Der Sport- und Gesangsverein Freiberg Fußball e. V., kurz SGV Freiberg Fußball oder einfach nur SGV Freiberg, ist ein Fußballverein aus der baden-württembergischen Stadt Freiberg am Neckar Bekannt ist der Verein vor allem durch die 2022 in die Regionalliga Südwest aufgestiegene erste Mannschaft. Darüber hinaus verfügt der Verein über ein eigenes Nachwuchsleistungszentrum mit zahlreichen Juniorenmannschaften.
Regionalligist hält sehr gut mit
Der Zweitligist führt zur Pause durch Doppelpack Broschinski
Bei idealen Bedingungen pfiff Schiedsrichter Mika Forster das Spiel im Badenia Stadion an. Die erste Gelegenheit für den KSC gab es bereits in der 2. Spielminute. Ein präziser Eckball von Wanitzek fand den Kopf von Neuzugang Broschinski. Der Abschluss unserer Nummer neun verfehlte den Kasten von Freibergs Schlussmann Benedikt Grawe nur um wenige Zentimeter. Knapp zehn Minuten waren gespielt, da zeigten sich die Gäste erstmals vor dem Tor unserer Blau-Weißen. Nach einem Pass in die Spitze auf Gouras setzte der Flügelspieler den Ball jedoch am Tor von Gebert vorbei.
Brenzlig wurde es für die Senft-Elf in der 17. Spielminute als ein langer Ball durchrutschte und Kobald ins Duell mit zwei Freibergern musste. Der österreichische Defensexperte bereinigte die Situation jedoch souverän und verhinderte einen Abschluss aufs Gehäuse. Nach einer knappen halben Stunde meldeten sich die Fächerstädter zurück. Im Anschluss an einen Ballgewinn schaltete Civeja schnell um und schickte Eichinger auf die Reise. Der Neuzugang aus Regensburg setzte die Kugel von der Sechzehnerkante allerdings am Tor vorbei.
Neuzugang Broschinski zur Führung
Kurz darauf zappelte der Ball im Netz. Moritz Broschinski setzte sich im Zweikampf gegen seinen Gegenspieler durch und setzte das Leder mit seinem linken Fuß trocken in die Maschen (31.). In der 37. Minute hatten erst Wanitzek und anschließend Jung das 2:0 auf dem Fuß. Die flache Hereingabe von Ofli verpasste der Spielführer zunächst knapp im Zentrum, anschließend landete der Ball auf dem Fuß von Jung, der die Kugel um Haaresbreite am Pfosten vorbei setzte.
Broschinski schnürt den Doppelpack
Wenig später baute Blau-Weiß die Führung dann schließlich aus. Wieder kombinierte sich der KSC über die linke Seite um Ofli in den Strafraum des Regionalligisten. Die abgefälschte Hereingabe landete bei Broschinski, der zum 2:0 einnickte und seinen Doppelpack schnürte (41.). Mit diesem Zwischenstand ging es in die Halbzeitpause.
Der Sportdirektor der Gäste, Dieter Gerstung, zeigte sich mit der Leistung seines Teams, trotz Rückstand, zufrieden. Er sehe, so Gerstung, die Mannschaft stärker als vergangene Runde und kündigte noch punktuelle Verstärkungen an. Die Liga sei diese Saison stärker und auch ausgeglichener als im Vorjahr.
Wilder zweiter Spielabschnitt
Testspiel endet leistungsgerecht mit 4:4 Unentschieden
Zu Beginn des zweiten Durchgangs wechselte Maximilian Senft, wie auch in den vergangenen beiden Testspielen die elf Mannen auf dem Feld komplett durch. Kurz nach Wiederanpfiff gelang den Gästen der Anschlusstreffer. Ein abgefälschter Abschluss von Lee segelte unhaltbar über Bernat ins Tor der Karlsruher. Nur vier Minuten später glichen die Gäste die Führung des KSC aus. Nachdem sich der SGV in den Karlsruher Strafraum kombinierte, stand Valpoort frei vor dem Tor und musste nur noch einschieben und stellte somit auf 2:2 (51.).
Starke Anfangsphase des SGV
Knapp 60 Minuten waren gespielt als die Gäste die Partie drehten. Nach einem Karlsruher Eckball schaltete der SGV blitzschnell um und wieder war es Valpoort, der frei vor Bernat stand, den dänischen Schlussmann umkurvte und anschließend zum 2:3 einschob (59.). Quasi im direkten Gegenzug konnten die Hausherren durch Rupp erneut ausgleichen. Der setzte die Kugel aus rund 13 Metern platziert ins untere Eck und ließ dem Freiberger Schlussmann dabei keine Abwehrmöglichkeit. Nach dieser ereignisreichen Viertelstunde mit vier Toren beruhigte sich das Spielgeschehen in der Folge wieder. Beide Teams erspielten sich Möglichkeiten, ohne dabei zwingend zu werden.
Turbulente Schlussminuten
Das änderte sich allerdings in der 85. Spielminute, als Rupp aus 25 Metern exakt zielte und die Kugel in den Winkel jagte. Dadurch übernahmen die Karlsruher erneut die Führung. Diese sollte jedoch nicht allzu lange währen. Denn nur vier Minuten später glich der Regionalligist durch Joel Malungo wiederum zum 4:4 aus, was auch den Endstand bedeuten sollte.
Fazit:
Nach intensiven 90 Minuten gab es zwischen dem KSC und dem SGV Heilbronn-Freiberg keinen Sieger. Für die Mannschaft von Chefcoach Senft geht es am Samstag ins Trainingslager nach Österreich. Bei Freiberg ist noch unklar, ob man ein Trainingslager beziehen wird.
Content: Michael Kaiser vom 09.07.2026
Fotos: Brück
Besonderes Spiel im Waldstadion
Unterhaltsame erste Halbzeit bleibt ohne Treffer
Logischerweise wenig Grund für Wechsel hat FCH-Trainer Roland Seitz nach einem 0:7 Auswärtserfolg bei Schott Mainz. So dann auch exakt die gleiche Startelf wie in der Vorwoche.
Freibergs Trainer Kushtrim Lushtaku muss nach dem 2:1 Heimsieg vom Montag gegen Angstgegner Stuttgarter Kickers reagieren. Adigo fällt mit Kreuzbandriss langfristig aus, Valpoort kassierte die fünfte gelbe Karte. Dafür stehen Pietzsch und Kudala in der Startformation. Shipnoski fehlt kurzfristig erkrankt.
Die erste Chance gehörte den Gästen aus Freiberg. Bereits in der 3.Minute probierte es Kudala im Strafraum der Saarländer, schoss knapp über das Gehäuse von Gelt. Die nächste Möglichkeit für den SGV durch Gouras in der 13.Minute. Der war halbrechts durch, kam zum Abschluss, der Ball aber links am Tor vorbei. Neben diesen beiden Szenen bewegte sich das Spiel überwiegend in der neutralen Zone. Zwei Minuten später auch eine Halbchance für die Saarpfälzer. Nach Schumanns Vorarbeit wurde es für Freiberg erstmals gefährlich. Aber weder Mendler, noch Inanoglu, konnten abschließen.
In der 23.Minute die bisher beste Chance für die Gastgeber. Qenaj hatte Inanoglu angespielt, der auf El-Helwe weitergeleitet. El-Helwe kam an der Grenze des Strafraums zum Abschluss. Der Ball flog knapp über das Tor von Grawe. In der 29.Minute gab es Freistoß für die Gäste, der verzog Kudala. Das Leder deutlich über das Tor.
In der 42. Minute hätte Homburg wohl in Führung gehen müssen. Ein langer Ball von der linken Seite erreichte Inanoglu, der aber am zweiten Pfosten platziert, den Ball nicht kontrollieren, bzw. einschieben konnte. Da war mehr möglich. Die Hausherren wurden in dieser Phase zwingender. Eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit hatte Joachims aus knapp 18 Metern abgezogen, knapp am Tor vorbei.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten. In der 47.Minute traf Qenaj nach einer Ecke noch das Außennetz. Dann war Halbzeit im Waldstadion.
Homburg schlägt bisherigen Ligaprimus
Spätes Tor von Inanoglu entscheidet enges Match
Die zweite Halbzeit begann vor 1.230 Zuschauern ohne personelle Wechsel. Die erste Möglichkeit hatte der Gast, in Person von Kudala. Dessen Ball flog allerdings erneut über das Tor.
In der 56.Minute kam El-Helwe im Strafraum zum Schuss, wurde geblockt. Homburg tat mehr für das Spiel, was fehlte war der Ertrag. Eine Ecke in der 59.Minute für die Gäste brachte Gefahr, erneut scheiterte der auffällige Kudala an Gelt
Wechsel beim FCH in der 62.Minute: Für Baum kam nun der etatmäßige Kapitän Ristl. Engel für Pietzsch, Zie für Kudala hießen die Wechsel bei den Gästen in der 68.Minute. In der 72. Minute kam bei Freiberg Selitaj für Grobelnik ins Spiel.
Führung für den FCH durch El-Helwe
Die 73.Minute lief und Homburg wurde für seinen Aufwand belohnt. Ausgerechnet der ehemalige Freiberger El-Helwe konnte treffen. Mendler hatte zum Sprint angesetzt und von der rechten Seite den Ball Richtung Tor gebracht. Der Keeper der Gäste konnte wegfausten, die Kugel landete aber vor den Füßen von El-Helwe. Der musste aus kurzer Distanz nur noch einschieben.
Ausgleich durch Polauke
Nur drei Minuten nach der Führung des FCH nun Ecke für den SGV. Der Ball kam rein und Polauke köpfte ein (76.). So leicht kann Fußball gehen.
Doppelwechsel bei den Gastgebern in der 80.Minute: Busch und Gonçalves kamen für Joachims und El-Helwe.
Tor von Inanoglu findet keine Anerkennung
Vermeintliche Führung der Grün-Weißen in der 82.Minute. Der Ball zappelt im Netz, aber das Tor zählt wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht. Die Gäste wechselten erneut. Für Gouras kam Kuranyi in die Mannschaft. Das Spiel war nun hart umkämpft. Die letzten fünf Minuten liefen, beide Mannschaften strebten nach mehr.
Führung für Homburg durch Inanoglu
Wurde sein erster Treffer noch einkassiert, traf Inanoglu dann doch. Gonçalves hatte den Ball weit in der gegnerischen Hälfte erkämpft und einen Steckpass auf der Torschützen gespielt. Der lief cool mit dem Ball aufs Tor und netzte zur 2:1-Führung ein. Das Waldstadion glich nun einem Tollhaus.
Die Nachspielzeit sollte sieben Minuten betragen. Der FCH nahm noch etwas Zeit von der Uhr wechselte noch einmal doppelt. Kober und Geller kamen für Schumann und Mendler. Die letzte Chance gehörte erneut den Gastgebern. Es lief bereits die 98.Minute, als Gonçalves nach einem langen Ball von Inanoglu im Strafraum zum Abschluss kam. SGV-Torwart Grawe konnte parieren.
Das war dann auch die letzte Szene und der FC 08 Homburg behält weitere drei Punkte gegen ein Topteam der Liga. Gegen die ersten
Content: Michael Kaiser vom 11.04.2026
Fotos: Brück
Pausenführung für den SGV Freiberg
Polauke und Grobelnik für den Gastgeber, Tomic für die Kickers
Der SGV Freiberg ändert seine Startformation gegenüber dem 1:1 bei Hessen Kassel auf drei Positonen und beginnt mit Ballo, Grobelnik und Adigo. Engel, Shipnoski und Pietzsch nehmen zunächst auf der Bank Platz m
Die Gäste gehen nach dem 3:0 gegen Bayern Alzenau mit drei Änderungen in den Ostermontag und beginnen mit Tomic, Borac und Berisha. Dafür nehmen Zaiser und Schembri zunächst auf der Bank Platz. Schwab fehlt wegen Achillesfersenproblemen komplett im Kader.
Mit fünf Minuten Verspätung pfiff Schiedsrichter Marc Philipp Eckermann das Topspiel des Wochenendes in der Regionalliga Südwest an. Der Beginn des Spiels gehörte den Hausherren.
Frühe Führung SGV durch Polauke
Die 7.Minute lief und Gouras brachte eine Ecke von links in den Strafraum. Polauke stieg hoch, kam recht unbedrängt zum Kopfball, netzte ins linke Eck zur Führung ein.
Die erste Torannäherung hatten die Kickers in der 13.Minute durch Tomic. Der hatte sich halbrechts im Strafraum abgesetzt, den Abschluss gesucht. Grawe im Freiberger Tor aber ins linke Eck abgetaucht und sicher zur Stelle.
Weiter machten die Kickers das Spiel schnell. So auch in der 19.Minute, mit Udogus m Flanke von rechts. Im Strafraum konnte Tomic den Ball am langen Pfosten nicht verwerten. Verletzungsbedingter Wechsel bei Freiberg in der 28.Minute. Für Adigo ging es nicht mehr weiter. Neu für ihn dabei nun Pietzsch.
Die nächste Torchance, erneut durch Tomic, für die Gäste in der 30.Minute. Wieder geklärt. Die erste Ecke für Stuttgart.
Ausgleich Kickers vom Punkt durch Tomic
Die Ecke kam herein und offenbar Kehl-Gomez mit der Hand am Ball. Elfmeter für die Gäste. Diese Chance ließ sich Tomic nicht nehmen, versenkte satt ins linke Eck (31.).
Erneute Führung durch Grobelnik
Die schnelle Antwort des SGV bereits in der 35.Minute. Zunächst war Grobelnik noch im gegnerischen Strafraum zu Fall gekommen,was dem bisher souveränen Schiedsrichter nicht für einen Strafstoß reichte. Keine Minute später, in der nächsten Szene tauchte der gleiche Spieler plötzlich frei vor Dornbusch im Tor der Kickers auf. Rechts ins Eck traf Grobelnik zur erneuten Führung für den SGV.
Jetzt waren die Gäste wieder um eine Antwort bemüht, große Torgefahr konnten diese jedoch nicht entwickeln. So ging es nach drei Minuten Nachspielzeit in die Pause.
Freiberg klettert wieder an die Spitze
Shipnoski vergibt in der Schlussphase Foulelfmeter
Keine personellen Änderungen auf beiden Seiten zum Wiederanpfiff vor 2.500 Zuschauern im Wasenstadion.
Sowas wie den ersten Abschluss erlebten die Zuschauer in der 55.Minute durch Petö für den SGV Freiberg. Kein Problem für Dornbusch. Doppelwechsel bei den Hausherren in der 57.Minute: Shipnoski und Zie ersetzten Gouras und Grobelnik.
Flanke von rechts, im Zentrum wartete in der 61.Minute Polauke, der mit seinem Abschluss knapp links vorbei zielte. Zwei Minuten später der diagonale Ball von Kehl-Gomez auf die linke Seite. Die Gäste konnten zur Ecke klären. Bewegung auf der Gästebank. Schembri bereitete sich auf seine Einwechslung vor, kam in der 67.Minute für Berisha. Wechsel erneut bei den Gästen. Ab der 73.Minute ersetzte Unsöld nun Danquah.
Die Schluss-Viertelstunde war angebrochen und den Kickers fehlte das Momentum. Der Spielfluss war hier komplett verloren gegangen,ein Abnutzungskampf in den neutralen Zone wäre hier die passende Beschreibung. Nach einer Flanke von Lockl klärte die Abwehr der Hausherren zu kurz, Schembri zog aus dem Rűckraum ab. Der Ball ging deutlich über das Tor. Auf der anderen Seite, 82. Minute, hatte dann Zie die Möglichkeit. Souverän pariert von Dornbusch.
Letzte fünf Minuten in Freiberg und in der 87. Noch ein Doppelwechsel bei den Gästen. Blank und Skenderovic lösten Mauersberger und Udogu ab. Bei Freiberg kam Ballas für Petö rein, Kudala für Valpoort.
Shipnoski vergibt Strafstoß
Der zuvor erst eingewechselte Kudala wurde von Petrovic im Strafraum zu Fall gebracht Elfmeter. Da war sie, die größtmögliche Chance zur Entscheidung. Shipnoski nahm den Ball und die Verantwortung, scheiterte am starken Gästekeeper.
Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten und die Hausherren igelten sich in der eigenen Hälfte ein, brachten dieses wichtige Ergebnis über die Zeit.
Content: Michael Kaiser vom 06.04.2026
Fotos: Brück
Perfekter Tag für den SGV Freiberg
Umzug nach Heilbronn wohl fix, Arbeitssieg gegen dezimiertes Trier
Ein sehr wichtiger Tag für den SGV Freiberg mit der Bekanntgabe des Umzugs ins Heilbronner Frankenstadion, endete in Nöttingen mit einem Arbeitssieg gegen die Eintracht aus Trier. Die Mannschaft von Trainer Kushtrim Lushtaku schlug die Moselaner in der Kleiner Arena, wohin die vor zehn Tagen im heimischen Wasenstadion ausgefallene Partie verlegt worden war. Dabei mussten die Gäste rund 40 Minuten in Unterzahl agieren, konnten den 0:1 Rückstand aus der ersten Halbzeit nicht mehr egalisieren.
Beim SGV ersetzte der in Balingen gelb-gesperrte Abou Ballo den jungen Tim-Niklas Pietzsch auf der rechten Abwehrseite. Bei Trier fiel neben dem nach seiner fünften Gelben Karte gesperrten Maurice Wrunsch kurzfristig mit Henri Weigelt eine weitere Defensivstammkraft aus. Zur Pause führte der Tabellenführer glücklich mit 1:0 durch einen Treffer von Kapitän Marco Kehl-Gomez, der einen Freistoß aus 25 Metern aus dem Stand mit der Innenseite rechts an der Mauer vorbei wunderschön im Torwarteck versenkte.
Kehl-Gomez mit sehenswertem Treffer
Weil aus dem Spiel heraus nur wenig zustande kam gegen giftige, lauf- und einsatzfreudige Gäste musste ein Standard her. „So einen Freistoß habe ich von ihm gefordert. Wir hatten schon 30 zentrale Freistöße, jetzt hat es geklappt“, meinte Lushtaku schmunzelnd zum Traumtor seines Kapitäns.
Die einzige und entsprechend beste Chance in der ersten Hälfte hatte Minos Gouras nach einem Sprint, aber Lucas Laux konnte den Schuss von Gouras noch zur Ecke klären. Die Trierer, pausenlos angefeuert von ihren rund 100 Fans, verzeichneten mit ihrer mutigen Spielweise nach 45 Minuten ein Eckenverhältnis von 6:1 und drei dicke Torchancen.
Keeper Grawe rettet mehrfach
Überragend rettete SGV-Torhüter Benedikt Grawe bei einem Kopfball von Dominik Kinscher (24.) und einem Fallrückzieher des Ex-Freibergers Frederik Rahn (39.). Gefährlich nahe am SGV-Tor strich der Schuss von Kinscher aus 18 Metern vorbei (17.).
Schiedsrichter versagt Trier möglichen Elfmeter
Glück hatten die Hausherren kurz vor der Pause. Diese Szene sah bei einem Rempler im Strafraum von Bryan Adigo an Fabio Lohei stark nach Elfmeter aus. Der bis dahin offensiv auffälligste Trierer Lohei musste ab der 55. Minute nach Gelb-Rot für Ömer Yavuz defensiv aushelfen. Nach 56 Minuten brachte SGV-Coach Lushtaku mit Marius Köhl, Nicklas Shipnoski und Gal Grobelnik drei neue Offensivkräfte ins mittlerweile doch ungeordnete, von vielen Fouls unterbrochene Spiel.
„Ich hätte mir nach der Führung und den Einwechslungen Entlastung gewünscht, das war aber nicht der Fall“, so Trainer Lushtaku. Auch in Überzahl bekam das Team keine Dominanz ins Spiel. Trier spielte auch dezimiert weiter nach vorne, drängte auf den Ausgleich und hatte in der Nachspielzeit noch eine dicke Chance, aber der Schlenzer von Hokon Sossah strich knapp am Tor vorbei.
Der Torschütze Kehl-Gomez kommentierte die Partie so: „Es war wie immer gegen Trier, die spielen robust und Männerfußball. Es war ein Kampfspiel. Loben muss ich unseren Torwart Benedikt Grawe, der uns in der ersten Halbzeit im Spiel gehalten hat. Nach der Nachricht mit dem Stadion wollten wir unbedingt einen Dreier holen.“
Content: Michael Kaiser vom 03.03.2026
Foto: Brück