Historischer Abend für den Sportclub

Grifo und Beste schießen Freiburg zur Pause in Führung 

Drei Wechsel nimmt Freiburgs Julian Schuster gegenüber der unglücklichen 2:3 Niederlage gegen den FC Bayern vor. Matanović, Grifo und Makengo starten für Günter, Höler und Scherhant.

Beim Gegner aus Spanien gibt's gegenüber dem 3:2 Auswärtserfolg in Valencia zwei Änderungen. Swedberg und Iglesias starten, während Durán zunächst auf die Bank rückt und Alvarez komplett im Kader fehlt,

Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Herr Glenn Nyberg aus Schweden. Der hatte pünktlich um 21 Uhr diese für die Gastgeber historische Begegnung angepfiffen. Das erste Viertelfinale der Breisgauer im internationalen Wettbewerb lief.

Der Beginn dieses Spiels gehörte eindeutig den Gastgebern. Bereits in der 2.Minute hatte Matanović die erste Möglichkeit, köpfte aber noch deutlich über das Tor. Vier Minuten später lief sich Suzuki gut frei, wurde von der linken Seite von Manzambi angespielt. Sein Abschluss allerdings eine Mischung aus Schuss und Querpass, am langen Pfosten vorbei.

Grifo mit der Führung
Die 10.Minute lief und Grifo machte erneut deutlich, wie wichtig er für sein Team ist. Manzambi hatte den Routinier von der Strafraumgrenze, von links kommend, angespielt. Der brauchte nicht lange, schlenzte den Ball halbhoch ins rechte Eck. Keine Chance für Radu im Tor der Spanier.

In der Folgezeit waren die Gäste deutlich um Ballbesitz bemüht. Der Sportclub blieb bemüht, dies erfolgreich, die Angriffe vor dem letzten Drittel zu entschärfen. Nach einer recht spektakulären Anfangsphase war das Spiel nun doch merklich verflacht.

Beste mit dem zweiten Freiburger Treffer
Ganz abgeklärte Situation der Hausherren in der 32.Minute. Einen langen Schlag nach vorne von Lienhart hatte Vigo am rechten Strafraumeck eigentlich schon geklärt. Treu kam aber noch einmal in die Szene, brachte mit langem Bein die Kugel zu Matanović. Der spielte einen "no look pass" halbrechts flach vor das Tor. Dort nahm Beste die Gelegenheit dankend an, brauchte nur noch einzuschieben. 

Nur zwei Minuten nach dem zweiten Freiburger Treffer hätte Manzambi auf 3:0 stellen können. Der kam sechs Meter vor dem Tor an den Ball, hämmerte diesen an den rechten Pfosten. Das Spiel lief weiter für die Breisgauer. Die wenigen Angriffe der Spanier blieben im Ansatz hängen. 

Die Nachspielzeit betrug eine Minute, dann ging es in die Kabinen. 

Tür zum Halbfinale steht weit offen 

Ginter setzt mit seinem Treffer zum 3:0 den Schlusspunkt 

Doppelter Wechsel bei den Gästen mit Wiederanpfiff. Für Rodriguez und Swedberg kamen El-Abdellaoui und Lopez. Am Spielverlauf änderte sich wenig. Freiburg blieb weiterhin das bestimmende Team, ließ nahezu nichts zu.

Der erste Versuch eines Abschlusses in der 53.Minute durch Grifo. Dessen flacher Versuch aus der Distanz war aber kein Problem für den spanischen Keeper. Drei Minuten später hatte sich Manzambi links an der Grundlinie durchgespielt, passte vor das Tor. Ein Verteidiger der Gäste konnte klären

Eine Stunde war mittlerweile gespielt und die Gäste wechseln erneut. Mitten in eine kurze Phase mit etwas mehr Ballbesitz kam Vecino für Sotelo (61.). Die erste ernsthafte Chance für Vigo in der 70.Minute. Iglesias hatte mit rechts abgezogen, sein Schuss nur knapp über das Tor von Atubolu.
Zeit der Wechsel auf beiden Seiten. Zunächst kamen Durán und Aspas für Jutglà und Iglesias (73.). Eine Minute später durften Scherhant und Höler bei Freiburg für Grifo und Suzuki ran.

Ginter zum Dritten 
Die Schluss-Viertelstunde war angebrochen und Freiburg blieb weiter bemüht, das Ergebnis noch auszubauen. So auch bei einer Ecke von Beste in der 78.Minute. Da stieg Ginter, etwa 7m vor dem Tor, hoch und köpfte zum 3:0 ein. Das sollte ein ausreichendes Polster für die Reise nach Spanien sein. 

Schreckmoment für die Gastgeber in der 86.Minute. Aus dem linken Halbfeld war eine Flanke in den 
Strafraum gesegelt. Lopez hatte mit links abgenommen, setzte die Kugel aus etwa 6m auch links, ganz knapp am Tor vorbei. Zwei Minuten später hätte Höler für die Breisgauer auf 4:0 stellen können, der Ball von Scherhant wurde aber etwas zu lang und Höler kam nur noch aus spitzem Winkel zum Schuss. Dabei lupfte er die Kugel über Radu, der mit dem Oberkörper noch abfälschte und der Ball so knapp rechts daneben ging. Wechsel noch einmal für Freiburg. Kübler kam in der 89.Minute für Beste. 

Die Nachspielzeit wurde mit vier Minuten angezeigt. Vigo blieb bemüht, kam allerdings nicht mehr gefährlich vor das Freiburger Tor. Es blieb beim 3:0 Score und der Weg ins Halbfinale scheint frei für das Team von Julian Schuster. 

Content: Michael Kaiser vom 09.04.2026
Fotos: Brück