Viktor Bergh wechselt aus Schweden zum KSC

Weitere Verstärkung pünktlich zum Trainingslager

Weiterer Zuwachs für unseren blau-weißen Kader für die Saison 2026/27. Am Anreisetag des am heutigen Samstag startenden einwöchigen Trainingslagers im österreichischen Neukirchen hat sich unser Fächerstadtclub erneut verstärkt. Vom schwedischen Erstligisten Djurgardens IF wechselt Viktor Bergh nach Karlsruhe und unterschreibt für mehrere Jahre. Der Linksverteidiger läuft künftig mit der Nummer 33 auf. 

„Uns ist die Bedeutung der Position des Linksverteidigers sehr bewusst. Deshalb war es für uns klar, dass wir nach der Leihe von Deniz Ofli auf der Position noch etwas machen wollen. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Viktor einen erfahrenen und gestandenen Linksverteidiger für uns gewonnen haben, der einerseits über internationale Erfahrungen verfügt, aber aus seiner Zeit in Rostock auch den deutschen Fußball kennt“, erklärt Geschäftsführer Sport Mario Eggimann.


Der im schwedischen Borlänge geborene Blondschopf hat die Verantwortlichen vor allem mit seinen Stärken auf dem Platz überzeugt, die ideal zur Art und Weise passen, wie unser KSC in der kommenden Saison spielen möchte. „Viktor bringt eine hohe Laufbereitschaft und Intensität mit. Er schaltet sich gerne und regelmäßig in das Offensivspiel ein, sucht mit seinem Drang den Weg nach vorne und versucht seine Mitspieler mit Flanken in Szene zu setzen. Im Pressing setzt er den Gegner durch seine Aggressivität und Dynamik früh unter Druck“, skizziert Direktor Profifußball Timon Pauls das Profil des 26-Jährigen, der inklusive einer Leihe nach Norwegen hauptsächlich in seiner schwedischen Heimat bei IK Brage, Norrby IF, IFK Värnamo und zuletzt bei Djurgardens IF spielte.

Mit der Empfehlung von 59 Erstliga-Spielen (drei Tore, vier Vorlagen) in Schweden zog es den Linksfuß zur vergangenen Saison leihweise in die deutsche dritte Liga zum FC Hansa Rostock. In Mecklenburg-Vorpommern avancierte Bergh auf Anhieb zum Stammspieler und stand in 36 von möglichen 38 Partien auf dem Rasen, 35 davon in der Startelf. Dementsprechend kennt der 1,72-Meter-Mann den deutschen Fußball bereits. 

„Durch meine Leihe nach Rostock weiß ich, worauf es hier in Deutschland auf dem Fußballplatz ankommt. Das Spiel lebt von der Intensität, gerade auf meiner Position darf ich mir keine Pause gönnen. Ich freue mich sehr, nun den nächsten Schritt in meiner Entwicklung gehen zu können und möchte meine Stärken auch in der 2. Bundesliga unter Beweis stellen, um dem Club zu helfen“, blickt der Neuzugang, der am Samstag bereits mit seinen neuen Teamkollegen ins Trainingslager gereist ist, auf die kommende Saison voraus.

Content/Foto: Karlsruher SC vom 11.07.2026