VfB Stuttgart 1893 e.V.

Der VfB Stuttgart, offiziell Verein für Bewegungsspiele Stuttgart 1893 e. V., ist ein Sportverein aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart. Der im Stadtbezirk Bad Cannstatt beheimatete Verein hat 120.000 Mitglieder (Stand: 23. Dezember 2024),[1] womit er der größte Verein in Baden-Württemberg ist. In der Liste der mitgliederstärksten Sportvereine Deutschlands liegt er auf Platz 8 und weltweit auf Rang 15. Bekannt ist vor allem seine Fußballabteilung, die 2017 in die VfB Stuttgart 1893 AG ausgegliedert wurde, welche mehrheitlich dem Verein gehört.

Letzte Nachrichten zum VfB gibt's hier:

Rekordvertrag für Deniz Undav

Der VfB Stuttgart hat den Vertrag von Nationalspieler Deniz Undav verlängert. Das neue Arbeitspapier des 29 Jahre alten Angreifers ist nun bis 2029 gültig mit der Option auf ein weiteres Jahr. Dabei handele es sich laut Medienberichten um einen klubinternen Rekordvertrag mit einem Unterschriftsbonus in Millionenhöhe.

"Deniz war ein wesentlicher Faktor für die sportliche Erfolgsgeschichte des VfB in den vergangenen drei Jahren. Er nimmt auf und neben dem Platz eine zentrale Rolle bei uns ein und identifiziert sich in einem hohen Maße mit dem VfB. In der abgelaufenen Saison hat er seine außergewöhnlichen fußballerischen Fähigkeiten einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt und reist nun als treffsicherster deutscher Stürmer zur Weltmeisterschaft. Wir sind sehr froh, dass wir uns mit Deniz noch vor dem Start der WM auf eine vorzeitige Vertragsverlängerung einigen konnten und freuen uns auf die gemeinsame Zukunft“, kommentierte der Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle die Verlängerung.

Content: VfB Stuttgart vom 01.06.2026
Foto: Brück 

VfB verpflichtet Grischa Prömel

Der Mittelfeldspieler wechselt von der TSG Hoffenheim zum Club aus Cannstatt. Er erhält beim VfB einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029.


Der VfB hat seinen ersten Neuzugang für die bevorstehende Saison 2026/2027 verpflichtet. Von der TSG Hoffenheim wechselt Grischa Prömel zum Club aus Cannstatt. Der 31 Jahre alte Mittelfeldspieler hat einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029 unterzeichnet. Für ihn ist es zugleich eine Rückkehr in seine Heimatregion.

Grischa Prömel sagt: „Der Wunsch, zum VfB zu wechseln, steckt schon länger in mir drin. Ich bin in Cannstatt geboren, in Esslingen aufgewachsen und habe den VfB über all die Jahre hinweg stets verfolgt. Für mich geht nun in gewisser Weise ein Traum in Erfüllung und ich freue mich, ab der neuen Saison den Brustring tragen zu dürfen. Der VfB hat in den vergangenen Jahren enorme Power entfacht und steht für eine attraktive Spielweise. Es ist beeindruckend, wo der Club inzwischen steht – und es fühlt sich gut an, nun ein Teil dieses Weges zu werden.“

Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB, sagt: „Wir freuen uns sehr über die Verpflichtung von Grischa Prömel. Grischa hat hervorragende fußballerische Fähigkeiten, ist enorm ehrgeizig und hat in den vergangenen Jahren viele wichtige Erfahrungen gesammelt. Diese Kombination macht ihn für uns zu einem sehr wertvollen Neuzugang, der noch dazu aus der Region stammt und dadurch eine hohe Identifikation mit dem VfB mitbringt.“


Bundesliga-Debüt und internationale Erfahrung mit Union Berlin

Grischa Prömel begann seine fußballerische Laufbahn beim TSV Esslingen und den Stuttgarter Kickers. Nach weiteren Stationen bei der TSG Hoffenheim und beim Karlsruher SC gelang ihm in der Saison 2018/2019 sein Bundesliga-Debüt – für den 1. FC Union Berlin lief er im Alter von 24 Jahren und sieben Monaten erstmals in der höchsten deutschen Spielklasse auf. Bis 2022 absolvierte er wettbewerbsübergreifend insgesamt 141 Pflichtspiele für die Berliner, in denen ihm 20 Tore und zehn Vorlagen gelangen. Seit 2023 agierte er für die TSG Hoffenheim und lief wettbewerbsübergreifend 87-mal für die Kraichgauer auf – dabei kam er auf 14 Tore und acht Vorlagen.

Darüber hinaus absolvierte Grischa Prömel insgesamt 18 Länderspiele für die deutschen U-Nationalmannschaften. Zusätzlich gehörte er der deutschen Olympia-Auswahl an, die bei den Olympischen Sommerspielen 2016 im brasilianischen Rio de Janeiro die Silbermedaille gewann.

Content/Foto: VfB Stuttgart vom 25.05.2026


Blitzstart in Stuttgart mit zwei Toren

Garcia und Demirović treffen früh, Elfer Mittelstädt zum Pausenstand 

Vier Änderungen erneut beim VfB gegenüber dem 3:3 Unentschieden bei der TSG Hoffenheim Hoffenheim. Karazor fehlt gesperrt, Vagnoman, El Khanouss und Jaquez rücken zunächst auf die Bank. Neu in der ersten Elf dafür Mittelstädt, Demorović, Nartey und Chema.

Bei den Gästen muss Trainer Hjulmand nach dem fulminanten 4:1 gegen RB Leipzig kurzfristig auf Tella (muskuläre Probleme) verzichten. Für ihn rückt Kofane in die Startformation.

Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Herr Robert Schröder. Der hatte die Begegnung pünktlich angepfiffen und nach nicht einmal einer Minute ging es erneut zum Anstoßpunkt.

Führung Bayer durch Garcia
Die Stadionuhr zeigte die 35.Sekunde und der Ball lag im Tor von Nübel. Hendriks war ein böser Fehlpass im Aufbau unterlaufen. Maza kam an den Ball, Bayer in eine Überzahl. Kofane steckte final zu Garcia durch, der von links frei vor Nübel einschoss.

Demirović gleicht aus
Die Antwort der Schwaben ließ nicht lange auf sich warten. Bereits in der 5.Minute der Pass von Leweling an die Strafraumgrenze zu Demirović. Der legte zunächst für Nartey ab, bekam die Kugel sofort wieder zurück. So hatte er halbrechts freie Bahn, schoss satt ins linke Eck zum Ausgleich.

Das war ein Blitzstart im Neckarpark und das Spiel sollte keineswegs verflachen. Die großen Chancen blieben zwar zunächst aus, oftmals aber fehlte nur der letzte Ball oder ein Fuß war im Weg.

Chaos in Bayers Defensive in der 19.Minute. Nach einer Flanke gingen sowohl Demirović, als auch Andrich zu Boden. Im Anschluss schoss Tapsoba Stiller an, erwischte ihn wohl auch noch an der Wade. Nach einer kurzen Behandlungspause ging es weiter bei ihm. Zwischenzeitlich forderten hier die Fans das Eingreifen des VAR, wobei aber kein Foul erkennbar war. In der 24.Minute hätten die Hausherren in Führung gehen können, vielleicht sogar müssen. Führich war links an Quansah vorbei, flankte in die Mitte. Flekken wehrte ab, allerdings direkt vor die Füße von Demirović. Der brauchte nur einzischieben, allerdings hatte sich Tapsoba in die Szene geworfen, fälschte entscheidend ab. Der Ball ging neben das Tor.

Die Begegnung hatte sich aktuell eine kurze Verschnaufpause genommen. In der 36.Minute hatte Demirovic die Chance sich mit seinem zweiten Treffer zu belohnen. Erneut spielten seine Mitspieler ihn im Strafraum frei, dieses Mal mit dem Rücken zum Tor. Clever dreht er sich um seinen Gegenspieler und legt den Ball in die lange Ecke, aber Flekken zur Stelle. In der letzten Minute der regulären Spielzeit chippte Nartey den Ball auf den kurzen Pfosten, wo Demirovic mit dem Kopf zwar an die Kugel kam, aber zu sehr unter Druck war um einen platzierten Abschluss zu schaffen. 

VAR-Prüfung und Elfmetertreffer Mittelstädt
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten und in der 47.Minute hatte Tapsoba wohl Demirovic im Fünfer ein Bein gestellt. Die Prüfung durch den VAR dauerte eine gefühlte Ewigkeit. Nach gut vier Minuten stand die Entscheidung und Mittelstädt blieb cool. Netzte sicher ein. Halbzeit in Stuttgart. 

Undavs Treffer macht den Deckel drauf

Schwaben gehen mit bester Ausgangsposition ins Saisonfinale 

Keine Wechsel nach Wiederanpfiff vor 60.000 Fans, dafür vermeintlich der nächste Blitzstart. Aber schauen wir uns die Szene mal genauer an.

VAR kassiert Treffer von Demirović
Undav kam in der 46.Minute, nach Zuspiel Chema zum Abschluss, Flekken konnte den Ball nicht festhalten, Tapsoba ging gegen Chema zu Boden und Demirović schob zum Tor ein. Jetzt war die Zeit des VAR gekommen. Zunächst Jubel im Stadion, da der Schiedsrichter kein Foul von Chema vermeldete, dann die Ernüchterung:: Undav stand beim Zuspiel im Abseits. Der Treffer zählte also nicht.

Der nächste Angriff der Gastgeber in der 54.Minute und langsam so eine Art Chancenwucher. Mittelstädt kam zum Abschluss, zögerte allerdings und Quansah konnte klären. Zwei Minuten später war es Chabot nach einer Ecke. Flekken fischte die Kugel aus dem rechten Torwinkel.

Undav trifft zum 3:1
Das VfB-Schiff nahm Kurs Champions-League. In der 57.Minute erneut ein konsequentes Gegenpressing, das für den Ballgewinn sorgte. Demirovic nahm Leweling mit, der eine präzise Flanke in den Fünfmeterraum schlug. Dort war wo Undav zur Stelle, hielt in typischer Manier den Fuß hin. Undav machte Undav-Dinge. 

Von Leverkusen war auch nach dem 1:3 wenig zu sehen. So nur folgerichtig der doppelte Wechsel bei der Werkself in der 65.Minute. Für Garcia und Culbreath kamen Tillman und Arthur. Außer einer Einzelaktion von Maza in der 67.Minute nichts zu sehen von Bayer. Wechsel auch beim VfB. Tiago Tomás löste Undav ab. 

Die Schluss-Viertelstunde war mittlerweile angebrochen und die Hausherren schienen hier alles im Griff zu haben. Leverkusen fand bisher keine Lücken in der gut gestaffelten Abwehrformation des Pokalfinalisten. Doppelwechsel Stuttgart in der 77. Mittelstädt und Nartey gingen runter, neu dabei Jaquez und El Khanouss. Auch Bayer nahm einen weiteren Wechsel vor. Poku kam für den sichtlich angeschlagenen Kofane (78.).

Die letzten fünf Minuten waren angebrochen beide Teams mit Wechseln. Bei den Gästen kam Seghir für Quansah, die Gastgeber sorgten noch einmal für Schwung auf den Flügeln. Assignon und  Vagnoman  nun für Leweling und  Führich. 
In der 89.Minute der Gäste seit der 1.Minute. Grimaldo hatte aufgezogen und hart aufs lange Eck gezielt. Nübel war unten, verhinderte den Anschlusstreffer. 

Die Nachspielzeit sollte sechs Minuten betragen. Eine abgefälschte Flanke von Arthur in der 93.Minute blieb die einzig nennenswerte Szene und so ertönte der Schlusspfiff. Der VfB geht nun mit der besten Ausgangsposition in den letzten Spieltag, reist zur Eintracht nach Frankfurt. 

Content: Michael Kaiser vom 09.05.2026
Fotos: Daniel Meyer 

Direktes Duell um die Champions-League

Die TSG führt zur Pause durch Treffer von Kramarìć und Touré 

Christian Ilzer startet mit Ausnahme des gelb-gesperrten Hranáč mit der Elf, die in Hamburg erfolgreich blieb. Für Hranáč startet Bernardo. Erstmals seit dem Hinspiel der beiden Teams, steht Hložek heute wieder im Kader der TSG.

VfB-Coach Sebastian Hoeneß wirft nach dem 1:1 Unentschieden vom Sonntag gegen Bremen die Rotationsmaschine erneut an. Mit Hendriks, Vagnoman, Führich, Karazor und Chabot gibt's fünf Neue, dafür rücken Mittelstädt, Thiago Tomás, Assignon, Zagadaou und Chema auf die Bank.

Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Sascha Stegemann.m,der auch pünktlich in Sinsheim angepfiffen hatte. Beide Teams hier von Beginn an sehr intensiv in den Zweikämpfen unterwegs. Burger hatte gerade, bereits zum zweiten Mal, Karazor abgefangen (5.).

Führung für die TSG durch Kramarìć
In der 8.Minute landete ein Einwurf von Bernardo über Karazor bei Avdullahu. Der machte die Kugel per Kopfball nochmal scharf und der folgende Querschläger von Asllani landete beim komplett blank stehenden Kramarìč. Der hatte aus 6m kein Problem Nübel zu überwinden.
Die Schwaben sofort um Antwort bemüht. Eine Minute nach der Führung der Gastgeber wehrte aber Baumann eine Hereingabe von Führich ab.

Die Gäste hatten die erste Viertelstunde zwar mehr Spielanteile, aber keine zwingenden Chancen.

Ausgleich durch Führich
Die 20.Minute lief und im Mittelfeld nahm Führich Fahrt auf. Mit viel Tempo ging es Richtung Tor der TSG. Dann der Doppelpass mit Hendriks und der Abschluss aus spitzem Winkel. Von links schlug der Ball im kurzen Eck, an Baumann vorbei, ein.

Touré mit der erneuten Führung
Keine Chance für Nübel kurze Zeit später auf der Gegenseite. Touré schoss nach Kopfball wehr von Karazor platziert in die rechte Ecke (24.). 
Der VfB von diesem Rückschlag scheinbar unbeeindruckt mit der Antwort durch Undav. Der köpfte mal aufs Tordach (25.). 


Die Folgezeit blieb von privaten Duellen, u.a. Undav gegen Kabak, geprägt. Mit dem 2:1 ging es letztlich nach drei Minuten Nachspielzeit auch in die Pause, Den Schwaben fehlten gegen die in der eigenen Hälfte fehlerfreien Kraichgauer die Ideen.

Doppelpack von Kramarìć reicht nicht 

Stuttgart kommt noch nach zwei Toren Rückstand zu Punktgewinn 

Nach Wiederanpfiff ging es auf beiden Seiten vor 30.150 Fans zunächst ohne personelle Wechsel weiter.

Kramarìć-Show geht weiter
Das 3:1 für die Gastgeber in der 49.Minute. Burger überspielte das Pressing der Gäste, passte sehenswert mit einem langen Pass zu Touré. Der flinke Linksaußen spielte sofort in die Mitte zu Kramarìć, der aus 7m nur noch einzuschieben brauchte. 

Pfosten rettet für Nübel
Die 54.Minute lief und ein langer Ball von der linken Seite erreichte Lemperle. Der ließ seinen Gegenspieler noch sehenswert aussteigen, zog mit links ab und traf nur den linken Pfosten. Da hätte Nübel nicht den Hauch einer Chance gehabt.

Demirović mit dem 2:3 Anschluss
Konter für die Gäste nach einer Ecke der Hausherren. Kramarìć hatte den Ball verloren und über Leweling ging es für die Schwaben schnell nach vorne. Der lange Pass von Leweling erreichte Demirović am langen Pfosten, der nur ins linke Eck einschieben musste. Baumann war zwar noch dran, konnte aber den Einschlag nicht verhindern.

Rote Karte für Karazor
In der 69.Minute verfolgte der VfB-Kapitän nach einem Konter Asllani, traf diesen im Mittelfeld mit der offenen Sohle an der rechten Achillessehne. Karazor war die Tragweite seiner Aktion bewusst und er entschuldigte sich sofort beim Gefoulten. Unabhängig davon blieb Schiedsrichter Stegemann keine andere Möglichkeit, als hier glatt Rot zu zeigen.

In Überzahl machte die Ilzer-Elf den Sack nicht zu, weil sie zum einen ihre Chance nicht nutzte - Hajdari (72.), Lemperle (75.) und Burger (75.) - und zum anderen einige vielversprechende Gegenstöße nicht vernünftig zu Ende spielte. In der 81.Minute löste Moerstedt bei den Hausherren Lemperle ab. Ein weiterer Wechsel, der das Spiel maßgeblich beeinflussen sollte in der 86.Minute bei Stuttgart. Thiago Tomás kam für Leweling.
Dreifachwechsel zum Ende der regulären Spielzeit bei Hoffenheim. Akpoguma, Prass und Damar kamen für Burger, Asllani und Doppelpacker Kramarìć.
Dann griffen die Gesetze des Fußballs und die Nachspielzeit wurde mit sechs Minuten angezeigt.

Joker Tomás trifft
Mit der letzten Aktion der Begegnung stach Joker Tiago Tomas, eine Minute nachdem er das 3:3 noch liegen gelassen hatte (90.+5).

Ein bitterer, wie unnötiger, Punktverlust der Kraichgauer, die neben zwei Pfostentreffern auch an der fehlenden Konsequenz scheiterten. 

Content: Michael Kaiser vom 02.05.2026

Fotos: Brück

Kampf um Europa spitzt sich zu 

VfB Stuttgart liegt zur Pause gegen Werder zurück 

Die große Rotationsmaschine beim VfB. Nach dem Sieg im Halbfinale gegen den SC Freiburg ändert Sebastian Hoeneß sein Team auf einem halben Dutzend Positionen. Tiago Tomás, El Khanouss, Jaquez, Assignon, Zagadaou und Chema sind heute neu. Auf die Bank rücken Hendriks, Demirović, Führich, Karazor, Chabot und Nartey.

Daniel Thioune kommt mit einem Sieg im Nordderby ( 3:1 gegen den HSV) ins Ländle, ersetzt lediglich Nijnmah durch Stark.

Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Christian Dingert, der in der MHP-Arena pünktlich um 15.30 Uhr angepfiffen hatte. Zu Beginn war der VfB das aktivere Team, sichtlich um Dominanz bemüht.

Die erste Chance, eigentlich deren zwei, hatte Werder. In der 6.Minute kam der Ball zu Lynen, der es gleich zweimal probieren durfte. Aus 14m abgezogen, wurde der erste Schuss von Zagadaou geblockt, der zweite Versuch ging deutlich über das Tor. Zwei Minuten später erneut das Team von der Weser. Schmid flankte von links zu Stage, der am ersten Pfosten hochstieg, aber knapp rechts vorbeiköpfte.

Führung Werder durch Stage
Zu sagen, dieser Treffer hätte sich angedeutet, wäre übertrieben. Nach einem langen Einwurf verlagerten die Hanseaten nach rechts, wo Stage nach Doppelpass mit Sugawara aus 15m ins linke Eck vollstreckte. 

Fast die Antwort der Schwaben in der 22.Minute durch El-Khanouss. Der war aus zentraler Position zum Kopfball gekommen, den Backhaus nur mit einer ganz starken Parade und dem ausgefahrenen rechten Arm über den Querbalken lenken konnte. Als weitere Reaktion hat Sebastian Hoeneß auch taktisch reagiert, lässt nun mit einem 3-4-3 den Gegner quasi spiegeln. 

Freistoß für Stuttgart in der 31.Minute. Mittelstädt kriegt den Ball zwar durch die Mauer, stellte aber Backhaus vor keine große Herausforderung. In der 35.Minute Zagadaou mit einem Ballverlust. Stage startete, hatte das Auge für Sugarawa. Der zog rechts ab, scheiterte aus 15m an Nübel. 

Die letzten fünf Minuten liefen und in der 41.Minute lief es auch bei Werders Milšević. Der hatte sich den Ball per Kopf selbst vorgelegt, war an Zagadaou vorbei in den Strafraum gezogen. Aus etwa 15m der Abschluss, knapp über das Tor. 

Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten und gleich zu Beginn der die Chance durch Undav, der mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze nur knapp rechts verfehlte. Pause in Stuttgart. 

Punkteteilung im Neckarpark 

Joker Demirović rettet Punkt für den Pokalfinalisten 

Wechsel bei den Hausherren vor 60.000 Zuschauern mit Wiederanpfiff. Für Zagadaou war nun Hendriks gekommen. Die Szenarie des Spiels blieb unverändert. Die Schwaben mit mehr Ballbesitz, Bremen weiterhin sehr konzentriert in der Defensivarbeit.

Das Spiel hatte sich wohl eine Ruhephase verordnet. Die großen Chancen blieben aus. Zwei Wechsel beim VfB in der 57.Minute. Führich und Demirović kamen für Assignon und Tiago Tomás.

Joker Demirović trifft
Vier Minuten auf dem Platz und der Neuner tut das, wofür er eingewechselt wurde. El Khanouss hatte im Strafraum deutlich zuviel Platz, konnte entspannt, ohne jeglichen Druck, zu Demirović flanken. Der köpfte aus 5m zum Ausgleich ein (61.).

Auch bei Werder gab es frische Kräfte. Ab der 65.Minute ersetzten Wöber und Nijnmah nun Stark und Milošević. In der 71.Minute dann plötzlich die große Möglichkeit für die Gäste zur erneuten Führung. Stage stand gut 3m vor dem Tor im Mittelpunkt, scheiterte aus schwierigem Winkel an Nübel. 

Die Schluss-Viertelstunde war angebrochen. Wechsel beim VfB in der 77.Minute. Leweling ging runter, neu dabei Bouanani. In der 79.Minute erneute Chance für Bremen. Schmid hatte mit dem Rücken zum Tor stehend für Lynen aufgelegt. Dessen Schuss von der Strafraumgrenze knapp links vorbei. In der 82.Minute der VfB und Bouanani. Der probierte es mit einem Schlenzer und Backhaus durfte fliegen, klärte zur Seite. 

Die letzten fünf Minuten in Stuttgart. Beide Teams um den Lucky Punch bemüht, aber bisher ohne Erfolg. Letzter Wechsel in der 90., Nartey für Chema. 

Die Nachspielzeit wurde mit vier Minuten angezeigt. Außer einem letzten Wechsel durch Daniel Thioune, Musah für Schmid, passierte nichts mehr. 

Das Spiel ist aus und der VfB Stuttgart tritt nächste Woche punktgleich mit der TSG Hoffenheim in Sinsheim zum Showdown für Europa an. 

Das große Ziel für beide heißt Berlin

Freiburg führt zur Pause durch den Treffer von Eggestein 

Gegenüber dem 2:4 in München stehen hier vier Änderungen auf dem Spielberichtsbogen. Mittelstädt, Demorović, Undav und Nartey beginnen, während Vagnoman, Tiago Tomás und El Khanouss auf der Bank Platz nehmen. Jeltsch fehlt aufgrund einer Bauchmuskelverletzung komplett im Kader.

Beim Gast aus Freiburg ändert Trainer Schuster sein Team auf sechs Positionen. Das beginnt im Tor, wo Müller im Pokal Wettbewerb Atubolu ersetzt. Bei den Feldspielern rücken gegenüber dem 2:1 gegen Heidenheim Scherhant, Höler, Kübler, Günter und Ogbus auf die Bank. Neu dabei Lienhart, Suzuki, Beste, Treu und Makengo.

Aufgrund des Nebels aus Richtung der Cannstatter Kurve hatte Schiedsrichter Tobias Welz die Begegnung mit drei Minuten Verspätung angepfiffen. Von Beginn an wurden die Zweikämpfe bissig, teilweise mehr als das, geführt.

Den ersten Warnschuss gab in der 7.Minute Nationalstürmer Undav aus der Distanz ab. Dieser Versuch ging deutlich über den Kasten und Müller musste nicht eingreifen. Dieses für beide Seiten mehr als wichtige Spiel blieb sehr zerfahren. Torchancen, hüben wie drüben, Mangelware.

Die erste "dicke Chance" des Spiels hatten in der 17.Minute die Gäste. Grifo war von links nach innen gezogen, hatte mit seinem feinen Pass Eggestein gefunden. Der wurde von Stiller noch etwas bedrängt, konnte die Kugel nur aus spitzem Winkel Richtung Tor bringen.  Müller machte sich groß, konnte parieren. Aufgrund des Kontaktes von Stiller forderte Eggestein Elfmeter. Das war sowohl dem Schiedsrichter, als auch dem VAR nicht genug Berührung.

Eggestein zur Führung der Breisgauer
Eine geschenkte Ecke ging der Führung des Sportclub voraus. Stiller war der Rückpass komplett verrutscht. So kam die Ecke in der 28.Minute rein. Leweling war in der Abwehrsituation der Ball zu kurz geraten und Ginter kam zum Kopfball, brachte den Ball in die Zentrale. Dort reagierte Eggestein am schnellsten, spitzelte den Ball an Nübel vorbei ins Tor. 

Auch nach einer guten halben Stunde ließ der Gast wenig zu. Keine leichte Aufgabe für die Schwaben.  Gefahr für das Tor von Müller in der 40.Minute. Stiller hatte Undav in Szene gesetzt, der legte quer zu Demirović. Der Stürmer zog aus zentraler Postion ab, etwas zu hektisch und über das Tor. Eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit die nächste Chance für Stuttgart. Leweling hatte abgezogen, Undav raffiniert durchgelassen. Die Kugel ging nur knapp links am Tor vorbei. 

Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten, dann war Pause in einer Partie mit wenigen Höhepunkten. 

Es geht in die Verlängerung 

Undav gleicht aus und Stuttgart drückt weiter 

Personell ging es unverändert in den zweiten Abschnitt. Die erste Initiative ging von Undav aus, der gleich zu Beginn einen Freistoß rausholte. Die Flanke landete allerdings auf dem Kopf von Ginter, der klären konnte.

In der 49.Minute die bisher größte Chance des VfB auf den Ausgleich. Leweling kam nach einer Kopfballvorlage von Demirović an den Ball, spielte quer an den Fünfer zu Führich. Der kam zum Abschluss, schoss aber links vorbei. Zwei Minuten später kamen dann auch die Gäste erstmals in den Angriff. Manzambis Abschluss wurde allerdings geblockt (51.). Auch wenn die Hausherren hier bemüht waren, stand Freiburg sehr gut, lief viele Räume zu. Nadelstiche konnten die Gäste ebenfalls setzen. So in der 55.Minute. Da war plötzlich Manzambi frei vor Nübel aufgetaucht und Chabot konnte nur in letzter Sekunde retten.

Doppelchance VfB nach einer Stunde Spielzeit. Zunächst flog der Ball durch den Strafraum an Freund und Feind vorbei. Mit der nächsten Welle brachte Undav den Ball zurück, fand Stiller. Der konnte auch aus kurzer Entfernung nicht einschieben, da Müller gut abgetaucht war. Zwei Minuten später kürzer Jubel bei den Heimfans nach Treffer Stiller. Zu früh; stand doch Demirović vor seinem Pass zu Undav im Abseits.
In der 63 Minuten der erste Wechsel bei den Hausherren. El Khanouss ersetzte Nartey. War die Begegnung in der ersten Hälfte noch sehr zerfahren, glich sie nun einem offenen Schlagabtausch.

Ausgleich durch Undav
Dieser Treffer zählte. Nach einer vergebenen Chance der Freiburger durch Suzuki ging es über El Khanouss in der 70.Minute rasant Richtung Gegenseite. Keine 20 Sekunden waren verstrichen und Undav konnte den Konter ins lange Eck von Müller abschließen. Unmittelbar nach dieser Treffer kam Scherhant beim Sportclub für Grifo (71).

Die Schluss-Viertelstunde war angebrochen und nun mussten sich die Gäste etwas schütteln, sich neu erfinden. Der VfB hatte mittlerweile das Kommando übernommen und ließ nicht nach.

Pfosten rettet für Freiburg 
Welch eine Szene in der 82.Minute: Undav hatte von der rechten Strafraumkante gepasst, oder vielleicht doch abgezogen? Lienhart hatte abgefälscht und der Ball ging an den Pfosten. Müller hatte da ebenfalls noch die Fingerspitzen dran. 

Erneuter Wechsel Freiburg in der 84.Minute. Höler ersetzte Matanović. Drei Minuten später die nächste Möglichkeit, erneut Stuttgart. El Khanouss hatte abgezogen, Müller aber sicher pariert. 

Die Nachspielzeit wurde mit vier Minuten veranschlagt und Führich kam in der 92.Minute klassisch für ihn, von links nach innen gezogen, zum Abschluss. Müller wieder der Sieger. Eine Minute später der nächste Angriff über El Khanouss. Der war links durch legte quer zu Undav und der scheiterte erneut an Müller. 

Pause in der MHP-Arena. 

Treffer in der letzten Minute zum Finale 

Joker Tiago Tomás erlöst sein Team mit spätem Hackentor 

Wechsel zu Beginn der Verlängerung. Demirović blieb draußen, neu für ihn dabei Tiago Tomás.

Treffer Höler zählt nicht
Die erste Minute lief und Höler vermeintlich mit der erneuten Gästeführung. Der war durchgebrochen, an Nübel vorbei eingelocht. Beim Zuspiel hatte er aber gegen Chabot zu stark mit dem Körper gearbeitet. Stürmerfoul und kein Treffer.

El Khanouss an den Pfosten
Die Aktionen rissen nicht ab. In der 96.Minute eröffnete El Khanouss zu Undav, der Führich anspielte. Dessen Abschluss ging rechts an den Pfosten.

Nächster Wechsel beim VfB in der 98.Minute. Jaquez kam für Hendriks. In der 103.Minute wieder El Khanouss. Von Undav überragend abgelegt, kam die Kugel an und El Khanouss scheiterte erneut an Müller. Eine absolute Weltklasse-Parade.

Zwei Hälfte der Verlängerung lief
Der Druck der Gastgeber ließ nicht mehr nach. Auch mit Beginn der zweiten Hälfte der Crunchtime blieb Stuttgart auf dem Gaspedal.
Die Minuten liefen runter und alle Protagonisten konnten sich zeigen. Auf Seiten der Schwaben oftmals Undav, beim Sportclub Ginter. Dessen Nichtnomininierung durch Bundestrainer Nagelsmann, hier heute im Stadion, wurde weiter in den Medien bespielt. Doppelter Tausch noch einmal für den VfB. Vagnoman und Bouanani kamen für Führich und Undav.

Siegtreffer Stuttgart durch Tiago Tomás
Die letzten Minuten der Verlängerung liefen. In buchstäblich letzter Sekunde nutzten die Gastgeber die wohl letzte Chance und der Joker, Tiago Tomás, brachte sein Team mit dem Absatz, nach Zuspiel Bouanani, in Führung. 
Die Antwort der Gäste durch Günter. Dessen Schuss aber hauchdünn links vorbei. 

Und das war es in Stuttgart. Schiedsrichter Welz beendete dieses Spiel und der Titelverteidiger fährt nach Berlin, fordert dort die Bayern. 

Content: Michael Kaiser vom 23.04.2026
Fotos: Brück 

Heimserie soll in der Liga halten

Zur Pause fehlen im Neckarpark bisher die Treffer 

Zwei Wechsel gibt's bei den Schwaben gegenüber dem 5:2 Erfolg vor der Länderspielpause in Augsburg. Hendriks und Karazor starten, während Chema und Tiago Tomás zunächst auf die Bank rücken. 

Beim BVB fehlt gegenüber dem 3:2 Heimerfolg gegen den HSV Nmecha mit Außenbandriss im Knie, Adeyemi und Reggiani nehmen zunächst auf der Bank Platz, während dafür Bensebaini, Guirassy und Chukwuemeka starten. 

Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Robert Schröder, der pünktlich um 18:30 Uhr das Spiel freigegeben hatte. Die Teams nahmen gleich Fahrt auf und direkt in der 3.Minute zeigte sich Undav im Zentrum,wurde aber von DFB-Kollege Schlotterbeck sauber vom Ball getrennt. In der 9.Minute eine Flanke von Stiller, die Abwehr des BVB aber zur Stelle. 

Die erste echte Torchance in der 19.Minute für die Schwaben. Kobel hatte einen Schuss von Stiller abgewehrt, Undav kam nicht mehr richtig an die Kugel und Führich scheiterte ebenfalls. Das Spiel der Gastgeber lief meist links über die Achse mit Führich und Mittelstädt. Beim Team von Trainer Kovac fehlt aktuell der Zugriff, auch der Ballbesitz lag aktuell nur bei knapp über 30%. In der 26.Minute meldete sich Undav zurück, konnte aber nach einer Kopfballverlängerung den Ball nicht kontrolliert aufs Tor von Kobel bringen. Sein Abschluss über das Gehäuse. 

Die nächste Möglichkeit für die Hausherren in der 34.Minute, per Freistoß aus zentraler Position. Führich probierte es aus etwa 18m Entfernung, zielte aber ein gutes Stück über den Kasten. Hier liefen bereits die letzten fünf Minuten. In der 43.Minute, nach einer zu kurz abgewehrten Ecke, ein nächster Versuch von Führich. Erneut über das Tor. 

Die Nachspielzeit sollte zwei Minuten betragen. In der Crunchtime zumindest nochmal ein Abschluss von Chukwuemeka, links am Tor vorbei. So ging es torlos in die Kabinen. 

Zwei Treffer in der Crunchtime 

Adeyemi und Brandt entscheiden spät das Spiel für Dortmund 

Das Spiel war wieder angepfiffen und beide Trainer verzichteten zunächst auf Wechsel. Auch wenn Niko Kovac bemängelt hatte, dass seine Offensive bisher in der Luft hinge, noch keinen Tausch beim Personal.

Es ging weiter wie im ersten Abschnitt. Die Zweikämpfe wurden intensiv geführt, hin und wieder auch zu hart. Chancen blieben weiterhin dünn gesät. In der 56.Minute musste Kobel erstmals auf der Hut sein, parierte einen zu zentralen Schuss von Assignon. Wie in der ersten Halbzeit fehlten hier die Abschlüsse. Für ein Spitzenspiel war das auffallend wenig Spektakel.

Doppelter Wechsel bei den Gästen in der 64.Minute. Für Guirassy und Chukwuemeka kamen Adeyemi und Fabio Silva. Auch die Gastgeber bereiteten Wechsel vor. So löste Leweling ab der 69.Minute Führich ab, Das Spiel blieb jedoch unverändert. Immer wieder probierte es der VfB mit Flanken an den Strafraum der Dortmunder. Leichte Beute für die Abwehr um Schlotterbeck. In der 72.Minute kamen El Khanouss und Tiago Tomás für Nartey und Assignon. Brandt löste beim BVB Beier ab.

Die Schluss-Viertelstunde war angebrochen und seit sage und schreibe zwanzig Minuten gab es hier keinen Torschuss. Erst in der 82.Minute sowas wie ein Abschluss. Nach einem Angriff über die rechte Seite kam Stiller aus der Distanz zum Schuss, über das Tor.
Zwei Minuten probierte es auch Leweling aus der Ferne, ebenfalls über das Tor.
Doppelter Wechsel bei Stuttgart, zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit. Demirović und Chema ersetzten Stiller und Mittelstädt.

Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten und der BVB, der recht wenig tat um einen Treffer zu erzielen, legt vor.

Adeyemi trifft in der Nachspielzeit
Die 94.Minute lief und nach einem Steilpass auf der rechten Seite hatte Brandt freie Bahn. Der passte nach innen, Chabot klärte zu kurz per Kopf zum lauernden Adeyemi. Der schlug vor Karazor einen Bogen und schoß scharf ins rechte Eck. Keine Chance für Nübel. In der Entstehung hatte Jeltsch  das Abseits gegen Brandt aufgehoben. Adeyemi hatte vor der Cannstatter Kurve offenbar zu provokant gejubelt,sah die gelbe Karte und es kam zur Rudelbildung.

Brandt machte den Deckel drauf
Nach dem nächsten langen Befreiungsschlag, der kam von Sabitzer, setzte sich Fabio Silva gegen Hendriks durch, spielte zum eingelaufenen Brandt und der hämmerte die Kugel oben rechts in den Winkel. Erneut wurde sehr intensiv gejubelt, erneut kam es zur Rudelbildung und ein Stuhl flog Richtung Rasen. 

Die Situation beruhigte sich schließlich und am Ende stand ein glücklicher, keineswegs verdienter Sieg der Borussen. 

Content: Michael Kaiser vom 04.04.2026
Fotos: Meyer 

Keine Treffer im ersten Abschnitt

Die Gäste aus Leipzig haben bisher die klareren Chancen

Keine lange Pause für die Schwaben nach dem 1:2 unter der Woche gegen den FC Porto. Dennoch nur zwei Wechsel bei Sebastian Hoeneß: Für Chabot und Nartey beginnen heute Führich und Jaquez. 

Ole Werner ändert sein Team nach dem 2:1 Heimerfolg in der Liga gegen Augsburg nur auf einer Position. Für Gruda startet, erst zum zweiten Mal diese Saison, Banzuzi. 

Schiedsrichter der heutigen Partie war heute Deniz Aytekin, der sich bekanntlich auf Abschiedstournee befindet. Zunächst stand aber noch ein Jubiläum an. Aytekin leitete heute sein 250. Bundesligaspiel.

Die Begegnung hatte pünktlich begonnen und die erste Chance gehörte den Gästen. In der 5.Minute erreichte ein langer Ball Diomande auf der rechten Seite, der in den Strafraum legte. Am Elfmeterpunkt kam Romulo zum Abschluss, traf den Ball aber nicht sauber. Auch die nächste Möglichkeit hatten die Sachsen. In der 15.Minute brachte Raum eine Ecke von links rein, bzw. vom Tor weg. Baumgartner nahm direkt ab, verfehlte den rechten Torwinkel nur knapp oberhalb. 
In der 19.Minute dann auch mal die Hausherren. Demirović hatte einen Steilpass halblinks im RB-Strafraum erlaufen, wollte abschließen. Lukeba verteidigte in diesem Moment tatsächlich bockstark, blockte den Ball. Chance vertan. Zwischenzeitlich hatte der VfB mehr Spielanteile, ohne zwingend gefährlich geworden zu sein. 

In der 33.Minute die beste Chance des bisherigen Spiels, für die Gäste. Ein Ball von Demirović im Spielaufbau wurde von Raum abgefangen und mit viel Übersicht an die Strafraumgrenze zu Baumgartner gespielt. Der tauchte frei vor Nübel auf, schoß aber über das Tor. Mit dem nächsten Angriff näherte sich auch der VfB Stuttgart an. Eine Flanke von links landete bei Demirović am zweiten Pfosten. Dessen Kopfball aber knapp rechts daneben. 

Die Nachspielzeit betrug mindestens eine Minute, woraus zwei wurden. So durfte Leweling es noch nach Zuspiel von Führich aus der Distanz probieren. Das Ding kam gefährlich und Vandevoordt im Leipziger Tor konnte nur mit Mühe klären. Dann war Halbzeit in der MHP-Arena. 

Deniz Undavs Treffer macht den Unterschied 

Stuttgart gewinnt Sechs-Punkte-Spiel gegen Leipzig 

Der zweite Durchgang begann mit etwa zwei Minuten Verspätung ohne personelle Änderungen. Insgesamt ging es noch etwas gemächlicher zu, als dies im ersten Abschnitt der Fall war. Auf beiden Seiten fehlte auch die letzte Präzision.

So dauerte es bis zur 53.Minute, bis Nübel sein Team vor dem Rückstand bewahren musste. Erneut war es nach einer Ecke von Raum gefährlich geworden. Diesmal kam Seiwald zum Kopfball. Nübel reagierte stark, lenkte den Ball in höchster Not an den linken Pfosten. Im Gegenzug prüfte Undav Leipzigs Keeper aus der Distanz, der mit einer schönen Flugeinlage parieren konnte.

Führung VfB durch Undav
Wer sonst, wenn nicht der Nationalstürmer? Die 56.Minute war angebrochen und Leipzigs Vandevoordt hatte einen katastrophalen Pass in den Fuß von Führich gespielt. Der setzte Undav zentral blitzschnell in Szene, der schob ganz abgeklärt, in Undav-Manier, flach rechts ein.

Wechsel bei den Gästen in der 64.Minute. Leipzig Coach Werner machte die Rolle rückwärts, brachte Gruda für Banzuzi. Exakt die Postion die er gegenüber der Vorwoche mit Anpfiff heute geändert hatte. Fünf Minuten später auch gleich drei Wechsel bei den Schwaben: Tomás, Mittelstädt und Nartey kamen für Demirović, Mittelstädt und El Khanouss.
Wieder zwei Minuten vergingen, die 71.min lief, und RB brachte drei Neue: Bakayoko, Harder und Schlager hießen drei prominente Einwechslungen. Runter gingen Romulo, Seiwald und Nusa. Auch nach den Wechseln liefen die Minuten runter, ohne das sich Leipzig gefährliche Momente erarbeiten konnte.
Wechsel beim Pokalsieger in der 81.Minute. Für Leweling war Feierabend, neu dabei Assignon. In der 83.Minute mal wieder eine Torannäherung von RB. Mehr als eine Bogenlampe in die Arme von Nübel sollte aus dem Kopfball des eingewechselten Bakayoko nicht resultieren.

Die letzten fünf Minuten liefen und erneute Wechsel auf beiden Seiten. Zunächst kam Chema für Karazor beim VfB (86.) und zwei Minuten später Henrichs für Baku bei den Leipzigern.

Pfosten rettet VfB 
Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten und in der 2.Minute der Crunchtime landete ein Kopfball von Orban, nach Flanke von Raum, am rechten Pfosten. Nach der Szene in der 53.Minute bereits der zweite Pfostentreffer. 

Das war es dann aber auch, am Ende siegt der VfB und distanziert die Gäste in der Tabelle. Nächste Woche steht nach dem Rückspiel in Porto die Aufgabe beim FC Augsburg an. 

Content: Michael Kaiser vom 15.03.2026
Fotos: Brück 

VfB Stuttgart mit der Pausenführung

Demirović trifft früh, macht mit Treffer den Unterschied 

Einige Bewegung beim VfB nach der 1:2 Pleite beim FC St. Pauli am vergangenen Wochenende. Leweling, Assignon, Chabot und Chema sind neu in der Startformation. Dafür fehlen Vagnoman, Hendriks und El Khanouss (alle Bank). Ebenso auf der Bank, unter der Woche erkrankt, Stiller.

Zwei Neue in der ersten Elf der Gäste vom Rhein: Schmied startet für Johannesson, der mit Magen-Darm-Infekt komplett fehlt. Bülter ersetzt El Mala, der zunächst auf der Bank Platz nimmt.

Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Robert Hartmann. Der hatte kaum angepfiffen und schon hatte Undav, nach etwas mehr als einer Minute, die Chance zur frühen Führung. Halbrechts frei durch wollte der Stürmer Schwäbe im Kölner Gehäuse überlupfen. Der roch aber den Braten, machte sich groß, vereitelte diese Riesenchance.

Eine erste Antwort der Domstädter in der 9.Minute durch Kaminski. Ache hatte mit dem Rücken zum Tor vorbereitet, der Pole aber knapp links verzogen. In Summe erlebten die Fans hier eine flotte Anfangsphase beider Teams. Schwerpunkt allerdings in der neutralen Zone zwischen den Strafräumen.

Führung für die Schwaben durch Demirović
Dann dann nächste lange Schlag Richtung Kölner Tor in der 15.Minute. Führich zog ins Zentrum, flankte sauber in den Lauf von Leweling, der den Ball auf den Kopf von Demirović zirkelte. Der hatte keine Mühe einzunicken. 

In der 23. Minute ging es erneut über Führich, der auf Mittelstädt durchsteckte. Der fand aus dem Rückraum Demirović der seine Direktabnahme neben das Kölner Tor setzte. Die Folgeminuten standen im Zeichen eines sicher agierenden Gastgebers. Das sah alles sehr kontrolliert aus. 

Das Spiel blieb weitestgehend unverändert und so dauerte es bis zur 38.Minute, ehe Thielmann, nach einem Abpraller aus dem Strafraum heraus, direkt und mit viel Wucht probierte. Sein Schuss aber zu zentral um Nübel vor Probleme zu stellen. 
Die letzten fünf Minuten waren in Stuttgart angebrochen. In der 42.Minute einmal eine Unachtsamkeit von Demirović an der Grundlinie, die Chabot aber gegen Martel bereinigen konnte. 

Nach einer Minute Nachspielzeit ging es in die Kabinen. 

Schwaben ringen Domstädter nieder 

Demirović und Undav sichern einen umkämpften Dreier 

Die zweite Halbzeit begann ohne personelle Wechsel auf beiden Seiten. Die Statik des Spiels hatte sich ein wenig geändert, die Gäste offensichtlich um mehr Ballbesitz bemüht.

In Summe fehlten in diesem Abschnitt die Torchancen. In der 56.Minute eine Szene für Chema auf Seiten des VfB. Der schoss aus der Distanz weit über das Tor. Drei Minuten später sprang der Ball nach Segulonsens scharfer Hereingabe von Karazor zu Bülter. Dem unterlief bei der Ballannahme wohl ein Handspiel, zudem verfehlte er das Tor.

Doppelter Tausch bei der Mannschaft vom Geißbockheim in der 68.Minute: Waldschmidt und El Mala lösten Özkacar und Schmied ab. Zwei nominelle Innenverteidiger raus, zwei Offensive rein. Zwei Minuten später auch der erste Wechsel bei den Schwaben. El Khanouss kam für Führich. Die offensiven Wechsel der Kölner machten sich bemerkbar. Stück für Stück wurden die Angriffe zwingender.
Reaktion von VfB-Coach Hoeneß und doppelter Wechsel in der 77.Minute: Vagnoman und Hendriks kamen für Assignon und Mittelstädt.

Ausgleich für Köln durch Ache
Ache macht Ache-, Sachen. Die 79.Minute lief und Chabot unterlief ein folgenschwerer Fehlpass, den Waldschmidt abfangen konnte. Der legte direkt auf den Stürmer weiter und der zeigte seine ganze Klasse. Den Ball verarbeitet, ließ er Jeltsch aussteigen und auch Nübel keine Chance.
In der 83.Minute lösten Tomás und Stiller dann Leweling und Chema beim VfB ab. Bei Köln sollte Huseinbasic die Defensive verstärken, runter ging Bülter.

Demirović macht den Doppelpacker
Unmittelbar nach den Wechseln leitete El Khanouss mit der Hacke auf Hendriks weiter. Dem gelang die perfekte Flanke, die Demirović ebenfalls sehenswert direkt nahm und die Hausherren erneut in Führung brachte.
Jetzt war Köln gefordert und Coach Kwasniok brachte in der 89.Minute Kainz und Schenten für Krauß und Martel. Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten.

Entscheidung, 3:1, durch Undav
Jetzt war Platz, Köln weit aufgerückt. Kainz hatte den Ball an Karazor verloren. Der spielte die Situation eigentlich nicht sehr präzise aus, aber die Kugel kam zu Stiller, der Undav in Szene setzte. Dessen platzierter Rechtsschuss für Schwäbe unerreichbar. 

Das war es aus Stuttgart. Schlusspfiff und drei hart umkämpfte Punkte für die ambitionierten Schwaben. 

Content: Michael Kaiser vom 14.02.2026
Fotos: Daniel Meyer 

Mit sieben Neuen ins BW-Derby

Attraktives Spiel, aber keine Treffer im ersten Abschnitt 

VfB Coach Hoeneß mit der großen Rotation: Gegenüber dem Last Minute Erfolg gegen Young Boys Bern starten ein halbes Dutzend Feldspieler (Vagnoman, Hendriks, Karazor, Leweling, El Khanouss und Nartey) neu, Nübel kehrt zusätzlich  ins Tor zurück. Dafür nehmen Mittelstädt, Demorović, Führich, Assignon, Bouanani und Chema zunächst auf der Bank Platz. 

Bei den Gästen bringt Trainer Schuster nach dem 0:1 in Lens mit Rosenfelder, Makengo, Scherhant und Matanovic vier neue Kräfte für die Startformation. Auf die Bank rücken zunächst Ogbus, Günter, Grifo, während Adamu komplett im Kader fehlt. 

Pünktlich um 15:30 Uhr hatte Schiedsrichter Badstübner das baden-württembergische Derby angepfiffen. Der Start zunächst von den Gästen geprägt. Gleich in der ersten Minute ein Angriff über Matanovic zu Beste. Dessen Versuch wurde geblockt. Drei Minuten später schon ein gefährlicher Abschluss von Suzuki. Ein Freistoß der Breisgauer wurde zunächst geklärt, den Nachschuss nahm Suzuki auf und die Kugel Strich nur knapp über die Latte. Mittlerweile hatte sich das Spiel etwas Richtung der Gastgeber entwickelt, die fast 70% Ballbesitz verzeichnen konnten. 

In der 20.Minute Ecke von rechts. Stiller fand zwar Vagnoman, dessen Kopfball war aber kein Problem für Atubolu, der sehr gut stand. Gefährlich wurde es in Folge wieder in Person von Undav. Der kam aus sieben Metern zum Abschluss und Ginter musste für den bereits geschlagenen Atubolu auf der Linie retten (28.).

Nach etwas mehr als einer halben Stunde war Atubolu etwas zu leichtfertig, brachte Eggestein mit einem schlampigen Zuspiel in Schwierigkeiten. Nartey fing das Spielgerät ab, legte zu Undav, der aber aus etwa 15m vorbei zielte. Auch drei Minuten später war es der Nationalspieler der, nach Flanke von Vagnoman, aus spitzem Winkel rechts an Atubolu scheiterte. 

Die letzten fünf Minuten liefen in der MHP-Arena und die Gäste überließen dem VfB weitestgehend den Ball. So auch die Möglichkeit für Nartey in der 41.Minute, nach Kopfballablage Undav. Da klärte Atubolu stark. Dennoch immer wieder die Nadelstiche der Gäste, so auch in der 43.Minute. Da war Scherhant links im Strafraum zum Abschluss gekommen, traf aber nur das linke Außennetz. 

Keine Nachspielzeit und Pause in Stuttgart! 

Stuttgart bleibt an der Spitze mit dabei 

Demirović entscheidet Spiel mit spätem Treffer 

Die zweite Hälfte begann auf beiden Seiten zunächst ohne personelle Wechsel. Auch die Systematik blieb ähnlich. Die Freiburger standen sehr tief, machten das gut, suchten ihr Heil in Kontern.

So auch gleich in der 48.Minute. Nach Bestes Verlängerung war Suzuki quasi komplett durch, wurde aber im letzten Moment von Jeltsch abgegrätscht. Nach der anschließenden Ecke verzog Eggestein. Die Stuttgarter kamen zwar immer wieder in die gefährlichen Zonen, allerdings fehlte die Effizienz. So scheiterte auch El Khanouss aus spitzem Winkel erneut an Atubolu (51.). In der 58.Minute verpasste Rosenfelder, Undav kam zum Kopfball. Zu zentral und kein Stress für Atubolu.

Doppelter Wechsel nach einer Stunde bei den Schwaben. Mittelstädt und Führich ersetzten Nartey und Hendriks. Das Spiel plätscherte zwischenzeitlich so etwas dahin. Zwei Wechsel nun auch bei den Breisgauern: Irié und Osterhage kamen für Beste und Manzambi (68.). Trotz, oder wegen der Wechsel, lief aktuell beiderseits wenig zusammen. In der 71.Minute der nächste Abschluss auf Seiten des Sportclubs. Suzuki prüfte Nübel, der allerdings souverän parieren konnte.

Die 76.Minute lief und die Gäste legten personell nach. Höler und Grifo kamen beim Sportclub für Scherhant und Suzuki. Für El Khanouss und Karazor war eine Minute später Feierabend, bei Stuttgart neu dabei Chema und Demirović. Ogbus kam dann noch für Treu, dann war es das erst einmal mit den Personalien (78.)

Demirović sticht spät
Das war in Summe mehr als verdient. Auch wenn den Gastgebern oftmals die Ideen fehlten, vieles doch sehr linkslastig verlief, nun die Führung. Undav startete links durch, hatte Demirović gesehen. Der nahm die Kugel stark mit, versenkte spektakulär in den rechten Winkel. 

Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. In der 92.Minute kam der eingewechselte Ogbus noch einmal zum Schuss, Nübel parierte aus kurzer Distanz. 

Content: Michael Kaiser vom 01.02.2026
Fotos: Brück 

Gelingt VfB die perfekte englische Woche? 

Wenige Höhepunkte und keine Treffer im ersten Spielabschnitt

Beim VfB gibt's nach dem 3:2 Erfolg zuhause gegen Frankfurt nur einen Wechsel. Nartey startet für Demirović.

Union-Coach Baumgart verändert sein Team gegenüber dem 1:1 Remis in Augsburg gleich auf vier Positionen. Köhn fehlt gesperrt, Ansah, Jeong und Trimmel nehmen zunächst auf der Bank Platz. Neu dabei Kemlein, Burcu, Juranovic und Haberer.

Schiedsrichter ist heute Deniz Aytekin, der
die Begegnung pünktlich angepfiffen hatte. Aytekin war dann auch gleich zu Beginn gefordert, zeigte Burcu nach einem rüden Einsteigen gegen Mittelstädt die gelbe Karte.

Die Schwaben waren zunächst besser im Spiel, hatten auch durch Vagnoman in der 7.Minute die erste Chance. Führich hatte durchgesteckt, Vagnoman aus spitzem Winkel abgezogen. Kein Problem für Rönnow im Tor von Union.

Pfosten rettet für den VfB
Das hätte in der 13.Minute die Führung für die Gäste sein können. Schneller Gegenzug der Eisernen und über links ging es schnell. Ilic kam zum Abschluss, machte alles richtig, scheiterte aber am Pfosten. 

Nächste Szene, diesmal für die Hausherren. Mittelstädt hatte den Ball schön mitgenommen, nachdem Stiller verlagert hatte. Mittelstädt probierte es aus der Distanz, fast 30m, aber über das Tor 26.).

Das Spiel war auch nach etwas mehr als einer halben Stunde, freundlich formuliert, von Taktik geprägt. Nartey erzwang in der 37.Minute einen Ballverlust der Hauptstädter, Stiller passte flach zu Undav und der traf mit seinem Schuss das Außennetz. Die Hausherren hatten zwar wohl Richtung 60% Ballbesitz,am Ende fehlte aber die Durchschlagskraft. 

Die Nachspielzeit in der MHP-Arena betrug nur eine Minute. Dann ging es in die Kabinen. 

Führich bringt Schwaben in Front 

Ex-Stuttgarter Jeong trifft in der Schlussphase zum Ausgleich 

Die zweite Halbzeit lief und es gab auf beiden Seiten zunächst keine personellen Änderungen. Aktiver blieben weiter die Hausherren, wobei Union auch seine Nadelstiche zu setzen versuchte.

Nach einer Möglichkeit von Undav im direkten Eins gegen Eins mit Rönnow (49.), ehe Union in der 53.Minute hätte in Führung gehen können. Nach einem Doppelpass zwischen Ilic und Burcu schloss dieser ab, der Abschluss wurde aber zur Ecke geklärt. Auch zwei Minuten später wurde es nach einer Berliner Ecke gefährlich. Haberer schoss rechts vorbei.

Führung durch Führich
Bei diesem Spielverlauf musste wohl eine Einzelleistung her. Das war in der 59.Minute auch der entscheidende Faktor, als Führich den Ball aus 17m, nach Zuspiel Hendriks, sehenswert ins linke untere Eck versenkte.

Mit der Führung haben sich die Schwaben etwas weiter nach hinten einsortiert, während Berlin wieder mehr Risiko auf dem Weg nach vorne hejen5 musste.
Doppelter Wechsel bei den Gästen in der 69.Minute: Nsoki und Ansah lösten Juranovic und Burcu ab.
Auch die Hausherren reagierten, brachten Jeltsch und Demirović für den Torschützen Führich und Nartey. Union nahm Schäfer runter, brachte dafür Jeong (alle 75.).

Die Chance für Stiller in der 80.Minute. Mit zwei schnellen Pässen ging es nach vorne, Stiller kam zum Abschluss, verzog über das Tor. Das hätte die Vorentscheidung sein können, vielleicht müssen.

Joker zünden - Ausgleich durch Jeong
Das ist der Fußball. Hatte der VfB noch vor drei Minuten die Entscheidung verpasst, traf nun Jeong ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein. Nsoki war links bis zur Grundlinie durchgegangen, hatte stark zurückgelegt und den Torschützen perfekt bedient (83.).

Vier Minuten später, 87., erneut wieder Jeong. Der wurde halbrechts perfekt freigespielt, scheiterte aus 10m an Nübel. Der VfB hatte das Spiel zu diesem Zeitpunkt aus der Hand gegeben. 
Drei Wechsel bei Stuttgart in der Schlussminute: Chema, Arevalo und Assignon kamen für Stiller, Vagnoman und Hendriks.

Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. Weitere Chancen blieben aus. Am Ende stand ein für Union schmeichelhaftes Unentschieden. 

Content: Michael Kaiser vom 18.01.2026
Fotos: Brück 

Frankfurt geht früh in Führung 

VfB dreht Rückstand durch Demirović und Undav

Nach dem fulminanten 4:1 in Leverkusen ändert VfB-Trainer Hoeneß sein Team nur auf einer Position. Nartey rückt auf die Bank, für ihn startet Demirović. Der hatte am Wochenende erst sein Comeback nach Verletzungspause gefeiert.

Die Gäste müssen nach dem 3:3 gegen den BVB gleich auf drei potenzielle Starter verzichten. Brown und Larsson fehlen krank, Uzun leidet unter Fußbeschwerden. Dafür beginnen Amenda und Kalimuendo, sowie der vom Afrika-Cup zurückgekehrte Skhiri.

Blitzstart für die Gäste durch Kristensen
Frankfurt lief zunächst hoch an, so auch in der 4.Minute. Chabot unterlief prompt der Fehler zum Einwurf für die Hessen. Aus diesem resultierte schließlich eine Ecke und die sollte Folgen haben. Doans Ball landete am kurzen Pfosten, dort verlängerte Kristensen. Die Kugel nahm eine hohe Kurve und landete hinter Nübel im Netz der Gastgeber.
Ecke auf der anderen Seite in der 10.Minute. Theate hatte eine hohe Flanke geklärt, Stiller scharf von rechts geflankt. Der Ball ging an Freund und Feind vorbei, wurde final erst am zweiten Pfosten von Theate geklärt.

Zweikampf mit Folgen im Mittelfeld. In der 15.Minute waren Chabot und Ebnoutalib zusammengekracht. Kein Foul, aber der Frankfurter Neuzugang blieb zunächst liegen, wurde behandelt. Nach kurzer Pause ging es weiter für ihn, ehe er in der 20.Minute passen musste. Für ihn kam Bahoya neu ins Spiel. Der Begegnung fehlten zwar etwas die Momente der Anfangsphase. Spannend blieb es allemal.

Ausgleich VfB durch Demirović
Da sah Santos in der 27.Minute im Frankfurter Tor nicht gut aus. Zwar vom eigenen Kollegen, es war Amenda, etwas behindert, ließ der Keeper eine Flanke von Mittelstädt aus den Händen fallen. Demirović reagierte am schnellsten, konnte aus wenigen Metern Entfernung einnetzen.
Dieser Treffer beflügelte die Männer in Weiß.

So wurde Leweling in der 31.Minute in die Tiefe geschickt, wo er im Strafraum einen Haken schlug und abzog. Der Flachschuss nicht präzise genug und kein Problem für Santos.

Führung Stuttgart durch Undav
Die 35.Minute lief und der VfB hatte das Spiel gedreht. Vagnoman hatte Undav gefunden, der mit links abzog. Sein Schuss wurde noch entscheidend abgefälscht und landete im linken unteren Eck. Führung für die Hausherren. 

Die Gäste aus Frankfurt sichtlich beeindruckt und man musste sich neu erfinden. Am Drücker blieb weiter Stuttgart. Zunächst war es Stiller aus der Distanz, den von Santos geklärten Ball brachte Undav per Kopf Richtung Tor. Santos zur Stelle in der 37.Minute. Zwei Minuten später zögerte der Keeper beim Herauslaufen, ließ Vagnoman aus spitzem Winkel zum Abschluss kommen. Wieder gerettet vom jungen Frankfurter Schlussmann. 

Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten. Diese wurde auch, wie seit der Rückrunde vorgegeben, auf der Anzeigetafel laufen lassen. So lief die 2.Minute der Crunchtime und Leweling prüfte Santos, der sich lang machen konnte und parierte, mit einem Schlenzer. Dann ging es in die Kabinen. 

Wilder Fußballabend im Neckarpark 

Nartey erlöst Stuttgart mit seinem spätem Treffer 

Nach der Pause ging es vor 59.500 Zuschauern personell zunächst unverändert weiter. Auch das Spiel lief wie in weiten Teilen des ersten Abschnitts. Die Schwaben drückten weiter.

In der 50.Minute setzte sich Leweling durch gegen Theate, konnte Undav anspielen. Dessen Schuss wurde geblockt. Im Gegenzug sorgte Doan für Gefahr. Sein Abschluss nach eigenem Dribbling aber zu zentral und kein Problem für Nübel. Bei Führich fehlten in der 58.Minute nur Zentimeter zum nächsten VfB-Erfolg. Er ließ Kristensen stehen, schlenzte aus dem Stand knapp rechts am Tor vorbei. Im Anschluss Wechsel bei den Hausherren. Nartey ersetzte nun Demirović. Nächste Großchance, knapp eine Stunde gespielt. Diesmal versuchte es Undav aus vollem Tempo. Auch hier fehlten nur wenige Zentimeter.

Chancenwucher bei den Schwaben
Mittlerweile sollte das Auslassen größter Möglichkeiten den Gastgebern Sorgen bereiten. In der 64.Minute hatte Führich einen ganz starken Ball zu Undav gespielt und der scheiterte am herauseilenden Santos.
Doppelwechsel bei den Hessen in der 66.Minute: Götze und Dahoud kamen für Knauff und Höjlund neu in die Mannschaft. Auch die Frankfurter setzten Nadelstiche. Bahoyas Pass in der 70.Minute geriet allerdings zu lang für Kalimuendo.
Beim VfB machten sich aktuell Bouanani und Jeltsch für ihre Einwechslungen bereit. In der 74.Minute war es dann soweit Chabot und Führich gingen vom Platz.

Erneuter Doppelwechsel auch bei den Gästen. Ab der 76.Minute kamen Amaimouni (Debüt für die Eintracht) und Collins für Doan und Skhiri.

Jokertor durch Amaimouni
Das ließ sich doch sehen. Gerade einmal vier Minuten auf dem Platz traf der Joker mit starkem Abschluss ins linke Eck (80.). Der Pass kam vom ebenfalls eingewechselten Dahoud, der das Spiel geschickt verlagert hatte.  Zwei Minuten nach diesem Ausgleich die Möglichkeit sogar zur Gästeführung. Kristensens Schlenzer knapp am rechten Pfosten vorbei.

Mittlerweile konnte man hier von einem offenen Schlagabtausch reden. Mit der Taktiktafel mussten beide Trainer nicht mehr arbeiten.

Führung VfB durch eingewechselten Nartey
Stuttgart ging in der 87.Minute erneut in Front. Undav hatte durchgesteckt auf Vagnoman, der von rechts quergelegt. Nartey war eingelaufen und traf im vollen Tempo aus kurzer Entfernung. 

Die Nachspielzeit betrug, wie im ersten Abschnitt fünf Minuten. Auch wenn die Eintracht drückte, hielt die Abwehr der Schwaben. Abpfiff und drei Punkte. 

Content: Michael Kaiser vom 13.01.2026
Fotos: Brück 

Druck auf Sandro Wagner wächst 

Abwechslungsreiche Halbzeit mit zwei Treffern auf jeder Seite 

Beim VfB Stuttgart gibt's gegenüber dem 2:0 Auswärtserfolg in Mainz vier Wechsel. Karazor, Leweling, Zagadou und Bouanani starten heute, auf der Bank nehmen zunächst Vagnoman, Tomás, Chabot und Chema Platz

Dem gegenüber nur ein Tausch beim Kollegen Wagner vom FC Augsburg. Der ersetzt nach der 0:1 Heimniederlage gegen den BVB Kömür (Bank) durch Kade.

Schiedsrichter der heutigen Partie war Harm Osmers. Der hatte dann auch pünktlich um 17:30 Uhr angepfiffen. Der VfB lief zunächst hoch an, Zwang Dahmen oftmals zu langen Abschlägen. Die Gäste mittlerweile auch im Pressing, Mann gegen Mann, über den ganzen Platz.

Augsburger Führung durch Rieder
Schlotterbeck hatte in der 8.Minute einen langen Ball nach vorne geschlagen, Kade sich gegen Jeltsch durchgesetzt. Der Abschluss aus spitzem Winkel kein Problem für Nübel. Allerdings blieben die Fuggerstädter auf dem Gaspedal und Claude-Maurice probierte es mit dem Abstauber. Auch da war Nübel zur Stelle. Beim dritten Versuch, diesmal durch Rieder, war der Keeper des VfB geschlagen.

Ausgleich VfB durch Elfmeter Mittelstädt
In der 14.Minute kamen sich Schlotterbeck und Zagadou im Augsburger Strafraum näher, zogen sich gegenseitig an den Trikots. Als dann Schlotterbeck plötzlich den Arm um den Hals des Stuttgarters hatte, ging der zu Boden. Der VAR meldete sich, prüfte auf möglichen Strafstoß. Harm Osmers ging selbst an den Monitor, gab Elfmeter für die Gastgeber. Fragwürdig, aber am Ende für Mittelstädt nicht entscheidend. Der blieb cool, schob ins linke Eck ein.

In der 24.Minute eine bockstarke Parade von Dahmen. Assignon hatte Undav in zentraler Postion angespielt, der abgezogen. Sei es Schuss kam flach aufs rechte Eck, wo Dahmen aber stark abgetaucht war und klären konnte.

Erneute Führung der Gäste durch Massengo
Nübel hatte in der 26.Minute Karazor kurz vor dem eigenen Strafraum angespielt. Der ging nach einem Zweikampf mit Massengo zwar zu Boden, aber kein Foul. So konnte der Sechser die Kugel aufnehmen und an Nübel vorbei ins linke Eck versenken.

Die sehr offensiv agierenden Stuttgarter ging voll ins Risiko, wurden nun bestraft. Man würde sehen , wie die Antwort ausfällt. Die Spielanteile lagen deutlich beim VfB, ohne jedoch Kapital aus der Überlegenheit schlagen zu können.

Undav trifft zum 2:2
In der 38.Minute das zweite Comeback nach Rückstand. El Khanouss blieb  rechts stabil, blockte einen Befreiungsschlag von Giannoulis. Über Stiller landete die Kugel wieder beim Zehner, der die Kugel gefühlvoll ins Zentrum brachte. Undav stieg hoch, nickte aufs linke Eck. Dahmen am Ball, aber zu spät. Das Spielgerät war hinter der Linie. Dahmen hatte sich bei der Szene offenbar wehgetan, konnte aber nach kurzer Behandlung weitermachen. 

Die Nachspielzeit betrug sechs Minuten, wohl auch der VAR-Unterbrechung und vier Treffern geschuldet. In der 49.Minute noch einmal die Schwaben. Der Distanzschuss von El Khanouss knapp über das Tor. Halbzeit! 

Undav entscheidet das Spiel gegen Augsburg 

Doppelpack des Nationalspielers zum Arbeitssieg der Schwaben 

Mit Wiederanpfiff gab es keine personellen Änderungen bei beiden Teams. In der 47.Minute gleich eine Chance für Bouanani. Der war allerdings zu überrascht nach Ecke Stiller und dem Volley von Mittelstädt. So kam das Leder zu Banks, der klären konnte.

Knapp eine Stunde mittlerweile gespielt und der VfB war das aktivere Team. Dies allerdings, ohne sich größere Chancen erspielt zu haben. Ein Schuss von Rieder (60.) landete auf dem Tornetz, ein Versuch von Zagadou (61.) links vorbei. Doppelwechsel bei den Augsburgern. Claude-Maurice und Banks mussten runter. Neu dabei Essende und Gouweleeuw (62.).  Wechsel nun auch beim Gastgeber. Tomás kam für Bouanani (68.). Doppelwechsel VfB in der 74.Minute: El Khanouss und Karazor hatten Feierabend, neu dabei Führich und Nartey. Der FCA hatte mehr und mehr Probleme ins Pressing zu kommen. Bisher ohne Folgen.

Die Schluss-Viertelstunde war angebrochen und in der 77.Minute hatte Essende plötzlich, halbrechts völlig freistehend, die Chance zur erneuten Führung. Der setzte die Kugel aus 9m und bester Postion über das Tor von Nübel.

Erste VfB-Führung durch Undav
Auch wenn sich dieser Treffer nicht unmittelbar angedeutet hatte, nahm der Druck der Hausherren doch zu. So dann auch in der 80.Minute. Führich dribbelte auf den Strafraum zu, fand Stiller an der Strafraumkante. Der legte in die halblinke Postion zu Undav ab. Der zog sofort ab und die leicht abgefälschte Kugel schlug hinter Dahmen ein. 

Doppelter Wechsel bei Augsburg unmittelbar nach dem Gegentor. Saad und Kömür ersetzten Kade und Rieder. In der 86.Minute fast die Entscheidung durch Tiago Tomás. Der traf allerdings nur das Außennetz. 

Es gab noch einmal fünf Minuten obendrauf. Stuttgart nahm die Minuten geschickt von der Uhr, hielt die Gäste weit vom eigenen Tor weg. Augsburg lief die Zeit weg. Das war es dann für die Truppe von Sebastian Hoeneß. 

Content: Michael Kaiser vom 09.11.2025
Fotos: Brück 

Die Rotationsmaschine läuft auf beiden Seiten

Mainz per Handelfer Amiri vorne, Führich mit dem Ausgleich 

Das dürfte heute eine historische Rotation in einer Bundesliga-Partie sein.

VfB-Coach Hoeneß wechselt die Feldspieler im Vergleich zum 0:1 unter der Woche in Istanbul komplett. Also zehn Neue in der Startformation.
Gegenüber Henriksen greift auch zur Rotation, lässt nur vier Spieler aus der Elf gegen Mostar (1:0 Heimerfolg) zu Beginn ran. Dies sind im Tor Zentner, Kapitän Widmer, Mohr und Sano. Der "Rest" ist neu.

Schiedsrichter ist heute Felix Zwayer, der pünktlich in der MHP-Arena angepfiffen hatte. Das könnte durchaus ein Spiel der Überraschungen werden. Zumindest hatte Mainz-Coach Henriksen zu Beginn Widmer nach links beordert, Mwene auf rechts. Beim VfB dirigiert Zagadou dürfte sofort die Dreierkette bei seiner Rückkehr dirigieren.
Das erste Highlight, sprich Chance, für den VfB und Leweling. Undav hatte eine Flanke von Fűhrich zur Bogenlampe werden lassen, Leweling per Kopf den Abschluss gesucht. Kein Problem für Zentner im Mainzer Gehäuse. Die Hausherren wechselten im Spiel häufig die Seiten, was zu einem läuferischen Aufwand bei den Gästen führte.

Nächste Aktion Richtung Tor, erneut für die Gastgeber in der 19.Minute. Führich im Duell mit da Costa und Glück, dass seine Flanke Undav vor die Füße fällt. Überrascht allerdings auch der Nationalstürmer, so dass Zentner retten kann. In der 23.Minute die erste Chance für die 05er. Amiri hatte einen Freistoß von links in Zentrum gebracht, erreichte da Costa. Der setzte sich zwar gegen Natey durch, köpfte aber knapp daneben. Weitere Angriffe der Schwaben blieben oftmals im Ansatz stecken oder es fehlte der letzte, entscheidende Ball.

Strafstoß Mainz, Führung durch Amiri
Aufregung in der 39.Minute um ein vermeintliches Handspiel von Chema im eigenen Strafraum. Der hatte den Ball im Luftduell an der Arm bekommen, die Szene lief aber zunächst weiter. Dann meldete sich Bastian Dankert, der heutige VAR, und die Szene wurde überprüft. Die Entscheidung final Elfmeter für die Gäste. Den vermeldete Amiri sicher oben ins linke Eck. Keine Chance für Nübel. Genervt nicht nur das Publikum, sondern auch Sebastian Hoeneß. Der sah, nach kurzer Diskussion mit Schiri Zwayer, gelb.

Ausgleich durch Fűhrichs Traumtor
Die Nachspielzeit betrug drei Minuten. In der wohl letzten Minute der Verlängerung der verdiente Ausgleich für die Männer in weiß. Vagnoman hatte am linken Flügel bedient. Der zog sehenswert nach innen, schlenzte die Kugel überragend in die Ecke. Kategorie Traumtor! 

Halbzeit in Stuttgart.

Arbeitssieg für den VfB Stuttgart gegen Mainz

Undav entscheidet enges Spiel zugunsten der Schwaben 

Personell kamen die Teams unverändert aus den Kabinen. Gleich, nach nicht einmal einer Minute, die Chance für Stuttgart in Person von Stenzel. Der hatte es, nach per Lupfer probiert. Schöne Flugeinlage von Zentner und zur Ecke geklärt.

Möglichkeit für Mainz über die rechte Seite und da Costa. Der hatte in der 55.Minute etwas Platz, zog halbrechts im Strafraum nach einer Art Doppelpass mit Zagadou, ab. Nübel war aber gewohnt schnell unten und hatte geklärt.

Die 62.Minute und Doppelwechsel beim Gastgeber: Nartey und Stenzel gingen runter, neu dabei Stiller und Assignon. Die Männer mit dem roten Brustring nun klar im Vorwärtsgang. Auch Mainz reagierte, brachte in der 66.Minute Sieb und Hanche-Olsen für Kohr und Hollerbach.  Erneut doppelter Tausch bei Sebastian Hoeneß. El-Khanouss und Tiago Tomás ersetzten Führich und Leweling (72.). Eine Minute später die letzte Aktion von Zagadou. Der führte noch einen "intensiven" Zweikampf mit Sieb und musste im Anschluss, von Wadenkrämpfen geplagt, runter. Für ihn neu dabei Chabot.

Führung durch Undav 
Dieser Treffer hatte sich nicht unbedingt angedeutet, das wird aber dem VfB egal sein. Undav lief plötzlich in der 80.Minute völlig frei auf Zentner zu, vollendete mit einem Chipball. Zuvor hatte sich Bell übelst bei langen Ball von Nübel verschätzt. 
Veratschnig ersetzte nun beim FSV Widmer. 

Die Hausherren schraubten kräftig an ihrer guten Heimbilanz und erst in der 86.Minute brachte Mainz mit Weiper einen gelernten Stürmer für Bell. Nordin ersetzte Bell. Somit waren schon die Schlussminuten angebrochen. Die Nachspielzeit wurde mit sieben Minuten angezeigt. 

In der exakt 91.Minute die Möglichkeit zum Ausgleich für Veratschnig. Der setzte aber seinen Kopfball, nach Flanke Nebel, wenige Zentimeter am langen Pfosten vorbei. 

Abpfiff in Stuttgart und der VfB schnappt sich drei Punkte im Kampf um die Spitzenplätze. 

Content: Michael Kaiser vom 26.10.2025
Fotos: Brück 

Heidenheim verteidigt sehr konzentriert 

Keine Treffer im ersten Spielabschnitt 

Drei Änderungen in der Startelf des VfB gegenüber dem 0:2 in Basel. El Khanouss, Karazor und Chabot starten, während Hendriks, Stiller und Tiago Tomás zunächst auf der Bank Platz nehmen. 

Die Gäste aus Heidenheim ändern nach dem ersten Sieg der Runde gegen Augsburg, nach den ersten Punkten für die Saison, nur eine Position. Für Conteh, der sich im Training eine Knieverletzung zuzog, startet Kerber. 

Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Tobias Stieler, der hier pünktlich um 15:30 Uhr angepfiffen hatte. Die Hausherren waren, nicht ganz unerwartet, sofort um Kontrolle bemüht. So auch bereits in der 6.Minute erste Gefahr für das Tor von Ramaj. Föhrenbach hatte sich nach einem Einwurf überraschen lassen, Bouanani lief durch und kam im Sechzehner aus spitzem Winkel zum Abschluss. Sein Schlenzer ging knapp links vorbei. Auch in der Folgezeit lief die Kugel gut beim VfB, auch wenn der FCH sehr konzentriert zur Sache ging. 

In der 20.Minute auch die Möglichkeit für Nübel sich auszuzeichnen. Kaufmann kam, nach Zuspiel Föhrenbach, plötzlich halblinks im Strafraum zum Abschluss. Nübel packte zu, konnte die Situation im Nachfassen entschärfen. Hier waren mittlerweile fast 30min gespielt und der Ballbesitz der Hausherren lag deutlich über 60%. 

Nach einer guten halben Stunde (31.) prüfte Chabot Ramaj mit einem satten Schuss aus etwa 30m. Kein großes Problem für den Keeper. Die Heidenheimer Abwehr ließ auch bis in die letzten Minuten der ersten Halbzeit nichts zu. In der Schlussminute doch die Gäste: Über Niehues und Traoré kam der Ball zu Kaufmann. Der aber über das Tor. 

Die Nachspielzeit betrug lediglich eine Minute. Quasi mit dem Halbzeitpfiff dann doch die Chance zur Führung für Stuttgart. Ramaj wehrte aber eine gefährliche Flanke ab. Dann ging es in die Kabinen. 


Stuttgarter Arbeitssieg am Sonntag 

El Khanouss trifft zum VfB-Sieg 

Auch wenn es hier deutlich Luft nach oben gibt, ging es personell zunächst vor 60.000 Zuschauern unverändert weiter. Die ersten zehn Minuten verliefen nahezu identisch wie weite Teile der ersten Halbzeit. Der VfB blieb bemüht den Druck zu erhöhen, die Gäste aber immer auf Sendung.

An der Bank der Stuttgarter liefen derweil Vorbereitungen für die ersten Wechsel. In der 57.Minute war es dann soweit: Drei Neue mit Al-Dakhil, Stiller und Tiago Tomás. Vom Platz gingen Jaquez, Karazor und Bouanani. Kurz nach dem Wechsel noch etwas Slapstick. Erst hatte Chabot Standprobleme in Strafraumnähe des VfB. Da aber auch Kaufmann strauchelte konnte Mittelstädt klären.

Eine Stunde mittlerweile verstrichen und Torchancen blieben dünn gesät. Zumindest gab es in der 61.Minute des Spiels. Ramaj hatte einen Schuss von Chabot ins Toraus geklärt.

Führung VfB durch El Khanouss 
Das hatte sich nicht zwingend angedeutet. In der 65.Minute hatte sich El Khanouss etwa 18m vor dem Tor den Ball zurecht gelegt, vollstreckte flach. 

Jetzt mussten die Gäste aus dem Reaktionsmodus kommen, hier mehr initiativ werden. Zunächst aber, in der 72.Minute, der nächste Versuch der Hausherren aus der Distanz. Auch zwei Minuten später taten sich Räume auf für Stuttgart. Siersleben klärte eine scharfe Hereingabe von Mittelstädt. 

Wechsel beim 1.FC Heidenheim in der 75.Minute. Dorsch musste runter, neu dabei Schimmer. Starke Szene von Ramaj in der 77.Minute. Der Keeper fischte dem einschussbereiten Leweling den Ball vom Fuß. 
79. Minute und Doppelwechsel beim FCH: Kerber und Niehues gingen runter, neu dabei Busch und Wagner. 
In der 84.Minute plötzlich die Chance zum Ausgleich. Nach einem Ballverlust von Assignon landete die Kugel unverhofft bei Schimmer im Strafraum. Der kam zum Schuss, holte aber nur eine Ecke raus. Doppelter Wechsel noch einmal bei Heidenheim. Weigel und Kölle ersetzten Kaufmann und Ibrahimovic. Beim VfB kamen nochmal Nartey und Hendriks für wenige Minuten, lösten El Khanouss und Leweling ab. 

Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. Zu Beginn der "Crunchtime" traf Demirović, der Treffer wurde aber wegen eines Offensivfouls des Torschützen einkassiert. Am Ende blieb es beim Stuttgarter Arbeitssieg. 

Content: Michael Kaiser vom 05.10.2025
Fotos: Brück 

Demorović trifft zur Pausenführung 

Stiller vergibt Foulelfmeter   

Nach der 1:3 Niederlage in Freiburg wechselt Sebastian Hoeneß auf drei Positionen. Vagnoman, Bouanani und Kapitän Karazor nehmen zunächst auf der Bank Platz. Dafür starten Tomás, Chema und Assignon. Die Kapitänsbinde übernahm zunächst Demorović.

Bei den Gästen erwartungsgemäß gegenüber dem 2:1 Heimerfolg gegen Augsburg nur ein Tausch: Für Pyrka startet Saliakas.

Schiedsrichter Stegemann hatte im Neckarpark pünktlich angepfiffen. Vom Beginn an ein flottes Spiel und in der 4.Minute gingen die Gastgeber vermeintlich in Führung. Demorović allerdings im Abseits. Nach diesem Weckruf blieb es zunächst bei Aktionen überwiegend in der neutralen Zone. Der überwiegende Ballbesitz lag bei den Schwaben, ohne hieraus große Möglichkeiten entwickelt zu haben.

Stiller vergibt Elfmeter
Bittere Szene für St.Pauli in der 23.Minute. Tomás war in den Strafraum gezogen, wurde von Smith nur minimal touchiert und der Pfiff ertönte. Elfmeter für die Hausherren. In der 25.Minute also die denkbar größte Chance für den VfB. Stiller lief an, schoss schwach und unplatziert in die rechte Ecke. Dorthin war auch Vasilj abgetaucht, klärte.

Führung VfB durch Demirović
Mitten in eine kurze Ballbesitzphase der Hanseaten, kurz vor der Pause, doch noch die insgesamt verdiente Führung für Stuttgart.  Leweling hatte nach starkem Pass von Chema auf Demirović durchgesteckt. Der umspielte im Strafraum noch einige Gegenspieler, schloss dann ab. 

Die Nachspielzeit wurde mit zwei Minuten. Hier passierte nichts und mit einer knappen Führung für das Hoeneß-Team ging es in die Kabinen. 

FC St. Pauli bleibt zu harmlos 

El Khanouss entscheidet die Partie 

Personell ging es auf beiden Seiten zunächst unverändert weiter. Das aktivere Team waren die Gastgeber.

Zweiter Treffer Stuttgart durch El Khanouss
Das war in der 50.Minute fein herausgespielt. Zunächst hatte Leweling von links geflankt, Demorović im Strafraum prallen lassen und El Khanouss von halblinks mit ganz viel Gefühl ins lange, rechte Eck gezirkelt.

Latte verhindert Anschlusstreffer
Zwei Minuten später verpasste Oppie die direkte Antwort. Der linke Flügelspieler war nach innen gezogen, kam an einen langen Ball von der rechten Seite. Sein Dropkick an die Latte. Glück für die Stuttgarter.

Der nächste Angriff lief, in der 54.Minute wieder der FC St. Pauli. Diesmal war es Pereira Lage mit einem Schlenzer. Nübel aber zur Stelle. Im Zwei-Minuten Takt ging es weiter. Diesmal tauchte Demorović frei vor dem Tor auf, fand in Vasilj seinen Meister.

Zweiter Abseitstreffer VfB
Wieder lag die Kugel im Netz, 58.Minute. Stiller hatte scharf in die Mitte geflankt, Demorović den Ball nicht berührt, aber den Keeper irritiert. So landete der Ball im Tor, fand aber keine Anerkennung.  
Zwei Spielerwechsel bei den Gästen: Ab der 62.Minute ersetzten Afolayan und Kaars Pereira Lage und Houtondji. Der eingewechselte Afolayan setzte sich gleich in Szene. In der 67.Minute monierte er ein Foul an sich so sehr, dass in Schiedsrichter Stegemann gelb verwarnte. Kontersituatuon für die Hamburger. Fujita und Afolayan kommen in Überzahl, scheiterten aber am herauseilenden Nübel. In der 73. Minute auch der erste Wechsel bei den Schwaben. Führich kam für Tiago Tomás. Metcalfe ersetzte bei St.Pauli Sinani. 

Die Schluss-Viertelstunde war in der MHP-Arena angebrochen. In der 75.Minute die nächste Chance VfB, diesmal die Mittelstädt. Der kam nach einer Ecke am zweiten Pfosten an den Ball, traf aber nur das Außennetz. Die Kiezkicker hatten sich auf Konter eingerichtet, scheiterten aber immer wieder im letzten Drittel. Zwei weitere Wechsel FC St. Pauli in der 82.Minute. Ritzka und Pyrka kamen für die restlichen Minuten. Runter vom Feld gingen Dzwigala und Saliakas. 

Schlussphase in der MHP-Arena. Die letzten fünf Minuten waren angebrochen. Hendriks und Bouanani bekamen noch ihre Einsätze. Runter gingen Mittelstädt und Demirović. 

Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten und in der 92.Minute ersetzten Karazor und Nartey Leweling und Chema. Feierabend in Stuttgart und ein verdienter Erfolg für den VfB. 

Content: Michael Kaiser vom 19.09.2025
Fotos: Brück 

Woltemade beginnt gegen den FC Bayern

Harry Kane trifft zur Pausenführung für den Rekordmeister 

Nach all den Diskussionen der Sommerpause  um einen möglichen Transfer zum FC Bayern steht Nick Woltemade, dessen ungeachtet, heute in der ersten Elf von Trainer Sebastian Hoeneß.

Der VfB Stuttgart startet wie folgt: Bredlow - Mittelstädt, Chabot, Jaquez, Vagnoman - Stiller, Karazor - Führich, Undav, Leweling - Woltemade.

Der deutsche Rekordmeister schickt folgende Elf ins Rennen um den ersten Titel der Saison: Neuer - Stanisic, Tah, Upamecano, Laimer - Goretzka, Kimmich - Díaz, Olise, Gnabry - Kane.

Geleitet wurde die heutige Begegnung von Harm Osmers, der auch pünktlich angepfiffen hatte. Die erste Szene gehörte den Gästen. Kimmich sah Goretzka starten, bediente ihn in der 6.Minute per Chip. Der konnte die Kugel zwar noch mit der Brust annehmen, geriet aber etwas aus dem Gleichgewicht, traf nur das Außennetz. Der Druck auf den VfB nahm deutlich zu. Die Gäste offensiv präsenter, in der Abwehr sehr konzentriert.

Kane trifft für die Bayern
Das war natürlich ein starkes Ding von Kane. In der 18.Minute kam die Kugel zum englischen Nationalstürmer und der vollstreckte mehr als souverän. Ein einfacher Chipball von Olise, noch abgefälscht von Jaquez, hatte genügt und Kane aus 17m satt ins linke Eck abgezogen.

Den ersten Abschluss der Schwaben erlebten die Fans erst in der 22.Minute. Vagnoman hatte rechts etwas Platz, passte quer zu Undav. Aus etwa 18m visierte der das rechte untere Eck an, am Ende fehlte die Power um Neuer zu gefährden. Eine Minute später war es erneut Vagnoman gegen Díaz, Höhe Strafraum. Der Stuttgarter war nach langem Schlag von Bredlow durchgestartet, scheiterte aber erneut an Neuer. In der 25.Minute waren die Bayern wieder am Zug. Kane hatte zu Laimer durchgesteckt, der entschied sich für den Lupfer, setzte die Kugel über das Tor. 

Aktuell, gespielt war gut eine halbe Stunde, hatten die Bayern etwas das Tempo aus der Partie genommen. Gefährlicher wurde es erst wieder in der 38.Minute, Gnabry hatte gepasst, Olise präzise bedient, der aber seinen Kopfball über den Kasten von Bredlow gesetzt. 

Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten, dann ging es in die Kabinen der MHP-Arena. 

Bayern sichern sich ersten Titel der Saison 

Treffer von Leweling kam für die Schwaben zu spät 

Unverändert ging es für beide Teams vor 60.000 Zuschauern in die zweite Halbzeit. Der Spielverlauf blieb ähnlich dem ersten Durchgang. Die Gastgeber zwar um Druck bemüht, die Abwehr der Bayern allerdings souverän.

Die erste Möglichkeit gehörte dem Pokalsieger. In der 58.Minute kam Karazor im Strafraum der Bayern, nachdem Undav clever durchgelassen hatte, zum Abschluss. Ein Stürmer ist der Kapitän der weiß-roten allerdings nicht. So schoss er Díaz an, Chance vertan.

In der 62.Minute wurde es auf der anderen Seite gefährlich. Tah hatte den Ball erobert, Olise in Folge Kane bedient. Der startete links im Strafraum durch, zog ab und scheiterte aus spitzem Winkel an Bredlow. Doppelter Wechsel bei den Schwaben (71.): Für Chabot und Führich waren nun Hendriks und Demirovic dabei. Be den Bayern musste der angeschlagene Laimer raus, neu dabei Boey. Zwei Minuten später ein Hammer von Leweling aus etwa 20m und zentraler Postion. Da musste Neuer sein komplettes Können aufbieten, den von Upamecano leicht abgefälschten Ball mit dem hochgerissenen rechten Arm zu klären.

Vorentscheidung durch Díaz
Das war nicht gut genug verteidigt von den Hausherren. In der 77.Minute konnte Stanisic das Spiel nach vorne treiben, Kane verlagerte nach rechts. Dort hatte Gnabry sehr viel Platz, konnte Díaz im Zentrum bedienen. Der war top positioniert, konnte einnicken. Die Vorentscheidung zu Gunsten des deutschen Meisters?

Kim und Guerrero kamen für Gnabry und Upamecano (82.). Assignon und Nartey ersetzten beim VfB Karazor und Vagnoman. Die Bayern hatten hier alles im Griff, spielten die Zeit geschickt runter. In der 87.Minute noch ein letzter Wechsel der Gastgeber. Chema, also Andres Baixauli, kam für Stiller. Pflichtspieldebüt für den jungen Neuzugang von Real Madrid. Auch die Bayern wechselten noch einmal, bzw., doppelt. Karl und Bischof für Olise und Goretzka.

Die Nachspielzeit sollte angemessene vier Minuten betragen.

Anschlusstreffer durch Leweling
Eine Minute vor dem Ende doch noch der Treffer für die Stuttgarter. Eine Flanke von rechts wurde verlängert und Leweling konnte sich per Kopf gegen Boey durchsetzen und traf. Aber wohl zu spät. 

Das Spiel ist aus und die Bayern sind Supercup-Sieger 2025.

Content: Michael Kaiser vom 16.08.2025
Fotos: Sport News Südwest 

VfB versucht den Heimfluch zu beenden 

Schwache erste Halbzeit endet torlos 

Die beiden Trainer vertrauen weitestgehend den Teams der Vorwoche. Sebastian Hoeneß ersetzt gegenüber dem wilden 4:4 bei Union Berlin lediglich den angeschlagenen Millot durch Rieder. Der zuvor gesperrte Woltemade kehrt zwar in den Kader zurück, zunächst bleibt ihm jedoch der Bankplatz. 

Gästecoach Frank Schmidt ändert ebenfalls nur eine Personalie. Für Conteh startet nach dem 0:4 zuhause gegen den FC Bayern heute Siersleben. 

Schiedsrichter der heutigen Begegnung ist Tobias Welz. Der hatte dann auch pünktlich um 20:30 Uhr das Spiel in der MHP-Arena angepfiffen. Nach zehn gespielten Minuten blieben bisher die Torszenen aus. Der VfB übernahm jedoch mehr und mehr die Spielkontrolle. Die erste Torchance für die Hausherren in der 13.Minute. Stiller hatte mit viel Gefühl auf Demirovic weitergeleitet, Dessen Direktabnahme ging rechts am Tor von Müller vorbei.  Als Leckerbissen konnte man dieses Spiel tatsächlich nicht beschreiben. Der VfB mit deutlichem Übergewicht, aber eben ohne den letzten Pass. 

In der 31.Minute hatte Undav den perfekten Pass aus dem Mittelfeld in die Schnittstelle zu Demirovic gespielt. Der scheiterte am herausstürmenden Keeper der Heidenheimer. Die erste Chance für die Gäste in der 39.Minute. Da ging es plötzlich über die linke Seite schnell nach vorne und Krätzig kam aus halblinker Position zum Abschluss. Knapp vorbei, ans linke Außennetz. 

Die letzten fünf Minuten der ersten Spielhälfte waren angebrochen, das Spiel blieb unverändert. In der 42.Minute hatte Undav die Möglichkeit, setzte aber seinen Schlenzer, nach Zuspiel von Führich, über das Heidenheimer Tor. 

Die Nachspielzeit sollte zwei Minuten betragen, dann wir in Stuttgart Pause. 

Stuttgart trifft nur Pfosten und Latte

Honsak mit spätem Siegtreffer für den FC Heidenheim

Zunächst ging es auf beiden Seiten personell vor 60.000 Zuschauern unverändert weiter. In der 53.Minute dann der erste Wechsel für Stuttgart. Woltemade ersetzte von nun an Stergiou.

Die Latte rettet für Nübel
Das war knapp und mehr als glücklich. Nach einer Ecke für Heidenheim in der 56.Minute war Mainka zum Kopfball gekommen. Chabot hielt den Fuß dazwischen und fälschte so an die eigene Latte ab.
Auf der Gegenseite Demirovic mit der nächsten Großchance in der 59.Minute: Undav hatte in den Lauf seines Sturmpartners gechipt, der sich aber zu viel Zeit mit dem Abschluss ließ. So war Krätzig noch dazwischen, konnte entscheidend stören.

Top-Freistoss von Rieder und fast die Führung für Stuttgart (63). Der Ball flog über die Mauer, war aber dann vielleicht zu zentral, um Müller zu bezwingen.
In der 70.Minute wechselte der VfB erneut: Rieder ging runter, dafür Leweling neu dabei. Zeitgleich auch der Doppelwechsel für den FCH: Conteh und Kerber kamen für Busch und Dorsch. Immer wieder im "Infight", zumindest verbal, VfB-Kapitän Karazor und Schiri Welz. Nach einem Foul, bzw. einem Zuspätkommen gegen Beck, wäre auch eine gelbe Karte möglich gewesen (70.)

In der 79.Minite zwei Wechsel beim Gastgeber. Stenzel war nun für Demirovic auf dem Platz, Bruun Larsen ersetzte Führich. Bei Heidenheim war für Pieringer Feierabend, neu dabei Honsak.

Diesmal Lattentreffer Woltemade
In der 80.Minute war die Kugel nach einem Getümmel Woltemade vor die Füße gefallen. Der legte sich die Kugel noch zurecht, traf aber aus 7m nur die Latte.

Undav an den Außenpfosten
Das gibt es nicht. Diesmal, 84.Minute, war es Undav, der nur den Außenpfosten traf. Das könnte sich noch rächen. Alle Zahlen sprechen für den Pokal-Finalisten, ein Treffer wollte nicht gelingen.

Honsak mit der Gästeführung
Heidenheim stellte soeben, 89.Minute, den Spielverlauf komplett auf den Kopf. Nach Ballverlust von Bruun Larsen spielte Schöppner den Ball ins Zentrum zu Honsak. Der schlug noch einen Haken und schlenzte das Leder aus 15m ins linke Eck. Keine Chance für Nübel. 

Den geschockten Gastgebern sollten noch vier Minuten Zeit bleiben. Zunächst hier aber ein Doppelwechsel, 92., für Heidenheim. Keller und Föhrenbach sollten noch etwas Prämie verdienen, raus gingen Beck und Krätzig. 

Dann ertönte der Abpfiff und Stuttgart hatte das 6.Heimspiel in Folge verloren. 

Content: Michael Kaiser vom 25.04.2025
Fotos: Sport News Südwest 

Mit Unentschieden in die Pause 

Stergiou und Burke treffen zum Halbzeitstand 

Vier Änderungen beim VfB Stuttgart gegenüber dem 4:0 Erfolg in Bochum. Mittelstädt und Stiller kommen aus ihren Sperren zurück, Jeltsch und Leweling rücken ebenfalls in die Startformation. Jaquez, Hendriks, Keitel und Rieder nehmen zunächst auf der Bank Platz.

Die Personalien bei Werder sind schnell erzählt. Trainer Werner vertraut exakt der gleichen Elf, die vergangene Woche mit 2:0 gegen Frankfurt erfolgreich war.

Schiedsrichter ist in Stuttgart heute Daniel Schlager. Der VfB von Beginn an die aktivere Mannschaft und nach gerade einmal einer Minute mit der ersten Chance. Ein Freistoß von Stiller landete bei Demirovic, dessen Kopfball direkt in die Arme von Zetterer. In der 7.Minute Gefahr für das Tor der Schwaben. Burke war halbrechts durchgebrochen, dann aber aus spitzem Winkel an Nübel gescheitert. In der 11.Minute scheiterte Lynen mit seinem Kopfball aus 5m erneut an Nübel. Auch Schmid konnte den Keeper im VfB-Kasten nicht überwinden. Die Antwort des VfB im direkten Gegenzug und Woltemade. Der war nach Flanke von Führich, 13., zum Abschluss gekommen, allerdings lenkte ausgerechnet Mitspieler Stiller den Ball seitlich am Tor der Werderaner vorbei.

Führung VfB durch Stergiou
Die 19.Minute war angebrochen und ein tiefer Pass auf Stergiou sorgte für mächtig Stress bei Werders Schmid. Der stand unglücklich und Stergiou konnte ihn umkurven, ließ noch Zetterer stehen und schon ins leere Tor ein. Auch in der Folgezeit blieb Führich der Antreiber und Flankengeber. In der 26.Minute wurde es für Bremen erneut gefährlich. Zunächst Stiller mit dem Ballgewinn, Leweling mit dem Abschluss. Zunächst geblockt, aber der nächste Versuch von Leweling deutlich gefährlicher und nur knapp links vorbei.

Ausgleich durch Burke
Das ging in der 32.Minute recht einfach. Ballverlust der Schwaben im Mittelfeld und ein Steckpass von Weiser reichte, um Burke in Szene zu setzen. Der stand plötzlich völlig frei, zog Richtung Tor und ließ Nübel keine Chance, netzte flach rechts unten ein. Der Treffer wurde noch kurz vom VAR wegen möglichen Abseits überprüft und blieb bestehen. 

In der 38.Minute erneut ein Angriff der Hanseaten. Gute Flanke von Schmid auf den zweiten Pfosten zu Burke. Der konnte die Kugel nicht verarbeiten, gab Mittelstädt die Chance mit langem Bein zu klären. 
Chabot musste in der 42.Minute beim VfB verletzt vom Platz, neu dabei Chabot. 

Die Nachspielzeit sollte zwei Minuten betragen, dann war Halbzeit in Stuttgart. 

Schwaben verlieren in Unterzahl 

Doppelpack von Burke macht den Unterschied 

Wechsel bei den Hausherren vor 60.000 Zuschauern mit Wiederanpfiff. Für Leweling war nun Rieder dabei. Auch nach der Pause bemühten sich die Schwaben um Kontrolle.

Die erste Möglichkeit erst in der 57.Minute durch Woltemade. Die Gäste hatten den Ball am eigenen Strafraum vertendelt, Führich von links flanken lassen. Der fand im Zentrum Woltemade, der den Ball per Kopf nicht aufs Tor brachte. Links vorbei!

Gelb-rote Karte für Woltemade
Das Tempo und auch die Präzision im Spiel waren aktuell etwas verloren gegangen. Dafür Aufregung um Woltemade. Der war von Friedl unter Druck gesetzt worden, Weiser hat gedoppelt und wurde vom Ex-Bremer mit der Spitze am Knöchel getroffen. Nach der ersten Gelben in der 49.Minute (Ellenbogeneinsatz) die zweite Verwarnung und somit gelb-rot. Ob man diese Karte, auch angesichts der vorherigen gelben Karten geben musste, da schieden sich die Geister. Mit einem Mann weniger standen die Hausherren nun etwas tiefer.

Im Neckarpark war die Schluss-Viertelstunde angebrochen. Beim Gast machte sich Bittencourt warm, stand in der 77.Minute bereit, kam für Stage. Doppelwechsel beim VfB: Keitel und Bruun Larsen ersetzten ab der 79.Minute Führich und Karazor. Die Möglichkeiten auf beiden Seiten blieben nahezu aus. Hier stand die Fehlervermeidung ganz oben auf der "To Do Liste".  In der 83.Minute die Chance zur Bremer Führung. Friedl kam nach einem Block im Strafraum aus dem Rückraum zu einem satten Abschluss. Nübel ließ nach vorne klatschen, Rieder final klären. Bei Bremen der nächste doppelte Tausch. Köhn und Silva kamen in der 84.Minute für Duksch und Agu. Undav ersetzte beim VfB Demirovic.

Burke mit dem Doppelpack
In der letzten Minute der regulären Spielzeit nun doch die Führung für den Gast. Bittencourt spielte den überraschenden Steckpass wo Burke kreuzte, an den Ball kam und flach einschob. 

Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten. Chancen konnte sich keines der Teams mehr erarbeiten und es blieb beim Auswärtserfolg für die Bremer. 

Content: Michael Kaiser vom 13.04.2025
Fotos: Sport News Südwest 

Über den Pokal nach Europa? 

VfB Stuttgart führt zur Pause nach Kunstschuss von Stiller 

Beiden Krisenclubs bietet sich heute Abend die Möglichkeit zumindest nach einem Titel zu greifen und für die Schwaben zudem eine weitere Option in den internationalen Wettbewerb einzuziehen.

Sebastian Hoeneß wechselt im Vergleich zur 0:1 Niederlage in Frankfurt nur einmal. Für Führung startet Woltemade.

Leizipgs Neu-Coach Löw ändert sein Team gegenüber dem 0:1 in Mönchengladbach auf drei Positionen Klostermann, Haidara und Baumgartner finden sich auf der Bank wieder, neu dabei dafür Nedeljkovic (Startelfdebüt) , Vermeeren und Sesko.

Schiedsrichter der heutigen Partie ist Sven Jablonski, der auch pünktlich angepfiffen hatte. Die Mannschaften brauchten keine Anlaufzeit. Noch keine Minute war gespielt und die Zuschauer sahen den ersten Angriff des VfB und sofort den Gegenzug der Sachsen , der zur Ecke führte. Die erste Chance der Begegnung für die Gastgeber in der 5.Minute. Der lange Ball von rechts erreichte im Strafraum Mittelstädt, der es aus sechs Metern, linke Postion, per Volley probiert. Abgefälscht, über das Tor.

Stiller mit der Führung
Die anschließende Ecke von links, hereingebracht von Mittelstädt, wurde brandgefährlich. Sesko hatte vermeintlich geklärt, raus aus dem Strafraum. Dort kam aus gut 19m Entfernung Stiller zum Schuss, nahm mit rechts volley ab. Das Ding schlug halbrechts unter der Querlatte ein. 

In der 9.Minute die nächste Großchance der zuletzt kriselnden Gastgeber. Woltemade hatte an der Strafraumgrenze zu Demirovic weitergeleitet, der am Fünfer gegen Bitshiabu zum Abschluss kam. Vandevoordt war auf dem Pfosten, wehrte zur Seite ab. 

In der 15.Minute eine erste Reaktion des Pokalsiegers aus 2023. Openda hatte sich halblinks in Stellung gebracht, schloss flach ab. Nübel war allerdings im  kurzen Eck abgetaucht. Zwei Minuten später war es erneut Openda, der sich mit einem Schritt von Jeltsch gelöst hatte und aus spitzem Winkel von links abzog. Nächste starke Reaktion von Nübel. Auch in den Folgeminuten wurde das Mittelfeld auf beiden Seiten sehr schnell überbrückt. Gefährliche Abschlüsse blieben aus. 

Nächste Möglichkeit für RB in der 31.Minute durch Xavi nach einem geklärten Ball. Ähnliche Postion wie bei Stillers Treffer, jedoch noch abgefälscht. So kam die Kugel Richtung rechtes Toreck. Ein Ball für Nübel. Keine Gefahr für das Stuttgarter Gehäuse. Gute Schussposition für Leipzig bei einem Freistoß, halblinke Position und gute 20m Entfernung. Der Versuch von Raum, knapp über das Tor. 

Die Nachspielzeit sollte zwei Minuten betragen, dann ging es in die Kabinen. 

Schwaben stehen im Pokalfinale 

Leweling und Woltemade treffen zum Sieg 

Personell ging es auf beiden Seiten vor 60.000 Zuschauern zunächst unverändert weiter. Die Statistik des Spiels blieb ebenfalls dem ersten Abschnitt sehr ähnlich. Auf beiden Seiten ging es zügig durchs Mittelfeld.

In der 54.Minute klärte Jeltsch gegen Sesko und es ging schnell. Demirovic zog nach links, schloss ab. Dabei wurde Orban am Arm getroffen, der aber nah am Körper war. Kein Elfmeter! Eine Minute später Woltemade mit einem Kopfball, den Vandevoordt nicht festhalten konnte. Ecke für den VfB, zunächst ohne Folgen.

Woltemade mit dem 2:0
Das hatte sich tatsächlich angedeutet. Die Schwaben standen in dieser Phase auf dem Gaspedal. Raum unterlief in der 57.Minute ein folgenschwerer Fehler im Spielaufbau. Nach einem doppelten Doppelpass zwischen Demirovic und Woltemade stand der plötzlich überraschend frei, schob die Kugel unter Bitshiabu durch ins linke Toreck.

Sesko mit dem Anschlusstreffer
Die Reaktion von Leipzig ließ nicht lange auf sich warten. Raum wurde zunächst von Chabot geblockt, dann bekam Karazor den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Orban bediente Sesko halblinks im Strafraum, der völlig freistehend die Kugel am Keeper vorbeischob. Anschluss und Hoffnung für die Gäste in der 62.Minute. Wechsel bei RB Leipzig: In der 70. Minute ging Nedeljkovic vom Feld, für ihn kam Baumgartner.

Der dritte Treffer für den VfB durch Leweling 
Das könnte jetzt in der 73.Minute so eine kleine Vorentscheidung gewesen sein. Die Verlängerung von Woltemade per Kopf wurde von Leweling im Getümmel im Fünfer von Leweling final über die Linie gedrückt. Kurzes Zittern im ausverkauften Rund. Der Treffer wurde auf mögliches Abseits geprüft und blieb bestehen.  

Eine Minute später fast das 4:1 durch Woltemade. Dessen Lupfer landete auf der Querlatte und von dort in den Armen des Leipziger Keepers. Wechsel auch beim VfB in der 77. Minute. Stergiou für den Torschützen Leweling. Auch RB reagierte. Gomis kam neu für für Baku (80.).

Die Gäste suchten weiter ihre Möglichkeiten, kamen aber erst in der 87.Minute zu einer Doppelchance. In der 87.Minute traf Sesko aus dem Zentrum die Querlatte, Den zurückprallenden Ball nahm Openda per Seitfallzieher. Die Kugel ging direkt ins Gesicht von Jeltsch, der zu Boden ging. Dann wurde die Szene abgepfiffen. Schiedsrichter Jablonski hatte Da wohl ein zu hohes Bein von Openda gesehen. 

Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten. Hier ein weiterer Wechsel des Vizemeisters: Touré nun für Demirovic (93.). Abpfiff in Stuttgart! 

Content: Michael Kaiser vom 02.04.2025
Fotos: Sport News Südwest 









Engagierte Leistung im Kampf um Europa

VfB Stuttgart führt zur Pause durch Treffer von Demirovic 

Beim VfB stehen drei Änderungen an. Stergiou (Rotsperre), Führich und Undav (beide Bank) fehlen in der Anfangself. Neu, nach dem 2:2 in Kiel, sind Al-Dakhil, Jeltsch und Demirovic.

Xabi Alonso verändert nach dem 0:2 in der Champions-League gegen die Bayern sein Team auf zwei Positionen: Mukiele und Andrich rücken in die Startformation. Es fehlen Hermoso (Schulterverletzung) und Arthur (Bank).

Das Spiel wurde von Schiedsrichter Siebert freigegeben und die Werkself stand sofort auf dem Gaspedal. In der 3.Minute kam Frimpong über die rechte Außenbahn, fand aber, bereits in den Strafraum eingezogen, im Zentrum keine Anspielstation. Die Schwaben brauchten bis zur 7.Minute, ehe der erste Angriff über die linke Seite rollte. Bevor der Pass zu Leweling kam, hatte die Defensive von Bayer geklärt. Frimpong entwickelte sich zum Alleinunterhalter, war auch in der 11.Minute maßgeblich beteiligt. Zunächst nach innen gezogen, wurde sein Schuss zur Ecke abgefälscht. Chance vertan.

Demirovic zur VfB-Führung
Stuttgart war nicht oft vor dem Leverkusener Tor aufgetaucht aber in dieser 15.Minute mit ganz viel Entschlossenheit. Nach einem Ballverlust der Gäste ging es ganz schnell. Mittelstädt hatte etwas Platz, legte am Strafraum zu Woltemade, der die Übersicht behielt und zu Leweling weiterleitete. Dessen Schuss konnte Hradecky noch klären, gegen den Nachschuss von Demirovic war er machtlos. 

Die Antwort von Bayer in der 21.Minute: Schick kam, nach Steilpass von Grimaldo, im Strafraum an die Kugel, musste aber bedrängt direkt abnehmen. Deutlich über das Tor. Vier Minuten später war es ein Freistoß von Grimaldo aus dem linken Halbfeld. Der Ball erreichte zwar Schick, der aber den Ball nicht drücken konnte. Die nächsten Minuten verliefen etwas ruhiger. Leverkusen zwar bemüht, aber mit einem Mangel an Durchschlagskraft. 

Mittlerweile waren in der MHP-Arena die letzten fünf Minuten der ersten Spielhälfte angebrochen. In der letzten Minute der regulären Spielzeit noch die Doppelchance für die Schwaben. Zunächst kam Millot zu Abschluss, geklärt von Hradecky. Im Anschluss versuchte es Stiller. Geblockt von Hincapie. 

Nach einer Minute Nachspielzeit war Halbzeit in Stuttgart. 

Wilder Ritt in der zweiten Halbzeit 

Stuttgarter geben spät 2 Tore Führung aus der Hand 

Hier ging es zunächst ohne personelle Änderungen weiter. Leverkusen kam mit viel Elan, die effektivere Mannschaft blieb der VfB

Woltemade mit der 2:0 Führung
Das ging zu leicht. Millot setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch, spielte exakt in den Lauf von Woltemade. Der hatte halbrechts extrem viel Platz, konnte halbrechts im Strafraum positioniert abschließen. Die Kugel schlug im linken Toreck ein.

Frimpong mit dem Anschlusstreffer
In der 56. Minute fiel Andrich der Ball nach einem Freistoß von Xhaka am Strafraumrand vor die Füße. Sein abgefälschter Abschluss landete bei Frimpong, der Nübel mit einem Schuss aus 8m ins linke Eck überwinden konnte. Im Anschluss wechselte Bayer doppelt. Boniface und Adli kamen für Grimaldo und Garcia. Die Spielanteile lagen aktuell eher bei der Werkself.

Xhaka mit Eigentor zum 3:1
Nach einem Befreiungsschlag (61.) von Hradecky ging es schnell. Über Woltemade kam der Ball zu Leweling, der anschließend Demirovic im Strafraum bediente. Der scheiterte zwar an Hradecky, der Abpraller landete am Arm von Xhaka und von dort im Leverkusener Gehäuse. Der Treffer wurde noch auf ein mögliches Abseits von Woltemade in der Entstehung gecheckt, aber alles sauber. Treffer hatte Bestand.

Hincapie verkürzt auf 2:3
Nach einer Ecke von rechts (67.) verkürzte Bayer erneut. Mukiele wollte im Zentrum zum Ball, der landete aber etwas glücklich bei Hincapie. Der zog von halblinks aus 13m  ab, traf ins linke Toreck.  Nach dem Treffer wechselte Sebastian Hoeneß doppelt, brachte Vagnoman und Undav für Leweling und Millot. In der 74.Minute hatte auch Andrich bei Leverkusen Feierabend, für ihn kam Arthur. Beim VfB ersetzte Bilal ab der 78.Minute Demirovic. Chabot kam für Al-Dakhil.

Im Neckarpark waren die letzten zehn Minuten der regulären Spielzeit angebrochen. In der 82.Minute fast der Ausgleich für Bayer. Mukiele kam von rechts zum Flanken, am rechten Pfosten kam Adli aus gut 7m zur Direktabnahme. Der Ball flog ganz knapp am rechten Pfosten vorbei. Ob Nübel darf rangekommen wäre, man durfte es bezweifeln. Die Männer mit dem roten Brustring suchten nach Entlastung, aber der Druck nahm zu.

Ausgleich durch Stillers Eigentor
Bitter für die Schwaben. In der 88.Minute hatte Boniface war links in den Strafraum eingedrungen, schlenzte ab Jeltsch vorbei in die Mitte. Stiller ging mit der Fußspitze hin, verlängerte ins eigene Tor.

Die reguläre Spielzeit war verstrichen, fünf Minuten gab es obendrauf.

Schick schockt VfB
Das durfte nicht wahr sein. Bayer drückte weiter und in der 94.Minute traf Schick für Bayer. Frimpong hatte sich gegen Führich durchgesetzt und mit seiner Flanke Schick gefunden. Der lief im Zentrum ein köpfte per Aufsetzer ins linke Eck. Kurz danach traf Boniface sogar noch die Latte. 

Abpfiff und Sieg für Bayer in Stuttgart. 

Content: Michael Kaiser vom 16.03.2025
Fotos: Ralf Brück 

Unentschieden zur Pause

Traumtor von Stiller, Ausgleich durch Olise 

Nur einen Wechsel nimmt VfB-Coach Sebastian Hoeneß gegenüber dem 1:1 Unentschieden bei der TSG Hoffenheim vor. Für den an der Ferse verletzten Stergiou rückt Vagnoman wieder in die Startelf.

Vincent Kompany wechselt im Vergleich zum 4:0 gegen die Frankfurter Eintracht auf vier Positionen. Für Ito, Pavlovic (krank) , Kimmich (Sehnenreizung) und Müller beginnen Davies, Goretzka, Palhinha und Kane.

Schiedsrichter der heutigen Partie war Benjamin Brand, der hier auch pünktlich angepfiffen hatte. Von Beginn an entwickelte sich eine flotte Begegnung. Die erste echte Chance hatte Vagnoman, der plötzlich im Strafraum frei an den Ball kam, Neuer mit einem Lupfer überwinden wollte. Der war aber herausgeeilt, konnte die Situation entschärfen. In Folge blieben die Schwaben das aktivere Team. Der VfB versuchte es in der Breite, während die Bayern ihr Heil im Zentrum mit Tempo suchten.

Gute Möglichkeit für die Gäste in der 16.Minute. Nach einem Konter wurde Olise auf der rechten Seite in Szene gesetzt, scheiterte aber 14m vor dem Tor aus spitzem Winkel. Die Antwort, zwei Minuten später, für Führich und den VfB. Der Nationalspieler hatte mit viel Effekt abgezogen, Neuer konnte nur mit den Fäusten klären. Unachtsamkeit in der 22.Minute bei den Hausherren. Vagnoman hatte nicht mitbekommen, dass Jeltsch zu ihm passen möchte und Sané spritzte in die Lücke. Sein Pass kam zu Musiala, der aber, im Strafraum stehend, rechts am Tor vorbeizielte. Vier Minuten später hatte Sané erneut die Chance nachdem Musiala auf ihn durchgesteckt hatte. Im letzten Moment konnte Jeltsch dazwischen Grätsche. Eine gute halbe Stunde gespielt und Undav an den Pfosten. Leweling hatte von der Grundlinie gepasst, Woltemade durchgelassen und Undav abgeschlossen.

Führung für den VfB durch Stiller
Die 34.Minute und der Strich von Stiller. So ließ sich diese Aktion am ehesten beschreiben. Sané hatte die Kugel an der Außenbahn verloren und die Schwaben schalteten blitzschnell um. Final kam Stiller an der Kante des Strafraums zum Abschluss, schweißte das Ding oben rechts in den Winkel.

Nach der Führung der Stuttgarter wurden die Bayern aktiver.  Der Freistoß von Sané aus zentraler Postion war in der 44.Minute kein Problem. Gefährlicher wurde es eine Minute später.

Ausgleich Bayern durch Olise
Die Schwaben waren weit aufgerückt und wurden eiskalt erwischt. Sanés Pass in die Tiefe auf Olise war perfekt, der Franzose startete durch, konnte Nübel mit einem klugen Ball ins lange Eck überwinden. Dieser Ausgleich wurde lange auf mögliches Abseits geprüft. Am Ende zählte der Treffer. Nach zwei Minuten Nachspielzeit und drei Minuten VAR-Arbeitszeit ging es in die Kabinen. 

Südgipfel geht an die Bayern 

Goretzka und Coman treffen zum Sieg in Stuttgart

Personell ging es personell auf beiden Seiten unverändert weiter. Auch der Spielverlauf ähnelte dem Richtung Ende des ersten Spielabschnitts. Die Bayern blieben das gefährlichere Team.

Folgerichtig kamen auch die Chancen für die Bayern. So in der 61.Minute. Olise hatte von rechts direkt Richtung Tor abgezogen. Nübel konnte zur Ecke klären, die nichts einbrachte. Jetzt der erste Tausch bei den Bayern. Coman kam für Sané. Zwei Minuten später (63.) scheiterte Kane aus 13m erneut an Nübel.

Führung Bayern durch Goretzka
Aller guten Dinge sind drei. Eine Minute nach Kane bekam Goretzka nach einem Fehler und riskanten Zuspiel von Nübel auf Stiller die Chance. Der Mittelfeldspieler eroberte das Leder, lief durch und drückte entschlossen den Ball über die Linie.

Doppelwechsel bei den Hausherren in der 70.Minute: Millot und Hendriks ersetzten Leweling und Chabot. Der eingewechselte Chabot hatte dann auch drei Minuten nach seiner Einwechslung die Chance zum Ausgleich. Woltemade hatte abgelegt, aber Chabot schoss aus 14m ein gutes Stück über das Gehäuse von Nübel. In der 75.Minute der nächste Wechsel beim FCB: Laimer ging vom Platz, neu dabei Stanisic.

Die Stuttgarter wurden wieder aktiver, drängten auf den Ausgleich. Ab der 81.Minute sollte Bruun Larsen neue Impulse setzen, dafür ging Führich vom Platz. Demirovic kam für Karazor. Bayern schaffte es immer wieder früh den Ball zu gewinnen. Das erleichterte die Defensivarbeit.  In der 85.Minute konnte Woltemade für Undav ablegen, dessen Schuss wurde aber von Olise geblockt.

Drei Wechsel beim deutschen Rekordmeister in der 87.Minute: Ito, Müller und Gnabry neu dabei für Davies, Musiala und Olise.

Coman mit der Entscheidung
Da wurde der VfB, hoch aufgerückt, eiskalt erwischt. Coman hatte den Ball im rechten Mittelfeld erobert, Nübel sehr weit aus seinem Tor. So hatte Coman keine Mühe den Keeper zu rumlaufen und ins leere Tor einzuschieben. Die Entscheidung in Stuttgart. 

Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten. Chancen blieben Mangelware und so gewinnen die Bayern den Südgipfel beim VfB. Abpfiff! 

Content: Michael Kaiser vom 28.02.2025

Undav mit der Pausenführung 

FC Augsburg fehlen die Ideen in der Offensive 

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge schrillen bei den Schwaben die Alarmglocken. Um den Absturz in eine handfeste Krise zu vermeiden, bietet das heutige Pokalspiel gegen den FC Augsburg die beste Möglichkeit. Nach dem 1:2 vom letzten Samstag gegen die Gladbacher Fohlen ändert Trainer Hoeneß sein Team, teils gezwungen, auf fünf Positionen. Rouault (gewechselt), Al-Dakhil (verletzt), Woltemade (krank), Millot und Leweling (beide Bank) fehlen, dafür neu in Team Mittelstädt, Karazor, Führich, Undav und Chabot. Diese Startformation soll es richten: Nübel - Mittelstädt, Hendriks, Chabot, Stergiou - Führich, Stiller, Karazor, Bruun Larsen - Demirovic, Undav.

Beim FCA nimmt Trainer Thorup gegenüber dem 1:1 beim FC St. Pauli drei Änderungen vor. Für Dahmen, Bank und Essende starten Labrovic, Schlotterbeck und Tietz. Daraus ergab sich diese erste Elf: Labrovic - Schlotterbeck, Gouweleeuw, Matsima - Giannoulis, Jakic, Onyeka, Wolf - Claude-Maurice, Rexhbecaj - Tietz.

Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Sascha Stegemann, der auch pünktlich um 20.45 Uhr das erste Viertelfinale des laufenden Wettbewerbs angepfiffen hatte. Die erste Flanke Richtung Tor kam, bereits in der ersten Minute, von den Hausherren. Kein Problem für Labrovic. Schwieriger, auch teurer, dürfte das Feuerwerk im Augsburger Block werden. Da wurde einiges an Pyrotechnik verarbeitet.

Die erste Spiel-Viertelstunde blieb geprägt von dem Streben nach Kontrolle, bzw. dem Vermeiden von Fehlern. Entsprechend bleiben Torchancen auf beiden Seiten zunächst aus. Auch nach etwas mehr unveränderte Ausrichtung, auch wenn der VfB zwischenzeitlich etwas höher presst. Der FCA blieb allerdings fokussiert und machte die Räume wieder dicht. Nächster Ansatz von Gefahr in der 24.Minute über die linke Stuttgarter Angriffsseite. Wurde dieser Angriff noch geblockt, sollte es eine Minute später umso gefährlicher werden. Regelrecht aus dem Nichts tauchte Undav nach Zuspiel von Stiller im Sechzehner auf, pflückte die Kugel runter. Final scheiterte Undav noch an Labrovic.

Undav zielt genauer
Nach der ersten Großchance des Nationalstürmers blieb das Team mit dem Brustring weiter am Drücker. So in der 31.Minute. Die Gäste erlaubten sich einen dicken Schnitzer und Undav war zur Stelle. Nach einem tiefen Pass über die linke Außenbahn schoss Onyeka Undav an, von dem sprang die Kugel zu Demirovic der wiederum zurück auf Undav legte. Der musste nur noch gegen die Laufrichtung von Labrovic einschieben. Nach Überprüfung auf mögliche Abseitsstellung, zählt der Treffer. 
Führung Stuttgart! 

Dieser Treffer zeigte Wirkung. Die Fuggerstädter suchten die Antwort, ohne Gefahr entwickeln zu können. Es blieb bei einem langen Schlag in den Strafraum von Wolf , der den Kopf von Tietz fand. Dessen Kopfball jedoch nicht gefährlich genug um Nübel ernsthaft zu prüfen. Gefährlicher wurde es auf der Gegenseite in der letzten Minute der regulären Spielzeit. Da traf Führich mit links nur den Pfosten, nachdem er Matsima hatte stehenlassen. 

Die Nachspielzeit in Stuttgart betrug zwei Minuten, dann ging es für die Teams zum Pausentee. 

VfB Stuttgart mit viel Mühe im Halbfinale

Im Pokal zählt am Ende nur das Weiterkommen 

Die zweite Halbzeit lief und beide Teams verzichteten vor 59.000 Zuschauern zunächst auf Wechsel. Die erste Möglichkeit, gerade eine Minute gespielt, hatte Führich für die Hausherren. Sein Schlenzer wurde von Matsima zur Ecke geblockt, die keine Gefahr brachte. 

Beim FC Augsburg ersetzten nach 58min Essende und Kömür Schlotterbeck und Rexhbecaj. Das bedeutete das Ende der bisherigen Dreierkette. Essende sortierte sich neben Tietz ein, während Kömür im offensiven Mittelfeld Claude-Maurice unterstützen sollte. Augsburg wechselte in der 69.Minute erneut. Für Onyeka kam Maier in die Partie. Beim VfB machten in der 70.Minute Bruun Larsen und Führich Platz für Keitel und Leweling. 

Unmittelbar nach der Auswechslung ein kurzer Moment der Unsortiertheit und ein Abschluss aus der Distanz von auf Augsburger Seite. Den Ball von Kömür konnte Nübel nicht festhalten, aber zur Seite klären und dann die Kugel vor dem aneilenden Essende sicher machen. In der 79.Minute eine Art Antwort der bayrischen Schwaben.  Für Jakic und Wolf auf Augsburger Seite war der Arbeitstag in der 83. Minute beendet, dafür nun Jensen und Pedersen auf dem Feld. Millot durfte beim VfB für den Torschützen Undav kommen. 

Auch in den Schlussminuten ein unveränderter Spielverlauf. Die Gäste blieben bemüht, aber zu ungefährlich. So zeigte das Display des vierten Offiziellen noch vier Minuten Zeit für die Gäste an. Zeit für den einen fehlenden Treffer um sich zumindest in die Verlängerung zu retten. 

Auch diese Zeit verstrich und das Spiel ist aus. Der erste Halbfinals der laufenden Runde heißt VfB Stuttgart. 

Content: Michael Kaiser vom 04.02.2025
Fotos: Steven Mohr 

VfB Stuttgart fehlt die letzte Präzision 

N'Goumou zur Pausenführung für die Borussen 

Stolze sieben Wechsel nimmt VfB-Coach Hoeneß gegenüber dem 1:4 unter der Woche gegen PSG vor. Der wiedergenesene Nübel kehrt für Schwolow ins Tor zurück. Dafür fehlen die gesperrten Chabot und Karazor. Zusätzlich verzichtet Hoeneß auf Vagnoman, Mittelstädt, Führich und Undav. Neben Nübel stehen Stergiou, Rouault, Hendriks, Bruun Larsen, Woltemade und Demirovic neu in der Startelf.

Bei den Gästen belässt es Trainer Seoane bei drei Änderungen. Neu in der Startelf sind Itakura, Ngoumou und Sander für Friedrich, Cvancara und Reitz, der verletzt passen muss.

Schiedsrichter Hartmann hatte pünktlich angepfiffen. Die erste Aktion, über die linke Seite und Woltemade. Der ging in der 2.Minute zwar an Itakura vorbei, allerdings prallte der Ball von seinem Fuß ins Toraus. Im Gegenzug probierte es die Borussia über links. Nach einer Flanke geriet der Abschluss zu einem harmlosen Kopfballaufsetzer. Die erste gute Chancen hatten die Gäste in der 6.Minute. Stöger wurde steil geschickt, ließ die Kugel am Rande des Strafraums einmal aufspringen und versuchte es per Dropkick. Nübel war zur Stelle, parierte stark. Unmittelbar nach dieser Großchance war es wieder der VfL Borussia der nach vorne drängte. Hack kam gleich doppelt zum Abschluss, wurde aber beide Male geblockt. Bruun Larsen setzte sich auf der Gegenseite mit Geschick und etwas Glück durch, wollte nach innen geben. Am rechten Pfosten packte allerdings Nicolas zu. Chance vertan (15.).

Gefahr vor dem Gladbacher Tor in der 22.Minute,  Bruun Larsen hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt, flankte ins Zentrum. Da war Demirovic aufgetaucht, kam aus 7m zum Kopfball. Der verfehlte das Gehäuse links um rund zwei Meter.

Gästeführung durch N'Goumou
Das hatte sich aus dem Spielverlauf nicht zwingend angedeutet. Ein einfacher Doppelpass zwischen Weigl und N'Goumou genügte, um die Abwehr der Schwaben auszuhebeln. Der Torschütze tauchte halbrechts im Strafraum auf, legte sich die Kugel noch mit der Brust etwas vor und vollstreckte knallhart unter die Querlatte. Der erste Saison-Treffer für N'Goumou. 

In Folge suchte der VfB weiter die Präzision im letzten Drittel vor dem Gladbacher Tor. Es blieb auf beiden Seiten bei Ansätzen, ohne zwingende Abschlüsse. Auch in der 39.Minute eine dieser bezeichnenden Momente. Leweling war mit Tempo von rechts nach innen gezogen, sein Versuch der Flanke verpuffte erneut. 

Die Nachspielzeit wurde mit einer Minute veranschlagt, dann war Pause in der MHP-Arena. 

M'gladbach mit erstem Sieg gegen Topteam

VfB Stuttgart verliert an Boden - Kampf um Europa offen wie nie 

Auf beiden Seiten keine Wechsel mit Wiederanpfiff und von Beginn an ein sehr aktiver VfB.

Blitzstart und Eigentor Elvedi
Das ging schnell. Gerade einmal vier Minuten waren gespielt und das Spiel war egalisiert. Bruun Larsen hatte geschickt zu Woltemade gelegt, der noch einmal zurück auf den Dänen. Dessen scharfe Hereingabe verlängerte Gladbachs Elvedi ins eigene Gehäuse.  Ausgleich für die Gastgeber.
Keine vier Minuten nach dem Ausgleich, fast die Antwort der Gäste durch Hack. Der war aus abseitsverdächtiger Position links gestartet, versuchte es aus nahezu unmöglichen Winkel. Nübel aber zur Stelle.

Doppelter Wechsel bei den Gastgebern: Für Al-Dakhil und Leweling war Feierabend, neu im Spiel dafür Mittelstädt und Führich (59.).  Die nächsten Minuten spielten sich weitestgehend in der neutralen Zone ab, Torraumszenen blieben extrem rar. In der 70.Minute der nächste Tausch beim Vfb: Für Demirovic kam Undav ins Team.

Eine Minute später die großen Chance für beide Mannschaften. Zunächst verfehlte Kleindienst knapp per Kopf. Im Gegenzug lief Führich nach einem langen Ball hinter die Ketten allen Fohlen davon, scheiterte dann im direkten Duell mit Nicolas.

Für den Torschützen N'Goumou war in der 76.Minute sein Arbeitstag beendet. Für ihn übernahm Netz. Doppelter Wechsel auch beim Heimteam nach 80min. Keitel und Rieder ersetzten Millot und Bruun Larsen.

Kleindienst zur erneuten Fohlen-Führung
Wieder einer dieser einfachen Angriffe in der 82.Minute, aber eben sehr effizient. Ullrich wurde links von Weigl steil geschickt, legte quer zu Kleindienst und der musste nur noch einschieben. So einfach kann Fußball sein. 

In der 87.Minute nun Lainer für Hack bei den Borussen auf dem Platz. Die Uhr lief unerbärmlich gegen die Gastgeber. Die Schlussminute der regulären Spielzeit war angebrochen und das Display des vierten Offiziellen zeigte fünf Minuten Nachspielzeit an. 
Zeit für einen letzten Dreifachwechsel beim Team vom Niederrhein. Friedrich, Cvancara und Chiarodia kamen für Stöger, Ullrich und Kleindienst. 

In der 95.Minute, nach einer Ecke, landete der Ball tatsächlich im Tor. Allerdings stand Undav, der kurz vor der Linie einschob, deutlich im Abseits. So blieb es beim 2:1 für die Gäste. Ein gebrauchter Tag für den VfB Stuttgart. 

Content: Michael Kaiser vom 01.02.2025
Fotos: Andreas Leiner 

VfB demontiert Sportclub Freiburg 

Treffer von Rouault, Demirovic und Woltemade zur Pausenführung 

Sebastian Hoeneß nimmt im Vergleich zum Sieg gegen RB Leipzig vier Änderungen vor. Für Chabot, Bruun Larsen, Führich und Undav rücken Rouault, Millot, Leweling und Demirovic in die erste Elf. Das ist dann die Mannschaftsaufstellung des VfB: Nübel - Vagnoman, Al-Dakhil, Rouault, Hendriks - Karazor, Stiller, Millot, Leweling, Woltemade - Demirovic.

Gegenüber dem 1:4 unter der Woche in Frankfurt ersetzen Adamu und Osterhase heute Dinkci und Höler (beide Bank).  Die erste Elf der Breisgauer: Müller - Günter, Rosenfelder, Günter, Kübler - Osterhage, Eggestein - Grifo, Röhl, Doan - Adamu.

Rouault mit Einstand nach Maß
Besser konnte Rouault nicht in die erste Elf zurückkehren. Eine Ecke, in der 3.Minute, brachte die frühe Führung für die Gastgeber. Stiller schlenzte die Kugel in den Fünfmeterraum, wo Rouault hochstieg und mit dem Hinterkopf ins linke Toreck einnetzte. Torpremiere in der Bundesliga. Die Folgeminuten war die Partie ein wenig zerfahren. Der Sportclub musste sich zunächst etwas schütteln,hatte aber außer dem aberkannten Treffer von Rosenfelder bisher bis zur 15.Minute keine weitere Torchance.

Demirovic mit dem 2:0
Diesmal kam die Flanke zum Treffer zwar nicht direkt nach einer Ecke, die hatte die Abwehr des SC noch geklärt. Stiller kam allerdings von rechts noch einmal zur Flanke, die exakt auf dem Kopf von Demirovic landete. Der war recht unbedrängt und nickte routiniert per Aufsetzer, links an Müller vorbei, ein.

Das war bisher alles zu schnell für die Gäste. Der Willen war dem Team von Julian Schuster nicht abzusprechen, aber die Zahlen sprechen für die Gastgeber.

VAR kassiert zweiten Treffer von Demirovic
Klasse Situation von Leweling, der sich links durchgesetzt hatte, aus spitzem Winkel hoch an den rechten Pfosten gepasst hatte. Dort konnte Demirovic den Ball im Duell mit Günter über die Linie drücken. Die Situation wurde allerdings auf Abseits geprüft und die Gäste hatten Glück. Demirovic stand mit der Hacke tatsächlich im Abseits.

Insgesamt blieb das Bild jedoch unverändert. Freiburg bemühte sich, fand aber keine Abschlusspositionen. Immer wieder der VfB im Vorwärtsgang. Der Sportclub kam zwar in der 41.Minute über Doan zwischenzeitlich zu einer Chance, aber auch diese wurde geblockt.

Elfmeter und Treffer Woltemade 
Die Nachspielzeit war mittlerweile mit vier Minuten angezeigt. Auch hier die nächsten Angriffe über den Gastgeber. Leweling war links in den Strafraum gezogen und einen Moment vor Rosenfelder am Ball. Der traf den Stuttgarter Angreifer am Fuß und folgerichtig hieß es Elfmeter. Woltemade schnappte sich die Kugel, schoss mit kurzem Anlauf ins linke Eck. 3:0 für die Schwaben und Halbzeit in der MHP-Arena. 

Breisgauer können den VfB nicht gefährden

Joker Undav mit dem Schlusspunkt zum 4:0 Endstand 

Personell ging es zunächst unverändert in die zweite Spielhälfte.

Das Spiel wirkte nun etwas beruhigt und erst in der 53.Minute kam der Sportclub nach einem Fehlpass durch Röhl zu einer Möglichkeit. Aus gut 21m rauschte der Schuss aber links am Tor vorbei. Stuttgart kontrollierte weiterhin das Geschehen, ohne daß höchste Tempo gehen zu müssen.

Nach etwa einer Stunde zwei Doppelwechsel: Zunächst ersetzte SC-Coach Schuster Günter und Grifo durch Makengo und Dinkci. Unmittelbar danach kamen auf Seiten der Schwaben Fuhrich und Bruun Larsen für Leweling und Millot. In dieser Phase konnten die Breisgauer so etwas wie eine kleine Drangphase entwickeln. In der 66.Minute so auch das Anlaufen von Doan, dessen Schuss zunächst geblockt wurde. Wenig später kam Adamu im Fünfer zur Abnahme, konnte Nübel jedoch nicht überwinden. Zudem stand er beim Zuspiel von Dinkci wohl im Abseits.

Nächster Doppeltausch, 69.Minute, bei Stuttgart: Undav und Keitel ersetzten Demirovic und Woltemade. Fünf Minuten später auch zwei Wechsel bei Freiburg: Gregoritsch und Höler kamen für Adamu und Röhl. In dieser Phase der Begegnung, spielte sich das Geschehen weitestgehend im Mittelfeld ab.

Joker Undav sticht, trifft zum 4:0
In der 79.Minute wurde ein Schuss des Nationalspielers noch geblockt, eine Minute später machte er es besser. Führich wurde im Mittelfeld beim Doppelpass nicht konsequent angegriffen, drang in den Strafraum ein und konnte in die Mitte zu Undav legen. Der zog aus 17m ab. Vom Rücken von Makengo noch abgefälscht flog der Ball an Müller vorbei ins linke Toreck. 

In Folge nun der letzte Wechsel des Heimteams. Chabot ersetzte Al-Dakhil. Auch in der Folgezeit, es lief schon die Schlussphase, waren die Gastgeber dem fünften Treffer näher als die Gäste dem Ehrentreffer. 

Felix Zwayer hatte wenig Grund nachspielen zu lassen, pfiff fast pünktlich ab. 

Content: Michael Kaiser vom 18.01.2025
Fotos: Jan Hübner

Leipzig ist bislang das gefährlichere Team

Sesko mit der Pausenführung für RB 

Nach den jeweiligen Auftakterfolgen gilt es heute die Form zu bestätigen.

Personell gibt es beim VfB vier Wechsel im Vergleich zur Vorwoche. Mittelstädt (Adduktoren), Rouault, Millot und Demirovic (alle Bank) fehlen. In die Startelf rücken Hendriks, Al-Dakhil (Startelfdebüt in der Bundesliga), Neuzugang Bruun Larsen und Undav. Somit startet die folgende Elf: Nübel - Hendriks, Chabot, Al-Dakhil, Vagnoman - Stiller, Karazor - Führich, Woltemade, Bruun Larsen.

Bei den Sachsen gibt's nur eine Veränderung: Baku startet für Nusa (Bank). Die Startformation der Gäste: Gulacsi - Seiwald, Orban, Klostermann - Raum, Kampl, Vermeeren, Baku - Xavi, Openda - Sesko.

Schiedsrichter Stegemann hatte pünktlich angepfiffen und von Beginn an versuchten die Sachsen den VfB mit hohem Pressing am Spielaufbau zu hindern. Die erste Chance der Partie, nennen wir es eine Halbchance, in der 6.Minute für die Schwaben. Nach direktem Spiel über Woltemade und Undav über halbrechts, kam die Kugel an der Strafraumgrenze zu Vagnoman. Der schloss zwar mit rechts ab, traf den Ball nicht voll. Am Tor vorbei.

Sesko zur frühen Gästeführung 
Nach einem Ballverlust im Zentrum, gespielt waren zehn Minuten, ging es schnell. Xavi brachte Sesko am Sechzehner ins Spiel, der lief ein paar Schritte und zog platziert ab. Nübel konnte den nicht sehr präzisen, aber sehr harten Schuss, nur noch abfälschen, den Einschlag aber nicht verhindern. Spätestens mit diesem Treffer hatte RB an Dominanz gewonnen, aber wenn Stuttgart sich mühte. 

Gefährlicher blieben die Gäste, so auch in der 18.Minute. Da hatte Openda vor dem Strafraum deutlich zu viel Platz, schloss mit rechts ab und die Kugel prallte vom Pfosten zurück ins Feld. Im Anschluss ging die Fahne hoch. Raum stand zuvor im Abseits und griff dann ein. In der 25.Minute war es Undav, der im Strafraum angespielt wurde, aus 12m abzog. Gulacsi hatte pariert, sehr wahrscheinlich hätte der VAR einen Treffer wegen Abseits zurückgenommem. 

Die Partie blieb auch bis um die 35.Minute sehr emotional aufgeladen, ohne jetzt den höchsten Level an Qualität erreicht zu haben. Die Gäste lauerten weiter auf Umschaltmomente. Beide Teams schnauften nun erstmals etwas durch. Ein weiterer Nadelstich der Gäste in der 37.Minute. Der erneute Konter führte final zu Xavi, der aus recht spitzem Winkel abschloss. Nübel war zur Stelle und parierte im rechten Toreck. 

Die Schlussphase lief und es wurden drei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Außer einem rüden Einsteigen von Orban, mit Gelb sanktioniert, passierte nichts mehr. Halbzeit in der MHP-Arena. 

Stuttgart dreht nach Rückstand auf

Bruun Larsen und Woltemade treffen zum Heimsieg 

Für beide Seiten ging es vor 57.500 Zuschauern zunächst ohne Wechsel weiter. Stuttgart soltle daran arbeiten aus seinem Ballbesitz Chancen zu kreieren.

Ausgleich durch Bruun Larsen
Ein Heimdebüt nach Maß für den Neuzugang aus Hoffenheim. Nach Flanke Undav von der rechten Seite köpfte der Däne aus dem Strafraumzentrum ein, wo er sich im Rücken von Orban abgesetzt hatte. So frei konnte Bruun Larsen den Ball in der 50.Minute ideal, hoch ins rechte Eck, platzieren.

Dieser Treffer hatte die Hausherren offensichtlich mehr als beflügelt. Der VfB erhöhte immer mehr das Tempo, presste, zwang RB immer wieder zu Fehlern. So rollte auch der nächste Angriff, 57.Minute, durch die Zentrale, kam 13m vor dem Gehäuse von Gulacsi zu Undav. Der erwischte die Kugel nicht voll, so trudelte der Ball flach rechts am Tor vorbei.

Führung VfB durch Woltemade
Diesmal, 60., ging es über links. Führich hatte Undav halblinks im Strafraum steil geschickt. Der scheiterte im 1:1 noch an Gulacsi, doch der Ball prallte nach vorne. Dort wollte Raum klären, aber Woltemade war hellwach, hielt den Fuß dazwischen. So fiel der Ball aus rund 5m in linke Leipziger Eck.

Zeit der Wechsel
Unmittelbar nach der Führung doppelter Wechsel bei den Hausherren: Für den Torschützen Bruun Larsen und Al-Dakhil kamen Rouault und Leweling in die Begegnung. Zwei Doppelwechsel bei RB Leipzig: In der 66.Minute hieß es Nusa und Baumgartner für Xavi und Raum, vier Minuten später ersetzten Geertruida und Bitshiabu  Klostermann und Kampl.
In der 75.Minute reagierte auch der VfB noch einmal doppelt: Demirovic und Millot kamen für den Torschützen Woltemade und Undav.

Mittlerweile war im Neckarpark die 80.Spielminute angebrochen, ohne dass die Gäste sich gelegentlich bietende Räume nutzen konnten. Letzter Wechsel für den VfB in der 83.Minute: Keitel nun für Führich im Spiel. Das Team von Sebastian Hoeneß stand gut gestaffelt.

Gelb-rote Karte für Sesko
Zweimal Gelb bedeutet Gelb-Rot, so auch in der 85.Minute für RB's Torschützen Sesko. Nach seinem heftigen Einsteigen in der 20.Minute nun das nächste überharte Duell und Platzverweis.

Zweites Gelb-Rot, diesmal für Openda 
Nun lagen die Nerven bei Openda blank. Nach einem Zweikampf an der Seitenlinie ein Schuber gegen Leweling und folgerichtig auch die gelb-rote Karte von Schiedsrichter Stegemann. Korrekte Entscheidung.

Die reguläre Spielzeit war runtergelaufen. Die angezeigte Nachspielzeit betrug fünf Minuten. Mit zwei Mann in Unterzahl nun zwar noch Zeit für die Gäste, aber ein recht schwieriges Projekt Ausgleich. Die nächste Chance für die Entscheidung zu sorgen in der 92.Minute für Millot. Der scheiterte allerdings völlig freistehend an Gulacsi. 

Abpfiff und Sieg für den VfB! 

Content: Michael Kaiser vom 15.01.2025
Fotos: Jan Hübner & Sport News Südwest