1.FC Kaiserslautern
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Zu den letzten Nachrichten:
In der Zwickmühle
Die Verjüngung als Schutz vor konkreten Zielen
Beim pfälzischen Traditionsverein ist ein vermeintlicher Strategiewechsel zu erkennen:
Hatte man in den vergangenen Jahren noch konkrete Ziele ausgegeben, unter Markus Anfang der einstellige Tabellenplatz (was erreicht wurde), unter Torsten Lieberknecht sollte es eine bessere Platzierung werden als in der Vorsaison. Jetzt plötzlich hört man neue Töne und das Zauberwort heißt "Verjüngung".
Flucht vor konkreten Zielen
Was zunächst toll klingt, ist für mich eine Mogelpackung. Bei dem Blick auf den Kader hätten sich die Verantwortlichen wohl schwergetan, ein Ziel auszurufen, da man nach dem 6.Platz dieser Runde dann ganz nach oben hätte schielen müssen.
Druck vom Kessel nehmen
Genau hier liegt aber das Problem. Zu offensichtlich waren diese Saison, trotz des anständigen Tabellenplatzes, die Defizite. Speziell auswärts gab es Aussetzer, die dringend abzustellen sind. Bevor man sich dann Druck schafft, nimmt man sich, zumindest eine Saison lang, in puncto "Druck" eine Auszeit und macht das Ziel eines jüngeren Kaders aus. Dies gilt in der Branche als die wohl am ehesten akzeptierte Entschuldigung für ein Versagen. Dieses Szenario ist durchaus denkbar, da sich Baustellen auf allen Positionen im Kader auftun. Auch offen bleiben Rückkehr und Verfassung von Torjäger Ivan Prtajin.
Die Verpflichtungen von Tazemeta und Knesevic passen exakt in das Muster. Die Vita der beiden Talente schaut anständig aus, lässt aber Luft in alle Richtiungen. Für mich erscheint es nur schwer vorstellbar, dass diese beiden jungen Spieler eine tragende Rolle spielen können.
Von daher bleibt es die komplette Transferperiode abzuwarten und dann konkrete Aussagen zu treffen. Was aber klar ist, ist der Umstand, dass das System jährlicher Trainerwechsel irgendwann ein Auslaufmodell ist und sich dann auch die kritischen Blicke und Fragen auf die sportliche Leitung richten werden.
Content: Michael Kaiser vom 19.06.2026
Foto: Brück
Ivan Knezevic kommt aus der Jugend des VfB
Der 1. FC Kaiserslautern hat mit Ivan Knezevic einen weiteren Sommertransfer getätigt.
Der Kroate wechselt aus der U19 des Bundesligisten VfB Stuttgart auf den Betzenberg.
Ivan Knezevic absolvierte nahezu seine gesamte fußballerische Ausbildung im Nachwuchsleistungszentrum des VfB Stuttgart. In seiner Zeit bei den „jungen Wilden“ empfahl sich der Innenverteidiger mit kroatischen Wurzeln für die Juniorennationalmannschaft und absolvierte bisher neun Spiele im Trikot der Kroaten. Mit der U19 gewann er in der vergangenen Saison den DFB-Pokal der Junioren.
Ivan Knezevic soll bei der Regionalligamannschaft des 1. FC Kaiserslautern in die Sommervorbereitung starten und sukzessive an die Profimannschaft herangeführt werden.
„Wir freuen uns, dass Ivan sich dafür entschieden hat, seinen sportlichen Weg beim 1. FC Kaiserslautern weiterzuführen. Er überzeugt mit seiner Physis, Aggressivität und seinem Kopfballspiel. Ivan ist in der Innenverteidigung flexibel einsetzbar und verfügt über ein enorm großes Entwicklungspotential. Wir wollen ihm die Möglichkeit bieten, dieses zu entfalten und schnellstmöglich ein fester Bestandteil des Lizenzkaders zu werden“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos.
„Ich habe mich vom ersten Kontakt an sehr wohlgefühlt. Die Verantwortlichen haben mir bereits in den ersten Gesprächen gezeigt, dass sie mir sehr viel zutrauen. Dieses Vertrauen möchte ich mit Leistung zurückzahlen. Der 1. FC Kaiserslautern ist ein Verein mit viel Leidenschaft, wie der Fußball hier gelebt wird, ist etwas Besonderes. Mein größtes Ziel ist es, im Stadion zu spielen, vor diesen unglaublichen Fans, und diese Atmosphäre und Emotionen aufzusaugen. Dafür werde ich hart arbeiten, um auch in meiner sportlichen Entwicklung meine nächsten Schritte zu gehen“, so Knesevic.
Content/Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 18.06.2026
Thierry Tazemeta wird ein Roter Teufel
Der 1. FC Kaiserslautern begrüßt den zweiten Neuzugang für die Saison 2026/27 auf dem Betzenberg: Mit Thierry Tazemeta wechselt ein Top-Talent aus dem Nachwuchs von Bundesligist Borussia Dortmund in die Pfalz.
In Österreich geboren, machte Tazemeta seine ersten Schritte in der Nachwuchsakademie von St. Pölten, ehe er 2024 ins Nachwuchsleistungszentrum von Bundesligist Borussia Dortmund wechselte. Für die Schwarz-Gelben kam der gelernte Flügelspieler in der U17 und U19 insgesamt zu 45 Einsätzen und erzielte dabei 21 Tore.
Der 18-Jährige wurde zudem erstmalig in der U15 in die österreichische Nachwuchs-Nationalmannschaft berufen und kam seitdem in jedem Jahrgang regelmäßig zu Einsatzzeiten. Kürzlich wurde er für den Lehrgang der österreichischen U21 nominiert, bei dem sich der Nachwuchs des ÖFB auf die Qualifikationsspiele zur U21-Europameisterschaft vorbereitet hat.
„Mit Thierry konnten wir ein internationales Top-Talent für uns gewinnen. Er ist ein technisch versierter Spieler, der sich durch seine Physis und seine Schnelligkeit auszeichnet. Zudem ist er in der Offensive mit seinem Tiefgang variabel einsetzbar. Mit ihm gehen wir weiter unseren Weg, unseren Kader mit jungen Talenten zu verstärken, die wir fördern wollen und denen wir die Möglichkeit bieten, sich auf einem hohen Niveau weiterzuentwickeln“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos.
„Man sagt zu einem Klub wie dem 1. FC Kaiserslautern, der so viel Tradition hat, nicht Nein. Als die Anfrage kam, habe ich direkt große Augen bekommen und mich sehr gefreut. Ich hatte sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen und habe direkt viel Vertrauen in mich gespürt. Mit dem Weg, den der 1. FC Kaiserslautern in den kommenden Jahren gehen möchte, kann ich mich identifizieren. Deshalb finde ich, dass der Schritt hierher für mich persönlich und für meine sportliche Weiterentwicklung richtig ist. Ich möchte gemeinsam mit der Mannschaft erfolgreich sein und freue mich schon auf die Fans“, erklärte Thierry Tazemeta zu seiner Verpflichtung.
Content/Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 12.06.2026
FCK verstärkt Torwartteam zur neuen Saison mit Yannick Onohiol
Der 1. FC Kaiserslautern hat den ersten Transfer für die Saison 2026/27 getätigt: Yannick Onohiol wird das Torwartteam der Roten Teufel verstärken. Der 21-Jährige wechselt von der Zweitvertretung von Bundesligist TSG Hoffenheim auf den Betze.
Yannick Onohiol, der in Speyer geboren wurde, sammelte beim FC Nöttingen seine ersten Einsatzzeiten im Herrenbereich. Ein Jahr später schloss sich der 21-Jährige der Zweiten Mannschaft des Bundesligisten TSG Hoffenheim an, mit der er den Aufstieg aus der Regionalliga Südwest in die 3. Liga feiern konnte. Nun führt ihn sein Weg auf den Betzenberg.
„Yannick ist ein sehr talentierter junger Torhüter, der in den vergangenen Jahren sein Potential unter Beweis gestellt hat. Damit passt er auch sehr gut in unser Anforderungsprofil und unser Torwartteam. Wir sind davon überzeugt, dass er bei uns weitere Entwicklungsschritte gehen kann und ein wertvoller Teil unseres Torwartteams sein wird“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos zur Verpflichtung.
„Für mich als Pfälzer Junge war es nach der ersten Kontaktaufnahme sehr schnell klar, dass ich den Schritt hierher machen möchte. Als kleines Kind war ich hier im Stadion, habe die besondere Atmosphäre hautnah erlebt und davon geträumt, eines Tages hier spielen zu können. Jetzt die Möglichkeit zu bekommen, ist unglaublich. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und hoffe, dass wir gemeinsam eine erfolgreiche Zeit erleben. Ich bedanke mich auch bei den Verantwortlichen für das Vertrauen und dafür, dass sie mich in meiner weiteren Entwicklung unterstützen“, erklärte Yannick Onohiol seine Entscheidung.
Content/Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 21.05.2026
Erik Müller verlängert am Betzenberg
Der 1. FC Kaiserslautern und Nachwuchstalent Erik Müller haben einen neuen Vertrag unterzeichnet. Der 19-Jährige lief bislang einmal für die FCK-Profis am Betzenberg auf.
Der gebürtige Speyerer wechselte im Jahr 2018 ins Nachwuchsleistungszentrum der Roten Teufel. Seitdem durchlief er nahezu alle Jugendmannschaften des 1. FC Kaiserslautern. In der U21 der Roten Teufel absolvierte er bislang in der laufenden Saison in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar 27 Partien und konnte dabei neun Tore erzielen und drei weitere vorbereiten. Für die FCK-Profis unter der Leitung von Torsten Lieberknecht feierte er im Dezember 2025 im Heimspiel gegen Dynamo Dresden sein Debüt.
„Mit seiner Schnelligkeit und Intensität verkörpert Erik Müller wichtige Merkmale, die zum 1. FC Kaiserslautern und unserer Spielweise passen. Er hat in der laufenden Saison in der Oberliga und durch das Training bei den Profis auch spielerisch einen großen Entwicklungsschritt vollzogen, weswegen wir davon überzeugt sind, dass er sich auch in Zukunft noch weiterentwickeln wird. Wir sind froh, dass wir mit ihm einen weiteren talentierten Spieler aus dem eigenen Nachwuchs binden konnten, der auch die nächsten Schritte seiner Entwicklung gemeinsam mit uns beim FCK gehen wird“, kommentiert FCK-Sportdirektor Marcel Klos die Vertragsunterschrift von Erik Müller.
„Mit meinem Zweitligadebüt gegen Dresden im vergangenen Jahr ist ein erster Traum für mich in Erfüllung gegangen. Gleichzeitig ist das für mich aber ein großer Ansporn, mich weiter in jedem Training und jedem Spiel verbessern zu wollen und jeden Tag alles zu geben. Ich bin den Verantwortlichen des FCK und all meinen Trainern für das in mich gesetzte Vertrauen sehr dankbar“, so Erik Müller.
Content/Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 14.05.2026
Meine Meinung zur Vorstellung von Dr. Marc Strauß
Der neue Finanzchef denkt groß, arbeit aber gerne an Details
Viele der Ausführungen des neuen Geschäftsfűhrers,zuständig für die Finanzen, beim 1.FC Kaiserslautern mögen Außenstehende nicht besonders phasziniert haben. Mich hat Marc Strauß, wie so häufig, komplett mitgenommen.
Die Feststellung, dass jeder anders sei, der FCK nicht Elversberg sei, Kaiserslautern ebensowenig vergleichbar mit Hamburg oder Berlin, klingt nur logisch. Überall gibt es andere Infrastrukturen, andere Merkmale des Standortes und unterschiedliche Kennzahlen. Folgedessen, so die richtige Schlussfolgerung, dass jeder Verein "individuelle Lösungsansätze" brauche. Hier macht Marc Strauß einen sehr reflektierten, überaus gut vorbereiteten Eindruck.
Die bisherige Arbeit aller Beteiligten lobte Strauß ausdrücklich, alles andere wäre auch kontraproduktiv gewesen: "Die Entwicklung des FCK in den letzten Jahren war von einer tollen Arbeit aller Beteiligten geprägt. Hier ist etwas zusammengewachsen, worauf sich aufbauen lässt. Das möchte ich tun und die nächsten Schritte gehen, die zu einer kontinuierlichen Weiterentwicklung des FCK führen sollen."
Die ersten "100 Tage" werden, so Strauß, sehr wichtig sein, um sich alles anzuschauen, hinzuhören und die Strukturen, Prozesse und Abläufe im Verein noch besser verstehen zu können. Dann werde er sich anschauen, wo noch Potenziale stecken, um im kaufmännischen Bereich wachsen zu können. Hier stünden größere Projekte an und es seien wichtige Entscheidungen zu treffen.
Schon jetzt ein "Mehrwert"
Aufgrund seines Netzwerkes sei Strauß ein echter Gewinn, so der Vorsitzende des FCK-Beirates, Rainer Keßler: "Jeder weiß um seine Leistung bei der SV Elversberg. Wir kaufen mit ihm auch das Netzwerk, auch bei der Deutschen Fußball Liga. Das ist für uns ein echter Mehrwert."
Ich habe in meiner Eingangsfrage auch meine Sicht auf Dr. Strauß geäußert. Aus einigen persönlichen Gesprächen in Elversberg sehe ich den neuen Finanzchef als ideale Besetzung, als einen Fachmann, der sehr verliebt in kleine Details, an großen Zielen arbeitet. Dies ist eine Herangehensweise, die man gerade als wissenschaftlich bezeichnen kann und dem FCK sehr nutzen wird.
Content: Michael Kaiser vom 07.05.2026
Foto: Brück
Marvin Yüsün und Kian Scheer bleiben beim FCK
Dem 1. FC Kaiserslautern bleiben zwei weitere Talente aus der eigenen U19 auch in den kommenden Spielzeiten erhalten. Sowohl Marvin Yüsün als auch Kian Scheer haben neue Verträge am Betzenberg unterzeichnet.
Marvin Yüsün wechselte im Sommer 2023 aus der Jugend der SV Elversberg ins FCK-Nachwuchsleistungszentrum und etablierte sich als temporeicher Flügelstürmer als Leistungsträger in der U17 und der U19 der Roten Teufel. In der aktuellen Spielzeit hat er bisher 13 Einsätze absolviert, in denen ihm neun Treffer gelangen.
Kian Scheer spielt bereits seit 2019 für den FCK-Nachwuchs und übernahm in den vergangenen Jahren auch dank seiner Flexibilität stets wichtige Rollen in den Jugendteams der Roten Teufel. In der laufenden Spielzeit kam er im Zentrum von der Mittelstürmerposition bis zur Innenverteidigung auf allen Positionen zum Einsatz, in 25 Saisonspielen erzielte er dabei 14 Tore.
„Marvin und Kian sind zwei weitere Beispiele für unsere Talententwicklung und Philosophie. Wir wollen auch in den nächsten Jahren den Weg mit jungen Talenten weitergehen und sie bei den kommenden Aufgaben bestmöglich unterstützen. Beide haben in der Jugend ihre Qualität und Vielseitigkeit unter Beweis gestellt und wir freuen uns sehr darauf, ihre Entwicklung in den nächsten Jahren zu erleben“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos.
Content/Fotos: 1.FC Kaiserslautern vom 05.05.2026
Owen Gibs verlängert beim FCK
Eigengewächs Owen Gibs bleibt längerfristig beim 1. FC Kaiserslautern. Der 19-Jährige hat einen neuen Vertrag bei den Roten Teufeln unterzeichnet.
Der im benachbarten Landstuhl geborene Mittelfeldspieler, der beim VfB Reichenbach seine ersten fußballerischen Schritte unternahm, spielt seit 2017 für den 1. FC Kaiserslautern und durchlief seitdem alle Jugendmannschaften im Nachwuchsleistungszentrum am Fröhnerhof. Nachdem er im Sommer 2025 mit der U19 den Verbandspokalsieg feiern konnte, rückte er in die U21 auf, für die er in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar in der laufenden Saison in 20 Spielen an 15 Treffern direkt beteiligt war. Als Auszeichnung für seine starken Leistungen konnte er kurz vor Weihnachten 2025 im Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg auch sein Zweitligadebüt feiern und kam bislang dreimal in der 2. Bundesliga für das Team von FCK-Cheftrainer Torsten Lieberknecht zum Einsatz.
„Owen hat im zurückliegenden Jahr vor allem körperlich einen Schritt nach vorne gemacht und daher sein unbestrittenes fußballerisches Potential immer besser auf den Platz bekommen. Wir freuen uns darauf, ihn in seiner Entwicklung weiter zu fördern und ihn auf seinen nächsten Schritten am Betzenberg weiter zu begleiten. Mit der Entscheidung, ihm einen langfristigen Vertrag anzubieten und ihm beim FCK eine Perspektive aufzuzeigen, unterstreichen wir auch einmal mehr unseren Anspruch, den Top-Talenten aus unserem eigenen Nachwuchs den Sprung in den Profifußball zu ermöglichen“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos.
„Als Junge aus der Region war es natürlich immer mein Traum, für die FCK-Profis am Betzenberg aufzulaufen, insbesondere nachdem mein Bruder Neal in der 3. Liga für die Roten Teufel debütiert hatte. Ich bin sehr dankbar, dass auch ich schon die Möglichkeit erhalten habe, die ersten Spiele für den FCK in der 2. Bundesliga zu absolvieren und werde weiter hart für meinen Traum arbeiten“, ergänzt Owen Gibs.
Content/Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 23.04.2026
Erweiterung der Geschäftsführung der 1. FC Kaiserslautern Management GmbH
Zur weiteren Professionalisierung und im Zuge der zukünftig zunehmenden Anforderungen und Herausforderungen erweitert der FCK die Geschäftsführung der 1. FC Kaiserslautern Management GmbH durch die Berufung von Dr. Marc Strauß zum kaufmännischen Geschäftsführer zum 01. Juli 2026.
Seit dem Jahr 2021 wird die Verantwortung vom alleinigen Geschäftsführer Thomas Hengen getragen. Er hat in dieser Zeit mit seinem Team unter erschwerten Rahmenbedingungen die Auswirkungen des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung und der Corona-Pandemie bewältigt und eine finanzielle Stabilisierung erreicht. Mit dem sportlichen Erfolg durch den Aufstieg, dem Erreichen des Pokalfinales 2024 sowie dem Heranführen an die Spitzengruppe der 2. Bundesliga wurde und wird eine eindrucksvolle Arbeit geleistet, die mit einem nie dagewesenen Zuspruch der Fans honoriert wird.
Mittlerweile hat der Profifußball in Kaiserslautern eine Umsatzschwelle erreicht, welche eine Verteilung der Verantwortung auf zwei Schultern legitimiert und auch im Einklang mit der grundsätzlichen Reglung der Geschäftsführung im Gesellschaftsvertrag der 1. FC Kaiserslautern Management GmbH steht. Diese strategische Entscheidung ermöglicht eine stärkere Fokussierung auf die jeweiligen Geschäftsbereiche.
„Wer morgen richtig aufgestellt sein will, muss heute handeln“ argumentiert der Beiratsvorsitzende Rainer Keßler.
„Durch die Verpflichtung von Dr. Marc Strauß als kaufmännischen Geschäftsführer bietet sich uns die Möglichkeit, unsere Geschäftsführung um einen qualifizierten Experten zu erweitern, der bereits über eine nachgewiesene Branchenerfahrung und bemerkenswerte Erfolge sowie über ein hervorragendes Netzwerk verfügt. Mit der Doppelspitze, Thomas Hengen als Geschäftsführer Sport und Dr. Marc Strauß als kaufmännischen Geschäftsführer, legen wir zur Erreichung unserer gesteckten Ziele einen weiteren Grundstein für die nachhaltige Stabilisierung und Weiterentwicklung des Profifußballs beim 1. FC Kaiserslautern“ unterstreicht der Beiratsvorsitzende.
„Aktuell richten wir unsere volle Konzentration auf den sportlichen Erfolg und die Erreichung unserer gesteckten Ziele“, so Rainer Keßler. Eine Vorstellung des kaufmännischen Geschäftsführers erfolgt daher zum gegebenen Zeitpunkt.
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 15.02.2026
Foto: SV 07 Elversberg
Lilien mit einer Machtdemonstration
FCK mit ganz schlechter Leistung; Hengen wütet im Pausentalk
Bei den Lilien gibt's nach dem 2:2 Unentschieden bei der Hertha zwei Wechsel. Klefisch startet, nicht ganz überraschend, für Schmidt. Für Lidberg, der mit Oberschenkelproblemen komplett im Kader fehlt beginnt Lakenmacher.
FCK-Coach Lieberknecht ändert, auch Sperren und Verletzung geschuldet, drei Positionen. Şahin beginnt für Ritter, während Rasmussen und Hanslik für den gesperrten Robinson und den verletzten Prtajin in die erste Elf rücken.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Harm Osmers, der das Topspiel am Böllenfalltor pünktlich freigegeben hatte. Von Beginn auf dem Gas, die Lilien.
Blitzstart und Elfmetertor Hornby
Das war nicht das, was sich die Gäste vorgestellt hatten. In der 5.Minute ein Angriff über die linke Seite, Nürnberger legte auf Marseiler durch und Joly kam den berühmten Schritt zu spät. Klare Entscheidung, auch ohne jegliche Debatte, Elfmeter für die Lilien. Hornby schnappte sich die Kugel, versenkte mittig, während Krahl nach links abgetaucht war (6.).
Zwei Minuten später hätten die Hausherren die Führung durchaus ausbauen können, der Kopfball von Hornby, nach Zuspiel Marseiler, landete allerdings auf dem Tordach.
In der Folgezeit blieben die großen Torchancen auf beiden Seiten zunächst aus. Gefälliger und aktiver blieben die Gastgeber.
Lakenmacher legt für Darmstadt nach
Fahrlässiges Abwehrverhalten in der 29.Minute zunächst von Rasmussen, ehe Richter auf Hornby spielte, Der behauptete sich gegen Kunze, brachte den Ball Richtung Elfmeterpunkt. Dort lauerte Lakenmacher, setzte das Spielgerät mit voller Überzeugung unter die Latte.
Die letzten fünf Minuten liefen in Darmstadt, der Ballbesitz mittlerweile nahezu ausgeglichen. Die Gastgeber allerdings mit deutlich mehr Abschlüssen, dafür spricht auch der mehr als schwache X-Goal Wert der Gäste, aktuell bei 0,08.
Klefisch mit dem Dritten
Letzte Minute der regulären Spielzeit und der nächste Nackenschlag für die Gäste. Richter brachte eine Ecke gefühlvoll von links in den Fünfer, wo kein Lautrer sich zuständig fühlte. So konnte der Midfielder links einnicken. Krahl im Tor des FCK ohne Chance zu retten.
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. Da passierte nichts mehr, die Lilien ließen den Ball geschickt in den eigenen Reihen zirkulieren. Halbzeit!
Aussetzer Rasmussen Spiegelbild der Partie
Darmstadt mit deutlichem 4:0 Erfolg gegen überforderte Pfälzer
Mit Wiederanpfiff hatte Kaiserslautern offensiv gewechselt. Für Gyamfi kam nun Bassette ins Team. Viel Wirkung zeigte diese Maßnahme allerdings nicht.
Eine erste Möglichkeit resultierte aus einer Unachtsamkeit von Schuhen, der den Ball gegen hochstehende Pfälzer Şahin in die Füße spielte. Von dem sprang der Ball zu Skyttä, der verstolperte. Drei Minuten später (52.) dann die große Chance für Hornby und den vierten Treffer für die Lilien. Marseiler hatte mit der Hacke durchgesteckt, Hornby den Ball aber nicht sauber verarbeitet. So kam Kunze in die Aktion, bevor der Schotte doch abschließen konnte. Am Ende hieß der Sieger im Eins gegen Eins doch Keeper Krahl. Weitere drei Minuten später hatte Lakenmacher die Chance, war aber von Lopez Ball überrascht, konnte nicht mehr reagieren.
Dreifachwechsel FCK und Debüt für Berisha
In der 57.Minute drei Wechsel bei den Roten Teufeln. Asta, Redondo und Berisha lösten
Kunze, Joly und Hanslik ab. Debüt für Neuzugang Berisha!
Nach einer Stunde plötzlich die Chance für Akiyama. Der setzte sich gegen drei Lautrer durch, tauchte aus spitzem Winkel vor Krahl auf. Der machte sich groß, klärte zur Ecke. Doppelter Tausch bei Darmstadt in der 63. Minute: Vukotic und Papela kamen für Pfeiffer und Lakenmacher. In der 68.Minute dann auch mal die Gäste. Bassette hatte im Strafraum rechts etwas Platz, kam zum Schuss. Schuh klärte mit dem Fuß. Doppelwechsel in der 73.Minute beim SVD. Schmidt und Corredor übernahmen für den angeschlagenen Akiyama und Richter.
Wieder Hornby, gespielt mittlerweile 78min. Der Stürmer eroberte die Kugel an der linken Außenlinie, zog in den Strafraum. Dort zielte er auf das lange Eck, scheiterte aber an Krahl. Noch ein Wechsel, 88.min,bei den Gästen: Gibs für Şahin, lautete der letzte Wechsel bei den Pfälzern. Auch bei Darmstadt noch ein Wechsel in der Schlussminute. Holland durfte für Nürnberger ran.
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten.
Marseiler mit dem Schlusspunkt
Der nächste Bock von Rasmussen. Die Nachspielzeit lief und ein harmloser Ball von Schmidt geriet eigentlch zu lang. Krahl und Rasmussen waren sich aber uneins, Marseiler erkannte die Situation, brachte den Fuß rein und hob den Ball, über Krahl, ins Tor.
Schlusspfiff und nächste Pleite für die Pfälzer.
Content: Michael Kaiser vom 07.02.2026
Fotos: Brück
Richmond Tachie verlässt den FCK
Richmond Tachie ist nicht länger ein Roter Teufel: Der Offensivspieler verlässt den 1. FC Kaiserslautern und schließt sich dem Zweitligakonkurrenten 1. FC Magdeburg an.
Der in Berlin geborene Tachie wechselte im Sommer 2023 vom SC Paderborn auf den Betzenberg. Während seiner Zeit im Trikot des FCK absolvierte der 26-Jährige insgesamt 55 Spiele und erzielte dabei neun Tore.
Der 1. FC Kaiserslautern bedankt sich bei „Richie“ für seinen Einsatz und wünscht ihm für seine sportliche und private Zukunft alles Gute!
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 02.02.2026
Foto: Brück
Mërgim Berisha verstärkt den FCK
Der 1. FC Kaiserslautern hat am letzten Tag der Wintertransferphase eine weitere Verpflichtung getätigt: Mërgim Berisha wechselt von Bundesligist TSG Hoffenheim in die Pfalz.
Mërgim Berisha wurde in Berchtesgaden geboren, absolvierte den Großteil seiner fußballerischen Ausbildung aber in Österreich. Bereits im Alter von zehn Jahren wechselte er in die Nachwuchsakademie von RB Salzburg, wo er alle Jugendmannschaften durchlief und mit der U19 die UEFA Youth League gewinnen konnte. In Salzburg unterzeichnete der gelernte Stürmer auch seinen ersten Profivertrag und feierte unter anderem viermal den Gewinn der österreichischen Meisterschaft. Von Österreich führte ihn sein Weg zunächst in die Türkei zu Fenerbahce Istanbul, ehe er sich mit seinem Wechsel zum FC Augsburg in der Bundesliga etablierte. Zuletzt stand der 27-Jährige in den Diensten der TSG Hoffenheim. Der wohl bisher größte Erfolg seiner Karriere war 2021 der Gewinn der U21-Europameisterschaft mit der deutschen Auswahl.
FCK-Sportdirektor Marcel Klos ist froh darüber, dass sich die Roten Teufel noch kurzfristig verstärken konnten: „Auch unabhängig von der Verletzung von Ivan Prtajin, die natürlich sehr bitter ist, haben wir uns schon seit Längerem mit Mërgim beschäftigt. Er ist ein Stürmer, der in seiner bisherigen Laufbahn seine Qualitäten und seine Torgefahr unter Beweis gestellt hat. Zudem verfügt er über eine gute körperliche Präsenz sowie Flexibilität in seinem Positionsspiel und ist nicht nur ein gefährlicher Torjäger, sondern auch in der Lage, seine Mitspieler in der Offensive besser zu machen. Wir wollen ihm die Möglichkeit bieten, bei uns wieder zu seiner alten Stärke zurückzufinden und glauben fest daran, dass er eine Verstärkung für uns sein kann.“
„Ich bin dem 1. FC Kaiserslautern sehr dankbar, dass sie mir die Chance geben, mich bei einem ambitionierten Verein in einem sehr attraktiven Umfeld zu beweisen. Als Fußballer weiß man um die Atmosphäre des Betzenbergs und welche Wucht das Stadion entwickeln kann, darauf freue ich mich sehr. Ich möchte gemeinsam mit der Mannschaft die Rückrunde erfolgreich gestalten und möchte vor allem auch das Vertrauen, dass die Verantwortlichen in mich haben, mit Leistung auf dem Platz zurückzahlen“, so Mërgim Berisha zu se inem Wechsel.
Content/Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 02.02.2026
Längere Verletzungspause für Ivan Prtajin
Der 1. FC Kaiserslautern muss mehrere Monate auf seinen Torjäger Ivan Prtajin verzichten. Der Kroate erlitt im Heimspiel gegen die SV Elversberg am Samstag, 31. Januar 2026, eine Ruptur der Achillessehne, die bereits operativ behandelt wurde.
Der 29-Jährige verletzte sich während der Heimniederlage gegen Elversberg kurz vor der Halbzeitpause im Kampf um den Ball und musste den Platz gestützt von FCK-Mannschaftsarzt Dr. Nils Veith verlassen. Bereits am Abend nach dem Spiel zeichnete sich die Diagnose ab, die durch weitere medizinische Untersuchungen und bildgebende Verfahren in den Stunden nach dem Spiel bestätigt wurde: Prtajin erlitt eine Ruptur der Achillessehne.
Die Verletzung erforderte einen operativen Eingriff, der bereits am heutigen Montag durch den FCK-Mannschaftsarzt Dr. Nils Veith im OTC Saarpfalz erfolgreich durchgeführt wurde.
Der 1. FC Kaiserslautern wird Ivan Prtajin im Reha- und Heilungsprozess bestmöglich unterstützen und wünscht ihm eine gute Besserung sowie schnelle und vollständige Genesung.
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 02.02.2026
Foto: Wolfstone-Photo
Tobias Raschl wechselt zum SC Preußen Münster
Der 1. FC Kaiserslautern und Tobias Raschl gehen getrennte Wege: Der Mittelfeldspieler verlässt die Pfalz und schließt sich dem SC Preußen Münster an.
Raschl wechselte im Sommer 2023 von der SpVgg Greuther Fürth zu den Roten Teufeln. Im FCK-Trikot absolvierte Tobias Raschl insgesamt 55 Spiele, davon acht Partien im DFB-Pokalwettbewerb. In seiner Zeit auf dem Betzenberg steuerte er drei Tore und fünf Torvorlagen bei.
Der 1. FC Kaiserslautern bedankt sich bei Tobias Raschl für seinen Einsatz und wünscht ihm für seine sportliche und private Zukunft alles Gute!
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 01.02.2026
Foto: Brück
Ben Jungfleisch bleibt langfristig beim FCK
Der 1. FC Kaiserslautern hat ein weiteres Nachwuchstalent längerfristig an den Verein gebunden. Der FCK und der 17-jährige Ben Jungfleisch, der aktuell in der U19 der Roten Teufel aufläuft, haben ihren Vertrag verlängert.
Der gebürtige Saarbrücker spielt seit der U15 für die Roten Teufel und kam in der vergangenen und der aktuellen Spielzeit insgesamt 28-mal für die U17 und die U19 in den DFB-Nachwuchsligen für den FCK zum Einsatz. Dabei erzielte er neun Tore für die FCK-Nachwuchsteams. Schon im Laufe der vergangenen Saison rückte der variabel auf den offensiven und defensiven Außenbahnen eingesetzte Flügelspieler vorzeitig aus der U17 in die U19 auf, mit der er unter anderem den Verbandspokalsieg feierte. Für den DFB war der Deutsch-Franzose zuletzt in der U16 für einen Nationalmannschaftslehrgang nominiert.
„Wir freuen uns sehr, mit Ben ein weiteres Toptalent aus unserem Nachwuchsleistungszentrum langfristig an den FCK binden zu können und damit den eingeschlagenen Weg der Talentförderung konsequent weiter zu bestreiten. Wir möchten seine Entwicklung in den kommenden Jahren weiter begleiten und ihn bestmöglich auf die kommenden Aufgabenstellungen vorbereiten“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos.
Auch Ben Jungfleisch ist über die Vertragsverlängerung erfreut: „Es ist für mich etwas ganz besonderes, für den 1. FC Kaiserslautern aufzulaufen. Daher möchte ich mich sehr für das Vertrauen bedanken, das die Trainerteams am NLZ und die Sportliche Leitung mir gegenüber gezeigt haben, und werde auch in den kommenden Spielzeiten alles dafür geben, dem FCK auf dem grünen Rasen bestmöglich zu helfen.“
Content/Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 29.01.2026
Edin Dzeko zunächst auf der Bank
Abnutzungskampf und keine Treffer in der ersten Halbzeit
Die wichtigste Frage beantworten wir in der Headline. Gegenüber dem 0:0 bei Hertha BSC gibt's bei den Knappen drei Neue in der ersten Elf. Gomis, Porath und Ayhan starten für Wallentowitz (Bank), Sylla (Wechsel steht an) und V. Becker (angeschlagen).
Bei den Gästen nimmt Trainer Lieberknecht gegenüber dem 3:1 Heimsieg gegen Hannover nur einen Wechsel vor. Neuzugang Chernev steht direkt in der Startformation, dafür rückt Hanslik zunächst auf die Bank.
Schiedsrichter des heutigen Klassikers war Felix Zwayer. Die Schalker begannen mit viel Schwung, sichtlich bemüht die Gäste nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. So auch dann die erste größere Torchance für die Königsblauen. In der 13.Minute setzte Kurucay einen Kopfball Richtung rechtes Kreuzeck. Krahl aber sicher zur Stelle.
Schalke beschränkte sich auch in der Folgezeit weitestgehend auf lange Bälle in die Spitze, Ziel zumeist Gomis. Die erste Möglichkeit der Gäste in der 21.Minute. Ritter drücke links aufs Gaspedal, spielte scharf rechts zu Skyttä. Der konnte den Ball aber nicht sauber verarbeiten, Chance verpufft. Und weiter wurde sich in Zweikämpfen aufgerieben. Auffälligstes Duell hier Gyamfi gegen Gomis. Dies endete bisher klar zugunsten des Lautrer Verteidigers.
Die beste Möglichkeit der Pfälzer in der 31.Minute. Joly hatte gepasst, Bassette zunächst noch verpasst. Von links kam Ritter angeeilt, schloss direkt ab. Karius konnte klären.
Mittlerweile waren die Schlussminuten der ersten Halbzeit angebrochen. Das Bild blieb ähnlich. Immer wieder gab es Zweikämpfe, reinen Kampf. Chancen dann eher Mangelware. Die Nachspielzeit betrug eine Minute, dann ging es in die Kabinen.
Keine Minute auf dem Platz: Prtajin trifft
Auch Dzeko beweist kurz nach seiner Einwechslung Qualität
Vor 62.077 Fans ging es in auf Schalke zunächst personell unverändert weiter. Es blieb unverändert bissig in den Zweikämpfen, die Intensität unverändert. Die erste gefährliche Szene im zweiten Abschnitt für Schalke durch Porath. Der nahm eine Flanke von Gomis, 58.min, direkt. Krahl aber zur Stelle und zur Ecke geklärt. Diese brachte erneut Gefahr. Becker kam recht frei zum Kopfball, setzte seine Aufsetzer aber über das Tor.
Traumeinstand für Prtajin
Wechsel in der 61.Minute bei den Gästen. Prtajin kam für Bassette und brauchte keine Anlaufzeit. Die Flanke von Skyttä flog von links in den Strafraum, Prtajin stieg sehenswert hoch und köpfte platziert ins linke Eck. Keine Chance für Karius.
In der 67.Minute der zweite eingewechselte Torjäger. Beim FC Schalke kam Dzeko für Younes. Spätestens mit diesem Wechsel hatte die Begegnung eine völlig neue Statik. Die Hausherren erhöhten deutlch den Druck. Auch beim FCK wurde nun gewechselt. Für Skyttä und Ritter kamen Şahin und Hanslik (74.).
Drei Minuten später ersetzten Wallentowitz und Sanchez bei den Knappen Becker und Porath. Mit dem Wechsel auch deutlich mehr Risiko auf Schalker Seite.
Doppelpack für Prtajin
Die 84.Minute lief und Kaiserslautern sah hier wie der Sieger aus. Prtajin hatte selbst mit der Brust zu Hanslik abgelegt, startete durch. In der Spitze angekommen, kam auch die Kugel von Hanslik zurück und der Torjäger hatte keine Probleme an Karius vorbei einzunetzen.
Dzeko beweist seine Klasse
Diese Geschichten schreibt nur der Fußball. Der viel diskutierte Wechsel von Dzeko überstrahlte dieses Spiel. Nun traf der Routinier in der 87.Minute nach einer Ecke. Der Stürmer holte einen Ball bravourös mit der Brust runter, traf cool ins rechte Eck.
Ein noch entscheidender Wechsel in der 89.Minute. Tchibara kam bei S04 für Kurucay ins Spiel.
Ausgleich durch Karaman
Der eingewechselte Tchibara war direkt mit im Geschehen, schloss in der 90.Minute, nach Ecke von El-Faouzi, ab. Krahl parierte, konnte aber den Nachschuss von Karaman nicht verhindern. Ausgleich für den FC Schalke 04.
Nach all dem Drama sollten es nun noch einmal sieben Minuten Zugabe werden. Jetzt ging es wieder etwas in den "Verwaltungsmodus" und die Begegnung endet am Ende leistungsgerecht mit einem Unentschieden.
Content: Michael Kaiser vom 25.01.2026
Fotos: Brück
FCK verstärkt Defensive mit Nationalspieler Atanas Chernev
Der 1. FC Kaiserslautern hat sich im laufenden Wintertransferfenster in der Defensive verstärkt: Atanas Chernev wechselt auf Leihbasis bis Saisonende vom portugiesischen Erstligisten CF Estrela Amadora auf den Betzenberg.
Der Bulgare, der seine gesamte fußballerische Ausbildung bei seinem Heimatverein Botev Plodviv absolvierte, sammelte bereits in der U19 bei einer Leihe zum FC Getafe Erfahrungen im südeuropäischen Fußball. Für die bulgarische U21-Nationalmannschaft stehen für Chernev 15 Spiele zu Buche, für die A-Nationalmannschaft kam er bisher zweimal zum Einsatz. Im vergangenen Sommer wechselte der 23-Jährige zum portugiesischen Erstligisten CF Estrela Amadora und entwickelte sich dort in kürzester Zeit zum Stammspieler.
„Mit der Verpflichtung von Atanas Chernev ist es uns gelungen, uns in der Defensive mit einem Spieler zu verstärken, der sehr gut in unser gesuchtes Profil passt. Mit ihm gewinnen wir einen talentierten, kopfballstarken und aggressiven Spieler hinzu, der auch aufgrund seiner physischen Voraussetzungen eine Wucht mit sich bringt, die für unser Spiel wichtig ist. Obwohl er primär auf der Innenverteidigerposition zum Einsatz kommt, besitzt er die nötige Flexibilität, um im gesamten Defensivverbund eingesetzt werden zu können“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos zum Transfer.
„Als sich die Möglichkeit ergeben hat, zum 1. FC Kaiserslautern zu wechseln, musste ich nicht lange überlegen. Ich kann hier bei einem ambitionierten Team in einer sehr starken Liga meine Leistung unter Beweis stellen und das möchte ich auch auf den Platz bringen. Ich hatte gute Gespräche mit dem Sportdirektor und dem Trainer, was mich zusätzlich davon überzeugt hat, dass ich mich hier sportlich und persönlich weiterentwickeln kann“, erklärte Atanas Chernev seinen Wechsel.
Content/Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 21.01.2026
FCK verleiht Faride Alidou nach Braunschweig
Faride Alidou wird bis Saisonende nicht mehr für den 1. FC Kaiserslautern auflaufen: Der Offensivspieler wechselt auf Leihbasis zum Ligakonkurrenten Eintracht Braunschweig.
Der gebürtige Hamburger entschied sich vor rund einem Jahr für den Wechsel von Eintracht Frankfurt zu den Roten Teufeln, nachdem eine Leihe zum italienischen Erstligisten Hellas Verona vorzeitig beendet worden war. In seiner Zeit in der Pfalz absolvierte Alidou bisher 26 Spiele, erzielte dabei einen Treffer und steuerte vier Torvorlagen bei.
In Braunschweig soll der 24-Jährige in den nächsten Monaten Spielpraxis sammeln:
„Faride hat sich innerhalb kurzer Zeit in die Mannschaft gekämpft und konnte sich dafür auch mit guten Leistungen belohnen. Insgesamt sind aber beide Seiten der Meinung, dass er noch mehr Einsatzminuten benötigt, um zu seiner vollen Stärke zurückzufinden. Wir sind überzeugt davon, dass ihm das mit der Leihe zu Braunschweig gelingen kann und werden seine Entwicklung natürlich intensiv verfolgen“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos.
„Ich arbeite täglich hart daran, immer besser zu werden und den nächsten Schritt zu machen. Dafür tut mir mehr Einsatzzeit auf dem Platz gut und ich bin den Verantwortlichen des FCK dankbar dafür, dass sie mir mit der Leihe zu Eintracht Braunschweig die Möglichkeit dazu bieten. Ich möchte dort vor allem mit Leistung überzeugen, um gestärkt zurückzukommen“, begründet Faride Alidou den Wechsel.
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 12.01.2026
Foto: Brück
Norman Bassette erster Winterneuzugang beim FCK
Kurz nach dem Trainingsauftakt zur Vorbereitung auf die Rückrunde der aktuellen Spielzeit ist der 1. FC Kaiserslautern auf dem Transfermarkt aktiv geworden: Norman Bassette wechselt auf Leihbasis vom englischen Zweitligisten Coventry City auf den Betzenberg.
Der 21-jährige Norman Bassette absolvierte seine fußballerische Ausbildung in seiner Heimat Belgien, unter anderem beim KAS Eupen. Von dort wechselte er bereits in der U19 nach Frankreich zu SM Caen, wo er auch seinen ersten Profivertrag unterschrieb. Sein Weg führte den belgischen U21-Nationalspieler, der auch schon einmal für die A-Nationalmannschaft zum Einsatz kam, zu seinem aktuellen Arbeitgeber, dem englischen Zweitligisten Coventry City. Nachdem er die Hinrunde auf Leihbasis beim französischen Zweitligisten Stade de Reims verbrachte, möchte der gelernte Mittelstürmer nun beim FCK sein Potential unter Beweis stellen.
„Mit Norman gewinnen wir einen sehr talentierten und jungen Spieler hinzu, der mit seinen Stärken zu unseren strategischen Ausrichtungen passt, die sind: Schnelligkeit, Aggressivität und Mentalität. Er ist hungrig darauf, auf dem Platz zu stehen und sein Können unter Beweis zu stellen. Wir sind überzeugt davon, dass er den Konkurrenzkampf im Kader weiter fördern wird und gleichzeitig seine persönliche Weiterentwicklung vorantreiben kann“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos zum Transfer.
„Ich freue mich sehr, dass ich die Möglichkeit habe, bei einem so tollen Verein wie dem 1. FC Kaiserslautern zu spielen. In den kommenden Monaten möchte ich gemeinsam mit der Mannschaft erfolgreich sein und dabei den Verantwortlichen des FCK das Vertrauen, dass sie in mich stecken, auf dem Platz zurückzahlen. Ich kann es kaum erwarten, vor den unglaublichen Fans im Fritz-Walter-Stadion aufzulaufen“, kommentierte Norman Bassette seinen Wechsel.
Content/Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 06.01.2026
Formstarke Hertha peilt Viertelfinale an
Berlin zerlegt den FCK, führt zur Pause hochverdient mit 3:1
Hertha Coach Stefan Leitl muss gegenüber dem 1:0 Erfolg in Kiel heute auf den im Pokal gesperrten gesperrten Zeefuik verzichten. Karbownik rückt auf die Bank. Dafür starten Leistner und Kolbe.
Kollege Torsten Lieberknecht setzt nach dem ernüchternden 0:2 in Braunschweig auf etwas mehr Routine. Gyamfi (zuletzt in der Liga gesperrt) kehrt wie erwartet in die erste Elf zurück, Kleinhansl startet ebenfalls. Haas und Robinson nehmen dafür auf der Bank Platz.
Schiedsrichter Sascha Stegemann hatte pünktlich angepfiffen und wie schon in der Liga gab es von beiden Fanszenen zunächst keinen Support. Ein weiteres Statement in der Debatte um neue Richtlinien zum Thema Stadionverbot.
Gyamfi-Aussetzer und Führung durch Schuler
Das ließ sich doch mal gut an für die alte Dame. Bereits in der 6.Minute ein katastrophaler Rückpass von Gyamfi, den Schuler erlaufen konnte. Der Rest war Formsache und der gebürtige Neustädter brachte Berlin in Front.
Pfosten rettet für Kaiserslautern
In der 11.Minute fast der Doppelpack für Schuler. Wieder sah Gyamfi schlecht aus, konnte in der Situation nicht sauber klären. So landete die Kugel bei Schuler, der sich stark durchsetzte, aber nur den linken Pfosten traf. Der Abpraller landete glücklich in den Händen von Simoni.
Von den Pfälzern war bisher wenig bis nichts zu sehen. Torschüsse Mangelware.
FCK-Abwehr desolat, Winkler sagt Danke
Besser machten es die Hausherren in der 21.Minute. Da fliegt den auswärts eher schwachen Gästen ein geblockter Schuss, im direkten Gegenzug, um die Ohren. Winkler übernahm die Kugel in der eigenen Hälfte, konnte unbedrängt über das halbe Feld marschieren und konnte final weder von Ritter, noch von Elvedi, am Torschuss gehindert werden. Zweiter Treffer für die Hertha und höchste Zeit, dass die Roten Teufel hier aufwachen.
3:0 Hertha durch Youngster Eichhorn
In der 30.Minute rettete das Aluminium erneut für Simoni. Cuisance hatte abgezogen. In Folge dann ein Zuckerpass von Dardai, den Winkler mit einer Körpertäuschung für Eichhorn durchließ. Das Talent der Hertha hatte keine Mühe zum 3:0 einzuschieben.
Drittes Mal Glück für Kaiserslautern
Mittlerweile konnte sich der Gast nur noch bei Pfosten und Latte bedanken, dass man hier nicht völlig unterging. Diesmal traf Reese von der rechten Strafraumgrenze die Latte.
1:3 durch Ritter aus dem Nichts
Die Nachspielzeit sollte zwei Minuten betragen und Ritter traf tatsächlich, mehr als schmeichelhaft für die Gäste, aus etwa 17m, mit einem leicht abgefälschten Schuss ins linke Eck. Angesichts des bisherigen Spielverlaufs mehr als schmeichelhaft.
Halbzeit in Berlin!
Das Fazit der ersten Hälfte fällt wenig angenehm für den FCK aus. Diese Vorstellung wird viele Fragen nach sich ziehen.
Pokalreise der Pfälzer endet im Achtelfinale
Rote Teufel unterliegen nach desolater Vorstellung mit 1:6
Wechsel bei den Gästen vor 51.193 Fans mit Wiederanpfiff. Für Elvedi kam Robinson in die Mannschaft. Erste Szene für den eingewechselten Robinson in der 52.Minute bei einem Ballverlust gegen Cuisance, der aber am Ende ohne Folgen blieb. Kaiserslautern schien zwar im zweiten Abschnitt aktiver, auch bemühter, konnte aber keine Gefahr entwickeln.
4:1 für Berlin durch Schuler
Das dürfte das Ende der Pfälzer Pokalreise gewesen sein. So darf man gegen ein Topteam nicht verteidigen, bzw. fehlerhaft sein. Nach Ballverlust im Spielaufbau ging es in Überzahl für die Hertha Richtung Tor des FCK. Dabei schickte Cuisance in der 60.Minute Schuler, der bei seinem Abschluss auch Simoni schlecht aussehen ließ. Sein Schuss durch die Beine des Ersatzkeepers. Unmittelbar nach dem Treffer ersetzte Alidou bei den Gästen den wirkungslosen Abiama. Aktuell deutete nichts daraufhin, dass die Roten Teufel hier noch einmal Fahrt aufnehmen könnten.
Doppelter Wechsel bei Hertha BSC in der 72.Minute . Reese und Schuler gingen runter, neu dabei Kownacki und Krattenmacher. Haas und Hanslik ersetzten ab der 74.Minute beim FCK Prtajin und Kleinhansl. Der Stürmer fasste sich beim Verlassen des Platzes an den Oberschenkel und es bleibt eine mögliche Diagnostik abzuwarten.
5:1 durch Joker Kownacki
Es wurde bitter für den Pokalfinalisten aus dem Jahre 2024. Der gerade erst eingewechselte Kownacki feierte einen gelungenen Einstand, wieder nach einem fatalen Fehler im Spielaufbau. Diesmal hatte Simoni schlampig zu Robinson gespielt und die Kugel abgefangen. Der Joker musste nur noch ins leere Tor einschieben. Demme, Karbownik und Thorsteinsson lösten ab der 79.Minute Winkler, Dardai und Seguin bei den Hausherren ab.
Das halbe Dutzend voll durch Krattenmacher
Auch der nächste Joker konnte sich in der 80.Minute in die Torschützenliste eintragen. Wieder fand Kaiserslautern im Mittelfeld keinen Zugriff, Cuisance konnte Krattenmacher bedienen und der traf von links ins kurze Eck.
Letzter Wechsel bei den Pfälzern, 83.Minute. Aremu kam für Şahin.
Die Schlussphase war angebrochen und in der 86.Minute bekam dann auch Herthas Keeper ernst etwas zu tun. Skyttä hatte von links quergelegt zu Ritter, der sofort abgezogen. Ernst tauchte ab, konnte im kurzen Eck klären.
Der Schiedsrichter wollte offenbar die Leidenszeit der Gäste aus der Pfalz noch einmal verlängern. Es gab vier Minuten Nachspielzeit. Auch diese liefen runter und das Olympiastadion, zumindest der Teil jenseits des Marathontors, jubelte. Die alte Dame siegt hochverdient, gegen einen fahrlässig spielenden Gegner, und steht im Viertelfinale des DFB-Pokals.
Torsten Lieberknecht und sein Team werden sich hinterfragen müssen. Nur mit netten Worten kann man gegen zwei Spiele wie in Braunschweig und heute in Berlin nicht angehen.
Content: Michael Kaiser vom 02.12.2025
Fotos: Brück
In Berlin anderes Gesicht zeigen
Druck auf Hertha ist groß, der Wunsch nach dem "Finale daheim" riesig
Wenn der FCK morgen zum Achtelfinale des DFB-Pokals nach Berlin reist, scheinen die Rollen klar verteilt. Die Herthaner sind das Team der Stunde in der Liga, haben ligaübergreifend sechs Spiele ohne Gegentreffer zubuche stehen.
Begleitet werden die Pfälzer von mindestens 4.813 Fans in die Bundeshauptstadt. Beim Personal fehlen, so FCK-Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, die Langzeitverletzten Asta, Redondo und Emreli, sowie Kim und Joly, mit deren Rückkehr wohl zeitnah gerechnet werden kann. Auch Gyamfi, in der Liga gelb-gesperrt vermisst, kehrt in den Kader zurück.
Schlechtes Muster entwickelt
Auch wenn seine Mannschaft in Fürth (mit Pokal zweifach) und in Karlsruhe gewonnen habe, gefielen ihm, so Lieberknecht, manche Verhaltensmuster nicht: "Man musste Dinge in aller Klarheit ansprechen und ich war auch einen Tag später nicht einverstanden. Das betraf nicht nur das Spiel, sondern auch, dass wir ein Muster entwickelt haben, gute Spiele nicht zu bestätigen.“ so habe er deutlich auch die Einstellung hinterfragt: "Ziel war es zu hinterfragen, warum das so ist. Die Mannschaft ist in der Verantwortung, eine Reaktion zu zeigen“. Eine klare Ansage des Übungsleiters Richtung seines Teams.
Klassisches Pokalspiel erwartet
Der Druck auf die Hertha könnte von Vorteil für den FCK sein. Wie schon in der Saison 2023/24 sei die Erwartung an die Gastgeber natürlich groß, der Wunsch nach einem Finale daheim riesig. Hertha BSC Berlin, das sechs Siege in Folge ohne Gegentor erzielt hat, gilt natürlich als Favorit. Der FCK-Cheftrainer will jedoch keinesfalls schon im Vorfeld abschenken: „Wir kennen die Stärken der Herthaner, auch aus dem Ligaspiel. Die kamen vor allem dann zum Tragen, wenn wir im Offensivspiel keine Restabsicherung setzen konnten."
Kein Leaderproblem
Auf den auswärts scheinbar fehlende Biss reagierte Lieberknecht recht gelassen. Er wolle kein grundsätzliches Problem erkennen, sondern hoffe darauf, dass Spieler, die in einzelnen Spielen überragt hätten, immer mehr Verantwortung übernehmen würden. Als Beispiel für diese Führungseigenschaften nannte Torsten Lieberknecht dann Fabian Kunze. Dessen Mentalität müssten nach und nach auch andere Spieler entwickeln.
Content: Michael Kaiser vom 01.12.2025
FCK verlängert Vertrag mit Thomas Hengen
Der Beirat der 1. FC Kaiserslautern Management GmbH hat sich einstimmig mit seinem Geschäftsführer Thomas Hengen auf eine Vertragsverlängerung verständigt. Der 51 -jährige ehemalige FCK-Profi ist seit März 2021 als Geschäftsführer für die Geschicke der Roten Teufel verantwortlich.
„Für die kontinuierliche, nachhaltige Weiterentwicklung des Profifußballs beim FCK ist es von strategischer Bedeutung, eine Planungssicherheit bei der Position des Geschäftsführers zu erhalten. Mit Thomas Hengen verfügen wir über eine kompetente Führungskraft mit einer hohen Identifikation zu unserem Verein und der Region, der auch in schwierigen Phasen des Vereins eine außergewöhnliche Belastbarkeit, Mut und Entschlossenheit bewiesen hat“, äußert sich der Beiratsvorsitzende Rainer Keßler.
„Ich freue mich über das Vertrauen des Beirats und bedanke mich für das konstruktive und professionelle Miteinander. Mir macht es nach wie vor sehr viel Spaß, mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Verantwortlichen an der Zukunft des FCK zu arbeiten. Wir befinden uns mitten in einem Prozess und ich habe das Gefühl, dass alle im Verein hungrig und ambitioniert geblieben sind, ohne dabei zu vergessen, wo wir herkommen. Vor uns liegt noch viel Arbeit, zum Beispiel im Ausbau der Infrastruktur, der Modernisierung und weiteren Professionalisierung auf vielen Ebenen. Mein Dank gilt unseren Mitarbeitenden und unseren Fans für die Unterstützung in den vergangenen Jahren. Nur gemeinsam können wir uns weiterentwickeln, besser werden und unsere Ziele mit dem FCK erreichen“, erklärt Thomas Hengen.
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 26.11.2025
Foto: Werner Schmitt
Keine Tore in der ersten Halbzeit
Treffen mit dem Ex-Trainer bisher recht unspektakulär
Markus Anfang ändert sein Team, gezwungenermaßen, gegenüber dem 1:3 unter der Woche gegen Freiburg auf vier Positionen. Heyer, Iyoha, Raimund und Celar starten für Appelkamp (Bank), sowie Itten, Zimmermann und Rasmussen (alle verletzt). Kurzfristig fiel dann, wohl beim Aufwärmen, Raimund aus, für den Appelkamp wieder in die erste Elf rückte.
Bewegung auch bei den Gästen. Im Tor bleibt, wie schon beim Pokalspiel in Fürth, Simoni. Krahl fehlt erkrankt. Ansonsten übernehmen Hanslik, Haas und Prtajin für Alidou, Kleinhansl und Kapitän Ritter.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Lars Erbst, der auch pünktlich um 13:30 Uhr angepfiffen hatte. Die ersten Minuten waren von ersten Duellen in der neutralen Zone geprägt. Die Fortunen kamen erstmals in der 3.Minute in den gegnerischen Strafraum, ohne das Appelkamp jedoch den Ball kontrollieren konnte. Bei den Gästen aus der Pfalz dauerte es bis zur 6.Minute, ehe man Prtajin in der Box suchte. Eine Ecke sollte herausspringen. Die wurde dann tatsächlich unangenehm. Sirch hatte geflankt, Gyamfi war mit langem Bein hingegangen. Kastenmeier wehrte mit der Faust ab.
Eine gute Viertelstunde war in Düsseldorf gespielt und Haas probierte es wieder über seine linke Seite. Geklärt von einem Düsseldorfer Verteidiger. In der 19.Minute ein Abschluss der Gäste. Kunze hatte sich in zentraler Postion gegen Breithaupt durchgesetzt, zog aus gut 21m ab. Kein Problem für Kastenmeier, der die Kugel einmal klatschen ließ und dann festmachte. In den Folgeminuten wurden die Fortunen etwas mutiger, auch aktiver. Die großen Chancen blieben aber aus. Immer wieder fehlte der letzte Ball, der tödliche Pass.
In der 38.Minute eine Hereingabe der Rheinländer von der rechten Seite. Muslija hatte geflankt, Oberdorf zum Kopfball gekommen. Der konnte die Kugel aber nicht kontrollieren, Chance vertan. Von vielen Chancen kann hier tatsächlich noch nicht die Rede sein. Bemüht waren aber beide Teams.
Die letzten fünf Minuten liefen und in der 43.Minute die bisher beste Gelegenheit der Gastgeber. Nach einer kurz geklärten Flanke nahm El Azzouzi die Kugel von der Strafraumgrenze volley. Knapp über das Tor. In der Schlussminute probierte es Şahin noch einmal für den FCK aus 23m zentraler Postion. Kein Problem Kastenmeier und Halbzeit in der Merkur Spiel-Arena.
Fortuna beweist Kampfgeist
Suso gleicht Gäste-Führung durch Sirch aus
Personell ging es auf beiden zunächst vor 40.667 Fans unverändert weiter. Auch der Spielverlauf blieb ähnlich. Das Spiel verlief einfach zäh und beide Seiten schienen bedacht, hier keine Fehler zu machen.
Führung FCK durch Sirch
So kann man einen Freistoß schon mal schießen. Nach einem Foul an Skyttä bekamen die Pfälzer einen Freistoß zugesprochen, den Sirch aus zentraler Postion, 22m vor dem Tor, links rechts versetzt, treten sollte. Die Kugel ging rechts an der Mauer vorbei, schlug im rechten, oberen Eck von Kastenmeier ein.
VAR kassiert Treffer von Robinson
In der 58.Minute der vermeintliche Doppelschlag durch Robinson. Skyttä hatte einen Freistoß nach innen auf den langen Pfosten zu Prtajin gebracht, Der köpfte über Kastenmeier hinweg, Robinson brachte die Kugel mit dem Bauch über die Linie. Der Treffer wurde überprüft. Prtajin stand im Moment des Abspiels vermeintlich bereits im Abseits. Der Check lief bereits einige Minuten und die Zuschauer waren alles andere als begeistert. In der 63.Minute dann die Entscheidung: Der Treffer zählte nicht, Prtajin stand im Abseits.
Doppelter Wechsel bei den Fortunen: Suso und D. Schmidt kamen in der 63.Minute für Celar und Breithaupt. Zwischenzeitlich, in der 72.Minute, hatte Markus Anfang die gelbe Karte gesehen. Zwei Minuten später die große Chance zum Ausgleich. Muslija hatte einen Freistoß von der linken Seite vor das Tor geschlagen, Mehrere Spieler verfehlten und final kam El Azzouzi am zweiten Pfosten recht unbedrängt zum Kopfball. Simoni konnte klären.
Wechsel bei den Roten, der Fortuna. In der 76.Minute löste Egouli Appelkamp ab. Eine Minute später dann auch doppelter Tausch beim 1.FC Kaiserslautern. Für Şahin und Skyttä war Feierabend, neu dabei waren Ritter und Kim. In der 83.Minute, ebenfalls beim Gast, kam Aremu für Robinson.
Ausgleich Fortuna durch Suso
Der Joker stach. In der 84.Minute kam Suso halbrechts im Strafraum an den Ball, zog mit der linken Innenseite ab. Sein Schuss flog wie gemalt in den linken Winkel. Angesichts des Aufwandes den die Fortuna betrieb, mittlerweile nicht unverdient.
Doppelwechsel bei Torsten Lieberknecht. In der 89.Minute kamen Elvedi und Wekesser für Sirch und Hanslik.
Die Nachspielzeit betrug, auch der langen VAR-Pause geschuldet, neun Minuten.
Content: Michael Kaiser vom 02.11.2025
Fotos: Brück
Starke Vorstellung der Gäste im Wildpark
Kaiserslautern führt zur Pause durch den Treffer von Prtajin
Wenig Bewegung in den Startformationen der beiden Kontrahenten im Vergleich zu den letzten Spielen.
KSC-Coach Eichner vertraut, wohl auch mangels Alternativen, der gleichen Mannschaft, die vor der Länderspielpause beim 3:3 in Dresden auf dem Platz stand.
Auf der Gegenseite gibt's lediglich eine Änderung gegenüber dem 3:2 Heimerfolg gegen den VfL Bochum. Alidou startet für den etatmäßigen Spielführer Ritter.
Schiedsrichter Braun hatte die Begegnung pünktlich um 13 Uhr freigegeben. Von Beginn an entwickelte sich ein kämpferische Match, geprägt von intensiven Zweikämpfen in den neutralen Zonen. Bevorzugtes Mittel überwiegend lange Bälle.
Keine zwei Minuten und schon Gefahr vor dem Tor von Bernat. Prtajin plötzlich komplett blank, aber auch deutlich im Abseits.
Prtajin trifft zur Gästeführung
In der 11.Minute eine zu kurze Abwehr aus dem Halbfeld und Kim, der den Abschluss suchte. Der Versuch wurde geblockt, landete bei Haas, dessen Flachschuss noch von Prtajin abgelenkt wird. Keine Chance für Bernat und frühe Führung für die Gäste.
Riesenchance für die Gäste zum 2:0 in der 19.Minute. Eine Flanke aus dem Mittelfeld kam rechts zu Kunze. Der setzte den Ball knapp am linken Pfosten vorbei. Die Antwort der Hausherren eine Minute später. Förster kam mit Tempo über die linke Seite, legte quer zu Wanitzek. Der kam aus 12m zum Abschluss, traf das Spielgerät aber nicht voll. Kein Problem für Krahl.
Mittlerweile war etwas mehr als eine halbe Stunde gespielt und die Führung der Gäste durchaus verdient. Wären die Pfälzer etwas effizienter gewesen, es könnte hier mehr als ein Treffer auf der Anzeigetafel stehen. Doppelchance für die Badener in der 36.Minute. Zunächst war es ein Schuss von Beifus, der rechts von Krahl geklärt wurde. Im direkten Anschluss kommt Burnic aus der zweiten Reihe zum Schuss. Den lenkte Krahl über die Latte.
In der gleichen Minute bot sich Kobald die Chance, der kam aus kurzer Distanz zum Abschluss. Krahl erneut zur Stelle.
Es ging Richtung Nachspielzeit und die sollte vier Minuten betragen. In der Crunchtime hatte Skyttä noch die Möglichkeit zu erhöhen, traf aber nur das Außennetz.
Halbzeit in Karlsruhe!
FCK nimmt 3 Punkte aus dem Wildpark mit
Der eingewechselte Ritter trifft in der Nachspielzeit,
Wechsel bei den Roten Teufeln vor 33.180 Fans mit Wiederanpfiff. Für Alidou kam nun Hanslik. Zu Beginn waren die Hausherren zunächst das aktivere Team. Immer wieder zog Förster das Tempo an, kam aber zu keinem Abschluss oder wurde geblockt.
Skyttä trifft zum 2:0
Die kalte Dusche für Karlsruhe in der 54.Minute. Die Gäste mit einem schnellen Konter mit der letzten Station Hanslik. Der spielte von der Strafraumgrenze zu Skyttä, der eigentlich eng bewacht schien. Deswegen auch noch der erste Abschluss geblockt. Glück aber für den Finnen, dass die Kugel, abgefälscht von einem Verteidiger, in hohem Bogen ins Tor fliegt.
Wechsel bei den Pfälzern in der 56.Minute. Robinson kam für Kim.
Anschlusstreffer durch Schleusener
Hoffnung für die Badener in der 58.Minute. Herold hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt, einen starken Steckpass auf Wanitzek gespielt. Der kam vom linken Fünfereck zum Abschluss. Den konnte Krahl gut parieren, die Kugel landete aber genau bei Schleusener, der mit der Innenseite problemlos einschieben konnte.
Mittlerweile war in Karlsruhe mehr als eine Stunde absolviert. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt etwas zerfahren. Chancen blieben Mangelware. In der 74.Minute dann eine überragende Rettungsaktion von Sirch. Ein Querpass von Schleusener von der rechten Seite kam an den zweiten Pfosten zu Wanitzek, der abschließen konnte. In den Schuss warf sich Sirch mit einer überragenden Grätsche.
Wechsel beim KSC in der 76.Minute: Laghrissi kam für Beifus. Profidebüt für Laghrissi und das im Derby! Beim FCK kamen Wekesser und Kleinhansl für Prtajin und Haas. Der Druck der Gastgeber wurde größer.
Ausgleich Karlsruhe durch Egloff
Schöner Konter in der 83.Minute. Förster hatte aus dem Zentrum Laghrissi in Szene gesetzt, der ging in den Sechzehner, legte auf Egloff. Der nahm die Kugel aus 8m sehenswert direkt, traf zum Ausgleich.
Weiterer Wechsel bei den Pfälzern: Nach dem Ausgleich kam Ritter für Skyttä. In Folge hatte das Spiel ein wenig an Fahrt verloren. Die Nachspielzeit wurde mit sechs Minuten angezeigt.
Entscheidung durch Ritter
In der Nachspielzeit, 93.Minute, standen die Hausherren zu offen und die Gäste setzten den entscheidenden Konter. Hanslik setzte Ritter in Szene, der vollstreckte aus 14m.
Abpfiff und Sieg für die Pfälzer!
Content: Michael Kaiser vom 18.10.2025
Fotos: HettiPicture & Brück
Südwest-Derby bleibt immer besonders
Gastgeber gehen personell gebeutelt in die Begegnung
Der 1.FC Kaiserslautern tritt morgen um 13.00 Uhr zum Derby im BBBank Wildpark an. Begleitet werden die Pfälzer dabei von 3.624 Anhängern.
Personell schaut es, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, so aus, dass Asta und Redondo weiterhin ausfallen werden. Aremu hat diese Woche einige Trainingseinheiten, aufgrund Infekt, verpasst. Sein Einsatz bleibt offen. Gyamfi fehlt letztmals gesperrt.
Ausfälle könnten FCK in die Karten spielen
Während beim FCK sich die personelle Lage mehr und mehr entspannt, drücken den kommenden Gastgeber personelle Probleme. Mit Jung und Franke fallen beide Abwehrchefs aus, drei Gegentore beim 3:3 in Dresden und ein 0:7 im Test beim SC Freiburg lassen Probleme erahnen.
Emreli bleibt Dauerthema
Fast schon wie gewohnt sorgte Lauterns Königstransfer Emreli in der Länderspielpause über Social Media für offene Fragen. Auch wenn der FCK-Coach betonte, dass er solche Dinge im Netz nicht verfolge (er bevorzugt nach eigener Aussage Musikkanäle) wurde auf Nachfrage ein Gespräch zwischen Spieler, Trainer und der Führungsebene bestätigt: "Wir hatten ein sauberes und kontroverses Gespräch. Jetzt muss Mahir seinen Worten auch Taten folgen lassen, denn für mich ist entscheidend, was auf dem Platz passiert.“ Dafür sei er, betonte Lieberknecht, bekannt.
Derby bleibt Derby
Bei der Bedeutung dieses Spiels griff Torsten Lieberknecht durchaus auch in die "historische Kiste": Es bleibt ein Südwest-Derby. Alte Rivalität, die auf dem Platz ausgefochten wird, bestmöglich unterstützt von denen, die die Farben auf den Tribünen tragen. Ich durfte viele Derbys gegen den KSC als Fan im Fritz-Walter-Stadion begleiten. Wenn man an dann an die alten Spiele zurückdenkt, als Winnie Schäfer beim Gegner auf der Bank saß, mit welcher Rivalität diese Partien speziell auf dem Betze abliefen, dann weiß man um die Bedeutung dieses Spiels." Stand heute sind beide Teams punktgleich, es wird wohl ein Spiel auf Augenhöhe.
Content: Michael Kaiser vom 17.09.2025
WASGAU bleibt Exklusiv-Partner des 1. FC Kaiserslautern bis 2026/27
Die WASGAU AG bleibt auch in den kommenden Jahren ein verlässlicher Partner des 1. FC Kaiserslautern. Das in Pirmasens ansässige Handelsunternehmen hat seine Rolle als Exklusiv- und Lebensmittelpartner der Roten Teufel bis einschließlich der Saison 2026/27 verlängert.
Mit dieser Vertragsverlängerung setzt WASGAU die seit der Spielzeit 2013/14 bestehende und kontinuierlich gewachsene Zusammenarbeit mit dem Traditionsverein fort. Die Partnerschaft steht für regionale Verbundenheit, gemeinsame Werte und ein starkes Engagement für die Menschen in der Pfalz.
„Wir freuen uns sehr, die erfolgreiche Kooperation mit dem FCK fortzuführen – gerade in einem Jahr, in dem wir unser 100-jähriges Firmenjubiläum feiern“, sagt Thomas Bings, Vorstandssprecher der WASGAU AG. „Der Verein ist tief in der Region verwurzelt – genau wie wir. Diese Verbindung macht unsere Partnerschaft besonders.“
Als einer der führenden Lebensmittelhändler im Südwesten Deutschlands betreibt WASGAU über 70 Super- und Verbrauchermärkte sowie eigene Produktionsbetriebe. Das Unternehmen steht für Qualität, Frische und Verantwortung – mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und die Zusammenarbeit mit regionalen Erzeugern. Viele Mitarbeiter sind selbst leidenschaftliche FCK-Fans und leben die Nähe zum Verein auch im Alltag.
„Die Zusammenarbeit mit der WASGAU AG hat über die Jahre hinweg eine enorme Bedeutung für unseren Verein gewonnen. WASGAU ist nicht nur ein wirtschaftlich starker Partner, sondern auch ein Unternehmen, das die Werte des FCK teilt und eine enge Verbindung zu unseren Fans hat“, erklärt FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen.
„Wir sind sehr stolz auf die langjährige Partnerschaft mit der WASGAU und freuen uns, dass wir diesen gemeinsamen Weg auch in den kommenden Jahren weitergehen dürfen. Diese Kontinuität spricht für großes Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung“, ergänzt Miroan El Quitar, Director Sales Team 1. FC Kaiserslautern bei Sportfive.
Content/Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 07.10.2025
Intensives Spiel gegen Bundesliga-Absteiger
Ivan Prtajin ist gegen den VfL Bochum wieder einsatzbereit
Der 1.FC Kaiserslautern trifft vor der Länderspielpause morgen auf den VfL Bochum. Dabei sein werden, Stand heute, mindestens 47.157 Fans, davon 3.576 Mitgereiste aus NRW.
Personell werden, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, weiter Asta und Redondo. Hanslik rückt immer näher ans Team, wird zum nächsten Spieltag eine Option für den Kader sein. Für den zwei Spielen gesperrten Gyamfi scheint Elvedi der logische Nachrücker zu sein.
Gegner mit guter Qualität
Auch wenn der Gegner nach dem Abstieg noch Problem hatte, sieht Torsten Lieberknecht eine eingespielte Mannschaftsstruktur und genügend Qualität auf dem Platz: "Fakt ist, dass es sich um eine sehr erfahrene Mannschaft mit einer sehr erfahrenen Achse, bestehend aus Spielern wie Horn, Vogt, Bero, Holtmann oder Hofmann, handelt."
Intensives Spiel erwartet
Trotz der Tabellensituation nimmt Lauterns Übungsleiter den Gegner alles andere als auf die leichte Schulter: "Wir nehmen Bochum sehr ernst, werden sowohl am Boden, als auch in den Luftzweikämpfen, die ganze Energie brauchen."
Nur so könne man die perfekte Bilanz am Betze, auch mit Hilfe der Fans, weiter ausbauen: "Wir brauchen dringend die zweiten Bälle und wollen uns zuhause immer so präsentieren, dass jeder weiß, dass es eine schwere Aufgabe ist, uns hier zu schlagen.“ Explizit erwähnte Lieberknecht die Verpflichtung und Verantwortung gegenüber den eigenen Fans: „Bei der Zuneigung und Leidenschaft, die uns entgegen gebracht wird, muss man sich entsprechend präsentieren.“
Prtajin ist wieder fit
Bei Ivan Prtajin, der in Paderborn aufgrund von Wadenproblemen ausgewechselt wurde.l, habe man, so Lieberknecht, die Belastung individuell angepasst. Bisher schaue das alles gut aus und er gehe davon aus, dass Prtajin voll einsatzbereit sei. Bei Daniel Hanslik werde man aufgrund seines Trainingsrückstands vermutlich noch einmal die sichere Variante wählen und dem Spieler in der anstehenden Länderspielpause den letzten "Feinschliff" mitgeben.
Gute Gespräche mit Emreli und Ritter
Auch wenn dieses Thema mittlerweile zum "running gag" geworden ist, haben wir wieder zur Situation um Emreli und Kapitän Ritter nachgefragt. Während der Trainer bei seinem Kapitän voll des Lobes war und auch ausdrücklich bedauerte, ihn nicht in Paderborn gebracht zu haben, scheint die Personalie Emreli anders gelagert. Hier scheint Torsten Lieberknecht auf entsprechende Signale des Spielers im Training zu warten, die einen Kaderplatz rechtfertigen.
Content: Michael Kaiser vom 03.10.2025
Mit breiter Brust nach Paderborn
Alle Spieler haben die gleiche Chance sich zu zeigen
Nach drei Siegen in Folge reist der FCK mit einer guten Portion Selbstbewusstsein im Gepäck nach Westfalen. Vorsicht ist aber angebracht, hat doch der Sportclub nur einen Punkt weniger auf dem Konto als die Pfälzer. Personell bleibt es, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, bei der bekannten Situation. Asta und Redondo fehlen ebenso wie Hanslik, der sich allerdings mehr und mehr ins Mannschaftstraining einfindet. Begleitet werden die Pfälzer von mindestens 1.516 Fans. Das Gästekontingent war binnen kürzester Zeit vergriffen.
Die Leistung zählt
Die Beispiele wie Abiama, Alidou oder Raschl zeigen auf, so Lieberknecht, dass jeder Spieler bei ihm seine Chance bekomme. Voraussetzung sei aber der unbedingte Wille. Für ihn zähle ausschließlich der Leistungsgedanke. Dies habe er in seiner Jugend unter Ernst Diehl gelernt und in seiner ganzen Laufbahn beibehalten.
Situation von Emreli
Exakt diesen Anspruch, sprich, dass sich der Spieler aufdränge, habe er sowohl an Mahir Emreli, als auch an Marlon Ritter: "Ich hatte mit Mahir ein offenes Gespräch und der Austausch war sehr gut. Die Spieler, die aktuell spielen, machen das natürlich gut und Mahir weiß, dass es schwer ist, an diesen Spielern vorbeizukommen. Da war die Dynamik auch der Ergebnisse eher negativ für den Spieler. Aber bei mir zählt immer das Leistungsprinzip und jeder Spieler hat die Chance in den Kader berufen zu werden“.
Ritter beweise aktuell, warum er sein Kapitän und wichtig für die Mannschaft sei: "Marlon beweist täglich, warum er der richtige Kapitän dieser Mannschaft ist. Er geht im Training voran, ist sich der Verantwortung als Spielführer bewusst und betrachtet die aktuelle Situation als Herausforderung“, so Lieberknecht. Dafür verdiene Ritter größten Respekt.
Paderborn über Jahre konstant
Auch nach einem kleinen personellen Umbruch, inclusive Trainerwechsel, sieht Torsten Lieber den kommenden Gegner gut aufgestellt: „Gegen Paderborn erwartet uns ein sehr intensives Auswärtsspiel. Die Mannschaft kommt über die Athletik, spielt gleichzeitig sehr variabel und verfügt mit Castaneda, Bilbija oder Obermair über Spieler, die durchaus Erstliganiveau haben.“
Von daher ist die Schwere der Aufgabe klar. Gerade nach zuletzt drei Erfolgen sieht der Übungsleiter sein Team gut aufgestellt: „Wir müssen wieder unser volles Potenzial abrufen, um aus Paderborn Punkte mitzunehmen. Dazu braucht es die richtige Einstellung, mindestens 100% Bereitschaft. Wenn die Spieler nach der Partie verausgabt auf dem Rasen liegen, habe man vieles richtig gemacht.
Content: Michael Kaiser vom 25.09.2025
Höhenflug mit Absturzgefahr?
Fußball bleibt Ergebnissport, dennoch lohnt der Blick dahinter
Nach sechs Spieltagen und der ersten Länderspielpause kann man zumindest eine, wenn auch frühe, Bilanz der bisherigen Runde ziehen.
Da war von Katastrophe, bis Fußballfest, für den geneigten Fan eigentlch alles dabei. Angesichts der letzten drei Erfolge gegen Darmstadt, in Fürth und gegen Münster überwiegt natürlich das Positive. Dennoch empfiehlt sich genaueres Hinsehen.
Das viel zitierte Spielglück ist mit dem FCK
Nicht immer werden Schlussphasen mit drei Treffern binnen 13 Minuten gelingen (Darmstadt), auch wird der Schiedsrichter nicht sehr häufig für eine numerische Überlegenheit über die komplette Spielzeit (Fürth) sorgen. Auch der Erfolg gegen die Preußen aus Münster sollte nicht überbewertet werden, da der Gegner, sorry liebe Preußen, defensiv nicht stattfand. So kann man keinen Prtajin verteidigen, das sollte auch den Westfalen bekannt sein.
Foto: Sport News Südwest
Personalien mit Konfliktpotenzial
Neuzugang Emreli und Kapitän Ritter rücken in den Fokus
Der Begriff des "Königstransfers" wird in der heutigen Zeit oftmals inflationär benutzt. Zumindest entsteht auch rund um den Betzenberg dieser Eindruck. So wurden Prtajin, Şahin und auch Emreli mit diesem Prädikat ausgezeichnet. Während sich Prtajin scheinbar "reingearbeitet" hat, Şahin langsam ebenfalls seine Klasse mehr und mehr aufblitzen lässt, scheint Emreli, zumindest in der jetzigen Situation keine Rolle zu spielen. So fehlte der Spieler zuletzt drei Spiele in Folge im Kader. Die Andeutungen von Trainer Lieberknecht lassen erahnen, dass bei dem Spieler die Motivation zu wünschen lässt. Auch die Postings des Spielers in den sozialen Medien lassen eine gewisse "Unzufriedenheit" erkennen und sind eindeutig "zweideutig".
Um Emreli rankten sich bereits in Nürnberg einige Geschichten für den Boulevard, so zum Beispiel seine Abwanderungswünsche in der Winterpause beim Club oder auch die Uneinigkeit bei der gescheiterten Vertragsverlängerung. Zudem hält sich Emreli, laut der dortigen Medien, als streng gläubiger Muslim an die Gebote des Fastenmonats Ramadan, die es erschweren, während dieser Wochen im Training bei 100% zu sein. In Summe entsteht, auch bei Gesprächen mit Journalisten aus Nürnberg, der Eindruck, dass keiner Emreli, trotz seines zweifellos vorhandenen Potenzials, eine Träne nachweint.
Seit zwei Spieltagen hat auch Marlon Ritter, trotz Spielführerbinde, seinen Platz in der Startformation verloren. Die Zahlen und auch Leistungen sprachen wohl allzu oft gegen den begnadeten Fußballer. Beginnend ab seiner Auswechslung gegen Darmstadt begann der "Flow" der Roten Teufel und im Fußball zählen Ergebnisse, So fehlte Ritter sowohl in Fürth, als auch gegen Münster in der Startelf. Die Zahlen sprechen entsprechend nicht für den Spielführer. So wurde er in Fürth erst beim Stand von 3:0 eingewechselt, setzte keinen großen Akzente. Auch beim seinem halbstündigen Auftritt gegen Münster hielt sich der Glanz in Grenzen. Hier bleibt also abzuwarten, ob es dem Trainer gelingt, wieder das volle Leistungsvermögen seines verlängerten Armes herauszukitzeln (wie dies seinen Vorgängern Funkel und Anfang gelungen war).
Content: Michael Kaiser vom 20.09.2025
Foto: Brück
Fragen um Kapitän Ritter und Emreli
Der 1.FC Kaiserslautern erwartet morgen Abend um 18:30 Uhr die Preußen aus Münster. Zu dieser Partie sind aktuell, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, bisher 44.960 Tickets verkauft, davon 1.400 Karten an die Gästefans. Beim Personal bleibt es wie bekannt. Weiterhin fehlen Asta, Redondo und auch Hanslik, der noch Trainingsrückstand hat.
Jeder kann sich zeigen
Nach dem zweimalige Fehlen von Mahir Emreli wollte Torsten Lieberknecht sich nicht zum einem Kaderplatz des Spielers äußern: "Man kann sich durch Leistung zeigen, das gilt aber für jeden Spieler. Ein Mannschaftsgefüge ist dynamisch und für jeden ist jederzeit alles möglich. Ich stelle entsprechend nach den Leistungen im Training auf und jeder hat dort die Möglichkeit sich, auch in einer kurzen Woche, für den Kader zu empfehlen. Wer allerdings auch nur 3% nachlässt, kann auch durchaus mal überraschend im Training fehlen."
Preußen Münster mit stabilem System
Der kommende Gegner komme überwiegend in einem 4_3_1_2, lege Wert auf Ballbesitz, presse sehr intensiv. Dafür stehe auch der neue Trainer der Preußen, Alexander Ende. Ende kenne Lieberknecht schon als Trainer des SC Verl, wo er ebenfalls attraktiven, mutigen Fußball hat spielen lassen.
Kapitänsbinde keine Startelf-Garantie
Auf das Fehlen seines Spielführers in der Startelf in Fürth befragt, erklärte Lieberknecht, dass er auch hierzu ein sehr langes Gespräch mit dem Spieler geführt habe. Danach habe Ritter seine Rolle als "verlängerter Arm des Trainers" auch in Fürth ausgeführt, die Entscheidung vor und nach seiner Einwechslung akzeptiert. Die Spielführerbinde sei kein Synonym für den Platz in der ersten Elf.
Content: Michael Kaiser vom 18.09.2025
Trainer geht für die Spieler durch's Feuer
Die Roten Teufel möchten auch auswärts mehr punkten
Der FCK tritt am Sonntag, 13:30 Uhr, zum dritten Auswärtsspiel der laufenden Runde an. Nach Niederlagen in Hannover und Elversberg sollen nun in Fürth Punkte her. Begleitet werden die Pfälzer von 2.300 Fans. Beim Personal muss Torsten Lieberknecht weiterhin auf Simon Asta, Kenny-Prince Redondo und Daniel Hanslik verzichten.
Länderspielfahrer wohlbehalten zurück
Sechs Spieler waren in der Länderspielpause mit ihren Nationalmannschaften unterwegs. Alle sind, wenn auch dosiert, ins Mannschaftstraining integriert worden. Speziell bei Kim waren die Reisestrapazen stressiger als die reine Spielzeit.
Gegner Fürth mit schnellem Umschaltspiel
Beim kommenden Gegner sieht der Lautrer Übungsleiter eine große Qualität im Umschaltspiel, hinterlegt mit Namen wie Hrgota, Futkeu oder Klaus. Allerdings habe man auch gesehen, dass die Defensive der Franken noch anfällig sei. Greuther Fürth hat mit elf Toren die meisten Gegentreffer der Liga.
Pause in der Liga gut genutzt
Torsten Lieberknecht war mit dem Auftritt gegen Heidenheim und den Trainingseinheiten in der Länderspielpause zufrieden: Gegen Heidenheim war sehr anständig. Wir wollten den Spielern, die bisher noch nicht so zum Zug gekommen waren etwas Spielpraxis vermitteln und man konnte sehen, dass unser Zusammenspiel immer besser wird“, Überbewerten wollte er dieses Spiel allerdings auch nicht.
Qualität insgesamt erhöht
Die fehlenden Pflichtspiele hätten durchaus dazu beigetragen, wieder Spieler heranzuführen und Qualität zu fördern: „Die Länderspielpause war personell insgesamt eher unruhig, da es etliche Erkrankungen und kleinere Verletzungen gab. Trotzdem merkte man, dass die Qualität im Training immer höher wird, was auch an der Konkurrenzsituation im Kader liegt“,
Content/Foto: Michael Kaiser vom 12.09.2025
Frank Ronstadt wechselt auf Leihbasis zu Viktoria Köln
Kurz vor Ende der Transferphase hat der 1. FC Kaiserslautern einen weiteren Abgang zu verzeichnen: Frank Ronstadt wechselt auf Leihbasis zu Drittligist Viktoria Köln.
Frank Ronstadt wechselte im Januar 2024 vom SV Darmstadt 98 auf den Betzenberg. Nachdem er zunächst regelmäßig für die Roten Teufel zum Einsatz kam, musste er zum Start der vergangenen Saison und auch zum Start in die neue Spielzeit verletzungsbedingt pausieren. Mit der Leihe zu Viktoria Köln soll Ronstadt wieder zu regelmäßigen Einsatzzeiten kommen.
„Wir wissen um die Stärken von Frank. Durch seinen verletzungsbedingten Ausfall ist es für ihn aktuell nicht einfach, seinen Platz im Kader zu finden. Wir möchten ihm daher mit der Leihe zu Viktoria Köln die Möglichkeit geben, auf einem hohen Niveau wieder zu regelmäßigen Spielzeiten zu kommen“, erklärte FCK-Sportdirektor Marcel Klos zur Leihe.
„Die letzten Wochen waren für mich nicht einfach. Ich habe intensiv für meine Genesung gearbeitet und möchte mich nun auch wieder auf dem Platz behaupten und regelmäßig Wettkampfpraxis sammeln. Daher bin ich den Verantwortlichen des FCK und Viktoria Köln dankbar, dass sie mir den Wechsel ermöglicht haben. Ich werde mich voll reinhängen, um wieder an mein Leistungsmaximum zu kommen“, so Frank Ronstadt.
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 01.09.2025
Foto: Brück
FCK verleiht Jannik Mause an Rot-Weiß Essen
Jannik Mause wird in der laufenden Spielzeit nicht für die Roten Teufel auflaufen: Der Stürmer wechselt auf Leihbasis vom 1. FC Kaiserslautern zu Drittligist Rot-Weiß Essen.
Nachdem Jannik Mause nach einer Leihe zur SpVgg Greuther Fürth in der Rückrunde der letzten Saison im Sommer in die Pfalz zurückkehrte, zeichnete sich nach der Vorbereitung ab, dass der Stürmer in der aktuellen Zweitligasaison nur zu wenigen Einsatzminuten kommen würde. Daher haben sich der Verein und der 27-jährige Mause auf eine erneute Leihe verständigt. Mit dem Wechsel zu Rot-Weiß Essen soll der Stürmer auf Drittliganiveau vermehrt Wettkampfpraxis sammeln.
„In unserer Offensive herrscht ein großer Konkurrenzkampf. Aufgrund dieser Situation haben wir uns bereits frühzeitig mit Jannik zusammengesetzt und sind beidseitig zu dem Ergebnis gekommen, dass wir bessere Entwicklungsmöglichkeiten für ihn sehen, wenn er bei einem anderen Verein mehr Spielpraxis erhalten kann. Diese Chance bietet sich ihm nun beim ambitionierten Drittligisten Rot-Weiß Essen. Wir werden seine Entwicklung dort natürlich intensiv verfolgen“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos zur Leihe.
„Für mich ist es wichtig, wieder regelmäßig auf dem Platz zu stehen und meine Spielzeiten zu erhalten. Daher bin ich den Verantwortlichen des FCK und auch den Verantwortlichen von Rot-Weiß Essen dankbar, dass ich die Möglichkeit erhalte, mich in einem sportlich herausfordernden Umfeld neu beweisen zu können. Ich möchte mich voll reinhängen und mit Leistungen überzeugen, um in einem Jahr beim FCK wieder neu anzugreifen“, so Jannik Mause.
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 29.08.2025
Foto: Sport News Südwest
FCK muss sich in der Offensive verbessern
Neuzugang Joly wird im Kader stehen
Wenn der 1.FC Kaiserslautern am Sonntag, 13:30 Uhr, die bisher ungeschlagenen Gäste aus Darmstadt empfängt, sind die Vorzeichen klar. Während der Gegner im Soll ist, sollten die Gastgeber alles daran setzen den nächsten Dreier einzufahren.
Bisher sind für die Begegnung 46.949 Eintrittskarten verkauft, 3.017 Tickets an die Fans der Lilien. Personell muss, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, Torsten Lieberknecht auf Simon Asta (Kreuzband), Daniel Hanslik (Achillessehne) und Kenny-Prince Redondo (Trainingsrückstand) verzichten.
Schwächelnde Offensive
Auch wenn sein Team defensiv stabil stehe, auch besser sortiert sei als noch letzte Saison, fehle natürlich die finale Belohnung: "Beim letzten Heimspiel gegen Schalke hatten wir schon mehr Abschlüsse als zuvor in Hannover. In Elversberg war es nicht viel, das wissen wir auch, aber es gab auch dort Möglichkeiten, wenn wir die Bälle sauberer spielen.
Trainer stellt sich vor seine Mannschaft
Das Umfeld in Kaiserslautern ist natürlich sehr emotional. Dementsprechend stelle sIch der Lautrer Chef-Coach auch demonstrativ vor sein Team: Ich bin der Letzte, der keine Kritik zulässt oder sich keine Gedanken über das Gesamtkonstrukt Offensive macht. Ich weiß aber auch, dass wir uns dort peu à peu verbessern müssen und auch verbessern werden. Wir werden bessere Spiele machen in der Offensive."
Bilanz spricht für Lieberknecht
Bisher hat der Trainer bei seinen Partien auf dem Betze eine makellose Bilanz. Alle drei Heimspiele von Lieberknecht konnten bisher gewonnen werden. Hierzu brauche man natürlich auch die Fans im Boot: "Schalke kam mit Erfolgserlebnissen, es war ein schwieriges Spiel, und da haben wir dem Druck standgehalten. Ich glaube an meine Jungs. Ich weiß, dass die Fans, die am Wochenende kommen, etwas sehen wollen, aber dass sie auch die Mannschaft unterstützen werden. Wir sind dazu verpflichtet, eine entsprechende Leistung auf dem Platz zu zeigen. Und natürlich wir dann einen Sieg einfahren."
Content: Michael Kaiser vom 29.08.2025
FCK verstärkt Defensive mit Paul Joly
Nur wenige Tage vor Schließung des Transferfensters ist der FCK auf dem Transfermarkt nochmal aktiv geworden: Paul Joly wechselt auf Leihbasis vom französischen Erstligisten AJ Auxerre in die Pfalz.
Der 25-jährige Paul Joly genoss seine gesamte fußballerische Ausbildung in seinem Heimatland Frankreich. Dort unterschrieb der gelernte Defensivspieler, der auf der rechten Abwehrseite beheimatet ist, bei seinem aktuellen Arbeitgeber, dem AJ Auxerre, im Sommer 2021 seinen ersten Profivertrag. Für den viermaligen französischen Pokalsieger, mit dem er 2024 den Aufstieg in die Ligue 1 feiern konnte, absolvierte er seitdem 85 Partien, 36 davon in der französischen Ersten Liga. Beim FCK soll der Franzose nun erstmals Erfahrungen im europäischen Ausland sammeln.
„Mit Paul gewinnen wir für unseren Kader einen Spieler hinzu, der auf den Außenverteidigerpositionen in verschiedenen Systemen flexibel einsetzbar ist. Ihn zeichnen außerdem seine technischen Fähigkeiten, seine Laufstärke und seine offensive Spielweise aus. Damit reagieren wir natürlich auch auf den Ausfall von Simon Asta. Darüber hinaus gewinnen wir aber auch einen erfahrenen Spieler aus einer der europäischen Top-Ligen dazu, der uns voranbringen und hier wertvolle Erfahrungen für seine weitere Karriere sammeln kann“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos zum Transfer.
„Ich bedanke mich bei den Verantwortlichen des FCK und auch von AJ Auxerre, die in sehr kurzer Zeit diesen Wechsel ermöglicht haben. Ich möchte meine Stärken auf den Platz bringen und dem Verein so helfen, die gesetzten Ziele zu erreichen. Außerdem freue ich mich darauf, meine ersten fußballerischen Schritte außerhalb Frankreichs zu machen und bin überzeugt davon, dass dies auch wertvoll für meine persönliche Entwicklung ist. Ich kenne den FCK und die Historie des Vereins und bin schon gespannt darauf, die Atmosphäre und die Fans persönlich zu erleben“, sagte Paul Joly zu seinem Wechsel.
Content/Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 26.08.2025
FCK muss bis Jahresende auf Simon Asta verzichten
Der 1. FC Kaiserslautern muss bis zum Ende des Kalenderjahres auf Simon Asta verzichten: Der Abwehrspieler zog sich im Auswärtsspiel bei der SV Elversberg einen Teilriss des hinteren Kreuzbandes im Knie zu.
Die bitteren Szenen ereigneten sich nur fünf Minuten, nachdem am Freitagabend die Partie in Elversberg angepfiffen wurde: In einem Zweikampf wurde Simon Asta frontal am Knie getroffen.
Die Nummer 2 der Roten Teufel versuchte nach einer kurzen Behandlungspause weiterzumachen, musste aber aufgrund von starken Schmerzen gestützt von FCK-Kapitän Marlon Ritter und FCK-Mannschaftsarzt Dr. Nils Veith in der 11. Spielminute den Platz verlassen.
Die folgenden Untersuchungen ergaben, dass der 24-jährige Asta nach dem Foulspiel einen Teilriss des hinteren Kreuzbandes im Knie erlitten hat. Die Verletzung wird konservativ behandelt, dennoch wird der Defensivspieler dem FCK um Cheftrainer Torsten Lieberknecht voraussichtlich bis Ende des Jahres nicht mehr zur Verfügung stehen.
Wir stehen an Deiner Seite, Simon, und wünschen Dir für Deine Genesung nur das Beste!
Content: 1.FC Kai vom 23.08.2025
Foto: Sport News Südwest
Bedingungen in Elversberg annehmen
Entscheidend ist das, was auf dem Platz passiert
Die bisherigen vier Duelle gegen den kommenden Gegner, die SV 07 Elversberg, waren kein Ruhmesblatt für die Pfälzer. Im Fritz Walter Stadion gelangen ein denkbar knapper Heimsieg und ein schmeichelhaftes Unentschieden, in Elversberg wurde gar zweimal verloren.
Begleitet wird der FCK von 1.545 Fans. Personell sieht es, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, so aus, dass weiter Wekesser (Trainingsrückstand), Redondo (Achillessehne) und Prtajin (Wade) fehlen werden. Keeper Heck befindet sich ebenfalls noch im Reha-Programm, wird stückweise ins Teamtraining integriert.
Fragen zu Naatan Skyttä
Der Ausfall des Neuzugangs ereilte Torsten Lieberknecht in Babelsberg praktisch unmittelbar vor dem Anpfiff. Skyttä spürte beim Aufwärmen ein Ziehen in der Wade und so wollte man kein Risiko eingehen. Die Probleme sind behoben und der Spieler wird morgen im Kader stehen.
Kein Derby in Elversberg
Das morgige Spiel sei, auch wenn man mit dem Fahrrad nach Elversberg fahren könne, kein Derby, so der FCK-Cheftrainer. Vielmehr könne man von einem Spiel mit "Lokalkolorit" sprechen. Das "wahre Derby" blieben Spiele gegen den SV Waldhof Mannheim.
Stark verändert mit weiterhin viel Qualität
"Die SVE kann weiterhin gut kicken, besitzt einen großen Mannschaftsgeist und hat sich auch ordentlich verstärkt hat". Deswegen wird es wichtig sein , das enge und kleine Stadion auszublenden und stattdessen individuell eine bestmögliche Leistung abzurufen. Davon profitiert dann auch die gesamte Mannschaft“, so Lieberknecht.
Content: Michael Kaiser vom 21.08.2025
FCK startet in die Pokalrunde
In Babelsberg geht's gegen Fünftligist Stahnsdorf
Der Pokalfinalist des Jahres 2024 startet mit einer Aufgabe beim RSV Eintracht 1949 in die aktuelle Runde. Gespielt wird im Babelsberger Karl-Liebknecht-Stadion.
Begleitet wird das Team vom mindestens 3.312 Fans. Beim Personal fehlen, so FCK-Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, weiterhin Ronstadt (Trainingsrückstand), Prtajin (Wade), Redondo (Achillessehne), sowie Elvedi und Wekesser mit Magen-Darm. Keeper Heck befindet sich weiter im Rehatraining.
Informationen über den Gegner
Torsten Lieberknecht: "Obwohl wir gegen einen Oberligisten antreten, sind wir gut informiert und habe auch, dank einiger Trainerkollegen aus der dortigen Oberliga, Bildmaterial zur Verfügung gehabt. Auffällig sind im Team Mustapha, aktuell der Topscorer, oder so ein erfahrener Spieler wie Samson, den ich auch in Braunschweig als Spieler hatte."
Es wird einige Wechsel geben
" Zunächst mag ich den Begriff 2.Reihe nicht, da jeder Spieler sich Woche für Woche für Kader und Startelf empfehlen kann. Es gibt also auf der einen oder anderen Position die Möglichkeit, einen anderen Spieler reinzuwerfen”, so Lieberknecht.
Konzentriert die Aufgabe annehmen
Auch in einem Spiel gegen einen Oberlisten erwarte er, so Lieberknecht das nötige Engagement: "Die Verantwortung für die Mannschaft ist, dass jeder auf seiner Position die beste Leistung zeigt. Wir sind durch eine intensive Trainingswoche gegangen und wollen das mit entsprechender Spielfreude auch am Sonntag fortsetzen. Wir zollen dem Gegner Respekt, aber wir sind der Favorit und wollen das auch unter Beweis stellen.'
Content: Michael Kaiser vom 15.08.2025
Topspiel vor ausverkauftem Haus
Der FCK muss in allen Bereichen zulegen
Zum Topspiel des 2.Spieltages empfängt der 1.FC Kaiserslautern den FC Schalke 04. Der Betzenberg, sprich das Fritz Walter Stadion, ist mit 49.327 Plätzen komplett ausverkauft, davon gingen 4.720 Tickets an die Gäste.
Personell kann Trainer Thorsten Lieberknecht aus dem Vollen schöpfen. Mit Ausnahme von Frank Ronstadt und Fabian Heck steht, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, der komplette Kader zur Verfügung.
Naatan Skyttä steht im Kader
Obwohl der Neuzugang erst zwei Tage mit der Mannschaft trainiert hat, wird er definitiv zumindest im Kader stehen. Einen Startelfeinsatz ließ der FCK-Coach offen: "Ob er am Samstag schon in der Startelf steht, müssen wir noch überlegen. Er braucht vielleicht noch Zeit anzukommen, aber er wird auf jeden Fall im Kader sein." Hier ist natürlich zu bedenken, dass Skyttä erst zwei Tage mit dem Team trainiert und zuvor mehrere Tage unterwegs war, bis der Vertrag fix war.
In allen Mannschaftsteilen besser werden
Auf die in Hannover oftmals kritisierte Offensivabteilung angesprochen oder auch mit Statistiken konfrontiert, führte Lieberknecht aus, dass natürlich nicht nur die Defensive oder die Offensive Spiele gewinnen: "Defensiv war das über weite Strecken in Ordnung. eine gute Struktur im Spiel gegen den Ball und wir haben entsprechend gut gestanden. Mit der Offensivleistung waren wir natürlich nicht zufrieden. Da hätten wir mutiger und besser spielen müssen. Das wissen wir aber und wollen uns morgen anders zeigen."
Hier wird man in allen Mannschaftsteilen einiges an Energie brauchen, um gegen diesen Gegner zu bestehen.
Content: Michael Kaiser vom 08.08. 2025
Jannis Heuer wechselt auf Leihbasis zu Preußen Münster
Innenverteidiger Jannis Heuer wird ab sofort für den SC Preußen Münster auflaufen. Der 26-Jährige wechselt in der gerade begonnen Spielzeit leihweise zum Ligakonkurrenten der Roten Teufel.
Seit seinem Wechsel im vergangenen Sommer an den Betzenberg lief der Defensivspieler bisher in 26 Zweitligaspielen und zwei DFB-Pokal-Partien für den 1. FC Kaiserslautern auf. Bis auf Weiteres werden aber erstmal keine weiteren Einsätze im FCK-Trikot dazukommen, da Jannis Heuer ab sofort das Jersey des SC Preußen Münster überstreifen wird.
„Nach den Verpflichtungen von Maxwell Gyamfi und Jisoo Kim hat sich die Konkurrenzsituation in der Innenverteidigung verschärft, so dass wir uns mit Jannis ausgetauscht haben und zu dem Schluss gekommen sind, dass er durch eine Leihe nach Münster im kommenden Jahr mehr Spielpraxis erhalten kann. Wir sind weiterhin von seinen Qualitäten überzeugt und werden seine Entwicklung in der aktuellen Saison intensiv verfolgen“, kommentiert FCK-Sportdirektor Marcel Klos die Leihe.
„Bei der Entscheidung für die Leihe ging es mir hauptsächlich darum, im kommenden Jahr so viel wie möglich auf dem Platz stehen zu können. Diese Chance sehe ich in Münster gegeben und ich bedanke mich bei allen Beteiligten, dass wir gemeinsam eine Lösung gefunden haben, von der alle Seiten profitieren können. Ich freue mich, in einem Jahr gestärkt an den Betze zurückzukehren“, so Jannis Heuer.
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 07.08.2025
Foto: Brück
Naatan Skyttä verstärkt FCK-Offensive
Der FCK begrüßt den 23-jährigen Naatan Skyttä auf dem Betzenberg: Der offensive Mittelfeldspieler wechselt vom französischen Zweitligisten USL Dunkerque in die Pfalz.
Naatan Skyttä wurde im finnischen Ylöjärvi geboren und absolvierte einen Teil seiner fußballerischen Ausbildung in der Nachwuchsakademie des finnischen Erstligisten Ilves Tampere, wo er auch im Alter von 16 Jahren seinen ersten Profivertrag unterschrieb. Von Finnland aus führte ihn sein Weg zu Stationen im europäischen Ausland, bei denen er beim französischen Erstligisten FC Toulouse, dem norwegischen Erstligisten Viking FK, dem dänischen Erstligisten Odense Boldklub und zuletzt dem französischen Zweitligisten USL Dunkerque weitere Erfahrungen im Lizenzbereich sammeln konnte. Zudem debütierte Skyttä im Alter von 18 Jahren in der finnischen U21-Nationalmannschaft, für die er in 29 Partien 12 Tore erzielen konnte, unter anderem eines im Rahmen der U21-Europameisterschaft im Sommer 2025.
„Wir freuen uns, dass wir Naatan vom FCK überzeugen konnten. Mit ihm gewinnen wir einen technisch starken, flexiblen und torgefährlichen offensiven Mittelfeldspieler hinzu, der in seinen jungen Jahren schon viel Erfahrung auf internationalem Parkett gesammelt hat. Dass er sowohl Tore vorbereiten als auch erzielen kann, hat er bereits bei seinen bisherigen Stationen unter Beweis gestellt. Wir möchten ihn weiter in seiner Entwicklung fördern und sind überzeugt, dass er unser Spiel unberechenbarer macht und eine große Bereicherung für die Mannschaft sein kann“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos zum Transfer.
„Die Fans haben tatsächlich eine große Rolle in meiner Entscheidung gespielt. Ich habe Videos gesehen, von der Atmosphäre, dem Stadion, das war unglaublich beeindruckend. Hinzu kommen die guten Gespräche, die ich mit den Verantwortlichen geführt habe. Ich identifiziere mich mit den Zielen, die sich der Verein gesteckt hat. Der FCK steht für Tradition. Ich habe das Gefühl, dass es die richtige Entscheidung ist, hier den nächsten Schritt in meiner Karriere zu gehen“, äußerte sich Naatan Skyttä zu seiner Entscheidung für den FCK.
Content/Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 04.08.2025
Traditionsduell am ersten Spieltag
Keine Treffer in der ersten Halbzeit zwischen Hannover 96 und dem FCK
Viel Brisanz und auch Ungewissheiten zum Auftakt der Runde. Sowohl bei den Gastgebern, als auch bei den Gästen aus der Pfalz, gibt es viel neues Personal. Der neue Coach, Christian Titz, Gastgeber bietet acht Neuzugänge auf, wobei Matsuda Hannover bereits kennt und nach Leihe wieder an der Leine aktiv ist. Bei den Gästen aus der Pfalz stehen sechs von sieben Neuzugängen in der ersten Elf.
So startet also 96: Noll - Okon, Tomiak, Ghiă - Neubauer, Leopold, Taïbi, Matsuda - Chakroun, Pichler, Mund.
Trainer Lieberknecht vertraut folgender Elf: Krahl - Elvedi, Sirch, Gyamfi - Redondo, Şahin, Kunze, Asta - Ritter - Prtajin, Emreli.
Schiedsrichter ist heute Michael Bacher, der pünktlich um 13.30 Uhr angepfiffen hatte. Die erste Torannäherung bereits in der 2.Minute nach einem Freistoß von Neubauer von der rechten Seite. Kein Problem für Krahl, der die Kugel sicher runterfischte.
Die ersten Viertelstunde war mittlerweile verstrichen. Die Niedersachsen drückten zu Beginn auf's Tempo, bestimmten die Partei ohne große Chance entwickelt zu haben.
Riesenchance für Hannover in der 23.Minute. Ritter hatte den Ball im Mittelfeld gegen Chakroun verloren, der im Zentrum sofort Gas geben konnte. Sein Steckpass erreichte Bundu, der aber am ausgefahrenen Bein von Krahl scheiterte.
Nach einer halben Stunde kamen auch die Gäste etwas besser in die Begegnung. In der 31.Minute schickte Ritter Sirch rechts auf die Reise, der es aus gut 25m mit einem Heber versuchte. Der ging ein Stück weit links vorbei. In der 36.Minute wieder 96 am Drücker. Neubauer und Chakroun spielten Tomiak frei, der aus etwa 28m abzog. Sein Ball drehte aber vom Tor weg, verfehlte den anvisierten rechten Winkel.
Die letzten fünf Minuten waren angebrochen und wieder Hannover. Diesmal kam Bundu, nachdem er mit feiern Drehung Redondo hat stehenlassen, halbrechts im Strafraum zum Schuss, scheiterte an Krahl.
Halbzeit in Hannover!
Joker Aseko trifft zum Sieg für 96
Ernüchternde Leistung mündet in verdienter Niederlage
Die Hausherren haben mit Wiederanpfiff vor 49.000 Zuschauern gewechselt. Für Taïbi war nun Aseko im Spiel. Die erste Chance gehörte in der 49. Minute ebenfalls Hannover 96. Wieder war es der flinke Bundu, der nach Diagonalpass von Pichler aus 10m das rechte Eck anpeilte. Wieder Krahl zur Stelle. In der 59.Minute war es dann ein Freistoß von Leopold, der Pichlers fand. Dessen Kopfball aus 7m wurde von Krahl aus dem linken Eck geholt.
In der 62.Minute verursachte Sahin in zentraler Postion, 18m vor dem Tor einen Freistoß. Leopold brachte den Ball durch die Mauer. Nur knapp am Tor vorbei.
Torsten Lieberknecht reagierte, wechselte auf drei Positionen: Für Ritter, Şahin und Emreli kamen in der 65.Minute Hanslik, Aremu und Tachie. Bei dem Gastgeber stand nun Yokota zur Einwechslung bereit, kam in der 70.Minute für den starken Bundu ins Spiel. Die Begrüßung durch den Gästeblock fiel, nicht ganz erwartet, eher verhalten aus.
Führung Hannover durch Aseko
Das war doch mal ein gelungener Wechsel. Das erste Pflichtspieltor für 96 in der 74.Minute erzählt Joker Noel Aseko. Nach einem geilen Pass von Ghiă konnte Aseko den Ball im Strafraum annehmen und ins lange Eck abschließen.
Källmann und Rochelt ersetzten bei Hannover ab der 77.Minute nun Pichler und Chakroun. Bei den Gästen aus der Pfalz ersetzte Kim ab der 80.Minute Sirch. Bei Hannover kam nun Blank für Okon , bei Kaiserslautern ging Redondo runter, neu dabei Haas. (87.).
In Folge sollte nichts mehr passieren und Hannover fährt den ersten Dreier der neuen Runde ein.
Content: Michael Kaiser vom 03.08.2025
Fotos: Sport News Südwest
Mit viel Vorfreude in die Runde
Schwierig, in dieser ausgeglichenen Liga Ziele zu definieren
Zunächst einmal stand bei der heutigen Spieltagspressekonferenz der Cheftrainer noch mehr im Mittelpunkt als sonst gewohnt. Da hatte einen schönen Grund, feiert Torsten Lieberknecht doch heute seinen Geburtstag.
Der FCK wird auch bei dieser Auswärtsaufgabe von einer großen Anhängerschar begleitet. So reisen mindestens 4.438 Fans am Sonntag nach Hannover mit. Personell schaut es recht entspannt aus. So fehlen lediglich Ronstadt und Heck im Kader.
Mannschaft in guter Verfassung
Torsten Lieberknecht: "Die Mannschaft ist in einer sehr ordentlichen Verfassung. Unsere Themen wurden sehr gut abgearbeitet und die Basis für den Startschuss geschaffen“. Auch zur Vorgabe gleichzeitig von Thomas Hengen ging der Trainer ein:„Wir haben eine gute Mannschaft, aber die haben andere eben auch. Es werden viele Namen genannt, wenn es um Aufstiegsfavoriten geht. Wir fliegen dabei allerdings etwas unter dem Radar. Aber mal sehen, was aus dieser Position heraus allemöglich ist“,
Gegner mit Bewegung in Kader und Traineramt
Aktuell stehen beim kommenden Gegner, Hannover 96, zahlreiche personelle Änderungen auf dem Notizblock. So haben 18 Spieler den Verein verlassen, neu kamen 16 Akteure. Auch auf der Trainerbank gibt es neue Gesichter. So übernahm Christian Titz ( zuvor Magdeburg) das Amt des Cheftrainers von André Breitenreiter (bzw. von Interimscoach Lars Barlemann). Grundsätzlich habe Hannover, so Lieberknecht, unverändert den Schwerpunkt auf einer kompakten Defensive.
Startelf wohl nur noch eine Position offen
Auf die Frage, ob er die Startformation schon im Kopf habe, konnte Lautern Cheftrainer Entwarnung geben und erklärte, dass er nur noch auf einer einzigen Position unsicher sei. Auch werde es bei der Benennung des Kaders mit Sicherheit Härtefälle geben.
Ache nicht 1/1 zu ersetzen
Ragnar Ache mit seiner Körperlichkeit sei nicht zu ersetzen, allerdings verfüge er über viele Spieler, die Qualitäten in diesem Bereich mitbringen. Hier seien auch nicht nur die Neuzugänge Ivan Prtajin oder Mahir Emreli zu nennen, sondern auch zum Beispiel ein Daniel Hanslik. Dieser sei ein absoluter Betzespieler und extrem wertvoll für die Mannschaft.
Content: Michael Kaiser vom 01.08.2025
AS Rom tritt zum Jubiläumsspiel an
Gäste gehen mit früher Führung durch Ferguson in die Kabine
Zunächst standen bei diesem Jubiläumsspiel aus Anlass des 125-jähriges Bestehens des FCK zunächst die Helden der Vergangenheit im Fokus. Die geladenen Pokalsieger von 1990&96 wurden jeweils mit dem Ehrenring des Vereins geehrt.
Die erste Elf von Torsten Lieberknecht: Krahl - Gyamfi, Sirch, Heuer - Asta, Kunze, Ritter, Kleinhansl - Redondo, Şahin - Emreli.
Zum Spiel gab es die erste Viertelstunde nicht viel zu erzählen. Die Pfälzer waren sichtlich um Kontrolle bemüht, liefen zunächst viele Räume zu. Gefährlich wurde es im Ansatz meist über die rechte Seite.
Führung für die Roma durch Ferguson
Ein Missgeschick von Krahl führte zur Gästeführung. Lauterns Keeper versprang nach einem Zuspiel von Heuer der Ball. Ferguson reagierte schnell, eroberte die Kugel, musste in der 16.Minute nur noch einschieben.
Schreckmoment nach einer guten halben Stunde. Da waren Ferguson und Heuer nach einem Zweikampf liegengeblieben. Beim Römer ging es zügig weiter, Heuer musste länger behandelt werden, konnte aber auch weiterspielen.
In Folge dieser Szene ein Freistoß von Soulé, der die Kugel ins rechte Eck platzierte. Krahl zur Stelle 34.). Zwei Minuten später war es erneut die Nr. 18, Soulé, mit einem Abschluss. Diesmal per Direktabnahme, Krahl durfte fliegen, klärte zur Seite.
Die letzten Minuten dieses ersten Abschnittes blieben ohne größere Torraumszenen. So ging es mit einer 1:0 Führung für die Roma in die Kabinen.
Ausgeglichene zweite Halbzeit bleibt torlos
Sieben Wechsel zum Wiederanpfiff beim FCK
Der FCK wechselte zu Beginn der zweiten Halbzeit vor 35.650 Fans gleich auf sieben Positionen. In der Kabine blieben Sirch, Heuer, Redondo, Emreli, Şahin, Gyamfi und Kleinhansl. Dafür neu dabei Elvedi, Aremu, Robinson, Hanslik, Prtajin, Haas und Neuzugang Kim.
Nach den Wechseln sind die Gastgeber aggressiver als noch in der ersten Hälfte. Das führte bisher zwar noch nicht zu Gefahr vor dem Tor der Italiener, aber zumindest erlebten die Fans eine Rudelbildung vor dem Gästeblock. In der 56.Minute hatten sich Ritter und Ferguson etwas näher kennengelernt. Beide wurden gelb verwarnt.
Größte Chance im bisherigen Spielverlauf in der 54.Minute. Ritter hatte in die Schnittstelle zu Prtajin gespielt, der aber seitlich abgedrängt wurde. Mit dem nächsten Angriff, 56.Minute, hatte Hanslik mit exaktem Pass erneut Prtajin gefunden. Dessen Kopfball ging knapp am Tor vorbei.
Zahlreiche Wechsel gab es nach einer guten Stunde zu vermelden: Bei den Hausherren ersetzten Tachie, Raschl und Wekesser nun Ritter, Kunze und Asta. Die Gäste wechselten viermal. Neben Neil El Ayanoui und El Shaarawy kamen auch Hermoso und Cherubini ins Spiel. Ndicka, Ferguson, Pisilli und Koné hatten das Spiel verlassen.
Fünf weitere Wechsel bei den Römern: Kumbulla, Abdoulhamid, Mannini, Darboe und Romano neu für Angelino, Rensch, Mancini, Cristante und Soulé (70.).
Der eingewechselte Darboe hatte dann sofort die nächste Möglichkeit, traf den rechten Außenpfosten. Eine Halbchance für Kaiserslautern in der 82.Minute. Eine Flanke von Haas landete bei Elvedi, der aber die Kugel per Kopf nicht aufs Tor brachte. Szenenapplaus gab es noch einmal kurz vor Ende für Haas. Der war einem verlorenen Ball nachgesetzt und konnte sich dafür feiern lassen.
Das war es dann auch in Kaiserslautern. Abpfiff!
Content: Michael Kaiser vom 26.07.2025
Fotos: Brück
Verstärkung aus der Premier League: Jisoo Kim wechselt zum FCK
Der 1. FC Kaiserslautern hat Innenverteidiger Jisoo Kim verpflichtet. Der 20-jährige Koreaner kommt auf Leihbasis vom Premier-League-Club FC Brentford an den Betzenberg.
Der 1,92 m große Defensivspieler durchlief in seiner Heimat die Nachwuchsakademie des Seongnam FC, bei dem er mit 17 Jahren seinen ersten Profivertrag unterzeichnete und in der K-League 1 debütierte. Nach 19 Einsätzen in der ersten koreanischen Liga wechselte er im Sommer 2023 nach England und schloss sich dem FC Brentford an. Im Dezember 2024 feierte er sein Premier League-Debüt, als er in der Partie gegen Brighton & Hove Albion eingewechselt wurde.
International sammelte Jisoo Kim ebenfalls schon einige Erfahrungen für sein Heimatland. Für Koreas Nachwuchs-Nationalmannschaften stand er seit der U15 auf dem Platz. Im Jahr 2023 nahm er für Korea am U20-Asiencup und an der U20-Weltmeisterschaft teil – beim Turnier in Argentinien erreichte er mit seinem Heimatland das Halbfinale. Anschließend wurde er vom damaligen koreanischen Nationaltrainer Jürgen Klinsmann auch mehrfach in den Kader der A-Nationalmannschaft berufen, auf sein Debüt in der koreanischen Nationalelf wartet er allerdings noch.
„Wir haben immer wieder betont, dass wir einen starken Innenverteidiger, falls möglich mit einem guten linken Fuß, verpflichten wollen, um noch flexibler in der Defensive agieren zu können. Dank unseres guten Netzwerks hat sich auf dem Transfermarkt für uns die Möglichkeit ergeben, einen Spieler wie Jisoo Kim zu verpflichten. Er hat nicht nur bereits in jungen Jahren sein großes Potential unter Beweis gestellt hat, sondern zeichnet sich auch durch seine Beidfüßigkeit, Technik und seine Physis aus. Mit seinen Qualitäten hat er sich auf dem internationalen Markt bereits in den Fokus gespielt. Wir sind davon überzeugt, dass Jisoo eine Verstärkung für unsere Defensive sein kann. Außerdem wollen wir ihm beim FCK die Möglichkeit geben, seine Stärken in die Mannschaft einzubringen und die nächsten Schritte seiner Karriere zu gehen“, so Sportdirektor Marcel Klos.
„Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung beim 1. FC Kaiserslautern. Der Verein hat sich intensiv um mich bemüht, das hat mir viel bedeutet. Ich möchte diese Chance nutzen, um mich sportlich weiterzuentwickeln und dem Team zu helfen, eine erfolgreiche Saison zu spielen. Vom Betzenberg und den leidenschaftlichen Fans habe ich schon viel gehört – ich kann es kaum erwarten, diese besondere Atmosphäre selbst zu erleben. Es ist mir eine Ehre, künftig das Trikot der Roten Teufel zu tragen. Ich bin hochmotiviert, mein Bestes zu geben, und möchte mich hier auf und neben dem Platz weiterentwickeln. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit meinen neuen Mitspielern und dem Trainerteam loszulegen. Ich danke allen Beteiligten, die diesen Wechsel möglich gemacht haben. Jetzt liegt mein voller Fokus auf der Arbeit auf dem Platz. Ich werde jeden Tag alles geben, damit wir möglichst oft mit den Fans feiern können“, freut sich Jisoo Kim auf die Zeit beim FCK.
Content/Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 22.07.2025
Ein Gemälde als Dankeschön
Friedhofsverwaltung übergibt FCK-Museum ein Bild des Fritz-Walter-Grabs
Das Ehrengrab des 2002 verstorbenen Ehrenbürgers und DFB-Ehrenspielführers Fritz Walter und seiner Frau Italia ist ein Pilgerort für FCK-Fans. Und natürlich ist es auch fester Bestandteil der FCK-Führungen über den Hauptfriedhof, die Rolf Conrad vom FCK-Museum regelmäßig anbietet. Für sein jahrelanges Engagement hat Rolf Conrad nun von der Stadt ein Präsent bekommen, das zugleich ein neues Ausstellungsstück im Museum darstellen wird.
„Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des Friedhofs im vergangenen Jahr wollten wir uns beim FCK-Museum und bei Rolf Conrad erkenntlich zeigen“, erzählt Beigeordneter Manuel Steinbrenner den Hintergrund. „So entstand die Idee, ein Bild des Fritz-Walter-Grabes anfertigen zu lassen und es dem Museum zu schenken.“ In der Kunststudentin Johanna Menzel fand man seitens der Friedhofsverwaltung schnell eine Künstlerin, die sich gerne bereit erklärte, das Bild anzufertigen.
Mehrere Stunden saß sie auf dem Friedhof vor dem Grab, um selbiges ins beste Licht zu rücken, wie Menzel bei der Übergabe des Bildes am Mittwoch berichtete. Gemeinsam mit Dezernent Steinbrenner und dem Leiter des Referats Grünflächen, Gerhard Prottung, war sie ins FCK-Museum eingeladen, das nicht nur die perfekte Kulisse für das Bild bot, sondern auch, um gemeinsam in alten und nicht ganz so alten Fußball-Erinnerungen zu schwelgen. Es sei ihr eine Ehre gewesen, das FCK-Idol künstlerisch zu würdigen, so Menzel. Das Bild in Empfang nahmen Rolf Conrad und Stefanie Wegner als Kuratorin des Museums. Die beiden waren voll des Dankes und kündigten an, dass das Bild bald einen festen Platz in der Ausstellung bekommen wird.
Content/Foto: Stadt Kaiserslautern vom 17.07.2025
Behindertenbeauftragter der Stadt besuchte den 1.FCK
Austausch zu Barrierefreiheit und Inklusion
Am Donnerstag, 10. Juli 2025, besuchte Steffen Griebe, Kommunaler Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderung der Stadt Kaiserslautern, den 1. FC Kaiserslautern (1.FCK), um sich über Barrierefreiheit und Inklusion auszutauschen. Henrik Suske, zuständig für den Spielbetrieb und die Sicherheit, die Fanbeauftragten Clara Liell und Marcel Sander sowie der Behinderten-Fanbeauftragte Erich Huber präsentierten dabei die Angebote des 1.FCK. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Frage, wie barrierefrei und inklusiv der Spielbetrieb aufgestellt ist. Das Ergebnis zeigt, dass der 1.FCK hier deutlich in der ersten Liga spielt.
Ankommen, hineinkommen, zurechtkommen – Menschen mit Behinderungen können einen Besuch im Fritz-Walter-Stadion nahezu barrierefrei erleben. Vor allem mobilitätseingeschränkte Personen sowie Hör- und Sehbeeinträchtigte profitieren von einer Vielzahl an Maßnahmen wie ein Park&Ride-Shuttle für mobilitätseingeschränkte Personen, geschultes und sensibilisiertes Personal sowie auf Anfrage die Erlaubnis für Assistenzhunde. Gut sortierte Informationen finden Menschen mit Behinderungen auf der Website des 1.FCK. Ab der kommenden Saison wird der 1.FCK auch ein Awareness-Team einsetzen. Diese mentalen Ersthelferinnen und Ersthelfer unterstützen die Besucherinnen und Besucher in psychisch herausfordernden Situationen – sei es bei Ängsten, Belästigungen oder Bedrohungen.
„Der 1.FCK ist für die kommende Saison gut aufgestellt und setzt Maßstäbe in Sachen Barrierefreiheit und Inklusion“, erklärt der städtische Behindertenbeauftragte Steffen Griebe. Die Plätze für Rollstühle sind allerdings stark nachgefragt, weshalb für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer eine frühzeitige Planung ratsam ist.
Der Besuch des städtischen Behindertenbeauftragten zeigt die Wichtigkeit des Themas Inklusion für Kaiserslautern. Hin und wieder besucht er Institutionen in der Stadt, um sich einen Eindruck von der Ist-Situation zu verschaffen und gegebenenfalls Hilfestellung geben zu können. Der 1.FCK setzt dabei ein starkes Zeichen und zeigt, dass Fußball für alle Menschen erlebbar sein soll – unabhängig von individuellen Einschränkungen.
Foto (c): Stadt Kaiserslautern
BU: Von links: Behinderten-Fanbeauftragter Erich Huber, Fanbeauftragte Clara Liell, Henrik Suske, zuständig für den Spielbetrieb und die Sicherheit, Steffen Griebe, Kommunaler Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderung, und Fanbeauftragter Marcel Sander.
Content/Foto: Stadt Kaiserslautern vom 16.07.2025
Letzter Test vor dem Trainingslager
FCK besiegt das Traditionsteam Notts County mit 4:0
Der 1. FC Kaiserslautern hat die Generalprobe vor dem Trainingslager souverän gemeistert. Beim 4:0 (3:0) gegen den traditionsreichen englischen Viertligisten Notts County – das älteste Profiteam der Welt – setzte sich das Team von Torsten Lieberknecht, nach früher Führung, deutlich durch.
Blitzstart sorgt für klare Verhältnisse
Auf Platz 4 am Fritz-Walter-Stadion sahen etwa 1.500 Zuschauer – darunter wohl 250-300 Notts-County-Fans – einen engagierten FCK. Bereits in den ersten zehn Minuten sorgten Prtajin (1.), Redondo und Emreli (10.) für die frühe Vorentscheidung.
Wem es dann bei sommerlichen Temperaturen zu heiß wurde, der wurde zur Halbzeit vom Verein mit kostenlosem Wasser versorgt. Ein schöne Geste des FCK, wenn auch nicht unerwähnt bleiben darf, dass die Verpflegung ansonsten mehr als dürftig organisiert war.
Ritter und Simoni geschont
Wie für Testspiele üblich, nutzte Coach Torsten Lieberknecht die Gelegenheit, um mehr als 20 Spieler einzusetzen. So wurden mit Ausnahme von Keeper Krahl alle Spieler zur zweiten Halbzeit ersetzt. In der 60.Minute folgte auch auf dieser Position der Tausch und Kamga löste Krahl ab. Kurz danach wechselten auch die Briten durch. Allerdings durften nur neun Spieler neu auf's Foul, da Cotter in der 41.Minute nach rüdem Einsteigen gegen Emreli Rot gesehen hatte.
Kapitän Marlon Ritter wurde vorsorglich geschont, soll aber am morgigen Tag zusammen mit dem Team ins Trainingslager nach Sterzing/Südtirol aufbrechen.
Schlusspunkt durch Haas
Kaiserslautern blieb auch in der zweiten Hälfte dominant, hatte Chancen per Pfostenschuss Wekesser (58.), abgefälschtem Schuss Alidou (60.) oder einem Freistoß von Sirch in der 73.Minute.
Den Schlusspunkt setzte Haas per Kopf (81.) nach Flanke von Kleinhansl.
Aufstellungen FCK
1.HZ
Krahl, Elvedi, Heuer, Robinson, Ronstadt, Aremu, Emreli, Raschl, Redondo, Prtajin
2.HZ
Krahl (ab 60.Kamga), Gyamfi, Sirch, Kleinhansl, Asta, Wekesser, Kunze, Abiama, Haas, Alidou, Tachie
Treffer:
1:0 Prtajin (1.),
2:0 Redondo (8.)
3:0 Emreli (10.)
4:0 Haas (83.)
Besondere Vorkommnisse:
Rote Karte Cotter (Notts County) 41.
Content: Michael Kaiser vom 12.07.2025
Foto: Brück
Schwere Beine gegen den SSV Reutlingen
Ohne Durchschlagskraft gegen den FC St.Gallen
Viel Sonne in Reutlingen,aber einige Schatten bei den Spielen der Pfälzer beim Blitzturnier des SSV. Anlass des Turniers war das 120-jährige Jubiläum des Traditionsvereins. Am Ende blieben ein 1:2 gegen den Gastgeber und ein 0:2 gegen den Erstligisten aus der Schweiz. Informationen über sein Team konnte Torsten Lieberknecht sicher sammeln, die Ergebnisse fehlten gänzlich.
Im ersten Spiel ging die etwas schwächer eingeschätzte Formation der Roten Teufel gegen Reutlingen zunächst durch Daniel Hanslik mit 1:0 in Führung (5.). Schrecken auf beiden Seiten nach 15 min: Im Strafraum waren Ronstadt und Plattenhardt mit den Köpfen zusammengeprallt. Während es bei Ronstadt nach kurzer Pflege weiter ging, musste Plattenhardt vom Platz, kam aber nach fünf Minuten, den Kopf bandagiert, wieder ins Team. Im weiteren Verlauf drehte Konstantinos Markopoulos jedoch mit zwei Treffern (28., 43.) die Partie und sorgte so für den 2:1-Auftaktsieg des Oberligisten.
Zweiter Gegner des FCK war der Schweizer Erstligist FC St. Gallen, zu dem die SSV-Anhänger eine Fanfreundschaft pflegen. So kam es, dass ein Großteil der Fans im Stadion aus der Schweiz per Bus oder PKW angereist waren. Drei Busse wurden vor dem Stadion an der Kreuzeiche gesichtet. Aus der Pfalz dürften 240-300 Anhänger mit nach Reutlingen gereist sein. Die aktive Fanszene hatte sich zuvor bereits abgemeldet, da man am Wochenende mit dem eigenen Verein auf einer Fanmeile auf dem Altstadtfest eine weitere Feierlichkeit zum 125-jährigen Vereinsbestehen feiern wollte.
Gegen St. Gallen wechselte FCK-Trainer Torsten Lieberknecht gegenüber der Niederlage gegen Oberligist Reutlingen einmal fast komplett durch. Nun standen deutlich mehr Stammspieler auf dem Feld. Zu gewinnen gab es dennoch auch gegen das vom Ex-Lautrer Lukas Görtler angeführte FCSG-Team nichts: Nach einer torlosen ersten Halbzeit sorgte Alessandro Vogt (38., 40.) mit einem Doppelschlag für die Entscheidung zum 2:0-Endstand für die Schweizer. Über Ansätze kam das Team von Torsten Lieberknecht nicht hinaus. Dies ist allerdings wenig verwunderlich, absolvierte man doch gerade erste die zweite Trainingswoche.
Das dritte Spiel des Tages wird über den Turniersieg entstehen. Hier stehen sich aktuell Reutlingen und St. Gallen gegenüber.
Content: Michael Kaiser vom 05.07.2025
Foto: Brück
Jan Gyamerah verlässt den FCK
Jan Gyamerah ist nicht länger ein Roter Teufel. Der Defensivspieler verlässt den 1. FC Kaiserslautern und schließt sich der SV Elversberg an.
Der 30-Jährige wechselte im Sommer letzten Jahres vom 1. FC Nürnberg in die Pfalz. Insgesamt absolvierte Gyamerah im Trikot des FCK 24 Spiele, eines davon im DFB-Pokalwettbewerb. Nach einem knappen Jahr bei den Roten Teufel haben sich der Verein und der in Berlin geborene Defensivspieler darauf verständigt, dass der gemeinsame Weg zur neuen Saison nicht mehr weitergeht.
„Jan hatte aufgrund einer Verletzung, die er sich vor dem Wechsel zum FCK zugezogen hat, keinen einfachen Start in die letzte Saison. Er hat aber immer alles gegeben, um der Mannschaft zu helfen, dafür und für seinen Einsatz insgesamt sind wir ihm dankbar. Wir wünschen ihm privat und sportlich für seine Zukunft alles Gute“, erklärt FCK-Sportdirektor Marcel Klos.
„Ich bedanke mich für die Unterstützung in meinem Jahr hier bei Lautern. Auf dem Betze zu spielen war jedes Mal etwas Besonderes. Ich freue mich auf das baldige Wiedersehen“, verabschiedete sich Jan Gyamerah vom FCK.
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 04.07.2025
Foto: Brück
Semih Şahin verstärkt den 1. FC Kaiserslautern
Der 1. FC Kaiserslautern kann einen weiteren Neuzugang auf dem Betze präsentieren: Semih Şahin wechselt vom Ligakonkurrenten SV Elversberg zu den Roten Teufeln.
Der in Mannheim geborene Mittelfeldspieler verbrachte seine fußballerische Jugend in seiner Heimatstadt, ehe er sich mit 17 Jahren erst der zweiten Mannschaft des FC-Astoria Walldorf anschloss und ein Jahr später in die erste Mannschaft aufrückte. Von dort ging es für ihn als 20-Jähriger über die zweite Mannschaft des Bundesligisten TSG Hoffenheim zum damaligen Regionalligisten SV Elversberg. Gemeinsam mit der „Elv“ gelang Şahin zunächst als Regionalligameister der Aufstieg in die Dritte Liga. Nur eine Saison später feierte er mit seinem Team die Drittligameisterschaft und den damit verbundenen Durchmarsch in die Zweite Bundesliga. In der abgelaufenen Spielzeit erreichte der Deutsch-Türke gemeinsam mit der SV Elversberg die Relegation zur Bundesliga, hier mussten sich die Saarländer aber dem 1. FC Heidenheim geschlagen geben. Aber der neuen Saison wird Şahin nun im Trikot des FCK auflaufen.
„Mit Semih verstärken wir uns mit einem laufstarken Spieler, der zusätzlich über eine hohe Spielintelligenz und Kreativität verfügt. In seiner bisherigen Karriere hat er sich auch durch viel Mentalität und Willen ausgezeichnet, was ihm auf seinem Weg sehr geholfen hat und womit er eine Bereicherung für die Mannschaft sein kann. Er bringt uns Positionsflexibilität im Mittelfeld und verleiht unserem Spiel gegen den Ball mehr Stabilität“, kommentierte FCK-Sportdirektor Marcel Klos die Verpflichtung.
„Dass sich so ein großer Klub wie der 1. FC Kaiserslautern für mich interessiert hat, war für mich schon mal eine große Ehre. Die Bemühungen um meine Person und die Wertschätzung, die mir in den Gesprächen von den Verantwortlichen entgegengebracht wurde, haben mich auch beeindruckt. Ich komme aus der Region, ich kenne das Umfeld und als ich mit Elversberg hier auf dem Betze aufgelaufen bin, hat mich auch die Stimmung und die Energie im Stadion fasziniert. Es war einfach ein Gesamtpaket, das mich davon überzeugt hat, dass es die richtige Entscheidung ist, meine nächsten Schritte beim FCK zu machen“, so Semih Şahin zu seinem Wechsel.
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 30.06.2025
Foto: FCK
Hermersberg meldet ausverkauft
Rote Teufel begeistern über 2.500 Fans am Tauhübel und erzielen 10 Treffer
Absoluter Erfolg für den Gastgeber, den SV Hermersberg und das Orgateam rund um Jens Lehnhardt. Trotz brütender Temperaturen war das Stadion des Landesligisten bis auf den letzten Platz gefüllt. Spieler und Trainer nahmen sich sehr viel Zeit für große und kleine Fans und speziell Trainer Torsten Lieberknecht war schon 90min vor Anpfiff bemüht, wirklich alle Wünsche zu erfüllen.
Sportlich wehrten sich die Amateure nach besten Kräften, mussten aber nach Treffern von 2x Prtajin, Asta, Ritter, Kleinhansl, Emreli und Hanslik mit einem 0:7 Rückstand in die Kabine. Das tat der Stimmung allerdings keinen Abbruch.
Zum Anpfiff der zweiten Spielhälfte wurde beim FCK komplett durchgewechselt. Heißt elf neue Spieler. Zu erwähnen dabei die beiden Youngster Zeigler und Blum. Beide hatten gestern in Biwer einige Spielminuten bekommen, heute durfte Zeigler eine komplette Halbzeit ran, Blum eine gute halbe Stunde.
Der Einsatz der Talente sollte sich auszahlen. Obwohl in der zweiten Hälfte die Luft etwas raus war, erhöhten Blum, Elvedi und Zeigler noch und machten es zweistellig zum 10:0.
1.FC Kaiserslautern
1.HZ: Krahl – Asta, Kleinhansl, Ritter, Prtajin, Emreli, Hanslik, Aremu, Heuer, Ronstadt, Robinson
1.FC Kaiserslautern,
2.HZ: Simoni – Gyamfi, Kunze, Wekesser, Raschl, Tachie, Sirch, Elvedi, Blum (75. Abiama), Zeigler, Alidou
Tore: 0:1 Prtajin (4.), 0:2 Prtajin (8.), 0:3 Asta (9.), 0:4 Ritter (11.), 0:5 Kleinhansl (35.), 0:6 Emreli (36.), 0:7 Hanslik (37.), 0:8 Blum (70.), 0:9 Elvedi (80.), 0:10 Zeigler (88.).
Zuschauer: 2.500.
Content: Michael Kaiser vom 29.06.2025
Fotos: Sport News Südwest
Torreiches Spiel gegen die Fans
Erstes internationales Fanspiel zog über 2.500 Zuschauer an
Novum in der langen Geschichte der Spiele des FCK zum Auftakt in den verschiedenen Fanregionen: Erstmals fand ein solches Spiel im "Ausland", sprich im luxemburgischen Biwer, statt. Die drei Fanclubs der Pfälzer in Luxemburg gehören dem Fanbündnis Saarland / Luxemburg an. Zum Ablauf gibt es nicht viel zu sagen, außer eben, dass alles perfekt organisiert war. Ob Parkplätze, ob Arbeitsbedingungen vor Ort. Es gab an diesem heißen Tag tatsächlich nichts zu nörgeln.
Sportlich fiel auf, dass Trainer Torsten Lieberknecht alle fünf Neuzugänge sofort in der ersten Spielhälfte brachte. Heißt, dass Emreli, Prtajin, Kunze, Gyamfi und auch Asta auf dem Platz standen. Prtajin war es dann auch, der den Torreigen eröffnen sollte. Es folgten Treffer von Ritter, Kunze, Emreli und Prtajin mit seinem dritten Treffer, zum 6:0 Halbzeitstand.
Nach der Pause wurde komplett durchgewechselt und der FCK nahm spürbar an Fahrt auf, wohl auch den schwimdenden Kräften der Gegner geschuldet. So folgten u.a. je drei Treffer von Hanslik und Raschl, auch Abiama traf doppelt. Am Ende stand ein 19:0 auf der Tafel.
Spielzeit bekamen alle 24 Feldspieler vor Ort. Auch Zeigler und Blum wurden in der 84.Minute für Tachie und Abiama eingewechselt.
FC Kaiserslautern
1.HZ: Simoni, Asta, Gyamfi, Kunze, Ritter, Prtajin, Emreli, Haas, Sirch, Elvedi, Robinson.
1.FC Kaiserslautern,
2.HZ: Krahl, Kleinhansl, Wekesser, Hanslik, Raschl, Aremu, Heuer, Ronstadt, Tachie (84. Blum), Abiama (84. Zeigler), Alidou.
Tore:
0:1 Prtajin (9.), 0:2 Prtajin (21., FE), 0:3 Ritter (25.), 0:4 Kunze (28.), 0:5 Emreli (43), 0:6 Prtajin (45.), 0:7 Wekesser (50.), 0:8 Alidou (53.), 0:9 Abiama (59.), 0:10 Hanslik (63.), 0:11 Tachie (65.), 0:12 Aremu (73.), 0:13 Raschl (74.), 0:14 Hanslik (78.), 0:15 Abiama (80.), 0:16 Raschl (81.), 0:17 Raschl (83.), 0:18 Hanslik (86.), 0:19 Kleinhansl (90.).
Als Fazit blieb ein erster sportlicher Aufgalopp bei sehr netten Gastgebern mit einem begeisterten Publikum in Biwer.
Content: Michael Kaiser vom 28.06.2025
Foto: Brück
Julian Krahl verlängert vorzeitig seinen Vertrag
Der 1. FC Kaiserslautern kann zwischen den Pfosten weiter auf einen starken Rückhalt zählen: Julian Krahl hat seinen Vertrag bei den Roten Teufeln erneut frühzeitig verlängert und bleibt dem Pfälzer Traditionsverein damit weiterhin treu.
Der 25-Jährige hatte sich bereits Ende der letzten Saison dafür entschieden, seinen Weg weiter beim FCK zu gehen. Nach einer weiteren Spielzeit als Nummer 1 im Tor der Roten Teufel hat „Kralle“ diesen Schritt bekräftigt, indem er erneut vorzeitig sein Arbeitspapier verlängert hat. Damit setzt der junge Keeper, der bereits in seine vierte Saison mit dem 1. FC Kaiserslautern geht und bisher 70 Partien für den Zweitligisten absolviert hat, ein starkes Zeichen.
„Eines unserer Ziele ist es, die Profimannschaft zu stärken und auf ein gesundes Fundament zu stellen. Mit der vorzeitigen Verlängerung hat sich Julian dazu entschieden, ein wichtiger Baustein in diesem Gerüst zu werden und wir freuen uns sehr, dass er gemeinsam mit uns sportlich und persönlich den eingeschlagenen Weg weitergehen möchte. Julian zeichnet sich durch einen unglaublichen Ehrgeiz und ein hohes Maß an Professionalität aus, ist gleichzeitig aber noch ein junger Spieler mit einem großen Entwicklungspotential. Er hat in seinen jungen Jahren bereits viel Verantwortung übernommen und wir sind überzeugt davon, dass er hier weiter
reifen wird“, erklärt FCK-Sportdirektor Marcel Klos zum Transfer.
„Ich habe in den vier Jahren hier viel erlebt. Ich bin Ehemann, Vater und Nummer 1 im Tor geworden. Es gab Höhen und Tiefen - und ich habe dabei immer das Vertrauen und die Unterstützung des Vereins und der unglaublichen Fans gespürt. Ich bin froh und dankbar, weiter den Weg in Kaiserslautern gehen und hoffentlich gemeinsam Erfolge feiern zu dürfen“, so Julian Krahl zu seiner Vertragsverlängerung.
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 27.06.2025
Foto: FCK
Trainingsauftakt bei den Roten Teufeln
Neuzugänge, Rückkehrer und Jugendspieler beim Aufgalopp
Viele neue Gesichter schon heute bei der ersten Trainingseinheit der laufenden Saison:
Neben den Neuzugängen Ivan Prtajin (zuvor Union Berlin), Simon Asta (SpVgg Fürth), Fabian Kunze (Hannover 96),Maxwell Gyamfi (VfL Osnabrück) und dem letzten Zugang Mahir Emreli (1. FC Nürnberg), kamen auch Spieler aus U19- und U21- heute zum Traingseinsatz. Dabei Nachwuchskeeper Moritz Jung, sowie Tyrese Ziegler und Kian Scheer.
Von ihren Leihstationen sind ebenso Richmond Tachie, Dickson Abiama und Jannik Mause zurück am Betzenberg.
Im Staff ging Jimmy Lohberg als Athletik-Coach vorneweg, während sich Sören Rittmeier um die Keeper kümmerte. Auf der Medientribüne fungierte Max Lieberknecht im Trainerteam.
Content: Michael Kaiser vom 25.06.2025
Foto: Sport News Südwest
FCK verlängert Vertrag mit Nachwuchsprofi Mika Haas
Der 1. FC Kaiserslautern setzt weiter auf seinen eigenen Nachwuchs: Die Roten Teufel haben den Vertrag mit Mika Haas vorzeitig verlängert.
Der gebürtige Lautrer unterzeichnete im vergangenen Sommer seinen ersten Profivertrag beim Pfälzer Traditionsverein, in dessen Nachwuchsleistungszentrum er seit 2019 ausgebildet wurde. Sein Profidebüt feierte der 19 Jahre alte Nachwuchsprofi bereits am 5. Spieltag der zurückliegenden Saison im Auswärtsspiel des FCK bei Hannover 96. Neben zahlreichen Einsätzen in der Zweitvertretung der Roten Teufel, die in der abgelaufenen Spielzeit nur knapp am Aufstieg in die Regionalliga scheiterte, sammelte Haas unter FCK-Cheftrainer Torsten Lieberknecht im Heimspiel gegen den FC Schalke 04 und beim Auswärtsderby beim Karlsruher SC zum Saisonende weitere Spielminuten in der Zweiten Liga.
„Ich habe bei meinem Antritt gesagt, dass es eines meiner Ziele ist, unser höchstes Gut, unseren eigenen Nachwuchs, zu fördern und es unseren Talenten zu ermöglichen, den Sprung in den Profibereich zu schaffen und sich dort idealerweise auch dauerhaft zu etablieren. Mika hat in der zurückliegenden Saison das in ihn gesetzte Vertrauen bestätigt und eine sehr gute Entwicklung genommen. Wir möchten ihm weiterhin die Plattform bieten, gemeinsam mit uns die nächsten Schritte zu gehen und freuen uns, dass wir unseren Weg gemeinsam fortsetzen“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos zur Verlängerung.
„Ich freue mich, weiterhin ein Teil der Mannschaft zu sein und bin dankbar für das Vertrauen, das mir die Verantwortlichen entgegenbringen. Ich konnte in der letzten Saison mein Profidebüt feiern und erste Einsatzminuten in der Zweiten Liga sammeln, und das bei meinem Heimatverein. Das ist für mich etwas ganz Besonderes und macht mich stolz. Auch deswegen bin ich sehr froh, hier die nächsten wichtigen Schritte in meiner Entwicklung zu nehmen. Ich möchte alles geben, um in der kommenden Spielzeit gemeinsam mit der Mannschaft erfolgreich zu sein und unseren Fans, die uns bei Heim- und Auswärtsspielen immer so überragend unterstützen, etwas zurückzugeben“, erklärte Mika Haas zu seiner Vertragsverlängerung.
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 25.06.2025
Fotos: FCK
Wechsel fix:
Mahir Emreli wird ein Roter Teufel
Der 1. FC Kaiserslautern hat sich in der Offensive verstärkt: Mahir Emreli wechselt ablösefrei vom 1. FC Nürnberg auf den Betzenberg. Mit Emreli bereichert ein Spieler den Kader der Roten Teufel, der bereits Erfahrung auf internationalem Parkett gesammelt hat: Seinen ersten Profivertrag unterschrieb der Aserbaidschaner mit 18 Jahren bei Qarabağ Ağdam, mit denen er gleich fünfmal die aserbaidschanische Meisterschaft und zweimal den aserbaidschanischen Pokal gewinnen konnte. Es folgten weitere Stationen im europäischen Top-Fußball. Bei Legia Warschau erspielte sich Emreli auf Anhieb einen Platz in der Stammformation und erzielte in 33 Spielen elf Tore für den polnischen Rekordmeister. Von dort führte ihn sein Weg zu Dinamo Zagreb, mit denen er dreimal die kroatische Meisterschaft und einmal den kroatischen Pokalsieg feierte. Über den 1. FC Nürnberg führt ihn sein Weg nun in die Pfalz. Neben seinen Einsätzen in den höchsten europäischen Ligen kam Emreli auch in der UEFA Champions League und der UEFA Europa League zum Einsatz. Für die aserbaidschanische Nationalmannschaft erzielte er zudem in bisher 55 absolvierten Spielen sechs Tore.
„Wir freuen uns, dass wir Mahir trotz weiterer Angebote davon überzeugen konnten, sich dem 1. FC Kaiserslautern anzuschließen. Er hat bei seinen bisherigen Stationen, aber auch besonders in der vergangenen Saison in Nürnberg, seine Torgefährlichkeit unter Beweis gestellt. Durch seine Schnelligkeit, seine Laufbereitschaft und Abschlussstärke, gepaart mit seiner Flexibilität in der Offensive, bringt er die richtigen Qualitäten mit, um unser Angriffsspiel hochwertig zu besetzen. Mit seiner Erfahrung sind wir überzeugt, dass Mahir nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz eine wichtige Rolle einnehmen kann. Wir freuen uns, dass er dafür brennt, seinen weiteren Weg gemeinsam mit uns zu gehen“, erklärt FCK-Sportdirektor Marcel Klos zum Transfer.
„Der 1. FC Kaiserslautern ist ein großer Klub, ich kannte den FCK auch schon, bevor ich zum Fußballspielen nach Deutschland gekommen bin. Als ich in der letzten Saison mit Nürnberg hier im Stadion gespielt habe, habe ich die
Atmosphäre aufgesaugt, die Energie der Fans – das war beeindruckend und hat in meinen Entscheidungen, zum FCK zu wechseln, eine große Rolle gespielt. Außerdem hat sich der FCK sehr um mich bemüht, ich habe viele gute Gespräche geführt und schon ein großes Vertrauen in mich gespürt, dass ich auf dem Platz zurückzahlen möchte. Ich kann es kaum erwarten, dass es losgeht. Ich will mein Bestes geben und meinen Teil dazu beitragen, unsere Ziele zu erreichen“, so Mahir Emreli zu seinem Wechsel zum FCK.
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 24.06.2025
Foto: FCK
Filip Kaloč wechselt zu Ludogorets Razgrad
Mittelfeldspieler Filip Kaloč verlässt den 1. FC Kaiserslautern. Der 25-Jährige wechselt mit sofortiger Wirkung zum bulgarischen Meister Ludogorets Razgrad, der in der kommenden Saison unter anderem an der Qualifikation zur Champions League teilnimmt.
Kaloč wechselte im Januar 2024 auf den Betzenberg. Gemeinsam mit der Mannschaft sicherte er nicht nur den Klassenerhalt in der Zweiten Bundesliga, sondern stand auch im Trikot des FCK beim DFB-Pokalfinale in Berlin auf dem Platz. Im Sommer letzten Jahres verpflichteten die Roten Teufel den zuvor ausgeliehenen Mittelfeldspieler dann fest. „Kali“ lief für den FCK in den vergangenen eineinhalb Jahren in der Zweiten Liga und dem DFB-Pokal in 49 Partien auf und erzielte sechs Tore. Nun zieht es den Tschechen zum bulgarischen Serienmeister.
„Filip ist als junger Spieler mit viel Potential zum FCK gekommen. Er hat in Kaiserslautern mit seiner ersten Station außerhalb Tschechiens eine enorm positive Entwicklung genommen. Seine Spielweise und seine Leistung haben auf dem internationalen Markt Begehrlichkeiten geweckt. Neben dem unbedingten Wechselwunsch des Spielers war es auch das wirtschaftlich sehr lukrative Angebot, dass uns dazu bewogen hat, Filip die Freigabe für den Wechsel zu Ludogorets zu geben. Wir wünschen ihm für seine sportliche und private Zukunft alles Gute“, erklärt FCK-Sportdirektor Marcel Klos zum Transfer.
„Ich habe in den letzten eineinhalb Jahren unglaublich viel dazu gelernt und mich nicht nur sportlich, sondern auch persönlich weiterentwickelt. Für die Möglichkeit, bei so einem großen Traditionsverein zu spielen, bin ich dem FCK sehr dankbar. Ich habe hier herausfordernde, besondere und schöne Momente erlebt, so dass ich Kaiserslautern mit sehr vielen Erinnerungen verlasse. Auch den Fans bin ich extrem dankbar dafür, wie sie mich aufgenommen und uns immer unterstützt haben“, blickt Filip Kaloc auf seine Zeit beim FCK zurück.
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 20.06.2025
Foto: FCK
Jean Zimmer übernimmt neue Rolle beim FCK
Jean Zimmer beendet seine Profikarriere, bleibt dem 1. FC Kaiserslautern jedoch in anderer Funktion erhalten. Zur kommenden Saison wechselt der langjährige FCK-Kapitän als Führungsspieler in die U21 der Roten Teufel und sammelt parallel dazu beim FCK erste Erfahrungen in sportlichen Themen abseits des grünen Rasens.
Jean Zimmer verkörpert wie kaum ein anderer in den vergangenen Jahren den 1. FC Kaiserslautern. Im Alter von zehn Jahren kam er im Jahr 2004 zu den Roten Teufeln und spielte die folgenden zwölf Jahre am Betzenberg, wo er sich zum Profi und U21-Nationalspieler entwickelte. Nach viereinhalb Jahren beim VfB Stuttgart und Fortuna Düsseldorf kehrte er im Januar 2021 in einer der sportlich anspruchsvollsten Situationen der Vereinsgeschichte zum FCK in die 3. Liga zurück und trug anschließend seinen Teil dazu bei, den Absturz in die Viertklassigkeit zu verhindern und den sportlichen Umschwung einzuläuten. Ein Jahr später konnte er als Kapitän mit den Roten Teufeln die Rückkehr in die 2. Liga feiern. Auch im DFB-Pokalfinale 2024 gegen Bayer Leverkusen führte er sein Team als Spielführer auf den Platz. Insgesamt trug er bisher in 189 Pflichtspielen das Trikot des FCK, unter anderem 138-mal in der 2. Bundesliga – in der Liste der Zweitliga-Rekordspieler des 1. FC Kaiserslautern liegt er damit auf Platz 2. Dazu kommen 59 Einsätze im Trikot der zweiten Mannschaft der Roten Teufel – und hier sollen ab dem Sommer nun noch weitere dazukommen. Als Führungsspieler mit der Erfahrung von rund 350 Pflichtspielen im Herrenbereich soll der 31-Jährige in der U21 weiterhin eine wichtige Rolle beim 1. FC Kaiserslautern übernehmen, die der Entwicklung der FCK-Talente zugutekommt und die jungen Roten Teufel im Kampf um den Aufstieg in die Regionalliga Südwest unterstützt.
„Ich habe mich die letzten Wochen intensiv damit beschäftigt, wie es für mich jetzt weitergehen kann – und auch Angebote anderer Vereine durchdacht. Für mich steht aber fest: Ich möchte kein anderes Trikot als das des FCK mehr tragen. Deswegen habe ich mich dazu entschieden, meine aktive Profikarriere zu beenden und mich neuen Herausforderungen im Verein zu stellen. Für mich geht es dahin zurück, wo alles angefangen hat: ins Nachwuchsleistungszentrum. Nach zwölf Jahren als Profi fällt diese Entscheidung sicher jedem Fußballer schwer – und für Außenstehende kann sie für einen 31-Jährigen auch unverständlich wirken. Aber: Wenn ich dem Verein perspektivisch auf einer anderen Position mehr weiterhelfen kann, werde ich alles dafür tun, sie bestmöglich zu erfüllen. Ich freue mich darauf, Einblicke ins Trainerwesen und Sportmanagement zu bekommen – und parallel dazu in der U21 aufzulaufen. Dabei will ich unseren Talenten beiseitestehen und ihnen mit dem gesamten Team hinter dem Team vermitteln, was es bedeutet, für diesen Verein spielen zu dürfen“, so Jean Zimmer.
„Jean hat in den vergangenen beiden Jahrzehnten extrem viel für den 1. FC Kaiserslautern geleistet und wir sind daher sehr froh, dass wir ihn weiterhin im Verein einbinden können. Wir haben gemeinsam eine Lösung gefunden, die für beide Seiten einen besonderen Mehrwert hat: Jean kann ab sofort eine sportlich wichtige Rolle in der U21 einnehmen und gleichzeitig schon Eindrücke in verschiedenen Bereichen beim FCK sammeln – und wir können zusammen eine Perspektive für die Zukunft entwickeln“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos.
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 12.06.2025
Foto: Brück
Neuer Stürmer für die Roten Teufel:
Ivan Prtajin wechselt an den Betze
Der 1. FC Kaiserslautern verstärkt zur Saison 2025/26 seine Offensive mit Ivan Prtajin. Der Angreifer wechselt vom Bundesligisten 1. FC Union Berlin in die Pfalz. Beim FCK wird der 29-Jährige das Trikot mit der Rückennummer 9 tragen.
Der Kroate sammelte bereits in frühen Jahren erste Auslandserfahrungen, als er im Alter von 18 Jahren von NK Zagreb nach Italien zu Udinese Calcio wechselte. Weitere internationale Stationen in europäischen Ligen für den Stürmer waren anschließend Roda Kerkrade in Holland, der FC Schaffhausen in der Schweiz sowie Olimpija Ljubljana in Slowenien, ehe es ihn im Sommer 2022 nach Deutschland verschlug: Beim SV Wehen Wiesbaden trug er in seiner Premierensaison mit 16 Toren und neun Vorlagen zum Aufstieg in der Relegation in die 2. Bundesliga bei. Auch dort zeigte er mit 16 Torbeteiligungen (14 Treffer, 2 Assists) starke Leistungen. Nach insgesamt 65 Pflichtspielen in Wiesbaden mit 45 Scorerpunkten (33 Tore, 12 Assists) wechselte er im vergangenen Sommer in die Bundesliga zu Union Berlin. Nach einem Jahr an der Alten Försterei mit fünf Bundesligaeinsätzen für die Köpenicker wechselt der 1,89 Meter große Angreifer nun an den Betzenberg.
„Ich bin sehr glücklich, jetzt hier zu sein. Der FCK hat eine große Geschichte und ich werde alles dafür tun, meinen Teil dazu beizutragen, dass wir gute Ergebnisse einfahren und dieser Tradition gerecht werden. Ich habe mit Wiesbaden schon hier auf dem Betze gespielt und die Atmosphäre im Fritz-Walter-Stadion erlebt. Daher habe ich eine riesige Vorfreude, vor den Fans hier aufzulaufen, die für mich zu den besten in Deutschland gehören, und ihre Energie aufzusaugen“, so Ivan Prtajin.
„Ivan hat in den vergangenen Jahren bereits gezeigt, dass er ein Topstürmer in der 2. Bundesliga sein kann. Wir haben ihn in den zurückliegenden Spielzeiten intensiv beobachtet und sind extrem glücklich, dass der Wechsel nun zustandegekommen ist. Er überzeugt mit seiner Kopfball- und Abschlussstärke, und bringt zusätzlich Führungsqualitäten und Erfahrung mit. Seine physische Präsenz und intensive Spielweise passen außerdem perfekt auf den Betzenberg“, kommentiert FCK-Sportdirektor Marcel Klos die Verpflichtung.
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 11.06.2025
Foto: FCK
Festakt - 125 Jahre FCK
Der FCK hatte gerufen und viele große "Söhne" des Vereins waren gekommen. Neben Spielern der 91er-Meistermannschaft, war auch deren Trainer Kalli Feldkamp, sowie Ministerpräsident Alexander Schweitzer, DFB-Präsident Bernd Neuendorf und weitere Prominente angereist um bei einer Gala im Fritz-Walter-Stadion zu feiern.
Hengen: "Wollen dem FCK im Jahr des Jubiläums ein besonderes Geschenk machen"
Der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Erfurt läutete diese gelungene Veranstaltung mit einer interessanten Frage ein: "Was wäre die Stadt Kaiserslautern ohne den FCK? ". In dieser Frage versteckt, wohl auch ein Hinweis auf den wieder gewachsenen Stellenwert des pfälzischen Traditionsklubs. Etwa 200 Gäste lauschten den Ausführungen zum heutigen "Geburtstag" des größten Vereins in Rheinland-Pfalz. Der 2. Juni 1900 ist als offizielles Gründungsdatum des 1. FC Kaiserslautern notiert, der in den 125 Jahren danach unter anderem vier Deutsche Meisterschaften und zwei DFB-Pokal-Siege feiern konnte. Mindestens genauso geprägt ist der Verein aber durch all die Persönlichkeiten, die Freundschaften, neben den Höhen auch die Tiefen und die unzähligen Erlebnisse, die die Menschen mit ihm verbinden. Den nächsten großen Erfolg strebt man für die Geburtstagssaison 2025/26 an. Geschäftsführer Thomas Hengen stellte, zumindest indirekt, einen Aufstieg nach dann 14 Jahren in die Bundesliga in Aussicht: "Wir werden alles dafür geben, den FCK im Jubiläumsjahr ein besonderes Geschenk zu machen. Ob es gelingt, wird sich zeigen."
Auch Kalli Feldkamp feiert Geburtstag
Meistertrainer Kalli Feldkamp feierte heute ebenfalls Geburtstag, präzise seinen 91.Ehrentag. Dazu waren viele Spieler seines Meisterteams von 1991 wie Stefan Kuntz, Gerry Ehrmann, Miroslav Kadlec, Roger Lutz oder Bernhard Winkler gekommen. Zu Ehren Feldkamps stand der ganze Saal auf und sang "Happy Birthday" für die Vereinslegende. Aus der aktuellen Mannschaft waren mit Jean Zimmer und Cheftrainer Torsten Lieberknecht zwei waschechte Pfälzer dabei, ebenso wie auch Geschäftsführer Thomas Hengen, Sportdirektor Marcel Klos und nahezu alle Funktionäre des Vereins. Für die übrigen Sparten des FCK eV., neben dem Fußball,waren die Olympioniken Miriam Welte, Wojtek Czyz und Reiner Gies vertrete. Weltschiedsrichter Markus Merk durfte ebenso nicht fehlen, wie auch DFB-Präsident Bernd Neuendorf.
Reichlich Politik aus Land und der Stadt vertreten
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer - selbst bekennender FCK-Fan mit Dauerkarte -, Innenminister Ebling, Ex-Ministerpräsident Kurt Beck und Oberbürgermeisterin Beate Kimmel rundeten die Riege der Prominenz in der VIP-Ebene des Fritz-Walter-Stadions ab. Begrüßungsreden, Grußworte und einer Festrede wurde der Bedeutung des 1. FC Kaiserslautern gerecht.
Zwei Etagen tiefer, in der Fanhalle der Nordtribüne, stieg ab 19 Uhr die ausverkaufte Fan-Party zum Jubiläum des FCK. Dort geben die "Anonymen Giddarischde" ("Palzlied") und die "Walter Elf" ("Männer in Rot") ein Konzert. Außerdem wird die Meistermannschaft von 1991 auf der Bühne den Fans präsentiert und geehrt.
Content: Michael Kaiser vom 02.06.2025
FCK sichert sich Dienste von Fabian Kunze
Der 1. FC Kaiserslautern verstärkt sich zur neuen Saison in der Defensive: Fabian Kunze wechselt vom Zweitligisten Hannover 96 auf den Betzenberg. Der gebürtige Bielefelder, der überwiegend im defensiven Mittelfeld beheimatet ist, kommt mit der Erfahrung von 107 Zweitliga- und 48 Bundesligaspielen in die Pfalz.
Kunze absolvierte einen Teil seiner fußballerischen Ausbildung in der Knappenschmiede des FC Schalke 04, eher er zum Ende seiner Jugend-Laufbahn zum SV Rödinghausen wechselte. Dort wurde der DSC Arminia Bielefeld auf ihn aufmerksam. In seiner ersten Saison bei den Arminen gelang ihm mit der Mannschaft der Aufstieg in die Bundesliga, in der er in zwei Spielzeiten seine Entwicklung weiter vorantrieb. In den letzten drei Jahren trug Kunze das Trikot von Hannover 96, ab der kommenden Spielzeit wird er seine Fußballschuhe für die Roten Teufel schnüren.
„Der 1. FC Kaiserslautern ist ein riesiger Traditionsverein und eine tolle Anlaufstelle im deutschen Fußball. Ich hatte bereits ab der ersten Kontaktaufnahme ein gutes Gefühl, dass sich im Verlauf der Gespräche mit den Verantwortlichen bestätigt hat. Ich bin überzeugt, dass meine Spielweise gut zum FCK passt. Ich möchte gemeinsam mit dem Verein etwas erreichen und erfolgreiche Spiele absolvieren. Ich freue mich schon darauf, die tolle Atmosphäre im Stadion als Spieler des FCK zu erleben“, äußerte sich Fabian Kunze zu seiner Entscheidung für die Roten Teufel.
„Fabian ist ein Spieler, der mit seiner Erfahrung und Mentalität gut hierher passt. Sein Spiel ist geprägt von Gier, Leidenschaft und Energie, was unseren Anforderungen an die Position, die er in unserem Spiel besetzen soll, entspricht. Er zeichnet sich zudem durch seine Zweikampfstärke aus. Auch charakterlich bringt Fabian Führungsqualitäten mit, die er bei seinen bisherigen Stationen bereits unter Beweis gestellt hat und mit denen er auch hier einer der Spieler sein kann, die vorangehen“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos zum Transfer.
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 28.05.2025
Foto: FCK
Ragnar Ache wechselt zum 1. FC Köln
Stürmer Ragnar Ache verlässt den 1. FC Kaiserslautern mit sofortiger Wirkung. Der 26-Jährige schließt sich dem Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln an.
Der Angreifer war im Sommer 2023 von Eintracht Frankfurt an den Betzenberg gewechselt und avancierte in den zurückliegenden beiden Spielzeiten zum Toptorjäger der Roten Teufel. In 56 Zweitligaspielen erzielte er 34 Tore – nach 16 Toren in seiner Premierensaison am Betze kam er in der gerade beendeten Spielzeit auf 18 Saisontore. In fünf Einsätzen im DFB-Pokal erzielte er einen weiteren Treffer für die Roten Teufel.
„Wir bedanken uns bei Ragy sehr herzlich für seine erfolgreiche Zeit am Betzenberg. Für seine persönliche und seine sportliche Zukunft in der Bundesliga beim 1. FC Köln wünschen wir ihm alles Gute!“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos.
„Ich möchte mich beim FCK und vor allem auch bei den Fans für die sehr schönen vergangenen beiden Jahren bedanken. Ich wurde von Tag 1 an extrem gut aufgenommen und habe mich am Betze sehr wohlgefühlt. Insgesamt war es einfach eine geile Zeit, die ich nie vergessen werde. Vielen Dank dafür“, verabschiedet sich Ragnar Ache.
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 27.05.2025
Foto: Brück
Zweiter Sommerneuzugang:
Maxwell Gyamfi kommt auf den Betze
Der 1. FC Kaiserslautern hat sich die Dienste von Maxwell Gyamfi gesichert. Der 25-jährige Defensivspieler wechselt vom Drittligisten VfL Osnabrück in die Pfalz.
Der gelernte Innenverteidiger begann im Alter von sechs Jahren das Fußballspielen. Einen Teil seiner Ausbildung absolvierte Gyamfi, der in Dortmund geboren wurde, bei Borussia Dortmund, dem FC Schalke 04 und dem VfL Bochum. Über eine Station in der Regionalligamannschaft des HSV, bei der der Defensivspieler die Kapitänsbinde trug, gelang ihm beim VfL Osnabrück der Durchbruch im Herrenbereich: Gyamfi erarbeitete sich einen Platz als Stammspieler in der Innenverteidigung der „Veilchen“, für die er insgesamt 105 Partien, zwei davon im DFB-Pokal, absolvierte. Nach drei Jahren in Niedersachsen geht es nun in die Pfalz.
„Der FCK ist im deutschen Fußball einfach ein großer Name, eine gute Adresse. Ich bin davon überzeugt, dass der Wechsel hierher für mich der nächste richtige Schritt in meiner Karriere ist, um mich weiterzuentwickeln. Ich verfolge den Weg des Klubs schon länger und freue mich darauf, ein Teil davon zu werden und hier hoffentlich eine erfolgreiche Zeit zu erleben“, erklärte Maxwell Gyamfi zu seinem Wechsel.
„Wir freuen uns, dass wir Maxwell davon überzeugen konnten, sich dem FCK anzuschließen. In der zurückliegenden Saison zählte er zu den Top-Spielern in der Dritten Liga. Er bringt mit seiner Schnelligkeit und Dynamik Komponenten mit, die für unser Spiel und generell für die Zweite Liga wichtig sind, und besitzt darüber hinaus eine Arbeitermentalität, auf die wir beim FCK viel Wert legen. Zudem ist er ein noch sehr entwicklungsfähiger junger Spieler“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos zum Transfer.
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 26.05.2025
Foto: FCK
Simon Asta wird ein Roter Teufel
Der 1. FC Kaiserslautern hat den ersten Sommerneuzugang verpflichtet: Defensivspieler Simon Asta wechselt von der SpVgg Greuther Fürth in die Pfalz.
Der 24-Jährige, der auf der rechten Außenverteidigerposition beheimatet ist, absolvierte nahezu seine gesamte fußballerische Jugend beim FC Augsburg. Bereits im Alter von 11 Jahren ging es für Asta zum Bundesligisten, mit 16 Jahren durfte er erstmals gemeinsam mit der Profimannschaft ins Trainingslager reisen und dort schon früh die Weichen für seine sportliche Zukunft stellen. Der jüngste Bundesliga-Debütant in der Vereinsgeschichte der Augsburger suchte sich im Sommer 2020 eine neue sportliche Herausforderung und wechselte zur SpVgg Greuther Fürth. Dort brachte er es in den letzten fünf Jahren auf insgesamt 13 Partien in der Bundesliga, 95 Spiele in der Zweiten Liga und fünf Einsätze im DFB-Pokal. Zudem war er von der U15 bis zur U21 regelmäßig für die DFB-Juniorennationalmannschaften im Einsatz und absolvierte insgesamt 24 Spiele.
„Ich habe sehr gute Gespräche mit allen Verantwortlichen geführt und eine enorme Wertschätzung gespürt, für mich als Spieler und Mensch. Der FCK ist ein wahnsinniger Verein mit einem tollen Stadion, in dem immer eine sehr gute Stimmung herrscht. Es fühlt sich für mich richtig an, hier den nächsten Schritt in meiner Entwicklung zu gehen“, so Simon Asta zu seinem Wechsel zu den Roten Teufeln.
„Simon ist für sein junges Alter ein extrem erfahrener Spieler. Er ist im Defensivverbund variabel einsetzbar, was der Flexibilität in unserem Spiel hilft. Merkmale, die ihn auszeichnen, sind seine Geradlinigkeit und seine hohe Laufbereitschaft. Er verfügt zudem über eine sehr intensive Spielweise und hat in der Vergangenheit unter Beweis gestellt, dass er trotz seiner Ausbildung als Abwehrspieler Qualitäten in der Offensive besitzt“, kommentierte FCK-Sportdirektor Marcel Klos den Transfer.
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 23.05.2025
Foto: FCK
FCK stellt Trainerteam um Torsten Lieberknecht neu auf
Der 1. FC Kaiserslautern wird zur neuen Saison Umstrukturierungen im Trainerteam der Profimannschaft vornehmen: Matthias Neumann, Sören Rittmeier und Jimmy Lohberg werden als Leiter Lizenzspielerabteilung, Leiter Torwartbereich sowie Leiter Athletik und Performance den Staff von Cheftrainer Torsten Lieberknecht ergänzen. Mit Oliver Schäfer und Andreas Clauß, die bisher als Athletiktrainer und Torwarttrainer fungierten, laufen aktuell Gespräche zu neuen Positionen und Aufgaben im Nachwuchsleistungszentrum der Roten Teufel.
Um die Strukturen weiter zu professionalisieren, stellt sich der FCK im Bereich der Organisation rund um die Profimannschaft neu auf: Matthias Neumann, zuletzt tätig für den SV Darmstadt 98, übernimmt den Posten Leiter Lizenzspielerabteilung beim 1. FC Kaiserslautern. Der 34-Jährige bildet gemeinsam mit FCK-Teammanager Daniel Lewandowski die Schnittstelle zu Sportdirektor Marcel Klos und wird vor allem die organisatorischen Abläufe rund um die Profimannschaft betreuen.
Sören Rittmeier wird ab der neuen Saison den Torwartbereich der Roten Teufel verantworten und die Entwicklung im gesamten Verein für diesen Bereich weiter vorantreiben. Dabei wird er auch eng mit dem aktuellen FCK-Torwartkoordinator Dennis Rudel zusammenarbeiten. Der 35-Jährige bringt von seiner jüngsten Tätigkeit im Nachwuchsbereich von Bundesligist Bayer 04 Leverkusen auch internationale Erfahrung mit, da er die Torhüter der U19-Mannschaft auch bei der Teilnahme an der UEFA Youth League betreute. Seine ersten Schritte im Trainerbereich machte Rittmeier im Nachwuchsbereich des VfL Bochum, wo er insgesamt sechs Jahre tätig war. Nun führt ihn sein Weg auf den Betzenberg.
Ebenfalls neu im Team von Torsten Lieberknecht ist ab der neuen Saison Jimmy Lohberg, der den Bereich Athletik und Performance verantworten wird. Der 33-Jährige baute seine persönliche Expertise in den letzten fünf Jahren beim Bundesligisten VfL Wolfsburg weiter aus und sammelte in seiner bisherigen Laufbahn weitere nationale und internationale Erfahrung, unter anderem in den Nachwuchs-Nationalmannschaften von Katar und der Nachwuchsabteilung von Borussia Mönchengladbach.
Oliver Schäfer und Andreas Clauß werden ab der neuen Saison nicht mehr Teil des Trainerteams der Lizenzspielermannschaft sein. Beide sollen mit ihrer Erfahrung und Expertise aus dem Profibereich Positionen und Aufgaben im Nachwuchsleistungszentrum des FCK übernehmen. Die Gespräche hierzu dauern aktuell noch an.
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 22.05.2025
Foto: Ralf Brück
Profivertrag für Nachwuchstalent Enis Kamga
Der 1. FC Kaiserslautern hat ein Talent aus dem eigenen Nachwuchs an den Verein gebunden: Torhüter Enis Kamga hat auf dem Betze seinen ersten Profivertrag unterschrieben.
Enis Kamga wechselte vor drei Jahren vom Ludwigshafener SC ins Nachwuchsleitungszentrum der Roten Teufel. Der 17-Jährige entwickelte sich in der Lautrer Torwartschule zu einem der Top-Talente und konnte kürzlich auch sein Debüt für die DFB-U18-Nationalmannschaft feiern. Bereits im Januar 2025 reiste Enis Kamga gemeinsam mit der Profimannschaft des 1. FC Kaiserslautern ins Wintertrainingslager nach Malta und kam neben seinen Partien für die U19 des FCK auch für die U21 in der Oberliga zum Einsatz.
„Ich bin sehr dankbar dafür, dass mir der FCK das Vertrauen schenkt und mir den Traum von meinem ersten Profivertrag erfüllt hat. In den letzten Jahren konnte ich mich unter sehr guten Bedingungen und einem sehr guten Trainerteam stetig weiterentwickeln. Ich freue mich darauf, diesen Prozess weiter voranzutreiben und in diesem Umfeld mein Spiel noch weiter zu verbessern“, so FCK-Nachwuchstorwart Enis Kamga.
„Die Talente aus unserem Nachwuchsleistungszentrum sind eines unserer höchsten Güter. Es ist daher unser Bestreben, unsere eigenen Nachwuchsspieler so zu fördern und zu entwickeln, dass ihnen der Sprung in den Profibereich gelingt. Enis hat in seinen drei Jahren beim FCK eine sehr gute Entwicklung genommen und ist im Torwartbereich zu einem Top-Talent gereift. Wir freuen uns, dass Enis weiterhin ein Teil des Vereins bleibt und darauf, ihn auf dem nächsten wichtigen Schritt in seiner noch jungen Karriere zu begleiten“, sagte FCK-Sportdirektor Marcel Klos zum Transfer.
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 21.05.2025
Foto: FCK
Keine Lust auf Platzsturm in Köln
FCK möchte den Aufstieg des Effzeh gerne verhindern
Zum vermeintlich letzten Spiel der Saison reist der FCK zum Effzeh in die Domstadt Köln. Die Ausgangslage ist für beide Teams klar: Während Köln mit einem Dreier sicher aufgestiegen ist, bräuchten die Pfälzer Schützenhilfe der Konkurrenz. Begleitet wird der FCK von 4.832 Fans. Dieses Kontingent war binnen Minuten vergriffen.
Beim Personal fehlen Zuck und Heck (beide in Reha), Redondo fehlt gelb-gesperrt. Hinter den Einsätzen von Ache (Wadenprobleme) und Yokota (Schambein) stehen Fragezeichen.
Wiedersehen mit Friedhelm Funkel
Einerseits steht natürlich das Wiedersehen mit dem Trainer an, der für den Verein die Klasse sicherte, andererseits zählt das Tagesgeschäft: "Der FCK ist Friedhelm Funkel zu großem Dank verpflichtet. Friedhelm ist ein Schlitzohr und wird sich für das Spiel mit Sicherheit etwas einfallen lassen. Ob das von der Ausrichtung her so sein wird, wie er das in Kaiserslautern gemacht hat oder eher so, wie zuletzt mit dem FC beim Club, wird man sehen.“ So Lieberknecht mit seiner Einschätzung zum kommenden Gegner.
Köln zu Recht oben
Der Lautrer Cheftrainer sieht in Köln einen Gegner mit hochwertigem Kader und einem sehr guten Umschaltspiel: "Die Kölner stehen zu Recht da, wo sie in der Tabelle stehen. Uns erwartet eine starke Umschaltmannschaft mit vielen sehr schnellen Spielern, die uns auch von Beginn an hoch attackieren wird.“, so Lieberknecht.
Druck auf beiden Seiten
Auch wenn der FCK in der aktuellen Situation nur gewinnen kann, sieht Torsten Lieberknecht auf beiden Seiten Ambitionen: "Am Sonntag haben beide Mannschaften massiven Druck. Beide haben sich Ausgangspositionen geschaffen, um etwas Großes erreichen zu können, auch wenn es für uns nur ein Zwischenschritt wäre. Zwar haben wir zuletzt nicht den besten Fußball gespielt, aber die Jungs haben dem Druck standgehalten und haben mit Ergebnissen abgeliefert."
Content: Michael Kaiser vom 16.05.2025
FCK sucht unverändert seine Chance
Ritter und Ache treffen zur Pausenführung
Torsten Lieberknecht änderte sein Team gegenüber dem 2:2 in Karlsruhe nur auf einer Position. Zimmer startete auf der rechten Seite für Ronstadt.
Gäste-Trainer Kohfeldt änderte sein Team auf vier Positionen, dreimal gezwungenermaßen. Für Vukotic und Müller (beide gelb-gesperrt) und Bueno (Muskelverletzung) starteten Maglica, Klefisch und Papela. Marseiler ersetzte Boetius, der mit Oberschenkelproblemen fehlte.
Frühe Führung für die Lilien durch Marseiler
Wenige Minuten, exakt drei, erst gespielt und die Gäste gingen in Führung. Darmstadt hatte den Ball nach Fehlpass von Krahl erobert, Corredor kam zum Abschluss, dessen Aufsetzer konnte der Keeper des FCK nur abprallen lassen. Diesen Abpraller nutzte Marseiler und staubte ab.
Die Roten Teufel mussten diesen Rückstand zunächst verdauen, erarbeiteten sich dann aber ebenfalls erste Offensivaktionen. So auch in der 7.Minute als ein Schuss von Yokota geblockt wurde.
Elfmeter und Ausgleich durch Ritter
So etwa in der zehnten Minute, als Zimmer im Gäste-Strafraum vor Marseiler an den Ball und anschließend zu Fall kam. Mithilfe des VAR entschied Schiedsrichter Dr. Robin Braun auf Elfmeter, den Ritter souverän verwandelte (15.).
Drei Minuten nach der Gästeführung hatten die Gäste die Möglichkeit, den Vorsprung auszubauen. Der Aufsetzer von Holtby war jedoch kein Problem für Krahl. Auch in der Folge lauerten die Lilien auf Ungenauigkeiten in der FCK-Defensive, ließen zugleich aber selbst Abschlüsse zu. So näherte sich erneut Yokota gefährlich an, als er aus halbrechter Position knapp am langen Eck vorbeischlenzte (28.).
VAR kassiert Treffer von Lidberg
Nicht nur angenähert, sondern getroffen haben die Lilien indes fünf Minuten später. Da aber Hornby hauchdünn im Abseits stand, hatte Lidbergs Treffer nach ewigem VAR-Check keinen Bestand. Bitter für den SVD, in der 35.Minute ging es also mit dem alten Spielstand weiter.
Größere Möglichkeiten blieben bis zum Ende der regulären Spielzeit aus. Die Nachspielzeit sollte, auch aufgrund der langen VAR-Überprüfung, sieben Minuten betragen.
Führung FCK durch Ache
In der letzten Minute dieser ersten Spielhälfte konnten die Pfälzer einen langen Schlag von Schuhen auf Höhe der Mittellinie abfangen. Hanslik hatte ein gutes Auge, steckte auf Ache durch. Der schloss wuchtig und exakt aus 16m ab. Führung für die Hausherren und Halbzeit in Kaiserslautern.
Kaiserslautern sichert sich drei Punkte
Theoretische Aufstiegschance bleibt weiterhin bestehen
Personell ging es mit einem Wechsel der Gastgeber am Betzenberg vor 49.088 Zuschauern weiter. Kleinhansl ersetzte Ritter.
Nach einer Ecke von Lopez in der 49.Minute konnte sich Krahl auszeichnen. Riedel hatte sich am zweiten Pfosten Platz verschafft, aufs Tor köpfen können. Der Keeper kratzte die Kugel im letzten Moment von der Linie. In der Folgezeit wechselte der Ballbesitz hin und her, wobei Darmstadt noch zu einigen Ecken kam.
Doppelter Wechsel bei den Hessen in der 64.Minute: Förster und Thiede kamen für Marseiler und Klefisch neu ins Team. Zwei Minuten später ersetzte bei Kaiserslautern Alidou Yokota. In der 74.Minute die größte Möglichkeit für die Gäste durch Lidberg. Bei dessen Schuss aus spitzem Winkel ging aber Heuer entschlossen dazwischen. Krahl musste nicht mehr eingreifen. Erneuter Wechsel durch Torsten Lieberknecht: Breithaupt und Ronstadt lösten Zimmer und Kaloc an.
Zweiter Treffer von Lidberg einkassiert
Kein Glück für den Stürmer in der 76.Minute. Diesmal stand Vorlagengeber Corredor bei seinem Pass im Abseits. Der Linienrichter hob sofort die Fahne.
In der 82.Minute bekam auch Klement seinen Einsatz, wurde für Ache eingewechselt. Zwei Minuten danach kam bei Darmstadt Kempe für Nürnberger.
Die Nachspielzeit betrug noch einmal lange sechs Minuten. Treffer sollte keine mehr fallen und es bleibt beim Sieg des 1.FC Kaiserslautern.
Content: Michael Kaiser vom 11.05.2025
Fotos: Sport News Südwest / Ralf Brück
Druck war auch gegen Schalke sehr groß
Den letzten Spieltag zur Nervenschlacht machen
Der 1. FC Kaiserslautern empfängt am Sonntag, 13:30 Uhr, den SV Darmstadt 98 zum letzten Heimspiel der laufenden Runde. Bisher wurden 49.062 Karten abgesetzt , der Heimbereich ist komplett ausverkauft. Für den Gästeblock werden noch, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, einige Tickets an der Tageskasse erhältlich sein.
Beim Personal muss Torsten Lieberknecht auf Zuck (Reha), Aremu (diese Woche ins Training eingestiegen) und Heck (Kahnbeinbruch) verzichten. Fraglich ist das Mitwirken von Haas, der mit Knieproblemen zu kämpfen hat.
Brauchen Topleistung gegen Darmstadt
Nach dem Spiel gegen den FCK (5:1 für die Lilien) hätten viele Experten den kommenden Gegner als Aufstiegsfavoriten eingestuft. Es kam bekanntlich anders, dennoch ist der kommende Gast mit 39 Punkten der Klassenerhalt sicher. Für Lieberknecht bleiben Spiele gegen Ex-Verein, sowohl für Spieler, als auch für Trainer immer speziell: "Spiele gegen Ex-Vereine sind natürlich immer etwas Besonderes – egal ob als Spieler oder als Trainer. Ich hatte in Darmstadt eine gegenseitig sehr wertschätzende und erfolgreiche Zeit und freue mich natürlich auf das Spiel am Sonntag. Es geht jedoch nicht um meine persönliche Geschichte mit Darmstadt 98, es geht um den 1. FC Kaiserslautern und die Chance für den Verein, Großes zu erreichen “,
Höchste Saisonniederlage im Hinspiel
Auch wenn er aus persönlichen Gründen das Hinspiel am Böllenfalltor nicht live im Stadion verfolgt habe, habe er das Spiel später gesehen und erkennen können, welches Potenzial die Lilien haben: "lm Hinspiel hat man gesehen, wozu Darmstadt in der Lage ist. Uns erwartet ein sehr starker Gegner, der uns alles abverlangen wird. Wir müssen eine Top-Leistung bringen, wenn wir erfolgreich sein wollen“.
Viele Gespräche zum Kader geführt
Auf das Fehlen von Breithaupt, Bauer, Wekesser und Gyamerah im Kader beim KSC angesprochen erklärte Torsten Lieberknecht, Breithaupt und Gyamerah hätten kleinere gesundheitliche Probleme gehabt. Bauer und Wekesser seien taktischen Überlegungen zum Opfer gefallen. Dies habe er entsprechend mit den Spielern besprochen und er, so Lieberknecht, belohne Trainingsleistungen. So habe jeder die Chance sich zu präsentieren.
Unverändert im Playoff-Modus
Beginnend mit dem Spiel gegen Schalke müsse sein Team mit Druck umgehen. Dies sei beim Heimspiel gelungen und auch beim Spiel in Karlsruhe habe seine Mannschaft dem Druck standgehalten und habe zweimal einen Rückstand ausgeglichen. Die Situation bleibe gegen Darmstadt unverändert: "Fakt ist, dass wir gewinnen müssen, alles andere als ein Sieg bringt uns nicht weiter. Diese Ausgangssituation hat sich im Vergleich zu den Begegnungen gegen Schalke oder Karlsruhe nicht verändert“, Dennoch dürfte man nichts zwingen wollen oder in Hektik verfallen: "Wir müssen immer wachsam bleiben und uns taktisch klug verhalten. Wir werden ab und an aus unserem Angriffspressing raus müssen und dürfen gleichzeitig die Verteidigung nicht vernachlässigen. Ich denke, das wird ein Katz-und-Maus-Spiel. Welches Tier wir sind, kann ich noch nicht sagen".
Content: Michael Kaiser vom 09.05.2025
Derby im Kampf um die Relegation
Ben Farhat und Elvedi treffen zum Pausenstand
Beide Trainer sehen wenig Grund für Änderungen. Christian Eichner nimmt gegenüber dem 2:1 Erfolg in Hamburg nur einen Wechsel vor. Franke kehrt ins Team zurück, dafür rückt Beifus auf die Bank.
Thorsten Lieberknecht vertraut heute exakt der gleichen Mannschaft, die letzte Woche mit 2:1 gegen den FC Schalke 04 gewann.
Gepfiffen wird die heutige Partie im Wildpark von FIFA-Referee Tobias Stieler. Der hatte pünktlich um 13.30 Uhr dieses Verfolgerduell angepfiffen.
Ein erstes nettes Kennenlernen im Mittelfeld zwischen Hanslik und Jensen. Auch Conté und Ritter hatten Gesprächsbedarf. Das war kein Spiel wie jedes andere, das spürte man von Beginn an. In der 7.Minute die erste Chance für die Roten Teufel. Weiß hatte einen Distanzschuss von Hanslik nach vorne prallen lassen, Ache kam an die Kugel. Der KSC-Keeper verkürzte geschickt den Winkel, konnte seinen Fehler wieder ausbessern. Mit dem nächsten Angriff der Pfälzer eine Ecke von der anderen Seite, da stocherte Kaloc den Ball ganz knapp links vorbei.
Youngster Ben Farhat köpft KSC in Führung
Die erste Möglichkeit für die Hausherren (10.Minute) und Ben Farhat trifft per Kopf. Nach einer Ecke von Herold scheiterte der Youngster zunächst an Krahl. Die Gastgeber blieben aber am Drücker und Wanitzek brachte den Ball per Außenrist noch einmal in die Box. Dort lauerte Ben Farhat und konnte einnicken. Keine Chance für Krahl. Auch nach Prüfung durch den VAR hatte die Führung der Badener Bestand.
Die Gäste mussten sich zunächst schütteln und der KSC blieb auf dem Gaspedal, hatte in der 17.Minute die nächste dicke Chance. Wanitzek hatte mit seinem Freistoß von links Jensen gefunden, der aus kurzer Distanz aber links vorbeiköpfte. Auch in Folge blieben die Fächerstädter das aktivere Team.
Ausgleich FCK durch Elvedi
Zunächst waren in der 30.Minute noch vor einer Ecke Kaloc und Kobald aneinander geraten. In Folge dann die Hereingabe von Ritter. Die landete bei Elvedi, der aus etwa 6m per Linksschuss traf. Etwas Glück, dass die Kugel durch die Beine von Franke passte, aber auch schlecht verteidigt von der KSC-Defensive.
In der 38.Minute brachte wieder ein Standard von Wanitzek Gefahr. Diesmal kam die Flanke von rechts, fand im Zentrum Rapp. Der köpfte aus 7m rechts vorbei.
In Folge beruhigte sich das Spiel etwas und es waren vier Minuten Nachspielzeit angezeigt. Praktisch mit dem Halbzeitpfiff hatte Wanitzek noch einen Freistoß rechts um die Mauer der Pfälzer gedreht. Krahl zur Stelle. Danach ging es in die Kabinen.
Unentschieden für beide Teams zu wenig
Jung und Hanslik treffen in der zweiten Hälfte
Personell ging es in Karlsruhe zunächst vor 32.190 Fans unverändert weiter. Das druckvollere Team zum Beginn die Gastgeber.
So auch die erste Möglichkeit nach Fehlpass von Krahl im Spielaufbau. Wanitzek konnte in der 47.Minute links auf Ben Farhat legen, der im Abschluss dann scheiterte. Auf der Gegenseite dauerte es bis zur 54.Minute, ehe die Gäste Gefahr entwickeln konnten. Yokota hatte prima eingeleitet und es ging sehr schnell nach vorne. Die Flanke von Hanslik von der rechten Seite drückte Ache aus kurzer Distanz über das Karlsruher Tor. Der Ball war allerdings sehr schwer zu nehmen.
Erneute Führung KSC durch Jung
Die Antwort der Hausherren in der 58.Minute. Da patzte der FCK auf fatale Art und Weise. Redondo hatte den Kopfball von Wanitzek passieren lassen. In seinem Rücken lauerte Jung, schob durch die Beine von Krahl ein.
Drei Minuten später hätte Ben Farhat auf 3:1 stellen können, schoss aber knapp rechts vorbei.
Ausgleich FCK durch Hanslik
Die Gäste kamen zum erneuten Ausgleich. Heuers Flanke aus dem linken Halbfeld köpfte Hanslik in der 64.Minute perfekt ins linke Eck. Da sah Weiß, schlecht positioniert, nicht gut aus.
Zwei Minuten nach diesem Ausgleich bot sich Wanitzek, nach Doppelpass mit Ben Farhat, die Chance zur erneuten Führung. Der scheiterte aber frei vor Krahl.
Doppelter Wechsel bei den Blauen in der 68.Minute. Kaufmann und Schleusener kamen neu für Ben Farhat und Conté. Beim FCK ersetzten zwei Minuten später Raschl und Opoku Ritter und Hanslik.
Die folgenden Minuten verliefen etwas ruhiger, zumindest vor den Toren. In der 84.Minute wechselte der KSC doppelt. Bormuth und Egloff ersetzten Franke und den angeschlagenen Schleusener. Beim FCK kamen zwei Minuten später Haas und Robinson für Yokota und Ronstadt.
Die letzten Minuten waren angebrochen und das aktuelle Resultat war eigentlich für beide Teams zu wenig. Beim KSC kam in der 89.Minute noch Beifus für Burnic. Der hatte dann nur Sekunden nach seiner Einwechslung die Chance zur Führung, schob den Ball links am Tor von Krahl vorbei.
Nach vier Minuten Nachspielzeit war Schluss im Wildpark. Ein Unentschieden, welches beide Mannschaften auf der Stelle treten lässt.
Content: Michael Kaiser vom 04.05.2025
Fotos: HettiPicture / Ralf Brück
Dickes Brett in Karlsruhe zu bohren
Lieberknecht nimmt alle Spieler mit ins Boot
Sonntag um 13.30 Uhr ist Derbyzeit im ausverkauften BBBank Wildpark. Da der kommende Gegner eine Miniserie hingelegt hat, wird der Sieger, unabhängig von allen anderen Resultaten des Wochenendes im Aufstiegsrennen bleiben.
Der FCK erwartet, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, mindestens 3.500 Fans in Karlsruhe. Personell fehlen lediglich Zuck und Aremu (beide Rehabilitation).
Kein Kontakt zu Vorgänger Anfang
Torsten Lieberknecht hat keinen Kontakt zu Markus Anfang aufgenommen. Dies habe er noch nie getan, da er sich somit seine Neutralität gegenüber allen Spielern erhalten wolle. Das heiße aber nicht, dass es nicht zu einem späteren Zeitpunkt zu einem Gespräch komme.
Wiedererstarkter Gegner wartet
Die letzten Ergebnisse des KSC sprechen, so Lieberknecht, eine deutliche Sprache: "Der KSC hat sich in den letzten Spielen, zumindest von den Ergebnissen her, sehr stabil gezeigt. Mit Marvin Wanitzek haben sie dazu noch einen echten Unterschiedsspieler in ihren Reihen. Allerdings kann er nur so gut sein, wie das Team um ihn herum funktioniert. Der KSC hat eine junge Mannschaft, die frech spielt, gerne in die Tiefe geht und gut gegen den Ball arbeitet“,
Derby ist immer besonders
Der neue FCK-Coach geht mit einer großen Vorfreude in das anstehende Duell: "Ein Derby ist immer etwas Besonderes. Es wird eine heiße Atmosphäre sein, zu der wir auch unseren Teil beitragen wollen. Unsere Spieler wissen, dass wir ein Prestigeduell vor der Brust haben. Wir fahren nach Karlsruhe, um zu gewinnen“,
Kein Blick in die Glaskugel
Auf Rechnungen oder den Blick in die Glaskugel verzichte er weitestgehend, so der FCK-Übungsleiter: "Unser Fokus liegt bei dem Denken, wie wir das Spiel erfolgreich gestalten können. Wir wollen einen guten Job machen und das Spiel mit Mut bestreiten. Leinen los und ab geht die Post“.
Trainng sehr fordernd
In den Übungseinheiten stehe im Vordergrund, dass man alle Spieler dazu im die Lage versetzt spielbereit zu sein. Hierzu brauche es eine ständige Hochspannung und die Spieler, die er in den Kader nehme, müssten auch bereit sein, ab der 5.Minute für einen Einsatz bereit zu stehen. Alle Spieler müssten bis zum letzten Spieltag bei der Stange bleiben, egal wann dieser anstehe.
Content: Michael Kaiser vom 02.05.2025
Yokota trifft zur Pausenführung
FCK wird versuchen die Vorlagen der Konkurrenz zu nutzen
Neue Trainer sorgen oftmals für frischen Wind in der Struktur der Mannschaft. So auch heute: Torsten Lieberknecht setzt auf der rechten Seite auf Ronstadt, den er aus gemeinsamen Darmstädter Zeiten kennt. Elvedi, Kaloc, Hanslik und Yokota starten ebenfalls dafür fehlen der gelb-gesperrte Bauer, Wekesser, Breithaupt, Robinson (alle auf der Bank) und Gyamerah (nicht im Kader).
Schalke Noch-Coach Kees van Wonderen ändert sein Team gegenüber dem 2:2 Unentschieden gegen den HSV auf nur einer Postion. Bachmann ersetzt den rotgesperrten Karaman.
Schiedsrichter Daniel Schlager hatte pünktlich um 13:30 Uhr angepfiffen. Die ersten Minuten verliefen recht unspektakulär. Schalke hatte den Pfälzern weitestgehend den Ball überlassen, kontrollierte aber die gefährlichen Zonen recht geschickt. So
Der erste Schuss auf's Tor von Heekeren in der 17.Minute von Yokota. Dessen Versuch aus etwa 17m aber kein Problem für den Schalker Keeper. Auch Schalke tauchte nach einer Ecke mal vor dem Tor von Krahl auf. Aus dem Rückraum kam Grüger zum Kopfball. Der ging einige Meter über das Tor. Die bisher beste Chance der Hausherren in der 22.Minute. Zwar kam Ache nach einer flachen Hereingabe von Ronstadt zum Abschluss, wurde von Heekeren abgefangen. Allerdings hätte dieser Treffer aufgrund einer Abseitsposition ohnehin nicht gezählt.
Nach etwas mehr als einer halben Stunde passierte auf dem Platz nur noch recht wenig. Beide Teams beackerten überwiegend die neutrale Zone.
Yokota zur Führung für den FCK
Das hatte sich nicht zwingend angedeutet. In der 32.Minute hatte Ache noch per Lupfer verpasst, nun, in der 35.Minute, mal eine Flanke von Redondo auf der linken Seite. Diese fand Ache, der zum Kopfball hochstieg. Dessen Versuch konnte Heekeren noch klären, der Ball landete aber vor den Füßen von Yokota, der aus kürzester Distanz nur noch einzuschieben brauchte.
In der 42.Minute hätten die Hausherren fast nachlegen können. Hanslik hatte den Ball an der Außenlinie erobert, ins Zentrum zu Ache gepasst. Dessen Abschluss von der Strafraumgrenze konnte Heekeren mit einer schönen Flugeinlage klären.
Hier war eine Minute Nachspielzeit angezeigt und fast mit der Halbzeit hätte Sylla nach langem Schlag von Aydin noch ausgleichen können. Der hatte sich zwar gegen Elvedi durchgesetzt, schoss aber knapp über das Tor. So ging es mit einer knappen Führung für die Pfälzer in die Kabine.
Ache trifft und entscheidet die Partie
Pfälzer sind zurück im Aufstiegsrennen
Die Gäste aus Gelsenkirchen hatten mit Wiederanpfiff vor 49.327 Zuschauern gewechselt. Für Krüger kam Højlund. Die erste Chance gehörte allerdings nach 20 Sekunden den Roten Teufeln. Ache hatte per Kopf auf Hanslik verlängert, der plötzlich frei vor Heekeren im Schalker Tor auftauchte. Der rettete mit einem starken Reflex.
In der 50.Minute fast der Ausgleich für Blau-Weiß. Højlund hatte sich die Kugel nach einem weiten Ball an Krahl vorbeigelegt. Zu weit, da er den Ball nicht mehr erreichen konnte. Da war deutlich mehr möglich. Drei Minuten später hätte Ache hier für eine Mini-Vorentscheidung sorgen können. Eine Abwehr von Kaminski war zu kurz geraten, so dass Ache dazwischen spritzen konnte. Sein Abschluss aber deutlich zu hoch angesetzt. Die Begegnung hatte, gemessen an der 1.Halbzeit deutlich an Schwung aufgenommen.
Ausgleich Schalke durch Sylla
Neue Trainer, alte Probleme. Wieder einmal lässt sich der FCK zu tief in die eigene Hälfte drängen und erneut dürfen die Gegenspieler durch die Räume spazieren. Seguin passte in der 61.Minute flach Richtung Højlund, dessen Versuch Elvedi noch von der Linie kratzen konnte. Den Nachschuss nutzte Sylla. Ausgleich für den FC Schalke 04.
Kurz nach dem Schalker Ausgleich, 64.Minute, ersetzten Haas und Alidou beim FCK nun Ronstadt und Hanslik. Bei S04 kam in der 69.Minute Gantenbein für Aydin. Beim FCK, zwei Minuten später, Raschl für den ausgepowerten Yokota.
Führung FCK durch Ache einkassiert
In der 72.Minute dann der Moment von Ragnar Ache. Von Raschl an der Strafraumgrenze angespielt noch eine Drehung, den Ball auf den linken Fuß gelegt und ab in die Maschen des Schalker Kastens. Oben links schlug die Kugel ein, unhaltbar für Heekeren. So weit so schlecht. Der VAR schaltete sich ein, kassierte dieses Traumtor wegen dessen Abseitsposition ein.
Mittlerweile hatte der Gast erneut gewechselt. Für Mohr kam Younes.
Ache zum Zweiten
Dieser Treffer sollte nun aber zählen. Ein langer Ball von Ritter, 77.Minute, hatte die Schalker Abwehrreihe ausgehebelt. Ache war frei, ließ noch Kaminski stehen und traf ins rechte Eck.
Ba und Kalas kamen nun bei Schalke für Sylla und Seguin. Doppelter Wechsel bei den Gastgebern. In der 86.Minute gingen beim FCK Redondo und Ritter vom Platz, neu dabei Zimmer und Breithaupt.
Die Nachspielzeit wurde mit langen sechs Minuten veranschlagt. In der ersten Minute der Crunchtime ein langer Schlag der Schalker von der rechten Seite auf Ba am langen Pfosten. Der setzt den Ball links daneben. Ohnehin war aber die Fahne oben.
Das war es dann auf dem Betzenberg. Schiedsrichter Schlager mit dem Abpfiff und der gelungenen Premiere für Torsten Lieberknecht.
Content: Michael Kaiser vom 27.04.2025
Fotos: Ralf Brück
Gegen Schalke 04 ein Start in die Playoffs
Jeder Spieler bekommt die gleiche Chance sich zu präsentieren
Die Pfälzer empfangen am Sonntag, 13:30 Uhr, im ausverkauften Fritz-Walter-Stadion zum ersten Spiel unter Torsten Lieberknecht die Gäste aus Gelsenkirchen. Auch dort wurden unter der Woche Personalien geklärt und das Arbeitsverhältnis mit Trainer Kees van Wonderen zum Ende der Runde beendet.
Zu diesem Duell zweier Traditionsvereine wird es, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, keine Tageskasse geben, der Betzenberg meldet mit 49.327 Fans ausverkauft.
Beim Personal der Roten Teufel fehlen weiterhin Zuck und Aremu (beide nach Operationen). Ebenso muss der neue Übungsleiter auf den gesperrten Bauer verzichten.
Fehler abstellen und die Sinne schärfen
Auf die Mängel im Abschluss oder individuelle Fehler in der Defensive angesprochen, erklärte Lieberknecht, man müsse sich natürlich jedes Mannschaftsteil anschauen, dabei das Kettenverhalten betrachten und in der Offensive die Spieler in die Box bringen.
Fokus auf der eigenen Mannschaft
Man kenne die Qualität eines FC Schalke 04, aber man selbst habe entsprechende Fähigkeiten: "Der Fokus muss zunächst auf uns liegen. Schalke hat gezeigt, dass sie keine Laufkundschaft sind, aber das sind wir auch nicht. Sie haben sich letzte Woche von ihren eigenen Fans tragen lassen, haben diesen Punkt gegen den HSV in Unterzahl erkämpft. Das können wir auch. Viele Sachen sind hier gut gelaufen, wir stehen auch nicht zufällig so weit oben in der Tabelle.“
Optimistisch in die letzten vier Spiele
Aktuell steht sein Team wohl in Lauerstellung und so geht der Blick von Torsten Lieberknecht voraus: „Ich bin optimistisch für das Saisonende. Wir wollen oben dranbleiben und dann mal schauen. Die jetzigen Spiele sind quasi wie Playoffs. Deshalb wollen wir am Wochenende unbedingt gewinnen. Diese Haltung will ich von jedem Spieler sehen, in jeder Situation.“
Privileg einen Ragnar Ache zu trainieren
Ein Spiel fand heute besondere Erwähnung: "Es ist ein Privileg, mit Ragnar Arbeiten zu dürfen . Das ist ein guter Junge und der FCK kann froh sein, so einen Spieler in seinen Reihen zu haben.“ Auch Daisuke Yokota, der unter der Woche an Problemen mit Schambein / Hüfte laborierte fand Anerkennung beim neuen Trainer. Der hoffte, dass der Spieler komplett fit werde und das Spiel entsprechend mit seinen Fähigkeiten bereichern werde.
Unterschiedsspieler Klement
Bei einem Spiel des SV Darmstadt 98 hatte Lieberknecht Philipp Klement einst als Unterschiedsspieler in dieser Liga bezeichnet. Bei ihm gelte es, wie andere Spieler mit wenig Spielzeit, wieder näher ans Team heranzurücken. Problem sei allerdings die fehlende Spielzeit der letzten Wochen und Monate. Aber er gehe seine Aufgabe neutral gegenüber jedem Spieler an und jeder bekomme die gleiche Chance.
Content: Michael Kaiser vom 25.04.2025
Fotos: Wolfstone-Photos / Werner Schmitt
FCK stellt Markus Anfang frei
Torsten Lieberknecht wird neuer Cheftrainer
Der 1. FC Kaiserslautern hat am Dienstag, 22. April 2025, Cheftrainer Markus Anfang und Co-Trainer Florian Junge freigestellt. Auf ihn folgt Torsten Lieberknecht, der bereits am Mittwochnachmittag die erste Trainingseinheit leiten wird.
Die Freistellung des Trainergespanns begründet der FCK mit den Eindrücken der vergangenen Wochen, dass die Mannschaft ihr Potential nicht voll ausgeschöpft und ihr Leistungsmaximum nicht erreicht hat. Nach einer eingehenden Analyse fehlt den Verantwortlichen die Überzeugung, diesem Trend in der aktuellen personellen Konstellation entgegenzuwirken.
Markus Anfang übernahm im Sommer 2024 das Cheftraineramt auf dem Betzenberg. Gemeinsam mit seinem Co-Trainer Florian Junge stand er in insgesamt 30 Partien an der Seitenlinie. Auf Anfang und Junge folgen Torsten Lieberknecht und Co-Trainer Carsten Rump, die am Mittwoch bereits die erste Trainingseinheit leiten.
Der FCK bedankt sich bei Markus Anfang und Florian Junge für ihr Engagement und ihre Arbeit und wünscht Beiden auf ihrem weiteren persönlichen und beruflichen Wege alles Gute!
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 22.04.2025
FCK sucht Weg zurück in die Erfolgsspur
Kein Kopfproblem bei den Spielern
Nach zwei Niederlagen in Folge (0:2 in Magdeburg und 1:2 gegen den 1.FC Nürnberg) sucht der FCK in Braunschweig den Weg zurück in die Erfolgsspur. Dies ist gegen die formstarke Eintracht, zuletzt Siege gegen den SC Paderborn und beim HSV alles andere als eine Pflichtaufgabe. Unterstützt werden die Roten Teufel in Niedersachsen, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, von 2.394 Anhängern.
Personell fehlen weiter Zuck und Aremu (beide Reha). Unwahrscheinlich ist der Einsatz von Yokota, der an Problemen mit dem Schambein laboriert.
Gegner Braunschweig mit breiter Brust
Nach drei Spielen ohne Niederlage und zuletzt zwei Siegen gegen Paderborn und in Hamburg trifft der FCK auf einen wiedererstarkten Gegner: "Die Eintracht hat eine Mannschaft, die nach den letzten Spielen mit breiter Brust auflaufen wird und schwer zu bespielen ist. Sie werden sehr kompakt stehen, aggressiv gegen den Ball arbeiten und schnell umschalten. Wer in Hamburg vier Tore schießt, hat dort verdient gewonnen und das sollte uns Warnung genug sein“,
Träumen ist erlaubt
Die bisherige Stärke seiner Mannschaft wecke natürlich bei den Fans Begehrlichkeiten: "Je länger eine Saison dauert und je länger wir oben stehen, desto höher ist die Erwartungshaltung im Umfeld. Wir haben bisher eine richtig gute Saison gespielt und die Hoffnungen und Träume im Umfeld, die haben wir uns durch unsere Leistungen erarbeitet“. Die Träume der Fans seien natürlich legitim und man werde sich zunächst die Resultate der nächsten beiden Spiele anschauen.
Starkes Spiel trotz Niederlage
Gerade gegen Nürnberg habe er, so Anfang, mit Ausnahme der ersten Viertelstunde ein starkes Spiel seiner Mannschaft gesehen. Da habe jeder alles gegeben. Gut vorbereitet wolle man so auch in Braunschweig gut vorbereitet auftreten: "Im letzten Spiel gegen Nürnberg waren wir nach einer Viertelstunde drückend überlegen und haben alles in die Waagschale geworfen. Jeder im Stadion hat das gesehen und mitgefiebert, dass uns noch der Ausgleich gelingt, aber es sollte leider nicht sein. Ich glaube nicht, dass wir ein Kopfproblem haben. Würde man hier ein Kopfproblem erkennen, habe dies die komplette Liga".
Keine Grüppchenbildung zu erkennen
Trotz des großen Kaders, erkenne er keine Spieler, die nicht mitziehen oder gar eine Grüppchenbildung. Unzufriedene Spieler gebe es natürlich immer und dies in jedem Verein. Selbst wenn man nur einen 12-Mann Kader hätte, wäre schon ein Spieler unzufrieden. Entsprechend führe er mit Spielern, die mit ihrer Situation nicht zufrieden seien, regelmäßig Gespräche.
Content: Michael Kaiser vom 17.04.2025
Führung für den Club zur Pause
Gruber trifft nach kurzer Ecke ins lange Eck
Vier Wechsel beim FCK gegenüber der mäßigen 0:2 Vorstellung in Magdeburg. Zimmer, Kleinhansl und Zimmer finden sich auf der Bank wieder. Neu in der Startformation dafür Gyamerah, Kaloc und Hanslik (zurück nach Gelbsperre). Im Tor kehrt Krahl nach überstandener Teilruptur des Innenbandes zurück.
Beim Gegner aus Nürnberg, mit FCK-Ikone Miro Klose auf der Trainerbank, wird zunächst Sturmjuwel Tzimas schmerzlich vermisst. Ebenso fehlen gegenüber dem 0:3 zuhause gegen den HSV Seidel, Jander (gelb-gesperrt) und Antiste (Rote Karte). Neu dafür dabei Castrop (zurück aus Gelbsperre), Drexler und Emreli.
Schiedsrichter heute Abend ist Robert Schröder, der die Begegnung mit drei Minuten Verspätung angepfiffen hatte. Grund für die Verzögerung war das Nürnberger Tornetz. Da musste, bevor der Anpfiff erfolgen konnte, nachgebessert werden.
Die Anfangsphase dieses Traditionsduells war von sehr hoher Intensität. Die Torchancen ließen noch etwas auf sich warten und so war die 9.Minute angebrochen, ehe Ache einen langen Befreiungsschlag von Krahl fast erlaufen hätte. Nürnbergs Keeper Reichert einen Hauch früher am Ball als der angesprintete Topscorer der Pfälzer.
Führung für die Gäste durch Karafìát
Ecke von der rechten Seite, kurz ausgeführt und der Pass von Lubach auf den Kopf von Gruber. Der hatte sich am Fünfer abgesetzt, kam aufgrund des mangelhaften Abwehrverhaltens der Pfälzer zum Kopfball und in der 14.Minute gingen die Gäste in Führung.
Die Roten Teufel mussten sich schütteln, suchten Antworten. Zumindest konnte man zwischenzeitlich, gespielt knapp eine halbe Stunde, wieder mehr Spielanteile verzeichnen. Torchancen blieben Mangelware. Die kleinen Ungenauigkeiten im Spielaufbau sorgten dafür, dass der Club die Angriffe der Pfälzer problemlos unterbinden konnte. In der 45.Minute fast der Ausgleich durch Ritter nach einem Freistoß von der linken Strafraumkante. Geklärt von Reichert.
Die Nachspielzeit, zwei Minuten, liefen und ein Querschläger von Ache segelte über die Querlatte. Dann war Halbzeit in Kaiserslautern.
Bittere Heimpleite gegen Nürnberg
FCK unterliegt nach fahrlässiger Chancenverwertung
Wechsel beim FCK vor 49.327 Zuschauern mit Wiederanpfiff. Hanslik blieb in der Kabine, neu dabei Yokota. Die Pfälzer kamen mit Schwung, daraus resultierend dann auch die erste Möglichkeit für Ritter in der 50.Minute. Der Kapitän der Lautrer hatte sich gegen Drexler behauptet und das kurze Eck anvisiert. Reichert riss die Fäuste hoch, konnte parieren.
Zwei Minuten später versuchte es Ache flach aus der Distanz. Da musste Reichert nachfassen, konnte aber am Ende klären. Nächste Minute, nächster Angriff für den FCK. Ritter hatte die Kugel eigentlich nicht sehr sauber an Gruber vorbeigelegt, der war allerdings ausgerutscht. So kam Ritter doch zum Abschluss, scheiterte erneut am Nürnberger Keeper. Auch in der 59.Minute scheiterte Ritter, diesmal nach Zuspiel von Yokota. Dessen Rechtsschuss ging knapp rechts vorbei.
Wechsel auf beiden Seiten in der gleichen Minute, 59.: Beim Club kam Villadsen für Janisch, bei den Hausherren, eine Minute später, Alidou für Gyamerah. Auch in der 61.Minute vergab Ritter, leitete mit der Pike in die Arme von Reichert.
Emreli mit der Vorentscheidung
In der 68.Minute bestätigte eine der ältesten Regeln im Fußball: Wer seine Chancen nicht nutzt, wird bestraft. Eigentlich war der Angriff der Gäste schon durch, aber Emreli setzte nach, ließ Alidou per Übersteiger alt aussehen und schoss aus 15m sehenswert ins rechte Kreuzeck.
Handelfmeter für den FCK, Ritter trifft
Drei Minuten nach dem zweiten Club-Treffer hatte Lubach den Ball an den Oberarm bekommen. Elfmeter für die Gastgeber. Ritter schnappte sich die Kugel, schob flach in die linke Ecke. Anschlusstreffer und die Hoffnung war zurück (72.). Im Anschluss, Wechsel bei den Gästen: Flick ersetzte Lubach.
Latte rettet für Nürnberg
Doppelchance für die Pfälzer. Zunächst scheiterte Ache in der 75.Minute an Reichert, mit dem nächsten Angriff fasste sich Ritter ein Herz, zog aus der Distanz ab. Der Torwart kam nicht ran, die Kugel sprang an die Unterlatte und von dort zurück ins Feld.
Glück für den FCK in der 81.Minute. Da stand plötzlich Flick nach einem Freistoß komplett blank, traf die Kugel aber nicht voll. Das hätte das 1:3 sein müssen. Wechsel bei den Hausherren in der 85.Minute: Für Redondo kam Ranos ins Spiel. Doppelter Tausch auch bei Nürnberg. Raus gingen Emreli und Schleimer , dafür neu dabei Forkel und Serra.
Die Anzeigetafel zeigte sechs Minuten Nachspielzeit an. Ein Volleyschuss von Ache blieb die letzte Chance des Spiels und Nürnberg ging hier als sehr glücklicher Sieger vom Platz.
Content: Michael Kaiser vom 12.04.2025
Fotos: Ralf Brück
Spiel gegen Nürnberg ist ausverkauft
Wiedersehen der Fans mit Miro Klose
Das letzte Topspiel für den 1.FC Kaiserslautern am Samstag um 20:30 Uhr gegen den 1.FC Nürnberg ist mit 49.327 Tickets komplett ausverkauft.
Personell, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, werden Zuck (Reha) und Aremu (Schulterverletzung) definitiv nicht zur Verfügung stehen. Krahl ist diese Woche ins Mannschaftstraining eingestiegen, Einsatz ungewiss.
Aufarbeitung der Niederlage in Magdeburg
Eine "Hau drauf Mentalität" sei im Training dieser Woche nicht angesagt gewesen. Jedem sei klar, dass die Mannschaft kein gutes Spiel gemacht habe, sei nicht zwingend genug gewesen und gleichzeitig vor den Gegentoren zu passiv. "Das war alles zu schläfrig und gerade in der Defensive nicht aktiv genug", so Markus Anfang. Man wolle weiter die Mannschaft verbessern und habe gut auf Nürnberg hingearbeitet.
Noch keine Spitzenmannschaft
Die Mannschaft sei, so Anfang, aus einer schwierigen letzten Saison, mit tollen Erfolgen im Pokal, gekommen und zur Spitzenmannschaft habe man ganz einfach zuletzt zuviele Gegentore gefangen: „Um eine Spitzenmannschaft zu sein, fehlt uns etwas die Erfahrung und die Konstanz. Gerade auswärts bekommen wir zu viele einfache Gegentore und haben schon lange nicht mehr zu Null gespielt. Da sind uns Konkurrenten wie Köln oder der HSV, die im Zweifel auch mal 1:0 gewinnen, einen Schritt voraus."
Nürnberg mit der letzten Chance
Für den Gast aus Nürnberg geht es in Kaiserslautern wahrscheinlich um die letzte Chance noch einmal ins Aufstiegsrennen einzugreifen. Der Club habe eine Mannschaft, die über sehr viel Qualität verfüge und Lauterns Coach Anfang erwartet ein Spiel auf Augenhöhe: "Wir wissen, dass wir am Samstag wieder einen riesigen Support haben und wollen durch die Power unserer Fans getragen, in das Spiel gehen“,
Der Club komme über die spielerische Schiene:" Sie haben einen fußballerischen Ansatz, sind sehr spielfreudig, verfügen über eine hohe individuelle Stärke und sind durch viele junge Spieler auch ein Stück weit unbekümmert“
Miro Klose kein Thema in der Kabine
Für die Spieler der Roten Teufel sei der Name Klose in der Kabine kein Thema. Das liege auch an den zeitlichen Abständen. Dennoch muss erwähnt sein, dass Miro Klose eine Ikone sei, seine große Karriere in der Pfalz gestartet habe. Rekordtorschütze bei Weltmeisterschaften, internationale Titel mit Nationalelf und seinen jeweiligen Vereinen. Dies sei mehr als beeindruckend und auch den Mensch Miro Klose habe er beim ersten Aufeinandertreffen absolut positiv wahrgenommen.
Modifaktion der Abseitsregel schwer zu erklären
Die Situationen aus den vergangenen Spielen in Paderborn und Magdeburg seien schwer zu erklären. Früher gab es aktives oder passives Abseits. Dies gebe es heute so nicht mehr. Dabei redet man von "Impact", sprich es ginge um den Einfluss, der ein Spieler habe. In den beiden Auswärtsspielen sei man in unglückliche Entscheidungen geraten. Diese seien aber jeweils "Kann-Entscheidungen" gewesen. Auch sei es nervig gewesen, dass in der Anfangsphase einfach zu wenig Fußball gespielt wurde. Man müsse darauf achten, das Spiel nicht zu sehr zu zerhacken. Man dürfe die Emotionen wie den Torjubel nicht zerstören.
Krahl wieder im Training
Lautern Stammkeeper war diese Woche wieder auf dem Platz, war heute im Mannschaftstraining dabei. Man müsse nun abwarten, ob der Körper auf diese Einheit reagiere. Simoni habe in den Spieler ebenfalls überzeugt, Krahl sei aber der Spieler mit der größeren Ausstrahlung und Sicherheit.
Content: Michael Kaiser vom 10.04.2025
Foto: Ralf Brück
Nächstes Topspiel für den FCK
Rote Teufel erwartet in Magdeburg ein spielstarker Gegner
Die Pfälzer treten am Sonntag zum nächsten Spitzenspiel, 13:30 Uhr, beim Team von Christian Titz an. Erstmals wird der Gästeblock in Magdeburg bei einem Spiel des FCK ausverkauft sein. 2.755 Fans werden, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, ihr Team in Sachsen-Anhalt unterstützen.
Die personelle Situation ist entspannt. Verletzt fehlen lediglich Zuck und Krahl (beide Reha). Nach seiner fünften gelben Karte fehlt Hanslik ebenfalls.
Sperre von Hanslik schmerzt
Ungerne verzichtet Trainer Markus Anfang natürlich auf Daniel Hanslik. Hier suche man noch nach Ersatz und entsprechenden Lösungen: "Der Verlust von Hansi tut uns in seiner aktuellen Form natürlich weh. Aber auch in diesem Fall haben nun andere Spieler die Möglichkeit, sich zu zeigen und ich bin mir sicher, dass wir den Ausfall gut auffangen können“.
Formdelle bei Yokota
Daisuke Yokota, der gegen Düsseldorf gar nicht zum Einsatz kam, durchlaufe nach so Verletzung eine Art Formdelle, so Anfang. Dennoch ist der Japaner eine der Optionen, den Ausfall von Hanslik zu kompensieren: "Dai ist eine unserer Optionen, aber es ist noch keine Entscheidung gefallen. Es könnte genauso gut sein, dass wir mit Filip Kaloc, Leon Robinson oder Faride Alidou beginnen. Wir haben noch die eine oder andere Trainingseinheit und dann setzen wir uns zusammen und schauen, was aus unserer Sicht das Beste für die Mannschaft ist“, Eine finale Entscheidung sei noch nicht gefallen.
Wollen unsere Spiele gewinnen
Seine Herangehensweise, das sei bekannt, ist das Ziel Spiele zu gewinnen. Dies gelte auch für die vielzitierten Spitzenspiele: "Magdeburg hat eine Mannschaft, die von ihrer hohen Intensität lebt und uns alles abverlangen wird. Wir müssen aufpassen, dass sie nicht in ihr Spiel finden, denn dann sind sie sehr schwer zu verteidigen“, Ein Mittel sei es, ähnlich wie gegen Düsseldorf, dem Gegner hoch anzulaufen, so vom Tor fernzuhalten und.
Kein ständiger Blick auf die Tabelle
Auch wenn er nicht ständig auf die Tabelle schaue, wisse er, so Anfang, dass sein Team den 3.Platz der Tabelle Belege. Dennoch gelte sein Hauptaugenmerk der Entwicklung der Mannschaft: "Wir sind weit davon weg, uns an der Tabelle zu orientieren und in der Spielvorbereitung entsprechend zu taktieren. Wir gehen nicht in Spiele, um etwas zu verhindern, sondern um etwas zu erreichen. Wir fahren nicht nach Magdeburg um Unentschieden zu spielen, wir wollen gewinnen“, so Anfang zur Marschrichtung für das Auswärtsspiel.
Content: Michael Kaiser vom 04.04.2025
Pausenführung durch Marlon Ritter
VAR kassiert Treffer von Jan Elvedi wegen Handspiels
Markus Anfang nimmt gegenüber dem wilden 3:5 in Paderborn zwei Wechsel vor: Für den verletzten Krahl startet Simoni, für Kaloc kehrt Kapitän Ritter zurück. Kaloc nimmt dafür zunächst auf der Bank Platz.
Drei Wechsel bei der Fortuna: Iyoha, Gavory und Vermej fehlen alle verletzungsbedingt, werden von Siebbert, Lunddal und Schmidt ersetzt. Insgesamt fehlen Daniel Thioune elf Spieler, deswegen auch nur sechs Feldspieler auf der Bank.
Schiedsrichter Dr.Max Burda hatte die Begegnung pünktlich freigegeben und hier ging es um nichts weniger als den Kontakt zu den Aufstiegsplätzen. Untermalt wurde der Spielbeginn von beeindruckenden Choreographien der Fans beider Teams. Stark, ganz stark. Zumindest im Stadionrund wehte ein Hauch Bundesliga.
Die ersten zehn Minuten waren runtergelaufen, der FCK zunächst in etwas abwartender Position. Die erste Chance, nach Flügellauf von Zimmer in der 13.Minute. Ache kam im Zentrum zwar zum Kopfball, verfehlte aber rechts am Tor vorbei.
Führung durch Ritter
Beim nächsten Angriff, kaum eine Minute später, zielten die Roten Teufel genauer. Johannesson war der Ball im Spielaufbau zu weit weggesprungen, die Kugel nach Zweikampf mit Ache bei Ritter gelandet. Der machte noch ein paar Meter mit dem Ball und schoss aus 16m flach ins linke Eck.
Auch bedingt durch die Führung nahm der Lautern-Express spürbar an Fahrt auf. In den Minuten 23+24 so die Möglichkeiten von Hanslik und Ache. Hanslik kam aus dem Getümmel zum Abschluss, Ache aus gut 20m.
VAR kassiert Treffer von Elvedi
Nach einer Ecke von Sirch hatte Hanslik zunächst an den rechten Pfosten geköpft. Ache kam erneut an die Kugel, legte zu Sirch, der auf den Kopf von Elvedi flankte. Der köpfte ein und im Anschluss meldete sich der VAR. Nach dem ersten Kopfball von Hanslik soll Bauer mit dem Arm am Ball gewesen sein. Dies bestätigte der VAR und so zählte der Treffer nicht.
Den nächsten Abschluss hatte in der 39.Minute Ritter. Sein Versuch aus 30m brachte keine Gefahr für Kastenmeier.
Die Tafel der Offiziellen zeigte drei Minuten Nachspielzeit an, dann ging es in die Kabinen. Pause in einem sehr unterhaltsamen Zweitligaspiel.
FCK springt auf Relegationsplatz
Treffer von Ache und Sirch sichern Heimerfolg
Auf beiden Seiten ging es zunächst vor 48.279 Fans unverändert weiter. Auch der Spielverlauf blieb ähnlich, die Pfälzer weiter auf dem Gaspedal.
So auch die erste Möglichkeit, 47.Minute, durch einen abgefälschten Schuss von Ache aus gut 20m. Da ging Kastenmeier auf sicher, wehrte seitlich zur Ecke ab. Diese brachte keine weitere Gefahr. Der erste Angriff der Fortuna in der 49.Minute führte zur Ecke. Diese konnte aber Simoni entschärfen, den Ball wegfausten. Alarmstufe Rot in der Hälfte der Pfälzer, 53.Minute. Kownacki hatte auf Heyer durchgesteckt, der flach vors Tor spielte. Zimmer im letzten Moment per Grätsche vor Lunddal dazwischen zur Ecke.
Ausgleich Fortuna durch Oberdorf
Ein wenig hatte sich das angedeutet. Die Angriffe der Fortunen wurden immer gefährlicher und oftmals nur noch ein Abwehrbein dazwischen. In der 60.Minute. Ein Standard, genauer eine Ecke, führte zum Ausgleich. Nach Appelkamps Hereingabe konnte Siebert Richtung zweiter Pfosten köpfen, wo Kownacki, als auch Oberdorf zum Ball gingen. Letzterer hatte den Ball wohl final über die Linie befördert.
Die Folgeminuten waren schwierig für die Gastgeber. Der Ausgleich zeigte Wirkung. Aktuell war die Fortuna das aktivere, spielbestimmende Team. Der FCK suchte nach dem Momentum, welches gerade bei Düsseldorf lag.
Erneute Führung FCK durch Ache
Die beste Antwort in dieser Situation war ein Tor. Ausgerechnet dem Torschützen Oberdorf war ein Rückpass in der 73.Minute völlig misslungen, daraus eine Ecke entstanden. Kleinhansl brachte die Kugel exakt an den Elfmeterpunkt, wo Ache regelrecht in der Luft stand. Der Ball kam wuchtig als Aufsetzer ins rechte obere Eck. Keine Chance für Kastenmeier.
So schnell konnte sich diese Begegnung drehen. Jetzt waren die Weißen gefordert. Mit Nachspielzeit sollten etwa 20min bleiben um hier zumindest auszugleichen. Niemiec ersetzte in Folge bei der Fortuna Lunddal. Zwei Minuten nach Aches Treffer ein Wechsel bei den Gastgebern. Kaloc ersetzte Ritter. In der 78.Minute wechselte auch der Gast. Van Brederode ersetzte Schmidt. Bei den Pfälzern war für Zimmer und Ache Schluss. Neu dabei Heuer und Gyamerah.
Kein guter Einstand für Gyamerah. Van Brederode hatte ihn getunnelt, legte auf Niemiec, der frei vor Simoni nur das Außennetz traf (81.). In der 85.Minute ersetzte Bindermann Hoffmann bei den Rheinländern. Der FCK nahm in der 89.Minute Hanslik runter, dafür Robinson im Spiel. Die Nachspielzeit wurde mit fünf Minuten veranschlagt.
Sirch macht den Deckel drauf
In der 93.Minute hatte Zimmermann zunächst einen langen Ball abgefangen, dann aber wieder verloren. Kaloc bediente Sirch. Der wurde im ersten Anlauf noch von Oberdorf geblockt, der zweite Versuch passte.
Content: Michael Kaiser vom 29.03.2025
Fotos: Ralf Brück
Pfälzer vor den Wochen der Wahrheit
FCK muss gegen Düsseldorf auf Stammkeeper Krahl verzichten
Topspiel am Samstag, 29.März um 20:30 Uhr auf dem Betzenberg. Zu diesem gefühlten Bundesligaduell sind, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, bislang 47.512 Karten, davon 3.617 Gästetickets verkauft. Somit ist der Heimbereich ausverkauft, im Gästebereich wird es eine Tageskasse geben.
Personell kann Trainer Markus Anfang nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Hendrick Zuck (Reha nach Kreuzbandriss) und Julian Krahl (Teilruptur des Innenbandes) fehlen definitiv im Kader für das Spiel gegen die Fortuna. Ansonsten stehen alle Spieler zur Verfügung.
Nummer 2 im Tor noch offen
Markus Anfang zur Torwartsituation: "Simon ist in der Winterpause zu uns gekommen, um sich und uns verbessern. Er ist ein junger, entwicklungsfähiger Torhüter, der jetzt die Chance bekommt, zu zeigen, was er kann. Natürlich hat man keine Nummer zwei mit 15 Einsätzen, aber das ist nun mal so. Aber ich habe kein Problem damit und Simon auch nicht“, Der Keeper selbst verspürt keinen Druck, sondern eher Vorfreude. Auf die Nummer 2 hinter Simoni wurde noch keine Entscheidung getroffen, dies fällt nach dem morgigen Training.
Länderspielpause hat gut getan
Gerade nach der langen Verletztenliste vor dem Spiel in Paderborn, hat die fast vierzehntägige Pause dem Personal auf dem Platz gut getan und viele angeschlagene / kranke Spieler fanden zurück in den Kader, bzw. konnten die Akkus aufladen.
Fortuna bleibt trotz Verletzungspech gefährlich
Auch wenn Düsseldorf mit einigen Ausfällen zu kämpfen habe, sei der Kader von Daniel Thioune groß genug und es sei genügend Qualität vorhanden: "Düsseldorf ist letzte Saison knapp am Aufstieg gescheitert, hat eine starke Mannschaft, ist ambitioniert und gehört natürlich oben hin“,
Opoku braucht kein Mitleid
Auf die aktuelle Situation von Aaron Opoku angesprochen erklärte der Cheftrainer, jeder wisse um die Wechseloptionen im Winter. Dennoch nehme der Spieler den Kampf an, zeige stets eine professionelle Einstellung. Mitleid sei das letzte was er wolle oder brauche.
Content: Michael Kaiser vom 27.03.2025
Julian Krahl wird dem FCK mehrere Wochen fehlen
Der 1. FC Kaiserslautern muss in den kommenden Wochen auf Julian Krahl verzichten: Die Nummer 1 der Roten Teufel zog sich im Auswärtsspiel beim SC Paderborn eine Teilruptur des Innenbandes im Knie zu.
Bei der 3:5-Auswärtsniederlage des FCK beim SC Paderborn kam es kurz vor Abpfiff der Partie zur verhängnisvollen Szene: Im letzten Angriff der Paderborner auf das Lautrer Tor stieg SCP-Stürmer Adriano Grimaldi Julian Krahl auf den linken Fuß. Dieser Kontakt zwang den Torhüter des FCK zu einer Ausweichbewegung, in Folge derer er im Rasen hängen blieb und sich das Knie verdrehte.
Nachdem Krahl bereits vor Ort medizinisch versorgt wurde, folgten am Tag nach dem Spiel weitere Untersuchungen. Diese ergaben, dass der 25-Jährige eine Teilruptur des Innenbandes im Knie erlitten hat und dem FCK damit für einige Zeit nicht zur Verfügung steht.
Wir wünschen Julian Krahl eine schnelle und vollständige Genesung!
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 16.03.2025
Foto: Sport News Südwest
FCK schaut weiter von Spiel zu Spiel
Zahlreiche Ausfälle erschweren die Aufgabe in Paderborn
Der 1.FC Kaiserslautern tritt am kommenden Samstag, 13 Uhr, zum nächsten Spitzenspiel der laufenden Saison an. Dabei werden die Pfälzer, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, von 2.224 Fans nach Westfalen begleitet.
Personell muss Trainer Anfang auf Zuck (Reha nach Kreuzbandriss), Gyamerah (Rücken&Knie), Heuer (Hüftbeuger) und Klement (Trainingsrückstand) verzichten. Opoku und Haas fehlen krank. Ebenfalls noch nicht einsatzbereit ist Aremu. Ritter fehlt gelb-gesperrt.
Intensives Spiel erwartet
Gegen Paderborn erwartet Lautern Cheftrainer eine sehr intensive Begegnung: „Das Spiel gegen Elversberg war eine optimale Vorbereitung auf den kommenden Gegner. Die Paderborner werden ähnlich intensiv arbeiten, haben eine sehr variable Mannschaft und setzen gerne auf ihre Läufe in die Tiefe“,
Nur noch Endspiele?
Markus Anfang wollte sich den Aussagen von Daniel Hanslik, der formulierte, es stünden nur noch Endspiele an. Dies sei darin begründet, dass zum einen noch neun Spiele zu absolvieren seien und zum anderen jeder jeden schlagen könne: "Wir haben noch neun Spieltage. Dass wir in dieser Tabellenregion stehen, ist ein schöner Nebeneffekt davon, dass wir stets an der Verbesserung unseres Spiels arbeiten. Man kann die jetzt kommenden Spiele gerne als Endspiele sehen, aber das beziehe ich nicht nur auf die Tabelle, sondern auf den Willen zu gewinnen - das ist das alles Entscheidende." Er verstehe die Blicke auf Spiele und Tabelle, müsse aber seine Mann von Spiel zu Spiel vorbereiten.
Intensität gefordert
Paderborn habe, so Anfang, noch einmal etwas mehr Qualität als Elversberg. Dies habe die Mannschaft beim 2:0 Heimsieg gegen den HSV erst unlängst gezeigt. Von seiner eigenen Mannschaft erwartet Markus Anfang die gleiche Leidenschaft wie gegen in der Vorwoche: "Wir müssen die gleiche Intensität auf den Platz bringen wie im letzten Heimspiel und wollen Woche für Woche unsere Spiele gewinnen, Dies ist unabhängig davon, wo wir in der Tabelle stehen. Wir wissen, was uns in Paderborn erwartet und werden alles daran setzen, uns entsprechend vorzubereiten“,
Ritter wird vermisst, Yokota vor Rückkehr
Der gelb-gesperrte Kapitän wird natürlich schmerzlich vermisst. Ob Yokota ins Team zurückkehren und die Ritterrolle übernehmen könne, wollte Anfang noch nicht bestätigen. Der Japaner sei zwar wieder im Mannschaftstraining, ob es für Samstag reiche, werde man kurzfristig entscheiden.
Content: Michael Kaiser vom 13.03.2025
Pausenführung für die Roten Teufel
Ache macht mit sehenswertem Treffer den Unterschied
Beide Trainer sehen offenbar keinen Grund zu personellen Änderungen. Das Team von Markus Anfang hatte vergangene Woche zuhause gegen Jahn Regensburg mit 3:0 gewinnen, die SVE gar 4:0 gegen Hertha BSC Berlin.
Die Startformation der Pfälzer wie folgt: Krahl - Bauer, Sirch, Elvedi - Kleinhansl, Breithaupt, Zimmer - Kaloc, Ritter - Hanslik, Ache.
Bei der SVE starten: Kristof - Neubauer, Le Joncour, Pinckert, Baum - Sahin, Fellhauer - Zimmerschied, Damar, Petkov - Asllani.
Schiedsrichter Florian Lechner hatte auf dem Betzenberg pünktlich angepfiffen. In der dritten Minute der erste Angriff der Gäste über die rechte Seite. Bauer war etwas zu langsam unterwegs, Petkov konnte sich durchsetzen,legte sich aber den Ball zu weit vor. So konnte Sirch klären. Zwei Minuten später eröffnete Damar über links, Neubauer kam zum Abschluß, in den sich allerdings Zimmer werfen konnte. Auf der Gegenseite kam Ache links über die Grundlinie. Seine Hereingabe wurde abgefälscht, so dass Hanslik nicht mehr herankam. In der 14.Minute die nächste Möglichkeit für die Gäste, diesmal nach Fehlpass Kleinhansl. Zimmerschied hatte sehr viel Platz, konnte abschließen. Sein Versuch aber rechts am Tor vorbei.
Latte rettet für Elversberg
Die größte Chance der Partie in der 19.Minute durch Hanslik. Ritter hatte rechts im Strafraum flach abgezogen, Kristof vor die Füße von Hanslik abgewehrt. Der hätte nur noch einschieben müssen, setzte den Ball aber an die Unterkante der Latte. In der 23.Minute bot sich Petkov die Möglichkeit. Baum hatte Damar mitgenommen, der im Rückraum Petkov anspielte. Der zog aus 17m ab, Krahl konnte mit beiden Fäusten zur Ecke klären.
In der 33.Minute hatte Breithaupt den Ball gegen Damar erobert und kurz vor dem Strafraum Hanslik eingesetzt. Der zog mit links ab, Kristof konnte den Ball mit viel Mühe um den rechten Pfosten lenken.
Ache zur Führung
Ein sehenswerter Treffer des Tipscorers. Hanslik hatte in der 41.Minute ein Zuspiel von Kaloc zu Ache verlängert, der noch Le Joncour aussteigen lassen und herausragend ins rechte Eck geschlenzt. Verdiente Führung für die Hausherren.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten, dann war Pause im Fritz Walter Stadion.
SVE erkämpft sich Unentschieden
Damar nutzt Abwehrfehler der Pfälzer eiskalt aus
Die zweite Halbzeit startete vor 49.068 Zuschauern auf beiden Seiten unverändert. Die Hausherren kamen sehr agil aus der Kabine, setzten die Angriffsbemühungen aus dem ersten Abschnitt fort.
Auch wenn die Pfälzer das Spiel dominierten, blieben die großen Chancen aus. Elversberg suchte nach Antworten, immer wieder angetrieben von Sahin und Neubauer. Ein Schreckmoment für die Roten Teufel in der 62.Minute. Petkov hatte sich im Strafraum durchgesetzt, hatte rechts Asllani angespielt. Dessert wuchtiger Abschluss kam aber zu zentral und Krahl konnte nach vorne klären.
Absolute Weltklasse von Krahl
Da wäre der Ausgleich fällig gewesen, hätte Krahl nicht seine Ausnahmefähigkeiten im eins gegen eins gezeigt. In der 67.Minute hatte ein Steckpass Petkov erreicht, der alleine Richtung Krahl zog und zu schlenzen versuchte. Krahl machte sich groß und rettete seinem Team mit einem überragenden Reflex die Führung.
Die Pfälzer spielten weiter nach vorne, so auch in der 71.Minute. Hanslik hatte in die Mitte gelegt, Le Joncour im letzten Moment vor Ache geklärt. Zu diesem Zeitpunkt spielten die Pfälzer dennoch etwas mit dem Feuer, ließen zuviel zu. So kam auch Petkov in der 73.Minute von der Strafraumgrenze zu Abschluss. Knapp über das Tor von Krahl.
Ausgleich durch Damar
Das war in der 75.Minute ganz schlecht verteidigt. Ein einfacher langer Ball hinter die Kette fand Damar, weil sich Bauer und Krahl uneinig waren. Der blieb cool, lupfte den Ball problemlos über Krahl ins rechte Eck.
Unmittelbar nach dem Ausgleich ersetzte Schnellbacher auf Elversberger Seite Zimmerschied.
Auch Kaiserslautern wechselte: Redondo und Heuer kamen für Hanslik und Kaloc (77.). Drei Minuten später ersetzte Sickinger Sahin bei der SVE, beim FCK kam Alidou für Ache. In der Folgezeit beruhigte sich die Begegnung etwas. Beide Mannschaften waren auf Fehlervermeidung bedacht. In der Schlussminute ein weiterer Wechsel bei den Gästen. Stock ersetzte Asllani.
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. Beim FCK kam Robinson noch für Ritter. Weitere Torchancen sollte es nicht mehr geben und so blieb es beim Unentschieden in Kaiserslautern.
Content: Michael Kaiser vom 07.03.2025
Fotos: Sport News Südwest / Philipp Flohr
Im Abnutzungskampf Meter machen
Der 1.FC Kaiserslautern empfängt am Freitagabend um 18:30 Uhr die SV 07 Elversberg im Fritz Walter Stadion. Schaut man sich die Vereine an, könnten die Unterschiede kaum größer sein. Auf der einen Seite der Inbegriff von Tradition mit Nationalspielern, Titel und den legendären Pfälzer WM-Helden. Auf der Gegenseite gibt es nichts der Art. Die Sportvereinigung verlebte bis zum Einstieg des Mäzens Holzer in den 90er Jahren eher ein Schattendasein neben den saarländischen Traditionsvereinen aus Saarbrücken oder Homburg.
Für die Fans scheint diese Begegnung von besonderem Interesse, wurden doch, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, bisher 49.031 Karten verkauft, davon 4.422 Tickets an die Saarländer.
Personell fehlen Zuck (nach Kreuzband-OP), Gyamerah (Rückenprobleme), Yokota (Risswunde), Klement (Wadenprobleme) und Alidou (Knieprobleme). Fraglich ist zudem der Einsatz von Krahl (Probleme mit der Hüfte).
Männer-Fußball gefordert
Gegen Elversberg erwartet Markus Anfang ein mehr als intensives Spiel. Auf mögliche Lösungen gegen die SVE angesprochen, erklärte Lauterns Übungsleiter, dass man den Gegner kenne, analysiert habe, aber dennoch immer wieder Fehler passieren könnten. Gegen den Ball reiche es bei weitem nicht, nur die sich immer wieder offensiv einschaltenden Außenverteidiger aus dem Spiel zu nehmen. Dazu habe die SVE zuviel Qualität: "Sie haben einen guten Lauf und spielen mit viel Intensität, das werden wir bekämpfen und bearbeiten müssen. Es wird das eine oder andere Mal wehtun, weil du Meter machen musst ohne Ende. Aber dafür müssen wir bereit sein und uns vom Kopf her auf ein brutal intensives Spiel einstellen. Wenn es das nicht wird, dann hat das an uns gelegen, weil wir diese Intensität nicht mitgegangen sind. Denn Elversberg wird sie definitiv gehen."
Kontinuität zahlt sich aus
Horst Steffen, Elversbergs Trainer, arbeitet seit fast 6,5 Jahren im Verein, hat heute noch Spieler im Kader, die schon bei seinem Amtsantritt bei der SVE unter Vertrag standen: "Elversberg zeichnet sich durch eine hohe Kontinuität aus, vor allem auf der Trainerposition - und ihr Durchmarsch ist der Beweis dafür. Der Verein hat die nötige Ruhe, um etwas zu entwickeln. Das ist eine Mannschaft mit guten Fußballern und mit Potenzial für mehr", Durch diese Arbeitsweise sei es auch jedes Jahr möglich Spieler aus unteren Ligen neu zu integrieren oder Leihspieler aus der Bundesliga in ein bestehendes Gefüge einzubauen.
Content: Michael Kaiser vom 05.03.2025
Jahn Regensburg hält dem Druck stand
Torlose erste Halbzeit in Kaiserslautern
Trainer Markus Anfang ändert sein Team gegenüber dem 0:3 beim HSV auf drei Positionen. Kleinhansl ersetzt Wekesser, Zimmer kommt für den verletzten Gyamerah (Oberschenkel) und Hanslik übernimmt für Yokota (Risswunde). Dies also die Startformation der Pfälzer: Krahl - Bauer, Sirch, Elvedi -Kleinhansl, Breithaupt, Zimmer, Kaloc - Ritter, Hanslik - Ache.
Beim SSV Jahn gleich vier Wechsel: Gegenüber dem 0:2 in Münster fehlen Gebhardt, Wurm, Viet und Bulic. Dafür sind Pollersbeck, Ananou, Ziegele und Geipl neu im Team. Daraus ergibt sich folgende erste Elf: Pollersbeck - Breunig, Ziegele, Ananou - Hein, Kühlwetter, Pröger - Geipl, Ernst - Adamyan, Hottmann.
Schiedsrichter Dr. Robin Braun hatte die Begegnung pünktlich angepfiffen und von Beginn an drückten die Pfälzer aufs Gaspedal. So dauerte es auch nur bis zur 3.Minute und der ersten Großchance durch Ritter. Der kam nach einem Konter zum Abschluss, Pollersbeck machte die Ecke zu, klärte sicher. Nächste Minute, nächster Angriff: Diesmal hatte sich Kaloc die Möglichkeit geboten, der verzog links am Tor vorbei. Beim SSV Jahn blieb es bei Versuchen, so auch in der 6.Minute, als Adamyan geblockt wurde.
Mittlerweile, gespielt war eine Viertelstunde, hatte sich das Spiel etwas beruhigt. Besonders auffällig bei den Gästen war Adamyan. Bereits in der 2.Minute mit Gelb verwarnt, beging er immer wieder kleinere Fouls oder Nickligkeiten. 90min werden für ihn heute sehr lang. Erster Warnschuss und Lebenszeichen der Gäste in der 19.Minute. Auch diese Aktion geht auf Adamyan. Der probierte es mit einem Schuss ca. 22m vor dem Tor. Rechts vorbei. Beste Chance bisher, 29.Minute, für Ache. Der kam halbrechts an der Strafraumkante zum Schuss, Pollersbeck machte sich lang, konnte zur Ecke klären.
Nach etwas mehr als einer halben Stunde blieb Kaiserslautern das präsentere Team. Was fehlte waren bisher die Tore. Auffälligste Spieler blieben Ache und Ritter. Bemerkenswert das Pensum, welches Ache absolviert. Vorne gefährlich und bei Standards in der Abwehr dank seiner Kopfballstärke gefragt.
Die Schlussphase war angebrochen und in der 42.Minute die bisher beste Chance für die Gäste.
Nach einem Freistoß rutschte der Ball durch auf Pröger, der am langen Pfosten einen Schritt zu spät kam. So brachte er den Ball per Grätsche nur noch ans Außennetz. Die Antwort der Pfälzer im Gegenzug. Da konnte sich Pollersbeck bei einem Kopfball von Hanslik auszeichnen. Beim SSV saß Pröger auf dem Boden, musste verletzt raus. Für ihn war Suhonen neu dabei.
Nach einer Minute Nachspielzeit war dann Halbzeit in Kaiserslautern.
Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit
FCK siegt durch Doppelpack Ache und Treffer von Ritter
Auf beiden Seiten verzichteten die Trainer zum Wiederanpfiff auf Wechsel. Den besseren Start hatten aber eindeutig die Hausherren.
Ache mit der Führung
Das konnte man einen Suoerstart für den FCK nennen. Ritter hatte nach links verlagert, Kleinhansl den langen Ball in den Strafraum auf Ache gebracht. Der verwertete per Kopf zur verdienten Führung.
Ritter zum Zweiten
Gerade einmal vier Minuten waren vergangen und Regensburg unterschätzte einen langen Freistoß von Bauer hinter die Abwehrkette. Schlitzohr Ritter entwischte der Jahn-Abwehr, schob, rechts an Pollersbeck vorbei, ein. Das ging schnell und die Weichen Richtung Sieg schienen gestellt.
In der 58.Minute die Chance für Hottmann. Adamyan hatte seinen Sturmkollegen geschickt l, der auch schon an Krahl vorbei war. Aus spitzem Winkel suchte er den Abschluss, Sirch aber per Grätsche dazwischen.
Doppelwechsel beim FCK in der 64.Minute: Heuer und Alidou für Ritter und Elvedi. Regensburg blieb weiter zu harmlos, die Nadelstiche setzte der vierfache Deutsche Meister. Auch die Gäste wechselten doppelt: Für Geipl und Ernst kamen Ganaus und Bulic.
Doppelpack für Ache
Die Bayern ließen dem FCK zuviel Platz. So entstand erneut ein Konter in der 70.Minute, wobei Hanslik auf den mitgelaufenen Ache legte. Der zog per Distanzschuss, unhaltbar flach ins Eck ab.
Nächster Wechsel in der 76.Minute bei Kaiserslautern. Robinson und Ranos ersetzten Ache und Kaloc. Regensbieh blieb bemüht, fand aber keine Lösungen gegen eine gut stehende Abwehr der Hausherren. Noch ein Doppelwechsel bei Regensburg: Huth und Handwerker übernahmen in der 83.Minute für Adamyan und Heinz. Vier Minuten später löste Ronstadt noch Zimmer beim FCK ab.
Die Zeit, inclusive der drei Minuten Nachspielzeit, verstrich und der Abpfiff ertönte. Am Ende stand ein verdienter 3:0 Heimerfolg und die Pfälzer sprangen, zumindest bis heute Abend, auf einen direkten Aufstiegsplatz.
Content: Michael Kaiser vom 01.02.2025
Fotos: Brück / Sport News Südwest
Pfälzer empfangen Tabellenschlusslicht
Fragen um den gescheiterten Aremu-Transfer
Der 1. FC Kaiserslautern empfängt am kommenden Samstag, 13 Uhr, den Tabellenletzten aus Regensburg. Von den nackten Zahlen, sprich schlechteste Abwehr, schlechteste Offensive, sollte man sich bei diesem Gegner jedoch nicht täuschen lassen. So erreichte das Team von Trainer Andreas Platz am vorletzten Spieltag ein 1:1 Unentschieden gegen den HSV.
Zum Spiel gegen den Angstgegner sind bisher 40.497 Tickets verkauft, davon 512 Karten an die Gäste.
Personell nicht zur Verfügung stehen, so FCK-Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, Hendrick Zuck (Reha), Jan Gyamerah (Oberschenkel & Erkrankung) und Dai Yokota (Risswunde aus dem HSV-Spiel).
Regensburg schwer zu bespielen
Markus Anfang warnte davor, den kommenden Gegner an seinem Tabellenplatz zu messen: "Wir dürfen keinesfalls den Fehler machen, die Regensburger aufgrund der Tabellensituation zu unterschätzen. Die Mannschaft hat sich in den letzten Wochen gefestigt und unter anderem gegen den HSV gepunktet. Sie spielen mit einer sehr hohen Intensität und sind sehr schwer zu bespielen. Uns erwartet ein Spiel mit hohem Stressfaktor, in dem uns die kämpferisch und läuferisch starken Regensburger alles abverlangen werden.“
Situation um Aremu unglücklich
Nicht glücklich ist der Trainer des FCK mit der Situation rund um den geplatzten Transfer von Afeez Aremu. Der Spieler habe zu Beginn in Kaiserslautern wenig Spielzeit bekommen, habe sich dann aber in die Mannschaft gespielt, habe auch regelmäßig von Beginn an gespielt. Nachdem Aremu dann seinen Wechselwunsch hinterlegt habe, habe ich er natürlich längere Zeit nicht am Mannschaftstraining teilgenommen und müsse jetzt wieder aufgebaut werden. Dies gehöre aber zum Geschäft und auch Opoku oder Ache seien nach gescheiterten Wechselplänen komplett integriert.
Statistik nicht alles
Auf eine vermeintlich schwache Laufleistung in Hamburg angesprochen, erläuterte Markus Anfang, dass man bei diesen nackten Zahlen auch viele weitere Komponenten zusätzlich bewerten müsse, so zum Beispiel die Nettospielzeit. Der HSV sei auch nur 3km mehr als sein Team gelaufen, beim X-Goals Wert seien beide Mannschaften nahezu gleichauf gewesen.
Spieler in der Pflicht
Gegen Regensburg müsse seine Mannschaft wieder das Publikum mitnehmen: "Wir haben in den vergangenen Spielen mehr gezeigt, als uns in Hamburg gelungen ist. Wir wissen, dass wir mehr zeigen können und sollten auch wieder mehr auf den Platz bringen, um weiterhin erfolgreich sein zu können“,
Dann komme auch das Publikum ins Spiel und könne eine zusätzliche Wucht entfachen. Hier seien die Spieler in der Pflicht: "Gegen Regensburg müssen wir von Beginn an präsent sein, das Spiel annehmen, unsere Inhalte und unsere Art Fußball zu spielen auf den Platz bringen. Dann sind wir auf einem guten Weg und können das Spiel gewinnen“,
Content: Michael Kaiser vom 28.02.2025
Marcel Klos wird Sportdirektor beim FCK
Marcel Klos übernimmt ab dem 01. März 2025 den Posten des Sportdirektors beim 1. FC Kaiserslautern. Der 36-Jährige war zuletzt als Technischer Direktor beim italienischen Erstligisten CFC Genua tätig.
Der gebürtige Bonner legte die Basis für seinen weiteren Werdegang in Leipzig, wo er von der Trainer- in die Funktionärsrolle wechselte. Beim Bundesligisten war Klos verantwortlich für den Bereich Nachwuchsscouting und wirkte auch als Scout im Bereich der Lizenzmannschaft mit. Nach einer weiteren Station in Deutschland beim Hamburger SV zog es ihn ins europäische Ausland, wo er die letzten fünf Jahre seiner Laufbahn tätig war. Bei Vitesse Arnheim agierte er nicht nur als leitender Assistent der Sport-Geschäftsführung, sondern war als Technischer Direktor auch für die Kaderplanung verantwortlich. Mit dem niederländischen Erstligisten gelang ihm unter anderem der Einzug ins nationale Pokalfinale und die Qualifikation für die UEFA Conference League.
Vor fast genau drei Jahren ging es für ihn in der Funktion des Technischen Direktors zum CFC Genua, mit dem ihm im ersten Jahr seiner Amtszeit der sofortige Wiederaufstieg in die Serie A gelang. Mit dem Schritt zum 1. FC Kaiserslautern stellt sich Marcel Klos nun einer neuen Herausforderung: „Ich hatte sehr gute und vertrauensvolle Gespräche mit Thomas Hengen, die mir ein gutes Gefühl vermittelt und eine wichtige Rolle in meiner Entscheidung gespielt haben. In den vergangenen zehn Jahren konnte ich im Bereich Trainerwesen, dem Scoutingbereich, der Kaderplanung und dem Management umfassende Erfahrungen sammeln, die ich bei meiner neuen Aufgabe beim FCK hoffentlich erfolgreich miteinbringen werde. Ich möchte gemeinsam mit dem Verein und dem Trainerteam die positive Entwicklung weiter vorantreiben.“
„Wir haben immer wieder betont, dass wir uns nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz stetig weiterentwickeln möchten. Ein Teil dieser Professionalisierung der Strukturen beim FCK ist die Berufung eines Sportdirektors. Mit Marcel Klos gewinnen wir einen kompetenten und erfahrenen Fachmann, der mit seiner internationalen Expertise eine wertvolle Bereicherung ist. Zu seinem Aufgabenbereich zählen unter anderem die Verzahnung zwischen dem Nachwuchsbereich und der Lizenzmannschaft und die Weiterentwicklung des Scoutingbereichs, auch mit Hilfe seines breit aufgestellten Netzwerks. Zudem wird er natürlich eine wichtige Schnittstelle zwischen der Geschäftsführung und dem sportlichen Bereich bilden. Wir freuen uns auf eine konstruktive, professionelle und erfolgreiche Zusammenarbeit“, begrüßt FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen den neuen Sportdirektor auf dem Betze.
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 19.02.2025
Großer Fußballabend im Volkspark
Der HSV ist das Team der Schluss-Viertelstunde
Volle Konzentration über 90min plus X. Das muss der Anspruch für die Mannschaft von Markus Anfang in der Hansestadt sein. Der kommende Gegner ist seit zehn Spielen ungeschlagen, konnte jedoch lediglich fünf dieser Spiele gewinnen.
Der 1.FC Kaiserslautern tritt am Freitag um 18:30 Uhr unterstützt von mindestens 5.715 Fans in der Hansestadt an. Allerdings sei mit einigen Fans mehr im roten Trikot zu rechnen.
Personell werden, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, Hendrick Zuck (nach OP), Phillipp Klement (Wade), sowie Tobias Raschl und Almamy Touré (beide erkrankt) fehlen.
Ganz viel individuelle Klasse
Natürlich verfüge der kommende Gegner über eine große Auswahl herausragender Einzelspieler. Markus Anfang: „Gerade mit Davie Selke hat der HSV einen Spieler, der immer für ein Tor gut ist. Er spielt es clever und abgezockt, nimmt gerne Situationen im Strafraum an, um vielleicht den einen oder anderen Elfmeter zu provozieren, was wir natürlich unbedingt vermeiden wollen“. Möglicherweise stehe auch Glatzel, der wieder ins Mannschaftstraining eingesteigen sei, auch wieder im Kader.
Auch ein HSV ist verwundbar
Gerade die Ergebnisse der Rückrunde belegen, dass auch ein HSV keine Spiele im Vorbeimarsch gewinnt. Bei drei Siegen und zwei Unentschieden nach der Winterpause hat der Traditionsclub alle entscheidenden Treffer in der letzten Viertelstunde oder gar in der Nachspielzeit erzielt. Die Mannschaft wisse worauf es bei solchen Spielen, gerade bei diesem Rahmen ankomm: "Wir haben die Jungs sowohl defensiv als auch offensiv eingestellt und ihnen Lösungen an die Hand gegeben, wie wir den Gegner bespielen sollten. Entsprechend fahren wir auch zum HSV um dort zu gewinnen."
Kein geänderten Ansprüche oder Ziele
Auf den von Investor Axel Kemmler geäußerten Wunsch, man möge das Ziel "Aufstieg" deutlicher kommunizieren, reagierte Lauterns Cheftrainer gelassen. Unverändert gelte seine Aussage, dass er zunächst die Mannschaft besser machen wolle und er von Spiel zu Spiel schaue. Vorrangiges Ziel sei es, die Mannschaft immer weiter aufzubauen. Gelinge dies, kämen die entsprechenden Ergebnisse und man könne auch über Ansprüche reden, die zum Beispiel sein Ex-Verein, der 1.FC Köln, vorgegeben hatte. Der war vor der Runde der Aufstieg als klares Ziel ausgegeben worden.
Content: Michael Kaiser vom 19.02.2025
Torlose erste Halbzeit in Kaiserslautern
Hannover trifft die Latte, ist das gefährlichere Team
Einen Wechsel gibt's beim FCK gegenüber dem Auswärtserfolg bei der Hertha. Breithaupt ersetzt Robinson. Daraus ergibt sich die folgende Elf: Krahl - Bauer, Sirch, Elvedi - Wekesser, Kaloc, Breithaupt, Gyamerah - Ritter, Yokota - Ache.
Auch bei den Gästen aus Niedersachen nur eine Änderung: Gindorf kommt für den erkrankten Rochelt ins Team. Die Startformation von 96: Zieler - Halstenberg, Tomiak, Neumann, Dehm - Leopold, Kunze - Matondo, Ngankam, Gindorf - Tresoldi.
Dr. Robert Kampka hatte dieses Duell um die Aufstiegsplätze pünktlich angepfiffen. Beide Teams brauchten wenig Anlaufzeit. So kamen die Gäste bereits in der zweiten Minute nach einem Standard vor das Lautrer Gehäuse, Ngankams Kopfball ging über das Gehäuse. Praktisch im Gegenzug die erste Chance der Roten Teufel. Yokota war zentral in Szene gesetzt worden, sein Flachschuss jedoch kein Problem für Zieleri im Tor der Hannoveraner.
Gefahr für H96 in der 10.Minute. Ein Rückpass von Halstenberg war zu kurz geraten und Ritter konnte den Ball erlaufen, ging rechts in den Strafraum, schloss ab. Den Schuss konnte Zieler gerade noch zur Ecke klären. Drei Minuten später versuchte es Ritter erneut, diesmal von der Mittellinie und dem Versuch, den weit aufgerückten Keeper zu überlisten. Der Versuch aber weit über das leere Tor. Eine Minute später sorgte Krahl mit einem Fehler im Spielaufbau für Spannung. Sein schlechter Pass landete bei Ngankam, der aber den Ball, auch dank des Blocks von Sirch, nicht auf das Tor der Pfälzer brachte.
Die erste Viertelstunde war absolviert, beide Team mit Drang nach vorne. Zielstrebiger, bzw. etwas gefährlicher blieben die Gäste. So auch in der 21.Minute: Nach einer Flanke von Dehm war die Abwehr der Pfälzer nicht ganz sattelfest, klärte unsauber und der Nachschuss von Matondo ging links am Tor vorbei. In der 26.Minute versuchte es Ngankam aus der Distanz. Aus 18m ging die Kugel nur ganz knapp rechts am Tor von Krahl vorbei.
Hannover mit Lattenkracher
Das war knapp und sollte in der 33.Minute ein Weckruf sein für die Hausherren. Matondo kam halbrechts, im Rücken der Abwehr an die Kugel, zog mit links direkt ab. Latte! Da hätte Krahl nicht den Hauch einer Chance gehabt. Drei Minuten später konnte Tresoldi per Kopf einnicken, stand aber deutlich im Abseits. In der 38.Minute ein Lebenszeichen des FCK: Wekesser hatte von links ins Zentrum gepasst, Ache zum Kopfball hochgestiegen. Dieser Versuch ging nur wenige Zentimeter rechts am Tor vorbei.
Die letzten fünf Minuten konnte sich Kaiserslautern etwas befreien, ohne jedoch große Gefahr entwickeln zu können. Mit einer Minute Nachspielzeit ging es dann in die Kabinen.
Keine Treffer, trotz zahlreicher Torchancen
Unter dem Strich gerechte Punkteteilung
Personell ging es für beide Teams vor 45.779 Zuschauern unverändert in den zweiten Spielabschnitt.
Der erste Abschluss, in der 46.Minute, für Ritter. Dessen satter Schuss konnte Zieler nur aus dem bedrohten Eck fausten. Die Antwort in der 49.Minute durch Gindorf. Der hatte das nahezu perfekte Timing, nahm den Pass von Leopold aus 11m volley. Da musste Krahl ran, konnte den Ball um den rechten Pfosten lenken. Die Standards von Leopold blieben weiter gefährlich. So auch in der
54.Minute. Diesmal war ein Freistoß auf dem Kopf von Tomiak gelandet. Krahl stand aber goldrichtig, konnte ohne Probleme klären. In der 60.Minute ließ Matondo, nach Flanke Dehm, die große Chance zur Führung liegen. Sein Kopfball ging über das Tor. Das war dann auch die letzte Aktion für Matondo, der unmittelbar nach dieser Chance ausgewechselt wurde. Für ihn kam Oudenne in die Begegnung.
Nächste Möglichkeit für den FCK durch einen direkten Freistoß von Ritter in der 67.Minute. Sein Versuch aus halbrechter Postion, 17m vor dem Tor, landete auf dem Tornetz der Niedersachsen. Zwei Minuten später hatte Ritter Yokota klug in Szene gesetzt. Dessen Pass in den Fünfmeterraum erwischte Ache nicht ideal und Zieler konnte die Kugel unter sich begraben.
Doppelter Wechsel Kaiserslautern in der 70.Minute: Alidou und Heuer neu dabei für Kaloc und Yokota. Die nächste Schrecksekunde allerdings vor Krahl, genauer gesagt auf der Torlinie. Leopold hatte eine Ecke an den Fünfer gebracht, Halstenberg geköpft. Krahl verhinderte mit dem linken Fuß die Gästeführung (74.). Offensive Szenen gab es mittlerweile genügend. Erstaunlich, dass es hier immer noch 0:0 stand. Der nächste Angriff gehörte wieder dem Team von André Breitenreiter. Ein langer Schlag von links, über Leopold, landete bei Ngankam, der dles volley probierte. Kein Problem für Krahl.
Nächster Doppeltausch bei Hannover 96 in der 82.Minute. Voglsammer und Nielsen ersetzten Ngankam und Tresoldi. Auch Markus Anfang reagierte noch einmal. Für Ache und Breithaupt kamen Robinson und Hanslik (86.).
Die Nachspielzeit war mit fünf Minuten angezeigt. Die erste Minute der Crunchtime brachte auch die größte Chance der Pfälzer in diesem Spiel. Ein langer Ball von halbrechts kam links zu Hanslik. Der versuchte es per Flugkopfball, hatte Zieler schon überwunden, bevor Neumann den Ball von der Linie schlagen konnte. Die 94.Minute und Chance für Bauer. Dessen Kopfball ging ganz knapp über das Tor.
Abpfiff in Kaiserslautern und final eine gerechte Punkteteilung.
Content: Michael Kaiser vom 15.02.2025
Fotos: Sport News Südwest
Kampf um die Aufstiegsplätze
Hannover 96 mit großen Ambitionen
Der FCK empfängt am Samstag um 13 Uhr den unangenehmen Gegner aus Niedersachsen. Nach zuletzt drei Unentschieden in Folge, musste Hannover den Kontakt zu den Aufstiegsplätzen allerdings etwas abreißen lassen.
Für die Begegnung sind, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, bisher 44.349 Karten verkauft, davon 2.890 Tickets an die Gäste aus Niedersachsen.
Personell fehlen Trainer Anfang Zuck (nach erneuter OP), Klement (Wade) und Ronstadt (Adduktoren). Fraglich ist der Einsatz von Redondo (Achillessehne),
Konkurrenz belebt das Geschäft
Auf den breiten Kader angesprochen, erklärt der Lautrer Cheftrainer, dass der tägliche Konkurrenzkampf natürlich auch insgesamt das Niveau hebe. Jeder Kader sei so stark, wie das schwächste Glied. Das man dann bei der Benennung des Spieltagskaders auch Entscheidungen treffen müsse, die für den einzelnen Spieler hart seien, sei klar. Entsprechend müsse das Trainerteam kommunizieren.
Gegner mit hohen Ansprüchen
Gerade die personellen Veränderungen bei Hannover 96, sei es auf dem Trainerposten, als auch beim ergänzten Kader, zeige, dass man dort hohe Ziele verfolge. Hier seien auch Transfers in der Winterpause zustande gekommen, die nicht jeder Zweitligist stemmen könne: "Hannover ist ein sehr schwerer Gegner, der seine Ambitionen mit den Verpflichtungen in der Winterpause noch einmal unterstrichen hat. Auch die Trainerposition wurde so besetzt, dass dies eine deutliche Sprache spricht“,
Von Spiel zu Spiel verbessern
Wie er, so Anfang, schon bei seinem Amtsantritt erklärt habe, sei das Ziel immer, jeden einzelnen Spieler zu verbessern. Dies lasse sich nicht immer nur an Ergebnissen festmachen: "Wir müssen daran arbeiten, die immer wieder auftretenden individuellen Fehler abzustellen. Gerade im Defensivverhalten gibt es noch Luft nach oben, was das Einhalten der Abstände, das Kettenverhalten, die Handlungsschnelligkeit und die Spielfortsetzung bei Ballverlust betrifft." Wissentlich der eignenen Schwächen würden mit Sicherheit auch noch Spiele kommen, mit denen er zwar inhaltlich zufrieden sein könne, auch wenn man diese nicht gewonnen habe.
Aremu-Wechsel möglich
Ein Wechsel von Aremu steht offenbar unverändert im Raum. Der FCK-Trainer sagte: "Afeez ist aktuell in einer besonderen Situation. Jeder kriegt das ja auch irgendwo mit, dass bei ihm vielleicht eine Veränderung im Raum steht. Da ist er vom Kopf her aktuell bei diesen Themen der Veränderung. Ich kenne den aktuellen Stand nicht wirklich, aber es kann jederzeit etwas passieren." Die Nicht-Nominierung beim letzten Spiel habe also nichts mit seinen Leistungen zu tun gehabt, sondern sei der Situation des Spielers geschuldet.
Alle werden gleich behandelt
Er mache in der Gruppe keinen Unterschied zwischen einzelnen Spielern. Ob ein Spieler starte, von der Bank komme oder keinen Platz im Kader habe, spiele bei der Wertschätzung als Mensch keine Rolle. Man sehe ja in der aktuellen Saison, wie schnell sich die Rolle eines Spielers ändern könne. Dies sei im Postiven bei Sirch oder Robinson ersichtlich, allerdings musste auch in der Vorrunde auch Kapitän Ritter mehrere Spiele mit der Bank Vorlieb nehmen. Dies mache aber keinen zu einem besseren oder schlechteren Menschen.
Nach Abschluss der Pressekonferenz machte im Medienzentrum auch die Aussage von Investor Axel Kemmler die Runde, der aus den USA einen offensiveren Umgang mit dem Thema Aufstieg einforderte.
Content: Michael Kaiser vom vom 13.02.2025
Große Bühne beim Topspiel in Berlin
Die Hertha sucht auch in der Rückrunde ihre Form
5.538 Fans begleiten den 1.FC Kaiserslautern zum bereits sechsten Topspiel der laufenden Saison ins Berliner Olympiastadion. Personell, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, werden Zuck, Ranos und möglicherweise Elvedi (Oberschenkel) nicht zu Verfügung stehen.
Hohe individuelle Qualität
Die Hertha, eine Mannschaft mit hohen Ansprüchen, aber einem aktuell tristen Blick auf die Tabelle: „Die Berliner haben eine sehr gute Mannschaft mit viel individueller Qualität, die wahrscheinlich viel mehr Punkte haben müsste. Vor allem in der Offensive sind sie immer für ein Tor gut, können den Gegner zerlegen. Wir werden auf einen sehr kompakten Gegner treffen, der mit viel Tempo auf uns zukommen wird“, so die Warnung von Anfang vor dem kommenden Gegner.
Glaube an die eigenen Stärken
Mit Blick auf den bisherigen Saisonverlauf verwies der FCK-Coach auf eine positive Entwicklung, die sein Team genommen habe: „Wir haben zuletzt gezeigt, dass wir intensiv daran arbeiten, besser zu werden. Im Spiel mit dem Ball haben wir uns schon viele Lösungen erarbeitet und auch im Spiel gegen den Ball werden wir immer besser“.
Herangehensweise in Berlin
Aufmerksamkeit und Willen werden beim Topspiel in Berlin ganz wichtig sein: „Wir wollen cool bleiben und dürfen uns nicht von den Berlinern locken lassen. Wir brauchen eine gute Kommunikation auf dem Platz und müssen konzentriert zu Werke gehen, um sie nicht ins Spiel kommen zu lassen“. Dies erreiche man nur mit einem beherzten Auftritt, in Verbindung mit der entsprechenden Achtsamkeit.
Keine Aussage zu Schiedsrichterleistungen
Trainer Anfang wird bei diesem Auswärtsspiel zum Zuschauen verdonnert sein, was ihn auch sichtlich ärgert: „Als Trainer muss ich eine Ruhe ausstrahlen, das ist mir nach dem Spiel gegen Münster nicht gelungen. Da kochten die Emotionen nach dem späten Siegtreffer doch sehr hoch. Ich muss mich an die eigene Nase fassen, an mir arbeiten und in Zukunft keine Angriffsfläche mehr bieten“, so die Aussage zum persönlichen Verhalten nach dem Spiel gegen Preußen Münster.
Team in guten Händen
Markus Anfang sieht sein Team dennoch in guten Händen: "Florian und ich arbeiten seit 2013 zusammen. Natürlich will ich als Cheftrainer an der Seitenlinie stehen, aber für die Jungs wird sich nichts ändern. Dadurch, dass wir immer alles im Team erarbeiten, werden die Inhalte und die Reaktionen von außen für die Mannschaft gleich bleiben“. Die Abläufe und das Coaching bleiben für die Mannschaft also nahezu gleich.
Immer mehr die eigene Handschrift
Auf die jüngste Transferperiode angesprochen und zu den neuen Spielern befragt, wollte der Lautrer Übungsleiter keine großen Unterschiede zu den Transfers im Sommer bestätigen. Er sei, zusammen mit seinem Co-Trainer, ohnehin ständig im Austausch mit Thomas Hengen und entsprechend passten auch die Personalentscheidungen. Auch die Spieler die schon länger im Verein seien, würde ihre Spielweise immer weiter modifizieren, sich verbessern.
Content: Michael Kaiser vom 06.02.2025
Richmond Tachie auf Leihbasis zu Eintracht Braunschweig
Kurz vor Schließung des Wintertransferfensters verlässt Richmond Tachie den
1. FC Kaiserslautern und schließt sich auf Leihbasis Ligakonkurrent Eintracht Braunschweig an.
Der 25-Jährige wechselte im Sommer 2023 vom SC Paderborn in die Pfalz. In der vergangenen Saison hatte er mit drei Treffern in fünf Partien einen großen Anteil am Einzug der Roten Teufel ins DFB-Pokalfinale. Insgesamt absolvierte er im Trikot des FCK bisher sechs Partien im Pokalwettbewerb und bringt es auf 37 Einsätze in der 2. Bundesliga, in denen ihm vier Tore und sieben Torvorlagen gelangen. Mit der Leihe zu Eintracht Braunschweig soll Tachie nun vor allem zu mehr Einsatzzeiten kommen.
„Richie hat im letzten Jahr vor allem durch seine Schnelligkeit, Variabilität und Torgefahr überzeugt. Zuletzt hatten beide Seiten aber das Gefühl, dass er in seiner Entwicklung nicht richtig vorankommt. Um neue Impulse für den Spieler zu setzen, haben wir uns daher einvernehmlich darauf geeinigt, ihm mit einer Leihe mehr Spielpraxis zu ermöglichen“, begründet FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen das Leihgeschäft.
„Ich bin den Verantwortlichen des FCK dankbar dafür, dass sie mir die Möglichkeit geben, in der Rückrunde zu mehr Spielzeiten zu kommen. Ich bin mir meiner Stärken bewusst und möchte in der restlichen Saison weiter an mir arbeiten, um diese auch wieder auf den Platz zu bringen und um in einer noch besseren Form zurückzukommen“, so Richmond Tachie zu seinem Wechsel.
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 003.02.2025
Foto: Sport News Südwest
Tim Breithaupt verstärkt den FCK
Kurz vor Schließung des Wintertransferfensters hat sich der FCK nochmal verstärkt: Tim Breithaupt schließt sich auf Leihbasis den Roten Teufeln an und wechselt vom FC Augsburg in die Pfalz.
Der Defensivspieler wechselte im Alter von 12 Jahren zum SC Freiburg und genoss dort drei Jahre die Ausbildung in der Freiburger Fußballschule, ehe er sich dem Karlsruher SC anschloss. Bei den Badenern unterzeichnete Breithaupt im Januar 2021 auch seinen ersten Profivertrag und brachte es beim Ligakonkurrenten der Roten Teufel auf insgesamt 57 Pflichtspiele, in denen er ein Tor erzielte. Im Sommer 2023 ging es dann mit dem Wechsel zum Bundesligisten FC Augsburg nochmal eine Etage höher für den gebürtigen Offenburger. Mit dem Ziel, mehr Spielpraxis zu sammeln, wird der Mittelfeldspieler seine Stärken nun für den 1. FC Kaiserslautern auf den Platz bringen.
„Tim ist ein interessanter Spieler, der sich durch seine Fußballintelligenz und als Stratege in der Organisation auszeichnet. Für sein junges Alter besitzt er eine unglaubliche Ruhe am Ball – alles Attribute, die ihn auf der Position im zentralen Mittelfeld zu einem wertvollen Spieler machen. Wir glauben daran, dass er seine und unsere Entwicklung in unserer Mannschaft weiter vorantreiben kann. Mit seiner Leihe sind wir auf dieser Position in der Rückrunde noch breiter aufgestellt. Wir bedanken uns auch bei den Verantwortlichen des FC Augsburg für die konstruktive und professionelle Zusammenarbeit“, kommentiert FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen die Leihe von Breithaupt.
„Der FCK ist ein großer Traditionsverein, der für seine unglaublichen Fans und eine tolle Atmosphäre bekannt ist. Sie spielen zudem einen guten Fußball, der zu mir passt, und sind eine ambitionierte Mannschaft. Ich freue mich darauf, hier viele Einsatzminuten zu sammeln und möchte die Zeit hier gemeinsam mit dem Team erfolgreich gestalten“, so Tim Breithaupt zu den Gründen für den Wechsel.
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 03.02.2025
Foto: Jan Hübner
Leihe bis Saisonende:
Dickson Abiama wechselt zum TSV 1860 München
Der 1. FC Kaiserslautern verleiht Offensivspieler Dickson Abiama bis Saisonende an den Drittligisten TSV 1860 München.
Der gebürtige Nigerianer wechselte im Januar 2024 von der SpVgg Greuther Fürth auf den Betzenberg. Im Trikot der Roten Teufel absolvierte Abiama seitdem 19 Partien in der 2. Bundesliga und kam darüber hinaus einmal im DFB-Pokal für den FCK zum Einsatz.
„Dickson ist in einer sportlich herausfordernden Situation zum FCK gewechselt. Trotz guter Ansätze ist er bisher leider nicht zu den Einsatzzeiten gekommen, die wir und der Spieler sich vorgestellt haben. Wir möchten ihm daher die Möglichkeit geben, mehr Spielpraxis unter Wettkampfbedingungen zu sammeln und sehen dafür nach sehr guten Gesprächen mit den Verantwortlichen die optimalen Bedingungen beim TSV 1860 München“, so FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen zur Leihe.
„Für mich ist es wichtig, wieder regelmäßig auf dem Platz zu stehen und Wettkampfspiele zu absolvieren. Ich danke daher den Verantwortlichen des 1. FC Kaiserslautern, dass sie mir die Möglichkeit bieten, über mehr Einsatzzeiten meine Stärken und Qualität zu zeigen“, erklärt Dickson Abia ma zum Wechsel.
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 03.02.2025
Foto: Sport News Südwest
Torlose erste Halbzeit mit wenigen Highlights
Neuzugang Bauer startet in der Innenverteidigung
Zwei Wechsel gibt es gegenüber dem 4:2 Erfolg in Münster beim FCK zu vermelden: Neuzugang Bauer startet für Aremu und Zimmer rückt für den gesperrten Gyamerah in die erste Elf. Die Startformation der Roten Teufel: Krahl - Bauer, Sirch, Elvedi - Wekesser, Kaloc, Robinson, Zimmer,- Ritter, Yokota - Hanslik.
Gleich fünf Änderungen beim Team von Preußen-Coach Hildmann: Stammkeeper Schenk fehlt ebenso erkrankt wie Mees, Kirkeskov aus privaten Gründen. Makridis und Nemeth rücken ebenfalls auf die Bank. Dafür neu dabei Behrens, Pick, Kyerewaa, Pick und Amenyido. Preußen schickt diese Elf auf's Feld: Behrens - Koulis, Paetow, Scherder - Frenkert, Hendrix, Kinsombi, ter Horst - Kyerewaa, Pick - Amenyido.
Schiedsrichter Schwengers hatte die Begegnung pünktlich angepfiffen und man konnte die ersten Minuten vom klassischen "Abtasten" sprechen. Die Gastgeber zogen sich oftmals sehr weit zurück, überließen den Preußen den Ball. Anzufangen wussten diese damit allerdings wenig. Die erste Chance so erst in der 13.Minute, für die Gäste. Amenyido bekam die Kugel hinter die Kette gespielt, fand Pick in der Box. Der kam zwar nicht direkt zum Abschluss, legte aber Hendrix auf. Der zielte von der Strafraumgrenze knapp über das Tor. Rund um die 20.Minute spielten sich die Pfälzer rund um den Münsteraner Strafraum fest, ohne aber den Weg zum Tor zu finden.
Die erste echte Torchance für die Hausherren in der 26.Minute: Krahl hatte einen Steilpass per Grätsche abgefangen, damit gleich den Konter eingeleitet. Yokota setzte rechts zum Solo an, ließ Koulis stehen und flankte scharf vor das Tor von Behrens. Der war zwar zur Stelle, sicherheitshalber klärte ter Horst noch zur Ecke. Bevor diese ausgeführt wurde, hatten Verteidiger Scherder und der Schiedsrichter einen Austausch. Scherder, bereits gelb-verwarnt hatte erneut ein Foul begangen und das Kreditlimit war wohl aufgebraucht. Dies erkannte auch sein Trainer Hildmann, brachte für ihn in der 32.Minute Bazzoli.
In der 34.Minute, Krahl mit einer starken Aktion gegen Pick. Der war durchgestartet, ließ noch drei Lautrer stehen und zog aus sieben Metern ab. Krahl aber mit einem ganz starken Fußreflex. Thomas Hengen zeigte sich mit der bisherigen Leistung des Schiedsrichters unzufrieden, sah in der 35.Minute am Spielfeldrand die gelbe Karte. Eine Minute später die nächste dicke Chance für Pick, der wieder in Krahl seinen Meister fand. Nach einem langen Einwurf rutschte der Ball irgendwie zum Ex-Lautrer durch, doch Krahl warf sich in den Weg. Zwei Minuten später durfte sich auch Behrens im Gästetor zeigen: Kaloc hatte es mit einem Fernschuss volley probiert, Behrens parierte den verdeckten Schuss.
Die letzten fünf Minuten liefen und das Spiel hatte sich etwas beruhigt. Lediglich ein Distanzschuss von Ritter in der 45.Minute zierte die Statistik, aber links am Tor vorbei. Die angezeigte Nachspielzeit betrug zwei Minuten. Halbzeit in Kaiserslautern!
Sirch mit Siegtreffer in der Crunchtime
Coach Anfang sieht nach dem Abpfiff die Rote Karte
Personell unverändert ging es zunächst vor 42.901 Zuschauer auf beiden Seiten weiter. Einen Wechsel hatte ja Verteidiger Scherder bereits nach einer guten halben Stunde ausgelöst.
Führung durch Ritter
Wieder der Capitano: Die 50.Minute war angebrochen und Ritter erfolgreich. Nach einem Seitenwechsel über Wekesser leitete der den Angriff ein, nahm im Strafraum Ritter mit. Münster bekam die Situation nicht geklärt und der FCK-Kapitän streichelte aus spitzem Winkel die Kugel ins rechte untere Eck. Ein sehenswerter Treffer!
In Folge die Gäste um Antworten bemüht, ohne diese zu finden. So blieb es bei einer unübersichtlichen Situation im Lautrer Strafraum nach Freistoß von Pick. Zum Abschluss kam keiner der Münsteraner, auch Amenyido nicht (58.).
In der 62.Minute bekamen die Gastgeber einen weiten Einwurf nicht geklärt. Frenkert mit dem Versuch aus dem Rückraum. Kein Problem für Krahl. Doppelwechsel Münster in der 69. Minute: Makridis und Nemeth rückten für Amenyido und Kyerewaa ins Team. Beim FCK, zwei Minuten später, ebenfalls ein Doppeltausch: Redondo und Heuer ersetzten Kaloc und Wekesser. In den Minuten 77./78. weitere Doppelwechsel auf beiden Seiten. Fridjonsson und Lorenz für ter Horst und Frenkert bei Münster, Ache und Alidou für Yokota und Hanslik bei Lautern.
Ausgleich durch Kinsombi
Ausgangspunkt dieses Gegentreffers ein missglückter Abschlag von Krahl in der 79.Minute. Kinsombi hatte diesen noch selbst abgefangen. In Folge leitete Nemeth mit dem Rücken zum Tor zu Makridis, der dann final Kinsombi fand. Der traf exakt ins flache linke Eck. Kaiserslautern wirkte in dieser Phase des Spiels angeschlagen, fand zunächst keine Antwort.
Sirch mit Treffer in der Crunchtime
Das Display des vierten Offiziellen zeigte vier Minuten an. In der zweiten Minute erkannte Sirch die Situation nach einem langen Befreiungsschlag von Robinson am schnellsten, spritzte ca. 30m vor dem Tor in den Ball. Per Doppelpass mit Alidou ging es weiter bis 10m vor das Tor der Preußen. Von dort setzte Sirch den Ball aus zentraler Position ins rechte Eck.
In der 95.Minute nahm Markus Anfang noch einmal einige Sekunden von der Uhr, brachte Aremu für Ritter. Dann war Schluss in Kaiserslautern. Die drei Punkte blieben auf dem Betzenberg.
Content: Michael Kaiser vom 02.02.2025
Fotos: Ralf Brück / Sport News Südwest
Erstarkte Preußen fordern Rote Teufel
Schlechte Nachricht zu Hendrick Zuck
Der 1.FC Kaiserslautern empfängt am Sonntag im zweiten Heimspiel der Rückrunde einen weiteren Aufsteiger, den SC Preußen Münster. Aktuell sind für die Begegnung, so FCK-Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, 42.147 Tickets, davon 1.580 Gästekarten, verkauft.
Personell müssen die Pfälzer weiter auf aus gesundheitlichen Gründen auf Zuck und Touré verzichten, Gyamerah fehlt nach seiner gelb-roten Karte in Fürth gesperrt.
Zuck mit erneuter Verletzung in der Reha
Einen bitteren Rückschlag müsste FCK-Dauerbrenner Hendrick Zuck hinnehmen. Im Rahmen seines Rehaprogrammes verletzte sich der Sympathieträger erneut und wird eine persönliche Entscheidung treffen müssen, ob und wie er seine Karriere fortsetzen wird.
Münster ist eine Herausforderung
Lauterns Cheftrainer sieht im kommenden Gegner eine Mannschaft, die sich Jahr für Jahr punktuell verstärkt und auch entwickelt habe: „Die Münsteraner sind ein sehr schwer zu bespielender Gegner. Sie stehen sehr tief, verteidigen konsequent und haben zuletzt viele Punkte geholt. Sie verstehen es aus Standards oder Einwürfen Torchancen zu entwickeln und es ist schwer sie immer unter Kontrolle zu halten.“
Mit breiter Brust auftreten
Markus Anfang ist die Schwere der kommenden Aufgabe bewusst, allerdings sieht er sein Team gut vorbereitet: „Wir wollen mit breiter Brust und motiviert auftreten, dazu müssen wir aber geduldig bleiben und auf unsere Chancen warten. Dazu braucht es viele Läufe in die Tiefe, müssen viele Bälle in den Strafraum kommen und, und das ist elementar, wir müssen zu Null spielen.“, Mit dieser Einstellung möchte der FCK-Coach weiter den guten Start in die Rückrunde ausbauen.
Alidou und Grant haben Qualität
Die beiden Neuzugänge haben, so Markus Anfang, absolut die Qualität, der Mannschaft helfen zu können und entsprechend perspektivisch zu Leistungsträgern zu werden. Aufgrund der eher geringen Einsatzzeiten müsse man aber beiden Spielern Zeit geben und diese behutsam aufbauen.
Kadergröße erschwert die Trainingsarbeit
Aktuell seien 34 Spieler unter Vertrag und dies führe dazu, dass bei taktischen Trainingsinhalten im 11 / 11 oder der Arbeit in drei 8-er Gruppen natürlich zuviele Spieler auf dem Platz stehen. Da müsse man natürlich selektieren, habe aber aufgrund der fehlenden Platzkapazitäten wenig Möglichkeiten die "überschüssigen" Spieler zu beschäftigen. Abgänge bis zum Ende des Transferfensters wollte Anfang nicht ausschließen, auch wenn ihm konkret konkret zu dem Thema nichts bekannt sei.
Schlechter Rasen keine Ausrede
Der Untergrund auf dem Betzenberg ist wohl, ganz realistisch betrachtet, durch. So konnte man die Äußerungen aller Beteiligten bereits nach dem Spiel gegen Ulm zusammenfassen: "Da müssen jetzt noch für dieses eine Spiel alle mit leben. Wir haben schon gezeigt, dass wir unabhängig davon, ob der Platz mal besser oder schlechter ist, trotzdem guten Fußball spielen können. Am Ende spielen beide Teams auf dem gleichen Platz."
Content: Michael Kaiser vom 31.01.2025
FCK verleiht Jannik Mause bis Saisonende nach Fürth
Jannik Mause wird in der Rückrunde der aktuellen Saison nicht mehr für den 1. FC Kaiserslautern auflaufen. Der Stürmer wechselt auf Leihbasis zum Ligakonkurrenten SpVgg Greuther Fürth.
Der 26-Jährige wechselte im Sommer letzten Jahres als Torschützenkönig der 3. Liga vom FC Ingolstadt in die Pfalz. Im Trikot der Roten Teufel absolvierte der Offensivspieler insgesamt zwölf Partien in der 2. Bundesliga und eine Partie im DFB-Pokal, in der er dem FCK mit zwei Treffern den Einzug in die zweite Hauptrunde des Wettbewerbs sicherte.
„Durch die Konkurrenzsituation im Kader ist Jannik trotz seines Potentials in der bisherigen Saison nicht zu den Spielzeiten gekommen, die wir uns alle gewünscht hätten. Mit der Leihe bietet sich für uns und den Spieler die Möglichkeit, dass er auf einem hohen Niveau wichtige Einsatzminuten und Erfahrung sammelt. Wir alle sind davon überzeugt, dass das der richtige Schritt ist“, erläutert FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen die Gründe für die Leihe.
„Ich danke den Verantwortlichen beim FCK, dass wir gemeinsam eine gute Lösung für meine aktuelle Situation gefunden haben. Ich freue mich auf die Zeit in Fürth und möchte dort die nächsten Schritte in meiner persönlichen Entwicklung machen, um im Sommer gestärkt zurückzukehren“, so Jannik Mause zu seinem Wechsel.
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 28.01.2025
Verstärkung in der Defensive
FCK leiht Maximilian Bauer aus
Für die Abwehrreihe des 1. FC Kaiserslautern gibt es Verstärkung: Die Pfälzer leihen Innenverteidiger Maximilian Bauer vom Bundesligisten FC Augsburg aus.
Der gebürtige Bayer sammelte seine fußballerische Erfahrung bisher ausschließlich im Freistaat: Angefangen bei der SpVgg Grün-Weiß Deggendorf führte der Weg den 24-jährigen Defensivspieler früh in den Nachwuchsbereiche der SpVgg Greuther Fürth, bei der Bauer auch im Sommer 2018 seinen ersten Profivertrag unterschrieb. Insgesamt vier Jahre zählte er zur Profimannschaft des „Kleeblatt“ und kam dort sowohl in der Zweiten als auch der Ersten Liga zum Einsatz. Nach dem Abstieg der Fürther aus dem Oberhaus begann auch für den Innenverteidiger mit dem Wechsel zum Bundesligisten FC Augsburg ein neues Kapitel. Von dort zieht es Bauer, der in der deutschen U18-, U19- und U21-Nationalmannschaft auf insgesamt zwölf Einsätze kommt, nun auf Leihbasis zu den Roten Teufeln, zu denen er die Erfahrung von 78 Bundesliga- und 44 Zweitligaspielen mitbringt.
„Maximilian hat sich dank harter Arbeit und seines Talents in den letzten Jahren enorm entwickelt und ist trotz seines jungen Alters schon jetzt ein erfahrener Bundesligaspieler. Wir glauben fest daran, dass wir mit ihm noch mehr Variabilität und vor allem Stabilität in unsere Defensive bringen und er eine Bereicherung für unseren Kader sein kann. Durch die kurzfristige Entwicklung auf dem Transfermarkt und den guten Austausch war schnell klar, dass für beide Seiten eine Win-Win-Situation entstehen kann“, kommentiert FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen die Leihe von Bauer.
„Der 1. FC Kaiserslautern ist ein Verein mit großer Tradition und unglaublichen Fans, der im deutschen Fußball einfach ein großer Name ist. Deshalb freue ich mich sehr, ein Teil davon sein zu dürfen. Darüber hinaus haben mich aber auch vor allem die Gespräche mit den Verantwortlichen überzeugt. Ich sehe hier die Möglichkeit, meine Entwicklung weiter voranzutreiben und Spielpraxis zu sammeln. Ich freue mich auf eine erfolgreiche Zeit mit der Mannschaft“, begründet Maximilian Bauer seinen Schritt zum FCK.
Conten: 1.FC Kaiserslautern vom 27.01.2025
Unentschieden zur Pause
Ritter legalisiert die frühe Führung von Müller
Beginnen wir mit dem Personal. Die Gastgeber um Trainer Siewert wechseln im Vergleich zur Niederlage in Münster auf fünf Positionen. Im Tor kehrt der wiedergenesene Noll zurück, Ersatz Körber hatte sich in Münster ohnehin eine Muskelverletzung eingefangen. Asta fehlt gesperrt, Dietz fällt kurzfristig aus. Auf der Bank Bansé und Futkeu. Neu dafür im Team Münz, Müller, Massimo und Srbeny. Hier also die Startformation des Kleeblatts: Noll - Jung, Münz, Itter - Massimo, Meyerhöfer, Müller, Gießelmann - Hrgota, Klaus - Srbeny.
Lautern Trainer Anfang beruft die unter der Woche verpflichteten Ranos und Alidou in den Kader, nimmt in der Startelf zwei Änderungen vor. Für den kranken Heuer rückt wohl notgedrungen Gyamerah in die Abwehrkette. Auf der linken Defensivseite ersetzt Wekesser Kleinhansl. Diese Elf soll es richten: Krahl - Robinson, Sirch, Elvedi - Gyamerah, Aremu, Kaloc, Wekesser - Yokota, Ritter - Hanslik.
Schiedsrichter Prigan hatte pünktlich angepfiffen und es dauerte keine zwei Minuten ehe die Gäste gefährlich vor dem Tor von Noll auftauchten. Münz hatte einen Pass von Yokota vor die Füße von Aremu geblockt. Der zog von der Strafraumkante ab und Noll musste nach links abtauchen und das Leder um den Pfosten lenken.
Führung Fürth durch Müller
Die Antwort des Kleeblatts ließ nicht lange auf sich warten. Fürth suchte in der 6.Minute den Weg nach vorne. Meyerhöfer hatte Klaus auf der linken Seite gefunden, ihn in die Tiefe geschickt. Die Hereingabe des Flügelspielers konnte Müller aufnehmen und recht unbedrängt abziehen. Von Wekesser noch abgefälscht schlug die Kugel links neben Krahl ein.
Pfosten rettet für Lautern
Glück für den FCK in der 12.Minute. Da fehlten nur Zentimeter: Hrgota hatte Aremu den Ball weggeschnappt, spielte direkt zu Massimo. Der lief bis zur Strafraumkante, zog Richtung langes Eck ab, traf aber nur den rechten Pfosten. Da wäre Krahl ohne Chance gewesen. Die Zuschauer am Ronhof erlebten hier die erste Viertelstunde ein flottes Spiel. In Folge blieben die großen Torchancen aus, Kaiserslautern erarbeitete sich aber immer mehr Ballanteile. Nach nun fast 25min Spielzeit lag die Quote bei nahezu 70%.
Aluminium ist heute mit den Pfälzern
Erneutes Glück für die Roten Teufel. Müller hatte im Zusammenspiel mit Hrgota die Abwehr der Gäste schlecht aussehen lassen, mit einem Steilpass Srbeny am rechten Strafraumeck gefunden. Der legte auf Klaus ab, der aus halbrechter Position nur den Pfosten traf.
Ritter mit dem Ausgleich
Das war in der 28.Minute ganz fein gespielt von den Pfälzern. Nach Doppelpass mit Yokota sprintete Ritter in Zentrum, spielte dort erneut einen Doppelpass mit Kaloc. Final freigestellt behielt der Kapitän der Gäste die Nerven, schob ins linke Eck ein.
Mittlerweile lief die 35.Minute und beide Teams versuchten etwas Ruhe ins Spiel zu bringen. Seit dem Ausgleich gingen es beide Seiten deutlich gelassener an. So war die Schlussphase angebrochen, drei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Srbeny hatte 45.+2 noch einmal die Möglichkeit, hatte sich mit dem Kopfball Versuch falsch entschieden, hätte schießen müssen. Chance vertan und Halbzeit in Fürth.
FCK springt auf direkten Aufstiegsplatz
Yokota, Kaloc und Ache treffen zum Sieg
Im Sportpark Ronhof ging es vor 13.590 Fans auf beiden Seiten zunächst mit der gleichen Besetzung weiter. Jedoch nicht allzu lange.
Ritter muss verletzt raus
In der 49.Minute prallten Ritter und Hanslik zusammen, während Gegenspieler Klaus die Kugel ins Gesicht bekam. Ritter und Klaus mussten behandelt werden. Klaus konnte weiterspielen, während das bei Ritter nicht gut aussah. Hier deutete sich ein Wechsel an und tatsächlich kam in der 51.Minute Ache für Ritter.
Yokota mit der Führung
Eine Minute nach dem Wechsel ein dicker Bock von Jung. Der Verteidiger sah ins seinem Rücken Yokota nicht und der konnte den Ball leicht erobern. Dann zog der Japaner halblinks in den Strafraum, traf perfekt aus sechs Metern ins lange Eck.
Die Hausherren momentan etwas von der Rolle. In der 57.Minute die Riesenchance für den FCK durch Ache. Aremu hatte den Ball erobert, sofort in die Schnittstelle zwischen den Innenverteidigern gespielt und Ache auf die Reise geschickt. Der schloss aus 17m ab, Noll war aber im Fürther Gehäuse zur Stelle.
Doppelter Wechsel bei den Kleeblättern. Bansé und John ersetzten ab der 66.Minute Jung und Gießelmann.
Ausgleich durch Hrgota
Die 69.Minute lief und Fürths Unterschiedsspieler Hrgota zeigte seine ganze Klasse. Das war ein Strahl aus gut 20 Metern. Der Kapitän hatte gegen Aremu den Ball gewonnen, spielte einen Doppelpass mit Massimo. Am Ende stand dieser Hammer ins linke Eck.
Erneute Führung durch Kaloc
Die 73.Minute brachte die erneute Führung durch Kaloc. Der scheint Gefallen am Toreschießen gefunden zu haben. Nach einem langen Schlag von Krahl war die Kugel über Ache und Hanslik bei Kaloc gelandet. Der Sechser zog halbrechts zur Strafraumkante und traf halbhoch ins kurze Eck. Sein zweiter Treffer im zweiten Spiel der Rückrunde.
Unmittelbar nach dem Treffer für die Gäste zweifacher Wechsel bei Fürth: Futkeu und Michalski für Münz und Srbeny. Auch Kaiserslautern reagierte personell:
Premiere für Alidou
In der 77.Minute gingen Yokota und Wekesser vom Platz, es kamen Kleinhansl und Alidou, der seinen ersten Auftritt im Lautrer Trikot feiern konnte. Der Transfer von Alidou wurde erst vor zwei Tagen finalisiert. Fürth brachte in der 81.Minute Motika für Massimo.
Glattes Rot für Fürths Müller
Müller hatte dem Ball in der 84.Minute an Aremu verloren, von dem der Ball zu Ache sprang. Der Sechser ging hinterher, grätschte Ache von hinten um. Klare Entscheidung und Rot!
Gelb-rot für Gyamerah
Das war unnötig. Bereits gelb verwarnt geht Gyamerah mit in die Rudelbildung. Schiedsrichter Prigan deutete an, Gyamerah habe einen Gegenspieler gewürgt.
Letzter Wechsel bei dem Gästeteam. Zimmer kommt, zwecks Verstärkung der Defensive, für Hanslik (88.).
Das Display zeigte acht Minuten Nachspielzeit an.
Ache machte den Deckel drauf
Das war es wohl für die Pfälzer. Es lief die 94.Minute und Lauterns Topscorer fand sich nach einem Doppelpass mit Zimmer frei vor Noll im Fürther Tor. Im Eins-gegen-Eins blieb der Joker cool und traf unten rechts ins Eck.
Abpfiff im Fürth und Jubel der mindestens 4.000 Fans des FCK in Fürth.
Content: Michael Kaiser vom 24.01.2025
Fotos: Sport News Südwest 📷
Faride Alidou verstärkt die Roten Teufel
Der 1. FC Kaiserslautern darf einen weiteren Winterneuzugang auf dem Betze begrüßen: Faride Alidou wechselt vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt in die Pfalz.
Der gebürtige Hamburger Alidou genoss nicht nur nahezu seine gesamte sportliche Ausbildung in der Talentschmiede des Hamburger SV, sondern unterschrieb dort im Sommer 2021 auch seinen ersten Profivertrag. Nur wenig später ging es von der Elbe an den Main zu Eintracht Frankfurt. Für die Hessen kam der Außenbahnspieler in der Bundesliga und in der Champions League zum Einsatz. Mit dem Ziel, mehr Spielminuten zu sammeln, verlieh die Eintracht Alidou zunächst an den 1. FC Köln und im Sommer letzten Jahres an Hellas Verona. Von dort führt ihn sein Weg nun zum Pfälzer Traditionsverein. Für den DFB war der Offensivspieler unter anderem zehnmal in der U21-Nationalmannschaft im Einsatz und nahm an der U21-Europameisterschaft 2023 teil.
„Faride hat in seiner bisherigen Laufbahn unter Beweis gestellt, dass er auf beiden Außenbahnen flexibel einsetzbar ist. Zudem ist er ein dribbelstarker und schneller Spieler. Mit diesen Eigenschaften kann er eine wertvolle Verstärkung für unseren Kader sein. In seinen jungen Jahren hat er bereits viel Erfahrung auf hohem Niveau gesammelt, ist aber auch noch entwicklungsfähig. Wir sind froh, dass ein Spieler seiner Qualität so kurzfristig im aktuellen Transferfenster verfügbar war und wir ihn von einem Schritt zum FCK überzeugen konnten. Auch vor dem Hinblick, dass uns im Sommer auf den Flügeln personelle Veränderungen erwarten. So können wir schon frühzeitig für Planungssicherheit sorgen“, begründet FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen die feste Verpflichtung von Alidou.
„Als sich für mich die Möglichkeit ergeben hat, zurück nach Deutschland und zum 1. FC Kaiserslautern zu wechseln, musste ich nicht lange überlegen. Der FCK ist ein großer Verein mit einer beeindruckenden Tradition und tollen Fans. Ich freue mich darauf, mit dem Team zu arbeiten und möchte mich schnellstmöglich in die Mannschaft integrieren, um erfolgreichen Fußball zu spielen“, so Faride Alidou zu seinem Wechsel.
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 23.01.2025
FCK sichert sich Dienste von Grant Ranos
Der FCK hat sich im laufenden Wintertransferfenster nochmal in der Offensive verstärkt: Grant Ranos wechselt auf Leihbasis vom Bundesligisten Borussia Mönchengladbach auf den Betzenberg.
Der armenische Nationalspieler, der in bisher 17 Länderspielen für Armenien vier Tore erzielen konnte, wurde unter anderem in den Nachwuchsleistungszentren von Borussia Dortmund und dem FC Bayern München ausgebildet. Beim Deutschen Rekordmeister lief er sowohl in der U17 als auch in der U19 in der Junioren-Bundesliga auf und absolvierte für die A-Junioren zudem sechs Partien in der UEFA Youth League, in denen er einen Treffer erzielte. Für die Regionalligamannschaft der Bayern erzielte Mittelstürmer in 45 Spielen insgesamt 23 Tore. Seinen ersten Profivertrag unterzeichnete er im Sommer 2023 bei Borussia Mönchengladbach, wo er sowohl in der Regionalliga als auch elfmal in der Bundesliga zum Einsatz kam. Mit dem Schritt zum FCK soll Ranos nun mehr Spielpraxis auf einem sportlich hohen Niveau sammeln.
„Grant verfügt über sehr viel Talent und ist in der Offensive variabel einsetzbar. Das ermöglicht uns zusätzliche Flexibilität. Er wird mit seinem Torriecher und seinen Qualitäten im Abschluss nicht nur den bestehenden Konkurrenzkampf in unserem Kader zusätzlich anheizen, sondern gibt unserem Kader auch mehr Tiefe. Das überzeugt uns davon, dass er unser Spiel voranbringen kann, um gemeinsam erfolgreich zu sein, und auch in seiner persönlichen Weiterentwicklung die nächsten wichtigen Schritte zu gehen“, so FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen zum Leihgeschäft.
„Ich freue mich sehr auf meine neue Herausforderung hier in Kaiserslautern, bei der ich mit regelmäßigen Einsatzzeiten meine sportliche Entwicklung vorantreiben will. Vor allem aber bin ich auch extrem motiviert, dem Verein zu helfen, die gesteckten Ziele zu erreichen. Der 1. FC Kaiserslautern ist ein absoluter Traditionsverein in Deutschland, daher ist es etwas Besonderes, in diesem Trikot aufzulaufen. Die Gespräche mit dem Klub haben mir schnell gezeigt, dass es genau das Richtige für den jetzigen Zeitpunkt in meiner Karriere ist. Großer Dank gilt auch Roland Virkus und der Borussia, dass sie mich auf diesem Weg unterstützen", begründet Ranos seine Entscheidung für den FCK.
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 22.01.2025
Kriselndes Fürth empfängt FCK
Trainer Anfang muss Lösungen finden
Der 1.FC Kaiserslautern trifft am Freitagabend, 18:30 Uhr, auf einen Gegner auf der Suche nach Konstanz. Dabei muss Lautern Cheftrainer auf Zuck und Touré verzichten. Beide arbeiten an ihrem Rehaprogramm. Heuer hat das heutige Training verpasst, sein Einsatz in Franken bleibt daher fraglich.
Unterstützt werden die Pfälzer, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, von mindestens 2.295 Fans, so das restlos ausverkaufte Gästekontingent. Da sich zahlreiche Fans noch in unmittelbarer Nähe der Gästeblöcke mit Tickets eingedeckt haben, ist wohl mit etwa 3.000 Anhängern der Roten Teufel in Fürth zu rechnen.
Gegner mit individueller Klasse
Greuther Fürth verfüge über eine der spielstärksten Mannschaft der Liga: "Der Kader von Fürth ist gut aufgestellt. Sie verfügen über eine spielstarke Mannschaft mit Unterschiedsspielern wir Hrgota oder Green. Wir haben schon im Hinspiel gesehen, wie viel individuelle Qualität dort auf dem Platz steht". Die insgesamt fehlende Konstanz erklärte Anfang: "Das ist typisch für diese 2.Liga. Du kannst in einen Strudel geraten und verlierst dann das eine oder andere Spiel, weil sich die Liga sehr auf Augenhöhe bewegt". Beispielsweise habe ja auch Darmstadt, unmittelbar nach dem 5:1 Erfolg gegen seine Mannschaft, beim Aufsteiger Regensburg verloren.
Bei Transfers über Tellerrand hinaus planen
Da sich das Lazarett momentan mehr und mehr lichte, müsse man zwar nicht akut am Transfermarkt handeln, solle aber über den Tellerrand, sprich schon auf die kommende Saison, schauen. Böte sich am Markt eine Möglichkeit auf, Spieler zu verpflichten, werde man sich dem mit Sicherheit nicht verweigern.
Augenmerk immer wieder auf der Defensive
Auch diese Woche habe man, so Anfang, durchgehend am Abwehrhalten gearbeitet. Gerade die Abstände in und zwischen den Ketten habe man ständig im Auge: "Wir haben in den letzten Wochen zwar anständig verteidigt, wissen aber auch, dass Fürth über Standardsituationen gefährlich ist, deshalb haben wir das im Training noch einmal behandel".
Personelle Lösungen in der Defensive finden
Da mit Heuer ein weiterer Innenverteidiger auszufallen droht, müsse man auch einplanen, einen nicht gelernten Innenverteidiger auf diese Position zu ziehen: "Ich hoffe, dass Jannis am Donnerstag wieder mit der Mannschaft trainieren kann", Möglich sei es, etwa Gyamerah oder auch Robinson auf dieser Position spielen zu lassen. "Fürth wird versuchen, die Bälle über die Ketten zu spielen, da müssen wir versuchen, frühzeitig die Tiefe aus dem Spiel zu nehmen. Das haben wir diese Woche im Training speziell eingeübt", so der Lautern-Coach. Aufgrund der Standardstärke müsse man sehr aufmerksam sein und in Summe fehle es im Team etwas an Körpergröße. Keiner seiner Defensivspieler, anders als beim Gegner, sei größer als 1,90m.
Content: Michael Kaiser vom 22.01.2025
Anfang muss Defensive umbauen
Viele offene Fragen nach dem Abgang von Tomiak
Wenn der FCK am Samstag den SSV Ulm zum Auftakt der Rückrunde empfängt, werden, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, mindestens 42.338 Zuschauer, davon 2.812 Gäste das Stadion füllen. Beim Personal muss FCK-Cheftrainer Anfang nicht nur auf den nach Hannover abgewanderten Tomiak verzichten, sondern auch auf Zuck, Spahic, Redondo (alle Reha), sowie auf Touré und Opoku, die an Muskelproblemen laborieren.
Ache noch nicht bei 100%
Auch wenn der Stürmer im Trainingslager auf Malta das Ziel 100% Fitness ausgegeben hatte, wird er dieses bis zum Spieltag nicht erreichen können. Realistisch scheint eine Einsatzzeit zwischen 45-60 min zu sein. Der Coach über Ache: "Ragnar hat noch Luft nach oben und wir werden sehen, was sinnvoll ist. Es kann sein, dass er von Begimn an spielt, es kann aber auch sein, dass wir ihn erst in der zweiten Halbzeit einwechseln“, beschreibt der Trainer die Perspektive seines Stürmers.
Bewegung in der Defensive
Nach dem Abgang des bisherigen Leaders im Abwehrverbund werden die Pfälzer zunächst improvisieren müssen und auch am Kader Ergänzungen anstreben: "Wenn man die reine Zahl der Innenverteidiger nimmt, dann müssen wir auf jeden Fall versuchen tätig zu werden“, hofft Anfang, dass schnell geeigneter Ersatz gefunden wird. Er habe seine Vorstellungen, wenn der Spieler diese aber alle erfülle, sei er Nationalspieler, so ein schmunzelnder Anfang. Aber auch der aktuelle Kader biete Optionen: "Kurzfristig, also für das Spiel am Samstag, können wir Dreierkette spielen, wir können aber auch Viererkette spielen. Wir können mit Leon Robinson einen Spieler aus dem Mittelfeld nach hinten ziehen oder Gyamerah kann das spielen. Wir werden sehen, wie wir das lösen."
Gegen Ulm nicht in Aktionismus verfallen
"Wir müssen von Beginn an da sein, müssen gut im Ballbesitz sein und dabei die Restverteidigung im Auge haben. Wir dürfen nicht in Hektik verfallen und auf unsere Chance warten und die dann nutzen", so die Marschrichtung von Anfang zum Spiel gegen einen unangenehmen Gegner. Ulm habe seine Stärken in der Defensive und entsprechend geduldig müsse man sein Spiel durchziehen: "Der SSV hat eine gute Mannschaft. Die stehen kompakt und es ist schwer gegen sie Tore zu schießen. Mit ihren großen Spielern und ihrer wuchtigen Art, haben sie gezeigt, dass sie gegen jeden in der Liga mithalten können.", stellt sich der FCK-Coach auf ein schweres Spiel ein.
Content: Michael Kaiser vom 16.01.2025
Boris Tomiak verlässt den FCK
Boris Tomiak ist nicht länger ein Roter Teufel:
Der Innenverteidiger verlässt den FCK mit sofortiger Wirkung und schließt sich dem Ligakonkurrenten Hannover 96 an.
Der gebürtige Essener blickt auf bewegte Jahre im Trikot des Pfälzer Traditionsvereins zurück: Nachdem Tomiak in seiner ersten Saison auf dem Betze in den packenden Relegationsspielen gegen die SG Dynamo Dresden der Aufstieg in die Zweite Liga gelang, hatte der Abwehrspieler in den folgenden Jahren großen Anteil daran, dass der FCK sich im Unterhaus festsetzen konnte. In der vergangenen Saison erlebte der 26-Jährige mit dem Einzug ins DFB-Pokalfinale gemeinsam mit dem Pfälzer Traditionsverein ein weiteres Highlight seiner Karriere. Fußballerisch wird er seinen Weg nun bei Hannover 96 fortsetzen.
„Wir haben Boris im Sommer 2021 aus der Regionalligamannschaft von Fortuna Düsseldorf verpflichtet, weil wir von Anfang an von ihm und seinem Potential überzeugt waren. Es macht uns auch stolz, dass wir seine sehr gute Entwicklung in den vergangenen Jahren maßgeblich begleitet haben und dass wir mit ihm tolle Erfolge feiern konnten. Wir hätten uns daher auch gefreut, wenn Boris weiterhin Teil unseres Vereins geblieben wäre. Leider hat er unser Angebot nicht angenommen und sich für eine Herausforderung entschieden. Für seine sportliche und private Zukunft wünschen wir ihm nur das Beste und danken ihm für seinen Einsatz in den vergangenen dreieinhalb Jahren“, erklärt FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen zum Wechsel Tomiaks.
Danke für Deinen Einsatz im FCK-Trikot, lieber Bobo, und für Deinen weiteren Weg alles Gute!
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 16.01.2025
Foto: Jan Hübner / Ralf Brück
Simon Simoni erweitert das FCK-Torwartteam
Der erste Wintertransfer der Saison 2024/25 steht fest: Simon Simoni erweitert ab sofort das Torwartteam des 1. FC Kaiserslautern. Der 20-Jährige wechselt auf Leihbasis vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt in die Pfalz.
In Albanien geboren und aufgewachsen, absolvierte Simon Simoni auch fußballerisch seine ersten Schritte in seiner Heimat und unterschrieb 2021 beim damaligen albanischen Erstligisten FK Dinamo Tirana seinen ersten Profivertrag. Im Januar 2023 wechselte der albanische U21-Nationalspieler zum Bundesligisten Eintracht Frankfurt und wurde im vergangenen Sommer an den FC Ingolstadt 04 verliehen. Nach vorzeitiger Beendigung dieser Leihe sicherte sich der FCK nun die Dienste des 1,95m großen Torwarttalents.
„Wir haben immer betont, dass wir für die Konkurrenzsituation gerne noch einen weiteren Torhüter im Kader hätten. Mit Simon haben wir dafür die optimale Ergänzung gefunden, da er ein junger, talentierter und entwicklungsfähiger Spieler ist, der trotz seines jungen Alters schon viel Erfahrung auf einem hohen Niveau sammeln konnte“, kommentiert FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen die Leihe.
„Der FCK ist ein großer Verein mit tollen Fans und ich freue mich sehr, hier sein zu dürfen. Ich sehe hier optimale Möglichkeiten, auf einem hohen Niveau die nächsten Schritte in meiner Entwicklung zu machen. Ich werde mein Bestes geben, der Mannschaft weiterzuhelfen“, begründet Simon Simoni seine Entscheidung für den Wechsel.
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 15.01.2025
Presserunde zu 125 Jahren FCK
Wolfgang Erfurt und Daniel Stich stellen Eckpunkte vor
Am heutigen Tag wurden die Eckpunkte für das in diesem Jahr zu feiernde Jubiläum des 1.FC Kaiserslautern benannt. Hierzu hatte der 1.FC Kaiserslautern ins Fritz Walter Zimmer der Geschäftsstelle eingeladen.
In seinem einleitenden Vorwort erläuterte der Vorstandsvorsitzende des e.V., Wolfgang Erfurt, dass man kein Jubiläum für den "Verein" oder die "KGaA" feiern möchte, sondern alle Mitglieder und Fans, auch der verschiedensten Abteilungen bei den verschiedensten Veranstaltungen mitnehmen möchte. Für die Organisation und Planung all der Termine wurde ein aus elf Personen bestehender Arbeitskreis, unter Vorsitz von Daniel Stich ( Mitglied des Verwaltungsrates), ins Leben gerufen. Hier seien alle Ebenen des Vereins, Ehrenamtler, KGaA und e.V. mit einbezogen.
Keine zentrale Feier oder Gala
Entgegen der Feierlichkeiten zum 100-jährigen werde es keine zentrale Veranstaltung, sondern mehrere Termine, beginnend im April, bis in den Herbst hinein geben.
Daniel Stich stieg nach Erfurts Ausführungen in die konkreten Termine und Veranstaltungen ein.
Ausstellung "Fußballfieber"
So werde man noch vor Ostern, unter Regie des FCK, die Ausstellung "Fußballfieber" nach Kaiserslautern holen und diese zumindest bis in den Herbst hinein präsentieren. Die Räumlichkeiten hierzu wurden von Februar bis Ende November angemietet. Zu finden sein wird die Ausstellung an der Ecke Schneiderstraße / Fruchthallstraße, im ehemaligen Gondrophon. Einbinden möchte man diese Ausstellung auch in kulturelle Veranstaltungen der Stadt wie der langen Nacht der Museen oder die Nacht der Kultur.
Geburtstag am 02.Juni im Stadion
Am eigentlichen Tag des Jubiläums, einem Montag, öffnet der FCK seine Pforten der Nordhalle, lädt bei einem entsprechenden Rahmenprogramm ins Stadion ein. Die Zusage einer pfälzischen Band, die auch schon vor der Westkurve aufgetreten ist, liegt vor. In der Stadt arbeitet man an einer Illumination im Tunnel Richtung Elf Freunde Kreisel und am Stadion.
Fanfest am Fröhnerhof
Ein vielfältiges Programm wird am 14.Juni geboten. Aufgrund der Sanierung des Stadions, weicht man an den Fröhnerhof aus. Gedacht wird hier an ein Spiel des Damenteams, das Fanclub-Turnier und auch ein Spiel der Traditionself gegen die Lotto-Elf.
Aktivitäten rund ums Altstadtfest
Beim vom 04.-07.Juli stattfindenden Altstadtfest wird der FCK mit einer Freifläche / Bühne von der Volksbank bis zur PI Gaustraße vertreten sein. Ein entsprechendes Programm, auch mit viel Prominenz aus der traditionsreichen Geschichte des Vereins, wird sicher zahlreiche Fans anziehen.
Jubiläumsspiel gegen attraktiven Gegner
Während der letzten beiden Wochen im Juli ist ein Spiel samt Stadionfest rund um das große Vereins-Jubiläum geplant. Einen Gegner konnte man heute naturgemäß noch nicht nennen. Dies hänge auch von den Vorbereitungen der möglichen Gegner ab.
Neben diesen Veranstaltungen werde es natürlich auch spezielles Merchandise unter dem Motto "125 Jahre FCK" geben. Hier sei man, so FCK-Marketingleiter Marcus Böse in der Planung. Wie der Leiter der Unternehmenskommunikation, Stefan Roßkop, mitteilte, plane man auch ein Golfturnier für den guten Zweck, dessen Erlös den Betze-Engeln und der Fritz-Walter-Stiftung zugute kommen soll.
Bezüglich der entstehenden Kosten all dieser Veranstaltungen, konnte die "Herrin der Zahlen", Lauterns kaufmännische Direktorin Saskia Bugera noch keine Angaben machen. Wolfgang Erfurt ergänzte, dass den Ausgaben zwar auch Einnehmen entgegenstünden, eine schwarze Null aber eher schwer zu erreichen sei. Am Ende werde man die Mitglieder über exakte Zahlen auf der JHV 2025 informieren können.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 07.01.2025
Anfang überrascht mit großer Rotation
Köln führt zur Halbzeit durch Treffer von Ljubicic
Fünf Wechsel bei den Pfälzern im Vergleich zum desaströsen 1:5 in Darmstadt. Kleinhansl, Ritter, Touré, Kaloc und Ronstadt rücken ins zweite Glied. Dafür starten Elvedi (zurück nach Gelbsperre), Wekesser, Mause, Gyamerah und Aremu. Die erste Elf: Krahl - Heuer, Sirch, Elvedi - Wekesser, Tomiak, Aremu, Gyamerah - Hanslik, Yokota - Mause.
Bei den Domstädtern gibt es gegenüber dem 3:1 Heimerfolg gegen Nürnberg nur eine Änderung. Heintz fehlt gelb-gesperrt, wird von Finkgräfe ersetzt. Die Startformation des Effzeh: Schwäbe - Paqarada, Martel, Hübers - Thielmann, Finkgräfe, Huseinbasic, Ljubicic - Maina, Kainz - Downs.
Schiedsrichter Wolfgang Haslberger hatte kaum angepfiffen, keine Minute war verstrichen und schon ging es auf beiden Seiten mit Tempo zunächst nach vorne. Zunächst waren es die Pfälzer über links, die Antwort des Effzeh über die rechte Flanke. Da war Maina, nach Flanke Downs, eingelaufen, prüfte Keeper Krahl der klären konnte.
Die erste Großchance, nach einem intensiven Beginn beider Mannschaften, in der 11.Minute für die Hausherren. Yokota hatte Pacarada aussteigen lassen und zu Wekesser gepasst. Dessen Direktabnahme flog über den Kasten. Eine Minute später der Gast vom Rhein: Nach einer Umschaltaktion konnten die Lautrer Maina an der Strafraumgrenze nur mit aller Mühe stoppen. Die Kugel sprang zu Finkgräfe, der aus gut 12m knapp über das Gehäuse zielte.
Auch nach einer halben Stunde Spielzeit, suchten beide Mannschaften den Weg nach vorne. Final fehlte immer wieder der letzte Pass zum Abschluss.
In exakt eben dieser 30.Minute eine schöne Freistoßvariante der Kölner. Anstatt der Flanke ins Zentrum, ging es rechts flach auf Downs. Der mit seinem nächsten Versuch aus spitzem Winkel. Krahl konnte aber parieren.
Führung Köln durch Ljubicic
In der 33.Minute ging es erneut über die rechte Seite. Ein langer Ball von Maina war gefühlt eine Stunde in der Luft, kam präzise auf den langen Pfosten. Dort stieg Ljubicic hoch und köpfte druckvoll zum 0:1 ein.
Durch diesen Treffer übernahm Köln gleichzeitig auch die Tabellenspitze der 2.Liga. Lautern musste nun eine Reaktion zeigen, was allerdings nur bedingt gelang.
Nach einer Minute Nachspielzeit ging es in die Kabinen.
Effzeh siegt auf dem Betzenberg
Erfolg bringt drei Punkte und die Herbstmeisterschaft
Ein Wechsel zum Wiederanpfiff. Beim 1.FC Köln ersetzte Waldschmidt den gelb vorbelasteten Ljubicic. Der weitere Spielverlauf ähnelte dem der ersten Halbzeit. Die Pfälzer dennoch bei etwa 60% Ballbesitz.
Die Möglichkeit auf den Ausgleich allerdings erst in der 58.Minute. Sirch hatte einen starken Steckpass in den Lauf von Mause gespielt. Der umkurvte den herausgeeilten Schwäbe, wollte einschieben. Am Ende wurde der Winkel zu spitz und der Kölner Keeper konnte mit einer Flugeinlage klären. Auch in Folge spielte sich der FCK in der Hälfte der Gäste fest. Gespielt etwas mehr als eine Stunde.
Doppelwechsel bei den Roten Teufeln in der 63.Minute: Für Mause und Aremu kamen Opoku und Raschl. Lautern machte weiter Druck, Abschlüsse blieben allerdings Mangelware. Gespielt waren mittlerweile 70min. Nächster Wechsel bei den Rheinländern: Tigges ersetzte ab der 74.Minute Downs. Drei Minuten nach diesem Wechsel, fast aus dem Nichts, die Möglichkeit zur Vorentscheidung für Maina. Tigges hatten den flinken Stürmer in der Spitze in Szene gesetzt. Im direkten Duell mit Krahl, dem Lautrer Keeper, hatte Maina das Nachsehen. Der Abpraller landete noch bei Tigges, der aber in letzter Sekunde von Heuer geblockt wurde.
In der 82.Minute der Schuss aus der Distanz von Opoku. Da musste sich Schwäne ganz lang machen, kratzte die Kugel aus der rechten Ecke. Erneuter Kölner Wechsel, 85.Minute: Bakatukanda kam für Finkgräfe.
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. Kaiserslautern war der Wille nicht abzusprechen, am Ende fehlten aber die Mittel. Köln spielte hier recht souverän die Zeit runter.
Abpfiff im Fritz-Walter-Stadion!
Content: Michael Kaiser vom 22.12.2024
Fotos: Sport News Südwest
Großes Kino zum Ende der Hinrunde
Gegen Köln wieder 100% Bereitschaft zeigen
Mit dem 1.FC Köln trifft der FCK am Sonntag, 13:30 Uhr, nicht nur auf einen der strahlendsten Namen im deutschen Fußball, sondern auch auf die absolute Mannschaft der Stunde in der 2.Liga. 16 Punkte aus den letzten 6 Begegnungen und ein Sprung von Platz 12 auf Platz 2 der Tabelle (punktgleich mit einer Mannschaft aus dem Saarland), sollten den Pfälzern eine deutliche Warnung sein.
Das Fritz-Walter-Stadion wird am Sonntag mit 49.327 Zuschauern restlos ausverkauft sein. Davon werden, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck , 4.728 Fans aus der Domstadt ihr Team unterstützen.
Ohne "Sieben" gegen den EffZeh
Beim Personal muss Trainer Anfang weiter auf Zuck, Ache, Zimmer, Spahic und Redondo verzichten. Hinzu kommen die kurzfristigen Ausfälle von Haas (Adduktoren) und Tachie (Mandelentzündung). Der zuletzt gelb-gesperrte Elvedi kehrt in den Kader zurück.
Köln ist, unabhängig vom System, ein Topteam
Als Absteiger aus der Bundesliga sei es nicht ungewöhnlich, eine gewisse Anlaufzeit in den neuen Liga zu brauchen. Das mache er, so Anfang, nicht an starren Systemen fest: "Es war eine Frage der Zeit, bis Köln in der Liga ankommt. Jetzt haben sie es geschafft und gezeigt, dass sie eine absolute Topmannschaft haben. Sie hatten kaum Abgänge und eigentlich einen Bundesligakader, mit dem sie einer der Topfavoriten auf den Aufstieg sind". Seine Mannschaft sei gut auf den Gegner vorbereitet und möchte im letzten Spiel des Jahres unbedingt drei Punkt einfahren.
Schlechteste Leistung der Hinrunde
Nach dem kollektiven Versagen am Böllenfalltor fand Anfang klare Worte, verwies aber auch auf den Faktor Mensch. Auch noch dieser derben Niederlage seien es "seine Jungs" und es stünden Menschen auf dem Platz: "Das Spiel in Darmstadt war das schlechteste, seit ich hier bin. Wir haben eine Seite gezeigt, die wir nicht sehen wollen. Das können wir jetzt nicht mehr korrigieren, das Spiel ist vorbei und die Punkte sind weg. Jetzt liegt es an uns, eine Reaktion auf dieses Spiel zu zeigen und von der ersten Sekunde an mit viel Leidenschaft, großem Willen und hoher Intensität zu zeigen, dass wir dieses Spiel gewinnen wollen“.
Fans mit absoluter Empathie
Zu erwähnen blieb, neben einer enttäuschenden Leistung aus Darmstadt die beispiellose Unterstützung der Fans für das Team: "So eine Unterstützung, wie sie unsere Fans in Darmstadt gezeigt haben, habe ich noch nie erlebt. Das war schon sehr außergewöhnlich und zeigt die hohe Sensibilität, die unsere Fans mitbringen. Es war uns ein bisschen unangenehm, nach dem Spiel vor unsere Fans zu treten, weil wir ihnen zumindest an diesem Tag nichts zurückgeben konnten." Worte voller Wertschätzung durch den Cheftrainer des FCK.
Der Betze soll wieder brodeln
Die Rolle der Fans ist Anfang mehr als bewusst. Hier könne man immer ganz viel Energie ziehen, was auch in den bisherigen Heimspielen so geschehen sei: "Wir wollen zum Jahresabschluss vor eigenem Publikum ein tolles Heimspiel abliefern, das Stadion zum Brodeln bringen und die Punkte holen, aber wir wissen, wie schwer das wird. Aber wir wollen alles dafür tun, um am Ende vor der Westkurve zu stehen und gemeinsam mit unseren Fans zu feiern".
Ein schönes Schlusswort zu dieser letzten Pressekonferenz vor einem Spieltag.
Content: Michael Kaiser vom 20.12.2024
Neuer Pacht- und Betreibervertrag „Zukunft Betzenberg“ für das Fritz-Walter-Stadion
Kaiserslauterer Stadtrat beschließt ligaabhängiges Umsatzpachtmodell
Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am Montag, 16. Dezember 2024, dem neuen Pacht- und Betreibervertrag für das Fritz-Walter-Stadion einstimmig zugestimmt. Der neue Vertrag zwischen der Fritz-Walter-Stadion GmbH und der 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co KGaA tritt nun rückwirkend zum 01. Juli 2024 in Kraft.
In den vergangenen rund eineinhalb Jahren wurde der neue Pachtvertrag von Vertreterinnen und Vertretern der FWS GmbH, einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der Stadt Kaiserslautern, und des FCK gemeinsam ausgearbeitet und abschließend von beiden Seiten geprüft. Durch ein von der Liga abhängiges Umsatzpachtmodell, das für die ersten drei Profi-Ligen gilt, wurde ein gemeinsames Geschäftsmodell erarbeitet, das sowohl für die Stadt als auch für den FCK positiv ist. Es löst den bisherigen Pachtvertrag ab und stellt eine langfristige Weichenstellung dar. Beide Seiten haben vereinbart, über Vertragsdetails Stillschweigen zu wahren.
„Wir möchten uns bei den Vertretern der Stadiongesellschaft für die enge und konstruktive Zusammenarbeit beim neuen Pacht- und Betreibervertrag bedanken. Der neue Vertrag bietet sowohl der Stadt als auch dem FCK eine Planungssicherheit. Wir hoffen, dass wir mit einer positiven Entwicklung weiterhin dazu beitragen können, dass die Stadiongesellschaft durch das Umsatzpachtmodell am Erfolg des FCK partizipieren kann. Und die klare Definition der Zuständigkeiten erleichtert die alltägliche Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten. Wir sind daher der festen Überzeugung, dass wir mit dem neuen Vertrag ein insgesamt sehr positives Ergebnis für beide Seiten erzielen konnten“, so FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen.
„Das Team der Stadiongesellschaft ist sehr zufrieden mit den Ergebnissen, die bei den Verhandlungen mit dem FCK erzielt wurden“, erklärt Stefan Weiler, Geschäftsführer der FWS GmbH. „Wir bedanken uns bei Oberbürgermeisterin Beate Kimmel und bei den Mitgliedern des Stadtrats für die große Zustimmung. Damit können wir einen partnerschaftlichen Weg in eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft gehen. Der Vertrag schafft Transparenz, Klarheit und auch Verlässlichkeit hinsichtlich der finanziellen Rahmenbedingungen. Er bietet Spielräume, notwendige Investitionen gemeinsam mit dem FCK angehen zu können. Das Ziel der Stadiongesellschaft, mittelfristig nicht mehr auf Betriebshilfen der Stadt Kaiserslautern angewiesen zu sein, ist durch den neuen Vertrag einen Schritt näher gerückt.“
Content: Stadt Kaiserslautern vom 16.12. 2024
Schwache Vorstellung des FCK in der 1.Halbzeit
Darmstadt geht mit verdienter 2:0 Führung in die Pause
Keine Änderungen bei den Lilien im Vergleich zum Remis beim Hamburger SV. Das Team von Trainer Kohfeldt startet mit folgender Formation: Schuhen - Lopez, Riedel, Vukotic, Nürnberger - Klefisch, Müller - Förster, Corredor - Lidberg, Hornby.
Lautern-Coach nimmt drei Wechsel vor. Gelb-gesperrt fehlt Elvedi, auf der Bank nehmen Aremu und Mause Platz. Hanslik (nach Krankheit) und Kaloc (nach Gelbsperre) kehren ebenso zurück in die Startelf wie Heuer. Die sieht dann wie folgt aus: Krahl - Touré, Tomiak, Heuer - Ronstadt, Kaloc, Sirch, Kleinhansl - Yokota, Ritter - Hanslik.
Pünktlich um 20.30 Uhr hatte Schiedsrichter Florian Lechner die Partie der aktuell formstärksten Teams der Liga angepfiffen.
Die ersten Minuten waren von gegenseitigen Abtasten bestimmt, gleich zu Beginn aber mit einer hohen Intensität. Das erste "dicke Ding" in der 7.Minute für die Hausherren: Müller hatte gesehen, dass die Abwehrkette der Pfälzer etwas unsortiert war. So lupfte er die Kugel in den Lauf von Lidberg. Der war frei durch, scheiterte aber aus 15m an Krahl, der mit starker Fußabwehr parierte. Auch in Folge blieben die Lilien spielbestimmend. Mittlerweile sprachen auch über 60% Ballbesitz für die Hessen. Die nächste Chance hatte Lidberg, der sich gegen Heuer durchsetzen konnte. Trotz einiger Abwehrbeine drang der Schwede in die Box ein, sein Schuss rutschte im aber über den Spann und ging links vorbei. Im Anschluss musste der Stürmer behandelt werden.
Früher Wechsel, verletzungsbedingt, in der 15.Minute beim SV98: Marseiler ersetzte den angeschlagenen Lidberg. In Folge etwas Slapstick in der Abwehr der Gäste. Nach einem langen Ball kam Krahl aus seinem Gehäuse, schlug aber vor dem Sechzehner ein Luftloch. Glück, dass Touré durchlief und vor Corredor klären konnte. Erster Versuch Entlastung zu finden in der 18.Minute. Da hatte Ritter einen Freistoß aus dem linken Halbfeld hereingespielt. Zu nah an Schuhen, kein Problem für den Keeper. Auch in der 21.Minute waren die Lilien gefährlich. Nürnberger hatte einen Ball auf den ersten Pfosten gespielt und Hornby per Kopf den Ball an die Latte gedrückt. Lautern fand auch nach mehr als einer halben Stunde nicht ins Spiel. Das sollte sich rächen.
Führung Darmstadt durch Corredor
Eine Führung, die sich mehr als nur angedeutet hatte. Corredor war über links in den Strafraum gezogen, hatte zunächst den Ball verloren. Aber die Gäste bekamen die Situation einfach nicht geklärt und über Umweg Klefisch kam der Ball erneut in den Sechzehner. Die Zustimmung dort stimmte nicht und Corredor konnte aus sechs Metern ins lange Eck einköpfen.
Die erste Antwort der Pfälzer in der 36.Min durch einen abgefälschten Ball von Kapitän Ritter. Schuhen konnte aber klären. Griffiger blieben unverändert die Hausherren. So auch die nächste Großchance in der 40.Minute wieder für die Darmstädter. Ein langer Ball von Vukotic reichte um die Kette der Pfälzer zu überwinden. Von rechts brachte Hornby den Ball in den Sechzehner, wo der eingelaufene Marseiler sich praktisch die Ecke aussuchen konnte. Krahl konnte mit einem langen Ausfallschritt klären. Inzwischen hatte der Gast in der Defensive bereits auf eine Viererkette umgestellt.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten. Diese nutzten die Gastgeber.
Hornby baut Führung aus
Nach Fehlender Abstimmung in der Abwehr des FCK und einem eigentlich ungefährlichen Freistoß im Halbfeld, durfte sich Marseiler über links in Szene setzen und diagonal in den Strafraum durchstecken. Corredor hatte viel Platz, konnte quer zu Corredor legen. Der weiter zu Hornby, der sich um die eigene Achse drehte und präzise, durch die Beine von Tomiak, flach ins linke Eck vollstreckte.
Halbzeit in Darmstadt.
Böse Abreibung am Böllenfalltor
Kaiserslautern kommt mit 1:5 unter die Räder
Keine Wechsel zu Beginn der zweiten Halbzeit auf beiden Seiten. Etwas mehr Platz für die Gäste und die erste, und bisher auch beste Chance in der 49.Minute durch Tomiak. Yokota hatte für den Abwehrspieler aufgelegt, der aus 18m halbrechter Position abzog. Schuhen jedoch ohne Probleme. Kaiserslautern musste offenbar den vielen Ausfällen der letzten Wochen Tribut zollen. Auf Dauer ist ein Ache in der Spitze nicht adäquat zu ersetzen.
Treffer Marseiler nach Krahls Patzer
Das wurde jetzt langsam bitter. Jetzt patzte auch noch Krahl. Förster hatte den Ball in der 62.Minute vom Sechzehner in die Mitte gelegt, dort konnte Hornby unbedrängt mit der Brust auf Corredor ablegen. Der schloss ab, der Ball aber zu harmlos. Krahl konnte den Ball dennoch nicht festhalten und der lauernde Marseiler schob zum 3:0 ein.
Doppelwechsel beim FCK in der 65. Minute. Für Sirch und Yokota nun Opoku und Aremu im Spiel.
Hornby zum Doppelpack
Das war wieder einmal zu einfach. Wieder ein simpler Ball durch die Schnittstelle der Pfälzer. Die Abwehrkette stand zu hoch, schlecht koordiniert und so konnte Marseiler den Ball mitnehmen, den mitgelaufenen Hornby bedienen und der locker aus zentraler Position treffen. Gespielt waren 73 Minuten.
In Folge war das Tempo etwas verloren gegangen.
Drei Wechsel bei Darmstadt 98 in der 81.Minute. Für Marseiler, Klefisch und Hornby kamen Lakenmacher, Papela und Kempe. Auch die Gäste wechselten doppelt. Ritter und Ronstadt gingen, neu dafür Robinson und Gyamerah.
Hanslik mit Ehrentreffer
Die 84.Minute war angebrochen und Hanslik durfte noch ein wenig Ergebnis-Kosmetik betreiben. Das dürfte Schuhen ärgern. Aus dem rechten Halbfeld konnte Robinson in den Fünfer flanken, wo die Zuordnung der Lilien nicht stimmte. Der eingelaufene Hanslik konnte den linken Fuß in die Hereingabe halten und hier wenigstens das Ergebnis etwas aufschönen.
Auch Corredor zum Doppelpack
Auflösungszeichen beim FCK in der 88.Minute. Lakenmacher ließ ein Zuspiel kurz hinter der Mittellinie prallen, Kempe nahm Corredor mit und der ging rechts in die Tiefe. Im Strafraum ging es ins Dribbling gegen zwei Gegenspieler, auch Tomiak wurde von Corredor stehengelassen. Der schloss mit der Pike lässig ab und die Kugel ging präzise ins lange Eck.
Content: Michael Kaiser vom 14.12.2024
Fotos: Sport News Südwest
Teams der Stunde im Aufeinandertreffen
Schauen nicht in den Rückspiegel, sondern nach vorne
Viele Berührungspunkte für FCK-Trainer Markus Anfang vor dem Spiel gegen den SV Darmstadt 98. So übernahm Anfang im Jahr 2021 den Trainerposten vom Coach des kommenden Gegners, Florian Kohfeldt, beim SV Werder Bremen. Beim SV98 stehen auch noch vier Spieler unter Vertrag, die Anfang während seiner Tätigkeit bei den Lilien trainiert hatte.
Die Roten Teufel werden im ausverkauften Merck-Stadion am Böllenfalltor von mindestens 1.700 Fans unterstützt (so das offizielle Gästekontingent).
Personell müssen die Pfälzer, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, weiterhin auf Zuck, Spahic, Ache, Zimmer und Redondo verzichten. Gelb gesperrt fehlt darüber hinaus Elvedi.
Schwere Entscheidungen zum Kader
Nach der Rückkehr von Hanslik und Kaloc bieten sich neue Optionen und der Kampf um die Kaderplätze ist in vollem Gange: „Durch die ständigen Wechsel, die wir vornehmen müssen, haben sich in den letzten Wochen viele Spieler zeigen können, die uns nun die Entscheidungen schwer machen“.
Kein Spieler außen vor
Auch wenn von außen der Eindruck entstehe, manche Spieler seien außen vor oder hätten keine Chance zum Einsatz zu kommen, sei dies nicht der Fall. Man verfüge über einen breiten Kader und lebe immer in Momentaufnahmen: "Auch durch die Verletzungen und vielen eingesetzten Spieler ist eine Dynamik und ein Konkurrenzkampf entstanden, der uns auf jeden Fall weitergebracht hat und bei dem jeder unserer Spieler weiß, dass er jederzeit die Chance hat, ins Team zu kommen“. Dieser Situation kann Anfang nur Postives abgewinnen.
Entwarnung bei Daisuke Yokota
Die Herausnahme von Daisuke Yokota beim Nachmittags-Training am Dienstag erwies sich als reine Vorsorgemaßnahme. So habe Daisuke einen Schlag am Kopf abbekommen und bei solchen Sachen sei immer Vorsicht geboten. Der Spieler habe bereits gestern wieder komplett und ohne Beschwerden am Training teilgenommen.
Kein Freund von vorzeitigen Zielen
Markus Anfang steht glaubhaft für das Motto jedes Spiel gewinnen zu wollen und dies auch so anzugehen. Von Vorgaben, immer gebunden an die Tabelle, hält der Übungsleiter wenig: „Natürlich ist es schön, eine bestimmte Punktzahl zu haben. Aber wir wissen, dass dies kein Zufall ist, sondern dass wir uns das erarbeitet haben. Wir hatten in letzter Zeit auch öfter das Momentum auf unserer Seite, aber wir wissen auch, dass es eben Kleinigkeiten sind, die manchmal ein Spiel entscheiden können, und dass die aber auch ganz schnell in die andere Richtung gehen können“,
Wandel nach dem Amtsantritt von Kohfeldt
Der SV98 habe seit dem Start von Florian Kohfeldt eine sehr positive Entwicklung genommen: „Darmstadt 98 verfügt über eine qualitativ sehr gute Mannschaft, die von Florian Kohfeld, der dort hervorragende Arbeit leistet, wieder auf Kurs gebracht wurde. Man will sicher den eingeschlagenen Weg fortsetzen und weiter oben angreifen“. Das Ziel der Lilien sei mit Sicherheit, weiter oben anklopfen zu wollen: „In Darmstadt erwarten wir ein sehr intensives Spiel. Aber wir wissen, was auf uns zukommt und dass wir dort nur mit einer sehr konzentrierten und engagierten Leistung etwas holen können“.
Weihnachten eher klassisch
Die Fragerunde zum Weihnachtsfest brachte die Erkenntnis, dass man bei Familie Anfang eher für das traditionelle Fest stehe. Allerdings habe es einen Wandel bei der Größe der Geschenke gegeben. Die kleinen Kinder hätten oftmals große Geschenke bekommen, dafür bekämen die nun großen Kinder eher kleinere Pakete (dafür etwas teurer als früher).
Content: Michael Kaiser vom 12.12.2024
Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. neuer Exklusiv-Partner auf dem Betzenberg
Seit Beginn der Saison 2024/25 ist die Vereinigte Lohnsteuerhilfe (VLH) mit Sitz in Neustadt a.d. Weinstraße neu als Exklusiv-Partner beim 1. FC Kaiserslautern engagiert.
Die Partnerschaft umfasst u.a. Präsenzen auf den Interviewboards und den Presserückwänden, der Premium TV-Videobande und auf CamCarpets im Fritz-Walter-Stadion. Darüber hinaus sind auch Promotion-Aktionen im Rahmen eines ausgewählten Heimspiels als Sponsor des Tages (Devil of the Day) und VIP-Tickets im Paket enthalten.
Die VLH (Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V.) gibt es seit 1972. Und das mit wachsendem Erfolg: Mittlerweile erstellen die Beraterinnen und Berater in rund 3.000 Beratungsstellen deutschlandweit die Einkommensteuererklärung für mehr als eine Million Mitglieder. Das macht die VLH zu Deutschlands größtem Lohnsteuerhilfeverein.
„Die VLH geht als einer der Marktführer in ihrem Bereich deutschlandweit vorneweg. Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit einer seit mehr als fünf Jahrzehnten erfolgreichen Institution, die ihren Sitz hier in der Region hat“, so FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen.
„Als VLH sind wir sehr stolz darauf, Partner des FCK zu sein. Es ist toll zu sehen, dass hier zwei Traditionsvereine aus der Pfalz für die Region aktiv sind und einen Mehrwert für die Menschen bringen“, kommentiert Adrian Weiß, Vorstand Marketing Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V.
Miroan El Quitar, Director Sales, SPORTFIVE ergänzt, „Uns freut es sehr, dass wir mit dem Lohnsteuerhilfeverein einen neuen Exklusiv-Partner für den FCK gewinnen konnten. Wir freuen uns über die gemeinsame Zusammenarbeit und blicken voller Freude auf die kommenden Jahre.“
„Ich wohne schon fast mein ganzes Leben in Neustadt und bin ein echter Pfälzer Bub. Der FCK ist seit meinen Kindertagen ein Zuschauermagnet und viele unserer Mitglieder aus der Region sind ebenfalls Fans des FCK. Aus diesem Grund freut es mich natürlich umso mehr, dass wir eine Kooperation mit dem FCK eingehen“, erklärt Jörg Strötzel, Vorstandsvorsitzender der Vereinigten Lohnsteuerhilfe.
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 10.12.2024
Hanslik fällt kurzfristig aus, Ritter startet
Tomiak trifft vom Punkt zur Pausenführung für den FCK
Kurzfristiger Ausfall bei den Pfälzern. Topscorer Hanslik hat sich aufgrund eines grippalen Infektes kurzfristig abgemeldet. Die erste Elf des FCK: Krahl - Touré, Tomiak, Elvedi - Kleinhansl, Sirch, Aremu, Ronstadt - Ritter, Mause, Yokota.
Bei den Gästen musste der für die Startelf vorgesehene Beifus wegen muskulärer Probleme kurzfristig passen, wird von Zengin ersetzt. Burnic fehlte ohnehin gelb-gesperrt, wurde von Conté ersetzt. Die Startelf der Fächerstädter: Weiß - Herold, Zengin, Franke, Jung - Wanitzek, Rapp, Jensen, Conté - Schleusener, Zivzivadze.
Mit einer guten Minute Verspätung, dann wieder mit freier Sicht, konnte Schiedsrichter Robert Hartmann dieses Derby anpfeifen. Im Karlsruher Block waren einige Rauchtöpfe gezündet worden.
Von Beginn an sahen die Zuschauer intensiv geführte Zweikämpfe. Der KSC lief immer wieder mit vier Spielern an, Kaiserslautern hatte Probleme die Räume zwischen den Linien zu überspielen. Erste Situation, und auch einzige Situation im Strafraum, allerdings nach einem Schuber von Mause, nach Flanke von Ronstadt.
Foulelfmeter FCK, Treffer Tomiak
In der 11.Minute hatte sich Mause im Rücken von Zengin geschickt gelöst, der klammerte zu offensichtlich, genug für den Pfiff. Elfmeter für Kaiserslautern. Tomiak schnappte sich die Kugel, versenkte sicher links unten.
In der 18.Minute die nächste Szene für die Pfälzer. Ritter hatte sich an der Strafraumgrenze gegen Franke durchgesetzt, konnte bis zur Torlinie durchmarschieren. Seine Flanke landete allerdings auf dem Tordach. Der KSC tat sich nach dem Rückstand weiter schwer, konnte kein einziges Mal eine Aktion im Strafraum der Pfälzer erzwingen.
Die Hausherren kamen nach einer halben Stunde gerade einmal auf einen Torschuss, bei den Badenern blieb der Statistikblock ebenfalls leer. In der 32.Minute die erste Ecke für den KSC. Aremu konnte aber am zweiten Pfosten klären und einen Gegenstoß einleiten. Beim FCK ging es in der 34.Minute nach vorne. Nach einem Freistoß von Sirch, konnte sich Ritter um Zengin drehen, kam zum Abschluss. Der ging aber knapp links am Tor von Weiß vorbei. Weitere Chancen blieben Mangelware, mittlerweile hatten aber die Gastgeber knapp 60% Ballbesitz. Die Schlussphase, die letzten fünf Minuten waren angebrochen.
VAR kassiert Ausgleich von Zivzivadze
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten und diese Schlussphase sollte noch einmal hektischen werden. Nach von Wanitzek hereingebrachte kurze Ecke kam auf den zweiten Pfosten, wo Zivzivadze aus kurzer Distanz abstaubte. Dann kam der Hinweis des VAR auf ein mögliches Abseits. Die Bilder bestätigten die Abseitsposition und es ging mit der Führung für den FCK in die Kabinen.
Anfangs Joker, Redondo und Heuer, stechen
Der FCK lässt dem KSC im Derby keine Chance
Wechsel mit dem Wiederanpfiff beim Karlsruher SC vor 48.567 Fans. Pfeiffer ersetzte Conté. Das Spiel blieb umkämpft. So auch in der 50.Minute. Ronstadt hatte einen harten, aber fairen Zweikampf gewonnen, ehe der sich mit einem Foul revanchierte. Diese kleinen Ruppigkeiten häuften sich.
Die Gäste probierten nun öfter, das Spiel breiter zu machen, wechselten mit hohen Bällen die Seiten. In der 58.Minute endlich ein Abschluss für die Badener. Wanitzek hatte einen Freistoß von links an den Fünfer gebracht, Franke kam völlig frei zum Abschluss. Der Schuss war nicht so leicht zu nehmen, ging rechts vorbei. Allerdings bemerkte Franke wohl erst im Nachhinein welch große Chance er sa hat liegen lassen. Zwei Minuten tauschten Kleinhansl und Jung im Mittelfeld mit den Köpfen zusammen. Beide mussten kurz behandelt werden, konnten aber weiterspielen.
In der 63.Minute hatte Yokota auf der rechten Seite aufgezogen, suchte aus 17m den Abschluß. Weiß konnte aber sicher zupacken.
Doppelwechsel auf Karlsruher Seite in der 67.Minute: Rapp und Jensen gingen vom Feld, neu dabei waren Heußer und Egloff. Drei Minuten später auch doppelter Tausch bei den Pfälzern: Aremu und Mause machten Platz für Redondo und Heuer.
Joker Redondo sticht
Dieser Wechsel passte wohl zu 100%. Gute zwei Minuten war Redondo auf dem Platz bis zu seinem Treffer. Die Gäste standen zu hoch, waren aufgerückt. Sirch paßte, 73.Minute,von der linken Seite flach in die Spitze, fand Redondo. Der war schneller als Zengin und traf rechts am Keeper vorbei. Ein gebrauchter Tag für Zengin.
Auch Heuer trifft
Das war der absolute Wahnsinn. Auch der zweite eingewechselte Spieler, Heuer, traf. Kleinhansl brachte den Freistoß von der rechten Seite, 75.Minute, scharf an den Fünfmeterraum, wo Elvedi noch unter der Flanke durchrutschte. Die entstandene Unordnung nutzte Heuer, brauchte die Kugel nur noch über die Linie zu drücken. In Folge Doppelwechsel bei den Fächerstädtern: Günther und Pedrosa kamen für Herold und Schleusener.
Nach einem langen Ball in der 81.Minute lag gar das 4:0 in der Luft. Weiß hatte sich beim Herauskommen verschätzt, konnte nur mit Mühe zur Seite klären.
Doppelter Tausch FCK in der 83.Minute:, Robinson und Gyamerah ersetzten Ronstadt und Sirch. Der letzte Wechsel bei den Gastgebern fünf Minuten später: Wekesser ersetzte Kleinhansl positionsgetreu.
Treffer WanitzekDas kam wohl zu spät für Karlsruhe. Wanitzek zirkelte einen Freistoß aus 20m über die Mauer hinweg ins lange, flache Ecke.
Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten. Auch diese Zeit spielten die Gastgeber souverän runter. Am Ende stand ein nie gefährdeter 3:1 Derbysieg.
Content: Michael Kaiser vom 07.12.2024
Fotos: Sport News Südwest / Hasselberg
KSC reist angeschlagen zum Betzenberg
Nur kurze Pause für Eichner-Team bis zum Südwest-Gipfel
Die Mutter aller Derbys, nicht mehr oder weniger als der Südwest-Gipfel, l steht am kommenden Samstag, 13 Uhr, auf dem Spielplan der 2.Bundesliga. Bisher wurden zum diesem Klassiker 47.588 Eintrittskarten verkauft, davon 4.728 Tickets an Gäste.
Personell, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, werden weiterhin Zuck, Zimmer und Klement fehlen. Gelb-gesperrt muss Markus Anfang auch auf Kaloc verzichten.
Ersatz für Ache und Kaloc gesucht
Markus Anfang zur Personalie Ache: "Ragnar wird uns definitiv fehlen, das ist klar. Aber wir sind mit Tachie, Redondo, Hanslik oder auch Mause sehr variabel aufgestellt. Es liegt an uns, eine Entscheidung zu treffen und die Jungs die spielen, müssen uns zeigen, dass unsere Entscheidung richtig war“. Ebenso habe man Optionen, Kaloc positionsgetreu zu ersetzen oder taktische Veränderungen vorzunehmen.
Das Publikum mitnehmen
Den großen Vorteil für sein Team wollte Lautern Übungsleiter aufgrund der Karlsruher Belastung vom gestrigen Tag nicht sehen. Es gebe viele Spieler, gerade im Bereich Nationalmannschaft oder Champions-League, die diesen Rhythmus Woche für Woche absolvierten und niemand würde sich damit beschäftigen. Wichtig sei aber, die Intensität komplett hochzuhalten und das Publikum so mitzunehmen: „Ein Derby ist immer etwas Besonderes. Da wird um jeden Meter Boden gekämpft und diesen Kampf müssen wir annehmen. Wenn wir es schaffen, den Funken auf unsere Zuschauer überspringen zu lassen, kann hier eine wahnsinnige Stimmung entstehen, die uns tragen kann".
KSC an seine Grenzen bringen
Natürlich wisse man, dass der Gegner ein sehr forderndes Spiel in den Knochen habe: "Wir wissen, dass die Karlsruher unter der Woche ein schweres Spiel hatten und gegen Augsburg fast 130 Minuten auf dem Platz standen. Aber ob wir das für uns nutzen können, liegt ganz an uns. Wir müssen von Anfang an Vollgas geben und das Tempo hoch halten. Wir müssen es schaffen, diese Intensität auf den Platz zu bringen, aber auch bei uns bleiben und versuchen, unser Spiel durchzuziehen“. Diese gelte aber für jedes Spiel und sei Erwartung an seine Spieler.
Zu früh für Personaldebatten
Die schon jetzt aufkommenden Debatten um Zu - oder Abgänge in der Winterpause spielen für Anfang noch keine Rolle. Momentan versuche er, die Spieler die ihm zur Verfügung stehen, besser zu machen. Die Realität zeige, dass immer wieder auch Spieler mit wenig Einsatzzeiten plötzlich eine tragende Rolle spielen könnten. Jedem Spieler diese Option aufzuzeigen sei seine Aufgabe. Zusätzlich wieß Anfang darauf hin, dass es auch immer schwierig sei, Spieler in der kurzen Wintervorbereitung ins Team einzubauen. Natürlich stelle sich die Frage eines Wechsels immer auch für Spieler, die mit ihren Einsatzzeiten unzufrieden seien. Dies habe der Verein natürlich auf dem Schirm.
Content/Foto: Michael Kaiser vom 05.10.2024
Ache trifft und muss verletzt vom Platz
Tomiak nach Gelbsperre zurück in der Startelf
Eine Veränderung bei den Knappen im Vergleich zum Unentschieden beim HSV. Kalas ersetzt Seguin in der Startformation: Heekeren - Murkin, Kaminski, Kalas, Blut - Grüger, Schallenberg - Younes, Bachmann, Sylla - Karaman.
Auch Markus Anfang ändert sein Team nur auf einer Position. Der gegen Braunschweig gesperrte Tomiak startet, dafür nimmt Touré auf der Bank Platz. Dies die Formation der Pfälzer: Krahl - Tomiak, Sirch, Elvedi - Kleinhansl, Aremu, Kaloc, Ronstadt - Yokota, Ache, Hanslik.
Anpfiff und gleich ein ungewohnter Anblick für die Fans in der ausverkauften Veltins-Arena. Bereits in der ersten Halbzeit spielten die Blau-Weißen Richtung Heimkurve, also Richtung Nordkurve. Ansonsten ein recht zerfahrener Start in Gelsenkirchen. Die Schalker kombinierten sich durch die eigene Hälfte, fanden aber wie die Gäste noch keinen Weg zum gegnerischen Tor. Die erste Torchance sollten die Hausherren nach zehn Minuten haben. Nach einem langen Diagonalball von Younes kam Sylla am Fünfer an den Ball, legte aus der Drehung zu Bachmann auf. Der schoß aber weit über das Tor.
Führung durch Topscorer Ache
Die erste Chance und gleich die Führung: Kaloc hatte in der 14.Minute etwas Platz, kam zum flachen Pass in den Strafraum. Dort waren sowohl Kaminski, also auch Murkin, zu weit von Ache entfernt. Der brauchte nur den Fuß Hinzu halten und Heekeren war geschlagen. Nach dieser Führung dann ein wenig Schockphase bei Schalke und in der 26.Minute fast der zweite Treffer für die Roten Teufel. Yokota mit Flanke von rechts hinter die Strafraumkante. Dort hatte Kleinhansl gelauert, einen Distanzschuss mit links losgelassen. Gefährliches Ding und Heekeren musste sich ganz lang machen um die Kugel mit den Fingerspitzen um den Pfosten zu lenken.
Auch nach gut einer halben Stunde, exakt gespielt waren 35 Minuten ein ähnlicher Spielverlauf. Die Gastgeber mit etwas mehr Ballbesitz, aber keinen klaren Torchancen. Oftmals fehlte der finale Pass. So blieb es bei Halbchancen und die Pfälzer konnten sich weiter auf Konter beschränken. Einer dieser Nadelstiche führte dann auch in der 40.Minute zu einer Ecke von rechts, ausgeführt von Sirch. Dort kam Ache tatsächlich zum direkten Abschluss, allerdings zu zentral in die Arme von Heekeren.
Wechsel in der Schlussminute beim FCK. Für den offenbar angeschlagen Ache kam Redondo in die Mannschaft. Die Nachspielzeit betrug drei Minuten. In der ersten Minute dieser Crunchtime die Chance auf den Ausgleich für die Schalker. Bulut hatte von rechts geflankt, Krahl nach vorne prallen lassen. Die Kugel sprang zum überraschten Bachmann, der von einem Verteidiger der Lautrer geblockt wurde. Halbzeit in Gelsenkirchen.
Hanslik und Yokota zur Entscheidung
FCK rückt, zumindest für heute, auf einen Aufstiegsplatz vor
Wechsel beim 1.FC Kaiserslautern vor 62.075 Zuschauern zum Wiederanpfiff. Für Aremu war nun Touré im Team. Der Start in die zweite Spielhälfte gehörte zunächst Schalke.
Hanslik zum 2:0 für Kaiserslautern
Wie schon in der ersten Halbzeit schlug der FCK früh zu. Sirch hatte über die rechte Seite Fahrt aufgenommen und flach vor den Strafraum geflankt. Dort drehte sich Hanslik und zog mit links ab. Kalas fälschte ab und der Ball schlug im rechten Eck ein.
Schalke um Antworten bemüht: So auch Younes, der in der 55.Minute einen Schlenzer knapp am rechten Pfoten vorbeischlenzte. In Folge, 57.Minute, Doppelwechsel bei den Knappen. Seguin und Lasme ersetzten Schallenberg und Sylla.
Yokota mit der Vorentscheidung
Das war bisher absolute Effizienz bei den Pfälzern. Yokota hatte diesen Angriff, 61.Minute, selbst eingeleitet, ehe Hanslik den Japaner entscheidend in Szene setzen konnte. Kurz vor dem dem Strafraum ließ Yokota mehrere Gegenspieler stehen und traf in Heekerens Maschen. Das war wohl mehr als eine Vorentscheidung.
Nächster Doppelwechsel bei S04. Donkor und Aydin neu auf dem Platz für Bachmann und Grüger (68.). Das Heimteam blieb weiter bemüht, konnte aber keine Durchschlagskraft entwickeln.
VAR kassiert Handelfmeter für Schalke
Nach einem Schuss von Donkor, in der 71.Minute, war der Ball gegen den Arm von Touré gesprungen. Der war abgespreizt und ein möglicher Elfmeter berechtigt. Allerdings gab es im Vorfeld eine Abseits Stellung und die Entscheidung wurde nach einer langen Findungsphase einkassiert.
Ab der 75.Minute war bei den Pfälzern Ritter für Yokota auf dem Platz. Ritter hatte dann in der 83.Minute zu treffen. Sein Schuss aber zu ungenau, kein Problem für Heekeren. Letzter Wechsel Schalke in der 84.Minute. Tempelmann ersetzte Younes. Auch der FCK nun mit einem letzten Doppeltausch. Tachie und Gyamerah kamen für Hanslik und Elvedi.
Die Schlussphase war angebrochen und in der Schlussminute setzte Tempelmann einen Schuss in die Arme von Krahl. Die Nachspielzeit war gerade eben mit sechs Minuten angezeigt worden. Das Ergebnis in die Höhe schrauben konnten die Gäste aus der Pfalz. Redondo war bei einem Konter im 1/1 gegen Heekeren unterwegs, scheiterte am Schalker Keeper. Hier wäre ein Pass zu Tachie die bessere Entscheidung gewesen. Der Abpfiff ertönte hier und der FCK findet sich auf Platz 2 der Tabelle.
Content: Michael Kaiser vom 29.11.2024
Fotos: Sport News Südwest
Jan Elvedi verlängert beim FCK
Der 1. FC Kaiserslautern und Innenverteidiger Jan Elvedi arbeiten auch zukünftig zusammen. Der 28-Jährige hat seinen laufenden Vertrag bei den Roten Teufel vorzeitig verlängert.
Seit seinem Wechsel im Sommer 2023 ist der Schweizer Stammspieler in der Defensive der Roten Teufel und lief bisher in 45 Zweitligapartien und allen acht DFB-Pokalspielen für den FCK auf. Seit Sommer 2023 stand er also in 53 von 55 Pflichtspielen des 1. FC Kaiserslautern auf dem Rasen und ist damit in diesem Zeitraum der Profi mit der meisten Einsatzzeit am Betzenberg.
„Seit seinem Wechsel zum FCK ist Jan absoluter Stammspieler und hat sich ohne Anlaufzeit zu einem Pfeiler des Kaders entwickelt. Wir sind sehr froh, auch zukünftig auf seine Dienste bauen zu können“, kommentiert FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen die vorzeitige Vertragsverlängerung.
„Für mich passt die sportliche Perspektive hier optimal – und ich fühle mich super wohl in der Stadt und im Verein. Man spürt jeden Tag, wie viel Tradition hier drinsteckt und mit welcher Leidenschaft alle Beteiligten und Fans dabei sind. Deswegen habe ich einfach nur Bock, weiter Teil dieser Mannschaft zu sein,“ ergänzt Jan Elvedi zu seiner Entscheidung.
Content: FCK vom 27.11.2024
Erfolgserlebnisse geben Selbstvertrauen
Kaiserslautern will auch auf Schalke performen und punkten
Am Freitag, 18:30 Uhr, treffen in der ausverkauften Veltins Arena zwei Mannschaften mit breiter Brust aufeinander. Konnten die Gastgeber die letzten drei Begegnungen ungeschlagen bleiben, sind es bei den Pfälzern gar fünf Spiele ohne Niederlage. Im Falle eines Sieges könnte der FCK erstmals nach gut einem Jahr in der Tabelle auf einen Aufstiegsplatz vorrücken.
Die Fans honorieren, wie nicht anders erwartet, die Leistungen des Teams. So wird auch der Gästebereich in Gelsenkirchen bis zum letzten Platz, mit 6.184 Fans des FCK, ausverkauft sein.
Beim Personal muss Trainer Anfang, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, weiterhin auf Zuck, Klement und Zimmer verzichten. Opoku konnte diese Woche bisher erkrankt nicht mittrainieren, wird wahrscheinlich ebenfalls im Kader fehlen. Tomiak kehrt nach verbüßter Gelbsperre in den Kader zurück.
Intensives Spiel zu erwarten
Markus Anfang über den kommenden Gegner: "Die Schalker haben eine junge Mannschaft, die über eine hohe individuelle Qualität verfügt und mit ihrem Stadion und den Fans im Rücken sehr aggressiv auftreten wird“, Seine Mannschaft verfüge aber nach den jüngsten Auftritten über das nötige Selbstvertrauen mitzuhalten: "Wir haben in den letzten Wochen bewiesen, dass wir bei hoher Intensität auch fußballerisch überzeugen können. Wenn uns das auch auf Schalke gelingt, wenig zuzulassen, aggressiv und gut zu verteidigen, sehe ich durchaus Chancen, etwas Zählbares mitzunehmen“,
Kein täglicher Blick auf die Tabelle
Natürlich schaue auch er auf die Tabelle, aber nicht jeden Tag: "Ich gucke nicht jeden Tag auf die Tabelle. Aber ich will jedes Spiel gewinnen. Wenn wir jetzt nachlegen können mit dem zweiten Sieg in Folge, dann würde das natürlich guttun - logischerweise. Dass man dabei auch Tabellenplätze gut macht, kommt dann ganz von selbst", Allerdings gehe der Spieltag bis zum Sonntag und der Blick auf das Ranking vom Freitag sei nicht zwingend festgeschrieben.
Leistung über ggfls. 100min abrufen
Seine Mannschaft müsse, so Anfang, die Leistung aus den ersten 60-65min des jüngsten Heimsiegs gegen Braunschweig wiederholen und nicht abfallen. Dies sein der Maßstab: "Wir waren in den letzten 25 Minuten viel zu passiv. Da müssen wir viel aktiver sein, sowohl gegen als auch mit dem Ball. Messen lassen müssen wir uns an den ersten 65 Minuten, wo wir es gut gemacht haben. Da war höchstens unsere Chancenauswertung zu kritisieren. So müssen wir weitermachen und dürfen nie mehr in die Frage reinkommen, ob wir heute drei, vier, fünf Prozent oder zehn Prozent weniger gemacht haben".
Mehrere Spieler in der Verantwortung
Wie er schon nach dem letzten Heimspiel ausgeführt habe, wünsche er sich mehrere Spieler wie Daniel Hanslik, die Verantwortung übernehmen. Diese Attribute sehe man auch bei Ragnar Ache, der immer wieder Kommandos gebe, auch immer extrem intensiv gegen den Ball mitarbeite. Auch ein Marlon Ritter sei ein Spieler, der als Kapitän vorangehe.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 27.11.2024
Kaloc, Ache und Hanslik zur Pausenführung
Nur Philippes Elfmetertreffer trübt starke erste Halbzeit der Pfälzer
Trainer Markus Anfang wechselt, allerdings gezwungenermaßen, gegenüber dem letzten Spiel in Nürnberg auf einer Position. Für den gelb-gesperrten Tomiak rutscht Touré in die Startformation. Die erste Elf der Pfälzer: Krahl - Touré, Sirch, Elvedi - Kleinhansl, Aremu, Ronstadt - Kaloc, Yokota - Hanslik, Ache.
Bei den Gästen muss Daniel Schering, nach dem 3:1 Heimerfolg gegen den HSV, auf Szabo (angeschlagen zurück von der Nationalmannschaft) komplett im Kader verzichten, dafür kommt Polter in die erste Elf. Die schaut wie folgt aus: Johansson - Jaeckel, Bicakcic, Ehlers - Bell Bell, Köhler, Krauße, Kaufmann - Philippe, Gomez - Polter.
Geleitet wurde die Begegnung von Dr. Max Burda, der pünktlich angepfiffen hatte.
Die erste Torannäherung gelang den Gästen. Philippe hatte sich in der dritten Minute links durchgetankt, Krahl allerdings den Ball runtergefischt. Erstes dickes Ding für den FCK in der 10. Minute durch Yokota. Der hatte sich durchgetankt und nur Ehlers Fuß verhinderte im letzten Moment den Führungstreffer für die Gastgeber. Momentan waren die Roten Teufel auf dem Gaspedal. So auch bei einer Serie von drei Ecken hintereinander, ab der 14.Minute. Yokota sorgte da auf der rechten Seite für reichlich Aufruhr.
Führung durch Kaloc-Hammer
Das hatte sich tatsächlich angedeutet. Ache hatte sich stark im Duell mit Jaeckel behauptet, in den Strafraum zu Kaloc durchgesteckt. Der kam aus halblinker Position zum Abschluss, hämmerte die Kugel in die Maschen. Die 17.Minute lief und die Führung hochverdient. Vier Minuten später erneut Yokota. Der geriet allerdings bei seinem Schuss in Rücklage und der Ball ging deutlich über das Tor.
Eine halbe Stunde war absolviert und erneut tauchte Yokota vor dem Gehäuse von Johansson auf. Allerdings hatte der agile Stürmer den Ball nicht ideal getroffen und Ergebnis war ein Kullerball. Ungeachtet dieser vergebenen Chance war dies bisher ein starker Auftritt.
Pfosten rettet für Braunschweig
Glück für die Eintracht nach einer starken Einzelleistung von Ache in der 37. Minute. Der war nach einem langen Ball von Sirch Bicakcic enteilt, kam zum Abschluss, traf aber nur den rechten Pfosten. Die Aluseuche von Ache ging also in die nächste Runde.
Ache zum Zweiten
Da war der erlösende Treffer für Lauterns Topscorer Ragnar Ache. In der 41.Minute setzte Hanslik Yokota in Szene, der ins Zentrum flankte. Dort zog Ache an Jaeckel vorbei, musste nur noch einschieben.
Foulelfmeter für Braunschweig
Keine zwei Minuten nach Aches Treffer eine brenzlige Situation im Strafraum der Hausherren. Dort hatte Gomez Ronstadt die Kugel abgeluchst. Der wusste sich nur mit einem Klammergriff zu helfen. Elfmeter für Braunschweig. Philippe übernahm die Verantwortung, schob flach ins rechte Eck.
Hanslik nutzt Nachspielzeit
Die Crunchtime betrug zwei Minuten und Hanslik nutzte diese optimal. Nach einem Entwurf von Ronstadt startete Hanslik rechts durch, ließ Ehlers stehen. Abschluss aus spitzem Winkel mit dem linken Fuß, flach ins lange Ecke.
Halbzeit in Kaiserslautern
FCK mit Anschluss an die Tabellenspitze
Pfälzer siegen nach einer starken Vorstellung mit 3:2
Doppelter Wechsel bei der Eintracht vor 45.615 Zuschauern zu Beginn der zweiten Halbzeit. Für Bicakcic und Jaeckel nun Nikolaou und Ivanov in der Begegnung.
Festzuhalten blieb ebenfalls, dass es ruppiger wurde. So standen nach gut zehn Minuten vier gelbe Karten (3x Braunschweig, 1x Kaiserslautern) ebenso auf dem Notizblock wie die Chance von Ache in der 56.Minute. Diese hatte Johansson mit starker Fußabwehr vereitelt.
Braunschweig findet keine Abschlüsse
Eine Stunde war nun ziemlich exakt absolviert und die Roten Teufel waren dem vierten Treffer deutlich näher als Braunschweig dem Abschluss. Nächster Wechsel Eintracht. Für Bell Bell kam nun Di Michele Sanchez ins Spiel (61.).
Doppelter Tausch durch Markus Anfang. Mause und Gyamerah kommen in der 67.Minute für Ronstadt und Ache. Die Gäste blieben weiter bemüht, aber ohne den letzten Abschluss zu finden. So auch der nächste Wechsel, die Suche nach Lösungen. Für Polter kam Ba ins Spiel (72.).
Die Schlussviertelstunde war angebrochen und Philippe hatte die Chance sein Team noch einmal ins Spiel zu bringen. Den Schuss aus halblinker Position, ca. aus 10m Entfernung, klärte Krahl souverän. Währenddessen hielten sich schon Ritter und Redondo für ihre Einwechslung bereit. In der 78.Minute der Wechsel. Yokota und Kaloc gingen vom Platz. Chance für die Gäste durch den eingewechselten Ba. Der zog von der Strafraumgrenze ab. Krahl musste sich zwar lang machen, aber kein Problem für den Keeper des FCK. Der klärte zur Seite (84.). Letzter Wechsel bei den Pfälzern. Für Hanslik war nun Raschl zur Stelle.
Schlussphase und die letzten Versuche der gelb-blauen. Das Bemühen war da, was fehlte, war der finale Punch. Wechsel bei EBS, 86.Minute: Ould-Chikh nun für Kaufmann im Team.
Die Nachspielzeit, sechs Minuten, wurde von einigen Pfiffen kommentiert. Grund zur Sorge gab es für die Heimfans eher nicht. Eine Aufholjagd lag hier tatsächlich nicht in der Luft.
Philippe mit dem Anschluss
Weit in der Nachspielzeit doch noch der Treffer für die Gäste. Etwas Slapstick von Krahl und es wurde noch einmal kribbelig. Eine Flanke von der linke Seite wurde länger und länger, Krahl flog Richtung Ball, traf diesen nicht und Philippe konnte ins leere Tor einschieben. Die letzten Sekunden liefen nun, wenn auch langsam, runter und der Sieg für den 1.FC Kaiserslautern war perfekt.
Content: Michael Kaiser vom 24.11.2024
Fotos: Sport News Südwest
Den positiven Trend fortsetzen
Heimbereich ist gegen Eintracht Braunschweig ausverkauft
Nach acht Punkten aus den letzten vier Begegnungen ist der FCK in ruhigere Gefilde der Tabelle vorgerückt. Diesen Aufwärtstrend gilt es nun auch gegen Eintracht Braunschweig fortzusetzen. Für die Begegnung am Sonntag wurden, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, bisher 45.533 Karten verkauft, davon 934 Plätze an Gästefans. Der Heimbereich ist somit ausverkauft.
Zum Spiel am Sonntag, 13.30 Uhr, muss Trainer Anfang neben dem gesperrten Tomiak (5.Gelbe in Nürnberg) weiterhin auf Zuck, Zimmer und Klement verzichten. Fraglich bleibt der Einsatz von Heuer, der erst diese Woche wieder ins Training zurückgekehrt ist. Wekesser hat sich im Training am Sprunggelenk verletzt hat und sein Einsatz bleibt fraglich. Definitiv ausfallen, Bis zum Ende der Hinrunde wird auch Spahic ausfallen, der sich einem Eingriff am Meniskus unterziehen muss.
Wiedererstarkter Gegner fordert FCK
Mit einem intensiven Spiel rechnet Trainer Markus Anfang im Verlauf der Pressekonferenz. „Uns erwartet ein sehr schweres und intensives Spiel. Die Braunschweiger sind ein unangenehmer Gegner, der sehr kompakt steht und über ein sehr effektives Umschaltspiel verfügt. Sie haben in den letzten Wochen bewiesen, dass sie jeden Gegner schlagen können“, warnt er vor der kommenden Aufgabe, sieht sich und sein Team aber gut aufgestellt. „Wir wollen uns auf unser Spiel konzentrieren und das durchziehen. Wir dürfen nicht abschalten und müssen bei Ballbesitz gut umschalten. Ebenso müssen wir im Spiel gegen den Ball konzentriert und diszipliniert bleiben und gut verteidigen“. Auch müsse man natürlich taktische Lösungen finden, Fehler bei der körperlich starken Defensive des Gegners erzwingen.
Keine Ziele bis zum Jahresende definiert
Die Frage nach hausgemachten Zielen für die restlichen fünf Vorrundenspiele verneinte Anfang. Schmunzelnd fügte er hinzu, dass sich dies möglicherweise noch ändern könnte: "Wir hatten die Länderspielpause mit zwei freien Tagen etwas zur Erholung genutzt, sind mit den Jungs aber auch noch einmal in den athletischen Bereich gegangen und haben versucht, uns im Spiel mit dem Ball weiter zu verbessern“. So blickt der Übungsleiter recht überzeugt, imit der Mannschaft in der Pause einen weiteren Entwicklungsschritt gemacht zu haben. „Ein Ziel haben wir uns zwar noch nicht gesetzt. Aber wir lassen uns überraschen, was in den nächsten Wochen auf uns zukommt, vielleicht ändert sich das ja noch“.
Jugend bekommt Chance
Auf die doch recht regelmäßige Teilnahme von Spielern der U19 und U21 angesprochen, erklärte Anfang, dass man gerne den jungen Leuten die Chance gebe sich zu zeigen. Dann bewerte man das Gesehene und die Spieler bekämen ihre Chance. So habe gerade Robinson diese Saison schon Einsatzzeiten bekommen. Diese Woche waren mit Bauer und Zor wieder zwei Spieler der U21 im Profitraining. Dies begünstige natürlich Trainingsformen, die man oftmals in Achtergruppen absolviere.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 22.11.2024
Sieg gegen Racing FC Union aus Luxemburg
Redondo, Opoku und Tachie treffen
Der 1. FC Kaiserslautern hat heute Nachmittag ein Testspiel gegen den luxemburgischen Erstligisten Racing FC Union Luxemburg mit 3:2 gewonnen. Dabei war Kenny-Prince Redondo der Türöffner, brachte die Roten Teufel mit 1:0 in Führung (38.). Die Gäste glichen in Folge durch Ikene per Elfmeter aus (40.), aber Aaron Opoku brachte den FCK noch vor der Pause mit 2:1 erneut in Führung (42.).
In der zweiten Halbzeit erhöhte zunächst Richmond Tachie per sehenswertem Heber auf 3:1 (60.) für das Team von Trainer Markus Anfang, ehe der Tabellenvierte der luxemburgischen BGL Ligue in der 70. Minute den Anschlusstreffer erzielte.
15 Spieler im Einsatz
Beim FCK gab es in der zweiten Halbzeit vier Wechsel. In der 68.Minute kamen Sirch und Abiama für Touré und Redondo. Beim zweiten Tausch, in der 76.Minute,ersetzten Elvedi und Kaloc Ronstadt und Aremu.
Content: Michael Kaiser vom 14.11.2024
Foto: Sport News Südwest
FCK fordert wiedererstarkten Club
FCN dominiert torlose erste Hälfte
Der 1.FC Kaiserslautern trifft zur Unzeit auf die Franken. Diese scheinen nach Startproblemen mittlerweile ihre Taktik und das Personal dazu gefunden zu haben. Dafür sprechen zumindest 10 Punkte ais den letzten 4 Spielen. Dabei ein 4:0 im Derby in Fürth, ein 8:3 Kantersieg gegen Regensburg und zuletzt ein starkes Unentschieden in Hamburg. Die Pfälzer kommen 7 Punkten aus den letzten drei Spielen ins Max Morlock Stadion.
Beim Club nimmt Trainer Miro Klose gegenüber dem 1:1 in Hamburg nur einen Wechsel vor. Lubach ersetzt Castrop, der komplett im Kader fehlt.
Markus Anfang setzt heute Abend auf exakt die Elf, die sich vergangene Woche am Betzenberg 2:2 Unentschieden vom FC Magdeburg getrennt hatte.
Die Anfangsphase gehörte den Gastgebern und es dauerte nur bis zur zweiten Minute, bis Tzimas antreten konnte. So brachte er die Kugel nah vor das Tor von Krahl, der mit den Fingerspitzen vor Justvan retten konnte. Die nächste Szene, keine zwei Minuten später, über Jander. Der passte von rechts und der heranstürmende Emreli rutschte am ersten Pfosten knapp an der Kugel vorbei.
VAR kassiert vermeintliche Führung für den Club
Nach einem kurz gespielten Freistoß für die Hausherren ging es schnell, zu schnell für Lauterns Defensive. Soares konnte hoch in den Strafraum Flanken, dort wurde per Kopf auf Tzimas verlängert. Der zögerte nicht lange, schloß ab. Der Treffer fand aber keine Anerkennung, da Tzimas beim Kopfball im Abseits stand.
In der 16.Minute die nächste Großchance für Nürnberg. Wieder der Paß von Soares, der Abschluss von Tzimas. Der war optimal eingelaufen, legte elegant Richtung langer Pfosten. Von dort sprang die Kugel zurück ins Feld. Glück für die Pfälzer. Auch zwei Minuten später war es wieder der junge Grieche, auch diese Seite über die rechte Seite wurde wegen Abseits abgepfiffen.
Hier mittlerweile fast eine halbe Stunde gespielt, ohne einen einzigen Abschlss der Gäste. Offensiv fand nur Nürnberg statt, dies auffällig oft in Person von Tzimas. Die nächste Welle, 32.Minute, wieder über rechts und wieder war es der Club. Diesmal probierte es Lubach aus 12m, allerdings wieder aus dem Abseits kommend.
Immer wieder Tzimas. Diesmal in der 40.Minute durchgestartet, von halblinks aufs rechte Eck abgezogen und Krahl zur Glanzparade gezwungen. Das ging zu einfach. Die Abwehr der Pfälzer wirkte alles andere als sattelfest.
Die Nachspielzeit betrug eine Minute, dann ging es in die Kabinen.
Torloses Unentschieden in Nürnberg
Starker Krahl hält Punkt für Kaiserslautern fest
Wechsel zum Wiederanpfiff bei den Gästen aus Kaiserslautern. Für Aremu war vor 37.791 Zuschauern Opoku gekommen. Die Pfälzer schienen sich aktiver präsentieren zu wollen, die Abschlüsse blieben zunächst dennoch den Hausherren vorbehalten.
Krahl hält die Null fest
In der 50.Minute eine gute Stafette über Danilo und Emreli. Die Kugel landete bei Tzimas, der nur noch Krahl vor sich hatte. Der stürmte aus seinem Kasten, konnte mit ausgestrecktem linken Fuß klären.
Erster Moment für Ache in der 53.Minute. Der hatte sich im Zweikampf nach einem langen Ball zwar gegen Knoche durchgesetzt, konnte aber nicht mehr kontrolliert abschließen. Knapp über das Tor. Drei Minuten später war es erneut Ache der gefährlich in Szene gesetzt wurde. Nach seinem Abschluss aus elf Metern musste Reichert erstmals eingreifen.
Doppelwechsel beim FCK in der 65.Minute: Gyamerah und Redondo ersetzten Ronstadt und Yokota. Die nächste Möglichkeit, diesmal per Distanzschuss, in der 69.Minute durch. Gefährlich auf dem nassen Boden und tatsächlich nur knapp am linken Pfosten vorbei.
Wechsel bei Nürnberg: In der 73.Minute kam Schleimer für Emreli ins Team. Die 76.Minute lief und wieder musste Krahl retten. Diesmal war es ein Schuss von Lubach, volley aus 11m. Obwohl Krahl den Ball spät sehen konnte, parierte er mit einer sehenswerten Flugeinlage. Im Anschluss der nächste Wechsel bei den Pfälzern. Sirch musste weichen, für ihn kam Raschl. Goller und Duman für Lubach und Tzimas in der 81.Minute beim FCN.
Die nächste Großchance für die Gäste, erneut durch Ache. Der eingewechselte Opoku brachte den Ball präzise zum zweiten Pfosten, Ache nahm das Ding direkt. Über das Tor.l (83.). Die Zuschauer erlebten nun auch einen aggressiveren FCK und es ging in die letzten Minuten der regulären Spielzeit.
Die Nachspielzeit wurde mit drei Minuten angezeigt. Die Franken machten noch einmal Druck, erzielten gerade die 12.Ecke. Letzte Aktion des Spiels noch ein letzter Wechsel. In allerletzter Minute kam Mause bei den Lautrern für Ache. Abpfiff in Nürnberg!
Content: Michael Kaiser vom 08.11.2024
Fotos: Sport News Südwest
Aufeinandertreffen der ehemaligen Kollegen
Kaiserslautern muss erneut auf Kapitän Ritter verzichten
Viele Parallelen bei den Kontrahenten, die am Freitag um 18.30 Uhr im Max Morlock Stadion gegeneinander antreten. Sowohl die Gastgeber vom Club, als auch der FCK, konnten aus den letzten Ligaspielen reichlich Punkte einfahren. Beim FCK stehen 7 Punkte aus drei Spielen auf der Habenseite, die Gastgeber holten aus den letzten vier Partien gar 10 Punkte. Beide Vereine sind vergangene Woche im Pokal auswärts bei höherklassigen Teams mit 1:2 ausgeschieden.
Zu diesem Traditionsduell reisen die Pfälzer mit der Unterstützung von mindestens 3.754 Fans ins Frankenland. Personell, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, muss Trainer Anfang weiter auf Zuck (Reha), Klement (Knie/Wade) Ritter (Adduktoren) , Zimmer (Oberschenkel) und Heuer (Muskelfaserriss) verzichten. Zurück im Mannschaftstraining ist Touré, für den allerdings ein Einsatz am Freitag zu früh kommen wird.
Keine besondere Freude, aber große Aufgabe
Die Rahmenbedingungen wie Flutlichtspiel, die Tradition der Vereine oder das Wiedersehen mit seinem ehemaligen Mitspieler Miro Klose, spiele für ihn, so Anfang, keine große Rolle. Im Vordergrund stehe der sportliche Aspekt und die Schwere der Aufgabe: „Uns erwartet ein sehr schweres Auswärtsspiel, Die Nürnberger haben einen Lauf, spielen sehr variabel, haben schnelle Sturmspitzen und erzielen viele Tore aus Umschaltsituationen“,
Starker Gegner mit viel Intensität
Trotz der Stärken der Clubberer sieht sich der Lautrer Cheftrainer gut vorbereitet: „Wir müssen die gleiche Intensität und die gleichen Zweikampfwerte, wie in den letzten Wochen an den Tag legen. Wir wollen gut und kompakt verteidigen und uns am Freitag mit 100 Prozent präsentieren. Ich habe aber keine Sorgen, dass die Jungs das trotz der kurzen Woche nicht hinbekommen“, so ein zuversichtlicher Anfang.
Gute Moral auch in Nürnberg zeigen
Positiv äußerte sich Markus Anfang über die Bereitschaft seiner Mannschaft,trotz personeller Probleme immer wieder Moral zu zeigen: „Die Jungs haben gerade gegen Magdeburg große Moral gezeigt. Trotzdem muss ich auch da den Finger in die Wunde legen. Es kann nicht sein, dass wir mit zwei Toren in Rückstand geraten, dann wird es immer eine schwierige Aufgabe. Trotzdem ärgert es mich, dass wir das Spiel nicht gewonnen haben, denn unabhängig von Überzahlverhältnissen hatten wir auch vor dem 0:1 schon unsere Möglichkeiten, die wir aber nicht nutzen konnten".
Mannschaft noch nicht bei 100%
Gerade zu Beginn der Trainingswoche sah der Lautrer Übungsleiter seine Mannschaft noch nicht bei 100%. Dies sei auch aufgrund der personellen Situation nicht zu erwarten, die englische Woche stecke da teilweise schon noch in den Knochen.
Club nach Systemumstellung stabiler
Sichtbar sei, dass der Club nach der Umstellung im System auf Dreierkette stabiler und auch erfolgreich sei. Die Schwächen zu Saisonbeginn wollte Markus Anfang nicht bewerten. Dies stehe ihm zum einen nicht zu, zum anderen konzentriere er sich auf seine Mannschaft.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 06.11.2024
Ungeplante Rotation bei den Roten Teufeln
Frühe Treffer für die Gäste aus Magdeburg
Nach einem respektablen Auftritt beim deutschen Vizemeister, dem VfB Stuttgart, nahm Markus Anfang heute gleich fünf Änderungen vor. Drei davon konnte man wohl als unfreiwillig bezeichnen. Heuer (Muskelfaserriss im Training), Zimmer (Rücken) und Ritter fielen kurzfristig aus. Das Lazarett um Zuck, Touré und Klement war bekannt. So starte folgende Elf: Krahl - Elvedi, Sirch, Tomiak - Ronstadt, Aremu, Kaloc, Kleinhansl - Yokota, Hanslik - Ache.
Christian Titz und sein Team waren unter der Woche spielfrei, konnten Kräfte sparen. Dennoch gab es drei Wechsel im Vergleich zum 0:3 zuhause gegen Hannover. El-Hankouri fehlte mit Knieproblemen, zudem machten Krempicki und Amaechi (beide auf der Bank) Platz für Michel und Nollenberger. Atik, Bockhorn, Musonda und Marusic fehlten ohnehin verletzt.
Die erste Elf der Magdeburger: Reimann - Hugonet, Mathisen, Heber - Hercher, Michel, Gnaka, Loric - Nollenberger, Knaars, Burcu.
Florian Badstübner hatte angepfiffen und das Spiel entwickelte sich so, wie von Markus Anfang schon unter der Woche erwartet. Hier sollten Meter gemacht, Zweikämpfe angenommen werden.
Loric zur Gästeführung
Erstmals gefährlich vor dem Lautrer Tor, 11.Minute, und schon zeigte die Truppe von Christian Titz ihre individuellenl Klasse. Nach einer Ecke stand Kaars bei einem Eckball bereit, zog diesen als Aufsetzer in den Rückraum. Dort lauert Loric und nahm die Kugel aus etwa 17m und zentraler Position. Der Dropkick mit dem ersten Kontakt, Vollspann abgezogen, schlug unter dem Tordach ein. Keine Chance für Krahl.
Hercher meldet sich zurück
Tief aus der eigenen Hälfte schlug Mathisen den langen Ball auf die rechte Seite in den Lauf von Hercher. Tomiak machte dabei keine gute Figur, verpasste mit dem Kopf. So konnte der Ex-Lautrer die Kugel mit dem ersten Kontakt verarbeiten, in den Strafraum vorlegen. Krahl zögerte und Hercjer konnte aus 10m, halbrechts, durch die Beine des Keepers einschieben. Ein Tor für die Seele vieler "Hecke-Fans" am Betzenberg.
Der FCM schien hier Freude an der Offensive entwickelt zu haben. In der 18.Minute ein klasse Pass von Gnaka auf Loric. Ronstadt einfach nur schlecht positioniert. Loric versuchte in die Mitte querzulegen, Sirch aufmerksam und die Situation war geklärt. Eine Minute später so etwas wie eine Antwort der Pfälzer. Yokota hatte sich stark durchgesetzt, Ache aber in der Zentrale kläglich verpasst.
Elfmeter Kaiserslautern, Anschluss Tomiak
Wieder war es Yokota mit seiner Geschwindigkeit. Im Halbfeld hatte Ache auf Hanslik klatschen lassen, der sofort auf Yokota durchstecken konnte. Von hinten kam Michel zu ungeschickt, traf den Japaner wohl am Bein. Elfmeter für den FCK. Tomiak schnappte sich das Leder, schob flach links ein. Die Hoffnung lebte. In der 36.Minute sah dann Michel auf Magdeburger Seite, nach wiederholtem Foulspiel, die gelb-rote Karte.
Hoti für Nollenberger lautete der erste beim FCM in der 41.Minute. Nollenberger war wohl angeschlagen. Nicht angeschlagen die Gastgeber: Nach dem Treffer von Tomiak stand hier der Gastgeber auf dem Gaspedal.
So ging es dann, nach drei Minuten Nachspielzeit, in die Kabinen.
FCK dreht in zweiter Halbzeit auf
Treffer von Ragnar Ache nach dreifachem Alupech
Personell, und auch im Spielverlauf, ging es im zweiten Spielabschnitt unverändert weiter. Die Gastgeber machten Druck, Magdeburg offensichtlich momentan nicht in der Lage zu antworten.
Ache an die Latte
Das ging hier einfach so weiter, wieder Lautern im Angriff (47.). Kaloc hatte über links angezogen, dann im Sechzehner Ache gefunden. Der überlegte nicht lange, haute aus 18m mal einen raus. Das war knapp, der Ball ging ans Lattenkreuz. Magdeburg fand hier keinen Zugriff mehr.
Angriff auf Angriff rollte vor 45.104 Zuschauern auf das Tor der Gäste. So auch wieder in der 59.Minute, als Hanslik am langen Pfosten nacj einer Ecke nur knapp verpasste. Wechsel beim FCK. Ab der 63.Minute war Opoku für Aremu auf dem Feld. Die nächste Möglichkeit, wieder für die Gastgeber, durch Ache. Yokota hatte links im Strafraum aufgelegt, Ache scheiterte aber noch an Reimann, der geschickt den Winkel verkürzte.
Ausgleich durch Ache
Das war wichtig, auch für die persönliche Statistik des Topscorers. Einige Möglichkeiten hatte er liegenlassen, aber in der 68.Minute sollte der Knoten platzen. Der eingewechselte Opoku zog von der linken Außenbahn bis in den Strafraum, steckte in den Lauf von Ache durch. Links im Fünfer bekam der noch die Fußspitze dran, Reimann blockte zur Ecke. Die brachte Sirch von links nah vor das Tor. Am ersten Pfosten passte die Zuordnung der Gäste nicht und aus vier Metern kam Ache zum Kopfball. Treffer und Ausgleich.
Unmittelbar nach dem Ausgleich kam Krempicki für Gnaka bei Magdeburg. Beim FCK kam in der 77.Minutr Mause für Hanslik, Gyamerah ersetzte Ronstadt. Eine Minute später, Doppelwechsel Magdeburg: Hercher und Burcu raus, dafür im Spiel El-Zein und Amaechi.
Pfosten rettet Magdeburg
Da war die Riesenchance zur Führung. Wahnsinn über Reimann und Yokota. Die Pfälzer wieder über links, von dort Opoku quer in den Sechzehner. Mause machte den Ball mit dem Rücken zum Tor fest, legte zu Ache. Der traf nur den Pfosten und beim anschließenden Abpraller war der Winkel für Gyamerah sehr spitz. Reimamm konnte mit der Spitze klären. Die Szene blieb aber heiß, die nächste Flanke flog in den Strafraum. Yokota nickte rechts am Tor vorbei.
Applaus für Daisuke Yokota bei seiner Auswechslung in der 89.Minute. Für ihn war nun Redondo im Spiel. Die Begegnung lief weiter ausschließlich Richtung Tor der Gäste aus Sachsen-Anhalt. Sechs Minuten Nachspielzeit sollten den engagierten Roten Teufeln bleiben. Bei den Gästen sah Kaars noch, nach Foul an Redondo, die gelb-rote Karte. So blieb es am Ende aber beim schmeichelhaften Remis für Magdeburg.
Content: Michael Kaiser vom 03.11.2024
Fotos: Sport News Südwest
Anfang erwartet intensives Spiel
Einsatz von Heuer nach Trainingsabbruch offen
Nach dem Pokalspiel unter der Woche beim VfB Stuttgart wollen die Pfälzer in der Liga die zuletzt gezeigte Form bestätigen.
Zum Spiel am Sonntag, 13:30 Uhr, wurden bisher, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, bisher 43.837 Karten, davon 1.645 Gästetickets abgesetzt. Personell ist die Lage unverändert. Weiterhin fehlen Zuck, Touré und Klement. Möglicherweise wird auch Heuer nach Abbruch des heutigen Trainings ausfallen. Hier besteht eine Problematik am Oberschenkel.
Keine taktische Veränderung bei Magdeburg
Trotz der Ausfälle auf Seiten des FCK rechnet Markus Anfang nicht mit einer Neuausrichtung des Gegners. Dieser sei über Jahre eingespielt und das System bleibe wohl bestehen. Ausfallen werden Bockhorn, Atik und die beiden Mittelfeldspieler Musonda und El Hankouri.
Zufrieden, dennoch weiter fokussiert
Auch nach Siegen gegen Spitzenteams wie Paderborn und Düsseldorf und einer ansprechenden Leistung beim VfB Stuttgart wolle und müsse man weiter konzentriert arbeiten: „Wir müssen immer wieder ans Limit gehen, um Punkte zu holen. Die Basis dafür ist eine hohe Intensität, die wir an den Tag legen müssen. Und wir müssen immer alles geben, um die Spiele für uns zu entscheiden“.
Gegner kommt über Intensität
Die Zahlen / Statistiken zum FC Magdeburg offenbaren eine hohe Laufbereitschaft und die Vorliebe mit dem Ball zu agieren: "Magdeburg hat eine Mannschaft, die sehr zweikampfstark ist, immer darauf aus ist, Stress auszuüben und viele Positionswechsel mit Ball zu kreiieren“. Der Coach des FCK weiß also um die Stärke des Gegners, sieht aber auch die eigenen Möglichkeiten: "Wir haben den Jungs nach dem Spiel in Stuttgart versucht, die nötige Ruhe zu geben, damit sie wieder eine gewisse körperliche Frische zurückerlangen. Mit den letzten Spielen haben wir uns eine breite Brust erkämpft, die wir auch am Sonntag zeigen wollen. Dazu müssen wir aggressiv verteidigen und das hitzige Spiel annehmen, das uns erwartet. Wir wollen das Spiel auf jeden Fall gewinnen".
Zweikämpfe annehmen
Markus Anfang erwartet ein hitziges Spiel: Wir werden, wie auch in den letzten Spielen, ebenfalls eine hohe Intensität zeigen sowie den Willen, Zweikämpfe zu führen. Das ist die Grundbasis. Es wird kein Spiel werden, in dem du in Ruhe den Ball laufen lassen kannst."
Mause und Abiama Opfer des Systems
Speziell bei Mause, der die letzten drei Spiele nicht im Kader stand, sieht der Trainer das Problem des Systems. Dennoch hätten alle Spieler im Kader diese Saison Spielzeit bekommen, sogar im der Startelf gestanden. Wie schnell es gehe, zeige sich bei Sirch. Der wurde in Elversberg erstmals eingewechselt und habe sich in der Startelf etabliert.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 01.11.2024
Tomiak per Elfmeter zum Ausgleich
Nick Woltemade hatte VfB zunächst in Führung gebracht
Komplette Rotation beim VfB im Vergleich zum 2:1 Heimsieg gegen Aufsteiger Kiel. Lediglich Chase und Rieder starten, alle anderen Positionen hatte Sebastian Hoeneß neu besetzt. Das also die Startformation der Schwaben: Bredlow - Stenzel, Rouault, Chase, Hendriks - Karazor, Krätzig - Rieder, Woltemade, Führich - Demirovic.
FCK-Coach änderte sein Team gegenüber dem 4:3 Auswärtserfolg in Düsseldorf auf drei Positionen. Für Aremu, Kleinhansl und Hanslik (alle Bank), starteten Wekesser, Ritter und Redondo. Die erste Elf der Pfälzer: Krahl - Heuer, Sirch, Elvedi - Tomiak, Ritter - Wekesser, Yokota, Zimmer - Redondo, Ache.
Schiedsrichter Daniel Schlager hatte die Begegnung pünktlich angepfiffen und der Verein für Bewegungsspiele drückte sofort aufs Tempo. So bereits auch in der 2.Minute der erste Angriff der Hausherren. Woltemade war über den rechten Flügel marschiert, hatte hoch ins Zentrum geflankt. Am zweiten Pfosten kam Führich zu spät und Elvedi konnte klären. Zwei Minuten ging es über links. Führich zog auf Strafraumhöhe in die Mitte, wollte Demirovic bedienen. Das Anspiel geriet aber zu unpräzise. Keine Gefahr für das Lautrer Gehäuse. Auch in der 9.Minute gehörte die Aktion dem VfB. Stenzel hatte aus gut 20m abgezogen. Knapp über die Querlatte.
Führung VfB durch Woltemade
Das hatte sich angedeutet. Die Pfälzer fanden keine Entlastung und es schien nur eine Frage der Zeit bis es einschlägt. Das war in der 14.Minute der Fall. Rieder hatte über rechts Demirovic bedient, der scheiterte aus spitzem Winkel zunächst an Krahl. Der Abpraller landete im Zentrum direkt vor den Füßen von Woltemade, der keine Mühe hatte aus elf Metern einzuschieben.
Die Gäste aus der Pfalz fanden hier keinen Zugriff auf das Spiel. Stuttgart war komplett dominant, Entlastung Fehlanzeige. In der 25.Minute fast das 2:0 für die Hausherren. Nach einem langen, hohen Zuspiel von Führich landete die Kugel über Umwege bei Demirovic. Der zog aus 11m ab, platzierte seinen Schuss jedoch nicht gut genug. Krahl war auf der Linie zur Stelle.
Erste und zugleich auch größte Möglichkeit für den FCK in der 29.Minute. Eine Flanke von rechts wurde nach links ans Strafraumeck gelenkt, Dort stand Yokota plötzlich komplett frei, nahm die Kugel direkt. Mit aller Wucht landete der Ball am langen Pfosten. Bredlow wäre in dieser Situation ohne jegliche Chance gewesen. Das sollte nun der Wecker für bisher harmlose Pfälzer gewesen sein. Die Roten Teufel waren nun deutlich besser im Spiel.
Elfmeter und Ausgleich durch Tomiak
Beim VfB häuften sich die letzten Minuten die Ungenauigkeiten und kleinen Fehler. So brachte man sich unnötig selbst in Bedrängnis und in der 42.Minute dann auch mit Folgen. Ritter kam nach einer Ecke von links in den Strafraum, wurde auf der Strafraumgrenze von Stenzel zu Fall gebracht. Elfmeter. Tomiak schnappte sich das Spielgerät, versenkte flach in die rechte Ecke.
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. Die Zeit lief ohne weitere Torraumszenen runter und es war Halbzeit in Stuttgart.
Treffer von Führich entscheidet Partie
FCK hat sich mehr als achtbar geschlagen
Beide Teams kamen personell unverändert aus den Kabinen. Auch der Beginn der zweiten Halbzeit glich zunächst großen Teilen der ersten Spielhälfte.
Bereits in der 48.Minute waren die Hausherren wieder am Drücker. Rieder hielt, im Ansatz kaum zu erkennen, einfach mal drauf. Den etwas zu unplatzierten Schuss konnte Krahl über die Latte lenken. Stuttgart offensichtlich bemüht, den Ball in den eigenen Reihen zu halten.
Chance zur Gästeführung
Mustergültiger Konter der Gäste in der 55.Minute. Das war eine bockstarke Stafette über Tomiak, mit letzter Station Ache. Der kam im Strafraum angeflogen, nahm den Ball direkt und setzte diesen haarscharf aus knapp 10m über die Latte.
Doppelwechsel auf beiden Seiten nach einer Stunde Spielzeit. Auf Seite der Gäste verließen Ache und Redondo das Feld, dafür neu im Spiel Hanslik und Opoku. Beim VfB kamen Undav und Stiller für Woltemade und Krätzig. Entlastung für die Pfälzer in der 63.Minute über Wekesser. Der konnte von links unbedrängt in den Sechzehner dribbeln. Die finale Flanke konnte aber Bredlow abfangen.
Möglichkeiten für die Gastgeber
Der VfB kam in der 67.Minute zur nächsten Großchance, hätte in Führung gehen können, vielleicht sogar müssen. Rieder hatte eingeleitet, legte rechts zurück auf Undav. Der zog ab, die abgefälschte Kugel landete bei Stiller. Der schoß aus wenigen Metern mit dem linken Fuß über das Tor. Drei Minuten später vertändelte Undav die nächste Möglichkeit, hätte deutlich früher abschließen müssen. So blieb es beim Unentschieden.
Führung für Stuttgart durch Führich
In der 75.Minute sorgte der Nationspieler für die erneute Führung. Stiller hatte perfekt auf Demirovic durchgesteckt, der von der Grundlinie in den Rückraum gelegt. Dort wartete Führich, zog aus 15m flach ins lange Eck ab. Keine Chance für Krahl.
Leweling und Millot sollten ab der 76.Minute, für neue Impulse bei den Schwaben sorgen. Aus dem Spiel gingen Rieder und Torschütze Rieder. Auch Lautern wechselte. Robinson und Raschl ersetzten ab der 79.Minute Ritter und Sirch. In der 85.Minute kam beim FCK noch Tachie für Yokota zum Einsatz. Beim VfB kam eine Minute später Vagnoman für Stenzel zum Einsatz. In der 89.Minute noch ein Fernschuss von Stiller, über das Tor.
Die Nachspielzeit wurde vor 60.000 Zuschauern in der ausverkauften MHP-Arena mit vier Minuten veranschlagt. Die Zeit verstrich und auch das letzte Anrennen brachte nichts mehr ein. Abpfiff in Stuttgart.
Content: Michael Kaiser vom 29.10.2024
Fotos: Sport News Südwest
Immer wieder Sensationen im Pokal
Kaiserslautern wird mit der stärkstmöglchen Mannschaft antreten
Nach zwei Erfolgen gegen Spitzenteams der Liga reisen die Pfälzer mit neu gewonnenem Selbstvertrauen zum Pokalspiel beim VfB Stuttgart. Dabei wird der FCK, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, von 5.679 Fans begleitet. Aufgrund der freundschaftlichen Kontakte nach Stuttgart, wird aber mit Sicherheit eine deutlich größere Fanschar vor Ort sein.
Personell muss Markus Anfang weiterhin auf Zuck, Touré, Klement und Gyamerah verzichten müssen. Fraglich sind die Einsätze von Ache, Aremu, Redondo und Hanslik.
Nahezu keine Vorbereitung
Aufgrund der späten Rückkehr (Sonntagmorgen 02:00 Uhr) aus Düsseldorf, liegt das Hauptaugenmerk auf der Regeneration. Hierzu hatte man, direkt nach der Rückkehr, noch eine kurze Einheit mit Ball angesetzt, um den Spielern auch gleich wieder etwas Rhythmus zu geben.
Kein Sparringspartner für den Vfb
Nach zuletzt zwei starken Auftritten gab so Markus Anfang selbstbewusst: "Wir fahren nicht nach Stuttgart, um der Sparringspartner zu sein. Wir wollen mutig auftreten und auch nach vorne spielen, wenn sich die Möglichkeit dazu ergibt“, so der Übungsleiter des FCK. Der Schwere der Aufgabe ist sich Anfang sehr wohl bewusst: „Die Stuttgarter sind eine absolute Topmannschaft mit viel Qualität. Als Champions-League-Teilnehmer haben sie uns gegenüber zudem den Vorteil, dass sie den Rhythmus von englischen Wochen und kurzen Regenerationsphasen gewohnt sind“.
System wechselt während des Spiels ständig
Wie so häufig hat Markus Anfang erklärt, dass sich die eine Systemfrage nicht stelle, man zwar zum Anpfiff eine Grundordnung habe, diese sich aber im Verlauf eines Spiels mehrfach ändere. So sei man auch zu Beginn der zweiten Halbzeit in Düsseldorf wieder auf eine Viererkette in der Abwehr umgestellt.
Personalsituation noch unklar
Von seiner Seite werde es keine Rotation oder ein Schonen von Spielern geben. Auch mit Blick auf das folgende Spiel gegen Magdeburg, werde man da die normale Vorbereitung gehen und dann schauen wer zur Verfügung steht: „Wir wollen mit der bestmöglichen Mannschaft ins Spiel gehen. Aber wir müssen erst einmal schauen, wer nach dem Spiel in Düsseldorf fit ist und uns weiterhelfen kann“. Die Einstellung der Mannschaft stimme auf jeden Fall und man werde alles in die Waagschale werfen: "Wir müssen auch in Stuttgart fußballerisch an unsere Leistungsgrenze gehen. Wir freuen uns auf das Spiel und wollen die Chance nutzen, uns mit den Besten zu messen und dadurch weiterzuentwickeln“,
Content / Foto: Michael Kaiser vom 28.10.2024
Personalnot beim FCK schwindet
Überraschend frühe Rückkehr von Tomiak ins Training
Die Pfälzer müssen vor der schweren Auswärtsaufgabe bei Tabellenführer Düsseldorf auf eine Reihe von Spielern verzichten. So fehlen weiter Zuck (Reha nach Kreuzbandriss), Touré, Gyamerah und Klement. Zurück im Training sind allerdings Tomiak, Redondo und auch Opoku.
Ungeachtet der personellen Lage bleibt die Reiselust der Fans ungebrochen. So wird der FCK, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, von mindestens 5.142 Anhängern ( das offizielle Gästekontingent ) an den Rhein begleitet. Wahrscheinlich werden aber deutlich mehr Fans ihr Team im Stadion unterstützen.
Trotz Abgängen ein stabiler Gegner
Mit der Fortuna trifft der FCK auf eine "eingespielte und stabile Mannschaft", so Markus Anfang. Mit Daniel Thioune als Cheftrainer setzt die Fortuna nun bereits im dritten Jahr auf Kontinuität auf dieser so wichtigen Personalstelle. Trotz der prominenten Abgänge im Sommer sieht der Lautrer Übungsleiter nach wie vor eine Mannschaft voller Qualität, die im Kern seit Jahren gleich geblieben ist. So sei dort ein homogenes Team zusammengewachsen. Die Stärken des Gegners charakterisiert Anfang wie folgt: "Sie sind in der Lage, Spiele für sich auch dann zu entscheiden, wenn es spielerisch mal nicht so gut läuft. Und Düsseldorf kann alles spielen. Sie können tief stehen, sie können kompakt stehen, sie beherrschen Umschaltmomente". Dies zeige auch die Tatsache, dass die Fortuna zum Beispiel in Regensburg deutlich weniger Ballbesitz hatte als der FCK, dennoch aber das Spiel für sich ziehen konnte.
Gutes "Heilfleisch" bei Tomiak
Recht früh, eher als prognostiziert, konnte Boris Tomiak diese Woche wieder ins Training einsteigen. Die medizinische Abteilung gab angesichts des positiven Heilungsprozesses grünes Licht und der Spieler konnte sämtliche Bewegungen und Trainingsinhalte mitgehen.
Erfolgserlebnisse tun gut
Erfolge tun natürlich gut und geben Selbstvertrauen. Auch wenn das Führungstreffer gegen Paderborn in der Entstehung glücklich zustande kam, habe seine Mannschaft dennoch zwei Treffer nachgelegt. Hier gelte es in jedem Spiel daran zu arbeiten, die Stürmer in Position zu bringen, bzw. selbst konsequent den Abschluss suchen. Folglich stimme natürlich die Aussage, dass man nur Treffer erzielen könne, wenn man den Abschluss suche. Gleichzeitig erkenne man auch eine zunehmende Stabilität in der Defensive, habe in den letzten drei Spielen nur einen Gegentreffer kassieren müssen.
Opoku und Redondo nicht nicht bei 100%
Auch wenn die beiden Spieler diese Woche wieder voll ins Training eingestiegen seien, käme ein Einsatz über eine längere Distanz wahrscheinlich noch zu früh. Hier müsse man genau hinschauen, wie man die Belastung, auch angesichts der kommenden englischen Woche, steuere.
3:4 aus dem Vorjahr spielt keine Rolle
Der Blick zurück in die Vergangenheit bringe nichts und der Blick geht nach vorne. Folglich sei diese Niederlage, nach 3:0 Führung und den Begleitumständen, überhaupt keine Rolle, sei kein Thema in der Kabine.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 24.10.2024
Personell angeschlagen gegen den SC Paderborn
Ragnar Ache trifft zur Pausenführung
Die lange Liste der verletzten Spieler zwang FCK-Coach Markus Anfang zu einer Reihe Veränderungen gegenüber der Niederlage in Elversberg. Beim Spiel gegen die SVE verletzten sich sowohl Tomiak, als auch Gyamerah. Auf der Platz nehmen zunächst Wekesser und Kapitän Ritter Platz.
Daraus ergab sich folgende Startformation: Krahl - Sirch, Heuer, Elvedi - Kleinhansl, Zimmer, Aremu - Kaloc - Yokota, Hanslik - Ache.
Lukas Kwasniok musste gegenüber dem Heimsieg (3:0 gegen Regensburg) nur auf einer Position reagieren. Zehnter fiel mit Fußverletzung aus, wurde durch Herrmann ersetzt. Diese Formation schickten die Westfalen auf den Platz: Boevink - Curda, Götze, Brackelmann - Obermaier, Klaas, Castaneda, Herrmann - Kostons, Bilbija - Michel.
Anpfiff auf dem Betzenberg und zu Beginn hoch anlaufende Gastgeber. Die zwei ersten Halbchancen entsprangen zunächst einem Standard durch Sirch und einer Volleyabnahme von Yokota. In der 6.Minute kamen auch die Gäste erstmals vor das Gehäuse von Krahl. Der räumte die Flanke von Curda mit beiden Fäusten weg, ehe Michel an den Ball kommen konnte. Gefährlicher wurde es für Krahl in der 17.Minute. Ein simpler langer Ball findet links am Strafraum Bolbina, der überlegt auf Klaas zurücklegen konnte. Der Abschluss ging, Glück für die Pfälzer, deutlich über das Tor.
Ache zur Führung
Das war schon ein wenig Slapstick, aber Geschenke sollte man annehmen. Ein Platzfehler stand Pate bei dieser Führung. Boevink spielte Götze an, der wieder zurück zu seinem Keeper. Der wollte sich den Ball zurechtlegen, der aber verspringt und Ache spritzt dazwischen und hatte kein Problem ins leere Tor einzuschieben.
Fairerweise sollte man anmerken, dass der SC Paderborn hier immer Nadelstiche setzte, allerdings in der Verwertung der Möglichkeiten recht fahrlässig agierte. So auch Bilbija in der 38.Minute.
Noch fünf Minuten bis zum Halbzeitpfiff im Fritz Walter Stadion. Der FCK nun um Entlastung bemüht. Mit einem Standard, aber wohl zuweit vom Tor für einen direkten Versuch. versuchte es Sirch direkt und flach , heraus kam ein Kullerball Richtung Boevink (42.).
Die Nachspielzeit betrug eine Minute, dann war Halbzeit in Kaiserslautern.
Kaiserslautern feiert deutlichen Sieg
Sirch und Ritter sorgen für einen am Ende klaren Erfolg
Personell ging es vor 42.028 Zuschauern zu Beginn der zweiten Halbzeit unverändert weiter. Was ebenfalls blieb, war ein Lautrer Mannschaft, die aufopferungsvoll kämpfte.
In der 49.Minute wieder eine Szene für Ache, diesmal mit der falschen Entscheidung. Die Mitnahme von Hanslik, links neben ihm postiert, war nur die zweitbeste Lösung. Yokota hätte rechts mehr Platz und Möglichkeiten gehabt. Der Abschluss von Hanslik verfehlte das Tor. Das aktiviere Team blieben die Pfälzer auch nach etwa einer Stunde Spielzeit.
Wechsel durch Markus Anfang: Ritter ersetzte ab der 58.Minute Kaloc. Vier Minuten später ein Doppelwechsel auf Lautrer Seite. Ronstadt und Robinson ersetzten Zimmer und Aremu. Der Gast hatte bisher nicht gewechselt.
In der 68.Minute Doppelpass zwischen Klaas und Kostons, wobei Klaas zum Abschlss kommt. Aus 12m mit dem rechten Fuß abgezogen, geklärt von Heuer, der sich in den Schuß warf.
Aktuell doch der Doppelwechsel, 69.Minute, bei den bisher ungeschlagenen Ostwestfalen. Auch die nächste Chance hatten die Gäste: Ansah und Grimaldi kamen für Kostons und Michel auf den Platz. Frische Kräfte zum offensiven Schlußspurt.
Glück für Krahl in der 71.Minute. Bei einer starken Flanke von Grimaldi verschätzte sich der Pfälzer Keeper und hatte Glück dass Bilbija nur den Außenposten traf. Nach 78min versuchte es Ritter aus der Distanz. Die Kugel nahm eine eklige Kurve, landete aber auf dem Dach des Paderborner Gehäuses.
Vier Wechsel binnen einer Minute: Bäuerle und Baur für Herrmann und Klaas bei Paderborn (81.), Raschl und Tachie für Heuer und Ache beim FCK (82.).
Die Entscheidung durch Sirch
Das dürfte für den FCK reichen. Abwehrspieler Sirch schob im Getümmel vor Boevink den Ball entscheidend über die Linie.
Wechsel noch einmal beim SC. Engels kam in der 89.Minute für Castaneda.
Kapitän Ritter zum Dritten
Die Schlussminute der regulären Spielzeit lief und da war er, der rechte Zauberfuß von Ritter. So ging es mit ganz viel Gefühl, unhaltbar für Boevink, ins rechte Ecke und das Ding war durch. Heimsieg für die Pfälzer.
Neben vier Minuten Nachspielzeit gab es auch noch eine gelb-rote Karte für den Paderborner Curda.
Schlusspfiff am Betzenberg!
Content: Michael Kaiser vom 19.10.2024
Fotos: Sport News Südwest
FCK steht vor Topspiel unter Druck
Zahlreiche Ausfälle erschweren die Aufgabe gegen Paderborn
Wenn der 1.FC Kaiserslautern am Samstagabend, 20:30 Uhr, gegen den bisher noch ungeschlagenen SC Paderborn antritt, tun sich für Trainer Markus Anfang aufgrund der personellen Sorgen gleich mehrere Baustellen auf.
Bisher wurden, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, für die Begegnung 41. 032 Karten, davon 484 Tickets an die Gästefans verkauft. Ein geringes Kontingent an Eintrittskarten wird noch an der Tageskasse zur Verfügung stehen.
Beim Personal schaut es so aus, dass weiter Zuck, Redondo, Touré und Opoku fehlen werden. Ebenso fallen mit Tomiak und Gyamerah zwei Spieler aus, die sich bei der Niederlage in Elversberg verletzt haben. Ronstadt und Ritter sind zwar ebenfalls noch nicht bei 100%, können aber, so Anfang, im Kader stehen.
Klar in der Außendarstellung
Auf eine mögliche Diskrepanz zwischen seinen öffentlichen Beurteilungen und der internen Analyse angesprochen, erklärte der Cheftrainer: "Natürlich können wir mit den letzten Ergebnissen nicht zufrieden sein, aber es war auch nicht alles schlecht. Gefühlt haben wir für das, was wir gespielt haben, zu wenig Punkte geholt. Aber man sollte nicht vergessen, dass wir mit Menschen arbeiten, die auch Fehler machen dürfen. Was wir aber erwarten ist, dass die Jungs die Gier, den Willen und die Leidenschaft haben, bis zum Schluss Gas zu geben und die Konzentration hoch zu halten.“
Im Einklang mit Thomas Hengen
Dies steht auch im Einklang mit den Aussagen von Thomas Hengen im Bezug auf Willen, Emotionen und Gier. So erklärte Anfang: sagt Anfang: "Wir müssen über 90 Minuten Gas geben. Das heißt: Die Konzentration hochhalten, immer im Spiel sein und alles dafür tun, es am Ende auf deine Seite zu ziehen. Dazu gehört eine Gier, dazu gehört eine Mentalität. Nicht über 20 Minuten, nicht über 60 Minuten - sondern über 90 Minuten. Thomas Hengen fordert nur das, was in der Mannschaft auch sieht. Die Mannschaft kann das abliefern. Wir glauben dran, dass die Spieler mehr können, auch dass sie mehr Gier erzeugen können. Und das fordern wir."
Respekt vor Paderborn
Der kommende Gegner verfüge über hohe Qualität und natürlich die entsprechende Wucht: "Der SC Paderborn spielt sehr aggressiv, hat eine hohe Durchschlagskraft und ist in sich grundsätzlich sehr gut aufgestellt“, so Anfang.
Länderspielpause wurde gut genutzt
Trotz der 14-tägigen Pause und dem größer gewordenen Krankenlager ist Anfang zuversichtlich, in der Länderspielpause gut gearbeitet zu haben und sieht die Mannschaft gut vorbereitet: „Wir haben uns gut auf die Paderborner vorbereitet. Wir müssen sehr gut anlaufen, die Abstände halten und aggressiv alle Zweikämpfe annehmen. Gerade auf dem Betzenberg haben wir regelmäßig gezeigt, dass wir es können. Unsere Fans liefern einen überragenden Support, dazu müssen wir es aber schaffen, die Zuschauer mitzunehmen.“
Content / Foto: Michael Kaiser vom 17.10.2024
Betzi-Ampelmännchen leuchtet jetzt in Kaiserslautern
Erste Fußgängerampeln mit neuem Blickfang installiert
Am Montag, 14. Oktober 2024, wurde das erste besondere Ampelmännchen der Stadt Kaiserslautern enthüllt: Ab sofort leitet Betzi, das Maskottchen des 1. FC Kaiserslautern, Fußgängerinnen und Fußgänger über die Kreuzung zwischen der Eisenbahn-, Barbarossa- und Logenstraße. Bei Rot steht der kleine Teufel mit einem Fußball unser dem linken Fuß, bei Grün dribbelt er los.
„Ich freue mich sehr, dass wir Kaiserslautern endlich ein Ampelmännchen schenken können“, erklärte Oberbürgermeisterin Beate Kimmel – glücklich darüber, dass ein von ihr lang gehegter Wunsch nun in Erfüllung ging. „Und Betzi ist, wie ich finde, ein sehr sympathisches Ampelmännchen.“ Kimmel dankte der HCP Grauwild GmbH und dem 1. FC Kaiserslautern für die enge Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung bei der Umsetzung des besonderen Ampelmännchens.
Von der Wunschvorstellung zur Realität entwickelte sich das besondere Ampelmännchen als Marc Herzer, Geschäftsführer der HCP Grauwild GmbH aus Kaiserslautern, mit einer konkreten Idee auf die Stadt zukam und dort auf Begeisterung stieß. „Mit dem Ampelmännchen ist auch mir ein Herzenswunsch in Erfüllung gegangen“, so Herzer. In Abstimmung mit der Stadt Kaiserslautern und dem 1. FC Kaiserslautern entwarf die Werbeagentur die Betzi-Schablone. Dabei waren in erster Linie auch Anforderungen hinsichtlich der Verkehrssicherheit zu erfüllen: Gehen und Stehen mussten klar erkennbar umgesetzt werden.
Bei der Einweihung des neuen Blickfangs vor Ort mit dabei war auch der „echte“ Betzi, das kostümierte Maskottchen in Lebensgröße. Stefan Roßkopf, Leiter der Unternehmenskommunikation des 1. FC Kaiserslautern, erklärte: „Wir sind sehr stolz auf das Ampelmännchen.“ Dass ausgerechnet Betzi als Figur ausgewählt wurde, die die Stadt auszeichne, sei eine große Ehre. „Meines Wissens nach sind wir auch der erste Fußballverein, dessen Maskottchen als Ampelmännchen zu sehen ist.“
Oberbürgermeisterin Kimmel dankte der Werbeagentur und dem Fußballverein herzlich für die Übernahme der Produktionskosten. Zudem habe der 1. FCK ohne Umschweife sein Maskottchen für das Projekt zur Verfügung gestellt. Auch dem Team des städtischen Referats Tiefbau dankte die Oberbürgermeisterin für die Installation des Ampelmännchens. Zur feierlichen Einweihung überquerten Oberbürgermeisterin Beate Kimmel, Marc Herzer und Stefan Roßkopf dann gemeinsam mit dem „echten“ Betzi zum ersten Mal eine der Betzi-Fußgängerampeln.
Wenn die Bauarbeiten in der Neuen Stadtmitte abgeschlossen sind, soll auch die Fußgängerampel in der Spittelstraße zwischen der Markt- und der Steinstraße umgerüstet werden und ein Betzi-Ampelmännchen erhalten.
Content / Foto: Stadt Kaiserslautern vom 16.10.2024
Betzi grüßt von den Fußgänger-Ampeln
Am Montag, 14. Oktober 2024, werden die ersten besonderen Ampelmännchen für Kaiserslautern an der genannten Kreuzung installiert.
Zukünftig wird dort „Betzi“, das Maskottchen des 1. FC Kaiserslautern, in den Fußgänger-Ampeln erscheinen. Die Idee zur Umsetzung eines besonderen Ampelmännchens für Kaiserslautern stammt von Oberbürgermeisterin Beate Kimmel und ist ein von ihr lang gehegter Wunsch. Sie wird die Ampel mit dem neuen Ampelmännchen feierlich eröffnen. Ebenfalls vor Ort sind Tiefbau-Dezernent Manuel Steinbrenner, Vertreter des städtischen Referats Tiefbau, sowie Stefan Roßkopf, Leiter der Unternehmenskommunikation des 1. FC Kaiserslautern, und Marc Herzer, Geschäftsführer der HCP Grauwild GmbH.
Content: Stadt Kaiserslautern vom 09.10.2024
FCK muss an der Effektivität arbeiten
Klare Erwartungen an das Spiel in Elversberg
Nach vier Spielen ohne Sieg wächst die Ungeduld bei den Anhängern des FCK. Hier wirken natürlich das Spiel gegen den HSV und auch das Remis in Regensburg nach.
Zum Spiel in Elversberg begeben sich 1.602 Fans der Pfälzer (so das offizielle Kontingent) auf die kurze Reise ins Saarland. Da der FCK im Saarland über eine große Anhängerschaft verfügt, ist aber mit deutlich mehr Roten Teufeln im Stadion zu rechnen. Die dortige Stadionkapazität liegt aufgrund jahrelangen Umbaus bei nur ca. 10.000 Plätzen und ist für die 2.Liga mehr als grenzwertig. Die Verhältnisse für Rollstuhlfahrer in der URSAPHARM-Arena werden wir in Kürze in einem separaten Beitrag beleuchten.
Personell werden, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, definitiv Zuck, Touré und Opoku fehlen. Fraglich bleiben die Einsätze von Redondo (Probleme mit der Zehe), Ronstadt (erst vor kurzem ins Training eingestiegen) und Spahic (angeschlagen nach Trainingsunfall).
Zahlen und Statistiken doch aussagekräftig
Man dürfe grundsätzlich Zahlen nicht überbewerten, aber beim kommenden Gegner seien diese doch auffällig: "Gegen diese Intensität, die Elversberg an den Tag legt mit vielen intensiven Läufen und Sprints, müssen wir was das Tempo betrifft dagegen halten und dem die Stirn bieten. Das haben wir heute auch in der Kabine thematisiert. Da haben wir definitiv noch Luft nach oben und dementsprechend wird dieses Spiel eine Messlatte für uns. Klar ist: Wir fahren dorthin, um zu gewinnen."
Wekesser immer präsent
Auch wenn der Spieler aktuell wenig Einsatzzeiten bekomme, lasse dieser sich im Training nicht hängen." Ich habe mit Flo persönliche Gespräche über die eine oder andere Entwicklung geführt, die er noch mitnehmen muss. Er muss sich in den Einheiten entsprechend empfehlen. Das hat er in den letzten zwei Wochen wesentlich mehr und besser gemacht hat. Vielleicht gehört Flo aber zu denen, die mehr Anlaufzeit brauchen. Deshalb war Mika zuletzt häufiger im Kader".
Personelle Situation angespannt
Die doch schon längeren Ausfälle schmerzen natürlich, dennoch habe man einen ausreichenden Kader um wettbewerbsfähig zu sein: "Natürlich hätte man gerne alle Spieler an Bord. Aber der Kader ist groß genug und so haben nun andere Spieler die Gelegenheit, sich zu zeigen."
Eingespielte SV Elversberg
Der kommende Gegner verfüge über ein sehr eingespieltes Team und einen Trainer, der im sechsten Jahr im Verein sei. Dabei habe man Automatismen entwickelt und könne immer wieder junge Spieler in ein funktionierendes System einbauen: "Elversberg wird ein ganz anderes Spiel als Regensburg. Die werden mitspielen und versuchen, uns ihr Spiel aufzudrücken", prognostiziert Markus Anfang vor der kürzesten Auswärtsaufgabe der Saison.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 04.10.2024
Dritte Auswärtsaufgabe bei einem Aufsteiger
Die laufende Spielzeit ist noch jung, dennoch tritt der 1.FC Kaiserslautern bereits zum dritten Mal auswärts bei einem Aufsteiger, diesmal beim SSV Jahn Regensburg, an. In die schöne Stadt an der Donau wird der FCK von mindestens 1.817 Fans begleitet.
Beim Personal werden, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, weiterhin Zuck und Ronstadt (diese Woche ins Training eingestiegen) fehlen. Ebenso noch nicht einsatzbereit sind Redondo, Touré, Aremu und Yokota.
Keine große Fallhöhe
Die Aufgabe bei einem Tabellenletzten mit 1:16 Toren müsse man, so Markus Anfang, ebenso konzentriert angehen, wie jedes andere Spiel auch. Man habe in dieser Runde bereits genügend liegen lassen. Dies gelte es nun abzustellen. Von einer vermeintlichen "Fallhöhe" wollte der Lautrer Cheftrainer nicht sprechen. Man müsse alles in die Waagschale werfen, dürfen keinen Gang zurücknehmen. Mit Ulm und Münster habe man Gegner gesehen, die anständig aufgetreten sind.
Spiel gegen HSV abgehakt
Der Blick gehe immer nach vorne, auch Statistiken haben für ihn nur untergeordnete Bedeutung: „Wenn man 2:0 führt, will man natürlich gewinnen und wenn es am Ende nicht reicht t, ist man zu Recht enttäuscht. Wir dürfen aber die Köpfe nicht hängen lassen und müssen das Spiel abhaken, die richtigen Schlüsse ziehen und einfach weitermachen“.
Gegner ist nicht zu unterschätzen
Der Blick auf die Tabelle ist nur nebenrangig. So habe der Jahn auch in der laufenden Runde schon gute Leistungen gezeigt: „Wir sollten nicht den Fehler machen und irgendjemanden unterschätzen. Regensburg wird unabhängig von allen Statistiken mit aller Macht versuchen, gegen uns Tore zu schießen und gleichzeitig Gegentore zu vermeiden. Ich kenne den SSV als Mannschaft, die aggressiv verteidigt und sehr gefährlich bei Standards ist“, holt Markus Anfang weiter aus und verspricht, dass sein Team wisse, was es in Regensburg erwarte: „Wenn wir 100 Prozent geben sind wir in der Lage unsere Punkte zu holen. In der Liga kann jeder jeden schlagen, aber das hängt immer davon ab, wie man die Spiele annimmt.“
Content / Foto: Michael Kaiser vom 26.09.2024
Rotation beim 1.FC Kaiserslautern
Ragnar Ache trifft zur Pausenführung
Vier Wechsel beim FCK im Vergleich zur Niederlage bei Hannover 96. Ritter (zurück aus Verletzung) , Gyamerah, Kaloc und Tachie ersetzten Yokota, Klement, Hanslik und Touré. Während Touré und Hanslik auf der Bank Platz nahmen, blieb für Yokota und Klement nur die Tribüne. Dies war die Startformation von Trainer Markus Anfang: Krahl - Gyamerah, Heuer, Elvedi, Wekesser - Tomiak , Kaloc - Tachie, Ritter, Opoku - Ache.
Bei den Hanseaten gab es nach zuletzt zwei Pflichtsiegen wenig Grund zu wechseln. Es lief also, mit Ausnahme der Torhüterposition, die gleiche Elf auf, die Regensburg zuletzt mit 5:0 abfertigte. Im Tor ersetzte Ex-Lautrer Raab Stammkeeper Heuer Fernandes, der mit Adduktorenproblemen passen musste: Raab - Hadzikadunic, Schonlau, Muheim - Hefti, Elfadli, Meffert, Baldé - Richter - Glatzel, Königsdörffer.
Auf in die Partie. Schiedsrichter Dr. Exner hatte angepfiffen und die Fans beider Lager begrüßten die Teams mit beeindruckenden Choreographien.
Die ersten zehn Minuten verstrichen, ohne dass sich eines der Teams einen nennenswerten Vorteil, sprich eine Torchance, verschaffen konnte. Dies sprach zunächst einmal für die Gastgeber, die sichtlich um Kompaktheit im Abwehrriegel bemüht waren. Dafür sollte auch eine Doppelbesetzung auf der Sechserposition sorgen. Diese übernahmen Kaloc und Tomiak. Taktisch war dies ein 4-2-3-1. Lange Bälle schienen das Mittel des HSV zu sein. Zunächst probierte es Muheim in der 13.Minute, ohne jedoch Hefti zu erreichen. Der nächste Versuch,
zwei Minuten später, von Muheim, sah da schon vielversprechender aus, erreichte Baldé. Der war allerdings links auf sich alleine gestellt, verlor den Ball. Kurz darauf rutschte eine Flanke von links Königsdörffer über den Spann. Keine Gefahr für das Gehäuse von Krahl.
Es dauerte bis zur 19.Minute bis zur ersten Großchance. Hefti fing einen Pass von Ritter an, konnte sofort hinter die Kette spielen, fand Glatzel. Der ließ noch auf Höhe des Elfmeterpunktes Elvedi aussteigen, suchte den Abschluss. Krahl verkürzte geschickt den Winkel, konnte souverän klären. Jetzt waren die Gäste deutlich am Drücker. In den Folgeminuten war bei den Hausherren höchste Konzentration gefordert, um nicht in Rückstand zu geraten.
Führung durch Ragnar Ache
Das kam jetzt,in der 32.Minute,doch ein wenig aus dem Nichts. Hefti hatte einen Freistoß verursacht, Standards, ein Sache für die Pfälzer. Opoku hatte nach links auf Wekesser gelegt, der mit Druck ins Zentrum passte.Hefti verpasste am kurzen Pfosten, verlängerte minimal in den Rückraum. Der Ball kam so zu Ache, der sich geschickt von seinem Gegenspieler abgesetzt hatte und mit einem satten Schuss zur Führung traf.
Die Nachspielzeit betrug hier vier Minuten ehe Schiedsrichter Florian Exner die Mannschaften in die Kabinen schickte.
Treffer Tachie reicht nicht zum Sieg
Punktgewinn ein Achtungserfolg gegen den Titelanwärter
Auf beiden Seiten ging es im mit 49.327 Zuschauern ausverkauften Fritz Walter Stadion personell unverändert weiter.
Kaiserslautern suchte weiter sein Heil in der Offensive. So auch in der 48.Minute, als Opoku links nach einem Seitenwechsel geblockt wurde, Ritter im Nachschuss deutlich verfehlte.
Tachie mit dem zweiten FCK-Treffer
Nach einem bereits abgefangenen Ball ging Muheim nach 50min völlig unnötig ins Dribbling. Folge war der Ballverlust und der lange Pass von Tomiak ais der Tiefe zu Opoku. Der legte quer, fand Tachie etwas links vom Elfmeterpunkt. Der hielt die Innenseite hin, schob den Ball sehenswert oben rechts ins Eck.
Anschluss durch Glatzel
Die Antwort des HSV in der 58.Minute. Nacj einer Muheim-Ecke von rechts konnte sich Krahl bei der Abwehr gegen Königsdörffer nicht behaupten, segelte am Ball vorbei. In dessen Rücken stand Glatzel und brauchte aus kurzer Distanz nur noch einzunicken. Die Hanseaten waren zurück im Spiel.
Dreifacher Wechsel beim Gast
Dompé, Selke und Karabec kamen nach einer Stunde für Baldé, Königsdörffer und Richter beim Hamburger SV. Die Pfälzer zeigten eine gute Reaktion, kamen in der 64.Minute zur nächsten Gelegenheit. Nach einem Seitenwechsel zog Ritter dem Strafraum entgegen, suchte diagonal Ache. Schonlau fälschte noch ab, so dass Ache sich nur noch in das Zuspiel werfen konnte. Insgesamt blieben die Roten Teufel das griffigere Team. Dem HSV fiel nicht mehr viel ein, auch von den Außen kam wenig Druck.
Erneuter Wechsel bei den Gästen. Für Hefti und Hadzikadunic waren ab der 77.Minute Sahiti und Reis auf dem Platz. Auch Lautern reagierte. Hanslik und Touré kamen für Gyamerah und Ache.
Gefahr für das Pfälzer Tor in der 81.Minute. Diesmal war es zunächst Dompé auf Karabec. Der suchte Glatzel im Zentrum, Elvedi mit dem Block im letzten Moment. Doppelte Tausch bei den Hausherren. Robinson und Abiama ersetzten Ritter und Opoku (86.). Jetzt hieß es noch einmal mit vollster Konzentration zu verteidigen.
Der vierte Offizielle hatte hier fünf Minuten Nachspielzeit angemeldet. Letzter Wechsel FCK: Zimmer war nun für Tachie auf dem Feld (90.+2). Den favorisierten Gästen lief die Zeit runter, ohne Gefahr entwickeln zu können.
Ausgleich in allerletzter Minute
Selke zerstörtedie Siegesträume der Roten Teufel. Jetzt kamen plötzlich die Flanken von den Außen, zum Leidwesen der Pfälzer. Einmal nicht nah genug am Mann, konnte Selke ausgleichen.
Content: Michael Kaiser vom 21.09.2024
Fotos: Sport News Südwest
FCK sucht Stabilität in der Defensive
Traditionsduell und Topspiel gegen den Hamburger SV
Mit zuletzt zwei Niederlagen und sieben Gegentreffern gehen die Pfälzer in das Duell gegen den alljährlichen Aufstiegsfavoriten aus Hamburg.
Beim Personal schaut es so aus, dass Zuck und Ronstadt weiter ausfallen werden. Ebenso fehlt Redondo (Problematik Zehe). Fraglich bleibt der Einsatz von Touré und Ritter. Der Betzenberg wird, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, mit 49.327 Zuschauern restlos ausverkauft sein. Zum Topspiel am Samstagabend reisen 4.720 Fans aus Hamburg an.
Unzufrieden mit dem Spiel in Hannover
Mit der Leistung in Hannover war Markus Anfang unzufrieden. Hier wurde nahezu in allen Bereichen nicht die erforderliche Leistung abgerufen. "Wir haben in Hannover nicht gut gespielt, das wissen wir. Uns hat die Kommunikation auf dem Platz gefehlt und wir haben es nicht geschafft, die Konzentration über die gesamte Spielzeit hoch zu halten", so der Übungsleiter.
Gegner will seit Jahren aufsteigen
Jedem sei klar, welche Qualität der kommende Gegner habe. So fordert Markus Anfang höchste Konzentration ein: "Wir haben im Training an den defensiven Grundthemen gearbeitet. Wir kassieren zu viele einfache Gegentore und das darf uns in der Form nicht passieren. Jeder von uns muss 100 Prozent geben. Wir müssen gemeinsam verteidigen und immer in der jeweiligen Situation drin bleiben".
Müssen Ruhe bewahren
Die in Traditionsvereinen schnell aufkommende Unruhe kennt Markus Anfang, u.a. aus seiner Zeit beim 1.FC Köln, Bremen oder Dynamo Dresden: "Wir dürfen jetzt nicht unruhig werden. Wir müssen bei uns bleiben und unseren Weg weitergehen. Natürlich wollen wir Spiele gewinnen, aber wir sollten die Inhalte nicht nur an Ergebnissen bewerten. Wir verfolgen eine Strategie von drei Säulen. Wir wollen die Spieler verbessern, insgesamt besser spielen und erfolgreich sein. Um das zu schaffen, müssen wir aber auch lernen, uns gegen Widerstände durchzusetzen - und in diesem Prozess befinden wir uns aktuell."
Schwierige Situation für Aremu
Auf Aremu und eine mögliche Rückkehr auf die Sechserposition angesprochen, erklärte der Lautrer Cheftrainer, dass es aktuell für Aremu eine schwierige Zeit sei: "Afeez ist definitiv einer, der das spielen kann. Er muss sich weiter im Training zeigen. Wir haben ihn in Stuttgart spielen lassen und man hat gesehen, dass das ein oder andere gefehlt hat. Dies kann man ihm nicht vorwerfen, da wr wenig Spielzeit hatte. Er kämpft sich aber im Training immer wieder heran, versucht es immer wieder. Es wird mit die Situation kommen, wo wir ihm die Spielzeit geben. Darauf muss er sich jetzt vorbereiten".
Führung auf dem Platz zeigen
Es so oft so, dass sich auf dem Platz Achsen bilden und dazu bedarf es jeweils der Kommandos. So gehe dies quer durch die Mannschaftsteile und jeder Spieler müsse Verantwortung übernehmen. Dann bedarf es Absprachen, wobei es da bei Führung nicht zwingend um Lautstärke gehe.
Foto / Content: Michael Kaiser vom 19.09.2024
Daisuke Yokota in der Startelf
Pausenführung durch Lee nach Patzer von Krahl
Hannover Trainer Leitl nahm drei Änderungen im Vergleich zur Niederlage in Düsseldorf vor. Knight, Ezeh und Nielsen nahmen zunächst auf der Bank Platz, für sie kamen Halstenberg, Tresoldi und Wdowik.
Auch Lauterns Cheftrainer wechselte, teils gezwungenermaßen, dreimal. Elvedi, Ache und Neuzugang Yokota ersetzten die kranken, bzw.verletzten Gyamerah und Ritter. Im defensiven Mittelfeld übernahm Elvedi für Kaloc.
Blitzstart Hannover 96, dicker Patzer Krahl
Es lief die 6.Minute und Lee brachte die Hausherren in Führung. Ein böser Patzer von Krahl begünstigte diesen Treffer. Nach einer Ecke von rechts landete die Kugel zunächst bei Wdowik. Der probierte es volley, scheiterte zunächst an Krahl. Der bekam die Situation aber nicht geklärt, ließ einen Nachschuss des Koreaners zu. Der ließ sich nicht lange bitten, schob aus 5m flach ein.
Auch der nächste Abschluss gehörte 96. Diesmal war es Ngankam, der nach Steilpass von Wdowik am rechten Sechzehnereck zuviel Platz hatte. Diesmal aber kein Problem für Krahl.
Erste Chance in der 19.Minute für die Pfälzer. Über die rechte Seite ging es zügig nach vorne. Yokota setzte sich stark durch, brachte den Ball zu Ache. Der zog aus einem ungünstige Winkel sofort ab, scheiterte an Zieler.
Hannover blieb weiter dominant, kam regelmäßig über die Außenbahnen mit Muroya und Wdowik. Die nächste Halbchance hatte dann auch wieder der Hausherr durch Tresoldi. Der hatte sich im Strafraum mal vor Ngankam positioniert, erreichte per Kopf die Flanke von Rochelt über links. Der Kopfball war allerdings zu unplatziert (29.). In der 36.Minute probierte es Christiansen aus der Distanz, ca. 18m vom Tor entfernt. Krahl war zur Stelle.Die nächste Chance, oder Halbchance hatte Clement in der 37.Minute. Nach einer Ecke von Wekesser auf den kurzen Pfosten probierte er es direkt, scheiterte aber an Zieler. Die letzte Chance vor der Pause gehörte wieder Hannover 96. Lee hatte sich durchgedribbelt und im Strafraum Ngankam gefunden. Dessen Schuss konnte Krahl auf der Linie klären.
Hier wurden zwei Minuten nachgespielt, dann ging es in die Kabinen.
Tor von Ache reicht nicht für Punkt
Kurioser Treffer leitet Sieg für die Niedersachsen ein
Beide Teams gingen unverändert in die zweite Spielhälfte. Dies überraschte zumindest bei Markus Anfang ein wenig. Hier hätte es durchaus Gründe für den ein oder anderen Wechsel gegeben.
Die erste Chance nach Wiederanpfiff gehörte Neumann auf Hannoveraner Seite. Der Innenverteidiger zog mal von rechts quer durch den Strafraum und zog aus gut 15m und linker Position ab. Sein Schuss ging aber deutlich über das Tor (48.). Lautern kam in der 52.Minute nach einem Freistoß gefährlich vor das Tor von Zieler. Wekesser flankte in den Strafraum, die Kugel wurde zur Ecke geklärt.
Ausgleich Ache regelrecht aus dem Nichts
Die folgende Ecke von links wurde von Elvedi Richtung Lattenkreuz verlängert. Zieler hatte noch die Hände dran, lenkte stark an die Latte. Den Abpraller drückte Ache im Anschluss final und mit aller Wucht über die Linie.
Erster Wechsel bei den Pfälzern nach einer Stunde. Für Klement war nun Kaloc auf dem Platz. Jetzt konnte sich Krahl auszeichnen. Die 61. Minute lief und der Keeper konnte einen Flugkopfball von Tresoldi aus 8m rechts unten klären. Starke Aktion von Krahl.
Doppelwechsel bei Kaiserslautern in der 68.Minute.Raschl und Mause ersetzten Ache und Opoku, bei den Hausherren kamen zwei Minuten später Voglsammer und Nielsen für Tresoldi und Ngankam.
Christiansen mit erneuter Führung für Hannover
Welch ein kurioser Treffer in der 73.Minute: Das war auch schon eine Portion Slapstick. Nach Ecke Wdowik brachte Christiansen seinen Kopfball Richtung rechtes Eck. Krahl war schon in die Ecke unterwegs, ehe Heuer dem Ball per Kopf noch einmal die entscheidende Richtungsänderung mitgab. Bitter für die Gäste.
In Folge wirkte der FCK tatsächlich angeschlagen. Das war dann auch in der Offensive zu wenig und defensiv zu wackelig. Momuluh für Lee lautete der nächste Wechsel bei H96 in der 84.Minute. Bei den Gästen kamen Haas und Abiama für Wekesser und Yokota.
Hannover nahm nun noch etwas Zeit von der Uhr, brachte eine Minute für Ende der regulären Spielzeit Gindorf und Kunze für Leopold und Rochelt. Kaiserslautern rannte weiter an, ohne jedoch die entscheidende Lücke in der Defensive der Niedersachen zu finden.
Die Nachspielzeit wurde mit vier Minuten veranschlagt.
Joker Momuluh machte den Deckel drauf
Weit in der Nachspielzeit die endgültige Entscheidung durch den eingewechselten Momuluh. Wieder bekamen die Pfälzer die Seite nicht dicht, Nielsen legte von links für Momuluh auf und der musste nur noch, kurz vor dem Tor stehend, einschieben. Haas konnte, schlecht postiert, nicht mehr eingreifen.
Wenige Momente nach diesem Treffer ertönte der Schlusspfiff in der Heinz von Heiden Arena.
Content / Fotos: Michael Kaiser vom 14.09.2024
Hohe Hürde in Hannover
FCK sucht weiter nach Stabilität in der Defensive
Nach der Länderspielpause führt die nächste Aufgabe für die Pfälzer zu Hannover 96. Die Niedersachsen sind, wie der FCK, mit 7 Punkten aus vier Begegnungen solide in die Runde gestartet. Die Herangehensweise könnte dabei aber unterschiedlicher nicht sein. Hannover steht bei einem Torverhältnis von 3:1, während die Pfälzer acht Treffer, bei sieben Gegentoren, brauchten, um auf die gleiche Punktzahl zu kommen.
Begleitet wird das Team von Markus Anfang, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, von 3.638 Fans, so das offizielle Gästekontingent. Allerdings ist davon auszugehen, dass sich zahlreiche Anhänger noch über den Ticketshop der Gastgeber mit Karten eingedeckt haben.
Beim Personal fehlen weiter Hendrick Zuck ( Reha nach Kreuzbandriss) und Frank Ronstadt (Knie). Ebenso ausfallen wird der mit Infekt erkrankte Jan Gyamerah. Fragezeichen stehen ebenso hinter den Einsätzen von Marlon Ritter und Almamy Touré. Beide konnten diese Woche nur Teile der Trainingseinheiten absolvieren und laborieren an Oberschenkel-Problemen.
Problem Gegentore
Markus Anfang ging recht ausführlich auf die Problematik der zuvielenGegentreffer ein, wobei zu berücksichtigen ist, dass von sieben Gegentreffern gleich vier gegen Hertha fielen: „Natürlich bekommen wir zu viele Gegentore, was uns naturgemäß nicht gefällt. Die Häufigkeit in der wir Tore bekommen haben, bei denen das Kettenverhalten oder das Verteidigen am Mann nicht gepasst haben, haben uns dazu veranlasst in der Länderspielpause dahingehend mit den Jungs zu arbeiten. Ob es jetzt direkt in jeder Phase des Spiels gelingt, diese Dinge zu verbessern, bleibt abzuwarten, aber die Jungs sind neugierig darauf, wo sie sich verbessern können und wollen das auch umsetzen“, Entsprechend habe man in den letzten spielfreien Wochen die Schwerpunkte in dieser Richtung gesetzt. Gleichzeitig warb Anfang aber auch um Geduld im Umgang mit seinem Team.
Mannschaft muss Topleistung abrufen
Hannover 96 stelle, so der FCK-Trainer, einen starken Gegner mit hohen Ansprüchen: „Hannover 96 ist eine eingespielte Mannschaft, die eine hohe individuelle Qualität mitbringt. Wenn sie ins Spielen kommen, sind sie sehr stark und wenn sie in den Strafraum kommen, wird es brandgefährlich“, so die Warnung von Anfang an seine Mannschaft. Verstecken müsse man sich dennoch nicht: „Wir wissen, dass wir eine Topleistung abrufen müssen, wenn wir aus Hannover etwas mitnehmen wollen. Wir sehen uns aber durchaus in der Lage das hinzubekommen. Wir müssen versuchen über Ballbesitz Lösungen zu kreieren“.
Neue Elemente durch Daisuke Yokota
Der Spieler hat sich, so Markus Anfang, gut eingefügt und auch das Verständnis im Zusammenspiel werde Schritt für Schritt besser. Erste Ansätze konnten die Fans bereits beim Testspiel gegen den VfB Stuttgart erkennen. Yokota bringe als kleiner Flügelspieler Elemente mit, die bisher im Spiel seiner Mannschaft fehlten.
Taktik nicht in Beton gegossen
Seine Mannschaft habe im Verlauf der Saison grundsätzlich schon mehrere Systeme gespielt, sowohl Dreier- als auch Viererkette. Teilweise habe man auch während der Spiele die Taktik dem Gegner angepasst. Dies könne auch in Hannover passieren, da es schon einen Unterschied mache, wer beim Gegner auf dem Platz stehe. So sei ein Tresoldi, der beispielsweise in Düsseldorf eingewechselt wurde, ein gänzlich anderer Spieler als Nielsen oder Ngankam. Dementsprechend müsse man reagieren.
Kampf um Kaderplätze
Natürlich versuche man immer eine feste Achse zu etablieren. Dennoch gelte: "Bei der Frage, wer spielt, versuchen wir immer die Trainingsleistung zu berücksichtigen. Wir leben den Leistungsgedanken. Natürlich schaut man auch, welcher Spielertyp zum Gegner passt, und dann überlegen wir, was am meisten Sinn macht.“
Content / Foto: Michael Kaiser vom 12.08.2024
LACALUT® auf dem Ärmel
Dr. Theiss Naturwaren GmbH bleibt FCK-Partner
Die Dr. Theiss Naturwaren GmbH bleibt auch in den kommenden beiden Spielzeiten treuer Partner des 1. FC Kaiserslautern.
Das Homburger Unternehmen, das Produkte im Kosmetik- und Medizinbereich, sowie Arznei- und Naturheilmittel entwickelt, produziert und weltweit vertreibt, wirbt in der aktuellen Spielzeit auf dem Trikotärmel des pfälzischen Traditionsvereins bei allen Ligaspielen der Profimannschaft sowie bei den FCK-Frauen für die Zahnpflegemarke LACALUT®.
Das Werbepaket des ehemaligen langjährigen Hauptsponsors der Roten Teufel umfasst zudem eine Megabande, weitere Premium TV-Videobanden sowie ein Social-Media-Budget.
„Die letzten vier Jahre mit unserer Marke Allgäuer Latschenkiefer als Hauptsponsor haben gezeigt, wie fruchtbar und erfolgreich unsere Zusammenarbeit mit dem FCK ist. Mit LACALUT®, unserer weltweit anerkannten medizinischen Zahnpflegemarke, möchten wir diese starke Verbindung fortsetzen und gemeinsam weitere Erfolge feiern“, so der geschäftsführende Gesellschafter Giuseppe Nardi.
„Dr. Theiss Naturwaren und der FCK – das ist nun schon seit vielen Jahren eine ganz besondere Verbindung. Wir sind froh, dass diese Partnerschaft auch künftig auf anderer Ebene fortgeführt wird. Hierfür geht ein großer Dank an die Dr. Theiss Naturwaren GmbH für diese außergewöhnliche Treue zum FCK“, so FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen.
„Es ist schön, dass wir die langjährige Partnerschaft mit Dr. Theiss Naturwaren GmbH fortsetzen können. Es freut uns sehr, dass das Unternehmen mit seiner Marke LACALUT® in der aktuellen Spielzeit den Trikotärmel in der 2. Bundesliga ziert. Gemeinsam haben wir spannende Zeiten erlebt, und freuen uns, auch auf die nächsten gemeinsamen Jahre auf dem Betzenberg“, erklärt Miroan El Quitar, Director Sales, SPORTFIVE.
LACALUT® wurde vor fast 100 Jahren entwickelt und sorgt in mehr als 60 Ländern für gesunde Zähne, straffes Zahnfleisch und bessere Mundhygiene. In Deutschland sind die Produkte in Apotheken, Drogerien und im Lebensmitteleinzelhandel erhältlich.
Content / Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 09.09.2024
Verdrängungseffekt bei FCK-Spielen
Straßenverkehrsbehörde zieht erste Bilanz nach zwei Spieltagen
Während der FCK spielt, dürfen nur noch Anwohnerinnen und Anwohner mit einer Ausnahmegenehmigung in den Straßen des Betzenbergs parken. Das hat die Stadtverwaltung zu dieser Saison auf Bitten der Bürgerinitiativetestweise eingeführt, um dem wachsenden Parkdruck im Umfeld des Stadions Herr zu werden. Nach nunmehr zwei FCK-Heimspielen zieht die Straßenverkehrsbehörde eine erste Bilanz.
Das erste Spiel fand an einem Freitagabend statt mit 41.632 Zuschauerinnen und Zuschauern, das zweite an einem Samstagabend mit 48.608 Zuschauerinnen und Zuschauern. Insgesamt lässt sich feststellen, dass bei den zwei Spielen weitaus weniger Fahrzeuge auf den Straßen des Betzenbergs geparkt wurden, als dies bisher der Fall war. Damit verbunden ist ein eindeutig erkennbarer Verdrängungseffekt. Insbesondere in den anliegenden Gebieten wurde vermehrt verkehrswidrig geparkt, so etwa auch im absoluten Halteverbot in der Kohlenhofstraße oder der Kurpfalzstraße. Am nächsten Spieltag (21. September 2024) wird die Straßenverkehrsbehörde daher mit mehr Personal vor Ort sein, um auch die umliegenden Gebiete stärker bestreifen zu können. Dass die neue Parkregelung zu einem allgemeinen Rückgang des PKW-Verkehrs am Spieltag führt, war aus Sicht der Verkehrsleitzentrale (Polizei, SWK und Stadt) nicht erkennbar.
Auf dem Betzenberg selbst wurden die meisten Fahrzeuge im Bereich Kantstraße, Anfang / Ende St-Quentin-Ring, Cusanusstraße sowie Ecke Hegelstraße /Leibnizstraße angetroffen. Auch war zu beobachten, dass nur die wenigsten der im öffentlichen Verkehrsraum des Betzenbergs geparkten Parkfahrzeuge über eine Ausnahmegenehmigung verfügten, so dass entsprechend viele Verwarnungen ausgestellt werden mussten. Am ersten Spieltag am 09. August wurden 183 Fahrzeuge verwarnt (ohne Verwarngeld), am zweiten Spieltag am vergangenen Samstag (31. August) noch 139 Fahrzeuge, dann auch mit Verwarngeld.
Gemäß den ersten Rückmeldungen zu den Verwarnungen teilten Betroffene mit, dass sie von den Ausnahmegenehmigungen nicht wussten und daher bis jetzt keine beantragt haben. Man wolle dies nun jedoch nachholen. Viele der Anwohnerinnen und Anwohner reagierten positiv auf die neue Regelung. Man bedankte sich, dass sich die Stadt der Problematik annehme und die Situation sich auch schon etwas gebessert habe. Auch wird positiv aufgefasst, dass durch die Einführung der Kontrollen mehr Anwohnerinnen und Anwohner ihre Garagen und Stellplätze auf den Grundstücken nutzen, anstatt an der Straße zu parken.
In dem von der Regelung umfassten Gebiet sind 3.088 Bewohner im Alter von über 18 Jahren gemeldet mit 1.883 Fahrzeugen (Stand Mai 2024). Insgesamt wurden von der Straßenverkehrsbehörde bis dato 620 Ausnahmegenehmigungen ausgestellt, davon 275 während den drei Ausgabeterminen am Stadion.
Content: Stadt Kaiserslautern vom 05.09.2024
FCK verliert Test beim VfB mit 1:4
Ritter, Redondo, Opoku und Heuer nicht im Kader
Der FCK hat sein Testspiel gegen den VfB Stuttgart vor 3000 Fans im Schlienzstadion deutlich verloren . Ein Youngster machte auf Seiten des VfB den Unterschied, traf doppelt.
Die Aufstellungen sind da. Der VfB Stuttgart startet wie folgt: Bredlow, Stenzel, Chase, Zagadou, Hendriks, Keitel, Karazor, Leweling, Raimund, Malanga, Vagnoman.
Beim 1. FC Kaiserslautern verzichtet Trainer Anfang auf Ritter, Redondo, Opoku. Zusätzlich fiel der für die Startelf vorgesehene Touré beim Warmmachen aus. Dies also die erste Elf: Spahic, Kleinhansl, Touré, Ache, Raschl, Aremu, Tachie, Sirch, Elvedi, Robinson, Yokota.
Erwähnenswert das Comeback von Zagadou nach langer Verletzung. Die erste halbe Stunde verlief ohne größere Höhepunkte, der erste Wechsel dann wohl vorher schon abgesprochen. Zagadou machte in der 33.Minute für Chabot Platz.
Den Ehrentreffer für die Pfälzer erzielte Mause zum 1:4 in der 85.Minute. Die Tore für die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß erzielten Stenzel (35. Minute), Leweling (65. Minute) und Münst (72. und 81. Minute).
Eingewechselt wurden auf Lautrer Seite in der 58.Minute Zimmer für Aremu, in der 66.Minute Mause, Haas und Abiama für Ache, Tachie und Daisuke. Der japanische Neuzugang machte einen sehr engagierten Eindruck, wobei natürlich körperlich noch etwas Nachholbedarf besteht. Auch die Automatismen können noch nicht vorhanden sein. In der 78.Minute ersetzte Kaloc noch Robinson.
Ein Fazit aus dieser Begegnung zu ziehen war fast unmöglich. Beide Teams traten nicht mit ihrer ersten Elf an und wechselten recht häufig. Was sich allerdings festhalten ließ, war die nach wie vor bestehende Sorglosigkeit der Pfälzer Defensive.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 05.09.2024
Graf Hardenberg wird Betze-Partner
Der FCK darf ein weiteres regional ansässiges Unternehmen in der Partnerfamilie begrüßen! Graf Hardenberg unterstützt die Roten Teufel in der aktuellen Saison als Betze-Partner.
Mit über 1.700 Beschäftigten in 37 Betrieben an 18 Standorten in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ist Graf Hardenberg eine der erfolgreichsten Automobilhandelsgruppen in Deutschland.
Im Rahmen der Partnerschaft erhält Graf Hardenberg ein umfangreiches Werbepaket – darunter Bandenwerbung, eine Promotion-Aktionen im Rahmen eines ausgewählten Heimspiels und PR-Aktionen. Der Partner erhält auch eine digitale Präsenz auf den FCK-Kanälen.
Roland Schröder, Leiter CRM & Marketing – Graf Hardenberg-Gruppe, sagt: „Als regional verwurzelte Automobilhandelsgruppe sind wir stolz, den 1. FC Kaiserslautern unterstützen zu dürfen. Der Verein lebt von seinen Traditionen und hat eine große Strahlkraft – über die Grenzen Kaiserslauterns hinaus.“
Content / Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 03.09.2024
Daisuke Yokota verstärkt auf Leihbasis die Roten Teufel
Der 1. FC Kaiserslautern verstärkt sich kurz vor Ende des Transferfensters mit Offensivspieler Daisuke Yokota. Der 24-jährige Japaner kommt auf Leihbasis vom belgischen Erstligisten KAA Gent in die Pfalz. Daisuke Yokota wurde in Itabashi geboren und begann in seiner japanischen Heimat auch mit dem Fußballspielen. Um seinen Traum von einer Profikarriere in Europa zu verwirklichen, wechselte er im Alter von 18 Jahren ins Nachwuchsleistungszentrum des FSV Frankfurt und absolvierte einen Teil seiner Ausbildung auch im Nachwuchs des FC Carl Zeiss Jena. Von dort wechselte er im Januar 2021 nach Lettland und unterschrieb seinen ersten Profivertrag. Mit dem Valmieras FK feierte der Offensivspieler 2022 die lettische Meisterschaft, bevor er im Januar 2023 zum polnischen Traditionsverein Górnik Zabrze wechselte. Nach einem Jahr in der Ekstraklasa wechselte er zu Beginn dieses Jahres nach Belgien, wo er bei der KAA Gent sowohl in der Jupiler Pro League als auch im europäischen Wettbewerb in der Conference-League-Qualifikation auflief. In der laufenden Saison stand er für Gent so bereits in sieben Pflichtspielen auf dem Platz, in denen ihm ein Tor und zwei Vorlagen gelangen. „Daisuke ist ein quirliger Offensivspieler, der auf beiden Flügelpositionen zu Hause ist. In Gent kam er zuletzt vermehrt auf der rechten Seite zum Einsatz, da er ein guter Dribbler ist und mit seinem starken linken Fuß nach innen ziehen kann.
Er bietet damit unserem Offensivspiel weitere Variationsmöglichkeiten“, begrüßt FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen den Neuzugang.
„Ich weiß, dass der FCK ein sehr traditionsreicher Klub mit einer großen Historie ist. Die Fans sind über die Grenzen Deutschlands hinaus für ihren großartigen
Support bekannt und ich freue mich darauf, das selbst erleben zu dürfen. Vor allem bin ich aber dankbar, dass der FCK mir die Möglichkeit gibt, auf einem guten Niveau hoffentlich viel Spielpraxis zu erhalten und der Mannschaft zu helfen“, erklärte Daisuke Yokota den Schritt auf den Betze.
Content / Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 30.08.2024
Erstes Topspiel der laufenden Runde
Abgang von Tabakovic und Reeses Ausfall schmerzen die Hertha
Zum ersten Topspiel der laufenden Runde empfängt der 1.FC Kaiserslautern am Samstagabend, 20:30 Uhr, die Hertha aus Berlin. Für diese Begegnung wurden bisher 45.689 Tickets, davon 3.800 Karten an Gästefans, verkauft.
Im Kader fehlen werden, so FCK-Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, weiterhin Zuck (Reha nach Kreuzbandriss) und Ronstadt (Knie). Der Einsatz von Opoku ist fraglich. Tomiak konnte gestern Nachmittag wieder am Training teilnehmen und steht zur Verfügung.
Hohe individuelle Qualität bei der Hertha
Auch nach dem Abgang von Tabakovic und dem Ausfall von Reese verfügt der kommende Gegner über einen hochklassigen Kader. Nicht von ungefähr sieht sich Hertha in der Riege der Titelaspiranten. Namen wie Demme, Karbownik, Niederlechner, Winkler, Scherhant oder Zeefuik bestätigen diese These.
Keine Neuigkeiten rund um Ache
Auch wenn die letzten Wochen viel spekuliert wurde, sei Ache sein Spieler, stets engagiert und gut gelaunt. Zum jetzigen Zeitpunkt gehe er, so Anfang, davon aus, dass ihm auch am Samstag, nach Schließen des Transferfensters, der komplette Kader zur Verfügung stehe: "Ich gehe davon aus, dass alle Spieler, die wir im Moment haben, am Wochenende auch noch da sind und zur Verfügung stehen. Ich habe nichts anderes gehört und deswegen plane ich auch hundert Prozent so".
Keine Änderung der Taktik
Die individuelle Klasse der Hertha sei ihm bekannt, so Markus Anfang: "Wir haben in den letzten Spielen gezeigt, dass wir auch Fußball spielen können, dass wir eine gute Moral haben und uns gegen Widerstände durchsetzen können. Aber wir sind in einem ständigen Prozess und es gibt immer Luft nach oben“, Dies gelte auch gegen das Topteam aus Berlin.
Zufrieden mit bisherigen Ergebnissen
„Ich bin mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden. Ich mache das aber nicht an der Punkteausbeute fest, sondern daran, wie die Jungs die vermittelten Inhalte auf dem Platz umsetzen“, erklärt der Lautrer Übungsleiter. Dies gelte es fortzusetzen und an der weiteren Entwicklung zu arbeiten.
Kein Thema in der Kabine
Der sogenannte Fall Mause, von dem unter der Woche Bilder veröffentlicht wurden, die ihn mit Personen aus der rechtsextremen Szene zeigen, habe die Vorbereitung auf das Spiel in keiner Weise beeinflusst. „Der Verein hat sich direkt mit Jannik in Verbindung gesetzt und beide Parteien haben sich umgehend positioniert. Damit ist eigentlich alles gesagt. Ich kann bestätigen, dass Jannik ein guter Junge ist, der sich hier sehr gut integriert hat und die Themen unter der Woche für uns keine Rolle mehr spielen“, so Anfang.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 29.08.2024
Aufsteiger fordert Rote Teufel
Möglicherweise mit Mause und Hanslik bei Preußen Münster
Beim zweiten Auswärtsspiel im Ligabetrieb tritt der. Fc Kaiserslautern erneut bei einem Aufsteiger an. Gegner ist Preußen Münster mit Ex-FCK Trainer Sascha Hildmann und Ex-Spieler Dominik Schad. Zu diesem Spiel werden die Pfälzer von mindestens 1.500 Fans (offizielles Kontinent) begleitet, wobei mit deutlich mehr Anhängern im Stadion zu rechnen ist.
Beim Person fehlen weiter Zuck (Reha nach Kreuzbandriss) und Ronstadt (Knie). Fraglich sind die Einsätze von Redondo (diese Woche ins Mannschaftstraining eingestiegen) und Opoku (im gestrigen Training umgeknickt). Eine "strukturelle Verletzung" liege bei ihm zwar nicht vor, so Anfang. Allerdings habe Opoku Schmerzen, man müsse abwarten, wie diese abklingen und wie er auf weitere Belastungen reagiere.
Große Flexibilität in der Defensive
Eine ganze Reihe von Optionen bieten sich Markus Anfang in der Defensive. So können Tomiak als Innenverteidiger oder Sechser eingesetzt werden, der noch gesperrte Touré als Außenverteidiger, zusätzlich habe man mit Elvedi, Heuer konstante Innenverteidiger und Neuzugang Jan Gyamerah als Rechtsverteidiger oder im defensiven Mittelfeld. Entsprechend sind auch, anhängig vom Gegner, verschiedene Systeme möglich. Dementsprechend sieht Anfang seine Mannschaft für unterschiedliche Aufgaben gerüstet. "Wir müssen uns eine gewisse Flexibilität bewahren."
Starker Gegner mit Euphorie und Publikum
Obwohl Stürmer Malik Batmaz bei Münster ausfällt, erwartet Anfang einen schweren Gegner: "Auswärts ist ein Aufsteiger, der mit viel Euphorie kommt, ist mmer schwer zu bespielen". Die Preußen kommen bekanntlich über Standards gefährlich vors Tors, aber auch im vorderen Bereich sei der Gegner sehr gefährlich und nicht zu unterschätzen: "Da wird schon was auf uns zukommen, das Stadion hat eine entsprechende Stimmung, Münster ist natürlich glücklich darüber, in die zweite Liga aufgestiegen zu sein. Sie werden alles daran setzen, ihre Spiele zu Hause zu gewinnen".
Ache näher an der Startelf
Der Topstürmer nähert sich immer mehr seinem hundertprozentigen Leistungsvermögen an. Man werde ihn Schritt für Schritt weiter aufbauen, immer mehr Spielzeit geben und ihn zeitnah auch in der Startformation sehen. In Münster wird dies wohl noch nicht der Fall sein, möglicherweise aber schon beim Heimspiel gegen Hertha BSC.
Mause oder Hanslik? Vielleicht beide!
Nachdem sich Mause beim Pokalspiel in Ingolstadt von seiner besten Seite zeigte und zwei Treffer erzielt hat, könnte er in Münster erneut starten. Das bedeutet dann aber nicht, dass Hanslik nicht auch auflaufen könnte. Dieser sei, so Anfang, so vielseitig einsetzbar, dass er auch zusammen mit Mause auf der Achterposition oder auf dem Flügel eingesetzt werden könnte.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 22.08.2024
Hoffmann Schrott bleibt Exklusiv-Partner des 1. FC Kaiserslautern
Der FCK kann auch in der Saison 2024/25 auf die Zusammenarbeit mit seinem Exklusiv-Partner Hoffmann Schrott- und Metallhandel bauen. Das Germersheimer Unternehmen, das seit der Saison 2021/22 am Betzenberg engagiert ist, bleibt den Roten Teufeln treu.
Das Unternehmen von Geschäftsinhaber Patrik Hoffmann war zuvor bereits in der Rückrunde der Saison 2018/19 erstmals als Herz-der-Pfalz-Partner beim 1. FC Kaiserslautern aktiv. Zur Saison 2021/22 war Hoffmann Schrott dann als Betze-Partner zum FCK zurückgekehrt und in der zurückliegenden Saison dann zum Exklusiv-Partner aufgestiegen. Auch in der anstehenden Saison beinhaltet die Exklusiv-Partnerschaft neben der TV-relevanten Präsenz auf der Premium TV-Videobande sowie den Interviewrückwänden unter anderem auch wieder eine Megabande vor der Südtribüne und Panorama Seats im Fritz-Walter-Stadion.
„Wir freuen uns sehr über die Verlängerung des Engagements von Hoffmann Schrott- und Metallhandel. Die langfristige Zusammenarbeit mit solch einem regional verwurzelten Unternehmen steht für den Weg des FCK und wir hoffen dementsprechend, auch in Zukunft weiter Seite an Seite diesen Weg weitergehen zu können“, kommentiert FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen die Vertragsverlängerung.
Patrik Hoffmann erklärt sein Engagement am Betzenberg: „Seit meiner Kindheit bin ich ein leidenschaftlicher Fan und ich habe die Höhen und Tiefen des Vereins hautnah miterlebt. Die Anfänge waren von großen Erfolgen geprägt und die legendären Zeiten in der Bundesliga sind für viele von uns unvergesslich. In den letzten Jahren durfte ich das Glück erleben, als Exklusivpartner des Vereins aktiv dabei zu sein. Diese Rolle hat meine Verbundenheit mit dem FCK noch verstärkt. Ich habe die Entwicklung des Vereins mitverfolgt – die Rückschläge, die Neuanfänge und die unermüdliche Leidenschaft der Fans, die immer hinter dem Team stehen. Es ist beeindruckend zu sehen, wie der Verein und die Gemeinschaft zusammenwachsen, um die nächsten Schritte in eine erfolgreiche Zukunft zu gehen. Ein Zitat, das mir besonders am Herzen liegt, das meine Einstellung zu meinem Unternehmen und zum Fußball perfekt widerspiegelt: ‚In jedem Rückschlag steckt die Möglichkeit für einen Neuanfang.‘ Der FCK lebt von der Leidenschaft seiner Fans – gemeinsam schreiben wir die nächste große Geschichte!“
Maximilian Spitzer, Manager Sales SPORTFIVE ergänzt: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Hoffmann Schrott weiterhin auf einen bestehenden Partner aus der Region zurückgreifen können. Wir blicken voller Vorfreude gemeinsam mit dem Partner auf die neue Saison.“
Content / Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 20.08.2024
Blick auf die Zahlen und Risiken
Ache-Verkauf unter 5 Millionen Euro ergibt keinen Sinn
Zum Thema Ragnar Ache gibt es ganz viele Sichtweisen. Beim sportlichen Teil wünscht man sich den Stürmer in bester Verfassung. Dann ist er möglicherweise der "Unterschiedsspieler" in der 2.Liga. Die zweite Sicht auf Ache ist die, dass er anfällig für Verletzungen scheint und somit ein Risiko beim Erreichen der Saisonziele darstellt. Das ist die sportliche, etwas verkürzte Seite und natürlich extremst spekulativ.
Die wirtschaftliche Frage stellt sich natürlich auch. Da man über Ablösesumme und Gehalt nur spekulieren kann, werfe ich mal eine Zahl in den Raum und gehe davon aus, dass Ache den FCK bisher, Ablöse und Gehalt, etwa 2 Millionen Euro gekostet hat. Jetzt könnte man meinen, ein Verkauf des Stürmers für kolportierte 4 Millionen Euro sei dann ein lukratives Geschäft.
Dem ist aber nicht so, da man ja bei einem Abgang des Topscorers auch für gleichwertigen Ersatz sorgen müsste. Dieser mögliche Nachfolger würde dann ebenfalls eine siebenstellige Ablöse kosten, würde ebenfalls ein recht hohes Gehalt beziehen und am Ende wäre man bei einer fiskalischen Nullnummer für den Verein. Auch bleibt zu bewerten, dass Ache noch, ohne Ausstiegsklausel, bis 2026 an den FCK gebunden ist. Auch dieser Umstand treibt natürlich die zu erzielende Ablöse in die Höhe.
Nicht eingepreist allerdings ist bei all den Rechnereien und Spekulationen das Risiko, dass man überhaupt keinen gleichwertigen Ersatz findet, bzw. ein Nachfolger auch funktionieren muss.
Heißt im Ergebnis, dass man dieses Risiko nur gehen sollte, wenn man eine Ablösesumme erzielt, die im Bereich 5-6 Millionen aufwärts liegen müsste. Ansonsten würde ein Transfer wirtschaftlich, wie sportlich, keinen Sinn ergeben und Ache sollte weiter aufgebaut werden und für den FCK auf Torejagd gehen.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 16.08.2024
Der Pokalfinalist ist gewarnt
Kaiserslautern erwartet undankbare Aufgabe in Ingolstadt
Der FCK tritt am Samstag zur 1.Runde des DFB-Pokals beim FC Ingostadt an. Hierbei werden die Pfälzer, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, von mindestens 5.500 Fans (davon 3.420 Tickets aus dem offiziellen Kontingent) begleitet.
Beim Personal fehlen weiter Zuck (Reha nach Kreuzbandriss), Redondo (Zehe) und Ronstadt (Knie).
Ingolstadt gefühlter Zweitligist
Der Verein, die Spieler und auch Fans des FCI sehen und fühlen sich wie ein Zweitligist. Dies gibt auch die Besetzung des Kaders durchaus her, da hier sehr viele Spieler über Zweitligaerfahrung verfügen. Die Qualität des Gegners bestätigte auch der Lautrer Übungsleiter: "Ingolstadt ist eine schwer zu bespielende Mannschaft mit viel Qualität, die ein anderes Selbstverständnis mitbringt als in der dritten Liga zu spielen“.
Handschrift der Trainerin zu erkennen
Er, so Markus Anfang, habe Ingolstadt erst seit kurzem intensiver beobachtet. Der FCI verfüge über eine starke Mannschaft mit großen Ambitionen und sei mit seinem System, sprich Viererkette im 4-4-2 oder 4-2-2-2, in der Lage sein Team vor Aufgaben zu stellen: "Wir wissen, was auf uns zukommt. Ingolstadt verbindet Qualität und sehr aggressiven Fußball."
Touré im Pokal spielberechtigt
Beim in der Liga noch gesperrten Almamy Touré wollte sich Trainer Markus Anfang noch nicht festlegen, ob dieser in Ingolstadt in den Kader oder gar die Startelf zurückkehren würde.
Gyamerah drängt immer mehr in die Startelf
Nicht nur durch zuletzt starke Auftritte nach Einwechslungen drängt der Ex-Nürnberger immer mehr in die Startelf. Der Spieler habe zu Beginn auch noch etwas Trainingsrückstand gehabt, den er aber Stück für Stück reduziert habe. So biete es sich natürlich immer mehr an, dem Spieler mehr und mehr Einsatzzeiten zu geben.
Mögliche Rotation
Markus Anfang: "Wir haben einen breit aufgestellten Kader, in dem viele Anspruch auf die Startelf haben. Es ist durchaus vorstellbar, dass der eine oder andere Spieler seine Spielzeit bekommt, ja." Ein erster Kandidat dafür ist Almamy Touré, der in der 2. Bundesliga noch gesperrt, im DFB-Pokal jedoch spielberechtigt ist. Keine Pokal-Rotation wird es derweil im Tor geben, wo Anfang wie auch in der Liga auf Julian Krahl setzt.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 15.08.2024
Das nächste Spiel ist immer das schwerste
Hoffnung auf die Rückkehr von Torjäger Ragnar Ache
Der FCK empfängt am Freitagabend, 18.30 Uhr, die SpVgg Fürth zum ersten Heimspiel der Saison. Nach dem Sieg in Ulm herrscht natürlich eine durchweg positive Grundstimmung im Umfeld. Dies belegen auch die bisher verkauften 39.128 Tickets für den Heimauftakt, 414 Karten gingen an die Gäste aus Fürth.
Personell werden, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, Hendrick Zuck (Reha) , Frank Ronstadt (Knie) und auch Kenny Prince Redondo (lädierte Zehe) fehlen. Noch zwei Spiele gesperrt ist Almamy Touré. Bei Ragnar Ache (Achillessehnen-Probleme) scheint es offen, ob er es in den Kader für Freitag schafft.
Positive Entwicklung bei Ache
"Erstmal ist die Tendenz sehr positiv und Ragnar ist ins Mannschaftstraining eingestiegen. Wir werden die Belastung immer wieder anpassen, so dass wir ihn bei einer Spielform auch mal als Neutralen laufen lassen oder ganz rausnehmen. Bis jetzt hat er die Belastung ganz gut verkraftet. Nun müssen wir schauen, wir er die heutige Belastung verkraftet hat, in welchem Zustand er morgen kommt und ob er auch das Abschlusstraining absolvieren kann. Dann müssen wir Rücksprache halten, ob es Sinn macht oder nicht und für wie lange es reichen würde." so Markus Anfang.
Das nächste Spiel ist immer das schwerste
Von einem optimalen Saisonstart oder wanm man von diesem sprechen könne, wollte Anfang heute nicht beantworten. Die seien alles Momentaufnahmen und es nutze nichts, wenn man einen guten Saisonstart habe, dann aber in den Spielen danach einbreche. Von daher gelte immer die alte Floskel "Das nächste Spiel ist das schwerste".
Nicht schön in Rückstand zu geraten
Auf die Moral seiner Mannschaft und die taktische Disziplin seiner Mannschaft angesprochen, erklärte der Lautrer Cheftrainer, dass es natürlich nicht schön sei, in Rückstand zu geraten. Dennoch sei seine Mannschaft bei sich geblieben, habe die Ruhe bewahrt. Wichtig sei gewesen sofort nach dem Rückstand wieder das Spiel zu kontrollieren. Der Ausgleich sei zwar aus dem Nichts gekommen, dies gelte aber auch für den Ulmer Treffer.
Gegen Fürth besser verteidigen
Beim Gegentor in Ulm sei man in der Überzahl gewesen, habe aber durch Missverständnisse den Treffer ermöglicht. So habe sich Elvedi zunächst auf Krahl verlassen, für Zimmer schien die Situation geklärt und er ist den Weg nach hinten nicht mitgegangen. Daraus müsse man lernen und dann final härter am Mann arbeiten. Dies sei auch unabhängig vom gegnerischen Team, da alle Mannschaften der 2.Liga über die Qualität verfügen, solche Chancen zu verwerten.
Vorfreude auf das erste Heimspiel
Mit Blick auf den Freitagabend "freue sich die Mannschaft sehr auf das Heim- und Abendspiel, gerade auf die besondere Atmosphäre mit Flutlicht, die ich selbst als Spieler schon erleben durfte". Anfang erklärte auch die taktische Herangehensweise: "Die Jungs entscheiden am Ende selbst auf dem Feld, was sie spielen möchten. Wir befinden uns aktuell in einem Prozess und müssen immer wieder neue Situationen erleben, um daraus zu lernen. Die Mannschaft ist bereit dafür und möchte das auch umsetzen".
Content / Foto: Michael Kaiser vom 07.08.2024
Zweitliga-Rückkehr für den SSV Ulm
Torlose erste Halbzeit lässt beiden Teams alle Optionen
Aufsteiger SSV Ulm kehrt heute noch langer Abstinenz in die 2.Liga zurück. Zum Auftakt steht das Spiel gegen den vierfachen Deutschen Meister, den 1.FC Kaiserslautern an.
Ulm-Coach Thomas Wörle vertraut auf die folgende Startelf: Ortag - Strompf, Reichert, Gaal - Rösch, Maier, Brandt, Allgeier - Keller, Higl, Chessa.
Lauterns Markus Anfang schickt folgende Formation auf den Platz: Krahl - Wekesser, Heuer, Elvedi, Zimmer - Ritter, Tomiak, Kaloc - Opoku, Hanslik, Tachie.
Schiedsrichter Robert Schröder hat hier pünktlich angepfiffen und die erste Chance gehört nach gerade einmal drei Minuten den Gästen. Aus dem rechten Halbfeld kam Ritter zur Flanke, der Ball war lange unterwegs, erreichte im Zentrum Elvedi. Der Defensivspieler kommt mit dem langen Bein zwar an den Ball, verfehlt aber das Tor von Ortag. Die Antwort des SSV gut fünf Minuten später. Rösch startete über links durch, fand auch Chessa in der Zentrale.Dessen Abschluss wurde zur Ecke geblockt. Die Gäste bekamen zu diesem Zeitpunkt immer mehr Kontrolle über die Begegnung. So hatte Hanslik in der 9.Minute einen langen Ball in den Lauf von Tachie verlängert. Der bediente Opoku, der aber aus 17m Ortag in die Arme schoss. Ulm war bemüht die Begegnung etwas zu beruhigen, aber immer wieder sorgen Standards und lange Schläge für Gefahr. Erneut sorgt ein Freistoß für Gefahr. Wekesser brachte den Ball von der linken Seite in die Box, Higl konnte aber klären und der Ball landete auf dem Tordach (20.).
Kaiserslautern fordert Handelfmeter
Aufregung in der 25.Minute: Gaal hatte zwar eine Flanke von Opoku an den Ellenbogen bekommen. Absicht war hier jedoch nicht zu erkennen, Der Spieler hatte den Arm angelegt und sich zudem noch abgedreht.
Kurze Unterechung in der 34.Minute: Hanslik war liegen geblieben, konnte aber nur kurzer Behandlung weiterspielen. Die nächste Chance in der 39.Minute für den Aufsteiger: Ein Freistoß von links segelte hoch durch den Strafraum , Strompf stieg am höchsten, köpfte den Ball aus 11m allerdings über das Gehäuse von Krahl.
VAR-Check wegen Foulspiel von Chessa
Rösch hatte Higl links im Strafraum an die Grundlinie geschickt. Der spielte den Ball sofort zurück in den Rückraum. Dort kam Chessa zu Fall, die Kugel landete aber bei Keller.Der Neuzugang tauchte frei vor Krahl auf, scheiterte aber aus 8m an Krahl. Schiedsrichter Schröder wurde aber an den Bildschirm geschickt. Allerdimgs ging es um eine mögliche rote Karte wegen Foul von Chessa an Elvedi. Ergebnis der Überprüfung war abschließend eine gelbe Karte für Chessa.
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. Die letzte Aktion gehört Röschl für den SSV Ulm. Der hatte den Ball nach vorne getrieben, war aus 18m zum Schuß gekommen. Über das Tor (45.+3).
Halbzeit in Ulm.
FCK dreht Spiel nach Rückstand
Higls Treffer reicht Ulm nicht
Personell ging es für beide Teams zunächst unverändert weiter.
Opoku vergibt Großchance
Mit dem ersten Angriff, gespielt war keine Minute im zweiten Abschnitt, hatte Opoku die hundertprozentige Chance zur Führung für die Roten Teufel. Er startete über links durch, vergab aber kläglich, schlenzte den Ball rechts am Tor vorbei.
Führung Ulm durch Higl
Lautern lässt die Chance liegen und auf der Gegenseite schlägt es ein. Alte Fußballweisheit: Wer seine Chancen nicht nutzt, wird bestraft. So auch hier. In der 49.Minute wird Allgeier rechts nicht angegriffen, kann sogar auf seine Mitspieler warten. Higl zeigte an, wo er den Ball hinhaben möchte und nach exakter Flanke spitzelte er den Ball an Krahl vorbei ins Tor. Führung für Ulm!
Der FCK ist bemüht um eine schnelle Antwort, findet aber den Weg in die gefährliche Zone bisher nicht. Wechsel Kaiserslautern in der 59. Minute. Für Tachie kommt Abiama. Auch die Hausherren wechseln. Ab der 61.Minute ist Krattenmacher für Keller mit von der Partie. Die Führung verlieh offenbar Flügel. So auch die nächste Großchance für die Spatzen. In der 66.Minute war es der eingewechselte Krattenmacher mit einem dicken Ding. Mit einer starken Körpertäuschung verschaffte der sich Platz und zog aus 23m ab. Der Flachschuss ist gefährlich, geht nur knapp am linken Pfosten vorbei.
Doppelter Wechsel beim Gast. Zimmer und Kaloc gehen raus, es kommen Gyamerah und Mause (71.).
Tomiak per Elfmeter zum Ausgleich
Die 76.Minute war angebrochen und Ulms Reichelt trifft auf der Strafraumgrenze Hanslik am Fuß. Schiedsrichter Schröder schaut sich die Szene an, entscheidet auf Elfmeter für den Favoriten. Tomiak lässt sich diese Chance nicht nehmen, verwandelt sicher flach ins rechte Eck.
Doppelter Tausch bei den Spatzen. Unmittelbar nach dem Pfälzer Ausgleich kommen Hyryläinen und Meier für Chessa und Brandt.
Opoku schießt Fans ins Glück
Der FCK mit dem Ausgleich deutlich mit Onerwasser. So läuft die 83.Minute und Wekesser erreicht mit einem langen Ball Mause. Der geht in den Zweikampf mit Strompf, der ins Schwanken gerät. Mit ganz viel Glück landet die Kugel bei Opoku, der nur noch ins leere Tor einschieben muss. Spiel gedreht!
Robinson für Ritter, Raschl für Opoku lautet der nächste Wechsel bei den Pfälzern (87.).
Die Nachspielzeit beträgt fünf Minuten. Das Team von Markus Anfang ist offensichtlich bemüht, den Ball in den eigenen Reihen zu halten, die Zeit runterzuspielen. Die Spatzen finden auch wenig Mittel Gefahr zu entwickeln. Noch ein letzter Freistoß für Ulm in der 94.Minute. Der Ball kommt gefährlich, aber Krahl klärt zur Seite.
Abpfiff in Ulm!
Content / Fotos: Michael Kaiser vom 04.08.2024
FCK ist vor Aufsteiger Ulm gewarnt
Spielen um zu gewinnen, nicht um nicht zu verlieren!
Der 1.FC Kaiserslautern muss zum Saisonauftakt der 2.Liga bei Aufsteiger Ulm antreten. Unterstützt werden die Pfälzer dabei, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, im Donaustadion von mindestens 2.418 Anhängern. Allerdings ist mit einem deutlich größeren Anhang zu rechnen, da viele Fans sich im Ticket-Onlineshop der Spatzen mit Karten eingedeckt haben.
Personell muss Trainer Anfang auf Hendrick Zuck (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), Ragnar Ache (Achillessehne), Frank Ronstadt (Knie), Kenny Prince Redondo (Zeh) und Mika Haas (krank) verzichten. Rot gesperrt fehlt noch Alma Touré.
Ulm kein normaler Aufsteiger
Der SSV sei keinesfalls ein klassischer Aufsteiger. Die Mannschaft spiele über Jahre zusammen, verfolge ein System. Er, so Anfang, habe Ulm letzte Saison in der 3.Liga erlebt. Das Team kenne die Abläufe, sei über Jahre erfolgreich und eingespielt. Wer denke, man fahre da hin und gewinne einfach so, der liege falsch. Anfang: "Wir haben versucht, uns flexibel aufzustellen. Unsere taktische Grundausrichtung wird auch immer davon abhängen, wer auf dem Platz steht, aber grundsätzlich wollen wir immer eher agieren statt zu reagieren“,
Keine großer personeller Bedarf
Weder im Sturm, noch auf der Sechserposition, sieht Markus Anfang aktuell Handlumgsbedarf. Auf beiden genannten Positionen sei man mehrfach besetzt. Im Sturm könnten Hanslik oder Mause Ache ersetzen, auch könne Tachie diese Position besetzen. Für die Sechs stünden neben Tomiak auch Kaloc, Raschl oder Aremu bereit. Jeder dieser Spieler habe eine andere Art diese Position auszufüllen.
Ulms Trainer Wörle zieht System durch
Markus Anfang rechnet nicht damit, dass der Aufsteiger sein Spielsystem aufgrund des Aufstiegs ändere. Ulm sei zwei Jahre in Folge aufgestiegen und es gebe wenig Gründe, ein erfolgreiches System aufzugeben. Er rechne weiter mit diesem Grundsystem im 3-4-3, welches aber häufig in ein 3-6-1, mit Fokus auf der Zehnerposition variiere. Anfang: "Sie sind letzte Saison als Aufsteiger wieder aufgestiegen, haben ein sehr eingespieltes Team. Und wenn du zweimal hintereinander aufsteigst, produziert das auch noch einmal eine besonders positive Energie". Also wenig Grund für Veränderung.
Saisonziel nicht auf Tabellenplatz reduziert
Markus Anfang möchte sich beim Ziel für die Runde nicht ausschließlich an der Tabelle orientieren: "Unser Ziel ist, dass wir uns weiterentwickeln, besser werden und eine gute Saison spielen", erklärte der Cheftrainer, der nach fast siebenwöchiger Vorbereitung dem Auftakt und ersten Pflichtspiel als FCK-Trainer entgegenfiebert. Er drückte aber seinen Wunsch aus, auch in Ulm bei seiner Linie bleiben zu können: "Wir spielen auswärts im fremden Stadion, wollen aber auch dort unser Spiel durchbringen. Unser Ziel ist es, fußballerische Lösungen zu finden, wobei die Jungs die Entscheidungen auf dem Rasen selbst treffen sollen und dürfen. Sie sollen mutig sein, aber nicht wild werden."
Content / Foto: Michael Kaiser vom 02.08.2024
Marlon Ritter, Käpitän mit Treffer und Assist
Der FCK lockt zum Test über 16.000 Zuschauer ins Stadion
Der 1. FC Kaiserslautern hat die Generalprobe vor dem Saisonauftakt gegen den TSV 1860 München mit 2:0 gewonnen. Der neue Kapitän Marlon Ritter sammelte dabei gleich zwei Scorerpunkte zu einem letztlich souveränen Sieg.
Vor dem Anpfiff kam recht überraschend die Meldung des Kapitänwechsels: Marlon Ritter übernimmt die Binde von Jean Zimmer. Bei der Aufstellung hatte Markus Anfang keine Überraschung parat, sondern schickte seine Elf in der aus den bisherigen Testspielen gewohnten 4-3-3-Formation auf den Rasen.
Enge Duelle um die Plätze in der Startelf
Die Wahl der Anfangsformation war mit Sicherheit richtungsweisend für den Saisonstart. Da bisher kein neuer Sechser verpflichtet wurde, geht Boris Tomiak vorerst als defensiver Mittelfeldspieler in die Runde. In den Innenverteidigung haben deshalb Jan Elvedi und Neuzugang Jannis Heuer die Nase vorn - auch, weil Almamy Toure nach seiner Roten Karte am 34. Spieltag der Vorsaison noch drei Spiele zuschauen muss. Rechts hinten bekam Frank Ronstadt den Vorzug vor Ex-Kapitän Zimmer. Sobald der jüngste Neuzugang Jan Gyamerah integriert ist, dürfte es aber für beide schwer werden. Links hinten heißt es Stand jetzt: Erik Wekesser vor Florian Kleinhansl. Diese überrascht etwas, hatten doch die "Experten" eher mit dem Ex-Osnabrücker gerechnet.
Auf der Acht ist Neu-Kapitän Ritter gesetzt. Neben ihm hat derzeit Filip Kaloc die besten Karten. Doch Philipp Klement und Tobias Raschl sitzen dem Tschechen im Nacken und scharren mit den Hufen. Auf den Außenpositionen sind Kenny Prince Redondo und Richmond Tachie gegenüber Aaron Opoku im Vorteil. Im Sturmzentrum bleibt es spannend, da Ragnar Aches Rückkehr noch nicht absehbar ist. Seine Aufstellung würde natürlich auch die ganze Statik dws Spiels verändern. Daniel Hanslik durfte am Samstag beginnen, legte heute den Führungstreffer auf, Jannik Mause kam in der zweiten Halbzeit und traf selbst.
Wenig Spektakel auf dem Platz
Brillieren konnte gegen den Drittligisten aus München aber niemand. Die Grundzüge von Anfangs Spielidee waren zu erkennen, speziell die im Ballbesitz immer wieder einrückenden Außenverteidiger waren auffällig. Die Abläufe in der Offensive brauchen aber noch Feinabstimmung. Insgesamt war das Spiel beider Teams lange sehr behäbig. Es fehlte an Geschwindigkeit, Zug nach vorne und damit insgesamt an Unterhaltung für die 16.139 Zuschauer bei der verregneten Saisoneröffnung. Harmlose Distanzschüsse von Kaloc (18.) und Tachie (36.) waren noch das höchste der Gefühle im ersten Durchgang.
Marlon Ritter trifft
In die zweite Halbzeit, die der FCK anders als in den bisherigen Testspielen in unveränderter Formation begann, starteten die Pfälzer deutlich schwungvoller und zielstrebiger. Ein schön vorgetragener Spielzug über Redondo kam zu Hanslik, der mustergültig in den Rückraum spielte, wo Ritter rund elf Meter vor dem Tor freistehend zum 1:0-Führungstreffer einschob (56.).
Zweiter Scorerpunkt für den Spielführer
Kurz nach der Lautrer Führung meldete sich auch der TSV 1860 erstmals gefährlich vor dem Tor, doch der Distanzschuss von Deniz Tunay war kein Problem für Schlussmann Julian Krahl (58.). Die Partie nahm nun etwas an Fahrt auf: Redondo scheiterte noch im Eins-gegen-eins an 1860-Keeper René Vollath (64.). Mause erzielte aber gut 10min später, nach Vorlage von Ritter, das 2:0 (76.). In der 87.Minute hätte Opoku noch auf 3:0 stellen können, scheiterte aber an Löwen-Keeper Vollath. Der Nachschuss ging ebenfalls knapp vorbei. Schlusspfiff im Fritz Walter - Stadion und Anpfiff für die Autogramm-Jäger der Roten Teufel!
Content: Michael Kaiser vom 27.07.2024
Foto: Jerry Andre
FCK verstärkt Defensive mit Jan Gyamerah
Der 1. FC Kaiserslautern hat sich rund eine Woche vor dem Start in die Zweitligasaison 2024/25 in der Defensive nochmal verstärkt: Jan Gyamerah wechselt vom Ligakonkurrenten 1. FC Nürnberg in die Pfalz.
Der gebürtige Berliner mit ghanaischen Wurzeln, der unter anderem beim DSC Arminia Bielefeld und dem VfL Bochum ausgebildet wurde, hat bereits bei seinen bisherigen Stationen gezeigt, dass er im Defensivverbund variabel einsetzbar ist. Während er bei seinem letzten Arbeitgeber, dem 1. FC Nürnberg, überwiegend als rechter Verteidiger zum Einsatz kam, absolvierte er für den VfL Bochum auch über 20 Spiele in der Innenverteidigung und kann in der Abwehrkette sowie dem defensiven Mittelfeld auflaufen. Gyamerah, der nach drei Jahren beim Hamburger SV und zwei Jahren beim „Glubb“ nun für den 1. FC Kaiserslautern auflaufen wird, kommt mit der Erfahrung von über 170 Zweitligaspielen in die Pfalz und führte in der abgelaufenen Spielzeit den FCNzehnmal als Kapitän aufs Feld.
„Wir konnten mit Jan einen gestandenen Zweitligaspieler verpflichten, der auch
bereit ist, auf und neben dem Platz Verantwortung zu übernehmen. Er ist eine Verstärkung für unseren gesamten Abwehrverbund, da er uns dank
seiner Flexibilität eine Vielzahl an Möglichkeiten bietet, unser System und unser Spiel zu gestalten“, erklärte FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen zum Transfer.
„Ich habe bisher nur bei Traditionsvereinen gespielt, das war ein ausschlaggebender Punkt für meine Entscheidung, zum FCK zu wechseln. Hinzu kamen die sehr guten Gespräche mit dem Trainer und den Verantwortlichen, die mich überzeugt haben. Ich glaube generell, dass der Verein viel Potential hat und ich freue mich, meinen Teil dazu beitragen zu können, gemeinsam mit dem FCK erfolgreich zu sein“, erklärte Jan Gyamerah zu seiner Entscheidung.
Content / Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 26.07.2024
Mannschaftsfoto 1.FC Kaiserslautern Saison 2024/25
Im Rahmen des jährlichen Medien-Tages hat der FCK das Foto der Mannschaft aufnehmen lassen und Sponsoren, Werbepartnern und Medienvertretern die Möglichkeit gegeben, die Mannschaft, das Trainerteam und den kompletten Staff kennenzulernen. Neben dem Mannschaftsfoto wurden auch Einzelporträts und Fotos für Autogrammkarten geschossen.
Die Legende zum Mannschaftsfoto:
Obere Reihe (v.l.n.r.): Aaron Opoku (17), Erik Wekesser (13), Jan Elvedi (33), Jannik Mause (18), ), Boris Tomiak (2), Filip Kaloc (26), Jannis Heuer (24), Daniel Hanslik (19), Shawn Blum (34), Leon Robinson (37)
Zweite Reihe von oben (v.l.n.r.): Dennis Rudel (Torwartkoordinator), Andreas Clauß (Torwarttrainer), Fabian Kobel (Rehatrainer), Almamy Toure (6), Ragnar Ache (9), Luca Sirch (31), Dickson Abiama (40), Mika Haas (22), Johannes Wekesser (Physiotherapeut), Lisa Eisel (Physiotherapeutin), Christian Frank (Physiotherapeut)
Dritte Reihe von oben (v.l.n.r.): Markus Anfang (Cheftrainer), Florian Junge (Co-Trainer), Niklas Martin (Co-Trainer), Oliver Schäfer (Athletiktrainer), Kenny Prince Redondo (11), Afeez Aremu (23), Timon Klasen (Videoanalyst), Daniel Lewandowski (Teammanager), Dr. Claudia Thaler (Mannschaftsärztin), Dr. Nils Veith (Mannschaftsarzt)
Untere Reihe (v.l.n.r.): Jean Zimmer (8), Henrick Zuck (21), Richmond Tachie (29), Florian Kleinhansl (3), Avdo Spahic (30), Julian Krahl (1), Fabian Heck (28), Frank Ronstadt (27), Tobias Raschl (20), Philipp Klement (10), Marlon Ritter (7).
Content: Michael Kaiser vom 25.07.2024
Viele Fragen rund um Ragnar Ache
Verletzung und Spekulationen um Abgang des Topstürmers
Arbeitet man die Situation um die Lebensversicherung des FCK aus der letzten Saison auf, fallen folgende Termine ins Auge:
11.05.2024 Ligaspiel in Berlin
Ragnar Ache steht bei der Hertha die komplette Spielzeit auf dem Platz. Das Spiel geht 1:3 verloren und einen Tag später ist für den FCK der Klassenerhalt sicher (Braunschweig siegte gegen Wehen). Von einer Verletzung ist keine Rede.
19.05.24 Heimspiel gegen Braunschweig
Der FCK kann nach dem Klassenerhalt befreit aufspielen, gewinnt 5:0, und Ache fehlt komplett im Kader. Die Frage Verletzung oder Belastungungssteuerung bleibt offen.
25.05.24 Finale in Berlin
Beim Pokalfinale wird Ache zur 2.Halbzeit eingewechselt, bleibt aber weitestgehend blass.
Auffällig ist, dass bis einschließlich zum Finale offiziell keine Verletzung von Ache öffentlich gemacht wurde. Auch Wochen zuvor, wollte kein Verantwortlicher eine Verletzung von Ache, trotz expliziter Nachfragen, bestätigen. Dies wäre nicht erwähnenswert, wäre Ache nicht seit dem Start der Vorbereitung mit Problemen an der Achillessehne außer Gefecht. Aktuell steht kein Termin für den Einstieg ins Mannschaftstraining fest.
Neben den von verschiedenen Medien gestreuten Spekulationen um einen Abgang des Spielers, gestaltet sich die Kaderplanung auf der Neunerposition recht schwierig. Ob Jannik Mause, als Backup, oder Daniel Hanslik diese Lücke schließen können, wird sich zeigen. Würde Ache langfristig ausfallen, müsste definitiv personell bis zum Start der Runde nachgelegt werden.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 22.07.2024
Sieg beim Blitzturnier
Aaron Opoku ist der Spieler des Tages
Der FCK hat am Samstag, 20. Juli 2024, das Blitzturnier in Offenbach, an dem neben den Roten Teufeln auch Zweitligist Fortuna Düsseldorf, sowie die Gastgeber Kickers Offenbach teilnahmen, gewinnen können.
Das Team von Cheftrainer Markus Anfang siegte im ersten Spiel dank eines Treffers von Philipp Klement mit 1:0 gegen Fortuna Düsseldorf, im zweiten Spiel gab es einen 3:1-Sieg gegen die Kickers. Die Torschützen im zweiten Spiel waren zweimal Aaron Opoku und Daniel Hanslik.
1:0-Erfolg gegen die Fortuna
Bei heißen Temperaturen fanden die Roten Teufel im ersten Spiel des Tages gegen die Fortuna aus Düsseldorf gut in die Partie und konnten bereits nach drei Minuten die Führung erzielen: Eine Flanke von Richmond Tachie von der rechten Seite verwandelte Philipp Klement per Direktabnahme zur 1:0-Führung. Nach rund 10 Minuten war es wieder das Duo Tachie/Klement, das fast für das 2:0 gesorgt hätte. Dieses Mal setzte die Nummer 10 des FCK den Ball aber am Tor von F95-Keeper Florian Schock knapp vorbei. Nach einer Viertelstunde Spielzeit, inklusive kurzer Trinkpause, tauchte der FCK erneut gefährlich vor dem Tor der Düsseldorfer auf. Die Hereingabe von Boris Tomiak konnte Kenny Prince Redondo aber nicht zum Torerfolg verwerten. Die Mannschaft von F95-Coach Daniel Thioune hatte nach rund 20 Minuten die große Chance zum Ausgleich – aber Danny Schmidt verpasste die Hereingabe von David Jastrzembski knapp mit dem Kopf, so segelte der Ball an Freund und Feind und dem Kasten von FCK-Keeper Julian Krahl vorbei.
Mit der Führung in die Halbzeit
Mit der verkürzten Spielzeit von insgesamt 60 Minuten ging es für die Anfang-Elf nach einer halben Stunde mit der 1:0-Führung in die kurze Halbzeitpause. Zu Beginn der zweiten Spielhälfte hatte die Fortuna zwar etwas mehr vom Spiel, konnte aber den Ballbesitz nicht in Tore ummünzen. In der 38. Minute erkämpfte sich Kenny Prince Redondo den Ball m eigenen Strafraum, legte den Turbo ein und spielte den Ball fast genau im richtigen Moment zum mitlaufenden Jannik Mause. In letzter Instanz konnte Düsseldorf-Schlussmann Schock aber den Konter unterbinden und das zweite Gegentor verhindern. Für die letzten 15 Minuten gab es nochmal frischen Wind im Spiel des FCK: Leon Robinson kam für den angeschlagenen Jannik Mause in die Partie. Insgesamt verlief die Schlussphase für die Betze-Buben besser, wenn auch der Torerfolg ausblieb. Am Ende blieb es beim 1:0-Sieg für die Roten Teufel.
Echtes Finale um den Pokal
Nachdem die Kickers Offenbach im ersten Spiel des Turniers ebenfalls einen 1:0-Erfolg gegen die Düsseldorfer verbuchen konnten, ging es im Aufeinandertreffen mit dem FCK um nicht weniger als den Turniersieg. Markus Anfang wechselte komplett durch und schickte eine frische Startelf auf den Platz. Die traf auf sehr kämpferisch spielende Offenbacher, die natürlich im heimischen Stadion gerne den Turniersieg einfahren wollten. Nach knapp acht Minuten hatte Tobias Raschl die große Chance zur Führung: Die Nummer 20 des FCK kam im gegnerischen Strafraum zum Abschluss, der erste Schuss konnte aber von der OFC-Defensive abgewehrt werden. Im zweiten Versuch wollte Raschl für den gut positionierten Daniel Hanslik auflegen, was aber misslang.
Ex-Lautrer trifft
Die Kickers machten es besser und ausgerechnet der ehemalige Lautrer Dimitrij Nazarov schob, nach katastrophalen Pass des FCK-Keepers im Spielaufbau, den Ball an Avdo Spahic vorbei zum 1:0 ins Tor. Fast hätten die Hessen durch Stephan Mensah nur kurze Zeit später auf 2:0 stellen können, das Spielgerät verfehlte aber sein Ziel.
Die Roten Teufel steckten aber nicht auf, im Gegenteil: Die Elf aus der Pfalz drängte auf den Ausgleich. Die beste Chance dazu hatte Marlon Ritter, als er nach einer Viertelstunde aus kurzer Distanz den Ball volley aufs Tor schlug. Es war einer Glanzparade von Torwart Johannes Brinkies zu verdanken, dass der OFC nicht den Gegentreffer schlucken musste. Die Belohnung für den Aufwand folgte aber auf dem Fuß: Aaron Opoku spielte seine Schnelligkeit aus und vollendete seinen Antritt mit einem flachen Schuss ins lange Eck zum 1:1-Ausgleich.
Schlagabtausch zur zweiten Hälfte
Kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit hatte Daniel Hanslik die nächste gute Möglichkeit zum Treffer, aber Brinkies zeichnete sich ein weiteres Mal mit einer starken Parade aus. Auf der Gegenseite sorgte Sascha Korb für ein Raunen auf den Rängen, als er einen Freistoß aus rund 18 Metern an die Latte zwirbelte. Je länger die Partie dauerte, umso mehr nahmen die Roten Teufel das Heft in die Hand, die Offenbacher wiederum lauerten aber auf Kontersituationen und blieben dadurch gefährlich.
Hanslik zur Führung
Eine Standardsituation brachte den FCK in Führung: Florian Kleinhansl legte auf für Marlon Ritter, der mit seinem feinen Fuß den Kopf von Daniel Hanslik fand – 2:1 für den FCK in der 44. Spielminute.
Opoku macht den Sack zu
Obwohl die Kickers weiter leidenschaftlich kämpften, konnten die Roten Teufel am Ende den Deckel draufmachen: Wieder war es Opoku, der nach einem langen Ball pfeilschnell den weg zum gegnerischen Tor suchte und erfolgreich zum 3:1 abschließen konnte.
Mit den beiden Siegen bleiben die Roten Teufel in der Saisonvorbereitung weiter ungeschlagen und konnten am Ende den Siegerpokal des Blitzturniers in Empfang nehmen.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 20.07.2024
FCK muss zurück in den Alltag
Erste Testspiele nach dem tragischen Tod von Peter Miethe
Am Samstag, 20. Juli 2024, tritt der 1. FC Kaiserslautern zu seinen nächsten Testspielen im Rahmen der Saisonvorbereitung an. Beim Blitzturnier in Offenbach sind neben den Pfälzern auch die Gastgeber, Kickers Offenbach, sowie Fortuna Düsseldorf am Start. Die Teams spielen "Jeder gegen Jeden", wobei die Spielzeit jeweils 60 Minuten beträgt.
Zurück in den Alltag
Die Roten Teufel haben die Trainingsarbeit zum Beginn dieser Woche wieder aufgenommen und bereiten sich in Kaiserslautern auf den Saisonstart beim SSV Ulm am 4. August 2024 vor. Im Zuge dessen steht nun am kommenden Wochenende das Blitzturnier am Bieberer Berg an. Hier muss die Mannschaft mit Sicherheit einen schweren Weg gehen. Der Umgang mit der Trauer um das Unglück um den tödlichen Unfall von Peter Miethe ist mit Sicherheit eine riesige mentale Belastung.
Gegner mit guter Frühform
Die Fortuna belegte in der abgelaufenen Zweitligasaison den dritten Tabellenplatz und musste sich dann in der Aufstiegsrelegation im Elfmeterschießen gegen den VfL Bochum geschlagen geben. Die letzten Ergebnisse ließen aufhorchen, so besiegte die Mannschaft von Daniel Thioune vor wenigen Tagen Galatasaray Istanbul mit 5:2.
Ambitionierte Kickers mit höheren Zielen
Der OFC belegte in der vergangenen Spielzeit in der Regionalliga Südwest den elften Tabellenplatz, will in der anstehendenden Saison aber sicherlich wieder die vorderen Plätze angreifen. Im Team von Trainer Christian Neidhart stehen dabei mit Dima Nazarov und Valdrin Mustafa unter anderem auch zwei ehemalige Lautrer Akteure.
Jeder gegen Jeden
Der Spielmodus des Blitzturniers sieht vor, dass die drei Mannschaften jeweils 60 Minuten gegeneinander spielen und der Turniersieger anhand der Tabelle aus den drei Spielen ermittelt wird. Um 14.00 Uhr eröffnet die Partie Offenbach gegen Düsseldorf das Turnier, ehe die Roten Teufel gegen die Fortuna und die Kickers antreten.
Der Turnierspielplan im Überblick:
14.00 Uhr: Kickers Offenbach vs. Fortuna Düsseldorf
15.15 Uhr: Fortuna Düsseldorf vs. 1. FC Kaiserslautern
16.30 Uhr: Kickers Offenbach vs. 1. FC Kaiserslautern
Content: Michael Kaiser vom 17.07.2024
Frische Kraft für die Offensive
Jannik Mause wechselt zum FCK
Der 1. FC Kaiserslautern hat sich in der Offensive verstärkt: Jannik Mause wechselt vom Drittligisten FC Ingolstadt 04 auf den Betzenberg.
Der gebürtige Nordrhein-Westfale durchlief unter anderem die Nachwuchsmannschaften des holländischen Zweitligisten Roda Kerkrade sowie des 1. FC Köln und des 1. FSV Mainz 05. Seine ersten Schritte im Herrenbereich machte der gelernte Stürmer ebenfalls bei Mainz und wechselte nach weiteren Zwischenstationen in der Saison 2021/22 zu Alemannia Aachen. Von dort folgte im Sommer 2023 der Wechsel zum Drittligisten FC Ingolstadt 04, wo sich Mause auf Anhieb durchsetzen und am Ende der Saison 2023/24 mit 18 Treffern die Torjägerkrone in der Dritten Liga sichern konnte.
„Wir sind froh, dass wir den Torjäger der abgelaufen Drittligasaison verpflichten konnten. Jannik hat in den letzten Jahren konstant gezeigt, dass er nicht nur weiß, wo das Tor steht, sondern sich auch kontinuierlich weiterentwickelt. Für seine Größe hat er eine gute Dynamik und zudem auch ein gutes Spielverständnis. Er ist in der Offensive flexibel einsetzbar, primär aber natürlich ein Mittelstürmer“, kommentiert FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen die Verpflichtung des fünften Neuzugangs dieses Sommers.
„Als die Anfrage kam, war für mich sofort klar, dass ich für diesen Verein mit seiner großen Tradition und diesen Fans spielen möchte. Die Fankultur in Kaiserslautern ist überragend, in dieser Form in Deutschland einzigartig. Hinzu kamen die sehr guten Gespräche mit den Verantwortlichen, die mich überzeugt haben. Ich freue mich darauf, die Atmosphäre hier im Stadion zu genießen und hoffe, dass ich mit dem FCK eine erfolgreiche Saison bestreite“, so Jannik Mause zu seiner Entscheidung für den Schritt zum 1. FC Kaiserslautern.
Über die Ablösemodalitäten haben beide Vereine Stillschweigen vereinbart.
Content / Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 03.07.2024
Zweitligist FCK mit spätem Siegtreffer
Neuzugang Sirch trifft zum 2:1 gegen engagierte Pirmasenser
Der 1. FC Kaiserslautern hat sein Testspiel gegen den FK Pirmasens gewonnen. Die Pfälzer siegten, dank eines späten Treffers von Sirch, knapp mit 2:1.
Kaloc zur Führung
Es dauerte ganze 43 Minuten, bis der 1. FC Kaiserslautern gegen den Oberligisten aus Pirmasens in Führung ging. Einen schönen Pass von Philipp Klement verwandelte Winterneuzugang Filip Kaloc zum 1:0. Zuvor hatte noch Neuzugang Kleinhansl, 25.min, die größte Chance mit einem Pfostentreffer nach einem verunglückten Flankenversuch. Ansonsten blieben die Profis eher blass.
Komplette Rotation zur zweiten Hälfte
Zur zweiten Hälfte wechselte FCK-Trainer Markus Anfang einmal komplett durch - die Roten Teufel begannen mit elf neuen Spielern. Mehr vom Spiel hatte zunächst aber die Klub.
Oberligist gleicht aus
Nach knapp einer Stunde dann der Ausgleich für den FK Pirmasens. Für die Schuhstädter traf Marc Erhart per Kopf nach einem Eckball (59. Minute). Das 1:1. Spahic konnte einen Kopfball von Krob nicht festhalten, im Nachversuch kann Erhardt den Ball per Kopf über die Torlinie drücken.
Gutmann vergibt Chance zur FKP-Führung
Kurz danach war Gutmann nach einem langen Ball allein vor Spahic aufgetaucht, konnte aber nicht abschließen. FCK-Torwart Spahic hatte sich groß gemacht und den Rückstand verhindert. Bemerkenswert auch, dass die Profis sich bis weit in die zweite Hälfte keine einzige Torchance erarbeiten konnten.
Späte Entscheidung
Der Zweitligist aus Kaiserslautern stellte jedoch fünf Minuten vor dem Ende den alten Vorsprung wieder her. Mika Haas flankte von links auf Neuzugang Luca Sirch, der mustergültig ins lange Eck einnetzte - der Endstand. Der 1. FC Kaiserslautern siegte somit im Testspiel vor 4.800 Zuschauern gegen den FK Pirmasens mit 2:1.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 01.07.2024
Erster Test zum Start der Vorbereitung
5:0 FCK-Erfolg beim traditionellen Fanspiel in Gau-Odernheim
Der 1. FC Kaiserslautern hat seinen ersten Test der Vorbereitung auf die Saison 2024/25 gewonnen: Beim traditionellen Fanspiel, das dieses Jahr von der Fanregion Rheinhessen / Pfalz in Gau-Odernheim ausgerichtet wurde, kam der Zweiigist zu einem 5:0 Erfolg.
Pünktlich um 14:30 pfiff die Unparteiische, Fabienne Michel, die Partie in Gau-Odernheim an. Die erste Chance des Spiels erspielten sich die Profis. In der 9. Spielminute kam Filip Kaloc aus gut 16 Metern zum Torschuss, der allerdings noch über das Tor segelte. Mit auffällig viel Ballbesitz von Seiten der FCK-Profis ging es weiter. Über die Mitte wurde dauerhaft Druck nach vorne gemacht, doch die Regionalauswahl hatte immer wieder einen Fuß dazwischen, der die Roten Teufel am Abschluss hinderte.
Zur ersten guten Chance für die Auswahl kam es in der 15. Minute. Björn Grimm von der SG Mauchenheim/Freimersheim, kam gefährlich vor den Kasten von Julian Krahl, stand aber beim Zuspiel im Abseits.
Treffer Kaloc
In der 18. Minute erzielte Filip Kaloc aus halbrechter Position und mit guten 20 Metern Abstand zum Tor den Treffer zum 0:1-Pausenstand.
Komplette Rotation
In der zweiten Halbzeit wechselte Cheftrainer Markus Anfang auf allen Positionen durch. Die zahlreichen neuen Kräfte auf dem Platz sorgten auch direkt für Druck in Richtung Tor der Auswahl aus der Fanregion Rheinhessen / Pfalz.
Abiama mit dem 2:0
Über links kam Aaron Opoku mit viel Tempo, fand Dickson Abiama zentral vorm Tor und der versenkte den Ball eiskalt im Netz der Gegner. Das 2:0 für den FCK in der 49. Minute.
Opoku per Freistoß
Nach zwei knapp gescheiterten Freistößen schnappte sich Opoku den nächsten. Er blieb locker und schmetterte den Ball in den rechten Winkel. 55. Minute, 0:3.
Doppelpack für Abiama
In der 63. Minute war es erneut Abiama, der sich durch die Abwehrkette der Gegner kämpfte, dem Schlussmann Tobias Jungbluth vom TuS Frahmersheim keine Chance ließ und auf 0:4 stellte.
Tor-Premiere für Blum
Sein Profi-Tor-Debüt konnte dann Shawn Blum mit dem 0:5 in der 82. Minute feiern – und so auch für den Endstand sorgen. Aus gut 16 Metern versenkte er den Ball mit einem Volley-Schuss im Kasten der Fanregion. Keine Chance für Jungbluth, der kurz zuvor noch mit einer starken Parade das erste Tor von Shawn Blum verhindern konnte.
Mit Abpfiff des Spiels war der Tag aber noch nicht vorbei. Nach einer kurzen Stärkung nahmen das Trainerteam sowie die komplette Mannschaft frisch geduscht an einer langen Tafel in der Petersberghalle der TSV Gau-Odernheim Platz und signierten bei einer großen Autogrammstunde zahlreiche Trikots, Caps, Fahnen und weitere Fanartikel, die die FCK-Fans bereithielten.
Ein großes Kompliment geht an dieser Stelle an die Fanregion Rheinhessen und den TSV Gau-Odernheim für die Organisation des Fanspiels 2024! Das war alles sehr durchdacht und mit ganz viel Engagement abgelaufen.
Aufstellung 1. Hälfte: Krahl – Ronstadt, Touré, Tomiak, Kleinhansl – Ritter, Aremu, Kaloc – Tachie, Hanslik, Redondo
Aufstellung 2. Hälfte: Spahic – Zimmer, Heuer, Elvedi, Wekesser – Klement, Sirch, Raschl,– Blum, Abiama, Opoku
Tore: 0:1 Kaloc (18.), 0:2 Abiama (49.), 0:3 Opoku (55.), 0:4 Abiama (63.), 0:5 Blum (82.)
Content / Foto: Michael Kaiser vom 23.06.2024
Markus Anfang offiziell vorgestellt
Gut gelaunt und sehr reflektiert in die neue Aufgabe
Pünktlich um zwölf Uhr betrat Markus Anfang das gut besetzte Medienzentrum des 1.FC Kaiserslautern. Hier hatten sich doch deutlich mehr Journalisten und Fotografen eingefunden, als bei "normalen" Spieltags-Pressekonferenzen. Neben der Personalie Anfang gibt es auch im Trainerteam neue Gesichter. Wie zu erwarten war, wird Anfang seinen Co-Trainer Florian Junge mitbringen.
Einleitende Worte des neuen Cheftrainers drehten sich dann zunächst um die eigene Vergangenheit, sprich die zahlreichen Stationen bei großen Traitionsvereinen. Er sei, so Anfang, froh, in Kaiserslautern zu sein: "Ich weiß natürlich, was auf mich zukommt. In meiner Trainerhistorie sehen sie viele Traditionsvereine, irgendwie ziehe ich das magisch an. Es ist aber auch eine Ehre, solche Vereine zu trainieren. Da steckt wahnsinnig viel Power dahinter und ich sehe vor allem die Chance darin."Er wünsche sich ein stets volles Stadion und zufriedene Fans. Dies müsse man sich hart erarbeiten. Man bekomme grundsätzlich nichts geschenkt und das sei auch gut so. Die schönsten Erfolge seien die, die man sich erabeitet habe. So sei auch sein Verständnis bei der Zusammenarbeit mit Spielern. Er wolle diese nicht verändern, sondern weiterentwickeln und besser machen.
Anfang hat Gefühle
Auf die Frage, wie das Gefühl sei wieder in Lautern zu sein oder ob er keine Gefühle habe, antwortete der neue Cheftrainer mit einem Schmunzeln. Nattürlich habe er Gefühle, verspüre eine große Freude wieder hier in der Region zu sein. Er sei Spieler beim FCK gewesen, sei nun in einer völligen anderen Position beim Verein. Die Ziele seien jedoch immer die Gleichen, dies sei immer der größtmögliche Erfolg. Als Trainer seien die Aufgaben allerdings viel komplexer.
Aller guten Dinge sind drei
Nach Dirk Schuster und Dimitrios Grammozis ist Anfang bereits der dritte Trainer, der eine gemeinsame Vergangenheit mit Thomas Hengen hat. Anfang wollte sich nicht festlegen, ob dieser Umstand ein Vorteil sei, auch sei ihm dies nicht bewusst gewesen: „Unsere gemeinsame Vergangenheit ist weder von Vorteil noch von Nachteil. Natürlich kennt man sich und weiß, wie man miteinander umgehen kann, aber eine Auswirkung auf unsere Zusammenarbeit sehe ich da jetzt nicht. Ich bin nicht hier, um 'Ja' und 'Amen' zu sagen. Ich habe eine eigene Meinung, bin aber nicht beratungsresistent. Wobei ich schon ein kleiner Dickkopf sein kann.“
Mit eingebunden in die Personalplanung
In die aktuelle Kaderplanung fühlt sich Anfang gut eingebunden, wobei die finale Entscheidung immer bei Thomas Hengen liege: "Thomas und ich haben uns natürlich ausgetauscht und ich war in die Entscheidungsfindung eingebunden. Es gab Positionen, wo es ein Vakuum gab, da war der Prozess relativ schnell abgeschlossen, aber grundsätzlich möchte ich mein Team erst kennenlernen, bevor Entscheidungen getroffen werden.“
Content / Foto: Michael Kaiser vom 19.06.2024
Rückkehr zum Betze
Erik Wekesser wechselt zum FCK
Erik Wekesser verstärkt zur Saison 2024/25 den 1. FC Kaiserslautern. Der 26-Jährige, der bereits von 2007 bis 2017 für die Roten Teufel auflief, wechselt vom 1. FC Nürnberg zurück in die Pfalz.
Der in Schwetzingen geborene Außenbahnspieler wechselte 2007 im Alter von zehn Jahren zum 1. FC Kaiserslautern und durchlief anschließend alle Juniorenmannschaften der Roten Teufel, ehe er im Jahr 2015 seinen ersten Profivertrag am Betzenberg unterschrieb. Nach 42 Regionalliga-Einsätzen für die Zweite Mannschaft des FCK wechselte er über die Zwischenstationen TuS Koblenz und Astoria Walldorf zum SSV Jahn Regensburg, bei dem ihm der Durchbruch in der 2. Bundesliga gelang. Während er in der FCK-Jugend noch vorrangig als Stürmer fungierte, wurde er beim Jahn dann hauptsächlich als Linksverteidiger eingesetzt. Nach drei Jahren als Stammspieler wechselte er zum 1. FC Nürnberg, bei dem er die vergangenen beiden Spielzeiten verbrachte. Insgesamt lief er bisher in 123 Zweitligapartien auf und erzielte dabei vier Tore und 14 Assists.
„Weki ist auf der Außenbahn flexibel einsetzbar und kann defensiv wie offensiv fast alle Positionen bekleiden. Er hat einen starken linken Fuß und schlägt gute Standards, zudem passt seine Art und Weise, Fußball zu spielen, gut auf den Betze. Durch seinen fußballerischen Werdegang beim FCK weiß er auch genau, was hier gefordert ist. Wir freuen uns, dass er wieder ein Roter Teufel ist“, begrüßt FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen den Rückkehrer.
„Ich habe praktisch meine gesamte Kindheit und Jugend beim FCK verbracht und freue mich daher riesig, wieder hier zu sein. Ich kann es kaum erwarten, erstmals in einem Pflichtspiel im vollen Fritz-Walter-Stadion für den FCK aufzulaufen“, beschreibt Erik Wekesser den Wechsel.
Content / Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 12.06.2024
Verstärkung für die Verteidigung
Jannis Heuer wechselt zum FCK
Der 1. FC Kaiserslautern hat Abwehrspieler Jannis Heuer verpflichtet. Der 24-Jährige wechselt vom Ligakonkurrenten SC Paderborn in die Pfalz.
Jannis Heuer wurde in Burgwedel geboren und begann in der Heimat beim SV Ramlingen-Ehlershausen mit dem Fußballspielen, ehe er mit 13 ins Nachwuchsleistungszentrum von Hannover 96 wechselte und sich zwei Jahre darauf dem VfL Wolfsburg anschloss. Beim VfL durchlief er alle Juniorenmannschaften und konnte dort jeweils die Meisterschaften in der B-Junioren Bundesliga Nord/Nordost und in der A-Junioren Bundesliga Nord/Nordost sowie nach dem Übergang in die U23 auch die Meisterschaft in der Regionalliga Nord feiern. Im Sommer 2021 folgte dann der Schritt in die 2. Bundesliga zum SC Paderborn, für den der 1,89 Meter große Innenverteidiger in den vergangenen drei Spielzeiten 63 Zweitligaspiele bestritt, in denen er fünf Treffer erzielte, u.a. einen sehenswerten Freistoßtreffer im Spiel gegen den FCK im Februar 2023.
„Jannis ist ein zweikampfstarker und dynamischer Verteidiger, der zentral, aber auch außen einsetzbar ist, deswegen freuen wir uns sehr, dass er sich für uns entschieden hat. Er hat in den vergangenen drei Jahren schon seine Qualitäten in der 2. Bundesliga unter Beweis gestellt, ist aber auch noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung angekommen. Wir freuen uns darauf, ihn bei seinen nächsten Schritten am Betze zu begleiten“, so FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen.
„Ich freue mich sehr auf die Aufgabe beim FCK. Von Richmond Tachie und Daniel Hanslik habe ich schon viel Positives gehört. Und über das Stadion und die Fans muss man natürlich keine Worte verlieren, das war auch als Spieler der Auswärtsmannschaft schon ein echtes Erlebnis“, kommentiert Jannis Heuer seinen Wechsel.
Content / Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 10.06.2024
FCK verstärkt sich in der Defensive
Florian Kleinhansl wird ein Roter Teufel
Der 1. FC Kaiserslautern verstärkt seine Defensive mit Florian Kleinhansl. Der 23-jährige Linksverteidiger spielte zuletzt beim VfL Osnabrück und wechselt ablösefrei an den Betzenberg.
Florian Kleinhansl wurde in Nürtingen geboren und durchlief bis zur U14 die Jugend des VfB Stuttgart, zu dem er über die Zwischenstationen SSV Reutlingen und Stuttgarter Kickers in der U19 wieder zurückkehrte. In der A-Jugend gewann er mit dem Brustring auf dem Trikot in der Saison 2018/19 dann den DFB-Pokal der Junioren und die Deutsche Vize-Meisterschaft. Anschließend rückte er beim VfB in den Kader der zweiten Mannschaft auf, mit der er im Sommer 2020 den Wiederaufstieg in die Regionalliga Südwest schaffte. Zur Saison 2021/22 wechselte er schließlich zum VfL Osnabrück, bei dem er sich zum absoluten Stammspieler und Leistungsträger entwickelte. An der Bremer Brücke lief er in den vergangenen drei Jahren in insgesamt 73 Drittligaspielen (vier Tore/sieben Vorlagen) und 33 Zweitligaspielen (ein Tor/fünf Vorlagen) auf.
„Florian ist ein dynamischer Linksverteidiger, der als junger Spieler schon viel Spielpraxis und Erfahrung im Profibereich sammeln konnte. Er ist ein Spielertyp, der Entwicklungspotential besitzt, aber mit seiner unermüdlichen Art und Weise auch menschlich gut zum Betze passt. Wir sind sehr froh darüber, dass er sich für uns entschieden hat“, kommentiert FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen.
Florian Kleinhansl erklärt: „Ich freue mich sehr darauf, ab sofort für den FCK und vor den Fans im Fritz-Walter-Stadion auflaufen zu dürfen. Ich habe vor allem in der abgelaufenen Saison beim Spiel mit Osnabrück auf dem Betze hautnah miterlebt, was die Atmosphäre hier ausmacht. Ich kann es daher kaum erwarten, in Zukunft diese Fans im Rücken zu haben.“
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 04.06.2024
Luca Sirch verstärkt Defensive des FCK
Erster Sommer-Transfer fix
Der erste Neuzugang des 1. FC Kaiserslautern für die Saison 2024/25 steht fest: Luca Sirch wechselt vom 1. FC Lokomotive Leipzig in die Pfalz.
Der gebürtige Augsburger erlernte das Fußballspielen beim FC Königsbrunn und dem FC Memmingen, ehe er sich im September 2020 dem Regionalligisten 1. FC Lokomotive Leipzig anschloss. Bei den Sachsen kam der 24-Jährige zunächst vornehmlich in der Innenverteidigung zum Einsatz, entwickelte sich aber während seiner vier Jahre im blau-gelben Trikot auch zu einem torgefährlichen Mittelfeldspieler und erzielte in 109 Ligaspielen insgesamt 17 Tore. Vor allem in der zurückliegenden Saison machte er mit 13 Treffern und fünf Vorlagen in der Regionalliga Nordost nachhaltig auf sich aufmerksam. Außerdem kam Sirch bei „Lok“ im DFB-Pokal und im Sachsenpokal in insgesamt 17 Partien zum Einsatz.
„Luca Sirch hat sich in seinen vier Jahren in Leipzig mit guten Leistungen ins Blickfeld gespielt. Wir haben seine Entwicklung aufmerksam verfolgt und sind der Überzeugung, dass er den Sprung von der Regionalliga in unseren Zweitligakader schaffen kann. Er zeichnet sich vor allem durch seine Flexibilität aus und kann sowohl in der Innenverteidigung als auch im zentralen Mittelfeld auflaufen. Es freut uns, dass er sich trotz mehrerer guter Angebote dafür entschieden hat, seinen Weg beim FCK weiterzugehen“, äußerte sich FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen zur Verpflichtung.
„Als ich das Angebot vom FCK bekommen habe, war mir sofort klar, dass nur dieser Verein für mich in Frage kommt. Die guten Gespräche mit den Verantwortlichen haben mich in meinem Entschluss gestärkt. Ich freue mich schon riesig auf das Stadion und die tollen Fans! Ich brenne auf die Aufgabe bei diesem großen Traditionsverein und möchte mein Potential hier voll ausschöpfen sowie die nächsten Schritte in meiner Entwicklung gehen“, erklärte Luca Sirch zu seiner Entscheidung für den FCK.
Content / Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 02.06.2024
Weiter ein Roter Teufel
Daniel Hanslik verlängert seinen Vertrag am Betze
Daniel Hanslik wird auch weiterhin für den 1. FC Kaiserslautern auflaufen. Der 27-Jährige hat seinen Vertrag bei den Roten Teufeln verlängert.
Der Angreifer wechselte im Sommer 2020 zunächst auf Leihbasis und ein Jahr später dann fest von Holstein Kiel zu den Roten Teufeln. Mit seinen Toren sorgte er zunächst mit für den Klassenerhalt in der Dritten Liga und ein Jahr darauf – insbesondere mit seinem Führungstreffer im Relegationsrückspiel in Dresden – für den Aufstieg in die Zweite Liga. Auch dort blieb der flexibel einsetzbare Offensivspieler ein wichtiger Bestandteil des FCK-Kaders und lief in den vergangenen beiden Spielzeiten in insgesamt 51 Zweitligaspielen für die Roten Teufel auf. In der gerade zu Ende gegangenen Saison hatte er mit vier Treffern in seinen letzten drei Liga-Einsätzen einen wichtigen Anteil am Klassenerhalt im Saisonendspurt.
„Wir freuen uns, dass Hansi ein fester Bestandteil der FCK-Familie bleibt, nachdem wir uns vor drei Jahren ins Zeug gelegt haben, ihn fest zu verpflichten. Er verkörpert die Betze-Tugenden und hat sich hier immer als Teamplayer und absoluter Vollprofi präsentiert, der bereit ist, alles für die Mannschaft und den Erfolg zu geben. Wir sind happy, dass er den Weg weiter mit uns gehen will“, sagt FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen.
Daniel Hanslik zur Vertragsverlängerung: „Es war eine intensive Zeit bis hierher, in der eine Verbindung entstanden ist – nicht nur mit dem Wappen und dem Verein, sondern auch mit den Menschen hier. Es war unglaublich, was dieses Jahr hier los war, obwohl die Saison sportlich nicht optimal lief. Vor allem nach dem Finale in Berlin hat man gesehen, was hier möglich ist und wer alles hinter uns steht. Wir haben schon im gesamten vergangenen Jahr Gespräche über die Verlängerung geführt. Thomas Hengen und Enis Hajri haben sich die ganze Zeit sehr stark darum bemüht, dass ich weiter hier spiele. Deshalb war es eine klare Entscheidung für mich und ich habe mein Herz entscheiden lassen. Ich bin froh, hier zu bleiben.“
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 30.05.2024
Markus Anfang neuer Cheftrainer beim FCK
Vorstellung von Anfang zum Trainingsauftakt
Der 1. FC Kaiserslautern hat einen neuen Cheftrainer gefunden: Der Beirat und die Geschäftsführung des Pfälzer Traditionsvereins haben sich gemeinsam darauf verständigt, Markus Anfang das Vertrauen für diese Aufgabe auszusprechen.
Der 49-jährige Fußballlehrer, der von 2002 bis 2004 bereits als Spieler beim 1. FC Kaiserslautern war und mit den Roten Teufel 2003 im DFB-Pokalfinale stand, war unter anderem als Trainer im Nachwuchsleitungszentrum von Bayer 04 Leverkusen tätig, ehe er erstmalig einen Cheftrainerposten im Profifußball übernahm. Mit Holstein Kiel gelang ihm dabei direkt in seiner ersten Saison der Aufstieg von der Dritten Liga in die Zweite Bundesliga. Im zweiten Jahr führte er die Kieler Störche daraufhin in die Relegation zur Bundesliga, in der sie aber dem VfL Wolfsburg unterlagen. Es folgten weitere Stationen beim 1. FC Köln, dem SV Darmstadt 98 und dem SV Werder Bremen. Zuletzt war Anfang gemeinsam mit seinem Co-Trainer Florian Junge, der mit ihm auch die Arbeit in Kaiserslautern aufnehmen wird, bei der SG Dynamo Dresden beschäftigt.
„Markus Anfang erfüllt das Profil, das wir gesucht haben: Er hat sowohl im Nachwuchs- als auch im Herrenbereich in verschiedenen Ligen sehr viel Erfahrung gesammelt, die ihm bei seiner Aufgabe hier beim FCK sicher sehr helfen werden. Außerdem haben wir ihn ihm einen Trainer gefunden, der den FCK-Weg mitgehen will und gleichzeitig sehr genaue Vorstellungen vom proaktiven Spielstil hat, sodass wir uns auf eine konstruktive und für unseren Verein hoffentlich erfolgreiche Zusammenarbeit freuen“, so FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen zur Verpflichtung des neuen Cheftrainers.
„Mir war bereits nach den ersten Gesprächen sofort klar, wie sehr mich diese Aufgabe beim 1. FC Kaiserslautern reizt. Ich habe von Anfang an das gegenseitige Vertrauen gespürt. Durch meine Lautrer Vergangenheit weiß ich natürlich ganz genau, welche Bedeutung der FCK nicht nur in der Region, sondern in ganz Fußball-Deutschland hat. Insbesondere die tolle Atmosphäre am Betzenberg und die überragende Unterstützung der Fans waren auch in meinen Überlegungen ein ganz wichtiger Faktor. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir alle gemeinsam mit guter Arbeit den FCK wieder nach vorne bringen können“, begründet Markus Anfang seine Entscheidung.
Der 1. FC Kaiserslautern wird den neuen Cheftrainer Markus Anfang im Rahmen des Trainingsauftakts zur neuen Saison offiziell auf dem Betze vorstellen.
Content: 1.FC Kaiserslautern vom 29.05.2024
Stolze Stadt feiert den FCK
Tausende Fans kamen zum Stiftsplatz
Auch wenn der 1. FC Kaiserslautern im Finale des DFB-Pokal dem deutschen Meister Bayer 04 Leverkusen unterlegen war, feierte das Team mit den Fans. Die Stadt Kaiserslautern hatte zum Empfang der Mannschaft, unabhängig vom Ausgang des Finals, geladen und tausende Fans folgten der Einladung gerne.
So war die Stimmung auch deutlich besser als das Wetter. Frau Oberbürgermeisterin Beate Rippel erzählte von ihrem gestrigen Aufenthalt in Berlin, gratulierte Spielern und Trainerteam und alle Anwesenden spürten, dass dies gestern ein besonderer Tag, nicht nur für den Verein, war. Nach dem formellen Empfang der Stadt Kaiserslautern im Hotel SAKS, konnten die Fans ihre Mannschaft dann endlich auf dem Stiftsplatz begrüßen. Dies war für alle Beteiligten offensichtlich Balsam auf der Seele.
So sehr der FCK mit seinen Fans auch bundesweit für positive Schlagzeilen sorgte, so gedämpfter war doch die Stimmungslage bei der Mannschaft. Auch wenn man vermeintlich gegen eine der stärksten Formationen europaweit verloren hatte, konnte dies bis heute niemandem trösten. Dazu sind alle zu sehr Sportler und eine Niederlage schmerzt.
Abschluss hätte noch versöhnlicher sein können
Bezeichnend war dann auch die Aussage von FCK-Boss Hengen, der sich zwar gerne zu einem versöhnlichen Abschluss gratulieren ließ aber anmerkte dass das auch durchaus versöhnlicher hätte sein dürfen. Die 0:1 Niederlage wurde hier doch als sehr nervig empfunden.
Zeit des Abschieds
Neben Trainer Friedhelm Funkel wurden mit Niehues, Himmelmann, Soldo, Simakala, Hercher, Kraus, Stojilkovic, Zolinski und Puchacz auch zahlreiche Spieler auf der Bühne verabschiedet. Speziell bei Puchacz wünschten sich die Fans offenkundig ein baldiges Comeback bei den Roten Teufeln. Der Respekt und die Wertschätzung für den Lautrer Feuerwehrmann, Friedhelm Funkel, war in jeder Ecke des Stiftsplatzes zu spüren. Selten hat ein Trainer in kurzer Zeit die Menschen so erreicht.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 26.05.2025
Riesige Vorfreude bei Friedhelm Funkel
Leverkusen zeigt sich gewarnt vor dem Finale
Die Pressekonferenz vor dem morgigen Pokalfinale fand, nach dem zumindest für Medien teils öffentlichen Training, in den Katakomben des altehrwürdigen Olympiastadions statt.
Nachdem der Weg des FCK in dieses Endspiel noch einmal vorgestellt wurde, ließ es sich Friedhelm Funkel nicht nehmen, zunächst seinen Vorgängern zu danken. Letztlich habe er ja nur beim Halbfinale in Saarbrücken als Trainer Einfluss nehmen können,während Dirk Schuster (in Koblenz und zuhause gegen den 1.FC Köln) und Dimitrios Grammozis (zuhause gegen den 1.FC Nürnberg und bei Hertha BSC) jeweils zwei erfolgreiche Partien bestritten.
Leverkusener Niederlage spielt keine Rolle
Keinen Vor- oder Nachteil wollte der Lautrer Übungsleiter nach der Niederlage von Bayer in Dublin gegen Atalanta Bergamo erkennen. Diese Mannschaft arbeite professionell und es stehe ein überragender Gegner auf dem Platz. Er glaube auch nicht, dass Bayer nach einem erfolgreichen Spiel groß gefeiert hätte. Auf sein Team warte eine megaschwere Aufgabe.
Unfassbar viele Anfragen für Tickets
Auch Kapitän Jean Zimmer konnte sich nicht über einen Mangel an Ticketnachfragen beklagen. Zehn Jahre nach seiner letzten Teilnahme an einem Halbfinale (Niederlage gegen Bayern) mache es ihn unfassbar stolz mit dem FCK in Berlin zu sein und er vergesse nicht, dass man noch vor drei Jahren noch auf dem Dorf im Verbandspokal gescheitert sei.
Funkels Meistertipp hat sich bestätigt
Er sei im Dezember noch "Rentner" gewesen und sei in dieser Zeit auch sehr oft als Gast in Leverkusen gewesen. Damals habe er geäußert, Bayer werde Deutscher Meister. Dort habe er 5-6 Spiele in der BayArena erlebt. und ihm sei klar gewesen, dass Bayer eine sehr starke Saison spielen werde. Die Art wie diese Mannschaft Fußball gespielt habe, sei sehr beeindruckend gewesen.
Spiel der Trainergeneratioen
Nur wenige Monate nach der Geburt von Xabi Alonso, hatte der Trainer des FCK gerade gegen Real Madrid mit 5:0 gewonnen. Er, so Funkel, könne von daher Xabi Alonso nur aus der Ferne beurteilen. Aber alles was er sehe und höre, auch bezüglich des Umgangs mit Menschen, sei absolut positiv. Alonso sei absolut authentisch und die Erfolge sprächen für sich.
Personell kann Kaiserslautern über den kompletten Kader verfügen. Es fehlen lediglich die beiden Langzeitverletzten Zuck und Niehues. Auch Ragnar Ache habe "ordentlich" trainiert.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 24.05.2024
Betzenberg:
Stadt führt testweise Bewohnerparken wieder ein
Bürgermeister Manfred Schulz kündigt Verkehrsuntersuchung an
Die Stadtverwaltung beabsichtigt als kurzfristige Maßnahme zur Verbesserung der Parksituation auf dem Betzenberg, zum Beginn der 2. Bundesligasaison 2024/2025 bei Fußballspielen versuchsweise das Bewohnerparken wieder einzuführen. Das hat Bürgermeister Manfred Schulz der Bürgerinitiative Betzenberg mitgeteilt. Diese hatte Schulz vor wenigen Wochen eine Petition mit mehr als 600 Unterschriften überreicht. Darin forderte die Bürgerinitiative eine ausschließliche Parkerlaubnis für Anwohner auf dem Betzenberg an den Spieltagen des FCK, eine ungehinderte Zu-und Abfahrt für Anwohner des Betzenbergs auch an den Spieltagen sowie eine entsprechende Anpassung des P+R-Konzepts.
„Es ist mir wichtig, die Anliegen unserer Bürger ernst zu nehmen und nach Lösungen zu suchen. Mir ist bewusst, dass die Verkehrssituation an Spieltagen zu erheblichen Unannehmlichkeiten für die Menschen auf dem Betzenberg führen kann“, so Schulz. Wie der Bürgermeister erläutert, dürfen mit Beginn der neuen Saison an Spieltagen nur noch Bewohner mit einem Bewohnerparkausweis auf dem Betzenberg parken, was ab ca. zwei Stunden vor Spielbeginn bis ca. zwei Stunden nach Spielende gelte. Fahrzeuge ohne Bewohnerparkausweis werden innerhalb dieser Zeiten verwarnt. Bewohnerparkausweise können ab 15. Juli 2024 bei der Straßenverkehrsbehörde der Stadtverwaltung beantragt werden. Der FCK wird seine Dauerkarteninhaber über die neue Parkregelung in der kommenden Saison informieren, auch die Stadt plant eine Informationskampagne.
„Von Zufahrtbeschränkungen auf den Betzenberg wird vorerst abgesehen. Diese könnten sich negativ auf die umliegenden Wohngebiete wie den Lämmchesberg oder den Bereich um den Adolph-Kolping-Platz auswirken“, erklärt der Bürgermeister. „Neben den Bewohnern des Betzenbergs haben weitere Personenkreise ein entsprechendes Zufahrtsinteresse zum Stadion oder in das Wohngebiet. Angesichts des potenziellen Berechtigtenkreises ist es absehbar, dass Zufahrtskontrollen viel Zeit in Anspruch nehmen und in der Folge zu erheblichen Verkehrsproblemen, insbesondere Rückstaus, führen würden“, so Schulz. Hiervon wären zum Beispiel auch der P+R-Verkehr und der übrige Linienverkehr betroffen.
„Es muss in jedem Fall eine quartierspezifische Abwägung der positiven Auswirkungen und der negativen Begleiterscheinungen erfolgen. Sollte sich entgegen unserer Erwartungen keine Besserung der Verkehrssituation durch das Bewohnerparken einstellen, werden wir in einem weiteren Schritt gemeinsam mit der Polizei prüfen, welche weiteren Maßnahmen möglich sind“, stellt der Ordnungsdezernent eine Evaluation in Aussicht. Ergänzend sei beabsichtigt, dass die Stadt in Kooperation mit dem 1. FC Kaiserslautern das bestehende Verkehrskonzept überprüfen lässt, was im Rahmen einer Verkehrsuntersuchung durch ein externes Planungsbüro erfolgen soll. Die Untersuchung soll geeignete Vorschläge zur Optimierung des P+R-Verkehrs und ÖPNV-Angebotes machen und mögliche Maßnahmen zum Schutz des Wohnumfeldes auf dem Betzenberg und benachbarter Wohnquartiere vor Belastungen durch den Veranstaltungsverkehr aufzeigen. Aufgrund der für Vergabe und Bearbeitung erforderlichen Zeiträume ist mit Ergebnissen einer solchen Untersuchung jedoch erst 2025 zu rechnen.
Content: Stadt Kaiserslautern vom 20.05.2024
Kantersieg zum Saisonabschluss
Verdiente Führung für die Pfälzer zur Halbzeit
Die Botschaft aus der Kurve war klar. Hajri raus war recht unmissverständlich. Trotzt dieser Debatte stand heute noch ein Spiel der 2.Liga auf dem Programm und für den 1.FC Kaiserslautern ging es um die bestmögliche Platzierung in der Tabelle und Topf 1 bei der Auslosung zum DFB-Pokal.
Aufgrund Sperren / Blessuren musste Lauterns Friedhelm Funkel fünf Änderungen vornehmen. Kraus, Touré, Ronstadt, Kaloc und Hanslik starteten für Elvedi, Ache, Zolinski, Soldo und den gesperrten Zimmer.
Bei Braunschweig wurde es noch wilder. So standen tatsächlich sieben Wechsel zur Vorwoche an. Für Ivanov, Kaufmann, Lucoqui, Tauer, Helgason, Rittmüller und den verletzten Bicakcic starteten Grießbeck, Nikolaou, Marx, Sané, Finndell, Donkor und Amy.
Die Begegnung war angepfiffen und beide Teams nahmen sich nicht viel. Zielstrebiger war die Eintracht, die dann auch in der zweiten Minute durch Anym, nach Zuspiel von Philippe gefährlich wurde. Dies war jedoch jedoch noch keine allzu zu große Prüfung für Krahl. Die Gastgeber hatten in der ersten Viertelstunde Probleme überhaupt in die Offensive zu kommen. Die erste Situation nach 14 min Chance durch Ritter, nach Zuspiel Raschl.
Ritter zur Führung
Die 36. Minute war angebrochen und Ritter sollte es richten. Der Torschütze selbst hatte zu Puchacz geflankt, Der Pole brachte die Flanke zu Redondo der noch verpasste. Touré konnte aber am zweiten Pfosten wieder Ritter ins Spiel bringen und der schob zur Führung ein.
Für den BTSV die nächste Halbchance mit Ablauf der regulären Spielzeit. Philippe hatte für Sané vorbereitet, der wurde aber in zentraler Position noch von Ronstadt gestört.
So ging es nach einer Minute Nachspielzeit in die Kabinen.
Fulminanter Abschied für Funkel
Ritter schnürt Dreierpack gegen die Eintracht
Personell ging es am nahezu ausverkauften Betze vor 47.901 Zuschauern unverändert weiter.
Doppelpack für Ritter
Das sollte reichlich Selbstvertrauen für das Pokalfinale geben. Ein Traumtor von Ritter! Puchacz hatte in der 48.Minute einen Freistoß nur kurz zu Ritter gelupft und der fasste sich aus 25m ein Herz, Der hämmerte die Kugel völlig unbedrängt überragend in den Winkel. Kann man machen!
Hanslik macht den Deckel drauf
Ein 3:0 sollte auch dem FCK für drei Punkte reichen. Die 53.Minute lief und ausgerechnet Hanslik sollte seinen Lauf fortsetzen. Donkor hatte eigentlich einen Ball gegen Ronstadt erobert, dann allerdings einen fatalen Fehlpass gespielt. Hanslik erlief den Ball, ließ den Gegenspielern keine Chance und schob ins linke Toreck ein.
Rote Karte für Touré
Eine Unbeherrschtheit des Lautrer Defensivspielers. Braunschweig Keeper Hoffmann wollte einen Freistoß schnell ausführen. Dabei checkte Touré zunächst den Keeper leicht, erwischte dann mit dem Ellenbogen leicht Nikolaou. Genug für Rot.
Doppelwechsel bei der Eintracht in der 59.Minute.Multhaup,der Neu-Saarbrücker, und Lucoqui kamen für Marx und Donkor ins Spiel. On der 64.Minute folgte bei den Gästen Ujah auf Griesbeck. Beim FCK kamen zwei Minuten später Hercher und Soldo für Ronstadt und Tomiak.
Aller guten Dinge sind drei
Ritter bekam heute offensichtlich nicht genug. Das sollte der erste Dreierpack für den Midfielder des FCK in seiner Profikarriere sein. Gomez hatte den Nall verloren, Redondo einen mustergültigen Konter eingeleitet. Lucoqui konnte nicht mehr entscheidend stören und Ritter wurde zum Schützen eines Dreierpacks. Erstmals in seiner Profilaufbahn! 4:0 für die Pfälzer!
Wecbsel in der 71.Minute: Opoku sollte von nun an Redondo ersetzen, was ihm auch gelang.
Joker Opoku sticht mit Traum-Freistoß
Was muss das muss! Opoku, gerade erst mal fünf Minuten auf dem Feld, erzielte per sehenswertem Freistoß aus gut 20m in der 76.Minute das 5:0!
Klement und Tachie für Kraus und Hanslik. So der letzte Wechsel der Hausherren in der 85.Minute. Den Schlusspunkt, fast das 6:0, markierte in der 89.Minute Tachie, der nach einem Zuspiel von Hercher an Hoffmann im Braunschweiger Tor scheiterte.
Es gab noch einmal drei Minuten obendrauf, ehe im Fritt Walter Stadion der Schlusspfiff ertönte. Ein gelungener Schlusspunkt für die arg gebeutelten Pfälzer und ein würdiger Abschied für Friedhelm Funkel.
Content: Michael Kaiser vom 19.05.2024
Trainerbeben vor der Pressekonferenz
Das Engagement von Friedhelm Funkel endet nach Pokalfinale
Der 1.FC Kaiserslautern empfängt am Sonntag Eintracht Braunschweig zum Saisonfinale im ausverkauften Fritz Walter Stadions. So stand im Medienzentrum um 12.00 Uhr die Pressekonferenz zum Spiel am Wochenende an. Fünf Minuten vor Beginn kam dann die Funkel-Entscheidung über die bekannten Ticker.
Kräfte verbraucht
Trotz aller Freude über den vorzeitigen Klassenerhalt, habe sein Engagement Kraft gekostet: "Es hat mir hier sehr, sehr viel Spaß gemacht. Ich habe von Anfang an ein unglaubliches Vertrauen gespürt. Die Arbeit hier war anstrengend, nicht immer einfach, aber am Ende haben wir unsere Ziele erreicht. Die Zeit als FCK-Trainer hat mich sehr viel Kraft gekostet und jetzt brauche ich etwas Zeit, um neue Kraft zu tanken. Wenn ich mich etwas erholt habe, kann es aber durchaus sein, dass ich wieder irgendwo als Trainer einspringe“.
Mannschaft hat nichts gutzumachen
Seine Mannschaft sei gewillt, ein gutes Spiel zu zeigen, diese Saison gut zu beenden. Man habe über Wochen Hochs umd Tiefs erlebt, das sei aber völlig normal im Abstiegskampf. Dazu sei es rund um die Mannschaft zu unruhig gewesen. Eine explizite "Pflicht zur Wiedergutmachung" sieht der Lautrer Übungsleiter, auf entsprechende Nachfrage, nicht.
Starker Gegner aus Braunschweig
Auf die starke Bilanz der Eintracht angesprochen, erwähnte und bestätigte Friedhelm Funkel die gute Verfassung und hohe Qualität des kommenden Gegners:
"Die Braunschweiger haben in der Rückrunde Fantastisches geleistet. Die Mannschaft war in den Augen vieler schon abgestiegen, aber das Trainerteam dort hat Unglaubliches vollbracht. Sie haben eine sehr spielstarke Mannschaft und verfügen über ein schnelles Umschaltspiel".
Mannschaft wird Spiel ernst nehmen
Sein Team werde versuchen alles abzurufen und es gelte ja auch für die Spieler sich auch für das Pokalfinale zu empfehlen. Die Mannschaft werde dieses Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. „Wir wollen das Spiel gewinnen. Ich hoffe, dass es ein abwechslungsreiches Spiel wird, in dem viele Tore fallen und wir am Ende eines mehr geschossen haben.“, so Funkel.
Zahlen und Personal
Zum Spiel gegen die Eintracht wurden 47.827 Tickets verkauft, davon 3.228 an die Gäste aus Niedersachsen. Neben Zuck und Niehues fehlen Zimmer (gelb-gesperrt), Elvedi (Wadenprobleme), Zolinski (Bänderdehnung) und Ache (mit schöpferischer Pause) fehlen.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 17.05.2024
Aus eigener Kraft zum Klassenerhalt
FCK erwartet bei Hertha BSC einen motivierten Gegner
Der FCK fliegt morgen zum letzten Auswärtsspiel im Ligabetrieb nach Berlin. Dabei werden die Pfälzer, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, von bisher 5.412 Fans in die Bundeshauptstadt begleitet. Ausfallen werden lediglich die Langzeitverletzten Zuck und Niehues. Kaloc fehlt gesperrt aufgrund seiner fünften gelben Karte aus dem Spiel gegen Magdeburg.
Luft raus bei Hertha?
Friedhelm Funkel wollte auf der heutigen Pressekonferenz weder ein Vor-, noch einen Nachteil aus der Tabellensituation der Hertha ableiten. Das sei für Berlin ein Spiel wie jedes andere, wobei er Pal Dardai sehr lange kenne und wisse, dass bei ihm immer eine hochmotivierte Mannschaft auf dem Platz stehen wird. Funkel: "Pal Dardai wird seine Mannschaft sehr gut einstellen und die Berliner werden topmotiviert auflaufen. Sie sind sehr laufstark, sind gefährlich bei Standards und wir müssen versuchen, an die Leistungen der letzten beiden Spiele heranzukommen, um dort zu punkten und unsere Ausgangssituation weiter zu verbessern“,
Unterschiedliche Spiele gegen kommenden Gegner
Gegen Berlin habe man zwei ganz verschiedene Spiele gesehen und er, so Funkel, erwartet Hertha in einem taktischen Gerüst mit 4-3-3, 4-4-2 oder 4-2-3-1, welches der dortige Gegner bevorzuge. Man werde bei den Standards sehr aufmerksam sein müssen. Letztlich habe man diese Erfahrung bei der 1:2 Heimniederlage gemacht. Dies gelte es diesmal zu vermeiden.
Ersatz für Kaloc gesucht
Nach zuletzt sieben Punkten aus den vergangenen drei Spielen stehen keine größeren Rochaden des Grumdgerüstes der Mannschaft an. Gezwungenermaßen müsse man ja Ersatz finden für den gesperrten Kaloc. Einen Namen wollte der Lautrer Cheftrainer noch nicht nennen. "Grundsätzlich ist jeder Spieler zu ersetzen. Filip hat sich in den letzten Wochen aber zu einem Spieler entwickelt, der den Rhythmus auf dem Platz vorgibt und für die Mannschaft unheimlich wichtig ist. Natürlich wird er uns in Berlin fehlen, aber wir haben andere Spieler, die ihn durchaus ersetzen können“, so der Übungsleiter.
Auszeichnung als Motivation
Nach schwierigen Wochen würde es natürlich den Spielern guttun, wenn wie zum Beispiel diese Woche mehrfach Spieler individuell ausgezeichnet würden. Mit Tomiak, Elvedi und Hanslik standen diese Woche drei FCK-Akteure in der Kicker-Elf der Woche. Man müsse aber auch mit anderen Momenten umgehen, selbstkritisch sein und Antworten geben. Diese Antworten, sprich Siege, seien nur aufgrund der konsequenten Trainingsarbeit möglich gewesen.
Kein Gedanke an das Pokalfinale
Im Moment sei die volle Konzentration beim Ligaspiel und man denke weder an eine Generalprobe in Berlin, noch an den kommenden Gegner Bayer Leverkusen.
Fans verehren Friedhelm Funkel
Wenn Fans mit einem Campari-Trikot auflaufen, möge er das sehr. In seiner Jugend habe er noch mit einem Notizblock und Kugelschreiber Autogramme gesammelt. Es sei ein absolutes Privileg, Menschenrechte mit einer Unterschrift glücklich machen zu können. Er spreche auch sehr gerne mit den Menschen, nehme sich da gerne Zeit. Auch wisse er sehr genau, was der FCK in der Region den Menschen bedeute. Dieser Zuspruch tue sehr gut.
Keine Gespräche über eine Vertragsverlängerung
Vor dem Klassenerhalt werde es keine Gespräche zu diesem Thema. Dies die kurze Antwort zur Frage nach einer möglichen Verlängerung seines Engagements.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 09.05.2024
Zolinski startet für Zimmer
Lautern legt durch Doppelpack von Hanslik vor
Nach dem überzeugenden Auftritt in Kiel gab es für Friedhelm Funkel wenig Grund für Änderungen. Lediglich Zimmer fehlt, dafür rückte Zolinski in die Startelf. Diese sah so aus: Krahl - Toure', Tomiak, Elvedi - Puchacz, Kaloc, Raschl, Zolinski - Redondo - Ache, Hanslik. Kapitän für Zimmer war heute Redondo.
Gäste-Coach Christian Titz sieht nach dem Heim-Unentschieden gegen den VfL Osnabrück keinen Grund zu wechseln. Hier die Mannschaft aus Saschsen-Anhalt: Reimann - Müller, Elfadli, Heber - Bockhorn, Conde, Gnaka, Bell Bell - Teixeira, Schuler, Atik.
Das Spiel war keine zwei Minuten alt und Magdeburg setzte das erste Zeichen. Sauberer Angriff , ausgehend von Atik geht es zu Schuler. Der war zwar zu weit rechts positioniert, suchte aber dennoch den Abschluss in die kurze Ecke. Dort wartete aber bereits Krahl. Auch Lautern entwickelte mehrfach Zug nach vorne. Es wird sich zeigen, welches Team hier zuerst profitieren wird. Ein hoch intensives Spiel am Betzenberg. Jeder Zweikampf wurde bejubelt.
Hanslik schnürt den Doppelpack
Das sind die Geschichten, die der Fußball schreibt. Ausgerechnet Hanslik, lange aussortiert, stößt hier die Tür zum Sieg auf. Es lief die 15.Minute . Einen eher harmlosen Einwurf verlängerte der FCM in den eigenen Strafraum. Dort sprangen alle Magdeburger am Ball vorbei und Hanslik traf aus der Mitte ins rechte Ecke. So einfach kann Fußball sein. Man merkte deutlich, dass der FCK dieses Momentum vergolden wollte. Gerade einmal fünf Minuten später wieder Hanslik. Nach Flanke von Puchacz, also von der linken Seite, musste Hanslik am langen Pfosten nur noch einschieben. Eigentlich zu einfach, allerdings standen die Gäste immer am falschen Ort, fanden keinen Zugriff.
Das einzige was den Gästen aktuell Mut machen könnte, ist die Statistik. Lautern spielt äußerst selten zu Null. In Folge sah es auch tatsächlich so aus, dass Magdeburg hier Druck machen könnte. Die wenigen Minuten vor dem Tor von Krahl reichten aber nicht, um hier gefährlich zu sein. Es blieb temporeich, allerdings mit deutlich mehr Kontrolle auf Pfälzer Seite.
In der letzten Minute der regulären Spielzeit wollte Hanslik wohl am Hattrick schrauben. Der Freistoß kam wieder von Puchacz, der Kopfball des Doppeltorschützen ging aber über das Magdeburger Gehäuse.
Zwei Minuten Nachspielzeit und Pause in Kaiserslautern!
FCK mit wichtigem Sieg
Treffer von Redondo und Elvedi ziehen FCM den Stecker
Personell unverändert ging es zunächst vor 46.556 Fans bei beiden Teams weiter. Ito und Ceka hatten sich auf Magdeburger Seite warmgemacht, der Wechsel kam bisher noch nicht. In der 56.Minute kam dann tatsächlich Ito für Gnaka.
Redondo macht den Deckel drauf
Hier verkündete Stadionsprecher den Treffer von Kenny Prince Redondo in der 57.Minute. Die Hälfte dieses Treffers sollte man Zolinski gutschreiben. Der hatte Redondo in Szene gesetzt und der zog vom Sechzehner trocken ab. Ein platziertes Ding, platziert ins rechte Eck. 3:0 für den FCK und zumindest eine Vorentscheidung.
Die Antwort der Magdeburger in der 59.Minute. Ito probierte es per Alleingang, schloss vor der Strafraumgrenze ab. Krahl war unten und konnte sicher parieren.
Doppelwechsel beim FCK
Friedhelm Funkel reagierte nun personell. Für Redondo und Ache kamen nun Ritter und Abiama ins Team der Hausherren.
Bell Bell war der nächste Schütze aus der Ferne für den FCM. Sein Schuss aus 18m ging allerdings deutlich über das Tor, 67'.
Ben Zolinski hatte seinen Job getan, durfte in der 70.Minute unter die Dusche. Für ihn kam Zimmer ins Spiel. Der war kaum auf dem Platz, leitete aber sofort einen perfekten Konter ein. Ein Pass unter Bedrängnis erreichte Ritter, der frei vor Reimann auftauchte, aber kläglich vergab.
Krempicki, Nollenberger und Hoti ersetzten ab der 74.Minute Bell Bell, Schuler und Müller bei den Gästen.
Ohne Gegentreffer geht es nicht
Es zieht sich durch nahezu die komplette Runde. So auch in der 79.Minute und dem Treffer für Magdeburg durch Heber. Eine Ecke der Titz-Truppe führte zu diesem Gegentreffer. Nollenberger hatte geflankt, Heber eingenickt. Jetzt durfte man auf die Reaktion der Hausherren gespannt sein und sie kam.
Elvedi mit der Entscheidung
Da war der Treffer und die endgültige Entscheidung. in der 83.Minute . Toure hatte geflankt, Elvedi nahezu ohne Gegenwehr getroffen.
Doppelwechsel FCK
Hanslik und Raschl gingen vom Feld, wurden von Aremu und Klement ersetzt.
Fünf Minuten standen auf der Tafel für die Crunchtime. Der Betze in Partylaune und der Schlusspfiff!
Content / Fotos: Michael Kaiser vom 04.05.2024
Keine Euphorie nach Sieg in Kiel
Spiel gegen Magdeburg konzentriert und geduldig angehen
Der 1.FC Kaiserslautern empfängt zum Topspiel, Samstag um 20.30 Uhr, den bisherigen Angstgegner aus Sachsen-Anhalt. Zu dieser für beide Teams so wichtigen Begegnung wurden, so FCK-Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, bisher 44.040 Tickets, davon 2.039 Karten an die Gäste verkauft.
Personell schaut es so aus, dass lediglich die Langzeitverletzten Zuck und Niehues fehlen werden. Alle anderen Spieler stehen zur Verfügung.
Kleine, flinke Angreifer bei Magdeburg
Der kommende Gegner spiele ein komplett anderes System als Kiel, verfüge über einen ganz anderen Typus an Spielern. Mit Atik, Condeh, Teixeira oder Ito kämen flinke Angreifer auf seine Abwehr zu, dies sei aber nicht so ungewöhnlich und wie gegen größere Spieler müsse jeder seine Aufgaben erfüllen.
Kein besonderes Augenmerk auf Atik
Alle Spieler beim Gegner hätten Qualität und es gäbe keine Somderbewachumg für den Unterschiedsspieler der Magdeburger. In den jeweiligen Räumen werden ebenso gearbeitet wie bei jedem anderen Gegenspieler.
Gute Leistung wiederholen
Im Rückblick auf die Begegnung bei Holstein Kiel blickte Friedhelm Funkel zufrieden zurück: "In Kiel hat die Mannschaft sehr gut gespielt. Jeder hat sich reingeworfen und alle haben alles gegeben. Wir müssen immer Mut, Leidenschaft und Herz auf den Platz bringen, um unsere Punkte zu holen. Das sind die Tugenden, mit denen man hier in Kaiserslautern Erfolg haben kann.“
Weiter konzentriert arbeiten
Ein Problem, dass seine Mannschaft nachlasse oder die Konzentration weniger werde, sieht der Cheftrainer nicht. Die Stimmung sei unter der Woche gut gewesen, jedem sei aber klar, dass es nun weitergehe: "Es herrscht nach diesem einen Spiel jetzt keine Euphorie bei uns. Siege sind natürlich immer gut für die Stimmung, aber die war innerhalb der Mannschaft auch vorher schon gut“,
Team braucht das Stadion
Gegen einen schwer zu bespielenden Gegner wie Magdeburg sei mit Sicherheit höchste Konzentration und auch Geduld gefragt: "Wir werden auf eine spielerisch starke Mannschaft treffen, die bereit ist, ein hohes Risiko einzugehen. Sie attackieren früh und es wird ein sehr laufintensives Spiel.“ Hier brauche die Mannschaft die volle Unterstützung des Stadions: „Was wir gegen Magdeburg brauchen, ist Geduld. Und da bitte ich auch die Fans, diese Geduld mit uns zu haben. Es tut uns nicht gut, wenn nach einem Rückpass oder einem Fehler gepfiffen wird. Feuert uns an, das hilft uns weiter“, Ein flammender Appell des Trainers an die Fans.
Zahlreiche Sperren drohen
Nachdem Funkel personell bis auf die Langzeitverletzten aus dem Vollen schöpfen kann, steht allerdings ein mögliches Problem an. Sieben FCK-Spieler stehen bei vier Gelben Karten und wären bei der nächsten Verwarnung gesperrt, namentlich Boris Tomiak, Filip Kaloc, Tobias Raschl, Jean Zimmer, Kenny Redondo, Dickson Abiama und Nikola Soldo. Funkel dazu: "Das ist schon in meinem Kopf, auch wenn es für die 90 Minuten am Samstag zunächst keine Rolle spielt.
Garantie für Hanslik
Eine für Friedhelm Funkel eher seltene Startelf-Garantie gab es dann doch. Diese wurde dem in Kiel stark spielenden Daniel Hanslik ausgesprochen. Diesen, wie alle weiteren Einsätze habe er sich redlich verdient.
Kaloc ist ein Betze-Spieler
Der Spieler strotze vor Selbstvertrauen, der sei laufstark, zweikampfstark und dann komme auch das Glück dazu. Kaloc habe bei ihm bisher alle Spiele von Anfang an gespielt und er wünsche dem FCK, dass er diesen Spieler halten könne.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 02.05.2024
Du hast keine Chance? Nutze sie!
FCK muss punkten, sollte in Kiel damit beginnen
Der FCK reist unterstützt von ca. 2.000 Fans zum Tabellenführer nach Kiel. Personell fehlen werden, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, neben Zuck und Niehues, auch Aremu und Opoku aufgrund grippaler Infekte.
Keine gute Leistung gegen Wiesbaden
Friedhelm Funkel: "Das Spiel gegen Wiesbaden war nicht gut, das wissen wir. Aber wir haben das Spiel analysiert und die Dinge klar angesprochen“, Die Partie sei aufgearbeitet und ausschlaggebend für das enttäuschende Remis im Kellerduell war aus Sicht des FCK-Trainers auch die spielerische Passivität im zweiten Durchgang. „Wir haben zuletzt in den zweiten Halbzeiten nicht gut gespielt, aber es fehlt auch so ein wenig das Spielglück. Wir zügeln die Mannschaft ja nicht. Was der Mannschaft momentan fehlt, ist einfach, dass wir mal ein zweites Tor erzielen. Aber wir müssen weiter an uns glauben und dann gewinnen wir auch wieder Spiele.“
Du hast keine Chance? Nutze sie!
Auf die starke Form des kommenden Gegners angesprochen, führte Lautern Übungsleiter aus:„Wir hatten im Laufe der Woche sehr intensive Trainingseinheiten, in denen alle voll mitgezogen haben. Wir wissen, dass uns in Kiel ein schweres Auswärtsspiel erwartet und wollen die Aufgabe erfolgreich gestalten.“ Die notwendige psychische Stabilität, um in dieser schwierigen Phase zu bestehen, sieht er bei seinen Spielern durchaus. „Ich hoffe, dass meine Spieler mit der Situation gut umgehen können. Aber ich bin davon überzeugt, dass uns mit einem zweiten Tor auch ein Befreiungsschlag gelingen kann.“.
So die Antwort auf unsere Frage, ob man gerade dann seine Chance nutze sollte, wenn keiner daran glaubt.
Ausfälle von Opoku und Aremu schmerzen
Neben den beiden Langzeitverletzten Zuck und Niehues schmerzt besonders der Ausfall von Opoku. Der Flügelstürmer ist eine der wichtigsten Optionen in Funkels taktischen Überlegungen. Alternative könnte hier auch eine Chance Simakala sein, der sich in den letzten Trainingseinheiten stark verbessert zeigte.
Viele gute Auswärtsspiele gezeigt
Mit Ausnahme der zweiten Halbzeit in Fürth habe seine Mannschaft auswärts gute Leistungen gezeigt. Gerade auch bei der Niederlage habe auch nur das Spielglück gefehlt. In Fürth sei er, so Funkel, mit der zweiten Spielhälfte nicht einverstanden gewesen. Er wehre sich auch gegen den Vorwurf, es mangelte am Umschaltspiel. Dies habe seine Mannschaft mehrfach gezeigt, so auch in Nürnberg oder in Hannover. Diese Spiele hätte man durchaus auch gewinnen können. Manchmal bestrafe sich seine Mannschaft auch selber, so auch in Hamburg. Er könne aber auch einem Spieler wie Touré nicht den Kopf abreißen, wenn er Möglichkeiten auslasse.
Totale Stabilität beim Gegner
Vereine wie Holstein strahlen eine absolute Stabilität aus und auch Rückschläge wie zwei verpasste Relegationen sorgen nicht für Unruhe. Auch verfüge man natürlich über eine spielstarke Mannschaft, mit großer körperlicher Robustheit. Er sehe da zehn Spieler über 1,88m. Der Verein in sich strahle eine absolute Ruhe aus.
Mögliche Veränderungen in Kiel
Man habe schon über mögliche Änderungen nachgedacht, habe auch mit der Mannschaft über diese Dinge gesprochen. Es gebe mit Sicherheit gute Trainingseinheiten und schon gut geführte Zweikämpfe mit dem Willen Tore zu machen oder auch zu verhindern. Es gehe zwar immer noch ein bisschen besser, sollte aber nicht so wild werden, dass sich Spieler verletzen.
Ache absoluter Mannschaftsspieler
Auf die körperliche Verfassung seines Topscorers angesprochen, bestätigte der Cheftrainer, dass Ache immer absolut für die Mannschaft da sei. Natürlich seien die Verletzungen im Saisonverlauf nicht hilfreich gewesen, aber der Stürmer sei einsatzbereit und spiele in Kiel. Kleine Blessuren, auch durch Schläge im Training, könne man nie ausschließen.
Mannschaft wird alles geben
Sein Team werde auf den Platz gehen und alles geben, um einen Erfolg bei der absoluten Überraschung der Saison zu bestehen. Man wolle ein unangenehmer Gegner sein und seine Chance nutzen.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 25.04.2024
Auf ein Wort mit... BORIS TOMIAK
"Wir müssen in jedem Spiel 100% geben!"
Nach dem Training am Dienstag hatten wir uns mit dem Abwehrspieler des 1.FC Kaiserslautern über die jüngsten Spiele unterhalten, einen Blick nach vorne gerichtet und auch die Frage gestellt, welche Rolle der Druck in der aktuellen Situation spielt.
Hier das komplette Gespräch:
Hallo Boris,
ich würde gerne mit Dir auf die letzten vier Begegnungen zurückblicken und verstehen, wie Du diese doch recht unterschiedlichen Spiele erlebt / analysiert hast? Ich beginne mit der Partie gegen Fortuna Düsseldorf. Hier war es doch so, dass ihr 74min wenig zugelassen habt und dann der Eindruck entstand, dass ihr nach dem Ausgleich die Kontrolle verloren habt. In Hamburg macht ihr ein ansprechendes Spiel, habt die 100%ige Chance zur Führung und kassiert 30 Sekunden später so ein Flippertor. Bei den folgenden Spielen gegen Fürth und Wiesbaden, geht ihr mit einer Führung in die Pause, verliert noch oder kassiert den Ausgleich. Wo siehst du jeweils die Ursachen? Fehlt nur das Momentum oder wie bewertest du diese vier Spiele, da ja doch recht unterschiedlich verlaufen?
Boris Tomiak
Ich denke man muss jedes Spiel für sich bewerten und es wäre auch zu einfach, nur von Glück oder Pech zu reden. Speziell in Hamburg haben wir ein gutes Spiel gezeigt und durch einen wirklich unglücklichen Verlauf verloren. Teilweise machen wir aber auch, wie gegen Fürth oder Wiesbaden, individuelle Fehler. Das ist ärgerlich, da wir gerade in dieser Phase der Saison jeden Punkt mitnehmen möchten.
Südwest Ballsport:
Nach diesen vier Nackenschlägen steht zunächst die Aufgabe in Kiel an. Holstein hat die letzten sechs Spiele jeweils ohne Gegentor gewonnen und ist Tabellenführer. Wie geht man in diese Aufgabe und im Anschluss an die drei abschließenden Spieltage? In Kiel könnte man ja denken „Du hast keine Chance, nutze sie „? Überraschungen sind ja in dieser Liga an der Tagesordnung. Bestes Beispiel gerade die Niederlage von St.Pauli letzte Woche gegen einen Aufsteiger.
Boris Tomiak:
Wir müssen punkten, egal gegen welchen Gegner. Das Spiel ist noch nicht angepfiffen, noch ist alles möglich. Jede Partie startet bei einem 0:0. Man muss immer an sich glauben, egal, gegen wen man spielt. Natürlich müssen wir auch die entsprechende Leistung auf den Platz bringen. Aber wir fahren nach Kiel um etwas mitzunehmen.
Südwest Ballsport:
Nach dem Spiel in Kiel stehen noch drei Begegnungen an. Zunächst empfangt ihr Magdeburg, reist zur Hertha und das letzte Heimspiel steigt gegen Braunschweig. Die Heimspiele sind gegen Konkurrenten um den Klassenerhalt, bei der Hertha trefft ihr auf ein Team, welches ihr im Pokal in Berlin geschlagen habt und für die es vermeintlich um nicht mehr allzu viel geht. Wie geht ihr in diese Endspiele?
Boris Tomiak:
In der Phase in der wir sind, ist es egal, wie namhaft der Gegner ist. Wir müssen in jedem Spiel 100% geben, Es ist Kampf, Leidenschaft und der Wille Punkte zu holen gefordert.
Südwest Ballsport:
Mit jedem Spiel steigt auch der Druck. Neben dem rein sportlichen Aspekt geht es ja auch um Existenzen jenseits der Mannschaft. Ich denke da an Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle, im Fanshop usw. Da sind ja in der 2.Liga auch wieder Strukturen geschaffen wurden, die bei einem Abstieg möglicherweise gefährdet wären. Du bist ja ein erfahrener Spieler kannst das gut einschätzen. Wie gehst Du und die Kollegen mit der Situation um? Die Menschen stehen ja zu 100/110% hinter euch.
Boris Tomiak:
Klar merkt man die letzten Wochen, dass der Druck steigt. Es geht einfach um sehr viel, nicht nur für uns Spieler, sondern für den gesamten Verein. Das ist jedem bewusst und spielt natürlich auch eine Rolle für uns. Wir sind im Endspurt, stehen unten drin. Man sollte diesen Druck vielleicht aber auch als Rückenwind mitnehmen. Ich blicke bisher auf drei schöne und erfolgreiche Jahre hier zurück und dann tut es noch mehr weh, wenn man die jetzige Situation sieht. Aber aus dieser wollen wir uns befreien.
Südwest Ballsport:
Vielen Dank für deine Zeit und allen Erfolg für den restlichen Saisonverlauf.
Content / Foto: Michel Kaiser vom 25.04.2024
Kaloc bringt den FCK in Führung
Angst vor Fehlern dominiert erste Halbzeit
Für den in Fürth verletzten Niehues (Kreuzbandriss) beginnt Hanslik. Dafür rückte Ritter in die defensivere Position zurück. Der genesene Krahl steht für Himmelmann im Tor. Zwei Wechsel und folgende Startelf: Krahl - Puchacz, Tomiak, Elvedi, Zimmer - Ritter, Kaloc - Redondo, Hanslik, Tachie - Ache.
Bei den Gästen fehlen gesperrt fehlt Lee gesperrt, für ihn startet, erstmals diese Saison, Bennetts. Fechner beginnt für Kovacevic. Die erste Elf der Gäste: Stritzel - Günther, Vukotic, Angha, Mockenhaupt - Mathisen, Fechner - Bennetts, Heußer, Bätzner - Prtajin.
Schiedsrichter Aarnink hatte hier angepfiffen und die Hausherren bestimmten weitestgehend das Spiel, heißt, der Ball war meist in den eigenen Reihen. Insgesamt wirken die Roten Teufel etwas griffiger, in Summe ging es bisher aber eher um die Vermeidung von Fehlern. So dauerte es auch bis zur 24.Minute, ehe es zum ersten gefährlichen Moment vor dem Tor kommen sollte. Wenig überraschend war es Ache, der nach einem gewonnenen Kopfballduell von Hanslik mit Günther im Zentrum an die Kugel kam.Der zog zwar sofort aus der Drehung ab, Stritzel tauchte aber ab und hielt den Ball fest.
Kaloc mit Wucht zur Führung
Die Pfälzer belohnten sich für den bisherigen Einsatz. Es dauerte bis zur 30.Minute und es sollte wohl ein Standard zur Führung sein. Puchacz hatte die Ecke scharf von der rechten Seite hereingebracht, Tomiak per Kopf ins Zentrum verlängert und Kaloc konnte aus gut drei Metern einnicken. Führung im Abstiegsduell und Wehen Wiesbaden erstmals diese Saison unter dem Strich in der Tabelle.
In der 34.Minute bot sich Ache die Möglichkeit zum 2:0. Der Freistoßvon Ritter von rechts war zu Ache durchgerutscht und der Stürmer konnte sich zunächst behaupten, legte auf Tomiak ab. Dessen von Stritzel geklärte Distanzschuss kam wieder in die Füße von Ache, der aber verzog. Der Treffer hätte aber wegen einer Abseitsposition von Ache ohnehin nicht gezählt. Außer einer Torannäherung von Fechner, 37.Minute, dazu noch aus Abseitsposition, bot Wiesbaden hier in der Folgezeit wenig.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten. Halbzeit in Kaiserslautern!
Prtajin trifft zum Ausgleich
Punkteteilung auf dem Betzenberg
Mit Beginn der zweiten Spielhälfte hatten die Hessen vor 42.861 Zuschauern gewechselt. Für Günther kam Agrafiotis in die Begegnung. Hier stellte sich bereits nach wenigen Minute die Frage, ob der FCK diesmal eine Führung verteidígen kann oder in altbekannte Muster verfällt?
Höchste Alarmstufe im Lautrer Strafraum
Die 61.Minute lief und Krahl verhinderte den Ausgleich der Gäste. Bei einer Ecke von rechts war Agrafiotis am höchsten gestiegen, kam zum Kopfball. Krahl konnte die Kugel mit einer starken Parade um den linken Pfosten lenken. Unmittelbar nach dieser Szene wieder Krahl: Bennetts konnte sich im Strafraum durchfummeln und tauchte nach einem Flipperball völlig frei vor dem Lautrer Keeper auf. Im direkten vDuell behielt Krahl die Oberhand, konnte retten.
Wechsel auf beiden Seiten
Bei Wiesbaden kam Goppel für Bennetts (64'.) , bei den Hausherren nun Zolinski und Abiama für Tachie und Redondo im Team (66'.).
Etwas Luft für die Gastgeber: In der 68.Minute sorgte Hanslik für etwas Entlastung, nahm auf der linken Seite Tempo auf. Bei seiner Flanke suchte er Ache, Stritzel konnte aber die Flanke ablenken. Doppelwechsel bei Wiesbaden in der 73.Minute: Irdeale und Carstens ersetzten den gelb verwarnten Bätzner und Mockenhaupt.
Prtajin schockt Kaiserslautern
Der erste Ansturm der Gäste schien verpufft, doch Prtajin löste die Situation mit seiner individuellen Klasse traf aus ca. 25m präzise ins rechte Eck. Nach dem Zuspiel vom Fechner hatten die Pfälzer dem Vollblutstürmer deutlich zu viel Platz gelassen.
In der Folgezeit konnte Kaiserslautern keine Gefahr entwickeln, reagierte in der 83.Minute mit dem nächsten Wechsel. Für Ritter kam Simakala, ein Zeichen für weitere Offensivbemühungen. Wieviel Risiko gehen die Hausherren nun?
Das Anlaufen der Gastgeber hielt an, echte Torchancen allerdings Mangelware. Die Nachspielzeit betrug vier Minuten und viele im Stadion fühlten sich an Fürth erinnert.
In der Nachspielzeit der letzte Wechsel beim SVWW. Taffertshofer ersetzte Mathisen.
Schlusspfiff in Kaiserslautern.
Content: Michael Kaiser vom 20.04.2024
Das erste Endspiel steht an
Krahl kehrt gegen Wehen Wiesbaden ins Tor zurück
An diesem Spieltag treffen die sechs Letztplazierten der Tabelle in drei Spieler gegeneinander an. Diese führt dann natürlich zu teils zumindest vorentscheidenden Konstellationen. Für den FCK bietet sich die Möglichkeit, bei einem Sieg zumindest den direkten Konkurrenten, den SV Wehen Wiesbaden, zu überholen und sich bestenfalls nach diesem Spieltag auf dem 14.Platz der Tabelle einzusortieren.
Zum Spiel am Samstag, 13 Uhr, hat der 1.FC Kaiserslautern, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, bisher 41.315 Tickets, davon 864 Karten an die Gäste, verkauft.
Personell sieht es so aus, dass Hendrick Zuck (Reha) und Julian Niehues (Kreuzbandriss in Fürth) definitiv fehlen werden.
Julian Krahl wird im Tor stehen
Der Stammkeeper konnte die komplette Trainingswoche gut, auch ohne jegliche Rückschläge, absolvieren können. Friedhelm Funkel bestätigte entsprechend, dass Krahl gegen Wiesbaden im Tor stehen werde.
Kein Niederschlag in Fürth
Das Spiel in Fürth sei zwar eine Niederlage, aber kein Niederschlag gewesen. Man habe diese Niederlage gut aufgearbeitet und nun gelte die Konzentration dem kommenden Gegner.
Sechserposition noch unklar
Nach der Verletzung von Julian Niehues in Fürth stellt sich natürlich die Frage nach der Besetzung der Sechserposition neben Kaloc. Das einzige was der Lautrer Übungsleiter ausschließen wollte, war, dass ein Spieler auf diese Position rücke, der diese Position noch nicht gespielt habe. Es spricht also vieles für Tobias Raschl.
Die Lockerheit bewahren
Er, so Funkel, habe bisher eine gute Trainingswoche mit seiner Mannschaft gehabt. Natürlich sei die Stimmung gelöster, wenn man aus einer Serie mit Siegen oder ungeschlagenen Spielen komme, dennoch sei die Stimmung gut. Das kommende Spiel sei wichtig, allerdings gebe es im Leben wichtigere Dinge, zum Beispiel Familie und Gesundheit. Danach komme allerdings direkt der Beruf und die kommenden Aufgaben.
Mutig gegen Wiesbaden
Man werde hauptsächlich bemüht sein müssen, das Umschaltspiel des Gegners zu verhindern. Seine Mannschaft werde sich auch gegen die Körperlichkeit von Wiesbaden wehren, auch die gefährlichen Standards verhindern müssen. Dazu müsse jeder Spieler Herz zeigen.
Die Mannschaft kann das
Seine Mannschaft könne sowohl Führungen behaupten, aber auch Rückstände aufholen und in Siege umwandeln. Das habe seine Mannschaft gegen unmittelbare Konkurrenten gezeigt: "Wir müssen an die Spiele gegen Rostock und Osnabrück zurückdenken. Da haben wir gegen unmittelbare Konkurrenten und Tabellennachbarn gewonnen, was jetzt auch Wehen Wiesbaden ist und so müsse die Mannschaft, mit der Unterstützung der Zuschauer, agieren und alle Leidenschaft auf den Platz bringen".
Drei direkte Duelle gegen Mitkonkurrenten
Das Programm des FCK sei ebenso schwer wie das der direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Funkel: "Ich bin mir sicher, dass wir hier eine brutale Unterstützung vom Publikum haben werden, wenn die Mannschaft die Leidenschaft wie in den genannten Partien zeigt. Wir müssen das eine oder andere Spiel gewinnen, das steht außer Frage. Gegen wen, ist mir eigentlich völlig egal - aber wir sollten am Samstag damit anfangen".
Content: Michael Kaiser vom 18.04.2024
Ache-Treffer zur Halbzeitführung
Niehues scheidet verletzt aus
Alexander Zorniger reagierte auf die 0:2 Pleite bei Schlusslicht Osnabrück und änderte sein Team auf drei Positionen. Für Michalski, Haddadi und Petkov starten Meyerhöfer, Gießelmann und Srbeny.
Das war also die Startformation des Kleeblatts: Urbig - Dietz, Jung, Meyerhöfer - Gießelmann, Wagner, Consbruch, Asta - Hrgota - Srbeny, Sieb.
Friedhelm Funkel konnte heute wieder auf Zimmer zählen, ebenfalls startete Ritter. Toure und Raschl nahmen zunächst auf der Bank Platz.
Dies ergab folgende Startelf bei den Pfälzern: Himmelmann - Puchacz, Tomiak, Elvedi, Zimmer - Niehues,Kaloc - Opoku, Ritter, Tachie - Ache.
Die Mannschaft des FCK hier sichtlich bemüht sofort das Kommando zu übernehmen. Keine Minute war hier gespielt und der erste Angriff über die linke Seite, samt Foul von Consbruch an Puchacz. Beim folgenden Freistoß standen allerdings 4-5 Rote im Abseits. Auch die nächste Torannäherung gehörte den Gästen. Ritter ließ eine Hereingabe auf Ache durch, der aber geblockt wurde.
Die erste Gefahr für das Gehäuse von Himmelmann in der 9.Minute. Srbeny fasste sich ein Herz aus der zweiten Reihe, sein Schuß ging aber links über die Querlatte.
Führung FCK durch Ache
Eine gute Viertelstunde war hier absolviert und vieles fand zwischen den Strafräumen statt. Fürth hatte mehr Ballbesitz, die besseren Chancen gab es für die Lautrer. So auch in der 18.Minute: Chaos im Strafraum der Franken und die Kugel lag im Tor von Urbig. Nach einer starken Aktion von Ritter hatten Ache und Hrgota den Ball zunächst Richtung Latte gelenkt, wobei der Ball wohl schon über der Linie war. Elvedi stocherte zwar nach, schob das Spielgerät final sichtbar über die Linie, der Treffer wurde aber korrekter Weise für Ache gewertet. Aufgrund der besseren Möglichkeiten keine unverdiente Führung.
Fürth war in den Folgeminuten um eine Antwort bemüht, gegen kompakt stehende Pfälzer keine leichte Aufgabe. Gefährlicher blieben hier die Gäste, so auch in der 24.Minute. Tachie brach links durch, zog nach innen. Dietz konnte allerdings die Situation klären. Auch Kaloc zog es nach vorne. Dessen Aktion konnte Jung in der 28.Minute zur Ecke klären, diese setzte Ritter direkt auf das Tornetz. Starke Aktion dann in der Defensive von Lautern Kaptän Zimmer. Hrgota wurde gedoppelt, nahm aber Meyerhöfer mit. Der konnte zwar in den Strafraum eindringen, allerdings hatte Zimmer aufgepasst (31').
Seit der Führung waren die Gäste hier das Team, welches das Spiel kontrollierte. Daran änderten auch nun 70% Ballbesitz nichts. Auch zwei Versuche über Sieb verpufften oder der Schiedsrichter hatte auf Abseits entschieden.
Nach zwei Minuten Nachspielzeit ging es hier in die Kabinen. Vorher allerdings noch eine bittere Szene für den FCK. Im Zweikampf mit Asta hatte sich Niehues wohl das Knie verdreht, krümmte sich vor Schmerz am Boden. Das sah nicht gut aus und der Spieler zeigte sofort an, dass es hier für ihn nicht mehr weitergehen würde.
Bittere Niederlage im Abstiegskampf
FCK verliert in Fürth in der letzten Minute
Aufgrund der Verletzung von Niehues wechselte der FCK mit Beginn der 2.Halbzeit. Für den etatmäßigen Sechser kam vor 15.680 Zuschauern nun Raschl in die Partie. Auch die Franken wechselten. Für Sieb kam Lemperle zum Einsatz.
Der erste Torschuss der zweiten Spielhälfte gehörte in der 51.Minute den Hausherren. Srbeny hatte es von der Strafraumkante probiert, Himmelmann sichert pariert. Insgesamt waren die Hausherren nun das aktivere Team. Auch die nächste Szene, 52.Minute, für das Kleeblatt. Wagner hatte aber aus 18m deutlch über das Tor gezielt.
Ausgleich Fürth durch Wagner
Eine Minute später, der gleiche Spieler, diesmal jedoch präziser. Elvedi hatte einen von Srbeny verlorenen Ball unfreiwillig auf Wagner vorgelegt. Der nahm Maß zimmerte die Kugel aus gut 12m oben rechts in die Maschen. Das zweite Gegentor, kaum eine Minute später, verhinderte der starke Himmelmann mit einem starken Reflex per Fußabwehr.
Doppelter Wechsel bei Kaiserslautern. Für Opoku und Tachie kamen Abiama und Hercher (62').
Himmelmann hält Lautern im Spiel
Immer wieder war es der Ersatzkeeper, der hier retten sollte. Zunächst ging es im eins zu eins gegen Hrgota , danach wehrte er einen strammen Schuß von Srbeny aus gerade einmal 10 Metern ab und bewahrte seine Mannschaft vor einem Rückstand.
Nächster Wechsel auch bei Fürth. Für Srbeny kommt Petkov. Gespielt hier 68.Minuten.
Nun schien der Gast das aktivere Team zu sein und es stellte sich die Frage, wieviel Risiko man bereit ist hier zu gehen. Jeder Punkt im Abstiegskampf könnte am Ende der Runde den Ausschlag geben.
Doppelwechsel bei Greuther. Für Gießelmann und Consbruch liefen nun Mhamdi und Müller auf (75').
Tomiak hatte im Anschluß die nächste Chance für die Roten Teufel. Der Abwehrspieler kam nach einem Freistoß völlig frei zum Kopfball, der Ball landete aber in den Armen von Urbig.
Nach fast achtzig Spielminuten könnten die Fans hier das erste Unentschieden zwischen den Mannschaften seit 18 Jahren erleben. Im weiteren Spielverlauf war die Begegnung nun von zahlreichen Zweikämpfen im Mittelfeld geprägt.
Latte rettet für Kaiserslautern
Das war knapp. Eine fehlgeleitete Flanke von Lemperle flog über Himmelmann hinweg ans Aluminium.
Wechsel durch Friedhelm Funkel. Für Ache kam nun Simakala zu einigen Spielminuten (88').
Angezeigt wurden vier Minuten Nachspielzeit, Letzter Tausch bei Kaiserslautern. Hanslik ersetzte den angeschlagenen Ritter.
Treffer in letzter Minute für Fürth
Greuther schickt Lautern ins Tal der Tränen. Hrgota wurde links nicht konsequent genug angegriffen, kam zur Flanke und in der Mitte rauschte Wagner heran und konnte mit der Fußspitze einschieben. Ganz bitter für den FCK.
Schlusspfiff in Fürth!
Content: Michael Kaiser vom 12.04.2024
Vertrauen in Himmelmann
Redondo wird auch in Fürth fehlen
Der 1.FC Kaiserslautern tritt morgen Abend um 18.30 Uhr zum ersten von sechs Spielen an, bei dem das Motto "Verlieren verboten" heißen wird. Dabei werden die Pfälzer, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, von 2.300 Anhängern begleitet und das Gästekontingent ist komplett verkauft. Wie im Vorjahr werden sich die Fans zusätzlich auch über den Ticketshop der Hausherren mit Eintrittskarten versorgt haben.
Beim Personal werden weiter Zuck (Reha), Krahl ( heute MRT) Klement und Redondo (krank) fehlen. Bei Redondo rechnet Friedhelm Funkel damit, dass dieser, nach überstandener Krankheit, die kommende Trainingswoche komplett absolvieren kann und für das Heimspiel am kommenden Samstag gegen den SV Wehen Wiesbaden zur Verfügung steht.
Negativserie bei Greuther Fürth
Trotz der sieben Niederlagen aus den letzten neun Begegnungen sieht Funkel eine gute Mannschaft beim Gegner und einen sehr erfahrenen Trainer. Dies sei aber keine Garantie dafür, dass diese Negativserie auch weiter anhalten wird. Man wird wie in den vergangenen Spielen die Grundordnung beibehalten und sein Team müsse Tore schießen. Nur durch erarbeitete Chancen können man das notwendige Glück erzwingen.
100% Vertrauen zu Robin Himmelmann
Seinem Keeper könne er bei den drei bisherigen Spielen keinen Vorwurf machen, so Funkel. Er verstehe die aufkommende Diskussion um Himmelmann in keinster Weise, da keiner der Gegentreffer zu halten gewesen sei. Der Ersatz von Julian Krahl habe keine gravierenden Fehler gemacht und auch der Gegentreffer zum 1:2 sei in dem Moment nicht zu verhindern gewesen. Hier werde er keine Debatte anfangen.
Jeder Punkt zählt
Für ihn, so der Lautrer Übungsleiter zähle jeder Punkt. Man sei nicht in der Situation wie beispielsweise der VfL Osnabrück vor Wochen, bei dem nur noch Siege zählten. Je nach Spielverlauf könne er auch mit einem Punkt leben, zumal er der Meinung sei, dass sich die endgültigen Platzierungen von Platz 16 bis hoch zu 14/15 erst am letzten Spieltag entscheiden werden. Dies habe er bereits vor Wochen erklärt und die letzten Wochen hätten ihn in seiner Meinung bestätigt. Dementsprechend bedeute auch ein Sieg morgen nicht den Klassenerhalt.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 11.04.2024
Zurück in der Liga
Ragnar Ache wird gegen den HSV auflaufen
Zum ersten von zwei aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen tritt der Pokalfinalist 1.FC Kaiserslautern am Samstag im Hamburger Volkspark an. Begleitet werden die Pfälzer dabei von mindestens 5.632 Fans, dies entspricht dem zur Verfügung gestellten Gästekontingent. Erfahrungsgemäß wird es bei dieser Zahl nicht bleiben, da zahlreiche Fans sich noch über den Ticketshop des HSV mit Karten versorgt haben.
Personell fehlen im Kader weiter Zuck und Klement. Auch Stammkeeper Krahl wird in Hamburg noch nicht dabei sein können. Die positive Nachricht zum Personal bestätigte Coach Friedhelm Funkel: Ragnar Ache wird gegen den Hamburger SV spielen.
Müde, aber emotional gestärkt
Die Begegnung in Saarbrücken habe, so Friedhelm Funkel, Kraft gekostet. Dies sei jedoch nicht anders als bei anderen Spielen während einer englischen Woche. Auch die Tatsache, dass seine Spieler in der Nacht nach der Rückkehr aus Saarbrücken noch in der Altstadt mit den Fans feierten sei kein Problem. Dies hätten sich die Jungs verdient und "man hätte die Spieler nach einem solchen Spiel auch nicht einsperren können", so der Trainer. .
HSV trotz Schwierigkeiten immer gefährlich
Auch wenn die Hanseaten nach dem Trainerwechsel, hin zu Steffen Baumgart, noch nicht zu 100% funktionieren, nicht die Erwartungen erfüllt hätten, sieht Funkel dennoch eine starke Mannschaft mit ganz viel individueller Klasse. Hier habe man mit Sicherheit etwas beim kommenden Gegner an der Taktik geschraubt, attackieren recht früh und er erwarte sehr viel Druck vom Gegner. Auch sei der HSV unverändert einer der Aufstiegsfavoriten.
Funkel: "Der HSV ist sehr stark und verfügt über einen großen und ausgeglichenen Kader. Sie sind sehr offensivstark und attackieren früh, aber darauf sind wir vorbereitet".
Publikum gibt Kraft
Mehrfach erwähnte Friedhelm Funkel wie sensationell es sei, wenn 6.000 Fans die weite Anreise auf sich nehmen würden um ihre Mannschaft zu unterstützen.
"Das ist nicht gerade vor der Tür und zeigt wie verbunden die Fans mit der Mannschaft sind". Dies sei überragend und man könne dies gar nicht genug schätzen. Auch habe die Mannschaft mitbekommen, was in Kaiserslautern beim Public Viewing an Emotionen freigesetzt wurde . Genau auf diese Unterstützung werde man bei den letzten drei Heimspielen gegen Wiesbaden, Magdeburg und Braunschweig vertrauen und bauen können.
" Unterstützung unserer Fans ist einmalig. Wenn man sieht, wie viele unserer Anhänger diese weite Reise auf sich nehmen, dann ist das schon außergewöhnlich."
Kaloc zuverlässig, laufstark und zweikampfstark
Der Winterzugang sei auf der 6er oder 8er-Position absolut wichtig für die Mannschaft. Sicher könne er noch etwas torgefährlicher werden, aber der Spieler mache und ackere und dies entspreche dem, was er erwarte, so Funkel. Dementsprechend sei Kaloc bei ihm auch immer gesetzt gewesen.
Möglicherweise Wechsel in der Aufstellung
Auf seine Startelf wollte sich Funkel noch nicht festlegen lassen. Auf für den stark zurückgekehrten Touré wollte er keine Startelf-Garantie geben. So könne es in Hamburg auch zu drei bis vier Wechseln kann. Dies werde er aber nach den noch anstehenden Trainingseinheiten entscheiden.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 04.04.2024
Berlin, Berlin, der FCK fährt 2x nach Berlin
Über 17.500 Fans feiern Finaleinzug auf dem Betzenberg
Der 1.FC Kaiserslautern hat heute Abend durch einen 2:0 Erfolg im Saarbrücker Ludwigspark das DFB-Pokal Finale am 25.Mai in Berlin erreicht. Somit sind auch alle Glanzlichter im Saarland erloschen, die Debatte um den "Rasen der Nation" beendet und in Saarbrücken kehrt wieder die Tristesse der 3.Liga ein.
Kaiserslautern besiegte Saarbrücken mit 2:0 und beendete die Reise des Drittligisten im DFB-Pokal. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte agierte der Zweitligist nach dem Seitenwechsel brutal abgezockt, clever und effizient. Obwohl die Saarländer etwas mehr Spielanteile hatten, glückten dem FCK jeweils im goldrichtigen Moment die beiden Treffer, wobei das erste Tor klar auf die Kappe von Keeper Schreiber ging. Die Gastgeber stemmten sich zwar noch einmal dagegen, aber mehr als eine Großchance, die Brünker vergab (80.), war nicht mehr drin. Damit kehren die Roten Teufel, die bereits im Viertelfinale bei Hertha BSC gastierten, ein weiteres Mal in der Saison 2023/24 ins Berliner Olympiastadion zurück. Am 25. Mai geht es dann entweder gegen Leverkusen oder Düsseldorf um den Titel. Zuvor heißt es am 11.Mai in Berlin gegen die Hertha zum Spiel der 2.Liga anzureisen.
Der 1.FC Kaiserslautern kann sich aber zunächst mit etwas breiterer Brust auf die schwere Aufgabe am Samstag beim Hamburger SV vorbereiten.
Die Besucher im Fritz Walter Stadion erlebten eine hochemotionale Veranstaltung und spätestens nach dem zweiten Treffer war der Jubel grenzenlos. Anzumerken bleibt, dass die Fans der Bitte des Vereins nachkamen und nicht den Platz stürmten und so dafür sorgen, dass die künftigen Ligaspiele ohne Probleme durchgeführt werden können.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 02.04.2024
Jahrhundertspiel für den FCK?
Die Favoritenfrage bleibt weiterhin ungeklärt
Der FCK wird beim morgigen Spiel in Saarbrücken von 1.840 Fans begleitet, zusätzlich unterstützen noch 16.500 Anhänger ihre Mannschaft beim Public Viewing auf dem Betzenberg. Personell hat sich nichts geändert, weiter fehlen Zuck, Klement und Krahl. Auch Ache steht noch nicht zur Verfügung. Der Stürmer trainiert zwar seit der vergangenen Woche individuell, ist aber keine Option für morgen.
Im Bezug auf die Vorbereitung auf das Spiel wird beim 1.FC Kaiserslautern keine Veränderungen gegenüber "normalen" englischen Wochen geben.
Kein System Nachspielzeit
Auf die späten Treffer des FCS angesprochen, wollte Friedhelm Funkel kein System erkennen, lobte aber den kommenden Gegner für die sauber vorgetragenen Angriffe. Der Blick müsse aber zunächst die 90min vor der Verlängerung gegen.
Favoritenrolle bleibt ungeklärt
Während Saarbrückens Rüdiger Ziehl die Rolle des Favoriten beim Zweitligisten ausmacht, die Sicht des Lautrer Trainers als Aprilscherz einstuft, bleibt Friedhelm Funkel bei seiner mehrfach geäußerten Meinung. Die Saarländer hätten mit Bayern und Frankfurt international renommierte Teams ausgeschaltet, dazu noch Mönchengladbach und den Karlsruher SC.
Kein Vorteil für Kaiserslautern
Der Lautrer Trainer wollte sich nicht festlegen, ob die längere Pause des Gegners von Vor- oder Nachteil gewesen sei. Einerseits habe der Gastgeber eine längere Regeneration gehabt, möglicherweise fehle aber etwas der Rhythmus.
Einmaliger Vorgang der Spielverlegung
Wir wollten von Friedhelm Funkel wissen, ob er es in seiner langen Laufbahn als Spieler und Trainer erlebt habe, dass ein Pflichtspiel verlegt wurde, da es drei Tage möglicherweise regnen könnte. Die Antwort war kurz und knapp. "Nein, das habe ich so noch nicht erlebt. Ich unterstelle aber allen handelnden Personen beim DFB, dass sie nach bestem Wissen und Gewissen diese Entscheidung getroffen haben".
Content / Foto: Michael Kaiser vom 01.04.2024
Ritter mit dem Führungstreffer
Starke erste Halbzeit der Pfälzer
Friedhelm Funkel muss seine Mannschaft gegenüber der letzten Begegnung auf zwei Positionen ändern. Für Ache und Stammkeeper Krahl, beide in Hannover verletzt, steht Himmelmann im Tor und Ritter, zurück nach Gelbsperre, ersetzt Ache. Opoku fehlt etwas überraschend komplett im Aufgebot.
Die Startelf sieht so aus: Himmelmann - Zimmer, Elvedi, Tomiak, Puchacz - Kaloc, Niehues, Raschl, Ritter - Hanslik, Redondo
Im Vergleich zum Erfolg in Osnabrück wechselt Daniel Thioune ebenfalls doppelt. Gavory fehlt gesperrt, Johannesson fehlt mit muskulären Problemen. Für sie rücken Appelkamp und Uchino in die Startelf.
Die Fortuna beginnt so: Kastenmeier - Uchino, Siebert, Oberdorf, Zimmermann - Engelhardt, Tanaka - Tzolis, Appelkamp, Klaus - Mustapha
Kaloc trifft nur das Außennetz
keine vier Minuten waren gespielt und viele Zuschauer hatten schon zum Torschrei angestimmt. Vergebens! Tomiaks langer Ball landete in der 4.Minute etwas glücklich bei Puchacz. Der leitete sofort zu Hanslik weiter. Der zog in den Sechzehner, legte auf Kaloc und dessen Schuss ging aus gut 14m ans linke Außennetz.
Nach einer knappen Viertelstunde beschränkten sich beide Mannschaften darauf zunächst abzuwarten und dann ab der Mittellinie anzulaufen.
Da fehlten Elvedi nur Zentimeter
Zwanzig Minuten waren gespielt, als eine Puchacz-Ecke von links Niehues quer auf Tomiak verlängert wurde. Der findet im Anschluu Elvedi , doch der Innenverteidiger kam auf Höhe des zweiten Pfostens nicht richtig hinter den Ball, verfehlt das Gehäuse rechts.
In der 24.Minute erneut Glück für die Gäste. Riiter schoß einen Freistoß direkt aufs Tor, Kastenmeier faustete den Ball in den Rücken von Zimmermann. Von dort flog der Ball knapp am Tor vorbei.
Im weiteren Spielverlauf konnten die Hausherren mehr und mehr Gefahr Richtung Düsseldorfer Gehäuse entwickeln.
Führung für den FCK durch Ritter
Das hatte sich die letzten Minuten etwas angedeutet. Puchaczs Einwurf, 29.Minute, landete bei Hanslik, der sofort den durchgestarteten Linksverteidiger wieder bediente. Dessen Flanke verlängerte Redondo Richtung langen Pfosten. Dort hatte Ritter zu viel Platz, schiebt den Ball aus gut acht Metern ein. Eine nicht unverdiente Führung.
Vieles was die Gäste vom Rhein bisher hier zeigten blieb Stückwerk. Zu oft fehlt der letzte Pass. Die Offensive der Fortunen, speziell Mustapha, hing sehr oft in der Luft. Die beste Offensive der Liga blieb vieles schuldig. Lediglich der etwas höhere Ballbesitz sprach für die Fortuna. Bei keiner einzigen hochkarätigen Torchance war das zu wenig.
Zwei Minuten Nachspielzeit auf dem Betzenberg. Auch diese Zeit lief runter und es geht in die Kabinen.
Düsseldorf wird hier mit Sicherheit zuzulegen haben. Das war nicht das, was Daniel Thioune von seiner Mannschaft erwartet. Kaiserslautern sollte sich also auf eine harte zweite Halbzeit gefasst machen.
Fortuna dreht das Spiel
Tzolis mit Doppelpack zur Entscheidung
Daniel Thioune wechselte zu Beginn der zweiten Halbzeit. Iyoha kam vor 46.210 Zuschaern für Uchino, der kurz vor der Pause behalt worden war, in die Mannschaft. Bei den Roten Teufeln ging es unverändert weiter.
Die erste Möglichkeit nach Wiederanpfiff gehörte in der 50.Minute den Gastgebern. Ritter dribbelte sich halblinks im Sechzehner durch , zog einfach. Siebert konnte auf Düsseldorfer Seite gerade noch den Fuß hinhalten ,den Ball ins Toraus lenken.
In der 55.Minute der nächste Wechsel bei den Rheinländern. Für den nahezu wirkungslosen Mustapha kam Vermeij.
58.Minute, eine Halbchance für Klaus und die Fortuna. Iyoha nahm links Fahrt auf, flankt dann ins Zentrum. Klaus ging volles Risiko, schoss aber per Direktabnahme deutlich über das Tor. Auch einen Distanzschuss von Oberdorfs, nur eine Minute später, war kein Problem für den sehr souverän wirkenden Himmelmann im Lautrer Kasten.
Tomiak als Retter
Die Gäste waren zu dieser Phase die aktivere Mannschaft. So auch in der 65.Minute, als sich Tomiak, an der Fünferlinie, in einen Schuss von Tzolis werfen musste. Vier Minuten später, 69., musste wieder Tomiak klären, diesmal auf der Torlinie. Himmelmann hatte eine Flanke von Iyoha unterlaufen, Vermej kam per Kopf zum Abschluss. Tomiak stand goldrichtig auf der Linie, konnte retten.
Niemiec für Klaus und Tachie für Raschl lauteten die nun folgenden Wechsel in der 69.Minute.
Tzolis setzte seinen Lauf fort
In der 74.Minute war es passiert. Niemiec nutzte bei einem Steilpass von Engelhardt seine Tempovorteile, zog rechts in den Sechzehner. Dort legte er auf Tzolis quer, der nur noch zum Ausgleich einschieben musste.
Appelkamp mit der Führung
Wie beim Hinspiel in Düsseldorf konnten die Fortunen das Spiel drehen. Zimmermann hatte rechts sehr viel Platz, konnte die Kugel zum langen Pfosten heben. Dort verpasste zwar Tzolis zunächst, aber Appelkamp kam völlig frei zum Abschluss, bugsierte die Kugel hoch ins Netz. Zweiter Treffer für Düsseldorf binnen zwei Minuten!
Doppelpack für Tzolis
Es lief die 82.Minute und die Gäste trafen binnen acht Minuten zum dritten Mal. Hatte für Lautern kurz zuvor Kaloc noch eine Chance liegen lassen, macht es der junge Grieche besser. Engelhardt hatte geflankt, Tzolis die Kugel geschickt mitgenommen, an Himmelmann vorbeigezogen und anschließend eingeschoben.
Doppelwechsel beim FCK. Hercher und Simakala sollten es ab der 83. Minute richrten, bei der Fortuna kamen in der 85.Minute de Wijs und Hoffmann für Appelkamp und Tzolis in die Mannschaft. In der 90.Minute bekam auch noch Abiama seinen Einsatz, ersetzte Hanslik.
Den Hausherren blieben noch fünf Minuten Nachspielzeit, in der allerdings auch nichts mehr gelingen sollte.
Das Spiel ist abgepfiffen.
Content / Fotos: Michael Kaiser vom 30.03.2024
Tage der Entscheidung
Ache wird gegen die Fortuna fehlen
Bevor es kommenden Dienstag zum Jahrhundertspiel im Halbfinale des DFB-Pokals kommt, trifft der FCK am kommenden Samstag in der 2.Liga zunächst auf Fortuna Düsseldorf. Zu dieser Begegnung sind, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, bisher 45.307 Tickets, davon 3.627 Karten ab die Gäste, verkauft.
Personell sind Klement, Krahl und Ache zwar wieder im individuellen Training, ein Einsatz am Samstag käme aber noch zu früh. Ebenso fehlen wird Zuck, der sich in Reha befindet.
Ragnar Ache im Individual-Training
Diese war eine Teilnahme des Stürmers am Manmschaftstraining noch nicht möglich. Folglich sei mit einem Einsatz gegen Düsseldorf, aber auch grgen Saarbrücken, noch nicht zu rechnen. Man sei auch der Gesundheit des Spielers verpflichtet und wolle kein übergroßes Risiko gehen.
Große Kulisse beim Public Viewing
Stand heute sind für kommenden Dienstag 16.243 Karten verkauft. Das bedeutet, dass mehr Fans zum Betzenberg reisen, als es Zuschauer in Saarbrücken geben wird.
Große Qualität bei der Fortuna
Der kommende Gegner sei, so Funkel, eine Mannschaft mit sehr viel Qualität. Während es im bisherigen Saisonverlauf viele spektakuläre Spiele, teils mit reichlich Gegentore gab, sei nun dort eine gewisse Stabilität mit zwei "zu Null Spielen" eingekehrt.
"Die Fortuna hat eine hervorragende Offensive, verfügt mittlerweile aber auch über eine gefestigte Defensive. Sie schalten sehr schnell um, sind sehr laufstark und sehr abschlusssicher. Die Mannschaft hat natürlich sehr gute Einzelspieler, insgesamt ist das Team aber durchweg gut besetzt, weshalb wir an unsere Grenzen gehen müssen, um bestehen zu können", so die Erwartung des Lautrer Übungsleiters.
Marlon Ritter wichtiger Spieler für das Team
Ritter habe in den vergangenen Spielen Führungsverantwortung überommen und sei ein ganz wichtiger Spieler, egal auf welcher Position. Er habe sehr viel an Erfahrung gewonnen, strahle dies immer mehr aus und sich auch verbal eingebracht.
Keine extra Motivation
Die Ereignisse aus dem Hinspiel in Düsseldorf seien aktuell kein Thema mehr in der Kabine. Funkel: "Wir sind auf Grund des Hinspiels definitiv nicht übermotiviert. Was vor einem halben Jahr war, ist vergessen und spielt keine Rolle mehr. Wir wollen so auftreten wie in den letzten drei Spielen und der Fortuna das Leben ähnlich schwer machen wie zuletzt Hannover 96“, Wichtig sei es aber zunächst, Fortuna nicht ins Spiel kommen zu lassen.
Torhüterfrage noch nicht entschieden
Auf dieser Position wollte sich Friedhelm Funkel heute noch nicht festlegen. Es sei noch keine Entscheidung gefallen und diese Gespräche werde er morgen mit den Spielern führen. Dem Spieler der auflaufe werde er vertrauen und ihm viel Glück wünschen.
Körperlichkeit verbessert
Seiner Mannschaft habe, so Funkel, die längere Pause gut getan. Man sei speziell im körperlichen Bereich arbeiten können und er sehe nun, auch nach drei freien Tagen, eine frische Mannschaft.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 28.03.2024
Julian Niehues verlässt die Roten Teufel
Mittelfeldspieler Julian Niehues verlässt nach dem Ende der laufenden Saison den 1. FC Kaiserslautern und wechselt zum Bundesligisten 1. FC Heidenheim.
Der 22-Jährige wechselte im Sommer 2021 aus der zweiten Mannschaft von Borussia Mönchengladbach an den Betzenberg und entwickelte sich zum Stammspieler der Roten Teufel. Seit seinem Wechsel zum FCK absolvierte er 17 Drittligaspiele, die beiden Relegationsspiele zum Aufstieg in die Zweite Bundesliga, 52 Zweitligapartien sowie vier Begegnungen im DFB-Pokal.
„Der Abgang von Julian ist aus unserer Sicht natürlich extrem schade. Er hat uns persönlich über diesen Schritt informiert. Wir hätten sehr gerne mit ihm weitergearbeitet, aber leider hat er sich für ein anderes Angebot entschieden. Für seine Zukunft wünschen wir ihm alles Gute und möchten uns schon jetzt für seinen Einsatz in den vergangenen drei Jahren bedanken. Es gibt aber in der laufenden Spielzeit noch wichtige Ziele, die wir uns gesteckt haben, für die wir auf sein Engagement zählen, um diese gemeinsam mit der Mannschaft zu erreichen“, kommentiert FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen.
Content / Foto: FCK vom 21.03.2024
Serie in Hannover ausbauen
Suche nach Ersatz für gesperrten Ritter
Nach zuletzt zwei Siegen gegen die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, kann der FCK mit breiter Brust nach Niedersachsen reisen. Dabei werden die Pfälzer, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, von 4.306 Fans begleitet. Einige Anhänger haben mit Sicherheit noch Karten über den Shop bei Hannover 96 erworben.
Beim Personal fehlt verletzt nur noch Hendrick Zuck. Ausfallen wird ebenfalls Marlon Ritter nach seiner fünften gelben Karte. Allerdings kommen Spieler wie Frank Ronstadt, Philipp Klement oder Philipp Hercher erst für den Kader gegen Düsseldorf in Frage.
Simakala nicht gesetzt
Chance Simakala habe während seines Einsatzes natürlich zwei wichtige Szene gehabt und habe sich genauso eingeordnet, wie er, Funkel, dies von dem Spieler erwartet habe. Eine Garantie für dessen Einsatz wollte er nicht geben. Alle Spieler die am Samstag im Kader seien, hätten die Möglichkeit zu spielen.
Neue Kräfte freigesetzt
Spätestens in den 90min in Hannover werde man sehen, welche Kraft durch zwei Siege in Folge freigesetzt wurden. Funkel: Die Jungs wollen versuchen, auch aus Hannover etwas mitzunehmen. Wir wissen um die Stärke der 96er, aber wir werden uns darauf einstellen. Wir müssen aus dem Spiel heraus aggressiv verteidigen, um dem Gegner möglichst wenig Torchancen zu ermöglichen. Aber auch die Standardsituationen müssen wir besser verteidigen als gegen Osnabrück".
Beim Spiel gegen den VfL Osnabrück hatte der FCK beide Tore nach Standardsituationen gefangen, während der Gegner nur ganz wenige Chancen aus dem Spiel erarbeiten konnte.
Ganz anderes Spiel in Hannover
Friedhelm Funkel wollte sich auf der Spieltags-Pressekonferenz nicht zu taktischen Lösungen für das kommende Spiel äußern. Natürlich werde man der Mannschaft Lösungen zeigen und auch auf das Anlaufverhalten der Niedersachsen zu reagieren. Hier habe Hannover 96 sehr viel Qualität und es werde ein ganz anderes Spiel als gegen Osnabrück.
Voller Einsatz gefordert
Erstes von drei Duellen gegen Aufstiegskandidaten
"So wie gegen Osnabrück will ich meine Mannschaft sehen. Gerade hier auf dem Betzenberg ist es wichtig, diesen Willen zu zeigen. Wenn dann noch die Zuschauer dazu kommen und uns nach vorne peitschen, ist vieles möglich“. Um in Hannover bestehen zu können, dürfe seine Mannschaft in keinem Bereich nachlassen.
Führungspersonal zeigt sich
Marlon Ritter fehlt zwar gelbgesperrt, dennoch kann Friedhelm Funkel doch mehr und mehr Führungspersonal zu sehen: „Marlon hat neben anderen Spielern wie Jean Zimmer, Boris Tomiak oder auch Ragnar Ache die Fähigkeit, eine Mannschaft zu führen und zu leiten". Auch Simakala haben seine Qualitäten gezeigt, allerdings sei man mit zwei guten Aktionen noch kein Führungsspieler.
Drei Spiele mit Wucht
Beim FCK, so Friedhelm Funkel, spreche keiner über das anstehende Halbfinale. Er persönlich habe sich dafür zumindest noch nicht interessiert. Für ihn stünden zunächst die beiden kommenden Aufgaben in Hannover und gegen Düsseldorf im Vordergrund.
FCK als Underdog in Hannover
Natürlich sei der kommende Gegner aufgrund der bisher erreichten Resultate favorisiert. Dennoch habe seine Mannschaft, die tiefer in der Tabelle platziert sei, die Chance zu punkten. Der Favorit gewinne aber nicht immer und mit etwas Spielglück könne man dort auch punkten oder gewinnen.
Kein Glaube an die Nostalgie
Auch wenn seine Mannschaft am Samstag in Retro-Trikots auflaufe (70 Jahre nach dem 1:5 gegen Hannover) , glaube er nicht, dass seine Mannschaft dazu etwas beitragen könne, hier etwas gutzumachen. Man konzentriere sich auf das hier und jetzt und versuche sein Leistung abzurufen.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 14.03.2024
Abstiegskampf lähmt zunächst
Schwache erste Hälfte bleibt torlos
Hier findet heute nicht mehr und nicht weniger als ein Sechs-Punkte-Spiel statt. Sollten die Gastgeber gewinnen, würde der Vorsprung auf die Niedersachsen 10 Punkte betragen.
Friedhelm Funkel sieht keine Veranlassung, seine Startelf gegenüber dem Auswärtserfolg bei Hansa Rostock zu verändern.
Der FCK startet also so: Krahl - Zimmer, Elvedi, Tomiak, Puchacz - Kaloc, Niehues - Opoku, Ritter, Redondo - Ache.
VfL-Coach Uwe Koschinat wechselt dreimal. Neben den gesperrten Cuisance und Gyamfi verzichtet der Osnabrücker Übungsleiter auf Ajdini (Bank). Dafür kommen Androutsos, Wiemann und Wulff in die Mannschaft. Diese sieht dann wie folgt aus: Kühn - Kleinhansl, Diakhite, Wiemann, Androutsos - Kunze, Gnaase, Wulff - Makridis, Engelhardt, Conteh.
Pfälzer dominieren Anfangsphase
Schiedsrichter Stegemann hat die Begegnung pünktlich angepfiffen. Die erste Möglichkeit, es sind keine zwei Minuten gespielt, haben die Hausherren durch Opoku. Der kommt an einen, nach Ecke abgewehrten, Ball und probiert es aus ca. 15m flach. Kein Problem für Kühn im Tor der Osnabrücker. In der fünften Minute ein Versuch von Kaloc zentral von der Strafraumgrenze. Sein Schuss wird von Ache noch leicht abgefälscht, der Keeper des VfL ist aber rechtzeitig unten. Die größte Möglichkeit hätte sich den Gastgebern in der 10.Minute geboten, wäre Ache nach schnellem Gegenzug der Ball in dieser Situation nicht zu weit weggesprungen. Androutsos greift entscheidend ein, klärt zur Seite. Nächster Angriff, eine Großchance, in der 15.Minute: Ritter spielt in den Lauf von Puchacz, der hat auf der linken Außenbahn viel Platz und flankt in den Fünfmeterraum. Dort rutscht Ache denkbar knapp am Ball vorbei.
Glück für den FCK in der 17.Minute. Conteh macht über rechts Tempo und wird nicht attackiert. So kommt der Pass scharf an den Fünfmeterraum und Engelhardt probiert es per Hackentrick. Der Stürmer visiert das lange Eck an, die Kugel rauscht aber knapp am linken Pfosten vorbei. Kaiserslautern probiert es immer wieder mit langen, meist hohen Zuspielen in die Spitze. Bisher ohne zählbaren Erfolg. Nach einer guten halben Stunde hat sich das Spiel allerdings auch etwas beruhigt. Nächste Szene für die Gastgeber in der 41.Minute. Wieder läuft es über links, Zuspiel Ritter auf Puchacz, Flanke Puchacz Richtung Fünfer auf Ache. Der bekommt allerdings keinen Druck auf den Ball, köpft in die Arme von Kühn.
Die Nachspielzeit beträgt eine Minute. Der letzte Eckball des FCK verpufft und hier ist Halbzeit. Die Zuschauer haben hier eine spannende, aber nicht sehr hochklassige Begegnung erlebt.
Wahnsinnsspiel in zweitem Abschnitt
Doppelpack Ache und Simakala zum Sieg
Ohne personelle Änderungen geht es vor 42.008 Zuschauern in die zweite Halbzeit.
Engelhardt mit links zur Führung
Eine Ecke des VfL führt über Umwege zum Treffer für die Gäste. Kleinhansl tritt den ruhenden Ball an den Fünfmeterraum, wo Niehues nicht sauber klärt. Puchacz kann den Ball im Zweikampf so nicht behaupten. Stattdessen schnappt sich der Angreifer den Ball und trifft aus gut 8m per Linksschuss in die linke Ecke.
Wie werden die Hausherren reagieren? Zunächst sieht es nach viel Druck aus, ohne allerdings die großen Torraumszenen zu er erleben.
Dreifachwechsel in der 63.Minute beim FCK: Simakala, Tachie und Abiama kommen für Redondo, Opoku und Kaloc. Auch Osnabrück bringt neues Personal. In der 64.Minute ersetzen Tesche und Niemann Wulff und Conteh.
Ache schlägt zurück
Die 66.Minute läuft und Ache ist zur Stelle. Die Lebensversicherung der Lautrer wird von Puchacz per Ecke anvisiert. Kühn verschätzt sich , kommt nicht an den Ball und Ache köpft ein.
Erneute Führung VfL durch Engelhardt
Keine fünf Minuten nach dem Ausgleich gehen die Niedersachsen erneut in Führung. Wieder ist es eine Ecke und eine ganz schwache Abwehr der Pfölzer. Gnaase bringt den Eckball auf den langen Pfosten , Diakhite kann aus spitzem Winkel unter die Latte Köpfen. Final setzt Engelhardt nach, bringt die Kugel über die Linie.
Joker Simakala sticht
Das sind die Geschichten, die nur der Fußball schreibt. Simakala trifft gegen seinen Ex-Club mit einem Traumtor zum 2:2! Nach einer Ecke fällt die Kugel im Rückraum vor die Füße des Angreifers , der aus 16m einfach mal volley draufhält. Die Kugel schlägt unhaltbar für Kühn im rechten Eck ein. Gespielt sind 78 Minuten und das ist mittlerweile ein Wahnsinnsspiel in Kaiserslautern. Der FCK startet hier eine Angriffswelle nach der anderen.
Wechsel bei den Gästen in der 86.Minute: Für Engelhardt kommt der Ex-Lautrer Lobinger in die Partie.
Die Nachspielzeit beträgt fünf Minuten. Das Spiel ist aus, wenn der Betze gewonnen hat. So erzählen es die Fußballromantiker rund um den Gipfel in der Innenstadt.
Lucky Punch durch Ache
Das ist der Wahnsinn. Ache trifft den VfL mitten ins Herz. Simakala hatte in den Lauf von Tachie abgelegt und der findet im Rücken der VfL-Abwehr Ache, der aus 8m flach ins rechte Eck trifft!
Content / Foto: Michael Kaiser vom 10.03.2024
VfL Osnabrück lebt wieder
FCK muss weiter konzentriert arbeiten
Der 1.FC Kaiserslautern erlebt am Sonntag, 13:30 Uhr, seinen zweiten Abstiegsgipfel. Der VfL Osnabrück schien lange Zeit abgeschlagen im Kampf um den Klassenerhalt, konnte aber durch 6 Punkte aus den letzten Partien wieder den Funken mit Namen Klassenerhalt entzünden.
Zu diesem Krimi haben die Pfälzer, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, bereits 40.039 Tickets, davon 1.611 Karten nach Osnabrück, verkauft. Die Tageskassen werden also geöffnet sein.
Verzichten muss Trainer Friedhelm Funkel auf Zuck, Hercher und Klement.
Ottmar Walter bleibt in Erinnerung
Natürlich verbinde man den Namen Ottmar Walter zwangläufig mit dem WM-Titel von 1954. Er persönlich, so Funkel, blieb die Demut dieser Generation in Erinnerung und auch die Freundlichkeit, die diese Spieler gelebt hätten, wünsche er sich heute zurück.
Kein entscheidendes, aber wichtiges Spiel
Friedhelm Funkel will die Begegnung gegen Osnabrück nicht als entscheidend ansehen, da hierzu einfach noch zu viele Spiele zu absolvieren seien. Es gelte aber für die Spieler, dass man sich bei jedem Training oder Spiel voll einbringen müsse.
Vertrauen der Fans verdienen
Friedhelm Funkel zur Kritik der Fans nach dem Spiel gegen den KSC: "Die Mannschaft muss zeigen, dass sie die Unterstützung der Zuschauer verdient hat. Den ersten Schritt hat sie in Rostock schon gemacht und jetzt müssen wir dafür sorgen, dass auch am Sonntag eine richtig gute Stimmung herrschen wird. Die Mannschaft muss in Vorleistung gehen, dann bin ich davon überzeugt, dass uns unsere Zuschauer wieder hervorragend unterstützen werden“,
Geduld gefragt bei Simakala
Sowohl bei Simakala , als auch bei Stojilkovic, fehle nicht viel um im Kader oder auf dem Platz zu stehen. Da er aber nur 20 Spieler für den Kader benennen dürfe, habe er Woche für Woche Entscheidungen zu treffen, so Funkel.
Schlechtes Gewissen nach dem KSC-Spiel
Die Mannschaft habe unter der Woche vor dem Spiel in Rostock sehr viel miteinander gesprochen und man habe das schlechte Gewissen gegenüber den Fans geradezu spüren können.
Fehlen von Gyamfi und Cuisance
Auch der Umstand, dass die beiden Leistungsträger gesperrt fehlen, sei kein großer Vorteil für seine Mannschaft. Die Mannschaft von Uwe Koschinat habe sich stabilisiert und auch dem Druck in Unterzahl gegen den HSV Stand gehalten.
Content / Foto: Michael Kaiser vom 07.03.2024
Entscheidend ist auf dem Platz
Maximaler Druck auf der Kogge und dem FCK
Wenn die Roten Teufel am Samstagmittag, 13 Uhr, beim FC Hansa Rostock antreten, herrscht auf beiden Seiten maximaler Druck. Die Gastgeber konnten sich nach dem Trainerwechsel zu Selimbegovic etwas stabilisieren, gegen Elversberg drei Punkte einfahren und ein Unentschieden grgen den HSV erzielen. Dennoch steht man punktgleich mit dem FCK auf einem direkten Abstiegsplatz.
Die Pfälzer verbuchen ebenfalls 22 Punkte auf der Habenseite, allerdings steht man nur aufgrund des Torverhältnisses vor den Rostockern. Nach einem Punktgewinn in Nürnberg, musste das Team von Friedhelm Funkel im Derby gegen den KSC eine derbe 0:4 Pleite einstecken. Somit war dann auch der letzte Kredit bei den Fans verspielt.
Dennoch wird der FCK, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, von 1.473 Fans an die Ostsee begleitet. Personell muss Trainer Funkel weiter auf Zuck und Klement verzichten. Hercher und Ronstadt konnten zwar schon Teile des Trainings absolvieren, fehlen aber ebenso im Kader.
Spiel gegen KSC aufgearbeitet
"Man kann Spiele verlieren, man kann auch ein Derby verlieren, aber nicht so", dies die Zusammenfassung der bitteren Derby Niederlage. Funkel verlangt, dass in der Kabine "auch mal jemand auf den Tisch hauen muss". Doch wer könnte diese Rolle übernehmen? Gegen den KSC sah Lauterns Trainer jedenfalls "keinen einzigen Führungsspieler", Man könne viel reden, entscheidend sei aber auf dem Platz. Diese Aussage von Otto Rehhagel habe auch heute noch Gültigkeit.
"Seit Dienstag ist das Derby in den Hintergrund gerückt und wir haben uns auf Rostock vorbereitet. Dort müssen wir ein anderes Gesicht zeigen. Und so wie ich die Mannschaft im Training erlebt habe, hat sie das glaube ich auch verstanden",
Führungsspieler fehlen
Auf seine Aussagen im SWR-Podcast angesprochen, erläuterte Friedhelm Funkel, dass er dabei sei, Führungsspieler zu suchen. "Ich habe eine richtig brave Mannschaft", erklärt der Übungsleiter, der allerdings in den kommenden Wochen diese Führung finden will oder sogar muss. "Im Moment bin ich noch nicht so weit, das zu erkennen. Aber das muss schnellstens passieren". Spieler müssten auch mal unangenehm werden, auch ihren eigenen Mitspielern gegenüber. Hier gelte es, auch einmal anzuecken.
Mehr Härte und Cleverness gefragt
Ihm fehlen die Spieler, die auch ihren Gegenspielern, oder auch Mitspielern im Training, Schmerzen bereite. Er kenne dies aus seiner aktiven Zeit. Da sei es nicht möglich gewesen, an einem Briegel, Neues, Melzer oder Wolf vorbeizukommen. Da war auch mal der Ellbogen raus oder das Knie auf Augenhöhe. Blaue Flecken gehörten zum Alltag.
Mannschaft hat Charakter
Funkel will seiner Mannschaft keinesfalls den Charakter absprechen. Dennoch erwartet der Routinier
mehr Charakter als zuletzt gegen den KSC. In Rostock erwarte den FCK "viel Körperlichkeit, die auf uns zukommen" wird.
Hansa verfügt über große und kopfballstarke Spieler. "Da müssen wir dagegenhalten, da müssen wir mutiger sein". Funkel betont ausdrücklich: "Jedem muss jetzt wirklich bewusst sein, dass es nur über den Kampf, nur über die Laufintensität, nur über das Zweikampfverhalten geht".
Keine großen Erinnerungen an Rostock
Aufgrund der großen Zeitspanne, seien keine großen An seine Zeit als Trainer bei Hansa (2000-2001) seien keine großen Beziehungen mehr vorhanden. Natürlich blieben da tolle, menschliche Momente, gerade mit Juri Schlünz oder dem damaligen Leiter der Lizenzspieler-Abteilung, Herbert Maronn.
Der FCK muss in der Liga bleiben
Für ihn gebe es keinen Druck so Funkel. Es gebe wichtige Spiele, wichtigere Spiele und Endspiele. Wenn er merke, dass ein Spieler mit der Situation Probleme habe oder im Training nicht mitziehe, bliebe der Spieler zuhause. Würde er bemerken, dass ein Spieler vom Kopf her Probleme habe, werde er das ansprechen. Dies habe er in der Kabine bisher aber nicht erlebt.
Content: Michael Kaiser
Derbypleite - FCK unterliegt mit 0:4
Kaiserslautern taumelt Richtung Abstieg
Friedhelm Funkel wechselt im Vergleich zu seinem Debüt in Nürnberg nur auf einer Position. Für den gelbgesperrten Puchacz rückt Zolinski in die Startelf.
Die sieht wie folgt aus: Krahl - Zimmer, Kraus, Elvedi, Zolinski - Kaloc, Tomiak - Tachie, Ritter, Redondo - Ache.
Christian Eichner wechselt ebenfalls nur einmal. Burnic übernimmt für Brosinski (Bank).
Die Startformation sieht dann so aus: Drewes - Jung, Bormuth, Franke, Herold - Rapp, Gondorf - Burnic, Nebel, Wanitzek - Matanovic.
Nach einer Gedenkminute für den unter der Woche verstorbenen Andreas Brehme pfeift Tobias Welz die Begegnung an. Die ersten Minuten sind von Zweikämpfen in der neutralen Zone", sprich Mittelfeld, geprägt. Auch wenn die Pfälzer die aktivere Mannschaft sind, steht der KSC gut sortiert und lässt nichts zu. Nach gut zehn Minuten werden die Gäste etwas stärker, sprich aktiver. So haben die Gäste dann auch nach vierzehn Minuten den ersten Abschluss. Nach flacher Hereingabe von links bekommt Matanovic jedoch keinen Druck auf den Ball und Krahl kann problemlos klären.
Chancen bleiben hier absolute Mangelware. Das Spiel ist momentan eher unspektakulär. Auch einen Freistoß aus zentraler Position, 32.Minute, schlenz Ritter direkt in die Arme von Drewes. Karlsruhe versucht es immer wieder mit langen Bällen. Bisher steht aber das Pfälzer Bollwerk und den Pässen der Badener fehlt die letzte Präzision.
Etwas Aufregung gibt es in der 42.Minute. An der Strafraumkante schießt Ritter Rapp an. Die Hand war aber vor der Brust angelegt. Das reicht nicht für einen Elfmeter.
Die Nachspielzeit beträgt eine Minute, dann ist Halbzeit.
Chancenlos im Derby
Treffer von Wanitzek und Matanovic binnen drei Minuten
Personell unverändert geht es auf beiden Seiten vor 49.327 Fans in die 2.Halbzeit. Die ersten fünf Minuten bringen dennoch mehr "Action"auf dem Platz als die komplette erste Spielhälfte.
Es dauert genau 25 Sekunden nach Wiederanpfiff bis Ache den Ball erobert und zu Ritter am Strafraum querlegt. Dessen Abschluss zwingt Drewes zur Parade und er lenkt den Ball über die Latte. Vor der Ausführung der fälligen Ecken lernen sich Rapp und Kaloc kennen, letzterer holt aus und trifft den Gegenspieler mit dem Ellenbogen in der Magengegend. Schiedsrichter Welz wird zum Bildschirm zitieret, entscheidet nach Ansicht der Bild auf Gelb für Kaloc, 49'.
Gästeführung durch Wanitzek
Bormuth löst die Situation unter Druck gut auf, findet Burnic, der den Ball ideal in ndie Tiefe spielt. Auf links läuft Wanitzek ein, hat die Übersicht und schiebt an Krahl vorbei zur Führung ein. Gespielt sind gerade einmal sechs Minuten in der zweiten Hälfte.
Zweiter KSC-Treffer durch Matanovic
Gerade einmal drei Minuten nach der Führung legt Karlsruhe durch Matanovic nach. Nach einem Konter über Burnic, legt Nebel präzise in den Lauf von Matanovic. Der legt den Ball zunächst an Krahl vorbei, landet im Getümmel, bekommt den Ball aber irgendwie über die Linie. 2:0 für die Blauen.
Dreifachwechsel Kaiserslautern
Friedhelm Funkel reagiert, wechselt dreifach. In der 62.Minute kommen Niehues, Opoku und Abiama für Kaloc, Tachie und Zolinski.
Die zwischenzeitlichen Bemühungen der Pfälzer verpuffen und bis zur 70.Minute kann der KSC auch wieder für Entlastung sorgen, ohne jedoch viel für das Spiel zu machen.
In der 71.Minute ersetzt Stojilkovic den heute blass gebliebenen Ache.
Erster KSC-Wechsel in der 78.Minute: Jensen ersetzt Rapp. Karlsruhe verwaltet die Führung sehr souverän und setzt Nadelstiche.
Entscheidung durch Nebel
Der FCK findet keine Lösungen vor dem Tor und bleibt in der Defensive extrem anfällig. Der nächste Konter . Jung spielt einen langen Ball, findet Nebel . Der setzt sich gegen Elvedi durch, schiebt unter Krahl zum 0:3 ein.
Karlsruher Wechselzeit
Der nächste Wechsel von Christian Eichner, diesmal doppelt in der 83.Minute. Thiede und Brosinski ersetzen Jung und Wanitzek. In der 87.Minute kommen dann noch Zivzivadze und Schleusener für Burnic und Matanovic.
Während die Gästefans "Oh wie ist das schön" anstimmen flüchten die ersten Heimfans. Vier Minuten müssen Sie sich nach hier ansehen.
Zivzivadze mit dem Schlusspunkt
Der Kopfball des Georgiers, nach Flanke Thiede, ist hier Schlusspunkt. Der Karlsruher SC gewinnt hier hochverdient , die Abstiegsnöte der Pfälzer werden immer größer.
Abpfiff in Kaiserslautern!
Content / Fotos: Michael Kaiser vom 24.02.2024
Ganz viel Brisanz im Südwest-Derby
FCK fehlen die Linksverteidiger, Puchacz fehlt gelbgesperrt
Wenn die Pfälzer am Samstag, 13 Uhr, die Gäste aus Karlsruhe empfangen, ist der Druck unverändert hoch. Der erste direkte Nicht Abstiegsplatz ist zwar nur ein Punkt entfernt, allerdings steht man auch nur aufgrund des besseren Torverhältnisses vor Hansa Rostock, dem Tabellensiebzehnten.
Die Begegnung auf dem Betzenberg wird nahezu ausverkauft sein. Bisher sind, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, bisher 47.260 Karten verkauft, 4.700 Tickets gingen an den Gast aus Karlsruhe.
Personell sieht es so aus, dass neben Hercher und Zuck auch Ronstadt und Klement aufgrund muskulärer Probleme fehlen werden. Die Ausfallzeit von Klement wird wohl 3-4 Woche betragen.
Große Freude auf Derby
Die Atmosphäre soll, so Cheftrainer Funkel, noch einmal zusätzliche Motivation geben. Er habe schon viele Spiele gegen den KSC als Spieler und Trainer erlebt, an ein besonderes Spiel könne er sich dabei jedoch nicht erinnern. Funkel: "Ich erwarte eine ganz, ganz tolle Stimmung. Wenn das Stadion ausverkauft ist, ist die Stimmung immer gut, egal ob es ein Derby ist oder nicht. Da muss es einfach Spaß machen rauszugehen und Fußball zu spielen - da möchte ich manchmal selber noch gerne auflaufen".
Gute Trainingswoche als Normalität
Die guten Vorstellungen während der aktuellen Trainingseinheiten bezeichnete der Cheftrainer des FCK als Normalität. Diese Einstellung und der Willen der Mannschaft seien auch von Nöten, wenn man in dieser Situation bestehen wolle.
Position des Linksverteidigers offen
Vor Wochen hätte man auf dieser Position noch die Qual mit Zuck oder Durm gehabt. Nach Verletzung Zuck und dem Karriereende von Durm, fehlen die Linksverteidiger. Funkel wollte sich auf Nachfrage nicht an Spekulationen rund um die Position auf der linken Verteidigerseite beteiligen. Er habe da zwei Namen im Kopf, die er auch noch mit seinem Trainerteam besprechen werde. Spekuliert wird über einen Wechsel von Redondo auf die vakante Position, eine Alternative könnten auch Zimmer oder Elvedi sein.
Respekt vor flexiblem Gegner
Man habe den KSC beim 2:2 gegen Düsseldorf beobachtet und viel Qualität beim kommenden Gegner gesehen.
Im Gedenken an den diese Woche verstorbenen Andi Brehme, wird die Mannschaft einen Trauerflor tragen und es wird vor dem Spiel eine Gedenkminute geben.
Content / Foto: Michael Kaiser
Ganz viel Brisanz im Südwest-Derby
FCK fehlen die Linksverteidiger, Puchacz fehlt gelbgesperrt
Wenn die Pfälzer am Samstag, 13 Uhr, die Gäste aus Karlsruhe empfangen, ist der Druck unverändert hoch. Der erste direkte Nicht Abstiegsplatz ist zwar nur ein Punkt entfernt, allerdings steht man auch nur aufgrund des besseren Torverhältnisses vor Hansa Rostock, dem Tabellensiebzehnten.
Die Begegnung auf dem Betzenberg wird nahezu ausverkauft sein. Bisher sind, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, bisher 47.260 Karten verkauft, 4.700 Tickets gingen an den Gast aus Karlsruhe.
Personell sieht es so aus, dass neben Hercher und Zuck auch Ronstadt und Klement aufgrund muskulärer Probleme fehlen werden. Die Ausfallzeit von Klement wird wohl 3-4 Woche betragen.
Große Freude auf Derby
Die Atmosphäre soll, so Cheftrainer Funkel, noch einmal zusätzliche Motivation gebem. Er habe schon viele Spiele gegen den KSC als Spieler und Trainer erlebt, an ein besonderes Spiel könne er sich dabei jedoch nicht erinnern.
Gute Trainingswoche als Normalität
Die guten Vorstellungen während der aktuellen Trainingseinheiten bezeichnete der Cheftrainer des FCK als Normalität. Diese Einstellung und der Willen der Mannschaft seien auch von Nöten, wenn man in dieser Situation bestehen wolle.
Position des Linksverteidigers offen
Vor Wochen hätte man auf dieser Position noch die Qual mit Zuck oder Durm gehabt. Nach Verletzung Zuck und dem Karriereende von Durm fehlen die Linksverteidiger. Funkel wollte sich auf Nachfrage nicht an Spekulationen rund um die Position auf der linken Verteidigerseite beteiligen. Er habe da zwei Namen im Kopf, die er auch noch mit seinem Team besprechen werde.
Respekt vor flexiblem Gegner
Man habe den KSC beim 2:2 gegen Düsseldorf beobachtet und viel Qualität beim kommenden Gegner gesehen.
Im Gedenken an den diese Woche verstorbenen Andi Brehme wird die Mannschaft einen Trauerflor tragen und es wird vor dem Spiel eine Gedenkminute geben.
Content / Foto: Michael Kaiser
Funkel überrascht mit Startformation
Tachie trifft erneut gegen den Club
Christian Fiel verändert sein Team im Vergleich zum 1:1 gegen Wehen Wiesbaden auf drei Positionen: Gürleyen rückt für den gelbgesperrten Marquez in die Innenverteidigung. Duman und Goller fehlen krankheitsbedingt und werden von Uzun und Okunuki ersetzt.
Der 1. FC Nürnberg beginnt mit dieser Elf: Klaus - Gyamerah, Gürleyen, Horn, Brown - Flick, Castrop - Wekesser, Uzun, Okunuki - Andersson.
Kaiserslautern tritt in dieser Formation auf: Krahl - Puchacz, Zimmer, Kraus, Elvedi - Tomiak, Kaloc - Redondo, Ritter, Tachie - Ache.
Damit nimmt Friedhelm Funkel in seiner ersten Partie drei Änderungen im Vergleich zur 1:2-Heimpleite gegen Paderborn vor: Funkel setzt auf die Viererkette und ändert damit die Taktik der Roten Teufel. Kraus startet für Soldo (nicht im Kader) in der Abwehr, dazu beginnen Zimmer für Ronstadt (Oberschenkelverletzung) und Redondo für Niehues (Bank).
Der Beginn des Spiels verzögert sich aufgrund von Fanprotesten um acht Minuten. Jetzt geht es im Max- Morlock-Stadion los.
Zunächst arbeiten sich die Teams in der neutralen Zone aneinander ab. In der 13.Minute will Kaiserslautern eine Ecke von links ausführen. Doch die Partie ist erneut unterbrochen, da Fans hinter dem Tor sind und ein Banner hochhalten. Auch dieses Banner richtet sich an die Abstimmung vom 11. Dezember zum Investoreneinstieg. Auch die Polizei hat inzwischen den Innenraum betreten.
Nach 14 Minuten Unterbrechung wird die Ecke von links nun nach ausgeführt. Die Partie geht weiter. Nach der Pause sind aber nur noch die Gäste am Drücker. Formell sind hier 28min gespielt. Schiedsrichter Bacher hat die Ecke freigegeben. Die Ecke von Ritter landet auf dem ersten Pfosten. Nürnberg kann nicht richtig klären und Redondo kommt aus zehn Metern noch zum Abschluss. Die Kugel geht nur knapp über den Kasten. Zwei Minuten später legt Tachie per Hacke für Ache auf. Der Stürmer schießt mit voller Wucht aus 19 Metern nur knapp über das Tor, 30'.
Tachie mit der Gästeführung
Das hatte sich angedeutet: Lautern bleibt am Drücker und in der 34.Minute (netto 19.) gehen die Gäste in völlig verdient in Führung. Gürleyen spielt einen Fehlpass im Aufbau zu Kaloc. Der Tscheche schiebt links raus zu Redondo. Der Flügelspieler sucht nach einem guten Lauf in die Spitze dann nicht Ache im Zentrum, sondern den rechts frei im Sechzehner stehenden Tachie. Der Stürmer schiebt aus elf Metern die Kugel halblinks ins Tor rein, Torhüter Claus kommt mit seiner Fußabwehr nicht mehr an den Ball dran.
In der 37.Minute schnuppert Tachie am Doppelpack. Nach starker Kombination über die rechte Seite ist diesmal aber Klaus zur Stelle.
Die Nachspielzeit wird mit 17 Minuten veranschlagt.
Der Club hat zwar im Moment 64 Prozent Ballbesitz, findet aber keine Mittel gegen die gut positionierte Abwehr vom 1. FC Kaiserslautern. Die nächste Gefahr geht von Redondo aus. Der Flügelflitzer geht über die linke Seite auf und davon, sucht den Abschluss, Sein Schuss verfehlt das Gehäuse knapp rechts, 45'.+10.
In der 18.Minute der Nachspielzeit muss Lauterns Keeper Krahl nach einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler behandelt werden, kann aber weiterspielen. Jetzt ist dann auch mal Halbzeit.
Uzun rettet Punkt für Nürnberg
Starke Lautrer Vorstellung macht Mut
Die Gastgeber wechseln zu Beginn der zweiten Spielhälfte. Für Okunuki und Gürleyen kommen Hofmann und Jeltsch in die Partie.
Der Club ist aktuell die aktivere Mannschaft, ohne jedoch größere Torgefahr zu entwickeln. Der eingewechselte Jeltsch sieht in der 49.Minute die gelbe Karte, konnte Ache nur auf Kosten eines Fouls bremsen. Der wäre ansonsten durch gewesen. Wechsel bei den Franken, 62.Minute. Schleimer kommt für Castrop.
Ausgleich für Nürnberg durch Uzun
Die Gäste aus der Pfalz sind in dieser zweiten Hälfte zu passiv. So war es nur eine Frage der Zeit bis der Ausgleich fällt .In der 64.Minute ist es dann soweit. Lautern kann die Situation vor dem eigenen Strafraum nicht klären, lässt Uzun zum Schuss kommen. Der lässt sich nicht zweimal bitten, zieht nach Zuspiel von Andersson ab, schlenzt den Ball aus 18m ins rechte Eck. Aufgrund des Aufwandes der zweiten Hälfte ist dieser Treffer auch nicht unverdient.
Unmittelbar nach dem Ausgleich wechselt Friedhelm Funkel, bringt Niehues für den verwarnten Kaloc. In der 70.Minute schnappt sich der eingewechselte Abiama , nach schlampigen Pass von Uzun, die Kugel, marschiert über die linke Seite. Final schließt der Stürmer aus 12m ab, verfehlt das Tor aber knapp. Das wäre wohl ein Einstand nach Maß gewesen. Überraschend ziehen sich die Gastgeber mehr und mehr zurück. Jetzt sind die Gäste wieder am Drücker. So auch in der 79.Minute: Wieder ist es Abiama mit dem Abschluss. Klaus kann aber zur Ecke klären.
In der 84.Minute doppelter Wechsel beim FCK: Klement und Opoku ersetzen Ritter und Tachie.
87.Minute: Wechsel beim Club. Hungbo kommt für den Torschützen Uzun in die Partie.
Krahl rettet in höchster Not
Es sind 88min gespielt und Krahl muss sein ganzes Können aufbieten um seiner Mannschaft zumindest einen Punkt zu retten. Nach Flanke von Hungbo kommt Andresson aus zentraler Position frei zum Kopfball. Krahl kann die Kugel aber irgendwie über das Gehäuse wuchten.
Hier werden vier Minuten Nachspielzeit angezeigt.
Letzter Wechsel bei den Franken. In der zweiten Minute der Crunchtime ersetzt Kania Andersson.
Das war es dann auch. Schiedsrichter Bacher pfeift ab und die Teams teilen sich die Punkte.
Content/Foto: Michael Kaiser vom 18.02.2024
Debüt in Nürnberg
Zeit für taktische Änderungen?
Bei seinem Debüt als Cheftrainer des 1.FC Kaiserslautern kann Friedhelm Funkel personell aus dem Vollen schöpfen. Außer den Langzeitverletzten Zuck und Hercher fehlte lediglich Ronstadt diese Woche im Training.
Zum Spiel am Sonntagmittag, 13:30 Uhr, werden die Pfälzer, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, von mindestens 4.688 Fans unterstützt. Dies ist das offizielle Kontingent, welches der FCK aus Nürnberg erhalten hat. Allerdings ist mit einem größeren Anhang zu rechnen, da sich viele Fans über den Onlinehandel des FCN mit Tickets versorgt haben.
Grundgerüst für Nürnberg steht
Auch wenn sich der neue Trainer Friedhelm Funkel noch nicht auf die taktische Ausrichtung festlegen wollte, sieht er durchaus die Möglichkeit mit einer Viererkette in der Defensive zu starten. Bis auf wenige Positionen sieht er ein Grundgerüst für das Spiel am Sonntag.
Fußball ist keine Zauberei
Auf einen möglichen Vorteil, aufgrund einer möglichen Neuausrichtung, angesprochen, wollte Funkel sich nicht festlegen lassen. Er habe auch schon öfter gegen Teams mit neuem Trainer gespielt und diese Situation werde übertrieben dargestellt. Es muss also nicht von großem Vorteil sein, sei aber definitiv kein Nachteil. Funkel: "Fußball ist keine Zauberei. Wir müssen aus einer guten Grundordnung heraus spielen und leidenschaftlich kämpfen. Wir haben technisch gute und schnelle Spieler. Wenn jeder an seine Grenze geht, können wir in Nürnberg bestehen.“
Sehr engagierter Klement im Kader
Auch Philipp Klement, der sowohl unter Dirk Schuster, als auch Dimitrios Grammozis, auf's Abstellgleis geraten war, wird im Kader für Sonntag stehen. Für Ronstadt könnte, aber dies ist spekulativ, Zimmer auf der rechten Seite starten.
Keine Garantien aufgrund der Geschichte
Von ihm, so Funkel, werde es keine Einsatzgarantien aufgrund von Verdienste der Vergangenheit geben. Für ihn zähle nicht, was vor Monaten passiert sei, sondern das, was die Spieler heute an Leistung anbieten.
Abreise nach Nürnberg bereits heute
Aufgrund der kurzen Eingewöhnungszeit hat man sich beim FCK für eine Abreise bereits heute entschieden. Man habe so etwas mehr Zeit für Gespräche mit Spieler. Da sein Tag auch nur 24h habe, sei dies für ihn von Vorteil.
Mannschaft strotz nicht vor Selbstvertrauen
Dass seine Mannschaft natürlich nach den negativen Ergebnissen der Vorwoche nicht vor Selbstvertrauen strotze sei klar: "Ich bin ein grundsätzlich optimistisch eingestellter Mensch. Ich versuche nur Dinge einzufordern, die die Spieler auch umsetzen können. Fehler dürfen passieren, aber man muss immer den Willen zeigen. Natürlich ist ein gewisser Druck da, aber es gibt immer Situationen in denen man weniger gute Phasen durchlebt, aber man muss sich den Herausforderungen stellen“. Als Ausrede taugen die Vorwochen allerdings nicht.
Content/Foto: Michael Kaiser vom 16.02.2024
Friedhelm Funkel ist neuer Cheftrainer beim FCK
Der 1. FC Kaiserslautern hat nach der Freistellung von Dimitrios Grammozis einen neuen Cheftrainer installiert: Friedhelm Funkel übernimmt mit sofortiger Wirkung das Amt bei den Roten Teufeln.
Der ehemalige Bundesligaprofi, der von 1980 bis 1983 seine Fußballschuhe für den Pfälzer Traditionsverein schnürte, übernimmt den Cheftrainerposten beim FCK. Neben ihm wird Co-Trainer Matthias Lust das bestehende Trainerteam der Roten Teufel ergänzen.
Den Wechsel von der aktiven Spielerkarriere auf die Trainerbank vollzog Funkel nahtlos. Nachdem er zunächst bei seinem damaligen Klub Bayer 05 Uerdingen vom Spieler zum Co-Trainer und später Cheftrainer wurde, folgten in seiner Laufbahn unter anderem Übungsleiterstationen beim 1. FC Köln, Eintracht Frankfurt und Fortuna Düsseldorf. Zuletzt engagierte er sich im Frühjahr 2021 als Chefcoach beim 1. FC Köln und führte die Rheinländer zum Klassenerhalt in der Bundesliga.
Quelle: Pressemitteilung Verein vom 14.02.2024
FCK stellt Dimitrios Grammozis frei
Der 1. FC Kaiserslautern hat am späten Dienstagabend Dimitrios Grammozis und Sven Piepenbrock von ihren Aufgaben als Cheftrainer und Co-Trainer freigestellt. Der Nachfolger wird am Mittwochnachmittag die erste Trainingseinheit auf dem Betzenberg leiten.
Dimitrios Grammozis hatte gemeinsam mit seinem Co-Trainer Sven Piepenbrock Anfang Dezember vergangenen Jahres das Traineramt in der Pfalz übernommen. Der FCK reagiert mit der Freistellung auf die jüngsten sportlichen Ergebnisse in der Liga, die nicht die erhoffte positive Wendung genommen haben.
Der FCK bedankt sich bei Dimitrios Grammozis und Sven Piepenbrock für die geleistete Arbeit und das Engagement und wünscht Beiden auf ihrem weiteren Weg alles Gute.
Quelle: Pressemitteilung Verein vom 14.02.2024
Alarmstufe rot
Elvedi per Kopfball mit früher Führung
Trotz einer enttäuschenden Leistung beim Aufsteiger SV Elversberg vertraut Teufel-Trainer Dimitrios Grammozis aus nahezu der Elf der Vorwoche. Lediglich Touré fehlt im Kader, für ihn startet Soldo in der defensiven Dreierkette.
Die Startelf des FCK: Krahl - Elvedi, Tomiak, Soldo - Ronstadt, Niehues, Kaloc, Puchacz - Ritter - Tachie, Ache.
Lukas Kwasniok wechselt doppelt. Verletzt fehlt Curda, auf die Bank muss Hansen. Dafür stehen Ens und Klefisch in der Startelf der Westfalen.
Paderborn beginnt wie folgt: Boevink - Brackelmann, Kinsombi, Musliu - Klaas, Ens, Klefisch, Obermair - Ansah, Bilbija - Kostons.
Lautern hat sich offenbar viel vorgenommen, steht direkt auf dem Gaspedal. Die ersten Angriffsversuche starten Richtung Westkurve.
Start nach Maß für Rote Teufel
Drei Ecken Elfer, so eine alte Fußballer(Weisheit. Die Hausherren machen das deutlich schneller. Die dritte Minute läuft, Puchacz schlägt die erste Ecke mit viel Schnitt Richtung Fünfer, findet Elvedi. Der läuft mit viel Schwung ein, köpft ins linke Eck ein. Der perfekte Start für den in Abstiegsnot geratenen Traditionsverein.
Die erste Offensivaktion der Paderborner endet bei Ansah, der halbrechts geschickt wird und auf Höhe des Strafraums im Laufduell mit Niehues zu Boden geht. Zu wenig für einen Elfmeter.
Ache mit Abseitstreffer
Gespielt sind auf dem Betzenberg acht Minuten und die Kugel liegt zum zweiten Mal im Gehäuse von Boevink. Nach Ballverlust von Klaas schaltet Lautern schnell um, Ritter steckt für Ache durch, der aus gut 15m das Leder im linken Eck einnetzt. Direkt im Anschluß geht, vollkommen zu Recht, die Fahne hoch. Abseits! Die nächste Gefahr für den SC keine drei Minuten später. Tachie kommt mit viel Tempo über die rechte Seite, spielt dann quer in die Mitte. Kinsombi müsste klären, leitet aber unglücklich an den Fünfer weiter, wo Puchacz wartet. Der polnische Nationalspieler spitzelt den Ball aber nur rechts am Tor vorbei. Auch die Gäste können sich zeigen, 13': Bei einem Freistoß von Obermair spielen die Roten Teufel auf Abseits, was allerdings kräftig daneben geht. Musliu läuft durch, ist wohl selbst überrascht, dass er aus 11m so frei zum Kopfball kommt. Der Ball geht schließlich knapp am rechten Pfosten vorbei. Auch in der 21.Minute klappt die Abseitsfalle beim FCK nicht. Kostons dringt nach einem langen Ball, die Fahne blieb unten, in den Strafraum ein. Der Ball erreicht Kostons nicht, Krahl ist dazwischen, boxt die Kugel nach Flugeinlage ins Aus.
Nach einer halben Stunde zählen die Gäste gut 65% Ballbesitz, ohne daraus Kapital geschlagen zu haben.
Ronstadt muss verletzt vom Platz
In der 34.Minute muss Dimitrios Grammozis zum ersten Mal wechseln. Nicht ganz freiwillig, denn Ronstadt scheint angeschlagen. Für ihn kommt positionsgetreu Zimmer,
Paderborn Keeper sorgt für Aufregung
Der unsichere Boevink mit dem nächsten Aussetzer, 40': Erneut ein langer Ball der Hausherren und die Abwehrkette der Westfalen ist ausgehebelt. Puchacz marschiert los, wird vom Boevink kurz vor dem Strafraum gefällt. Der berührt zwar auch irgendwie den Ball, räumt aber dann den Spieler ab. Zunächst zeigt Schiedsrichter Petersen auf den Punkt, bekommt dann aber eine Nachricht aus dem Keller. Nach Überprüfung wird die Szene, korrekt, vor den Strafraum verlegt, aber der Keeper bleibt unbestraft und es geht mit Schiedsrichterball weiter.
Die Nachspielzeit beträgt nach einer kurzen "DFL-Pause" sieben Minuten. Auch diese Minuten laufen runter, ohne weitere Gefahr vor den Toren. Halbzeit!
Paderborn dreht Spiel
Kaiserslautern taumelt dem Abstieg entgegen
Um 21.47 Uhr kann Martin Petersen vor 36.344 Zuschauern die zweite Halbzeit anpfeifen. Diesmal hatten die Sportfreunde aus Paderborn ihre Taschen entleert und für einen verzögerten Wiederanpfiff gesorgt. Die Rechnung des DFB für das kleine Februarfeuerwerk wird zeitnah eingehen. Unabhängig von den Fans, muss man bilanzieren, dass die Kwasniok-Elf aus fast 70% Ballbesitz nicht profitieren konnte. Ganz im Gegenteil ; der FCK führt verdient, könnte womöglich höher führen.
Es geht übrigens ohne Wechsel auf beiden Seiten weiter.
Die Gäste versuchen hier weiter in die Vorwärtsbewwgung zu kommen. So auch in der 51.Minute: Kostons flankt von rechts in den Sechzehner, da kommt allerdings der einlaufende Kinsombi zu spät. Das sieht weiter gefällig aus, jedoch ohne Belohnung.
Dreifachwechsel bei den Pfälzern
Ritter, Ache und Tachie gehen vom Feld. Für sie kommen Stojilkovic, Abiama und Opoku.
Kinsombi per Handelfmeter zum Ausgleich
Wieder einmal kann man ausgiebig über das Regelwerk diskutieren. Offenbar spielt die Absicht hier keine Rolle mehr. Gelingt es dem Angreifer den Verteidiger anzuschießen, das Regelwerk geht da mit. Nach dem Elfmeter gegen den FCK in Elversberg, nun die zweite harte Entscheidung. Diesmal kriegt Tomiak die Hand nicht mehr aus der Schußlinie. Der Schuß kam von Ansah, nach Zuspiel Bilbija.
Nach kurzer Überprüfung zeigt der Schiedsrichter auf den Punkt, 63'. Diese Chance lässt sich Kinsombi nicht nehmen, verwandelt sicher zum 1:1 Ausgleich.
Dreifachwechsel beim SC Paderborn
Lukas Kwasniok scheint nun die Entscheidung zu suchen, wechselt dreifach. Für Klaas, Kostons und Brackelmann laufen nun Hoffmeier, Leipertz und Platte auf, 66'.
Musliu zur Gästeführung
Paderborn will offenbar in einem nun offenen Spiel. Wieder ist es ein Standard. Obermair zieht eine Ecke von links ab den ersten Pfosten. Dort kommt Klefisch mit dem Hinterkopf an den Ball, verlängert. Musliu muss nur noch ins rechte Eck einnicken. Spiel gedreht! Gespielt sind mittlerweile 72 Minuten.
Dimitrios Grammozis wechselt letztmals, 78': Für Puchacz soll nun Redondo noch einmal Schwung in den Lautrer Angriff bringen. Auf der Gegenseite ersetzt Kwasniok im Anschluß Conteh durch Ansah. Die Chance zur Entscheidung hat der Gast.
Vorentscheidumg vertagt
Conteh ist, nach Balleroberung gegen Soldo, in der 82.Minute frei durch, scheitert am starken Krahl.
In der 86.Minute kommt bei Paderborn Heuer für Musliu ins Spiel.
Lautern ist offensichtlich angeknockt und die Spielweise ähnelt wieder der, die auch bei der Auswärtspleite in Elversberg mit einer Niederlage endete. Stichwort lautet "Langholz".
Die Nachspielzeit beträgt vier Minuten. Selbst den größten Optimisten in Lautrer Farben fehlt allmählich der Glaube. Der saubere Aufbau fehlt und die Defensive der Gäste kann diese Angriffe routiniert abhandeln. Vielleicht bringt ein direkter Freistoß aus fast zentraler Position, 20m vor dem Tor noch den Ausgleich. Opoku übernimmt, schießt aber über das Tor.
Das war es aus dem Fritz Walter Stadion. Kaiserslautern verliert aufgrund einer desolaten zweiten Spielhälfte, taumelt weiter Richtung 3.Liga.
MK100224
FCK in höchster Not
Antrag stellen nur abends zu spielen
Wenn der FCK am Samstagabend, 20:30 Uhr, die Gäste vom SC Paderborn empfängt, geht es für beide Teams um sehr viel. Während die Pfälzer nur noch einen Punkt vor einem direkten Abstiegsplatz stehen, könnten die Westfalen bei einer Niederlage wohl das Thema Aufstieg abhaken.
Zum Flutlichtspiel auf dem Betze sind, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, aktuell bereits 34.277 Tickets abgesetzt, davon 468 Karten nach Paderborn. Es wird also noch die Möglichkeit geben, sich an den Tageskassen ein Ticket zu kaufen. Personell kann Dimitrios Grammozis aus dem Vollen schöpfen. Neben Hendrick Zuck, der seine OP gut überstanden hat, fehlen lediglich Philipp Hercher (Hüfte) und Ben Zolinski (krank) im möglichen Kader. Hercher befindet sich in Reha, einen Zeitpunkt für seine Rückkehr gibt es noch nicht.
Abends mit etwas mehr Energie
Offenbar, zumindest gibt das die Statistik her, fühlen sich die Roten Teufel abends deutlich wohler. Siege gegen Nürnberg, Schalke und bei der Hertha könnten als Beleg hierfür dienen. Diese zwei Gesichter will Trainer Grammozis so nicht erkennen, kann aber angesichts der Ergebnisse mutmaßen, dass seine Mannschaft abends etwas mehr Energie entwickle. Final lässt sich, so Grammozis, festhalten: "So richtig erklären kann man das nicht. Anscheinend ist es so, dass die Spieler abends nochmal einen Ticken mehr Energie frei werden lassen. Aber wir müssen einfach grundsätzlich ein anderes Gesicht zeigen als gegen Elversberg".
Den Ernst der Lage erkennen
Ob der Diskussionen unter der Woche, auch nach den Aussagen von Thomas Hengen, stellt sich in der Presserunde die Frage, ob wirklich alle Spieler den Ernst der Situation verstanden habe. Dies sei, so Grammozis, das gute Recht des Geschäftsführers und er stimme ihm zu: "Ich finde es sehr wichtig, dass Thomas seine Meinung kundtut. Es ist wichtig, dass er uns immer wieder sensibilisiert und uns wachhält. Natürlich wollen wir so schnell wie möglich wieder in die Erfolgsspur kommen". Auch die Mannschaft sei fokussiert: "Wir reden das nicht schön und wir wissen, dass es um den Klassenerhalt geht. Vom Willen her konnte ich den Jungs in Elversberg keinen Vorwurf machen, aber wir haben in vielen Bereichen nicht unsere beste Performance abgeliefert."
Spielstarkes Paderborn
Auch wenn der Gegner sehr spielstark sei, wolle man die eigenen Stärken nicht vergessen. So habe seine Mannschaft über die Runde einen Treffer mehr erzielt als der SC Paderborn. Die Schwere der Aufgabe ist dem Übungsleiter des FCK bewusst: Ich kenne Lukas Kwasniok noch aus unserer gemeinsamen Zeit beim Fußballlehrer-Lehrgang. Ich weiß, wie akribisch er arbeitet, wie er denkt und wie er seine Mannschaft vorbereitet“,
Müssen Männerfußball spielen
Eklig sein, dem Gegner wehtun; in jedem Spiel
Dem Gegner wehtun und Basics abrufen, so lautet die Devise für das kommende Spiel.
Sehr variabler Gegner
Mit dem SC kommt ein sehr spielstarker, variabler Gegner mit sehr vielen Möglichkeiten in der Offensive. Paderborn verfüge mit Grimaldi, Ansah, Bilbija, Kostons, Conteh oder Platte über viele Optionen, sei aber auch, zusammen mit Schalke, die anfälligste Mannschaft bei Kontern.
Schwächeres Zuschauerinteresse
Auf das bisher schwächste Vorverkaufsergebnis angesprochen führte Dimitrios Grammozis wie folgt aus:
"Wir können unsere Zuschauer und Fans nur über Leistung ins Stadion holen. Wenn das Spiel in Elversberg der Indikator dafür ist, kann ich die Fans verstehen. Nimmt man aber das Schalke Spiel, mit einem guten Spiel und vielen Toren, können die Fans sicher sein, dass sich die Mannschaft zerreißt. Es ist eine schwierige Situation für die Fans. Wir müssen endlich einmal eine Serie starten. Die, die ins Stadion kommen, werden eine leidenschaftliche Mannschaft sehen und nicht enttäuscht sein".
Allerdings muss berücksichtigt werden, dass viele mit Sicherheit in Sachen Fasching unterwegs sind und auch nur recht wenige, 468 Fans, aus Paderborn anreisen.
Mannschaft muss eklig sein
Grammozis wollte für das Auftreten in Elversberg keine Ausrede suchen. Man habe mit der Mannschaft gesprochen und die Spieler hätten diese Einstellung ja auch schon mehrfach gezeigt. Es bringe allerdings nichts, ständig über Intensität oder Zweikampfstärke zu reden. Diese Attribute müsse man auf dem Platz zeigen. In Elversberg war dies nicht der Fall.
Problem der fehlenden Leader
Das Thema mit "Leadern" sei natürlich präsent. Allerdings sei, im modernen Fußball, das Thema Führungsspieler differenziert zu sehen. Oftmals sei es doch so, dass nach Niederlagen nach eben diesen Spielern gerufen werde und man im Erfolg gerne vom Kollektiv rede. Seine Mannschaft verfüge über Spieler, die sehr reflektiert seien.
Gute Mischung finden
Eine größere Rotation für Samstag wollte Grammozis vorab nicht bestätigen. Es sei die Herausforderung eines Trainers, eine gewisse Kontinuität zu finden, aber auch der Mannschaft neue Energie zu geben. Wichtig sei jedoch, gerade im Abstiegskampf, Stabilität.
MK080224
Die Umstände annehmen
Vollgas ab der ersten Sekunde gefordert
Zur Begegnung in der Gemeinde Spiesen-Elversberg wurden dem FCK, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, 2.001 Tickets zur Verfügung gestellt.
Personell wird Trainer Grammozis auf den gelb-gesperrten Julian Niehues verzichten müssen. Aus seiner Sperre zurück kommt allerdings Afeez Aremu. Verletzt fehlen Zuck und Hercher.
Spiel mit vielen Herausforderungen
Seine Mannschaft werde die Bedingungen in Elversberg annehmen müssen um sich nach dem Spiel nichts vorwerfen zu müssen.
Grammozis: "Es ist dieser Switch: Vom ausverkauften Olympiastadion, DFB-Pokal, Atmosphäre, alle Leute sprechen davon, nun in ein etwas kleineres Stadion zu kommen, was aber auch seinen Fußball-Charme hat, das soll gar nicht negativ klingen. Darauf muss man sich einlassen und das werden wir auch tun. Ich werde in keinster Weise dulden, dass wir jetzt zurückschalten. Wenn wir nicht mit hundertprozentiger Einstellung im Kopf da sind, dann kann es böse enden. Dafür gibt es genug mahnende Beispiele". Die Mannschaft von Horst Steffen habe zwar aus den letzten fünf Spielen nur einen Punkt geholt, verfüge aber über eine gute Qualität.
Ritter in der Form seines Lebens?
Dimitrios Grammozis wollte zwar nicht bestätigen, das Ritter in der Form seines Lebens sei, aber er habe einen immensen Wert für den Verein, stelle sich auch immer wieder in den Dienst der Mannschaft. Das befähige ihn auch durchaus eine Klasse höher zu spielen.
Die Auswechslung aufgrund einer Muskelproblematik in Berlin habe keine Folgen hinterlassen und der Spieler sei einsatzbereit. Dies habe auch die Diagnostik des Ärzteteams ergeben.
Keine komfortable Situation
Auch nach zuletzt zwei Erfolgen könne man noch von keiner entspannten Situation sprechen. "Viele Fans von uns werden dort sein. Wir können uns auf Heimspiel-Feeling freuen. Wir dürfen dementsprechend keinen Gang zurückschalten oder nach dem Pokal-Erfolg denken, dass wir jetzt die Größten sind. Es gilt jetzt wieder, alle Energie in den Liga-Alltag zu legen. Die Situation ist immer noch angespannt." so der Lautrer Übungsleiter.
Lange Busreise keine Ausrede
Der, aufgrund Streiks, ausgefallene Rückflug aus Berlin wird bei Dimitrios Grammozis nicht als Ausrede durchgehen: "Es ist nur eine mentale Geschichte und hat nichts mit dem Körperlichen zu tun", betonte der Cheftrainer, "als Profi ist es machbar, alle drei Tage zu spielen, auch die lange Busfahrt nehme ich nicht als Ausrede."
Keine Genugtuung beim Trainer
Auch jetzt, nach zwei Erfolgen, ist nicht alles super
Eine besondere Freude, oder gar Genugtuung, empfindet Grammozis nicht: "Ich bin nicht der Typ, der sich jetzt ins Fäustchen lacht. Für mich ist wichtig, dass wir in der Zeit, in der die Ergebnisse nicht so gestimmt haben, zusammengeblieben sind. Wir haben versucht, unsere Arbeit hier zu machen und die Ergebnisse sind ein Prozess unserer täglichen Arbeit auf dem Platz. Ich freue mich vor allem für unsere Spieler und unsere Fans.“
Personalsorgen in Elversberger Defensive
Auch wenn bei der SVE mehrere Abwehrspieler gesperrt oder verletzt ausfallen, will der Lautrer Cheftrainer darin keinen wesentlichen Vorteil erkennen. Der Gegner habe personell diese Woche auf dieser Position noch einmal nachgelegt und verfüge über genügend Spieler, die sich in diesem Spiel hochmotiviert zeigen wollen.
Kampf um die Nummer 2 im Tor
Nach dem Abgang von Luthe werden sich künftig Neuzugang Himmelmann und Spahic ein Duell im den Platz hinter Stammkeeper Krahl liefern. Dieser sei die klare Nr.1, habe dies auch in Berlin nochmals bestätigt und eine insgesamt tolle Entwicklung genommen.
Anmerkung der Redaktion:
Wenn die Fans des FCK am Sonntag nach Kaiserslautern anreisen, erwarten sie dort widrigste Umstände und der wohl schlechteste "Komfort" der 2.Liga. Weder gibt es in der Gemeinde einen Bahnhof, geschweige denn öffentliche Parkplätze in Nähe des Stadions. Im Stadion selbst gibt's dann eine Stahlrohrkonstruktion als "Tribüne" und das Catering darf man, wohlwollend dargestellt, als armselig bezeichnen. Erfreulich sind lediglich die noch humanen Bierpreise.
Da sich bis drei Tage vor dem Spiel die Gegentribüne B noch im Umbau befand und erst Donnerstag vom Verband abgenommen wurde, gab es auch keine größeren Möglichkeiten sich zusätzliche Tickets zu sichern.
MK020224
Große Kulisse im Olympiastadion
FCK mit Treffern von Elvedi und Tachie
Viertelfinale im DFB-Pokal und das zweite Zweitligaduell. Die Gäste aus der Pfalz haben nach dem 4:1 Erfolg gegen Schalke neues Selbstvertrauen getankt, die alte Dame ist seit drei Spieltagen in der Liga sieglos.
Bei Hertha lohnt sich der Blick auf die Aufstellung. Es gibt zwei Änderungen zur Niederlage in Wiesbaden. Etwas überraschend kommt hier Keeper Gersbeck zum Einsatz. Der zuletzt gesperrte Niederlechner kehrt in die Anfangsformation zurück, verdrängt Bouchalakis. So spielt die Hertha: Gersbeck - Kenny, Leistner, Kempf, Karbownik - Barkok, Marton Dardai - Zeefuik, Niederlechner, Scherhant - Tabakovic.
Fabian Reese steht, nach Wochen des Sportverbots, infolge einer Coronaerkrankung, wieder im Kader.
Duell der Traditionsvereine zieht die Massen Lauterns Trainer Dimitrios Grammozis vertraut der gleichen Startelf, die gegen Schalke 04 einen fulminanten Auftritt gezeigt hat. Der FCK beginnt also wie folgt: Krahl - Touré, Tomiak, Elvedi - Ronstadt, Kaloc, Niehues, Puchacz - Tachie, Ritter - Ache.
Die Hertha träumt natürlich vom großen Finale daheim. Nur noch zwei Erfolge trennen die Dardai-Truppe von diesem historischen Moment.
Mit sechs Minuten Verspätung hat Schiedsrichter Jöllenbeck die Begegnung angepfiffen.
Paukenschlag durch Elvedi
Das Spiel läuft fünf Minuten und die Gäste führen. Gerade erst hatten sich die Teams formiert, Die Berliner scheinen Elvedi am eigenen Elfmeterpunkt übersehen zu haben. Der nimmt einen missratenen Schußversuch von Puchacz auf, schiebt humorlos links ein. Das ist natürlich ein Start nach Maß und macht es für Hertha nicht leichter.
Zwei Minuten später fliegt der nächste Freistoß in den Strafraum der Herthaner. Das ist quasi die gleiche Stelle wie beim Führungstreffer, nur das diesmal Barkok beherzt klärt. Die Spieler aus der Hauptstadt spielen gegen den Ball in einer ungewohnten Fünferkette.
Nach einer Viertelstunde Tabakovic und Niederlechner im Zusammenspiel. Erst verlängert Tabakovic einen langen Ball per Kopf für Niederlechner, der sich gegen Touré durchsetzt und selbst wieder Tabakovic bedient. Dessen Schuß geht aber einige Meter am Tor vorbei.
Das Spiel beschränkt sich aktuell, gespielt ist eine halbe Stunde, auf reichlich Zweikämpfe und mit viel Kampf und Einsatz auf beiden Seiten. Spielerisch ist dies keine Offenbarung, aber legitim. In der 37. Minute doch der Abschluss der Gastgeber über die rechte Seite. Scherhant probiert es aus gut 16m, scheitert aber am sicheren Krahl.
Tachie mit dem zweiten Treffer
Hatte Berlin noch versucht das Spiel an sich zu reißen, ist es nun Tachie mit dem nächsten Nackenschlag. In der 38.Minute kommt ein Abschlag von Gersbeck schneller zurück, als dem Ex-Karlsruher lieb sein dürfte. Tabakovic verliert das Kopfballduell, Zeefuik den Kampf um den zweiten Ball. Der Ball landet bei Ritter, der präzise Tachie anspielt und der schickt das Leder aus 17m unhaltbar ins lange Eck.
Fünf Minuten Nachspielzeit in Berlin. Die Gastgeber können, aus einer Halbchance durch Tabakovic, 45.+3, keine Gefahr mehr entwickeln und die Gäste stehen gut in der Defensive. Es ist Halbzeit!
Effektiver geht es nicht
Kaloc's Treffer bedeutet die Entscheidung
Doppelwechsel vor 74.245 Zuschauern bei der Hertha zu Beginn der zweiten Hälfte. Zeefuik und Marton Dardai bleiben in der Kabine, für sie im Spiel Reese und Bouchalakis.
Ritter zieht auf und davon
Das Publikum feiert Reese, das Team der Hertha kann aber in der 47.Minute Ritter nicht stoppen. Der dribbelt über den linken Flügel, zieht nach innen und schießt wuchtig Richtung rechter Winkel. Die Kugel verfehlt das Gehäuse nur ganz knapp. Das hätte die Vorentscheidung sein können.
In der 49.Minute ersetzt auf Pfälzer Seite nun Zimmer den angeschlagenen Ronstadt.
Nächste Chance für den FCK nach 52 min: Ein guter Freistoß von links erreicht Ache, der will zu Kaloc querlegen, dem fehlen jedoch einige Zentimeter um den Ball scharf zu machen. Herthas Spiel ist mit Reese natürlich ein anderes. Es ist deutlich mehr Zug drin, ohne jedoch die letzte Gefahr entstehen zu lassen.
In der 62.Minute ist bei Hertha Feierabend für Niederlechner und Scherhant. Neu im Spiel sind Christensen und Prevljak. Auch die Gäste wechseln eine Minute später doppelt. Für Ritter und Tachie arbeiten nun Opoku und Stojilkovic am Halbfinale.
Nach 64 Minuten sollte Tabakovic wohl endlich einmal zünden. Allerdings kommt der nach Flanke von Reese nicht hoch und die Möglichkeit verpufft. Da hätte der Stürmer aus 4m nur einnicken müssen.
Kaloc mit Vorentscheidung
Lautern ist heute ein brutal kaltschnäuziger Gegner. Kaloc sorgt mitten in der Drangphase, 69.Minute, für die Vorentscheidung. Bouchalakis spielt unter Druck einen brutalen Fehlpass. Kaloc übernimmt, ca. 40m vor dem Tor, geht einige Meter und wird von der Heimdefensive nur begleitet. Kempf und Leistner rücken nicht raus und Kaloc schiebt mit der Innenseite aus 20m ein. 3:0 für den Gast und zumindest eine Vorentscheidung.
Auch Fabian Reese kann hier das Spiel nicht beeinflussen. Symptomatisch die Szene in der 76.Minute mit einem Pass auf den im Abseits stehenden Prevljak. Da kann auch Hertha's Trainer Dardai nur noch den Kopf schütteln. Der dritte Lautrer Treffer hat Wirkung hinterlassen. In der 81.Minute ist Stojilkivic fast alleine durch,schnappt sich den Eckball und nimmt viel Zeit von der Uhr. Das ist fast schon erschreckend abgezockt.
Letzter Wechsel bei den Gästen. Für Ache kommt nun Abiama ins Spiel (85.).
Im Berliner Olympiastadion ist definitiv die Luft aus der Partie. Das Ding ist durch und der 1.FC Kaiserslautern darf sich neben dem Einzug ins Halbfinale auf fast 3,5 Millionen Euro Prämien freuen.
Hier stehen noch drei Minuten Nachspielzeit auf der Uhr und Hertha gelingt doch noch der Ehrentreffer durch Reese. Zu spät um hier noch einmal Spannung aufkommen zu lassen. Das Spiel ist aus, Lautern geht als hochverdienter Sieger vom Platz.
MK310124
Großes Ziel vor Augen
Den Schwung nach Berlin mitnehmen
Nach dem Heimsieg gegen Schalke 04 fährt die Mannschaft des FCK mit etwas breiterer Brust zur Hertha nach Berlin. Das die Hertha durchaus zu schlagen ist, zeigt die kleine Negativserie mit zuletzt drei Spielen ohne Sieg, final mit der Niederlage vom Wochenende beim SV Wehen Wiesbaden.
Der FCK wird in Berlin von mindestens 8.641 Fans unterstützt. So, laut Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, die Zahl der über den Verein verkauften Tickets. Allerdings wird mit deutlich mehr Fans der Pfälzer in der deutschen Hauptstadt gerechnet. Nicht zur Verfügung stehen werden Philipp Hercher und Hendrick Zuck.
Als Spieler das Pokalfinale verpasst
Was den Pokal ausmache, habe der Verein schon mehrfach erlebt, so Dimitrios Grammozis. Man könne mit wenigen Spielen sehr weit kommen und das sei Ansporn für Verein und Spieler. Bei der letzten Finalteilnahme des FCK habe er als Spieler gesperrt gefehlt.
Sehr fokussiert in das Pokalspiel
Es wird, geht es nach dem Cheftrainer der Lautrer, nach dem Erfolg in der Liga kein Durchschnaufen im Pokal. Man habe Lust auf dieses Spiel und fahre mit der nötigen Einstellung nach Berlin. Seine Mannschaft freue sich auf das Spiel und so werde man in Berlin antreten.
Entschieden um Zugriff zu erhalten
DG: "Es gibt immer Momente im Spiel, wo man entscheiden muss was man macht. Um einen Zugriff gegen Schalke zu bekommen, sind wir nicht die Mannschaft die sich hinten reinstellt. Wir haben gespürt, dass die Jungs vorne eine gewisse Müdigkeit verspürt haben. Wir wollten Schalke in der Innenverteidigung weiter beschäftigen". Dies die Begründung von Dimitrios Grammozis für seinen dreifachen Wechsel in der Offensive nach einer guten Stunde beim Spiel gegen Schalke 04.
Fans ein positives Gefühl geben
Hertha noch ohne Sieg in diesem Jahr
Die Ergebnisse in der Liga werden im DFB-Pokal wohl keine Rolle mehr spielen.
Einiges mitnehmen aus dem Ligaspiel
Man werde mit Sicherheit viele positive Aspekte aus dem Ligaspiel im Dezember mitnehmen. Das Spiel sei damals ja lediglich durch zwei Standards verloren gegangen. Dennoch werde sein Team zu 100% da sein müssen um die vorhandene Qualität der Hertha auszubremsen. Den Einfluss der beiden Topakteure der Berliner, Reese und Tabakovic, wollte Grammozis nicht überbewerte werden. Diese seien auch im Ligaspiel nicht die entscheidenden Faktoren gewesen. Hertha habe auch andere Spieler mit sehr viel Qualität und einen breiten Kader.
Frühe Anreise mit "normalem" Kader
Der Cheftrainer informierte über den Ablauf zum Pokalspiel: "Wir werden nicht mit dem kompletten Kader fliegen, sondern nur mit den Spielern, die für die Partie in Frage kommen". Demnach hat der Coach die Qual der Wahl, was sein Personal betrifft. Die Mannschaft wird "einen Tag vorher anreisen und am Mittwochmorgen eine kleine Aktivierung vor dem Spiel machen, damit die Jungs nicht den ganzen Tag im Hotel bleiben". Spieler, die nicht im Spieltagskader stehen, werden nicht mit nach Berlin reisen.
Mehr Druck bei der Hertha
"Die letzten Liga-Ergebnisse werden bei diesem Spiel keine Rolle spielen, weil es ein anderer Wettbewerb ist. Ich denke, die Berliner haben etwas mehr Druck als wir, weil die Erwartungshaltung und die Hoffnung auf das Finale im eigenen Stadion eine größere ist. Aber wenn der Anpfiff ertönt, wird alles vorher egal sein. Dann geht es Mann gegen Mann, jeder Millimeter auf dem Platz muss umgepflügt und der Erfolg muss erzwungen werden. Und das ist es auch, was wir von unseren Jungs erwarten. Wir fahren nach Berlin, um das Spiel zu gewinnen".
MK290124
Neuer Keeper
Robin Himmelmann verstärkt FCK-Torwartteam
Kurz vor Ende der Transferphase begrüßt der 1. FC Kaiserslautern einen weiteren Neuzugang im Kader: Robin Himmelmann wird das Torwartteam der Roten Teufel verstärken und damit die Nachfolge von Andreas Luthe antreten.
Die neue Nummer 32 der Roten Teufel kann schon Einiges an Erfahrung vorweisen. Von seiner ersten Station im Herrenbereich bei Rot-Weiss Essen ging es über den FC Schalke 04 ans Millerntor. Beim FC St. Pauli erlebte Himmelmann sein Zweiligadebüt und bisher die erfolgreichste Zeit seiner Karriere. Nach seiner Zeit bei St. Pauli sammelte er noch internationale Erfahrung beim KAS Eupen in der belgischen Jupiler Pro. Zuletzt lief der 34-Jährige in der Rückrunde der vergangenen Saison neunmal für Holstein Kiel in der 2. Bundesliga auf.
„Mit dem Abgang von Andreas Luthe, dem wir für seinen Einsatz im Trikot des FCK danken und für seine weitere Zukunft alles Gute wünschen, war für uns klar, dass wir unser junges Torwartteam um einen erfahrenen und gestandenen Spieler ergänzen wollen. Wir freuen uns, mit Robin einen Spieler gefunden zu haben, der dieses Anforderungsprofil erfüllt“, erklärte FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen zur Verpflichtung.
„Vor 12 Jahren habe ich mein Bundesligadebüt auf dem Betze gefeiert und jetzt bin ich wieder hier – solche Geschichten schreibt nur der Fussball. Ich freue mich auf meine Aufgaben hier und darauf, wieder zurück in der Zweiten Bundesliga zu sein. Mein Fokus liegt darauf, die Mannschaft bestmöglich zu unterstützen und gemeinsam so erfolgreich wie möglich zu sein“, äußerte sich Robin Himmelmann zu seinem Engagement.
Quelle: Pressemitteilung Verein vom 29.01.2024
Krisengipfel der Traditionsvereine
Ache trifft bei Startelf-Comeback
Änderungen waren nach der Niederlage der Roten Teufel beim FC St. Pauli zu erwarten. Dimitrios wechselt auf drei Positionen: Für Zimmer, Raschl und Hanslik starten Ronstadt, Ache und Niehues. Bemerkenswert hier der Wechsel von Pauli-Starter Hanslik auf die Tribüne.
Die Startelf wie folgt: Krahl - Touré, Tomiak, Elvedi - Ronstadt, Kaloc, Niehues, Puchacz - Tachie, Ritter - Ache.
Auch SO4 hat nach der Heimpleite gegen den HSV gewechselt. Tempelmann ersetzt den kranken Idrizi, Baumgartl rückt für Kaminski in die Innenverteidigung und Murkin startet anstelle von Ouwejan auf der linken Abwehrseite. Hieraus ergibt sich die folgende Startelf: Fährmann - Murkin, Baumgartl, Kalas, Brunner - Mohr, Karaman, Seguin, Tempelmann - Topp, Terrode.
Dr. Robin Braun hat angepfiffen und die Stimmung im Stadion ist bestens. Den ersten Angriff, nach vier Minuten für den FCK. Ritter im Duell mit Kalas, der im Strafraum nur auf Kosten einer Ecke klären kann. Diese bringt jedoch nichts ein. Es scheint, als wollten die Gastgeber hier gleich das Kommando übernehmen. Schalke lauert dann eher auf Fehler.
Ache zur Führung
In der 10.Minute ist es, wie könnte es anders sein, Ache, der die engagierten Pfälzer in Führung bringt. Große Teile dieses Treffers gehen auf die Kappe von Schalke-Keeper Fährmann, der den Freistoß von Ritter nur nach vorne klärt. Dort steht Ache richtig und staubt aus fünf Metern ab. Die Schalker Antwort lässt nicht lange auf sich warten, allerdings braucht Terodde zu lange. Der lange Pass auf Topp hatte diese Chance ermöglicht, der stand aber im Abseits.
Kurze Unterbrechung nach 12 Minuten
Die Fans protestieren auch heute gegen die DFL und werfen kleine Goldtaler und bunte Eier in den Lautrer Strafraum. Nach einer kurzen Pause geht es weiter (17.).
Terodde trifft, allerdings in Abseitsposition
Topp schickt Terrode auf die Reise, der plötzlich völlig frei vor Krahl auftaucht. Zunächst kann der Keeper klären, Terrode kommt aber erneut an die Kugel, schiebt aus spitzem Winkel ein. Allerdings ist die Fahne des Linienrichters oben. Abseits! Der Treffer zählt nicht.
Schalke wird dennoch aktiver, ohne allerdings gefährliche Abschlüsse entwickeln zu können. Hier ist eine gute halbe Stunde gespielt und viele Situationen für Schalke spielen sich im Zentrum ab. Vor bzw. in den Strafräumen passiert wenig. Kaiserslautern steht gut und den Könjgsblauen fehlen die Ideen.
In der 40.Minute ein Lebenszeichen der Pfälzer. Tachie sucht Ache, findet ihn fast mit einer scharfen Flanke. Da hat nicht viel gefehlt. Die Nachspielzeit beträgt nun fünf Minuten. Nun kommt Schalke noch einmal zum Abschluss. Den Schuss von Seguin kann Krahl aber sicher parieren. Hier ist Halbzeit.
Die Führung der kriselnden Gastgeber geht absolut in Ordnung. Kaiserslautern 8st besser eingestellt und macht den Eindruck, hier die wichtigen drei Punkte mitnehmen zu wollen.
Schalke geht am Betze unter
Ache und die Einwechselspieler entscheiden Partie
Schalke wechselt zu Beginn der 2.Halbzeit. Für Tempel kommt Rückkehrer Churlinov in die Begegnung. Das bedeutet eine Umstellung auf eine Dreierkette im Sturm. Terodde bleibt zentral, Churlinov und Topp kommen über außen.
Rückkehrer Churlinov zum Ausgleich
Es hatte sich angedeutet und musste wohl auch so kommen. Ausgerechnet Churlinov macht den Ausgleich. Aus der eigenen Hälfte kombiniert sich S04 stark heraus, Karaman spielt Terodde an, der klatschen lässt. Karaman schickt den startenden Churlinov perfekt in die Gasse. Der bewahrt vor Krahl die Ruhe, tunnelt den Keeper und es steht 1:1. Perfektes Comeback für den Nordmazedonier.
In der 58.Minute erneuter Wechsel bei den Gelsenkirchenern. Für Stopp kommt Lasme ins Spiel.
Doppelpack Ache
Eine Minute nach dem Schalker Wechsel, 59.Minute, kassiert S04 den nächsten Treffer. Der eingewechselte Lasme tankt sich zunächst über links durch, verliert dann aber den Ball an Elvedi, der eine weite Flanke Richtung Tachie schlägt. Der Außenstürmer bringt eine präzise Flanke zu Ache und der köpft, gegen die Laufrichtung von Fährmann zur erneuten Führung ins rechte Eck.
Dreifachwechsel beim FCK
In der 61.Minute gehen Ritter, Ache und Tachie vom Platz. Für sie kommen Opoku, Stojilkovic und Simakala. Schalke scheint hier etwas von der Rolle. Die Hausherren setzen nach, wollen hier eine Vorentscheidumg erzwingen
Stojilkovic mit Premieren-Treffer
Der Joker und Neuzugang trifft. Wieder ist es eine Flanke, die Schalke desaströs verteidigt. Nach einem Freistoß köpft Terodde den Ball nur halbherzig raus. Tomiak steht links komplett frei und legt den Ball in die Mitte. Baumgartl übersieht Stojilkovic und der Stürmer darf unbedrängt einköpfen. Es sind 67min gespielt und der Betze tobt.
Opoku mit dem 4:1
Nach einer starken Sololeistung trifft der nächste eingewechselte Spieler. Opoku kann völlig ohne Bedrängnis Richtung Schalker Tor ziehen, seinen Schuss fälscht Kalas noch leicht ab und Fährmann lässt ins eigene Tor klatschen. In der 70.Minute ist das mehr als eine Vorentscheidumg.
Dreifachwechsel nun bei den Gästen: Für Mohr, Brunner und Terodde spielen nun Latza, Matriciani und Kabadayi. Auch die Roten Teufel wechseln noch einmal doppelt. Redondo und Zimmer kommen für Puchacz und Ronstadt (88.).
Nächste Großchance durch Simakala, der das 5:1 liegen lässt. Ein Anspiel erreicht den Stürmer in zentraler Position im Strafraum. Sein Schuß aus knapp 11m geht aber rechts am Tor vorbei (87.).
Hier gibt es nun fünf Minuten Nachspielzeit.
Außer einer Chance durch Lasme, der kläglich vergibt, gelingt Schalke hier nichts mehr. Das Spiel ist aus und der 1.FC Kaiserslautern gewinnt verdient mit 4:1. Der
MK260124
Ex-Nationalspieler beendet Karriere
Erik Durm wird ab sofort nicht mehr für den 1. FC Kaiserslautern auflaufen: Der 31-jährige Mittelfeldspieler hat sich dafür entschieden, seine Fußballerkarriere zu beenden. Durm und der FCK haben sich daher auf eine Vertragsauflösung verständigt.
Der gebürtige Pfälzer wechselte im Sommer 2022 an den Betzenberg. Durm, der von Kindesbeinen an FCK-Fan ist, absolvierte für den Traditionsverein 31 Spiele in der Zweiten Bundesliga und lief zudem in drei DFB-Pokal-Partien für die Roten Teufel auf.
Zu den größten Erfolgen seiner Laufbahn zählen der Weltmeistertitel von 2014, der Gewinn des Supercups in den Jahren 2014 und 2015, der Gewinn des DFB-Pokals 2017 mit Borussia Dortmund und der Gewinn der Europa League 2022 mit Eintracht Frankfurt.
Zum Abschied möchte Erik Durm auch nochmal persönlich ein paar Worte an die FCK-Fans richten:
„Ich bin vor eineinhalb Jahren zu meinem Herzensverein gewechselt, mit der festen Absicht, beim FCK eine wichtige Rolle im Verein und in der Mannschaft einnehmen zu können und hier nach einer erfolgreichen Zeit meine Karriere zu beenden.
Im ersten Jahr schien dieser Plan mit 27 Einsätzen und einer sportlich überragenden Vorrunde aufzugehen. Seit Sommer letzten Jahres hatte ich leider immer wieder mit kleineren Verletzungen und gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, welche dazu geführt haben, dass ich dem FCK nicht so weiterhelfen konnte, wie ich persönlich und der Verein sich das gewünscht hätten. Diese Situation, gepaart mit der Aussicht auf weniger Spielzeiten, hat dazu geführt, dass ich mich mit den Verantwortlichen des FCK auf eine vorzeitige Vertragsauflösung geeinigt habe.
Ich werde somit meine Karriere, auf die ich mit stolzer Brust zurückblicken kann, mit dem heutigen Tag beenden. Ich werde natürlich als Fan des FCK weiterhin mit Herzblut auf den Betze kommen, wann immer es mir möglich ist. Ich danke allen Fans und der ganzen FCK-Familie, die mich hier so herzlich aufgenommen haben, für die leidenschaftliche Unterstützung und die schönen Momente in den letzten eineinhalb Jahren.“
Quelle: Pressemitteilung Verein vom 24.01.2024
Mächtig Druck auf dem Kessel
Sehr viel Unruhe nach 9 Spielen ohne Sieg
Zum Krisengipfel der besonderen Art empfängt der 1.FC Kaiserslautern am Freitag, 18:30 Uhr, den FC Schalke 04. Mehr Tradition ist selbst bei Duellen eine Klasse höher kaum zu finden. Allerdings laufen beide Teams den eigenen Erwartungen und denen ihrer Fans deutlich hinterher. Schalke mit 20 Punkten auf Platz 14, der FCK mit 18 Punkten gar nur auf Platz 15, sorgen für reichlich Unzufriedenheit beim jeweiligen Anhang.
Dennoch wird das Fritz-Walter-Stadion, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, mit 49.327 Zuschauern ausverkauft sein, davon 4.728 Fans aus Gelsenkirchen.
Gesperrt wird weiter Aremu fehlen. Ausfallen werden Zuck mit einer schweren Knieverletzung und Hercher, der weiterhin mit seiner Hüftproblematik zu tun hat.
Abwärtstrend stoppen
Natürlich seien die Erwartungen immer groß, die Enttäuschung wenn Ergebnisse fehlen, um so größer. Da müsse man den Bock umstoßen. Allerdings fehle aktuell einfach das Momentum um im Spiel zuzuschlagen, um wieder ins Spiel zu kommen und erfolgreich zu sein. Was er aber sehe, sei die absolute Bereitschaft und das stimme ihn zuversichtlich, dass man gegen Schalke drei Punkte einfahren könne.
Kritk ja, aber keine Lügen
Auf die Falschmeldungen der Woche reagiert Dimitrios Grammozis sehr reflektiert.
"Die letzten Tage wurden Sachen berichtet, die absurd waren, Lügen, und das geht nicht. Das ist unterste Schublade. Kritik gehört dazu, der stelle ich mich auch, aber hier wurden ganz klar Grenzen überschritten.", so Grammozis. Mit der Meldung seiner Entlassung sei er seit seiner Tätigkeit auf Schalke vertraut. Lügen zu verbreiten sei Rufmord und unterste Schublade.
Augenmerk auf der Abwehrarbeit
Nicht zufrieden ist der Trainer natürlich mit der Anzahl der Gegentore, allerdings möchte er auch nicht alles negativ sehen. So sei es auch positiv, dass seine Mannschaft erstmals seit längerer Zeit im Spiel über 120 km Laufleistung erreicht habe. Auch sei er erst seit drei Ligaspielen für die Mannschaft verantwortlich.
Schalke ebenfalls in größter Not
Zuschauerkrösus läuft Erwartungen hinterher
Gegen Schalke 04 ist Abstiegskampf. So lässt sich das Spiel gegen den Traditionsverein aus Gelsenkirchen beschreiben.
Dimitrios Grammozis: "Die Schalker sind zwei Punkte vor uns, wir können sie mit einem Sieg überholen. Und das ist auch ganz klar unser Ziel".
Geprägt von Emotion
Gegen Schalke wird kein Spiel wie jedes andere. Die Historie und Fanlager seien wohl eher 1.Liga. Seine Mannschaft spiele vor den eigenen Fans und werde versuchen, ihr Bestes zu geben.
Nicht David Copperfield
Nicht zufrieden ist der Trainer natürlich mit der Anzahl der Gegentore, allerdings möchte er auch nicht alles negativ sehen. So sei es auch positiv, dass seine Mannschaft erstmals seit längerer Zeit im Spiel über 120 km Laufleistung erreicht habe.
"Es gibt keine Wunderdinge zu erwarten. Wir können nicht in vier Wochen von 114 auf 125 Kilometer kommen. Dafür müsste hier David Copperfield sitzen und nicht Dimitrios Grammozis."
Hanslik war zu Recht erste Wahl
Bei der Entscheidung für Hanslik, habe er sich zum einen von den Trainingseindrücken leiten lassen, war aber aber bestrebt, einen Stürmer zu bringen, der sich doch verstärkt in die Arbeit gegen den Ball einbringe. So erklärte Grammozis auch, dass die Neuzugänge in der Offensive , sprich Abiama, Stojilkovic oder Simakala alle nicht mit sehr viel Spielzeit von ihren Vereinen kamen. Hanslik seit gut angelaufen, habe seine Sache dann auch gut gemacht. Hätte er getroffen, würde sich die Frage nach seiner Aufstellung nicht stellen.
Großer Kader sorgt für Diskussionen
Für ihn als Trainer sei es nicht neu mit großen Kadern zu arbeiten. Natürlich gebe es dann an jedem Spieltag unzufriedene Spieler, die den Sprung in das Aufgebot nicht schaffen. Dennoch sei die Stimmung innerhalb der Mannschaft absolut positiv. Dies könne man auch bei jedem Training verfolgen.
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Kampf um Plätze in der Offensive
Kompletter Kader steht zur Verfügung
Der 1.FC Kaiserslautern startet am Samstag beim FC St.Pauli in die Rückrunde. Dabei wird der FCK von 2.811 Fans ans Millerntor begleitet. Dimitrios Grammozis kann dabei, mit Ausnahme des gesperrten Aremu, auf den kompletten Kader zugreifen.
Ache wieder im Mannschaftstraining
Der Stürmer ist diese Woche komplett ins Training eingestiegen und wird die Reise nach Hamburg antreten. Ob er zu Beginn auflaufen wird, wollte Trainer Grammozis jedoch final noch nicht bestätigen. Hier gelte es auch etwas die Belastung zu steuern und dann zu schauen, wie weit der Spieler ist.
Systemfrage nicht zu hoch hängen
Der Übungsleiter der Roten Teufel wollte heute die Systemfrage nicht allzu hoch hängen. Im modernen Fußball müsse man flexibel agieren und es gibt kein starres System. Die Spieler seien alle sehr offen, bereit und konzentriert. Die Inhalte, die zu defensiver Kompaktheit führen, seien gut trainiert worden. Hier haben die Spieler ja nicht bei Null angefangen und man spüre auch einen sehr guten Spirit im Team. Auch sei es so, dass sich alleine durch das Verschieben eines Spielers schnell die Grundordnung ändere. Grammozis:
"Im modernen Fußball muss man flexibel sein, aber man darf die Systemfrage nicht zu hoch hängen. Der FCK wird sich in Zukunft nicht über ein System definieren, sondern über die Art und Weise, wie man Fußball spielt und auf dem Platz steht. Wir wollen intensiv sein, wir wollen zweikampfstark sein und die Energie im Stadion mit auf den Platz nehmen."
Nicht mehr Druck durch Neuzugänge
Auch ohne die Transfer-Offensive wäre der Druck nicht geringer. "Wir sind hier bei einem ambitionierten Verein und haben eine gewisse Erwartungshaltung. Auch wir als Profisportler haben den Anspruch an uns jedes Spiel gewinnen zu wollen", so Grammozis.
Dabei liege aber der absolute Fokus auf dem Spiel beim FC St. Pauli. "Die Stimmung in der Mannschaft ist sehr gut. Wir haben in der kurzen Wintervorbereitung eine gute Mischung gehabt aus konzentrierter, intensiver Arbeit und Zusammensein, Spaß haben, besser Kennenlernen. Das stimmt mich sehr optimistisch", so der Coach zusammenfassend.
St. Pauli absoluter Aufstiegskandidat
Auch ohne Irvine und Matcalfe taktisch flexibel
Beim kommenden Gegner werden mit Irvine und Matcalfe zwei wichtige Akteure im Mittelfeld fehlen. Beide sind mit der australischen Nationalmannschaft beim Asien-Cup im Einsatz.
Kein leichteres Spiel
Auch wenn zwei Spieler und Leistungsträger beim Gegner fehlen, sieht Dimitrios Grammozis keinen großen Vorteil für sein Team. St. Pauli sei eine sehr stabile Mannschaft, habe aber auch einige Punkte mit Unentschieden liegen lassen. Möglicherweise fehle durch die Ausfälle etwas Mentalität, aber dies wird der Gegner mit Sicherheit versuchen auszugleichen.
Gutes Training, trotz widriger Umstände
"Die Stimmung in der Mannschaft ist sehr gut. Wir haben in der kurzen Wintervorbereitung eine gute Mischung gehabt aus konzentrierter, intensiver Arbeit und Zusammensein, Spaß haben, besser Kennenlernen. Das stimmt mich sehr optimistisch", bilanzierte FCK-Coach Grammozis vor der Aufgabe beim Top-Team aus Hamburg die vergangenen Trainingswochen. Nach dem heftigen Wintereinbruch habe man aktuell zwar mit schwierigen Platzbedingungen zu kämpfen, aber dies könne schließlich auch in St. Pauli so sein, also kein Problem.
Einige Optionen im Sturm
Durch die Neuzugänge bieten sich einige Möglichkeiten im Kader. Sollte Ache nicht starten können, habe man mit Stojilkovic, Abiama oder Hanslik Optionen. Speziell Abiama könne sowohl zentral, als auch über die Seiten kommen. Hier werde man ganz kurzfristig entscheiden.
Großer Kader mit offener Kommunikation
Mit Spielern, die aktuell keine große Rolle spielen, führe man regelmäßig offene Gespräche. Dennoch werde es natürlich, gerade bei der Größe des Kaders, Enttäuschungen geben. Dennoch sei eine gute Stimmung in der Mannschaft.
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Leihe perfekt
Mittelfeldspieler Filip Kaloč verstärkt den FCK
Der 1. FC Kaiserslautern verstärkt sich vor Rückrundenbeginn mit dem tschechischen Juniorennationalspieler Filip Kaloč. Der 23-Jährige wird vom Erstligisten FC Baník Ostrava ausgeliehen.
Filip Kaloč begann in seiner Heimatstadt Ostrava beim MFK Vítkovice mit dem Fußballspielen und wechselte von dort zu Baník Ostrava. Dort durchlief er alle Jugendmannschaften und unterschrieb mit 18 Jahren seinen ersten Profivertrag. Nach einer halbjährigen Leihe zum MFK Vítkovice kehrte er zu Baník Ostrava zurück und lief in insgesamt 118 Pflichtspielen für den Traditionsclub auf. Für die Tschechische Republik durchlief Filip Kaloč alle Junioren-Nationalmannschaften. Beim Turnier im vergangenen Sommer war er Kapitän der U21-Nationalmannschaft.
FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen begrüßt den Neuzugang am Betzenberg: „Filip Kaloč ist ein laufstarker Mittelfeldspieler, der taktisch gut ausgebildet ist und in jungen Jahren schon viele Erfahrungen in seiner Heimat sammeln konnte. Wir freuen uns, dass er sich für uns entschieden hat und hoffen, dass er die erfolgreiche Tradition tschechischer Spieler beim FCK fortführen kann.“
„Der FCK ist ein sehr traditionsreicher Verein und ich freue mich, ein Teil davon zu sein. Ich hoffe, ich kann mich auf dem Platz so erfolgreich zeigen, wie es schon einige tschechische Spieler vor mir beim FCK getan haben. Ich kann es nicht erwarten, auf dem Platz zu stehen und der Mannschaft zu helfen, unsere sportlichen Ziele zu erreichen. Außerdem freue ich mich schon sehr auf das Stadion und die Fans“, freute sich Filip Kaloč auf seine neue Aufgabe.
Quelle: Pressemitteilung Verein vom 12.01.2024
Neuzugang aus Fürth
Dickson Abiama wird ein Roter Teufel
Ein weiterer Wintertransfer des 1. FC Kaiserslautern ist fix: Dickson Abiama kommt von der SpVgg Greuther Fürth an den Betze und ist ab sofort ein Roter Teufel.
Die Karriere von Dickson Abiama verlief steil: Geboren in Nigeria schnürte der Offensivspieler dort bis zu seinem 18. Lebensjahr die Fußballschuhe, ehe er zu seinen Eltern nach Nürnberg-Mögeldorf zog, die bereits einige Jahre zuvor nach Deutschland ausgewandert waren. Dort startete er in der Bezirksliga bei der SpVgg Mögeldorf und spielte sich nicht nur schnell in höhere Ligen, sondern auch ins Blickfeld der Top-Vereine, so dass er 2020 seinen ersten Profivertrag bei der SpVgg Greuther Fürth unterzeichnete. Für das Kleeblatt absolvierte er 101 Ligaspiele, 24 davon in der Ersten Bundesliga, und erzielte dabei 15 Tore. In der Fürther Aufstiegssaison war Abiama mit sieben Toren nach Einwechslung der beste Joker der gesamten Liga.
„Der Weg von Dickson ist sicher außergewöhnlich im deutschen Profifußball, zeigt aber auch, was für ein akribisch arbeitender und disziplinierter Spieler er ist. Er zeichnet sich vor allem durch seine Schnelligkeit und seinen Zug zum Tor aus, bringt aber noch weitere Qualitäten mit sich, die uns in unserem Offensivspiel hoffentlich nach vorne bringen können. Dickson ist vornehmlich als zweite Spitze einsetzbar, fühlt sich aber auch auf dem Flügel wohl“, äußerte sich Thomas Hengen zur Verpflichtung.
„Ich freue mich sehr, hier zu sein. Es ist einfach ein geiler Verein, ein geiles Stadion, geile Fans – eine top Adresse im deutschen Fußball. Ich kann es kaum erwarten, gemeinsam mit der Mannschaft auf dem Platz zu stehen“, so Dickson Abiama zum Transfer.
Quelle: Pressemitteilung Verein vom 02.01.2024
Verstärkung für die Defensive
Frank Ronstadt kommt vom SV Darmstadt 98
Der 1. FC Kaiserslautern verstärkt sich zur Winterpause der laufenden Saison nicht nur offensiv: Frank Ronstadt wechselt vom Bundesligisten SV Darmstadt 98 in die Pfalz und soll die Defensive verstärken.
Als gebürtiger Hamburger legte Ronstadt den Grundstein für seine spätere Karriere in den Nachwuchsleitungszentren des FC St. Pauli und des Hamburger SV. Seinen ersten Profivertrag unterzeichnete der Abwehrspieler mit ghanaischen Wurzeln beim damaligen Drittligisten Würzburger Kickers, mit denen er den aufstieg in die Zweite Bundesliga feierte. Ein Jahr später zog es ihn zum heutigen Bundesligisten SV Darmstadt 98 nach Südhessen. Für die Lilien bestritt Ronstadt in zwei Spielzeiten im Unterhaus insgesamt 37 Spiele und stieg im vergangenen Sommer mit den Lilien auf.
„Wir haben Frank schon seit Längerem beobachtet. Ursprünglich haben wir Gespräche für den Sommer geplant, wir konnten uns nun aber glücklicherweise schon früher mit Darmstadt einigen. Frank kann auf der Außenbahn sowohl defensiv als auch offensiv zum Einsatz kommen und bringt eine große Standardstärke mit“, begründete Thomas Hengen den Transfer.
„Ich freue mich, dass der Wechsel geklappt hat und ich jetzt bei einem so großen Traditionsverein wie dem FCK spielen darf. Ich möchte gemeinsam mit der Mannschaft in der Rückrunde unsere Ziele erreichen und mit viel Energie und Spaß auf dem Platz überzeugen“, erklärte Frank Ronstadt seinen Wechsel.
Quelle: Pressemitteilung Verein vom 02.01.2024
Flügelflitzer gelandet
FCK leiht Ba-Muaka Chance Simakala von Holstein Kiel
Zum Start ins neue Jahr verstärkt sich der 1. FC Kaiserslautern in der Offensive und leiht Ba-Muaka Chance Simakala von Ligakonkurrent Holstein Kiel aus.
Der gebürtige Nordrhein-Westfale mit kongolesischen Wurzeln wurde unter anderem im Leistungszentrum des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach ausgebildet. Sein Bundesligadebüt feierte Simakala mit 19 Jahren ebenfalls bei der Borussia, als er in der Saison 2016/17 bei der Partie gegen den SV Darmstadt 98 eingewechselt wurde. Einen der bisher größten Erfolge seiner Karriere feierte der heute 26-Jährige während seiner Zeit beim VfL Osnabrück, an dessen Zweitligaaufstieg im Sommer 2023 er mit 19 Toren und neun Torvorlagen maßgeblich beteiligt war.
„Ba-Muaka Chance ist in der Offensive variabel einsetzbar, das bietet unserem Spiel nach vorne mehr Flexibilität. Mit ihm bekommen wir im Kader Qualität und Torgefahr hinzu und können damit weiter den Konkurrenzkampf forcieren“, erklärte FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen zur Leihe.
„Ich bin froh, hier zu sein. Man weiß einfach, was für ein großartiger Verein der FCK ist und was für ein tolles Stadion einen hier erwartet. Ich freue mich riesig, Teil dieser Mannschaft zu sein und gemeinsam mit dem Team eine erfolgreiche Rückrunde zu spielen“, sagte Simakala.
Quelle: Pressemitteilung Verein vom 02.01.2024