Großen Schritt Richtung KO-Runde gehen

Zur Pause keine Treffer im Stadion am Wolfswinkel 

Drei Wechsel nimmt Freiburgs Coach Schuster gegenüber der unnötigen 1:2 Niederlage in Heidenheim vor. Suzuki, Adamu und Günter dürfen starten, während Osterhage, Kübler und Höfler zunächst auf der Bank Platz nehmen. 

Bei den Gästen aus der Mozartstadt ebenfalls drei Neue nach dem 2:0 Erfolg in Linz vom vergangenen Wochenende Rasmussen, Bischoff und Terzić kommen ins Team. Krätzig und Yeo rücken dafür auf die Bank, während Schuster im Kader fehlt. 


Der Ball rollte mittlerweile in Freiburg. Die erste Viertelstunde erlebten die Fans ein offenes Spiel, in dem sich keines der Teams Vorteile erspielen konnte. Oftmals fehlte der letzte Pass oder ein Ball rutschte ins Aus. Torchancen der gefährlicheren Art blieben aus.

Anders in der 18.Minute. Suzuki hatte mit einer Körpertäuschung kurz vor dem Strafraum Bidstrup und Terzić ausgetanzt, hämmerte die Kugel in Richtung Schlager. Knapp rechts über die Latte. Keine zwei Minuten später die nächste Torannäherung. Nach einer Flanke von Manzambi kam der Ball links an die Strafraumgrenze zu Grifo. Der suchte im Zentrum Adamu, allerdings wurde die Szene per Kopf von der Salzburger Abwehr entschärft und zum anderen hatte Schiedsrichter Masiyev (AZE) ein Stürmerfaul gesehen. Ecke für Freiburg in der 28.Minute und die Möglichkeit für Suzuki. Der kam etwa 18m vom Tor entfernt an die Kugel, bediente Manzambi. Der zog mit vollem Risiko ab, zielte knapp über das Tor.

Auch in der 31.Minute fehlte nicht viel. Grifo hatte den Ball bei einer Ecke von links an die linke Fünfergrenze gebracht, wo Eggestein vor Bidstrup per Kopf an die Kugel kam. Der Kopfball nur knapp am langen Pfosten vorbei. Auffälligster Spieler bei den Gästen bisher Baidoo. Er entwickelte permanent Zug zum gegnerischen Tor, ohne aber zum Erfolg zu kommen.

VAR meldet sich, Rot für Ratkov
Ratkov hatte in der 35.Minute Eggestein im Luftkampf abgeräumt, ihn wohl mit dem Ellenbogen im Gesicht getroffen. In Folge blutete der Freiburger und der VAR meldete sich. Überprüft wurde, ob es sich hier um einen aktiven Schlag handelte. Die Bilder gaben dies durchaus her und so kam die Entscheidung wenig überraschend: Rote Karte für Ratkov (38.)

Keine einfache Situation für die Gäste und man musste sehen, wie diese Partie nun verlaufen wiirde. RB stand ab sofort natürlich deutlich tiefer. Dennoch in der 42.Minute die Riesenchance für Salzburg in Führung zu gehen. Vertessen hatte mit einem starken Pass die komplette Defensive der Breisgauer ausgehebelt und Baidoo abschließend mit seinen Tempovorteilen Lienhart stehen lassen. An der Fünferlinie entschied sich der Salzburger gegen den direkten Versuch, wollte noch auf den mitgelaufenen Vertessen querlegen. Der Pass geriet aber zu ungenau und der Ball rutschte ins Toraus. 

Die Nachspielzeit betrug, VAR und Verletzungspausen geschuldet, sieben Minuten. Dann war Pause am Wolfswinkel. 

Eigentor Diabate bringt Freiburg den Sieg 

Sportclub mit besten Chancen auf das direkte Achtelfinale 

Wechsel bei den Gästen aus Österreich vor 31.100 Zuschauern mit Wiederanpfiff. Bischof war nicht mehr dabei, neu in der Mannschaft nun Trummer. Bereits in der 48.Minute forderten die Gastgeber nach einem vermeintlichen Fußtritt von Gadou gegen Manzambi Elfmeter. Der Referee winkte ab.

Führung Freiburg durch Lienhart
Anstelle des Strafstoßes gab es Eckball, welche kurz ausgeführt wurde. Der Ball kam schließlich zu Beste, der von halblinks flach den Ball in den Strafraum gab. Im Getümmel kam die Kugel zu Lienhart, der nur den Fuß reinhielt und den Ball so über die Linie beförderte (50.). Die Statistiker waren sich uneinig, sahen ein Eigentor von Diabate. 

In Folge kontrollierten die Hausherren das Spielgeschehen, RB kam kaum zur Entlastung. Der Blick auf die Tabelle dürfte Freiburg aktuell Freude bereiten. Mit möglichen 14 Punkten war die direkte Qualifikation zur KO-Runde zumindest in Reichweite. Nächste Möglichkeit in der 58.Minute durch Ginter. Der war nach Ecke von rechts am höchsten gestiegen, köpfte aber gut einen Meter am linken Pfosten vorbei. 

Nächster Wechsel bei Salzburg in der 63 Minute. Yeo kam für Diabate in die Begegnung. Am Spielverlauf änderte sich wenig. Die Salzburger fanden aktuell keine Mittel. Der Sportclub ließ den Ball geschickt laufen, kontrollierte das Spiel. Doppelwechsel bei den Breisgauern in der 70.Minute. Kübler und Matanovic lösten Treu und Adamu ab. Der eingewechselte Deutsch-Kroate hatte auch gleich eine Möglichkeit, der Ball versprang aber vor ihm. 

Nächste Wechsel, derer zwei, bei Salzburg. Ab der 76.Minute ersetzten Konaté und Alajbegović Baidoo und Vertessen. Zwei Minuten später kamen Höler und Jung bei Freiburg für Grifo und Lienhart. 
Fast der zweite Treffer die Gastgeber in der 84.Minute. Matanovic hatte im Strafraum auf Höler zurück gelegt, der auf Beste weiterleitete. Der Außen probierte es, schoß aber Bistrup ab, der auch im Fallen Rasmussen abräumte. So kam Beste zum zweiten Versuch, verzog aber am langen Eck vorbei. 
Osterhage kam im Anschluss beim SC für Manzambi. 
Schlussphase in Freiburg und der letzte Wechsel bei Salzburg in der 89.Minute. Onisiwo ersetzte Lainer. Die Nachspielzeit wurde mit fünf Minuten angezeigt. 

Es sollte reichen für die Schwarzwälder. Der Sieg blieb in Freiburg und mit 14 Punkten verschaffte man sich eine sehr gute Ausgangsposition zur direkten Qualifikation zur KO-Phase.

Content: Michael Kaiser vom 11.12.2025
Fotos: Brück