Freiburg auf dem Weg nach Istanbul

Sportclub führt zur Pause durch Kübler und Manzambi 

Zwei Änderungen im Vergleich zur 1:2 Niederlage in Braga beim Sportclub. Höfler und Manzambi sind neu, während Suzuki verletzt fehlt und Makengo zunächst auf der Bank Platz nimmt. 

Carlos Vicens, der Coach der Gäste nimmt gegenüber dem Hinspiel lediglich einen Wechsel vor Dorgeles ersetzt, wie schon im Hinspiel, den verletzten Horta. 


Pünktlich um 21.00 Uhr hatte Schiedsrichter Davide Massa (ITA) die Begegnung freigegeben. Von Beginn an standen die Breisgauer auf dem Gaspedal.

Fehlstart Braga mit roter Karte Dorgeles
Eine harte, aber durchaus vertretbare Entscheidung, in der 6.Minute. Nach einem Steckpass war plötzlich Beste auf und davon. Dorgeles kreuzte den Weg des Stürmers, brachte ihn kurz vor dem Strafraum, halbrechts zu Fall. Rote Karte. Den fälligen Freistoß übernahm Beste, sein Schuss wurde aber abgefälscht, ging so über das Tor.

Das sollte nun eine undankbare Aufgabe für die Portugiesen werden. Die Hausherren natürlich bemüht den Druck aufrecht zu erhalten. Die Spielkontrolle klar bei den Freiburgern, die den Gegner in Überzahl laufen lassen konnten. Doch auch hier war die richtige Mischung gefragt. Nur wenn die Breisgauer zu blind in die Offensive stürmen, sollte der SC Braga zu Chancen kommen. Dies galt es zu verhindern. 

Führung Freiburg durch Kübler
Ein Treffer in der 20.Minute, der die Einstellung der Gastgeber am heutigen Abend darstellt.  Kübler sammelte einen zweiten Ball an der Strafraumkante ein und wühltt sich zum ersten Treffer des Abends durch. Am Ende wird er vom Gegenspieler angeschossen und die Kugel zappelt im Netz.

Zweiter Treffer durch Manzambi
Die 42. Minute lief und Manzambi bekam zentral vor dem Strafraum sehr viel Platz und fasste sich aus etwa 20 Metern ein Herz. Traumhafter Versuch des Schweizers ins lange Eck und der Freiburger Traum vom Finale wurde konkreter.   

Pfosten rettet für Atubolu
Die Nachspielzeit betrug drei Minuten und die Gäste hatten die erste Chance im Spiel und dies gleich doppelt. Auf einmal war Gomez frei vor Atubolu und umkurvte den Freiburger Schlussmann. Sein Abschluss allerdings nur an den rechten Pfosten. Auch in der Folge kamen die Portugiesen noch mehrfach in gute Positionen. Zalazar wurde noch von Treu geblockt. Am Ende überstand der Sportclub eine bremslige Schlussphase und ging mit einer 2:0-Führung in die Kabine. 

Breisgauer ziehen ins Finale ein 

Kübler schnürt den Doppelpack, Victor sorgte kurz für Spannung 

In Freiburg ging es auf beiden Seiten zunächst unverändert weiter. Auch der Spiel nahm sofort wieder an Fahrt auf. In der 47.Minute flankte Beste von rechts nach schöner Einzelleistung zu Grifo, der von der Strafraumgrenze abzog. Sein Schuss flog an den rechten Außenpfosten.

Zwei Minuten später hatten die SC-Anhänger den Torschrei erneut auf den Lippen. Ginter hatte es aus der zweiten Reihe probiert, sein Versuch ging nur knapp rechts vorbei. Dabei ging der Ball ans Außennetz und viele Fans hatten zum Torjubel angesetzt. Auch in der 53.Minute brachte ein Distanzschuss Gefahr. Manzambi zog ab und das war ein Ball zum Fliegen für Horniček im Tor von Braga. Der wehrte sehenswert ab. Eine erste Szene nun auch für die Gäste in der 58.Minute. Victor bediente Gorby links im Strafraum. Ginter griff nicht ein, allerdings hatte Atubolu kein Problem mit dem zu schwachen Abschluss.

In der 64.Minute ging Matanović im Strafraum zu Boden, in Folge kam Manzambi zum Schussversuch. Der war nicht sauber getroffen und der Ball ging rechts am Tor vorbei. Doppelwechsel bei den Gästen direkt im Anschluss an diese Szene. Navarro und Moscardo kamen für Zalazar und Carvalho.
Dann verpasste Braga das Traumtor. Nach einer Ablage von Victor probierte es Moutinho mit einem Schlenzer von der Strafraumkante in Richtung rechten Winkel. Da hatte Atubolu das Nachsehen, die Kugel verfehlte das Gehäuse aber knapp (69.). Es ging weiter, in der 70.Minute, mit einer Dreifach-Chance für die Breisgauer nach Ecke Beste. Zunächst parierte der Keeper im Tor von Braga den Kopfball von Matanović, wehrte dann den Nachschuss von Ginter aus kurzer Distanz ab. Den dritten Anlauf setzte Lienhart daneben.

Kübler schnürt den Doppelpack
Hier wurde ein Held geboren. Grifo hatte einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld eingebracht, Kübler am langen Pfosten hochgestiegen und die Kugel, über Horniček hinweg, unter die Latte geköpft. War das die Vorentscheidung?

Nächster Wechsel bei Braga in der 77.Minute. Martinez löste Tiknaz ab.

Hoffnung für Braga durch Victors Treffer 
Da war der Gegentreffer. Moutinho hatte einen Freistoß aus dem Zentrum nach rechts in den Strafraum gebracht. Dort legte Gomez quer und Victor kam aus kurzer Distanz zum Kopfball. Keine Chance für Atubolu und die Hoffnung war zurück für Braga (79.).
Makengo und Ogbus kamen nun beim Sportclub für Beste und den doppelten Torschützen Kübler (81). In dieser Phase hatten die Hausherren doch einiges an Kontrolle verloren. 

Die letzten fünf Minuten der regulären Spielzeit liefen und in der 88.Minute war Atubolu zur Stelle, lenkte einen Schuss von Gorby über die Latte. 

Auf der Anzeigetafel standen vier Minuten Nachspielzeit. Letzte Chance für Braga, final in der 96.Minute durch Martinez. Atubolu klärt den Ball über die Latte. 

Schlusspfiff und hier brachen alle Dämme. Die Fans stürmten das Spielfeld. Ein historischer Abend in Freiburg. 

Content: Michael Kaiser vom 07.05.2026
Fotos: Meyer 

Historischer Abend für den Sportclub

Grifo und Beste schießen Freiburg zur Pause in Führung 

Drei Wechsel nimmt Freiburgs Julian Schuster gegenüber der unglücklichen 2:3 Niederlage gegen den FC Bayern vor. Matanović, Grifo und Makengo starten für Günter, Höler und Scherhant.

Beim Gegner aus Spanien gibt's gegenüber dem 3:2 Auswärtserfolg in Valencia zwei Änderungen. Swedberg und Iglesias starten, während Durán zunächst auf die Bank rückt und Alvarez komplett im Kader fehlt,

Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Herr Glenn Nyberg aus Schweden. Der hatte pünktlich um 21 Uhr diese für die Gastgeber historische Begegnung angepfiffen. Das erste Viertelfinale der Breisgauer im internationalen Wettbewerb lief.

Der Beginn dieses Spiels gehörte eindeutig den Gastgebern. Bereits in der 2.Minute hatte Matanović die erste Möglichkeit, köpfte aber noch deutlich über das Tor. Vier Minuten später lief sich Suzuki gut frei, wurde von der linken Seite von Manzambi angespielt. Sein Abschluss allerdings eine Mischung aus Schuss und Querpass, am langen Pfosten vorbei.

Grifo mit der Führung
Die 10.Minute lief und Grifo machte erneut deutlich, wie wichtig er für sein Team ist. Manzambi hatte den Routinier von der Strafraumgrenze, von links kommend, angespielt. Der brauchte nicht lange, schlenzte den Ball halbhoch ins rechte Eck. Keine Chance für Radu im Tor der Spanier.

In der Folgezeit waren die Gäste deutlich um Ballbesitz bemüht. Der Sportclub blieb bemüht, dies erfolgreich, die Angriffe vor dem letzten Drittel zu entschärfen. Nach einer recht spektakulären Anfangsphase war das Spiel nun doch merklich verflacht.

Beste mit dem zweiten Freiburger Treffer
Ganz abgeklärte Situation der Hausherren in der 32.Minute. Einen langen Schlag nach vorne von Lienhart hatte Vigo am rechten Strafraumeck eigentlich schon geklärt. Treu kam aber noch einmal in die Szene, brachte mit langem Bein die Kugel zu Matanović. Der spielte einen "no look pass" halbrechts flach vor das Tor. Dort nahm Beste die Gelegenheit dankend an, brauchte nur noch einzuschieben. 

Nur zwei Minuten nach dem zweiten Freiburger Treffer hätte Manzambi auf 3:0 stellen können. Der kam sechs Meter vor dem Tor an den Ball, hämmerte diesen an den rechten Pfosten. Das Spiel lief weiter für die Breisgauer. Die wenigen Angriffe der Spanier blieben im Ansatz hängen. 

Die Nachspielzeit betrug eine Minute, dann ging es in die Kabinen. 

Tür zum Halbfinale steht weit offen 

Ginter setzt mit seinem Treffer zum 3:0 den Schlusspunkt 

Doppelter Wechsel bei den Gästen mit Wiederanpfiff. Für Rodriguez und Swedberg kamen El-Abdellaoui und Lopez. Am Spielverlauf änderte sich wenig. Freiburg blieb weiterhin das bestimmende Team, ließ nahezu nichts zu.

Der erste Versuch eines Abschlusses in der 53.Minute durch Grifo. Dessen flacher Versuch aus der Distanz war aber kein Problem für den spanischen Keeper. Drei Minuten später hatte sich Manzambi links an der Grundlinie durchgespielt, passte vor das Tor. Ein Verteidiger der Gäste konnte klären

Eine Stunde war mittlerweile gespielt und die Gäste wechseln erneut. Mitten in eine kurze Phase mit etwas mehr Ballbesitz kam Vecino für Sotelo (61.). Die erste ernsthafte Chance für Vigo in der 70.Minute. Iglesias hatte mit rechts abgezogen, sein Schuss nur knapp über das Tor von Atubolu.
Zeit der Wechsel auf beiden Seiten. Zunächst kamen Durán und Aspas für Jutglà und Iglesias (73.). Eine Minute später durften Scherhant und Höler bei Freiburg für Grifo und Suzuki ran.

Ginter zum Dritten 
Die Schluss-Viertelstunde war angebrochen und Freiburg blieb weiter bemüht, das Ergebnis noch auszubauen. So auch bei einer Ecke von Beste in der 78.Minute. Da stieg Ginter, etwa 7m vor dem Tor, hoch und köpfte zum 3:0 ein. Das sollte ein ausreichendes Polster für die Reise nach Spanien sein. 

Schreckmoment für die Gastgeber in der 86.Minute. Aus dem linken Halbfeld war eine Flanke in den 
Strafraum gesegelt. Lopez hatte mit links abgenommen, setzte die Kugel aus etwa 6m auch links, ganz knapp am Tor vorbei. Zwei Minuten später hätte Höler für die Breisgauer auf 4:0 stellen können, der Ball von Scherhant wurde aber etwas zu lang und Höler kam nur noch aus spitzem Winkel zum Schuss. Dabei lupfte er die Kugel über Radu, der mit dem Oberkörper noch abfälschte und der Ball so knapp rechts daneben ging. Wechsel noch einmal für Freiburg. Kübler kam in der 89.Minute für Beste. 

Die Nachspielzeit wurde mit vier Minuten angezeigt. Vigo blieb bemüht, kam allerdings nicht mehr gefährlich vor das Freiburger Tor. Es blieb beim 3:0 Score und der Weg ins Halbfinale scheint frei für das Team von Julian Schuster. 

Content: Michael Kaiser vom 09.04.2026
Fotos: Brück 

Sportclub egalisiert das Hinspielergebnis 

Ginter und Matanović treffen, Smets mit dem Anschlusstreffer 

Gegenüber dem 0:1 gegen Union Berlin vom Wochenende wechselt Julian Schuster drei Positionen: Für Scherhant, Höler und Irié beginnen Suzuki, Beste und Grifo.

Bei den Gästen, nach dem 1:0 Erfolg gegen St. Truiden, ebenfalls drei Änderungen. Bibout, Nkuba und Adedeji-Sternberg sind neu für Ito und Mirisota dabei (beide Bank). Ebenso fehlt Ouahdi gesperrt.

Die Ausgangslage ist, so der Vorteil eines Rückspiels, bekannt. Der Sportclub braucht einen Sieg mindestens mit einem Tor Unterschied für die Verlängerung, zum direkten Weiterkommen braucht es zwei Treffer Differenz.

Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Michael Oliver (ENG). Der hatte im "Stadion am Wolfswinkel", so der Name des Europa-Park Stadions bei internationalen, pünktlich angepfiffen. Die Kugel war im Spiel und bereits in der 2.Minute musste Atubolu nach einer zu kurzen Rückgabe per Kopf von Treu auf der Hut sein, war vor Adedeji-Sternberg am Ball.

Die erste Torchance gehörte den Gästen. In der 9.Minute nach Heymans eine Flanke von der rechten Seite direkt, bekam den Ball aber nicht platziert. Kein Problem für Atubolu. Die erste Viertelstunde war mittlerweile verstrichen und die Gastgeber übernahmen mehr und mehr die Initiative.

Führung durch Ginter
Die 19.Minute lief und alles war nun ausgeglichen. Grifo hatte per Freistoß nach innen gepasst, den Kopf von Ginter gefunden. Kayembe kam nicht mehr in den Zweikampf und Ginter traf unter Mithilfe des Innenpfostens zur Führung für den Sportclub.

Fast die Antwort der Belgier, nur eine Minute später. Der Kopfball von Bibout flog nur ganz knapp links am Tor vorbei.

Matanović mit dem 2:0
Angriff ist bekanntlich die beste Verteidigung. So auch bei den Breisgauern. Die 25.Minute lief und Treu verlor zunächst den Ball auf der rechten Seite. Ginter reagierte, eroberte den Ball sofort wieder zurück, passte zu Eggestein. Der spielte weiter an die Strafraumgrenze zu Suzuki. Dessen abgefälschten Versuch legte Ginter per Kopf zu Matanović, der noch noch einschieben musste.

In der 38.Minute bot sich Suzuki die Chance hier auf 3:0 zu stellen. Der trat aber nach einer Grifo-Flanke über den Ball und Genk konnte die Situationen klären.

Anschlusstreffer durch Smets
Das kam nahezu aus dem Nichts.  Die Hausherren bekamen eine Hereingabe von Nkuba nicht final geklärt und Karetsas kam zum Schuss. Der sprang vom linken Innenpfosten zurück zum Schützen, der zu Smets legte. Der schob aus kurzer Distanz an Atubolu vorbei ins Tor (39.).
Der Sportclub wirkte aktuell etwas passiv und Genk hatte in der 43.Minute gar die Chance auszugleichen. Nkuba aber aus kurzer Entfernung über das Tor. 

Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten und es ging in die Kabinen. Freiburg bestimmte über weite Strecken das Spiel, legte vor und fing sich mit einer einzigen Unachtsamkeit den Gegentreffer. 

Historischer Erfolg für die Breisgauer 

Der SC gewinnt 5:1, steht erstmals im Viertelfinale der Europa-League 

Ein Wechsel bei den Gästen mit Wiederanpfiff. Für Adedeji-Sternberg war nun Sor mit dabei. Kaum angepfiffen, war das Spiel schon unterbrochen. Karetsas hatte den Arm von Makengo ins Gesicht bekommen, blieb kurz liegen. Es ging aber ohne Behandlungspause weiter.

Grifo trifft zum 3:1, ist alleiniger Rekordhalter 
War der SC zunächst doch unter Druck geraten, war nun der Moment für ein hohes Pressing. Matanović lief Smets in der 53.Minute rechts an, unter Druck geriet dessen Rückpass zu seinem Keeper unpräzise. Grifo spritzte in die Szene, umkurvte Lawal und erzielte den dritten Treffer für den Sportclub.
Ein besonderer Moment, nahezu historisch, da Grifo nun mit 106 Treffern alleiniger Rekordtorschütze des SC Freiburg ist.

Suzuki mit mehr als der Vorentscheidung
Drei Minuten nach dem Treffer von Grifo stieß Suzuki die Tür zum Viertelfinale doch seht weit auf. Nach einer gegnerischen Ecke konterten die Gastgeber Genk aus. Suzuki hatte den Schuss von Nkuba geblockt, hatte im Mittelfeld Fahrt aufgenommen. Von Manzambi kam die Kugel zurück auf Höhe der Strafraumgrenze. Weder Smets, noch Kayembe konnten den quirligen Angreifer stoppen, der per Grätsche ins rechte Eck abschloss (56.). Genk musste nun natürlich kommen, was aber von Freiburg gut unterbunden wurde.

Drei Wechsel bei den Gästen in der 69.Minute: Mirisola, Ito und Medina ersetzten nun Kayembe, Bibout und Bangoura. Beim Sportclub kam zwei Minuten später Höler für Beste. Im Anschluss folgten auch noch Scherhant und Osterhage für Grifo und Matanovic.

In der 78.Minute rutschte ein Pass von Ogbus tatsächlich zu Scherhant durch, der komplett blank Richtung Strafraum lief. Dort zögerte er etwas zu lange, so daß sein Zuspiel auf Höler noch abgefangen wurde.

Eggestein mit dem 5:1
Wieder ein Konter, erneut über Suzuki in der 79.Minute. Der legte vor dem Strafraum quer zu Eggestein, der von Nkuba nicht konsequent verteidigt wurde und ins linke Eck einnetzen konnte.

Nach dem Jubel, die 81.Minute lief, nun Lienhart für Manzambi beim kommenden Viertelfinalisten. Zwei Minuten später löste Sattlberger noch Heymans bei Genk ab. Kübler kam bei den Hausherren zeitlich für Treu. 

Die letzten fünf Minuten liefen und die Luft war spürbar raus. Scherhant scheiterte noch einmal an Lawal (87.),  ehe es in die dreiminütige Nachspielzeit gehen sollte. Ogbus, wie auch Höler kamen noch zu Abschlüssen, am Ende blieb es aber beim 5:1 Erfolg für Freiburg. 

Content: Michael Kaiser vom 19.03.2026
Fotos: Brück 

Porto führt zur Pause mit 2:1

VfB nach Anschlusstreffer von Undav zurück im Spiel 

Es geht in die heiße Phase des europäischen Geschäfts. Die Hinspiele im Achtelfinale stehen an und die Schwaben empfangen den Rekordmeister und aktuellen Tabellenführer aus Portugal.

Vier Wechsel bei den Schwaben gegenüber dem 2:2 in Mainz. Jeltsch und Hendriks kommen in der Defensive neu für Assignon und Jaquez. Mittelstädt und Führich werden von Nartey und El Khanouss ersetzt.
Bei den Gästen startet Routinier Tiago Silva in der Abwehr, Gomes, Moffi und Sainz sind wohl die treibenden Kräfte in der Offensive.

Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Herr Rumšas aus Litauen, der im Neckarpark mit etwa drei Minuten Verspätung angepfiffen hatte. Die ersten Minuten schon recht intensiv. Speziell die Hausherren immer wieder um schnelle Angriffe bemüht. Das Muster blieb die erste Viertelstunde ähnlich. Der VfB ließ Ball und Gegner laufen, die Portugiesen waren bemüht den Gegner hoch anzulaufen.

Latte rettet für Nübel
Größte Möglichkeit des bisherigen Spiels in der 20.Minute: Gomes hatte es von halbrechts aus 18m probiert, traf die Latte. Erster Warnschuss in Richtung der Hausherren.

Führung Porto durch Moffi
Schlechter Abschlag von Nübel keine zwei Minuten später. Der Ball schwer zu kontrollieren und die Gäste im Doppelpass Sainz mit Moffi blitzschnell vor dem Stuttgarter Tor. Moffi dann final rechts mit dem Abschluss bereits im Strafraum. Keine Chance für Nübel und die Kugel lag im rechten Eck. In der 25.Minute scheiterte Fofana an Nübel. Der VfB wirkte angeknockt.

Der zweite Treffer für die Gäste durch Mora
Wieder ein fahrlässiger Ballverlust in der 27.Minute. Über die linke Seite ging es über Zaidu blitzschnell nach vorne. Der hatte den Ball von Chabot abgefangenund im Zentrum war Mora zur Stelle, netzte links unten ein.
Beide Treffer zu einfach in der Entstehung, mussten sich die Schwaben jetzt komplett neu erfinden. Durchaus eine Herkules-Aufgabe angesichts des bisherigen Spielverlaufs.

Anschlusstreffer durch Undav
Jetzt wurde es ein Spiel. Stuttgart hatte sich rund um den Strafraum von Porto festgesetzt und über Umwege landete die Kugel in der 40.Minute bei Undav. Der setzte den Körper geschickt Thiago Silva ein, nahm den Ball sehenswert aus der Luft, traf ins 
rechte Eck. Ein wichtiger Treffer vor der Pause. 

Die Nachspielzeit betrug vier Minuten und Aufregung an der linken Kante des Strafraums. Leweling war in den Strafraum eingedrungen, dabei im Duell mit zwei Gegenspielern zu Boden gegangen. Der Pfiff blieb aus, der VAR ebenfalls stumm. 
Dann war Pause am Neckar. 

Stuttgart unterliegt in attraktivem Hinspiel 

Zwanzig schlampige Minuten erschweren Ausgangsposition 

Wiederanpfiff vor 60.000 Fans und zunächst auf beiden Seiten keine personellen Änderungen. Der VfB zunächst, nicht unerwartet, muss einem aggressiven Beginn.

Die Chancen blieben auf beiden Seiten jedoch aus. Das Spiel war etwas zerfahren, immer wieder kurze Unterbrechungen, weil ein Portugiese am Boden lag und so etwas Zeit von der Uhr nahm.  Dreifachwechsel beim FC Porto in der 58.Minute: Für Sainz, Mora und Moffi kamen Froholdt, Deniz Gül und Pepê in die Begegnung. Tiago Tomás kam bei den Hausherren in der 63.Minute für Demirović.

Gute Freistoß-Postion für die Stuttgarter in der 66.Minute nach einem Foul des 113-fachen brasilianischen Nationalspielers Thiago Silva. Da standen El Khanouss und Stiller links zur Beratung und am Ende zielte El Khanouss über das Tor.
Wechsel auf beiden Seiten. Veiga ersetzte bei Porto Gomes, beim VfB kamen Führich und Jaquez für Nartey und Jeltsch 70.).

Ausgleich durch Stiller einkassiert 
Da war der vermeintliche Ausgleich. Die 72.Minute lief und El Khanouss hatte von rechts geflankt. Die Kugel landete im Getümmel bei Chabot, der Abpraller bei Stiller, der den Ball über die Linie schob. Beim Pass von El Khanouss stand allerdings Tomás im strafbaren Abseits. 

Der Gastgeber blieb auf dem Gaspedal. Immer wieder setzte man sich am Strafraum der Portugiesen fest, drängte auf den Ausgleich. Wechsel in der 80.Minute bei Porto: Varela nun neu dabei für Fofana. In der 83.Minute Führich mit Abschluss von seiner linken Seite und 18m Entfernung. Diogo Costa unten und zur Seite geklärt. Wechsel noch einmal bei Stuttgart. Mittelstädt kam für Karazor. 

Die Nachspielzeit wurde mit sechs Minuten veranschlagt. Stuttgart blieb bemüht, engagiert. Am Ende fehlte der letzte Punch und es blieb beim Knappen Erfolg der Gäste. Dennoch lebt die Chance aufs Weiterkommen in Porto. 

Content: Michael Kaiser vom 12.03.2026
Fotos: Daniel Meyer 

Blitzstart für Celtic Glasgow beim VfB 

Gäste führen durch den Treffer von McCowan in der ersten Minute 

Die Schwaben wechseln kräftig durch. Gegenüber dem 4:1 Erfolg im "Paradise" fehlen Chabot, Hendriks, Stiller, El Khanouss und Demirović. Dafür beginnen Jaquez, Mittelstädt, Chema, Bouanani und Tiago Tomás.

Komplette Rotation bei den Gästen. Selbst im Tor wechselt Celtic-Coach O'Neill Schmeichel gegen Sinisalo aus. Im Vergleich zum Hinspiel verbleiben nur Trusty, McGregor und Maeda in der Startformation.

Schiedsrichter der Begegnung war Irfan Peljto, der im Neckarpark pünktlich angepfiffen hatte.

Blitzstart Celtic durch McCowan 
Das ging schnell und nach nicht einmal einer Minute führten die Gäste aus Schottland. Nach einem gewonnenen Lufrkampf, hatte Freiburg-Leihe Adamu auf halbrechts in den Strafraum zu McCowan durchgesteckt. Der zog aus 14m ab und traf flach ins lange Eck. 

Das war ein frühes Zeichen der Gäste, dass man nicht als Touristen an den Neckar angereist war. So dauerte es auch bis zur 12.Minute, ehe die Hausherren erstmals gefährlich wurden. Geburtstagskind Leweling probierte es aus halblinker Position, allerdings nicht präzise genug. Kein Problem für Sinisalo im Tor der Gäste. 

Guter Schuss von Bouanani in der 16.Minute per Aufsetzer von der Strafraumgrenze. Sinisalo tauchte ab, klärte zur Ecke. Vier Minuten später war es Undav, der Leweling in Szene setzte. Der Flügelspieler wurde aber entscheidend gestört. In Folge entwickelte sich ein dominanter Auftritt der Gastgeber, mit einer etwas leichtfertig vergebenen Chance von Bouanani. Da war in der 29.Minute die Ballmitnahme unsauber. 

Bis zur Halbzeit blieb das Bild unverändert. Die Statistik zeigt mit Pausenpiff etwa 65% Ballbesitz für die Hausherren. Außer dem Führungstreffer der Schotten in der ersten Minute war da wenig in der Offensive zu sehen. Eine Nachspielzeit gab es im ersten Abschnitt nicht. Pause in Stuttgart. 

Trotz Niederlage im Achtelfinale 

Schwaben treffen auf den FC Porto oder Sporting Braga 

Wechsel bei Stuttgart mit Wiederanpfiff. Für Leweling war nun Führich dabei. Der zeigte sich auch gleich, dribbelte links in den Strafraum, bediente Bouanani. Der verstolperte die Kugel etwas, so dass die Abwehr der Gäste blocken konnte.

Führich blieb sehr belebend für das Spiel der Schwaben. So bediente er in der 48.Minute Mittelstädt, der eine weitere Ecke herausholte. Diese führte Führich aus, geklärt von Sinisalo. Bis Celtic zum ersten Mal vor dem Tor des VfB auftauchte, dauerte es bis zur 51.Minute. Maeda bekam die Kugel links in den Lauf, konnte quer in den Strafraum legen, final aber geblockt. Doppelter Wechsel bei den Schotten in der 55.Minute: Cvancara und Ralston ersetzten Adamu und Donovan.
Die nächsten Aktionen für die Gäste über den agilen Maeda, jeweils aber geblockt oder im Abschluss zu ungenau.

Auch der VfB brachte zwei Neue. Stiller und Demirović übernahmen für Chema und Tiago Tomás (64.). Unmittelbar nach den Wechseln wurde es gefährlich für Glasgow. Bouanani hatte aus 14m abgezogen, aber der Celtic Keeper pariert. Eine Minute später dann Undav mit einem abgefälschten Schuss, über das Tor.

VAR kassiert Treffer von Führich
In der 68.Minute ein schöner Treffer, wäre da nicht der Videoassistent. Führich war in der Sechszehner gezogen, hatte noch einen Haken geschlagen und unten rechts versenkt. Allerdings stand Führich im Moment der Ballabgabe im Abseits.
Tounekti und Nygren lösten in der 68.Minute den Torschützen McCowan und Yang ab. Beim Gastgeber kam Hendriks für Jaquez (72.).

Nächster Treffer, diesmal Undav, einkassiert
Das war in der 75.Minute noch knapper als beim ersten Treffer (nicht anerkannt). Stiller hatte Demirović in Szene gesetzt, der zog in Strafraum, wurde dort geblockt. Der Abpraller kam zu Undav, der aus 15m direkt abschloss und sehenswert traf. Im Vorfeld soll aber Demirović hauchdünn im Abseits gestanden sein. Im der 78.Minute erneuter Wechsel bei Celtic. Iheanacho löste Hatate ab. 

Die letzten zehn Minuten der regulären Spielzeit liefen und in der 81. Minute erneut die Chance für Undav. Angespielt von Vagnoman wurde der Nationalstürmer von einem Abwehrspieler geblockt. In der 85.Minute brachte VfB-Trainer Hoeneß dann El Khanouss für Bouanani. 
Langsam lief den Gästen die Zeit weg. Mittlerweile lief die 87.Minute und wieder sorgte Führich für Gefahr. Sein Abschluss aber etwas zu unplatziert. Auch die Gäste sollten in der Schlußminute durch Tounekti noch eine Möglichkeit haben. Dessen Flachschuss aber am im Nachfassen von Nübel pariert. 

Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten. Hier passierte allerdings nichts mehr und am Ende blieb es beim Achtungserfolg für Celtic Glasgow. In der Addition beider Spiele setzte sich Stuttgart souverän mit 4:2 Gesamttreffern durch, steht im Achtelfinale. Mögliche Gegner dort Sporting Braga oder der FC Porto. 

Content: Michael Kaiser vom 26.02.2026
Fotos: Brück 

Kurzer Traum vom direkten Achtelfinale 

Undav, Demirović treffen für den VfB, Gigović mit dem Anschluss 

Gegenüber dem 3:0 Auswärtserfolg in Mönchengladbach, änderte VfB-Coach Hoeneß sein Team sechsfach. Im Tor beginnt Bredlow für Nübel. Assignon, Chema, Undav, Führich und Mittelstädt kehren ebenfalls zurück, während Hendriks, Vagnoman, Karazor und Leweling auf die Bank rücken. Nartey fehlt in der Europa-League im Kader.

Die Gäste aus der Schweiz kamen am vergangenen Wochenende mit 1:4 bei Tabellenführer FC Thun doch etwas unter die Räder. Trainer Seoane reagiert mit zwei Wechseln. Janko und Gigovic, ehemals in der Bundesliga aktiv, sind neu in der ersten Elf. Andrews und der gesperrte Raveloson fehlen im Kader.

Undav und Demirovic machen den Auftakt
Das ließ sich doch gut an. Gerade einmal in der 6.Minute angekommen, brachte Assignon Undav in Szene und der vollendete mit dem ersten Kontakt zur Führung. Eine Minute später der Kapitän als Vorlagengeber per Steckpass auf  Demirović. Der hatte im Eins gegen Eins kein Problem den zweiten Treffer nachzulegen. Und schon lebte kurz die Hoffnung, doch noch unter die Top 8 zu rutschen und die Playoffs für das Achtelfinale zu vermeiden.

In der 18.Minute das erste offensive Ausrufezeichen der Gäste. Sanches probierte es aus 30m direkt, kurz am rechten Kreuzeck vorbei. Die nächste Chance, es hätte gut und gerne der dritte Treffer sein können, durch Demirović. Assignon stand aber beim Pass in der 23.Minute bereits im Abseits. Zwei Minuten später vermeintlich die nächste Möglichkeit durch Führich. Ebenfalls die Fahne oben. Im der 28.Minute hatte sich Assignon im Strafraum behauptet, sein Schuss neben das Tor gelenkt.

Keller und der Pfosten retten
Die 31.Minute lief und die Schwaben drehten weiter an der Ergebnisschraube. Diesmal war es Jeltsch, dessen Schuss kurz vor der Strafraumgrenze vom Berner Keeper Keller an den Pfosten gelenkt wurde.
 
Stuttgart schien alles im Griff zu haben, ehe Gigović den Ball in der 36.Minute von rechts in den Strafraum brachte. Monteiro setzte Bedia fein in Szene, der schob nur knapp am linken Pfosten vorbei.

Anschlusstreffer durch Gigović 
Das hatte sich etwas angedeutet und in der 42.Minute wurde zu einem die Unachtsamkeit der Schwaben, wie auch der vorausgegangene Chancenwucher, bestraft. Bredlow hatte im Aufbau einen schlampigen Pass gespielt und Sanches spritzte in die Aktion. Der musste zunächst abdrehte, spielte aber Wüthrich an, der Gigović bediente. Dessen ansatzloser Schuss ging schnurstracks in den linken Winkel. 

Ein Nachspielzeit gab heute Abend nicht. Halbzeit in der Arena Stuttgart. Kurzer Blick auf die Tabelle: Der VfB rangiert aktuell auf Platz 9, während die Young Boys auf Platz 26 aus dem Wettbewerb komplett raus waren. 

Später Treffer von Chema entscheidet 

Young Boys scheiden mit Platz 25 aus Wettbewerb aus

Personell ging es auf bedjen Seiten zunächst unverändert weiter. Deutlich aktiver jedoch die Gäste aus der Schweiz.

So auch in der 55.Minute bei der Chance von Bedia. Der wurde von Sanches geschickt, sein Schuss zur Ecke geklärt. Zuvor hatten die Stuttgarter Abseits reklamiert.

Ausgleich durch Lauper 
Zwei Minuten später war es passiert. Hatte der erste Versuch noch nichts gebracht, so sollte aus dem nächsten Abschluss, nach einer Ecke und der Volleyabnahme von Lauper, ein Traumtor resultieren. Ausgleich von der Linie des Strafraums in den rechten Winkel. 

Jetzt war der VfB wieder um Antwort bemüht. Zunächst aber ein Wechsel bei den Gästen. Cordova löste Bedia ab (63.). Eine Minute später Fehler von Mittelstädt, dem im Berner Strafraum ein Fehlpass unterlief. In Folge ging es schnell und der Berner Konter über rechts lief über Janko der flankte. Am zweiten Pfosten kam Sanches zum Kopfball, den Bredlow stark parierte. 
Vierfacher Wechsel bei den Hausherren in der 68.Minute: Leweling, El Khanouss, Karazor und Hendriks kamen für Führich, Undav, Stiller und Chabot. Die Hausherren erhöhten wohl die Intensität, weitere Chancen blieben allerdings Mangelware. 

Virginius, Males und Pech kamen in der 78.Minute bei Bern für Monteiro, Fasnacht und Gigović. Ein Blick auf die Tabelle sollte beiden Teams verdeutlicht haben, dass ein Unentschieden beiden nicht helfen würde. Stuttgart hätte den direkten Platz im Achtelfinale verpasst, Bern wäre komplett aus dem Wettbewerb ausgeschieden. 

Die Schlussphase, sprich die letzten fünf Minuten liefen. Der nächste Abschluss, ein Schuss von Cordova in der 86.Minute, war kein Problem für Bredlow. Durcheinander im Berner Strafraum in der 89.Minute. Sowohl Demirović, wie auch Vagnoman scheiterten aus kürzester Entfernung. 

Chema mit der späten Entscheidung 
Also doch ein Sieger? Chema gelang der Treffer nach einem Konter, selbst von ihm eigenen Strafraum gestartet. Über El Khanouss und Leweling war die Kugel dann am zweiten Pfosten wieder zu Chema gekommen und der konnte einschieben. 

Die Nachspielzeit von drei Minuten änderte nichts mehr am Resultat. 

Für den VfB bedeutet abschließend Platz 11 eine gute Ausgangsposition für den weiteren Verlauf, während Bern, denkbar knapp, auf Platz 25 ausscheidet. 

Content: Michael Kaiser vom 29.01.2026
Fotos: Brück 

Sportclub sollte gute Position behaupten 

Pausenführung für die Breisgauer durch Suzuki und Grifo 

Vier Wechsel gegenüber dem 2:2 Unentschieden beim Sportclub. Suzuki, Grifo, Treu und Günter starten anstelle von Höler, Scherhant, Makengo und Kübler (alle Bank).

Bei den Gästen stehen zwei Veränderungen gegenüber der Vorwoche, Sieg gegen Volendam, an. Rodriguez und Bozdoğan starten für Min und Jonathans (beide Bank).

Stimmungsvolle Kulisse im Europa-Park Stadion. Ein Fahnenmeer in weiß-rot und eine riesige Blockfahne auf der Gegengerade (mit Bezug auf die Saison in Europa) bildeten einen stimmungsvollen Rahmen.

Mit Anpfiff versuchten die Hausherren gleich zu Beginn Spiel und Tempo zu bestimmen. Die erste Chance gehörte dann, eigentlich folgerichtig, dem SC. Eggestein wurde an der Strafraumgrenze von Grifo in Szene gesetzt, sein zu unplatzierter Schuss stellte Barkas im Tor von Utrecht vor keinerlei Probleme. Die Gäste hatten auch weiterhin größte Probleme die hohe Pressinglinie der Breisgauer zu überspielen.

Führung Freiburg durch Suzuki
Das hatte sich irgendwie angedeutet. Starker Ball von Grifo in der 20.Minute auf die linke Seite zu Günter. Der nahm Fahrt auf, lief fast bis zur Grundlinie durch um dann Suzuki im Zentrum mustergültig zu bedienen. Der brauchte nur noch den Fuß hinzuhalten zur verdienten Freiburger Führung.

Nächstes dickes Ding von Suzuki (26.), diesmal von der Strafraumgrenze per Volley. Da musste Barkas sein ganzes Können aufbieten um den zweiten Treffer des sehr agilen Suzuki zu verhindern.

Latte rettet für Utrecht
In der 31.Minute musste die Latte für die Gäste klären. Manzambi setzte von rechts zum Solo an, umkurvte noch Viergever und zog ab. Sein Schuss zunächst an die Unterkante der Latte, von dort an den linken Pfosten. Glück für den FC Utrecht. Hier wäre durchaus eine höhere Führung möglich gewesen.
Erste ernsthafte Möglichkeit für Utrecht in der 34.Minute. Haller verpasste zunächst eine Flanke von Blake, die dann zu Bozdoğan an den zweiten Pfosten kam. Der wurde aber von Günter gestört und Atubolu hatte kein Problem zu klären. Eine Minute später wieder Freiburg am Drücker. Nach einer Ecke von Utrecht plötzlich ein Konter der Einheimischen. Plötzlich war Suzuki frei, wurde aber von Engwanda abgefangen.

Treffer per Freistoß von Grifo
Hatte Utrecht zwischenzeitlich etwas durchgeatmet, setzte Grifo die Gäste mit seinem gefühlvoll geschlenzten Ball aus etwa 20m ins Netz doch deutlich unter Druck. Praktisch zur Pause, 45.Minute, das 2:0.

Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten, dann ging es in die Kabinen. 

Utrecht weiter punkt- und torlos 

Freiburg bleibt mit 7 Punkten auf Kurs zur KO-Runde 

Die Personalien, als auch der Spielverlauf, blieben zu Beginn der zweiten Halbzeit unverändert. So hatte in der 47.Minute Suzuki nach einem Solo über die linke Seite die Chance zu erhöhen, scheiterte aber am stärksten Belgier des bisherigen Abends, dem Keeper des FC Utrecht, Barkas. 

Verletzungsbedingter Wechsel beim Sportclub. Angeschlagen musste Beste runter, neu dabei für ihn nun Dinkci. In der 55.Minute so etwas wie eine Torannäherung für Utrecht. Blake probierte es kurz hinter der Strafraumgrenze. Deutlich über das Tor. Nächste Chance, 59.Minute, für Eggestein. Der wurde von Manzambi mustergültig bedient, konnte den Ball auch noch an Horemans vorbeilegen, scheiterte dann aber an Barkas. 
Engwanda musste bei Utrecht runter, neu dabei Iqbal (60.).

Doppelter Wechsel auch bei den Hausherren in der 66.Minute. Höfler und Matanovic kamen für Adamu und Manzambi. De Wit und van den Berg kamen bei Utrecht für Zechiel und Bozdoğan. 
Rund um die 70.Minute etwas Entlastung und zwei Ansätze der Niederländer hier etwas Gefahr zu entfachen. So auch nach einer Ecke und Kopfball Haller. 
Nächste und letzte Wechsel für die Mannen von Trainer Schuster. Scherhant und Rosenfelder kamen für die beiden Torschützen Grifo und Suzuki (75.). Auch Utrecht reagierte noch einmal. Min und Murkin sollten noch einmal Druck entfachen, ersetzten Blake und Haller. Auch den zahlreichen Wechseln geschuldet, plätscherte das Spiel doch etwas dahin. 

Die Schlussphase lief im Stadion am Wolfswinkel. Die Nachspielzeit betrug noch einmal drei Minuten. Abpfiff in Freiburg! 

Content: Michael Kaiser vom 23.10.2025
Fotos: Brück 

Bayern dominieren Gäste aus Belgien 

Drei Bayern-Treffer zur Pause durch Karl, Kane und Díaz 

Im ersten Spiel nach seiner Vertragsverlängerung ändert Bayern-Coach Kompany gegenüber dem 2:1 Heimerfolg gegen Borussia Dortmind auf zwei Positionen. Für Boey und Jackson starten Karl und Guerreiro.

Bei den Gästen sind drei Wechsel gegenüber dem 1:0 Auswärtserfolg in Leuwen zu vermelden. Sabbe, Ordonez und Audoor beginnen für Seys, Spileers und Sandra (alle Bank). Interessant zu erwähnen natürlich die beiden in Deutschland bestens bekannten Tresoldi (ehemals Hannover 96) und Tzolis (Fortuna Düsseldorf).

Die Statistik, sofern die überhaupt aussagekräftig sein kann, spricht für die Bayern. Beide Vereine begegneten sich 2005/06 in der Gruppenphase der Champions-League. Historisch die erste internationale Heimbegnung (1:0 für die Bayern) in der damals brandneuen Allianz Arena.

Frühes Ausrufezeichen durch Karl
Die Bayern bestimmten von Beginn an Spiel und Tempo. Passend dazu die frühe Führung durch ein Traumtor von Top-Talent Karl. Tah hatte den noch 17-jährigen im Zentrum bedient, der mit ganz viel Gefühl aus 18m unter das rechte Lattenkreuz vollstreckt. Traumtor!

Latte rettet für Club Brügge
Das war aktuell alles zu schnell für die Gäste aus Belgien. In der 10.Minute kombinierten sich die Bayern wieder locker vor das Tor der Gäste. Pavlović schloss ab, Keeper Jackers lenkte die Kugel noch mit den Fingerspitzen an den rechten Innenpfosten. Glück für Brügge.

Kane mit dem zweiten Treffer
Das war zu einfach. In der 14.Minute hatte Díaz links wieder reichlich Platz, flankte nach innen zum einlaufenden Laimer. Der sah am rechten Pfosten den freistehenden Kane und der hatte keine Mühe den Ball aus 3m über die Linie zu bringen. Man kann es nicht anders formulieren, aber das waren bisher Bayern-Festspiele.
Nächste Chance, erneut die Bayern in der 20.Minute. Díaz setzte sich links ab, zog aus spitzem Winkel ab. Jackers stand richtig, konnte klären.

Fast der zweite Treffer für Karl nach einer guten halben Stunde. Diesmal ging der Schuss des Youngsters aus 14m knapp am rechten Pfosten vorbei.

Díaz zum Dritten
Das konnte nicht lange gut gehen und so dauerte es exakt bis zur 34.Minute ehe Díaz hier mit dem nächsten Kracher für den dritten Treffer sorgte. Wieder wurde Laimer links nicht konsequent genug markiert, gab zu Díaz und der hatte wenig Mühe seinen Bewacher Ordenez stehenlassen. Der Schuss aus etwa 12m rutschte an Jackers vorbei, prallte von der Unterkante der Latte ins Tor.

Mittlerweile waren in der Allianz Arena die letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit angebrochen. Das Spiel blieb mehr als einseitig. In der 40.Minute erst der erste klare Abschluss der Gäste durch Tzolis aus 20m. Auch wenn der Schuss recht stramm war, kein Problem für Neuer.

Erneut rettet der Pfosten für Brugge
Auf der Gegenseite der nächste Alutreffer. Im Nachgang an eine Möglichkeit von Díaz in der Schlussminute der ersten Spielhälfte, kam Kane halblinks zum Abschluss. Die Kugel ging ans linke Lattenkreuz. 

Die Nachspielzeit betrug eine Minute, dann ging es in die Kabinen. 

Pflichtsieg für den Rekordmeister 

Jackson setzt mit dem vierten Treffer den Schlusspunkt 

Zwei Wechsel mit Wiederanpfiff bei den Belgiern: Spileers und Siquet ersetzten Forbs und Sabbe. Die ersten Spielminuten waren die Bayern zunächst nicht so konsequent wie im ersten Abschnitt, ließen den Gästen etwas mehr Räume.

In der 51.Minute die Chance für Kane das Ergebnis auszubauen. Halbrechts an der Strafraumgrenze zog er mit links ab. Der noch etwas abgefälschte Ball ging knapp links am Tor vorbei. Die nächsten Minuten lief das Spiel so etwas runter. In der 58.Minute dann aber wieder die Bayern, erneut in Person von Kane. Der tauchte alleine vor Jackers auf, scheiterte aber, für ihn ungewohnt, am Gästekeeper, der noch mit der rechten Hand parieren konnte.

Der deutsche Rekordmeister blieb hier weiter am Drücker. Immer wieder rollten die Angriffe Richtung Tor von Jackers. So auch in der 64.Minute. Da war Díaz durchgestartet, hatte nach innen zu Kane gelegt. Der kam aus 4m zum Ball, allerdings konnte Spileers das Bein dazwischen bekommen.
Doppelwechsel beim Club Brügge in der 66.Minute. Vermant und Sandra kamen neu für Tresoldi und Audoor. Drei Minuten später auch ein Dreifachwechsel bei den Bayern: Jackson, Bischof und Goretzka liefen nun für Karl, Kane und Guerreiro auf.

Die Dreifachchance für die Bayern in der 76.Minute: Olise zog ab, Jackers konnte nur nach vorne abwehren. So kam die Kugel zu Jackson, der aber etwas zögerte und am Keeper scheiterte. Dieser abgewehrte Ball landete bei Díaz, der noch einen Haken schlug und abzog. Diesmal konnte Spileers für den geschlagenen Keeper retten.

Jackson zum 4:0
In der 79.Minute dann doch der vierte Treffer für das Team von Kompany. Laimer wurde bei einem Angriff geschickt freigespielt, suchte den Abschluss, scheiterte erneut am starken Jackers. Die Kugel landete diesmal aber bei Jackson, der am linken Pfosten komplett frei stand. Zwar war Jackers erneut noch minimal an der Kugel, konnte aber den Einschlag nicht mehr verhindern. Laimer war somit an drei von vier Treffern beteiligt 

Unmittelbar nach dem Treffer Wechsel bei den Gästen. Diakhon löste Tzolis ab. Beim FC Bayern kamen Kim und Mike für Upamecano und Díaz. Aus diesem Spiel war jetzt die Luft auch endgültig raus. 

So gab es dann auch nur noch zwei Minuten obendrauf und am Ende stand ein nie gefährdeter 4:0 Erfolg der Bayern, die somit auf den 2.Platz des Rankings vorrücken konnten. 

Content: Michael Kaiser vom 22.10.2025
Fotos: Martin Agüera 

Basel führt zur Pause durch Treffer von Ajeti 

Demirović vergibt Foulelfmeter 

VfB-Trainer Hoeneß hat heute gegenüber dem 2:1 Erfolg in Köln gleich fünf Personalien verändert. Chabot, Vagnoman, Karazor, El Khanouss und Führich rücken zunächst auf die Bank. Dafür starten Mittelstädt (der nicht von Nagelsmann nominiert wurde), Assignon, Chema, Bouanani und Leweling. 

Ludovic Magnin nimmt gegenüber dem 1:2 zuhause gegen Luzern drei Änderungen vor. Rüegg, Barišić, Metinho und der Ex-Bochumer Broschinski starten für Vouilloz, Adjetey, Koindredi und Ajeti. 

Im Baseler St.Jakos Park wurde pünktlich angepfiffen und bereits nach einer guten Minute kamen die Hausherren gefährlich vor das Stuttgarter Tor. Schmid hatte von hatte von links quer gelegt, der Abschluss von Koindredi wurde noch geblockt. 


Ajeti mit der Baseler Führung 

Zwei Minuten nach diesem Warnschuss bereits die Führung für den FCB. Ein einfacher Pass ins Zentrum, Höhe Strafraumgrenze. Assignon hatte aber einen fatalen Fehlpass im Aufbau gespielt, der Ball kam in den Lauf von Ajeti. Der konnte die Kugel verarbeiten und schob an Nübel vorbei zur Führung ein.

Man merkte, dass Stuttgart hier Probleme hatte ins Spiel zu kommen. So auch die nächste Großchance für die Baseler in der 18.Minute. Shaqiri ließ an der Mittellinie seine Qualitäten aufblitzen, spielte einen Steilpass links in den Lauf von Otele. Der ging in den Strafraum, legte quer zu Koindredi, der aber den rechten Pfosten traf. Die erste richtig dicke Möglichkeit für die Schwaben in der 27.Minute. Flanke von links Tiago Tomás, Kopfball im Zentrum von Demirović über das Tor.

Elfmeter für den VfB, Demorović vergibt
Die 33.Minute lief und nach einem langen Bein von Adjetey gegen Tiago Tomás zeigte der Referee auf den Elfmeterpunkt. Dann Verzögerung, sicher zwei Minuten Unterbrechung, bis der VAR diese Entscheidung bestätigt hatte. Demirovic lief an, platzierte den Ball ins linke Eck. Hitz hatte die Ecke geahnt, war schnell unten und konnte den nicht allzu hart geschossen Elfer parieren. 

In Basel waren mittlerweile die letzten fünf Minuten angebrochen. Die Schwaben weiter bemüht, auch das aktivere Team. Allerdings lief man immer wieder gegen eine gut gestaffelte Defensive an. 

Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. In der zweiten Minute der Crunchtime die nächste Möglichkeit für Basel. Adjeti hatte sich abgesetzt, kam vor Strafraumgrenze, 18m zum Tor, zum Abschluss. Knapp links vorbei. Zwei Minuten später war erneut Nübel gefragt. Diesmal musste der Stuttgart Schlußmann gegen Leroy klären, der zuvor von Shaqiri stark bedient wurde. 

Halbzeit im St. Jakob Park! 

Basel mit erstem Sieg in der Gruppenphase

VfB Stuttgart verzweifelt an Hitz 

Die zweite Halbzeit lief und personell ging es vor 33.650 Zuschauern zunächst unverändert weiter. Die erste Chance gehörte den Gästen. Bouanani in der 50.Minute mit seiner Flanke von rechts auf Assignon, dessen Versuch am rechten Außennetz landete. Nächste Chance für die Gäste und wieder verhinderte Hitz den Ausgleich des VfB. Mittelstädt hatte aus dem linken Halbfeld in den Strafraum geflankt, Chema sich in der 58. im Kopfballduell durchgesetzt. Der Kopfball kam als Aufsetzer etwas zu zentral. Kein Problem für Hitz.

Tiago Tomás hatte fünf Minuten später die Einschussmöglichkeit aus zentraler Postion per Volley. Deutlich über das Tor. Wechsel in der 61.Minute bei den Hausherren. Für Agbonifo kam Salah neu ins Spiel. Der Druck des Pokalsiegers wurde stärker. Am Ende war aber immer noch ein Fuß / Bein dazwischen, verhinderte schlimmeres. El Khanouss und Führich ersetzten bei Stuttgart ab der 69.min Leweling und Chema. Auch Hendriks, 70.Minute, konnte mit seinem Kopfball Hitz nicht überwinden. Bei Basel kamen in der 71.Minute drei Neue. Koindreti, Ajeti und Otele gingen runter, neu dabei Broschinski, Bacanin und Soticek.

Die Schluss-Viertelstunde war angebrochen und Stuttgart weiter um den Ausgleich bemüht. Je mehr man hier ins Risiko ging, desto höher natürlich das Risiko in einen Konter zu laufen. Zunächst aber Aufregung am Strafraum des VfB. Ein langer Ball kam in Richtung Broschinski. Nübel zunächst etwas zögerlich, ging dann unsauber mit dem Kopf hin. Glück für Nübel, dass der Schiedsrichter auf Stürmerfoul an Hendriks entschieden hätte. Ansonsten hätte das gefährlich werden können.
Wechsel in der 79.Minute bei Stuttgart. Jovanovic ersetzte Bouanani. Zwei Minuten später wieder Teufelskerl Hitz. Dieser rettet er im Eins gegen Eins vor Tiago Tomás.

Zweiter Treffer Basel durch Broschinski 
Die 84.Minute lief und ein Ex-Bundesligaspieler sorgte hier zumindest für die Vorentscheidung. Ballverlust Hendriks, Flanke Shaqiri, die immer länger wurde und Richtung zweiten Pfosten flog. Broschinski drückte die Kugel final über die Linie, wahrscheinlich wäre der Ball aber ohnehin über die Linie gegangen. Barišić kam beim FCB für den angeschlagenen Salah. 

Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten und der letzte Wechsel beim VfB wurde vollzogen. Vagnoman kam für Assignon. In der 93.Minute fast noch der dritte Treffer für Basel. Diesmal schoss Broschinski nach Hendriks Abwehr rechts vorbei. 

Das war es dann. Abpfiff in Basel! 

Content: Michael Kaiser vom 02.10.2025
Fotos: HettiPicture 

Deutsch-schweizer Duell im Breisgau 

Freiburg führt zur Pause durch den Treffer von Osterhage 

SC-Trainer Julian Schuster muss, gegenüber dem 3:0 Erfolg in Bremen, auf zwei erkrankte Spieler, Lienhart und Höler, verzichten. Makengo rückt zunächst auf die Bank Neu dabei dafür Jung (Startelfdebüt), Günter und Manzambi.

Sein Gegenüber, Ludovic Magnin, wechselt gleich viermal. Vouilloz, Otele und Cisse rücken nach dem im Elfmeterschießen gewonnenen Pokalspiel auf die Bank. Koindredi fehlt angeschlagen komplett im Kader. Neu dafür im Team Metinho, Shaqiri, Barišić und Schmid.

Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Luis Godinho aus Portugal. Der hatte die Begegnung auch pünktlich angepfiffen. Den besseren Start hatten die Gäste aus der nahen Schweiz. Bereits in der 2.Minute schlenzte Schmid von links auf Ajeti, dessen Kopfballaufsetzer Atubolu nur mit Mühe am linken Pfosten vorbei ins Aus lenken konnte. Im Anschluss an die folgende Ecke schoss Leroy aus 18m recht deutlich über das Tor.

Es dauerte bis zur 7.Minute ehe die Gastgeber zu ihrer ersten Möglichkeit kamen. Manzambi hatte es von halbrechts vom Strafraumrand probiert, wurde aber geblockt. Zwei Minuten später kam Beste im Strafraum an den Ball, sein abgefälschter Schuss trudelte rechts am Tor vorbei. Nach etwa einer Viertelstunde war der Sportclub nun deutlich besser im Spiel.

Beide Teams blieben bemüht, das Mittelfeld schnell zu überbrücken. Das Spielgeschehen selbst blieb ausgeglichen. In der 21.Minute zog Beste von rechts ins Zentrum, legte Grifo auf. Der schloss vom Rand des Sechzehners mit rechts ab, wurde von Barišić geblockt. In Summe standen bisher nur Halbchancen für Freiburg auf dem Zettel.

Führung Freiburg durch Osterhage
Anders in der 31.Minute. Manzambi hatte Fahrt aufgenommen, spielte halblinks Richtung Strafraum, wo die Kugel aber abgefangen wurde. Der Ball kam zu Osterhage, der aus 18m überlegt flach ins linke Eck traf. 
Die nächste Chance für die Gastgeber in der 38.Minute. Da war Manzambi aus zentraler Position, etwa Höhe Elfmeterpunkt, zum Kopfball gekommen, hatte aber nicht genug Druck hinter den Ball bekommen. Kein Problem für Salvi im Baseler Tor. 

Praktisch mit Ablauf der regulären Spielzeit die Riesenchance für den FCB. Zunächst scheiterte Zé und im Nachschuss wurde Shaqiri von Eggestein geblockt. 


Die Nachspielzeit betrug drei Minuten. Nach einer Behandlungspause (Kübler, Ginter und Ajeti waren mit den Köpfen zusammengeprallt) war dann auch Halbzeit in Freiburg. 

Kniffliger Start in die Europa-League-Saison 

Freiburg behält mit 2:1 die Oberhand, Oteles Treffer kommt zu spät

Personell ging es im ausverkauften Europa-Park Stadion (Zuschauerzahl wurde nicht genannt)  zunächst auf beiden Seiten unverändert weiter. Die ersten zehn Minuten waren ohne größere Höhepunkte oder Torchancen geblieben. Freiburg ließ die Kugel oftmals in den eigenen Reihen rotieren.

Zweiter Treffer Freiburg durch Eggestein
In der 56.Minute, praktisch aus dem Nichts, der zweite Treffer für die Breisgauer. Guter Angriff und die Flanke von Grifo von der linken Seite.. Der Ball kam mit viel Effet ins Zentrum und der eingelaufene Eggestein kam aus 7m frei zum Abschluss. Salvi klärte vermeintlich, doch die Technik meldete sich. Der Ball war hinter der Linie!
Dreifacher Wechsel bei den Gästen in der 58.Minute. Zé, Tsunemoto und Salah machten Platz für Agbonifo, Otele und Vouilloz. In den folgenden Minuten hatte Basel etwas mehr Spielanteile, ohne jedoch zu Abschlüssen gekommen zu sein.
Makengo und Treu machten sich bei Freiburg für ihre Einwechslung bereit, kamen in der 71.Minute. Runter gingen Günter und Beste. Broschinski ersetzte bei Basel Ajeti.

75.Minute und nächster Wechsel bei Freiburg. Matanovic und Scherhant ersetzten Adamu und Grifo. Nächste Möglichkeit, erneut durch Eggestein. Der kam im Strafraum zum Abschluss, schoss aus der Drehung flach ins linke Eck. Salvi mit starker Parade, ganz schnell unten in der Ecke.
Letzter Wechsel beim FC Basel. Rüegg kam in der 83.Minute für Adjetey.

Joker Otele mit dem Anschlusstreffer 
Das hatte nicht lange gedauert und der eingewechselte Otele bedankte sich in der 84.Minute für seinen Einsatz mit einem wunderschönen Schlenzer ins rechte, obere Eck. Und schon hatten wir hier ein komplett anderes Spiel. Jetzt mussten die Hausherren sich noch einmal straffen. 
Letzter Tausch auch für Julian Schuster. In der Schlussminute kam Dinkci für Manzambi. 

Mit einer Nachspielzeit von fünf Minuten ging es ins Finale. Die Gäste waren bemüht, machten Druck, ohne jedoch zum Erfolg zu kommen. Am Ende steht ein verdienter Erfolg für den Sportclub. 

Content: Michael Kaiser vom 24.09.2025
Fotos: Brück 

Bayer 04 testet gegen Serie A - Aufsteiger Pisa

3:0 Pausenführung durch Treffer von Andrich, Tella und Palacios 

Leverkusen hatte zur Saisoneröffnung eingeladen, stellte in diesem Rahmen sowohl sein Herren - aber auch sein Damenteam vor. Gegner des heutigen Tages war der italienische Serie A-Aufsteiger Pisa SC.

Bayer startete wie folgt: Flekken - Hincapie, Tapsoba, Tape - Grimaldo, Andrich, Palacios, Arthur - Tella, Maza - Kofane. 

Auftakt nach Maß für die Hausherren
Die 4.Minute lief und Nationalspieler Robert Andrich konnte zur Führung einschieben. Grimaldo hatte von links scharf geflankt und Andrich aus dem Getümmel abgezogen

Nächste Großchance für Bayer 04 in der 13.Minute: Maza mit Schuss von rechts, der abgewehrt wurde. Den Abpraller nahm Grimaldo an der Strafraumgrenze volley; auf die Latte des Tores der Italiener.

Zweiter Treffer Bayer durch Kofane
In der 17.Minute ein genialer Steckpass von Grimaldo in den Lauf und von Kofane, der über rechts durchstarten konnte und Semper keine Chance ließ.

In der 29.Minute fast das 3:0 der sehr dominierten Hausherren. Maza kam zentral, etwa 18m vor dem Tor, zum Abschluss. Sehr Versuch verfehlte den rechten Torwinkel nur knapp. Das war etwas zu hoch angesetzt. Nach einer guten halben Stunde der erste Wechsel: Erik ten Hag nahm Arthur raus, dafür neu dabei Amine Adli.  In der 34.Minute war Tella rechts frei durch, hätte eigentlich treffen müssen. Semper, im Pisa Gehäuse, klärte mit einer starken Fußabwehr.

Palacios zum Dritten
Praktisch mit dem Halbzeitpfiff traf Palacios. Der hatte im Strafraum zuviel Platz und konnte einen zurückgelegten Ball von der Grundlinie satt ins linke Eck verwerten. 3:0, eine hochverdiente Führung, zumal fünf Minuten zuvor noch der Pfosten für die Italiener rettete. 

Halbzeitpfiff in der BayArena. 

Am Ende souveräner Sieg für Bayer 

Zweite Halbzeit blieb ohne größere Höhepunkte 

Mit Wiederanpfiff wechselte Alberto Gilardino vor 22.498 Fans, brachte Moreo für Lind. Bei Bayer ersetzte Schick Kofane, Quansah und Hofmann kamen für Hincapie und Maza.

Platzverweis für Tapsoba
In der 53.Minute der erste Aufreger und glatt rot für Tapsoba. Dem war sein Gegenspieler entwischt, der lief alleine Richtung Mark Flekken. Ein Zupfer zuviel und Schiedsrichter Stegemann zeigt richtigerweise die rote Karte. Größte Chance für Pisa in der 57.Minute. Recrhs hatte es Touré mit einem strammen Schuß probiert, Flekken hatte die Ecke allerdings reaktionsschnell zu. Nach einer Stunde erneuter Wechsel bei den Gästen. Aebischer kam neu für Marin. 

Insgesamt wurde der diesjährige Aufsteiger in die Serie A im zweiten Abschnitt aktiver. Erneuter Doppelwechsel bei Bayer 04 Leverkusen. Mensah und Garcia neu dabei für Palacios und Tella (65.). In der 67.Minute kam Moreo aus kürzester Distanz zum Abschluss, Flekken war mit starker Faustabwehr zur Stelle. In der 75.Minute hatte Meister in zentraler Postion freistehend die Chance. Sein Kopfball strich über das Tor. 

Vierfacher Wechsel Pisa: Hojholt, Durmush, Calabresi und Piccinini kamen bei den Gästen ab der 76.Minute für Tramoni, Akinsanmiro, Angori und Cara. Traorė durfte bei Bayer für Tape ran. 

Außer einigen Wechseln sollte hier nicht mehr viel passieren. Bei Leverkusen kam in der 82 Minute Hawighorst für Grimaldo, in der 87.Mbambi für Lusuardi bei Pisa und zwei Minuten vor Abpfiff Culbreath für Adli bei der Werkself. 

Danach pfiff Schiedsrichter Sascha Stegemann ohne Nachspielzeit diese Begegnung an. Es blieb ein ungefährdeter Erfolg für Bayer, wobei Pisa, trotz Überzahl, nur phasenweise seine Qualitäten zeigen konnte. 

Content: Michael Kaiser vom 05.08.2025
Fotos: Jan Huebner / Brück 

Tottenham ist bisher das effektivere Team 

Maddison und Son treffen zur Pausenführung bei der TSG 

Die Gastgeber gehen mit dem Sieg in Kiel etwas stabilisiert in diese Begegnung. Dennoch gibt es vier Änderungen in der Startformation: Kaderábek, Nsoki, Jurasek und Becker beginnen für Gendrey, Chaves, Prass und Yardimci.

Schwierige Situation für Spurs-Coach Postecoglou. Vom Stammkader stehen im heute nur 13 Spieler zu Verfügung. Einige Änderungen im Vergleich zum letzten Spiel in der Liga gegen Everton. Im Tor kommt Austin zu seinem zweiten Saisoneinsatz. Für den verletzten Sarr rückt Richarlison ebenso in die erste Elf wie Bentancour.

Blitzstart für die Spurs
War die TSG zu Beginn gut im Spiel, zeigte sich in der 3. Minute bereits die individuelle Klasse der Spurs. Porro hatte von der Mittellinie einen langen Pass geschlagen, Akpoguma verschätzte sich und Maddison konnte den Ball mitnehmen, noch halbrechts in den Strafraum ziehen und aus 12m knallhart und die Latte einnetzen.

Konnte man bei den Briten von einem Start nach Maß sprechen, bleibt der TSG nur die Feststellung, dass man bemüht war ins Spiel zu finden. In der 14.Minute wäre fast der zweite Treffer für die in weiß spielenden Gäste fällig gewesen. Son hatte den Ball im linken Mittelfeld nach vorne getrieben, spielte den perfekten Pass in die Schnittstelle zwischen die Innenverteidiger auf Porro. Der nahm die Kugel auch gut mit, schob aber einen guten halben Meter rechts am Tor vorbei. Die Angriffe der Gastgeber blieben Stückwerk, so auch ein Freistoß von Hlozek aus zentraler Position, 18m vor dem Tor, in die Mauer (20.).

Son mit dem zweiten Gästetreffer
Die Antwort von Tottenham ließ nicht lange auf sich warten. Ballverlust der TSG bei einer Situation im Mittelfeld und Maddison konnte die Kugel abfangen. Dann ging es schnell, zu schnell für die Kraichgauer. Der Pass von Maddison kam schließlich auf der linken Seite bei Son an. Der zog aus 17m ab und der hereingrätschende Kaderábek machte die Situation richtig scharf. Der Schuss wurde zur Bogenlampe und schlug hinter dem chancenlosen Baumann ein.

Die beste Möglichkeit für Hoffenheim in der 32.Minute durch Bischof. Nach einem Zuspiel von der rechten Seite kommt der offensive Mittelfeldspieler aus etwa 14m,zentrale Position, im Strafraum zum Schuss. Austin tauchte aber gut ab, konnte klären. Nach einem mehr als schwierigen Start war der Bundesligist nun deutlich besser im Spiel. So auch in der 40.Minute. Ein Schuss von Kramaric wurde geblockt, Moerstedt den Abpraller erwischt. Im Fallen konnte er aber den Ball nicht kontrolliert auf das Gehäuse von Austin bringen. Damit war dann auch die kurze Drangphase der Gastgeber beendet. 

Die nächste Möglichkeit gehörte wieder den Nord-Londonern.  Langer Ball von Maddison in der 45.Minute und plötzlich stand Bergvall völlig frei zum Kopfball. Baumann konnte in höchster Not klären. Die Antwort, zu Beginn der dreiminütigen Nachspielzeit durch Becker. Ein abgefälschter Pass von der rechten Grundlinie kullerte zum Elfmeterpunkt, wo Becker zum Schuss kam. Irgendwie hatte aber noch ein Verteidiger das Bein dazwischen. Halbzeit in Sinsheim. 

Treffer von Stach und Mokwa reichen nicht 

Elfmeter für Hoffenheim vom VAR einkassiert, Entscheidung durch Son

Auf beiden Seiten ging es zunächst ohne Wechsel weiter. Die Hausherren zu Beginn der zweiten Halbzeit das deutlich aktivere Team, ohne große Torchancen entwickelt zu haben. Die Passivität der Gäste schon recht auffällig und 80% Ballbesitz bis zur 55.Minute sprechen eine deutliche Sprache in diesem zweiten Abschnitt. So hatte auch Kramaric die größte Möglichkeit nach einem Schuss von der linken Seite. Da wollte es der Vollblutstürmer zu genau machen, setzte die Kugel an die Latte. Da hätte der Tottenham-Keeper keine Chance gehabt.

Jetzt auch der erste Wechsel, 56.Minute, bei den Spurs. Moore ersetzte den bisher nicht sehr auffälligen Richarlison. Diesen Wechsel konnte man durchaus als Impulsgeber verstehen, allerdings blieb es beim bisherigen Spielverlauf.

Elfmeter TSG einkassiert
In der 62.Minute sollte sich die Passivität der Briten erstmals rächen. Akpoguma marschierte bis zur Grundlinie, konnte von dort Richtung Tor flanken, wo Moerstedt hochstieg. Der war etwas schneller als der Keeper, Der räumte den Angreifer ab, kassierte für sein Einsteigen zunächst die gelbe Karte.  Dann aber der Hinweis vom VAR: War der Torhüter doch vor Moerstedt am Ball? Schiedsrichter Krogh schritt zum Monitor, checkte die Bilder, nahm den Elfmeter und auch die gelbe Karte für Austin zurück. Der Schlussmann war doch einen kurzen Moment vor Moerstedt an der Kugel. Also alles regulär, kein Foul in dieser Szene.

Anschlusstreffer durch Stach
Das konnte nicht mehr sehr lange gut gehen. In der 68.Minute endlich die Belohnung für den Aufwand der Hoffenheimer. Der Konter startete am eigenen Strafraum mit einem Pass von Hlozek ins zentrale Mittelfeld. Dort Stach mit dem feinen, öffnenden Ball zu Kramaric. Der hatte etwas Platz, steckte in die Tiefe zu Jurasek durch. Der legte in den Strafraum, wo Stach auf Höhe des Elfmeterpunktes den Ball über die Linie wuchten konnte. Auch wenn der Innenpfosten half, ein mehr als verdienter Treffer.

Nach allem was man bisher in dieser Halbzeit sah, schien die Gästen die Luft auszugehen. Doch weit gefehlt.

Alter Vorsprung hergestellt durch Son 
Eine Mannschaft wie Tottenham braucht nicht viel, brauchte auch nur diese eine Chance. Nsoki hatte den Ball im Aufbau verloren, genau in die Füße von Moore. Der schickte sofort Son und der schloss aus 16m eiskalt ins rechte untere Eck ab. 

Wechsel auf beiden Seiten. Lankshear kam bei Tottenham für Son, bei der TSG gleich drei Wechsel.: Mokwa, Chaves und Micheler ersetzten Hlozek, Bischof und Stach. Auch wenn hier noch Zeit blieb, konnte man sehen, dass der zweite Treffer von Son seine Wirkung entfaltete. 

Erneuter Abschluss durch Mokwa
Noch einmal Hoffnung in der PreZero-Arena. Die TSG ließ die Kugel auf Höhe des Strafraums gut laufen. Kramaric konnte sich den Ball für den finalen Pass zurecht legen und fand Mokwa im linken Halbfeld. Der kam mit viel Wucht an und köpfte ein. 

Olusesi für Maddison der letzte Wechsel der Gäste in der 89.Minute. Als Nachspielzeit wurden fünf Minuten angezeigt. Reichen sollte dies allerdings nicht mehr. Hier ertönte der Abpfiff und Tottenham nahm einen wichtigen Sieg mit auf die Insel. 

Content: Michael Kaiser vom 23.01.2025
Fotos: Sport News Südwest