Deutsch-schweizer Duell im Breisgau
Freiburg führt zur Pause durch den Treffer von Osterhage
SC-Trainer Julian Schuster muss, gegenüber dem 3:0 Erfolg in Bremen, auf zwei erkrankte Spieler, Lienhart und Höler, verzichten. Makengo rückt zunächst auf die Bank Neu dabei dafür Jung (Startelfdebüt), Günter und Manzambi.
Sein Gegenüber, Ludovic Magnin, wechselt gleich viermal. Vouilloz, Otele und Cisse rücken nach dem im Elfmeterschießen gewonnenen Pokalspiel auf die Bank. Koindredi fehlt angeschlagen komplett im Kader. Neu dafür im Team Metinho, Shaqiri, Barišić und Schmid.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Luis Godinho aus Portugal. Der hatte die Begegnung auch pünktlich angepfiffen. Den besseren Start hatten die Gäste aus der nahen Schweiz. Bereits in der 2.Minute schlenzte Schmid von links auf Ajeti, dessen Kopfballaufsetzer Atubolu nur mit Mühe am linken Pfosten vorbei ins Aus lenken konnte. Im Anschluss an die folgende Ecke schoss Leroy aus 18m recht deutlich über das Tor.
Es dauerte bis zur 7.Minute ehe die Gastgeber zu ihrer ersten Möglichkeit kamen. Manzambi hatte es von halbrechts vom Strafraumrand probiert, wurde aber geblockt. Zwei Minuten später kam Beste im Strafraum an den Ball, sein abgefälschter Schuss trudelte rechts am Tor vorbei. Nach etwa einer Viertelstunde war der Sportclub nun deutlich besser im Spiel.
Beide Teams blieben bemüht, das Mittelfeld schnell zu überbrücken. Das Spielgeschehen selbst blieb ausgeglichen. In der 21.Minute zog Beste von rechts ins Zentrum, legte Grifo auf. Der schloss vom Rand des Sechzehners mit rechts ab, wurde von Barišić geblockt. In Summe standen bisher nur Halbchancen für Freiburg auf dem Zettel.
Führung Freiburg durch Osterhage
Anders in der 31.Minute. Manzambi hatte Fahrt aufgenommen, spielte halblinks Richtung Strafraum, wo die Kugel aber abgefangen wurde. Der Ball kam zu Osterhage, der aus 18m überlegt flach ins linke Eck traf.
Die nächste Chance für die Gastgeber in der 38.Minute. Da war Manzambi aus zentraler Position, etwa Höhe Elfmeterpunkt, zum Kopfball gekommen, hatte aber nicht genug Druck hinter den Ball bekommen. Kein Problem für Salvi im Baseler Tor.
Praktisch mit Ablauf der regulären Spielzeit die Riesenchance für den FCB. Zunächst scheiterte Zé und im Nachschuss wurde Shaqiri von Eggestein geblockt.
Die Nachspielzeit betrug drei Minuten. Nach einer Behandlungspause (Kübler, Ginter und Ajeti waren mit den Köpfen zusammengeprallt) war dann auch Halbzeit in Freiburg.
Kniffliger Start in die Europa-League-Saison
Freiburg behält mit 2:1 die Oberhand, Oteles Treffer kommt zu spät
Personell ging es im ausverkauften Europa-Park Stadion (Zuschauerzahl wurde nicht genannt) zunächst auf beiden Seiten unverändert weiter. Die ersten zehn Minuten waren ohne größere Höhepunkte oder Torchancen geblieben. Freiburg ließ die Kugel oftmals in den eigenen Reihen rotieren.
Zweiter Treffer Freiburg durch Eggestein
In der 56.Minute, praktisch aus dem Nichts, der zweite Treffer für die Breisgauer. Guter Angriff und die Flanke von Grifo von der linken Seite.. Der Ball kam mit viel Effet ins Zentrum und der eingelaufene Eggestein kam aus 7m frei zum Abschluss. Salvi klärte vermeintlich, doch die Technik meldete sich. Der Ball war hinter der Linie!
Dreifacher Wechsel bei den Gästen in der 58.Minute. Zé, Tsunemoto und Salah machten Platz für Agbonifo, Otele und Vouilloz. In den folgenden Minuten hatte Basel etwas mehr Spielanteile, ohne jedoch zu Abschlüssen gekommen zu sein.
Makengo und Treu machten sich bei Freiburg für ihre Einwechslung bereit, kamen in der 71.Minute. Runter gingen Günter und Beste. Broschinski ersetzte bei Basel Ajeti.
75.Minute und nächster Wechsel bei Freiburg. Matanovic und Scherhant ersetzten Adamu und Grifo. Nächste Möglichkeit, erneut durch Eggestein. Der kam im Strafraum zum Abschluss, schoss aus der Drehung flach ins linke Eck. Salvi mit starker Parade, ganz schnell unten in der Ecke.
Letzter Wechsel beim FC Basel. Rüegg kam in der 83.Minute für Adjetey.
Joker Otele mit dem Anschlusstreffer
Das hatte nicht lange gedauert und der eingewechselte Otele bedankte sich in der 84.Minute für seinen Einsatz mit einem wunderschönen Schlenzer ins rechte, obere Eck. Und schon hatten wir hier ein komplett anderes Spiel. Jetzt mussten die Hausherren sich noch einmal straffen.
Letzter Tausch auch für Julian Schuster. In der Schlussminute kam Dinkci für Manzambi.
Mit einer Nachspielzeit von fünf Minuten ging es ins Finale. Die Gäste waren bemüht, machten Druck, ohne jedoch zum Erfolg zu kommen. Am Ende steht ein verdienter Erfolg für den Sportclub.
Content: Michael Kaiser vom 24.09.2025
Fotos: Brück