1.FC Kaiserslautern 

In diesem Bereich finden Sie alles über den vierfachen Deutschen Meister. 

Wir bieten Vorberichte zu den Spieltagen, klassische Spielreportagen, Transfernews oder auch Hintergrund.

Zu den letzten Nachrichten: 

Kaloc bringt den FCK in Führung

Angst vor Fehlern dominiert erste Halbzeit

Für den in Fürth verletzten Niehues (Kreuzbandriss) beginnt Hanslik. Dafür rückte Ritter in die defensivere Position zurück. Der genesene Krahl steht für Himmelmann im Tor. Zwei Wechsel und folgende Startelf: Krahl - Puchacz, Tomiak, Elvedi, Zimmer - Ritter, Kaloc - Redondo, Hanslik, Tachie - Ache.

Bei den Gästen fehlen gesperrt fehlt Lee gesperrt, für ihn startet, erstmals diese Saison, Bennetts. Fechner beginnt für Kovacevic. Die erste Elf der Gäste: Stritzel - Günther, Vukotic, Angha, Mockenhaupt - Mathisen, Fechner - Bennetts, Heußer, Bätzner - Prtajin.

Schiedsrichter Aarnink hatte hier angepfiffen und die Hausherren bestimmten weitestgehend das Spiel, heißt, der Ball war meist in den eigenen Reihen. Insgesamt wirken die Roten Teufel etwas griffiger, in Summe ging es bisher aber eher um die Vermeidung von Fehlern. So dauerte es auch bis zur 24.Minute, ehe es zum ersten gefährlichen Moment vor dem Tor kommen sollte. Wenig überraschend war es Ache, der nach einem gewonnenen Kopfballduell von Hanslik mit Günther im Zentrum an die Kugel kam.Der zog zwar sofort aus der Drehung ab, Stritzel tauchte aber ab und hielt den Ball fest.

Kaloc mit Wucht zur Führung
Die Pfälzer belohnten sich für den bisherigen Einsatz. Es dauerte bis zur 30.Minute und es sollte wohl ein Standard zur Führung sein. Puchacz hatte die Ecke scharf von der rechten Seite hereingebracht, Tomiak per Kopf ins Zentrum verlängert und Kaloc konnte aus gut drei Metern einnicken. Führung im Abstiegsduell und Wehen Wiesbaden erstmals diese Saison unter dem Strich in der Tabelle.

In der 34.Minute bot sich Ache die Möglichkeit zum 2:0. Der Freistoßvon Ritter von rechts war zu Ache durchgerutscht und der Stürmer konnte sich zunächst behaupten, legte auf Tomiak ab. Dessen von Stritzel geklärte Distanzschuss kam wieder in die Füße von Ache, der aber verzog. Der Treffer hätte aber wegen einer Abseitsposition von Ache ohnehin nicht gezählt. Außer einer Torannäherung von Fechner, 37.Minute, dazu noch aus Abseitsposition, bot Wiesbaden hier in der Folgezeit wenig.

Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten. Halbzeit in Kaiserslautern!

Prtajin trifft zum Ausgleich

Punkteteilung auf dem Betzenberg

Mit Beginn der zweiten Spielhälfte hatten die Hessen vor 42.861 Zuschauern gewechselt. Für Günther kam Agrafiotis in die Begegnung. Hier stellte sich bereits nach wenigen Minute die Frage, ob der FCK diesmal eine Führung verteidígen kann oder in altbekannte Muster verfällt?

Höchste Alarmstufe im Lautrer Strafraum
Die 61.Minute lief und Krahl verhinderte den Ausgleich der Gäste. Bei einer Ecke von rechts war Agrafiotis am höchsten gestiegen, kam zum Kopfball. Krahl konnte die Kugel mit einer starken Parade um den linken Pfosten lenken.  Unmittelbar nach dieser Szene wieder Krahl: Bennetts konnte sich im Strafraum durchfummeln und tauchte nach einem Flipperball völlig frei vor dem Lautrer Keeper auf. Im direkten vDuell behielt Krahl die Oberhand, konnte retten.

Wechsel auf beiden Seiten
Bei Wiesbaden kam Goppel für Bennetts (64'.) , bei den Hausherren nun Zolinski und Abiama für Tachie und Redondo im Team (66'.).
Etwas Luft für die Gastgeber: In der 68.Minute sorgte Hanslik für etwas Entlastung, nahm auf der linken Seite Tempo auf. Bei seiner Flanke suchte er Ache, Stritzel konnte aber die Flanke ablenken. Doppelwechsel bei Wiesbaden in der 73.Minute: Irdeale und Carstens ersetzten den gelb verwarnten Bätzner und Mockenhaupt.

Prtajin schockt Kaiserslautern
Der erste Ansturm der Gäste schien verpufft, doch Prtajin löste die Situation mit seiner individuellen Klasse traf aus ca. 25m präzise ins rechte Eck. Nach dem Zuspiel vom Fechner hatten die Pfälzer dem Vollblutstürmer deutlich zu viel Platz gelassen.
In der Folgezeit konnte Kaiserslautern keine Gefahr entwickeln, reagierte in der 83.Minute mit dem nächsten Wechsel. Für Ritter kam Simakala, ein Zeichen für weitere Offensivbemühungen. Wieviel Risiko gehen die Hausherren nun?

Das Anlaufen der Gastgeber hielt an, echte Torchancen allerdings Mangelware. Die Nachspielzeit betrug vier Minuten und viele im Stadion fühlten sich an Fürth erinnert. 
In der Nachspielzeit der letzte Wechsel beim SVWW. Taffertshofer ersetzte Mathisen.  

Schlusspfiff in Kaiserslautern.

Content: Michael Kaiser vom 20.04.2024






Das erste Endspiel steht an

Krahl kehrt gegen Wehen Wiesbaden ins Tor zurück 

An diesem Spieltag treffen die sechs Letztplazierten der Tabelle in drei Spieler gegeneinander an. Diese führt dann natürlich zu teils zumindest vorentscheidenden Konstellationen. Für den FCK bietet sich die Möglichkeit, bei einem Sieg zumindest den direkten Konkurrenten, den SV Wehen Wiesbaden, zu überholen und sich bestenfalls nach diesem Spieltag auf dem 14.Platz der Tabelle einzusortieren.

Zum Spiel am Samstag, 13 Uhr, hat der 1.FC Kaiserslautern, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, bisher 41.315 Tickets, davon 864 Karten an die Gäste, verkauft.
Personell sieht es so aus, dass Hendrick Zuck (Reha) und Julian Niehues (Kreuzbandriss in Fürth) definitiv fehlen werden.

Julian Krahl wird im Tor stehen
Der Stammkeeper konnte die komplette Trainingswoche gut, auch ohne jegliche Rückschläge, absolvieren können. Friedhelm Funkel bestätigte entsprechend, dass Krahl gegen Wiesbaden im Tor stehen werde.

Kein Niederschlag in Fürth
Das Spiel in Fürth sei zwar eine Niederlage, aber kein Niederschlag gewesen. Man habe diese Niederlage gut aufgearbeitet und nun gelte die Konzentration dem kommenden Gegner.

Sechserposition noch unklar
Nach der Verletzung von Julian Niehues in Fürth stellt sich natürlich die Frage nach der Besetzung der Sechserposition neben Kaloc. Das einzige was der Lautrer Übungsleiter ausschließen wollte, war, dass ein Spieler auf diese Position rücke, der diese Position noch nicht gespielt habe. Es spricht also vieles für Tobias Raschl.

Die Lockerheit bewahren
Er, so Funkel, habe bisher eine gute Trainingswoche mit seiner Mannschaft gehabt. Natürlich sei die Stimmung gelöster, wenn man aus einer Serie mit Siegen oder ungeschlagenen Spielen komme, dennoch sei die Stimmung gut. Das kommende Spiel sei wichtig, allerdings gebe es im Leben wichtigere Dinge, zum Beispiel Familie und Gesundheit. Danach komme allerdings direkt der Beruf und die kommenden Aufgaben.

Mutig gegen Wiesbaden
Man werde hauptsächlich bemüht sein müssen, das Umschaltspiel des Gegners zu verhindern. Seine Mannschaft werde sich auch gegen die Körperlichkeit von Wiesbaden wehren, auch die gefährlichen Standards verhindern müssen. Dazu müsse jeder Spieler Herz zeigen.

Die Mannschaft kann das
Seine Mannschaft könne sowohl Führungen behaupten,  aber auch Rückstände aufholen und in Siege umwandeln. Das habe seine Mannschaft gegen unmittelbare Konkurrenten gezeigt: "Wir müssen an die Spiele gegen Rostock und Osnabrück zurückdenken. Da haben wir gegen unmittelbare Konkurrenten und Tabellennachbarn gewonnen, was jetzt auch Wehen Wiesbaden ist und so müsse die Mannschaft, mit der Unterstützung der Zuschauer, agieren und alle Leidenschaft auf den Platz bringen". 

Drei direkte Duelle gegen Mitkonkurrenten
Das Programm des FCK sei ebenso schwer wie das der direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Funkel: "Ich bin mir sicher, dass wir hier eine brutale Unterstützung vom Publikum haben werden, wenn die Mannschaft die Leidenschaft wie in den genannten Partien zeigt. Wir müssen das eine oder andere Spiel gewinnen, das steht außer Frage. Gegen wen, ist mir eigentlich völlig egal - aber wir sollten am Samstag damit anfangen".

Content: Michael Kaiser vom 18.04.2024

Ache-Treffer zur Halbzeitführung 

Niehues scheidet verletzt aus 

Alexander Zorniger reagierte auf die 0:2 Pleite bei Schlusslicht Osnabrück und änderte sein Team auf drei Positionen. Für Michalski, Haddadi und Petkov starten Meyerhöfer, Gießelmann und Srbeny.
Das war also die Startformation des Kleeblatts: Urbig - Dietz, Jung, Meyerhöfer - Gießelmann, Wagner, Consbruch, Asta - Hrgota - Srbeny, Sieb.

Friedhelm Funkel konnte heute wieder auf Zimmer zählen, ebenfalls startete Ritter. Toure und Raschl nahmen zunächst auf der Bank Platz.
Dies ergab folgende Startelf bei den Pfälzern: Himmelmann - Puchacz, Tomiak, Elvedi, Zimmer - Niehues,Kaloc - Opoku, Ritter, Tachie - Ache.

Die Mannschaft des FCK hier sichtlich bemüht sofort das Kommando zu übernehmen. Keine Minute war hier gespielt und der erste Angriff über die linke Seite, samt Foul von  Consbruch an Puchacz.  Beim folgenden Freistoß standen allerdings 4-5 Rote im Abseits. Auch die nächste Torannäherung gehörte den Gästen. Ritter ließ eine Hereingabe auf  Ache durch, der aber geblockt wurde.

Die erste Gefahr für das Gehäuse von Himmelmann in der 9.Minute. Srbeny fasste sich ein Herz aus der zweiten Reihe, sein Schuß ging aber links über die Querlatte.

Führung FCK durch Ache
Eine gute Viertelstunde war hier absolviert und vieles fand zwischen den Strafräumen statt. Fürth hatte mehr Ballbesitz, die besseren Chancen gab es für die Lautrer. So auch in der 18.Minute: Chaos im Strafraum der Franken und die Kugel lag im Tor von Urbig. Nach einer starken Aktion von Ritter hatten Ache und Hrgota den Ball zunächst Richtung Latte gelenkt, wobei der Ball wohl schon über der Linie war. Elvedi stocherte zwar nach, schob das Spielgerät final sichtbar über die Linie, der Treffer wurde aber korrekter Weise für Ache gewertet.  Aufgrund der besseren Möglichkeiten keine unverdiente Führung.

Fürth war in den Folgeminuten um eine Antwort bemüht, gegen kompakt stehende Pfälzer keine leichte Aufgabe. Gefährlicher blieben hier die Gäste, so auch in der 24.Minute. Tachie brach links durch, zog nach innen. Dietz konnte allerdings die Situation klären. Auch Kaloc zog es nach vorne. Dessen Aktion konnte Jung in der 28.Minute zur Ecke klären, diese setzte Ritter direkt auf das Tornetz. Starke Aktion dann in der Defensive von Lautern Kaptän Zimmer. Hrgota wurde gedoppelt, nahm aber Meyerhöfer mit. Der konnte zwar in den Strafraum eindringen, allerdings hatte Zimmer aufgepasst (31'). 

Seit der Führung waren die Gäste hier das Team, welches das Spiel kontrollierte. Daran änderten auch nun 70% Ballbesitz nichts. Auch zwei Versuche über Sieb verpufften oder der Schiedsrichter hatte auf Abseits entschieden.

Nach zwei Minuten Nachspielzeit ging es hier in die Kabinen. Vorher allerdings noch eine bittere Szene für den FCK. Im Zweikampf mit Asta hatte sich Niehues wohl das Knie verdreht, krümmte sich vor Schmerz am Boden. Das sah nicht gut aus und der Spieler zeigte sofort an, dass es hier für ihn nicht mehr weitergehen würde.

Bittere Niederlage im Abstiegskampf

FCK verliert in Fürth in der letzten Minute 

Aufgrund der Verletzung von Niehues wechselte der FCK mit Beginn der 2.Halbzeit. Für den etatmäßigen Sechser kam vor 15.680 Zuschauern nun Raschl in die Partie. Auch die Franken wechselten. Für Sieb kam Lemperle zum Einsatz.

Der erste Torschuss der zweiten Spielhälfte gehörte in der 51.Minute den Hausherren. Srbeny hatte es von der Strafraumkante probiert, Himmelmann sichert pariert. Insgesamt waren die Hausherren nun das aktivere Team. Auch die nächste Szene, 52.Minute, für das Kleeblatt. Wagner hatte aber aus 18m deutlch über das Tor gezielt.

Ausgleich Fürth durch Wagner
Eine Minute später, der gleiche Spieler, diesmal jedoch präziser. Elvedi hatte einen von Srbeny verlorenen Ball unfreiwillig auf Wagner vorgelegt. Der nahm Maß zimmerte die Kugel aus gut 12m oben rechts in die Maschen. Das zweite Gegentor, kaum eine Minute später, verhinderte der starke Himmelmann mit einem starken Reflex per Fußabwehr.
Doppelter Wechsel bei Kaiserslautern. Für Opoku und Tachie kamen Abiama und Hercher (62').

Himmelmann hält Lautern im Spiel
Immer wieder war es der Ersatzkeeper, der hier retten sollte. Zunächst ging es im eins zu eins gegen Hrgota , danach wehrte er einen strammen Schuß von Srbeny aus gerade einmal 10 Metern ab und bewahrte seine Mannschaft vor einem Rückstand.
Nächster Wechsel auch bei Fürth. Für Srbeny kommt Petkov. Gespielt hier 68.Minuten.
Nun schien der Gast das aktivere Team zu sein und es stellte sich die Frage, wieviel Risiko man bereit ist hier zu gehen. Jeder Punkt im Abstiegskampf könnte am Ende der Runde den Ausschlag geben.
Doppelwechsel bei Greuther. Für Gießelmann und Consbruch liefen nun Mhamdi und Müller auf (75').
Tomiak hatte im Anschluß die nächste Chance für die Roten Teufel. Der Abwehrspieler kam nach einem Freistoß völlig frei zum Kopfball, der Ball landete aber in den Armen von Urbig.

Nach fast achtzig Spielminuten könnten die Fans hier das erste Unentschieden zwischen den Mannschaften seit 18 Jahren erleben. Im weiteren Spielverlauf  war die Begegnung nun von zahlreichen Zweikämpfen im Mittelfeld geprägt.

Latte rettet für Kaiserslautern
Das war knapp. Eine fehlgeleitete Flanke von Lemperle flog über Himmelmann hinweg ans Aluminium.
Wechsel durch Friedhelm Funkel. Für Ache kam nun Simakala zu einigen Spielminuten (88').

Angezeigt wurden vier Minuten Nachspielzeit, Letzter Tausch bei Kaiserslautern. Hanslik ersetzte den angeschlagenen Ritter.

Treffer in letzter Minute für Fürth 
Greuther schickt Lautern ins Tal der Tränen. Hrgota wurde links nicht konsequent genug angegriffen, kam zur Flanke und in der Mitte rauschte Wagner heran und konnte mit der Fußspitze einschieben. Ganz bitter für den FCK. 
Schlusspfiff in Fürth!

Content: Michael Kaiser vom 12.04.2024

Vertrauen in Himmelmann

Redondo wird auch in Fürth fehlen

Der 1.FC Kaiserslautern tritt morgen Abend um 18.30 Uhr zum ersten von sechs Spielen an, bei dem das Motto "Verlieren verboten" heißen wird. Dabei werden die Pfälzer, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, von 2.300 Anhängern begleitet und das Gästekontingent ist komplett verkauft. Wie im Vorjahr werden sich die Fans zusätzlich auch über den Ticketshop der Hausherren mit Eintrittskarten versorgt haben.
Beim Personal werden weiter Zuck (Reha), Krahl ( heute MRT) Klement und Redondo (krank) fehlen. Bei Redondo rechnet Friedhelm Funkel damit, dass dieser, nach überstandener Krankheit, die kommende Trainingswoche komplett absolvieren kann und für das Heimspiel am kommenden Samstag gegen den SV Wehen Wiesbaden zur Verfügung steht.

Negativserie bei Greuther Fürth
Trotz der sieben Niederlagen aus den letzten neun Begegnungen sieht Funkel eine gute Mannschaft beim Gegner und einen sehr erfahrenen Trainer.  Dies sei aber keine Garantie dafür, dass diese Negativserie auch weiter anhalten wird. Man wird wie in den vergangenen Spielen die Grundordnung beibehalten und sein Team müsse Tore schießen. Nur durch erarbeitete Chancen können man das notwendige Glück erzwingen.

100% Vertrauen zu Robin Himmelmann
Seinem Keeper könne er bei den drei bisherigen Spielen keinen Vorwurf machen, so Funkel. Er verstehe die aufkommende Diskussion um Himmelmann in keinster Weise, da keiner der Gegentreffer zu halten gewesen sei. Der Ersatz von Julian Krahl habe keine gravierenden Fehler gemacht und auch der Gegentreffer zum 1:2 sei in dem Moment nicht zu verhindern gewesen. Hier werde er keine Debatte anfangen.

Jeder Punkt zählt
Für ihn, so der Lautrer Übungsleiter zähle jeder Punkt. Man sei nicht in der Situation wie beispielsweise der VfL Osnabrück vor Wochen, bei dem nur noch Siege zählten. Je nach Spielverlauf könne er auch mit einem Punkt leben, zumal er der Meinung sei, dass sich die endgültigen Platzierungen von Platz 16 bis hoch zu 14/15 erst am letzten Spieltag entscheiden werden. Dies habe er bereits vor Wochen erklärt und die letzten Wochen hätten ihn in seiner Meinung bestätigt. Dementsprechend bedeute auch ein Sieg morgen nicht den Klassenerhalt. 

Content / Foto: Michael Kaiser vom 11.04.2024

Zurück in der Liga

Ragnar Ache wird gegen den HSV auflaufen 

Zum ersten von zwei aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen tritt der Pokalfinalist 1.FC Kaiserslautern am Samstag im Hamburger Volkspark an. Begleitet werden die Pfälzer dabei von mindestens 5.632 Fans, dies entspricht dem zur Verfügung gestellten Gästekontingent. Erfahrungsgemäß wird es bei dieser Zahl nicht bleiben, da zahlreiche Fans sich noch über den Ticketshop des HSV mit Karten versorgt haben.
Personell fehlen im Kader weiter Zuck und Klement. Auch Stammkeeper Krahl wird in Hamburg noch nicht dabei sein können. Die positive Nachricht zum Personal bestätigte Coach Friedhelm Funkel: Ragnar Ache wird gegen den Hamburger SV spielen.

Müde, aber emotional gestärkt
Die Begegnung in Saarbrücken habe, so Friedhelm Funkel, Kraft gekostet. Dies sei jedoch nicht anders als bei anderen Spielen während einer englischen Woche. Auch die Tatsache, dass seine Spieler in der Nacht nach der Rückkehr aus Saarbrücken noch in der Altstadt mit den Fans feierten sei kein Problem. Dies hätten sich die Jungs verdient und "man hätte die Spieler nach einem solchen Spiel auch nicht einsperren können", so der Trainer. . 

HSV trotz Schwierigkeiten immer gefährlich
Auch wenn die Hanseaten nach dem Trainerwechsel, hin zu Steffen Baumgart, noch nicht zu 100% funktionieren, nicht die Erwartungen erfüllt hätten, sieht Funkel dennoch eine starke Mannschaft mit ganz viel individueller Klasse. Hier habe man mit Sicherheit etwas beim kommenden Gegner an der Taktik geschraubt, attackieren recht früh und er erwarte sehr viel Druck vom Gegner. Auch sei der HSV unverändert einer der Aufstiegsfavoriten.
Funkel: "Der HSV ist sehr stark und verfügt über einen großen und ausgeglichenen Kader. Sie sind sehr offensivstark und attackieren früh, aber darauf sind wir vorbereitet".

Publikum gibt Kraft
Mehrfach erwähnte Friedhelm Funkel wie sensationell es sei, wenn 6.000 Fans die weite Anreise auf sich nehmen würden um ihre Mannschaft zu unterstützen.
"Das ist nicht gerade vor der Tür und zeigt wie verbunden die Fans mit der Mannschaft sind". Dies sei überragend und man könne dies gar nicht genug schätzen. Auch habe die Mannschaft mitbekommen, was in Kaiserslautern beim Public Viewing an Emotionen freigesetzt wurde . Genau auf diese Unterstützung werde man bei den letzten drei Heimspielen gegen Wiesbaden, Magdeburg und Braunschweig vertrauen und bauen können.
" Unterstützung unserer Fans ist einmalig. Wenn man sieht, wie viele unserer Anhänger diese weite Reise auf sich nehmen, dann ist das schon außergewöhnlich."

Kaloc zuverlässig, laufstark und zweikampfstark
Der Winterzugang sei auf der 6er oder 8er-Position absolut wichtig für die Mannschaft. Sicher könne er noch etwas torgefährlicher werden, aber der Spieler mache und ackere und dies entspreche dem, was er erwarte, so Funkel. Dementsprechend sei Kaloc bei ihm auch immer gesetzt gewesen.

Möglicherweise Wechsel in der Aufstellung
Auf seine Startelf wollte sich Funkel noch nicht festlegen lassen. Auf für den stark zurückgekehrten Touré wollte er keine Startelf-Garantie geben. So könne es in Hamburg auch zu drei bis vier Wechseln kann. Dies werde er aber nach den noch anstehenden Trainingseinheiten entscheiden. 

Content / Foto: Michael Kaiser vom 04.04.2024










Berlin, Berlin, der FCK fährt 2x nach Berlin

Über 17.500 Fans feiern Finaleinzug auf dem Betzenberg 

Der 1.FC Kaiserslautern hat heute Abend durch einen 2:0 Erfolg im Saarbrücker Ludwigspark das DFB-Pokal Finale am 25.Mai in Berlin erreicht. Somit sind auch alle Glanzlichter im Saarland erloschen, die Debatte um den "Rasen der Nation" beendet und in Saarbrücken kehrt wieder die Tristesse der 3.Liga ein. 

Kaiserslautern besiegte Saarbrücken mit 2:0 und beendete die Reise des Drittligisten im DFB-Pokal. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte agierte der Zweitligist nach dem Seitenwechsel brutal abgezockt, clever und effizient. Obwohl die Saarländer etwas mehr Spielanteile hatten, glückten dem FCK jeweils im goldrichtigen Moment die beiden Treffer, wobei das erste Tor klar auf die Kappe von Keeper Schreiber ging. Die Gastgeber stemmten sich zwar noch einmal dagegen, aber mehr als eine Großchance, die Brünker vergab (80.), war nicht mehr drin. Damit kehren die Roten Teufel, die bereits im Viertelfinale bei Hertha BSC gastierten, ein weiteres Mal in der Saison 2023/24 ins Berliner Olympiastadion zurück. Am 25. Mai geht es dann entweder gegen Leverkusen oder Düsseldorf um den Titel. Zuvor heißt es am 11.Mai in Berlin gegen die Hertha zum Spiel der 2.Liga anzureisen. 
Der 1.FC Kaiserslautern kann sich aber zunächst mit etwas breiterer Brust auf die schwere Aufgabe am Samstag beim Hamburger SV vorbereiten. 

Die Besucher im Fritz Walter Stadion erlebten eine hochemotionale Veranstaltung und spätestens nach dem zweiten Treffer war der Jubel grenzenlos. Anzumerken bleibt, dass die Fans der Bitte des Vereins nachkamen und nicht den Platz stürmten und so dafür sorgen, dass die künftigen Ligaspiele ohne Probleme durchgeführt werden können. 

Content / Foto: Michael Kaiser vom 02.04.2024

Jahrhundertspiel für den FCK? 

Die Favoritenfrage bleibt weiterhin ungeklärt 

Der FCK wird beim morgigen Spiel in Saarbrücken von 1.840 Fans begleitet, zusätzlich unterstützen noch 16.500 Anhänger ihre Mannschaft beim Public Viewing auf dem Betzenberg. Personell hat sich nichts geändert, weiter fehlen Zuck, Klement und Krahl. Auch Ache steht noch nicht zur Verfügung. Der Stürmer trainiert zwar seit der vergangenen Woche individuell, ist aber keine Option für morgen.

Im Bezug auf die Vorbereitung auf das Spiel wird beim 1.FC Kaiserslautern keine Veränderungen gegenüber "normalen" englischen Wochen geben.

Kein System Nachspielzeit
Auf die späten Treffer des FCS angesprochen, wollte Friedhelm Funkel kein System erkennen, lobte aber den kommenden Gegner für die sauber vorgetragenen Angriffe. Der Blick müsse aber zunächst die 90min vor der Verlängerung gegen.

Favoritenrolle bleibt ungeklärt
Während Saarbrückens Rüdiger Ziehl die Rolle des Favoriten beim Zweitligisten ausmacht, die Sicht des Lautrer Trainers als Aprilscherz einstuft, bleibt Friedhelm Funkel bei seiner mehrfach geäußerten Meinung. Die Saarländer hätten mit Bayern und Frankfurt international renommierte Teams ausgeschaltet, dazu noch Mönchengladbach und den Karlsruher SC.

Kein Vorteil für Kaiserslautern
Der Lautrer Trainer wollte sich nicht festlegen, ob die längere Pause des Gegners von Vor- oder Nachteil gewesen sei. Einerseits habe der Gastgeber eine längere Regeneration gehabt, möglicherweise fehle aber etwas der Rhythmus.

Einmaliger Vorgang der Spielverlegung 
Wir wollten von Friedhelm Funkel wissen, ob er es in seiner langen Laufbahn als Spieler und Trainer erlebt habe, dass ein Pflichtspiel verlegt wurde, da es drei Tage möglicherweise regnen könnte. Die Antwort war kurz und knapp. "Nein, das habe ich so noch nicht erlebt. Ich unterstelle aber allen handelnden Personen beim DFB, dass sie nach bestem Wissen und Gewissen diese Entscheidung getroffen haben". 

Content / Foto: Michael Kaiser vom 01.04.2024


Ritter mit dem Führungstreffer

Starke erste Halbzeit der Pfälzer

Friedhelm Funkel muss seine Mannschaft gegenüber der letzten Begegnung auf zwei Positionen ändern. Für Ache und Stammkeeper Krahl, beide in Hannover verletzt, steht Himmelmann im Tor und Ritter, zurück nach Gelbsperre, ersetzt Ache. Opoku fehlt etwas überraschend komplett im Aufgebot.
Die Startelf sieht so aus: Himmelmann - Zimmer, Elvedi, Tomiak, Puchacz - Kaloc, Niehues, Raschl, Ritter - Hanslik, Redondo

Im Vergleich zum Erfolg in Osnabrück wechselt Daniel Thioune ebenfalls doppelt. Gavory fehlt gesperrt, Johannesson fehlt mit muskulären Problemen. Für sie rücken Appelkamp und Uchino in die Startelf.
Die Fortuna beginnt so:  Kastenmeier - Uchino, Siebert, Oberdorf, Zimmermann - Engelhardt, Tanaka - Tzolis, Appelkamp, Klaus - Mustapha
 
Kaloc trifft nur das Außennetz
keine vier Minuten waren gespielt und viele Zuschauer hatten schon zum Torschrei angestimmt. Vergebens!  Tomiaks langer Ball landete in der 4.Minute etwas glücklich bei Puchacz. Der leitete sofort zu Hanslik weiter. Der zog in den Sechzehner, legte auf Kaloc und dessen Schuss ging aus gut 14m ans linke Außennetz.

Nach einer knappen Viertelstunde beschränkten sich beide Mannschaften darauf zunächst abzuwarten und dann ab der Mittellinie anzulaufen.

Da fehlten Elvedi nur Zentimeter
Zwanzig Minuten waren gespielt, als eine Puchacz-Ecke von links Niehues quer auf Tomiak verlängert wurde. Der findet im Anschluu Elvedi , doch der Innenverteidiger kam auf Höhe des zweiten Pfostens nicht richtig hinter den Ball, verfehlt das Gehäuse rechts.
In der 24.Minute erneut Glück für die Gäste. Riiter schoß einen Freistoß direkt aufs Tor, Kastenmeier faustete den Ball in den Rücken von Zimmermann. Von dort flog der Ball knapp am Tor vorbei.
Im weiteren Spielverlauf konnten die Hausherren mehr und mehr Gefahr Richtung Düsseldorfer Gehäuse entwickeln.

Führung für den FCK durch Ritter
Das hatte sich die letzten Minuten etwas angedeutet. Puchaczs Einwurf, 29.Minute,  landete bei Hanslik, der sofort den durchgestarteten Linksverteidiger wieder bediente. Dessen Flanke verlängerte Redondo Richtung langen Pfosten. Dort hatte Ritter zu viel Platz, schiebt den Ball aus gut acht Metern ein. Eine nicht unverdiente Führung.

Vieles was die Gäste vom Rhein bisher hier zeigten blieb Stückwerk. Zu oft fehlt der letzte Pass. Die Offensive der Fortunen, speziell Mustapha, hing sehr oft in der Luft.  Die beste Offensive der Liga blieb vieles schuldig. Lediglich der etwas höhere Ballbesitz sprach für die Fortuna. Bei keiner einzigen hochkarätigen Torchance war das zu wenig.

Zwei Minuten Nachspielzeit auf dem Betzenberg. Auch diese Zeit lief runter und es geht in die Kabinen.

Düsseldorf wird hier mit Sicherheit zuzulegen haben. Das war nicht das, was Daniel Thioune von seiner Mannschaft erwartet. Kaiserslautern sollte sich also auf eine harte zweite Halbzeit gefasst machen.

Fortuna dreht das Spiel

Tzolis mit Doppelpack zur Entscheidung

Daniel Thioune wechselte zu Beginn der zweiten Halbzeit. Iyoha kam vor 46.210 Zuschaern für Uchino, der kurz vor der Pause behalt worden war, in die Mannschaft. Bei den Roten Teufeln ging es unverändert weiter.

Die erste Möglichkeit nach Wiederanpfiff gehörte in der 50.Minute den Gastgebern. Ritter dribbelte sich halblinks im Sechzehner durch , zog einfach. Siebert konnte auf Düsseldorfer Seite gerade noch den Fuß hinhalten ,den Ball ins Toraus lenken.

In der 55.Minute der nächste Wechsel bei den Rheinländern. Für den nahezu wirkungslosen Mustapha kam Vermeij.

58.Minute, eine Halbchance für Klaus und die Fortuna. Iyoha nahm links Fahrt auf, flankt dann ins Zentrum. Klaus ging volles Risiko, schoss aber per Direktabnahme deutlich über das Tor. Auch einen Distanzschuss von Oberdorfs, nur eine Minute später, war kein Problem für den sehr souverän wirkenden Himmelmann im Lautrer Kasten.

Tomiak als Retter
Die Gäste waren zu dieser Phase die aktivere Mannschaft. So auch in der 65.Minute, als sich Tomiak, an der Fünferlinie,  in einen Schuss von Tzolis werfen musste. Vier Minuten später, 69., musste wieder Tomiak klären, diesmal auf der Torlinie. Himmelmann hatte eine Flanke von Iyoha unterlaufen, Vermej kam per Kopf zum Abschluss. Tomiak stand goldrichtig auf der Linie, konnte retten.

Niemiec für Klaus und Tachie für Raschl lauteten die nun folgenden Wechsel in der 69.Minute.

Tzolis setzte seinen Lauf fort
In der 74.Minute war es passiert. Niemiec nutzte bei einem Steilpass von Engelhardt seine Tempovorteile, zog rechts in den Sechzehner. Dort legte er auf Tzolis quer, der nur noch zum Ausgleich einschieben musste.

Appelkamp mit der Führung
Wie beim Hinspiel in Düsseldorf konnten die Fortunen das Spiel drehen. Zimmermann hatte rechts sehr viel Platz, konnte die Kugel zum langen Pfosten heben. Dort verpasste zwar Tzolis zunächst, aber Appelkamp kam völlig frei zum Abschluss, bugsierte die Kugel hoch ins Netz. Zweiter Treffer für Düsseldorf binnen zwei Minuten!

Doppelpack für Tzolis
Es lief die 82.Minute und die Gäste trafen binnen acht Minuten zum dritten Mal. Hatte für Lautern kurz zuvor Kaloc noch eine Chance liegen lassen, macht es der junge Grieche besser. Engelhardt hatte geflankt, Tzolis die Kugel geschickt mitgenommen, an Himmelmann vorbeigezogen und anschließend eingeschoben.

Doppelwechsel beim FCK. Hercher und Simakala sollten es ab der 83. Minute richrten, bei der Fortuna kamen in der 85.Minute de Wijs und Hoffmann für Appelkamp und Tzolis in die Mannschaft. In der 90.Minute bekam auch noch Abiama seinen Einsatz, ersetzte Hanslik.

Den Hausherren blieben noch fünf Minuten Nachspielzeit, in der allerdings auch nichts mehr gelingen sollte.
Das Spiel ist abgepfiffen.

Content / Fotos: Michael Kaiser vom 30.03.2024






Tage der Entscheidung

Ache wird gegen die Fortuna fehlen 

Bevor es kommenden Dienstag zum Jahrhundertspiel im Halbfinale des DFB-Pokals kommt, trifft der FCK am kommenden Samstag in der 2.Liga zunächst auf Fortuna Düsseldorf. Zu dieser Begegnung sind, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, bisher 45.307 Tickets, davon 3.627 Karten ab die Gäste, verkauft.

Personell sind Klement, Krahl und Ache zwar wieder im individuellen Training, ein Einsatz am Samstag käme aber noch zu früh. Ebenso fehlen wird Zuck, der sich in Reha befindet.

Ragnar Ache im Individual-Training
Diese war eine Teilnahme des Stürmers am Manmschaftstraining noch nicht möglich. Folglich sei mit einem Einsatz gegen Düsseldorf, aber auch grgen Saarbrücken, noch nicht zu rechnen. Man sei auch der Gesundheit des Spielers verpflichtet und wolle kein übergroßes Risiko gehen.

Große Kulisse beim Public Viewing
Stand heute sind für kommenden Dienstag 16.243 Karten verkauft. Das bedeutet, dass mehr Fans zum Betzenberg reisen, als es Zuschauer in Saarbrücken geben wird.

Große Qualität bei der Fortuna
Der kommende Gegner sei, so Funkel, eine Mannschaft mit sehr viel Qualität. Während es im bisherigen Saisonverlauf viele spektakuläre Spiele, teils mit reichlich Gegentore gab, sei nun dort eine gewisse Stabilität mit zwei "zu Null Spielen" eingekehrt.
"Die Fortuna hat eine hervorragende Offensive, verfügt mittlerweile aber auch über eine gefestigte Defensive. Sie schalten sehr schnell um, sind sehr laufstark und sehr abschlusssicher. Die Mannschaft hat natürlich sehr gute Einzelspieler, insgesamt ist das Team aber durchweg gut besetzt, weshalb wir an unsere Grenzen gehen müssen, um bestehen zu können", so die Erwartung des Lautrer Übungsleiters. 

Marlon Ritter wichtiger Spieler für das Team
Ritter habe in den vergangenen Spielen Führungsverantwortung überommen und sei ein ganz wichtiger Spieler, egal auf welcher Position. Er habe sehr viel an Erfahrung gewonnen, strahle dies immer mehr aus und sich auch verbal eingebracht.

Keine extra Motivation
Die Ereignisse aus dem Hinspiel in Düsseldorf seien aktuell kein Thema mehr in der Kabine. Funkel: "Wir sind auf Grund des Hinspiels definitiv nicht übermotiviert. Was vor einem halben Jahr war, ist vergessen und spielt keine Rolle mehr. Wir wollen so auftreten wie in den letzten drei Spielen und der Fortuna das Leben ähnlich schwer machen wie zuletzt Hannover 96“,  Wichtig sei es aber zunächst, Fortuna nicht ins Spiel kommen zu lassen.

Torhüterfrage noch nicht entschieden
Auf dieser Position wollte sich Friedhelm Funkel heute noch nicht festlegen. Es sei noch keine Entscheidung gefallen und diese Gespräche werde er morgen mit den Spielern führen. Dem Spieler der auflaufe werde er vertrauen und ihm viel Glück wünschen.

Körperlichkeit verbessert
Seiner Mannschaft habe, so Funkel, die längere Pause gut getan. Man sei speziell im körperlichen Bereich arbeiten können und er sehe nun, auch nach drei freien Tagen, eine frische Mannschaft. 

Content / Foto: Michael Kaiser vom 28.03.2024




Julian Niehues verlässt die Roten Teufel

Mittelfeldspieler Julian Niehues verlässt nach dem Ende der laufenden Saison den 1. FC Kaiserslautern und wechselt zum Bundesligisten 1. FC Heidenheim. 

Der 22-Jährige wechselte im Sommer 2021 aus der zweiten Mannschaft von Borussia Mönchengladbach an den Betzenberg und entwickelte sich zum Stammspieler der Roten Teufel. Seit seinem Wechsel zum FCK absolvierte er 17 Drittligaspiele, die beiden Relegationsspiele zum Aufstieg in die Zweite Bundesliga, 52 Zweitligapartien sowie vier Begegnungen im DFB-Pokal. 

„Der Abgang von Julian ist aus unserer Sicht natürlich extrem schade. Er hat uns persönlich über diesen Schritt informiert. Wir hätten sehr gerne mit ihm weitergearbeitet, aber leider hat er sich für ein anderes Angebot entschieden. Für seine Zukunft wünschen wir ihm alles Gute und möchten uns schon jetzt für seinen Einsatz in den vergangenen drei Jahren bedanken. Es gibt aber in der laufenden Spielzeit noch wichtige Ziele, die wir uns gesteckt haben, für die wir auf sein Engagement zählen, um diese gemeinsam mit der Mannschaft zu erreichen“, kommentiert FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen. 

Content / Foto: FCK vom 21.03.2024

Serie in Hannover ausbauen

Suche nach Ersatz für gesperrten Ritter

Nach zuletzt zwei Siegen gegen die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, kann der FCK mit breiter Brust nach Niedersachsen reisen. Dabei werden die Pfälzer, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, von 4.306 Fans begleitet. Einige Anhänger haben mit Sicherheit noch Karten über den Shop bei Hannover 96 erworben.
Beim Personal fehlt verletzt  nur noch Hendrick Zuck. Ausfallen wird ebenfalls Marlon Ritter nach seiner fünften gelben Karte.  Allerdings kommen Spieler wie Frank Ronstadt, Philipp Klement oder Philipp Hercher erst für den Kader gegen Düsseldorf in Frage. 

Simakala nicht gesetzt
Chance Simakala habe während seines Einsatzes natürlich zwei wichtige Szene gehabt und habe sich genauso eingeordnet, wie er, Funkel, dies von dem Spieler erwartet habe. Eine Garantie für dessen Einsatz wollte er nicht geben. Alle Spieler die am Samstag im Kader seien, hätten die Möglichkeit zu spielen.

Neue Kräfte freigesetzt
Spätestens in den 90min in Hannover werde man sehen, welche Kraft durch zwei Siege in Folge freigesetzt wurden. Funkel: Die Jungs wollen versuchen, auch aus Hannover etwas mitzunehmen. Wir wissen um die Stärke der 96er, aber wir werden uns darauf einstellen. Wir müssen aus dem Spiel heraus aggressiv verteidigen, um dem Gegner möglichst wenig Torchancen zu ermöglichen. Aber auch die Standardsituationen müssen wir besser verteidigen als gegen Osnabrück".
Beim Spiel gegen den VfL Osnabrück hatte der FCK beide Tore nach Standardsituationen gefangen, während der Gegner nur ganz wenige Chancen aus dem Spiel erarbeiten konnte.

Ganz anderes Spiel in Hannover
Friedhelm Funkel wollte sich auf der Spieltags-Pressekonferenz nicht zu taktischen Lösungen für das kommende Spiel äußern. Natürlich werde man der Mannschaft Lösungen zeigen und auch auf das Anlaufverhalten der Niedersachsen zu reagieren. Hier habe Hannover 96 sehr viel Qualität und es werde ein ganz anderes Spiel als gegen Osnabrück. 

Voller Einsatz gefordert

Erstes von drei Duellen gegen Aufstiegskandidaten 

"So wie gegen Osnabrück will ich meine Mannschaft sehen. Gerade hier auf dem Betzenberg ist es wichtig, diesen Willen zu zeigen. Wenn dann noch die Zuschauer dazu kommen und uns nach vorne peitschen, ist vieles möglich“. Um in Hannover bestehen zu können, dürfe seine Mannschaft in keinem Bereich nachlassen.

Führungspersonal zeigt sich
Marlon Ritter fehlt zwar gelbgesperrt, dennoch kann Friedhelm Funkel doch mehr und mehr Führungspersonal zu sehen: „Marlon hat neben anderen Spielern wie Jean Zimmer, Boris Tomiak oder auch Ragnar Ache die Fähigkeit, eine Mannschaft zu führen und zu leiten". Auch Simakala haben seine Qualitäten gezeigt, allerdings sei man mit zwei guten Aktionen noch kein Führungsspieler.

Drei Spiele mit Wucht
Beim FCK, so Friedhelm Funkel, spreche keiner über das anstehende Halbfinale. Er persönlich habe sich dafür zumindest noch nicht interessiert. Für ihn stünden zunächst die beiden kommenden Aufgaben in Hannover und gegen Düsseldorf im Vordergrund.

FCK als Underdog in Hannover
Natürlich sei der kommende Gegner aufgrund der bisher erreichten Resultate favorisiert. Dennoch habe seine Mannschaft, die tiefer in der Tabelle platziert sei, die Chance zu punkten. Der Favorit gewinne aber nicht immer und mit etwas Spielglück könne man dort auch punkten oder gewinnen.

Kein Glaube an die Nostalgie 
Auch wenn seine Mannschaft am Samstag in Retro-Trikots auflaufe (70 Jahre nach dem 1:5 gegen Hannover) , glaube er nicht, dass seine Mannschaft dazu etwas beitragen könne, hier etwas gutzumachen. Man konzentriere sich auf das hier und jetzt und versuche sein Leistung abzurufen. 

Content / Foto: Michael Kaiser vom 14.03.2024

Abstiegskampf lähmt zunächst

Schwache erste Hälfte bleibt torlos

Hier findet heute nicht mehr und  nicht weniger als ein Sechs-Punkte-Spiel statt. Sollten die Gastgeber gewinnen, würde der Vorsprung auf die Niedersachsen 10 Punkte betragen.

Friedhelm Funkel sieht keine Veranlassung, seine Startelf gegenüber dem Auswärtserfolg bei Hansa Rostock zu verändern.
Der FCK startet also so: Krahl - Zimmer, Elvedi, Tomiak, Puchacz - Kaloc, Niehues - Opoku, Ritter, Redondo - Ache.

VfL-Coach Uwe Koschinat wechselt dreimal. Neben den gesperrten Cuisance und Gyamfi verzichtet der Osnabrücker Übungsleiter auf Ajdini (Bank). Dafür kommen Androutsos, Wiemann und Wulff in die Mannschaft. Diese sieht dann wie folgt aus: Kühn - Kleinhansl, Diakhite, Wiemann, Androutsos - Kunze, Gnaase, Wulff - Makridis, Engelhardt, Conteh.

Pfälzer dominieren Anfangsphase
Schiedsrichter Stegemann hat die Begegnung pünktlich angepfiffen. Die erste Möglichkeit, es sind keine zwei Minuten gespielt, haben die Hausherren durch Opoku. Der kommt an einen, nach Ecke abgewehrten, Ball und probiert es aus ca. 15m flach. Kein Problem für Kühn im Tor der Osnabrücker. In der fünften Minute ein Versuch von Kaloc zentral von der Strafraumgrenze. Sein Schuss wird von Ache noch leicht abgefälscht, der Keeper des VfL ist aber rechtzeitig unten. Die größte Möglichkeit hätte sich den Gastgebern in der 10.Minute geboten, wäre Ache nach schnellem Gegenzug der Ball in dieser Situation nicht zu weit weggesprungen. Androutsos greift entscheidend ein, klärt zur Seite. Nächster Angriff, eine Großchance, in der 15.Minute: Ritter spielt in den Lauf von Puchacz, der hat auf der linken Außenbahn viel Platz und flankt in den Fünfmeterraum. Dort rutscht Ache denkbar knapp am Ball vorbei.

Glück für den FCK in der 17.Minute. Conteh macht über rechts Tempo und wird nicht attackiert. So kommt der Pass scharf an den Fünfmeterraum und Engelhardt probiert es per Hackentrick. Der Stürmer visiert das lange Eck an, die Kugel rauscht aber knapp am linken Pfosten vorbei. Kaiserslautern probiert es immer wieder mit langen, meist hohen Zuspielen in die Spitze. Bisher ohne zählbaren Erfolg. Nach einer guten halben Stunde hat sich das Spiel allerdings auch etwas beruhigt. Nächste Szene für die Gastgeber in der 41.Minute. Wieder läuft es über links, Zuspiel Ritter auf Puchacz, Flanke Puchacz Richtung Fünfer auf Ache. Der bekommt allerdings keinen Druck auf den Ball, köpft in die Arme von Kühn.

Die Nachspielzeit beträgt eine Minute. Der letzte Eckball des FCK verpufft und hier ist Halbzeit. Die Zuschauer haben hier eine spannende, aber nicht sehr hochklassige  Begegnung erlebt. 

Wahnsinnsspiel in zweitem Abschnitt

Doppelpack Ache und Simakala zum Sieg

Ohne personelle Änderungen geht es vor 42.008 Zuschauern in die zweite Halbzeit.

Engelhardt mit links zur Führung
Eine Ecke des VfL führt über Umwege zum Treffer für die Gäste. Kleinhansl tritt den ruhenden Ball an den Fünfmeterraum, wo Niehues nicht sauber klärt. Puchacz kann den Ball im Zweikampf so nicht behaupten. Stattdessen schnappt sich der Angreifer den Ball und trifft aus gut 8m per Linksschuss in die linke Ecke.

Wie werden die Hausherren reagieren? Zunächst sieht es nach viel Druck aus, ohne allerdings die großen Torraumszenen zu er erleben.

Dreifachwechsel in der 63.Minute beim FCK: Simakala, Tachie und Abiama kommen für Redondo, Opoku und Kaloc. Auch Osnabrück bringt neues Personal. In der 64.Minute ersetzen Tesche und Niemann Wulff und Conteh.

Ache schlägt zurück
Die 66.Minute läuft und Ache ist zur Stelle. Die Lebensversicherung der Lautrer wird von Puchacz per Ecke anvisiert. Kühn verschätzt sich , kommt nicht an den Ball und Ache köpft ein.

Erneute Führung VfL durch Engelhardt 
Keine fünf Minuten nach dem Ausgleich gehen die Niedersachsen erneut in Führung. Wieder ist es eine Ecke und eine ganz schwache Abwehr der Pfölzer. Gnaase bringt den Eckball auf den langen Pfosten , Diakhite kann aus spitzem Winkel unter die Latte Köpfen. Final setzt Engelhardt nach, bringt die Kugel über die Linie. 

Joker Simakala sticht
Das sind die Geschichten, die nur der Fußball schreibt. Simakala trifft gegen seinen Ex-Club mit einem Traumtor zum 2:2! Nach einer Ecke fällt die Kugel im Rückraum vor die Füße des Angreifers , der aus 16m einfach mal volley draufhält. Die Kugel schlägt unhaltbar für Kühn im rechten Eck ein. Gespielt sind 78 Minuten und das ist mittlerweile ein Wahnsinnsspiel in Kaiserslautern. Der FCK startet hier eine Angriffswelle nach der anderen.

Wechsel bei den Gästen in der 86.Minute: Für Engelhardt kommt der Ex-Lautrer Lobinger in die Partie.

Die Nachspielzeit beträgt fünf Minuten. Das Spiel ist aus, wenn der Betze gewonnen hat. So erzählen es die Fußballromantiker rund um den Gipfel in der Innenstadt.

Lucky Punch durch Ache
Das ist der Wahnsinn. Ache trifft den VfL mitten ins Herz. Simakala hatte in den Lauf von Tachie abgelegt und der findet im Rücken der VfL-Abwehr Ache, der aus 8m flach ins rechte Eck trifft!

Content / Foto: Michael Kaiser vom 10.03.2024






VfL Osnabrück lebt wieder

FCK muss weiter konzentriert arbeiten

Der 1.FC Kaiserslautern erlebt am Sonntag, 13:30 Uhr, seinen zweiten Abstiegsgipfel. Der VfL Osnabrück schien lange Zeit abgeschlagen im Kampf um den Klassenerhalt, konnte aber durch 6 Punkte aus den letzten Partien wieder den Funken mit Namen Klassenerhalt entzünden.

Zu diesem Krimi haben die Pfälzer, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, bereits 40.039 Tickets, davon 1.611 Karten nach Osnabrück, verkauft. Die Tageskassen werden also geöffnet sein.
Verzichten muss Trainer Friedhelm Funkel auf  Zuck, Hercher und Klement.

Ottmar Walter bleibt in Erinnerung
Natürlich verbinde man den Namen Ottmar Walter zwangläufig mit dem WM-Titel von 1954. Er persönlich, so Funkel, blieb die Demut dieser Generation in Erinnerung und auch die Freundlichkeit, die diese Spieler gelebt hätten, wünsche er sich heute zurück.

Kein entscheidendes, aber wichtiges Spiel
Friedhelm Funkel will die Begegnung gegen Osnabrück nicht als entscheidend ansehen, da hierzu einfach noch zu viele Spiele zu absolvieren seien. Es gelte aber für die Spieler, dass man sich bei jedem Training oder Spiel voll einbringen müsse.

Vertrauen der Fans verdienen
Friedhelm Funkel zur Kritik der Fans nach dem Spiel gegen den KSC: "Die Mannschaft muss zeigen, dass sie die Unterstützung der Zuschauer verdient hat. Den ersten Schritt hat sie in Rostock schon gemacht und jetzt müssen wir dafür sorgen, dass auch am Sonntag eine richtig gute Stimmung herrschen wird. Die Mannschaft muss in Vorleistung gehen, dann bin ich davon überzeugt, dass uns unsere Zuschauer wieder hervorragend unterstützen werden“,

Geduld gefragt bei Simakala
Sowohl bei Simakala , als auch bei Stojilkovic, fehle nicht viel um im Kader oder auf dem Platz zu stehen. Da er aber nur 20 Spieler für den Kader benennen dürfe, habe er Woche für Woche Entscheidungen zu treffen, so Funkel.

Schlechtes Gewissen nach dem KSC-Spiel
Die Mannschaft habe unter der Woche vor dem Spiel in Rostock sehr viel miteinander gesprochen und man habe das schlechte Gewissen gegenüber den Fans geradezu spüren können.

Fehlen von Gyamfi und Cuisance
Auch der Umstand, dass die beiden Leistungsträger gesperrt fehlen, sei kein großer Vorteil für seine Mannschaft. Die Mannschaft von Uwe Koschinat habe sich stabilisiert und auch dem Druck in Unterzahl gegen den HSV Stand gehalten.

Content / Foto: Michael Kaiser vom 07.03.2024


Entscheidend ist auf dem Platz

Maximaler Druck auf der Kogge und dem FCK 

Wenn die Roten Teufel am Samstagmittag, 13 Uhr, beim FC Hansa Rostock antreten, herrscht auf beiden Seiten maximaler Druck. Die Gastgeber konnten sich nach dem Trainerwechsel zu Selimbegovic etwas stabilisieren, gegen Elversberg drei Punkte einfahren und ein Unentschieden grgen den HSV erzielen. Dennoch steht man punktgleich mit dem FCK auf einem direkten Abstiegsplatz.

Die Pfälzer verbuchen ebenfalls 22 Punkte auf der Habenseite, allerdings steht man nur aufgrund des Torverhältnisses vor den Rostockern. Nach einem Punktgewinn in Nürnberg, musste das Team von Friedhelm Funkel im Derby gegen den KSC eine derbe 0:4 Pleite einstecken. Somit war dann auch der letzte Kredit bei den Fans verspielt.

Dennoch wird der FCK, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, von 1.473 Fans an die Ostsee begleitet. Personell muss Trainer Funkel weiter auf Zuck und Klement verzichten. Hercher und Ronstadt konnten zwar schon Teile des Trainings absolvieren, fehlen aber ebenso im Kader.

Spiel gegen KSC aufgearbeitet
"Man kann Spiele verlieren, man kann auch ein Derby verlieren, aber nicht so", dies die Zusammenfassung der bitteren Derby Niederlage. Funkel verlangt, dass in der Kabine "auch mal jemand auf den Tisch hauen muss". Doch wer könnte diese Rolle übernehmen? Gegen den KSC sah Lauterns Trainer jedenfalls "keinen einzigen Führungsspieler", Man könne viel reden, entscheidend sei aber auf dem Platz. Diese Aussage von Otto Rehhagel habe auch heute noch Gültigkeit.
"Seit Dienstag ist das Derby in den Hintergrund gerückt und wir haben uns auf Rostock vorbereitet. Dort müssen wir ein anderes Gesicht zeigen. Und so wie ich die Mannschaft im Training erlebt habe, hat sie das glaube ich auch verstanden",

Führungsspieler fehlen
Auf seine Aussagen im SWR-Podcast angesprochen, erläuterte Friedhelm Funkel, dass er dabei sei, Führungsspieler zu suchen. "Ich habe eine richtig brave Mannschaft", erklärt der Übungsleiter, der allerdings in den kommenden Wochen diese Führung finden will oder sogar muss. "Im Moment bin ich noch nicht so weit, das zu erkennen. Aber das muss schnellstens passieren". Spieler müssten auch mal unangenehm werden, auch ihren eigenen Mitspielern gegenüber. Hier gelte es, auch einmal anzuecken.

Mehr Härte und Cleverness gefragt
Ihm fehlen die Spieler, die auch ihren Gegenspielern, oder auch Mitspielern im Training, Schmerzen bereite. Er kenne dies aus seiner aktiven Zeit. Da sei es nicht möglich gewesen, an einem Briegel, Neues, Melzer oder Wolf vorbeizukommen. Da war auch mal der Ellbogen raus oder das Knie auf Augenhöhe. Blaue Flecken gehörten zum Alltag.

Mannschaft hat Charakter
Funkel will seiner Mannschaft keinesfalls den Charakter absprechen.  Dennoch erwartet der Routinier 
mehr Charakter als zuletzt gegen den KSC. In Rostock erwarte den FCK "viel Körperlichkeit, die auf uns zukommen" wird. 

Hansa verfügt über große und kopfballstarke Spieler. "Da müssen wir dagegenhalten, da müssen wir mutiger sein". Funkel betont ausdrücklich: "Jedem muss jetzt wirklich bewusst sein, dass es nur über den Kampf, nur über die Laufintensität, nur über das Zweikampfverhalten geht". 


Keine großen Erinnerungen an Rostock
Aufgrund der großen Zeitspanne, seien keine großen An seine Zeit als Trainer bei Hansa (2000-2001) seien keine großen Beziehungen mehr vorhanden. Natürlich blieben da tolle, menschliche Momente, gerade mit Juri Schlünz oder dem damaligen Leiter der Lizenzspieler-Abteilung, Herbert Maronn.

Der FCK muss in der Liga bleiben 
Für ihn gebe es keinen Druck so Funkel. Es gebe wichtige Spiele, wichtigere Spiele und Endspiele. Wenn er merke, dass ein Spieler mit der Situation Probleme habe oder im Training nicht mitziehe, bliebe der Spieler zuhause. Würde er bemerken, dass ein Spieler vom Kopf her Probleme habe, werde er das ansprechen. Dies habe er in der Kabine bisher aber nicht erlebt. 

Content: Michael Kaiser

Derbypleite - FCK unterliegt mit 0:4

Kaiserslautern taumelt Richtung Abstieg 

Friedhelm Funkel wechselt im Vergleich zu seinem Debüt in Nürnberg nur auf einer Position. Für den gelbgesperrten Puchacz rückt Zolinski in die Startelf.
Die sieht wie folgt aus: Krahl - Zimmer, Kraus, Elvedi, Zolinski - Kaloc, Tomiak - Tachie, Ritter, Redondo - Ache.

Christian Eichner wechselt ebenfalls nur einmal. Burnic übernimmt für Brosinski (Bank).
Die Startformation sieht dann so aus: Drewes - Jung, Bormuth, Franke, Herold - Rapp, Gondorf - Burnic, Nebel, Wanitzek - Matanovic.

Nach einer Gedenkminute für den unter der Woche verstorbenen Andreas Brehme pfeift Tobias Welz die Begegnung an. Die ersten Minuten sind von Zweikämpfen in der neutralen Zone", sprich Mittelfeld, geprägt. Auch wenn die Pfälzer die aktivere Mannschaft sind, steht der KSC gut sortiert und lässt nichts zu. Nach gut zehn Minuten werden die Gäste etwas stärker, sprich aktiver. So haben die Gäste dann auch nach vierzehn Minuten den ersten Abschluss. Nach flacher Hereingabe von links bekommt Matanovic jedoch keinen Druck auf den Ball und Krahl kann problemlos klären.

Chancen bleiben hier absolute Mangelware. Das Spiel ist momentan eher unspektakulär. Auch einen Freistoß aus zentraler Position, 32.Minute, schlenz Ritter direkt in die Arme von Drewes.  Karlsruhe versucht es immer wieder mit langen Bällen. Bisher steht aber das Pfälzer Bollwerk und den Pässen der Badener fehlt die letzte Präzision.

Etwas Aufregung gibt es in der 42.Minute. An der Strafraumkante schießt Ritter Rapp an. Die Hand war aber vor der Brust angelegt. Das reicht nicht für einen Elfmeter.

Die Nachspielzeit beträgt eine Minute, dann ist Halbzeit.

Chancenlos im Derby 

Treffer von Wanitzek und Matanovic binnen drei Minuten

Personell unverändert geht es auf beiden Seiten vor 49.327 Fans in die 2.Halbzeit. Die ersten fünf Minuten bringen dennoch mehr "Action"auf dem Platz als die komplette erste Spielhälfte.

Es dauert genau 25 Sekunden nach Wiederanpfiff bis Ache den Ball erobert und zu Ritter am Strafraum querlegt. Dessen Abschluss zwingt Drewes zur Parade und er lenkt den Ball über die Latte. Vor der Ausführung der fälligen Ecken lernen sich Rapp und Kaloc kennen, letzterer holt aus und trifft den Gegenspieler mit dem Ellenbogen in der Magengegend. Schiedsrichter Welz wird zum Bildschirm zitieret, entscheidet nach Ansicht der Bild  auf Gelb für Kaloc, 49'.

Gästeführung durch Wanitzek
Bormuth löst die Situation unter Druck gut auf, findet Burnic, der den Ball ideal in ndie Tiefe spielt. Auf links läuft Wanitzek ein, hat die Übersicht und schiebt an Krahl vorbei zur Führung ein. Gespielt sind gerade einmal sechs Minuten in der zweiten Hälfte.

Zweiter KSC-Treffer durch Matanovic
Gerade einmal drei Minuten nach der Führung legt Karlsruhe durch Matanovic nach. Nach einem Konter über Burnic, legt Nebel präzise in den Lauf von Matanovic. Der legt den Ball zunächst an Krahl vorbei, landet im Getümmel, bekommt den Ball aber irgendwie über die Linie. 2:0 für die Blauen.

Dreifachwechsel Kaiserslautern
Friedhelm Funkel reagiert, wechselt dreifach. In der 62.Minute kommen Niehues, Opoku und Abiama für Kaloc, Tachie und Zolinski.
Die zwischenzeitlichen Bemühungen der Pfälzer verpuffen und bis zur 70.Minute kann der KSC auch wieder für Entlastung sorgen, ohne jedoch viel für das Spiel zu machen.
In der 71.Minute ersetzt Stojilkovic den heute blass gebliebenen Ache.

Erster KSC-Wechsel in der 78.Minute: Jensen ersetzt Rapp. Karlsruhe verwaltet die Führung sehr souverän und setzt Nadelstiche.

Entscheidung durch Nebel
Der FCK findet keine Lösungen vor dem Tor und bleibt in der Defensive extrem anfällig. Der nächste Konter . Jung spielt einen langen Ball, findet Nebel . Der setzt sich gegen Elvedi durch, schiebt unter Krahl zum 0:3 ein.

Karlsruher Wechselzeit
Der nächste Wechsel von Christian Eichner, diesmal doppelt in der 83.Minute. Thiede und Brosinski ersetzen Jung und Wanitzek. In der 87.Minute  kommen dann noch Zivzivadze und Schleusener für Burnic und Matanovic.

Während die Gästefans "Oh wie ist das schön" anstimmen flüchten die ersten Heimfans. Vier Minuten müssen Sie sich nach hier ansehen.

Zivzivadze mit dem Schlusspunkt
Der Kopfball des Georgiers, nach Flanke Thiede,  ist hier Schlusspunkt. Der Karlsruher SC gewinnt hier hochverdient , die Abstiegsnöte der Pfälzer werden immer größer.

Abpfiff in Kaiserslautern! 

Content / Fotos: Michael Kaiser vom 24.02.2024


Ganz viel Brisanz im Südwest-Derby

FCK fehlen die Linksverteidiger, Puchacz fehlt gelbgesperrt

Wenn die Pfälzer am Samstag, 13 Uhr, die Gäste aus Karlsruhe empfangen, ist der Druck unverändert hoch. Der erste direkte Nicht Abstiegsplatz ist zwar nur ein Punkt entfernt, allerdings steht man auch nur aufgrund des besseren Torverhältnisses vor Hansa Rostock, dem Tabellensiebzehnten.

Die Begegnung auf dem Betzenberg wird nahezu ausverkauft sein. Bisher sind, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, bisher 47.260 Karten verkauft, 4.700 Tickets gingen an den Gast aus Karlsruhe.
Personell sieht es so aus, dass neben Hercher und Zuck auch Ronstadt und Klement aufgrund muskulärer Probleme fehlen werden. Die Ausfallzeit von Klement wird wohl 3-4 Woche betragen.

Große Freude auf Derby
Die Atmosphäre soll, so Cheftrainer Funkel, noch einmal zusätzliche Motivation geben. Er habe schon viele Spiele gegen den KSC als Spieler und Trainer erlebt, an ein besonderes Spiel könne er sich dabei jedoch nicht erinnern. Funkel: "Ich erwarte eine ganz, ganz tolle Stimmung. Wenn das Stadion ausverkauft ist, ist die Stimmung immer gut, egal ob es ein Derby ist oder nicht. Da muss es einfach Spaß machen rauszugehen und Fußball zu spielen - da möchte ich manchmal selber noch gerne auflaufen".

Gute Trainingswoche als Normalität
Die guten Vorstellungen während der aktuellen Trainingseinheiten bezeichnete der Cheftrainer des FCK als Normalität. Diese Einstellung und der Willen der Mannschaft seien auch von Nöten, wenn man in dieser Situation bestehen wolle.

Position des Linksverteidigers offen
Vor Wochen hätte man auf dieser Position noch die Qual mit Zuck oder Durm gehabt. Nach Verletzung Zuck und dem Karriereende von Durm, fehlen die Linksverteidiger. Funkel wollte sich auf Nachfrage nicht an Spekulationen  rund um die Position auf der linken Verteidigerseite beteiligen. Er habe da zwei Namen im Kopf, die er auch noch mit seinem Trainerteam besprechen werde. Spekuliert wird über einen Wechsel von Redondo auf die vakante Position, eine Alternative könnten auch Zimmer oder Elvedi sein.

Respekt vor flexiblem Gegner 
Man habe den KSC beim 2:2 gegen Düsseldorf beobachtet und viel Qualität beim kommenden Gegner gesehen. 

Im Gedenken an den diese Woche verstorbenen Andi Brehme, wird die Mannschaft einen Trauerflor tragen und es wird vor dem Spiel eine Gedenkminute geben. 

Content / Foto: Michael Kaiser 

Ganz viel Brisanz im Südwest-Derby

FCK fehlen die Linksverteidiger, Puchacz fehlt gelbgesperrt

Wenn die Pfälzer am Samstag, 13 Uhr, die Gäste aus Karlsruhe empfangen, ist der Druck unverändert hoch. Der erste direkte Nicht Abstiegsplatz ist zwar nur ein Punkt entfernt, allerdings steht man auch nur aufgrund des besseren Torverhältnisses vor Hansa Rostock, dem Tabellensiebzehnten.

Die Begegnung auf dem Betzenberg wird nahezu ausverkauft sein. Bisher sind, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, bisher 47.260 Karten verkauft, 4.700 Tickets gingen an den Gast aus Karlsruhe.
Personell sieht es so aus, dass neben Hercher und Zuck auch Ronstadt und Klement aufgrund muskulärer Probleme fehlen werden. Die Ausfallzeit von Klement wird wohl 3-4 Woche betragen.

Große Freude auf Derby
Die Atmosphäre soll, so Cheftrainer Funkel, noch einmal zusätzliche Motivation gebem. Er habe schon viele Spiele gegen den KSC als Spieler und Trainer erlebt, an ein besonderes Spiel könne er sich dabei jedoch nicht erinnern.

Gute Trainingswoche als Normalität
Die guten Vorstellungen während der aktuellen Trainingseinheiten bezeichnete der Cheftrainer des FCK als Normalität. Diese Einstellung und der Willen der Mannschaft seien auch von Nöten, wenn man in dieser Situation bestehen wolle.

Position des Linksverteidigers offen
Vor Wochen hätte man auf dieser Position noch die Qual mit Zuck oder Durm gehabt. Nach Verletzung Zuck und dem Karriereende von Durm fehlen die Linksverteidiger. Funkel wollte sich auf Nachfrage nicht an Spekulationen  rund um die Position auf der linken Verteidigerseite beteiligen. Er habe da zwei Namen im Kopf, die er auch noch mit seinem Team besprechen werde.

Respekt vor flexiblem Gegner 
Man habe den KSC beim 2:2 gegen Düsseldorf beobachtet und viel Qualität beim kommenden Gegner gesehen. 

Im Gedenken an den diese Woche verstorbenen Andi Brehme wird die Mannschaft einen Trauerflor tragen und es wird vor dem Spiel eine Gedenkminute geben. 

Content / Foto: Michael Kaiser 

Funkel überrascht mit Startformation

Tachie trifft erneut gegen den Club

Christian Fiel verändert sein Team im Vergleich zum 1:1 gegen Wehen Wiesbaden auf drei Positionen: Gürleyen rückt für den gelbgesperrten Marquez in die Innenverteidigung. Duman und Goller fehlen krankheitsbedingt und werden von Uzun und Okunuki ersetzt.

Der 1. FC Nürnberg beginnt mit dieser Elf: Klaus - Gyamerah, Gürleyen, Horn, Brown - Flick, Castrop - Wekesser, Uzun, Okunuki - Andersson.

Kaiserslautern tritt in dieser Formation auf: Krahl - Puchacz, Zimmer, Kraus, Elvedi - Tomiak, Kaloc - Redondo, Ritter, Tachie - Ache. 

Damit nimmt Friedhelm Funkel in seiner ersten Partie drei Änderungen im Vergleich zur 1:2-Heimpleite gegen Paderborn vor: Funkel setzt auf die Viererkette und ändert damit die Taktik der Roten Teufel. Kraus startet für Soldo (nicht im Kader) in der Abwehr, dazu beginnen Zimmer für Ronstadt (Oberschenkelverletzung) und Redondo für Niehues (Bank).

Der Beginn des Spiels verzögert sich aufgrund von Fanprotesten um acht  Minuten. Jetzt geht es im Max- Morlock-Stadion los.
Zunächst arbeiten sich die Teams in der neutralen Zone aneinander ab. In der 13.Minute will Kaiserslautern eine Ecke von links ausführen. Doch die Partie ist erneut unterbrochen, da Fans hinter dem Tor sind und ein Banner hochhalten. Auch dieses Banner richtet sich an die Abstimmung vom 11. Dezember zum Investoreneinstieg. Auch die Polizei hat inzwischen den Innenraum betreten.
 
Nach 14 Minuten Unterbrechung wird die Ecke von links nun nach ausgeführt. Die Partie geht weiter. Nach der Pause sind aber nur noch die Gäste am Drücker.  Formell sind hier 28min gespielt. Schiedsrichter Bacher hat die Ecke freigegeben. Die Ecke von Ritter landet auf dem ersten Pfosten. Nürnberg kann nicht richtig klären und Redondo kommt aus zehn Metern noch zum Abschluss. Die Kugel geht nur knapp über den Kasten. Zwei Minuten später legt Tachie per Hacke für Ache auf. Der Stürmer schießt mit voller Wucht aus 19 Metern nur knapp über das Tor, 30'.

Tachie mit der Gästeführung
Das hatte sich angedeutet:  Lautern bleibt am Drücker und in der 34.Minute (netto 19.) gehen die Gäste in völlig verdient in Führung. Gürleyen spielt einen Fehlpass im Aufbau zu Kaloc. Der Tscheche schiebt links raus zu Redondo. Der Flügelspieler sucht nach einem guten Lauf in die Spitze dann nicht Ache im Zentrum, sondern den rechts frei im Sechzehner stehenden Tachie. Der Stürmer schiebt aus elf Metern die Kugel halblinks ins Tor rein, Torhüter Claus kommt mit seiner Fußabwehr nicht mehr an den Ball dran. 
In der 37.Minute schnuppert Tachie am Doppelpack. Nach starker Kombination über die rechte Seite ist diesmal aber Klaus zur Stelle.

Die Nachspielzeit wird mit 17 Minuten veranschlagt.
Der Club hat zwar im Moment 64 Prozent Ballbesitz, findet aber keine Mittel gegen die gut positionierte Abwehr vom 1. FC Kaiserslautern. Die nächste Gefahr geht von Redondo aus. Der Flügelflitzer geht über die linke Seite auf und davon, sucht den Abschluss, Sein Schuss verfehlt das Gehäuse knapp rechts, 45'.+10.
In der 18.Minute der Nachspielzeit muss Lauterns Keeper Krahl nach einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler behandelt werden, kann aber weiterspielen. Jetzt ist dann auch mal Halbzeit.

Uzun rettet Punkt für Nürnberg

Starke Lautrer Vorstellung macht Mut 

Die Gastgeber wechseln zu Beginn der zweiten Spielhälfte. Für Okunuki und Gürleyen kommen Hofmann und Jeltsch in die Partie.

Der Club ist aktuell die aktivere Mannschaft, ohne jedoch größere Torgefahr zu entwickeln. Der eingewechselte Jeltsch sieht in der 49.Minute die gelbe Karte, konnte Ache nur auf Kosten eines Fouls bremsen. Der wäre ansonsten durch gewesen. Wechsel bei den Franken, 62.Minute. Schleimer kommt für Castrop.

Ausgleich für Nürnberg durch Uzun
Die Gäste aus der Pfalz sind in dieser zweiten Hälfte zu passiv. So war es nur eine Frage der Zeit bis der Ausgleich fällt .In der 64.Minute ist es dann soweit. Lautern kann die Situation vor dem eigenen Strafraum nicht klären, lässt Uzun zum Schuss kommen. Der lässt sich nicht zweimal bitten, zieht nach Zuspiel von Andersson ab, schlenzt den Ball aus 18m ins rechte Eck. Aufgrund des Aufwandes der zweiten Hälfte ist dieser Treffer auch nicht unverdient.
Unmittelbar nach dem Ausgleich wechselt Friedhelm Funkel, bringt Niehues für den verwarnten Kaloc. In der 70.Minute schnappt sich der eingewechselte Abiama , nach schlampigen Pass von Uzun, die Kugel, marschiert über die linke Seite. Final schließt der Stürmer aus 12m ab, verfehlt das Tor aber knapp. Das wäre wohl ein Einstand nach Maß gewesen. Überraschend ziehen sich die Gastgeber mehr und mehr zurück. Jetzt sind die Gäste wieder am Drücker. So auch in der 79.Minute: Wieder ist es Abiama mit dem Abschluss. Klaus kann aber zur Ecke klären.

In der 84.Minute doppelter Wechsel beim FCK: Klement und Opoku ersetzen Ritter und Tachie.
87.Minute: Wechsel beim Club. Hungbo kommt für den Torschützen Uzun in die Partie.

Krahl rettet in höchster Not
Es sind 88min gespielt und Krahl muss sein ganzes Können aufbieten um seiner Mannschaft zumindest einen Punkt zu retten. Nach Flanke von Hungbo kommt Andresson aus zentraler Position frei zum Kopfball. Krahl kann die Kugel aber irgendwie über das Gehäuse wuchten.

Hier werden vier Minuten Nachspielzeit angezeigt.
Letzter Wechsel bei den Franken. In der zweiten Minute der Crunchtime ersetzt Kania Andersson.

Das war es dann auch. Schiedsrichter Bacher pfeift ab und die Teams teilen sich die Punkte.

Content/Foto: Michael Kaiser vom 18.02.2024



Debüt in Nürnberg

Zeit für taktische Änderungen? 

Bei seinem Debüt als Cheftrainer des 1.FC Kaiserslautern kann Friedhelm Funkel personell aus dem Vollen schöpfen. Außer den Langzeitverletzten Zuck und Hercher fehlte lediglich Ronstadt diese Woche im Training.

Zum Spiel am Sonntagmittag, 13:30 Uhr, werden die Pfälzer,  so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, von mindestens 4.688 Fans unterstützt. Dies ist das offizielle Kontingent, welches der FCK aus Nürnberg erhalten hat. Allerdings ist mit einem größeren Anhang zu rechnen, da sich viele Fans über den Onlinehandel des FCN mit Tickets versorgt haben.

Grundgerüst für Nürnberg steht
Auch wenn sich der neue Trainer Friedhelm Funkel noch nicht auf die taktische Ausrichtung festlegen wollte, sieht er durchaus die Möglichkeit mit einer Viererkette in der Defensive zu starten. Bis auf wenige Positionen sieht er ein Grundgerüst für das Spiel am Sonntag.

Fußball ist keine Zauberei
Auf einen möglichen Vorteil, aufgrund einer möglichen Neuausrichtung, angesprochen, wollte Funkel sich nicht festlegen lassen. Er habe auch schon öfter gegen Teams mit neuem Trainer gespielt und diese Situation werde übertrieben dargestellt. Es muss also nicht von großem Vorteil sein, sei aber definitiv kein Nachteil. Funkel: "Fußball ist keine Zauberei. Wir müssen aus einer guten Grundordnung heraus spielen und leidenschaftlich kämpfen. Wir haben technisch gute und schnelle Spieler. Wenn jeder an seine Grenze geht, können wir in Nürnberg bestehen.“

Sehr engagierter Klement im Kader
Auch Philipp Klement, der sowohl unter Dirk Schuster, als auch Dimitrios Grammozis, auf's Abstellgleis geraten war, wird im Kader für Sonntag stehen. Für Ronstadt könnte, aber dies ist spekulativ, Zimmer auf der rechten Seite starten.

Keine Garantien aufgrund der Geschichte
Von ihm, so Funkel, werde es keine Einsatzgarantien aufgrund von Verdienste der Vergangenheit geben. Für ihn zähle nicht, was vor Monaten passiert sei, sondern das, was die Spieler heute an Leistung anbieten.

Abreise nach Nürnberg bereits heute
Aufgrund der kurzen Eingewöhnungszeit hat man sich beim FCK für eine Abreise bereits heute entschieden. Man habe so etwas mehr Zeit für Gespräche mit Spieler. Da sein Tag auch nur 24h habe, sei dies für ihn von Vorteil.

Mannschaft strotz nicht vor Selbstvertrauen
Dass seine Mannschaft natürlich nach den negativen Ergebnissen der Vorwoche nicht vor Selbstvertrauen strotze sei klar: "Ich bin ein grundsätzlich optimistisch eingestellter Mensch. Ich versuche nur Dinge einzufordern, die die Spieler auch umsetzen können. Fehler dürfen passieren, aber man muss immer den Willen zeigen. Natürlich ist ein gewisser Druck da, aber es gibt immer Situationen in denen man weniger gute Phasen durchlebt, aber man muss sich den Herausforderungen stellen“.  Als Ausrede taugen die Vorwochen allerdings nicht. 

Content/Foto: Michael Kaiser  vom 16.02.2024

Friedhelm Funkel ist neuer Cheftrainer beim FCK

Der 1. FC Kaiserslautern hat nach der Freistellung von Dimitrios Grammozis einen neuen Cheftrainer installiert: Friedhelm Funkel übernimmt mit sofortiger Wirkung das Amt bei den Roten Teufeln. 

Der ehemalige Bundesligaprofi, der von 1980 bis 1983 seine Fußballschuhe für den Pfälzer Traditionsverein schnürte, übernimmt den Cheftrainerposten beim FCK. Neben ihm wird Co-Trainer Matthias Lust das bestehende Trainerteam der Roten Teufel ergänzen. 

Den Wechsel von der aktiven Spielerkarriere auf die Trainerbank vollzog Funkel nahtlos. Nachdem er zunächst bei seinem damaligen Klub Bayer 05 Uerdingen vom Spieler zum Co-Trainer und später Cheftrainer wurde, folgten in seiner Laufbahn unter anderem Übungsleiterstationen beim 1. FC Köln, Eintracht Frankfurt und Fortuna Düsseldorf. Zuletzt engagierte er sich im Frühjahr 2021 als Chefcoach beim 1. FC Köln und führte die Rheinländer zum Klassenerhalt in der Bundesliga.

Quelle: Pressemitteilung Verein vom 14.02.2024

FCK stellt Dimitrios Grammozis frei

Der 1. FC Kaiserslautern hat am späten Dienstagabend Dimitrios Grammozis und Sven Piepenbrock von ihren Aufgaben als Cheftrainer und Co-Trainer freigestellt. Der Nachfolger  wird am Mittwochnachmittag die erste Trainingseinheit auf dem Betzenberg leiten. 

Dimitrios Grammozis hatte gemeinsam mit seinem Co-Trainer Sven Piepenbrock  Anfang Dezember vergangenen Jahres das Traineramt in der Pfalz übernommen. Der FCK reagiert mit der Freistellung auf die jüngsten sportlichen Ergebnisse in der Liga, die nicht die erhoffte positive Wendung genommen haben.

Der FCK bedankt sich bei Dimitrios Grammozis und Sven Piepenbrock für die geleistete Arbeit und das Engagement und wünscht Beiden auf ihrem weiteren Weg alles Gute.

Quelle: Pressemitteilung Verein vom 14.02.2024

Alarmstufe rot

Elvedi per Kopfball mit früher Führung 

Trotz einer enttäuschenden Leistung beim Aufsteiger SV Elversberg vertraut Teufel-Trainer Dimitrios Grammozis aus nahezu der Elf der Vorwoche. Lediglich Touré fehlt im Kader, für ihn startet Soldo in der defensiven Dreierkette.
Die Startelf des FCK: Krahl - Elvedi, Tomiak, Soldo - Ronstadt, Niehues, Kaloc, Puchacz - Ritter - Tachie, Ache.

Lukas Kwasniok wechselt doppelt. Verletzt fehlt Curda, auf die Bank muss Hansen. Dafür stehen Ens und Klefisch in der Startelf der Westfalen.

Paderborn beginnt wie folgt: Boevink - Brackelmann, Kinsombi, Musliu - Klaas, Ens, Klefisch, Obermair - Ansah, Bilbija - Kostons.

Lautern hat sich offenbar viel vorgenommen, steht direkt auf dem Gaspedal. Die ersten Angriffsversuche starten Richtung Westkurve.

Start nach Maß für Rote Teufel
Drei Ecken Elfer, so eine alte Fußballer(Weisheit. Die Hausherren machen das deutlich schneller. Die dritte Minute läuft, Puchacz schlägt die erste Ecke mit viel Schnitt Richtung Fünfer, findet Elvedi. Der läuft mit viel Schwung ein, köpft ins linke Eck ein. Der perfekte Start für den in Abstiegsnot geratenen Traditionsverein.

Die erste Offensivaktion der Paderborner endet bei Ansah, der halbrechts geschickt wird und auf Höhe des Strafraums im Laufduell mit Niehues zu Boden geht. Zu wenig für einen Elfmeter.

Ache mit Abseitstreffer
Gespielt sind auf dem Betzenberg acht Minuten und die Kugel liegt zum zweiten Mal im Gehäuse von Boevink. Nach Ballverlust von Klaas schaltet Lautern schnell um, Ritter steckt für Ache durch, der aus gut 15m das Leder im linken Eck einnetzt. Direkt im Anschluß geht, vollkommen zu Recht, die Fahne hoch. Abseits!  Die nächste Gefahr für den SC keine drei Minuten später. Tachie kommt mit viel Tempo über die rechte Seite, spielt dann quer in die Mitte. Kinsombi müsste klären, leitet aber unglücklich an den Fünfer weiter, wo Puchacz wartet. Der polnische Nationalspieler spitzelt den Ball aber nur rechts am Tor vorbei. Auch die Gäste können sich zeigen, 13': Bei einem Freistoß von Obermair spielen die Roten Teufel auf Abseits, was allerdings kräftig daneben geht. Musliu läuft durch, ist wohl selbst überrascht, dass er aus 11m so frei zum Kopfball kommt. Der Ball geht schließlich knapp am rechten Pfosten vorbei. Auch in der 21.Minute klappt die Abseitsfalle beim FCK nicht. Kostons dringt nach einem langen Ball, die Fahne blieb unten, in den Strafraum ein. Der Ball erreicht Kostons nicht, Krahl ist dazwischen, boxt die Kugel nach Flugeinlage ins Aus.

Nach einer halben Stunde zählen die Gäste gut 65% Ballbesitz, ohne daraus Kapital geschlagen zu haben.

Ronstadt muss verletzt vom Platz
In der 34.Minute muss Dimitrios Grammozis zum ersten Mal wechseln. Nicht ganz freiwillig, denn Ronstadt scheint angeschlagen. Für ihn kommt positionsgetreu Zimmer, 

Paderborn Keeper sorgt für Aufregung 
Der unsichere Boevink mit dem nächsten Aussetzer, 40': Erneut ein langer Ball der Hausherren und  die Abwehrkette der Westfalen ist ausgehebelt. Puchacz marschiert los, wird vom Boevink kurz vor dem Strafraum gefällt. Der berührt zwar auch irgendwie den Ball, räumt aber dann den Spieler ab. Zunächst zeigt Schiedsrichter Petersen auf den Punkt, bekommt dann aber eine Nachricht aus dem Keller. Nach Überprüfung wird die Szene, korrekt, vor den Strafraum verlegt, aber der Keeper bleibt unbestraft und es geht mit Schiedsrichterball weiter. 

Die Nachspielzeit beträgt nach einer kurzen "DFL-Pause" sieben Minuten. Auch diese Minuten laufen runter, ohne weitere Gefahr vor den Toren. Halbzeit! 

Paderborn dreht Spiel 

Kaiserslautern taumelt dem Abstieg entgegen 

Um 21.47 Uhr kann Martin Petersen vor 36.344 Zuschauern die zweite Halbzeit anpfeifen. Diesmal hatten die Sportfreunde aus Paderborn ihre Taschen entleert und für einen verzögerten Wiederanpfiff gesorgt. Die Rechnung des DFB für das kleine Februarfeuerwerk wird zeitnah eingehen. Unabhängig von den Fans, muss man bilanzieren, dass die Kwasniok-Elf aus fast 70% Ballbesitz nicht profitieren konnte. Ganz im Gegenteil ; der FCK führt verdient, könnte womöglich höher führen.

Es geht übrigens ohne Wechsel auf beiden Seiten weiter.
Die Gäste versuchen hier weiter in die Vorwärtsbewwgung zu kommen. So auch in der 51.Minute: Kostons flankt von rechts in den Sechzehner, da kommt allerdings der einlaufende Kinsombi zu spät. Das sieht weiter gefällig aus, jedoch ohne Belohnung.

Dreifachwechsel bei den Pfälzern
Ritter, Ache und Tachie gehen vom Feld. Für sie kommen Stojilkovic, Abiama und Opoku.

Kinsombi per Handelfmeter zum Ausgleich
Wieder einmal kann man ausgiebig über das Regelwerk diskutieren. Offenbar spielt die Absicht hier keine Rolle mehr. Gelingt es dem Angreifer den Verteidiger anzuschießen, das Regelwerk geht da mit. Nach dem Elfmeter gegen den FCK in Elversberg, nun die zweite harte Entscheidung. Diesmal kriegt Tomiak die Hand nicht mehr aus der Schußlinie. Der Schuß kam von Ansah, nach Zuspiel Bilbija.
Nach kurzer Überprüfung zeigt der Schiedsrichter auf den Punkt, 63'. Diese Chance lässt sich Kinsombi nicht nehmen, verwandelt sicher zum 1:1 Ausgleich.

Dreifachwechsel beim SC Paderborn
Lukas Kwasniok scheint nun die Entscheidung zu suchen, wechselt dreifach. Für Klaas, Kostons und Brackelmann laufen nun Hoffmeier, Leipertz und Platte auf, 66'.

Musliu zur Gästeführung
Paderborn will offenbar in einem nun offenen Spiel. Wieder ist es ein Standard. Obermair zieht eine Ecke von links ab den ersten Pfosten. Dort kommt Klefisch mit dem Hinterkopf an den Ball, verlängert. Musliu muss nur noch ins rechte Eck einnicken. Spiel gedreht! Gespielt sind mittlerweile 72 Minuten.

Dimitrios Grammozis wechselt letztmals, 78': Für Puchacz soll nun Redondo noch einmal Schwung in den Lautrer Angriff bringen. Auf der Gegenseite ersetzt Kwasniok im Anschluß Conteh durch Ansah. Die Chance zur Entscheidung hat der Gast.

Vorentscheidumg vertagt
Conteh ist, nach Balleroberung gegen Soldo, in der 82.Minute frei durch, scheitert am starken Krahl. 
In der 86.Minute kommt bei Paderborn Heuer für Musliu ins Spiel. 

Lautern ist offensichtlich angeknockt und die Spielweise ähnelt wieder der, die auch bei der Auswärtspleite in Elversberg mit einer Niederlage endete. Stichwort lautet "Langholz". 

Die Nachspielzeit beträgt vier Minuten. Selbst den größten Optimisten in Lautrer Farben fehlt allmählich der Glaube. Der saubere Aufbau fehlt und die Defensive der Gäste kann diese Angriffe routiniert abhandeln. Vielleicht bringt ein direkter Freistoß aus fast zentraler Position, 20m vor dem Tor noch den Ausgleich. Opoku übernimmt, schießt aber über das Tor. 

Das war es aus dem Fritz Walter Stadion. Kaiserslautern verliert aufgrund einer desolaten zweiten Spielhälfte, taumelt weiter Richtung 3.Liga. 

MK100224

FCK in höchster Not

Antrag stellen nur abends zu spielen 

Wenn der FCK am Samstagabend, 20:30 Uhr, die Gäste vom SC Paderborn empfängt, geht es für beide Teams um sehr viel. Während die Pfälzer nur noch einen Punkt vor einem direkten Abstiegsplatz stehen, könnten die Westfalen bei einer Niederlage wohl das Thema Aufstieg abhaken.

Zum Flutlichtspiel auf dem Betze sind, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, aktuell bereits 34.277 Tickets abgesetzt, davon 468 Karten nach Paderborn. Es wird also noch die Möglichkeit geben, sich an den Tageskassen ein Ticket zu kaufen. Personell kann Dimitrios Grammozis aus dem Vollen schöpfen. Neben Hendrick Zuck, der seine OP gut überstanden hat, fehlen lediglich Philipp Hercher (Hüfte) und Ben Zolinski (krank) im möglichen Kader. Hercher befindet sich in Reha, einen Zeitpunkt für seine Rückkehr gibt es noch nicht.

Abends mit etwas mehr Energie
Offenbar, zumindest gibt das die Statistik her, fühlen sich die Roten Teufel abends deutlich wohler. Siege gegen Nürnberg, Schalke und bei der Hertha könnten als Beleg hierfür dienen. Diese zwei Gesichter will Trainer Grammozis so nicht erkennen, kann aber angesichts der Ergebnisse mutmaßen, dass seine Mannschaft abends etwas mehr Energie entwickle. Final lässt sich, so Grammozis, festhalten: "So richtig erklären kann man das nicht. Anscheinend ist es so, dass die Spieler abends nochmal einen Ticken mehr Energie frei werden lassen. Aber wir müssen einfach grundsätzlich ein anderes Gesicht zeigen als gegen Elversberg". 


Den Ernst der Lage erkennen
Ob der Diskussionen unter der Woche, auch nach den Aussagen von Thomas Hengen, stellt sich in der Presserunde die Frage, ob wirklich alle Spieler den Ernst der Situation verstanden habe. Dies sei, so Grammozis, das gute Recht des Geschäftsführers und er stimme ihm zu: "Ich finde es sehr wichtig, dass Thomas seine Meinung kundtut. Es ist wichtig, dass er uns immer wieder sensibilisiert und uns wachhält. Natürlich wollen wir so schnell wie möglich wieder in die Erfolgsspur kommen". Auch die Mannschaft sei fokussiert: "Wir reden das nicht schön und wir wissen, dass es um den Klassenerhalt geht. Vom Willen her konnte ich den Jungs in Elversberg keinen Vorwurf machen, aber wir haben in vielen Bereichen nicht unsere beste Performance abgeliefert."

Spielstarkes Paderborn
Auch wenn der Gegner sehr spielstark sei, wolle man die eigenen Stärken nicht vergessen. So habe seine Mannschaft über die Runde einen Treffer mehr erzielt als der SC Paderborn. Die Schwere der Aufgabe ist dem Übungsleiter des FCK bewusst: Ich kenne Lukas Kwasniok noch aus unserer gemeinsamen Zeit beim Fußballlehrer-Lehrgang. Ich weiß, wie akribisch er arbeitet, wie er denkt und wie er seine Mannschaft vorbereitet“, 

Müssen Männerfußball spielen

Eklig sein, dem Gegner wehtun; in jedem Spiel 

Dem Gegner wehtun und Basics abrufen, so lautet die Devise für das kommende Spiel.

Sehr variabler Gegner
Mit dem SC kommt ein sehr spielstarker, variabler Gegner mit sehr vielen Möglichkeiten in der Offensive. Paderborn verfüge mit Grimaldi, Ansah, Bilbija, Kostons, Conteh oder Platte über viele Optionen, sei aber auch, zusammen mit Schalke, die anfälligste Mannschaft bei Kontern.

Schwächeres Zuschauerinteresse
Auf das bisher schwächste Vorverkaufsergebnis angesprochen führte Dimitrios Grammozis wie folgt aus:
"Wir können unsere Zuschauer und Fans nur über Leistung ins Stadion holen. Wenn das Spiel in Elversberg der Indikator dafür ist, kann ich die Fans verstehen. Nimmt man aber das Schalke Spiel, mit einem guten Spiel und vielen Toren, können die Fans sicher sein, dass sich die Mannschaft zerreißt. Es ist eine schwierige Situation für die Fans. Wir müssen endlich einmal eine Serie starten. Die, die ins Stadion kommen, werden eine leidenschaftliche Mannschaft sehen und nicht enttäuscht sein".
Allerdings muss berücksichtigt werden, dass viele mit Sicherheit in Sachen Fasching unterwegs sind und auch nur recht wenige, 468 Fans, aus Paderborn anreisen.

Mannschaft muss eklig sein
Grammozis wollte für das Auftreten in Elversberg keine Ausrede suchen. Man habe mit der Mannschaft gesprochen und die Spieler hätten diese Einstellung ja auch schon mehrfach gezeigt. Es bringe allerdings nichts, ständig über Intensität oder Zweikampfstärke zu reden. Diese Attribute müsse man auf dem Platz zeigen. In Elversberg war dies nicht der Fall.

Problem der fehlenden Leader
Das Thema mit "Leadern" sei natürlich präsent. Allerdings sei, im modernen Fußball, das Thema Führungsspieler differenziert zu sehen.  Oftmals sei es doch so, dass nach Niederlagen nach eben diesen Spielern gerufen werde und man im Erfolg gerne vom Kollektiv rede. Seine Mannschaft verfüge über Spieler, die sehr reflektiert seien.

Gute Mischung finden 
Eine größere Rotation für Samstag wollte Grammozis vorab nicht bestätigen. Es sei die Herausforderung eines Trainers, eine gewisse Kontinuität zu finden, aber auch der Mannschaft neue Energie zu geben. Wichtig sei jedoch, gerade im Abstiegskampf, Stabilität. 

MK080224

Die Umstände annehmen

Vollgas ab der ersten Sekunde gefordert 

Zur Begegnung in der Gemeinde Spiesen-Elversberg wurden dem FCK, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, 2.001 Tickets zur Verfügung gestellt.

Personell wird Trainer Grammozis auf den gelb-gesperrten Julian Niehues verzichten müssen. Aus seiner Sperre zurück kommt  allerdings Afeez Aremu. Verletzt fehlen Zuck und Hercher.

Spiel mit vielen Herausforderungen
Seine Mannschaft werde die Bedingungen in Elversberg annehmen müssen um sich nach dem Spiel nichts vorwerfen zu müssen.
Grammozis: "Es ist dieser Switch: Vom ausverkauften Olympiastadion, DFB-Pokal, Atmosphäre, alle Leute sprechen davon, nun in ein etwas kleineres Stadion zu kommen, was aber auch seinen Fußball-Charme hat, das soll gar nicht negativ klingen. Darauf muss man sich einlassen und das werden wir auch tun. Ich werde in keinster Weise dulden, dass wir jetzt zurückschalten. Wenn wir nicht mit hundertprozentiger Einstellung im Kopf da sind, dann kann es böse enden. Dafür gibt es genug mahnende Beispiele". Die Mannschaft von Horst Steffen habe zwar aus den letzten fünf Spielen nur einen Punkt geholt, verfüge aber über eine gute Qualität.

Ritter in der Form seines Lebens?
Dimitrios Grammozis wollte zwar nicht bestätigen, das Ritter in der Form seines Lebens sei, aber er habe einen immensen Wert für den Verein, stelle sich auch immer wieder in den Dienst der Mannschaft. Das befähige ihn auch durchaus eine Klasse höher zu spielen.
Die Auswechslung aufgrund einer Muskelproblematik in Berlin habe keine Folgen hinterlassen und der Spieler sei einsatzbereit. Dies habe auch die Diagnostik des Ärzteteams ergeben.

Keine komfortable Situation
Auch nach zuletzt zwei Erfolgen könne man noch von keiner entspannten Situation sprechen. "Viele Fans von uns werden dort sein. Wir können uns auf Heimspiel-Feeling freuen. Wir dürfen dementsprechend keinen Gang zurückschalten oder nach dem Pokal-Erfolg denken, dass wir jetzt die Größten sind. Es gilt jetzt wieder, alle Energie in den Liga-Alltag zu legen. Die Situation ist immer noch angespannt." so der Lautrer Übungsleiter.

Lange Busreise keine Ausrede
Der, aufgrund Streiks, ausgefallene Rückflug aus Berlin wird bei Dimitrios Grammozis nicht als Ausrede durchgehen: "Es ist nur eine mentale Geschichte und hat nichts mit dem Körperlichen zu tun", betonte der Cheftrainer, "als Profi ist es machbar, alle drei Tage zu spielen, auch die lange Busfahrt nehme ich nicht als Ausrede." 

Keine Genugtuung beim Trainer 

Auch jetzt, nach zwei Erfolgen, ist nicht alles super 

Eine besondere Freude, oder gar Genugtuung, empfindet Grammozis nicht: "Ich bin nicht der Typ, der sich jetzt ins Fäustchen lacht. Für mich ist wichtig, dass wir in der Zeit, in der die Ergebnisse nicht so gestimmt haben, zusammengeblieben sind. Wir haben versucht, unsere Arbeit hier zu machen und die Ergebnisse sind ein Prozess unserer täglichen Arbeit auf dem Platz. Ich freue mich vor allem für unsere Spieler und unsere Fans.“

Personalsorgen in Elversberger Defensive
Auch wenn bei der SVE mehrere Abwehrspieler gesperrt oder verletzt ausfallen, will der Lautrer Cheftrainer darin keinen wesentlichen Vorteil erkennen. Der Gegner habe personell diese Woche auf dieser Position noch einmal nachgelegt und verfüge über genügend Spieler, die sich in diesem Spiel hochmotiviert zeigen wollen.

Kampf um die Nummer 2 im Tor 
Nach dem Abgang von Luthe werden sich künftig Neuzugang Himmelmann und Spahic ein Duell im den Platz hinter Stammkeeper Krahl liefern. Dieser sei die klare Nr.1, habe dies auch in Berlin nochmals bestätigt und eine insgesamt tolle Entwicklung genommen.

Anmerkung der Redaktion:
Wenn die Fans des FCK am Sonntag nach Kaiserslautern anreisen, erwarten sie dort widrigste Umstände und der wohl schlechteste "Komfort" der 2.Liga. Weder gibt es in der Gemeinde einen Bahnhof, geschweige denn öffentliche Parkplätze in Nähe des Stadions. Im Stadion selbst gibt's dann eine Stahlrohrkonstruktion als "Tribüne" und das Catering darf man, wohlwollend dargestellt, als armselig bezeichnen. Erfreulich sind lediglich die noch humanen Bierpreise. 

Da sich bis drei Tage vor dem Spiel die Gegentribüne B noch im Umbau befand und erst Donnerstag vom Verband abgenommen wurde, gab es auch keine größeren Möglichkeiten sich zusätzliche Tickets zu sichern.

MK020224

Große Kulisse im Olympiastadion

FCK mit Treffern von Elvedi und Tachie 

Viertelfinale im DFB-Pokal und das zweite Zweitligaduell. Die Gäste aus der Pfalz haben nach dem 4:1 Erfolg gegen Schalke neues Selbstvertrauen getankt, die alte Dame ist seit drei Spieltagen in der Liga sieglos. 

Bei Hertha lohnt sich der Blick auf die Aufstellung. Es gibt zwei Änderungen zur Niederlage in Wiesbaden. Etwas überraschend kommt hier Keeper Gersbeck zum Einsatz. Der zuletzt gesperrte Niederlechner kehrt in die Anfangsformation zurück, verdrängt Bouchalakis. So spielt die Hertha: Gersbeck - Kenny, Leistner, Kempf, Karbownik - Barkok, Marton Dardai - Zeefuik, Niederlechner, Scherhant - Tabakovic. 
Fabian Reese steht, nach Wochen des Sportverbots, infolge einer Coronaerkrankung, wieder im Kader. 


Duell der Traditionsvereine zieht die Massen Lauterns Trainer Dimitrios Grammozis vertraut der gleichen Startelf, die gegen Schalke 04 einen fulminanten Auftritt gezeigt hat. Der FCK beginnt also wie folgt: Krahl - Touré, Tomiak, Elvedi - Ronstadt, Kaloc, Niehues, Puchacz - Tachie, Ritter - Ache.

Die Hertha träumt natürlich vom großen Finale daheim. Nur noch zwei Erfolge trennen die Dardai-Truppe von diesem historischen Moment.

Mit sechs Minuten Verspätung hat Schiedsrichter Jöllenbeck die Begegnung angepfiffen.

Paukenschlag durch Elvedi
Das Spiel läuft fünf Minuten und die Gäste führen. Gerade erst hatten sich die Teams formiert, Die Berliner scheinen Elvedi am eigenen Elfmeterpunkt übersehen zu haben. Der nimmt einen missratenen Schußversuch von Puchacz auf, schiebt humorlos links ein. Das ist natürlich ein Start nach Maß und macht es für Hertha nicht leichter.

Zwei Minuten später fliegt der nächste Freistoß in den Strafraum der Herthaner. Das ist quasi die gleiche Stelle wie beim Führungstreffer, nur das diesmal Barkok beherzt klärt. Die Spieler aus der Hauptstadt spielen gegen den Ball in einer ungewohnten Fünferkette.
Nach einer Viertelstunde Tabakovic und Niederlechner im Zusammenspiel. Erst verlängert Tabakovic einen langen Ball per Kopf für Niederlechner, der sich gegen Touré durchsetzt und selbst wieder Tabakovic bedient. Dessen Schuß geht aber einige Meter am Tor vorbei.

Das Spiel beschränkt sich aktuell, gespielt ist eine halbe Stunde, auf reichlich Zweikämpfe und mit viel Kampf und Einsatz auf beiden Seiten. Spielerisch ist dies keine Offenbarung, aber legitim. In der 37. Minute doch der Abschluss der Gastgeber über die rechte Seite.  Scherhant probiert es aus gut 16m, scheitert aber am sicheren Krahl.

Tachie mit dem zweiten Treffer
Hatte Berlin noch versucht das Spiel an sich zu reißen, ist es nun Tachie mit dem nächsten Nackenschlag. In der 38.Minute kommt ein Abschlag von Gersbeck schneller zurück, als dem Ex-Karlsruher lieb sein dürfte. Tabakovic verliert das Kopfballduell, Zeefuik den Kampf um den zweiten Ball. Der Ball landet bei Ritter, der präzise Tachie anspielt und der schickt das Leder aus 17m unhaltbar ins lange Eck. 

Fünf Minuten Nachspielzeit in Berlin. Die Gastgeber können, aus einer Halbchance durch Tabakovic, 45.+3, keine Gefahr mehr entwickeln und die Gäste stehen gut in der Defensive. Es ist Halbzeit! 

Effektiver geht es nicht

Kaloc's Treffer bedeutet die Entscheidung 

Doppelwechsel vor 74.245 Zuschauern bei der Hertha zu Beginn der zweiten Hälfte. Zeefuik und Marton Dardai bleiben in der Kabine, für sie im Spiel Reese und Bouchalakis.

Ritter zieht auf und davon
Das Publikum feiert Reese, das Team der Hertha kann aber in der 47.Minute Ritter nicht stoppen. Der dribbelt über den linken Flügel, zieht nach innen und schießt wuchtig Richtung rechter Winkel. Die Kugel verfehlt das Gehäuse nur ganz knapp. Das hätte die Vorentscheidung sein können.
In der 49.Minute ersetzt auf Pfälzer Seite nun Zimmer den angeschlagenen Ronstadt.

Nächste Chance für den FCK nach 52 min: Ein guter Freistoß von links erreicht Ache, der will zu Kaloc querlegen, dem fehlen jedoch einige Zentimeter um den Ball scharf zu machen. Herthas Spiel ist mit Reese natürlich ein anderes. Es ist deutlich mehr Zug drin, ohne jedoch die letzte Gefahr entstehen zu lassen.

In der 62.Minute ist bei Hertha Feierabend für Niederlechner und Scherhant. Neu im Spiel sind Christensen und Prevljak. Auch die Gäste wechseln eine Minute später doppelt. Für Ritter und Tachie arbeiten nun Opoku und Stojilkovic am Halbfinale.

Nach 64 Minuten sollte Tabakovic wohl endlich einmal zünden. Allerdings kommt der nach Flanke von Reese nicht hoch und die Möglichkeit verpufft. Da hätte der Stürmer aus 4m nur einnicken müssen.

Kaloc mit Vorentscheidung
Lautern ist heute ein brutal kaltschnäuziger Gegner. Kaloc sorgt mitten in der Drangphase, 69.Minute, für die Vorentscheidung. Bouchalakis spielt unter Druck einen brutalen Fehlpass. Kaloc übernimmt, ca. 40m vor dem Tor, geht einige Meter und wird von der Heimdefensive nur begleitet. Kempf und Leistner rücken nicht raus und Kaloc schiebt mit der Innenseite aus 20m ein. 3:0 für den Gast und zumindest eine Vorentscheidung. 

Auch Fabian Reese kann hier das Spiel nicht beeinflussen. Symptomatisch die Szene in der 76.Minute mit einem Pass auf den im Abseits stehenden Prevljak. Da kann auch Hertha's Trainer Dardai nur noch den Kopf schütteln. Der dritte Lautrer Treffer hat Wirkung hinterlassen. In der 81.Minute ist Stojilkivic fast alleine durch,schnappt sich den Eckball und nimmt viel Zeit von der Uhr. Das ist fast schon erschreckend abgezockt. 

Letzter Wechsel bei den Gästen. Für Ache kommt nun Abiama ins Spiel (85.).
Im Berliner Olympiastadion ist definitiv die Luft aus der Partie. Das Ding ist durch und der 1.FC Kaiserslautern darf sich neben dem Einzug ins Halbfinale auf fast 3,5 Millionen Euro Prämien freuen. 

Hier stehen noch drei Minuten Nachspielzeit auf der Uhr und Hertha gelingt doch noch der Ehrentreffer durch Reese. Zu spät um hier noch einmal Spannung aufkommen zu lassen. Das Spiel ist aus, Lautern geht als hochverdienter Sieger vom Platz. 

MK310124

Großes Ziel vor Augen

Den Schwung nach Berlin mitnehmen 

Nach dem Heimsieg gegen Schalke 04 fährt die Mannschaft des FCK mit etwas breiterer Brust zur Hertha nach Berlin. Das die Hertha durchaus zu schlagen ist, zeigt die kleine Negativserie mit zuletzt drei Spielen ohne Sieg, final mit der Niederlage vom Wochenende beim SV Wehen Wiesbaden.

Der FCK wird in Berlin von mindestens 8.641 Fans unterstützt. So, laut Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, die Zahl der über den Verein verkauften Tickets. Allerdings wird mit deutlich mehr Fans der Pfälzer in der deutschen Hauptstadt gerechnet. Nicht zur Verfügung stehen werden Philipp Hercher und Hendrick Zuck.

Als Spieler das Pokalfinale verpasst
Was den Pokal ausmache, habe der Verein schon mehrfach erlebt, so Dimitrios Grammozis. Man könne mit wenigen Spielen sehr weit kommen und das sei Ansporn für Verein und Spieler. Bei der letzten Finalteilnahme des FCK habe er als Spieler gesperrt gefehlt.

Sehr fokussiert in das Pokalspiel
Es wird, geht es nach dem Cheftrainer der Lautrer, nach dem Erfolg in der Liga kein Durchschnaufen im Pokal. Man habe Lust auf dieses Spiel und fahre mit der nötigen Einstellung nach Berlin. Seine Mannschaft freue sich auf das Spiel und so werde man in Berlin antreten.

Entschieden um Zugriff zu erhalten
DG: "Es gibt immer Momente im Spiel, wo man entscheiden muss was man macht. Um einen Zugriff gegen Schalke zu bekommen, sind wir nicht die Mannschaft die sich hinten reinstellt. Wir haben gespürt, dass die Jungs vorne eine gewisse Müdigkeit verspürt haben. Wir wollten Schalke in der Innenverteidigung weiter beschäftigen".  Dies die Begründung von Dimitrios Grammozis für seinen dreifachen Wechsel in der Offensive nach einer guten Stunde beim Spiel gegen Schalke 04. 

Fans ein positives Gefühl geben 

Hertha noch ohne Sieg in diesem Jahr 

Die Ergebnisse in der Liga werden im DFB-Pokal wohl keine Rolle mehr spielen.

Einiges mitnehmen aus dem Ligaspiel
Man werde mit Sicherheit viele positive Aspekte aus dem Ligaspiel im Dezember mitnehmen. Das Spiel sei damals ja lediglich durch zwei Standards verloren gegangen. Dennoch werde sein Team zu 100% da sein müssen um die vorhandene Qualität der Hertha auszubremsen.  Den Einfluss der beiden Topakteure der Berliner, Reese und Tabakovic, wollte Grammozis nicht überbewerte werden. Diese seien auch im Ligaspiel nicht die entscheidenden Faktoren gewesen. Hertha habe auch andere Spieler mit sehr viel Qualität und einen breiten Kader.

Frühe Anreise mit "normalem" Kader
Der Cheftrainer informierte über den Ablauf zum Pokalspiel: "Wir werden nicht mit dem kompletten Kader fliegen, sondern nur mit den Spielern, die für die Partie in Frage kommen". Demnach hat der Coach die Qual der Wahl, was sein Personal betrifft. Die Mannschaft wird "einen Tag vorher anreisen und am Mittwochmorgen eine kleine Aktivierung vor dem Spiel machen, damit die Jungs nicht den ganzen Tag im Hotel bleiben". Spieler, die nicht im Spieltagskader stehen, werden nicht mit nach Berlin reisen.

Mehr Druck bei der Hertha 
"Die letzten Liga-Ergebnisse werden bei diesem Spiel keine Rolle spielen, weil es ein anderer Wettbewerb ist. Ich denke, die Berliner haben etwas mehr Druck als wir, weil die Erwartungshaltung und die Hoffnung auf das Finale im eigenen Stadion eine größere ist. Aber wenn der Anpfiff ertönt, wird alles vorher egal sein. Dann geht es Mann gegen Mann, jeder Millimeter auf dem Platz muss umgepflügt und der Erfolg muss erzwungen werden. Und das ist es auch, was wir von unseren Jungs erwarten. Wir fahren nach Berlin, um das Spiel zu gewinnen". 

MK290124

Neuer Keeper 

Robin Himmelmann verstärkt FCK-Torwartteam

Kurz vor Ende der Transferphase begrüßt der 1. FC Kaiserslautern einen weiteren Neuzugang im Kader: Robin Himmelmann wird das Torwartteam der Roten Teufel verstärken und damit die Nachfolge von Andreas Luthe antreten. 

Die neue Nummer 32 der Roten Teufel kann schon Einiges an Erfahrung vorweisen. Von seiner ersten Station im Herrenbereich bei Rot-Weiss Essen ging es über den FC Schalke 04 ans Millerntor. Beim FC St. Pauli erlebte Himmelmann sein Zweiligadebüt und bisher die erfolgreichste Zeit seiner Karriere. Nach seiner Zeit bei St. Pauli sammelte er noch internationale Erfahrung beim KAS Eupen in der belgischen Jupiler Pro. Zuletzt lief der 34-Jährige in der Rückrunde der vergangenen Saison neunmal für Holstein Kiel in der 2. Bundesliga auf. 

„Mit dem Abgang von Andreas Luthe, dem wir für seinen Einsatz im Trikot des FCK danken und für seine weitere Zukunft alles Gute wünschen, war für uns klar, dass wir unser junges Torwartteam um einen erfahrenen und gestandenen Spieler ergänzen wollen. Wir freuen uns, mit Robin einen Spieler gefunden zu haben, der dieses Anforderungsprofil erfüllt“, erklärte FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen zur Verpflichtung. 

„Vor 12 Jahren habe ich mein Bundesligadebüt auf dem Betze gefeiert und jetzt bin ich wieder hier – solche Geschichten schreibt nur der Fussball. Ich freue mich auf meine Aufgaben hier und darauf, wieder zurück in der Zweiten Bundesliga zu sein. Mein Fokus liegt darauf, die Mannschaft bestmöglich zu unterstützen und gemeinsam so erfolgreich wie möglich zu sein“, äußerte sich Robin Himmelmann zu seinem Engagement.

Quelle: Pressemitteilung Verein vom 29.01.2024

Krisengipfel der Traditionsvereine 

Ache trifft bei Startelf-Comeback 

Änderungen waren nach der Niederlage der Roten Teufel beim FC St. Pauli zu erwarten. Dimitrios wechselt auf drei Positionen: Für Zimmer, Raschl und Hanslik starten Ronstadt, Ache und Niehues. Bemerkenswert hier der Wechsel von Pauli-Starter Hanslik auf die Tribüne.
Die Startelf wie folgt: Krahl - Touré, Tomiak, Elvedi - Ronstadt, Kaloc, Niehues,  Puchacz - Tachie, Ritter - Ache.

Auch SO4 hat nach der Heimpleite gegen den HSV gewechselt. Tempelmann ersetzt den kranken Idrizi, Baumgartl rückt für Kaminski in die Innenverteidigung und Murkin startet anstelle von Ouwejan auf der linken Abwehrseite. Hieraus ergibt sich die folgende Startelf: Fährmann - Murkin, Baumgartl, Kalas, Brunner - Mohr, Karaman, Seguin, Tempelmann - Topp, Terrode.

Dr. Robin Braun hat angepfiffen und die Stimmung im Stadion ist bestens. Den ersten Angriff, nach vier Minuten für den FCK. Ritter im Duell mit Kalas, der im Strafraum nur auf Kosten einer Ecke klären kann. Diese bringt jedoch nichts ein. Es scheint, als wollten die Gastgeber hier gleich das Kommando übernehmen. Schalke lauert dann eher auf Fehler.

Ache zur Führung
In der 10.Minute ist es, wie könnte es anders sein, Ache, der die engagierten Pfälzer in Führung bringt. Große Teile dieses Treffers gehen auf die Kappe von Schalke-Keeper Fährmann, der den Freistoß von Ritter nur nach vorne klärt. Dort steht Ache richtig und staubt aus fünf Metern ab. Die Schalker Antwort lässt nicht lange auf sich warten, allerdings braucht Terodde zu lange. Der lange Pass auf Topp hatte diese Chance ermöglicht, der stand aber im Abseits.

Kurze Unterbrechung nach 12 Minuten
Die Fans protestieren auch heute gegen die DFL und werfen kleine Goldtaler und bunte Eier in den Lautrer Strafraum. Nach einer kurzen Pause geht es weiter (17.).

Terodde trifft, allerdings in Abseitsposition 
Topp schickt Terrode auf die Reise, der plötzlich völlig frei vor Krahl auftaucht. Zunächst kann der Keeper klären, Terrode kommt aber erneut an die Kugel, schiebt aus spitzem Winkel ein. Allerdings ist die Fahne des Linienrichters oben. Abseits! Der Treffer zählt nicht. 
Schalke wird dennoch aktiver, ohne allerdings gefährliche Abschlüsse entwickeln zu können. Hier ist eine gute halbe Stunde gespielt und viele Situationen für Schalke spielen sich im Zentrum ab. Vor bzw. in den Strafräumen passiert wenig. Kaiserslautern steht gut und den Könjgsblauen fehlen die Ideen. 

In der 40.Minute ein Lebenszeichen der Pfälzer. Tachie sucht Ache, findet ihn fast mit einer scharfen Flanke. Da hat nicht viel gefehlt. Die Nachspielzeit beträgt nun fünf Minuten. Nun kommt Schalke noch einmal zum Abschluss. Den Schuss von Seguin kann Krahl aber sicher parieren. Hier ist Halbzeit. 

Die Führung der kriselnden Gastgeber geht absolut in Ordnung. Kaiserslautern 8st besser eingestellt und macht den Eindruck, hier die wichtigen drei Punkte mitnehmen zu wollen. 

Schalke geht am Betze unter 

Ache und die Einwechselspieler entscheiden Partie

Schalke wechselt zu Beginn der 2.Halbzeit. Für Tempel kommt Rückkehrer Churlinov in die Begegnung.  Das bedeutet eine Umstellung auf eine Dreierkette im Sturm. Terodde bleibt zentral, Churlinov und Topp kommen über außen.

Rückkehrer Churlinov zum Ausgleich
Es hatte sich angedeutet und musste wohl auch so kommen. Ausgerechnet Churlinov macht den Ausgleich. Aus der eigenen Hälfte kombiniert sich S04 stark heraus, Karaman spielt Terodde an, der klatschen lässt. Karaman schickt den startenden Churlinov perfekt in die Gasse. Der bewahrt vor Krahl die Ruhe, tunnelt den Keeper und es steht 1:1. Perfektes Comeback für den Nordmazedonier.
In der 58.Minute erneuter Wechsel bei den Gelsenkirchenern. Für Stopp kommt Lasme ins Spiel.

Doppelpack Ache
Eine Minute nach dem Schalker Wechsel, 59.Minute, kassiert S04 den nächsten Treffer. Der eingewechselte Lasme tankt sich zunächst über links durch, verliert dann aber den Ball an Elvedi, der eine weite Flanke Richtung Tachie schlägt. Der Außenstürmer bringt eine präzise Flanke zu Ache und der köpft, gegen die Laufrichtung von Fährmann zur erneuten Führung ins rechte Eck.

Dreifachwechsel beim FCK
In der 61.Minute gehen Ritter, Ache und Tachie vom Platz. Für sie kommen Opoku, Stojilkovic und Simakala. Schalke scheint hier etwas von der Rolle. Die Hausherren setzen nach, wollen hier eine Vorentscheidumg erzwingen

Stojilkovic mit Premieren-Treffer
Der Joker und Neuzugang trifft. Wieder ist es eine Flanke, die Schalke desaströs verteidigt. Nach einem Freistoß köpft Terodde den Ball nur halbherzig raus. Tomiak steht links komplett frei und legt den Ball in die Mitte. Baumgartl übersieht Stojilkovic und der Stürmer darf unbedrängt einköpfen. Es sind 67min gespielt und der Betze tobt.

Opoku mit dem 4:1
Nach einer starken Sololeistung trifft der nächste eingewechselte Spieler. Opoku kann völlig ohne Bedrängnis Richtung Schalker Tor ziehen, seinen Schuss fälscht Kalas noch leicht ab und Fährmann lässt ins eigene Tor klatschen. In der 70.Minute ist das mehr als eine Vorentscheidumg. 

Dreifachwechsel nun bei den Gästen: Für Mohr, Brunner und Terodde spielen nun Latza, Matriciani und Kabadayi. Auch die Roten Teufel wechseln noch einmal doppelt. Redondo und Zimmer kommen für Puchacz und Ronstadt (88.).

Nächste Großchance durch Simakala, der das 5:1 liegen lässt. Ein Anspiel erreicht den Stürmer in zentraler Position im Strafraum. Sein Schuß aus knapp 11m geht aber rechts am Tor vorbei (87.). 

Hier gibt es nun fünf Minuten Nachspielzeit.

Außer einer Chance durch Lasme, der kläglich vergibt, gelingt Schalke hier nichts mehr. Das Spiel ist aus und der 1.FC Kaiserslautern gewinnt verdient mit 4:1. Der 

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Ex-Nationalspieler beendet Karriere

Erik Durm wird ab sofort nicht mehr für den 1. FC Kaiserslautern auflaufen: Der 31-jährige Mittelfeldspieler hat sich dafür entschieden, seine Fußballerkarriere zu beenden. Durm und der FCK haben sich daher auf eine Vertragsauflösung verständigt.


Der gebürtige Pfälzer wechselte im Sommer 2022 an den Betzenberg. Durm, der von Kindesbeinen an FCK-Fan ist, absolvierte für den Traditionsverein 31 Spiele in der Zweiten Bundesliga und lief zudem in drei DFB-Pokal-Partien für die Roten Teufel auf. 


Zu den größten Erfolgen seiner Laufbahn zählen der Weltmeistertitel von 2014, der Gewinn des Supercups in den Jahren 2014 und 2015, der Gewinn des DFB-Pokals 2017 mit Borussia Dortmund und der Gewinn der Europa League 2022 mit Eintracht Frankfurt.


Zum Abschied möchte Erik Durm auch nochmal persönlich ein paar Worte an die FCK-Fans richten:


„Ich bin vor eineinhalb Jahren zu meinem Herzensverein gewechselt, mit der festen Absicht, beim FCK eine wichtige Rolle im Verein und in der Mannschaft einnehmen zu können und hier nach einer erfolgreichen Zeit meine Karriere zu beenden.


Im ersten Jahr schien dieser Plan mit 27 Einsätzen und einer sportlich überragenden Vorrunde aufzugehen. Seit Sommer letzten Jahres hatte ich leider immer wieder mit kleineren Verletzungen und gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, welche dazu geführt haben, dass ich dem FCK nicht so weiterhelfen konnte, wie ich persönlich und der Verein sich das gewünscht hätten. Diese Situation, gepaart mit der Aussicht auf weniger Spielzeiten, hat dazu geführt, dass ich mich mit den Verantwortlichen des FCK auf eine vorzeitige Vertragsauflösung geeinigt habe.


Ich werde somit meine Karriere, auf die ich mit stolzer Brust zurückblicken kann, mit dem heutigen Tag beenden. Ich werde natürlich als Fan des FCK weiterhin mit Herzblut auf den Betze kommen, wann immer es mir möglich ist. Ich danke allen Fans und der ganzen FCK-Familie, die mich hier so herzlich aufgenommen haben, für die leidenschaftliche Unterstützung und die schönen Momente in den letzten eineinhalb Jahren.“

Quelle: Pressemitteilung Verein vom 24.01.2024

Mächtig Druck auf dem Kessel

Sehr viel Unruhe nach 9 Spielen ohne Sieg 

Zum Krisengipfel der besonderen Art empfängt der 1.FC Kaiserslautern am Freitag, 18:30 Uhr, den FC Schalke 04. Mehr Tradition ist selbst bei Duellen eine Klasse höher kaum zu finden. Allerdings laufen beide Teams den eigenen Erwartungen und denen ihrer Fans deutlich hinterher. Schalke mit 20 Punkten auf Platz 14, der FCK mit 18 Punkten gar nur auf Platz 15, sorgen für reichlich Unzufriedenheit beim jeweiligen Anhang.

Dennoch wird das Fritz-Walter-Stadion, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, mit  49.327 Zuschauern ausverkauft sein, davon 4.728 Fans aus Gelsenkirchen.
Gesperrt wird weiter Aremu fehlen. Ausfallen werden Zuck mit einer schweren Knieverletzung und Hercher, der weiterhin mit seiner Hüftproblematik zu tun hat.

Abwärtstrend stoppen
Natürlich seien die Erwartungen immer groß, die Enttäuschung wenn Ergebnisse fehlen, um so größer. Da müsse man den Bock umstoßen. Allerdings fehle aktuell einfach das Momentum um im Spiel zuzuschlagen, um wieder ins Spiel zu kommen und erfolgreich zu sein. Was er aber sehe, sei die absolute Bereitschaft und das stimme ihn zuversichtlich, dass man gegen Schalke drei Punkte einfahren könne.

Kritk ja, aber keine Lügen
Auf die Falschmeldungen der Woche reagiert Dimitrios Grammozis sehr reflektiert.
"Die letzten Tage wurden Sachen berichtet, die absurd waren, Lügen, und das geht nicht. Das ist unterste Schublade. Kritik gehört dazu, der stelle ich mich auch, aber hier wurden ganz klar Grenzen überschritten.", so Grammozis. Mit der Meldung seiner Entlassung sei er seit seiner Tätigkeit auf Schalke vertraut. Lügen zu verbreiten sei Rufmord und unterste Schublade.

Augenmerk auf der Abwehrarbeit
Nicht zufrieden ist der Trainer natürlich mit der Anzahl der Gegentore, allerdings möchte er auch nicht alles negativ sehen. So sei es auch positiv, dass seine Mannschaft erstmals seit längerer Zeit im Spiel über 120 km Laufleistung erreicht habe.  Auch sei er erst seit drei Ligaspielen für die Mannschaft verantwortlich.



Schalke ebenfalls in größter Not

Zuschauerkrösus läuft Erwartungen hinterher 

Gegen Schalke 04 ist Abstiegskampf. So lässt sich das Spiel gegen den Traditionsverein aus Gelsenkirchen beschreiben.
Dimitrios Grammozis: "Die Schalker sind zwei Punkte vor uns, wir können sie mit einem Sieg überholen. Und das ist auch ganz klar unser Ziel".

Geprägt von Emotion
Gegen Schalke wird kein Spiel wie jedes andere. Die Historie und Fanlager seien wohl eher 1.Liga. Seine Mannschaft spiele vor den eigenen Fans und werde versuchen, ihr Bestes zu geben.

Nicht David Copperfield 

Nicht zufrieden ist der Trainer natürlich mit der Anzahl der Gegentore, allerdings möchte er auch nicht alles negativ sehen. So sei es auch positiv, dass seine Mannschaft erstmals seit längerer Zeit im Spiel über 120 km Laufleistung erreicht habe.
"Es gibt keine Wunderdinge zu erwarten. Wir können nicht in vier Wochen von 114 auf 125 Kilometer kommen. Dafür müsste hier David Copperfield sitzen und nicht Dimitrios Grammozis."

Hanslik war zu Recht erste Wahl

Bei der Entscheidung für Hanslik, habe er sich zum einen von den Trainingseindrücken leiten lassen, war aber aber bestrebt, einen Stürmer zu bringen, der sich doch verstärkt in die Arbeit gegen den Ball einbringe. So erklärte Grammozis auch, dass die Neuzugänge in der Offensive , sprich Abiama, Stojilkovic oder Simakala alle nicht mit sehr viel Spielzeit von ihren Vereinen kamen. Hanslik seit gut angelaufen, habe seine Sache dann auch gut gemacht. Hätte er getroffen, würde sich die Frage nach seiner Aufstellung nicht stellen.

Großer Kader sorgt für Diskussionen
Für ihn als Trainer sei es nicht neu mit großen Kadern zu arbeiten. Natürlich gebe es dann an jedem Spieltag unzufriedene Spieler, die den Sprung in das Aufgebot nicht schaffen. Dennoch sei die Stimmung innerhalb der Mannschaft absolut positiv. Dies könne man auch bei jedem Training verfolgen. 

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Kampf um Plätze in der Offensive

Kompletter Kader steht zur Verfügung 

Der 1.FC Kaiserslautern startet am Samstag beim FC St.Pauli in die Rückrunde. Dabei wird der FCK von 2.811 Fans ans Millerntor begleitet. Dimitrios Grammozis kann dabei, mit Ausnahme des gesperrten Aremu, auf den kompletten Kader zugreifen.

Ache wieder im Mannschaftstraining
Der Stürmer ist diese Woche komplett ins Training eingestiegen und wird die Reise nach Hamburg antreten. Ob er zu Beginn auflaufen wird, wollte Trainer Grammozis jedoch final noch nicht bestätigen. Hier gelte es auch etwas die Belastung zu steuern und dann zu schauen, wie weit der Spieler ist.

Systemfrage nicht zu hoch hängen
Der Übungsleiter der Roten Teufel wollte heute die Systemfrage nicht allzu hoch hängen. Im modernen Fußball müsse man flexibel agieren und es gibt kein starres System. Die Spieler seien alle sehr offen, bereit und konzentriert. Die Inhalte, die zu defensiver Kompaktheit führen, seien gut trainiert worden. Hier haben die Spieler ja nicht bei Null angefangen und man spüre auch einen sehr guten Spirit im Team. Auch sei es so, dass sich alleine durch das Verschieben eines Spielers schnell die Grundordnung ändere. Grammozis:
"Im modernen Fußball muss man flexibel sein, aber man darf die Systemfrage nicht zu hoch hängen. Der FCK wird sich in Zukunft nicht über ein System definieren, sondern über die Art und Weise, wie man Fußball spielt und auf dem Platz steht. Wir wollen intensiv sein, wir wollen zweikampfstark sein und die Energie im Stadion mit auf den Platz nehmen."

Nicht mehr Druck durch Neuzugänge
Auch ohne die Transfer-Offensive wäre der Druck nicht geringer. "Wir sind hier bei einem ambitionierten Verein und haben eine gewisse Erwartungshaltung. Auch wir als Profisportler haben den Anspruch an uns jedes Spiel gewinnen zu wollen", so Grammozis. 
Dabei liege aber der absolute Fokus auf dem Spiel beim FC St. Pauli. "Die Stimmung in der Mannschaft ist sehr gut. Wir haben in der kurzen Wintervorbereitung eine gute Mischung gehabt aus konzentrierter, intensiver Arbeit und Zusammensein, Spaß haben, besser Kennenlernen. Das stimmt mich sehr optimistisch", so der Coach zusammenfassend. 

St. Pauli absoluter Aufstiegskandidat

Auch ohne Irvine und Matcalfe taktisch flexibel

Beim kommenden Gegner werden mit Irvine und Matcalfe zwei wichtige Akteure im Mittelfeld fehlen. Beide sind mit der australischen Nationalmannschaft beim Asien-Cup im Einsatz.

Kein leichteres Spiel
Auch wenn zwei Spieler und Leistungsträger beim Gegner fehlen, sieht Dimitrios Grammozis keinen großen Vorteil für sein Team. St. Pauli sei eine sehr stabile Mannschaft, habe aber auch einige Punkte mit Unentschieden liegen lassen. Möglicherweise fehle durch die Ausfälle etwas Mentalität, aber dies wird der Gegner mit Sicherheit versuchen auszugleichen.

Gutes Training, trotz widriger Umstände
"Die Stimmung in der Mannschaft ist sehr gut. Wir haben in der kurzen Wintervorbereitung eine gute Mischung gehabt aus konzentrierter, intensiver Arbeit und Zusammensein, Spaß haben, besser Kennenlernen. Das stimmt mich sehr optimistisch",  bilanzierte FCK-Coach Grammozis vor der Aufgabe beim Top-Team aus Hamburg die vergangenen Trainingswochen. Nach dem heftigen Wintereinbruch habe man aktuell zwar mit schwierigen Platzbedingungen zu kämpfen, aber dies könne schließlich auch in St. Pauli so sein, also kein Problem. 

Einige Optionen im Sturm
Durch die Neuzugänge bieten sich einige Möglichkeiten im Kader. Sollte Ache nicht starten können, habe man mit Stojilkovic, Abiama oder Hanslik Optionen. Speziell Abiama könne sowohl zentral, als auch über die Seiten kommen. Hier werde man ganz kurzfristig entscheiden.

Großer Kader mit offener Kommunikation 
Mit Spielern, die aktuell keine große Rolle spielen, führe man regelmäßig offene Gespräche. Dennoch werde es natürlich, gerade bei der Größe des Kaders, Enttäuschungen geben. Dennoch sei eine gute Stimmung in der Mannschaft. 

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Leihe perfekt

Mittelfeldspieler Filip Kaloč verstärkt den FCK

Der 1. FC Kaiserslautern verstärkt sich vor Rückrundenbeginn mit dem tschechischen Juniorennationalspieler Filip Kaloč. Der 23-Jährige wird vom Erstligisten FC Baník Ostrava ausgeliehen. 

Filip Kaloč begann in seiner Heimatstadt Ostrava beim MFK Vítkovice mit dem Fußballspielen und wechselte von dort zu Baník Ostrava. Dort durchlief er alle Jugendmannschaften und unterschrieb mit 18 Jahren seinen ersten Profivertrag. Nach einer halbjährigen Leihe zum MFK Vítkovice kehrte er zu Baník Ostrava zurück und lief in insgesamt 118 Pflichtspielen für den Traditionsclub auf. Für die Tschechische Republik durchlief Filip Kaloč alle Junioren-Nationalmannschaften. Beim Turnier im vergangenen Sommer war er Kapitän der U21-Nationalmannschaft. 

FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen begrüßt den Neuzugang am Betzenberg: „Filip Kaloč ist ein laufstarker Mittelfeldspieler, der taktisch gut ausgebildet ist und in jungen Jahren schon viele Erfahrungen in seiner Heimat sammeln konnte. Wir freuen uns, dass er sich für uns entschieden hat und hoffen, dass er die erfolgreiche Tradition tschechischer Spieler beim FCK fortführen kann.“

 „Der FCK ist ein sehr traditionsreicher Verein und ich freue mich, ein Teil davon zu sein. Ich hoffe, ich kann mich auf dem Platz so erfolgreich zeigen, wie es schon einige tschechische Spieler vor mir beim FCK getan haben. Ich kann es nicht erwarten, auf dem Platz zu stehen und der Mannschaft zu helfen, unsere sportlichen Ziele zu erreichen. Außerdem freue ich mich schon sehr auf das Stadion und die Fans“, freute sich Filip Kaloč auf seine neue Aufgabe.

Quelle: Pressemitteilung Verein vom 12.01.2024

Neuzugang aus Fürth

Dickson Abiama wird ein Roter Teufel

Ein weiterer Wintertransfer des 1. FC Kaiserslautern ist fix: Dickson Abiama kommt von der SpVgg Greuther Fürth an den Betze und ist ab sofort ein Roter Teufel. 

Die Karriere von Dickson Abiama verlief steil: Geboren in Nigeria schnürte der Offensivspieler dort bis zu seinem 18. Lebensjahr die Fußballschuhe, ehe er zu seinen Eltern nach Nürnberg-Mögeldorf zog, die bereits einige Jahre zuvor nach Deutschland ausgewandert waren. Dort startete er in der Bezirksliga bei der SpVgg Mögeldorf und spielte sich nicht nur schnell in höhere Ligen, sondern auch ins Blickfeld der Top-Vereine, so dass er 2020 seinen ersten Profivertrag bei der SpVgg Greuther Fürth unterzeichnete. Für das Kleeblatt absolvierte er 101 Ligaspiele, 24 davon in der Ersten Bundesliga, und erzielte dabei 15 Tore. In der Fürther Aufstiegssaison war Abiama mit sieben Toren nach Einwechslung der beste Joker der gesamten Liga. 

„Der Weg von Dickson ist sicher außergewöhnlich im deutschen Profifußball, zeigt aber auch, was für ein akribisch arbeitender und disziplinierter Spieler er ist. Er zeichnet sich vor allem durch seine Schnelligkeit und seinen Zug zum Tor aus, bringt aber noch weitere Qualitäten mit sich, die uns in unserem Offensivspiel hoffentlich nach vorne bringen können. Dickson ist vornehmlich als zweite Spitze einsetzbar, fühlt sich aber auch auf dem Flügel wohl“, äußerte sich Thomas Hengen zur Verpflichtung. 

„Ich freue mich sehr, hier zu sein. Es ist einfach ein geiler Verein, ein geiles Stadion, geile Fans – eine top Adresse im deutschen Fußball. Ich kann es kaum erwarten, gemeinsam mit der Mannschaft auf dem Platz zu stehen“, so Dickson Abiama zum Transfer.

Quelle: Pressemitteilung Verein vom 02.01.2024 

Verstärkung für die Defensive

Frank Ronstadt kommt vom SV Darmstadt 98

Der 1. FC Kaiserslautern verstärkt sich zur Winterpause der laufenden Saison nicht nur offensiv: Frank Ronstadt wechselt vom Bundesligisten SV Darmstadt 98 in die Pfalz und soll die Defensive verstärken. 

Als gebürtiger Hamburger legte Ronstadt den Grundstein für seine spätere Karriere in den Nachwuchsleitungszentren des FC St. Pauli und des Hamburger SV. Seinen ersten Profivertrag unterzeichnete der Abwehrspieler mit ghanaischen Wurzeln beim damaligen Drittligisten Würzburger Kickers, mit denen er den aufstieg in die Zweite Bundesliga feierte. Ein Jahr später zog es ihn zum heutigen Bundesligisten SV Darmstadt 98 nach Südhessen. Für die Lilien bestritt Ronstadt in zwei Spielzeiten im Unterhaus insgesamt 37 Spiele und stieg im vergangenen Sommer mit den Lilien auf.

 „Wir haben Frank schon seit Längerem beobachtet. Ursprünglich haben wir Gespräche für den Sommer geplant, wir konnten uns nun aber glücklicherweise schon früher mit Darmstadt einigen. Frank kann auf der Außenbahn sowohl defensiv als auch offensiv zum Einsatz kommen und bringt eine große Standardstärke mit“, begründete Thomas Hengen den Transfer. 

„Ich freue mich, dass der Wechsel geklappt hat und ich jetzt bei einem so großen Traditionsverein wie dem FCK spielen darf. Ich möchte gemeinsam mit der Mannschaft in der Rückrunde unsere Ziele erreichen und mit viel Energie und Spaß auf dem Platz überzeugen“, erklärte Frank Ronstadt seinen Wechsel.

Quelle: Pressemitteilung Verein vom 02.01.2024
 

Flügelflitzer gelandet

FCK leiht Ba-Muaka Chance Simakala von Holstein Kiel

Zum Start ins neue Jahr verstärkt sich der 1. FC Kaiserslautern in der Offensive und leiht Ba-Muaka Chance Simakala von Ligakonkurrent Holstein Kiel aus. 

Der gebürtige Nordrhein-Westfale mit kongolesischen Wurzeln wurde unter anderem im Leistungszentrum des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach ausgebildet. Sein Bundesligadebüt feierte Simakala mit 19 Jahren ebenfalls bei der Borussia, als er in der Saison 2016/17 bei der Partie gegen den SV Darmstadt 98 eingewechselt wurde. Einen der bisher größten Erfolge seiner Karriere feierte der heute 26-Jährige während seiner Zeit beim VfL Osnabrück, an dessen Zweitligaaufstieg im Sommer 2023 er mit 19 Toren und neun Torvorlagen maßgeblich beteiligt war. 

„Ba-Muaka Chance ist in der Offensive variabel einsetzbar, das bietet unserem Spiel nach vorne mehr Flexibilität. Mit ihm bekommen wir im Kader Qualität und Torgefahr hinzu und können damit weiter den Konkurrenzkampf forcieren“, erklärte FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen zur Leihe.

„Ich bin froh, hier zu sein. Man weiß einfach, was für ein großartiger Verein der FCK ist und was für ein tolles Stadion einen hier erwartet. Ich freue mich riesig, Teil dieser Mannschaft zu sein und gemeinsam mit dem Team eine erfolgreiche Rückrunde zu spielen“, sagte Simakala.

Quelle: Pressemitteilung Verein vom 02.01.2024

Wie beim Fußball

Ein Treffen junger Talente und alter Hasen 

Ein Weihnachtssingen auf dem Betze sorgt natürlich für sehr emotionale Momente. Neben traditionellen Klängen, sorgten Namen wie Vanessa Mai, Ross Antony, Volker Rosin oder Alexandra Bonn für Kurzweilig. Hier war es wie beim Fußball, wo es bekanntlich kein Jung oder Alt gibt, sondern Talent entscheidet. 

Ross Antony begeistert

Entertainer feiert mit den Fans auf der West

Für die witzigen Momente und Unterhaltung erste Güte sorgte Fernsehmoderator und Ex-Bro'Sis Sänger Ross Antony. Spätestens als der deutsch-britische Entertainer die West animierte, war der Bann gebrochen und die Fans hatten ihren Liebling ausgemacht. 

Erstmals vor großer Kulisse

Alexandra Bonn nervös vor Stadion-Auftritt 

Für die letztjährige "The Voice Kids Finalistin" war der Auftritt vor 11.000 Zuschauern im Fritz Walter Stadion eine völlige neue Erfahrung. Spätestens als die 14-jährige vor der Südtribüne "Last Christmas" anstimmte, war jedem im Stadion klar, dass hier möglicherweise eine künftige Größe der Szene auf der Bühne stand. 

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Erster Winterneuzugang steht fest: 

Filip Stojilkovic kommt zur Rückrunde 

Der 1. FC Kaiserslautern leiht zur Rückrunde der aktuellen Zweitligasaison Filip Stojilkovic vom Bundesligisten SV Darmstadt 98 aus. Der 23-Jährige wechselt zum neuen Jahr an den Betzenberg. Filip Stojilkovic erlernte das Fußballspielen unter anderem in den Nachwuchsakademien des FC Zürich und der TSG 1899 Hoffenheim. Sein Profidebüt feierte er im Alter von 19 Jahren beim Zweitligisten FC Wil. Es folgten Stationen beim FC Sion und FC Aarau sowie eine Nominierung für die Schweizer U21-Nationalmannschaft: Sowohl bei der Europameisterschaft 2021 als auch 2023 zählte der Stürmer zum Aufgebot der „Nati“.
In der Winterpause der Saison 2022/23 schloss sich Stojilkovic dem damaligen Zweitligisten SV Darmstadt 98 an und feierte im Sommer 2023 gemeinsam mit den „Lilien“ den Aufstieg in die Erste Bundesliga. Der Stürmer wird zur Rückrunde der aktuellen Zweitligasaison an den Betzenberg wechseln und bereits Anfang Januar 2024 mit den Roten Teufeln ins Trainingslager reisen. 

Quelle: Pressemitteilung Verein vom 21.12.2023

Krisengipfel in Braunschweig

Eintracht fehlen beide Topscorer

Wenn der FCK am Sonntag in Niedersachsen gegen Eintracht Braunschweig antritt, wird die Mannschaft, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, von 2.268 Fans unterstützt.
Personell werden Opoku (noch in Reha) und Zimmer (mit Muskelfaserriss) fehlen. Gesperrt ist Aremu.

Touré und Ache vor Rückkehr
Beide Spieler konnten große Teile des Trainings absolvieren. "Wir haben noch zwei Trainingseinheiten. Ich hoffe, dass sie stabil bleiben und eine Option für Sonntag sind", so Dimitrios Grammozis.

Situation in den Köpfen angekommen
Nachdem die Roten Teufel noch am 06.Oktober, zumindest für eine Nacht, Tabellenführer waren, ist man mittlerweile nach nur einem Punkt aus den letzten sieben Spielen, auf Platz 15 der Tabelle durchgereicht worden und der Vorsprung zum Relegationsplatz beträgt nur noch einen Zähler. Dieser Situation seien sich seine Spieler auch sehr bewusst. Jeder ziehe im Training zu 100% mit und sei fokussiert. Oberstes Ziel sei es, mit drei Punkten aus Braunschweig in den Weihnachtsurlaub zu gehen.
Ein Sieg würde uns die Weihnachtstage gemütlicher bestreiten lassen. Wir schauen natürlich auf die Tabelle und sind sensibilisiert, aber wir verfallen nicht in Panik. In den letzten zwei Spielen, auch in der ersten Halbzeit gegen Hertha, hat die Mannschaft schon viel gutes gemacht. Das wollen wir in Braunschweig fortsetzen und mit einem guten Ergebnis nachhause kommen." 

Zuck und Hercher nicht abgeschrieben
Auf die beiden Spieler und das Fehlen im Kader gegen Hertha BSC angesprochen, erklärte Cheftrainer Grammozis, dass keiner der Spieler abgeschrieben sei. Man müsse die Jungs erst kennenlernen und Entscheidungen für den Kader treffen. Beide würden im Training voll mitziehen und in der Wintervorbereitung könne sich jeder neu empfehlen. In der Kürze der Zeit sei es allerdings auch gerade in der englischen Woche nicht möglich gewesen, vieles oder alles auf den Kopf zu stellen.
 











Klassisches 6-Punkte Spiel

Niedersachsen noch einmal mit Chance zum Abschluss 

Die Situation vor diesem Spiel könnte für beide Teams nicht klassischer sein. Gewinnen die Gäste, liegt die Eintracht zur Winterpause zehn Punkte hinter den Pfälzern. Gewinnt die Eintracht sind die Gäste nur noch vier Punkte entfernt und es warten noch 17 Spiele der Rückrunde. Der Abstand auf den Relegationsplatz könnte gar auf drei Punkte reduziert werden.

Eintracht ohne Ujah und Kaufmann
Bei diesem kleinen Finale werden bei den Braunschweigwrn kommenden am Sonntag beide Topscorer nicht zur Verfügung stehen. Ujah fehlt schon länger wegen einer schweren Schulterverletzung, Kaufmann hat beim Sieg in Wiesbaden die 5.Gelbe kassiert und fehlt gesperrt. Natürlich sei man nicht traurig angesichts dieser Ausfälle, allerdings erwähnte Dimitrios Grammozis auch, dass eine Mannschaft in einer solchen Situation natürlich alles in die Waagschale werfen werde, um die Ausfälle zu kompensieren. Spieler wie Multhaup hätten da auch große Qualität. 

Urlaub direkt nach Abpfiff
Die Mannschaften wird direkt nach der Rückkehr aus Braunschweig in den Urlaub starten. Jeder Spieler bekomme von Oliver Schäfer seinen Trainingsplan mit und zu Beginn des neuen Jahres startet die Mannschaft gleich, am 03.Januar, ins Trainingslager in die Türkei. Einen Tag stünden die Laktattests an und es sei wichtig, die Mannschaft schnellstmöglich auf den sehr nahen Rückrundenstart vorzubereiten. 
Er persönlich zu Beginn kommender Woche  noch einige Gespräche mit Thomas Hengen und Enis Hajri zur personellen Situation führen und dabei den kompletten Kader beleuchten. Danach werde er, die Zeit mit der Familie genießen. Er sei zwar erst kurz im Amt, dennoch seien die Tage sehr fordernd gewesen. 

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Eine Frage des Willens 

Touré mit Premieren-Treffer 

Dimitrios Grammozis verändert seine Elf nach dem 2:0-Pokalerfolg gegen den 1. FC Nürnberg auf keiner Position: Jokertorschütze Ache fehlt allerdings heute leicht angeschlagen (Wadenprobleme).

Kaiserslautern startet mit dieser Elf: Krahl - Toure, Elvedi, Soldo - Zimmer, Raschl, Tomiak, Puchacz - Ritter - Boyd, Tachie.

Zur größeren Rotation kommt es bei der Hertha. Pal Dardai wechselt, wie gestern angekündigt, in großem Umfang. Nach dem Erfolg im DFB-Pokal im Elfmeterschießen gegen den HSV insgesamt vier Wechsel: Marton Dardai rückt von der Innenverteidigung auf die Sechserposition, dafür spielt Kempf in der Abwehr, neu für Zeefuik (Bank). Dazu beginnt Leistner für Gechter (verletzt), Winkler für Reese (Bank) und Prevljak für Tabakovic (Bank).

Harm Osmers hat hier angepfiffen und beide Teams sind hier bemüht, ihr Revier zu markieren. Die erste Halbchance verzeichnet der FCK. Kaiserslautern hat nach fünf Minuten die erste Chance der Partie. Nach einem Freistoß von Ritter aus dem linken Halbfeld. Soldo kommt per Kopf an den Ball, köpft halbhoch ins rechte Eck, kein Problem für Ernst. Kurze Unruhe nach einem vermeintlich überharten Einsteigen von Winkler gegen Puchacz. Grammozis deutet einen Ellbogenschlag an der Seitenauslinie an. Osmers ermahnt beide Parteien, es gibt keine Gelbe Karte (9.).  So kommt es auch zu ersten Rudelbildungen. Niederlechner kommt da gleich einigen Lautern-Spielern deutlich zu nahe nach einem Zusammenprall mit Tomiak. Der Ex-Augsburger trifft zuerst den Ball und dann mit der offenen Sohle den Fuß des Gegenspielers. Harm Osmers ermahnt Niederlechner, der sich einfach nicht beruhigen kann.

Touré artistisch mit dem Türöffner
Nach einer Ecke von Ritter, 16.Minute, gehen die Roten Teufel nach einer genialen Ballannahme von Toure in Führung! Ritter schlägt die Ecke gut auf den ersten Pfosten. Tachie legt die Kugel per Kopf nochmal ins Zentrum ab und Touré bringt den Ball mit einer artistischen Ablage rechts unten im Kasten unter. 

Kaiserslautern ist nach gut 25min hier die bessere Mannschaft. Das zeigt sich nicht nur durch die Führung. Auch in den Zweikämpfen sind die Hausherren griffiger. Hertha ist im Moment noch zu ruhig, findet auch offensiv zuwenige Ideen. 

In der 31.Minute gibt es erneut einen Freistoß für die Hausherren. Winker hat Tomiak unnötig umgestoßen, folgerichtig setzt Ritter nun zum Freistoß im linken Halbfeld an. Die Kugel geht rechts raus, durch eine gute Ablage von Boyd auf Zimmer. Zimmer hat Platz und setzt zur Hereingabe an, Boyd läuft in den Sechzehner zur Flanke und köpft nur knapp links vorbei.

Es dauert dann bin zur 37.Minute ehe sich die Hertha zeigt. Bei einer Ecke von links sieht Krahl am Fünfer nach einem fairen Luftzweikampf mit Niederlechner nicht gut aus. Krahl erwischt den Ball nicht, im Anschluss blockt Puchacz wichtig bei einem Versuch von Winkler. Die nächste Ecke ist kein Problem für Kaiserslautern. Zwei Minuten später  muss Krahl es erneut mit den Fäusten richten. Einen weiten Einwurf in den Sechzehner klärt der Keeper vor Prevljak sicher. 

Die Nachspielzeit beträgt hier nun zwei Minuten. Kein Problem für die Pfälzer, die mit einer verdienten Führung in die Kabine gehen. Die Hertha muss sich hier steigern, mit Sicherheit auch personell reagieren, um hier Zählbares mitnehmen zu können. Mit Resse oder Tabakovic hat man Optionen. 



Frühe Antwort der Hertha

Niederlechner und Kempf drehen die Begegnung

Zu Beginn der zweiten Halbzeit jeweils Wechsel vor 45.308 Zuschauern. Bei den Gastgebern kommen Aremu und Durm für Zimmer und Touré. Pal Dardai wechselt gar dreifach, bringt Reese, Tabakovic und Christensen für Winkler, Scherhant und Prevljak.

Niederlechner mit dem Ausgleich
Wohl dem, der eine solche Qualität von der Bank bringen kann. Da ist direkt der Ausgleich durch Niederlechner, was für ein Tor. Reese bringt von rechts einen Einwurf. Die Kugel kann von Elvedi nicht weit genug geklärt werden, Kenny kommt an der Strafraumkante zum Kopfball und köpft in die linke Strafraumhälfte. Dort setzt Niederlechner, in der 49.Minute, zum sehenswerten Fallrückzieher an und bringt das Leder im linken Toreck unter. Keine fünf Minuten später ist es erneut Reese, der über links aufdreht. Gegen Durm holt der Außenstürmer einen Eckball heraus.

Kurzer Auftritt für Afeez Aremu
Dieser Wechsel ging für die Pfälzer mal richtig in die Hose. Der zur Halbzeit eingewechselte Mittelfeldspieler trifft Klemens sogar über dem Knie und muss für sein rüdes Foul nach Betrachtung der Videobilder vom Platz. Glatt Rot in der 60.Minute.

Doppelwechsel, erneut bei Hertha BSC, in der gleichen Minute. Dardai und Klemens gehen aus der Partie, es kommen Bouchalakis und Hussein. Drei Minuten später dann ein taktischer Wechsel durch Dimitrios Grammozis. Marlon Ritter muss runter, für ihn ist Kevin Kraus auf dem Platz. Taktisch nun eine Viererkette.

Hertha ist in Überzahl  die dominante Mannschaft und bewegt sich überwiegend  in der gegnerischen Hälfte. Gerade versuchen sich Reese und Karbownik über links durchzusetzen, doch das Zuspiel von Reese auf den Polen ist zu weit und geht nach 68min ins Toraus.
Ab der 72.Minute ist Tyger Lobinger für Terrence Boyd der Mann im Sturmzentrum bei den Pfälzern.

Jetzt wird es möglicherweise gefährlich für das Hertha-Tor. Freistoß, 77.Minute,nach Foul an Kraus, Puchacz bringt den Freistoß zentral aus 20 Metern vor dem Kasten, flach direkt zu Ernst.
Gefährlicher wird es, diesmal auf der Gegenseite, durch Jonjoe Kenny. Der  bekommt ein gutes Zuspiel von Christensen genau an die Strafraumkante zugespielt und schießt mit voller Wucht aus 16 Metern, Krahl bekommt die Hände reflexartig noch und pariert zur Ecke (80.).

Kempf dreht die Partie für Hertha
Das hatte sich angedeutet. Zu bestimmend ist hier das Team von Pal Dardai. Lautern bekommt die Kugel nach der Ecke von hinten nicht raus. Niederlechner zieht aus der rechten Strafraumhälfte ab, Krahl kann noch parieren, doch die Kugel fliegt ans rechte Fünfereck, wo Kempf den Ball nur noch über die Linie drücken muss (81.). Spiel gedreht! 

Letzter Wechsel für die Roten Teufel. Kenny Prince Redondo ersetzt in der 87.Minute Nikola Soldo. 
Ob die fünf Minuten Nachspielzeit noch einmal die Chance zum Ausgleich bietet, bleibt ob der souveräner Vorstellung der Berliner in der zweiten Hälfte mehr als fraglich. Zu harmlos agieren die Roten ohne ihren Topscorer Ragnar Ache. 

Diese fehlende Qualität, neben Ache fehlt ja auch noch Opoku, war heute nicht zu kompensieren. Das Spiel ist aus, die Punkte gegen nach Berlin. 

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Nach der Kür im Pokal 

Mit neuem Selbstvertrauen gegen die alte Dame


Nach dem Höhepunkt unter der Woche mit dem Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals steht nun am Samstag die Ligaaufgabe gegen Hertha BSC Berlin an. Für diese Begegnung sind, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, bisher 44.593 Tickets verkauft, davon etwas mehr als 4.000 Karten nach Berlin.
Im Kader wird definitiv Aaron Opoku fehlen, Ragnar Ache ist wieder ins Training eingestiegen und sollte für den Kader bereit sein. Julian Niehues sei aufgrund der Ansteckungsgefahr nicht in Kontakt mit der Mannschaft und fehlt ebenfalls im Kader.

Hertha kommt nach intensivem Spiel
Der FCK wird, so Dimitrios Grammozis, auf eine hochmotivierte Mannschaft der Hertha treffen. Der Termin der Spielansetzung, heftig kritisiert von Berlins Trainer Dardai, sei für ihn kein Thema. Er konzentriere sich auf die Arbeit mit seiner Mannschaft.

Richtige Worte gefunden
"Wir haben der Mannschaft nach dem Spiel gegen Nürnberg gratuliert, weil man in der Kürze der Zeit viele gute Sachen auf dem Platz gesehen hat". So begann der Rückblick auf das Pokalspiel, nun müsse man aber dieses Spiel abhaken und man fange bei Null an. Hier werde die Mannschaft beim letzten Heimspiel noch einmal alles raushauen müssen.

Mental auf sehr gutem Niveau
Bereits nach der kurzen Zusammenarbeit hat Cheftrainer Grammozis nicht den Eindruck, dass seine Mannschaft am Boden war oder ist. Jeder habe Lust auf das was man der Mannschaft sage und keine mache den Eindruck, dass man das Spiel locker nehme. Das wäre auch ein großer Fehler.

Keine Rotation nach Pokalspiel
Mit größeren Umstellungen sei gegen Hertha nicht zu rechnen. Man solle das Thema Belastung nicht allzu hoch hängen und nicht immer nur von Müdigkeit zu reden. Man müsse solche Spiele positiv annehmen. Das Hauptaugenmerk liege darauf Vollgas zu geben und nicht müde zu sein. "Das sollte man als Profi aushalten. Alle drei Tage Fußball spielen, das ist doch toll. Wir wollen morgen hier Vollgas geben" - O-Ton Grammozis. 





Hertha kommt mit breiter Brust

Sehr viel individuelle Klasse bei den Gästen 


Viele Stimmen drehten sich am Dienstag auch darum, dass man endlich wieder zu Null gespielt habe. Dies sei dann möglich, wenn Spieler zum Beispiel 50-60m ihrem Gegner hinterherlaufen.

Längerer Ausfall von Opoku
Die Dauer der Verletzung sei für ihn nicht exakt zu definieren, so Dimitrios Grammozis. Man werde sich nach Ende der Runde damit befassen, möglichst alle Spieler für die Rückrunde zur Verfügung zu haben.

Stürmer nicht nur an Toren messen
Gerade bei Terrence Boyd sehe man, dass er auch bei Defensivsituationen extrem ackere und immer den Kopf reinhalte. Er laufe auch vorne an und helfe der Mannschaft sehr. Alle Spieler müssten in allen Situationen mitziehen.

Noch keine Personalwünsche
Auch wenn es kurz vor Weihnachten sei, habe er noch keine personellen Wünsche. Aktuell sei er noch immer in einer Kennenlern-Phase und werde nach dem letzten Spiel in Braunschweig die Situation genau analysieren. An Spekulationen, die es ohnehin immer gebe, werde er sich, so Grammozis, nicht beteiligen.

Die Mannschaft kennenlernen
Ein wichtiger Faktor sei natürlich das Training. Noch wichtiger seien allerdings die Gespräche mit den Jungs, auch mal über Themen wie Familie, Wohnung und menschliche Themen. Nur so bekomme man auch dieses familiäre Verhältnis zu den Spielern, welches absolut wichtig sei.

Knifflige Lage in der Liga
Dimitrios Grammozis: "Man muss nicht in Panik verfallen, muss aber die Tabelle sehen. Wir sind in einer Situation, wo wir  Stabilität brauchen, was auch Punkte angeht. So habe man jetzt noch zwei Möglichkeiten zu punkten". Aktuell konzentriere er sich jedoch auf die nächste Aufgabe und das ist das Heimspiel gegen Berlin. 

MK081223

Alles oder nichts im Pokal

Wenig Glanz in der ersten Spielhälfte 

Das letzte Duell beider Klubs, gab es im September. Damals siegte der FCK mit 3:1. Davor trennte man sich dreimal Unentschieden. Also wenig Aussagekraft in der Statistik. 

Bei seinem Debüt als Cheftrainer nimmt Dimitrios Grammozis im Vergleich zur 1:4-Niederlage am Samstag in Magdeburg nur sehr gemäßigt Änderungen an der Startelf vor. Anstelle von Kevin Kraus (Bank) und Julian Niehues (nicht im Kader) spielen Nikola Soldo und Boris Tomiak von Beginn an.
Daraus ergibt sich folgende Mannschaftsaufstellung: Krahl - Toure, Soldo, Elvedi - Zimmer, Tomiak, Raschl, Puchacz, Ritter - Boyd, Tachie. 
Bei den Gästen sieht Cristian Fiel nach der 0:5-Heimpleite gegen Düsseldorf deutlich mehr Anlass, etwas zu verändern. Mit Ivan Marquez, Nathaniel Brown, Jannes Horn, Felix Lohkemper (alle Bank) und Can Uzun (Adduktorenprobleme) sind fünf Spieler nicht in der fränkischen Anfangsformation zu finden, in die dafür Ahmet Gürleyen, Florian Hübner, Tim Handwerker, Taylan Duman und Daichi Hayashi aufrücken.Für den 1. FC Nürnberg stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Rasen: Mathenia - Gyamerah, Hübner, Gürleyen, Handwerker - Flick, Duman, Schleimer - Goller, Hayashi, Okunuki.

Die Begegnung wird von Patrick Ittrich geleitet, der nun angepfiffen hat.

Ritter an den Pfosten
Der FCK beginnt hier sichtlich bemüht. Die Zweikämpfe im Mittelfeld werden aggressiv geführt und so sind es auch die Roten Teufel, die die erste Großchance haben. Marlon Ritter passt in der 8.Minute von der Mittellinie nach rechts in den Lauf von Richmond Tachie. Dieser stürmt in den Sechzehner, bedient den mitgelaufenen Ritter, der halbrechts in der Box zum Rechtsschuss kommt. Der Ball landet am linken Pfosten. In der Entstehung soll Tachie aber im Abseits gestanden haben. Knappe Sache - das hätten wir uns im Falle eines Treffers ganz genau ansehen müssen.

Bis Nürnberg den Weg vor das Tor findet, dauert es bis zur 18.Minute. Um einen Freistoß in Nähe des Strafraums kümmert sich Tim Handwerker. Dessen Linksschuss streicht deutlich über den rechten Torwinkel.

Ritter zu Beginn als Alleinunterhalter
Die Antwort lässt nicht lange auf sich warten. Wieder ist es Ritter, jetzt in der 22.Minute. Der zieht Marlon einfach mal ab, setzt seinen Rechtsschuss aufs rechte Eck. Dorthin fliegt Nürnbergs Keeper Mathenia und pariert gut. 

Auf der Gegenseite probiert es Jan Gyamerah aus Mangel an Anspielalternativen auf eigene Faust. Hierbei ist der Versuch des Torschusses zu erkennen, dennoch fehlt eine Menge, um Julian Krahl zum Eingreifen zu bewegen (26.).

Die Begegnung gestaltet sich nach etwas mehr als einer halbe Stunde mehr und mehr ausgeglichen. Zum gleichverteilten Ballbesitz kommen nun auch noch 3:3 Torschüsse hinzu. Offen ist diese Partie; auch wenn es an fußballerischer Qualität ganz erheblich mangelt. In der 33.Minute dann ein abgefälschter Torschuss von Kanji Okunuki zur ersten Nürnberger Ecke. In deren Folge kommt es zu einer Flanke von Tim Handwerker, nach der sich Ahmet Gürleyen vergeblich streckt. 
Hier sind noch fünf Minuten zu spielen und mittlerweile nähern sich beide Seiten auch hinsichtlich der Zweikampfwerte an. Überdies zählen wir 7:7 Fouls, beiderseits 75 Prozent Passquote und jeweils um die 20 Pässe ins Angriffsdrittel. Sehr viel mehr Ausgeglichenheit geht nicht. 

Hier wird nur eine Minute Nachspielzeit angezeigt, dann geht es in die Kabinen. 

Die Zuschauer erleben bisher hier kein fußballerisches Highlight, aber beide Mannschaften zeigen Einstellung und hohe Bereitschaft in jedem einzelnen Zweikampf. 


Erfolg ohne Gegentor

Ache und Tachie treffen zu verdientem Sieg 

Hier geht es zunächst ohne personelle Veränderungen vor 48.349 Zuschauern weiter.
In der 54.Minute dann aber doch der erste Wechsel bei Nürnberg. Für Schleimer ist nun Brown mit von der Partie.

Kaiserslautern ist hier weiter bemüht, mehr als Ansätze sind aber bisher nicht zu verzeichnen. So auch ein abgefälschter Schuss von Raschl in der 56.Minute, der fliegt rechts am Tor vorbei.

Ache mit Comeback nach Verletzung
In der 64.Minute ist Ragnar Ache zurück im Lautrer Sturmzentrum, ersetzt doch Terrence Boyd. Seit der Verletzung, Bänderriss im Sprunggelenk, aus dem Spiel in Düsseldorf, der erste Einsatz für den Topscorer der Pfälzer.
Die rackern hier weiter, wollen etwas Zählbares. Links in der Box probiert es Marlon Ritter. Der Ball rutscht ihm allerdings über den rechten Spann. So wird auch das nicht gefährlich (68.). Zwei Minuten später, nach einem hohen Ball in den Sechzehner, geht Tymoteusz Puchacz zweimal zum Kopfball. Da ist Christian Mathenia schon aus dem Spiel. Ragnar Ache strebt im Torraum zum Spielgerät, doch Florian Hübner ist etwas schneller und klärt für den Club. Die Franken finden aktuell kaum Entlastung.

Tachie lässt den Betze beben
Man spürt in der 75.Minute förmlich die Last, die dieser Mannschaft von den Schultern fällt. Zunächst läuft ein Angriff über rechts, wird zur Mitte verlagert. In Strafraumnähe führt Marlon Ritter den Ball, sucht nach einer passenden Anspielstation. Die findet er in Jean Zimmer, der auf rechts Zeit und Platz für die perfekte Flanke hat. Die landet im Zentrum bei Richmond Tachie, der am Torraum das rechte Knie hinhält und aus fünf Metern vollstreckt.

Ache kommt, trifft und siegt
Drei Minuten nach der Führung meldet sich auch Ragnar Ache zurück. Der macht es fußballerisch sehr fein,  nimmt einen langen Ball glänzend an, bleibt in der Bewegung und treibt den Angriff durch die Mitte an. Es folgt der brillante Doppelpass mit Richmond Tachie. Ache taucht im Sechzehner auf, rutscht hinein und trifft aus etwa acht Metern ins linke Eck.

Unmittelbar nach diesem Treffer Doppelwechsel bei den Gästen. Für Handwerker und Hayashi kommen Wekesser und Lohkemper.

Ritter mit Lattentreffer
Die nächste Großchance für die Hausherren. Aus zentraler Position gibt es Freistoß aus ziemlich zentralen 18 Metern. Diesen setzt  Marlon Ritter mit dem rechten Fuß rechts oben an die Querlatte.

Beim FCK ersetzt Erik Durm in der 84.Minute Kapitän Jean Zimmer, beim Club ersetzt Geis Okunuki. 

Jetzt ist Platz für Lautrer Konter. Der nächste Angriff läuft über rechts. Mit viel Auge passt Ragnar Ache in den Lauf von Tymoteusz Puchacz. Zentral im Strafraum rauscht Tymoteusz Puchacz heran, schießt direkt. Mit dem Kopf lenkt Christian Mathenia den Ball am Tor vorbei.

Hercher und Redondo ersetzen Ritter und Tachie in der 88.Minute und hier werden fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. Jetzt sucht Tobias Raschl sich von links einen Weg an der Grundlinie entlang, flankt dann mit Gefühl auf Ragnar Ache. Dessen Volleyschuss aus etwa neun Metern pariert Christian Mathenia großartig per Fußabwehr.

Die Zeit läuft nun für die Pfälzer und so langsam kann man sich über die Einnahmen aus dem kommenden Viertelfinale freuen. Dass man hier ohne Gegentor blieb, macht ebenfalls Hoffnung für die restlichen Spiele vor der Winterpause. 

MK051223


Grammozis vorgestellt

Blick geht auf Achtelfinale gegen Nürnberg 

Im Rahmen der Pressekonferenz wurde heute auch Dimitrios Grammozis als neuer Cheftrainer vorgestellt. Zu der Begegnung sind, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, 48.299 Tickets verkauft, davon 3.700 Karten nach Nürnberg. Neben der Übertragung bei Sky ist das Spiel im Free TV bei der ARD zu sehen.
Im Kader fehlen wird nur Aaron Opoku. Ache und Aremu waren gestern im Spiel-Ersatztraining und somit Option für den Kader.

Herzensangelegenheit FCK
Bei seinem Einggangsstatement bezog sich der neue Cheftrainer auf seine Zeit als Spieler beim 1.FC Kaiserslautern und bezeichnete den Verein als Herzensangelegenheit. Die Jahre als Spieler seien natürlich hängengeblieben.

Spiel gegen Magdeburg beobachtet
Wichtig sei es aktuell sich zu stabilisieren, aber man dürfe nicht nur das Negative sehen. So habe er zum Beispiel in der ersten Halbzeit in Magdeburg gute Ansätze gesehen. Mit großen Änderungen taktischer Art ist für morgen wohl eher nicht zu rechnen. 
DG: "Wir haben wenig Zeit und die Jungs haben sich in dem bisher gespielten System auch wohlgefühlt",

Zum zweiten Mal Dirk Schuster beerbt
Grammozis wollte in der Tatsache, dass er zum zweiten Mal Dirk Schuster im Amt beerbt keine Systematik erkennen. Es sei möglicherweise von Vorteil, wenn man die Arbeitsweise des Vorgängers kenne.

Brutale Vorfreude auf das Stadion
Als riesig bezeichnet Grammozis die Vorfreude auf das nahezu ausverkaufte Stadion und die Energie die von den Fans ausgehen kann.

Stabilität bedeutet nicht Passivität
Man dürfe bei dem Bestreben die Abwehr zu stabilisieren nicht in Passivität verfallen, sondern müsse auch weiterhin Fußball spielen wollen. Dazu habe er die Spieler und die erforderliche Qualität. Der Kader ist gut aufgestellt, kurzfristig fehle aber nun die Zeit für größere Änderungen. 


Ache wieder im Kader

Viel mentale Arbeit angesagt 

Die Vorfreude auf das morgige Spiel stand Dimitrios Grammozis ins Gesicht geschrieben. Man wolle nun die Fans wieder glücklich und stolz machen, so lautet der erste Wunsch des Trainers.

Luthe vor Comeback? 
Auf die Position zwischen den Pfosten angesprochen, wollte sich Grammozis zunächst nicht festlegen. Allerdings erwähnte er, dass er Andreas Luthe aus der Zusammenarbeit beim VlL Bochum kenne und schätze. Dies hinterlässt den Eindruck, dass morgen ein Wechsel im Tor anstehen könnte. 

Erste Gespräche Donnerstag
Man habe sich Freitag, nachdem die Entscheidung zur Trennung von Schuster Donnerstag gefallen war,  mit Thomas Hengen und Enis Hajri getroffen und sehr gute Gespräche gehabt. So scheint die Entscheidung zur Zusammenarbeit recht schnell gefallen. Mit dem Trainer kommt auch Sven Piepenbrock als Co-Trainer, mit zum FCK.

Kein Favorit im Pokal
Nachdem der 1.FC Nürnberg die letzten beiden Spiele verloren und dabei neun Treffer kassiert hat, der FCK auch in einem negativen Lauf steckt, wollte der neue Cheftrainer für morgen keinen Favoriten erkennen. Die Spieler sollen den Wettbewerb annehmen und sollen das Spiel genießen und Spaß haben. "Beide Mannschaften wollen dieses Spiel nutzen, um die letzten Ergebnisse wieder vergessen zu machen", so Grammozis.

Sehr nah an der Liga dran
Auch wenn er nicht unter Vertrag war, habe er auch in dieser Phase sehr viele Spiele besucht und diese mit seinem Co-Trainer analysiert. 

MK041223

Jahreshauptversammlung FCK

Sonntag, 3.Dezember 2023

Zu seiner ordentlichen Jahreshauptversammlung konnte der 1.FC Kaiserslautern e.V. gesamt 1.349 Mitglieder begrüßen. Davon online zugeschaltet 1.102 Mitglieder, 247 Mitglieder vor Ort in der Fanhalle unter der Nordtribüne.

Nicht mit dabei sind, entgegen der letzten Jahre, die kriselnden Profifußballer. Das Team um den, nun offiziell bestätigten neuen Coach Dimitrios Grammozis sitzt gerade in der Kabine zusammen und absolviert gleich unter Ausschluss der Öffentlichkeit die erste gemeinsame Trainingseinheit. Das gestrige Abendspiel in Magdeburg steckt noch in den Knochen, das wichtige Pokalmatch übermorgen gegen Nürnberg unmittelbar bevor. Auf der JHV anwesend ist aber FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen, der später unter TOP 4 d) seinen Bericht vortragen wird. Dieser wird mit Spannung erwartet.

Mitglied schafft Zukunft
Das für die Erfolgskampagne verantwortliche Vorstandsmitglied, Gero Scira, verkündete heute eine Zahl von 27.600 Mitgliedern. Dabei nannte er sogleich das Ziel für die kommenden drei Jahre: Bis dahin soll der Verein mindestens 45.000 Mitglieder haben. Schon jetzt ist der FCK e.V. der mit Abstand größte Klub in Rheinland-Pfalz und liegt auf Platz 22 in ganz Deutschland. Künftig, beginnend am 01.01.24 bekommen  Mitglieder weitere Vorteile gewährt: So ist ein Ticket-Vorkaufsrecht für FCK-Spiele geplant, das 24 Stunden früher als das der Dauerkarteninhaber beginnt. Außerdem soll nächstes Jahr eine Familienmitgliedschaft zum vergünstigten Preis für Eltern mit Kind, zum Preis von 140€, angeboten werden.


Zum Start von "Mitglied schafft Zukunft" hatte der FCK gerade einmal 16.900 Vereinsmitglieder, heute sind es deutlich über 10.000 mehr geworden. Das ist für den eingetragenen Verein nicht nur emotional, sondern auch finanziell wichtig: Dank der bei rund 2 Millionen Euro pro Jahr liegenden Mitgliedsbeiträge kann der FCK e.V. sukzessive am Abbau der bei rund 6 Millionen Euro stehenden Schulden arbeiten, die ihm vor allem aus der Insolvenz der FCK GmbH & Co. KGaA - also der ausgegliederten Profifußball-Sparte - im Jahr 2020 entstanden waren.

Höherer Aufwand auf der Geschäftsstelle
Der FCK e.V. hat mittlerweile fünf hauptamtliche Mitarbeiter, dazu mehrere Werksstudenten, Auszubildende und Praktikanten. Auch das ist eine Folge der steigenden Mitgliederzahlen und damit verbundenen Einnahmen - oder anders gesagt: Der Verein stellt sich fünf Jahre nach der Ausgliederung Stück für Stück professioneller auf. 

Zielsetzung muss also weiter bleiben, diese so erfolgreiche "Mitglied schafft Zukunft" Kampagne fortzusetzen. Einen großen Beitrag hierzu und eine herrliche Motivation sind die Imagefilme hierzu. Das neueste Video, diesmal mit Thomas Riedl, wurde im Rahmen der JHV ebenfalls den Mitgliedern vorgestellt. 




Verdammt harte Woche 

Neuen Impuls für Dienstag 

Verbindlichkeiten des FCK e.V. liegen bei 5,4 Millionen Euro

Der Geschäftsbericht ist im Begleitheft abgedruckt, über die Eckpunkte hatten aber heute früh bereits "Der Betze brennt" informiert: Erneut schwarze Zahlen, aber mehr Schulden beim FCK e.V.. Und dazu hat Frey gleich auch eine ergänzende wichtige Anmerkung: Zwar sind die Verbindlichkeiten des Vereins zum Stichtag 30. Juni 2023 tatsächlich von 5,9 auf 6,4 Millionen Euro gestiegen. Schon wenige Tage später sahen die Zahlen nach Buchungen zwischen Mutter- und Tochtergesellschaft (also FCK e.V. und FCK GmbH & Co. KGaA) wieder etwas freundlicher aus. Zum heutigen 3. Dezember 2023 stehen die Verbindlichkeiten des Vereins bei rund 5,4 Millionen Euro. Davon sind 1,050 Millionen Euro Schulden bei den Investoren der Saar-Pfalz-Invest GmbH (fällig am 30. Juni 2026) und 4,372 Millionen Euro bei der FCK GmbH & Co. KGaA (500.000 Euro fällig am 30. Juni 2026, 1,472 Millionen Euro fällig am 30. Juni 2025, 2,4 Millionen Euro fällig am 30. August 2028).

Unter Tagesordnung Punkt 4, Teil d, stand mit Spannung erwartet, der Bericht der Geschäftsführung der Management GmbH. Hierzu trat Thomas Hengen, trotz kurzer Nacht, ans Rednerpult.

Offener Umgang mit Trainerentlassung Thomas Hengen geht direkt auf das emotionale Thema dieser Woche ein: Die Entlassung von Cheftrainer Dirk Schuster und Co-Trainer Sascha Franz. Der FCK-Boss spricht erneut von einem "Prozess", der zu der Trennung geführt habe. Man sei mit der Punkteausbeute nicht zufrieden gewesen, ebenso wie mit Grundtugenden wie der Laufleistung und weiteren Dingen. Hengen dankt unter dem Applaus der Mitglieder nochmal ganz ausdrücklich Schuster und Franz für ihre Verdienste. Und er begrüßt den neuen Cheftrainer Dimitrios Grammozis, der wie schon berichtet nicht in der Halle ist, sondern mit der Mannschaft draußen auf dem Trainingsplatz steht. "Es waren sehr harte Tage, aber wir haben sie ordentlich über die Bühne gebracht und konnten heute Vollzug vermelden. Es ist wichtig, dass wir am Dienstag im DFB-Pokal den neuen Impuls schon auf der Bank haben", so Hengen unter leichtem, eher "sachlichen" Applaus der Anwesenden.
Im "administrativen" Teil seines Vortrags berichtete Hengen über das, was sonst so auf der Geschäftsstelle und rund um die Profimannschaft passierte: Die USA-Reise im Sommer, der weitere Ausbau des Geschäftsstellen-Teams, die Sektorentrennung und die überragenden Zuschauerzahlen im Stadion, das Wachstum im Sponsoring und bei den VIP-Plätzen, das Konzert von Mark Forster und weitere Veranstaltungen wie das bald anstehende Weihnachtssingen, die Situation der Nachwuchsteams und so weiter. Und der FCK-Boss nennt eine beeindruckende Zahl: "Im Merchandising liegen wir mit unseren Trikot-Verkäufen auf Erstliga-Niveau." Letztes Jahr wurden über 25.000 FCK-Trikots abgesetzt, auch dieses Jahr sei man bisher wieder gut dabei, so Hengen.

Fußball ist mehr als nur ein 1:0

Ehre, wem Ehre gebührt 

Erinnert wurde, im Rahmen des Gedenkens an die Verstorbenen des vergangenen Jahres, auch an den 2.Todestag von FCK-Ikone Horst Eckel. Verabschiedet und geehrt liefen in einer Videoproduktion, von einem "You'll never walk alone", die Namen der Verstorbenen über die Videoleinwand. Prominenteste Mitglieder die der FCK-Familie gedachte u.a. der langjährige Spieler und Trainer Michael Dusek oder die Witwe des ehemaligen Präsidenten, Beatrix Thines. 

Mit einer berkenswerten Rede trat die Vereinsratsvorsitzende Monika Frenger t kurz ans Mikrofon und gewährte den Abteilungen des FCK e.V. die Ehre, die ihnen gebührt. Denn bei den Roten Teufeln wird nicht nur Fußball gespielt, sondern viel mehr: Basketball, Boxen, Handball, Headis, Leichtathletik, Triathlon und so weiter - sie alle sind Teil der FCK-Familie. Frenger appelliert: "Liebe Mitglieder, sie sind alle leidenschaftliche Unterstützer unserer ersten Fußball-Mannschaft. Bitte werden sie das auch in den Abteilungen und besuchen sie auch deren Veranstaltungen." Explizit erwähnte Fringer die zahlreichen Ehrenamtlichen, Schiedsrichter und andere Helfer, ohne die eine Ausübung der kompletten Sparten nicht möglich sei und betonte den gesellschaftlichen Wert des Sports. 

MK031223

Tinte trocken 

Dimitrios Grammozis wird Cheftrainer beim FCK

Der 1. FC Kaiserslautern hat den offenen Posten des Cheftrainers neu besetzt: Dimitrios Grammozis übernimmt ab sofort das Traineramt bei den Roten Teufeln. 

Die Tinte ist trocken: Dimitrios Grammozis, der von 2000 bis 2005 selbst die Fußballschuhe für den FCK schnürte, ist neuer Cheftrainer auf dem Betzenberg. Gemeinsam mit Co-Trainer Sven Piepenbrock übernimmt er ab sofort das Traineramt und wird am heutigen Sonntag bereits die erste Trainingseinheit leiten. 

Grammozis beendete im Jahr 2013 seine aktive Spielerkarriere beim VfL Bochum und begann dort im Nachwuchsbereich direkt seine Trainerlaufbahn. Vom aktuellen Bundesligisten wechselte er in der Saison 2018/19 zum damaligen Zweitligisten SV Darmstadt 98 und übernahm erstmalig das Cheftraineramt. Zuletzt war der gebürtige Wuppertaler für den FC Schalke 04 tätig. Dimitrios Grammozis wird am Montag, 4. Dezember 2023, im Rahmen der Pressekonferenz vor dem DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den 1. FC Nürnberg offiziell vorgestellt. 

Quelle: Pressemitteilung Verein vom 03.12.2023
Bild: FCK

FCK trennt sich von Dirk Schuster und Sascha Franz

Der 1. FC Kaiserslautern hat mit sofortiger Wirkung Dirk Schuster und Sascha Franz von ihren Aufgaben als Cheftrainer und Co-Trainer freigestellt. 

Der FCK reagiert mit der Freistellung der Trainer auf die aktuelle sportliche Lage in der Pfalz. Nach einer ergebnistechnisch nicht zufriedenstellenden Rückrunde der vergangenen Saison konnte die Mannschaft im ersten Saisondrittel zwar eine positive Serie starten, insgesamt zeigen die Tendenzen aber eine nicht zufriedenstellende Entwicklung auf, so dass sich die Verantwortlichen für diesen Schritt entschieden haben. 

Dirk Schuster und Sascha Franz übernahmen das Traineramt bei den Roten Teufeln im Mai 2022 und führten den 1. FC Kaiserslautern in der Relegation gegen die SG Dynamo Dresden erfolgreich zurück in die Zweite Bundesliga. 

Der FCK bedankt sich bei Schuster und Franz für die geleistete Arbeit und das Engagement und wünscht Beiden auf ihrem weiteren Weg alles Gute.

Quelle: Pressemitteilung Verein vom 30.11.2023

10 Jahre zusammen 

WASGAU weiterhin Exklusiv-Partner beim FCK

Auch in der Saison 2023/24 ist die WASGAU AG Exklusiv-Partner und offizieller Lebensmittelpartner des 1. FC Kaiserslautern. Zehn Jahre schon ist das Unternehmen mit Sitz in Pirmasens Partner der Roten Teufel.

Seit der Saison 2013/14 tritt die WASGAU AG als Sponsor am Betzenberg auf, seit dem Jahr 2017 als Exklusiv-Partner in der höchsten Ebene der Sponsoren-Pyramide des FCK. Das aktuelle Rechtepaket in der 2. Bundesliga beinhaltet u.a. LED-Bandenwerbung bei den Heimspielen im Fritz-Walter-Stadion, Social-Media-Aktionen auf den Kanälen der Roten Teufel sowie die Unterstützung des Nachwuchsleitungszentrums, der FCK-FUSSBALLCAMPS sowie der TEUFELSBANDE. 

WASGAU zählt zu den führenden Lebensmittelhändlern im Südwesten und ist eines der wenigen selbstständigen Lebensmittel-Handelsunternehmen in Deutschland. Mit eigenen Produktionsbetrieben und als Partner lokaler Erzeuger unterstreicht WASGAU sein klares Bekenntnis zu Qualität und die enge Verbundenheit mit der Region. WASGAU legt großen Wert auf Nachhaltigkeit, Qualität und einen verantwortungsvollen Handel mit Lebensmitteln. Den Kern der Handelstätigkeit bilden 71 WASGAU Super- und Verbrauchermärkte sowie sechs Cash-und-Carry- Betriebe als Partner für Gastronomie und Großverbraucher. 

„Als regionalem Unternehmen liegt WASGAU das Wohlergehen der Menschen in unserem Einzugsgebiet sehr am Herzen, daher können wir uns sehr gut mit der Partnerschaft identifizieren. Viele WASGAU-Kunden und natürlich auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind treue Fans des FCK. Daher sind wir sehr froh, dass wir jetzt schon seit zehn Jahren erfolgreich zusammenarbeiten und wir hoffen, dies auch in Zukunft noch sehr lange zu tun“, freut sich FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen über die erfolgte Verlängerung der Partnerschaft. 

„Der FCK ist genau wie der WASGAU fest in der Region verwurzelt. Ebenso stellen wir beide die gleichen hohen Ansprüche an Qualität und sind hochmotiviert, mit allen verfügbaren Kräften immer die bestmögliche Leistung zu bringen. In der Tradition dieser Werte steht auch unsere enge partnerschaftliche Verbindung. Wir sind daher sehr stolz, dass wir den FCK weiterhin tatkräftig unterstützen und zurück auf seinem Weg zum sportlichen Erfolg begleiten dürfen“, kommentieren Milan Bucalo, Geschäftsführer WASGAU Einzelhandels GmbH und Timo Müller, Geschäftsleiter WASGAU Produktions & Handels AG. 

„Wir sind stolz darauf, dass WASGAU als großes regionales Unternehmen dem FCK auch weiterhin als Exklusiv-Partner zur Seite steht. Wir freuen uns sehr über die Fortsetzung der langjährigen Partnerschaft und blicken voller Freude auf eine erfolgreiche gemeinsame Saison“, so Miroan El Quitar, Senior Manager Sales Team 1. FC Kaiserslautern bei Sportfive.

Quelle: Pressemitteilung Verein vom 28.11.2023

Kiel nutzt Lautrer Fehler 

FCK offensiv harmlos, in der Defensive fahrlässig 

Im Vergleich zur 1:2 Niederlage in Wiesbaden am vergangenen Spieltag, ändert Trainer Dirk Schuster seine Startelf nur auf einer Position: Verteidiger Soldo rotiert auf die Bank, Zuck darf für ihn von Beginn an ran.

So geht der 1. FC Kaiserslautern ins Duell mit Holstein Kiel: Krahl - Elvedi, Kraus, Zuck - Zimmer, Niehues, Klement, Puchacz - Ritter, Boyd, Tachie. Das sieht nach einem 3-4-3 aus, wobei Puchacz ein Stück nach vorne rückt. 

Störche-Coach Marcel Rapp versucht es mit drei Neuerungen im Vergleich zum 4:2-Heimsieg gegen den HSV am 13. Spieltag: Ivezic, Schulz (beide Bank) und Komenda (nicht im Kader) machen Platz für Erras, Porath und BVB-Leihspieler Rothe.

Holstein Kiel versucht es mit folgender Formation: Weiner - Becker, Erras, Kleine-Bekel - Porath, Sander, Holtby, Skrzybski, Rothe - Pichler, Arp.

Das Spiel ist angepfiffen und es geht gleich ruppig los. Klement wird von Holtby am Mittelkreis ziemlich heftig gelegt. Bastian Dankert muss sofort genau hinschauen, lässt die Karte aber nach gut drei Minuten noch stecken. Die Roten Teufel schieben gegen den Ball jetzt etwas höher, sind im Anlaufen aber nicht konsequent genug. Kiel hat so wenig Mühe, sich aus dem angedeuteten Pressing zu befreien.

Pichler zur Gästeführung
Vor beiden Toren passiert zunächst wenig. Das ändert sich allerdings in der 16. Minute schlagartig. Ein kapitaler Aussetzer von Klement, der einen Rückpass von der Mittellinie in Richtung seines Keepers schickt, dem Ball aber viel zu wenig Tempo mitgibt. Pichler sprintet dazwischen, schnappt sich die Kugel und lupft das Spielgerät über den herauseilenden Krahl ins Netz. Nach einer guten Viertelstunde führen hier die Gäste.

Die Führung ist nicht unverdient. Wieder sind die Kieler über halbrechts frei durch. Pichler dringt in den Strafraum ein und will in die Mitte legen, Krahl ist allerdings zur Stelle und verhindert die Hereingabe per Fußabwehr. Anschließend prallt er jedoch mit Zuck zusammen und muss leicht benommen behandelt werden. Für den Keeper geht es aber weiter (21.). In der 25.Minute dann wenigstens mal ein Eckball für Kaiserslautern. Klement bringt die Kugel von der rechten Seite in die Mitte, findet aber nur den Kopf von Rothe, der klären kann.

Erste Pfiffe aus der Fankurve
Und plötzlich die große Chance zum Ausgleich (31.). Klement steckt bei einem Konter perfekt für Boyd in den Strafraum durch, der daraufhin frei vor Weiner zum Abschluss kommt. Sein versuchter Lupfer bleibt aber an der Brust des Störche-Keepers hängen.

Deutliche Mängel von Krahl im Spielaufbau
Neben dem fehlenden Durchschlagskraft, sind die Defizite im Spielaufbau deutlich erkennbar. Hier ist speziell Julian Krahl ein Schwachpunkt. Die Bälle, die der junge Keeper an den Mann bringt, sind eher Mangelware. Wenn man den Torhüter dann auch noch regelmäßig auf dem falschen Fuß mitnimmt, wird es kompliziert. Mittlerweile kann man auch schon von einem wahrnehmbaren Pfeifkonzert sprechen. Und zwar immer dann, wenn die Lauterer den Ball verlieren - was relativ häufig passiert.
In der 39.Minute dann auch die nächste Chance für Kiel. Pichler lässt tropfen für Porath, der aus 13 Metern halbrechter Position mit dem Vollspann abzieht. Krahl steht genau richtig und wehrt in der Tormitte ab.

Lautern defensiv absolut desolat
Nur konsequent dann auch das 0:2 für Kiel durch Jann-Fiete Arp in der 44. Minute. Ein Eckball von der linken Seite rutscht komplett durch den Fünfer und landet am langen Pfosten bei Arp. Der ehemalige Hamburger nimmt die Kugel mit der Innenseite und setzt sie per Aufsetzer an die Unterkante der Latte und von dort aus ins Tor. 
Es werden drei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Hier passiert allerdings nichts mehr und Schiedsrichter Dankert pfeift zur Halbzeit. 


Touré gibt sein Debüt

Pichler trifft doppelt und entscheidet das Spiel 

Vorne harmlos, hinten fahrlässig. Der einzige Plan der Lauterer: Hohe Bälle auf Boyd und dann das Beste hoffen. Das ist etwas zu durchsichtig. Dazu kommen Schwächen in der Defensive. Das wird nicht reichen um hier Zählbares mitzunehmen. 

Drei Wechsel folgerichtig zum Wiederanpfiff bei den Pfälzern. Für Klement, Zuck und Zimmer sind nun Neuzugang Touré,  Raschl und Durm im Spiel.

Zumindest in den ersten fünf Minuten zeigen die Roten Teufel ein anderes Gesicht als noch vor dem Seitenwechsel. Es geht schnurstracks nach vorne, mit viel Wucht und Zutrauen. Eine Möglichkeit hat hier Ritter in der 48.Minute, dessen Schuss aber rechts über das Tor geht.Aber auch Kiel bleibt gefährlich. Holtby versucht es aus 18 Metern halblinker Position. Krahl lenkt den Ball um den Pfosten zur Ecke (51.Minute).

Pichler zum Dritten
Der nächste Nackenschlag lässt nicht lange auf sich warten. Pichler bekommt den Ball auf dem linken Flügel, geht mit Leichtigkeit vorbei an Gegenspieler Kraus, umkurvt dann am Fünfer auch Elvedi und schiebt aus sechs Metern lässig ins rechte Eck ein. Das ist verheerendes Defensivverhalten der Lauterer. Hier ist nicht ganz eine Stunde gespielt und das Spiel entschieden.

In der 67.Minute Doppelwechsel bei Holstein Kiel: Für Skrzybski und Arp kommen Simakala und Schulz. Es ist im Fritz Walter Stadion vor 38.367 Zuschauern recht ruhig geworden. Man hört nur noch die 340 Holstein-Fans, die Anhänger der Hausherren haben den Support eingestellt.

In der 75.Minute mal wieder sowas wie ein Abschluss für die Hausherren. Ein ruhender Ball aus dem rechten Halbfeld landet über den Kopf von Puchacz bei Boyd am Elfmeterpunkt. Der Stürmer zieht sofort ab und kommt auch bis zum Tor durch. Allerdings zu zentral, sodass Weiner den Ball aufnehmen kann.

Viele Wechsel, wenig Schwung
Der nächste Wechsel, in der 80.Minute beim FCK. Für Ritter und Boyd sind nun Hanslik und Hercher mit von der Partie.
Eine Minute später auch Doppelwechsel bei Kiel. Rosenboom und Machino kommen für Porath und Pichler. In der 85.Minute der letzte Kieler Wechsel. Ivezic kommt für Sander in die Kieler Mannschaft. Nicht nur den Wechseln geschuldet ist hier wenig zu sehen. Kiel spielt die Zeit clever runter, der 1.FC Kaiserslautern findet keine Lösungen.

Fazit:
Der personelle Aderlass ist beim FCK definitiv nicht zu übersehen. Leistungsträger wie Ache, Aremu oder Opoku sind nicht gleichwertig zu ersetzen. Spieler wie Boyd, Klement, oder Puchacz nach seiner Verletzung, suchen ihre Form. 

Hier sind noch drei Minuten Nachspielzeit angezeigt, dann wird Schiedsrichter Dankert die Zuschauer erlösen. Dies ist nun passiert und Kiel gewinnt ohne größere Probleme  auf dem Betzenberg. 

MK261123

FCK mit neuem Schwung

Störche ließen gegen HSV aufhorchen 

Der 1.FC Kaiserslautern trifft am kommenden Sonntag mit Holstein Kiel auf den Tabellendritten der Liga. Hierzu wurden, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck bisher 37.591 Karten, davon 355 Tickets an die Gäste, verkauft.
Personell kann Trainer Dirk Schuster nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Ragnar Ache und Aaron Opoku absolvieren noch ihre Reha, Boris Tomiak fehlt weiter gesperrt.

Erste Eindrücke von Alma Touré
Die guten Ansätze des Spielers seien eine Halbzeit beim Testspiel gegen Dudelange erkennbar gewesen. Dieser habe schon gezeigt, dass er über große Qualitäten im Spielaufbau verfüge. Auch sein offener Charakter sei zu loben und der Spieler tue alles dafür, zeitnah eine Verstärkung zu sein. Körperlich sei er wohl in der Lage, zumindest eine Halbzeit zu bestreiten.

Taktisch sehr flexibler Gegner
Die Störche seien stets in der Lage ihr System zu verändern. Dies stelle, gepaart mit der individuellen Qualität, seine Mannschaft vor eine große Aufgabe. Spieler wie Arp oder Holtby machen durchaus einen Unterschied in der Liga.

"Wir haben in der Länderspielpause intensiv gearbeitet, die Mannschaft hat sehr willig mitgezogen. Kiel hat eine große taktische und personelle Vielfalt, mit der sie uns vor Aufgaben stellen können. Aber wir werden die richtigen Antworten darauf finden und können mit viel Selbstvertrauen in diese Partie gehen".


Keine freien Tage zur Motivation
Der enge Spielplan lässt es dieses Jahr wohl nicht zu, dass man die Mannschaft in Form von zusätzlichen freien Tagen belohnen könne. So steht bereits am 3.Januar die Abreise ins Trainingslager an. Die Mannschaft habe bisher eine gute Runde gespielt und nun liege der Fokus auf dem Spiel am Sonntag. "Die Entwicklung braucht ein bisschen Zeit. Wir müssen dahingehend die Balance finden", verwies der Cheftrainer auf die Verjüngung des Kaders im Sommer. Von den Leistungen her sei der Mannschaft - außer in der Partie gegen Fürth (0:2) - kein Vorwurf zu machen.




Balance wieder finden

Sonntag heißt es wieder "Feuer frei" 

Bei Holstein sieht Trainer Schuster mit Lewis Holtby den großen Führungsspieler. Dieser könne Spiele positiv beeinflussen und ihn müsse man, wie auch Fiete Arp, möglichst aus dem Spiel nehmen. Gerade Holtby Beweise mittlerweile, dass er nicht nur die schönen Dinge des Spiels liebt, sondern auch den Kampf annimmt.

Keine Depression bei Ersatzspielern
Durch die zahlreichen, hochwertigen Neuverpflichtungen seien natürlich viele Spieler etwas ins Abseits gerückt. Allerdings seien Spieler wie Hendrik Zuck oder Erik Durm sehr professionell im Umgang mit der Situation, zeigten bei jedem Einsatz, dass mit Ihnen jederzeit zu rechnen sei. Sobald einer dieser Spieler wieder seinen Platz in der Startelf erkämpft habe, sei es schwer, an ihm vorbeizukommen. Diesen Konkurrenzkampf habe man sich stets gewünscht und dies führe auch stetig zu einer höheren Qualität im Kader. Das ist jedoch kein Problem, sondern vielmehr habe man nun auch die schöne Qual der Wahl.

Afeez Aremu nicht für die Bank verpflichtet
Der vom FC St.Pauli verpflichtete Aremu sei mit Sicherheit nicht für die Bank oder Tribüne geplant gewesen. Dieser sei, nach drei Monaten Reha, aktuell ins Mannschaftstraining eingestiegen,  Der Spieler sei mit vollem Eifer bei der Sache und biete sich an. Man hoffe auf die alte Stärke, die Aremu über Jahre zuvor in der Liga gezeigt habe.

Stimmen des Gästetrainers
"Wir müssen gucken, dass wir das Spiel zu unserem Spiel machen", sagte Trainer Marcel Rapp. Auf die Tabelle schaut er zum aktuellen Zeitpunkt der Saison nicht: "Wir sind ganz gut damit gefahren, dass wir bei uns bleiben." Personell hat Rapp keine größeren Sorgen.
"Ich freue mich auf die Atmosphäre im Stadion und ziehe, mit Blick auf die weite Anreise, den Hut vor allen Fans, die uns vor Ort unterstützen werden".

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FCK verstärkt Defensive mit Almamy Touré

Der 1. FC Kaiserslautern hat den seit Sommer vertragslosen Abwehrspieler Almamy Touré verpflichtet

Der 27-Jährige lief bis zum Sommer diesen Jahres für Eintracht Frankfurt auf. Almamy Touré wurde in Mali geboren, machte seine ersten fußballerischen Schritte aber in Frankreich, nachdem er im Alter von fünf Jahren mit seiner Familie nach Seine-Saint-Denis zog. Im Alter von 14 Jahren zog es Touré bereits zum AS Monaco, wo sein Talent früh erkannt und gefördert wurde: Mit 18 Jahren gab der Defensivspieler sein Profidebüt im Champions-League-Spiel der Monegassen gegen Arsenal London. Von Monaco, wo er mit neun Jahren bisher die längste Zeit seiner Karriere verbrachte und eine französische Meisterschaft feiern konnte, zog es den gelernten Innenverteidiger nach Deutschland zu Eintracht Frankfurt. Für die Südhessen lief er in insgesamt 81 Spielen auf und konnte während seiner Zeit dort den Sieg der Europa League und des DFB-Pokals feiern. 

„Es ist natürlich ein Glücksfall, wenn sich ein Spieler wie Almamy Touré mit uns beschäftigt und dann auch noch die gleichen Ambitionen hat. Für ihn war die sportliche Herausforderung und die Plattform, die sich ihm bietet, viel wichtiger als der monetäre Aspekt, sonst wären wir auch nicht zusammengekommen. Mit seiner Erfahrung und seiner individuellen Qualität kann er den Konkurrenzkampf im Kader und in der Tiefe nochmal verstärken. Wir sind überzeugt, dass er sich gut in die bestehende Mannschaft einfügen und uns weiterhelfen wird“, erklärte FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen zur Verpflichtung von Touré. 

„Ich bin froh, hier zu sein und dass es mir ein Traditionsverein wie der 1. FC Kaiserslautern ermöglicht, wieder zurück im deutschen Profifußball zu sein. Es ist eine top Adresse, bei der ich hoffe, schnellstmöglich zu meiner alten Stärke zurückzufinden. Ich möchte das Vertrauen in mich mit Leistung zurückzahlen und gemeinsam mit der Mannschaft eine erfolgreiche Saison spielen“, erklärte Almamy Touré seine Entscheidung für ein Engagement beim FCK.

Quelle: Pressemitteilung Verein vom 15.11.2023
Foto: FCK

Ritter zur Halbzeitführung

Wenig Torchancen für beide Teams 

Gegenüber dem 3:1-Sieg bei Fortuna Düsseldorf ändert Trainer Markus Kauczinski sein Team auf zwei Positionen,  wobei er zu einem Wechsel gezwungen ist: Fechner fehlt nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt, seine Position nimmt Jacobsen ein. In der Sturmspitze startet Prtajin anstelle von Iredale (Bank).
Das ist die Aufstellung des SV Wehen Wiesbaden: Stritzel - Angha, Mathisen, Vukotic - Goppel, Heußer, Jacobsen, Catic - Bätzner, Lee - Prtajin.

Die Roten Teufel verloren in der Vorwoche mit 0:2 gegen Fürth. FCK-Coach Dirk Schuster bringt zwei Neue: Niehues und Klement erhalten das Vertrauen, Raschl nimmt auf der Bank Platz, Tomiak fehlt Rot-gesperrt. 

Die Gäste aus Kaiserslautern laufen in folgender Formation auf: Krahl - Elvedi, Kraus, Soldo - Zimmer, Klement, Niehues, Puchaz - Ritter - Boyd, Tachie.

Schiedsrichter Tobias Reichel hat hier angepfiffen. Beim FCK sieht das nach der bekannten Dreierkette in der Defensive aus. Bereits in der 3.Minute ist die Partie kurz unterbrochen weil Ritter nach einem Ballgewinn am Kopf behandelt werden muss. Es wird aber weitergehen für die Nummer 7 des FCK weitergehen.
Der erste gefährliche Moment des Spiels gehört den Gastgebern. Über links tut sich die Lücke auf. Wiesbaden verlagert und Catic hat plötzlich sehr viel Platz.  Heußer legt quer, mit dem zweiten Ballkontakt schließt der linke Schienenspieler ab - allerdings genau auf Krahl. Der Keeper nimmt die Fäuse zu Hilfe und wehrt zur Seite ab (6.). Die Gäste aus der Pfalz warten auch nach gut zehn Minuten auf ihre erste Torchance. Die Heimelf fährt ein hohes Pressing, lässt dem FCK keine Zeit für einen geordneten Aufbau. Nennenswerte Angriffe gelingen aber beiden Teams momentan nicht.
In der 19.Minute tritt Heußer einen Freistoß mit Schnitt aufs Tor, Krahl faustet den Ball weg. Im Nachgang kommt Goppel nach feinem Hackenpass von Angha über rechts zur Grundlinie, seine Flanke kann Elvedi am langen Pfosten klären. Auch nach mehr als einer halben Stunde passiert in den Strafräumen wenig. Das Spiel findet weitestgehend im Mittelfeld statt, wo sich die Kontrahenten neutralisieren.

Führung durch Ritter aus dem Nichts
In der 39.Minute die erste gefährliche Aktion für den FCK und die Führung.  Wirklich Aus dem Nichts das 1:0 für die Gäste - und das nur, weil Boyd einen Tachie-Rückpass von rechts nicht verarbeiten kann. Von seinem Fuß springt der Ball zum nachrückenden Ritter, der sich aus elf Metern das Eck aussuchen kann - und das linke untere wählt. Mehr Effizienz geht nicht. 
Die Antwort des SVWW lässt nicht lange auf sich warten. In der 44.Minute nimmt Heußer Angha auf rechts mit, dessen Querpass an den Fünfer perfekt getimt ist. Prtajin muss den Ball nur im leeren Tor unterbringen, wird dabei noch bedrängt. Allen Ernstes schießt der Mittelstürmer die Kugel rechts am Kasten vorbei. Glück für den FCK!

Hier sind nun zwei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Es passiert nichts mehr und die Mannschaften gehen in die Kabinen. 





SVWW dreht das Spiel 

Viertes siegloses Spiel für die Pfälzer 

Hier geht's vor 12.100 Zuschauern personell für beide Teams unverändert weiter. Zunächst plätschert das Spiel ein wenig vor sich hin, dann der vermeintliche Topstart für Kaiserslautern. Klement chippt den Ball in den Lauf von Boyd, die Hintermannschaft der Heimelf ist erstmals aufgerückt. Der Angreifer schiebt ein, aber dann geht die Fahne hoch - er stand zuvor im Abseits (49.).

Goppel mit dem Ausgleich
Dieser Treffer zählt. Boyd klärt eine Heußer-Ecke eigentlich gut. Rechts kommt Goppel an den Ball, legt ihn sich auf den linken Fuß und schießt aus 18 Metern einfach mal, weil ihn keiner stört. Der Ball wird noch abgefälscht und schlägt rechts unten ein (51.). Danach, in der 60.Minute, Alibi-Abschluss von Prtajin: Heußer erobert im Mittelfeld den Ball und schickt den Stürmer halblinks auf die Reise. Vorm Sechzehner zieht die Nummer 18 kurz zur Mitte und dann halbhoch ab. Krahl hat mit dem kraftlosen Schlenzer keinerlei Probleme.

Heußer trifft per Freistoß
Binnen nicht einmal einer Viertelstunde hat Wiesbaden das Spiel gedreht. Nach einem taktischen Foul von Soldo legt Heußer sich den Ball 22 Meter halbrechts vom Tor zurecht.  schießt Prtajin den Ball an die Brust und von dort landet die abgefälschte Kugel im Tor. Wieder ist Krahl völlig machtlos (64.). Spiel gedreht! 
Jetzt Erster Wechsel bei den Roten Teufel. Für Tachie kommt Redondo ins Spiel. Einer Ecke für den SVW in der 67.Minute folgt sogleich die nächste: Angha zieht am kurzen Pfosten per Dropkick ab, aber Soldo bekommt das Bein dazwischen. Den zweiten Eckstoß bekommt Lautern dann im ersten Versuch geklärt.

Zwei Doppelwechsel in der 74.Minute: Bei Wehen Wiesbaden sind Lee und Goppel raus, es kommen Mockenhaupt und Kovacevic Beim FCK sind Hercher und Raschl für Zimmer und Ritter nach gerückt. Die letzte Viertelstunde ist angebrochen, jedoch ohne das große Aufbäumen der Gäste zu erkennen. 

Nächster Doppelwechsel SVWW: Für Prtajin und Catic kommen Iredale und Bennetts (84.).
Drei Minuten später kommen Lobinger und Hanslik für Soldo und Niehues ins Spiel. 

Hier sind fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. Letzter Wechsel für Wiesbaden. Julius Kade kommt für den Torschützen, Robin Heußer, zu einigen Minuten Spielzeit. 
Kaiserslautern ist hier bemüht, findet aber nicht zum Abschluss. Dann plötzlich die Konterchance für die Hessen. Kovacevic fährt den Ein-Mann-Konter, aber dann geht ihm in der Box die Kraft aus. Lobinger eilt hinterher und luchst ihm die Kugel ab. Das war die Chance, alles klarzumachen. Glück für die Gäste. Kaum eine Minute später wieder eine Riesenchance für die Hausherren. Aus dem nächsten Konter, kommt Iredale zum Abschluss. Krahl wehrt dessen Schuss Abschluss  übers Tor ab. 

Hier ertönt der Schlusspfiff. Beide Serien halten. Der SVWW siegt zum 4.Mal in Folge, Lautern hat vier Spiele nicht mehr gewonnen. 

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Schwierige personelle Situation 

Mit großem Anhang nach Wiesbaden

Der 1.FC Kaiserslautern wird am Sonntag von mindestens 3.300 Fans in Wiesbaden unterstützt, so FCK-Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck.
Verletzt fehlen Ache und Aremu, die aktuell in der Rehabilitation stehen. Ebenfalls wird Opoku nach seiner Verletzung aus dem Fürth-Spiel ebenso fehlen, wie der gesperrte Tomiak. Die Ursache für den Ausfall von Opoku sei eine Reizung der Patellasehne. Es handele sich jedoch um keine Bänderverletzung und er gehe von einer Pause von 2-3 Wochen aus, so Trainer Dirk Schuster.Kraus ist nach seiner leichten Gehirnerschütterung diese Woche wieder ins Training eingestiegen, sein Einsatz in Wiesbaden allerdings fraglich.

Keine internen Konsequenzen für Tomiak
Nachdem es keine Belege für eine Tätlichkeit gebe, der Spieler glaubhaft versichert habe, dass es keinen Schlag gab, gelte auch für ihn, so Schuster, die Unschuldsvermutung. Von daher wird es von Seiten des Vereins keine Strafe geben. Da man allerdings die Unschuld des Spielers gegenüber der DFB-Gerichtsbarkeit nicht beweisen könne, habe man dem Strafmaß, drei Spielen Sperre, zugestimmt.

Möglicherweise taktische Umstellung
Aufgrund des möglichen Fehlens von Kraus, der Sperre von Tomiak, wirft das natürlich systemtechnisch Fragen auf. Man habe, sollten beide ausfallen, zwei Innenverteidiger mit Elvedi und Soldo zur Verfügung. Dann müsste man eventuell etwas umstellen. Vieles deute dann auf eine Viererkette hin.

Abwehr bleibt das Problem
Alleine beim letzten Spiel seien beide Treffer individuellen Fehlern geschuldet. Man verliere in der Vorwärtsbewegung den Ball, attackiere nicht gut genug und hebe dann noch dazu das Abseits auf. Man habe jedoch deswegen kein grottenschlechtes Spiel gemacht. Man werde hier wieder voll auf Sendung sein. Die Mannschaft sei nun in der Pflicht, dies in Wiesbaden besser zu machen. 

Hercher vor Comeback 

Für den Spieler habe es wohl eine Art Neustart gegeben und sei nun wieder ein möglicher Kandidat für einen Platz im Kader. 

Sehr viel körperliche Note 

Wehen mit sehr viel Zug zur Kiste 

Dirk Schuster: "Ich rechne mit einem intensiven, körperlichen Spiel, in dem sich beide Mannschaften nichts schen­ken werden. Sie werden den großen FCK ärgern wollen und sind zudem extrem formstark mit zuletzt drei Siegen in Folge. Für uns gilt es, die individuellen Fehler abzustellen und konzentriert, frischer, geistig auch auf  Sendung in das Spiel zu gehen. Das haben wir der Mannschaft auch in dieser Trainingswoche mit auf den Weg gegeben. Wir werden alles abrufen müssen und wollen mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause gehen".

Sehr anständige Spiele des SVWW
Die letzten Wochen habe Wiesbaden sehr anständige Spiele gezeigt und auch großen Gegnern wie dem HSV oder Leipzig im Pokal große Probleme bereitet. Mit Lee auf der linken Zehnerposition verfüge der Gegner über eine echte Waffe, dazu mit Iredale und Prtajin zudem extreme Körperlichkeit im Sturmzentrum. Hier erwartet die Mannschaft ein hartes Stück Arbeit um dort bestehen zu können.

Tachie von der Tribüne geholt
Man habe den Spieler quasi in Paderborn von der Tribüne verpflichtet. Eigentlich habe man Tachie bereits ein halbes Jahr früher verpflichten wollen, dies sei aber an Verantwortlichen in Paderborn gescheitert. Seine Laufstärke, Giftigkeit bei gegnerischem Ballbesitz und seine Abschlussfreude mache ihn zu einem belebenden Element. Allerdings sei er noch nicht am Ende der Fahnemstange.

Soldo mit Selbstvertrauen
Das Potenzial von Soldo könne man deutlich sehen. Am taktischen Verhalten könne man noch arbeiten und einen gewissen Leichtsinn im Training müsse er abstellen. Er  verteidige aber mit allem was er hat den Platz, den er sich erarbeitet habe.

Keine lange Pause
Eine lange Pause werde es für seine Mannschaft nicht geben. Die Mannschaft wird zum kommenden Wochenende hin einen freien Tag haben und Freitag stehe ein Testspiel gegen Dudelange an. Danach habe die Mannschaft zwei Tage frei und danach starte direkt die Vorbereitung auf das Spiel gegen Kiel. 

MK101123


Puchacz startet gegen Fürth 

Der FCK findet offensiv nicht ins Spiel 

Dirk Schuster wechselt im Vergleich zum Pokalspiel gegen den 1.FC Köln auf einer Position. Für Kenny-Prince Redondo steht der wierderhergestellte Tymoteusz Puchacz in der Startformation. Diese sieht dann so aus: Krahl - Soldo, Krause, Elvedi - Puchacz, Raschl, Tomiak, Zimmer - Ritter - Boyd, Tachie.

Alexander Zorniger startet nach der Pleite in Homburg dementsprechend sehr verändert. Startend im Tor: Urbig kommt für Linde rein. In der Abwehr kommen Jung und Itter für Michalski und Schlicke rein. Im Mittelfeld kommt Wagner für Kiomourtzoglou rein und im Sturm starten Lemperle und Sieb für Srbeny und Abiama. Hieraus ergibt sich diese Elf: Urbig - Itter, Dietz, Jung - Haddadi, green, Wagner, Asta - Hrgota - Lemperle, Sieb.

Schiedsrichter Felix Zwayer hat hier pünktlich angepfiffen. Das Spiel läuft und Fürth ist sichtlich bemüht, sich für die blamable Vorstellung, nur 35km vom Betzenberg entfernt, zu rehabilitieren.
Bereits in der 2.Minute eine starke Szene, früh in diesem Spiel. Hrgota hat zu viel Platz im Zentrum, steckt rechts in den Strafraum durch zu Sieb, der durch die Beine von Krause flach aus halbrechter Position abzieht.  Krahl steht perfekt und pariert mit dem Fuß.

Das Spiel nimmt spürbar Fahrt auf. Nach nicht ganz einer Viertelstunde zieht Tachie zwei Gegenspieler auf dem rechten Flügel auf sich, Raschl läuft durch und wird mustergültig bedient. Von der Grundlinie kommt der Pass in den Rückraum. da läuft wieder Puchacz ein. Aus 13 Metern schließt er sofort ab und haut das Ding über das Tor von Urbig. Das war eine richtig gute Möglichkeit. Vier Minuten später, in der 18., ist es Julian Green der vor dem Strafraum nicht angegriffen wird und zieht aus 20 Metern abziehen kann. Der Versuch kommt dankbar halbhoch auf die rechte Seite, Krahl kann abwehren. Aber aus dieser Position gab es auch schon mal gefährlichere Versuche, da können sich die Hausherren glücklich schätzen.

Gideon Jung zur Gästeführung
Der FCK kriegt hier das Mittelfeld nicht dicht, immer wieder kommen die Gäste zu Abschlüssen. So kommt dann auch die Führung der Franken in der 22.Minute nicht wirklich überraschend. Die Kleeblätter haben die erste Ecke in diesem Spiel und machen daraus direkt die Führung. Green bringt den Ball stramm von der linken Seite in den Fünfmeterraum. Dort läuft Jung mit viel Wucht ein und wird dabei kaum gehindern, aus fünf Metern hoch in die rechte Ecke einzuköpfen.

Viel Bewegung im Mittelfeld
Es bleibt auch in der Folgezeit ein schnelles Spiel, das von beiden Seiten sehr belebt geführt wird. Beide Mannschaften spielen sich hier gute Torchancen raus, langweilig ist es keineswegs. Die Führung für Fürth geht nach der ersten halben Stunde in Ordnung, weil Lautern auch offensiv bisher weitestgehend keine Lösungen gefunden hat. 
Verletzungsbedingt muss Fürth in der 32.Minute wechseln. Für Asta, der sich bei seinem Foul an Puchacz in der 12.Minute offenbar verletzt hat, kommt Mhamdi. 
In der zieht Boyd auf, kommt von der Strafraumgrenze zum Abschluss. Sein Ball geht knapp links am Tor vorbei. 
Hier sind nun zwei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Nach Foul an Tachie kann Ritter einen Freistoß Richtung Fünfmeterraum schlagen, Urbig fängt den Ball ab, bevor ein Roter eingreifen kann. 
Halbzeit in Kaiserslautern! 

Die Roten Teufel müssen hier deutlich zulegen, will man zumindest einen Punkt einfahren. 

Franken ohne Glanz zum Sieg 

Tomiak sieht rote Karte nach vermeintlicher Tätigkeit 

Trainer Dirk Schuster hat zu Beginn der 2.Hälfte vor 40.302 Zuschauern dreifach gewechselt. Für Soldo, Raschl und Tachie sind nun Klement, Opoku und Redondo im Spiel. Dies war auch durchaus angebracht, war doch in der ersten Halbzeit sehr viel Luft nach oben.

Erstes Signal an die Fans. 52.Minute: Puchacz sucht Boyd mit einem Pass, der Ball kommt aber sehr schlapp in die Spitze. Dann rutscht Jung aber weg und der Ball geht durch in den Strafraum! Boyd ist von dem Ausrutscher aber irritiert, er hat nicht spekuliert, das hätte sehr gefährlich werden können. In der Folge dann der eingewechselte Klement. Der kommt über die rechte Seite, zieht nach innen und sucht aus 25 Metern den Abschluss. Er zirkelt den Ball wunderschön in Richtung des linken Winkels. Der Ball fliegt wunderschön, klatscht dann aber nur an den Außenpfosten, das wäre ein Traumtor gewesen.

Elfmeter Fürth und Treffer Green
Kaiserslautern ist hier die spielbestimmende Mannschaft zu Beginn des zweiten Durchgang. Dennoch kommt Fürth zu einem Konter. Lemperle treibt den Ball, steckt dann in den Strafraum durch zu Hrgota, der frei vor Krahl an die Kugel kommt. Hrgota geht links an Krahl vorbei und wird zu Boden gebracht, Zweyer zeigt sofort auf den Punkt! Ein klarer Elfmeter, da gibt es keine zwei Meinungen. Green legt sich den Ball zurecht, nimmt Anlauf und schiebt das Leder flach in die halblinke Ecke. Krahl spekuliert, nimmt die rechte Ecke und so kullert der Ball locker zum 0:2 über die Linie.

In der 57.Minute auc der nächste Fürther Wechsel. Für Itter ist nun Michalsky mit von der Partie. Bei den Roten Teufeln läuft nichts zusammen. Die drei Spektakel in Düsseldorf, Heimspiele gegen HSV und Köln, scheinen zuviele Körner gekostet zu haben.

Gebrauchter Tag für FCK
Die größte Chance für Kaiserslautern in der 67.Minute. Redondo nimmt links Tempo auf, die Gastgeber haben Überzahl im Strafraum. Der flache Pass in die Mitte landet in den Füßen von Elvedi, der aber wegrutscht. Boyd steht am langen Pfosten bereit, nimmt die Kugel an, bekommt die Beine nicht rechtzeitig sortiert. Dietz kann im letzten Moment zur Ecke klären.

Rot für Boris Tomiak
Hrgota zieht auf dem linken Flügel zwei Gegenspieler auf sich. Dann geht er mit Tomiak in den Zweikampf, beide fallen zu Boden. Das Spiel geht weiter, aber Tomiak packt vermeintlich den Ellbogen aus, trifft Hrgota im Gesicht. Schiedsrichter Zweyer sieht eine Tätlichkeit, zeigt Tomiak glatt Rot. Der VAR hat keine Einwände.

In der 78.Minute ist auch für Ritter Feierabend, für ihn kommt Niehues. Bei den Gästen wird auch doppelt getauscht. Sieb und Mhamdi werden durch Abiama und Srbeny ersetzt.

Opoku muss verletzt raus
Heute läuft nicht nur das Spiel gegen den FCK. Nach dem Platzverweis für Boris Tomiak muss nun auch Aaron Opoku in der 85.Minute verletzt vom Platz. Für ihn ist nun Daniel Hanslik auf dem Feld. 
In der 90.Minute bringt Puchacz einen Freistoß von der linken Seite in den Strafraum. Urbig räumt im Zentrum Kraus komplett ab, aber der stand zuvor im Abseits. Das Foul war auf jeden Fall elfmeterwürdig, aber es gibt Freistoß für Fürth, weil Kraus im Abseits stand.  Kraus und Urbig müssen beide behandelt werden, das nimmt hier einiges an Zeit in Anspruch. Kraus ist nach mehr als zwei Minuten jetzt runter und wird da weiter behandelt. Urbig darf auf dem Feld bleiben und kann auch gleich weiterspielen.
Die Nachspielzeit beträgt hier neun Minuten. Die Zeit läuft runter ohne dass die Gastgeber das Ergebnis korrigieren können. 
Schlusspfiff! 

MK041123



Zurück in den Alltag 

Dirk Schuster erwartet intensive Begegnung

Nach zuletzt drei spektakulären Spielen, dies in jeweils ausverkauften Stadien, kehrt beim 1.FC Kaiserslautern am Samstag, 13:00 Uhr, sowas wie "Normalität" zurück. Hierbei hat der FCK, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, bereits auch gegen die SpVgg Greuther Fürth wieder 38.567 Karten verkauft, davon 500 Tickets ab die Gäste.
Im Kader fehlen werden weiterhin Ache und Aremu.

Tickets ermäßigt
Die Ticketaktion für die Osttribüne läuft weiter und auch für die Walter Elf Lounge gebe es weiter ein spezielles Angebot, buchbar über den Ticketshop.

Fürth nicht zu unterschätzen
Nac drei Spielen gegen Düsseldorf, HSVund den 1.FC Köln, steht morgen mit Fürth ein Gegner auf dem Platz, der gerne unterschätzt werde. Diese Mannschaft verfüge allerdings eine sehr hohe Qualität, auch wenn man nicht die größte Strahlkraft habe.

Marlon Ritter - der Unterschiedsspieler?
"Er kann, wenn er will, der Unterschiedsspieler sein", so die Kernaussage von Dirk Schuster über seine Nr.7.
Auf die hervorragende Leistung von Marlon Ritter beim Spiel gegen Köln angesprochen, bestätigte Dirk Schuster gerne, dass Marlon ein Unterschiedsspieler der 2.Liga sein könne. Früher habe es ihm angehangen, dass er nur die schönen Dinge des Fußballs liebe. Heute arbeite er auch defensov sehr sauber und sei so der aggressive Leader den jedes Team brauche. Allerdings habe er, teilweise auch noch heute, den Hang zum schludrigen Genie. Eine Szene sei da zum Beispiel beim Spieler gegen den HSV in Erinnerung, als Ritter stehen blieb und sein Gegenspieler an ihm vorbeispazieren konnte. 

Liebe zur Defensive entwickeln
Im Tagesgeschäft wird natürlich auch auf die Defensive großen Wert gelegt, auf das defensive Zweilampfverhalten und Automatismen die greifen sollen. Dazu zählt auch das Einüben der unterschiedlichen Varianten, ob 3er- oder 4-er Kette. Aufgrund der Kürze der Zeit sei es aber schwierig gewesen, diese Woche noch einmal Schwerpunkte zu setzen.

Zur englischen Woche 
Dirk Schuster: "Wir dürfen uns nicht blenden lassen von den letzten drei Spielen, was wir da offensiv und auch effektiv vor dem gegnerischen Tor gemacht haben. Sondern wir müssen dazu kommen, dass wir die Flut der Gegentore ein bisschen eindämmen. Dafür müssen wir sehr konzentriert mit allen zehn Feldspielern und mit dem Torwart gegen den Ball arbeiten. Und wir brauchen auch wieder die Wucht vom Stadion, die Unterstützung unserer Fans. Unser Ziel ist es, diese Englische Woche positiv abzuschließen."





Angeschlagenes Fürth gefährlich 

Unglaubliche Wucht des Stadions bei jedem Spiel 

Auf dem Betzenberg habe er, so Dirk Schuster, ab dem ersten Tag seiner Tätigkeit eine Begeisterung und Wucht erlebt, eine Unterstützung durch die Fans, die besonders sei.

Feuer unter dem Dach
Man habe von Beginn an immer das komplette Stadion auf seiner Seite. Dieses Glänzen der Fans in den Augen, die Choreographien, diese Inbrunst aber auch der Umgang mit der Mannschaft nach  Niederlagen oder Fehlern sei sehr emotional und bringe immer wieder ein Grinsen ins Gesicht. Das sei schon Gänsehaut wenn er aus dem Tunnel komme, so Schuster. Dann sei mein geil drauf seine Leistung abzurufen und entsprechend Ergebnisse zu erzielen.  

Kein Wunschlos
Auf einen möglichen Wunschgegner für die nächste Pokalrunde wollte sich der Lautrer Übungsleiter nicht festlegen. Da mache er sich frühestens nach dem Spiel gegen Fürth Gedanken. Zunächst müsse man dieses 100: konzentriert, mit allem Kampf, annehmen.

Krahl bleibt die Nummer 1
Julian Krahl wird nach seinem Patzer gegen den HSV und einer kleinen Unsicherheit gegen Köln weiter im Tor bleiben. Dirk Schuster erklärte, diese Dinge gehörten ganz einfach zu einer Entwicklung und das komplette Trainerteam habe Vertrauen in den jungen Keeper.

Aus Fürth:
Der Respekt des Fürther Trainers, Alexander Zorniger, ist dem FCK gewiss. Auf der gestrigen Pressekonferenz führte er aus, man müsse mit ganz viel Wucht, gerade zu Beginn des Spiels rechnen müssen. Auch bezeichnete er den FCK als extreme Heimmacht. 

MK031123

FCK gelingt kleine Sensation 

Drei Tore reichen diesmal zum Sieg 

Das Personal ist bei den Roten Teufeln schnell abgehakt, denn Trainer Dirk Schuster nimmt nach dem 3:3 gegen den HSV am vergangenen Samstag keinerlei Veränderungen vor.

Ein Aufstiegskandidat aus der 2. Liga gegen einen Abstiegskandidaten aus dem Oberhaus. Das verspricht doch einen spannenden Pokalabend! Blicken wir auf die Aufstellungen, angefangen bei Kaiserslautern: Krahl - Elvedi, Kraus, Soldo - Zimmer, Tomiak, Raschl, Redondo - Ritter - Tachie, Boyd.

Auf der anderen Seite wechselt Trainer Steffen Baumgart trotz der 0:6-Klatsche in Leipzig nur auf einer Position und das auch noch gezwungenermaßen. Rasmus Carstensen fällt mit einer Erkältung aus und wird rechts hinten durch Benno Schmitz ersetzt.

Der 1. FC Köln geht mit folgender Elf in die Partie: Schwäbe - Schmitz, Hübers, Chabot, Paqarada - Ljubicic, Martel - Maina, Waldschmidt, Kainz - Selke.

Anfangsphase mit sehr viel Tempo
Der Ball rollt auf dem ausverkauften Betze. In der 4.Minute gehört die die erste Torchance den Hausherren: Tomiak nimmt den Ball nach einer Ecke mit der Brust am Strafraumrand an und zieht dann sofort volley ab. Der Schuss verfehlt deutlich das linke Eck. Auf der anderen Seite wird es deutlich gefährlicher! Paqaradas Ecke von der rechten Seite findet den Kopf von Hübers, der den Ball aus sechs Metern nur knapp über den Kasten setzt. Da war mehr möglich! Die nächste Chance für die Geißböcke: Der Eckball der Gäste ist nicht ungefährlich: Waldschmidt köpft den Ball aus dem Zentrum heraus vor der Tor, wo Martel die Hacke hinhält und die Kugel so rechts am Tor vorbei befördert (12.).

Tachie legt vor
Der Zweitligist geht in der 19.Minute in Führung. Köln will umschalten, aber ein Pass nach vorne ist schlecht gespielt. Ritter bekommt die Kugel im Mittelfeld und setzt Tachie vor dem Strafraum ein. Der Stürmer verschafft sich etwas Platz und zieht dann aus 22 Metern ab. Hübers fälscht die Kugel noch entscheidend ab, so dass Schwäbe nur hinterherschauen kann. Jetzt ist Pokal!

Ruhe vor den Toren 
Hier passiert in den Strafräumen recht wenig. In der 24.Minute hat Maina mal wieder etwas Platz, diesmal ist seine Flanke etwas gefährlicher. Selke kommt im Zentrum beinahe aus sieben Metern zum Kopfball, doch Kraus klärt glänzend.
Der "Effzeh" hat hier mit fast 70 Prozent weiterhin mehr Ballbesitz, doch richtig gefährlich wird es nicht. Kaiserslautern verteidigt besonders in der letzten Linie sehr gut, vorne lauern die Hausherren auf Konter.
In der 34.Minute macht Ljubicic einen Ball scharf. Der Mittelfeldmann spielt den Ball in der eigenen Hälfte in die Füße von Boyd, der aus 35 Metern sofort abzieht und den weit vor dem Tor stehenden Schwäbe überraschen will. Der Schuss ist aber deutlich zu hoch angesetzt. Kaiserslautern zwingt die Gäste immer wieder zu leichten Fehler in der Offensive, selbst einfache Pässe finden manchmal ihr Ziel nicht. Krahl erlebt seit einigen Minuten einen ruhigen Abend.

Hier gibt's nur eine Minute Nachspielzeit und dann geht's in die Kabinen. Köln wird hier in der zweiten Hälfte mehr zeigen müssen, um dieses "Endspiel" gewinnen zu können. 






Redondo und Ritter ins Glück 

Köln scheitert in der 2.Runde des DFB-Pokals

Beide Teams kommen hier unverändert aus der Kabine. Köln sollte die aktiviere Mannschaft sein, aber Kaiserslautern sorgt für Bewegung.

Redondo baut Führung aus
Hier sind keine zwei Minuten gespielt und Kenny Prince Redondo zeigt sich im Stil eines Torjägers. Zunächst behauptet Boyd die Kugel im Mittelfeld stark und spielt Ritter an, der auf der linken Seite viel Freiraum sieht und Redondo auf die Reise schickt. Redondo ist durch und trifft links in der Box aus 14 Metern ins rechte untere Eck.

Reaktion auf Kölner Seite: Für den glücklosen Ljubicic kommt Uth in die Partie (57.).

49.327 Zuschauer erleben hier einen unterhaltsamen Abend. Köln ist bemüht, findet aber noch keine Lücke in der Abwehr des FCK.

Ritter reißt Koln aus allen Träumen
Hatte der Bundesligist noch die Hoffnung auf ein Comeback, so wurden diese durch Marlon Ritter jäh beendet. Tachie legt sich in der 63.Minute die Kugel an Hübers vorbei und wäre frei durch. Doch der Abwehrmann greift kurz vor der Strafraumgrenze zum Foul. Es gibt nur Gelb, weil Chabot noch hätte eingreifen können. Der anschließende Freistoß bringt die mögliche Vorentscheidung! Ritter nimmt sich der Sache an und knallt die Kugel aus 17 Metern halblinker Position flach ins Torwarteck. Schwäbe geht einen kleinen Schritt nach rechts und kommt so einen kleinen Tick zu spät (65.).
Nun wechselt auch Dirk Schuster. Für Tobias Raschl ist ab der 67.Minute Opoku im Spiel. Köln bringt zwei Minuten später Tigges und Thielmann für Selke und Maina.

Köln zeigt Reaktion, Thielmann trifft
In der 71.Minute ein Lebenszeichen der Geißbock-Elf. Kainz schlägt einen Freistoß von der linken Seite halbhoch an den Fünfer. Thielmann irritiert Krahl entscheidend, trifft die Kugel leicht. Krahl kann so dennoch erst spät reagieren und lässt den Ball im kurzen Eck durchrutschen. Das Tor gehört Thielmann. Sollte hier noch einmal Spannung aufkommen?

Wechsel auf beiden Seiten
In der 76.Minute ersetzt, warum auch immer, Tyger Lobinger auf Lautrer Seite Terrence Boyd. Eine Minute späterl kommt Huseinbasic auf Kölner Seite für Martel ins Spiel.

Köln lebt wieder, Anschluss durch Uth
In der 81.Minute ist Köln ultimativ zurück im Spiel. Schmitz wird auf der rechten Seite nicht entscheidend angegriffen und flankt ins Zentrum, wo Uth technisch anspruchsvoll aus zehn Metern mithilfe des Innenpfostens ins linke Eck köpft. Das Spiel wird nochmal spannend.
Dirk Schuster nun mit dem Doppelwechsel. Für Zimmer und Tachie sind nun Hanslik und Durm hier im Einsatz.

Unterzahl der Gäste
Das Team vom Rhein schwächt sich zunächst selbst. Bei einem Konter grätscht Kainz Tomiak ohne Aussicht auf den Ball um und sieht dann die Rote Karte. Das ist keine Fehlentscheidung, eine harte aber allemal (85.).
Die letzte Qualität fehlt nun und auch durch die rote Karte kam es zu einem Bruch im Spiel.. 
Der 4.Offizielle zeigt hier fünf Minuten Nachspielzeit an. 
Die Gastgeber verteidigen hier mit Mann und Maus. 
Das Spiel ist aus. Der FCK wirft den von Krisen geplagten Club aus der Domstadt verdient aus dem Wettbewerb. 

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Zweites Fußballfest binnen vier Tagen

Viel Tradition beim Highlight gegen die Domstädter 

Der vierfache Deutsche Meister aus der Pfalz empfängt die Gäste aus Köln, die mit drei Titeln nahezu gleichauf folgen.

Zu diesem Höhepunkt vermeldet die Pressesprecherin des FCK, Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, ein binnen vier Tagen zum zweiten Mal ausverkauftes Stadion. Es wurden sämtliche 49.327 Tickets verkauft, davon 4.750 Karten an die Gäste aus Köln.
Personell sieht es so aus, dass Aremu und Ache definitiv ausfallen  werden.

Torhüterfrage geklärt
Dirk Schuster bestätigte, dass es eine interne Absprache gibt, dass man im Pokal den Torwart tausche.Es wird also Andreas Luthe im Tor gegen den 1.FC Köln starten.

Erwartungen eines Zweitligisten
Man sei unwahrscheinlich stolz, dass die Tickets für Spiele des FCK heiß begehrt seien. Dies sei auch eine Anerkennung für die Leistungen der Mannschaft der jüngsten Vergangenheit. Man genieße nun ein bundesweites Standing.
" Es macht uns unheimlich stolz, dass unsere Spiele so rege begehrt sind. Für uns ist es natürlich ein Highlight uns regelmäßig vor ausverkauftem oder fast ausverkauften Haus präsentieren zu dürfen. Für die Mannschaft ist das ein unheimlicher Motivationsschub und gleichzeitig auch der Ansporn Höchstleistungen zu bringen“, 

Qual der Wahl auf der linken Abwehrseite
Puchacz und Zuck sind wieder ins Spiel-Ersatz-Training eingestiegen und man werde sich noch die Traimgsleistung anschauen und die Rückmeldung abwarten, inwieweit die Spieler einsatzbereit seien. 






1.FC Köln voll auf Sendung

Gäste streben ein Erfolgserlebnis an

Der Übungsleiter der Pfälzer erwartet eine Mannschaft aus Köln auf Sendung. Alleine die Wortwahl seines Kölner Kollegen auf der Pressekonferenz lasse ein umkämpftes Spiel auf Biegen und Brechen erwarten. Köln sei mit Sicherheit total gewillt ein Erfolgserlebnis zu erzielen. Seine Mannschaft müsse ebenfalls ab der ersten Minute auf Sendung sein und auch körperlich alles in die Waagschale werfen.

Bundesligisten einen heißen Tanz bereiten
Köln habe beim Derby Mönchengladbach keine Chance gelassen, danach eine heftige Niederlage in Leipzig kassiert. Dennoch will Dirk Schuster natürlich nichts von einer Favoritenrolle wissen.
Schuster: Die Kölner sind eine Bundesligamannschaft, die eine sehr gute letzte Saison gespielt haben und jetzt, warum auch immer, noch nicht so performt haben, hier aber alles versuchen werden, um uns aus dem Pokal zu werfen.“

Erfolgserlebnis für Boyd
Für Boyd sei der Treffer mit Sicherheit befreiend gewesen und habe dem Spieler gut getan. Der Stürmer sei schon mit einem leichten Grinsen im Gesicht durch die Kabine gelaufen

Tomiak kann nicht alle Elfer schießen
Eigentlich hatte Sascha Franz die Idee, Boris Tomiak möglichst alle Elfer schießen zu lassen. Da dies regeltechnisch nicht machbar sei, müssten die Spieler schießen, die sich in diesem Moment am besten fühlen würden. 

MK301023

FCK mit viel Kampf zum Remis

Tomiak und Ritter drehen Partie noch in der ersten Hälfte 

Die Roten Teufel müssen gezwungenermaßen etwas rotieren. Zu den fehlenden Spielern Aremu, Zuck und Puchacz gesellt sich der in Düsseldorf verletzt ausgeschiedene Ache. Nun die Aufstellungen. Kaiserslautern beginnt wie gewohnt im 3-4-1-2 mit der folgenden Elf: Krahl - Elvedi, Kraus, Soldo - Zimmer, Tomiak, Raschl, Redondo - Ritter - Boyd, Tachie. Im Vergleich zum vergangenen Spiel gibt es zwei Änderungen. Während Nihues auf der Bank sitzt, befindet sich Ache verletzungsbedingt nicht im Kader.

Der HSV hingegen startet im 4-3-3 mit dem folgenden Personal: Heuer Fernandes - Heyer, Ramos, Handzikadunic, Muheim - Pherai, Meffert, Benes - Jatta, Glatzel, Königsdörffer.

Die Anfangsphase gehört, zumindest was den Ballbesitz angeht, den Gästen, so auch in der 3.Minute. Jatta kommt jetzt nach einem hohen Ball hinter die Kette an die Kugel ran. Die halbhohe Hereingabe auf Glatzel wird in höchster Not von Soldo mit einer Grätsche geklärt. Der FCK kann sich vom Druck der Hanseaten auch in der Folgezeit kaum befreien.

Glatzel mit früher Gästeführung
So kommt es, wie es sich angedeutet hatte. In der 10.Minute wieder ein Hamburger Angriff über die rechte Seite. Pherai findet Jatta, der kann völlig unbedrängt in die Zentrale passen. Dort setzt sich Glatzel durch, hat kein Problem zur Führung einzuschieben.

Tomiak findet die Lücke
Die Pfälzer brauchen nicht lange um sich zu fangen. Wie man es vom Betze kennt sind die Fans da und Tomiak sorgt dafür, dass die Stimmung noch länger anhält. Eine Flanke von links kann von der HSV-Defensive zunächst per Kopf geklärt werden. Im Rückraum kommt aber Tomiak zum Abschluss und der Ball trudelt, mit Hilfe des Innenpostens, ins linke Eck. Die Führung der Gäste hatte so nur drei Minuten Bestand. Nach 13 Minuten starten wir hier neu.

Ritter dreht die Partie 
Der FCK wirkt hier wie entfesselt. Der HSV kann zwar in der 21.Minute eine Riesenchance für sich verbuchen, aber nach nach der Ecke von Benes köpft Benes nur an die Latte. Glück für die Gastgeber. 
Ritter trifft drei Minuten später besser. Die Hausherren drehen die Partie und gehen in Führung. Hadzikadunic sieht allerdings bei dem Gegentor nicht gut aus, der bei einem hohen Ball von Tomiak kurz vor dem eigenen Sechzehner wegrutscht und somit für Tachie Platz macht. Die Nummer 29 der Hausherren bedient von rechts in der Mitte Ritter, der die halbhohe Hereingabe direkt nimmt und zum 2:1 einschiebt. 

Die Hausherren bemühen sich weiter den Druck aufrecht zu halten. So auch in der 28.Minute. Freistoß aus dem rechten Halbfeld für die Gastgeber. Ritter chippt die Kugel in den Sechzehner, wo aber ein Gegenspieler zur Stelle ist und klären kann. 
Der HSV bleibt hier gefährlich. In der 39.Minute eine gute Möglichkeit nach einem hohen Ball hinter die Kette. Krahl stürmt aus seinem Kasten, aber Kraus schlägt die Kugel vor seinem Torhüter weg, die bei Glatzel landet, der es sofort mit einem Heber versucht und das Tor weit verfehlt.
Diese temporeiche Begegnung dauert noch zwei Minuten länger. Soviel Nachspielzeit ist von dem 4.Offiziellen angezeigt. Hier passiert nichts mehr, die Mannschaften gehen in die Kabinen. 














Defensive der Pfälzer  anfällig 

Wieder reichen drei Treffer nicht zum Erfolg 

Hier geht es auf beiden Seiten ohne Wechsel weiter. Der Hamburger SV wird hier mehr zeigen müssen als in der 1.Halbzeit, will man hier wieder zum Stadtrivalen FC St. Pauli in der Tabelle aufschließen.
Die erste Chance hat wieder der FCK. Diesmal, in der 51.Minute, probiert es Raschl aus der Distanz. Sein Schuss geht knapp über das Hamburger Gehäuse.

Boyd in die Herzen der Fans
Es gibt Treffer, die kann nur ein Vollblutstürmer erzielen. So auch in der 54.Minute: Raschl schlägt aus der eigenen Hälfte ganz einfach einen langen Ball hinter die Kette, wo Boyd im Sechzehner Hadzikadunic aussteigen lässt und dann aus fünf Metern durch die Beine von Heuer Fernandes zum 3:1 einschiebt.
Die Hamburger haben hier große Probleme ins Spiel zu finden. Die Gäste scheinen völlig die Kontrolle verloren zu haben und müssen sich nach dem dritten Gegentor wieder neu erfinden. In der 62.Minute der erste Hamburger Wechsel. Nemeth ersetzt den mit Gelb belasteten Heyer,

Glatzel mit dem Anschlusstreffer
Dass man einem Stürmer wie Glatzel nicht zuviel Platz lassen sollte, ist kein Geheimnis. Dennoch kann er in der 65.Minute links aufdrehen. Meffert spielt kurz vor dem Sechzehner einen flachen Ball in den Lauf von Glatzel, der die Kugel im Eins gegen Eins an Krahl vorbeilupft und nun die Hamburger wieder hoffen lässt. Das Spiel ist nun komplett offen.

Die nächste Chance haben die Gastgeber. Eine Flanke von der rechten Seite kann Boyd in der 70.Minute allerdings nicht verwerten, köpft über das Tor.
 71.Minute: Opoku und Hanslik ersetzen Ritter und Tachie. Kaum eine Minute auf dem Platz hat auch nun der eingewechselte Hanslik die Möglichkeit. Sein Schuss geht knapp links am Tor vorbei.

Krahl patzt, Muheim zum Ausgleich
Der große Rückhalt der Gastgeber, Julian Krahl, wird zur tragischen Figur. Muheim schlägt links aus 40 Metern einen hohen Ball in den Sechzehner. Krahl stürmt aus seinem Tor, um die Kugel wegzuboxen, verschätzt sich aber extrem und so landet das Leder im Kasten von Krahl. In der 73.Minute beginnt das Spiel neu.

Niehues kommt für den Torschützen Boyd
In der 81.Minute ist Schicht für Terrence Boyd. Für ihn kommt Julian Niehues in die Begegnung. Die Mannschaft von Dirk Schuster muss sich nun mit aller Kraft gegen die Dominanz der Gäste stemmen. Gelingt dies nicht, wird das hier eine sehr lange Schlussphase.
In der 86.Minute scheidet Königsdörffer beim HSV aus, für ihn kommt Uwe Seeler Enkel Öztunali.

Doppelchance der Pfälzer 

Die Riesenchance für Aaron Opoku in der 89.Minute: Nach einem Tempogegenstoß zieht der Ex-Hamburger über links auf und davon. Sein Abschluss geht hauchdünn rechts am Tor von Heuer Fernandes vorbei. 

In der gleichen Spielminute ersetzt Klement Raschl. Der hat bei einem Konter gleich die Möglichkeit zur Führung. Sein Heber geht über das Hamburger Gehäuse. 
Hier sind fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. Beide Mannschaften suchen den Erfolg, am Ende steht aber ein Remis. 

MK281023










Schwierige Personalsituation

Spiel in Düsseldorf ausblenden 

Wenn der 1.FC Kaiserslautern am Samstagabend, 20:30 Uhr, den HSV zum Topspiel empfängt, stehen viele Fragezeichen hinter dem Personal.
Fest steht nur, dass das Fritz Walter Stadion mit 49.327 Zuschauern ausverkauft sein wird.
 
Zu den Personalien erklärte Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, dass Ragnar Ache aufgrund seiner Bänderverletzung ausfallen wird. Eine erneute Problematik mit einer alten Verletzung gibt es bei Afeez Aremu. Jean Zimmer konnte krankheitsbedingt die ganze Woche noch nicht trainieren. Ebenfalls ausfallen werden Tymoteus Puchacz und Hendrick Zuck.

Gedankenspiele zur Aufstellung
Dirk Schuster wollte bezüglich der Aufstellung nicht spekulieren, bedauerte allerdings die doch schlechten Meldungen zur Personalsituation. Kurzfristige Ausfälle wie den von Zuck, könne man natürlich nicht planen. Mit Afeez Aremu fehle auch ein Spieler, der bis zu seiner Verletzung beim Spiel bei Viktoria Köln, durchaus starke Leistungen gezeigt habe. Man habe einen guten Kader und jetzt könnten sich die Spieler zeigen, die zuvor weniger Spielzeit hätten. Hercher und Durm seien immer Optionen.
 
Achterbahnspiel gut verarbeitet
Es habe diese Woche keine hängenden Köpfe im Training gegeben und die Mannschaft habe sehr ordentlich trainiert. Man müsse aus diesem Spiel mitnehmen, dass man die Düsseldorfer doch bis zur 3:0 Führung vor Probleme stellen konnte, auch wenn die Tore recht seltsam zustande kamen. Die zwanzig Minuten nach der Pause, mit drei Gegentreffer wurde aufgearbeitet. Bestätigt hat Schuster, dass die Rückfahrt "richtig Scheiße" war.

HSV mit klaren Abläufen in der Offensive 
Der Stil der Hanseaten habe sich deutlich verändert. Die Mannschaft habe die letzten Jahre immer am Aufstieg gekratzt. Das Spiel sei nun aber zielstrebiger und nicht nur auf Ballbesitz ausgelegt. Hier werde man sicher besser verteidigen müssen als in Düsseldorf. 

Gefühlt ein Bundesliga-Spiel 

Auch Verletze beim HSV

Der HSV habe, unabhängig von möglichen Ausfällen, eine überragende Mannschaft für die 2.Liga. Der Lautrer Übungsleiter will noch nicht an den Ausfall von Dompe' glauben. Er fehle erst, wenn er nicht auf dem Spielberichtsbogen stehe. Schmerzen werde die Gäste mit Sicherheit der Ausfall von Schonlau. Die Qualität der Spieler wie Benes, Königsdörffer oder Jatta sei bekannt. Mit Meffert habe der HSV einen top Sechser, Pherai habe mit seiner Qualität Braunschweig nahezu alleine in der Klasse gehalten. Darüber hinaus kenne auch jeder die Qualität eines Glatzel. Man gehe also mit einer ordentlichen Portion Demut an die Aufgabe heran.

Säulen weggebrochen
Sicher mache man sich nach den zahlreichen Ausfällen auch Gedanken, das taktische Konzept zu überarbeiten. Man versuche natürlich, die beste Taktik und Ausrichtung zu finden, die am besten zum Gegner passe. Terrence Boyd bekam von Dirk Schuster quasi eine Startelf-Garantie. Er könne und müsse nun nachweisen, dass er Ambitionen habe, Stammspieler zu sein. Er hoffe auf eine Leistungsexplosion des Stürmers, zumal dieser letzte Saison mit seinen 13 Treffern noch so eine Art Lebensversicherung gewesen sei. Dies traue er Boyd auch absolut zu.

Gefühlt ein Bundesliga-Spiel
Große Vorfreude herrsche in Mannschaft und Trainerteam auf diese Begegnung.
"Wir freuen uns riesig auf dieses Highlight. Uns wieder um 20:30 Uhr und zusätzlich live im Fernsehen präsentieren zu dürfen, ist eine Auszeichnung für uns, aber auch eine Verpflichtung. Kaiserslautern gegen den HSV, das klingt ein bisschen nach Bundesliga. Wir sind alle total geil auf dieses Spiel und freuen uns auch wieder auf einen Riesensupport von den Fans - und wir werden die Wucht des Stadions auch brauchen."

Von der Pressekonferenz des HSV war zu hören, dass man sich auf Volkspark-Atmosphäre beim Auswärtsspiel freue. Ob man diese mit 4.500 Fans die mitreisen erzeugen kann, bleibt wohl abzuwarten.

MK261023




Entscheidung gefallen

FCK legt keinen Einspruch ein – Täterermittlung läuft

Der 1. FC Kaiserslautern wird keinen Einspruch gegen die sportliche Wertung des Meisterschaftsspiels bei Fortuna Düsseldorf einlegen. Im Falle des Flaschenwurfs auf FCK-Stürmer Ragnar Ache ist der FCK aber weiter intensiv mit Fortuna Düsseldorf und den zuständigen Sicherheitsbehörden zur Täterermittlung im Austausch. 

Beim Meisterschaftsspiel des 1. FC Kaiserslautern gegen Fortuna Düsseldorf am Samstag, 21. Oktober 2023, ereignete sich in der 32. Minute eine unschöne Szene auf dem Spielfeld, als FCK-Angreifer Ragnar Ache nach einem Flaschenwurf, der mutmaßlich von der Düsseldorfer Zuschauertribüne erfolgte, verletzt zu Boden ging. Nach einer kurzen Spielunterbrechung und Behandlungspause wurde von Schiedsrichter Benjamin Brand die Tatsachenentscheidung getroffen, die Partie fortzusetzen. 

Obwohl der Flaschenwurf eine erhebliche Störung des Spielverlaufs darstellte, sind die Verantwortlichen des FCK nach eingehender Prüfung des Sachverhalts zur Ansicht gelangt, dass der Schiedsrichter in der oben beschriebenen Situation gemäß der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB regelkonform gehandelt hat, weshalb der 1. FC Kaiserslautern von einem Einspruch gegen die Spielwertung absieht. 

Unabhängig vom sportlichen Ausgang des Spiels verurteilt der FCK den Flaschenwurf zutiefst. Dieser stellt eine gefährliche, körperverletzende Handlung dar und der Täter hat mit seinem Handeln bewusst in Kauf genommen, dem Spieler oder auch weitere Personen, die sich zum Zeitpunkt des Flaschenwurfs im Bereich des Innenraums aufgehalten haben, zu schaden. Ein derartiges Verhalten kann nicht toleriert werden, auch, da es nicht nur den betroffenen Personen, sondern vor allem den Vereinen und dem Fußball allgemein schadet. 

Aus diesem Grund steht der 1. FC Kaiserslautern mit Fortuna Düsseldorf und den zuständigen Strafverfolgungsbehörden in Kontakt. Ein Ermittlungsverfahren wurde nach Kenntnisstand des FCK bereits eingeleitet. Im Falle einer Täteridentifizierung wird der FCK sämtliche rechtliche Schritte prüfen, um entsprechende Konsequenzen für den Täter herbeizuführen.

 „Der Fußball lebt von seinen Fans und Emotionen – gerade wir in Kaiserslautern wissen, wovon wir da sprechen. Das Werfen eines Gegenstandes auf einen Spieler, dessen Verletzung bewusst in Kauf genommen wird, hat mit diesen Emotionen aber nichts mehr zu tun. Wir sind noch immer schockiert von einem derartigen Verhalten, dass weder in Düsseldorf noch auf dem Betze oder sonst einem Stadion auf dieser Welt etwas zu suchen hat. Deshalb werden wir dem auch entschieden nachgehen und hoffen, dass der Einzeltäter identifiziert und für seine Handlungen zur Rechenschaft gezogen wird“, erklärte FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen zur aktuellen Einordnung der Geschehnisse von Samstagabend. 

Quelle: Pressemitteilung Verein vom 23.10.2023

Feste für die Fans des FCK

Drei ausverkaufte Stadien, jeweils zur Primetime 

Wenn der 1.FC Kaiserslautern am Samstagabend in Düsseldorf antritt, ist dies der Auftakt zu absoluten Highlights für die Fans. In Folge stehen dann die Spiele im heimischen Fritz Walter Stadion gegen den Hamburger SV und das DFB-Pokalspiel gegen den 1.FC Köln an.

Beim Spiel in Düsseldorf wird der FCK, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, von 5.200 Fans an den Rhein begleitet.

Rückstände noch bei Aremu und Durm
Personell kann Kaiserslautern nahezu aus dem Vollen schöpfen.  Afeez Aremu und Erik Durm sind beide wieder ins Training eingestiegen, haben aber noch etwas Rückstand aufzuholen. Bei Tymtoteus Puchacz erlebt man wohl einen Wettlauf gegen die Zeit, da der Pole noch keine Einheit komplett absolvieren konnte. Auch haben sich Spieler wie Kraus oder Zuck auch zuletzt beim Testspiel gegen Metz ihre Qualität gezeigt. Es werde wieder schwer 18 Spieler für den Kader zu benennen.

Keine Standortbestimmung gegen Spitzenteams
Dirk Schuster wollte vor den beiden Spielen gegen Topteams nicht davon reden, dass man sich eine Punkteziel gesetzt habe. Zunächst gelte es das Spiel in Düsseldorf zu bestreiten. Dirk Schuster: "Wir haben am Anfang der Saison sehr ordentlich gepunktet, aber nicht mit Hurra-Fußball, sondern mit harter Arbeit. Jetzt haben wir mit Düsseldorf und Hamburg zwei namhafte Gegner vor der Brust, bei denen ich mir durchaus vorstellen kann, dass sie nächste Saison in der Ersten Liga spielen".

Mit breiter Brust nach Düsseldorf 
Auch wenn die Fortuna diese Saison schon gute Spiele gezeigt habe, fahre seine Mannschaft mit sehr viel Selbstvertrauen nach Düsseldorf. Dennoch habe man Respekt vor diesem Gegner der individuell sehr stark besetzt sei. Hier habe man ein dickes Brett zu bohren. 







Dickes Brett zu bohren

Fortuna für alle - oder doch nicht? 

Nach der letzten Serie, mit 17 Punkten aus 7 Spielen, reden schon viele Fans von möglicherweise richtungsweisenden Spielen gegen Düsseldorf und den HSV und Träumen scheint erlaubt.

Noch keine Spitzenmannschaft
Es sei ein bisschen zuwenig nur die letzten Spiele zu bewerten. Auch bei diesen habe man nicht nur Hurra-Fußball gesehen und man habe sich jeden Punkt hart erarbeiten müssen. Das Attribut "Spitzenmannschaft" sieht aktuell für sein Team noch nicht. Man müsse immer hart arbeiten und viele kleine Dinge abstellen, die Punkte gekostet haben.

Neues Selbstwertgefühl bei den Fans
Auszeichnung, als auch Verpflichtung seien, so Dirk Schuster, diese großen Spiele seiner Mannschaft. Er freue sich dieses Gefühl ausgelöst zu haben und man bekomme diese Spiele vom Fernsehen nicht geschenkt. Dennoch sei die Entwicklung der Mannschaft, die Entwicklung einzelner Spieler, nicht abgeschlossen. Man habe ein Fundament, nun müssten die zweite Etage und das Dach drauf.

Fortuna für alle 
Das Projekt "Fortuna für alle" ist für Dirk Schuster nicht wirklich greifbar. Sportlich sei es einfach geil vor ausverkauftem Haus zu spielen. Alle anderen Aspekte könne er nicht beurteilen. Für die eigenen Fans sei es, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, jetzt schön, dass die Auswärtsfahrer mit freiem Eintritt belohnt würden. 
Das Rheinstadion ist zur Premiere der Aktion mit rund 52.000 Freikarten offiziell "ausverkauft". Tageskassen wird es nicht geben. 

MK191023

Hannover sinnt auf Revanche

Schmeichelhaftes Remis zur Halbzeit 

Dirk Schuster wechselt  im Vergleich zum Osnabrück-Spiel auf zwei Positionen. Soldo feiert sein Debüt in der Startelf, auch der genesene Ritter ist dabei. Dafür sitzen Kraus und Redondo zunächst auf der Bank.

Die Pfälzer beginnen wie folgt: Krahl - Elvedi, Soldo, Tomiak - Zimmer, Niehues, Raschl, Puchacz - Ritter, Tachie - Ache.

Stefan Leitl wechselt nur auf einer Position in der Offensive,  bringt Voglsammer für Schaub. 

Hannover ist mit dieser Startelf angereist: Zieler - Neumann, Halstenberg, Arrey-Mbi - Dehm, Kunze, Leopold, Kohn - Voglsammer, Teuchert - Nielsen.

Blitzstart für Bacher
Julian Niehues tritt Leopold im Mittelfeld auf den Fuß und sieht früh die Gelbe Karte. Keine fünf Minuten später kassiert Puchacz den gelben Karton. Tymoteusz Puchacz stoppt Köhn. Schiedsrichter Michael Bacher wertet dies als taktisches Vergehen und zeigt auch hier Gelb. Nach elf Minuten flankt nun Puchacz, findet mit seiner Ecke Ache auf Höhe des des zweiten Pfostens. Der Kopfball ist etwas zu zentral, so kann Zieler zupacken. 

Voglsammer mit dem Weckruf
Hatte der FCK gedacht, man könnte hier mit  Hurra-Fußball zum Erfolg kommen, er wurde eines Besseren belehrt. Voglsammer behauptet sich in der 17.Minute auf der rechten Seite stark gegen Tomiak und dringt in den Strafraum ein. Dort folgt der gute Pass in den Rückraum, wo sich Harvard Nielsen den Ball noch zurechtlegt und aus zehn Metern überlegt einschiebt. So schnell geht das, im Stil einer Spitzenmannschaft.

Der FCK antwortet
Die Pfälzer machen hier Druck. In der 28.Minute geht es direkt über Zimmer. Der nimmt die Flanke von Tomiak perfekt mit und sucht von der Strafraumgrenze den schnellen Abschluss. Der Schuss hätte rechts oben gepasst, aber Zieler kratzt die Kugel aus dem Eck. Kaiserslautern erhöht hier immer mehr den Druck. Niehues überlupft zunächst Leopold, der dann aber den Turbo im Rückwärtsgang findet und dann dem Lauterer mit beherztem Einsatz den Ball zur Ecke weggrätscht (34.).
Das Spiel ist hier recht leicht zu lesen. Die Gastgeber kommen über links, während die Gäste ihr Glück über Rechts probieren.

Turbulente Schlussminuten
Die Hausherren bekommen den Ball im eigenen Strafraum nicht entscheidend geklärt. Voglsammer flankt von der rechten Strafraumkante in den Rücken der Abwehr. Köhn hat komplett freie Schussbahn, die Direktabnahme geht aus elf Metern aber rechts am Tor vorbei.
Kalibrierte Linie des VAR hilft aus der Not
Mit dem nächsten Angriff drückt Neumann  den Querpass von Voglsammer aus kurzer Distanz über die Linie. Aber der Schiedsrichterassistent hebt die Fahne. Doch der VAR schaut sich diesen Angriff noch einmal an.  Auch nach Blick auf die TV-Bilder bleibt es bei der Abseits-Entscheidung. Diese Sicht hat der VAR allerdings recht exklusiv.

Elfmeter zum Ausgleich
Es läuft für die Roten Teufel. Nach frühen gelben Karten für Niehues und Puchacz scheint der Schiedsrichter einen Hauch von Gerechtigkeit zu suchen. Halstenberg geht nach der Freistoßhereingabe von Ritter mit dem Ellenbogen in das Luftduell mit Elvedi. Beide nehmen sich hier nichts, der Schiedsrichter zeigt auf den Punkt. Der VAR hat keine Einwände und Tomiak darf zum Elfmeter anlaufen, trifft sicher zum Ausgleich. 

Nach drei Minuten Nachspielzeit ist hier Pause. 


Opoku wird Matchwinner 

FCK nach Sieg an der Tabellenspitze 

Vor 43.017 Zuschauern läuft hier die zweite Halbzeit. In der 48.Minute setzt Puchacz  sich auf der linken Außenbahn durch und bringt die Flanke hoch an den zweiten Pfosten. Doch Zieler hebt ab und sichert die Hereingabe im Duell mit Ache.

Dirk Schuster setzt hier nun auf die offensivere Karte, bringt in der 58.Minute Aaron Opoku für Julian Niehues.

Tag des VAR
Die nächste strittige Szene lässt nicht lange auf sich warten. Die 62. Minute läuft: Ecke von Leopold, Soldo klärt im Duell mit Halstenberg. War da möglicherweise die Hand im Spiel?Für den Experten am Bildschirm reicbt das nicht, es gibt keinen Elfmeter für die Gäste.
In der 66.Minute liegt Puchacz im eigenen Strafraum und deutet sofort an, dass es nicht weitergeht. Für ihn kommt Hendrick Zuck ins Spiel. Die Hausherren versuchen es jetzt immer wieder mit langen Bällen. Auch in der 64.Minute: Starker Konter der Hausherren, Ritter steckt diagonal in den Sechzehner durch, Opoku legt quer. Tachie kann sich aus 13 Metern die Ecke aussuchen, schießt Zieler aber fast an.  Lautern scheint es immer wieder mit langen Bällen zu probieren. Da Ache fast jedes Kopfballduell gewinnt, könnte dieser Plan tatsächlich irgendwann aufgehen. Der Stürmer war eben auch an der Großchance von Tachie beteiligt.
Stefan Leitl reagiert, wechselt in der 77.Minute doppelt. Schaub und Muroya kommen Teuchert und Dehm.

Opoku wird zum Matchwinner
Die 79.Minute läuft und der Betze wird beben. Aaron Opoku extrem zielstrebig, lässt sich im Mittelkreis im Duell mit Nielsen nicht beirren, sondern geht samt Ball bis zum gegnerischen Strafraum. Nach Doppelpass mit Tachie schließt er aus elf Metern trocken links unten an Zieler vorbei ab.

Wechsel zum Finale
Hannover muss nun sein Heil in der Offensive suchen, bringt Ezeh für Köhn (81.). Dirk Schuster ersetzt in der 86.Minute Tachie durch Hanslik, Kraus kommt für Ritter. Dann wieder Wechsel Hannover. Schott ersetzt Leopold.

VAR setzt Schlusspunkt
Hier waren eigentlich nur sechs Minuten Nachspielzeit angezeigt, aber Daniel Hanslik geht  im gegnerischen Strafraum zu Boden. Michael Bacher wertet es als Schwalbe und zeig zunächst  Gelb. Doch der VAR meldet sich wieder zu Wort.Die TV-Bilder sind eindeutig. Es war ein Foul von Mbi-Arrey an Hanslik und es gibt Elfmeter.

Zweiter Treffer Tomiak
Wieder darf Boris Tomiak ran - dieses Mal verwandelt er sicher unten rechts. Direkt nach dem Treffer ist das Spiel dann auch vorbei.

Fazit:
Kaiserslautern verdient sich mit einer starken Leistung nach der Pause den 3:1-Sieg. Mehrfach konnte Zieler zunächst noch den Rückstand mit guten Paraden verhindern. Doch beim starken Konter zum 2:1 durch den eingewechselten Opoku war der Keeper dann machtlos. Hannover blieb im zweiten Durchgang offensiv harmlos und schwächte sich in der Nachspielzeit durch Nielsens Tätlichkeit noch selbst. Tomiak setzt mit seinem zweiten verwandelten Elfmeter den Schlusspunkt.

MK061023



Spiel auf Augenhöhe

Hannover strebt Revanche für letzte Saison an

Der 1.FC Kaiserslautern tritt am Freitagabend, 18:30 Uhr, im Spitzenspiel gegen den Tabellendritten, Hannover 96, an. Bisher wurden für die Begegnung,so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, 41.500 Karten abgesetzt, davon 1.700 Tickets nach Niedersachsen.

Während Marlon Ritter nach seinem Infekt wieder einsatzbereit ist, werden Erik Durm mit muskulären Problemen und Afeez Aremu, bei dem noch die Diagnostik läuft, ausfallen.

Rückreise mit Schwierigkeiten
Die Rückfahrt aus Osnabrück gestaltete sich aufgrund eines Defektes am Mannschaftsbus recht schwierig. So musste der Bus getauscht werden und die Mannschaft kenrte erst nach Mitternacht nach Kaiserslautern zurück. Der besondere Dank des Trainers ging an das Busunternehmen Pape, welches nicht nur den Mannschaftsbus des MSV Duisburg zur Verfügung gestellt hat, sondern auch den Fahrer.

Ganz viel Klasse bei Hannover 96
Dirk Schuster: Neben dem Ausnahmestürmer Nielsen verfüge der Gegner mit dem Ex-Nationalspieler Halstenberg, Neumann in der Innenverteidigung, Schaub, Teuchert, Köhn auf der linken Seite und vielen anderen über einen hervorragend besetzten Kader. Dennoch habe er der Mannschaft unter der Woche im Training Lösungswege aufgezeigt wie man diesem Gegner das Leben schwer machen könne.  
"Es waren in der vergangenen Saison zwei sehr herausfordernde Spiele gegen Hannover, in denen das Pendel auch hätte anders ausschlagen können. Sie werden mit Rachegelüsten kommen, den Spieß in dieser Saison umzudrehen. Das macht uns aber nicht klein, wir haben in den letzten Wochen auch eine gute Entwicklung genommen. Wir können gemeinsam mit über 40.000 Fans und einer breiten Brust das Spiel positiv gestalten. Ich denke, der Respekt des Gegners gegenüber dem Stadion, der Kulisse und der Performance unserer Mannschaft wird da sein."


Hitzige Partie erwartet

Über 90 Minuten konsequent arbeiten 

Im Fußball wird immer alles oft nur schwarz oder weiß gesehen. So sei man diese Saison mit zwei Niederlagen gestartet, habe aber un den "Turn around" geschafft. "Wir brennen alle darauf, unsere Serie fortzusetzen und die positive Welle weiter zu reiten", so Dirk Schuster.

Positive Entwicklung beim Gegner

Hannover wird, nach den Ergebnissen der Vorsaison, mit etwas Rachegelüsten anreisen. Man habe mit 13 Punkten aus den letzten vier Spielen gezeigt, dass man in der Spitze angreifen wolle. Es habe sich für den Verein ausgezahlt, dass er in einer schwierigen Phase an Trainer Stefan Leitl festgehalten habe. Die Laufwege und Automatismen seien nun bis ins kleinste Detail abgestimmt. Es komme nun eine sehr formstarke Mannschaft an den Betzenberg.

Noch keine Spitzenmannschaft
"Wir sind definitiv keine Spitzenmannschaft. Wir haben in den letzten Wochen eine sehr gute Entwicklung gemacht, vor allem im spielerischen Bereich. Dennoch sind wir gut beraten mit der gebotenen Demut an unsere Aufgaben heranzugehen. Wir haben Vertrauen in unsere Automatismen und wollen unsere Punkte holen“.
So Dirk Schuster als Reaktion auf Aussagen seines Kollegen Schweinsteiger.

Unglückliche Saison für Terrence Boyd
Den verschossenen Elfmeter wollte Dirk Schuster nicht als negativen Höhepunkt bezeichnen. Boyd habe Verantwortung übernommen und seinen ersten Saisontreffer erzielen. Dazu gab es aber keinerlei Vorwürfe aus der Mannschaft und man habe den Spieler direkt nach dem Spiel schon etwas aufgebaut. 

Weitere Diagnostik bei Aremu nötig
Die Verletzung von Afeez Aremu scheint die medizinische Abteilung des FCK noch länger zu beschäftigen.  Die ursprüngliche Oberschenkelverletzung sei wohl nicht alleine ursächlich für die jetzige Ausfallzeit. 

MK051023

Beim Aufsteiger gefordert

FCK will Serie fortsetzen und Kontakt zur Spitze halten 

Wenn die Mannschaft des 1.FC Kaiserslautern am Sonntag in Osnabrück an der altehrwürdigen Bremer Brücke antritt, werden zwei Spieler, Durm und Aremu, die Reise aus gesundheitlichen Gründen nicht antreten können. Mitreisen werden aber, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, mindestens 1.500 Fans der Roten Teufel. Das Gastkontingent ist, wie schon gewohnt, ausverkauft.

Opoku sehr wahrscheinlich im Kader
Auch bedingt durch die Ausfälle, wird Aaron Opoku mehr in den Fokus rücken. Sollte er die restlichen Trainingseinheiten ohne Probleme absolvieren, wird er mit sehr großer Wahrscheinlichkeit im Kader für Osnabrück stehen. Dirk Schuster: "Wenn alles im grünen Bereich ist und er keine Beschwerden signalisiert, wird er ein Kandidat für den Kader in Osnabrück sein".

Keine Arroganzanfälle zu erwarten
Dirk Schuster erwartet von seiner Mannschaft eine seriöse Herangehensweise beim Spiel gegen den Tabellenletzten. Die Mannschaft habe mit Ausnahme des 0:7 bei Hannover 96 Spiele oftmals eng gestalten können und konnte zuletzt gegen den HSV ein Ausrufezeichen setzen. Auf mögliche "Arroganzanfälle" seiner Spieler nach der zwischenzeitlichen 2:0 Führung angesprochen, bestätigte der Übungsleiter, dass man darüber mit den Spielern gesprochen habe und sich dies nicht wiederholen werde. Er könne fünf Minuten vor Schluss bei einer 3:0 Führung mit solchen Szenen leben, nicht aber bei einem 2:0 nach zwanzig Minuten, wo noch nichts entschieden ist. Man müsse seriös arbeiten und sauber verteidigen.

Leistungsexplosion bei Ritter

Ritter sei ein technisch hervorragender Spieler, der seine Stärken natürlich auf der Achter - oder Zehnerposition habe. Er sei wohl eine Art schlampiges Genie, wobei er aber sehr laufstark sei, defensiv gut mitarbeite und so zu einem sehr wichtigen Spieler geworden sei.





Defensive Stabilität erreichen 

Bei Aremu etwas genauer hinschauen 

Nach der nun schon längeren Verletzungsproblematik sei man gestern etwas tiefer in die Diagnostik bei Afeez Aremu eingestiegen. Der Spieler hatte gestern das Training abgebrochen, es wurde eine Problematik am Oberschenkel festgestellt und der Spieler wurde sofort zum Doktor geschickt. Hier wurden noch verschiedene Tests gemacht.

Hexenkessel erwartet
Wir dürfen uns von der tabellarischen Situation nicht blenden lassen." Der Cheftrainer erwartet an der Bremer Brücke "ein dickes Brett" und einen heimischen "Hexenkessel", der es dem FCK natürlich schwer machen wird, auswärts zu bestehen. "Es muss uns Warnung genug sein, dass Osnabrück den HSV zu Hause mit 2:1 verdient geschlagen
Der Tabellenplatz täusche über das wahre Leistungsvermögen hinweg und man wisse schon, was einen in Osnabrück erwartet. Man werde von Beginn an auf Sendung sein müssen.

Schon drei Treffer aus der Distanz
Während es letzte Saison nur einen Treffer von außerhalb des Strafraumes gab, Hercher hatte in Hannover getroffen, ist man diese Saison bereits 3x aus der Distanz erfolgreich gewesen. Schuster: Man kann nur Treffer erzielen, wenn man auf das Tor schießt. Hierzu ermutige er die Spieler regelmäßig.

Tabelle spielt noch keine Rolle
Nach den wenigen Spieltagen habe die Tabelle, so Schuster, noch wenig Aussagekraft. "Wir fahren mit gewissem Respekt, aber auch mit jeder Menge Selbstvertrauen nach Osnabrück, da unsere Entwicklung im spielerischen Bereich erste Früchte trägt und wir auf dem richtigen Weg sind", beurteilt Dirk Schuster die Situation vor dem Auswärtsspiel beim langsam in die Spur kommenden Schlusslicht. 

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Mit breiter Brust gegen die Kogge

Raschl und Kraus legen vor 

Dirk Schuster hat nach dem 1:1 beim Karlsruher SC die Mannschaft auf keinerlei Positionen verändert. Für Offensivmann Ritter gibt es heute eine weitere Bewährungsprobe. Im Sturm bleibt es bei Tachie und Ache. Bedeutet, dass Publikumsliebling Boyd erstmal auf der Bank sitzt. Das gilt auch für Hanslik, Klement und Redondo.

Der 1. FC Kaiserslautern startet wie folgt: Krahl - Tomiak, Kraus, Elvedi - Puchacz, Raschl, Niehues, Zimmer - Ritter - Tachie, Ache.

Das 1:3 gegen die Fortuna aus Düsseldorf bewegt Alois Schmidt dazu, drei Änderungen vorzunehmen. Rossipal und Pröger bleiben draußen, für sie spielen Schumacher und Junior Brumado von Beginn an. Außerdem kommt Vasiliadis neu rein, Ingelsson muss auf der Bank Platz nehmen.

Dies ergibt folgende Startelf: Kolke - Rossbach, David, van der Werff - Schumacher, Dressel, Neidhart - Vasiliadis, Bachmann - Perea, Brumado.

Raschl und Kraus ohne Anlauf ins Glück
Die Gastgeber stehen hier von Beginn auf dem Gaspedal. So dauert es bis zur dritten Minute, bis der Betze erstmals bebt. Lautern geht in Führung. Puchacz läuft mit dem Ball einfach mal über die linke Seite, wird überhaupt nicht angegriffen. Er legt auf Tachie, der in die Mitte zieht, den Ball eigentlich vertändelt. Ritter stochert nach und so kommt er zu Raschl, der aus über 20 Metern zentraler Position trocken abzieht. Kolke sieht den Ball spät und guckt ihm nur hinterher, wie er unten rechts im Eck einschlägt.
Nach diesem perfekten Auftakt, in der 7.Minute, die Flanke auf Ache, der den Ball per Kopf nicht aufs Tor gedrückt bekommt. Neidhart unterläuft den Stürmer dabei auc noch, sodass Ache schmerzhaft auf seinem Rücken landet und erst einmal behandelt werden muss.

Der Flow geht weiter
Wenn es läuft, dann läuft es. Standards waren unter der Woche eine Thema und die Heimmannschaft zeigt, dass in diesem Bereich gut gearbeitet wurde. Ritter in der 17.Minute mit einem Freistoß aus 35 Metern, der sich gefährlich senkt. Kolke geht auf Nummer sicher und wehrt zu einer Ecke ab. Die Kugel wäre aber wohl eher am Tor vorbeigegangen. Die anschließende Ecke landet auf dem Kopf von Kraus, der sich im Drehen zum Tor hochschraubt und den Ball perfekt ins lange Eck drückt. Neidhart kann auf der Linie auch nichts mehr dagegen ausrichten. 2:0 für die Gastgeber.

Bescheidener Nachmittag für Schwartz
Die 21.Minute läuft und jetzt ist es Ache mit einer Doppelchance, doch Kolke ist schnell unten, pariert zuerst einen Kopfball, der links an den Pfosten geht. Den Nachschuss hält er schließlich im Hinausstürzen mit dem Fuß. Das Abwehrverhalten der Gäste ist für Alois Schwartz nicht zufriedenstellend. Sowohl David als auch Rossbach können Tachie nicht daran hindern, eine langen Ball per Brust anzunehmen, aufzudrehen und abzuschließen. Das geht alles viel zu einfach.

Rostock meldet sich zurück 
Der FCK ist zwar in einem Lauf, vernachlässigt aber die Defensive. Der Anschlusstreffer für die Gäste fällt zwar aus dem Nichts,doch der Treffer geht auch etwas auf die Lauterer Kappe. Denn die Hausherren kriegen den Ball nicht souverän aus der eigenen Hälfte geklärt. Dressel schlägt eine hohe Flake in den Strafraum. Dort kämpfen Perea und David um die Positionen. Perea gewinnt das Kopfballduell, Schumacher legt etwas unfreiwillig zurück zu Junior, der aus elf Metern freistehend das erste Tor für seinen neuen Verein besorgt und unten rechts im Eck trifft. Die Kogge ist nach einer halben Stunde wieder im Spiel. 

Der FCK scheint nicht sehr beeindruckt zu sein, legt mit einer dicken Möglichkeit nach. Man will hier  wieder auf einen Zwei-Tore-Vorsprung  stellen, doch Tachie scheitert am stark parierenden Kolke. Und schon wieder hat Ache die Chance, einzuschieben, doch sein Nachschuss wird von van der Werff auf der Linie blockiert. Der Torjäger hat heute noch gar kein Glück gepachtet.

Die Nachspielzeit beträgt hier zwei Minuten. Jetzt sorgt der FCK auch in der Defensive für Ordnung. Es geht also mit einer knappen Führung in die Kabinen. 



Ragnar Ache trifft weiter 

Schwartz erstmals geschlagen 

Vor 40.450 Zuschauern gleich der erste Wechsel bei den Gastgebern  Zum Wiederanpfiff steht Kevin Prince Redondo für den Torschützen Tobias Raschl auf dem Platz.
In der 50.Minute läuft Ache mit Ball David davon, der überhaupt nicht hinterherkommt. Sein flacher Pass in die Mitte zu Tachie wird jedoch von Roßbach geblockt. Ache stochert nach und schießt über das Tor. Beim nächsten Gegenangriff auf der anderen Seite muss Krahl viel riskieren um einen langen Ball abzublocken. Dabei stößt er mit Tomiak zusammen, dem erstmal die Luft wegbleibt. Kurze Zeit später, nachdem Lautern den Ball klären konnte, kann der Abwehrmann weitermachen.
Dreifachwechsel bei Hansa: Alois Schwartz ersetzt in der 64.Minute Dressel, Bachmann und Roßbach durch Ingelsson, Singh und Rossipal.
 
Rostock mit mehr Druck
Das war in der 67.Minute die dicke Chance für Rostock. Nach einer Flanke kommt Perea zum Abschluss, der den Kopfball aus zwei Metern aber nur auf Krahl drückt. Der Keeper kann nicht anders, als den Ball mit dem Körper zu parieren, von wo aus der Ball an die Latte und ins Toraus springt. Zeit für den FCK hier mehr Initiative zu ergreifen.
Doppelwechsel bei den Pfälzern:
Für Tachie und Niehues kommen Soldo und Hanslik (79.).  Pröger und Kinsombi kommen in der 82.Minute für Schumacher und Neidhart. Mehr Optionen für die Offensive hat Alois Schwartz dann nicht mehr. Die nächste Aktion aber für die Hausherren: Eine Puchacz-Ecke sorgt für großes Chaos im Gästestrafraum. Erst ist es Ache, dann Zimmer, doch beide kriegen das Ding nicht über die Linie.

Ache macht den Deckel drauf 
Rostock wechselt, Lautern trifft. Es ist Ache, der nun sein Tor hat. Ritter mit einem Freistoß aus dem Halbfeld, den Ache auf Redondo am zweiten Pfosten verlängert. Dessen Schuss lenkt Rossipal an den Pfosten. Darauf spielt er die Kugel in die Mitte zu Ache, der ihn aus fünf Metern über die Linie drückt. Gespielt sind hier 83 Minuten. 
Jetzt darf auch der Torschütze vom Platz. Zwei Minuten nach dessen Treffer kommt Boyd für Ache. 
Hier werden nun sechs Minuten Nachspielzeit angezeigt. Ob Rostock hier noch einmal antworten kann, darf doch bezweifelt werden. Der FCK hat sich gut sortiert, scheint hier 3 Punkte auf dem Konto verbuchen zu können. 
Jetzt bekommt auch Zuck noch etwas Spielzeit, ersetzt Puchacz (90.+4).

Der 1. FC Kaiserslautern belohnt sich für den hohen Aufwand, den die Mannschaft heute von Minute eins an betrieben hat. Wieder einmal hat die Offensive bewiesen, was in ihr steckt. Ache, Tachie und Marlon Ritter verdienen sich heute Bestnoten. Zwar hätten die Fans eine frühere Vorentscheidung wohl wünschenswert gefunden, aber am Ende wurde der Dreier unter Dach und Fach gebracht. Bei Hansa Rostock muss man sich fragen, warum man die ersten 20 Minuten so dermaßen verschlafen konnte, dass Lautern schon zwei Tore erzielen durfte. 

Mit diesem Sieg konnte Dirk Schuster auch zum ersten Mal als Trainer des FCK seinen Kollegen Alois Schwartz (2U-1N) bezwingen. 

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Der FCK will im Flow bleiben 

Hansa Rostock bleibt der unangenehme Gegner 

Der 1.FC Kaiserslautern wird am Sonntag,
13:30 Uhr, auch gegen Hansa mit einem gut gefüllten Stadion auflaufen. Bisher wurden 38.877 Tickets verkauft, davon 1.700 Karten nach Rostock.

Personell sieht es so aus, dass Aremu weiter fehlen wird und ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Opoku steht. Kapitän Zimmer wird, nach seiner Verletzung in Karlsruhe, definitiv zur Verfügung stehen.

Krahl bleibt im Tor
Kein Geheimnis macht Dirk Schuster aus der Torwartfrage. Für ihn und sein Trainerteam gebe es eine klare Tendenz zu Julian Krahl. Der Spieler habe es gut gemacht und es gibt keinen großen Anlass zu wechseln.

Am Defensivverhalten gearbeitet
Man habe diese Woche intensiv am Defensivverhalten gearbeitet, aber das Übel sei nicht das reine Verteidigen in der Box gewesen, sondern vielleicht nicht konsequent genug in die Zweikämpfe gegangen sei. Oftmals hätte der Gegner nur Begleitschutz gehabt.

Rostock brutal effektiv
Die Qualität des Gegners sei zwar zweifellos vorhanden und habe mit zwei Siegen einen guten Start gehabt. Hier seien viele Spieler im Kader, die über jahrelange Erfahrung in der 2.Liga verfügen. Mit Perea, Pröger und Ingelsson gebe es offensiv sehr viel Qualität,. Auch defensiv stünden mit van den Werff, Roßbach und David richtige "Hausnummern" dieser Liga auf dem Platz. Diese Qualität solle seiner Mannschaft eine Warnung sein. Dennoch werde seine Mannschaft alles geben, nun auch gegen diesen Gegner erstmals drei Punkte einzufahren. "Wir sind seit fünf Pflichtspielen ungeschlagen, haben vier davon gewonnen, können mit breiter Brust auftreten - aber ohne den Hasardeur zu spielen. Wenn wir 100 Prozent an die Leistungsgrenze gehen, können wir auch Rostock schlagen", so Schuster. 






Viele Gespräche mit den Rervisten

Neuzugänge haben Qualität des Kaders deutlich verbessert 

Alois Schwartz mit gutem Netzwerk 

Der Trainer des kommenden Gegners wisse mit Sicherheit nahezu alles über den FCK, sei auch rund um den Verein noch bestens vernetzt. Von daher werde es eine große Herausforderung gegen diesen Gegner. Man sei aber selbst nach fünf Spielen ohne Niederlage mit breiter Brust unterwegs.
 
Breiter aufgestellt 
Auf die Konkurrenz im Kader angesprochen, erwähnte der Trainer die Situation, dass man sich natürlich mit den Transfers von Ache, Tachie, Puchacz, Elvedi oder Aremu deutlich breiter aufgstellt habe.Als gefühlten Neuzugang bezeichnete Schuster Julian Krahl, der ja eigentlich neu in der Stammformation sei. 

 bezeichnete Schuster Julian Krahl, der ja eigentlich neu in der Stammformation sei.

 Bisherige Stammkräfte auf der Bank
Am ehesten erkenne man die Situation daran, dass zum Beispiel ein Zuck gefühlt besser trainiere als zuvor, aber sich aktuell dennoch hinter Puchacz anstehen müsse. Andere Spieler, wie zum Beispiel Tomiak, haben sich deutlich verbessert,  um ihren Platz zu verteidigen.

Boyd mit der Rolle als Reservist
Auch auf der Position im Sturmzentrum habe man nun mit Ache und Boyd zwei Hockaräter. So sei Boyd in Karlsruhe auch in der 80.Minute gekommen, als bei Ache der Schlauch geplatzt sei. Wichtig sei es für Terrence Boyd in dieser Situation nicht zu verkrampfen. Mittlerweile gehe es auch im Training knallhart um Kaderplätze.

Heiter bis wolkig 
Zu der Möglichkeit beide Stürmer gleichzeitig zusammen auf dem Platz zu sehen, wollte sich Dirk Schuster nicht äußern. Hier müssten beide Spieler auch in der Lage sein, komplett über 90min zu gehen. 
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Never change a winning team

Ache mit der frühen Führung im Wildpark 

Christian Eichner stellt nach der 1:3-Niederlage in Düsseldorf einmal um: Stindl ist nach seiner Hand-OP noch nicht einsatzfähig, an seiner Stelle startet Matanovic.

Zu den Aufstellungen - der KSC wird im 4-1-3-2 auflaufen: Drewes - Jung, Bormuth, Franke, Heise - Gondorf - Nebel, Jensen, Wanitzek - Scheusener, Matanovic.

Die FCK wechselt im Vergleich zum 3:1 gegen Nürnberg an seiner Startelf nichts. 

Dirk Schuster schickt sein Team im 3-4-1-2 aufs Feld: Krahl - Elvedi, Kraus, Tomiak - Zimmer, Raschl, Niehues, Puchacz - Ritter - Ache, Tachie

Ache schockt Baden
Hier sind fünf Minuten geführt und die Roten Teufel führen. Tachie setzt sich im Mittelfeld stark durch und legt nach rechts raus. Zimmer nimmt den Ball die Linie entlang mit und flankt halbhoch an den Fünfer. Dort kommt Ache vor Bormuth an den Ball und lenkt ihn ins lange Eck - Drewes kann nur hinterherblicken.

Der Gastgeber versucht zu antworten, Matanovic setzt sich in der 8.Minute links im Strafraum gegen zwei Gegner durch, sein Flachschuss hat aber dann zu wenig Wucht. Er rollt rechts am Tor vorbei, Krahl weiß, dass er nicht eingreifen Muss. KSC-Trainer Christian Eichner blickt sehr nachdenklich drein. Sein Team war rechgt gut in die Partie gestartet, vor allem die Ballsicherheit war von Anfang an da. Aber nun scheinen die Karlsruher den Faden etwas verloren zu haben.
In der 12.Minute zieht Heise zwar aus 25m ab, kein Problem für den sicheren Krahl im Lautrer Kasten. Im direkten Gegenzug setzt sich Tachie auf links gut durch und steckt im richtigen Moment für Ache durch. Dessen Ballmitnahme ist nicht perfekt und er kommt aus sehr spitzem Winkel zum Abschluss, den Drewes mit dem Bein abwehrt. Nächste Aktion, drei Minuten später:
Ritter flankt auf Ache, der sein Luftduell gegen Bormuth gewinnt. Der Kopfball ist aber nicht platziert genug und Drewes hat das Leder sicher.
Glück für den KSC

Ache legt in der 34.Minute stark per Kopf für Ritter auf, der aus 15 Metern direkt volley abzieht - an den Außenposten! Das war knapp, der Sportclub bleibt hier im Spiel. Ein 2:0 für Kaiserslautern wäre ein dickes Brett für die Gastgeber. 


Die Fans erleben hier ein intensives Spiel, bekommen noch drei Minuten Nachspielzeit zu sehen. Hier bekommt Niehues noch einmal die Chance aus 17m, verfehlt das Tor von Drewes aber recht deutlich.

Elfmeter in der Nachspielzeit 

Im Strafraum hüpft der Ball nach einer Flanke auf, Schleusener und Kraus gehen beide mit dem Fuß hin. Schleusener trifft das Leder, Kraus trifft Schleusener - und Aytekin zeigt auf den Punkt. Die Entscheidung wird überprüft und bestätigt. 

Wanitzek haut den Ball links ins Eck. Krahl ist zwar dorthin unterwegs, aber die Kugel ist so gut platziert, dass er keine Abwehrmöglichkeit hat.

Hier ist in einer sehr unterhaltsamen Partie Halbzeit. 

Keine Treffer in der zweiten Hälfte 

Partie verflacht und endet mit einem 1:1 Unentschieden

 Beide Teams kommen hier vor 33.000 Zuschauern unverändert aus der Kabine. Es dauert dann bis zur 53.Minute bis es für das Karlsruher Tor gefährlich wird. Ache wird ca. 5m vor dem Strafraum gefoult, den fälligen Freistoß setzt Raschl knapp über das Gehäuse.

 

Zeit für Wechsel

Bei den Gästen der erste Wechsel, gleich doppelt: In der 61.Minute gehen Ritter und Tachie vom Platz, werden ersetzt von Opoku und Hanslik. 

In der 68.Minute gleich drei Wechsel beim KSC: Neu im Spiel sind Zivzivadze, Burnic und Brosinski für Matanovic, Jensen und Wanitzek. 

Die Zuschauer sehen hierin der Zeiten Hälfte weiterhin eine sehr zähe Begegnung. Die erste Chance aus dem Spiel heraus dann auch erst in der 73.Minute für die Gäste. 

Druckphase für Kaiserslautern 

Opoku wird links von Ache geschickt, er dringt in den Strafraum ein und schießt flach mit links - genau auf Drewes. Auch die nächste Aktion geht auf das Pfälzer Konto. Obwohl der hier etwas aktiver geworden ist, öffnen sich auch Räume für Lautrer Konter. Opoku läuft von links nach innen, hat zwei Anspielstationen, entscheidet sich aber für den Schuss - Bormuth blockt. In der 77.Minute ein wuchtiger Distanzschuss von Niehues, der Drewes zu ein starken Parade zwingt. Das war die beste Gelegenheit im zweiten Abschnitt. 

Karlsruhe mit Reaktion 

Jetzt, nur eine Minute später, die Großchance für den KSC! Bei einer Hereingabe von links schlägt Zivzivadze am Ball vorbei. Der Ball rutscht zu Nebel durch, der ihn am herauseilenden Krahl vorbeilegt - Kraus rettet auf der Linie. Die Antwort der Hausherren folgt unmittelbar. Gondorfs erster Schuss wird noch geblockt, er bekommt den Ball aber zurück und nimmt ihn volley mit links. Die Kugel scheint in Richtung Kreuzeck zu fliegen, zischt aber knapp rechts am Tor vorbei. 

Nächster Gästewechsel in der 81.Minute: Boyd kommt für Ache, eine Minute später ersetzt Soldo dann auch noch Zimmer. 

In der 86.Minute ein frecher Versuch von Heise. Der Defensivspieler denkt sich bei einem Freistoß aus 35 Metern: "Den probiere ich mal direkt" - und schießt die Kugel unten in die Mauer.

Hier gibt es sechs Minuten obendrauf ohne nennenswerte Szenen vor den Toren. 
Das Derby endet, nach einer schwächeren zweiten Halbzeit, mit einem insgesamt leistungsgerechten Unentschieden. Auf beiden Seiten schien die Angst vor der Niederlage letzlich größer zu sein als die Lust auf den Sieg. Für den FCK ist das wohl nachvollziehbar, ein 1:1 in Karlsruhe ist ein gutes Ergebnis. Vom KSC hätte man aber eigentlich erwartet, dass er versucht, die drei Punkte einzufahren. 

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Lange Pause gut genutzt 

Mannschaft fiebert auf das Derby hin

Der FCK wird, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, beim Derby in Karlsruhe von offiziell 3.034 Anhängern unterstützt.
Personal bleibt die Lage entspannt, lediglich Durm und Aremu werden nicht zur Verfügung stehen. Für Erik Durm, der nach seiner Hüft-/Leistenblessur in dieser Woche erstmals wieder auf dem Trainingsplatz stand, kommt ein Einsatz noch zu früh. Afeez Aremu hatte sich beim Abschiedsspiel für Mike Wunderlich eine Prellung zugezogen, musste ausgewechselt werden.

Torhüterposition offen
Im Tor muss das Trainerteam entscheiden, ob erneut Julian Krahl den Vorzug vor Andreas Luthe erhalten wird. Hier wurde auch eine Entscheidung getroffen, diese aber den Spielern und deshalb auch der Öffentlichkeit noch nicht mitgeteilt. Vieles spricht für den 23-jährigen Krahl, der auch beim jüngsten 3:1-Sieg gegen Nürnberg überzeugte.

Rückstände aufgearbeitet
Beide Stürmer, sowohl Ragnar Ache, als auch Terrence Boyd konnten ihre körperliche Verfassung deutlich verbessern. Während Ache nur knapp zwei Wochen in der Vorbereitung hatte, war Boyd durch Verletzung ausgefallen. Beide konnten nun ihre jeweiigen Rückstände aufarbeiten, haben dies diszipliniert getan und die prozentuale Wahrscheinlichkeit eines gemeinsamen Einsatzes ist deutlich höher geworden.

Karlsruher Bollwerk knacken 
Hauptaufgabe am Samstag wird es sein, die zu erwartende Viererkette der Badener mit Bormuth, Jung, Franke und Heise zu knacken. Hier gelte es, den KSC vor Aufgaben zu stellen. Ebenfalls müsse man auch auf eventuelle "Dreckspatzigkeiten" im taktischen Bereich rechnen, da der Gegner regelmäßig auch während des Spiels die Taktik anpasse. Hier habe man mit Wanitzek, Jensen, Gondorf und einem Schleusener in guter Verfassung sehr gutes Personal. Man werde abwarten müssen ob hier eventuell Matanović oder Zivzivadze die Offensive unterstützen werden. 


Hitziger Südwest-Gipfel 

Heißer Tanz im ausverkauften Wildpark erwartet 

Für den Lautrer Übungsleiter ist das Spiel gegen seinen Ex-Verein das Derby der Saison. Nicht nur seine Vergangenheit, sondern auch der Umstand, dass er noch seinen Wohnsitz in Karlsruhe habe, mache dieses Spiel speziell.

Gute Leistung des Vorjahres belohnen 

Die Mannschaft ist, so Dirk Schuster, voller Vorfreude auf dieses Derby und wolle hier, nach vier Pflichtspielerfolgen in Serie, sowohl mit breiter Brust auftreten, aber werde auch den nötigen Respekt vor dem Gegner haben. 

Kein Favorit im Derby
Eine mögliche Favoritenrolle sehe er nicht, so Schuster. Karlsruhe habe sich vor der Saison selbst mit einer gestandenen Mannschaft und ambitionierten Zielen zu Wort gemeldet, sein Team sei aber, nach zuletzt drei Ligaerfolgen, in der Lage dem KSC wehzutun.

Hercher sicher im Kader
Nach den zurückliegenden Trainingseinheiten habe auch Philipp Hercher verstärkt auf sich aufmerksam gemacht und werde mit Sicherheit im Kader stehen.

DFB hat Schusters Nummer nicht
Auf die Diskussion um die Nachfolge von Hansi Flick angesprochen, einen möglichen Anruf bei ihm angesprochen, meinte ein sichtlich gut gelaunter Dirk Schuster, der DFB habe wohl seine Nummer nicht.
Ernsthaft allerdings die Aussage, dass er sich mit dem FCK Ziele gesetzt habe und mit allem Herzblut an dieser Aufgabe arbeite.

Wunschlösung Lothar Matthäus
Für ihn sei der Rekordnationalspieler eine Wunschlösung für den Posten des Bundestrainers. Er habe Matthäus noch als Spieler kennengelernt und dieser habe Standing und Kompetenz, welche ihn mit Sicherheit befähigen würde, diese Position auszufüllen. 

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Mannschaft und Staff

FCK kommt auf den Bad Dürkheimer Wurstmarkt

Der Bad Dürkheimer Wurstmarkt findet bereits seit über 600 Jahren statt – und in diesem Jahr ist auch der 1. FC Kaiserslautern wieder mit dabei! Die Roten Teufel schauen am Dienstag, 12. September 2023, zur Autogrammstunde vorbei. Der Wurstmarkt in Bad Dürkheim ist das größte Weinfest der Welt und auch in Rheinland-Pfalz eines der beliebtesten Volksfeste. Traditionell findet der „Derkemer Worschtmarkt“ wieder am zweiten und dritten September-Wochenende statt.

Der 1. FC Kaiserslautern reist mit der kompletten Mannschaft und dem Trainer- und Betreuerteam in die Vorderpfalz und steht den Wurstmarktbesuchern für eine große Autogrammstunde am 12. September 2023 zur Verfügung. Die Betze-Buben sind ab 15 Uhr im Festzelt Hamel zu finden, um dort für rund zwei Stunden fleißig Autogramme zu schreiben.

Quelle: Pressemitteilung Verein vom 06.09.2023


„9/11 Stair Climb“

Erinnerung im Fritz-Walter-Stadion

In Erinnerung und zu Ehren der am 11. September 2001 verstorbenen Feuerwehrleute des Fire Department New York veranstalten Einheiten der US-Luftwaffe vom Flugplatz Ramstein gemeinsam mit Einheiten des US-Heeres aus der Kaserne Sembach in Zusammenarbeit mit dem 1. FC Kaiserslautern einen „9/11 Stair Climb“ im Fritz-Walter-Stadion. 


Am 11. September 2001 starben beim Anschlag auf die Zwillingstürme des World Trade Center in New York City 343 Feuerwehrleute bei dem Versuch, Menschenleben zu retten. Der komplette Treppenaufstieg dauerte für die damaligen Einsatzkräfte rund zwei Stunden und verlangte den Feuerwehrmännern und Feuerwehrfrauen alles ab. Dabei schleppten sie Material wie Äxte und Schläuche und trugen zudem Atemschutzmasken. Zum Andenken an die verstorbenen Kollegen werden amerikanische und deutsche Feuerwehleute auf den Tag genau 22 Jahre später auf der Osttribüne des Fritz-Walter-Stadions auf dem Betzenberg einen 68stufigen Treppenpfad 30-mal nach oben laufen, um so die 2071 Stufen des 110stöckigen World Trade Center zu erreichen und um die Strecke, die es in den eingestürzten Zwillingstürme zu erklimmen galt, nachzufühlen. 


Los geht der „9/11 Stair Climb“ am 11. September 2023 um 13 Uhr im Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern. Diese Veranstaltung ist nicht öffentlich.


Quelle: Pressemitteilung Verein vom 05.09.2023

Tachie mit dem Turöffner

Furiose erste Halbzeit in Kaiserslautern 

Beide Teams haben zuletzt drei Pflichtspiele in Serie gewonnen. Das Stadion ist voll und die Atmosphäre wird hitzig sein.

Weiter mit Krahl
Schuster wechselt auf nur einer Position: Tachie kommt rein für Redondo. Ansonsten stehen exakt dieselben Spieler auf dem Feld, die vergangene Woche gegen Paderborn 2:1 gewonnen haben. Auch Julian Krahl bleibt im Tor. Der FCK  startet wie folgt: Krahl - Tomiak, Kraus, Elvedi - Puchacz, Raschl, Niehues, Zimmer - Tachie, Ache, Ritter. 

 
Fiél muss zwangsläufig wechseln, nachdem Güerleyen am vergangenen Spieltag die Rote Karte gesehen hat. Er wird in der Abwehr durch Hübner ersetzt. Uzun bleibt ebenfalls auf der Bank. auf der Bank, Schleimer ersetzt ihn zu Beginn. Handwerker, der Siegtorschütze gegen Wiesbaden, sitzt erstmal nur auf der Bank.Nürnberg geht mit dieser Startelf ins Spiel: Mathenia - Brown, Horn, Hübner, Gyamerah - Duman, Loune, Schleimer - Okunuki, Hayashi, Goller.

Die ersten Minuten sind gespielt und beide Mannschaften wollen sich erst mal vorsichtig abtasten.  Die Fans geben aber schon von Beginn an Vollgas. Nürnberg kommt hier immer besser ins Spiel, in der Konsequenz wird es dann auch in der 12.Minute vor dem Pfälzer Tor gefährlich. Duman bedient Goller in den Lauf, der nutzt seine enorme Geschwindigkeit und läuft der Abwehr davon! Er steht frei vor Krahl, der Abschluss ist zwar hart aber unplatziert. Krahl reißt die Faust hoch und kann parieren!

Tachie ins Nürnberger Herz
Bevor die Gäste hier das Spiel in den Griff bekommen, ist es der Neuzugang Richmond Tachie der hier trifft. Mitten in die Drangphase der Gäste. In der 19.Minute die kalte Dusche für Nürnberg. Die Gastgeber kommen über eine Ecke von der linken Seite in den Strafraum. Nürnberg kann im Kollektiv den Ball aus der Gefahrenzone bannen. Okunuki köpft dann aber ausgerechnet in die Mitte zentral vor den Strafraum. Tachie zimmert die Vorlage volley auf die Kiste, Mathenia ist hier komplett ohne Chance.

Puchacz mit dem Hammer
Der FCK bleibt weiter on fire. Ritter kommt über den rechten Flügel durch. Der Pass in die Mitte findet keinen Abnehmer, rutscht durch bis 20 Meter vor das Tor, wo Puchacz einläuft. Mit voller Wucht schweißt die Union-Leihgabe das Ding flach in die rechte Ecke! Kurz vor dem Tor wird der Ball noch von einem Verteidiger abgefälscht und schlägt rechts ein. Gespielt sind hier 26 Minuten.

Ache mit viertem Saisontreffer
Bei soviel Aktion will auch Ache mit dabei sein. Keine fünf Minuten nach dem 2:0 kommt es jetzt aber richtig dick für den Club. Puchacz kommt über die linke Seite in den Strafraum, bringt dann eine perfekte Hereingabe an den langen rechten Pfosten. Ache steigt hoch und nickt aus fünf Metern unwiderstehlich zum 3:0 ein. Dieses Kopfballspiel ist für diese Liga ein absolutes Alleinstellungsmerkmal.

Schleimer mit fulminantem Abschluss
Das Spiel ist hier noch lange nicht durch. In der 36.Minute kommt ein Abpraller in zentraler Position zu Lukas Schleimer, der fackelt nicht lange und hämmert die Kugel oben rechts ins Gehäuse von Krahl. Null Abwehrchance und das Spiel lebt. 

Hier entwickelt sich mit jeder Minute mehr ein offener Schlagabtausch. Es werden zwei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Vor den Toren passiert nichts mehr und es ist Halbzeit. 

Club mit guter Moral 

Am Ende zählen die Treffer und Lautern siegt 3:1

Hier geht es vor 43.677 Zuschauern weiter in den zweiten Spielabschnitt. Dirk Schuster will hier offensichtlich für etwas mehr Schwung, bzw. Entlastung, sorgen, bringt Aaron Opoku für Tobias Raschl.

Wechselzeiten
Hayashi und Goller gehen bei Nürnberg in der 55.Minute vom Platz, es kommen Daferner und Hungbo. Da Goller schon verwarnt war, ein logischer Wechsel.

Pfosten rettet für Mathenia
Ache ist auf dem rechten Flügel durch, geht in den Strafraum und steht frei vor Mathenia! Der Stürmer knallt die Kugel, unerreichbar für  Mathenia, an den linken Pfosten und von dort wieder raus!  Bei Kaiserslautern kommen jetzt Neuzugang Aremu und Redondo für Tachie und Niehues.
Bei Nürnberg ersetzt Uzun jetzt Duman (61.).
Kaiserslautern das hier mit der Führung im Rücken richtig clever aus. Die Hausherren stehen tief und machen die Räume dicht, warten aber auf den Fehler und mögliche schnelle Konter. Nürnberg muss zwangsläufig bald hier die Räume öffnen.
Für Schleimer kommt nun Handwerker bei Nürnberg ins Spiel.

Okunuki zum Anschluß?
Hier hätte es in der 70.Minute für den FCK noch einmal kompliziert werden können. Da aber der VAR den Treffer von Okunuki wegen einer Abseitsstellung kassiert, bleibt es hier beim 2 Tore Vorsprung. Hungbo hatte rechts im Strafraum Daferner bedient, der sofort die flache Hereingabe in die Mitte bringt! Okunuki läuft ein und schiebt im Fünfmeterraum flach ein. Zu einfach! Der Jubel ist groß, Nürnberg gerät in Aufbruchstimmung. Der Treffer zählt aber nicht, es bleibt beim 3:1. Mittlerweile ist auch Terrence Boyd für Ragnar Ache im Spiel.
Eine Viertelstunde vor Ende der regulären Spielzeit tankt sich jetzt Ritter nochmal in den Strafraum durch, geht an einem Gegenspieler vorbei und steht frei vor Mathenia. Der Keeper macht sich aber breit und kann mit der Brust parieren.
Nächster Wechsel bei den Gastgebern. Für Marlon Ritter ist nun Daniel Hanslik im Spiel (81.).

Nächster Abseitstreffer der Gäste
In der 82.Minute kommt Nürnberg  nochmal nach vorne! Loune steckt die Kugel durch auf Dafener. Der scheitert mit seinem Versuch an Krahl, dann springt der Ball doch irgendwie wieder an Daferner und von da ins Tor! Aber jetzt hat der Schiedsrichter sofort den Arm oben und entscheidet richtigerweise auf Abseits.

Das Unheil nimmt seinen Lauf 
Nürnberg verliert hier seinen Keeper Mathenia in der 88.Minute mit roter Karte. Mathenia lässt einen Rückpass vor dem Strafraum unter der Sohle durchrutschen. Boyd übernimmt den Ball und Mathenia zieht ihn zu Boden! Das ist die klare Rote Karte und komplett unnötig. Dazu wurde schon fünf Mal gewechselt, es muss also ein Feldspieler ins Tor. Handwerker übernimmt für Mathenia. Das sollte jetzt für den dritten Dreier in Folge für Kaiserslautern reichen. 
Hier werden sieben Minuten Nachspielzeit angezeigt. Kaiserslautern spielt es hier souverän runter und die Partie ist abgepfiffen. 

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Dritter Keeper verpflichtet 

Torhüter Niklas Heeger wird ein Roter Teufel

Niklas Heeger vervollständigt das Torwartteam der Roten Teufel. 

Der 23-Jährige stand zuletzt beim Regionalligisten Eintracht Trier unter Vertrag. Der gebürtige Baden-Badener spielte in der Jugend beim Karlsruher SC, zu dem er nach Zwischenstationen in den U19-Mannschaften von Waldhof Mannheim und dem SV Sandhausen sowie der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart im Sommer 2021 zurückkehrte. In der darauffolgenden Spielzeit stand er für den KSC in der 2. Bundeliga zwischen den Pfosten. In der vergangenen Saison lief er in der Hinrunde für den Drittligisten Dynamo Dresden auf, ehe er die Rückrunde beim Regionalligisten Eintracht Trier das Tor hütete. 

„Wir freuen uns, dass Niklas unser Torwartteam ergänzt. Er wird seine Entwicklung mit uns weiter vorantreiben und Spielpraxis bei unserer U21 erhalten“, begrüßt FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen den Neuzugang am Betze.

Quelle: Pressemitteilung Verein vom 01.09.2023

Auch Tradition braucht Punkte

Nürnberg und der FCK in der Erfolgsspur zurück 

Nach jeweils durchwachsenen Saisonstarts, konnten sowohl der FCK, als auch der kommende Gegner, der 1.FC Nürnberg, die beiden letzten Spiele gewinnen. Diese "Serie" wollen beide Vereine im Topspiel am Samstagabend ausbauen.

Hierzu hat der FCK, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, bereits 42.150 Tickets, davon knapp 4.000 Karten nach Nürnberg, verkauft.

Personell kann Trainer Dirk Schuster fast auf den kompletten Kader zurückgreifen. Weiter fehlen wird lediglich Erik Durm. Auch der zuletzt rotgesperrte Andreas Luthe steht wieder zur Verfügung. Neuzugang Afeez Aremu wird voraussichtlich erstmals im Kader der Roten Teufel stehen.

Keine Entscheidung in der Torwartfrage
Im Tor werden am Samstag entweder Krahl oder Luthe stehen. Hierzu werde man noch einmal in Klausur mit Torwarttrainer Andi Clauß gehen. Dies sei eine brutal schwierige Entscheidung, die noch nicht gefällt sei. Schuster: "Es war eine sehr gute Trainingswoche, in der die Spieler volles Rohr gegeben haben und wir fast alle Inhalte sehr gut umsetzen konnten. Dementsprechend werden schwere Entscheidungen für uns als Trainerteam anstehen. Drei Spielern werden wir sogar mitteilen müssen, dass sie nicht im Kader stehen werden. Jeder hat irgendwo den Finger gestreckt, dass er in der ersten Elf stehen möchte und jeder Einzelne hätte auch die Berechtigung, das zu tun. Genau diesen Konkurrenzkampf wollten wir erreichen",

Klement spielt weiter eine Rolle 
Dirk Schuster erklärte, Klement habe, aus welchen Gründen auch immer,  nicht immer zu 100% sein Leistungspotenzial abgerufen. Diese Woche habe Klement jedoch stark trainiert und gezeigt, dass er in den Kader dränge. Er habe seine Chance in den Kader zu rutschen und so auch auf Einsatzminuten. 





Harte Entscheidungen 

Bilanz war bisher okay, Note eine 2-

Siege geben Selbstvertrauen

Drei Siege in Folge, mit zwei Punktspielen, bringen Selbstvertrauen und setzen positive Energie in der Mannschaft frei. Man habe drei Spiele positiv gestaltet, seriös abgearbeitet, aber auch zuvor gegen St. Pauli oder Schalke anständig gespielt.
Es habe immer Momente gegeben, wie auch gegen Elversberg, wo es wackelige Aktionen gab. Man habe, mit Ausnahme der ersten zwanzig Minuten gegen Paderborn gut gearbeitet und wolle in diesem Flow bleiben.

Spielstarker Club
Nürnberg sei eine sehr unberechenbare Mannschaft, verfüge über starke individuelle Klasse. Neben Uzum habe man aber auch mit Duman einen weiteren technisch starken Spieler. Zudem sei Okunuki und Hayashi in der Sturmspitze immer in der Lage für Furore zu sorgen. Darauf müsse man Antworten finden.

Transfers sind unwahrscheinlich
Es hat keiner Spieler gestreikt und kein Spieler favorisiert einen Wechsel. So die launige Zusammenfassung von Dirk Schuster zu Nachfragen bezüglich möglicher Personalentscheidungen. Es waren alle Spieler mit Feuereifer auf dem Platz. Er gehe nicht davon aus, dass sich hier noch Transfers ergeben werden.

Es geht nicht um freie Tage
Man wolle mit einem positiven Eindruck in die vierzehntägige Pause gehen, werde aber daran arbeiten, möglichst Defizite zu beseitigen und die Entwicklung weiter voranzutreiben. Man habe auch länger angeschlagene Spieler, deren Fitness man nun vorantreiben könne. 

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Mehr Alternativen in Paderborn 

Erster Druck ist Erleichterung gewichen 

Der FCK kann sich auch in Paderborn der Unterstützung seiner Fans gewiss sein. So werden 2.320 Fans aus der Pfalz die Mannschaft nach Nordrhein-Westfalen begleiten. Das komplette Auswärtskontingent ist somit komplett vergriffen. Personell hat sich, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, die Lage deutlich entspannt. Es fehlt, noch ein Spiel gesperrt, Torhüter Andi Luthe und verletzt muss man auf Eric Durm, der aufgrund einer Problematik im Bereich Hüfte / Leiste ausfällt, verzichten. Ansonsten steht der komplette Kader zur Verfügung.


Videoanalyse recht ausgiebig
Nach diversen Schwächen in der Defensive stand diese Woche Videoanalyse an. Hier sei ein Hauptproblem gewesen, dass man bei Elversberg auf eine gewachsene Mannschaft getroffen sei, mit eingespielten Abläufen und Automatismen. "Wir waren gegen Elversberg nicht die ruhigste Mannschaft auf dem Platz und hatten einen gewissen Druck. In der Analyse haben wir die Spieler auf ein paar Problematiken deutlich hingewiesen, um zukünftig weniger gegnerische Möglichkeiten zuzulassen. Dementsprechend haben wir diese Woche viel am Defensivverhalten und der Kompaktheit gearbeitet",  Problematik sei gewesen, dass man speziell in der ersten Halbzeit die tiefen Läufe auf die Viererkette nicht immer mitgegangen sei und so in Unterzahl-Situationen geraten sei.  Insgesamt habe man eine sehr gute Trainingswoche gehabt, habe intensiv am Zweikampfverhalten und schnellen Umschaltspiel gearbeitet. 

Afeez Aremu kann Leader werden 

Aremu habe  erst gestern die Mannschaft begrüßt und wird heute erstmals am Training teilnehmen.  Durch seine Art und Weise wie er Fußball spiele, könne er zum aggressiven Leader auf der Sechser-Position werden.
Ob dies schon für einen Kaderplatz reicht, wollte Dirk Schuster heute noch nicht bestätigen.

Blitzheilung bei Hercher?
Von einer Blitzheilung wollte Dirk Schuster bei Philipp Hercher nicht sprechen, vielmehr sei vergangene Woche eine umfangreiche Diagnostik und Behandlung erforderlich gewesen und der Spieler sei bisher frei von Beschwerden und ohne Reaktionen durch die Woche gekommen. Man werde abwarten müssen, wie dann der Stand nach der heutigen Trainingseinheit ist. 


Aufwärtstremd beim Gegner

Nach starkem Spiel in Düsseldorf in der Spur 

Der kommende Gegner sei nach der Auftaktklatsche in Fürth mittlerweile auf einem sehr guten Weg, habe durch den deutlichen Sieg im Pokal und dem Auswärtserfolg bei Fortuna Düsseldorf reichlich Selbstvertrauen getankt.

Breite Brust mit Liebe zur Verteidigung
Die Mannschaft von Paderborn sei sehr spielstark, individuell gut besetzt und habe den Spielstil die letzten Wochen etwas verändert. Man habe bisher immer großen Wert auf die Offensive gelegt, nun sei aber auch eine gewisse Liebe zur Verteidigung zu erkennen. Dies habe der Mannschaft  beim Erfolg in Düsseldorf sehr gut getan. "Paderborn erwarte ich auch in dieser Saison wieder in der oberen Tabellenhälfte. Sie werden eine breite Brust haben. Wir fahren unsererseits aber auch mit Rückenwind aus der letzten Woche dorthin und wollen punktemäßig etwas mitnehmen.", so Schuster.

Grundsätzlich viele Gespräche mit Spielern
Jean Zimmer habe sich nach seiner  Krankengeschichte nicht nur in die letzte Saison" reingebissen", sondern sein ein alter Hase mit einer riesigen Erfahrung. Gegen Elversberg habe er nun eine ganz starke Leistung gezeigt und  mit seinem Tor belohnt. Dies sei zugleich auch die Messlatte für die Zukunft, was auch immer in Gesprächen mit dem Spieler klar kommuniziert worden sei. Zimmer sei für ihn sowas wie "Mister FCK".

Nicht nur Zerstörer
Den Neuzugang Aremu wollte Dirk Schuster nicht nur als reinen Zerstörer sehen. Der Spieler habe auch spielerische Qualitäten und werde so auch den Konkurrenzkampf innerhalb des Teams verschärfen.

Keine Abgänge geplant
Auf mögliche Zu- oderAbgänge angesprochen, wollte Trainer Schuster nicht ausschließen, dass es noch einen weiteren Neuzugang geben könne."Nach wie vor haben wir einen kleinen Kader, indem wir jeden brauchen. Jeder Spieler hat es in der eigenen Hand, durch seine Leistungen auf sich aufmerksam zu machen. Ich möchte momentan von diesem Kader keinen abgeben. Man hat gesehen, dass wir Probleme bekommen, wenn wir wegen Verletzungen oder Sperren mehrere Spieler ersetzen müssen".
Daran Spieler mit wenig Einsatzzeiten abzugeben, genannt wurden Namen wie Zolinski oder Klement, denke man also nicht. Man habe einen kleinen, feinen Kader und alle Spieler seien konkurrenzfähig. 

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Nächster Neuzugang 

Afeez Aremu wird ein
Roter Teufel

Der 1. FC Kaiserslautern kann mit Afeez Aremu einen weiteren Neuzugang am Betzenberg begrüßen. Der 23-jährige defensive Mittelfeldspieler wechselt vom FC St. Pauli in die Pfalz.

Afeez Aremu wurde im nigerianischen Ibadan geboren und begann dort mit dem Fußballspielen. Bereits mit 14 Jahren gab er sein Debüt in der zweiten Liga Nigerias und wechselte in der darauffolgenden Saison in die nigerianische Premier League. Im Alter von 18 Jahren wagte er den Sprung nach Europa und schloss sich dem norwegischen Erstligisten IK Start in Kristiansand an. Im Sommer 2020 wechselte er schließlich zum Zweitligisten FC St. Pauli, bei dem er die letzten drei Spielzeiten verbrachte. Insgesamt bringt der 23-Jährige die Erfahrung von 70 Erstligaspielen in Nigeria, 30 Erst- und 25 Zweitligaspielen in Norwegen und 54 Einsätzen in der 2. Bundesliga mit auf den Betzenberg. International lief Afeez Aremu im August 2017 im Länderspiel gegen Benin erstmals für die nigerianische Nationalmannschaft auf – sein bisher einziges A-Länderspiel für sein Heimatland.

„Afeez ist ein sehr zweikampfstarker Defensivspieler, der viel Athletik und Dynamik mitbringt und daher sehr gut auf den Betzenberg und zu unserer Spielidee passt. Er wird den Konkurrenzkampf im Mittelfeld nochmal beleben. Wir sind uns sicher, dass er noch viel Entwicklungspotential besitzt, obwohl er in seinem jungen Alter schon sehr viel Erfahrung im Profifußball sammeln konnte“, beschreibt FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen den Neuzugang vom FC St. Pauli.

„Für mich war es wichtig, den nächsten Entwicklungsschritt in meiner Karriere zu gehen. Dafür ist der 1. FC Kaiserslautern als einer der traditionsreichsten Vereine eine Top-Adresse. Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren sehr gut, ich habe mich hier direkt wohlgefühlt und ich hoffe, dass ich Einsatzzeiten bekomme, um die Saison gemeinsam mit der Mannschaft erfolgreich gestalten zu können“, erklärte Afeez Aremu seinen Wechsel.

Quelle: Pressemitteilung Verein vom 23.08.2023

Kaiserslautern mit Pflichtsieg

Kraus trifft nach VAR-Entscheidung  zweimal 

Dirk Schuster verändert sein Team gegenüber dem Sieg in Koblenz auf zwei Positionen. Kraus und Tachie übernehmen für Hercher sowie den gesperrten Tomiak. Der FCK beginnt also wie folgt: Krahl - Elvedi, Niehues, Kraus - Zimmer, Raschl, Puchacz - Tachie, Ritter, Redondo - Boyd.


Bei den Gästen fehlt der angeschlagene Ex-Lauterer Correia, zudem sitzt Schnellbacher im Vergleich zum Pokalspiel zunächst auf der Bank. Dafür beginnen Fellhauer und Stock.


Elversberg ist mit dieser Startelf angereist: Kristof - Fellhauer, Sickinger, Conrad, Neubauer - Jacobsen, Sahin - Feil, Stock, Rochelt - Faghir.

Elversberg startet hier mutig, bleibt bei seiner Linie und geht sehr früh und aggressiv in das Pressing. Vor den Toren passiert hier noch nicht sehr viel. Der Gastgeber wartet hier auf die Chance auf einen schnellen Gegenzug.
 
Der VAR sorgt für Verwirrung
Diese Möglichkeit bietet sich dann in der 17.Minute durch Kraus. Boyd bringt die Ecke von Raschl aus der Strafraummitte vor das Tor, Kevin Kraus drückt die Kugel aus kurzer Distanz trotz Gegenspieler über die Linie. Aber der VAR wirft noch einen Blick auf die Situation. Das Tor wird zurückgenommen. Sickinger hatte die Vorarbeit mit der Hand geblockt. In der Folge war das Tor dann Abseits. Daher zählt der Treffer nicht und es gibt Elfmeter. Diese Chance lässt sich Kraus nicht nehmen, locht sicher zum 1:0 ein (22.).

Elversberg versucht ins Spiel zu kommen
In der 25.min bringt Jacobsen Feil auf den Weg, der von der Strafraumgrenze den Abschluss sucht. Kraus blockt auf Kosten einer Ecke. Nach der Hereingabe kommt Sickinger völlig frei zum Kopfball, schließt aus sechs Metern aber knapp über die Querlatte ab. 
Kaiserslautern hat hier, ungewöhnlich für eine Heimmannschaft, einen Ballbesitzanteil von nur 35 Prozent, gewinnt aber 65 Prozent der Zweikämpfe. In der 38.Minute macht es Redondo im Zweikampf mit Fellhauer sehr viel besser. Er überläuft den Gegenspieler mit fairem Körpereinsatz. Sein Pass in den Rückraum geht aber ins Leere.   
Hier sind fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. Hier passiert allerdings nichts mehr und Schiedsrichter Patrick Ittrich schickt die Mannschaften in die Halbzeit. 

Der Aufsteiger wird hier mehr riskieren müssen als in dieser ersten Hälfte. Alternativen personeller Art hat Horst Steffen sicher noch genügend auf der Ersatzbank. 




SVE wartet weiter auf Sieg

Zimmer mit Siegtreffer nach Rückstand 

Der zweite Abschnitt könnte für die Mannen von Dirk Schuster nicht schlechter beginnen.
 
Feil zum Ausgleich
Vor 42.621 Zuschauern sind keine zwei Minuten gespielt und ein richtig fein vorgetragener Angriff bringt dem Aufsteiger den Ausgleich. Neubauer zieht mit einem Solo die Lauterer Defensive blank, nimmt dann Stock mit, der links im Strafraum die Übersucht für den Pass in den Rückraum hat. Manuel Feil hat den Kopf oben verwandelt ganz cool flach rechts unten ins Eck. 
Der FCK ist zwar bemüht, das Stadion unterstützt und dennoch wirkt die Mannschaft verunsichert. In der 50.min tankt Ritter sich rechts im Strafraum durch und überläuft Neubauer. Der Pass kommt an den Fünfmeterraum, wo Kraus zwar zum Abschluss kommt, aber rechts den Kasten verfehlt.  Jetzt heißt es weiter maximalen Druck zu machen und Trainer Dirk Schuster wechselt doppelt:
In der 57.Minute kommen Opoku und Ache. Es gehen Boyd und Redondo. In der 61.Minute kommt Daniel Hanslik für Richmond Tachie.
Elversberg legt, durch den Ausgleich zuvor beflügelt, nach und wittert seine Chance.

Sahin zur Gästeführung
In der 62.min leitet Semih Sahin den Treffer aus dem Mittelfeld mit einem schnellen Antritt selbst ein. Nach brillanten Doppelpass mit Faghir schlägt er noch den Haken um Elvedi herum und schließt dann aus acht Metern trocken links unten ab. Das Spiel ist gedreht.

Ache kommt und trifft
Wie schon beim Spiel gegen St.Pauli trifft der eingewechselte Ache. Es sind 68 Minuten gespielt und Opoku legt nach rechts raus, Zimmer packt die nächste gute Flanke aus und findet in der Mitte Ragnar Ache, der aus fünf Metern kein Problem hat einzuköpfen. Der Ausgleich für die Pfälzer.

Der Kapitän zur Führung 
Nun dreht auch der FCK auf. Hanslik bringt das Zuspiel mit Übersicht von der linken Strafraumkante in den Rückraum, wo keiner bei Jean Zimmer steht, der aus 14 Metern volley von halbrechts ins lange Eck abschließt. Gespielt sind hier 79 Minuten. 
Jetzt auch der erste Wechsel bei den Gästen. Schnellbacher, Pinckert und Jäkel kommen für Fellhauer, Stock und Rochelt. Nächster Wechsel dann, 85.Minute, Boyamba für Feil (87.).
In der letzten Minute der regulären Spielzeit kommt Lobinger für Ritter ins Spiel. Hier werden nun sechs Minuten Nachspielzeit angezeigt. 
Die Aufsteiger versuchen alles nach vorne zu werfen, ohne Erfolg. Auch in der letzten Minute. Der Ball kommt hoch in den Strafraum, Sickinger verlängert per Kopf und Schnellbacher kommt am Fünfmeterraum frei zum Abschluss. Aber Krahl klärt sensationell auf der Linie. Die wichtigen drei Punkte bleiben in Kaiserslautern.

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Sieg ist Pflicht gegen die SVE

Über 41.000 Zuschauer gegen Elversberg 

Der 1.FC Kaiserslautern trifft auf Freitagabend, 18:30 Uhr, erstmals bei einem Pflichtspiel auf die SV 07 Elversberg. Zu dieser Begegnung sind bisher 41.000 Tickets verkauft, davon 1.600 Karten an die Gäste aus dem Saarland.

Personelle Situation
Aufgrund seiner Rotsperre wird Torhüter Andreas Luthe fehlen. Ebenfalls, allerdings mit gelb-rot gesperrt, fehlt Boris Tomiak. Verletzungsbedingt fällt Philipp Hercher mit Hüftproblemen aus. Ebenfalls nicht im Kader dabei ist Neal Gibs, der per Leihe zum SGV Freiberg in die Regionalliga Südwest  gewechselt ist.

Bereits Erfahrung in der Europa-League
Neuzugang Nikola Soldo bezeichnete Dirk Schuster als typischen,talentierten und engagierten Jungspieler, der allerdings schon einige Erfahrung mitbringe und durchaus über die Qualität für die 2.Liga verfüge. Bei der gestrigen Trainingseinheit habe man auch schon den körperlichen Zustand beobachten können. Soldo habe hier keine Defizite, allerdings wollte sich Schuster noch nicht festlegen, ob ee im Kader für Freitag stehen werde.

Wie das Messer durch die Butter
Die ersten Punkte sollen morgen auf dem Pfälzer Konto verbucht werden. Dazu müssen die Roten Teufel den amtierenden Drittliga-Meister aus Elversberg schlagen. "Wir werden definitiv nicht unvorbereitet sein", erklärte FCK-Coach Dirk Schuster. Er verneinte, dass die SVE die große Unbekannte in der Liga sei. "Die sind durch die 3. Liga wie durch Butter gegangen. In Hannover müssen sie normalerweise gewinnen, im Spiel zuhause gegen Rostock haben sie bis zur 99. Minute geführt." Schuster gefiel vor allem, wie die SVE versuchte, ihr aggressives Pressung auch gegen gegen den Bundesligisten Mainz im Pokal durchzuziehen. „Es wird auch hier deren Ziel sein, das abzurufen“, sagt er, „wer glaubt, wir könnten Elversberg hier einfach aus dem Stadion schießen, ist schief gewickelt.“

Harter Fight 
Die Mannschaft werde ihr maximales Leistungsvermögen abrufen müssen. "Es wird ein harter Fight, der uns in taktischer, körperlicher und spielerischer Sicht alles abverlangen wird. Aber wir sind gut gerüstet und werden der Mannschaft die entsprechenden Dinge mit auf den Weg geben, wie man auch gegen Elversberg sauber Fußball spielen und Torchancen kreieren kann. Man hat in der bisherigen Trainingswoche schon gemerkt, dass die Mannschaft gewillt ist, im zweiten Heimspiel unbedingt den Sieg einzufahren." 

Gegner nicht unterschätzen 

Horst Steffen kennt alle taktischen Kniffe

Boyd und/oder Ache
Terrence Boyd und Ragnar Ache haben aktuell nicht die Power und den Saft um über 90min marschieren zu können. Das Motto sei er "soweit die Füße tragen" und man müsse richtige Entscheidungen treffen. Ob dann ein, zwei oder drei Stürmer auf dem Platz stehen, werde man sehen.

Opoku hat Denkzettel verstanden
Thema war auch die Denkpause von Flügelflitzer Aaron Opoku beim DFB-Pokalspiel in Koblenz. Der Spieler habe Reaktion gezeigt und verstanden, was man von ihm erwarte. Er habe gut trainiert und versucht wie Opoku zu spielen.  Er  habe wieder seine Stärken im Training gezeigt, auch wenn noch nicht alles geglückt sei was er spielen wollte.

Unter Zugzwang
Der FCK steht unter Zugzwang. Null Punkte nach zwei Spielen, das ist – auch wenn die Gegner mit St. Pauli und Schalke große Adressen waren – eine unbefriedigende Ausbeute. Dirk Schuster ist „brutal“ davon überzeugt, dass seine Mannschaft dem dadurch entstandenen Druck standhalten kann . Elversberg bringe viel Qualität mit und man werde auf der Hut sein müssen. Auch wenn die SVE nicht den großen Namen wie Düsseldorf oder andere Gegner habe, sei die Mannschaft gut besetzt. Man kenne natürlich auch Spieler mit Lautrer Vergangenheit wie Correia und Sickinger. Dazu kämen in der Offensive Rochelt oder Faghir ganz vorne in der Spitze. Das Team baue auch auf die mannschaftliche Geschlossenheit. Horst Steffen sei ein ganz erfahrener Trainer, der alle Kniffe des Geschäfts kenne.

Null Punkte fühlen sich Scheiße an
"Nach den ersten beiden Spielen mit null Punkten dazustehen, fühlt sich auf deutsch gesagt scheiße an. Dementsprechend wollen wir morgen den ersten Schritt gehen. Wer glaubt, dass wir Elversberg aus dem Stadion schießen, der ist schief gewickelt. Es wird ein harter Fight, der uns in taktischer, körperlicher und spielerischer Sicht alles abverlangen wird. Aber wir sind gut gerüstet und werden der Mannschaft die entsprechenden Dinge mit auf den Weg geben, wie man auch gegen Elversberg sauber Fußball spielen und Torchancen kreieren kann. Man hat in der bisherigen Trainingswoche schon gemerkt, dass die Mannschaft gewillt ist, im zweiten Heimspiel unbedingt den Sieg einzufahren."


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Leihe fix

FCK leiht Nikola Soldo vom 1. FC Köln aus

Der 1. FC Kaiserslautern hat Innenverteidiger Nikola Soldo verpflichtet. Der 22-jährige kroatische U21-Nationalspieler mit Erfahrung in der Bundesliga und auf internationalem Parkett kommt auf Leihbasis vom Bundesligisten 1. FC Köln in die Pfalz. 

Nikola Soldo wurde in Stuttgart geboren und zog im Alter von fünf Jahren mit seiner Familie nach Kroatien. Dort begann er im Nachwuchs von Dinamo Zagreb mit dem Fußballspielen. Den Sprung zum Profi schaffte er später bei Inter Zaprešić, wo er im Alter von 18 Jahren in der ersten kroatischen Liga debütierte. Über die Zwischenstation Lokomotiva Zagreb wechselte er 2022 zum Bundesligisten 1. FC Köln. 

In seiner bisherigen Profikarriere kommt der 22-Jährige unter anderem auf 64 Einsätze in der ersten kroatischen Liga sowie für den 1. FC Köln auf sieben Bundesligaspiele und vier Partien in der UEFA Conference League. International vertritt er die Farben seines Heimatlandes Kroatien seit der U18 in allen Junioren-Nationalmannschaften, zuletzt stand er im Juni bei der U21-Europameisterschaft im kroatischen Aufgebot. 

„Nikola ist ein talentierter Innenverteidiger, der in seinen jungen Jahren schon einiges an höherklassigen Erfahrungen mitbringt. Er gibt unserem Kader mehr Tiefe und Variabilität, da er sowohl in der Dreier- und Viererkette als auch als Sechser eingesetzt werden kann“, beschreibt FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen den Neuzugang. 

„Ich habe von meinem Vater, der ja selbst in seiner aktiven Zeit gegen den 1. FC Kaiserslautern gespielt hat, sehr viel über den Verein gehört, vor allem über die beeindruckende Geschichte. Es ist ein großer Klub und ich bin überzeugt, dass ich hier die nächsten wichtigen Entwicklungsschritte in meiner Karriere machen werde. Mich haben auch die sportlichen Ziele und der Weg, den die Verantwortlichen verfolgen, von einem Wechsel überzeugt“, erklärte Nikola Soldo zur Leihe.

Quelle: Pressemitteilung Verein vom 16.08.2023

Pflichtaufgabe beim Oberligisten

FCK mit riesigem Fanaufgebot nach Koblenz 

Wenn der 1.FC Kaiserslautern am Sonntag beim Oberligisten FC Rot Weiß Koblenz antritt, werden ca. 8.000 Anhänger der Roten Teufel ihre Mannschaft unterstützen. Das offiziell zur Verfügung gestellte Kontingent lag, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck bei nur 1.954 Tickets.

Ache wird wohl fehlen
Personell kann man auf Seiten der Pfälzer fast aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Ragnar Ache musste gestern wegen muskulärer Probleme das Training abbrechen. Nach der Diagnostik, scheint es sich nur um eine Verhärtung handeln. Aus Gründen der Sicherheit werde der Spieler allerdings die nächsten zwei Tage nur individuell trainieren. Sein Einsatz beim Pokalspiel bleibt somit sehr fraglich.

Torhüterfrage offen
Trainer Dirk Schuster wollte sich heute noch nicht festlegen lassen, wer am Sonntag im Tor stehe. Dies werde wohl erst morgen, nach Rücksprache mit Andreas Clauß, entschieden. Hier stelle sich natürlich die Frage, ob man Julian Krahl, angesichts der Sperre von Andi Luthe, etwas Spielzeit vor den Ligaspielen gegen Elversberg und Paderborn gebe.

Am Ende wird es einen Sieger geben
Die Aufgabe beim Fünftligisten Koblenz bezeichnete Schuster als "Pflicht eine Runde weiterzukommen". Auch gegen diesen Gegner gelte es maximale Konzentration an den Tag zu legen und die Aussetzer der ersten Spiele tunlichst zu vermeiden. Diese Fehler seien, speziell nach dem Spiel auf Schalke, mit der Mannschaft besprochen worden. Man werde am Standardbereich und am Kopfballspiel arbeiten. Auch müsse man sich richtig positionieren und Körperkontakt suchen. Auch müsse man, gerade auf das Spiel gegen St.Pauli bezogen, wieder aktiv nach vorne verteidigen.

Gegner kein unbeschriebenes Blatt
Rot-Weiss Koblenz wurde bei zwei Pflichtspielen beobachtet und die Mannschaft werde nicht unvorbereitet in dieses Spiel gehen. Man habe hier genaue Vorstellung wie die Koblenzer Mannschaft aussehen wird. Man werde auch "volles Rohr" mit der stärksten Mannschaft antreten. Dieses Pokalspiel sei keineswegs ein Vorbereitungsspiel auf die Ligapartie gegen Elversberg.

Schalke und das fehlende Fingerspitzengefühl
Auf die gelb-rote Karte von Tomiak angesprochen, wollte der Übungsleiter nicht mehr viel sagen. Er denke auch heute noch, dass vieles von dem was er direkt nach dem Spiel erklärte, auch heute noch gelte. Die Szene zur zweiten gelben Karte und dem dann folgenden gelb-rot hätte der Schiedsrichter wohl mit etwas Fingerspitzengefühl anders lösen können.

Kein konkretes Ziel im Pokal
Man habe zwar kein konkretes Ziel, wolle aber zunächst eine Runde weiter kommen. Wohin die Reise dann führt, sei natürlich auch immer vom Gegner abhängig. Mit einem Auswärtsspiel bei Bayern München sei es schwierig eine Runde weiter zu kommen. Man hoffe also immer auf eine gute Auslosung. 

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Schalke schon unter Druck

Schwerstmögliche Aufgabe für den FCK

Wenn der 1.FC Kaiserslautern am Samstagabend zum Topspiel der 2.Liga beim FC Schalke 04 antritt, stehen beide Teams nach Auftaktpleiten unter Druck.

Alle Mann an Bord
Die Arena auf Schalke wird mit 62.271 Zuschauern ausverkauft sein, 5919 Tickets erhielten die Gäste aus der Pfalz. Beide Teams verloren zum Auftakt: Der Bundesliga-Absteiger aus Gelsenkirchen unterlag beim Hamburger SV mit 3:5, der FCK zog gegen den FC St. Pauli mit 1:2 den Kürzeren. Personell kann man, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, aus dem Vollen schöpfen. Alle zuvor angeschlagenen Spieler stehen zur Verfügung, ebenso Zimmer nach seiner Rot Sperre.

Momentan kein Transfer von Bünning
Auf die Personalie Lars Bünning angesprochen, erklärte Trainer Dirk Schuster, dass man auf dessen Position in der Innenverteidigung mit vier Spielern eher dünn besetzt sei. So werde man den Spieler sicher solange nicht abgeben, ehe man zumindest einen gleichwertigen Ersatz verpflichtet habe.

Ache und Boyd nicht für 90 Minuten
„Wir haben derzeit 21 Feldspieler. Von diesen müssen wir drei streichen, das wird eine harte Entscheidung“, sagt der Kaiserslauterer Chefcoach. Auch die zuletzt angeschlagenen Sturmasse Terrence Boyd und Ragnar Ache signalisieren Einsatzbereitschaft. Bei hundert Prozent ihres Leistungsvermögens bewegen sich jedoch weder Ache noch Boyd. Bliebe Schuster seiner Linie treu, nur hundertprozentig fitte Profis in die Startelf zu beordern, müsste die Wahl auf Lex Tyger Lobinger fallen. 






Außenseiterrolle von Vorteil

Respekt vor der individuellen Qualität 

Große Aufgabe zur Primetime
Man wolle bei diesem Spiel vor Millionenpublikum ab der ersten Minute auf Sendung sein und werde zu 100% versuchen, sein Leistungsvermögen abzurufen. Hier gelte es an die Leistung vom letzten Wochenende abzurufen, bei der man sich leider etwas "selbst beschissen" und um den Lohn der Arbeit gebracht hat.

Kann ein geiles Spiel werden
Der FCK-Trainer: "Es kann ein geiles Spiel für uns geben. Ein ausverkauftes Haus zur Prime-Time, das wird eine große Herausforderung, aber auch eine schöne Aufgabe. Wir haben schon in der letzten Saison gezeigt, dass wir gegen namhafte Gegner, die wirtschaftlich mehr Spucke als wir haben, mithalten können. Ich weiß, dass wir Schalke vor vollem Haus einen heißen Tanz bieten werden. Wir haben großen Respekt, aber wir rechnen uns auch Chancen aus und sind uns der großartigen Unterstützung unserer Fans bewusst. Ich erwarte von meiner Mannschaft einen mutigen und beherzten Auftritt, mit Disziplin sauber zu verteidigen, mehr Offensivaktionen zu starten und Zielstrebigkeit in Richtung gegnerisches Tor."

Schalke-Fans erwarten Sieg
Nach der Niederlage und fünf Gegentreffern beim HSV stehen die Zeichen für Schalke auf Sieg. So würden deren Anhänger eine mögliche Führung seiner Mannschaft als Nackenschlag empfinden und diesen Druck könne man nutzen. Diese Spiele, wie auch letzte Saison, haben seiner Mannschaft bisher gelegen. 

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Voller Betze zum Auftakt

Heimpleite nach unnötigen Gegentreffern 

Es hatte sich bereits am Donnerstag angedeutet, heute wurde es Gewissheit. Topstürmer Terrence Boyd hat es noch nicht in den heutigen Kader geschafft, wird von Tyger Lobinger ersetzt. Etwas überraschend findet sich auch Philipp Klement auf der Bank wieder. Neuzugang Ragnar Ache ist im Kader, wird aber wohl auch,  je nach Spielverlauf, von der Bank kommen.

Zwei Neuzugänge starten
Mit Raschl und Elvedi schenkt Dirk Schuster zwei Sommerverpflichtungen das Vertrauen. Die Startelf des FCK wie folgt : Luthe - Elvedi, Niehues, Tomiak - Zuck, Raschl, Ritter, Durm - Redondo, Opoku, Lobinger

St. Pauli geht nach der Rekordrückrunde mit zehn Siegen in Serie als Aufstiegskandidat in die neue Spielzeit. Aus diesen Ambitionen haben die Hamburger im Vorwege der Saison auch kein großes Geheimnis gemacht. Nach zuletzt zwei 5. Plätzen will man in dieser Spielzeit ganz sicher nicht nur Vierter werden.Trainer Marc Hürzeler vertraut folgender Mannschaft: Vasilj - Medic, Smith, Mets - Ritzka, Irvine, Hartel, Saliakas - Saad, Metcalfe - Albers. Das bedeutet in der Defensive eine Dreierkette.

Das Spiel läuft und der FCK formiert sich hier zunächst in einem 3-4-3 bzw. 3-4-2-1 nit Redondo und Opoku über die Außen. In der Defensivkette  vor Luthe stehen Elvedi, Tomiak und Niehues, unterstützt von Zuck und Durm auf den Außenbahnen. Die Hausherren beginnen sehr tief stehend, überlassen dem Gegner erst einmal Ball und Spiel. Dirk Schuster bleibt seinen Prinzipien treu. Beide Teams finden hier noch keinen Weg zum Tor. Kaiserslautern steht tief und den Gästen aus Hamburg fehlen noch die Ideen, den Ball hinter die Ketten zu bekommen. 

Die erste echte Torchance gehört dem FCSP. Nach dreizehn Minuten kommt Hartel nach einem Doppelpass mit Saad an der Strafraumgrenze zum Abschluss. Luthe sieht den Schuss spät, bekommt aber die Fingerspitzen dran und klärt zur Ecke.
Lange Anlaufzeit für die Gastgeber
In der 24. Minute ist es dann Zuck für die Gastgeber der den Abschluss sucht. Der hat nach Zuspiel von Raschl halblinks im Strafraum sehr viel Platz, doch Medic und Mets können Schuss und Nachschuss jeweils gut blocken.  Nach einem Ballverlust in Strafraumnähe hat St. Pauli mal etwas Platz für einen schnellen Gegenzug. Metcalfe flankt von der rechten Seite, im Strafraum kann sich Irvine im Luftduell aber nicht behaupten (29.).  
Nach fast vierzig Minuten schleicht die Partie weiter  der Pause entgegen. Und so können wir tatsächlich die erste Hälfte einer Begegnung verfolgen, die in der jungen Spielzeit torlos bleibt. 
Der Ballbesitz liegt jeweils etwa bei 50%.
Hier ist eine Minute Nachspielzeit angezeigt. Auch diese Zeit verstreicht und es geht torlos in die Kabinen. 

Saad schockt Kaiserslautern

Fehlstart in die zweite Spielhälfte 

Gut fünf Minuten sind hier gespielt und die Gäste gehen in Führung. Irvine bringt den Ball aus dem Mittelkreise hinter die Abwehrlinie. Durm lässt Elias Saad laufen, der dann Luthe umkurzt und die Kugel aus 14 Metern ins leere Tor schiebt. Höchste Zeit für die Roten Teufel hier aufzuwachen. Die erste Hälfte war alles andere als ein Augenschmaus für die 44.079 Zuschauer.

Doppelwechsel bei den Gastgebern
Dirk Schuster reagiert: Puchacz und Ache kommen in der 61.Minute für Zuck und Lobinger. Puchacz hat dann auch zwei Minuten nach seiner Einwechslung die erste Möglichkeit. Sein Schuß geht aber weit über das Tor von Vasilj.

Auch St. Pauli wechselt: Metcalfe vom Platz, für ihn kommt Afolayan (63.).
Ache lässt den Betzenberg beben
Er ist keine fünf Minuten auf dem Platz, steht aber da, wo ein Stürmer stehen muss. Von der rechten Seite bringt Opoku den Ball in den Rückraum, wo Redondo sehr aussichtsreich zum Abschluss kommt, die Kugel aber nicht richtig trifft. Der Ball wird so zum Querschläger, der links im Strafraum zu Ragnar Ache kommt, der aus kurzer Distanz per Kopf abstaubt. Das ist der Ausgleich zum 1:1.

Das ist jetzt plötzlich ein anderes Spiel. Nun drücken die Pfälzer und das Stadion ist da. In der 71.Minute ein weiterer Doppelwechsel beim FCK. Redondo und Opoku verlassen das Feld, für sie kommen Zolinski und Hercher.
Foulelfmeter mitten in die Druckphase
Die 75.Minute ist angebrochen und die Hamburger bekommen die Topchance. Saad flankt von links auf Hartel, der beim Schussversuch vom Raschl am Fuß getroffen wird. Klare Sache!
Hartel verwandelt sicher zur erneuten Führung.

Letzter Wechsel der Gastgeber: Klement kommt für für Raschl ins Spiel (78.). In der gleichen Minute kommen bei den Kickern vom Kiez Wahl und Treu für Ritzka und Albers.

Wechsel bleiben ohne Wirkung
In der 81.Minute stoppt  Ritter Afolayan am Rande eines weiteren Elfmeters. Doch St. Pauli bleibt im Ballbesitz und der Engländer eine zweite Chance. Der Schuss aus sehr spitzem Winkel knallt an Außennetz.  Drei Minuten später geht Ache allein auf das Tor zu, doch Vasilj bleibt lange stehen und gewinnt so das direkte Duell gegen den Schützen des zwischenzeitlichen Ausgleichs.  
In der 87.Minute bringt Marc Hürzeler Sinani für Saad. Jetzt heißt es das Ergebnis über die Runden zu bringen. 
Es sind fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. Die erste Möglichkeit zur endgültigen Entscheidung haben jetzt die Gäste. Sinani geht alleine auf den Strafraum zu, doch Ache kann den Konter mit sehr viel Laufeinsatz stoppen.  
Es bleibt hier bei der nicht unverdienten Heimniederlage für den FCK. 

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Die Anspannung steigt

Einige Fragezeichen vor Saisonauftakt 

Unter Leitung der neuen FCK-Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck (Vorgänger Stefan Roßkopf ist künftig als Leiter der Unternehmenskommunikation für den FCK tätig) fand heute im Medienzentrum die erste Pressekonferenz der neuen Saison statt.

Der 1.FC Kaiserslautern hat für die Partie am Samstag bereits 41.500 Tickets verkauft, 2.700 Karten gingen an die Gäste aus der Hansestadt. Für die kommende Runde wurden bisher 24.000 Dauerkarten verkauft.

Personell sieht es so aus, dass Boyd und Durm wieder im Mannschaftstraining eingestiegen sind.  Der Einsatz der beiden Spieler bleibt jedoch fraglich. Zimmer fehlt wegen Rot-Sperre.

Ache noch nicht bereit für die Startelf
Die prozentuale Wahrscheinlichkeit, ob Arche schon in der Startelf stehen wird, wollte Trainer Dirk Schuster nicht benennen. Arche habe zwar mit Eintracht Frankfurt vierzehn Tage in der Vorbereitung verbracht, er könne die Fitness allerdings, nach nur zwei Trainingseinheiten, noch nicht final beurteilen. Vieles hänge auch davon ab, wie sich andere Personalien bis Samstag entwickeln. Der Spieler selbst erklärte bei der Medienrunde nach der Pressekonferenz, er fühle sich bereit, wisse aber auch nicht, wie sein Körper auf eine mögliche Belastung reagiere. Auch auf anderen Positionen werde man aus dem Bauch heraus treffen müssen.

St. Pauli ein im System flexibler Gegner
Die Gäste aus Hamburg bezeichnet Schuster als brutal starke Truppe, die alle ihre sieben Testspiele erfolgreich bestritten hat und durchaus noch höher hätte gewinnen können. Dem Saisonstart gegen die beste Rückrundenmannschaft der Vorsaison blickt Schuster mit Respekt, aber vor allem Vorfreude entgegen: "St. Pauli wird direkt ein ganz dickes Brett. Auf der anderen Seite bin ich sehr optimistisch, dass wir mit den fantastischen Fans im Hintergrund, die die Mannschaft letzte Saison immer gepusht haben, hier ein gutes und erfolgreiches Spiel machen werden. Neben dem Kampfgeist, der Betze-DNA, die auch in dieser Saison die Basis sein muss, wollen wir auch weiter die spielerische Entwicklung vorantreiben. Es wird darum gehen, eine Balance zu finden, um ein gutes und erfolgreiches Spiel zu machen. Wir werden unsere Jungs so vorbereiten, dass wir St. Pauli vor Aufgaben stellen werden"
Die Mannschaft habe ein gutes Selbstvertrauen und werde versuchen, sofort an die Leistungen der Rückrunde (nur zwei Niederlagen gegen HSV und Braunschweig) anzuknüpfen. 



Saisonziel ist ein stabiler Mittelfeldplatz
Die letzte Saison wollen wir natürlich bestätigen, weil wir die Messlatte ziemlich hoch gelegt und eine sehr erfolgreiche Runde gespielt haben", erklärt Dirk Schuster zum Abschluss der Vorbereitung und zwei Tage vor dem Auftaktspiel gegen St. Pauli (Samstag, 13:00 Uhr, Fritz-Walter-Stadion). Da man diese Saison wieder bei Null starte, gelte es, wie vergangene Runde, schnellstmöglich die 40 Punkte Marke zu knacken. Danach könne man neue Ziele anstreben. Dies sollte dann, wie in der abgelaufenen Runde, ein stabiler Mittelfeldplatz sein. Es gelte unverändert,  eine gewisse Demut an den Tag zu legen. Wichtig sei auch immer dieses "Betze-Feeling" und die totale Unterstützung durch die Zuschauer.


Konkurrenz belebt das Geschäft
Gerade durch den  Zugang von Ragnar Arche wolle man durch eine Konkurrenzsituation das Leistungsniveau steigern. Dies könne jeden befruchten.

Stärkste 2.Liga aller Zeiten?
Die Liga, mit all den großen Traditionsvereinen sei mit Sicherheit sehr stark, vielleicht stärker denn je. Hier fehle auch nicht mehr sehr viel zur Bundesliga.

Das verflixte 2.Jahr
Auch im zweiten Jahr gelte es, wie in der abgelaufenen Saison, immer 100% abzurufen und gerade solche Spiele vor ausverkauften Häusern nicht als selbstverständlich zu nehmen. Es sollte  besonders und außergewöhnlich bleiben in der Liga zu spielen. Dafür müsse man von Beginn an konzentriert arbeiten.

Weiterer Zugang gewünscht 
Im zentralen, defensiven Mittelfeld besteht, so Schuster, schon längere Zeit Handlungsbedarf. Sollte man hier einen weiteren Spieler verpflichten können, steigere dies natürlich auch wieder die interne Konkurrenz und hebe die Leistung hoffentlich auf ein höheres Level. 

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Engagement ausgebaut

Hoffmann Schrott steigt zum Exklusiv-Partner auf

Der 1. FC Kaiserslautern hat ab der Saison 2023/24 einen weiteren Exklusiv-Partner: Das Germersheimer Unternehmen Hoffmann Schrott- und Metallhandel, das seit der Saison 2021/22 als Betze-Partner beim FCK fungierte, steigt ab sofort eine Ebene in der Sponsoren-Pyramide auf.

Das Unternehmen von Geschäftsinhaber Patrik Hoffmann war in der Rückrunde der Saison 2018/19 erstmals als Herz-der-Pfalz-Partner beim 1. FC Kaiserslautern aktiv. Zur Saison 2021/22 war Hoffmann Schrott dann als Betze-Partner zum FCK zurückgekehrt. Zur anstehenden Saison erweitert Hoffmann Schrott sein Engagement am Betzenberg nun ein weiteres Mal: Unter anderem beinhaltet die Partnerschaft neben der TV-relevanten Präsenz auf der LED-Videobande und einer Loge im Fritz-Walter-Stadion nun auch eine Megabande vor der Südtribüne.

FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen freut sich über die Erweiterung des Engagements: „Wir sind natürlich immer sehr froh, wenn sich unsere Partner dazu entscheiden, ihr Engagement beim FCK auszuweiten. Das zeigt, dass wir beim FCK auf dem richtigen Weg sind. Wir freuen uns sehr darüber, dass Patrik Hoffmann und sein junges Unternehmen aus einer starken FCK-Fanregion bei den Heimspielen noch mehr Präsenz zeigen möchten.“

Patrik Hoffmann erklärt sein Engagement am Betzenberg: „Als Unternehmer mit fester Verwurzelung in der Südpfalz liegt mir der FCK seit Kindesbeinen sehr am Herzen. Beim FCK vereinen sich Tradition und Leidenschaft. Werte mit denen wir uns auch als Unternehmen gerne identifizieren. Wir sind vom Weg des FCK überzeugt und möchten diesen weiter begleiten. Die Erfahrungen, die wir in den vergangenen Jahren auf dem Betze gemacht haben, waren sehr positiv. Deshalb freue ich mich sehr, den FCK in erweiterter Form unterstützen zu können.“


Thorsten Rittersberger, Senior Director Team 1. FC Kaiserslautern bei SPORTFIVE, ergänzt: „Wir freuen uns über jeden Partner, der so sehr von seinem Engagement überzeugt ist, dass er dies noch deutlich weiter ausbaut. Hoffmann Schrott nun in der Riege der Exklusiv-Partner willkommen heißen zu dürfen, steht für die Attraktivität der Werbeplattform und die gute Arbeit in den letzten Jahren, dafür können und müssen wir uns bei allen Partnern bedanken.“ 

Quelle: Pressemitteilung Verein vom 26.07.2023

Neuer Stürmer am Betze

FCK verpflichtet Ragnar Ache

Der 1. FC Kaiserslautern geht mit einem weiteren Stürmer in die neue Saison: Ragnar Ache verstärkt pünktlich vor Saisonbeginn die Roten Teufel. Der Angreifer wechselt vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt an den Betzenberg.


Ragnar Ache wurde in Frankfurt geboren und zog als Zehnjähriger mit seiner Familie in die Niederlande. Dort durchlief er den Großteil seiner fußballerischen Ausbildung bei Sparta Rotterdam, wo er im Alter von 17 Jahren seinen ersten Profivertrag unterzeichnete und zunächst für die zweite Mannschaft, später dann für die Profis in der Eredivisie zum Einsatz kam. Nach 39 Spielen mit sieben Treffern wechselte der 1,83 Meter große Mittelstürmer im Sommer 2020 zum Bundesligisten Eintracht Frankfurt. Für die SGE kam er zu 20 Bundesligaeinsätzen und drei Kurzeinsätzen in der Europa League, ehe er in der vergangenen Saison an die SpVgg Greuther Fürth ausgeliehen wurde. Beim Kleeblatt kam er in 32 Zweitligaspielen zum Einsatz und sammelte dabei elf Scorerpunkte. International lief Ragnar Ache für den DFB bei der U21-Auswahl auf und stand zudem bei den Olympischen Sommerspielen 2021 in Tokyo in allen drei Gruppenspielen der deutschen Mannschaft auf dem Platz.












„Ragnar Ache verkörpert einen Stürmertyp, mit dem wir unseren Kader unbedingt noch ergänzen wollten. Er hat eine sehr körperbetonte und dynamische Spielweise und hebt insgesamt unsere Qualität im Sturmzentrum an. Wir freuen uns, dass er seine nächsten Schritte bei uns gehen wird und hoffen, dass er sich schnell integriert. Außerdem möchten wir uns auch bei Eintracht Frankfurt für die unkomplizierte und professionelle Abwicklung des Transfers bedanken“, so FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen zur fünften Neuverpflichtung der Roten Teufel.


„Ausschlaggebend für meinen Wechsel waren am Ende auch die Fans. Diese Atmosphäre und Wucht, die ich in der letzten Saison hier erlebt habe, war unglaublich. Ich freue mich, für diesen Traditionsverein auflaufen zu dürfen und freue mich auf das erste Spiel mit der Mannschaft“, begründete Ragnar Ache den Wechsel zu den Roten Teufeln.


Spielerdaten

Name: Ragnar Ache

Position: Angriff

Geboren: 28.07.1998 in Frankfurt am Main

Nationalität: Deutsch/Ghanaisch

Größe: 1,83 m

Frühere Vereine: SpVgg Greuther Fürth, SG Eintracht Frankfurt, Sparta Rotterdam, RV & AV Sparta, SpVgg  03 Neu-Isenburg

Quelle: Pressemitteilung Verein vom 25.07.2023

Präsenz zeigen 

LÖWEN Entertainment neuer Exklusiv-Partner des 1. FC Kaiserslautern 

In der Saison 2023/24 kann der 1. FC Kaiserslautern einen neuen Exklusiv-Partner am Betzenberg begrüßen. Die LÖWEN ENTERTAINMENT GmbH mit Sitz in Bingen wird in der anstehenden Spielzeit mit ihrer Marke NOVOLINE bei den Roten Teufeln Präsenz zeigen. 

 

LÖWEN ENTERTAINMENT wird bei den Spielen im Fritz-Walter-Stadion mit der Marke NOVOLINE u.a. auf der LED-Bande zu sehen sein, darüber hinaus wird die Marke auch bei allen DFB-Pokalspielen des FCK mit Logo auf dem Ärmel der Roten Teufel vertreten sein.  

 

„Uns ist wichtig, eine enge Bindung zu unseren Partnern aus der Region zu knüpfen. Wir freuen uns mit NOVOLINE über weitere Unterstützung eines regionalen Unternehmens mit Sitz in Bingen. Und wir hoffen natürlich vor allem, dass die Ärmelpräsenz im DFB-Pokal in der kommenden Spielzeit möglichst oft zu sehen sein wird“, begrüßt FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen den neuen Exklusiv-Partner mit einem Augenzwinkern. 

 


„Seit 70 Jahren sind wir als einer der führenden deutschen Entwickler und Hersteller von Geldspielgeräten in Rheinland-Pfalz zu Hause. Entsprechend groß ist die Freude, den FCK mit unserer Kernmarke NOVOLINE als Exklusiv-Partner unterstützen zu dürfen – einen Traditionsverein in unserer direkten Nachbarschaft“, sagt Oliver Bagus, Geschäftsführer Gaming Technology bei LÖWEN ENTERTAINMENT. 

 

„Wir freuen uns sehr, mit LÖWEN ENTERTAINMENT einen neuen Sponsor in der Riege der Exklusiv-Partner des FCK begrüßen zu dürfen. Wir blicken voller Vorfreude gemeinsam mit dem neuen Partner auf die anstehende Partnerschaft und den kommenden Saisonstart“, fügt Thorsten Rittersberger, Senior Director Sportfive, an. 

  

Über LÖWEN ENTERTAINMENT GmbH

 

LÖWEN ENTERTAINMENT mit Sitz in Bingen am Rhein entwickelt, produziert und vertreibt Geldspielgeräte unter der Kernmarke NOVOLINE. Seit seiner Gründung 1949 steht das Unternehmen für Innovation und Qualität rund um Glücksspiel und Unterhaltung. Unter der Marke NOVOLINE bietet das Unternehmen zudem ein breites und attraktives Portfolio virtueller Automatenspiele an. Die LÖWEN-Gruppe zählt zu den ersten Anbietern, die in Deutschland sowohl für Online-Sportwetten als auch für virtuelle Automatenspiele staatlich lizensiert wurden. 

Quelle: Pressemitteilung Verein vom 19.07.2023

Höhepunkt der Vorbereitung

Torloses Unentschieden gegen Norwich City

Heute, genau vor einem Jahr, durfte der 1.FC Kaiserslautern als Aufsteiger das Eröffnungsspiel der 2.Liga gegen Hannover 96 bestreiten. Der 2:1 Last-Minute Sieg ließ den Betze damals beben. Mittlerweile trifft man, nach einem Trainingslager in den USA, auf einen englischen Zweitligisten, Norwich City FC, die mit einem Marktwert von annähernd 100 Millionen Euro bei Transfermarkt geführt werden. Alleine diese Geschichte zeigt, dass der FCK wieder im Club der Großen angekommen ist. 

So kamen heute auch 7.704 Fans auf den Betzenberg, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Hauptaugenmerk dürfte dabei auf Neuzugängen wie Puchacz, Elvedi oder Raschl liegen. Diese sollten auch gleich ihren Platz in der Startelf von Dirk Schuster finden.  Diese Elf startet beim FCK: Luthe - Tomiak, Kraus, Puchacz, Elvedi - Durm, Raschl, Niehues - Redondo, Hercher, Lobinger. 

Lautern hinten mit einer Viererkette. Links Puchacz, zentral Kraus und Tomiak, rechts Elvedi. Bei Norwich sieht es taktisch nach einer Dreierkette aus. 
Das Spiel läuft, man muss aber fairerweise sagen, dass beide Teams mit bescheidenem Tempo unterwegs sind. Chancen bleiben auf beiden Seiten zunächst Mangelware. Vereinzelte Szenen, teils auch in der Box, führen zu keinen nennenswerten Situationen. Der FCK tat sich im Offensivspiel lange schwer und hatte in der 30. Minute seine erste gefährliche Szene, als Neuzugang Tobias Raschl den Ball an der Grundlinie eroberte und im Zentrum Philipp Hercher suchte. Norwich-Keeper Angus Gunn verhinderte aber den Abschluss von Hercher, der Nachschuss von Lex-Tyger Lobinger wurde geblockt.
Vielleicht bringen die Wechsel zu Beginn der zweiten Hälfte hier etwas mehr Tempo und Gefahr vor den Toren.
 






Zahlreiche Wechsel auf beiden Seiten
Für Kaiserslautern sind Krahl, Ritter, Zimmer, Klement, Opoku und Opoku neu im Spiel. Aus der Partie gehen Luthe, Elvedi, Kraus, Raschl, Puchacz und Hercher. Dies sollte sich auch gleich bemerkbar machen. Mehrere schnelle Angriffe, jeweils über Klement oder Opoku, sorgen für Gefahr. Die beste Chance hat dabei Opoku, der nach gut 55 Minuten zentral im Strafraum zum Abschluss kommt. Da kann der eingewechselte Gästekeeper, Tim Krul, nur mit Mühe klären. Nach gut einer Stunde ersetzen Tachie und Hanslik dann Lobinger und Redondo.

Gewitter sorgt für Unterbrechung
Gleichzeitig wird aufgrund des einsetzenden Gewitters die Partie unterbrochen. Die Pause dauert knapp fünf Minuten und der Ball rollt wieder. Direkt übernimmt der Gastgeber die Initiative, wieder scheitert Opoku.
Auf Seite von Norwich wohl die gefährlichste Situation in der 78.Minute durch einen Freistoß von Sorensen. Dessen Schuß wird aber abgefälscht und Krahl muss nicht eingreifen.
In der 81.Minute bekommt auch Rückkehrer Neal Gibs etwas Spielzeit, ersetzt Eric Durm. Wenige Minuten vor dem Abpfiff darf auch Aaron Basenach ran, kommt für Boris Tomiak. So verrinnen auch die letzten Minuten und Schiedsrichter Winter pfeift die Begegnung ab.

Fazit und Statistik:
In einem recht behäbigen Spiel, geprägt auch von zahlreichen Wechseln, konnten überwiegend die Abwehrreihen überzeugen. Zwei Wochen vor Saisonstart sieht das mit der Viererkette der ersten Halbzeit beim FCK schon sehr nach Stammformation aus. 

FCK: Luthe (46. Krahl) – Elvedi (46. Zimmer), Kraus (46. Ritter), Tomiak (87. Basenach) – Durm (81. Gibs), Raschl (46. Klement), Niehues, Puchacz (46. Zuck) – Hercher (46. Opoku), Lobinger (61. Hanslik), Redondo (61. Tachie)

Norwich: Gunn (46. Krul) – Mumba (61. Stacey), Duffy (46. Tomkinson/70. Fisher), Omobamidele (46. Gibson), Giannoulis (46. McCallum) – Nunez (46. Sargent), McLean (46. Sörensen) – Rowe (46. Springett), Gibbs (77. Tzolis), Placheta (61. Hernandez)– Idah (46. Barnes)

Tore:

Schiedsrichter: Nicolas Winter

Zuschauer:  7.704

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Neuzugang in der Offensive

Richmond Tachie kommt an den Betze

Der 1. FC Kaiserslautern hat einen weiteren Neuzugang verpflichtet: Richmond Tachie verstärkt ab sofort die Roten Teufel. Der 24-jährige Angreifer wechselt vom Zweitligakonkurrenten SC Paderborn zum FCK.

 

Der gebürtige Berliner begann in den Nachwuchsmannschaften von Tennis Borussia Berlin mit dem Fußballspielen, ehe er ins Nachwuchsleistungszentrum des Bundesligisten VfL Wolfsburg wechselte. Dort durchlief er alle Mannschaften bis hin zur U23. Weitere Stationen in seiner Laufbahn waren Viktoria Köln und Borussia Dortmund II. Beim BVB feierte Richmond Tachie als Leistungsträger die Regionalligameisterschaft und den Aufstieg in die 3. Liga. In zwei Spielzeiten in der Regionalliga West und in der 3. Liga lief der Stürmer in insgesamt 73 Ligaspielen für den BVB auf und konnte dabei 35 Scorerpunkte sammeln (17 Tore, 18 Vorlagen). Danach folgte der Wechsel zum SC Paderborn. Bei den Ostwestfalen kam er 17-mal in der Zweiten Liga und zweimal im DFB-Pokal zum Einsatz.

 

„Richmond ist ein sehr gut ausgebildeter Stürmer, der offensiv alle Positionen besetzen kann. Wir wollen ihn bei seinen nächsten Entwicklungsschritten begleiten. Er ist ein absoluter Teamplayer und gibt uns mehr Variabilität in der Offensive“, kommentiert FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen die Verpflichtung des vierten Neuzugangs dieses Sommers.

 

„Der 1. FC Kaiserslautern ist ein unglaublicher Klub mit richtig geilen Fans. Ich durfte schon zweimal auf dem Betze spielen und freue mich schon, ab sofort als Roter Teufel aufzulaufen. Mein Ziel ist es, der Mannschaft weiterzuhelfen und eine erfolgreiche Saison zu spielen“, sagte Richmond Tachie zu seinem Wechsel.

 

Spielerdaten

Name: Richmond Tachie

Position: Angriff

Geboren: 21.04.1999 in Berlin

Nationalität: Deutsch/Ghanaisch

Größe: 1,77m

Frühere Vereine: SC Paderborn, Borussia Dortmund, Viktoria Köln, VfL Wolfsburg,

Tennis Borussia Berlin

Quelle: Pressemitteilung Verein vom 07.07.2023

 

Testspiel gegen Norwich City

Fast 100 Millionen Marktwert beim Gast aus England

Wenn der 1.FC Kaiserslautern am Samstag nächster Woche den Gast von der britischen Insel empfängt, treffen zwar formell Zweitligisten des jeweiligen Landes aufeinander, wirtschaftlich trennen die Clubs jedoch Welten.

Bekanntes Gesicht auf der Bank
So stehen bei den "Canaries", wie die Spieler in ihren grün-gelbem Trikots genannt werden, aktuell Spieler mit einem Marktwert von 100 Millionen Euro im Kader. Beim Gegner aus der 2.Liga in Deutschland sind es gerade einmal 15 Millionen Euro. Das aus deutscher Sicht bekannteste Gesicht ist der Trainer der Briten, David Wagner. Der Deutsch-Amerikaner trainiert Norwich seit Anfang des Jahres, war zuvor in Deutschland beim FC Schalke 04 tätig.  Norwich ist für ihn bereits die zweite Station in England. Von 2015-19 war er bereits für Huddersfield tätig. Seine Trainerwurzeln liegen bei der Jugend der TSG Hoffenheim und der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund.

 FCK-Fans warten auf Verstärkungen
Bis nächste Woche erhoffen sich die Fans der Roten Teufel sicher noch etwas Bewegung auf dem Transfermarkt. Sehen wird das Publikum mit Sicherheit die Neuzugänge Jan Elvedi, Tymo Puchacz oder Tobias Raschl. Man darf gespannt sein, welche Rolle die "Neuen" hier im Mannschaftsgefüge einnehmen werden. Für Trainer Dirk Schuster wird das Ziel sein, die Mannschaft gegen einen hochklassigen Gegner optimal zu formieren und möglichst schon eine Startelf für den Liga-Auftakt gegen den FC St.Pauli zu finden.

Anpfiff auf dem Betze ist am Samstag, 15.07.2023, um 14 Uhr. Tickets gibt es in ausreichender Zahl an den Tageskassen.

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Nächster Neuzugang

FCK verpflichtet Tobias Raschl

Während der 1. FC Kaiserslautern im Trainingslager in den USA weilt, steht der nächste Neuzugang in den Startlöchern: Tobias Raschl wird von der SpVgg Greuther Fürth auf den Betze wechseln.

 

Der gebürtige Düsseldorfer machte seine ersten fußballerischen Schritte bei der SG Unterrath und durchlief anschließend die Nachwuchsmannschaften von Borussia Mönchengladbach, Fortuna Düsseldorf und Borussia Dortmund. Bei den Schwarz-Gelben mauserte er sich direkt nach seinem Wechsel in die U16 zum Kapitän, behielt dieses Amt bis zur U19 inne und führte seine Mannschaft in der Saison 2018/19 zum Sieg der Deutschen A-Junioren-Meisterschaft. Raschl schaffte beim BVB den Sprung zur Profimannschaft und debütierte am letzten Spieltag der Saison 2019/20.

 

In der Winterpause der Saison 2021/22 wechselte Raschl dann in die Erste Liga zur SpVgg Greuther Fürth. Insgesamt bestritt der 23-Jährige für das Kleeblatt zehn Erstliga- und 29 Zweitligapartien und brachte es dabei auf zwei Tore und vier Torvorlagen.

 

„Wir sind sehr froh, dass wir mit Tobias Raschl, dessen Weg wir schon länger verfolgt haben, einen modernen Mittelfeldspieler der neueren Generation verpflichten konnten. Er ist ein spielintelligenter Mittelfeldspieler, der im zentralen Bereich alle Positionen besetzen kann, aber trotz seiner spielerischen Veranlagung auch verteidigen kann. Er wird für noch mehr Variabilität in unserem Spiel sorgen. Wir hoffen natürlich auch, dass er seine Torgefährlichkeit bei uns weiter ausbauen kann“, äußerte sich FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen zur Neuverpflichtung.

 

„Der FCK ist einfach eine besondere Adresse im deutschen Profifussball. Die Begeisterung rund um den Verein und die positive Entwicklung konnte ich auch spüren, als ich in der vergangenen Saison auf dem Betze gespielt habe. Ich brenne darauf, Teil davon zu werden und freue mich darauf, gemeinsam mit der Mannschaft auch in der neuen Saison erfolgreich Fussball zu spielen. Ich freue mich bereits auf die außergewöhnlichen Fans und die besondere Atmosphäre am Betzenberg“, erklärte Tobias Raschl zum Wechsel.

 

Spielerdaten

Name: Tobias Raschl

Position: Mittelfeld

Geboren: 21.02.2000 in Düsseldorf

Nationalität: Deutsch

Größe: 1,77m

Frühere Vereine: SpVgg Greuther Fürth, Borussia Dortmund, Fortuna Düsseldorf, Borussia Mönchengladbach, SG Unterrath

Quelle: Pressemitteilung Verein vom 26.06.2023


Pünktlich zur Vorbereitung 

Polnischer Nationalspieler Tymoteusz Puchacz verstärkt den FCK

Der 1. FC Kaiserslautern kann pünktlich zum Trainingsauftakt am Montag, 19. Juni 2023, einen weiteren Neuzugang vorstellen. Der polnische Linksverteidiger Tymoteusz Puchacz wechselt auf Leihbasis vom Bundesligisten 1. FC Union Berlin an den Betzenberg.

Der 24-Jährige lernte beim polnischen Traditionsverein Lech Posen das Fußballspielen und debütierte dort im Alter von 18 Jahren auch in der ersten Liga. Nach anschließenden Leihen zu den Zweitligisten Zagłębie Sosnowiec und GKS Katowice etablierte er sich in der Saison 2019/20 dann auch bei seinem Heimatclub und wurde eine feste Größe in der Ekstraklasa. Nach zwei Spielzeiten als Stammspieler in der höchsten polnischen Spielklasse und seinem Debüt in der polnischen Nationalmannschaft wechselte er im Sommer 2021 in die Bundesliga zu Union Berlin. Vom Club aus Köpenick wurde er bereits in den vergangenen beiden Spielzeiten jeweils in der Rückrunde verliehen. In der zweiten Halbserie der Saison 2021/22 hatte er dabei in neun Einsätzen seinen Anteil daran, dass Trabzonspor die erste türkische Meisterschaft seit 1984 perfekt machen konnte. In der zurückliegenden Rückrunde spielte er beim griechischen Spitzenclub Panathinaikos Athen, mit dem er am Ende der Playoffs griechischer Vizemeister wurde.

International absolvierte Tymoteusz Puchacz für seinen Heimatverband über 50 Einsätze in den Junioren-Nationalmannschaften von der U16 bis zur U21, ehe er im Juni 2021 auch für die A-Nationalmannschaft debütierte. Insgesamt lief er bisher zwölfmal für das polnische Team auf, u.a. kam er im Jahr 2021 in allen drei polnischen Spielen bei der Europameisterschaft zum Einsatz. Zuletzt stand er im März 2023 bei den Spielen gegen Schweden und Albanien im polnischen Aufgebot.

„Tymoteusz ist ein körperlich sehr robuster Linksfuß mit viel Offensivdrang, der mit seinem Einsatzwillen sehr gut auf den Betzenberg passt und der in seinen jungen Jahren schon viel internationale Erfahrung sammeln konnte. Wir freuen uns sehr darüber, dass er sich für den Wechsel zum FCK entschieden hat“, begrüßt FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen den Neuzugang in der Pfalz.

„Für mich ist es wichtig, die nächsten Entwicklungsschritte in meiner Karriere zu machen und weiter Spielpraxis zu sammeln. Ich freue mich sehr, dass ich das bei einem traditionsreichen Verein wie dem FCK machen kann! Ich möchte alles dafür tun, dass wir hier gemeinsam eine erfolgreiche Saison spielen“, kommentiert Tymoteusz Puchacz seinen Wechsel zum FCK.


Spielerdaten
Name: Tymoteusz Puchacz
Position: Abwehr
Geboren: 23.01.1999 in Sulechów (Polen)
Nationalität: Polnisch
Größe: 1,80 m
Frühere Vereine: 1. FC Union Berlin, Panathinaikos Athen, Trabzonspor, Lech Posen, GKS Katowicze, Zagłębie Sosnowiec, Lechia Zielona Góra, Pogoń Świebodzin

Quelle: Pressemitteilung Verein vom 19.06.2023 

Doppelter Aufstieg perfekt 

Deutlicher 4:0 Erfolg gegen SV Wehen Wiesbaden 

Keine zwanzig Stunden nach der U17, steigen auch die U19 Junioren des 1.FC Kaiserslautern in die Junioren-Bundesliga Süd-Südwest auf.
Nach einem hitzigen Spiel gegen den SV Wehen Wiesbaden gewannen sie am Samstag, 17. Juni 2023, vor über 1.300 Zuschauern auf Platz 4 nach überragender Leistung mit 4:0.
 
Schiedsrichter Besiri früh im Mittelpunkt
Knackpunkt der Begegnung war ein doppelter Platzverweis für die Hessen noch vor der Pause.

U19-Trainer Alexander Bugera vertraute beim Rückspiel gegen den Hessenmeister auf dasselbe Personal, das auch schon in Wiesbaden eine gute Leistung gebracht hatte. Bei ähnlich hohen Temperaturen wie noch in der Vorwoche begannen die jungen Roten Teufel wieder schwungvoll und setzten Wehen früh unter Druck. Yasin Zor hatte nach knapp zehn Minuten die erste gute Chance, sein Abschluss wurde aber zur Ecke abgewehrt. Bei über 50 Saisontoren nach Standards stellten diese aber ein gefährliches Mittel im Offensivarsenal der Bugera-Elf dar. Doch auch aus dem Spiel strahlten sie immer Gefahr aus: Ein Steckpass landete bei Ben Reinheimer, der seinen Gegenspieler schwindlig spielte.
Reinheimer mit früher Führung
Der Verteidiger rutschte weg und Reinheimer hatte freie Bahn. Im Stile eines Torjägers überlupfte er den Wehener Schlussmann eiskalt zur verdienten Führung (11.). Die Nachwuchsteufel wollten, nicht wie im Hinspiel, ihre Körner zu früh im ersten Durchgang verschießen und spielten es clever und setzten immer wieder Nadelstiche. Von Wiesbaden kam offensiv bis zur 25. Minute sehr wenig, dann aber meldeten sie sich mit zwei Lattentreffern zurück. Da hatten die jungen Roten Teufel Glück. Das Spiel wurde zunehmend ruppiger und eskalierte schließlich rund zehn Minuten vor der Pause.
Zwei gelb-rote Karten gegen die Gäste
Der bereits vorbelastete Maurizio Robotta foulte Mika Haas im Sechzehner – Elfmeter für die Betzebuben und Platzverweis für den Verteidiger. Doch damit nicht genug: In der folgenden Rudelbildung kam es zum Handgemenge. Görkem Koca auf Seiten der Nachwuchsteufel bekam gelb, ebenso Boby Bossu. Da der Wiesbadener Stürmer bereits einen Karton gesehen hatte,  musste dieser somit vom Platz(36.).
Sichere Führung und zwei Spieler mehr auf dem Platz
Den fälligen Elfmeter legte sich Torjäger Oskar Prokopchuk zurecht und verwandelte sicher (38.).
Mit zwei Toren Vorsprung und zwei Spielern mehr auf dem Feld lag schon ein Hauch Vorentscheidung in der Luft. Für Wiesbaden kam es knüppeldick, denn auch Torwart Noah Brdar musste verletzungsbedingt runter. Der eingewechselte Tobias Pawelczyk konnte sich im Anschluss direkt mal auszeichnen und einen Distanzschuss von Reinheimer grade noch so mit einer Flugeinlage rechts aus dem Winkel fischen. Eine Minute später war er allerdings chancenlos, als der bärenstarke Ben Reinheimer die Wiesbadener Abwehr  wie Slamlomstangen stehen ließ.  Ganz locker netzte er ins leere Tor ein (45. +5).

Dominant nach dem Seitenwechsel 
Nach dem Seitenwechsel ging es mit zwei Mann mehr nur in eine Richtung. Luka Gusic krönte seine starke Leistung mit einem Sonntagsschuss aus 22 Metern und markierte das 4:0 (53.). Die Betzebuben machten jetzt alles richtig und ließen Ball und Gegner laufen. Die Räume, die sich zwangsläufig ergaben, wussten sie auszunutzen und spielten sich immer wieder vor das Wiesbadener Tor, konnten aber nicht noch einmal nachlegen. Die Zeit lief für den FCK runter und die jungen Roten Teufel ließen nichts mehr anbrennen. Mit dem hochverdienten und laut umjubelten 4:0-Sieg feierten sie den krönenden Abschluss einer bockstarken Runde. 

Damit ist neben der U17, die bereits gestern ihre Relegation gewann, auch die U19 in die Bundesliga aufgestiegen.
Die U16 kann sich ebenfalls freuen: Durch den Aufstieg der U17 können sie nächste Saison ebenfalls eine Klasse höher, nämlich der Regionalliga, starten. Eine perfekte Saison für den Nachwuchs der Roten Teufel.

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U17 des FCK in der Bundesliga! 

5:1 Erfolg im Rückspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden 

Auf dem gut besetzten Platz 4 des Fritz Walter Stadions hat Schiedsrichter Niclas Zemke die Partie angepfiffen.

Hier geht es, ohne große Anlaufphase,  mit der ersten Chance der Gäste los. Die Gäste agieren aggressiver als noch im eigenen Stadion und kommen nach zwei Minuten schon zum ersten gefährlichen Abschluss, den Enis Kamga zwischen den Pfosten noch zur Ecke klären kann.
Früher Schock für die Roten Teufel
Nach der anschließenden Ecke kommt dann aber Leonardo Rastiello zum Kopfball und bei der Rettung faustet sich Lautern Keeper Kamga den Ball ins eigene Netz (2.) Kein Start nach Maß für das Team von Dennis Will. Die U17 des FCK versucht hier das Kommando zu übernehmen, kommt in der 6.Minute zu einer ersten Möglichkeit durch Gibs. Der Schuss aber zu harmlos. Gefährlicher wird es in der 13.Minute. Erst hat Kian Scheer den Ausgleich frei vorm Wiesbadener Kasten auf dem Fuß, dann Monty Culbreath, für den der Winkel aber letztlich zu spitz wird.
Ausgleich durch Hommes

In der 18.Minute wird der Aufwand der Gastgeber belohnt. Scheer bringt einen Freistoß auf Höhe der Eckfahne scharf quer durch den Strafraum,  Heinz legt am zweiten Pfosten noch einmal per Kopf ab und Kapitän Maxi Hommes wuchtet den Ball per Kopf zum Ausgleich in die Maschen (18.).
Hier sind die Pfälzer am Drücker. Diesmal steht der Gästekeeper im Mittelpunkt, kann nur auf Kosten eines Foulspiels Schlimmeres verhindern. Gelbe Karte für Kuehne in der 22.Minute. Dann meldet sich auch Wiesbaden mal mit einem Lattenkracher zurück im Offensivspiel – Glück für die Will-Truppe
Spiel gedreht, Führung für die Gastgeber
Hier sind 25 Minuten gespielt und die Gastgeber haben das Spiel gedreht. Der Ball kommt über links zu Heinz, der zieht ab und der Ball schlägt im linken Eck ein. Da war wohl auch noch der Innenpfosten mit im Spiel. In der 31.Minute versucht es Scheer aus der Distanz, der Schuss geht aber rechts am Tor vorbei. Nach etwas mehr als einer halben Stunde befreit sich auch der SV Wehen Wiesbaden ein wenig, kommt zu mehr Spielanteilen.
In der 37.Minute der erste Wechsel bei den Gästen. Doganay geht aus der Partie, für ihn kommt Yoldas Diaz. Taktisch sieht das so aus, dass Yoldas wohl etwas mehr Schwung über die linke Angriffsseite bringen soll. Starke Aktion des Lautrer Keepers in der 43.Minute beim Schuß von Ati Allah. Das sah gefährlich aus, umso beachtlicher die Reaktion von Kamga.
Treffer in der Nachspielzeit
Hier sind drei Minuten  durchgesagt und es dauert keine Minute, bis Culbreath zur 3:1 Führung trifft. Stark freigespielt hat der Stürmer kein Problem von der rechten Seite abzuschließen.
Es geht hier mit einer hochverdienten Führung des FCK in die Kabinen.

Wechsel zur zweiten Hälfte
Die Gäste wechseln vor 1.067 Zuschauern. Severin kommt für Abdelhadi ins Spiel.
Blitzstart durch Scheers Treffer
Den besseren Start hat Kaiserslautern. Hier sind gerade einmal zwei Minuten gespielt und Scheer trifft zur 4:1 Vorentscheidung. Die Heimmannschaft bleibt am Drücker. In der 49.Minute zieht Tuttobene ab der Mittellinie auf, kommt im Strafraum zum Abschluss, verfehlt aber knapp das Tor. Dann Doppelchance für Rot. Zunächst probiert es Rastiello und den abgewehrten Ball versucht Scheer aufs Tor zu bringen (58.).
Wechsel auf beiden Seiten
Doppelwechsel beim SVWW in der 64.Minute. Für Alkhleif und Ati Allah kommen Bauer und Boumaftan. Eine Minute nach den Gästen wechselt auch Kaiserslautern doppelt.  Für Tuttobene und Gibs kommen Glogic und Müller . In der 69.Minite geht bei Wehen Raljic vom Platz, für ihn kommt Su. Hier ist noch eine gute Viertelstunde zu spielen und das Spiel verliert, auch bedingt durch die zahlreichen Wechsel, an Qualität. In der 80.Minute geht beim FCK Heinz vom Platz, für ihn kommt Blum.
Hier passiert vor den Toren nicht mehr viel. Der Nachwuchs des FCK spielt das hier souverän runter. In der 87.Minute geht auch noch Culbreath beim FCK vom Platz. Für ihn kommt Kepnang.
Schiedsrichter Zemke lässt hier fünf Minuten nachspielen. Gut für den FCK. Gerade zwei Minuten sind in der Crunchtime gespielt. Den Schlusspunkt setzt nun der eingewechselte Erik Müller nach Vorlage des ebenfalls eingewechselten Jason Kepnang – 5:1.
Wenige Minuten später ertönt der Abpfiff  und der Jubel ist groß bei den Anhängern der Roten Teufel.

Die U17 des 1.FC Kaiserslautern spielt kommende Saison in der Junioren-Bundesliga.

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Kontinuität in der Führung 

FCK verlängert vorzeitig den Vertrag mit Thomas Hengen 

Der Beirat der 1. FC Kaiserslautern Management GmbH hat sich einstimmig mit seinem Geschäftsführer Thomas Hengen auf eine vorzeitige Vertragsverlängerung verständigt.  Der 48-jährige ehemalige FCK-Profi ist seit März 2021 als Geschäftsführer für die Geschicke der Roten Teufel zuständig.
 

„Für die kontinuierliche, nachhaltige Weiterentwicklung des Profifußballs beim FCK ist es von strategischer Bedeutung, eine mittelfristige Planungssicherheit bei der Position des Geschäftsführers zu erreichen. Mit Thomas Hengen verfügen wir über eine kompetente Führungskraft mit einer hohen Identifikation zu unserem Verein und der Region, der auch in schwierigen Phasen des Vereins eine außergewöhnliche Belastbarkeit, Mut und Entschlossenheit bewiesen hat“, äußert sich der Beiratsvorsitzende Rainer Keßler.  

 

„Ich bedanke mich sehr für das Vertrauen, welches mir von den Gremien entgegengebracht wurde. Zudem möchte ich mich bei allen Mitarbeitern für die gute und loyale Zusammenarbeit bedanken. Nicht nur auf dem Platz, sondern auch auf der Geschäftsstelle, geht es nur als Einheit. Deswegen freue ich mich sehr, die kommenden Aufgaben und Herausforderungen gemeinsam angehen zu können. Wir wollen den Verein auch weiterhin Schritt für Schritt weiterentwickeln und so eine nachhaltige Zukunft für den Profifußball in Kaiserslautern aufbauen“, erklärt Thomas Hengen. 


Quelle: Pressemitteilung Verein vom 16.06.2023

Jan Elvedi wechselt zum FCK

Abwehrspieler kommt aus Regensburg 

Der 1. FC Kaiserslautern kann den ersten Neuzugang für die Saison 2023/24 vorstellen. Innenverteidiger Jan Elvedi wechselt vom SSV Jahn Regensburg an den Betzenberg.  Der 26-jährige Schweizer wurde in Zürich geboren und erlernte beim FC Zürich das Fußballspielen. Über die schweizerischen Stationen Winterthur, Cham, Wohlen und Kriens fand er im Sommer 2020 den Weg in den deutschen Profifußball. In den vergangenen drei Spielzeiten stand er in insgesamt 84 Zweitligaspielen für den SSV Jahn Regensburg auf dem Rasen. 

„Mit Jan Elvedi bekommen wir einen sehr flexiblen Abwehrspieler, der sowohl in der Dreier- als auch in der Viererkette spielen kann. Er bringt viel Tempo und Dynamik mit und hat die richtige Mentalität für den Betzenberg“, so FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen.   

„Der 1. FC Kaiserslautern ist ein Verein mit einer unglaublichen Ausstrahlung. Ich freue mich auf das Stadion und die Fans und habe schon richtig Bock darauf, auf dem Betzenberg aufzulaufen und die ganzen Emotionen aufzusaugen. Ich möchte der Mannschaft mit meiner Zweitligaerfahrung weiterhelfen und dafür sorgen, dass wir auch im nächsten Jahr eine gute Saison spielen“, erklärte Jan Elvedi zum Wechsel in die Pfalz.   

Spielerdaten 
Name: Jan Elvedi 
Position: Abwehr Geboren: 30.09.1996 in Zürich (Schweiz) 
Nationalität: Schweizer Größe: 1,87 m 
Frühere Vereine: SSV Jahn Regensburg, SC Kriens, FC Wohlen, SC Cham, FC Winterthur, FC Zürich, FC Greifensee 

Quelle: Pressemitteilung Verein vom 31.05.2023

Comeback am Betze

Karlsberg wieder FCK-Bierpartner

Nach fünfjähriger Unterbrechung ist die Karlsberg Brauerei aus Homburg wieder zurück am Betzenberg. Die traditionsreiche saar-pfälzische Brauerei wird ab der Saison 2023/24 wieder Bierpartner des 1. FC Kaiserslautern – eine Funktion, die sie schon von 1979 bis 2018 innehatte.

39 Jahre lang wurde am Betzenberg bereits Karlsberg-Bier ausgeschenkt – und in der kommenden Spielzeit kommt nach fünf Jahren Pause nun die 40. Saison dazu. Denn ab Beginn der Spielzeit 2023/24 feiert der langjährige FCK-Partner sein Comeback bei den Roten Teufeln und löst seinen Nachfolger Krombacher nun wieder ab. In den vergangenen fünf Spielzeiten hatte Krombacher nicht nur für Getränke an den Kiosken und in den VIP-Bereichen am Betzenberg gesorgt, sondern auch darüber hinaus viele erfolgreiche Aktionen wie die jährliche Zipfelmützenaktion zu Gunsten der Betze-Engel oder die Errichtung eines neuen Funktionsgebäudes am FCK-Nachwuchsleistungszentrum gemeinsam mit den Roten Teufeln umgesetzt.

FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen kommentiert den Bierpartner-Wechsel:  

„Zunächst möchte ich an dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an Krombacher aussprechen, die uns in einer herausfordernden Zeit als verlässlicher Partner begleitet und unterstützt haben, mit dem Aufstieg in die zweite Liga als Höhepunkt. Karlsberg ist für den FCK sicherlich kein gewöhnlicher Brauereipartner. Fast vier Jahrzehnte lang wurde diese Partnerschaft in der Vergangenheit bereits erfolgreich gelebt. Wir freuen uns daher sehr, dieses Engagement in den kommenden Jahren nun wiederaufzunehmen und einen in unserer Region verwurzelten Partner erneut am Betzenberg begrüßen zu dürfen.“ 



Daniel Steis, Nationaler Verkaufsleiter Gastronomie und GFGH der Karlsberg Brauerei GmbH, sagt dazu: „Wir freuen uns sehr diese langjährige Bierpartnerschaft wieder fortzuführen. Den FC Kaiserslautern mit seinen einzigartigen Fans wieder auf dem Betzenberg mit unserem Karlsberg Bier zu begleiten, macht uns stolz und ist uns eine Herzensangelegenheit. Bereits jetzt fiebern wir der neuen Saison entgegen und freuen uns  auf spannende sowie erfolgreiche Spiele im Fritz-Walter-Stadion.“ 


„Wir freuen uns über das Comeback von Karlsberg und die damit verbundene Stärkung der regionalen Partnerschaften. Wir bedanken uns bei Krombacher für die Unterstützung in den zurückliegenden fünf Jahren“, fügt Thorsten Rittersberger, Senior Director Sportfive, an. 


Quelle: Pressemitteilung Verein vom 30.05.2023

Fortuna in Überzahl souverän 

Kownacki macht den Unterschied und bei Lautern fehlt die Effizienz 

Im Vergleich zum 0:2 in Karlsruhe nimmt Dirk Schuster nur kosmetische Änderungen vor. Rapp und Lobinger machen Platz für Redondo und Opoku. Rapp ist mit muskulären Problemen auch nicht im Kader, Lobinger hat wie immer gute Chancen auf einen Jokereinsatz.

Beim 1. FC Kaiserslautern darf sich folgende Elf beweisen: Luthe - Bünning, Tomiak, Durm - Zimmer, Klement, Niehues, Opoku - Hanslik - Boyd, Redondo.

Nach dem wilden 3:3 gegen Hannover erhofft sich Daniel Thioune heute sicherlich mehr defensive Stabilität. Und tauscht daher auch im defensiven Bereich drei Mann, de Wijs, Sobottka und Karbownik ersetzen Hoffmann, Klarer und Fernandes Neto. Von denen sitzt nur Fernandes Neto auf der Bank, ebenso wie die torhungrigen Kollegen Ginczek und Hennings. Die Düsseldorfer gehen es folgendermaßen an: Kastenmeier - Karbownik, Oberdorf, de Wijs, Gavory - Sobottka, Zimmermann, Appelkamp - Klaus, Kownacki, Iyoha. 

Das Stadion ist bestens gefüllt und es entwickelt sich zunächst ein flottes Spiel, mit offenem Visier. Der FCK ist hier spielbestimmend, kommt in der 6.Minute zu seiner ersten Chance. Obwohl der Winkel für Opoku, weit rechts draußen, extrem spitz ist, versucht er es direkt. Kastenmeier im Düsseldorfer Tor hat keine freie Sicht, klärt und entsprechend hoch ist sein Reflex zu bewerten. In dieser Anfangsphase nimmt Düsseldorf eigentlich noch gar nicht am Spiel teil. Redondo spaziert durch das Mittelfeld, macht eine gute Bewegung nach links und hat so den idealen Winkel für seinen Weitschuss ins rechte Eck. Knapp einen Meter neben dem Pfosten schlägt das Geschoss ein. Nach einer Viertelstunde wieder die Hausherren. Ecke von rechts durch Klement, er sucht und findet Boyd. Der hat sich geschickt freigelaufen, sein Kopfball wird geblockt und er reklamiert auf Hand.  Auf den ersten Blick nicht zu Unrecht, aber da bräuchten wir mehr Einstellungen. Da der VAR aber nicht reagiert, bekommen wir diese erst einmal nicht.  

Fußball bleibt Ergebnissport 

Die Fortuna befreit sich nur sporadisch, kommt aber in der 17.Minute zur Führung durch Kownacki. Die FCK-Abwehr bekommt keinen Zugriff. Der künftige Bremer, der sich rechts im Strafraum gegen drei Mann durchwühlt, kommt zum Abschluss und versenkt satt ins linke Eck. So schnell kann es gehen.

Früher Feierabend für Jean Zimmer

In der 23.Minute meldet sich der VAR dann doch. Leider nicht so, wie sich die Gastgeber dies gewünscht hätten. Beim vorhergenden Angriff der Fortunen hatte Zimmer Klaus nur mit Foul stoppen können, sah die gelbe Karte. Daraufhin meldet sich der VAR. Schiri Petersen ist nach intensivem Bilderstudium der Meinung, dass Zimmer letzter Mann war, Durm war knapp dahinter, hätte aber wohl noch eingreifen können. Wie auch immer, rote Karte für Jean Zimmer.

Trainer Schuster reagiert nun personell, bringt in der 29.Minute Dominik Schad für Aaron Opoku.

Auch in Unterzahl spielt der FCK fleißig nach vorne. Klare Abschlussgelegenheiten hat man sich aber schon lange keine mehr erarbeitet. Es ist jetzt iein gutes Spiel mehr, sehr viel Hektik. Oberdorf foult Boyd taktisch im Mittelfeld, das gibt Gelb. Das vorherige Foul an Boyd, bei dem der Düsseldorfer Keeper Ball und Stürmer erfolgreicht wegboxt, hätte Elfmeter für die Gastgeber geben müssen. Angesichts der geringen Bedeutung des Spiels, muss man aber hier keine Debatten führen. Es sind drei Minuten Nachspielzeit angezeigt, dann ist Pause. Die Zuschauer sehen hier, bei zugegeben sommerlichen Temperaturen, alles andere als ein gutes Spiel.


Unverändert in die zweite Halbzeit

Hier gibt es keine Wechsel und Lautern bleibt weiter sehr bemüht. Dabei landen aber zwei Flanken von links und rechts direkt in den Armen von Kastenmaier. 

In der 51.Minute liegt Klaus im Pfälzer Strafraum auf dem Boden und fordert Elfmeter. Ist ihm da einer in die Hacken gelaufen? Petersen sagt nein, der VAR mischt sich bei Elferentscheidungen heute grundsätzlich nicht ein. War jedenfalls wieder mehr als diskutabel.

Doppelwechsel in der 60.Minute 

Für Redondo und Hanslik kommen Lobinger und Zolinski. 47.956 Zuschauer sehen in der 62.Minute eine Ecke von Klement, der findet zwar den Kopf von Boyd, der Ball geht aber links über das Tor. Drei Minuten später ein Frustfoul von Terrence Boyd am Düsseldorfer Strafraum gegen Klaus. Das ist natürlich Gelb

Und bevor es jetzt eine größere Rudelbildung nach einem harmlosen Zusammenprall gibt, ordnet Petersen einfach mal eine Trinkpause an. 71.Minute: Doppelwechsel auch bei der Fortuna. Für Iyoha und 

de Wijs kommen Neto und Böckle ins Spiel. 

Effektive Fortuna mit Vorentscheidung durch Kownacki 

Wieder kann man von einer Drangphase der Hausherren reden, wobei einige Chancen, aber eben nicht die Großchance, erspielt wurden. Den nächsten Treffer erzielen aber nach 78 Minuten wieder die Mannen vom Rhein. Ein Steilpass für Klaus kommt rechts in den Strafraum. Der hat die Übersicht und legt quer. Kownacki muss nur noch einschieben. In Überzahl sollte das natürlich die Vorentscheidung sein. 

Direkt im Anschluss an diesen Treffer geht Sobottka vom Platz, für ihn kommt Uchino. Eine Minute später ersetzen Ginczek und Hennings bei den Gästen Kownacki und Karbownik (79.).
Profidebüt für Angelos Stavridis 

Unmittelbar nach der Fortuna wechselt auch Dirk Schuster noch einmal doppelt. Stavridis und Zuck kommen für Boyd und Durm. 

Joker Ginczek trifft zur endgültigen Entscheidung 

Eine Minute vor dem Ende der regulären Spielzeit trifft auch der eingewechselte Ginczek zum 0:3. Die Joker stechen offensichtlich! Rouwen Hennings schickt den Ball klasse in die Schnittstelle, Daniel Ginczek behält vor Andreas Luthe die Nerven und macht alles klar. Fortuna  zeigt dem FCK hier deutlich auf, wie man effektiv Fußball spielt. Dies sollte für die Verantwortlichen beim FCK ein deutliches Warnsignal für die kommende Saison sein. Das ist heute in allen Mannschaftsteilen  zu wenig. Zum Glück für die Heimfans gibt es hier nur eine Minute Nachspielzeit. Das Spiel ist aus. 


Fazit:
Lautern bleibt natürlich bester Aufsteiger und mit Tabellenplatz 9 in der oberen Hälfte. In der kommenden Saison wird man aber an der Heimschwäche arbeiten müssen und sich etwas gegen die fehlende Effizienz einfallen lassen müssen. Insgesamt wurden, trotz manch großer und erfolgreicher Spiele, einfach zu viele Punkte liegengelassen. Für die Fortuna steht Rang 4 zu Buche, also tatsächlich die letztliche Maximalausbeute. 

MK280523


Vor letztem Saisonspiel 

Ausverkaufter Heimbereich gegen Fortuna Düsseldorf 

Der 1.FC Kaiserslautern tritt am Sonntag, 15:30 Uhr, zum letzten Spiel der Saison gegen die Fortuna an. Sportlich geht es für beide Teams jeweils nur noch um die bestmögliche Platzierung. Beim FCK sind die Plätze 7-9 möglich, bei den Gästen Platz 4-6.

Das Stadion ist, so FCK-Pressesprecher Stefan Roßkopf, bestens gefüllt und der Heimbereich restlos ausverkauft. Es sind 47.834 Karten verkauft, davon gingen ca. 5.000 Tickets  an den Rhein. Fortuna vermeldet bis gestern 3.600 Fans die mit in die Pfalz reisen werden.
 
Personelle Situation
Am Sonntag nicht im Kader stehen werden Basenach, Kraus nach OP am Sprunggelenk, Rapp mit muskulären Schwierigkeiten, Bormuth mit Faserriss und Boyd mit muskulären Problemen im Adduktorenbereich. Auch der Einsatz von Ritter ist sehr unwahrscheinlich.
Verabschiedungen von Spielern
Vor dem Spiel werden mit Dominik Schad, Muhammed Kiprit, Nicolas de Preville, Nicolai Rapp, Robin Bormuth und Jonas Weyand sechs Spieler verabschiedet.
Mit gutem Gefühl in die Pause
"Ich möchte nochmal ein Riesendankeschön an die Fans senden für die grandiose Unterstützung bei allen Heim- und Auswärtsspielen in dieser Saison. Sie haben einen riesengroßen Anteil daran, dass wir aus dieser Saison als Aufsteiger auf einem einstelligen Tabellenplatz rausgehen", erklärt Dirk Schuster vor dem letzten Spieltag des Jahres 2022/23. Man wolle sich gegen Düsseldorf  gebührend in die Sommerpause zu verabschieden. Ziel sei es so abschließend, mit einem Erfolg und gutem Gefühl in diese Pause zu gehen. Es gelte die Leistung von Karlsruhe zu bestätigen, diesmal mit besserem Ergebnis. Man wolle hier einen nächsten Schritt im spielerischen Bereich gehen. Dies sei eine schwere Aufgabe gegen einen sehr schweren Gegner, der individuell sehr stark besetzt sei. Stürmer Kownacki werde nach der Runde in die Bundesliga zu Werder Bremen wechseln, dazu kämen auch Routiniers wie Henning oder Ginczek. Zudem lasse sich seine Kollege Thioune immer wieder taktisch etwas einfallen, um dem Gegner das Leben schwer zu machen. 
Sorgfalt vor Eile bei Kaderplanung
Der Start der Vorbereitung ist auf den 19.Juni datiert. Es sei davon auszugehen, dass zu diesem Zeitpunkt der vollständige Kader noch nicht zur Verfügung stehen wird. Hier werde man mit Sorgfalt vor Eile handeln.
Hier werde man sicher auch noch "eine Patrone im Gurt" behalten wollen.

Lösung muss beim Investoren-Deal gefunden werden 

In der Nachbetrachtung des DFL-Meetings und der nicht ausreichenden Zustimmung zum von der DFL angestrebten Investorendeal, äußert sich auch Thomas Hengen.
Er plädierte dafür, den Blick in die Zukunft zu richten, da der Einstieg eines Investors nun wohl vom Tisch ist. "Es muss eine Lösung gefunden werden. Da sind auch alle 36 Vereine dran interessiert, um die Liga auch weiterhin zu stärken", sagte der FCK-Geschäftsführer zum SWR. Von einer Spaltung der Klubs könne jedenfalls keine Rede sein.
Gegner Fortuna Düsseldorf  hat am Mittwochabend seine Ja-Stimme für den letztlich abgelehnten Investoren-Deal der Deutschen Fußball Liga (DFL) verteidigt. Es habe in der Debatte einen Konsens gegeben, "dass wir im Sinne des Fußballs Veränderungen benötigen, um die Liga zukunftsfähig aufzustellen", schrieb der Club bei Twitter und erklärte kurz darauf in einem zweiten Tweet: "Wir haben also mit "ja" gestimmt, um die wichtigen Kritikpunkte konstruktiv einbringen zu können."

MK260523

KSC gewinnt Südwest-Derby 

Zwei Treffer bringen Badener auf den siebten Platz

Eigentlich geht es hier um die goldene Ananas, bzw. den 7.Platz der Tabelle. Dieser wurde von beiden Trainern als Ziel ausgerufen. Wäre da nicht der Derbycharakter in diesem Südwest-Duell, der neue Wildpark wäre sicher nicht ausverkauft. Auf beiden Fanseiten knistert es trotz aller sportlichen Umstände gewaltig, weshalb wir hier auch mit lauter Unterstützung auf beiden Seiten rechnen dürften - und womöglich dem ein oder anderen pyrotechnischen Gegenstand.

Christian Eichner bringt nach der 1:2-Niederlage in Kiel ein paar neue Spieler in seine Startelf. Jung spielt für Thiede, Daniel Gordon bekommt noch einmal einen großen Auftritt im Derby und Choi spielt für Jensen im Mittelfeld. Die Aufstellung des KSC im Überblick: Gersbeck - Brosinski, Franke, Gordon, Jung- Gondorf - Wanitzek, Choi - Nebel - Schleusener, Kaufmann .


Auch Dirk Schuster nimmt ein paar Veränderungen vor. Das 1:2 gegen Arminia Bielefeld war nicht das beste Spiel von Aaron Opoku, weshalb ihn Hanslik ersetzt. Außerdem darf sich Ersatztorjäger Lex-Tyger Lobinger wieder probieren. Hercher bekommt eine Verschnaufpause. Zuletzt spielt noch Erik Durm für Hendrik Zuck auf der Linksverteidiger Position. Beim 1. FC Kaiserslautern spielt folgende Elf: Luthe - Durm, Tomiak, Bormuth, Zimmer - Rapp, Niehues - Hanslik, Klement, Lobinger - Boyd.

Das Spiel läuft und es dauert keine sechzig Sekunden, bis der Gast aus der Pfalz erstmals gefährlich vor dem Tor von Gersbeck auftaucht. Durm kriegt den Ball am linken Strafraumeck, setzt sich mit enem Dribbling von Jung ab und zielt aufs lange Eck. Der Ball geht nur knapp am rechten Pfosten vorbei.Florian Heft, in Kaiserslautern besten bekannt, bekommt gleich ordentlich zu tun. Gondorf und Boyd tauschen ein paar Nettigkeiten aus. Hier ist Feuer drin. Mal schauen, ob der Schiedsrichter hier über die gesamte Spielzeit hinweg alles im Griff haben wird. Der erste Schuss auf das Tor von Luthe dann in der neunten Spielminute.Paul Nebel probiert es vom Strafraumrand. Kein Problem für Andreas Luthe.
Kaiserslautern bestimmt das Spiel
Nach einer guten  Viertelstunde setzt sich Boyd in Szene. Der Stürmer behauptet den Ball und zieht in den Strafraum. Aus sehr spitzem Winkel zieht der Amerikaner aufs kurze Eck ab. Gersbeck hat aufgepasst und pariert den Schuss mit einem Fuß. Den sommerlichen Temperaturen geschuldet gibt es hier in der 24.Minute eine Trinkpause für beide Teams, die diese dankend annehmen. Terrence Boyd kühlt gleichzeitig seinen Kopf mit einem nassen Waschlappen. Mit dieser Unterbrechung werden wir dann gleichzeitig eine etwas längere Nachspielzeit als sonst üblich haben. Die Erfrischung tat den Gästen offensichtlich gut. Sie haben die nächste Torchance: Gondorf sieht Gelb für ein Foulspiel an Hanslik 30 Meter vor dem eigenen Tor. Den Pfiff kann man geben, die Karte ist vielleicht etwas zu viel des Guten. Den fälligen Freistoß zieht Klement stark aufs rechte Eck. Gersbeck ist aber da und pariert mit einer Hand zu einer Ecke, die Tomiak hätte verwandeln können. Doch der Innenverteidiger kam ein par Augenblicke zu spät und setzt den Ball daher neben das Tor.
Urlaub beginnt eine Woche früher
Sowohl Gondorf als auch Franke haben beide frühzeitig Urlaub. Kapitän Gondorf hat nämlich die fünfte, Franke die zehnte Gelbe Karte gesehen. Gegen St. Pauli sind die Routiniers also gesperrt.
In der 39.Minute hat Kaufmann für die Karlsruher die nächste Torchance. Nebel mit einem verunglückten Torschuss. Kaufmann springt mit einer Grätsche in den Schussweg, um diesen abzulenken. Er drückt den Ball aber dann deutlich links am Kasten vorbei ins Toraus. Die Antwort der Roten Teufel lässt nicht lange auf sich warten. 43.Minute: Hanslik mit einem eigentlich schwachen Steckpass in den Strafraum, den Lobinger nicht mehr erreichen kann. Doch Boyd lief von rechts nach innen in die Box und erreicht den Ball sogar vor Gersbeck und stochert ihn am Keeper vorbei und will ihn über die Linie drücken. Doch Gondorf hat als einziger KSC-Verteidiger aufgepasst und klärt zur Seite.
Hier gibt es drei Extraminuten, dann ist Pause.

Opoku für Rapp zur zweiten Halbzeit
Der FCK reagiert taktisch und auch personell. Vor 23.885 Zuschauern kommt Opoku für Rapp. Beide Mannschaft sind zunächst einmal Schadensbegrenzung bemüht, gehen sehr wenig ins Risiko. In der 54.Minute ist es dann aber mal wieder der FCK . Karlsruhe ist kurzfristig nur zu zehnt.
Kaiserslautern ist gefährlicher
Zimmer sieht Opoku auf links. Seine Flanke auf den Elfmeterpunkt findet Boyd, der es per Kopf probiert und das Tor nur um wenige Zentimeter verfehlt.auc die nächste gefährliche Szene können die Pfälzer für sich verbuchen. Lobinger kommt an der rechten Strafraumkante zum Schuss, der Ball geht aber über das Tor (59.).
Auch beim KS ist es an der Zeit das Personal zu wechseln. Cueto und Kobald kommen in der 61.Minute für Choi und Franke. Beim FCK verlässt Boyd das Feld. Für ihn kommt Redondo. Keine zwei Minuten später wird es wieder vor dem Tor von Gersbeck gefährlich. Opoku mit dem nächsten dicken Ding. Redondo legt ihm den Ball mustergültig auf, Opoku hat das freie Tor vor sich, wird beim Torschuss aber noch von Gondorf gestört und setzt daher das Ding neben den Kasten. Das hätte die Gästeführung sein müssen.
In der 69.Minute Doppelwechsel KsC: Rapp und Zivzivadze kommen für Kaufmann und Schleusener.
Treffer Zivzivadze nach VAR-Check
 Direkt im Anschluss trifft der georgische Nationalspieler. Einen mehrfach abgefälschten Schuss von Gondorf lenkt der Georgier vor Luthe noch entscheidend ab. Der Keeper ist machtlos. Doch der Treffer wird überprüft. Vermeintlich stand der Schütze im Abseits. Der VAR muss einschreiten, denn das war eine mehr als knappe Entscheidung. Es dauert einen etwas längeren "Moment" und der Treffer zählt.
Dirk Schuster stärkt seine Offensive, bringt de Preville für Lobinger (77.). Nach 79 Minuten steht Luthe wieder im Mittelpunkt, verhindert den zweiten Treffer des KSC. Cueto probiert es aus 20 Metern, der Keeper pariert den Aufsetzer zwar nur nach vorne, doch Kaiserslautern kriegt den Ball final geklärt. Letzter Wechsel für Kaiserslautern. Zuck und Hercher kommen in der 87.Minute für Hanslik und Durm.
Hier sind fünf Extraminuten angezeigt. In der 94.Minute geht Gordon, für ihn kommt Ballas Kurz vor dem Abpfiff dann auch noch das 2:0 und Platz 7 für den KSC durch Nebel.
Nebel mit Schlusspunkt
Kurz vor dem Schlusspfiff ist Paul Nebel plötzlich frei vor Luthe, weil die Abstimmung in der FCK-Abwehr nach einer Kopfballweiterleitung überhaupt nicht stimmt. Keiner will zum Ball und die Situation 40 Meter vor dem Tor bereinigen, also sprintet Nebel einfach dazwischen, schnappt sich per Kopf den Ball, guckt sich Luthe aus und hebt das Leder über den Keeper hinweg in die Maschen.

Stimmen von der Spieltagspressekonferenz
"Im Fußball gewinnt nicht immer die bessere Mannschaft. Ich denke, dass wir mit das beste Auswärtsspiel der gesamten Saison gemacht haben. Wir hätten den Fans gerne mehr gegeben als nur eine gute Leistung.“ Damit lag Schuster zwar, gemessen an Spielanteilen oder Torschüssen, richtig. Fußball ist aber Ergebnissport und die bessere Effizienz lag beim Gegner. 

MK210523

Kämpferisch, intensiv und erfolgreich 

Absoluter Derby Charakter beim Spiel in Karlsruhe

Letze Informationen von der Spieltagspressekonferenz
Der FCK hat für die Partie am Sonntag, so Pressesprecher Stefan Roßkopf, 3.034 Karten erhalten und diese natürlich alle verkauft.
Im Kader am Sonntag fehlen werden die Spieler Kevin Kraus, Marlon Ritter und Aaron Basenach. Weiterhin ist der Einsatz von Robin Bormuth fraglich.
 
Platz 7 verteidigen
Cheftrainer Dirk Schuster antwortet nach drei Attributen für das Spiel befragt mit "kämpferisch, intensiv und erfolgreich". Die Mannschaft wisse um den Derby-Charakter und die Bedeutung dieses Spiels.Man wolle im letzten Auswärtsspiel der Saison eigene Ziele erreichen und verhindern, dass der KSC sein ausgerufenes Ziel, sprich den FCK in der Tabelle noch zu überholen, verhindern. Dazu müsse man extrem aufmerksam sein, den eigenen 7.Tabellenplatz verteidigen. Er erwarte eine spielstarke Karlsruher Mannschaft, verfüge mit Wanitzek, Nebel, Gondorf iubd Choi in der Raute m Mittelfeld. Es liege aber an seiner Mannschaft das Spiel mit dem Ball voranzutreiben, aber im Spiel gegen den Ball konsequent zu bleiben. Hier müsse man wieder wie gegen beispielsweise Heidenheim auftreten, wo der Gegner über 90 Minuten gerade mal drei Torchancen hatte. Dies sei beispielsweise zuletzt gegen Bielefeld nicht gelungen. Das müsse man besser machen.

Keine Sorge wegen Tabelle
Die Bilanz der letzten 10 Spiele würde laut Kicker Platz 18 bedeuten. Seine Mannschaft habe aber eine sehr starke Vorrunde gespielt, vielleicht sogar etwas "überperformt". Man habe aber noch zwei Spiele die Möglichkeit, die Bilanz der Rückrunde aufzubessern und die Saison sauber zu Ende zu bringen. Die letzten Ergebnisse haben nicht gepasst, man habe aber in der Spielentwicklung, trotz mehr Ballbesitz, keine Balance aus vernünftigem Fußball und Resultaten gefunden.

Besonderes Spiel für Schuster
Er habe seinen Hauptwohnsitz in Karlsruhe und das Spiel habe eine sehr große Bedeutung, da er doch, auch aufgrund seiner sportlichen Vergangenheit dort, sehr nah am KSC dran sei. Man müsse auch mit der Unterstützung der Fans eine besondere Partie, vielleicht sogar ein Heimspiel, gestalten.

Personelle Nachfragen
Marlon Ritter müsse zunächst grünes Licht geben und dann werde man schauen, ob er gegen Düsseldorf spielen könne. Bei Kevin Kraus sehe das etwas anders aus. Das Sprunggelenk schwelle nach Belastung immer wieder an. 

MK190523

FCK mit später Niederlage

Bielefeld crasht 25-jähriges Meisterjubiläum

Bevor man in den 32.Spieltag der 2.Liga startete, hat der 1.FC Kaiserslautern seine 98er Meister-Mannschaft samt Trainer Otto Rehhagel empfangen.

Dirk Schuster bringt im Vergleich zum Nürnberg-Spiel zwei Neue. Klement und Rapp rücken für Zolinski und den verletzten Ritter ins Team. Kaiserslautern beginnt wie folgt: Luthe - Zimmer, Rapp, Bormuth, Zuck - Tomiak, Niehues - Hercher, Klement, Opoku - Boyd.

Auch bei den Gästen gibt es zwei Wechsel. Uwe Koschinat bringt Vasiliadis und Consbruch anstelle von Rzatkowski und dem am Schlüsselbein verletzten Okugawa. Bielefeld ist mit dieser Startelf angereist: Fraisl - Klünter, Jäkel, Andrade, Oczipka - Prietl, Consbruch - Lasme, Vasiliadis, Hack - Klos.

Lautern steht zwar gewohnt tief, lässt den Arminen aber zuviel Platz. Das Spiel ist kaum fünf Minuten alt und schon steht der wiedergenesene Luthe nach der ersten Ecke im Mittelpunkt. Bielefeld  bringt den Ball zentral vor das Tor. Lasme kommt zum  Kopfball und  Luthe muss  mit einer Glanztat auf der Linie klären. Danach plätschert das Spiel zehn Minuten vor sich hin, ohne Torchancen auf beiden Seiten.
Treffer für Arminia Bielefeld durch Consbruch
Anders nach einer guten Viertelstunde. Die Gäste wieder mit einem Ballgewinn im Mittelfeld. Klos behauptet sich danach bei der hohen Hereingabe im Strafraum mit großer körperlicher Präsenz und legt per Kopf quer. Jomaine Consbruch zieht aus zentraler Position trocken ab, der platzierte Schuss schlägt unterhalb der Latte ein. Keine Chance für Luthe!
Gäste setzen Nadelstiche
Der FCK bemüht sich um eine schnelle Antwort. Zwei Minuten nach der Führung,  ein langer, Ball auf Boyd, der aber im Strafraum durch Jäkel mit einem fairen Tackling stark gestoppt wird.
Danach, 21.Minute, geht es wieder Richtung Gehäuse von Luthe. Lasme probiert es über rechts, bleibt aber mit seinem Solo zunächst rechts im Strafraum hängen. Bielefeld bleibt aber dran. Prietl passt scharf in die Mitte, Klos sucht mit dem Rücken zum Tor aus der Drehung den Abschluss, Luthe ist erneut mit einer starken Parade zur Stelle. In der 22.Minute findet Oczipka mit seiner hohen Eckenhereingabe erneut den Kopf von Lasme, der aus zentraler Position knapp rechts am Kasten vorbei abschließt. Bei der nächsten Aktion kann Luthe  die Flanke von Lasme mit beiden Händen nur an die Strafraumgrenze abwehren. Vasiliadis fackelt nicht lang, sondern bringt den zweiten Ball per Kopf aufs Tor, am Ende geht der Versuch aber drüber. Die Bielefelder Führung ist mit Blick auf die zahlreichen Möglichkeiten natürlich hochverdient, denn Kaiserslautern wartet nach fast einer halben Stunde weiter auf den ersten Torschussversuch.
Kein Torschuss in der ersten Halbzeit
Eine Möglichkeit für die Pfälzer bietet sich dann in der 39.Minute. Zuck flankt von der linken Seite in den Strafraum. Hercher fliegt knapp unter der Hereingabe durch und am zweiten Pfosten verfehlt auch Boyd die Kugel knapp.  Es gibt eine Minute Nachspielzeit. Eine weitere Ecke der Arminia bleibt ohne Wirkung und hier ist Halbzeit.

Wechsel beim FCK, Redondo ersetzt Opoku
Zu Beginn der zweiten Halbzeit hat Trainer Dirk Schuster vor 41.362 Zuschauern gewechselt, bringt Redondo für Opoku in die Partie. In der 48.Minute bleibt Luthe kurz benommen liegen. Nach langem Abschlag von Fraisl verlängert Klos mit dem Kopf in den Lauf von Lasme, der an zwei Lauterern vorbei zum Abschluss kommt und am herauseilenden Luthe scheitert.  Nach der Klärung muss sich der Keeper des FCK kurz behandeln lassen, kann dann aber weiterspielen. 
Druckphase Kaiserslautern
In der 51.Minute bringen dann auch die Hausherren den Ball zum ersten Mal auf das Tor von Fraisl. Zuck kommt links im Strafraum, nach Zuspiel von Klement, aus spitzem Winkel zum Abschluss. Der Schuss kommt aber direkt auf Fraisl zu, der keine Probleme hat.  Beim nächsten langen Flankenball von Klement hat Fraisl nicht die optimale Strafraumbeherrschung, fliegt unter der Hereingabe durch. Niehues kann am zweiten Pfosten kein Kapital draus schlagen. 
Nach 56 Minuten kommt bei Kaiserslautern Bünning für Bormuth ins Spiel. Aufregung dann nach vermeintlichen Foul von Lasme an Bünning. Der VAR checkt die Situation und entdeckt eine vorherige Abseitsposition. So muss nicht mehr über ein Foul debattiert werden. Jetzt ist der FCK allerdings hier deutlich am Drücker und kommt durch Boyd, 66.Minute, zum nächsten Abschluss.  Zimmer marschiert bis zur Torauslinie durch und passt klug in den Rückraum an den zweiten Pfosten, wo Boyd, ohne jede Bewachung, völlig frei zum Abschluss kommt. Aber Fraisl bekommt auf der Linie die Hand an den Schuss. 
Zahlreiche Wechsel nehmen Spielfluss
Doppelwechsel bei Arminia Bielefeld, 67.Minute: Rzatkowski und Gebauer kommen für Hack und Vasiliadis. Auch Dirk Schuster bringt frisches Personal. De Preville ersetzt in der 70.Minute Hercher.
In der 73.Minute landet de Previlles Flanke von der rechten Strafraumkante mehr durch Zufall auf der Oberkante des Bielefelder Tores.
75. Minute: Dreifacher Wechsel bei der Arminia. Hüsing, Corbeanu und Serra ersetzen Klünter, Klos und Lasme. Bielefeld findet hier aktuell keine Entlastung, die Roten Teufel sind allerdings im Abschluss nicht zwingend genug.  Schuster bringt ebenfalls zwei Neue: Lobinger und Hanslik kommen für Zuck und Niehues (84.). In der 86.Minute erkämpft sich Consbruch vor der Strafraumgrenze den Ball von Redondo, zieht direkt ab, aber Luthe kann den Schuss abwehren.
Der Joker trifft
Im Gegenzug ist wieder Betze-Zeit. Man schreibt hier die 88.Minute und der eingewechselte Lobinger trifft. Ein Freistoß von Klement rutscht in den Lauf von Lex-Tyger Lobinger durch, der sich links im Strafraum freistehend aus leicht spitzem Winkel diese Chance nicht nehmen lässt.
Jetzt ist die Westkurve wieder da. Das werden noch lange Minuten für die Gäste. Hier sind neun Minuten Nachspielzeit angezeigt. In der zweiten Minute der Crunchtime erkämpft sich wieder Lobinger den Ball an der rechten Strafraumgrenze, flankt nach innen, unter leichter Bedrängnis drischt de Preville die Kugel knapp übers Tor.
Serra mit Schlusspunkt
Es läuft die 97.Minute und Serra trifft zum 1:2 für Bielefeld. Der hält den Kopf in die Hereingabe von Rzatkowski und jubelt über die Bielefelder Führung. Das kam aus dem Nichts. Kaiserslautern kann nicht mehr antworten, verliert hier 1:2.

Fazit:
Da gelingt dem FCK gegen immer passivere Gäste zunächst der verdiente Ausgleich und drängt in der Nachspielzeit sogar auf den Sieg. Und der Schlusspunkt gehörte dann der Arminia, die durch Serra in der 97. Minute doch noch zum Sieger wurde. Bielefeld hatte es in den ersten 60 Minuten versäumt, vorzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen.

Unwürdige Leistung in der ersten Halbzeit  
"Wir haben heute zwei Gesichter gezeigt. In der ersten Halbzeit haben wir nicht das auf den Platz bekommen, was wir uns vorgenommen haben. Wir fanden quasi die ersten 30 Minuten gar nicht statt. Dementsprechend sind wir auch mit einem Rückstand in die Kabine gegangen, wobei das Ergebnis fast das Beste an der ersten Halbzeit war. Im zweiten Durchgang haben wir dann ein völlig anderes Gesicht gezeigt. Wir hatten die Fans volles Rohr im Rücken, haben den Gegner eingeschnürt, machen den Ausgleich und drücken weiter. Wenn man aber in der Nachspielzeit dann so elementare Fehler von unserer Seite aus macht, dann ist es irgendwo zwangsläufig richtig, dass es bestraft wird. Das ist enttäuschend und bitter, aber ein Stück weit das Spiegelbild des Spiels. Die erste Halbzeit war dem unwürdig, was wir eigentlich spielen können und auch schon größtenteils in dieser Saison gezeigt haben. Dementsprechend angesäuert sind wir und werden das morgen in einer genauen Analyse aufarbeiten", fand Trainer Dirk Schuster nach der neunten Saisonniederlage klare Worte für eine aus seiner Sicht nicht unverdiente Niederlage.

MK130523

Arminia steht am Abgrund 

Immer alles für den Verein geben 

Der 1.FC Kaiserslautern empfängt am Samstag um 13 Uhr die Arminia aus Bielefeld im Fritz Walter Stadion. Während beim FCK das 25-jährige Jubiläum der letzten Meisterschaft gefeiert wird, geht es für die Ostwestfalen um den Klassenerhalt.

Letze Informationen von der Spieltagspressekonferenz
Der FCK hat für die Partie am Samstag, so Pressesprecher Stefan Roßkopf, bisher ca. 40.000 Tickets abgesetzt, davon gingen 1.400 Karten nach Bielefeld.
Im Kader werden definitiv Ritter, Spahic und Basenach fehlen. Fragezeichen stehen hinter Luthe, Rapp, Redondo, Kraus und de Preville. Ritter hat sich in Nürnberg einen Muskelfaserriss zugezogen, musste dort ausgewechselt werden. Rapp habe wieder ein leichtes Ziehen im Oberschenkel verspürt. Dirk Schuster hofft noch auf grünes Licht vom Spieler, dass dieser sich zum Wochenende noch 100% einsatzbereit meldet. Stavridis mache im Training einen guten Eindruck, habe bei der U23 auch zwei Treffer erzielt, und werde "irgendwann" ein Thema für einen Einsatz sein.

Bielefeld muss unbedingt gewinnen
Dirk Schuster wollte nicht beurteilen, was bei der Arminia im Laufe der Saison schiefgelaufen ist, zeigte sich aber überrascht, dass man sich mit diesem individuell hochwertig, qualitativ besetzten Kader, vier Punkte hinter dem rettenden Ufer befinde. Die Arminen werden also gewinnen müssen.

Tolle Einstellung in Nürnberg
Dirk Schuster: "Arminia Bielefeld wird uns alles abverlangen. Wir werden wie gegen Nürnberg wieder an unsere Grenzen gehen müssen. Wie wir an uns geglaubt haben und gefightet haben, fand ich top. Ich kenne einige Mannschaften, die vielleicht die Uhr hätten runterlaufen lassen. Wir sind dafür mit einem Punkt belohnt worden und daran wollen wir gegen Bielefeld anknüpfen, zumal die Meistermannschaft von 1998 anwesend sein wird, was ein zusätzlicher Ansporn für uns ist. Unser Ziel ist es, neben der spielerischen Weiterentwicklung wieder einmal drei Punkte einzufahren", freut sich der FCK-Trainer auf das vorletzte Heimspiel der Saison und hofft dabei auf eine ähnliche Offensivleistung wie in Nürnberg.

Hoffentlich glücklicheres Spiel für Krahl, keine Klement Debatte
Zu einem möglichen Einsatz von Julian Krahl hofft Trainer Schuster auf glücklichere Momente für den jungen Keeper, der sich in Nürnberg nicht auszeichnen konnte. Auf die Debatte um Klement wollte sich der Übungsleiter nicht einlassen. Der Spieler stehe hier noch  und es gebe beidseitig eine gute Kommunikation. Er wolle sich hier auch keine weitere Debatte aufzwingen lassen.
 
Ein Jahr mit dem FCK, Fazit: Überragend!
Die Zeit in Kaiserslautern hat Schuster überragend wahrgenommen. Die Relegation sei natürlich ein riesiges Erlebnis gewesen und man habe die Euphorie in die Runde mitnehmen können. Erfreut zeigte sich Schuster über den Charakter und Mentalität des Vereins. Es sei die Pflicht eines jeden, immer alles für den Verein zu geben. So erkläre er sich auch die großartigen Comeback-Qualitäten des Teams. 
Das Gesamtfazit der ersten Tage mit Relegation, Aufstieg, Derbysieg und Platz 7 lautet kurz "überragend". 

Mk110523

Meister für die Ewigkeit 

Samstag im Zeichen des historischen Erfolges 

Bei der Begegnung gegen Arminia Bielefeld wird am Samstag im Fritz-Walter-Stadion das 25-jährige Meisterjubiläum des 1. FC Kaiserslautern gefeiert. Meistertrainer Otto Rehhagel und 16 seiner Spieler haben ihr Kommen angekündigt. Vom FCK wurde folgende "Gästeliste" öffentlich gemacht:

Meistertrainer Otto Rehhagel, Mirko Bitzer, Andreas Buck, Gerry Ehrmann, Stefan Ertl, Marian Hristov, Janos Hrutka, Miroslav Kadlec, Harry Koch, Pavel Kuka, Roger Lutz, Olaf Marschall, Marco Reich, Thomas Riedl, Axel Roos, Oliver Schäfer und Martin Wagner. 

Nicht teilnehmen können Spieler wie beispielsweise Michael Schjönberg: Der dänische Torschütze des ersten Saisontreffers beim 1:0-Sieg in München ist mittlerweile Trainer von 07 Vestur auf den Färöer Inseln und hat am Wochenende ein Spiel mit seiner Mannschaft zu bestreiten. Auch Ciriaco Sforza, Andreas Brehme, Ratinho oder Michael Ballack fehlen nach jetzigem Stand in der dennoch prominent besetzten Liste. 


Vereinsangaben zufolge ist um 11:15 in der Fanhalle Nord zunächst ein Medien-Termin mit den Titelträgern geplant, ehe es danach gemeinsam ins FCK-Museum geht, wo ein Empfang des FCK e.V. stattfindet. Interessierte Anhänger, die einen Blick auf ihre Helden erhaschen wollen, können die Fanhalle allerdings nur verbunden mit einer Eintrittskarte für die Nordtribüne betreten, da auch gegen Bielefeld wieder die neu eingeführte Sektorentrennung im Stadion angekündigt ist. So nimmt man großen Teilen der Fanszene eine schöne Möglichkeit ihre Helden gebührend zu feiern. Ob das Meisterteam später auch nochmal im Rahmen des Stadionprogramms auf dem Rasen geehrt wird, ist uns noch nicht bekannt, dürfte aber zu erwarten sein. 

Das Zweitliga-Team von Dirk Schuster wird gegen Bielefeld (Anstoß: 13:00 Uhr) zudem in einem extra aufgelegten Sondertrikot zum Titeljubiläum auflaufen. Gestaltung und Preis des Trikots, sorgen in nahezu allen Foren für kontroverse Debatten. 

MK100523

Drei Treffer für einen Punkt 

Unentschieden nach großem Kampf im Frankenland 

Dirk Schuster muss Stammkeeper Luthe wegen einer Schwellung des Handgelenks kurzfristig ersetzen.  Für ihn steht Krahl zwischen den Pfosten. Ersatzkeeper Spahic fehlte mit einem Kapselriss im kleinen Finger aus dem letzten Training. Für Hanslik rückte, nach dem Spiel gegen Rostock, Hercher ins Team. 

Kaiserslautern ist mit dieser Startelf angereist: Krahl - Hercher, Bormuth, Tomiak, Zuck - Niehues, Zimmer - Opoku, Ritter, Zolinski - Boyd.

Bei dem Team von Dieter Hecking gibt es nach der Pleite in Hannover zwei personelle Veränderungen. Duah und Castrop verdrängen Goller sowie Valentini auf die Bank.

Nürnberg beginnt wie folgt: Vindahl - Castrop, Schindler, Horn, Brown - Duah, Tempelmann, Flick, Möller Daehli, Schleimer - Lohkemper.

Daehli bestraft Lauterns Unachtsamkeit
Das Spiel beginnt recht behäbig. Dann aber, keine fünf Minuten sind gespielt, die Führung für den Club.  Tempelmann überlauft Tomiak und passt stark in die Tiefe. Lohkemper behält von der Grundlinie die Übersicht und legt perfekt für Mats Möller Daehli auf, der aus acht Metern nur noch einschieben muss.Da hat die komplette Defensive des FCK nicht gut ausgesehen. Vier Minuten nach der Club-Führung gibt der VAR seinen Einstand überprüft eine mogliche Tätlichkeit von Zolinski. Der hat Duah unglücklich zu Boden geblockt. Der Nürnberger muss benommen auf dem Platz behandelt werden. Für eine Tätlichkeit und eine rote Karte reicht das nicht. Schiedsrichter Exner sieht das auf dem Monitor auch so, zeigt Gelb. In der 18.Minute die erste Offensivaktion für Zolinski. Er geht über rechts, sucht den Abschluss. Der Schuss ist aber kein Problem für Jensen. Die nächste Chance, diesmal durch Boyd, wird da schon gefährlicher. Der US-Amerikaner fasst sich ein Herz, Keeper Jensen kann den Ball nach rechts klären (24.). Nächster Angriff, eine Minute später, wieder über Boyd. Der Ball wird zur Ecke geblockt. Die bringt keine Gefahr. Kaiserslautern befreit sich hier, drängt auf den Ausgleich. Diesmal geht Boyd über links, legt zurück zu Zolinski, der links am Tor vorbei zielt. Gespielt ist hier eine knappe halbe Stunde, der Club muss hier deutlich mehr Arbeit in der Defensive verrichten, als ihm lieb sein kann.
Castrop unbedrängt zum 2:0
Die nächste entscheidende Szene aber für Nürnberg. Gespielt sind hier 34 Minuten und nach Ecke Daehli köpft Castrop recht unbedrängt zum 2:0 ein. Das ist ganz schwach, was der FCK hier in der Abwehr zeigt.
Klement für Zolinski
Dirk Schuster hat hier genug gesehen. Erste Konsequenz die Auswechslung des verwarnten Zolinski. Für ihn kommt Klement (35.).
Anschlusstreffer durch Boyd
Aber Lautern wäre nicht Lautern, würde man nach einem Rückstand nicht antworten. In der 40.Minute trifft Boyd. Nürnberg pennt beim schnell ausgeführten Freistoß, den Ritter links die Linie entlang spielt. Opoku bekommt so Platz zum Flanken und in der Mitte gewinnt Terrence Boyd das Luftduell gegen Horn. Das verspricht Spannung für den weiteren Verlauf der Partie. Hier sind fünf i Minuten Nachspielzeit angezeigt. Die Minuten laufen und Krahl, heute Vertreter für Luthe, im Glück. Lohkemper bringt den Ball von links durch den Fünfmeterraum, auch am Keeper vorbei, in den Rücken der Abwehr. Schleimer müsste eigentlich nur den Kopf reinhalten und jubeln. Aber will die Hereingabe noch mit der Brust stoppen und wird dann entscheidend am Abschluss gehindert.  Es geht in die Kabinen.

Rapp kommt zur zweiten Halbzeit für Bormuth
Trainer Schuster stellt hier vor 40.525 Zuschauern auf eine Dreierkette in der Abwehr um, opfert Bormuth, bringt Rapp. Die anfängliche, versuchte Druckphase wird im Keim erstickt.
Duah mit der Vorentscheidung?
Die 50.Minute läuft und der Club stellt den Vorsprung wieder auf zwei Treffer. Castrop ist nach Zuspiel von Flick rechts im Strafraum nicht zu stoppen. Er bringt den Ball an den Fünfmeterraum, wo dann Kwadwo Duah mit dem Rücken zum Tor per Hacke ins Tor abstaubt. Die Großchance dann in der 61.Minute, wieder für Boyd: Dritter Ball für die Lauterer, den Klement im hohen Bogen von der linken Seite an den zweiten Pfosten bringt. Boyd muss aus kurzer Distanz eigentlich nur noch ins fast leere Tor abschließen, köpft aber haarscharf rechts am Pfosten vorbei. 
Nächster Wechsel beim FCK, 65.Minute. Lobinger kommt für Opoku. Beim Club kommen Nürnberger und Lawrence für Lohkemper und Schleimer (68.). Alarm vor dem Gehäuse der Franken. 71.Minute: Starker Pass in den Lauf von Lobinger, der von der Torauslinie quer in den Mitte passt, wo Hercher auf den Abschluss lauert. Vindahl wirft sich mit allem, was er hat und klärt zur Ecke. In dieser Situation bleibt Schindler angeschlagen liegen.
Hanslik und Durm für Ritter und Zuck lautet der nächste Doppelwechsel bei den Pfälzern (74). Beim Club kommt Geis in der 76.Minute für den verletzten Schindler. Zusätzlich zu dem verletzungsbedingten Wechsel bringt Dieter Hecking Handwerker und Daferner. Vom Feld gehen Duah und Brown (81.).
Auch durch die zahlreichen Wechsel gibt es hier fast keinen Spielrythmus mehr. Den Gästen fällt nicht viel ein, der Club verwaltet seine Führung. Im Spiel gegen den Ball steht Nürnberg mit einer Fünferkette, aber auch die Viererkette davor steht nahe am eigenen Sechzehner. In der 87.Minute bietet sich Geis eine Möglichkeit per Freistoß. Der Ball geht links am Tor vorbei.
Niehues sorgt für Spannung
Keine Minute später ist der FCK plötzlich wieder im Spiel. Die Flanke aus dem Halbfeld kommt dann mal nahezu perfekt. Julian Niehues steigt bei der Hereingabe von Klement hoch und markiert per Kopf aus neun Metern rechts oben den Anschlusstreffer (88.).
Ausgleich in der Nachspielzeit
Wie in der ersten Halbzeit gibt es hier fünf Minuten extra. Jetzt drückt der Gast, läuft aber immer Gefahr sich einen Konter einzufangen. Freistoß (90.+5) für Kaiserslautern an der rechten Strafraumgrenze. Klement läuft an, schlenzt die Kugel rechts oben in das Nürnberger Gehäuse.

Fazit:
Wie schon gegen Heidenheim gelingt Kaiserslautern dank zweier später Treffer noch der Punktgewinn. Da Nürnberg nach dem 3:1 kaum noch für offensive Entlastung sorgen konnte, ist die Punkteteilung trotz der Last-Minute-Tore nicht unverdient. Der erst eingewechselte Klement hatte mit Vorarbeit und Freistoßtor einen nicht unwesentlichen Anteil am Ausgleich. 
Zur Personalie Klement äußerte sich Schuster auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Der Spieler wollte sich heute gegenüber den Medien nicht äußern.
Wir sind nicht der FC Schuster, wir sind nicht der FC Boyd und wir sind auch nicht der FC Klement

Dafür äußerte sich Dirk Schuster zunächst zum Bankplatz und zum Treffer seiner Nummer Zehn: "Der Freistoß war genial geschlagen und hat absolut gepasst. Von der Leistung her war das absolut okay. Er war Anfang der Woche noch angeschlagen und konnte nur mit gebremsten Schaum trainieren, hat sich dann aber noch für den Kader zur Verfügung gestellt.” Von den Diskussionen über seinen Spielmacher ist der FCK-Trainer allerdings etwas genervt, wie auf der Pressekonferenz nach dem Spiel deutlich rauszuhören war: "Weil in den letzten Wochen viel darüber geredet wurde, möchte ich mal etwas klarstellen: Wir sind nicht der FC Schuster, wir sind nicht der FC Boyd und wir sind auch nicht der FC Klement. Wir haben heute als Team an unsere Chance geglaubt und Philipp hat seinen Beitrag dazu geleistet - alle anderen Spieler aber ebenfalls. Dementsprechend gibt es da von unserer Seite überhaupt keine Thematik."
Zu den wilden 95 Minuten im Max-Morlock-Stadion sagte Schuster: "Wir haben heute ein Spiel gesehen, das für die Zuschauer hochinteressant war und ein Spektakel geboten hat. Wir haben bei allen drei Gegentoren gut mitgeholfen. Da haben wir uns gezwungen gesehen, das System zu ändern und sind dann auch besser ins Spiel gekommen. Ich rechne meiner Mannschaft hoch an, dass sie bei diesen sommerlichen Temperaturen alles versucht und mit einem großen Herz auf dem Platz agiert hat. Die Statistik war deutlich auf unserer Seite: Mehr Torschüsse, mehr Ballbesitz, die bessere Passquote. So kann man denke ich von einem verdienten Punkt sprechen, den wir hier mitgenommen haben - egal ob das Tor in der fünften Minute der Nachspielzeit gefallen ist. Auch wenn die Mittel nicht immer tauglich waren, spreche ich ein riesiges Kompliment an meine Truppe aus."



MK070523

Kein normales Zweitligaspiel

Der Club kämpft ums sportliche Überleben  

Der 1.FC Kaiserslautern tritt am Sonntag zum Duell zweier Teams mit ganz viel Geschichte im Max Morlock Stadion an. Hier die letzten Informationen von der Spieltagspressekonferenz des FCK:

Der FCK wird beim Club von mindestens 5.000 Fans im Frankenland unterstützt. Personell sieht es, laut FCK-Pressesprecher Roßkopf, so aus, dass Basenach und de Preville im Kader fehlen werden. Abwehr-Routinier Kevin Kraus, der  Probleme mit einer Sprunggelenksverletzung hatte, und Flügelflitzer Kenny Redondo (muskuläre Probleme) sind wieder zurück im Mannschaftstraining. Stürmer Nicolas de Préville wird mit einem Muskelfaserriss dagegen weiter fehlen. Schuster ist aber optimistisch, dass der Franzose im kommenden Heimspiel gegen Bielefeld wieder zur Verfügung steht.

Schuster zur eigenen Mannschaft
Die Akkus seiner Mannschaft seien trotz einer langen Runde noch in eine sehr guten Zustand. Hier habe man sehr viel bei der Trainingssteuerung darauf geachtet, dass auch viele Spieler sich mit kleinen Wehwehchen durch die Spieltage quälen. Dennoch werde seine Mannschaft in der Lage sein, wieder 100% abzufufen. Man habe dennoch diese Woche im Traing gut gearbeitet.
"Torabschlüsse, das Herausspielen von Chancen, das alles stand diese Woche immer wieder auf dem Trainingsplan. Im Heimspiel gegen Rostock hat man aber auch gesehen, dass wir uns bereits gute Chancen herausgearbeitet haben. Wir waren jedoch vom Spielglück nicht verfolgt. Was gefehlt hat, war die letztendliche Brutalität vor der Kiste. Das wollen wir besser machen und alles daran setzen, um die Null, die in den letzten Spielen vorne stand, zu beseitigen", erläuterte FCK-Trainer Dirk Schuster seine Herangehensweise, auch hinsichtlich der zurückliegenden sechs Auswärtspartien ohne eigenen Torerfolg.
Letzlich sei es aber so, dass man sich ja gegen Rostock zahlreiche Möglichkeiten erarbeitet habe, aber auch etwas das Spielglück gefehlt hat und man auch mehrfach an einem überragenden Gästekeeper gescheitert sei.

Heißer Tanz in Nürnberg
Dirk Schuster sieht beim Gegner eine hohe individuelle Qualität. Gerade die Offensivreihe werde seiner Mannschaft alles abverlangen. Mit Schleimer und Goller verfüge man hier über sehr viel Tempo. Auch Lohkemper habe sich nach einer Durststrecke wieder gefangen. Dahinter sieht der Übungsleiter mit Daehlie und Tempelmann zwei gefährliche Spieler auf den Achterpositionen. Dieser Qualität werde man mit großer Aufmerksamkeit und Einsatzbereitschaft begegnen müssen.

Kein normales Zweitligaspiel
Das Spiel FCN gegen FCK ist für Schuster kein "normales" Spiel der 2.Liga. Diese Partie sei Tradition pur und dies mache aus die 2.Liga momentan aus.

25 Jahre Deutsche Meisterschaft
Beim Spieltag am 13.Mai gegen Arminia Bielefeld werden die Mitglieder der 98er-Meistermannschaft im Stadion anwesend sein. Auf das 25-jährige Jubiläum der letzten Meisterschaft angesprochen, bezeichnete Dirk Schuster dies als historischen Erfolg, der wohl heute, bei den wirtschaftlichen Unterschieden, leider nicht mehr wiederholbar sei. 

MK050523

Komplizierte Aufgabe gegen Rostock

FCK fehlt Glück im Abschluss - Treffer von Pröger zum Sieg der Kogge

Im Vergleich zum 0:0 in Regensburg am vergangenen Sonntag bringt Dirk Schuster mit Bormuth und Boyd für Kraus (nicht im Kader) und Lobinger (Bank) zwei Neue ins Team.

Blicken wir direkt auf die Aufstellungen. Dirk Schuster schickt folgende Elf im 4-5-1 auf das Feld: Luthe - Zimmer, Bormuth, Tomiak, Zuck - Opoku, Ritter, Hanslik, Niehues, Zolinski - Boyd.

Sein Gegenüber Alois Schwartz versucht es im 3-5-2, vertraut der gleichen Mannschaft die letzte Woche mit 2:0 gegen Greuther Fürth erfolgreich war : Kolke - Malone, van Drongelen, Roßbach - Neidhart, Dressel, Fröde, Fröling, Schumacher - Pröger, Hinterseer.

Eines kann man jetzt schon feststellen: Es ist Leben im Stadion. Lautstark hier auch die ca. 3.000 Fans aus der Hansestadt Rostock. So stürmisch wie auf den Rängen auch der Beginn der Spiels. Bereits in der ersten Minute treibt Zimmer das Leder über die rechte Seite nach vorne. Seine Hereingabe findet im Zentrum aber keinen Abnehmer. In den ersten Minuten geht hier ohnehin alles über die Seite direkt vor den Bänken. Mal abwarten, wann sich das Spiel auch mal auf die entferntere Hälfte bewegt. Es geht gegenwärtig rauf und runter, ohne jedoch in den Strafräumen gefährlich zu werden. Nach 15 Minuten ist es dann Terrence Boyd, der den Rostock Keeper prüft. Sein Kopfball, nach Ecke Opoku, aber zu zentral und kein Problem für Kolke. Im Gegenzug dann ein Angriff der Gäste über die linke Seite. Bormuth und Fröling gehen zum Kopfball, Schiri Waschitzki-Günther gefällt die Aktion nicht und Bormuth sieht die  gelbe Karte (18.). Hansa wird hier etwas aktiver. Dressel versucht es in der 21.Minute mit einem langen Ball an den zweiten Pfosten, doch Niehues ist vor Hinterseer zur Stelle und klärt zur nächsten Ecke. Die bringt Neidhart in den Sechzehner, doch auch jetzt können die Lauterer ohne Weiteres klären. Die Gäste sind jetzt öfter in Nähe des Pfälzer Strafraums, ohne jedoch gefährlich zu werden. Nach dreizig Minuten nächste Chance der Gastgeber. Ritter verschafft sich in der Zentrale Platz und zieht kurz vor der Strafraumgrenze ab. Der Ball geht rechts am Tor vorbei. Die nächste Möglichkeit bietet sich Zuck.
Rostock befreit sich
35.Minute: Schumacher versucht sich im Alleingang über das halbe Feld. Am Ende gibt es die nächste Ecke für die Gäste und nach dem ersten Klärungsversuch kommt Fröling per Drehschuss vom rechten Strafraumeck zum Abschluss. Das war knapp. Der FCK versucht sich zu befreien, Ritter bricht auf der rechten Seite durch und gibt flach nach innen. Das Leder rollt durch die Gefahrenzone und am Ende kommt der aufgerückte Zuck vom linken Strafraumeck zum Abschluss. Knapp ein Meter fehlt dann aber und der Ball über das Tor (38.).
Treffer Pröger zum 0:1
In der 42.Minute schlägt es im Tor von Luthe ein. Torschütze ist Kai Pröger. Langer Abstoß von Kolke, den Pröger mit dem Kopf links raus verlängert, wo Fröling nicht wirklich angegriffen wird und es einfach mal probiert. Er zieht vom linken Strafraumeck ab und Luthe kann den Ball nur wegbaggern. Von der anderen Seite kommt wieder Pröger angelaufen und zirkelt die Kugel mit links um Luthe ins lange Eck. Den ersten Schuß muss Luthe definitiv anders klären!
Zolinski, ansonsten unsichtbar, sieht nach taktischem Foul kurz vor Ende der ersten Halbzeit die gelbe Karte. Hier sind fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt. Hier passiert aber nichts mehr und es geht in die Kabinen.

Doppelwechsel beim FCK 

Dirk Schuster reagiert auf die wenig überzeugende Leistung in der ersten Hälfte. Für Daniel Hanslik und Ben Zolinski kommen vor 42.795 Zuschauern Philipp Hercher und Philipp Klement. Die Wechsel bringen Schwung. Zunächst probiert Ritter es direkt, doch den halbhohen Ball kann Kolke im Tor der Gäste ohne Probleme festhalten (52.). Die nächste Szene, diesmal durch Klement, deutlich gefährlicher. Riesen-Tat von Kolke, der einen Schuss von Klement von der linken Seite aus dem Winkel kratzt. Auch bei der folgenden Ecke klärt der Keeper der Gäste.
Mehr Spielanteile, aber keine Abschlüsse
Die beiden Neuen beim FCK sorgen für deutlich mehr Tempo im Mittelfeld. Hercher und Klement zeigen sich in den ersten Minuten sehr aktiv. Immer wieder drängt der FCK auf den Ausgleich, bisher ohne zählbaren Erfolg. Der nächste Wechsel bei den Roten Teufeln in der 69.Minute. Für den gelbverwarnten Bormuth kommt Rapp. 71.Minute: Doppelter Wechsel bei Rostock. Fröling und Hinterseer gehen vom Platz, es kommen Verhoek und Schroeter.
Die Kogge steht defensiv gut. Die Hausherren sind zwar spielbestimmend, müssen aber gegen tiefstehende Gäste an. Hier hat der FCK ein ganz dickes Brett zu bohren. In der 75.Minute der nächste Wechsel bei Alois Schwartz. Für den Torschützen Pröger kommt Strauß. Auch Dirk Schuster wechselt noch einmal. Für Julian Niehues kommt Tyger Lobinger (79.).
Es brennt im Rostocker Strafraum, Abseitstreffer Hercher
Eine Minute später flankt Opoku von der linken Kante des Strafraum, findet zentral den Kopf von Boyd. Der zwingt Molke diesmal zu einer Glanztat. In der 82.Minute  liegt der Ball im Netz, doch die Fahne geht direkt hoch. Bei der Hereingabe von Klement steht Torschütze Hercher deutlich im Abseits. Meißner kommt bei Rostock für den mit Platzwunde versehenen van Drongelen. Angriff auf Angriff rollt Richtung Tor von Kolke. Jenseits des Balls ist die Atmosphäre ebenfalls aufgeladen. Selbst die ballfernen Spielerpärchen geraten aneinander und texten sich aktuell über die gesamte Dauer zu. 
Wieder mal eine Heringabe von Klement, 89.Minute, aber Verhoek klärt im eigenen Strafraum.
Hier sind vier Minuten Nachspielzeit angezeigt. Das Stadion ist da und Luthe findet man plötzlich im Hansa-Strafraum beim Kopfballversuch.  Dem FCK gelingt nichts mehr. Es bleibt beim 0:1 für die Gäste. 

MK290423

Die Kogge kämpft gegen den Abstieg

Mit Alois Schwartz kommt ein absoluter Fachmann  

Am Samstag trifft der 1FC Kaiserslautern auf den nächsten Gegner aus dem Tabellenkeller. Hansa Rostock belegt aktuell mit 28 Punkten den 17.Platz und sollte möglichst punkten, um den Abstand auf den ersten garantierten Nichtabstiegsplatz so klein wie möglich zu halten.

Letze Infos von der heutigen PK
Für die Begegnung sind aktuell, so Pressesprecher Stefan Roßkopf, 40.717 Tickets verkauft, davon 2.200 Karten nach Rostock.
Im Kader werden Basenach und de Preville fehlen. Redondo wird heute wieder ins Training einsteigen, Rapp tat dies bereits gestern.
Dirk Schuster erklärte zum gesundheitlichen Zustand von de Preville, dass dieser auch mit seinem Muskelfaserriss "an ungewohnter Stelle" sicher auch nächste Woche fehlen werde. Ob Redondo und Rapp zum Einsatz kommen können, ließ Schuster offen.
Zum Gegner
Gegner Rostock sieht er als Mannschaft, die den absoluten Wille habe, Spiele für sich zu entscheiden. Man bespiele den Gegner sehr aggressiv, arbeite mit langen Bällen nach vorne und habe ein extremes Gegenpressing. Hansa komme, nach dem Sieg gegen Fürth, mit einer breiten Brust zum Betze. Die tabellarische Situation zwinge Hansa, alles daran zu setzen, den Sieg mitzunehmen. Seine Mannschaft werde wieder die körperliche Bereitschaft aus dem Hamburg-Spiel zeigen müssen. Das Fighten und die Arbeit gegen den Ball aus dem Regensburg-Spiel müsse man ebenfalls wiederholen. Man müsse im körperlichen und psychischen Bereich bereit sein und Antworten finden. Mit Alois Schwartz habe Hansa einen ausgezeichneten Trainer, der alles in der 2.Liga kenne und mit allen Wassern gewaschen sei. Schwartz sei ein absoluter Fachmann und habe schon mehrere Mannschaften durch solche Situationen geführt.
Das 3-4-3 von Hansa sei nicht leicht zu bespielen. Hier müsse man schnell und zielstrebig nach vorne spielen. Dies war in Regensburg aufgrund der Ausfälle nicht so der Fall. Jetzt aber am Wochenende, wieder vor über 40.000 Zuschauern, werde man aber versuchen, wieder eine sehr gute Leistung zu zeigen.

Thema Boyd und die Startelf
Dirk Schuster bestätigte, dass ein Terrence Boyd in der Verfassung und dem Ehrgeiz aus dem HSV-Spiel nicht nur ein Kandidat für die Startelf ist, sondern auch für die "Elf des Tages". Mit Tyger Lobinger war der Trainer mit dem zufrieden, was der Spieler körperlich gezeigt habe. Es sei aber schwierig dem Spieler etwas zu versprechen, wenn er auf seiner Position einen Boyd vor sich habe. Hanslik bezeichnete Schuster als wichtigen Arbeiter, der auch einen guten Torriecher habe und universell einsetzbar sei. Er sei aber eine Option für das Spiel gegen Hansa. Schad und Bünning, die stillen Helden, seien absolut saubere Sportmänner, die immer die Trainingsqualität hochhalten.
Erik Durm ist Vater geworden
Der Außenverteidiger ist Vater einer Tochter geworden. Das Mädchen heißt Luna, Mutter und Tochter geht es gut.
Kostenlose Tickets massentauglich?
Dirk Schuster habe aus dem Kicker von der Aktion der Fortuna erfahren und weiß nicht, warum die Fortuna das macht. Dies sei alles noch sehr frisch und er habe dazu noch keine Meinung.

Alois Schwartz über Kaiserslautern 
Der Rostocker Coach erwähnte auf der dortigen PK seine 5 3/4 Jahre in Kaiserslautern und bezeichnete Terrence Boyd als den Unterschiedspieler. Der FCK verfüge über ein größeres Stadion als Hansa und trotzdem sei immer voll. Es sei immer schön in Kaiserslautern zu spielen und müsse es aufsaugen, in so einem Stadion zu spielen und daraus Energie ziehen. 

MK270423

Dickes Brett zu bohren 

Boyd fehlt wegen Gelbsperre 

Der FCK tritt am Sonntag beim SSV Regensburg an und für die Pfälzer heißt es, sich für die deutliche 0:3 Pleite aus dem Hinspiel zu revanchieren.
 
Letzte Infos von der Pressekonferenz
Der FCK hat für das Spiel in Regensburg,
so Pressesprecher Stefan Roßkopf,  1.796 Tickets erhalten. Diese waren binnen kürzester Zeit vergriffen.
Personelle Situation
Rapp und Basenach fehlen verletzungsbedingt im Kader , Boyd ist gelb-gesperrt. Es gibt noch weitere Spieler mit kleineren Blessuren, die Namen wurden jedoch nicht genannt. 

Zu Spiel und Gegner
Dirk Schuster erwartet gegen den Jahn ein intensives Spiel, zumal der aktuelle Tabellenplatz nicht dem Leistungsvermögen entspreche. Der Gegner habe in nahezu allen Spielen Punkte verdient, diese aber aus verschiedensten Gründen nicht geholt. Er selbst, so Schuster, habe Regensburg zuletzt in Karlsruhe live gesehen und auch dort habe das Team zumindest einen Punkt verdient gehabt. Auch beim Spiel in Fürth sei Regensburg die bessere Mannschaft gewesen.
Ehrliche Arbeit und feine Klinge beim Jahn
Regensburg beherrsche viele Facetten des Fußballs wie Kombinationsfußball oder den Kampf um den zweiten Ball. Mit Albers oder Owusu verfüge man über zwei Wandspieler, dahinter Caliskaner, der eine "sehr feine Klinge" schlagen kann und kopfballstark sei. Dazu habe man mit Singh und Makridis zwei sehr gute Außenspieler, die mit sehr vielen Flanken von über die Flügel arbeiten werden.
Favoritenrolle für den FCK?
Trotz der unangenehmem Spielweise des Gegners werde man versuchen, mit dem Rückenwind aus dem HSV-Spiel, in Regensburg etwas mitzunehmen. "Regensburg muss das Heimspiel unbedingt gewinnen, um unten raus zu kommen. Wir werden mit dem Rückenwind versuchen, das Spiel zu gewinnen. Wir haben aber auch das 0:3 aus dem Hinspiel noch im Hinterkopf. Damals wie heute wurde die Schulterklopfmaschine rausgeholt, alle waren happy und euphorisch, was uns im Vorfeld die Favoritenrolle eingebracht hat. Damit konnten wir nicht umgehen, wir hatten nicht die 100 Prozent auf dem Platz und haben verdientermaßen verloren. Ich hoffe, dass alle die richtigen Lehren daraus gezogen haben."
Man wird in diesem Spiel also ein dickes Brett bohren müssen.
Gerade zu Beginn der Woche habe man bemerkt, dass die Mannschaft sich gegen den HSV komplett verausgabt und alles "ausgekotzt" habe. Da habe es auch noch Spieler mit Krämpfen gegeben. Viele seien an oder über ihre Grenzen gegangen. Jetzt gelte es in den letzten beiden Einheiten nochmal Dampf auf den Kessel zu bringen.
Auswärts kleine Ergebnisdelle
Die Diskrepanz zwischen Heim- und Auswärtsbilanz bezeichnete Dirk Schuster fast als aberwitzig, kann sich diese Entwicklung selbst nicht erklären. Gleichzeitig erwähnte er den "turn around", den man in den Heimspielen hinbekommen habe. Jetzt gelte es dies auch auswärts wieder hinzukriegen. Es gelte der Mannschaft immer wieder aufzuzeigen, warum man Punkte holt. Hier gelte es die Messlatte für die Einstellung und Bereitschaft hochzulegen. Dies müsse man auch in Regensburg, trotz guter Begleitumstände, bringen. Mit Beginn der der Trainingswoche gelte es sich auf einen Gegner einzustellen, der "das Messer zwischen den Zähnen" habe.
Trainerfrage stellt sich beim Jahn nicht
Die Situation um den Trainer in Regensburg, gerade mit der Job-Garantie für den Trainer bezeichnete Schuster als mehr als lobenswert. Dies sei eine nicht ganz alltägliche Verhaltensweise und er gehe davon aus, dass der Jahn dafür belohnt und die Klasse halten werde. 

MK210423

Tradition wohin man schaut

Boyd und Opoku kommen von der Bank, treffen und siegen 

Beim FCK gibt es im Vergleich zur Niederlage in Braunschweig vier Veränderungen: Auf der Doppelsechs kommt Niehues für Rapp (verletzt), im offensiven Mittelfeld spielen Redondo und Zolinski für Hanslik und Hercher (beide Bank). Und als Stürmer wird de Preville für Boyd (ebenfalls Bank) aufgeboten.
Dirk Schuster lässt diese Elf Spielen: Luthe - Zuck, Bormuth, Kraus, Zimmer - Tomiak, Niehues - Zolinski, Ritter, Redondo - de Preville. 

Keine große Veränderungen gibts beim HSV nach dem Kantersieg gegen Hannover. Muheim ist nach seiner Sperre zurück und beginnt für Heyer (nicht im Kader) in der Abwehr und im Mittelfeld wird der ebenfalls fehlende Meffert durch Suhonen ersetzt.

Tim Walter setzt auf diese Auswahl: Heuer Fernandes - Katterbach, Schonlau, David, Muheim - Benes, Reis, Suhonen - Kittel, Glatzel, Jatta.

Vor über 49.000 Zuschauern entwickelt sich die Partie von Beginn an etwas träge. Dennoch ist es Kaiserslautern in der 2.Minute mit dem ersten Versuch. Zolinski kann aber die Flanke von Redondo nicht mehr drücken. Heuer Fernandes muss sich die Handschuhe noch nicht schmutzig machen. Die "Rothosen" spielen heute in einer blau-schwarzen Kombi. Die erste Viertelstunde bringt viel Ballbesitz für die Gäste aus dem Norden. Unter dem Motto "Geduld" wird nichts erzwungen, die Betonung liegt wirklich auf Ballbesitz. So kommt Heuer Fernandes zu weiteren Ballkontakten. Schätze, das geht langsam auf die 70, 80 Prozent zu. Dies passiert allerdings meist in einem Bereich des Spielfeldes, in dem die Torwahrscheinlichkeit eher Richtung Null geht.
Kaiserslautern befreit sich
Aufregung in der 20.Minute und Gelb für Muheim. Der hat offensichtlich noch nie war vom VAR gehört und leistet sich nach einem Hamburger Konter eine Schwalbe. Eine Minute später die erste Großchance für de Preville. Einfach ein steiler Ball in die Spitze, Muheim grätscht zu spät gegen de Preville, der dann nur noch Heuer Fernandes vor sich hat, der mit einer Glanzparade den Schuss aus kurzer Distanz klären kann. Doppelt Glück für die Hamburger: Erwischt Muheim in dieser Situation de Preville, spielen Hanseaten nur noch zu zehnt. Jetzt drückt plötzlich der FCK aufs Gaspedal. In der 27.Minute bringt eine unfreiwillige Ablage von Muheim Zimmer in eine gute Position im Strafraum. Der Außenverteidiger der Lauterer kommt aus fünf Metern zum Kopfball, bringt aber überhaupt keinen Druck hinter den Ball. Heuer Fernandes kann sich seelenruhig nach dem Ball bücken. Etwas mehr als eine halbe Stunde ist nun gespielt und zwei Freistöße von Bénes aus dem rechten Halbfeld, in kurzer Folge. Für Gefahr sorgen die aber nicht. Bisher steht die Defensive der Pfälzer gut.
Jetzt versucht es Suhonen aus der linken Halbposition. Sein Schuß geht deutlich über das Tor von Luthe (43.). Die zwei Minuten Nachspielzeit bringen keine gefährlichen Situationen mehr.

Ohne Wechsel in die zweite Hälfte
Hier geht es vor 49.327 Fans unverändert weiter. Die erste Aktion, in der 47.Minute, für die Gastgeber. Der direkte Freistoß von Ritter passiert die Mauer auf der Innenseite,  landet aber genau bei Heuer Fernandes. Jetzt nimmt auch dieser Abschnitt an Fahrt auf. Über links kombinieren sich Suhonen und Katterbach durch die Abwehr der Heimmannschaft. Katterbach setzt sich dabei im Dribbling durch und legt im Strafraum scharf Richtung Kasten, zu ungenau, er findet nur einen Verteidiger (52.).
Die Antwort des FCK lässt nicht lange auf sich warten. Heuer Fernandes kommt weit aus dem Kasten, will einen langen Ball der Hamburger fast am Mittelkreis klären, tut dies aber, indem er auf Zimmer auflegt, der sofort von der Mittellinie schießt, das leere Tor aber deutlich verfehlt. Da hätte sich der Lauterer Kapitän ruhig mehr Zeit nehmen können. Auch die nächste Möglichkeit für die Pfälzer. Die Westkurve jubelt bereits ;  als das Netz nach einem Distanzversuch von Zolinski zappelt. War aber nur das Außennetz. Kein Tor in der 54.Minute. Auf der Gegenseite wird es jetzt ebenfalls gefährlich. Nach Ecke von Suhonen kommt der Ball sehr scharf an den kurzen Pfosten, der Ball rollt Schonlau über die Stirn und prallt an den Kopf eines Verteidigers, fliegt dann haarscharf rechts am Pfosten vorbei. Da hatte der FCK Glück. 65.Minute: Fast die Gästeführung. Von der linken Seite fliegt eine Flanke in den Lauterer Strafraum, die Jatta wunderschön für Muheim ablegt, der aus 16 Metern sofort abzieht, die Oberkante der Latte trifft.
Doppelwechsel Kaiserslautern
Dirk Schuster bringt Schwung in die Offensive. Es kommen Hercher und Boyd für de Preville und Redondo. Gespielt sind 64 Minuten. Auch der Hamburger Coach Walter reagiert personell. Für Kittel kommt Königsdörffer.
Boyd lässt den Betze beben
Der Vollblutstürmer braucht nicht lange. Gerade einmal fünf Minuten auf dem Platz, tut er das, was er am besten kann. Der HSV hält den Ball in der Abwehr, Schonlau, Heuer Fernandes, Schonlau, Heuer Fernandes usw. Die werden angelaufen, panikartig schlägt Heuer Fernandes den Ball an die Seitenlinie, Zimmer fängt ab, marschiert durch eine völlig offene Abwehr in den Strafraum, spielt scharf quer, und Boyd verwandelt aus sechs Metern mit der Hacke. Hört sich vielleicht etwas arrogant an, aber anders hätte er den gar nicht machen können (71.). Noch 15 Minuten sind hier regulär zu spielen und beide Trainer wechseln noch einmal. Dirk Schuster bringt Hanslik für Zolinski, Tim Walter schickt Dompé für Bénes auf den Platz. Die erste Aktion von Dompé (80.), ist ein Freistoß. Der geht weit übers Tor. In der 83.Minute kommt Németh beim HSV für Suhonen.
Tag der Joker beim FCK
Kurz darauf, in der 85.Minute, kommt auch Aaron Opoku für Julian Niehues. Er ist keine Minute auf dem Platz und trifft mit seiner ersten Aktion. Aus einem Hamburger Einwurf in der gegnerischen Hälfte entwickelt sich der entscheidende Konter. Hercher marschiert an der Mittellinie los, ist nicht zu stoppen. Im Strafraum kommt es zu einer wahrscheinlich strafwürdigen Aktion. Das ist jetzt egal, vielleicht war das Tackling auch sauber, aber der Ball landet dadurch vor dem leeren Tor bei Opuku. Der macht wahrscheinlich sein schnellstes Tor aller Zeiten, schiebt ins linke Eck ein. Das sollte zumindest die Vorentscheidung sein. Am Ende wird der HSV fast 70 Prozent Ballbesitz haben, aber die Hamburger brachten immer noch keinen einzigen Schuss auf den Kasten von Luthe. 
Hier sind fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt und die Westkurve startet bereits mit den Feierlichkeiten. Den Gästen will hier nichts gelingen. Auch ein Schuß von Jatta ist kein Problem für den Lautrer Keeper. Schiedsrichter Willenborg pfeift ab. 

MK150423 

Das Spiel des Jahres 

Einer der Aufstiegshelden kehrt zum Betze zurück 

Wenn am Samstagabend, 20:30 Uhr, im Fritz Walter Stadion angepfiffen wird, erwartet die Fans pure Tradition. Viel Freud und Leid vereint auch die Fanlager dieser strahlenden Vereine. Für beide Clubs steht das Jahr 2018 für den jeweils größten Absturz der Vereinsgeschichte. Der HSV musste in diesem Jahr, nach 55 Jahren Ligazughörigkeit im Oberhaus, den Gang in die 2.Liga antreten und konnte bis heute nicht in die Bundesliga zurückkehren.
Noch schlimmer erwischte es den FCK. Nach Jahren der sportlichen und wirtschaftlichen Fehler, folgte 2018 sogar der Absturz in Liga 3. Trotz allem Ungemach überstand der gebeutelte Traditionsverein ein Insolvenzverfahren und konnte im vergangenen Jahr wieder in die 2.Liga aufsteigen.

Letzte Informationen von der Spieltags-PK
Der Betze ist mit 49.327 Zuschauern seit Wochen ausverkauft. An die Gäste aus Hamburg gingen 5.000 Tickets. Im Umfeld des Spiels wurde zu ein "Traditionstag" ausgerufen.
Laut FCK-Pressesprecher Stefan Roßkopf fallen für morgen Aaron Basenach (Knieprobleme),  Nikolai Rapp (Faserriss) und Jonas Weyand (Mandelentzündung) aus. Aaron Opoku stand nach seiner Verletzung erstmals wieder auf dem Platz. Ob er im Kader stehen kann, werden die nächsten 24/48h zeigen.
Große Freude auf das Spiel
Dirk Schuster verspürt angesichts des großen Spiels zur "Prime Time" gegen einen gefühlten Bundesligisten eine große Vorfreude. Auch angesichts des wieder vollen Stadions werde man versuchen alles abzurufen. Man wolle nur 100% fitte Spieler auf den Platz schicken. Dies sei dieser Woche nicht so einfach gewesen, einige Spieler hätten Probleme gehabt, ohne das Schuster Namen nennen wollte.
Auf Ben Zolinski angesprochen erklärte der Trainer, dass der Spieler sehr selbstkritisch mit der Situation umgegangen sei, er aber auch sehr viel Zuspruch aus der Mannschaft erhalten habe. Die nächste Gelegenheit dieser Art werde Zolinski sicher nutzen.
Schwerpunkt des Trainings seien jetzt Inhalte wie Abwehrverhalten und man wolle den HSV vor Aufgaben stellen. "Wir wollen sauber verteidigen, mit Mut nach vorne spielen, und unsere Fans möglichst glücklich nachhause schicken."
Hierbei spiele die Historie des HSV, mit Einbrüchen jeweils zum Saisonende, keine Rolle. Der Gegner werde sicher hochkonzentriert auftreten um die Relegation zu vermeiden.  Auch der Kantersieg gegen Hannover 96 habe gezeigt, dass die Mannschaft den direkten Aufstieg schaffen wolle.
Rückkehr von Glatzel
Die individuelle Klasse eines Robert Glatzel sei hinlänglich bekannt. Die Qualitäten des Spielers lägen, so Dirk Schuster, nicht nur im Abschluss in der Box , sondern auch im Spielaufbau. Spieler wie ihn könne man nie ganz ausschalten. Es gelte den Spieler schon bei der Ballannahme zu stören. Man habe der Mannschaft auch Material hierzu gezeigt und Lösungen aufgezeigt. Natürlich seien Spieler gegen Ex-Vereine immer hochmotiviert.
Redondo wieder bereit für Startelf
Bei Redondo habe man sich diesmal bewusst nach dem Verlauf der zweiten Verletzung etwas mehr Zeit gelassen. Ob und wo der Flügelflitzer zum Einsatz komme, stehe jedoch noch nicht fest. Eine Option für die Startelf könnte auch de Preville sein. Seine Kurzeinsätze, auch sein Tor gegen Heidenheim, hätten seine Qualität gezeigt. Es sei eine Option mit ihm zu beginnen. Zu Erik Durm erklärte Schuster, der Spieler warte auf die Geburt seines Kindes und man habe mit ihm vereinbart, etwas runterzufahren.
Auf jetzt bereits aufkommende Personaldiskussionen wollte sich der FCK-Cheftrainer nicht einlassen. Man stehe noch mitten in der Saison und auch der Respekt vor anderen Vereine verbiete es, hier jetzt schon aktiv zu werden bzw. sich zu deren Spielern äußern.

Bekannte Gesichter beim HSV
Neben FCK-Aufstiegsheld Matheo Raab kehrt auch Robert Glatzel auf den Betzenberg zurück. 

2016/17 schaffte er in Kaiserslautern den Sprung zu den Profis, erzielte sein erstes Tor in der Zweiten Liga und stellte damit die Weichen für den weiteren Verlauf seiner Karriere. 
"Das wird ein überragendes Spiel. Da freut man sich jetzt schon drauf, das ist ein Gänsehaut-Moment“, meint Glatzel, der extrem heiß auf die Reise auf den Betzenberg ist. „Samstagabend, es wird wahrscheinlich sehr voll sein. Es ist ein überragendes Stadion, eine überragende Atmosphäre. Ich freue mich riesig.“
Ein Blick zurück
Das letzte Spiel gegen die Hanseaten fand am 31.03.2012 auf dem Betzenberg statt. Nur zur Erinnerung: Ganz vorne stand ein gewisser Sandro Wagner für den FCK auf dem Platz, das Tor hütete noch Tobias Sippel. Schütze des einziges Treffer war der heutige HSv-Präsident Marcell Jansen


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Auswärts ohne Erfolgserlebnis

In der Ferne fünf Spiele ohne eigenen Treffer 

Der FCK war in der Hinrunde und auch noch am ersten Spieltag der Rückrunde, beim 3:1 Erfolg in Hannover, auswärts ungeschlagen. Teils lieferte man große Kämpfe oder zeigte, wie beim HSV, in Düsseldorf, oder in Hannover gute spielerische Ansätze.

Dann folgte, nach einem Heimsieg gegen Holstein Kiel, die erste Auswärtsniederlage beim FC St.Pauli. Dort ließ die Mannschaft erstmals alles vermissen, was vorher ihre Stärke war. Man fand im Offensivspiel nicht statt, wirkte taktisch sehr statisch und kam kaum zu Abschlüssen.
Bei der folgenden Aufgabe in Paderborn sah das besser aus, das Spiel war weitestgehend ausgeglichen, ohne jedoch im Sturm erfolgreich zu sein. Dann passiert das, was passieren muss, und eine der stärksten Offensivreihen der Liga trifft.
In Magdeburg passierte das, was Trainer Dirk Schuster wohl am meisten stört. Man hat sich von einem Mitaufsteiger den Schneid abkaufen lassen und ansonsten knüpfte man an die schwachen Offensivleistungen an.
Am Böllenfalltor in Darmstadt konnte man in der ersten Halbzeit noch gut mithalten, war aber in der zweiten Hälfte nicht mehr auf dem Platz. Man hat hier zwar gegen eines der Topteams der Liga verloren, schlimm war allerdings das Gefühl, dass man hier überhaupt keine Chance hatte. Gerade wenn man sich an das spektakuläre Hinspiel auf dem Betze erinnert, war dies doch sehr ernüchternd.
Gestern ging es dann zum zweiten Mitaufsteiger, Eintracht Braunschweig. Nach dem Hinspiel, einem unspektakulären 0:0 in Kaiserslautern, war wohl den meisten klar, welches Spiel man bei den abstiegsbedrohten Niedersachsen zu erwarten hatte. So kam es dann auch und schnell zeigte sich, dass wohl die Mannschaft, die den ersten Treffer erzielen würde, mit großer Wahrscheinlichkeit als Sieger vom Platz gehen würde. Die Eintracht ging dann durch den bestens bekannten Ujah mit 1:0 in Führung. Die Entscheidung hätte dies jedoch nicht sein müssen, denn auch ein Zweitligaspieler darf gerne einmal einen Ball ins leere Tor schieben. Wenn dies nicht gelingt, geht man eben wieder als Verlierer vom Platz.

Fazit:
Elf erreichte Punkte in der Rückrunde sind ernüchternd, auch wenn man nicht mit der Fortsetzung des Laufs aus der Hinrunde rechnen konnte. Man muss jetzt reagieren, will man nicht in einen Negativlauf rutschen. Alles was man unternimmt, muss schon im Hinblick auf die nächste Runde geschehen. Es wird in der zweiten Saison keine Geschenke oder überraschte Gegner mehr geben. Man darf jetzt, auch von Fanseite, durchaus Fragen stellen. Da geht es natürlich um die Taktik, Einstellung oder natürlich Personen. Bei kritischen Stimmen hierzu, fallen oft Namen von Neuzugängen. Die bisherigen Leistungen von Zolinski oder Lobinger bieten noch deutlich Luft nach oben. Bünning findet überhaupt nicht statt. Auch bei Klement, von vielen als "Unterschiedsspieler" beschrieben, steht noch deutlich zuwenig auf der Scorerkarte. Rapp ist stabil, aber auch kein Quantensprung im Vergleich zu Niehues. Lediglich Opoku auf der Außenposition und Bormuth in der Defensive werden als echte Verstärkungen wahrgenommen. 

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Vor dem Duell der Aufsteiger 

Die Eintracht steckt mitten im Abstiegskampf 

Wenn am Samstag in Braunschweig zwei Aufsteiger der Vorsaison aufeinander treffen, sind die Vorzeichen grundverschieden. Während der FCK durch zwei Tore in der Nachspielzeit, gegen Heidenheim sein Saisonziel, 40 Punkte, abhaken konnte, steckt die Eintracht im Schlamassel und nur das Torverhältnis trennt die Truppe von Trainer Michael Schiele vom Relegationsplatz.

Von der heutigen Pressekonferenz
Für das Spiel am Samstag wurden dem FCK 2.398 Gästetickets überlassen. Diese waren, so FCK-Pressesprecher Stefan Roßkopf, binnen kürzester Zeit vergriffen. Die Mannschaft darf sich also auch in Braunschweig über die maximale Unterstützung durch die Anhänger freuen.
Personell sieht es so aus, dass der Einsatz von Redondo fraglich ist. Dieser seit erst diese Woche in Teilbereiche des Trainings eingestiegen. Auch bei Opoku sei der Einsatz fraglich und es sei wohl wieder ein Wettlauf mit der Zeit.
Die geknackte 40 Punkte Marke sei eine Erleichterung, gerade so wie dieses Ziel erreicht wurde.
Neue Zielsetzung bleibt intern
Über eine neue Zielsetzung habe man sich in der letzten Pause Gedanken gemacht, man werde diese Ziele aber intern lassen. Man könne sich aber sicher sein, dass diese Ziele sehr ambitioniert sind. Das sei ein sehr guter Ansatz, den auch er mit unterstützen werde. Diese Ziele werde man auch nicht nur auf die letzten 8 Saisonspiele projezieren. Ein dickes Lob gab es für die Disziplin und Bereitschaft, mit der die Mannschaft gegen Heidenheim agiert habe. So habe man auch gegen diesen hochklassigen Gegner nur drei Torchancen zugelassen.
Braunschweig ist gefestigte Mannschaft
Auch wenn die Eintracht im Abstiegskampf steckt, sieht Dirk Schuster hier eine Mannschaft mit einem Spielstil, der auch mit einfachen Mitteln sehr erfolgreich sein kann. Man spiele oft mit langen Bällen, sie stehen sehr kompakt oder empfangen den Gegner schon einmal in der eigenen Hälfte,teilweise aber auch am Mittelkreis. Großen Wert lege man auf das Umschaltspiel. Den Unterschiedsspieler habe Braunschweig in der Offensive mit Pherai. Dazu gebe es den bundesligaerfahrenen Ujah, der trotz fehlender Größe, sehr kopfballstark sei. Auch seien Kaufmann und Lauberbach seien bei der Verlängerung zweiter Bälle sehr gefährlich. Auch die Doppelsechs sieht Schuster mit Krauße und Nikolaou sehr starke und abgezockt besetzt. Dieser Gegner werde alles daran setzen die 3 Punkte in Braunschweig zu behalten.
Intensives Spiel erwartet
Seine Mannschaft wird auch durch den Aufwind aus dem Heidenheim-Spiel wieder eine breitere Brust. Man sei in der Lage aus Braunschweig etwas zählbares mitzunehmen. Es werden mit Sicherheit wieder Zweikämpfe im Mittelpunkt stehen und auch der Kampf um den zweiten Ball. Hier könne seine Mannschaft ihre Stärken ausspielen.
Personal
Ob die beiden Torschützen vom Samstag, Hercher und de Preville in Braunschweig in der Startelf stehen würden, wollte Dirk Schuster nicht beantworten. Dies sei auch noch abhängig davon, wie sich die personelle Situation entwickele.
De Preville hebt Finger für Startelf
Speziell bei de Preville erklärte Schuster, dass der Spieler, als er in Kaiserslautern angekommen  war, Pech hatte, dass er nicht in bester körperlicher Verfassung war. Ein Einsatz, länger als eine Halbzeit, sei ausgeschlossen gewesen. Dann habe er sich herangekämpft und sei von einer Virusinfektiion ausgebremst worden. Der Spieler habe aber nicht umsonst den Anschlusstreffer erzielt und habe diese Woche, auch im Training, den Finger gehoben, um einmal in der Startelf zu sehen.  Auch Hercher sei immer eine Alternative. Man werde hier noch die beiden Trainingseinheiten abwarten.
Boyd nicht als Joker
 Über eine "Denkpause" für Terrence Boyd denkt der Übungsleiter nicht nach. Boyd sei körperlich in einen sehr guten Zustand. Dieser Spieler brauche aber das Vertrauen zu 100%, von Beginn an zu spielen. Kevin Kraus bezeichnete Dirk Schuster als absoluten Zugewinn. Er habe auch allen Zweiflern bewiesen, dass er es kann und immer gezeigt, dass er in die Mannschaft will. Selbst bei dem Spiel in Düsseldorf, als er ausgesetzt hat, habe er die Mannschaft von außen gepusht.
Perspektiven zur kommenden Runde
Zum Thema Rapp werde es Gespräche mit Werder Bremen geben. Hier sei man noch in der Analyse. Bei Andreas Luthe sei klar, dass dieser noch ein Jahr Vertrag habe. Julian Krahl habe sich gut entwickelt, wobei diese Beurteilung in der Hand von Andy Claus liege. 

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40 Punkte-Marke erreicht 

De Preville und Hercher lassen den Betze beben 

Nach der Niederlage in Darmstadt (0:2) nimmt Dirk Schuster drei Veränderungen vor, nicht alle freiwillig. Redondo fehlt verletzt, Klement und Zuck finden sich auf der Bank wieder. Dafür sind Bormuth, Durm und Hanslik (zuletzt ausgefallen) in der Anfangsformation.
So laufen die Roten Teufel auf: Luthe - Durm, Tomiak, Kraus, Bormuth - Rapp, Ritter - Opoku, Hanslik, Zimmer - Boyd.
Frank Schmidt (Heidenheim zuletzt 5:2 gegen den KSC) nimmt lediglich eine Veränderung vor, Sessa beginnt für Kühlwetter (Bank) im zentralen Mittelfeld.
Der FCH spielt also in dieser Formation: Müller - Föhrenbach, Siersleben, Mainka, Busch - Schöppner, Maloney - Beste, Sessa, Pick - Kleindienst.

Stürmischer Beginn
Sowohl die Gäste, als auch der FCK, drückten direkt zu Beginn auf's Gaspedal. Es war noch keine Minute gespielt bis zur ersten Ecke für den FC Heidenheim. Beide Mannschaften suchen den Weg in die Spitze, die Visiere scheinen zunächst erst einmal offen. Kann sich aber schnell ändern, wenn hier jemand in Führung geht. Zunächst ist es bei Kaiserslautern Opoku, der die Gäste-Abwehr beschäftigt. Gegen den Ball lässt Kaiserslautern dem FCH, zumindest bis zur Mittellinie, viel Raum. Dann geht Sicherheit vor und das Pressing funktioniert vorerst. Mittlerweile ist eine Viertelstunde absolviert. Hat der FCK Ballbesitz, stört Heidenheim viel früher, aber noch recht zaghaft. Teilweise versucht man sogar Luthe anzulaufen. Die Zweikampfwerte entwickeln sich derweil zugunsten des FCK. In der 23.Minute auch einmal Gefahr für das Tor von Müller. Die Lauterer laufen rechts den Strafraum an, Maloney fährt dazwischen, schlägt den Ball blind auf die andere Strafraumseite, was Durm am langen Pfosten als Flanke interpretiert und mit vollem Risiko eine Direktabnahme versucht. Der Versuch geht ans Außennetz. Mehr Offensivversuche der Pfälzer bedeuten aber auch mehr Platz für Heidenheim. Anfangen können die Gäste damit bisher jedoch noch nichts. Szenen in den Torräumen bleiben weiter Mangelware und die Defensiven bestimmen das Spiel. Für Freunde des offensiven Spiels war da wenig dabei. Schiri Hartmann schickt die Teams in die Kabinen.

Wechsel bei Heidenheim zur zweiten Hälfte
Bei den Gästen bleibt Sessa angeschlagen in der Kabine. Für ihn kommt Schimmer. Die erste Möglichkeit nach Wiederbeginn hat Kaiserslautern. Die Roten Teufel spielen nun auf ihre Fans in der Westkurve. Das scheint zu beflügeln. Heidenheim in der 48.Minute zu leichtfertig in der Verteidigung: Rapp kann die Kugel am rechten Strafraumeck zurückerobern und gleich in die Tiefe gehen. Sofort die Flanke ans linke Torraumeck, wo Opoku eingelaufen ist und den Volleyabschluss sucht. Der geht dann recht knapp am langen Pfosten vorbei. Die bisher beste Offensivszene vor 41.543 Zuschauern.
Gästeführung mitten in die Druckphase
Kaiserslautern konnte gerade etwas Offensivkraft andeuten, zeigt eine gute Kombination über Zimmer, Ritter und Hanslik, auf engstem Raum gehts da über rechts in den Strafraum. Aber beim Schuss aus zehn Metern rutscht der Ball Hanslik über den Spann. Im direkten Gegenzug dann das: Pick übernimmt den Ball im rechten Halbfeld und steuert den Strafraum an. Er scheint ihn eigentlich schon verloren zu haben, als Kleindienst dazwischengeht und verdeckt einfach mal flach draufhält. Und bei Kleindienst gehen solche Dinger dann halt auch zur Gästeführung rein. Gespielt sind 53 Minuten.
Die Heidenheimer stören jetzt früher. Das hat zumindest die Auswirkung, dass von geordnetem Spielauf bei den Roten Teufeln keine Rede mehr sein kann. Heidenheim spielt es hier im Stil einer Spitzenmannschaft. Eine Chance genügt und am Ende würde man dann von einem Arbeitssieg sprechen.
Dirk Schuster wechselt das Personal.
Hercher kommt nach 64 Minuten für Hanslik. In der 71.Minute ein überragender Ball von Boyd durch den Strafraum, durch zwei Verteidigerreihen auf Hercher, der die Abwehr schön hinterläuft, aber für den Abschluss dann keinen guten Winkel mehr hat. Außennetz. Jetzt kommt auch Klement für Rapp.
Pick zur Vorentscheidung
Ausgerechnet der Ex-Lautrer Pick trifft zur möglichen Vorentscheidung auf dem Betzenberg.  Heidenheim hält den Ball im Angriffsdrittel, gut und flüssig läuft er durch die Reihen. Und dann packt Pick nach Querpass von Kleindienst aus 25 Metern mal einen aus. Von der rechten Strafraumseite mit dem rechten Fuß, der Ball kommt hinter Luthe wie ein Stein runter und zappelt in den Maschen (75.)
Dreifachwechsel beim FCK, Doppelwechsel Heidenheim
De Preville, Lobinger und Zuck kommen für Durm, Ritter und Boyd (79.). Frank Schmidt wechselt ebenfalls. Es kommen Ramusovic und Kühlwetter. Den Platz verlassen Maloney und Beste (86.).Der letzte Wechsel, kurz vor Ende der regulären Spielzeit. Rittmüller kommt beim FCH für Pick. Und für den FCK kommt es womöglich noch bitterer. Elfmeter Heidenheim. Tomiak hatte Kühlwetter im Strafraum gefoult.
Kleindienst an den Pfosten , De Preville und Hercher treffen
Der Wahnsinn nimmt nun seinen Lauf. Zunächst setzt Kleindienst den Elfmeter an den Pfosten (90.+2). Und jetzt wird es tatsächlich noch einmal spannend. Denn im weiteren Verlauf kann der FCK kontern, spielt sich am Strafraum fest, Opoku legt kurz zurück an die Strafraumgrenze, und de Preville schlenzt die Kugel ins rechte Kreuzeck. Selbst wenn Müller gewusst hätte, wo der hingehen sollte, wäre er da nicht mehr rangekommen. Es steht nur noch 1:2. Die Party beginnt:  Langer Ball in die Spitze, und dann wirds kleinteilig. Pass auf Kraus, der mit dem Rücken zum Tor nur abtropfen lässt, aus acht Metern hat Hercher den Ball rechts oben ins Eck. Der Ausgleich und hier bebt der Betze.

Fazit
Das Spiel endet spektakulär. Lange Zeit sah es so aus, als könne Heidenheim hier heute Abend den zweiten Platz absichern, sich Vorsprung auf den HSV verschaffen, dann kam die Nachspielzeit. Der sonst so sichere Kleindienst verschoss einen Elfmeter, und innerhalb von 120 Sekunden kippte die Partie noch komplett. 60 Sekunden mehr, und Kaiserslautern hätte wahrscheinlich sogar noch gewonnen. Das sind die Geschichten, die wohl nur der Betze schreibt. 

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Topwerte beim Gegner 

Mit neuem Schwung gegen den FC Heidenheim 

Der 1.FC Kaiserslautern trifft am Samstag, 20:30 Uhr, auf das über Jahre laufstärkste Team der Liga. Für den FCK eine echte Herausforderung, aber auch eine Chance, nach durchwachsenen Wochen und personellen Problemen das Fritz Walter Stadion wieder beben zu lassen.

Pressekonferenz vor Heidenheim
Wie FCK-Pressesprecher Stefan Roßkopf mitteilte, sind Stand heute für die Partie 40.000 Karten verkauft, davon gingen 1.000 Tickets nach Heidenheim. Personell sieht es so aus, dass Trainer Dirk Schuster mit Ausnahme von Kenny Prince Redondo auf den kompletten Kader zugreifen kann. Fraglich ebenso der Einsatz von Philipp Hercher, der diese Woche bisher nur einen Tag am Training teilnehmen konnte. Redondo hat einen Faserriss erlitten, bei Hercher ist das Problem eine Zerrung des "Gesäß-Muskels".
Unterschiedsspieler Kleindienst
Zum Gegner aus Heidenheim erklärte Trainer Schuster, dass sich jede Mannschaft der Liga großen Respekt vor diesem Gegner habe. Dies gelte auch für sein Team. Heidenheim habe die letzten 10 Spiele 27 Treffer erzielt und habe oftmals im Stil einer Spitzenmannschaft agiert. Zudem verfüge der FCH mit Kleindienst über einen absoluten Unterschiedsspieler in dieser Liga. Der Spieler habe sich sehr positiv entwickelt, liefere auch regelmäßig Assists. Zu erwähnen sei auch die taktische Flexibilität, die bei Trainer Frank Schmidt und seinem Team immer zu erkennen sei. Die Mannschaft habe nun auch mittlerweile über 10 Jahre Erfahrung in der 2.Liga gesammelt und sei ein Vorbild, nicht nur für den FCK.
Zügel angezogen
Er selbst habe mit seiner Mannschaft in der Pause auch "die Zügel etwas angezogen". Das war "kein Zuckerschlecken" und man sei jetzt bereit und durchaus optimistisch Dennoch gelte es, immer an die maximale Leistungsgrenze zu gehen. Die Intensität der Trainingseinheiten sei deutlich erhöht worden. Schuster: "Wir wollen zielstrebig nach vorne spielen, die von Heidenheim angebotenen Lücken durch klares, sauberes Passspiel ausnutzen, um torgefährlich zu sein. Gegenüber den letzten Spielen müssen wir uns in Sachen Passqualität und Passschärfe wieder steigern. Auch die Abläufe und Laufwege nach Balleroberungen haben wir trainiert, weil wir auch da Defizite gesehen und im Spiel zu oft falsche Entscheidungen getroffen haben",
Immer wieder ein Erlebnis
Auf die Frage, ob die mittlerweile immer hohen Zuschauerzahlen so etwas wie "Business as usual" seien, verneinte der Übungsleiter. Jeder Spieler wisse die Unterstützung zu schätzen und sei stolz. Die Fans würden sich ja auch bei jedem Spiel immer wieder neue Elemente einfallen lassen, um das Team zu unterstützen. Dementsprechend wird man immer versuchen alles zu geben und dieses Publikum zu begeistern.
Abläufe am Spieltag
Am Samstag spielt der FCK erstmals diese Saison zuhause um 20:30 Uhr. Es wird morgens ein kleine Einheit zum Anschwitzen geben, mittags gehe es ins Tageshotel, die Spieler können einige Stunden entspannen und drei Stunden vor Start der Begegnung gibt es das übliche Pre-Match-Meal.
Nie wieder 40 Punkte ausrufen?
Man wolle gegen Heidenheim ein erfolgreiches Spiel bestreiten und so das ausgerufene Ziel ad acta legen. Mit 10 Punkten aus den letzten 8 Spielen sei man immer noch im Plan, allerdings nicht so erfolgreich wie in der Hinrunde. Jede Mannschaft habe Durststrecken erlebt, dies gelte auch für seine Mannschaft.
Kraus auch nächste Saison Abwehrchef
Zur Personalie Kevin Kraus bestätigte Dirk Schuster, dass Kraus, aufgrund vertraglicher Inhalte, sprich aufgrund einer erreichten Spieleanzahl, auch nächste Saison Abwehrchef des FCK sein wird: "Er spielt eine ausgezeichnete Runde, sehr stabil und konstant auf hohem Niveau", lobte Schuster den Innenverteidiger, der als Abwehrchef deklariert wird. "Wenn die Leistung weiter passt, dann kann er das in der nächsten Saison weiter fortführen. Es ist aber auch daran gekoppelt, wie er es im Spiel und im Training präsentiert." Bedenken habe Schuster nicht, dass Kraus von seinem Leistungsniveau abfallen könnte. So würde der 30-Jährige auch in der kommenden Saison eine große Rolle spielen - auf und neben dem Platz

Pressekonferenz FC Heidenheim 
Trainer Frank Schmidt erklärte zum sehr gut gefüllten Stadion in Kaiserslautern, das dies nicht das große Thema war und ja bereits die ganze Saison so sei. Man müsse sich auf das konzentrieren, was auf dem Platz passiert. Hier gelte es möglichst zu Null zu spielen, gegen einen sehr kompakten Gegner Ballverluste zu vermeiden. Der FCK habe die meisten Tore nach Standards erzielt und dies gelte es gut zu verteidigen. Man brauche Emotionalität und die Bereitschaft ans Maximum zu kommen. 

MK300323

Verlängerung fix

Identifikationsfigur Hendrick Zuck bleibt ein Roter Teufel 

Hendrick Zuck wird auch in Zukunft am Betzenberg auflaufen. Der 1. FC Kaiserslautern und der 32-Jährige haben sich auf eine Verlängerung des bestehenden Vertrages verständigt. 

 

Nachdem er bereits von 2010 bis 2013 für den FCK aufgelaufen war, kehrte Hendrick Zuck im Sommer 2018 an den Betzenberg zurück und feierte im vergangenen Sommer mit dem FCK die Rückkehr in die Zweite Liga. 

 

FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen: „Wir freuen uns, weiterhin mit Zucki beim FCK zusammen zu arbeiten. Ein Spieler mit seiner Erfahrung und Identifikation ist auf und neben dem Platz wichtig für uns.“ 

 

„Der FCK ist für mich natürlich ein ganz besonderer Verein. Der Betze ist meine Heimat, daher war für mich auch immer klar, dass ich hier verlängern und mit dem FCK weiter in der 2. Bundesliga auflaufen möchte“, so Hendrick Zuck zu seiner Vertragsverlängerung.


Quelle: Pressemitteilung Verein vom 30.03.2023

Die Debatte um Jean Zimmer

Wie leben "Fans" die Werte des Vereins? 

Die große Euphorie
Wir gehen zu Beginn dieses Beitrages zurück zum 28.01.2023, einem kalten Samstagabend in Hannover. Es ist so gegen 22.25 Uhr und die über 10.000 Fans des FCK feiern ihre Mannschaft für einen ganz starken Auftritt, speziell in der 2.Halbzeit. Man hatte 3:1, nach Rückstand, gewonnen und alle lagen sich in den Armen, es herrschte eine Euphorie und jeder einzelne Spieler wurde gefeiert. Mitten in der Traube auch Jean Zimmer. Der Kapitän überzeugte an diesem Abend mit einer gefühlten Passquote von 110% Prozent und konnte nahezu alle Zweikämpfe für sich entscheiden. Das war Mentalität pur, so die einhellige Meinung. Eine Woche später gelang dann am Betze ein, wenn auch glücklicher, 2:1 Sieg gegen Holstein Kiel. Auch hier mit starker Leistung, 89 Minuten auf dem Platz, Kapitän Jean Zimmer. Nun waren nach einer Serie von 5 Siegen in Folge, oder 19 Punkten aus den letzten 7 Spielen, alle aus dem Häuschen und nicht wenige träumten schon von dem Durchmarsch.

Sinn für die Realität verloren?
Dass es für den FCK als Aufsteiger keinesfalls normal ist auf dem 4.Platz der Tabelle zu stehen, solch eine Serie hinzulegen, haben dabei viele ausgeblendet. Dass dann im Anschluss mit Partien bei St.Pauli und dem SC Paderborn schwerste Auswärtsspiele, sozusagen beim Tafelsilber der Liga, anstanden, konnte die Optimisten nicht einbremsen.
Dämpfer gegen St.Pauli und Paderborn
Es kam dann wohl, wie es kommen musste. Beide Spiele gingen, wenn auch mit recht unterschiedlichen Leistungen, verloren. Es folgte zwar noch ein Heimsieg gegen Greuther Fürth, aber die Stimmung fing an umzuschlagen. Nach der Niederlage in Magdeburg, dem Unentschieden am Betze gegen Sandhausen und der Pleite in Darmstadt, hat man in vielen Foren das Gefühl, der FCK stehe wieder mit einem Bein in der Regionalliga.
Persönliche Angriffe gegen verdiente Spieler
Es wäre verständlich und auch zu akzeptieren, wenn Fans die tausende Kilometer pro Saison auswärts zurücklegen, jedes Heimspiel besuchen, enttäuscht sind, vielleicht auch mal wütend. Dann pfeift man, haut auch mal einen Spruch unter der Gürtellinie raus. Das gehört zum Fußball. Man kann auch kräftig debattieren, ob man an "Mentalität" verloren hat, ob man Spieler auf anderen Positionen einsetzen kann. Es dürfen auch Leistungen einzelner Spieler kritisiert werden, das gehört ebenso zum Fußball und ist alles legitim.
Die Grenze der Kritik ist aber da erreicht, wo man Spieler ganz persönlich angreift, sie zum Sündenbock stilisiert oder, wenn auch nur in Frageform, als "Klotz am Bein" darstellt. Dies ist weder menschlich in Ordnung, noch sportlich gerechtfertigt. Jeder, der sich etwas mit dem FCK befasst, weiß, dass Jean Zimmer zum einen eine lange, schwere Krankengeschichte hinter sich hat. Jeder weiß, dass der Kapitän es war, der letzte Saison diese Mannschaft zusammengehalten hat, die Truppe auch in schweren Momenten aufgerichtet hat. Er ist Führungsspieler, auf und neben dem Platz.
Stimmungsmache 
Die Experten, die meinen sich nun, weil persönlich enttäuscht, einen Sündenbock suchen zu müssen, sollten sich hinterfragen und für sich selbst beantworten, welche Spieler denn bei den Niederlagem überzeugt haben? Hat Jean Zimmer persönlich ein Spiel verloren? Ich habe dieses Verhalten auch nach dem Spiel in Heidenheim kritisiert, als viele "Fans" Jule Niehues aus der Mannschaft reden wollten. 

Der 1.FC Kaiserslautern ist solange stark, wie alle zusammen, in der Kurve oder auf den Tribünen, hinter den Spielern stehen. Gerade ein Jean Zimmer lebt die Tugenden eines Fritz Walter wie kaum ein Zweiter. Hier zur Erinnerung eine Aussage des großen Pfälzers:

Der Schlüssel zum Erfolg ist Kameradschaft und der Wille, alles für den anderen zu geben.


MK290323

Komplizierte Abreise 

Späte Anstosszeit erschwert Reise mit dem ÖPNV

Anlässlich des Fußballspiels 1. FC Kaiserslautern gegen den 1. FC Heidenheim am Samstagabend werden zusätzliche Züge für die Fans angeboten. Eintrittskarten für Heimspiele des 1. FCK gelten im Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN) gleichzeitig als Fahrkarte für die Hin- und Rückfahrt.

Anreise 

So wird das halbstündige Zugangebot auf der Bahnstrecke Ludwigshafen und Kaiserslautern mit zwei zusätzlichen Zugpaaren ergänzt. Der erste Zug startet um 17:41 Uhr in Ludwigshafen Hbf, die Abfahrt dieses Zusatzzuges in Neustadt ist für 18:16 Uhr vorgesehen. Die Ankunft in Kaiserslautern erfolgt um 18:41 Uhr. Dieser Zug bedient bis Lambrecht alle Halte und fährt dann ohne weiteren Zwischenhalt weiter bis Kaiserslautern Hbf.

Der zweite Zusatzzug verlässt Ludwigshafen Hbf um 18:14 Uhr. Ankunft in Neustadt/W ist um 18:48 Uhr vorgesehen. Dieser Zug bedient bis Lambrecht alle Halte und fährt ohne Zwischenhalt bis Kaiserslautern Hbf (Ankunft um 19:12 Uhr).

Rückfahrten

Zwei zusätzliche Rückfahrtmöglichkeiten von Kaiserslautern in Richtung Ludwigshafen bieten sich mit den zusätzlichen Zügen um 22:54 Uhr und 23:14 Uhr. Diese Züge bedienen alle Unterwegshalte bis Endstation Ludwigshafen Hbf.

Ein Zusatzzug in Richtung Kusel fährt um 22:57 Uhr, dieser Zug hält nicht in Vogelweh, ansonsten bedient er alle Unterwegshalte zwischen Kaiserslautern und Kusel.


Damit die Fußballfans aus dem Lautertal, dem Pirmasenser Umland sowie aus dem Alsenz- und Nahetal auch nach Abpfiff bequem und sicher nach Hause kommen, bestehen folgende Rückfahrtmöglichkeiten:

In Richtung Pirmasens gibt es eine zusätzliche Rückfahrtmöglichkeit um 23:15 Uhr.

Ein Zusatzzug fährt um 23:14 Uhr nach Lauterecken-Grumbach. Ein Zusatzzug fährt um 23:07 Uhr nach Bingen, ohne Halt in Hochspeyer.

Sperrung der Strecke Landstuhl bis Homburg

Wegen Bauarbeiten auf der Strecke Landstuhl bis Homburg ist es am Samstag nicht möglich, nach Spielende eine Rückfahrt mit der Bahn anzubieten. Auf diesem Abschnitt fahren ab circa 22:30 Uhr nur Busse.

Der letzte Zug nach Homburg verlässt Kaiserslautern um 22:03 Uhr, die S 1 mit Abfahrt um 22:53 Uhr fährt nur bis Landstuhl. Da bei dem an diesem Abend notwendigen Ersatzverkehr mit Bussen keine für den Fußballverkehr ausreichenden Kapazitäten zur Verfügung gestellt werden können, kann die An- und Abreise mit dem ÖPNV nicht empfohlen werden.

MK280323

Auswärts ohne Wirkung 

Doppelpacker Stojiikovic entscheidet Spiel 

Bei den Lilien hat sich Honsak kurzfristig abgemeldet, der mit Adduktorenproblemen zu kämpfen hat und von Torsten Lieberknecht nicht für den Kader nominiert wurde. Im Vergleich zum 1:3 in Bielefeld rückt Stojilkovic auf die Zehn, der Startplatz geht an Manu. In der Dreierkette muss Isherwood (Bank) Platz machen für Müller. Auch Schnellhardt sitzt vorerst draußen, Bader beginnt im Mittelfeld.

Das ist die Aufstellung des SV Darmstadt 98:
Schuhen - Riedel, Müller, Zimmermann - Bader, Mehlem, Holland, Karic - Stojilkovic - Manu, Tietz .
Bei den Roten Teufeln setzt Trainer Dirk Schuster auf vier Neue im Vergleich zum 2:2 gegen Schlusslicht SV Sandhausen. Durm, Bormuth und Hanslik finden sich auf der Bank wieder. Hercher steht nicht im Kader. Es starten an ihrer Stelle Rapp, Opoku, Klement und Redondo.

Die Gäste aus Kaiserslautern laufen in dieser Formation auf:
Luthe - Zimmer, Kraus, Tomiak, Zuck - Rapp, Ritter - Opoku, Klement, Redondo - Boyd.

Auf neu verlegtem Platz starten die Mannschaften ambitioniert ins Spiel, allerdings mit einigen Fehlpässe. Die Gäste mit den ersten Halbchancen. Opoku kommt auf dem rechten Flügel an Müller vorbei und spielt in die Gasse ans rechte Eck des Fünfmeterraums. Boyd startet, aber Schuhen kommt aus seinem Kasten gestürmt und wirft sich auf die Kugel. Wieder Opoku, der lauert an der Linie und wird hinter die Kette steil geschickt. Ehe es gefährlich werden kann, klärt Müller zum Eckball. Die kommt auch gar nicht schlecht, aber Darmstadt bekommt sie am kurzen Pfosten geklärt. Ein Zimmer-Hammer aus der zweiten Reihe mutet dann gefährlich an; aber auch nur so lange bis ein Darmstädter den Kopf hinhält und somit blockt.
Die ersten Minuten laufen ein bisschen wild ab, der Ball geht jeweils zu schnell verloren (11.)
Auf der Gegenseite bekommt Tietz bei einem Kopfball nach Karic-Flanke nicht genug Druck hinter den Ball. Leichte Beute für Luthe. In der 13.Minute hebt Holland die Kugel links an den Fünfer, wo Stojilkovic einläuft und für Tietz querlegen will. Kraus hat aufgepasst und klärt, das war wichtig. Nach einer Viertelstunde visiert Holland von rechts die lange Ecke an, aber Boyd wirft sich in die Schussbahn und klärt zur Ecke. Zehn Standard-Gegentreffer haben die Roten Teufel bislang kassiert - aber hieraus entsteht keine Gefahr.
Redondo muss verletzt raus
Dirk Schuster muss in der 20.Minute wechseln. Für Kenny Prince Redondo kommt Ben Zolinski.
Nächste Aktion für die Gäste. Klement wird am linken Flügel nicht wirklich attackiert und flankt präzise an den Elfmeterpunkt. Ritter steht goldrichtig und hält aus vollem Lauf den Kopf hin, verfehlt das Tor aber um gut zwei Meter. Da wäre nach 25 Minuten tatsächlich mehr drin gewesen für den FCK. Drei Minuten später versuchen es die Gastgeber. Das war wild: Tietz erläuft am rechten Flügel einen weiten Ball und hat dann zwei Gedanken: Flanke oder Schuss?  Das Ergebnis ist ein satter Vollspannschuss auf die Tribüne, himmelweit am Tor vorbei.
Doppelschlag Stojiikovic für effektive Lilien
Ein Standard bringt in der 36.Minute das 1:0 für die Heimelf! Eine Holland-Ecke köpft Stojilkovic am langen rechten Pfosten auf den Schädel von Zuck. Von dort springt das Leder rechts oben in den Winkel, Luthe kommt nicht mehr ran.
Die Antwort des FCK lässt nicht lange auf sich warten. Rapp prüft Schuhen: Aus der Distanz zieht er ab, gute 22 Meter vorm Tor. Der Keeper pariert sicher (41.).
Vorentscheidung in der 43.Minute
Nach einem ganz feinen Heber von Tietz, der die Kugel rechts nah der Mittellinie volley nach vorn schlägt, ist Stojilkovic dank tollem ersten Kontakt im Vorteil und zieht am letzten Mann vorbei. Luthe hat den ersten Versuch, aber Stojilkovic nimmt den Ball wieder auf und schiebt im zweiten Versuch ins leere Tor ein.
Es werden zwei Minuten Nachspielzeit angezeigt ohne dass noch etwas passiert. Die Mannschaften gehen in die Kabinen.

De Preville für Boyd
Zu Beginn der zweiten Hälfte bringt Dirk Schuster den französischen Neuzugang für Boyd. Vor 17.650 Zuschauern bestimmt aber weiter Darmstadt 98 die Partie. Nach Zuspiel von Manu dreht sich Tietz zentral am Strafraumrand mit dem Rücken zum Tor nach links und zieht aus 16 Metern sofort aufs linke untere Ecke ab. Luthe kann nur zugucken. Das war knapp; sehr knapp. Dass Lautern vor dem Spiel nur ein Tor weniger geschossen hatte als die Darmstädter (40), ist bislang kaum zu sehen. Die Offensive ist so gut wie abgemeldet. In der 57.Minute muss Luthe ran! Opoku entscheidet sich für einen verdeckten Schuss aus 18 Metern, zielt aufs kurze rechte Eck. Der Torhüter liegt quer in der Luft und lenkt den Ball zur Ecke, aus der dann nichts wird.
Lobinger kommt für verletzten de Preville
Wie bitter: De Preville muss schon wieder runter, hatte sich in einem Duell mit Riedel im Lendenwirbelbereich verletzt. Lobinger darf ran (62.). Durm ersetzt in der gleichen Spielminute Zuck. Darmstadt drückt weiter. Manu fehlt aber in der 65.Minute das nötige Abschlussglück: Nach langem Ball legt Tietz am Sechzehner zurück, die Nummer 7 zieht per Halbvolley ab. Ein Lauterer schmeißt sich rein und lenkt die Kugel knapp über die Latte. Wenn ein Spieler sich nach eigenem Pass die Hände an den Kopf schlägt, dann weiß man: Das war nichts. Und Zimmer weiß das auch nach seinem versuchten Steilpass, der exakt in den Füßen von Müller landete. Nächste Chance für den Gastgeber (82.): Holland marschiert erst über die Mittellinie und dann übers Feld. Sein Zuspiel findet rechts Seydel, der im Strafraum einen Schlenker macht und mit dem dritten Kontakt abzieht. Zu zentral, Luthe ist zur Stelle. 
Wechsel auch beim SV Darmstadt 98. Aaron Seydel kommt, es geht der Doppeltorschütze Filip Stojiikovic (80.). Vier Minuten später, in der 84., wechseln beide Trainer nochmals. Beim FCK kommt Hanslik für Klement. Bei den Lilien kommt eine Minute später Torsiello für Karic. 
Das Spiel hat, auch bedingt durch die zahlreichen Wechsel, deutlich an Qualität verloren. Es werden nun noch drei Extraminuten angezeigt. Dann viel Glück für die Gäste aus der Pfalz: Der Posten rettet für Luthe. Sven Jablonksi pfeift eine nicht sehr attraktive Partie ab. 

MK180323

FCK Zünglein an der Waage 

Spiel gegen den Aufsteiger muss gewonnen werden 

Wenn am Samstagabend, 20:30 Uhr, der Tabellenführer den bisher stärksten Aufsteiger empfängt, stehen die Zeichen auf Druck. Der SV muss dreifach punkten, will man seine vor Wochen noch komfortable Ausgangsposition nicht gänzlich verspielen. Anders die Vorzeichen beim FCK. Hier hat man mit 39 Punkten die selbst ausgegebene Vorgabe von 40 Punkten nahezu erreicht und spielt im Grunde nur noch für die Kür einer starken Saison und natürlich die zahlreichen Fans.

Infos von der Pressekonferenz des FCK
Die Pfälzer werden zum Spiel am Böllenfalltor von 1.700 Fans begleitet.  Diese Karten waren binnen kürzester Zeit vergriffen und der FCK rechnet mit ca. 2000 Fans vor Ort.
Fehlen wird am Böllenfalltor Bünning, fraglich sind Durm, Hercher und Redondo.
Hexenkessel ohne Blick auf Vergangenheit
Im Rückblick auf seine Zeit in Darmstadt angesprochen, verbindet Dirk Schuster Erinnerungen an eine sehr gute Zeit und auch die zweite Amtszeit bot besondere Momente
Dennoch wolle er in diesem Hexenkessel die Vergangenheit ausblenden. Nach zwei Niederlagen der Darmstädter wird man versuchen, die richtigen elf Spieler aus einem 22 Mann großen Kader herauszufiltern, die für diese Aufgabe bereit sind. Hier wird auch die medizinische Abteilung befragt werden um Spieler auf den Platz zu bringen, die körperlich bei 100% sind.
"Darmstadt ist eine Mannschaft, die uns von der Intensität, der körperlichen Bereitschaft, Laufstärke und Zweikampfgestaltung, dazu noch mit einem großen taktischen Geschick, alles abverlangen wird".
Einen fiebrigen Infekt schüttelt man nicht so einfach aus den Knochen 
Man wird hier alles in die Waagschale werfen müssen. Die Qualität von Darmstadt habe man mehrfach sehen können, so sei die Mannschaft nach der Niederlage am ersten Spieltag gegen Regensburg bis zur Niederlage in Heidenheim ungeschlagen geblieben. Auch beim Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt habe Darmstadt gegen eine Mannschaft mitgehalten, teilweise dominiert, die im internationalen Wettbewerb unterwegs ist.

FCK kann Lilien ärgern: "Sind vielleicht das Zünglein an der Waage"

Fest stand für Schuster auch: "Es wird im Rest der Saison so bleiben, dass wir die bestmögliche Elf aufstellen." Das soll heißen, dass der FCK-Coach in den nächsten Spielen keine Bonbons an Spieler mit geringen Einsatzzeiten verteilen will, um sie vielleicht - hinsichtlich einer Kaderplanung für die kommende Spielzeit - noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. "Wir müssen weiter so maximal punkten wie möglich", stellte Schuster klar - und verwies darauf, dass in der Rückrunde außer Darmstadt auch noch Heidenheim und der HSV auf dem Programm der Lautrer stehen. "Wir können vielleicht das Zünglein an der Waage sein", so der FCK-Coach, der einen fairen Umgang mit dem Wettbewerb bevorzugt. 

Man spiele in den nächsten Wochen gegen die Top 3 der Liga und wolle punkten. Davor mache man auch bei Darmstadt nicht halt.
Frühe Planungssicherheit
Die Sicherheit durch den sicheren Klassenerhalt betreffe eine Etage höher. Hier liegt das  Aufgabengebiet zur Planung der kommenden Runde in den Händen von Thomas Hengen und Enis Hajri. Dennoch sei es verfrüht, schon jetzt in die Planung zu gehen. Der Fokus liegt aktuell auf den Spielen die man zu absolvieren habe. Das Hauptaugenmerk gelte auch künftig immer dem Gegner, um dann die eigene Taktik auszurichten. Die Ausrichtung sei nicht in Stein gemeißelt. Unabhängig vom Namen oder der Vorgeschichte wolle der FCK jedes Spiel gewinnen. Man werde auch versuchen immer die beste Elf auf den Platz schicken und soviele Punkte wie möglich holen. Jeder Sieg ist auch wichtig für das Ranking, auch für die Fernsehgelder. 

MK160323

Avdo Spahic vertritt Luthe 

Spiel gedreht und doch nur einen Punkt gewonnen 

Nach einer Erkältungswelle unter der Woche, sieht sich Dirk Schuster gleich zu fünf Wechseln gezwungen. Spahic, Bormuth, Hercher, Zimmer und Hanslik ersetzen Luthe, Rapp, Niehues, Klement und Zolinski. Erstmals, nach einigen Nicht-Berücksichtigungen, ist auch wieder Angreifer Muhammed Kiprit auf der Bank zu finden. Kaiserslautern beginnt wie folgt: Spahic - Durm, Tomiak, Kraus, Zuck - Hercher, Bormuth, Ritter, Zimmer - Boyd, Hanslik.

Bei den Gästen sind es im Vergleich zum Kiel-Spiel nur zwei personelle Veränderungen. Kutucu und Dumic kommen für Ganda und Zhirov. Der SV Sandhausen ist mit dieser Startelf angereist: Drewes - Diekmeier, Höhn, Dumic, Okoroji - Esswein, D. Kinsombi, Zenga, C. Kinsombi - Kutucu, Pulkrab.

Fans verabschieden Klinge
Vor Beginn der Partie wird einer der Aufstiegshelden, René Klingenburg, vor der Westkurve mit ganz viel Beifall verabschiedet.

Kutucu schockt die Pfälzer
Das Spiel beginnt mit einem engagierten FCK, ohne jedoch wirklich Gefahr zu entwickeln. Anders der SV Sandhausen: In der 8.Minute kommen die Gäste erstmals gefährlich vor das Tor von Spahic und sind erfolgreich. Nach dem Zuspiel von Esswein dreht sich Ahmed Kutucu um Tomiak herum, überläuft kurz vor der Strafraumgrenze Bormuth und trifft aus 16 Metern links unten am Keeper vorbei ins Eck. Eine starke Einzelleistung.
Ab der 11.Minute zwei Situationen für Sandhausen: Der SVS will jetzt natürlich nachlegen, aber Kutucu köpft die Flanke von Christian Kinsombi aus sieben Metern knapp über das Tor . Nächste Situation : Von rechts kommend zieht Christian Kinsombi ins Zentrum und findet aus 15 Metern die Lücke. Der Schuss dreht knapp links am Tor vorbei.
Der Führungstreffer der Gäste zeigt auch nach 25 min noch Wirkung. Kaiserslautern findet nicht wirklich in die Partie zurück und wirkt defensiv anfällig. Die krankheitsbedingten Ausfälle sind bislang nicht zu kompensieren. In der 30.Minute dann die bisher größte Chance für die Hausherren. Der Steilpass von Boyd kommt mit sehr viel Glück bis zu Grundlinie durch. Hercher flankt durch den Strafraum, Durm stoppt mit der Brust und sucht aus elf Metern den Abschluss. Ein Sandhäuser wirft sich in den Schuss und fälscht die Kugel so auf die Oberkante der Latte ab. Diekmeier kann den Abpraller dann klären. 
Ausgleich durch Boris Tomiak
In diese kurze Drangphase, 35.Minute, fällt dann der Ausgleich. Sandhausen bekommt eine Ecke gleich mehrfach nicht geklärt. Am Ende faustet Drewes unbedrängt vor die Füße von Boris Tomiak, der aus acht Metern, halbrechter Position, vollstreckt.
Videobeweis:

Der Treffer muss überprüft werden. Hercher stand beim Torschuss von Tomiak im Abseits. Jetzt muss der VAR entscheiden, ob er auch entscheidend den Keeper irritiert hat. Nach intensiver Überprüfung durch das komplette Schiedsrichter-Gespann am Monitor bleibt der Treffer bestehen.
Nach dem Ausgleich spielt sich das Spiel überwiegend in der "neutralen Zone" ab. Es werden nun vier Minuten Nachspielzeit angezeigt. In der Crunchtime passiert nichts mehr und Schiedsrichter Burda schickt die Teams in die Kabinen.

Keine Wechsel zur zweiten Hälfte
Der FCK beginnt druckvoii  vor 39.779 Zuschauern, hat in der 49.Minute die Chance zur Führung. Starker Querpass von Zimmer auf Boyd, der dieses Mal nicht lange fackelt und aus 15 Metern schnell den flachen Abschluss sucht. Drewes begräbt den Schuss im Nachfassen unter sich. Sandhausen ist zwar nach der Pause noch ohne Torschussversuch, hat dafür aber einen Ballbesitzanteil von 55 Prozent. Im ersten Durchgang lag dieser Wert noch bei 37 Prozent.
Wechselzeiten
Tomas Oral wechselt dreifach: Evina, Mehlem und Al Ghaddioui kommen. C.Kinsombi, Kutucu und Pulkrab verlassen den Platz (66.).
Auch Dirk Schuster wechselt: Boyd und Hercher gehen, es kommen Redondo und Lobinger (70.). Bisher erleben die Zuschauer im zweiten Durchgang eine wenig ansehnlichee Partie. Beide Seite bekommen keine Linie mehr ins Spiel. In der Folge werden die Zweikämpfe immer härter geführt. 
Kraus per Handelfmeter
Al Ghaddioui klärt den Kopfball von Kraus mit ausgestrecktem Arm. Erst einmal läuft das Spiel weiter, aber dann geht Max Burda zum Videobildschirm. Die korrekte Entscheidung lautet auf Elfmeter.
Am Betze schreibt man die 76.Minute: Kevin Kraus schnappt sich die Kugel und verwandelt sicher in die linke Ecke.
SVS durch Joker Evina wieder im Spiel
Nicht viel Zeit zur Freude beim 1.FC Kaiserslautern. Keine fünf Minuten nach der Führung gleicht Sandhausen wieder aus. Die Ecke von Okoroji segelt hoch durch den Strafraum. Am zweiten Pfosten löst sich Franck Evina im Rücken der Abwehr und drückt die Kugel mit Urgewalt per Kopf über die Linie. Zum zweiten Mal in Folge ist Evina als Joker erfolgreich. 

Schuster reagiert, bringt eine Minute nach dem Ausgleich Zolinski für Hanslik. Oral bringt in der 86.Minute El-Zein für Esswein. Die Nachspielzeit beträgt vier Minuten. Beiden Mannschaften gelingt kein gefährlicher Abschluss mehr und man trennt sich leistungsgerecht Unentschieden.

Fazit:
Für die Pfälzer bleibt ein Punkt ; mit dem man aufgrund der Personalsituation durchaus leben kann. Sandhausen gelingt wie in der Vorwoche das Comeback.  Kaiserslautern gelingt durch Kraus zwar per berechtigtem Elfmeter zunächst die Führung, doch Evina trifft, wie gegen Kiel, nach seiner Einwechslung. Am Ende geht das 2:2 in einer sehr fehlerhaften Partie in Ordnung - auch wenn Sandhausen die Schlussphase bestimmte. 

MK100323

Danke Klinge

FCK und René Klingenburg einigen sich auf Vertragsauflösung 

Der 1. FC Kaiserslautern und René Klingenburg haben den bestehenden Vertrag in beidseitigem Einvernehmen und mit sofortiger Wirkung aufgelöst.  
 

Wir wünschen „Klinge“ und seiner Familie alles erdenklich Gute für die Zukunft und bedanken uns für seinen Einsatz beim FCK. 

 

René Klingenburg wird im Rahmen des Heimspiels gegen den SV Sandhausen am Freitag, 10. März 2023, im Fritz-Walter-Stadion offiziell verabschiedet. 


Quelle: Pressemitteilung Verein vom 10.03.2023

Erkältungswelle macht große Sorgen 

Sandhausen mit Lebenszeichen gegen Kiel    SVS bezahlt nicht mit Bratwürsten

Letzten Samstag beim Spiel des SV Sandhausen gegen Kiel: Die Gäste führen in der 87.Minute mit 1:0 und bekommen einen Elfmeter zugesprochen. Der SVS hatte aufopfernd gekämpft, würde aber wieder mit leeren Händen dastehen. Reese läuft an, schießt den Ball zentral Richtung Keeper Drewes und der wehrt den Ball ab. Keine zwei Minuten später erzielt ausgerechnet Neuzugang Evina, der bisher kaum eine Rolle spielte, den Treffer zum 1:1 Ausgleich. Das Stadion tobt und die Mannschaft erlebt wohl einen dieser Momente, die es braucht, um ein Ziel zu erreichen.
Am Freitagabend trifft der 1.FC Kaiserslautern nun auf den "wiederbelebten" SV Sandhausen, steckt erstmals diese Saison selbst in einer Phase, in der auch kritische Stimmen laut werden.

Neues von der PK des 1.FC Kaiserslautern
Die heutige Pressekonferenz fand unter Leitung von Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck statt. Sie vertrat den erkrankten FCK-Pressesprecher Stefan Roßkopf und vermeldete dann auch zu Beginn der Pressekonferenz, wie gewohnt, den aktuellen Stand bezüglich der Zuschauerzahlen: Bis heute wurden 37.707 Tickets verkauft, 304 Karten nach Sandhausen.
Unklare personelle Situation
Trainer Schuster wollte zur Situation des Kaders keine Namen nennen, erklärte aber, dass man von einer Erkältungswelle geplagt sei und er dies so noch nicht erlebt habe. Stündlich gebe es neue Wasserstandsmeldungen. Man werde wahrscheinlich am Freitag eine Aufstellung sehen, die es so bisher noch nicht gab.Wir reden von einer zweistelligen Zahl an Spielern, die krank oder, wie Niehues, gesperrt nicht zur Verfügung stehen werden. Zusätzlich fehlen wie bisher Bünning und Redondo. Neuzugang de Preville macht scheinbar körperliche Fortschritte, lasse immer mehr seine Klasse durchblicken. Man habe dem Spieler aber angemerkt, dass er lange in keinem Mannschaftstraining war. Mit ihm habe man aber zweifelsohne einen guten Fang gemacht.
Appell an die Fans
Dirk Schuster: "Stand jetzt werden wir am Freitag mit einer Elf auflaufen müssen, die in dieser Zusammensetzung noch nicht zusammengespielt hat. Es wird eine brutal schwierige Aufgabe für uns, für die ich mir eine entsprechend große und massive Unterstützung der Fans erhoffe und wünsche, so wie es bisher immer war. Wir müssen ganz eng zusammenrücken. Es wird schwierige Situationen geben, die wir gemeinsam meistern müssen, und da brauchen wir die Unterstützung des Publikums. Meine Bitte ist, so viel wie möglich zu mobilisieren und alles zu geben, um unser Ziel - am Freitag über die 40-Punkte-Marke zu springen - in der Gemeinschaft erreichen zu können".
Dirk Schuster zum kommenden Gegne
Sandhausen ist eine der meist unterschätzen Mannschaften der Liga. Wer aber elf Jahre in Folge in der 2. Liga spielt, hat Struktur und Qualität. Es ist eher überraschend, dass diese Mannschaft mit dieser Besetzung überhaupt im Keller steht. Auch bringe die Mannschaft nun, gerade unter Tomas Oral, eine gute Physis mit. Es erwartet den FCK  ein sehr körperliches Spiel. Sandhausen schiebe gut nach, setze den Gegner früh unter Druck, stelle Abstöße zu. In der Offensive spiele Sandhausen sehr schnell nach vorne, arbeite mit guten Flanken und Standards. Auch versuche der SVS früh in die Balleroberung zu kommen. Hier gelte es mit Mut und Qualität nach vorne zu spielen, die eigene Fehlerquote zu minimieren.
Zur Wahrnehmung des Gegners durch die Fans, erklärte Dirk Schuster das Phänomen, dass viele Vereine der Liga nicht den großen Namen des FCK hätten. Dennoch habe der SV Sandhausen elf Jahre 2.Liga gespielt und zahle seine Spieler  nicht mit Bratwurst-Gutscheinen und Getränke-Bons. Sandhausen ist ein gestandener Zweitligist. 

MK080323

FCK zu passiv 

Keine Lösungen in der Offensive gefunden 

Mit drei Wechseln geht Dirk Schuster nach dem Sieg gegen Fürth an die Auswärtsaufgabe beim FCM heran : Kenny Prine Redondo fällt aus, Kapitän Jean Zimmer und Aaron Opoku gehen auf die Bank und dafür sind Julian Niehues, Erik Durm und Ben Zolinski neu in der Mannschaft. Das sieht nach einem 3-4-1-2 und sehr viel Defensive aus.
Christian Titz wechselt im Vergleich zum 2:1-Sieg bei Hannover 96 zwei Wechsel Positionen bei den Gastgebern: Jamie Lawrence und Luc Castaignos beginnen für Daniel Elfadli und Kai Brünker. Taktisch wird das ein 3-4-3.

Der FCM stellt sehr hoch zu: Beim Abstoß für den FCK werden alle Anspielstationen zugestellt, vier Magdeburger lauern direkt am Sechzehner der Gäste. Den Hausherren wird das Kombinationsspiel dadurch ordentlich vermißt. In der 11.Minute legt Castaignos gut ab auf El Hankouri und der Linksaußen kommt aus 15 Metern zum Abschluss. Luthe greift über und kann das Geschoss gerade noch über das Tor lenken. Eine Minute später zieht Bockhorn von der rechten Seite nach innen und versucht es mit einem Distanzschuss. Die Kugel rutscht ihm aber deutlich über den linken Schlappen, geht weit drüber.
Zu früh gejubelt
Die 18. Minute ist angebrochen und Lautern jubelt. Durm zieht im gegnerischen Strafraum von rechts ins Zentrum und kommt dann elf Meter vor dem Kasten mit links zum Abschluss. Er trifft den rechten Pfosten, den Abpraller schiebt Boyd aus kurzer Distanz rein. Abseitsposition! Jetzt ist auch Magdeburg gewarnt und Christian Titz gibt Kommandos in Richtung seiner Abwehr.
Jetzt Tomiak aus der Distanz: In der 28.Minute lässt Boyd an der Strafraumgrenze prallen, Tomiak zieht aus 23m mit links ab. Riemann klärt auf Kosten einer Ecke.
Ohne Niehues gegen Sandhausen
Nach 30min steht eine Personalie für das Heimspiel gegen Sandhausen fest. Niehues sieht seine fünfte gelbe Karte und wird aussetzen müssen. In den vergangenen Minuten hat die Partie ein wenig an Dynamik verloren: Die vielen Unterbrechngen durch Fouls machen sich hier bemerkbar.
Magdeburg kombiniert sich zur Führung
In der 41.Minute geht es dann schnell, zu schnell für den FCK. Das Zentrum ist offen und kein Abwehrspieler der Pfälzer kommt in den Zweikampf. Ceka hat im Zentrum etwas Platz und spielt einen überragenden Schnittstellenpass mit links in den Strafraum des FCK. Kwarteng war gestartet, schnappt sich im Sechzehner den Ball und schießt ihn aus elf Metern Entfernung mit rechts, Luthe kommt nicht ran, der Ball geht links ins lange Eck.
Die Partie wird hektischer. Doppel-Gelb! Marlon Ritter wird nach einem Handgemenge mit Ceka verwarnt. Aber auch Ceka sieht eine Karte, hatte die Kugel vor den Augen des Schiedsrichters wutentbrannt weggeworfen. Es ist eine Minute Nachspielzeit angesagt. Es passiert nichts mehr, die Teams gehen in die Pause.

Beide Streithähne vom Platz
Zur Halbzeit wechseln beide Trainer ihre Streithähne Ritter und Ceka vor 24.528 Zuschauern aus, gehen auf Nummer sicher. Beide Spieler standen kurz vor dem Platzverweis. Schuster bringt Lobinger, Titz bietet Ito auf. In der 50.Minute muss Ito, nach Foul an Klement, mit einer Platzwunde selbst behandelt werden. Das Spiel ist etwas zerfahren, ehe Boyd in der 56.Minute die Chance zum Abschuss bekommt. Kraus macht einen hohen Ball im FCM-Strafraum fest und legt die Kugel zu Boyd ab. Der Angreifer kommt aus zentraler Position, elf Meter vor dem Kasten zum Abschluss. Der Schuss ist nicht präzise, Reimann hat ihn sicher.
 Kaiserslautern bekommt heute keinen Zugriff, kann den Ball nicht lange festmachen und die eigenen Umschalt-Qualitäten auf den Platz bringen. Der FCM überzeugt nicht nur mit dem Ball, sondern auch bei dessen Rückeroberung.
Ito ganz stark zum 2:0
Atik behauptet 18 Meter vor dem Tor den Ball und schickt mit seiner rechten Hacke den links durchgestarteten Ito. Der ist durch und schiebt die Kugel mit rechts ins rechte Eck. Toller Angriff der Magdeburger. Gespielt sind 65 Minuten. Magdeburg bleibt auf dem Gaspedal.
Dreifachwechsel bei den Gästen
Dirk Schuster nimmt Boyd, Zolinski und Rapp vom Feld. Neu im Spiel dafür Opoku, Hercher und de Preville. Glück für Magdeburg in der 75.Minute. Bockhorn stoppt Hercher, weniger als einen Meter vor dem Strafraum, per Foul. Eine Minute später macht Opoku es direkt. Der Freistoß kommt scharf und als Aufsetzer in den Torraum. Kein FCK-Akteur kommt an die Kugel, Reimann wehrt den Schuss ab.
Auch Christian Titz wechselt. Krempicki kommt für Castaignos (77.). Fünf Minuten später kommen Sechelmann und Ullmann für Gnaka und Bockhorn.
Atik zieht indes auch in der 84.Minute weiter seine Fäden. Der dribbelt drei, vier Gäste aus und zieht dabei von rechts ins Zentrum. Mit dem rechten Außenrist legt er das Rund in den Strafraum zum freien Ito. Der scheitert im Eins-gegen-eins an Luthes rechtem, ausgefahrenen Fuß. Starke Parade des Keepers.
Jetzt bringt Trainer Titz auch Brünker, für ihn verlässt Atik den Platz.
Es sind vier Extraminuten angezeigt. Hier rechnet aber selbst der rot-weiße Block nicht mehr mit einer Wende. Hercher kommt aber in der zweiten Minute der Crunchtime zur besten Möglichkeit der zweiten Hälfte.
Das Spiel ist aus. Magdeburg gewinnt hier hochverdient mit 2:0.

Fazit:
Die Laune der Fans aus der Pfalz wird merklich getrübt. Zu defensiv erscheint die Aufstellung, zu passiv wirkt die Mannschaft bis zum 0:2 Rückstand. Selbst dem Sky-Moderator ist schwer verständlich, warum man die Qualität von Hercher und Opoku auf der Bank verschwendet.  Magdeburg gewinnt zum ersten Mal zwei Spiele in Folge. 

MK030323

Anpassung der Führungsstruktur beim FCK

Breiter aufgestellt in die Zukunft 

Die 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA hat ihre Führungsstruktur mit zwei neugeschaffenen Positionen ergänzt. Die kaufmännische und die technische Direktion übernehmen Führungsaufgaben beim FCK und unterstützen künftig Geschäftsführer Thomas Hengen.

Der kaufmännische Bereich bei den Roten Teufeln wird künftig von Saskia Bugera verantwortet, die als kaufmännische Direktorin fungiert. 
Als neuer technischer Direktor Sport wechselt zum 01. März 2023 Enis Hajri an den Betzenberg. Der 39-Jährige bestritt in seiner aktiven Laufbahn rund 250 Spiele, unter anderem für den 1. FC Kaiserslautern und den MSV Duisburg. Nach seinem Sportmanagement-Studium war Enis Hajri zuletzt als Scout für Hertha BSC und zuvor für Eintracht Frankfurt tätig.  

Quelle: FCK-Pressemitteilung vom 01.03.2023

Nach dem wilden Ritt des Hinspiels 

FCK reist zum heimschwächsten Team der Liga

Am Freitagabend tritt der auswärtsstarke Aufsteiger 1.FC Kaiserslautern bei Mitaufsteiger FC Magdeburg an. Zu diesem Spiel wurden vom FCK 2.000 Tickets an die Fans verkauft. Allerdings sei damit zu rechnen, dass mehr Anhänger nach Magdeburg anreisen werden.

Personell muss der FCK den Ausfall von Lars Bünning verkraften, der im Training einen Bänderriss im Sprunggelenk erlitten hat. Auch die Einsätze von Robin Bormuth und Kenny Prince Redondo sind, so FCK-Pressesprecher Roßkopf, offen. Beide haben muskuläre Probleme.

Geiles Fußballspiel am Freitagabend
Dirk Schuster erwartet in Magdeburg ein intensives Spiel in einem sehr lauten Stadion. Allerdings werde man sich auch hier wieder auf die Unterstützung der eigenen Fans verlassen können.

Schuster erwartet geballte Offensivkraft
Mit Sicherheit habe auch der Auswärtserfolg bei Hannover 96 dem Gegner Auftrieb gegeben. Viele Aktionen werden über den Spiritus Rector im Spiel des FCM, Atik, laufen. Auch Ito könne sehr viel Druck über die andere Außenbahn entwickeln. Mit Brünker habe man einen "richtigen Büffel" vorne drin.
Es werde mit Sicherheit ein heißer Tanz in einem Hexenkessel. Zu diesem Tanz wolle seine Mannschaft ihren Teil beitragen. Die Entwicklung der beiden Vereine sei zwar unterschiedlich verlaufen, Magdebieh habe sich aber stabilisiert und auch auswärts kräftig gepunktet. In der 2.Liga würden Fehler sofort bestraft. Seine Mannschaft reise mit 38 Punkten und breiter Brust, aber auch mit dem nötigen Respekt an. Magdeburg's Stil, mit regelmäßig um die 70% Ballbesitz, sei schwer zu verteidigen. Die Mannschaft käme mittlerweile deutlich besser in die Aktionen und komme mit einem stärkeren Punsch als zu Beginn der Runde. Diesen Stil ziehe das Team von Christian Titz unabhängig vom jeweiligen Spielstand durch.

Zum Personal seiner Mannschaft erklärte Dirk Schuster, dass Durm seine Sache nach seiner Einwechselung gut gemacht habe und durchaus auch am Freitag auflaufen könne. Jean Zimmer habe mit ihm auch nach dem Spiel gegen Fürth gesprochen,  selbst reflektiert und so mitgeteilt, dass er einen "Scheiß" gespielt habe. Dies sei aber nicht dramatisch, da er selbst als Spieler, mit über 200 Bundesligaspielen, solche Tage auch erlebt habe. Das ist eine normale Sache und man sollte dem Spieler auch mal einen solchen Tag zugestehen. Auf der Außenbahn der Defensive habe man ja eine große Auswahl und auch Spieler wie Zuck oder auch Schad, die diese Rolle spielen können.

Pressegespräch mit dem Magdeburger Trainer
Christian Titz wollte eigentlich nicht mehr an das verrückte Hinspiel erinnert werden. Dieses Spiel habe aber auch gezeigt, dass seine Mannschaft über eine gute Moral verfüge. Mit dem FCK erwartet der Übungsleiter eine unangenehme Mannschaft, die körperlich und sehr nickelig spiele. Das Team der Pfälzer stehe sehr kompakt,, gehe auf die zweiten Bälle und nutze ihre Chancen sehr gut aus. Titz merkte auch an, dass der FCK mit Rapp und Clement im zentralen Mittelfeld, mit Opoku auf der Außenbahn, neu besetzt sei. Der von Dirk Schuster erwartete Brünker fällt erkrankt aus. 

MK010323

1.FC Kaiserslautern

Boyd's Treffer als Türöffner 

Doppelschlag binnen drei Minuten bringt Entscheidung

Dirk Schuster verändert seine Mannschaft auf zwei Positionen im Vergleich zum 0:1 in Paderborn: Redondo und Opoku beginnen für Zolinski (Bank) und Bormuth (nicht im Kader). Bormuth musste kurzfristig wegen muskulärer Probleme passen. 

So startet Kaiserslautern in die Partie: Luthe - Zimmer, Kraus, Tomiak, Zuck - Rapp, Ritter - Opoku, Klement, Redondo - Boyd. Die taktische Formation sollte zu Beginn ein 4 - 2 - 3 - 1 werden.
Nach dem 2:1-Sieg sieht Fürth-Coach Alexander Zorniger keinen Grund, seine Startelf zu verändern - muss es aber trotzdem tun: Christiansen fehlt gelbgesperrt, für ihn startet Griesbeck Taktisch sollte das ein 3  - 4 - 1 - 2 werden.

Lattenknaller von Redondo
Erste Aktion, keine Minute gespielt: Ellenbogencheck von Damian Michalski gegen Nikolai Rapp. In der 4.Minute geht es dann mit Vollgas Richtung Fürther Tor. Redondo geht über die linke Seite durch, dringt in den Strafraum ein. Er hätte die Option quer zu spielen, zieht aber ab. Der Ball knallt aus 6 Metern an die Latte. Jetzt probiert es Ache aus 18 Metern Distanz. Luthe macht sich lang, klärt zur Ecke. Gespielt sind acht Minuten. Das Spiel läuft so, wie es Zorniger erwartet hatte: Lautern ist nicht sonderlich an Ballbesitz interessiert, überlässt Fürth das Spiel und läuft dann hoch an. Nach 14 Minuten wird es wild vor der West. Asta stößt Ritter um, Schiedsrichter Ittrich zeigt aber beiden Spielern gelb. Auf der Fürther Bank ist Zorniger sichtlich unzufrieden mit dem, was die Gäste hier anbieten. Im Offensivspiel agiert Fürth zu statisch, aber auch von Kaiserslautern kommt außer langen Bällen auf Boyd herzlich wenig.

Boyd ins Fürther Herz
Die 22.Minute läuft, über rechts ist Fürth zu weit weg, sodass Rapp den Ball scharf und flach ins Zentrum flanken kann. Redondo verlängert mit der Fußspitze an den zweiten Pfosten, wo der einlaufenden Boyd die Kugel nur noch über die Linie drücken muss. 60% Ballbesitz für die Gäste werden so zur nutzlosen, statistischen Größe.
Gelb-rot für Asta
In der 29.Minute rächt sich nun für Asta seine gelbe Karte aus der 15.Minute. Im Laufduell mit Redondo weiß er sich nur noch mit einem Foul zu helfen, sieht folgerichtig den gelb-roten Karton. Den anschließenden Freistoß zieht Klement aus 22 Metern links über die Mauer, trifft aber nur das Außennetz. Die Spvgg ist nun doch sehr unter Druck.
Außenverteidiger für Stürmer, Meyerhöfer für Sieb, lautet der nun anstehende taktische Wechsel bei Fürth (33.). In der 38.Minute verletzungsbedingter Wechsel beim FCK. Für Kenny Prince Redondo kommt Philipp Hercher in die Partie. Hercher sortiert sich auf seiner rechten Seite ein, Opoku wechselt auf die linke Außenbahn. Mit der Führung und personellen Überzahl im Rücken agiert Lautern nun offensiver und verdient sich den Treffer im Nachhinein. Fürths Auftritt ist bisher mehr als bieder.
In der 45.Minute die nächste Chance für Boyd.
Es sind zwei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Es passiert nichts mehr vor den Toren. Halbzeit.

Mit Durm für Zimmer in die zweite Halbzeit
Auch Fürth beginnt den zweiten Abschnitt vor 39.124 Zuschauern mit zwei personellen Änderungen. Petkov und Green ersetzen Michalski und Griesbeck. Mit den Wechseln zur Halbzeit hat Zorniger auf Viererkette umgestellt. Die defensive Instabilität war ein Manko in der ersten Halbzeit.
Die Mittelfranken sind nun, trotz Unterzahl, die dominante Mannschaft. Glück für die Pfälzer in der 52.Minute: Hrgota hat mal etwas Platz auf der linken Seite und bringt die Flanke in den Fünfer. Dort setzt sich Meyerhöfer stark im Luftzweikampf durch und setzt die Kugel per Kopf an den linken Innenpfosten. Von dort geht der Ball aber nicht über die Linie. Die nächste Chance, 57.Minute, für den FCK. Opoku ist über links durch, zieht zur Grundlinie und bringt den Ball  in den Rückraum des ersten Pfostens. Dort läuft Ritter ein und zieht ab. Doch sein Schuss ist zu zentral, sodass ihn Linde parieren kann. Nach einer Stunde ist die Partie für Marlon Ritter beendet. Für ihn kommt Ben Zolinski. 
Mastermind Hrgota mit dem Ausgleich
Der von Dirk Schuster noch auf der Pressekonferenz ausgemachte Unterschiedsspieler bei den Gästen, Branimir Hrgota, sorgt für den verdienten Ausgleich. Meyerhöfer bedient Ache mit einem Steckpass im Zentrum, der sofort vertikal in den Strafraum weiterleitet auf Hrgota. Der nimmt den Ball überragend an, schlägt einen Haken um Durm und vollstreckt dann aus zwölf Metern ins rechte untere Eck.
Schnelle Antwort durch Doppelschlag Hercher und Kraus
Die 66.Minute bringt zunächst die erneute Führung. Boyd bringt die Flanke aus dem rechen Halbfeld an den zweiten Pfosten auf Opoku. Der legt überlegt ins Zentrum, wo Hercher von Itter vergessen wird und aus fünf Metern den Ball per Kopf über die Linie drückt.
Drei Minuten liegt der Ball wieder im Tor von Linde. Nach einer Ecke von rechts scheitert zunächst Boyd per Kopf am zweiten Pfosten an Meyerhöfer Fußabwehr, doch die Kugel fällt direkt vor die Füße von Kraus, der sie am linken Pfosten nur noch über die Linie drücken muss. Das sollte gegen dezimierte Gäste zumindest eine Vorentscheidung sein. In der 73.Minute gibt es wieder Ecke für Lautern und wieder wird es gefährlich: Die Hereingabe von links segelt an den zweiten Pfosten, wo sich Boyd durchsetzt und den Ball per Kopf ganz knapp neben den rechten Pfosten setzt.
Doppelwechsel Fürth nach 79 Minuten. Pululu und Abiama sollen nochmal Druck entwickeln. Raus gehen Hrgota und Ache. Kaiserslautern läuft weiter hoch an, will offenbar den Deckel draufmachen. Die Möglichkeiten auf Umschaltsituationen werden mit zunehmendem Fürther Risiko natürlich größer.
Auch Dirk Schuster reagiert noch einmal. Er bringt Niehues und Depreville für Boyd und Opoku. Gespielt sind 86 Minuten.
Es werden drei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Das scheint für Fürth heute, nach Rostock, Kiel und Karlsruhe, die vierte Auswärtspleite in Serie zu werden. Schiedsrichter Ittrich pfeift ab. Der FCK feiert mit seinen Fans einen verdienten Heimsieg.

Alexander Zorniger (Greuther Fürth)
Die Mannschaft hat nicht die Leistung gezeigt, die man zeigen wollte. Die Passqualiität war unterirdisch im Aufbau. Potenzial ist im Fußball einen Scheiß wert und das haben wir heute auch nur 45min abgerufen. In der zweiten Halbzeit haben wir das viel besser gemacht und hatten auch direkt die Chance zum 1:1 und später 2:2.

Dirk Schuster (FCK)
Wir hatten bis zur Halbzeit ein ordentliches Spiel gemacht, haben aber den Warnschuss gehört. Nach der Halbzeit hatten wir zunächst keinen Zugriff auf das Spiel und haben zu spät auf die Systemumstellung der Fürther zu spät reagiert. Als Aufsteiger hier mit 38 Punkten sitzen zu dürfen ist schon von der Mannschaft, in Symbiose mit den Fans, eine tolle Leistung. Dennoch wollen da noch Punkte draufsatteln und an den Fehlern, die. wir gemacht haben, arbeiten. Da werden wir morgen in der Videoanalyse genügend Material, gerade ab der 46.Minute, finden, wo wir ansetzen können. Es war ein 
knüppelharter Fight, auch gegen 10 Mann. 

MK250223

1.FC Kaiserslautern

33% Chance auf den Sieg

Zorniger: Kultstätte des deutschen Fußballs 

Nach zwei Niederlagen in der Ferne, die sich jeweils sehr unterschiedlich anfühlten, steht nun das Heimspiel gegen Greuther Fürth an. Die Mittelfranken hatten einen schweren Start in die Runde, haben sich aber seit dem Trainerwechsel, von Schneider zu Zorniger, im Mittelfeld der Tabelle stabilisiert.

Letze Infos von der PK des 1.FC Kaiserslautern
Stand heute Vormittag wurden, so Pressesprecher Stefan Roßkopf, 36.859 Tickets für das Spiel am Samstag abgesetzt. Darin enthalten sind auch die 335 Karten die nach Fürth gingen. Gute Nachrichten gibt es zum Kader. Alle Spieler seien einsatzbereit.

Punkt in Paderborn verdient
Mit Blick zurück auf die Spiele gegen St. Pauli und Paderborn, wehrte Dirk Schuster sich gegen eine zu negative Sichtweise.
Als im Presseraum vor dem Spiel gegen Greuther Fürth die Frage aufkam, ob das Ego des FCK jetzt nach zwei Niederlagen angekratzt sei, verfinsterte sich die Miene des Fußballlehrers. "Jetzt sollten wir aber mal die Kirche im Dorf lassen", wies Dirk Schuster kritisch zurück. "Die Frage finde ich sehr negativ gestellt, wenn man sieht, dass wir in vier Spielen drei Auswärtsspiele hatten." Zudem noch in Hannover, St. Pauli und Paderborn - allesamt Teams mit Ambitionen, die sich zum Teil sogar noch im deutlichen Aufschwung befinden. Dazu ein Heimspiel gegen Kiel, das seit Jahren zum Tafelsilber der 2. Bundesliga gehört. Jetzt wird mir die Frage gestellt, ob das am Ego kratzt, wenn wir 'nur' sechs Punkte holen? Da kann ich nicht so viel mit anfangen", erklärte Schuster und betonte, dass die Punkte hart erkämpft wurden. Zwar habe man in Hamburg zugegebenermaßen nicht die 100-prozentige Leistung auf den Platz gebracht, doch auf Kritik am Paderborn-Spiel ließ sich der FCK-Coach nicht ein. "Wir haben diese zwei Spiele genau analysiert, was wir gut gemacht und nicht so gut gemacht haben", so Schuster, der eine "hochanständige" Partie in Paderborn gesehen habe. "Wir sollten auf dieser Leistung aufbauen und uns nicht zu sehr auf das Ergebnis festnageln. Auch, wenn Sie jetzt sagen, das Fußball Ergebnissport ist."
Mit Paderborn sei man auch auf eine Mannschaft getroffen, die, neben dem HSV, wohl über die beste Offensive der Liga verfügt. Dies sei, wie Kiel, so etwas wie das" Tafelsilber"der 2.Liga.

Rapp tut der Mannschaft gut
Nachdem für Samstag der komplette Kader bereitsteht, wird es mit Sicherheit zu Härtefällen kommen. Man habe speziell in der Defensive und den Außenbahnen ein Überangebot. Nachdem Rapp nun zwei Spiele in der Startelf stand, seine Rolle auf der Sechserposition gut ausfüllte, scheint er gesetzt. Trainer Schuster merkte auch ausdrücklich an, dass der Spieler der Mannschaft mit seiner Qualität gut tue. Bei den bisherigen Einsätzen habe er sehr passsicher agiert, habe dazu beigetragen Torchancen zu verhindern. Die Qualität von Rapp im technischen und spielerischen Bereich tue dem Team gut. So ist davon auszugehen, dass Tomiak wieder in der hintersten Abwehrkette bleiben wird. Auf der Außenbahn dränge Hercher mit starken Trainingsleistungen in die Mannschaft. Hier gebe es eine große Konkurrenz, aber der Spieler sei absolut eine Alternative für die Startelf.

Fürth mit Zorniger in der Top 5
Der Trainer des FCK sieht eine brrutal schwere Aufgabe gegen  Fürth. Die Mannschaft sei in der "Zorniger-Tabelle" auf Platz 5 der Liga. Das Team stehe unter Zornjger sehr kompakt und habe den schlechten Saisonauftakt längst hinter sich gelassen. Dies zeigen Siege ohne Gegentreffer, u.a.gegen den HSV. Das "Mastermind" bei Greuther Fürth sei eindeutig Hrgota mit seiner Schlitzohrigkeit und Qualität bei Standards. Er sei ein absoluter Unterschiedsspieler, der auch in dieser Saison, speziell im Aufbau, seine Fähigkeiten habe. Hierauf müsse man das Hauptaugenmerk legen und wenige Chancen des Gegners zuzulassen.
Auf die gute Bilanz, mit zuletzt 7 Heimsiegen gegen Fürth, angesprochen, erklärte Dirk Schuster, jedes Spiel beginne, unabhängig von der Bilanz mit einer 33% Chance von Start an. Um dann die Serie doch zu verlängern, hofft Schuster wieder auf eine Symbiose aus Mannschaft und Stadion und hoffentlich 40.000 Fans im Stadion.

Kultstätte des deutschen Fußballs
Vom Mythos Betzenberg hat Alexander Zorniger natürlich schon oft gehört, am Samstag wird er zum ersten Mal dort als Trainer zu Gast sein. Das Auswärtsspiel beim FCK werde "mit ein Highlight" dieser Saison, "der Betzenberg ist eine der Kultstätten des deutschen Fußballs", betonte Zorniger. "Es tut dem deutschen Fußball gut, dass er wieder in den ersten zwei Ligen vertreten ist."

MK230223

1.FC Kaiserslautern

Niederlage trotz Rotation

Dem FCK fehlt das Glück im Abschluss  

Die erste personelle Veränderung beim 1.FC Kaiserslautern stand leider bereits am späten gestrigen Abend fest. Lex-Tyger Lobinger wird nach dem Tod seines Vaters Tim nicht im Kader stehen. 
Daneben hat Dirk Schuster die große Rotationsmaschine angeworfen. So fanden sich nach der Niederlage beim FC St.Pauli heute Abend Niehues, Hanslik, Durm, Redondo und Opoku auf der Bank wieder. Dafür rückten Zuck, Klement, Zolinski, Tomiak und Ritter in die Startelf. Somit stehen alle vier Ex-Paderborner in der Startelf. Komplettiert wird dieses Quartett durch Bormuth. Tomiak dürfte heute wieder in die Abwehrkette rücken. Taktisch ergäbe sich so wohl ein 3-4-2-1 mit einer flachen Doppelsechs Rapp und Ritter.
Bei den Gastgebern kommen Hünemeier und Müller für die beim Spiel in Hannover verletzten Kleefisch und Humphreys neu in die Startelf. Rohr fehlt mit Gelb-Sperre.
Taktisch könnte das ein 3-2-3-2 werden.

Viel Ballbesitz für den SC Paderborn
In der 7.Minute der erste nennenswerte Angriff. Nach Vorarbeit von Zolinski, lässt Boyd zu Klement abprallen. Der zielt jedoch über das Tor. Die Mannschaft mit mehr Ballbesitz ist der SC Paderborn. So wird es in der 9.Minute gefährlich vor dem Tor von Luthe: Starker Pass von Hünemeier, der Justvan rechts in der Box bedient. Völlig frei kann der Mittelfeldmann aus 12 Metern abschließen, zielt aber zu ungenau. So kann der Ex-Unioner parieren. Im Anschluss wird Justvan geblockt, dann schießt Pieringer deutlich drüber. Etwas Entlastung für den FCK. Rapp mit toller Vorarbeit für Boyd, der rechts im Sechzehner stehend das lange Eck anvisiert und um etwa eineinhalb Meter verfehlt (14.). Eine Minute später brennt es wieder im Strafraum der Gäste. Obermair mit Flanke auf Justvan, dessen Verlängerung vom langen Pfosten kann der in der Mitte postierte Pieringer nicht im Tor unterbringen. Er war wohl zu überrascht, die Kugel geht links vorbei. Nach zwanzig Spielminuten muss der Lautrer Keeper behandelt werden, kann aber vorerst weiterspielen. Nächster Torschuss für die Gäste, Klement zu hoch (23.). Zwei Minuten später ist Obermair frei, kommt zentral vorm Sechzehner zum Abschluss. Der Versuch ist gut, doch mit Leipertz steht der eigene Mann im Weg. Paderborn ist weiterhin das wesentlich aktivere Team, Lautern setzt auf konzentrierte Defensivarbeit und Konterfußball. 33.Minute: Muslija findet mit einem Flankenball von der linken Seite den Kopf von Leipertz, der aber aus mehr als zehn Metern kaum Kraft hinter die Kugel bekommt. Gefährlich war das nicht.
Beste Phase der Gäste
Die Antwort der Pfälzer lässt aber nicht lange auf sich warten. Die nächsten Chancen für die Gäste: Kaiserslautern spielt einen Konter perfekt aus, Boyd scheint völlig frei vor Huth zu sein. Doch der liegt sich das Leder zu weit vor. Heuer rast heran und packt eine erfolgreiche Grätsche aus. Das war definitv die beste Chance der Gäste bisher (37.). Kurz darauf dann Rapp! Jetzt will es der FCK wissen. Der Distanzschuss dreht sich knapp am rechten Pfosten vorbei. Weiter geht es mit Freistoß für die Roten Teufel von der linken Seite. Die Klement-Flanke landet bei Boyd, der den Ball aus neun Metern aber nicht entscheidend drücken kann. Alle Aktionen innerhalb von drei Spielminuten. Das Spiel beruhigt sich wieder etwas. Drei Minuten Nachspielzeit sind angezeigt. Es geht torlos in die Kabinen.

Flotter Start in die zweite Spielhälfte
Im mit 15.000 Zuschauern ausverkauften Stadion sind drei Minuten gespielt und Boyd nimmt einen Eckball artistisch in der Rückwärtsbewegung per Volley direkt. Sein Versuch wird abgefälscht und hat den dritten Eckball hintereinander zur Folge. Bei der nächsten Ecke ist wieder Boyd zur Stelle, dieses Mal per Kopf - und erneut wird abgefälscht, zum nun vierten Eckball in unmittelbarer Folge. Dieser Standard versandet dann aber.  Jetzt Justvan und Pieringer mit dem Versuch eines Doppelpasses. Letzterer kommt an den zweiten Ball nicht mehr heran. Ein Roter Teufel klärt zur Ecke, welche nichts einbringt (52.). Justvan lässt zwei Gegenspieler aussteigen und zieht aus dem Zentrum kurz vor der Box ab. Ihm rutscht die Kugel leicht über den Schlappen, sodass das Spielgerät deutlich über das Tor (56.).
Wechsel auf beiden Seiten
Bei Kaiserslautern bringt Dirk Schuster Redondo für Zolinski (59.). Vom lange verletzten Ex-Paderborner war nicht viel zu sehen. Sein Kollege Lukas Kwasniok reagiert vier Minuten später, bringt Srbeny und Klaas für Pieringer und Muslija. Riesenchance durch Boyd in der 67.Minute. Latte! Nach einem groben Fehlpass von Müller spielt Lautern den Konter schnell aus. Über mehrere Stationen kommt die Kugel über Flankengeber Rapp wenige Meter links vor dem Tor zu Boyd, der im Fallen abschließt und die Latte trifft. Von dort fliegt das Kunstleder wieder zurück ins Spielfeld. Wechsel Paderborn (69.): Schuster kommt für Hünemeier. In der 74.Minute Wechsel auf beiden Seiten: Niehues kommt zunächst beim FCK für Ritter, beim SC gehen zwei Minuten später Leipertz und Justvan, es kommen Platte und Conteh.
Freistoß ins Lautrer Herz
Zimmer foult Conteh haarscharf vor der Box. Sehr gefährliche Freistoßposition für den SCP von links. Verteidiger Heuer nimmt sich dem Freistoß an und zieht den über die Mauer stark ins kurze Eck. Traumhafter Freistoß. Luthe kommt nicht mehr ran. Nach 78 Minuten steht es 1:0 für den SC Paderborn.
Drei Wechsel beim FCK in der 85.Minute
Hercher, Hanslik und de Preville sollen es richten. Vom Platz gehen Zimmer, Rapp und Zuck.
Lautern wirft jetzt alles nach vorne. Ein Schuss von Hercher aus der zweiten Reihe fliegt links am Tor vorbei (87.). Eine Minute später findet Klement mit seiner Flanke den Kopf von Kraus, der aber keinen Druck auf den Ball bekommt. Kein Problem für Huth. 
Es werden vier Minuten Nachspielzeit angezeigt. Die Pfälzer holen nochmal einen Eckball heraus. Selbst Luthe ist mit vorne, doch Paderborn kann auf Kosten eines Eckballs klären. (90.+2). 
Das war die letzte Chance des Spiels. Kaiserslautern bleibt zum zweiten Mal in Folge ohne Tor und  verliert mit 0:1.

MK170223

1.FC Kaiserslautern

Viele Punkte zu verbessern 

In Paderborn wartet ein hartes Stück Arbeit 

Wenn der 1.FC Kaiserslautern am Freitagabend, 18:30 Uhr, in Paderborn zum tabellarischen Verfolgerduell antritt, werden wohl ca. 3.000 Fans die Mannschaft ins östliche Nordrhein-Westfalen begleiten. Das Kontingent, welches der Verein erhielt, lag, so Pressesprecher Stefan Roßkopf, bei 2.400 Tickets.
Personell gibt es nur gute Nachrichten und der komplette Kader steht zur Verfügung.

Zum Spiel bei St. Pauli bemängelte Dirk Schuster eine "unterirdische" Passquote, es hätten aber auch Laufwege gefehlt, bzw. nicht gestimmt. Auch sei die Zweikampfquote nicht ausreichend gewesen. Es wurde zwar noch vieles hinten wegverteidgt, aber auch nach vorne zu wenig entwickelt. St.Pauli habe seiner Mannschaft den Schneid abgekauft und hat verdient gewonnen. 
Man wird all diese Punkte gegen einen formstarken SC Paderborn verbessern müssen. Es gelte auch wieder Automatismen zu entwickeln. 
Man hätte auch vor dem Spiel personelle Änderungen vornehmen können, wollte aber das "funktionierende Uhrwerk" nicht umbauen. Hinterher sei man aber immer schlauer. Auf die Spieler angesprochen, die jetzt beim FCK spielen, früher aber in Paderborn in Vertrag standen, sei jeder einzeln zu betrachten. Der ein oder andere haben Paderborn wohl verlassen, um sich weiterzuentwickeln, andere sahen vielleicht keine Perspektive für sich selbst. 

Auf den SC Paderborn angesprochen fällt natürlich die Offensive auf, bei der drei Spieler mit Leipertz 11, Pieringer 8 und  Platte 6 zusammen 25 Tore erzielt hätten. Schallenberg sei vor der Abwehr eine Bank, dazu komme ein Humphreys, vom FC Chelsea verpflichtet, oder ein Muslija mit bereits 4 Treffern hinter den Spitzen. Mit Conteh verfüge Paderborn auch über einen Flügelstürmer, der mit sehr viel Tempo komme. 

MK150223

Auswärtserie gerissen, Debüt für de Preville

Zu wenig Offensivpower am Millerntor

Nach dem 2:1-Heimerfolg am letzten Samstag gegen Kiel bringt Dirk Schuster damit Durm und Rapp für Zuck und Tomiak von Beginn an. Man startet also in einem 4-2-3-1 mit: Luthe - Zimmer, Kraus, Bormuth, Durm - Niehues, Rapp - Redondo, Hanslik, Opoku - Boyd.
Der FC St. Pauli startet mit der gleichen Elf wie letzte Woche gegen Hannover. Coach Fabian Hürzeler startet im 3-4-3 mit: Vasilj - Medic, Smith, Mets - Saliakas, Irvine, Hartel, Paqarada - Metcalfe, Daschner, Afolaya.

Im ausverkauften Millerntor beginnt die Partie gleich mit einem Aufreger. Nach zwei Minuten sorgt Zimmer mit seinem Einsteigen gegen Afolayan für die ersten hitzigen Diskussionen auf dem Feld. Den ersten Freistoß von Paqarada in der Folge, erreicht im Strafraum Irvine, doch sein Kopfball kullert in die Arme von FCK-Keeper Luthe. Afolayan geht gegen Zimmer nun auch mehr als robust zu Werke. Da scheinen sich Freunde für"s Leben gefunden zu haben. Beim nächsten Angriffsversuch der Hausherren kommt Paqarada zum Abschluss. Aber auch das ist eine Pflichtaufgabe für Luthe, der locker den Ball aufnimmt (9.). Freistoß, 15..Minute, für den FCK. Knapp 35 Meter vor dem Tor der St. Paulianer für die Gäste aus der Pfalz. Die Hereingabe von Opoku landet aber kurz vor dem Gästeblock hinter dem Tor, seine Entschuldigung folgt direkt.  Die erste Viertelstunde war sehr sehenswert, ohne jedoch die großen Chancen zu liefern. Mit knapp 65 Prozent Ballbesitz dominieren die Hausherren bisweilen die Partie. 20 Minuten sind gespielt, da liegt Hartel auf der linken Seite am Boden. Zunächst will Petersen den Vorteil laufen lassen, sieht aber, dass sich dieser nicht ergibt und gibt den Freistoß. Die Verwarnung für Nicolai Rapp gibt es für sein Einsteigen gegen Hartel obendrauf. Eine sehr frühe Verwarnung, eventuell mit Folgen für den späteren Spielverlauf. Bei der nächsten kniffligen Situaton, keine drei Minuten nach der Verwarnung, ist wieder Rapp involviert. Er will den Ball nach Zimmers Einwurf nach vorne schlagen, allerdings spritzt Paqarada dazwischen und bekommt den Fuß von Rapp ab. Das sorgt auch für Bewegung auf der Bank der Gäste aus. So wirklich viel kann sich der verwarnte Rapp nicht mehr erlauben. Dirk Schuster schickt schon mal Marlon Ritter zum Aufwärmen. Nach gut einer halben Stunde lebt die Partie eher von der Intensität der Zweikämpfe als von der spielerischen Klasse. Vieles spielt sich zwischen den Straräumen ab, ohne die gefährlichen  Situationen Richtung Tor. Anders in der 43.Minute: Afolayan bietet sich mal auf der anderen, rechten Seite an und bekommt den Ball. Im Sechzehner legt er hoch zurück zum Elfmeterpunkt, wo Hartel angerauscht kommt, aber seinen Kopfball einen knappen Meter zu hoch ansetzt! Jetzt auch, kurz vor der Halbzeit, zwei Situationenim für die Pfälzer: Opoku mit dem ersten echten Abschluss für die Gäste! Sein Rechtsschuss aus spitzem Winkel klärt Vasilj im Tor der Hausherren zur Ecke. Es sind drei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Wieder ist es nun Opoku. Er bringt die Kugel hoch rein, Vasilj pflückt sie schnell vom Himmel. So geht es torlos in die Kabinen.

Wechsel zu Beginn der zweiten Hälfte
Schuster reagiert zum Wiederanpfiff. Marlon Ritter kommt für Daniel Hanslik. Taktisch sieht das jetzt nach einem 3-5-2 aus. St.Pauli weiter in 4-5-1 Formation. 29.456 Fans sind heute ins Stadion gekommen. Ausverkauft!
In der 52.Minute probiert es Paqarada aus der Distanz! Kraus fälscht den Schuss des St. Paulianers noch entscheidend ab und Luthe ist ins falsche Eck unterwegs. Glück für die Gäste, dass der Ball knapp neben dem linken Pfosten ins Aus fliegt. Nach knapp einer Stunde Großchance für die Gastgeber. Auf der rechten Seite kombinieren sie sich schön durch, Metcalfe zieht nach innen und legt zurück auf Daschner, doch dessen Schuss geht knapp über die Querlatte.
Doppelwechsel beim FCK
Unmittelbar nach dieser Szene wechselt Dirk Schuster doppelt. Für Niehues kommt Zolinski, Hercher ersetzt Opoku. Der Druck wäre wohl zu groß geworden, also Zeit personell zu reagieren.
St. Pauli legt vor
Kaiserslautern kann sich kaum befreien, findet in der Offensive kaum statt. Die Konsequenz in der 72.Minute: Metcalfe mit dem Dosenöffner! Aus dem rechten Halbfeld hebt Smith den Ball über die letzte Reihe, wo Zimmer das Abseits aufhebt und dann netzt der Austrlier mit links ins lange Eck ein, Luthe streckt sich vergeblich. Jetzt erwacht auch der FCK. Zunächst verpasst Boyd nach Hereingabe per Volleyabnahme. Kurz danach giibt es Freistoß für die Pfälzer. Aus knapp 23 Metern zirkelt Ritter den Ball knapp am linken Pfosten vorbei ins Aus (75.). Trainer Schuster reagiert, bringt Lobinger für Redondo. In der 80.Minute ersetzt de Preville dann Boyd. Bei St. Pauli kommt Junior für den Torschützen Metcalfe. Riesenchance in der 87.Minute für Kaiserslautern. Zunächst köpft die Pauli-Defensive den Ball raus, aber aus dem Rückraum zieht Lobinger mit links ab. Seinen Schuss fälscht Medic ab und das Leder geht ganz knapp am linken Torpfosten vorbei ins Toraus. Jetzt nimmt auch Hürzeler etwas Zeit von der Uhr. Matanovic kommt für Afolayan. Letzter Wechsel, 90.Minute, für die Gastgeber. Otto kommt für Daschner.
Es sind 4 Minuten Nachspielzeit angezeigt. Kaiserslautern ist zwar jetzt besser im Spiel, ohne jedoch große Gefahr zu entwickeln. Das Spiel ist aus. Der FCK kassiert die erste Auswärtspleite der Saison.

Fazit:
Trainer Dirk Schuster sah bei seinem Statement während der Pressekonferenz nach dem Solel "eine durchwachsene Leitung" und beschrieb damit das gesamte Spiel. Auch die frühe taktische Änderung, bereits während der ersten Halbzeit, brachte keine Besserung.
St.Pauli Trainer Fabian Hürzeler erwähnte die durchgehende Dominanz seiner Mannschaft, bemängelte lediglich die fehlende Konsequenz im letzten Drittel. Wichtig sei allerdings auch immer die Konterabsicherung gewesen. Basis des Erfolgs sei es immer zu Null zu spielen. 

MK120223

1.FC Kaiserslautern

Spiel der Kultclubs

Haarige Aufgabe beim FC St.Pauli

Am Sonntag treffen am Hamburger Millerntor zwei Vereine aufeinander, die ihre Fans nicht nur sportlich in ihren Bann ziehen. Die Liebe der Anhänger geht weit über die sportlichen Darbietungen hinaus, Besuche in den jeweiligen Stadien werden regelrecht zelebriert. Die Tatsache, dass der FC St.Pauli mit Fabian Hürzeler den jüngsten Trainer der Liga zum Nachfolger von Timo Schultz bestimmt hat, der FCK wenige Tage vor der Relegation Marco Antwerpen durch Dirk Schuster ersetzte, zeigt, dass beide Vereine so überhaupt nicht in eine Schublade passen.
 
Pressekonferenz des FCK
Pressesprecher Stefan Roßkopf zu Fanzahlen und Kader:
Der FCK hatte für das Spiel am Sonntag 2.800 Tickets zur Verfügung. Diese waren binnen kürzester Zeit verkauft. So wird also etwa mit 3.000 Fans in Hamburg gerechnet. 
Der Kader steht, mit Ausnahme des gesperrten Boris Tomiak, komplett zur Verfügung. Auch Philipp Klement sollte, nach muskulären Problemen, wieder einsatzbereit sein

Einem tiefenentspannten Dirk Schuster konnte man die Vorfreude auf das Erlebnis beim FC St. Pauli regelrecht ansehen. Gleichzeitig rechnet der Übungsleiter mit einer megaschweren Aufgabe. Auch habe sich unter dem neuen Trainer doch sehr vieles taktisch verändert. So sei der Gegner mit diesem neuen 3-4-3 noch schwerer ausrechenbar. Die zwei Siege zum Saisonauftakt zeigen, dass auch St. Pauli in einem sehr guten Flow ist. Vieles was man gesehen hat, bereitet Kopfzerbrechen und die aktuelle Performance überrasche ihn nicht. Mit Medic, Mets und Paqarada in der Abwehr,  Hartel und Irvine im Mittelfeld, vorne mit Daschner, der jetzt auch getroffen hat, treffe man auf ein sehr starkes Team und er hoffe noch auf weiitere Informationen, wer beim Gegner dann endgültig auflaufe. 

Sein Mannschaften habe unter der Woche sehr stark trainiert, Vollgas gegeben und viele Spieler würden mit den Hufen scharen um einen Platz im 20er Kader zu ergattern. Da es noch unklar sei, wie man den gesperrten Boris Tomiak personell und taktisch ersetze, haben auch für dessen Platz gleich mehrere Spieler die Hand gehoben um das Trainerteam auf sich aufmerksam zu machen. Unabhängig von Lösungen die man anbieten werde, erwarte er eine "haarige Aufgabe" in Hamburg. 
Auf die Mentalität der Mannschaft angesprochen, lobte Dirk Schuster wiederholt das Herz und Leidenschaft seiner Mannschaft. Keiner würde aufgeben, sei es bei 0:1 oder 0:2, gleichzeitig habe man sich aber auch spielerisch weiterentwickelt. Dies sei eine Symbiose aus Kampf/Beißen und Qualität. 

Neuzugang de Preville wird im Kader stehen, aber aufgrund seines Fitness-Zustandes nur eine Alternative von der Bank sein, falls man noch etwas holen müsse. Auch Eric Durm habe, nach gesundheitlichen Problemen der vergangenen Wochen, diese Woche sehr gut trainiert. 

MK100223

Spahic

Spahic verlängert

Kurze Verhandlungen bis zur Einigung 

Avdo Spahic bleibt ein Roter Teufel. Seinen im Sommer auslaufenden Vertrag beim 1. FC Kaiserslautern hat der Ersatztorhüter verlängert. Zur Laufzeit macht der Tabellenvierte der zweiten Liga wie üblich keine Angaben. Spahic war zur Saison 2019/20 von Energie Cottbus auf den Betzenberg gewechselt. In dieser Spielzeit kam der 25-Jährige bisher zu zwei Einsätzen.

FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen sagt: „Er identifiziert sich voll und ganz mit unserem Klub und unseren Werten und will unseren stetigen Weg der Weiterentwicklung mitgehen. Avdo ist ein ambitionierter aber auch loyaler Spieler, auf den immer Verlass ist und der den Drang hat, immer weiter an sich zu arbeiten.“ Für Spahic war die Verlängerung „keine schwierige Entscheidung. Ich bin jetzt schon vier Jahre hier und fühle mich hier unheimlich wohl. Der Verein, die Mannschaft, die Fans, das ganze Umfeld, hier fühle ich mich einfach zu Hause.“

Quelle: Pressemitteilung Verein vom 07.02.2023

Boyd

Kaiserslautern siegt mit Hannover-Elf

Hanslik und Boyd sind die Matchwinner 

Der FCK traf heute auf einen personell gebeutelten Gegner aus Kiel. Zu den Langzeitverletzten Thomas Dähne, Marco Komenda, Aleksandar Ignjovski und Benedikt Pichler gesellten sich auch in dieser Woche Fin Bartels (gebrochener Zeh) und Lewis Holtby (Bauchmuskelzerrung). Beide fehlten schon beim Rückrundenauftakt gegen Greuther Fürth. Dirk Schuster vertraute der Startelf, die auch in Hannover aufgelaufen war. Neuzugang war nahm auf der Bank Platz, während Klement weiter im Kader fehlte.

Kaiserslautern mit Blitzstart
Die Gastgeber starten mit viel Elan. Es sind keine zwanzig Sekunden gespielt und es gibt die erste Ecke für die Pfälzer. Weiter geht es mit Druck. Ecke auf Ecke folgen, allerdings ohne zum Abschluss zu kommen. Anders in der 6.Minute. Zuck flankt von links in den Strafraum, Hanslik kann, unbedrängt von Schulz, einköpfen. Holstein Kiel findet die erste Viertelstunde überhaupt nicht statt. Der FCK steht taktisch in der gleichen Formation wie in Hannover, wirkt aber deutlich agiler.

Kiel findet ins Spiel und trifft
Es dauert bis zur 17.Minute, ehe jetzt auch mal die Gäste vorne auftauchen: Reese setzt bei einer Flanke von der rechten Grundlinie zum Seitfallzieher an, trifft dann aber nur Zimmer am Hinterkopf, der sich noch heldenhaft dazwischen geworfen hat.  Auch die nächste Gelegenheit, 26.Minute, hat dann Kiel. Die Störche bemühen sich hier besser ins Spiel zu finden. Becker zieht aus 25 Metern einfach mal ab - der Ball flattert, dreht sich noch gefährlich nach außen. Luthe aber souverän zur Seite. Eine Minute später: Pfosten! Lautern schläft bei einem weiten Freistoß aus der Kieler Hälfte, direkt in den Lauf von Wriedt, der links aus zehn Metern flach abschließt, aber nur den rechten Pfosten trifft.
In der 32.Minute werden die Kieler belohnt. Luthe sieht in der Situation ganz schlecht aus. Aus dem Gewühl fliegt ein Kopfball von Wriedt aufs Tor, der Lauterer Schlussmann kommt etwas unentschlossen raus, springt dann am Ball vorbei, der so ins Tor trudelt.

Jetzt regen sich alle Lauterer auf - und zwar richtig. Der FCK ist im Vorwärtsgang, dann sinkt Porath im Zweikampf mit Niehues zu Boden. Sofort umzingeln fünf, sechs Spieler Schiedsrichter Thomsen. Wahl schuckt in einer kleinen Rudelbildung Niehues demonstrativ weg - das gibt Gelb. Weil sich Niehues darauf einlässt und ebenfalls die Konfrontation sucht, gibt es ebenfalls Gelb (38.Minute).

Rapp kommt zu seinem Debüt
Dirk Schuster reagiert bereits zum Beginn der 2.Spielhälfte. Für Julian Niehues kommt Nicolai Rapp. Bei den Gästen kommt Kirkeskov für Schulz. In der 48.Minute die Konterchance für den FCK: Zimmer ist auf der rechten Seite aber allein, probiert es deshalb aus 25 Metern  - über das Tor.
39.020 Zuschauer im Fritz Walter Stadion.

Boyd mit  verpasster 100% Chance und Treffer
Die 57.Minute: Opoku entwischt rechts Kirkeskov, legt quer zu Boyd. Der schießt aus 5m vorbei. Das hätte das 2:1 für die Pfälzer sein müssen. Danach verflacht das Spiel etwas, bis zur 68.Minute. Auf der linken Seite kombinieren sich Hanslik, Opoku und Zuck durch, Kiel verteidigt aber auch zu nachlässig. Zuck muss von der Grundlinie dann nur noch Boyd bedienen, der den Ball aus kürzester Distanz zum 2:1 über die Linie drückt.
 
Comeback für Ben Zolinski
Doppelwechsel bei Kiel in der 73.Minute. Mühling und Arp ersetzen Porath und Becker. 
Auch Dirk Schuster reagiert, bringt Hercher für Hanslik in der 74.Minute. In der 79.Minute feiert auch Zolinski, nach langer Verletzungspause, sein Comeback und ersetzt Aaron Opoku. Jetzt nimmt Kaiserslautern noch etwas Zeit von der Uhr. Lobinger und Ritter kommen für Zimmer und Redondo (87.) Auch Kiel reagiert noch einmal. Für Sander kommt Thesker in der 89.Minute ins Spiel. Letzte Chance dann für die Gäste: Reese mit der Flanke aus dem rechten Halbfeld, Wriedt kommt im Strafraum zum Kopfball. Luthe aber ganz ruhig und sicher, fängt den zentralen Abschluss ohne Probleme (90.+3).

Lautern steht danach stabil, lässt nichts mehr zu. Abpfiff!

MK040223

Ziel 40 Punkte oder doch mehr? 

FCK vor erneut großer Kulisse gegen die Störche 

Wenn der Tabellenvierte am Samstag die Gäste aus Kiel empfängt, werden ca. 40.000 Fans im Stadion erwartet. Aktuell sind, so Pressesprecher Stefan Roßkopf, bisher 36.000 Tickets verkauft. 

Personell sieht es so aus, dass der komplette Kader zur Verfügung steht. Lediglich  Neuzugang de Preville ist aufgrund seiner längeren Spielpause noch nicht bei 100%. Dirk Schuster betonte die Qualitäten des Spielers, er könne als falsche Neun, hinter den Spitzen oder auf den Außenpositionen helfen. So zeigte er sich absolut zufrieden und bezeichnete die Verpflichtung als win/win Situation. 
Zu weiteren Transfers kam es nicht. Den fehlenden Spieler auf der Sechserposition hätte man mit Nicolai Rapp verpflichtet. 
Generell seien Wintertransfers schwierig, da oftmals wirtschaftliche Dinge nicht passen. Viele Transfers seien auch mit hohen Hürden verbunden und in der selben Klasse, würde wohl kaum ein Verein einen Spieler an einen Konkurrenten abgeben. Gerade in der Winterpause sei nahezu jeder Verein in einem Kampf um wichtige Plätze. Kurz: Die Transferperiode ist abgehakt. 

Personell werde es mit Sicherheit wieder personelle Härtefälle geben, da die Mannschaft in Hannover sehr stark aufgetreten sei. Mit dem Ausgleich, habe man speziell in der zweiten Hälfte mit mehr Sicherheit und Selbstvertrauen gespielt. Entsprechend haben auch alle Spieler die eingesetzt waren einen Anspruch wieder in der Startelf oder im Kader zu stehen. 

Der Gegner aus Kiel habe, ebenso wie der FCK, zuletzt gute Ergebnisse erzielt und habe von den letzten neun Spielen nur eines verloren. Mit Spielern wie Wahl und Lorenz in der Defensive, Schulz und Eras im Mittelfeld oder Wriedt, Reese und Arp in der Offensive, sei Kiel individuell stark besetzt. Der Kader verfüge über ganz viel Qualität und eine sehr starke Raumaufteilung. Man brauche selbst eine konzentrierte Leistung, müsse 100% abrufen und benötige wieder die volle Unterstützung des Publikums. 


Die unschönen Nachrichten an Andreas Luthe, nach dem Spiel in Hannover, waren kurz Thema in der Kabine, das Kapitel sei aber abgeschlossen. Man solle sich nach dem Spiel auf dem Platz die Hand geben und den Fußball nicht mit solchen Dingen belasten. 

MK020123

Rote Invasion mit Happy End 

Trotz kurzfristiger Ausfälle von Klement und Rapp gelingt Auswärtssieg

Entgegen der ursprünglich kommunizierten Personalien fielen Nicolai Rapp und Philipp Klement kurzfristig wegen muskulärer Probleme aus. Ebenso fehlte Ben Zolinski im Kader. So rückten Aaron Basenach und Angelos Stavridis in den Kader nach. Marlon Ritter nahm zu Beginn auf der Bank Platz.

So musste taktisch kräftig durchgewechselt werden und in der Defensive formierte sich eine Viererkette mit Zimmer, Kraus, Bormuth und Zuck. Tomiak war als weitere defensive Kraft etwas vor die Abwehr gerückt. Zu Beginn bestimmte dann zunächst der Gastgeber die Partie und hatte in der 7.Minute durch Teuchert den ersten Torschuss. Luthe klärt jedoch ohne Probleme.

Luthe rutscht Ball durch
Kaiserslautern konnte sich gerade erst ein wenig Luft verschaffen, ehe Köhn in der 17.Minute  die Gäste aus der Pfalz schockt. Der Hannoveraner kann recht unbedrängt in die Mitte durchstarten, kommt aus ungünstigem Winkel zum Abschluss und Luthe rutscht der haltbare Linksschuss durch. Angesichts des bisherigen Spielverlaufs geht Hannovers Führung in Ordnung. Die Niedersachsen haben mehr vom Spiel und erweisen sich als zweikampfstärker. Die Gäste sind gefordert, mehr zu tun. Nächste Großchance Hannover in der 31.Minute. Teuchert startet durch, kommt aus gut 18m zum Abschluss, der Schuss geht aber knapp am rechten Pfosten vorbei. Es dauert bis zur 38.Minute, ehe der FCK erstmals Gefahr entwickelt. Opoku kommt zum Abschluss, der Ball wird aber geblockt und geht rechts am Tor vorbei.

Paukenschlag nach Wiederanpfiff
Mit deutlich mehr Schwung kam die Mannschaft von Dirk Schuster vor 36.800 Zuschauern aus der Kabine. So dauerte es nur bis zur 49.Minute bis Niehues den Ausgleich erzielen konnte. Nach Ecke von Zuck verlängert Tomiak und Niehues kann im Torraum einköpfen.
Hannover reagiert in der 54.Minute und ersetzt Tresoldi durch Weydandt. Die Gastgeber erhöhen nun wieder den Druck, haben durch Teuchert per Fernschuss die nächste Chance. Der Ball geht über das Tor (56.).
Der nächste Wechsel bei 96, diesmal verletzungsbedingt, in der 65.Minute. Teuchert war Höhe der Mittellinie beim Kopfballduell mit Boyd zusammengeknallt und muss vom Platz. Für ihn kommt Ernst ins Spiel.

Boyd per Volley
Waren die Pfälzer in der ersten Halbzeit noch zu passiv, drehen sie hier in zwanzig Minuten das Spiel. Ein Diagonalpass von Opoku findet Zuck, der flankt zu Boyd in den Strafraum und der ehemalige US-Nationalspieler trifft per Volleyschuss zur Führung für die Gäste. Gespielt sind 66 Minuten.
Die nächste Chance nun für Hannover. Köhn probiert es direkt nach Freistoß, Luthe kann klären (70.).

Zeit der Wechsel
Erster Wechsel jetzt durch Dirk Schuster. In der 75.Minute wird Hanslik durch Hercher ersetzt.
Der zweite Wechsel bei Kaiserslautern, Lobinger kommt in der 82.Minute für Opoku.
Doppelwechsel auch bei Hannover 96. Es kommen Beier und Kerk für Börner und Kunze (85.). Während Hannover nun alles auf eine Karte setzen muss, stehen die Gäste doch sehr kompakt.
Dirk Schuster nimmt noch etwas Zeit von der Uhr und bringt eine Minute vor dem Ende der regulären Spielzeit Ritter für Redondo.
 Auf der Tafel stehen nun acht Minuten Nachspielzeit. Der Aufsteiger steht doch sehr unter Druck, sucht nach Entlastung. Jetzt, in der 4.Minute der Extrazeit, die Riesenchance durch einen Kopfball von Weydandt. Luthe kann den Ball von der Linie kratzen. Eine Minute später macht Hercher den Sack zu, trifft zum 3:1 Endstand. Nach einem gewonnenen Kopfballduell von Lex-Tyger Lobinger spielt Philipp Hercher seine Geschwindigkeit aus, entwischt allen Gegenspielern und behält am gegnerischen Strafraum die Nerven. Sein Rechtsschuss zischt ins rechte Eck und bedeutet das dritte Saisontor des Einwechselspielers.

Fazit:
Der 1.FC Kaiserslautern ist die Mannschaft der zwei Gesichter und einer überragenden Moral. Nach einer eher zögerlichen ersten Halbzeit, bestimmte man das Spiel über weite Strecken der zweiten Hälfte. Auch wenn alle, Mannschaft und Verantwortliche, immer nur vom Ziel 40 Punkte sprechen wollen, ist träumen, spätestens ab heute, in Kaiserslautern erlaubt. Das Team bleibt als Vierter dran, liegt lediglich zwei Punkte hinter dem Relegationsplatz. Der Aufsteiger sieht sich nun einem Heimspiel gegen Holstein Kiel gegenüber. 

MK280123

Dirk Schuster

Start mit großer Kulisse 

Die Qual der Wahl für Trainer Dirk Schuster 

Mit kompletten Kader nach Hannover
Wie von Pressesprecher Stefan Roßkopf mitgeteilt, wird das komplette Team, frei von Erkrankung oder Verletzung, zur Verfügung stehen. Begleitet wird die Mannschaft von mindestens 8.000 Fans. Das komplette Gastkontingent, 5.000 Tickets, ist verkauft und zahlreiche Fans haben sich im Shop von Hannover 96 selbst mit Karten versorgt..

Bezüglich des großen Angebots an gesunden Spielern hat Trainer Schuster eingeräumt, dass es mit Sicherheit schon zu Härtefällen bei der Zusammenstellung des 20er Kaders kommen kann. Dies sei allerdings auch nötig und führe dazu, dass jeder im Training mitziehe und bereit sei, um einen Platz zu kämpfen.

Dickes Brett zu bohren
Dirk Schuster sieht beim Gegner eine Mannschaft, die mit ganz viel Qualität besetzt ist. Ein Weltmeister im Tor mit Ziegler, mit Börner einen Abwehrchef auf höchstem Niveau und auf nahezu allen Positionen Spieler mit Bundesliga-Erfahrung sei Hannover 96 ein dickes Brett und sei extrem schwer zu bespielen. Man sollte einfache Fehler vermeiden und wolle Hannover wehtun.
Auf die lange Pause angesprochen, bezeichnete der Trainer den Saisonstart als ein "Fischen im Trüben". Es habe auch in der Bundesliga schon einige Ergebnisse gegeben, mit denen nicht unbedingt zu rechnen war. An der eigenen Vorgabe und damit verbundenen Ziel der 40 Punkte halte man fest, auch wenn der FCK nicht mehr als Aufsteiger wahrgenommen werde.

70:40 Chance auf weitere Transfers
Nachdem Ben Zolinski im Training weggerutscht war und ein Ziehen im Muskel spürte, hat dieser aus Vorsichtsgründen eine Einheit vorzeitig beendet. Dies stand allerdings nicht im Zusammenhang mit der im Hinspiel gegen Hannover erlittenen schweren Verletzung. Auf Neuzugang Nicolai Rapp angesprochen, bestätigte Schuster, dass es sehr wahrscheinlich sei, dass der Spieler in der Startelf stehe. Er verfüge über ein hohe individuelle Qualität und könne der Mannschaft sofort helfen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass es im jetzt noch geöffneten Transferfenster personelle Bewegung geben wird, bezifferte Dirk Schuster auf seine bekannten 70 zu 40%.

Von den vier Spielern,  die nicht ins Trainingslager mitreisten, trainieren Klingenburg, Kiprit und Hippe weiter mit der Mannschaft. Bakhat hat den Verein zwischenzeitlich verlassen. 
Eine Trainingsgruppe 2 wird es beim FCK nicht geben. 

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Den Gegner im Visier 

1.FC Kaiserslautern mit viel Anhang nach Niedersachsen 

Wenn am Samstagabend, 20:30 Uhr, das Topspiel der 2.Liga angepfiffen wird, werden 8.000 bis 10.000 Fans der Pfälzer nach Niedersachsen reisen. In den Foren ist die Rede von der nächsten "rot-weiß-roten Invasion".  Über das Gäste-Kontingent, 10% der Gesamtkapazität von 4.900 Plätzen, hinaus, welche der Heimverein zur Verfügung stellte, konnten wohl bisher auch unbegrenzt weitere Tageskarten über den Ticketshop von Hannover 96 erworben werden.  Dies wiederum wird von der heimischen Fanszene scharf kritisiert und als "Verkauf des Heimrecht" bezeichnet. Da auch beim nächsten Heimspiel, gegen den FC Magdeburg, ähnlich verfahren wird, ist die Kritik unüberhörbar.

Beide Teams am Samstag mit "Geheim-Tests"
Bei der Zweitliga-Generalprobe siegte Hannover 96 im XXL-Test gegen Holstein Kiel 2:1.

Die Partie dauerte 120 Minuten (2 x 45 plus 30 Minuten) und fand ohne Fans statt. Die wenigen Zuschauer, u.a. Boss Martin Kind, sahen bei eiskalten 2 Grad im Eilenriedestadion ein munteres Spiel – mit einem wunderschönen Treffer zum 1:0. Cedric Teuchert stibitzte einen missglückten Rückpass von Kiels Abwehrchef Wahl, umkurvte Keeper Schreiber und zirkelte aus spitzem Winkel Richtung Tor. Vom Innenpfosten prallte der Ball ins Netz. Taktisch stand man, wie schon im Laufe der Runde modifiziert, in einem 3-4-1-2.
Auch beim zweiten 96-Tor war Teuchert beteiligt. Bei der Ecke zuvor hatte er einen Geistesblitz und bot sich kurz an, ließ auf Köhn klatschen. Dessen Schuss wurde abgefälscht und führte zur Ecke, die das 2:0 durch Neumann brachte.
Die letzten 30 Minuten im XXL-Test gehörten auf beiden Seiten der zweiten bzw. dritten Garnitur. Kiel kam noch zum 1:2 durch Berti Fridjonsson (99.). Dem Isländer gelang fast noch der Ausgleich, er hämmerte aus 22 Metern an die Latte (103.).
So zeigten sich nach der Begegnung auch Trainer Stefan Leitl und Sportchef Marcus Mann zufrieden mit der bisherigen Vorbereitung.

Der 1.FC Kaiserslautern trat, ebenfalls am Samstag, bei der 2.Mannschaft der TSG Hoffenheim an. Gegen den Sechsten der Regionalliga Südwest gelang ein 2:0 Sieg. Die Treffer im Dietmar Hopp Sportpark erzielten Philipp Klement und Terrence Boyd. Zuschauer, aber auch Medien, waren nicht zugelassen.
I Hannover muss der FCK wohl auf Balleroberungen weiter hinten im Feld setzen, so, wie es bei ihnen im Lauf der Vorrunde gute Sitte geworden ist. Ebenso wichtig wird sein, dem frühen Pressing der 96er zu begegnen. Im Klartext: In Bedrängnis nicht jeden Ball aus der Abwehr nach vorne hauen, sondern auch mal den kurzen Weg durch die erste Pressinglinie suchen. Da wird Neuzugang Nicolai Rapp gefragt sein, der als sicherer Passspieler gilt. Er wird wohl mit einiger Wahrscheinlichkeit für Julian Niehues oder aber für Marlon Ritter in die Startelf rutschen, der in der Januar-Vorbereitung die meiste Zeit ausgefallen war. Denkbar auch, dass Zehner Phillip Klement sich bei Ballbesitz wieder zurückfallen lässt, um sich fürs Aufbauspiel aus der Abwehr anzubieten. So wurde es zum Jahresausklang auch schon im Heimspiel gegen den Karlsruher SC erfolgreich praktiziert.

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Ciftci in die Türkei 

Gesicht der Aufstiegsaison im Abseits 

Pressemitteilung FCK:

Mittfeldspieler Hikmet Ciftci verlässt den 1. FC Kaiserslautern für den Rest der laufenden Saison. In den kommenden Monaten wird der 24-Jährige für den türkischen Erstliga-Absteiger Göztepe auflaufen.

Der gebürtige Neusser steht seit Sommer 2020 beim 1. FC Kaiserslautern unter Vertrag und lief in diesem Zeitraum in 75 Pflichtspielen (u.a. in 13 Zweitliga- und 56 Drittligapartien) für die Roten Teufel auf.

Göztepe spielt nach dem Abstieg aus der Süper Lig in der laufenden Saison in der zweitklassigen TFF 1. Lig und belegt dort aktuell den elften Tabellenplatz. Beim Club aus Izmir trifft Hikmet Ciftci u.a. auf den früheren Lautrer Lukas Gottwalt, der seit Sommer in der westtürkischen Millionenstadt spielt.

Der 1. FC Kaiserslautern wünscht Hiko für die kommenden Monate bei Göztepe viel Erfolg.

Kommentar:
Nach Alex Winkler und Mike Wunderlich, ist Hikmet Ciftci bereits der dritte Spieler, der in der vergangenen Aufstiegssaison ein Gesicht der Mannschaft war und den Verein verlässt. Die vereinbarte Kaufoption lässt auch erwarten, dass der Spieler nicht mehr im roten Trikot auflaufen wird. 
Für die Fans ist diese Entscheidung schwer vermittelbar. Konnte man bei Wunderlich noch mit dem Alter argumentieren, bei Winkler mit begrenzten Möglichkeiten und fehlendem Tempo, so ist der Abgang von Hikmet Ciftci nahezu unerklärlich. Hier setzte Trainer Schuster auf andere Spieler und Ciftci kam in 13 Spielen nur auf 266 Minuten Spielzeit. Dennoch brachte er immer Schwung, war mehr als nur eine Alternative und ein Publikumsliebling. 

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Boris Tomiak verlängert 

Leistungsträger hofft auf Weiterentwicklung 

Der 1. FC Kaiserslautern konnte einen weiteren Leistungsträger langfristig an sich binden: Boris Tomiak hat einen neuen Vertrag am Betzenberg unterschrieben.

Der 24-Jährige spielt seit eineinhalb Jahren in der Pfalz und entwickelte sich nach seinem Wechsel von Fortuna Düsseldorf II auf den Betze schnell zu einer Stütze in der FCK-Defensive. In der vergangenen Spielzeit lief er in 35 Drittligaspielen (fünf Tore und drei Vorlagen) und den beiden Relegationsspielen gegen Dresden für die Roten Teufel auf. Auch nach dem Aufstieg hatte er in der 2. Bundesliga keinerlei Anpassungsschwierigkeiten und stand in allen 17 bisherigen Saisonspielen auf dem Feld, in denen ihm zwei Tore und ein Assist gelangen.

„Wir freuen uns, dass wir auch mit dieser Vertragsverlängerung für Kontinuität in unserem Kader sorgen und einen absoluten Stammspieler halten können. Es ist ein sehr positives Zeichen, dass Boris die Entwicklung mit uns gemeinsam weitergehen möchte“, kommentiert FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen den neuen Vertrag von Boris Tomiak.

„Ich fühle mich in Kaiserslautern und am Betze pudelwohl. In der