Adler übernehmen Tabellenspitze
Strahlende Augen beim "Spiel der leuchtenden Herzen"
Einen Tag vor Heiligabend fand dieses Jahr das "Spiel der leuchtenden Herzen" statt. Gegner waren, im 170 Aufeinandertreffen beider Teams, die Eisbären aus Berlin.
Auftakt nach Maß mit vier Toren
Vor den 13.600 Zuschauern in der ausverkauften SAP-Arena wurden die Hausherren nach einer ausgeglichenen Anfangsphase zielstrebiger und brachten die Berliner immer wieder in Schwierigkeiten. Zachary Solow traf in der 13. Minute für die Kurpfälzer, Maximilian Heim erhöhte (15.).
Gerade einmal 14 Sekunden später brachte Pföderl die Gäste wieder heran, doch Kris Bennett (17.) und Nicolas Mattinen im Powerplay (19.) sorgten noch vor der ersten Pause für eine 4:1-Führung der Mannheimer.
Eisbären-Kapitän Müller mit Spieldauerstrafe
Im zweiten Drittel verkürzten Byron in Unterzahl (23.) und Kirk in Überzahl (28.) zunächst für die Hauptstädter, ehe Plachta mit einem weiteren Powerplay-Treffer der Gastgeber antwortete (30.).
Nach der Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Eisbären-Kapitän Müller trafen Greco (33.) und Schütz (34.) in Überzahl für die Gastgeber. Die Schlusssirene ertönte und es stand nach dem zweiten Drittel ein 7:3 auf dem Anzeigewürfel.
Adler neuer Primus der DEL
Späte Powerplay-Tore von Kirk (53.) und Reinke (56.) reichten den Berlinern nicht, um dem Spiel noch eine Wende zu geben. Stattdessen erzielte Alexander Ehl den achten Treffer der Mannheimer (60.), die nun neuer Tabellenführer der DEL sind.
Über 52.000 Euro Erlös für den guten Zweck waren das stolze Ergebnis dieses Abends.
Das Spiel in Zahlen:
Adler Mannheim - Eisbären Berlin 8:5 (4:1, 3:2, 1:2)
Tore: 1:0 Solow (12:49), 2:0 Heim (14:03), 2:1 Pföderl (14:17), 3:1 Bennett (16:14), 4:1 Mattinen (18:28), 4:2 Byron (22:50), 4:3 Kirk (27:55), 5:3 Plachta (29:12), 6:3 Schütz (33:26), 7:3 Greco (33:54), 7:4 Kirk (52:04), 7:5 Reinke (55:31, 8:5 Ehl (59:44) Strafminuten: Mannheim 17 - Berlin 20 plus Matchstrafe (Müller)
Zuschauer: 13.600
Content: Michael Kaiser vom 23.12.2025
Foto: Brück