Regionalligist hält sehr gut mit

Der Zweitligist führt zur Pause durch Doppelpack Borsinski 

Bei idealen Bedingungen pfiff Schiedsrichter Mika Forster das Spiel im Badenia Stadion an. Die erste Gelegenheit für den KSC gab es bereits in der 2. Spielminute. Ein präziser Eckball von Wanitzek fand den Kopf von Neuzugang Broschinski. Der Abschluss unserer Nummer neun verfehlte den Kasten von Freibergs Schlussmann Benedikt Grawe nur um wenige Zentimeter. Knapp zehn Minuten waren gespielt, da zeigten sich die Gäste erstmals vor dem Tor unserer Blau-Weißen. Nach einem Pass in die Spitze auf Gouras setzte der Flügelspieler den Ball jedoch am Tor von Gebert vorbei.


Brenzlig wurde es für die Senft-Elf in der 17. Spielminute als ein langer Ball durchrutschte und Kobald ins Duell mit zwei Freibergern musste. Der österreichische Defensexperte bereinigte die Situation jedoch souverän und verhinderte einen Abschluss aufs Gehäuse. Nach einer knappen halben Stunde meldeten sich die Fächerstädter zurück. Im Anschluss an einen Ballgewinn schaltete Civeja schnell um und schickte Eichinger auf die Reise. Der Neuzugang aus Regensburg setzte die Kugel von der Sechzehnerkante allerdings am Tor vorbei.


Neuzugang Broschinski zur Führung

Kurz darauf zappelte der Ball im Netz. Moritz Broschinski setzte sich im Zweikampf gegen seinen Gegenspieler durch und setzte das Leder mit seinem linken Fuß trocken in die Maschen (31.). In der 37. Minute hatten erst  Wanitzek und anschließend  Jung das 2:0 auf dem Fuß. Die flache Hereingabe von  Ofli verpasste der Spielführer zunächst knapp im Zentrum, anschließend landete der Ball auf dem Fuß von Jung, der die Kugel um Haaresbreite am Pfosten vorbei setzte.


Broschinski schnürt den Doppelpack 

Wenig später baute Blau-Weiß die Führung dann schließlich aus. Wieder kombinierte sich der KSC über die linke Seite um Ofli in den Strafraum des Regionalligisten. Die abgefälschte Hereingabe landete bei Broschinski, der zum 2:0 einnickte und seinen Doppelpack schnürte (41.). Mit diesem Zwischenstand ging es in die Halbzeitpause.

Der Sportdirektor der Gäste, Dieter Gerstung, zeigte sich mit der Leistung seines Teams, trotz Rückstand, zufrieden. Er sehe, so Gerstung, die Mannschaft stärker als vergangene Runde und kündigte noch punktuelle Verstärkungen an. Die Liga sei diese Saison stärker und auch ausgeglichener als im Vorjahr. 

KSC wechselt komplett durch 

Testspiel endet gerecht mit 4:4 Unentschieden 

11 Neue

Zu Beginn des zweiten Durchgangs wechselte Maximilian Senft, wie auch in den vergangenen beiden Testspielen die elf Mannen auf dem Feld komplett durch. Kurz nach Wiederanpfiff gelang unseren Gästen der Anschlusstreffer. Ein abgefälschter Abschluss von Gwangin Lee segelte unhaltbar über Hansi Bernat ins Tor der Karlsruher. Nur vier Minuten später egalisierten die Gäste die Führung des KSC. Nachdem sich der SGV in den Karlsruher Strafraum kombinierte, stand Meghon Valpoort frei vor dem Tor und musste nur noch einschieben und stellte somit auf 2:2 (51.).


Schlag auf Schlag

Knapp 60 Minuten waren gespielt als die Gäste die Partie drehten. Nach einem Karlsruher Eckball schaltete der SGV blitzschnell um und wieder war es Valpoort, der frei vor Bernat stand, unseren dänischen Schlussmann umkurvte und anschließend zum 2:3 einschob (59.). Quasi im direkten Gegenzug konnten die Blau-Weißen durch Noah Rupp erneut ausgleichen. Unsere Nummer acht setzte die Kugel aus rund 13 Metern platziert ins untere Eck und ließ dem Freiberger Schlussmann dabei keine Abwehrmöglichkeit. Nach dieser ereignisreichen Viertelstunde mit vier Toren beruhigte sich das Spielgeschehen in der Folge wieder. Beide Teams erspielten sich Möglichkeiten, ohne dabei zwingend zu werden.   

Beide Teams treffen spät

Das änderte sich allerdings in der 85. Spielminute, als Noah Rupp aus 25 Metern Maß nahm und die Kugel in den Winkel jagte. Dadurch übernahmen die Karlsruher erneut die Führung. Diese sollte jedoch nicht allzu lange währen. Denn nur vier Minuten später glich der Regionalligist durch Joel Malungo wiederum zum 4:4 aus, was auch den Endstand bedeuten sollte.

Fazit

Nach intensiven 90 Minuten fand das Testspiel zwischen dem KSC und dem SGV Heilbronn-Freiberg keinen Sieger und endete torreich mit 4:4. Für die Mannschaft von Chefcoach Maximilian Senft geht es am Samstag ins Trainingslager nach Österreich. Der nächste Test findet auf der Heimfahrt aus Neukirchen statt, wenn die Karlsruher in zweimal 90 Minuten auf den japanischen Erstligisten Shimizu S-Pulse treffen.

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