Der Sportverein Darmstadt 1898 e. V. – kurz SV Darmstadt 98 – ist der bekannteste Sportverein in Darmstadt. Er wurde am 22. Mai 1898 gegründet und wird aufgrund der Lilie im Vereinslogo, dem das Darmstädter Stadtwappen als Vorbild diente, auch "Die Lilien" genannt.
Zu den letzten Nachrichten:
Auftakt im Odenwald, Trainingslager erneut im Allgäu
Die ersten Termine des SV 98 für die Vorbereitung auf die Zweitliga Spielzeit 2026/27 stehen fest: Am 25. Juni kehrt die Profimannschaft an das Merck-Stadion am Böllenfalltor zurück, um verschiedene medizinische Tests und Leistungsdiagnostiken zu durchlaufen. Das erste Mannschaftstraining findet am 27. Juni im Odenwald statt.
Die Einheit auf dem Gelände des SV Winterkasten (Hauptstraße 119, 64678 Lindenfels) ist selbstverständlich öffentlich, Zuschauer sind herzlich willkommen. Beginn ist um 15 Uhr. Das Training bildet nicht nur den Auftakt der Vorbereitung, sondern auch den Startschuss für eine verstärkte Präsenz der Lilien im Odenwald. Mit verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen möchte der SV 98 in den kommenden Monaten noch näher an die Menschen der Region heranrücken und seine Verbundenheit zum Odenwald weiter stärken.
Das erste Testspiel ist für den 4. Juli terminiert: Um 13 Uhr treten die Lilien zum Jubiläumsspiel anlässlich ihres 150. Geburtstages bei der SG Arheilgen an. Ein weiteres Testspiel ist für den 11. Juli beim VfR Fehlheim (Anpfiff 15 Uhr) angesetzt. Drei Tage später (14.7.) erwarten die Südhessen den Regionalligisten FC Homburg im MerckStadion am Böllenfalltor. Anpfiff ist um 18 Uhr.
Den vierten und letzten Test vor der Abreise in das Trainingslager bestreitet der SV 98 am 17. Juli beim Viertligisten FC Astoria Walldorf (Anpfiff 18 Uhr).
Das Trainingslager de r Lilien findet in diesem Jahr erneut im Allgäu statt. Vom 19. bis 26. Juli nerteam und Staff halten sich in Bad Wörishofen auf. sie Mannschaft, TraiUntergebracht wie im Vorjahr im Parkhotel Residence sind , trainiert wird auf dem Gelände des FC Bad Wörishofen. Im Rahmen des Trainingslagers sind zwei Testspiele geplant, weitere Infos folgen in Kürze.
Gemeinsam mit den Fans stimmen sich Mannschaft und Trainerteam am 1. August im Merck-Stadion bei der traditionellen Saisoneröffnung auf die neue Spielzeit ein. An diesem Tag erfolgt auch die Generalprobe vor dem ZweitligaStart: Über den Gegner für den abschließenden Test wird zeitnah informiert. Das erste Pflichtspiel in der 2. Bundesliga findet am Wochenende des 7. bis 9. August statt.
Content: SV Darmstadt 98 vom 03.06.2026
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Noch keine Treffer im Wildpark
Karlsruhe und Darmstadt liefern sich offene Begegnung
Zwei Wechsel bei den Hausherren gegenüber der 1:3 Heimniederlage gegen Hannover aus der Woche. Müller und Ben Farhat starten für Schleusener (Bank) und Ambrosius (Kreuzbandriss).
Komplizierter ist es bei den Hessen. Dem dem 3:3 Remis gegen Elversberg gibt's heute fünf Neue in der Startformation. Vukotic, Papela, Schmidt, Holland und Corredor beginnen. Lòpez und Maglica fehlen komplett im Kader, Pfeiffer fehlt rot-gesperrt, Furukawa und Hornby sind angeschlagen.
Schiedsrichter war heute Herr Felix Bickel. Der hatte pünktlich angepfiffen und bereits in der zweiten Minute hatten die Gäste den ersten Torschuss von Richter, der über das Tor ging..
Die erste Antwort der Badener in der 8.Minute. Da hatte Herold von links geflankt, Fukuda den Ball mit dem Rücken zum Tor angenommen und es per Volley probiert. Der Schuss ging knapp über die Querlatte. In der 12.Mimute eine brenzlige Situation im Karlsruher Strafraum. Nach einem Steckpass hatte sich Lidberg den Ball vorgelegt, an Bernat vorbei, der sich in die Szene warf. Da stellte sich die Frage nach einem strafbaren Kontakt, die aber vom Schiedsrichter verneint wurde.
Richter mit der nächsten Chance für die Lilien. Müller hatte einen schlechten Querpass gespielt, in die Beine von Richter. Der schlug noch einen Bogen, hatte Herold stehen lassen. Aus spitzem Winkel zielte er Richtung langes Eck. Der Ball aber über das Tor (20). In den Folgeminuten beruhigte sich das Spiel etwas, größere Möglichkeiten blieben Mangelware.
In der 37.Minute die größte Chance der Lilien. Darmstadt konterte über die linke Seite mit Corredor. Der trag bei seinem Schuss Jung am Kopf, der liegen blieb. Dennoch spielten die Gäste weiter und Corredor kam erneut rechts im Strafraum an den Ball. Seine Flanke erreichte den freistehenden Akiyama, der über das Tor schoss.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten und es ging in die Kabinen.
Fukuda entscheidet Spiel mit späten Treffer
Darmstadt 98 bleibt das siebte Spiel in Folge ohne Sieg
Personell ging es im BBBank-Wildpark vor 30.020 Zuschauern unverändert weiter. Die erste Torannäherung hatte in der 47.Minute Darmstadt. Der Versuch von Richter allerdings deutlich vorbei.
Ecke von rechts nur zwei Minuten später. Fukuda verlängerte zum eingelaufenen Franke, der nicht mehr reagieren konnte, keinen Druck mehr hinter den Ball bekam. Doppelchance für den KSC in der 55.Minute. Zunächst kam ein Steckpass von Wanitzek bei Fukuda an, der aber im Eins gegen Eins an Schuhen scheiterte. In Folge kam Wanitzek selbst an die Kugel, schloss ab und Schuhen kratzte den noch abgefälschten Ball sensationell von der Linie.
Führung durch Wanitzek
Das hatte sich die letzten Minuten ein wenig angedeutet. Vukotic räumte Wanitzek vor dem Strafraum, etwa 20m vom Tor entfernt, ab. Der Gefoulte übernahm das selbst, schlenzte die Kugel präzise neben den rechten Pfosten. Führung für die Badener in der 58.Minute.
Dettoni ersetzte nun, ab der 64.Minute, bei den Lilien Holland. In Folge Schuss von Wanitzek in der 65.Minute, knapp rechts vorbei. Hier beschwerte sich der Spielführer der Fächerstädter zu recht, da Klefisch noch abgefälscht hatte. Es hätte also Ecke für die Hausherren geben müssen. Wechsel bei Karlsruhe in der 67. Minute. Schleusener kam für Ben Farhat in die Begegnung.
Ausgleich für die Lilien durch Lidberg
Die 70.Minute lief und so ein wenig aus dem Nichts der Ausgleich für Darmstadt. Freistoß für die Gäste von der linken Seite und Seitenverlagerung. Es gab Einwurf von rechts, den Akiyama in den Sechzehner brachte. Dort verlängerte Vukotic zu Lidberg, der aus 5m links einnickte.
Noch eine Viertelstunde zu spielen und Herold bediente Schleusener in zentraler Postion. Der schoss sich jedoch selbst an. Unglückliche Szene für den Stürmer. Jung und Förster gingen runter, Burnic und Pinto Pedrosa kamen neu ins Spiel bei Karlsruhe (77.). Nur zwei Minuten später gleich der erste Ball von Burnic Richtung des im Strafraum platzierten Wanitzek. Der zog aus gut 8m ab, schoss knapp über das Tor.
Fukuda zur erneuten Führung
Die 86.Minute und erneute Führung für die Badener. Während Schleusener und Burnic noch vergaben, staubte Fukuda recht abgezockt ab. Schleuseners Abschluss war noch geblockt worden und irgendwie fiel die Kugel Fukuda vor die Füße. Der zog aus 5m ab und Dettoni fälschte noch leicht ab.
Vier Wechsel in der 88. Minute, deren zwei auf jeder Seite. Šimić und Scholl kamen bei den Hausherren für Fukuda und Müller. Lakenmacher und Bialek ersetzten bei Darmstadt Petretta und Richter.
Die Nachspielzeit sollte fünf Minuten betragen. In der 93.Minute hätte Burnic den Deckel drauf machen können, verzog aber links. Auch Šimić konnte hier für die Entscheidung sorgen, wurde aber von Dettoni geblockt (95.).
Dann doch der Schlusspfiff und die drei Punkte sollten in Karlsruhe bleiben.
Content: Michael Kaiser vom 03.05.2026
Fotos: Meyer
Paul Fernie verlängert langfristig und rückt in Geschäftsführung auf
Kontinuität in der sportlichen Führung: Der SV Darmstadt 98 hat den Vertrag mit Paul Fernie vorzeitig und langfristig verlängert. Im Zuge der Ausdehnung seines Kontrakts rückt der bisherige Sportdirektor in die Geschäftsführung des Vereins auf und fungiert ab sofort als Geschäftsführer Sport.
LilienPräsident Markus Pfitzner: „Paul hat in den letzten beiden Jahren enorm viel bewegt: Er hat unsere Sportstruktur weiter professionalisiert und uns als Klub mit seinen innovativen Ansätzen inhaltlich weiterentwickelt. Vor allem hat er es geschafft, dass wir nach einem schwierigen einjährigen Bundesliga Intermezzo sportlich wieder eine sehr gute Rolle in der 2. Liga spielen. Paul bekennt sich mit diesem langfristigen Vertrag klar zu den Lilien. Zusammen mit Tom Eilers wird er den Weg der konsequenten Professionalisierung weiter vorantreiben, wir sehen uns an dieser Stelle bestmöglich für die Zukunft aufgestellt. Die auch nach außen sichtbare Aufwertung seines Titels zum Geschäftsführer Sport ist Ausdruck des großen Vertrauens und unserer festen Überzeugung in Paul.“
Paul Fernie: „Es ist kein Geheimnis, dass ich mich in diesem besonderen Verein und dem Umfeld sehr wohlfühle und unglaublich gerne für den SV 98 tätig bin. Aus s chlaggebend für meine Verlängerung war insbesondere auch das starke Vertrauensverhältnis zu unserem Präsidium und die Transparenz im Umgang und in Bezug auf die gegenseitigen Erwartungen."
Fernie weiter: „ Markus und sein Team haben große Lust darauf, unser Daily Business und unsere Entscheidungsprozesse zu verstehen, nachzuvollziehen und zu unterstützen. Das macht meine Arbeit, beispielsweise in der Kaderplanung, viel einfacher. Dieses Wissen, gepaart mit einer klaren Perspektive, haben mir die Entscheidung für eine langfristige Verlängerung leicht gemacht. Ich freue mich sehr auf die gemeinsame Zukunft.“ Fernie hatte im April 2024 seinen Posten als Sportdirektor bei den Lilien angetreten. Der 39Jährige ergänzt ab sofort die vierköpfige Geschäftsführung des SV 98 um Michael Weilguny ( kaufmännischer Bereich ), Martin Kowalewski (Marketing & Vertrieb) und Tom Eilers (Spielbetrieb & Organisationsentwicklung).
Content: SV Darmstadt 98 vom 01.05.2026
Foto: Brück
Lilien legen durch Pfeiffer und Hornby vor
Zimmerschied, Rohr und Petkov treffen für Elversberg
Nach der 2:3 Auswärtsniederlage gibt's bei den Gastgebern zwei Änderungen in der Startformation. Petretta und Furukawa beginnen, während Corredor auf die Bank rückt und Nürnberger komplett im Kader fehlt.
Bei den Gästen gab es wenig Grund zu wechseln. Nach dem 3:0 gegen Karlsruhe steht lediglich ein Wechsel auf dem Zettel. Keidel beginnt für Gyamerah.
Schiedsrichter war heute Abend Herr Richard Hempel, der am Böllenfalltor pünktlich um 20.30 Uhr angepfiffen hatte. Rein optisch fielen die Lilien wegen ihres blau-weiß gestreiften Sondertrikots zum Mitglieder-Spieltags auf. Die erste Torannäherung hatten die Gäste bereits in der 3.Minute. Da hatte Petkov von rechts nach innen gepasst, aber keinen Abnehmer gefunden. Zwei Minuten später der Abschluss des Außenstürmers. Der war von rechts nach innen gezogen, hatte abgeschlossen. Gute zwei Meter über das Tor. In der 11.Minute war es erneut Petkov, der sich nach einem Steckpass von Pherai durchsetzte. Da rauschte Pfeiffer dazwischen, konnte in höchster Not retten.
Doppelschlag durch Akiyama und Hornby
Das ging sehr schnell. Ecke in der 14.Minute für die Hausherren und Kristof faustete den Ball aus der Gefahrenzone. Aus dem Rückraum zog Akiyama und die Kugel ging, noch von Pfeiffers Hacke leicht touchiert, ins linke untere Eck.
Nächster Angriff, nur wenige Sekunden nach dem Anstoß. Zimmerschied unterlief ein Katastrophenpass in die Füße von Hornby. Der fackelte nicht lange, hämmerte den Ball ins rechte, untere Eck.
So schnell ging es und die Saarländer mussten einem 2 Tore Rückstand nachlaufen.
Anschlusstreffer Zimmerschied
Ein Anschlusstreffer in der 26.Minute, der sich tatsächlich angedeutet hatte. Immer wieder war die SVE im Vorwärtsgang. So klärte Pfeiffer einen Ball im Gedränge,direkt in die Füße von Zimmerschied. Der zog zwischen Elfmeterpunkt und Sechzehnerkante sofort ab. Die Kugel schlug im linken Eck ein. Auch wenn der Midfielder seinen Fehler zum zweiten Gegentor nicht ungeschehen machen konnte, brachte er sein Team ins Spiel zurück.
Ausgleich Elversberg durch Rohr
Das Heimteam wirkte aktuell etwas von der Rolle, fand keinerlei Spielkontrolle. Petkov legte in der 34.Minute vor dem Strafraum der Hessen für Rohr ab. Der fackelte nicht lange, zielte ins rechte Eck. Ausgleich für die Saarländer, die eine unerklärliche Passivität der Hausherren für sich nutzten.
In der 39.Minute ein Konter der SVE über Pherai. Der entschied sich gegen das Abspiel, suchte kurz vor dem Strafraum den Abschluss. Knapp über das Tor.
Führung Elversberg durch Petkov
Die 44.Minute lief und Pfeiffer ging in den Kontakt mit Mokwa, der Maglica enteilt war. Der Angreifer nahm die Situation dankend an und fiel. Rote Karte für Pfeiffer! Kohfeldt reagierte unverzüglich, brachte Vukotic für Furukawa. Es ging zum Freistoß. Petkov übernahm und zielte Richtung des Torwartecks. Der Ball wurde vom eingewechselten Vukotic abgefälscht, flog zur Gästeführung ins linke Eck.
Die angezeigte Nachspielzeit von drei Minuten war zwischenzeitlch verstrichen und es ging in die Pause.
Darmstadt rettet Punkt in Unterzahl
Hornby trifft zum Ausgleich, muss dann verletzt runter
Die Partie ging weiter und beide Trainer verzichteten zunächst auf Wechsel. Gleich zu Beginn, es lief die 48.Minute, hatte Hornby die Chance zum Ausgleich. Nach einer Ecke kam der Schotte an der rechten Ecke des Fünfers an dem Ball, nahm den volley. Über das Tor.
Ausgleich Darmstadt durch Hornby
Der Torschütze hatte diesen Angriff in der 51.Minute selbst eingeleitet,hatte einen langen Ball von Schuhen zu Lidberg verlängert. Der zog zwei Gegenspieler auf sich, legte rechts zurück auf Hornby. Dessen Schuss, gegen die Laufrichtung des Keepers, schlug im linken Eck ein.
In der 62.Minute saß der zweifache Torschütze Hornby auf dem Rasen, musste behandelt werden. Das sah nach Problemen mit dem Oberschenkel aus. Wechsel auf beiden Seiten. In der 64.Minute kamen bei den Gästen Schmal und Gyamerah für Condé und Keidel. Bei Darmstadt ersetzten Holland und Lakenmacher nun Petretta und Hornby.
Trotz Unterzahl blieben die Hausherren das aktivere Team. Von einer Unterzahl war nichts zu sehen.
Doppelter Wechsel bei der SVE. Schnellbacher und Malanga durften ab der 75.Minute für Mokwa und Poręba ran.
Elversberg kam zwar mittlerweile wieder etwas besser ins Spiel, die klare Linie fehlte allerdings. So waren die letzten fünf Minuten der regulären Spielzeit angebrochen und Elversberg wechselte noch einmal. Pfeiffer ersetzte Pherai. In der 88.Minute ein Wackler von Keeper Kristof. Akiyama zielte aus der Distanz recht zentral, der Schlussmann der SVE konnte die Kugel nur neben den Pfosten lenken.
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. In der dritten Minute der Crunchtime hätte Schnellbacher den Lucky Punch erzielen können, scheiterte an Schuhen und im Anschluss an Maglica. Das war die letzte Chance des Spiels, in Darmstadt war Feierabend.
Content: Michael Kaiser vom 25.04.2026
Foto: Brück
Darmstadt setzt auf seine Heimstärke
Hannover führt zur Pause durch den Treffer von Neubauer
Gezwungenermaßen muss Lilien-Coach Kohfeldt heute Abend etwas umbauen. Klefisch und Lidberg fehlen aufgrund der jeweils fünften gelben Karte aus dem Spiel bei Arminia Bielefeld. Richter rückt zunächst auf die Bank. Dafür beginnen Lakenmacher, Papela und Schmidt.
Auch Hannover ist von einer Gelbsperre betroffen. Yokota sah beim 1:1 gegen Elversberg den gelben Karton. Oudenne kommt zunächst von der Bank, dafür starten Okon und Saad.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Florian Badstübner, der pünktlich um 20.30 Uhr angepfiffen hatte. Die ersten Minuten verliefen eher gemäßigt, das Abtasten war zunächst Programm.
In der 8.Minute die erste Situation für die Niedersachsen. Saad hatte seinen Gegenspieler stehen lassen und bediente Pichler am zweiten Pfosten mit einer präzisen Flanke. Unter Bedrängnis von Nürnberger und dem sich groß machenden Schuhen, konnte er nicht abschließen.
Führung Hannover durch Neubauer
Die nächste richtig gefährliche Situation vor dem Tor von Schuhen. Nach Zuspiel von Pichler hatte Neubauer links vor dem Sechzehner etwas Platz, nahm Maß und zimmerte die Kugel in der 14.Minute mit viel Tempo unten rechts in die Ecke. Die Lilien allerdings in der ersten Viertelstunde ungewöhnlich passiv.
Verletzungsbedingter Wechsel bei 96 bereits in der 20.Minute. Für Pichler ging es nicht mehr weiter. Der hatte sich offenbar bei der Aktion in der 8.Minute beim Zusammenstoß mit Schuhen wehgetan. Für ihn neu dabei nun Källmann.
In der 24.Minute ein unnötiger Fehler von Nürnberger im Aufbau. Da dribbelte der Linksverteidiger Richtung des eigenen Sechzehners, verlor den Ball. Der eingewechselte Källmann brauchte nicht lange, zielte ins linke, untere Eck. Dorthin war Schuhen stark abgetaucht, konnte klären.
Weckruf für das Bölle dann endlich in der 29.Minute. Schmidt hatte Höhe Mittlelinie einen ganz starken Pass gespielt, exakt in den Lauf von Lakenmacher. Der schloss von halblinks ab, verzog aber auch knapp links am Tor vorbei.
Gute halbe Stunde verstrichen und die Gastgeber auf der Suche nach Antworten. Bisher wirkten die Offensivbemühungen ungewohnt gehemmt. In der 32. Minute ging es nach einer guten Flanke von Nürnberger Richtung Hannoveraner Tor.
Die Nachspielzeit betrug drei Minuten. Zeit auch für die Lilien sich vor dem Tor der Hannoveraner zu zeigen. Diese fand zunächst keinen Abnehmer, Corredor blieb jedoch in der Szene, schloss ab und Allgeier blockte zur Ecke. Zwei Minuten später probierte es Pfeiffer aus der Distanz, kein Problem für Noll.
Die letzten fünf Minuten liefen und in der 42.Minute tauchten die Gäste mal wieder gefährlich vor Schuhen auf. Taibi bediente Källmann, der flach abzog. Schuhen konnte per Fußabwehr retten.
Drei Minuten Nachspielzeit liefen ebenfalls runter, dann ging es in die Kabinen.
Heimserie der Lilien heute gerissen
Thordason sorgt mit seinem Treffer für die Entscheidung
Auf beiden Seiten ging es vor 17.810 Fans personell unverändert weiter. Die Lilien blieben bemüht, aber nicht sehr wirkungsvoll. Immer wieder verpufften Flanken, Schüsse wurden geblockt.
Wechsel bei den Gästen in der 55.Minute. Ghita ersetzte Nawrocki positionsgetreu. Wie Pichler, musste auch Nawrocki angeschlagen runter.
Zweiter Treffer Hannover für Thordason
Der Isländer hatte einen Freistoß in der 56.Minute schnell ausgeführt, zu Taibi gebracht. Der spielte sehenswert mit dem Außenrist weiter zum bereits wieder eingelaufenen Thordason. Der scheiterte im ersten Versuch per Kopf noch am Darmstädter Keeper, der zweite Versuch, erneut per Kopf, passte.
Beschwerden von Darmstadt, dass der Freistoß nicht freigegeben worden sei, fanden kein Gehör beim Unparteiischen. Dieser zweite Treffer ließ hier natürlich die Brust der Gäste breiter werden. Man ließ den Ball weiter sich sicher in den eigenen Reihen laufen.
Wechsel bei Darmstadt. Ab der 63 Minute war Richter für Papela gekommen. In der 69.Minute kam ein Zuspiel von Källmann etwas glücklich zu Thordason. Der legte sich den Ball etwas zu weit vor und Pfeiffer konnte klären. Aktuell saß Thordason auf dem Boden, musste behandelt werden. Momente später tatsächlich der Wechsel. Der Isländer musste angeschlagen runter, zusätzlich ging Saad. Für die beiden kamen Matsuda und Chakroun (73).
Die Schluss-Viertelstunde war angebrochen und die Hoffnung auf Punkte am heutigen Abend ging deutlich in den Keller. Ein weitere Wechsel bei Darmstadt: Bader ersetzte Schmidt (76.). Die erwartete Druckperiode der Lilien blieb bisher aus. Unmittelbar nach dem Wechsel brachte Lòpez Hornby in Postion, der aber über den Ball trat. Leider etwas symptomatisch für den heutigen Abend.
Hannover attackierte weiter sehr früh und auch konsequent. In der 82.Minute eine weitere Chance für Lakenmacher, der aber seinen Kopfball nicht platzieren kann. Auch der Linksschuss von Källmann, Hannovers Gegenzug, verfehlt das Ziel (83.). Dreifachwechsel 98 in der 84.Minute: Vukotic, Furukawa und Bialek lösten Corredor, Lòpez und Nürnberger ab.
Die letzten fünf Minuten der regulären Spielzeit liefen am Böllenfalltor. Es scheint, als sollte die Heimserie der Lilien heute reißen. Die Nachspielzeit wurde mit sechs Minuten angezeigt.
Latte verhindert Anschlusstreffer
Das hätte noch einmal Hoffnung machen können, aber der Kracher von Hornby, nach Freistoß von
Richter, knallte an die Latte. Das war dann auch die letzte Möglichkeit, für beide Seiten.
Schluss in Darmstadt.
Content: Michael Kaiser vom 11.04.2026
Fotos: Brück
Topspiel mit intensiver erster Spielhälfte
Lidberg egalisiert die Führung der Schalker durch Sylla
Zwei Wechsel bei den Lilien gegenüber dem 1:1 Unentschieden in Magdeburg. In der Startformation kommen Hornby und Nürnberger zum Einsatz, Schmidt und Holland nehmen zunächst auf der Bank Platz. Der zuvor verletzte Corredor steht heute wieder im Kader.
Bei den Knappen muss Trainer Muslic nur auf einer Position umbauen. Für den gesperrten Džeko startet Sylla.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Robert Hartmann, der auch pünktlich angepfiffen hatte. Gleich in der 4.Minute ein erster Warnschuss von Karaman, den Schuhen sehr spät sah, dann aber bockstark parierte. Auch die Folgeminuten gingen an die Gäste. Immer wieder kamen die Nadelstiche, ohne jedoch zwingend zu sein.
Es dauerte bis zur 14.Minute, bis die Gastgeber erstmals gefährlich wurden. Hornby war nach einer Flanke von rechts zum Kopfball gekommen, neben das Tor. Im direkten Gegenzug kamen die Schalker. Sylla nahm Tempo auf, bediente Ljubicic. Der zog ab, sein Schuss über das Tor.
Eigentor bringt Lilien in Front, VAR korrigiert
Da war vermeintlich die Führung für die Hausherren. Nach einer Ecke in der 18.Minute blieb Nürnberger in der Szene, kam zum Abschluss. Karius konnte klären, ließ klatschen. Katić wollte klären, schoss aber an den Rücken von Ndiaye und von dort ging die Kugel ins Tor. Dann kam die Meldung des VAR. Nürnberger hatte wohl Ndiaye im Vorfeld gefoult und der Treffer zählte nicht (20.).
In der 23.Minute hatte sich Marseiler ohne Einwirkung eines Gegenspielers wohl schwerer verletzt, musste zur 29.Minute vom Platz getragen werden. Für ihn kam Corredor ins Team.
In der gleichen Spielminute Gefahr vor dem Tor von Schuhen nach einer Ecke. Kati" war am langen Pfosten zum Kopfball gekommen, verzog aber knapp.
Die Partie wirkte mittlerweile etwas zerfahren. Torabschlüsse blieben Mangelware. In der 42.Minute ein starker Ball von Sylla auf Aouchiche. Der konnte zwar Pfeiffer ausspielen, sein Schuss dann aber zu zentral und Schuhen zur Stelle. Unmittelbar nach dieser Szene, die nächste brenzlige Aktion im Strafraum. Richter hatte per Grätsche gegen Ndiaye gerettet, war mit vollem Risiko zuerst am Ball.
Führung Schalke durch Sylla
Da stand der Dzeko-Vertreter in der 44.Minute goldrichtig. Becker kam nach einer Ecke zum Kopfball, setzte diesen an den rechten Pfosten. Den Abpraller erreichte Sylla per Kopf. Führung für die Knappen.
Die Nachspielzeit betrug, auch VAR-Pausen und der Verletzung von Marseiler geschuldet, mindestens sieben Minuten.
Ausgleich durch Lidberg
In der 5.Minute der Crunchtime erneut ein Freistoß von links. Pfeiffer erreichte die Kugel, dessen Kopfball landete bei Lidberg. Der drehte sich und traf ins rechte untere Eck.
Dann war Pause in Darmstadt.
Spitzenspiel endet mit gerechtem Remis
Schwere Verletzung von Marseiler überschattet Begegnung
Wiederanpfiff und beide Trainer verzichteten zunächst auf Wechsel. Die ersten Minuten gehörten den Hausherren. In der 48.Minute zunächst Richter mit Eckball und eine Minute später mit seiner Flanke von der linken Seite. Daraus resultierte der nächste Eckball, ohne Gefahr zu bringen.
In der 57.Minute meldete sich Schalke in der Offensive zurück. Becker bekam eine Ablage von El-Faouzi und zog aus spitzem Winkel direkt ab. Schuhen zur Stelle. Zwei Minuten später verzog Hornby deutlich.
Nach einer guten Stunde wieder die Lilien über Richter. Dessen Flanke klärte Karius. Erneute Ecke, wieder über Richter, geklärt per Faustabwehr. Doch der nächste Angriff rollte erneut Richtung Schalker Tor, wo Hornby plötzlich frei vor Karius auftauchte. Sieger erneut der Keeper mit starker Reaktion. Das Spiel nahm sich zwar keine Auszeit, blieb dominiert von intensiven Zweikämpfen. Die großen Torraumszenen blieben aus.
In der 76.Minute meldete sich Darmstadt zurück, Corredor hatte Hornby angespielt. Der kam links aus spitzem Winkel zum Abschluss, scheiterte an Karius. Doppelwechsel bei den Knappen in der 79.Minute: Gomis und Bachmann kamen für Sylla und Ljubicic. Becker prüfte in der 82.Minute Schuhen mit einer Direktabnahme aus der Distanz. Schuhen aber zur Stelle. Danach kamen Petretta und Schmidt für Nürnberger und Richter. Eine Minute später schoss Gomis weit über das Tor.
Mittlerweile war auch die Schlussphase, die letzten fünf Minuten, angebrochen. In der 87. Minute fing Karius eine abgefälschte Hereingabe vor Lidberg ab.
Die Nachspielzeit betrug noch einmal drei Minuten.
Passieren sollte nichts mehr und am Ende stand ein leistungsgerechtes Unentschieden.
Content: Michael Kaiser vom 21.03.2026
Fotos: Brück
Keine Treffer im ersten Abschnitt
Kiels Müller muss mit der gelb-roten Karte vom Platz
Drei Wechsel bei den Lilien gegenüber der 1:3 Niederlage in Dresden. Vukotic ersetzt in der Defensive den rotgesperrten Peiffer. Corredor fehlt angeschlagen, Petretta rückt zunächst auf die Bank. Dafür starten Papela und Richter.
Die Störche ändern nach dem 1:1 Unentschieden gegen Elversberg fehlt Harres mit muskulären Problemen, Ivezic ist nach seiner 5.Gelben heute gesperrt. Dafür neu in der Anfangself Müller und Komenda.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Deniz Aytekin. Nachdem wir ihn letzte Woche bereits auf seiner Abschiedstour begleiten durften, war heute Darmstadt die Destination. So ging es am Bölle auch pünktlich los. Die Hausherren mussten zunächst, etwas ungewohnt, auf die eigenen Fans spielen.
Bereits in der 4.Minute hätten die Gäste in Führung gehen können. Nekić hatte Kaprálik geschickt, der flach ins Zentrum flankte. Dort wehrte Schuhen nach vorne ab, Kelati brauchte nur noch ins leere Tor einzuschieben. Im letzten Moment aber Vukotic dazwischen. Nach einer Ecke der Hausherren, nur zwei Minuten später, plötzlich durcheinander vor Kiels Keeper Weiner. Akiyama brachte den Ball zu Richter, der scheiterte. Kein großes Drama, da ohnehin eine Abseitsstellung angezeigt wurde. In der 8.Minute versuchte es Papela aus der Distanz, verfehlte aber deutlich über das Tor.
Das Spiel blieb weiter etwas hektisch. So gerieten in der 16.Minute Darmstadts Vukotic und der Kieler Müller aneinander. Da Aytekin davon ausging, dass Müller provoziert hatte, gab es die gelbe Karte für den Kieler Ersatz von Harres. Der Spielverlauf blieb unverändert, beide Mannschafts blieben bemüht hoch anzulaufen.
Müller schwächt sein Team, sieht gelb-rot
Damit hatte der ubermotiviert wirkende Müller seiner Mannschaft nun ein dickes Ei ins Nest gelegt. Der bereits verwarnte Stürmer holte im Mittelfeld Marseiler überhart von den Beinen sah gelb-rot (26.)
Nach dem Platzverweis hatte sich das Spoelgeschehen noch mehr in die Hälfte der Gäste verlagert. Die Strafraumszenen blieben allerdings aus. Noch stand die Abwehrreihe der Hanseaten sicher, ließ nichts zu. Einzige Ausnahme ein Versuch von Klefisch, der deutlich über das Tor ging (40.).
Schlussphase in Darmstadt. Die letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit waren angebrochen. Kiel fand wenig Entlastung, allerdings fehlten den Hausherren auch die entscheidenden Momente um hier in Führung zu gehen.
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. Da passierte nichts mehr und es ging es die Kabinen.
Darmstadt schiebt sich wieder auf Platz 2
Lidberg und Schmidt treffen zum Heimerfolg gegen die Störche
Die Lilien hatten vor 16.996 Fans mit Wiederanpfiff gewechselt. Für Papela war nun Petretta neu ins Team gekommen.
Blitzstart SVD und Führung durch Lidberg
Das ließ sich doch gut an. Die 48.Minute lief und Klefisch hatte zunächst Lòpez auf Reisen geschickt. Der nutzte den Platz, legte flach in die Mitte zu Lidberg. Darmstadts Torjäger kam vor seinem Gegenspieler an den Ball, umkurvte Keeper Weiner, versenkte zur Führung.
Pfosten rettet für Kiel
Fast der zweite Treffer, keine 120 Sekunden später. Schmidt hatte aus der Ferne draufgehalten, nur den rechten Pfosten.
Schmidt trifft nun doch
Dann doch der Treffer für Schmidt. Nach einem schlampigen Zuspiel im Aufbau von Weiner zu Zec, kam die Kugel in den Fuß von Marseiler. Der hatte das Auge für den freistehenden Schmidt, der ruhig blieb und ins rechte, untere Eck verwandelte.
Kiel reagierte personell. Zwei Wechsel in der 53.Minute: Bernhardsson und Davidson lösten Tohumcu und Kelati ab. In der 56.Minute fast der Doppelpack für Schmidt. Der traf nach Zuspiel von Petretta nur das Außennetz.
Eine Stunde vorbei in Hessen und das Team von der Ostsee hatte hier kaum noch Zugriff auf das Spiel. Die Gastgeber schienen nun etwas in den Verwaltungsmodus geschaltet zu haben, dennoch blieb Kiel blass. Der Wechsel Rosenboom für Komenda in der 69.Minute sollte bei den Gästen noch einmal etwas Schwung bringen. Aktiver und spielbestimmend blieben die Darmstädter.
Die Schlussphase, die letzten 15min waren angebrochen und in der 76.Minute wieder Gefahr vor dem Gastetor. Ein weit geworfener Einwurf sorgte für Durcheinander im Strafraum vor Weiner. Zunächst verpasste Lidberg per Kopf, dann kam die Kugel über Umwege zu Schmidt. Der versuchte es volley, verfehlte links. In der 80.Minute, tatsächlich aus dem Nichts, die Chance für Rosenboom nach einem ungenauen Ball von Schuhen. Der Angreifer legte zu Therkelsen, der aber in Rücklage weit über das Tor schoss.
Feierabend fir
Therkelsen und Kaprálik in der 82.Minute. Neu dabei, für Kiel, Schwab und Niehoff. Auch beim SVD wurde gewechselt. Furikawa kam neu für Marseiler.
Die Nachspielzeit betrug noch einmal mindestens vier Minuten. Doppelter Wechsel bei den Gastgebern in der Crunchtime (92.). Güler und Holland durften für wenige Minuten ran, lösten Lidberg und Akiyama ab. Kiel hatte nichts mehr im Köcher und so blieb es beim verdienten Heimerfolg für Darmstadt.
Content: Michael Kaiser vom 07.03.2026
Fotos: HettiPicture
Zur Pause steht's Unentschieden
Hornby zur Lilien-Führung, de Wijs gleicht aus
Gegenüber dem 2:2 bei der Eintracht in Braunschweig gibt's vier Neue in der Startelf der Lilien. Lidberg, Hornby, Schmidt und Holland starten. Dafür rücken Marseiler, Akiyama und Papela zunächst auf die Bank. Nürnberger fehlt erkrankt komplett im Kader.
Bei der Fortuna ersetzen, nach dem torlosen Spiel gegen Münster, Iyoha und de Wijs heute Lunddal (Bank) und den noch nicht wiedergenesenen Suso (fehlt im Kader).
Schiedsrichter der Begegnung war Michael Bacher, der pünktlich am Böllenfalltor angepfiffen hatte. Die ersten Minuten gehörten den Gästen, die hier sehr aktiv begannen. So auch die erste Torchance, 6.Minute, durch Iyoha. Der setzte sich nach Dribbling gegen Holland durch, traf dann aber den Ball auch acht Metern Entfernung nicht voll. Kein Problem für Schuhen.
Führung Lilien durch Hornby
Die direkte Antwort, zugleich die erste Torchance für die Hausherren. Nach der Spieleröffnung machte Lidberg die Kugel fest, passt rechts raus zu Richter. Dessen exakte Flanke konnte Hornby aus 6m per Flugkopfball versenken (7.).
Schnelle Antwort und Ausgleich de Wijs
Das dauerte nicht lange und die Fortuna konnte ausgleichen. Nach einer Ecke in der 11.Minute stand de Wijs sträflich frei, der beförderte das Spielgerät aus fünf Metern in die Maschen.
Keine fünf Minuten später musste der Torschütze runter, fasste sich mehrfach in den Adduktorenbereich. Neu dabei dafür Daland.
Es blieb beim mutigen Auftritt der Rheinländer. Während Holland seine Müh' und Not mit Ihoya hatte, ging auf Seiten der Darmstädter vieles über Lopez, der sich als Defensivspieler immer wieder in der Offensive einschaltete.
In der 31.Minute ein Schuss aus der Distanz von El Azzouzi. Von der Tribüne sah es so aus, als würde das Ding vorbeigehen, Schuhen nahm am kein Risiko, lenkte den Ball um den Posten. Die daraus resultierende Ecke brachte nichts ein. Symbolisch für diese Phase des Spiels eine Flanke von Lopez in den Sechzehner, die keinen Abnehmer fand (36.). Mit dem nächsten Angriff für Düsseldorf hatte Appelkamp aus der Drehung irgendwie einen Abschluss. Auch keine Gefahr für das Darmstädter Gehäuse. Die Begegnung an sich blieb sehr körperlich, auch oftmals unterbrochen.
Entsprechend betrug die Nachspielzeit fünf Minuten und die hatten es in sich. Das Duell hieß Itten gegen Schuhen. Aber der Reihe nach: Zunächst legte Itten halbrechts zu Appelkamp raus, der reichlich Platz vor sich hatte. Der scheiterte aus 7m am Darmstadts Keeper Schuhen (45.+1). Die darauf folgende Ecke landete auf dem Kopf von Itten, der diesmal selbst Schuhen forderte. Der war erneut zur Stelle. Nächster Angriff, 45.+3, wieder war es Itten, der Iohya halbrechts in Szene setzte. Der kam nicht sauber hinter den Ball verzog über das Tor (45.+3).
Dann war Pause am Böllenfalltor.
Maglica entwickelt sich zum Goalgetter
5.Saisontreffer des Innenverteidigers bringt den späten Sieg
Vor 17.810 Zuschauern gab es mit Wiederanpfiff je einen Wechsel: Lunddal für Lenz bei der Fortuna, Marseiler für Holland bei Darmstadt.
In der 49.Minute die erste gefährliche Situation im zweiten Abschnitt: Muslija hatte angezogen, spielte diagonal zu Itten, der brauchte allerdings etwas zu lang für seinen Abschluss, wurde geblockt. Zwei Minuten später Gefahr auf der Gegenseite: Lopez sah Corredor, fand ihn auch. Der konnte aber den Ball in zentraler Postion nicht verwerten. In der 53.Minute wurde es erneut gefährlich für die Gäste vom Rhein. Hornby hatte nach Pass von Marseiler abgezogen, nur knapp verfehlt. Im direkten Gegenzug war El Azzouzi durch, drang nach dem Zuspiel von Lunddal in den Sechzehner ein. Sein Versuch ging aufs kurze Ecke. Schuhen war dran, die Kugel prallte an den Außenpfosten. Knapp einer Stunde war gespielt, als Schmidt nach einer kurz abgewehrten Ecke der Hessen in der Luft lag. Der Versuch ging etwa einen halben Meter drüber.
Das Spiel blieb für die Fans sehr attraktiv. Chancen hüben wie drüben. In der 62.Minute hatte Maglica nach einer Ecke die Chance. Geblockt von der Düsseldorfer Defensive. Zwei Minuten verstrichen und der Angriff auf der anderen Seite lief. Muslija war nicht zu stoppen, sein Schlenzer aus 17m nur knapp rechts vorbei. Auch Appelkamp hatte seine Szene, diesmal per Kracher aus der Distanz. Diesen klärte Schuhen zu Seite.
Wechsel bei den Lilien. Goalgetter Lidberg musste runter, für ihn kam Petretta (69.). Wenige Minuten später, 73., löste Papela Schmidt ab.
Erneut Muslija, diesmal mit seiner Flanke auf Itten an den Fünfer. Der stieg hoch, setzte sich per Kopf gegen Maglica durch. Diesen Ball konnte Schuhen mit einigem Glück per Fuß um den Pfosten lenken.
Die Gäste verdienten sich hier Fleißpunkte, waren das gefährlichere Team. Kohfeldts Mannen blieben im Aufbau oftmals zu unpräzise. Wechsel Fortuna in der 83.Minute: Alexandropoulos kam für Tanaka.
Die Schlussphase, sprich die letzten fünf Minuten liefen. Marseiler legte noch einmal von links quer in den Strafraum, von dort verzog Richter mit der rechten Innenseite links vorbei.
Maglica mit der Entscheidung
Der 5.Saisontreffer des Defensivexperten! Nach Richters Ecke von links stieg Maglica am höchsten, nickte aus 5m ins rechte Eck ein.
Je ein Wechsel auf beiden Seiten in der letzten Minute der regulären Spielzeit: Bei den Lilien ersetzte Vukotic nun Richter, bei F95 löste Paulina Appelkamp ab.
Die Nachspielzeit betrug, wie im ersten Abschnitt, fünf Minuten. Zeit für die Fortuna nun endgültig die Brechstange auszupacken. Die Chance bot sich, 90.+2, Muslija, dessen Aufsetzer von Schuhen entschärft wurde.
Daland sieht Rot
Im Gerangel um einen Einwurf hatte Daland wohl Corredor den Ball ins Gesicht gehalten, sich provozieren lassen. Angemerkt sei, der Ball wurde nicht gewurfen und somit erschien die Entscheidung doch als zu hart.
Das war es dann in Darmstadt. Am Ende stand ein Sieg für den Aufstiegsfavoriten, ein Erfolg den man eben erzielt, wenn man oben steht und sich das Glück auch erarbeitet.
Content: Michael Kaiser vom 21.02.2026
Fotos: Thomas Völker
Lilien mit einer Machtdemonstration
FCK mit ganz schlechter Leistung; Hengen wütet im Pausentalk
Bei den Lilien gibt's nach dem 2:2 Unentschieden bei der Hertha zwei Wechsel. Klefisch startet, nicht ganz überraschend, für Schmidt. Für Lidberg, der mit Oberschenkelproblemen komplett im Kader fehlt beginnt Lakenmacher.
FCK-Coach Lieberknecht ändert, auch Sperren und Verletzung geschuldet, drei Positionen. Şahin beginnt für Ritter, während Rasmussen und Hanslik für den gesperrten Robinson und den verletzten Prtajin in die erste Elf rücken.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Harm Osmers, der das Topspiel am Böllenfalltor pünktlich freigegeben hatte. Von Beginn auf dem Gas, die Lilien.
Blitzstart und Elfmetertor Hornby
Das war nicht das, was sich die Gäste vorgestellt hatten. In der 5.Minute ein Angriff über die linke Seite, Nürnberger legte auf Marseiler durch und Joly kam den berühmten Schritt zu spät. Klare Entscheidung, auch ohne jegliche Debatte, Elfmeter für die Lilien. Hornby schnappte sich die Kugel, versenkte mittig, während Krahl nach links abgetaucht war (6.).
Zwei Minuten später hätten die Hausherren die Führung durchaus ausbauen können, der Kopfball von Hornby, nach Zuspiel Marseiler, landete allerdings auf dem Tordach.
In der Folgezeit blieben die großen Torchancen auf beiden Seiten zunächst aus. Gefälliger und aktiver blieben die Gastgeber.
Lakenmacher legt für Darmstadt nach
Fahrlässiges Abwehrverhalten in der 29.Minute zunächst von Rasmussen, ehe Richter auf Hornby spielte, Der behauptete sich gegen Kunze, brachte den Ball Richtung Elfmeterpunkt. Dort lauerte Lakenmacher, setzte das Spielgerät mit voller Überzeugung unter die Latte.
Die letzten fünf Minuten liefen in Darmstadt, der Ballbesitz mittlerweile nahezu ausgeglichen. Die Gastgeber allerdings mit deutlich mehr Abschlüssen, dafür spricht auch der mehr als schwache X-Goal Wert der Gäste, aktuell bei 0,08.
Klefisch mit dem Dritten
Letzte Minute der regulären Spielzeit und der nächste Nackenschlag für die Gäste. Richter brachte eine Ecke gefühlvoll von links in den Fünfer, wo kein Lautrer sich zuständig fühlte. So konnte der Midfielder links einnicken. Krahl im Tor des FCK ohne Chance zu retten.
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. Da passierte nichts mehr, die Lilien ließen den Ball geschickt in den eigenen Reihen zirkulieren. Halbzeit!
Aussetzer Rasmussen Spiegelbild der Partie
Darmstadt mit deutlichem 4:0 Erfolg gegen überforderte Pfälzer
Mit Wiederanpfiff hatte Kaiserslautern offensiv gewechselt. Für Gyamfi kam nun Bassette ins Team. Viel Wirkung zeigte diese Maßnahme allerdings nicht.
Eine erste Möglichkeit resultierte aus einer Unachtsamkeit von Schuhen, der den Ball gegen hochstehende Pfälzer Şahin in die Füße spielte. Von dem sprang der Ball zu Skyttä, der verstolperte. Drei Minuten später (52.) dann die große Chance für Hornby und den vierten Treffer für die Lilien. Marseiler hatte mit der Hacke durchgesteckt, Hornby den Ball aber nicht sauber verarbeitet. So kam Kunze in die Aktion, bevor der Schotte doch abschließen konnte. Am Ende hieß der Sieger im Eins gegen Eins doch Keeper Krahl. Weitere drei Minuten später hatte Lakenmacher die Chance, war aber von Lopez Ball überrascht, konnte nicht mehr reagieren.
Dreifachwechsel FCK und Debüt für Berisha
In der 57.Minute drei Wechsel bei den Roten Teufeln. Asta, Redondo und Berisha lösten
Kunze, Joly und Hanslik ab. Debüt für Neuzugang Berisha!
Nach einer Stunde plötzlich die Chance für Akiyama. Der setzte sich gegen drei Lautrer durch, tauchte aus spitzem Winkel vor Krahl auf. Der machte sich groß, klärte zur Ecke. Doppelter Tausch bei Darmstadt in der 63. Minute: Vukotic und Papela kamen für Pfeiffer und Lakenmacher. In der 68.Minute dann auch mal die Gäste. Bassette hatte im Strafraum rechts etwas Platz, kam zum Schuss. Schuh klärte mit dem Fuß. Doppelwechsel in der 73.Minute beim SVD. Schmidt und Corredor übernahmen für den angeschlagenen Akiyama und Richter.
Wieder Hornby, gespielt mittlerweile 78min. Der Stürmer eroberte die Kugel an der linken Außenlinie, zog in den Strafraum. Dort zielte er auf das lange Eck, scheiterte aber an Krahl. Noch ein Wechsel, 88.min,bei den Gästen: Gibs für Şahin, lautete der letzte Wechsel bei den Pfälzern. Auch bei Darmstadt noch ein Wechsel in der Schlussminute. Holland durfte für Nürnberger ran.
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten.
Marseiler mit dem Schlusspunkt
Der nächste Bock von Rasmussen. Die Nachspielzeit lief und ein harmloser Ball von Schmidt geriet eigentlch zu lang. Krahl und Rasmussen waren sich aber uneins, Marseiler erkannte die Situation, brachte den Fuß rein und hob den Ball, über Krahl, ins Tor.
Schlusspfiff und nächste Pleite für die Pfälzer.
Content: Michael Kaiser vom 07.02.2026
Fotos: Brück
Neumann wird Leiter der Lizenzspielerabteilung
Der SV 98 kann mit Beginn der Rückrunden-- Vorbereitung ein bekanntes Gesicht bei sich begrüßen. Matthias Neumann wird ab sofort als Leiter der Lizenzspielerabteilung fungieren. Der 34 Jährige war bereits von 2017 bis 2025 insgesamt acht Jahre lang für die Lilien tätig, bis er im Juni 2025 eine Tätigkeit als Leiter des Lizenzspielerbereichs beim 1. FC Kaiserslautern aufnahm.
Paul Fernie: „Mit Matthias gewinnen wir einen Mitarbeiter zurück, der in seinen Jahren bei den Lilien immer hervorragende Arbeit geleistet hat. Er besitzt eine breite Kenntnis der Abläufe und ein sehr gutes Gespür für die verschiedenen Charaktere innerhalb des Lizenzspielerbereichs und wird damit als Organisator und als Schnittstelle für die unterschiedlichen Abteilungen und die Geschäftsstelle fungieren. Wir sind froh, mit Matthias sehr schnell die ideale Besetzung für diesen Posten gefunden zu haben.“
Matthias Neumann: „Ich freue mich sehr darauf, ans Bölle zurückzukehren. Ehrlicherweise hätte ich im Sommer nicht damit gerechnet, so schnell wieder für die Lilien tätig zu werden, aber nach der Kontaktaufnahme und den ersten Gesprächen stand für mich schnell fest, dass ich diese Chance ergreifen möchte. Meine Verbindung nach Darmstadt ist nie abgebrochen, viele der Mitarbeiter und Spieler kenne ich seit einigen Jahren, daher werde ich keine Eingewöhnungszeit benötigen.“
Neumann hat seine Arbeit bereits aufgenommen und begleitet auch die Reise ins Trainingslager nach El Saler.
Content: SV Darmstadt 98 vom 02.01.2026
Foto: Verein
Darmstadt dominiert erste Halbzeit
Richter gleicht Eigentor von Maglica per Freistoß aus
Zwei Wechsel bei den Lilien gegenüber dem 0:2 im DFB-Pokal beim SC Freiburg. Lòpez und Nürnberger verdrängen Papela und Bader auf die Bank.
Bei den Gästen aus Karlsruhe, zuletzt mit drei Niederlagen, rückt Müller für Rapp (fehlt wie Kobald im Kader) ins defensive Mittelfeld.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Martin Petersen, der pünktlich im 20:30 Uhr angepfiffen hatte. Ab Beginn der Hausherren, wie erwartet um Spielkontrolle bemüht. Beide Teams gehen es eher verhalten an. Die Sicherheit schien oberste Priorität zu haben.
Beste Möglichkeit des bisherigen Spiels im der 14.Minute durch Lidberg. Ein lang geschlagener Freistoß von Richter landete am zweiten Pfosten bei Lidberg. Der kam zwar zum Kopfball, verfehlte aber links. Vier Minuten kam Jung gegen Corredor zu spät, der aber nach Lòpez Flanke links vorbei zielte.
Nächste Chance, wieder für die Lilien, in der 23.Minute. Diesmal kam Marseiler in zentraler Position zum Abschluss, sein Versuch wurde aber von Jung zur Ecke geblockt. Die brachte keine Gefahr.
Mittlerweile war etwas mehr als eine halbe Stunde gespielt, die Hausherren bei gut 70% Ballbesitz und die Gäste ohne eine einzige Torchance. In der Statistik hieß das X-Goals 0,0. Die erste Möglich für die Badener in der 34.Minute. Pedrosa hatte sich im Strafraum ein wenig Platz verschafft, sein Schuss aber zu harmlos um Schuhen vor Probleme zu stellen. Im direkten Gegenzug gleich. wieder die Hausherren.
Eigentor Maglica bringt KSC in Front
Kurze Ecke in der 38.Minute von rechts, ausgeführt von Wanitzek und Herold. Der brachte die Kugel Richtung Fünfer, Jung verlängerte und Maglica schob den Ball unglücklich über die eigene Linie. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt auf den Kopf gestellt.
Die große Chance zum Ausgleich in der 42.Minute. Wieder ist es Lidberg der vergibt, den Ball am linken Pfosten vorbei schießt.
Ausgleich per Freistoß Richter
Letzte Minute der regulären Spielzeit und Freistoß aus zentraler Postion, kurz vor der Strafraumgrenze. Richter läuft an jagte die Kugel, rechts an der Mauer vorbei, oben rechts in die Maschen.
Mittlerweile waren auch die ursprünglich angezeigten zwei Minuten Nacjsp runtergelaufen. Pause im Darmstadt.
Treffer von Schleusener reicht nicht
Darmstadt gewinnt hochverdient mit 3:2 gegen den Karlsruher SC
Zunächst ging es auf beiden Seiten personell unverändert vor 17.810 Zuschauern weiter. Der Spielverlauf änderte sich ebenfalls nicht. Die Hessen blieben weiter auf dem Gaspedal. Bernat konnte aber Marseilers Flanke in der 47.Minute runter fischen.
Führung Darmstadt durch Lidberg
Hereingabe Klefisch von der linken Seite in der 48.Minute. Herold klärte zunächst im Fünfer vor Corredor, Der Ball flog aber Lidberg exakt vor die Füße, der sich die Chance nicht nehmen ließ und abgezockt ins rechte Eck einnetzte.
Bei den Gästen musste Müller in der 54.Minute angeschlagen vom Platz, für ihn kam Wäschenbach.
Ausgleich durch Schleusener
Der nächste Treffer der Fächerstädter praktisch wieder aus dem Nichts. Einen langen Abschlag von Bernat köpfte Lòpez ohne Bedrängnis in den Fuß von Wanitzek. Der reagierte schnell, schickte Schleusener in die Gasse. Der behielt die Übersicht, konnte den Pass erlaufen und flach ins linke Eck. Angesichts der Spielanteile und des Chancenplus der Hausherren mehr als schmeichelhaft.
Erneute Führung SVD, 3:2, durch Maglica
Hatte Maglica im ersten Abschnitt noch ins falsche Tor getroffen, stimmte jetzt, 63.Minute, die Richtung. Richter hatte einen Freistoß von der linken Seite, fast von der Grundlinie, auf den zweiten Pfosten gebracht. Dort setzte sich Maglica gegen Herold durch, nickte zur erneuten Führung ein. Wechsel bei den Gästen in der 67.Minute. Opitz kam neu für Förster.
Triplewechsel bei den Lilien in der 73.Minute. Lòpez, Nürnberger und Akiyama gingen runter, neu dabei dafür Holland, Bader und Papela. Auch der KSC wechselte noch einmal doppelt. Ab der 79.Minute waren Šimić und Laghrissi neu für Schleusener und Burnic dabei. Das wohl die letzten Optionen für eine Schlussattacke. Bei Darmstadt kam in der 82.Minute Abwehrkante Vukotic für den Torschützen Richter.
Die letzten fünf Minuten liefen, die Gäste weiter bemüht, aber ohne den entscheidenden Punch. So ergaben sich Räume wie in der 87.Minute: Lidberg hatte erneut die Chance, verzog rechts am Tor vorbei. Wechsel bei Darmstadt in der Schlussminute. Furukawa kam für Marseiler. Papela scheiterte auf der linken Seite aus spitzem Winkel an Bernat (90.).
Die Nachspielzeit betrug sieben Minuten! Auch wenn die Gäste alles nach vorne warfen, sollte es nicht mehr für den Ausgleich reichen. Abpfiff und drei Punkte für den SV Darmstadt 98.
Content: Michael Kaiser vom 06.12.2025
Fotos: Josh Hoffmann / Jan Huebner
Breisgauer führen durch Grifos Strafstoß
Lilien verteidigen konsequent und setzen Nadelstiche
Sportclub-Coach Schuster ändert sein Team gegenüber dem 2:6 bei den Bayern dreifach. Keeper Atubolu rotiert wie Treu auf die Bank, Lienhart fehlt komplett im Kader. Dafür dürfen im Tor Müller, soweit Günter und Rosenfelder beginnen.
Die Gäste mussten nach dem 0:0 in Elversberg, teils auch gezwungenermaßen, auf vier Positionen umbauen. So fehlen Nürnberger (krank) und Hornby (Muskelfaserriss) komplett im Kader, während Vukotic und Lòpez zunächst auf der Bank Platz nehmen. Neu in der Startformation dafür Maglica, Papela, Richter und Bader.
Schiedsrichter Harm Osmers hatte in Freiburg pünktlich angepfiffen und die Gäste in blau, ab der ersten Minute den Schwerpunkt, kaum unerwartet, auf ihrer Kompaktheit.
In der 12.Minute brannte es erstmals im Strafraum der Hessen. Nach einem langen Einwurf von rechts konnten die Gäste nicht klären und Grifo kam aus gut 10m zu einem Volleyversuch. Pfeiffer allerdings war aifmerksam dazwischen. Gute Möglichkeit, 22., für die Hausherren im schnellen Umschaltspiel. Beste war rechts durchgestartet, konnte seinen Ball aber nicht zum eingelaufenen Grifo bringen. Pfeiffer hatte noch den Kopf dazwischen. Da war mehr drin.
Die erste Möglichkeit, gleich eine Riesenchance für die Lilien, in der 27.Minute. Eine Hereingabe von links wurde auf Bader verlängert, der aus halbrechter Position, nach seiner feinen Brustannahme, direkt abzieht. Da musste sich Müller im Freiburger Kasten ganz lang machen, um die Kugel über die Latte zu lenken.
Die letzten fünf Minuten war angebrochen und die Gastgeber mit der besten Möglichkeit zur Führung (40.). Günter hatte flach ins Zentrum gelegt, der abgewehrte Ball kam vor die Füße von Manzambi. Der zog direkt ab, scheiterte am starken Schuhen.
Elfmeter Grifo zur Führung
In der nächten Szene, 41.Minute, war Manzambi links Richtung Grundlinie gezogen und von Pfeiffer etwas zu ungestüm abgeräumt. Elfmeter für die Breisgauer. Grifo übernahm Ball und Verantwortung, versenkte sicher links oben.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten. Dann war Pause in Freiburg.
Höler macht den Deckel drauf
Der SC Freiburg steht im Viertelfinale des DFB-Pokals
Im kühlen Europa-Park Stadion ging es zunächst ohne personelle Wechsel auf beiden Seiten weiter. Die Gäste wirkten zu Beginn etwas aktiver, suchten mehr Ballbesitz. Sonderlich war das Spiel auch nach einer Stunde Spielzeit nicht. Es blieb auf beiden Seiten bei Stückwerk.
Wechsel bei den Gastgebern in der 64.Minute. Für Suzuki und Beste kamen Treu und Osterhage. Vier Minuten später ersetzten Lòpez und Holland bei den Lilien Richter und Bader.
Höler mit der Vorentscheidung
Die 69.Minute lief und nach einer Balleroberung im Mittelfeld und einigen schnellen Pässen kam die Kugel zu Grifo, der perfekt zu Höler durchsteckte. Der konnte mit einem Chipball Schuhen überwinden.
Die Schluss-Viertelstunde war angebrochen und Darmstadt suchte den Anschluss. So auch in der 76.Minute nach einem Eckball. Da kam Maglica erneut, wie schon einen Minute zuvor, zum Kopfball konnte aber Müller nicht überwinden. Der klärte zur erneuten Ecke. Auch diesmal landete das Spielgerät beim gleichen Spieler, der erneut den Abschluß suchte. Erneut parierte Müller. Kuriose 120 Sekunden.
Foulelfmeter nach VAR, Grifo vergibt
In der 81.Minute dribbelte Treu sich an zwei Gegenspielern vorbei, kam dann im Strafraum zu Fall. Osmers ließ zunächst laufen, ehe sich der VAR meldete. Die mittlerweile übliche Wartezeit verstrich und es gab Elfmeter für Freiburg. Lòpez hatte Treu tatsächlich am Fuß getroffen. Grifo visierte diesmal die rechte Ecke an, traf nur die Latte.
Wechsel im Anschluss auf beiden Seiten. Bei den Gästen kam Bialek für Marseiler, Adama ersetzte Manzambi.
In der 88.Minute das vermeintliche 3:0 durch Eggestein. Allerdings einkassiert, da Adamu zuvor im Abseits stand. Und noch ein Doppelwechsel bei den Lilien in der Schlussminute. Will und Lakenmacher lösten für wenige Minuten noch einmal Akiyama und Papela ab.
Es sollten vier Minuten Nachspielzeit werden und auch die Hausherren schöpften in der 93.Minute ihr Wechselkontingent aus. Für die beiden Torschützen, Grifo und Höler, kamen Matanovic und Scherhant aufs Feld.
Dann war Schluss in Freiburg und die Schwarzwälder zogen recht souverän ins Viertelfinale des DFB-Pokals ein. Diese Runde wird am 07.Dezember ab 19.15 Uhr in der ARD-Sportschau ausgelost.
Content: Michael Kaiser vom 03.12.2025
Fotos: Brück
Darmstadt 98 führt zur Pause
Hornby und Lidberg treffen für die Lilien, Sarenren Bazee für die Arminen
Beide Trainer haben keinen Bedarf gesehen eine Rotation vorzunehmen. Lilien-Coach Kohfeldt vertraut so exakt der gleichen Elf, die unter der Woche mit 4:0 im Pokal gegen Schalke erfolgreich war.
Gegenüber Mitch Kniat wechselt gegenüber dem 1:2 bei Union Berlin auf einer Position. Micheler feiert sein Startelfdebüt, Wörl nimmt zunächst auf der Bank Platz.
Schiedsrichter Richard Hempel hatte im Stadion Böllenfalltor pünktlich angepfiffen und die Hausherren übernahmen von Beginn an das Kommando.
Führung der Lilien durch Hornby
So auch die erste Ecke des Heimteams in der 4.Minute. Maglica hatte sich im Luftkampf durchgesetzt, auf Hornby verlängert. Der scheiterte zunächst noch an Kersken, beim Nachschuss hatte Bielefelds Keeper keine Chance mehr.
In der 17. Minute prüfte Corredor, nach einem Ball von Klefisch, Dessen Volleyschuss konnte Kersken klären. Zwei Minuten später musste die Latte Bielefeld vor dem zweiten Gegentor bewahren. Lopez hatte Maglica bedient, der sich bockstark im Luftkampf gegen Sarenren Bazee durchsetzte. Der Kopf ging dann allerdings nur an die Latte. Glück für die Arminen.
Ausgleich Bielefeld durch Sarenren Bazee
Das hatte sich wahrlich nicht angedeutet. Aus dem Nichts, quasi mit der ersten Chance, der Ausgleich. Felix hatte einen langen Einwurf von Grodowski (28.) weitergeleitet, Sarenren Bazee aus der Drehung vollendet. Mit links zog der ab und die Kugel lag im kurzen Eck.
Qqq
In der 30.Minute war Marseiler durch, geriet aber im Zweikampf etwas in Rücklage, so dass der Ball deutlich über das Tor ging.
Lidberg mit Tor des Monats
Das war eine Augenweide, allerdings auch durch die Abwehr der Westfalen begünstigt. Lidberg hatte in der 33.Minute von der linken Seite überragend Fahrt aufgenommen, war nach innen gezogen und hatte die Kugel unters rechte Lattenkreuz gezimmert.
VAR überprüft mögliches Handspiel
In der 42.Minute meldete sich der VAR. Holland hatte wohl den Ball mit der Hand gespielt oder an die Hand bekommen. Zwei Minute dauerte die Überprüfung und es gab Entwarnung für die Hausherren "Kein strafbares Handspiel".
Die Nachspielzeit betrug eine Minute und gleich zu Beginn hatte plötzlich Bielefeld die Chance auszugleichen. Momuluh hatte scharf nach innen gepasst, Pfeiffer mit der Fußspitze abgefälscht, so dass Sarenren Bazee die Kugel und Möglichkeit knapp verpasste.
Halbzeit in Darmstadt!
Arminia erkämpft sich Remis in Darmstadt
Treffer von Großer reicht dem DSC zur Punkteteilung
Beide Trainer wechselten mit Wiederanpfiff vor 17.810 Fans. Bei den Lilien kam Richter für Lidberg, bei der Arminia positionsgetreu Lannert für Boakye.
In der 47.Minute fasste sich Schneider ein Herz, zog aus 30m ab. Den leicht flattermden Ball faustete Schuhen vorsichtshalber zur Seite weg. Zu Beginn des zweiten Abschnitts wirkten die Gäste agiler und frischer, ohne jedoch große Chancen zu entwickeln. Doppelwechsel bei dem DSC in der 55.Minute. Sicker und Wörl kamen neu für Handwerker und Micheler. Vier Minuten später, mittlerweile fast eine Stunde gespielt, ersetzte Papela auf Darmstädter Seite Akiyama.
Schlechte Nachricht für die Hessen. In der 61.Minute musste Hornby mit Oberschenkel-Problemen runter. Hier stand zeitnah ein Wechsel an, der auch zwei Minuten später erfolgte. Hornby ging zusammen mit Marseiler vom Platz, neu dabei waren fortan Bialek und Will. Auch den zahlreichen Wechseln geschuldet, war hier der Rhythmus etwas verloren gegangen.
Großer egalisiert für Bielefeld
Die zunehmende Passivität der Hausherren sollte sich rächen. In der 72.Minute war es tatsächlich soweit. Momuluh hatte am Strafraum zu Großer weitergeleitet, dessen Schuss von Maglica entscheidend abgefälscht wurde. Keine Chance für Schuhen einzugreifen.
In der 82.Minute sogar die mögliche Gästeführung. Corboz hatte auf Grodowski durchgesteckt, der die Kugel knapp am langen Eck vorbeischob. Eine Minute später und plötzlich hatte Corredor die Chance. Der herausstürmende Kersken verkürzte aber geschickt den Winkel, verhinderte den Ausgleich. Hier entwickelte sich jetzt endgültig eine Abwehrschlacht. Wechsel bei Bielefeld in der 85.Minute. Young kam für Sarenren Bazee.
Die Nachspielzeit betrug sieben Minuten. In der 92.min Wechsel auf beiden Seiten. Ocansey ersetzte Grodowski bei Bielefeld, bei Darmstadt ging Lopez runter, wurde für wenige Minuten von Bader abgelöst.
Letzte Minute der Nachspielzeit und noch einmal Ecke für Bielefeld. Der Ball flog in den Strafraum, wurde geklärt. Jetzt war Schluss in Darmstadt.
Content: Michael Kaiser vom 01.11.2025
Fotos: Brück
Schalke weiter auf der Erfolgswelle?
Knappen führen zur Pause durch Sylla's Treffer
Erster Akt der kleinen Serie zwischen dem FC Schalke 04 und dem SV Darmstadt 98. Heute steht das Duell in der Liga an, bevor es am kommenden Mittwoch zum Rückspiel in Darmstadt mit der 2.Runde des DFB-Pokals weitergeht.
Personell ändert Trainer Muslic gegenüber dem Erfolg in Hannover gezwungenermaßen eine Personalie. Bachmann ersetzt den an der Wade verletzten Antwi-Adjei.
Beim Gast aus Darmstadt fehlt Top-Torschűtze Lidberg krank, Lopez ist gesperrt. Dafür lässt Lilien-Coach Kohfeldt Boëtius und Bialek starten.
Schiedsrichter Bacher hatte in der geschlossenen VELTINS-Arena pünktlich angepfiffen und Schalke suchte von Beginn an Sicherheit über Ballbesitz. Die Gästen versuchten spielerisch das Pressing der Gastgeber zu lösen.
Sylla zur Führung für S04
Der Spieler mit dem Momentum schien Sylla zu sein und der bestätigte bereits in der 9.Minute seinen guten Lauf. Nach einem herrlichen Zuspiel von El-Faouzi von halblinks, ging Sylla auf die Reise und konnte auch Schuhen im Darmstädter Tor überwinden. Flach rechts ins untere Eck und Schalke führte.
Die Lilien hatten nach dem Rückstand mehr Ballbesitz, kamen aber nicht wirklich in der Tiefe an. Bisher konnte Königsblau alles recht problemlos wegverteidigen. So auch in der 19.Minute, als der aufmerksame Gantenbein einen Diagonalpass auf Marseiler abfangen konnte. Die nächste Großchance in der 28.Minute für die Gastgeber. Nach einem Freistoß für Darmstadt konnte El-Faouzi die Kugel gewinnen, legte im Straucheln noch in den Lauf von Sylla, der aber mit seinem Flachschuss an Schuhen und dessen Fußabwehr scheiterte.
Schalke blieb / wirkte sehr passiv, überließ den Lilien doch über weite Strecken Ball und Spiel. Das könnte sich rächen. Die nächste Möglichkeit, 41.Minute, nach einer Flanke von links Richtung langen Pfosten. Dort stieg Bachmann hoch, bekam die Kugel aber nicht mehr gedrückt. Sein Kopfball also über das Tor. Drei Minuten später wieder Schalke. Diesmal die Vorlage von Sylla, in die Karaman hereinrutscht. Über das Tor.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten, dann ging es in die Pause.
Der FC Schalke springt an die Tabellenspitze
Arbeitssieg reicht heute Abend um Träume zu wecken
Auf Schalke ging es zu Beginn der zweiten Halbzeit unverändert weiter. Das Personal blieb gleich auch die gefährlichen Chancen waren auf Schalker Seite.
Zwei Versuche von El-Faouzi per Steilpass auf Sylla scheiterten, Schalke blieb aber vor 61.198 Fans deutlich besser im Spiel. Gefährlich wurde es schließlich in der 57.Minute. Becker startete Richtung Grundlinie durch, flankte von dort an den Fünfer auf Bachmann, der aber nicht richtig zum Kopfball kam.
Zeit der Wechsel ab der 63.Minute: Bei den Hessen gingen Boëtius, Bialek und Akiyama runter. Neu dabei nun Papela, Bader und Will. Bei Schalke kamen Gomis und Porath für Bachmann und Gantenbein. Es waren noch knapp 20min zu spielen, Schalkes Führung wackelte nicht, aber ein 1:0 ist bekanntermaßen das denkbar knappste Resultat.
Abseitstreffer von Corredor für Lilien
So auch der kurze Schreckmomemt in der 76.Minute: Nach einem Steckpass von Papela war Corredor durch, versenkte die Kugel im Tor von Karius. Im Moment des Abspiels klare Abseitsposition. So aber könnte es gehen für Darmstadt.
Schichtwechsel bei S04 in der 81.Minute. Sanchez kam neu für Becker. Bei den Gästen gingen Vukotic und Richter runter, neu dabei Lakenmacher und Holland. Wallentowitz kam bei Königsblau noch für Gomis (84.).
Der Rhythmus war etwas verloren gegangen, aber das Match lebte auch in den Schlussminuten vom der Spannung.
Hier gab es übrigens 10 Minuten Nachspielzeit. Auch in der absoluten Schlussphase suchten die Gäste den Abschluss, der aber nicht gelang. Nach gesamt 11:50min Nachspielzeit gewann Schalke hier am Ende verdient mit 1:0, thront aktuell von der Tabellenspitze. Ein Ergebnis der absoluten Bereitschaft.
Content: Michael Kaiser vom 24.10.2025
Fotos: Brück
Auf Leihbasis: EI ldrissi nach Aschaffenburg
Othmane EI ldrissi wird bis zum Saisonende für die Viktoria aus Aschaffenburg auflaufen. Der 18-jährige Offensivspieler wechselt auf Leihbasis zum Regionalligisten, bei dem Aytac Sulu als Cheftrainer fungiert.
Paul Fernie: ,,Nachdem Othmane bereits in der vergangenen Saison in der Hessenliga überzeugt hat, war es uns wichtig, das Niveau für ihn anzuheben. Er bleibt ein spannender Spieler mit viel Potenzial und hat nun die einer wettbewerbsintensiven Herrenliga den nächsten Schritt zu machen. Für ihn geht es darum, sich sowohl auf als auch neben dem Platz weiterzuentwickeln, um dann als kompletterer Spieler zu uns zurückzukehren. Wir sind davon überzeugt, dass ihn die Saison in Aschaffenburg in vielerlei Hinsicht voranbringen wird und wir werden seine Entwicklung natürlich genau verfolgen."
EI ldrissi war im Juli 2021 von der SG Rot-Weiss Frankfurt in das Nachwuchsleistungszentrum des SV 98 gewechselt. Im Sommer 2024 unterschrieb der gebürtige Frankfurter bei den Lilien den ersten Profivertrag seiner Karriere und feierte wenig später sein Debüt in der 2. Bundesliga. In der laufenden Spielzeit kam der dribbelstarke Deutsch-Marokkaner in fünf Partien für die U21 in der Lotto Hessenliga zum Einsatz und erzielte dabei zwei Treffer.
Content: SV Darmstadt 98 vom 28.08.2025
Foto: Jan Hübner
Vukotic verlängert beim SV Darmstadt 98
Der SV 98 kann auch in Zukunft auf die Dienste von Aleksandar Vukotic bauen. Der Innenverteidiger hat seinen Vertrag bei den Lilien vorzeitig verlängert.
Paul Fernie: "Vuko hat sich seit seinem Wechsel zu einem absoluten Führungsspieler entwickelt. Bei seiner Verpflichtung wussten wir natürlich um seine Zweikampfstärke und seine Qualitäten in der Luft, aber es ist klar zu erkennen, welche Fortschritte er in der vergangenen Saison auf verschiedenen Ebenen gemacht hat. Entsprechend sind wir sehr glücklich über sein weiteres Bekenntnis zu den Lilien."
Aleksandar Vukotic: ,,Ich fühle mich in der Mannschaft und im gesamten Verein unglaublich wohl. Ich hatte vom ersten Tag an das Gefühl, mit meinen Stärken sehr gut zu den Lilien zu passen und konnte mich in der bisherigen Zeit sowohl als Spieler als auch als Person noch einmal weiterentwickeln. Ich freue mich auf meine Zukunft in Darmstadt und darauf, viele weitere besondere Momente mit dem Team zu erleben."
Vukotic war im Juli 2024 vom SV Wehen Wiesbaden nach Darmstadt gewechselt. In seiner Premierensaison stand der Abwehrhüne in 35 Pflichtspielen auf dem Platz und erzielte vier Treffer. Beim Saisonstart gegen den Vfl Bochum absolvierte der Serbe ebenfalls die komplette Spielzeit und sorgte mit seinem Tor zum 4:1 für die Vorentscheidung.
Content/Foto: SV Darmstadt 98 vom 06.08.2025
Auf Leihbasis: Lilien verpflichten Richter
Kurz vor dem Saisonauftakt gegen den Vfl Bochum kann der SV 98 bei einem weiteren Neuzugang Vollzug melden. Marco Richter wechselt auf Leihbasis vom 1. FSV Mainz 05 nach Südhessen.
Paul Fernie: ,,Mit Marco Richter gewinnen wir einen sehr kreativen und erfahrenen Spieler für die offensive Mittelfeldposition. Er ist ein versierter Kombinationsspieler mit einem hohen Maß an Spielintelligenz. Damit passt er hervorragend zu unserer Spielidee und verkörpert die Dinge, die uns auf seiner Position wichtig sind. Wir sind sehr froh, dass wir diesen Deal noch vor dem ersten Saisonspiel unter Dach und Fach gebracht haben und freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Marco."
Marco Richter: ,,Ich hatte super Gespräche mit Paul Fernie und Florian Kohfeldt, in denen mir ein konkreter Plan aufgezeigt worden ist. Mir gefällt der Fußball, den Darmstadt spielen möchte und ich glaube, dass ich mit meiner Spielweise sehr gut in die Mannschaft passe. Ein paar Jungs kenne ich bereits, von ihnen habe ich nur Positives über den Verein gehört. Nun freue ich mich darauf, auch alle anderen Teamkollegen kennenzulernen und darauf, das Bölle am Samstag erstmals bei einem Heimspiel zu erleben."
Richter wurde unter anderem in der Jugend von Bayern München und dem FC Augsburg ausgebildet. Beim FCA gelang dem 27-Jährigen der Sprung in die Profimannschaft, für die der gebürtige Friedberger 102 Pflichtspiele bestritt, 97 davon in der Bundesliga. Zwischen August 2021 und August 2024 lief Richter für Hertha BSC und den 1. FSV Mainz 05 in 79 weiteren Partien im Fußball-Oberhaus auf. In der vergangenen Spielzeit war der Rechtsfuß auf Leihbasis für den Hamburger SV aktiv und kam in 28 Pflichtspielen zum Einsatz. In Darmstadt wird der ehemalige Juniorennationalspieler und Olympiateilnehmer die Rückennummer 23 tragen.
Content/Foto: SV Darmstadt 98 vom 31.07.2025
Schuhen neuer Kapitän
Morcel Schuhen wird zukünftig das Kapitänsamt beim SV 98 bekleiden. Der 32-Jährige wurde von Cheftrainer Florian Kohfeldt als Spielführer bestimmt. Zudem wird der Torhüter gemeinsam mit Fraser Hornby (Vize-Kapitän), Fabian Holland, Kai Klefisch, Fabian Nürnberger und Aleksondor Vukotic den Mannschaftsrat bilden.
Florian Kohfeldt: ,,Zunächst einmal ist es für mich sehr erfreulich, dass wir einige Jungs im Kader hoben, die für dieses Amt in Frage gekommen wären. Schuh ist ein Spieler, der schon in den vergangen Jahren eine absolute Führungsrolle im Team ausgefüllt hat. Er vermag es, die Interessen der Mannschaft zu vertreten, ist sich aber auch nicht zu schade, unangenehme Themen auf direkte Art und Weise in der Kabine anzusprechen. Er verkörpert den SV 98 und seine Werte und kann durch seine lange Vereinszugehörigkeit viele Themen sehr gut einschätzen. Wichtig war mir auch, dass das Kapitänsamt von einem Spieler ausgefüllt wird, der mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit immer auf dem Feld stehen wird. Hervorheben möchte ich das herausragende Gespräch, das ich mit Fabian Holland geführt habe und in dem er sehr großes Verständnis für die Entscheidung gezeigt hat. Er hat das Amt des Spielführers über Jahre hinweg mit seiner ruhigen und klaren Art hervorragend ausgeführt und nimmt als Teil des Mannschaftsrats auch zukünftig eine wichtige Rolle in unserer Hierarchie ein."
Marcel Schuhen: ,,Für mich ist es eine große Ehre, zukünftig Kapitän der Lilien zu sein. Ich bin sehr dankbar für das mir entgegengebrachte Vertrauen. An meiner Art und der Herangehensweise wird sich durch die Binde allerdings nichts verändern, weil ich bereits in der Vergangenheit immer versucht habe, voranzugehen. Aber ich freue mich sehr darauf, die Mannschaft zukünftig ins Stadion zu führen und zehn Spieler hinter mir zu wissen, die sich gegenseitig unterstützen und ihr Herz auf dem Platz lassen werden. Extrem wichtig war für mich, dass es einen sauberen und transparenten Übergang mit Fabi gegeben hat. Hinter ihm liegt eine schwierige Zeit und ich hoffe sehr darauf, bald wieder gemeinsam mit ihm auf dem Platz zu stehen."
Fabian Holland: .. Es war immer etwas Besonderes, mit der Binde am Arm für die Lilien auf dem Feld zu stehen. Aufgrund meiner langen Verletzung und den gesundheitlichen Rückschlägen in den vergangenen Monaten verstehe ich aber vollends, dass mit Schuh zukünftig ein Spieler die Binde tragen wird, bei dem der Trainer eine andere Planungssicherheit besitzt. Für mich steht außer Frage, dass ich Schuh in seinem Amt bestmöglich unterstützen werde - so wie er es in den vergangenen Jahren bei mir getan hat."
Content/Foto: SV Darmstadt 98 vom 26.07.2025
Mit V-Neck und Vereinslogo auf Reisen
Das neue Auswärtstrikot des SV 98
Stil und Geschichte des Heimtrikots übernommen und doch eigene Akzente gesetzt. Mit diesem Satz lässt sich das Auswärtstrikot der Lilien für die Spielzeit 2025/26 zusammenfassen. Das traditionell in weiß gehaltene Jersey überzeugt durch markante Details, die dem Trikot eine ganz eigene Individualität verleihen.
Auch das Auswärtsoutfit besticht durch Ornamente aus der Jugendstil- und Gotikzeit, welche mittels eines EmbossingVerfahrens in den Stoff geprägt wurden. Im Gegensatz zum Heimtrikot wurde dieses Verfahren im Auswärtsmodell sogar bis in den Ärmelbereich fortgeführt.
Besonders auffällig ist im Brustbereich das hochwertig gestickte Wappen des SV Darmstadt 98, welches erstmals seit vielen Jahren statt der stilisierten Lilie wieder auf dem Trikot prangt. Ein weiteres unterscheidendes Merkmal liegt im Halsbereich. Statt eines Kragens setzt das von CRAFT produzierte Auswärtstrikot auf einen V-Ausschnitt. Nacken- und Ärmelbünde werden durch ein blau-weißes Streifenmuster dargestellt.
Die Rückseite hingegen ziert weiterhin der „Darmstadt"Schriftzug in Jugendstil-Typografie, darüber befindet sich das stilisierte Kirchenfenster mit dem Vereinskürzel „svd98". Das Trikot, welches durch atmungsaktiven Stoff sowie einen hohen Tragekomfort besticht, ist ab sofort online und in den Fanshops erhältlich. Die Profi-Mannschaft der Lilien wird das Jersey bei einer Trainingseinheit im Rahmen der am Abend stattfindenden Saisoneröffnung im Merck-Stadion am Böllenfalltor tragen.
Content/Foto: SV Darmstadt 98 vom 23.07.2025
Bialek stürmt für den SV Darmstadt 98
Die Lilien haben einen weiteren Angreifer unter Vertrag genommen: Ab sofort wird Bartosz Bialek für den SV 98 auf Torejagd gehen. Der Pole befindet sich bereits im Trainingslager in Bad Wörishofen und wird am Dienstagvormittag zum ersten Mal auf dem Platz stehen.
Paul Fernie: ,,Bartosz besitzt riesige Qualitäten. Er ist ein kompletter Mittelstürmer mit beidfüßigem Abschluss, Kopfballstärke und hoher Spielintelligenz. Wir sind uns aber auch bewusst, dass er verletzungsbedingt in der jüngeren Vergangenheit kaum auf Spielzeit kam. Wir sind zufrieden, dass wir mit Bartosz eine Lösung gefunden haben, die diesen Hintergrund berücksichtigt. Wir sehen das Engagement durch unsere derzeitige Kaderkonstellation daher als Low-Risk-High-Reward-Verpflichtung.
Bartosz Bialek: ,,Die Gespräche mit den Verantwortlichen liefen sehr gut, sie haben mir einen klaren Plan aufgezeigt. Ich wollte unbedingt nach Darmstadt und habe mich daher auch gegen andere Angebote entschieden. Es ist sicherlich nicht von Nachteil, dass ich Trainer Florian Kohfeldt bereits kenne und ein Gefühl dafür habe, was er von mir auf meiner Position erwartet. Ich freue mich auf die neue Aufgabe in Darmstadt und sehe es als Chance an, nach einer schwierigen Zeit zu zeigen, was in mir steckt. Ich fühle mich körperlich fit und bin bereit mich zu beweisen."
Bialek durchlief von 2014 bis 2019 den Nachwuchs von Zaglebie Lublin, für das er mit 17 Jahren im Herren-Bereich debütierte. In 19 Ekstraklasa-Partien traf er neunmal, vier weitere Treffer legte Bialek auf. Daraufhin wechselte er im Sommer 2020 als 18Jähriger zum Vfl Wolfsburg. In seiner ersten Spielzeit bei den „Wölfen" kam Bialek in 19 Bundesliga-Begegnungen zum Einsatz (2 Tore), auch in vier DFB-Pokalmatches sowie einer Partie in der Europa-League-Qualifikation sammelte er Spielminuten. 2021/22 stand er in zwölf Bundesliga-Partien auf dem Feld, ehe im Anschluss an die Saison eine leihe zu Vitesse Arnheim folgte. Dort bestritt er 25 Eredivisie-Partien (5 Tore, 2 Assists). Im Sommer 2023 wurde Bialek erneut verliehen, diesmal an die KAS Eupen. Zwei schwere Verletzungen verhinderten in den zurückliegenden beiden Spielzeiten jedoch, dass er seine Qualitäten über einen längeren Zeitraum unter Beweis stellen konnte.
Insgesamt 22-mal lief Bialek im Junioren-Bereich für sein Heimatland Polen auf. Auch im Nationaldress bewies er seinen Torriecher: Für die U19 erzielte er in sieben Partien drei Treffer, für die U21 traf er in zehn Begegnungen viermal. Bialek wird beim SV 98 die Rückennummer 27 tragen.
Content/Foto: SV Darmstadt 98 vom 15.07.2025
Stojilkovic verlässt den SV Darmstadt 98
Nach zwei Leihstationen folgt nun ein fester Transfer: Filip Stojilkovic wechselt nach Krakau in die polnische Ekstraklasa und schließt sich dem KS Cracovia an. Über die Ablösemodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart.
Paul Fernie: ,.Wir haben in dieser Woche mit Filip sehr gute, offene Gespräche geführt und sind zum gemeinsamen Ergebnis gekommen, dass ein Wechsel und Neustart in Polen ihm sportlich guttun wird. Leider ist seine Zeit in Darmstadt nicht wunschgemäß verlaufen, das kommt im Profifußball nun mal vor. Für seine kommende Aufgabe in Krakau wünschen wir Filip viel Erfolg und alles Gute."
Stojilkovic war im Januar 2023 vom FC Sion zu den Lilien gewechselt, für die er in der Rückrunde in 15 Zweitliga-Partien zum Einsatz kam (3 Tore). In der Bundesliga-Spielzeit stand Stojilkovic in sechs Begegnungen auf dem Feld, ehe in der Winterpause eine leihe zum 1. FC Kaiserslautern folgte. Den Großteil der zurückliegenden Spielzeit verbrachte Stojilkovic auf Leihbasis beim OFK Belgrad. Der SV Darmstadt 98 bedankt für die gemeinsame Zeit und wünscht Filip Stojilkovic alles Gute für die Zukunft.
Content: SV Darmstadt 98 vom 29.06.2025
Foto: Sport News Südwest
Serhat-Semih Güler wird eine Lilie
Der SV 98 hat Serhat-Semih Güler unter Vertrag genommen. Der 27 Jahre alte Stürmer, der in der vergangenen Saison für den Drittligisten Viktoria Köln auf Torejagd ging, unterschrieb bei den Lilien nach bestandenem Medizincheck.
Paul Fernie: ,,Serhat-Semih Güler erweitert mit seinem Profil unsere Optionen und wird unser Spiel noch facettenreicher machen. Er zeichnet sich durch ein gutes Näschen im Strafraum aus und bringt Tempo, Tiefgang, Intensität sowie Einwechselspieler-Qualitäten auf den Platz. Auch im Spiel gegen den Ball opfert er sich als intensiver Pressing-Spieler auf und stresst eine gegnerische Defensive in ihrem Spielaufbau. Wir sind der festen Überzeugung, dass er mit seiner Spielweise hervorragend nach Darmstadt passt und uns Flexibilität im Angriff verleiht."
Serhat-Semih Güler: ,,Ich brenne darauf, mich in der zweiten Liga zu beweisen. Darmstadt ist ein großartiger Klub mit einer spannenden Entwicklung im vergangenen Jahrzehnt. Ich habe den Verein aus der Ferne als sehr familiär wahrgenommen und als einen Ort, an dem Spieler sich weiterentwickeln können. Nun will ich das Vertrauen der Verantwortlichen zurückzahlen und die Lilien würdig vertreten."
Güler wurde unter anderem in der Jugend von Bayer Leverkusen und Fortuna Düsseldorf ausgebildet. Im Herren-Bereich schloss er sich nach den Stationen SpVgg Burgbrohl, Fortuna Köln, ZFC Meuselwitz, Bonner SC und dem Wuppertaler SV zur Saison 2023/24 dem FC Hansa Rostock an. Beim FCH stand Güler in der Hinrunde in zehn Zweitliga-Partien auf dem Feld. Im Januar 2024 wechselte er zum TSV 1860 München. Die vergangene Spielzeit verbrachte er bei Viktoria Köln, für das er in 36 Drittliga-Spielen 14-mal traf und vier weitere Tore vorbereitete. Auch im Mittelrhein-Pokal bewies der Stürmer seinen Riecher und kam in vier Partien auf sechs Scorer-Punkte. In Darmstadt wird Güler künftig mit der Nummer 22 auflaufen.
Content: SV Darmstadt 98 vom 28.06.2025
Foto: SV Darmstadt 98
Patric Pfeiffer kehrt zum SV 98 zurück
Patric Pfeiffer wird ab sofort wieder das Lilien-Trikot überstreifen: Der 25 Jahre alte Innenverteidiger, der bereits von 2019 bis 2023 für den SV 98 aktiv war, wechselt fest vom FC Augsburg nach Darmstadt.
Paul Fernie: ,,Wir standen schon länger im Austausch und sind happy, dass die Verpflichtung nun geklappt hat. Auch, weil Patric trotz vieler anderer Optionen den klaren Wunsch geäußert hat, unbedingt nach Darmstadt zurückkehren zu wollen. Er bringt viel Erfahrung mit, mit seinen 25 Jahren ist Patric aber noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung angelangt. Wir dürfen uns auf einen Spieler freuen, der keine große Eingewöhnung benötigt und uns mit seiner Präsenz, Zweikampfstärke und variablen Spieleröffnung weiterhelfen wird."
Patric Pfeiffer: ,,Ich bin sehr glücklich, wieder hier zu sein. Für mich fühlt es sich ein bisschen an, als würde ich nach Hause kommen. Die Gespräche mit Paul Fernie und Florian Kohfeldt waren extrem gut und haben mich darin bestärkt, dass Darmstadt 98 vor allem auch aus sportlicher Sicht der richtige Schritt für mich ist. Ich kann es kaum erwarten, mit meinen alten und neuen Teamkollegen loszulegen."
In seinen vier Jahren beim SV 98 absolvierte Pfeiffer 85 Partien mit der Lilie auf der Brust. 2022/23 war er als Stammspieler eine tragende Säule beim Bundesliga-Aufstieg des SV 98 und steuerte vier Treffer zum großen Vereinserfolg der Lilien bei. Anschließend schloss sich der Verteidiger dem FC Augsburg an, für den er zwölf Pflichtspiele bestritt. In der abgelaufenen Saison war Pfeiffer zweimal verliehen: Zunächst an den Schweizer Topklub BSC Young Boys, ab Februar dann an den 1. FC Magdeburg. Nun wird Pfeiffer wieder für die Lilien auflaufen und dabei die Rückennummer 6 tragen.
Content: SV Darmstadt 98 vom 27.06.2025
Foto: SV Darmstadt 98
Oscar Vilhelmsson wechselt nach Münster
Nach rund drei Jahren endet Oscar Vilhelmssons Zeit in Darmstadt: Die Lilien und der SC Preußen Münster haben sich auf einen Transfer des Schweden geeinigt.
Paul Fernie: ,,Oscars Talent und Potenzial sind unbestritten. Leider haben ihn einige Ausfälle während seiner Zeit hier zurückgeworfen, sodass er seine vorhandenen Fähigkeiten nie konstant über einen längeren Zeitraum zeigen durfte. Wir drücken ihm von Herzen die Daumen, dass die Luftveränderung ihm für seine weitere sportliche Entwicklung guttut. In Anbetracht des in der kommenden Saison auslaufenden Vertrags haben die finanziellen Rahmenbedingungen von Preußen Münster gestimmt, sodass wir dem Wechsel entsprochen haben."
Der 21-Jährige war im Juli 2022 von IFK Göteborg nach Darmstadt gewechselt und kam seither auf 55 Einsätze im LilienDress. In der zurückliegenden Spielzeit stand der Stürmer in 13 Begegnungen auf dem Feld (2 Tore). Der SV Darmstadt 98 bedankt sich bei Oscar Vilhelmsson für die gemeinsame Zeit und wünscht ihm sportlich sowie privat alles Gute für die Zukunft.
Content: SV Darmstadt 98 vom 24.06.2025
Foto: Preußen Münster
SV 98 verpflichtet Yosuke Furukawa
Erster Zugang im Offensivbereich für die anstehende Saison: Yosuke Furukawa wechselt von Jubilo lwata zum SV Darmstadt 98. Der 21 Jahre alte Japaner ist im offensiven Mittelfeld beheimatet und dort flexibel einsetzbar.
Paul Fernie: ,,Mit Yosuke Furukawa konnten wir uns einen weiteren vielversprechenden jungen Spieler sichern. Wir haben uns von ihm insbesondere in seiner letzten Saison in Polen ein gutes Bild verschaffen können und sind der Überzeugung, dass er mit seinem Talent und Potenzial auch in der 2. Liga auf sich aufmerksam machen kann. Durch Yosukes Dribbelstärke und Explosivität, gepaart mit seiner guten Technik, stellt er eine spannende Offensivoption für uns dar."
Yosuke Furukawa: ,,Die Vorfreude auf Darmstadt 98 und mein neues Team ist sehr groß. Ich werde alles daransetzen, um der Mannschaft zum Erfolg zu verhelfen und auch die Fans stolz zu machen. Ich freue mich darauf, sie bald im Stadion erleben zu dürfen und bin gespannt auf die Atmosphäre."
Furukawa bestritt für lwata 31 Partien in der höchsten japanischen Spielklasse. Insgesamt stand er für den Klub in 76 Begegnungen auf dem Feld (7 Tore, 6 Vorlagen). In der vergangenen Spielzeit war Furukawa an den polnischen Erstligisten Gornik Zabrze ausgeliehen. Dort bestritt er 25 Pflichtspiele und steuerte zwei Tore sowie zwei Assists bei. Bei den Lilien wird Furukawa die Rückennummer 44 tragen.
Börner wird eine Lilie
Benedikt Börner komplettiert das Torhüterteam der Lilien: Der 19 Jahre alte Keeper kommt aus dem Nachwuchs des Vfl Wolfsburg zum SV 98. Bei den Südhessen unterschrieb der gebürtige Münchner den ersten Profivertrag seiner Karriere.
Paul Fernie: ,.Wir freuen uns sehr darüber, mit Benedikt einen hochtalentierten und ehrgeizigen Torhüter bei uns begrüßen zu können. Er war die vergangenen Jahre im Nachwuchsbereich auf höchstem Niveau aktiv und ist nun bereit, den Schritt in den Herrenfußball zu gehen. Wir werden ihm die nötige Zeit für seine weitere Entwicklung einräumen und sind davon überzeugt, dass er unser Torhüterteam mit seinen Fähigkeiten und seinem Potenzial bereichern wird."
Benedikt Börner: ,,Es ist wirklich ein schönes Gefühl für mich, den ersten Profivertrag meiner Karriere bei Darmstadt 98 unterschrieben zu haben. In den Gesprächen habe ich gespürt, dass die Lilien der richtige Verein sind, um mich bestmöglich weiterzuentwickeln. Ich kann es kaum erwarten, mit meinen Teomkollegen und dem Trainerteam in die Vorbereitung auf die kommende Saison zu starten."
Börner spielte im Jugendbereich zunächst für den FC Ingolstadt, bevor er im Sommer 2020 in die Nachwuchsabteilung des Vfl Wolfsburg wechselte. Für die U19 der „Wölfe" bestritt der Schlussmann in der zurückliegenden Saison zwölf Partien in der Nachwuchsliga und stand in drei Begegnungen im DFBPokal der Junioren zwischen den Pfosten. Zudem hütete er auch bei der 1 :2-Niederlage gegen Bayern München im Achtelfinale um die U19-Meisterschaft das Tor der Niedersachsen.
Content: SV Darmstadt 98 vom 09.06.2025
Foto: SV Darmstadt 98
Niemczycki wechselt nach Israel
Karai Niemczycki wird auch zukünftig das Trikot des FC Ashdod tragen. Der Torhüter war bereits seit Januar auf Leihbasis für den Verein aktiv, nun haben sich der SV 98 und der israelische Erstligist auf einen permanenten Transfer des Polen geeinigt. Über die Modalitäten vereinbarten beide Seiten Stillschweigen.
Paul Fernie: .. Karai hat in Israel gute Leistungen gezeigt und einen enormen Teil zum Klassenerhalt seines Vereins beigetragen. Entsprechend groß war das Interesse des FC Ashdod an einer permanenten Verpflichtung. Da Karai diesen Wunsch ebenfalls bei uns hinterlegt hat und unsere wirtschaftlichen Bedingungen erfüllt wurden, haben wir dem Transfer zugestimmt. Wir wünschen Karai alles Gute und viel Erfolg." Niemczycki war im Juli 2024 von Fortuna Düsseldorf zum SV 98 gewechselt. Für die Lilien kam der 25-Jährige zu einem ProfiEinsatz im DFB-Pokal.
Content: SV Darmstadt 98 vom 08.06.2025
Foto: Lilienblog
Arnold und Pfister erhalten Profiverträge
Der SV 98 hat die Nachwuchsspieler Tim Arnold und Max Pfister mit Profiverträgen ausgestattet. Die beiden 18-Jährigen werden damit in der kommenden Spielzeit dem Profikader der Lilien angehören.
Paul Fernie: .. Max und Tim sind ein optimales Beispiel für unseren Weg, junge Spieler über die U21 frühzeitig erste Erfahrungen im Herrenbereich sammeln zu lassen. Beide haben sowohl dort als auch im Kreise der Profimannschaft gezeigt, dass sie gute Anlagen besitzen und gleichzeitig extrem lernwillig sind. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir zwei Spielern aus unserem Nachwuchs die Möglichkeit bieten können, noch näher an den Profibereich heranzurücken und ihre Entwicklung dort weiter fortzuführen."
Arnold, der seit der Ull im Nachwuchs der Lilien aktiv ist, stand in der zurückliegenden Zweiliga-Spielzeit bereits sechs Mal im Kader der Mannschaft von Florian Kohfeldt und nahm regelmäßig am Trainingsbetrieb der Profis teil. Pfister, der 2022 aus der Jugend des 1. FSV Mainz 05 in das Darmstädter Nachwuchsleistungszentrum wechselte, absolvierte ebenfalls eine Vielzahl an Einheiten mit dem Zweitliga-Team und reiste sowohl im Sommer-als auch im Winter mit den Profis in das Trainingslager.
Obwohl beide Spieler in der zurückliegenden Spielzeit auch für die U19 des SV 98 spielberechtigt waren, absolvierten sie nahezu alle Spiele für die U21 in der Hessenliga. Arnold (Jahrgang 2006) bestritt dort 26 Partien, Pfister(Jahrgang 2007) kam in 27 Spielen zum Einsatz und lief zudem in zwei Partien für die U19 in der DFB-Nachwuchsliga auf.
Content: SV Darmstadt 98 vom 23.05.2025
Foto: SV Darmstadt 98
Tobias Kempes Zeit als Lilien-Profi endet nach der Saison
Eine Vereinslegende tritt ab: Nach insgesamt zehn Spielzeiten mit der Lilie auf der Brust endet im Sommer die Zeit von Tobias Kempe als Spieler des SV 98. Der Verein und der 35-Jährige verständigten sich in gemeinsamen Gesprächen darauf, den zum Saisonende auslaufenden Vertrag nicht mehr zu verlängern.
Paul Fernie: "Tobi Kempes Verdienste um die Lilien sind kaum in Worte zu fassen. Seine einzigartige Geschichte mit unserem Verein ist absolut außergewöhnlich im modernen Fußball. Er gehört zu einer ganz besonderen Kategorie von Spielern, die so etwas in ihrer Karriere erreicht haben: Nämlich einen Verein nicht nur zu repräsentieren, sondern ihn über so viele Jahre hinweg zu leben und zu prägen. Ich habe den allergrößten Respekt vor seinen Leistungen in Darmstadt."
Rüdiger Fritsch: ,,Man kann mit Fug und Recht davon sprechen, dass Tobi Kempe einer der großartigsten Lilien-Spieler in diesem Jahrhundert ist. Er war ein maßgeblicher Faktor für das vergangene erfolgreiche Jahrzehnt. Darüber hinaus war er auch mit seiner bodenständigen und offenen Art über die gesamte Zeit ein absoluter Sympathieträger. Tobi wird beim letzten Saison-Heimspiel gebührend verabschiedet und beim SV 98 stets willkommen sein."
Tobias Kempe: ,,Ich empfinde eine große Dankbarkeit und Ehre, einen Großteil meiner Karriere bei diesem besonderen Verein verbracht zu haben. Dieser Klub, die unfassbar tollen Fans und die gemeinsame Zeit werden auf ewig einen großen Platz in meinem Herzen haben. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, die Entscheidung über meine Zukunft auch der Öffentlichkeit mitzuteilen. Mit Paul Fernie, Tom Eilers, Florian Kohfeldt und dem Präsidium hatte ich während des gesamten Zeitraums sehr gute und vertrauensvolle Gespräche. Ich werde bis zum letzten Spieltag jeden Moment in den kommenden Wochen aufsaugen und genießen."
Kempe ist - mit Ausnahme einer Spielzeit beim 1. FC Nürnberg seit 2014 für den SV 98 aktiv. Mit den Lilien feierte er zweimal, 2015 und 2023, den Aufstieg in die Bundesliga. In der Saison 2014/15 schoss Kempe am letzten Spieltag gegen den FC St. Pauli das entscheidende Tor zur Bundesliga. Auch beim bisher einzigen Klassenerhalt der Lilien im Oberhaus in der Spielzeit 2015/16 hatte Kempe einen prägenden Anteil. Bis dato stand der Mittelfeldspieler in 283 Pflichtspielen für die Südhessen auf dem Feld. 57 Tore erzielte der Rechtsfuß für die Lilien, weitere 64 Treffer bereitete er vor. Der Verein wird Kempe am letzten Spieltag im Merck-Stadion am Böllenfalltor verabschieden.
Content: SV Darmstadt 98 vom 28.04.2025
Foto: Jan Hübner
SV 98 beantragt Regionalliga-Zulassung für U21-Team
Das Präsidium des SV Darmstadt 98 hat für die U21-Mannschaft fristgerecht die Zulassung für die Regionalliga Südwest beantragt. Gegründet wurde die älteste Jugendmannschaft des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) im vergangenen Sommer mit dem Ziel, Jugendspielern noch früher Einsatzzeiten im Herrenbereich zu gewähren und so den Übergang zu den Profis zu erleichtern. Das Team setzt sich aus den talentiertesten Spielern aus dem U17- und U19-Bereich zusammen sowie Übergangsspielern, die im NLZ der Lilien ausgebildet wurden. In den bislang 30 Saisonspielen betrug der Alters-Durchschnitt 19,95 Jahre. In seiner Debütsaison befindet sich der LilienNachwuchs gegenwärtig auf Platz vier in der Hessenliga und auf Tuchfühlung zu den oberen Plätzen.
Uwe Kuhl, bestellter Präsidiumsvertreter für das NLZ: ..Zunächst freuen wir uns, dass unser Ansatz, unseren Nachwuchsspielern früher eine Bewährungschance im Männerfußball zu verschaffen, Früchte trägt. Wir sind positiv überrascht und natürlich sehr stolz, dass die Mannschaft in ihrer ersten Saison derart überzeugend performt. Unser Vereinsziel mit Blick auf die U21 ist die Förderung der Spieler - unabhängig von der Ligazugehörigkeit. Es ist aber natürlich grundsätzlich unser Anspruch, sportliche Erfolge und positive Entwicklungen mit den damit verbundenen Thematiken zu begleiten und zu fördern. Auch deshalb haben wir innerhalb des Präsidiums die Entscheidung für eine Antragsstellung getroffen."
Zu allen weiteren damit einhergehenden organisatorischen Themen befindet sich der SV 98 im internen Austausch. Abhängig vom weiteren sportlichen Verlauf wird sich der Verein hierzu zu gegebener Zeit äußern.
Fabian Holland verlängert bei den Lilien
Der langjährige Mannschaftskapitän bleibt an Bord:
Fabian Holland und der SV 98 haben den zum Saisonende auslaufenden Vertrag vorzeitig verlängert. Der Defensivspieler und die Lilien gehen somit 2025/26 in ihre zwölfte gemeinsame Saison.
Paul Fernie: ,.Fabian Holland ist der Inbegriff von absoluter Identifikation mit dem Verein. Er ist auf und neben dem Platz eine echte Persönlichkeit, die die Lilie im Herzen trägt. Wenngleich diese Saison für Fabi nicht so verlaufen ist, wie er und wir uns das vorgestellt hätten, sind wir dennoch davon überzeugt, dass er uns in der kommenden Spielzeit helfen kann. Wir sind zuversichtlich, dass er bald wieder fit wird und dann spätestens in der Sommer-Vorbereitung voll angreifen kann."
Fabian Holland: ,.Nach einem sportlich schwierigen Jahr für mich persönlich ist diese Vertragsverlängerung eine sehr besondere. Ich empfinde sie als Vertrauensbeweis mir gegenüber, gleichzeitig ist sie ein weiterer Ansporn, dem Team möglichst bald wieder auf dem Platz helfen zu können. Es war immer mein Wunsch, weiterhin das Trikot der Lilien zu tragen und den jahrelangen gemeinsamen Weg fortzuführen. Ich habe weiterhin ehrgeizige Ziele und bin sehr optimistisch, dass in absehbarer Zeit weitere Spiele für den SV 98 dazukommen werden."
2014/15 war Holland leihweise von Hertha BSC nach Darmstadt gewechselt, seit 2015 ist er fest beim Verein unter Vertrag. Der Linksfuß, der in der Hinrunde aufgrund eines Kreuzband- und Innenbandrisses ausfiel und derzeit nach überstandener Krankheit individuell trainiert, bestritt bis dato 296 Pflichtspiele für die Südhessen und gehört damit zu den Spielern mit den meisten Einsätzen in der Vereinsgeschichte. Zweimal feierte Holland, welcher seit der Rückrunde 2019 das Kapitänsamt bekleidet, mit den Lilien den Aufstieg in die Bundesliga, 2015/16 zudem den Klassenerhalt im Oberhaus.
Content: SV Darmstadt 98 vom 10.04.2025
Foto: Jan Hübner
Dimo Wache nicht mehr Torwarttrainer der Lilien
Nach über einem Jahrzehnt endet die Amtszeit von Dimo Wache bei den Lilien. Der 51-Jährige und der SV Darmstadt 98 haben sich in beiderseitigem Einvernehmen auf ein Ende der Zusammenarbeit verständigt.
Der frühere Bundesliga-Keeper fungierte seit Januar 2013 als Torwarttrainer des SV 98 und half zahlreichen Lilien-Torhütern bei ihrer Weiterentwicklung. Genannt seien hier unter anderem Jan Zimmermann, Christian Mathenia, Michael Esser, Daniel Heuer Fernandes und Marcel Schuhen. Wache hat den Verein in seiner Position über viele Jahre entscheidend geprägt und dafür gesorgt, dass Darmstadt 98 bundesweit als gute Adresse für Torhüter gilt. In seine Zeit fielen viele Vereinserfolge, an denen der im niedersächsischen Brake geborene Wache mit der Arbeit in seinem Bereich einen wesentlichen Anteil hatte.
Präsident Rüdiger Fritsch: ,,Der SV Darmstadt 98 bedankt sich bei Dimo Wache für seine erfolgreiche Arbeit der letzten zwölf Jahre bei uns in Darmstadt. Wir wünschen ihm für seine berufliche und private Zukunft alles Gute. Die Türen des SV 98 werden für ihn als Freund immer offenstehen. Vielen Dank, Dimo!"
Content: SV Darmstadt 98 vom 09.04.2025
Foto: Jan Hübner
Präsidiumswahlen 2025:
Keine erneute Kandidatur von Rüdiger Fritsch
Team Pfitzner, Baumann, Harr stellt sich zur Wahl Rüdiger Fritsch wird für die anstehende Präsidiumswahl nicht erneut kandidieren.
Fritschs Zeit im Präsidium, dem er seit 2008 angehört und seit 2012 als Vereinspräsident vorsteht, endet somit im Oktober 2025 nach 17 Jahren.
Rüdiger Fritsch: .. Mein Ziel war es stets, meinem Nachfolger einen geordneten Übergang und ein bestelltes Feld zu übergeben. Diesen Zeitpunkt sehe ich nun als gekommen an. Sportlich haben wir uns seit über einem Jahrzehnt hervorragend entwickelt und sind inzwischen ein fester Bestandteil des deutschen Profifußballs. Der Breitensport ist ebenfalls ein fester Bestandteil unserer Vereinskultur, genauso wie das Vereinswesen, davon zeugt die geknackte Marke von 15.000 Vereinsmitgliedern. Und infrastrukturell haben wir den SV 98 mit dem Bau der Trainingsplätze, des Funktionsgebäudes und insbesondere mit dem Stadionumbau für die Zukunft aufgestellt. Der SV 98 ist wirtschaftlich gesund und befindet sich auf einem stabilen Weg. Darauf können alle, die es mit den Lilien halten, stolz sein. Kraft und Energie, einen lebendigen und gleichfalls fordernden Verein wie Darmstadt 98 über einen so langen Zeitraum von Saison zu Saison zu führen und positiv weiterzuentwickeln, sind aber auch endlich. Ich freue mich daher, ab Herbst wieder Dinge tun zu können, die nicht ausschließlich dem Fußball geschuldet sind."
Der 63 Jahre alte Anwalt für Wirtschaftsrecht ergänzt: ,.Bis zu meinem Ausscheiden in einem halben Jahr kann ich versprechen, dass ich mit maximaler Kraft alles dafür tun werde, um für eine reibungslose Übergabe der Geschäfte zu sorgen. Auch deshalb habe ich mich ganz bewusst dafür entschieden, meine Entscheidung mit genügend Vorlauf bekanntzugeben. Ich freue mich in diesem Zusammenhang außerordentlich, dass Markus Pfitzner als einer der bisherigen Vizepräsidenten für das Präsidentenamt kandidieren und sich gemeinsam mit Anne Baumann, Volker Harr und einem kompletten Team dem Votum der Mitglieder stellen wird. Kontinuität und Verlässlichkeit sind die Tugenden, die diesen Verein seit der Präsidentschaft von Hans Kessler getragen haben."
Die Mitglieder entscheiden im Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung im Oktober 2025, wer die Nachfolge von Rüdiger Fritsch und Wolfgang Arnold, der ebenfalls nicht mehr für das Präsidium kandidieren wird, antreten wird.
Content: SV Darmstadt 98 vom 17.03.2025
Foto: Jan Hübner
Topspiel steht zur Pause Unentschieden
Hornby egalisiert per Handelfmeter frühe Führung von Kölns Thielmann
Nach dem Sieg in Ulm gibt's bei den Hausherren zwei Veränderungen in der Startelf: Heintz und Martel starten für Schmied und Huseinbasic.
Bei den Lilien gab es nach dem fulminanten 3:0 Erfolg gegen den KSC auch nahezu keinen Hamdlungsbedarf. So rückt lediglich Marseiler für Boetius in die erste Elf.
Während die Gäste ein wenig im Niemandsland der Tabelle unterwegs sind, konnten die Kölner letzter Woche den vorübergehenden Abwärtstrend stoppen und beim SSV Ulm wichtige Punkte einfahren.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Florian Heft, der soeben pünktlich angepfiffen hatte.
Blitzstart Köln durch Thielmann
Wenn es den idealen Start in ein Spiel gibt, dann war es dieser Moment in der 1.Minute. Lopez hatte einen Rückpass zu seinem Keeper viel zu kurz gespielt und Thielmann konnte sich die Kugel erlaufen und an Schuhen vorbei einschieben. So unglücklich dies für die Gäste war, so ideal war es für die Hausherren. Die taktische Ausrichtung der Lilien war somit nach einer Minute über den Haufen geschmissen.
In Folge mussten sich die Gäste neu sortieren, suchten den Weg nach vorne. Das gefährlichere Team blieben die Hausherren. So versuchte es Thielmann in der 16.Minute, schlenzte den Ball jedoch in die Arme von Schuhen. Eine erste Torannäherung der Gäste zwei Minuten später: Lidberg hatte sich im Strafraum etwas Platz geschaffen, hatte aber beim Abschluss den Ball nicht gut getroffen. Kein Problem für Schwäbe im Kölner Tor.
Handelfmeter nach VAR-Prüfung
In der 24.Minute war Hornby hochgestiegen, hatte mit seinem Kopfball die Hand von Heintz getroffen. Eine Szene für den VAR. Nach kurzem Austausch zeigte Schiedsrichter Heft auf den Punkt. Hornby trat an, versenkte die Kugel halbhoch in die linke Ecke. Schwäbe hatte zwar die Ecke geahnt, kam aber nicht ran. Ausgleich für die Hessen.
Weitere Möglichkeit für die Lilien in der 33.Minute. Bueono hatte links im Strafraum Gazibegovic aussteigen lassen, scheiterte mit seinem Schuss aber an Schwäbe. Die Antwort für die Kölner ein Kopfball von Waldschmidt aus zentraler Postion in der 40.Minute. Zu unpräzise, über das Tor.
Die Schlussphase der ersten Halbzeit war angebrochen und die Gastgeber blieben das aktivere Team. Vier Minuten gab es , auch der VAR-Pause geschuldet, zusätzlich. Dann war Halbzeitpause in Köln.
Mühsamer Sieg für den 1.FC Köln
Waldschmidt entscheidet das Spiel per Foulelfmeter
Mit Wiederanpfiff dreifacher Wechsel beim 1.FC Köln: Für Kainz, Tigges und Olesen kamen Rondic, Huseinbasic und Ljubicic neu in die Mannschaft. Die erste Chance gehörte allerdings den Gästen in blau. In der 47.Minute hatte die Kölner Defensive nur zugeschaut wie Lidberg auf Hornby klatschen ließ, der im Strafraum zu Marseiler spielte. Der legte sofort wieder in den Rückraum wo Hornby das kurze Eck anvisiert hatte. Schwäbe tauchte ab, fischte den Ball aus der Ecke.
In der 51.Minute ging es bei Köln über die rechte Seite sehr schnell. Gazibegovic hatte den Angriff nach vorne getragen, Rondic am zweiten Pfosten Waldschmidt gefunden. Der probierte es volley, verzog knapp. Die nächste Gefahr drohte dem Darmstädter Tor von Huseinbasic. Der hatte es aus zentraler Position probiert, Schuhen klärte zur Ecke.
Wechsel beim SV Darmstadt 98 in der 63.Minute: Für Marseiler nun Boetius im Spiel. Unmittelbar nach dem Wechsel die Kölner Chance zur Führung: Ein Freistoß war durch den Strafraum der Hessen geflogen, wurde nicht geklärt. Stattdessen kam die Kugel auf die Füße von Martel. Dessen satten Schuss blockte Lidberg in höchster Not.
Platzverweis für Hornby
2x Gelb war dann wohl Gelb-Rot. Hornby hatte in der 59.Minute bereits die gelbe Karte gesehen und nach seinem überharten Einsteigen gegen Gazibegovic war in der 69.Minute Feierabend. In Folge wurde Gazibegovic ausgewechselt, für ihn neu im Spiel Lemperle. In der 73.Minute wurde Lemperle links die Linie entlang geschickt. Der passte flach ins Zentrum, wo Rondic frei auftauchte, aber daneben zielte.
In Müngersdorf war die Schluss-Viertelstunde angebrochen und die nächste Chance, gar eine Doppelchance, gehörte den Domstädtern. Zunächst konnte Schuhen in der 77.Minute eine Flanke von Waldschmidt nicht klären, unmittelbar in der Szene wurde ein Schuss von Ljubicic geblockt.
Führung durch Waldschmidts Foulelfmeter
In der 80.Minute meldete sich erneut der VAR mit der Frage "Elfmeter, ja-nein" nach einem Foul von Lidberg. Elfmeter für Köln!
Waldschmidt schnappte sich die Kugel, netzte unten rechts ein.
Zwei Wechsel bei Darmstadt: Maglica kam unmittelbar nach dem Elfmeter für Müller. Fünf Minuten später, 86., Lakenmacher für Lopez.
In der 87.+88.Minute zwei weitere Großchancen für die Hausherren. Finkgräfe hatte aus dem Rückraum für Waldschmidt aufgelegt, der deutlich über das Tor zielte. Zwischen beiden Möglichkeiten wurde Uth für Waldschmidt eingewechselt und wurde gleich eingebunden. Er lief von links auf Schuhen zu, der zur Seite klären konnte. Lemperle bekam den Nachschuss, scheiterte ebenfalls.
Die reguläre Spielzeit war vorbei und acht Minuten Nachspielzeit waren angesagt. In der letzten Minute der Nachspielzeit hatte Vukotic noch die Chance per Kopf auszugleichen. Sein Versuch aber zu zentral und kein Problem für den Kölner Keeper. Abpfiff und drei Punkte blieben am Geißbockheim.
Content: Michael Kaiser vom 15.03.2025
Fotos: Ralf Brück
Nächste Vertragsverlängerung:
Bader bleibt über die Saison hinaus
Matthias Bader wird auch in Zukunft die Lilie auf der Brust tragen: Der Rechtsverteidiger, der sich derzeit in der Reha von seinem im September erlittenen Kreuzband- und Innenmeniskusriss befindet, hat seinen zum Sommer auslaufenden Vertrag vorzeitig verlängert.
Paul Fernie: ,.Wir freuen uns, dass wir auch künftig auf Matzes Qualitäten bauen können. Er hat in den vergangenen Jahren nachgewiesen, welche Bedeutung er für unser Spiel haben kann. Gleichzeitig wollten wir Matze auch die Möglichkeit geben, sich in den kommenden Monaten, ohne sich Gedanken um seine Zukunft machen zu müssen, voll auf seine weitere Genesung zu konzentrieren, um dann hoffentlich zu Beginn der Sommer-Vorbereitung wieder in das Mannschaftstraining einsteigen zu können. Bei diesem Prozess werden wir ihn natürlich weiterhin vollumfänglich unterstützen."
Matthias Bader: .,Ich bin seit mittlerweile über fünf Jahren bei den Lilien und in dieser Zeit hat sich eine sehr große Verbundenheit zum Verein und zur Stadt entwickelt. Ich freue mich daher sehr darüber, dass Darmstadt 98 und die Verantwortlichen trotz meiner schweren Verletzung mit dem Wunsch auf mich zugekommen sind, die Zusammenarbeit fortzusetzen. Ich werde alles daransetzen, sobald wie möglich auf den Platz zurückzukehren, um das in mich gesetzte Vertrauen zurückzuzahlen."
Content / Foto: SV Darmstadt 98 vom 28.02.2025
Marcel Schuhen bleibt eine Lilie
Der SV 98 kann auch in Zukunft auf die Dienste von Marcel Schuhen zählen. Der Torhüter hat seinen Vertrag am Donnerstag (20.2.) verlängert.
Paul Fernie: ,,'Schuh' ist seit Jahren ein wichtiger Teil dieser Mannschaft, nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz. Er ist ein sehr ehrgeiziger und zugleich ehrlicher Charakter, der den Verein mit seinen Werten lebt und die Rolle als einer der Führungsspieler ausfüllt. Er zeigt auch in seiner täglichen Arbeit einen großen Willen, immer weiter zu lernen und sich zu verbessern, was sich in dieser Saison in seinen Leistungen widerspiegelt. Wir freuen uns daher, dass wir auch in Zukunft zusammenarbeiten werden."
Marcel Schuhen: ,.Ich hatte sehr gute Gespräche mit Paul und Flo und bin absolut überzeugt von der sportlichen Ausrichtung und dem eingeschlagenen Weg. Dazu kommt, dass sich meine Familie hier extrem wohlfühlt und meine beiden Kinder in Darmstadt zur Welt gekommen sind. Es war daher eine sportliche Entscheidung, gleichzeitig aber auch eine des Herzens. Ich freue mich darauf, weiterhin ein Teil dieses besonderen Vereins zu bleiben."
Schuhen war im Juli 2019 nach seinem Vertragsende beim SV Sand hausen zum SV 98 gestoßen. Seitdem bestritt der 32 Jahre alte Schlussmann insgesamt 184 Pflichtspiele für die Lilien. In der laufenden Zweitliga-Saison hat der gebürtige Kirchener noch keine Spielminute verpasst und stand zudem in zwei Pokalpartien zwischen den Pfosten.
Content: SV Darmstadt 98 vom 20.02.2025
Innenverteidiger Meldin Dreskovic wechselt zu den Lilien
Verstärkung auf der Innenverteidiger-Position: Die Lilien verpflichten Meldin Dreskovic. Der 26 Jahre alte Montenegriner wechselt vom ungarischen Erstligisten Debreceni VSC nach Südhessen.
Paul Fernie: ,,Meldin ist ein zweikampfstarker Vollblutspieler, der durch ein hohes Maß an Leidenschaft. Herz und Robustheit überzeugt. Mit seinem Profil und seinen Qualitäten passt er gut nach Darmstadt und erweitert unsere Optionen in der Defensive."
Meldin Dreskovic: ,,Als ich erfahren habe, dass Darmstadt 98 an mir interessiert war, hat mich das sehr gefreut und geehrt. Für mich stand sofort fest, dass ich die Chance ergreifen möchte, mich hier in Deutschland bei dem Klub beweisen zu dürfen. Ich bin sehr gespannt darauf, die Stadt. den Klub und insbesondere die Atmosphäre im Stadion bei Heimspielen kennenzulernen. Mein oberstes Ziel lautet natürlich, mich mit meinen Fähigkeiten einzubringen und mit Leistung zu überzeugen."
Dreskovic hatte für verschiedene montenegrinische Klubs gespielt, ehe er sich im Juli 2022 Debreceni anschloss. Für die Ungarn lief Dreskovic in insgesamt 73 Pflichtspielen auf, davon 17-Mal in dieser Saison. Für die Auswahl Montenegros bestritt er bis dato drei Länderspiele. Beim SV 98 wird Dreskovic die Rückennummer 14 tragen.
Content: SV Darmstadt 98 vom 03.02.2025
Karol Niemczycki wird verliehen
Karol Niemczycki hütet in der Rückrunde beim FC Ashdod das Tor. Der 25 Jahre alte Keeper ist bis Sommer auf Leihbasis für den israelischen Erstligisten aktiv.
Paul Fernie: ,,Karol wünscht sich verständlicherweise mehr Spielzeit, die Wahrscheinlichkeit dafür ist aktuell bei uns aber nicht so hoch. Die Leihe ist daher ein sinnvoller Schritt für alle Seiten, damit er ab Sommer mit hoffentlich viel Einsatzzeit in den Beinen neu bei uns angreifen kann. Wir drücken Karol die Daumen, dass die Rückrunde für ihn sportlich erfolgreich verläuft."
Niemczycki war im Sommer 2024 von Fortuna Düsseldorf nach Darmstadt gewechselt. Beim Profi-Team der Lilien kam der Pole bis dato zu einem Einsatz. In der ersten Runde des DFB Pokals stand er gegen den FC Teutonia 05 zwischen den Pfosten.
Content: SV Darmstadt 98 vom 29.01.2025