zu sichern.
Daschner vergibt Foulelfmeter für Bochum
Die 88.Minute lief, Akpoguma hatte Sissoko exakt auf der Strafraumgrenze getroffen und Schiedsrichter Storks auf Elfmeter entschieden. Korrekte Entscheidung. Daschner lief an, scheiterte aber an Baumann.
Entscheidung durch Tabakovic
Gerade waren fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt und zwei Minuten verstrichen. Der entscheidende Konter lief (93.): Die Vorarbeit von Bruun Larsen, der Treffer vom zweiten Joker, Tabakovic. Damit war das Ding durch.
Abpfiff in Sinsheim und drei Punkte für die TSG!
Content: Michael Kaiser vom 19.10.2024
Fotos: Sport News Südwest
Remis nach attraktiver erster Halbzeit
Homburg verliert Kirchhoff nach Platzverweis
Die Ausgangslage war klar. Siegen die Kickers winkt, zumindest bis morgen, die Tabellenführung. Für die Gäste vom FC Homburg heißt es, die eigene Serie auszubauen, möglicherweise mit einem Sieg den Gastgeber in der Tabelle zu überflügeln.
Schiedsrichter Nico Dönges hatte dieses Duell zweier Teams mit ganz viel Tradition angepfiffen. Zunächst hieß es auf beiden Seiten, sein Revier zu markieren. Erstmals Aufregung im Offenbacher Fünfer nach gespielten elf Minuten. Der Ball kam nach einem langen Schlag von Mendler bei Kirchhoff, der die Kugel nicht kontrolliert bekam. Das Nachsetzen im Kampf um den Ball wertete Schiri Dönges als Stürmerfaul.
Führung Homburg durch Hummels
Zwei Minuten nach der ersten Möglichkeit nun die Führung für die Saarländer. Weihrauch und Mendler konnten sich über rechts durchspielen, die finale Flanke landete exakt auf dem Kopf von Himmels, der völlig freistehend per Kopf traf (13.). Soviel Platz sollte man dem Gegenspieler nicht lassen.
Auch in der Folgezeit blieben die Gäste das gefährlichere Team. Den Kickers blieben wenige Szenen um Gefahr zu entwickeln.
Wechsel beim FCH in der 29.Minute. Für den verletzten Mendler war nun Suljic auf dem Platz.
Die 32.Minute und plötzlich die Großchance für die Hausherren. Gut kombiniert über links, kam die Kugel in den Strafraum zu Wachs, der aber aus zentraler Position knapp links am Gehäuse vorbeizielte. Auch die nächste Möglichkeit, ein Meter halbrechts vor dem Strafraum verpuffte. Der Freistoß von Wachs ging deutlich über das Tor (35.).
Nächste Möglichkeit, nach langem Ball von Barry, auf Nazarov am langen Pfosten. Der zögerte nicht lange, zog ab, traf aber nur das Außennetz.
Wachs per Elfmeter zum Ausgleich
Diese 43.Minute könnte teuer werden für die Gäste. Kirchhoff musste nach einer strafbaren Rettungsaktion im Strafraum gegen Nazarov mit Rot vom Platz und OFC-Kapitän Wachs verwandelte zum mittlerweile verdienten Ausgleich für die Hessen.
Hier waren vier Minuten Nachspielzeit angezeigt, ehe es für die Teams in die Kabinen ging. Zuvor hatte Berlinski noch einmal das Außennetz getroffen.
Schwarz-Team kommt unter die Räder
OFC übernimmt, zumindest bis morgen, die Tabellenspitze
Mit Beginn der zweiten Halbzeit wollte FC-Coach Schwarz vor 7.106 Fans zurück zu mehr Stabilität, sprich Viererkette. Dafür musste der erst in der 29.Minute für Mendler eingewechselte Suljic wieder weichen. Für ihn war nun Kober mit von der Partie.
Traumstart in den zweiten Spielabschnitt
Es dauerte keine drei Minuten und der OFC kam durch Barry zum Führungstreffer. Nach einer Ecke landete das Spielgerät irgendwie bei Barry, der keine Mühe hatte, aus der Mitte einzuschieben.
Die Antwort der Saarländer erst in der 54.Minute: Hummel hatte Steinmetz über die rechte Seite geschickt und der Verteidiger sofort abgezogen. Dieser Schuss hätte mehr verdient, aber knapp vorbei. Mittlerweile, nach gut einer Stunde, hatten die Gäste auf eine Fünferkette umgestellt, wobei sich Ristl zwischen die Innenverteidiger Heilig und Kober fallen ließ.
Zeit der Wechsel
Doppelwechsel bei den Grün-Weißen. Für Petö und Steinmetz nun Littmann und Schmidt auf dem Feld (63.). Auch die Gastgeber wechselten. Ünlücifci ersetzte in der gleichen Minute Cesen Arh. Nächster Wechsel, diesmal wieder Homburg. Für Dombrowka kam Collmann ins Team (70). Die 79.Minute und doppelter Wechsel bei Offenbach. Mustafa und Mensah kamen für Nazarov und Berlinski. Auch aufgrund der zahlreichen Wechsel verflachte die Begegnung etwas, kam nicht mehr an Qualität und Tempo der ersten Halbzeit heran.
Letzter Wechsel der Hessen: Pfeiffer ersetzte den Torschützen Barry (86).
Entscheidung durch Mensah
Der eingewechselte Offensivspieler machte mit einem Abschluss aus spitzen Winkel wohl den Deckel auf diese Begegnung. Homburg wirkte nicht mehr in der Lage, hier noch einmal eine Antwort zu finden.
Jetzt wird es deutlich, 4:1 durch Pfeiffer
Die Joker stachen. Nach Mensah wollte sich nun auch Pfeiffer nicht lange bitten lassen und traf in der 89.Minute. Zuvor hatte er die komplette Homburger Hintermannschaft stehen lassen und auch Kretzschmar keine Chance gelassen.
Der fünfte Treffer durch Ünlicifci
Das nennt man dann wohl doch eine Abreibung.
Die Uhr des vierten Offiziellen zeigte drei Minuten Nachspielzeit an und auch der ebenfalls von der Bank gekommene Ünlicifci erzielte seinen Treffer.
Als Fazit bleibt, dass die Saarländer richtig stark in die Partie fanden, dann aber der Verletzung von Mendler und dem Platzverweis von Kirchhoff Tribut zollen musste. Am Ende werde es das ein oder andere Tor zu hoch. Dennoch ein absolut verdienter Sieg für die Kickers, die zumindest bis morgen von der Tabellenspitze grüßen können.
Content: Michael Kaiser vom 11.10.2024
Fotos: Sport News Südwest
Daisuke Yokota in der Startelf
Pausenführung durch Lee nach Patzer von Krahl
Hannover Trainer Leitl nahm drei Änderungen im Vergleich zur Niederlage in Düsseldorf vor. Knight, Ezeh und Nielsen nahmen zunächst auf der Bank Platz, für sie kamen Halstenberg, Tresoldi und Wdowik.
Auch Lauterns Cheftrainer wechselte, teils gezwungenermaßen, dreimal. Elvedi, Ache und Neuzugang Yokota ersetzten die kranken, bzw.verletzten Gyamerah und Ritter. Im defensiven Mittelfeld übernahm Elvedi für Kaloc.
Blitzstart Hannover 96, dicker Patzer Krahl
Es lief die 6.Minute und Lee brachte die Hausherren in Führung. Ein böser Patzer von Krahl begünstigte diesen Treffer. Nach einer Ecke von rechts landete die Kugel zunächst bei Wdowik. Der probierte es volley, scheiterte zunächst an Krahl. Der bekam die Situation aber nicht geklärt, ließ einen Nachschuss des Koreaners zu. Der ließ sich nicht lange bitten, schob aus 5m flach ein.
Auch der nächste Abschluss gehörte 96. Diesmal war es Ngankam, der nach Steilpass von Wdowik am rechten Sechzehnereck zuviel Platz hatte. Diesmal aber kein Problem für Krahl.
Erste Chance in der 19.Minute für die Pfälzer. Über die rechte Seite ging es zügig nach vorne. Yokota setzte sich stark durch, brachte den Ball zu Ache. Der zog aus einem ungünstige Winkel sofort ab, scheiterte an Zieler.
Hannover blieb weiter dominant, kam regelmäßig über die Außenbahnen mit Muroya und Wdowik. Die nächste Halbchance hatte dann auch wieder der Hausherr durch Tresoldi. Der hatte sich im Strafraum mal vor Ngankam positioniert, erreichte per Kopf die Flanke von Rochelt über links. Der Kopfball war allerdings zu unplatziert (29.). In der 36.Minute probierte es Christiansen aus der Distanz, ca. 18m vom Tor entfernt. Krahl war zur Stelle.Die nächste Chance, oder Halbchance hatte Clement in der 37.Minute. Nach einer Ecke von Wekesser auf den kurzen Pfosten probierte er es direkt, scheiterte aber an Zieler. Die letzte Chance vor der Pause gehörte wieder Hannover 96. Lee hatte sich durchgedribbelt und im Strafraum Ngankam gefunden. Dessen Schuss konnte Krahl auf der Linie klären.
Hier wurden zwei Minuten nachgespielt, dann ging es in die Kabinen.
Tor von Ache reicht nicht für Punkt
Kurioser Treffer leitet Sieg für die Niedersachsen ein
Beide Teams gingen unverändert in die zweite Spielhälfte. Dies überraschte zumindest bei Markus Anfang ein wenig. Hier hätte es durchaus Gründe für den ein oder anderen Wechsel gegeben.
Die erste Chance nach Wiederanpfiff gehörte Neumann auf Hannoveraner Seite. Der Innenverteidiger zog mal von rechts quer durch den Strafraum und zog aus gut 15m und linker Position ab. Sein Schuss ging aber deutlich über das Tor (48.). Lautern kam in der 52.Minute nach einem Freistoß gefährlich vor das Tor von Zieler. Wekesser flankte in den Strafraum, die Kugel wurde zur Ecke geklärt.
Ausgleich Ache regelrecht aus dem Nichts
Die folgende Ecke von links wurde von Elvedi Richtung Lattenkreuz verlängert. Zieler hatte noch die Hände dran, lenkte stark an die Latte. Den Abpraller drückte Ache im Anschluss final und mit aller Wucht über die Linie.
Erster Wechsel bei den Pfälzern nach einer Stunde. Für Klement war nun Kaloc auf dem Platz. Jetzt konnte sich Krahl auszeichnen. Die 61. Minute lief und der Keeper konnte einen Flugkopfball von Tresoldi aus 8m rechts unten klären. Starke Aktion von Krahl.
Doppelwechsel bei Kaiserslautern in der 68.Minute.Raschl und Mause ersetzten Ache und Opoku, bei den Hausherren kamen zwei Minuten später Voglsammer und Nielsen für Tresoldi und Ngankam.
Christiansen mit erneuter Führung für Hannover
Welch ein kurioser Treffer in der 73.Minute: Das war auch schon eine Portion Slapstick. Nach Ecke Wdowik brachte Christiansen seinen Kopfball Richtung rechtes Eck. Krahl war schon in die Ecke unterwegs, ehe Heuer dem Ball per Kopf noch einmal die entscheidende Richtungsänderung mitgab. Bitter für die Gäste.
In Folge wirkte der FCK tatsächlich angeschlagen. Das war dann auch in der Offensive zu wenig und defensiv zu wackelig. Momuluh für Lee lautete der nächste Wechsel bei H96 in der 84.Minute. Bei den Gästen kamen Haas und Abiama für Wekesser und Yokota.
Hannover nahm nun noch etwas Zeit von der Uhr, brachte eine Minute für Ende der regulären Spielzeit Gindorf und Kunze für Leopold und Rochelt. Kaiserslautern rannte weiter an, ohne jedoch die entscheidende Lücke in der Defensive der Niedersachen zu finden.
Die Nachspielzeit wurde mit vier Minuten veranschlagt.
Joker Momuluh machte den Deckel drauf
Weit in der Nachspielzeit die endgültige Entscheidung durch den eingewechselten Momuluh. Wieder bekamen die Pfälzer die Seite nicht dicht, Nielsen legte von links für Momuluh auf und der musste nur noch, kurz vor dem Tor stehend, einschieben. Haas konnte, schlecht postiert, nicht mehr eingreifen.
Wenige Momente nach diesem Treffer ertönte der Schlusspfiff in der Heinz von Heiden Arena.
Content / Fotos: Michael Kaiser vom 14.09.2024
KSC trifft in letzter Minute
Zivzivadse mit Treffer in der Crunchtime
Christian Eichner vertraute exakt der gleichen Elf, die in Braunschweig erfolgreich war: Weiß - Jung, Franke, Beifuß, Günther - Rapp, Jensen, Burnic, Wanitzek - Zivzivadze, Schleusener.
Karel Geraerts tauschte gegenüber der Heimpleite gegen den 1.FC Köln auf drei Positionen. Cissé, Seguin und Hamache fehlten, dafür neu im Team Sanchez, Wasinski und Younes.
Schiedsrichter Tobias Welz hatte hier angepfiffen und von Beginn an wurden hier intensive Zweikämpfe geführt. So sah auch Karlsruhes Schleusener nach einem Zweikampf mit Sanchez die gelbe Karte. In Folge wurde das Spiel etwas konstruktiver, wobei die Hausherren mehr als 70% Ballbesitz verzeichnen konnten.
Erste Offensivaktion für die Schalker in der 21.Minute. Der Pass auf Mohr war aber eher mäßig, so blieb nichts als der Abschluss aus spitzem Winkel. Kein Problem für Weiß im Gehäuse der Fächerstädter. Beide Teams neutralisieren sich weitestgehend, wobei Schalke sich nach einer guten halben Stunde immerhin 40% der Spielanteile erarbeiten konnte.
Gefährlich wurde es vor dem Tor von Heekeren in der 38.Minute. Ein Freistoß von Wanitzek wurde von Schleusener per Kopf verlängert, strich an Freund und Feind, aber auch knapp am Tor vorbei.
Vier Minuten wurden hier nachgespielt.
Zivzivadse traf in der Crunchtime
Einen besseren Zeitpunkt für eine Führung konnte es wohl nicht geben. Ein hohen Ball bekamen weder Sanchez und Wasinski, noch Gantenbein geklärt. Zivzivadze spekulierte, blieb hartnäckig und bekam den Ball auf den rechten Fuß. Das reichte, um aus etwa elf Metern ins linke Eck einzunetzen.
Dann war Halbzeit im Wildpark.
Schalke bleibt zu harmlos
Doppelpack von Zivzivadse entscheidet Spiel
In unveränderter Formation ging es für beide Mannschaften vor 31.845 Zuschauern in die zweite Spielhälfte.
Nach zwei Minuten brannte es vor dem Schalker Tor. Wanitzek hatte einen Freistoß aus dem linken Halbfeld auf Schleusener gebracht, der die Kugel an der Grenze des Torraums mit der Brust annehmen konnte.
KSC blieb am Drücker
Erster Wechsel bei den Königsblauen. Für den unauffällig agierenden Younes kam Antwi-Adjei ins Team. Seine Schuss konnte Heekeren mit einem Reflex über die Latte lenken. Auch in der 49.Minute waren es wieder die Gastgeber mit einer Großchance. Diesmal stand Zivzivadse bei seinem Abschluss und Treffer klar im Abseits.
Der erste echte Torschuss der Knappen in der 62.Minute: Nach Ecke Mohr von der linken Seite kam Schallenberg zum Kopfball, platzierte diesen knapp über die Querlatte. Das war aktuell auch die beste Phase der Schalker im ganzen Spiel. Eine Minute später lief ein Angriff über Karaman mit Flanke auf Sylla. Der brachte den Ball allerdings nicht auf das Tor von Weiß.
Wechsel beim KSC. In der 67.Minute kam Herold für Günther. Bei den Gästen ersetze Hamache Bachmann ab der 70.Minute.
Doppelpacker Zivzivadse
Mitten in die bisher beste Phase der Schalker traf Zivzivadse. Die 74.Minute lief und so auch der nächste Angriff über die linke Seite. Über Burnic ging es zu Wanitzek, der den heraneilenden Schleusener erreichte. Der vergab, den Abpraller konnte aber Zivzivadse aus 2m mit dem rechten Fuß einschieben. Der georgische Nationalspieler schraubte auch heute seinen Marktwert deutlich in die Höhe.
Vier Minuten nach seinem zweiten Treffer durfte Zivzivadse unter die Dusche, für ihn kam Hunziker. Schalke schienen hier nach einer kurzen Druckphase die Mittel zu fehlen um reagieren zu können.
Dreifacher Wechsel bei den Badenern: Pfeiffer, Heußer und Pedrosa ersetzten Jensen, Jung und Schleusener (87.).
Nach vier Minuten Nachspielzeit pfiff Schiedsrichter Welz ab und der neue Tabellenführer der 2.Liga hieß, zumindest für den heutigen Abend, Karlsruher SC!
Content: Michael Kaiser vom 13.08.2024
Fotos: Philipp Flohr & Steven Mohr
Druck auf beiden Seiten spürbar
Vasiliadis mit der Gästeführung zur Pause
Zwei Veränderungen bei den Gastgebern im Vergleich zur Vorwoche. Neuzugang Matriciani startet und auch Sommer-Neuzugang Rexhepi ist erstmals von Beginn an dabei. Dafür fehlen Rieckmann und Fein. Beide nehmen auf der Bank Platz.
Saarbrücken wechselt auf drei Positionen. Neu dabei sind im Vergleich zur Heimniederlage gegen Ingolstadt Schmidt, Vasiliadis und Becker. Stehle, Naifi und Wilhelm finden sich zunächst auf der Bank.
Anpfiff in Mannheim und nach knapp drei Minuten die erste Chance für die Hausherren. Okpala war über links durchgestartet, hatte scharf vor das Tor gepasst. Rexhepi verpasste nur knapp. In Folge plätscherte das Spiel etwas vor sich hin. Die erste Aktion Richtung Mannheimer Tor in der 10.Minute. Die Gäste hatten nach einem Ballgewinn schnell umgeschaltet, Matriciani konnte aber die letzte Hereingabe per Kopf klären. Die Begegnung nahm etwas an Fahrt auf. In der 22.Minute war es ein Freistoß von Shipnoski, eine Minute später ein Kopfball auf der Gegenseite von Brünker.
Verletzungsbedingter Wechsel beim Waldhof: In der 26.Minute musste Hoffmann vom Feld, für ihn kam Seegert in die Partie.
Es gab zwar hier in der ersten halben Stunde einige Standards, die finale Gefahr kannte aber keines der beiden Teams entfachen. Gespielt etwas mehr als eine halbe Stunde.
Vasiliadis trifft für Saarbrücken
Waldhofs Keeper Hanin hatte eine Flanke aus dem rechten Halbfeld genau auf den Kopf des Mittelfeldspielers geklärt. Der fackelte nicht lange, traf in der 42.Minute per Bogenlampe. Führung für die Gäste.
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten,dann war Halbzeit im Carl Benz Stadion. Die Hausherren werden hier deutlich zulegen müssen, deutlich präziser und zielstrebiger im Offensivspiel.
FCS mit wichtigem Arbeitssieg
Waldhof findet offensiv keine Lösungen
Dreifacher Wechsel beim SV Waldhof Mannheim vor 15.452 Zuschauern. Für Arase, Rexhepi und Thalhammer kamen Boyd, Fein und Benatelli in die Mannschaft. Der FCS beließ es bei einem Tausch. Für Sonnenberg kam Wilhelm.
Die Einwechslung von Boyd bedeutete nun Doppelspitze bei den Buwen. So auch die erste Chance für die Kurpfälzer. In der 51.Minute war Shipnoski zur Flanke gekommen. Menzel im Saarbrücker Tor aber aufmerksam. Chance vertan.
In der 57.Minute der nächste Wechsel bei Saarbrücken. Für Schmidt war nun Naifi auf dem Platz. Der Stürmer hatte wohl schon vor einem Zweikampf mit Seegert über Kämpfe geklagt. Auch Mannheim wechselte erneut: Für Lohkemper kam in der 63.Minute Kobylanski. Die nächste Möglichkeit für den Waldhof. Okpala fand mit seiner Flanke Boyd, der verzog. Allerdings stand der Stürmer ohnehin im Abseits.
Naifi vergab Elfmeterchance
In der 66.Minute kam Matriciani mit einer recht unnötigen Krätsche im Strafraum einen Moment zu spät, brachte Naifi zu Fall. Der Gefoulte übernahm selbst Verantwortung, vergab aber kläglich. Sein Schuss verfehlte das Tor, links vorbei.
Großchance für die Waldhöfer in der 71.Minute.Kobylanski hatte einen Freistoß an den linken Pfosten gezogen, Menzel im Saarbrücker Gehäuse geklärt. Der Abpraller fiel vor die Füße von Matriciani, der aber im letzten Moment geblockt wurde.
Nächster Wechsel beim Gast. Krahn ersetzte ab der 74.Minute Civeja. Die Gastgeber blieben die Mannschaft mit mehr Ballbesitz, ohne jedoch den Weg zu gefährlichen Momenten zu finden. In der 84.Minute forderte das Stadion, zumindest die Mannheimer Fans, Handelfmeter. Shipnoski hatte Wilhelm aus einem Meter angeschossen. Das war aber kein Elfmeter und die Entscheidung von Schiedsrichter Haslberger ging absolut in Ordnung.
Die Nachspielzeit wurde hier mit sechs Minuten angezeigt. Auch in den letzten Minuten machten die Gäste das geschickten, pressten gut und Mannheim hatte Probleme im Spielaufbau. Schlusspfiff im Carl Benz Stadion.
Content / Fotos: Michael Kaiser vom 31.08.2024
Karlsruhe kann sich vorne festsetzen
Trotz Treffer Günther nur Unentschieden zur Pause
Die Gastgeber sind mit vier Punkten mehr als stabil in die Runde und wollen heute natürlich nachlegen. Gegenüber dem Pflichtsieg im Pokal wechselt Christian Eichner auf zwei Positionen: Günther kommt für Herold und Rapp ersetzt Heußer. So sieht also die Startelf der Fächerstädter aus: Weiß - Jung, Franke, Beifuß, Günther - Jensen, Rapp - Burnic, Wanitzek - Zivzivadze, Schleusener.
Gästetrainer Horst Steffen wechselt ebenfalls zweimal im Vergleich zur Vorwoche: Neu verpflichtet, sofort in der Startelf, findet sich Damar für Stock, Feil verdrängt Gerezgiher auf die Bank. Daraus ergibt sich folgende Startformation: Kristof - Baum, Pickert, Le Joncour, Neubauer - Fellhauer, Sahin - Feil, Damar - Schnellbacher, Asllani. Ebenfalls bereits im Kader ist Neuzugang Petkov.
Pünktlich um 18.30 Uhr hatte Schiedsrichter Felix Prigan hier angepfiffen. Gehörte der erste Angriff des Spiels noch den Saarländern, war in Folge der KSC am Drücker.
Erster Schreckmoment durch Damar
Eine Ecke von links, 9.Minute,wurde von den Gästen ganz lang an die rechte Strafraumkante geschlagen. Dort wartete Neuzugang Asllani, probierte es mit einer Direktabnahme. Das war mehr als knapp und die Kugel ging ans rechte Außennetz.
Großchance für die Hausherren
Einen langen Ball auf den rechten Flügel leitete Jung per Kopf weiter in den Lauf von Burnic.
An der rechten Strafraumgrenze drehte der sich stark um seinen Gegenspieler Damar. Sein Schuss geht aber knapp am langen Eck vorbei (16.).
Führung Karlsruhe durch Günther
Jetzt hatte es die Kugel doch ins Elversberger Tor geschafft. Nach der anschließenden Ecke blieb Günther zunächst mit seinem Schuss hängen. Jetzt bot sich Wanitzek allerdings die erneute Chance zur Flanke, mit der er Günther an der Strafraumgrenze fand. Der traf den Ball perfekt direkt aus der Luft und es schlug unten links im Tor von Kristof ein.
Diese Führung schien den Gastgebern Sicherheit zu geben, während sich die Spieler der SVE erst einmal schütteln mussten.
Günther begünstigt Ausgleich durch Schnellbacher
So fahrlässig sollte man in dieser Liga nicht verteidigen. In der 30.Minute verlängerte Asllani einen weiten Ball in den Lauf von Schnellbacher. Der hatte sich das Leder aber zu weit vorgelegt, so dass Günther klären konnte. Der trat allerdings neben das Spielgerät. So kam Schnellbacher erneut zum Abschluss, traf wuchtig ins rechte obere Eck. Gespielt hier 30min.
Fairerweise muss man anmerken, dass die SVE in der Anfangsphase gut mitgehalten hatte und sich nun nachträglich für dieses Engagement belohnte. Auch sei erwähnt, dass die Saarländer viele Kritikpunkte ihres Trainers erhört haben. Man ließ deutlich weniger Torschüsse zu, während man selbst mehr Zug zum gegnerischen Tor entwickelte. Fünf Schußversuchen des KSC stehen sechs Schüsse der SVE gegenüber.
Nach einer Minute Nachspielzeit war Halbzeit im Wildpark. Zeit für Trainer Eichner sein Team ein wenig aufzurütteln.
Joker Hunziker entscheidet Match
Starkes Elversberg nach zweimaligem Comeback geschlagen
Personell ging es hier vor 26.838 Besuchern unverändert weiter. Mehr Druck entwickelten die Männer in blau.
Führung durch Schleusener
Nach einem langen Befreiungsschlag des KSC war Baum in der Elversberger Defensive nicht konsequent genug. So konnte der clevere Zivzivadse seinen Gegenspieler abblocken und für den mitgelaufenen Schleusener durchstecken. Der war in Folge auf und davon, konnte aus 14m sicher einschieben. Perfekter Start für Karlsruhe in der 48.Minute!
SVE-Neuzugang Asllani zeigt seine Qualität
War Asllani in der 58.Minute geblockt worden, machte er es zwei Minuten später deutlich besser. Immer wieder durften die Gäste aus dem Saarland ihre Nadelstiche setzen. So dann auch in der 60.Minute: Die Situation war vor dem Strafraum eigentlich schon geklärt, allerdings war Rapp im Aufbau zu unpräzise und der aufmerksame Schnellbacher konnte sich den Ball sichern. Dann ein Pass in die Schnittstelle zu Asllani und der konnte aus 10m ganz souverän einschieben. Erneuter Ausgleich in Karlsruhe.
Wechsel in der 63.Minute bei Karlsruhe: Conté kam für Burnic ins Team. Eine Minute später auch doppelter Wechsel bei Elversberg: Stock und Petkov nun für Feil und Damar auf dem Spielfeld.
In der 73.Minute Wechsel auf beiden Seiten: Beim KSC kam Hunziker für Schleusener, bei den Gästen kam Gerezgiher für den Torschützen Asllani.
Joker Hunziker sticht
Besser konnte sich das Christian Eichner sicher nicht wünschen. Gerade einmal zwei Minuten auf dem Platz stach der eingewechselte Hunziker. Conté hatte von der rechten Seitenauslinie in den Fünfer geflankt, wo Wanitzek den Ball im Spiel halten und zurücklegen konnte. Hunziker war in dem Moment am energischsten, konnte die Kugel über die Linie drücken.
Doppelwechsel Elversberg in der 84.Minute: Schmahl und Mahmoud ersetzten Sahin und Baum.
Nächster Abschluss für Karlsruhe. Hunziker versuchte es aus gut 20m und Keeper Kristof musste sich im Elversberger Tor im rechten Eck ganz lang machen um zu klären. Letzter Wechsel bei den Hausherren: Kobald und Herold für Zivzivadze und Günther (85.).
Die Nachspielzeit wurde mit sechs Minuten veranschlagt. Viel Zeit für die Saarländer, eine lange Zeit, die der KSC überstehen musste. Die Chance den Sack zu zu machen in der 93.Minute: Conté kam im Strafraum zum Abschluss, Kristof den abgefälschten Ball festhalten.
Jetzt ist Schluss im Wildpark. Der KSC schlägt Elversberg mit 3:2.
Content / Fotos: Michael Kaiser vom 23.08.2024
Das Spiel des Jahres in Wiesbaden
SVWW geht mit Führung in die Halbzeit
Den großen Coup gegen den Bundesligisten aus der Nachbarschaft wollte Wehens Nils Döring mit folgender Elf schaffen: Stritzel - Mockenhaupt, Carstens, Janitzek - Goppel, Gözüsirin, Fechner, Greilinger - Bätzner, Franjic - Flotho.
Sein Gegenüber Bo Henriksen, bisher noch ohne Ligaeinsätze angereist, startete wie folgt: Zentner - Leitsch, Kohr, Hanche-Olsen - Mwene, Amiri, Sano, Caci, Lee - Burkardt, Sieb.
Schiedsrichter Richard Hempel hatte hier pünktlich angepfiffen und Mainz begann druckvoll. In der 7. Minute dann auch die erste dicke Chance nach feinem Pass von Burkardt. Sano wollte die Kugel an Stritzel vorbeispitzeln, scheiterte aber am Keeper der Hausherren. Die Spielanteile lagen bis zur 14.Minute also ausschließlich bei dem Bundesligisten.
Gözüsirin schockte Mainz 05
Das kam mehr oder minder aus dem Nichts. Den Mainzern gelang es nicht, ein Getümmel im Strafraum aufzulösen. Final fiel die Kugel Gözüsirin vor die Füße, der dann aus 9m flach ins rechte Eck einschieben konnte. Führung für den SVWW in der 14.Minute. Dieser Treffer stellte zwar den bisherigen Spielverlauf auf den Kopf, aber das interessiert nur am Rande.
Caci setzte in der 17.Minute nochmal zur Flanke an, den Ball konnte Stritzel aber sicher abfangen. Der Treffer hatte offensichtlich Wirkung gezeigt. Beim Bundesligisten ging in dieser Phase nichts mehr zusammen. Es dauerte so fast bis eine halbe Stunde gespielt war, ehe der FSV wieder gefährlich vor dem Wiesbadener Tor auftauchte. Nach schnellem Umschaltspiel war Sieb rechts in den Strafraum, hatte nach innen geflankt, wo aber nicht nur die Wehener Abwehr verpasste, sondern auch Burkardt. Eine gute Minute später hatte Stritzel Glück, als er eine Hereingabe von Amiri verpasste, diese aber an Freund und Feind vorbeiging.
Mit zunehmender Spieldauer und der Führung im Rücken, wurde die Brust der Hausherren breiter. In der Nachspielzeit fast das 2:0.
Flotho hatte zweiten Treffer auf dem Kopf
Hier wurden zwei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Die letzte Chance gehörte den Drittligisten und das hätte das 2:0 % sein können, vielleicht müssen. Nach Flanke von Goppel hatte sich Flotho in der Mitte durchgesetzt, den Ball auch stark auf's Tor gebracht. Hier rettete Zentner mit einem Riesenreflex mit den Fingerspitzen.
Halbzeit in Wiesbaden!
Remis nach 90min in Wiesbaden
Kohr rettet Bundesligisten in die Verlängerung
Beide Trainer vertrauten vor 12.500 Zuschauern zunächst dem gleichen Personal wie im ersten Spielabschnitt.
Die erste Aktion ging nach wenigen Minuten auf das Konto von Burkardt. Da hatte sich die Wehener Defensive doch sehr verschätzt und der Mainzer konnte aus spitzem Winkel zum Abschluss kommen. Rechts am Tor vorbei. In der 53.Minute versuchte es aus der Ferne, Goppel konnte sich aber in den Schuss werfen, den Ball blocken.
Ausgleich durch Kohr
In der 59.Minute wurden die Bemühungen der Mainzer belohnt. Routinier Kohr lauerte rechts im Strafraum, bekam den Ball von Lee perfekt serviert. De Schuss aus gut acht Metern schlug hart und präzise im langen Eck ein. Ausgleich für den Favoriten.
In der 63.Minute musste Stritzel sein Können zeigen, parierte einen Schuss aus kurzer Distanz von Sieb, lenkte diesen rechts neben sein Tor.
Wechsel auf beiden Seiten
Nebel für Sieb, Onisiwo für Mwene bei Mainz 05, Kiomourtzoglou für Gözüsirin lauteten die personellen Änderungen in der 68.Minute. Kurz nach den Wechseln, in der 70.Minute, auch in der 2.Halbzeit eine Trinkpause.
Die Gäste bestimmen die zweite Hälfte und der Ausgleich war mehr als verdient. Bei diesen Temperaturen wird natürlich auch der Willen eine große Rolle spielen um eine mögliche Verlängerung zu verhindern.
Nächster Wechsel in der 78.Minute. Für Flotho ist nun Jonjic für Wiesbaden auf dem Platz. Die nächste Chance, zwei Minuten später, gehörte Sano. Kiomourtzoglou hatte sich aber mutig in den Schuss geworfen. Und weiter ging es mit dem nächsten Wechsel: Veratschnig für Caci bei Mainz (82.). Auch der nächste Schuss ging auf das Mainzer Konto. Amiri zog ab, verfehlte das Tor aber um gut zwei Meter. Drei Minuten später der nächste Wechsel der Gastgeber: Nink kam für Franjic. Bei Mainz kam Bell für Leitsch (86.).
Die Nachspielzeit wurde hier bereits angezeigt: Fünf Minuten bleiben beiden Teams eine Verlängerung zu vermeiden. In der Extrazeit passierte nichts mehr und es hieß Verlängerung.
Mainz 05 zieht in die 2.Runde ein
Burkardt und Amiri mit Knockout für tapfere Wiesbadener
Doppelwechsel zu Beginn der Verlängerung beim SVWW. Taffertshofer und Wohlers ersetzten Goppel und Fechner. Die erste Hälfte der Extrazeit verlief ohne größere Aufreger.
Bell per Kopf an den Pfosten
Nach einer Ecke von rechts setzte sich Bell gegen zwei Abwehrspieler durch, setze die Kugel rechts an den Pfosten. Kurze Pause und ab in die letzten 15 Minuten.
Auch jetzt lief hier nicht mehr viel. Ein letzter Wechsel für Mainz stand an. Weiper kam in der 111.Minute für Lee.
Führung durch Burkardt
Dann die 113.Minute und eine Klärungsaktion durch Carstens gegen Onisiwo. Der Ball landete aber direkt vor den Füßen des Mainzer Kapitäns und der hatte keine Mühe den Ball ins linke Ecke zu befördern.
Entscheidung durch Amiri
In der letzten Minute der regulären Spielzeit der Verlängerung der endgültige Knockout für tapfer kämpfende Wiesbadener. Amiri machte mit einer starken Einzelleistung den Deckel drauf. Nach einem Zuspiel von Nebel schloss er vom Fünfmeterraum frech ins kurze Eck ab. Die Entscheidung in der BRITA-Arena.
Es waren noch zwei Minuten Nachspielzeit angezeigt, dann ertönte der Schlusspfiff.
Content: Michael Kaiser vom 16.08.2024
Fotos: Wolfstone-Photos
Das nächste Spiel ist immer das schwerste
Hoffnung auf die Rückkehr von Torjäger Ragnar Ache
Der FCK empfängt am Freitagabend, 18.30 Uhr, die SpVgg Fürth zum ersten Heimspiel der Saison. Nach dem Sieg in Ulm herrscht natürlich eine durchweg positive Grundstimmung im Umfeld. Dies belegen auch die bisher verkauften 39.128 Tickets für den Heimauftakt, 414 Karten gingen an die Gäste aus Fürth.
Personell werden, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, Hendrick Zuck (Reha) , Frank Ronstadt (Knie) und auch Kenny Prince Redondo (lädierte Zehe) fehlen. Noch zwei Spiele gesperrt ist Almamy Touré. Bei Ragnar Ache (Achillessehnen-Probleme) scheint es offen, ob er es in den Kader für Freitag schafft.
Positive Entwicklung bei Ache
"Erstmal ist die Tendenz sehr positiv und Ragnar ist ins Mannschaftstraining eingestiegen. Wir werden die Belastung immer wieder anpassen, so dass wir ihn bei einer Spielform auch mal als Neutralen laufen lassen oder ganz rausnehmen. Bis jetzt hat er die Belastung ganz gut verkraftet. Nun müssen wir schauen, wir er die heutige Belastung verkraftet hat, in welchem Zustand er morgen kommt und ob er auch das Abschlusstraining absolvieren kann. Dann müssen wir Rücksprache halten, ob es Sinn macht oder nicht und für wie lange es reichen würde." so Markus Anfang.
Das nächste Spiel ist immer das schwerste
Von einem optimalen Saisonstart oder wanm man von diesem sprechen könne, wollte Anfang heute nicht beantworten. Die seien alles Momentaufnahmen und es nutze nichts, wenn man einen guten Saisonstart habe, dann aber in den Spielen danach einbreche. Von daher gelte immer die alte Floskel "Das nächste Spiel ist das schwerste".
Nicht schön in Rückstand zu geraten
Auf die Moral seiner Mannschaft und die taktische Disziplin seiner Mannschaft angesprochen, erklärte der Lautrer Cheftrainer, dass es natürlich nicht schön sei, in Rückstand zu geraten. Dennoch sei seine Mannschaft bei sich geblieben, habe die Ruhe bewahrt. Wichtig sei gewesen sofort nach dem Rückstand wieder das Spiel zu kontrollieren. Der Ausgleich sei zwar aus dem Nichts gekommen, dies gelte aber auch für den Ulmer Treffer.
Gegen Fürth besser verteidigen
Beim Gegentor in Ulm sei man in der Überzahl gewesen, habe aber durch Missverständnisse den Treffer ermöglicht. So habe sich Elvedi zunächst auf Krahl verlassen, für Zimmer schien die Situation geklärt und er ist den Weg nach hinten nicht mitgegangen. Daraus müsse man lernen und dann final härter am Mann arbeiten. Dies sei auch unabhängig vom gegnerischen Team, da alle Mannschaften der 2.Liga über die Qualität verfügen, solche Chancen zu verwerten.
Vorfreude auf das erste Heimspiel
Mit Blick auf den Freitagabend "freue sich die Mannschaft sehr auf das Heim- und Abendspiel, gerade auf die besondere Atmosphäre mit Flutlicht, die ich selbst als Spieler schon erleben durfte". Anfang erklärte auch die taktische Herangehensweise: "Die Jungs entscheiden am Ende selbst auf dem Feld, was sie spielen möchten. Wir befinden uns aktuell in einem Prozess und müssen immer wieder neue Situationen erleben, um daraus zu lernen. Die Mannschaft ist bereit dafür und möchte das auch umsetzen".
Content / Foto: Michael Kaiser vom 07.08.2024
Zweitliga-Rückkehr für den SSV Ulm
Torlose erste Halbzeit lässt beiden Teams alle Optionen
Aufsteiger SSV Ulm kehrt heute noch langer Abstinenz in die 2.Liga zurück. Zum Auftakt steht das Spiel gegen den vierfachen Deutschen Meister, den 1.FC Kaiserslautern an.
Ulm-Coach Thomas Wörle vertraut auf die folgende Startelf: Ortag - Strompf, Reichert, Gaal - Rösch, Maier, Brandt, Allgeier - Keller, Higl, Chessa.
Lauterns Markus Anfang schickt folgende Formation auf den Platz: Krahl - Wekesser, Heuer, Elvedi, Zimmer - Ritter, Tomiak, Kaloc - Opoku, Hanslik, Tachie.
Schiedsrichter Robert Schröder hat hier pünktlich angepfiffen und die erste Chance gehört nach gerade einmal drei Minuten den Gästen. Aus dem rechten Halbfeld kam Ritter zur Flanke, der Ball war lange unterwegs, erreichte im Zentrum Elvedi. Der Defensivspieler kommt mit dem langen Bein zwar an den Ball, verfehlt aber das Tor von Ortag. Die Antwort des SSV gut fünf Minuten später. Rösch startete über links durch, fand auch Chessa in der Zentrale.Dessen Abschluss wurde zur Ecke geblockt. Die Gäste bekamen zu diesem Zeitpunkt immer mehr Kontrolle über die Begegnung. So hatte Hanslik in der 9.Minute einen langen Ball in den Lauf von Tachie verlängert. Der bediente Opoku, der aber aus 17m Ortag in die Arme schoss. Ulm war bemüht die Begegnung etwas zu beruhigen, aber immer wieder sorgen Standards und lange Schläge für Gefahr. Erneut sorgt ein Freistoß für Gefahr. Wekesser brachte den Ball von der linken Seite in die Box, Higl konnte aber klären und der Ball landete auf dem Tordach (20.).
Kaiserslautern fordert Handelfmeter
Aufregung in der 25.Minute: Gaal hatte zwar eine Flanke von Opoku an den Ellenbogen bekommen. Absicht war hier jedoch nicht zu erkennen, Der Spieler hatte den Arm angelegt und sich zudem noch abgedreht.
Kurze Unterechung in der 34.Minute: Hanslik war liegen geblieben, konnte aber nur kurzer Behandlung weiterspielen. Die nächste Chance in der 39.Minute für den Aufsteiger: Ein Freistoß von links segelte hoch durch den Strafraum , Strompf stieg am höchsten, köpfte den Ball aus 11m allerdings über das Gehäuse von Krahl.
VAR-Check wegen Foulspiel von Chessa
Rösch hatte Higl links im Strafraum an die Grundlinie geschickt. Der spielte den Ball sofort zurück in den Rückraum. Dort kam Chessa zu Fall, die Kugel landete aber bei Keller.Der Neuzugang tauchte frei vor Krahl auf, scheiterte aber aus 8m an Krahl. Schiedsrichter Schröder wurde aber an den Bildschirm geschickt. Allerdimgs ging es um eine mögliche rote Karte wegen Foul von Chessa an Elvedi. Ergebnis der Überprüfung war abschließend eine gelbe Karte für Chessa.
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. Die letzte Aktion gehört Röschl für den SSV Ulm. Der hatte den Ball nach vorne getrieben, war aus 18m zum Schuß gekommen. Über das Tor (45.+3).
Halbzeit in Ulm.
FCK dreht Spiel nach Rückstand
Higls Treffer reicht Ulm nicht
Personell ging es für beide Teams zunächst unverändert weiter.
Opoku vergibt Großchance
Mit dem ersten Angriff, gespielt war keine Minute im zweiten Abschnitt, hatte Opoku die hundertprozentige Chance zur Führung für die Roten Teufel. Er startete über links durch, vergab aber kläglich, schlenzte den Ball rechts am Tor vorbei.
Führung Ulm durch Higl
Lautern lässt die Chance liegen und auf der Gegenseite schlägt es ein. Alte Fußballweisheit: Wer seine Chancen nicht nutzt, wird bestraft. So auch hier. In der 49.Minute wird Allgeier rechts nicht angegriffen, kann sogar auf seine Mitspieler warten. Higl zeigte an, wo er den Ball hinhaben möchte und nach exakter Flanke spitzelte er den Ball an Krahl vorbei ins Tor. Führung für Ulm!
Der FCK ist bemüht um eine schnelle Antwort, findet aber den Weg in die gefährliche Zone bisher nicht. Wechsel Kaiserslautern in der 59. Minute. Für Tachie kommt Abiama. Auch die Hausherren wechseln. Ab der 61.Minute ist Krattenmacher für Keller mit von der Partie. Die Führung verlieh offenbar Flügel. So auch die nächste Großchance für die Spatzen. In der 66.Minute war es der eingewechselte Krattenmacher mit einem dicken Ding. Mit einer starken Körpertäuschung verschaffte der sich Platz und zog aus 23m ab. Der Flachschuss ist gefährlich, geht nur knapp am linken Pfosten vorbei.
Doppelter Wechsel beim Gast. Zimmer und Kaloc gehen raus, es kommen Gyamerah und Mause (71.).
Tomiak per Elfmeter zum Ausgleich
Die 76.Minute war angebrochen und Ulms Reichelt trifft auf der Strafraumgrenze Hanslik am Fuß. Schiedsrichter Schröder schaut sich die Szene an, entscheidet auf Elfmeter für den Favoriten. Tomiak lässt sich diese Chance nicht nehmen, verwandelt sicher flach ins rechte Eck.
Doppelter Tausch bei den Spatzen. Unmittelbar nach dem Pfälzer Ausgleich kommen Hyryläinen und Meier für Chessa und Brandt.
Opoku schießt Fans ins Glück
Der FCK mit dem Ausgleich deutlich mit Onerwasser. So läuft die 83.Minute und Wekesser erreicht mit einem langen Ball Mause. Der geht in den Zweikampf mit Strompf, der ins Schwanken gerät. Mit ganz viel Glück landet die Kugel bei Opoku, der nur noch ins leere Tor einschieben muss. Spiel gedreht!
Robinson für Ritter, Raschl für Opoku lautet der nächste Wechsel bei den Pfälzern (87.).
Die Nachspielzeit beträgt fünf Minuten. Das Team von Markus Anfang ist offensichtlich bemüht, den Ball in den eigenen Reihen zu halten, die Zeit runterzuspielen. Die Spatzen finden auch wenig Mittel Gefahr zu entwickeln. Noch ein letzter Freistoß für Ulm in der 94.Minute. Der Ball kommt gefährlich, aber Krahl klärt zur Seite.
Abpfiff in Ulm!
Content / Fotos: Michael Kaiser vom 04.08.2024
Club mit brutaler Effektivität
Zivzivadses Treffer hält die Fächerstädter im Spiel
Große Erwartungen gibt es auf beiden Seiten. Während bei den Gästen die Verpflichtung von Miro Klose für Euphorie sorgte, ist es bei den Gastgebern die Person Christian Eichner, die die Erwartungen jedes Jahr ansteigen lässt.
So startet der KSC: Weiß - Günther, Beifuß, Franke,Jung - Wanitzek, Jensen, Rapp, Burnic - Zivzivadze, Schleusener.
Die Gäste beginnen wie folgt: Reichelt - Soares, Knoche, Jeltsch, Hofmann - Flick, Castrop - Pick, Jander, Okunuki - Schleimer.
Schiedsrichter Dr. Robin Braun hat angepfiffen. Die ersten Minuten bringen hier etwas mehr Ballbesitz für die Franken, allerdings in ungefährlichen Regionen.
Karlsruhe erhöht den Druck
Die erste gefährliche Szene gehört in der 11. Minute Zivzivadse. Nach einem starken Pass von Wanitzek über halblinks kommt der Georgier zum Abschluss, verfehlt aber aus gut acht Metern per Halbvolley. Die Kugel fliegt über das Tor.
Gut 5min nach dieser Szene wird Burnic per Doppelpass in Szene gesetzt. Seine Flanke rutscht zwar im Zentrum durch, erreicht Schleusener, der trifft aber aus 6m nur die Latte.
Kalte Dusche durch Okunuki
Nur drei Minuten nach Schleuseners Lattentreffer trifft Okunuki für die Gäste. Soares hatte den Ball im Mittelfeld gewonnen, findet Schleimer und der hat zuviel Platz. Sein perfekter Steilpass erreicht Okunuki. Der umdribbelt etwas glücklich Weiß, kann zur Gästeführung einschieben. Gespielt sind hier 20min.
Der Karlsruher SC läuft etwas höher an, kann aber keine Akzente setzen.
Pick mit dem zweiten Treffer für Nürnberg
Hier ist die 31.Minute angebrochen und die Franken erzielen den zweiten Treffer. Diesmal ist es Pick, der nach einem schnell ausgeführten Einwurf von Okunuki trifft. KSC-Keeper Weiß war die Sicht versperrt und aus acht Metern landet der Ball nach Pressschlag mit Rapp im Netz.
Jetzt sind die Badener wahrlich gefordert und reagieren tatsächlich. Stück für Stück gewinnen die Fächerstädter hier Spielanteile.
Treffer von Zivzivadse macht Hoffnung
Die Nachspielzeit soll hier drei Minuten betragen. Diese Zeit nutzen die Hausherren zum Anschlusstreffer durch den starken Zivzivadse. Jung hat auf der rechten Seite zuviel Platz, kann unbedrängt flanken, findet Zivzivadse, der tatsächlich auch den Ball verarbeiten und aus 11m abschließen kann. Der perfekte Zeitpunkt!
Halbzeit in Karlsruhe!
Dreierpacker Zivzivadse entscheidet Spiel
Zwei Tore Vorsprung reichen Club nicht zum Erfolg
Personell geht vor 30.707 Zuschauern auf beiden Seiten zunächst unverändert weiter. Club-Trainer Klose hat wenig Grund zu wechseln, Eichner sollte bemüht sein, die Fehlerquote im Mittelfeld zu reduzieren.
Zu Beginn gelingt es dem Club nicht, den Ball über längere Phasen in den eigenen Reihen zu halten. Dennoch versuchen die Gäste hier mit bedachtem Aufbau Tempo und Rhythmus der Hausherren zu stören.
Wechsel bei Nürnberg: In der 57.Minute kommt Tzimas für Okunuki.
VAR ist gefordert
In der 60. Minute dreht sich Burnic im Strafraum in / um Flick, kommt zu Fall. Das Spiel läuft zunächst weiter, die Szene wird aber überprüft. Entscheidung: Kein Strafstoß!
Doppelwechsel KSC: Ab der 65.Minute ersetzen Conté und Herold nun Burnic und Günther.
Zivzivadse zum Zweiten
Da ist die Reaktion der Blauen. In der 73.Minute spielt Conté, nach Querschläger, in den Strafraum auf Zivzivadse. Der tanzt Jeltsch nach toller Ballmitnahme aus und vollendet präzise. Der Ausgleich im Wildpark.
Drei Wechsel beim FCN: In der 74.Minute ersetzen Valentini, Forkel und Karafiat Hofmann, Castrop und Knoche.
Doppelwechsel bei den Hausherren: Heußer und Hunziker kommen in der 77.Minute für Jensen und Schleusener.
Zivzivadse schnürt Dreierpack
Der formstarke Stürmer ist heute einfach nicht zu stoppen. In der 80. Minute spielt Hunziker an den Fünfer, Zivzivadse dreht sich und trifft zur Führung. Spiel gedreht und der Wildpark gleicht einem Tollhaus.
Serra für Schleimer lautet der nächste Club-Wechsel in der 83.Minute. Zwei Minuten später geht der gefeierte Zivzivadse vom Feld. Für ihn kommt Ersungur.
Die Nachspielzeit beträgt 6min. Nürnberg bleibt weiter bemüht, findet aber keine Lösungen gegen die nun gut gestaffelte Abwehr des KSC. Schlusspfiff und die ersten 3 Punkte für das Team von Christian Eichner.
Content / Fotos: Michael Kaiser vom 03.08.2024
FCK ist vor Aufsteiger Ulm gewarnt
Spielen um zu gewinnen, nicht um nicht zu verlieren!
Der 1.FC Kaiserslautern muss zum Saisonauftakt der 2.Liga bei Aufsteiger Ulm antreten. Unterstützt werden die Pfälzer dabei, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, im Donaustadion von mindestens 2.418 Anhängern. Allerdings ist mit einem deutlich größeren Anhang zu rechnen, da viele Fans sich im Ticket-Onlineshop der Spatzen mit Karten eingedeckt haben.
Personell muss Trainer Anfang auf Hendrick Zuck (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), Ragnar Ache (Achillessehne), Frank Ronstadt (Knie), Kenny Prince Redondo (Zeh) und Mika Haas (krank) verzichten. Rot gesperrt fehlt noch Alma Touré.
Ulm kein normaler Aufsteiger
Der SSV sei keinesfalls ein klassischer Aufsteiger. Die Mannschaft spiele über Jahre zusammen, verfolge ein System. Er, so Anfang, habe Ulm letzte Saison in der 3.Liga erlebt. Das Team kenne die Abläufe, sei über Jahre erfolgreich und eingespielt. Wer denke, man fahre da hin und gewinne einfach so, der liege falsch. Anfang: "Wir haben versucht, uns flexibel aufzustellen. Unsere taktische Grundausrichtung wird auch immer davon abhängen, wer auf dem Platz steht, aber grundsätzlich wollen wir immer eher agieren statt zu reagieren“,
Keine großer personeller Bedarf
Weder im Sturm, noch auf der Sechserposition, sieht Markus Anfang aktuell Handlumgsbedarf. Auf beiden genannten Positionen sei man mehrfach besetzt. Im Sturm könnten Hanslik oder Mause Ache ersetzen, auch könne Tachie diese Position besetzen. Für die Sechs stünden neben Tomiak auch Kaloc, Raschl oder Aremu bereit. Jeder dieser Spieler habe eine andere Art diese Position auszufüllen.
Ulms Trainer Wörle zieht System durch
Markus Anfang rechnet nicht damit, dass der Aufsteiger sein Spielsystem aufgrund des Aufstiegs ändere. Ulm sei zwei Jahre in Folge aufgestiegen und es gebe wenig Gründe, ein erfolgreiches System aufzugeben. Er rechne weiter mit diesem Grundsystem im 3-4-3, welches aber häufig in ein 3-6-1, mit Fokus auf der Zehnerposition variiere. Anfang: "Sie sind letzte Saison als Aufsteiger wieder aufgestiegen, haben ein sehr eingespieltes Team. Und wenn du zweimal hintereinander aufsteigst, produziert das auch noch einmal eine besonders positive Energie". Also wenig Grund für Veränderung.
Saisonziel nicht auf Tabellenplatz reduziert
Markus Anfang möchte sich beim Ziel für die Runde nicht ausschließlich an der Tabelle orientieren: "Unser Ziel ist, dass wir uns weiterentwickeln, besser werden und eine gute Saison spielen", erklärte der Cheftrainer, der nach fast siebenwöchiger Vorbereitung dem Auftakt und ersten Pflichtspiel als FCK-Trainer entgegenfiebert. Er drückte aber seinen Wunsch aus, auch in Ulm bei seiner Linie bleiben zu können: "Wir spielen auswärts im fremden Stadion, wollen aber auch dort unser Spiel durchbringen. Unser Ziel ist es, fußballerische Lösungen zu finden, wobei die Jungs die Entscheidungen auf dem Rasen selbst treffen sollen und dürfen. Sie sollen mutig sein, aber nicht wild werden."
Content / Foto: Michael Kaiser vom 02.08.2024
Kother trifft Wiesbaden ins Mark
Führung für Regensburg kurz vor dem Pausenpfiff
Eine ausverkaufte BRITA-Arena mit 11.008 Fans, davon 1.300 Gäste, bildete den Rahmen für das letzte Relegationsspiel der Saison im Profibereich.
Nils Döring wechselte für das heutige "Finale" auf drei Positionen. Mockenhaupt, Lee und Günther kamen in die Startelf zurück. Dafür fanden sich Agrafiotis, Bennetts und Angha auf der Bank wieder.
Hier also die Startelf: Stritzel - Mockenhaupt, Mathisen, Vukotic - Goppel, Heußer, Fechner, Lee, Günther - Kovacevic, Prtajin.
Jahn Trainer Enochs vertraute der Elf der Vorwoche: Gebhardt - Ziegele, Ballas, Breunig, Schönfelder - Geipl, Bulic - Faber, Viet, Kother - Ganaus.
Keine Minute gespielt in der BRITA-Arena und es hatte sprichwörtlich gekracht. So waren im Mittelfeld Viet und Fechner mit den Köpfen zusammengeprallt. Nach kurzer Behandlungspause ging es für beide weiter. Die Anfangsphase verlief wie erwartet mit bemühten Gastgebern. Was allerdings noch fehlte, war der finale Ball ins letzte Drittel. So gehörte der erste Abschluss dann auch den Gästen. Der Schuss von Geipl nach fünf Minuten ging allerdings einen Meter über das Tor.
Nach einer guten Viertelstunde hatten die Hessen deutlich mehr Spielanteile, ohne jedoch zu zwingenden Abschlüssen gekommen zu sein. Dies änderte sich in der 20.Minute. Heußer hatte die Kugel von rechts ins Zentrum gebracht, Lee durchgelassen zu Prtajin. Der stoppte den Ball und versuchte es aus 17m. Knapp rechts am Tor des Jahn vorbei. Im Gegenzug dann eine Ecke für die Gäste, die Stritzel verpasste. Am zweiten Pfosten war Kother jedoch zu überrascht und verzog rechts am Tor vorbei. Schussversuch in der 28.Minute, diesmal von Faber auf Regensburger Seite. Stritzel tauchte jedoch ab, klärte den Distanzschuss sicher. Die Antwort des Zweitligisten nach einer halben Stunde. Wieder hatte Heußer gepasst. Diesmal ging es durch die Schnittstelle zu Goppel,. Der konnte den Ball zwar nicht festmachen, spielte aber trickreich mit der Hacke in den Rückraum. Von dort kam Prtajin aus 7m zum Schuss. Kein Problem für Gebhardt, der sicher zupackte. Auch in der 36.Minute ging es über Goppel. Der tanzte halbrechts zwar noch Bulic aus, kam zur Flanke. Diese erreichte zwar Mathisen, der allerdings keinen Druck hinter seinen Schuss brachte. Mittlerweile waren die Hausherren bei fast 70% Ballbesitz angelangt .
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten und es wurde dramatisch für die Hausherren.
Kother schockt Wiesbaden
Es lief bereits die Nachspielzeit und, wie im Hinspiel, war Kother erfolgreich. Konter Regensburg über die rechte Seite und mustergültig ging es über die rechte Seite. Faber konnte Günther überlaufen, flankte perfekt in den Strafraum, exakt an den Fünfmeterraum. Dort wartete schon Kother, verlängerte per Kopf zur Führung für den Jahn.
Halbzeit in Wiesbaden.
Jahn Regensburg zurück in der 2.Liga
Faber entscheidet Spiel , Prtajin nur noch mit dem Anschluss
Die zweite Hälfte war angepfiffen und es ging zunächst personell unverändert weiter.
Faber mit der Vorentscheidung?
Nächster Nackenschlag für den SVWW vor 11.008 Zuschaern! Es lief gerade erst die 47.Minutue und Faber markierte für Regensburg den zweiten, vielleicht vorentscheidenden Treffer. Wieder ein perfekter Konter, diesmal über die linke Seite und Kother. Dessen leicht abgefälschte Flanke landete in der Mitte bei Faber, der sich aus 8m nicht zweimal bitten ließ. Der Jahn hatte nun beide Türen zur 2.Liga geöffnet. Das wird heute ein Kraftakt für Wiesbaden.
Zahlreiche Wechsel auf Wehener Seite
Wechsel bei den Gastgebern in der 55.Minuite. Bennetts ersetzte Günther. Die Männer in rot-schwarz mussten nun natürlich deutlich mehr riskieren, auch auf die Gefahr hin, den nächsten Konter zu fangen. Auch nach nun etwas mehr als einer Stunde schafft es Wiesbaden nicht in die gefährliche Zone. Die Zeit lief für den SSV. Die Flanken der Gastgeber , meist über die Außen, sollten bisher keine Abnehmer finden. Doppelwechsel beim SV Wehen Wiesbaden in der 70.Minute: Agrafiotis und Catic kamen für Goppel und Kovacevic. Angha für Mockenhaupt, Bätzner und Lee hießen die letzten Wechsel für den SVWW in der 75.Minute.
Lebenszeichen durch Prtajin
Wer anders als Ivan Prtajin sollte hier für die Gastgeber treffen und die Hoffnung aufleben lassen? So sollte es auch in der 81.Minute kommen. Nach feinem Doppelpass kam Catic in der 81.Minute zum Flanken. Prtajin löste sich im Rücken des Gegenspielers, stieg unnachahmlich hoch, köpfte zum Anschlusstreffer ein.
Unmittelbar nach diesem Treffer Wechsel beim Jahn. Für Kother kam Bauer in die Partie. Bittrof für Ballas hieß es dann in der 87.Minute für Regensburg.
Sieben Minuten sollten nachgespielt werden. Gleich zu Beginn der nächste Konter für Regensburg. Diesmal allerdings ohne Erfolg. Der Schuss von Bauer ging knapp links am Tor vorbei. Hein für Ganaus der letzte Wechsel für Regensburg.
Schlusspfiff in Wiesbaden
Kantersieg zum Saisonabschluss
Verdiente Führung für die Pfälzer zur Halbzeit
Die Botschaft aus der Kurve war klar. Hajri raus war recht unmissverständlich. Trotzt dieser Debatte stand heute noch ein Spiel der 2.Liga auf dem Programm und für den 1.FC Kaiserslautern ging es um die bestmögliche Platzierung in der Tabelle und Topf 1 bei der Auslosung zum DFB-Pokal.
Aufgrund Sperren / Blessuren musste Lauterns Friedhelm Funkel fünf Änderungen vornehmen. Kraus, Touré, Ronstadt, Kaloc und Hanslik starteten für Elvedi, Ache, Zolinski, Soldo und den gesperrten Zimmer.
Bei Braunschweig wurde es noch wilder. So standen tatsächlich sieben Wechsel zur Vorwoche an. Für Ivanov, Kaufmann, Lucoqui, Tauer, Helgason, Rittmüller und den verletzten Bicakcic starteten Grießbeck, Nikolaou, Marx, Sané, Finndell, Donkor und Amy.
Die Begegnung war angepfiffen und beide Teams nahmen sich nicht viel. Zielstrebiger war die Eintracht, die dann auch in der zweiten Minute durch Anym, nach Zuspiel von Philippe gefährlich wurde. Dies war jedoch jedoch noch keine allzu zu große Prüfung für Krahl. Die Gastgeber hatten in der ersten Viertelstunde Probleme überhaupt in die Offensive zu kommen. Die erste Situation nach 14 min Chance durch Ritter, nach Zuspiel Raschl.
Ritter zur Führung
Die 36. Minute war angebrochen und Ritter sollte es richten. Der Torschütze selbst hatte zu Puchacz geflankt, Der Pole brachte die Flanke zu Redondo der noch verpasste. Touré konnte aber am zweiten Pfosten wieder Ritter ins Spiel bringen und der schob zur Führung ein.
Für den BTSV die nächste Halbchance mit Ablauf der regulären Spielzeit. Philippe hatte für Sané vorbereitet, der wurde aber in zentraler Position noch von Ronstadt gestört.
So ging es nach einer Minute Nachspielzeit in die Kabinen.
Fulminanter Abschied für Funkel
Ritter schnürt Dreierpack gegen die Eintracht
Personell ging es am nahezu ausverkauften Betze vor 47.901 Zuschauern unverändert weiter.
Doppelpack für Ritter
Das sollte reichlich Selbstvertrauen für das Pokalfinale geben. Ein Traumtor von Ritter! Puchacz hatte in der 48.Minute einen Freistoß nur kurz zu Ritter gelupft und der fasste sich aus 25m ein Herz, Der hämmerte die Kugel völlig unbedrängt überragend in den Winkel. Kann man machen!
Hanslik macht den Deckel drauf
Ein 3:0 sollte auch dem FCK für drei Punkte reichen. Die 53.Minute lief und ausgerechnet Hanslik sollte seinen Lauf fortsetzen. Donkor hatte eigentlich einen Ball gegen Ronstadt erobert, dann allerdings einen fatalen Fehlpass gespielt. Hanslik erlief den Ball, ließ den Gegenspielern keine Chance und schob ins linke Toreck ein.
Rote Karte für Touré
Eine Unbeherrschtheit des Lautrer Defensivspielers. Braunschweig Keeper Hoffmann wollte einen Freistoß schnell ausführen. Dabei checkte Touré zunächst den Keeper leicht, erwischte dann mit dem Ellenbogen leicht Nikolaou. Genug für Rot.
Doppelwechsel bei der Eintracht in der 59.Minute.Multhaup,der Neu-Saarbrücker, und Lucoqui kamen für Marx und Donkor ins Spiel. On der 64.Minute folgte bei den Gästen Ujah auf Griesbeck. Beim FCK kamen zwei Minuten später Hercher und Soldo für Ronstadt und Tomiak.
Aller guten Dinge sind drei
Ritter bekam heute offensichtlich nicht genug. Das sollte der erste Dreierpack für den Midfielder des FCK in seiner Profikarriere sein. Gomez hatte den Nall verloren, Redondo einen mustergültigen Konter eingeleitet. Lucoqui konnte nicht mehr entscheidend stören und Ritter wurde zum Schützen eines Dreierpacks. Erstmals in seiner Profilaufbahn! 4:0 für die Pfälzer!
Wecbsel in der 71.Minute: Opoku sollte von nun an Redondo ersetzen, was ihm auch gelang.
Joker Opoku sticht mit Traum-Freistoß
Was muss das muss! Opoku, gerade erst mal fünf Minuten auf dem Feld, erzielte per sehenswertem Freistoß aus gut 20m in der 76.Minute das 5:0!
Klement und Tachie für Kraus und Hanslik. So der letzte Wechsel der Hausherren in der 85.Minute. Den Schlusspunkt, fast das 6:0, markierte in der 89.Minute Tachie, der nach einem Zuspiel von Hercher an Hoffmann im Braunschweiger Tor scheiterte.
Es gab noch einmal drei Minuten obendrauf, ehe im Fritt Walter Stadion der Schlusspfiff ertönte. Ein gelungener Schlusspunkt für die arg gebeutelten Pfälzer und ein würdiger Abschied für Friedhelm Funkel.
Content: Michael Kaiser vom 19.05.2024
Trainerbeben vor der Pressekonferenz
Das Engagement von Friedhelm Funkel endet nach Pokalfinale
Der 1.FC Kaiserslautern empfängt am Sonntag Eintracht Braunschweig zum Saisonfinale im ausverkauften Fritz Walter Stadions. So stand im Medienzentrum um 12.00 Uhr die Pressekonferenz zum Spiel am Wochenende an. Fünf Minuten vor Beginn kam dann die Funkel-Entscheidung über die bekannten Ticker.
Kräfte verbraucht
Trotz aller Freude über den vorzeitigen Klassenerhalt, habe sein Engagement Kraft gekostet: "Es hat mir hier sehr, sehr viel Spaß gemacht. Ich habe von Anfang an ein unglaubliches Vertrauen gespürt. Die Arbeit hier war anstrengend, nicht immer einfach, aber am Ende haben wir unsere Ziele erreicht. Die Zeit als FCK-Trainer hat mich sehr viel Kraft gekostet und jetzt brauche ich etwas Zeit, um neue Kraft zu tanken. Wenn ich mich etwas erholt habe, kann es aber durchaus sein, dass ich wieder irgendwo als Trainer einspringe“.
Mannschaft hat nichts gutzumachen
Seine Mannschaft sei gewillt, ein gutes Spiel zu zeigen, diese Saison gut zu beenden. Man habe über Wochen Hochs umd Tiefs erlebt, das sei aber völlig normal im Abstiegskampf. Dazu sei es rund um die Mannschaft zu unruhig gewesen. Eine explizite "Pflicht zur Wiedergutmachung" sieht der Lautrer Übungsleiter, auf entsprechende Nachfrage, nicht.
Starker Gegner aus Braunschweig
Auf die starke Bilanz der Eintracht angesprochen, erwähnte und bestätigte Friedhelm Funkel die gute Verfassung und hohe Qualität des kommenden Gegners:
"Die Braunschweiger haben in der Rückrunde Fantastisches geleistet. Die Mannschaft war in den Augen vieler schon abgestiegen, aber das Trainerteam dort hat Unglaubliches vollbracht. Sie haben eine sehr spielstarke Mannschaft und verfügen über ein schnelles Umschaltspiel".
Mannschaft wird Spiel ernst nehmen
Sein Team werde versuchen alles abzurufen und es gelte ja auch für die Spieler sich auch für das Pokalfinale zu empfehlen. Die Mannschaft werde dieses Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. „Wir wollen das Spiel gewinnen. Ich hoffe, dass es ein abwechslungsreiches Spiel wird, in dem viele Tore fallen und wir am Ende eines mehr geschossen haben.“, so Funkel.
Zahlen und Personal
Zum Spiel gegen die Eintracht wurden 47.827 Tickets verkauft, davon 3.228 an die Gäste aus Niedersachsen. Neben Zuck und Niehues fehlen Zimmer (gelb-gesperrt), Elvedi (Wadenprobleme), Zolinski (Bänderdehnung) und Ache (mit schöpferischer Pause) fehlen.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 17.05.2024
Zehn Spieler sagen dem Wildpark Adieu
Nebel trifft beim Heimabschied zum Ausgleich
Zehn Spieler werden den KSC zum Saisonende, nach dem Spiel bei der SV Elversberg, verlassen. Die Begegnung gegen Hannover 96 am heutigen Sonntag war somit der letzte Auftritt im BBBank Wildpark. Die Verträge von Marco Thiede, Philip Heise, Kai Eisele sowie Daniel O’Shaughnessy laufen aus, Tim Rossmann schließt sich Fortuna Düsseldorf an, Paul Nebel (1. FSV Mainz 05) und Igor Matanovic (Eintracht Frankfurt) kehren zu ihren Stammvereinen zurück. Zudem beenden Jerôme Gondorf, Lars Stindl und Daniel Brosinski ihre überaus erfolgreichen Karrieren.
Hier die Aufstellung des KSC: Weiß - Thiede, Frank, Beifus, Heise - Nebel, Gondorf, Rapp, Wanitzek - Matanovic, Stindl.
So startete Hannover 96: Zieler - Lührs, Halstenberg, Arrey Mbi - Muroya, Kunze, Leopold, Dehm - Voglsammer, Tresoldi, Gindorf.
Von Beginn an suchten beide Teams ihre Vorteile im Mittelfeld. Erste Chance, in der 4.Minute,auf Seiten der Hausherren. Gondorf hatte sich im Mittelfeld freigedribbelt und Wanitzek in Szene gesetzt. Wanitzek dabei mit einer Bewegung nach innen und Abschluss. Der ging allerdings deutlich links über das Tor. Die erste Situation für Hannover sollte sich in der 14.Minute entwickeln. Tresoldi machte ein Zuspiel aus der Tiefe gut fest, legte aus dem Zentrum nach rechts zu Muroya. Der marschierte Richtung Sechzehner, wurde aber geblockt.
Führung der Gäste durch Voglsammer
Kunze hatte in der 19.Minute vertikal in den Lauf von Muroya gespielt, der hob kurz den Kopf und legte quer nach innen zu Voglsammer. Der stand gut 11 vor dem Tor deutlich zu frei, konnte das Leder flach rechts in die Ecke schieben.
Aufregung im Karlsruher Strafraum in der 34.Minute: Nach einem Freistoß von Hannover bekam die Defensive des KSC die Situation nicht geklärt. Einen langen Ball leitete Voglsammer zentral vor dem Sechzehner mit dem Kopf weiter. Dort legte Kunze direkt quer zu Tresoldi. Der verstolperte fast schon die Situation, bekam aber doch nocj einen von Thiede geblockten Schuss hin. Die Kugel fiel aber im Anschluss Dehn vor die Füße, der sofort abstauben wollte. Eigentlich gut, wäre da nicht Franke mit einer Monster-Grätsche dazwischen. Es blieb also beim 0:1 für die Gäste.
Treffer Nebel nach Torlinien-Check
Die Fans hatten bereits den Jubel angestimmt, der Schiedsrichter war nicht ganz so schnell. Die 43.Minute lief und Matanovic hatte eine lange Flanke auf Nebel abgelegt. Dessen Kopfball bekam Zieler nicht zu fassen und Lührs kratzte die Kugel vermeintlich von der Linie. Arbeit für VAR und Torlinientechnik und der Treffer zählte. Ausgleich kurz vor dem Halbzeitpfiff.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten, dann ging es in die Kabinen.
KSC-Heimserie gerissen
Hannover gewinnt, ist nun punktgleich mit den Badenern
Ohne personelle Wechsel ging es weiter in die zweite Halbzeit. Hier hatten die Gäste den besseren Start, trugen ihre Angriffe nach vorne. Auch der KSC kam in derb50. Minute erstmals in den Strafraum der Niedersachen, wobei Nebel die Kopfballverlängerung von Matanovic verpasste.
In Folge drückten die Fächerstädter weiter, u.a..durch einen Fernschuss ais 30m von Heise in der 51.Minute.
Schicht für Lars Stindl. Die Anzeigetafel mit der Nummer 13 ging in der 55.Minute hoch und Stindl wurde durch Zivzivadse abgelöst. Standing Ovations im Wildpark. Zwei Minuten später kam bei den Gästen Ezeh für Dehm in die Begegnung.
Aucb wenn Hannover aktuell die aktivere Mannschaft war, gehörte die nächste Chance, 59.Minute, Wanitzek. Der hatte aus 20m abgezogen, links knapp das Tor verfehlt.
Halstenberg zur Führung für '96
In der 65.Minute die erneute Gästeführung. Ex-Natioalspieler Halstenberg mit dem 1:2. Ezeh zog einen Eckball von rechts zentral in den Fünfer, wo sich Halstenberg geschickt von Beifus löste. Aus sieben Metern ging es dann, in bester Stürmermanier, mit der Innenseite aus 7m direkt ins rechte Eck.
Antwort des KSC? In der 67.Minute ein Volleyversuch von Matanovic rechts über das Tor! Die nächste Chance, nur vier Minuten später, durch Beifus. Dem war eine Ecke von Nebel regelrecht vor die Füße gefallen. Zieler war bereits überwunden, als Tresoldi für seinen Keeper vor der Linie klärte. Der Druck der Badener blieb unverändert hoch. Nun Wechsel bei Hannover: Ernst für Tresoldi in der 74.Minute. Kurz danach gab es noch einen direkten Freistoß, ausgeführt von Heise, der den Ball auf das Tornetz zirkelte. Das war auch gleichzeitig seine letzte Aktion. Zusammen mit Thiede ging er unter donnernden Applaus der 34.302 Zuschauer vom Platz. Es kamen Brosinski und Jung.
Die Drangphase der Hausherren war mittlerweile auch beendet und der nächste Wechsel stand beim KSC an. In der 85.Minuten durften Schleusener und Burnic für Gondorf und Rapp noch ein paar Spielminuten sammeln. Nach etwas Leerlauf im Spiel wechselte auch Hannovers Trainer noch einmal. Für Gindorf kam eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit Christiansen.
Wieviele Minuten hier nachzuspielen waren, wusste niemand. Zumindest war nichts angezeigt. Zunächst sahen aber Zeugwart und Busfahrer des KSC auf der Bank die rote Karte. Auch nicht alltäglich. Eine letzte Chance von Schleusener führte nicht zum mittlerweile verdienten Ausgleich.
Nach final 90.+8 beendete Schiedsrichter Wagner das Spiel in Karlsruhe.
Content / Fotos: Michael Kaiser vom 12.05.2024
Wenn ein Abschied alles überstrahlt
Christian Streich verabschiedet sich vor heimischem Publikum
Freiburg wollte seinem Trainer nach zuvor sieben sieglosen Heimspielen einen wohlverdienten Abschied bereiten und begann entsprechend engagiert. Heidenheim, das sich bei einem Sieg durchaus noch realistische Europapokal-Hoffnungen machen durfte, zog sich weit zurück und verteidigte am Strafraum konsequent. Entsprechend dauerte es etwas, bis der Sport-Club auch mal im Strafraum vorstellig wurde, Gregoritsch verzog von der Strafraumkante aber etwas (16.).
Dennoch mühten sich die Gastgeber weiter und belohnten sich kurz nach der Trinkpause.
Kopfball Doan zur Führung
Perfekt vorgetragen die Führung des Sportclubs: Günter flankte perfekt auf den Kopf von Doan, der Müller keine Chance ließ (29.).
Der Treffer führte allerdings nicht zu einem dominanten Gastgeber, sondern eher zu einem kleinen Bruch im Spiel der Breisgauer. Fortan übernahm Heidenheim das Kommando und glich durch Sessa aus, der erst Höfler stehen ließ und dann ohne größere Gegenwehr einschieben konnte (38.). Bis zur Pause tat sich der SCF schwer, Heidenheim war dem Treffer näher, hatte dann aber auch Glück, dass Eggestein keinen Druck mehr hinter seinen Kopfball brachte (45.+2).
Halbzeit im Breisgau!
Heidenheim entführt Punkt aus Freiburg
Beide Teams weiter mit der Chance auf Europa
Vor 34.700 Zuschauern im Europa-Park Stadion ging es personell auf beiden Seiten unverändert weiter
Offensichtlich war die vergebene Chance von Eggestein dennoch ein Mutmacher für die Gastgeber, die mit Wiederanpfiff wieder aggressiver wurden und gleich zweimal Alu-Pech hatten: Erst verlängerte Gulde einen Freistoß an den Pfosten, den Abpraller schoss Gregoritsch aus vier Metern genau auf Müller (55.), etwas später prüfte Grifo mit einem Distanz-Knaller den Querbalken auf Qualität (61.).
Der SC Freiburg ließ nicht locker, kam nun beinahe im Minutentakt zu Chancen, verspielte diese aber reihenweise, etwa erneut Grifo, als er an Müller vorbeigehen wollte (68.).
Höler verpasst - Kein Geschenk für Streich
Die Schlussphase war langsam angebrochen und Streich brachte Höler. Wenige Sekunden auf dem Rasen und von Doan bedient kam auch dieser gleich zu seinem ersten Kopfball, verpasste aber ebenfalls hauchzart (78.). Das wäre eine Geschichte gewesen, die so oft der Fußball schreibt.
So ging es langsam in die Schlussminuten hinein, in denen die Fans Gas gaben, die Spieler alles versuchten - es letztlich aber nicht schafften. Rein sportlich gelang es Heidenheim damit nicht, am Sport-Club vorbeizuziehen und in Sachen Europapokal ist für die Breisgauer unverändert noch alles möglich. Dennoch warten sie mittlerweile seit acht Heimspielen auf einen Dreier - und konnten ihren Trainer bei dessen letztem Heimspiel auch keinen Sieg schenken.
Zum Abschluss begaben sich Streich und Co-Trainer Baier dann zur obligatorischen Ehrenrunde auf. Wirkte Streich zunächst ganz gefasst, flossen spätestens jetzt beim 58-Jährigen doch noch die Tränen. Der frenetische Jubel verhallte hörte auch nicht auf , als er zusammen mit Baier in die Heidenheimer Kurve lief und dieser Küsse zuwarf. Großes Kino im Breisgau!
Content / Fotos: Christopher Lehnen vom 11.05.2024
Starker Waldhof mit 4:0 in die Pause
Doppelpacker Boyd schießt sich in die Herzen der Fans
Die Ausgangsposition war, dank des Resultats aus Bielefeld, sonnenklar. Ein Sieg gegen den Lokalrivalen bedeutet den direkten Klassenerhalt. Brisant, dass beide Vereine gerade jetzt, in einer für den Waldhof so kritischen Situation, aufeinander treffen.
Drei Wechsel bei den Kurpfälzern. Für Jans und Karbstein fehlen gesperrt, Bolay ist ebenfalls nicht dabei. Der Waldhof startet also wie folgt: Hanin -Seegert, Sechelmann, Klünter - Rieckmann, Bahn,- Kobylanski, Arase, Abifade - Boyd, Okpala.
Zwei Veränderungen bei Sandhausen gegenüber dem 2:0 Erfolg gegen Essen. Diekmeier und Stolze ersetzen den gesperrten Zander und Maciejewski (Bank). Beim SVS beginnt diese Elf: Klein - Göttlicher, Knipping, Weik, Diekmeier - Ben Balla, - Richardson, Greil, Stolze - Meier, Otto.
Blitzstart für den SVS: Bereits in der ersten Minute ging es Richtung Tor von Hanin. Ottos Abschluss wurde noch von Seegert geblockt, danach griff Hanin zu. Im Gegenzug fast die Führung für die Hausherren: Kobylanski wurde auf dem rechten Flügel geschickt, kam dort auch zur Flanke. In der Box kam Okpala angeflogen, verpasste die Kugel und vom langen Eck scheiterte Abifade an Klein.
Doppelschlag zum Klassenerhalt
Die siebte Minute war angebrochen und das Carl Benz Stadion bebte. Ein Standard von Kobylanski auf Seegert war der Ausgangspunkt für die Führung. Seegert suchte den Abschluss, Göttlicher hatte noch geblockt, aber am Ende drückte Okpala den Ball über die Linie. Keine zwei Minuten später war Boyd erfolgreich. Genau für diese Momente hatte man den US-Amerikaner vom Betze verpflichtet. Einen langen Einwurf hatte Boyd mit der Brust zu Rieckmann geblockt, der sofort per Volley abschloss. Wieder blockte Göttlicher , doch Boyd war im Nachschuss zur Stelle, knallte den Ball ins rechte Eck. Keine zehn Minuten waren gespielt und die Hausherren führten mit 2:0!
Der SV Sandhausen suchte hier noch die Linie im Spiel. Zwischenzeitlich konnte man sich am Waldhöfer Strafraum fest spielen, ohne jedoch gegen eine disziplinierte SVW-Abwehr etwas ausrichten zu können.
Dritter Treffer durch Seegert
Hatte sich Sandhausen auch nur noch einen Hauch Hoffnung gemacht, so wurde dieser jäh gestoppt. Ein Traumtor des Waldhöfer Urgesteins. Kobylanski zog die Ecke über die Box zu Bahn, der machte den Ball von links noch einmal scharf. Sandhausens Defensiv konnte nicht konsequent klären und die Kugel fiel Seegeret ca. 15m vor dem Tor vor der Füße. Der zögerte nicht lange , zog direkt volley ab. Wunderschön ins rechte Eck. Das sollte hier mehr als eine Vorentscheidung sein!
In der 29.Minute konnte sich Hanin auszeichnen. Greil hatte es von der Strafraumgrenze versucht, Hanin war aber zur Stelle. Zwischenzeitlich hatten die Gäste etwas mehr Ballbesitz, ohne jedoch davon profitieren zu können. Die Antwort der Mannheimer ließ jedoch nicht lange auf sich warten. In der 40.Minute wurde der Ball wieder heiß, auch weil Boyd einen langen Pass im Spiel hielt. Diekmeier klarte nur halbherzig und Seegert scheiterte wieder einem Volleyschuss ganz knapp.
Erneut Boyd, zum 4:0!
Der Waldhof nahm die Gäste aus der Nachbarschaft nach allen Regeln der Kunst auseinander. Wieder war es Boyd. Abifade hatte Okpala eingesetzt, der zog mit tollem Solo an Göttlicher vorbei und brachte Boyd von der Grundliniue aus in beste Position. Der drückte den Ball mit der Brust über die Linie. Dopplepack Boyd.
Nach drei Minuten Nachspielzeit war Pause und die Fans hatten Zeit für die ein oder andere Kaltschale.
Sandhausen verliert beim Lokalrivalen 2:4
Halle steigt nach zwölf Jahren aus der 3.Liga ab
Sandhausen hatte im ersten Abschnitt zwar etwas mehr den Ball, die Tore gingen jedoch allesamt auf das Konto der Gastgeber. Für den SVS konnte es in der zweiten Spielhälfte nur noch um Schadensbegrenzung gehen.
Die Gäste hatten zu Wiederanpfiff vor 18.379 Zuschauern doppelt gewechselt. Ehrlich und Mühling ersetzten Stolze und Meier.
Treffer Sandhausen durch Göttlicher
Das war zumindest ein Lebenszeichen. In der 52.Minute, nach Ecke Greil hatte sich Göttlicher gegen zwei Buwe durchgesetzt und zum 1:4 eingeköpft. Zwar hatten die Gäste schon einmal diese Saison ein 0:3 gegen Regensburg in eien 6:3 Erfolg gedreht, daran mochte aber heute niemand mehr glauben. Entsprechend unbeeindruckt zeigten sich auch die Waldhöfer.
In Folge, in der 57.Minute, eine kurze Ecke von Kobylanski und Bahn. Von der Kante des Strafraums zog Kobylanski ab, Ben Balla blockte per Kopf, sonst wäre es für Klein schwierig geworden. Die Antwort in der 59.Minute auf der Gegenseite über Mühling, der Otto im Strafraum gefunden hatte. Sein Abschluss aber zu überhastet, So ging sein Schuss über das Tor. Fünf Minuten später die nächste Aktion, wieder durch die Gäste: Greil brachte einen Freistoß fast von der Eckfahne gefährlich in die Box. Hanin machte sich lang und klärte vor dem einschussbereiten Göttlicher.
Hatte Boyd gerade noch am eigenen Strafraum geklärt, so war er in der 66.Minute schon wieder auf der Gegenseite zu finden. Mit einem Haken hatte er sich Platz verschafft und aus etwa 22m abgezogen. Knapp am linken Pfosten vorbei. In der 70.Minute Wechsel beim Waldhof. Gouras kam für Abifade in die Begegnung.
Nach fast 80 min herrschte etwas Chaos im Mannheimer Strafraum. Am Ende hätte Boyd den Ball fast ins eigene Tor bugsiert, Hanin konnte aber retten. Auch in der 83.Minute war wieder Boyd beteiligt. Dabei machte er einen Befreiungsschlag stark fest und bediente Okpala. Der umkurvte Göttlicher, fand aber keinen Abnehmer. Für einen Abschluss war der Winkel zu spitz.
Doppelwechsel durch Antwerpen. In der 85.Minute machten Okpala und Kobylanski Platz für Wagner und Goden. Bei den Gästen nun Evina für Richardson.
Ergebnis-Kosmetik durch Otto
In der letzten Minute der regulären Spielzeit das 2:4. Hanin wollte die Flanke von Evina abfangen, ließ den Ball aber nach vorne abprallen. Otto staubt humorbefreit zum 2:4 ab. Es sollte noch fünf Minuten dauern, bis man im Carl Benz Stadion den Klassenerhalt feiern durfte. Außer einer Chance von Greil blieb hier für den SVWW alles unter Kontrolle und der Abpfiff ertönte.
Grenzenloser Jubel der über 18.000 Fans des Mannheimer Traditionsclubs.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 11.05.2024
Xabi Alonso schreibt weiter Geschichte
AS Rom führt zur Halbzeit dank Elfmetertreffer
Nach dem 2:0 Auswärtserfolg bei der Roma standen bei Bayer alle Signale auf Finaleinzug. Entsprechend auch die Stimmung in der restlos ausverkauften BayArena.
Im Vergleich zum Hinspiel vor einer Woche nahm Trainer Xabi Alonso drei Änderungen vor. Für Stanisic, Andrich und Wirtz rückten Palacios, Hofmann und Hlozek in die Startformation. Diese sah dann wie folgt aus: Kovar - Hincapie, Tah, Tapsoba, Frimpong - Palacios, Xhaka - Grimaldo, Hofmann, Adli - Hlozek.
Bei der Roma ebenfalls drei Wechsel. Karsdorp, Smalling und Dybala nahmen auf der Bank Platz. In die Mannschaft kamen N'Dicka, Angelino und Azmoun. Daraus ergab sich diese erste Elf: Svilar - Angelino, N'Dicka, Spinazzola, Mancini - Cristante, Paredes, Pellegrini - El Shaarawy, Lukaku, Azmoun.
Flotter Start in diese Partie: Zunächst hatte Bayer bereits in der dritten Minute über links, in Person von Hlozek, Frimpong gesucht. Der konnte die Kugel allerdings nicht festmachen und die Chance war dahin. Eine Minute später hatte Lukaku plötzlich Gegenspieler Hincapie hinter sich gelassen und den Weg in die Box gefunden. Kovar hatte aber ein gutes Timing, konnte den Ball sicher blocken. In der elften Minute der nächste Versuch durch Hlozek. Dessen Schuss wurde jedoch von den Römern im Strafraum geblockt. In der 15.Minute ein Schussversuch von Palacios, kurz coe der Strafraumkante. Allerdings kam der Ball zu zentral, kein Problem für Svilar im Tor der Italiener. Es ging hier Schlag auf Schlag. Keine zwei Minuten später die Kopfballchance für die Roma. Von rechts segelte eine Flanke in den Bayer-Strafraum. Pellegrini kam zwar aus 8m per Kopf zum Abschluss, Kovar konnte aber den Ball festhalten.
Aufregung und Rudelbildung
Spinazzola hatte sich in der 19.Minute aif den Hisenboden gesetzt, Leverkusen zunächst weitergespielt. Die Folge: Rudelbildung und Geschubse aif beiden Seiten. So sahen dann Tapsoba und Mancini den gelben Karton. Spinazzola konnte angeschlagen nicht mehr weiterspielen. Für ihn kam Zalewski ins Team.
Drangphase Bayer 04
In der 24.Minute die nächste Großchance für die Hausherren. Diesmal per direktem Freistoß von Hlozek. Diesmal konnte Svilar noch mit einer Hand retten. Hier rollte aber eine regelrechte Welle in Richtung der Galliorossi. Frimpong mit der nächsten Möglichkeit. Der hatte über rechts aufgezogen, den Abschluss ins lange Eck gesucht und Svilar zu einer Glanztat gezwungen. Weiter ging es in der 39.Minute,mehr und mehr muss Svilar sein Teqm retten, diesmal nach einem Schuß aus ca. 14m von Adli.
Elfmeter für die Gäste
Aus dem Nichts die Führung für die AS. Tah hatte bei Azmoun hingelegt, der das bessere Timing hatte. Elfmeter für die Gäste. Paredes verwandelte sicher und in der 43.Minute stand es 0:1. Das sollte für Spannung in der zweiten Halbzeit sorgen.
Die angezeigte Nachspielzeit betrug vier Minuten. Hier sollte nichts mehr passieren und die Teams verabschiedeten sich in die Kabinen.
Bayer erreicht Finale der Europa-League
Auch zwei Elfmeter reichen für die Roma nicht
Unverändert in die zweite Spielhälfte. Beide Trainer sahen zunächst keine Veranlassung zu wechseln. Hier waren nicht ganz zehn Minuten verstrichen und plötzlich merkte man, dass hier nun ein anderes Spiel lief. Leverkusen sichtlich bemüht, das Kommando zu behalten. Aber die Gäste hielten dagegen, sahen wohl ihre Chance.
Größte Chance in Halbzeit 2, 58.Minute, für die Werkself. Ein schnell vorgetragener Gegenzug führte über Frimpong zu Hofmann, der aber aus ungünstigem Winkel an Svilar scheiterte. In der 60.Minute vergab dann noch einmal Slozek. Wieder war der Abschluss zu schwach.
Zweiter Elfmeter schockt Bayer
Wer seine Chancen nicht nutzt, der wird bestraft. Dies mag stimmen, müsste aber nicht unbedingt durch einen mehr als zweifelhaften Handelfmeter passieren. So war zwar die Hand von Hlozek in der 63.Minute unnatürlich hoch, ob dies allerdings für einen Elfmeter reicht, darüber konnte man diskutieren. Schiedsrichter Makelle schaute sich die Szene auf dem Bildschirm an und gab Strafstoß. Paredes schnappte sich auch dieses Mal die Kugel, verwandelte sich in die linke Ecke. 0:2 für die Gäste, kompletter Gleichstand und Neustart hier in der BayArena in der 66.Minute.
Wechsel bei den Gästen: In der 72.Minute ersetzte Bove den verwarnten Hazmoun. Die nächste Chance bot sich erneut Hlozek, diesmal knapp rechts vorbei. Gespielt waren hier 73 Minuten. Jetzt wechselte Xabi Alonso ebenfalls. Für den bemühten, aber glücklosen Hlozek, nun Schick in der Begegnung.
Bayer fand zu dieser Phase nicht zu Abschlüssen, die Römer machten das hier sehr geschickt. Hier und da ein
kleines Foul, mal ein verzögerter Freistoß.
Die letzte Viertelstunde gehörte aber während der ganzen Runde den Leverkusenern. So auch heute. Zunächst aber der Wechsel beim Deutschen Meister. In der 81.Minute ersetzte Wirtz Hofmann, bei Rom kamen Smalling und Abraham für Pellegrini und Angelino.
Mancini per Eigentor zum Anschlusstreffer
Grimaldo trat in der 83.Minute eine Ecke von rechts. Alles verpasste und final bekam Mancini die Kugel ins Gesicht, vor dort sprang der Ball ins eigene Gehäuse. Nach zwei Elfmetern für die Gäste, nun auch etwas Glück für Bayer. Vielleicht der Einzug ins Finale?
Letzte Wechsel für Leverkusen. In der Schlussminute ging Frimpong vom Feld, für ihn kam Stanisic zu seinem Einsatz. Ebenso nun Kossounou für Grimaldo.
Stanisic in der Overtime
So ging es in die siebenminütige Nachspielzeit. Diese Zeit ist Bayer-Zeit und so kam, was kommen musste. In der 97.Minute schloss Stanisic einen schnellen Gegenzug zum 2:2 Ausgleich ab.
Schlusspfiff und Finale in Dublin!
Content / Fotos: Michael Kaiser vom 09.05.2024
Aus eigener Kraft zum Klassenerhalt
FCK erwartet bei Hertha BSC einen motivierten Gegner
Der FCK fliegt morgen zum letzten Auswärtsspiel im Ligabetrieb nach Berlin. Dabei werden die Pfälzer, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, von bisher 5.412 Fans in die Bundeshauptstadt begleitet. Ausfallen werden lediglich die Langzeitverletzten Zuck und Niehues. Kaloc fehlt gesperrt aufgrund seiner fünften gelben Karte aus dem Spiel gegen Magdeburg.
Luft raus bei Hertha?
Friedhelm Funkel wollte auf der heutigen Pressekonferenz weder ein Vor-, noch einen Nachteil aus der Tabellensituation der Hertha ableiten. Das sei für Berlin ein Spiel wie jedes andere, wobei er Pal Dardai sehr lange kenne und wisse, dass bei ihm immer eine hochmotivierte Mannschaft auf dem Platz stehen wird. Funkel: "Pal Dardai wird seine Mannschaft sehr gut einstellen und die Berliner werden topmotiviert auflaufen. Sie sind sehr laufstark, sind gefährlich bei Standards und wir müssen versuchen, an die Leistungen der letzten beiden Spiele heranzukommen, um dort zu punkten und unsere Ausgangssituation weiter zu verbessern“,
Unterschiedliche Spiele gegen kommenden Gegner
Gegen Berlin habe man zwei ganz verschiedene Spiele gesehen und er, so Funkel, erwartet Hertha in einem taktischen Gerüst mit 4-3-3, 4-4-2 oder 4-2-3-1, welches der dortige Gegner bevorzuge. Man werde bei den Standards sehr aufmerksam sein müssen. Letztlich habe man diese Erfahrung bei der 1:2 Heimniederlage gemacht. Dies gelte es diesmal zu vermeiden.
Ersatz für Kaloc gesucht
Nach zuletzt sieben Punkten aus den vergangenen drei Spielen stehen keine größeren Rochaden des Grumdgerüstes der Mannschaft an. Gezwungenermaßen müsse man ja Ersatz finden für den gesperrten Kaloc. Einen Namen wollte der Lautrer Cheftrainer noch nicht nennen. "Grundsätzlich ist jeder Spieler zu ersetzen. Filip hat sich in den letzten Wochen aber zu einem Spieler entwickelt, der den Rhythmus auf dem Platz vorgibt und für die Mannschaft unheimlich wichtig ist. Natürlich wird er uns in Berlin fehlen, aber wir haben andere Spieler, die ihn durchaus ersetzen können“, so der Übungsleiter.
Auszeichnung als Motivation
Nach schwierigen Wochen würde es natürlich den Spielern guttun, wenn wie zum Beispiel diese Woche mehrfach Spieler individuell ausgezeichnet würden. Mit Tomiak, Elvedi und Hanslik standen diese Woche drei FCK-Akteure in der Kicker-Elf der Woche. Man müsse aber auch mit anderen Momenten umgehen, selbstkritisch sein und Antworten geben. Diese Antworten, sprich Siege, seien nur aufgrund der konsequenten Trainingsarbeit möglich gewesen.
Kein Gedanke an das Pokalfinale
Im Moment sei die volle Konzentration beim Ligaspiel und man denke weder an eine Generalprobe in Berlin, noch an den kommenden Gegner Bayer Leverkusen.
Fans verehren Friedhelm Funkel
Wenn Fans mit einem Campari-Trikot auflaufen, möge er das sehr. In seiner Jugend habe er noch mit einem Notizblock und Kugelschreiber Autogramme gesammelt. Es sei ein absolutes Privileg, Menschenrechte mit einer Unterschrift glücklich machen zu können. Er spreche auch sehr gerne mit den Menschen, nehme sich da gerne Zeit. Auch wisse er sehr genau, was der FCK in der Region den Menschen bedeute. Dieser Zuspruch tue sehr gut.
Keine Gespräche über eine Vertragsverlängerung
Vor dem Klassenerhalt werde es keine Gespräche zu diesem Thema. Dies die kurze Antwort zur Frage nach einer möglichen Verlängerung seines Engagements.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 09.05.2024
Große Chance und besonderer Anreiz
Xhaka und Schick zu Bayers Pausenführung
Zwei Wechsel bei der Eintracht zum Topspiel gegen den deutschen Meister. Nkounkou und Chaibi durften für Knauff und Buta starten. Das also die Formation der Adlerträger: Trapp - Tuta, Koch, Pacho, Nkounkou - Götze, Skhiri - Ebimbe, Marmoush, Chaibi - Ekitike'.
Bayers Alonso würfelte heute kräftig durch und so standen mit Tapsoba, Andrich und Xhaka leidglich drei Akteure von Beginn an auf dem Platz, die in Rom gestartet waren. Wirtz fehlte komplett im Kader.
Hier die Startelf der Leverkusener: Hradecky - Kossounou, Andrich, Tapsoba, - Tella, Palacios, Xhaka, Arthur - Hofmann, Schick, Hlozek.
Christian Dingert hatte pünktlich angepfiffen und die Eintracht war sofort mutig im Spiel nach vorne. Die ersten Ecken führten allerdings zu keiner Gefahr vor dem Gehäuse von Hradecky. Kein Wunder, haben die Hessen doch bisher erst drei Treffer nach Standards erzielen können. Die Hessen blieben die ersten Spielminuten weiter sehr engagiert, ohne sich jedoch belohnen zu können. Nach zehn Minuten der erste Abschluss für Bayer, noch ohne Folgen. Chaibi hatte per Kopf Xhaka erreicht, dessen Schuss ging allerdings noch knapp vorbei.
Xhaka zur frühen Gästeführung
Zwei Minuten später zielte der Schweizer deutlich präziser. Aus dem Mittelfeld spielte Andrich einen weiten Diagonalpass auf die linke Seite. Arturs Versuch in den Straraum zu gelangen wurde noch unterbunden, der Abpraller kam in Folge zu Xhaka. Der stand halblinks bereit und schlenzte die Kugel aus 18m ganz fein ins lange Eck von Trapp. Früher Dämpfer für Frankfurt, aber die Eintracht erkämpfte sich diese Runde bereits 17 Punkte nach Rückstand.
Die nächste Chance, wieder für die Gäste, aus der 21.Minute. Xhaka suchte Schick rechts im Strafraum, allerdings konnte Koch den Fuß dazwischen bringen, doch Hofmann setzte nach und brachte die Kugel Richtung Elfmeterpunkt für Palacios.Der hatte mit seinem Flachschuss Trapp bereits überwunden, allerdings stand Pacho noch am Fünfer und konnte den Ball blocken. Im Nachsetzen versuchte es erneut Hofmann, diesmal war aber Koch schneller, klärte per Tackling.
Ausgleich durch Ekitike'
Hatten sich die Hausherren über Minuten schwergetan ihre Angriffe zu setzen, so war dies in der 32.Minute komplett anders. Der einfachste Weg führt über die Standards und so landete ein langer Schlag per Freistoß im Zentrum bei Ekitke', Die aus dem linken Halbfeld geschlagene Flanke von Chaibi fand den Franzosen, der geschickt die Abseitsfalle von Bayer überlaufen hatte. Dann der finale Kopfball aus 7m Entfernung und es stand 1:1.
Die nächste Chance in der 39.Minute durch Marmoush. Der hatte sich über die linke Seite durchgetankt, sein Abschluss in die kurze Ecke allerdings zu schwach. Zwei Minuten später die 100%ige Chance zur Führung für die Adler. Ekitike# hatte Marmoush perfekt in Szene gesetzt, der konnte frei auf Hradecky zeihen, schoss aber deutlich über das Tor. Das sollte sich rächen.
Schick mit der erneuten Bayer-Führung
Wer seine Chancen nicht nutzt, der wird bestraft. So weit eine alte Fußballregel. So auch heute. Die 44.Minute war angebrochen und Schick war erfolgreich. Nkounkou hatte zwar noch vor Tella geklärt, wehrte aber unglücklich Richtung Hlozek ab, der vor Tuta an den Ball kam. Dessen Heber kam auf den Kopf von Schick und Leverkusen führte wieder. Bitter für die Eintracht.
Nach einer Minute Nachspielzeit ging es hier in die Pause.
Leverkusen brutal effektiv
Palacios, Frimpong und Boniface zur Entscheidung
Personell gab es auf beiden Seiten keine Änderungen. Die Zuschauer erlebten bisher ein flottes Spielchen , bei dem der Meister vor dem Tor sehr effizient unterwegs war. Dies sollte auch in der zweiten Halbzeit eine schwer zu knackende Nuss für die SGE bleiben.
Der erste Versuch zur Ergebniskorrektur vor 58.000 Zuschauern in der 47.Minute: Im Anschluss an einen hohen Ballgewinn wurde der Schussversuch von Ekitike' rechts noch zum Querschläger .So kam die Kugel ungewollt zu Chaibi, dessen Abschluss ging aber gut ein Meter über die Querlatte.
Palacios per Elfmeter zum 1:3
Die Eintracht machte hier einen guten Eindruck, die Treffer machten die Gäste. Auch der X-Goals Wert sprach mit 1,19 gegenüber 0,49 bei Bayer für das Heimteam. Ein völlig unnötiges Foul von Nkounkou hatte aber in der 56.Minute zum Elfmeter für Leverkusen geführt. Tella war schon auf dem Weg aus dem Strafraum, ehe der Kontakt kam. Palacios schnappte sich die Kugel und guckte Trapp geschickt aus. Schuss ins rechte untere Eck und Bayer führte mit 1:3.
Doppelter Wechsel Bayer in der 61.Minute. Für Schick und Artur waren nun Hincapie und Boniface mit von der Partie. Die Frankfurter zeigten sich zwar weiter unbeeindruckt vom Spielstand, dennoch in der 70.Minute der personelle Impuls: Larsson und Knauff kamen für Skhiri und Nkounkou. Auch Leverkusen reagierte. Tah und Frimpong ersetzten in der 72.Minute Tella und Xhaka.
Joker Frimpong mit Treffer zum 1:4
Es lief heute bei Bayer 04 Leverkusen. Auch in der 77.Minute ein einfacher Spielzug der zum Treffer führt. Boniface ließ in der eigenen Hälfte klatschen, den anschließenden Pass von spielte Hofmann in den Lauf von Hlouzek. Der startete durch, legte im Laufduell vor und fand mit seinem Querpass Frimpong. Der musste aus 7m nur noch einschieben. Das 1:4 für Bayer und die endgültige Entscheidung.
Dreifachwechsel Frankfurt
In der 80.Minuten sollten es nun Bahoys, Buta und Ferri richten. Vom Feld gingen Ebimbe, Ekitike# und Chaibi.
Bei Leverkusen, nur drei Minuten später dann Puerta für Andrich.
1:5 durch Strafstoß Boniface
Einsatz für den VAR in der 87.Minute und Strafstoß für Leverkusen. Jetzt wird es bitter für die Gastgeber. Frimpong war wohl beim Einlaufen getroffen worden und Dingert hatte den Hinweis im Ohr. Boniface ließ sich diese Chance nicht nehmen, verwandelte sicher in die rechte Ecke.
Das war bitter und nun müssen die Hessen auch noch fünf Minuten Nachspielzeit über sich ergehen lassen. Diese Niederlage fiel mit Sicherheit das ein oder andere Tor zu hoch aus, aber Fußball war und ist Ergebnissport.
Abpfiff in Frankfurt.
Content / Fotos: Victor van der Saar
Zolinski startet für Zimmer
Lautern legt durch Doppelpack von Hanslik vor
Nach dem überzeugenden Auftritt in Kiel gab es für Friedhelm Funkel wenig Grund für Änderungen. Lediglich Zimmer fehlt, dafür rückte Zolinski in die Startelf. Diese sah so aus: Krahl - Toure', Tomiak, Elvedi - Puchacz, Kaloc, Raschl, Zolinski - Redondo - Ache, Hanslik. Kapitän für Zimmer war heute Redondo.
Gäste-Coach Christian Titz sieht nach dem Heim-Unentschieden gegen den VfL Osnabrück keinen Grund zu wechseln. Hier die Mannschaft aus Saschsen-Anhalt: Reimann - Müller, Elfadli, Heber - Bockhorn, Conde, Gnaka, Bell Bell - Teixeira, Schuler, Atik.
Das Spiel war keine zwei Minuten alt und Magdeburg setzte das erste Zeichen. Sauberer Angriff , ausgehend von Atik geht es zu Schuler. Der war zwar zu weit rechts positioniert, suchte aber dennoch den Abschluss in die kurze Ecke. Dort wartete aber bereits Krahl. Auch Lautern entwickelte mehrfach Zug nach vorne. Es wird sich zeigen, welches Team hier zuerst profitieren wird. Ein hoch intensives Spiel am Betzenberg. Jeder Zweikampf wurde bejubelt.
Hanslik schnürt den Doppelpack
Das sind die Geschichten, die der Fußball schreibt. Ausgerechnet Hanslik, lange aussortiert, stößt hier die Tür zum Sieg auf. Es lief die 15.Minute . Einen eher harmlosen Einwurf verlängerte der FCM in den eigenen Strafraum. Dort sprangen alle Magdeburger am Ball vorbei und Hanslik traf aus der Mitte ins rechte Ecke. So einfach kann Fußball sein. Man merkte deutlich, dass der FCK dieses Momentum vergolden wollte. Gerade einmal fünf Minuten später wieder Hanslik. Nach Flanke von Puchacz, also von der linken Seite, musste Hanslik am langen Pfosten nur noch einschieben. Eigentlich zu einfach, allerdings standen die Gäste immer am falschen Ort, fanden keinen Zugriff.
Das einzige was den Gästen aktuell Mut machen könnte, ist die Statistik. Lautern spielt äußerst selten zu Null. In Folge sah es auch tatsächlich so aus, dass Magdeburg hier Druck machen könnte. Die wenigen Minuten vor dem Tor von Krahl reichten aber nicht, um hier gefährlich zu sein. Es blieb temporeich, allerdings mit deutlich mehr Kontrolle auf Pfälzer Seite.
In der letzten Minute der regulären Spielzeit wollte Hanslik wohl am Hattrick schrauben. Der Freistoß kam wieder von Puchacz, der Kopfball des Doppeltorschützen ging aber über das Magdeburger Gehäuse.
Zwei Minuten Nachspielzeit und Pause in Kaiserslautern!
FCK mit wichtigem Sieg
Treffer von Redondo und Elvedi ziehen FCM den Stecker
Personell unverändert ging es zunächst vor 46.556 Fans bei beiden Teams weiter. Ito und Ceka hatten sich auf Magdeburger Seite warmgemacht, der Wechsel kam bisher noch nicht. In der 56.Minute kam dann tatsächlich Ito für Gnaka.
Redondo macht den Deckel drauf
Hier verkündete Stadionsprecher den Treffer von Kenny Prince Redondo in der 57.Minute. Die Hälfte dieses Treffers sollte man Zolinski gutschreiben. Der hatte Redondo in Szene gesetzt und der zog vom Sechzehner trocken ab. Ein platziertes Ding, platziert ins rechte Eck. 3:0 für den FCK und zumindest eine Vorentscheidung.
Die Antwort der Magdeburger in der 59.Minute. Ito probierte es per Alleingang, schloss vor der Strafraumgrenze ab. Krahl war unten und konnte sicher parieren.
Doppelwechsel beim FCK
Friedhelm Funkel reagierte nun personell. Für Redondo und Ache kamen nun Ritter und Abiama ins Team der Hausherren.
Bell Bell war der nächste Schütze aus der Ferne für den FCM. Sein Schuss aus 18m ging allerdings deutlich über das Tor, 67'.
Ben Zolinski hatte seinen Job getan, durfte in der 70.Minute unter die Dusche. Für ihn kam Zimmer ins Spiel. Der war kaum auf dem Platz, leitete aber sofort einen perfekten Konter ein. Ein Pass unter Bedrängnis erreichte Ritter, der frei vor Reimann auftauchte, aber kläglich vergab.
Krempicki, Nollenberger und Hoti ersetzten ab der 74.Minute Bell Bell, Schuler und Müller bei den Gästen.
Ohne Gegentreffer geht es nicht
Es zieht sich durch nahezu die komplette Runde. So auch in der 79.Minute und dem Treffer für Magdeburg durch Heber. Eine Ecke der Titz-Truppe führte zu diesem Gegentreffer. Nollenberger hatte geflankt, Heber eingenickt. Jetzt durfte man auf die Reaktion der Hausherren gespannt sein und sie kam.
Elvedi mit der Entscheidung
Da war der Treffer und die endgültige Entscheidung. in der 83.Minute . Toure hatte geflankt, Elvedi nahezu ohne Gegenwehr getroffen.
Doppelwechsel FCK
Hanslik und Raschl gingen vom Feld, wurden von Aremu und Klement ersetzt.
Fünf Minuten standen auf der Tafel für die Crunchtime. Der Betze in Partylaune und der Schlusspfiff!
Content / Fotos: Michael Kaiser vom 04.05.2024
Mächtig Druck für den Aufsteiger
Wilde Begegnung mit fünf Treffern in der ersten Hälfte
Wenn sich heute der SV Wehen Wiesbaden und die SpVgg Greuther Fürth gegenüber stehen, schaut die halbe Liga in die BRITA-Arena. Aufgrund des Auswärtserfolges des 1.FC Kaiserslautern in Kiel rückten die Teams aus der unteren Tabellenhälfte noch einmal näher zusammen. Selbst Aufsteiger Elversberg, mit 40 Punkten auf Platz 10, kann noch keinen Klassenerhalt Feiern.
Wehen-Coach Markus Kauczinski hatte für heute seine Mannschaft auf zwei Positionen verändert. Bätzner und Günther (Muskelfaserriss) fehlen, dafür zu Beginn Iredale und Agrafiotis. Daraus ergibt sich diese Startformation: Stritzel - Mathisen, Vukotic, Angha, Mockenhaupt - Fechner, Heußer - Bennetts, Agrafiotis - Iredale, Prtajin.
Kleeblatt-Trainer Alexander Zorniger wechselt im Vergleich zur Vorwoche (0:2 Niederlage in Düsseldorf) zwei Positionen. Gießelmann und Wagner bleiben zunächst auf der Bank, für sie starten Kapitän Hrgota und Müller. Die Starter: Urbig - Jung, Dietz, Meyerhöfer - Lemperle, Müller, Consbruch, Asta - Hrgota - Sieb, Srbeny.
Blitzstart Wiesbaden durch Prtajin
Die Begegnung war gerade einmal drei Minuten alt und der Topscorer trifft. Iredale hatte sich gegen zwei Gegenspieler durchgesetzt, mit feinem Pass Prtajin bedient. Der hatte etwa 20m vom Tor entfernt sehr viel Platz, ging ein paar Meter und zog, unhaltbar für Urbig, ins linke Eck ab. Traumstart für die Hessen. Die Gäste waren nun gefordert Moral zu zeigen.
In der Folgezeit waren die Franken bemüht die Kontrolle zu übernehmen. Vieles spielte sich im Mittelfeld ab. So auch der ein oder andere härtere Zweikampf. Dabei war in der 13.Minute Prtajin umgeknickt, konnte aber weiterspielen.
Agrafiotis baute Führung aus
War die Begegnung einige Minuten dahin geplätschert, änderte sich dies in der 18.Minute schlagartig. Ein dicker Bock von Fürth Keeper Urbig: Sein Pass im Spielaufbau landete bei Agrafiotis. Der kam über die linke Angriffseite und nahm den kürzesten Weg zum Tor, traf in die lange Ecke. 2:0 für den SVWW! Die spielerisch bessere Mannschaft war bisher Fürth, die Treffer standen beim SV Wehen Wiesbaden auf dem Block.
Hrgota mit Anschlusstreffer für Fürth
In der 26.Minute war Hrgota zur Stelle und die Partie war wieder offen. Viel Druck auf das Wiesbadener Tor. Zunächst konnte Stritzel noch den Schuss von Hrgota klären, allerdings blieben die Kleeblätter in der Szene. Srbeny konnte nochmal ins Zentrum flanken und Hrgota zielte besser. Stritzel sah da unglücklich aus, konnte aber nicht mehr klären.
Patrick Ittrich mit Rasenpflege beschäftigt
Kuriose Szene und Spielunterbrechung nach etwa einer halben Stunde. Das Spiel muss unterbrochen werden. Die Spieler hatten an der Außenlinie vor der Haupttribüne ein etwa faustgroßes Locb ausgemacht, ca. 20-30cm tief. Der Mangel musste beseitigt werden und Schiedsrichter Patrick Ittrich übernahm selbst. Die Ausbesserungsarbeiten dauerten etwa drei Minuten, dann ging es weiter.
Doppelpack Fürth durch Sieb
Die Gäste drehten nach der Unterbrechung kräftig auf. Hrgota bediente Srbeny, der direkt links weiter auf Sieb und der ins lange Eck zum verdienten Ausgleich nach 38min. Fünf Minuten ging es wieder zu einfach dirch die Wehener Abwehr. Hrgota wurde zwischen den Linien freigespielt, konnte sich zum Tor drehen und famd erneut Sieb. Der stolperte den Pass in seinen Lauf irgendwie an Stritzel vorbei zur Führung. Spiel gedreht!
Es waren sechs Minuten Nachspielzeit angezeigt und Wiesbaden mit der Chance zum Ausgleich. Beim Gestocher im Fünfmeterraum brachte aber niemand den Ball über die Linie. Final klärte Urbig sensationell vor Prtajin.
Halbzeit in Wiesbaden!
Petkov entscheidet Spiel für Fürth
Der SV Wehen Wiesbaden muss um den Klassenerhalt zittern
Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte Fürth vor 8.012 Zuschauern gewechselt. Für Müller war nun Mhamdi mit von der Partie. Die ersten Minuten sollten weitestgehend von Angriffsbemühungen der Gastgeber bestimmt sein. Abschlüsse jedoch Mangelware. Fürth überließ den Hausherren zwar weitestgehend den Ball, kontrollierte aber die gefährliche Zone.
Auch nach einer guten Stunde erreichte die Begegnung nicht das Niveau der ersten Halbzeit. Bisher keine klare Torchance hüben wie drüben.
Hrgota mit verschossenem Strafstoß
Aus dem Nichts die Chance für Fürth auf die Vorentscheidumg. Asta war an Vukotic vorbei, der Abwehrspieler mit langem Bein, aber zu spät gekommen. Schiedsrichter Ittrich zeigte an langes Zögern auf den Punkt. Hrgota, in der zweiten Hälfte eher unglücklich unterwegs, scheiterte auch mit dem Strafstoß. Mit Vollspann ging es deutlich über das Gehäuse (67').
Vor der Ausführung des Elfmeter hatte der SVWW doppelt gewechselt. Goppel und Taffertshofer kamen für Bennetts und Fechner. Auch Alexander Zorniger sah Hamdlumgsbedarf ersetzte in der 68.Minute Srbeny durch Petkov.
Ausgleich Prtajin per Strafstoß
Der war deutlich besser geschossen als Hrgotas Versuch. In der 72.Minute hatte Agrafiotis den Ball in den Strafraum gelupft und weit und breit war kein Wiesbadener zu sehen. Dennoch machte Mhamdi eine Bewegung zum Ball, berührt diesen und Ittrich zeigt auf den Punkt. Schwer zu erklären diese Situation, aber regelrecht. Prtajin übernahm die Verantwortung und schob sicher in die rechte Ecke ein.
Wechsel Fürth. Michalski für den Unglücksraben Mhamdi, 73'.
Riesenchance Iredalein der 76.Minute. Prtajin hatte wunderbar durchgesteckt, Iredale konnte frei auf das Fürther Tor ziehen. Urbig passte aber den richtigen Moment ab, fischte per Hechter den Ball vom Fuß des Angreifers. Haddadi bei Fürth nun im Spiel für Consbruch, 79', Froese für Agrafiotis bei Wiesbaden, 81'.
Erneute Gästeführung durch Joker Petkov
Eine gute Viertelstunde auf dem Platz und erfolgreich. So war das wohl geplant. Lemperle hatte die linke Seite beackert und zu Hrgota gepasst. Dessen Schuss blieb zwar noch bei einem Abwehrspieler hängen, der Abpraller fiel aber Petkov direkt vor die Füße. Der kontrollierte die Kugel, hämmerte diese hoch in die Maschen. Gespielt hier 84min.
Doppelwechsel Wiesbaden. Kovacevic und Carstens ersetzten Iredale und Mockenhaupt.
Die Nachspielzeit hier 6min und Fürth vergab die hundertprozentige Chance zur Entscheidung, kläglich vergeben.
Hrgota mit Schlusspunkt
Praktisch mit dem Schlusspfiff schloss Hrgota einen Konter, nach einem Slalomlauf durch die SVWW-Abwehr, ab, und schoss die Kugel oben links ins Toreck.
Schlusspfiff in Wiesbaden!
Content / Fotos: Michael Kaiser vom 28.04.2024
Du hast keine Chance? Nutze sie!
FCK muss punkten, sollte in Kiel damit beginnen
Der FCK reist unterstützt von ca. 2.000 Fans zum Tabellenführer nach Kiel. Personell fehlen werden, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, neben Zuck und Niehues, auch Aremu und Opoku aufgrund grippaler Infekte.
Keine gute Leistung gegen Wiesbaden
Friedhelm Funkel: "Das Spiel gegen Wiesbaden war nicht gut, das wissen wir. Aber wir haben das Spiel analysiert und die Dinge klar angesprochen“, Die Partie sei aufgearbeitet und ausschlaggebend für das enttäuschende Remis im Kellerduell war aus Sicht des FCK-Trainers auch die spielerische Passivität im zweiten Durchgang. „Wir haben zuletzt in den zweiten Halbzeiten nicht gut gespielt, aber es fehlt auch so ein wenig das Spielglück. Wir zügeln die Mannschaft ja nicht. Was der Mannschaft momentan fehlt, ist einfach, dass wir mal ein zweites Tor erzielen. Aber wir müssen weiter an uns glauben und dann gewinnen wir auch wieder Spiele.“
Du hast keine Chance? Nutze sie!
Auf die starke Form des kommenden Gegners angesprochen, führte Lautern Übungsleiter aus:„Wir hatten im Laufe der Woche sehr intensive Trainingseinheiten, in denen alle voll mitgezogen haben. Wir wissen, dass uns in Kiel ein schweres Auswärtsspiel erwartet und wollen die Aufgabe erfolgreich gestalten.“ Die notwendige psychische Stabilität, um in dieser schwierigen Phase zu bestehen, sieht er bei seinen Spielern durchaus. „Ich hoffe, dass meine Spieler mit der Situation gut umgehen können. Aber ich bin davon überzeugt, dass uns mit einem zweiten Tor auch ein Befreiungsschlag gelingen kann.“.
So die Antwort auf unsere Frage, ob man gerade dann seine Chance nutze sollte, wenn keiner daran glaubt.
Ausfälle von Opoku und Aremu schmerzen
Neben den beiden Langzeitverletzten Zuck und Niehues schmerzt besonders der Ausfall von Opoku. Der Flügelstürmer ist eine der wichtigsten Optionen in Funkels taktischen Überlegungen. Alternative könnte hier auch eine Chance Simakala sein, der sich in den letzten Trainingseinheiten stark verbessert zeigte.
Viele gute Auswärtsspiele gezeigt
Mit Ausnahme der zweiten Halbzeit in Fürth habe seine Mannschaft auswärts gute Leistungen gezeigt. Gerade auch bei der Niederlage habe auch nur das Spielglück gefehlt. In Fürth sei er, so Funkel, mit der zweiten Spielhälfte nicht einverstanden gewesen. Er wehre sich auch gegen den Vorwurf, es mangelte am Umschaltspiel. Dies habe seine Mannschaft mehrfach gezeigt, so auch in Nürnberg oder in Hannover. Diese Spiele hätte man durchaus auch gewinnen können. Manchmal bestrafe sich seine Mannschaft auch selber, so auch in Hamburg. Er könne aber auch einem Spieler wie Touré nicht den Kopf abreißen, wenn er Möglichkeiten auslasse.
Totale Stabilität beim Gegner
Vereine wie Holstein strahlen eine absolute Stabilität aus und auch Rückschläge wie zwei verpasste Relegationen sorgen nicht für Unruhe. Auch verfüge man natürlich über eine spielstarke Mannschaft, mit großer körperlicher Robustheit. Er sehe da zehn Spieler über 1,88m. Der Verein in sich strahle eine absolute Ruhe aus.
Mögliche Veränderungen in Kiel
Man habe schon über mögliche Änderungen nachgedacht, habe auch mit der Mannschaft über diese Dinge gesprochen. Es gebe mit Sicherheit gute Trainingseinheiten und schon gut geführte Zweikämpfe mit dem Willen Tore zu machen oder auch zu verhindern. Es gehe zwar immer noch ein bisschen besser, sollte aber nicht so wild werden, dass sich Spieler verletzen.
Ache absoluter Mannschaftsspieler
Auf die körperliche Verfassung seines Topscorers angesprochen, bestätigte der Cheftrainer, dass Ache immer absolut für die Mannschaft da sei. Natürlich seien die Verletzungen im Saisonverlauf nicht hilfreich gewesen, aber der Stürmer sei einsatzbereit und spiele in Kiel. Kleine Blessuren, auch durch Schläge im Training, könne man nie ausschließen.
Mannschaft wird alles geben
Sein Team werde auf den Platz gehen und alles geben, um einen Erfolg bei der absoluten Überraschung der Saison zu bestehen. Man wolle ein unangenehmer Gegner sein und seine Chance nutzen.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 25.04.2024
Auf ein Wort mit... BORIS TOMIAK
"Wir müssen in jedem Spiel 100% geben!"
Nach dem Training am Dienstag hatten wir uns mit dem Abwehrspieler des 1.FC Kaiserslautern über die jüngsten Spiele unterhalten, einen Blick nach vorne gerichtet und auch die Frage gestellt, welche Rolle der Druck in der aktuellen Situation spielt.
Hier das komplette Gespräch:
Hallo Boris,
ich würde gerne mit Dir auf die letzten vier Begegnungen zurückblicken und verstehen, wie Du diese doch recht unterschiedlichen Spiele erlebt / analysiert hast? Ich beginne mit der Partie gegen Fortuna Düsseldorf. Hier war es doch so, dass ihr 74min wenig zugelassen habt und dann der Eindruck entstand, dass ihr nach dem Ausgleich die Kontrolle verloren habt. In Hamburg macht ihr ein ansprechendes Spiel, habt die 100%ige Chance zur Führung und kassiert 30 Sekunden später so ein Flippertor. Bei den folgenden Spielen gegen Fürth und Wiesbaden, geht ihr mit einer Führung in die Pause, verliert noch oder kassiert den Ausgleich. Wo siehst du jeweils die Ursachen? Fehlt nur das Momentum oder wie bewertest du diese vier Spiele, da ja doch recht unterschiedlich verlaufen?
Boris Tomiak
Ich denke man muss jedes Spiel für sich bewerten und es wäre auch zu einfach, nur von Glück oder Pech zu reden. Speziell in Hamburg haben wir ein gutes Spiel gezeigt und durch einen wirklich unglücklichen Verlauf verloren. Teilweise machen wir aber auch, wie gegen Fürth oder Wiesbaden, individuelle Fehler. Das ist ärgerlich, da wir gerade in dieser Phase der Saison jeden Punkt mitnehmen möchten.
Südwest Ballsport:
Nach diesen vier Nackenschlägen steht zunächst die Aufgabe in Kiel an. Holstein hat die letzten sechs Spiele jeweils ohne Gegentor gewonnen und ist Tabellenführer. Wie geht man in diese Aufgabe und im Anschluss an die drei abschließenden Spieltage? In Kiel könnte man ja denken „Du hast keine Chance, nutze sie „? Überraschungen sind ja in dieser Liga an der Tagesordnung. Bestes Beispiel gerade die Niederlage von St.Pauli letzte Woche gegen einen Aufsteiger.
Boris Tomiak:
Wir müssen punkten, egal gegen welchen Gegner. Das Spiel ist noch nicht angepfiffen, noch ist alles möglich. Jede Partie startet bei einem 0:0. Man muss immer an sich glauben, egal, gegen wen man spielt. Natürlich müssen wir auch die entsprechende Leistung auf den Platz bringen. Aber wir fahren nach Kiel um etwas mitzunehmen.
Südwest Ballsport:
Nach dem Spiel in Kiel stehen noch drei Begegnungen an. Zunächst empfangt ihr Magdeburg, reist zur Hertha und das letzte Heimspiel steigt gegen Braunschweig. Die Heimspiele sind gegen Konkurrenten um den Klassenerhalt, bei der Hertha trefft ihr auf ein Team, welches ihr im Pokal in Berlin geschlagen habt und für die es vermeintlich um nicht mehr allzu viel geht. Wie geht ihr in diese Endspiele?
Boris Tomiak:
In der Phase in der wir sind, ist es egal, wie namhaft der Gegner ist. Wir müssen in jedem Spiel 100% geben, Es ist Kampf, Leidenschaft und der Wille Punkte zu holen gefordert.
Südwest Ballsport:
Mit jedem Spiel steigt auch der Druck. Neben dem rein sportlichen Aspekt geht es ja auch um Existenzen jenseits der Mannschaft. Ich denke da an Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle, im Fanshop usw. Da sind ja in der 2.Liga auch wieder Strukturen geschaffen wurden, die bei einem Abstieg möglicherweise gefährdet wären. Du bist ja ein erfahrener Spieler kannst das gut einschätzen. Wie gehst Du und die Kollegen mit der Situation um? Die Menschen stehen ja zu 100/110% hinter euch.
Boris Tomiak:
Klar merkt man die letzten Wochen, dass der Druck steigt. Es geht einfach um sehr viel, nicht nur für uns Spieler, sondern für den gesamten Verein. Das ist jedem bewusst und spielt natürlich auch eine Rolle für uns. Wir sind im Endspurt, stehen unten drin. Man sollte diesen Druck vielleicht aber auch als Rückenwind mitnehmen. Ich blicke bisher auf drei schöne und erfolgreiche Jahre hier zurück und dann tut es noch mehr weh, wenn man die jetzige Situation sieht. Aber aus dieser wollen wir uns befreien.
Südwest Ballsport:
Vielen Dank für deine Zeit und allen Erfolg für den restlichen Saisonverlauf.
Content / Foto: Michel Kaiser vom 25.04.2024
KSC und die Hertha feiern gemeinsam
Ausverkaufter BBBank Wildpark bot herrlichen Rahmen
14. August 1976. So lautet das offizielle Datum der Begründung der nun schon "ewigen" Fanfreundschaft zwischen beiden Vereinen. Damals war die Hertha wohl am 1. Spieltag der damaligen Bundesliga-Saison zu Gast in der Fächerstadt. Der Grundstein für die Freundschaft wurde aber tatsächlich schon ein halbes Jahr früher gelegt. Aber von vorne...
Die Freunde Jürgen Ruthardt und Karl Glück gingen seit vielen Jahrzehnten zu den Spielen ihres KSC. Dort lernten sich die Fußballfans aus dem Karlsruher Umland in 1970er-Jahren kennen und freundeten sich an. Zusammen mit einigen Gleichgesinnten folgte im Jahr 1975 die Gründung des Fanclubs „Blau Weiß“, der damals einer der ersten seiner Art war. „Wir haben den Club gegründet, um uns besser zu organisieren und gemeinsame Fan-Aktionen zu veranstalten“, blickt Gründungsmitglied Jürgen Ruthardt zurück. Eines der Ziele war es außerdem, die Fühler nach neuen Freunden innerhalb der Bundesrepublik auszustrecken. So geschah es, dass sich Ruthardt, Glück und einige andere „Blau Weiße“ am Morgen des 20. Spieltages der Saison 1975/76 am Karlsruher Hauptbahnhof trafen und auf die Ankunft der Hertha-Fans warteten.
Stundenlange Fahrten in überfüllten Zügen, hier und da spezielle Gerüche, von Verspätungen und verpassten Anschlüssen ganz zu schweigen. Die Anhänger der Berliner Hertha hatten damals aber noch ganz andere Hürden zu meistern, denn um „Alte Dame“ außerhalb Berlins zu unterstützen, musste die DDR durchquert werden. Die Züge standen unter besonderer Beobachtung und zusätzliche Strapazen gehörten dazu, wie das Brandenburger Tor nach Berlin. Umso anstrengender, wenn man am Zielort von den Heimfans dann noch durch nonverbale Äußerungen unliebsam begrüßt wurde. An jenem kühlen Februar-Samstag sollte alles aber ein bisschen anders ablaufen. Am Karlsruher Hauptbahnhof angekommen, wurden die Herthaner vom Fanclub „Blau Weiß“ freundlich empfangen und direkt auf einen Umtrunk in der Fankneipe „Krone“ eingeladen. „In unserer Kneipe gesellten sich noch um die 50 KSC-Fans zu uns und den Berlinern“, erzählt Jürgen Ruthardt.
Nach dem ein oder anderen Kaltgetränk ging es dann in Richtung Stadion, auch beim „Nausdabbe“ waren die neuen Bekanntschaften Seite an Seite. Vor Ort erhielten die Hertha-Fans noch einen kleinen Einblick in das Wildparkstadion, bevor sich die Fans in ihren jeweiligen Blöcken versammelten. 90 Minuten und drei KSC-Tore später warteten Ruthardt & Co. auf die Gäste und zogen erneut in die „Krone“ ein. Aufgrund der weiten Zugfahrt und der alternativlosen Abfahrtszeit mussten die Spreeathener aber bald darauf wieder die Heimreise antreten. Der erste Kontakt war mit diesem Tag aber hergestellt, sodass im August desselben Jahres der offizielle Startschuss fallen konnte! „Beim nächsten Wiedersehen gewann die Hertha mit 0:3 gegen unseren KSC, gefeiert haben wir danach aber trotzdem zusammen“, erinnert sich Mit-Initiator Jürgen Ruthardt.
Ein starkes Miteinander!
In den kommenden Jahren entwickelte sich die Fanszene in beiden Städten stetig weiter. Mit der Zeit nahmen auch immer mehr Fans außerhalb des Fanclubs die enge Bindung zur Hertha wahr und knüpften Kontakte nach Westberlin. Seither gab es eine Vielzahl an großartigen Aktionen zwischen Herthanern und KSC-Fans: Seien es die zwei Hertha-Fans die 1984 über 300 Kilometer mit dem Fahrrad anreisten und anschließend eine Ehrenrunde im Stadion drehten, der leidgeplagte letzte Bundesliga-Spieltag 2008/09, das Fest zum 40-jährigen Freundschafts-Jubiläum 2017 oder der atemberaubende gemeinsame Fanmarsch im November des letzten Jahres. Mit Letzterem verbindet Jürgen Ruthardt ganz besondere Emotionen: „Es war unglaublich in dieser fröhlichen Menschenmasse zu stehen und dabei zu realisieren, dass man alles ganz klein und spontan vor vielen Jahren am Hauptbahnhof gestartet hat.“
Ha Ho He - Hertha und der KSC!
Karlsruher SC siegt im Duell der Freunde mit 3:2
Auch an diesem Wochenende war Jürgen Ruthardt zusammen mit seinem Freund Karl Glück und vielen anderen Hertha- und KSC-Fans die Freundschaft feiern. Es wurde ein Fest!
Nicht nur am Spieltag, sondern schon am Vortag standen Aktionen wie die gemeinsame Fanfeier, eine Stadt- und Stadiontour, sowie zahlreiche weitere Aktivitäten auf dem Programm.
Selten konnte man eine so entspannte Atmosphäre erleben wie beim heutigen Spieltag zwischen den beiden Traditionsclubs. Die Fans beider Lager tauschten sich aus, lagen sich in den Armen oder tranken nur das Stadionbier gemeinsam.
Extra Kontingent für die Hertha
Der KSC hatte den Fans aus Berlin offiziell 4.300 Tickets zur Verfügung gestellt, weitere Karten wurden im Blick N3 von den Anhängern der alten Dame im Karlsruher Ticketshop reserviert. Gesamt konnte man von mehr als 5.000 Gästefans im Wildpark ausgehen. Das Stadt war mit 33.000 Zuschauern komplett ausverkauft.
Die Stimmung war schon vor Anpfiff ausgelassen, die gemeinsame Choreografie der beiden Fanlager tat ihr übriges. Es bot sich ein phantastisches Bild, welches sich durch das ganze Stadion zog.
Fußball wurde übrigens auch gespielt. Thiede brachte die Gastgeber in der 16.Minute in Front, der Ausgleich nur sieben Minuten später, 23.Minute, durch Herthas Topscorer Tabakovic. Kurz vor dem Halbzeitpfiff die Führung für die Hausherren. Torschütze für den KSC war Matanovic. Im zweiten Abschnitt verflachte die Partie ein wenig, wobei die Fächerstädter das aktivere Team blieben. Der Treffer zum 3:1,in der 77.Minute, somit nicht unverdient. Der Torschütze hieß Wanitzek. Drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit sorgte Tabakovic mit seinem zweiten Treffer noch einmal für Spannung, traf zum 2:3 Anschluss. Das sollte es gewesen sein. Das Heimteam überholt nun den Gast in der Tabelle, belegt mit 46 Punkten den fünften Tabellenplatz, die Hertha bleibt bei 44 Punkten und Rang 7.
Content / Fotos: Michael Kaiser vom 21.04.2024
Kaloc bringt den FCK in Führung
Angst vor Fehlern dominiert erste Halbzeit
Für den in Fürth verletzten Niehues (Kreuzbandriss) beginnt Hanslik. Dafür rückte Ritter in die defensivere Position zurück. Der genesene Krahl steht für Himmelmann im Tor. Zwei Wechsel und folgende Startelf: Krahl - Puchacz, Tomiak, Elvedi, Zimmer - Ritter, Kaloc - Redondo, Hanslik, Tachie - Ache.
Bei den Gästen fehlen gesperrt fehlt Lee gesperrt, für ihn startet, erstmals diese Saison, Bennetts. Fechner beginnt für Kovacevic. Die erste Elf der Gäste: Stritzel - Günther, Vukotic, Angha, Mockenhaupt - Mathisen, Fechner - Bennetts, Heußer, Bätzner - Prtajin.
Schiedsrichter Aarnink hatte hier angepfiffen und die Hausherren bestimmten weitestgehend das Spiel, heißt, der Ball war meist in den eigenen Reihen. Insgesamt wirken die Roten Teufel etwas griffiger, in Summe ging es bisher aber eher um die Vermeidung von Fehlern. So dauerte es auch bis zur 24.Minute, ehe es zum ersten gefährlichen Moment vor dem Tor kommen sollte. Wenig überraschend war es Ache, der nach einem gewonnenen Kopfballduell von Hanslik mit Günther im Zentrum an die Kugel kam.Der zog zwar sofort aus der Drehung ab, Stritzel tauchte aber ab und hielt den Ball fest.
Kaloc mit Wucht zur Führung
Die Pfälzer belohnten sich für den bisherigen Einsatz. Es dauerte bis zur 30.Minute und es sollte wohl ein Standard zur Führung sein. Puchacz hatte die Ecke scharf von der rechten Seite hereingebracht, Tomiak per Kopf ins Zentrum verlängert und Kaloc konnte aus gut drei Metern einnicken. Führung im Abstiegsduell und Wehen Wiesbaden erstmals diese Saison unter dem Strich in der Tabelle.
In der 34.Minute bot sich Ache die Möglichkeit zum 2:0. Der Freistoßvon Ritter von rechts war zu Ache durchgerutscht und der Stürmer konnte sich zunächst behaupten, legte auf Tomiak ab. Dessen von Stritzel geklärte Distanzschuss kam wieder in die Füße von Ache, der aber verzog. Der Treffer hätte aber wegen einer Abseitsposition von Ache ohnehin nicht gezählt. Außer einer Torannäherung von Fechner, 37.Minute, dazu noch aus Abseitsposition, bot Wiesbaden hier in der Folgezeit wenig.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten. Halbzeit in Kaiserslautern!
Prtajin trifft zum Ausgleich
Punkteteilung auf dem Betzenberg
Mit Beginn der zweiten Spielhälfte hatten die Hessen vor 42.861 Zuschauern gewechselt. Für Günther kam Agrafiotis in die Begegnung. Hier stellte sich bereits nach wenigen Minute die Frage, ob der FCK diesmal eine Führung verteidígen kann oder in altbekannte Muster verfällt?
Höchste Alarmstufe im Lautrer Strafraum
Die 61.Minute lief und Krahl verhinderte den Ausgleich der Gäste. Bei einer Ecke von rechts war Agrafiotis am höchsten gestiegen, kam zum Kopfball. Krahl konnte die Kugel mit einer starken Parade um den linken Pfosten lenken. Unmittelbar nach dieser Szene wieder Krahl: Bennetts konnte sich im Strafraum durchfummeln und tauchte nach einem Flipperball völlig frei vor dem Lautrer Keeper auf. Im direkten vDuell behielt Krahl die Oberhand, konnte retten.
Wechsel auf beiden Seiten
Bei Wiesbaden kam Goppel für Bennetts (64'.) , bei den Hausherren nun Zolinski und Abiama für Tachie und Redondo im Team (66'.).
Etwas Luft für die Gastgeber: In der 68.Minute sorgte Hanslik für etwas Entlastung, nahm auf der linken Seite Tempo auf. Bei seiner Flanke suchte er Ache, Stritzel konnte aber die Flanke ablenken. Doppelwechsel bei Wiesbaden in der 73.Minute: Irdeale und Carstens ersetzten den gelb verwarnten Bätzner und Mockenhaupt.
Prtajin schockt Kaiserslautern
Der erste Ansturm der Gäste schien verpufft, doch Prtajin löste die Situation mit seiner individuellen Klasse traf aus ca. 25m präzise ins rechte Eck. Nach dem Zuspiel vom Fechner hatten die Pfälzer dem Vollblutstürmer deutlich zu viel Platz gelassen.
In der Folgezeit konnte Kaiserslautern keine Gefahr entwickeln, reagierte in der 83.Minute mit dem nächsten Wechsel. Für Ritter kam Simakala, ein Zeichen für weitere Offensivbemühungen. Wieviel Risiko gehen die Hausherren nun?
Das Anlaufen der Gastgeber hielt an, echte Torchancen allerdings Mangelware. Die Nachspielzeit betrug vier Minuten und viele im Stadion fühlten sich an Fürth erinnert.
In der Nachspielzeit der letzte Wechsel beim SVWW. Taffertshofer ersetzte Mathisen.
Schlusspfiff in Kaiserslautern.
Content: Michael Kaiser vom 20.04.2024
Ache-Treffer zur Halbzeitführung
Niehues scheidet verletzt aus
Alexander Zorniger reagierte auf die 0:2 Pleite bei Schlusslicht Osnabrück und änderte sein Team auf drei Positionen. Für Michalski, Haddadi und Petkov starten Meyerhöfer, Gießelmann und Srbeny.
Das war also die Startformation des Kleeblatts: Urbig - Dietz, Jung, Meyerhöfer - Gießelmann, Wagner, Consbruch, Asta - Hrgota - Srbeny, Sieb.
Friedhelm Funkel konnte heute wieder auf Zimmer zählen, ebenfalls startete Ritter. Toure und Raschl nahmen zunächst auf der Bank Platz.
Dies ergab folgende Startelf bei den Pfälzern: Himmelmann - Puchacz, Tomiak, Elvedi, Zimmer - Niehues,Kaloc - Opoku, Ritter, Tachie - Ache.
Die Mannschaft des FCK hier sichtlich bemüht sofort das Kommando zu übernehmen. Keine Minute war hier gespielt und der erste Angriff über die linke Seite, samt Foul von Consbruch an Puchacz. Beim folgenden Freistoß standen allerdings 4-5 Rote im Abseits. Auch die nächste Torannäherung gehörte den Gästen. Ritter ließ eine Hereingabe auf Ache durch, der aber geblockt wurde.
Die erste Gefahr für das Gehäuse von Himmelmann in der 9.Minute. Srbeny fasste sich ein Herz aus der zweiten Reihe, sein Schuß ging aber links über die Querlatte.
Führung FCK durch Ache
Eine gute Viertelstunde war hier absolviert und vieles fand zwischen den Strafräumen statt. Fürth hatte mehr Ballbesitz, die besseren Chancen gab es für die Lautrer. So auch in der 18.Minute: Chaos im Strafraum der Franken und die Kugel lag im Tor von Urbig. Nach einer starken Aktion von Ritter hatten Ache und Hrgota den Ball zunächst Richtung Latte gelenkt, wobei der Ball wohl schon über der Linie war. Elvedi stocherte zwar nach, schob das Spielgerät final sichtbar über die Linie, der Treffer wurde aber korrekter Weise für Ache gewertet. Aufgrund der besseren Möglichkeiten keine unverdiente Führung.
Fürth war in den Folgeminuten um eine Antwort bemüht, gegen kompakt stehende Pfälzer keine leichte Aufgabe. Gefährlicher blieben hier die Gäste, so auch in der 24.Minute. Tachie brach links durch, zog nach innen. Dietz konnte allerdings die Situation klären. Auch Kaloc zog es nach vorne. Dessen Aktion konnte Jung in der 28.Minute zur Ecke klären, diese setzte Ritter direkt auf das Tornetz. Starke Aktion dann in der Defensive von Lautern Kaptän Zimmer. Hrgota wurde gedoppelt, nahm aber Meyerhöfer mit. Der konnte zwar in den Strafraum eindringen, allerdings hatte Zimmer aufgepasst (31').
Seit der Führung waren die Gäste hier das Team, welches das Spiel kontrollierte. Daran änderten auch nun 70% Ballbesitz nichts. Auch zwei Versuche über Sieb verpufften oder der Schiedsrichter hatte auf Abseits entschieden.
Nach zwei Minuten Nachspielzeit ging es hier in die Kabinen. Vorher allerdings noch eine bittere Szene für den FCK. Im Zweikampf mit Asta hatte sich Niehues wohl das Knie verdreht, krümmte sich vor Schmerz am Boden. Das sah nicht gut aus und der Spieler zeigte sofort an, dass es hier für ihn nicht mehr weitergehen würde.
Bittere Niederlage im Abstiegskampf
FCK verliert in Fürth in der letzten Minute
Aufgrund der Verletzung von Niehues wechselte der FCK mit Beginn der 2.Halbzeit. Für den etatmäßigen Sechser kam vor 15.680 Zuschauern nun Raschl in die Partie. Auch die Franken wechselten. Für Sieb kam Lemperle zum Einsatz.
Der erste Torschuss der zweiten Spielhälfte gehörte in der 51.Minute den Hausherren. Srbeny hatte es von der Strafraumkante probiert, Himmelmann sichert pariert. Insgesamt waren die Hausherren nun das aktivere Team. Auch die nächste Szene, 52.Minute, für das Kleeblatt. Wagner hatte aber aus 18m deutlch über das Tor gezielt.
Ausgleich Fürth durch Wagner
Eine Minute später, der gleiche Spieler, diesmal jedoch präziser. Elvedi hatte einen von Srbeny verlorenen Ball unfreiwillig auf Wagner vorgelegt. Der nahm Maß zimmerte die Kugel aus gut 12m oben rechts in die Maschen. Das zweite Gegentor, kaum eine Minute später, verhinderte der starke Himmelmann mit einem starken Reflex per Fußabwehr.
Doppelter Wechsel bei Kaiserslautern. Für Opoku und Tachie kamen Abiama und Hercher (62').
Himmelmann hält Lautern im Spiel
Immer wieder war es der Ersatzkeeper, der hier retten sollte. Zunächst ging es im eins zu eins gegen Hrgota , danach wehrte er einen strammen Schuß von Srbeny aus gerade einmal 10 Metern ab und bewahrte seine Mannschaft vor einem Rückstand.
Nächster Wechsel auch bei Fürth. Für Srbeny kommt Petkov. Gespielt hier 68.Minuten.
Nun schien der Gast das aktivere Team zu sein und es stellte sich die Frage, wieviel Risiko man bereit ist hier zu gehen. Jeder Punkt im Abstiegskampf könnte am Ende der Runde den Ausschlag geben.
Doppelwechsel bei Greuther. Für Gießelmann und Consbruch liefen nun Mhamdi und Müller auf (75').
Tomiak hatte im Anschluß die nächste Chance für die Roten Teufel. Der Abwehrspieler kam nach einem Freistoß völlig frei zum Kopfball, der Ball landete aber in den Armen von Urbig.
Nach fast achtzig Spielminuten könnten die Fans hier das erste Unentschieden zwischen den Mannschaften seit 18 Jahren erleben. Im weiteren Spielverlauf war die Begegnung nun von zahlreichen Zweikämpfen im Mittelfeld geprägt.
Latte rettet für Kaiserslautern
Das war knapp. Eine fehlgeleitete Flanke von Lemperle flog über Himmelmann hinweg ans Aluminium.
Wechsel durch Friedhelm Funkel. Für Ache kam nun Simakala zu einigen Spielminuten (88').
Angezeigt wurden vier Minuten Nachspielzeit, Letzter Tausch bei Kaiserslautern. Hanslik ersetzte den angeschlagenen Ritter.
Treffer in letzter Minute für Fürth
Greuther schickt Lautern ins Tal der Tränen. Hrgota wurde links nicht konsequent genug angegriffen, kam zur Flanke und in der Mitte rauschte Wagner heran und konnte mit der Fußspitze einschieben. Ganz bitter für den FCK.
Schlusspfiff in Fürth!
Content: Michael Kaiser vom 12.04.2024
TSG mit starker erster Spielhälfte
Weghorst und Kramaric bringen Hoffenheim in Front
Die TSG Hoffenheim tritt nach der unglücklichen Niederlage in Leverkusen nahezu unverändert an. Nur Prömel kehrt zurück, verdrängt Tohumcu auf die Bank. Das ergibt folgende Startformation:
Baumann - Drexler, Grillitsch, Kabak - Jurasek, Prömel, Stach, Kaderabek - Kramaric - Beier, Weghorst.
Bei den Gästen aus Augsburg stehen gezwungenermaßen vier Wechsel zur Vorwoche an. Bauer, Pedersen, Egels sowie Demirovic rücken in die erste Elf für Mbabu (Adduktoren),Iago (Fußprellung), Jensen (Wade) und Rexhbecaj (Mittelfußbruch). Die erste Elf: Dahmen - Pedersen, Uduokhai, Gouweleeuw, Bauer - Maier, Jakic, Engels -Vargas- Demirovic, Titz.
Nach der gestrigen Niederlage des SC Freiburg bot sich beiden Teams in Sinsheim die Möglichkeit, ihre Ausgangsposition im Kampf um Platz 7 zu verbessern.
Das Spiel begann wie erwartet. Augsburg attackierte gewohnt hoch, die Gastgeber hielten gegen und versuchten mit intensiven Zweikämpfen Räume für sich zu gewinnen. In der 6.Minute konnte Demirovic fast von einem Missverständnis in der Defensive der Hausherren profitieren. Grillitsch war aber aufmerksam, konnte die Situation bereinigen.
In der 10.Minute bereits der erste Wechsel bei den Gästen. Jakic musste angeschlagen runter, ihn ersetzen durfte Breithaupt. Der Kroate hatte bereits beim Aufwärmen Probleme mit dem rechten Knöche
Führung TSG durch Weghorst
Das kam nicht unbedingt erwartet. Kaderabek durfte sich nach 16min über die rechte Seite durchtanken, flankte in die Zentrale, wo Weghorst am zweiten Pfosten kein Problem hatte einzuschieben.
Kramaric baute Führung aus
Die 20.Minute läuft und auch für die Hausherren sollte es laufen. Dahmen, Augsburgs Keeper hatte recht unglücklich abgeschlagen, sollte den Ball schneller zurück bekommen, als ihm lieb sein konnte. Weghorst ließ an der Strafraumkante für Kramaric abtropfen, der aus 18m sehenswert die Kugel ins Augsburger Tor schlenzen. Augsburg wirkte in diesen Minuten doch ziemlich angeschlagen.
Die nächste Viertelstunde war nun geprägt von dem Geschehen in der neutralen Zone, wobei die Fuggerstädter sichtlich bemüht schienen, wieder ins Spiel zu finden. Dennoch hatte Hoffenheim hier Ball und Gegner unter Kontrolle. Das wirkte stellenweise sehr souverän.
Baumann mit doppelter Rettungsaktion
Schreckmoment für die Gastgeber. In der 42.Minute hatte plötzlich Vargas die Moglichkeit zum Anschlusstreffer. Jurasek hatte sich böse verschätzt und plötzlich war Vargas komplett blank. Der Schweizer scheiterte jedoch aus spitzem Winkel an Baumann, der sich sehr breit gemacht hatte. Auch der Nachschuss von Engels sollte kein Problem mehr darstellen.
Zum Nachspielen wurden drei Minuten angezeigt. Weghorst holte zwar noch einmal eine Ecke raus. Stach zog den Ball aber zu weit in den Rückraum und Jurasek konnte nicht mehr zum Abschluss kommen. Halbzeit!
Bebou mit der Entscheidung
Gastgeber bleiben im Rennen um Europa
In der PreZero Arena ging es auf beiden Seiten vor 28.881 Fans ohne Wechsel weiter.
Hier wurde es gleich heißt. Es lief noch die erste Minute und Demirovic hätte einen schwach zurückgeköpften Ball von Kabak fast noch erwischt. Baumann eilte aber heraus, konnte nach vorne abwehren. Maier bot sich zwar noch die Chance auf einen Heber aus dem Mittelfeld, aber die Kugel ging deutlich rechts am Tor von Baumann vorbei
Pfosten rettete für Hoffenheim
Die Augsburger kamen hier mit deutlich mehr Elan aus der Kabine und in der 56.Minute konnte Vargas im Zentrum entwischen. Der Schweizer lief sich frei, schickte Pedersen auf links los. Dessen scharfe Hereingabe erreichte Maier im Strafraum und dessen Schuss wurde von Drexler noch gerade so an den linken Pfosten abgefälscht.
Anschlusstreffer durch Demirovic
Das hatte sich irgendwie angedeutet. Stach hatte den Ball in der Vorwärtsbewegung verloren und schon lief der Konter über Maier. Der marschierte in der 61.Minute über den halben Platz, kam zum Schuss, der allerdings geblockt wurde. Der Abpraller landete wieder bei Tietz, der von der linken Seite in den Fünfer passte. Hier bekam Demirovic im Gerangel mit Drexler den Fuß zuerst an den Ball und es stand nur noch 1:2.
In der 64.Minute Wechsel auf beiden Seiten. Bei der TSG ersetzte Brooks nun Kabak, beim FCA kam Pfeiffer für Bauer. In der Folgezeit ging der große Druck der Gäste doch etwas verloren. Hier liegt bereits die 75.Minute und die nahmen wohl noch eine kurze Verschnaufpause.
Fünf Wechsel binnen einer Minute
Auf beiden Seiten wurden nun munter gewechselt
Tohumcu und Bülter für Kramaric und Jurasek bei der TSG, Beljo, Kömür und Pep Biel für Maier, Engels und Vargas bei Augsburg, lauteten die Wechsel.
Das Spiel plätscherte ein wenig vor sich hin, bevor Weghorst in der 81.Minute per Kopf von der Linie klären musste. Nach einer Ecke war Pfeiffer zum Kopfball gekommen. Die nächste Chance gehörte aber in der 84.Minute den Hausherren, diesmal durch Beier. Der konnte einen abgewehrten Ball aus dem Hinterhalt unter Kontrolle bringen und mit einem wuchtigen Schuss Augsburgs Keeper Dahmen nicht bezwingen.
In der 87.Minute nahm Pellegrino Matarazzo noch etwas Zeit von der Uhr, wechselte doppelt. Bebou und Becker für Prömel und Beier hießen diese letzten Wechsel.
Bebou mit der Entscheidung
Die Einwechslung von Bebou sollte sich auszahlen. Kaum drei Minuten auf dem Platz sorgte er mit einem Riesentor für die Entscheidung. Dabei nahm er einen langen Ball von Kaderabek bärenstark mit, hängte Uduokhai ab und hämmerte das Leder aus spitzem Winkel ins Augsburger Tor. Die Entscheidung in dieser Begegnung.
Hier wurden noch drei Minuten Nachspielzeit angezeigt, welche aber ohne größere Aktionen verstrichen. Dies Spiel war aus und der Sieger hieß TSG 1899 Hoffenheim.
Content / Fotos: Michael Kaiser vom 07.04.2024
Sportclub unterliegt deutlich
Haidara und Doppelpack Openda in der ersten Halbzeit
Beim Angriff auf den möglichen internationalen Platz setzt Christian Streich auf die gleiche Startelf wie beim Sieg in Mönchengladbach. Die erste Elf sieht dann so aus: Atubolu - Gulde, Keitel, Kübler - Günter, Höfler, Eggestein, Doan - Höler, Röhl - Gregoritsch.
Marco Rose wechselt im Vergleich zum enttäuschenden Heim-Remis gegen Mainz 05 auf zwei Positionen. Für Kampl und Baumgartner starten Haidara und Sesko. Die Startformation von RB: Gulacsi - Raum, Lukeba, Orban, Henrichs - Haidara, Schlager - Xavi, Olmo . Sesko, Openda.
Daniel Siebert hat die Begegnung angepfiffen und die Gäste sind sofort um die eigene Initiative bemüht.
Früher Treffer für RB durch Haidara
Das Spiel ist keine zwei Minuten alt und Atubolu ist geschlagen. Der erste Angriff führte die Sachsen über die rechte Seite. Henrichs schickte Openda, dessen scharfe Hereingabe fand Haidara am ersten Pfosten und der schob problemlos ein.
Die Hausherren waren um eine schnelle Antwort bemüht, allerdings störte in dieser Phase extrem früh. So blieb es bei Ansätzen, ohne große Torgefahr entwickeln zu können. Bei den Gästen aus Leipzig ging es immer wieder über die rechte Angriffsseite, wo Henrichs nach Belieben schalten und walten konnte. Auch die erste halbwegs ansehnliche Szene des Sportclub, nach 14 Minuten, brachte keinen Erfolg. Orban konnte nach Hereingabe von Röhl vor Gregoritsch klären.
Openda mit dem zweiten Gästetreffer
Hier lief die 18.Minute und wieder war es zu leicht für Leipzig. Olmo schickte Openda ins Laufduell mit Kübler, in dem der Belgier Sieger blieb und souverän vollstrecken konnte.
Die Truppe von Marco Rose blieb hier weiter auf dem Gaspedal und verpasste in der 25.Minute nur knapp das 0:3. Xavi hatte Openda halblinks steil geschickt , der scheiterte nach seinem Alleingang an Atubolu. Auch nach einer guten halben Stunde wartete Freiburg im eigenen Stadion auf die erste klare Torchance.
Höler mit vergebenem Handelfmeter
Auch die größte Möglichkeit, ein Handelfmeter durch Höler wollte nicht ins Tor. Zuvor hatte es in der 39.Minute eine Ecke für Freiburg gegeben und Openda hatte den Ball wohl mit der Hand berührt. So kam dann auch das Kommado aus dem Kölner Keller und nach kurzem Check gab es Elfmeter für den SC Freiburg. Höler lief an, hämmerte die Kugel mittig an die Latte, von dort sprang der Ball zurück ins Spielfeld.
Nächster Nackenschlag durch Openda
Wenn es läuft, läuft es. Allerdings muss man auch erwähnen, dass eine Abwehrarbeit heute bei den Breisgauern fehlt. Die Folge, das 0:3 durch Openda. Das war fast schon Slapstick. In der 45.Minute wollte Keitel einen langen Ball per Kopfball zu Atubolu klären, traf das Spielgerät aber nicht voll. So konnte Openda den Ball erlaufen und flach an Atubolu vorbei einschieben. Das 0:3 in der 45.Minute!
Hier wurden acht Minuten Nachspielzeit angezeigt, bevor es für die beiden Teams in die Kabinen ging. Halbzeit!
Leipzig mit deutlichem Sieg
4:1 Auswärtserfolg für die Champions-League
Mit Wiederanpfiff wechselte Freiburg vor 33.200 Zuschauern doppelt. Für Gregoritsch und Kübler waren nun Grifo und Sildillia gekommen.
Gerade einmal zwei Minuten waren hier gespeilt und wieder Gefahr vor dem Gehäuse von Atubolu. Nach einer Flanke von links verpasste Schlager und auch Openda wurde rechts am Rand des Fünfmeterraums geblockt. Die Gastgeber blieben weiter bemüht , aber die Treffer erzielte Leipzig. Die Effizienz der Sachsen war bisher geradezu beängstigend.
Sesko mit dem nächsten Treffer
Sobald man bei den Hausherren Hoffnung verspüren sollte, kam der nächste Nackenschlg. So auch in der 54.Minute. Henrichs schickte Openda gekonnt rechts in den Strafraum, der fand das richtige Timing für einen Pass in die Mitte, wo Sesko aus kurzer Distanz flach einschießen konnte.
Joker Grifo mit Kunstschuss
Der eingewechselte Vincenzo Grifo brauchte nicht lange um seine Klasse zu zeigen. In der 59.Minute ein Treffer aus dem Nichts. Grifo kam an der Strafraumgrenze zentral an die Kugel, musste diese kurz kontrollieren und schlenzte absolut sehenswert neben den rechten Pfosten. Das sollte zwar am Ausgang der Begegnung zunächst wenig ändern, war aber ein Lebenszeichen.
Die nächste Viertelstunde verlief schließlich ohne größere Höhepunkte . Eine kurze Rudelbildung mit gelben Karten für Höler und Schlager ausgenommen.
Wechsel auf beiden Seiten in der 75.Minute:
Baumgartner und Simakan ersetzten Henrichs und Olmo bei Leipzig, bei Freiburg war nun Sallai für Höler auf dem Platz.
Sallai auf die Latte
Beste Möglichkeit für den eingewechselten Sallai in der 77.Minute. Hier musste die Oberkante der Latte nach einem Kopfball des Freiburger Stürmers retten. Auch in der 81.Minute die Hausherren mit einer weiteren Chance. Der Schuss von Doan ging aber, abgefälscht, links am Tor vorbei. Marco Rose brachte nun, 82.Minute, Seiwald für Haidara und Elmas für Sesko. Auch beim SC noch einmal Bewegung auf der Bank. Philipp und Makengo ersetzten Röhl und Keitel in der 86.Minute. Konter Leipzig, wieder über den starken Openda. Dessen Pass erreichte Xavi zentral im Strafraum. Der schob dann aber knapp links am Tor vorbei.
Letzter Wechsel RB zum Ende der regulären Spielzeit. Klostermann nun für Xavi im Spiel.
Die Zugabe betrug hier fünf Minuten. Diese begrenzten sich weitestgehend auf Duelle im Mittelfeld und letztlich blieb es hier beim hochverdienten 4:1 Erfolg für die Sachsen. Ein deutliches Signal an den BVB. Der Sportclub wird nächste Woche in Darmstadt gefordert sein, will man um die internationalen Plätze weiter mitspielen.
Content: Michael Kaiser vom 06.04.2024
Berlin, Berlin, der FCK fährt 2x nach Berlin
Über 17.500 Fans feiern Finaleinzug auf dem Betzenberg
Der 1.FC Kaiserslautern hat heute Abend durch einen 2:0 Erfolg im Saarbrücker Ludwigspark das DFB-Pokal Finale am 25.Mai in Berlin erreicht. Somit sind auch alle Glanzlichter im Saarland erloschen, die Debatte um den "Rasen der Nation" beendet und in Saarbrücken kehrt wieder die Tristesse der 3.Liga ein.
Kaiserslautern besiegte Saarbrücken mit 2:0 und beendete die Reise des Drittligisten im DFB-Pokal. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte agierte der Zweitligist nach dem Seitenwechsel brutal abgezockt, clever und effizient. Obwohl die Saarländer etwas mehr Spielanteile hatten, glückten dem FCK jeweils im goldrichtigen Moment die beiden Treffer, wobei das erste Tor klar auf die Kappe von Keeper Schreiber ging. Die Gastgeber stemmten sich zwar noch einmal dagegen, aber mehr als eine Großchance, die Brünker vergab (80.), war nicht mehr drin. Damit kehren die Roten Teufel, die bereits im Viertelfinale bei Hertha BSC gastierten, ein weiteres Mal in der Saison 2023/24 ins Berliner Olympiastadion zurück. Am 25. Mai geht es dann entweder gegen Leverkusen oder Düsseldorf um den Titel. Zuvor heißt es am 11.Mai in Berlin gegen die Hertha zum Spiel der 2.Liga anzureisen.
Der 1.FC Kaiserslautern kann sich aber zunächst mit etwas breiterer Brust auf die schwere Aufgabe am Samstag beim Hamburger SV vorbereiten.
Die Besucher im Fritz Walter Stadion erlebten eine hochemotionale Veranstaltung und spätestens nach dem zweiten Treffer war der Jubel grenzenlos. Anzumerken bleibt, dass die Fans der Bitte des Vereins nachkamen und nicht den Platz stürmten und so dafür sorgen, dass die künftigen Ligaspiele ohne Probleme durchgeführt werden können.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 02.04.2024
Jahrhundertspiel für den FCK?
Die Favoritenfrage bleibt weiterhin ungeklärt
Der FCK wird beim morgigen Spiel in Saarbrücken von 1.840 Fans begleitet, zusätzlich unterstützen noch 16.500 Anhänger ihre Mannschaft beim Public Viewing auf dem Betzenberg. Personell hat sich nichts geändert, weiter fehlen Zuck, Klement und Krahl. Auch Ache steht noch nicht zur Verfügung. Der Stürmer trainiert zwar seit der vergangenen Woche individuell, ist aber keine Option für morgen.
Im Bezug auf die Vorbereitung auf das Spiel wird beim 1.FC Kaiserslautern keine Veränderungen gegenüber "normalen" englischen Wochen geben.
Kein System Nachspielzeit
Auf die späten Treffer des FCS angesprochen, wollte Friedhelm Funkel kein System erkennen, lobte aber den kommenden Gegner für die sauber vorgetragenen Angriffe. Der Blick müsse aber zunächst die 90min vor der Verlängerung gegen.
Favoritenrolle bleibt ungeklärt
Während Saarbrückens Rüdiger Ziehl die Rolle des Favoriten beim Zweitligisten ausmacht, die Sicht des Lautrer Trainers als Aprilscherz einstuft, bleibt Friedhelm Funkel bei seiner mehrfach geäußerten Meinung. Die Saarländer hätten mit Bayern und Frankfurt international renommierte Teams ausgeschaltet, dazu noch Mönchengladbach und den Karlsruher SC.
Kein Vorteil für Kaiserslautern
Der Lautrer Trainer wollte sich nicht festlegen, ob die längere Pause des Gegners von Vor- oder Nachteil gewesen sei. Einerseits habe der Gastgeber eine längere Regeneration gehabt, möglicherweise fehle aber etwas der Rhythmus.
Einmaliger Vorgang der Spielverlegung
Wir wollten von Friedhelm Funkel wissen, ob er es in seiner langen Laufbahn als Spieler und Trainer erlebt habe, dass ein Pflichtspiel verlegt wurde, da es drei Tage möglicherweise regnen könnte. Die Antwort war kurz und knapp. "Nein, das habe ich so noch nicht erlebt. Ich unterstelle aber allen handelnden Personen beim DFB, dass sie nach bestem Wissen und Gewissen diese Entscheidung getroffen haben".
Content / Foto: Michael Kaiser vom 01.04.2024
Der VfL kämpft um letzte Chance
Halbzeitführung für die Gäste durch Conteh
SVWW-Trainer Kauczinski verändert seine Mannschaft gegenüber dem 0:3 gegen den HSV auf zwei Positionen. Für Günther (muskuläre Probleme) und Kade rücken Bätzner und Angha in die Startelf. Diese sieht so aus: Stritzel - Vukotic, Mathisen, Angha -Goppel, Fechner, Heußer, Mockenhaupt -Bätzner - Prtajin, Kovacevic.
Auf der Gegenseite hat Uwe Koschinat gegenüber dem 0:4 gegen Düsseldorf drei Änderungen vorgenommen. Für Androutsos, Kunze und Makridis (alle Bank) starten Ajdini, Tesche und Wulff. Daraus ergibt sich die folgende Startformation: Kühn - Kleinhansl, Diakhite, Gyamfi, Ajdini - Tesche, Gnaase, Cuisance - Wulff, Engelhardt, Conteh.
Die Fans in der BRITA-Arena sahen hüben wie drüben eine unspektakuläre Anfangs-Viertelstunde. Wiesbaden war, wie erwartet, zunächst optisch die aktivere Mannschaft, wobei der VFL mehr Ballbesitz verzeichnen konnte.
Die erste Torchance, 19.Minute, durfte man für die Gäste notieren. Conteh drehte am rechten Flügel auf, zog an der Grundlinie in den Strafraum. Seine Flanke verpasste Engelhardt nur knapp und Stritzel war zur Stelle. Auch im weiteren Spielverlauf bot sich hier das gewohnte Bild. Wiesbaden hier überwiegend ganz tief in der eigenen Hälfte, Osnabrück mit viel Unruhe durch Seitenwechsel. Die nächste Möglichkeit für den Gast in der 25.Minute. Engelhardt verlor den Ball am gegnerischen Strafraum, eine Einladung für den SVWW zum Kontern. Ajdini konnte aber die Kugel wieder erobern und schickte Cuisance auf die Reise. Der ließ Vukotic aussteigen, verfehlte aber das Tor mit seinem Schlenzer.
Nach fast einer halben Stunde endlich die erste echte Torchance für die Hausherren. Mockenhaupt konnte vom rechten Flügel Heuser finden, der direkt den Abschluss suchte. Dieser flog flach durch das Zentrum, wo final Prtajin knapp verpasste.
Führung Osnabrück durch Conteh
Das kam jetzt nicht überraschend. Aus einem langen Abwurf in der 31.Minute resultierte die Gästeführung. Diesen hatte Conteh geschickt mitgenommen und kein Wiesbadener konnte eingreifen. So marschierte der Flügelflitzer durch, kam mit der Picke zum Abschluss. Stritzel war bei diesem Schuss ins rechte Ecke machtlos.
Goppel an den Pfosten
Glück für den VfL in der 36.Minute! Prtajin kam von der Grundlinie zur Flanke, suchte zunächst Kovacevic der zunächst verpasste. Der Ball landete aber bei Goppel, der sich um die eigene Achse drehte und Richtung Tor schlenzte. Kühn schien geschlagen, aber der Pfosten rettet für Osnabrück.
In Folge konnte sich Wiesbaden erstmals in der Hälfte der Niedersachsen festsetzen, ohne jedoch weiter Gefahr zu erzeugen.
Die Nachspielzeit wurde hier von Patrick Kessel mit zwei Minuten angezeigt. Die Zeit verstrich und es ertönt der Halbzeitpfiff.
Wiesbaden rückt an Abstiegszone
Bittere Niederlage gegen den Tabellenletzten
Der SV Wehen Wiesbaden reagierte auf den bisherigen Spielverlauf. Für Mathisen und Fechner kamen zu Beginn der zweiten Hälfte Carstens und Taffertshofer in die Mannschaft.
Die Hausherren scheinen hier deutlich um Korrektur des Ergebnisses bemüht. Zunächst wollte sich aber Tafferthofer zeigen, grätschte Tesche in der 49.Minute ab. In den Folgeminuten, aktuell in der 54., sorgte gleich zweimal eine Hereingabe von Goppel für Gefahr. Die flache Variante landete bei Prtajin, der allerdings geblockt wurde. Der zweite Ball landete ebenso beim Niederländer, der dieses Mal hoch flankte. Dieses Chance sollten Diakhite als auch Ajdini vorbeiziehen lassen. Auch in der 59.Minute kein Treffer für die Hausherren.
Goppel hatte in der 60.Minute aus dem rechten Halbfeld geflankt, Prtajin gefunden, dessen Kopfball rauschte aber am linken Pfosten vorbei.
Zwei Wechsel, je einer auf jeder Seite: Niemann ersetzte beim VfL Conteh, bei Wiesbaden durfte nun Lee für Goppel ran. 61'. Niemann setzte sich doch an gleich in Szene, traf aber nur neben das Tor.
Abseitstreffer durch Vukotic
In der 66.Minute der ersehnte Ausgleich für die Hessen. Vukotic war am höchsten gestiegen, hatte nach einer Ecke aus gerade einmal fünf Metern eingköpft. Da aber Ajdini in der Situation sowohl von Vukotic, als auch von Mockenhaupt getroffen wurde, zählt der Treffer nicht.
Die nächsten Minuten gehörten weiter Wiesbaden, große Entlastung gelang dem VfL Osnabrück nicht.
In Folge, 74.Minute, Wechsel bei beiden Teams. Iredale kommt für Kovacevic auf Seiten der Gastgeber, der VfL ersetzte Wulff durch Wiemann.
Der eingewechselte Lee hatte dann die nächste Großchance, 80.min, Der Stürmer zog aus der zweiten Reihe wuchtig ab, Kühn konnte den zu zentralen geschossenen Ball aber sicher abwehren. Kaum eine Minute später die doppelte Möglichkeit zum verdienten Ausgleich. Bei einem Chipball hinter die Kette war der VfL schlecht sortiert. Prtajin löste sich geschickt im Zentrum, den Abschluss klärte der Osnabrücker Keeper und auch H der Nachschuss wurde geblockt.
Drei Wechsel fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit: Kunze und Androutsos für Engelhardt und Ajdini bei Osnabrück. Agrafiotis für Bätzner bei Wiesbaden stand auf der Anzeigetafel.
In der 86.Minute war es wieder der starke Kühn, der drei Punkte für sein Team festhielt. Einen Kopfball des gerade erst eingewechselten Agrafiotis konnte er mit hochgerissenem Arm noch herauskratzen. Das war hier nur noch absoluter Abwehrkampf und dieser forderte seinen Tribut. Die Emotionen kamen ins Spiel und am Ende war es dann Cuisance, der zunächst Gelb wegen Zeitspiels sah, diese Karte beklatschte und mit Gelb-Rot vom Platz musste. Pünktlich zur Schlussminute.
Die Nachspielzeit betrug, auch zahlreichen Unterbrechnugen geschuldet, sieben Minuten. Auch hier lief alles weiter Richtung Tor von Osnabrück.
Am Ende sollte aber die Null für Wiesbaden stehen bleiben und Osnabrück entführt die drei Punkte aus Wiesbaden.
Content / Fotos: Michael Kaiser vom 31.03.2024
Ritter mit dem Führungstreffer
Starke erste Halbzeit der Pfälzer
Friedhelm Funkel muss seine Mannschaft gegenüber der letzten Begegnung auf zwei Positionen ändern. Für Ache und Stammkeeper Krahl, beide in Hannover verletzt, steht Himmelmann im Tor und Ritter, zurück nach Gelbsperre, ersetzt Ache. Opoku fehlt etwas überraschend komplett im Aufgebot.
Die Startelf sieht so aus: Himmelmann - Zimmer, Elvedi, Tomiak, Puchacz - Kaloc, Niehues, Raschl, Ritter - Hanslik, Redondo
Im Vergleich zum Erfolg in Osnabrück wechselt Daniel Thioune ebenfalls doppelt. Gavory fehlt gesperrt, Johannesson fehlt mit muskulären Problemen. Für sie rücken Appelkamp und Uchino in die Startelf.
Die Fortuna beginnt so: Kastenmeier - Uchino, Siebert, Oberdorf, Zimmermann - Engelhardt, Tanaka - Tzolis, Appelkamp, Klaus - Mustapha
Kaloc trifft nur das Außennetz
keine vier Minuten waren gespielt und viele Zuschauer hatten schon zum Torschrei angestimmt. Vergebens! Tomiaks langer Ball landete in der 4.Minute etwas glücklich bei Puchacz. Der leitete sofort zu Hanslik weiter. Der zog in den Sechzehner, legte auf Kaloc und dessen Schuss ging aus gut 14m ans linke Außennetz.
Nach einer knappen Viertelstunde beschränkten sich beide Mannschaften darauf zunächst abzuwarten und dann ab der Mittellinie anzulaufen.
Da fehlten Elvedi nur Zentimeter
Zwanzig Minuten waren gespielt, als eine Puchacz-Ecke von links Niehues quer auf Tomiak verlängert wurde. Der findet im Anschluu Elvedi , doch der Innenverteidiger kam auf Höhe des zweiten Pfostens nicht richtig hinter den Ball, verfehlt das Gehäuse rechts.
In der 24.Minute erneut Glück für die Gäste. Riiter schoß einen Freistoß direkt aufs Tor, Kastenmeier faustete den Ball in den Rücken von Zimmermann. Von dort flog der Ball knapp am Tor vorbei.
Im weiteren Spielverlauf konnten die Hausherren mehr und mehr Gefahr Richtung Düsseldorfer Gehäuse entwickeln.
Führung für den FCK durch Ritter
Das hatte sich die letzten Minuten etwas angedeutet. Puchaczs Einwurf, 29.Minute, landete bei Hanslik, der sofort den durchgestarteten Linksverteidiger wieder bediente. Dessen Flanke verlängerte Redondo Richtung langen Pfosten. Dort hatte Ritter zu viel Platz, schiebt den Ball aus gut acht Metern ein. Eine nicht unverdiente Führung.
Vieles was die Gäste vom Rhein bisher hier zeigten blieb Stückwerk. Zu oft fehlt der letzte Pass. Die Offensive der Fortunen, speziell Mustapha, hing sehr oft in der Luft. Die beste Offensive der Liga blieb vieles schuldig. Lediglich der etwas höhere Ballbesitz sprach für die Fortuna. Bei keiner einzigen hochkarätigen Torchance war das zu wenig.
Zwei Minuten Nachspielzeit auf dem Betzenberg. Auch diese Zeit lief runter und es geht in die Kabinen.
Düsseldorf wird hier mit Sicherheit zuzulegen haben. Das war nicht das, was Daniel Thioune von seiner Mannschaft erwartet. Kaiserslautern sollte sich also auf eine harte zweite Halbzeit gefasst machen.
Fortuna dreht das Spiel
Tzolis mit Doppelpack zur Entscheidung
Daniel Thioune wechselte zu Beginn der zweiten Halbzeit. Iyoha kam vor 46.210 Zuschaern für Uchino, der kurz vor der Pause behalt worden war, in die Mannschaft. Bei den Roten Teufeln ging es unverändert weiter.
Die erste Möglichkeit nach Wiederanpfiff gehörte in der 50.Minute den Gastgebern. Ritter dribbelte sich halblinks im Sechzehner durch , zog einfach. Siebert konnte auf Düsseldorfer Seite gerade noch den Fuß hinhalten ,den Ball ins Toraus lenken.
In der 55.Minute der nächste Wechsel bei den Rheinländern. Für den nahezu wirkungslosen Mustapha kam Vermeij.
58.Minute, eine Halbchance für Klaus und die Fortuna. Iyoha nahm links Fahrt auf, flankt dann ins Zentrum. Klaus ging volles Risiko, schoss aber per Direktabnahme deutlich über das Tor. Auch einen Distanzschuss von Oberdorfs, nur eine Minute später, war kein Problem für den sehr souverän wirkenden Himmelmann im Lautrer Kasten.
Tomiak als Retter
Die Gäste waren zu dieser Phase die aktivere Mannschaft. So auch in der 65.Minute, als sich Tomiak, an der Fünferlinie, in einen Schuss von Tzolis werfen musste. Vier Minuten später, 69., musste wieder Tomiak klären, diesmal auf der Torlinie. Himmelmann hatte eine Flanke von Iyoha unterlaufen, Vermej kam per Kopf zum Abschluss. Tomiak stand goldrichtig auf der Linie, konnte retten.
Niemiec für Klaus und Tachie für Raschl lauteten die nun folgenden Wechsel in der 69.Minute.
Tzolis setzte seinen Lauf fort
In der 74.Minute war es passiert. Niemiec nutzte bei einem Steilpass von Engelhardt seine Tempovorteile, zog rechts in den Sechzehner. Dort legte er auf Tzolis quer, der nur noch zum Ausgleich einschieben musste.
Appelkamp mit der Führung
Wie beim Hinspiel in Düsseldorf konnten die Fortunen das Spiel drehen. Zimmermann hatte rechts sehr viel Platz, konnte die Kugel zum langen Pfosten heben. Dort verpasste zwar Tzolis zunächst, aber Appelkamp kam völlig frei zum Abschluss, bugsierte die Kugel hoch ins Netz. Zweiter Treffer für Düsseldorf binnen zwei Minuten!
Doppelpack für Tzolis
Es lief die 82.Minute und die Gäste trafen binnen acht Minuten zum dritten Mal. Hatte für Lautern kurz zuvor Kaloc noch eine Chance liegen lassen, macht es der junge Grieche besser. Engelhardt hatte geflankt, Tzolis die Kugel geschickt mitgenommen, an Himmelmann vorbeigezogen und anschließend eingeschoben.
Doppelwechsel beim FCK. Hercher und Simakala sollten es ab der 83. Minute richrten, bei der Fortuna kamen in der 85.Minute de Wijs und Hoffmann für Appelkamp und Tzolis in die Mannschaft. In der 90.Minute bekam auch noch Abiama seinen Einsatz, ersetzte Hanslik.
Den Hausherren blieben noch fünf Minuten Nachspielzeit, in der allerdings auch nichts mehr gelingen sollte.
Das Spiel ist abgepfiffen.
Content / Fotos: Michael Kaiser vom 30.03.2024
Kellerduell mit großen Namen
Abifade mit Führung zur Halbzeit
Klangvolle Namen begegneten sich heute Abend in Mannheim. Die Realität spricht aber eine andere Sprache und bedeutet für die Kurpfälzer aktuell Rang 17 und drei Zähler Rückstand auf den Halleschen FC, der dazu noch das bessere Torverhältnis verzeichnen kann. Für den Waldhof zählt heute nur ein Sieg, mit dem man die Arminia wieder zurück in den direkten Abstiegskampf ziehen könnte. Ein Sieg für die Gäste aus Bielefeld würde einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt bedeuten.
Der Waldhof wechselt nach dem 2:2 Unentschieden in Köln auf zwei Positionen. Im Zentrum rückt Kobylanski für Goden in die Startelf. Ungewöhnlich der Wechsel auf der Torhüter-Position: Hier findet sich für alle unerwartet Hanin in der Startformation, taktisch ein 4-2-3 -1.
Marco Antwerpen schickt folgende Elf auf den Platz: Hanin - Klünter, Seegert, Karbstein, Bolay - Bahn, Rieckmann - Hawkins, Kobylanski, Abifade - Boyd.
Trainer Michael Kniat sieht bei den Gästen aus Bielefeld nach dem souveränen 0:2-Auswärtssieg in Dortmund keinen Grund für einen Wechsel in seiner Starformation und schickt die gleiche Elf aufs Feld. Im gewohnten 4-2-3-1-System startet Urgestein und Kapitän Fabian Klos im Sturmzentrum der Arminen.
Schiedsrichter Haslberger hatte die Partie etwas verspätet angepfiffen. Die Arminia wirkt in den ersten drei Spielminuten ein wenig sicherer und erkämpft sich viele der zweiten Bälle. Die Gastgeber laufen die Gäste bis hin zum eigenen Strafraum sehr hoch an und wollen frühe Fehler erzwingen. So wechselt der Ballbesitz im Moment doch recht schnell.
In der 12.Minute konnte der Waldhof einen Konter durchs Zentrum über den agilen Martin Kobylanski fahren, der in der Schnittstelle Terrence Boyd anspielen will, aber im letzten Moment von Louis Oppie gefällt wird. Es gibt Freistoß im Mittelfeld, da war deutlich mehr drin. in den ersten Minuten recht schnell hin und her.
Schreck vergab Arminas Führung
Das hätte die Führung für die Gäste sein müssen. Fabian Klos stürmt in der gegnerischen Hälfte von halb links zusammen mit Schreck auf den letzten Mannheimer Verteidiger zu. Im richtigen Moment schickt Klos Schreck auf der rechten Seite in den Strafraum, doch der verlor die Nerven und schiebt den Ball aus 13 Metern alleine vor Omer Hanin flach am unteren rechten Eck vorbei.
Die darauf folgenden Luftzweikämpfe forderten beide Teams im Kopfballspiel. Nach einer kurzen Kopfballstaffette landet der Ball auf der linken Seite beim flinken Mizuta, der an der Außenlinie von Klünter abgelaufen wird. Eine sehr ausgeglichene Anfangsphase forderte beiden Mannschaften einiges ab.
In der 23.Minute bereits der erste Wechsel bei den "Buwe". Für Rieckmann kommt Wagner in die Mannschaft. Da der Spieler offensichtlich nicht verletzt war, auch keine negativen Szenen hatte, gab es doch zahlreiche Pfiffe im Stadion. Unverändert hier auch das Verhalten der beiden Teams. Es gibt ein gegenseitiges Beackern im Mittelfeld.
Abifade mit der Waldhof-Führung
In der 32.Minute die Führung für die Gastgeber. Über Boyd und Hawkins landete die Kugel bei Bolay, der unbedrängt flanken durfte. Seine scharfe Hereingabe landete am zweiten Pfosten, wo Abifade hochstieg und aus gut sechs Metern per Kopf einnicken konnte.
Den Hausherren scheint dieser Treffer durchaus gut getan zu haben. Wieder ist es Hawkins, der es in der 35.Minute über rechts probierte, dabei Boyd suchte. Der wurde zwar gehalten, dennoch geht es hier weiter.
Pfosten rettete für Hanin
Da wäre der Waldhof Keeper niemals rangekommen: Zwei Minuten vor der Halbzeit versuchte es Corboz aus 25 Metern! Der wurde von Mizuta bedient und zog einfach mal ab. Wie von der Schnur gezogen, flog der Ball hier an den linken Pfosten. Das war mehr als Glück für die Gastgeber.
Abwehrschlacht in zweiter Hälfte
Arminia findet keine Lösungen in der Offensive
Der erste Abschluss gehörte in der 47.Minute, vor 14.212 Fans, dem SV Waldhof. Arminas Großer klärte eine Flanke von der rechten Seite ins Zentrum, wo Bahn es aus 17m volley probiert. Der Schuss verfehlte sein Ziel aber deutlich.
Aufgrund Pyrotechnik im Gästeblock musste der Schiedsrichter die Partie dann ab der 50.Minute unterbrechen. Es konnte aber zeitnah weitergehen und der bisher blass gebliebene Klos kam in der 53?Minute zu seiner ersten Chance. Nach Ringkampf mit Karbstein setzte er sich durch, kam im Zentrum zum Kopfball. Dieser war aber zu mittig angesetzt und keine Herausforderung für Hanin.
Bis knapp eine Stunde Spielzeit plätscherte die Begegnung vor sich hin. Beide Mannschaften probieren zur Zeit nicht mehr, als gezielte Nadelstiche vor dem gegnerischen Tor zu setzen.
Wenig Torchancen auf beiden Seiten
Nächster Wechsel beim SVW. Für den Torschützen, Abifade, kam nun Jans in die Begegnung. Die Arminia konnte sich nun rund um den Mannheimer Strafraum festsetzen, brachte sich langsam in Position. Ein Lob gilt der Innenverteidigung des Waldhof, die Sturmtank Klos bislang nicht ins Spiel kommen lässt und die Bielefelder noch vom Tor weghalten kann.
Wechsel jetzt bei der Arminia. Zur 68.Minute kam Yildirim für Mizuta ins Spiel. Kurz danach ersetzte Waldhof-Coach Antwerpen Kobylanski durch Arase.
Plötzlich, fast aus dem Nichts eine gute Chance für Boujellab. Karbsteiner behauptete sich im Zweikampf, ließ seinen Gegenspieler aber doch zum Abschluss kommen. Halbrechts versagten dem Ex-Schalker die Nerven und sein Schuss ging weit link vorbei. 71'. Die Antwort, in der 74.Minute: Fridolin Wagner nimmt Maël Corboz kurz vor der gegnerischen Box die Kugel ab und hält aus 18 Metern ohne zu zögern per Vollspann drauf. Seinen Abschluss aus halblinker Position lenkt Abwerrecke Großer mit dem Kopf zur Ecke. Diese landet nach einem Kopfball von Karbstein in den Armen von Kersken.
Latte rettete Waldhof
Über rechts ging Yildirim in den Strafraum und findet im Rückraum Boujellab, der den leicht hoppelnden Ball in schwieriger Körperhaltung aus 10 Metern an den Querbalken im kurzen Eck schießt. Ein Raunen geht durch die Arena. Bielefeld kommt dem Ausgleich immer näher.
78 Minuten sind gespeilt und die Latte hielt die Heimführung fest.
Auswechslung Armina in der 81.Minute: Shipnoski stürmte nun für Biankadi. Außer einigen ruppigen Szenen und gelben Karten auf beiden Seiten, hatte das Spiel nicht mehr viel zu bieten. Beiden Mannschaften verblieben noch gut fünf Minuten hier nachzulegen, bzw. den Ausgleich zu erzielen.
Für Waldhof hieß es nur noch, jeden Ball ohne Kompromisse aus der eigenen Hälfte zu befördern. Die Nachspielzeit von 7min galt es nun zu überstehen.
Dies gelang den Gastgebern und so konnte ein lebenswichtiger Dreier eingefahren werden.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 15.03.2024
Abstiegskampf lähmt zunächst
Schwache erste Hälfte bleibt torlos
Hier findet heute nicht mehr und nicht weniger als ein Sechs-Punkte-Spiel statt. Sollten die Gastgeber gewinnen, würde der Vorsprung auf die Niedersachsen 10 Punkte betragen.
Friedhelm Funkel sieht keine Veranlassung, seine Startelf gegenüber dem Auswärtserfolg bei Hansa Rostock zu verändern.
Der FCK startet also so: Krahl - Zimmer, Elvedi, Tomiak, Puchacz - Kaloc, Niehues - Opoku, Ritter, Redondo - Ache.
VfL-Coach Uwe Koschinat wechselt dreimal. Neben den gesperrten Cuisance und Gyamfi verzichtet der Osnabrücker Übungsleiter auf Ajdini (Bank). Dafür kommen Androutsos, Wiemann und Wulff in die Mannschaft. Diese sieht dann wie folgt aus: Kühn - Kleinhansl, Diakhite, Wiemann, Androutsos - Kunze, Gnaase, Wulff - Makridis, Engelhardt, Conteh.
Pfälzer dominieren Anfangsphase
Schiedsrichter Stegemann hat die Begegnung pünktlich angepfiffen. Die erste Möglichkeit, es sind keine zwei Minuten gespielt, haben die Hausherren durch Opoku. Der kommt an einen, nach Ecke abgewehrten, Ball und probiert es aus ca. 15m flach. Kein Problem für Kühn im Tor der Osnabrücker. In der fünften Minute ein Versuch von Kaloc zentral von der Strafraumgrenze. Sein Schuss wird von Ache noch leicht abgefälscht, der Keeper des VfL ist aber rechtzeitig unten. Die größte Möglichkeit hätte sich den Gastgebern in der 10.Minute geboten, wäre Ache nach schnellem Gegenzug der Ball in dieser Situation nicht zu weit weggesprungen. Androutsos greift entscheidend ein, klärt zur Seite. Nächster Angriff, eine Großchance, in der 15.Minute: Ritter spielt in den Lauf von Puchacz, der hat auf der linken Außenbahn viel Platz und flankt in den Fünfmeterraum. Dort rutscht Ache denkbar knapp am Ball vorbei.
Glück für den FCK in der 17.Minute. Conteh macht über rechts Tempo und wird nicht attackiert. So kommt der Pass scharf an den Fünfmeterraum und Engelhardt probiert es per Hackentrick. Der Stürmer visiert das lange Eck an, die Kugel rauscht aber knapp am linken Pfosten vorbei. Kaiserslautern probiert es immer wieder mit langen, meist hohen Zuspielen in die Spitze. Bisher ohne zählbaren Erfolg. Nach einer guten halben Stunde hat sich das Spiel allerdings auch etwas beruhigt. Nächste Szene für die Gastgeber in der 41.Minute. Wieder läuft es über links, Zuspiel Ritter auf Puchacz, Flanke Puchacz Richtung Fünfer auf Ache. Der bekommt allerdings keinen Druck auf den Ball, köpft in die Arme von Kühn.
Die Nachspielzeit beträgt eine Minute. Der letzte Eckball des FCK verpufft und hier ist Halbzeit. Die Zuschauer haben hier eine spannende, aber nicht sehr hochklassige Begegnung erlebt.
Wahnsinnsspiel in zweitem Abschnitt
Doppelpack Ache und Simakala zum Sieg
Ohne personelle Änderungen geht es vor 42.008 Zuschauern in die zweite Halbzeit.
Engelhardt mit links zur Führung
Eine Ecke des VfL führt über Umwege zum Treffer für die Gäste. Kleinhansl tritt den ruhenden Ball an den Fünfmeterraum, wo Niehues nicht sauber klärt. Puchacz kann den Ball im Zweikampf so nicht behaupten. Stattdessen schnappt sich der Angreifer den Ball und trifft aus gut 8m per Linksschuss in die linke Ecke.
Wie werden die Hausherren reagieren? Zunächst sieht es nach viel Druck aus, ohne allerdings die großen Torraumszenen zu er erleben.
Dreifachwechsel in der 63.Minute beim FCK: Simakala, Tachie und Abiama kommen für Redondo, Opoku und Kaloc. Auch Osnabrück bringt neues Personal. In der 64.Minute ersetzen Tesche und Niemann Wulff und Conteh.
Ache schlägt zurück
Die 66.Minute läuft und Ache ist zur Stelle. Die Lebensversicherung der Lautrer wird von Puchacz per Ecke anvisiert. Kühn verschätzt sich , kommt nicht an den Ball und Ache köpft ein.
Erneute Führung VfL durch Engelhardt
Keine fünf Minuten nach dem Ausgleich gehen die Niedersachsen erneut in Führung. Wieder ist es eine Ecke und eine ganz schwache Abwehr der Pfölzer. Gnaase bringt den Eckball auf den langen Pfosten , Diakhite kann aus spitzem Winkel unter die Latte Köpfen. Final setzt Engelhardt nach, bringt die Kugel über die Linie.
Joker Simakala sticht
Das sind die Geschichten, die nur der Fußball schreibt. Simakala trifft gegen seinen Ex-Club mit einem Traumtor zum 2:2! Nach einer Ecke fällt die Kugel im Rückraum vor die Füße des Angreifers , der aus 16m einfach mal volley draufhält. Die Kugel schlägt unhaltbar für Kühn im rechten Eck ein. Gespielt sind 78 Minuten und das ist mittlerweile ein Wahnsinnsspiel in Kaiserslautern. Der FCK startet hier eine Angriffswelle nach der anderen.
Wechsel bei den Gästen in der 86.Minute: Für Engelhardt kommt der Ex-Lautrer Lobinger in die Partie.
Die Nachspielzeit beträgt fünf Minuten. Das Spiel ist aus, wenn der Betze gewonnen hat. So erzählen es die Fußballromantiker rund um den Gipfel in der Innenstadt.
Lucky Punch durch Ache
Das ist der Wahnsinn. Ache trifft den VfL mitten ins Herz. Simakala hatte in den Lauf von Tachie abgelegt und der findet im Rücken der VfL-Abwehr Ache, der aus 8m flach ins rechte Eck trifft!
Content / Foto: Michael Kaiser vom 10.03.2024
Sportclub auf der großen Bühne
Beide Trainer setzen personell auf Kontinuität. So belässt es Christian Streich bei der Startelf, die den Bayern ein Unentschieden abgerungen hat. Auch David Moyes belässt es auf dem Platz bei den Mannen, die beim FC Everton mit 3:1 erfolgreich waren. Lediglich auf der Torhüterposition steht turnusmäßig Fabianski für Areola im Gehäuse.
Das sind die Startformationen.
SC Freiburg: Atubolu - Sildillia, Gulde, Ginter, Günter - Höfler, Eggestein - Grifo, Höler, Doan - Sallai.
West Ham United: Fabianski - Coufal, Mavropanos, Zouma, Emerson - Alvarez, Soucek - Paqueta, Ward-Prowse, Kudus - Bowen.
Die Breisgauer wollen sich hier offensichtlich nicht verstecken. Bereits nach wenigen Sekunden kommt Sallai nach einer Flanke von rechts am Fünfmeterraum zum Abschluss, wird allerdings von Coufal geblockt. In Summe haben die Engländer nach etwa zehn Minuten mehr Spielanteile. Beide Teams gehen jedoch kein Risiko, das Spiel findet in weiten Teilen im Mittelfeld statt. Bei den Hammers probiert es in der 17.Minute Bowen. Der kommt von links zum Abschluss. Atubolu hält den etwas flatternden Ball sicher. In den Folgeminuten wird die Begegnung etwas munterer, ohne dass jedoch Gefahr vor beiden Toren entsteht.
Viele Situationen im Mittelfeld
Die erste Großchance in der 31.Minute für die Hausherren. Sallai schickt gekonnt Höler, der aus ca. 14m abziehen kann. Der Schuss kommt zu zentral, kein Problem für Fabianski. Im Gegenzug wird es auch für Atubolu gefährlich. Kudus spielt einen präzisen Ball zu Bowen, der trifft aber bei seiner Volleyabnahme im Strafraum die Kugel nicht sauber . So trudelt der Ball links am Tor vorbei.
Aufregung in der 34.Minute: Doan legt sich den Ball vor dem Strafraum an Mavropanos vorbei und geht anschließend zu Boden. Eine Berührung gab es offensichtlich nicht und die Partei läuft weiter. Der Sportclub hat hier mittlerweile über 60% Ballbesitz, ohne jedoch zu dominieren.
Die Nachspielzeit entfällt und es ist Halbzeit in Freiburg.
Freiburg schlägt West Ham mit 1:0
Zunächst geht es auf beiden Seiten ohne Wechsel weiter. Die erste gefährliche Aktion, in der 48.Minute, hat Sallai für die Hausherren. Der nimmt eine Flanke von rechts im Zentrum per Seitfallzieher. Der Schuss wird von Souceks Oberschenkel tückisch gegen die Bewegung von Fabianski abgefälscht. Der Routinier reagiert gekonnt, kann den Ball vor der Linie festhalten. Der Sportclub vermeldet ein ausverkauftes Stadion.
West Ham dominiert
Die Folgeminuten gehören West Ham. in der 52.Minute setzt sich Bowen rechts durch und flankt mit viel Schnitt auf den zweiten Pfosten. Dort kann Doan gerade noch mit langem Bein vor Paqueta klären. Die folgende Ecke von Ward-Prowse landet direkt am rechten Pfosten bei Mavropanos. Der scheitert aus spitzem Winkel per Kopf am Außenpfosten.
Insgesamt haben die Engländer, trotz geringeren Ballbesitzes, mehr vom Spiel, setzen die gefährlicheren Nadelstiche.
Wechsel in der 68.Minute bei den Gästen. Für Emerson kommt Cresswell in die Begegnung. Der sortiert sich gleich in der Abwehrkette der Briten ein. Auch Christian Streich sieht Handlungsbedarf. In der 70.Minute ersetzen Gregoritsch und Weißhaupt Höler und Grifo.
Späte Führung durch Gregoritsch
Das hatte sich nicht unbedingt angedeutet. Es läuft die 81.Minute und die Breisgauer gehen in Führung. Der Österreicher leitet selbst ein und läuft in Richtung Strafraum durch. Sallai schließt halblinks flach ab, die Kugel kommt am Fünfmeterraum dem einlaufenden Stürmer vor die Füße, der nur noch einzuschieben braucht. Führung für den Sportclub!
Doppelwechsel Freiburg. in der 82.Minutne sind Muslija und Kübler für Doan und Sildillia auf dem Feld. Bei den Gästen kommt Phillips für Ward-Prowse. Freiburg steht stabil, lässt wenig zu. zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit ersetzt Röhl noch Sallai. Bei West Ham kommt in der Schlussminute Antonio für Paqueta.
Vier Minuten muss Freiburg noch zittern, eine lange Debatte um ein mögliches Handspiel von Weißhaupt überstehen. Die Hand war wohl am Ball, allerdings ging der Szene ein Rempler von Soucek voraus. Jetzt ist abgepfiffen. Der Sieg ist perfekt!
Content / Foto: Michael Kaiser vom 07.03.2024
Günter mit der Führung
Ausgleich durch Traumtor von Tel
Gegenüber der Niederlage in Augsburg starten die Breisgauer heute auf drei Positionen verändert. Für Kübler verteidigt Sildillia, Sallai stürmt für Gregoritsch und Kapitän Günter beginnt für Röhl.
Das ist also die erste Elf von Trainer Christian Streich: Atubolu - Sildillia, Ginter, Gulde, Günter -
Eggestein, Höfler - Doan, Grifo - Höler, Sallai.
Bei den Bayern fällt Sane' verletzt aus, ebenso fehlt de Ligt mit der fünften gelben Karte. Dafür starten Kim und Tel. Auch Davies kehrt wieder in den Kader zurück.
Thomas Tuchel schickt folgendes Team auf den Platz: Neuer - Guerreiro, Dier, Kim, Kimmich - Gortzka, Pavlovic - Tel, Müller, Musiala - Kane
Die Partie ist soeben von Schiedsrichter Sven Jablonski angepfiffen. Gulde schlägt den Anstoss gleich mal nach vorne. Der Abpraller landet bei Grifo, dessen Schlenzer aber deutlich rechts neben das Tor geht. Eines ist von Beginn an zu erkennen; ist der Sportclub in Ballbesitz, soll es direkt nach vorne gehen.
Günter zur Führung für Freiburg
Es läuft die 12.Minute und vor dem Tor von Manuel Neuer brennt es lichterloh. Nach einem Diagonalpass von Doan flankt Grifo auf den Kopf von Sallai. Dessen Versuch pariert Neuer mit einem starken Reflex mit einer Hand. Auch beim folgenden Fallrückzieher von Sallai ist der Keeper wohl mit den Fingerspitzen dran. Dennoch wird der Ball nicht final geklärt und Freiburg schlägt zu. Höfler gewinnt das Kopfballduell und Günter kann das Leder aus 18m perfekt ins rechte Eck schießen. Führung für die Gastgeber!
Die Bayern suchen hier die schnelle Antwort; die nächste Großchance haben aber in der 16.Minute die Hausherren. Wieder ist es Günter der links freigespielt wird und alleine auf Neuer zugeht. Der macht sich aber breit, kann zur Ecke klären. Die folgende Ecke boxt Neuer weit aus dem Strafraum, der Fernschuss von Sildillia geht abgefälscht weit vorbei. In der 22.Minute hat Freiburg erneut viel Platz. Sallai schickt Grifo, der von Kimmich verfolgt wird. Der Italiener sucht das Dribbling gegen Dier und Kim .Sein Schuß soll im rechten Eck landen, der Versuch geht aber rechts vorbei. Möglicherweise straft sich das Auslassen der zahlreichen Möglichkeiten.
Tel mit dem Ausgleich
Das musste wohl kommen. Die Bayern gleichen in der 35.Minute aus. Guerreiros Ecke von rechts klären die Freiburger zunächst aus dem Strafraum. Tel erobert aber den Ball an der linken Strafraumkante und schlenzt die Kugel überragend ins lange Eck.
Die Bayern bleiben jetzt am Drücker, drängen auf die Führung. So auch in der 38.Minute: Kimmich bringt eine Ecke an den zweiten Pfosten, wo Tel wartet. Der kann seinen Kopfball aber nicht platzieren. Auch die letzte Möglichkeit der ersten Hälfte geht an die Bayern. in der 43.Minute rutscht ein Ball zu Guerreiro durch , dessen Aufsetzer verfehlt das Tor von Atubolu etwa einen Meter.
Es gibt eine Minute Nachspielzeit in Freiburg, dann ist Pause.
Wilde zweite Halbzeit
Musiala schießt München in Front, Höler gleicht aus
Personell geht es auf beiden Seiten vor 34.700 Zuschauern unverändert weiter. Für die Bayern gilt es nur, nicht wieder den Beginn zu verschlafen.
Es sind keine zwei Minuten gespielt und Kane bietet sich die Chance zur Führung. Tel war ein Zuspiel von Musiala versprungen, die Bayern blieben aber in Ballbesitz und Kane geht halblinks an Sildillia vorbei, schiebt die Kugel aber rechts am Tor vorbei. In der 49.Minute wird Günter über links in Szene gesetzt, flankt scharf an den zweiten Pfosten. Kim kriegt die Situation nicht geklärt, Sallai kann in den Rückraum ablegen. Eggestein kommt angestürmt, schlenzt den Ball aber knapp rechts über das Lattenkreuz. Dennoch bleiben die Gäste hier die etwas aktivere Mannschaft. Mit der nächste Aktion ist es Tel, der im Freiburger Sechzehner ins Dribbling kommt. Höfler ist aufmerksam, klärt zur Ecke. Diese wird geklärt, wie auch die zweite Hereingabe. Immer wieder ist es Tel, der hier für Aktion sorgt.
Wechsel auf beiden Seiten
In der 64.Minute zwei Wechsel beim Rekordmeister. Für Guerreiro und Kimmich kommen Laimer und Davies.
Bei den Hausherren ist nun Röhl für Grifo mit von der Partie.
Atubolu im Glück
71.Minute und nächster Angriff der Gäste: Müller findet aus dem Zentrum Musiala. Der kommt zum Abschluss und Atubolu klärt den Ball noch irgendwie um den Pfosten.
Führung Bayern durch Musiala
Das hatte sich angedeutet: Zusammen mit Tel ist Musiala der auffälligste Akteur auf Seite der Bayern. Der dreht nun auch mit einem bockstarken Solo das Match. Der Jungstar zieht links in den Strafraum, schlägt noch einen Haken gegen Sildillia und lässt auch noch Doan und Eggestein stehen. Das Highlight ist der Abschluss per Schlenzer ins lange Eck. Spiel gedreht!
Zeit für finale Wechsel
Doppelter Wechsel Freiburg in der 77.Minute. Gregoritsch und Weißhaupt ersetzen Sallai und Doan.
Bayernwechsel in der 83.Minute. Für den Torschützen Musiala kommt Upamecano. Auch beim Sportclub noch ein letzter Wechsel beim Sportclub. Für Eggestein kommt Philipp.
Ausgleich für die Breisgauer
Auch jetzt ein starker Treffer. Gregoritsch legt in der 87.Minute nach Einwurf von Sildillia für Höler ab. Der haut die Kugel, aus gut 1,5m Höhe, herrlich links ins Eck.
Die Nachspielzeit beträgt vier Minuten. Beiden Mannschaften gelingt vor den Toren nichts mehr. Das Spiel endet mit einem leistungsgerechten Unentschieden.
Content / Foto: Michael Kaiser
SGE erkämft sich 2:2 Remis gegen Wölfe
Weiter ohne Sieg in der Liga
Um die unverändert gute Ausgangsposition in der Liga auszubauen, soll heute, nach zuletzt drei sieglosen Spielen, ein Erfolg her.
Dino Toppmöller ändert seine Mannschaft gegenüber dem Spiel gegen Saint-Gilloise deutlich, bringt vier neue Kräfte. Ebimbe,van de Beek, Max und Etikite' beginnen. Für Götze, Chaibi und Nkounkou bleibt der Platz auf der Bank, Skhiri fehlt angeschlagen komplett im Kader. Die Startformation der Adlerträger: Trapp - Tuta, Koch, Pacho - Buta, Ebimbe, van de Beek, Max - Knauff, Marmoush - Ekitike'.
Bei den Wölfen wechselt Niko Kovac nach dem Remis gegen Dortmund auf einer Postion. Gerhardt beginnt im Mittelfeld für Svanberg.
Die erste Elf: Casteels - Baku, Lacroix, Jenz, Maehle - Arnold, Gerhardt, Paredes, Majer, Wind - Behrens.
Blitzstart der Wölfe
Das geht hier zu schnell für die Eintracht. Es sind keine zwei Minuten gespielt und Madjer holt eine Ecke raus. Diese schlägt er selbst von rechts rein und van de Beek klärt schwach. Der Ball fäält Arnold direkt vor die Füße, der zieht ab, scheitert aber am Pfosten. Wind kommt jetzt an den Ball, flankt von links auf's lange Eck. Dort braucht Lacroix nur noch einzunicken. Vor dem finalen Jubel prüft der VAR, ob Jenz noch den Kopfball mit der Hand abgefälscht haben könnte. Dem war nicht so, der Treffer zählt.
Der Treffer zeigt Wirkung. Die SGE wirkt verunsichert: Behrens eröffnet nach einem missglückten Pass der Gastgeber, nimmt auf rechts Baku mit. Der läuft nach vorne, sucht Madjer im Strafraum. Trapp ist aber etwas schneller, kann die Szene klären.
Ausgleich durch Max
Die Hessen melden sich in der 14.Minute zurück. Max leitet den Angriff selbst ein, spurtet links nach vorne durch, wird dort von Etikite' stark angespielt. Der Defensivspieler macht das in bester Stürmermanier und vollstreckt aus spitzem Winkel.
Frankfurt bleibt hier weiter auf dem Gaspedal. Dennoch können die Niedersachsen immer wieder Nadelstiche setzen. So auch in der 21.Minute: Nach einem langen Ball legt Paredes für Behrens ab. der zieht sofort ab, verfehlt das Tor aber knapp.
Druckphase der Eintracht
In der 23.Minute flankt Ebimbe von rechts nach innen, Etikite' kreuzt clever, kommt aber nur unter Druck zum Abschluss. Sein Schuss geht aus knapp 12m über das Tor. Es dauert keine zwei Minuten und plötzlich ist im Gegenzug Majer komplett frei, scheitert aber mit seinem Versuch an Trapp. Die Antwort, in der 28.Minute .Marmoush geht über rechts auf und davon, flankt scharf in den Strafraum. Lacroix nimmt das Risiko, klärt mit langem Bein zur Ecke. Am langen Pfosten wäre Etikite' einschussbereit gewesen.
Behrens zur erneuten Gästeführung
Wieder einer dieser schnellen Gegenangriffe der Gäste und wieder verhindert die Frankfurter Defensive den letzten Pass nicht. 36.Minute: Wind kann sich bei einem langen Ball behaupten und serviert für Maehle. Dessen Flanke von links fliegt in den Fünfer, wo sich Behrens im Luftkampf mit Max behauptet. So schlägt es zur erneuten Gästeführung ein. Auch die Prüfung des VAR, eventuelles Abseits, bleibt ohne Intervention.
Die Nachspielzeit beträgt vier Minuten. Auch in der verbliebenen Zeit kriegt die Eintracht hinten nicht dicht. Nach einer weiteren Majer Ecke kriegt Jenz seine Chance, der Flugkopfball verfehlt das Gehäuse von Trapp aber knapp, 45'+2. Jetzt ist Halbzeit.
Marmoush mit dem Ausgleich
Unterbrechung zur zweiten Hälfte
Die zweite Halbzeit beginnt vor 56.500 Zuschauern ohne personelle Wechsel. Allerdings scheinen die Fans der Eintracht Gefallen am kleinen , gelben Ball gefunden zu haben. Der Investorendeal der DFL ist zwar abgesagt, die Fan-Szene protestiert aber wieter. Diesmal richtet sich der Unmut explizit gegen den VfL Wolfsburg. Das Spiel wird aufgrund der Tennisbälle und Flummis auf dem Spielfeld, Stand 48.Minute, unterbrochen. Ab der 54.Minute wird hier wieder Fußball gespielt.
Der Beginn ist eher schwerfällig. Beide Mannschaften können sich hier nicht gefährlich vor den Toren in Szene setzen. Die erste Chance gehört dann den Gästen. In der 64.Minute prüft Baku Trapp mit einem Diagonalschuss. Kein Problem für den Frankfurter Keeper.
Doppelwechsel bei der SGE: Trainer Toppmöller bringt Nkounkou und Chaibi für Max und van de Beek ins Spiel, 67'.
Größte Chance für die Gastgeber in der 69.Minute: Nkounkou, gerade erst eingewechselt, spielt einen spektakulären Pass in die Tiefe, findet Knauff am rechten Pfosten. der hat Platz, schießt sofort aus spitzem Winkel und die Kugel geht hauchdünn links vorbei. Die Konterchance der Wölfe, 72.Minute, verpufft. Paredes kreuzt, ist aber zu spät und kann Trapp nicht ernsthaft vor Probleme stellen.
Der VfL wechselt doppelt. Für Behrens und Majer kommen zur 73.Minute Nmecha und Wimmer. Vier Minuten später geht Etikite' vom Platz. Für ihn kommt Bahoya.
Jetzt steigt der Geräuschpegel im Stadion. Bei einer Flanke von rechts gibt es zunächst Kontakt zwischen Lacroix und Marmoush. Im Anschluss rettet Baku mit höchstem Risiko gegen Ebimbe, erleidet dabei eine klaffende Wunde. Die Fans der Eintracht wollen einen Elfmeter, den es aber nicht gibt. 82'.
Die Hausherren sind um Druck bemüht, rennen sich aber immer wieder fest. So auch Nkounkou in der 86.Minute. Der flankt von links, allerdings ins Toraus.
Hier werden, auch aufgrund der Unterbrechnug elf Minuten nachgespielt.
Verdienter Ausgleich durch Marmoush
Zwei Minuten sind vergangen und die Eintracht gleicht aus. Ein langer Befreiungsschlag kommt direkt zurück. Chandler leitet per Kopf weiter in den Lauf von Marmoush. Der erkennt sofort die Lücke und schießt die Kugel mit aller Wucht in die Maschen.
Die weiteren Spielminuten bringen keine Treffer mehr. Frankurt und Wolfsburg trennen sich mit einem 2:2 Unentschieden.
Content / Fotos: Michael Kaiser vom 25.02.2024
Derbypleite - FCK unterliegt mit 0:4
Kaiserslautern taumelt Richtung Abstieg
Friedhelm Funkel wechselt im Vergleich zu seinem Debüt in Nürnberg nur auf einer Position. Für den gelbgesperrten Puchacz rückt Zolinski in die Startelf.
Die sieht wie folgt aus: Krahl - Zimmer, Kraus, Elvedi, Zolinski - Kaloc, Tomiak - Tachie, Ritter, Redondo - Ache.
Christian Eichner wechselt ebenfalls nur einmal. Burnic übernimmt für Brosinski (Bank).
Die Startformation sieht dann so aus: Drewes - Jung, Bormuth, Franke, Herold - Rapp, Gondorf - Burnic, Nebel, Wanitzek - Matanovic.
Nach einer Gedenkminute für den unter der Woche verstorbenen Andreas Brehme pfeift Tobias Welz die Begegnung an. Die ersten Minuten sind von Zweikämpfen in der neutralen Zone", sprich Mittelfeld, geprägt. Auch wenn die Pfälzer die aktivere Mannschaft sind, steht der KSC gut sortiert und lässt nichts zu. Nach gut zehn Minuten werden die Gäste etwas stärker, sprich aktiver. So haben die Gäste dann auch nach vierzehn Minuten den ersten Abschluss. Nach flacher Hereingabe von links bekommt Matanovic jedoch keinen Druck auf den Ball und Krahl kann problemlos klären.
Chancen bleiben hier absolute Mangelware. Das Spiel ist momentan eher unspektakulär. Auch einen Freistoß aus zentraler Position, 32.Minute, schlenz Ritter direkt in die Arme von Drewes. Karlsruhe versucht es immer wieder mit langen Bällen. Bisher steht aber das Pfälzer Bollwerk und den Pässen der Badener fehlt die letzte Präzision.
Etwas Aufregung gibt es in der 42.Minute. An der Strafraumkante schießt Ritter Rapp an. Die Hand war aber vor der Brust angelegt. Das reicht nicht für einen Elfmeter.
Die Nachspielzeit beträgt eine Minute, dann ist Halbzeit.
Chancenlos im Derby
Treffer von Wanitzek und Matanovic binnen drei Minuten
Personell unverändert geht es auf beiden Seiten vor 49.327 Fans in die 2.Halbzeit. Die ersten fünf Minuten bringen dennoch mehr "Action"auf dem Platz als die komplette erste Spielhälfte.
Es dauert genau 25 Sekunden nach Wiederanpfiff bis Ache den Ball erobert und zu Ritter am Strafraum querlegt. Dessen Abschluss zwingt Drewes zur Parade und er lenkt den Ball über die Latte. Vor der Ausführung der fälligen Ecken lernen sich Rapp und Kaloc kennen, letzterer holt aus und trifft den Gegenspieler mit dem Ellenbogen in der Magengegend. Schiedsrichter Welz wird zum Bildschirm zitieret, entscheidet nach Ansicht der Bild auf Gelb für Kaloc, 49'.
Gästeführung durch Wanitzek
Bormuth löst die Situation unter Druck gut auf, findet Burnic, der den Ball ideal in ndie Tiefe spielt. Auf links läuft Wanitzek ein, hat die Übersicht und schiebt an Krahl vorbei zur Führung ein. Gespielt sind gerade einmal sechs Minuten in der zweiten Hälfte.
Zweiter KSC-Treffer durch Matanovic
Gerade einmal drei Minuten nach der Führung legt Karlsruhe durch Matanovic nach. Nach einem Konter über Burnic, legt Nebel präzise in den Lauf von Matanovic. Der legt den Ball zunächst an Krahl vorbei, landet im Getümmel, bekommt den Ball aber irgendwie über die Linie. 2:0 für die Blauen.
Dreifachwechsel Kaiserslautern
Friedhelm Funkel reagiert, wechselt dreifach. In der 62.Minute kommen Niehues, Opoku und Abiama für Kaloc, Tachie und Zolinski.
Die zwischenzeitlichen Bemühungen der Pfälzer verpuffen und bis zur 70.Minute kann der KSC auch wieder für Entlastung sorgen, ohne jedoch viel für das Spiel zu machen.
In der 71.Minute ersetzt Stojilkovic den heute blass gebliebenen Ache.
Erster KSC-Wechsel in der 78.Minute: Jensen ersetzt Rapp. Karlsruhe verwaltet die Führung sehr souverän und setzt Nadelstiche.
Entscheidung durch Nebel
Der FCK findet keine Lösungen vor dem Tor und bleibt in der Defensive extrem anfällig. Der nächste Konter . Jung spielt einen langen Ball, findet Nebel . Der setzt sich gegen Elvedi durch, schiebt unter Krahl zum 0:3 ein.
Karlsruher Wechselzeit
Der nächste Wechsel von Christian Eichner, diesmal doppelt in der 83.Minute. Thiede und Brosinski ersetzen Jung und Wanitzek. In der 87.Minute kommen dann noch Zivzivadze und Schleusener für Burnic und Matanovic.
Während die Gästefans "Oh wie ist das schön" anstimmen flüchten die ersten Heimfans. Vier Minuten müssen Sie sich nach hier ansehen.
Zivzivadze mit dem Schlusspunkt
Der Kopfball des Georgiers, nach Flanke Thiede, ist hier Schlusspunkt. Der Karlsruher SC gewinnt hier hochverdient , die Abstiegsnöte der Pfälzer werden immer größer.
Abpfiff in Kaiserslautern!
Content / Fotos: Michael Kaiser vom 24.02.2024
Lens dominiert erste Halbzeit
Zwei Treffer für die Franzosen zur Pausenführung
Nach dem 0:0 aus dem Hinspiel gehen beide Mannschaften gleichermaßen optimistisch in dieses Rückspiel um den Einzug ins Achtelfinale der Europa-League.
Im Vergleich zum Hinspiel vor einer Woche wechselt Christian Streich auf einer Position. Für Keitel, den Rückenprobleme plagen, kommt Sildillia.
Das ist die erste Elf der Breisgauer: Atubola - Kühler, Sildillia, Gulde, Makengo - Doan, Eggestein, Höfler, Röhl - Sallai, Höler.
Lens Trainer Haise wechselt gleich viermal. Für Aguilar, Haida, Diouf und den gesperrten Danso laufen heute Khusanov, Samed, Chavez und Medina auf.
Das Spiel läuft und Freiburg möchte wohl zunächst angelaufen werden, hofft mit langen Bällen hinter die Linien der Franzosen zu kommen. Die erste Möglichkeit gehört dann den Gästen. Frankowski flankt in der 7.Minute in den Strafraum,Wahi stoppt mit der Brust für Sotoca, der aber dann nach rechts abgedrängt wird. Dann kommen auch die Breisgauer vor das Tor des RC. In der 9.Minute fängt Eggestein einen hohen Ball der Gäste ab, findet den kreuzenden Sallai, der aber flach, rechts den Kasten verfehlt.
Diese Begegnung bleibt auch nach fast 25min eine zähe Angelegenheit. Hier steht das gegenseitige Abtasten im Mittelpunkt.
Schnitzer von Atubolu
Die Partie war etwas verflacht, nun aber ein böser Patzer des jungen Freiburger Keepers in der 28.Minute. Nach Freistoß von Frankowski kommt Atubola raus, faustet den Ball aber in die Zentrale, direkt zu da Costa, der keine Mühe hat einzuschieben. Lens hatte zu diesem Zeitpunkt zwar etwa 70% Ballbesitz, angedeutet hatte sich dieser Treffer jedoch nicht.
Die Antwort der Breisgauer fast in der 34.Minute. Sallai bringt den Freistoß aus dem rechten Halbfeld hoch in den Strafraum. Die Kugel flippert ein wenig hin und her, landet bei Sildillia. Der bringt den Ball mit der Brust auf das Tor. Medina wirft sich in die Szene, lenkt den Ball an den Pfosten. Den Nachschuss von Doan kann Samba klären.
Freiburg ist nun die präsentere Mannschaft, hat selbst 65% Ballbesitz. Gefährliche Situationen bleiben aber Mangelware.
Wahi mit zweitem Treffer für Lens
Die Franzosen spielen es hier mehr als effektiv. Es läuft die erste Minute der Nachspielzeit und die Gäste legen den zweiten Treffer nach. Auch dieser Treffer wurde begünstigt durch Freiburger Mithilfe. Gulde kann einen langen, scharf geschlagenen Ball nicht klären und Wahi schnappt sich die Kugel. Von rechts geht er in den Strafraum und lupft den Ball ganz souverän über Atubola ins Gehäuse.
Freiburg gleicht nach 90min aus
Sallai trifft doppelt, erzwingt Verlängerung
Christian Streich wechselt zu Beginn der zweiten Halbzeit doppelt. Für Sildillia und Makengo kommen Weißhaupt und Gregoritsch. Die Wechsel zeigen Wirkung, Freiburg drückt auf den Anschluss.
In der 50.Minute klärt Khusanov eine Flanke von Weißhaupt per Kopf zur Seite. Kübler nimmt sich den zweiten Ball, zieht aus 20m direkt ab. Der Volleyknaller streift nur knapp über die Latte ins Aus. Zwei Minuten später geht Sallai Richtung Strafraum der Franzosen. Sein Schuss aus der Distanz, ca. 22m, wird noch leicht abgefälscht. Samba greift aber trotzdem sicher zu.
Den ersten Gegenzug, 56.Minute, haben die Franzosen nach einer Ecke von Frankowski. Gradit kommt an den Ball, köpft aber links vorbei. Auch in der 58.Minute lassen die Mannen von Trainer Haise eine Chance aus. Sotoca hatte auf Frankowski durchgesteckt, der hat Weißhaupt ins Leere laufen lassen, dann aber aus 13m den Ball nicht richtig getroffen. Da war mehr drin.
Sallai mit dem Anschluss
Doan bringt einen Freistoß von links in den Strafraum, fällt nach einigen Kontakten Sallai vor die Füße. Der hämmert den Ball aus 5m über den linken Innenpfosten ins Tor. Freiburg ist im Spiel zurück, die Hoffnung lebt in der 68.Minute wieder.
Erste Wechsel beim RC Lens in der 73.Minute. Für den sehr aktiven Frankowski ist nun Aguilar im Spiel. Guilavogui kommt für den Torschützen Wahi. In der 80.Minute ersetzten Haidara und Fulgini Chavez und den Schützen des zweiten Gästetreffers, da Costa. Der eingewechselte Fulgini hat dann auch, in der 83.Minute, die Entscheidung auf dem Fuß
Sein Flachschuss aus 9m geht aber links am Tor vorbei. Lens besetzt nun die Räume wieder besser, lässt deutlich weniger zu.
Noch einmal Doppelwechsel bei Freiburg. In der 86.Minute kommen Grifo und Ginter für Gulde und Röhl. Die Witterungsverhältnisse machen es nicht einfacher. Ein langer Ball von Atubolu auf Höler, der aber den Ball erst nach der Torauslinie unter Kontrolle bekommt.
Hier werden 5min Nachspielzeit angezeigt.
Doppelpacker Sallai zum Ausgleich
Es läuft die zweite Minute der Nachspielzeit und Sallai trifft zum zweiten Mal. Gregoritsch legt links in den Strafraum und Doan wird geblockt. Der zweite Ball kommt zentral zu Sallai, der aus 13m die Lücke findet und in die linke Ecke schießt. Das Spiel beginnt neu, zunächst ist aber die reguläre Spielzeit beendet.
Gregoritsch mit dem Siegtreffer
Sportclub mit überragender Moral
Zunächst spielt sich vieles in der neutralen Zone ab. Die erste Chance dann in der 97.Minute. Freiburg kontert, erspielt sich eine Überzahlsituation. Eggestein nimmt Doan mit, die Flanke gerät aber etwas zu lang.
Gregoritsch bringt SC in Führung
Hier ist die 99.Minute angebrochen und das Europa-Park Stadion gleicht einem Tollhaus. Michael Gregoritsch trifft zur Führung für die Hausherren. Ein langer Abschlag von Atubolu wird von Höler per Kopf verlängert zu Gregoritsch verlängert. Der Ball soll Sallai erreichen, der aber ins Straucheln gerät. So zieht der Österreicher selbst durch, umkurvt Samba und schiebt aus 8m ein.
Nach der Führung steht der nächste Freiburger Wechsel an. Günter kommt für Kübler, 101'.
Lens wechselt ebenfalls. Doppelwechsel in der 103.Minute: Said und Diouf kommen für Samed und Gradit.
Nachspielzeit noch einmal zwei Minuten und es ist Pause in Freiburg.
Muslija ersetzt Doppelpacker Sallai
Mit Beginn der zweite Hälfte der Verlängerung ist Muslija für Sallai im Spiel. Beim RC Lens heißt die Devise nur noch lang und hoch nach vorne. Es bleibt aber beim Stückwerk und gefährliche Szenen sind Mangelware.
Nach einer weiteren Minute Nachspielzeit ist hier Feierabend und die Breisgauer stehen im Achtelfinale der Europa-League.
Content / Fotos: Michael Kaiser vom 22.02.2024
Funkel überrascht mit Startformation
Tachie trifft erneut gegen den Club
Christian Fiel verändert sein Team im Vergleich zum 1:1 gegen Wehen Wiesbaden auf drei Positionen: Gürleyen rückt für den gelbgesperrten Marquez in die Innenverteidigung. Duman und Goller fehlen krankheitsbedingt und werden von Uzun und Okunuki ersetzt.
Der 1. FC Nürnberg beginnt mit dieser Elf: Klaus - Gyamerah, Gürleyen, Horn, Brown - Flick, Castrop - Wekesser, Uzun, Okunuki - Andersson.
Kaiserslautern tritt in dieser Formation auf: Krahl - Puchacz, Zimmer, Kraus, Elvedi - Tomiak, Kaloc - Redondo, Ritter, Tachie - Ache
Damit nimmt Friedhelm Funkel in seiner ersten Partie drei Änderungen im Vergleich zur 1:2-Heimpleite gegen Paderborn vor: Funkel setzt auf die Viererkette und ändert damit die Taktik der Roten Teufel. Kraus startet für Soldo (nicht im Kader) in der Abwehr, dazu beginnen Zimmer für Ronstadt (Oberschenkelverletzung) und Redondo für Niehues (Bank).
Der Beginn des Spiels verzögert sich aufgrund von Fanprotesten um acht Minuten. Jetzt geht es im Max- Morlock-Stadion los.
Zunächst arbeiten sich die Teams in der neutralen Zone aneinander ab. In der 13.Minute will Kaiserslautern eine Ecke von links ausführen. Doch die Partie ist erneut unterbrochen, da Fans hinter dem Tor sind und ein Banner hochhalten. Auch dieses Banner richtet sich an die Abstimmung vom 11. Dezember zum Investoreneinstieg. Auch die Polizei hat inzwischen den Innenraum betreten.
Nach 14 Minuten Unterbrechung wird die Ecke von links nun nach ausgeführt. Die Partie geht weiter. Nach der Pause sind aber nur noch die Gäste am Drücker. Formell sind hier 28min gespielt. Schiedsrichter Bacher hat die Ecke freigegeben. Die Ecke von Ritter landet auf dem ersten Pfosten. Nürnberg kann nicht richtig klären und Redondo kommt aus zehn Metern noch zum Abschluss. Die Kugel geht nur knapp über den Kasten. Zwei Minuten später legt Tachie per Hacke für Ache auf. Der Stürmer schießt mit voller Wucht aus 19 Metern nur knapp über das Tor, 30'.
Tachie mit der Gästeführung
Das hatte sich angedeutet: Lautern bleibt am Drücker und in der 34.Minute (netto 19.) gehen die Gäste in völlig verdient in Führung. Gürleyen spielt einen Fehlpass im Aufbau zu Kaloc. Der Tscheche schiebt links raus zu Redondo. Der Flügelspieler sucht nach einem guten Lauf in die Spitze dann nicht Ache im Zentrum, sondern den rechts frei im Sechzehner stehenden Tachie. Der Stürmer schiebt aus elf Metern die Kugel halblinks ins Tor rein, Torhüter Claus kommt mit seiner Fußabwehr nicht mehr an den Ball dran.
In der 37.Minute schnuppert Tachie am Doppelpack. Nach starker Kombination über die rechte Seite ist diesmal aber Klaus zur Stelle.
Die Nachspielzeit wird mit 17 Minuten veranschlagt.
Der Club hat zwar im Moment 64 Prozent Ballbesitz, findet aber keine Mittel gegen die gut positionierte Abwehr vom 1. FC Kaiserslautern. Die nächste Gefahr geht von Redondo aus. Der Flügelflitzer geht über die linke Seite auf und davon, sucht den Abschluss, Sein Schuss verfehlt das Gehäuse knapp rechts, 45'.+10.
In der 18.Minute der Nachspielzeit muss Lauterns Keeper Krahl nach einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler behandelt werden, kann aber weiterspielen. Jetzt ist dann auch mal Halbzeit.
Uzun rettet Punkt für Nürnberg
Starke Lautrer Vorstellung macht Mut
Die Gastgeber wechseln zu Beginn der zweiten Spielhälfte. Für Okunuki und Gürleyen kommen Hofmann und Jeltsch in die Partie.
Der Club ist aktuell die aktivere Mannschaft, ohne jedoch größere Torgefahr zu entwickeln. Der eingewechselte Jeltsch sieht in der 49.Minute die gelbe Karte, konnte Ache nur auf Kosten eines Fouls bremsen. Der wäre ansonsten durch gewesen. Wechsel bei den Franken, 62.Minute. Schleimer kommt für Castrop.
Ausgleich für Nürnberg durch Uzun
Die Gäste aus der Pfalz sind in dieser zweiten Hälfte zu passiv. So war es nur eine Frage der Zeit bis der Ausgleich fällt .In der 64.Minute ist es dann soweit. Lautern kann die Situation vor dem eigenen Strafraum nicht klären, lässt Uzun zum Schuss kommen. Der lässt sich nicht zweimal bitten, zieht nach Zuspiel von Andersson ab, schlenzt den Ball aus 18m ins rechte Eck. Aufgrund des Aufwandes der zweiten Hälfte ist dieser Treffer auch nicht unverdient.
Unmittelbar nach dem Ausgleich wechselt Friedhelm Funkel, bringt Niehues für den verwarnten Kaloc. In der 70.Minute schnappt sich der eingewechselte Abiama , nach schlampigen Pass von Uzun, die Kugel, marschiert über die linke Seite. Final schließt der Stürmer aus 12m ab, verfehlt das Tor aber knapp. Das wäre wohl ein Einstand nach Maß gewesen. Überraschend ziehen sich die Gastgeber mehr und mehr zurück. Jetzt sind die Gäste wieder am Drücker. So auch in der 79.Minute: Wieder ist es Abiama mit dem Abschluss. Klaus kann aber zur Ecke klären.
In der 84.Minute doppelter Wechsel beim FCK: Klement und Opoku ersetzen Ritter und Tachie.
87.Minute: Wechsel beim Club. Hungbo kommt für den Torschützen Uzun in die Partie.
Krahl rettet in höchster Not
Es sind 88min gespielt und Krahl muss sein ganzes Können aufbieten um seiner Mannschaft zumindest einen Punkt zu retten. Nach Flanke von Hungbo kommt Andresson aus zentraler Position frei zum Kopfball. Krahl kann die Kugel aber irgendwie über das Gehäuse wuchten.
Hier werden vier Minuten Nachspielzeit angezeigt.
Letzter Wechsel bei den Franken. In der zweiten Minute der Crunchtime ersetzt Kania Andersson.
Das war es dann auch. Schiedsrichter Bacher pfeift ab und die Teams teilen sich die Punkte.
Content/Foto: Michael Kaiser vom 18.02.2024
Debüt in Nürnberg
Zeit für taktische Änderungen?
Bei seinem Debüt als Cheftrainer des 1.FC Kaiserslautern kann Friedhelm Funkel personell aus dem Vollen schöpfen. Außer den Langzeitverletzten Zuck und Hercher fehlte lediglich Ronstadt diese Woche im Training.
Zum Spiel am Sonntagmittag, 13:30 Uhr, werden die Pfälzer, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, von mindestens 4.688 Fans unterstützt. Dies ist das offizielle Kontingent, welches der FCK aus Nürnberg erhalten hat. Allerdings ist mit einem größeren Anhang zu rechnen, da sich viele Fans über den Onlinehandel des FCN mit Tickets versorgt haben.
Grundgerüst für Nürnberg steht
Auch wenn sich der neue Trainer Friedhelm Funkel noch nicht auf die taktische Ausrichtung festlegen wollte, sieht er durchaus die Möglichkeit mit einer Viererkette in der Defensive zu starten. Bis auf wenige Positionen sieht er ein Grundgerüst für das Spiel am Sonntag.
Fußball ist keine Zauberei
Auf einen möglichen Vorteil, aufgrund einer möglichen Neuausrichtung, angesprochen, wollte Funkel sich nicht festlegen lassen. Er habe auch schon öfter gegen Teams mit neuem Trainer gespielt und diese Situation werde übertrieben dargestellt. Es muss also nicht von großem Vorteil sein, sei aber definitiv kein Nachteil. Funkel: "Fußball ist keine Zauberei. Wir müssen aus einer guten Grundordnung heraus spielen und leidenschaftlich kämpfen. Wir haben technisch gute und schnelle Spieler. Wenn jeder an seine Grenze geht, können wir in Nürnberg bestehen.“
Sehr engagierter Klement im Kader
Auch Philipp Klement, der sowohl unter Dirk Schuster, als auch Dimitrios Grammozis, auf's Abstellgleis geraten war, wird im Kader für Sonntag stehen. Für Ronstadt könnte, aber dies ist spekulativ, Zimmer auf der rechten Seite starten.
Keine Garantien aufgrund der Geschichte
Von ihm, so Funkel, werde es keine Einsatzgarantien aufgrund von Verdienste der Vergangenheit geben. Für ihn zähle nicht, was vor Monaten passiert sei, sondern das, was die Spieler heute an Leistung anbieten.
Abreise nach Nürnberg bereits heute
Aufgrund der kurzen Eingewöhnungszeit hat man sich beim FCK für eine Abreise bereits heute entschieden. Man habe so etwas mehr Zeit für Gespräche mit Spieler. Da sein Tag auch nur 24h habe, sei dies für ihn von Vorteil.
Mannschaft strotz nicht vor Selbstvertrauen
Dass seine Mannschaft natürlich nach den negativen Ergebnissen der Vorwoche nicht vor Selbstvertrauen strotze sei klar: "Ich bin ein grundsätzlich optimistisch eingestellter Mensch. Ich versuche nur Dinge einzufordern, die die Spieler auch umsetzen können. Fehler dürfen passieren, aber man muss immer den Willen zeigen. Natürlich ist ein gewisser Druck da, aber es gibt immer Situationen in denen man weniger gute Phasen durchlebt, aber man muss sich den Herausforderungen stellen“. Als Ausrede taugen die Vorwochen allerdings nicht.
Content/Foto: Michael Kaiser vom 16.02.2024
Friedhelm Funkel ist neuer Cheftrainer beim FCK
Der 1. FC Kaiserslautern hat nach der Freistellung von Dimitrios Grammozis einen neuen Cheftrainer installiert: Friedhelm Funkel übernimmt mit sofortiger Wirkung das Amt bei den Roten Teufeln.
Der ehemalige Bundesligaprofi, der von 1980 bis 1983 seine Fußballschuhe für den Pfälzer Traditionsverein schnürte, übernimmt den Cheftrainerposten beim FCK. Neben ihm wird Co-Trainer Matthias Lust das bestehende Trainerteam der Roten Teufel ergänzen.
Den Wechsel von der aktiven Spielerkarriere auf die Trainerbank vollzog Funkel nahtlos. Nachdem er zunächst bei seinem damaligen Klub Bayer 05 Uerdingen vom Spieler zum Co-Trainer und später Cheftrainer wurde, folgten in seiner Laufbahn unter anderem Übungsleiterstationen beim 1. FC Köln, Eintracht Frankfurt und Fortuna Düsseldorf. Zuletzt engagierte er sich im Frühjahr 2021 als Chefcoach beim 1. FC Köln und führte die Rheinländer zum Klassenerhalt in der Bundesliga.
Quelle: Pressemitteilung Verein vom 14.02.2024
FCK stellt Dimitrios Grammozis frei
Der 1. FC Kaiserslautern hat am späten Dienstagabend Dimitrios Grammozis und Sven Piepenbrock von ihren Aufgaben als Cheftrainer und Co-Trainer freigestellt. Der Nachfolger wird am Mittwochnachmittag die erste Trainingseinheit auf dem Betzenberg leiten.
Dimitrios Grammozis hatte gemeinsam mit seinem Co-Trainer Sven Piepenbrock Anfang Dezember vergangenen Jahres das Traineramt in der Pfalz übernommen. Der FCK reagiert mit der Freistellung auf die jüngsten sportlichen Ergebnisse in der Liga, die nicht die erhoffte positive Wendung genommen haben.
Der FCK bedankt sich bei Dimitrios Grammozis und Sven Piepenbrock für die geleistete Arbeit und das Engagement und wünscht Beiden auf ihrem weiteren Weg alles Gute.
Quelle: Pressemitteilung Verein vom 14.02.2024
Alarmstufe rot
Elvedi per Kopfball mit früher Führung
Trotz einer enttäuschenden Leistung beim Aufsteiger SV Elversberg vertraut Teufel-Trainer Dimitrios Grammozis aus nahezu der Elf der Vorwoche. Lediglich Touré fehlt im Kader, für ihn startet Soldo in der defensiven Dreierkette.
Die Startelf des FCK: Krahl - Elvedi, Tomiak, Soldo - Ronstadt, Niehues, Kaloc, Puchacz - Ritter - Tachie, Ache.
Lukas Kwasniok wechselt doppelt. Verletzt fehlt Curda, auf die Bank muss Hansen. Dafür stehen Ens und Klefisch in der Startelf der Westfalen.
Paderborn beginnt wie folgt: Boevink - Brackelmann, Kinsombi, Musliu - Klaas, Ens, Klefisch, Obermair - Ansah, Bilbija - Kostons.
Lautern hat sich offenbar viel vorgenommen, steht direkt auf dem Gaspedal. Die ersten Angriffsversuche starten Richtung Westkurve.
Start nach Maß für Rote Teufel
Drei Ecken Elfer, so eine alte Fußballer(Weisheit. Die Hausherren machen das deutlich schneller. Die dritte Minute läuft, Puchacz schlägt die erste Ecke mit viel Schnitt Richtung Fünfer, findet Elvedi. Der läuft mit viel Schwung ein, köpft ins linke Eck ein. Der perfekte Start für den in Abstiegsnot geratenen Traditionsverein.
Die erste Offensivaktion der Paderborner endet bei Ansah, der halbrechts geschickt wird und auf Höhe des Strafraums im Laufduell mit Niehues zu Boden geht. Zu wenig für einen Elfmeter.
Ache mit Abseitstreffer
Gespielt sind auf dem Betzenberg acht Minuten und die Kugel liegt zum zweiten Mal im Gehäuse von Boevink. Nach Ballverlust von Klaas schaltet Lautern schnell um, Ritter steckt für Ache durch, der aus gut 15m das Leder im linken Eck einnetzt. Direkt im Anschluß geht, vollkommen zu Recht, die Fahne hoch. Abseits! Die nächste Gefahr für den SC keine drei Minuten später. Tachie kommt mit viel Tempo über die rechte Seite, spielt dann quer in die Mitte. Kinsombi müsste klären, leitet aber unglücklich an den Fünfer weiter, wo Puchacz wartet. Der polnische Nationalspieler spitzelt den Ball aber nur rechts am Tor vorbei. Auch die Gäste können sich zeigen, 13': Bei einem Freistoß von Obermair spielen die Roten Teufel auf Abseits, was allerdings kräftig daneben geht. Musliu läuft durch, ist wohl selbst überrascht, dass er aus 11m so frei zum Kopfball kommt. Der Ball geht schließlich knapp am rechten Pfosten vorbei. Auch in der 21.Minute klappt die Abseitsfalle beim FCK nicht. Kostons dringt nach einem langen Ball, die Fahne blieb unten, in den Strafraum ein. Der Ball erreicht Kostons nicht, Krahl ist dazwischen, boxt die Kugel nach Flugeinlage ins Aus.
Nach einer halben Stunde zählen die Gäste gut 65% Ballbesitz, ohne daraus Kapital geschlagen zu haben.
Ronstadt muss verletzt vom Platz
In der 34.Minute muss Dimitrios Grammozis zum ersten Mal wechseln. Nicht ganz freiwillig, denn Ronstadt scheint angeschlagen. Für ihn kommt positionsgetreu Zimmer,
Paderborn Keeper sorgt für Aufregung
Der unsichere Boevink mit dem nächsten Aussetzer, 40': Erneut ein langer Ball der Hausherren und die Abwehrkette der Westfalen ist ausgehebelt. Puchacz marschiert los, wird vom Boevink kurz vor dem Strafraum gefällt. Der berührt zwar auch irgendwie den Ball, räumt aber dann den Spieler ab. Zunächst zeigt Schiedsrichter Petersen auf den Punkt, bekommt dann aber eine Nachricht aus dem Keller. Nach Überprüfung wird die Szene, korrekt, vor den Strafraum verlegt, aber der Keeper bleibt unbestraft und es geht mit Schiedsrichterball weiter.
Die Nachspielzeit beträgt nach einer kurzen "DFL-Pause" sieben Minuten. Auch diese Minuten laufen runter, ohne weitere Gefahr vor den Toren. Halbzeit!
Paderborn dreht Spiel
Kaiserslautern taumelt dem Abstieg entgegen
Um 21.47 Uhr kann Martin Petersen vor 36.344 Zuschauern die zweite Halbzeit anpfeifen. Diesmal hatten die Sportfreunde aus Paderborn ihre Taschen entleert und für einen verzögerten Wiederanpfiff gesorgt. Die Rechnung des DFB für das kleine Februarfeuerwerk wird zeitnah eingehen. Unabhängig von den Fans, muss man bilanzieren, dass die Kwasniok-Elf aus fast 70% Ballbesitz nicht profitieren konnte. Ganz im Gegenteil ; der FCK führt verdient, könnte womöglich höher führen.
Es geht übrigens ohne Wechsel auf beiden Seiten weiter.
Die Gäste versuchen hier weiter in die Vorwärtsbewwgung zu kommen. So auch in der 51.Minute: Kostons flankt von rechts in den Sechzehner, da kommt allerdings der einlaufende Kinsombi zu spät. Das sieht weiter gefällig aus, jedoch ohne Belohnung.
Dreifachwechsel bei den Pfälzern
Ritter, Ache und Tachie gehen vom Feld. Für sie kommen Stojilkovic, Abiama und Opoku.
Kinsombi per Handelfmeter zum Ausgleich
Wieder einmal kann man ausgiebig über das Regelwerk diskutieren. Offenbar spielt die Absicht hier keine Rolle mehr. Gelingt es dem Angreifer den Verteidiger anzuschießen, das Regelwerk geht da mit. Nach dem Elfmeter gegen den FCK in Elversberg, nun die zweite harte Entscheidung. Diesmal kriegt Tomiak die Hand nicht mehr aus der Schußlinie. Der Schuß kam von Ansah, nach Zuspiel Bilbija.
Nach kurzer Überprüfung zeigt der Schiedsrichter auf den Punkt, 63'. Diese Chance lässt sich Kinsombi nicht nehmen, verwandelt sicher zum 1:1 Ausgleich.
Dreifachwechsel beim SC Paderborn
Lukas Kwasniok scheint nun die Entscheidung zu suchen, wechselt dreifach. Für Klaas, Kostons und Brackelmann laufen nun Hoffmeier, Leipertz und Platte auf, 66'.
Musliu zur Gästeführung
Paderborn will offenbar in einem nun offenen Spiel. Wieder ist es ein Standard. Obermair zieht eine Ecke von links ab den ersten Pfosten. Dort kommt Klefisch mit dem Hinterkopf an den Ball, verlängert. Musliu muss nur noch ins rechte Eck einnicken. Spiel gedreht! Gespielt sind mittlerweile 72 Minuten.
Dimitrios Grammozis wechselt letztmals, 78': Für Puchacz soll nun Redondo noch einmal Schwung in den Lautrer Angriff bringen. Auf der Gegenseite ersetzt Kwasniok im Anschluß Conteh durch Ansah. Die Chance zur Entscheidung hat der Gast.
Vorentscheidumg vertagt
Conteh ist, nach Balleroberung gegen Soldo, in der 82.Minute frei durch, scheitert am starken Krahl.
In der 86.Minute kommt bei Paderborn Heuer für Musliu ins Spiel.
Lautern ist offensichtlich angeknockt und die Spielweise ähnelt wieder der, die auch bei der Auswärtspleite in Elversberg mit einer Niederlage endete. Stichwort lautet "Langholz".
Die Nachspielzeit beträgt vier Minuten. Selbst den größten Optimisten in Lautrer Farben fehlt allmählich der Glaube. Der saubere Aufbau fehlt und die Defensive der Gäste kann diese Angriffe routiniert abhandeln. Vielleicht bringt ein direkter Freistoß aus fast zentraler Position, 20m vor dem Tor noch den Ausgleich. Opoku übernimmt, schießt aber über das Tor.
Das war es aus dem Fritz Walter Stadion. Kaiserslautern verliert aufgrund einer desolaten zweiten Spielhälfte, taumelt weiter Richtung 3.Liga.
MK100224
Doppelschlag VfB und Rot gegen Röhl
Anfangsphase ist ein Desaster für den SC Freiburg
SC-Trainer Streich wechselt im Vergleich zur Vorwoche auf drei Positionen. Sallai, letzte Woche erkrankt, ist wieder gesund und darf starten. Gulde kommt aus Gelbsperre zurück, Höfler darf ebenfalls wieder starten. Dafür nehmen Sildillia, Weißhaupt und Gregoritsch auf der Bank Platz.
Das ist also die Startelf der Breisgauer: Atubolu - Kübler, Ginter, Gulde, Makengo - Eggestein, Röhl, Höfler - Sallai, Grifo, Höler.
Bei den Schwaben gibt es zwei Wechsel. Für Zagadou kommt Stergiou, Karazor kommt nach Gelbsperre zurück, dafür muss Leweling auf die Bank.
So spielt der VfB: Nübel - Stiller, Karazor - Anton, Rouault, Stergiou - Vagnoman, Millot, Führich, Mittelstädt - Undav.
VfB mit Blitzstart und Doppelschlag
Nicht einmal drei Minuten sind in Freiburg gespielt und der VfB trifft durch Undav. Ein flacher Pass von Anton findet, durch die Viererkette der Gastgeber, Undav. Der lässt sich nicht 2x bitten, nimmt die Kugel mit und versenkt aus 20m flach in die linke Ecke.
Verwalten des Ergebnisses ist nicht Sache der Schwaben. Der VfB macht weiter Druck und es dauert nur bis zur 7.Minute und der perfekte Start in diese Begegnung ist perfekt. Diesmal ist es Führich der über halblinks anläuft. Eggestein versucht zu verteidigen, grätscht unglücklich zu Undav, der gedankenschnell Führich einsetzt. Mit dem ersten Kontakt versenkt der Nationalspieler rechts unten. 2:0 in der 7.Minute. Das erinnert doch sehr an das Hinspiel.
Es dauert bis zur 13.Minute ehe der SC erstmals stattfindet. Grifo schlägt einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld, findet Ginter, der aber um Zentimeter das Tor von Nübel verfehlt. Im direkten Gegenzug zündet Führich, legt den Ball problemlos an Sallai vorbei, geht bis zur Grundlinie durch. Die Flanke blockt Höfler zunächst zur Ecke. Die Hereingabe findet Millot im Halbkreis, der aber aus knapp 8m knapp über das Tor steht.
Platzverweis für Röhl
Es soll aber noch schlimmer kommen. In der 17.Minute rutscht Röhl im Dribbling weg, steigt Mittelstädt dabei heftig auf den Knöchel. Diese Szene ruft den VAR auf den Plan. Das krobe Einsteigen war zwar möglicherweise unabsichtlich, hat aber dennoch die Rote Karte zur Folge.
Das bringt nun die Freiburger Fans auf die Palme. Neben Gesängen gegen die DFL fliegen minutenlang Gegenstände auf den Platz. Aktuell sind es bereits acht Minuten Unterbrechung, bevor es hier weitergehen kann. Minuten zuvor hatte bereits Christian Streich die Gelbe Karte gesehen.
Die erste Szene nach der Unterbrechung gehört wieder den Gästen. Führich kommt über die linke Seite, wird nicht gebremst, darf abziehen. Sein Versuch wird aber ebenso geblockt, wie der Flankenversuch von Mittelstädt, 32'.
Wie schlecht der SC Freiburg hier gestartet ist, zeigt der Expected-Goals-Wert von 0!
So gehört auch die nächste Torchance den Gästen, 36'. Mittelstädt flankt scharf und flach in die Mitte. Vagnoman kommt aber nicht zu einem kontrollierten Abschluss, da Makengo ihn bedrängt.
Man darf hier sicher auf die Nachspielzeit gespannt sein. Es sind tatsächlich elf Minuten! Der VfB ist aktuell in den "Verwaltungs-Modus" gewechselt, hat überwiegend im Mittelfeld seinen Ballbesitz. Der Sportclub findet hier überhaupt nicht ins Spiel. 6/11 Minuten der Nachspielzeit sind verstrichen, ohne Chancen auf beiden Seiten. Immer wieder reißen aber Führich oder Undav Lücken. Mittlerweile kriegen die Freiburger aber meist einen Fuß in die Zuspiele.
Kübler nach Ecke zum Anschlusstreffer
Die 11.Minute der Nachspielzeit läuft und der SC kommt nach einer Ecke durch Kübler zum Anschluss. Nach 56 Minuten Spielzeit und einem X-Goal Wert von 0, ein akzeptabler Spielstand. Die Hoffnung für die 2.Halbzeit ist zurück.
Es ist Halbzeit im Europa-Park Stadion.
Günter bei 1:3 mit Comeback
Niederlage gegen offensiv starke Schwaben
Beide Trainer gehen im ausverkauften Stadion, 34.700 Zuschauer, ohne personelle Wechsel in die zweite Halbzeit. Nach wenigen Minuten sieht das hier von Freiburger Seite sehr viel wacher aus, als große Teile der ersten Hälfte.
In der 53.Minute fast ein Treffer jedes Jahresrückblicks. Nach einem Steilpass bekommt Millot seine Beine nicht sortiert, Gulde grätscht dazwischen, spitzelt den Ball zurück zu Atubola. Der Keeper war offensichtlich überrascht, bekommt gerade noch die Beine zusammen, ehe ihn sein Mitspieler tunnelt. Ein weiteres Beispiel, wie leicht Angriffe sein können, in der 55.Minute. Rouault, Millot und Undav: Drei Stationen, zwei Kontakte ubd und der Schuss, über das Tor.
Spielunterbrechung vor dem Gästeblock
Jetzt, 57', wollen auch die Fans des VfB ihren Tascheninhalt loswerden, werfen Gegenstände auf den Platz. Das Spiel ist für mehrere Minuten unterbrochen und es schallt von beiden Seiten ein lautes "Scheiß DFL" durch das Stadion. In der 61.Minute geht es hier weiter mit Fußball.
Comeback von Christian Günter
Doppelwechsel beim SC und die Rückkehr des Kapitäns Christian Günter. Zusammen mit Gregoritsch ersetzt er Höfler und Makengo.
Vorentscheidumg durch Mittelstädt
Hatte die Hausherren noch einmal etwas Hoffnung geschöpft, stellt der kurz zuvor verwarnte Mittelstädt den 2-Tore Vorsprung wieder her. Angesichts des bisherigen Spielverlaufs sicher eine Vorentscheidung. Nach starkem Doppelpass mit Undav lupft Mittelstädt vom linken Fünfereck technisch fein über den Keeper. Das 1:3 und die wahrscheinliche Vorentscheidung.
Doppelwechsel auch bei den Gästen, 76':
Für Führich und Millot kommen Leweling und Dahoud.
Undav hat offensichtlich Selbstvertrauen getankt, versucht einen weiten Lupfer über Atubola. Der Ball senkt sich aber deutlich hinter dem Tor, 78'.
In der 83.Minute drei Wechsel beim SC. Für Höler, Grifo und kommen Weißhaupt, Muslija und Philipp ins Spiel.
Die Schlussphase ist angebrochen, ohne dass das Team von Christian Streich die Stuttgarter vor größere Probleme stellen kann. Diese spielen das clever runter, versuchen geschickt den Ball in den eigenen Reihen zu halten.
Aufgrund der Unterbrechung gibt es auch in der 2.Halbzeit reichlich Nachschlag: 10 Minuten!
Die erste Chance in der Crunchtime, 90+2' für Gregoritsch. Der bringt den Ball nach Sallai-Flanke mit viel Fahrt auf's Tor. Sein Ball wird von Rouault vor der Linie geklärt. Das wäre noch einmal die Möglichkeit gewesen heranzukommen. So wird Stuttgart das hier runterspielen und sich drei Punkte im Kampf um den Champions-League-Platz sichern.
Das Spiel ist abgepfiffen!
Fazit:
Der Sportclub steht jetzt nach den Niederlagen gegen Bremen und Stuttgart ab nächsten Freitag eine sehr entscheidende Woche an. Zunächst geht es nach Dortmund, danach folgt das Hinspiel in der Finalrunde der Europa League beim RC Lens und final empfängt man Sonntags die Frankfurter Eintracht zum direkten Duell der Europakandidaten.
MK030224
Erste Halbzeit ohne große Höhepunkte
KSC geht durch Budu Zivzivadze in Führung
Christian Eichner verändert seine Mannschaft gegenüber dem 4:3 Sieg beim HSV auf nur einer Position. Gondorf kommt im zentralen Mittelfeld für Jensen, Hier also die Anfangsformation des KSC: Drewes - Jung, Franke, Kobald, Heise - Burnic, Gondorf, Wanitzek - Nebel - Matanovic, Zivzivadze.
Auch Markus Kauczinski wechselt nur einmal. Es fehlt ausgerechnet der Doppeltorschütze Kovacevic gänzlich im Kader. Er wird ersetzt von Lee Hyun-Ju.
So spielt also der Gast aus Wiesbaden: Stritzel - Carstens, Mathisen, Vukotic - Goppel, Jacobsen, Heußer, Günther - Bätzner, Lee - Prtajin.
Schiedsrichter Tom Bauer hat die Begegnung pünktlich um 18.30 Uhr pünktlich angepfiffen. Die ersten fünf Minuten gehören den Gästen aus Hessen. So gelangt dann auch ein verunglückter Schuß beinahe zu Prtajin. Der sprintet in den Schussweg, verpasst mit dem Kopf aber ganz knapp. Kaum zwei Minuten später, 7.Minute, der nächste Schreck für die Heimfans. Diesmal verpasst Prtajin eine Flanke von Günther knapp
Die Abwehr des KSC wirkt alles andere als sattelfest. Ein Angriff nach dem anderen rollt Richtung Tor von Drewes. Diese Anfangsphase kann nur Gästetrainer Kauczinski gefallen.
Bis zur ersten Karlsruher Ecke dauert es 18 Minuten. Nebel führt diese aus, Vukotic klärt aber recht humorlos zur Seite. Die erste Großchance für die Gastgeber in der 20.Minute. Einen schwachen Pass von Vukotic im Aufbau kann Nebel erlaufen und am Strafraum zu Matanovic auflegen. Der zieht aus gut zehn Metern ab, aber Stritzel pariert mit dem Fuß zur Ecke. Der KSC wirkt nun etwas aktiver, reißt das Spiel meist über Nebel oder Wanitzek an sich.
Die nächste Aktion geht an die Gäste, 27'. Günther sprintet links über den halben Platz, flankt von der Grundlinie noch nach innen. Gondorf steht aber goldrichtig, klärt souverän zur Seite. Gespielt ist mittlerweile etwas mehr als eine halbe Stunde und es fehlt doch etwas an Höhepunkten.
Zivzivadze zur schmeichelhaften Führung
Das hatte sich nicht unbedingt angedeutet, aber die Mannen von Christian Eichner gehen in der 35.Minute in Führung. Nach einem hohen Ball kommt Heise an die Kugel und schlägt eine Flanke flach von links in den Strafraum. Vukotic lässt durch, denk wohl einen Mitspieler in seinem Rücken zu haben. So steht Zivzivadze völlig blank und kann einnetzen. Jetzt ist dann plötzlich die Spielvereinigung gefordert hier zu reagieren.
Zunächst aber eine Freistoßmöglichkeit, aus zentraler Position, ca. 17m vor dem Tor. Zunächst muss aber Burnic verarztet werden. So dauert es bis zur 45.Minute, ehe Wanitzek ausführen kann. Der Ball bleibt aber in der Mauer hängen.
Es sind nun noch zwei Minuten Nachspielzeit angezeigt, bevor es in die Kabinen geht.
Prtajin an die Latte
In der nun 48.Minute erreicht eine Flanke Prtajin im Rücken. Der schafft es aber mit viel Akrobatik den Ball Richtung Tor zu bringen. An die Latte!
Jetzt ist dann, vor 20.407 Zuschauern, doch Halbzeit in Karlsruhe.
Führung Zivzivadse reicht nicht zum Sieg
Nach Schnitzer von Drewes; Remis für Wehen-Wiesbaden
Mit etwas Verzögerung geht es in die zweite Halbzeit. Beide Trainer haben zunächst auf Wechsel verzichtet.
Prtajin zum Ausgleich
Hatte der Stürmer vor wenigen Minuten noch die Latte getroffen, zielt er diesmal genauer. Ein harmloser Schuß von Goppel rutscht Drewes durch die Hände und Prtajin steht goldrichtig, braucht den Ball aus kurzer Distanz nur noch über die Linie zu schieben.
Erneute Führung Matanovic
Es läuft die 53.Minute und so schnell kann es gehen. Ein langer Ball von Drewes kommt durch, Wanitzek ist links im Strafraum, legt quer in den Rückraum zu Matanovic. Der lädt durch per Vollspanm, trifft aus 12m ins linke Eck.
Erster Wechsel bei den Gästen. Nach einer Verletzung beim Zweikampf bleibt Carstens liegen, muss in der 57.Minute raus. Für ihn kommt Mockenhaupt.
Der nächste Schnitzer von Wiesbadens Günther, 66', ermöglicht Burnic den Pass in den Lauf von Matanovic. Der legt sich den Ball etwas zu weit vor und die Kugel rollt ins Aus. Die Gäste drängen hier seit Minuten auf den Ausgleich. Doppelwechsel SVWW, 70': Für Lee und Günther kommen nun Froese und Catic. Auch die Hausherren wechseln doppelt, 73': Für Burnic und Gondorf sollen nun Jensen und Rapp helfen drei Punkte zu sichern.
Ausgleich Bätzner nach Patzer Drewes
Was ist heute mit Drewes los? Die zweite mehr als unglückliche Situation für den Karlsruher Schlussmann. Einen harmlosen Schuss von Catic lässt der Keeper erneut nach vorne prallen. Prtajin ist da, schiebt aber an den Pfosten. Bätzner bekommt den Abpraller an den Oberschenkel und der Ball rollt aus 2m über die Linie.
Wehen hat nun seine Chance gewittert, drückt auf den Siegtreffer und tatsächlich gibt es im der 83.Minute Elfmeter.
VAR kassiert Strafstoß
Prtajin hatte Kobald aus nächster Nähe angeschossen. Von dessen Oberkörper geht der Ball an dessen Hand. Das darf kein Elfmeter sein und wird schließlich auch zurückgenommen, 86'.
Noch einmal Doppelwechsel KSC, 88': Schleusener und Brosinski ersetzen Nebel und Zivzivadse.
Die Nachspielzeit beträgt fünf Minuten. In der 92.Minute bringt Christian Eichner noch Herold für Heise. Im Wildpark passiert allerdings nicht mehr viel, zumal auch die Gäste den Punkt über die Zeit bringen wollen. Es bleibt also beim insgesamt verdienten Unentschieden. Karlsruhe bleibt ungeschlagen, die Gäste sammeln weiter fleißig Punkte zum Klassenverbleib.
MK020224
Große Kulisse im Olympiastadion
FCK mit Treffern von Elvedi und Tachie
Viertelfinale im DFB-Pokal und das zweite Zweitligaduell. Die Gäste aus der Pfalz haben nach dem 4:1 Erfolg gegen Schalke neues Selbstvertrauen getankt, die alte Dame ist seit drei Spieltagen in der Liga sieglos.
Bei Hertha lohnt sich der Blick auf die Aufstellung. Es gibt zwei Änderungen zur Niederlage in Wiesbaden. Etwas überraschend kommt hier Keeper Gersbeck zum Einsatz. Der zuletzt gesperrte Niederlechner kehrt in die Anfangsformation zurück, verdrängt Bouchalakis. So spielt die Hertha: Gersbeck - Kenny, Leistner, Kempf, Karbownik - Barkok, Marton Dardai - Zeefuik, Niederlechner, Scherhant - Tabakovic.
Fabian Reese steht, nach Wochen des Sportverbots, infolge einer Coronaerkrankung, wieder im Kader.
Duell der Traditionsvereine zieht die Massen Lauterns Trainer Dimitrios Grammozis vertraut der gleichen Startelf, die gegen Schalke 04 einen fulminanten Auftritt gezeigt hat. Der FCK beginnt also wie folgt: Krahl - Touré, Tomiak, Elvedi - Ronstadt, Kaloc, Niehues, Puchacz - Tachie, Ritter - Ache.
Die Hertha träumt natürlich vom großen Finale daheim. Nur noch zwei Erfolge trennen die Dardai-Truppe von diesem historischen Moment.
Mit sechs Minuten Verspätung hat Schiedsrichter Jöllenbeck die Begegnung angepfiffen.
Paukenschlag durch Elvedi
Das Spiel läuft fünf Minuten und die Gäste führen. Gerade erst hatten sich die Teams formiert, Die Berliner scheinen Elvedi am eigenen Elfmeterpunkt übersehen zu haben. Der nimmt einen missratenen Schußversuch von Puchacz auf, schiebt humorlos links ein. Das ist natürlich ein Start nach Maß und macht es für Hertha nicht leichter.
Zwei Minuten später fliegt der nächste Freistoß in den Strafraum der Herthaner. Das ist quasi die gleiche Stelle wie beim Führungstreffer, nur das diesmal Barkok beherzt klärt. Die Spieler aus der Hauptstadt spielen gegen den Ball in einer ungewohnten Fünferkette.
Nach einer Viertelstunde Tabakovic und Niederlechner im Zusammenspiel. Erst verlängert Tabakovic einen langen Ball per Kopf für Niederlechner, der sich gegen Touré durchsetzt und selbst wieder Tabakovic bedient. Dessen Schuß geht aber einige Meter am Tor vorbei.
Das Spiel beschränkt sich aktuell, gespielt ist eine halbe Stunde, auf reichlich Zweikämpfe und mit viel Kampf und Einsatz auf beiden Seiten. Spielerisch ist dies keine Offenbarung, aber legitim. In der 37. Minute doch der Abschluss der Gastgeber über die rechte Seite. Scherhant probiert es aus gut 16m, scheitert aber am sicheren Krahl.
Tachie mit dem zweiten Treffer
Hatte Berlin noch versucht das Spiel an sich zu reißen, ist es nun Tachie mit dem nächsten Nackenschlag. In der 38.Minute kommt ein Abschlag von Gersbeck schneller zurück, als dem Ex-Karlsruher lieb sein dürfte. Tabakovic verliert das Kopfballduell, Zeefuik den Kampf um den zweiten Ball. Der Ball landet bei Ritter, der präzise Tachie anspielt und der schickt das Leder aus 17m unhaltbar ins lange Eck.
Fünf Minuten Nachspielzeit in Berlin. Die Gastgeber können, aus einer Halbchance durch Tabakovic, 45.+3, keine Gefahr mehr entwickeln und die Gäste stehen gut in der Defensive. Es ist Halbzeit!
Effektiver geht es nicht
Kaloc's Treffer bedeutet die Entscheidung
Doppelwechsel vor 74.245 Zuschauern bei der Hertha zu Beginn der zweiten Hälfte. Zeefuik und Marton Dardai bleiben in der Kabine, für sie im Spiel Reese und Bouchalakis.
Ritter zieht auf und davon
Das Publikum feiert Reese, das Team der Hertha kann aber in der 47.Minute Ritter nicht stoppen. Der dribbelt über den linken Flügel, zieht nach innen und schießt wuchtig Richtung rechter Winkel. Die Kugel verfehlt das Gehäuse nur ganz knapp. Das hätte die Vorentscheidung sein können.
In der 49.Minute ersetzt auf Pfälzer Seite nun Zimmer den angeschlagenen Ronstadt.
Nächste Chance für den FCK nach 52 min: Ein guter Freistoß von links erreicht Ache, der will zu Kaloc querlegen, dem fehlen jedoch einige Zentimeter um den Ball scharf zu machen. Herthas Spiel ist mit Reese natürlich ein anderes. Es ist deutlich mehr Zug drin, ohne jedoch die letzte Gefahr entstehen zu lassen.
In der 62.Minute ist bei Hertha Feierabend für Niederlechner und Scherhant. Neu im Spiel sind Christensen und Prevljak. Auch die Gäste wechseln eine Minute später doppelt. Für Ritter und Tachie arbeiten nun Opoku und Stojilkovic am Halbfinale.
Nach 64 Minuten sollte Tabakovic wohl endlich einmal zünden. Allerdings kommt der nach Flanke von Reese nicht hoch und die Möglichkeit verpufft. Da hätte der Stürmer aus 4m nur einnicken müssen.
Kaloc mit Vorentscheidung
Lautern ist heute ein brutal kaltschnäuziger Gegner. Kaloc sorgt mitten in der Drangphase, 69.Minute, für die Vorentscheidung. Bouchalakis spielt unter Druck einen brutalen Fehlpass. Kaloc übernimmt, ca. 40m vor dem Tor, geht einige Meter und wird von der Heimdefensive nur begleitet. Kempf und Leistner rücken nicht raus und Kaloc schiebt mit der Innenseite aus 20m ein. 3:0 für den Gast und zumindest eine Vorentscheidung.
Auch Fabian Reese kann hier das Spiel nicht beeinflussen. Symptomatisch die Szene in der 76.Minute mit einem Pass auf den im Abseits stehenden Prevljak. Da kann auch Hertha's Trainer Dardai nur noch den Kopf schütteln. Der dritte Lautrer Treffer hat Wirkung hinterlassen. In der 81.Minute ist Stojilkivic fast alleine durch,schnappt sich den Eckball und nimmt viel Zeit von der Uhr. Das ist fast schon erschreckend abgezockt.
Letzter Wechsel bei den Gästen. Für Ache kommt nun Abiama ins Spiel (85.).
Im Berliner Olympiastadion ist definitiv die Luft aus der Partie. Das Ding ist durch und der 1.FC Kaiserslautern darf sich neben dem Einzug ins Halbfinale auf fast 3,5 Millionen Euro Prämien freuen.
Hier stehen noch drei Minuten Nachspielzeit auf der Uhr und Hertha gelingt doch noch der Ehrentreffer durch Reese. Zu spät um hier noch einmal Spannung aufkommen zu lassen. Das Spiel ist aus, Lautern geht als hochverdienter Sieger vom Platz.
MK310124
Großes Ziel vor Augen
Den Schwung nach Berlin mitnehmen
Nach dem Heimsieg gegen Schalke 04 fährt die Mannschaft des FCK mit etwas breiterer Brust zur Hertha nach Berlin. Das die Hertha durchaus zu schlagen ist, zeigt die kleine Negativserie mit zuletzt drei Spielen ohne Sieg, final mit der Niederlage vom Wochenende beim SV Wehen Wiesbaden.
Der FCK wird in Berlin von mindestens 8.641 Fans unterstützt. So, laut Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, die Zahl der über den Verein verkauften Tickets. Allerdings wird mit deutlich mehr Fans der Pfälzer in der deutschen Hauptstadt gerechnet. Nicht zur Verfügung stehen werden Philipp Hercher und Hendrick Zuck.
Als Spieler das Pokalfinale verpasst
Was den Pokal ausmache, habe der Verein schon mehrfach erlebt, so Dimitrios Grammozis. Man könne mit wenigen Spielen sehr weit kommen und das sei Ansporn für Verein und Spieler. Bei der letzten Finalteilnahme des FCK habe er als Spieler gesperrt gefehlt.
Sehr fokussiert in das Pokalspiel
Es wird, geht es nach dem Cheftrainer der Lautrer, nach dem Erfolg in der Liga kein Durchschnaufen im Pokal. Man habe Lust auf dieses Spiel und fahre mit der nötigen Einstellung nach Berlin. Seine Mannschaft freue sich auf das Spiel und so werde man in Berlin antreten.
Entschieden um Zugriff zu erhalten
DG: "Es gibt immer Momente im Spiel, wo man entscheiden muss was man macht. Um einen Zugriff gegen Schalke zu bekommen, sind wir nicht die Mannschaft die sich hinten reinstellt. Wir haben gespürt, dass die Jungs vorne eine gewisse Müdigkeit verspürt haben. Wir wollten Schalke in der Innenverteidigung weiter beschäftigen". Dies die Begründung von Dimitrios Grammozis für seinen dreifachen Wechsel in der Offensive nach einer guten Stunde beim Spiel gegen Schalke 04.
Fans ein positives Gefühl geben
Hertha noch ohne Sieg in diesem Jahr
Die Ergebnisse in der Liga werden im DFB-Pokal wohl keine Rolle mehr spielen.
Einiges mitnehmen aus dem Ligaspiel
Man werde mit Sicherheit viele positive Aspekte aus dem Ligaspiel im Dezember mitnehmen. Das Spiel sei damals ja lediglich durch zwei Standards verloren gegangen. Dennoch werde sein Team zu 100% da sein müssen um die vorhandene Qualität der Hertha auszubremsen. Den Einfluss der beiden Topakteure der Berliner, Reese und Tabakovic, wollte Grammozis nicht überbewerte werden. Diese seien auch im Ligaspiel nicht die entscheidenden Faktoren gewesen. Hertha habe auch andere Spieler mit sehr viel Qualität und einen breiten Kader.
Frühe Anreise mit "normalem" Kader
Der Cheftrainer informierte über den Ablauf zum Pokalspiel: "Wir werden nicht mit dem kompletten Kader fliegen, sondern nur mit den Spielern, die für die Partie in Frage kommen". Demnach hat der Coach die Qual der Wahl, was sein Personal betrifft. Die Mannschaft wird "einen Tag vorher anreisen und am Mittwochmorgen eine kleine Aktivierung vor dem Spiel machen, damit die Jungs nicht den ganzen Tag im Hotel bleiben". Spieler, die nicht im Spieltagskader stehen, werden nicht mit nach Berlin reisen.
Mehr Druck bei der Hertha
"Die letzten Liga-Ergebnisse werden bei diesem Spiel keine Rolle spielen, weil es ein anderer Wettbewerb ist. Ich denke, die Berliner haben etwas mehr Druck als wir, weil die Erwartungshaltung und die Hoffnung auf das Finale im eigenen Stadion eine größere ist. Aber wenn der Anpfiff ertönt, wird alles vorher egal sein. Dann geht es Mann gegen Mann, jeder Millimeter auf dem Platz muss umgepflügt und der Erfolg muss erzwungen werden. Und das ist es auch, was wir von unseren Jungs erwarten. Wir fahren nach Berlin, um das Spiel zu gewinnen".
MK290124
Krisengipfel der Traditionsvereine
Ache trifft bei Startelf-Comeback
Änderungen waren nach der Niederlage der Roten Teufel beim FC St. Pauli zu erwarten. Dimitrios wechselt auf drei Positionen: Für Zimmer, Raschl und Hanslik starten Ronstadt, Ache und Niehues. Bemerkenswert hier der Wechsel von Pauli-Starter Hanslik auf die Tribüne.
Die Startelf wie folgt: Krahl - Touré, Tomiak, Elvedi - Ronstadt, Kaloc, Niehues, Puchacz - Tachie, Ritter - Ache.
Auch SO4 hat nach der Heimpleite gegen den HSV gewechselt. Tempelmann ersetzt den kranken Idrizi, Baumgartl rückt für Kaminski in die Innenverteidigung und Murkin startet anstelle von Ouwejan auf der linken Abwehrseite. Hieraus ergibt sich die folgende Startelf: Fährmann - Murkin, Baumgartl, Kalas, Brunner - Mohr, Karaman, Seguin, Tempelmann - Topp, Terrode.
Dr. Robin Braun hat angepfiffen und die Stimmung im Stadion ist bestens. Den ersten Angriff, nach vier Minuten für den FCK. Ritter im Duell mit Kalas, der im Strafraum nur auf Kosten einer Ecke klären kann. Diese bringt jedoch nichts ein. Es scheint, als wollten die Gastgeber hier gleich das Kommando übernehmen. Schalke lauert dann eher auf Fehler.
Ache zur Führung
In der 10.Minute ist es, wie könnte es anders sein, Ache, der die engagierten Pfälzer in Führung bringt. Große Teile dieses Treffers gehen auf die Kappe von Schalke-Keeper Fährmann, der den Freistoß von Ritter nur nach vorne klärt. Dort steht Ache richtig und staubt aus fünf Metern ab. Die Schalker Antwort lässt nicht lange auf sich warten, allerdings braucht Terodde zu lange. Der lange Pass auf Topp hatte diese Chance ermöglicht, der stand aber im Abseits.
Kurze Unterbrechung nach 12 Minuten
Die Fans protestieren auch heute gegen die DFL und werfen kleine Goldtaler und bunte Eier in den Lautrer Strafraum. Nach einer kurzen Pause geht es weiter (17.).
Terodde trifft, allerdings in Abseitsposition
Topp schickt Terrode auf die Reise, der plötzlich völlig frei vor Krahl auftaucht. Zunächst kann der Keeper klären, Terrode kommt aber erneut an die Kugel, schiebt aus spitzem Winkel ein. Allerdings ist die Fahne des Linienrichters oben. Abseits! Der Treffer zählt nicht.
Schalke wird dennoch aktiver, ohne allerdings gefährliche Abschlüsse entwickeln zu können. Hier ist eine gute halbe Stunde gespielt und viele Situationen für Schalke spielen sich im Zentrum ab. Vor bzw. in den Strafräumen passiert wenig. Kaiserslautern steht gut und den Könjgsblauen fehlen die Ideen.
In der 40.Minute ein Lebenszeichen der Pfälzer. Tachie sucht Ache, findet ihn fast mit einer scharfen Flanke. Da hat nicht viel gefehlt. Die Nachspielzeit beträgt nun fünf Minuten. Nun kommt Schalke noch einmal zum Abschluss. Den Schuss von Seguin kann Krahl aber sicher parieren. Hier ist Halbzeit.
Die Führung der kriselnden Gastgeber geht absolut in Ordnung. Kaiserslautern 8st besser eingestellt und macht den Eindruck, hier die wichtigen drei Punkte mitnehmen zu wollen.
Schalke geht am Betze unter
Ache und die Einwechselspieler entscheiden Partie
Schalke wechselt zu Beginn der 2.Halbzeit. Für Tempel kommt Rückkehrer Churlinov in die Begegnung. Das bedeutet eine Umstellung auf eine Dreierkette im Sturm. Terodde bleibt zentral, Churlinov und Topp kommen über außen.
Rückkehrer Churlinov zum Ausgleich
Es hatte sich angedeutet und musste wohl auch so kommen. Ausgerechnet Churlinov macht den Ausgleich. Aus der eigenen Hälfte kombiniert sich S04 stark heraus, Karaman spielt Terodde an, der klatschen lässt. Karaman schickt den startenden Churlinov perfekt in die Gasse. Der bewahrt vor Krahl die Ruhe, tunnelt den Keeper und es steht 1:1. Perfektes Comeback für den Nordmazedonier.
In der 58.Minute erneuter Wechsel bei den Gelsenkirchenern. Für Stopp kommt Lasme ins Spiel.
Doppelpack Ache
Eine Minute nach dem Schalker Wechsel, 59.Minute, kassiert S04 den nächsten Treffer. Der eingewechselte Lasme tankt sich zunächst über links durch, verliert dann aber den Ball an Elvedi, der eine weite Flanke Richtung Tachie schlägt. Der Außenstürmer bringt eine präzise Flanke zu Ache und der köpft, gegen die Laufrichtung von Fährmann zur erneuten Führung ins rechte Eck.
Dreifachwechsel beim FCK
In der 61.Minute gehen Ritter, Ache und Tachie vom Platz. Für sie kommen Opoku, Stojilkovic und Simakala. Schalke scheint hier etwas von der Rolle. Die Hausherren setzen nach, wollen hier eine Vorentscheidumg erzwingen
Stojilkovic mit Premieren-Treffer
Der Joker und Neuzugang trifft. Wieder ist es eine Flanke, die Schalke desaströs verteidigt. Nach einem Freistoß köpft Terodde den Ball nur halbherzig raus. Tomiak steht links komplett frei und legt den Ball in die Mitte. Baumgartl übersieht Stojilkovic und der Stürmer darf unbedrängt einköpfen. Es sind 67min gespielt und der Betze tobt.
Opoku mit dem 4:1
Nach einer starken Sololeistung trifft der nächste eingewechselte Spieler. Opoku kann völlig ohne Bedrängnis Richtung Schalker Tor ziehen, seinen Schuss fälscht Kalas noch leicht ab und Fährmann lässt ins eigene Tor klatschen. In der 70.Minute ist das mehr als eine Vorentscheidumg.
Dreifachwechsel nun bei den Gästen: Für Mohr, Brunner und Terodde spielen nun Latza, Matriciani und Kabadayi. Auch die Roten Teufel wechseln noch einmal doppelt. Redondo und Zimmer kommen für Puchacz und Ronstadt (88.).
Nächste Großchance durch Simakala, der das 5:1 liegen lässt. Ein Anspiel erreicht den Stürmer in zentraler Position im Strafraum. Sein Schuß aus knapp 11m geht aber rechts am Tor vorbei (87.).
Hier gibt es nun fünf Minuten Nachspielzeit.
Außer einer Chance durch Lasme, der kläglich vergibt, gelingt Schalke hier nichts mehr. Das Spiel ist aus und der 1.FC Kaiserslautern gewinnt verdient mit 4:1. Der
MK260124
Wiedersehen mit Dynamo
Eigentor in der 45.Minute zur Gästeführung
Sicher ein besonderes Spiel für Terrence Boyd bei seiner Heimpremiere für den SV Waldhof Mannheim: Ihm gelang gegen eben diesen Gegner im Mai 2022 mit dem 1.FC Kaiserslautern der Aufstieg in die 2.Liga. Der Rest ist bekannt.
Trotz der Niederlage in Lübeck nimmt Waldhof-Trainer Rehm nur eine Änderung in der Startelf vor. Das bedeutet auch, dass Neuzugang Boyd sich erneut in der Sturmspitze wiederfindet. Heute kommt Goden anstelle von Arase (Bank) über die rechte Außenbahn. Bei den Gästen belässt es Coach Anfang gar bei derselben Startformation wie beim Sandhausen-Spiel.
Schiedsrichter Bacher hat angepfiffen und die Hausherren sind bemüht die Initiative zu ergreifen.
Waldhof macht Druck
Der erste Abschluss, 3.Minute, gehört Boyd, der heute sein 100. Drittligaspiel absolviert. Rechts im Strafraum zieht der Torjäger aus acht Metern und sehr spitzem Winkel ab, das ist kein Problem für Broll im Dynamo-Kasten, der die Kugel sicher aufnimmt. Keine drei Minuten später dringt Carls auf der linken Seite bis zur Grundlinie durch und sucht in der Mitte Goden. Kurz vor dem Neuzugang aus Düren kommt ein Dynamo-Verteidiger dazwischen und kann klären. Die Gastgeber verstecken sich hier zu Beginn keineswegs. Nach zehn Minuten holt Gouras mit starkem Einsatz die erste Ecke der Partie heraus. Die bringt er in den Strafraum, Broll klärt mit einer Hand und aus dem Rückraum zieht Goden direkt ab. Der Abschluss misslingt jedoch vollkommen und das Leder rauscht in Richtung Tribüne.
Erste Chance für Dynamo in der 13.Minute: Lemmer zieht auf der rechten Außenbahn davon und bringt die Kugel perfekt auf den Kopf von Herrmann. Der kommt freistehend zentral aus sieben Metern zum Kopfball, kann diesen jedoch nicht gut genug platzieren, sodass Hawryluk im Nachfassen klären kann. Zwischenzeitlich verlagert sich das Spiel überwiegend ins Mittelfeld, ohne große Chancen hüben wie drüben.
Viel Kampf in der neutralen Zone
Nach einer guten halben Stunde ist hier nicht erkennbar, wer hier Abstiegskandidat oder Aufstiegsaspirant ist.
In dieser Phase, 30.Minute, schickt Rickmann nach einem hohen Ballgewinn direkt Gouras auf die Reise. Der legt schön durch zwei Verteidiger zu Boyd, der es dann kunstvoll versucht und per Hacke zu Bahn in den Rückraum legen will. Das gelingt nicht, Dynamo kann klären. Auch da war durchaus mehr drin. Bei einem Konter, gespielt sind 35 min, haben die Hausherren Platz. Bahn gibt nach rechts außen zu Goden, der aus 20 Metern halbrechter Position dann aber schießt. Der halbhohe Abschluss geht genau auf Broll, der die Kugel sicher fangen kann.
Nackenschlag und Führung Dynamo
Die letzte Minute der regulären Spielzeit läuft und die Gäste gehen durch Bentley Bahn (Eigentor) in Führung. Dresden trifft doch noch vor der Pause! Eine weitere Ecke von Lemmer von rechts segelt durch den Waldhof-Strafraum. Am langen Pfosten steht Zimmerschied, der im Zweikampf mit Bahn aber gar nicht an den Ball kommt. Von Bahns Wade kullert die Kugel in den eigenen Kasten. Hawryluk kratzt ihn vermeintlich noch raus, das Leder war jedoch bereits mit vollem Umfang hinter der Linie, was das Schiedsrichtergespann korrekterweise erkennt.
Das ist bitter für die Hausherren und nach zwei Minuten Nachspielzeit gilt es den nächsten Nackenschlag in der Kabine zu verarbeiten.
Verdienter Sieg für den Favoriten
Mannheimer Offensive fehlt die Durchschlagskraft
Dynamo Dresden führt hier zur Pause mit 1:0 in und springt in der Live-Tabelle auf Platz eins. Eine halbe Stunde lang bewegte sich Waldhof auf Augenhöhe mit Dynamo, verteidigte solide und erspielte sich selbst die ein oder andere aussichtsreiche Situation. Wirklich gefährlich wurden die Mannheimer jedoch nicht. Die Gäste erhöhten mit zunehmender Spieldauer den Druck, kamen zu besseren Chancen und gingen schließlich durch einen glücklichen Treffer in Führung.
Zu Beginn der zweiten Hälfte wechselt Markus Anfang, bringt vor 12.514 Zuschauern Cueto (ehemals KSC) für Zimmerschied.
Die große Chance zum Ausgleich, 54.Minute, nach einer Ecke von der rechten Seite. Der Ball fliegt hoch in den Sechzehner und Boyd entscheidet den Zweikampf mit Kutschke für sich, kommt schließlich aus fünf Metern frei zum Kopfball. Den setzt der Star-Stürmer wenige Zentimeter links am Tor vorbei. Die nächste Großchance für Boyd! Rieckmann bringt eine starke Flanke von der rechten Seite nahe der Eckfahne an den Fünfmeterraum. Dort setzt sich Boyd stark durch, setzt aber den Kopfball erneut wenige Zentimeter am Kasten vorbei (58.). Im Gegenzug fordert Dresden Elfmeter, als Seegert nach einer flachen Hereingabe von rechts im Rutschen mit dem Arm hinter dem Rücken den Ball berührt. Da hätte Bacher auf den Punkt zeigen können.
Vorentscheidung durch Cueto
Die Kirpfälzer sind um Spielanteile bemüht, aber den nächsten Treffer erzielt Dresden. Der eingewechselte Cueto sorgt in der 61.Minute wohl für eine Vorentscheidung. Cueto dringt rechts in den Strafraum ein und zieht dann in die Mitte an zwei Waldhof-Verteidigern vorbei und schließt ab. Das eigentlich harmlose Schüsschen wird für Hawryluk gefährlich, weil Kutschke und Karbstein direkt vor ihm versuchen einzugreifen. Am Ende berührt keiner mehr den Ball und er schlägt unglücklich aus Mannheimer Sicht ein.
Die Gäste wechseln in der 68.Minute doppelt. Für Kutschke und Will sind nun Berger und Meißner im Spiel. Bei Mannheim kommt Hawkins für Gouras.
Dreifachwechsel, 76.Minute, beim SV Waldhof. Für Seegert, Goden und Boyd kommen Sechelmann, Arase und Herrmann. Die Hausherren lassen aber weiter jegliche Kreativität vermissen und finden keine Mittel gegen die gut stehende Dynamo-Defensive. In der 82.Minute kommen die Kurpfälzer immerhin mal in den Strafraum. Wagners Querschläger von der Grundlinie rechts im Strafraum findet jedoch keinen Abnehmer und auch die nächste Hereingabe von Herrmann bekommt Dresden verteidigt.
Fehlende Qualität in der Offensive
Sinnbildlich für Waldhofs Offensivbemühungen zieht Hawkins aus 28 Metern halblinker Position ab und verfehlt den Kasten von Broll um einige Meter. Eine Flanke von links findet auf der anderen Seite Jans, der beim Versuch einer Direktabnahme aus zwölf Metern jedoch über den Ball schlägt. Der Wille ist da, was fehlt ist die letzte Konsequenz.
Borkowski für Lemmer lautet der nächste Wechsel bei Dynamo in der Schlussminute. Hier werden dann fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt.
Jetzt geht Karbstein bei Mannheim vom Platz, für ihn kommt Sohm. Dresden ersetzt Hauptmann durch Ehlers.
Die Zeit läuft runter, es bleibt beim 0:2 für Dynamo Dresden.
MK230124
Woltemade startet bei Werder
VAR kassiert Treffer von Njinmah ein
Thomas Tuchel nimmt im Vergleich zum 3:0 gegen Hoffenheim nur einen Wechsel vor: In der Offensive startet für Thomas Müller (Bank) der eher temporeiche Kingsley Coman. In der Innenverteidigung ist Matthijs de Ligt rechtzeitig fit geworden, Neuzugang Eric Dier nimmt daher vorerst auf der Bank Platz.
Folgende Spieler sollen also den Rückstand auf Primus Bayer 04 reduzieren:
Neuer - Laimer, Upamecano, de Ligt, Davies - Kimmich, Guerreiro - Coman, Musiala, Sane - Kane.
Auf der anderen Seite muss Ole Werner nach dem 1:1 in Bochum vom vergangenen Wochenende etwas umbauen, da mit Leonardo Bittencourt und Marvin Ducksch zwei Stammspieler eine Gelbsperre absitzen. Für die beiden rücken Senne Lynen und Romano Schmid ins Team. Zudem übernimmt Nick Woltemade die Sturmposition von Rafael Borre (Bank) neben Justin Njinmah. Drei Wechsel gibt es also.
Ole Werner startet mit folgender Elf:
Zetterer - Stark, Friedl, Jung - Weiser, Schmid, Lynen, Stage, Agu - Njinmah, Woltemade.
Schiedsrichter Marco Fritz hat hier angepfiffen, aber die ersten Minuten passiert hier nicht viel. Das gilt für das Geschehen auf dem Platz, aber auch für die Ränge. Beide Fanszenen schweigen erneut die ersten zwölf Minuten als Protest gegen den geplanten Investoreneinstieg in die DFL.
In der 7.Minute dann die erste Chance der Begegnung. Friedl wird alles andere als ideal angespielt und verliert die Kugel dann an Kane. Der Engländer wartet auf Sane und schickt den schnellen Offensivmann an den Strafraum. Aus 16 Metern zieht Sane nicht scharf genug ab, Zetterer fängt den zentralen Versuch sicher ab. Auf der anderen Seite startet zwei Minuten später Stage durch! Erneut stehen die Bayern sehr hoch, mit schnellen Pässen arbeiten sich die Bremer dann nach vorne, sodass Stage komplett durchstarten kann. Dass der Mittelfeldmann aber kein Stürmer ist, sieht man in dieser Szene. Sein Abschluss aus 16 Metern landet in den Armen von Neuer.
Die Bremer machen einen sehr guten Eindruck, dennoch blitzt die Klasse der Bayern immer wieder auf. Laimer schickt Coman auf die rechte Seite, dessen Hereingabe beinahe bei Musiala landet, doch Werder bekommt die Situation bereinig(16.). Nach 20min tun sich die Bayern immer noch schwer zu echten Torchancen zu kommen. Coman und Laimer sind auf der rechten Seite sehr auffällig, doch Agu macht defensiv einen sehr soliden Job und holt in dieser Szene sogar einen Abstoß heraus. Auch in der 23.min ein guter Versuch! Sane geht mit Tempo auf den Strafraum zu und schließt aus 22 Metern einfach mal ab. Der Schuss soll in den linken WInkel, doch Sane zielt einen Tick zu hoch. Im Gegenzug dann Neuer mit einer Weltklasseparade! Woltemade geht rechts in den Strafraum und legt den Ball mit der Hacke zu Weiser zurück, der aus 17 Metern sofort abzieht. Den gefährlichen, abgefälschten Ball kratzt Neuer noch aus dem linken Eck. Weltklasse!
VAR kassiert Bremer Treffer
Die Werderaner gehen in Minute 25 in Führung! Nach einem Ballverlust von Musiala in der gegnerischen Hälfte geht es sehr schnell. Schmid erkennt die Situation und schickt Njinmah auf die Reise, der aus der eigenen Hälfte startet und dann frei durch ist. Vor Neuer bleibt er cool und schießt ins rechte Eck ein. Doch zählt der Treffer? Es wird ein mögliches Foul an Musiala geprüft. Zwei Minuten später wird das Tor zurückgenommen! Tatsächlich trifft Stage nur Musiala und nicht den Ball, das muss als Foul bewertet werden. Bitter natürlich für die Bremer, für die die Führung tatsächlich nicht unverdient gewesen wäre.
Die Bayern haben hier, mit 68 Prozent Ballbesitz,mehr vom Spiel, doch die Konter der Bremer sind immer brandgefährlich. In der 32.Minute wird erneut der pfeilschnelle Njinmah geschickt, diesmal ist aber Upamecano per Grätsche zur Stelle.
Hier sind vier Minuten Nachspielzeit angezeigt. Bremen übersteht auch diese, es geht torlos in die Kabinen. Nicht unverdient für die Hanseaten.
Weiser mit Siegtreffer
Bayern lässt Chancen aus, verliert Bayer aus den Augen
Die Bayern sind gewillt, nach vorne zu kommen, schaffen es aber weiter nicht in den Strafraum.
In der 50.Minute der erste Abschluss vor 75.000 Zuschauern und zum ersten Mal hat Kane seine Füße im Spiel. Musiala legt den Ball vor dem Strafraum für den Stürmer vor, der aus 20 Metern nur einen halben Meter drüber schießt. Eine Minute später hätte Musiala auch selber abschließen können: Coman schickt den Offensivmann rechts in den Strafraum und auch wenn der Winkel spitz ist, der Abschluss wäre die bessere Entscheidung gewesen. Denn sein Querpass kommt nicht an.
Weiser lässt den Bremer Block beben
Nicht ganz eine Stunde ist gespielt und eine Einzelaktion bringt die Gäste in Führung und diesmal zählt das Ding! Weiser bekommt die Kugel auf der rechten Seite und geht dann ins Dribbling gegen Davies. Der Kanadier lässt sich zu leicht ausspielen, Weiser ist dann rechts am Fünfer durch. Aus spitzem Winkel knallt Weiser die Kugel mit links wuchtig unter die Latte.
Dreifachwechsel Bayern
In der 64.Minute gehen Kimmich, Guerreiro und Davies vom Feld, neu für sie kommen Tel, Müller und Goretzka. Werder ersetzt Woltemade durch Borré. Die Bayern haben mit diesen Wechseln umgestellt. Hinten ist das nun eine Dreierkette mit Laimer als dritten Innenverteidiger, Coman und Tel agieren auf den Außenpositionen. Mal sehen, ob diese Umstellungen fruchten.
Bremen schafft es in dieser Phase, gut 70min sind gespielt, immer wieder zu Entlastungsangriffen, Njinmah wird häufig steil geschickt. Der Stürmer ist jedoch meist alleine auf weiter Flur, Chancen entstehen so nicht. Doch der Ball wird weit vom eigenen Tor ferngehalten.
Drangphase der Bayern
In der 73.Minute, fast aus dem Nichts die große Chance für Kane! Goretzka verlängert eine Ecke von links per Kopf an den langen Pfosten. Kane ist dort völlig frei, kann den schwierigen Ball aber nur parallel zur Torlinie köpfen. Bremen kann klären.
79.Minute: Sane! Diesmal macht es der Flügelspieler besser und zieht von rechts nach innen, um dann aus 22 Metern das linke Eck anzuvisieren. Der Schuss ist platziert, lediglich die Wucht fehlt und so kann Zetterer zur Seite abwehren. Eine Minute später wird Zetterer in dieser Schlussphase wohl der Protagonist werden. Der Keeper faustet die Kugel im Fünfer gerade noch vor Kane weg, sonst hätte der Engländer frei aufs Tor köpfen können. Gleiche Spielminute, nächste Torchance. Dann halt per Freistoß: Sane tritt den Standard aus 23 Metern halbrechter Position direkt und macht das beinahe sehr gut, doch sein Schuss rauscht knapp über den rechten Winkel.
Jetzt Wechsel bei beiden Teams. Bei den Bayern kommt Choupo-Moting für Coman, bei Werder ersetzt Kownacki nun Schmid.
Pfosten rettet Werder
Drei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit rettet auch noch der Pfosten! Choupo-Moting flankt von der rechten Seite in Richtung langer Pfosten, wo Tel zum Kopfball kommt. Der Abschluss fliegt gefährlich aufs linke Eck, doch Zetterer pariert auch mithilfe des linken Pfosten. 88.Minute und nochmal Tel: Diesmal zieht der Youngster aus der Distanz ab, sein Schuss aus 20 Metern halblinker Position rauscht nur knapp am rechten Pfosten vorbei. Bremen nimmt nun etwas Zeit von der Uhr, wechselt doppelt. Dem an und Groß kommen für Agu und Njinmah (89.).
Die Bayern bekommen 5 min Nachspielzeit. Es segelt zwar Flanke auf Flanke Richtung Tor von Zetterer, ein Treffer will aber nicht gelingen. Auch die letzte Möglichkeit von Tel verpufft, Bedient von Upamecano geht der junge Offensivmann links ins Dribbling und kommt tatsächlich nochmal gefährlich aus 15 Metern zum Abschluss, doch er verfehlt das rechte Eck um Zentimeter.
Das Spiel ist aus, die Mannschaft von der Weser gewinnt erstmals seit 16 Jahren in München.
MK210124
Harte Nuss zu knacken
Ohne Tore in die Pause
Letzter Spieltag der Hinrunde im Europa-Park Stadion.
Im Vergleich zum 2:3 gegen Heidenheim kurz vor Weihnachten wechselt Christian Streich voierfach: Makengo, Weißhaupt, Grifo und Gregoritsch übernehmen für Kübler, Höfler, Doan (Asien-Cup) sowie Höler (gesperrt).
Freiburg startet wie folgt ins neue Jahr: Atubolu - Sildillia, Ginter, Gulde, Makengo - Röhl, Eggestein - Weißhaupt, Sallai, Grifo - Gregoritsch.
Die Berliner haben am Donnerstag die Verpflichtung von Kevin Vogt bekannt gegeben. Der Bedarf nach dem Hoffenheimer Verteidiger schien groß gewesen zu sein, denn er steht ohne große Team-und Trainingserfahrung gleich in der Startelf.
Auch bei den Gästen sind es im neuen Jahr vier Änderungen in der Anfangsformation. Vogt, Kral, Aaronson und Kaufmann ersetzen Khedira (Wadenverletzung), Schäfer, Hollerbach und Behrens (alle Bank).
Union ist mit dieser Startelf angereist: Rönnow - Vogt, Knoche, Diogo Leite - Juranovic, Kral, Roussillon - Aaronson, Haberer - Kaufmann, Volland.
Das Spiel ist nun von Schiedsrichter Christian Dingert angepfiffen, ohne dass dies den Geräuschpegel im Stadion in die Höhe treiben könnte. Beide Fanlager haben die ersten zwölf Minuten, aus Protest gegen die Investorenpläne der DFL, auf einen Support der Teams verzichtet.
Es dauert dann auch bis zur 5.Minute, bis Grifo den Ball von der linken Seite hoch in den Strafraum bringt. Röhl kommt am Elfmeterpunkt zwar zum Kopfball, trifft die Kugel aber nicht richtig und verfehlt so das Tor klar. Die Gäste beginnen sehr tiefstehend und überlassen dem SC weitgehend die Räume. Mal sehen, ob das wirklich gutgeht. So misslingt Diogo Leite in der 11.Minute der Aufbaupass aus der eigenen Hälfte, Freiburg schaltet blitzschnell um. Eggestein passt diagonal durch die Schnittstelle in den Lauf von Sallai, der von halblinks knapp rechts das Tor verfehlt. Der Stürmer soll aber hauchzart im Abseits gewesen sein.
Nach einer Viertelstunde kann Union die erste Flanke von Sallai zunächst noch klären, aber der Freiburger bekommt von der linken Strafraumkante die zweite Chance und findet am Fünfmeterraum den Kopf von Grifo. Rönnow klärt auf der Linie aber mit einem sensationellen Armreflex.
Freiburg bestimmt hier auch nach etwas mehr als zwanzig Minuten das Geschehen, kann aber aus der Überlegenheit keinen Profit schlagen. Berliner Offensivbemühungen bleiben hier ohne Abschluß. So auch in der 29.Minute: Röhl setzt sich im Luftduell gegen Vogt durch und legt im Strafraum per Kopf für Sallai auf, der direkt abzieht und an Rönnow scheitert. Doch dann gibt es noch den Pfiff von Christian Dingert, der den Einsatz von Röhl in der Luft als Foul wertet. Zwei Minuten später dann eine hohe Freiburger Flanke von rechts durch den Strafraum, Ginter bringt den Ball per Kopf ins Zentrum, wo Sallai freistehend knapp links den Kasten verfehlt. Das war die bislang beste Chance.
Vieles passiert in der "neutralen Zone", sprich Mittelfeld. Die großen Möglichkeiten vor den Toren fehlen. So geht es konsequenterweise torlos in die Halbzeit.
Freiburg verpasst Heimsieg
Chancenplus bleibt ungenutzt
Hier geht's vor 33.800 Zuschauern auf beiden Seiten ohne Wechsel in die zweite Halbzeit.
Die erste Chance haben auch im zweiten Abschnitt die Hausherren. In der 48.Minute ein hoher Ball von der rechten Seite, an der Strafraumgrenze stoppt Sallai per Kopf. Gregoritsch läuft ein und sucht aus 17 Metern den direkten Abschluss, doch er verzieht deutlich links am Kasten vorbei. Auch in der 54.Minute geht es Richtung Union-Tor. Sallai zieht die rechte Strafraumkante entlang, die Flanke ist dann einen Tick zu hoch, aber Grifo bringt den Ball hinterm zweiten Pfosten per Kopf zurück in die Mitte, wo Gregoritsch dann in Rücklage aus acht Metern knapp links vorbeischießt.
Union kann eine erste kleine Offensivwelle nach der Pause initiieren. Haberer wird in der 66.Minute aus der Distanz geblockt, Juranovic flankt im Anschluss von der rechten Seite, Roussillon köpft aus sieben Metern in die Arme von Atubolu.
Dreifachwechsel Union
Zur 69.Minute wechselt Nenad Bjelica gleich dreifach. Gosens, Schäfer und Behrens kommen für Kaufmann, Aaronson und Roussilon. Unmittelbar nach den Wechseln bringt wieder Juranovic den Ball hoch in den Strafraum, mit Behrens lauert da nun auch ein weiterer kopfballstarker Spieler. Der Abschluss findet einmal mehr in Atubolu seinen Meister. In der 82.Minute ein langer Ball von Röhl die rechte Linie entlang auf Sallai, der aber gegen Vogt das Nachsehen hat. Der Neuzugang macht es auch im zweiten Durchgang gut.
Doppeltausch bei den Breisgauern
Höler und Philipp sind ab der 83.Minute für Weißhaupt und Grifo im Spiel. In der 85.Minute rutscht Philipps Flanke von der rechten Seiten durch und fällt Röhl vor die Füße. Der Schussversuch aus der Drehung kommt dann aber zu mittig, Rönnow ist zur Stelle und darf weiter auf die zweite Nullnummer dieser Saison hoffen.
Nächster Wechsel in der 88.Minute auf Köpenicker Seite. Für Juranovic kommt Trimmel.
Hier sind nun fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt und ein weiterer Wechsel steht an. Für Volland ist bei Berlin nun Tousart mit von der Partie. Hier will aber keine Gefahr mehr entstehen und die Begegnung endet torlos.
Fazit:
Der SC bekommt auch im zweiten Durchgang den Ball nicht in den gegnerischen Kasten und muss so am Ende mit dem torlosen Remis leben. Gregoritsch und Grifo hatten nach der Pause die besten Chancen - an hochkarätigen Möglichkeiten gab es aber nicht viel mehr. Und so belohnt sich Union für eine konsequente Defensivleistung mit dem Punkt.
MK130124
Mit 21 Punkten in die Winterpause
Beide Stürmer treffen bei Arbeitssieg
Im Vergleich zum Remis in Hannover muss Trainer Christian Eichner gezwungenermaßen auf einer Position umstellen. Kapitän Jerome Gondorf fällt erkrankt aus, wird ersetzt durch Dzenis Burnic. Erneut nicht dabei sind Marvin Wanitzek und Marcel Franke.
Hier die Karlsruher Startelf: Drewes - Jung, Bormuth, Beifus, Heise - Burnic, Jensen, Nebel - Stindl - Zivzivadze, Matanovic.
Bei den Saarländern ändert Trainer Horst Steffen nach dem 0:1 gegen Nürnberg sein Team auf zwei Positionen: Thore Jacobsen und Paul Wanner rücken für Semih Sahin (nicht im Kader) und Manuel Feil (Bank) ins Team.
Elversberg geht mit folgender Elf in die Partie: Kristof - Vandermersch, Sickinger, Jäkel, Neubauer - Fellhauer, Jacobsen - Wanner, Stock, Rochelt - Schnellbacher.
Das Spiel ist angepfiffen und die Badener machen von Beginn an Druck, pressen die Gäste in die eigene Spielhälfte.
Burnic mit früher Führung
So dauert es auch keine sechs Minuten und der nächste Angriff sitzt. Nebel wird auf der linken Seite freigespielt, seine Hereingabe ins Zentrum landet jedoch beim Gegner. Die SVE klärt nicht entscheidend, Jensen zieht dann aus 20 Metern ab. Kristof lässt den zentralen Schuss nach vorne prallen, Matanovic und Zivzivadze verpassen dann den Abpraller. Doch Burnic ist auch noch da und versenkt die Kugel aus 14 Metern ins rechte Eck.
Bisher findet die SVE hier nicht statt. Zu konsequent hier der Karlsruher SC. Angriff auf Angriff rollt auf die Elversberger Abwehr zu.
Zivzivadze mit dem 2:0
In der 16.Minute leitet Stindl den Angriff mit einem starken Tempolauf ein und verlagert den Ball dann auf die linke Seite. Heise bekommt die Kugel im Strafraum und spielt ins Zentrum. Dort klaut Zivzivadze Stindl die freie Schusschance, doch der Stürmer macht das klasse und schießt aus der Drehung aus sieben Metern ins rechte Eck
Die Gäste suchen nun den Weg nach vorne. Schnellbacher wird rechts in der Box bedient und überlasst dann für Stock, der mit seiner Direktabnahme nicht durchkommt (21.). Hatte der KSC in der Anfangsphase noch über 70 Prozent Ballbesitz, kommen die Gäste inzwischen auf 48 Prozent. Vandermersch dringt mal rechts in den Strafraum und kommt gegen Heise zu Fall. Für einen Strafstoß reicht das allerdings nicht (25.).
Wanner mit dem Anschlusstreffer
Der Aufsteiger meldet sich zurück. Die Gäste überspielen sehenswert das Mittelfeld, links ist dann Rochelt völlig frei. Seine Flanke erreicht Schnellbacher, der per Kopf aus sieben Metern noch an Drewes scheitert, doch Wanner steht goldrichtig und verwertet den Abpraller zum Anschluss. Nach einer halben Stunde ist hier alles möglich und die Gäste sind im Spiel angekommen.
Die letzten Minuten gehören dem Aufsteiger. Karlsruhe wirkt, ob des Gegentreffers, ein wenig konsterniert. In der 39.Minute mal wieder der KSC: Nach einem langen Pass kann Nebel die Kugel auf die linke Seite spielen und Heise in den Strafraum schicken. Der Linksverteidiger sucht Matanovic im Zentrum, doch ein Abwehrmann grätscht dazwischen.
Hier sind drei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Zwingende Momente bleiben aus. Die Mannschaften gehen in die Kabinen.
MK171223
Elversberg in der Ergebnisdelle
Dritte Niederlage trübt Blick auf starke Vorrunde
Wirklich viele Chancen gab es nicht, dennoch hatte die Partie im Wildpark drei Treffer zu bieten. Jetzt geht es auf beiden Seiten zunächst unverändert weiter. Elversberg kommt hier vor 23.654 Zuschauern gut aus der Pause, während die Gastgeber ihre Sicherheit scheinbar verloren haben.
Schnellbacher an die Latte
Es dauert keine zwei Minuten bis Stock einen herausragenden langen Pass in den Strafraum spielt , wo Bormuth nicht an den Ball herankommt. Dahinter ist Schnellbacher da und befördert die Kugel aus kurzer Distanz an den Querbalken.
Matanovic stellt Abstand wieder her
In der stärksten Phase der Saarländer stellt der KSC den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Die Hausherren gewinnen den zweiten Ball, Nebel schickt dann Zivzivadze links in den Strafraum. Aus spitzem Winkel scheitert der Georgier an Kristof, der die Kugel nur noch vorne prallen lässt. Matanovic bedankt sich und netzt den Abpraller ein (53.). Das hatte sich hier nicht unbedingt abgezeichnet.
Schnellbacher bringt SVE wieder ran
Die Antwort der spielstarken Gäste lässt nicht lange auf sich warten. In der 63. Minute hat der KSC die Situation eigentlich schon bereinigt, doch dann lässt sich Nebel den Ball von Wanner vor dem Strafraum abluchsen. Schnellbacher übernimmt und trifft aus 18 Metern präzise ins linke untere Eck.
Wanner an den Pfosten
Keine drei Minuten nach dem erneuten Anschluss liegt der Ausgleich in der Luft. Der KSC verliert einmal mehr den Ball in der Vorwärtsgang, Rochelt schickt dann Wanner links in den Strafraum. Die Leihgabe des FC Bayern ist durch, überlupft den herauseilenden Drewes, trifft aber nur den rechten Innenpfosten.
Christian Eichner reagiert, bringt in der 69.Minute Kobald für Beifus. Elversberg bleibt hier die spielbestimmende Mannschaft, oft ist das aber zu hektisch, was die Gäste nach vorne zeigen. So kommt der KSC ab und an zu Entlastungsangriffen, die aber keine Gefahr ausstrahlen. In der 77.Minute kommt Schleusener für Zivzivadze.
Horst Steffen, Elversbergs Trainer, wechselt in der 81.Minute ebenfalls. Für Jacobsen ist Feil im Spiel.
Die Begegnung ist hier zunehmend verflacht. Vieles spielt sich im Mittelfeld ab. Der letzte Abschluss in dieser Partie ist bereits 14 Minuten her, Neubauer hatte eine Halbchance für die SVE. Seitdem herrscht viel zu viel Leerlauf und Elversberg schafft es nicht mehr an den gegnerischen Strafraum (84.).
Die Nachspielzeit beträgt fünf Minuten. In der 91.Minute kommt Thiede für Nebel ins Spiel. Karlsruhe ist hier nur noch mit Sicherung dieses wichtigen Erfolges beschäftigt. Dies gelingt und die Badener sichern sich drei wichtige Punkte.
MK171223
Eine Frage des Willens
Touré mit Premieren-Treffer
Dimitrios Grammozis verändert seine Elf nach dem 2:0-Pokalerfolg gegen den 1. FC Nürnberg auf keiner Position: Jokertorschütze Ache fehlt allerdings heute leicht angeschlagen (Wadenprobleme).
Kaiserslautern startet mit dieser Elf: Krahl - Toure, Elvedi, Soldo - Zimmer, Raschl, Tomiak, Puchacz - Ritter - Boyd, Tachie.
Zur größeren Rotation kommt es bei der Hertha. Pal Dardai wechselt, wie gestern angekündigt, in großem Umfang. Nach dem Erfolg im DFB-Pokal im Elfmeterschießen gegen den HSV insgesamt vier Wechsel: Marton Dardai rückt von der Innenverteidigung auf die Sechserposition, dafür spielt Kempf in der Abwehr, neu für Zeefuik (Bank). Dazu beginnt Leistner für Gechter (verletzt), Winkler für Reese (Bank) und Prevljak für Tabakovic (Bank).
Harm Osmers hat hier angepfiffen und beide Teams sind hier bemüht, ihr Revier zu markieren. Die erste Halbchance verzeichnet der FCK. Kaiserslautern hat nach fünf Minuten die erste Chance der Partie. Nach einem Freistoß von Ritter aus dem linken Halbfeld. Soldo kommt per Kopf an den Ball, köpft halbhoch ins rechte Eck, kein Problem für Ernst. Kurze Unruhe nach einem vermeintlich überharten Einsteigen von Winkler gegen Puchacz. Grammozis deutet einen Ellbogenschlag an der Seitenauslinie an. Osmers ermahnt beide Parteien, es gibt keine Gelbe Karte (9.). So kommt es auch zu ersten Rudelbildungen. Niederlechner kommt da gleich einigen Lautern-Spielern deutlich zu nahe nach einem Zusammenprall mit Tomiak. Der Ex-Augsburger trifft zuerst den Ball und dann mit der offenen Sohle den Fuß des Gegenspielers. Harm Osmers ermahnt Niederlechner, der sich einfach nicht beruhigen kann.
Touré artistisch mit dem Türöffner
Nach einer Ecke von Ritter, 16.Minute, gehen die Roten Teufel nach einer genialen Ballannahme von Toure in Führung! Ritter schlägt die Ecke gut auf den ersten Pfosten. Tachie legt die Kugel per Kopf nochmal ins Zentrum ab und Touré bringt den Ball mit einer artistischen Ablage rechts unten im Kasten unter.
Kaiserslautern ist nach gut 25min hier die bessere Mannschaft. Das zeigt sich nicht nur durch die Führung. Auch in den Zweikämpfen sind die Hausherren griffiger. Hertha ist im Moment noch zu ruhig, findet auch offensiv zuwenige Ideen.
In der 31.Minute gibt es erneut einen Freistoß für die Hausherren. Winker hat Tomiak unnötig umgestoßen, folgerichtig setzt Ritter nun zum Freistoß im linken Halbfeld an. Die Kugel geht rechts raus, durch eine gute Ablage von Boyd auf Zimmer. Zimmer hat Platz und setzt zur Hereingabe an, Boyd läuft in den Sechzehner zur Flanke und köpft nur knapp links vorbei.
Es dauert dann bin zur 37.Minute ehe sich die Hertha zeigt. Bei einer Ecke von links sieht Krahl am Fünfer nach einem fairen Luftzweikampf mit Niederlechner nicht gut aus. Krahl erwischt den Ball nicht, im Anschluss blockt Puchacz wichtig bei einem Versuch von Winkler. Die nächste Ecke ist kein Problem für Kaiserslautern. Zwei Minuten später muss Krahl es erneut mit den Fäusten richten. Einen weiten Einwurf in den Sechzehner klärt der Keeper vor Prevljak sicher.
Die Nachspielzeit beträgt hier nun zwei Minuten. Kein Problem für die Pfälzer, die mit einer verdienten Führung in die Kabine gehen. Die Hertha muss sich hier steigern, mit Sicherheit auch personell reagieren, um hier Zählbares mitnehmen zu können. Mit Resse oder Tabakovic hat man Optionen.
Frühe Antwort der Hertha
Niederlechner und Kempf drehen die Begegnung
Zu Beginn der zweiten Halbzeit jeweils Wechsel vor 45.308 Zuschauern. Bei den Gastgebern kommen Aremu und Durm für Zimmer und Touré. Pal Dardai wechselt gar dreifach, bringt Reese, Tabakovic und Christensen für Winkler, Scherhant und Prevljak.
Niederlechner mit dem Ausgleich
Wohl dem, der eine solche Qualität von der Bank bringen kann. Da ist direkt der Ausgleich durch Niederlechner, was für ein Tor. Reese bringt von rechts einen Einwurf. Die Kugel kann von Elvedi nicht weit genug geklärt werden, Kenny kommt an der Strafraumkante zum Kopfball und köpft in die linke Strafraumhälfte. Dort setzt Niederlechner, in der 49.Minute, zum sehenswerten Fallrückzieher an und bringt das Leder im linken Toreck unter. Keine fünf Minuten später ist es erneut Reese, der über links aufdreht. Gegen Durm holt der Außenstürmer einen Eckball heraus.
Kurzer Auftritt für Afeez Aremu
Dieser Wechsel ging für die Pfälzer mal richtig in die Hose. Der zur Halbzeit eingewechselte Mittelfeldspieler trifft Klemens sogar über dem Knie und muss für sein rüdes Foul nach Betrachtung der Videobilder vom Platz. Glatt Rot in der 60.Minute.
Doppelwechsel, erneut bei Hertha BSC, in der gleichen Minute. Dardai und Klemens gehen aus der Partie, es kommen Bouchalakis und Hussein. Drei Minuten später dann ein taktischer Wechsel durch Dimitrios Grammozis. Marlon Ritter muss runter, für ihn ist Kevin Kraus auf dem Platz. Taktisch nun eine Viererkette.
Hertha ist in Überzahl die dominante Mannschaft und bewegt sich überwiegend in der gegnerischen Hälfte. Gerade versuchen sich Reese und Karbownik über links durchzusetzen, doch das Zuspiel von Reese auf den Polen ist zu weit und geht nach 68min ins Toraus.
Ab der 72.Minute ist Tyger Lobinger für Terrence Boyd der Mann im Sturmzentrum bei den Pfälzern.
Jetzt wird es möglicherweise gefährlich für das Hertha-Tor. Freistoß, 77.Minute,nach Foul an Kraus, Puchacz bringt den Freistoß zentral aus 20 Metern vor dem Kasten, flach direkt zu Ernst.
Gefährlicher wird es, diesmal auf der Gegenseite, durch Jonjoe Kenny. Der bekommt ein gutes Zuspiel von Christensen genau an die Strafraumkante zugespielt und schießt mit voller Wucht aus 16 Metern, Krahl bekommt die Hände reflexartig noch und pariert zur Ecke (80.).
Kempf dreht die Partie für Hertha
Das hatte sich angedeutet. Zu bestimmend ist hier das Team von Pal Dardai. Lautern bekommt die Kugel nach der Ecke von hinten nicht raus. Niederlechner zieht aus der rechten Strafraumhälfte ab, Krahl kann noch parieren, doch die Kugel fliegt ans rechte Fünfereck, wo Kempf den Ball nur noch über die Linie drücken muss (81.). Spiel gedreht!
Letzter Wechsel für die Roten Teufel. Kenny Prince Redondo ersetzt in der 87.Minute Nikola Soldo.
Ob die fünf Minuten Nachspielzeit noch einmal die Chance zum Ausgleich bietet, bleibt ob der souveräner Vorstellung der Berliner in der zweiten Hälfte mehr als fraglich. Zu harmlos agieren die Roten ohne ihren Topscorer Ragnar Ache.
Diese fehlende Qualität, neben Ache fehlt ja auch noch Opoku, war heute nicht zu kompensieren. Das Spiel ist aus, die Punkte gegen nach Berlin.
MK091223
Alles oder nichts im Pokal
Wenig Glanz in der ersten Spielhälfte
Das letzte Duell beider Klubs, gab es im September. Damals siegte der FCK mit 3:1. Davor trennte man sich dreimal Unentschieden. Also wenig Aussagekraft in der Statistik.
Bei seinem Debüt als Cheftrainer nimmt Dimitrios Grammozis im Vergleich zur 1:4-Niederlage am Samstag in Magdeburg nur sehr gemäßigt Änderungen an der Startelf vor. Anstelle von Kevin Kraus (Bank) und Julian Niehues (nicht im Kader) spielen Nikola Soldo und Boris Tomiak von Beginn an.
Daraus ergibt sich folgende Mannschaftsaufstellung: Krahl - Toure, Soldo, Elvedi - Zimmer, Tomiak, Raschl, Puchacz, Ritter - Boyd, Tachie.
Bei den Gästen sieht Cristian Fiel nach der 0:5-Heimpleite gegen Düsseldorf deutlich mehr Anlass, etwas zu verändern. Mit Ivan Marquez, Nathaniel Brown, Jannes Horn, Felix Lohkemper (alle Bank) und Can Uzun (Adduktorenprobleme) sind fünf Spieler nicht in der fränkischen Anfangsformation zu finden, in die dafür Ahmet Gürleyen, Florian Hübner, Tim Handwerker, Taylan Duman und Daichi Hayashi aufrücken.Für den 1. FC Nürnberg stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Rasen: Mathenia - Gyamerah, Hübner, Gürleyen, Handwerker - Flick, Duman, Schleimer - Goller, Hayashi, Okunuki.
Die Begegnung wird von Patrick Ittrich geleitet, der nun angepfiffen hat.
Ritter an den Pfosten
Der FCK beginnt hier sichtlich bemüht. Die Zweikämpfe im Mittelfeld werden aggressiv geführt und so sind es auch die Roten Teufel, die die erste Großchance haben. Marlon Ritter passt in der 8.Minute von der Mittellinie nach rechts in den Lauf von Richmond Tachie. Dieser stürmt in den Sechzehner, bedient den mitgelaufenen Ritter, der halbrechts in der Box zum Rechtsschuss kommt. Der Ball landet am linken Pfosten. In der Entstehung soll Tachie aber im Abseits gestanden haben. Knappe Sache - das hätten wir uns im Falle eines Treffers ganz genau ansehen müssen.
Bis Nürnberg den Weg vor das Tor findet, dauert es bis zur 18.Minute. Um einen Freistoß in Nähe des Strafraums kümmert sich Tim Handwerker. Dessen Linksschuss streicht deutlich über den rechten Torwinkel.
Ritter zu Beginn als Alleinunterhalter
Die Antwort lässt nicht lange auf sich warten. Wieder ist es Ritter, jetzt in der 22.Minute. Der zieht Marlon einfach mal ab, setzt seinen Rechtsschuss aufs rechte Eck. Dorthin fliegt Nürnbergs Keeper Mathenia und pariert gut.
Auf der Gegenseite probiert es Jan Gyamerah aus Mangel an Anspielalternativen auf eigene Faust. Hierbei ist der Versuch des Torschusses zu erkennen, dennoch fehlt eine Menge, um Julian Krahl zum Eingreifen zu bewegen (26.).
Die Begegnung gestaltet sich nach etwas mehr als einer halbe Stunde mehr und mehr ausgeglichen. Zum gleichverteilten Ballbesitz kommen nun auch noch 3:3 Torschüsse hinzu. Offen ist diese Partie; auch wenn es an fußballerischer Qualität ganz erheblich mangelt. In der 33.Minute dann ein abgefälschter Torschuss von Kanji Okunuki zur ersten Nürnberger Ecke. In deren Folge kommt es zu einer Flanke von Tim Handwerker, nach der sich Ahmet Gürleyen vergeblich streckt.
Hier sind noch fünf Minuten zu spielen und mittlerweile nähern sich beide Seiten auch hinsichtlich der Zweikampfwerte an. Überdies zählen wir 7:7 Fouls, beiderseits 75 Prozent Passquote und jeweils um die 20 Pässe ins Angriffsdrittel. Sehr viel mehr Ausgeglichenheit geht nicht.
Hier wird nur eine Minute Nachspielzeit angezeigt, dann geht es in die Kabinen.
Die Zuschauer erleben bisher hier kein fußballerisches Highlight, aber beide Mannschaften zeigen Einstellung und hohe Bereitschaft in jedem einzelnen Zweikampf.
Erfolg ohne Gegentor
Ache und Tachie treffen zu verdientem Sieg
Hier geht es zunächst ohne personelle Veränderungen vor 48.349 Zuschauern weiter.
In der 54.Minute dann aber doch der erste Wechsel bei Nürnberg. Für Schleimer ist nun Brown mit von der Partie.
Kaiserslautern ist hier weiter bemüht, mehr als Ansätze sind aber bisher nicht zu verzeichnen. So auch ein abgefälschter Schuss von Raschl in der 56.Minute, der fliegt rechts am Tor vorbei.
Ache mit Comeback nach Verletzung
In der 64.Minute ist Ragnar Ache zurück im Lautrer Sturmzentrum, ersetzt doch Terrence Boyd. Seit der Verletzung, Bänderriss im Sprunggelenk, aus dem Spiel in Düsseldorf, der erste Einsatz für den Topscorer der Pfälzer.
Die rackern hier weiter, wollen etwas Zählbares. Links in der Box probiert es Marlon Ritter. Der Ball rutscht ihm allerdings über den rechten Spann. So wird auch das nicht gefährlich (68.). Zwei Minuten später, nach einem hohen Ball in den Sechzehner, geht Tymoteusz Puchacz zweimal zum Kopfball. Da ist Christian Mathenia schon aus dem Spiel. Ragnar Ache strebt im Torraum zum Spielgerät, doch Florian Hübner ist etwas schneller und klärt für den Club. Die Franken finden aktuell kaum Entlastung.
Tachie lässt den Betze beben
Man spürt in der 75.Minute förmlich die Last, die dieser Mannschaft von den Schultern fällt. Zunächst läuft ein Angriff über rechts, wird zur Mitte verlagert. In Strafraumnähe führt Marlon Ritter den Ball, sucht nach einer passenden Anspielstation. Die findet er in Jean Zimmer, der auf rechts Zeit und Platz für die perfekte Flanke hat. Die landet im Zentrum bei Richmond Tachie, der am Torraum das rechte Knie hinhält und aus fünf Metern vollstreckt.
Ache kommt, trifft und siegt
Drei Minuten nach der Führung meldet sich auch Ragnar Ache zurück. Der macht es fußballerisch sehr fein, nimmt einen langen Ball glänzend an, bleibt in der Bewegung und treibt den Angriff durch die Mitte an. Es folgt der brillante Doppelpass mit Richmond Tachie. Ache taucht im Sechzehner auf, rutscht hinein und trifft aus etwa acht Metern ins linke Eck.
Unmittelbar nach diesem Treffer Doppelwechsel bei den Gästen. Für Handwerker und Hayashi kommen Wekesser und Lohkemper.
Ritter mit Lattentreffer
Die nächste Großchance für die Hausherren. Aus zentraler Position gibt es Freistoß aus ziemlich zentralen 18 Metern. Diesen setzt Marlon Ritter mit dem rechten Fuß rechts oben an die Querlatte.
Beim FCK ersetzt Erik Durm in der 84.Minute Kapitän Jean Zimmer, beim Club ersetzt Geis Okunuki.
Jetzt ist Platz für Lautrer Konter. Der nächste Angriff läuft über rechts. Mit viel Auge passt Ragnar Ache in den Lauf von Tymoteusz Puchacz. Zentral im Strafraum rauscht Tymoteusz Puchacz heran, schießt direkt. Mit dem Kopf lenkt Christian Mathenia den Ball am Tor vorbei.
Hercher und Redondo ersetzen Ritter und Tachie in der 88.Minute und hier werden fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. Jetzt sucht Tobias Raschl sich von links einen Weg an der Grundlinie entlang, flankt dann mit Gefühl auf Ragnar Ache. Dessen Volleyschuss aus etwa neun Metern pariert Christian Mathenia großartig per Fußabwehr.
Die Zeit läuft nun für die Pfälzer und so langsam kann man sich über die Einnahmen aus dem kommenden Viertelfinale freuen. Dass man hier ohne Gegentor blieb, macht ebenfalls Hoffnung für die restlichen Spiele vor der Winterpause.
MK051223
Grammozis vorgestellt
Blick geht auf Achtelfinale gegen Nürnberg
Im Rahmen der Pressekonferenz wurde heute auch Dimitrios Grammozis als neuer Cheftrainer vorgestellt. Zu der Begegnung sind, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, 48.299 Tickets verkauft, davon 3.700 Karten nach Nürnberg. Neben der Übertragung bei Sky ist das Spiel im Free TV bei der ARD zu sehen.
Im Kader fehlen wird nur Aaron Opoku. Ache und Aremu waren gestern im Spiel-Ersatztraining und somit Option für den Kader.
Herzensangelegenheit FCK
Bei seinem Einggangsstatement bezog sich der neue Cheftrainer auf seine Zeit als Spieler beim 1.FC Kaiserslautern und bezeichnete den Verein als Herzensangelegenheit. Die Jahre als Spieler seien natürlich hängengeblieben.
Spiel gegen Magdeburg beobachtet
Wichtig sei es aktuell sich zu stabilisieren, aber man dürfe nicht nur das Negative sehen. So habe er zum Beispiel in der ersten Halbzeit in Magdeburg gute Ansätze gesehen. Mit großen Änderungen taktischer Art ist für morgen wohl eher nicht zu rechnen.
DG: "Wir haben wenig Zeit und die Jungs haben sich in dem bisher gespielten System auch wohlgefühlt",
Zum zweiten Mal Dirk Schuster beerbt
Grammozis wollte in der Tatsache, dass er zum zweiten Mal Dirk Schuster im Amt beerbt keine Systematik erkennen. Es sei möglicherweise von Vorteil, wenn man die Arbeitsweise des Vorgängers kenne.
Brutale Vorfreude auf das Stadion
Als riesig bezeichnet Grammozis die Vorfreude auf das nahezu ausverkaufte Stadion und die Energie die von den Fans ausgehen kann.
Stabilität bedeutet nicht Passivität
Man dürfe bei dem Bestreben die Abwehr zu stabilisieren nicht in Passivität verfallen, sondern müsse auch weiterhin Fußball spielen wollen. Dazu habe er die Spieler und die erforderliche Qualität. Der Kader ist gut aufgestellt, kurzfristig fehle aber nun die Zeit für größere Änderungen.
Ache wieder im Kader
Viel mentale Arbeit angesagt
Die Vorfreude auf das morgige Spiel stand Dimitrios Grammozis ins Gesicht geschrieben. Man wolle nun die Fans wieder glücklich und stolz machen, so lautet der erste Wunsch des Trainers.
Luthe vor Comeback?
Auf die Position zwischen den Pfosten angesprochen, wollte sich Grammozis zunächst nicht festlegen. Allerdings erwähnte er, dass er Andreas Luthe aus der Zusammenarbeit beim VlL Bochum kenne und schätze. Dies hinterlässt den Eindruck, dass morgen ein Wechsel im Tor anstehen könnte.
Erste Gespräche Donnerstag
Man habe sich Freitag, nachdem die Entscheidung zur Trennung von Schuster Donnerstag gefallen war, mit Thomas Hengen und Enis Hajri getroffen und sehr gute Gespräche gehabt. So scheint die Entscheidung zur Zusammenarbeit recht schnell gefallen. Mit dem Trainer kommt auch Sven Piepenbrock als Co-Trainer, mit zum FCK.
Kein Favorit im Pokal
Nachdem der 1.FC Nürnberg die letzten beiden Spiele verloren und dabei neun Treffer kassiert hat, der FCK auch in einem negativen Lauf steckt, wollte der neue Cheftrainer für morgen keinen Favoriten erkennen. Die Spieler sollen den Wettbewerb annehmen und sollen das Spiel genießen und Spaß haben. "Beide Mannschaften wollen dieses Spiel nutzen, um die letzten Ergebnisse wieder vergessen zu machen", so Grammozis.
Sehr nah an der Liga dran
Auch wenn er nicht unter Vertrag war, habe er auch in dieser Phase sehr viele Spiele besucht und diese mit seinem Co-Trainer analysiert.
MK041223
Tinte trocken
Dimitrios Grammozis wird Cheftrainer beim FCK
Der 1. FC Kaiserslautern hat den offenen Posten des Cheftrainers neu besetzt: Dimitrios Grammozis übernimmt ab sofort das Traineramt bei den Roten Teufeln.
Die Tinte ist trocken: Dimitrios Grammozis, der von 2000 bis 2005 selbst die Fußballschuhe für den FCK schnürte, ist neuer Cheftrainer auf dem Betzenberg. Gemeinsam mit Co-Trainer Sven Piepenbrock übernimmt er ab sofort das Traineramt und wird am heutigen Sonntag bereits die erste Trainingseinheit leiten.
Grammozis beendete im Jahr 2013 seine aktive Spielerkarriere beim VfL Bochum und begann dort im Nachwuchsbereich direkt seine Trainerlaufbahn. Vom aktuellen Bundesligisten wechselte er in der Saison 2018/19 zum damaligen Zweitligisten SV Darmstadt 98 und übernahm erstmalig das Cheftraineramt. Zuletzt war der gebürtige Wuppertaler für den FC Schalke 04 tätig. Dimitrios Grammozis wird am Montag, 4. Dezember 2023, im Rahmen der Pressekonferenz vor dem DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den 1. FC Nürnberg offiziell vorgestellt.
Quelle: Pressemitteilung Verein vom 03.12.2023
Bild: FCK
Fußballfest für Freiburg
Hattrick Gregoritsch bereits in der ersten Halbzeit
Christian Streich wechselt im Vergleich zum 1:1-Unentschieden gegen Darmstadt vom Wochenende auf einer Position: Weißhaupt rückt für Gulde ins Team. Wegen Verletzungen fehlen Günter, Keitel, Kübler, Kyereh, Philipp und Rosenfelder im Kader.
Dies also die Startelf der Breisgauer:für Atubolu - Sildillia, Ginter, Lienhart - Doan, M. Eggestein, Höfler, Makengo, Höler, Grifo - Gregoritsch .
Olympiakos gewann am letzten Wochenende mit 3:1 gegen Panetolikos Agrinio.Matrtinez Penas nimmt gleich fünf Änderungen zur Startelf vom Wochenende vor: Neu rücken Retsos, Ortega, Alexandropoulos, Daniel Podence und El Kaabi ins Team. Biancone, Quini, Pep Biel, Gio. Masouras und Jovetic müssen heute vorerst zusehen. Freire, Leidner, Porozo und Scarpa stehen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.
Das Spiel läuft und es dauert exakt drei Minuten zur Freiburger Führung.
Gregoritsch mit Doppelpack
Der Österreicher ist der Mann der ersten Minuten. Zum perfekter Start für Freiburg. trifft der Stürmer mit dem ersten Angriff in der dritten Minute. Die Szene führt zunächst über die rechte Seite zu Eggestein. Seine abgefälschte Flanke gelangt zu Gregoritsch, der sich 15 Meter vor dem Tor den Ball einmal vorlegt und flach in die lange Ecke verwandelt.
Es soll aber noch besser kommen Gregoritsch. Es geht gerade einmal in die 7.Minute und Ritsu Doan schlägt einen Eckball von der linken Seite vor das Tor, Gregoritsch kommt im Gedränge an den Ball und lässt aus kurzer Distanz Keeper Paschalakis keine Chance.
SC bleibt auf dem Gaspedal
Es brennt weiter vor dem Tor der Griechen. Die 10.Minute läuft und die nächste dicke Chance für den SC. Freiburg spielt Piräus schwindelig. Grifo zielt von der Sechzehnerlinie mit dem linken Fuß flach auf die linke Ecke. Ganz knapp rollt der Ball am Pfosten vorbei. Da fehlte wirklich nicht viel. Piräus bekommt bisher gar keinen Zugriff. In jeden Zweikampf kommen sie zu spät. Die Freiburger kombinieren sehr schnell und lassen Ball und Gegner laufen. Die 4.000 griechischen Zuschauer, die sich anfangs noch lautstark Gehör verschafft haben, sind weitgehend verstummt. In der 20.Minute rollt der Freiburg-Express weiter Richtung Keeper Paschalakis. Sildillia flankt von links herein, ein griechischer Verteidiger köpft Gregoritsch den Ball vor die Füße. Aus fünf Metern nimmt er völlig freistehend den Ball als Dropkick und knallt den Ball einen halben Meter am rechten Pfosten vorbei. Das hätte der Hattrick und die Vorentscheidung sein müssen. Der SC überlässt nun den Gästen mehr das Spielanteile.Außer einem abgewehrten Distanzschuss von Alexandropoulos in der 32.Minute gab es bisher aber nichts Erwähnenswertes.
Hattrick für Gregoritsch
Ein entfesselt aufspielender Michael Gregoritsch ist schon jetzt "Man of the Match". Grifo verlagert das Spiel auf die linke Seite. Makengo kann ungestört flanken. Gregoritsch steigt fünf Meter vor dem Tor hoch und köpft den Ball eiskalt ins lange Eck. Olympiakos ist chancenlos gegen den heute bockstarken Sportclub.
Auch Sildillia auf der Torschützenliste
In der 42.Minute dann der Auftritt für den jungen Verteidiger. Gregoritsch spielt in der Zentralen einen Doppelpass mit Höler und legt den Ball mit dem ersten Kontakt direkt weiter auf den von rechts einlaufenden Sildilla. Sein strammer Schuss aus dreizehn Metern schlägt ins linke Eck ein. Paschalakis ist wiederum chancenlos.
Der Schiedsrichter, Irfan Peljto, hat offenbar genug gesehen, schickt die Teams ohne Nachspielzeit in die Kabinen.
Klatsche für Piräus
Doan setzt Schlusspunkt zum 5:0
Die Gäste aus Griechenland wechseln zu Beginn der zweiten Hälfte aus. Für Alexandropoulos kommt vor 34.000 Zuschauern Iborra ins Spiel. Fünf Minuten später muss Piräus-Trainer Martinez verletzungsbedingt erneut wechseln. Für Podence wird nun Masouras eingewechselt.
Freiburg nimmt hier etwas Tempo raus, ohne jedoch die Kontrolle über das Spiel abzugeben. Auch nach etwas mehr als einer Stunde zieht Freiburg hier ein Powerplay auf. Auch beim Stand von 4:0 lassen sie nicht nach und schnüren die Griechen am eigenen Strafraum ein. Piräus findet sich jetzt immer öfter mit fast allen Spielern am eigenen Sechzehner wieder.
Dreifachwechsel bei den Hausherren. Für Gregoritsch, Lienhart und Höler kommen nun Gulde, Röhl und Adamu zum Einsatz (65.).
Ritsu Doan zum 5:0
Auch im Energiesparmodus trifft hier nur die Heimmannschaft. Immer wieder fällt Olympiakos durch ungenaue Pässe und daraus resultierenden Ballverlusten auf. So auch in der 77.Minute: Adamu kann einen gewonnenen Ball über die linke Seite nach vorne treiben und in die Mitte passen. Hezze legt den Ball völlig unnötig in den Lauf seines Gegenspielers Doan, der mit links aus sieben Meter nur noch einnetzen muss. Die Griechen machen es den Freiburgern heute wirklich leicht.
Nächster Wechsel beim Team von Christian Streich. Noah Weißhaupt ersetzt in der 78.Minute Vincenzo Grifo, Roland Sallai kommt für Nicolas Höfler.
Dreifachwechsel bei Olympiakos: Carvalho, Ruiz und Quini kommen in der 84.Minute für Rodinei, El Kaabi und Hezze.
Die Zeit läuft hier für die Breisgauer runter, ohne großen Druck aushalten zu müssen. Zu harmlos heute Abend die Griechen.
Hier sind drei Minuten Nachspielzeit angezeigt, Diese verstreicht und das Spiel ist abgepfiffen.
Freiburg hat sich hier etwas den Frust von der Seele geschossen und lässt Piräus nicht den Hauch einer Chance. So kommt es nun am 14.Dezember zum Endspiel um den Gruppensieg bei West Ham United.
MK301123
FCK trennt sich von Dirk Schuster und Sascha Franz
Der 1. FC Kaiserslautern hat mit sofortiger Wirkung Dirk Schuster und Sascha Franz von ihren Aufgaben als Cheftrainer und Co-Trainer freigestellt.
Der FCK reagiert mit der Freistellung der Trainer auf die aktuelle sportliche Lage in der Pfalz. Nach einer ergebnistechnisch nicht zufriedenstellenden Rückrunde der vergangenen Saison konnte die Mannschaft im ersten Saisondrittel zwar eine positive Serie starten, insgesamt zeigen die Tendenzen aber eine nicht zufriedenstellende Entwicklung auf, so dass sich die Verantwortlichen für diesen Schritt entschieden haben.
Dirk Schuster und Sascha Franz übernahmen das Traineramt bei den Roten Teufeln im Mai 2022 und führten den 1. FC Kaiserslautern in der Relegation gegen die SG Dynamo Dresden erfolgreich zurück in die Zweite Bundesliga.
Der FCK bedankt sich bei Schuster und Franz für die geleistete Arbeit und das Engagement und wünscht Beiden auf ihrem weiteren Weg alles Gute.
Quelle: Pressemitteilung Verein vom 30.11.2023
Kiel nutzt Lautrer Fehler
FCK offensiv harmlos, in der Defensive fahrlässig
Im Vergleich zur 1:2 Niederlage in Wiesbaden am vergangenen Spieltag, ändert Trainer Dirk Schuster seine Startelf nur auf einer Position: Verteidiger Soldo rotiert auf die Bank, Zuck darf für ihn von Beginn an ran.
So geht der 1. FC Kaiserslautern ins Duell mit Holstein Kiel: Krahl - Elvedi, Kraus, Zuck - Zimmer, Niehues, Klement, Puchacz - Ritter, Boyd, Tachie. Das sieht nach einem 3-4-3 aus, wobei Puchacz ein Stück nach vorne rückt.
Störche-Coach Marcel Rapp versucht es mit drei Neuerungen im Vergleich zum 4:2-Heimsieg gegen den HSV am 13. Spieltag: Ivezic, Schulz (beide Bank) und Komenda (nicht im Kader) machen Platz für Erras, Porath und BVB-Leihspieler Rothe.
Holstein Kiel versucht es mit folgender Formation: Weiner - Becker, Erras, Kleine-Bekel - Porath, Sander, Holtby, Skrzybski, Rothe - Pichler, Arp.
Das Spiel ist angepfiffen und es geht gleich ruppig los. Klement wird von Holtby am Mittelkreis ziemlich heftig gelegt. Bastian Dankert muss sofort genau hinschauen, lässt die Karte aber nach gut drei Minuten noch stecken. Die Roten Teufel schieben gegen den Ball jetzt etwas höher, sind im Anlaufen aber nicht konsequent genug. Kiel hat so wenig Mühe, sich aus dem angedeuteten Pressing zu befreien.
Pichler zur Gästeführung
Vor beiden Toren passiert zunächst wenig. Das ändert sich allerdings in der 16. Minute schlagartig. Ein kapitaler Aussetzer von Klement, der einen Rückpass von der Mittellinie in Richtung seines Keepers schickt, dem Ball aber viel zu wenig Tempo mitgibt. Pichler sprintet dazwischen, schnappt sich die Kugel und lupft das Spielgerät über den herauseilenden Krahl ins Netz. Nach einer guten Viertelstunde führen hier die Gäste.
Die Führung ist nicht unverdient. Wieder sind die Kieler über halbrechts frei durch. Pichler dringt in den Strafraum ein und will in die Mitte legen, Krahl ist allerdings zur Stelle und verhindert die Hereingabe per Fußabwehr. Anschließend prallt er jedoch mit Zuck zusammen und muss leicht benommen behandelt werden. Für den Keeper geht es aber weiter (21.). In der 25.Minute dann wenigstens mal ein Eckball für Kaiserslautern. Klement bringt die Kugel von der rechten Seite in die Mitte, findet aber nur den Kopf von Rothe, der klären kann.
Erste Pfiffe aus der Fankurve
Und plötzlich die große Chance zum Ausgleich (31.). Klement steckt bei einem Konter perfekt für Boyd in den Strafraum durch, der daraufhin frei vor Weiner zum Abschluss kommt. Sein versuchter Lupfer bleibt aber an der Brust des Störche-Keepers hängen.
Deutliche Mängel von Krahl im Spielaufbau
Neben dem fehlenden Durchschlagskraft, sind die Defizite im Spielaufbau deutlich erkennbar. Hier ist speziell Julian Krahl ein Schwachpunkt. Die Bälle, die der junge Keeper an den Mann bringt, sind eher Mangelware. Wenn man den Torhüter dann auch noch regelmäßig auf dem falschen Fuß mitnimmt, wird es kompliziert. Mittlerweile kann man auch schon von einem wahrnehmbaren Pfeifkonzert sprechen. Und zwar immer dann, wenn die Lauterer den Ball verlieren - was relativ häufig passiert.
In der 39.Minute dann auch die nächste Chance für Kiel. Pichler lässt tropfen für Porath, der aus 13 Metern halbrechter Position mit dem Vollspann abzieht. Krahl steht genau richtig und wehrt in der Tormitte ab.
Lautern defensiv absolut desolat
Nur konsequent dann auch das 0:2 für Kiel durch Jann-Fiete Arp in der 44. Minute. Ein Eckball von der linken Seite rutscht komplett durch den Fünfer und landet am langen Pfosten bei Arp. Der ehemalige Hamburger nimmt die Kugel mit der Innenseite und setzt sie per Aufsetzer an die Unterkante der Latte und von dort aus ins Tor.
Es werden drei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Hier passiert allerdings nichts mehr und Schiedsrichter Dankert pfeift zur Halbzeit.
Touré gibt sein Debüt
Pichler trifft doppelt und entscheidet das Spiel
Vorne harmlos, hinten fahrlässig. Der einzige Plan der Lauterer: Hohe Bälle auf Boyd und dann das Beste hoffen. Das ist etwas zu durchsichtig. Dazu kommen Schwächen in der Defensive. Das wird nicht reichen um hier Zählbares mitzunehmen.
Drei Wechsel folgerichtig zum Wiederanpfiff bei den Pfälzern. Für Klement, Zuck und Zimmer sind nun Neuzugang Touré, Raschl und Durm im Spiel.
Zumindest in den ersten fünf Minuten zeigen die Roten Teufel ein anderes Gesicht als noch vor dem Seitenwechsel. Es geht schnurstracks nach vorne, mit viel Wucht und Zutrauen. Eine Möglichkeit hat hier Ritter in der 48.Minute, dessen Schuss aber rechts über das Tor geht.Aber auch Kiel bleibt gefährlich. Holtby versucht es aus 18 Metern halblinker Position. Krahl lenkt den Ball um den Pfosten zur Ecke (51.Minute).
Pichler zum Dritten
Der nächste Nackenschlag lässt nicht lange auf sich warten. Pichler bekommt den Ball auf dem linken Flügel, geht mit Leichtigkeit vorbei an Gegenspieler Kraus, umkurvt dann am Fünfer auch Elvedi und schiebt aus sechs Metern lässig ins rechte Eck ein. Das ist verheerendes Defensivverhalten der Lauterer. Hier ist nicht ganz eine Stunde gespielt und das Spiel entschieden.
In der 67.Minute Doppelwechsel bei Holstein Kiel: Für Skrzybski und Arp kommen Simakala und Schulz. Es ist im Fritz Walter Stadion vor 38.367 Zuschauern recht ruhig geworden. Man hört nur noch die 340 Holstein-Fans, die Anhänger der Hausherren haben den Support eingestellt.
In der 75.Minute mal wieder sowas wie ein Abschluss für die Hausherren. Ein ruhender Ball aus dem rechten Halbfeld landet über den Kopf von Puchacz bei Boyd am Elfmeterpunkt. Der Stürmer zieht sofort ab und kommt auch bis zum Tor durch. Allerdings zu zentral, sodass Weiner den Ball aufnehmen kann.
Viele Wechsel, wenig Schwung
Der nächste Wechsel, in der 80.Minute beim FCK. Für Ritter und Boyd sind nun Hanslik und Hercher mit von der Partie.
Eine Minute später auch Doppelwechsel bei Kiel. Rosenboom und Machino kommen für Porath und Pichler. In der 85.Minute der letzte Kieler Wechsel. Ivezic kommt für Sander in die Kieler Mannschaft. Nicht nur den Wechseln geschuldet ist hier wenig zu sehen. Kiel spielt die Zeit clever runter, der 1.FC Kaiserslautern findet keine Lösungen.
Fazit:
Der personelle Aderlass ist beim FCK definitiv nicht zu übersehen. Leistungsträger wie Ache, Aremu oder Opoku sind nicht gleichwertig zu ersetzen. Spieler wie Boyd, Klement, oder Puchacz nach seiner Verletzung, suchen ihre Form.
Hier sind noch drei Minuten Nachspielzeit angezeigt, dann wird Schiedsrichter Dankert die Zuschauer erlösen. Dies ist nun passiert und Kiel gewinnt ohne größere Probleme auf dem Betzenberg.
MK261123
Ritter zur Halbzeitführung
Wenig Torchancen für beide Teams
Gegenüber dem 3:1-Sieg bei Fortuna Düsseldorf ändert Trainer Markus Kauczinski sein Team auf zwei Positionen, wobei er zu einem Wechsel gezwungen ist: Fechner fehlt nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt, seine Position nimmt Jacobsen ein. In der Sturmspitze startet Prtajin anstelle von Iredale (Bank).
Das ist die Aufstellung des SV Wehen Wiesbaden: Stritzel - Angha, Mathisen, Vukotic - Goppel, Heußer, Jacobsen, Catic - Bätzner, Lee - Prtajin.
Die Roten Teufel verloren in der Vorwoche mit 0:2 gegen Fürth. FCK-Coach Dirk Schuster bringt zwei Neue: Niehues und Klement erhalten das Vertrauen, Raschl nimmt auf der Bank Platz, Tomiak fehlt Rot-gesperrt.
Die Gäste aus Kaiserslautern laufen in folgender Formation auf: Krahl - Elvedi, Kraus, Soldo - Zimmer, Klement, Niehues, Puchaz - Ritter - Boyd, Tachie.
Schiedsrichter Tobias Reichel hat hier angepfiffen. Beim FCK sieht das nach der bekannten Dreierkette in der Defensive aus. Bereits in der 3.Minute ist die Partie kurz unterbrochen weil Ritter nach einem Ballgewinn am Kopf behandelt werden muss. Es wird aber weitergehen für die Nummer 7 des FCK weitergehen.
Der erste gefährliche Moment des Spiels gehört den Gastgebern. Über links tut sich die Lücke auf. Wiesbaden verlagert und Catic hat plötzlich sehr viel Platz. Heußer legt quer, mit dem zweiten Ballkontakt schließt der linke Schienenspieler ab - allerdings genau auf Krahl. Der Keeper nimmt die Fäuse zu Hilfe und wehrt zur Seite ab (6.). Die Gäste aus der Pfalz warten auch nach gut zehn Minuten auf ihre erste Torchance. Die Heimelf fährt ein hohes Pressing, lässt dem FCK keine Zeit für einen geordneten Aufbau. Nennenswerte Angriffe gelingen aber beiden Teams momentan nicht.
In der 19.Minute tritt Heußer einen Freistoß mit Schnitt aufs Tor, Krahl faustet den Ball weg. Im Nachgang kommt Goppel nach feinem Hackenpass von Angha über rechts zur Grundlinie, seine Flanke kann Elvedi am langen Pfosten klären. Auch nach mehr als einer halben Stunde passiert in den Strafräumen wenig. Das Spiel findet weitestgehend im Mittelfeld statt, wo sich die Kontrahenten neutralisieren.
Führung durch Ritter aus dem Nichts
In der 39.Minute die erste gefährliche Aktion für den FCK und die Führung. Wirklich Aus dem Nichts das 1:0 für die Gäste - und das nur, weil Boyd einen Tachie-Rückpass von rechts nicht verarbeiten kann. Von seinem Fuß springt der Ball zum nachrückenden Ritter, der sich aus elf Metern das Eck aussuchen kann - und das linke untere wählt. Mehr Effizienz geht nicht.
Die Antwort des SVWW lässt nicht lange auf sich warten. In der 44.Minute nimmt Heußer Angha auf rechts mit, dessen Querpass an den Fünfer perfekt getimt ist. Prtajin muss den Ball nur im leeren Tor unterbringen, wird dabei noch bedrängt. Allen Ernstes schießt der Mittelstürmer die Kugel rechts am Kasten vorbei. Glück für den FCK!
Hier sind nun zwei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Es passiert nichts mehr und die Mannschaften gehen in die Kabinen.
SVWW dreht das Spiel
Viertes siegloses Spiel für die Pfälzer
Hier geht's vor 12.100 Zuschauern personell für beide Teams unverändert weiter. Zunächst plätschert das Spiel ein wenig vor sich hin, dann der vermeintliche Topstart für Kaiserslautern. Klement chippt den Ball in den Lauf von Boyd, die Hintermannschaft der Heimelf ist erstmals aufgerückt. Der Angreifer schiebt ein, aber dann geht die Fahne hoch - er stand zuvor im Abseits (49.).
Goppel mit dem Ausgleich
Dieser Treffer zählt. Boyd klärt eine Heußer-Ecke eigentlich gut. Rechts kommt Goppel an den Ball, legt ihn sich auf den linken Fuß und schießt aus 18 Metern einfach mal, weil ihn keiner stört. Der Ball wird noch abgefälscht und schlägt rechts unten ein (51.). Danach, in der 60.Minute, Alibi-Abschluss von Prtajin: Heußer erobert im Mittelfeld den Ball und schickt den Stürmer halblinks auf die Reise. Vorm Sechzehner zieht die Nummer 18 kurz zur Mitte und dann halbhoch ab. Krahl hat mit dem kraftlosen Schlenzer keinerlei Probleme.
Heußer trifft per Freistoß
Binnen nicht einmal einer Viertelstunde hat Wiesbaden das Spiel gedreht. Nach einem taktischen Foul von Soldo legt Heußer sich den Ball 22 Meter halbrechts vom Tor zurecht. schießt Prtajin den Ball an die Brust und von dort landet die abgefälschte Kugel im Tor. Wieder ist Krahl völlig machtlos (64.). Spiel gedreht!
Jetzt Erster Wechsel bei den Roten Teufel. Für Tachie kommt Redondo ins Spiel. Einer Ecke für den SVW in der 67.Minute folgt sogleich die nächste: Angha zieht am kurzen Pfosten per Dropkick ab, aber Soldo bekommt das Bein dazwischen. Den zweiten Eckstoß bekommt Lautern dann im ersten Versuch geklärt.
Zwei Doppelwechsel in der 74.Minute: Bei Wehen Wiesbaden sind Lee und Goppel raus, es kommen Mockenhaupt und Kovacevic Beim FCK sind Hercher und Raschl für Zimmer und Ritter nach gerückt. Die letzte Viertelstunde ist angebrochen, jedoch ohne das große Aufbäumen der Gäste zu erkennen.
Nächster Doppelwechsel SVWW: Für Prtajin und Catic kommen Iredale und Bennetts (84.).
Drei Minuten später kommen Lobinger und Hanslik für Soldo und Niehues ins Spiel.
Hier sind fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. Letzter Wechsel für Wiesbaden. Julius Kade kommt für den Torschützen, Robin Heußer, zu einigen Minuten Spielzeit.
Kaiserslautern ist hier bemüht, findet aber nicht zum Abschluss. Dann plötzlich die Konterchance für die Hessen. Kovacevic fährt den Ein-Mann-Konter, aber dann geht ihm in der Box die Kraft aus. Lobinger eilt hinterher und luchst ihm die Kugel ab. Das war die Chance, alles klarzumachen. Glück für die Gäste. Kaum eine Minute später wieder eine Riesenchance für die Hausherren. Aus dem nächsten Konter, kommt Iredale zum Abschluss. Krahl wehrt dessen Schuss Abschluss übers Tor ab.
Hier ertönt der Schlusspfiff. Beide Serien halten. Der SVWW siegt zum 4.Mal in Folge, Lautern hat vier Spiele nicht mehr gewonnen.
MK121123
Grimaldi bringt SCP in Front
Gondorf bleibt gegen Paderborn der Bankplatz
KSC-Coach Christian Eichner vertraut der gleichen Mannschaft, die vergangene Woche 1:2 verloren hatte: Drewes - S. Jung, Bormuth, M. Franke, Herold - Jensen, Nebel, Wanitzek, Stindl - Matanovic, Schleusener.
Im Vergleich zum 2:1-Pokalsieg gegen Freiburg tauscht Trainer Kwasniok auf zwei Positionen: Keeper Boevink und Leipertz rutschen aus der Startelf. Huth und Nadj dürfen heute beginnen. Im Kader fehlen heute Ezekwem und Heuer wegen Trainingsrückstand.
Paderborn reist in folgender Formation an: Huth - Curda, Musliu, D. Kinsombi - Obermair, Nadj, Klefisch, Bilbija, S. Conteh, Muslija - Grimaldi.
Paderborn wirkt in der Anfangsphase, zumindest in der Defensive, noch nicht richtig wach. Nach einem Missverständnis zwischen Kinsombi und Keeper Huth kommt Schleusener in der 3.Minute beinahe zu einer großen Chance. Im letzten Moment kann Huth klären. Wenig später erläuft Matanovic auf der rechten Seite einen Steilpass und flankt vor das Tor. Huth passt auf und fängt den Ball sicher vor den hereinlaufenden Gegenspielern (6.).
Grimaldi zur Gästeführumg
Paderborn erlangt nun eine größere Spielkontrolle und setzt sich in der gegnerischen Hälfte fest. Besonders auf der rechten Seite kommen Obermair und Nadj im Zusammenspiel mit Bilbija besser ins Spiel. In der 17.Minute wirkt die Abwehr von Karlsruhe ungeordnet. Muslija steckt den Ball zentral auf Grimaldi durch und der "Torfürst" lässt sich die Chance nicht entgehen und verwandelt sicher vor dem herauseilenden Drewes in die rechte Ecke. Das kam nach über 70% Ballbesitz für die Gäste wenig überraschend.
Erster Wechsel beim KSC in der 23.Minute. Verletzungsbedingt scheidet Jung mit Oberschenkel-Problemen aus. Für ihn kommt Thiede in die Begegnung, ein positionsgetreuer Wechsel. Die Führung der Gäste geht nach einer guten halben Stunde in Ordnung.
Paderborm bleibt überlegen
4:0 Torschüsse, 70 Prozent Ballbesitz. Der KSC versucht durch Zweikampfhärte ins Spiel zu finden. Dann nutzt Stindl einen Moment der Unsicherheit in der Abwehr der Paderborner. Huth hält den Ball zu lange, Stindl kommt auf Höhe der Sechzehnerlinie an den Ball scheitert letztendlich mit seinem Abschluss am parierenden Keeper 31.). Trotz dieser Möglichkeit bleibt der SCP das dominante Team. Dennoch kommt Stindl 18 Meter vor dem Tor an den Ball, nach einer guten Ballannahme zielt er auf das rechte Eck. Huth kann den Ball zwar abweheren, aber nur auf den zentral einlaufenden Matanovic. Aus vier Metern bekommt er nicht genug Kontrolle über den Ball und knallt diesen im Fallen über die Querlatte (37.).
Zwei Minuten vor der Halbzeit greift Karlsruhe jetzt sehr früh an. Matanovic läuft Curda an und kann den Ball in Richtung Tor bugsieren. Zwar geht der Ball weit am linken Pfosten vorbei, aber im Moment scheint das Momentum zugunsten des Heimteams zu wechseln (43.). Zwei Minuten später, die nächste Gelegenheit für Karlsruhe. Schleusener versucht es mit einem Schuss aus 15 Metern von der linken Seite. Kein Problem für Huth.
Hier werden noch drei Minuten nachgespielt, dann ist Halbzeit.
Joker Platte trifft doppelt
KSC nun endgültig im Abstiegskampf angekommen
Vor 23.705 Zuschauern, darunter 209 Fans aus Paderborn, geht es hier mit einem Karlsruher Doppelwechsel weiter. Für Bormuth und Herold sind nun Heise und Beifus dabei.
Die Blauen kommen besser aus der Kabine. Thiede spielt mit einem langen Pass Matanovic an, der aus der Strafraummitte mit links abzieht. Obermaier kann den Ball abblocken (49.).
Drei Minuten später erreicht Matanovic nach einem Durcheinander im Paderborner Strafraum den Ball, kann aber nur aus Rücklage schießen. Letztendlich kullert der Ball in Richtung Torlinie.
Doppelwechsel nun bei den Gästen. Conté und Nadj haben Feierabend. Für sie kommen in der 59.Minute Hoffmeier und Leipertz.
Paderborn hat komplett die Kontrolle verloren. Wir zählen 5:0 Torschüsse für Karlsruhe in der zweiten Halbzeit. Der Ausgleich wäre längst verdient. Der nächste Angriff des Heimteams: Matanovic kann einen langen Ball in den Strafraum technisch sauber auf Jensen ablegen, der den Ball aber am Elfmeterpunkt verdaddelt. Bis auf den letzten Ball klappt bei Karlsruhe alles, aber ein Tor will nicht fallen (67.).
Bei Paderborn kommt nun Platte für Grimaldi
Joker Platte sticht
Keine zwei Minuten auf dem Platz, stellt der Joker den Spielverlauf auf den Kopf. Platte trifft mit seiner ersten Aktion. Paderborn kontert: Bilbija sprintet mit dem Ball durch die Mitte und legt auf den rechts mitlaufenden Platte. Erster Kontakt die Mitnahme, zweiter Kontakt der Schuß neben den rechten Pfosten ins Netz. So einfach geht das.
Doppelter Tausch (76.) : Gondorf und Zivzivadze für Jensen und Schleusener.
Zwölf Punkte nach zwölf Spielen, Platz 16, Abstiegskampf. Das ist die Realität für den KSC, wenn sie hier das Spiel nicht mehr drehen können. Von Drehen kann aber keine Rede sein.
Entscheidung durch Platte
Joker Leipertz flankt vom linken Strafraumeck auf Joker Platte. Der hält einfach seinen Fuß hin und vollendet den Halbvolley aus fünf Metern unhaltbar für Keeper Drewes in den rechten Winkel. Dies ist in der 85.Minute die Entscheidung.
Jetzt nimmt Kwasniok noch zwei Wechsel vor. Bilbija und Muslija haben ihre Arbeit erledigt, neu im Spiel nun Müller und Klaas.
Die offizielle Nachspielzeit beträgt hier fünf Minuten. Angesichts der heutigen Vorstellung weitere Leidenszeit. Beide Teams sind mit ihren Kräften am Ende. Die Räume werden größer, die Pässe aber auch ungenauer. Sowohl die Paderborner als auch Karlsruher spielen ihre Angriffe nicht mehr sauber aus. Das Spiel ist abgepfiffen und der KSC torkelt Richtung Abstieg.
MK051123
Komplette Rotation bei Leverkusen
Elfmeter Palacios zur Halbzeit-Führung
Im Vergleich zum letzten Drittligaspiel, dem 2:1-Sieg bei Dortmund II, nimmt Jens Keller drei Wechsel vor. Anstelle von Rouwen Hennings, David Otto und Tim Maciejewski (alle Bank) rücken Bekir El-Zein, Richard Meier und Franck Evina in Sandhausens Startelf.
So also startet der SVS: Rehnen - Ehlich, Geschwill, Fuchs, Weik - Mühling, Ben Balla, Stolze, El-Zein, Meier - Evina.
Bei den Gästen lässt Xabi Alonso munter rotieren. Nach dem 2:1 am Sonntag gegen Freiburg verbleiben mit Jonathan Tah, Edmond Tapsoba und Exequiel Palacios lediglich drei Spieler in Leverkusens Anfangsformation. Die übrigen acht Profis werden ausgetauscht und nehmen geschlossen auf der Bank Platz.
Das ist die Startformation von Bayer 04: Kovar - Stanisic, Tah, Tapsoba, Hincapie - Andrich, Palacios, Tella, Amiri, Adli - Hlozek.
Das Spiel ist angepfiffen und der Bundesligist braucht nicht lange hier Gefahr auszustrahlen. Von der rechten Seite flankt Exequiel Palacios in den Sechzehner. Amine Adli läuft sehr gut ein, schließt volley mit dem linken Fuß ab. Den Schuss aus zentralen sieben, acht Metern pariert Nikolai Rehnen stark.
Sandhausen wehrt sich
Der SVS scheint aber nicht vorzuhaben sich hier seinem Schicksal zu ergeben. Die nächsten Szenen gehören den Gastgebern. In der 4.Minute zieht im Strafraum Bekir El-Zein aus etwa sieben Metern direkt mit dem rechten Fuß ab. Doch ihm steht ein Leverkusener Verteidiger im Weg, Josip Stanisic ist das. Drei Minuten später erarbeitet sich Sandhausen einen Eckstoß. Dieser wird direkt in Richtung Strafraumgrenze gespielt. Dort nimmt Jonas Weik das Ding volley. Das stramme Geschoss aus etwa 17 Metern springt um Zentimeter rechts am Gehäuse von Matej Kovar vorbei.
Bayer 04 erhöht Druck
Die Gäste vom Bayer-Kreuz erhöhen die Schlagzahl. In der 10.Minute der nächste gefährliche Abschluss. Nadiem Amiri bringt seinen Schuss aus halblinken 21 Metern aufs Tor. Dieser Ball ist aber sichere Beute von Nikolai Rehnen, der allerdings erst gar nicht versucht den Ball festzuhalten. Mit seinem Freistoß, halbrechts von der Strafraumgrenze, bleibt Nadiem Amiri an der Mauer hängen. In zentraler Position kommt Adam Hlozek zum Nachschuss. Den lenkt Rehnen mit einer Hand über die Querlatte (12.).
Sandhausen kommt momentan nicht mehr aus der eigenen Hälfte raus. Wie lange geht das wohl noch gut?
Elfmeter für den Bundesligisten
Genau bis zur 20.Minute! Nach einem langen Ball in den Sechzehner bekommt es Amine Adli mit zwei Gegenspielern zu tun. Beim Bemühen um den Ball hat der marokkanische Nationalspieler den linken Fuß vorn, bekommt den Tritt von Alexander Fuchs. Der Pfiff ertönt. Für das Foul kassiert Alexander Fuchs die Gelbe Karte. Ein vermeintiches Handspiel von Amine Adli kann natürlich ohne VAR nicht überprüft werden. Die Elfmeterentscheidung steht. Palacios nimmt sich die Kugel, verwandelt platziert ins linke Eck (21.).
Leverkusen nimmt hier etwas den Fuß vom Gas. Dann setzt Nathan Tella aber in der 26.Minute einen Distanzschuss aus halblinker Position ab. Erneut ist Nicolai Rehnen gefragt, hält die Kugel aber ohne Mühe.
Der SVS kann hier auch nach gespielten 35min nicht einmal im Ansatz Hoffnung verbreiten. Offensiv kommt vom Drittligisten gar nichts mehr. Nach langer Zeit tritt der SVS in der 41.Minute wieder offensiv in Erscheinung. Aus dem linken Halbfeld bringt Jonas Weik mit dem linken Fuß einen Distanzschuss an. Dem fehlt es gehörig an Genauigkeit. Auf der Gegenseite probiert es Robert Andrich mit einem Schuss aus der Distanz.
Die angezeigten zwei Minuten Nachspielzeit laufen so auch noch runter und Schiedsrichter Hempel schickt die Mannschaften in die Pause.
Wilder Beginn der zweiten Halbzeit
Drei Treffer binnen sieben Minuten zum Bayer-Sieg
Wechsel zur 2.Halbzeit bei Bayer 04 Leverkusen. Für Edmond Tapsoba kommt Odilon Kossouno vor 10.222 Zuschauern ins Spiel.
Ausgleich für den Drittligisten
In der 50.Minute darf Franck Evina den Ball in Ruhe führen und erspäht dann die Lücke, in die Christoph Ehlich startet. Der Pass kommt perfekt in dessen Lauf. Ehlich sucht halbrechts an der Strafraumkante umgehend den Abschluss. Der flache Rechtsschuss landet am linken Innenpfosten und springt von dort ins Netz.
Antwort durch Tah's Treffer
Leverkusen lässt sich nicht viel Zeit für eine Antwort. Auf der linken Seite liegt der Ball zum Freistoß bereit. Nadiem Amiri bringt diesen hoch und weit rechts in den Torraum. Dort schraubt sich Jonathan Tah in die Höhe und köpft aus etwa vier Metern unhaltbar ins linke Eck. Erneute Führung für den Tabellenführer der Bundesliga.
Ben Balla mit erneutem Ausgleich
Jetzt wird es ein Pokalspiel,geht Schlag auf Schlag. Die Hausherren bekommen eine Ecke zugesprochen. Diese bringt Bekir El-Zein von links herein. Yassin Ben Balla geht der Hereingabe entgegen verlängert nahe dem linken Torraumreck per Kopf. Die Kugel segelt perfekt und unerreichbar ins lange Eck. 2:2 im Hardtwald!
Sandhausen lauert auf Fehler, die Bayer jetzt gerade vermehrt unterlaufen. Der SVS schaltet um. Nach einer Stunde Spielzeit wird Stolze in den freien Raum geschickt. Aus halbrechter Position haut der Angreifer mit dem rechten Fuß drauf. Der Ball rollt am langen Eck vorbei.
Vierfachwechsel Leverkusen
Xabi Alonso reagiert, wechselt in der 64.Minute nahezu das halbe Team durch. Xhaka, Wirtz, Frimpong und Grimaldo ersetzen Hincapie, Palacios, Amiri und Tella. Momente später bringt Jens Keller Tim Maciejewski für Frank Evina.
Zehn Minuten später, genau in der 74.Minute wechselt der Sandhäuser Trainer erneut. Rouwen Hennings und David Otto kommen für Richard Meier und Abu-Bekir El-Zein.
Leverkusen ist hier weit davon entfernt das Spiel zu diktieren. So kommt der SVS auch in der 80.Minute zu einem schnellen Gegenangriff über die rechte Seite. Die Flanke fliegt an Freund und Feind, also auch an zwei Sandhäusern vorbei. Die nächste Chance für Bayer dann in der 83.Minute.
Bei Sandhausen darf in der 85. Minute Burcu für Stolze ran.
Führung Bayer durch Hlozek
Bevor der Wechsel stattfinden kann, allerdings die erneute Gästeführung. Die Werkself verlagert den Angriff auf die linke Seite. Dort hat Alex Grimaldo Platz und Zeit für die Flanke. Diese findet den Schädel von Amine Adli. Dessen Kopfball aus etwa neun Metern pariert Nicolai Rehnen. Doch im Torraum steht Adam Hlozek bereit und staubt aus kurzer Distanz ab.
Entscheidung durch Doppelschlag Adli
Zur Abwechslung kommen die Gäste in der 88.Minute mal über rechts. Von dort bringt Jeremie Frimpong die Flanke an, die halblinks in der Box bei Amine Adli landet. Dieser hat sich gut frei gestohlen und köpft aus etwa sieben Metern ins linke Eck. 2:4, wohl die Entscheidung.
Jetzt bekommt der Bundesligist noch etwas Platz zum Umschalten. Florian Wirtz treibt den Ball bis in den Sechzehner, spielt dann quer. Auf Höhe des linken Pfostens steht Amine Adli abermals frei und kann aus sieben Metern mühelos mit dem rechten Fuß einschließen. 2:5 und mit Sicherheit ein Sieg der für Bayer zu hoch ausfällt.
MK011123
FCK gelingt kleine Sensation
Drei Tore reichen diesmal zum Sieg
Das Personal ist bei den Roten Teufeln schnell abgehakt, denn Trainer Dirk Schuster nimmt nach dem 3:3 gegen den HSV am vergangenen Samstag keinerlei Veränderungen vor.
Ein Aufstiegskandidat aus der 2. Liga gegen einen Abstiegskandidaten aus dem Oberhaus. Das verspricht doch einen spannenden Pokalabend! Blicken wir auf die Aufstellungen, angefangen bei Kaiserslautern: Krahl - Elvedi, Kraus, Soldo - Zimmer, Tomiak, Raschl, Redondo - Ritter - Tachie, Boyd.
Auf der anderen Seite wechselt Trainer Steffen Baumgart trotz der 0:6-Klatsche in Leipzig nur auf einer Position und das auch noch gezwungenermaßen. Rasmus Carstensen fällt mit einer Erkältung aus und wird rechts hinten durch Benno Schmitz ersetzt.
Der 1. FC Köln geht mit folgender Elf in die Partie: Schwäbe - Schmitz, Hübers, Chabot, Paqarada - Ljubicic, Martel - Maina, Waldschmidt, Kainz - Selke.
Anfangsphase mit sehr viel Tempo
Der Ball rollt auf dem ausverkauften Betze. In der 4.Minute gehört die die erste Torchance den Hausherren: Tomiak nimmt den Ball nach einer Ecke mit der Brust am Strafraumrand an und zieht dann sofort volley ab. Der Schuss verfehlt deutlich das linke Eck. Auf der anderen Seite wird es deutlich gefährlicher! Paqaradas Ecke von der rechten Seite findet den Kopf von Hübers, der den Ball aus sechs Metern nur knapp über den Kasten setzt. Da war mehr möglich! Die nächste Chance für die Geißböcke: Der Eckball der Gäste ist nicht ungefährlich: Waldschmidt köpft den Ball aus dem Zentrum heraus vor der Tor, wo Martel die Hacke hinhält und die Kugel so rechts am Tor vorbei befördert (12.).
Tachie legt vor
Der Zweitligist geht in der 19.Minute in Führung. Köln will umschalten, aber ein Pass nach vorne ist schlecht gespielt. Ritter bekommt die Kugel im Mittelfeld und setzt Tachie vor dem Strafraum ein. Der Stürmer verschafft sich etwas Platz und zieht dann aus 22 Metern ab. Hübers fälscht die Kugel noch entscheidend ab, so dass Schwäbe nur hinterherschauen kann. Jetzt ist Pokal!
Ruhe vor den Toren
Hier passiert in den Strafräumen recht wenig. In der 24.Minute hat Maina mal wieder etwas Platz, diesmal ist seine Flanke etwas gefährlicher. Selke kommt im Zentrum beinahe aus sieben Metern zum Kopfball, doch Kraus klärt glänzend.
Der "Effzeh" hat hier mit fast 70 Prozent weiterhin mehr Ballbesitz, doch richtig gefährlich wird es nicht. Kaiserslautern verteidigt besonders in der letzten Linie sehr gut, vorne lauern die Hausherren auf Konter.
In der 34.Minute macht Ljubicic einen Ball scharf. Der Mittelfeldmann spielt den Ball in der eigenen Hälfte in die Füße von Boyd, der aus 35 Metern sofort abzieht und den weit vor dem Tor stehenden Schwäbe überraschen will. Der Schuss ist aber deutlich zu hoch angesetzt. Kaiserslautern zwingt die Gäste immer wieder zu leichten Fehler in der Offensive, selbst einfache Pässe finden manchmal ihr Ziel nicht. Krahl erlebt seit einigen Minuten einen ruhigen Abend.
Hier gibt's nur eine Minute Nachspielzeit und dann geht's in die Kabinen. Köln wird hier in der zweiten Hälfte mehr zeigen müssen, um dieses "Endspiel" gewinnen zu können.
Redondo und Ritter ins Glück
Köln scheitert in der 2.Runde des DFB-Pokals
Beide Teams kommen hier unverändert aus der Kabine. Köln sollte die aktiviere Mannschaft sein, aber Kaiserslautern sorgt für Bewegung.
Redondo baut Führung aus
Hier sind keine zwei Minuten gespielt und Kenny Prince Redondo zeigt sich im Stil eines Torjägers. Zunächst behauptet Boyd die Kugel im Mittelfeld stark und spielt Ritter an, der auf der linken Seite viel Freiraum sieht und Redondo auf die Reise schickt. Redondo ist durch und trifft links in der Box aus 14 Metern ins rechte untere Eck.
Reaktion auf Kölner Seite: Für den glücklosen Ljubicic kommt Uth in die Partie (57.).
49.327 Zuschauer erleben hier einen unterhaltsamen Abend. Köln ist bemüht, findet aber noch keine Lücke in der Abwehr des FCK.
Ritter reißt Koln aus allen Träumen
Hatte der Bundesligist noch die Hoffnung auf ein Comeback, so wurden diese durch Marlon Ritter jäh beendet. Tachie legt sich in der 63.Minute die Kugel an Hübers vorbei und wäre frei durch. Doch der Abwehrmann greift kurz vor der Strafraumgrenze zum Foul. Es gibt nur Gelb, weil Chabot noch hätte eingreifen können. Der anschließende Freistoß bringt die mögliche Vorentscheidung! Ritter nimmt sich der Sache an und knallt die Kugel aus 17 Metern halblinker Position flach ins Torwarteck. Schwäbe geht einen kleinen Schritt nach rechts und kommt so einen kleinen Tick zu spät (65.).
Nun wechselt auch Dirk Schuster. Für Tobias Raschl ist ab der 67.Minute Opoku im Spiel. Köln bringt zwei Minuten später Tigges und Thielmann für Selke und Maina.
Köln zeigt Reaktion, Thielmann trifft
In der 71.Minute ein Lebenszeichen der Geißbock-Elf. Kainz schlägt einen Freistoß von der linken Seite halbhoch an den Fünfer. Thielmann irritiert Krahl entscheidend, trifft die Kugel auch leicht. Krahl kann so dennoch erst spät reagieren und lässt den Ball im kurzen Eck durchrutschen. Das Tor gehört Thielmann. Sollte hier noch einmal Spannung aufkommen?
Wechsel auf beiden Seiten
In der 76.Minute ersetzt, warum auch immer, Tyger Lobinger auf Lautrer Seite Terrence Boyd. Eine Minute späterl kommt Huseinbasic auf Kölner Seite für Martel ins Spiel.
Köln lebt wieder, Anschluss durch Uth
In der 81.Minute ist Köln ultimativ zurück im Spiel. Schmitz wird auf der rechten Seite nicht entscheidend angegriffen und flankt ins Zentrum, wo Uth technisch anspruchsvoll aus zehn Metern mithilfe des Innenpfostens ins linke Eck köpft. Das Spiel wird nochmal spannend.
Dirk Schuster nun mit dem Doppelwechsel. Für Zimmer und Tachie sind nun Hanslik und Durm hier im Einsatz.
Unterzahl der Gäste
Das Team vom Rhein schwächt sich zunächst selbst. Bei einem Konter grätscht Kainz Tomiak ohne Aussicht auf den Ball um und sieht dann die Rote Karte. Das ist keine Fehlentscheidung, eine harte aber allemal (85.).
Die letzte Qualität fehlt nun und auch durch die rote Karte kam es zu einem Bruch im Spiel..
Der 4.Offizielle zeigt hier fünf Minuten Nachspielzeit an.
Die Gastgeber verteidigen hier mit Mann und Maus.
Das Spiel ist aus. Der FCK wirft den von Krisen geplagten Club aus der Domstadt verdient aus dem Wettbewerb.
MK311023
Marmoush schnürt Doppelpack
Götze fehlt in Startelf gegen Ex-Club
Im Vergleich zum furiosen 6:0-Erfolg gegen Helsinki am Donnerstag tauscht Dino Toppmöller fünfmal: Kevin Trapp kehrt für Jens Grahl ins Tor zurück, zudem sind Willian Pacho, Aurelio Buta, Hugo Larsson und Philipp Max neu dabei. Auf der Bank sitzen dafür Hrvoje Smolcic, Junior Dina Ebimbe, Mario Götze und Niels Nkounkou.
So startet also die Eintracht: Trapp - Tuta, Koch, Pacho- Aurelio Buta, Skhiri, Larsson, Max - Chaibi, Knauff - Marmoush.
Borussia Dortmund schickt folgende Elf ins Rennen: Trapp - Wolf, Hummels, Schlotterbeck, Bensebaini - Sabitzer, Özcan - Malen, Reus, Reyna - Füllkrug.
Die Stimmung ist bestens und Schiedsrichter Robert Schröder pfeit die Partie pünktlich an. Zunächst ist die Borussia um Ballbesitz bemüht. In der 5.Minute jedoch schon Larsson mit der dicken Chance! Chaibi wird rechts an die Grundlinie geschickt und sieht im Zentrum den völlig freien Larsson. Der Schwede trifft die Kugel aus zehn Metern nicht ideal, Kobel reagiert dennoch glänzend und verhindert den Rückstand.
Elfmeter und Führung Marmoush
Eine Minute später wird Schröder an den Monitor geschickt, es geht um ein mögliches Handspiel von Wolf! Knauff schießt dem Rechtsverteidiger die Kugel aus kurzer Distanz an den ausgestreckten Arm. Ein leidiges Thema, diese Entscheidung möchte man nicht treffen. Aber es gibt Es gibt Elfmeter für Frankfurt! Wolf bekommt den Ball an den Arm und weil sich dieser in keiner natürlichen Position befindet, zeigt Schröder auf den Punkt. Marmoush bringt die Hausherren in der 8.Minute in Führung. Der Angreifer ist sich ganz sicher und schiebt die Kugel flach in die Tormitte. Kobel springt aus seiner Sicht nach links und bleibt ohne Chance.
Dortmund versucht zu antworten. Keine zwei Minuten nach der Führung erreicht ein Freistoß aus dem rechten Halbfeld Schlotterbeck am Elfmeterpunkt, der diesen komplizierten Abschluss aber nur rechts am Tor vorbeisetzen kann.
Die Eintracht lässt sich hier aber nicht beeindrucken. Bereits in der 14.Minute muss Kobel wieder ran. Marmoush wird rechts in die Box geschickt und sucht mit einer scharfen Hereingabe Knauff am Fünfer, doch Kobel geht mit einer Fußabwehr dazwischen. Frankfurt verdient sich diese Führung immer mehr, immer wieder geht es über die rechte Seite. Mal wieder taucht Chaibi in der Box auf, diesmal findet er keinen Abnehmer (18.). Der BVB versucht mit einer längeren Ballbesitzphase erstmal das Geschehen zu beruhigen. Dann flankt mal Malen in den Strafraum und findet den aufgerückten Bensebaini, der relativ frei aus elf Metern rechts vorbeiköpft (23.).
Marmoush schnürt Doppelpack
Praktisch im Gegenzug erhöht die Eintracht. Larsson hat sehr viel Platz im Mittelfeld und schickt rechts Aurelio Buta in den Strafraum. Der Portugiese scheitert einmal an Kobel, bekommt aber eine zweite Chance. Den zweiten Versuch kann Kobel ebenfalls parieren, doch Marmoush ist dann gedankenschnell und drückt den Abpraller aus wenigen Metern über die Linie. Doppelpack für die Nr. 7!
In der 26.Minute muss Edin Terzic bereits wechseln. Für den Minuten zuvor angeschlagenen Keeper Kobel muss Alexander Meyer zwischen die Pfosten.
Mittlerweile kommt Dortmund auf, fast 70 Prozent Ballbesitz, so richtig gefährlich wird es in dieser Phase nicht. Ein Füllkrug-Kopfball nach einer Flanke aus dem rechten Halbfeld ist kein Problem für Trapp (35.).
Wieder ist der VAR gefragt
Auf der anderen Seite muss Meyer eine Minute später ran. Die Eintracht kontert über rechts über Chaibi, der sofort im Zentrum Marmoush sucht. Meyer kommt raus und klärt gerade so im letzten Moment. Oder war das doch ein Foul von Meyer? Tatsächlich ist Marmoush zuerst am Ball und dann räumt Meyer den Angeifer ab. Schröder schaut sich das nochmal an, erkennt aber kein Foulspiel.
In der Schlussminute der regulären Spielzeit hier fast das 3:0 für die Hessen durch Chaibi. Bei einer Flanke von links läuft er ein und bugsiert die Kugel nur knapp am linken Pfosten vorbei. Es wäre wohl ohnehin Abseits gewesen.
Sabitzer mit Anschlusstreffer
Hier werden acht Minuten Nachspielzeit angezeigt und in der zweiten Minute trifft Sabitzer für Schwarz-Gelb. Füllkrug behauptet eine Flanke von der rechten Seite mit dem Rücken zum Tor im Zweikampf gegen Tuta. Der Stürmer legt zu Sabitzer zurück, der aus 16 Metern überlegt ins rechte untere Eck trifft.
Hier geht es hin und her. Die Fans erleben hier ein höchst interessantes Spiel. Jetzt ist Frankfurt wieder am Zug, Marmoush wird links in die Box geschickt und hat den Dreierpack auf dem Fuß, doch sein Abschluss aus 14 Metern landet am linken Pfosten (45.+3). Das war knapp.
Das Spiel ist komplett offen, der BVB hat sich hier bei weitem noch nicht aufgegeben. Frankfurt bleibt dennoch die gefährlichere Mannschaft, Dortmund kommt nur durch einen missglückten Volleyversuch von Bensebaini zum Abschluss, dann ist Halbzeit.
Packendes Spiel endet 3:3
Dortmund mit glücklichem Unentschieden
Mit Beginn der zweiten Hälfte bringt BVB-Coach Terzic neue Kräfte für die Offensive. Für Reyna und Malen kommen Moukoko und Adeyemi. Der Deutsche Bank Park ist übrigens mit 56.500 Zuschauern ausverkauft.
Die erste Chance hat allerdings die Eintracht in der 47.Minute. Knauff dribbelt sich links in der Box an zwei Dortmundern vorbei und schließt dann zu unplatziert ab. Meyer wehrt nach vorne ab, Marmoush setzt den Nachschuss, recht artistisch, links vorbei.
Moukoko mit dem Ausgleich
Die 54.Minute läuft und der eingewechselte Moukoko kann hier Selbstvertrauen tanken. Aurelio Buta köpft eine Flanke von rechts vor die Füße von Moukoko, der die Kugel annehmen kann und aus elf Metern ins rechte Eck schießt. Frankfurt beschwert sich, weil Füllkrug im Abseits steht und die Sicht von Trapp möglicherweise behindert. Das sieht das Schiedsrichterteam nicht so und gibt den Treffer. Ein recht schmeichelhfter Spielstand für die Gäste.
Jetzt auch der Wechsel auf Frankfurter Seite. Für den starken Buta ist ab der 61.Minute Ebimbe positionsgetreu im Spiel. Beim BVB ersetzt vier Minuten später Brandt Reus.
Chaibi mit erneuter Führung
Die SGE geht erneut in Führung. Eine Flanke von links kann der BVB noch abwehren, doch Frankfurt bleibt in dieser Szene dran. Skhiri spielt einen herausragenden Pass rechts in die Box zu Chaibi, der sich von Bensebaini löst und dann aus 14 Metern ins linke Eck einschießt (68.).
Für Hummels kommt bei Dortmund nun Süle ins Spiel. Bei den Gastgebern ist nun auch Weltmeister Mario Götze von der Partie. Für ihn verlässt Ansgar Knauff den Platz. Aktuell finden die Borussen keine auf diesen erneuten Rückstand. Frankfurt ist stets einen Schritt schneller und gewinnt zudem die engen Zweikämpfe. Die Führung der SGE ist hochverdient.
Riesenchance für die Hausherren. Da war viel mehr drin für die Eintracht. Bei einem Konter hat Götze viel Platz auf der rechten Seite und findet mit einer Flanke Skhiri im Strafraum. Der Ex-Kölner müsste es selbst machen, doch er will die Kugel zu Chaibi legen und so versandet die Möglichkeit in der 78.Minute.
Dortmund gleicht wieder aus
Wer seine Chance nicht nutzt, wird bestraft. So besagt es eine alte Fußball-Weisheit. Aus dem Nichts gleichen die Gäste erneut aus. Adeyemi lässt auf der linken Seite Dina Ebimbe stehen und spielt den Ball dann flach an den Fünfer. Brandt läuft ein und versenkt die Kugel aus wenigen Metern im Netz (82.).
Doppelter Wechsel Frankfurt in der 85.Minute: Für Max und Chaibi sind nun Hauge und Nkounkou neu im Spiel.
Die Nachspielzeit beiträgt hier fünf Minuten. Trotz einer bis zum Schlusspfiff hohen Intensität will vor den Toren nichts mehr gelingen und das Spiel endet 3:3 Unentschieden.
Fazit:
Dortmund darf sich hier über einen glücklichen Punktgewinn freuen, denn über das gesamte Spiel hinweg war die Eintracht die gefährlichere Mannschaft und hätte weitere Tore erzielen können, ja müssen. Der BVB erzielte kurz vor und kurz nach der Pause die Tore zum richtigen Zeitpunkt und fing sich dennoch einen erneuten Rückstand. Dank einer starken Einzelaktion entführt Dortmund letztlich den einen Zähler aus Frankfurt.
Stimmen:
Auf die strittige Szene aus der 36.Minute angesprochen, erklärte der Dortmunder Keeper, Alexander Meyer, dass man in dieser Situation wohl etwas Glück hatte.
MK291023
FCK mit viel Kampf zum Remis
Tomiak und Ritter drehen Partie noch in der ersten Hälfte
Die Roten Teufel müssen gezwungenermaßen etwas rotieren. Zu den fehlenden Spielern Aremu, Zuck und Puchacz gesellt sich der in Düsseldorf verletzt ausgeschiedene Ache. Nun die Aufstellungen. Kaiserslautern beginnt wie gewohnt im 3-4-1-2 mit der folgenden Elf: Krahl - Elvedi, Kraus, Soldo - Zimmer, Tomiak, Raschl, Redondo - Ritter - Boyd, Tachie. Im Vergleich zum vergangenen Spiel gibt es zwei Änderungen. Während Nihues auf der Bank sitzt, befindet sich Ache verletzungsbedingt nicht im Kader.
Der HSV hingegen startet im 4-3-3 mit dem folgenden Personal: Heuer Fernandes - Heyer, Ramos, Handzikadunic, Muheim - Pherai, Meffert, Benes - Jatta, Glatzel, Königsdörffer.
Die Anfangsphase gehört, zumindest was den Ballbesitz angeht, den Gästen, so auch in der 3.Minute. Jatta kommt jetzt nach einem hohen Ball hinter die Kette an die Kugel ran. Die halbhohe Hereingabe auf Glatzel wird in höchster Not von Soldo mit einer Grätsche geklärt. Der FCK kann sich vom Druck der Hanseaten auch in der Folgezeit kaum befreien.
Glatzel mit früher Gästeführung
So kommt es, wie es sich angedeutet hatte. In der 10.Minute wieder ein Hamburger Angriff über die rechte Seite. Pherai findet Jatta, der kann völlig unbedrängt in die Zentrale passen. Dort setzt sich Glatzel durch, hat kein Problem zur Führung einzuschieben.
Tomiak findet die Lücke
Die Pfälzer brauchen nicht lange um sich zu fangen. Wie man es vom Betze kennt sind die Fans da und Tomiak sorgt dafür, dass die Stimmung noch länger anhält. Eine Flanke von links kann von der HSV-Defensive zunächst per Kopf geklärt werden. Im Rückraum kommt aber Tomiak zum Abschluss und der Ball trudelt, mit Hilfe des Innenpostens, ins linke Eck. Die Führung der Gäste hatte so nur drei Minuten Bestand. Nach 13 Minuten starten wir hier neu.
Ritter dreht die Partie
Der FCK wirkt hier wie entfesselt. Der HSV kann zwar in der 21.Minute eine Riesenchance für sich verbuchen, aber nach nach der Ecke von Benes köpft Benes nur an die Latte. Glück für die Gastgeber.
Ritter trifft drei Minuten später besser. Die Hausherren drehen die Partie und gehen in Führung. Hadzikadunic sieht allerdings bei dem Gegentor nicht gut aus, der bei einem hohen Ball von Tomiak kurz vor dem eigenen Sechzehner wegrutscht und somit für Tachie Platz macht. Die Nummer 29 der Hausherren bedient von rechts in der Mitte Ritter, der die halbhohe Hereingabe direkt nimmt und zum 2:1 einschiebt.
Die Hausherren bemühen sich weiter den Druck aufrecht zu halten. So auch in der 28.Minute. Freistoß aus dem rechten Halbfeld für die Gastgeber. Ritter chippt die Kugel in den Sechzehner, wo aber ein Gegenspieler zur Stelle ist und klären kann.
Der HSV bleibt hier gefährlich. In der 39.Minute eine gute Möglichkeit nach einem hohen Ball hinter die Kette. Krahl stürmt aus seinem Kasten, aber Kraus schlägt die Kugel vor seinem Torhüter weg, die bei Glatzel landet, der es sofort mit einem Heber versucht und das Tor weit verfehlt.
Diese temporeiche Begegnung dauert noch zwei Minuten länger. Soviel Nachspielzeit ist von dem 4.Offiziellen angezeigt. Hier passiert nichts mehr, die Mannschaften gehen in die Kabinen.
Defensive der Pfälzer anfällig
Wieder reichen drei Treffer nicht zum Dreier
Hier geht es auf beiden Seiten ohne Wechsel weiter. Der Hamburger SV wird hier mehr zeigen müssen als in der 1.Halbzeit, will man hier wieder zum Stadtrivalen FC St. Pauli in der Tabelle aufschließen.
Die erste Chance hat wieder der FCK. Diesmal, in der 51.Minute, probiert es Raschl aus der Distanz. Sein Schuss geht knapp über das Hamburger Gehäuse.
Boyd in die Herzen der Fans
Es gibt Treffer, die kann nur ein Vollblutstürmer erzielen. So auch in der 54.Minute: Raschl schlägt aus der eigenen Hälfte ganz einfach einen langen Ball hinter die Kette, wo Boyd im Sechzehner Hadzikadunic aussteigen lässt und dann aus fünf Metern durch die Beine von Heuer Fernandes zum 3:1 einschiebt.
Die Hamburger haben hier große Probleme ins Spiel zu finden. Die Gäste scheinen völlig die Kontrolle verloren zu haben und müssen sich nach dem dritten Gegentor wieder neu erfinden. In der 62.Minute der erste Hamburger Wechsel. Nemeth ersetzt den mit Gelb belasteten Heyer,
Glatzel mit dem Anschlusstreffer
Dass man einem Stürmer wie Glatzel nicht zuviel Platz lassen sollte, ist kein Geheimnis. Dennoch kann er in der 65.Minute links aufdrehen. Meffert spielt kurz vor dem Sechzehner einen flachen Ball in den Lauf von Glatzel, der die Kugel im Eins gegen Eins an Krahl vorbeilupft und nun die Hamburger wieder hoffen lässt. Das Spiel ist nun komplett offen.
Die nächste Chance haben die Gastgeber. Eine Flanke von der rechten Seite kann Boyd in der 70.Minute allerdings nicht verwerten, köpft über das Tor.
71.Minute: Opoku und Hanslik ersetzen Ritter und Tachie. Kaum eine Minute auf dem Platz hat auch nun der eingewechselte Hanslik die Möglichkeit. Sein Schuss geht knapp links am Tor vorbei.
Krahl patzt, Muheim zum Ausgleich
Der große Rückhalt der Gastgeber, Julian Krahl, wird zur tragischen Figur. Muheim schlägt links aus 40 Metern einen hohen Ball in den Sechzehner. Krahl stürmt aus seinem Tor, um die Kugel wegzuboxen, verschätzt sich aber extrem und so landet das Leder im Kasten von Krahl. In der 73.Minute beginnt das Spiel neu.
Niehues kommt für den Torschützen Boyd
In der 81.Minute ist Schicht für Terrence Boyd. Für ihn kommt Julian Niehues in die Begegnung. Die Mannschaft von Dirk Schuster muss sich nun mit aller Kraft gegen die Dominanz der Gäste stemmen. Gelingt dies nicht, wird das hier eine sehr lange Schlussphase.
In der 86.Minute scheidet Königsdörffer beim HSV aus, für ihn kommt Uwe Seeler Enkel Öztunali.
Doppelchance der Pfälzer
Die Riesenchance für Aaron Opoku in der 89.Minute: Nach einem Tempogegenstoß zieht der Ex-Hamburger über links auf und davon. Sein Abschluss geht hauchdünn rechts am Tor von Heuer Fernandes vorbei.
In der gleichen Spielminute ersetzt Klement Raschl. Der hat bei einem Konter gleich die Möglichkeit zur Führung. Sein Heber geht über das Hamburger Gehäuse.
Hier sind fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. Beide Mannschaften suchen den Erfolg, am Ende steht aber ein Remis.
MK281023
Krisengipfel im Wildpark
Verlieren verboten - Fährmann mit Saisondebüt
Im Vergleich zum 1:1 vor zwei Wochen in Magdeburg nimmt Christian Eichner zwei Wechsel vor. Anstelle von Philip Heise und Daniel Brosinski (beide Bank) rücken David Herold und Igor Matanovic in die Startelf.
So startet der Karlsruher SC: Drewes - Jung, Bormuth, Franke, Herold - Gondorf, Nebel, Wanitzek, Stindl - Matanovic, Schleusener.
Aufseiten der Gäste gibt Karel Geraerts seinen Einstand als Trainer, folgt auf den entlassenen Thomas Reis und Interimscoach Matthias Kreutzer, der wieder ins zweite Glied zurücktritt. Nach der 1:2-Heimniederlage gegen Hertha BSC verbleiben mit Thomas Ouwejan, Timo Baumgartl, Marcin Kaminski und Lino Tempelmann lediglich vier Spieler in der Schalker Anfangsformation. Das sind also sieben Neue in der Startformation. Einer davon ist Torwart Ralf Fährmann, der zu seinem Saisondebüt kommt.
Diese Elf startet für den FC Schalke 04:
Fährmann - Kalas, Baumgartl, Kaminski - Seguin, Tempelmann, Kabadayi, Ouwejan, Ouedraogo - Lasme, Terodde.
Das Spiel ist angepfiffen und beginnt gleich turbulent. Vor dem Tor von Fährmann wird es gleich wild. Die Karlsruher suchen sofort den Weg in die Box. Einmal greift Ralf Fährmann resolut zu, kurz darauf steht Timo Baumgartl schlecht, arbeitet dann auch mit den Händen gegen Fabian Schleusener, der aber auch nicht so richtig vorbeikommt. Eine erste Ecke gibt es allerdings. Die segelt von rechts herein. Der zunächst abgewehrte Ball landet bei Gondorf, der aus dem Hintergrung aber deutlich über das Tor zielt
KSC dominiert Anfangsphase
Schalke ist hier bemüht über Ballbesitz Entlastung zu entwickeln. Die nächste gefährliche Situation gehört aber in der 10.Minute den Hausherren. Lars Stindl wird rechts in der Box gefunden. Dessen Schussversuch kommt nicht durch, wird von Marcin Kaminski abgeblockt und führt zur zweiten Ecke in dieser Begegnung. Mit der wissen die Badener im Anschluss nichts anzufangen. Flanke um Flanke fliegt in der Schalker Strafraum. Über Minuten sehen die Fans hier eine Art Powerplay auf das Gehäuse von Fährmann. Karlsruhe in dieser Phase mit einer Reihe von Ecken. Nach der vierten geht Robin Bormuth im Sechzehner zu Boden. Einen Elfmeter kann es für diesen Faller nicht geben, das erkennt Schiedsrichter Florian Heft sofort. In der 17.Minute ist es Wanitzek, der mit einem Rechtsschuss aus zentralen 11m abzieht. Ein Schalker Abwehrspieler steht im Weg, weshalb Ralf Fährmann nicht eingreifen muss.
Stindl mit der verdienten Führung
In der 22.Minute belohnt sich der Karlsruher SC für den hohen Aufwand. Von der linken Seite flankt Schleusener. Um diese Hereingabe bemüht sich Stindl, bekommt den Ball aber nicht unter Kontrolle. Die Kugel landet danach bei Matanovic. Auch dem Mittelstürmer springt die Ball vom Fuß, der dadurch links in der Box wieder bei Stindl landet. Dieser schießt direkt mit der rechten Innenseite und trifft ins lange Eck.
Die Badener lassen nicht nach. Gute fünf Minuten später landet eine Hereingabe von der rechten Seite von Nebel auf der Querlatte. Ganz viel Glück für Fährmann.
In der 35.Minute dann die erste Großchance für Königsblau. Lasme kann unbedrängt Fahrt aufnehmen, zieht von links in den Strafraum, kommt zum Abschluss schießt aber über das Tor von Drewes.
Matanovic mit seinem Treffer
Der Deutsch-Kroate ist hier mit der auffälligste Spieler auf dem Platz und so kommt sein Treffer zum 2:0 nicht überraschend. Über die rechte Seite nähern sich die Gastgeber dem Sechzehner, setzen sich dort fest. Und dann kommt die Flanke von Paul Nebel. Diese kommt punktgenau für Igor Matanovic, der in zentraler Position direkt mit dem rechten Fuß abzieht und aus etwa zehn Metern ins linke Eck trifft (37.).
Zu allem Unglück prallendann auch noch zwei Schalker zusammen - Tomas Kalas mit dem Schädel gegen den Kopf von Lino Tempelmann. Während Letzterer das wegsteckt, bleibt Kalas liegen und muss behandelt werden. Mit Verband geht es auch für ihn weiter (39.).
Hier sind fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. In der 3.Minute der Crunchtime kommt nach einmal Schleusener zum Abschluss. Ein langer Ball erreicht den Stürmer, der direkt abzieht, aber das Gehäuse links verfehlt. Halbzeit!
KSC kann sich befreien
Schalke torkelt weiter durch die Liga
Der Bundesligaabsteiger muss hier vor 33.000 Zuschauern deutlich mehr zeigen, will man nicht weiter in Not geraten.
Dreifachwechsel zum Wiederanpfiff
Matriciani, Mohr und Kozuki kommen bei 04 zur 2.Halbzeit für Terodde, Ouwejan und Kalas. Christian Eichner sieht offenbar keinen Grund zu wechseln, was angesichts des Ergebnisses nachvollziehbar scheint. Ko
In der 48.Minute bittet Nebel, links in der Box, mit einigen Haken Henning Matriciani zum Tanz. Es folgt der Pass in die Mitte. Fabian Schleusener schießt direkt, trifft den Ball nicht ganz sauber. So wird das einer für Ralf Fährmann. Eine Minute später bricht dann Schleusener nach einem Pass von Lars Stindl über links durch, scheitert im Strafraum mit seinem Schuss an Fährmann. Danach ertönt der Abseitspfiff. Im Falle eines Tores hätten wir bei dieser knappen Sache aber noch mal ganz genau draufschauen müssen.
Schalke bemüht, aber ungefährlich
In der Folgezeit bemüht sich Schalke zumindest, etwas mehr vom Spiel abzubekommen. Flanken in den Sechzehner finden aber nach wie vor grundsätzlich keinen Mitspieler. Hier ist nun fast eine Stunde gespielt, Schalke ist hier mti mehr Ballbesitz unterwegs, bietet aber immer wieder den Gastgebern die Chance umzuschalten.
So auch in der 57.Minute. eine Umschaltgelegenheit. Letztlich sucht Marvin Wanitzek links in der Box den Abschluss und scheitert mit dem Rechtsschuss an Ralf Fährmann. Trotz dieser Situation wirkt Karlsruhe insgesamt zu passiv. Paul Seguin tritt in der 66.Minute einen Freistoß von der rechten Seite hoch in den Sechzehner. Ohne Blick zum Ball bekommt Fabian Schleusener diesen an den rechten Ellbogen. Natürlich reklamieren die Schalker. Von VAR-Seite gibt es keine Beanstandungen, die Sache bleibt ungeahndet.
Erster Wechsel beim KSC. Zivzivadze kommt in der 70.Minute für den Torschützen Matanovic. Auch Schalke wechselt noch einmal. Für den glücklosen Lasme ist nun Polter im Spiel.
Matriciani mit Eigentor zur Entscheidung
Die Hausherren tun mal wieder etwas nach vorn. Stindl steckt den Ball gut in den Lauf von Schleusener durch. Rechts in der Box hat der viel Platz, kann schauen. Der flache Pass in die Mitte ist eigentlich für Wanitzek gedacht. Schalkes Matriciani möchte mit einer Grätsche retten und befördert die Kugel ins eigene Tor. Das dürfte angesichts der Verfassung der Gelsenkirchener die Entscheidung sein.
Schalke probiert es in der 80.Minute. Aus Nähe des linken Strafraumecks zieht Mohr mal mit dem linken Fuß ab. Beim Distanzschuss aufs lange Eck ist Patrick Drewes erstmals gefordert, wehrt zur Seite ab. Der rechts im Torraum nachsetzende Kozuki kommt nicht kontrolliert zum Abschluss. Bei den Gästen geht Yusuf Kabadayi runter, wird durch Derry Murkin ersetzt. Damit schöpft Karel Geraerts sein Wechselkontingent restlos aus.
Karlsruhe verwaltet nur noch und versucht, das Geschehen vom eigenen Tor fernzuhalten. Entsprechend tut sich nicht allzu viel auf dem Platz.
Dreifachwechsel bei Karlsruhe
Eine letzte Rochade bei den Hausherren. In der 88.Minute verlassen Bormuth, Nebel und Gondorf den Platz. Zu einigen Minuten Spielzeit kommen Beifus, Thiede und Jensen.
Soeben läuft die reguläre Spielzeit ab. Vier Minuten soll es noch obendrauf geben. Die Zeit läuft runter und der KSC darf jubeln. Verdient, vielleicht mit einem Tor zu hoch, schlägt man hier Schalke 04 mit 3:0. Der Einstand von Neutrainer Geraerts auf Seiten der Knappen ist kräftig daneben gegangen.
MK221023
Eintracht ohne Mario Götze
Auch Kevin Trapp fällt kurzfristig aus
Bei den Hausherren gibt es nach der Länderspielpause nur einen verletzungsbedingten Wechsel. Szalai ersetzt Kabak.
Hoffenheim beginnt wie folgt: Baumann - Vogt, Brooks, Szalai - Kaderabek, Grillitsch, Skov - Prömel, Stach - Weghorst, Beier.
Die Eintracht muss auf Mario Götze verzichten, der die Geburt seines zweiten Kindes erwartet. Kurz vor Anpfiff meldet sich auch Kevin Trapp ab, muss durch Jens Grahl ersetzt werden.
Frankfurt ist mit dieser Startelf angereist: Grahl - Tuta, Koch, Pacho - Buta, Larsson, Skhiri, Max - Knauff, Marmoush, Chaibi.
Die Gäste hier mit dem Blitzstart und der Großchance durch Chaibi in der 2.Minute. Nach einem Ballverlust von Brooks die Chance. Marmoush legt für Chaibi quer, der aber frei vor Baumann am Keeper scheitert.
Maxi Beier in der Schnittstelle
Kaum eine Minute nach der vergebenen Chance der Hessen antwortet hier die TSG, in Person von Maximilian Beier, eiskalt. Ein langer Abschlag von Baumann und Maximilian Beier lässt Buta ins Leere laufen,nutzt dann aus 14 Metern die sich bietende Möglichkeit und vollstreckt flach rechts unten am Keeper vorbei.
Antwort durch Omar Marmoush
Hier ist Feuer unter dem Dach. Die Adler zeigen Moral und kommen in der 11.Minute zum Ausgleich. Weghorst setzt Grahl im Anlaufen unter Druck, der Keeper kann den Ball aber lang in raus spielen und findet Omar Marmoush. Brooks stört nur halbherzig und so bricht der Frankfurter Stürmer durch und schiebt die Kugel im Strafraum rechts sam Keeper vorbei ins Tor.
Dieser Treffer setzt bei der SGE Kräfte frei. Das Spiel ist früh in Richtung der Gäste gekippt. In der 19.Minute bietet sich wieder Omar Marmoush durch Chance zur Führung. Aus kurzer Distanz, 7m vor dem Tor, scheitert er am starken Baumann im TSG-Gehäuse.
Knauff zur Gästeführung
Das hatte sich angedeutet. Tuta findet in der 23.Minute den richtigen Moment für den Heber in den Rücken der Abwehr. Chaibi legte mit dem ersten Kontakt den Ball quer durch den Fünfmeterraum. Am zweiten Pfosten muss Ansgar Knauff nur noch abstauben. Spiel gedreht!
Die TSG versucht hier zu antworten. Beier flankt in den Lauf von Prömmel, der aus 13 Metern knapp rechts am Lattenkreuz vorbeischießt (29.). Vier Minuten später kann Frankfurt die Flanke von Kaderabek und auch die zweite Hereingabe von Grillitsch klären. Mit dem dritten Ball bricht Stach dann durch. Der Schuss ist aber zu unplatziert und ein möglicher Treffer hätte aufgrund einer Abseitsposition wohl auch nicht gezählt. In der 37.Minute tanzt Marmoush Brooks links im Strafraum einfach aus. Der Winkel bleibt spitz, aber er sucht den Abschluss, der hinter dem langen Pfosten ins Aus geht.
Die Zuschauer erleben einen sehr kurzweiligen Nachmittag und dürfen hier noch fünf Minuten Nachspielzeit mitnehmen.
Frankfurt spielt sich in einen Rausch
In der dritten Minute der Nachspielzeit bebt die Frankfurter Kurve und Skhiri trifft zum 1:3. Wahnsinn! Die viel gescholtene Offensive der Eintracht brennt hier ein Feuerwerk ab. Kaderabek vertändelt den Ball und Frankfurt schaltet blitzschnell Richtung Strafraum um. Chaibi legt aus der Mitte quer auf Ellyse Skhiri, der zunächst den Doppelpass sucht, es dann aber nach der missglückten Klärung von Grillitsch aus spitzem Winkel dann doch selbst machen muss. Treffer und Halbzeit in Sinsheim!
SGE mit starker Vorstellung
Offensive überzeugt beim 3:1 Sieg
Pellegrino Matarazzo reagiert auf die Schwierigkeiten in der Defensive. Der überforderte John Anthony Brooks ist in der Kabine geblieben. Kevin Akpoguma rückt vor 30.150 Zuschauern in die defensive Dreierkette.
Die erste Chance gehört dennoch den Gästen. Buta verlängert die Hereingabe von Chaibi gut auf Knauff, dem dem dann der Ball beim Weg von links nach innen leicht verspringt und der Schuss so geblockt wird (48.).
Die nächste Gefahr für das Frankfurter Gehäuse: Skhiri kann kurz vor dem eigenen Strafraum den Ball nicht kontrollieren und muss dann den Verlust mit einem Foul an Weghorst ausgleichen. Da bekommt Hoffenheim nun eine gute Freistoß Chance. Skov zirkelt den anschließenden Freistoß über die Mauer in Richtung rechtes obere Eck. Grahl klärt mit guter Parade zur Ecke (57.).
Zeit für Wechsel
Jetzt reagiert auch Dino Toppmöller. Für den Torschützen, Fares Chaibi, kommt in der 63.Minute Eric Ebimbe in die Begegnung. Auch die TSG wechselt erneut: Becker und Berisha kommen in der 64.Minute für Beier und Szalai. Hoffenheim hat hier zwar die Initiative übernommen, doch die Aktionen im letzten Drittel bleiben weiterhin eher harmlos. Und so verwaltet Frankfurt das 3:1 mit sehr großer defensiver Konsequenz.
Dino Toppmöller mit dem nächsten Doppelwechsel: Ngankam und Hauge kommen für die Torschützen Knauff und Marmoush (74.). Bülter und Bischof ersetzen zwei Minuten später auf Hoffenheimer Seite Weghorst und Stach.
Novum im deutschen Profifußball
Seit Beginn der Datenerfassung hat es in einem Spiel übrigens noch nie direkte Vorlagen von gleich beiden Torhütern gegeben. Heute gab es diese Premiere. Keine Auszeichnung für die jeweiligen Abwehrreihen.
Letzer Wechsel für die Eintracht: Smolcic soll die letzten Minuten helfen hier 3 Punkte zu sichern. Aus der Partie ist Max (86.).
Hoffenheim fehlt der letzte Punch
Nächste Chance für die TSG. Bülter löst sich bei der Ecke von Bischof im Rücken des gerade eingewechselten Smolcic und köpft aus sechs Metern haarscharf links am Tor vorbei (87.)
Die Reaktion der Eintracht im direkten Gegenzug. Ebimbe zieht von rechts ab, trifft aber nur das Außennetz .
Hier sind in einer flotten Begegnung vier Minuten Nachspielzeit angezeigt. Die Gastgeber sind zwar bemüht, große Torgefahr können sie allerdings nicht mehr entwickeln. Die Zeit läuft hier runter und Schiedsrichter Jöllenbeck pfeift hier ab.
Fazit:
Die Eintracht gewinnt 3:1 bei der TSG. Nach einer turbulenten ersten Hälfte schalteten die Gäste im zweiten Durchgang in den Verwaltungsmodus, der heute reichte. Lediglich Bülter hatte in der Schlussphase noch einmal die Chance für Spannung zu sorgen. Frankfurt verdient sich diesen Sieg mit einer guten Offensivdarbierung mit drei herausgespielten Treffern.
MK211023
Bayern siegt souverän
Kane und Sané domineren
Im Vergleich zum 2:1-Sieg in der Königsklasse beim FC Kopenhagen nimmt Thomas Tuchel zwei Wechsel vor. Anstelle von Konrad Laimer und Jamal Musiala (beide Bank) rücken Leon Goretzka und Thomas Müller in die Münchner Startelf.
Bei den Breisgauern gibt es nach der 1:2-Heimniederlage in der Europa League gegen West Ham drei Veränderungen. Matthias Ginter (krank), Nicolas Höfler (Rotsperre) und Junior Adamu (Bank) sind nicht in der Freiburger Anfangsformation zu finden. Dafür beordert Christian Streich heute Manuel Gulde, Merlin Röhl und Ritsu Doan von Beginn an auf den Platz.
Den ersten Beifall gibt es 45min vor Spielbeginn als die Keeper aus den Katakomben kommen. Speziell Sven Ulreich hat sich diese Anerkennung nach seiner starken Leistung in Kopenhagen verdient.
Das Spiel ist bei idealem Fußballwetter angepfiffen und der FC Bayern ist umgehend am Drücker. Bereits in der 2.Minute bringt Kingsley Coman eine erste vielversprechende Flanke von der rechten Seite an. Das bekommen die Freiburger noch verteidigt, zeigen sich in der 6.Minute auch erstmals selbst vor dem Tor der Bayern. Plötzlich schauen die Gäste erstmals vorn raus, greifen über rechts mit Roland Sallai an. Lucas Höler kommt rechts in der Box zum Abschluss, scheint überrascht, dass dies kein Abseits ist, und haut seinen Rechtsschuss vorbei.
In der 39.Minute lässt sich Harry Kane fallen, bietet sich als Anspielstation an und zieht gegnerische Verteidiger mit. So tut sich eine Lücke in der Freiburger Defensive auf. Kane spielt steil auf Leroy Sane, der aber einen Gegenspeielr an den Fersen hat, sich dreht, aber nicht zum Abschluss kommt. Der nachrückende Alphonso Davies übernimmt und verzieht aus halblinker Position mit dem linken Fuß völlig.
Coman zur Bayern-Führung
Die 12.Minute läuft und für Thomas Müller schaut es ganz so aus, als möchte Kingsley Coman von der rechten Seite flanken. Doch das Ding verrutscht dem Franzosen leicht. So fliegt der Ball in hohem Bogen aufs Tor zu, über Noah Atubolu hinweg und senkt sich an den langen Innenpfosten, springt von dort über die Linie. Freiburgs Keeper sieht nicht gut aus, aber ehrlicherweise ist das ein ziemlicher Glücksschuss und der erste Saisontreffer für Coman.
Immer wieder Harry Kane
Auch in der 19.Minute brennt es vor dem Tor der Gäste. Aus halbrechter Position und etwa 19 Metern setzt Harry Kane zum Rechtsschuss an. Leroy Sane springt noch hoch, um nicht im Weg zu stehen. Der Flachschuss rauscht keinen halben Meter am langen Eck vorbei.
Drei Minuten später sucht erneut Harry Kane den Abschluss - ein Stück weiter rechts draußen als eben, aber nahezu direkt an der Strafraumgrenze. Dieser flache Rechtsschuss zischt haarscharf am linken Pfosten vorbei. Der Torjäger nähert sich an.
Sané blüht neben Kane auf
Die 25.Minute bringt schon eine kleine Vorentscheidung. Auf der linken Seite tritt Leroy Sane an, lässt sich nicht stoppen, schüttelt zwei Gegenspieler ab und steckt den Ball halblinks in den Sechzehner durch. Dort hat Harry Kane Platz und die Übersicht für den durchlaufenden Sane. Dieser ist im Zentrum fast am Torraum angekommen und muss das flache Zuspiel nur noch mit dem linken Fuß in die Maschen drücken. Mindestens 75% dieses Treffers sollte man Kane gutschreiben, plus Scorerpunkt.
Der Sportclub findet hier offensiv nicht statt, zu stark die Dominanz der Bayern.
VAR kassiert zweiten Sané-Treffer
Dann sorgen großartige individuelle Fähigkeiten für Stimmung in der Arena. Nach einem Zuspiel von Kingsley Coman dreht Leroy Sane rechts in der Box auf, vernascht merlin Röhl nach allen Regeln der Fußballkunst und zirkelt die Kugel mit dem linken Fuß herrlich in den langen Torwinkel. Leider meldet sich der VAR, hat ein Abseits gesehen.
Hier gibt es drei Minuten Nachspielzeit, dann pfeift Schiedsrichter Schröder zur Pause.
Coman schnürt Doppelpack
In der zweiten Hälfte nur Schadensbegrenzung
Christian Streich reagiert personell, bringt zu Beginn der zweiten Hälfte Maximilian Philipp für Merlin Röhl. Bei seiner Mannschaft muss nun in der Offensive deutlich mehr passieren als im ersten Spielabschnitt.
In der 49.Minute schafft es Maximilian Philipp tatsächlich links in den Strafraum der Bayern. Der wird dort aber von Min-Jae Kim abgekocht. Der Südkoreaner feiert die gelungene Abwehraktion direkt vor den Fans. Dennoch fällt auf, dass der SC häufiger am Ball ist, als noch vor der Pause. Allerdings stellen die Breisgauer offensiv damit nichts auf die Beine, was wirklich für Gefahr sorgt. Diese Spielweise bringt natürlich auch Platz für die Bayern. Man wird sehen was passiert. In der 54.Minute spielt Joshua Kimmich den Ball gefühlvoll mittig in den Sechzehner. Leon Goretzka ist eingelaufen und erkennt offenbar gar nicht, wie viel Platz er da hat. Das kann der Mittelfeldspieler selbst machen. Seine Ablage findet keinen Mitspieler.
Die 68.Minute und Großchance für die Bayern: Rechts in der Box darf sich Kingsley Coman den Ball auf den linken Fuß legen und Maß nehmen. Der Schuss streicht haarscharf über die Querlatte und landet oben auf dem Tornetz.
Zeit für Wechsel
Doppelwechsel in der gleichen Minute beim SC Freiburg: Höler und Doan verlassen den Platz, neu kommen Weißhaupt und Adamu. Auch Bayern wechselt zweifach: Tel und Musiala ersetzen Müller und Kane (72.).
Nächster Abseitstreffer
Der eingewechselte Tel erzielt vermeintlich das 3:0, steht aber zweifellos, nach dem Zuspiel von Coman, in Abseitsposition.
In der 77.Minute ist Konrad Laimer neu im Spiel der Bayern. Für ihn geht Dayot Upamecano runter.
In der 84.Minute, nächster Doppelwechsel bei Freiburg. Für Grifo und Sallai kommen Rüdlin und Breunig.
Die endgültige Entscheidung
Eine Minute nach den Wechseln dann die finale Entscheidung. Abermals entwischt Kingsley Coman auf der rechten Seite, stürmt in den Sechzehner und schießt mit dem linken Fuß. Mit dem Rücken fälscht Philipp Lienhart unglücklich und unhaltbar für Noah Atubolu ins rechte Eck ab. Der Franzose trifft zum zweiten Mal an diesem Abend.
Für Coman ist dann auch Feierabend. Für ihn kommt Choupo-Moting. Auch Kimmich geht raus, für ihn kommt Krätzig zu etwas Spielzeit (87.).
Die Nachspielzeit beträgt vier Minuten. Das Spiel gibt jetzt nicht mehr viel her. Die Bayern spielen die Zeit runter, bis zum Abpfiff. Das 3:0 ist hochverdient, hätte durchaus noch höher ausfallen können. Freiburg konnte heute die Summe seiner Ausfälle mit Günter, Gregoritsch, Ginter und dem gesperrten Höfler, nicht kompensieren und muss sich auf die kommenden Aufgaben konzentrieren.
Keine Debatte um Boateng oder Eberl
Herbert Heiner wollte sich nicht weiter zum Thema Boateng äußern. "Das sind Interpretationen. Ich kann das nicht kommentieren. Prinzipiell ist klar: Wir haben klare Werte beim FC Bayern und die verfolgen wir auch – und jetzt konzentrieren wir uns wieder auf Fußball.“ Dem voraus gegangen war die Frage, ob man einerseits für Menschenrechte einstehen könne, andererseits häusliche Gewalt als "Privatsache" bezeichnen könne. Auch zum Thema Max Eberl und Debatten innerhalb der Fanszene des FCB sah Heiner keinen Grund ein Statement abzugeben.
Zu den Plakaten mit dem Inhalt "Kein Platz für Charakterschweine im Verein – weder auf dem Feld noch im Vorstand!“ äußerte sich auch Thomas Tuchel. "Das höre ich zum ersten Mal. Dafür habe ich wenig Verständnis. Das ist haarscharf an der Beleidigung. Das ist zu anonym, zu plakativ und wohl schon an der Grenze zur Beleidigung.“
MK081023
Hannover sinnt auf Revanche
Schmeichelhaftes Remis zur Halbzeit
Dirk Schuster wechselt im Vergleich zum Osnabrück-Spiel auf zwei Positionen. Soldo feiert sein Debüt in der Startelf, auch der genesene Ritter ist dabei. Dafür sitzen Kraus und Redondo zunächst auf der Bank.
Die Pfälzer beginnen wie folgt: Krahl - Elvedi, Soldo, Tomiak - Zimmer, Niehues, Raschl, Puchacz - Ritter, Tachie - Ache.
Stefan Leitl wechselt nur auf einer Position in der Offensive, bringt Voglsammer für Schaub.
Hannover ist mit dieser Startelf angereist: Zieler - Neumann, Halstenberg, Arrey-Mbi - Dehm, Kunze, Leopold, Kohn - Voglsammer, Teuchert - Nielsen.
Blitzstart für Bacher
Julian Niehues tritt Leopold im Mittelfeld auf den Fuß und sieht früh die Gelbe Karte. Keine fünf Minuten später kassiert Puchacz den gelben Karton. Tymoteusz Puchacz stoppt Köhn. Schiedsrichter Michael Bacher wertet dies als taktisches Vergehen und zeigt auch hier Gelb. Nach elf Minuten flankt nun Puchacz, findet mit seiner Ecke Ache auf Höhe des des zweiten Pfostens. Der Kopfball ist etwas zu zentral, so kann Zieler zupacken.
Voglsammer mit dem Weckruf
Hatte der FCK gedacht, man könnte hier mit Hurra-Fußball zum Erfolg kommen, er wurde eines Besseren belehrt. Voglsammer behauptet sich in der 17.Minute auf der rechten Seite stark gegen Tomiak und dringt in den Strafraum ein. Dort folgt der gute Pass in den Rückraum, wo sich Harvard Nielsen den Ball noch zurechtlegt und aus zehn Metern überlegt einschiebt. So schnell geht das, im Stil einer Spitzenmannschaft.
Der FCK antwortet
Die Pfälzer machen hier Druck. In der 28.Minute geht es direkt über Zimmer. Der nimmt die Flanke von Tomiak perfekt mit und sucht von der Strafraumgrenze den schnellen Abschluss. Der Schuss hätte rechts oben gepasst, aber Zieler kratzt die Kugel aus dem Eck. Kaiserslautern erhöht hier immer mehr den Druck. Niehues überlupft zunächst Leopold, der dann aber den Turbo im Rückwärtsgang findet und dann dem Lauterer mit beherztem Einsatz den Ball zur Ecke weggrätscht (34.).
Das Spiel ist hier recht leicht zu lesen. Die Gastgeber kommen über links, während die Gäste ihr Glück über Rechts probieren.
Turbulente Schlussminuten
Die Hausherren bekommen den Ball im eigenen Strafraum nicht entscheidend geklärt. Voglsammer flankt von der rechten Strafraumkante in den Rücken der Abwehr. Köhn hat komplett freie Schussbahn, die Direktabnahme geht aus elf Metern aber rechts am Tor vorbei.
Kalibrierte Linie des VAR hilft aus der Not
Mit dem nächsten Angriff drückt Neumann den Querpass von Voglsammer aus kurzer Distanz über die Linie. Aber der Schiedsrichterassistent hebt die Fahne. Doch der VAR schaut sich diesen Angriff noch einmal an. Auch nach Blick auf die TV-Bilder bleibt es bei der Abseits-Entscheidung. Diese Sicht hat der VAR allerdings recht exklusiv.
Elfmeter zum Ausgleich
Es läuft für die Roten Teufel. Nach frühen gelben Karten für Niehues und Puchacz scheint der Schiedsrichter einen Hauch von Gerechtigkeit zu suchen. Halstenberg geht nach der Freistoßhereingabe von Ritter mit dem Ellenbogen in das Luftduell mit Elvedi. Beide nehmen sich hier nichts, der Schiedsrichter zeigt auf den Punkt. Der VAR hat keine Einwände und Tomiak darf zum Elfmeter anlaufen, trifft sicher zum Ausgleich.
Nach drei Minuten Nachspielzeit ist hier Pause.
Opoku wird Matchwinner
FCK nach Sieg an der Tabellenspitze
Vor 43.017 Zuschauern läuft hier die zweite Halbzeit. In der 48.Minute setzt Puchacz sich auf der linken Außenbahn durch und bringt die Flanke hoch an den zweiten Pfosten. Doch Zieler hebt ab und sichert die Hereingabe im Duell mit Ache.
Dirk Schuster setzt hier nun auf die offensivere Karte, bringt in der 58.Minute Aaron Opoku für Julian Niehues.
Tag des VAR
Die nächste strittige Szene lässt nicht lange auf sich warten. Die 62. Minute läuft: Ecke von Leopold, Soldo klärt im Duell mit Halstenberg. War da möglicherweise die Hand im Spiel?Für den Experten am Bildschirm reicbt das nicht, es gibt keinen Elfmeter für die Gäste.
In der 66.Minute liegt Puchacz im eigenen Strafraum und deutet sofort an, dass es nicht weitergeht. Für ihn kommt Hendrick Zuck ins Spiel. Die Hausherren versuchen es jetzt immer wieder mit langen Bällen. Auch in der 64.Minute: Starker Konter der Hausherren, Ritter steckt diagonal in den Sechzehner durch, Opoku legt quer. Tachie kann sich aus 13 Metern die Ecke aussuchen, schießt Zieler aber fast an. Lautern scheint es immer wieder mit langen Bällen zu probieren. Da Ache fast jedes Kopfballduell gewinnt, könnte dieser Plan tatsächlich irgendwann aufgehen. Der Stürmer war eben auch an der Großchance von Tachie beteiligt.
Stefan Leitl reagiert, wechselt in der 77.Minute doppelt. Schaub und Muroya kommen Teuchert und Dehm.
Opoku wird zum Matchwinner
Die 79.Minute läuft und der Betze wird beben. Aaron Opoku extrem zielstrebig, lässt sich im Mittelkreis im Duell mit Nielsen nicht beirren, sondern geht samt Ball bis zum gegnerischen Strafraum. Nach Doppelpass mit Tachie schließt er aus elf Metern trocken links unten an Zieler vorbei ab.
Wechsel zum Finale
Hannover muss nun sein Heil in der Offensive suchen, bringt Ezeh für Köhn (81.). Dirk Schuster ersetzt in der 86.Minute Tachie durch Hanslik, Kraus kommt für Ritter. Dann wieder Wechsel Hannover. Schott ersetzt Leopold.
VAR setzt Schlusspunkt
Hier waren eigentlich nur sechs Minuten Nachspielzeit angezeigt, aber Daniel Hanslik geht im gegnerischen Strafraum zu Boden. Michael Bacher wertet es als Schwalbe und zeig zunächst Gelb. Doch der VAR meldet sich wieder zu Wort.Die TV-Bilder sind eindeutig. Es war ein Foul von Mbi-Arrey an Hanslik und es gibt Elfmeter.
Zweiter Treffer Tomiak
Wieder darf Boris Tomiak ran - dieses Mal verwandelt er sicher unten rechts. Direkt nach dem Treffer ist das Spiel dann auch vorbei.
Fazit:
Kaiserslautern verdient sich mit einer starken Leistung nach der Pause den 3:1-Sieg. Mehrfach konnte Zieler zunächst noch den Rückstand mit guten Paraden verhindern. Doch beim starken Konter zum 2:1 durch den eingewechselten Opoku war der Keeper dann machtlos. Hannover blieb im zweiten Durchgang offensiv harmlos und schwächte sich in der Nachspielzeit durch Nielsens Tätlichkeit noch selbst. Tomiak setzt mit seinem zweiten verwandelten Elfmeter den Schlusspunkt.
MK061023
Sportclub beendet Negativserie
Augsburg bleibt auswärts weiter sieglos
Christian Streich vertraut erneut derselben Elf, die letzte Woche gegen Frankfurt beim 0:0 einen Punkt geholt hat. Höfler muss weiterhin seine Rotsperre absitzen, dazu fehlen Uphoff, Rosenfelder, Kyereh und Günter mit Verletzungen.
Hier also die Startelf: Atubolu - Sildillia, Lienhart, Ginter - Kübler, Eggestein, Keitel, Sallai - Grifo, Höler, Doan.
Maaßen nimmt an seiner Aufstellung nur eine erzwungene Maßnahme vor: Engels fehlt durch die Rote Karte vom 2:1-Sieg gegen Mainz, dafür ist jetzt Breithaupt in der Partie. Ebenfalls nicht mit dabei sind Framberger, Tanganga, Okugawa und Winther aufgrund von Verletzungen.
Das also die Startformation der Gäste:
Dahmen - Pfeiffer, Gouweleeuw, Uduokhai - Iago, Rexbehcaj, Breithaupt, Mbabu - Demirovic, Vargas - Tietz.
Früher Elfmeter sollte Selbstvertrauen geben
Nicht einmal zwei Minuten sind gespielt, da geht Sallai in den Zweikampf mit Iago. Iago geht ziemlich ungestüm in den Mann, trifft Sallai am Fuß und bringt ihn zu Fall! Und das ganze spielt sich im Strafraum ab. Es gibt also Elfmeter! Ein absoluter Horrorstart für Augsburg! Nach Überprüfung durch den VAR wird die Entscheidung von Harm Osmers bestätigt. In der mittlerweile 6.Minute legt sich Grifo die Kugel auf den Punkt, läuft an und knallt das Spielgerät in den rechten Winkel. Dahmen hat sich für die andere Ecke entschieden, wäre aber auch niemals an diesen platziert geschossenen Elfmeter gekommen.
In der 11.Minute ein kapitaler Fehler von Keitel auf Freiburger Seite. Ein katastrophaler, viel zu lascher Rückpass auf Atubolu landet im Fuß von Tietz. Der geht links am Keeper vorbei, zögert dann aber leicht beim Abschluss. Als er sich dann entscheidet, kann Atubolu stark parieren. Glück für Keitel und den SC Freiburg. Nach einer guten Viertelstunde kommt zum ersten Mal ein bisschen Ruhe in dieses Spiel.
Halbe Stunde ohne Torschuss
Freiburg schiebt sich gerade die Kugel durch die eigenen Abwehrreihen. Augsburg greift nicht an und stellt sich in die eigene Hälfte. In der 21.Minute, verletzungsbedingt, der erste Wechsel bei den Hausherren. Für den angeschlagenen Yannik Keitel kommt Merlin Röhl ins Spiel.
Nach gut einer halben Stunde neutralisieren sich die Kontrahenten. Freiburg versucht weiterhin eher die spielerische Lösung zu finden, Augsburg spielt eher mit langen Bällen. Insgesamt versuchen beide aber möglichst ohne Fehlpässe zu spielen, was das Spiel weniger attraktiv macht.
In der 39.Minute geht es beim FCA über die rechte Seite, in Person von Vargas. Seine Flanke findet aber keinen Abnehmer und Atubolu kann klären.
Hier werden vier Minuten Nachspielzeit angezeigt, ohne dass in dieser Zeit noch etwas vor den Toren passiert. In Freiburg ist Halbzeit.
Arbeitssieg für Streich-Team
Treffer von Grifo und Lienhart sichern Erfolg
Die Mannschaften kommen vor 33.134 Zuschauern personell unverändert aus den Kabinen.
Wie im ersten Spielabschnitt hat der Sportclub mehr vom Spiel. Freiburg kombiniert sich durch die gegnerische Hälfte, die Flanke von Grifo kann von Dahmen aber per Faustabwehr geklärt werden. Nach gut fünfzig Minuten ist zwar kein Feuer im Spiel, aber die Augsburger feuern jetzt im Gästeblock ordentlich Pyro ab. Die Stadionsprecherin muss drei Durchsagen machen und trotzdem geht das Geböller weiter. Dunkler Rauch steigt durch die Arena.
Lienhart baut Führung aus
Grifo bringt von der linken Seite eine scharf geschossene Ecke auf den kurzen Pfosten. Lienhart läuft perfekt ein und nickt an Dahmen vorbei in die hohe kurze Ecke. Ein Eckballtor wie aus dem Lehrbuch.
Jetzt dann der Doppelwechsel, den Maaßen schon Minuten zuvor angezeigt hatte. In der 58.Minute Doppelwechsel bei den Gästen. Für Iago und Vargas kommen Pedersen und Michel.
Chance zum Anschlusstreffer
Nach einer Augsburg-Ecke wird es in der 68.Minute wild im Strafraum von Freiburg. Zuerst finden Uduokhai und Iago den Abschluss nicht. Demirovic steht dann im Fünfmeterraum frei, nimmt den Ball an und chipt ihn mit der Fußspitze links am Tor vorbei. Das war die Chance zum Ausgleich. Gut zwei Minuten später kommt Grifo kommt am linken Strafraumeck zum Abschluss. Er zirkelt die Kugel mit der Innenseite in die lange Ecke, aber ganz knapp rechts am Pfosten vorbei.
Nächster Doppelwechsel durch Enrico Maaßen: Für Breithaupt und Tietz kommen nun Maier und Beljo (72.).
Direkt nach diesem Tausch wechselt auch Christian Streich noch einmal doppelt. Doan und Grifo gehen raus, Adamu und Philipp sind neu drin.
VAR kassiert Augsburger Treffer
Beljo steckt links zu Demirovic durch. Der will aus spitzem Winkel auf das Tor schießen, verzieht aber leicht zur Mitte hin. Da läuft Michel ein und grätscht die Kugel aus kurzer Distanz über die Linie, steht dabei aber leicht im Abseits. Der VAR meldet sich und der Treffer wird zurückgenommen. Korrekte Entscheidung!
Der Treffer hätte dem Spiel sicher gut getan, so verrinnt die Zeit und Freiburg bleibt Herr der Lage. Es werden sechs Minuten Nachspielzeit angezeigt und Augsburg will nichts gelingen.
Christian Streich nimmt noch einmal einige Sekunden von der Uhr wechselt doppelt. Gregoritsch und Gulde ersetzen Höler und Sallai.
Nun ist hier Ende, Harm Osmers pfeift ab und Freiburg verbucht drei wichtige Punkte.
MK011023
KSC muss Ziele neu definieren
Kiel brutal effektiv gegen defensiv schwachen KSC
Wer kann seine Negativserie zuerst beenden? Der Gast aus Kiel hat die letzten zwei Spiele verloren, die Gastgeber warten seit bereits drei Spieltagen auf einen Sieg.
Blicken wir zunächst auf die Aufstellung des KSC. Christian Eichner wechselt im Vergleich zur Vorwoche, 3:4 bei Greuther Fürth, nur auf einer Position. Für Fabian Schleusener startet Igor Matanovic. Die folgende Elf startet: Drewes - Jung, Bormuth, Franke, Heise - Nebel, Gondorf, Jensen, Wanitzek - Stindl, Matanovic.
Vier Wechsel bei Holstein nach der 2:3 Niederlage, gegen Hertha: Marvin Schulz fehlt nach seiner Gelb-Roten Karte gesperrt, für ihn spielt Marco Komenda. Außerdem rücken Nicolai Remberg, Philipp Sander und Ba-Muaka Simakala für Finn Porath, Marko Ivezic und Shuto Machino in die Mannschaft. Marcel Rapp vertraut folgender Startformation: Weiner - Kleine-Bekel, Becker, Komenda - Remberg, Skrzybski, Sander, Holtby, Rothe - Pichler, Simakala.
KSC mit ganz viel Druck
Schiedsrichter Patrick Alt hat die Partie angepfiffen und der KSC startet sofort druckvoll mit zwei Ecken von Heise über die linke Seite. Den Abpraller der zweiten Ecke nimmt Nebel, probiert den Abschluss kurz vor der Strafraumgrenze. Der Ball wird aber von den vielen Beinen im Strafraum geblockt. Die nächste Chance, in der Heise wird links in der Box angespielt und bringt die Kugel flach und scharf an den Fünfer. Matanovic grätscht rein, doch Komenda ist noch dazwischen. Dann kommt Wanitzek frei aus sieben Metern zum Schuss und darf sich die Ecke aussuchen, doch er schießt den am Boden liegenden Komenda an. Die erste Entlastung für die Störche erst in der 11.Minute. Es geht über die rechte Seite schnell nach vorne, Becker flankt, aber Drewes ist zur Stelle, fischt die Kugel sicher runter. Eine Minute später, diesmal die andere Seite. Wieder kann Kiel frei durch das Mittelfeld marschieren, über Rothe kommt der Ball zu Skrzybski links am Fünfer. Der Offensivmann hat eigentlich viel Zeit, bugsiert die Kugel aber mit dem Rücken zum Tor weit links vorbei. Karlsruhe entwickelt hier ab der 16.Minute so eine Art Powerplay rund um den Kieler Strafraum. Flanke um Flanke kommt herein, was fehlt ist der finale Abschluss. Bormuth kommt zwar aus gut 20m zum Abschluss, verfehlt aber das Tor deutlich (19.).
Kalte Dusche durch Pichler und Rothe
Hier bewahrheitet sich die alte Fußball-Regel. Ballbesitz und Chancenzahl ergeben keine Treffer. Binnen zwei Minuten stellt Holstein Kiel das Spiel auf den Kopf. Die 24.Minute läuft und das geht zu einfach: Remberg gewinnt das Kopfballduell gegen Franke und verlängert links in die Box. Dort setzt sich Pichler gegen Bormuth durch und überwindet Drewes aus rund sieben Metern. Der Ball schlägt im linken Eck ein. Gut zwei Minuten später der nächste Nackenschlag. Nach einer Ecke bekommt Simakala auf der rechten Seite erschreckend viel Zeit und spielt dann Holtby am Strafraumeck an. Der Routinier flankt die Kugel an den langen Pfosten, wo Rothe völlig blank steht und aus sieben Metern in den linken Knick köpft. Es steht hier 0:2 für Holstein Kiel.
Drewes hält KSC im Spiel
In der 33.Minute kommt es noch schlimmer für die Badener. Die Gäste bekommen eine Konterchance, Simakala schickt Skrzybski rechts in die Box. Der Offensivmann will Pichler bedienen, trifft dann aber den Arm des grätschenden Franke. Das muss dann ein Strafstoß sein. Skrzybski nimmt sich die Kugel führt den Elfmeter selbst aus und Drewes hält! Vielleicht das Signal zu einer nötigen Aufholjagd.
Das ist hier aber nicht sauber genug gespielt, der KSC wirkt eher überhastet. Matanovic macht den Ball nach einem Einwurf eigentlich gut fest und könnte dann Tempo aufnehmen. Stattdessen zieht er aber aus 25 Metern volley ab und schießt die Kugel in Richtung der rechten Eckfahne (39.). Deutlich besser, weil konsequent, die Gäste. Nach einem Gegenstoß, 44.Minute, zieht Simakala über links in den Strafraum und scheitert nur am starken Drewes.
Hier gibt es zwei Minuten Nachspielzeit, ohne dass es jedoch noch einmal gefährlich wird. Halbzeit in Karlsruhe!
Störche gewinnen 2:0
Starke erste Halbzeit reicht für drei Punkte
Die Anhänger melden sich unterstützend aus der Südkurve, vereinzelt sind aber auch, verständlicherweise, vereinzelte Pfiffe von den 21.982 Zuschauern zu hören. Da muss mehr kommen von den Gastgebern.
Dreifachwechsel bei den Gastgebern
Trainer Christian Eichner wechselt dreifach. Für Heise, Nebel und Matanovic kommen Zivzivadze, Herold und Schleusener. Bei Kiel kommt Porath für den gelb verwarnten Simakala.
Karlsruhe will hier von Beginn an druckvoll agieren. Jung hat in der 49.Minute rechts mal etwas Platz, findet Zivzivadze links in der Box. Der Georgier wartet zu lange, nimmt zwar dann Herold mit, doch dessen Pass in die Mitte wird dann abgeblockt. Eine Minute später tunnelt Jung Rothe auf der rechten Seite und setzt so Stindl ein. Der Routinier flankt von der Grundlinie an den Fünfer, wo Zivzivadze die Kugel nicht richtig trifft. Keine Gefahr für Weiner.
Viel Ballbesitz ohne Torgefahr
Über 60% Ballbesitz können nicht darüber hinweg tauschen, dass Karlsruhe nicht über Ansätze hinauskommt. Nun wird Kiel sogar aktiver und beschäftigt die Defensive der Hausherren. Eine Torchance gab es aber noch nicht.
In der 62.Minute fordert der KSC einen Handelfmeter. Ein Freistoß von der linken Seite sorgt zwar nicht für Gefahr, doch dann schießt Stindl rechts an der Box vermeintlich an den Arm von Holtby. Es ist aber die Brust, alle Aufregung umsonst.
Doppelwechsel Kiel
In der 67.Minute gehen Skrzybski und Pilcher vom Platz, werden von Machino und Mees ersetzt. In der 70.Minute dann auch die erste Torchance für Kiel in Abschnitt 2: Ein Einwurf von der linken Seite landet über Umwege bei Rothe, der aus 17 Metern volley abzieht. Der Schuss segelt ein, zwei Meter über das Tor von Drewes. Die Gäste sind nun sogar die etwas gefährlichere Mannschaft. Nach einer Ecke dürfen sich die Störche den Ball am linken Strafraumeck unbedrängt hin- und herspielen. Am Ende zieht Mees aus 17 Metern ab, verzieht jedoch deutlich (73.). Zwei Minuten später köpft Franke nach einer Ecke aufs Tor, doch Weiner hat die Kugel sicher. Mehr hat der KSC aktuell nicht zu bieten, ein Comeback deutet sich also nicht gerade an.
Wechsel verpuffen
In der 77.Minute kommt Brosinski für Bormuth ins Spiel. Die nächste gefährliche Aktion dann für den Karlsruher SC in der 79.Minute. Jung erobert die Kugel in der gegnerischen Hälfte, sofort flankt Wanitzek scharf von der rechten Seite ins Zentrum. Schleusener hält den Kopf hin und befördert die Kugel so aus elf Metern rechts vorbei. Letzter Wechsel für die Gastgeber in der 84.Minute: Burnic kommt für Jensen.
Zwei Minuten weiter: Brosinski hat auf der rechten Seite etwas Platz und flankt dann an den kurzen Pfosten. Schleusener kommt einen kleinen Schritt zu spät, Kleine-Bekel kann klären.
Im Mittelfeld ist bei den Störchen Marko Ivezic für Philipp Sander neu dabei.
Vier Minuten werden hier noch nachgespielt, der Sieg für die Kieler scheint ungefährdet. Jetzt nimmt Kiels Trainer Rapp etwas Zeit von der Uhr, wechselt Johansson für Remberg ein. So verrinnen die Minuten und Schiedsrichter Alt beendet die Partie.
Fazit:
Am Ende reicht Kiel ein Doppelschlag in der ersten Hälfte. Karlsruhe war zu diesem Zeitpunkt eigentlich stärker, doch danach fiel der KSC auseinander. Im zweiten Durchhgang hatte Karlsruhe zwar 63 Prozent Ballbesitz, erarbeitete sich aber kaum Torchancen. Kiel verteidigte souverän und konnte sich sogar eine gewisse Passivität im Spiel nach vorne leisten. Der Sieg war nach der Pause zu keinem Zeitpunkt gefährdet.
MK300923
Mit breiter Brust gegen die Kogge
Raschl und Kraus legen vor
Dirk Schuster hat nach dem 1:1 beim Karlsruher SC die Mannschaft auf keinerlei Positionen verändert. Für Offensivmann Ritter gibt es heute eine weitere Bewährungsprobe. Im Sturm bleibt es bei Tachie und Ache. Bedeutet, dass Publikumsliebling Boyd erstmal auf der Bank sitzt. Das gilt auch für Hanslik, Klement und Redondo.
Der 1. FC Kaiserslautern startet wie folgt: Krahl - Tomiak, Kraus, Elvedi - Puchacz, Raschl, Niehues, Zimmer - Ritter - Tachie, Ache.
Das 1:3 gegen die Fortuna aus Düsseldorf bewegt Alois Schmidt dazu, drei Änderungen vorzunehmen. Rossipal und Pröger bleiben draußen, für sie spielen Schumacher und Junior Brumado von Beginn an. Außerdem kommt Vasiliadis neu rein, Ingelsson muss auf der Bank Platz nehmen.
Dies ergibt folgende Startelf: Kolke - Rossbach, David, van der Werff - Schumacher, Dressel, Neidhart - Vasiliadis, Bachmann - Perea, Brumado.
Raschl und Kraus ohne Anlauf ins Glück
Die Gastgeber stehen hier von Beginn auf dem Gaspedal. So dauert es bis zur dritten Minute, bis der Betze erstmals bebt. Lautern geht in Führung. Puchacz läuft mit dem Ball einfach mal über die linke Seite, wird überhaupt nicht angegriffen. Er legt auf Tachie, der in die Mitte zieht, den Ball eigentlich vertändelt. Ritter stochert nach und so kommt er zu Raschl, der aus über 20 Metern zentraler Position trocken abzieht. Kolke sieht den Ball spät und guckt ihm nur hinterher, wie er unten rechts im Eck einschlägt.
Nach diesem perfekten Auftakt, in der 7.Minute, die Flanke auf Ache, der den Ball per Kopf nicht aufs Tor gedrückt bekommt. Neidhart unterläuft den Stürmer dabei auc noch, sodass Ache schmerzhaft auf seinem Rücken landet und erst einmal behandelt werden muss.
Der Flow geht weiter
Wenn es läuft, dann läuft es. Standards waren unter der Woche eine Thema und die Heimmannschaft zeigt, dass in diesem Bereich gut gearbeitet wurde. Ritter in der 17.Minute mit einem Freistoß aus 35 Metern, der sich gefährlich senkt. Kolke geht auf Nummer sicher und wehrt zu einer Ecke ab. Die Kugel wäre aber wohl eher am Tor vorbeigegangen. Die anschließende Ecke landet auf dem Kopf von Kraus, der sich im Drehen zum Tor hochschraubt und den Ball perfekt ins lange Eck drückt. Neidhart kann auf der Linie auch nichts mehr dagegen ausrichten. 2:0 für die Gastgeber.
Bescheidener Nachmittag für Schwartz
Die 21.Minute läuft und jetzt ist es Ache mit einer Doppelchance, doch Kolke ist schnell unten, pariert zuerst einen Kopfball, der links an den Pfosten geht. Den Nachschuss hält er schließlich im Hinausstürzen mit dem Fuß. Das Abwehrverhalten der Gäste ist für Alois Schwartz nicht zufriedenstellend. Sowohl David als auch Rossbach können Tachie nicht daran hindern, eine langen Ball per Brust anzunehmen, aufzudrehen und abzuschließen. Das geht alles viel zu einfach.
Rostock meldet sich zurück
Der FCK ist zwar in einem Lauf, vernachlässigt aber die Defensive. Der Anschlusstreffer für die Gäste fällt zwar aus dem Nichts,doch der Treffer geht auch etwas auf die Lauterer Kappe. Denn die Hausherren kriegen den Ball nicht souverän aus der eigenen Hälfte geklärt. Dressel schlägt eine hohe Flake in den Strafraum. Dort kämpfen Perea und David um die Positionen. Perea gewinnt das Kopfballduell, Schumacher legt etwas unfreiwillig zurück zu Junior, der aus elf Metern freistehend das erste Tor für seinen neuen Verein besorgt und unten rechts im Eck trifft. Die Kogge ist nach einer halben Stunde wieder im Spiel.
Der FCK scheint nicht sehr beeindruckt zu sein, legt mit einer dicken Möglichkeit nach. Man will hier wieder auf einen Zwei-Tore-Vorsprung stellen, doch Tachie scheitert am stark parierenden Kolke. Und schon wieder hat Ache die Chance, einzuschieben, doch sein Nachschuss wird von van der Werff auf der Linie blockiert. Der Torjäger hat heute noch gar kein Glück gepachtet.
Die Nachspielzeit beträgt hier zwei Minuten. Jetzt sorgt der FCK auch in der Defensive für Ordnung. Es geht also mit einer knappen Führung in die Kabinen.
Ragnar Ache trifft weiter
Schwartz erstmals geschlagen
Vor 40.450 Zuschauern gleich der erste Wechsel bei den Gastgebern Zum Wiederanpfiff steht Kevin Prince Redondo für den Torschützen Tobias Raschl auf dem Platz.
In der 50.Minute läuft Ache mit Ball David davon, der überhaupt nicht hinterherkommt. Sein flacher Pass in die Mitte zu Tachie wird jedoch von Roßbach geblockt. Ache stochert nach und schießt über das Tor. Beim nächsten Gegenangriff auf der anderen Seite muss Krahl viel riskieren um einen langen Ball abzublocken. Dabei stößt er mit Tomiak zusammen, dem erstmal die Luft wegbleibt. Kurze Zeit später, nachdem Lautern den Ball klären konnte, kann der Abwehrmann weitermachen.
Dreifachwechsel bei Hansa: Alois Schwartz ersetzt in der 64.Minute Dressel, Bachmann und Roßbach durch Ingelsson, Singh und Rossipal.
Rostock mit mehr Druck
Das war in der 67.Minute die dicke Chance für Rostock. Nach einer Flanke kommt Perea zum Abschluss, der den Kopfball aus zwei Metern aber nur auf Krahl drückt. Der Keeper kann nicht anders, als den Ball mit dem Körper zu parieren, von wo aus der Ball an die Latte und ins Toraus springt. Zeit für den FCK hier mehr Initiative zu ergreifen.
Doppelwechsel bei den Pfälzern:
Für Tachie und Niehues kommen Soldo und Hanslik (79.). Pröger und Kinsombi kommen in der 82.Minute für Schumacher und Neidhart. Mehr Optionen für die Offensive hat Alois Schwartz dann nicht mehr. Die nächste Aktion aber für die Hausherren: Eine Puchacz-Ecke sorgt für großes Chaos im Gästestrafraum. Erst ist es Ache, dann Zimmer, doch beide kriegen das Ding nicht über die Linie.
Ache macht den Deckel drauf
Rostock wechselt, Lautern trifft. Es ist Ache, der nun sein Tor hat. Ritter mit einem Freistoß aus dem Halbfeld, den Ache auf Redondo am zweiten Pfosten verlängert. Dessen Schuss lenkt Rossipal an den Pfosten. Darauf spielt er die Kugel in die Mitte zu Ache, der ihn aus fünf Metern über die Linie drückt. Gespielt sind hier 83 Minuten.
Jetzt darf auch der Torschütze vom Platz. Zwei Minuten nach dessen Treffer kommt Boyd für Ache.
Hier werden nun sechs Minuten Nachspielzeit angezeigt. Ob Rostock hier noch einmal antworten kann, darf doch bezweifelt werden. Der FCK hat sich gut sortiert, scheint hier 3 Punkte auf dem Konto verbuchen zu können.
Jetzt bekommt auch Zuck noch etwas Spielzeit, ersetzt Puchacz (90.+4).
Der 1. FC Kaiserslautern belohnt sich für den hohen Aufwand, den die Mannschaft heute von Minute eins an betrieben hat. Wieder einmal hat die Offensive bewiesen, was in ihr steckt. Ache, Tachie und Marlon Ritter verdienen sich heute Bestnoten. Zwar hätten die Fans eine frühere Vorentscheidung wohl wünschenswert gefunden, aber am Ende wurde der Dreier unter Dach und Fach gebracht. Bei Hansa Rostock muss man sich fragen, warum man die ersten 20 Minuten so dermaßen verschlafen konnte, dass Lautern schon zwei Tore erzielen durfte.
Mit diesem Sieg konnte Dirk Schuster auch zum ersten Mal als Trainer des FCK seinen Kollegen Alois Schwartz (2U-1N) bezwingen.
MK240923
Aufsteiger-Duell an Elversberg
Saarländer dominieren die erste Spielhälfte
Markus Kauczinski tauscht ein wenig durch. Rieble, Kovacevic und Kade starten heute von Beginn an. Dafür sitzen Mockenhaupt, Lee und Prtaijn heute erstmal nur auf der Bank.
So startet Wehen Wiesbaden in die Partie: Stritzel - Carstens, Mathisen, Angha - Goppel, Fechner, Heußer, Rieble - Kovacevic - Kade, Froese.
Horst Steffen baut ebenfalls etwas um. Stock und Feil dürfen heute ihr Können unter Beweis stellen, während Sickinger heute auf der Bank Platz nimmt. Zudem fehlt Wanner kurzfristig, wegen Erkältung, heute gänzlich.
Elversberg startet wie folgt: Kristof - Neubauer, Conrad, Jäkel, Vandemersch - Sahin, Stock, Jacobsen - Rochelt, Schnellbacher, Feil.
Das Spiel läuft, wenn auch in den ersten Minuten recht gemächlich. Den ersten Torschuss haben dann die Gäste aus dem Saarland in der 7.Minute durch Neubauer. Der verfehlt das Tor aber noch recht deutlich. Im Gegenzug kommt dann auch der SVWW erstmals vielversprechend vor das Tor von Kristof. Auf der Gegenseite findet sich Froese im Strafraum. Er dreht sich einmal um die eigene Achse und schießt. Jäkel blockt den Ball ab, sodass Kristof den Ball sicher aufnehmen kann.
Elfmeter für Elversberg
In der 17.Minute der Elfmeter-Pfiff für die Gäste. Auf einmal schreit Schnellbacher auf, wird nach einer Flanke am Fuß getroffen, Angha wollte eigentlich nur zum Ball. Sowohl der Stürmer als auch der Verteidiger kommen aber gar nicht richtig dran. Fünf Sekunden später zeigt Aarnink auf den Punkt. Zur Verwunderung vieler Leute im Stadion. Diese Chance lässt sich Jacobsen nicht nehmen, verwandelt sicher zur Gästeführung.
Wiesbaden antwortet und erobert sich einen Eckball. Den köpft Übeltäter Angha über den Kasten (21.).
Gäste dominieren in der BRITA-Arena
In der 25.Minute die nächste Großchance für Elversberg, diesmal per direktem Freistoß. Da muss sich Keeper Stritzel ganz lang machen um den Schuß von Stock zu klären. In der 31.Minute haben wir die erste gute Möglichkeit für die Hausherren. Jäkel köpft eine Flanke genau auf Kade. Dessen Direktabnahme ist gut, aber nicht zu gut. Kristof ist schnell unten und hält den Ball fest.
Jetzt ist plötzlich Leben in der Partie. Die nächste Szene aber gleich wieder im Strafraum der Hessen. In der 32.Minute muss es hier eigentlich 0:2 stehen: Sahin mit einem tollen Lupfer auf Schnellbacher, der sich gegen Carstens durchsetzt, Stritzel eigentlich schon umkurvt, dann aber den Bal vertändelt. Am Ende klärt Wehen humorlos zur Seite weg. Da war deutlich mehr drin.
Die Mannschaft von Markus Kauczinski kommt mit der Spielweise des Vorjahres-Meisters überhaupt nicht klar. Von der Konterstärke des SVWW ist hier wenig zu sehen.
Es gibt noch zwei Minuten Nachspielzeit. Hier passiert vorerst aber nichts mehr und die Mannschaften gehen in die Kabinen.
Taktisch hervorragend eingestellt, hat sich die SV Elversberg hier dank eines berechtigten Elfmeters die Führung vom Punkt geholt. Die Gäste lassen defensiv ziemlich wenig zu, nur Julius Kade konnte mal Keeper Kristof wirklich prüfen. Elversberg hätte sogar schon höher führen können, doch dagegen hatte Torwart Stritzel was, der den SVWW dadurch überhaupt im Spiel hält. Mal schauen, was nach dem Pausentee so passiert.
Faghir mit der Entscheidung
Ganz schwache Vorstellung des Kauczinski-Teams
Dreifachwechsel vor 7.526 Zuschauern bei Wiesbaden mit Wiederanpfiff: Lee, Catic und Prtajin sind neu im Team. Weichen mussten Kade, Kovacevic und Carstens. Auch die Gäste wechseln. Für Schnellbacher ist Faghir im Spiel.
Die Ansprache von Trainer Kauczinski scheint von seiner Mannschaft verstanden worden zu sein. Die Körpersprache ist eine deutlich andere als noch in der ersten Halbzeit.
SVWW erhöht Druck, SVE kontert
In der 50.Minute dann auch eine richtig gute Möglichkeit. Prtaijn steckt durch zu Froese, der über Kristof hinweg ins rechte Eck schieben will. Der Ball fliegt aber knapp am Pfosten vorbei. Elversberg bleibt jedoch immer gefährlich. So tritt Neubauer in der 53.Minute links einfach mal an und kommt ziemlich leicht in den Strafraum. Seinen Schuss blockt Mathisen im letzten Moment noch ab.
Jetzt ist es der eingewechselte Lee (56.), der einfach mal aus der eigenen Hälfte abzieht. Kristof stand ziemlich weit vorne, doch der Ball fliegt rund fünf Meter links am Tor vorbei. In der 59.Minute sind es wieder die Gäste. Faghir wird in die Gasse geschickt, lässt sich dann nach Kontakt von Mathisen schnell fallen. Das reicht diesmal nicht für einen Freistoß.
Doppelwechsel bei den Saarländern: Für Feil und Jacobsen kommen Dürholtz und Sicker (67.).
Die Nadelstiche der Gäste tun Wehen Wiesbaden weh, weil sie teilweise mit drei, vier Leuten vorne bleiben. Das Risiko ist groß, Markus Kauczinski setzt mittlerweile alles auf eine Karte. Davon lassen sich die Elversberger allerdings noch nicht beeindrucken.
In der 74.Minute noch ein Wechsel bei den Gastgebern. Iredale ersetzt Froese.
Die nächste Chance hat aber das Team von Horst Steffen.
Faghir mit der Vorentscheidung
Das Risiko, das Wiesbaden hier gegangen ist, war eine Nummer zuviel. Es ist wieder ein Konter, der hier die Vorentscheidung bringt. Erst die Riesenchance vergeben, nun doch der zweite Treffer für Elversberg durch Faghir. Der ist bei einer Hereingabe einen Schritt schneller als Rieble, der sich da nicht gut anstellt. DIesmal tunnelt er Stritzel und ist damit erfolgreich. 0/2 für Elversberg, zumindest eine Vorentscheidung.
Letzter Wechsel beim SVWW. Für Heußer kommt Bätzner (78.). Bei Elversberg kommt in der 79.Minute Pinckert für Vandemersch. Letzter Wechsel der Gäste. In der 83.Minute ersetzt Correia nun Rochelt.
Nach einer Flanke und einem Abschluss von Prtaijn kommt Conrad unabsichtlich mit der Hand an den Ball, verhindert damit einen möglichen Treffer. Doch einen Elfmeter gibt es nicht. Aarnink belässt es bei einem Eckball (85.).
Die Zuschauer, zumindest die Heimfans, sind unzufrieden, sehen jetzt eine erfahrene Begegnung.
Es sind hier sieben Minuten Nachspielzeit angezeigt, wohl den zahlreichen Wechseln und einer Verletzungspause geschuldet.
Zweiter Elfer für die SVE einkassiert
Jetzt gibt es den zweiten Elfmeter für die SVE. Mathisen berührt - zwar angewinkelt - mit seinem Ellbogen den Ball. Doch Arne Aarnink wird nun doch zum VAR-Bildschirm gerufen und soll sich das nochmal anschauen. Er zieht nach Ansicht der Bilder den Strafstoß nun doch zurück. Kann man machen, muss man aber nicht.
Hier ertönt nun der Abpfiff und die SV 07 Elversberg gewinnt hier hochverdient, landet den dritten Erfolg in Serie.
MK230923
Start in die Gruppenphase
Eintracht erstmals in der Conference-League
Im Vergleich zum 1:1 in Bochum gibt es bei den Frankfurtern vier Wechsel: Smolcic, Rode, Marmoush und Aaronson kommen für Tuta, Buta, Larsson und Ngankam rein. Die vier sitzen heute alle auf der Bank. So geht es die SGE an:
Trapp - Smolcic, Koch, Pacho - Dina Ebimbe, Skhiri, Rode, Nkounkou - Götze, Marmoush, Aaronson.
"Wir sind eine Mannschaft, die sich Chancen auf den Titel ausrechnen kann", ist sich SGE-Coach Dino Toppmöller sicher. Aber: "Wir müssen erst mal die Gruppenphase gut bestreiten und gegen Aberdeen den ersten Schritt machen." Die Hessen sind heute der klare Favorit.
Bei den Schotten gibt es im Vergleich zum 0:2 bei Heart of Midlothian zwei Neue: MacKenzie und Polvara starten für McGarry und Duk, die heute gegen die SGE auf der Bank sitzen.
Die Startelf von Aberdeen: Roos - Devlin, Gartenmann, Rubezic, Jensen, MacKenzie - Polvara, Shinnie, Clarkson, McGrath - Miovski.
Die erste Ecke des Spiels hat die Eintracht. Aaronson bringt sie zum ersten Pfosten, doch dort klärt dann Devlin für Aberdeen per Kopf (3.).
Früher Elfmeter als Türöffner
Ungemach für die Gäste bereits in der 10.Minute. Dina Ebimbe wird rechts in die Tiefe geschickt und dort vom überrumpelten MacKenzie plump zu Fall gebracht. Der Referee aus Zypern, Theouli, zeigt, ohne jegliche Zweifel zu haben, auf den Punkt.
Omar Marmoush lässt sich diese Chance nicht nehmen, verwandelt souverän ins obere, rechte Eck zur Führung. Die Adler haben bisher mehr als 80% Ballbesitz, von Aberdeen kommt bisher noch nicht viel. Die erste Halbchance in der 18.Minute. Der Ball wird nach vorne zu Stürmer Miovski gespielt. Der wird nicht konsequent angegangen und zieht deswegen aus 18 Metern mit links ab. Der Schuss geht abere mehrere Meter rechts am Frankfurter Kasten vorbei.
Ausgleich aus dem Nichts
Dina Ebimbe vergeigt einen Rückpass auf der rechten Frankfurter Seite, die Schotten gewinnen den Ball und schalten schnell um. Sie bringen die Kugel nach rechts zum aufgerückten Devlin, der in den Strafraum zum völlig freien Polvara spielt. Der haut die Kugel humorlos mit rechts hoch in die Maschen. Die SGE war nicht schnell genug hinter den Ball gekommen.
Aberdeen wird jetzt richtig mutig, sie gehen früh drauf und stören den Aufbau der SGE. Das bietet den Hessen andererseits natürlich wieder Räume.
Eine unschöne Randnotiz sind die pöbelnden Gästefans. Hier fliegen Feuerwerk und Becher in die benachbarten Heimblöcke. Auch Rudi Völler und sein neuer Vorgesetzter, Andreas Rettig, tauschen sich wohl auch gerade darüber aus: Sie sitzen nebeneinander auf der Tribüne.
Verletzungspech bei Sebastian Rode
In der 37.Minute ist das Spiel für den Kapitän der Eintracht beendet. Rode humpelt stark und muss vom Platz. Für ihn kommt der junge Hugo Larsson. Höchste Gefahr für das schottische Tor in der 43.Minute. Aaronson! Smolcic spielt einen tollen Heber in die Abwehr. Aaronson eilt herbei, nimmt den Ball direkt mit rechts und befördert ihn in Richtung des schottischen Tores. Roos ist da und pariert. Die Schiedsrichter zeigen zudem an, dass Aaronson im Abseits stand.
Zwei Minuten später etwas Entlastung für Aberdeen. Nach einem Einwurf von rechts kommt Polvara im Strafraum der Hessen zu einem Rechtsschuss. Nkounkou blockt, Trapp hat mit dem abgefälschten Ball keinerlei Probleme. Hier sind vier Minuten Nachspielzeit angezeigt. Vor den Toren passiert allerdings nichts mehr und es geht mit einem, für die Gäste schmeichelhaften, Unentschieden in die Kabinen.
Verbessert in die zweite Spielhälfte
Koch mit Kopfballtreffer zum verdienten Sieg
Die Eintracht wechselt mit Wiederanpfiff doppelt. Für Götze und Aaronson kommen Ngankam und Chaibi ins Spiel. Der dribbelt dann auch in der 50.Minute von links nach innen und versucht es mit einem Rechtsschuss. Damit bleibt er zwar an Gartenmann hängen, aber der Versuch zählt. Eine Minute später bekommt Aberdeen jetzt mal einen Freistoß zugesprochen. Von links segelt der Ball in hohem Bogen in den Strafraum der Hausherren. Die Hereingabe stellt aber keinerlei Problem für die Hessen dar.
Auch die Gäste wechseln. Für Miovski kommt Lopes ins Spiel (56.).
Nächster Angriff für die Adler. Nkounkou wird links in die Tiefe geschickt. Im Strafraum drückt der Linksaußen mal mit links ab, Roos hält aber. Der Treffer hätte ohnehin nicht gezählt: Nkounkou stand zum Zeitpunkt des Abspiels im Abeits.
Verdiente Führung durch Koch
Chaibi bringt die Ecke von rechts butterweich in den Strafraum. Dort steht Koch förmlich in der Luft und befördert den Ball wie im Lehrbuch per Kopf in die linke Ecke. Hier ist eine gute Stunde geführt und Frankfurt belohnt sich für den Aufwand der zweiten Hälfte.
In der 63.Minute versucht es der junge Schwede Larsson aus über 25 Metern mit rechts. Der Schuss kommt flach und scharf, Keeper Roos wehrt zur nächsten Ecke ab. Der nächste Wechsel bei der Eintracht. Knauff ersetzt Nkounkou (68.). Knauff flankt dann auch mit seiner ersten Aktion in den Strafraum, wo Ngankam mit dem Kopf zum Abschluss kommt. Der Ball geht aber gut zwei Meter rechts am Kasten vorbei.
Dreifachwechsel nun beim FC Aberdeen. Clarkson, Polvara und Shinnie machen Platz für Duncan, Hayes und Barron (71.).
Die SGE hat hier wieder knapp 80% Ballbesitz. Das ist ordentlich, aber sie führen weiterhin nur mit einem Tor. Wie schnell es gehen kann, hat man im ersten Durchgang gesehen: Da reichte Aberdeen eine Chance zum Ausgleich. So vielleicht auch in der 76.Minute: Chaibi stolpert in der eigenen Hälfte über den Ball und dann schaltet Aberdeen blitzschnell um. Weil Pacho aufpasst, kann er die Flanke in den Strafraum zur Ecke abwehren.
Frankfurt dominiert weiter
Mit dem nächsten Angriff, in der 77.Minute, treibt Marmoush den Ball in die gegnerische Hälfte und bedient dann links Knauff. Der dribbelt zwei, drei Schritte nach innen und versucht es von der linken Strafraumgrenze mit einem Rechtsschuss. Keeper Roos wehrt den Ball jedoch ab.
Der letzte Wechsel jetzt bei den Schotten. Sokler kommt für McGrath. Frankfurt macht es weiter gut, gibt Gas. Aber die letzte Präzision fehlt weiterhin im Angriffsspiel. Aber: Sie halten Aberdeen mit ihrem Ballbesitz gut vom eigenen Strafraum fern. In der 83.Minute darf Torschütze Marmoush vom Feld. Für ihn kommt Buta. Von Aberdeen kommt weiter nicht viel und so kann Frankfurt in der 88.Minute im eigenen Stadion kontern. Drei Frankfurter laufen auf drei Schotten zu. Aber der Pass von Chaibi zu Ngankam ist nicht präzise genug: Der Stürmer bekommt die Kugel in die Hacken gespielt. Aberdeen gewinnt den Ball zurück und die Chance ist verpufft.
Hier gibt es fünf Minuten Extrazeit. Viel Zeit, wohl auch den zahlreichen Wechseln geschuldet.
In der dritten Minute der Nachspielzeit dann Durchatmen bei der Eintracht. Ein Freistoß von links kommt rechts in den Frankfurter Strafraum. Dort wird die Kugel weiter nach außen gebracht und wieder in den Strafraum geflankt. Am zweiten Pfosten ist Duk frei und nimmt die Kugel direkt aus der Luft. Der Schuss rauscht rechts am Kasten vorbei.
Das war die letzte Torchance und Deutsche Bank Park und der Schiedsrichter pfeift ab. Der erste Dreier für die Hessen in dem für sie neuen Wettbewerb.
MK210923
Starke Partie im Wildpark
Wanitzek trifft in der Crunchtime vom Punkt
Christian Eichner stellt nach der 1:3-Niederlage in Düsseldorf einmal um: Stindl ist nach seiner Hand-OP noch nicht einsatzfähig, an seiner Stelle startet Matanovic.
Zu den Aufstellungen - der KSC wird im 4-1-3-2 auflaufen: Drewes - Jung, Bormuth, Franke, Heise - Gondorf - Nebel, Jensen, Wanitzek - Scheusener, Matanovic.
Die Gäste wechseln im Vergleich zum 3:1 gegen Nürnberg an ihrer Startelf nichts.
Dirk Schuster schickt sein Team im 3-4-1-2 aufs Feld: Krahl - Elvedi, Kraus, Tomiak - Zimmer, Raschl, Niehues, Puchacz - Ritter - Ache, Tachie.
Früher Schock durch Ache
Die fünfte Minute läuft und Ragnar Ache schockt ganz Baden. Erste Chance, erstes Tor! Tachie setzt sich im Mittelfeld stark durch und legt nach rechts raus. Zimmer nimmt den Ball die Linie entlang mit und flankt halbhoch an den Fünfer. Dort kommt Ache vor Bormuth an den Ball und lenkt ihn ins lange Eck. Frühe Führung für die Gäste aus der Pfalz.
Karlsruhe bemüht, aber nicht effizient
Der KSC versucht hier ins Spiel zu finden kommt in der 8.Minute über Schleusener in den Strafraum. Der setzt sich gegen zwei Gegner durch, sein Flachschuss hat aber dann zu wenig Wucht. Er rollt rechts am Tor vorbei, Krahl weiß, dass er nicht eingreifen muss. Die Gastgeber tun sich hier weiter schwer. In der 12.Minute zieht Heise aus 25 Metern flach ab - kein Problem für Krahl. Im direkten Gegenzug setzt sich Tachie auf links gut durch und steckt im richtigen Moment für Ache durch. Dessen Ballmitnahme ist nicht perfekt und er kommt aus sehr spitzem Winkel zum Abschluss, den Drewes mit dem Bein abwehr. Die Gäste bleiben hier unverändert im Spiel. Ritter flankt auf Ache, der sein Luftduell gegen Bormuth gewinnt. Der Kopfball ist aber nicht platziert genug und Drewes hat das Leder sicher. Gespielt ist hier eine Viertelstunde. Ecke Heise, am ersten Pfosten kommt Bormuth zum Kopfball. Er streift den Ball aber nur un kann ihn deshalb nicht aufs Tor lenken (18.). In der 23.Minute der nächste Angriff des Heimteams. Elvedi klärt einen Flankenball nur schlecht, der Ball geht zu Gondorf. Der ist allerdings überrascht und braucht zu lange um eine Entscheidung zu treffen. Letzlich schießt er, haut den Ball aber deutlich am Tor vorbei. Nach gut einer halben Stunde hat der KSC das Spiel inzwischen fast komplett in die Lauterer Hälfte verlagert. Aber zwingende Torchancen erspielen sich die Badener kaum. Jetzt flankt Wanitzek halbhoch von links in den Strafraum, Matanovic verpasst knapp, hinter ihm kommt Elvedi aber an den Ball und lenkt ihn ungewollt in Richtung eigenes Tor. Die Kugel geht nur knapp links am Lauterer Kasten vorbei.
Glück für den KSC
Ache legt in der 34.Minute stark per Kopf für Ritter auf, der aus 15 Metern direkt volley abzieht - an den Außenposten! Das war knapp, der Sportclub bleibt hier im Spiel. Ein 2:0 für Kaiserslautern wäre ein dickes Brett für die Gastgeber.
Die Fans erleben hier ein intensives Spiel, bekommen noch drei Minuten Nachspielzeit zu sehen. Niehues bekommt noch einmal die Chance aus 17m, verfehlt das Tor von Drewes deutlich.
Elfmeter und Ausgleich in der Nachspielzeit
Im Strafraum springt der Ball nach einer Flanke auf, Schleusener und Kraus gehen beide mit dem Fuß hin. Schleusener trifft das Leder, Kraus trifft Schleusener - und Aytekin zeigt auf den Punkt. Die Entscheidung wird überprüft und sehr schnell bestätigt. Wanitzek haut den Ball links ins Eck. Krahl ist zwar dorthin unterwegs, aber die Kugel ist so gut platziert, dass er keine Chance hat.
Hier ist nach einer sehr unterhaltsamen Partie Halbzeit.
Keine Treffer in der zweiten Hälfte
Partie verflacht und endet mit einem 1:1 Unentschieden
Beide Teams kommen hier vor 33.000 Zuschauern unverändert aus der Kabine. Es dauert dann bis zur 53.Minute bis es für das Karlsruher Tor gefährlich wird. Ache wird ca. 5m vor dem Strafraum gefoult, den fälligen Freistoß setzt Raschl knapp über das Gehäuse.
Zeit für Wechsel
Bei den Gästen der erste Wechsel, gleich doppelt: In der 61.Minute gehen Ritter und Tachie vom Platz, werden ersetzt von Opoku und Hanslik.
In der 68.Minute gleich drei Wechsel beim KSC: Neu im Spiel sind Zivzivadze, Burnic und Brosinski für Matanovic, Jensen und Wanitzek.
Die Zuschauer sehen hierin der Zeiten Hälfte weiterhin eine sehr zähe Begegnung. Die erste Chance aus dem Spiel heraus dann auch erst in der 73.Minute für die Gäste.
Druckphase für Kaiserslautern
Opoku wird links von Ache geschickt, er dringt in den Strafraum ein und schießt flach mit links - genau auf Drewes. Auch die nächste Aktion geht auf das Pfälzer Konto. Obwohl der hier etwas aktiver geworden ist, öffnen sich auch Räume für Lautrer Konter. Opoku läuft von links nach innen, hat zwei Anspielstationen, entscheidet sich aber für den Schuss - Bormuth blockt. In der 77.Minute ein wuchtiger Distanzschuss von Niehues, der Drewes zu ein starken Parade zwingt. Das war die beste Gelegenheit im zweiten Abschnitt.
Karlsruhe mit Reaktion
Jetzt, nur eine Minute später, die Großchance für den KSC! Bei einer Hereingabe von links schlägt Zivzivadze am Ball vorbei. Der Ball rutscht zu Nebel durch, der ihn am herauseilenden Krahl vorbeilegt - Kraus rettet auf der Linie. Die Antwort der Hausherren folgt unmittelbar. Gondorfs erster Schuss wird noch geblockt, er bekommt den Ball aber zurück und nimmt ihn volley mit links. Die Kugel scheint in Richtung Kreuzeck zu fliegen, zischt aber knapp rechts am Tor vorbei.
Nächster Gästewechsel in der 81.Minute: Boyd kommt für Ache, eine Minute später ersetzt Soldo dann auch noch Zimmer.
In der 86.Minute ein frecher Versuch von Heise. Der Defensivspieler denkt sich bei einem Freistoß aus 35 Metern: "Den probiere ich mal direkt" - und schießt die Kugel unten in die Mauer. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit wird Opoku links im Strafraum geschickt und drückt aus spitzem Winkel ab. Drewes fährt das Bein aus und lenkt den Ball an seinem Tor vorbei.
Hier gibt es sechs Minuten obendrauf. Es passiert vor den Toren allerdings nichts mehr und Schiedsrichter Aytekin pfeift eine Partie ab, die in der zweiten Halbzeit doch sehr verflacht ist.
MK160923
Eintracht im Tagesgeschäft
Kainz trifft per Foulelfmeter
Dem Transfer des Franzosen und dem Einzug in die Gruppenphase der Conference League, müssen nun weiter Resultate im Tagesgeschäft Bundesliga folgen. Die Fans der Eintracht haben sich ihre Meinung zu Kolo Muani gebildet und diese auf einem Spruchband platziert.
Nach dem 2:0-Erfolg am vergangenen Donnerstag gegen Levski Sofia wechselt Dino Toppmöller zwei Mal - und das notgedrungen. Jakic fällt verletzt aus, Aaronson sitzt angeschlagen zumindest auf der Bank. Max und Larsson laufen dafür von Beginn an auf.
SGE: Trapp - Tuta, Koch, Pacho - Buta, Larsson, Skhiri, Max - Dina Ebimbe, Götze - Marmoush.
Steffen Baumgart muss auf den verletzten Selke verzichten. Dafür beginnt im Sturmzentrum erstmals in dieser Saison Tigges. Darüber hinaus verdrängt im Vergleich zur 1:2-Niederlage gegen Wolfsburg am vergangenen Samstag der zu Saisonbeginn angeschlagene Maina Neuzugang Carstensen auf die Bank. So beginnt der FC: Schwäbe - Schmitz, Hübers, Chabot, Paqarada - Ljubicic, Martel - Maina, Kainz, Waldschmidt - Tigges.
Schiedsrichter Badstübner hat hier angepfiffen und die Eintracht ist von Beginn an um Dominanz bemüht. So setzt sich Max in der 6.Minute auf der linken Seite gegen Schmitz durch, aber die anschließende Flanke klärt Chabot ohne Probleme vor Marmoush. Zwei Minuten später schickt Kainz Paqarada auf der linken Seite steil, aber die Flanke wird von Buta geblockt.
Eintracht mit viel Ballbesitz
So läuft hier die Zeit und auch nach einer Viertelstunde gab es hier noch keinen Torabschluss. Den ersten Abschluss gibt's dann tatsächlich in der 24.Minute. Skhiri spielt Dina Ebimbe halblinks in der Kölner Hälfte an und der junge Franzose macht Tempo. Aus etwa 18 Metern zieht er dann ab, Schwäbe kann den Versuch aber ohne Probleme festhalten. Nächste Gefahr in der 35.Minute. Wieder sind es die Adler, die mittlerweile auch über 60% Ballbesitz verzeichnen können: Marmoush legt den Ball durch starken Einsatz genau in den Lauf von Dina Ebimbe, der auf Chabot zugeht und den Ball aus 14 Metern am Innenverteidiger vorbeidrehen möchte. Chabot blockt den Versuch aber ab.
Erste Aktion Köln zum Elfmeter
In der 42.Minute wird es zum ersten Mal vor dem Tor von Trapp gefährlich. Martel zieht von der rechten Seite in den Strafraum, Max kommt einen Schritt zu spät und trifft den Kölner dann ganz klar. Korrekte Entscheidung! Kainz übernimmt die Verantwortung und trifft zentral zur Führung für die Gäste. Trapp war links abgetaucht.
Die Nachspielzeit beträgt drei Minuten, ohne dass hier noch etwas passiert.
Frankfurt wird in der zweiten Hälfte vor dem Tor effizienter sein müssen, will man hier zumindest einen Punkt ergattern.
Aufholjagd in Abschnitt zwei
Nkounkou rettet Punkt
Zunächst geht es vor 55.000 Zuschauern personell unverändert weiter. Die Gastgeber sind aber hier weiter am Drücker, ohne jedoch die großen Aktionen vor dem Kölner Tor zu haben. In der 49.Minute spielt Götze rechts Buta frei, der Platz zur Flanke hat und den aufgerückten Skhiri sucht. Der Tunesier kommt nur eine Fußspitze zu spät. Der Ex-Kölner hätte sonst eine sehr gute Chance gehabt. Minute 55: Marmoush verlängert eine Götze-Ecke auf den langen Pfosten zu Skhiri, der aus fünf Metern den Kopf von Paqarada anköpft. Auch das hätte durchaus der Ausgleich sein können.
Scheibenschießen im Kölner Strafraum
Wieder bereitet Skhiri vor, diesmal für Hauge, der es mit einem Schlenzer aufs rechte Eck versucht. Der Schuss sieht gut aus, aber Chabot bekommt den Kopf noch an den Ball und kann klären (57.). Der FC steht zu Beginn der zweiten Hälfte extrem unter Druck.
Jetzt reagiert Kölns Trainer Baumgart auf diesen extremen Druck, wechselt doppelt. Für Waldschmidt und Maina kommen Olesen und Alidou. Baumgart hat es tatsächlich geschafft, den Spielfluss durch den doppelten Wechsel ein wenig zu brechen. Die Gäste haben das Spiel jetzt wieder deutlich besser im Griff, auch wenn Skhiri in der 67.Minute den Ball im Mittelfeld elegant über Kainz lupfen kann und dann Marmoush steil schickt. Der wird aber erfolgreich von Chabot abgedrängt.
Wechselzeiten
Jetzt auch Wechsel bei Frankfurt. Dino Toppmöller bringt Ngankam für Marmoush ins Spiel.
In der 74.Minute Doppelwechsel Eintracht. Rode und Nkounkou kommen für Ebimbe und Larsson. Die nächste Unterbrechung nutzt derweil Steffen Baumgart, wechselt ebenfalls zweimal. Tigges und Schmitz gehen runter, es kommen dafür Adamyan und Carstensen.
Chabot als Fels in der Abwehr
An Chabot beißt sich Frankfurt die Zähne aus! Hauge hebt den Ball in den Sechzehner auf Ngankam, der sich um Ljubicic herumdreht und dann auf linke Eck hält. Wäre schwer für Schwäbe geworden, aber Chabot wehrt im Spagatschritt mit der rechten Fußspitze ab (77.). Bei dieser Aktion hat sich der Innenverteidiger allerdings verletzt, muss in der 79.Minute vom Platz. Für ihn kommt Kilian.
Dino Toppmöller reagiert, erhöht den Druck Für Buta kommt Aaronson ins Spiel.
Einwechselspieler zum Treffer
Frankfurt-Leihgabe Alidou ermöglicht mit einem leichtsinnigen Ballverlust gegen Rode tief in der eigenen Hälfte den Ausgleich! Der eingewechselte Aaronsen dribbelt die Innenverteidigung an und legt dann nach links raus auf Nkounkou, der sich die Kugel einmal vorlegt und dann aus relativ spitzem Winkel mit dem Vollspann ganz genau ins lange Eck trifft. Eine gelungene Co-Produktion der Einwechselspieler und der mehr als verdiente Ausgleich in der 87.Minute.
Hier stehen vier Minuten Nachspielzeit auf der Anzeigetafel. Die Zeit läuft allerdings runter ohne weitere Torgefahr.
Das Spiel ist aus und die Eintracht hat zumindest einen Punkt gerettet.
MK030922
Tachie mit dem Turöffner
Furiose erste Halbzeit in Kaiserslautern
Beide Teams haben zuletzt drei Pflichtspiele in Serie gewonnen. Das Stadion ist voll und die Atmosphäre wird hitzig sein.
Weiter mit Krahl
Schuster wechselt auf nur einer Position: Tachie kommt rein für Redondo. Ansonsten stehen exakt dieselben Spieler auf dem Feld, die vergangene Woche gegen Paderborn 2:1 gewonnen haben. Auch Julian Krahl bleibt im Tor. Der FCK startet wie folgt: Krahl - Tomiak, Kraus, Elvedi - Puchacz, Raschl, Niehues, Zimmer - Tachie, Ache, Ritter.
Fiél muss zwangsläufig wechseln, nachdem Güerleyen am vergangenen Spieltag die Rote Karte gesehen hat. Er wird in der Abwehr durch Hübner ersetzt. Uzun bleibt ebenfalls auf der Bank. auf der Bank, Schleimer ersetzt ihn zu Beginn. Handwerker, der Siegtorschütze gegen Wiesbaden, sitzt erstmal nur auf der Bank.Nürnberg geht mit dieser Startelf ins Spiel: Mathenia - Brown, Horn, Hübner, Gyamerah - Duman, Loune, Schleimer - Okunuki, Hayashi, Goller.
Die ersten Minuten sind gespielt und beide Mannschaften wollen sich erst mal vorsichtig abtasten. Die Fans geben aber schon von Beginn an Vollgas. Nürnberg kommt hier immer besser ins Spiel, in der Konsequenz wird es dann auch in der 12.Minute vor dem Pfälzer Tor gefährlich. Duman bedient Goller in den Lauf, der nutzt seine enorme Geschwindigkeit und läuft der Abwehr davon! Er steht frei vor Krahl, der Abschluss ist zwar hart aber unplatziert. Krahl reißt die Faust hoch und kann parieren!
Tachie ins Nürnberger Herz
Bevor die Gäste hier das Spiel in den Griff bekommen können, ist es Neuzugang Richmond Tachie der trifft und das mitten in die Drangphase der Gäste. In der 19.Minute also die kalte Dusche für Nürnberg. Die Gastgeber kommen über eine Ecke von der linken Seite in den Strafraum. Nürnberg kann im Kollektiv den Ball aus der Gefahrenzone bannen. Okunuki köpft dann aber ausgerechnet in die Mitte zentral vor den Strafraum. Tachie zimmert die Vorlage volley auf die Kiste und Mathenia chancenlos.
Puchacz mit dem Hammer
Der FCK bleibt weiter on fire. Ritter kommt über den rechten Flügel durch. Der Pass in die Mitte findet keinen Abnehmer, rutscht durch, bis 20 Meter vor das Tor, wo Puchacz einläuft. Mit voller Wucht schweißt die Union-Leihgabe das Ding flach in die rechte Ecke! Kurz vor dem Tor wird der Ball noch von einem Verteidiger abgefälscht und schlägt rechts ein. Gespielt sind hier 26 Minuten.
Ache mit viertem Saisontreffer
Bei soviel Aktion will auch Ache mit dabei sein. Keine fünf Minuten nach dem 2:0 kommt es jetzt aber richtig dick für den Club. Puchacz kommt über die linke Seite in den Strafraum, bringt dann eine perfekte Hereingabe an den langen rechten Pfosten. Ache steigt hoch und nickt aus fünf Metern unwiderstehlich zum 3:0 ein. Dieses Kopfballspiel ist für diese Liga ein absolutes Alleinstellungsmerkmal.
Schleimer mit fulminantem Abschluss
Das Spiel ist hier noch lange nicht durch. In der 36.Minute kommt ein Abpraller in zentraler Position zu Lukas Schleimer, der fackelt nicht lange und hämmert die Kugel oben rechts ins Gehäuse von Krahl. Null Abwehrchance und das Spiel lebt.
Hier entwickelt sich mit jeder Minute mehr ein offener Schlagabtausch. Es werden zwei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Vor den Toren passiert nichts mehr und es ist Halbzeit.
Club mit guter Moral
Am Ende zählen die Treffer und Lautern siegt 3:1
Hier geht es vor 43.677 Zuschauern weiter in den zweiten Spielabschnitt. Dirk Schuster will hier offensichtlich für etwas mehr Schwung, bzw. Entlastung, sorgen, bringt Aaron Opoku für Tobias Raschl.
Wechselzeiten
Hayashi und Goller gehen bei Nürnberg in der 55.Minute vom Platz, es kommen Daferner und Hungbo. Da Goller schon verwarnt war, ein logischer Wechsel.
Pfosten rettet für Mathenia
Ache ist auf dem rechten Flügel durch, geht in den Strafraum und steht frei vor Mathenia! Der Stürmer knallt die Kugel, unerreichbar für Mathenia, an den linken Pfosten und von dort wieder raus! Bei Kaiserslautern kommen jetzt Neuzugang Aremu und Redondo für Tachie und Niehues.
Bei Nürnberg ersetzt Uzun jetzt Duman (61.).
Kaiserslautern das hier mit der Führung im Rücken richtig clever aus. Die Hausherren stehen tief und machen die Räume dicht, warten aber auf den Fehler und mögliche schnelle Konter. Nürnberg muss zwangsläufig bald hier die Räume öffnen.
Für Schleimer kommt nun Handwerker bei Nürnberg ins Spiel.
Okunuki zum Anschluß?
Hier hätte es in der 70.Minute für den FCK noch einmal kompliziert werden können. Da aber der VAR den Treffer von Okunuki wegen einer Abseitsstellung kassiert, bleibt es hier beim 2 Tore Vorsprung. Hungbo hatte rechts im Strafraum Daferner bedient, der sofort die flache Hereingabe in die Mitte bringt! Okunuki läuft ein und schiebt im Fünfmeterraum flach ein. Zu einfach! Der Jubel ist groß, Nürnberg gerät in Aufbruchstimmung. Der Treffer zählt aber nicht, es bleibt beim 3:1. Mittlerweile ist auch Terrence Boyd für Ragnar Ache im Spiel.
Eine Viertelstunde vor Ende der regulären Spielzeit tankt sich jetzt Ritter nochmal in den Strafraum durch, geht an einem Gegenspieler vorbei und steht frei vor Mathenia. Der Keeper macht sich aber breit und kann mit der Brust parieren.
Nächster Wechsel bei den Gastgebern. Für Marlon Ritter ist nun Daniel Hanslik im Spiel (81.).
Nächster Abseitstreffer der Gäste
In der 82.Minute kommt Nürnberg nochmal nach vorne! Loune steckt die Kugel durch auf Dafener. Der scheitert mit seinem Versuch an Krahl, dann springt der Ball doch irgendwie wieder an Daferner und von da ins Tor! Aber jetzt hat der Schiedsrichter sofort den Arm oben und entscheidet richtigerweise auf Abseits.
Das Unheil nimmt seinen Lauf
Nürnberg verliert hier seinen Keeper Mathenia in der 88.Minute mit roter Karte. Mathenia lässt einen Rückpass vor dem Strafraum unter der Sohle durchrutschen. Boyd übernimmt den Ball und Mathenia zieht ihn zu Boden! Das ist die klare Rote Karte und komplett unnötig. Dazu wurde schon fünf Mal gewechselt, es muss also ein Feldspieler ins Tor. Handwerker übernimmt für Mathenia. Das sollte jetzt für den dritten Dreier in Folge für Kaiserslautern reichen.
Hier werden sieben Minuten Nachspielzeit angezeigt. Kaiserslautern spielt es hier souverän runter und die Partie ist abgepfiffen.
MK020923
Hessenderby zum Saisonstart
Knapper Sieg gegen Aufsteiger Darmstadt 98
Bei den Hausherren gibt es im Vergleich zum Pokalspiel in Leipzig zwei Wechsel. Tuta und Rode übernehmen für Buta und Hasebe.
Frankfurt beginnt wie folgt: Trapp - Tuta, Koch, Pacho - Dina Ebimbe, Skhiri, Rode, Max - Lindström, Kolo Muani, Götze.
Auch bei den Lilien sind es nach dem peinlichen Pokal-Aus nur zwei personelle Veränderungen. Maglica und Vilhelmsson ersetzen Riedel sowie Manu.
Darmstadt ist mit dieser Startelf angereist: Schuhen - Klarer, Zimmermann, Maglica - Nürnberger, Mehlem, Holland, Karic - Vilhelmsson, Honsak - Hornby.
Schiedsrichter Harm Osmers hat dieses Hessenderby angepfiffen. Die Fans beider Lager sind bereits on fire.
Bitterer Ausfall von Rode
Die Begegnung ist gerade einmal sechs Minuten alt und die Eintracht muss schon wechseln. Für den angeschlagenen Kapitän Sebastian Rode kommt Kristijan Jakic. Rode war bereits in der 2.Minute bei einem Zweikampf mit Mehlem zu Boden gegangen.
In der 8.Minute die erste Gefahr vor dem Tor von Trapp. Tuta verspringt der Ball gegen Hornby, der vorne dann aber keine weitere Anspielstation findet und es doppelt selbst probiert. Beide Schussversuche am linken Strafraumeck werden aber geblockt. Die nächste Aktion jetzt für die Frankfurter in der 18.Minute. Über Götze und Ebimbe geht es schnell über die rechte Seite. Der Pass kommt diagonal zu Kolo Muani, der sich das Zuspiel aber zu weit vorlegt und dann aus sehr spitzem Winkel nur noch das Außennetz treffen kann.
Kolo Muani lässt sich in Folge etwas tiefer ins Mittelfeld zurückfallen. Doch Mehlem zeigt das Handwerk aus der Vorsaison und stoppt den von PSG umworbenen Stürmer mit einem rustikalen Zweikampf aus den Tiefen der 2. Bundesliga. In der 28.Minute setzt dann auch der Gast einen Nadelstich. Die Lilien kontern und Hornby lässt sich nicht vom Ball trennen. Der Pass kommt von rechts in die Mitte, Honsak sucht aus der Drehung den Abschluss. Trapp muss abheben und klärt mit beiden Händen zur Seite weg. Darmstadt bekommt hier mehr Spielanteile, meist über die rechte Seite und Karic. 36.Minute: Kolo Muani geht im Strafraum ins Dribbling, aber Zimmermann macht humorlos die Tür zu und stoppt den Stürmer.
Kolo Muani mit der Führung
In der 40.Minute macht Kolo Muani das, wofür ihn halb Europa jagt. Götze leitet den Treffer in der eigenen Hälfte mit einem kurzen Chipball ein. Jakic foindet den richtigen Mo9ment zum Steilpass auf Lindström, der in den leeren Raum verlängert. Max legt quer durch den Fünfmeterraum, wo Randal Kolo Muani am zweiten Pfosten nur noch den Fuß reinhalten.
Hier sind nun drei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Hier passiert allerdings nichts mehr vor den Tore und es geht mit einer knappen Führung für die Eintracht in die Kabinen.
Eintracht bestimmt auch zweite Hälfte
Hasebe mit Frankfurter Bundesliga-Rekord
Das Spiel läuft vor 55.000 Zuschauern im ausverkauften Deutsche Bank Park wieder. Es hatte keine Wechsel gegeben. In der 50 Minute dann wieder Kolo Muani. Der tanzt von rechts kommend Nürnberger und Maglica aus, der Diagonalpass in den Rückraum bleibt dann aber hängen. Zwei Minuten später überspielen Ebimbe und Götze die Darmstädter Abwehrkette. Der Querpass in die Mitte soll zu Kolo Muani, aber Zimmermann klärt auf Kosten einer Ecke.
Darmstadt tut sich nach dem Seitenwechsel schwer und kann noch nicht wieder an die starke Phase zur Mitte der ersten Hälfte anknüpfen. In der 56.Minute dann aber der hohe Ball über die letzte Frankfurter Kette hinweg auf Holland, der aber mit seinem Diagonalpass in den Strafraum nicht zu Hornby durchkommt. Eine Minute später Gefahr für das Frankfurter Tor. Das war in jeder Hinsicht knapp. Maglica köpft die Kopfballverlängerung von Hornby nach einer scharfen Freistoßhereingabe hauchzart rechts vorbei. Der Linienrichter hebt die Fahne, das TV-Bild ist da nicht so eindeutig.
Doppelwechsel bei den Gästen: Für Hornby und Vilhelmsson kommen Stojilkovic und Pfeiffer (62.).
Ältester Eintracht-Spieler
Bei der Eintracht kommt Hasebe für Tuta (65.). Mit seiner Einwechslung hat Hasebe mit seinen 39 Jahren Uli Stein als ältesten Frankfurter Spieler abgelöst.
Fast der Ausgleich durch Pfeiffer
Mit seiner ersten Aktion sorgt dann gleich Pfeiffer für Gefahr, köpft die Ecke von Nürnberger an den kurzen Pfosten. Der Abpraller kommt zu Klarer, dessen Schuss aus zentraler Position ins lange Eck aber auf der Linie geblockt wird.
Nach der Trinkpause, in der 72.Minute, ein kurzer Aufreger im Darmstädter Strafraum, denn Kolo Muani nimmt den Ball mit dem Arm mit. Aber Harm Osmers hat es gesehen und beruhigt die Gemüter der Gäste.
Nächster Doppelwechsel Darmstadt: Mehlem und Maglica gehen vom Feld. Neu im Spiel sind Manu und Schnellhardt (75.). Frankfurt lässt Ball und Gegner laufen und kann so für den Moment die Zeit von der Uhr nehmen. Der nächste Abschluss aber dann doch für Darmstadt. Holland und Honsak sorgen für Druck an der Strafraumgrenze, so bekommt Schnellhardt die Lücke. Der Schuss aus 16 Metern geht knapp übers Tor (83.). Nach 84 Minuten reagiert auch Dino Topmöller@ noch einmal. Götze und Lindström werden ersetzt von Buta und Ngankam.
Darmstadt wirft jetzt alles nach vorn, doch noch fehlen die gefährlichen Abschlüsse im Strafraum der Eintracht. Die Nachspielzeit wird angezeigt: Wir sehen hier 5min extra.
Trainer Lieberknecht bringt jetzt noch Franjic für den von Krämpfen geplagten Honrak. Letze Aktion für die Eintracht: Ngankam tankt sich jetzt stark an zwei Gegenspielern vorbei und kommt aus spitzem Winkel zum Abschluss. Schuhen hat den Fuß im kurzen Eck und verhindert auf Kosten einer Ecke die Entscheidung.
Das war es dann es dem Deutsche Bank Park. Schiedsrichter Osmers pfeift ab und die Adlerträger gewinnen verdient mit 1:0.
MK200823
Neustart für die TSG Hoffenheim
Kuriose erste Hälfte beim Badenduell
Nach dem geglückten Klassenerhalt nimmt Pellegrino Matarazzo nun die neue Ziele ins Visier, ohne jedoch konkrete Platzierungen zu nennen.
Im Vergleich zum Pokal wechselt die TSG auf zwei Positionen. Szalai spiel hinten für Vogt und vorne ersetzt Bebou den angeschlagenen Weghorst.
Hoffenheim geht wie folgt in die neue Saison: Baumann - Kabak, Brooks, Szalai - Kaderabek, Grillitsch, Bülter - Prömel, Stiller - Bebou, Kramaric.
Auch bei den Gästen gibt es im Vergleich zum mühsamen Weiterkommen in Oberachern nur zwei Wechsel. Kübler und Günter ersetzen Sildilia sowie Doan.
Freiburg ist mit dieser Startelf angereist: Atubolu - Kübler, Ginter, Lienhart, Günter - Sallai, Röhl, Eggestein, Grifo - Gregoritsch, Höler.
Hier entwickelt sich von Beginn an ein flottes Spiel. Die erste Chance, bereits in der 3. Minute, durch einen Kopfball von Grischa Prömel. Stiller hatte von links geflankt, Prömel verfehlt knall links.
Abseitstreffer von Kramaric
Keine zwei Minuten später werden die Schüsse von Kramric und Prömel geblockt. Den dritten Versuch von Stiller aus 18 Metern kann Atubolo nur nach vorn prallen lassen. Kramaric nutzt den Nachschuss. Der Freiburger Keeper hat aber Glück, da der Schütze im Abseits stand.
Auf der anderen Seite setzt Gregoritsch ein erstes offensives Lebenszeichen mit einem Schuss aus der Distanz. Auch hier kann der Keeper nicht endgültig klären, Baumann lenkt den Schuss zur Ecke (7.). In der 13.Minute stoppt Kramaric im Strafraumzentrum den Ball und legt raus auf Prömel. Der sucht aus spitzem Winkel den Abschluss. Dieses Mal lässt Atubolo keinen Zweifel an seinen Fähigkeiten und wehrt sicher ab. Die TSG bestimmt hier weitestgehend das Spiel, der Sportclub scheint noch nicht auf Betriebstemperatur für den Start der Liga. Nach etwas mehr als einer halben Stunde nimmt Bülter an der linken Strafraumkante Fahrt auf, Kübler kommt nicht hinterher. Am Ende ist der Winkel aber zu spitz, der Schussversuch landet in den Armen von Atubolo.
Eigentor Szalai bringt Freiburg in Front
In der 39.Minute wird das Spiel etwas auf den Kopf gestellt. Nach Hoffenheimer Ballverlust ist die Defensive ungeordnet. Gregoritsch verlagert nach links auf Günter, der scharf in die Mitte flankt. Brooks kann die Hereingabe nicht klären, berührt aber leicht den Ball. So ist Attila Szalai wohl irritiert, von seinem Fuß springt die Kugel ins eigene Tor. Glückliche Führung für den Gast aus dem Breisgau. Der Treffer scheint aber die Mannschaft von Christian Streich zu beflügeln. In der letzten Minute der regulären Spielzeit erspielt sich der Gast die Riesenchance für Kübler die Führung auszubauen. Final klärt die Latte.
Hier sind drei Minuten Nachspielzeit angezeigt.
Zweiter Treffer nach Prüfung bestätigt
Röhl setzt sich auf der rechten Seite an der Strafraumkante durch und passt scharf durch den Strafraum. Am zweiten Pfosten kommt Gregoritsch zum Abschluss. Kabak kann noch blocken. Aber beim Nachschuss von Roland Sallai sind dann alle Hoffenheimer machtlos. Doch der Treffer muss aufgrund eines Fouls in der Entstehung noch geprüft werden. VAR und Schiedsrichter Jablonski sehen beim Zweikampf zwischen Sallai und Szalai in der Entstehung kein Foul und so zählt der Treffer. Es geht mit einer schmeichelhaften Führung für die Gäste in die Kabine.
Blitzstart nach der Halbzeitpause
Erster Dreier für den Sportclub aus Freiburg
Hoffenheim hat nach der Pause vor 25.890 Zuschauern gewechselt. Für Szalai ist nun Vogt im Spiel.
Eigentlich müsste der SC Freiburg hier mit 3:0 führen. Röhl erobert in der 48.Minute gegen Brooks in der rechten Strafraumecke den Ball, geht in den Strafraum und liegt mit Übersicht quer. Gregoritsch umspielt Vogt und kann sich die Ecke aussuchen, schießt aber lieber Kabak auf der Linie an.
Antwort und Anschluss TSG
So bleiben die Gastgeber im Spiel und setzen keine zwei Minuten später ein fettes Ausrufezeichen durch Kabak. Ginter kann die Hereingabe von Grillitschn nicht sauber klären. Die Kugel fällt im Gewühl Ozan Kabak vor die Füße, der Schuss aus neun Metern schlägt rechts unten ein. Das war der Anschlusstreffer und wir haben hier nun eine offene Partie und Hoffenheim macht Druck. So auch in der 58.Minute: Kaderabek löst sich bei Bülters Flanke im Rücken von Grifo und kommt zum Kopfball, der haarscharf rechts neben das Tor geht. Die Freiburger Antwort durch Grifo. Der Italiener nimmt Fahrt auf, zieht von links nach innen, zieht ab. Der Ball geht rechts an den Pfosten.
Die TSG wechselt zum zweiten Mal. Für Florian Grillitsch ist nun Julian Justvan im Spiel (71.). Auch Freiburg wechselt. Für Merlin Röhl kommt Yannik Keitel. Die Partie nimmt weiter eine Auszeit, im Moment neutralisieren sich beide Seiten im Spiel zwischen den Strafräumen.
Zeit der Wechsel
Ein Doppelwechsel soll nochmal Druck entwickeln. Matarazzo bringt Beier und Bischof für Bebou und Stiller. Freiburg ersetzt Sallai durch Doan, Gulde kommt für Gregoritsch. Langsam beginnt die Zeit der hohen Bälle. Beier fällt der Ball vor die Füße, sein Schussversuch kann Ginter aber blocken (86.). Kramaric bringt einen Freistoß von halbrechts hoch in den Strafraum. Atubolu klärt mit beiden Fäusten aus der Gefahrenzone (88.).
Christian Streich nimmt hier vermeintlich etwas Zeit von der Uhr, wechselt in der 90.Minute noch einmal doppelt. Sildillia und Weißhaupt kommen für Günter und Grifo.
Hier sind fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. Freiburg bekommt viel Platz zum Kontern, im Strafraum kommt Doan nach Zuspiel von Weißhaupt zum Abschluss aus 13 Metern. Der Schuss wird leicht abgefälscht, schließlich bekommt Baumann die Finger dran und lenkt den Ball mit etwas Glück an den Pfosten (90.+2). Letzte Aktion in Sinsheim: Noch einmal segelt der Ball hoch in den Strafraum, Bülter kommt rechts in der Box zum Abschluss, der aber geblockt wird (90.+4).
Das Spiel ist aus und Freiburg entführt drei Punkte aus der PreZero Arena.
Fazit:
Freiburg gewinnt 2:0 in Hoffenheim. Die Gäste brauchten eine halbe Stunde, um in Spiel zu finden. Doch dann war der SC eiskalt beim Nutzen der sich bietenden Chance. Nach dem Seitenwechsel hatte Gregoritsch dann die Entscheidung auf dem Fuß, doch Kabak verhinderte das dritte Gegentor und brachte um Gegenzug sein Team noch einmal ins Spiel zurück. Doch Freiburg ließ in der Folge nicht mehr viel zu und gewinnt so am Ende nicht unverdient.
Der Sport-Club feiert mit Siegen in Pokal und Liga trotz einer nicht ganz einfachen Vorbereitung erfolgreichen Auftakt in die neue Spielzeit.
MK190823
Kaiserslautern unter Druck
Kraus trifft nach VAR-Entscheidung zweimal
Dirk Schuster verändert sein Team gegenüber dem Sieg in Koblenz auf zwei Positionen. Kraus und Tachie übernehmen für Hercher sowie den gesperrten Tomiak. Der FCK beginnt also wie folgt: Krahl - Elvedi, Niehues, Kraus - Zimmer, Raschl, Puchacz - Tachie, Ritter, Redondo - Boyd.
Bei den Gästen fehlt der angeschlagene Ex-Lauterer Correia, zudem sitzt Schnellbacher im Vergleich zum Pokalspiel zunächst auf der Bank. Dafür beginnen Fellhauer und Stock.
Elversberg ist mit dieser Startelf angereist: Kristof - Fellhauer, Sickinger, Conrad, Neubauer - Jacobsen, Sahin - Feil, Stock, Rochelt - Faghir.
Elversberg startet hier mutig, bleibt bei seiner Linie und geht sehr früh und aggressiv in das Pressing. Vor den Toren passiert hier noch nicht sehr viel. Der Gastgeber wartet hier auf die Chance auf einen schnellen Gegenzug.
Der VAR sorgt für Verwirrung
Diese Möglichkeit bietet sich dann in der 17.Minute durch Kraus. Boyd bringt die Ecke von Raschl aus der Strafraummitte vor das Tor, Kevin Kraus drückt die Kugel aus kurzer Distanz trotz Gegenspieler über die Linie. Aber der VAR wirft noch einen Blick auf die Situation. Das Tor wird zurückgenommen. Sickinger hatte die Vorarbeit mit der Hand geblockt. In der Folge war das Tor dann Abseits. Daher zählt der Treffer nicht und es gibt Elfmeter. Diese Chance lässt sich Kraus nicht nehmen, locht sicher zum 1:0 ein (22.).
Elversberg versucht ins Spiel zu kommen
In der 25.min bringt Jacobsen Feil auf den Weg, der von der Strafraumgrenze den Abschluss sucht. Kraus blockt auf Kosten einer Ecke. Nach der Hereingabe kommt Sickinger völlig frei zum Kopfball, schließt aus sechs Metern aber knapp über die Querlatte ab.
Kaiserslautern hat hier, ungewöhnlich für eine Heimmannschaft, einen Ballbesitzanteil von nur 35 Prozent, gewinnt aber 65 Prozent der Zweikämpfe. In der 38.Minute macht es Redondo im Zweikampf mit Fellhauer sehr viel besser. Er überläuft den Gegenspieler mit fairem Körpereinsatz. Sein Pass in den Rückraum geht aber ins Leere.
Hier sind fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. Hier passiert allerdings nichts mehr und Schiedsrichter Patrick Ittrich schickt die Mannschaften in die Halbzeit.
Der Aufsteiger wird hier mehr riskieren müssen als in dieser ersten Hälfte. Alternativen personeller Art hat Horst Steffen sicher noch genügend auf der Ersatzbank.
SVE wartet weiter auf Sieg
Zimmer mit Siegtreffer nach Rückstand
Der zweite Abschnitt könnte für die Mannen von Dirk Schuster nicht schlechter beginnen.
Feil zum Ausgleich
Vor 42.621 Zuschauern sind keine zwei Minuten gespielt und ein richtig fein vorgetragener Angriff bringt dem Aufsteiger den Ausgleich. Neubauer zieht mit einem Solo die Lauterer Defensive blank, nimmt dann Stock mit, der links im Strafraum die Übersucht für den Pass in den Rückraum hat. Manuel Feil hat den Kopf oben verwandelt ganz cool flach rechts unten ins Eck.
Der FCK ist zwar bemüht, das Stadion unterstützt und dennoch wirkt die Mannschaft verunsichert. In der 50.min tankt Ritter sich rechts im Strafraum durch und überläuft Neubauer. Der Pass kommt an den Fünfmeterraum, wo Kraus zwar zum Abschluss kommt, aber rechts den Kasten verfehlt. Jetzt heißt es weiter maximalen Druck zu machen und Trainer Dirk Schuster wechselt doppelt:
In der 57.Minute kommen Opoku und Ache. Es gehen Boyd und Redondo. In der 61.Minute kommt Daniel Hanslik für Richmond Tachie.
Elversberg legt, durch den Ausgleich zuvor beflügelt, nach und wittert seine Chance.
Sahin zur Gästeführung
In der 62.min leitet Semih Sahin den Treffer aus dem Mittelfeld mit einem schnellen Antritt selbst ein. Nach brillanten Doppelpass mit Faghir schlägt er noch den Haken um Elvedi herum und schließt dann aus acht Metern trocken links unten ab. Das Spiel ist gedreht.
Ache kommt und trifft
Wie schon beim Spiel gegen St.Pauli trifft der eingewechselte Ache. Es sind 68 Minuten gespielt und Opoku legt nach rechts raus, Zimmer packt die nächste gute Flanke aus und findet in der Mitte Ragnar Ache, der aus fünf Metern kein Problem hat einzuköpfen. Der Ausgleich für die Pfälzer.
Der Kapitän zur Führung
Nun dreht auch der FCK auf. Hanslik bringt das Zuspiel mit Übersicht von der linken Strafraumkante in den Rückraum, wo keiner bei Jean Zimmer steht, der aus 14 Metern volley von halbrechts ins lange Eck abschließt. Gespielt sind hier 79 Minuten.
Jetzt auch der erste Wechsel bei den Gästen. Schnellbacher, Pinckert und Jäkel kommen für Fellhauer, Stock und Rochelt. Nächster Wechsel dann, 85.Minute, Boyamba für Feil (87.).
In der letzten Minute der regulären Spielzeit kommt Lobinger für Ritter ins Spiel. Hier werden nun sechs Minuten Nachspielzeit angezeigt.
Die Aufsteiger versuchen alles nach vorne zu werfen, ohne Erfolg. Auch in der letzten Minute. Der Ball kommt hoch in den Strafraum, Sickinger verlängert per Kopf und Schnellbacher kommt am Fünfmeterraum frei zum Abschluss. Aber Krahl klärt sensationell auf der Linie. Die wichtigen drei Punkte bleiben in Kaiserslautern.
MK180823
Laimer startet, Kane auf der Bank
München begrüßt den Kapitän der Three Lios
Zunächst rückte das Geschehen rund um dieses Spiel in den Hintergrund. Thema Nr.1 war, wie nicht anders zu erwarten, Neuzugang und Rekordtransfer Harry Kane. Dieser steht dann auch gleich im Kader des Rekordmeisters.
Diese Elf schickt Thomas Tuchel ins Rennen um den ersten Titel der Saison: Ulrich - Pavard, Upamecano, de Ligt, Davies - Kim ich, Laimer - Sane', Musiala, Gnabry - Tel.
Marco Rose vertraut folgender Startformation: Blaswich - Raum, Orban, Simakan, Henrichs - Kampl, Schlager - Olmo, Simons - Openda, Werner
Blitzstart für den Pokalsieger
Keine drei Minuten sind hier gespielt und RB Leipzig geht in Führung. Mit dem ersten Standard schlägt Raum einen Freistoß von der linken Seite halbhoch an den kurzen Pfosten. Henrichs stochert da herum, de Ligt und Kimmich können nicht richtig klären. Der Ball liegt frei und so kann Dani Olmo aus elf Metern halblinker Position flach ins rechte Eck einschieben.
Bayern um Dominanz bemüht
Es dauert fast zehn Minuten ehe Kimmich einen genialen Steckpass in den Lauf von Gnabry spielt, der links in der Box frei auftaucht. Sein Abschluss ist dann schwach, er schiebt die Kugel aus 14 Metern in die Arme von Blaswich. Die erste Großchance halt allerdings in der 16.Minute Tel. Nach Balleroberung und schönem Pass von Gnabry, kommt er in zentraler Position, etwa 16m vor dem Tor, zum Abschluss, trifft aber Gästekeeper Blaswich. Die Bayern sind jetzt dominant und drängen auf den Ausgleich.
Pfosten verhindert Bayern-Treffer
In der 28.Minute fast ein Eigentor der Gäste. Ein Freistoß von der linken Seite kommt halbhoch in den Strafraum und sorgt für reichlich Flipper. Am Ende hält Simakan den Fuß hin und befördert den Ball aus zehn Metern an den linken Außenpfosten.In In der 34.Minute dann wieder Leipzig mit einem Konter über Xavi Simons, der über rechts Tempo aufnimmt. Er bedient Werner im Zentrum, der dann von Upamecano gelegt wird. Der Innenverteidiger sieht Gelb.
Bayern spielt, Leipzig trifft
Mitten in die Drangphase die kalte Dusche für die Bayern. Wieder ist es Olmo. Die 44.Minute läuft, Leipzig spielt einen Freistoß kurz aus. Werner spielt den Ball dann ans linke Strafraumeck zu Dani Olmo. Der Spanier nimmt den Ball mit rechts an, leitet ihn mit der linken Hacke weiter und geht so an de Ligt und Laimer vorbei. Der Offensivmann steht frei vor Ulreich und überwindet den Keeper mit einem Abschluss ins kurze Eck. Aber wie er diesen Ball mitnimmt, Wahnsinn! Hier sind drei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Es bleibt beim 0:2 und die Mannschaften gehen in die Kabinen.
Drei Wechsel zur zweiten Halbzeit
Debüt für Rekord-Neuzugang Harry Kane
Die Bayern haben mit Begjnn der zweiten Hälfte dreimal gewechselt. Aus dem Spiel sind de Ligt, Pavard und Laimer. Neu im Spiel dafür Coman, Mazraoui und Neuzugang Kim. Jetzt heißt es erarbeitete Chancen zu nutzen.
Bayern druckvoll aus der Kabine
Coman setzt sich vor 75.000 Zuschauern nach zwei Minuten sofort in Szene: Der Franzose chippt den Ball auf die Brust von Gnabry im Strafraum, dem die Kugel dann aber verspringt. Nächster Angriff: Sane mit der Chance! In alter Robben-Manier zieht der Offensivmann von rechts ins Zentrum und hält aus 20 Metern drauf - knapp links vorbei. Aller guten Dinge sind drei. In der 50 Minute fehlen nur Zentimeter zum Anschluss. Gnabry ist nach einem Pass von Mazraoui rechts durch und will in die Mitte zum mitlaufenden Tel legen. Der Pass ist einen Tick zu weit gespielt und Tel kommt nicht heran. Hier ist mittlerweile eine Stunde vorbei und es spielen nur die Bayern
Harry Kane kommt zu seinem Debüt
Hier ist er, welcome to Munich! Die 63.Minute ist angebrochen und der Rekord-Neuzugang ersetzt Mathys Tel. Bei RB ebenfalls zwei Wechsel: Poulsen und Sesko kommen für Werner und Openda. Doch auch mit den neuen Kräften ist es nicht der Abend der Bayern.
RB Leipzig mit absoluter Effizienz
Der erste Angriff nach diesen Wechseln gehört Leipzig: Xavi Simons und Henrichs kommen nicht entscheidend durch, am Ende wird Schlagers Distanzversuch zur Ecke abgefälscht. Diese führt dann auch zum Elfmeter für RB! Die Flanke von rechts wird noch abgewehrt, dann will Seiwald links in der Box den Ball per Kopf an Mazraoui vorbeilegen. Der Eingewechselte hat die Hand zu weit draußen und wehrt den Ball ab, klare Sache.
Dreierpack für Olmo
Der Spanier trifft in der 68.Minute zum Dreierpack! Der überragende Spieler dieser Partie fackelt nicht lange und schießt die Kugel präzise ins linke untere Eck. Ulreich ahnt das, kommt aber nicht heran. Das ist hier mehr als eine Vorentscheidung. In der 75.Minute lässt Coman das 1:3 liegen! Ein Zuspiel von Kimmich nimmt er rechts in der Box stark mit und zieht sofort in die Mitte. Sein Abschluss aus 14 Metern ist dann zwar wuchtig, aber unplatziert. Blaswich reißt die Arme nach oben und pariert.
Letzter Wechsel Bayern, 78.Minute: Goretzka ersetzt Kimmich, Forsberg und Carvalho ersetzen auf Seiten der Gäste Olmo und Simons.
In der 83.Minute probiert es Mazraoui per Kopf. Ans Außennetz!
Letzter Wechsel auch für den Pokalsieger: Klostermann kommt für Henrichs (85). Zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit marschiert Sesko durch und enteilt Upamecano. Frei vorm Keeper bleibt der Neuzugang nicht cool genug, Ulreich pariert stark.
Es sind zwei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Hier passiert aber nichts mehr und Schiedsrichter Dankert pfeift ab.
MK120823
Teurer Dämpfer
KSC scheitert an mangelnder Einstellung zum Spiel
Der Karlsruher SC kann sich ab sofort voll und umfänglich auf das Geschehen in der Liga konzentrieren. Das ist meist das Resümee, wenn ein Zweitligist, als Favorit gestartet, in der ersten Pokalrunde bei einem Underdog aus der 3.Liga scheitert. Und genau das ist passiert, bei allem Respekt vor den Gewinnern.
Kein Klassenunterschied
So konnte der sichtlich angefressene KSC-Trainer Christian Eichner auch auf der Pressekonferenz nach dem Spiel seine Unzufriedenheit nicht verbergen. Der Übungsleiter konnte auch in der ersten Halbzeit keinen Klassenunterschied erkennen und die Offemsivreihen beider Teams konnten sich kaum in Szene setzen. Eine Chance von Fabian Schleusener vor der Pause sei da deutlich zuwenig gewesen. Dann sei man auch schlecht aus der Pause gekommen und das Verteidigungsspiel im letzten Drittel sei deutlich zu behäbig gewesen. Hier habe nur Patrick Drewes seine Mannschaft im Spiel gehalten. Abgerechnet würde aber im Sechzehner und so sei der Saarbrücker Sieg auch nicht unverdient.
KSC fehlte es an Bereitschaft
Der Mannschaft muss man vorwerfen, zumindest über große Phase überraschend pomadig, arm an Tempo aufgetreten zu sein. Man hat sich dem Augenschein nach zu sehr darauf verlassen, mit rein fußballerischen Mitteln im Ludwigsparkstadion durchzukommen, schlitterte so in ein unnötiges, frühes Pokal-Aus. Dies konnte dann auch eine feine Einzelleistung von Lars Stindl nicht verhindern.
Jetzt heißt es sich neu zu fokussieren und am Freitag in Wiesbaden engagierter aufzutreten und die gute Position in der Liga zu behaupten.
MK110823
Ligapremiere im neuen Wildpark
HSV mit viel Respekt, aber auch Mut zum KSC
Mit viel Respekt begegnen die Hanseaten heute der Spielweise des KSC. Speziell beim letzten Spiel in Karlsruhe, einer 2:4 Niederlage, hatte man erhebliche Probleme.
Trainer Christian Eichner wechselt im Vergleich zum Auswärtssieg in Osnabrück auf einer Position: Zivzidadze wird im Sturm durch Rossmann ersetzt. Der KSC beginnt also wie folgt: Drewes - Jung, Bormuth, Franke, Heise - Nebel, Gondorf, Wanitzek - Stindl - Rossmann, Schleusener.
Sein Kollege Tim Walter tauscht ebenfalls nur einmal: Ambrosius wird in der Innenverteidigung durch Hadzikadunic ersetzt. Die Hamburger starten so: Heuer Fernandes - van der Brempt, Ramos, Hadzikadunic, Heyer - Pherai, Meffert, Benes - Königsdörffer, Glatzel, Öztunali.
Der KSC startet in einem 4-4-2, der HSV zu Beginn in einer 4-3-3 Formation. Im Mittelpunkt steht hier zu Beginn der Kampf um Ballbesitz zwischen den Strafräumen. Den Kampf übertrieben hat dabei in der 6.Minute der Hamburger Neuzugang Ramos. Er handelt sich die erste Gelbe Karte nach einem späten Einsteigen gegen Schleusener ein.
Erste gefährliche Aktion zur KSC-Führung
In der 13.Minute die erste wirkliche Chance für die Gastgeber. Stindl spielt einen überragenden Ball aus dem Zentrum raus auf die linke Seite zu Heise, der den Ball flach vor den Fünfer befördert. Dort lässt Wanitzek clever für Schleusener durch, der aus acht Metern den Ball ins leere Tor befördert. Heuer Fernandes hatte das kurze Eck abgedeckt. Der HSV ist sichtlich angeknockt. Hier drücken aktuell nur die Spiel in blau-weiß. Der nächste Angriff, 19.Minute, wieder über links, über Heise. Der schlägt die nächste Flanke von der linken Seite in den Sechzehner, findet diesmal aber keinen Abnehmer. Ramos klärt im Fünfer vor zwei Karlsruher Stürmern. Hier ist mittlerweile eine gute halbe Stunde gespielt und die Anteile am Ballbesitz nahezu ausgeglichen. Die nächste Großchance für die Gastgeber, diesmal über rechts. Jung tritt an, flankt ins Zentrum, findet Rossmann. Dessen Kopfball geht aber links knapp am Tor von Heuer Fernandes vorbei (34.).
Hamburger Druckphase vor der Pause
In der 38.Minute wird es dann vor dem Tor von Drewes gefährlich. Benes geht auf der linken Seite mal stark an Nebel vorbei, legt sich die Kugel dann aber etwas zu weit vor und kann die Kugel gerade noch so links an den Fünfer zu Glatzel spitzeln. Der Stürmer zieht scharf aus der Drehung ab, bekommt die Kugel aber nicht mehr richtig auf das Tor. Der Ball geht knapp rechts am Tor vorbei. Zwei Minuten später geht es wieder Richtung Heimtor. Es folgen zwei Ecken in Serie ohne jedoch zum Abschluss zu führen. Die Gastgeber sind jetzt zu passiv, laufen Gefahr hier noch vor der Pause den Ausgleich zu kassieren. Es sind zwei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Hier passiert allerdings nichts mehr und die Teams gehen in die Pause.
Zivzivadze setzt Schlusspunkt
HSV-Doppelschlag binnen vier Minuten zur Führung
Nicht einmal zwei Minuten sind hier vor 33.000 Zuschauern gespielt und die Heimmannschaft will sofort nachlegen. Personelle Wechsel gab es auf beiden Seiten nicht.
Mit zunehmender Spieldauer gewinnen die Hanseaten deutlich mehr an Spielanteilen.
Dreifachwechsel HSV in der 55.Minute
Es kommen Dompe', Jatta und Ambrosius, dafür gehen Öztunali, Ramos und Königsdörffer vom Platz. Das sind sämtlich positionsgetreue Wechsel, allerdings mit mehr Druck über die Außen.
Benes zündet direkt per Freistoß
Die 61.Minute bringt höchste Gefahr für das Karlsruher Tor. Nach Foul an Pherai liegt die Kugel zentral, etwa 20m vor dem Tor bereit. Der Ungar tritt den Freistoß aus dieser Top-Position wunderschön oben rechts ins Tor.
Zunächst ist es noch Stindl mit dem nächsten Abschluss. Nach einem Abpraller im Sechzehner nimmt der ehemalige Nationalspieler den Ball direkt aus 18 Metern leicht linker Position. Sein Schuss geht aber gut zwei Meter über das linke Lattenkreuz.
Glatzel mit der Gästeführung
Binnen vier Minuten dreht der einstige Bundesliga-Dino diese Partie. Benes will eigentlich aus 25 Metern linker Position abziehen, Glatzel hält rechts vom Elfmeterpunkt aber den Fuß rein und bringt den Schuss so unhaltbar für Drewes oben rechts im Tor unter. Was eine Ballkontrolle - die Karlsruher sind sichtlich beeindruckt. Dann doch der Versuch einer Antwort. Jung dribbelt sich auf der rechten Seite bis zum Fünfer durch und legt dann zurück an den linken Pfosten, wo Heise aus 18 Metern direkt abzieht. Sein Schuss geht in der 69. Minute nur Zentimeter am linken Pfosten vorbei. In der 75.Minute bedient Heise seinen Außenverteidiger-Kollegen von links am rechten Fünfereck, wo Jung direkt abzieht. Sein Versuch geht aber deutlich über den Kasten von Heuer Fernandes. Zwei Minuten später ist es Wanitzek, der nach einem Querpass von der rechten Seite den Ball direkt aus 18 Metern zentraler Position nimmt. Heuer Fernandes lenkt den Schuss aber noch gerade so aus dem rechten Toreck ins Aus.
Doppelwechsel beim Karlsruher SC
Zivzivadze und Burnic kommen in der 78.Minute für Schleusener und Rossmann. Die Heimmannschaft ist zwar jetzt am Drücker, der HSV steht aber etwas tiefer und verteidigt geschickt.
Nächster Wechsel beim KSC: In der 87.Minute kommt Herold für Heise. Beim HSV ersetzt Krahn Pherai. Christian Eichner bringt noch einmal Marino für Jung. Hier sind fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. In der Extrazeit verlässt auch Bakery Jatta den Platz. Für ihn ist nun Muheim im Spiel. In der Nachspielzeit kommt der HSV noch zu einer Doppelchance durch Dompe' und Jatta.
Zivzivadze lässt Wildpark beben
Den Schlusspunkt setzt allerdings der eingewechselte Zivzivadze. Der Georgier trifft in der Schlussminute und das Stadion scheint zu explodieren. Stindl will erst vom rechten Sechzehnereck abziehen, behält nach einem geblockten Schuss aber die Nerven und bedient den perfekt einlaufenden Zivzivadze am rechten Fünfereck. Der Nationalspieler schießt aus der Drehung flach ins linke Eck ein.
Das Spiel ist aus und die Fans skandieren "Nie mehr 1.Liga- HSV".
MK060823
Voller Betze zum Auftakt
Heimpleite nach unnötigen Gegentreffern
Es hatte sich bereits am Donnerstag angedeutet, heute wurde es Gewissheit. Topstürmer Terrence Boyd hat es noch nicht in den heutigen Kader geschafft, wird von Tyger Lobinger ersetzt. Etwas überraschend findet sich auch Philipp Klement auf der Bank wieder. Neuzugang Ragnar Ache ist im Kader, wird aber wohl auch, je nach Spielverlauf, von der Bank kommen.
Zwei Neuzugänge starten
Mit Raschl und Elvedi schenkt Dirk Schuster zwei Sommerverpflichtungen das Vertrauen. Die Startelf des FCK wie folgt : Luthe - Elvedi, Niehues, Tomiak - Zuck, Raschl, Ritter, Durm - Redondo, Opoku, Lobinger
St. Pauli geht nach der Rekordrückrunde mit zehn Siegen in Serie als Aufstiegskandidat in die neue Spielzeit. Aus diesen Ambitionen haben die Hamburger im Vorwege der Saison auch kein großes Geheimnis gemacht. Nach zuletzt zwei 5. Plätzen will man in dieser Spielzeit ganz sicher nicht nur Vierter werden.Trainer Marc Hürzeler vertraut folgender Mannschaft: Vasilj - Medic, Smith, Mets - Ritzka, Irvine, Hartel, Saliakas - Saad, Metcalfe - Albers. Das bedeutet in der Defensive eine Dreierkette.
Das Spiel läuft und der FCK formiert sich hier zunächst in einem 3-4-3 bzw. 3-4-2-1 nit Redondo und Opoku über die Außen. In der Defensivkette vor Luthe stehen Elvedi, Tomiak und Niehues, unterstützt von Zuck und Durm auf den Außenbahnen. Die Hausherren beginnen sehr tief stehend, überlassen dem Gegner erst einmal Ball und Spiel. Dirk Schuster bleibt seinen Prinzipien treu. Beide Teams finden hier noch keinen Weg zum Tor. Kaiserslautern steht tief und den Gästen aus Hamburg fehlen noch die Ideen, den Ball hinter die Ketten zu bekommen.
Die erste echte Torchance gehört dem FCSP. Nach dreizehn Minuten kommt Hartel nach einem Doppelpass mit Saad an der Strafraumgrenze zum Abschluss. Luthe sieht den Schuss spät, bekommt aber die Fingerspitzen dran und klärt zur Ecke.
Lange Anlaufzeit für die Gastgeber
In der 24. Minute ist es dann Zuck für die Gastgeber der den Abschluss sucht. Der hat nach Zuspiel von Raschl halblinks im Strafraum sehr viel Platz, doch Medic und Mets können Schuss und Nachschuss jeweils gut blocken. Nach einem Ballverlust in Strafraumnähe hat St. Pauli mal etwas Platz für einen schnellen Gegenzug. Metcalfe flankt von der rechten Seite, im Strafraum kann sich Irvine im Luftduell aber nicht behaupten (29.).
Nach fast vierzig Minuten schleicht die Partie weiter der Pause entgegen. Und so können wir tatsächlich die erste Hälfte einer Begegnung verfolgen, die in der jungen Spielzeit torlos bleibt.
Der Ballbesitz liegt jeweils etwa bei 50%.
Hier ist eine Minute Nachspielzeit angezeigt. Auch diese Zeit verstreicht und es geht torlos in die Kabinen.
Saad schockt Kaiserslautern
Fehlstart in die zweite Spielhälfte
Gut fünf Minuten sind hier gespielt und die Gäste gehen in Führung. Irvine bringt den Ball aus dem Mittelkreise hinter die Abwehrlinie. Durm lässt Elias Saad laufen, der dann Luthe umkurzt und die Kugel aus 14 Metern ins leere Tor schiebt. Höchste Zeit für die Roten Teufel hier aufzuwachen. Die erste Hälfte war alles andere als ein Augenschmaus für die 44.079 Zuschauer.
Doppelwechsel bei den Gastgebern
Dirk Schuster reagiert: Puchacz und Ache kommen in der 61.Minute für Zuck und Lobinger. Puchacz hat dann auch zwei Minuten nach seiner Einwechslung die erste Möglichkeit. Sein Schuß geht aber weit über das Tor von Vasilj.
Auch St. Pauli wechselt: Metcalfe vom Platz, für ihn kommt Afolayan (63.).
Ache lässt den Betzenberg beben
Er ist keine fünf Minuten auf dem Platz, steht aber da, wo ein Stürmer stehen muss. Von der rechten Seite bringt Opoku den Ball in den Rückraum, wo Redondo sehr aussichtsreich zum Abschluss kommt, die Kugel aber nicht richtig trifft. Der Ball wird so zum Querschläger, der links im Strafraum zu Ragnar Ache kommt, der aus kurzer Distanz per Kopf abstaubt. Das ist der Ausgleich zum 1:1.
Das ist jetzt plötzlich ein anderes Spiel. Nun drücken die Pfälzer und das Stadion ist da. In der 71.Minute ein weiterer Doppelwechsel beim FCK. Redondo und Opoku verlassen das Feld, für sie kommen Zolinski und Hercher.
Foulelfmeter mitten in die Druckphase
Die 75.Minute ist angebrochen und die Hamburger bekommen die Topchance. Saad flankt von links auf Hartel, der beim Schussversuch vom Raschl am Fuß getroffen wird. Klare Sache!
Hartel verwandelt sicher zur erneuten Führung.
Letzter Wechsel der Gastgeber: Klement kommt für für Raschl ins Spiel (78.). In der gleichen Minute kommen bei den Kickern vom Kiez Wahl und Treu für Ritzka und Albers.
Wechsel bleiben ohne Wirkung
In der 81.Minute stoppt Ritter Afolayan am Rande eines weiteren Elfmeters. Doch St. Pauli bleibt im Ballbesitz und der Engländer eine zweite Chance. Der Schuss aus sehr spitzem Winkel knallt an Außennetz. Drei Minuten später geht Ache allein auf das Tor zu, doch Vasilj bleibt lange stehen und gewinnt so das direkte Duell gegen den Schützen des zwischenzeitlichen Ausgleichs.
In der 87.Minute bringt Marc Hürzeler Sinani für Saad. Jetzt heißt es das Ergebnis über die Runden zu bringen.
Es sind fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. Die erste Möglichkeit zur endgültigen Entscheidung haben jetzt die Gäste. Sinani geht alleine auf den Strafraum zu, doch Ache kann den Konter mit sehr viel Laufeinsatz stoppen.
Es bleibt hier bei der nicht unverdienten Heimniederlage für den FCK.
MK290723
Saisonpressekonferenz
KSC bleibt bei seinen Zielen eher defensiv
Am gestrigen Tag gaben KSC-Geschäftsführer Michael Becker und Trainer Christian Eichner einen Ausblick auf die kommende Runde.
Wirtschaftlich auf einem guten Weg
Für die Zahlen und eine Bestandsaufnahme zum wirtschaftlichen Bereich hatte Geschäftsführer Michael Becker Zeit genommen und den Stuhl auf dem Podium für Eichner vorgewärmt.
Zum sportlichen Teil nannte Becker nur eine konkrete Zahl. Das war das Ziel, die ominöse 40 Punkte Schwelle "so schnell als möglich“ zu erreichen. Das war aber keine neue Ansage.
13.500 Dauerkarten weg
Becker, der in der bis zur Ankunft eines „Bereichsleiters Profis“ in der Task Force als Mann der Zahlen die letzte Instanz ist, bezifferte den Stand beim Dauerkartenabsatz mit 13.500 und ordnete die Steigerung von über 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr als erfreulich ein. „Darauf können wir alle wahnsinnig stolz sein, die ganze KSC-Familie und das Umfeld“, fand er.
Der Anteil aus den „klassischen Public-Bereichen“ betrage demnach mehr als 3.000. Ein großer Teil der Umsatzsteigerung resultiere aus den Hospitality-Bereichen. „Wir lagen da in der letzten Saison bei rund 500, auch aufgrund der Kapazitäten in den Provisorien".
Der aktuelle Vermarktungsstand liegt bei über 1.000. Bei den Business-Seats sind wir bei rund 80 Prozent Auslastung. Bei den Logen sind es rund 70 Prozent“, führte Becker aus und sprach davon, dass sich im eben erst mit dem Spiel gegen den FC Liverpool eröffneten BBBank Wildpark manches erst noch „einruckeln“ müsse.
Bei Kaderplanung „voll im Soll“
Bei der Kaderplanung sieht Becker den Arbeitskreis „voll im Soll“. Er wiederholte die Absicht, „dass wir künftig die Anzahl der Spieler, die auch einen wirtschaftlichen Wert für den Kader haben, erhöhen wollen“. Gleichermaßen sei aber auch klar, „dass das nicht von heute auf morgen geht“. Es sei „insgesamt ein sehr guter Kompromiss gelungen, wie wir die Mannschaft zusammengestellt haben. Der eine oder andere wird in den nächsten Wochen noch dazu stoßen. Wir sind intensiv dran, noch Zugänge zu realisieren, insbesondere ein Stürmer. Das ist eine Prio-1-Position, die wir noch besetzen wollen.
"Wucht, Physis, Geschwindigkeit" soll der Wunschkandidat mitbringen, meinte Eichner.
Bild: KSC
Keine Langeweile im Wildpark
Keine neuen Themenfelder für die Journalisten
Die Sommerpause hat einiges an Bewegung in der Liga und den Vereinen gebracht. Nicht neu ist allerdings die Sorge von Trainer Christian Eichner, die bei den routinemäßigen Treffen anwesenden Journalisten mit Wiederholungen zu langweilen. So erwähnte er vorab, dass er ihnen „keine neuen Themenfelder eröffnen“ werde, indem er der Liga eine „ähnliche Namensqualität wie vor zwei Jahren mit Bremen und Schalke“ zusprach – nur dass eben diesmal Schalke und Hertha BSC neben Fortuna Düsseldorf, Hannover 96 und SC Paderborn die Erwähnung verdienten. Sicher: „Drei vier weitere Namen“ hätte er nennen können.
Prominenz sorgt für blanke Euphorie
Seine Schlussfolgerung aus der Prominenz: „Dann haben wir genau eines, nämlich eine Zweite Liga, die total interessant ist. Es wird jede Woche in jedem Spiel alles möglich sein – für den KSC, für Braunschweig und alle anderen Vereinen auch. Weswegen es auch völlig egal ist, wo du startest, gegen wen du startest und wann du wen zu Hause hast und wann nicht“.
Auftakt gegen hochmotivierten Aufsteiger
Eichner startet mit seiner Mannschaft an diesem Samstag, 13 Uhr, auswärts. in Osnabrück bei einem Aufsteiger. Wo seine Mannschaft steht, wird er nach dem Duell an der Bremer Brücke genauer einzuschätzen wissen. „Es wird uns die blanke Euphorie anspringen“, nannte der 40-Jährige seine Vorahnung und erkannte eine Parallelität zur Situation vor zwei Jahren.
Auch damals hatte für den KSC das Gastspiel bei einem Aufsteiger im Spielplan an erster Stelle gestanden, „wo wir dann den Eindruck erweckten, wir schauen uns erst mal an, was in Rostock passiert. Prompt hätten wir nach 20 Minuten eigentlich schon wieder heimfahren können. Ähnliches wird uns am Samstag blühen.“
Personelle Situation
Nach der Verpflichtung des in der Offensive vielseitig einsetzbaren Ex-Nationalspielers Lars Stindl will der KSC noch einen oder zwei weitere Stürmer holen, allerdings ohne Eile. "Wir lassen uns momentan nicht treiben", sagte KSC-Trainer Christian Eichner "Wucht, Physis, Geschwindigkeit" soll der Wunschkandidat mitbringen, meinte Eichner. In Osnabrück muss der Übungsleiter auf Jensen, Kobald und den langzeitverletzten Sihlaroglu.
Mattuschkas Tabelle überrascht
Eichner hatte die erste Medienrunde mit Becker an einem der Tische im Saal mitverfolgt und pflichtete seinem Vorredner später in allen Punkten bei. Widerspruch gab es aber für den Sky-Experten Torsten Mattuschka, der beim „Kicker“ den KSC als einen der möglichen Teilnehmer an der Relegation tippte. „Er musste vielleicht mit einem Namen dienen, den nicht jeder aufs Parkett bringen kann“, meinte Eichner augenzwinkernd.
MK270723
Die Anspannung steigt
Einige Fragezeichen vor Saisonauftakt
Unter Leitung der neuen FCK-Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck (Vorgänger Stefan Roßkopf ist künftig als Leiter der Unternehmenskommunikation für den FCK tätig) fand heute im Medienzentrum die erste Pressekonferenz der neuen Saison statt.
Der 1.FC Kaiserslautern hat für die Partie am Samstag bereits 41.500 Tickets verkauft, 2.700 Karten gingen an die Gäste aus der Hansestadt. Für die kommende Runde wurden bisher 24.000 Dauerkarten verkauft.
Personell sieht es so aus, dass Boyd und Durm wieder im Mannschaftstraining eingestiegen sind. Der Einsatz der beiden Spieler bleibt jedoch fraglich. Zimmer fehlt wegen Rot-Sperre.
Ache noch nicht bereit für die Startelf
Die prozentuale Wahrscheinlichkeit, ob Arche schon in der Startelf stehen wird, wollte Trainer Dirk Schuster nicht benennen. Arche habe zwar mit Eintracht Frankfurt vierzehn Tage in der Vorbereitung verbracht, er könne die Fitness allerdings, nach nur zwei Trainingseinheiten, noch nicht final beurteilen. Vieles hänge auch davon ab, wie sich andere Personalien bis Samstag entwickeln. Der Spieler selbst erklärte bei der Medienrunde nach der Pressekonferenz, er fühle sich bereit, wisse aber auch nicht, wie sein Körper auf eine mögliche Belastung reagiere. Auch auf anderen Positionen werde man aus dem Bauch heraus treffen müssen.
St. Pauli ein im System flexibler Gegner
Die Gäste aus Hamburg bezeichnet Schuster als brutal starke Truppe, die alle ihre sieben Testspiele erfolgreich bestritten hat und durchaus noch höher hätte gewinnen können. Dem Saisonstart gegen die beste Rückrundenmannschaft der Vorsaison blickt Schuster mit Respekt, aber vor allem Vorfreude entgegen: "St. Pauli wird direkt ein ganz dickes Brett. Auf der anderen Seite bin ich sehr optimistisch, dass wir mit den fantastischen Fans im Hintergrund, die die Mannschaft letzte Saison immer gepusht haben, hier ein gutes und erfolgreiches Spiel machen werden. Neben dem Kampfgeist, der Betze-DNA, die auch in dieser Saison die Basis sein muss, wollen wir auch weiter die spielerische Entwicklung vorantreiben. Es wird darum gehen, eine Balance zu finden, um ein gutes und erfolgreiches Spiel zu machen. Wir werden unsere Jungs so vorbereiten, dass wir St. Pauli vor Aufgaben stellen werden"
Die Mannschaft habe ein gutes Selbstvertrauen und werde versuchen, sofort an die Leistungen der Rückrunde (nur zwei Niederlagen gegen HSV und Braunschweig) anzuknüpfen.
Saisonziel ist ein stabiler Mittelfeldplatz
Die letzte Saison wollen wir natürlich bestätigen, weil wir die Messlatte ziemlich hoch gelegt und eine sehr erfolgreiche Runde gespielt haben", erklärt Dirk Schuster zum Abschluss der Vorbereitung und zwei Tage vor dem Auftaktspiel gegen St. Pauli (Samstag, 13:00 Uhr, Fritz-Walter-Stadion). Da man diese Saison wieder bei Null starte, gelte es, wie vergangene Runde, schnellstmöglich die 40 Punkte Marke zu knacken. Danach könne man neue Ziele anstreben. Dies sollte dann, wie in der abgelaufenen Runde, ein stabiler Mittelfeldplatz sein. Es gelte unverändert, eine gewisse Demut an den Tag zu legen. Wichtig sei auch immer dieses "Betze-Feeling" und die totale Unterstützung durch die Zuschauer.
Konkurrenz belebt das Geschäft
Gerade durch den Zugang von Ragnar Arche wolle man durch eine Konkurrenzsituation das Leistungsniveau steigern. Dies könne jeden befruchten.
Stärkste 2.Liga aller Zeiten?
Die Liga, mit all den großen Traditionsvereinen sei mit Sicherheit sehr stark, vielleicht stärker denn je. Hier fehle auch nicht mehr sehr viel zur Bundesliga.
Das verflixte 2.Jahr
Auch im zweiten Jahr gelte es, wie in der abgelaufenen Saison, immer 100% abzurufen und gerade solche Spiele vor ausverkauften Häusern nicht als selbstverständlich zu nehmen. Es sollte besonders und außergewöhnlich bleiben in der Liga zu spielen. Dafür müsse man von Beginn an konzentriert arbeiten.
Weiterer Zugang gewünscht
Im zentralen, defensiven Mittelfeld besteht, so Schuster, schon längere Zeit Handlungsbedarf. Sollte man hier einen weiteren Spieler verpflichten können, steigere dies natürlich auch wieder die interne Konkurrenz und hebe die Leistung hoffentlich auf ein höheres Level.
MK270723
Vom Halberg an die alte Försterei
Benedict Hollerbach wechselt zum 1. FC Union Berlin
Der SV Wehen Wiesbaden und der 1. FC Union Berlin haben sich auf einen Wechsel von Benedict Hollerbach verständigt. Der Stürmer schließt sich mit sofortiger Wirkung dem Bundesligisten und Champions-League-Teilnehmer aus Berlin-Köpenick an. Über die Ablösemodalitäten haben beide Vereine Stillschweigen vereinbart.
„Benedict hat nicht erst nach den Relegationsspielen Begehrlichkeiten geweckt, sondern sich deutlich früher in den Fokus vieler Vereine gespielt. Natürlich wollten wir ihm einerseits keine Steine in den Weg legen, ihn aber andererseits auch ganz sicher nicht unter Marktwert ziehen lassen. Jetzt freuen wir uns, dass für beide Seiten eine gute Lösung gefunden werden konnte und Holler den Sprung in die Bundesliga wagen kann”, so Nico Schäfer, Sprecher der Geschäftsführung beim SVWW, der die Verhandlungen mit den Eisernen um Manager Oliver Ruhnert geführt hatte. „Für seine weitere Karriere und für ihn persönlich wünschen wir Bene nur das Allerbeste. Er wird in der BRITA-Arena immer sehr willkommen sein.“
Quelle: Medieninformation Verein vom 27.07.2023
Neuer Stürmer am Betze
FCK verpflichtet Ragnar Ache
Der 1. FC Kaiserslautern geht mit einem weiteren Stürmer in die neue Saison: Ragnar Ache verstärkt pünktlich vor Saisonbeginn die Roten Teufel. Der Angreifer wechselt vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt an den Betzenberg.
Ragnar Ache wurde in Frankfurt geboren und zog als Zehnjähriger mit seiner Familie in die Niederlande. Dort durchlief er den Großteil seiner fußballerischen Ausbildung bei Sparta Rotterdam, wo er im Alter von 17 Jahren seinen ersten Profivertrag unterzeichnete und zunächst für die zweite Mannschaft, später dann für die Profis in der Eredivisie zum Einsatz kam. Nach 39 Spielen mit sieben Treffern wechselte der 1,83 Meter große Mittelstürmer im Sommer 2020 zum Bundesligisten Eintracht Frankfurt. Für die SGE kam er zu 20 Bundesligaeinsätzen und drei Kurzeinsätzen in der Europa League, ehe er in der vergangenen Saison an die SpVgg Greuther Fürth ausgeliehen wurde. Beim Kleeblatt kam er in 32 Zweitligaspielen zum Einsatz und sammelte dabei elf Scorerpunkte. International lief Ragnar Ache für den DFB bei der U21-Auswahl auf und stand zudem bei den Olympischen Sommerspielen 2021 in Tokyo in allen drei Gruppenspielen der deutschen Mannschaft auf dem Platz.
„Ragnar Ache verkörpert einen Stürmertyp, mit dem wir unseren Kader unbedingt noch ergänzen wollten. Er hat eine sehr körperbetonte und dynamische Spielweise und hebt insgesamt unsere Qualität im Sturmzentrum an. Wir freuen uns, dass er seine nächsten Schritte bei uns gehen wird und hoffen, dass er sich schnell integriert. Außerdem möchten wir uns auch bei Eintracht Frankfurt für die unkomplizierte und professionelle Abwicklung des Transfers bedanken“, so FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen zur fünften Neuverpflichtung der Roten Teufel.
„Ausschlaggebend für meinen Wechsel waren am Ende auch die Fans. Diese Atmosphäre und Wucht, die ich in der letzten Saison hier erlebt habe, war unglaublich. Ich freue mich, für diesen Traditionsverein auflaufen zu dürfen und freue mich auf das erste Spiel mit der Mannschaft“, begründete Ragnar Ache den Wechsel zu den Roten Teufeln.
Spielerdaten
Name: Ragnar Ache
Position: Angriff
Geboren: 28.07.1998 in Frankfurt am Main
Nationalität: Deutsch/Ghanaisch
Größe: 1,83 m
Frühere Vereine: SpVgg Greuther Fürth, SG Eintracht Frankfurt, Sparta Rotterdam, RV & AV Sparta, SpVgg 03 Neu-Isenburg
Quelle: Pressemitteilung Verein vom 25.07.2023
KSC unterliegt den Reds
Eröffnungsspiel zieht die Massen in den BBBank Wildpark
Wenn der Karlsruher SC sein neues "Wohnzimmer" eröffnet, muss der Gegner schon internationales Format haben. Dies ist dann auch mit dem Besuch des Liverpool FC und seinem deutschen Trainer Jürgen Klopp der Fall.
Karlsruhes Trainer Christian Eichner schickt folgende Formation auf den Platz: Drewes - Jung, Bormuth, Heise, Franke - Wanitzek, Gondorf, Nebel, Stindl- Schleusener, Rossmann
Jürgen Klopp und sein LFC starten wie folgt: Kelleher - Bradley, Van Dijk, Konate - Szobozlai, Robertson, Clark, Alexander-Arnold - Diaz, Salah, Nunez
Hier ist angepfiffen und die Gäste drücken auf's Tempo.
Frühe Führung durch Nunez
Das Spiel ist gerade einmal drei Minuten alt und die Reds gehen in Führung. Salah und Nunez können im Strafraum unbedrängt kombinieren, Nunez vollendet ins linke Eck. Taktisch sieht es beim KSC nach einem 4-4-2 aus ,während die Gäste in einem 3-4-3 agieren. Nach gut zwanzig Minuten beruhigt sich das Spiel hier etwas, auch der KSC bekommt seine Spielanteile. So hat dann auch Stindl die erste Großchance, Kelleher kann den Ball über die Latte lenken.
La Ola geht durch den Wildpark
Selten hat man solch eine Stimmung bei einem Freundschaftsspiel erlebt. Hier geht eine Welle nach der anderen durch das ausverkaufte Stadion.
KSC belohnt sich für großen Einsatz
In der 39.Minute dann der große Moment des Rückkehrers. Liverpool kann den Ball nicht aus der Gefahrenzone bringen und Stindl fasst sich ein Herz. Der Mittelfeld-Stratege zieht kurz hinter der Strafraumkante per Volley ab und der Ball schlägt im Liverpooler Kasten ein. Jetzt fangen die Gastgeber plötzlich auch an Fußball zu spielen, klären Situationen in der Defensive spielerisch. Die Antwort in der 41.Minute. Liverpool kommt aus kurzer Distanz zum Abschluss, Drewes klärt ganz stark. Es sind drei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Die nächste Chance wieder für die Badener. Der Freistoß aus 17m durch Wanitzek wird von der Mauer der Briten geblockt. Hier ist Halbzeit.
Kompletter Wechsel bei Liverpool
Zu Beginn der zweiten Hälfte stehen hier vor 34.000 Zuschauern elf neue Spieler in rot auf dem Platz.
Beim KSC gibt es keinen Wechsel.
Jung mit sehenswertem Solo
In der 50 Minute beweist Sebastian Jung seine Offensivqualitäten. Nach Zuspiel von Stindl zieht der Abwehrspieler über die rechte Seite in den Strafraum. Dann der fulminante Abschluss und die Kugel schlägt rechts oben im Winkel zur 2:1 Führung ein. Die nächste Szene, wieder ein Abschluss im Strafraum, für Liverpool. Drewes heute aber auf der Linie bockstark. (54.).
Die Gastgeber stehen aktuell zu tief.
Ausgleich für die Reds
Es rächt sich, wenn man gegen eine Mannschaft internationaler Klasse zuviele Räume lässt. In der 68.Minute die Chance und der Treffer durch Gakpo. Soviel Raum darf man einem Spieler dieser Güte nicht lassen.
Sechsfacher Wechsel KSC
In der 72.Minute kommen beim KSC Herold, Marino, Zivzivadze, Brosinski, Thiede und Arase für Jung, Stindl, Schleusener, Franke, Rossmann und Heise ins Spiel.
Nächster Wechsel bei den Gastgebern. In der 80.Minute kommen Burnic und Öztürk für Wanitzek und Gondorf.
Jetzt versucht der Zweitligist hier wieder etwas mehr ins Spiel zu kommen.
Die angezeigte Nachspielzeit beträgt drei Minuten. Jetzt pennt aber die Hintermannschaft der Karlsruher und Jota lässt sich nicht zweimal bitten, trifft zum späten Siegtreffer für die Reds. Keine Minute später, gleiches Muster, gleicher Torschütze für den LFC. Wieder trifft Jota. Endstand hier also 2:4.
Fazit:
Trotz zweiter später Gegentreffer scheint der Karlsruher SC für den Saisonstart gerüstet. Die heutige Startelf könnte man sich durchaus auch beim Liga Auftakt in Osnabrück an der Bremer Brücke vorstellen.
MK190723
Höhepunkt der Vorbereitung
Torloses Unentschieden gegen Norwich City
Heute, genau vor einem Jahr, durfte der 1.FC Kaiserslautern als Aufsteiger das Eröffnungsspiel der 2.Liga gegen Hannover 96 bestreiten. Der 2:1 Last-Minute Sieg ließ den Betze damals beben. Mittlerweile trifft man, nach einem Trainingslager in den USA, auf einen englischen Zweitligisten, Norwich City FC, die mit einem Marktwert von annähernd 100 Millionen Euro bei Transfermarkt geführt werden. Alleine diese Geschichte zeigt, dass der FCK wieder im Club der Großen angekommen ist.
So kamen heute auch 7.704 Fans auf den Betzenberg, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Hauptaugenmerk dürfte dabei auf Neuzugängen wie Puchacz, Elvedi oder Raschl liegen. Diese sollten auch gleich ihren Platz in der Startelf von Dirk Schuster finden. Diese Elf startet beim FCK: Luthe - Tomiak, Kraus, Puchacz, Elvedi - Durm, Raschl, Niehues - Redondo, Hercher, Lobinger.
Lautern hinten mit einer Viererkette. Links Puchacz, zentral Kraus und Tomiak, rechts Elvedi. Bei Norwich sieht es taktisch nach einer Dreierkette aus.
Das Spiel läuft, man muss aber fairerweise sagen, dass beide Teams mit bescheidenem Tempo unterwegs sind. Chancen bleiben auf beiden Seiten zunächst Mangelware. Vereinzelte Szenen, teils auch in der Box, führen zu keinen nennenswerten Situationen. Der FCK tat sich im Offensivspiel lange schwer und hatte in der 30. Minute seine erste gefährliche Szene, als Neuzugang Tobias Raschl den Ball an der Grundlinie eroberte und im Zentrum Philipp Hercher suchte. Norwich-Keeper Angus Gunn verhinderte aber den Abschluss von Hercher, der Nachschuss von Lex-Tyger Lobinger wurde geblockt.
Vielleicht bringen die Wechsel zu Beginn der zweiten Hälfte hier etwas mehr Tempo und Gefahr vor den Toren.
Zahlreiche Wechsel auf beiden Seiten
Für Kaiserslautern sind Krahl, Ritter, Zimmer, Klement, Opoku und Opoku neu im Spiel. Aus der Partie gehen Luthe, Elvedi, Kraus, Raschl, Puchacz und Hercher. Dies sollte sich auch gleich bemerkbar machen. Mehrere schnelle Angriffe, jeweils über Klement oder Opoku, sorgen für Gefahr. Die beste Chance hat dabei Opoku, der nach gut 55 Minuten zentral im Strafraum zum Abschluss kommt. Da kann der eingewechselte Gästekeeper, Tim Krul, nur mit Mühe klären. Nach gut einer Stunde ersetzen Tachie und Hanslik dann Lobinger und Redondo.
Gewitter sorgt für Unterbrechung
Gleichzeitig wird aufgrund des einsetzenden Gewitters die Partie unterbrochen. Die Pause dauert knapp fünf Minuten und der Ball rollt wieder. Direkt übernimmt der Gastgeber die Initiative, wieder scheitert Opoku.
Auf Seite von Norwich wohl die gefährlichste Situation in der 78.Minute durch einen Freistoß von Sorensen. Dessen Schuß wird aber abgefälscht und Krahl muss nicht eingreifen.
In der 81.Minute bekommt auch Rückkehrer Neal Gibs etwas Spielzeit, ersetzt Eric Durm. Wenige Minuten vor dem Abpfiff darf auch Aaron Basenach ran, kommt für Boris Tomiak. So verrinnen auch die letzten Minuten und Schiedsrichter Winter pfeift die Begegnung ab.
Fazit und Statistik:
In einem recht behäbigen Spiel, geprägt auch von zahlreichen Wechseln, konnten überwiegend die Abwehrreihen überzeugen. Zwei Wochen vor Saisonstart sieht das mit der Viererkette der ersten Halbzeit beim FCK schon sehr nach Stammformation aus.
FCK: Luthe (46. Krahl) – Elvedi (46. Zimmer), Kraus (46. Ritter), Tomiak (87. Basenach) – Durm (81. Gibs), Raschl (46. Klement), Niehues, Puchacz (46. Zuck) – Hercher (46. Opoku), Lobinger (61. Hanslik), Redondo (61. Tachie)
Norwich: Gunn (46. Krul) – Mumba (61. Stacey), Duffy (46. Tomkinson/70. Fisher), Omobamidele (46. Gibson), Giannoulis (46. McCallum) – Nunez (46. Sargent), McLean (46. Sörensen) – Rowe (46. Springett), Gibbs (77. Tzolis), Placheta (61. Hernandez)– Idah (46. Barnes)
Tore:
Schiedsrichter: Nicolas Winter
Zuschauer: 7.704
MK150723
Liverpool FC & Karlsruher SC
260 Jahre Tradition im BBBank Wildpark
Liverpool und der KSC spielen im Rahmen des Eröffnungsspiels des BBBank Wildparks auch den Cup der Traditionen aus
Beim Eröffnungsspiel des neuen BBBank Wildpark am 19. Juli treffen genau 260 Jahre Tradition aufeinander. Ein perfekter Anlass beim Heimspiel gegen den Liverpool FC den schauinsland-reisen Cup der Traditionen zwischen dem KSC und dem englischen Top-Team auszutragen.
Zum Eröffnungsspiel des neuen BBBank Wildpark ist mit dem Liverpool FC eine Traditionsmannschaft des internationalen Fußballs eingeladen. Gegründet im Jahr 1892 ist der LFC dem KSC zwei Jahre voraus – gesammelte 260 Jahre Tradition treffen im BBBank Wildpark am Abend des 19. Juli aufeinander. Im Rahmen dieser Begegnung wird demnach auch der 8. schauinsland-reisen Cup der Traditionen ausgetragen. Hierbei treten internationale Profi-Teams gegeneinander an, die vor mindestens 50 Jahren in der höchsten Spielklasse ihres jeweiligen Landes vertreten waren.
Andreas Rüttgers, Executive Director bei schauinsland-reisen: „Der Cup der Traditionen wurde von schauinsland-reisen als Traditionsunternehmen ins Leben gerufen, weil es uns wichtig war, deutlich zu machen, dass es die Traditionsvereine sind, die den Fußball dahin geführt haben, wo er heute steht und das nie in Vergessenheit geraten sollte“. So gehörten schon internationale Mannschaften wie Aston Villa, Borussia Dortmund, Athletic Bilbao, Fulham FC, FC Nantes, Hertha BSC, AC Florenz, Borussia Mönchengladbach und Feyenoord Rotterdam zum erlesenen Teilnehmerfeld.
„Wir freuen uns sehr mit schauinsland-reisen ein neues, überregionales Unternehmen in unserer Partner-Struktur für die Saison 2023/24 begrüßen zu dürfen. Mit dem neuen BBBank Wildpark bieten sich hiermit sowohl für schauinsland-reisen als auch für uns als KSC vielfältige Chancen der Zusammenarbeit“, so KSC-Geschäftsführer Michael Becker.
Über die schauinsland-reisen GmbH
schauinsland-reisen blickt auf eine über 100-jährige Unternehmensgeschichte zurück. Der mittelständische, konzernunabhängige Reiseveranstalter mit Sitz in Duisburg ist einer der größten Flugreiseveranstalter Europas und steht für Qualität und Fairness – sowohl Kunden als auch Partnern gegenüber. Zur schauinsland-reisen-Gruppe gehören neben dem Reiseveranstalter eigene Hotels und Reisebüros. Außerdem hält das Unternehmen Mehrheitsanteile an den Airlines Sundair und FlyAir41. Gerald Kassner, alleiniger Inhaber und Geschäftsführer in der dritten Generation, und seine rund 500 Mitarbeiter setzen konsequent auf den Reisebürovertrieb, gute Erreichbarkeit, Qualität und Kundennähe. Das Ergebnis: Urlaub in besten Händen.
Quelle: KSC-Presseinfo vom 13.07.2023
Testspiel gegen Norwich City
Fast 100 Millionen Marktwert beim Gast aus England
Wenn der 1.FC Kaiserslautern am Samstag nächster Woche den Gast von der britischen Insel empfängt, treffen zwar formell Zweitligisten des jeweiligen Landes aufeinander, wirtschaftlich trennen die Clubs jedoch Welten.
Bekanntes Gesicht auf der Bank
So stehen bei den "Canaries", wie die Spieler in ihren grün-gelbem Trikots genannt werden, aktuell Spieler mit einem Marktwert von 100 Millionen Euro im Kader. Beim Gegner aus der 2.Liga in Deutschland sind es gerade einmal 15 Millionen Euro. Das aus deutscher Sicht bekannteste Gesicht ist der Trainer der Briten, David Wagner. Der Deutsch-Amerikaner trainiert Norwich seit Anfang des Jahres, war zuvor in Deutschland beim FC Schalke 04 tätig. Norwich ist für ihn bereits die zweite Station in England. Von 2015-19 war er bereits für Huddersfield tätig. Seine Trainerwurzeln liegen bei der Jugend der TSG Hoffenheim und der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund.
FCK-Fans warten auf Verstärkungen
Bis nächste Woche erhoffen sich die Fans der Roten Teufel sicher noch etwas Bewegung auf dem Transfermarkt. Sehen wird das Publikum mit Sicherheit die Neuzugänge Jan Elvedi, Tymo Puchacz oder Tobias Raschl. Man darf gespannt sein, welche Rolle die "Neuen" hier im Mannschaftsgefüge einnehmen werden. Für Trainer Dirk Schuster wird das Ziel sein, die Mannschaft gegen einen hochklassigen Gegner optimal zu formieren und möglichst schon eine Startelf für den Liga-Auftakt gegen den FC St.Pauli zu finden.
Anpfiff auf dem Betze ist am Samstag, 15.07.2023, um 14 Uhr. Tickets gibt es in ausreichender Zahl an den Tageskassen.
MK060723
Auch die U19 ist Bundesligist
Deutlicher 4:0 Erfolg gegen SV Wehen Wiesbaden
Keine zwanzig Stunden nach der U17, steigen auch die U19 Junioren des 1.FC Kaiserslautern in die Junioren-Bundesliga Süd-Südwest auf.
Nach einem hitzigen Spiel gegen den SV Wehen Wiesbaden gewannen sie am Samstag, 17. Juni 2023, vor über 1.300 Zuschauern auf Platz 4 nach überragender Leistung mit 4:0.
Schiedsrichter Besiri früh im Mittelpunkt
Knackpunkt der Begegnung war ein doppelter Platzverweis für die Hessen noch vor der Pause.
U19-Trainer Alexander Bugera vertraute beim Rückspiel gegen den Hessenmeister auf dasselbe Personal, das auch schon in Wiesbaden eine gute Leistung gebracht hatte. Bei ähnlich hohen Temperaturen wie noch in der Vorwoche begannen die jungen Roten Teufel wieder schwungvoll und setzten Wehen früh unter Druck. Yasin Zor hatte nach knapp zehn Minuten die erste gute Chance, sein Abschluss wurde aber zur Ecke abgewehrt. Bei über 50 Saisontoren nach Standards stellten diese aber ein gefährliches Mittel im Offensivarsenal der Bugera-Elf dar. Doch auch aus dem Spiel strahlten sie immer Gefahr aus: Ein Steckpass landete bei Ben Reinheimer, der seinen Gegenspieler schwindlig spielte.
Reinheimer mit früher Führung
Der Verteidiger rutschte weg und Reinheimer hatte freie Bahn. Im Stile eines Torjägers überlupfte er den Wehener Schlussmann eiskalt zur verdienten Führung (11.). Die Nachwuchsteufel wollten, nicht wie im Hinspiel, ihre Körner zu früh im ersten Durchgang verschießen und spielten es clever und setzten immer wieder Nadelstiche. Von Wiesbaden kam offensiv bis zur 25. Minute sehr wenig, dann aber meldeten sie sich mit zwei Lattentreffern zurück. Da hatten die jungen Roten Teufel Glück. Das Spiel wurde zunehmend ruppiger und eskalierte schließlich rund zehn Minuten vor der Pause.
Zwei gelb-rote Karten gegen die Gäste
Der bereits vorbelastete Maurizio Robotta foulte Mika Haas im Sechzehner – Elfmeter für die Betzebuben und Platzverweis für den Verteidiger. Doch damit nicht genug: In der folgenden Rudelbildung kam es zum Handgemenge. Görkem Koca auf Seiten der Nachwuchsteufel bekam gelb, ebenso Boby Bossu. Da der Wiesbadener Stürmer bereits einen Karton gesehen hatte, musste dieser somit vom Platz(36.).
Sichere Führung und zwei Spieler mehr auf dem Platz
Den fälligen Elfmeter legte sich Torjäger Oskar Prokopchuk zurecht und verwandelte sicher (38.).
Mit zwei Toren Vorsprung und zwei Spielern mehr auf dem Feld lag schon ein Hauch Vorentscheidung in der Luft. Für Wiesbaden kam es knüppeldick, denn auch Torwart Noah Brdar musste verletzungsbedingt runter. Der eingewechselte Tobias Pawelczyk konnte sich im Anschluss direkt mal auszeichnen und einen Distanzschuss von Reinheimer grade noch so mit einer Flugeinlage rechts aus dem Winkel fischen. Eine Minute später war er allerdings chancenlos, als der bärenstarke Ben Reinheimer die Wiesbadener Abwehr wie Slamlomstangen stehen ließ. Ganz locker netzte er ins leere Tor ein (45. +5).
Dominant nach dem Seitenwechsel
Nach dem Seitenwechsel ging es mit zwei Mann mehr nur in eine Richtung. Luka Gusic krönte seine starke Leistung mit einem Sonntagsschuss aus 22 Metern und markierte das 4:0 (53.). Die Betzebuben machten jetzt alles richtig und ließen Ball und Gegner laufen. Die Räume, die sich zwangsläufig ergaben, wussten sie auszunutzen und spielten sich immer wieder vor das Wiesbadener Tor, konnten aber nicht noch einmal nachlegen. Die Zeit lief für den FCK runter und die jungen Roten Teufel ließen nichts mehr anbrennen. Mit dem hochverdienten und laut umjubelten 4:0-Sieg feierten sie den krönenden Abschluss einer bockstarken Runde.
Damit ist neben der U17, die bereits gestern ihre Relegation gewann, auch die U19 in die Bundesliga aufgestiegen.
Die U16 kann sich ebenfalls freuen: Durch den Aufstieg der U17 können sie nächste Saison ebenfalls eine Klasse höher, nämlich der Regionalliga, starten. Eine perfekte Saison für den Nachwuchs der Roten Teufel.
MK170623
FCK-U17 in der Bundesliga!
5:1 Erfolg im Rückspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden
Auf dem gut besetzten Platz 4 des Fritz Walter Stadions hat Schiedsrichter Niclas Zemke die Partie angepfiffen.
Hier geht es, ohne große Anlaufphase, mit der ersten Chance der Gäste los. Die Gäste agieren aggressiver als noch im eigenen Stadion und kommen nach zwei Minuten schon zum ersten gefährlichen Abschluss, den Enis Kamga zwischen den Pfosten noch zur Ecke klären kann.
Früher Schock für die Roten Teufel
Nach der anschließenden Ecke kommt dann aber Leonardo Rastiello zum Kopfball und bei der Rettung faustet sich Lautern Keeper Kamga den Ball ins eigene Netz (2.) Kein Start nach Maß für das Team von Dennis Will. Die U17 des FCK versucht hier das Kommando zu übernehmen, kommt in der 6.Minute zu einer ersten Möglichkeit durch Gibs. Der Schuss aber zu harmlos. Gefährlicher wird es in der 13.Minute. Erst hat Kian Scheer den Ausgleich frei vorm Wiesbadener Kasten auf dem Fuß, dann Monty Culbreath, für den der Winkel aber letztlich zu spitz wird.
Ausgleich durch Hommes
In der 18.Minute wird der Aufwand der Gastgeber belohnt. Scheer bringt einen Freistoß auf Höhe der Eckfahne scharf quer durch den Strafraum, Heinz legt am zweiten Pfosten noch einmal per Kopf ab und Kapitän Maxi Hommes wuchtet den Ball per Kopf zum Ausgleich in die Maschen (18.).
Hier sind die Pfälzer am Drücker. Diesmal steht der Gästekeeper im Mittelpunkt, kann nur auf Kosten eines Foulspiels Schlimmeres verhindern. Gelbe Karte für Kuehne in der 22.Minute. Dann meldet sich auch Wiesbaden mal mit einem Lattenkracher zurück im Offensivspiel – Glück für die Will-Truppe
Spiel gedreht, Führung für die Gastgeber
Hier sind 25 Minuten gespielt und die Gastgeber haben das Spiel gedreht. Der Ball kommt über links zu Heinz, der zieht ab und der Ball schlägt im linken Eck ein. Da war wohl auch noch der Innenpfosten mit im Spiel. In der 31.Minute versucht es Scheer aus der Distanz, der Schuss geht aber rechts am Tor vorbei. Nach etwas mehr als einer halben Stunde befreit sich auch der SV Wehen Wiesbaden ein wenig, kommt zu mehr Spielanteilen.
In der 37.Minute der erste Wechsel bei den Gästen. Doganay geht aus der Partie, für ihn kommt Yoldas Diaz. Taktisch sieht das so aus, dass Yoldas wohl etwas mehr Schwung über die linke Angriffsseite bringen soll. Starke Aktion des Lautrer Keepers in der 43.Minute beim Schuß von Ati Allah. Das sah gefährlich aus, umso beachtlicher die Reaktion von Kamga.
Treffer in der Nachspielzeit
Hier sind drei Minuten durchgesagt und es dauert keine Minute, bis Culbreath zur 3:1 Führung trifft. Stark freigespielt hat der Stürmer kein Problem von der rechten Seite abzuschließen.
Es geht hier mit einer hochverdienten Führung des FCK in die Kabinen.
Wechsel zur zweiten Hälfte
Die Gäste wechseln vor 1.067 Zuschauern. Severin kommt für Abdelhadi ins Spiel.
Blitzstart durch Scheers Treffer
Den besseren Start hat Kaiserslautern. Hier sind gerade einmal zwei Minuten gespielt und Scheer trifft zur 4:1 Vorentscheidung. Die Heimmannschaft bleibt am Drücker. In der 49.Minute zieht Tuttobene ab der Mittellinie auf, kommt im Strafraum zum Abschluss, verfehlt aber knapp das Tor. Dann Doppelchance für Rot. Zunächst probiert es Rastiello und den abgewehrten Ball versucht Scheer aufs Tor zu bringen (58.).
Wechsel auf beiden Seiten
Doppelwechsel beim SVWW in der 64.Minute. Für Alkhleif und Ati Allah kommen Bauer und Boumaftan. Eine Minute nach den Gästen wechselt auch Kaiserslautern doppelt. Für Tuttobene und Gibs kommen Glogic und Müller . In der 69.Minite geht bei Wehen Raljic vom Platz, für ihn kommt Su. Hier ist noch eine gute Viertelstunde zu spielen und das Spiel verliert, auch bedingt durch die zahlreichen Wechsel, an Qualität. In der 80.Minute geht beim FCK Heinz vom Platz, für ihn kommt Blum.
Hier passiert vor den Toren nicht mehr viel. Der Nachwuchs des FCK spielt das hier souverän runter. In der 87.Minute geht auch noch Culbreath beim FCK vom Platz. Für ihn kommt Kepnang.
Schiedsrichter Zemke lässt hier fünf Minuten nachspielen. Gut für den FCK. Gerade zwei Minuten sind in der Crunchtime gespielt. Den Schlusspunkt setzt nun der eingewechselte Erik Müller nach Vorlage des ebenfalls eingewechselten Jason Kepnang – 5:1.
Wenige Minuten später ertönt der Abpfiff und der Jubel ist groß bei den Anhängern der Roten Teufel.
Die U17 des 1.FC Kaiserslautern spielt kommende Saison in der Junioren-Bundesliga.
MK160623
Fortuna in Überzahl souverän
Kownacki macht den Unterschied und bei Lautern fehlt die Effizienz
Im Vergleich zum 0:2 in Karlsruhe nimmt Dirk Schuster nur kosmetische Änderungen vor. Rapp und Lobinger machen Platz für Redondo und Opoku. Rapp ist mit muskulären Problemen auch nicht im Kader, Lobinger hat wie immer gute Chancen auf einen Jokereinsatz.
Beim 1. FC Kaiserslautern darf sich folgende Elf beweisen: Luthe - Bünning, Tomiak, Durm - Zimmer, Klement, Niehues, Opoku - Hanslik - Boyd, Redondo.
Nach dem wilden 3:3 gegen Hannover erhofft sich Daniel Thioune heute sicherlich mehr defensive Stabilität. Und tauscht daher auch im defensiven Bereich drei Mann, de Wijs, Sobottka und Karbownik ersetzen Hoffmann, Klarer und Fernandes Neto. Von denen sitzt nur Fernandes Neto auf der Bank, ebenso wie die torhungrigen Kollegen Ginczek und Hennings. Die Düsseldorfer gehen es folgendermaßen an: Kastenmeier - Karbownik, Oberdorf, de Wijs, Gavory - Sobottka, Zimmermann, Appelkamp - Klaus, Kownacki, Iyoha.
Das Stadion ist bestens gefüllt und es entwickelt sich zunächst ein flottes Spiel, mit offenem Visier. Der FCK ist hier spielbestimmend, kommt in der 6.Minute zu seiner ersten Chance. Obwohl der Winkel für Opoku, weit rechts draußen, extrem spitz ist, versucht er es direkt. Kastenmeier im Düsseldorfer Tor hat keine freie Sicht, klärt und entsprechend hoch ist sein Reflex zu bewerten. In dieser Anfangsphase nimmt Düsseldorf eigentlich noch gar nicht am Spiel teil. Redondo spaziert durch das Mittelfeld, macht eine gute Bewegung nach links und hat so den idealen Winkel für seinen Weitschuss ins rechte Eck. Knapp einen Meter neben dem Pfosten schlägt das Geschoss ein. Nach einer Viertelstunde wieder die Hausherren. Ecke von rechts durch Klement, er sucht und findet Boyd. Der hat sich geschickt freigelaufen, sein Kopfball wird geblockt und er reklamiert auf Hand. Auf den ersten Blick nicht zu Unrecht, aber da bräuchten wir mehr Einstellungen. Da der VAR aber nicht reagiert, bekommen wir diese erst einmal nicht.
Fußball bleibt Ergebnissport
Die Fortuna befreit sich nur sporadisch, kommt aber in der 17.Minute zur Führung durch Kownacki. Die FCK-Abwehr bekommt keinen Zugriff. Der künftige Bremer, der sich rechts im Strafraum gegen drei Mann durchwühlt, kommt zum Abschluss und versenkt satt ins linke Eck. So schnell kann es gehen.
Früher Feierabend für Jean Zimmer
In der 23.Minute meldet sich der VAR dann doch. Leider nicht so, wie sich die Gastgeber dies gewünscht hätten. Beim vorhergenden Angriff der Fortunen hatte Zimmer Klaus nur mit Foul stoppen können, sah die gelbe Karte. Daraufhin meldet sich der VAR. Schiri Petersen ist nach intensivem Bilderstudium der Meinung, dass Zimmer letzter Mann war, Durm war knapp dahinter, hätte aber wohl noch eingreifen können. Wie auch immer, rote Karte für Jean Zimmer.
Trainer Schuster reagiert nun personell, bringt in der 29.Minute Dominik Schad für Aaron Opoku.
Auch in Unterzahl spielt der FCK fleißig nach vorne. Klare Abschlussgelegenheiten hat man sich aber schon lange keine mehr erarbeitet. Es ist jetzt iein gutes Spiel mehr, sehr viel Hektik. Oberdorf foult Boyd taktisch im Mittelfeld, das gibt Gelb. Das vorherige Foul an Boyd, bei dem der Düsseldorfer Keeper Ball und Stürmer erfolgreicht wegboxt, hätte Elfmeter für die Gastgeber geben müssen. Angesichts der geringen Bedeutung des Spiels, muss man aber hier keine Debatten führen. Es sind drei Minuten Nachspielzeit angezeigt, dann ist Pause. Die Zuschauer sehen hier, bei zugegeben sommerlichen Temperaturen, alles andere als ein gutes Spiel.
Unverändert in die zweite Halbzeit
Hier gibt es keine Wechsel und Lautern bleibt weiter sehr bemüht. Dabei landen aber zwei Flanken von links und rechts direkt in den Armen von Kastenmaier.
In der 51.Minute liegt Klaus im Pfälzer Strafraum auf dem Boden und fordert Elfmeter. Ist ihm da einer in die Hacken gelaufen? Petersen sagt nein, der VAR mischt sich bei Elferentscheidungen heute grundsätzlich nicht ein. War jedenfalls wieder mehr als diskutabel.
Doppelwechsel in der 60.Minute
Für Redondo und Hanslik kommen Lobinger und Zolinski. 47.956 Zuschauer sehen in der 62.Minute eine Ecke von Klement, der findet zwar den Kopf von Boyd, der Ball geht aber links über das Tor. Drei Minuten später ein Frustfoul von Terrence Boyd am Düsseldorfer Strafraum gegen Klaus. Das ist natürlich Gelb
Und bevor es jetzt eine größere Rudelbildung nach einem harmlosen Zusammenprall gibt, ordnet Petersen einfach mal eine Trinkpause an. 71.Minute: Doppelwechsel auch bei der Fortuna. Für Iyoha und
de Wijs kommen Neto und Böckle ins Spiel.
Effektive Fortuna mit Vorentscheidung durch Kownacki
Wieder kann man von einer Drangphase der Hausherren reden, wobei einige Chancen, aber eben nicht die Großchance, erspielt wurden. Den nächsten Treffer erzielen aber nach 78 Minuten wieder die Mannen vom Rhein. Ein Steilpass für Klaus kommt rechts in den Strafraum. Der hat die Übersicht und legt quer. Kownacki muss nur noch einschieben. In Überzahl sollte das natürlich die Vorentscheidung sein.
Direkt im Anschluss an diesen Treffer geht Sobottka vom Platz, für ihn kommt Uchino. Eine Minute später ersetzen Ginczek und Hennings bei den Gästen Kownacki und Karbownik (79.).
Profidebüt für Angelos Stavridis
Unmittelbar nach der Fortuna wechselt auch Dirk Schuster noch einmal doppelt. Stavridis und Zuck kommen für Boyd und Durm.
Joker Ginczek trifft zur endgültigen Entscheidung
Eine Minute vor dem Ende der regulären Spielzeit trifft auch der eingewechselte Ginczek zum 0:3. Die Joker stechen offensichtlich! Rouwen Hennings schickt den Ball klasse in die Schnittstelle, Daniel Ginczek behält vor Andreas Luthe die Nerven und macht alles klar. Fortuna zeigt dem FCK hier deutlich auf, wie man effektiv Fußball spielt. Dies sollte für die Verantwortlichen beim FCK ein deutliches Warnsignal für die kommende Saison sein. Das ist heute in allen Mannschaftsteilen zu wenig. Zum Glück für die Heimfans gibt es hier nur eine Minute Nachspielzeit. Das Spiel ist aus.
Fazit:
Lautern bleibt natürlich bester Aufsteiger und mit Tabellenplatz 9 in der oberen Hälfte. In der kommenden Saison wird man aber an der Heimschwäche arbeiten müssen und sich etwas gegen die fehlende Effizienz einfallen lassen müssen. Insgesamt wurden, trotz manch großer und erfolgreicher Spiele, einfach zu viele Punkte liegengelassen. Für die Fortuna steht Rang 4 zu Buche, also tatsächlich die letztliche Maximalausbeute.
MK280523
Späte Niederlage für Sportclub
Frankfurt zieht durch Sieg in die Conference League ein
Schon jetzt hat das Team von Trainer Christian Streich mit 59 Punkten einen, für den SC, historischen Erfolg erzielt. Jetzt bietet sich eine zusätzliche Option, die ohnehin schon bärenstarke Runde durch einen möglichen Einzug in die Königsklasse zu krönen. Hierzu muss, neben dem eigenen Punktgewinn, auch immer der Blick nach Köpenick gehen.
Nach dem 2:0-Erfolg der Vorwoche über Wolfsburg ist Christian Streich einmal zum Wechseln gezwungen. Für den rotgsperrten Nicolas Höler läuft Yannik Keitel im zentralen Mittelfeld auf. Der SC startet mit diesen elf Mannen von Beginn an: Flekken - Lienhart, Ginter, Schmidt - Sallai, Eggestein, Keitel, Weißhaupt - Doan, Höler, Grifo.
Die Hausherren wechseln zweimal im Vergleich zum 2:2-Unentschieden letzte Woche gegen Schalke: Hasebe und Lindström kommen für Toure und Rode in die Partie. Oliver Glasner schickt somit diese Elf zum Saisonfinale ins Rennen: Trapp - Tuta, Hasebe, Ndicka - Buta, Kamada, Götze, Sow, Lindström, Lenz - Kolo Muani.
Das Spiel läuft und eide Mannschaften tasten sich zunächst mal ab. Vor allem die Frankfurter sind hier um längere Ballbesitzphasen bemüht. Die erste Chance haben aber dann nach sechs Minuten die Gäste. Doan dringt im Strafraum von rechts bis zur Grundlinie durch und legt dort das Leder flach in den Rückraum. Dort hat Lienhart aber zu viel Rücklage beim Abschluss und schießt die Kugel weit über den Kasten.
Beide Teams sind willens, hier die Initiative zu übernehmen. Kolo Muani setzt am Sechzehner zum Dribbling an (9.), legt sich die Kugel aber etwas zu weit vor. So muss der Franzose aus spitzem Winkel abschließen und Leder ans Außennetz setzen. Dabei kommt der Sportclub regelmäßig über Rechts, so auch in der 13.Minute. Wieder ein tolles Kombinationsspiel der Gäste, die Sallai über rechts freispielen. Die anschließende flache Hereingabe ist jedoch zu ungenau und wird von Ndicka aus der Gefahrenzone befördert. Bei der Eintracht ist Kolo Muani sowas wie der Alleinunterhalter. So auch in der 31.Minute: Wieder zieht der Franzose über links an, dringt unwiderstehlich in den Strafraum ein, verfehlt aber mit seinem Schuß das Tor. Links vorbei. 38.Minute, diesmal Götze: Von links lässt der Frankfurter Lienhart stehen und setzt zum Schlenzer ins lange Eck an. Dort aber ist Ginter zur Stelle und kann die Kugel gerade so noch per Kopf abwehren.
Treffer für Freiburg von VAR bestätigt
Die letzten Minuten hatten die Gastgeber mehr vom Spiel, den Treffer macht aber, eine Minute vor der Pause, Vincenzo Grifo. Hasebe verlängert eine Flanke aus dem rechten Halbfeld mit dem Hinterkopf an den zweiten Pfosten. Hier kommt Vincenzo Grifo, vollkommen freistehend, aus kurzer Distanz zum Kopfball, kann die Führung markieren. Auch nach einem kurzen VAR-Check wegen vermeintlichen Abseits bleibt der Treffer richtigerweise bestehen. Die Gäste führen, belegen in der Livetabelle aktuell den 4.Platz. Weit in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit setzt Höler zum Sololauf an und und wird im letzten Moment noch von Sow regelwidrig gestoppt. Deniz Aytekin zögert nicht lange und zeigt dem Schweizer die Gelbe Karte. Grifo schnappt sich den anschließenden Freistoß und schlenzt diesen Platziert ins linke untere Eck, dort aber ist Trapp zur Stelle und kann stark parieren (45.+4). Hier ist Halbzeit.
Max für Lenz zur zweiten Halbzeit
Eintracht Trainer Oliver Glasner reagiert gleich zu Beginn des zweiten Spielabschnittes und bringt Philipp Max für Christopher Lenz. Freiburg beschränkt sich zunächst wieder auf die eigene Defensivarbeit. So ist nun fast eine Stunde gespielt und für die Eintracht gibt es in der gegnerischen Hälft kaum Raum für Kombinationsspiel. Die Freiburger haben das Geschehen auf dem Platz momentan gut im Griff. Nach einer Ecke der Freiburger (54.), kommt das Leder über Umwege zu Yannik Keitel, der aus gut elf Metern zum Kopfball kommt, doch keinen Druck hinter die Kugel bekommt. Der Eintracht gelingt offensiv recht wenig und so begründet sich wohl auch der nächste Wechsel. In der 59.Minute kommt Aaronson für Lindstrom ins Spiel.
Streich bringt seinen Kapitän
Nach der Trinkpause, 66.Minute, ist auch Kapitän Christian Günter auf dem Platz, ersetzt Noah Weißhaupt. Bei den Hausherren fehlt es weiter an den kreativen Ideen, um die Gäste ernsthaft zu gefährden. Es gibt den nächsten Wechsel bei den Hessen. Für Hasebe kommt Borré vor 50.500 Zuschauern ins Spiel (71.). Keine zwei Minuten später reagiert auch Christian Streich: Für Lienhart kommt Kübler ins Spiel.
Die Schützenhilfe für die Frankfurter wäre da. Hertha hat das Spiel gegen Wolfsburg gedreht und führt mit 2:1. Zunächst aber braucht die SGE selbst einen Sieg, um sich für die Conference League zu qualifizieren. Jetzt auch die Großchance für den Pokalfinalisten in der
Doppewechsel SGE (79.): Touré und Ebimbe kommen für Sow und Buta. Dreifacher Tausch beim SC Freiburg (81.): Wagner, Gregoritsch und Gulde kommen für Keitel, Grifo und Schmidt Jetzt läuft es innerhalb einer Minute gleich doppelt gegen Freiburg.
Doppelter Nackenschlag für die Breisgauer
Die 83.Minute bringt Ungemach für die Gäste: Zunächst geht in Berlin Union gegen Bremen in Führung und dann trifft Muani zum Ausgleich für Eintracht Frankfurt. Kamadas Flanke von rechts findet Kolo Muani, der per Kopf aus zehn Meter sich gegen Höler durchsetzt und den Ausgleich markiert. Hier fehlt jetzt der Eintracht nur noch ein Treffer für die Conference League. Der nächste Konter für Freiburg (88.): Konter der Freiburger. Über Eggestein kommt das Leder zu Doan, der am Sechzehner das Leder nicht richtig erwischt und so eine bessere Chance vergibt.
Hier sind fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt und die Eintracht geht in Führung.
Ebimbe mit Tor für Europa
Es läuft die erste Minute der Extrazeit. Die Eintracht dreht das Spiel. Götzes Flanke gelangt über Umwege zum langen Pfosten, wo niemand bei Ebimbe steht, der das Leder aus kurzer Distanz in die Maschen drischt. Stand jetzt, spielt Frankfurt, unabhängig vom Ausgang des Pokalfinals, nächste Saison wieder international. So ist es. Das Spiel ist aus. Frankfurt schlägt den SC Freiburg mit 2:1.
Fazit
Eintracht Frankfurt schlägt den SC Freiburg nach intensiven 90 Minuten mit 2:1 und hat damit einen Platz in Europa für die kommende Saison sicher. Dabei sah es zunächst besser für die Breisgauer aus, die mit dem Pausenpfiff durch Grifo die Führung markieren konnten. Lange fehlte es den Frankfurtern an den notwendigen Ideen im Offensivspiel, ehe Kolo Muani mit einem starken Kopfball nach 83 Minuten den Ausgleich markieren konnte. In der Nachspielzeit war es dann Ebimbe, der den Siegtreffer markieren konnte und die Hessen damit nach Europa schießt.
MK270523
KSC feiert Sieg im Südwest-Derby
Zwei Treffer bringen Badener auf den siebten Platz
Eigentlich geht es hier um die goldene Ananas, bzw. den 7.Platz der Tabelle. Dieser wurde von beiden Trainern als Ziel ausgerufen. Wäre da nicht der Derbycharakter in diesem Südwest-Duell, der neue Wildpark wäre sicher nicht ausverkauft. Auf beiden Fanseiten knistert es trotz aller sportlichen Umstände gewaltig, weshalb wir hier auch mit lauter Unterstützung auf beiden Seiten rechnen dürften - und womöglich dem ein oder anderen pyrotechnischen Gegenstand.
Christian Eichner bringt nach der 1:2-Niederlage in Kiel ein paar neue Spieler in seine Startelf. Jung spielt für Thiede, Daniel Gordon bekommt noch einmal einen großen Auftritt im Derby und Choi spielt für Jensen im Mittelfeld. Die Aufstellung des KSC im Überblick: Gersbeck - Brosinski, Franke, Gordon, Jung- Gondorf - Wanitzek, Choi - Nebel - Schleusener, Kaufmann .
Auch Dirk Schuster nimmt ein paar Veränderungen vor. Das 1:2 gegen Arminia Bielefeld war nicht das beste Spiel von Aaron Opoku, weshalb ihn Hanslik ersetzt. Außerdem darf sich Ersatztorjäger Lex-Tyger Lobinger wieder probieren. Hercher bekommt eine Verschnaufpause. Zuletzt spielt noch Erik Durm für Hendrik Zuck auf der Linksverteidiger Position. Beim 1. FC Kaiserslautern spielt folgende Elf: Luthe - Durm, Tomiak, Bormuth, Zimmer - Rapp, Niehues - Hanslik, Klement, Lobinger - Boyd.
Das Spiel läuft und es dauert keine sechzig Sekunden, bis der Gast aus der Pfalz erstmals gefährlich vor dem Tor von Gersbeck auftaucht. Durm kriegt den Ball am linken Strafraumeck, setzt sich mit enem Dribbling von Jung ab und zielt aufs lange Eck. Der Ball geht nur knapp am rechten Pfosten vorbei.Florian Heft, in Kaiserslautern besten bekannt, bekommt gleich ordentlich zu tun. Gondorf und Boyd tauschen ein paar Nettigkeiten aus. Hier ist Feuer drin. Mal schauen, ob der Schiedsrichter hier über die gesamte Spielzeit hinweg alles im Griff haben wird. Der erste Schuss auf das Tor von Luthe dann in der neunten Spielminute.Paul Nebel probiert es vom Strafraumrand. Kein Problem für Andreas Luthe.
Kaiserslautern bestimmt das Spiel
Nach einer guten Viertelstunde setzt sich Boyd in Szene. Der Stürmer behauptet den Ball und zieht in den Strafraum. Aus sehr spitzem Winkel zieht der Amerikaner aufs kurze Eck ab. Gersbeck hat aufgepasst und pariert den Schuss mit einem Fuß. Den sommerlichen Temperaturen geschuldet gibt es hier in der 24.Minute eine Trinkpause für beide Teams, die diese dankend annehmen. Terrence Boyd kühlt gleichzeitig seinen Kopf mit einem nassen Waschlappen. Mit dieser Unterbrechung werden wir dann gleichzeitig eine etwas längere Nachspielzeit als sonst üblich haben. Die Erfrischung tat den Gästen offensichtlich gut. Sie haben die nächste Torchance: Gondorf sieht Gelb für ein Foulspiel an Hanslik 30 Meter vor dem eigenen Tor. Den Pfiff kann man geben, die Karte ist vielleicht etwas zu viel des Guten. Den fälligen Freistoß zieht Klement stark aufs rechte Eck. Gersbeck ist aber da und pariert mit einer Hand zu einer Ecke, die Tomiak hätte verwandeln können. Doch der Innenverteidiger kam ein par Augenblicke zu spät und setzt den Ball daher neben das Tor.
Urlaub beginnt eine Woche früher
Sowohl Gondorf als auch Franke haben beide frühzeitig Urlaub. Kapitän Gondorf hat nämlich die fünfte, Franke die zehnte Gelbe Karte gesehen. Gegen St. Pauli sind die Routiniers also gesperrt.
In der 39.Minute hat Kaufmann für die Karlsruher die nächste Torchance. Nebel mit einem verunglückten Torschuss. Kaufmann springt mit einer Grätsche in den Schussweg, um diesen abzulenken. Er drückt den Ball aber dann deutlich links am Kasten vorbei ins Toraus. Die Antwort der Roten Teufel lässt nicht lange auf sich warten. 43.Minute: Hanslik mit einem eigentlich schwachen Steckpass in den Strafraum, den Lobinger nicht mehr erreichen kann. Doch Boyd lief von rechts nach innen in die Box und erreicht den Ball sogar vor Gersbeck und stochert ihn am Keeper vorbei und will ihn über die Linie drücken. Doch Gondorf hat als einziger KSC-Verteidiger aufgepasst und klärt zur Seite.
Hier gibt es drei Extraminuten, dann ist Pause.
Opoku für Rapp zur zweiten Halbzeit
Der FCK reagiert taktisch und auch personell. Vor 23.885 Zuschauern kommt Opoku für Rapp. Beide Mannschaft sind zunächst einmal Schadensbegrenzung bemüht, gehen sehr wenig ins Risiko. In der 54.Minute ist es dann aber mal wieder der FCK . Karlsruhe ist kurzfristig nur zu zehnt.
Kaiserslautern ist gefährlicher
Zimmer sieht Opoku auf links. Seine Flanke auf den Elfmeterpunkt findet Boyd, der es per Kopf probiert und das Tor nur um wenige Zentimeter verfehlt.auc die nächste gefährliche Szene können die Pfälzer für sich verbuchen. Lobinger kommt an der rechten Strafraumkante zum Schuss, der Ball geht aber über das Tor (59.).
Auch beim KS ist es an der Zeit das Personal zu wechseln. Cueto und Kobald kommen in der 61.Minute für Choi und Franke. Beim FCK verlässt Boyd das Feld. Für ihn kommt Redondo. Keine zwei Minuten später wird es wieder vor dem Tor von Gersbeck gefährlich. Opoku mit dem nächsten dicken Ding. Redondo legt ihm den Ball mustergültig auf, Opoku hat das freie Tor vor sich, wird beim Torschuss aber noch von Gondorf gestört und setzt daher das Ding neben den Kasten. Das hätte die Gästeführung sein müssen.
In der 69.Minute Doppelwechsel KsC: Rapp und Zivzivadze kommen für Kaufmann und Schleusener.
Treffer Zivzivadze nach VAR-Check
Direkt im Anschluss trifft der georgische Nationalspieler. Einen mehrfach abgefälschten Schuss von Gondorf lenkt der Georgier vor Luthe noch entscheidend ab. Der Keeper ist machtlos. Doch der Treffer wird überprüft. Vermeintlich stand der Schütze im Abseits. Der VAR muss einschreiten, denn das war eine mehr als knappe Entscheidung. Es dauert einen etwas längeren "Moment" und der Treffer zählt.
Dirk Schuster stärkt seine Offensive, bringt de Preville für Lobinger (77.). Nach 79 Minuten steht Luthe wieder im Mittelpunkt, verhindert den zweiten Treffer des KSC. Cueto probiert es aus 20 Metern, der Keeper pariert den Aufsetzer zwar nur nach vorne, doch Kaiserslautern kriegt den Ball final geklärt. Letzter Wechsel für Kaiserslautern. Zuck und Hercher kommen in der 87.Minute für Hanslik und Durm.
Hier sind fünf Extraminuten angezeigt. In der 94.Minute geht Gordon, für ihn kommt Ballas Kurz vor dem Abpfiff dann auch noch das 2:0 und Platz 7 für den KSC durch Nebel.
Nebel mit Schlusspunkt
Kurz vor dem Schlusspfiff ist Paul Nebel plötzlich frei vor Luthe, weil die Abstimmung in der FCK-Abwehr nach einer Kopfballweiterleitung überhaupt nicht stimmt. Keiner will zum Ball und die Situation 40 Meter vor dem Tor bereinigen, also sprintet Nebel einfach dazwischen, schnappt sich per Kopf den Ball, guckt sich Luthe aus und hebt das Leder über den Keeper hinweg in die Maschen.
Stimmen von der Pressekonferenz
„Man muss schauen, wie sich die Mannschaft gefreut hat. Das sagt immer viel aus, wie ein Spieler in der Mannschaft drin ist. Man hat förmlich gespürt, wie sie es Budu gegönnt hat“, sagte Eichner.Er machte machte auch keinen Hehl daraus, dass er über weite Strecken keinen guten Auftritt seiner Mannschaft gesehen hatte. „Wir haben viel leiden müssen, wir haben viele Chancen zulassen müssen“, meinte Eichner, wies aber auch darauf hin: „Da kräht morgen früh absolut kein Hahn mehr danach, wie der Sieg zustande gekommen ist.“
MK210523
Ziel Champions-League
Abschied von Petersen und Schmid
Der SC Freiburg verabschiedet beim letzten Heimspiel der Saison die langjährigen Identifikationsfiguren Nils Petersen und Jonathan Schmid. Zugleich geht es gegen Wolfsburg auch noch um die Champions-League-Ränge.
Hochemotionale Worte fand Freiburgs Trainer-Urgestein Christian Streich zu der bevorstehenden Verabschiedung zweier Identifikationsfiguren des Vereins.
Es könnte also die ein oder andere Träne der Rührung fließen am Freitagabend in Freiburg. Torjäger Nils Petersen, der seine Karriere im Sommer beendet, und Defensivmann Jonathan Schmid, der den Verein verlässt, werden vor der Partie gegen den VfL Wolfsburg verabschiedet. Auf der Tribüne nehmen einige Helden Platz, die 1993 zum ersten Aufstieg des Sport-Clubs in die Fußball-Bundesliga beigetragen haben.
Ziel bleibt Erreichen der Champions-League
Inmitten von Emotionen und Erinnerungen wollen die Badener im letzten Heimspiel der Saison aber auch ihre kleine Chance auf den ersten Champions-League-Einzug wahren. Man sei mit dieser Spielzeit "null Komma null durch", sagte Trainer Christian Streich. Auch wenn man den 5.Platz sicher habe, was angesichts der Konkurrenz schier und unglaublich sei, wolle man alles tun, um am Freitag Druck auf Union Berlin zu machen.
"Wir sind am Ende, aber gefühlt mittendrin"
Dass Platz fünf und damit zumindest schon mal erneut die Teilnahme an der Europa League sicher sind, sei "wunderbar". Er könne nur den "Hut ziehen" vor der Leistung seiner Mannschaft, die in der Liga bereits 56 Punkte gesammelt und dazu im Europapokal das Achtel- sowie im DFB-Pokal das Halbfinale erreicht hat. Der "Wahnsinn" sei das. Aber die Saison ist noch nicht vorbei. "Wir sind am Ende, aber gefühlt mittendrin", so der Coach.
Nach drei Pflichtspiel-Niederlagen in Serie wollen die Freiburger gegen Wolfsburg ihren Rückstand von derzeit drei Punkten auf den Tabellenvierten Union Berlin aufholen und damit den Kampf um die Königsklasse noch mal anheizen. "Wir werden alles daran setzen, das Spiel zu gewinnen", kündigte Streich an. Und: "Wenn wir es schaffen sollten zu gewinnen, müssen die anderen nachziehen."
Sport-Club ohne Petersen "schwer vorstellbar"
Trotz aller Verdienste wird es am Freitag keine Geschenke in Form von Einsatzminuten geben. "Nils hat eine sehr, sehr lange Geschichte", sagte Streich angesprochen auf das nahende Karriereende des Freiburger Rekordtorschützen Petersen. "Ich kann es mir irgendwie gar nicht vorstellen, dass er nicht mehr auf dem Trainingsplatz steht, dass er nicht mehr bei uns in der Kabine ist." Der 34-Jährige sei eine "große Persönlichkeit", ein "außergewöhnlicher Stürmer". Petersens Qualität im Abschluss sei "unglaublich". Der Routinier werde gegen den VfL im Kader stehen, verriet Streich. Ob er auch spielt, ließ der Trainer aber offen.
Auf einem Reifen nach Straßburg
Außenverteidiger Schmid hat auch eine lange SC-Geschichte, einen Platz im Aufgebot gegen die Niedersachsen womöglich aber nicht. Der Franzose sei ein "großartiger Fußballer", ein "ganz solidarischer Spieler" und ein "unglaubliches Bewegungstalent", so Streich. "Der fährt von hier nach Straßburg auf einem Reifen und mit geschlossenen Augen." Ob die Läufe und Flanken des 32-Jährigen noch mal gebraucht werden, wird sich aber erst noch zeigen.
Personelle Situation beim VfL Wolfsburg
Vor dem Aufeinandertreffen mit dem SC Freiburg sind beim VfL Wolfsburg ein paar Profis im Trainingsbetrieb geschont worden. Sowohl Stammkeeper Koen Casteels als auch Ridle Baku, Bartol Franjić und Omar Marmoush setzten am Mittwoch mit dem Mannschaftstraining aus. Hintergrund der Maßnahme war die sogenannte Belastungssteuerung, sodass jeweils zunächst mal keine Bedenken hinsichtlich der Einsatzfähigkeit bestehen sollten.
MK170523
FCK mit später Niederlage
Bielefeld crasht 25-jähriges Meisterjubiläum
Bevor man in den 32.Spieltag der 2.Liga startete, hat der 1.FC Kaiserslautern seine 98er Meister-Mannschaft samt Trainer Otto Rehhagel empfangen.
Dirk Schuster bringt im Vergleich zum Nürnberg-Spiel zwei Neue. Klement und Rapp rücken für Zolinski und den verletzten Ritter ins Team. Kaiserslautern beginnt wie folgt: Luthe - Zimmer, Rapp, Bormuth, Zuck - Tomiak, Niehues - Hercher, Klement, Opoku - Boyd.
Auch bei den Gästen gibt es zwei Wechsel. Uwe Koschinat bringt Vasiliadis und Consbruch anstelle von Rzatkowski und dem am Schlüsselbein verletzten Okugawa. Bielefeld ist mit dieser Startelf angereist: Fraisl - Klünter, Jäkel, Andrade, Oczipka - Prietl, Consbruch - Lasme, Vasiliadis, Hack - Klos.
Lautern steht zwar gewohnt tief, lässt den Arminen aber zuviel Platz. Das Spiel ist kaum fünf Minuten alt und schon steht der wiedergenesene Luthe nach der ersten Ecke im Mittelpunkt. Bielefeld bringt den Ball zentral vor das Tor. Lasme kommt zum Kopfball und Luthe muss mit einer Glanztat auf der Linie klären. Danach plätschert das Spiel zehn Minuten vor sich hin, ohne Torchancen auf beiden Seiten.
Treffer für Arminia Bielefeld durch Consbruch
Anders nach einer guten Viertelstunde. Die Gäste wieder mit einem Ballgewinn im Mittelfeld. Klos behauptet sich danach bei der hohen Hereingabe im Strafraum mit großer körperlicher Präsenz und legt per Kopf quer. Jomaine Consbruch zieht aus zentraler Position trocken ab, der platzierte Schuss schlägt unterhalb der Latte ein. Keine Chance für Luthe!
Gäste setzen Nadelstiche
Der FCK bemüht sich um eine schnelle Antwort. Zwei Minuten nach der Führung, ein langer, Ball auf Boyd, der aber im Strafraum durch Jäkel mit einem fairen Tackling stark gestoppt wird.
Danach, 21.Minute, geht es wieder Richtung Gehäuse von Luthe. Lasme probiert es über rechts, bleibt aber mit seinem Solo zunächst rechts im Strafraum hängen. Bielefeld bleibt aber dran. Prietl passt scharf in die Mitte, Klos sucht mit dem Rücken zum Tor aus der Drehung den Abschluss, Luthe ist erneut mit einer starken Parade zur Stelle. In der 22.Minute findet Oczipka mit seiner hohen Eckenhereingabe erneut den Kopf von Lasme, der aus zentraler Position knapp rechts am Kasten vorbei abschließt. Bei der nächsten Aktion kann Luthe die Flanke von Lasme mit beiden Händen nur an die Strafraumgrenze abwehren. Vasiliadis fackelt nicht lang, sondern bringt den zweiten Ball per Kopf aufs Tor, am Ende geht der Versuch aber drüber. Die Bielefelder Führung ist mit Blick auf die zahlreichen Möglichkeiten natürlich hochverdient, denn Kaiserslautern wartet nach fast einer halben Stunde weiter auf den ersten Torschussversuch.
Kein Torschuss in der ersten Halbzeit
Eine Möglichkeit für die Pfälzer bietet sich dann in der 39.Minute. Zuck flankt von der linken Seite in den Strafraum. Hercher fliegt knapp unter der Hereingabe durch und am zweiten Pfosten verfehlt auch Boyd die Kugel knapp. Es gibt eine Minute Nachspielzeit. Eine weitere Ecke der Arminia bleibt ohne Wirkung und hier ist Halbzeit.
Wechsel beim FCK, Redondo ersetzt Opoku
Zu Beginn der zweiten Halbzeit hat Trainer Dirk Schuster vor 41.362 Zuschauern gewechselt, bringt Redondo für Opoku in die Partie. In der 48.Minute bleibt Luthe kurz benommen liegen. Nach langem Abschlag von Fraisl verlängert Klos mit dem Kopf in den Lauf von Lasme, der an zwei Lauterern vorbei zum Abschluss kommt und am herauseilenden Luthe scheitert. Nach der Klärung muss sich der Keeper des FCK kurz behandeln lassen, kann dann aber weiterspielen.
Druckphase Kaiserslautern
In der 51.Minute bringen dann auch die Hausherren den Ball zum ersten Mal auf das Tor von Fraisl. Zuck kommt links im Strafraum, nach Zuspiel von Klement, aus spitzem Winkel zum Abschluss. Der Schuss kommt aber direkt auf Fraisl zu, der keine Probleme hat. Beim nächsten langen Flankenball von Klement hat Fraisl nicht die optimale Strafraumbeherrschung, fliegt unter der Hereingabe durch. Niehues kann am zweiten Pfosten kein Kapital draus schlagen.
Nach 56 Minuten kommt bei Kaiserslautern Bünning für Bormuth ins Spiel. Aufregung dann nach vermeintlichen Foul von Lasme an Bünning. Der VAR checkt die Situation und entdeckt eine vorherige Abseitsposition. So muss nicht mehr über ein Foul debattiert werden. Jetzt ist der FCK allerdings hier deutlich am Drücker und kommt durch Boyd, 66.Minute, zum nächsten Abschluss. Zimmer marschiert bis zur Torauslinie durch und passt klug in den Rückraum an den zweiten Pfosten, wo Boyd, ohne jede Bewachung, völlig frei zum Abschluss kommt. Aber Fraisl bekommt auf der Linie die Hand an den Schuss.
Zahlreiche Wechsel nehmen Spielfluss
Doppelwechsel bei Arminia Bielefeld, 67.Minute: Rzatkowski und Gebauer kommen für Hack und Vasiliadis. Auch Dirk Schuster bringt frisches Personal. De Preville ersetzt in der 70.Minute Hercher.
In der 73.Minute landet de Previlles Flanke von der rechten Strafraumkante mehr durch Zufall auf der Oberkante des Bielefelder Tores.
75. Minute: Dreifacher Wechsel bei der Arminia. Hüsing, Corbeanu und Serra ersetzen Klünter, Klos und Lasme. Bielefeld findet hier aktuell keine Entlastung, die Roten Teufel sind allerdings im Abschluss nicht zwingend genug. Schuster bringt ebenfalls zwei Neue: Lobinger und Hanslik kommen für Zuck und Niehues (84.). In der 86.Minute erkämpft sich Consbruch vor der Strafraumgrenze den Ball von Redondo, zieht direkt ab, aber Luthe kann den Schuss abwehren.
Der Joker trifft
Im Gegenzug ist wieder Betze-Zeit. Man schreibt hier die 88.Minute und der eingewechselte Lobinger trifft. Ein Freistoß von Klement rutscht in den Lauf von Lex-Tyger Lobinger durch, der sich links im Strafraum freistehend aus leicht spitzem Winkel diese Chance nicht nehmen lässt.
Jetzt ist die Westkurve wieder da. Das werden noch lange Minuten für die Gäste. Hier sind neun Minuten Nachspielzeit angezeigt. In der zweiten Minute der Crunchtime erkämpft sich wieder Lobinger den Ball an der rechten Strafraumgrenze, flankt nach innen, unter leichter Bedrängnis drischt de Preville die Kugel knapp übers Tor.
Serra mit Schlusspunkt
Es läuft die 97.Minute und Serra trifft zum 1:2 für Bielefeld. Der hält den Kopf in die Hereingabe von Rzatkowski und jubelt über die Bielefelder Führung. Das kam aus dem Nichts. Kaiserslautern kann nicht mehr antworten, verliert hier 1:2.
Fazit:
Da gelingt dem FCK gegen immer passivere Gäste zunächst der verdiente Ausgleich und drängt in der Nachspielzeit sogar auf den Sieg. Und der Schlusspunkt gehörte dann der Arminia, die durch Serra in der 97. Minute doch noch zum Sieger wurde. Bielefeld hatte es in den ersten 60 Minuten versäumt, vorzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen.
Unwürdige Leistung in der ersten Halbzeit
"Wir haben heute zwei Gesichter gezeigt. In der ersten Halbzeit haben wir nicht das auf den Platz bekommen, was wir uns vorgenommen haben. Wir fanden quasi die ersten 30 Minuten gar nicht statt. Dementsprechend sind wir auch mit einem Rückstand in die Kabine gegangen, wobei das Ergebnis fast das Beste an der ersten Halbzeit war. Im zweiten Durchgang haben wir dann ein völlig anderes Gesicht gezeigt. Wir hatten die Fans volles Rohr im Rücken, haben den Gegner eingeschnürt, machen den Ausgleich und drücken weiter. Wenn man aber in der Nachspielzeit dann so elementare Fehler von unserer Seite aus macht, dann ist es irgendwo zwangsläufig richtig, dass es bestraft wird. Das ist enttäuschend und bitter, aber ein Stück weit das Spiegelbild des Spiels. Die erste Halbzeit war dem unwürdig, was wir eigentlich spielen können und auch schon größtenteils in dieser Saison gezeigt haben. Dementsprechend angesäuert sind wir und werden das morgen in einer genauen Analyse aufarbeiten", fand Trainer Dirk Schuster nach der neunten Saisonniederlage klare Worte für eine aus seiner Sicht nicht unverdiente Niederlage.
MK130523
Drei Treffer für einen Punkt
Unentschieden nach großem Kampf im Frankenland
Dirk Schuster muss Stammkeeper Luthe wegen einer Schwellung des Handgelenks kurzfristig ersetzen. Für ihn steht Krahl zwischen den Pfosten. Ersatzkeeper Spahic fehlte mit einem Kapselriss im kleinen Finger aus dem letzten Training. Für Hanslik rückte, nach dem Spiel gegen Rostock, Hercher ins Team.
Kaiserslautern ist mit dieser Startelf angereist: Krahl - Hercher, Bormuth, Tomiak, Zuck - Niehues, Zimmer - Opoku, Ritter, Zolinski - Boyd.
Bei dem Team von Dieter Hecking gibt es nach der Pleite in Hannover zwei personelle Veränderungen. Duah und Castrop verdrängen Goller sowie Valentini auf die Bank.
Nürnberg beginnt wie folgt: Vindahl - Castrop, Schindler, Horn, Brown - Duah, Tempelmann, Flick, Möller Daehli, Schleimer - Lohkemper.
Daehli bestraft Lauterns Unachtsamkeit
Das Spiel beginnt recht behäbig. Dann aber, keine fünf Minuten sind gespielt, die Führung für den Club. Tempelmann überlauft Tomiak und passt stark in die Tiefe. Lohkemper behält von der Grundlinie die Übersicht und legt perfekt für Mats Möller Daehli auf, der aus acht Metern nur noch einschieben muss.Da hat die komplette Defensive des FCK nicht gut ausgesehen. Vier Minuten nach der Club-Führung gibt der VAR seinen Einstand überprüft eine mogliche Tätlichkeit von Zolinski. Der hat Duah unglücklich zu Boden geblockt. Der Nürnberger muss benommen auf dem Platz behandelt werden. Für eine Tätlichkeit und eine rote Karte reicht das nicht. Schiedsrichter Exner sieht das auf dem Monitor auch so, zeigt Gelb. In der 18.Minute die erste Offensivaktion für Zolinski. Er geht über rechts, sucht den Abschluss. Der Schuss ist aber kein Problem für Jensen. Die nächste Chance, diesmal durch Boyd, wird da schon gefährlicher. Der US-Amerikaner fasst sich ein Herz, Keeper Jensen kann den Ball nach rechts klären (24.). Nächster Angriff, eine Minute später, wieder über Boyd. Der Ball wird zur Ecke geblockt. Die bringt keine Gefahr. Kaiserslautern befreit sich hier, drängt auf den Ausgleich. Diesmal geht Boyd über links, legt zurück zu Zolinski, der links am Tor vorbei zielt. Gespielt ist hier eine knappe halbe Stunde, der Club muss hier deutlich mehr Arbeit in der Defensive verrichten, als ihm lieb sein kann.
Castrop unbedrängt zum 2:0
Die nächste entscheidende Szene aber für Nürnberg. Gespielt sind hier 34 Minuten und nach Ecke Daehli köpft Castrop recht unbedrängt zum 2:0 ein. Das ist ganz schwach, was der FCK hier in der Abwehr zeigt.
Klement für Zolinski
Dirk Schuster hat hier genug gesehen. Erste Konsequenz die Auswechslung des verwarnten Zolinski. Für ihn kommt Klement (35.).
Anschlusstreffer durch Boyd
Aber Lautern wäre nicht Lautern, würde man nach einem Rückstand nicht antworten. In der 40.Minute trifft Boyd. Nürnberg pennt beim schnell ausgeführten Freistoß, den Ritter links die Linie entlang spielt. Opoku bekommt so Platz zum Flanken und in der Mitte gewinnt Terrence Boyd das Luftduell gegen Horn. Das verspricht Spannung für den weiteren Verlauf der Partie. Hier sind fünf i Minuten Nachspielzeit angezeigt. Die Minuten laufen und Krahl, heute Vertreter für Luthe, im Glück. Lohkemper bringt den Ball von links durch den Fünfmeterraum, auch am Keeper vorbei, in den Rücken der Abwehr. Schleimer müsste eigentlich nur den Kopf reinhalten und jubeln. Aber will die Hereingabe noch mit der Brust stoppen und wird dann entscheidend am Abschluss gehindert. Es geht in die Kabinen.
Rapp kommt zur zweiten Halbzeit für Bormuth
Trainer Schuster stellt hier vor 40.525 Zuschauern auf eine Dreierkette in der Abwehr um, opfert Bormuth, bringt Rapp. Die anfängliche, versuchte Druckphase wird im Keim erstickt.
Duah mit der Vorentscheidung?
Die 50.Minute läuft und der Club stellt den Vorsprung wieder auf zwei Treffer. Castrop ist nach Zuspiel von Flick rechts im Strafraum nicht zu stoppen. Er bringt den Ball an den Fünfmeterraum, wo dann Kwadwo Duah mit dem Rücken zum Tor per Hacke ins Tor abstaubt. Die Großchance dann in der 61.Minute, wieder für Boyd: Dritter Ball für die Lauterer, den Klement im hohen Bogen von der linken Seite an den zweiten Pfosten bringt. Boyd muss aus kurzer Distanz eigentlich nur noch ins fast leere Tor abschließen, köpft aber haarscharf rechts am Pfosten vorbei.
Nächster Wechsel beim FCK, 65.Minute. Lobinger kommt für Opoku. Beim Club kommen Nürnberger und Lawrence für Lohkemper und Schleimer (68.). Alarm vor dem Gehäuse der Franken. 71.Minute: Starker Pass in den Lauf von Lobinger, der von der Torauslinie quer in den Mitte passt, wo Hercher auf den Abschluss lauert. Vindahl wirft sich mit allem, was er hat und klärt zur Ecke. In dieser Situation bleibt Schindler angeschlagen liegen.
Hanslik und Durm für Ritter und Zuck lautet der nächste Doppelwechsel bei den Pfälzern (74). Beim Club kommt Geis in der 76.Minute für den verletzten Schindler. Zusätzlich zu dem verletzungsbedingten Wechsel bringt Dieter Hecking Handwerker und Daferner. Vom Feld gehen Duah und Brown (81.).
Auch durch die zahlreichen Wechsel gibt es hier fast keinen Spielrythmus mehr. Den Gästen fällt nicht viel ein, der Club verwaltet seine Führung. Im Spiel gegen den Ball steht Nürnberg mit einer Fünferkette, aber auch die Viererkette davor steht nahe am eigenen Sechzehner. In der 87.Minute bietet sich Geis eine Möglichkeit per Freistoß. Der Ball geht links am Tor vorbei.
Niehues sorgt für Spannung
Keine Minute später ist der FCK plötzlich wieder im Spiel. Die Flanke aus dem Halbfeld kommt dann mal nahezu perfekt. Julian Niehues steigt bei der Hereingabe von Klement hoch und markiert per Kopf aus neun Metern rechts oben den Anschlusstreffer (88.).
Ausgleich in der Nachspielzeit
Wie in der ersten Halbzeit gibt es hier fünf Minuten extra. Jetzt drückt der Gast, läuft aber immer Gefahr sich einen Konter einzufangen. Freistoß (90.+3) für Kaiserslautern an der rechten Strafraumgrenze. Klement läuft an, schlenzt die Kugel rechts oben in das Nürnberger Gehäuse.
Fazit:
Wie schon gegen Heidenheim gelingt Kaiserslautern dank zweier später Treffer noch der Punktgewinn. Da Nürnberg nach dem 3:1 kaum noch für offensive Entlastung sorgen konnte, ist die Punkteteilung trotz der Last-Minute-Tore nicht unverdient. Der erst eingewechselte Klement hatte mit Vorarbeit und Freistoßtor einen nicht unwesentlichen Anteil am Ausgleich.
Zur Personalie Klement äußerte sich auch auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Der Spieler wollte sich heute gegenüber den Medien nicht äußern.
Wir sind nicht der FC Schuster, wir sind nicht der FC Boyd und wir sind auch nicht der FC Klement
Dafür äußerte sich Dirk Schuster zunächst zum Bankplatz und zum Treffer seiner Nummer Zehn: "Der Freistoß war genial geschlagen und hat absolut gepasst. Von der Leistung her war das absolut okay. Er war Anfang der Woche noch angeschlagen und konnte nur mit gebremsten Schaum trainieren, hat sich dann aber noch für den Kader zur Verfügung gestellt.” Von den Diskussionen über seinen Spielmacher ist der FCK-Trainer allerdings etwas genervt, wie auf der Pressekonferenz nach dem Spiel deutlich rauszuhören war: "Weil in den letzten Wochen viel darüber geredet wurde, möchte ich mal etwas klarstellen: Wir sind nicht der FC Schuster, wir sind nicht der FC Boyd und wir sind auch nicht der FC Klement. Wir haben heute als Team an unsere Chance geglaubt und Philipp hat seinen Beitrag dazu geleistet - alle anderen Spieler aber ebenfalls. Dementsprechend gibt es da von unserer Seite überhaupt keine Thematik."
Zu den wilden 95 Minuten im Max-Morlock-Stadion sagte Schuster: "Wir haben heute ein Spiel gesehen, das für die Zuschauer hochinteressant war und ein Spektakel geboten hat. Wir haben bei allen drei Gegentoren gut mitgeholfen. Da haben wir uns gezwungen gesehen, das System zu ändern und sind dann auch besser ins Spiel gekommen. Ich rechne meiner Mannschaft hoch an, dass sie bei diesen sommerlichen Temperaturen alles versucht und mit einem großen Herz auf dem Platz agiert hat. Die Statistik war deutlich auf unserer Seite: Mehr Torschüsse, mehr Ballbesitz, die bessere Passquote. So kann man denke ich von einem verdienten Punkt sprechen, den wir hier mitgenommen haben - egal ob das Tor in der fünften Minute der Nachspielzeit gefallen ist. Auch wenn die Mittel nicht immer tauglich waren, spreche ich ein riesiges Kompliment an meine Truppe aus."
MK070523
KSC stoppt den Negativtrend
Frühe Treffer bringen den Sieg - Klassenerhalt fix
Christian Eichner ändert im Vergleich zum 2:3 gegen Fortuna Düsseldorf auf zwei Positionen: Gersbeck kehrt für Weiß ins Tor zurück, außerdem beginnt hinten links Thiede für Heise.
Beginnen wir mit den Aufstellungen. Karlsruhe geht es folgendermaßen an: Gersbeck - Thiede, Kobald, Franke, Brosinski - Gondorf - Jensen, Nebel, Wanitzek - Schleusener, Kaufmann
Stefan Leitl vertraut dagegen exakt der Elf, die in der vergangenen Woche gegen den 1. FC Nürnberg mit 3:0 gewinnen konnte.
Hannover beginnt so: Zieler - Arrey-Mbi, Börner, Neumann - Dehm, Kunze, Besuschkow, Köhn - Schaub - Beier, Teuchert.
Blitzstart für den KSC
Die Gastgeber drücken von Beginn an aufs Tempo. Die Hannoveraner bekommen den Ball nicht weg, Jensen bringt die Kugel schließlich scharf rechts aus dem Sechzehner an den kurzen Pfosten. Der Karlsruher legt nach innen , Kaufmann und Börner gehen Richtung Ball, der ins kurze Eck einschlägt. Enorm unglücklich für Hannover, als Torschütze wird Kaufmann eingetragen. Keine drei Minuten später dann das mögliche 2:0 für den Karlsruher SC. Schleusener chippt die Kugel nach einem Tempolauf auf der linken Seite perfekt knapp vor den Elfmeterpunkt, wo Nebel den Kopf reinhält. Der Versuch aus zehn Metern landet unten rechts im Tor. Videoassistent Markus Schmidt prüft die Szene aber wegen einer möglichen Abseits Stellung. Der Treffer zählt nicht!
Schleusener mit dem 2:0
Das beeindruckt die Spieler in blau allerdings wenig. Weiter geht es in Richtung Tor von Zieler. Hannover ist völlig von der Rolle! Nebel kann aus dem rechten Halbraum ins Zentrum dribbeln, wird von drei Gegenspielern nicht angegangen. Schleusener läuft perfekt im Zentrum ein und wird per Steilpass von Nebel bedient. Der Stürmer zieht in den Strafraum und netzt aus zwölf Metern problemlos unten rechts ein.
Offenes Spiel bei bestem Fußballwetter
Die Spielanteile sind mittlerweile recht ausgeglichen, die Karlsruher haben mit 51 Prozent aller Ballaktionen leicht die Nase vorn. Karlsruhe hat allerdings mit zwei Torabschlüssen zwei Treffer erzielt, Hannover wartet dagegen noch auf die erste richtige Chance. Das ändert sich in der 27.Minute: Köhn zieht auf der linken Außenbahn stark an Thiede vorbei und legt den Ball flach hinter den Elfmeterpunkt, wo Teuchert aus elf Metern zum Abschluss kommt. Gersbeck reißt aber schnell die Arme hoch und verhindert oben links den Einschlag. Auch die nächste Möglichkeit haben die Gäste. In der 32.Minute probiert es Schaub auf der rechten Seite mal mit einem Dribbling und anschließendem Steckpass auf Beier, der Hannoveraner Stürmer kann rechts am gegnerischen Tor aber keinen Abschluss finden, Kobald klärt zur Ecke. Die Antwort des KSC in der 35.Minute. Wieder ist es Schleusener, fast mit seinem zweiten Treffer. Jensen steckt den Ball aus dem rechten Halbraum zentral in den Strafraum durch, wo Schleusener zwischen der Hannoveraner Dreierkette durchschlüpft und aus zehn Metern abzieht. Der herauseilende Zieler pariert aber gut und verhindert einen weiteren Gegentreffer.
Billardtor durch Schaub
Es kommt aber anders. In der 43.Minute ein kurioser Gegentreffer und es steht hier nur noch 1:2 aus Sicht der Gäste. Ein flacher Ball von Kunze aus dem Mittelkreis landet ein wenig glücklich zentral vor der Strafraumkante, wo Franke die Kugel eigentlich wegschlagen will. Der Karlsruher Innenverteidiger schießt dabei aber Schaub an, der den Ball perfekt über den herauskommenden Gersbeck in die Maschen befördert. Die Hannoveraner bekommen gerade etwas die zweite Luft. Eine Minute nach dem Anschlusstreffer probiert es Teuchert aus der Distanz. Sein Schuss geht an den linken Pfosten. Glück für die Hausherren. Hier sind zwei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Die Defensive der Blauen scheint bereits in der Kabine. Nebel klärt in letzter Sekunde vor Teuchert. Es geht in die Kabinen.
Unverändert in den zweiten Spielabschnitt
Vor 21.477 Zuschauern, davon 1.250 Fans aus Hannover, bleiben beide Trainer noch bei der gleichen Formation. Etwas mehr als eine Minute ist gespielt und der KSC im Vorwärtsgang. Das Spiel hat sich nun überwiegend in die neutrale Zone, zwischen den Strafräumen, verlagert. Gästetrainer Leitl wechselt zur 59.Minute: Für Beier kommt Niesen ins Spiel. Hier bleibt alles ziemlich ausgeglichen. Auch das Eckenverhältnis steht bei 3:3. Festzuhalten bleibt aber, dass bei beiden Teams die letzte Präzision beim Paßspiel momentan fehlt. Es dauert bis zur 55.Minute bis Köhn mit der ersten gefährlichen Szene nach Wiederanpfiff hier auftaucht. Besuschkow steckt einen Ball aus dem Zentrum links in den Sechzehner durch, diesmal passen die Karlsruher nicht auf. Gersbeck ist allerdings schnell aus seinem Tor und fängt den Steilpass ab. Nach gut einer Stunde verflacht die Partie zusehends. Die Karlsruher Zuschauer sind ein wenig unruhig und merken, dass ihre Mannschaft konzept- und ideenlos wirkt. Mal schauen, wann Christian Eichner wechselt.
Spiel verflacht, kaum Offensivaktionen auf beiden Seiten
Doppelwechsel bei Hannover 96: Stefan Leitl bringt Weydandt und Ernst für Teuchert und Schaub (75.).
Eichner bringt in der 76.Minute Choi und Zivzivadze für Jensen und Kaufmann. Hier läuft nun die 80. Minute, wir gehen in die Schlussphase. Abgesehen von der leichten Hannoveraner Überlegenheit sind Chancen rar gesät. Karlsruhe macht in den vergangenen Minuten ein wenig mehr nach vorne, Hannover hat derweil weiterhin große Probleme, irgendeine Form von Offensivspiel zu etablieren. Etwas mehr als 10 Minuten plus Nachspielzeit sind noch zu gehen. In der 81.Minute rettet Gersbeck die knappe Führung. Nach einer Hereingabe von links durch Köhn kommt Weydandt am langen Pfosten aus vier Metern zum Kopfball, köpft aber Gersbeck zentral auf der Linie an. Ernst hat die Gelegenheit zum Nachschuss, setzt den Ball aus vier Metern aber über das Karlsruher Tor.
Jetzt verstärkt der Heim-Coach die Defensive, bringt mit Gordon einen kopfballstarken Spieler für die Schlussminuten. Auch Rossmann kommt in die Partie. Vom Platz gehen Nebel und Schleusener (86.).
Hier sind vier Minuten Nachspielzeit angezeigt. Eichner nimmt nochmals Zeit von der Uhr, bringt Ballas für Gondorf. Das Spiel ist aus.
MK060523
Zurück an der Tabellenspitze
Arbeitssieg gegen Hertha bringt Rekordmeister auf Kurs
Neben den Langzeitverletzten Lucas Hernandez (Kreuzbandriss) und Manuel Neuer (Unterschenkelfraktur) fällt aufseiten der Hausherren mal wieder Eric Maxim Choupo-Moting (Knieprobleme) aus. Neu auf der Ausfallliste sind zudem Alphonso Davies (Muskelbündelverletzung) und Dayot Upamecano (Muskelfaserriss).
An dieser Stelle gilt unser Interesse den personellen Angelegenheiten des Nachmittags und dabei zunächst der Mannschaftsaufstellung des FC Bayern München: Sommer - Mazraoui, Pavard, de Ligt, Cancelo - Goretzka, Kimmich - Gnabry, Musiala, Coman - Mane.
Bei den Gästen gibt es zwei gesperrte Spieler - Marc Oliver Kempf und Suat Serdar (jeweils fünfte Gelbe Karte). Dann wäre da der medial hohe Wellen schlagende Trainingsausschluss von Ivan Sunjic und dessen nachfolgende Suspendierung. Hinzu kommen einige frische Verletzungen - von Kevin-Prince Boateng (Adduktorenprobleme), Marton Dardai (Muskelverletzung) und Marco Richter (muskuläre Beschwerden). Auch Kelian Nsona (Aufbautraining nach Knie-OP) und Stevan Jovetic (muskuläre Probleme) stehen Pal Dardai nicht zur Verfügung.
Für Hertha BSC stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Rasen: Christensen - Kenny, Uremovic, Rogel, Plattenhardt - Tousart, Lukebakio, Boetius, Mittelstädt - Niederlechner, Ngankam.
Die Hausherren ergreifen die Initiative, werden ausgiebig in der gegnerischen Hälfte vorstellig. Nach einem frühen Torschuss von Joao Cancelo bleibt es zunächst erst einmal bei Ballbesitz.
Hertha probiert die Flucht nach vorne
Nach fünf Minuten trauen sich die Herthaner mal nach vorn. An der Grundlinie lässt sich Matthijs de Ligt böse vernaschen. Das macht Florian Niederlechner ganz trickreich. Der niederländische Verteidiger bügelt seinen Fehler aber kurz darauf aus.
Die "Alte Dame" ist hier ganz gut in die Partie. Natürlich werden die Berliner hier nicht von Dauer und in der Summe auf die größeren Spielanteile kommen. Aber das erwartet auch keiner. In der 13.Minute nimmt Joao Cancelo einen Diagonalball halblinks in der Box sauber mit der Brust an, doch zwei Berliner stehen ihm im Weg. Trotz eines Hakens gibt es da kein Vorbeikommen. Der Schuss wird abgeblockt. Zumindest ergibt die daraus eine erste Ecke. Die Hereingabe von Joshua Kimmich bringt allerdings nichts ein. In der 25.Minute kann Goretzka einen schnellen Gegenzug von Hertha, über Lukebakio, nur auf Kosten eines Fouls klären. Dafür sieht der Nationalspieler die gelbe Karte.
Eine Minute später, mit dem nächsten Bayern-Angriff fordert das Heimpublikum einen Foulelfmeter. Für Schiedsrichter Ittrich reicht die Aktion gegen Kingsley Coman mittig im Sechzehner nicht. Der Franzose gerät ins Straucheln und kommt zu Fall. Der Ruf nach einem Elfmeter wird laut, doch das Stoßen von Maximilian Mittelstädt wird nicht als strafbar erachtet. Die Münchener drosseln nun wieder das Tempo. Folglich entwickeln sich keine weiteren Torraumszenen.
35.Minute: Es wird doch ansatzweise gefährlich. Kingsley Coman inszeniert grundsätzlich viel, ist auch jetzt der entscheidende Mann, der rechts in der Box zum Linksschuss kommt. Oliver Christensen ist schnell genug im kurzen Eck und pariert mit dem linken Fuß. Nun hat Benjamin Pavard die langen Pass-Stafetten satt, zieht einfach mal in halbrechter Position und aus großer Distanz ab. Der Rechtsschuss streicht einen halben Meter über die Querlatte (39.).Eine Minute später dann eine Glanztat des Hertha Keepers
Christensen rettet spektakulär
Die mit Abstand größte Chance hat nun Serge Gnabry, der aus zentralen sieben Meter schießt. Den Rechtsschuss lenkt Oliver Christensen dank seiner gesamten Körperlänge um den rechten Pfosten. Hier werden vier Minuten Nachspielzeit angezeigt. Vor den Toren passiert nichts mehr in die Teams gehen in die Kabinen.
Sané kommt für Goretzka
Thomas Tuchel verstärkt vor 75.000 Zuschauern die Offensive, versucht mehr Tempo ins Bayernspiel zu bringen. Nach einer kurzen Ecke flankt Joshua Kimmich aus Nähe des linken Strafraumecks. Sadio Mane schraubt sich in die Höhe und köpft über die Kiste (48.).
Doppelwechsel bei der Hertha: Kanga und Ejuke kommen für Niederlechner und Ngankam (55). Auch Thomas Tuchel wechselt das Personal in der 61.Minute. Für Mané und Musiala kommen Müller und Gravenberch. Nächster Wechsel bei den Berlinern. Maza kommt für Mittelstädt (65.).
14:0 Ecken und über 70% Ballbesitz für die Bayern sprechen eine deutliche Sprache. Was aber zur Tabellenführung fehlt ist ein Treffer. Der fällt dann in der 69.Minute.
Gnabry erlöst die Fans des Rekordmeisters
Aus dem rechten Halbfeld bringt Joshua Kimmich eine gefühlvolle Flanke an. Im Sechzehnter entwischt Serge Gnabry, wirft sich in zentraler Position in die Hereingabe und setzt den Hechtflugkopfball aus etwa sieben Metern unhaltbar ins rechte Eck. Gespielt sind hier 69 Minuten.
Nächster Wechsel beim FC Bayern. In der 76.Minute kommt Stanisic für Mazraoui. Die Bayern bleiben auf dem Gaspedal. Von der linken Ecke des Strafraums versucht es Cancelo. Sein Schuß wird zur Ecke abgefälscht. In der 78.Minute versucht es Coman. Seinen Schuß kann Christensen nur mit Mühe über das Tor lenken. Der dritte Versuch passt dann.
Vorentscheidung durch Coman
Beinahe folgerichtig ist es der beste Münchner Spieler, der für die vermeintliche Entscheidung sorgt. Doch auch die Vorarbeit, der Pass von Joshua Kimmich ist stark. Rechts in der Box startet Kingsley Coman im richtigen Moment, nimmt das hohe Zuspiel dann technisch sauber an und bugsiert die Kugel mit dem rechten Fuß ins kurze Eck. Der Torschütze verlässt in der 81.Minute dann auch das Spielfeld. Für in kommt Tel. Hertha wechselt doppelt: Für Boetius und Lukebakio kommen Scherhant und Stange (83.). Der zweite Treffer hat Hertha sichtlich einen Nackenschlag versetzt. Die Bayern kontrollieren die Begegnung weiter ohne allzu große Mühe. Letzte Chance dann auch in der Schlussminute der regulären Spielzeit. Müller flankt von rechts, findet den völlig freistehenden Sané, der scheitert am starken Berliner Keeper.
Die Nachspielzeit beträgt drei Minuten. Der Rekordmeister macht das jetzt sehr routiniert, bringen den Sieg ins Ziel. Das Spiel ist aus.
Stellungnahme von Herbert Hainer
Hainer (Vorsitzender des Aufsichtsrats): „Wir konzentrieren uns jetzt alle auf das Sportliche. Weil das ist das Wichtigste, was unten auf dem Platz passiert und dass wir die elfte Deutsche Meisterschaft in Folge gewinnen. Ansonsten analysieren wir und debattieren wir über die Gesamtlage – intern und in aller Ruhe, auch sehr umsichtig, so wie man es vom FC Bayern auch gewohnt ist.“
Hainer wurde noch einmal klar gefragt, ob schon personelle Entscheidungen für die kommende Saison getroffen wurden.
Seine Antwort: „Wir kümmern uns jetzt nur um das Sportliche, dass wir die elfte Deutsche Meisterschaft in Folge gewinnen.“
Kein klares Bekenntnis zu Kahn. Ein Grund für die Zurückhaltung des Chefs des Kontrollgremiums: Er will der Entscheidung seines Aufsichtsrats (u.a. mit Ehrenpräsident Uli Hoeneß) am 22. Mai nicht öffentlich vorgreifen. Klar ist aber: Damit bleibt die Kahn-Diskussion bestehen.
Erfreut zeigte sich Hainer, dass der FC Bayern nun wieder die Meisterschaft aus eigener Kraft erringen kann.
MK300423
SC schlägt überforderte Schalker
Doppelpack Gregoritsch macht den Unterschied
Im Vergleich zum 2:1-Erfolg in Bremen muss Christian Streich auf die gesperrten Maximilian Eggestein und Roland Sallai (jeweils fünfte Gelbe Karte) verzichten. Darüber hinaus fehlen nach wie vor die verletzten Manuel Gulde (Muskelverletzung) und Daniel Kyereh (Kreuzbandriss). Dafür kann der zuletzt angeschlagene Michael Gregoritsch (Sprunggelenksprobleme) spielen.
Die Mannschaftsaufstellung des SC Freiburg: Flekken - Kübler, Ginter, Lienhart, Günter - Keitel, Höfler - Doan, Grifo - Gregoritsch, Höler.
Auf Seiten der Gäste gibt es nach dem 5:2 gegen Hertha ebenfalls eine Gelbsperre. Die betrifft Tom Krauß (fünfte Gelbe). Ferner haben sich im Abstiegsgipfel gegen die Berliner Cedric Brunner (Schulterverletzung), Torwart Ralf Fährmann (Muskelfaserriss) und Tim Skarke (Risswunde am Fuß) verletzt. Bereits zuvor standen Justin Heekeren (Kreuzbandverletzung), Soichiro Kozuki (Fußoperation), Sebastian Polter (Trainingsrückstand) und Maya Yoshida (Muskelfaserriss) nicht zur Verfügung.
Für den FC Schalke 04 stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Rasen: Schwolow - Matriciani, Jenz, Kaminski, Uronen - Kral, Latza - Karaman, Drexler, Bülter - Terodde.
Blitzstart SC Freiburg
Von Beginn an sollte sich ein flottes Spiel entwickeln. Die erste Chance, sogar Doppel Chance, dann auch bereits in der 6.Minute. Günter flankt nach innen, dannn setzt sich Freiburg erstmals in Szene - und wird gleich richtig gefährlich. In zentraler Position kommt er zum Kopfball. Alexander Schwolow pariert und blockt auch das Nachsetzen von Ritsu Doan stark ab.
Gregoritsch mit der Führung
Keine zwei Minuten später zielt Gregoritsch besser. Ritsu Doan spielt aus dem Zentrum den perfekten Pass in die Spitze und in den Lauf von Michael Gregoritsch. Dieser sucht halblinks in der Box den Abschluss, platziert den Linksschuss aus etwa 15 Metern präzise ins kurze Eck. In der 13.Minute rettet der Pfosten für S04. Wieder inszeniert Ritsu Doan eine gefährliche Aktion der Gastgeber, schickt diesmal Vincenzo Grifo steil. Auf rechts gelangt der italienische Nationalspieler in den Strafraum und schießt mit dem rechten Fuß an den linken Pfosten.
Schalke ist hier um Spielanteile bemüht, kann sich dafür die allerdings nichts kaufen. Mut zeigt der Aufsteiger durch seine große Initiative sehr wohl. Bisher jedoch ohne Ertrag. Nächste Möglichkeit wieder für die Gastgeber. Einen langen Diagonalball nimmt Christian Günter auf halblinks sehr gut an und fackelt dann nicht lange. Außerhalb des Sechzehners bringt der Freiburger Kapitän den Distanzschuss an, zielt mit dem linken Fuß aber am langen Eck vorbei.
Doppelpack für Gregoritsch
34.Minute: Von links zieht Vincenzo Grifo zur Mitte, bringt sich spielend halblinks in Schussposition. Der Rechtsschuss fliegt aufs lange Eck zu und wird von Alexander Schwolow stark pariert. Es dauert aber keine Minute bis es im Kasten von Schwolow einschlägt. Wieder ist Gregoritsch erfolgreich. Von der linken Seite kann Lukas Kübler in aller Ruhe flanken. Diese Hereingabe findet den Schädel von Michael Gregoritsch, der mit dem Kopf perfekt verlängert. Die Kugel landet unhaltbar im langen Eck.
In der 40.Minute probiert es der Kapitän, Christian Günter, alleine, zieht von links, knapp vor der Strafraumgrenze ab. Der Ball geht rechts vorbei. Der Sportclub drückt weiter.
Es sind eine Minuten Nachspielzeit angezeigt. Hier passiert nichts mehr und Schiedsrichter Hartmann schickt die Mannschaften in die Kabinen.
Doppelwechsel bei Schalke zur zweiten Halbzeit
Thomas Reis reagiert und bringt Greiml und Frey für Drexler und Jenz. Die erste Chance vor 34.700 Zuschauern im ausverkauften Europa Park Stadion haben dann zunächst die Gäste. Simon Terodde bei einer Flanke von links von Philipp Lienhart zwar ganz eng markiert, doch im Nachsetzen kommt Michael Frey zum Kopfball. Und der fliegt nur knapp über den linken Torwinkel (49.). Die Antwort des SC, zugleich der dritte Nackenschlag für königsblau.
Vorentscheidung durch Lucas Höler
Die 52.Minute bringt dann aber wohl schon die Vorentscheidung. Zunächst ist Ritsu Doan wieder der entscheidende Antreiber, sucht Michael Gregoritsch. Dieser wird von Jere Uronen gestört. Doch der Ball landet bei Lucas Höler. Fast mittig im Sechzehner zieht der mit dem rechts aus gut elf Metern ab, erwischt Alexander Schwolow auf dem falschen Fuß. Und so rutscht die Kugel in die Kiste. Höler erzielt seinen fünften Saisontreffer in der Bundesliga.
Nächster Doppelwechsel bei Schalke (61.). Ouwejan und Aydin kommen für Matriciani und Uronen. Die nächste Chance aber, in der 64.Minute, durch Gregoritsch. Von links angespielt, kommt der Stürmer nach Ginters Flanke zum Abschluss und scheitert mit dem linken Fuß an Alexander Schwolow. Dann die 67.Minute, die nächste Chance für Freiburg. Dieser Freiburger Torschussversuch geht auf das Konto von Philipp Lienhart. Den blockt Kenan Karaman ab, was zu einer Ecke für den Sport-Club führt. Daraus entsteht ausnahmsweise man nicht nennenswert Gefährliches.
Jetzt wechselt auch Christian Streich doppelt. In der 71.Minute kommen für den Doppeltorschützen Gregoritsch und Doan Petersen und Weißhaupt.
Röhl und Jeon für Grifo und Höler bei Freiburg, Zalazar für Bülter bei Schalke, lauten die nächsten Wechsel in der 79.Minute.
Ginter trägt sich in die Torschützenliste ein
Bei soviel Offensivpower darf auch Matze Ginter nicht fehlen. Von der linken Seite tritt Christian Günter eine Freiburger Ecke in den Sechzehner. Im Zentrum möchte Merlin Röhl den Ball offenbar annehmen, was misslingt. Von seiner Hacke springt die Kugel zu Matthias Ginter, der am rechten Torraumeck freisteht und mit dem linken Fuß sofort flach ins kurze Eck schießt. Für den Innenverteidiger ist das
bereits der vierte Saisontreffer.
Letzter Wechsel bei den Breisgauern. Für Nicolas Höfler kommt Robert Wagner zum Einsatz (87.). In der 89.Minute legt sich Kübler den Ball selbst mit dem Kopf vor, zieht ab. Der Ball geht links am Tor vorbei.
Es sind zwei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Die Fans des Sportclub feiern ihren Club. Hier ist Schluss. Die Freiburger siegen souverän, setzen ein Zeichen im Kampf um die internationalen Plätze.
MK230423
KSC dreht packende Partie
3 Treffer binnen 12 Minuten entscheiden das Spiel Bielefeld scheitert an Latte und Pfosten
Christian Eichner verändert seine Mannschaft nach dem 1:1 beim 1. FC Nürnberg auf zwei Positionen: Ambrosius rückt für den gelbgesperrten Franke in die Innenverteidigung, dazu ersetzt Zivzivadze den kurzfristigen erkrankten Schleusener im Sturm. Es ist zugleich das Startelfdebüt des Georgiers.
Der KSC beginnt mit folgender Elf: Gersbeck - Jung, Ambrosius, Kobald, Heise - Wanitzek, Gondorf, Jensen - Nebel - Zivzivadze, Kaufmann.
Arminia Bielefeld legt mit dieser Mannschaft los: Fraisl - Klünter, Hüsing, Jäkel, Oczipka - Consbruch, Prietl, Rzatkowski - Hack, Klos, Okugawa.
Damit gibt es nach dem 2:2 gegen Fortuna Düsseldorf drei Änderungen: Uwe Koschinat rückt von der Fünferkette ab und wechselt zur Viererkette. Hüsing ersetzt den gelbgesperrten Ramos in der Abwehr. Rzatkowski kommt als zusätzlicher Mittelfeldspieler für Verteidiger Andrade (muskuläre Probleme), dazu kehrt Okugawa nach überstandener Sprunggelenksverletzung in die Startelf für Serra zurück.
Der KSC fängt hier gleich druckvoll an, will für die frühe Führung sorgen. Gleich zwei Abschlüsse haben die Hausherren in kurzer Zeit. Wanitzek kommt nach einem guten Steckpass zum Abschluss aus dem Rückraum, Fraisl pariert gut rechts zur Ecke. Die Ecke von links kommt ebenfalls gefährlich, bei einer weiteren Hereingabe von rechts durch Gondorf kommt Kobald zum Kopfball, doch erneut ist Fraisl. In der 6.Minute ein fataler Fehler und Ballverlust von Wanitzek vor dem eigenen Strafraum. Das muss die Führung für Bielefeld sein. Gersbeck will es spielerisch lösen und passt kurz zu Wanitzek vorm Sechzehner, der Routinier verliert gegen Consbruch den Ball, der Mittelfeldspieler muss nur noch einschieben, doch schießt die Kugel knapp flach links am Kasten vorbei.
Handelfmeter und frühe Führung für Bielefeld
In der 8.Minute doch die Führung für die Arminia. Oczipka flankt im Sechzehner in Richtung Fünfer. Sebastian Jung hat den Arm zu weit ausgefahren und spielt den Ball klar mit der Hand. Berechtigter Strafstoß für die Gäste. Den fälligen Penalty verwandelt Hack sicher zur Gästeführung (9.).Saisontreffer Nr. 10 für den Ex-Nürnberger.
Seit den zwei Torchancen in der Anfangsphase fehlt dem KSC die Torgefahr, gerade schlägt Heise eine Flanke aus dem linken Halbfeld ungefährlich weit ins rechte Toraus. Nach 18 Minuten verliert der KSC erneut den Ball vorm eigenen Sechzehner, Kobald wird von Okugawa gepresst und spielt einen Fehlpass, statt zu Mitspieler Heise. Kobald kann die Situation selbst noch mit einem Foulspiel am Japaner lösen. Nach einigem Leerlauf nun die nächste Chance für das Team von Christian Eichner. Heise schlägt eine gute Flanke in den Sechzehner, die Kugel fliegt über die beiden Stürmer hinweg in die rechte Sechzehnerhälfte zu Jensen. Der zieht direkt ab mit viel Risiko ab, die Kugel geht aber aus acht Metern rechts vorbei. Die 34.Minute bringt die nächste Karlsruher Angriffswelle Richtung Bielefelder Tor. Jung bringt eine gute Flanke von rechts, Kaufmann nimmt die Kugel per Kopf acht Metern vorm Kasten auf, bringt den Ball mit nur wenig Druck neben das Tor. Die Bielefelder können vor der Torauslinie noch zur Seite klären. Unruhe und Reklamationen zwei Minuten später im Bielefelder Strafraum. Jensen schlägt eine Hereingabe an den Fünfer. Zivzivadze geht im Duell mit Hüsing zu Boden, Schiedsrichter Sather gibt keinen Elfmeter. Eine Minute vor dem Ende der regulären Spielzeit Gefahr vor dem Tor von Gersbeck. Der Keeper verschätzt sich bei einer Hereingabe von rechts und kann den Ball nur nach vorne prallen lassen. Aber kein Bielefelder bekommt die Kugel gut zu fassen. Nächste Chance vor dem gleichen Tor.
Glück für den KSC, Consbruch trifft nur Pfosten
Fraisl schlägt einen überragenden langen Ball in die gegnerische Hälfte auf Okugawa. Der leitet weiter zu Consbruch, da hat der Mittelfeldspieler sich durch die Kette geschlichen und kommt aus 13 Metern zum Abschluss und trifft den rechten Pfosten. Es ist eine Minute Nachspielzeit angezeigt dann geht es vor 21.056 Zuschauern (877 Gäste) in die Kabinen.
Unverändert zurück auf dem Platz
Beide Mannschaften kommen zur zweiten Hälfte unverändert aus den Kabinen. Den besseren Start hat die Arminia. Es ist gerade einmal eine Minute gespielt und Hack treibt gleich wieder gut an, passt links raus zu Oczipka, der bringt eine gute Flanke an den Elfmeterpunkt zu Klos, der für Klünter in den Rückraum ablegt. Der Außenverteidiger zieht zentral aus 18 Metern ab, Gersbeck pariert den hohen Schuss übers Tor zum Eckball. Der Karlsruher SC braucht wieder etwas Anlaufzeit, kommt dann erstmals in der 57.Minute vor das Tor von Fraisl. Gute Flanke von Jensen vor der rechten Strafraumkante, mit viel Gefühl bringt er die Kugel an den zweiten Pfosten. Zivzivadze kommt aus dem Lauf zum Kopfball und setzt sich gegen Hüsing durch, doch der Versuch geht einen mit viel Wucht einen halben Meter rechts am Tor vorbei.
Druckphase des DSC, 2x an die Latte
Die Antwort der Arminia folgt direkt. Consbruch probiert es aus der Distanz. Der Schuss flattert ordentlich und droht fast zentral unter die Latte reinzugehen, doch Gersbeck passt wäre da gewesen. Die Kugel fliegt an die Oberkante der Latte. Ganz kurze Verschnaufpause für Gersbeck, dann hämmert Fabian Klos den Ball an die Latte seines Gehäuses. Glück für die Gastgeber. Die Gäste könnten hier auch deutlicher führen.
Doppelwechsel bringt Ausgleich
In der 62.Minute wechselt Trainer Eichner doppelt. Jensen und Zivzivadze gehen vom Platz, es kommen Rapp und Cueto. Da hatte der KSC-Coach ein goldenes Händchen. Es dauert keine Minute bis Rapp nach seiner Einwechslung trifft. Simone Rapp hatte noch keinen Ballkontakt, war erst 22 Sekunden auf dem Platz gestanden und erzielt am zweiten Pfosten aus kurzer Distanz den Ausgleich für die Hausherren per Kopf. Es ist das dritte Saisontor des Schweizers.Die Antwort der Westfalen: Bielefeld trifft zum dritten Mal Aluminium! Consbruch legt gekonnt mit den Außenrist in den Strafraum ab auf Okugawa. Der Japaner muss aus acht Metern nur noch einschieben und macht fast alles richtig, die Kugel prallt an den rechten Pfosten und kann geklärt werden (65.).
Karlsruhe hat das Spiel gedreht
Es könnte knüppeldick für Bielefeld kommen. Nach einer Hereingabe von links trifft Prietl seinen Gegenspieler Cueto am linken Fünfer. Die Situation wird von Videoassistent Sören Storks gerade überprüft. Die Entscheidung lautet auf Strafstoß. Marvin Wanitzek trifft per Elfmeter und das Spiel ist gedreht. Gespielt sind hier 69 Minuten.
Uwe Koschinat reagiert, bringt Corbeanu und Vasiliadis für Hack und Consbruch (72.).
Kaufmann trifft weiter
Jetzt will sich auch Mikkel Kaufmann in die Scorerliste eintragen. Wanitzek leitet von der Mittellinie einen Ball gut in die Spitze weiter zu Kaufmann. Der dänische Stürmer läuft allen Bielefeldern davon und kommt aus spitzem Winkel vor dem Tor zum Abschluss und schiebt den Ball durch die Hosenträger von Fraisl ins Tor. Da sieht der Keeper unglücklich aus.
Auch Wechsel von Koschinat mit Wirkung
Lasme für Rzatkowski heißt der nächste Wechsel bei Arminia Bielefeld (78.) und der zeigt sofort Wirkung. Jung klärt einen Ball zunächst, doch die Arminia bekommt den zweiten Ball. Okugawa schiebt die Kugel nochmal links raus zu Lasme, der sich gut in den Sechzehner dribbelt und aus 13 Metern halblinks abzieht. Durch die Beine von Kobald hindurch trifft er das linke Eck, für Gersbeck war die Kugel spät zu sehen. Die Arminen sind wieder im Spiel.
Bevor jedoch zuviel Spannung aufkommt der nächste KSC-Treffer.
Vorentscheidung durch Wanitzek
Die 84.Minute läuft. Die Hausherren legen durch einen überragenden Wanitzek nochmal nach. Der Mittelfeldspieler zieht von der linken Strafraumkante zentral vor das Tor und kann unbedrängt aufs Tor schießen und setzt das Leder perfekt rechts in den Winkel. Keine Chance für Fraisl. Das könnte die Entscheidung sein.
Wechsel bei KSC und Arminia:Bella und Serra für Klos und Oczipka bei Bielefeld, Rossmann und Gordon für Kaufmann und Nebel beim KSC (85.).
Hier sind nun fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. Den Gästen will nichts mehr gelingen und es bleibt beim 4:2 für die Gastgeber.
Koschinat nicht mehr nach Karlsruhe
Kurz bevor sich Christian Eichner und Uwe Koschinat endgültig voneinander verabschiedeten, erwähnte der Trainer des Karlsruher SC noch, er rechne mit einem Wiedersehen in der kommenden Saison.
"Christian, ich glaube, ich fahre hier nicht mehr hin“, entgegnete der Coach der Arminen und lieferte direkt die Begründung: „Habe ich hier schon mal einen Punkt geholt? Ich glaube nein.“
Die Kernaussage des KSC-Trainers zum heutigen Spiel:
" Heute hat die Einwechselbank des KSC und die Spieler darauf das Spiel gedreht".
MK160423
Tradition wohin man schaut
Boyd und Opoku kommen von der Bank, treffen und siegen
Beim FCK gibt es im Vergleich zur Niederlage in Braunschweig vier Veränderungen: Auf der Doppelsechs kommt Niehues für Rapp (verletzt), im offensiven Mittelfeld spielen Redondo und Zolinski für Hanslik und Hercher (beide Bank). Und als Stürmer wird de Preville für Boyd (ebenfalls Bank) aufgeboten.
Dirk Schuster lässt diese Elf Spielen: Luthe - Zuck, Bormuth, Kraus, Zimmer - Tomiak, Niehues - Zolinski, Ritter, Redondo - de Preville.
Keine große Veränderungen gibts beim HSV nach dem Kantersieg gegen Hannover. Muheim ist nach seiner Sperre zurück und beginnt für Heyer (nicht im Kader) in der Abwehr und im Mittelfeld wird der ebenfalls fehlende Meffert durch Suhonen ersetzt.
Tim Walter setzt auf diese Auswahl: Heuer Fernandes - Katterbach, Schonlau, David, Muheim - Benes, Reis, Suhonen - Kittel, Glatzel, Jatta.
Vor über 49.000 Zuschauern entwickelt sich die Partie von Beginn an etwas träge. Dennoch ist es Kaiserslautern in der 2.Minute mit dem ersten Versuch. Zolinski kann aber die Flanke von Redondo nicht mehr drücken. Heuer Fernandes muss sich die Handschuhe noch nicht schmutzig machen. Die "Rothosen" spielen heute in einer blau-schwarzen Kombi. Die erste Viertelstunde bringt viel Ballbesitz für die Gäste aus dem Norden. Unter dem Motto "Geduld" wird nichts erzwungen, die Betonung liegt wirklich auf Ballbesitz. So kommt Heuer Fernandes zu weiteren Ballkontakten. Schätze, das geht langsam auf die 70, 80 Prozent zu. Dies passiert allerdings meist in einem Bereich des Spielfeldes, in dem die Torwahrscheinlichkeit eher Richtung Null geht.
Kaiserslautern befreit sich
Aufregung in der 20.Minute und Gelb für Muheim. Der hat offensichtlich noch nie war vom VAR gehört und leistet sich nach einem Hamburger Konter eine Schwalbe. Eine Minute später die erste Großchance für de Preville. Einfach ein steiler Ball in die Spitze, Muheim grätscht zu spät gegen de Preville, der dann nur noch Heuer Fernandes vor sich hat, der mit einer Glanzparade den Schuss aus kurzer Distanz klären kann. Doppelt Glück für die Hamburger: Erwischt Muheim in dieser Situation de Preville, spielen Hanseaten nur noch zu zehnt. Jetzt drückt plötzlich der FCK aufs Gaspedal. In der 27.Minute bringt eine unfreiwillige Ablage von Muheim Zimmer in eine gute Position im Strafraum. Der Außenverteidiger der Lauterer kommt aus fünf Metern zum Kopfball, bringt aber überhaupt keinen Druck hinter den Ball. Heuer Fernandes kann sich seelenruhig nach dem Ball bücken. Etwas mehr als eine halbe Stunde ist nun gespielt und zwei Freistöße von Bénes aus dem rechten Halbfeld, in kurzer Folge. Für Gefahr sorgen die aber nicht. Bisher steht die Defensive der Pfälzer gut.
Jetzt versucht es Suhonen aus der linken Halbposition. Sein Schuß geht deutlich über das Tor von Luthe (43.). Die zwei Minuten Nachspielzeit bringen keine gefährlichen Situationen mehr.
Ohne Wechsel in die zweite Hälfte
Hier geht es vor 49.327 Fans unverändert weiter. Die erste Aktion, in der 47.Minute, für die Gastgeber. Der direkte Freistoß von Ritter passiert die Mauer auf der Innenseite, landet aber genau bei Heuer Fernandes. Jetzt nimmt auch dieser Abschnitt an Fahrt auf. Über links kombinieren sich Suhonen und Katterbach durch die Abwehr der Heimmannschaft. Katterbach setzt sich dabei im Dribbling durch und legt im Strafraum scharf Richtung Kasten, zu ungenau, er findet nur einen Verteidiger (52.).
Die Antwort des FCK lässt nicht lange auf sich warten. Heuer Fernandes kommt weit aus dem Kasten, will einen langen Ball der Hamburger fast am Mittelkreis klären, tut dies aber, indem er auf Zimmer auflegt, der sofort von der Mittellinie schießt, das leere Tor aber deutlich verfehlt. Da hätte sich der Lauterer Kapitän ruhig mehr Zeit nehmen können. Auch die nächste Möglichkeit für die Pfälzer. Die Westkurve jubelt bereits ; als das Netz nach einem Distanzversuch von Zolinski zappelt. War aber nur das Außennetz. Kein Tor in der 54.Minute. Auf der Gegenseite wird es jetzt ebenfalls gefährlich. Nach Ecke von Suhonen kommt der Ball sehr scharf an den kurzen Pfosten, der Ball rollt Schonlau über die Stirn und prallt an den Kopf eines Verteidigers, fliegt dann haarscharf rechts am Pfosten vorbei. Da hatte der FCK Glück. 65.Minute: Fast die Gästeführung. Von der linken Seite fliegt eine Flanke in den Lauterer Strafraum, die Jatta wunderschön für Muheim ablegt, der aus 16 Metern sofort abzieht, die Oberkante der Latte trifft.
Doppelwechsel Kaiserslautern
Dirk Schuster bringt Schwung in die Offensive. Es kommen Hercher und Boyd für de Preville und Redondo. Gespielt sind 64 Minuten. Auch der Hamburger Coach Walter reagiert personell. Für Kittel kommt Königsdörffer.
Boyd lässt den Betze beben
Der Vollblutstürmer braucht nicht lange. Gerade einmal fünf Minuten auf dem Platz, tut er das, was er am besten kann. Der HSV hält den Ball in der Abwehr, Schonlau, Heuer Fernandes, Schonlau, Heuer Fernandes usw. Die werden angelaufen, panikartig schlägt Heuer Fernandes den Ball an die Seitenlinie, Zimmer fängt ab, marschiert durch eine völlig offene Abwehr in den Strafraum, spielt scharf quer, und Boyd verwandelt aus sechs Metern mit der Hacke. Hört sich vielleicht etwas arrogant an, aber anders hätte er den gar nicht machen können (71.). Noch 15 Minuten sind hier regulär zu spielen und beide Trainer wechseln noch einmal. Dirk Schuster bringt Hanslik für Zolinski, Tim Walter schickt Dompé für Bénes auf den Platz. Die erste Aktion von Dompé (80.), ist ein Freistoß. Der geht weit übers Tor. In der 83.Minute kommt Németh beim HSV für Suhonen.
Tag der Joker beim FCK
Kurz darauf, in der 85.Minute, kommt auch Aaron Opoku für Julian Niehues. Er ist keine Minute auf dem Platz und trifft mit seiner ersten Aktion. Aus einem Hamburger Einwurf in der gegnerischen Hälfte entwickelt sich der entscheidende Konter. Hercher marschiert an der Mittellinie los, ist nicht zu stoppen. Im Strafraum kommt es zu einer wahrscheinlich strafwürdigen Aktion. Das ist jetzt egal, vielleicht war das Tackling auch sauber, aber der Ball landet dadurch vor dem leeren Tor bei Opuku. Der macht wahrscheinlich sein schnellstes Tor aller Zeiten, schiebt ins linke Eck ein. Das sollte zumindest die Vorentscheidung sein. Am Ende wird der HSV fast 70 Prozent Ballbesitz haben, aber die Hamburger brachten immer noch keinen einzigen Schuss auf den Kasten von Luthe.
Hier sind fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt und die Westkurve startet bereits mit den Feierlichkeiten. Den Gästen will hier nichts gelingen. Auch ein Schuß von Jatta ist kein Problem für den Lautrer Keeper. Schiedsrichter Willenborg pfeift ab.
MK150423
Streich mit historischem Erfolg
Lukas Höler schießt den SC Freiburg per Elfmeter ins Halbfinale
Das einzige Spiel im DFB-Pokal gegen die Bayern verloren die Breisgauer am 02.03.2005 mit 0:7 im damaligen Badenova-Stadion mit 0:7.Vierfacher Torschütze für die Bayern war ein gewisser Claudio Pizarro. So deutlich sollte es diesmal nicht werden und der SC Freiburg suchte und fand Antworten auf Bayerns Qualitäten. Die Pokalreise des Sportclub geht nach diesem historischen Abend geh weiter und könnte durchaus wieder Berlin als Ziel haben. Der Sieg in München war in jedem Fall historisch. Noch nie konnte man auswärts bei den Bayern gewinnen.
Der Sport-Club ärgerte sich beim 1:1 gegen Hertha BSC am vergangenen Wochenende über zwei verlorene Punkte. Im Vergleich dazu nimmt Coach Christian Streich wie der FCB einen Wechsel in seiner Startelf vor: Schmidt muss seinen Platz für Gregoritsch räumen. So spielt der SC Freiburg: Flekken - Sildillia, Ginter, Gulde, Günter - Eggestein, Höfler - Doan, Grifo - Gregoritsch, Höler. Taktisch wird das wohl ein 4-4-2.
Bei den Bayern ist es angesichts dieses hochkarätigen Kaders ja spannender zu sehen, wer nicht spielt, als wer es in die Startelf geschafft hat. Heute erwischt es unter anderem wieder Mane und Gnabry, auch Musiala sitzt erstmal draußen. Und dann nimmt dort auch Davies Platz, der war beim 4:2-Sieg gegen Dortmund noch dabei. Für ihn übernimmt Cancelo. Es ist der einzige Wechsel, den Thomas Tuchel vornimmt. Randnotiz: Müller macht sein 64. Pokalspiel für die Bayern und ist damit alleiniger Pokalrekordspeler des FCB. Das ist die Aufstellung des FC Bayern: Sommer - Pavard, Upamecano, de Ligt, Cancelo - Kimmich, Goretzka - Sane, Müller, Coman - Choupo-Moting.
Die Anfangsphase dieses Duells geht aber sehr ruhig vonstatten. Zwei halbe Highlights sind eine Flanke von Coman, die Goretzka nicht erreicht. Dazu kommt ein feiner Hackentrick von Cancelo, der damit Sildillia narrt, sich dann aber festrennt. Ansonsten sammeln vor allem Upamecano und de Ligt im bayrischen Innenblock fleißig Ballkontakte. Die erste gefährliche Szene dann in der 13.Minute. Sane gibt den ersten Torschuss ab. Am linken Strafraumeck setzt er sich gegen Sildillia, Doan und Ginter durch, letztgenannter wird noch vom im Weg stehenden Müller behindert. Der Schuss kommt dann mit rechts aus halblinker Position, geht flach gut einen Meter am linken Pfosten vorbei.
Upamecano per Kopf
Es sind 19 Minuten gespielt und nach einer Ecke von links trifft Dayot Upamecano. Kimmich schlägt die Ecke von links hoch hinein. In der Mitte springt Upamecano höher als Eggestein und nickt aus fünf Metern ein. Das ging leicht, zu leicht. Da war schon ziemlich viel Armeinsatz von Upamecano mit im Spiel. Eggestein hatte kaum eine Chance hochzusteigen, so wie sich der Torschütze auf seinen Schultern aufgestützt hat. Das wurde auch schon mal als Stürmerfoul gewertet, Freiburgs kollektive Beschwerden sind durchaus gerechtfertigt. Der VAR bleibt jedoch stumm.
Antwort und Ausgleich durch Höfler
Die Antwort der Breisgauer lässt jedoch nicht lange auf sich warten. Freiburg wird deutlich aktiver und kommt durch ein Traumtor zum Ausgleich. Die flache Flanke von Günter von links kann Upamecano abwehren, Comans Befreiungsschlag gerät dann aber viel zu kurz. Höfler nimmt den halbhohen Ball an, mit dem zweiten Kontakt schickt er den Dropkick mit ganz viel Wucht und perfekter Flugkurve aus 25 Metern ins rechte Eck. Sommer hat nicht den Hauch einer Chance (27.).
Druckphase der Bayern
Jetzt drücken die Bayern aufs Gas. In der 31.Minute: Die zweite Ecke bleibt ungefährlich, die dritte dann aber nicht. Kimmich muss einmal die Seite wechseln, schlägt die Kugel dann erstmals von rechts rein. De Ligt setzt sich im linken Rückraum ab, um eine Kerze aufzunehmen. Mit einem Haken schickt er einen Gegenspieler in die Wüste,schießt dann aber über das Tor. Zwei Minuten später die nächste Chance für die Bayern. Müller am kurzen Pfosten mit dem Abschluss, ins Außennetz. Ein Treffer hätte aber nicht gezählt, da Coman, der die halbhohe Flanke von rechts schlug, deutlich im Abseits stand, als er eingesetzt wurde. Wieder zwei Minuten später: Genialer Pass von Kimmich aus dem rechten Halbraum rechts Richtung Grundlinie in den Strafraum zu Goretzka. Der flankt in die Mitte, Flekken boxt den Ball raus. Der Rückpass in den Rückraum wäre die bessere Option gewesen. Trotzdem: Die Bayern erhöhen die Schlagzahl. Und die nächste Aktion rollt Richtung Freiburger Tor. Schöner Doppelpass zwischen Sane und Choupo-Moting, Sane kann so im Zentrum durchbrechen. Fast durchbrechen, Ginter und Sildillia schmeißen sich noch erfolgreich in den Weg, Choupo-Moting will nachstochern, kommt aber auch nicht durch, so springt der Ball nach außen weg. Die Freiburger Verteidigung hat alle Hände voll zu tun.
Keine Wechsel zur zweiten Spielhälfte
Und beinahe der Blitzstart der Bayern vor 75.000 Zuschauern. Upamecano eröffnet, Choupo-Moting lässt klatschen, Kimmich schickt Sane auf die Reise. Wunderbar gespielt. Warum Sane aber nicht selber abschließt, sondern querlegt für Coman, der da niemals rankommen kann, bleibt ein Rätsel. Zu Sanes Glück stand er bei Kimmichs Pass im Abseits, so bleibt diese vergebene Großchance nichtig. Bayern ist bemüht Druck zu entwickeln, Freiburg setzt aber immer wieder seine Nadelstiche. Grifo und Höler spielen den Doppelpass, dann nochmal Grifo auf Höler, der den hinterlaufenden Günter mitnimmt. Der legt an die Strafraumkante zurück, wo Doans Abschluss zur Ecke geblockt wird. Auch das war eine feine Kombination. Im Zuge des folgenden Eckballs kommt Höler aus 16 Metern zum Abschluss. Und auch wenn der im Oberrang landet, macht das alles doch viel Hoffnung auf einen abwechslungsreichen zweiten Durchgang (49.). In der 56.Minute fast der verhängnisvolle Ballverlust von Höfler kurz hinter der Mittellinie. Sildillia bekommt im Anschluss Sane nicht gestoppt. Doch das Aufrückverhalten der Bayern ist nicht ganz sauber, nur Choupo-Moting irrt da in der Spitze umher, kann aber nicht angespielt werden. So muss Sane abbremsen und diese gute Umschaltsituation verpufft.
Doppelwechsel Bayern
Erster Wechsel bei den Bayern. Für Coman und Choupo-Moting kommen Musiala und Gnabry (64.). Die Gastgeber bestimmen nun die Partie, Cancelo, Müller, Gnabry und Co. wuseln im Freiburger Sechzehner, zwischenzeitlich wird es unübersichtlich. Sildillia will den Ball ins Aus trudeln lassen, da macht Cancelo aber nicht mit, klaut die Kugel noch vor der Grundlinie und bringt sie sogar aufs Tor. So muss Flekken mit der Fußabwehr eingreifen. Und Kimmich darf einmal mehr zum Eckball antreten. Zum siebten Mal schon in diesem Spiel (69.).
Einziger Wechsel bei Freiburg
Jetzt auch Wechsel beim SC Freiburg. Christian Streich bringt Roland Sallai für Vincenzo Grifo.
Drei Minuten vergehen und Bayern kommt mit Sane, der es mit der gesamten Freiburger Hintermannschaft alleine aufnimmt. Aber auf seinem Streifzug von der rechten Seite ins Zentrum zu weit nach links abdriftet. Sein schwieriger Schuss aus 15 Metern wird dann von Eggestein zur Ecke geblockt. Bayern drückt und Freiburg findet kaum Entlastung.
79.Minute: Thomas Tuchel schickt Sadio Mané für Leon Goretzka auf den Platz. In der 83.Minute landet ein langer Abschlag von Flekken bei Gregoritsch. Es folgt ein recht ungeschicktes Verhalten von Upamecano, der Gregoritsch beim Laufduell in in die Hacken rennt. Das gibt Gelb für Upamecano und den Freistoß für den SC im linken Halbfeld. Trotz des folgenden Münchner Powerplays geht die Tür hinten einen Spalt auf, indem sie unnötige Standards zulassen. Diesmal Pavard gegen Höler. Springt ihn einfach um. Nächste Chance für Günter im linken Halbfeld (87.). Die Nachspielzeit beträgt drei Minuten. Vieles spricht hier schon für eine Verlängerung. Dann der Schockmoment für die Bayern.
Elfmeter Freiburg in der Nachspielzeit
Das ist schon dramatisch. Nach einem Mane-Foul schickt Freiburg einen langen Ball rechts in den Strafraum. Dort setzt sich Gulde per Kopf durch und legt an den Strafraumrand. Dort schießt Höfler. Musiala wirft sich in den Ball und blockt den Schuss mit dem abgespreizten Arm. Elfmeter für den Sportclub.
Ganz viel Aufregung, gelbe Karte für Musiala und dann darf Höler sich den Ball zurechtlegen. Grifo ist ja schon ausgewechselt. Langer, konzentrierter Anlauf, dann schweißt er den Ball mit viel Wucht und Sicherheit halblinks unter die Latte. Gespielt sind jetzt 96 Minuten. Schluss! Bayern ist raus! Freiburg steht im Halbfinale!
Aufreger-Thema auch noch nach der Pressekonferenz
Für Christian Streich war die Situation zur Führung der Bayern regelwidrig. Hier sah das Freiburger Urgestein nicht nur einen Regelverstoß, sondern war mehr als verwundert, dass sich hier der VAR nicht zumindest einmal prüfend eingeschaltet hat. Auf das kommende Heimspiel gegen die Bayern angesprochen, erklärte der Freiburger Trainer, gegen diesen Gegner müsse man immer leiden und wieder das abrufen, was man heute gezeigt habe. Das Tempo und die Qualität jedes Bayern-Spielers sei außergewöhnlich.
MK040423
40 Punkte-Marke erreicht
De Preville und Hercher lassen den Betze beben
Nach der Niederlage in Darmstadt (0:2) nimmt Dirk Schuster drei Veränderungen vor, nicht alle freiwillig. Redondo fehlt verletzt, Klement und Zuck finden sich auf der Bank wieder. Dafür sind Bormuth, Durm und Hanslik (zuletzt ausgefallen) in der Anfangsformation.
So laufen die Roten Teufel auf: Luthe - Durm, Tomiak, Kraus, Bormuth - Rapp, Ritter - Opoku, Hanslik, Zimmer - Boyd.
Frank Schmidt (Heidenheim zuletzt 5:2 gegen den KSC) nimmt lediglich eine Veränderung vor, Sessa beginnt für Kühlwetter (Bank) im zentralen Mittelfeld.
Der FCH spielt also in dieser Formation: Müller - Föhrenbach, Siersleben, Mainka, Busch - Schöppner, Maloney - Beste, Sessa, Pick - Kleindienst.
Stürmischer Beginn
Sowohl die Gäste, als auch der FCK, drückten direkt zu Beginn auf's Gaspedal. Es war noch keine Minute gespielt bis zur ersten Ecke für den FC Heidenheim. Beide Mannschaften suchen den Weg in die Spitze, die Visiere scheinen zunächst erst einmal offen. Kann sich aber schnell ändern, wenn hier jemand in Führung geht. Zunächst ist es bei Kaiserslautern Opoku, der die Gäste-Abwehr beschäftigt. Gegen den Ball lässt Kaiserslautern dem FCH, zumindest bis zur Mittellinie, viel Raum. Dann geht Sicherheit vor und das Pressing funktioniert vorerst. Mittlerweile ist eine Viertelstunde absolviert. Hat der FCK Ballbesitz, stört Heidenheim viel früher, aber noch recht zaghaft. Teilweise versucht man sogar Luthe anzulaufen. Die Zweikampfwerte entwickeln sich derweil zugunsten des FCK. In der 23.Minute auch einmal Gefahr für das Tor von Müller. Die Lauterer laufen rechts den Strafraum an, Maloney fährt dazwischen, schlägt den Ball blind auf die andere Strafraumseite, was Durm am langen Pfosten als Flanke interpretiert und mit vollem Risiko eine Direktabnahme versucht. Der Versuch geht ans Außennetz. Mehr Offensivversuche der Pfälzer bedeuten aber auch mehr Platz für Heidenheim. Anfangen können die Gäste damit bisher jedoch noch nichts. Szenen in den Torräumen bleiben weiter Mangelware und die Defensiven bestimmen das Spiel. Für Freunde des offensiven Spiels war da wenig dabei. Schiri Hartmann schickt die Teams in die Kabinen.
Wechsel bei Heidenheim zur zweiten Hälfte
Bei den Gästen bleibt Sessa angeschlagen in der Kabine. Für ihn kommt Schimmer. Die erste Möglichkeit nach Wiederbeginn hat Kaiserslautern. Die Roten Teufel spielen nun auf ihre Fans in der Westkurve. Das scheint zu beflügeln. Heidenheim in der 48.Minute zu leichtfertig in der Verteidigung: Rapp kann die Kugel am rechten Strafraumeck zurückerobern und gleich in die Tiefe gehen. Sofort die Flanke ans linke Torraumeck, wo Opoku eingelaufen ist und den Volleyabschluss sucht. Der geht dann recht knapp am langen Pfosten vorbei. Die bisher beste Offensivszene vor 41.543 Zuschauern.
Gästeführung mitten in die Druckphase
Kaiserslautern konnte gerade etwas Offensivkraft andeuten, zeigt eine gute Kombination über Zimmer, Ritter und Hanslik, auf engstem Raum gehts da über rechts in den Strafraum. Aber beim Schuss aus zehn Metern rutscht der Ball Hanslik über den Spann. Im direkten Gegenzug dann das: Pick übernimmt den Ball im rechten Halbfeld und steuert den Strafraum an. Er scheint ihn eigentlich schon verloren zu haben, als Kleindienst dazwischengeht und verdeckt einfach mal flach draufhält. Und bei Kleindienst gehen solche Dinger dann halt auch zur Gästeführung rein. Gespielt sind 53 Minuten.
Die Heidenheimer stören jetzt früher. Das hat zumindest die Auswirkung, dass von geordnetem Spielauf bei den Roten Teufeln keine Rede mehr sein kann. Heidenheim spielt es hier im Stil einer Spitzenmannschaft. Eine Chance genügt und am Ende würde man dann von einem Arbeitssieg sprechen.
Dirk Schuster wechselt das Personal.
Hercher kommt nach 64 Minuten für Hanslik. In der 71.Minute ein überragender Ball von Boyd durch den Strafraum, durch zwei Verteidigerreihen auf Hercher, der die Abwehr schön hinterläuft, aber für den Abschluss dann keinen guten Winkel mehr hat. Außennetz. Jetzt kommt auch Klement für Rapp.
Pick zur Vorentscheidung
Ausgerechnet der Ex-Lautrer Pick trifft zur möglichen Vorentscheidung auf dem Betzenberg. Heidenheim hält den Ball im Angriffsdrittel, gut und flüssig läuft er durch die Reihen. Und dann packt Pick nach Querpass von Kleindienst aus 25 Metern mal einen aus. Von der rechten Strafraumseite mit dem rechten Fuß, der Ball kommt hinter Luthe wie ein Stein runter und zappelt in den Maschen (75.)
Dreifachwechsel beim FCK, Doppelwechsel Heidenheim
De Preville, Lobinger und Zuck kommen für Durm, Ritter und Boyd (79.). Frank Schmidt wechselt ebenfalls. Es kommen Ramusovic und Kühlwetter. Den Platz verlassen Maloney und Beste (86.).Der letzte Wechsel, kurz vor Ende der regulären Spielzeit. Rittmüller kommt beim FCH für Pick. Und für den FCK kommt es womöglich noch bitterer. Elfmeter Heidenheim. Tomiak hatte Kühlwetter im Strafraum gefoult.
Kleindienst an den Pfosten , De Preville und Hercher treffen
Der Wahnsinn nimmt nun seinen Lauf. Zunächst setzt Kleindienst den Elfmeter an den Pfosten (90.+2). Und jetzt wird es tatsächlich noch einmal spannend. Denn im weiteren Verlauf kann der FCK kontern, spielt sich am Strafraum fest, Opoku legt kurz zurück an die Strafraumgrenze, und de Preville schlenzt die Kugel ins rechte Kreuzeck. Selbst wenn Müller gewusst hätte, wo der hingehen sollte, wäre er da nicht mehr rangekommen. Es steht nur noch 1:2. Die Party beginnt: Langer Ball in die Spitze, und dann wirds kleinteilig. Pass auf Kraus, der mit dem Rücken zum Tor nur abtropfen lässt, aus acht Metern hat Hercher den Ball rechts oben ins Eck. Der Ausgleich und hier bebt der Betze.
Fazit
Das Spiel endet spektakulär. Lange Zeit sah es so aus, als könne Heidenheim hier heute Abend den zweiten Platz absichern, sich Vorsprung auf den HSV verschaffen, dann kam die Nachspielzeit. Der sonst so sichere Kleindienst verschoss einen Elfmeter, und innerhalb von 120 Sekunden kippte die Partie noch komplett. 60 Sekunden mehr, und Kaiserslautern hätte wahrscheinlich sogar noch gewonnen. Das sind die Geschichten, die wohl nur der Betze schreibt.
MK010423
Auswärts ohne Wirkung
Doppelpacker Stojiikovic entscheidet Spiel
Bei den Lilien hat sich Honsak kurzfristig abgemeldet, der mit Adduktorenproblemen zu kämpfen hat und von Torsten Lieberknecht nicht für den Kader nominiert wurde. Im Vergleich zum 1:3 in Bielefeld rückt Stojilkovic auf die Zehn, der Startplatz geht an Manu. In der Dreierkette muss Isherwood (Bank) Platz machen für Müller. Auch Schnellhardt sitzt vorerst draußen, Bader beginnt im Mittelfeld.
Das ist die Aufstellung des SV Darmstadt 98:
Schuhen - Riedel, Müller, Zimmermann - Bader, Mehlem, Holland, Karic - Stojilkovic - Manu, Tietz .
Bei den Roten Teufeln setzt Trainer Dirk Schuster auf vier Neue im Vergleich zum 2:2 gegen Schlusslicht SV Sandhausen. Durm, Bormuth und Hanslik finden sich auf der Bank wieder. Hercher steht nicht im Kader. Es starten an ihrer Stelle Rapp, Opoku, Klement und Redondo.
Die Gäste aus Kaiserslautern laufen in dieser Formation auf:
Luthe - Zimmer, Kraus, Tomiak, Zuck - Rapp, Ritter - Opoku, Klement, Redondo - Boyd.
Auf neu verlegtem Platz starten die Mannschaften ambitioniert ins Spiel, allerdings mit einigen Fehlpässe. Die Gäste mit den ersten Halbchancen. Opoku kommt auf dem rechten Flügel an Müller vorbei und spielt in die Gasse ans rechte Eck des Fünfmeterraums. Boyd startet, aber Schuhen kommt aus seinem Kasten gestürmt und wirft sich auf die Kugel. Wieder Opoku, der lauert an der Linie und wird hinter die Kette steil geschickt. Ehe es gefährlich werden kann, klärt Müller zum Eckball. Die kommt auch gar nicht schlecht, aber Darmstadt bekommt sie am kurzen Pfosten geklärt. Ein Zimmer-Hammer aus der zweiten Reihe mutet dann gefährlich an; aber auch nur so lange bis ein Darmstädter den Kopf hinhält und somit blockt.
Die ersten Minuten laufen ein bisschen wild ab, der Ball geht jeweils zu schnell verloren (11.)
Auf der Gegenseite bekommt Tietz bei einem Kopfball nach Karic-Flanke nicht genug Druck hinter den Ball. Leichte Beute für Luthe. In der 13.Minute hebt Holland die Kugel links an den Fünfer, wo Stojilkovic einläuft und für Tietz querlegen will. Kraus hat aufgepasst und klärt, das war wichtig. Nach einer Viertelstunde visiert Holland von rechts die lange Ecke an, aber Boyd wirft sich in die Schussbahn und klärt zur Ecke. Zehn Standard-Gegentreffer haben die Roten Teufel bislang kassiert - aber hieraus entsteht keine Gefahr.
Redondo muss verletzt raus
Dirk Schuster muss in der 20.Minute wechseln. Für Kenny Prince Redondo kommt Ben Zolinski.
Nächste Aktion für die Gäste. Klement wird am linken Flügel nicht wirklich attackiert und flankt präzise an den Elfmeterpunkt. Ritter steht goldrichtig und hält aus vollem Lauf den Kopf hin, verfehlt das Tor aber um gut zwei Meter. Da wäre nach 25 Minuten tatsächlich mehr drin gewesen für den FCK. Drei Minuten später versuchen es die Gastgeber. Das war wild: Tietz erläuft am rechten Flügel einen weiten Ball und hat dann zwei Gedanken: Flanke oder Schuss? Das Ergebnis ist ein satter Vollspannschuss auf die Tribüne, himmelweit am Tor vorbei.
Doppelschlag Stojiikovic für effektive Lilien
Ein Standard bringt in der 36.Minute das 1:0 für die Heimelf! Eine Holland-Ecke köpft Stojilkovic am langen rechten Pfosten auf den Schädel von Zuck. Von dort springt das Leder rechts oben in den Winkel, Luthe kommt nicht mehr ran.
Die Antwort des FCK lässt nicht lange auf sich warten. Rapp prüft Schuhen: Aus der Distanz zieht er ab, gute 22 Meter vorm Tor. Der Keeper pariert sicher (41.).
Vorentscheidung in der 43.Minute
Nach einem ganz feinen Heber von Tietz, der die Kugel rechts nah der Mittellinie volley nach vorn schlägt, ist Stojilkovic dank tollem ersten Kontakt im Vorteil und zieht am letzten Mann vorbei. Luthe hat den ersten Versuch, aber Stojilkovic nimmt den Ball wieder auf und schiebt im zweiten Versuch ins leere Tor ein.
Es werden zwei Minuten Nachspielzeit angezeigt ohne dass noch etwas passiert. Die Mannschaften gehen in die Kabinen.
De Preville für Boyd
Zu Beginn der zweiten Hälfte bringt Dirk Schuster den französischen Neuzugang für Boyd. Vor 17.650 Zuschauern bestimmt aber weiter Darmstadt 98 die Partie. Nach Zuspiel von Manu dreht sich Tietz zentral am Strafraumrand mit dem Rücken zum Tor nach links und zieht aus 16 Metern sofort aufs linke untere Ecke ab. Luthe kann nur zugucken. Das war knapp; sehr knapp. Dass Lautern vor dem Spiel nur ein Tor weniger geschossen hatte als die Darmstädter (40), ist bislang kaum zu sehen. Die Offensive ist so gut wie abgemeldet. In der 57.Minute muss Luthe ran! Opoku entscheidet sich für einen verdeckten Schuss aus 18 Metern, zielt aufs kurze rechte Eck. Der Torhüter liegt quer in der Luft und lenkt den Ball zur Ecke, aus der dann nichts wird.
Lobinger kommt für verletzten de Preville
Wie bitter: De Preville muss schon wieder runter, hatte sich in einem Duell mit Riedel im Lendenwirbelbereich verletzt. Lobinger darf ran (62.). Durm ersetzt in der gleichen Spielminute Zuck. Darmstadt drückt weiter. Manu fehlt aber in der 65.Minute das nötige Abschlussglück: Nach langem Ball legt Tietz am Sechzehner zurück, die Nummer 7 zieht per Halbvolley ab. Ein Lauterer schmeißt sich rein und lenkt die Kugel knapp über die Latte. Wenn ein Spieler sich nach eigenem Pass die Hände an den Kopf schlägt, dann weiß man: Das war nichts. Und Zimmer weiß das auch nach seinem versuchten Steilpass, der exakt in den Füßen von Müller landete. Nächste Chance für den Gastgeber (82.): Holland marschiert erst über die Mittellinie und dann übers Feld. Sein Zuspiel findet rechts Seydel, der im Strafraum einen Schlenker macht und mit dem dritten Kontakt abzieht. Zu zentral, Luthe ist zur Stelle.
Wechsel auch beim SV Darmstadt 98. Aaron Seydel kommt, es geht der Doppeltorschütze Filip Stojiikovic (80.). Vier Minuten später, in der 84., wechseln beide Trainer nochmals. Beim FCK kommt Hanslik für Klement. Bei den Lilien kommt eine Minute später Torsiello für Karic.
Das Spiel hat, auch bedingt durch die zahlreichen Wechsel, deutlich an Qualität verloren. Es werden nun noch drei Extraminuten angezeigt. Dann viel Glück für die Gäste aus der Pfalz: Der Posten rettet für Luthe. Sven Jablonksi pfeift eine nicht sehr attraktive Partie ab.
MK180323
Freiburg scheitert an Juve
VAR mehrfach im Fokus, Streich mit Kritik an Schiedsrichtern
Im Vergleich zur 0:1-Niederlage im Hinspiel nimmt Christian Streich, der in dieser Woche seinen Vertrag bei den Freiburgern verlängert hat, drei Veränderungen vor. Anstelle von Philipp Lienhart (Oberschenkelprellung), Roland Sallai und Vincenzo Grifo (beide Bank) rücken Manuel Gulde, Ritsu Doan und Michael Gregoritsch in die Startelf des Sport-Club.
Bei den Gästen stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Rasen: Szczesny - Danilo, Bremer, Gatti - Locatelli, Cuadrado, Fagioli, Rabiot, Kostic - Kean, Vlahovic.
Die Freiburger gehen die Begegnung sehr aggressiv an. Während der Einsatz von Christian Günter eben gegen Juan Cuadrado noch einen zweifelhaften Freistoß nach sich zog, ist das Einsteigen von Lucas Höler gegen Nicolo Fagioli schon heftiger. Es gibt Redebedarf - auch vonseiten des Schiedsrichters.Nach fünf Minuten führt ein Freiburger Ballgewinn mal zu einer schnellen Umschalthandlung. Ritsu Doan fackelt in halblinker Position auch nicht lange und zieht mit dem linken Fuß ab. Das wirkt etwas überhastet, die Kugel springt deutlich am langen Eck vorbei. In der 12.Minute eine erste Standardsituation: Im rechten Halbfeld liegt der Ball für die Gastgeber bereit. Christian Günter tritt den Freistoß mit dem linken Fuß hoch und weit in den Sechzehner. Dort fliegt das Ding an Freund und Feind vorbei. Nach einer Viertelstunde schafft es Juve erstmals in den Strafraum. Dort geht Nicolo Fagioli nach einem Kontakt mit Christian Günter zu Boden und bekommt von Freiburger Kapitän einige Worte zu hören. Das reicht bei Weitem nicht für einen Elfmeter. Dieser Meinung müssen sich zwangsläufig auch die VAR-Herren anschließen. Für den ersten Torabschluss der Gäste sorgt Manuel Locatelli aus der zweiten Reihe. Dieser Rechtsschuss fliegt sogar aufs Tor zu und wird von Mark Flekken pariert. Über rechts sucht Juan Cuadrado den Weg in die Box. Dem Kolumbianer stellt sich Christian Günter entgegen. Es gibt dann vermutlich einen leichten Kontakt, Cuadrado geht theatralisch zu Boden. Auch hierfür kann es keinen Strafstoß geben (19.). In dieser Phase versuchen die Bianconeri mehr Kontrolle über das Spiel zu bekommen. Jetzt spielt sich aber auch Freiburg mal richtig gut in den Sechzehner. Doch es bietet sich einfach keine Möglichkeit zu einem freien Abschluss. Lucas Höler probiert es aus ganz spitzem Winkel und holt immerhin eine erste Ecke raus. Aus diesem Eckstoß von Christian Günter ergibt sich die erste hochkarätige Torszene. Matthias Ginter schraubt sich in die Höhe, kommt wunderbar zum Kopfball. Der fliegt unten aufs rechte Eck und wird von Wojciech Szczesny stark pariert. Der Nachschuss von Michael Gregoritsch aus spitzem Winkel führt zu einer zweiten Ecke. Diese bringt nichts ein.
Führung für Juve, VAR greift ein
Auf der Gegenseite gibt es einen Freistoß der Gäste von der linken Seite. Die hohe Hereingabe von Filip Kostic köpft Bremer aus etwa sechs Metern an die Latte. Die Szene bleibt heiß. Von Moise Kean springt die Kugel zu Dusan Vlahovic, der am Torraum aus der Drehung abzieht und mit dem rechten Fuß ins rechte Eck trifft. Das scheint eine klare Sache. Dennoch gibt es eine VAR-Überprüpfung. Auch der Feldschiedsrichter begibt sich zum Monitor. Und in der Tat haben seine aufmerksamen VAR-Kollegen eine Abseitsposition entdeckt. Bei der Ballberührung von Moise Kean befindet sich Dusan Vlahovic tatsächlich in der verbotenen Zone. Glück für den SC. Nach diesem Schreckmoment müssen die Freiburger erst einmal durchatmen. Das ging gerade noch einmal gut.
Zugleich wirken die Gäste, ob des aberkannten Tores, etwas wütend. Es geht intensiv zur Sache. Der Bundesligist muss aufpassen, den Überblick zu behalten. In der 35.Minute wird dann Dusan Vlahovic von Lukas Kübler beim Schussversuch abgeblockt. Das bringt den serbischen Stürmer auf die Palme, er winkt in Richtung des Assistenten ab. Ab der 41.Minute Minute überschlagen sich die Ereignisse. Dann hat Moise Kean freie Bahn, stürmt über halblinks in den Strafraum. Den Linksschuss pariert Mark Flekken mit einer starken Fußabwehr. Wenig später kommt Federico Gatti im Strafraum frei zum Linksschuss. In diesen wirft sich Manuel Gulde aufopferungsvoll, fälscht ab. Dennoch fliegt die Kugel aufs Tor zu. Mark Flekken ist geschlagen, doch Matthias Ginter rettet auf der Linie per Kopf. Bei der nächsten Unterbrechung kommt die letzte Torszene nochmals auf den Prüfstand. Von VAR-Seite gibt es da offensichtlich etwas zu beanstanden. Es geht um ein vermeintliches Handspiel von Manuel Gulde im Sechzehner. Elfmeter für Juve!
Elfmeter nach Videobeweis
Dusan Vlahovic übernimmt die Verantwortung und tritt zu diesem Handelfmeter an. Mit dem linken Fuß jagt der Serbe die Kugel mittig auf die Kiste und markiert sein drittes Saisontor in den europäischen Wettbewerben. Die Nachspielzeit beträgt drei Minuten. Hier passiert dann nichts mehr und die Teams gehen in die Kabinen.
Auswechslung beim SC zur zweiten Hälfte
Für Maximilian Eggestein kommt vor 33.420 Zuschauern Kenneth Schmidt. Der Sportclub ist sichtlich bemüht. Michael Gregoritsch tritt zu einem Freistoß für den SC an. Mit dem linken Fuß schießt der Offensivmann den Ball aus der Distanz knapp am linken Torwinkel vorbei(49.). Dann gelangt Freiburg in den Sechzehner - und wird gefährlich. Letztlich schießt Michael Gregoritsch aus kurzer Distanz. Wojciech Szczesny blockt ab und Bremer schiebt ihm den Ball per Rückpass zu. Das beanstanden die Breisgauer, doch der Unparteiische entscheidet auf Abseits in der Entstehung dieser Szene (58.). Chance auch für die Gäste. Zwei Minuten später probiert es Juve aus halblinker Position. Danilo ziehtmit dem rechten Fuß ab. Mark Flekken wirft sich ins lange Eck und pariert diesen Distanzschuss gut.
Zeit der Wechsel
Christian Streich wechselt in der 62.Minute doppelt. Für Höler und Doan kommen Grifo und Sallai auf den Platz. Auch Allegri regiert bringt in der 70.Minute Chiesa und Iling Junior für Kostic und Vlahovic. Freiburgs Trainer Streich setzt wohl alles auf eine Karte. Petersen und Weißhaupt ersetzen in der 75.Minute Gregoritsch und Günter. Auch hat nun deutlich mehr vom Spiel, ohne zum finalen Abschluss zu kommen. Die Minuten verrinnen und die Alte Dame kontrolliert das Geschehen clever über viel Ballbesitz. Freiburg tut sich gerade schwer wieder Zugriff zu bekommen.
Allegri nimmt noch einmal Zeit von der Uhr. De Sciglio und Barrenechea kommen in der 85.Minute für Cuadrado und Locatelli. Juve macht es clever. In der Schlussminute der nächste Wechsel. Soulé kommt für Kean. Es sind fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt.
Die Breisgauer bestimmen das Spiel weiter, ohne die letzte Gefahr zu entwickeln. Flanke um Flanke fliegt Richtung Strafraum. Die Juve-Abwehr räumt jedoch alles ab. In der 3.Minute der Extrazeit die Chance für Chiesa. Sein Schuss geht jedoch an die Latte. Drei Minuten später zielt Chiesa besser, trifft zum 0:2.
Das war es für den SC. Das Spiel ist aus.
Fazit:
Nach dem erstmaligen Erreichen eines Europapokal-Achtelfinales und dem dortigen Ausscheiden kann sich der Sport-Club nun vollends den nationalen Aufgaben widmen. Am Sonntag steht ein Auswärtsspiel in Mainz an. Nachdem die Verantwortlichen von Juventus am Freitag gespannt auf die Auslosung im schweizerischen Nyon geschaut haben, wartet am Wochenende das Gastspiel bei Inter Mailand.
Für Trainer Streich war schon auf der PK nach dem Spiel klar, dass mit Mainz eine brutal schwere Aufgabe auf sein Team wartet. Zum Spiel ging die Hauptkritik an die Schiedsrichter.
Streich haderte dabei mit einigen Entscheidungen von Schiedsrichter Serdar Gözübüyük - und dessen Kollegen aus dem Hinspiel, Anastasios Sidiropoulos.
„Ich bin sprachlos. In beiden Spielen: Nach jedem Foul spielt ein Juve-Spieler den Ball weg. Immer. Es ist mir vollständig rätselhaft. Alles wird sanktioniert, aber so etwas, was entscheidend ist, wird laufen gelassen“, grantelte Streich.
Vor allem eine Szene in der 58. Minute, als Juve-Verteidiger Bremer seinem Keeper Wojciech Szczesny den Ball zuspielte, ging dem SC-Coach gehörig gegen den Strich. „Ich kann nicht sagen, was passiert wäre, wenn die Mannschaft das 1:1 macht. Dann gibt‘s noch den absichtlichen Rückpass, der nicht abgepfiffen wird. Das ist schwer zu akzeptieren.“
MK160323
Heißer Tanz im Wildpark
KSC im Rausch - Zuviel "Heidenheim" beim HSV
Christian Eichner hat keinen Grund, seine Elf gegenüber dem 2:0-Erfolg bei Hansa Rostock zu verändern - eigentlich. Doch Sebastian Jung fällt kurzfristig aus. Ihn ersetzt Manuel Thiede auf der Rechtsverteidigerposition. Tim Breithaupt, wertvollster Spieler des KSC, fällt mit einem Knöchelbruch weiterhin aus. Für ihn spielt zurzeit Leon Jensen im Mittelfeld. Die Aufstellung des KSC liegt vor: Gersbeck - Thiede, Franke, Kobald, Heise - Jensen, Gondorf - Nebel, Wanitzek - Kaufmann, Schleusener.
Auch beim Tabellenzweiten gibt es im Vergleich zur Vorwoche eine Veränderung. Schonlau fehlt den Rothosen in der Verteidigung, Heyer rutscht für ihn in die Startelf. Kittel und Königsdörffer sitzen weiterhin nur auf der Bank und müssen auf Einsatzminuten warten. Beim HSV startet folgende Elf: Heuer Fernandes - Muheim, Heyer, David, Katterbach - Meffert - Reis, Benes - Dompe, Glatzel, Jatta.
Unter den Augen von FCK-Trainer Dirk Schuster sollte sich im ausverkauften Wildpark gleich ein aggressives Spiel von beiden Seiten entwickeln. Nicht mal eine Minute ist gespielt, schon hat Hamburg einen ersten Torabschluss, Glatzels Versuch wird von Heyer abgeblockt. Hamburg beginnt direkt sehr forsch.
Nebel mit der frühen Führung
Der KSC befreit sich, kann nach 11.Minuten den entscheidenden, ersten Nadelstich setzen. Was für eine Aktion von Nebel. Gondorf schlägt den Ball einfach mal weit nach vorne, Kaufmann verlängert ihn per Kopf in den Lauf von Nebel, der sich gegen David im Duell durchsetzt und an der rechten Strafraumkante aus der Luft abzieht. Der Ball fliegt mit Hilfe der Unterkante der Latte in die Maschen, Heuer Fernandes hat keine Abwehrchance. Und direkt schon wieder die Hausherren. Diesmal schlägt Nebel eine Flanke von rechts in den Strafraum. Am zweiten Pfosten taucht Wanitzek auf, der es mit einem Flachschuss probiert. Heuer Fernandes steht gut und kann mit dem Fuß parieren, Heyer schlägt den Ball dann aus der Gefahrenzone. Fast das zweite Tor für die Karlsruher.
KSC mit brutaler Offensive, Treffer Jensen
Die Gastgeber spielen sich hier in einen Rausch. Wieder ist ein lang geschlagener Ball der Ursprung. Heider und Muheim schaffen es nicht, das Leder mal festzumachen und für Ruhe zu sorgen. Kaufmann bleibt auf dem Gaspedal, setzt sich exzellent auf der rechten Seite bis zur Grundlinie durch und lässt zwei Gegenspieler auf dem Boden liegen. Mit gutem Auge sieht er im Rückraum Jensen, der völlig freisteht und den Ball aus zehn Metern sicher verwandelt. Heuer Fernandes ist erneut machtlos.
Hier spielt eine Mannschaft und das sind die Karlsruher. Hochkarätige Chancen im Minutentakt. Jensen scheitert in der 20.Minute mit seinem Schuss aus rund zehn Metern an der Latte. Heuer Fernandes war wohl noch mit den Fingerspitzen am Ball und verhindert damit das dritte Gegentor gerade so eben. Der HSV wird hier völlig schwindelig gespielt und weiß gar nicht, was er machen soll. Der KSC immer mit dem gleichen Muster: Hamburg verliert leichtfertig den Ball und dann geht es schnell. Kaufmann wird in den Lauf geschickt und legt wieder in den Rückraum ab. Diesmal ist es Nebel, 27.der es nicht schafft, das Spielgerät aus zehn Metern im Kasten unterzubringen. Sein Schuss rollt links am Pfosten vorbei. Das dritte Tor ist überfällig.
Schleusener zum Dritten
Nach 32 Minuten ist es dann soweit. Muheim will zu Heuer Fernandes zurückspielen, übersieht aber Nebel, der in den Passweg läuft, den Keeper umkurvt und Schleusener in der Mitte anspielt. Der Stürmer muss aus fünf Metern nur noch den Ball über die Linie drücken. Das Stadion tobt, der KSC ist im Rausch.
Tim Walter mit ersten personellen Konsequenzen. Katterbach und David müssen in der 38.Minute vom Platz. Es kommen Mikelbrencis und Rubio. Es sind fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt.
Hamburg schafft es endlich mal, eine kleine Ballbesitzphase aufzubauen, die aber dann doch nur von kurzer Dauer ist. Es geht in die Kabinen.
Doppelwechsel nach der Pause
Tim Walter reagiert personell, bringt Königsdörffer und Nemeth für Benes und Dompé. Der HSV wird vor 23.532 Zuschauern ins Risiko gehen müssen. Lässt Karlsruhe nach oder agiert genauso weiter, wie in den ersten 45 Minuten? Viele Fragen, die wir wahrscheinlich relativ schnell in den kommenden Minuten beantworten können. In der 51.Minute.
Früher Treffer von Glatzel
Dem HSV hilft ein Standard. Die Ecke kommt in die Mitte, wo Jatta und Heier noch am Ball vorbeifliegen. Glatzel nimmt ihn auf, lässt ihn aber weit wegspringen. Montero stoppt ihn für den Stürmer clever an, sodass er aus sieben Metern mit Vollspann ins Tor abziehen kann. Gersbeck ist aus der kurzen Distanz machtlos. Etwas Hoffnung für Hamburg. Der KSC ist um Entlastung bemüht. Nebel spielt Schleusener frei, der es aus spitzem Winkel versucht. Der Ball geht aber doch deutlich links am Kasten vorbei (55.). Drei Minuten später schon wieder so eine Szene, diesmal geht es über Kaufmann: Der Däne setzt sich souverän gegen Muheim durch, spielt an Heuer Fernandes vorbei in die Mitte, doch Montero ist den einen Schritt schneller als Schleusener und kann vor der Torlinie noch klären. Die erste Drangphase der Gäste scheint vorbei. Das zweite Tor für den Hamburger SV bahnt sich gerade nicht mehr an. Noch ist allerdings rund eine halbe Stunde zu spielen. Zeit wäre noch genügend vorhanden, das kleine Wunder vom Wildpark zu schaffen.
In der 68.Minute reagiert auch Christian Eichner. Cueto und Batmaz kommen für Jensen und Kaufmann. In der 76.Minute dann der nächste Wechsel bei den Gästen. Kittel kommt für Meffert.
HSV mit Anschluss
Und jetzt hat Glatzel plötzlich die dicke Chance, auf 2:3 zu stellen, doch er scheitert nach Hackenvorlage von Kittel an Gersbeck, der lange stehenbleibt und damit den Einschlag mit seinem Körper verhindert. Auftakt für eine spannende Schlussphase? Gespielt sind 78 Minuten.
Es soll noch einmal spannend werden im Wildpark. Die 80.Minute läuft und Königsdörffer treibt den Ball an und spielt links raus auf Muheim, der mit viel Platz die Flanke auf den Kopf von Glatzel bringt und links ins Eck einköpft. Genug Zeit bleibt ihnen noch, tatsächlich noch auf Ausgleich zu stellen.
Trainer Eichner versucht mehr Stabilität in die Defensive zu bringen, wechselt Brosinski für Heise ein (82.). Die Konterchance in der 87. Minute Gersbeck mit langem Schlag auf Schleusener. Der entwischt Rubio, der sich nur mit einem Foul helfen kann. Gelb-Rot!
Schleusener macht Deckel drauf
Die Entscheidung, eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit. Balleroberung im Mittelfeld und eine überragende Steilvorlage von Wanitzek über alle Spieler hinweg zu Schleusener, der vor Heuer Fernandes ruhig bleibt und ihn mit einer Täuschung umkurvt und sicher einschiebt. Das Spiel ist entschieden.
Es sind fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. Jetzt kommen sich die Bänke ziemlich nahe, ein Betreuer vom KSC bekommt Gelb und Tim Walter sogar die Rote Karte gezeigt. Der HSV-Coach redet daraufhin laut auf den Assistenten ein, berührt ihn dabei bewusst mit dem Zeigefinger und schubst ihn auch minimal weg. Die Sicherungen sind hier dem Trainer mal wieder durchgebrannt.
Fazit:
Über dieses Spiel wird man noch länger sprechen. Der HSV verpasst es, die schlechten Ergebnisse der Konkurrenz für sich auszunutzen. Das lag vor allem am ersten Durchgang, in dem nichts zusammenlief. Karlsruhe nutzte die eklatanten Fehler eiskalt aus und legte sich mit einem 3:0 den Grundstein für den heutigen Erfolg. Zwar kam Hamburg in Person von Robert Glatzel noch bis auf 2:3 zurück. Schleusener setzte am Ende den Deckel drauf, kurz nach dem Platzverweis noch Montero. Die Rolle des ehemaligen Atletico Madrid-Talents bleibt unglücklich. Für Trainer Tim Walter war zuviel "Heidenheim" im Kopf. Man werde nicht jede Woche einen 3-Tore Rückstand aufholen können.
LB120323
Avdo Spahic vertritt Luthe
Spiel gedreht und doch nur einen Punkt gewonnen
Nach einer Erkältungswelle unter der Woche, sieht sich Dirk Schuster gleich zu fünf Wechseln gezwungen. Spahic, Bormuth, Hercher, Zimmer und Hanslik ersetzen Luthe, Rapp, Niehues, Klement und Zolinski. Erstmals, nach einigen Nicht-Berücksichtigungen, ist auch wieder Angreifer Muhammed Kiprit auf der Bank zu finden. Kaiserslautern beginnt wie folgt: Spahic - Durm, Tomiak, Kraus, Zuck - Hercher, Bormuth, Ritter, Zimmer - Boyd, Hanslik.
Bei den Gästen sind es im Vergleich zum Kiel-Spiel nur zwei personelle Veränderungen. Kutucu und Dumic kommen für Ganda und Zhirov. Der SV Sandhausen ist mit dieser Startelf angereist: Drewes - Diekmeier, Höhn, Dumic, Okoroji - Esswein, D. Kinsombi, Zenga, C. Kinsombi - Kutucu, Pulkrab.
Fans verabschieden Klinge
Vor Beginn der Partie wird einer der Aufstiegshelden, René Klingenburg, vor der Westkurve mit ganz viel Beifall verabschiedet.
Kutucu schockt die Pfälzer
Das Spiel beginnt mit einem engagierten FCK, ohne jedoch wirklich Gefahr zu entwickeln. Anders der SV Sandhausen: In der 8.Minute kommen die Gäste erstmals gefährlich vor das Tor von Spahic und sind erfolgreich. Nach dem Zuspiel von Esswein dreht sich Ahmed Kutucu um Tomiak herum, überläuft kurz vor der Strafraumgrenze Bormuth und trifft aus 16 Metern links unten am Keeper vorbei ins Eck. Eine starke Einzelleistung.
Ab der 11.Minute zwei Situationen für Sandhausen: Der SVS will jetzt natürlich nachlegen, aber Kutucu köpft die Flanke von Christian Kinsombi aus sieben Metern knapp über das Tor . Nächste Situation : Von rechts kommend zieht Christian Kinsombi ins Zentrum und findet aus 15 Metern die Lücke. Der Schuss dreht knapp links am Tor vorbei.
Der Führungstreffer der Gäste zeigt auch nach 25 min noch Wirkung. Kaiserslautern findet nicht wirklich in die Partie zurück und wirkt defensiv anfällig. Die krankheitsbedingten Ausfälle sind bislang nicht zu kompensieren. In der 30.Minute dann die bisher größte Chance für die Hausherren. Der Steilpass von Boyd kommt mit sehr viel Glück bis zu Grundlinie durch. Hercher flankt durch den Strafraum, Durm stoppt mit der Brust und sucht aus elf Metern den Abschluss. Ein Sandhäuser wirft sich in den Schuss und fälscht die Kugel so auf die Oberkante der Latte ab. Diekmeier kann den Abpraller dann klären.
Ausgleich durch Boris Tomiak
In diese kurze Drangphase, 35.Minute, fällt dann der Ausgleich. Sandhausen bekommt eine Ecke gleich mehrfach nicht geklärt. Am Ende faustet Drewes unbedrängt vor die Füße von Boris Tomiak, der aus acht Metern, halbrechter Position, vollstreckt.
Videobeweis:
Der Treffer muss überprüft werden. Hercher stand beim Torschuss von Tomiak im Abseits. Jetzt muss der VAR entscheiden, ob er auch entscheidend den Keeper irritiert hat. Nach intensiver Überprüfung durch das komplette Schiedsrichter-Gespann am Monitor bleibt der Treffer bestehen.
Nach dem Ausgleich spielt sich das Spiel überwiegend in der "neutralen Zone" ab. Es werden nun vier Minuten Nachspielzeit angezeigt. In der Crunchtime passiert nichts mehr und Schiedsrichter Burda schickt die Teams in die Kabinen.
Keine Wechsel zur zweiten Hälfte
Der FCK beginnt druckvoii vor 39.779 Zuschauern, hat in der 49.Minute die Chance zur Führung. Starker Querpass von Zimmer auf Boyd, der dieses Mal nicht lange fackelt und aus 15 Metern schnell den flachen Abschluss sucht. Drewes begräbt den Schuss im Nachfassen unter sich. Sandhausen ist zwar nach der Pause noch ohne Torschussversuch, hat dafür aber einen Ballbesitzanteil von 55 Prozent. Im ersten Durchgang lag dieser Wert noch bei 37 Prozent.
Wechselzeiten
Tomas Oral wechselt dreifach: Evina, Mehlem und Al Ghaddioui kommen. C.Kinsombi, Kutucu und Pulkrab verlassen den Platz (66.).
Auch Dirk Schuster wechselt: Boyd und Hercher gehen, es kommen Redondo und Lobinger (70.). Bisher erleben die Zuschauer im zweiten Durchgang eine wenig ansehnlichee Partie. Beide Seite bekommen keine Linie mehr ins Spiel. In der Folge werden die Zweikämpfe immer härter geführt.
Kraus per Handelfmeter
Al Ghaddioui klärt den Kopfball von Kraus mit ausgestrecktem Arm. Erst einmal läuft das Spiel weiter, aber dann geht Max Burda zum Videobildschirm. Die korrekte Entscheidung lautet auf Elfmeter.
Am Betze schreibt man die 76.Minute: Kevin Kraus schnappt sich die Kugel und verwandelt sicher in die linke Ecke.
SVS durch Joker Evina wieder im Spiel
Nicht viel Zeit zur Freude beim 1.FC Kaiserslautern. Keine fünf Minuten nach der Führung gleicht Sandhausen wieder aus. Die Ecke von Okoroji segelt hoch durch den Strafraum. Am zweiten Pfosten löst sich Franck Evina im Rücken der Abwehr und drückt die Kugel mit Urgewalt per Kopf über die Linie. Zum zweiten Mal in Folge ist Evina als Joker erfolgreich.
Schuster reagiert, bringt eine Minute nach dem Ausgleich Zolinski für Hanslik. Oral bringt in der 86.Minute El-Zein für Esswein. Die Nachspielzeit beträgt vier Minuten. Beiden Mannschaften gelingt kein gefährlicher Abschluss mehr und man trennt sich leistungsgerecht Unentschieden.
Fazit:
Für die Pfälzer bleibt ein Punkt ; mit dem man aufgrund der Personalsituation durchaus leben kann. Sandhausen gelingt wie in der Vorwoche das Comeback. Kaiserslautern gelingt durch Kraus zwar per berechtigtem Elfmeter zunächst die Führung, doch Evina trifft, wie gegen Kiel, nach seiner Einwechslung. Am Ende geht das 2:2 in einer sehr fehlerhaften Partie in Ordnung - auch wenn Sandhausen die Schlussphase bestimmte.
MK100323
SVS mit Moral
Drewes hält Elfer von Reese, Joker Evina trifft
Bei den Gästen gibt es drei personelle Veränderungen im Vergleich zum Paderborn-Spiel. Wahl, Thesker und Schulz übernehmen für Porath, Arp und Erras. Die Störche starten wie folgt: Schreiber - Wahl, Thesker, Lorenz - Becker, Schulz, Holtby, Sander, Kirkeskov - Skrzybski, Reese. Taktisch wohl ein 3-4-3
Tomas Oral vertraut in seinem 150 Spiel als Trainer in der 2.Liga exakt dem gleichen Team, welches in Nürnberg spät mit 0:1 unterlag. Der SVS also mit : Drewes - Diekmeier, Höhn, Zhirov, Okoroji - D. Kinsombi, Zenga - Ganda, Esswein, C. Kinsombi - Pulkrab. Taktisch wird Das wohl ein 4-1-3-2
Blitzstart für Holstein Kiel. Gleich mit dem ersten Angriff geht es über die rechte Seite. Langer Ball auf Reese, der im Strafraum nach rechts für Becker auflegt. Der schnelle Abschluss ins kurze Eck hätte gepasst, aber Drewes wehrt zur Ecke ab. Nächste Schrecksekunde für den SV Sandhausen in der 4.Minute. Zenga will im eigenen Strafraum einen langen Einwurf gegen Thesker klären und knickt unglücklich weg. Er muss auf dem Platz behandelt werden, das Spiel ist unterbrochen.
Die Störche dominieren die erste Viertelstunde, haben aber auch die erste gefährliche Situation für die Gastgeber zu überstehen. Okoroji dribbelt sich gegen drei Gegenspieler von links kommend durch den Strafraum und kommt zu Fall. Doch die kurze Berührung von Schulz reicht Robert Hartmann nicht. Wieder hat Schreiber leichte Probleme, den Ball sauber zum Mitspieler zu bringen. Die Platzverhältnisse sind im Hartdwald auch nicht die besten. In der 20.Minute brennt es vor dem Kieler Tor erneut. Diekmeiers scharfe Hereingabe bekommt Esswein nicht entscheidend aufs Tor gebracht. Aber der zweite Ball bleibt beim SVS. Christian Kinsombi zieht von links ins Zentrum und sucht aus 15 Metern den Abschluss aufs kurze Eck. Schreiber taucht ab und ist zur Stelle. Sandhausen ist jetzt aber deutlich besser im Spiel. Die nächste Chance allerdings für die Gäste. Kirkeskov kommt gut, der Kopfball von Lorenz aus zentraler Position wird geblockt, landet aber am zweiten Pfosten bei Lorenz, der mit einem geschickten Seitfallzieher auf engem Raum die Latte trifft (28.).
Oral muss verletzungsbedingt reagieren. Für Ganda kommt in der 32.Minute Ritzmaier ins Spiel. Nach 34min Freistoß von Christian Kinsombi, gefährlich an den Elfmeterpunkt. Dort wartet sein Bruder David und startet durch. der Schreiber kommt aber raus und kann den Winkel entscheidend verkürzen. Der Keeper hat sich in dieser Situation wohl verletzt und wenige Momente später müssen auch die Gäste wechseln. Schreiber geht, für ihn kommt Himmelmann. Für ihn wird es gleich gefährlich. Die noch ausstehende Ecke kommt rein, Diekmeier köpft die Hereingabe von Okoroji aber knapp drüber (42.). Nächste Möglichkeit, kurz vor der Halbzeit: David Kinsombi setzt sich stark auf der rechten Seite durch und flankt scharf an den Fünfmeterraum, Lorenz blockt den Kopfball von Pulkrab auf Kosten einer Ecke.
Hier werden, auch aufgrund zweier Verletzungen, sieben Minuten Nachspielzeit angezeigt. Der nächste Konter, 45.+3, geht an Kiel. Holtby schickt Reese die rechte Außenbahn entlang. Der Stürmer hat auf dem Weg in Richtung Strafraum Platz und Zeit und entscheidet sich aus spitzem Winkel dann doch für die Verlagerung. Auf der anderen Seite des Strafraums steht kein Mitspieler. Die nächste Ecke von Kirkeskov, in der 5.Minute der Extrazeit, findet am Fünfmeterraum den Kopf von Lorenz, doch der Abschluss geht klar übers Tor. Es geht in die Halbzeit.
Wahl schockt Sandhausen
3.603 Zuschauer sehen zwei Mannschaften unverändert aus der Kabine kommen. Dann dauert es keine zwei Minuten und die Störche gehen in Führung. Zunächst wird Reeses langer Einwurf geklärt, doch er bekommt die zweite Chance und seine Flanke kommt durch bis zu Becker, der aus fünf Metern noch an Drewes scheitert. Doch der Keeper kann nur vor die Füße von Hauke Wahl klären, der am Pfosten aus kurzer Distanz abstaubt. In der 53.Minute jubeln die Kurpfälzer. David Kinsombi stochert den Ball aufs Tor. Himmelmann kann abwehren, aber Höhn setzt nach und drückt die Kugel über die Linie. Sandhausen jubelt, aber Schiedsrichter Hartmann wartet erst einmal den Blick des Videoassistenten ab. Der bestätigt, dass Himmelmann mit beiden Händen schon am Ball war und der Treffer entsprechend nicht zählt.
Jetzt wechselt Marcel Rapp. Für Holtby kommt nach einer Stunde Porath ins Spiel. Chance in der 63.Minute für den SV: Okoroji überläuft über links seinen Gegenspieler Lorenz. Aber seine Flanke fällt auf die Oberkante der Latte. Kiel hat das Glück weiter auf seiner Seite. Auch Tomas Oral reagiert, bringt Al-Ghaddioui und Evina für Ritzmaier und Pulkrab (70.). In der 72.Minute die Chance auf die Entscheidung für Kiel: Reese nimmt den Steilpass von Skrzybski im Strafraum direkt. Der Schuss ist aber nicht besonders druckvoll. Drewes kann die Entscheidung verhindern. Das Spiel ist zwar kampfbetont, verflacht aber zunehmend. Doppelwechsel nach 81min bei Kiels Rapp: Schulz und Skrzybski gehen vom Platz, werden ersetzt von Arp und Mühling.
Die Chance zur Entscheidung dann in der 87. Minute. Elfmeter für die Gäste. Flanke von rechts durch,. Höhn und Arp stoßen beim Klärungsversuch aneinander und bleiben liegen. Erst bittet Robert Hartmann das medizinische Personal auf den Rasen. Dann zeigt er auf den Punkt und gibt Elfmeter. Höhn ist sehr rüde in die Klärungsaktion gegangen. Reese nimmt sich den Ball, schießt den Elfmeter zu zentral, Drewes hält den Ball und so Sandhausen im Spiel.
Letzter Doppelwechsel, 88.Minute, bei Holstein Kiel. Esswein und Zenga gehen runter, es kommen Mehlem und Kutucu.
Es werden 5min Nachspielzeit angezeigt. Jetzt ist Moral gefordert und die Gastgeber liefern.
Joker Evina zum Ausgleich
Kiel bekommt den langen Einwurf von Diekmeier nicht geklärt, der Ball flippert in der Luft durch den Fünfmeterraum und kommt zu Franck Evina, der von links im Strafraum eiskalt ins lange Eck abzieht. Der Rest ist Jubel.
Fazit:
Sandhausen kommt in letzter Sekunde noch zum verdienten Punktgewinn. Dabei hatte Kiel kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit die Entscheidung auf dem Fuß. Doch Reeses Elfmeter flach durch die Mitte war so schwach geschossen, dass Drewes abwehren konnte und der SVS mit der letzten Angriffschance durch den eingewechselten Evina der Ausgleich gelang. Die Kurpfälzer geben mit dem Punktgewinn die Rote Laterne an Regensburg weiter, Kiel bleibt Achter. Für den SVS geht es am Freitag in den Pfalz zum FCK. Holstein hat zwei Tage länger Pause und muss erst sonntags gegen Jahn Regensburg wieder ran.
MK040323
FCK zu passiv
Keine Lösungen in der Offensive gefunden
Mit drei Wechseln geht Dirk Schuster nach dem Sieg gegen Fürth an die Auswärtsaufgabe beim FCM heran : Kenny Prine Redondo fällt aus, Kapitän Jean Zimmer und Aaron Opoku gehen auf die Bank und dafür sind Julian Niehues, Erik Durm und Ben Zolinski neu in der Mannschaft. Das sieht nach einem 3-4-1-2 und sehr viel Defensive aus.
Christian Titz wechselt im Vergleich zum 2:1-Sieg bei Hannover 96 zwei Wechsel Positionen bei den Gastgebern: Jamie Lawrence und Luc Castaignos beginnen für Daniel Elfadli und Kai Brünker. Taktisch wird das ein 3-4-3.
Der FCM stellt sehr hoch zu: Beim Abstoß für den FCK werden alle Anspielstationen zugestellt, vier Magdeburger lauern direkt am Sechzehner der Gäste. Den Hausherren wird das Kombinationsspiel dadurch ordentlich vermißt. In der 11.Minute legt Castaignos gut ab auf El Hankouri und der Linksaußen kommt aus 15 Metern zum Abschluss. Luthe greift über und kann das Geschoss gerade noch über das Tor lenken. Eine Minute später zieht Bockhorn von der rechten Seite nach innen und versucht es mit einem Distanzschuss. Die Kugel rutscht ihm aber deutlich über den linken Schlappen, geht weit drüber.
Zu früh gejubelt
Die 18. Minute ist angebrochen und Lautern jubelt. Durm zieht im gegnerischen Strafraum von rechts ins Zentrum und kommt dann elf Meter vor dem Kasten mit links zum Abschluss. Er trifft den rechten Pfosten, den Abpraller schiebt Boyd aus kurzer Distanz rein. Abseitsposition! Jetzt ist auch Magdeburg gewarnt und Christian Titz gibt Kommandos in Richtung seiner Abwehr.
Jetzt Tomiak aus der Distanz: In der 28.Minute lässt Boyd an der Strafraumgrenze prallen, Tomiak zieht aus 23m mit links ab. Riemann klärt auf Kosten einer Ecke.
Ohne Niehues gegen Sandhausen
Nach 30min steht eine Personalie für das Heimspiel gegen Sandhausen fest. Niehues sieht seine fünfte gelbe Karte und wird aussetzen müssen. In den vergangenen Minuten hat die Partie ein wenig an Dynamik verloren: Die vielen Unterbrechngen durch Fouls machen sich hier bemerkbar.
Magdeburg kombiniert sich zur Führung
In der 41.Minute geht es dann schnell, zu schnell für den FCK. Das Zentrum ist offen und kein Abwehrspieler der Pfälzer kommt in den Zweikampf. Ceka hat im Zentrum etwas Platz und spielt einen überragenden Schnittstellenpass mit links in den Strafraum des FCK. Kwarteng war gestartet, schnappt sich im Sechzehner den Ball und schießt ihn aus elf Metern Entfernung mit rechts, Luthe kommt nicht ran, der Ball geht links ins lange Eck.
Die Partie wird hektischer. Doppel-Gelb! Marlon Ritter wird nach einem Handgemenge mit Ceka verwarnt. Aber auch Ceka sieht eine Karte, hatte die Kugel vor den Augen des Schiedsrichters wutentbrannt weggeworfen. Es ist eine Minute Nachspielzeit angesagt. Es passiert nichts mehr, die Teams gehen in die Pause.
Beide Streithähne vom Platz
Zur Halbzeit wechseln beide Trainer ihre Streithähne Ritter und Ceka vor 24.528 Zuschauern aus, gehen auf Nummer sicher. Beide Spieler standen kurz vor dem Platzverweis. Schuster bringt Lobinger, Titz bietet Ito auf. In der 50.Minute muss Ito, nach Foul an Klement, mit einer Platzwunde selbst behandelt werden. Das Spiel ist etwas zerfahren, ehe Boyd in der 56.Minute die Chance zum Abschuss bekommt. Kraus macht einen hohen Ball im FCM-Strafraum fest und legt die Kugel zu Boyd ab. Der Angreifer kommt aus zentraler Position, elf Meter vor dem Kasten zum Abschluss. Der Schuss ist nicht präzise, Reimann hat ihn sicher.
Kaiserslautern bekommt heute keinen Zugriff, kann den Ball nicht lange festmachen und die eigenen Umschalt-Qualitäten auf den Platz bringen. Der FCM überzeugt nicht nur mit dem Ball, sondern auch bei dessen Rückeroberung.
Ito ganz stark zum 2:0
Atik behauptet 18 Meter vor dem Tor den Ball und schickt mit seiner rechten Hacke den links durchgestarteten Ito. Der ist durch und schiebt die Kugel mit rechts ins rechte Eck. Toller Angriff der Magdeburger. Gespielt sind 65 Minuten. Magdeburg bleibt auf dem Gaspedal.
Dreifachwechsel bei den Gästen
Dirk Schuster nimmt Boyd, Zolinski und Rapp vom Feld. Neu im Spiel dafür Opoku, Hercher und de Preville. Glück für Magdeburg in der 75.Minute. Bockhorn stoppt Hercher, weniger als einen Meter vor dem Strafraum, per Foul. Eine Minute später macht Opoku es direkt. Der Freistoß kommt scharf und als Aufsetzer in den Torraum. Kein FCK-Akteur kommt an die Kugel, Reimann wehrt den Schuss ab.
Auch Christian Titz wechselt. Krempicki kommt für Castaignos (77.). Fünf Minuten später kommen Sechelmann und Ullmann für Gnaka und Bockhorn.
Atik zieht indes auch in der 84.Minute weiter seine Fäden. Der dribbelt drei, vier Gäste aus und zieht dabei von rechts ins Zentrum. Mit dem rechten Außenrist legt er das Rund in den Strafraum zum freien Ito. Der scheitert im Eins-gegen-eins an Luthes rechtem, ausgefahrenen Fuß. Starke Parade des Keepers.
Jetzt bringt Trainer Titz auch Brünker, für ihn verlässt Atik den Platz.
Es sind vier Extraminuten angezeigt. Hier rechnet aber selbst der rot-weiße Block nicht mehr mit einer Wende. Hercher kommt aber in der zweiten Minute der Crunchtime zur besten Möglichkeit der zweiten Hälfte.
Das Spiel ist aus. Magdeburg gewinnt hier hochverdient mit 2:0.
Fazit:
Die Laune der Fans aus der Pfalz wird merklich getrübt. Zu defensiv erscheint die Aufstellung, zu passiv wirkt die Mannschaft bis zum 0:2 Rückstand. Selbst dem Sky-Moderator ist schwer verständlich, warum man die Qualität von Hercher und Opoku auf der Bank verschwendet. Magdeburg gewinnt zum ersten Mal zwei Spiele in Folge.
MK030323
Nach dem wilden Ritt des Hinspiels
FCK reist zum heimschwächsten Team der Liga
Am Freitagabend tritt der auswärtsstarke Aufsteiger 1.FC Kaiserslautern bei Mitaufsteiger FC Magdeburg an. Zu diesem Spiel wurden vom FCK 2.000 Tickets an die Fans verkauft. Allerdings sei damit zu rechnen, dass mehr Anhänger nach Magdeburg anreisen werden.
Personell muss der FCK den Ausfall von Lars Bünning verkraften, der im Training einen Bänderriss im Sprunggelenk erlitten hat. Auch die Einsätze von Robin Bormuth und Kenny Prince Redondo sind, so FCK-Pressesprecher Roßkopf, offen. Beide haben muskuläre Probleme.
Geiles Fußballspiel am Freitagabend
Dirk Schuster erwartet in Magdeburg ein intensives Spiel in einem sehr lauten Stadion. Allerdings werde man sich auch hier wieder auf die Unterstützung der eigenen Fans verlassen können.
Schuster erwartet geballte Offensivkraft
Mit Sicherheit habe auch der Auswärtserfolg bei Hannover 96 dem Gegner Auftrieb gegeben. Viele Aktionen werden über den Spiritus Rector im Spiel des FCM, Atik, laufen. Auch Ito könne sehr viel Druck über die andere Außenbahn entwickeln. Mit Brünker habe man einen "richtigen Büffel" vorne drin.
Es werde mit Sicherheit ein heißer Tanz in einem Hexenkessel. Zu diesem Tanz wolle seine Mannschaft ihren Teil beitragen. Die Entwicklung der beiden Vereine sei zwar unterschiedlich verlaufen, Magdebieh habe sich aber stabilisiert und auch auswärts kräftig gepunktet. In der 2.Liga würden Fehler sofort bestraft. Seine Mannschaft reise mit 38 Punkten und breiter Brust, aber auch mit dem nötigen Respekt an. Magdeburg's Stil, mit regelmäßig um die 70% Ballbesitz, sei schwer zu verteidigen. Die Mannschaft käme mittlerweile deutlich besser in die Aktionen und komme mit einem stärkeren Punsch als zu Beginn der Runde. Diesen Stil ziehe das Team von Christian Titz unabhängig vom jeweiligen Spielstand durch.
Zum Personal seiner Mannschaft erklärte Dirk Schuster, dass Durm seine Sache nach seiner Einwechselung gut gemacht habe und durchaus auch am Freitag auflaufen könne. Jean Zimmer habe mit ihm auch nach dem Spiel gegen Fürth gesprochen, selbst reflektiert und so mitgeteilt, dass er einen "Scheiß" gespielt habe. Dies sei aber nicht dramatisch, da er selbst als Spieler, mit über 200 Bundesligaspielen, solche Tage auch erlebt habe. Das ist eine normale Sache und man sollte dem Spieler auch mal einen solchen Tag zugestehen. Auf der Außenbahn der Defensive habe man ja eine große Auswahl und auch Spieler wie Zuck oder auch Schad, die diese Rolle spielen können.
Pressegespräch mit dem Magdeburger Trainer
Christian Titz wollte eigentlich nicht mehr an das verrückte Hinspiel erinnert werden. Dieses Spiel habe aber auch gezeigt, dass seine Mannschaft über eine gute Moral verfüge. Mit dem FCK erwartet der Übungsleiter eine unangenehme Mannschaft, die körperlich und sehr nickelig spiele. Das Team der Pfälzer stehe sehr kompakt,, gehe auf die zweiten Bälle und nutze ihre Chancen sehr gut aus. Titz merkte auch an, dass der FCK mit Rapp und Clement im zentralen Mittelfeld, mit Opoku auf der Außenbahn, neu besetzt sei. Der von Dirk Schuster erwartete Brünker fällt erkrankt aus.
MK010323
Boyd's Treffer als Türöffner
Doppelschlag binnen drei Minuten bringt Entscheidung
Dirk Schuster verändert seine Mannschaft auf zwei Positionen im Vergleich zum 0:1 in Paderborn: Redondo und Opoku beginnen für Zolinski (Bank) und Bormuth (nicht im Kader). Bormuth musste kurzfristig wegen muskulärer Probleme passen.
So startet Kaiserslautern in die Partie: Luthe - Zimmer, Kraus, Tomiak, Zuck - Rapp, Ritter - Opoku, Klement, Redondo - Boyd. Die taktische Formation sollte zu Beginn ein 4 - 2 - 3 - 1 werden.
Nach dem 2:1-Sieg sieht Fürth-Coach Alexander Zorniger keinen Grund, seine Startelf zu verändern - muss es aber trotzdem tun: Christiansen fehlt gelbgesperrt, für ihn startet Griesbeck Taktisch sollte das ein 3 - 4 - 1 - 2 werden.
Lattenknaller von Redondo
Erste Aktion, keine Minute gespielt: Ellenbogencheck von Damian Michalski gegen Nikolai Rapp. In der 4.Minute geht es dann mit Vollgas Richtung Fürther Tor. Redondo geht über die linke Seite durch, dringt in den Strafraum ein. Er hätte die Option quer zu spielen, zieht aber ab. Der Ball knallt aus 6 Metern an die Latte. Jetzt probiert es Ache aus 18 Metern Distanz. Luthe macht sich lang, klärt zur Ecke. Gespielt sind acht Minuten. Das Spiel läuft so, wie es Zorniger erwartet hatte: Lautern ist nicht sonderlich an Ballbesitz interessiert, überlässt Fürth das Spiel und läuft dann hoch an. Nach 14 Minuten wird es wild vor der West. Asta stößt Ritter um, Schiedsrichter Ittrich zeigt aber beiden Spielern gelb. Auf der Fürther Bank ist Zorniger sichtlich unzufrieden mit dem, was die Gäste hier anbieten. Im Offensivspiel agiert Fürth zu statisch, aber auch von Kaiserslautern kommt außer langen Bällen auf Boyd herzlich wenig.
Boyd ins Fürther Herz
Die 22.Minute läuft, über rechts ist Fürth zu weit weg, sodass Rapp den Ball scharf und flach ins Zentrum flanken kann. Redondo verlängert mit der Fußspitze an den zweiten Pfosten, wo der einlaufenden Boyd die Kugel nur noch über die Linie drücken muss. 60% Ballbesitz für die Gäste werden so zur nutzlosen, statistischen Größe.
Gelb-rot für Asta
In der 29.Minute rächt sich nun für Asta seine gelbe Karte aus der 15.Minute. Im Laufduell mit Redondo weiß er sich nur noch mit einem Foul zu helfen, sieht folgerichtig den gelb-roten Karton. Den anschließenden Freistoß zieht Klement aus 22 Metern links über die Mauer, trifft aber nur das Außennetz. Die Spvgg ist nun doch sehr unter Druck.
Außenverteidiger für Stürmer, Meyerhöfer für Sieb, lautet der nun anstehende taktische Wechsel bei Fürth (33.). In der 38.Minute verletzungsbedingter Wechsel beim FCK. Für Kenny Prince Redondo kommt Philipp Hercher in die Partie. Hercher sortiert sich auf seiner rechten Seite ein, Opoku wechselt auf die linke Außenbahn. Mit der Führung und personellen Überzahl im Rücken agiert Lautern nun offensiver und verdient sich den Treffer im Nachhinein. Fürths Auftritt ist bisher mehr als bieder.
In der 45.Minute die nächste Chance für Boyd.
Es sind zwei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Es passiert nichts mehr vor den Toren. Halbzeit.
Mit Durm für Zimmer in die zweite Halbzeit
Auch Fürth beginnt den zweiten Abschnitt vor 39.124 Zuschauern mit zwei personellen Änderungen. Petkov und Green ersetzen Michalski und Griesbeck. Mit den Wechseln zur Halbzeit hat Zorniger auf Viererkette umgestellt. Die defensive Instabilität war ein Manko in der ersten Halbzeit.
Die Mittelfranken sind nun, trotz Unterzahl, die dominante Mannschaft. Glück für die Pfälzer in der 52.Minute: Hrgota hat mal etwas Platz auf der linken Seite und bringt die Flanke in den Fünfer. Dort setzt sich Meyerhöfer stark im Luftzweikampf durch und setzt die Kugel per Kopf an den linken Innenpfosten. Von dort geht der Ball aber nicht über die Linie. Die nächste Chance, 57.Minute, für den FCK. Opoku ist über links durch, zieht zur Grundlinie und bringt den Ball in den Rückraum des ersten Pfostens. Dort läuft Ritter ein und zieht ab. Doch sein Schuss ist zu zentral, sodass ihn Linde parieren kann. Nach einer Stunde ist die Partie für Marlon Ritter beendet. Für ihn kommt Ben Zolinski.
Mastermind Hrgota mit dem Ausgleich
Der von Dirk Schuster noch auf der Pressekonferenz ausgemachte Unterschiedsspieler bei den Gästen, Branimir Hrgota, sorgt für den verdienten Ausgleich. Meyerhöfer bedient Ache mit einem Steckpass im Zentrum, der sofort vertikal in den Strafraum weiterleitet auf Hrgota. Der nimmt den Ball überragend an, schlägt einen Haken um Durm und vollstreckt dann aus zwölf Metern ins rechte untere Eck.
Schnelle Antwort durch Doppelschlag Hercher und Kraus
Die 66.Minute bringt zunächst die erneute Führung. Boyd bringt die Flanke aus dem rechen Halbfeld an den zweiten Pfosten auf Opoku. Der legt überlegt ins Zentrum, wo Hercher von Itter vergessen wird und aus fünf Metern den Ball per Kopf über die Linie drückt.
Drei Minuten liegt der Ball wieder im Tor von Linde. Nach einer Ecke von rechts scheitert zunächst Boyd per Kopf am zweiten Pfosten an Meyerhöfer Fußabwehr, doch die Kugel fällt direkt vor die Füße von Kraus, der sie am linken Pfosten nur noch über die Linie drücken muss. Das sollte gegen dezimierte Gäste zumindest eine Vorentscheidung sein. In der 73.Minute gibt es wieder Ecke für Lautern und wieder wird es gefährlich: Die Hereingabe von links segelt an den zweiten Pfosten, wo sich Boyd durchsetzt und den Ball per Kopf ganz knapp neben den rechten Pfosten setzt.
Doppelwechsel Fürth nach 79 Minuten. Pululu und Abiama sollen nochmal Druck entwickeln. Raus gehen Hrgota und Ache. Kaiserslautern läuft weiter hoch an, will offenbar den Deckel draufmachen. Die Möglichkeiten auf Umschaltsituationen werden mit zunehmendem Fürther Risiko natürlich größer.
Auch Dirk Schuster reagiert noch einmal. Er bringt Niehues und Depreville für Boyd und Opoku. Gespielt sind 86 Minuten.
Es werden drei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Das scheint für Fürth heute, nach Rostock, Kiel und Karlsruhe, die vierte Auswärtspleite in Serie zu werden. Schiedsrichter Ittrich pfeift ab. Der FCK feiert mit seinen Fans einen verdienten Heimsieg.
Alexander Zorniger (Greuther Fürth)
Die Mannschaft hat nicht die Leistung gezeigt, die man zeigen wollte. Die Passqualiität war unterirdisch im Aufbau. Potenzial ist im Fußball einen Scheiß wert und das haben wir heute auch nur 45min abgerufen. In der zweiten Halbzeit haben wir das viel besser gemacht und hatten auch direkt die Chance zum 1:1 und später 2:2.
Dirk Schuster (FCK)
Wir hatten bis zur Halbzeit ein ordentliches Spiel gemacht, haben aber den Warnschuss gehört. Nach der Halbzeit hatten wir zunächst keinen Zugriff auf das Spiel und haben zu spät auf die Systemumstellung der Fürther zu spät reagiert. Als Aufsteiger hier mit 38 Punkten sitzen zu dürfen ist schon von der Mannschaft, in Symbiose mit den Fans, eine tolle Leistung. Dennoch wollen da noch Punkte draufsatteln und an den Fehlern, die. wir gemacht haben, arbeiten. Da werden wir morgen in der Videoanalyse genügend Material, gerade ab der 46.Minute, finden, wo wir ansetzen können. Es war ein
knüppelharter Fight, auch gegen 10 Mann.
MK250223
Kaufmann ist der Spieler der Stunde
Regensburg kann keine Revanche nehmenBig-Big-Big-Point für den KSC
Mit bewährtem Personal in die Partie
Nach dem 3:0-Sieg in Sandhausen stellt Christian Eichner nur einmal um: Gordon nimmt auf der Bank Platz, dafür startet Ambrosius. Das ergibt folgende Formation: Gersbeck - Jung, Ambrosius, Franke, Heise - Nebel, Breithaupt, Gondorf, Wanitzek - Kaufmann, Schleusener. Das sieht zu Beginn nach einem 4 - 4 - 2 aus.
Mersad Selimbegovic hat sich für ein 4-2-3-1 entschieden: Urbig - Faber, Nachreiner, Elvedi, Guwara - Thalhammer, Gimber - Singh, Albers, Gouras - Yildirim.
Blitzstart der Gastgeber
Der KSC drückt direkt mächtig aufs Gaspedal. Jung bringt den Ball flach vors Tor, Kaufmann kann ihn am ersten Pfosten festmachen. Er legt zurück zu Schleusener, der das Leder zwar nicht richtig trifft, Urbig aber trotzdem zu einer starken Parade zwingt. Gespielt sind gerade einmal zwei Minuten. Die Gastgeber bestimmen zwar die Partie, dennoch kann sich der SSV befreien und kommt in der 10.Minute zu seiner ersten Chance. Gouras sucht Gimber, der Kopfball des Sechsers wird von Ambrosius zur erneuten Ecke abgefälscht. Diese fliegt über Freund und Feind hinweg auf der anderen Seite ins Toraus. Im Gegenzug ist es dann Schleusener, der am Strafraumkreis gut für Nebel auflegt, der Direktschuss mit links zischt knapp rechts am Pfosten vorbei. Nach 15 Minuten setzt sich Ambrosius links im Strafraum der Gäste durch, trifft aber nur das Außennetz. Der Karlsruher SC bleibt dominant, dennoch kann Regensburg immer wieder seine Nadelstiche setzen. So auch in der 17. Minute: Pfosten! Guwara flankt von links auf Albers, der aus kurzer Distanz aufs Tor köpft. Gersbeck reagiert bockstark, bekommt die Fingerspitzen an den Ball und lenkt ihn ans Aluminium. Glück für den KSC!
Kaufmann setzt seinen Lauf fort
Es sind 24 Minuten gespielt und der junge Däne lässt den Wildpark beben. Nachreiner verliert den Ball rechts an Schleusener, der die Außenbahn heruntermarschiert. Er findet dann Wanitzek am Strafraumkreis, alle erwarten den Schuss - aber Wanitzek legt noch mal zu Kaufmann raus. Der Schuss wird von Breihaupt unglücklich abgefälscht und segelt unhaltbar ins lange Eck.
Nach einer halben Stunde lässt Karlsruhe sich nun etwas fallen und scheint damit zufrieden zu sein, den Regensburgern den Ball zu überlassen. Viel Gefahr entwickeln die Gäste jedoch nicht. Anders in der 36.Minute: Singh hat sich gestern wohl Di Maria in der Europa League angeschaut und gedacht: Das kann ich auch. Er zieht von rechts nach innen und haut mit links drauf. Ganz so gut wie Di Maria macht er es aber nicht, sein Schuss fliegt an die Oberseite des Querbalkens. In der 41.Minute probiert es Heise aus 25m mit einem Fernschuss. Die Kugel geht links über das Tor. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit, die nächste Chance. Bei einem Flachschuss aus der zweiten Reihe von Gondorf, hält Kaufmann seinen Fuß rein und will den Ball ins Tor lenken. Er kann ihn aber nur streifen und somit hoppelt die Kugel am Ziel vorbei. Es wird eine Minute nachgespielt. Und es soll gleich Diskussionen geben. Kaufmann geht im Strafraum zu Boden. Nachreiner hat ihn leicht geschubst und und dadurch stößt der Däne mit Yildirim zusammen. Der Unparteiische gibt keinen Strafstoß und schaut sich die Szene auch nicht noch mal an. Das kann man schon machen, aber einen Blick wäre es vielleicht noch wert gewesen.
So geht es mit einer verdienten 1:0 Führung für den KSC in die Kabinen.
Mit Druck geht es weiter
Vor 18.191 Zuschauern, davon 337 Gäste aus Regensburg, geht es in die zweite Spielhälfte. Nach gerade einmal drei Minuten probiert es Heise, zieht einen Freistoß aus 17m direkt auf das Tor von Urbig. Der ist überrascht, kann aber mit der Brust klären. Regensburg bekommt keine Ruhe in sein Spiel, immer wieder sorgen Ballverluste dafür, dass der KSC schnelle Gegenangriffe fahren kann. Eine weitere Chance für die Hausherren ist aber die nächsten Minuten nicht herausgesprungen.
Zeit für Wechsel
Doppelwechsel beim KSC in der 58.Minute: Cueto und Batmaz kommen für Kaufmann und Nebel.
Auch der Jahn wechselt. Nach 67min bringt Trainer Selimbegovic gleich drei Neue : Idrizi, Owusu und Mees kommen. Vom Platz müssen Thalhammer, Gouras und Yildirim. Offenbar stimmt die Zuordnung bei Regensburg einen kurzen Moment nicht. Cueto geht rechts durch, trifft mit seinem scharfen Schuss aber den Gästekeeper, der die kurze Ecke gut dicht macht. Der nächste Fernschuss, diesmal rechts vorbei, durch Heise (73.). Das Spiel hat, wohl auch bedingt durch die Wechsel, an Qualität verloren. Vieles spielt sich im Mittelfeld ab. Gefahr dann wieder in der 76.Minute: Cueto erobert von Gimber den Ball und legt zu Schleusener raus, der aus halbrechter Position zu uneigennützig ist und Batmaz am zweiten Pfosten sucht, statt selbst zu schießen. Faber schirmt den Ball ab und Batmaz kommt nicht dran. Dann geht aber die Fahne hoch, Schleusener stand sowieso im Abseits. Zwei Minuten später: Halbfeldflanke von Jung, Schleusener steht sieben Meter vor dem Tor frei. Seinen Kopfball setzt er aber über das Tor - da war deutlich mehr drin. Der nächste Versuch per Kopf für Batmaz nach 83min. Der Ball geht neben das Tor.
Nächste Wechsel in der 86.Minute: Beim KSC kommt Rapp für Schleusener, bei den Gästen kommen Saller und Günther für Faber und Nachreiner.
Das Spiel verflacht und Regensburg hat zwar jetzt mehr Spielanteile, ohne jedoch die große Gefahr entwickeln zu können. Es sind vier Minuten Nachspielzeit angezeigt. Christian Eichner nimmt Zeit von der Uhr bringt Gordon für Wanitzek. Das Spiel ist aus.
Der KSC baut seine Siegesserie aus und verschafft sich ein dickes Polster auf die Abstiegsplätze.
Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel waren sich die Trainer weitestgehend einig. Mersad Selimbegovic sprach von zuvielen individuellen Fehlern. Seine Mannschaft sei regelmäßig nach Standards in gefährliche Situationen geraten. Positiv sei gewesen, dass seine Mannschaft zu keinem Zeitpunkt aufgegeben habe. Er betonte, dass man seriös weiterarbeiten und sich auf das kommende Heimspiel vorbereiten werde.
Christian Eichner war mit dem Spiel seiner Mannschaft nicht zufrieden. Vieles sei zu fahrig gewesen mit dem Ball und das Selbstverständnis nach zwei Siegen habe gefehlt. Das Momentum sei allerdings diesmal auf Karlsruher Seite gewesen. Dies habe sich die Mannschaft durch die gute Arbeit der letzten Wochen verdient. In der Bewertung sah Eichner nach der Führung ein ausgeglichenes Spiel. In Summe war das heute ein Big-Big-Big Point.
MK240223
33% Chance auf den Sieg
Zorniger: Kultstätte des deutschen Fußballs
Nach zwei Niederlagen in der Ferne, die sich jeweils sehr unterschiedlich anfühlten, steht nun das Heimspiel gegen Greuther Fürth an. Die Mittelfranken hatten einen schweren Start in die Runde, haben sich aber seit dem Trainerwechsel, von Schneider zu Zorniger, im Mittelfeld der Tabelle stabilisiert.
Letze Infos von der PK des 1.FC Kaiserslautern
Stand heute Vormittag wurden, so Pressesprecher Stefan Roßkopf, 36.859 Tickets für das Spiel am Samstag abgesetzt. Darin enthalten sind auch die 335 Karten die nach Fürth gingen. Gute Nachrichten gibt es zum Kader. Alle Spieler seien einsatzbereit.
Punkt in Paderborn verdient
Mit Blick zurück auf die Spiele gegen St. Pauli und Paderborn, wehrte Dirk Schuster sich gegen eine zu negative Sichtweise.
Als im Presseraum vor dem Spiel gegen Greuther Fürth die Frage aufkam, ob das Ego des FCK jetzt nach zwei Niederlagen angekratzt sei, verfinsterte sich die Miene des Fußballlehrers. "Jetzt sollten wir aber mal die Kirche im Dorf lassen", wies Dirk Schuster kritisch zurück. "Die Frage finde ich sehr negativ gestellt, wenn man sieht, dass wir in vier Spielen drei Auswärtsspiele hatten." Zudem noch in Hannover, St. Pauli und Paderborn - allesamt Teams mit Ambitionen, die sich zum Teil sogar noch im deutlichen Aufschwung befinden. Dazu ein Heimspiel gegen Kiel, das seit Jahren zum Tafelsilber der 2. Bundesliga gehört. Jetzt wird mir die Frage gestellt, ob das am Ego kratzt, wenn wir 'nur' sechs Punkte holen? Da kann ich nicht so viel mit anfangen", erklärte Schuster und betonte, dass die Punkte hart erkämpft wurden. Zwar habe man in Hamburg zugegebenermaßen nicht die 100-prozentige Leistung auf den Platz gebracht, doch auf Kritik am Paderborn-Spiel ließ sich der FCK-Coach nicht ein. "Wir haben diese zwei Spiele genau analysiert, was wir gut gemacht und nicht so gut gemacht haben", so Schuster, der eine "hochanständige" Partie in Paderborn gesehen habe. "Wir sollten auf dieser Leistung aufbauen und uns nicht zu sehr auf das Ergebnis festnageln. Auch, wenn Sie jetzt sagen, das Fußball Ergebnissport ist."
Mit Paderborn sei man auch auf eine Mannschaft getroffen, die, neben dem HSV, wohl über die beste Offensive der Liga verfügt. Dies sei, wie Kiel, so etwas wie das" Tafelsilber"der 2.Liga.
Rapp tut der Mannschaft gut
Nachdem für Samstag der komplette Kader bereitsteht, wird es mit Sicherheit zu Härtefällen kommen. Man habe speziell in der Defensive und den Außenbahnen ein Überangebot. Nachdem Rapp nun zwei Spiele in der Startelf stand, seine Rolle auf der Sechserposition gut ausfüllte, scheint er gesetzt. Trainer Schuster merkte auch ausdrücklich an, dass der Spieler der Mannschaft mit seiner Qualität gut tue. Bei den bisherigen Einsätzen habe er sehr passsicher agiert, habe dazu beigetragen Torchancen zu verhindern. Die Qualität von Rapp im technischen und spielerischen Bereich tue dem Team gut. So ist davon auszugehen, dass Tomiak wieder in der hintersten Abwehrkette bleiben wird. Auf der Außenbahn dränge Hercher mit starken Trainingsleistungen in die Mannschaft. Hier gebe es eine große Konkurrenz, aber der Spieler sei absolut eine Alternative für die Startelf.
Fürth mit Zorniger in der Top 5
Der Trainer des FCK sieht eine brrutal schwere Aufgabe gegen Fürth. Die Mannschaft sei in der "Zorniger-Tabelle" auf Platz 5 der Liga. Das Team stehe unter Zornjger sehr kompakt und habe den schlechten Saisonauftakt längst hinter sich gelassen. Dies zeigen Siege ohne Gegentreffer, u.a.gegen den HSV. Das "Mastermind" bei Greuther Fürth sei eindeutig Hrgota mit seiner Schlitzohrigkeit und Qualität bei Standards. Er sei ein absoluter Unterschiedsspieler, der auch in dieser Saison, speziell im Aufbau, seine Fähigkeiten habe. Hierauf müsse man das Hauptaugenmerk legen und wenige Chancen des Gegners zuzulassen.
Auf die gute Bilanz, mit zuletzt 7 Heimsiegen gegen Fürth, angesprochen, erklärte Dirk Schuster, jedes Spiel beginne, unabhängig von der Bilanz mit einer 33% Chance von Start an. Um dann die Serie doch zu verlängern, hofft Schuster wieder auf eine Symbiose aus Mannschaft und Stadion und hoffentlich 40.000 Fans im Stadion.
Kultstätte des deutschen Fußballs
Vom Mythos Betzenberg hat Alexander Zorniger natürlich schon oft gehört, am Samstag wird er zum ersten Mal dort als Trainer zu Gast sein. Das Auswärtsspiel beim FCK werde "mit ein Highlight" dieser Saison, "der Betzenberg ist eine der Kultstätten des deutschen Fußballs", betonte Zorniger. "Es tut dem deutschen Fußball gut, dass er wieder in den ersten zwei Ligen vertreten ist."
MK230223
Bewegung auf den Trainerbänken
Deutliche Pleiten zwangen Vereine zu Reaktionen
Zwei deutliche Niederlagen zwangen am Wochenende die Vereinsvwramtwortlichen aus Sandhausen und Nürnberg zu Reaktionen. Der Club trat in Heidenheim desaströs auf, verlor mit 0:5. Die Sandhäuser traten beim 0:3 im Derby gegen den KSC dermaßen mutlos auf, dass die Führung um Sportdirektor Kabaca die Reißlinie ziehen musste.
Beim 1.FC Nürnberg versucht nun Sportchef Dieter Hecking selbst das Ruder rumzureißen, beim SV Sandhausen übernimmt der krisenerprobte Tomas Oral.
Während sich an der Spitze der Liga mit dem SV Darmstadt 98 und dem Hamburger SV die zwei Topfavoriten keine Blöße gaben, ist der Kampf um Platz 3 neu eröffnet. Hier scheinen die Teams aus Heidenheim und Paderborn auf einem guten Weg.
Im Keller der Tabelle konnte sich speziell der Karlsruher SC, nach zuletzt zwei Siegen, deutlich Luft verschaffen. Gelingt am kommenden Freitag gegen den SSV Jahn Regensburg der nächste Dreier, kann das Team um Trainer Christian Eichner in den Containern sicher etwas entspannter weiterarbeiten.
Enge Tabellensituation
Ansonsten trennen nur 6 Punkte den Tabellenletzten SV Sandhausen von Platz 11, dem Karlsruher SC. Zwischen Platz 13 und 18 liegen gar nur 3 Punkte. Sieht man dann die Namen der beteiligten Teams mit Nürnberg, Bielefeld, Braunschweig, Magdeburg oder Regensburg, lässt das bis zum Ende der Runde einen heftigen Abstiegskampf erwarten.
MK210223
Tomas Oral übernimmt
Trend sprach gegen Alois Schwartz
Der neue Trainer des SV Sandhausen heißt Tomas Oral. Der 49-jährige wurde heute Nachmittag im Rahmen einer Pressekonferenz am Hardtwald vorgestellt. Oral hatte zuletzt im Frühjahr 2020 den FC Ingolstadt übernommen, diesen dann 2021, über die Relegation (Gegner VfL Osnabrück), in die 2.Liga geführt.
Nach der bitteren 0:3 Niederlage im Baden-Derby gegen den KSC hatte der SV Sandhausen die Reißlinie gezogen. Offenbar waren die Verantwortlichen um Sportdirektor Mikayil Kabaca nicht mehr von einer Wende zum Guten mit Alois Schwartz überzeugt. Die Zahlen sprachen allerdings eine deutliche Sprache. Vier Nierlagen in Folge, jeweils ohne eigenen Treffer, gaben wenig Anlass zur Hoffnung. Auch die Spielweise wurde, wenn auch personellen Problemen geschuldet, als zu mutlos kritisiert.
Da der SVS schnellstmöglich einen Trainer brauchte, der ohne Anlaufzeit funktioniert und auch den Verein samt Umfeld kennt, war über Namen wie Uwe Koschinat oder Tomas Oral spekuliert worden.
Neue Gesichter auf der Bank
Die Partie am Samstag beim Club in Nürnberg, der sich heute, nach einer Negativserie, von Trainer Weinzierl getrennt hat, wird unter diesen Voraussetzungen nicht einfacher. Beim 1 FC Nürnberg übernimmt Sportchef Dieter Hecking, assistiert von Christian Fiel, dem bisherigen Trainer der zweiten Mannschaft.
Beide Clubs stecken in einem Negativlauf und man wird sehen, wie die Teams mit dem Druck umgehen werden.
MK200223
Frühe Führung als Türöffner
KSC mit ganz viel Anhang am Hardtwaldt
Offiziell 2.355 Tickets gingen für das heutige Spiel als Gästekontingent nach Karlsruhe. Ein Blick ins Rund genügte jedoch, um festzustellen, dass der Anhang des Karlsruher SC hier mehrheitlich vertreten war.
Alois Schwarz verändert seine Startelf im Vergleich zum vergangenen Ligaspiel auf drei Positionen: Calhanoglu, Mehlem und David Kinsombi werden durch Okoroji, Ajdini und Ochs ersetzt.So geht der SV Sandhausen ins Duell mit dem KSC: Drewes - Framberger, Dumic, Zhirov, Okoroji - Bachman - Ajdini, Ochs, Konsimbi - Esswein, Al Ghaddioui.
Beim KSC läuft, mit Ausnahme des gesperrten Ambrosius, die Elf auf, die vergangene Woche gegen Fürth erfolgreich war. Für Ambrosius erscheint Gordon in der Startelf. Die Formation des KSC: Gersbeck - Jung, Gordon, Franke, Heise - Choi, Gondorf, Breithaupt, Wanitzek - Kaufmann, Schleusener.
Beim Aufwärmen verletzt sich Choi, erleidet einen Schlüsselbeinbruch. Für ihn rückt Nebel in die Startelf.
Der Gast aus Karlsruhe scheint sich einiges vorgenommen zu haben und bestimmt die Partie zu Beginn. Den ersten Eckball erspielen sich ebenfalls die Gäste. Jung hat viel Platz auf dem rechten Flügel und sucht Schleusener mit einer flachen Hereingabe, die Zhirov zur Ecke abblockt. Der anschließende Standard bringt aber nichts ein.
Frühe Führung durch Gondorf
In der 7.Minute wird der Aufwand belohnt. Gondorf trägt sich in die Torschützenliste ein. Das ging zu einfach. Gondorf bekommt einen Ball von Wanitzek vom linken Flügel flach ans linke Strafraumeck gespielt, wo Bachman viel zu weit weg von Gondorf steht, der lässig mit dem linken Fuß ins lange Eck schiebt. Drewes ohne Abwehrchance. Die Gäste bestimmen das Spiel weiter. Nächste gute Gelegenheit für Karlsruhe. Nebel bekommt die Kugel von der linken Seite perfekt von Heise auf den Kopf serviert und nickt aus sieben Metern in Richtung Tor. Zhirov steht allerdings im Weg und kann den Ball klären (12.). Weiter geht es im Strafraum der Sandhäuser. 16.Minute: Wanitzek bekommt die Kugel von Jung von der rechten Seite flach in den Strafraum gespielt und legt sich dern Ball perfekt vorbei an seinem Gegenspieler. Vom rechten Fünfereck zieht der Zehner ab, findet in Drewes aber seinen Meister. Der KSC bestimmt auch nach fast einer halben Stunde die Partie, gewinnt rund 65 Prozent der Zweikämpfe, ist in allen Belangen die bessere Mannschaft. Sandhausen findet noch nicht Statt. Erste Entlastung dann in der 31.Minute. Okoroji geht über links durch, findet aber im Strafraum Kinsombi nicht. Immerhin: in Sachen Zweikampfquote hat Sandhausen aufgeschlossen. 49 Prozent der Duelle gehen inzwischen an das Tabellenschlusslicht.
Auf den Rängen hört man einzig die Gesänge der Gästefans, die durchaus zahlreich erschienen sind. Weit hatten diese es ja auch nicht, nur rund 50 Kilometer liegen zwischen beiden Städten.
Der 4.Referée zeigt zwei Minuten Nachspielzeit an. Der KSC zieht m Gegenpressing jetzt kurz vor der Pause noch einmal an. Und prompt kann sich Sandhausen nicht mehr aus der eigenen Hälfte befreien. Die Gäste sind schon deutlich die bessere Mannschaft. Badstübner schickt die Teams in die Kabinen.
Unverändert in den zweiten Spielabschnitt
Wenig Grund für Veränderungen bei den Gästen. Esswein hat auf halbrechts ein wenig Platz und zieht aus 19 Metern ab. Der Ball verpasst das untere rechte Eck nur knapp..Auch wenn der SVS zum ersten Abschluss kommt, war man in der ersten Hälfte doch mehr als dominant. Der KSC legt aber nach.
Mikkel Kaufmann mit Vorentscheidung?
In der 52.Minute die mögliche Vorentscheidung vor 7.856 Zuschauern. Heise hat den Ball auf dem linken Flügel, bringt den Ball aus dem Stand flach ans kurze Fünfereck, wo Wanitzek direkt weiterleitet auf Kaufmann. Der Stürmer schiebt aus fünf Metern locker mit dem linken Fuß ins kurze Eck.
Jetzt reagiert Alois Schwartz (55.) mit einem Dreifachwechsel: Ganda, Ritzmaier und Diekmeier ersetzen Ajdini, Framberger und Ochs.
Die 61.Minute hätte eigentlich die Entscheidung bringen müssen. Nebel ist auf dem rechten Flügel komplett durch, bringt die Kugel flach an den langen Pfosten, wo Wanitzek einfach mal an den Elfmeterpunkt zurücklegt. Dort kommt Breithaupt völlig frei zum Abschluss, jagt das Spielgerät aber über den Kasten. In der 71.Minute die nächste Großchance für den KSC. Kaufmann wuchtet einen Kopfball vom linken Fünfereck stark aufs linke Toreck, wo Drewes aber stark pariert. Wanitzek hatte mit einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld vorbereitet.
Schleusener macht den Deckel drauf
Das 3:0 folgt keine zwei Minuten später. Schleusener hat die Kugel in zentraler Position 20 Meter vor dem gegnerischen Tor und legt die Kugel in die rechte Strafraumhälfte zu Kaufmann. Der Stürmer verzögert, chippt den Ball dann perfekt zurück in die Mitte zu Schleusener, der den Ball per Kopf ins rechte Toreck setzt.
85.Minute: Zwei Doppelwechsel
Doppelter Wechsel jetzt auch bei den Gästen: Für Jung und Kaufmann kommen Thiede und Rapp (78.). Letzter Wechsel jetzt auch beim SV Sandhausen: D. Kinsombi und Ademi kommen für C.Kinsombi und Esswein. Beim KSC kommen Jensen und Cueto ins Spiel. Vom Platz gehen Gondorf und Nebel. Der nächste und auch letzte Wechsel, eine Minute später. Batmaz kommt für Schleusener.
Durch die zahlreichen Wechsel geht nun der Spielfluss etwas verloren. Hier sollte aber auch alles klar sein. Zu dominant tritt der KSC hier auf.
Auch die zweiminütige Nachspielzeit bringt keine Veränderungen mehr. Der Gast aus Karlsruhe gewinnt, auch in dieser Höhe verdient, mit 3:0 und verschärft die Probleme des SV Sandhausen.
MK190223
Vor dem Derby
Ganz viel Brisanz im Abstiegskampf
Am Sonntag treffen im BWT-Stadion am Hardtwald zwei Teams aufeinander, die dringend punkten sollten. Während der Gast aus Karlsruhe letzte Woche gegen Greuther Fürth sein Spiel, in Unterzahl und nach Rückstand, noch 2:1 drehen konnte, musste der SVS eine 0:2 Niederlage in Düsseldorf hinnehmen.
SVS wieder mit dem Kapitän?
Dennis Diekmeier steht nach monatelanger Verletzungspause vor seinem Startelf-Comeback beim SV Sandhausen. SVS-Trainer Alois Schwartz ließ zwar offen, ob der Außenverteidiger schon am Sonntag gegen den Karlsruher SC wieder von Beginn an auflaufen wird, aber:: «Dennis hat super Fortschritte gemacht, da sind wir auch richtig froh drüber», «Er ist mit Sicherheit ein Thema, eventuell sogar von Beginn an.»
Der 33-jährige Diekmeier war zuletzt in Düsseldorf erstmals wieder eingewechselt worden. Die Routine des Kapitäns würde dem Team im wichtigen Kellerduell sicher weiterhelfen.
Auf das Spiel bei der Fortuna angesprochen, erklärte Schwartz: Ich möchte eigentlich gar nicht zurückblicken und sein Team habe, bei der vor allem in der Offensive fast alles vermissen lassen. . Bereits unmittelbar nach der Partie hatten er und der Sportliche Leiter Mikayil Kabaca den Auftritt als „mutlos“ bezeichnet. Neben vielen Gesprächen standen in dieser Woche deshalb auch das Zweikampfverhalten und das Offensivspiel im Fokus der Trainingsarbeit.
Wir müssen immer an unsere Leistungsgrenze gehen, sonst sind wird nicht in der Lage, dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken“, fordert Schwartz deutlich mehr Einsatz. „Der KSC hat uns gezeigt, wie es geht“, erklärt der 55-Jährige, der von 2017 bis 2020 den Karlsruher SC trainiert hat. Die Badener haben mit ihren Fans im Rücken gegen Fürth in Unterzahl einen Rückstand gedreht.
Stichwort Fans:
Der KSC wird ähnlich wie bereits im DFB-Pokal ein gefühltes Heimspiel haben. Bisher hat der SV Sandhausen rund 7.000 Tickets verkauft – 2.400 Fans aus Karlsruhe werden erwartet. „Ich erwarte eine Stimmung wie im Pokal. Das müssen wir aufsagen und das sollte uns Mut geben. Wir spielen vor unseren Fans“, sagt der Sandhausen-Coach mit Blick auf die Atmosphäre.
Momentan ist es entscheidend Ergebnisse zu erzielen
Der KSC wird, so Pressesprecher Michael Wolf, in Sandhausen von mindestens 2.355 Fans begleitet. Der Gästeblock ist somit restlos ausverkauft. Trainer Christian Eichner rechnet aber mit deutlich mehr Fans im Stadion und hofft auf eine Heimatmosphäre.
Verzichten muss man auf den gelb-gesperrten Ambrosius verzichten müssen. Gestern musste Thiede mit wegen Erkältung em Traing aussetzen, stand aber am heutigen Freitag zur Verfügung. Ebenso hat es Kobald erwischt, der auch heute weiter mit dem Training ausgesetzt hat.
Mit Blick auf die Tabelle scheint es so zu sein, dass die halbe Liga im Abstiegskampf zu stecken. Christian Eichner sieht den größten Unterschied zu den Vorjahren darin, dass es keine ein oder zwei abgeschlagenen Mannschaften gibt. Entsprechend könne jeder jeden schlagen. Jede Woche sei alles möglich. Die Liga wirst du halten, indem man auch Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte schlägt. Es reiche nicht aus, nur die direkten Konkurrenten zu schlagen. Auch der Sieg gegen Fürth habe nur drei Punkte gebracht.
MK170223
Niederlage trotz Rotation
Dem FCK fehlt das Glück im Abschluss
Die erste personelle Veränderung beim 1.FC Kaiserslautern stand leider bereits am späten gestrigen Abend fest. Lex-Tyger Lobinger wird nach dem Tod seines Vaters Tim nicht im Kader stehen.
Daneben hat Dirk Schuster die große Rotationsmaschine angeworfen. So fanden sich nach der Niederlage beim FC St.Pauli heute Abend Niehues, Hanslik, Durm, Redondo und Opoku auf der Bank wieder. Dafür rückten Zuck, Klement, Zolinski, Tomiak und Ritter in die Startelf. Somit stehen alle vier Ex-Paderborner in der Startelf. Komplettiert wird dieses Quartett durch Bormuth. Tomiak dürfte heute wieder in die Abwehrkette rücken. Taktisch ergäbe sich so wohl ein 3-4-2-1 mit einer flachen Doppelsechs Rapp und Ritter.
Bei den Gastgebern kommen Hünemeier und Müller für die beim Spiel in Hannover verletzten Kleefisch und Humphreys neu in die Startelf. Rohr fehlt mit Gelb-Sperre.
Taktisch könnte das ein 3-2-3-2 werden.
Viel Ballbesitz für den SC Paderborn
In der 7.Minute der erste nennenswerte Angriff. Nach Vorarbeit von Zolinski, lässt Boyd zu Klement abprallen. Der zielt jedoch über das Tor. Die Mannschaft mit mehr Ballbesitz ist der SC Paderborn. So wird es in der 9.Minute gefährlich vor dem Tor von Luthe: Starker Pass von Hünemeier, der Justvan rechts in der Box bedient. Völlig frei kann der Mittelfeldmann aus 12 Metern abschließen, zielt aber zu ungenau. So kann der Ex-Unioner parieren. Im Anschluss wird Justvan geblockt, dann schießt Pieringer deutlich drüber. Etwas Entlastung für den FCK. Rapp mit toller Vorarbeit für Boyd, der rechts im Sechzehner stehend das lange Eck anvisiert und um etwa eineinhalb Meter verfehlt (14.). Eine Minute später brennt es wieder im Strafraum der Gäste. Obermair mit Flanke auf Justvan, dessen Verlängerung vom langen Pfosten kann der in der Mitte postierte Pieringer nicht im Tor unterbringen. Er war wohl zu überrascht, die Kugel geht links vorbei. Nach zwanzig Spielminuten muss der Lautrer Keeper behandelt werden, kann aber vorerst weiterspielen. Nächster Torschuss für die Gäste, Klement zu hoch (23.). Zwei Minuten später ist Obermair frei, kommt zentral vorm Sechzehner zum Abschluss. Der Versuch ist gut, doch mit Leipertz steht der eigene Mann im Weg. Paderborn ist weiterhin das wesentlich aktivere Team, Lautern setzt auf konzentrierte Defensivarbeit und Konterfußball. 33.Minute: Muslija findet mit einem Flankenball von der linken Seite den Kopf von Leipertz, der aber aus mehr als zehn Metern kaum Kraft hinter die Kugel bekommt. Gefährlich war das nicht.
Beste Phase der Gäste
Die Antwort der Pfälzer lässt aber nicht lange auf sich warten. Die nächsten Chancen für die Gäste: Kaiserslautern spielt einen Konter perfekt aus, Boyd scheint völlig frei vor Huth zu sein. Doch der liegt sich das Leder zu weit vor. Heuer rast heran und packt eine erfolgreiche Grätsche aus. Das war definitv die beste Chance der Gäste bisher (37.). Kurz darauf dann Rapp! Jetzt will es der FCK wissen. Der Distanzschuss dreht sich knapp am rechten Pfosten vorbei. Weiter geht es mit Freistoß für die Roten Teufel von der linken Seite. Die Klement-Flanke landet bei Boyd, der den Ball aus neun Metern aber nicht entscheidend drücken kann. Alle Aktionen innerhalb von drei Spielminuten. Das Spiel beruhigt sich wieder etwas. Drei Minuten Nachspielzeit sind angezeigt. Es geht torlos in die Kabinen.
Flotter Start in die zweite Spielhälfte
Im mit 15.000 Zuschauern ausverkauften Stadion sind drei Minuten gespielt und Boyd nimmt einen Eckball artistisch in der Rückwärtsbewegung per Volley direkt. Sein Versuch wird abgefälscht und hat den dritten Eckball hintereinander zur Folge. Bei der nächsten Ecke ist wieder Boyd zur Stelle, dieses Mal per Kopf - und erneut wird abgefälscht, zum nun vierten Eckball in unmittelbarer Folge. Dieser Standard versandet dann aber. Jetzt Justvan und Pieringer mit dem Versuch eines Doppelpasses. Letzterer kommt an den zweiten Ball nicht mehr heran. Ein Roter Teufel klärt zur Ecke, welche nichts einbringt (52.). Justvan lässt zwei Gegenspieler aussteigen und zieht aus dem Zentrum kurz vor der Box ab. Ihm rutscht die Kugel leicht über den Schlappen, sodass das Spielgerät deutlich über das Tor (56.).
Wechsel auf beiden Seiten
Bei Kaiserslautern bringt Dirk Schuster Redondo für Zolinski (59.). Vom lange verletzten Ex-Paderborner war nicht viel zu sehen. Sein Kollege Lukas Kwasniok reagiert vier Minuten später, bringt Srbeny und Klaas für Pieringer und Muslija. Riesenchance durch Boyd in der 67.Minute. Latte! Nach einem groben Fehlpass von Müller spielt Lautern den Konter schnell aus. Über mehrere Stationen kommt die Kugel über Flankengeber Rapp wenige Meter links vor dem Tor zu Boyd, der im Fallen abschließt und die Latte trifft. Von dort fliegt das Kunstleder wieder zurück ins Spielfeld. Wechsel Paderborn (69.): Schuster kommt für Hünemeier. In der 74.Minute Wechsel auf beiden Seiten: Niehues kommt zunächst beim FCK für Ritter, beim SC gehen zwei Minuten später Leipertz und Justvan, es kommen Platte und Conteh.
Freistoß ins Lautrer Herz
Zimmer foult Conteh haarscharf vor der Box. Sehr gefährliche Freistoßposition für den SCP von links. Verteidiger Heuer nimmt sich dem Freistoß an und zieht den über die Mauer stark ins kurze Eck. Traumhafter Freistoß. Luthe kommt nicht mehr ran. Nach 78 Minuten steht es 1:0 für den SC Paderborn.
Drei Wechsel beim FCK in der 85.Minute
Hercher, Hanslik und de Preville sollen es richten. Vom Platz gehen Zimmer, Rapp und Zuck.
Lautern wirft jetzt alles nach vorne. Ein Schuss von Hercher aus der zweiten Reihe fliegt links am Tor vorbei (87.). Eine Minute später findet Klement mit seiner Flanke den Kopf von Kraus, der aber keinen Druck auf den Ball bekommt. Kein Problem für Huth.
Es werden vier Minuten Nachspielzeit angezeigt. Die Pfälzer holen nochmal einen Eckball heraus. Selbst Luthe ist mit vorne, doch Paderborn kann auf Kosten eines Eckballs klären. (90.+2).
Das war die letzte Chance des Spiels. Kaiserslautern bleibt zum zweiten Mal in Folge ohne Tor und verliert mit 0:1.
MK170223
Viele Punkte zu verbessern
In Paderborn wartet ein hartes Stück Arbeit
Wenn der 1.FC Kaiserslautern am Freitagabend, 18:30 Uhr, in Paderborn zum tabellarischen Verfolgerduell antritt, werden wohl ca. 3.000 Fans die Mannschaft ins östliche Nordrhein-Westfalen begleiten. Das Kontingent, welches der Verein erhielt, lag, so Pressesprecher Stefan Roßkopf, bei 2.400 Tickets.
Personell gibt es nur gute Nachrichten und der komplette Kader steht zur Verfügung.
Zum Spiel bei St. Pauli bemängelte Dirk Schuster eine "unterirdische" Passquote, es hätten aber auch Laufwege gefehlt, bzw. nicht gestimmt. Auch sei die Zweikampfquote nicht ausreichend gewesen. Es wurde zwar noch vieles hinten wegverteidgt, aber auch nach vorne zu wenig entwickelt. St.Pauli habe seiner Mannschaft den Schneid abgekauft und hat verdient gewonnen.
Man wird all diese Punkte gegen einen formstarken SC Paderborn verbessern müssen. Es gelte auch wieder Automatismen zu entwickeln.
Man hätte auch vor dem Spiel personelle Änderungen vornehmen können, wollte aber das "funktionierende Uhrwerk" nicht umbauen. Hinterher sei man aber immer schlauer. Auf die Spieler angesprochen, die jetzt beim FCK spielen, früher aber in Paderborn in Vertrag standen, sei jeder einzeln zu betrachten. Der ein oder andere haben Paderborn wohl verlassen, um sich weiterzuentwickeln, andere sahen vielleicht keine Perspektive für sich selbst.
Auf den SC Paderborn angesprochen fällt natürlich die Offensive auf, bei der drei Spieler mit Leipertz 11, Pieringer 8 und Platte 6 zusammen 25 Tore erzielt hätten. Schallenberg sei vor der Abwehr eine Bank, dazu komme ein Humphreys, vom FC Chelsea verpflichtet, oder ein Muslija mit bereits 4 Treffern hinter den Spitzen. Mit Conteh verfüge Paderborn auch über einen Flügelstürmer, der mit sehr viel Tempo komme.
MK150223
Auswärtserie gerissen, Debüt für de Preville
Zu wenig Offensivpower am Millerntor
Nach dem 2:1-Heimerfolg am letzten Samstag gegen Kiel bringt Dirk Schuster damit Durm und Rapp für Zuck und Tomiak von Beginn an. Man startet also in einem 4-2-3-1 mit: Luthe - Zimmer, Kraus, Bormuth, Durm - Niehues, Rapp - Redondo, Hanslik, Opoku - Boyd.
Der FC St. Pauli startet mit der gleichen Elf wie letzte Woche gegen Hannover. Coach Fabian Hürzeler startet im 3-4-3 mit: Vasilj - Medic, Smith, Mets - Saliakas, Irvine, Hartel, Paqarada - Metcalfe, Daschner, Afolaya.
Im ausverkauften Millerntor beginnt die Partie gleich mit einem Aufreger. Nach zwei Minuten sorgt Zimmer mit seinem Einsteigen gegen Afolayan für die ersten hitzigen Diskussionen auf dem Feld. Den ersten Freistoß von Paqarada in der Folge, erreicht im Strafraum Irvine, doch sein Kopfball kullert in die Arme von FCK-Keeper Luthe. Afolayan geht gegen Zimmer nun auch mehr als robust zu Werke. Da scheinen sich Freunde für"s Leben gefunden zu haben. Beim nächsten Angriffsversuch der Hausherren kommt Paqarada zum Abschluss. Aber auch das ist eine Pflichtaufgabe für Luthe, der locker den Ball aufnimmt (9.). Freistoß, 15..Minute, für den FCK. Knapp 35 Meter vor dem Tor der St. Paulianer für die Gäste aus der Pfalz. Die Hereingabe von Opoku landet aber kurz vor dem Gästeblock hinter dem Tor, seine Entschuldigung folgt direkt. Die erste Viertelstunde war sehr sehenswert, ohne jedoch die großen Chancen zu liefern. Mit knapp 65 Prozent Ballbesitz dominieren die Hausherren bisweilen die Partie. 20 Minuten sind gespielt, da liegt Hartel auf der linken Seite am Boden. Zunächst will Petersen den Vorteil laufen lassen, sieht aber, dass sich dieser nicht ergibt und gibt den Freistoß. Die Verwarnung für Nicolai Rapp gibt es für sein Einsteigen gegen Hartel obendrauf. Eine sehr frühe Verwarnung, eventuell mit Folgen für den späteren Spielverlauf. Bei der nächsten kniffligen Situaton, keine drei Minuten nach der Verwarnung, ist wieder Rapp involviert. Er will den Ball nach Zimmers Einwurf nach vorne schlagen, allerdings spritzt Paqarada dazwischen und bekommt den Fuß von Rapp ab. Das sorgt auch für Bewegung auf der Bank der Gäste aus. So wirklich viel kann sich der verwarnte Rapp nicht mehr erlauben. Dirk Schuster schickt schon mal Marlon Ritter zum Aufwärmen. Nach gut einer halben Stunde lebt die Partie eher von der Intensität der Zweikämpfe als von der spielerischen Klasse. Vieles spielt sich zwischen den Straräumen ab, ohne die gefährlichen Situationen Richtung Tor. Anders in der 43.Minute: Afolayan bietet sich mal auf der anderen, rechten Seite an und bekommt den Ball. Im Sechzehner legt er hoch zurück zum Elfmeterpunkt, wo Hartel angerauscht kommt, aber seinen Kopfball einen knappen Meter zu hoch ansetzt! Jetzt auch, kurz vor der Halbzeit, zwei Situationenim für die Pfälzer: Opoku mit dem ersten echten Abschluss für die Gäste! Sein Rechtsschuss aus spitzem Winkel klärt Vasilj im Tor der Hausherren zur Ecke. Es sind drei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Wieder ist es nun Opoku. Er bringt die Kugel hoch rein, Vasilj pflückt sie schnell vom Himmel. So geht es torlos in die Kabinen.
Wechsel zu Beginn der zweiten Hälfte
Schuster reagiert zum Wiederanpfiff. Marlon Ritter kommt für Daniel Hanslik. Taktisch sieht das jetzt nach einem 3-5-2 aus. St.Pauli weiter in 4-5-1 Formation. 29.456 Fans sind heute ins Stadion gekommen. Ausverkauft!
In der 52.Minute probiert es Paqarada aus der Distanz! Kraus fälscht den Schuss des St. Paulianers noch entscheidend ab und Luthe ist ins falsche Eck unterwegs. Glück für die Gäste, dass der Ball knapp neben dem linken Pfosten ins Aus fliegt. Nach knapp einer Stunde Großchance für die Gastgeber. Auf der rechten Seite kombinieren sie sich schön durch, Metcalfe zieht nach innen und legt zurück auf Daschner, doch dessen Schuss geht knapp über die Querlatte.
Doppelwechsel beim FCK
Unmittelbar nach dieser Szene wechselt Dirk Schuster doppelt. Für Niehues kommt Zolinski, Hercher ersetzt Opoku. Der Druck wäre wohl zu groß geworden, also Zeit personell zu reagieren.
St. Pauli legt vor
Kaiserslautern kann sich kaum befreien, findet in der Offensive kaum statt. Die Konsequenz in der 72.Minute: Metcalfe mit dem Dosenöffner! Aus dem rechten Halbfeld hebt Smith den Ball über die letzte Reihe, wo Zimmer das Abseits aufhebt und dann netzt der Austrlier mit links ins lange Eck ein, Luthe streckt sich vergeblich. Jetzt erwacht auch der FCK. Zunächst verpasst Boyd nach Hereingabe per Volleyabnahme. Kurz danach giibt es Freistoß für die Pfälzer. Aus knapp 23 Metern zirkelt Ritter den Ball knapp am linken Pfosten vorbei ins Aus (75.). Trainer Schuster reagiert, bringt Lobinger für Redondo. In der 80.Minute ersetzt de Preville dann Boyd. Bei St. Pauli kommt Junior für den Torschützen Metcalfe. Riesenchance in der 87.Minute für Kaiserslautern. Zunächst köpft die Pauli-Defensive den Ball raus, aber aus dem Rückraum zieht Lobinger mit links ab. Seinen Schuss fälscht Medic ab und das Leder geht ganz knapp am linken Torpfosten vorbei ins Toraus. Jetzt nimmt auch Hürzeler etwas Zeit von der Uhr. Matanovic kommt für Afolayan. Letzter Wechsel, 90.Minute, für die Gastgeber. Otto kommt für Daschner.
Es sind 4 Minuten Nachspielzeit angezeigt. Kaiserslautern ist zwar jetzt besser im Spiel, ohne jedoch große Gefahr zu entwickeln. Das Spiel ist aus. Der FCK kassiert die erste Auswärtspleite der Saison.
Fazit:
Trainer Dirk Schuster sah bei seinem Statement während der Pressekonferenz nach dem Solel "eine durchwachsene Leitung" und beschrieb damit das gesamte Spiel. Auch die frühe taktische Änderung, bereits während der ersten Halbzeit, brachte keine Besserung.
St.Pauli Trainer Fabian Hürzeler erwähnte die durchgehende Dominanz seiner Mannschaft, bemängelte lediglich die fehlende Konsequenz im letzten Drittel. Wichtig sei allerdings auch immer die Konterabsicherung gewesen. Basis des Erfolgs sei es immer zu Null zu spielen.
MK120223
Für Breithaupt und Ambrosius
Nach Eigentor und gelb-rot: KSC geht "all in"
Christian Eichner verändert die Startelf im Vergleich zum 1:1-Remis in Magdeburg nur auf einer Position: Der zuletzt gelbgesperrte Ambrosius kehrt in die Abwehr zurück, Kobald muss auf der Bank Platz nehmen.
Alexander Zorniger nimmt nach dem Sieg im Frankenderby zwei Änderungen vor: Meyerhöfer rückt für Asta in die Startelf auf die Rechtsverteidigerposition. Dazu rutscht Green für Sieb in die Startelf. Hrgota rückt damit von der Zehnerposition in die Sturmspitze.
Die erste Angriffssituation haben die Gäste nach zwei Minuten, nach Balleroberung von John. Der Flügelverteidiger schickt Green im Zentrum nach vorne. Der Spielmacher sucht den Doppelpass an die linke Strafraumkante zu John. Dessen Hereingabe von links landet aber bei Gersbeck. Auch die nächste Möglichkeit hat Fürth. Nach einem guten Pass in Richtung linker Strafraumseite, setzt sich Abiama gegen Ambrosius an der linken Grundlinie durch, läuft dann mit dem Ball aber ins Toraus (7.).
Die erste Möglichkeit für den KSC in der 9.Minute: Schleusener leitet per Kopf einen langen Ball in Nähe des Anstoßkreises stark weiter auf Kaufmann, der in Richtung Sechzehner gehen kann, den Abschluss sucht. Es folgt ein Abseitspfiff, da Schleusener beim Kopfball schon im Abseits war. Nach 14 Minuten die nächste Gefahr durch die Mittelfranken. John bringt eine gute Flanke von links. Breithaupt klärt die Hereingabe nur halbherzig. Raschl bekommt den Ball im Rückraum, spielt rechts raus zu Meyerhöfer, doch der Außenverteidiger zögert neun Meter halbrechts vorm Kasten zu lange. Er sucht den Pass in die Mitte, statt des Abschlusses, Franke klärt. Die Hausherren suchen nach Entlastung. Heise bringt von links einen guten Pass in Sechzehnernähe. Schleusener setzt sich gegen zwei Fürther durch und kommt aus 14 Metern fallend zum Abschluss. Sein Versuch wird noch entscheidend von Michalski zur Ecke abgefälscht (16.).
Eigentor und gelb-rote Karte schocken KSC
In der 21.Minute der Schock für die Eichner-Truppe. Ambrosius sieht zunächst wegen eines taktischen Fouls an Green die gelbe Karte und Fürth geht in Führung. Der Freistoß von links ausgeführt von Julian Green geht in Richtung zweiter Pfosten. Dort geht Breithaupt vor Haddadi zum Kopfball und köpft ins eigene Tor ein. Eigentor des KSC, wie bitter für die Badener. Keine Chance für Keeper Griesbeck, der ging locker ins rechte Toreck. Wer dachte es geht nicht schlimmer wurde vom Gegenteil überzeugt. Drei Minuten nach der Gästeführung sieht Ambrosius gelb-rot. Er zieht Abiama an der Mittellinie runter, schlägt dazu noch den Ball frustriert weg und sieht den Platzverweis von Frank Willenborg. Die Karlsruher werden bald taktisch reagieren müssen. Mit Kobald macht sich ein weiterer Verteidiger bereit, kommt in der 28.Minute für Breithaupt. Jetzt liegen aber erst einmal die Nerven blank und Christian Eichner sieht in der 31.Minute gelb auf der Bank.
In Unterzahl zum Ausgleich
In der 36.Minute wird die Moral der Karlsruher belohnt. Videobeweis in der 35.Minute:. Ein Duell zwischen Meyerhöfer und Schleusener im Sechzehner wird untersucht. Es geht um einen möglichen Strafstoß. Video-Assistent Felix Zwayer meldet sich bei Frank Willenborg. Die Entscheidung lautet Elfmeter. Wanitzek trifft souverän zum 1:1 Ausgleichstreffer. Plötzlich sind die Karlsruher im Spiel. Ein langer Ball geht zu Kaufmann bis in den Sechzehner. Der Stürmer muss sich nur noch gegen den herauslaufenden Linde durchsetzen. Doch der Keeper lässt sich nicht beirren und blockt den hohen Ball mit der Schulter nach links weg und behauptet sich vor dem Stürmer (40.).
In drei Minuten Nachspielzeit passiert nichts mehr und die Mannschaften sind auf dem Weg in die Kabinen.
Unverändert in die 2.Halbzeit
Die zweite Spielhälfte beginnt vor 15.612 Zuschauern stürmisch. Ein langer Schlag von Gersbeck landet bei Schleusener, der Stürmer kann die Kugel kurz vorm Sechzehner nicht festmachen. Fürth setzt zum Konter an, ein weites Zuspiel auf den rechten Flügel kann der herauslaufende Gersbeck noch zum Einwurf klären. In der 48.Minute schubst Jung an der Seitenauslinie Gegenspieler Schleusener in die Bande und wird von Schiedsrichter Willenborg ermahnt. Der Freistoß aus dem linken Halbfeld landet über Umwege bei Wanitzek acht Meter vor dem Tor. Die Kugel rutscht dem Mittelfeldspieler über den Außenrist, der Versuch geht zentral über das Gehäuse. Der KSC ist trotz Unterzahl die bessere Mannschaft. Kaufmann setzt sich auf dem rechten Flügel durch, sucht Gondorf im Rückraum. Ein Zuspiel des Kapitäns, zurück zu Kaufmann, vorm Sechzehner kommt aber nicht an.
Doppelwechsel Greuther Fürth (55.): Sieb und Asta kommen für Raschl und Meyerhöfer. Asta bringt sich direkt körperlich ein und foult Wanitzek im linken Halbfeld an der Seitenauslinie. Der Mittelfeldspieler ist erbost und fordert direkt die Gelbe Karte. Die gibt es nicht. Der Freistoß von links verpufft. Knapp eine Stunde ist nun gespielt und Schleusener verteilt zentral vor dem Strafraum den Ball gut nach rechts zum freien Jung. Der Verteidiger setzt zur Flanke an, Wanitzek kommt in der linken Sechzehnerhälfte halblinks sieben Meter frei vors Tor. Doch der Standard-Experte verzieht und setzt die Kugel zwei Meter über den Kasten. 67.Minute: Nächste Abschlusschance für den KSC. Jung kommt im Sechzehner an den Ball und schließt aus acht Metern mit seinem schwachen linken Fuß halbrechts vor dem Kasten ab. Der Versuch geht rechts daneben.
In der 69.Minute wird es auch vor dem Tor von Gersbeck gefährlich.Hrgota setzt sich über rechts dank Doppelpass mit Asta durch, doch an der rechten Strafraumkante kann Franke die Situation gegen den Schweden klären. Zwei Minuten später: Nach einer Astaflanke bringt Sieb in der rechten Sechzehnerhälfte den Ball in Richtung zweiter Pfosten. Hrgota setzt sich gegen Choi durch und kommt zum Kopfball, Gersbeck ist überwunden, doch Franke kann vor der Torlinie klären.
Spiel gedreht durch Kaufmann
Es sind 73 Minuten gespielt und der KSC wird für einen unglaublichen Willen belohnt. Die Badener gehen in Unterzahl in Führung, sie drehen die Partie mit einem genialen Angriff. Franke schlägt nach einem Fürther Einwurf einen Beifreiungsschlag in die gegnerische Hälfte. Kaufmann kann im linken Halbfeld den Ball gut festmachen, einige Meter gehen und zu Schleusener an der Strafraumkante spielen, der Stürmer bringt den Ball zurück zum Dänen, der aus 17 Metern den Ball perfekt ins rechte flache Toreck unterbringt.
KSC macht Druck
In der 75.Minute fast das 3:1 für den KSC. Wanitzek schließt von links ab, der Schuss geht ins rechte Toreck. Linde ist aber zur Stelle und pariert die Kugel links raus, dort steht Jung und kann aus sechs Metern halbrechts vor dem Tor abschließen. Doch der Verteidiger schiebt das Leder hauchdünn links vorbei.
77.Minute: Bei Greuther Fürth kommen Petkov und Ache für John und Michalski. Auch Christian Eichner wechselt. Für den Torschützen Kaufmann kommt Batmaz (79.).
Pululu für Haddadi heißt der letzte Wechsel bei den Gästen in der 86.Minute. Eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit: Der Pfosten und Heise retten die KSC-Führung. Nach einer Eckstoßvariante von rechts köpft Petkov aus acht Metern an den linken Innenpfosten. Heise kann den auf der Linie kullernden Ball klären.
In der 90.Minute nimmt der KSC noch einmal etwas Zeit von der Uhr. Rapp kommt für Schleusener, Thiede für Choi.
Es gibt vier Minuten Nachspielzeit.
Fürth kommt nur noch zu einer Ecke. Linde geht dabei mit nach vorne, der Ball landet in den Armen von Gersbeck, der den Ball unter sich begräbt und abwartet.
Die Partie ist aus.
Fazit:
Für die Badener war der Sieg wichtig im Abstiegskampf, vorerst rückt der KSC auf den zwölften Rang und ist nun drei Punkte vor einem Abstiegsplatz entfernt. Christian Eichner ist nach dieser spannenden Partie sichtlich erleichtert.
Die Fürther-Offensiv-Welle zum Schluss kam deutlich zu spät. Die Gäste aus Fürth haben trotz Überzahl zu keiner Zeit eine spielerische Dominanz gezeigt und gehen verdient als Verlierer vom Platz.
Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel waren sich die Trainer weitestgehend einig, sahen einen verdienten Sieg für den KSC.
Zorniger sah nach der Führung zuviele Komplettausfälle, die Pässe waren nicht der Situation angepasst, das Zweikampfverhalten war nicht ausreichend und es dauere mehr als, eine Rückfahrt das Spiel zu analysieren. Die Leistung sei rundum enttäuschend.
Eichner erwähnte zunächst die lange Negativ Serie und die beiden Ereignisse nach der Winterpause. Der entscheidende Move war, dass man heute "all in" gegangen sei und man beide Stürmer auf dem Platz belassen hat, auf 4-3-2 umgestellt hat. Der Dank gehe dabei ausdrücklich an seine Co-Trainer. Der Auftrag in der Halbzeit sei gewesen für Stefan Ambrosius und Tim Breithaupt zu gewinnen. Man werde nun versuchen in Sandhausen ein Heimspiel aus der Partie zu machen.
MK100223
Spiel der Kultclubs
Haarige Aufgabe beim FC St.Pauli
Am Sonntag treffen am Hamburger Millerntor zwei Vereine aufeinander, die ihre Fans nicht nur sportlich in ihren Bann ziehen. Die Liebe der Anhänger geht weit über die sportlichen Darbietungen hinaus, Besuche in den jeweiligen Stadien werden regelrecht zelebriert. Die Tatsache, dass der FC St.Pauli mit Fabian Hürzeler den jüngsten Trainer der Liga zum Nachfolger von Timo Schultz bestimmt hat, der FCK wenige Tage vor der Relegation Marco Antwerpen durch Dirk Schuster ersetzte, zeigt, dass beide Vereine so überhaupt nicht in eine Schublade passen.
Pressekonferenz des FCK
Pressesprecher Stefan Roßkopf zu Fanzahlen und Kader:
Der FCK hatte für das Spiel am Sonntag 2.800 Tickets zur Verfügung. Diese waren binnen kürzester Zeit verkauft. So wird also etwa mit 3.000 Fans in Hamburg gerechnet.
Der Kader steht, mit Ausnahme des gesperrten Boris Tomiak, komplett zur Verfügung. Auch Philipp Klement sollte, nach muskulären Problemen, wieder einsatzbereit sein
Einem tiefenentspannten Dirk Schuster konnte man die Vorfreude auf das Erlebnis beim FC St. Pauli regelrecht ansehen. Gleichzeitig rechnet der Übungsleiter mit einer megaschweren Aufgabe. Auch habe sich unter dem neuen Trainer doch sehr vieles taktisch verändert. So sei der Gegner mit diesem neuen 3-4-3 noch schwerer ausrechenbar. Die zwei Siege zum Saisonauftakt zeigen, dass auch St. Pauli in einem sehr guten Flow ist. Vieles was man gesehen hat, bereitet Kopfzerbrechen und die aktuelle Performance überrasche ihn nicht. Mit Medic, Mets und Paqarada in der Abwehr, Hartel und Irvine im Mittelfeld, vorne mit Daschner, der jetzt auch getroffen hat, treffe man auf ein sehr starkes Team und er hoffe noch auf weiitere Informationen, wer beim Gegner dann endgültig auflaufe.
Sein Mannschaften habe unter der Woche sehr stark trainiert, Vollgas gegeben und viele Spieler würden mit den Hufen scharen um einen Platz im 20er Kader zu ergattern. Da es noch unklar sei, wie man den gesperrten Boris Tomiak personell und taktisch ersetze, haben auch für dessen Platz gleich mehrere Spieler die Hand gehoben um das Trainerteam auf sich aufmerksam zu machen. Unabhängig von Lösungen die man anbieten werde, erwarte er eine "haarige Aufgabe" in Hamburg.
Auf die Mentalität der Mannschaft angesprochen, lobte Dirk Schuster wiederholt das Herz und Leidenschaft seiner Mannschaft. Keiner würde aufgeben, sei es bei 0:1 oder 0:2, gleichzeitig habe man sich aber auch spielerisch weiterentwickelt. Dies sei eine Symbiose aus Kampf/Beißen und Qualität.
Neuzugang de Preville wird im Kader stehen, aber aufgrund seines Fitness-Zustandes nur eine Alternative von der Bank sein, falls man noch etwas holen müsse. Auch Eric Durm habe, nach gesundheitlichen Problemen der vergangenen Wochen, diese Woche sehr gut trainiert.
MK100223
Fürth mit Überfall-Fußball
KSC-Mannschaft muß Sieg erzwingen
Der KSC wird am Freitagabend die Spvgg Greuther Fürth empfangen. Tim Breithaupt fehlte im Abschlusstraining und Budu Zivzivadze muss sich laut Christian Eichner noch stärker den Verhältnissen der Liga anpassen.
14.000 Tickets verkauft
Bis Donnerstagmittag waren ca. 14.000 Karten für das Duell mit dem den Mittelfranken verkauft. Die Fürther werden mit dem Rückenwind des prestigeträchtigen Derby-Siegs über den 1. FC Nürnberg antreten und auf dem Rasen des Wildparkstadions das aufführen, was seit dem Trainerwechsel im vergangenen November von ihr bekannt ist: Zorniger-Fußball.
Fürth verursacht viel Stress
Da wird nach vorne verteidigt. Der, den Ball hat, kriegt Stress. Das sind Attribute, die einen sehr unangenehmen Gegner auf uns zukommen lassen. Das heißt, dass wir im Optimalfall schon eine Lösung haben, wenn wir die Kugel bekommen“, skizzierte Eichner seine Erwartung und erwähnte zudem das vom Gegner „par excellence beherrschte Gegenpressing“.
Das Wichtigste, dass nach Ansicht des Fußballlehrers Eichner ein Spieler seiner Mannschaft vom An- bis zum Abpfiff zu beherzigen habe: „Mein Kopf muss in beide Richtungen online sein.“
Der Anspruch der Heimelf muss es sein, deren fußballerische Möglichkeiten dagegen zu setzen, „egal, wie sich die Platzverhältnisse morgen darstellen“. Dass er diese als gewohnt schlecht erwartet, sagte Eichner bei der Pressekonferenz nicht extra dazu.
Brosinski fehlt weiter, Ambrosius zurück
Stephan Ambrosius wird nach seiner verbüßten Sperre ebenso in das Team zurückkehren wie Paul Nebel. Für den Verteidiger Ambrosius könnte Christoph Kobald aus der Mannschaft rutschen, obwohl Eichner dem Österreicher für seine Leistung beim 1:1 in Magdeburg ausdrücklich lobte. Auch der Einsatz von Torhüter Gersbeck ist fraglich. Wegen Magen-Darm-Infekt konnte der Keeper unter der Woche nur individuell trainieren.
Ebenso fraglich ist der Einsatz von Tim Breithaupt. Der laufstarke Mittelfeldspieler fehlte um Donnerstag, nach Wadenproblemen, wie erwartet im Training.
Wird auch eine Kopf-Sache
Trainer Alexander Zorniger stellte vor der Presse in Fürth dar, dass die letzte Woche den Derby-Sieger viel Kraft gekostet habe. Wegen der klirrenden Kälte wurde im Stadion trainiert, was zusätzliche Fahrtzeiten nach sich gezogen hätte.
Es wird in Karlsruhe auch eine Kopf-Aufgabe gegen einen Gegner, der angeschlagen ist und der aber auch sicherlich eine große Chance sieht“, betonte der frühere Coach des VfB Stuttgart. Bis Anpfiff müsse sein Team „wieder maximales Energielevel“ erreichen.
MK090223
Spahic verlängert
Kurze Verhandlungen bis zur Einigung
Avdo Spahic bleibt ein Roter Teufel. Seinen im Sommer auslaufenden Vertrag beim 1. FC Kaiserslautern hat der Ersatztorhüter verlängert. Zur Laufzeit macht der Tabellenvierte der zweiten Liga wie üblich keine Angaben. Spahic war zur Saison 2019/20 von Energie Cottbus auf den Betzenberg gewechselt. In dieser Spielzeit kam der 25-Jährige bisher zu zwei Einsätzen.
FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen sagt: „Er identifiziert sich voll und ganz mit unserem Klub und unseren Werten und will unseren stetigen Weg der Weiterentwicklung mitgehen. Avdo ist ein ambitionierter aber auch loyaler Spieler, auf den immer Verlass ist und der den Drang hat, immer weiter an sich zu arbeiten.“ Für Spahic war die Verlängerung „keine schwierige Entscheidung. Ich bin jetzt schon vier Jahre hier und fühle mich hier unheimlich wohl. Der Verein, die Mannschaft, die Fans, das ganze Umfeld, hier fühle ich mich einfach zu Hause.“
Quelle: fußballtransfers.com vom 07.02.2023
KSC-Blitzstart in Magdeburg
Sebastian Jung trifft zur frühen Führung, Tiefschlag in der letzten Minute
Blitzstart KSC
Wenn es einen Start nach Wunsch gibt, hat diesen der KSC beim Kellergipfel in Sachsen-Anhalt. Gerade einmal drei Minuten sind gespielt, da führt plötzlich der KSC. Nach einem Einwurf von links bekommt Schleusener ein gutes Zuspiel an die linke Strafraumkante, der Stürmer zieht in die linke Sechzehnerhälfte ein und schlägt eine scharfe flache Hereingabe nach rechts in den Rückraum. Dort läuft Jung, von Ito sträflich alleingelassen, in Richtung Strafraumkante und fackelt aus dem Lauf heraus nicht lange. Sein Schuss aus 17 Metern landet links unten zur 1:0 Führung im Kasten des FCM.
Die Gäste aus Karlsruhe machen, mit der Führung im Rücken, weiter Druck, Gondorf zieht aus der Distanz ab, doch sein Schuss wird vorm Sechzehner noch abgeblockt. Die Gäste aus Karlsruhe machen weiter Druck, Gondorf zieht aus der Distanz ab, doch sein Schuss wird vorm Sechzehner noch abgeblockt und geklärt (7.Minute). In der 11.Minute die erste Offensiv aktion des FCM: Ito sorgt nach einem Zuspiel von links für die erste kleine Gefahr der Magdeburger. Der Japaner dribbelt zumindest mal bis in den Sechzehner, wird dort aber fair von Franke gestoppt. Keine Minute später schlägt Bockhorn eine starke halbhohe Flanke aus dem rechten Halbfeld. Castaignos hat den Riecher und geht am Fünfer zum Ball, doch Keeper Gersbeck kann klären. In der 21.Minute liegt das 2:0 für den KSC in der Luft. Kaufmann gewinnt das Zweikampfduell gut vorm Strafraum und bringt ein gutes Passspiel in Richtung Strafraum. Wanitzek sprintet in die Lücke und schnappt sich das Leder, geht zwei, drei schnelle Schritte in Richtung Tor. Doch Reimann kommt zügig raus und klärt gut im Eins-gegen-Eins-Duell mit Wanitzek. Bisher halten auch die Karlsruher Sechser, Breithaupt und Gondorf, die größten Gefahren von der Abwehrkette fern. Bei der nächsten Aktion, nach 26 Minuten, holt Castaignos sich den Ball mal selbst aus der TIefe. Er behält die Kugel mit guter Ballbehandlung bei sich, zieht in Richtung Sechzehner und sieht Kwarteng an der Strafraumkante, doch Kwarteng schießt den Ball aus 17 Metern an der zentralen Strafraumkante doch zwei bis drei Meter links am Tor vorbei.
Die Badener werden nun vielleicht etwas zu passiv, obwohl sie mehr Meter machen als die Gastgeber. Nach gut einer halben Stunde ist dann kurz Action auf beiden Seiten. Kaufmann setzt an der linken Strafraumhälte Wanitzek ein, doch Bockhorn drängt den Offensivman ab und erobert den Ball, es folgt der Gegenstoß über Castaignos und Kwarteng. Der Flügelspieler spielt nochmal links raus zum schnellen Ito. Der kleine Dribbler wird von vielen Gegenspielern bedrängt und versucht es verzweifelt aus 30 Metern, der Schuss wird leicht abgeblockt.
Die knappe Führung des KSC ist nicht unverdient. Man investiert viel und hat auch, u. a. bei den "expected goals" statistische Vorteile. Den Magdeburgern fehlen die Räume oder auch mal die Diagonalpässe um mehr Gefahr zu entwickeln. Nächste gefährlichste Situation für die Gastgeber in der 43.Minute.
Mehr Druck durch FCM
Die Hausherren rücken nochmal ans Tor heran. Magdeburg spielt sich für mehr als eine Minute am KSC-Sechzehner fest. Kwarteng spielt nochmal ins Zentrum zu Müller, der all seinen Mut zusammenfasst und abschließt. Der stramme Schuss des Mittelfeldakteurs fliegt aus 19 Metern nur knapp rechts am Kasten vorbei. Es werden zwei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Diese nutzen wieder die Gastgeber. Ausgangspunkt ist eine Ecke der Karlsruher. Magdeburg kontert den KSC souverän aus. Ein Schuss von Ito wird zunächst geblockt, doch die Kugel kommt über Umwege zu Castaignos kurz vorm Fünfer, der Niederländer schiebt das Leder links am Kasten vorbei, ein Karlsruher war auch noch dran. Die anschließende Magdeburg-Ecke bringt nichts mehr ein. So geht es mit einer knappen Gästeführung in die Kabinen.
Magdeburg mit viel Ballbesitz
Mit Beginn der 2.Spielhälfte, versucht Magdeburg länger den Ball zu halten und sucht den Abschluss dann durch Ito an der Strafraumkante nach einem Zuspiel von Müller. Der Flachschuss des Japaner, 48.Minute, geht links am Kasten vorbei. Direkt die nächste Chance. Castaignos zögert nicht und versucht es aus der Drehung am rechten Fünfereck nach einem Zuspiel von rechts. Der Schuss landet im Außennetz. Magdeburg drängt auf den Ausgleich, Ito dribbelt sich am Sechzehner fest und schiebt die Kugel zurück in den Rückraum. Gnaka schließt aus 26 Metern zentral ab, Gersbeck muss den Schuss über das Tor parieren (51.). Die Ecke von rechts führt nach einer darauf folgenden Hereingabe nur zum Torabstoß. Dennoch funktioniert auch das Gegenpressing des KSC. Immer wieder kann man kleine Nadelstiche setzen. So auch in der 55.Minute: Da hat der KSC die Chance auf das 2:0. Heise bringt eine Flanke von links an die linke Fünferkante, dort schließt Wanitzek aus kurzer Distanz ab, doch Reimann macht die kurze Ecke zu und pariert tadellos. Fünf Minuten später kommt es zu einer weiteren Konterchance fur die Gäste. Kaufmann schiebt da gut an bis zur rechten Strafraumkante, bringt die Kugel ins Strafraumzentrum auf Höhe des Elfmeterpunkts. Wanitzek läuft dort ein, kann die Ball aber nur schwach nach vorne tropfen lassen, ein leichtes für Riemann. Da war mehr drin.
In der 68.Minute die nächste Großchance für die Karlsruher. Choi hat auf der Gegenseite die Chance auf das 2:0. Wanitzek hat zunächst die Möglichkeit am linken Fünfereck, spielt zurück zu Kaufmann, der sucht und findet den aus dem Rückraum heranlaufenden Choi. Doch der Schuss des Südkoreaners geht links am Kasten vorbei.
Wechselzeit ab der 70.Minute
Erste Wechsel nun in der MDCC-Arena. In der 70.Minute bringt Christian Titz Ceka für Ito. Zwei Minuten später ersetzt Christian Eichner Kaufmann durch Rossmann. An der Statik des Spiels ändert sich vorerst nichts. Magdeburg kommt über den Ballbesitz, der KSC setzt weiter auf Konter. In der 79.Minute verstärkt Titz noch einmal die Offensive. Brünker und Conde' kommen für Castaignos und Müller. Eine Minute danach auch Doppelwechsel KSC. Batmaz / Cueto kommen für Schleusener / Choi. Aucn bedingt durch die Wechsel leidet der Spielfluss doch etwas. Die Karlsruher lassen sich jedoch nicht zu sehr in die eigene Hälfte drängen und haben die letzten Minuten wieder mehr Ballbesitz.
Lawrence für Gnaka bei Magdeburg , Gordon für Breithaupt, lauten die letzten beiden Wechsel in der 89.Minute.
Auf der Tafel werden 4 Minuten Nachspielzeit angezeigt. Auch jetzt verpuffen die langen Bälle der Gastgeber zunächst, aber nur bis zur 94.Minute: Conde' schlägt einen langen Freistoß in den Sechzehner. Gersbeck kommt aus seinem Tor raus, Heber verlängert den langen Ball im Sechzehner per Kopf. Der Keeper erwischt die Kugel nicht, der Ball landet sechs Meter vorm Tor bei Verteidiger Elfadli, der den Ball hinter die Linie bringt. Es folgt nur noch der Abpfiff!
MK050223
Kaiserslautern mit Hannover-Elf zum Sieg
Hanslik und Boyd sind die Matchwinner
Der FCK traf heute auf einen personell gebeutelten Gegner aus Kiel. Zu den Langzeitverletzten Thomas Dähne, Marco Komenda, Aleksandar Ignjovski und Benedikt Pichler gesellten sich auch in dieser Woche Fin Bartels (gebrochener Zeh) und Lewis Holtby (Bauchmuskelzerrung). Beide fehlten schon beim Rückrundenauftakt gegen Greuther Fürth. Dirk Schuster vertraute der Startelf, die auch in Hannover aufgelaufen war. Neuzugang war nahm auf der Bank Platz, während Klement weiter im Kader fehlte.
Kaiserslautern mit Blitzstart
Die Gastgeber starten mit viel Elan. Es sind keine zwanzig Sekunden gespielt und es gibt die erste Ecke für die Pfälzer. Weiter geht es mit Druck. Ecke auf Ecke folgen, allerdings ohne zum Abschluss zu kommen. Anders in der 6.Minute. Zuck flankt von links in den Strafraum, Hanslik kann, unbedrängt von Schulz, einköpfen. Holstein Kiel findet die erste Viertelstunde überhaupt nicht statt. Der FCK steht taktisch in der gleichen Formation wie in Hannover, wirkt aber deutlich agiler.
Kiel findet ins Spiel und trifft
Es dauert bis zur 17.Minute, ehe jetzt auch mal die Gäste vorne auftauchen: Reese setzt bei einer Flanke von der rechten Grundlinie zum Seitfallzieher an, trifft dann aber nur Zimmer am Hinterkopf, der sich noch heldenhaft dazwischen geworfen hat. Auch die nächste Gelegenheit, 26.Minute, hat dann Kiel. Die Störche bemühen sich hier besser ins Spiel zu finden. Becker zieht aus 25 Metern einfach mal ab - der Ball flattert, dreht sich noch gefährlich nach außen. Luthe aber souverän zur Seite. Eine Minute später: Pfosten! Lautern schläft bei einem weiten Freistoß aus der Kieler Hälfte, direkt in den Lauf von Wriedt, der links aus zehn Metern flach abschließt, aber nur den rechten Pfosten trifft.
In der 32.Minute werden die Kieler belohnt. Luthe sieht in der Situation ganz schlecht aus. Aus dem Gewühl fliegt ein Kopfball von Wriedt aufs Tor, der Lauterer Schlussmann kommt etwas unentschlossen raus, springt dann am Ball vorbei, der so ins Tor trudelt.
Jetzt regen sich alle Lauterer auf - und zwar richtig. Der FCK ist im Vorwärtsgang, dann sinkt Porath im Zweikampf mit Niehues zu Boden. Sofort umzingeln fünf, sechs Spieler Schiedsrichter Thomsen. Wahl schuckt in einer kleinen Rudelbildung Niehues demonstrativ weg - das gibt Gelb. Weil sich Niehues darauf einlässt und ebenfalls die Konfrontation sucht, gibt es ebenfalls Gelb (38.Minute).
Rapp kommt zu seinem Debüt
Dirk Schuster reagiert bereits zum Beginn der 2.Spielhälfte. Für Julian Niehues kommt Nicolai Rapp. Bei den Gästen kommt Kirkeskov für Schulz. In der 48.Minute die Konterchance für den FCK: Zimmer ist auf der rechten Seite aber allein, probiert es deshalb aus 25 Metern - über das Tor.
39.020 Zuschauer im Fritz Walter Stadion.
Boyd mit verpasster 100% Chance und Treffer
Die 57.Minute: Opoku entwischt rechts Kirkeskov, legt quer zu Boyd. Der schießt aus 5m vorbei. Das hätte das 2:1 für die Pfälzer sein müssen. Danach verflacht das Spiel etwas, bis zur 68.Minute. Auf der linken Seite kombinieren sich Hanslik, Opoku und Zuck durch, Kiel verteidigt aber auch zu nachlässig. Zuck muss von der Grundlinie dann nur noch Boyd bedienen, der den Ball aus kürzester Distanz zum 2:1 über die Linie drückt.
Comeback für Ben Zolinski
Doppelwechsel bei Kiel in der 73.Minute. Mühling und Arp ersetzen Porath und Becker.
Auch Dirk Schuster reagiert, bringt Hercher für Hanslik in der 74.Minute. In der 79.Minute feiert auch Zolinski, nach langer Verletzungspause, sein Comeback und ersetzt Aaron Opoku. Jetzt nimmt Kaiserslautern noch etwas Zeit von der Uhr. Lobinger und Ritter kommen für Zimmer und Redondo (87.) Auch Kiel reagiert noch einmal. Für Sander kommt Thesker in der 89.Minute ins Spiel.
Letzte Chance für die Gäste: Reese mit der Flanke aus dem rechten Halbfeld, Wriedt kommt im Strafraum zum Kopfball. Luthe aber ganz ruhig und sicher, fängt den zentralen Abschluss ohne Probleme (90.+3).
Lautern steht danach weiter stabil, lässt nichts mehr zu. Abpfiff!
MK040223
Ziel 40 Punkte oder doch mehr?
FCK vor erneut großer Kulisse gegen die Störche
Wenn der Tabellenvierte am Samstag die Gäste aus Kiel empfängt, werden ca. 40.000 Fans im Stadion erwartet. Aktuell sind, so Pressesprecher Stefan Roßkopf, bisher 36.000 Tickets verkauft.
Personell sieht es so aus, dass der komplette Kader zur Verfügung steht. Lediglich Neuzugang de Preville ist aufgrund seiner längeren Spielpause noch nicht bei 100%. Dirk Schuster betonte die Qualitäten des Spielers, er könne als falsche Neun, hinter den Spitzen oder auf den Außenpositionen helfen. So zeigte er sich absolut zufrieden und bezeichnete die Verpflichtung als win/win Situation.
Zu weiteren Transfers kam es nicht. Den fehlenden Spieler auf der Sechserposition hätte man mit Nicolai Rapp verpflichtet.
Generell seien Wintertransfers schwierig, da oftmals wirtschaftliche Dinge nicht passen. Viele Transfers seien auch mit hohen Hürden verbunden und in der selben Klasse, würde wohl kaum ein Verein einen Spieler an einen Konkurrenten abgeben. Gerade in der Winterpause sei nahezu jeder Verein in einem Kampf um wichtige Plätze. Kurz: Die Transferperiode ist abgehakt.
Personell werde es mit Sicherheit wieder personelle Härtefälle geben, da die Mannschaft in Hannover sehr stark aufgetreten sei. Mit dem Ausgleich, habe man speziell in der zweiten Hälfte mit mehr Sicherheit und Selbstvertrauen gespielt. Entsprechend haben auch alle Spieler die eingesetzt waren einen Anspruch wieder in der Startelf oder im Kader zu stehen.
Der Gegner aus Kiel habe, ebenso wie der FCK, zuletzt gute Ergebnisse erzielt und habe von den letzten neun Spielen nur eines verloren. Mit Spielern wie Wahl und Lorenz in der Defensive, Schulz und Eras im Mittelfeld oder Wriedt, Reese und Arp in der Offensive, sei Kiel individuell stark besetzt. Der Kader verfüge über ganz viel Qualität und eine sehr starke Raumaufteilung. Man brauche selbst eine konzentrierte Leistung, müsse 100% abrufen und benötige wieder die volle Unterstützung des Publikums.
Die unschönen Nachrichten an Andreas Luthe, nach dem Spiel in Hannover, waren kurz Thema in der Kabine, das Kapitel sei aber abgeschlossen. Man solle sich nach dem Spiel auf dem Platz die Hand geben und den Fußball nicht mit solchen Dingen belasten.
MK020123
Rote Invasion mit Happy End
Trotz kurzfristiger Ausfälle von Klement und Rapp gelingt Auswärtssieg
Entgegen der ursprünglich kommunizierten Personalien fielen Nicolai Rapp und Philipp Klement kurzfristig wegen muskulärer Probleme aus. Ebenso fehlte Ben Zolinski im Kader. So rückten Aaron Basenach und Angelos Stavridis in den Kader nach. Marlon Ritter nahm zu Beginn auf der Bank Platz.
So musste taktisch kräftig durchgewechselt werden und in der Defensive formierte sich eine Viererkette mit Zimmer, Kraus, Bormuth und Zuck. Tomiak war als weitere defensive Kraft etwas vor die Abwehr gerückt. Zu Beginn bestimmte dann zunächst der Gastgeber die Partie und hatte in der 7.Minute durch Teuchert den ersten Torschuss. Luthe klärt jedoch ohne Probleme.
Luthe rutscht Ball durch
Kaiserslautern konnte sich gerade erst ein wenig Luft verschaffen, ehe Köhn in der 17.Minute die Gäste aus der Pfalz schockt. Der Hannoveraner kann recht unbedrängt in die Mitte durchstarten, kommt aus ungünstigem Winkel zum Abschluss und Luthe rutscht der haltbare Linksschuss durch. Angesichts des bisherigen Spielverlaufs geht Hannovers Führung in Ordnung. Die Niedersachsen haben mehr vom Spiel und erweisen sich als zweikampfstärker. Die Gäste sind gefordert, mehr zu tun. Nächste Großchance Hannover in der 31.Minute. Teuchert startet durch, kommt aus gut 18m zum Abschluss, der Schuss geht aber knapp am rechten Pfosten vorbei. Es dauert bis zur 38.Minute, ehe der FCK erstmals Gefahr entwickelt. Opoku kommt zum Abschluss, der Ball wird aber geblockt und geht rechts am Tor vorbei.
Paukenschlag nach Wiederanpfiff
Mit deutlich mehr Schwung kam die Mannschaft von Dirk Schuster vor 36.800 Zuschauern aus der Kabine. So dauerte es nur bis zur 49.Minute bis Niehues den Ausgleich erzielen konnte. Nach Ecke von Zuck verlängert Tomiak und Niehues kann im Torraum einköpfen.
Hannover reagiert in der 54.Minute und ersetzt Tresoldi durch Weydandt. Die Gastgeber erhöhen nun wieder den Druck, haben durch Teuchert per Fernschuss die nächste Chance. Der Ball geht über das Tor (56.).
Der nächste Wechsel bei 96, diesmal verletzungsbedingt, in der 65.Minute. Teuchert war Höhe der Mittellinie beim Kopfballduell mit Boyd zusammengeknallt und muss vom Platz. Für ihn kommt Ernst ins Spiel.
Boyd per Volley
Waren die Pfälzer in der ersten Halbzeit noch zu passiv, drehen sie hier in zwanzig Minuten das Spiel. Ein Diagonalpass von Opoku findet Zuck, der flankt zu Boyd in den Strafraum und der ehemalige US-Nationalspieler trifft per Volleyschuss zur Führung für die Gäste. Gespielt sind 66 Minuten.
Die nächste Chance nun für Hannover. Köhn probiert es direkt nach Freistoß, Luthe kann klären (70.).
Zeit der Wechsel
Erster Wechsel jetzt durch Dirk Schuster. In der 75.Minute wird Hanslik durch Hercher ersetzt.
Der zweite Wechsel bei Kaiserslautern, Lobinger kommt in der 82.Minute für Opoku.
Doppelwechsel auch bei Hannover 96. Es kommen Beier und Kerk für Börner und Kunze (85.). Während Hannover nun alles auf eine Karte setzen muss, stehen die Gäste doch sehr kompakt.
Dirk Schuster nimmt noch etwas Zeit von der Uhr und bringt eine Minute vor dem Ende der regulären Spielzeit Ritter für Redondo.
Auf der Tafel stehen nun acht Minuten Nachspielzeit. Der Aufsteiger steht doch sehr unter Druck, sucht nach Entlastung. Jetzt, in der 4.Minute der Extrazeit, die Riesenchance durch einen Kopfball von Weydandt. Luthe kann den Ball von der Linie kratzen. Eine Minute später macht Hercher den Sack zu, trifft zum 3:1 Endstand. Nach einem gewonnenen Kopfballduell von Lex-Tyger Lobinger spielt Philipp Hercher seine Geschwindigkeit aus, entwischt allen Gegenspielern und behält am gegnerischen Strafraum die Nerven. Sein Rechtsschuss zischt ins rechte Eck und bedeutet das dritte Saisontor des Einwechselspielers.
Fazit:
Der 1.FC Kaiserslautern ist die Mannschaft der zwei Gesichter und einer überragenden Moral. Nach einer eher zögerlichen ersten Halbzeit, bestimmte man das Spiel über weite Strecken der zweiten Hälfte. Auch wenn alle, Mannschaft und Verantwortliche, immer nur vom Ziel 40 Punkte sprechen wollen, ist träumen, spätestens ab heute, in Kaiserslautern erlaubt. Das Team bleibt als Vierter dran, liegt lediglich zwei Punkte hinter dem Relegationsplatz. Der Aufsteiger sieht sich nun einem Heimspiel gegen Holstein Kiel gegenüber.
MK280123
Lange Gesichter bei den Saar-Clubs
Pleiten zum Auftakt werfen Fragen auf
Mit viel Euphorie waren die beiden saarländischen Drittligisten SV 07 Elversberg und der 1.FC Saarbrücken in den langen Rest der Saison gestartet. Das verwundert nicht, hat doch gerade die SVE als Aufsteiger nahezu alle Rekorde dieser Liga pulverisiert und auch der FCS war nach 16 Punkten aus den letzten 6 Partien, zumindest vor dem Spiel, hochmotiviert unterwegs.
Das Team von der Kaiserlinde traf so in Wiesbaden auf einen Gegner, der ebenfalls seit 11 Spielen ungeschlagen war und im spanischen Trainingslager noch einmal, speziell im läuferischen Bereich, sehr gut gearbeitet hat. Dies zeigte sich auch in vielen Szenen, gewonnenen Zweikämpfen und dem Zugriff auf das Spiel. So fand die SVE in der ersten Halbzeit offensiv auch nahezu nicht statt, war oftmals zu fehlerhaft und der Gastgeber hätte zur Halbzeit durchaus höher als 1:0 führen können. Die zweite Hälfte verlief etwas ausgeglichener, ohne dass Elversberg jedoch zu einer hundertprozentigen Chance gekommen wäre. Man war ja mit personellen Sorgen im Abwehrbereich ins neue Jahr gestartet, muss aber bis zum Spiel gegen den FC Ingolstadt auch im Umschaltspiel, sprich im Offensivbereich, ebenfalls deutlich präziser werden.
Mit dem FC Ingolstadt erwartet man am Samstag einen Gegner, der bei der Heimniederlage gegen Erzgebirge Aue auch mehr als mäßig gestart ist.
Beim 1.FC Saarbrücken scheint die zwischenzeitliche Euphorie vor der Winterpause etwas verflogen zu sein. Nach der Unruhe durch die Causa Cordier, internen Debatten um die überfällige Neubesetzung des Vizepräsidenten-Postens, kam nun auch sportlich etwas Sand ins Getriebe. Die ersten 75 Minuten gegen den MSV Duisburg waren eines Aufstiegskandidaten unwürdig, auch wenn zwei später Treffer das Resultat noch kaschieren konnten oder sogar noch der Ausgleich durch Neubauer möglich gewesen wäre. Positiv zu erwähnen blieb die realistische Einschätzung von Rüdiger Ziehl : "Der Sieg für Duisburg ist verdient, weil wir nicht unser Leistungsmaximum erreicht haben. Die Moral hat gestimmt, aber wir haben zu spät die Tore gemacht und einfach nicht gut gespielt.“
Für Saarbrücken heißt es nun in Köln bei der Viktoria dreifach zu punkten und eine deutliche Steigerung in allen Bereichen zu zeigen. Hier reichen mit Sicherheit keine 15 Minuten um erfolgreich zu sein.
MK170123
Aufstiegsheld verlässt den FCK
Einer der Publikumslieblinge geht von Bord
Der 1. FC Kaiserslautern muss in der Rückrunde der aktuellen Zweitliga-Saison 2022/23 auf die Dienste von Mike Wunderlich verzichten: Der 36-Jährige hat seinen noch bis Ende der Saison laufenden Vertrag aufgelöst und wird auf eigenen Wunsch zu seinem Heimatverein Viktoria Köln zurückkehren.
Mike Wunderlich wechselte in der Saison 2021/22 vom damaligen Ligakonkurrenten FC Viktoria Köln in die Pfalz. Auf dem Betzenberg avancierte der gebürtige Kölner schnell zum Stammspieler und hatte mit 36 Spielen, sieben Torvorlagen und sieben Treffern in der Dritten Liga sowie zwei Einsätzen und einer Vorlage in den beiden Relegationsspielen maßgeblichen Anteil am Aufstieg der Roten Teufel in die Zweite Bundesliga.
Darüber hinaus absolvierte Mike Wunderlich für den FCK zwei Partien im DFB-Pokal und in der laufenden Spielzeit 15 Spiele in der Zweiten Liga, in denen er vier Tore erzielte.
„Mike Wunderlich ist auf uns zugekommen und hat um eine vorzeitige Auflösung seines Vertrages gebeten. Dem haben wir schweren Herzens zugestimmt. Mike hinterlässt eine große Lücke bei uns, auf und neben dem Platz. Wir hätten ihn als Spieler, aber auch als Persönlichkeit gerne gehalten, aber wir respektieren seinen Wunsch. Mike hat sich immer hochprofessionell verhalten und wird als Teil der Aufstiegsmannschaft immer ein verdienter Spieler des 1. FC Kaiserslautern bleiben. Für seine weitere Karriere und für seine Familie wünschen wir Mike alles Gute“, erklärte FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen.
„Es war keine leichte Entscheidung für mich. Nach der Saison werde ich aber voraussichtlich mit dem Fußball kürzertreten, daher möchte ich mich schon ein wenig auf die Zeit nach der Fußballkarriere vorbereiten, in der ich die Firma meines Vaters übernehmen werde. Meine Zeit beim FCK werde ich nie vergessen, ebenso die überragenden Fans. Ich wünsche dem FCK für die Zukunft von Herzen alles Gute“, so Mike Wunderlich zu seinem Wechsel.
Fazit:
Der Wechselwunsch des Spielers ist nachvollziehbar, der Abgang allerdings mehr als bedauerlich. Nun gilt es für Thomas Hengen die kommende Wechselperiode zu nutzen und die Offensive breit genug aufzustellen.
MK141222
Tradition, wohin man schaut
13 Deutsche Meistertitel auf dem vollbesetzten Betzenberg
Wenn der 1.FC Kaiserslautern am kommenden Samstag den 1.FC Nürnberg empfängt, ist das nicht mehr und auch nicht weniger als Tradition pur. Hier stehen sich, auch wenn die Titel der beiden Vereine schon einige Jahre zurückliegen, zwei ganz große Akteure der deutschen Fußball-Historie gegenüber.
Der Gast aus Nürnberg konnte den Titel des Deutschen Meisters zuletzt 1968 gewinnen, beim FCK waren die Bilder schon farbig und der letzte Titel datiert aus 1998. Eine Parallele bei beiden Vereinen ist die Verehrung ihrer 54er Helden. So tragen sowohl das Stadion auf dem Betzenberg, also auch die Nürnberger Spielstätte, den Namen der jeweiligen Idole, Fritz Walter und Max Morlock.
In der aktuellen Saison trifft man nun erstmals seit 2017 wieder in einem Pflichtspiel aufeinander. Diese Begegnung der 2.Liga am 16.12.2017 endete mit einem 1:1 Unentschieden. Knapp zwei Jahre später, am 30.10.2019, traf man nochmals in der 2.Runde des DFB-Pokals aufeinander, wobei hier der FCK mit 6:5 die Oberhand behielt
Von der heutigen Pressekonferenz:
Wie Pressesprecher Stefan Roßkopf mitteilte, ist für Samstag mit einem ausverkauften Stadion zu rechnen. Es werde nur noch wenige Einzeltickets in den Verkauf gehen. Personell sieht es so aus, dass der Einsatz von Kevin Kraus aufgrund seiner Sprunggelenksverletzung sehr fraglich ist. Ben Zolinski kann möglicherweise erstmals wieder im Kader stehen.
Angesprochen auf die Trainingswoche angesprochen, lobte Schuster die Einstellung der Mannschaft und erwähnte Spieler, die mit den Hufen scharren würden.
Taktisch sieht der Übungsleiter einen taktisch gut eingestellten Gegner und sehr viel individuelle Qualität. Mathenia habe er selbst noch in Darmstadt trainiert, dazu kämen Namen wie Geis, Daehli oder Daferner. Selbst die Ersatzbank sei sehr prominent besetzt. Mit Spielern wie Wintzheimer oder Köpke verfüge der FCN hier auch noch über bundesligaerfahrene Akteure.
Auf die taktische Einstellung seiner Mannschaft angesprochen, wollte sich Schuster nicht festlegen. Man werde sowohl in der Defensive, als auch in der Offensive, versuchen Lösungen zu finden.
MK271022
Das wahre Gesicht zeigen
Hansa lebt von einer sehr starken Physis
Wenn Mannschaft und Staff der Pfälzer morgen nach Rostock aufbrechen, wartet die längste Auswärtsfahrt, knapp 800km, auf die Reisegruppe.
Vor dem Abflug stand heute im Medienzentrum des FCK die Spieltagspressekonferenz an.
Aktuell von der PK:
Pünktlich um 13 Uhr begann die Pressekonferenz des 1.FC Kaiserslautern. In Vertretung des weiterhin erkrankten Stefan Roßkopf teilte Ann-Kathrin Hauck mit, dass für die Partie, Freitag um 18.30 Uhr, lediglich Anas Bakhat und Ben Zolinski ausfallen werden. Fraglich bleibe weiter der Einsatz von Philipp Hercher. Der FCK werde von ca. 1.300 Fans nach Rostock begleitet.
Kein Strafmaßnahmen nach Regensburg-Pleite
Auf die Trainingswoche, ohne freie Tage, angesprochen, erklärte Dirk Schuster, man habe auch nach einem Sieg keinen freien Tag eingeplant. Dies sei der Kürze der Woche geschuldet. Hier standen, beginnend ab Montag, Regeneration, Vorbereitung und Analyse zum Regensburg-Spiel im Vordergrund. Auf den Gegner Rostock angesprochen, zeigte sich der Übungsleiter von der Körperlichkeit und dem Zweikampfverhalten der Rostocker beim Spiel im Fürth beeindruckt. Die Analyse des Gegners gestalte sich auch aufgrund der vielen nicht spielberechtigten Spieler und Verletzten beim Gegner sehr schwierig.
Zu möglichen Wechseln in seinem Team wollte sich Schuster nicht festlegen und erklärte nur, dass keine Position in Stein gemeißelt sei.
Organisatorisch wird der Ablauf so sein, dass man sich morgen früh treffe, nach Rostock fliege und dort ein Tageshotel gebucht habe. Nach dem Spiel gehe es, dank nicht exististierenden Nachtflugverbots direkt wieder zurück. So gewinne man einen zusätzlichen Tag zur Regeneration.
Sehr große Personalsorgen bei der Kogge
Neben Lukas Fröde kassierten auch Svante Ingelsson und Ryan Malone ihre jeweils fünfte Gelbe Karte, müssen aussetzen. Zudem sah John Verhoek Gelb-Rot.
Vier Sperren – und dazu kommt auch noch Verletzungspech: Nico Neidhart (genähte Platzwunde auf der Stirn) und Anderson Lucoqui (Gehirnerschütterung) brauchen nach ihrem Kopf-Crash eine Pause. Auch Innenverteidiger Damian Roßbach (Muskelfaserriss im linken Oberschenkel) musste in Fürth ausgewechselt werden. Ebenso fehlen weiter Maurice Litka, Pascal Breier und Lukas Scherff.
Startelf komplett durcheinander gewürfelt
Härtel muss also, beim wichtigen Spiel gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, auf sechs Männer seiner Fürth-Startelf verzichten. Keine guten Voraussetzungen also.
Im Hinblick auf den Gegner aus Kaiserslautern merkte Rostocks Trainer Jens Härtel auf der Rostocker PK an, dass dieser natürlich kein "normaler" Aufsteiger und gut in der Liga angekommen sei. Er sehe aber auch einen faden Beigeschmack, da man sich dank Corona, Insolvenz und neuer Investoren doch Möglichkeiten geschaffen habe.
MK201022
Schuster leitet wieder Training
Favorit gegen Braunschweig schwer zu erkennen
Die gute Nachricht gleich zu Beginn der heutigen Pressekonferenz: Dirk Schuster ist nach dreitägiger Krankheitspause wieder in die Leitung des Trainings eingestiegen. Auf sein Fehlen angesprochen, führte der Übungsleiter aus, es sei ein gutes Gefühl zu wissen, dass man ein Team habe, das immer einmal, bei Notfällen, einspringen könne. Der Kontakt habe seit Dienstag nur telefonisch bestanden.
Neben den gesperrten Spielern Opoku und Luthe, fehlen Zolinski, Stavridis und Bakhat. Fraglich ist der Einsatz von Hercher, der diese Woche nur an zwei Trainingseinheiten teilnehmen konnte. In der Torhüterfrage habe Avdo Spahic nach seiner Einwechslung in Heidenheim einen guten Job gemacht. Die letzte Entscheidung wer zwischen den Posten stehe, läge bei Andreas Clauß.
Auf Spiel und Gegner, aber auch nochmal auf die Spektakel gehen Magdeburg und Darmstadt angesprochen, wiederholte Schuster, dass man solche Spiele dann auch ruhig einmal maximal erfolgreich abschließen könne. Er sei aber in Summe nicht unzufrieden, da man beide Spiele auch hätte verlieren können.
Eine Favoritenrolle wollte er nicht erkennen, da gerade die aktuelle Form, mit 7 Punkten aus den letzten drei Spielen, auf die Qualität der Eintracht hinweise. Es sei auch Braunschweig gewesen, das direkt aufgestiegen sei und nicht der FCK. Er sehe also ein offenes Spiel gegen einen Gegner mit sehr viel Qualität und Erfahrung. Man sollte dringend Fehler vermeiden, zumal die Eintracht dafür bekannt sei, nicht über den Ballbesitz zu kommen.
Wie Pressesprecher Stefan Roßkopf zu Beginn mitteilte, sind für die Partie am Sonntag bisher 33.100 Karten verkauft und man rechne mit ca. 35.000 Zuschauern im Stadion.
MK300922
Vor dem Wochenende
Drei Livespiele warten auf uns
Wenn es für Millionen "normale" Menschen heißt, ins Wochenende zu starten, heißt es für uns, bzw. für mich, drei Tage in Folge in Stadien live vor Ort zu sein. Informationen zu sammeln heißt, dass man auch präsent sein muss und Kontakte zu pflegen hat.
Das beginnt am Freitag im Homburger Waldstadion mit einem Spiel meines "Heimatvereins". Der FC 08 Homburg empfängt um 19 Uhr den Aufsteiger aus Fulda. Mit zwei Siegen gegen Fulda und Dienstag gegen Kassel muß man den Druck auf Ulm erhöhen und Kickers Offenbach vor dem dann folgenden Spiel am 17.September auf Abstand halten.
Bei diesem Spiel der 4.Liga bin ich als VIP-Gast zugegen, da der Verein eine etwas seltsame Vorstellung von der Zusammenarbeit mit Medien hat. Zu diesem Thema folgt, wenn sich keine Änderung ergeben sollte, ein separater Bericht.
Deutlich attraktiver dann die Aufgabe am Samstag. Ich reise zum Südgipfel des FC Bayern gegen den VfB Stuttgart. Die Allianz Arena ist ein Highlight und ich kann die dort handelnden Personen, aufgrund ihrer Professionalität, nur ausdrücklich loben. Hier hat man Anforderungen an eine Akkreditierung, diese werden von mir natürlich erfüllt, und alles weitere läuft digital weiter. Man beantragt eine Tagesakkreditierung, bekommt die Zusage per Mail und ein Tag später stehen die Tickets im entsprechenden Ticketcenter als Download oder print@home zu Verfügung.
Den Abschluss des Wochenendes bildet der Besuch auf Deutschlands höchstem Fußballberg. Das Fritz Walter Stadion auf dem Betzenberg ist immer ein Erlebnis und gegen den SV Darmstadt 98 erwartet die Zuschauer eine brisante Partie. Auch hier funktioniert die Zusammenarbeit mit dem Medienteam, speziell mit Pressesprecher Stefan Roßkopf, stets in einer angenehmen Atmosphäre.
Soviel als Vorschau. Die jeweiligen, ausführlichen Spielberichte folgen.
MK070922
Kaderplanung abgeschlossen
Mit Opoku ist die letzte Verpflichtung beim FCK fix
Nachdem der 1.FC Kaiserslautern heute früh die lange erwartete Verpflichtung von Aaron Opoku final vermeldet hat, scheint die Kaderplanung, zumindest bis zur Winterpause, abgeschlossen.
Für eine Bewertung der Neuzugänge ist es mit Sicherheit zu früh, aber speziell Philipp Klement, gewechselt vom VfB Stuttgart, konnte nach nur zwei Einheiten mit der Mannschaft gefallen. So stand für ihn beim wilden Heimspiel gegen den 1.FC Magdeburg auch gleich ein Assist auf der Habenseite.
Auch der vom SC Paderborn verpflichtete Robin Bormuth, zur 46.Minute für Kenny Prince Redondo eingewechselt, machte seine Sache in der Defensive gut. Auch von ihm ist künftig einiges zu erwarten.
Fazit:
Der Verein scheint aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt zu haben, bewegt keine nicht vorhandenen Gelder und hat sich punktuell in einem wirtschaftlich vernünftigen Rahmen verstärkt. Das Trio aus Scouting, sportlicher Leitung und Trainerteam scheint zu harmonieren.
MK310822
KSC Presse-Info
SchuleeeeOLEOLEOLE – Kinderspieltag präsentiert von der BBBank gegen den 1. FC Heidenheim
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
Zwei Wochen Sommerferien dürfen alle Kinder in Baden-Württemberg noch genießen, dann geht es zurück in die Klassenzimmer. Zum Abschluss der Ferienzeit lädt der KSC alle jungen Fans bis einschließlich 14 Jahre am 10. September gegen den 1. FC Heidenheim für nur einen Euro zum Kinderspieltag präsentiert von der BBBank auf die Nordtribüne ein.
Für das Team des KSC ist die neue Saison 2022/23 schon am Laufen, für alle Kinder in Baden-Württemberg startet das neue Schuljahr erst am 12. September. Dann heißt es wieder: Aufpassen, Pauken, Freunde treffen. Zumindest eins davon können alle Kinder beim Heimspiel des KSC gegen den 1. FC Heidenheim am Samstag, den 10. September auch – nämlich Freunde treffen! Alle Jungen und Mädchen von 0 bis 14 Jahre sind unter dem Motto „SchuleeeeOLEOLEOLE“ am Kinderspieltag präsentiert von der BBBank für nur jeweils einen Euro auf der Nordtribüne im Stadion dabei. Begleitpersonen bezahlen auf der neuen Tribüne 26 Euro für ein Ticket. Der Sonderpreis und die Begleittickets für die Nordtribüne sind online im Ticketshop und in den beiden KSC-Fanshops am BBBank Wildpark und am Rondellplatz erhältlich.
Alle weiteren Informationen zum Vorverkauf und freien Verkauf finden sich in der separaten Ticket-Meldung.
„Der KSC und die BBBank sind für die ganze Familie da. Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit dem Verein dieses tolle Angebot machen können und wünschen den jüngsten Fans der Mannschaft schon jetzt ein unvergessliches Fußballerlebnis im BBBank-Wildpark“, so Oliver Lüsch, Vorsitzender des Vorstands der BBBank.
Zusätzlich zum 1€-Ticket bieten sich beim Kinderspieltag noch mehr Angebote und Möglichkeiten für Kids: So empfängt die BBBank alle mit einem Stand auf der Nordtribüne, außerdem warten auch am Fanshop besondere Angebote, die auf die jüngsten Fans der Blau-Weißen ausgerichtet sind. Schon jetzt gibt es im Online-Fanshop übrigens passende Fanartikel zum Schulstart.
„Mit den Ein-Euro-Tickets für Kinder wollen wir gemeinsam mit der BBBank Familien für kleines Geld in unser neues Stadion einladen und ihnen so die Möglichkeit bieten, einen besonderen Ferienabschluss zu erleben. An dieser Stelle geht daher nochmal unser Dank an die BBBank, die eine solche Aktion mitträgt und unterstützt“, so Luca Maibaum, Bereichsleiter B2C und CSR beim KSC.
Also jetzt Tickets kaufen und beim Kinderspieltag am 10. September im BBBank Wildpark dabei sein. Ab heute läuft der Vorverkauf für KSC-Mitglieder, am Mittwoch um 10:00 Uhr startet der freie Verkauf für alle.
Quelle : Pressemitteilung Verein v. 29.08.2022
Mit dem Teufel auf Du und Du
Mathias Gehring ; Mein Leben hab ich Dir vermacht
Hier ein Auszug aus einem Interview mit dem Gesicht des Betze :
Mein Name ist Matthias Gehring und ich bin bereits seit 1974 Fan des 1. FC Kaiserslautern. Wie viele andere auch, bin ich das erste Mal durch meine Familie in Kontakt mit dem Verein gekommen. Bis ich selbst über einen Führerschein verfügt habe, war ich ja auch auf meinen Vater angewiesen, ohne den ich die Distanz zwischen Stadion und meinem Wohnort nicht so einfach hätte überbrücken können. Danach fing dann die „neue Freiheit“ an, mit der ich auch öfter bei Auswärtsspielen anwesend sein konnte. Insgesamt kann ich auf eine sehr lange Fangeschichte zurückblicken, spätestens seit der Gründung der „Queer Devils“ 2007 nehme ich auch aktiv Einfluss auf die Fanszene.
Das komplette Interview finden Sie hier.
https://fck.de/de/nicht-wegschauen-sondern-aktiv-werden/
War schön Mathias auch mal persönlich anzutreffen.
MK280822
Vorfreude auf Magdeburg
Transfer Opoku verzögert sich
Gut gelaunt betrat Cheftrainer Dirk Schuster um 11.30 Uhr das Medienzentrum im Fritz Walter Stadion.
Themenschwerpunkte waren wie erwartet die Personalsituation vor dem Spiel, mögliche Transfers und ein Rückblick auf Fürth.
Beim Spiel in Fürth sah der Übungsleiter zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten und erwähnte explizit die Unterstützung durch die Fans. Er freue sich schon jetzt auf einen lauten Kessel am Sonntag.
Sportlich erwarte man einen unangenehmen, spielstarken Gegner, wobei Schuster speziell die Offensivspieler wie Itoh oder Atik erwähnte. Atik sei in dieser Liga, falls er fit sei, ein absoluter Unterschiedsspieler. Dazu verfüge Magdeburg über einen Torhüter der extrem in den Spielaufbau integriert sei und sehr hoch stehe.
Im eigenen Kader werden wohl auch beide Neuzugänge stehen. Bormuth habe drei Trainingseinheiten absolviert, Klement steige heute ins Geschehen ein. Bünning bezeichnete Schuster als Alternative, die auch schon "mit den Hufen scharre". Für das Spiel wünsche er sich die gleiche Einstellung, wie in der zweiten Halbzeit in Fürth, um eben mit eben dieser Leidenschaft dem Gegner wehzutun. Neben dem heutigen Training stehe auch die Videoanalyse des Gegners auf dem Programm.
Pressesprecher Stefan Roßkopf:
Im Kader fehlen werden weiterhin Zolinski, Stavridis und Bakhat. Fraglich ist der Einsatz von Ciftci.
Ebenfalls fehlen wird Zuck, der das zweite Spiel seiner Sperre aus dem Paderborn-Spiel verbüßt.
Der FCK hat bisher 33.000 Tickets verkauft, davon 1.250 an die Gäste. Insgesamt rechne man mit ca. 35.000 Fans im Stadion.
MK260822
https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=pfbid0bPj9Q31DEgy9SPZJb3EJTVJsgjaFGaJ7h2nW6Cnp89sRxAQ39LbNy97sSedPNpHUl&id=100084477930920
Konkurrenz für den FCK?
Weitere Offerten für Opoku
Der Hamburger SV kann bei Aaron Opoku auf einen Bieterwettstreit hoffen. Wie die ‚Bild‘ berichtet, interessiert sich mittlerweile auch der Schweizer Erstligist FC Basel für den Flügelspieler. Weitere Offerten kommen von Eintracht Braunschweig und Dynamo Dresden.
Wechsel zum FCK schien sicher
Mit drei Toren und 15 Vorlagen hinterließ der 23-jährige Flügelspieler beim VfL Osnabrück in der vergangenen Saison mächtig Eindruck und wollte nun endlich den Durchbruch beim HSV schaffen – jedoch ohne Erfolg. An den ersten beiden Spieltagen saß Opoku nur auf der Bank, zuletzt wurde er dreimal eingewechselt. Gegen den SV Darmstadt 98 stand der Flügelspieler am vergangenen Freitag gerade mal für acht Minuten auf dem Platz, als er für einen bösen Tritt gegen den am Boden liegenden Fabian Holland Rot sah und daraufhin für fünf Spiele gesperrt wurde. Durch die Aktion hat sich der 23-Jährige beim HSV endgültig ins Aus befördert, eine Zukunft bei den Norddeutschen hat er nicht.
Es bleibt also abzuwarten, wohin es den Spieler final zieht. Vielleicht lässt sich ja FCK-Trainer Dirk Schuster auf der heutigen Spieltags-Pressekonferenz weitere Informationen zum Stand der Dinge entlocken.
MK260822
Lange Tage für Thomas Hengen
Viel Bewegung auf dem Transfermarkt
Wenn sich nur die Hälfte der Gerüchte um Neuzugänge bestätigen sollte, hat der Geschäftsführer Sport alle Hände voll zu tun.
Beim Transfer von Aaron Opoku ist man hier wohl in der finalen Phase und nachdem nun die Rot-Sperre in Höhe von fünf Spielen feststeht, kristallisieren sich auch die Ablöse-Modalitäten heraus. Laut Hamburger Ausgabe der "Bild" soll sich die Sockel-Ablösesumme auf 200.000 Euro belaufen, was angesichts von geschätzten 600.000 Euro Marktwert des Spielers als günstig eingeordnet wird. Im Gegenzug soll der Vertrag aber einige weitere, erfolgsabhängige Prämien enthalten, beispielsweise eine Weiterverkaufs-Beteiligung von 20 Prozent.
Über Mittelfeld-Abräumer Nicolai Rapp von Werder Bremen wurde in den einschlägigen Medien ebenfalls spekuliert. Laut Infos von "Sky" und "Bild" war der FCK tatsächlich an dem 25-Jährigen interessiert. Rapp wird allerdings nicht nach Kaiserslautern wechseln, melden nun beide Medien, sondern er will sich in Bremen durchsetzen.
Weiter gehandelt wird auch Philipp Klement. Der 29-jährige zentrale Mittelfeldspieler wurde einst in der Jugend der Roten Teufel ausgebildet, sein Vertrag läuft noch bis 2023. Beim VfB erhält er jedoch kaum noch Einsatzzeiten und war in der vergangenen Rückrunde bereits an den SC Paderborn ausgeliehen.
Update vom 25.08.2022:
Der Verein bestätigte über seine Kanäle die Verpflichtung des Spielers.
Bereits fix ist die Leihe von Robin Bormuth, der vom SC Paderborn auf den Betzenberg kommt. Er soll in der Defensive des 1. FC Kaiserslautern für mehr Konkurrenzdruck sorgen. Den Betze hat Robin Bormuth dabei trotz KSC-Vergangenheit in bester Erinnerung.
Es bleibt also vor dem Aufsteigerduell gegen Magdeburg viel zu tun für Thomas Hengen. Die Zuversicht der Fans und das Vertrauen in die sportliche Führung scheint aber aktuell so groß, wie lange Jahre nicht mehr.
MK240822
https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=pfbid0EK1Vn2S5rMhTswsjg4h7k8BVXNBcUutt75NDpNoUcikvae2MkkDcc1WxhZHBYk12l&id=100084477930920
Aus der Region
Berichte bis zur Kreisliga
Mit den SaarSport News ist seit einigen Wochen ein kompetentes Unternehmen mit dem Themenschwerpunkt "Regionaler Sport im Saarland" gestartet.
Mit Dirk Klein und dem erfahrenen Sportfotografen Steven Mohr erwarten kompetente Partner die Sportbegeisterten.
Neben dem Fußball werden hier auch Sportarten wie Handball, Volleyball, Ringen oder auch Motorsport informativ und qualitativ hochwertig publiziert.
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FCK leiht Robin Bormuth aus
Innenverteidiger kommt aus Paderborn
Robin Bormuth verstärkt die Defensive des 1. FC Kaiserslautern. Der 26-jährige Innenverteidiger wechselt auf Leihbasis vom SC Paderborn an den Betzenberg.
Der im südhessischen Bensheim – rund 80 Kilometer von Kaiserslautern entfernt im Kreis Bergstraße – geborene Defensivspieler begann in seiner Heimat mit dem Fußballspielen und wechselte schließlich mit 17 Jahren aus dem Nachwuchsleistungszentrum des SV Darmstadt 98 in die U19 von Fortuna Düsseldorf. Beim Traditionsverein am Rhein schaffte er den Sprung zum Profi und feierte am 3. Spieltag der Saison 2016/17 auf dem Betzenberg sein Zweitligadebüt. Mit der Fortuna wurde Bormuth in der Spielzeit 2017/18 gemeinsam mit Jean Zimmer Zweitligameister und konnte dementsprechend den Aufstieg in die Bundesliga feiern. Nach sieben Jahren in Düsseldorf wechselte er vor zwei Jahren zum Karlsruher SC, in diesem Sommer unterschrieb er einen Vertrag beim SC Paderborn. Für den SCP kam er in der laufenden Spielzeit in einem DFB-Pokalspiel zum Einsatz, insgesamt sammelte der 1,90 Meter große Abwehrspieler in seiner bisherigen Karriere Erfahrung in 13 Bundesligaspielen und 78 Einsätzen in der 2. Bundesliga (sieben Tore, zwei Vorlagen).
FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen: „Mit Robin Bormuth ist ein gestandener Zweitligaprofi kurzfristig auf den Markt gekommen, der über viel Erfahrung verfügt und von der Größe und Körperlichkeit optimal in unser Anforderungsprofil eines Innenverteidigers passt. Er hat uns in den Gesprächen auch mit seiner Persönlichkeit überzeugt und wir sind sicher, dass er sich in unser Kollektiv eingliedern und die Qualität und den internen Konkurrenzdruck erhöhen kann.“
Quelle : Verein v. 22.08.2022
Gerüchteküche brodelt
Jetzt auch Philipp Klement im Visier?
Die "Bild" berichtet mit der Transfer-Einschätzung "Sieht gut aus" über einen möglichen Wechsel von Philipp Klement vom VfB Stuttgart zum 1. FC Kaiserslautern. Der 29-jährige zentrale Mittelfeldspieler wurde einst in der Jugend der Roten Teufel ausgebildet, sein Vertrag läuft noch bis 2023. Beim VfB erhält er jedoch kaum noch Einsatzzeiten und war in der vergangenen Rückrunde bereits an den SC Paderborn ausgeliehen.
Von Seiten des FCK gibt es noch keinerlei Bestätigung.
MK220822
KSC-Presseinfo:
KSC verlängert mit Oliver Kreuzer
Die Pressemitteilung im Wortlaut :
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,Der Karlsruher SC und Oliver Kreuzer verlängern dessen auslaufenden Vertrag als Geschäftsführer Sport der KSC GmbH & Co. KGaA. Bei den Blau-Weißen hat der 56-Jährige bis zum 30.06.2025 unterschrieben.
Nach der Vertragsverlängerung mit dem kaufmännischen Geschäftsführer Michael Becker setzt der KSC damit auch im sportlichen Bereich auf Kontinuität in der Führungsebene und verlängert die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Oliver Kreuzer um zwei weitere Jahre. Der Ex-Profi war im Dezember 2016 in den Wildpark zurückgekehrt und verantwortet seitdem den kompletten sportlichen Bereich der Blau-Weißen.
Holger Siegmund-Schultze, Beiratsvorsitzender der KSC GmbH & Co. KGaA: „Im Beirat haben wir schon zum Ende der vergangenen Saison über die Verlängerung des Geschäftsführervertrags von Oliver Kreuzer beraten. Nachdem nun auch die offenen Fragen der Compliance mit dem Aufsichtsrat geklärt worden sind, können wir nun Vollzug vermelden. Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren haben wir in den gemeinsamen Gesprächen großen Wert auf die zukünftige Weiterentwicklung des sportlichen Bereichs gelegt."
Oliver Kreuzer, Geschäftsführer Sport der KSC GmbH & Co. KGaA: „Mit dem Wiederaufstieg 2019 und dem dreimaligen Klassenerhalt seitdem haben wir in den letzten vier Jahren unsere sportlichen Ziele erreicht. Gleichzeitig entwickeln wir auch den sportlichen Bereich des KSC personell und infrastrukturell kontinuierlich weiter, um so weiter konkurrenzfähig zu bleiben und die Basis für eine erfolgreiche Zukunft zu legen.“
Quelle: Verein v. 22. 08.2022
Landet die erste 747?
Aaron Opoku im Anflug zum 1.FC Kaiserslautern?
Wie verschiedene Medien spekulieren, sollen die Verantwortlichen des FCK in Verhandlungen mit dem 23-jährigen stehen.
Wie die "Bild" berichtet, sollen die Roten Teufel dem HSV ein Angebot für Aaron Opoku unterbreitet haben. Der 23-jährige Linksaußen könnte die gewünschte Geschwindigkeit ins Lautrer Offensivspiel bringen. Beim HSV hat er auf den Außenbahnen mit den Neuzugängen Jean-Luc Dompé und Filip Bilbija noch mehr Konkurrenz bekommen und wenig Aussicht auf Einsatzzeit. Knackpunkt: Opoku hat am vergangenen Spieltag in der Partie gegen Darmstadt 98 nach einem brutalen Tritt gegen Fabian Holland die Rote Karte gesehen und ihm droht nun zunächst eine lange Sperre. Opoku war in der vergangenen Saison an Drittligist Osnabrück ausgeliehen worden und erzielte dort in 32 Partien drei Tore und bereitete darüber hinaus starke 15 Treffer vor.
Es bleibt also abzuwarten, ob Thomas Hengen eine Verpflichtung, trotz der zu erwartenden Sperre, forcieren wird. Sportlich scheint der Deutsch-Ghanaer ins Anforderungsprofil zu passen.
Nachtrag vom 23.08.2022:
Der DFB verhängte am heutigen Tag eine 5-Spiele Sperre gegen den Spieler.
MK220822
FCK reist nach Fürth
Bundesligaabsteiger noch ohne Sieg
Nach vier Spieltagen wartet die SpVgg noch immer auf den ersten Saisonsieg. War man, eher unüblich für die Branche, noch mit Stolz und Anstand abgestiegen, entsteht nun im Umfeld der Franken keineswegs Unruhe. Der bekennende Ausbildungsverein baut also wieder einen Kader neu auf, nachdem finanzstärkere Konkurrenten ihre Kader nach dem Abstieg erneut verstärken konnten. In Fürth musste man einige Abgänge verschmerzen, wobei es für Jamie Leweling wenigstens ein bisschen Kohle von Union Berlin gab, viele andere Stammkräfte wie Maximilian Bauer, Harvard Nielsen, Paul Seguin oder Nick Viergever aber ablösefrei gingen. Zuletzt griff sich der FC St.Pauli auch noch Keeper Sascha Burchert ablösefrei.
Beim 1.FC Kaiserslautern ist zumindest die Position auf der der linken Abwehrseite, nach der 2 Spiele Sperre von Hendrick Zuck, vakant. Gut möglich, dass für ihn Neuzugang Lars Bünning in die Startelf rückt. Hierdurch wird sich wohl auch die Formation der Abwehrkette verändern. Weiter bleibt es abzuwarten, ob von den bisherigen Reservisten speziell Hercher (Dirk Schuster bezeichnete ihn auf der Spieltags-PK als mehr als eine Option) oder Redondo es schaffen, in die Startelf zu rücken. Für Ben Zolinski, der aktuell noch ein individuelles Training absolviert, stellt sich die Frage eines Kaderplatzes natürlich nicht. Ebenso fehlt auch Stavridis im Kader. Anders sieht es bei Marlon Ritter aus. Er wurde lediglich beim öffentlichen Training am Mittwoch aufgrund muskulärer Beschwerden geschont. Einem Einsatz am Sonntag sollte nichts im Weg stehen.
Thematisiert wurde auch das Thema der noch möglichen Neuzugänge. Würden diese beobachteten Spieler verpflichtet, wären diese, so Schuster, kein Zug, sondern eine Boing 747.
Pressesprecher Stefan Roßkopf:
Der FCK hat für das Spiel 2.200 Tickets verkauft, rechnet aber mit einigen Fans mehr vor Ort.
MK190822
KSC-Helfertag
Zweite Auflage startet am 24.September
Am KSC-Helfertag im September 2021 kamen insgesamt rund 100 Helferinnen und Helfer aus der KSC- und CG-Familie zusammen, um bei fünf verschiedenen Einrichtungen ihre Unterstützung einzubringen. Damit war der erste KSC-Helfertag ein voller Erfolg – und soll von der zweiten Auflage in knapp zwei Monaten noch einmal getoppt werden.
Denn ab sofort können sich soziale Einrichtungen und Organisationen wieder unter ksc-helfertag.de mit ihren anfallenden Projekten anmelden und damit personelle Unterstützung bekommen. Wie viele Personen gebraucht werden, welche Materialien mitzubringen sind und natürlich was genau wo erledigt werden muss – mit diesen Informationen startet KSC TUT GUT. im Anschluss die Suche nach freiwilligen Helfenden.
Dabei ist auch der Anmeldeprozess für Helfer*innen unkompliziert: Bis die nötige Anzahl helfender Hände erreicht ist, können sich alle auf der Webseite für die gewünschte Aktion anmelden. Es spielt dabei keine Rolle, wer seine Hilfe anbietet – ob alt, jung oder auf einem Bein – jede*r ist gerne gesehen und bringt die sozialen Organisationen und Einrichtungen bei ihren Projekten weiter.
Die CG Elementum AG unterstützt den KSC als Hauptpartner nun bereits zum zweiten Mal bei der Organisation und Umsetzung des Helfertags: „Der KSC Helfertag ist ein schöner Anlass, das soziale Engagement der CG Elementum mit den Sponsoringaktivitäten beim Karlsruher SC zu verknüpfen. Wir fördern bereits seit Jahren unterschiedliche Organisationen und Projekte, die sich für die Gesellschaft einsetzen. Der KSC Helfertag spiegelt daher genau das wider, was wir schon lange umsetzen: Tatkräftige Unterstützung für all diejenigen, die Hilfe brauchen! Eine großartige Aktion des KSC, bei der wir bereits zum zweiten Mal dabei sind“, so Jessica Seja, Vorstand CAO.
Gemeinsam möchten KSC und CG Elementum mit dem KSC-Helfertag aktiv an der Basis etwas bewegen. „Es geht beim KSC Helfertag vor allem darum, schnell und unkompliziert Unterstützung für notwendige Maßnahmen innerhalb der Einrichtungen zu bieten. Gemeinnützige Einrichtungen sowie Vereine stehen oft vor der Herausforderung, diese Maßnahmen ausschließlich mit der Hilfe von ehrenamtlichen Mitarbeitenden durchführen zu müssen. Hier möchten wir unterstützen und mit der KSC-Familie anpacken“, so Dorinja Adler, Projektmanagerin CSR/KSC TUT GUT.
Selbstverständlich werden am KSC-Helfertag 2022 alle geltenden Hygienemaßnahmen rund um die Pandemie berücksichtigt. Wie diese zu diesem Zeitpunkt aussehen, wird Mitte September detailliert kommuniziert.
Quelle : Verein, Pressemitteilung v. 17.08.22
Gibs nach Walldorf
Vertrag beim FCK verlängert
Pressemitteilung 1.FC Kaiserslautern:
Außenverteidiger Neal Gibs hat seinen Vertrag bei den Roten Teufeln verlängert. In der laufenden Saison wird der 20-Jährige auf Leihbasis für den Regionalligisten FC-Astoria Walldorf auflaufen.
Neal Gibs wechselte im Jahr 2013 im Alter von elf Jahren zum 1. FC Kaiserslautern und durchlief seitdem alle Jugendmannschaften am Betzenberg. Nach Einsätzen in der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest wurde er im April 2021 erstmals in den Profikader der Roten Teufel berufen. In der vergangenen Spielzeit stand er in fünf Drittligaspielen und einem DFB-Pokalspiel auf dem Platz.
"Wir freuen uns, dass wir den Vertrag mit Neal Gibs verlängern konnten. Für die aktuelle Spielzeit waren Verein und Spieler der einhelligen Meinung, dass eine Leihe die beste Möglichkeit für Neal ist, die nötige Spielpraxis zu bekommen, um seine Entwicklung weiter voranzutreiben", kommentiert FCK-Sportgeschäftsführer Thomas Hengen die Vertragsunterschrift.
MK160822
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Win Win Situation
KSC leiht Stefan Ambrosius aus
Hier aus der Pressemitteilung des KSC von heute Nachmittag :
Der KSC leiht Innenverteidiger Stephan Ambrosius vom Hamburger SV bis zum Ende der aktuellen Saison aus.
Der 23-jährige Stephan Ambrosius kommt bis zum Saisonende per Leihe von der Elbe nach Baden und soll die Situation in der Innenverteidigung entspannen. Der gebürtige Hamburger mit Wurzeln in Ghana, der beim KSC mit der Rückennummer 15 auflaufen wird, kommt heute am BBBank Wildpark an und steht in der Nachmittagseinheit das erste Mal mit seinen neuen Teamkollegen auf dem Trainingsplatz.
Oliver Kreuzer, Geschäftsführer Sport: „Das ist eine Win-Win-Situation für beide Seiten. Wir bekommen einen Innenverteidiger, der uns direkt weiterhelfen kann und zeitgleich kann sich Stephan für eine Nominierung zur WM empfehlen. Wir freuen uns auf eine Verstärkung in der Defensive!“
Zitat Stephan Ambrosius: „Ich freue mich sehr, hier in Karlsruhe zu sein. Ich möchte mit meiner positiven Art der Mannschaft helfen, werde mich für sie voll reinhängen und freue mich bald mit den Jungs auf dem Platz zu stehen.“
MK160822
Kaderplanung abgeschlossen?
In der Offensive fehlen die Alternativen
Nach der Heimniederlage des 1.FC Kaiserslautern gegen den SC Paderborn stellten sich für die Fans und auch Medienvertreter einige Fragen. Trainer Schuster vertraute zum dritten Mal in Folge der gleichen Startelf. Das mag für viele als Qualitätsmerkmal gelten, die Skeptiker sehen dann aber auch, dass man taktisch natürlich sehr leicht ausrechenbar ist und, wenn Boyd nicht zu Höchstform aufläuft, man doch sehr wenig Druck entwickelt. Wenn dann, wie gegen Paderborn, ein quirliger Stürmer wie Kiprit im Kader fehlt, wird es eng. Lobinger konnte bisher nicht an die guten Eindrücke aus der Vorbereitung anknüpfen. Bisher hatten bei den Spielen gegen Hannover / St.Pauli aber frühe Treffer gereicht, um diese Problematik zu überdecken. Dies wäre möglicherweise gegen Paderborn auch passiert, hätte Tomiak in der Anfangsphase per Kopf nicht nur die Latte getroffen.
Es stellt sich also die Frage, warum Leistungsträger wie Hercher, Ciftci oder Redondo das Spiel immer auf der Bank beginnen? Zusätzlich fällt auf, dass Klingenburg unter Dirk Schuster überhaupt keine Rolle mehr spielt. Es gibt, wenn man diesen Spielern nicht mehr Einsatzzeiten geben möchte, nur die Option weiterer Verpflichtungen bis zum 1.September. Da sollten ein zentraler Mittelfeldspieler und ein weiterer Stürmer auf der Einkaufsliste von Thomas Hengen stehen. Für Belebung wird mit Sicherheit auch wieder Zolinski sorgen, wenn er seine Verletzung aus dem Spiel gegen Hannover auskuriert hat.
MK150822
Absolutes Spitzenspiel
Duell der weißen Westen
Zwei Rekorde zum Saisonstart des 1.FC Saarbrücken:
Noch nie konnten die Saarländer mit drei Siegen in eine Spielzeit gehen, noch nie blieben die Malstädter zum Start dabei ohne Gegentor. Sogar die hitzige Atmosphäre beim Nachbarschaftsduell in Elversberg konnte Uwe Koschinat und sein Team nicht weichklopfen. Bezüglich der "Rekorde" braucht sich allerdings auch der Gastgeber, der FC Ingolstadt, nicht zu verstecken. Für die Donaustädter um Trainer Rüdiger Rehm bedeuteten die Siege gegen Bayreuth, in Dortmund und an der Bremer Brücke in Osnabrück ebenfalls den besten Saisonstart seit Jahrzehnten.
So bleibt abzuwarten, wie sich der 1.FC Saarbrücken am Samstag beim wohl härtesten Gegner der bisherigen Saison verkaufen wird.
MK120822
Vor dem Duell der Nachbarn
Schwartz sieht Sandhausen nicht als Favoriten
Sandhausens Trainer weist die Favoritenrolle im Nordbaden-Duell von sich und seiner Mannschaft. "Wir haben erst drei Spieltage hinter uns und bisher waren alle Partien sehr eng", sagte Schwartz zwei Tage vor dem Spiel beim bisher sieglosen Karlsruher Sportclub. "Der KSC als Verein hat eine Wucht und Tradition. Er ist ein Kandidat für die Bundesliga". Allerdings plagen den Club große Personalsorgen und so ist von Trainer Christian Eichner, speziell bei der Abwehrformation, einige an Kreativität gefordert. Zum Spieltag hin, werden die Personalsorgen jedoch etwas weniger. Nach einem Schlag auf den Oberschenkel muss Innenverteidiger Marcel Franke keine längere verletzungsbedingte Pause einlegen und Christoph Kobald arbeitet ebenfalls an seinem Comeback. Im Kader steht nach langer Verletzungspause auch wieder Sebastian Jung. Weiterhin fehlen werden aber Irorere, Mirkovic, Ballas und O'Shaughnessy.
Wie KSC-Pressesprecher Florian Kornprobst mitteilte, sind für die Partie am Samstag ca. 13.000 Karten abgesetzt und speziell für die Anreise werde ein Shuttle Service angeboten.
MK120822
Sprung an die Tabellenspitze?
FCK vor nächstem Topspiel
Wenn der 1.FC Kaiserslautern am morgigen Freitag, 12.08.22, im heimischen Stadion gegen den SC Paderborn antritt, werden sich bundesweit viele Fußballinteressierte beim Blick auf die Tabelle verwundert die Augen reiben. Auf Platz 2, mit sieben Punkten platziert, scheint das Lautrer Sommermärchen weiterzugehen. Das war angesichts des Auftakt-Programms mit Aufgaben gegen Hannover, Kiel und St. Pauli, allesamt Topteams dieser Liga, nicht zu erwarten. Dennoch dämpfte Trainer Dirk Schuster die Erwartungen und sprach nach der Partie gegen St.Pauli von der schwächsten Heimpartie inclusive der Relegation und forderte, sowohl im Spielaufbau, sowie in der Defensivarbeit, mehr Konzentration für das Spiel gegen die Westfalen ein. Personell sollte Schuster aus dem Vollen schöpfen können. Mit Ausnahme von Zolinski stehen alle Spieler zur Verfügung.
Zusatzinfo von Pressesprecher Stefan Roßkopf :
Für das Spiel gegen Paderborn sind bereits 30.500 Eintrittskarten verkauft. Für die mit dem Zug Anreisenden sei erwähnt, dass die Bahnstrecke Ludwigshafen - Kaiserslautern wieder geöffnet ist. Die Strecke Pirmasens - Kaiserslautern ist jedoch weiterhin gesperrt.
MK110822
Waldhöfer Abwehrsorgen
Trainer Neidhart nimmt Niklas Sommer (Bild oben) in Schutz
Aussage des Waldhof-Trainers vor der Heimaufgabe gegen Aue : Wir müssen es Aue so schwer wie möglich machen. Sie haben eine sehr erfahrene Mannschaft, der Verein ist sehr ambitioniert und verfolgt ähnliche Ziele wie wir.
Dem wäre nichts hinzuzufügen, hätte der Waldhof nicht massive personelle Probleme im Abwehrbereich. So muss der 53-jährige Übungsleiter für diese englische Woche auf Gohlke und Dörfler verzichten. Ein weiteres Thema der Spieltags-PK, bei der auch Neuzugang Julian Riedel anwesend war, war die mediale Kritik an Niklas Sommer. Hier positionierte sich Neidhart recht eindeutig und stellte sich vor den Spieler. Man dürfe gerne Kritik üben, solange diese sachlich bleibe. Was nicht gehe, sei es, einzelne Spieler anzugreifen.
Die Zahlen zum Spiel :
Stand gestern waren 6.200 Tickets verkauft, darunter 300 Karten an die Gäste aus Aue.
MK100822
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Verteidiger gesucht!
Personalsituation in der KSC-Defensive weiter prekär
Der Karlsruher SC sucht nach dem Ausfall von Daniel Gordon einen siebten Innenverteidiger und hofft darauf, bis zur zweiten Wochenhälfte auf dem Transfermarkt Vollzug melden zu können. Hier ist KSC-Geschäftsführer Sport, Oliver Kreuzer, mit seinem bekannt guten Netzwerk gefordert. Hoffnung macht zumindest, dass Christoph Kobald (im Bild rechts) seit Montag schon wieder teilweise mit der Mannschaft trainiert.
MK100822
SV Elversberg tritt im Marschweg an
Ausnahmegenehmigung für den VfL Oldenburg
Kein Flutlicht, keine Rasenheizung und kein Anstoß nach 18:30 Uhr: Das Marschwegstadion des VfB Oldenburg ist im Grunde nicht drittligatauglich. Zwar hat der Aufsteiger eine Ausnahmeerlaubnis für die Nutzung der Spielstätte in der laufenden Saison erhalten, doch wettbewerbsfähig ist der Klub damit wohl nicht.
Übergangsfrist in dieser Saison
Vor allem aufgrund der fehlenden Rasenheizung dürften im Marschwegstadion eigentlich keine Drittliga-Spiele ausgetragen werden, ist diese doch seit einigen Jahren Pflicht. Allerdings gelten für Aufsteiger einjährige Übergangsfristen, sodass der VfB in der heimischen Spielstätte antreten darf – allerdings nicht während der Frostperiode. Dann muss der Klub in die HDI-Arena von Hannover 96 ausweichen. Gleiches gilt für Partien, die nach 18.30 Uhr angesetzt sind – diese sind aus Lärmschutzgründen ebenfalls nicht erlaubt. Dank Ausnahmegenehmigung für das heutige Spiel, und einer mobilen Flutlichtanlage, darf der VfL aber nun doch gegen die Gäste aus dem Saarland im heimischen Stadion antreten.
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Fluch oder Segen?
Die Rolle von Mike Frantz beim 1.FC Saarbrücken
228 Spiele in der Bundesliga, 68 Partien in der 2.Liga, dazu einige Pokalschlachten und bereits in ganz jungen Jahren Einsätze in der Oberliga und 3.
Liga. Alleine diese Zahlen lassen erahnen, dass hier nach 15 Jahren ein gestandener Profi ins FC Sportfeld heimgekehrt ist. Damit verbunden, speziell bei den Fans, war natürlich der Wunsch nach einer Führungsrolle des Saarbrücker Buben. Jetzt ist der "Bub" aber mittlerweile 35 Jahre alt und hat auch den ein oder anderen Kampf mit seinem Körper zu führen. So verpasste Frantz große Teile der Vorbereitungsspiele, war bei der Heimpremiere gegen Verl, ohne Einsatzzeit, nur auf der Bank zu finden. Gegen Elversberg rückte der Co-Spielführer dann für den erkrankten Zeitz auf die 6er Position nach und führte die Mannschaft als Kapitän auf den Platz. Dieser Einsatz war jedoch nach nur 28 Minuten wieder beendet und es wurde eine Verletzung der Bauchmuskulatur diagnostiziert. Diese Verletzung wird diejenigen Kritiker bestätigen, die ohnehin bei der Verpflichtung des Spielers eher Risiken, als Chancen erkennen wollten. Einige dieser Punkte sind auch nicht von der Hand zu weisen. Gegen den Spieler spräche sein Alter und das noch größere Problem sei die Position des Spielers innerhalb der Mannschaft. Jede Partie, die Frantz nicht in der Startelf steht, wird wohl Unruhe in den Verein bringen, die Medien werden einen Konflikt zwischen Trainer Koschinat und dem Spieler konstruieren. Ob das für die Leistung eines Mike Frantz und das Erreichen der Ziele des Vereins förderlich ist, bleibt wohl abzuwarten.
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Gemeinsam den letzten Schritt in Richtung Tempel gehen
Anleger ebnen Weg mit Aktienkäufen in Höhe von einer Million Euro
Zur Finanzierung der Mietereinbauten im neuen BBBank Wildpark hatte der Karlsruher SC eine zweite Aktienausgabe an Fans gestartet. Im Rahmen dieser Fanemission sind in den letzten Wochen bislang Aktien im Wert von rund 75.000 Euro platziert worden. Großinvestoren haben nun den Kauf von Aktien im Wert von insgesamt einer Million Euro zugesagt – ein Meilenstein auf dem Weg zum Finanzierungsziel von 1,7 Millionen Euro und der Start zum finalen Aufruf: Gemeinsam Richtung Tempel!
KSC-Geschäftsführer Michael Becker: „Zuerst möchten wir uns bei allen Anlegern bedanken, die bislang im Rahmen der Fanemission investiert haben. Dass wir nun zusätzlich bereits eine Million Euro durch zusätzliche Aktienkaufzusagen von Großinvestoren erhalten haben, freut uns sehr. Das ist ein starkes Signal und zeugt von großem Vertrauen in unseren Club.“
„Damit ist ein großer Schritt getan, die letzten Meter sind aber noch zu gehen. Dafür hoffen wir weiterhin auf die Unterstützung aller. Nur wenn wir gemeinsam die notwendigen 1,7 Millionen Euro in Form von Eigenkapital bereitstellen, erhalten wir auch die gesamten 10 Millionen Euro, die zur Fertigstellung unseres neuen Wohnzimmers nötig sind. Mit den nun eingenommenen knapp 1,1 Millionen Euro ist ein Meilenstein erreicht, der alle anspornen sollte, jetzt auch noch die finalen rund 600.000 Euro auf dem Weg in Richtung blau-weißem Tempel zu schaffen”, so Holger Siegmund-Schultze, Beiratsvorsitzender der KSC GmbH & Co. KGaA.
Die Einnahmen von insgesamt 1,7 Millionen Euro durch den Aktienverkauf sind notwendig, damit Bankdarlehen in Höhe von 8,3 Millionen ausgezahlt werden, um die notwendige Investitionssumme zum Innenausbau des BBBank Wildpark in Höhe von 10 Millionen Euro zu stemmen. Hierzu gehören insbesondere die Einbauten für die komplette neue Westtribüne von denen jeder Fan in Zukunft direkt und unmittelbar profitiert: Ein neuer, großer Fanshop, eine moderne Clubgaststätte, eine zweite Anzeigetafel im Stadion, aber auch die Innenausstattung des Spiel- und Trainingstrakts.
“Im Prinzip erhält somit jeder Aktionär nicht nur einen Teil des KSC, sondern trägt auch entscheidend dazu bei, dass das sportliche Aushängeschild der Region – der BBBank Wildpark - nächstes Jahr eingeweiht werden kann”, erklärt Michael Becker
Quelle : Verein v. 07/08/22
Rote Teufel empfangen Kiez-Kicker
Duell der Tabellennachbarn
Am heutigen Sonntag, 07.08.2022, empfangen die roten Teufel die Gäste vom Millerntor. Nach der kämpferisch starken Vorstellung gegen den SC Freiburg im DFB-Pokal erwartet die Fans wohl eine offene Partie vor annähernd 40.000 Zuschauern.
MK070822
Zuversicht nach dem ersten Punktgewinn
Gelungenes Comeback von Keeper Gersbeck
Das erste Spiel von Torhüter Marius Gersbeck nach langer Verletzungspause sollte auch ein Schritt Richtung Stabilität für die Abwehr des KSC bedeuten. Dies gelang und der Punktgewinn beim Bundesligaabsteiger Fürth beruhigte wohl auch etwas das Umfeld beim KSC. Trainer Christian Eichner sprach dann auch auf der Pressekonferenz nach dem Spiel von "einem Punkt den man gerne mitnehme".
Beim Nachbarschaftsduell, am kommenden Samstag, gegen den SV Sandhausen heißt es jetzt in der heimischen BB Bank Arena nachzulegen.
MK060822
KSC am 3.Spieltag bei Greuther Fürth gefordert
Pokalsieg sollte Auftrieb geben
Nach zwei Niederlagen zum Saisonauftakt, in Paderborn und bei der Heimpremiere gegen den FC Magdeburg, brennen die Badener auf das erste Erfolgserfolg. Nachdem man vergangenes Wochenende die Pokalaufgabe in Neustrelitz souverän meisterte und Selbstvertrauen tanken konnte, fährt man durchaus optimistisch zum ebenfalls sieglosen Bundesligaabsteiger. Die wichtigste Personalie von Seiten des KSC ist die Rückkehr von Torhüter Marius Gersbeck nach einer seit April andauernden Faustverletzung. Dieses Comeback wurde auf der heutigen PK bekanntgegeben.
MK040822
Ungewisser Auftakt
FC 08 Homburg vor Saisonpremiere
Vor einer Reise ins Ungewisse steht der runderneuerte Kader des saarländischen Regionalligisten FC Homburg. Nach zahlreichen Zu - und noch mehr Abgängen, wird sich das Team bei der ersten Aufgabe bei RW Koblenz, Spieltag ist der 06.08.22, erst einmal finden müssen. Eine seriöse Prognose zur Leistungsfähigkeit ist nicht möglich, da der Verein ausschließlich gegen unterklassige Gegner getestet hat.
So bleibt abzuwarten, ob der erste Erfolg gelingt und man so Werbung für die Heimpremiere gegen den FSV Frankfurt am Sonntag, den 14.August, machen kann.
Aktuell läuft dem saarländischen Regionalligisten auch noch der Dauerkartenvorverkauf. Aktuell sind ca. 300 Saisontickets verkauft.
MK040822
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Hitzeschlacht und Tor des Monats
Kein Klassenunterschied und Tor des Monats beim Pokalfight
Nach einem starken Saisonauftakt in der 2.Liga gingen die Anhänger der roten Teufel mit einer guten Portion Optimismus in dieses Spiel. Diese Erwartungen sollten dann auch recht schnell erfüllt werden. So war es Marlon Ritter, der den sehr weit aufgerückten Keeper der Freiburger, Mark Flekken, mit einem Schuß von jenseits der Mittellinie in der 33.Minute überlisten konnte. Man kann davon ausgehen, dass man sich diesen Treffer auch nochmals bei der Vorstellung zum "Tor des Monats" anschauen kann. Der Rest des Spiels lief dann zu Beginn der 2.Hälfte nicht ganz unerwartet in Richtung der Gäste. Nach einer Ecke und einigen Unsicherheiten in der Abwehr, war es dann Sallai der für den Ausgleich der Breisgauer sorgte. Jetzt rächte es sich, dass der FCK einige Konterchancen nicht konsequent zum dann vorentscheidenden 2-0 Treffer nutzte und es ging vor 38.317 Zuschauern, bei Bruthitze, in die Verlängerung. Hier bestimmten die Gäste weitestgehend die Partie und es kam wie es kommen musste. Nach einem Foul, kurz vor der Strafraumgrenze, traf Doan in der 111.Minute aus 18 Metern per direktem Freistoß zum letztlich verdienten Sieg der Freiburger. Für die Breisgauer steht der Bundesligastart in Augsburg vor der Tür, die Gastgeber erwarten am kommenden Sonntag Tabellennachbar FC St.Pauli zum 3.Spieltag der 2.Liga.
MK310722
Saisoneröffnung- Duell zweier Ex-Bundesligisten
Sehr viel Tradition zur Saisoneröffnung
Mit der Partie zweier ehemaliger Bundesligisten, 1.FC Kaiserslautern und Hannover 96, startete die 2.Liga am Freitagabend im Fritz-Walter Stadion Kaiserslautern in die neue Spielzeit. Beim Gastgeber versuchte man natürlich die Aufstiegseuphorie mitnehmen und startete mit überwiegend bekanntem Personal in die Partie. Mit Luthe, Durm und Zolinski standen vor 40.579 Zuschauern lediglich drei Neuzugänge auf dem Platz. So entwickelte sich schnell eine flotte Partie und in der 11.Minute sollte der Treffer durch Wunderlich, nach Fehler des Hannoveraners Börner und dem aufmerksamen Eingreifen von Boyd, das Stadion erstmals erheben lassen. Aufgrund der Verletzung von Zolinski, nach gut einer halben Stunde, kam es jedoch zu einem kurzen Bruch im Spiel der Gastgeber. In der zweiten Spielhälfte waren die Gäste deutlich besser im Spiel, hatten mehr Anteile, gewannen immer mehr die Oberhand. Dies war auch aufgrund der individuellen Klasse von Hannover 96 nicht unerwartet. So war der Treffer des eingewechselten Nielsen in der 81.Minute folgerichtig. Nach diesem Treffer waren die Zuschauer doch sichtlich besorgt, unterstützten das Team aber in der vom Betzenberg bekannten Weise. Wollte man noch eine letzte Druckphase der Gäste überstehen und das Remis sichern, war es dann aber doch Kaiserslautern, das durch Kraus in der 2.Minute der Nachspielzeit, nach einigen Unsicherheiten der Hannoveraner Defensive, zum 2-1 traf. Nach diesem "Finale Kurioso" gab es für die Fans kein Halten mehr im Stadion und die Mannschaft wurde bei ihrer Ehrenrunde enthusiastisch gefeiert. Trainer Schuster war ebenfalls sichtlich vom Publikum beeindruckt, wollte aber den Fokus schon auf die anspruchsvolle Aufgabe bei Holstein Kiel richten.
MK 150722