Blitzstart für Celtic Glasgow beim VfB 

Gäste führen durch den Treffer von McCowan in der ersten Minute 

Die Schwaben wechseln kräftig durch. Gegenüber dem 4:1 Erfolg im "Paradise" fehlen Chabot, Hendriks, Stiller, El Khanouss und Demirović. Dafür beginnen Jaquez, Mittelstädt, Chema, Bouanani und Tiago Tomás.

Komplette Rotation bei den Gästen. Selbst im Tor wechselt Celtic-Coach O'Neill Schmeichel gegen Sinisalo aus. Im Vergleich zum Hinspiel verbleiben nur Trusty, McGregor und Maeda in der Startformation.

Schiedsrichter der Begegnung war Irfan Peljto, der im Neckarpark pünktlich angepfiffen hatte.

Blitzstart Celtic durch McCowan 
Das ging schnell und nach nicht einmal einer Minute führten die Gäste aus Schottland. Nach einem gewonnenen Lufrkampf, hatte Freiburg-Leihe Adamu auf halbrechts in den Strafraum zu McCowan durchgesteckt. Der zog aus 14m ab und traf flach ins lange Eck. 

Das war ein frühes Zeichen der Gäste, dass man nicht als Touristen an den Neckar angereist war. So dauerte es auch bis zur 12.Minute, ehe die Hausherren erstmals gefährlich wurden. Geburtstagskind Leweling probierte es aus halblinker Position, allerdings nicht präzise genug. Kein Problem für Sinisalo im Tor der Gäste. 

Guter Schuss von Bouanani in der 16.Minute per Aufsetzer von der Strafraumgrenze. Sinisalo tauchte ab, klärte zur Ecke. Vier Minuten später war es Undav, der Leweling in Szene setzte. Der Flügelspieler wurde aber entscheidend gestört. In Folge entwickelte sich ein dominanter Auftritt der Gastgeber, mit einer etwas leichtfertig vergebenen Chance von Bouanani. Da war in der 29.Minute die Ballmitnahme unsauber. 

Bis zur Halbzeit blieb das Bild unverändert. Die Statistik zeigt mit Pausenpiff etwa 65% Ballbesitz für die Hausherren. Außer dem Führungstreffer der Schotten in der ersten Minute war da wenig in der Offensive zu sehen. Eine Nachspielzeit gab es im ersten Abschnitt nicht. Pause in Stuttgart. 

Trotz Niederlage im Achtelfinale 

Schwaben treffen auf den FC Porto oder Sporting Braga 

Wechsel bei Stuttgart mit Wiederanpfiff. Für Leweling war nun Führich dabei. Der zeigte sich auch gleich, dribbelte links in den Strafraum, bediente Bouanani. Der verstolperte die Kugel etwas, so dass die Abwehr der Gäste blocken konnte.

Führich blieb sehr belebend für das Spiel der Schwaben. So bediente er in der 48.Minute Mittelstädt, der eine weitere Ecke herausholte. Diese führte Führich aus, geklärt von Sinisalo. Bis Celtic zum ersten Mal vor dem Tor des VfB auftauchte, dauerte es bis zur 51.Minute. Maeda bekam die Kugel links in den Lauf, konnte quer in den Strafraum legen, final aber geblockt. Doppelter Wechsel bei den Schotten in der 55.Minute: Cvancara und Ralston ersetzten Adamu und Donovan.
Die nächsten Aktionen für die Gäste über den agilen Maeda, jeweils aber geblockt oder im Abschluss zu ungenau.

Auch der VfB brachte zwei Neue. Stiller und Demirović übernahmen für Chema und Tiago Tomás (64.). Unmittelbar nach den Wechseln wurde es gefährlich für Glasgow. Bouanani hatte aus 14m abgezogen, aber der Celtic Keeper pariert. Eine Minute später dann Undav mit einem abgefälschten Schuss, über das Tor.

VAR kassiert Treffer von Führich
In der 68.Minute ein schöner Treffer, wäre da nicht der Videoassistent. Führich war in der Sechszehner gezogen, hatte noch einen Haken geschlagen und unten rechts versenkt. Allerdings stand Führich im Moment der Ballabgabe im Abseits.
Tounekti und Nygren lösten in der 68.Minute den Torschützen McCowan und Yang ab. Beim Gastgeber kam Hendriks für Jaquez (72.).

Nächster Treffer, diesmal Undav, einkassiert
Das war in der 75.Minute noch knapper als beim ersten Treffer (nicht anerkannt). Stiller hatte Demirović in Szene gesetzt, der zog in Strafraum, wurde dort geblockt. Der Abpraller kam zu Undav, der aus 15m direkt abschloss und sehenswert traf. Im Vorfeld soll aber Demirović hauchdünn im Abseits gestanden sein. Im der 78.Minute erneuter Wechsel bei Celtic. Iheanacho löste Hatate ab. 

Die letzten zehn Minuten der regulären Spielzeit liefen und in der 81. Minute erneut die Chance für Undav. Angespielt von Vagnoman wurde der Nationalstürmer von einem Abwehrspieler geblockt. In der 85.Minute brachte VfB-Trainer Hoeneß dann El Khanouss für Bouanani. 
Langsam lief den Gästen die Zeit weg. Mittlerweile lief die 87.Minute und wieder sorgte Führich für Gefahr. Sein Abschluss aber etwas zu unplatziert. Auch die Gäste sollten in der Schlußminute durch Tounekti noch eine Möglichkeit haben. Dessen Flachschuss aber am im Nachfassen von Nübel pariert. 

Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten. Hier passierte allerdings nichts mehr und am Ende blieb es beim Achtungserfolg für Celtic Glasgow. In der Addition beider Spiele setzte sich Stuttgart souverän mit 4:2 Gesamttreffern durch, steht im Achtelfinale. Mögliche Gegner dort Sporting Braga oder der FC Porto. 

Content: Michael Kaiser vom 26.02.2026
Fotos: Brück