Umgang mit einem Jugendspieler der SVE
Wird der Spieler unbequem, lässt man es an Anstand fehlen
Vor wenigen Wochen gab es Informationen aus dem Umfeld des NLZ-Saar bezüglich Vetternwirtschaft und Vorteilsnahme. Schon damals gab es auch Beschwerden bzgl. des "menschlichen Umgangs" durch die Herren Notarrigo und Abazadze.
Vor wenigen Tagen erreichte mich ein Schreiben eines Insiders, der sich auch telefonisch mit mir austauschte. Inhalte des Gesprächs waren der erwähnte Fall des Spielers den man zunächst im Gespräch versuchte zu disqualifizieren und als Folge des Gesprächs gab es von Seiten des Herrn Abazadze wiederholt unschöne Äußerungen in Richtung des Jugendlichen.
Für uns ist nun der Punkt erreicht, wo wir dieses Verhalten, auch mit dem Namen des Spielers, veröffentlichen. Jeder soll sich ein Bild machen, wie man bei der SVE, dem Verein mit dem "familiären Anstrich" mit Menschen umgeht. Die getätigten Aussagen sind für uns zumindest unanständig, wenn nicht gar als rassistisch einzuordnen. Es gibt darüber hinaus noch weitere Vorwürfe und Informationen, deren Veröffentlichung wir uns vorbehalten.
Content: Michael Kaiser vom 06.10.2025
Dunkle Wolken über dem "NLZ Saar" der SVE
Abhängigkeiten und Vetternwirtschaft beim Nachwuchs des Zweitligisten
Viele Jahre wurde der SV 07 Elversberg nachgesagt, dass das sogenannte NLZ Saar nur auf dem Papier bestehe. Zwar wurden Stellen, gemäß Lizenzvorgaben für NLZ, besetzt, aber man war bei der Infrastruktur in keinster Weise so aufgestellt, dass man die erforderlichen Plätze für die Jugend, die ausschließlich den jeweiligen Teams vorgehalten werden müssen, tatsächlich zur Verfügung hatte. Viele personelle Entscheidungen waren kaum nachvollziehbar, nicht einmal im engsten Kreis. Positionen wurden mehr und mehr an "bequeme" Zeitgenossen vergeben. Die fachliche Eignung blieb oftmals eine Randnotiz. Neben dem Glanz des Profiteams ging es im Jugendbereich bergab. An der schlechten Infrastruktur änderte sich nichts. Mit Beginn der Bauarbeiten an der Ursapharm Arena, wurde dann auch noch der Kunstrasenplatz hinter dem Stadion zweckentfremdet. Dort befindet sich mittlerweile das Containerdorf mit Umkleiden und Funktionsräumen für das Profiteam. Die U-Teams verdanken ihre Teilnahme an den DFB-Nachwuchsrunden übrigens ausschließlich der Reform des Spielmodus zu Beginn der letztjährigen Spielzeit. Ansonsten würden diese, wie in den Jahren vor der Reform, Regionalliga spielen. Verdiente, unbequeme Trainer wurden aussortiert, ein Klima des blinden Gehorsams geschaffen.
Köllerbach-Connection im Brennpunkt
Im Mittelpunkt der Kritik stand und steht der kaufmännische Leiter des NLZ, Francesco Notarrigo. Dies beginnt mit dem Vorwurf, dass dieser nicht nur seine im Verein spielenden Söhne bevorzuge und entsprechend "fördere", sondern es habe sich auch ein negatives "Netzwerk", bestehend aus der sogenannten "Köllerbach-Connection" gebildet. Hier sind mit NLZ Leitung Francesco Notarrigo, Sportlicher Leitung Dimitri Abazadze und Robin Vogtland gleich drei ehemalige Köllerbacher zu nennen.
Sogenannte Leitung greift in den Spielbetrieb ein
Auch stehen belegte Vorwürfe im Raum, wonach der kaufmännische Leiter sich permanent in sportliche Belange einmischt, direkten Einfluss auf Taktik und Aufstellungen nimmt. Beispiele gibt es mehrere. So gab es Eingriffe in Wechsel / Aufstellungen bei Ligaspielen, beispielsweise in Püttlingen gegen Mainz 05. Ein anderer Fall, nicht weniger peinlich, beim DFB-Pokal in Leverkusen. Wenn ein "Sportlicher Leiter" einen Teamarzt auf der Trainerbank anruft, dieser dann zum Trainer an der Linie läuft und "Befehle" weitergibt, ist dies erschreckend. Damit zerstört man nicht nur den Trainer. Wenn dann wirklich alle Eltern diesen Vorfall wahrnehmen, kann von Respekt keine Rede mehr sein und ein solches Verhalten schadet dem Ansehen des gesamten Vereines.
Gespräche mit Spielern eine Farce
Die Übernahmegespräche mit Spielern (April 2025) llefen bei allen Beteiligten nach folgendem Muster ab: Herr Notarrigo teilte, entspannt im Sessel liegend und die Füße auf dem Schreibtisch, in einem wenige Minuten dauernden Gespräch mit, wie "stark" doch seine beiden Söhne "Tyler & Lionel" seien und man von ihnen doch lernen solle. Nach diesem "Monolog"
war das Gesprãch beendet und wenn zugestimmt wurde, wurde man übernommen. Andernfalls gestaltete sich die weitere Zusammenarbeit eher kompliziert. Spieler wurden dann über Wochen hingehalten und erst auf den letzten Drücker, zum Ende der Runde, informiert. Dies ist natürlich eine mehr als fragliche Vorgehensweise, da belastend für die Psyche der Spieler und Auslöser auch für negative schulische Leistungen der Kinder.
Kadergröße unzulässig und nicht zielführend
Uns liegen konkrete Zahlen zur U19 der SVE vor:
Die übliche Kadergröße an NLZ U-19 in Deutschland beträgt, wie auch vom DFB/DFL vorgegeben, 24 Spieler. Die aktuelle Kadergröße beträgt jedoch 33 Spieler (Selbst wenn man alle 4 Jokerspieler in diesen einen Jahrgang stecken würde, wäre man weit von der Zahl 33 entfernt). Viele Kinder (Jahrgang 2007) werden zusätzlich zu ihren Einsätzen in der U-19 Bundesliga auch am gleichen Wochenende in der SV Elversberg Il (Saarlandliga) eingesetzt. So kommen viele Spieler aktuell schon weit über 600 Spielminuten. Gleichzeitig stehen Spieler aus dem Jahrgang 2008 oft gar nicht im Kader und bekommen an vielen Wochenenden gar keine Spielzeit, dies obwohl man in der U-19 Bundesliga sportlich weder auf, noch absteigen kann.
Wie sollen sich Spieler so weiterentwickeln? Letzte Saison, als beide Notarigo-Söhne noch beteiligt waren, war der Ablauf kurioserweise noch ein ganz anderer. Da durfte auch noch der jüngere Jahrgang, inklusive der Spieler Notarrigo, seine Erfahrungen sammeln und sich weiterentwickeln. Am Ende stand zwar so der letzte Tabellenplatz, dies wurde aber akzeptiert.
Warum also diese Saison eine neue Vorgabe?
Wenn man Talente mit in die nächste Saison übernimmt, hat man als NLZ auch die Verpflichtung ihnen Spielzeiten zu ermöglichen (sofern die Spieler nicht undiszipliniert oder verletzt sind).
Auch hier werden Versprechungen/Zusagen aus den Übernahmegesprächen nicht eingehalten.
Fahrdienst kostenpflichtig und unzuverlässig
Indgrößten Teilen der NLZ ist der Fahrdienst in der Regel kostenfrei. Dies wäre auch in Elversberg angebracht, da man ja bekanntlich über keine nennenswerte Budgetierung für die Jugend verfügt, sprich, den Spielern wirtschaftlich nichts anzubieten hat. Dann sollte zumindest der Fahrdienst, wie von Herrn Notarigo mehrfach versprochen, kostenfrei sein. Als man die Kinder verpflichten wollte, also nach Elversberg locken wollte, wurde dies so zugesagt. Vor etwa einem Jahr wurde dann mitgeteilt, dass ab sofort 50€/ Monat zu zahlen seien. Zu allem Ärger hierüber kommen regelmäßig Ausfälle des Fahrdienstes (genaue Daten liegen uns vor). Dennoch wird den Eltern der komplette Betrag in Rechnung gestellt. Teilweise fiel der Fahrdienst über Wochen aus, Eltern wurden aufgefordert einzuspringen. Zusätzlich zu den 50€ mussten also die Eltern ihre Kinder, teils morgens, teils abends zum Training fahren. Dies war für viele neben dem Beruf eine deutliche Belastung und auch mit erheblichen Kosten verbunden.
Bemerkenswert auch, dass selbst die Fahrer der Busse sich im Beisein der Kinder extrem negativ über Herrn Notarrigo und Abläufe äußern.
Content: Michael Kaiser vom 16.09.2025
Auch die U19 ist Bundesligist
Deutlicher 4:0 Erfolg gegen SV Wehen Wiesbaden
Keine zwanzig Stunden nach der U17, steigen auch die U19 Junioren des 1.FC Kaiserslautern in die Junioren-Bundesliga Süd-Südwest auf.
Nach einem hitzigen Spiel gegen den SV Wehen Wiesbaden gewannen sie am Samstag, 17. Juni 2023, vor über 1.300 Zuschauern auf Platz 4 nach überragender Leistung mit 4:0.
Schiedsrichter Besiri früh im Mittelpunkt
Knackpunkt der Begegnung war ein doppelter Platzverweis für die Hessen noch vor der Pause.
U19-Trainer Alexander Bugera vertraute beim Rückspiel gegen den Hessenmeister auf dasselbe Personal, das auch schon in Wiesbaden eine gute Leistung gebracht hatte. Bei ähnlich hohen Temperaturen wie noch in der Vorwoche begannen die jungen Roten Teufel wieder schwungvoll und setzten Wehen früh unter Druck. Yasin Zor hatte nach knapp zehn Minuten die erste gute Chance, sein Abschluss wurde aber zur Ecke abgewehrt. Bei über 50 Saisontoren nach Standards stellten diese aber ein gefährliches Mittel im Offensivarsenal der Bugera-Elf dar. Doch auch aus dem Spiel strahlten sie immer Gefahr aus: Ein Steckpass landete bei Ben Reinheimer, der seinen Gegenspieler schwindlig spielte.
Reinheimer mit früher Führung
Der Verteidiger rutschte weg und Reinheimer hatte freie Bahn. Im Stile eines Torjägers überlupfte er den Wehener Schlussmann eiskalt zur verdienten Führung (11.). Die Nachwuchsteufel wollten, nicht wie im Hinspiel, ihre Körner zu früh im ersten Durchgang verschießen und spielten es clever und setzten immer wieder Nadelstiche. Von Wiesbaden kam offensiv bis zur 25. Minute sehr wenig, dann aber meldeten sie sich mit zwei Lattentreffern zurück. Da hatten die jungen Roten Teufel Glück. Das Spiel wurde zunehmend ruppiger und eskalierte schließlich rund zehn Minuten vor der Pause.
Zwei gelb-rote Karten gegen die Gäste
Der bereits vorbelastete Maurizio Robotta foulte Mika Haas im Sechzehner – Elfmeter für die Betzebuben und Platzverweis für den Verteidiger. Doch damit nicht genug: In der folgenden Rudelbildung kam es zum Handgemenge. Görkem Koca auf Seiten der Nachwuchsteufel bekam gelb, ebenso Boby Bossu. Da der Wiesbadener Stürmer bereits einen Karton gesehen hatte, musste dieser somit vom Platz(36.).
Sichere Führung und zwei Spieler mehr auf dem Platz
Den fälligen Elfmeter legte sich Torjäger Oskar Prokopchuk zurecht und verwandelte sicher (38.).
Mit zwei Toren Vorsprung und zwei Spielern mehr auf dem Feld lag schon ein Hauch Vorentscheidung in der Luft. Für Wiesbaden kam es knüppeldick, denn auch Torwart Noah Brdar musste verletzungsbedingt runter. Der eingewechselte Tobias Pawelczyk konnte sich im Anschluss direkt mal auszeichnen und einen Distanzschuss von Reinheimer grade noch so mit einer Flugeinlage rechts aus dem Winkel fischen. Eine Minute später war er allerdings chancenlos, als der bärenstarke Ben Reinheimer die Wiesbadener Abwehr wie Slamlomstangen stehen ließ. Ganz locker netzte er ins leere Tor ein (45. +5).
Dominant nach dem Seitenwechsel
Nach dem Seitenwechsel ging es mit zwei Mann mehr nur in eine Richtung. Luka Gusic krönte seine starke Leistung mit einem Sonntagsschuss aus 22 Metern und markierte das 4:0 (53.). Die Betzebuben machten jetzt alles richtig und ließen Ball und Gegner laufen. Die Räume, die sich zwangsläufig ergaben, wussten sie auszunutzen und spielten sich immer wieder vor das Wiesbadener Tor, konnten aber nicht noch einmal nachlegen. Die Zeit lief für den FCK runter und die jungen Roten Teufel ließen nichts mehr anbrennen. Mit dem hochverdienten und laut umjubelten 4:0-Sieg feierten sie den krönenden Abschluss einer bockstarken Runde.
Damit ist neben der U17, die bereits gestern ihre Relegation gewann, auch die U19 in die Bundesliga aufgestiegen.
Die U16 kann sich ebenfalls freuen: Durch den Aufstieg der U17 können sie nächste Saison ebenfalls eine Klasse höher, nämlich der Regionalliga, starten. Eine perfekte Saison für den Nachwuchs der Roten Teufel.
MK170623
FCK-U17 in der Bundesliga!
5:1 Erfolg im Rückspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden
Auf dem gut besetzten Platz 4 des Fritz Walter Stadions hat Schiedsrichter Niclas Zemke die Partie angepfiffen.
Hier geht es, ohne große Anlaufphase, mit der ersten Chance der Gäste los. Die Gäste agieren aggressiver als noch im eigenen Stadion und kommen nach zwei Minuten schon zum ersten gefährlichen Abschluss, den Enis Kamga zwischen den Pfosten noch zur Ecke klären kann.
Früher Schock für die Roten Teufel
Nach der anschließenden Ecke kommt dann aber Leonardo Rastiello zum Kopfball und bei der Rettung faustet sich Lautern Keeper Kamga den Ball ins eigene Netz (2.) Kein Start nach Maß für das Team von Dennis Will. Die U17 des FCK versucht hier das Kommando zu übernehmen, kommt in der 6.Minute zu einer ersten Möglichkeit durch Gibs. Der Schuss aber zu harmlos. Gefährlicher wird es in der 13.Minute. Erst hat Kian Scheer den Ausgleich frei vorm Wiesbadener Kasten auf dem Fuß, dann Monty Culbreath, für den der Winkel aber letztlich zu spitz wird.
Ausgleich durch Hommes
In der 18.Minute wird der Aufwand der Gastgeber belohnt. Scheer bringt einen Freistoß auf Höhe der Eckfahne scharf quer durch den Strafraum, Heinz legt am zweiten Pfosten noch einmal per Kopf ab und Kapitän Maxi Hommes wuchtet den Ball per Kopf zum Ausgleich in die Maschen (18.).
Hier sind die Pfälzer am Drücker. Diesmal steht der Gästekeeper im Mittelpunkt, kann nur auf Kosten eines Foulspiels Schlimmeres verhindern. Gelbe Karte für Kuehne in der 22.Minute. Dann meldet sich auch Wiesbaden mal mit einem Lattenkracher zurück im Offensivspiel – Glück für die Will-Truppe
Spiel gedreht, Führung für die Gastgeber
Hier sind 25 Minuten gespielt und die Gastgeber haben das Spiel gedreht. Der Ball kommt über links zu Heinz, der zieht ab und der Ball schlägt im linken Eck ein. Da war wohl auch noch der Innenpfosten mit im Spiel. In der 31.Minute versucht es Scheer aus der Distanz, der Schuss geht aber rechts am Tor vorbei. Nach etwas mehr als einer halben Stunde befreit sich auch der SV Wehen Wiesbaden ein wenig, kommt zu mehr Spielanteilen.
In der 37.Minute der erste Wechsel bei den Gästen. Doganay geht aus der Partie, für ihn kommt Yoldas Diaz. Taktisch sieht das so aus, dass Yoldas wohl etwas mehr Schwung über die linke Angriffsseite bringen soll. Starke Aktion des Lautrer Keepers in der 43.Minute beim Schuß von Ati Allah. Das sah gefährlich aus, umso beachtlicher die Reaktion von Kamga.
Treffer in der Nachspielzeit
Hier sind drei Minuten durchgesagt und es dauert keine Minute, bis Culbreath zur 3:1 Führung trifft. Stark freigespielt hat der Stürmer kein Problem von der rechten Seite abzuschließen.
Es geht hier mit einer hochverdienten Führung des FCK in die Kabinen.
Wechsel zur zweiten Hälfte
Die Gäste wechseln vor 1.067 Zuschauern. Severin kommt für Abdelhadi ins Spiel.
Blitzstart durch Scheers Treffer
Den besseren Start hat Kaiserslautern. Hier sind gerade einmal zwei Minuten gespielt und Scheer trifft zur 4:1 Vorentscheidung. Die Heimmannschaft bleibt am Drücker. In der 49.Minute zieht Tuttobene ab der Mittellinie auf, kommt im Strafraum zum Abschluss, verfehlt aber knapp das Tor. Dann Doppelchance für Rot. Zunächst probiert es Rastiello und den abgewehrten Ball versucht Scheer aufs Tor zu bringen (58.).
Wechsel auf beiden Seiten
Doppelwechsel beim SVWW in der 64.Minute. Für Alkhleif und Ati Allah kommen Bauer und Boumaftan. Eine Minute nach den Gästen wechselt auch Kaiserslautern doppelt. Für Tuttobene und Gibs kommen Glogic und Müller . In der 69.Minite geht bei Wehen Raljic vom Platz, für ihn kommt Su. Hier ist noch eine gute Viertelstunde zu spielen und das Spiel verliert, auch bedingt durch die zahlreichen Wechsel, an Qualität. In der 80.Minute geht beim FCK Heinz vom Platz, für ihn kommt Blum.
Hier passiert vor den Toren nicht mehr viel. Der Nachwuchs des FCK spielt das hier souverän runter. In der 87.Minute geht auch noch Culbreath beim FCK vom Platz. Für ihn kommt Kepnang.
Schiedsrichter Zemke lässt hier fünf Minuten nachspielen. Gut für den FCK. Gerade zwei Minuten sind in der Crunchtime gespielt. Den Schlusspunkt setzt nun der eingewechselte Erik Müller nach Vorlage des ebenfalls eingewechselten Jason Kepnang – 5:1.
Wenige Minuten später ertönt der Abpfiff und der Jubel ist groß bei den Anhängern der Roten Teufel.
Die U17 des 1.FC Kaiserslautern spielt kommende Saison in der Junioren-Bundesliga.
MK160623
Zwei Duelle um die Bundesliga
U17 und U19 des FCK kämpfen jeweils gegen Wiesbaden um den Aufstieg
Wenn am morgigen Freitag die U17, um 18.30 Uhr, und am Samstag die U19, um 14.30 Uhr, auf Platz 4 des Platz 4 des Fritz Walter Stadions aufeinandertreffen, geht es um nicht mehr oder weniger, als um die Junioren-Bundesliga.
Die B-Jugend des 1. FC Kaiserslautern hat sich eine gute Ausgangsposition für den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga verschafft: Im Hinspiel beim SV Wehen Wiesbaden erreichte das U17-Team ein 2:2-Unentschieden.
Drei der vier Tore fielen in einer wilden Phase vor der Halbzeitpause: Zunächst brachte Matteo Heinz den FCK per Kopf nach einem Eckball in Führung (36.), die Saadalin Alkhleif mit einem direkt verwandelten Freistoß ausglich (40.). Kian Scheer sorgte nach Vorlage von Monty Culbreath für die erneute Gäste-Führung (45.+2). Für den Endstand sorgte schließlich Nathan Doganay in der 81. Minute. In der Schlussminute scheiterte Lauterns Scheer mit einem Freistoß an der Latte und verpasste so den Siegtreffer knapp.
Die Mannschaft von U17-Trainer Dennis Will kann mit einem Sieg im Rückspiel nun die direkte Rückkehr in die Bundesliga, Staffel Süd/Südwest schaffen, aus der sie vor einem Jahr als Siebtletzter (!) denkbar unglücklich absteigen musste. In der Meisterschaftsrunde der Regionalliga Südwest hatte sich der FCK-Nachwuchs dann souverän mit 24 Siegen und zwei Unentschieden durchgesetzt und für die Aufstiegsspiele gegen den Meister der Regionalliga Hessen qualifiziert.
Auch die U19 des 1. FC Kaiserslautern ist mit einem Auswärts-Unentschieden in die Aufstiegsspiele zur Bundesliga gestartet. Beim SV Wehen Wiesbaden stand nach 90 Minuten ein 1:1.
In einer von Seiten der FCK-Junioren überlegen geführten ersten Halbzeit war es Yasin Zor, der nach einem schlecht abgewehrten Freistoß im Nachschuss das verdiente 1:0 erzielen konnte (31.). Die Gastgeber fanden erst nach rund 40 Minuten ins Spiel, das sie dann im zweiten Abschnitt aber zumindest ausgeglichen gestalten konnten. In der nun auch körperlich härter geführten Partie des Hessenmeisters gegen den Südwestmeister traf Boby Bossu nach rund einer Stunde für Wehen die Latte, Robin Petrica köpfte in der Schlussphase für das Betze-Team knapp am Tor vorbei. Ein Treffer fiel dann aber doch noch: In der 89. Minute staubte Maurizio Robotta einen von FCK-Keeper Fabian Heck geklärten Ball ab und drückte ihn zum 1:1-Endstand über die Linie.
Trotz des späten Ausgleichs hat sich das FCK-Team von Trainer Alexander Bugera, der kommende Saison die U21 der Roten Teufel übernehmen wird, eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in Kaiserslautern erarbeitet.
Es heißt also nun, die Jugendteams beider Vereine zahlreich zu unterstützen. Nach einigen Wochen ohne Fußball, können die Fans die Möglichkeit nutzen, hier zum Betzenberg anzureisen und im Schatten der Osttribüne hochklassigen Jugendfußball zu erleben.
MK140623
Anspruch und Wirklichkeit
Bilanz der saarländischen NLZ ist ausbaufähig
Vor der heißen Phase der Saison, auch in den Jugendligen, ziehen wir heute ein kurze Bilanz. Dargestellt werden erreichte Punkte und Platzierung der jeweiligen U19, U17 und U15 Teams der saarländischen Drittligisten SV 07 Elversberg und 1.FC Saarbrücken. Bei der SVE gibt es, zumindest in der aktuellen Saison, noch eine U21 in der Oberliga RLPS.
Um die Bilanz einzuordnen vergeben wir Noten, von 1-6.
U21 SVE
Der ehemals ambitionierte Nachwuchs liegt hier in der Südstaffel mit 9 Punkten auf dem elften und somit letzten Platz der Südstaffel. Staffelübergreifend ist man bereits weit abgeschlagen. Selbst der Tabellenletzte der Nordstaffel hat bereits 15 Punkte auf dem Konto. Die schlechteste Abwehr und der schwächste Sturm, über beide Staffeln betrachtet, sprechen eine deutliche Sprache. Note 5,5
U19 SVE
Regionalliga
15 Punkte, Platz 10, Note 4
U19 FCS
Regionalliga
33 Punkte, Platz 3, Note 2,5
U17 SVE
Regionalliga
29 Punkte, Platz 5, Note 4
Letztes Spiel war ein 1:8 beim SV Gonsenheim
U17 FCS
Bundesliga
2 Punkte, Platz 17 (letzter Platz), Note 5
Letztes Spiel war ein 1:7 bei Darmstadt 98
U15 SVE
Regionalliga
25 Punkte, Platz 4, Note 3,5
Letztes Spiel war ein 0:5 beim FSV Mainz
U15 FCS
Regionalliga
16 Punkte, Platz 6, Note 4
Es ergibt sich also eine Durchschnittsbewertung von 4,1.
Gemessen an dem finanziellen Aufwand, den beide Vereine betreiben, sind die Ergebnisse eher mager. In verschiedenen Ligen hinken die Leistungen sogar denen kleinerer Vereine, ohne NLZ, deutlich hinterher.
MK010323