Die Rhein-Neckar Löwen sind eine Mannschaft in der Handball-Bundesliga, die im Jahre 2002 als Spielgemeinschaft SG Kronau/Östringen gegründet wurde und den heutigen Namen seit 2007 trägt. Die Löwen sind in der Metropolregion Rhein-Neckar zu Hause; ihre Heimspielstätten sind die SAP Arena in Mannheim und der SNP Dome in Heidelberg.
Letztes Pflichtspiel für Patrick Groetzki
Thrastarson-Show rettet Sieg in der Schlussminute
Die Rhein-Neckar Löwen bestreiten das letzte Heimspiel der Saison 2025/26 siegreich: Trotz eines zwischenzeitlichen Drei-Tore-Vorsprungs, wird es aber in der Schlussminute noch einmal dramatisch. Die Entscheidung über den Sieg fällt erst nach Ablauf der regulären Spielzeit.
In Sondertrikots starteten die Hausherren ins letzte Heimspiel der Saison: Nach 19 Jahren lief Patrick Groetzki zum letzten Mal in einem Pflichtspiel in die SAP Arena ein. So waren zahlreiche Bilder der Löwenlegende in die Trikotnummern integriert. Der 36-Jährige startete wie erwartet auf Rechtsaußen. Zudem setzte Trainer Machulla auf Nothdurft, Baijens , Thrastarson, Aspenbäck, Kohlbacher und im Tor natürlich Späth. Es fehlten Jaganiac und Timmermeister.
Die Hausherren starteten motiviert in die Partie und legten schnell mit 2:0 vor. Doch die Gäste kamen zurück, erkämpften sich den Ball und konterten mit einem Doppelschlag. Beide Abwehrreihen starteten zunächst eher verhalten. So entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem die Mannheimer leicht die Oberhand hatten (7:6, 15.). Nach einer von sechs Späth-Paraden der ersten Hälfte setzten sich die Löwen bis zur 18. Minute erneut auf zwei Treffer ab. Doch auch dieser Vorsprung sollte nicht lange Bestand haben. Uscins und Steinhauser, der im Sommer an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt, glichen erneut aus. Thrastarson antwortete, Späth war zur Stelle und Machulla buzzerte zum Timeout beim Stand von 10:9 in der 20.Minute. Der Löwen-Coach forderte von seiner Mannschaft eine konzentriertere Defensivarbeit ein, hier musste deutlich mehr investiert werden.
Auszeit der Recken
Die Ansprache zeigte ihre Wirkung: Die Hausherren packten nun beherzter zu und gingen mit einer 15:13-Führung in die Kabine. Besonders Thrastarson dominierte in der ersten Hälfte: Fünf Treffer und acht Assists waren ein Statement des isländischen Spielmacher, der an 13 der 15 Löwen-Tore beteiligt war. Besonders setzte er Kohlbacher ein, der mit sieben Treffern und einer blitzsauberen Quote aus sieben Versuchen ebenfalls glänzte.
Besserer Auftakt für die Mannheimer
Sieg nach Videocheck, Zeit war bereits runtergelaufen
Die Löwen kamen besser aus der Kabine besser aus und in die Partie: Späth parierte und Thrastarson war nach wie vor nicht zu stoppen.
So erhöhten die Gastgeber schnell auf plus Drei und verwalteten den Vorsprung in der Folge souverän (20:17, 39.). Die 7.824 Zuschauer wurden nochmal lauter, als Groetzki mit seinem ersten Wurfversuch zum 22:19 netzte (43.). Nach seinem 1.655 Bundesligatreffer gingen "Patrick Groetzki"-Sprechchöre durch die SAP Arena.
Nachdem der extra eingewechselte Jensen einen Strafwurf gegen Pedersen parierte, blieb er zwischen den Pfosten. Trotz des Wechsels und starken Paraden des Dänen, taten sich die Löwen nun schwerer. In einer zunehmend umkämpften, aggressiv geführten Begegnung, blieben die Recken dran. Gade entschärfte dabei einen Siebenmeter des an diesem Abend überragenden Thrastarson und Edvarssson sorgte für den ersten Ausgleich seit der 23. Minute zum 25:25, dies vier Minuten vor der Schlusssirene.
Dramatische Schlussphase
So entwickelte sich in den verbleibenden Minuten erneut ein offener Schlagabtausch. Die Hausherren legten vor, die Hannoveraner glichen umgehend aus. Nach der dritten Jensen-Parade hatten die Löwen einmal mehr die Chance zur Zwei-Tore-Führung. Machulla stellte sein Team mit einem Timeout auf die letzte Spielminute ein. Doch Gade parierte gegen den eingelaufenen Groetzki und die Recken versuchten es nach einer Auszeit von Juan Carlos Pastor mit dem siebten Feldspieler.
Tissier tankte sich letzlich zum Ausgleich, 28:28, durch.
Gästetreffer fand keine Anerkennung mehr
Den Löwen blieben noch 20 Sekunden. Aspenbäck netzte, doch es waren noch sieben Sekunden auf der Uhr. Der Treffer von Weber landete zwar im Netz, allerdings zu spät und nach Ansicht der Videobilder wurde der Treffer nicht gegeben. Der letzte direkte Freiwurf landete im Block. So durften die Löwen beim Groetzki-Abschied über einen 29:28-Krimisieg jubeln.
Content: Michael Kaiser vom 03.06.2026
Fotos: Daniel Meyer
Duell der Tabellennachbarn
Starker Start und Schluss-Spurt; Löwen führen zur Pause mit 16:10
Der Blick auf die Tabelle ließ ein enges Spiel für den "Tag der Arbeit" erwarten. Zu Beginn allerdings ein Spielverlauf, der den Anhängern der Löwen gefallen konnte. Schnell zogen die Gastgeber mit 4:1, 7:2 oder 8:3 davon. Nach einer guten Viertelstunde kamen die Gäste aus Melsungen langsam ins Spiel, konnten den Vorsprung in der 17.Minute auf 6:8 verringern. Löwen-Coach Maik Machulla musste etwas korrigieren, nachdem seine Offensive doch Gefahr lief, an Wirkung zu verlieren. Dabei mussten sich die Hausherren in der Defensive bei Melsungens Spiel mit dem siebten Feldspieler vor allem auf Stefansson konzentrieren. Doch es dauerte über fünf Minuten, ehe dann Jannik Kohlbacher mit dem 9:7 (20.) die kleine Torflaute der Hausherren beenden sollte.
Der Ausgleich für die Gäste
In der 23.Minute ging es in der SAP-Arena dann nominell von vorne los. Die Gäste glichen trotz der Korrektuen zum 10:10 aus. Die Torhüter waren auf beide Seiten zunächst kein Faktor, So rückten Nebojsa Simic und Mike Jensen noch vor der Pause in das jeweilige Gehäuse.
Schlussspurt der Löwen
Nun griffen auch die Löwen auf einen zusätzlichen Feldspieler zurück, blieben aber mit vier Akteuren im Rückraum. Das sah gegen Ende der ersten Spielhälfte sehr anständig aus. Die Löwen wirkten konzentrierter in der Abwehrarbeit, vorne wurden die Chancen genutzt. So ging es vom zwischenzeitlichen Unentschieden zum Pausenstand von 16:10.
MT Melsungen blieb ohne Chance
Souveräner 30:22 Heimsieg für die Rhein Neckar Löwen
Nach Wiederanpfiff sollten sich beide Schlussleute auszeichnen können. So verbuchte Simic drei Paraden, wurde von Jensen mit fünf gehaltenen Bällen übertroffen. Die Gastgeber gingen entsprechend mit 21:13 (41.) in Front.
Die rund 8.500 Zuschauer sahen nun Mannschaft von Maik Machulla, die nahezu perfekt spielte, dabei Gegner und Ergebnis souverän kontrollierte.
Augenschmaus beim Kempa-Trick von Groetzki
Spielerisches Highlight war das zwischenzeitliche 22:14, das Patrick Groetzki nach Kempa-Anspiel von Haukur Thrastarson ins Gehäuse pritschte.
Wenig später durfte der Routinier frühzeitig unter die Dusche, die Löwen bliebem, angeführt von Haukur Thrastarson und Dani Baijens jederzeit Herr der Lage. So konnte auch Elias Ciudad Benitez mit dem 30:21 kurz vor Schluss noch seinen ersten Treffer in der Bundesliga erzielen.
Fazit:
Ein Ausrufezeichen im Kampf um Platz 7, wo sich die Rhein-Neckar Löwen zurückgemeldet haben. Dank einer starken, sehr konzentrierten Vorstellung konnten die Badener die MT Melsungen mit 30:22 (16:10) bezwingen und den Rückstand auf die Nordhessen verkürzen.
Rhein-Neckar Löwen:
Jensen (8 P.), Späth (1 P.); Larson, Timmermeister 1, Nothdurft, Plucnar, Sandell 3, Heymann, Steenaerts, Móré 1, Groetzki 3, Thrastarson 8/1, E. Ciudad Benitez 1, Baijens 6, Aspenbäck 2, Kohlbacher 5
MT Melsungen:
Simic (6 P.), Palasics (2 P.); Marchan 3, D. Mandic 1, Sipos 1, Kristopans, Ignatow 1, Drosten 4/2, Stefansson 4, Kulesh, Arnarsson 2, Forsell Schefvert 4, Mensing 1, I. Guardiola 1, Darmoul, Kastening
Zuschauer: 8.576
Schiedsrichter: Hellbusch / Jansen
Strafminuten: 0 / 0
Content: Michael Kaiser vom 01.05.2026
Fotos: Meyer
Löwen gehen mit 23:15 in die Pause
Thrastarson und Kohlbacher dominieren ersten Abschnitt
Die HSG Wetzlar wollte im Abstiegskampf noch einmal nachlegen, war aber heute bei den Rhein-Neckar Löwen, nach noch ausgeglichem Beginn, schnell auf der Verliererstraße. Letzter positiver Score war das 7:6 durch Ahouansou.
Thrastarson mit starken 7 Treffern
In Folge nahmen die Fehler bei den Mittelhessen zu, die Hausherren konnten vier Treffer in Folge markieren und erzwangen die erste Auszeit. Coach Sigtryggsson mahnte ein konsequenteres Abwehrverhalten an, sein Team kassierte zunächst aber eine kuriose Zeitstrafe. Kirschner wollte einen Siebenmeter werfen, betrat aber zu früh das Parkett und verursachte so einen Wechselfehler.
Die Gastgeber blieben auch im weiteren Verlauf vorne, Da konnte sich auch Ahouansou an alter Wirkungsstätte mühen wie er wollte, die Lücken hinten waren einfach zu groß.
Die Badener schraubten vor 11.156 Zuschauern den Spielstand nach oben, am Ende wurden mit einem klaren 23:15 die Seiten gewechselt.
Erfolgreichste Werder bei den Löwen waren Thrastarson (7), Kohlbacher (5) und Aspenbäck mit vier Treffern.
Starker Jensen heute Garant für den Sieg
Am Ende wird es deutlich, 41:27 am Familienspieltag
Wetzlar blieb weiterhin bemüht, kam aber kaum noch auf eine Schlagdistanz, lediglich nach einem Ballverlust der Löwen konnte man kurzzeitig zum 26:21 (39.) verkürzen.
Ansonsten spielten die Hausherren ihre Vorteile weiter konsequent aus. Das große Plus der Mannen von Trainer Machulla war vor allem die Einwechslung im Tor zu Jensen. Ein dicker Vorteil für die Badener. Auch Móré nutzte seine Spielminuten, führte beim 33:25 (48.) eine Art Vorentscheidung herbei. Da war der letzte Widerstand der stark abstiegsbedrohten Mittelhessen gebrochen.
Zwar blieben die technischen Fehler auf beiden Seiten noch im Rahmen, makellos allerdings zwischenzeitlich die Spielgestaltung der Heimmannschaft unter der Regie von Thrastarson. Wetzlar unterlief dann nach einer Zeitstrafe für Kirchner und einem Gesichtstreffer auch noch ein Wechselfehler durch Akakpo, Móré nutze den Platz auf dem Parkett zum 36:25 (51.). Abschließend passierte nicht mehr viel, das Spiel war durch. Larson knackte die 40-Tore-Marke und Steenaerts sorgte für den 41:27-Endstand. Rekordwert der Gastgeber für die laufende Runde.
Statistik
Rhein-Neckar Löwen:
Späth, Jensen (15 P.); Larson 1, Timmermeister, Nothdurft 2, Plucnar, Sandell 2, Heymann, Steenaerts 2, Móré 2, Groetzki 4, Thrastarson 15/8, Baijens 1, Aspenbäck 5, Kohlbacher 6
HSG Wetzlar: Suljakovic, Palicka (4 P.), Hendawy; Vistorop, Kirschner 2/2, Mappes 4/1, Theiß 1, Simic 2, Ahouansou 7, Akakpo 3, Schoch 1, Müller, Spandau, Löwen 1, Cavor 1, Nafea 5
Strafminuten: 8 / 14
Content: Michael Kaiser vom 28.03.2026
Fotos: Rohdiamant / Max Krause
Schweizer Top-Talent wechselt nach Mannheim
Die Löwen sichern sich die Dienste vom Schweizer Top-Talent Niclas Mierzwa, der vom Schweizer Erstligisten Pfadi Winterthur nach Mannheim wechselt.
Die Rhein-Neckar Löwen freuen sich auf ein neues Gesicht. Das Schweizer Top-Talent Niclas Mierzwa bildet ab der Saison 2026/27 zusammen mit Tim Nothdurft das Gespann auf der Linksaußen-Position. Damit tritt der 19-Jährige die Nachfolge von David Móré an, der die Löwen mit Ablauf der Spielzeit verlässt.
Schweizer Top-Talent wechselt nach Mannheim
In der Schweiz zählt der junge Linksaußen, der auch eine deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, zu den vielversprechendsten Talenten. Sein Können stellt er nicht nur bei seinem derzeitigen Club Pfadi Winterthur eindrucksvoll unter Beweis, sondern auch in den Schweizer Nachwuchs-Nationalmannschaften, wo er in der U19 stolze 184 Treffer erzielt hat. Sein Debüt im A-Team von Coach Andy Schmid gab der 1,88 Meter große Handballer im vergangenen November in einem Testspiel gegen Kroatien.
Bereits in der zurückliegenden Saison überzeugte Niclas Mierzwa in der Swiss Handball League mit 119 Toren – davon 41 vom Siebenmeter-Strich. In der aktuellen Spielzeit steht der Flügelspieler bereits bei einem Top-Wert von 130 Treffern, rangiert damit als sechstbester Shooter in der Torschützenliste der Schweizer Liga und ist federführend für den Aufschwung seines Vereins mitverantwortlich. Mit dem Wechsel zu den Löwen geht der 19-Jährige den nächsten Entwicklungsschritt.
Niclas Mierzwa: „Ich freue mich sehr auf die Herausforderung“
„Ich freue mich auf die neue Aufgabe, die vor mir liegt. Der Wechsel in die HBL ist ein besonderer Schritt und eine Herausforderung, der ich mich gerne stelle. In der stärksten Liga der Welt zu spielen, war schon immer ein Ziel von mir. Bei den Rhein-Neckar Löwen möchte ich mich handballerisch sowie persönlich weiterentwickeln. Es ist für mich die erste Station im Ausland, eine ganz neue Erfahrung, auf die ich mich sehr freue“, blickt Niclas Mierzwa gespannt auf das neue Abenteuer.
Maik Machulla: „Ich bin froh, dass er sich für unser Team entschieden hat“
Auch Chefcoach Maik Machulla freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem Linksaußen. „Für sein Alter liefert Niclas bereits Handball auf höchstem Niveau. Ich bin mir sicher, dass er die Mannschaft auf der linken Außenbahn mit seinem Elan, seiner Torgefahr und jugendlichem Feuer verstärken wird. Darüber hinaus werden wir natürlich unser Bestes geben, ihn bei seiner Entwicklung in der HBL zu unterstützen. Die Gespräche mit Niclas waren sehr positiv. Ich bin froh, dass er sich für unser Team entschieden hat“, so der Löwen-Trainer.
Uwe Gensheimer: „Ein europäisches Top-Talent“
In der Kombination aus dem jungen Schweizer und dem erfahrenen Pendant Tim Nothdurft sieht Sportlicher Leiter Uwe Gensheimer die Löwen bestens aufgestellt: „Mit Niclas haben wir eines der europäischen Top-Talente für die Löwen begeistern können. Wir freuen uns sehr und sind stolz, dass Niclas ab der kommenden Saison das gelbe Trikot trägt. Mit seiner Treffsicherheit besticht Niclas bereits jetzt. Als junger Spieler trägt er trotzdem noch eine Menge Entwicklungspotenzial in sich. Ich freue mich darauf, seine Entwicklung bei uns zu verfolgen.“
Content/Foto: Rhein-Neckar Löwen vom 10.03.2026
Löwen und David Móré gehen ab Sommer getrennte Wege
Linksaußen absolvierte bereits über 100 Bundesliga-Spiele für die Profis der Löwen.
Die Rhein-Neckar Löwen und David Móré gehen ab Sommer 2026 getrennte Wege, damit wird der bis 2027 datierte Vertrag vom Linksaußen vorzeitig aufgelöst. Der 21-Jährige wird sich nach der aktuellen Spielzeit einer neuen Herausforderung stellen.
Uwe Gensheimer: „Nächster Entwicklungsschritt“
„David ist genau den Weg gegangen, den wir uns hier bei den Löwen wünschen. Doch im Profisport ist auch immer Flexibilität gefragt, um den nächsten Entwicklungsschritt sowohl sportlich als auch persönlich zu gehen“, sagt Sportlicher Leiter Uwe Gensheimer. „Ich bin mir sicher, dass David mit neuen Impulsen in einem anderen Umfeld und mit mehr Spielzeit, diesen Schritt gehen wird. Auch, wenn die gemeinsame Zeit hier erstmal endet, sind wir als Rhein-Neckar Löwen stolz auf den bisherigen Weg von David.“
Löwen und David Móré gehen ab Sommer getrennte Wege
2020 kam David Móré vom bayerischen Club TSV Niederraunau zu den Junglöwen, wo er in der Saison 2021/22 den Sieg der Deutschen U19-Meisterschaft feierte. In derselben Spielzeit gab der trickreiche Rechtshänder sein Debüt bei den Profis. Folgerichtig unterschrieb er im Sommer 2023 seinen ersten Profi-Vertrag bei den Löwen. Insgesamt kommt Móré bereits auf über 100 Bundesliga-Spiele.
David Móré: „Der Verein und die Menschen haben mich sehr geprägt“
„Hier den Schritt zum Bundesliga-Profi gemacht zu haben, erfüllt mich mit großem Stolz. Gleichzeitig bin ich auch wehmütig, dass meine Zeit im Sommer endet – denn dieser Verein und die Menschen hier haben mich auf meinem Weg entscheidend geprägt. Dafür bin ich sehr dankbar“, blickt David Móré zurück. „Bis zum Sommer gilt mein voller Fokus jedoch der restlichen Saison mit den Löwen. Ich hoffe, dass wir gemeinsam mit unseren Fans noch viele besondere und erfolgreiche Momente erleben können.“
Content: Rhein-Neckar Löwen vom 10.03.2026
Foto: Brück
Löwen gehen mit einem 14:11 in die Pause
Die ersten zehn Minuten trifft nur Jannik Kohlbacher
Guter Start für die Rhein Neckar Löwen in die von Sophia Janz und Rosana Sug geleitete Begegnung.
So führten die Hausherren zur 17.Minute mit sechs Treffern Vorsprung, sprich 10:4. Erfolgreichster Werfer bis zu diesem Zeitpunkt war Kohlbacher auf Seiten der Löwen, der alleine die ersten vier Treffer seines Themas beisteurte, insgesamt waren es dann bis zum 8:3 fünf Treffer des Nationalspielers. Die Gäste konnten sich in Folge bei ihrem Torhüter Christopher Rudeck bedanken, dass es nach 25 Minuten "nur" 7:12 aus Sicht der Gäste
Bis zur Pause konnte der BHC dann doch noch, auch aufgrund einiger vertaner Chancen der Gastgeber, verkürzen. Den Rhein-Neckar Löwen unterliefen einige technische Fehler, weshalb es mit nur 14:11 für die Hausherren in die Kabinen ging. Thrastarson fand zwar noch Kohlbacher mit einem sensationellen Pass hinter dem Rücken, der Ball zappelte aber erst nach dem Ertönen der Sirene den Weg ins gegnerische Tor.
Punkte bleiben heute Abend in Mannheim
Ausgeglichene zweite Halbzeit bringt 28:25 Endstand
Die zweite Halbzeit verlief vor 6.321 Fans etwas ausgeglichener, wobei es den Gästen vom Bergischen HC gelang, mehrfach auf zwei Treffer zu verkürzen.
Es ging zunächst torreich in die zweite Hälfte. David Späth verhinderte in der 39. Minute noch, dass die Gäste auf zwei Treffer, zum 17:19, verkürzten. Auf der anderen Seite stellte Thrastarson mit seiner zwölften Torbeteiligung auf 20:16. Doch der Bergische HC gab sich an diesem Abend in der SAP-Arena weiter nicht geschlagen. Da auch Rudeck immer mehr Paraden zeigte, kamen die Gäste mehrfach auf zwei Treffer heran. 18:20, 19:21 und 20:22 hier die Zwischenstände.
Final konnten sich die Löwen doch durchsetzen, zogen über 24:20 und 27:22 gar wieder mit fünf Toren davon. Dass sich die Gäste noch einmal aufrappelten und dank starker kämpferischer Leistung die Niederlage auf 25:28 begrenzen konnten, zeigte, dass hier eine intakte Mannschaft auf dem Parkett stand.
In Summe die erfolgreichsten Werfer bei den Rhein Neckar Löwen waren Thrastarson mit 10 Treffern, sowie Kohlbacher mit 7 Erfolgen.
Content: Michael Kaiser vom 08.03.2026
Fotos: HettiPicture
Ein Löwe für die Zukunft:
Robert Timmermeister bleibt bis 2028
Die Rhein-Neckar Löwen setzen weiter auf Kontinuität und Entwicklung aus den eigenen Reihen: Robert Timmermeister hat seinen ursprünglich bis 2026 laufenden Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis 2028 verlängert. Der 22-jährige Rückraumspieler bleibt damit langfristig Teil des Löwen-Rudels.
„Die Rhein-Neckar Löwen sind für mich sportlich der richtige Ort, um den nächsten Schritt zu gehen“, sagt Robert Timmermeister. „Ich habe hier Vertrauen gespürt, klare Perspektiven aufgezeigt bekommen und ein Umfeld, das mich jeden Tag besser machen will. Deshalb war die Verlängerung für mich eine sehr bewusste die folgerichtige Entscheidung.“
Ein Löwe für die Zukunft – Gezielte Leihstationen zur Weiterentwicklung
Der 2,03 Meter große Rückraumspieler kam als 16-Jähriger vom TV Bissendorf-Holte ins Jugendinternat der Löwen und durchlief erfolgreich den Nachwuchsbereich. Als Kapitän führte er die U19 zur Deutschen Meisterschaft, bevor er sich über gezielte Leihstationen weiterentwickelte. Sowohl beim KIF Kolding in Dänemark als auch beim HBW Balingen-Weilstetten sammelte Timmermeister wertvolle Spielpraxis auf hohem Niveau und kehrte gereift in den Bundesliga-Kader der Rhein-Neckar Löwen zurück.
Sportlich bringt Timmermeister genau das Profil mit, das im modernen Rückraum gefragt ist: Physis, Tiefe im Spiel, Mut im Abschluss und eine hohe Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen – besonders in der Defensive. Seine Entwicklung in den vergangenen Spielzeiten bestätigt den eingeschlagenen Weg.
Uwe Gensheimer: „Rolle hart erarbeitet“
„Robert hat sich sowohl charakterlich als auch sportlich genauso eingebracht wie wir uns das vorgestellt haben.“, sagt Uwe Gensheimer, Sportlicher Leiter der Rhein-Neckar Löwen. „Er ist ehrgeizig, lernwillig und bringt die körperlichen Voraussetzungen mit, um sich dauerhaft in der Bundesliga zu behaupten. Wir sind überzeugt, dass er sein Potenzial bei uns weiter ausschöpfen wird.“
Maik Machulla: „Wir sehen noch viel Potenzial in ihm“
Auch Cheftrainer Maik Machulla sieht in der Verlängerung einen wichtigen Schritt für die sportliche Zukunft der Löwen: „Robert bringt eine starke körperliche Präsenz mit, arbeitet sehr diszipliniert und ist bereit, immer wieder dazuzulernen. Wir sehen bei ihm noch viel Potenzial – und sind überzeugt, dass er in den kommenden Jahren eine immer wichtigere Rolle in unserem Spiel einnehmen kann.“
Mit der Verlängerung von Robert Timmermeister und auch zuletzt Mike Jensen setzen die Rhein-Neckar Löwen ein klares Zeichen: für langfristige Planung, Kontinuität – und für eine sportliche Zukunft, die weiter auf Entwicklung und Identifikation baut.
Content/Fotos: Rhein-Neckar Löwen vom 05.03.26
Denkbar schlechter Start in die Partie
Der TBV Lemgo führt zur Pause mit 17:13 in Mannheim
Fehlversuche, gepaart mit einigen technischen Fehlern prägten die erste Viertelstunde dieser Partie. In dieser Phasen zeigte der TBV bei den Rhein-Neckar Löwen, warum er im vorderen Verfolgerfeld der Handball-Bundesliga steht. Nach einer frühen Führung der Hausherren, zum 2:1, schlichen sich immer mehr Fehler ein oder man scheiterte am Gåstekeeper. So zogen die Gäste mit 8:2 davon. eine genommene Auszeit von Löwen-Coach Maik Machulla wirkte dann allerdings mit etwas Verzögerung und nach einem Treffer von Dani Baijens stabilisierten sich die Gastgeber wieder.
Löwen blieben, wenn auch mühsam, im Match
Gino Steenarts sorgte sogar für einen Doppelschlag zum 4:8, doch die Gäste zeigten sich wenig beeindruckt: Florian Kehrmann setzte einmal mehr auf taktische Variabilität, brachte zwischenzeitlich den siebten Feldspieler und ließ mit vier Akteuren im Rückraum spielen. Die Löwen fanden nun aber Antworten, der Abstand pendelte zwischen drei und fünf Toren und nach einem Siebenmeter von Niels Versteijnen, mit der Schlusssirene, stand zur Pause ein 13:17 auf der Anzeigetafel.
Krimi mit Happy End für die Gastgeber
Rhein Neckar Löwen gewinnen nach starkem Finish 32:30
Mit Beginn der zweiten Spielhälfte vergab Lemgo mehrere Chancen, auch weil David Späth immer besser ins Spiel kam. Mittlerweile konnte der Nationalkeeper auch das Torhüter-Duell gegen den zuletzt bärenstarken Constantin Möstl für sich entscheiden. Lukas Sandell und Dani Baijens konnten mit einem Doppelschlag zum 15:17 den Abstand praktisch halbieren.
Lange Anlaufphase für Lemgo
Tim Suton, Saarländer in den Lemgoer Reihen, erzielte nach gut fünf Minuten den ersten Treffer des zweiten Abschnitts für die Gäste, die in Folge wieder den Vorsprung auf vier Treffer ausbauen konnten. Die Löwen aber hielten dagegen und kamen durch eine Dreier-Serie beim 19:20 bereits zehn Minuten nach Wiederbeginn zum Anschlusstreffer. Kehrmann reagierte, nahm eine frühe Auszeit und sah sein Team in der Folge erneut die Führung ausbauen, beim 21:24 lagen die Löwen sogar wieder mit drei Treffern hinten.
Dreizehn Minuten vor dem Ende nach Maik Machulla eine Auszeit und richtete das Spiel verstärkt auf Lukas Sandell aus. Der Schwede vergab danach zwar unter Bedrängnis gegen Möstl, es sollte aber einer von nur zwei Fehlwürfen des Rückraumspielers sein. Dem standen final dreizehn Treffer gegenüber.
Späth trifft, leitet Aufholjagd ein
Den Startschuss für die Aufholjagd gab aber Torhüter David Späth, der nach einer seiner fünfzehn Paraden in das verwaiste Tor des Gegners traf. Nach wilden Minuten sollte dieser Treffer, es war das 23:25, das Momentum auf die Seite der nun ebenfalls mit dem siebten Feldspieler agierenden Gastgeber ziehen: Den Anschlusstreffer von Haukur Thrastarson beantwortete Lukas Hutecek zwar ebenso direkt, wie Niels Versteijnen den von Lukas Sandell, doch auf das 26:27 von Tim Nothdurft folgte dann das umjubelte 27:27, wieder von Sandell. Die Partie war pünktlich zur "Crunchtime" zum offenen Schlagabtausch geworden.
In diesem Finale furioso wurden die Paraden von David Späth ein Faktor, denn Sandell und Baijens konterten die erneute Lemgoer-Führung nun mit einem Doppelschlag zum 29:28. Versteijnen glich zwar noch einmal aus, doch die Löwen nutzten jetzt die Fehler des Gegners: Die Treffer zwölf und dreizehn von Lukas Sandell brachten das 31:29 und als Leve Carstensen den Anschlusstreffer setzte, lief die Zeit längst für die Hausherren, die mit der Sirene mit dem 32:30 von Tim Nothdurft den Schlusspunkt setzten.
Frenetischer Jubel in der SAP-Arena, auch dank der dreizehn Treffern von Lukas Sandell und fünfzehn Paraden von David Späth.
Content: Michael Kaiser vom 20.02.2026
Fotos: Daniel Meyer
Unentschieden (15:15) zur Pause
Personalie Kohlbacher beschäftigt Fans und Verantwortliche
Jannik Kohlbacher bleibt bis 2029 ein Löwe!
Diese Nachricht wurde unmittelbar vor Spielbeginn verkündet.
Die Tabellensituation versprach durchaus Spannung in der SAP-Arena, trafen doch der Siebte und Neunte der Tabelle aufeinander. Personell starteten die Gastgeber nach dem 31:31 in Kiel auf der linken Außenbahn mit Nothdurft für Móré. Außerdem begann auf der rechten Rückraumposition Sandell für Landsmann Aspenbäck. Auf der Platte standen also zunächst Späth, Nothdurft, Thrastarson, Baijens, Sandell, Groetzki und Kohlbacher.
So entwickelte sich die ersten Minuten ein Spiel, in dem die Gastgeber sich Stück für Stück einen Vorteil erarbeiten konnten. In der Anfangsphase lief es also für die Löwen: Trainer Machulla hatte vor der Saison Tempo-Handball versprochen. Gegen Frisch Auf Göppingen hatten seine Spieler das zumindest in der ersten Halbzeit sehr gut umgesetzt. Insbesondere Baijens und Thrastarson drückten auf der Mitte und im linken Rückraum kräftig aufs Gaspedal. Die Drei-Tore-Führung (5:2) nach nicht einmal sechs Minuten folgerichtig. Über ein 6:3, 12:8 und in der 25.Minite 14:10, schienen die Löwen mit einer komfortablen Führung in die Pause gehen zu können. Beste Werfer zu diesem Zeitpunkt Thrastarson (4), Groetzki (3) und Kohlbacher (3).
Wechsel auf Buchele zeigt Wirkung
Als Göppingen-Coach Matschke Buchele anstelle von Sæverås ins Göppinger Tor beförderte drehte sich das Match. Mit einer für Handball-Torhüter sagenhaften 58-Prozent-Fangquote brachte der die Löwen zur Verzweiflung und ermöglichte es Frisch Auf, zur Halbzeit auf 15:15 auszugleichen
Auch am Ende steht ein Unentschieden
Löwen vergeben in Überzahl Chance zum Sieg
Nach der Pause konnte Frisch Auf die Partie vor 5.269 Fans sogar drehen. Die Mannheimer hatten dabei große Probleme gegen die massive Gäste-Abwehr. Wenn sie doch mal durchbrachen, scheiterten sie immer wieder am herausragenden Buchele.
Mannheim lief zwischenzeitlich sogar einem Drei-Tore-Rückstand hinterher (16:19). In dieser Phase wechselte auch Machulla den Torhüter und brachte Jensen für Späth. Mit dieser glücklichen Entscheidung verhalf der Coach seinem Team zu einer 26:25 Führung für die Schlussphase. Dennoch blieb das Spiel weiterhin eng. Bester Werfer im zweiten Abschnitt war Sandell mit 6 Treffern (insgesamt 7).
Dramatische Schlussphase in Überzahl
Nach einem Foul an Sandell hatte Mannheim 26 Sekunden vor Schluss die Möglichkeit, das Spiel beim Stand von 30:30 für sich zu entscheiden. Mittel der Wahl sollte das Runterspielen der Zeit sein. Am Ende fehlte eben diese Zeit um die entscheidende Lücke im Göppinger Abwehr-Block zu finden. Baijens scheiterte mit einem zu hektisch ausgeführten Freiwurf am Göppinger Mittelblock und es blieb bei der verdienten Punkteteilung.
Content: Michael Kaiser vom 09.10.2025
Fotos: Brück
Maik Machulla trifft auf die "alte Liebe"
Zur Pause steht's nach starkem Endspurt der Löwen 18:18
Schlechter Start ins Spiel für die Hausherren. Nach gerade einmal sechs Minuten Spielzeit stand es 5:1 für die Gäste aus Schleswig-Holstein. Aufregung in der 8. Minute: Löwen-Keeper Späth wehrte einen Wurf ab, begrub den Ball unter seinen Armen und seinem Oberkörper am Boden.
Entscheidung korrigiert
Die Schiris entschieden zunächst auf Tor zum 2:6, Späth reklamiert, rief „Nein, nicht drin!“ Die Unparteiischen prüften die Szene dann auf dem Monitor und korrigierten die Entscheidung! Der Ball war nicht im vollen Umfang über der Linie. Dyn-Kommentator Florian Schmidt-Sommerfeldt: „Sehr gute Augen in der Achselhöhle von David Späth. Wie auch immer er das gesehen hat?!“ Beim 11:15 (21.) schien eine kleine Vorentscheidung gefallen zu sein.
Gastgeber mit auffälligem Móré kampfstark
Aber die Fans erlebten stärkere Löwen, die Hausherren kämpften sich in das Spiel. Kohlbacher sorgte in der 25. Minute für den Ausgleich (15:15). Wenig später ging das Machulla-Team sogar erstmals in Führung: Haukur Thrastarson erzielte das 17:16. Auffälligster Spieler zu diesem Zeitpunkt Móré, der bereits fünf Treffer erzielt hatte. In der Schlussphase der ersten Hälfte vergaben die Löwen leichtfertig die Chance auf eine Zwei-Tore-Halbzeitführung. SG-Kreisläufer Jörgensen bestrafte den Ballverlust der Hausherren im Tempo-Gegenstoß.
Kurz vor der Pause noch eine Zeitstrafe für Timmermeister (RNL) und es ging mit einem 18:18 in die Kabinen.
Flensburg-Handewitt setzt sich 38:32 durch
Die Torhüter der Löwen hatten heute nicht ihren besten Tag
Ging es noch mit einem 18:18 in die Kabinen konnten sich die Gäste Stück für Stück absetzen. Zunächst konnten die Hausherren noch mitgehen, führten bis zur 37.Minute sogar noch mit 21:20. In Folge gelang es der SG mehr und mehr das Kommando im Spiel zu übernehmen.
Diskussion um 2min Strafe
In der 42.Minute erneut Aufregung. Nach einem Gegentor wollte Löwen-Kreisläufer Kohlbacher schnell anwerfen, passte den Ball aber direkt in die Hände von Flensburgs Pytlick. Ein klarer Steal – doch die Schiris pfiffen den Dänen für zwei Minuten raus. Begründung: Pytlick habe im Abwurfkreis gestanden. Zu diesem Zeitpunkt war dann aber auch mit die stärkste Phase der Gäste angebrochen, die sich mit vier Treffern (24:28) absetzen konnten.
Spannung in der Schlussphase! Die Löwen kämpften, versuchten den Anschluss zu finden, aber immer, wenn sie dran waren, scheiterten sie an Flensburg-Keeper Burić, der am heutigen Abend auf 17 Paraden kam. So stand in der 60.Minute ein ernüchterndes 32:38 auf der Anzeigetafel.
Am Ende blieb den Spielern der Löwen nur der wohlgemeinte Applaus von 3.791 Zuschauern im ausverkauften SNP Dome. Die Norddeutschen waren an diesem Abend in den spielentscheidenden Situationen einfach das bessere Team, zumal auch die Torhüter der Gastgeber nicht ihren besten Tag erwischt hatten.
Der Traum vom Final Four in Köln ist für die Rhein Neckar Löwen ausgeträumt und nun gilt es sich vor der nächsten Aufgabe beim THW Kiel zu straffen.
Content: Michael Kaiser vom 01.10.2025
Fotos: Sport News Südwest
Die Heimserie sollte ausgebaut werden
Löwen schlagen Leipzig, dank starker zweiter Halbzeit, mit 30:24 (12:11)
Das Team um Nationaltorwart David Späth gewann am Samstag gegen den weiter sieglosen SC DHfK Leipzig mit 30:24 (12:11) und fand damit eine Antwort auf die jüngste Auswärtsniederlage beim TSV Hannover-Burgdorf (24:28). Maik Machulla hatte nach der Auswärtsniederlage in Hannover zu Beginn eine neue Formation im Rückraum gefunden. Während Heymann auf links startete, begann Sandell im rechten Rückraum. Thrastarson rückte in die Mitte. Die erste Sieben der Gastgeber komplettierten Späth, Nothdurft, Groetzki und Kohlbacher.
Sah es zunächst nach einem einfachen Gang für die Löwen aus, 7:2 Zwischenstand, kamen die Gäste im näher, führten fünf Minuten vor der Pause gar 11:10. Zwei Treffer in den Schlussminuten, dazwischen auch vier Minuten ohne Treffer auf beiden Seiten, sorgten für den 12:11 Pausenstand für das Heimteam.
Zwischenspurt reicht zu klarem Erfolg
Kohlbacher bester Werfer, Jensen "Man of the match"
Dank einer deutlichen Steigerung im zweiten Abschnitt, konnten die Löwen sich erstmals mit acht Treffern, 27:19, absetzen. Final stand dann ein 30:24 auf dem Block.
Zahlen und Termine
Die Löwen (8:4 Punkte) halten als Tabellensechster damit den Kontakt zur Spitzengruppe, Leipzig (1:11) bleibt Vorletzter.
Beter Werfer für die Gastgeber war Nationalspieler Jannik Kohlbacher mit sieben Toren, für Leipzig kam Lucas Krzikalla auf fünf Treffer.
Man of the match: Mike Jensen
Die Löwen waren mit zwei Siegen in die Saison gestartet, in der Folge verlor das Team von Trainer Maik Machulla aber die beiden Auswärtsspiele beim HSV Hamburg (30:33) und in Hannover. Am kommenden Mittwoch steht der Pokalkracher gegen die SG Flensburg-Handewitt an, ehe es Sonntag zu Tabellenführer Kiel geht.
Content: Michael Kaiser vom 27.09.2025
Foto: Brück
Nationalkeeper Späth bis 2029 ein Löwe
Erste Halbzeit geht mit 16:11 an die Hausherren
Gute Nachricht von den Rhein Neckar Löwen vor Anpfiff der Begegnung gegen den ThSV Eisenach. Der junge Keeper der DHB-Auswahl verlängerte sein ursprünglich bis 2027 datiertes Arbeitspapier bis 2029.
Im Mittelpunkt stand die ersten Minuten allerdings sein Kollege Jannik Kohlbacher, der die ersten drei Treffer für die Löwen zum zwischenzeitlichen 3:2 erzielte. Getragen von der guten Stimmung in der Halle, die nach der Verlängerung von David Späth noch euphorischer war, starteten die Löwen gut in die Partie. Nach einem nervösen Beginn auf beiden Seiten und dem ersten Tor der Partie durch Felix Aellen, rollte nach dem ersten Löwentor durch Jannick Kohlbacher der Express der Hausherren.
Kohlbacher, der vor der Partie noch erklärte, dass er sich ebenfalls eine Verlängerung bei den Löwen vorstellen könnte, bereitete der Eisenacher Abwehr durchgehend Probleme. Auf der anderen Seite fanden die Gäste in der Offensive oftmals keine Lösungen gegen eine stabile Löwen-Defensive. Wenn mal der Weg Richtung Tor frei war, stand da noch ein David Späth im Kasten, der in der Anfangsphase, auch durch seine Vertragsverlängerung extrem motiviert schien. So setzten sich die Löwen schnell auf 6:3 ab. Beim 7:4 nahm dann der ThSV seine erste Auszeit.
In Folge musste sich Ex-Löwen Coach Hinze ansehen, wie seine Mannschaft weiterhin engagiert spielte, aggressiv in die Zweikämpfe ging, daraus aber keinen Benefit schlagen konnte. Selbst in Überzahl fanden die Thüringer nur selten Lösungen, da die Gastgeber auf der anderen Seite ihre Sache deutlich besser machten. So stand es zwischenzeitlich sogar 12:6. Eisenach fing sich und mit einer besseren Defensivleistung und auch Hausherren, die im Angriff nun nervöser wirkten, kämpfte Eisenach sich wieder auf ein 14:11 heran. Kurzfristig schien die Stimmung kippen zu können. Ein schneller Doppelschlag und eine fragwürdige 2-Minuten-Strafe gegen Vincent Büchner setzten die Gäste unter Druck. Halbzeitstand schließlich 16:11 für die ambitionierten Löwen.
Heimerfolg, 31:28, gegen den ThSV Eisenach
Auch ein starker Spikic kann Sieg der Löwen nicht verhindern
Nach dem Seitenwechsel schienen die Gäste noch einmal am Erfolg schnuppern zu können, hatten den deutlich besseren Start. Am Mikrofon erklärte Felix Aellen in der Halbzeit noch, dass man besser im Abwehrverbund stehen müsse, was auch geschah. Auch ThSV-Keeper Matija Spikic bekam immer öfter seine Finger an den Ball und so wurde aus der klaren Löwen-Führung schnell wieder ein offenes Spiel. Über die Station 17:14 kam Eisenach auf 18:16 heran und zwang nun Maik Machulla zu seiner Auszeit.
Auch immer weiteren Verlauf blieb das Spiel ausgeglichen, beide Teams schenkten sich wenig und packten in ihren Abwehrreihen immer wieder aggressiv zu. So ging es bis zum 21:18, bis wieder die Phase kam, in der die Hausherren das Kommando übernahmen. Ein erneut starker David Späth brachte die Löwen wieder zu einer beruhigenderen Führung. Beim 24:18 nahm Hinzedie nächste Auszeit.
Doch im Gegensatz zur letzten Saison, als die Löwen noch einiges liegen ließen, hatte man dieses Mal die Qualität den Sack zuzumachen. In der Schlussphase kamen die Gäste nämlich nur noch einmal heran, immer wieder bis auf drei Tore. Doch enger sollte das Spiel nicht mehr werden.
Die Rhein Neckar Löwen konnten am vierten Spieltag den dritten Saisonsieg feiern. Gegen den THSV Eisenach wurde es am Ende ein 31:28, was zwar hin und wieder spannend, aber nie gefährdet war. Trotz starker 17 Spikic-Paraden verliert Eisenach das erste Mal seit dem Wiederaufstieg in Mannheim.
Content: Michael Kaiser vom 13.09.2025
Fotos: Brück