Sportclub sollte gute Position behaupten 

Pausenführung für die Breisgauer durch Suzuki und Grifo 

Vier Wechsel gegenüber dem 2:2 Unentschieden beim Sportclub. Suzuki, Grifo, Treu und Günter starten anstelle von Höler, Scherhant, Makengo und Kübler (alle Bank).

Bei den Gästen stehen zwei Veränderungen gegenüber der Vorwoche, Sieg gegen Volendam, an. Rodriguez und Bozdoğan starten für Min und Jonathans (beide Bank).

Stimmungsvolle Kulisse im Europa-Park Stadion. Ein Fahnenmeer in weiß-rot und eine riesige Blockfahne auf der Gegengerade (mit Bezug auf die Saison in Europa) bildeten einen stimmungsvollen Rahmen.

Mit Anpfiff versuchten die Hausherren gleich zu Beginn Spiel und Tempo zu bestimmen. Die erste Chance gehörte dann, eigentlich folgerichtig, dem SC. Eggestein wurde an der Strafraumgrenze von Grifo in Szene gesetzt, sein zu unplatzierter Schuss stellte Barkas im Tor von Utrecht vor keinerlei Probleme. Die Gäste hatten auch weiterhin größte Probleme die hohe Pressinglinie der Breisgauer zu überspielen.

Führung Freiburg durch Suzuki
Das hatte sich irgendwie angedeutet. Starker Ball von Grifo in der 20.Minute auf die linke Seite zu Günter. Der nahm Fahrt auf, lief fast bis zur Grundlinie durch um dann Suzuki im Zentrum mustergültig zu bedienen. Der brauchte nur noch den Fuß hinzuhalten zur verdienten Freiburger Führung.

Nächstes dickes Ding von Suzuki (26.), diesmal von der Strafraumgrenze per Volley. Da musste Barkas sein ganzes Können aufbieten um den zweiten Treffer des sehr agilen Suzuki zu verhindern.

Latte rettet für Utrecht
In der 31.Minute musste die Latte für die Gäste klären. Manzambi setzte von rechts zum Solo an, umkurvte noch Viergever und zog ab. Sein Schuss zunächst an die Unterkante der Latte, von dort an den linken Pfosten. Glück für den FC Utrecht. Hier wäre durchaus eine höhere Führung möglich gewesen.
Erste ernsthafte Möglichkeit für Utrecht in der 34.Minute. Haller verpasste zunächst eine Flanke von Blake, die dann zu Bozdoğan an den zweiten Pfosten kam. Der wurde aber von Günter gestört und Atubolu hatte kein Problem zu klären. Eine Minute später wieder Freiburg am Drücker. Nach einer Ecke von Utrecht plötzlich ein Konter der Einheimischen. Plötzlich war Suzuki frei, wurde aber von Engwanda abgefangen.

Treffer per Freistoß von Grifo
Hatte Utrecht zwischenzeitlich etwas durchgeatmet, setzte Grifo die Gäste mit seinem gefühlvoll geschlenzten Ball aus etwa 20m ins Netz doch deutlich unter Druck. Praktisch zur Pause, 45.Minute, das 2:0.

Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten, dann ging es in die Kabinen. 

Utrecht weiter punkt- und torlos 

Freiburg bleibt mit 7 Punkten auf Kurs zur KO-Runde 

Die Personalien, als auch der Spielverlauf, blieben zu Beginn der zweiten Halbzeit unverändert. So hatte in der 47.Minute Suzuki nach einem Solo über die linke Seite die Chance zu erhöhen, scheiterte aber am stärksten Belgier des bisherigen Abends, dem Keeper des FC Utrecht, Barkas. 

Verletzungsbedingter Wechsel beim Sportclub. Angeschlagen musste Beste runter, neu dabei für ihn nun Dinkci. In der 55.Minute so etwas wie eine Torannäherung für Utrecht. Blake probierte es kurz hinter der Strafraumgrenze. Deutlich über das Tor. Nächste Chance, 59.Minute, für Eggestein. Der wurde von Manzambi mustergültig bedient, konnte den Ball auch noch an Horemans vorbeilegen, scheiterte dann aber an Barkas. 
Engwanda musste bei Utrecht runter, neu dabei Iqbal (60.).

Doppelter Wechsel auch bei den Hausherren in der 66.Minute. Höfler und Matanovic kamen für Adamu und Manzambi. De Wit und van den Berg kamen bei Utrecht für Zechiel und Bozdoğan. 
Rund um die 70.Minute etwas Entlastung und zwei Ansätze der Niederländer hier etwas Gefahr zu entfachen. So auch nach einer Ecke und Kopfball Haller. 
Nächste und letzte Wechsel für die Mannen von Trainer Schuster. Scherhant und Rosenfelder kamen für die beiden Torschützen Grifo und Suzuki (75.). Auch Utrecht reagierte noch einmal. Min und Murkin sollten noch einmal Druck entfachen, ersetzten Blake und Haller. Auch den zahlreichen Wechseln geschuldet, plätscherte das Spiel doch etwas dahin. 

Die Schlussphase lief im Stadion am Wolfswinkel. Die Nachspielzeit betrug noch einmal drei Minuten. Abpfiff in Freiburg! 

Content: Michael Kaiser vom 23.10.2025
Fotos: Brück