Porto führt zur Pause mit 2:1

VfB nach Anschlusstreffer von Undav zurück im Spiel 

Es geht in die heiße Phase des europäischen Geschäfts. Die Hinspiele im Achtelfinale stehen an und die Schwaben empfangen den Rekordmeister und aktuellen Tabellenführer aus Portugal.

Vier Wechsel bei den Schwaben gegenüber dem 2:2 in Mainz. Jeltsch und Hendriks kommen in der Defensive neu für Assignon und Jaquez. Mittelstädt und Führich werden von Nartey und El Khanouss ersetzt.
Bei den Gästen startet Routinier Tiago Silva in der Abwehr, Gomes, Moffi und Sainz sind wohl die treibenden Kräfte in der Offensive.

Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Herr Rumšas aus Litauen, der im Neckarpark mit etwa drei Minuten Verspätung angepfiffen hatte. Die ersten Minuten schon recht intensiv. Speziell die Hausherren immer wieder um schnelle Angriffe bemüht. Das Muster blieb die erste Viertelstunde ähnlich. Der VfB ließ Ball und Gegner laufen, die Portugiesen waren bemüht den Gegner hoch anzulaufen.

Latte rettet für Nübel
Größte Möglichkeit des bisherigen Spiels in der 20.Minute: Gomes hatte es von halbrechts aus 18m probiert, traf die Latte. Erster Warnschuss in Richtung der Hausherren.

Führung Porto durch Moffi
Schlechter Abschlag von Nübel keine zwei Minuten später. Der Ball schwer zu kontrollieren und die Gäste im Doppelpass Sainz mit Moffi blitzschnell vor dem Stuttgarter Tor. Moffi dann final rechts mit dem Abschluss bereits im Strafraum. Keine Chance für Nübel und die Kugel lag im rechten Eck. In der 25.Minute scheiterte Fofana an Nübel. Der VfB wirkte angeknockt.

Der zweite Treffer für die Gäste durch Mora
Wieder ein fahrlässiger Ballverlust in der 27.Minute. Über die linke Seite ging es über Zaidu blitzschnell nach vorne. Der hatte den Ball von Chabot abgefangenund im Zentrum war Mora zur Stelle, netzte links unten ein.
Beide Treffer zu einfach in der Entstehung, mussten sich die Schwaben jetzt komplett neu erfinden. Durchaus eine Herkules-Aufgabe angesichts des bisherigen Spielverlaufs.

Anschlusstreffer durch Undav
Jetzt wurde es ein Spiel. Stuttgart hatte sich rund um den Strafraum von Porto festgesetzt und über Umwege landete die Kugel in der 40.Minute bei Undav. Der setzte den Körper geschickt Thiago Silva ein, nahm den Ball sehenswert aus der Luft, traf ins 
rechte Eck. Ein wichtiger Treffer vor der Pause. 

Die Nachspielzeit betrug vier Minuten und Aufregung an der linken Kante des Strafraums. Leweling war in den Strafraum eingedrungen, dabei im Duell mit zwei Gegenspielern zu Boden gegangen. Der Pfiff blieb aus, der VAR ebenfalls stumm. 
Dann war Pause am Neckar. 

Stuttgart unterliegt in attraktivem Hinspiel 

Zwanzig schlampige Minuten erschweren Ausgangsposition 

Wiederanpfiff vor 60.000 Fans und zunächst auf beiden Seiten keine personellen Änderungen. Der VfB zunächst, nicht unerwartet, muss einem aggressiven Beginn.

Die Chancen blieben auf beiden Seiten jedoch aus. Das Spiel war etwas zerfahren, immer wieder kurze Unterbrechungen, weil ein Portugiese am Boden lag und so etwas Zeit von der Uhr nahm.  Dreifachwechsel beim FC Porto in der 58.Minute: Für Sainz, Mora und Moffi kamen Froholdt, Deniz Gül und Pepê in die Begegnung. Tiago Tomás kam bei den Hausherren in der 63.Minute für Demirović.

Gute Freistoß-Postion für die Stuttgarter in der 66.Minute nach einem Foul des 113-fachen brasilianischen Nationalspielers Thiago Silva. Da standen El Khanouss und Stiller links zur Beratung und am Ende zielte El Khanouss über das Tor.
Wechsel auf beiden Seiten. Veiga ersetzte bei Porto Gomes, beim VfB kamen Führich und Jaquez für Nartey und Jeltsch 70.).

Ausgleich durch Stiller einkassiert 
Da war der vermeintliche Ausgleich. Die 72.Minute lief und El Khanouss hatte von rechts geflankt. Die Kugel landete im Getümmel bei Chabot, der Abpraller bei Stiller, der den Ball über die Linie schob. Beim Pass von El Khanouss stand allerdings Tomás im strafbaren Abseits. 

Der Gastgeber blieb auf dem Gaspedal. Immer wieder setzte man sich am Strafraum der Portugiesen fest, drängte auf den Ausgleich. Wechsel in der 80.Minute bei Porto: Varela nun neu dabei für Fofana. In der 83.Minute Führich mit Abschluss von seiner linken Seite und 18m Entfernung. Diogo Costa unten und zur Seite geklärt. Wechsel noch einmal bei Stuttgart. Mittelstädt kam für Karazor. 

Die Nachspielzeit wurde mit sechs Minuten veranschlagt. Stuttgart blieb bemüht, engagiert. Am Ende fehlte der letzte Punch und es blieb beim Knappen Erfolg der Gäste. Dennoch lebt die Chance aufs Weiterkommen in Porto. 

Content: Michael Kaiser vom 12.03.2026
Fotos: Daniel Meyer