1.FC Kaiserslautern 

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Wir bieten Vorberichte zu den Spieltagen, klassische Spielreportagen, Transfernews oder auch Hintergrund.

Zu den letzten Nachrichten: 

FCK verstärkt Offensive mit Erencan Yardımcı

Kurz vor der Abreise ins Trainingslager nach Sterzing hat sich der 1. FC Kaiserslautern eine weitere Offensivkraft gesichert: Erencan Yardımcı wechselt auf Leihbasis vom Bundesligisten TSG Hoffenheim auf den Betze.

Erencan Yardımcı wurde im türkischen Koaceli geboren und absolvierte seine fußballerische Ausbildung beim türkischen Traditionsklub Galatasaray Istanbul. Im Sommer 2024 verließ der 24-Jährige sein Heimatland und wechselte zur TSG Hoffenheim. Während seiner Zeit bei den Kraichgauern war der türkische U21-Nationalspieler für ein halbes Jahr auf Leihbasis für Sturm Graz im Einsatz und sammelte in der letzten Saison bei seiner Leihe zu Eintracht Braunschweig bereits Erfahrung in der 2. Bundesliga.

„Mit seiner Schnelligkeit und seiner Laufstärke sowie seiner intensiven Spielweise passt Erencan sehr gut zu unserem Spiel und bereichert unsere Offensive, was uns mehr Flexibilität gibt. Wir sind froh, dass wir ihn noch vor dem Trainingslager bei uns begrüßen können, damit er in dieser wichtigen Phase der Vorbereitung gemeinsam mit der Mannschaft arbeiten kann“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos zum Transfer.

„Ich habe im April die besondere Atmosphäre am Betzenberg erlebt, als ich mit Braunschweig hier gespielt habe, und bin glücklich, jetzt regelmäßig hier auflaufen zu dürfen. Ich freue mich darauf, meine neue Mannschaft in den nächsten Tagen in Südtirol direkt intensiv kennenzulernen und kann es kaum erwarten, dass die neue Saison beginnt“, ergänzt Erencan Yardımcı.

Content/Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 18.07.2026



Kraftraubender Test über 4x30 Minuten

SVS zeigt sich gut vorbereitet, geht mit 2:1 Führung in die Pause 

Der SV Sandhausen und Zweitligist 1.FC Kaiserslautern trafen sich heute zum Test über eine etwas längere Distanz. So waren 4x30 Minuten Spielzeit vereinbart.

Die ersten Minuten gehörten weitestgehend den Gästen, das Eckenverhältnis nach zehn Minuten 3:1 für die Gäste.

FCK-Führung durch Hofmeister
In der 18.Minute erneut ein Eckball, getreten von Wekesser, von der rechten Seite. Der fand Hofmeister im Zentrum, der zur Führung einköpfen konnte.

Schöner Treffer von Saliou zum Ausgleich
Situation vor dem Strafraum und die Pfälzer bekamen den Ball in der 21.Minute nicht geklärt. So fasste sich Saliou ein Herz, zog aus etwa 18m ab und die Kugel schlug oben links im Kasten von Krahl an.

Das war es aus den ersten 30 Minuten.

Zweiter Abschnitt: Emreli ersetzt Skyttä
Zu Beginn des zweiten Viertels ersetzte Emreli nun Skyttä. Das große Tempo, der letzte Zug zum Tor fehlte, wohl auch den Temperaturen geschuldet.
Jaadar ersetzte ab der 47.Minute Gipson beim SVS.

Chance für die Gastgeber in der 49.Minute: Der stramme Schuss von Mamutovic wurde aber ebenso geblockt, wie der Versuch von Saliou eine Minute später.  Ein Klassenunterschied war zu diesem Zeitpunkt nicht zu erkennen. Er war das Gegenteil der Fall, die Hausherren übernahmen die Initiative.

Mitten in diese Drangperiode ein schneller Gegenzug der Pfälzer über die linke Seite. Final kam Wekesser zum Abschluss, scheiterte aber an Schneller im Sandhäuser Gehäuse (54.)

Traumtor und Führung für Sandhausen 
Die 55.Minute lief, der Freistoß von der linken Seite wie einst Toni Kroos gegen Schweden. Vom linken Strafraumeck zur verdienten Führung für den Regionalligisten in den rechten Winkel. Im direkten Gegenzug hatte Berisha die Möglichkeit zum Ausgleich, erneut Schneller zur Stelle. 
Dann war Pause in Sandhausen. 

Zahlreiche Wechsel zur zweiten Stunde

Später Sieg, aber noch viel Arbeit für Trainer Lieberknecht 

Die Pfälzer hatten vor 2.382 Fans komplett durchgewechselt. Jetzt auf dem Platz Onohiol, Asta, Ritter, Şahin, Haas, Elvedi, Tazemeta, Schramm, Gibs, Frees und Scheer.

Auch der SVS tauschte komplett: Lyska, Outman, Leonidis,Yigit, Lohkemper, Mazagg, Herrmann, Tasdelen, Dabo und Vukoja sind neu auf dem Platz.

In der insgesamt 75.Minute die beste Chance für die Roten Teufel. Tazemeta war zentral in Szene gesetzt worden, schoss aber deutlich über das Tor.

Ausgleich Kaiserslautern durch Gibs.
Die 84.Minute lief und Gibs nutzte in halbrechter Position eine Unsicherheit der Sandhäuser Abwehr, traf satt ins rechte Eck. Keine Chance für Lyska. Die nächste Chance gleich hinterher: Ritter zog kurz vor der Strafraumgrenze positioniert ab, knapp über das Tor von Lyska.

Führung durch Tazemeta
Schneller Gegenzug und in der Mitte war Tazemeta auf und davon,ließ Lyska keine Chance. Führung für den Gast.

Der letzte Abschnitt
Es geht in die letzten 30min dieser anstrengenden Begegnung. Wechsel auf beiden Seiten: Beim FCK kam Jungfleisch für Frees, bei den Hausherren

Ausgleich durch Neuzugang Leonidis
Abwehrfehler und Keeper  Onohiol, sowie Scheer, verloren den Ball. So durfte Leonidis für Sandhausen aus 20 Metern ins leere Tor zum 3:3 (97.Minute) ausgleichen.

Ritter und Gibs mit Doppelschlag
Das war spät, aber reicht aus. Kurz vor dem Ende und einmal quasi mit dem Schlusspfiff dann doch noch zwei Treffer für den Zweitligisten. Der Zweitligist siegt 5:3, hat aber noch viele Baustellen. 

Abpfiff am Hardtwald!

Content: Michael Kaiser vom 10.07.2026
Fotos: Brück 

David Schramm verlängert beim FCK

David Schramm bleibt dem 1. FC Kaiserslautern längerfristig erhalten: Der 20-Jährige hat seinen Vertrag bei den Roten Teufeln vorzeitig verlängert.

David Schramm wechselte im Sommer 2018 aus der Jugend von Eintracht Trier ins Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Kaiserslautern. Der Mittelfeldspieler mit ghanaischen Wurzeln entwickelte sich zu einem der Top-Talente im Nachwuchsbereich und rückte bereits Ende der vergangenen Saison zum Profikader auf. Sein Debüt in der 2. Liga feierte er beim Auswärtsspiel bei der SG Dynamo Dresden am 32. Spieltag der abgelaufenen Spielzeit.

„Wir haben immer betont, dass wir unseren eigenen Top-Talenten die Möglichkeit bieten wollen, sich bei uns zum Profispieler zu entwickeln. David Schramm ist bereits seit der U13 Teil des 1. FC Kaiserslautern und ein Beispiel dafür, dass sich disziplinierte und intensive Arbeit auszahlt. Wir sind stolz auf seine Entwicklung und darauf, dass auch er seinen sportlichen und persönlichen Weg beim FCK weitergehen möchte“, kommentiert FCK-Sportdirektor Marcel Klos die Vertragsverlängerung.

„Ich habe seit meinem Wechsel zum FCK und insbesondere in den letzten Jahren in den höheren Nachwuchsmannschaften immer ein großes Vertrauen in mich gespürt, auch in Zeiten, in denen es nicht optimal lief. Deswegen bin ich den Verantwortlichen gegenüber unglaublich dankbar, dass sie immer an mich geglaubt und mir die Chance gegeben haben, mein Potential unter Beweis zu stellen. Ich freue mich, weiterhin das Trikot des FCK zu tragen und werde hart dafür arbeiten, auch in der neuen Saison ein Teil des Lizenzspielerkaders zu sein“, begründet David Schramm seine Entscheidung.

Content/Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 09.07.2026

Kelven Frees wird ein Roter Teufel

Der 1. FC Kaiserslautern verstärkt seine Defensive: Vom Bundesligisten TSG Hoffenheim wechselt Innenverteidiger Kelven Frees auf Leihbasis in die Pfalz.

Der gebürtige Düsseldorfer absolvierte nahezu seine gesamte fußballerische Ausbildung bei Fortuna Düsseldorf, ehe er in der U19 nach Hoffenheim wechselte. Mit der TSG konnte er dann im Sommer 2024 sowohl die Deutsche Meisterschaft der A-Junioren als auch den Sieg im DFB-Pokal der Junioren feiern. Im Jahr darauf trug der 2,02 große Innenverteidiger zum Aufstieg der Hoffenheimer U23 aus der Regionalliga Südwest in die 3. Liga bei.


„Wir konnten Kelven in vielen Gesprächen von unserem Weg überzeugen, hochtalentierten jungen Spielern eine Perspektive zu bieten, und freuen uns, dass er sich dafür entschieden hat, diesen gemeinsam mit uns zu gehen. Durch seine Größe, Kopfballstärke und Schnelligkeit bringt er bereits sehr gute Voraussetzungen mit. Wir sind zuversichtlich, dass er mit seinen Stärken eine Bereicherung für unseren bestehenden Kader sein kann und dass er hier alle Möglichkeiten vorfindet, sich sportlich und persönlich zu entwickeln“, beschreibt FCK-Sportdirektor Marcel Klos den Neuzugang.


„Ich freue mich riesig darauf, gemeinsam mit dem FCK in der 2. Bundesliga aufzulaufen und die außergewöhnliche Atmosphäre am Betzenberg zu erleben. Ich bin heiß, in dieser für mich neuen Spielklasse so schnell wie möglich anzukommen. Für das Vertrauen, dass mir in den Gesprächen von den Verantwortlichen entgegengebracht wurde, möchte ich mich ganz herzlich bedanken und ich werde alles dafür geben, diesem gerecht zu werden“, ergänzt Kelven Frees.

Content/Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 07.07.2026


In der Zwickmühle

Die Verjüngung als Schutz vor konkreten Zielen 

Beim pfälzischen Traditionsverein ist ein vermeintlicher Strategiewechsel zu erkennen:
Hatte man in den vergangenen Jahren noch konkrete Ziele ausgegeben, unter Markus Anfang der einstellige Tabellenplatz (was erreicht wurde), unter Torsten Lieberknecht sollte es eine bessere Platzierung werden als in der Vorsaison.  Jetzt plötzlich hört man neue Töne und das Zauberwort heißt "Verjüngung".

Flucht vor konkreten Zielen
Was zunächst toll klingt, ist für mich eine Mogelpackung. Bei dem Blick auf den Kader hätten sich die Verantwortlichen wohl schwergetan, ein Ziel auszurufen, da man nach dem 6.Platz dieser Runde dann ganz nach oben hätte schielen müssen. 

Druck vom Kessel nehmen
Genau hier liegt aber das Problem. Zu offensichtlich waren diese Saison, trotz des anständigen Tabellenplatzes, die Defizite. Speziell auswärts gab es Aussetzer, die dringend abzustellen sind. Bevor man sich dann Druck schafft, nimmt man sich, zumindest eine Saison lang, in puncto "Druck" eine Auszeit und macht das Ziel eines jüngeren Kaders aus. Dies gilt in der Branche als die wohl am ehesten akzeptierte Entschuldigung für ein Versagen. Dieses Szenario ist durchaus denkbar, da sich Baustellen auf allen Positionen im Kader auftun. Auch offen bleiben Rückkehr und Verfassung von Torjäger Ivan Prtajin. 

Die Verpflichtungen von Tazemeta und Knesevic passen exakt in das Muster. Die Vita der beiden Talente schaut anständig aus, lässt aber Luft in alle Richtiungen. Für mich erscheint es nur schwer vorstellbar, dass diese beiden jungen Spieler eine tragende Rolle spielen können. 

Von daher bleibt es die komplette Transferperiode abzuwarten und dann konkrete Aussagen zu treffen. Was aber klar ist, ist der Umstand, dass das System jährlicher Trainerwechsel irgendwann ein Auslaufmodell ist und sich dann auch die kritischen Blicke und Fragen auf die sportliche Leitung richten werden. 

Content: Michael Kaiser vom 19.06.2026
Foto: Brück 

Ivan Knezevic kommt aus der  Jugend des VfB 

Der 1. FC Kaiserslautern hat mit Ivan Knezevic einen weiteren Sommertransfer getätigt.

Der Kroate wechselt aus der U19 des Bundesligisten VfB Stuttgart auf den Betzenberg.

Ivan Knezevic absolvierte nahezu seine gesamte fußballerische Ausbildung im Nachwuchsleistungszentrum des VfB Stuttgart. In seiner Zeit bei den „jungen Wilden“ empfahl sich der Innenverteidiger mit kroatischen Wurzeln für die Juniorennationalmannschaft und absolvierte bisher neun Spiele im Trikot der Kroaten. Mit der U19 gewann er in der vergangenen Saison den DFB-Pokal der Junioren.


Ivan Knezevic soll bei der Regionalligamannschaft des 1. FC Kaiserslautern in die Sommervorbereitung starten und sukzessive an die Profimannschaft herangeführt werden.


„Wir freuen uns, dass Ivan sich dafür entschieden hat, seinen sportlichen Weg beim 1. FC Kaiserslautern weiterzuführen. Er überzeugt mit seiner Physis, Aggressivität und seinem Kopfballspiel. Ivan ist in der Innenverteidigung flexibel einsetzbar und verfügt über ein enorm großes Entwicklungspotential. Wir wollen ihm die Möglichkeit bieten, dieses zu entfalten und schnellstmöglich ein fester Bestandteil des Lizenzkaders zu werden“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos.


„Ich habe mich vom ersten Kontakt an sehr wohlgefühlt. Die Verantwortlichen haben mir bereits in den ersten Gesprächen gezeigt, dass sie mir sehr viel zutrauen. Dieses Vertrauen möchte ich mit Leistung zurückzahlen. Der 1. FC Kaiserslautern ist ein Verein mit viel Leidenschaft, wie der Fußball hier gelebt wird, ist etwas Besonderes. Mein größtes Ziel ist es, im Stadion zu spielen, vor diesen unglaublichen Fans, und diese Atmosphäre und Emotionen aufzusaugen. Dafür werde ich hart arbeiten, um auch in meiner sportlichen Entwicklung meine nächsten Schritte zu gehen“, so Knesevic.

Content/Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 18.06.2026

Thierry Tazemeta wird ein Roter Teufel

Der 1. FC Kaiserslautern begrüßt den zweiten Neuzugang für die Saison 2026/27 auf dem Betzenberg: Mit Thierry Tazemeta wechselt ein Top-Talent aus dem Nachwuchs von Bundesligist Borussia Dortmund in die Pfalz.

In Österreich geboren, machte Tazemeta seine ersten Schritte in der Nachwuchsakademie von St. Pölten, ehe er 2024 ins Nachwuchsleistungszentrum von Bundesligist Borussia Dortmund wechselte. Für die Schwarz-Gelben kam der gelernte Flügelspieler in der U17 und U19 insgesamt zu 45 Einsätzen und erzielte dabei 21 Tore.


Der 18-Jährige wurde zudem erstmalig in der U15 in die österreichische Nachwuchs-Nationalmannschaft berufen und kam seitdem in jedem Jahrgang regelmäßig zu Einsatzzeiten. Kürzlich wurde er für den Lehrgang der österreichischen U21 nominiert, bei dem sich der Nachwuchs des ÖFB auf die Qualifikationsspiele zur U21-Europameisterschaft vorbereitet hat.

„Mit Thierry konnten wir ein internationales Top-Talent für uns gewinnen. Er ist ein technisch versierter Spieler, der sich durch seine Physis und seine Schnelligkeit auszeichnet. Zudem ist er in der Offensive mit seinem Tiefgang variabel einsetzbar. Mit ihm gehen wir weiter unseren Weg, unseren Kader mit jungen Talenten zu verstärken, die wir fördern wollen und denen wir die Möglichkeit bieten, sich auf einem hohen Niveau weiterzuentwickeln“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos.

„Man sagt zu einem Klub wie dem 1. FC Kaiserslautern, der so viel Tradition hat, nicht Nein. Als die Anfrage kam, habe ich direkt große Augen bekommen und mich sehr gefreut. Ich hatte sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen und habe direkt viel Vertrauen in mich gespürt. Mit dem Weg, den der 1. FC Kaiserslautern in den kommenden Jahren gehen möchte, kann ich mich identifizieren. Deshalb finde ich, dass der Schritt hierher für mich persönlich und für meine sportliche Weiterentwicklung richtig ist. Ich möchte gemeinsam mit der Mannschaft erfolgreich sein und freue mich schon auf die Fans“, erklärte Thierry Tazemeta zu seiner Verpflichtung.

Content/Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 12.06.2026


FCK verstärkt Torwartteam zur neuen Saison mit Yannick Onohiol

Der 1. FC Kaiserslautern hat den ersten Transfer für die Saison 2026/27 getätigt: Yannick Onohiol wird das Torwartteam der Roten Teufel verstärken. Der 21-Jährige wechselt von der Zweitvertretung von Bundesligist TSG Hoffenheim auf den Betze.
Yannick Onohiol, der in Speyer geboren wurde, sammelte beim FC Nöttingen seine ersten Einsatzzeiten im Herrenbereich. Ein Jahr später schloss sich der 21-Jährige der Zweiten Mannschaft des Bundesligisten TSG Hoffenheim an, mit der er den Aufstieg aus der Regionalliga Südwest in die 3. Liga feiern konnte. Nun führt ihn sein Weg auf den Betzenberg.

„Yannick ist ein sehr talentierter junger Torhüter, der in den vergangenen Jahren sein Potential unter Beweis gestellt hat. Damit passt er auch sehr gut in unser Anforderungsprofil und unser Torwartteam. Wir sind davon überzeugt, dass er bei uns weitere Entwicklungsschritte gehen kann und ein wertvoller Teil unseres Torwartteams sein wird“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos zur Verpflichtung.

„Für mich als Pfälzer Junge war es nach der ersten Kontaktaufnahme sehr schnell klar, dass ich den Schritt hierher machen möchte. Als kleines Kind war ich hier im Stadion, habe die besondere Atmosphäre hautnah erlebt und davon geträumt, eines Tages hier spielen zu können. Jetzt die Möglichkeit zu bekommen, ist unglaublich. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und hoffe, dass wir gemeinsam eine erfolgreiche Zeit erleben. Ich bedanke mich auch bei den Verantwortlichen für das Vertrauen und dafür, dass sie mich in meiner weiteren Entwicklung unterstützen“, erklärte Yannick Onohiol seine Entscheidung.

Content/Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 21.05.2026

Erik Müller verlängert am Betzenberg

Der 1. FC Kaiserslautern und Nachwuchstalent Erik Müller haben einen neuen Vertrag unterzeichnet. Der 19-Jährige lief bislang einmal für die FCK-Profis am Betzenberg auf.

Der gebürtige Speyerer wechselte im Jahr 2018 ins Nachwuchsleistungszentrum der Roten Teufel. Seitdem durchlief er nahezu alle Jugendmannschaften des 1. FC Kaiserslautern. In der U21 der Roten Teufel absolvierte er bislang in der laufenden Saison in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar 27 Partien und konnte dabei neun Tore erzielen und drei weitere vorbereiten. Für die FCK-Profis unter der Leitung von Torsten Lieberknecht feierte er im Dezember 2025 im Heimspiel gegen Dynamo Dresden sein Debüt.

„Mit seiner Schnelligkeit und Intensität verkörpert Erik Müller wichtige Merkmale, die zum 1. FC Kaiserslautern und unserer Spielweise passen. Er hat in der laufenden Saison in der Oberliga und durch das Training bei den Profis auch spielerisch einen großen Entwicklungsschritt vollzogen, weswegen wir davon überzeugt sind, dass er sich auch in Zukunft noch weiterentwickeln wird. Wir sind froh, dass wir mit ihm einen weiteren talentierten Spieler aus dem eigenen Nachwuchs binden konnten, der auch die nächsten Schritte seiner Entwicklung gemeinsam mit uns beim FCK gehen wird“, kommentiert FCK-Sportdirektor Marcel Klos die Vertragsunterschrift von Erik Müller.

„Mit meinem Zweitligadebüt gegen Dresden im vergangenen Jahr ist ein erster Traum für mich in Erfüllung gegangen. Gleichzeitig ist das für mich aber ein großer Ansporn, mich weiter in jedem Training und jedem Spiel verbessern zu wollen und jeden Tag alles zu geben. Ich bin den Verantwortlichen des FCK und all meinen Trainern für das in mich gesetzte Vertrauen sehr dankbar“, so Erik Müller.

Content/Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 14.05.2026

Meine Meinung zur Vorstellung von Dr. Marc Strauß

Der neue Finanzchef denkt groß, arbeit aber gerne an Details

Viele der Ausführungen des neuen Geschäftsfűhrers,zuständig für die Finanzen, beim 1.FC Kaiserslautern mögen Außenstehende nicht besonders phasziniert haben. Mich hat Marc Strauß, wie so häufig, komplett mitgenommen.

Die Feststellung, dass jeder anders sei, der FCK  nicht Elversberg sei, Kaiserslautern ebensowenig vergleichbar mit Hamburg oder Berlin, klingt nur logisch. Überall gibt es andere Infrastrukturen, andere Merkmale des Standortes und unterschiedliche Kennzahlen. Folgedessen, so die richtige Schlussfolgerung, dass jeder Verein  "individuelle Lösungsansätze" brauche. Hier macht Marc Strauß einen sehr reflektierten, überaus gut vorbereiteten Eindruck.

Die bisherige Arbeit aller Beteiligten lobte Strauß ausdrücklich, alles andere wäre auch kontraproduktiv gewesen: "Die Entwicklung des FCK in den letzten Jahren war von einer tollen Arbeit aller Beteiligten geprägt. Hier ist etwas zusammengewachsen, worauf sich aufbauen lässt. Das möchte ich tun und die nächsten Schritte gehen, die zu einer kontinuierlichen Weiterentwicklung des FCK führen sollen."

Die ersten "100 Tage" werden, so Strauß, sehr wichtig sein, um sich alles anzuschauen, hinzuhören und die Strukturen, Prozesse und Abläufe im Verein noch besser verstehen zu können. Dann werde er sich anschauen, wo noch Potenziale stecken, um im kaufmännischen Bereich wachsen zu können. Hier stünden größere Projekte an und es seien wichtige Entscheidungen zu treffen.

Schon jetzt ein "Mehrwert"
Aufgrund seines Netzwerkes sei Strauß ein echter Gewinn, so der Vorsitzende des FCK-Beirates, Rainer Keßler: "Jeder weiß um seine Leistung bei der SV Elversberg. Wir kaufen mit ihm auch das Netzwerk, auch bei der Deutschen Fußball Liga. Das ist für uns ein echter Mehrwert." 

Ich habe in meiner Eingangsfrage auch meine Sicht auf Dr. Strauß geäußert. Aus einigen persönlichen Gesprächen in Elversberg sehe ich den neuen Finanzchef als ideale Besetzung, als einen Fachmann, der sehr verliebt in kleine Details, an großen Zielen arbeitet. Dies ist eine Herangehensweise, die man gerade als wissenschaftlich bezeichnen kann und dem FCK sehr nutzen wird. 

Content: Michael Kaiser vom 07.05.2026
Foto: Brück 

Marvin Yüsün und Kian Scheer bleiben beim FCK

Dem 1. FC Kaiserslautern bleiben zwei weitere Talente aus der eigenen U19 auch in den kommenden Spielzeiten erhalten. Sowohl Marvin Yüsün als auch Kian Scheer haben neue Verträge am Betzenberg unterzeichnet.

Marvin Yüsün wechselte im Sommer 2023 aus der Jugend der SV Elversberg ins FCK-Nachwuchsleistungszentrum und etablierte sich als temporeicher Flügelstürmer als Leistungsträger in der U17 und der U19 der Roten Teufel. In der aktuellen Spielzeit hat er bisher 13 Einsätze absolviert, in denen ihm neun Treffer gelangen. 

Kian Scheer spielt bereits seit 2019 für den FCK-Nachwuchs und übernahm in den vergangenen Jahren auch dank seiner Flexibilität stets wichtige Rollen in den Jugendteams der Roten Teufel. In der laufenden Spielzeit kam er im Zentrum von der Mittelstürmerposition bis zur Innenverteidigung auf allen Positionen zum Einsatz, in 25 Saisonspielen erzielte er dabei 14 Tore.

„Marvin und Kian sind zwei weitere Beispiele für unsere Talententwicklung und Philosophie. Wir wollen auch in den nächsten Jahren den Weg mit jungen Talenten weitergehen und sie bei den kommenden Aufgaben bestmöglich unterstützen. Beide haben in der Jugend ihre Qualität und Vielseitigkeit unter Beweis gestellt und wir freuen uns sehr darauf, ihre Entwicklung in den nächsten Jahren zu erleben“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos.

Content/Fotos: 1.FC Kaiserslautern vom 05.05.2026

Owen Gibs verlängert beim FCK

Eigengewächs Owen Gibs bleibt längerfristig beim 1. FC Kaiserslautern. Der 19-Jährige hat einen neuen Vertrag bei den Roten Teufeln unterzeichnet.

Der im benachbarten Landstuhl geborene Mittelfeldspieler, der beim VfB Reichenbach seine ersten fußballerischen Schritte unternahm, spielt seit 2017 für den 1. FC Kaiserslautern und durchlief seitdem alle Jugendmannschaften im Nachwuchsleistungszentrum am Fröhnerhof. Nachdem er im Sommer 2025 mit der U19 den Verbandspokalsieg feiern konnte, rückte er in die U21 auf, für die er in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar in der laufenden Saison in 20 Spielen an 15 Treffern direkt beteiligt war. Als Auszeichnung für seine starken Leistungen konnte er kurz vor Weihnachten 2025 im Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg auch sein Zweitligadebüt feiern und kam bislang dreimal in der 2. Bundesliga für das Team von FCK-Cheftrainer Torsten Lieberknecht zum Einsatz.

„Owen hat im zurückliegenden Jahr vor allem körperlich einen Schritt nach vorne gemacht und daher sein unbestrittenes fußballerisches Potential immer besser auf den Platz bekommen. Wir freuen uns darauf, ihn in seiner Entwicklung weiter zu fördern und ihn auf seinen nächsten Schritten am Betzenberg weiter zu begleiten. Mit der Entscheidung, ihm einen langfristigen Vertrag anzubieten und ihm beim FCK eine Perspektive aufzuzeigen, unterstreichen wir auch einmal mehr unseren Anspruch, den Top-Talenten aus unserem eigenen Nachwuchs den Sprung in den Profifußball zu ermöglichen“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos.

„Als Junge aus der Region war es natürlich immer mein Traum, für die FCK-Profis am Betzenberg aufzulaufen, insbesondere nachdem mein Bruder Neal in der 3. Liga für die Roten Teufel debütiert hatte. Ich bin sehr dankbar, dass auch ich schon die Möglichkeit erhalten habe, die ersten Spiele für den FCK in der 2. Bundesliga zu absolvieren und werde weiter hart für meinen Traum arbeiten“, ergänzt Owen Gibs.

Content/Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 23.04.2026

Erweiterung der Geschäftsführung der 1. FC Kaiserslautern Management GmbH

Zur weiteren Professionalisierung und im Zuge der zukünftig zunehmenden Anforderungen und Herausforderungen erweitert der FCK die Geschäftsführung der 1. FC Kaiserslautern Management GmbH durch die Berufung von Dr. Marc Strauß zum kaufmännischen Geschäftsführer zum 01. Juli 2026.

Seit dem Jahr 2021 wird die Verantwortung vom alleinigen Geschäftsführer Thomas Hengen getragen. Er hat in dieser Zeit mit seinem Team unter erschwerten Rahmenbedingungen die Auswirkungen des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung und der Corona-Pandemie bewältigt und eine finanzielle Stabilisierung erreicht. Mit dem sportlichen Erfolg durch den Aufstieg, dem Erreichen des Pokalfinales 2024 sowie dem Heranführen an die Spitzengruppe der 2. Bundesliga wurde und wird eine eindrucksvolle Arbeit geleistet, die mit einem nie dagewesenen Zuspruch der Fans honoriert wird.

Mittlerweile hat der Profifußball in Kaiserslautern eine Umsatzschwelle erreicht, welche eine Verteilung der Verantwortung auf zwei Schultern legitimiert und auch im Einklang mit der grundsätzlichen Reglung der Geschäftsführung im Gesellschaftsvertrag der 1. FC Kaiserslautern Management GmbH steht. Diese strategische Entscheidung ermöglicht eine stärkere Fokussierung auf die jeweiligen Geschäftsbereiche.
 
„Wer morgen richtig aufgestellt sein will, muss heute handeln“ argumentiert der Beiratsvorsitzende Rainer Keßler. 

„Durch die Verpflichtung von Dr. Marc Strauß als kaufmännischen Geschäftsführer bietet sich uns die Möglichkeit, unsere Geschäftsführung um einen qualifizierten Experten zu erweitern, der bereits über eine nachgewiesene Branchenerfahrung und bemerkenswerte Erfolge sowie über ein hervorragendes Netzwerk verfügt. Mit der Doppelspitze, Thomas Hengen als Geschäftsführer Sport und Dr. Marc Strauß als kaufmännischen Geschäftsführer, legen wir zur Erreichung unserer gesteckten Ziele einen weiteren Grundstein für die nachhaltige Stabilisierung und Weiterentwicklung des Profifußballs beim 1. FC Kaiserslautern“ unterstreicht der Beiratsvorsitzende. 

„Aktuell richten wir unsere volle Konzentration auf den sportlichen Erfolg und die Erreichung unserer gesteckten Ziele“, so Rainer Keßler. Eine Vorstellung des kaufmännischen Geschäftsführers erfolgt daher zum gegebenen Zeitpunkt.

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 15.02.2026
Foto: SV 07 Elversberg 

Lilien mit einer Machtdemonstration 

FCK mit ganz schlechter Leistung; Hengen wütet im Pausentalk 

Bei den Lilien gibt's nach dem 2:2 Unentschieden bei der Hertha zwei Wechsel. Klefisch startet, nicht ganz überraschend, für Schmidt. Für Lidberg, der mit Oberschenkelproblemen komplett im Kader fehlt beginnt Lakenmacher.

FCK-Coach Lieberknecht ändert, auch Sperren und Verletzung geschuldet, drei Positionen. Şahin beginnt für Ritter, während Rasmussen und Hanslik für den gesperrten Robinson und den verletzten Prtajin in die erste Elf rücken.

Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Harm Osmers, der das Topspiel am Böllenfalltor pünktlich freigegeben hatte. Von Beginn auf dem Gas, die Lilien.

Blitzstart und Elfmetertor Hornby
Das war nicht das, was sich die Gäste vorgestellt hatten. In der 5.Minute ein Angriff über die linke Seite, Nürnberger legte auf Marseiler durch und Joly kam den berühmten Schritt zu spät. Klare Entscheidung, auch ohne jegliche Debatte, Elfmeter für die Lilien. Hornby schnappte sich die Kugel, versenkte mittig, während Krahl nach links abgetaucht war (6.).

Zwei Minuten später hätten die Hausherren die Führung durchaus ausbauen können, der Kopfball von Hornby, nach Zuspiel Marseiler, landete allerdings auf dem Tordach.

In der Folgezeit blieben die großen Torchancen auf beiden Seiten zunächst aus. Gefälliger und aktiver blieben die Gastgeber.

Lakenmacher legt für Darmstadt nach
Fahrlässiges Abwehrverhalten in der 29.Minute zunächst von Rasmussen, ehe Richter auf Hornby spielte, Der behauptete sich gegen Kunze, brachte den Ball Richtung Elfmeterpunkt. Dort lauerte Lakenmacher, setzte das Spielgerät mit voller Überzeugung unter die Latte.

Die letzten fünf Minuten liefen in Darmstadt, der Ballbesitz mittlerweile nahezu ausgeglichen. Die Gastgeber allerdings mit deutlich mehr Abschlüssen, dafür spricht auch der mehr als schwache X-Goal Wert der Gäste, aktuell bei 0,08.

Klefisch mit dem Dritten
Letzte Minute der regulären Spielzeit und der nächste Nackenschlag für die Gäste. Richter brachte eine Ecke gefühlvoll von links in den Fünfer, wo kein Lautrer sich zuständig fühlte. So konnte der Midfielder links einnicken. Krahl im Tor des FCK ohne Chance zu retten.

Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. Da passierte nichts mehr, die Lilien ließen den Ball geschickt in den eigenen Reihen zirkulieren. Halbzeit! 

Aussetzer Rasmussen Spiegelbild der Partie 

Darmstadt mit deutlichem 4:0 Erfolg gegen überforderte Pfälzer  

Mit Wiederanpfiff hatte Kaiserslautern offensiv gewechselt. Für Gyamfi kam nun Bassette ins Team. Viel Wirkung zeigte diese Maßnahme allerdings nicht.

Eine erste Möglichkeit resultierte aus einer Unachtsamkeit von Schuhen, der den Ball gegen hochstehende Pfälzer Şahin in die Füße spielte. Von dem sprang der Ball zu Skyttä, der verstolperte. Drei Minuten später (52.) dann die große Chance für Hornby und den vierten Treffer für die Lilien. Marseiler hatte mit der Hacke durchgesteckt, Hornby den Ball aber nicht sauber verarbeitet. So kam Kunze in die Aktion, bevor der Schotte doch abschließen konnte. Am Ende hieß der Sieger im Eins gegen Eins doch Keeper Krahl. Weitere drei Minuten später hatte Lakenmacher die Chance, war aber von Lopez Ball überrascht, konnte nicht mehr reagieren.

Dreifachwechsel FCK und Debüt für Berisha
In der 57.Minute drei Wechsel bei den Roten Teufeln. Asta, Redondo und Berisha lösten
Kunze, Joly und Hanslik ab. Debüt für Neuzugang Berisha!

Nach einer Stunde plötzlich die Chance für Akiyama. Der setzte sich gegen drei Lautrer durch, tauchte aus spitzem Winkel vor Krahl auf. Der machte sich groß, klärte zur Ecke. Doppelter Tausch bei Darmstadt in der 63. Minute: Vukotic und Papela kamen für Pfeiffer und Lakenmacher. In der 68.Minute dann auch mal die Gäste. Bassette hatte im Strafraum rechts etwas Platz, kam zum Schuss. Schuh klärte mit dem Fuß. Doppelwechsel in der 73.Minute beim SVD. Schmidt und Corredor übernahmen für den angeschlagenen Akiyama und Richter.

Wieder Hornby, gespielt mittlerweile 78min. Der Stürmer eroberte die Kugel an der linken Außenlinie, zog in den Strafraum. Dort zielte er auf das lange Eck, scheiterte aber an Krahl. Noch ein Wechsel, 88.min,bei den Gästen: Gibs für Şahin, lautete der letzte Wechsel bei den Pfälzern. Auch bei Darmstadt noch ein Wechsel in der Schlussminute. Holland durfte für Nürnberger ran.

Die Nachspielzeit betrug vier Minuten.

Marseiler mit dem Schlusspunkt
Der nächste Bock von Rasmussen. Die Nachspielzeit lief und ein harmloser Ball von Schmidt geriet eigentlch zu lang. Krahl und Rasmussen waren sich aber uneins, Marseiler erkannte die Situation, brachte den Fuß rein und hob den Ball, über Krahl, ins Tor. 

Schlusspfiff und nächste Pleite für die Pfälzer. 

Content: Michael Kaiser vom 07.02.2026
Fotos: Brück


Richmond Tachie verlässt den FCK

Richmond Tachie ist nicht länger ein Roter Teufel: Der Offensivspieler verlässt den 1. FC Kaiserslautern und schließt sich dem Zweitligakonkurrenten 1. FC Magdeburg an.

Der in Berlin geborene Tachie wechselte im Sommer 2023 vom SC Paderborn auf den Betzenberg. Während seiner Zeit im Trikot des FCK absolvierte der 26-Jährige insgesamt 55 Spiele und erzielte dabei neun Tore.

Der 1. FC Kaiserslautern bedankt sich bei „Richie“ für seinen Einsatz und wünscht ihm für seine sportliche und private Zukunft alles Gute!

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 02.02.2026
Foto: Brück 

Mërgim Berisha verstärkt den FCK

Der 1. FC Kaiserslautern hat am letzten Tag der Wintertransferphase eine weitere Verpflichtung getätigt: Mërgim Berisha wechselt von Bundesligist TSG Hoffenheim in die Pfalz.


Mërgim Berisha wurde in Berchtesgaden geboren, absolvierte den Großteil seiner fußballerischen Ausbildung aber in Österreich. Bereits im Alter von zehn Jahren wechselte er in die Nachwuchsakademie von RB Salzburg, wo er alle Jugendmannschaften durchlief und mit der U19 die UEFA Youth League gewinnen konnte. In Salzburg unterzeichnete der gelernte Stürmer auch seinen ersten Profivertrag und feierte unter anderem viermal den Gewinn der österreichischen Meisterschaft. Von Österreich führte ihn sein Weg zunächst in die Türkei zu Fenerbahce Istanbul, ehe er sich mit seinem Wechsel zum FC Augsburg in der Bundesliga etablierte. Zuletzt stand der 27-Jährige in den Diensten der TSG Hoffenheim. Der wohl bisher größte Erfolg seiner Karriere war 2021 der Gewinn der U21-Europameisterschaft mit der deutschen Auswahl.


FCK-Sportdirektor Marcel Klos ist froh darüber, dass sich die Roten Teufel noch kurzfristig verstärken konnten: „Auch unabhängig von der Verletzung von Ivan Prtajin, die natürlich sehr bitter ist, haben wir uns schon seit Längerem mit Mërgim beschäftigt. Er ist ein Stürmer, der in seiner bisherigen Laufbahn seine Qualitäten und seine Torgefahr unter Beweis gestellt hat. Zudem verfügt er über eine gute körperliche Präsenz sowie Flexibilität in seinem Positionsspiel und ist nicht nur ein gefährlicher Torjäger, sondern auch in der Lage, seine Mitspieler in der Offensive besser zu machen. Wir wollen ihm die Möglichkeit bieten, bei uns wieder zu seiner alten Stärke zurückzufinden und glauben fest daran, dass er eine Verstärkung für uns sein kann.“


„Ich bin dem 1. FC Kaiserslautern sehr dankbar, dass sie mir die Chance geben, mich bei einem ambitionierten Verein in einem sehr attraktiven Umfeld zu beweisen. Als Fußballer weiß man um die Atmosphäre des Betzenbergs und welche Wucht das Stadion entwickeln kann, darauf freue ich mich sehr. Ich möchte gemeinsam mit der Mannschaft die Rückrunde erfolgreich gestalten und möchte vor allem auch das Vertrauen, dass die Verantwortlichen in mich haben, mit Leistung auf dem Platz zurückzahlen“, so Mërgim Berisha zu se inem Wechsel.

Content/Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 02.02.2026

Längere Verletzungspause für Ivan Prtajin

Der 1. FC Kaiserslautern muss mehrere Monate auf seinen Torjäger Ivan Prtajin verzichten. Der Kroate erlitt im Heimspiel gegen die SV Elversberg am Samstag, 31. Januar 2026, eine Ruptur der Achillessehne, die bereits operativ behandelt wurde.

Der 29-Jährige verletzte sich während der Heimniederlage gegen Elversberg kurz vor der Halbzeitpause im Kampf um den Ball und musste den Platz gestützt von FCK-Mannschaftsarzt Dr. Nils Veith verlassen. Bereits am Abend nach dem Spiel zeichnete sich die Diagnose ab, die durch weitere medizinische Untersuchungen und bildgebende Verfahren in den Stunden nach dem Spiel bestätigt wurde: Prtajin erlitt eine Ruptur der Achillessehne.
Die Verletzung erforderte einen operativen Eingriff, der bereits am heutigen Montag durch den FCK-Mannschaftsarzt Dr. Nils Veith im OTC Saarpfalz erfolgreich durchgeführt wurde.

Der 1. FC Kaiserslautern wird Ivan Prtajin im Reha- und Heilungsprozess bestmöglich unterstützen und wünscht ihm eine gute Besserung sowie schnelle und vollständige Genesung.

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 02.02.2026
Foto: Wolfstone-Photo 

Tobias Raschl wechselt zum SC Preußen Münster

Der 1. FC Kaiserslautern und Tobias Raschl gehen getrennte Wege: Der Mittelfeldspieler verlässt die Pfalz und schließt sich dem SC Preußen Münster an.

Raschl wechselte im Sommer 2023 von der SpVgg Greuther Fürth zu den Roten Teufeln. Im FCK-Trikot absolvierte Tobias Raschl insgesamt 55 Spiele, davon acht Partien im DFB-Pokalwettbewerb. In seiner Zeit auf dem Betzenberg steuerte er drei Tore und fünf Torvorlagen bei. 

Der 1. FC Kaiserslautern bedankt sich bei Tobias Raschl für seinen Einsatz und wünscht ihm für seine sportliche und private Zukunft alles Gute!

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 01.02.2026
Foto: Brück 

Ben Jungfleisch bleibt langfristig beim FCK

Der 1. FC Kaiserslautern hat ein weiteres Nachwuchstalent längerfristig an den Verein gebunden. Der FCK und der 17-jährige Ben Jungfleisch, der aktuell in der U19 der Roten Teufel aufläuft, haben ihren Vertrag verlängert.

Der gebürtige Saarbrücker spielt seit der U15 für die Roten Teufel und kam in der vergangenen und der aktuellen Spielzeit insgesamt 28-mal für die U17 und die U19 in den DFB-Nachwuchsligen für den FCK zum Einsatz. Dabei erzielte er neun Tore für die FCK-Nachwuchsteams. Schon im Laufe der vergangenen Saison rückte der variabel auf den offensiven und defensiven Außenbahnen eingesetzte Flügelspieler vorzeitig aus der U17 in die U19 auf, mit der er unter anderem den Verbandspokalsieg feierte. Für den DFB war der Deutsch-Franzose zuletzt in der U16 für einen Nationalmannschaftslehrgang nominiert.

„Wir freuen uns sehr, mit Ben ein weiteres Toptalent aus unserem Nachwuchsleistungszentrum langfristig an den FCK binden zu können und damit den eingeschlagenen Weg der Talentförderung konsequent weiter zu bestreiten. Wir möchten seine Entwicklung in den kommenden Jahren weiter begleiten und ihn bestmöglich auf die kommenden Aufgabenstellungen vorbereiten“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos.

Auch Ben Jungfleisch ist über die Vertragsverlängerung erfreut: „Es ist für mich etwas ganz besonderes, für den 1. FC Kaiserslautern aufzulaufen. Daher möchte ich mich sehr für das Vertrauen bedanken, das die Trainerteams am NLZ und die Sportliche Leitung mir gegenüber gezeigt haben, und werde auch in den kommenden Spielzeiten alles dafür geben, dem FCK auf dem grünen Rasen bestmöglich zu helfen.“

Content/Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 29.01.2026

Edin Dzeko zunächst auf der Bank

Abnutzungskampf und keine Treffer in der ersten Halbzeit 

Die wichtigste Frage beantworten wir in der Headline. Gegenüber dem 0:0 bei Hertha BSC gibt's bei den Knappen drei Neue in der ersten Elf. Gomis, Porath und Ayhan starten für Wallentowitz (Bank), Sylla (Wechsel steht an) und V. Becker (angeschlagen). 

Bei den Gästen nimmt Trainer Lieberknecht gegenüber dem 3:1 Heimsieg gegen Hannover nur einen Wechsel vor. Neuzugang Chernev steht direkt in der Startformation, dafür rückt Hanslik zunächst auf die Bank. 

Schiedsrichter des heutigen Klassikers war Felix Zwayer. Die Schalker begannen mit viel Schwung, sichtlich bemüht die Gäste nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. So auch dann die erste größere Torchance für die Königsblauen. In der 13.Minute setzte Kurucay einen Kopfball Richtung rechtes Kreuzeck. Krahl aber sicher zur Stelle. 

Schalke beschränkte sich auch in der Folgezeit weitestgehend auf lange Bälle in die Spitze, Ziel zumeist Gomis. Die erste Möglichkeit der Gäste in der 21.Minute. Ritter drücke links aufs Gaspedal, spielte scharf rechts zu Skyttä. Der konnte den Ball aber nicht sauber verarbeiten, Chance verpufft. Und weiter wurde sich in Zweikämpfen aufgerieben. Auffälligstes Duell hier Gyamfi gegen Gomis. Dies endete bisher klar zugunsten des Lautrer Verteidigers. 

Die beste Möglichkeit der Pfälzer in der 31.Minute. Joly hatte gepasst, Bassette zunächst noch verpasst. Von links kam Ritter angeeilt, schloss direkt ab. Karius konnte klären. 

Mittlerweile waren die Schlussminuten der ersten Halbzeit angebrochen. Das Bild blieb ähnlich. Immer wieder gab es Zweikämpfe, reinen Kampf. Chancen dann eher Mangelware. Die Nachspielzeit betrug eine Minute, dann ging es in die Kabinen. 

Keine Minute auf dem Platz: Prtajin trifft 

Auch Dzeko beweist kurz nach seiner Einwechslung Qualität

Vor 62.077 Fans ging es in auf  Schalke zunächst personell unverändert weiter. Es blieb unverändert bissig in den Zweikämpfen, die Intensität unverändert. Die erste gefährliche Szene im zweiten Abschnitt für Schalke durch Porath. Der nahm eine Flanke von Gomis, 58.min, direkt. Krahl aber zur Stelle und zur Ecke geklärt. Diese brachte erneut Gefahr. Becker kam recht frei zum Kopfball, setzte seine Aufsetzer aber über das Tor.

Traumeinstand für Prtajin
Wechsel in der 61.Minute bei den Gästen. Prtajin kam für Bassette und brauchte keine Anlaufzeit. Die Flanke von Skyttä flog von links in den Strafraum, Prtajin stieg sehenswert hoch und köpfte platziert ins linke Eck. Keine Chance für Karius.

In der 67.Minute der zweite eingewechselte Torjäger. Beim FC Schalke kam Dzeko für Younes. Spätestens mit diesem Wechsel hatte die Begegnung eine völlig neue Statik. Die Hausherren erhöhten deutlch den Druck. Auch beim FCK wurde nun gewechselt. Für Skyttä und Ritter kamen Şahin und Hanslik (74.).

Drei Minuten später ersetzten Wallentowitz und Sanchez bei den Knappen Becker und Porath. Mit dem Wechsel auch deutlich mehr Risiko auf Schalker Seite.

Doppelpack für Prtajin
Die 84.Minute lief und Kaiserslautern sah hier wie der Sieger aus. Prtajin hatte selbst mit der Brust zu Hanslik abgelegt, startete durch. In der Spitze angekommen, kam auch die Kugel von Hanslik zurück und der Torjäger hatte keine Probleme an Karius vorbei einzunetzen.

Dzeko beweist seine Klasse
Diese Geschichten schreibt nur der Fußball. Der viel diskutierte Wechsel von Dzeko überstrahlte dieses Spiel. Nun traf der Routinier in der 87.Minute nach einer Ecke. Der Stürmer holte einen Ball bravourös mit der Brust runter, traf cool ins rechte Eck.

Ein noch entscheidender Wechsel in der 89.Minute. Tchibara kam bei S04 für Kurucay ins Spiel.

Ausgleich durch Karaman
Der eingewechselte Tchibara war direkt mit im Geschehen, schloss in der 90.Minute, nach Ecke von El-Faouzi, ab. Krahl parierte, konnte aber den Nachschuss von Karaman nicht verhindern. Ausgleich für den FC Schalke 04.

Nach all dem Drama sollten es nun noch einmal sieben Minuten Zugabe werden. Jetzt ging es wieder etwas in den "Verwaltungsmodus" und die Begegnung endet am Ende leistungsgerecht mit einem Unentschieden. 

Content: Michael Kaiser vom 25.01.2026
Fotos: Brück 

FCK verstärkt Defensive mit Nationalspieler Atanas Chernev

Der 1. FC Kaiserslautern hat sich im laufenden Wintertransferfenster in der Defensive verstärkt: Atanas Chernev wechselt auf Leihbasis bis Saisonende vom portugiesischen Erstligisten CF Estrela Amadora auf den Betzenberg.

Der Bulgare, der seine gesamte fußballerische Ausbildung bei seinem Heimatverein Botev Plodviv absolvierte, sammelte bereits in der U19 bei einer Leihe zum FC Getafe Erfahrungen im südeuropäischen Fußball. Für die bulgarische U21-Nationalmannschaft stehen für Chernev 15 Spiele zu Buche, für die A-Nationalmannschaft kam er bisher zweimal zum Einsatz. Im vergangenen Sommer wechselte der 23-Jährige zum portugiesischen Erstligisten CF Estrela Amadora und entwickelte sich dort in kürzester Zeit zum Stammspieler.

„Mit der Verpflichtung von Atanas Chernev ist es uns gelungen, uns in der Defensive mit einem Spieler zu verstärken, der sehr gut in unser gesuchtes Profil passt. Mit ihm gewinnen wir einen talentierten, kopfballstarken und aggressiven Spieler hinzu, der auch aufgrund seiner physischen Voraussetzungen eine Wucht mit sich bringt, die für unser Spiel wichtig ist. Obwohl er primär auf der Innenverteidigerposition zum Einsatz kommt, besitzt er die nötige Flexibilität, um im gesamten Defensivverbund eingesetzt werden zu können“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos zum Transfer.

„Als sich die Möglichkeit ergeben hat, zum 1. FC Kaiserslautern zu wechseln, musste ich nicht lange überlegen. Ich kann hier bei einem ambitionierten Team in einer sehr starken Liga meine Leistung unter Beweis stellen und das möchte ich auch auf den Platz bringen. Ich hatte gute Gespräche mit dem Sportdirektor und dem Trainer, was mich zusätzlich davon überzeugt hat, dass ich mich hier sportlich und persönlich weiterentwickeln kann“, erklärte Atanas Chernev seinen Wechsel.

Content/Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 21.01.2026

FCK verleiht Faride Alidou nach Braunschweig

Faride Alidou wird bis Saisonende nicht mehr für den 1. FC Kaiserslautern auflaufen: Der Offensivspieler wechselt auf Leihbasis zum Ligakonkurrenten Eintracht Braunschweig.

Der gebürtige Hamburger entschied sich vor rund einem Jahr für den Wechsel von Eintracht Frankfurt zu den Roten Teufeln, nachdem eine Leihe zum italienischen Erstligisten Hellas Verona vorzeitig beendet worden war. In seiner Zeit in der Pfalz absolvierte Alidou bisher 26 Spiele, erzielte dabei einen Treffer und steuerte vier Torvorlagen bei.
In Braunschweig soll der 24-Jährige in den nächsten Monaten Spielpraxis sammeln: 

„Faride hat sich innerhalb kurzer Zeit in die Mannschaft gekämpft und konnte sich dafür auch mit guten Leistungen belohnen. Insgesamt sind aber beide Seiten der Meinung, dass er noch mehr Einsatzminuten benötigt, um zu seiner vollen Stärke zurückzufinden. Wir sind überzeugt davon, dass ihm das mit der Leihe zu Braunschweig gelingen kann und werden seine Entwicklung natürlich intensiv verfolgen“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos.

„Ich arbeite täglich hart daran, immer besser zu werden und den nächsten Schritt zu machen. Dafür tut mir mehr Einsatzzeit auf dem Platz gut und ich bin den Verantwortlichen des FCK dankbar dafür, dass sie mir mit der Leihe zu Eintracht Braunschweig die Möglichkeit dazu bieten. Ich möchte dort vor allem mit Leistung überzeugen, um gestärkt zurückzukommen“, begründet Faride Alidou den Wechsel.

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 12.01.2026
Foto: Brück 

Norman Bassette erster Winterneuzugang beim FCK

Kurz nach dem Trainingsauftakt zur Vorbereitung auf die Rückrunde der aktuellen Spielzeit ist der 1. FC Kaiserslautern auf dem Transfermarkt aktiv geworden: Norman Bassette wechselt auf Leihbasis vom englischen Zweitligisten Coventry City auf den Betzenberg.

Der 21-jährige Norman Bassette absolvierte seine fußballerische Ausbildung in seiner Heimat Belgien, unter anderem beim KAS Eupen. Von dort wechselte er bereits in der U19 nach Frankreich zu SM Caen, wo er auch seinen ersten Profivertrag unterschrieb. Sein Weg führte den belgischen U21-Nationalspieler, der auch schon einmal für die A-Nationalmannschaft zum Einsatz kam, zu seinem aktuellen Arbeitgeber, dem englischen Zweitligisten Coventry City. Nachdem er die Hinrunde auf Leihbasis beim französischen Zweitligisten Stade de Reims verbrachte, möchte der gelernte Mittelstürmer nun beim FCK sein Potential unter Beweis stellen.

„Mit Norman gewinnen wir einen sehr talentierten und jungen Spieler hinzu, der mit seinen Stärken zu unseren strategischen Ausrichtungen passt, die sind: Schnelligkeit, Aggressivität und Mentalität. Er ist hungrig darauf, auf dem Platz zu stehen und sein Können unter Beweis zu stellen. Wir sind überzeugt davon, dass er den Konkurrenzkampf im Kader weiter fördern wird und gleichzeitig seine persönliche Weiterentwicklung vorantreiben kann“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos zum Transfer.

„Ich freue mich sehr, dass ich die Möglichkeit habe, bei einem so tollen Verein wie dem 1. FC Kaiserslautern zu spielen. In den kommenden Monaten möchte ich gemeinsam mit der Mannschaft erfolgreich sein und dabei den Verantwortlichen des FCK das Vertrauen, dass sie in mich stecken, auf dem Platz zurückzahlen. Ich kann es kaum erwarten, vor den unglaublichen Fans im Fritz-Walter-Stadion aufzulaufen“, kommentierte Norman Bassette seinen Wechsel.

Content/Foto:  1.FC Kaiserslautern vom 06.01.2026

Formstarke Hertha peilt Viertelfinale an

Berlin zerlegt den FCK, führt zur Pause hochverdient mit 3:1

Hertha Coach Stefan Leitl muss gegenüber dem 1:0 Erfolg in Kiel heute auf den im Pokal gesperrten gesperrten Zeefuik verzichten. Karbownik rückt auf die Bank. Dafür starten Leistner und Kolbe.

Kollege Torsten Lieberknecht setzt nach dem ernüchternden 0:2 in Braunschweig auf etwas mehr Routine. Gyamfi (zuletzt in der Liga gesperrt) kehrt wie erwartet in die erste Elf zurück, Kleinhansl startet ebenfalls. Haas und Robinson nehmen dafür auf der Bank Platz.

Schiedsrichter Sascha Stegemann hatte pünktlich angepfiffen und wie schon in der Liga gab es von beiden Fanszenen zunächst keinen Support. Ein weiteres Statement in der Debatte um neue Richtlinien zum Thema Stadionverbot.

Gyamfi-Aussetzer und Führung durch Schuler
Das ließ sich doch mal gut an für die alte Dame. Bereits in der 6.Minute ein katastrophaler Rückpass von Gyamfi, den Schuler erlaufen konnte. Der Rest war Formsache und der gebürtige Neustädter brachte Berlin in Front.

Pfosten rettet für Kaiserslautern
In der 11.Minute fast der Doppelpack für Schuler. Wieder sah Gyamfi schlecht aus, konnte in der Situation nicht sauber klären. So landete die Kugel bei Schuler, der sich stark durchsetzte, aber nur den linken Pfosten traf. Der Abpraller landete glücklich in den Händen von Simoni.
Von den Pfälzern war bisher wenig bis nichts zu sehen. Torschüsse Mangelware.

FCK-Abwehr desolat, Winkler sagt Danke
Besser machten es die Hausherren in der 21.Minute. Da fliegt den auswärts eher schwachen Gästen ein geblockter Schuss, im direkten Gegenzug, um die Ohren. Winkler übernahm die Kugel in der eigenen Hälfte, konnte unbedrängt über das halbe Feld marschieren und konnte final weder von Ritter, noch von Elvedi, am Torschuss gehindert werden. Zweiter Treffer für die Hertha und höchste Zeit, dass die Roten Teufel hier aufwachen.

3:0 Hertha durch Youngster Eichhorn
In der 30.Minute rettete das Aluminium erneut für Simoni. Cuisance hatte abgezogen. In Folge dann ein Zuckerpass von Dardai, den Winkler mit einer Körpertäuschung für Eichhorn durchließ. Das Talent der Hertha hatte keine Mühe zum 3:0 einzuschieben.

Drittes Mal Glück für Kaiserslautern
Mittlerweile konnte sich der Gast nur noch bei Pfosten und Latte bedanken, dass man hier nicht völlig unterging. Diesmal traf Reese von der rechten Strafraumgrenze die Latte.

1:3 durch Ritter aus dem Nichts 
Die Nachspielzeit sollte zwei Minuten betragen und Ritter traf tatsächlich, mehr als schmeichelhaft für die Gäste, aus etwa 17m, mit einem leicht abgefälschten Schuss ins linke Eck. Angesichts des bisherigen Spielverlaufs mehr als schmeichelhaft. 

Halbzeit in Berlin! 
Das Fazit der ersten Hälfte fällt wenig angenehm für den FCK aus. Diese Vorstellung wird viele Fragen nach sich ziehen. 

Pokalreise der Pfälzer endet im Achtelfinale 

Rote Teufel unterliegen nach desolater Vorstellung mit 1:6

Wechsel bei den Gästen vor 51.193 Fans mit Wiederanpfiff. Für Elvedi kam Robinson in die Mannschaft. Erste Szene für den eingewechselten Robinson in der 52.Minute bei einem Ballverlust gegen Cuisance, der aber am Ende ohne Folgen blieb. Kaiserslautern schien zwar im zweiten Abschnitt aktiver, auch bemühter, konnte aber keine Gefahr entwickeln. 


4:1 für Berlin durch Schuler
Das dürfte das Ende der Pfälzer Pokalreise gewesen sein. So darf man gegen ein Topteam nicht verteidigen, bzw. fehlerhaft sein. Nach Ballverlust im Spielaufbau ging es in Überzahl für die Hertha Richtung Tor des FCK. Dabei schickte Cuisance in der 60.Minute Schuler, der bei seinem Abschluss auch Simoni schlecht aussehen ließ. Sein Schuss durch die Beine des Ersatzkeepers. Unmittelbar nach dem Treffer ersetzte Alidou bei den Gästen den wirkungslosen Abiama. Aktuell deutete nichts daraufhin, dass die Roten Teufel hier noch einmal Fahrt aufnehmen könnten.

Doppelter Wechsel bei Hertha BSC in der 72.Minute . Reese und Schuler gingen runter, neu dabei Kownacki und Krattenmacher. Haas und Hanslik ersetzten ab der 74.Minute beim FCK Prtajin und Kleinhansl. Der Stürmer fasste sich beim Verlassen des Platzes an den Oberschenkel und es bleibt eine mögliche Diagnostik abzuwarten.

5:1 durch Joker Kownacki
Es wurde bitter für den Pokalfinalisten aus dem Jahre 2024. Der gerade erst eingewechselte Kownacki feierte einen gelungenen Einstand, wieder nach einem fatalen Fehler im Spielaufbau. Diesmal hatte Simoni schlampig zu Robinson gespielt und die Kugel abgefangen. Der Joker musste nur noch ins leere Tor einschieben. Demme, Karbownik und Thorsteinsson lösten ab der 79.Minute Winkler, Dardai und Seguin bei den Hausherren ab.

Das halbe Dutzend voll durch Krattenmacher 
Auch der nächste Joker konnte sich in der 80.Minute in die Torschützenliste eintragen. Wieder fand Kaiserslautern im Mittelfeld keinen Zugriff, Cuisance konnte Krattenmacher bedienen und der traf von links ins kurze Eck. 
Letzter Wechsel bei den Pfälzern, 83.Minute. Aremu kam für Şahin. 

Die Schlussphase war angebrochen und in der 86.Minute bekam dann auch Herthas Keeper ernst etwas zu tun. Skyttä hatte von links quergelegt zu Ritter, der sofort abgezogen. Ernst tauchte ab, konnte im kurzen Eck klären. 

Der Schiedsrichter wollte offenbar die Leidenszeit der Gäste aus der Pfalz noch einmal verlängern. Es gab vier Minuten Nachspielzeit. Auch diese liefen runter und das Olympiastadion, zumindest der Teil jenseits des Marathontors, jubelte. Die alte Dame siegt hochverdient, gegen einen fahrlässig spielenden Gegner, und steht im Viertelfinale des DFB-Pokals. 

Torsten Lieberknecht und sein Team werden sich hinterfragen müssen. Nur mit netten Worten kann man gegen zwei Spiele wie in Braunschweig und heute in Berlin nicht angehen. 

Content: Michael Kaiser vom 02.12.2025
Fotos: Brück 

In Berlin anderes Gesicht zeigen

Druck auf Hertha ist groß, der Wunsch nach dem "Finale daheim" riesig 

Wenn der FCK morgen zum Achtelfinale des DFB-Pokals nach Berlin reist, scheinen die Rollen klar verteilt. Die Herthaner sind das Team der Stunde in der Liga, haben ligaübergreifend sechs Spiele ohne Gegentreffer zubuche stehen.

Begleitet werden die Pfälzer von mindestens 4.813 Fans in die Bundeshauptstadt. Beim Personal fehlen, so FCK-Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, die Langzeitverletzten Asta, Redondo und Emreli, sowie Kim und Joly, mit deren Rückkehr wohl zeitnah gerechnet werden kann. Auch Gyamfi, in der Liga gelb-gesperrt vermisst, kehrt in den Kader zurück.

Schlechtes Muster entwickelt
Auch wenn seine Mannschaft in Fürth (mit Pokal zweifach) und in Karlsruhe gewonnen habe, gefielen ihm, so Lieberknecht, manche Verhaltensmuster nicht: "Man musste Dinge in aller Klarheit ansprechen und ich war auch einen Tag später nicht einverstanden. Das betraf nicht nur das Spiel, sondern auch, dass wir ein Muster entwickelt haben, gute Spiele nicht zu bestätigen.“ so habe er deutlich auch die Einstellung hinterfragt: "Ziel war es zu hinterfragen, warum das so ist. Die Mannschaft ist in der Verantwortung, eine Reaktion zu zeigen“. Eine klare Ansage des Übungsleiters Richtung seines Teams.

Klassisches Pokalspiel erwartet
Der Druck auf die Hertha könnte von Vorteil für den FCK sein. Wie schon in der Saison 2023/24 sei die Erwartung an die Gastgeber natürlich groß, der Wunsch nach einem Finale daheim riesig. Hertha BSC Berlin, das sechs Siege in Folge ohne Gegentor erzielt hat, gilt natürlich als Favorit. Der FCK-Cheftrainer will jedoch keinesfalls schon im Vorfeld abschenken:  „Wir kennen die Stärken der Herthaner, auch aus dem Ligaspiel. Die kamen vor allem dann zum Tragen, wenn wir im Offensivspiel keine Restabsicherung setzen konnten."

Kein Leaderproblem 
Auf den auswärts scheinbar fehlende Biss reagierte Lieberknecht recht gelassen. Er wolle kein grundsätzliches Problem erkennen, sondern hoffe darauf, dass Spieler, die in einzelnen Spielen überragt hätten, immer mehr Verantwortung übernehmen würden. Als Beispiel für diese Führungseigenschaften nannte Torsten Lieberknecht dann Fabian Kunze. Dessen Mentalität müssten nach und nach auch andere Spieler entwickeln. 

Content: Michael Kaiser vom 01.12.2025

FCK verlängert Vertrag mit Thomas Hengen

Der Beirat der 1. FC Kaiserslautern Management GmbH hat sich einstimmig mit seinem Geschäftsführer Thomas Hengen auf eine Vertragsverlängerung verständigt. Der 51 -jährige ehemalige FCK-Profi ist seit März 2021 als Geschäftsführer für die Geschicke der Roten Teufel verantwortlich.


„Für die kontinuierliche, nachhaltige Weiterentwicklung des Profifußballs beim FCK ist es von strategischer Bedeutung, eine Planungssicherheit bei der Position des Geschäftsführers zu erhalten. Mit Thomas Hengen verfügen wir über eine kompetente Führungskraft mit einer hohen Identifikation zu unserem Verein und der Region, der auch in schwierigen Phasen des Vereins eine außergewöhnliche Belastbarkeit, Mut und Entschlossenheit bewiesen hat“, äußert sich der Beiratsvorsitzende Rainer Keßler.


„Ich freue mich über das Vertrauen des Beirats und bedanke mich für das konstruktive und professionelle Miteinander. Mir macht es nach wie vor sehr viel Spaß, mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Verantwortlichen an der Zukunft des FCK zu arbeiten. Wir befinden uns mitten in einem Prozess und ich habe das Gefühl, dass alle im Verein hungrig und ambitioniert geblieben sind, ohne dabei zu vergessen, wo wir herkommen. Vor uns liegt noch viel Arbeit, zum Beispiel im Ausbau der Infrastruktur, der Modernisierung und weiteren Professionalisierung auf vielen Ebenen. Mein Dank gilt unseren Mitarbeitenden und unseren Fans für die Unterstützung in den vergangenen Jahren. Nur gemeinsam können wir uns weiterentwickeln, besser werden und unsere Ziele mit dem FCK erreichen“, erklärt Thomas Hengen.

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 26.11.2025
Foto: Werner Schmitt 

Keine Tore in der ersten Halbzeit

Treffen mit dem Ex-Trainer bisher recht unspektakulär 

Markus Anfang ändert sein Team, gezwungenermaßen, gegenüber dem 1:3 unter der Woche gegen Freiburg auf vier Positionen. Heyer, Iyoha, Raimund und Celar starten für Appelkamp (Bank), sowie Itten, Zimmermann und Rasmussen (alle verletzt). Kurzfristig fiel dann, wohl beim Aufwärmen, Raimund aus, für den Appelkamp wieder in die erste Elf rückte. 

Bewegung auch bei den Gästen. Im Tor bleibt, wie schon beim Pokalspiel in Fürth, Simoni. Krahl fehlt erkrankt. Ansonsten übernehmen Hanslik, Haas und Prtajin für Alidou, Kleinhansl und Kapitän Ritter. 

Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Lars Erbst, der auch pünktlich um 13:30 Uhr angepfiffen hatte. Die ersten Minuten waren von ersten Duellen in der neutralen Zone geprägt. Die Fortunen kamen erstmals in der 3.Minute in den gegnerischen Strafraum, ohne das Appelkamp jedoch den Ball kontrollieren konnte. Bei den Gästen aus der Pfalz dauerte es bis zur 6.Minute, ehe man Prtajin in der Box suchte. Eine Ecke sollte herausspringen. Die wurde dann tatsächlich unangenehm. Sirch hatte geflankt, Gyamfi war mit langem Bein hingegangen. Kastenmeier wehrte mit der Faust ab. 

Eine gute Viertelstunde war in Düsseldorf gespielt und Haas probierte es wieder über seine linke Seite. Geklärt von einem Düsseldorfer Verteidiger. In der 19.Minute ein Abschluss der Gäste. Kunze hatte sich in zentraler Postion gegen Breithaupt durchgesetzt, zog aus gut 21m ab. Kein Problem für Kastenmeier, der die Kugel einmal klatschen ließ und dann festmachte. In den Folgeminuten wurden die Fortunen etwas mutiger, auch aktiver. Die großen Chancen blieben aber aus. Immer wieder fehlte der letzte Ball, der tödliche Pass. 

In der 38.Minute eine Hereingabe der Rheinländer von der rechten Seite. Muslija hatte geflankt, Oberdorf zum Kopfball gekommen. Der konnte die Kugel aber nicht kontrollieren, Chance vertan. Von vielen Chancen kann hier tatsächlich noch nicht die Rede sein. Bemüht waren aber beide Teams. 

Die letzten fünf Minuten liefen und in der 43.Minute die bisher beste Gelegenheit der Gastgeber. Nach einer kurz geklärten Flanke nahm El Azzouzi die Kugel von der Strafraumgrenze volley. Knapp über das Tor. In der Schlussminute probierte es Şahin noch einmal für den FCK aus 23m zentraler Postion. Kein Problem Kastenmeier und Halbzeit in der Merkur Spiel-Arena. 

Fortuna beweist Kampfgeist  

Suso gleicht Gäste-Führung durch Sirch aus 

Personell ging es auf beiden zunächst vor 40.667 Fans unverändert weiter. Auch der Spielverlauf blieb ähnlich. Das Spiel verlief einfach zäh und beide Seiten schienen bedacht, hier keine Fehler zu machen.

Führung FCK durch Sirch
So kann man einen Freistoß schon mal schießen. Nach einem Foul an Skyttä bekamen die Pfälzer einen Freistoß zugesprochen, den Sirch aus zentraler Postion, 22m vor dem Tor, links rechts versetzt, treten sollte. Die Kugel ging rechts an der Mauer vorbei, schlug im rechten, oberen Eck von Kastenmeier ein.

VAR kassiert Treffer von Robinson
In der 58.Minute der vermeintliche Doppelschlag durch Robinson. Skyttä hatte einen Freistoß nach innen auf den langen Pfosten zu Prtajin gebracht, Der köpfte über Kastenmeier hinweg, Robinson brachte die Kugel mit dem Bauch über die Linie. Der Treffer wurde überprüft. Prtajin stand im Moment des Abspiels vermeintlich bereits im Abseits. Der Check lief bereits einige Minuten und die Zuschauer waren alles andere als begeistert. In der 63.Minute dann die Entscheidung: Der Treffer zählte nicht, Prtajin stand im Abseits.

Doppelter Wechsel bei den Fortunen: Suso und D. Schmidt kamen in der 63.Minute für Celar und Breithaupt. Zwischenzeitlich, in der 72.Minute, hatte Markus Anfang die gelbe Karte gesehen. Zwei Minuten später die große Chance zum Ausgleich. Muslija hatte einen Freistoß von der linken Seite vor das Tor geschlagen, Mehrere Spieler verfehlten und final kam El Azzouzi am zweiten Pfosten recht unbedrängt zum Kopfball. Simoni konnte klären.

Wechsel bei den Roten, der Fortuna. In der 76.Minute löste Egouli Appelkamp ab. Eine Minute später dann auch doppelter Tausch beim 1.FC Kaiserslautern. Für Şahin und Skyttä war Feierabend, neu dabei waren Ritter und Kim. In der 83.Minute, ebenfalls beim Gast, kam Aremu für Robinson.

Ausgleich Fortuna durch Suso
Der Joker stach. In der 84.Minute kam Suso halbrechts im Strafraum an den Ball, zog mit der linken Innenseite ab. Sein Schuss flog wie gemalt in den linken Winkel. Angesichts des Aufwandes den die Fortuna betrieb, mittlerweile nicht unverdient. 
Doppelwechsel bei Torsten Lieberknecht. In der 89.Minute kamen Elvedi und Wekesser für Sirch und Hanslik. 

Die Nachspielzeit betrug, auch der langen VAR-Pause geschuldet, neun Minuten. 

Content: Michael Kaiser vom 02.11.2025
Fotos: Brück 

Starke Vorstellung der Gäste im Wildpark 

Kaiserslautern führt zur Pause durch den Treffer von Prtajin 

Wenig Bewegung in den Startformationen der beiden Kontrahenten im Vergleich zu den letzten Spielen.

KSC-Coach Eichner vertraut, wohl auch mangels Alternativen, der gleichen Mannschaft, die vor der Länderspielpause beim 3:3 in Dresden auf dem Platz stand.

Auf der Gegenseite gibt's lediglich eine Änderung gegenüber dem 3:2 Heimerfolg gegen den VfL Bochum. Alidou startet für den etatmäßigen Spielführer Ritter.

Schiedsrichter Braun hatte die Begegnung  pünktlich um 13 Uhr freigegeben. Von Beginn an entwickelte sich ein kämpferische Match, geprägt von intensiven Zweikämpfen in den neutralen Zonen. Bevorzugtes Mittel überwiegend lange Bälle.

Keine zwei Minuten und schon Gefahr vor dem Tor von Bernat. Prtajin plötzlich komplett blank, aber auch deutlich im Abseits.

Prtajin trifft zur Gästeführung 
In der 11.Minute eine zu kurze Abwehr aus dem Halbfeld und Kim, der den Abschluss suchte. Der Versuch wurde geblockt, landete bei Haas, dessen Flachschuss noch von Prtajin abgelenkt wird. Keine Chance für Bernat und frühe Führung für die Gäste. 

Riesenchance für die Gäste zum 2:0 in der 19.Minute. Eine Flanke aus dem Mittelfeld kam rechts zu Kunze. Der setzte den Ball knapp am linken Pfosten vorbei. Die Antwort der Hausherren eine Minute später. Förster kam mit Tempo über die linke Seite, legte quer zu Wanitzek. Der kam aus 12m zum Abschluss, traf das Spielgerät aber nicht voll. Kein Problem für Krahl. 

Mittlerweile war etwas mehr als eine halbe Stunde gespielt und die Führung der Gäste durchaus verdient. Wären die Pfälzer etwas effizienter gewesen, es könnte hier mehr als ein Treffer auf der Anzeigetafel stehen. Doppelchance für die Badener in der 36.Minute. Zunächst war es ein Schuss von Beifus, der rechts von Krahl geklärt wurde. Im direkten Anschluss kommt Burnic aus der zweiten Reihe zum Schuss. Den lenkte Krahl über die Latte. 
In der gleichen Minute bot sich Kobald die Chance, der kam aus kurzer Distanz zum Abschluss. Krahl erneut zur Stelle. 

Es ging Richtung Nachspielzeit und die sollte vier Minuten betragen. In der Crunchtime hatte Skyttä noch die Möglichkeit zu erhöhen, traf aber nur das Außennetz. 

Halbzeit in Karlsruhe! 

FCK nimmt 3 Punkte aus dem Wildpark mit

Der eingewechselte Ritter trifft in der Nachspielzeit, 

Wechsel bei den Roten Teufeln vor 33.180 Fans mit Wiederanpfiff. Für Alidou kam nun Hanslik. Zu Beginn waren die Hausherren zunächst das aktivere Team. Immer wieder zog Förster das Tempo an, kam aber zu keinem Abschluss oder wurde geblockt.

Skyttä trifft zum 2:0
Die kalte Dusche für Karlsruhe in der 54.Minute. Die Gäste mit einem schnellen Konter mit der letzten Station Hanslik. Der spielte von der Strafraumgrenze zu Skyttä, der eigentlich eng bewacht schien. Deswegen auch noch der erste Abschluss geblockt. Glück aber für den Finnen, dass die Kugel, abgefälscht von einem Verteidiger, in hohem Bogen ins Tor fliegt.
Wechsel bei den Pfälzern in der 56.Minute. Robinson kam für Kim.

Anschlusstreffer durch Schleusener
Hoffnung für die Badener in der 58.Minute. Herold hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt, einen starken Steckpass auf Wanitzek gespielt. Der kam vom linken Fünfereck zum Abschluss. Den konnte Krahl gut parieren, die Kugel landete aber genau bei Schleusener, der mit der Innenseite problemlos einschieben konnte.

Mittlerweile war in Karlsruhe mehr als eine Stunde absolviert. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt etwas zerfahren. Chancen blieben Mangelware. In der 74.Minute dann eine überragende Rettungsaktion von Sirch. Ein Querpass von Schleusener von der rechten Seite kam an den zweiten Pfosten zu Wanitzek, der abschließen konnte. In den Schuss warf sich Sirch mit einer überragenden Grätsche.

Wechsel beim KSC in der 76.Minute: Laghrissi kam für Beifus. Profidebüt für Laghrissi und das im Derby! Beim FCK kamen Wekesser und Kleinhansl für Prtajin und Haas. Der Druck der Gastgeber wurde größer.

Ausgleich Karlsruhe durch Egloff
Schöner Konter in der 83.Minute. Förster hatte aus dem Zentrum Laghrissi in Szene gesetzt, der ging in den Sechzehner, legte auf Egloff. Der nahm die Kugel aus 8m sehenswert direkt, traf zum Ausgleich.

Weiterer Wechsel bei den Pfälzern: Nach dem Ausgleich kam Ritter für Skyttä. In Folge hatte das Spiel ein wenig an Fahrt verloren. Die Nachspielzeit wurde mit sechs Minuten angezeigt.

Entscheidung durch Ritter 
In der Nachspielzeit, 93.Minute, standen die Hausherren zu offen und die Gäste setzten den entscheidenden Konter. Hanslik setzte Ritter in Szene, der vollstreckte aus 14m.

Abpfiff und Sieg für die Pfälzer! 

Content: Michael Kaiser vom 18.10.2025
Fotos: HettiPicture & Brück 

Südwest-Derby bleibt immer besonders

Gastgeber gehen personell gebeutelt in die Begegnung 

Der 1.FC Kaiserslautern tritt morgen um 13.00 Uhr zum Derby im BBBank Wildpark an. Begleitet werden die Pfälzer dabei von 3.624 Anhängern.
Personell schaut es, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, so aus, dass Asta und Redondo weiterhin ausfallen werden. Aremu hat diese Woche einige Trainingseinheiten, aufgrund Infekt, verpasst. Sein Einsatz bleibt offen. Gyamfi fehlt letztmals gesperrt.

Ausfälle könnten FCK in die Karten spielen
Während beim FCK sich die personelle Lage mehr und mehr entspannt, drücken den kommenden Gastgeber personelle Probleme. Mit Jung und Franke fallen beide Abwehrchefs aus, drei Gegentore beim 3:3 in Dresden und ein 0:7 im Test beim SC Freiburg lassen Probleme erahnen.

Emreli bleibt Dauerthema
Fast schon wie gewohnt sorgte Lauterns Königstransfer Emreli in der Länderspielpause über Social Media für offene Fragen. Auch wenn der FCK-Coach betonte, dass er solche Dinge im Netz nicht verfolge (er bevorzugt nach eigener Aussage Musikkanäle) wurde auf Nachfrage ein Gespräch zwischen Spieler, Trainer und der Führungsebene bestätigt: "Wir hatten ein sauberes und kontroverses Gespräch. Jetzt muss Mahir seinen Worten auch Taten folgen lassen, denn für mich ist entscheidend, was auf dem Platz passiert.“ Dafür sei er, betonte Lieberknecht, bekannt.

Derby bleibt Derby
Bei der Bedeutung dieses Spiels griff Torsten Lieberknecht durchaus auch in die "historische Kiste": Es bleibt ein Südwest-Derby. Alte Rivalität, die auf dem Platz ausgefochten wird, bestmöglich unterstützt von denen, die die Farben auf den Tribünen tragen. Ich durfte viele Derbys gegen den KSC als Fan im Fritz-Walter-Stadion begleiten. Wenn man an dann an die alten Spiele zurückdenkt, als Winnie Schäfer beim Gegner auf der Bank saß, mit welcher Rivalität diese Partien speziell auf dem Betze abliefen, dann weiß man um die Bedeutung dieses Spiels." Stand heute sind beide Teams punktgleich, es wird wohl ein Spiel auf Augenhöhe.
 
Content: Michael Kaiser vom 17.09.2025 

WASGAU bleibt Exklusiv-Partner des 1. FC Kaiserslautern bis 2026/27

Die WASGAU AG bleibt auch in den kommenden Jahren ein verlässlicher Partner des 1. FC Kaiserslautern. Das in Pirmasens ansässige Handelsunternehmen hat seine Rolle als Exklusiv- und Lebensmittelpartner der Roten Teufel bis einschließlich der Saison 2026/27 verlängert. 

Mit dieser Vertragsverlängerung setzt WASGAU die seit der Spielzeit 2013/14 bestehende und kontinuierlich gewachsene Zusammenarbeit mit dem Traditionsverein fort. Die Partnerschaft steht für regionale Verbundenheit, gemeinsame Werte und ein starkes Engagement für die Menschen in der Pfalz. 

„Wir freuen uns sehr, die erfolgreiche Kooperation mit dem FCK fortzuführen – gerade in einem Jahr, in dem wir unser 100-jähriges Firmenjubiläum feiern“, sagt Thomas Bings, Vorstandssprecher der WASGAU AG. „Der Verein ist tief in der Region verwurzelt – genau wie wir. Diese Verbindung macht unsere Partnerschaft besonders.“ 

Als einer der führenden Lebensmittelhändler im Südwesten Deutschlands betreibt WASGAU über 70 Super- und Verbrauchermärkte sowie eigene Produktionsbetriebe. Das Unternehmen steht für Qualität, Frische und Verantwortung – mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und die Zusammenarbeit mit regionalen Erzeugern. Viele Mitarbeiter sind selbst leidenschaftliche FCK-Fans und leben die Nähe zum Verein auch im Alltag. 

„Die Zusammenarbeit mit der WASGAU AG hat über die Jahre hinweg eine enorme Bedeutung für unseren Verein gewonnen. WASGAU ist nicht nur ein wirtschaftlich starker Partner, sondern auch ein Unternehmen, das die Werte des FCK teilt und eine enge Verbindung zu unseren Fans hat“, erklärt FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen. 

„Wir sind sehr stolz auf die langjährige Partnerschaft mit der WASGAU und freuen uns, dass wir diesen gemeinsamen Weg auch in den kommenden Jahren weitergehen dürfen. Diese Kontinuität spricht für großes Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung“, ergänzt Miroan El Quitar, Director Sales Team 1. FC Kaiserslautern bei Sportfive. 

Content/Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 07.10.2025

Intensives Spiel gegen Bundesliga-Absteiger 

Ivan Prtajin ist gegen den VfL Bochum wieder einsatzbereit 

Der 1.FC Kaiserslautern trifft vor der Länderspielpause morgen auf den VfL Bochum. Dabei sein werden, Stand heute, mindestens 47.157 Fans, davon 3.576 Mitgereiste aus NRW.
Personell werden, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, weiter Asta und Redondo. Hanslik rückt immer näher ans Team, wird zum nächsten Spieltag eine Option für den Kader sein. Für den zwei Spielen gesperrten Gyamfi scheint Elvedi der logische Nachrücker zu sein.

Gegner mit guter Qualität
Auch wenn der Gegner nach dem Abstieg noch Problem hatte, sieht Torsten Lieberknecht eine eingespielte Mannschaftsstruktur und genügend Qualität auf dem Platz:  "Fakt ist, dass es sich um eine sehr erfahrene Mannschaft mit einer sehr erfahrenen Achse, bestehend aus Spielern wie Horn, Vogt, Bero, Holtmann oder Hofmann, handelt."

Intensives Spiel erwartet
Trotz der Tabellensituation nimmt Lauterns Übungsleiter den Gegner alles andere als auf die leichte Schulter: "Wir nehmen Bochum sehr ernst, werden sowohl am Boden, als auch in den Luftzweikämpfen, die ganze Energie brauchen."
Nur so könne man die perfekte Bilanz am Betze, auch mit Hilfe der Fans, weiter ausbauen: "Wir brauchen dringend die zweiten Bälle und wollen uns zuhause immer so präsentieren, dass jeder weiß, dass es eine schwere Aufgabe ist, uns hier zu schlagen.“ Explizit erwähnte Lieberknecht die Verpflichtung und Verantwortung gegenüber den eigenen Fans: „Bei der Zuneigung und Leidenschaft, die uns entgegen gebracht wird, muss man sich entsprechend präsentieren.“

Prtajin ist wieder fit
Bei Ivan Prtajin, der in Paderborn aufgrund von Wadenproblemen ausgewechselt wurde.l, habe man, so Lieberknecht, die Belastung individuell angepasst. Bisher schaue das alles gut aus und er gehe davon aus, dass Prtajin voll einsatzbereit sei. Bei Daniel Hanslik werde man aufgrund seines Trainingsrückstands vermutlich noch einmal die sichere Variante wählen und dem Spieler in der anstehenden Länderspielpause den letzten "Feinschliff" mitgeben. 

 

Gute Gespräche mit Emreli und Ritter
Auch wenn dieses Thema mittlerweile zum "running gag" geworden ist, haben wir wieder zur Situation um Emreli und Kapitän Ritter nachgefragt. Während der Trainer bei seinem Kapitän voll des Lobes war und auch ausdrücklich bedauerte, ihn nicht in Paderborn gebracht zu haben, scheint die Personalie Emreli anders gelagert. Hier scheint Torsten Lieberknecht auf entsprechende Signale des Spielers im Training zu warten, die einen Kaderplatz rechtfertigen. 

Content: Michael Kaiser vom 03.10.2025

Mit breiter Brust nach Paderborn

Alle Spieler haben die gleiche Chance sich zu zeigen 

Nach drei Siegen in Folge reist der FCK mit einer guten Portion Selbstbewusstsein im Gepäck nach Westfalen. Vorsicht ist aber angebracht, hat doch der Sportclub nur einen Punkt weniger auf dem Konto als die Pfälzer. Personell bleibt es, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, bei der bekannten Situation. Asta und Redondo fehlen ebenso wie Hanslik, der sich allerdings mehr und mehr ins Mannschaftstraining einfindet. Begleitet werden die Pfälzer von mindestens 1.516 Fans. Das Gästekontingent war binnen kürzester Zeit vergriffen.

Die Leistung zählt
Die Beispiele wie Abiama, Alidou oder Raschl zeigen auf, so Lieberknecht, dass jeder Spieler bei ihm seine Chance bekomme. Voraussetzung sei aber der unbedingte Wille. Für ihn zähle ausschließlich der Leistungsgedanke. Dies habe er in seiner Jugend unter Ernst Diehl gelernt und in seiner ganzen Laufbahn beibehalten.

Situation von Emreli
Exakt diesen Anspruch, sprich, dass sich der Spieler aufdränge, habe er sowohl an Mahir Emreli, als auch an Marlon Ritter: "Ich hatte mit Mahir ein offenes Gespräch und der Austausch war sehr gut. Die Spieler, die aktuell spielen, machen das natürlich gut und Mahir weiß, dass es schwer ist, an diesen Spielern vorbeizukommen. Da war die Dynamik auch der Ergebnisse eher negativ für den Spieler. Aber bei mir zählt immer das Leistungsprinzip und jeder Spieler hat die Chance in den Kader berufen zu werden“.
Ritter beweise aktuell, warum er sein Kapitän und wichtig für die Mannschaft sei: "Marlon beweist täglich, warum er der richtige Kapitän dieser Mannschaft ist. Er geht im Training voran, ist sich der Verantwortung als Spielführer bewusst und betrachtet die aktuelle Situation als Herausforderung“, so Lieberknecht. Dafür verdiene Ritter größten Respekt.

Paderborn über Jahre konstant
Auch nach einem kleinen personellen Umbruch, inclusive Trainerwechsel, sieht Torsten Lieber den kommenden Gegner gut aufgestellt: „Gegen Paderborn erwartet uns ein sehr intensives Auswärtsspiel. Die Mannschaft kommt über die Athletik, spielt gleichzeitig sehr variabel und verfügt mit Castaneda, Bilbija oder Obermair über Spieler, die durchaus Erstliganiveau haben.“ 
Von daher ist die Schwere der Aufgabe klar. Gerade nach zuletzt drei Erfolgen sieht der Übungsleiter sein Team gut aufgestellt: „Wir müssen wieder unser volles Potenzial abrufen, um aus Paderborn Punkte mitzunehmen. Dazu braucht es die richtige Einstellung, mindestens 100% Bereitschaft. Wenn die Spieler nach der Partie verausgabt auf dem Rasen liegen, habe man vieles richtig gemacht. 

Content: Michael Kaiser vom 25.09.2025


Höhenflug mit Absturzgefahr?

Fußball bleibt Ergebnissport, dennoch lohnt der Blick dahinter 

Nach sechs Spieltagen und der ersten Länderspielpause kann man zumindest eine, wenn auch frühe, Bilanz der bisherigen Runde ziehen.

Da war von Katastrophe, bis Fußballfest, für den geneigten Fan eigentlch alles dabei. Angesichts der letzten drei Erfolge gegen Darmstadt, in Fürth und gegen Münster überwiegt natürlich das Positive. Dennoch empfiehlt sich genaueres Hinsehen.

Das viel zitierte Spielglück ist mit dem FCK 
Nicht immer werden Schlussphasen mit drei Treffern binnen 13 Minuten gelingen (Darmstadt), auch wird der Schiedsrichter nicht sehr häufig für eine numerische Überlegenheit über die komplette Spielzeit (Fürth) sorgen. Auch der Erfolg gegen die Preußen aus Münster sollte nicht überbewertet werden, da der Gegner, sorry liebe Preußen, defensiv nicht stattfand. So kann man keinen Prtajin verteidigen, das sollte auch den Westfalen bekannt sein. 

Foto: Sport News Südwest 

Personalien mit Konfliktpotenzial 

Neuzugang Emreli und Kapitän Ritter rücken in den Fokus 

Der Begriff des "Königstransfers" wird in der heutigen Zeit oftmals inflationär benutzt. Zumindest entsteht auch rund um den Betzenberg dieser Eindruck. So wurden Prtajin, Şahin und auch Emreli mit diesem Prädikat ausgezeichnet. Während sich Prtajin scheinbar "reingearbeitet" hat, Şahin langsam ebenfalls seine Klasse mehr und mehr aufblitzen lässt, scheint Emreli, zumindest in der jetzigen Situation keine Rolle zu spielen. So fehlte der Spieler zuletzt drei Spiele in Folge im Kader. Die Andeutungen von Trainer Lieberknecht lassen erahnen, dass bei dem Spieler die Motivation zu wünschen lässt. Auch die Postings des Spielers in den sozialen Medien lassen eine gewisse "Unzufriedenheit" erkennen und sind eindeutig "zweideutig". 

Um Emreli rankten sich bereits in Nürnberg einige Geschichten für den Boulevard, so zum Beispiel seine Abwanderungswünsche in der Winterpause beim Club oder auch die Uneinigkeit bei der gescheiterten Vertragsverlängerung. Zudem hält sich Emreli, laut der dortigen Medien, als streng gläubiger Muslim an die Gebote des Fastenmonats Ramadan, die es erschweren, während dieser Wochen im Training bei 100% zu sein. In Summe entsteht, auch bei Gesprächen mit Journalisten aus Nürnberg, der Eindruck, dass keiner Emreli, trotz seines zweifellos vorhandenen Potenzials, eine Träne nachweint. 

Seit zwei Spieltagen hat auch Marlon Ritter, trotz Spielführerbinde, seinen Platz in der Startformation verloren. Die Zahlen und auch Leistungen sprachen wohl allzu oft gegen den begnadeten Fußballer. Beginnend ab seiner Auswechslung gegen Darmstadt begann der "Flow" der Roten Teufel und im Fußball zählen Ergebnisse, So fehlte Ritter sowohl in Fürth, als auch gegen Münster in der Startelf. Die Zahlen sprechen entsprechend nicht für den Spielführer. So wurde er in Fürth erst beim Stand von 3:0 eingewechselt, setzte keinen großen Akzente. Auch beim seinem halbstündigen Auftritt gegen Münster hielt sich der Glanz in Grenzen. Hier bleibt also abzuwarten, ob es dem Trainer gelingt, wieder das volle Leistungsvermögen seines verlängerten Armes herauszukitzeln (wie dies seinen Vorgängern Funkel und Anfang gelungen war). 

Content: Michael Kaiser vom 20.09.2025
Foto: Brück 

Fragen um Kapitän Ritter und Emreli 

Der 1.FC Kaiserslautern erwartet morgen Abend um 18:30 Uhr die Preußen aus Münster. Zu dieser Partie sind aktuell, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, bisher 44.960 Tickets verkauft, davon 1.400 Karten an die Gästefans. Beim Personal bleibt es wie bekannt. Weiterhin fehlen Asta, Redondo und auch Hanslik, der noch Trainingsrückstand hat.

Jeder kann sich zeigen
Nach dem zweimalige Fehlen von Mahir Emreli wollte Torsten Lieberknecht sich nicht zum einem Kaderplatz des Spielers äußern: "Man kann sich durch Leistung zeigen, das gilt aber für jeden Spieler. Ein Mannschaftsgefüge ist dynamisch und für jeden ist jederzeit alles möglich. Ich stelle entsprechend nach den Leistungen im Training auf und jeder hat dort die Möglichkeit sich, auch in einer kurzen Woche, für den Kader zu empfehlen. Wer allerdings auch nur 3% nachlässt, kann auch durchaus mal überraschend im Training fehlen."

Preußen Münster mit stabilem System
Der kommende Gegner komme überwiegend in einem 4_3_1_2, lege Wert auf Ballbesitz, presse sehr intensiv. Dafür stehe auch der neue Trainer der Preußen, Alexander Ende. Ende kenne Lieberknecht schon als Trainer des SC Verl, wo er ebenfalls attraktiven, mutigen Fußball hat spielen lassen.

Kapitänsbinde keine Startelf-Garantie
Auf das Fehlen seines Spielführers in der Startelf in Fürth befragt, erklärte Lieberknecht, dass er auch hierzu ein sehr langes Gespräch mit dem Spieler geführt habe. Danach habe Ritter seine Rolle als "verlängerter Arm des Trainers" auch in Fürth ausgeführt, die Entscheidung vor und nach seiner Einwechslung akzeptiert. Die Spielführerbinde sei kein Synonym für den Platz in der ersten Elf. 

Content: Michael Kaiser vom 18.09.2025

Trainer geht für die Spieler durch's Feuer 

Die Roten Teufel möchten auch auswärts mehr punkten 

Der FCK tritt am Sonntag, 13:30 Uhr, zum dritten Auswärtsspiel der laufenden Runde an. Nach Niederlagen in Hannover und Elversberg sollen nun in Fürth Punkte her. Begleitet werden die Pfälzer von 2.300 Fans. Beim Personal muss Torsten Lieberknecht weiterhin auf Simon Asta, Kenny-Prince Redondo und Daniel Hanslik verzichten.

Länderspielfahrer wohlbehalten zurück
Sechs Spieler waren in der Länderspielpause mit ihren Nationalmannschaften unterwegs. Alle sind, wenn auch dosiert, ins Mannschaftstraining integriert worden. Speziell bei Kim waren die Reisestrapazen stressiger als die reine Spielzeit.

Gegner Fürth mit schnellem Umschaltspiel
Beim kommenden Gegner sieht der Lautrer Übungsleiter eine große Qualität im Umschaltspiel, hinterlegt mit Namen wie Hrgota, Futkeu oder Klaus. Allerdings habe man auch gesehen, dass die Defensive der Franken noch anfällig sei. Greuther Fürth hat mit elf Toren die meisten Gegentreffer der Liga.

Pause in der Liga gut genutzt
Torsten Lieberknecht war mit dem Auftritt gegen Heidenheim und den Trainingseinheiten in der Länderspielpause zufrieden: Gegen Heidenheim war sehr anständig. Wir wollten den Spielern, die bisher noch nicht so zum Zug gekommen waren etwas Spielpraxis vermitteln  und man konnte sehen, dass unser Zusammenspiel immer besser wird“, Überbewerten wollte er dieses Spiel allerdings auch nicht.

Qualität insgesamt erhöht
Die fehlenden Pflichtspiele hätten durchaus dazu beigetragen, wieder Spieler heranzuführen und Qualität zu fördern: „Die Länderspielpause war personell insgesamt eher unruhig, da es etliche Erkrankungen und kleinere Verletzungen gab. Trotzdem merkte man, dass die Qualität im Training immer höher wird, was auch an der Konkurrenzsituation im Kader liegt“, 

Content/Foto: Michael Kaiser vom 12.09.2025

Frank Ronstadt wechselt auf Leihbasis zu Viktoria Köln

Kurz vor Ende der Transferphase hat der 1. FC Kaiserslautern einen weiteren Abgang zu verzeichnen: Frank Ronstadt wechselt auf Leihbasis zu Drittligist Viktoria Köln. 

Frank Ronstadt wechselte im Januar 2024 vom SV Darmstadt 98 auf den Betzenberg. Nachdem er zunächst regelmäßig für die Roten Teufel zum Einsatz kam, musste er zum Start der vergangenen Saison und auch zum Start in die neue Spielzeit verletzungsbedingt pausieren. Mit der Leihe zu Viktoria Köln soll Ronstadt wieder zu regelmäßigen Einsatzzeiten kommen. 

„Wir wissen um die Stärken von Frank. Durch seinen verletzungsbedingten Ausfall ist es für ihn aktuell nicht einfach, seinen Platz im Kader zu finden. Wir möchten ihm daher mit der Leihe zu Viktoria Köln die Möglichkeit geben, auf einem hohen Niveau wieder zu regelmäßigen Spielzeiten zu kommen“, erklärte FCK-Sportdirektor Marcel Klos zur Leihe. 

„Die letzten Wochen waren für mich nicht einfach. Ich habe intensiv für meine Genesung gearbeitet und möchte mich nun auch wieder auf dem Platz behaupten und regelmäßig Wettkampfpraxis sammeln. Daher bin ich den Verantwortlichen des FCK und Viktoria Köln dankbar, dass sie mir den Wechsel ermöglicht haben. Ich werde mich voll reinhängen, um wieder an mein Leistungsmaximum zu kommen“, so Frank Ronstadt.

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 01.09.2025
Foto: Brück 

FCK verleiht Jannik Mause an Rot-Weiß Essen

Jannik Mause wird in der laufenden Spielzeit nicht für die Roten Teufel auflaufen: Der Stürmer wechselt auf Leihbasis vom 1. FC Kaiserslautern zu Drittligist Rot-Weiß Essen. 

Nachdem Jannik Mause nach einer Leihe zur SpVgg Greuther Fürth in der Rückrunde der letzten Saison im Sommer in die Pfalz zurückkehrte, zeichnete sich nach der Vorbereitung ab, dass der Stürmer in der aktuellen Zweitligasaison nur zu wenigen Einsatzminuten kommen würde. Daher haben sich der Verein und der 27-jährige Mause auf eine erneute Leihe verständigt. Mit dem Wechsel zu Rot-Weiß Essen soll der Stürmer auf Drittliganiveau vermehrt Wettkampfpraxis sammeln. 

„In unserer Offensive herrscht ein großer Konkurrenzkampf. Aufgrund dieser Situation haben wir uns bereits frühzeitig mit Jannik zusammengesetzt und sind beidseitig zu dem Ergebnis gekommen, dass wir bessere Entwicklungsmöglichkeiten für ihn sehen, wenn er bei einem anderen Verein mehr Spielpraxis erhalten kann. Diese Chance bietet sich ihm nun beim ambitionierten Drittligisten Rot-Weiß Essen. Wir werden seine Entwicklung dort natürlich intensiv verfolgen“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos zur Leihe. 

„Für mich ist es wichtig, wieder regelmäßig auf dem Platz zu stehen und meine Spielzeiten zu erhalten. Daher bin ich den Verantwortlichen des FCK und auch den Verantwortlichen von Rot-Weiß Essen dankbar, dass ich die Möglichkeit erhalte, mich in einem sportlich herausfordernden Umfeld neu beweisen zu können. Ich möchte mich voll reinhängen und mit Leistungen überzeugen, um in einem Jahr beim FCK wieder neu anzugreifen“, so Jannik Mause.

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 29.08.2025
Foto: Sport News Südwest 

FCK muss sich in der Offensive verbessern

Neuzugang Joly wird im Kader stehen 

Wenn der 1.FC Kaiserslautern am Sonntag, 13:30 Uhr, die bisher ungeschlagenen Gäste aus Darmstadt empfängt, sind die Vorzeichen klar. Während der Gegner im Soll ist, sollten die Gastgeber alles daran setzen den nächsten Dreier einzufahren.

Bisher sind für die Begegnung 46.949 Eintrittskarten verkauft, 3.017 Tickets an die Fans der Lilien. Personell muss, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, Torsten Lieberknecht auf Simon Asta (Kreuzband), Daniel Hanslik (Achillessehne) und Kenny-Prince Redondo (Trainingsrückstand) verzichten.

Schwächelnde Offensive
Auch wenn sein Team defensiv stabil stehe, auch besser sortiert sei als noch letzte Saison, fehle natürlich die finale Belohnung: "Beim letzten Heimspiel gegen Schalke hatten wir schon mehr Abschlüsse als zuvor in Hannover. In Elversberg war es nicht viel, das wissen wir auch, aber es gab auch dort Möglichkeiten, wenn wir die Bälle sauberer spielen.

Trainer stellt sich vor seine Mannschaft
 Das Umfeld in Kaiserslautern ist natürlich sehr emotional. Dementsprechend stelle sIch der Lautrer Chef-Coach auch demonstrativ vor sein Team: Ich bin der Letzte, der keine Kritik zulässt oder sich keine Gedanken über das Gesamtkonstrukt Offensive macht. Ich weiß aber auch, dass wir uns dort peu à peu verbessern müssen und auch verbessern werden. Wir werden bessere Spiele machen in der Offensive."

Bilanz spricht für Lieberknecht 
Bisher hat der Trainer bei seinen Partien auf dem Betze eine makellose Bilanz. Alle drei Heimspiele von Lieberknecht konnten bisher gewonnen werden. Hierzu brauche man natürlich auch die Fans im Boot: "Schalke kam mit Erfolgserlebnissen, es war ein schwieriges Spiel, und da haben wir dem Druck standgehalten. Ich glaube an meine Jungs. Ich weiß, dass die Fans, die am Wochenende kommen, etwas sehen wollen, aber dass sie auch die Mannschaft unterstützen werden. Wir sind dazu verpflichtet, eine entsprechende Leistung auf dem Platz zu zeigen. Und natürlich wir dann einen Sieg einfahren."

Content: Michael Kaiser vom 29.08.2025

FCK verstärkt Defensive mit Paul Joly

Nur wenige Tage vor Schließung des Transferfensters ist der FCK auf dem Transfermarkt nochmal aktiv geworden: Paul Joly wechselt auf Leihbasis vom französischen Erstligisten AJ Auxerre in die Pfalz. 

Der 25-jährige Paul Joly genoss seine gesamte fußballerische Ausbildung in seinem Heimatland Frankreich. Dort unterschrieb der gelernte Defensivspieler, der auf der rechten Abwehrseite beheimatet ist, bei seinem aktuellen Arbeitgeber, dem AJ Auxerre, im Sommer 2021 seinen ersten Profivertrag. Für den viermaligen französischen Pokalsieger, mit dem er 2024 den Aufstieg in die Ligue 1 feiern konnte, absolvierte er seitdem 85 Partien, 36 davon in der französischen Ersten Liga. Beim FCK soll der Franzose nun erstmals Erfahrungen im europäischen Ausland sammeln. 

„Mit Paul gewinnen wir für unseren Kader einen Spieler hinzu, der auf den Außenverteidigerpositionen in verschiedenen Systemen flexibel einsetzbar ist. Ihn zeichnen außerdem seine technischen Fähigkeiten, seine Laufstärke und seine offensive Spielweise aus. Damit reagieren wir natürlich auch auf den Ausfall von Simon Asta. Darüber hinaus gewinnen wir aber auch einen erfahrenen Spieler aus einer der europäischen Top-Ligen dazu, der uns voranbringen und hier wertvolle Erfahrungen für seine weitere Karriere sammeln kann“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos zum Transfer. 

„Ich bedanke mich bei den Verantwortlichen des FCK und auch von AJ Auxerre, die in sehr kurzer Zeit diesen Wechsel ermöglicht haben. Ich möchte meine Stärken auf den Platz bringen und dem Verein so helfen, die gesetzten Ziele zu erreichen. Außerdem freue ich mich darauf, meine ersten fußballerischen Schritte außerhalb Frankreichs zu machen und bin überzeugt davon, dass dies auch wertvoll für meine persönliche Entwicklung ist. Ich kenne den FCK und die Historie des Vereins und bin schon gespannt darauf, die Atmosphäre und die Fans persönlich zu erleben“, sagte Paul Joly zu seinem Wechsel.

Content/Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 26.08.2025

FCK muss bis Jahresende auf Simon Asta verzichten

Der 1. FC Kaiserslautern muss bis zum Ende des Kalenderjahres auf Simon Asta verzichten: Der Abwehrspieler zog sich im Auswärtsspiel bei der SV Elversberg einen Teilriss des hinteren Kreuzbandes im Knie zu. 

Die bitteren Szenen ereigneten sich nur fünf Minuten, nachdem am Freitagabend die Partie in Elversberg angepfiffen wurde: In einem Zweikampf wurde Simon Asta frontal am Knie getroffen. 

Die Nummer 2 der Roten Teufel versuchte nach einer kurzen Behandlungspause weiterzumachen, musste aber aufgrund von starken Schmerzen gestützt von FCK-Kapitän Marlon Ritter und FCK-Mannschaftsarzt Dr. Nils Veith in der 11. Spielminute den Platz verlassen. 

Die folgenden Untersuchungen ergaben, dass der 24-jährige Asta nach dem Foulspiel einen Teilriss des hinteren Kreuzbandes im Knie erlitten hat. Die Verletzung wird konservativ behandelt, dennoch wird der Defensivspieler dem FCK um Cheftrainer Torsten Lieberknecht voraussichtlich bis Ende des Jahres nicht mehr zur Verfügung stehen. 

Wir stehen an Deiner Seite, Simon, und wünschen Dir für Deine Genesung nur das Beste!

Content: 1.FC Kai vom 23.08.2025
Foto: Sport News Südwest 

Bedingungen in Elversberg annehmen 

Entscheidend ist das, was auf dem Platz passiert 

Die bisherigen vier Duelle gegen den kommenden Gegner, die SV 07 Elversberg, waren kein Ruhmesblatt für die Pfälzer. Im Fritz Walter Stadion gelangen ein denkbar knapper Heimsieg und ein schmeichelhaftes Unentschieden, in Elversberg wurde gar zweimal verloren.

Begleitet wird der FCK von 1.545 Fans. Personell sieht es, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, so aus, dass weiter Wekesser (Trainingsrückstand), Redondo (Achillessehne) und Prtajin (Wade) fehlen werden. Keeper Heck befindet sich ebenfalls noch im Reha-Programm, wird stückweise ins Teamtraining integriert. 

Fragen zu Naatan Skyttä

Der Ausfall des Neuzugangs ereilte Torsten Lieberknecht in Babelsberg praktisch unmittelbar vor dem Anpfiff. Skyttä spürte beim Aufwärmen ein Ziehen in der Wade und so wollte man kein Risiko eingehen. Die Probleme sind behoben und der Spieler wird morgen im Kader stehen.

Kein Derby in Elversberg
Das morgige Spiel sei, auch wenn man mit dem Fahrrad nach Elversberg fahren könne, kein Derby, so der FCK-Cheftrainer. Vielmehr könne man von einem Spiel mit "Lokalkolorit" sprechen. Das "wahre Derby" blieben Spiele gegen den SV Waldhof Mannheim.

Stark verändert mit weiterhin viel Qualität
"Die SVE kann weiterhin gut kicken, besitzt einen großen Mannschaftsgeist und hat sich auch ordentlich verstärkt hat". Deswegen wird es wichtig sein , das enge und kleine Stadion auszublenden und stattdessen individuell eine bestmögliche Leistung abzurufen. Davon profitiert dann auch die gesamte Mannschaft“, so Lieberknecht.

Content: Michael Kaiser vom 21.08.2025

FCK startet in die Pokalrunde

In Babelsberg geht's gegen Fünftligist Stahnsdorf

Der Pokalfinalist des Jahres 2024 startet mit einer Aufgabe beim RSV Eintracht 1949 in die aktuelle Runde. Gespielt wird im Babelsberger Karl-Liebknecht-Stadion. 


Begleitet wird das Team vom mindestens 3.312 Fans. Beim Personal fehlen, so FCK-Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, weiterhin Ronstadt (Trainingsrückstand), Prtajin (Wade), Redondo (Achillessehne), sowie Elvedi und Wekesser mit Magen-Darm. Keeper Heck befindet sich weiter im Rehatraining.

Informationen über den Gegner
Torsten Lieberknecht: "Obwohl wir gegen einen Oberligisten antreten, sind wir gut informiert und habe auch, dank einiger Trainerkollegen aus der dortigen Oberliga, Bildmaterial zur Verfügung gehabt. Auffällig sind im Team Mustapha, aktuell der Topscorer, oder so ein erfahrener Spieler wie Samson, den ich auch in Braunschweig als Spieler hatte."

Es wird einige Wechsel geben
" Zunächst mag ich den Begriff 2.Reihe nicht, da jeder Spieler sich Woche für Woche für Kader und Startelf empfehlen kann. Es gibt also auf der einen oder anderen Position die Möglichkeit, einen  anderen Spieler reinzuwerfen”, so Lieberknecht.

Konzentriert die Aufgabe annehmen 
Auch in einem Spiel gegen einen Oberlisten erwarte er, so Lieberknecht das nötige Engagement: "Die Verantwortung für die Mannschaft ist, dass jeder auf seiner Position die beste Leistung zeigt. Wir sind durch eine intensive Trainingswoche gegangen und wollen das mit entsprechender Spielfreude auch am Sonntag fortsetzen. Wir zollen dem Gegner Respekt, aber wir sind der Favorit und wollen das auch unter Beweis stellen.'

Content: Michael Kaiser vom 15.08.2025

Topspiel vor ausverkauftem Haus

Der FCK muss in allen Bereichen zulegen 

Zum Topspiel des 2.Spieltages empfängt der 1.FC Kaiserslautern den FC Schalke 04. Der Betzenberg, sprich das Fritz Walter Stadion, ist mit 49.327 Plätzen komplett ausverkauft, davon gingen 4.720 Tickets an die Gäste.

Personell kann Trainer Thorsten Lieberknecht aus dem Vollen schöpfen. Mit Ausnahme von Frank Ronstadt und Fabian Heck steht, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, der komplette Kader zur Verfügung.

Naatan Skyttä steht im Kader
Obwohl der Neuzugang erst zwei Tage mit der Mannschaft trainiert hat, wird er definitiv zumindest im Kader stehen. Einen Startelfeinsatz ließ der FCK-Coach offen: "Ob er am Samstag schon in der Startelf steht, müssen wir noch überlegen. Er braucht vielleicht noch Zeit anzukommen, aber er wird auf jeden Fall im Kader sein." Hier ist natürlich zu bedenken, dass Skyttä erst zwei Tage mit dem Team trainiert und zuvor mehrere Tage unterwegs war, bis der Vertrag fix war. 

In allen Mannschaftsteilen besser werden 
Auf die in Hannover oftmals kritisierte Offensivabteilung angesprochen oder auch mit Statistiken konfrontiert, führte Lieberknecht aus, dass natürlich nicht nur die Defensive oder die Offensive Spiele gewinnen: "Defensiv war das über weite Strecken in Ordnung. eine gute Struktur im Spiel gegen den Ball und wir haben entsprechend gut gestanden. Mit der Offensivleistung waren wir natürlich nicht zufrieden. Da hätten wir mutiger und besser spielen müssen. Das wissen wir aber und wollen uns morgen anders zeigen."
Hier wird man in allen Mannschaftsteilen einiges an Energie brauchen, um gegen diesen Gegner zu bestehen. 


Content: Michael Kaiser vom 08.08. 2025

Jannis Heuer wechselt auf Leihbasis zu Preußen Münster

Innenverteidiger Jannis Heuer wird ab sofort für den SC Preußen Münster auflaufen. Der 26-Jährige wechselt in der gerade begonnen Spielzeit leihweise zum Ligakonkurrenten der Roten Teufel. 

Seit seinem Wechsel im vergangenen Sommer an den Betzenberg lief der Defensivspieler bisher in 26 Zweitligaspielen und zwei DFB-Pokal-Partien für den 1. FC Kaiserslautern auf. Bis auf Weiteres werden aber erstmal keine weiteren Einsätze im FCK-Trikot dazukommen, da Jannis Heuer ab sofort das Jersey des SC Preußen Münster überstreifen wird. 

„Nach den Verpflichtungen von Maxwell Gyamfi und Jisoo Kim hat sich die Konkurrenzsituation in der Innenverteidigung verschärft, so dass wir uns mit Jannis ausgetauscht haben und zu dem Schluss gekommen sind, dass er durch eine Leihe nach Münster im kommenden Jahr mehr Spielpraxis erhalten kann. Wir sind weiterhin von seinen Qualitäten überzeugt und werden seine Entwicklung in der aktuellen Saison intensiv verfolgen“, kommentiert FCK-Sportdirektor Marcel Klos die Leihe. 

„Bei der Entscheidung für die Leihe ging es mir hauptsächlich darum, im kommenden Jahr so viel wie möglich auf dem Platz stehen zu können. Diese Chance sehe ich in Münster gegeben und ich bedanke mich bei allen Beteiligten, dass wir gemeinsam eine Lösung gefunden haben, von der alle Seiten profitieren können. Ich freue mich, in einem Jahr gestärkt an den Betze zurückzukehren“, so Jannis Heuer.

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 07.08.2025
Foto: Brück 
 

Naatan Skyttä verstärkt FCK-Offensive

Der FCK begrüßt den 23-jährigen Naatan Skyttä auf dem Betzenberg: Der offensive Mittelfeldspieler wechselt vom französischen Zweitligisten USL Dunkerque in die Pfalz. 

Naatan Skyttä wurde im finnischen Ylöjärvi geboren und absolvierte einen Teil seiner fußballerischen Ausbildung in der Nachwuchsakademie des finnischen Erstligisten Ilves Tampere, wo er auch im Alter von 16 Jahren seinen ersten Profivertrag unterschrieb. Von Finnland aus führte ihn sein Weg zu Stationen im europäischen Ausland, bei denen er beim französischen Erstligisten FC Toulouse, dem norwegischen Erstligisten Viking FK, dem dänischen Erstligisten Odense Boldklub und zuletzt dem französischen Zweitligisten USL Dunkerque weitere Erfahrungen im Lizenzbereich sammeln konnte. Zudem debütierte Skyttä im Alter von 18 Jahren in der finnischen U21-Nationalmannschaft, für die er in 29 Partien 12 Tore erzielen konnte, unter anderem eines im Rahmen der U21-Europameisterschaft im Sommer 2025. 

„Wir freuen uns, dass wir Naatan vom FCK überzeugen konnten. Mit ihm gewinnen wir einen technisch starken, flexiblen und torgefährlichen offensiven Mittelfeldspieler hinzu, der in seinen jungen Jahren schon viel Erfahrung auf internationalem Parkett gesammelt hat. Dass er sowohl Tore vorbereiten als auch erzielen kann, hat er bereits bei seinen bisherigen Stationen unter Beweis gestellt. Wir möchten ihn weiter in seiner Entwicklung fördern und sind überzeugt, dass er unser Spiel unberechenbarer macht und eine große Bereicherung für die Mannschaft sein kann“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos zum Transfer. 

„Die Fans haben tatsächlich eine große Rolle in meiner Entscheidung gespielt. Ich habe Videos gesehen, von der Atmosphäre, dem Stadion, das war unglaublich beeindruckend. Hinzu kommen die guten Gespräche, die ich mit den Verantwortlichen geführt habe. Ich identifiziere mich mit den Zielen, die sich der Verein gesteckt hat. Der FCK steht für Tradition. Ich habe das Gefühl, dass es die richtige Entscheidung ist, hier den nächsten Schritt in meiner Karriere zu gehen“, äußerte sich Naatan Skyttä zu seiner Entscheidung für den FCK.

Content/Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 04.08.2025

Traditionsduell am ersten Spieltag

Keine Treffer in der ersten Halbzeit zwischen Hannover 96 und dem FCK

Viel Brisanz und auch Ungewissheiten zum Auftakt der Runde. Sowohl bei den Gastgebern, als auch bei den Gästen aus der Pfalz, gibt es viel neues Personal. Der neue Coach, Christian Titz,  Gastgeber bietet acht Neuzugänge auf, wobei Matsuda Hannover bereits kennt und nach Leihe wieder an der Leine aktiv ist. Bei den Gästen aus der Pfalz stehen sechs von sieben Neuzugängen in der ersten Elf.

So startet also 96: Noll - Okon, Tomiak, Ghiă - Neubauer, Leopold, Taïbi, Matsuda - Chakroun, Pichler, Mund.
Trainer Lieberknecht vertraut folgender Elf: Krahl - Elvedi, Sirch, Gyamfi - Redondo, Şahin, Kunze, Asta - Ritter - Prtajin, Emreli. 

Schiedsrichter ist heute Michael Bacher, der pünktlich um 13.30 Uhr angepfiffen hatte. Die erste Torannäherung bereits in der 2.Minute nach einem Freistoß von Neubauer von der rechten Seite. Kein Problem für Krahl, der die Kugel sicher runterfischte. 
Die ersten Viertelstunde war mittlerweile verstrichen. Die Niedersachsen drückten zu Beginn auf's Tempo, bestimmten die Partei ohne große Chance entwickelt zu haben. 

Riesenchance für Hannover in der 23.Minute. Ritter hatte den Ball im Mittelfeld gegen Chakroun verloren, der im Zentrum sofort Gas geben konnte. Sein Steckpass erreichte Bundu, der aber am ausgefahrenen Bein von Krahl scheiterte. 

Nach einer halben Stunde kamen auch die Gäste etwas besser in die Begegnung. In der 31.Minute schickte Ritter Sirch rechts auf die Reise, der es aus gut 25m mit einem Heber versuchte. Der ging ein Stück weit links vorbei. In der 36.Minute wieder 96 am Drücker. Neubauer und Chakroun spielten Tomiak frei, der aus etwa 28m abzog. Sein Ball drehte aber vom Tor weg, verfehlte den anvisierten rechten Winkel. 

Die letzten fünf Minuten waren angebrochen und wieder Hannover. Diesmal kam Bundu, nachdem er mit feiern Drehung Redondo hat stehenlassen, halbrechts im Strafraum zum Schuss, scheiterte an Krahl. 

Halbzeit in Hannover! 

Joker Aseko trifft zum Sieg für 96 

Ernüchternde Leistung mündet in verdienter Niederlage 

Die Hausherren haben mit Wiederanpfiff vor 49.000 Zuschauern gewechselt. Für Taïbi war nun Aseko im Spiel. Die erste Chance gehörte in der 49. Minute ebenfalls Hannover 96. Wieder war es der flinke Bundu, der nach Diagonalpass von Pichler aus 10m das rechte Eck anpeilte. Wieder Krahl zur Stelle. In der 59.Minute war es dann ein Freistoß von Leopold, der Pichlers fand. Dessen Kopfball aus 7m wurde von Krahl aus dem linken Eck geholt.

In der 62.Minute verursachte Sahin in zentraler Postion, 18m vor dem Tor einen Freistoß. Leopold brachte den Ball durch die Mauer. Nur knapp am Tor vorbei.

Torsten Lieberknecht reagierte, wechselte auf drei Positionen: Für Ritter, Şahin und Emreli kamen in der 65.Minute Hanslik, Aremu und Tachie. Bei dem Gastgeber stand nun Yokota zur Einwechslung bereit, kam in der 70.Minute für den starken Bundu ins Spiel. Die Begrüßung durch den Gästeblock fiel, nicht ganz erwartet, eher verhalten aus.

Führung Hannover durch Aseko 
Das war doch mal ein gelungener Wechsel. Das erste Pflichtspieltor für 96 in der 74.Minute erzählt Joker Noel Aseko. Nach einem geilen Pass von Ghiă konnte Aseko den Ball im Strafraum annehmen und ins lange Eck abschließen. 
Källmann und Rochelt ersetzten bei Hannover ab der 77.Minute nun Pichler und Chakroun. Bei den Gästen aus der Pfalz ersetzte Kim ab der 80.Minute Sirch. Bei Hannover  kam nun Blank für Okon , bei Kaiserslautern ging Redondo runter, neu dabei Haas. (87.).

In Folge sollte nichts mehr passieren und Hannover fährt den ersten Dreier der neuen Runde ein. 

Content: Michael Kaiser vom 03.08.2025
Fotos: Sport News Südwest 

Mit viel Vorfreude in die Runde

Schwierig, in dieser ausgeglichenen Liga Ziele zu definieren 

Zunächst einmal stand bei der heutigen Spieltagspressekonferenz der Cheftrainer noch mehr im Mittelpunkt als sonst gewohnt. Da hatte einen schönen Grund, feiert Torsten Lieberknecht doch heute seinen Geburtstag.

Der FCK wird auch bei dieser Auswärtsaufgabe von einer großen Anhängerschar begleitet. So reisen mindestens 4.438 Fans am Sonntag nach Hannover mit. Personell schaut es recht entspannt aus. So fehlen lediglich Ronstadt und Heck im Kader.

Mannschaft in guter Verfassung
Torsten Lieberknecht: "Die Mannschaft ist in einer sehr ordentlichen Verfassung. Unsere Themen wurden sehr gut abgearbeitet und die Basis für den Startschuss geschaffen“. Auch zur Vorgabe gleichzeitig von Thomas Hengen ging der Trainer ein:„Wir haben eine gute Mannschaft, aber die haben andere eben auch. Es werden viele Namen genannt, wenn es um Aufstiegsfavoriten geht. Wir fliegen dabei allerdings etwas unter dem Radar. Aber mal sehen, was aus dieser Position heraus allemöglich ist“, 

Gegner mit Bewegung in Kader und Traineramt
Aktuell stehen beim kommenden Gegner, Hannover 96, zahlreiche personelle Änderungen auf dem Notizblock. So haben 18 Spieler den Verein verlassen, neu kamen 16 Akteure. Auch auf der Trainerbank gibt es neue Gesichter. So übernahm Christian Titz ( zuvor Magdeburg) das Amt des Cheftrainers von André Breitenreiter (bzw. von Interimscoach Lars Barlemann). Grundsätzlich habe Hannover, so Lieberknecht, unverändert den Schwerpunkt auf einer kompakten Defensive.

Startelf wohl nur noch eine Position offen
Auf die Frage, ob er die Startformation schon im Kopf habe, konnte Lautern Cheftrainer Entwarnung geben und erklärte, dass er nur noch auf einer einzigen Position unsicher sei. Auch werde es bei der Benennung des Kaders mit Sicherheit Härtefälle geben.

Ache nicht 1/1 zu ersetzen
Ragnar Ache mit seiner Körperlichkeit sei nicht zu ersetzen, allerdings verfüge er über viele Spieler, die Qualitäten in diesem Bereich mitbringen. Hier seien auch nicht nur die Neuzugänge Ivan Prtajin oder Mahir Emreli zu nennen, sondern auch zum Beispiel ein Daniel Hanslik. Dieser sei ein absoluter Betzespieler und extrem wertvoll für die Mannschaft. 

Content: Michael Kaiser vom 01.08.2025

AS Rom tritt zum Jubiläumsspiel an 

Gäste gehen mit früher Führung durch Ferguson in die Kabine 

Zunächst standen bei diesem Jubiläumsspiel aus Anlass des 125-jähriges Bestehens des FCK zunächst die Helden der Vergangenheit im Fokus.  Die geladenen Pokalsieger von 1990&96 wurden jeweils mit dem Ehrenring des Vereins geehrt.

Die erste Elf von Torsten Lieberknecht: Krahl - Gyamfi, Sirch, Heuer - Asta, Kunze, Ritter, Kleinhansl - Redondo, Şahin - Emreli.

Zum Spiel gab es die erste Viertelstunde nicht viel zu erzählen. Die Pfälzer waren sichtlich um Kontrolle bemüht, liefen zunächst viele Räume zu. Gefährlich wurde es im Ansatz meist über die rechte Seite.

Führung für die Roma durch Ferguson
Ein Missgeschick von Krahl führte zur Gästeführung. Lauterns Keeper versprang nach einem Zuspiel von Heuer der Ball. Ferguson reagierte schnell, eroberte die Kugel, musste in der 16.Minute nur noch einschieben. 

Schreckmoment nach einer guten halben Stunde. Da waren Ferguson und Heuer nach einem Zweikampf liegengeblieben. Beim Römer ging es zügig weiter, Heuer musste länger behandelt werden, konnte aber auch weiterspielen. 

In Folge dieser Szene ein Freistoß von Soulé, der die Kugel  ins rechte Eck platzierte. Krahl zur Stelle 34.). Zwei Minuten später war es erneut die Nr. 18, Soulé, mit einem Abschluss. Diesmal per Direktabnahme, Krahl durfte fliegen, klärte zur Seite. 

Die letzten Minuten dieses ersten Abschnittes blieben ohne größere Torraumszenen. So ging es mit einer 1:0 Führung für die Roma in die Kabinen. 

Ausgeglichene zweite Halbzeit bleibt torlos 

Sieben Wechsel zum Wiederanpfiff beim FCK 

Der FCK wechselte zu Beginn der zweiten Halbzeit vor 35.650 Fans gleich auf sieben Positionen. In der Kabine blieben Sirch, Heuer, Redondo, Emreli, Şahin, Gyamfi und Kleinhansl. Dafür neu dabei Elvedi, Aremu, Robinson, Hanslik, Prtajin, Haas und Neuzugang Kim. 

Nach den Wechseln sind die Gastgeber aggressiver als noch in der ersten Hälfte. Das führte bisher zwar noch nicht zu Gefahr vor dem Tor der Italiener, aber zumindest erlebten die Fans eine Rudelbildung vor dem Gästeblock. In der 56.Minute hatten sich Ritter und Ferguson etwas näher kennengelernt. Beide wurden gelb verwarnt. 

Größte Chance im bisherigen Spielverlauf in der 54.Minute. Ritter hatte in die Schnittstelle zu Prtajin gespielt, der aber seitlich abgedrängt wurde. Mit dem nächsten Angriff, 56.Minute, hatte Hanslik mit exaktem Pass erneut Prtajin gefunden. Dessen Kopfball ging knapp am Tor vorbei. 

Zahlreiche Wechsel gab es nach einer guten Stunde zu vermelden: Bei den Hausherren ersetzten Tachie, Raschl und Wekesser nun Ritter, Kunze und Asta. Die Gäste wechselten viermal. Neben Neil El Ayanoui und  El Shaarawy kamen auch Hermoso und Cherubini ins Spiel. Ndicka, Ferguson, Pisilli und Koné hatten das Spiel verlassen. 
Fünf weitere Wechsel bei den Römern: Kumbulla, Abdoulhamid, Mannini, Darboe und Romano neu für Angelino, Rensch, Mancini, Cristante und Soulé (70.). 

Der eingewechselte Darboe hatte dann sofort die nächste Möglichkeit, traf den rechten Außenpfosten. Eine Halbchance für Kaiserslautern in der 82.Minute. Eine Flanke von Haas landete bei Elvedi, der aber die Kugel per Kopf nicht aufs Tor brachte. Szenenapplaus gab es noch einmal kurz vor Ende für Haas. Der war einem verlorenen Ball nachgesetzt und konnte sich dafür feiern lassen. 

Das war es dann auch in Kaiserslautern. Abpfiff! 

Content: Michael Kaiser vom 26.07.2025
Fotos: Brück 

Verstärkung aus der Premier League: Jisoo Kim wechselt zum FCK

Der 1. FC Kaiserslautern hat Innenverteidiger Jisoo Kim verpflichtet. Der 20-jährige Koreaner kommt auf Leihbasis vom Premier-League-Club FC Brentford an den Betzenberg. 

Der 1,92 m große Defensivspieler durchlief in seiner Heimat die Nachwuchsakademie des Seongnam FC, bei dem er mit 17 Jahren seinen ersten Profivertrag unterzeichnete und in der K-League 1 debütierte. Nach 19 Einsätzen in der ersten koreanischen Liga wechselte er im Sommer 2023 nach England und schloss sich dem FC Brentford an. Im Dezember 2024 feierte er sein Premier League-Debüt, als er in der Partie gegen Brighton & Hove Albion eingewechselt wurde.
International sammelte Jisoo Kim ebenfalls schon einige Erfahrungen für sein Heimatland. Für Koreas Nachwuchs-Nationalmannschaften stand er seit der U15 auf dem Platz. Im Jahr 2023 nahm er für Korea am U20-Asiencup und an der U20-Weltmeisterschaft teil – beim Turnier in Argentinien erreichte er mit seinem Heimatland das Halbfinale. Anschließend wurde er vom damaligen koreanischen Nationaltrainer Jürgen Klinsmann auch mehrfach in den Kader der A-Nationalmannschaft berufen, auf sein Debüt in der koreanischen Nationalelf wartet er allerdings noch. 

„Wir haben immer wieder betont, dass wir einen starken Innenverteidiger, falls möglich mit einem guten linken Fuß, verpflichten wollen, um noch flexibler in der Defensive agieren zu können. Dank unseres guten Netzwerks hat sich auf dem Transfermarkt für uns die Möglichkeit ergeben, einen Spieler wie Jisoo Kim zu verpflichten. Er hat nicht nur bereits in jungen Jahren sein großes Potential unter Beweis gestellt hat, sondern zeichnet sich auch durch seine Beidfüßigkeit, Technik und seine Physis aus. Mit seinen Qualitäten hat er sich auf dem internationalen Markt bereits in den Fokus gespielt. Wir sind davon überzeugt, dass Jisoo eine Verstärkung für unsere Defensive sein kann. Außerdem wollen wir ihm beim FCK die Möglichkeit geben, seine Stärken in die Mannschaft einzubringen und die nächsten Schritte seiner Karriere zu gehen“, so Sportdirektor Marcel Klos. 

„Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung beim 1. FC Kaiserslautern. Der Verein hat sich intensiv um mich bemüht, das hat mir viel bedeutet. Ich möchte diese Chance nutzen, um mich sportlich weiterzuentwickeln und dem Team zu helfen, eine erfolgreiche Saison zu spielen. Vom Betzenberg und den leidenschaftlichen Fans habe ich schon viel gehört – ich kann es kaum erwarten, diese besondere Atmosphäre selbst zu erleben. Es ist mir eine Ehre, künftig das Trikot der Roten Teufel zu tragen. Ich bin hochmotiviert, mein Bestes zu geben, und möchte mich hier auf und neben dem Platz weiterentwickeln. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit meinen neuen Mitspielern und dem Trainerteam loszulegen. Ich danke allen Beteiligten, die diesen Wechsel möglich gemacht haben. Jetzt liegt mein voller Fokus auf der Arbeit auf dem Platz. Ich werde jeden Tag alles geben, damit wir möglichst oft mit den Fans feiern können“, freut sich Jisoo Kim auf die Zeit beim FCK.

Content/Foto: 1.FC Kaiserslautern vom 22.07.2025

Ein Gemälde als Dankeschön

Friedhofsverwaltung übergibt FCK-Museum ein Bild des Fritz-Walter-Grabs  

Das Ehrengrab des 2002 verstorbenen Ehrenbürgers und DFB-Ehrenspielführers Fritz Walter und seiner Frau Italia ist ein Pilgerort für FCK-Fans. Und natürlich ist es auch fester Bestandteil der FCK-Führungen über den Hauptfriedhof, die Rolf Conrad vom FCK-Museum regelmäßig anbietet. Für sein jahrelanges Engagement hat Rolf Conrad nun von der Stadt ein Präsent bekommen, das zugleich ein neues Ausstellungsstück im Museum darstellen wird.
„Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des Friedhofs im vergangenen Jahr wollten wir uns beim FCK-Museum und bei Rolf Conrad erkenntlich zeigen“, erzählt Beigeordneter Manuel Steinbrenner den Hintergrund. „So entstand die Idee, ein Bild des Fritz-Walter-Grabes anfertigen zu lassen und es dem Museum zu schenken.“ In der Kunststudentin Johanna Menzel fand man seitens der Friedhofsverwaltung schnell eine Künstlerin, die sich gerne bereit erklärte, das Bild anzufertigen.
Mehrere Stunden saß sie auf dem Friedhof vor dem Grab, um selbiges ins beste Licht zu rücken, wie Menzel bei der Übergabe des Bildes am Mittwoch berichtete. Gemeinsam mit Dezernent Steinbrenner und dem Leiter des Referats Grünflächen, Gerhard Prottung, war sie ins FCK-Museum eingeladen, das nicht nur die perfekte Kulisse für das Bild bot, sondern auch, um gemeinsam in alten und nicht ganz so alten Fußball-Erinnerungen zu schwelgen. Es sei ihr eine Ehre gewesen, das FCK-Idol künstlerisch zu würdigen, so Menzel. Das Bild in Empfang nahmen Rolf Conrad und Stefanie Wegner als Kuratorin des Museums. Die beiden waren voll des Dankes und kündigten an, dass das Bild bald einen festen Platz in der Ausstellung bekommen wird.

Content/Foto: Stadt Kaiserslautern vom 17.07.2025

Behindertenbeauftragter der Stadt besuchte den 1.FCK

Austausch zu Barrierefreiheit und Inklusion

Am Donnerstag, 10. Juli 2025, besuchte Steffen Griebe, Kommunaler Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderung der Stadt Kaiserslautern, den 1. FC Kaiserslautern (1.FCK), um sich über Barrierefreiheit und Inklusion auszutauschen. Henrik Suske, zuständig für den Spielbetrieb und die Sicherheit, die Fanbeauftragten Clara Liell und Marcel Sander sowie der Behinderten-Fanbeauftragte Erich Huber präsentierten dabei die Angebote des 1.FCK. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Frage, wie barrierefrei und inklusiv der Spielbetrieb aufgestellt ist. Das Ergebnis zeigt, dass der 1.FCK hier deutlich in der ersten Liga spielt.

Ankommen, hineinkommen, zurechtkommen – Menschen mit Behinderungen können einen Besuch im Fritz-Walter-Stadion nahezu barrierefrei erleben. Vor allem mobilitätseingeschränkte Personen sowie Hör- und Sehbeeinträchtigte profitieren von einer Vielzahl an Maßnahmen wie ein Park&Ride-Shuttle für mobilitätseingeschränkte Personen, geschultes und sensibilisiertes Personal sowie auf Anfrage die Erlaubnis für Assistenzhunde. Gut sortierte Informationen finden Menschen mit Behinderungen auf der Website des 1.FCK. Ab der kommenden Saison wird der 1.FCK auch ein Awareness-Team einsetzen. Diese mentalen Ersthelferinnen und Ersthelfer unterstützen die Besucherinnen und Besucher in psychisch herausfordernden Situationen – sei es bei Ängsten, Belästigungen oder Bedrohungen.

„Der 1.FCK ist für die kommende Saison gut aufgestellt und setzt Maßstäbe in Sachen Barrierefreiheit und Inklusion“, erklärt der städtische Behindertenbeauftragte Steffen Griebe. Die Plätze für Rollstühle sind allerdings stark nachgefragt, weshalb für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer eine frühzeitige Planung ratsam ist.

Der Besuch des städtischen Behindertenbeauftragten zeigt die Wichtigkeit des Themas Inklusion für Kaiserslautern. Hin und wieder besucht er Institutionen in der Stadt, um sich einen Eindruck von der Ist-Situation zu verschaffen und gegebenenfalls Hilfestellung geben zu können. Der 1.FCK setzt dabei ein starkes Zeichen und zeigt, dass Fußball für alle Menschen erlebbar sein soll – unabhängig von individuellen Einschränkungen.

Foto (c): Stadt Kaiserslautern
BU: Von links: Behinderten-Fanbeauftragter Erich Huber, Fanbeauftragte Clara Liell, Henrik Suske, zuständig für den Spielbetrieb und die Sicherheit, Steffen Griebe, Kommunaler Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderung, und Fanbeauftragter Marcel Sander.

Content/Foto: Stadt Kaiserslautern vom 16.07.2025

 

Letzter Test vor dem Trainingslager 

FCK besiegt das Traditionsteam Notts County mit 4:0

Der 1. FC Kaiserslautern hat die Generalprobe vor dem Trainingslager souverän gemeistert. Beim 4:0 (3:0) gegen den traditionsreichen englischen Viertligisten Notts County – das älteste Profiteam der Welt – setzte sich das Team von Torsten Lieberknecht, nach früher Führung, deutlich durch.


Blitzstart sorgt für klare Verhältnisse

Auf Platz 4 am Fritz-Walter-Stadion sahen etwa 1.500 Zuschauer – darunter wohl 250-300 Notts-County-Fans – einen engagierten FCK. Bereits in den ersten zehn Minuten sorgten Prtajin (1.),  Redondo und Emreli (10.) für die frühe Vorentscheidung.

Wem es dann bei sommerlichen Temperaturen zu heiß wurde, der wurde zur Halbzeit vom Verein mit kostenlosem Wasser versorgt. Ein schöne Geste des FCK, wenn auch nicht unerwähnt bleiben darf, dass die Verpflegung ansonsten mehr als dürftig organisiert war. 


Ritter und Simoni geschont

Wie für Testspiele üblich, nutzte Coach Torsten Lieberknecht die Gelegenheit, um mehr als 20 Spieler einzusetzen. So wurden mit Ausnahme von Keeper Krahl alle Spieler zur zweiten Halbzeit ersetzt. In der 60.Minute folgte auch auf dieser Position der Tausch und Kamga löste Krahl ab. Kurz danach wechselten auch die Briten durch. Allerdings durften nur neun Spieler neu auf's Foul, da Cotter in der 41.Minute nach rüdem Einsteigen gegen Emreli Rot gesehen hatte. 

Kapitän Marlon Ritter wurde vorsorglich geschont, soll aber am morgigen Tag zusammen mit dem Team ins Trainingslager nach Sterzing/Südtirol aufbrechen.


Schlusspunkt durch Haas
Kaiserslautern blieb auch in der zweiten Hälfte dominant, hatte Chancen per Pfostenschuss Wekesser (58.), abgefälschtem Schuss Alidou (60.) oder einem Freistoß von Sirch in der 73.Minute. 

Den Schlusspunkt setzte Haas per Kopf (81.) nach Flanke von Kleinhansl.


Aufstellungen FCK

1.HZ
Krahl, Elvedi, Heuer, Robinson, Ronstadt, Aremu, Emreli, Raschl, Redondo, Prtajin
2.HZ
Krahl (ab 60.Kamga), Gyamfi, Sirch, Kleinhansl, Asta, Wekesser, Kunze, Abiama, Haas, Alidou, Tachie

Treffer:
1:0 Prtajin (1.),
2:0 Redondo (8.)
3:0 Emreli (10.)
4:0 Haas (83.)

Besondere Vorkommnisse:
Rote Karte Cotter (Notts County) 41.

Content: Michael Kaiser vom 12.07.2025
Foto: Brück 

Schwere Beine gegen den SSV Reutlingen

Ohne Durchschlagskraft gegen den FC St.Gallen

Viel Sonne in Reutlingen,aber einige Schatten bei den Spielen der Pfälzer beim Blitzturnier des SSV. Anlass des Turniers war das 120-jährige Jubiläum des Traditionsvereins. Am Ende blieben ein 1:2 gegen den Gastgeber und ein 0:2 gegen den Erstligisten aus der Schweiz. Informationen über sein Team konnte Torsten Lieberknecht sicher sammeln, die Ergebnisse fehlten gänzlich. 

Im ersten Spiel ging die etwas schwächer eingeschätzte Formation der Roten Teufel gegen Reutlingen zunächst durch Daniel Hanslik mit 1:0 in Führung (5.). Schrecken auf beiden Seiten nach 15 min: Im Strafraum waren Ronstadt und Plattenhardt mit den Köpfen zusammengeprallt. Während es bei Ronstadt nach kurzer Pflege weiter ging, musste Plattenhardt vom Platz, kam aber nach fünf Minuten, den Kopf bandagiert, wieder ins Team. Im weiteren Verlauf drehte Konstantinos Markopoulos jedoch mit zwei Treffern (28., 43.) die Partie und sorgte so für den 2:1-Auftaktsieg des Oberligisten.

Zweiter Gegner des FCK war der Schweizer Erstligist FC St. Gallen, zu dem die SSV-Anhänger eine Fanfreundschaft pflegen. So kam es, dass ein Großteil der Fans im Stadion aus der Schweiz per Bus oder PKW angereist waren. Drei Busse wurden vor dem Stadion an der Kreuzeiche gesichtet. Aus der Pfalz dürften 240-300 Anhänger mit nach Reutlingen gereist sein. Die aktive Fanszene hatte sich zuvor bereits abgemeldet, da man am Wochenende mit dem eigenen Verein auf einer Fanmeile auf dem Altstadtfest eine weitere Feierlichkeit zum 125-jährigen Vereinsbestehen feiern wollte. 

Gegen St. Gallen wechselte FCK-Trainer Torsten Lieberknecht gegenüber der Niederlage gegen Oberligist Reutlingen einmal fast komplett durch. Nun standen deutlich mehr Stammspieler auf dem Feld. Zu gewinnen gab es dennoch auch gegen das vom Ex-Lautrer Lukas Görtler angeführte FCSG-Team nichts: Nach einer torlosen ersten Halbzeit sorgte Alessandro Vogt (38., 40.) mit einem Doppelschlag für die Entscheidung zum 2:0-Endstand für die Schweizer. Über Ansätze kam das Team von Torsten Lieberknecht nicht hinaus. Dies ist allerdings wenig verwunderlich, absolvierte man doch gerade erste die zweite Trainingswoche. 

Das dritte Spiel des Tages wird über den Turniersieg entstehen. Hier stehen sich aktuell Reutlingen und St. Gallen gegenüber. 

Content: Michael Kaiser vom 05.07.2025
Foto: Brück 

Jan Gyamerah verlässt den FCK

Jan Gyamerah ist nicht länger ein Roter Teufel. Der Defensivspieler verlässt den 1. FC Kaiserslautern und schließt sich der SV Elversberg an. 

Der 30-Jährige wechselte im Sommer letzten Jahres vom 1. FC Nürnberg in die Pfalz. Insgesamt absolvierte Gyamerah im Trikot des FCK 24 Spiele, eines davon im DFB-Pokalwettbewerb. Nach einem knappen Jahr bei den Roten Teufel haben sich der Verein und der in Berlin geborene Defensivspieler darauf verständigt, dass der gemeinsame Weg zur neuen Saison nicht mehr weitergeht. 

„Jan hatte aufgrund einer Verletzung, die er sich vor dem Wechsel zum FCK zugezogen hat, keinen einfachen Start in die letzte Saison. Er hat aber immer alles gegeben, um der Mannschaft zu helfen, dafür und für seinen Einsatz insgesamt sind wir ihm dankbar. Wir wünschen ihm privat und sportlich für seine Zukunft alles Gute“, erklärt FCK-Sportdirektor Marcel Klos. 

„Ich bedanke mich für die Unterstützung in meinem Jahr hier bei Lautern. Auf dem Betze zu spielen war jedes Mal etwas Besonderes. Ich freue mich auf das baldige Wiedersehen“, verabschiedete sich Jan Gyamerah vom FCK. 

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 04.07.2025
Foto: Brück 

Semih Şahin verstärkt den 1. FC Kaiserslautern

Der 1. FC Kaiserslautern kann einen weiteren Neuzugang auf dem Betze präsentieren: Semih Şahin wechselt vom Ligakonkurrenten SV Elversberg zu den Roten Teufeln. 

Der in Mannheim geborene Mittelfeldspieler verbrachte seine fußballerische Jugend in seiner Heimatstadt, ehe er sich mit 17 Jahren erst der zweiten Mannschaft des FC-Astoria Walldorf anschloss und ein Jahr später in die erste Mannschaft aufrückte. Von dort ging es für ihn als 20-Jähriger über die zweite Mannschaft des Bundesligisten TSG Hoffenheim zum damaligen Regionalligisten SV Elversberg. Gemeinsam mit der „Elv“ gelang Şahin zunächst als Regionalligameister der Aufstieg in die Dritte Liga. Nur eine Saison später feierte er mit seinem Team die Drittligameisterschaft und den damit verbundenen Durchmarsch in die Zweite Bundesliga. In der abgelaufenen Spielzeit erreichte der Deutsch-Türke gemeinsam mit der SV Elversberg die Relegation zur Bundesliga, hier mussten sich die Saarländer aber dem 1. FC Heidenheim geschlagen geben. Aber der neuen Saison wird Şahin nun im Trikot des FCK auflaufen. 

„Mit Semih verstärken wir uns mit einem laufstarken Spieler, der zusätzlich über eine hohe Spielintelligenz und Kreativität verfügt. In seiner bisherigen Karriere hat er sich auch durch viel Mentalität und Willen ausgezeichnet, was ihm auf seinem Weg sehr geholfen hat und womit er eine Bereicherung für die Mannschaft sein kann. Er bringt uns Positionsflexibilität im Mittelfeld und verleiht unserem Spiel gegen den Ball mehr Stabilität“, kommentierte FCK-Sportdirektor Marcel Klos die Verpflichtung. 

„Dass sich so ein großer Klub wie der 1. FC Kaiserslautern für mich interessiert hat, war für mich schon mal eine große Ehre. Die Bemühungen um meine Person und die Wertschätzung, die mir in den Gesprächen von den Verantwortlichen entgegengebracht wurde, haben mich auch beeindruckt. Ich komme aus der Region, ich kenne das Umfeld und als ich mit Elversberg hier auf dem Betze aufgelaufen bin, hat mich auch die Stimmung und die Energie im Stadion fasziniert. Es war einfach ein Gesamtpaket, das mich davon überzeugt hat, dass es die richtige Entscheidung ist, meine nächsten Schritte beim FCK zu machen“, so Semih Şahin zu seinem Wechsel.

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 30.06.2025
Foto: FCK

Hermersberg meldet ausverkauft

Rote Teufel begeistern über 2.500 Fans am Tauhübel und erzielen 10 Treffer 

Absoluter Erfolg für den Gastgeber, den SV Hermersberg und das Orgateam rund um Jens Lehnhardt. Trotz brütender Temperaturen war das Stadion des Landesligisten bis auf den letzten Platz gefüllt. Spieler und Trainer nahmen sich sehr viel Zeit für große und kleine Fans und speziell Trainer Torsten Lieberknecht war schon 90min vor Anpfiff bemüht, wirklich alle Wünsche zu erfüllen. 

Sportlich wehrten sich die Amateure nach besten Kräften, mussten aber nach Treffern von 2x Prtajin, Asta, Ritter, Kleinhansl, Emreli und Hanslik mit einem 0:7 Rückstand in die Kabine. Das tat der Stimmung allerdings keinen Abbruch. 

Zum Anpfiff der zweiten Spielhälfte wurde beim FCK komplett durchgewechselt. Heißt elf neue Spieler. Zu erwähnen dabei die beiden Youngster Zeigler und Blum. Beide hatten gestern in Biwer einige Spielminuten bekommen, heute durfte Zeigler eine komplette Halbzeit ran, Blum eine gute halbe Stunde. 

Der Einsatz der Talente sollte sich auszahlen. Obwohl in der zweiten Hälfte die Luft etwas raus war, erhöhten Blum, Elvedi und Zeigler noch und machten es zweistellig zum 10:0.

1.FC Kaiserslautern 
1.HZ: Krahl – Asta, Kleinhansl, Ritter, Prtajin, Emreli, Hanslik, Aremu, Heuer, Ronstadt, Robinson
1.FC Kaiserslautern, 
2.HZ: Simoni – Gyamfi, Kunze, Wekesser, Raschl, Tachie, Sirch, Elvedi, Blum (75. Abiama), Zeigler, Alidou
Tore: 0:1 Prtajin (4.), 0:2 Prtajin (8.), 0:3 Asta (9.), 0:4 Ritter (11.), 0:5 Kleinhansl (35.), 0:6 Emreli (36.), 0:7 Hanslik (37.), 0:8 Blum (70.), 0:9 Elvedi (80.), 0:10 Zeigler (88.).
Zuschauer: 2.500.

Content: Michael Kaiser vom 29.06.2025 
Fotos: Sport News Südwest 

Torreiches Spiel gegen die Fans

Erstes internationales Fanspiel zog über 2.500 Zuschauer an 

Novum in der langen Geschichte der Spiele des FCK zum Auftakt in den verschiedenen Fanregionen: Erstmals fand ein solches Spiel im "Ausland", sprich im luxemburgischen Biwer, statt. Die drei Fanclubs der Pfälzer in Luxemburg gehören dem Fanbündnis Saarland / Luxemburg an. Zum Ablauf gibt es nicht viel zu sagen, außer eben, dass alles perfekt organisiert war. Ob Parkplätze, ob Arbeitsbedingungen vor Ort. Es gab an diesem heißen Tag tatsächlich nichts zu nörgeln.

Sportlich fiel auf, dass Trainer Torsten Lieberknecht alle fünf Neuzugänge sofort in der ersten Spielhälfte brachte. Heißt, dass Emreli, Prtajin, Kunze, Gyamfi und auch Asta auf dem Platz standen. Prtajin war es dann auch, der den Torreigen eröffnen sollte. Es folgten Treffer von Ritter, Kunze, Emreli und Prtajin mit seinem dritten Treffer, zum 6:0 Halbzeitstand.

Nach der Pause wurde komplett durchgewechselt und der FCK nahm spürbar an Fahrt auf, wohl auch den schwimdenden Kräften der Gegner geschuldet. So folgten u.a. je drei Treffer von Hanslik  und Raschl, auch Abiama traf doppelt. Am Ende stand ein 19:0 auf der Tafel. 

Spielzeit bekamen alle 24 Feldspieler vor Ort. Auch Zeigler und Blum wurden in der 84.Minute für Tachie und Abiama eingewechselt.

FC Kaiserslautern
1.HZ: Simoni, Asta, Gyamfi, Kunze, Ritter, Prtajin, Emreli, Haas, Sirch, Elvedi, Robinson.

1.FC Kaiserslautern, 
2.HZ: Krahl, Kleinhansl, Wekesser, Hanslik, Raschl, Aremu, Heuer, Ronstadt, Tachie (84. Blum), Abiama (84. Zeigler), Alidou.

Tore: 
0:1 Prtajin (9.), 0:2 Prtajin (21., FE), 0:3 Ritter (25.), 0:4 Kunze (28.), 0:5 Emreli (43), 0:6 Prtajin (45.), 0:7 Wekesser (50.), 0:8 Alidou (53.), 0:9 Abiama (59.), 0:10 Hanslik (63.), 0:11 Tachie (65.), 0:12 Aremu (73.), 0:13 Raschl (74.), 0:14 Hanslik (78.), 0:15 Abiama (80.), 0:16 Raschl (81.), 0:17 Raschl (83.), 0:18 Hanslik (86.), 0:19 Kleinhansl (90.). 

Als Fazit blieb ein erster sportlicher Aufgalopp bei sehr netten Gastgebern mit einem begeisterten Publikum in Biwer. 

Content: Michael Kaiser vom 28.06.2025
Foto: Brück 

Julian Krahl verlängert vorzeitig seinen Vertrag

Der 1. FC Kaiserslautern kann zwischen den Pfosten weiter auf einen starken Rückhalt zählen: Julian Krahl hat seinen Vertrag bei den Roten Teufeln erneut frühzeitig verlängert und bleibt dem Pfälzer Traditionsverein damit weiterhin treu. 

Der 25-Jährige hatte sich bereits Ende der letzten Saison dafür entschieden, seinen Weg weiter beim FCK zu gehen. Nach einer weiteren Spielzeit als Nummer 1 im Tor der Roten Teufel hat „Kralle“ diesen Schritt bekräftigt, indem er erneut vorzeitig sein Arbeitspapier verlängert hat. Damit setzt der junge Keeper, der bereits in seine vierte Saison mit dem 1. FC Kaiserslautern geht und bisher 70 Partien für den Zweitligisten absolviert hat, ein starkes Zeichen. 

„Eines unserer Ziele ist es, die Profimannschaft zu stärken und auf ein gesundes Fundament zu stellen. Mit der vorzeitigen Verlängerung hat sich Julian dazu entschieden, ein wichtiger Baustein in diesem Gerüst zu werden und wir freuen uns sehr, dass er gemeinsam mit uns sportlich und persönlich den eingeschlagenen Weg weitergehen möchte. Julian zeichnet sich durch einen unglaublichen Ehrgeiz und ein hohes Maß an Professionalität aus, ist gleichzeitig aber noch ein junger Spieler mit einem großen Entwicklungspotential. Er hat in seinen jungen Jahren bereits viel Verantwortung übernommen und wir sind überzeugt davon, dass er hier weiter 
reifen wird“, erklärt FCK-Sportdirektor Marcel Klos zum Transfer. 

„Ich habe in den vier Jahren hier viel erlebt. Ich bin Ehemann, Vater und Nummer 1 im Tor geworden. Es gab Höhen und Tiefen - und ich habe dabei immer das Vertrauen und die Unterstützung des Vereins und der unglaublichen Fans gespürt. Ich bin froh und dankbar, weiter den Weg in Kaiserslautern gehen und hoffentlich gemeinsam Erfolge feiern zu dürfen“, so Julian Krahl zu seiner Vertragsverlängerung.

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 27.06.2025
Foto: FCK

Trainingsauftakt bei den Roten Teufeln

Neuzugänge, Rückkehrer und Jugendspieler beim Aufgalopp 

Viele neue Gesichter schon heute bei der ersten Trainingseinheit der laufenden Saison:

Neben den Neuzugängen Ivan Prtajin (zuvor Union Berlin), Simon Asta (SpVgg Fürth), Fabian Kunze (Hannover 96),Maxwell Gyamfi (VfL Osnabrück) und dem letzten Zugang Mahir Emreli (1. FC Nürnberg), kamen auch Spieler aus U19- und U21- heute zum Traingseinsatz. Dabei Nachwuchskeeper Moritz Jung, sowie Tyrese Ziegler und Kian Scheer. 
Von ihren Leihstationen sind ebenso Richmond Tachie, Dickson Abiama und Jannik Mause zurück am Betzenberg. 

Im Staff ging Jimmy Lohberg als Athletik-Coach vorneweg, während sich Sören Rittmeier um die Keeper kümmerte. Auf der Medientribüne fungierte Max Lieberknecht im Trainerteam. 

Content: Michael Kaiser vom 25.06.2025
Foto: Sport News Südwest 

FCK verlängert Vertrag mit Nachwuchsprofi Mika Haas

Der 1. FC Kaiserslautern setzt weiter auf seinen eigenen Nachwuchs: Die Roten Teufel haben den Vertrag mit Mika Haas vorzeitig verlängert. 

Der gebürtige Lautrer unterzeichnete im vergangenen Sommer seinen ersten Profivertrag beim Pfälzer Traditionsverein, in dessen Nachwuchsleistungszentrum er seit 2019 ausgebildet wurde. Sein Profidebüt feierte der 19 Jahre alte Nachwuchsprofi bereits am 5. Spieltag der zurückliegenden Saison im Auswärtsspiel des FCK bei Hannover 96. Neben zahlreichen Einsätzen in der Zweitvertretung der Roten Teufel, die in der abgelaufenen Spielzeit nur knapp am Aufstieg in die Regionalliga scheiterte, sammelte Haas unter FCK-Cheftrainer Torsten Lieberknecht im Heimspiel gegen den FC Schalke 04 und beim Auswärtsderby beim Karlsruher SC zum Saisonende weitere Spielminuten in der Zweiten Liga. 

„Ich habe bei meinem Antritt gesagt, dass es eines meiner Ziele ist, unser höchstes Gut, unseren eigenen Nachwuchs, zu fördern und es unseren Talenten zu ermöglichen, den Sprung in den Profibereich zu schaffen und sich dort idealerweise auch dauerhaft zu etablieren. Mika hat in der zurückliegenden Saison das in ihn gesetzte Vertrauen bestätigt und eine sehr gute Entwicklung genommen. Wir möchten ihm weiterhin die Plattform bieten, gemeinsam mit uns die nächsten Schritte zu gehen und freuen uns, dass wir unseren Weg gemeinsam fortsetzen“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos zur Verlängerung. 

„Ich freue mich, weiterhin ein Teil der Mannschaft zu sein und bin dankbar für das Vertrauen, das mir die Verantwortlichen entgegenbringen. Ich konnte in der letzten Saison mein Profidebüt feiern und erste Einsatzminuten in der Zweiten Liga sammeln, und das bei meinem Heimatverein. Das ist für mich etwas ganz Besonderes und macht mich stolz. Auch deswegen bin ich sehr froh, hier die nächsten wichtigen Schritte in meiner Entwicklung zu nehmen. Ich möchte alles geben, um in der kommenden Spielzeit gemeinsam mit der Mannschaft erfolgreich zu sein und unseren Fans, die uns bei Heim- und Auswärtsspielen immer so überragend unterstützen, etwas zurückzugeben“, erklärte Mika Haas zu seiner Vertragsverlängerung. 

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 25.06.2025
Fotos: FCK

Wechsel fix: 

Mahir Emreli wird ein Roter Teufel

Der 1. FC Kaiserslautern hat sich in der Offensive verstärkt: Mahir Emreli wechselt ablösefrei vom 1. FC Nürnberg auf den Betzenberg. Mit Emreli bereichert ein Spieler den Kader der Roten Teufel, der bereits Erfahrung auf internationalem Parkett gesammelt hat: Seinen ersten Profivertrag unterschrieb der Aserbaidschaner mit 18 Jahren bei Qarabağ Ağdam, mit denen er gleich fünfmal die aserbaidschanische Meisterschaft und zweimal den aserbaidschanischen Pokal gewinnen konnte. Es folgten weitere Stationen im europäischen Top-Fußball. Bei Legia Warschau erspielte sich Emreli auf Anhieb einen Platz in der Stammformation und erzielte in 33 Spielen elf Tore für den polnischen Rekordmeister. Von dort führte ihn sein Weg zu Dinamo Zagreb, mit denen er dreimal die kroatische Meisterschaft und einmal den kroatischen Pokalsieg feierte. Über den 1. FC Nürnberg führt ihn sein Weg nun in die Pfalz. Neben seinen Einsätzen in den höchsten europäischen Ligen kam Emreli auch in der UEFA Champions League und der UEFA Europa League zum Einsatz. Für die aserbaidschanische Nationalmannschaft erzielte er zudem in bisher 55 absolvierten Spielen sechs Tore. 

„Wir freuen uns, dass wir Mahir trotz weiterer Angebote davon überzeugen konnten, sich dem 1. FC Kaiserslautern anzuschließen. Er hat bei seinen bisherigen Stationen, aber auch besonders in der vergangenen Saison in Nürnberg, seine Torgefährlichkeit unter Beweis gestellt. Durch seine Schnelligkeit, seine Laufbereitschaft und Abschlussstärke, gepaart mit seiner Flexibilität in der Offensive, bringt er die richtigen Qualitäten mit, um unser Angriffsspiel hochwertig zu besetzen. Mit seiner Erfahrung sind wir überzeugt, dass Mahir nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz eine wichtige Rolle einnehmen kann. Wir freuen uns, dass er dafür brennt, seinen weiteren Weg gemeinsam mit uns zu gehen“, erklärt FCK-Sportdirektor Marcel Klos zum Transfer. 

„Der 1. FC Kaiserslautern ist ein großer Klub, ich kannte den FCK auch schon, bevor ich zum Fußballspielen nach Deutschland gekommen bin. Als ich in der letzten Saison mit Nürnberg hier im Stadion gespielt habe, habe ich die 
Atmosphäre aufgesaugt, die Energie der Fans – das war beeindruckend und hat in meinen Entscheidungen, zum FCK zu wechseln, eine große Rolle gespielt. Außerdem hat sich der FCK sehr um mich bemüht, ich habe viele gute Gespräche geführt und schon ein großes Vertrauen in mich gespürt, dass ich auf dem Platz zurückzahlen möchte. Ich kann es kaum erwarten, dass es losgeht. Ich will mein Bestes geben und meinen Teil dazu beitragen, unsere Ziele zu erreichen“, so Mahir Emreli zu seinem Wechsel zum FCK.

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 24.06.2025
Foto: FCK

Filip Kaloč wechselt zu Ludogorets Razgrad

Mittelfeldspieler Filip Kaloč verlässt den 1. FC Kaiserslautern. Der 25-Jährige wechselt mit sofortiger Wirkung zum bulgarischen Meister Ludogorets Razgrad, der in der kommenden Saison unter anderem an der Qualifikation zur Champions League teilnimmt. 

Kaloč wechselte im Januar 2024 auf den Betzenberg. Gemeinsam mit der Mannschaft sicherte er nicht nur den Klassenerhalt in der Zweiten Bundesliga, sondern stand auch im Trikot des FCK beim DFB-Pokalfinale in Berlin auf dem Platz. Im Sommer letzten Jahres verpflichteten die Roten Teufel den zuvor ausgeliehenen Mittelfeldspieler dann fest. „Kali“ lief für den FCK in den vergangenen eineinhalb Jahren in der Zweiten Liga und dem DFB-Pokal in 49 Partien auf und erzielte sechs Tore. Nun zieht es den Tschechen zum bulgarischen Serienmeister. 

„Filip ist als junger Spieler mit viel Potential zum FCK gekommen. Er hat in Kaiserslautern mit seiner ersten Station außerhalb Tschechiens eine enorm positive Entwicklung genommen. Seine Spielweise und seine Leistung haben auf dem internationalen Markt Begehrlichkeiten geweckt. Neben dem unbedingten Wechselwunsch des Spielers war es auch das wirtschaftlich sehr lukrative Angebot, dass uns dazu bewogen hat, Filip die Freigabe für den Wechsel zu Ludogorets zu geben. Wir wünschen ihm für seine sportliche und private Zukunft alles Gute“, erklärt FCK-Sportdirektor Marcel Klos zum Transfer. 

„Ich habe in den letzten eineinhalb Jahren unglaublich viel dazu gelernt und mich nicht nur sportlich, sondern auch persönlich weiterentwickelt. Für die Möglichkeit, bei so einem großen Traditionsverein zu spielen, bin ich dem FCK sehr dankbar. Ich habe hier herausfordernde, besondere und schöne Momente erlebt, so dass ich Kaiserslautern mit sehr vielen Erinnerungen verlasse. Auch den Fans bin ich extrem dankbar dafür, wie sie mich aufgenommen und uns immer unterstützt haben“, blickt Filip Kaloc auf seine Zeit beim FCK zurück.

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 20.06.2025
Foto: FCK

Jean Zimmer übernimmt neue Rolle beim FCK

Jean Zimmer beendet seine Profikarriere, bleibt dem 1. FC Kaiserslautern jedoch in anderer Funktion erhalten. Zur kommenden Saison wechselt der langjährige FCK-Kapitän als Führungsspieler in die U21 der Roten Teufel und sammelt parallel dazu beim FCK erste Erfahrungen in sportlichen Themen abseits des grünen Rasens. 

Jean Zimmer verkörpert wie kaum ein anderer in den vergangenen Jahren den 1. FC Kaiserslautern. Im Alter von zehn Jahren kam er im Jahr 2004 zu den Roten Teufeln und spielte die folgenden zwölf Jahre am Betzenberg, wo er sich zum Profi und U21-Nationalspieler entwickelte. Nach viereinhalb Jahren beim VfB Stuttgart und Fortuna Düsseldorf kehrte er im Januar 2021 in einer der sportlich anspruchsvollsten Situationen der Vereinsgeschichte zum FCK in die 3. Liga zurück und trug anschließend seinen Teil dazu bei, den Absturz in die Viertklassigkeit zu verhindern und den sportlichen Umschwung einzuläuten. Ein Jahr später konnte er als Kapitän mit den Roten Teufeln die Rückkehr in die 2. Liga feiern. Auch im DFB-Pokalfinale 2024 gegen Bayer Leverkusen führte er sein Team als Spielführer auf den Platz. Insgesamt trug er bisher in 189 Pflichtspielen das Trikot des FCK, unter anderem 138-mal in der 2. Bundesliga – in der Liste der Zweitliga-Rekordspieler des 1. FC Kaiserslautern liegt er damit auf Platz 2.  Dazu kommen 59 Einsätze im Trikot der zweiten Mannschaft der Roten Teufel – und hier sollen ab dem Sommer nun noch weitere dazukommen. Als Führungsspieler mit der Erfahrung von rund 350 Pflichtspielen im Herrenbereich soll der 31-Jährige in der U21 weiterhin eine wichtige Rolle beim 1. FC Kaiserslautern übernehmen, die der Entwicklung der FCK-Talente zugutekommt und die jungen Roten Teufel im Kampf um den Aufstieg in die Regionalliga Südwest unterstützt. 

„Ich habe mich die letzten Wochen intensiv damit beschäftigt, wie es für mich jetzt weitergehen kann – und auch Angebote anderer Vereine durchdacht. Für mich steht aber fest: Ich möchte kein anderes Trikot als das des FCK mehr tragen. Deswegen habe ich mich dazu entschieden, meine aktive Profikarriere zu beenden und mich neuen Herausforderungen im Verein zu stellen. Für mich geht es dahin zurück, wo alles angefangen hat: ins Nachwuchsleistungszentrum. Nach zwölf Jahren als Profi fällt diese Entscheidung sicher jedem Fußballer schwer – und für Außenstehende kann sie für einen 31-Jährigen auch unverständlich wirken. Aber: Wenn ich dem Verein perspektivisch auf einer anderen Position mehr weiterhelfen kann, werde ich alles dafür tun, sie bestmöglich zu erfüllen. Ich freue mich darauf, Einblicke ins Trainerwesen und Sportmanagement zu bekommen – und parallel dazu in der U21 aufzulaufen. Dabei will ich unseren Talenten beiseitestehen und ihnen mit dem gesamten Team hinter dem Team vermitteln, was es bedeutet, für diesen Verein spielen zu dürfen“, so Jean Zimmer. 

„Jean hat in den vergangenen beiden Jahrzehnten extrem viel für den 1. FC Kaiserslautern geleistet und wir sind daher sehr froh, dass wir ihn weiterhin im Verein einbinden können. Wir haben gemeinsam eine Lösung gefunden, die für beide Seiten einen besonderen Mehrwert hat: Jean kann ab sofort eine sportlich wichtige Rolle in der U21 einnehmen und gleichzeitig schon Eindrücke in verschiedenen Bereichen beim FCK sammeln – und wir können zusammen eine Perspektive für die Zukunft entwickeln“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos.

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 12.06.2025
Foto: Brück 

Neuer Stürmer für die Roten Teufel: 

Ivan Prtajin wechselt an den Betze

Der 1. FC Kaiserslautern verstärkt zur Saison 2025/26 seine Offensive mit Ivan Prtajin. Der Angreifer wechselt vom Bundesligisten 1. FC Union Berlin in die Pfalz. Beim FCK wird der 29-Jährige das Trikot mit der Rückennummer 9 tragen. 

Der Kroate sammelte bereits in frühen Jahren erste Auslandserfahrungen, als er im Alter von 18 Jahren von NK Zagreb nach Italien zu Udinese Calcio wechselte. Weitere internationale Stationen in europäischen Ligen für den Stürmer waren anschließend Roda Kerkrade in Holland, der FC Schaffhausen in der Schweiz sowie Olimpija Ljubljana in Slowenien, ehe es ihn im Sommer 2022 nach Deutschland verschlug: Beim SV Wehen Wiesbaden trug er in seiner Premierensaison mit 16 Toren und neun Vorlagen zum Aufstieg in der Relegation in die 2. Bundesliga bei. Auch dort zeigte er mit 16 Torbeteiligungen (14 Treffer, 2 Assists) starke Leistungen. Nach insgesamt 65 Pflichtspielen in Wiesbaden mit 45 Scorerpunkten (33 Tore, 12 Assists) wechselte er im vergangenen Sommer in die Bundesliga zu Union Berlin. Nach einem Jahr an der Alten Försterei mit fünf Bundesligaeinsätzen für die Köpenicker wechselt der 1,89 Meter große Angreifer nun an den Betzenberg. 

„Ich bin sehr glücklich, jetzt hier zu sein. Der FCK hat eine große Geschichte und ich werde alles dafür tun, meinen Teil dazu beizutragen, dass wir gute Ergebnisse einfahren und dieser Tradition gerecht werden. Ich habe mit Wiesbaden schon hier auf dem Betze gespielt und die Atmosphäre im Fritz-Walter-Stadion erlebt. Daher habe ich eine riesige Vorfreude, vor den Fans hier aufzulaufen, die für mich zu den besten in Deutschland gehören, und ihre Energie aufzusaugen“, so Ivan Prtajin. 

„Ivan hat in den vergangenen Jahren bereits gezeigt, dass er ein Topstürmer in der 2. Bundesliga sein kann. Wir haben ihn in den zurückliegenden Spielzeiten intensiv beobachtet und sind extrem glücklich, dass der Wechsel nun zustandegekommen ist. Er überzeugt mit seiner Kopfball- und Abschlussstärke, und bringt zusätzlich Führungsqualitäten und Erfahrung mit. Seine physische Präsenz und intensive Spielweise passen außerdem perfekt auf den Betzenberg“, kommentiert FCK-Sportdirektor Marcel Klos die Verpflichtung.

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 11.06.2025
Foto: FCK

Festakt - 125 Jahre FCK

Der FCK hatte gerufen und viele große "Söhne" des Vereins waren gekommen. Neben Spielern der 91er-Meistermannschaft, war auch deren Trainer Kalli Feldkamp,  sowie Ministerpräsident Alexander Schweitzer, DFB-Präsident Bernd Neuendorf und weitere Prominente angereist um bei einer Gala im Fritz-Walter-Stadion zu feiern. 

Hengen: "Wollen dem FCK im Jahr des Jubiläums ein besonderes Geschenk machen"

Der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Erfurt läutete diese gelungene Veranstaltung mit einer interessanten Frage ein: "Was wäre die Stadt Kaiserslautern ohne den FCK? ". In dieser Frage versteckt,  wohl auch ein Hinweis auf den wieder gewachsenen Stellenwert des pfälzischen Traditionsklubs. Etwa 200 Gäste lauschten den Ausführungen zum heutigen "Geburtstag" des größten Vereins in Rheinland-Pfalz. Der 2. Juni 1900 ist als offizielles Gründungsdatum des 1. FC Kaiserslautern notiert, der in den 125 Jahren danach unter anderem vier Deutsche Meisterschaften und zwei DFB-Pokal-Siege feiern konnte. Mindestens genauso geprägt ist der Verein aber durch all die Persönlichkeiten, die Freundschaften, neben den Höhen auch die Tiefen und die unzähligen Erlebnisse, die die Menschen mit ihm verbinden. Den nächsten großen Erfolg strebt man für die Geburtstagssaison 2025/26 an. Geschäftsführer Thomas Hengen stellte, zumindest indirekt, einen  Aufstieg nach dann 14 Jahren in die Bundesliga in Aussicht: "Wir werden alles dafür geben, den FCK im Jubiläumsjahr ein besonderes Geschenk zu machen. Ob es gelingt, wird sich zeigen."

Auch Kalli Feldkamp feiert Geburtstag 

Meistertrainer Kalli Feldkamp feierte heute ebenfalls Geburtstag, präzise seinen 91.Ehrentag.  Dazu waren viele Spieler seines Meisterteams von 1991 wie Stefan Kuntz, Gerry Ehrmann, Miroslav Kadlec, Roger Lutz oder Bernhard Winkler gekommen. Zu Ehren Feldkamps stand der ganze Saal auf und sang "Happy Birthday" für die Vereinslegende. Aus der aktuellen Mannschaft waren mit Jean Zimmer und Cheftrainer Torsten Lieberknecht zwei waschechte Pfälzer dabei, ebenso wie auch Geschäftsführer Thomas Hengen, Sportdirektor Marcel Klos und nahezu alle Funktionäre des Vereins. Für die übrigen Sparten des FCK eV., neben dem Fußball,waren die Olympioniken Miriam Welte, Wojtek Czyz und Reiner Gies vertrete. Weltschiedsrichter Markus Merk durfte ebenso nicht fehlen, wie auch DFB-Präsident Bernd Neuendorf. 

Reichlich Politik aus Land und der Stadt vertreten 

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer - selbst bekennender FCK-Fan mit Dauerkarte -, Innenminister Ebling, Ex-Ministerpräsident Kurt Beck und Oberbürgermeisterin Beate Kimmel rundeten die Riege der Prominenz in der VIP-Ebene des Fritz-Walter-Stadions ab. Begrüßungsreden, Grußworte und einer Festrede wurde der Bedeutung des 1. FC Kaiserslautern gerecht.

Zwei Etagen tiefer, in der Fanhalle der Nordtribüne, stieg ab 19 Uhr die ausverkaufte Fan-Party zum Jubiläum des FCK. Dort geben die "Anonymen Giddarischde" ("Palzlied") und die "Walter Elf" ("Männer in Rot") ein Konzert. Außerdem wird die Meistermannschaft von 1991 auf der Bühne den Fans präsentiert und geehrt. 

Content: Michael Kaiser vom 02.06.2025

FCK sichert sich Dienste von Fabian Kunze

Der 1. FC Kaiserslautern verstärkt sich zur neuen Saison in der Defensive: Fabian Kunze wechselt vom Zweitligisten Hannover 96 auf den Betzenberg. Der gebürtige Bielefelder, der überwiegend im defensiven Mittelfeld beheimatet ist, kommt mit der Erfahrung von 107 Zweitliga- und 48 Bundesligaspielen in die Pfalz. 

Kunze absolvierte einen Teil seiner fußballerischen Ausbildung in der Knappenschmiede des FC Schalke 04, eher er zum Ende seiner Jugend-Laufbahn zum SV Rödinghausen wechselte. Dort wurde der DSC Arminia Bielefeld auf ihn aufmerksam. In seiner ersten Saison bei den Arminen gelang ihm mit der Mannschaft der Aufstieg in die Bundesliga, in der er in zwei Spielzeiten seine Entwicklung weiter vorantrieb. In den letzten drei Jahren trug Kunze das Trikot von Hannover 96, ab der kommenden Spielzeit wird er seine Fußballschuhe für die Roten Teufel schnüren. 

„Der 1. FC Kaiserslautern ist ein riesiger Traditionsverein und eine tolle Anlaufstelle im deutschen Fußball. Ich hatte bereits ab der ersten Kontaktaufnahme ein gutes Gefühl, dass sich im Verlauf der Gespräche mit den Verantwortlichen bestätigt hat. Ich bin überzeugt, dass meine Spielweise gut zum FCK passt. Ich möchte gemeinsam mit dem Verein etwas erreichen und erfolgreiche Spiele absolvieren. Ich freue mich schon darauf, die tolle Atmosphäre im Stadion als Spieler des FCK zu erleben“, äußerte sich Fabian Kunze zu seiner Entscheidung für die Roten Teufel. 

„Fabian ist ein Spieler, der mit seiner Erfahrung und Mentalität gut hierher passt. Sein Spiel ist geprägt von Gier, Leidenschaft und Energie, was unseren Anforderungen an die Position, die er in unserem Spiel besetzen soll, entspricht. Er zeichnet sich zudem durch seine Zweikampfstärke aus. Auch charakterlich bringt Fabian Führungsqualitäten mit, die er bei seinen bisherigen Stationen bereits unter Beweis gestellt hat und mit denen er auch hier einer der Spieler sein kann, die vorangehen“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos zum Transfer.

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 28.05.2025
Foto: FCK 

Ragnar Ache wechselt zum 1. FC Köln

Stürmer Ragnar Ache verlässt den 1. FC Kaiserslautern mit sofortiger Wirkung. Der 26-Jährige schließt sich dem Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln an. 

Der Angreifer war im Sommer 2023 von Eintracht Frankfurt an den Betzenberg gewechselt und avancierte in den zurückliegenden beiden Spielzeiten zum Toptorjäger der Roten Teufel. In 56 Zweitligaspielen erzielte er 34 Tore – nach 16 Toren in seiner Premierensaison am Betze kam er in der gerade beendeten Spielzeit auf 18 Saisontore. In fünf Einsätzen im DFB-Pokal erzielte er einen weiteren Treffer für die Roten Teufel. 

„Wir bedanken uns bei Ragy sehr herzlich für seine erfolgreiche Zeit am Betzenberg. Für seine persönliche und seine sportliche Zukunft in der Bundesliga beim 1. FC Köln wünschen wir ihm alles Gute!“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos. 

„Ich möchte mich beim FCK und vor allem auch bei den Fans für die sehr schönen vergangenen beiden Jahren bedanken. Ich wurde von Tag 1 an extrem gut aufgenommen und habe mich am Betze sehr wohlgefühlt. Insgesamt war es einfach eine geile Zeit, die ich nie vergessen werde. Vielen Dank dafür“, verabschiedet sich Ragnar Ache.

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 27.05.2025
Foto: Brück 

Zweiter Sommerneuzugang: 

Maxwell Gyamfi kommt auf den Betze

Der 1. FC Kaiserslautern hat sich die Dienste von Maxwell Gyamfi gesichert. Der 25-jährige Defensivspieler wechselt vom Drittligisten VfL Osnabrück in die Pfalz. 

Der gelernte Innenverteidiger begann im Alter von sechs Jahren das Fußballspielen. Einen Teil seiner Ausbildung absolvierte Gyamfi, der in Dortmund geboren wurde, bei Borussia Dortmund, dem FC Schalke 04 und dem VfL Bochum. Über eine Station in der Regionalligamannschaft des HSV, bei der der Defensivspieler die Kapitänsbinde trug, gelang ihm beim VfL Osnabrück der Durchbruch im Herrenbereich: Gyamfi erarbeitete sich einen Platz als Stammspieler in der Innenverteidigung der „Veilchen“, für die er insgesamt 105 Partien, zwei davon im DFB-Pokal, absolvierte. Nach drei Jahren in Niedersachsen geht es nun in die Pfalz. 

„Der FCK ist im deutschen Fußball einfach ein großer Name, eine gute Adresse. Ich bin davon überzeugt, dass der Wechsel hierher für mich der nächste richtige Schritt in meiner Karriere ist, um mich weiterzuentwickeln. Ich verfolge den Weg des Klubs schon länger und freue mich darauf, ein Teil davon zu werden und hier hoffentlich eine erfolgreiche Zeit zu erleben“, erklärte Maxwell Gyamfi zu seinem Wechsel.  

„Wir freuen uns, dass wir Maxwell davon überzeugen konnten, sich dem FCK anzuschließen. In der zurückliegenden Saison zählte er zu den Top-Spielern in der Dritten Liga. Er bringt mit seiner Schnelligkeit und Dynamik Komponenten mit, die für unser Spiel und generell für die Zweite Liga wichtig sind, und besitzt darüber hinaus eine Arbeitermentalität, auf die wir beim FCK viel Wert legen. Zudem ist er ein noch sehr entwicklungsfähiger junger Spieler“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos zum Transfer.

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 26.05.2025
Foto: FCK

Simon Asta wird ein Roter Teufel

Der 1. FC Kaiserslautern hat den ersten Sommerneuzugang verpflichtet: Defensivspieler Simon Asta wechselt von der SpVgg Greuther Fürth in die Pfalz.


Der 24-Jährige, der auf der rechten Außenverteidigerposition beheimatet ist, absolvierte nahezu seine gesamte fußballerische Jugend beim FC Augsburg. Bereits im Alter von 11 Jahren ging es für Asta zum Bundesligisten, mit 16 Jahren durfte er erstmals gemeinsam mit der Profimannschaft ins Trainingslager reisen und dort schon früh die Weichen für seine sportliche Zukunft stellen. Der jüngste Bundesliga-Debütant in der Vereinsgeschichte der Augsburger suchte sich im Sommer 2020 eine neue sportliche Herausforderung und wechselte zur SpVgg Greuther Fürth. Dort brachte er es in den letzten fünf Jahren auf insgesamt 13 Partien in der Bundesliga, 95 Spiele in der Zweiten Liga und fünf Einsätze im DFB-Pokal. Zudem war er von der U15 bis zur U21 regelmäßig für die DFB-Juniorennationalmannschaften im Einsatz und absolvierte insgesamt 24 Spiele.


„Ich habe sehr gute Gespräche mit allen Verantwortlichen geführt und eine enorme Wertschätzung gespürt, für mich als Spieler und Mensch. Der FCK ist ein wahnsinniger Verein mit einem tollen Stadion, in dem immer eine sehr gute Stimmung herrscht. Es fühlt sich für mich richtig an, hier den nächsten Schritt in meiner Entwicklung zu gehen“, so Simon Asta zu seinem Wechsel zu den Roten Teufeln.


„Simon ist für sein junges Alter ein extrem erfahrener Spieler. Er ist im Defensivverbund variabel einsetzbar, was der Flexibilität in unserem Spiel hilft. Merkmale, die ihn auszeichnen, sind seine Geradlinigkeit und seine hohe Laufbereitschaft. Er verfügt zudem über eine sehr intensive Spielweise und hat in der Vergangenheit unter Beweis gestellt, dass er trotz seiner Ausbildung als Abwehrspieler Qualitäten in der Offensive besitzt“, kommentierte FCK-Sportdirektor Marcel Klos den Transfer.

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 23.05.2025
Foto: FCK

FCK stellt Trainerteam um Torsten Lieberknecht neu auf

Der 1. FC Kaiserslautern wird zur neuen Saison Umstrukturierungen im Trainerteam der Profimannschaft vornehmen: Matthias Neumann, Sören Rittmeier und Jimmy Lohberg werden als Leiter Lizenzspielerabteilung, Leiter Torwartbereich sowie Leiter Athletik und Performance den Staff von Cheftrainer Torsten Lieberknecht ergänzen. Mit Oliver Schäfer und Andreas Clauß, die bisher als Athletiktrainer und Torwarttrainer fungierten, laufen aktuell Gespräche zu neuen Positionen und Aufgaben im Nachwuchsleistungszentrum der Roten Teufel.

Um die Strukturen weiter zu professionalisieren, stellt sich der FCK im Bereich der Organisation rund um die Profimannschaft neu auf: Matthias Neumann, zuletzt tätig für den SV Darmstadt 98, übernimmt den Posten Leiter Lizenzspielerabteilung beim 1. FC Kaiserslautern. Der 34-Jährige bildet gemeinsam mit FCK-Teammanager Daniel Lewandowski die Schnittstelle zu Sportdirektor Marcel Klos und wird vor allem die organisatorischen Abläufe rund um die Profimannschaft betreuen.

Sören Rittmeier wird ab der neuen Saison den Torwartbereich der Roten Teufel verantworten und die Entwicklung im gesamten Verein für diesen Bereich weiter vorantreiben. Dabei wird er auch eng mit dem aktuellen FCK-Torwartkoordinator Dennis Rudel zusammenarbeiten. Der 35-Jährige bringt von seiner jüngsten Tätigkeit im Nachwuchsbereich von Bundesligist Bayer 04 Leverkusen auch internationale Erfahrung mit, da er die Torhüter der U19-Mannschaft auch bei der Teilnahme an der UEFA Youth League betreute. Seine ersten Schritte im Trainerbereich machte Rittmeier im Nachwuchsbereich des VfL Bochum, wo er insgesamt sechs Jahre tätig war. Nun führt ihn sein Weg auf den Betzenberg.

Ebenfalls neu im Team von Torsten Lieberknecht ist ab der neuen Saison Jimmy Lohberg, der den Bereich Athletik und Performance verantworten wird. Der 33-Jährige baute seine persönliche Expertise  in den letzten fünf Jahren beim Bundesligisten VfL Wolfsburg weiter aus und sammelte in seiner bisherigen Laufbahn weitere nationale und internationale Erfahrung, unter anderem in den Nachwuchs-Nationalmannschaften von Katar und der Nachwuchsabteilung von Borussia Mönchengladbach.

Oliver Schäfer und Andreas Clauß werden ab der neuen Saison nicht mehr Teil des Trainerteams der Lizenzspielermannschaft sein. Beide sollen mit ihrer Erfahrung und Expertise aus dem Profibereich Positionen und Aufgaben im Nachwuchsleistungszentrum des FCK übernehmen. Die Gespräche hierzu dauern aktuell noch an.

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 22.05.2025
Foto: Ralf Brück 

Profivertrag für Nachwuchstalent Enis Kamga

Der 1. FC Kaiserslautern hat ein Talent aus dem eigenen Nachwuchs an den Verein gebunden: Torhüter Enis Kamga hat auf dem Betze seinen ersten Profivertrag unterschrieben.

Enis Kamga wechselte vor drei Jahren vom Ludwigshafener SC ins Nachwuchsleitungszentrum der Roten Teufel. Der 17-Jährige entwickelte sich in der Lautrer Torwartschule zu einem der Top-Talente und konnte kürzlich auch sein Debüt für die DFB-U18-Nationalmannschaft feiern. Bereits im Januar 2025 reiste Enis Kamga gemeinsam mit der Profimannschaft des 1. FC Kaiserslautern ins Wintertrainingslager nach Malta und kam neben seinen Partien für die U19 des FCK auch für die U21 in der Oberliga zum Einsatz.

„Ich bin sehr dankbar dafür, dass mir der FCK das Vertrauen schenkt und mir den Traum von meinem ersten Profivertrag erfüllt hat. In den letzten Jahren konnte ich mich unter sehr guten Bedingungen und einem sehr guten Trainerteam stetig weiterentwickeln. Ich freue mich darauf, diesen Prozess weiter voranzutreiben und in diesem Umfeld mein Spiel noch weiter zu verbessern“, so FCK-Nachwuchstorwart Enis Kamga. 

„Die Talente aus unserem Nachwuchsleistungszentrum sind eines unserer höchsten Güter. Es ist daher unser Bestreben, unsere eigenen Nachwuchsspieler so zu fördern und zu entwickeln, dass ihnen der Sprung in den Profibereich gelingt. Enis hat in seinen drei Jahren beim FCK eine sehr gute Entwicklung genommen und ist im Torwartbereich zu einem Top-Talent gereift. Wir freuen uns, dass Enis weiterhin ein Teil des Vereins bleibt und darauf, ihn auf dem nächsten wichtigen Schritt in seiner noch jungen Karriere zu begleiten“, sagte FCK-Sportdirektor Marcel Klos zum Transfer.

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 21.05.2025
Foto: FCK

Keine Lust auf Platzsturm in Köln 

FCK möchte den Aufstieg des Effzeh gerne verhindern 

Zum vermeintlich letzten Spiel der Saison reist der FCK zum Effzeh in die Domstadt Köln. Die Ausgangslage ist für beide Teams klar: Während Köln mit einem Dreier sicher aufgestiegen ist, bräuchten die Pfälzer Schützenhilfe der Konkurrenz. Begleitet wird der FCK von 4.832 Fans. Dieses Kontingent war binnen Minuten vergriffen. 

Beim Personal fehlen Zuck und Heck (beide in Reha), Redondo fehlt gelb-gesperrt. Hinter den Einsätzen von Ache (Wadenprobleme) und Yokota (Schambein) stehen Fragezeichen. 


Wiedersehen mit Friedhelm Funkel
Einerseits steht natürlich das Wiedersehen mit dem Trainer an, der für den Verein die Klasse sicherte, andererseits zählt das Tagesgeschäft: "Der FCK ist Friedhelm Funkel zu großem Dank verpflichtet. Friedhelm ist ein Schlitzohr und wird sich für das Spiel mit Sicherheit etwas einfallen lassen. Ob das von der Ausrichtung her so sein wird, wie er das in Kaiserslautern gemacht hat oder eher so, wie zuletzt mit dem FC beim Club, wird man sehen.“ So Lieberknecht mit seiner Einschätzung zum kommenden Gegner.

Köln zu Recht oben
Der Lautrer Cheftrainer sieht in Köln einen Gegner mit hochwertigem Kader und einem sehr guten Umschaltspiel: "Die Kölner stehen zu Recht da, wo sie in der Tabelle stehen. Uns erwartet eine starke Umschaltmannschaft mit vielen sehr schnellen Spielern, die uns auch von Beginn an hoch attackieren wird.“, so Lieberknecht.

Druck auf beiden Seiten 
Auch wenn der FCK in der aktuellen Situation nur gewinnen kann, sieht Torsten Lieberknecht auf beiden Seiten Ambitionen: "Am Sonntag haben beide Mannschaften massiven Druck. Beide haben sich Ausgangspositionen geschaffen, um etwas Großes erreichen zu können, auch wenn es für uns nur ein Zwischenschritt wäre. Zwar haben wir zuletzt nicht den besten Fußball gespielt, aber die Jungs haben dem Druck standgehalten und haben mit Ergebnissen abgeliefert."

Content: Michael Kaiser vom 16.05.2025

FCK sucht unverändert seine Chance

Ritter und Ache treffen zur Pausenführung 

Torsten Lieberknecht änderte sein Team gegenüber dem 2:2 in Karlsruhe nur auf einer Position. Zimmer startete auf der rechten Seite für Ronstadt.

Gäste-Trainer Kohfeldt änderte sein Team auf vier Positionen, dreimal gezwungenermaßen. Für Vukotic und Müller (beide gelb-gesperrt) und Bueno (Muskelverletzung) starteten Maglica, Klefisch und Papela. Marseiler ersetzte Boetius, der mit Oberschenkelproblemen fehlte.

Frühe Führung für die Lilien durch Marseiler
Wenige Minuten, exakt drei, erst gespielt und die Gäste gingen in Führung. Darmstadt hatte den Ball nach Fehlpass von Krahl erobert, Corredor kam zum Abschluss, dessen Aufsetzer konnte der Keeper des FCK nur abprallen lassen. Diesen Abpraller nutzte Marseiler und staubte ab.
Die Roten Teufel mussten diesen Rückstand zunächst verdauen, erarbeiteten sich dann aber ebenfalls erste Offensivaktionen. So auch in der 7.Minute als ein Schuss von Yokota geblockt wurde.

Elfmeter und Ausgleich durch Ritter
So etwa in der zehnten Minute, als Zimmer im Gäste-Strafraum vor Marseiler an den Ball und anschließend zu Fall kam. Mithilfe des VAR entschied Schiedsrichter Dr. Robin Braun auf Elfmeter, den Ritter souverän verwandelte (15.).

Drei Minuten nach der Gästeführung hatten die Gäste die Möglichkeit, den Vorsprung auszubauen. Der Aufsetzer von Holtby war jedoch kein Problem für Krahl. Auch in der Folge lauerten die Lilien auf Ungenauigkeiten in der FCK-Defensive, ließen zugleich aber selbst Abschlüsse zu. So näherte sich erneut Yokota gefährlich an, als er aus halbrechter Position knapp am langen Eck vorbeischlenzte (28.).

VAR kassiert Treffer von Lidberg
Nicht nur angenähert, sondern getroffen haben die Lilien indes fünf Minuten später. Da aber Hornby hauchdünn im Abseits stand, hatte Lidbergs Treffer nach ewigem VAR-Check keinen Bestand. Bitter für den SVD, in der 35.Minute ging es also mit dem alten Spielstand weiter.

Größere Möglichkeiten blieben bis zum Ende der regulären Spielzeit aus. Die Nachspielzeit sollte, auch aufgrund der langen VAR-Überprüfung, sieben Minuten betragen.

Führung FCK durch Ache
In der letzten Minute dieser ersten Spielhälfte konnten die Pfälzer einen langen Schlag von Schuhen auf Höhe der Mittellinie abfangen. Hanslik hatte ein gutes Auge, steckte auf Ache durch. Der schloss wuchtig und exakt aus 16m ab. Führung für die Hausherren und Halbzeit in Kaiserslautern. 

Kaiserslautern sichert sich drei Punkte

Theoretische Aufstiegschance bleibt weiterhin bestehen 

Personell ging es mit einem Wechsel der Gastgeber am Betzenberg vor 49.088 Zuschauern weiter. Kleinhansl ersetzte Ritter.

Nach einer Ecke von Lopez in der 49.Minute konnte sich Krahl auszeichnen. Riedel hatte sich am zweiten Pfosten Platz verschafft, aufs Tor köpfen können. Der Keeper kratzte die Kugel im letzten Moment von der Linie. In der Folgezeit wechselte der Ballbesitz hin und her, wobei Darmstadt noch zu einigen Ecken kam.

Doppelter Wechsel bei den Hessen in der 64.Minute: Förster und Thiede kamen für Marseiler und Klefisch neu ins Team. Zwei Minuten später ersetzte bei Kaiserslautern Alidou Yokota. In der 74.Minute die größte Möglichkeit für die Gäste durch Lidberg. Bei dessen Schuss aus spitzem Winkel ging aber Heuer entschlossen dazwischen. Krahl musste nicht mehr eingreifen. Erneuter Wechsel durch Torsten Lieberknecht: Breithaupt und Ronstadt lösten Zimmer und Kaloc an.

Zweiter Treffer von Lidberg einkassiert
Kein Glück für den Stürmer in der 76.Minute. Diesmal stand Vorlagengeber Corredor bei seinem Pass im Abseits. Der Linienrichter hob sofort die Fahne. 

In der 82.Minute bekam auch Klement seinen Einsatz, wurde für Ache eingewechselt. Zwei Minuten danach kam bei Darmstadt Kempe für Nürnberger. 

Die Nachspielzeit betrug noch einmal lange sechs Minuten. Treffer sollte keine mehr fallen und es bleibt beim Sieg des 1.FC Kaiserslautern. 

Content: Michael Kaiser vom 11.05.2025
Fotos: Sport News Südwest / Ralf Brück

Druck war auch gegen Schalke sehr groß 

Den letzten Spieltag zur Nervenschlacht machen

Der 1. FC Kaiserslautern empfängt am Sonntag, 13:30 Uhr, den SV Darmstadt 98 zum letzten Heimspiel der laufenden Runde. Bisher wurden 49.062 Karten abgesetzt , der Heimbereich ist komplett ausverkauft. Für den Gästeblock werden noch, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, einige Tickets an der Tageskasse erhältlich sein.

Beim Personal muss Torsten Lieberknecht auf Zuck (Reha), Aremu (diese Woche ins Training eingestiegen) und Heck (Kahnbeinbruch) verzichten. Fraglich ist das Mitwirken von Haas, der mit Knieproblemen zu kämpfen hat.

Brauchen Topleistung gegen Darmstadt
Nach dem Spiel gegen den FCK (5:1 für die Lilien) hätten viele Experten den kommenden Gegner als Aufstiegsfavoriten eingestuft. Es kam bekanntlich anders, dennoch ist der kommende Gast mit 39 Punkten der Klassenerhalt sicher. Für Lieberknecht bleiben Spiele gegen Ex-Verein, sowohl für Spieler, als auch für Trainer immer speziell: "Spiele gegen Ex-Vereine sind natürlich immer etwas Besonderes – egal ob als Spieler oder als Trainer. Ich hatte in Darmstadt eine gegenseitig sehr wertschätzende und erfolgreiche Zeit und freue mich natürlich auf das Spiel am Sonntag. Es geht jedoch nicht um meine persönliche Geschichte mit Darmstadt 98, es geht um den 1. FC Kaiserslautern und die Chance für den Verein, Großes zu erreichen “,

Höchste Saisonniederlage im Hinspiel
Auch wenn er aus persönlichen Gründen das Hinspiel am Böllenfalltor nicht live im Stadion verfolgt habe, habe er das Spiel später gesehen und erkennen können, welches Potenzial die Lilien haben:  "lm Hinspiel hat man gesehen, wozu Darmstadt in der Lage ist. Uns erwartet ein sehr starker Gegner, der uns alles abverlangen wird. Wir müssen eine Top-Leistung bringen, wenn wir erfolgreich sein wollen“.

Viele Gespräche zum Kader geführt
Auf das Fehlen von Breithaupt, Bauer, Wekesser und Gyamerah im Kader beim KSC angesprochen erklärte Torsten Lieberknecht, Breithaupt und Gyamerah hätten kleinere gesundheitliche Probleme gehabt. Bauer und Wekesser seien taktischen Überlegungen zum Opfer gefallen. Dies habe er entsprechend mit den Spielern besprochen und er, so Lieberknecht, belohne Trainingsleistungen. So habe jeder die Chance sich zu präsentieren.

Unverändert im Playoff-Modus
Beginnend mit dem Spiel gegen Schalke müsse sein Team mit Druck umgehen. Dies sei beim Heimspiel gelungen und auch beim Spiel in Karlsruhe habe seine Mannschaft dem Druck standgehalten und habe zweimal einen Rückstand ausgeglichen. Die Situation bleibe gegen Darmstadt unverändert: "Fakt ist, dass wir gewinnen müssen, alles andere als ein Sieg bringt uns nicht weiter. Diese Ausgangssituation hat sich im Vergleich zu den Begegnungen gegen Schalke oder Karlsruhe nicht verändert“, Dennoch dürfte man nichts zwingen wollen oder in Hektik verfallen: "Wir müssen immer wachsam bleiben und uns taktisch klug verhalten. Wir werden ab und an aus unserem Angriffspressing raus müssen und dürfen gleichzeitig die Verteidigung nicht vernachlässigen. Ich denke, das wird ein Katz-und-Maus-Spiel. Welches Tier wir sind, kann ich noch nicht sagen". 

Content: Michael Kaiser vom 09.05.2025

Derby im Kampf um die Relegation 

Ben Farhat und Elvedi treffen zum Pausenstand

Beide Trainer sehen wenig Grund für Änderungen. Christian Eichner nimmt gegenüber dem 2:1 Erfolg in Hamburg nur einen Wechsel vor. Franke kehrt ins Team zurück, dafür rückt Beifus auf die Bank.

Thorsten Lieberknecht vertraut heute exakt der gleichen Mannschaft, die letzte Woche mit 2:1 gegen den FC Schalke 04 gewann.

Gepfiffen wird die heutige Partie im Wildpark von FIFA-Referee Tobias Stieler. Der hatte pünktlich um 13.30 Uhr dieses Verfolgerduell angepfiffen.

Ein erstes nettes Kennenlernen im Mittelfeld zwischen Hanslik und Jensen. Auch Conté und Ritter hatten Gesprächsbedarf. Das war kein Spiel wie jedes andere, das spürte man von Beginn an. In der 7.Minute die erste Chance für die Roten Teufel. Weiß hatte einen Distanzschuss von Hanslik nach vorne prallen lassen, Ache kam an die Kugel. Der KSC-Keeper verkürzte geschickt den Winkel, konnte seinen Fehler wieder ausbessern. Mit dem nächsten Angriff der Pfälzer eine Ecke von der anderen Seite, da stocherte Kaloc den Ball ganz knapp links vorbei.

Youngster Ben Farhat köpft KSC in Führung
Die erste Möglichkeit für die Hausherren (10.Minute) und Ben Farhat trifft per Kopf. Nach einer Ecke von Herold scheiterte der Youngster zunächst an Krahl. Die Gastgeber blieben aber am Drücker und Wanitzek brachte den Ball per Außenrist noch einmal in die Box. Dort lauerte Ben Farhat und konnte einnicken. Keine Chance für Krahl. Auch nach Prüfung durch den VAR hatte die Führung der Badener Bestand.

Die Gäste mussten sich zunächst schütteln und der KSC blieb auf dem Gaspedal, hatte in der 17.Minute die nächste dicke Chance. Wanitzek hatte mit seinem Freistoß von links Jensen gefunden, der aus kurzer Distanz aber links vorbeiköpfte. Auch in Folge blieben die Fächerstädter das aktivere Team.

Ausgleich FCK durch Elvedi
Zunächst waren in der 30.Minute noch vor einer Ecke Kaloc und Kobald aneinander geraten. In Folge dann die Hereingabe von Ritter. Die landete bei Elvedi, der aus etwa 6m per Linksschuss traf. Etwas Glück, dass die Kugel durch die Beine von Franke passte, aber auch schlecht verteidigt von der KSC-Defensive.

In der 38.Minute brachte wieder ein Standard von Wanitzek Gefahr. Diesmal kam die Flanke von rechts, fand im Zentrum Rapp. Der köpfte aus 7m rechts vorbei. 

In Folge beruhigte sich das Spiel etwas und es waren vier Minuten Nachspielzeit angezeigt. Praktisch mit dem Halbzeitpfiff hatte Wanitzek noch einen Freistoß rechts um die Mauer der Pfälzer gedreht. Krahl zur Stelle. Danach ging es in die Kabinen. 

Unentschieden für beide Teams zu wenig

Jung und Hanslik treffen in der zweiten Hälfte 

Personell ging es in Karlsruhe zunächst vor 32.190 Fans unverändert weiter. Das druckvollere Team zum Beginn die Gastgeber.

So auch die erste Möglichkeit nach Fehlpass von Krahl im Spielaufbau. Wanitzek konnte in der 47.Minute links auf Ben Farhat legen, der im Abschluss dann scheiterte. Auf der Gegenseite dauerte es bis zur 54.Minute, ehe die Gäste Gefahr entwickeln konnten. Yokota hatte prima eingeleitet und es ging sehr schnell nach vorne. Die Flanke von Hanslik von der rechten Seite drückte Ache aus kurzer Distanz über das Karlsruher Tor. Der Ball war allerdings sehr schwer zu nehmen.

Erneute Führung KSC durch Jung
Die Antwort der Hausherren in der 58.Minute. Da patzte der FCK auf fatale Art und Weise. Redondo hatte den Kopfball von Wanitzek passieren lassen. In seinem Rücken lauerte Jung, schob durch die Beine von Krahl ein.

Drei Minuten später hätte Ben Farhat auf 3:1 stellen können, schoss aber knapp rechts vorbei.

Ausgleich FCK durch Hanslik 
Die Gäste kamen zum erneuten Ausgleich. Heuers Flanke aus dem linken Halbfeld köpfte Hanslik in der 64.Minute perfekt ins linke Eck. Da sah Weiß, schlecht positioniert, nicht gut aus. 
Zwei Minuten nach diesem Ausgleich bot sich Wanitzek, nach Doppelpass mit Ben Farhat, die Chance zur erneuten Führung. Der scheiterte aber frei vor Krahl. 

Doppelter Wechsel bei den Blauen in der 68.Minute. Kaufmann und Schleusener kamen neu für Ben Farhat und Conté. Beim FCK ersetzten zwei Minuten später Raschl und Opoku Ritter und Hanslik. 
Die folgenden Minuten verliefen etwas ruhiger, zumindest vor den Toren. In der 84.Minute wechselte der KSC doppelt. Bormuth und Egloff ersetzten Franke und den angeschlagenen Schleusener. Beim FCK kamen zwei Minuten später Haas und Robinson für Yokota und Ronstadt. 

Die letzten Minuten waren angebrochen und das aktuelle Resultat war eigentlich für beide Teams zu wenig. Beim KSC kam in der 89.Minute noch Beifus für Burnic. Der  hatte dann nur Sekunden nach seiner Einwechslung die Chance zur Führung, schob den Ball links am Tor von Krahl vorbei. 

Nach vier Minuten Nachspielzeit war Schluss im Wildpark. Ein Unentschieden, welches beide Mannschaften auf der Stelle treten lässt. 

Content: Michael Kaiser vom 04.05.2025
Fotos: HettiPicture / Ralf Brück 

Dickes Brett in Karlsruhe zu bohren 

Lieberknecht nimmt alle Spieler mit ins Boot 

Sonntag um 13.30 Uhr ist Derbyzeit im ausverkauften BBBank Wildpark. Da der kommende Gegner eine Miniserie hingelegt hat, wird der Sieger, unabhängig von allen anderen Resultaten des Wochenendes im Aufstiegsrennen bleiben.

Der FCK erwartet, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, mindestens 3.500 Fans in Karlsruhe. Personell fehlen lediglich Zuck und Aremu (beide Rehabilitation).

Kein Kontakt zu Vorgänger Anfang
Torsten Lieberknecht hat keinen Kontakt zu Markus Anfang aufgenommen. Dies habe er noch nie getan, da er sich somit seine Neutralität gegenüber allen Spielern erhalten wolle. Das heiße aber nicht, dass es nicht zu einem späteren Zeitpunkt zu einem Gespräch komme.

Wiedererstarkter Gegner wartet
Die letzten Ergebnisse des KSC sprechen, so Lieberknecht, eine deutliche Sprache: "Der KSC hat sich in den letzten Spielen, zumindest von den Ergebnissen her, sehr stabil gezeigt. Mit Marvin Wanitzek haben sie dazu noch einen echten Unterschiedsspieler in ihren Reihen. Allerdings kann er nur so gut sein, wie das Team um ihn herum funktioniert. Der KSC hat eine junge Mannschaft, die frech spielt, gerne in die Tiefe geht und gut gegen den Ball arbeitet“,

Derby ist immer besonders
Der neue FCK-Coach geht mit einer großen Vorfreude in das anstehende Duell: "Ein Derby ist immer etwas Besonderes. Es wird eine heiße Atmosphäre sein, zu der wir auch unseren Teil beitragen wollen. Unsere Spieler wissen, dass wir ein Prestigeduell vor der Brust haben. Wir fahren nach Karlsruhe, um zu gewinnen“,

Kein Blick in die Glaskugel
Auf Rechnungen oder den Blick in die Glaskugel verzichte er weitestgehend, so der FCK-Übungsleiter: "Unser Fokus liegt bei dem Denken, wie wir das Spiel erfolgreich gestalten können. Wir wollen einen guten Job machen und das Spiel mit Mut bestreiten. Leinen los und ab geht die Post“.

Trainng sehr fordernd
In den Übungseinheiten stehe im Vordergrund, dass man alle Spieler dazu im die Lage versetzt spielbereit zu sein. Hierzu brauche es eine ständige Hochspannung und die Spieler, die er in den Kader nehme, müssten auch bereit sein, ab der 5.Minute für einen Einsatz bereit zu stehen. Alle Spieler müssten bis zum letzten Spieltag bei der Stange bleiben, egal wann dieser anstehe.

Content: Michael Kaiser vom 02.05.2025

Yokota trifft zur Pausenführung 

FCK wird versuchen die Vorlagen der Konkurrenz zu nutzen 

Neue Trainer sorgen oftmals für frischen Wind in der Struktur der Mannschaft. So auch heute: Torsten Lieberknecht setzt auf der rechten Seite auf Ronstadt, den er aus gemeinsamen Darmstädter Zeiten kennt. Elvedi, Kaloc, Hanslik und Yokota starten ebenfalls dafür fehlen der gelb-gesperrte Bauer, Wekesser, Breithaupt, Robinson (alle auf der Bank) und Gyamerah (nicht im Kader).

Schalke Noch-Coach Kees van Wonderen ändert sein Team gegenüber dem 2:2 Unentschieden gegen den HSV auf nur einer Postion. Bachmann ersetzt den rotgesperrten Karaman.

Schiedsrichter Daniel Schlager hatte pünktlich um 13:30 Uhr angepfiffen. Die ersten Minuten verliefen recht unspektakulär. Schalke hatte den Pfälzern weitestgehend den Ball überlassen, kontrollierte aber die gefährlichen Zonen recht geschickt. So

Der erste Schuss auf's Tor von Heekeren in der 17.Minute von Yokota. Dessen Versuch aus etwa 17m aber kein Problem für den Schalker Keeper. Auch Schalke tauchte nach einer Ecke mal vor dem Tor von Krahl auf. Aus dem Rückraum kam Grüger zum Kopfball. Der ging einige Meter über das Tor. Die bisher beste Chance der Hausherren in der 22.Minute. Zwar kam Ache nach einer flachen Hereingabe von Ronstadt zum Abschluss, wurde von Heekeren abgefangen. Allerdings hätte dieser Treffer aufgrund einer Abseitsposition ohnehin nicht gezählt.

Nach etwas mehr als einer halben Stunde passierte auf dem Platz nur noch recht wenig. Beide Teams beackerten überwiegend die neutrale Zone.

Yokota zur Führung für den FCK
Das hatte sich nicht zwingend angedeutet. In der 32.Minute hatte Ache noch per Lupfer verpasst, nun, in der 35.Minute, mal eine Flanke von Redondo auf der linken Seite. Diese fand Ache, der zum Kopfball hochstieg. Dessen Versuch konnte Heekeren noch klären, der Ball landete aber vor den Füßen von Yokota, der aus kürzester Distanz nur noch einzuschieben brauchte. 

In der 42.Minute hätten die Hausherren fast nachlegen können. Hanslik hatte den Ball an der Außenlinie erobert, ins Zentrum zu Ache gepasst. Dessen Abschluss von der Strafraumgrenze konnte Heekeren mit einer schönen Flugeinlage klären. 

Hier war eine Minute Nachspielzeit angezeigt und fast mit der Halbzeit hätte Sylla nach langem Schlag von Aydin noch ausgleichen können. Der hatte sich zwar gegen Elvedi durchgesetzt, schoss aber knapp über das Tor. So ging es mit einer knappen Führung für die Pfälzer in die Kabine. 

Ache trifft und entscheidet die Partie 

Pfälzer sind zurück im Aufstiegsrennen 

Die Gäste aus Gelsenkirchen hatten mit Wiederanpfiff vor 49.327 Zuschauern gewechselt. Für Krüger kam Højlund. Die erste Chance gehörte allerdings nach 20 Sekunden den Roten Teufeln. Ache hatte per Kopf auf Hanslik verlängert, der plötzlich frei vor Heekeren im Schalker Tor auftauchte. Der rettete mit einem starken Reflex.

In der 50.Minute fast der Ausgleich für Blau-Weiß. Højlund hatte sich die Kugel nach einem weiten Ball an Krahl vorbeigelegt. Zu weit, da er den Ball nicht mehr erreichen konnte. Da war deutlich mehr möglich. Drei Minuten später hätte Ache hier für eine Mini-Vorentscheidung sorgen können. Eine Abwehr von Kaminski war zu kurz geraten, so dass Ache dazwischen spritzen konnte. Sein Abschluss aber deutlich zu hoch angesetzt. Die Begegnung hatte, gemessen an der 1.Halbzeit deutlich an Schwung aufgenommen.

Ausgleich Schalke durch Sylla
Neue Trainer, alte Probleme. Wieder einmal lässt sich der FCK zu tief in die eigene Hälfte drängen und erneut dürfen die Gegenspieler durch die Räume spazieren. Seguin passte in der 61.Minute flach Richtung Højlund, dessen Versuch Elvedi noch von der Linie kratzen konnte. Den Nachschuss nutzte Sylla. Ausgleich für den FC Schalke 04.

Kurz nach dem Schalker Ausgleich, 64.Minute, ersetzten Haas und Alidou beim FCK nun Ronstadt und Hanslik. Bei S04 kam in der 69.Minute Gantenbein für Aydin. Beim FCK, zwei Minuten später, Raschl für den ausgepowerten Yokota.

Führung FCK durch Ache einkassiert
In der 72.Minute dann der Moment von Ragnar Ache. Von Raschl an der Strafraumgrenze angespielt noch eine Drehung, den Ball auf den linken Fuß gelegt und ab in die Maschen des Schalker Kastens. Oben links schlug die Kugel ein, unhaltbar für Heekeren. So weit so schlecht. Der VAR schaltete sich ein, kassierte dieses Traumtor wegen dessen Abseitsposition ein.
Mittlerweile hatte der Gast erneut gewechselt. Für Mohr kam Younes.

Ache zum Zweiten
Dieser Treffer sollte nun aber zählen. Ein langer Ball von Ritter, 77.Minute, hatte die Schalker Abwehrreihe ausgehebelt. Ache war frei, ließ noch Kaminski stehen und traf ins rechte Eck. 

Ba und Kalas kamen nun bei Schalke für Sylla und Seguin. Doppelter Wechsel bei den Gastgebern. In der 86.Minute gingen beim FCK Redondo und Ritter vom Platz, neu dabei Zimmer und Breithaupt. 

Die Nachspielzeit wurde mit langen sechs Minuten veranschlagt. In der ersten Minute der Crunchtime ein langer Schlag der Schalker von der rechten Seite auf Ba am langen Pfosten. Der setzt den Ball links daneben. Ohnehin war aber die Fahne oben. 

Das war es dann auf dem Betzenberg. Schiedsrichter Schlager mit dem Abpfiff und der gelungenen Premiere für Torsten Lieberknecht. 

Content: Michael Kaiser vom 27.04.2025
Fotos: Ralf Brück 

Gegen Schalke 04 ein Start in die Playoffs  

Jeder Spieler bekommt die gleiche Chance sich zu präsentieren 

Die Pfälzer empfangen am Sonntag, 13:30 Uhr, im ausverkauften Fritz-Walter-Stadion zum ersten Spiel unter Torsten Lieberknecht die Gäste aus Gelsenkirchen. Auch dort wurden unter der Woche Personalien geklärt und das Arbeitsverhältnis mit Trainer Kees van Wonderen zum Ende der Runde beendet.

Zu diesem Duell zweier Traditionsvereine wird es, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, keine Tageskasse geben, der Betzenberg meldet mit 49.327 Fans ausverkauft.

Beim Personal der Roten Teufel fehlen weiterhin Zuck und Aremu (beide nach Operationen). Ebenso muss der neue Übungsleiter auf den gesperrten Bauer verzichten.

Fehler abstellen und die Sinne schärfen
Auf die Mängel im Abschluss oder individuelle Fehler in der Defensive angesprochen, erklärte Lieberknecht, man müsse sich natürlich jedes Mannschaftsteil anschauen, dabei das Kettenverhalten betrachten und in der Offensive die Spieler in die Box bringen.

Fokus auf der eigenen Mannschaft
Man kenne die Qualität eines FC Schalke 04, aber man selbst habe entsprechende Fähigkeiten: "Der Fokus muss zunächst auf uns liegen. Schalke hat gezeigt, dass sie keine Laufkundschaft sind, aber das sind wir auch nicht. Sie haben sich letzte Woche von ihren eigenen Fans tragen lassen, haben diesen Punkt gegen den HSV in Unterzahl erkämpft. Das können wir auch. Viele Sachen sind hier gut gelaufen, wir stehen auch nicht zufällig so weit oben in der Tabelle.“

Optimistisch in die letzten vier Spiele
Aktuell steht sein Team wohl in Lauerstellung und so geht der Blick von Torsten Lieberknecht voraus: „Ich bin optimistisch für das Saisonende. Wir wollen oben dranbleiben und dann mal schauen. Die jetzigen Spiele sind quasi wie Playoffs. Deshalb wollen wir am Wochenende unbedingt gewinnen. Diese Haltung will ich von jedem Spieler sehen, in jeder Situation.“

Privileg einen Ragnar Ache zu trainieren
Ein Spiel fand heute besondere Erwähnung: "Es ist ein Privileg, mit Ragnar Arbeiten zu dürfen . Das ist ein guter Junge und der FCK kann froh sein, so einen Spieler in seinen Reihen zu haben.“ Auch Daisuke Yokota, der unter der Woche an Problemen mit Schambein / Hüfte laborierte fand Anerkennung beim neuen Trainer. Der hoffte, dass der Spieler komplett fit werde und das Spiel entsprechend mit seinen Fähigkeiten bereichern werde.

Unterschiedsspieler Klement
Bei einem Spiel des SV Darmstadt 98 hatte Lieberknecht Philipp Klement einst als Unterschiedsspieler in dieser Liga bezeichnet. Bei ihm gelte es, wie andere Spieler mit wenig Spielzeit, wieder näher ans Team heranzurücken. Problem sei allerdings die fehlende Spielzeit der letzten Wochen und Monate. Aber er gehe seine Aufgabe neutral gegenüber jedem Spieler an und jeder bekomme die gleiche Chance. 

Content: Michael Kaiser vom 25.04.2025
Fotos: Wolfstone-Photos / Werner Schmitt


 

FCK stellt Markus Anfang frei 

Torsten Lieberknecht wird neuer Cheftrainer

Der 1. FC Kaiserslautern hat am Dienstag, 22. April 2025, Cheftrainer Markus Anfang und Co-Trainer Florian Junge freigestellt. Auf ihn folgt Torsten Lieberknecht, der bereits am Mittwochnachmittag die erste Trainingseinheit leiten wird. 

Die Freistellung des Trainergespanns begründet der FCK mit den Eindrücken der vergangenen Wochen, dass die Mannschaft ihr Potential nicht voll ausgeschöpft und ihr Leistungsmaximum nicht erreicht hat. Nach einer eingehenden Analyse fehlt den Verantwortlichen die Überzeugung, diesem Trend in der aktuellen personellen Konstellation entgegenzuwirken. 

Markus Anfang übernahm im Sommer 2024 das Cheftraineramt auf dem Betzenberg. Gemeinsam mit seinem Co-Trainer Florian Junge stand er in insgesamt 30 Partien an der Seitenlinie. Auf Anfang und Junge folgen Torsten Lieberknecht und Co-Trainer Carsten Rump, die am Mittwoch bereits die erste Trainingseinheit leiten. 

Der FCK bedankt sich bei Markus Anfang und Florian Junge für ihr Engagement und ihre Arbeit und wünscht Beiden auf ihrem weiteren persönlichen und beruflichen Wege alles Gute!

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 22.04.2025

FCK sucht Weg zurück in die Erfolgsspur 

Kein Kopfproblem bei den Spielern 

Nach zwei Niederlagen in Folge (0:2 in Magdeburg und 1:2 gegen den 1.FC Nürnberg) sucht der FCK in Braunschweig den Weg zurück in die Erfolgsspur. Dies ist gegen die formstarke Eintracht, zuletzt Siege gegen den SC Paderborn und beim HSV alles andere als eine Pflichtaufgabe. Unterstützt werden die Roten Teufel in Niedersachsen, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, von 2.394 Anhängern.

Personell fehlen weiter Zuck und Aremu (beide Reha). Unwahrscheinlich ist der Einsatz von Yokota, der an Problemen mit dem Schambein laboriert.

Gegner Braunschweig mit breiter Brust
Nach drei Spielen ohne Niederlage und zuletzt zwei Siegen gegen Paderborn und in Hamburg trifft der FCK auf einen wiedererstarkten Gegner: "Die Eintracht hat eine Mannschaft, die nach den letzten  Spielen mit breiter Brust auflaufen wird und schwer zu bespielen ist. Sie werden sehr kompakt stehen, aggressiv gegen den Ball arbeiten und schnell umschalten. Wer in Hamburg vier Tore schießt, hat dort verdient gewonnen und das sollte uns Warnung genug sein“, 


Träumen ist erlaubt
Die bisherige Stärke seiner Mannschaft wecke natürlich bei den Fans Begehrlichkeiten:  "Je länger eine Saison dauert und je länger wir oben stehen, desto höher ist die Erwartungshaltung im Umfeld. Wir haben bisher eine richtig gute Saison gespielt und die Hoffnungen und Träume im Umfeld, die haben wir uns durch unsere Leistungen erarbeitet“. Die Träume der Fans seien natürlich legitim und man werde sich zunächst die Resultate der nächsten beiden Spiele anschauen.

Starkes Spiel trotz Niederlage
Gerade gegen Nürnberg habe er, so Anfang, mit Ausnahme der ersten Viertelstunde ein starkes Spiel seiner Mannschaft gesehen. Da habe jeder alles gegeben. Gut vorbereitet wolle man so auch in Braunschweig gut vorbereitet auftreten: "Im letzten Spiel gegen Nürnberg waren wir nach einer Viertelstunde drückend überlegen und haben alles in die Waagschale geworfen. Jeder im Stadion hat das gesehen und mitgefiebert, dass uns noch der Ausgleich gelingt, aber es sollte leider nicht sein. Ich glaube nicht, dass wir ein Kopfproblem haben. Würde man hier ein Kopfproblem erkennen, habe dies die komplette Liga".

Keine Grüppchenbildung zu erkennen
Trotz des großen Kaders, erkenne er keine Spieler, die nicht mitziehen oder gar eine Grüppchenbildung. Unzufriedene Spieler gebe es natürlich immer und dies in jedem Verein. Selbst wenn man nur einen 12-Mann Kader hätte, wäre schon ein Spieler unzufrieden. Entsprechend führe er mit Spielern, die mit ihrer Situation nicht zufrieden seien, regelmäßig Gespräche. 

Content: Michael Kaiser vom 17.04.2025


Führung für den Club zur Pause 

Gruber trifft nach kurzer Ecke ins lange Eck 

Vier Wechsel beim FCK gegenüber der mäßigen 0:2 Vorstellung in Magdeburg. Zimmer, Kleinhansl und Zimmer finden sich auf der Bank wieder. Neu in der Startformation dafür Gyamerah, Kaloc und Hanslik (zurück nach Gelbsperre). Im Tor kehrt Krahl nach überstandener Teilruptur des Innenbandes zurück.

Beim Gegner aus Nürnberg, mit FCK-Ikone Miro Klose auf der Trainerbank, wird zunächst Sturmjuwel Tzimas schmerzlich vermisst. Ebenso fehlen gegenüber dem 0:3 zuhause gegen den HSV Seidel, Jander (gelb-gesperrt) und Antiste (Rote Karte). Neu dafür dabei Castrop (zurück aus Gelbsperre), Drexler und Emreli.

Schiedsrichter heute Abend ist Robert Schröder, der die Begegnung mit drei Minuten Verspätung angepfiffen hatte. Grund für die Verzögerung war das Nürnberger Tornetz. Da musste, bevor der Anpfiff erfolgen konnte, nachgebessert werden.

Die Anfangsphase dieses Traditionsduells war von sehr hoher Intensität. Die Torchancen ließen noch etwas auf sich warten und so war die 9.Minute angebrochen, ehe Ache einen langen Befreiungsschlag von Krahl fast erlaufen hätte. Nürnbergs Keeper Reichert einen Hauch früher am Ball als der angesprintete Topscorer der Pfälzer.

Führung für die Gäste durch Karafìát
Ecke von der rechten Seite, kurz ausgeführt und der Pass von Lubach auf den Kopf von Gruber. Der hatte sich am Fünfer abgesetzt, kam aufgrund des mangelhaften Abwehrverhaltens der Pfälzer zum Kopfball und in der 14.Minute gingen die Gäste in Führung. 

Die Roten Teufel mussten sich schütteln, suchten Antworten. Zumindest konnte man zwischenzeitlich, gespielt knapp eine halbe Stunde, wieder mehr Spielanteile verzeichnen. Torchancen blieben Mangelware. Die kleinen Ungenauigkeiten im Spielaufbau sorgten dafür, dass der Club die Angriffe der Pfälzer problemlos unterbinden konnte. In der 45.Minute fast der Ausgleich durch Ritter nach einem Freistoß von der linken Strafraumkante. Geklärt von Reichert. 

Die Nachspielzeit, zwei Minuten, liefen und ein Querschläger von Ache segelte über die Querlatte. Dann war Halbzeit in Kaiserslautern. 

Bittere Heimpleite gegen Nürnberg 

FCK unterliegt nach fahrlässiger Chancenverwertung 

Wechsel beim FCK vor 49.327 Zuschauern mit Wiederanpfiff. Hanslik blieb in der Kabine, neu dabei Yokota. Die Pfälzer kamen mit Schwung, daraus resultierend dann auch die erste Möglichkeit für Ritter in der 50.Minute. Der Kapitän der Lautrer hatte sich gegen Drexler behauptet und das kurze Eck anvisiert. Reichert riss die Fäuste hoch, konnte parieren.

Zwei Minuten später versuchte es Ache flach aus der Distanz. Da musste Reichert nachfassen, konnte aber am Ende klären. Nächste Minute, nächster Angriff für den FCK. Ritter hatte die Kugel eigentlich nicht sehr sauber an Gruber vorbeigelegt, der war allerdings ausgerutscht. So kam Ritter doch zum Abschluss, scheiterte erneut am Nürnberger Keeper. Auch in der 59.Minute scheiterte Ritter, diesmal nach Zuspiel von Yokota. Dessen Rechtsschuss ging knapp rechts vorbei.

Wechsel auf beiden Seiten in der gleichen Minute, 59.: Beim Club kam Villadsen für Janisch, bei den Hausherren, eine Minute später, Alidou für Gyamerah. Auch in der 61.Minute vergab Ritter, leitete mit der Pike in die Arme von Reichert.

Emreli mit der Vorentscheidung
In der 68.Minute bestätigte eine der ältesten Regeln im Fußball: Wer seine Chancen nicht nutzt, wird bestraft. Eigentlich war der Angriff der Gäste schon durch, aber Emreli setzte nach, ließ Alidou per Übersteiger alt aussehen und schoss aus 15m sehenswert ins rechte Kreuzeck.

Handelfmeter für den FCK, Ritter trifft
Drei Minuten nach dem zweiten Club-Treffer hatte Lubach den Ball an den Oberarm bekommen. Elfmeter für die Gastgeber. Ritter schnappte sich die Kugel, schob flach in die linke Ecke. Anschlusstreffer und die Hoffnung war zurück (72.). Im Anschluss, Wechsel bei den Gästen: Flick ersetzte Lubach.

Latte rettet für Nürnberg
Doppelchance für die Pfälzer. Zunächst scheiterte Ache in der 75.Minute an Reichert, mit dem nächsten Angriff fasste sich Ritter ein Herz, zog aus der Distanz ab. Der Torwart kam nicht ran, die Kugel sprang an die Unterlatte und von dort zurück ins Feld. 

Glück für den FCK in der 81.Minute. Da stand plötzlich Flick nach einem Freistoß komplett blank, traf die Kugel aber nicht voll. Das hätte das 1:3 sein müssen. Wechsel bei den Hausherren in der 85.Minute: Für Redondo kam Ranos ins Spiel. Doppelter Tausch auch bei Nürnberg. Raus gingen Emreli und Schleimer , dafür neu dabei Forkel und Serra. 

Die Anzeigetafel zeigte sechs Minuten Nachspielzeit an. Ein Volleyschuss von Ache blieb die letzte Chance des Spiels und Nürnberg ging hier als sehr glücklicher Sieger vom Platz. 

Content: Michael Kaiser vom 12.04.2025
Fotos: Ralf Brück 

Spiel gegen Nürnberg ist ausverkauft

Wiedersehen der Fans mit Miro Klose 

Das letzte Topspiel für den 1.FC Kaiserslautern am Samstag um 20:30 Uhr gegen den 1.FC Nürnberg ist mit 49.327 Tickets komplett ausverkauft.

Personell, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, werden Zuck (Reha) und Aremu (Schulterverletzung) definitiv nicht zur Verfügung stehen. Krahl ist diese Woche ins Mannschaftstraining eingestiegen, Einsatz ungewiss.

Aufarbeitung der Niederlage in Magdeburg
Eine "Hau drauf Mentalität" sei im Training dieser Woche nicht angesagt gewesen. Jedem sei klar, dass die Mannschaft kein gutes Spiel gemacht habe, sei nicht zwingend genug gewesen und gleichzeitig vor den Gegentoren zu passiv. "Das war alles zu schläfrig und gerade in der Defensive nicht aktiv genug", so Markus Anfang. Man wolle weiter die Mannschaft verbessern und habe gut auf Nürnberg hingearbeitet.

Noch keine Spitzenmannschaft
Die Mannschaft sei, so Anfang, aus einer schwierigen letzten Saison, mit tollen Erfolgen im Pokal, gekommen und zur Spitzenmannschaft habe man ganz einfach zuletzt zuviele Gegentore gefangen: „Um eine Spitzenmannschaft zu sein, fehlt uns etwas die Erfahrung und die Konstanz. Gerade auswärts bekommen wir zu viele einfache Gegentore und haben schon lange nicht mehr zu Null gespielt. Da sind uns Konkurrenten wie Köln oder der HSV, die im Zweifel auch mal 1:0 gewinnen, einen Schritt voraus."

Nürnberg mit der letzten Chance
Für den Gast aus Nürnberg geht es in Kaiserslautern wahrscheinlich um die letzte Chance noch einmal ins Aufstiegsrennen einzugreifen. Der Club habe eine Mannschaft, die über sehr viel Qualität verfüge und Lauterns Coach Anfang erwartet ein Spiel auf Augenhöhe: "Wir wissen, dass wir am Samstag wieder einen riesigen Support haben und wollen durch die Power unserer Fans getragen, in das Spiel gehen“,
Der Club komme über die spielerische Schiene:" Sie haben einen fußballerischen Ansatz, sind sehr spielfreudig, verfügen über eine hohe individuelle Stärke und sind durch viele junge Spieler auch ein Stück weit unbekümmert“

Miro Klose kein Thema in der Kabine
Für die Spieler der Roten Teufel sei der Name Klose in der Kabine kein Thema. Das liege auch an den zeitlichen Abständen. Dennoch muss erwähnt sein, dass Miro Klose eine Ikone sei, seine große Karriere in der Pfalz gestartet habe. Rekordtorschütze bei Weltmeisterschaften, internationale Titel mit Nationalelf und seinen jeweiligen Vereinen. Dies sei mehr als beeindruckend und auch den Mensch Miro Klose habe er beim ersten Aufeinandertreffen absolut positiv wahrgenommen.

Modifaktion der Abseitsregel schwer zu erklären
Die Situationen aus den vergangenen Spielen in Paderborn und Magdeburg seien schwer zu erklären. Früher gab es aktives oder passives Abseits. Dies gebe es heute so nicht mehr. Dabei redet man von "Impact", sprich es ginge um den Einfluss, der ein Spieler habe. In den beiden Auswärtsspielen sei man in unglückliche Entscheidungen geraten. Diese seien aber jeweils "Kann-Entscheidungen" gewesen. Auch sei es nervig gewesen, dass in der Anfangsphase einfach zu wenig Fußball gespielt wurde. Man müsse darauf achten, das Spiel nicht zu sehr zu zerhacken. Man dürfe die Emotionen wie den Torjubel nicht zerstören.

Krahl wieder im Training 
Lautern Stammkeeper war diese Woche wieder auf dem Platz, war heute im Mannschaftstraining dabei. Man müsse nun abwarten, ob der Körper auf diese Einheit reagiere. Simoni habe in den Spieler ebenfalls überzeugt, Krahl sei aber der Spieler mit der größeren Ausstrahlung und Sicherheit. 

Content: Michael Kaiser vom 10.04.2025
Foto: Ralf Brück 

Nächstes Topspiel für den FCK

Rote Teufel erwartet in Magdeburg ein spielstarker Gegner

Die Pfälzer treten am Sonntag zum nächsten Spitzenspiel, 13:30 Uhr, beim Team von Christian Titz an. Erstmals wird der Gästeblock in Magdeburg bei einem Spiel des FCK ausverkauft sein. 2.755 Fans werden, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, ihr Team in Sachsen-Anhalt unterstützen.

Die personelle Situation ist entspannt. Verletzt fehlen lediglich Zuck und Krahl (beide Reha). Nach seiner fünften gelben Karte fehlt Hanslik ebenfalls.

Sperre von Hanslik schmerzt
Ungerne verzichtet Trainer Markus Anfang natürlich auf Daniel Hanslik. Hier suche man noch nach Ersatz und entsprechenden Lösungen: "Der Verlust von Hansi tut uns in seiner aktuellen Form natürlich weh. Aber auch in diesem Fall haben nun andere Spieler die Möglichkeit, sich zu zeigen und ich bin mir sicher, dass wir den Ausfall gut auffangen können“.

Formdelle bei Yokota
Daisuke Yokota, der gegen Düsseldorf gar nicht zum Einsatz kam, durchlaufe nach so Verletzung eine Art Formdelle, so Anfang. Dennoch ist der Japaner eine der Optionen, den Ausfall von Hanslik zu kompensieren: "Dai ist eine unserer Optionen, aber es ist noch keine Entscheidung gefallen. Es könnte genauso gut sein, dass wir mit Filip Kaloc, Leon Robinson oder Faride Alidou beginnen. Wir haben noch die eine oder andere Trainingseinheit und dann setzen wir uns zusammen und schauen, was aus unserer Sicht das Beste für die Mannschaft ist“, Eine finale Entscheidung sei noch nicht gefallen.

Wollen unsere Spiele gewinnen
Seine Herangehensweise, das sei bekannt, ist das Ziel Spiele zu gewinnen. Dies gelte auch für die vielzitierten Spitzenspiele:  "Magdeburg hat eine Mannschaft, die von ihrer hohen Intensität lebt und uns alles abverlangen wird. Wir müssen aufpassen, dass sie nicht in ihr Spiel finden, denn dann sind sie sehr schwer zu verteidigen“, Ein Mittel sei es, ähnlich wie gegen Düsseldorf, dem Gegner hoch anzulaufen, so vom Tor fernzuhalten und.

Kein ständiger Blick auf die Tabelle 
Auch wenn er nicht ständig auf die Tabelle schaue, wisse er, so Anfang, dass sein Team den 3.Platz der Tabelle Belege. Dennoch gelte sein Hauptaugenmerk der Entwicklung der Mannschaft: "Wir sind weit davon weg, uns an der Tabelle zu orientieren und in der Spielvorbereitung entsprechend zu taktieren. Wir gehen nicht in Spiele, um etwas zu verhindern, sondern um etwas zu erreichen. Wir fahren nicht nach Magdeburg um Unentschieden zu spielen, wir wollen gewinnen“, so Anfang zur Marschrichtung für das Auswärtsspiel. 

Content: Michael Kaiser vom 04.04.2025

Pausenführung durch Marlon Ritter 

VAR kassiert Treffer von  Jan Elvedi wegen Handspiels

Markus Anfang nimmt gegenüber dem wilden 3:5 in Paderborn zwei Wechsel vor: Für den verletzten Krahl startet Simoni, für Kaloc kehrt Kapitän Ritter zurück. Kaloc nimmt dafür zunächst auf der Bank Platz.

Drei Wechsel bei der Fortuna: Iyoha, Gavory und Vermej fehlen alle verletzungsbedingt, werden von Siebbert, Lunddal und Schmidt ersetzt. Insgesamt fehlen Daniel Thioune elf Spieler, deswegen auch nur sechs Feldspieler auf der Bank.

Schiedsrichter Dr.Max Burda hatte die Begegnung pünktlich freigegeben und hier ging es um nichts weniger als den Kontakt zu den Aufstiegsplätzen. Untermalt wurde der Spielbeginn von beeindruckenden Choreographien der Fans beider Teams. Stark, ganz stark. Zumindest im Stadionrund wehte ein Hauch Bundesliga.

Die ersten zehn Minuten waren runtergelaufen, der FCK zunächst in etwas abwartender Position. Die erste Chance, nach Flügellauf von Zimmer in der 13.Minute. Ache kam im Zentrum zwar zum Kopfball, verfehlte aber rechts am Tor vorbei.

Führung durch Ritter
Beim nächsten Angriff, kaum eine Minute später, zielten die Roten Teufel genauer. Johannesson war der Ball im Spielaufbau zu weit weggesprungen, die Kugel nach Zweikampf mit Ache bei Ritter gelandet. Der machte noch ein paar Meter mit dem Ball und schoss aus 16m flach ins linke Eck.

Auch bedingt durch die Führung nahm der Lautern-Express spürbar an Fahrt auf. In den Minuten 23+24 so die Möglichkeiten von Hanslik und Ache. Hanslik kam aus dem Getümmel zum Abschluss, Ache aus gut 20m.

VAR kassiert Treffer von Elvedi
Nach einer Ecke von Sirch hatte Hanslik zunächst an den rechten Pfosten geköpft. Ache kam erneut an die Kugel, legte zu Sirch, der auf den Kopf von Elvedi flankte. Der köpfte ein und im Anschluss meldete sich der VAR. Nach dem ersten Kopfball von Hanslik soll Bauer mit dem Arm am Ball gewesen sein. Dies bestätigte der VAR und so zählte der Treffer nicht.

Den nächsten Abschluss hatte in der 39.Minute Ritter. Sein Versuch aus 30m brachte keine Gefahr für Kastenmeier. 

Die Tafel der Offiziellen zeigte drei Minuten Nachspielzeit an, dann ging es in die Kabinen. Pause in einem sehr unterhaltsamen Zweitligaspiel. 

FCK springt auf Relegationsplatz 

Treffer von Ache und Sirch sichern Heimerfolg 

Auf beiden Seiten ging es zunächst vor 48.279 Fans unverändert weiter. Auch der Spielverlauf blieb ähnlich, die Pfälzer weiter auf dem Gaspedal.

So auch die erste Möglichkeit, 47.Minute, durch einen abgefälschten Schuss von Ache aus gut 20m. Da ging Kastenmeier auf sicher, wehrte seitlich zur Ecke ab. Diese brachte keine weitere Gefahr. Der erste Angriff der Fortuna in der 49.Minute führte zur Ecke. Diese konnte aber Simoni entschärfen, den Ball wegfausten. Alarmstufe Rot in der Hälfte der Pfälzer, 53.Minute. Kownacki hatte auf Heyer durchgesteckt, der flach vors Tor spielte. Zimmer im letzten Moment per Grätsche vor Lunddal dazwischen zur Ecke.

Ausgleich Fortuna durch Oberdorf
Ein wenig hatte sich das angedeutet. Die Angriffe der Fortunen wurden immer gefährlicher und oftmals nur noch ein Abwehrbein dazwischen. In der 60.Minute. Ein Standard, genauer eine Ecke, führte zum Ausgleich. Nach Appelkamps Hereingabe konnte Siebert Richtung zweiter Pfosten köpfen, wo Kownacki, als auch Oberdorf zum Ball gingen. Letzterer hatte den Ball wohl final über die Linie befördert.

Die Folgeminuten waren schwierig für die Gastgeber. Der Ausgleich zeigte Wirkung. Aktuell war die Fortuna das aktivere, spielbestimmende Team. Der FCK suchte nach dem Momentum, welches gerade bei Düsseldorf lag.

Erneute Führung FCK durch Ache
Die beste Antwort in dieser Situation war ein Tor. Ausgerechnet dem Torschützen Oberdorf war ein Rückpass in der 73.Minute völlig misslungen, daraus eine Ecke entstanden. Kleinhansl brachte die Kugel exakt an den Elfmeterpunkt, wo Ache regelrecht in der Luft stand. Der Ball kam wuchtig als Aufsetzer ins rechte obere Eck. Keine Chance für Kastenmeier.

So schnell konnte sich diese Begegnung drehen. Jetzt waren die Weißen gefordert. Mit Nachspielzeit sollten etwa 20min bleiben um hier zumindest auszugleichen. Niemiec ersetzte in Folge bei der Fortuna Lunddal. Zwei Minuten nach Aches Treffer ein Wechsel bei den Gastgebern. Kaloc ersetzte Ritter. In der 78.Minute wechselte auch der Gast. Van Brederode ersetzte Schmidt. Bei den Pfälzern war für Zimmer und Ache Schluss. Neu dabei Heuer und Gyamerah.

Kein guter Einstand für Gyamerah. Van Brederode hatte ihn getunnelt, legte auf Niemiec, der frei vor Simoni nur das Außennetz traf (81.). In der 85.Minute ersetzte Bindermann Hoffmann bei den Rheinländern. Der FCK nahm in der 89.Minute Hanslik runter, dafür Robinson im Spiel. Die Nachspielzeit wurde mit fünf Minuten veranschlagt.

Sirch macht den Deckel drauf
In der 93.Minute hatte Zimmermann zunächst einen langen Ball abgefangen, dann aber wieder verloren. Kaloc bediente Sirch. Der wurde im ersten Anlauf noch von Oberdorf geblockt, der zweite Versuch passte. 

Content: Michael Kaiser vom 29.03.2025
Fotos: Ralf Brück 

Pfälzer vor den Wochen der Wahrheit

FCK muss gegen Düsseldorf auf Stammkeeper Krahl verzichten

Topspiel am Samstag, 29.März um 20:30 Uhr auf dem Betzenberg. Zu diesem gefühlten Bundesligaduell sind, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, bislang 47.512 Karten, davon 3.617 Gästetickets verkauft. Somit ist der Heimbereich ausverkauft, im Gästebereich wird es eine Tageskasse geben.

Personell kann Trainer Markus Anfang nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Hendrick Zuck (Reha nach Kreuzbandriss) und Julian Krahl (Teilruptur des Innenbandes) fehlen definitiv im Kader für das Spiel gegen die Fortuna. Ansonsten stehen alle Spieler zur Verfügung.

Nummer 2 im Tor noch offen
Markus Anfang zur Torwartsituation: "Simon ist in der Winterpause zu uns gekommen, um sich und uns verbessern. Er ist ein junger, entwicklungsfähiger Torhüter, der jetzt die Chance bekommt, zu zeigen, was er kann. Natürlich hat man keine Nummer zwei mit 15 Einsätzen, aber das ist nun mal so. Aber ich habe kein Problem damit und Simon auch nicht“, Der Keeper selbst verspürt keinen Druck, sondern eher Vorfreude. Auf die Nummer 2 hinter Simoni wurde noch keine Entscheidung getroffen, dies fällt nach dem morgigen Training.

Länderspielpause hat gut getan
Gerade nach der langen Verletztenliste vor dem Spiel in Paderborn, hat die fast vierzehntägige Pause dem Personal auf dem Platz gut getan und viele angeschlagene / kranke Spieler fanden zurück in den Kader, bzw. konnten die Akkus aufladen.

Fortuna bleibt trotz Verletzungspech gefährlich
Auch wenn Düsseldorf mit einigen Ausfällen zu kämpfen habe, sei der Kader von Daniel Thioune groß genug und es sei genügend Qualität vorhanden: "Düsseldorf ist letzte Saison knapp am Aufstieg gescheitert, hat eine starke Mannschaft, ist ambitioniert und gehört natürlich oben hin“,

Opoku braucht kein Mitleid
Auf die aktuelle Situation von Aaron Opoku angesprochen erklärte der Cheftrainer, jeder wisse um die Wechseloptionen im Winter. Dennoch nehme der Spieler den Kampf an, zeige stets eine professionelle Einstellung. Mitleid sei das letzte was er wolle oder brauche. 

Content: Michael Kaiser vom 27.03.2025

Julian Krahl wird dem FCK mehrere Wochen fehlen

Der 1. FC Kaiserslautern muss in den kommenden Wochen auf Julian Krahl verzichten: Die Nummer 1 der Roten Teufel zog sich im Auswärtsspiel beim SC Paderborn eine Teilruptur des Innenbandes im Knie zu. 

Bei der 3:5-Auswärtsniederlage des FCK beim SC Paderborn kam es kurz vor Abpfiff der Partie zur verhängnisvollen Szene: Im letzten Angriff der Paderborner auf das Lautrer Tor stieg SCP-Stürmer Adriano Grimaldi Julian Krahl auf den linken Fuß. Dieser Kontakt zwang den Torhüter des FCK zu einer Ausweichbewegung, in Folge derer er im Rasen hängen blieb und sich das Knie verdrehte. 

Nachdem Krahl bereits vor Ort medizinisch versorgt wurde, folgten am Tag nach dem Spiel weitere Untersuchungen. Diese ergaben, dass der 25-Jährige eine Teilruptur des Innenbandes im Knie erlitten hat und dem FCK damit für einige Zeit nicht zur Verfügung steht. 

Wir wünschen Julian Krahl eine schnelle und vollständige Genesung!

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 16.03.2025
Foto: Sport News Südwest 

FCK schaut weiter von Spiel zu Spiel 

Zahlreiche Ausfälle erschweren die Aufgabe in Paderborn 

Der 1.FC Kaiserslautern tritt am kommenden Samstag, 13 Uhr, zum nächsten Spitzenspiel der laufenden Saison an. Dabei werden die Pfälzer, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, von 2.224 Fans nach Westfalen begleitet.
Personell muss Trainer Anfang auf Zuck (Reha nach Kreuzbandriss), Gyamerah (Rücken&Knie), Heuer (Hüftbeuger) und Klement (Trainingsrückstand) verzichten. Opoku und Haas fehlen krank. Ebenfalls noch nicht einsatzbereit ist Aremu. Ritter fehlt gelb-gesperrt.

Intensives Spiel erwartet
Gegen Paderborn erwartet Lautern Cheftrainer eine sehr intensive Begegnung: Das Spiel gegen Elversberg war eine optimale Vorbereitung auf den kommenden Gegner. Die Paderborner werden ähnlich intensiv arbeiten, haben eine sehr variable Mannschaft und setzen gerne auf ihre Läufe in die Tiefe“,

Nur noch Endspiele?
Markus Anfang wollte sich den Aussagen von Daniel Hanslik, der formulierte, es stünden nur noch Endspiele an. Dies sei darin begründet, dass zum einen noch neun Spiele zu absolvieren seien und zum anderen jeder jeden schlagen könne: "Wir haben noch neun Spieltage. Dass wir in dieser Tabellenregion stehen, ist ein schöner Nebeneffekt davon, dass wir stets an der Verbesserung unseres Spiels arbeiten. Man kann die jetzt kommenden Spiele gerne als Endspiele sehen, aber das beziehe ich nicht nur auf die Tabelle, sondern auf den Willen zu gewinnen - das ist das alles Entscheidende." Er verstehe die Blicke auf Spiele und Tabelle, müsse aber seine Mann von Spiel zu Spiel vorbereiten.

Intensität gefordert
Paderborn habe, so Anfang, noch einmal etwas mehr Qualität als Elversberg. Dies habe die Mannschaft beim 2:0 Heimsieg gegen den HSV erst unlängst gezeigt. Von seiner eigenen Mannschaft erwartet Markus Anfang die gleiche Leidenschaft wie gegen in der Vorwoche: "Wir müssen die gleiche Intensität auf den Platz bringen wie im letzten Heimspiel und wollen Woche für Woche unsere Spiele gewinnen, Dies ist unabhängig davon, wo wir in der Tabelle stehen. Wir wissen, was uns in Paderborn erwartet und werden alles daran setzen, uns entsprechend vorzubereiten“,

Ritter wird vermisst, Yokota vor Rückkehr 
Der gelb-gesperrte Kapitän wird natürlich schmerzlich vermisst. Ob Yokota ins Team zurückkehren und die Ritterrolle übernehmen könne, wollte Anfang noch nicht bestätigen. Der Japaner sei zwar wieder im Mannschaftstraining, ob es für Samstag reiche, werde man kurzfristig entscheiden. 

Content: Michael Kaiser vom 13.03.2025

Pausenführung für die Roten Teufel 

Ache macht mit sehenswertem Treffer den Unterschied 

Beide Trainer sehen offenbar keinen Grund zu personellen Änderungen. Das Team von Markus Anfang hatte vergangene Woche zuhause gegen Jahn Regensburg mit 3:0 gewinnen, die SVE gar 4:0 gegen Hertha BSC Berlin.

Die Startformation der Pfälzer wie folgt: Krahl - Bauer, Sirch, Elvedi - Kleinhansl, Breithaupt, Zimmer - Kaloc, Ritter - Hanslik, Ache.

Bei der SVE starten: Kristof - Neubauer, Le Joncour, Pinckert, Baum - Sahin, Fellhauer - Zimmerschied, Damar, Petkov - Asllani.

Schiedsrichter Florian Lechner hatte auf dem Betzenberg pünktlich angepfiffen. In der dritten Minute der erste Angriff der Gäste über die rechte Seite. Bauer war etwas zu langsam unterwegs, Petkov konnte sich durchsetzen,legte sich aber den Ball zu weit vor. So konnte Sirch klären. Zwei Minuten später eröffnete Damar über links, Neubauer kam zum Abschluß, in den sich allerdings Zimmer werfen konnte. Auf der Gegenseite kam Ache links über die Grundlinie. Seine Hereingabe wurde abgefälscht, so dass Hanslik nicht mehr herankam. In der 14.Minute die nächste Möglichkeit für die Gäste, diesmal nach Fehlpass Kleinhansl. Zimmerschied hatte sehr viel Platz, konnte abschließen. Sein Versuch aber rechts am Tor vorbei.

Latte rettet für Elversberg
Die größte Chance der Partie in der 19.Minute durch Hanslik. Ritter hatte rechts im Strafraum flach abgezogen, Kristof vor die Füße von Hanslik abgewehrt. Der hätte nur noch einschieben müssen, setzte den Ball aber an die Unterkante der Latte. In der 23.Minute bot sich Petkov die Möglichkeit. Baum hatte Damar mitgenommen, der im Rückraum Petkov anspielte. Der zog aus 17m ab, Krahl konnte mit beiden Fäusten zur Ecke klären.

In der 33.Minute hatte Breithaupt den Ball gegen Damar erobert und kurz vor dem Strafraum Hanslik eingesetzt. Der zog mit links ab, Kristof konnte den Ball mit viel Mühe um den rechten Pfosten lenken.

Ache zur Führung
Ein sehenswerter Treffer des Tipscorers. Hanslik hatte in der 41.Minute ein Zuspiel von Kaloc zu Ache verlängert, der noch Le Joncour aussteigen lassen und herausragend ins rechte Eck geschlenzt. Verdiente Führung für die Hausherren. 

Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten, dann war Pause im Fritz Walter Stadion. 

SVE erkämpft sich Unentschieden 

Damar nutzt Abwehrfehler der Pfälzer eiskalt aus 

Die zweite Halbzeit startete vor 49.068 Zuschauern auf beiden Seiten unverändert. Die Hausherren kamen sehr agil aus der Kabine, setzten die Angriffsbemühungen aus dem ersten Abschnitt fort.

Auch wenn die Pfälzer das Spiel dominierten, blieben die großen Chancen aus. Elversberg suchte nach Antworten, immer wieder angetrieben von Sahin und Neubauer. Ein Schreckmoment für die Roten Teufel in der 62.Minute. Petkov hatte sich im Strafraum durchgesetzt, hatte rechts Asllani angespielt. Dessert wuchtiger Abschluss kam aber zu zentral und Krahl konnte nach vorne klären.

Absolute Weltklasse von Krahl
Da wäre der Ausgleich fällig gewesen, hätte Krahl nicht seine Ausnahmefähigkeiten im eins gegen eins gezeigt. In der 67.Minute hatte ein Steckpass Petkov erreicht, der alleine Richtung Krahl zog und zu schlenzen versuchte. Krahl machte sich groß und rettete seinem Team mit einem überragenden Reflex die Führung.

Die Pfälzer spielten weiter nach vorne, so auch in der 71.Minute. Hanslik hatte in die Mitte gelegt, Le Joncour im letzten Moment vor Ache geklärt. Zu diesem Zeitpunkt spielten die Pfälzer dennoch etwas mit dem Feuer, ließen zuviel zu. So kam auch Petkov in der 73.Minute von der Strafraumgrenze zu Abschluss. Knapp über das Tor von Krahl.

Ausgleich durch Damar
Das war in der 75.Minute ganz schlecht verteidigt. Ein einfacher langer Ball hinter die Kette fand Damar, weil sich Bauer und Krahl uneinig waren. Der blieb cool, lupfte den Ball problemlos über Krahl ins rechte Eck. 

Unmittelbar nach dem Ausgleich ersetzte Schnellbacher auf Elversberger Seite Zimmerschied. 
Auch Kaiserslautern wechselte: Redondo und Heuer kamen  für Hanslik und Kaloc (77.).  Drei Minuten später ersetzte Sickinger Sahin bei der SVE, beim FCK kam Alidou für Ache. In der Folgezeit beruhigte sich die Begegnung etwas. Beide Mannschaften waren auf Fehlervermeidung bedacht. In der Schlussminute ein weiterer Wechsel bei den Gästen. Stock ersetzte Asllani. 

Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. Beim FCK kam Robinson noch für Ritter. Weitere Torchancen sollte es nicht mehr geben und so blieb es beim Unentschieden in Kaiserslautern. 

Content: Michael Kaiser vom 07.03.2025
Fotos: Sport News Südwest / Philipp Flohr

Im Abnutzungskampf Meter machen  

Der 1.FC Kaiserslautern empfängt am Freitagabend um 18:30 Uhr die SV 07 Elversberg im Fritz Walter Stadion. Schaut man sich die Vereine an, könnten die Unterschiede kaum größer sein. Auf der einen Seite der Inbegriff von Tradition mit Nationalspielern, Titel und den legendären Pfälzer WM-Helden. Auf der Gegenseite gibt es nichts der Art. Die Sportvereinigung verlebte bis zum Einstieg des Mäzens Holzer in den 90er Jahren eher ein Schattendasein neben den saarländischen Traditionsvereinen aus Saarbrücken oder Homburg.

Für die Fans scheint diese Begegnung von besonderem Interesse, wurden doch, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, bisher 49.031 Karten verkauft, davon 4.422 Tickets an die Saarländer.
Personell fehlen Zuck (nach Kreuzband-OP), Gyamerah (Rückenprobleme), Yokota (Risswunde), Klement (Wadenprobleme) und Alidou (Knieprobleme). Fraglich ist zudem der Einsatz von Krahl (Probleme mit der Hüfte).

Männer-Fußball gefordert
Gegen Elversberg erwartet Markus Anfang ein mehr als intensives Spiel. Auf mögliche Lösungen gegen die SVE angesprochen, erklärte Lauterns Übungsleiter, dass man den Gegner kenne, analysiert habe, aber dennoch immer wieder Fehler passieren könnten. Gegen den Ball reiche es bei weitem nicht, nur die sich immer wieder offensiv einschaltenden Außenverteidiger aus dem Spiel zu nehmen. Dazu habe die SVE zuviel Qualität: "Sie haben einen guten Lauf und spielen mit viel Intensität, das werden wir bekämpfen und bearbeiten müssen. Es wird das eine oder andere Mal wehtun, weil du Meter machen musst ohne Ende. Aber dafür müssen wir bereit sein und uns vom Kopf her auf ein brutal intensives Spiel einstellen. Wenn es das nicht wird, dann hat das an uns gelegen, weil wir diese Intensität nicht mitgegangen sind. Denn Elversberg wird sie definitiv gehen."

Kontinuität zahlt sich aus 
Horst Steffen, Elversbergs Trainer, arbeitet seit fast 6,5 Jahren im Verein, hat heute noch Spieler im Kader, die schon bei seinem Amtsantritt bei der SVE unter Vertrag standen: "Elversberg zeichnet sich durch eine hohe Kontinuität aus, vor allem auf der Trainerposition - und ihr Durchmarsch ist der Beweis dafür. Der Verein hat die nötige Ruhe, um etwas zu entwickeln. Das ist eine Mannschaft mit guten Fußballern und mit Potenzial für mehr", Durch diese Arbeitsweise sei es auch jedes Jahr möglich Spieler aus unteren Ligen neu zu integrieren oder Leihspieler aus der Bundesliga in ein bestehendes Gefüge einzubauen.

Content: Michael Kaiser vom 05.03.2025

Jahn Regensburg hält dem Druck stand

Torlose erste Halbzeit in Kaiserslautern 

Trainer Markus Anfang ändert sein Team gegenüber dem 0:3 beim HSV auf drei Positionen. Kleinhansl ersetzt Wekesser, Zimmer kommt für den verletzten Gyamerah (Oberschenkel) und Hanslik übernimmt für Yokota (Risswunde).  Dies also die Startformation der Pfälzer: Krahl - Bauer, Sirch, Elvedi -Kleinhansl, Breithaupt, Zimmer, Kaloc - Ritter, Hanslik - Ache. 

Beim SSV Jahn gleich vier Wechsel: Gegenüber dem 0:2 in Münster fehlen Gebhardt, Wurm, Viet und Bulic. Dafür sind Pollersbeck, Ananou, Ziegele und Geipl neu im Team. Daraus ergibt sich folgende erste Elf: Pollersbeck - Breunig, Ziegele, Ananou - Hein, Kühlwetter, Pröger - Geipl, Ernst - Adamyan, Hottmann. 

Schiedsrichter Dr. Robin Braun hatte die Begegnung pünktlich angepfiffen und von Beginn an drückten die Pfälzer aufs Gaspedal. So dauerte es auch nur bis zur 3.Minute und der ersten Großchance durch Ritter. Der kam nach einem Konter zum Abschluss, Pollersbeck machte die Ecke zu, klärte sicher. Nächste Minute, nächster Angriff: Diesmal hatte sich Kaloc die Möglichkeit geboten, der verzog links am Tor vorbei. Beim SSV Jahn blieb es bei Versuchen, so auch in der 6.Minute, als Adamyan geblockt wurde. 

Mittlerweile, gespielt war eine Viertelstunde, hatte sich das Spiel etwas beruhigt. Besonders auffällig bei den Gästen war Adamyan. Bereits in der 2.Minute mit Gelb verwarnt, beging er immer wieder kleinere Fouls oder Nickligkeiten. 90min werden für ihn heute sehr lang. Erster Warnschuss und Lebenszeichen der Gäste in der 19.Minute. Auch diese Aktion geht auf Adamyan. Der probierte es mit einem Schuss ca. 22m vor dem Tor. Rechts vorbei. Beste Chance bisher, 29.Minute, für Ache. Der kam halbrechts an der Strafraumkante zum Schuss, Pollersbeck machte sich lang, konnte zur Ecke klären. 

Nach etwas mehr als einer halben Stunde blieb Kaiserslautern das präsentere Team. Was fehlte waren bisher die Tore. Auffälligste Spieler blieben Ache und Ritter. Bemerkenswert das Pensum, welches Ache absolviert. Vorne gefährlich und bei Standards in der Abwehr dank seiner Kopfballstärke gefragt. 

Die Schlussphase war angebrochen und in der 42.Minute die bisher beste Chance für die Gäste. 
Nach einem Freistoß rutschte der Ball durch auf Pröger, der am langen Pfosten einen Schritt zu spät kam. So brachte er den Ball per Grätsche nur noch ans Außennetz. Die Antwort der Pfälzer im Gegenzug. Da konnte sich Pollersbeck bei einem Kopfball von Hanslik auszeichnen.  Beim SSV saß Pröger auf dem Boden, musste verletzt raus.  Für ihn war Suhonen neu dabei. 

Nach einer Minute Nachspielzeit war dann Halbzeit in Kaiserslautern. 

Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit 

FCK siegt durch Doppelpack Ache und Treffer von Ritter 

Auf beiden Seiten verzichteten die Trainer zum Wiederanpfiff auf Wechsel. Den besseren Start hatten aber eindeutig die Hausherren.

Ache mit der Führung
Das konnte man einen Suoerstart für den FCK nennen. Ritter hatte nach links verlagert, Kleinhansl den langen Ball in den Strafraum auf Ache gebracht. Der verwertete per Kopf zur verdienten Führung.

Ritter zum Zweiten
Gerade einmal vier Minuten waren vergangen und Regensburg unterschätzte einen langen Freistoß von Bauer hinter die Abwehrkette. Schlitzohr Ritter entwischte der Jahn-Abwehr, schob, rechts an Pollersbeck vorbei, ein. Das ging schnell und die Weichen Richtung Sieg schienen gestellt.

In der 58.Minute die Chance für Hottmann. Adamyan hatte seinen Sturmkollegen geschickt l, der auch schon an Krahl vorbei war. Aus spitzem Winkel suchte er den Abschluss, Sirch aber per Grätsche dazwischen.

Doppelwechsel beim FCK in der 64.Minute: Heuer und Alidou für Ritter und Elvedi. Regensburg blieb weiter zu harmlos, die Nadelstiche setzte der vierfache Deutsche Meister. Auch die Gäste wechselten doppelt: Für Geipl und Ernst kamen Ganaus und Bulic.

Doppelpack für Ache
Die Bayern ließen dem FCK zuviel Platz. So entstand erneut ein Konter in der 70.Minute, wobei Hanslik auf den mitgelaufenen Ache legte. Der zog per Distanzschuss, unhaltbar flach ins Eck ab. 

Nächster Wechsel in der 76.Minute bei Kaiserslautern. Robinson und Ranos ersetzten Ache und Kaloc. Regensbieh blieb bemüht, fand aber keine Lösungen gegen eine gut stehende Abwehr der Hausherren. Noch ein Doppelwechsel bei Regensburg: Huth und Handwerker übernahmen in der 83.Minute für Adamyan und Heinz. Vier Minuten später löste Ronstadt noch Zimmer beim FCK ab. 

Die Zeit, inclusive der drei Minuten Nachspielzeit, verstrich und der Abpfiff ertönte. Am Ende stand ein verdienter 3:0 Heimerfolg und die Pfälzer sprangen, zumindest bis heute Abend, auf einen direkten Aufstiegsplatz. 

Content: Michael Kaiser vom 01.02.2025 
Fotos: Brück / Sport News Südwest 

Pfälzer empfangen Tabellenschlusslicht

Fragen um den gescheiterten Aremu-Transfer

Der 1. FC Kaiserslautern empfängt am kommenden Samstag, 13 Uhr, den Tabellenletzten aus Regensburg. Von den nackten Zahlen, sprich schlechteste Abwehr, schlechteste Offensive, sollte man sich bei diesem Gegner jedoch nicht täuschen lassen. So erreichte das Team von Trainer Andreas Platz am vorletzten Spieltag ein 1:1 Unentschieden gegen den HSV.

Zum Spiel gegen den Angstgegner sind bisher 40.497 Tickets verkauft, davon 512 Karten an die Gäste.
Personell nicht zur Verfügung stehen, so FCK-Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, Hendrick Zuck (Reha), Jan Gyamerah (Oberschenkel & Erkrankung) und Dai Yokota (Risswunde aus dem HSV-Spiel).

Regensburg schwer zu bespielen
Markus Anfang warnte davor, den kommenden Gegner an seinem Tabellenplatz zu messen: "Wir dürfen keinesfalls den Fehler machen, die Regensburger aufgrund der Tabellensituation zu unterschätzen. Die Mannschaft hat sich in den letzten Wochen gefestigt und unter anderem gegen den HSV gepunktet. Sie spielen mit einer sehr hohen Intensität und sind sehr schwer zu bespielen. Uns erwartet ein Spiel mit hohem Stressfaktor, in dem uns die kämpferisch und läuferisch starken Regensburger alles abverlangen werden.“

Situation um Aremu unglücklich
Nicht glücklich ist der Trainer des FCK mit der Situation rund um den geplatzten Transfer von Afeez Aremu. Der Spieler habe zu Beginn in Kaiserslautern wenig Spielzeit bekommen, habe sich dann aber in die Mannschaft gespielt, habe auch regelmäßig von Beginn an gespielt. Nachdem Aremu dann seinen Wechselwunsch hinterlegt habe, habe ich er natürlich längere Zeit nicht am Mannschaftstraining teilgenommen und müsse jetzt wieder aufgebaut werden. Dies gehöre aber zum Geschäft und auch Opoku oder Ache seien nach gescheiterten Wechselplänen komplett integriert.

Statistik nicht alles
Auf eine vermeintlich schwache Laufleistung in Hamburg angesprochen, erläuterte Markus Anfang, dass man bei diesen nackten Zahlen auch viele weitere Komponenten zusätzlich bewerten müsse, so zum Beispiel die Nettospielzeit. Der HSV sei auch nur 3km mehr als sein Team gelaufen, beim X-Goals Wert seien beide Mannschaften nahezu gleichauf gewesen.

Spieler in der Pflicht
Gegen Regensburg müsse seine Mannschaft wieder das Publikum mitnehmen: "Wir haben in den vergangenen Spielen mehr gezeigt, als uns in Hamburg gelungen ist. Wir wissen, dass wir mehr zeigen können und sollten auch wieder mehr auf den Platz bringen, um weiterhin erfolgreich sein zu können“,  
Dann komme auch das Publikum ins Spiel und könne eine zusätzliche Wucht entfachen. Hier seien die Spieler in der Pflicht: "Gegen Regensburg müssen wir von Beginn an präsent sein, das Spiel annehmen, unsere Inhalte und unsere Art Fußball zu spielen auf den Platz bringen. Dann sind wir auf einem guten Weg und können das Spiel gewinnen“, 

Content: Michael Kaiser vom 28.02.2025

Marcel Klos wird Sportdirektor beim FCK

Marcel Klos übernimmt ab dem 01. März 2025 den Posten des Sportdirektors beim 1. FC Kaiserslautern. Der 36-Jährige war zuletzt als Technischer Direktor beim italienischen Erstligisten CFC Genua tätig. 

Der gebürtige Bonner legte die Basis für seinen weiteren Werdegang in Leipzig, wo er von der Trainer- in die Funktionärsrolle wechselte. Beim Bundesligisten war Klos verantwortlich für den Bereich Nachwuchsscouting und wirkte auch als Scout im Bereich der Lizenzmannschaft mit. Nach einer weiteren Station in Deutschland beim Hamburger SV zog es ihn ins europäische Ausland, wo er die letzten fünf Jahre seiner Laufbahn tätig war. Bei Vitesse Arnheim agierte er nicht nur als leitender Assistent der Sport-Geschäftsführung, sondern war als Technischer Direktor auch für die Kaderplanung verantwortlich. Mit dem niederländischen Erstligisten gelang ihm unter anderem der Einzug ins nationale Pokalfinale und die Qualifikation für die UEFA Conference League. 

Vor fast genau drei Jahren ging es für ihn in der Funktion des Technischen Direktors zum CFC Genua, mit dem ihm im ersten Jahr seiner Amtszeit der sofortige Wiederaufstieg in die Serie A gelang. Mit dem Schritt zum 1. FC Kaiserslautern stellt sich Marcel Klos nun einer neuen Herausforderung: „Ich hatte sehr gute und vertrauensvolle Gespräche mit Thomas Hengen, die mir ein gutes Gefühl vermittelt und eine wichtige Rolle in meiner Entscheidung gespielt haben. In den vergangenen zehn Jahren konnte ich im Bereich Trainerwesen, dem Scoutingbereich, der Kaderplanung und dem Management umfassende Erfahrungen sammeln, die ich bei meiner neuen Aufgabe beim FCK hoffentlich erfolgreich miteinbringen werde. Ich möchte gemeinsam mit dem Verein und dem Trainerteam die positive Entwicklung weiter vorantreiben.“ 

„Wir haben immer wieder betont, dass wir uns nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz stetig weiterentwickeln möchten. Ein Teil dieser Professionalisierung der Strukturen beim FCK ist die Berufung eines Sportdirektors. Mit Marcel Klos gewinnen wir einen kompetenten und erfahrenen Fachmann, der mit seiner internationalen Expertise eine wertvolle Bereicherung ist. Zu seinem Aufgabenbereich zählen unter anderem die Verzahnung zwischen dem Nachwuchsbereich und der Lizenzmannschaft und die Weiterentwicklung des Scoutingbereichs, auch mit Hilfe seines breit aufgestellten Netzwerks. Zudem wird er natürlich eine wichtige Schnittstelle zwischen der Geschäftsführung und dem sportlichen Bereich bilden. Wir freuen uns auf eine konstruktive, professionelle und erfolgreiche Zusammenarbeit“, begrüßt FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen den neuen Sportdirektor auf dem Betze.

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 19.02.2025

Großer Fußballabend im Volkspark

Der HSV ist das Team der Schluss-Viertelstunde 

Volle Konzentration über 90min plus X. Das muss der Anspruch für die Mannschaft von Markus Anfang in der Hansestadt sein. Der kommende Gegner ist seit zehn Spielen ungeschlagen, konnte jedoch lediglich fünf dieser Spiele gewinnen.

Der 1.FC Kaiserslautern tritt am Freitag um 18:30 Uhr unterstützt von mindestens 5.715 Fans in der Hansestadt an. Allerdings sei mit einigen Fans mehr im roten Trikot zu rechnen.

Personell werden, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, Hendrick Zuck (nach OP), Phillipp Klement (Wade), sowie Tobias Raschl und Almamy Touré (beide erkrankt) fehlen.

Ganz viel individuelle Klasse
Natürlich verfüge der kommende Gegner über eine große Auswahl herausragender Einzelspieler. Markus Anfang: Gerade mit Davie Selke hat der HSV einen Spieler, der immer für ein Tor gut ist. Er spielt es  clever und abgezockt, nimmt gerne Situationen im Strafraum an, um vielleicht den einen oder anderen Elfmeter zu provozieren, was wir natürlich unbedingt vermeiden wollen“.  Möglicherweise stehe auch Glatzel, der wieder ins Mannschaftstraining eingesteigen sei, auch wieder im Kader.

Auch ein HSV ist verwundbar
Gerade die Ergebnisse der Rückrunde belegen, dass auch ein HSV keine Spiele im Vorbeimarsch gewinnt. Bei drei Siegen und zwei Unentschieden nach der Winterpause hat der Traditionsclub alle entscheidenden Treffer in der letzten Viertelstunde oder gar in der Nachspielzeit erzielt. Die Mannschaft wisse worauf es bei solchen Spielen, gerade bei diesem Rahmen ankomm: "Wir haben die Jungs sowohl defensiv als auch offensiv eingestellt und ihnen Lösungen an die Hand gegeben, wie wir den Gegner bespielen sollten. Entsprechend fahren wir auch zum HSV um dort zu gewinnen."

Kein geänderten Ansprüche oder Ziele
Auf den von Investor Axel Kemmler geäußerten Wunsch, man möge das Ziel "Aufstieg" deutlicher kommunizieren, reagierte Lauterns Cheftrainer gelassen. Unverändert gelte seine Aussage, dass er zunächst die Mannschaft besser machen wolle und er von Spiel zu Spiel schaue. Vorrangiges Ziel sei es, die Mannschaft immer weiter aufzubauen. Gelinge dies, kämen die entsprechenden Ergebnisse und man könne auch über Ansprüche reden, die zum Beispiel sein Ex-Verein, der 1.FC Köln, vorgegeben hatte. Der war vor der Runde der Aufstieg als klares Ziel ausgegeben worden. 

Content: Michael Kaiser vom 19.02.2025


Torlose erste Halbzeit in Kaiserslautern 

Hannover trifft die Latte, ist das gefährlichere Team 

Einen Wechsel gibt's beim FCK gegenüber dem Auswärtserfolg bei der Hertha. Breithaupt ersetzt Robinson. Daraus ergibt sich die folgende Elf: Krahl - Bauer, Sirch, Elvedi - Wekesser, Kaloc, Breithaupt, Gyamerah - Ritter, Yokota - Ache.

Auch bei den Gästen aus Niedersachen nur eine Änderung: Gindorf kommt für den erkrankten Rochelt ins Team. Die Startformation von 96: Zieler - Halstenberg, Tomiak, Neumann, Dehm - Leopold, Kunze - Matondo, Ngankam, Gindorf - Tresoldi.

Dr. Robert Kampka hatte dieses Duell um die Aufstiegsplätze pünktlich angepfiffen. Beide Teams brauchten wenig Anlaufzeit. So kamen die Gäste bereits in der zweiten Minute nach einem Standard vor das Lautrer Gehäuse, Ngankams Kopfball ging über das Gehäuse. Praktisch im Gegenzug die erste Chance der Roten Teufel. Yokota war zentral in Szene gesetzt worden, sein Flachschuss jedoch kein Problem für Zieleri im Tor der Hannoveraner.

Gefahr für H96 in der 10.Minute. Ein Rückpass von Halstenberg war zu kurz geraten und Ritter konnte den Ball erlaufen, ging rechts in den Strafraum, schloss ab. Den Schuss konnte Zieler gerade noch zur Ecke klären. Drei Minuten später versuchte es Ritter erneut, diesmal von der Mittellinie und dem Versuch, den weit aufgerückten Keeper zu überlisten. Der Versuch aber weit über das leere Tor. Eine Minute später sorgte Krahl mit einem Fehler im Spielaufbau für Spannung. Sein schlechter Pass landete bei Ngankam, der aber den Ball, auch dank des Blocks von Sirch, nicht auf das Tor der Pfälzer brachte.

Die erste Viertelstunde war absolviert, beide Team mit Drang nach vorne. Zielstrebiger, bzw. etwas gefährlicher blieben die Gäste. So auch in der 21.Minute: Nach einer Flanke von Dehm war die Abwehr der Pfälzer nicht ganz sattelfest, klärte unsauber und der Nachschuss von Matondo ging  links am Tor vorbei. In der 26.Minute versuchte es Ngankam aus der Distanz. Aus 18m ging die Kugel nur ganz knapp rechts am Tor von Krahl vorbei.

Hannover mit Lattenkracher
Das war knapp und sollte in der 33.Minute ein Weckruf sein für die Hausherren. Matondo kam halbrechts, im Rücken der Abwehr an die Kugel, zog mit links direkt ab. Latte! Da hätte Krahl nicht den Hauch einer Chance gehabt. Drei Minuten später konnte Tresoldi per Kopf einnicken, stand aber deutlich im Abseits. In der 38.Minute ein Lebenszeichen des FCK: Wekesser hatte von links ins Zentrum gepasst, Ache zum Kopfball hochgestiegen. Dieser Versuch ging nur wenige Zentimeter rechts am Tor vorbei. 

Die letzten fünf Minuten konnte sich Kaiserslautern etwas befreien, ohne jedoch große Gefahr entwickeln zu können. Mit einer Minute Nachspielzeit ging es dann in die Kabinen. 

Keine Treffer, trotz zahlreicher Torchancen 

Unter dem Strich gerechte Punkteteilung 

Personell ging es für beide Teams vor 45.779 Zuschauern unverändert in den zweiten Spielabschnitt. 

Der erste Abschluss, in der 46.Minute, für Ritter. Dessen satter Schuss konnte Zieler nur aus dem bedrohten Eck fausten. Die Antwort in der 49.Minute durch Gindorf. Der hatte das nahezu perfekte Timing, nahm den Pass von Leopold aus 11m volley. Da musste Krahl ran, konnte den Ball um den rechten Pfosten lenken. Die Standards von Leopold blieben weiter gefährlich. So auch in der 
54.Minute. Diesmal war ein Freistoß auf dem Kopf von Tomiak gelandet. Krahl stand aber goldrichtig, konnte ohne Probleme klären. In der 60.Minute ließ Matondo, nach Flanke Dehm, die große Chance zur Führung liegen. Sein Kopfball ging über das Tor. Das war dann auch die letzte Aktion für Matondo, der unmittelbar nach dieser Chance ausgewechselt wurde. Für ihn kam Oudenne in die Begegnung. 

Nächste Möglichkeit für den FCK durch einen direkten Freistoß von Ritter in der 67.Minute. Sein Versuch aus halbrechter Postion, 17m vor dem Tor, landete auf dem Tornetz der Niedersachsen. Zwei Minuten später hatte Ritter Yokota klug in Szene gesetzt. Dessen Pass in den Fünfmeterraum erwischte Ache nicht ideal und Zieler konnte die Kugel unter sich begraben. 

Doppelter Wechsel Kaiserslautern in der 70.Minute: Alidou und Heuer neu dabei für Kaloc und Yokota. Die nächste Schrecksekunde allerdings vor Krahl, genauer gesagt auf der Torlinie. Leopold hatte eine Ecke an den Fünfer gebracht, Halstenberg geköpft. Krahl verhinderte mit dem linken Fuß die Gästeführung (74.). Offensive Szenen gab es mittlerweile genügend. Erstaunlich, dass es hier immer noch 0:0 stand. Der nächste Angriff gehörte wieder dem Team von André Breitenreiter. Ein langer Schlag von links, über Leopold, landete bei Ngankam, der dles volley probierte. Kein Problem für Krahl. 

Nächster Doppeltausch bei Hannover 96 in der 82.Minute. Voglsammer und Nielsen ersetzten Ngankam und Tresoldi. Auch Markus Anfang reagierte noch einmal. Für Ache und Breithaupt kamen Robinson und Hanslik (86.).

Die Nachspielzeit war mit fünf Minuten angezeigt. Die erste Minute der Crunchtime brachte auch die größte Chance der Pfälzer in diesem Spiel. Ein langer Ball von halbrechts kam links zu Hanslik. Der versuchte es per Flugkopfball, hatte Zieler schon überwunden, bevor Neumann den Ball von der Linie schlagen konnte. Die 94.Minute und Chance für Bauer. Dessen Kopfball ging ganz knapp über das Tor. 

Abpfiff in Kaiserslautern und final eine gerechte Punkteteilung. 

Content: Michael Kaiser vom 15.02.2025
Fotos: Sport News Südwest 

Kampf um die Aufstiegsplätze

Hannover 96 mit großen Ambitionen 

Der FCK empfängt am Samstag um 13 Uhr den unangenehmen Gegner aus Niedersachsen. Nach zuletzt drei Unentschieden in Folge, musste Hannover den Kontakt zu den Aufstiegsplätzen allerdings etwas abreißen lassen.

Für die Begegnung sind, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, bisher 44.349 Karten verkauft, davon 2.890 Tickets an die Gäste aus Niedersachsen.

Personell fehlen Trainer Anfang Zuck (nach erneuter OP), Klement (Wade) und Ronstadt (Adduktoren). Fraglich ist der Einsatz von Redondo (Achillessehne),

Konkurrenz belebt das Geschäft
Auf den breiten Kader angesprochen, erklärt der Lautrer Cheftrainer, dass der tägliche Konkurrenzkampf natürlich auch insgesamt das Niveau hebe. Jeder Kader sei so stark, wie das schwächste Glied. Das man dann bei der Benennung des Spieltagskaders  auch Entscheidungen treffen müsse, die für den einzelnen Spieler hart seien, sei klar. Entsprechend müsse das Trainerteam kommunizieren.

Gegner mit hohen Ansprüchen
Gerade die personellen Veränderungen bei Hannover 96, sei es auf dem Trainerposten, als auch beim ergänzten Kader, zeige, dass man dort hohe Ziele verfolge. Hier seien auch Transfers in der Winterpause zustande gekommen, die nicht jeder Zweitligist stemmen könne: "Hannover ist ein sehr schwerer Gegner, der seine Ambitionen mit den Verpflichtungen in der Winterpause noch einmal unterstrichen hat. Auch die Trainerposition wurde so besetzt, dass dies eine deutliche Sprache spricht“,

Von Spiel zu Spiel verbessern
Wie er, so Anfang, schon bei seinem Amtsantritt erklärt habe, sei das Ziel immer, jeden einzelnen Spieler zu verbessern. Dies lasse sich nicht immer nur an Ergebnissen festmachen: "Wir müssen daran arbeiten, die immer wieder auftretenden individuellen Fehler abzustellen. Gerade im Defensivverhalten gibt es noch Luft nach oben, was das Einhalten der Abstände, das Kettenverhalten, die Handlungsschnelligkeit und die Spielfortsetzung bei Ballverlust betrifft." Wissentlich der eignenen Schwächen würden mit Sicherheit auch noch Spiele kommen, mit denen er zwar inhaltlich zufrieden sein könne, auch wenn man diese nicht gewonnen habe.

Aremu-Wechsel möglich
Ein Wechsel von Aremu steht offenbar unverändert im Raum. Der FCK-Trainer sagte: "Afeez ist aktuell in einer besonderen Situation. Jeder kriegt das ja auch irgendwo mit, dass bei ihm vielleicht eine Veränderung im Raum steht. Da ist er vom Kopf her aktuell bei diesen Themen der Veränderung. Ich kenne den aktuellen Stand nicht wirklich, aber es kann jederzeit etwas passieren." Die Nicht-Nominierung beim letzten Spiel habe also nichts mit seinen Leistungen zu tun gehabt, sondern sei der Situation des Spielers geschuldet.

Alle werden gleich behandelt
Er mache in der Gruppe keinen Unterschied zwischen einzelnen Spielern. Ob ein Spieler starte, von der Bank komme oder keinen Platz im Kader habe, spiele bei der Wertschätzung als Mensch keine Rolle. Man sehe ja in der aktuellen Saison, wie schnell sich die Rolle eines Spielers ändern könne. Dies sei im Postiven bei Sirch oder Robinson ersichtlich, allerdings musste auch in der Vorrunde auch Kapitän Ritter mehrere Spiele mit der Bank Vorlieb nehmen. Dies mache aber keinen zu einem besseren oder schlechteren Menschen.

Nach Abschluss der Pressekonferenz machte im Medienzentrum auch die Aussage von Investor Axel Kemmler die Runde, der aus den USA einen offensiveren Umgang mit dem Thema Aufstieg einforderte.

Content: Michael Kaiser vom vom 13.02.2025

Große Bühne beim Topspiel in Berlin

Die Hertha sucht auch in der Rückrunde ihre Form 

5.538 Fans begleiten den 1.FC Kaiserslautern zum bereits sechsten Topspiel der laufenden Saison ins Berliner Olympiastadion. Personell, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, werden Zuck, Ranos und möglicherweise Elvedi (Oberschenkel) nicht zu Verfügung stehen.

Hohe individuelle Qualität
Die Hertha, eine Mannschaft mit hohen Ansprüchen, aber einem aktuell tristen Blick auf die Tabelle: „Die Berliner haben eine sehr gute Mannschaft mit viel individueller Qualität, die wahrscheinlich viel mehr Punkte haben müsste. Vor allem in der Offensive sind sie immer für ein Tor gut, können den Gegner zerlegen. Wir werden auf einen sehr kompakten Gegner treffen, der mit viel Tempo auf uns zukommen wird“, so die Warnung von Anfang vor dem kommenden Gegner.

Glaube an die eigenen Stärken
Mit Blick auf den bisherigen Saisonverlauf verwies der FCK-Coach auf eine positive Entwicklung, die sein Team genommen habe: „Wir haben zuletzt gezeigt, dass wir intensiv daran arbeiten, besser zu werden. Im Spiel mit dem Ball haben wir uns schon viele Lösungen erarbeitet und auch im Spiel gegen den Ball werden wir immer besser“.

Herangehensweise in Berlin
Aufmerksamkeit und Willen werden beim Topspiel in Berlin ganz wichtig sein: „Wir wollen cool bleiben und dürfen uns nicht von den Berlinern locken lassen. Wir brauchen eine gute Kommunikation auf dem Platz und müssen konzentriert zu Werke gehen, um sie nicht ins Spiel kommen zu lassen“.  Dies erreiche man nur mit einem beherzten Auftritt, in Verbindung mit der entsprechenden Achtsamkeit.

Keine Aussage zu Schiedsrichterleistungen
Trainer Anfang wird bei diesem Auswärtsspiel zum Zuschauen verdonnert sein, was ihn auch sichtlich ärgert: „Als Trainer muss ich eine Ruhe ausstrahlen, das ist mir nach dem Spiel gegen Münster nicht gelungen. Da kochten die Emotionen nach dem späten Siegtreffer doch sehr hoch. Ich muss mich an die eigene Nase fassen, an mir arbeiten und in Zukunft keine Angriffsfläche mehr bieten“, so die Aussage zum persönlichen Verhalten nach dem Spiel gegen Preußen Münster.

Team in guten Händen
Markus Anfang sieht sein Team dennoch in guten Händen: "Florian und ich arbeiten seit 2013 zusammen. Natürlich will ich als Cheftrainer an der Seitenlinie stehen, aber für die Jungs wird sich nichts ändern. Dadurch, dass wir immer alles im Team erarbeiten, werden die Inhalte und die Reaktionen von außen für die Mannschaft gleich bleiben“. Die Abläufe und das Coaching bleiben für die Mannschaft also nahezu gleich.

Immer mehr die eigene Handschrift
Auf die jüngste Transferperiode angesprochen und zu den neuen Spielern befragt, wollte der Lautrer Übungsleiter keine großen Unterschiede zu den Transfers im Sommer bestätigen. Er sei, zusammen mit seinem Co-Trainer, ohnehin ständig im Austausch mit Thomas Hengen und entsprechend passten auch die Personalentscheidungen. Auch die Spieler die schon länger im Verein seien, würde ihre Spielweise immer weiter modifizieren, sich verbessern. 

Content: Michael Kaiser vom 06.02.2025







Richmond Tachie auf Leihbasis zu Eintracht Braunschweig

Kurz vor Schließung des Wintertransferfensters verlässt Richmond Tachie den 
1. FC Kaiserslautern und schließt sich auf Leihbasis Ligakonkurrent Eintracht Braunschweig an. 

Der 25-Jährige wechselte im Sommer 2023 vom SC Paderborn in die Pfalz. In der vergangenen Saison hatte er mit drei Treffern in fünf Partien einen großen Anteil am Einzug der Roten Teufel ins DFB-Pokalfinale. Insgesamt absolvierte er im Trikot des FCK bisher sechs Partien im Pokalwettbewerb und bringt es auf 37 Einsätze in der 2. Bundesliga, in denen ihm vier Tore und sieben Torvorlagen gelangen. Mit der Leihe zu Eintracht Braunschweig soll Tachie nun vor allem zu mehr Einsatzzeiten kommen. 

„Richie hat im letzten Jahr vor allem durch seine Schnelligkeit, Variabilität und Torgefahr überzeugt. Zuletzt hatten beide Seiten aber das Gefühl, dass er in seiner Entwicklung nicht richtig vorankommt. Um neue Impulse für den Spieler zu setzen, haben wir uns daher einvernehmlich darauf geeinigt, ihm mit einer Leihe mehr Spielpraxis zu ermöglichen“, begründet FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen das Leihgeschäft. 

„Ich bin den Verantwortlichen des FCK dankbar dafür, dass sie mir die Möglichkeit geben, in der Rückrunde zu mehr Spielzeiten zu kommen. Ich bin mir meiner Stärken bewusst und möchte in der restlichen Saison weiter an mir arbeiten, um diese auch wieder auf den Platz zu bringen und um in einer noch besseren Form zurückzukommen“, so Richmond Tachie zu seinem Wechsel. 

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 003.02.2025
Foto: Sport News Südwest 

Tim Breithaupt verstärkt den FCK

Kurz vor Schließung des Wintertransferfensters hat sich der FCK nochmal verstärkt: Tim Breithaupt schließt sich auf Leihbasis den Roten Teufeln an und wechselt vom FC Augsburg in die Pfalz. 

Der Defensivspieler wechselte im Alter von 12 Jahren zum SC Freiburg und genoss dort drei Jahre die Ausbildung in der Freiburger Fußballschule, ehe er sich dem Karlsruher SC anschloss. Bei den Badenern unterzeichnete Breithaupt im Januar 2021 auch seinen ersten Profivertrag und brachte es beim Ligakonkurrenten der Roten Teufel auf insgesamt 57 Pflichtspiele, in denen er ein Tor erzielte. Im Sommer 2023 ging es dann mit dem Wechsel zum Bundesligisten FC Augsburg nochmal eine Etage höher für den gebürtigen Offenburger. Mit dem Ziel, mehr Spielpraxis zu sammeln, wird der Mittelfeldspieler seine Stärken nun für den 1. FC Kaiserslautern auf den Platz bringen. 

„Tim ist ein interessanter Spieler, der sich durch seine Fußballintelligenz und als Stratege in der Organisation auszeichnet. Für sein junges Alter besitzt er eine unglaubliche Ruhe am Ball – alles Attribute, die ihn auf der Position im zentralen Mittelfeld zu einem wertvollen Spieler machen. Wir glauben daran, dass er seine und unsere Entwicklung in unserer Mannschaft weiter vorantreiben kann. Mit seiner Leihe sind wir auf dieser Position in der Rückrunde noch breiter aufgestellt. Wir bedanken uns auch bei den Verantwortlichen des FC Augsburg für die konstruktive und professionelle Zusammenarbeit“, kommentiert FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen die Leihe von Breithaupt. 

„Der FCK ist ein großer Traditionsverein, der für seine unglaublichen Fans und eine tolle Atmosphäre bekannt ist. Sie spielen zudem einen guten Fußball, der zu mir passt, und sind eine ambitionierte Mannschaft. Ich freue mich darauf, hier viele Einsatzminuten zu sammeln und möchte die Zeit hier gemeinsam mit dem Team erfolgreich gestalten“, so Tim Breithaupt zu den Gründen für den Wechsel.

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 03.02.2025
Foto: Jan Hübner 

Leihe bis Saisonende:

Dickson Abiama wechselt zum TSV 1860 München

Der 1. FC Kaiserslautern verleiht Offensivspieler Dickson Abiama bis Saisonende an den Drittligisten TSV 1860 München.


Der gebürtige Nigerianer wechselte im Januar 2024 von der SpVgg Greuther Fürth auf den Betzenberg. Im Trikot der Roten Teufel absolvierte Abiama seitdem 19 Partien in der 2. Bundesliga und kam darüber hinaus einmal im DFB-Pokal für den FCK zum Einsatz.


„Dickson ist in einer sportlich herausfordernden Situation zum FCK gewechselt. Trotz guter Ansätze ist er bisher leider nicht zu den Einsatzzeiten gekommen, die wir und der Spieler sich vorgestellt haben. Wir möchten ihm daher die Möglichkeit geben, mehr Spielpraxis unter Wettkampfbedingungen zu sammeln und sehen dafür nach sehr guten Gesprächen mit den Verantwortlichen die optimalen Bedingungen beim TSV 1860 München“, so FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen zur Leihe.


„Für mich ist es wichtig, wieder regelmäßig auf dem Platz zu stehen und Wettkampfspiele zu absolvieren. Ich danke daher den Verantwortlichen des 1. FC Kaiserslautern, dass sie mir die Möglichkeit bieten, über mehr Einsatzzeiten meine Stärken und Qualität zu zeigen“, erklärt Dickson Abia ma zum Wechsel.

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 03.02.2025
Foto: Sport News Südwest 

Torlose erste Halbzeit mit wenigen Highlights 

Neuzugang Bauer startet in der Innenverteidigung

Zwei Wechsel gibt es gegenüber dem 4:2 Erfolg in Münster beim FCK zu vermelden: Neuzugang Bauer startet für Aremu und Zimmer rückt für den gesperrten Gyamerah in die erste Elf. Die Startformation der Roten Teufel: Krahl - Bauer, Sirch, Elvedi - Wekesser, Kaloc, Robinson, Zimmer,- Ritter, Yokota - Hanslik. 

Gleich fünf Änderungen beim Team von Preußen-Coach Hildmann: Stammkeeper Schenk fehlt ebenso erkrankt wie Mees, Kirkeskov aus privaten Gründen. Makridis und Nemeth rücken ebenfalls auf die Bank. Dafür neu dabei Behrens, Pick, Kyerewaa, Pick und Amenyido. Preußen schickt diese Elf auf's Feld: Behrens - Koulis, Paetow, Scherder - Frenkert, Hendrix, Kinsombi, ter Horst - Kyerewaa, Pick - Amenyido. 

Schiedsrichter Schwengers hatte die Begegnung pünktlich angepfiffen und man konnte die ersten Minuten vom klassischen "Abtasten" sprechen. Die Gastgeber zogen sich oftmals sehr weit zurück, überließen den Preußen den Ball. Anzufangen wussten diese damit allerdings wenig.  Die erste Chance so erst in der 13.Minute, für die Gäste. Amenyido bekam die Kugel hinter die Kette gespielt, fand Pick in der Box. Der kam zwar nicht direkt zum Abschluss, legte aber Hendrix auf. Der zielte von der Strafraumgrenze knapp über das Tor. Rund um die 20.Minute spielten sich die Pfälzer rund um den Münsteraner Strafraum fest, ohne aber den Weg zum Tor zu finden. 

Die erste echte Torchance für die Hausherren in der 26.Minute: Krahl hatte einen Steilpass per Grätsche abgefangen, damit gleich den Konter eingeleitet. Yokota setzte rechts zum Solo an, ließ Koulis stehen und flankte scharf vor das Tor von Behrens. Der war zwar zur Stelle, sicherheitshalber klärte ter Horst noch zur Ecke. Bevor diese ausgeführt wurde, hatten Verteidiger Scherder und der Schiedsrichter einen Austausch. Scherder, bereits gelb-verwarnt hatte erneut ein Foul begangen und das Kreditlimit war wohl aufgebraucht. Dies erkannte auch sein Trainer Hildmann, brachte für ihn in der 32.Minute Bazzoli. 

In der 34.Minute, Krahl mit einer starken Aktion gegen Pick. Der war durchgestartet, ließ noch drei Lautrer stehen und zog aus sieben Metern ab. Krahl aber mit einem ganz starken Fußreflex. Thomas Hengen zeigte sich mit der bisherigen Leistung des Schiedsrichters unzufrieden, sah in der 35.Minute am Spielfeldrand die gelbe Karte. Eine Minute später die nächste dicke Chance für Pick, der wieder in Krahl seinen Meister fand. Nach einem langen Einwurf rutschte der Ball irgendwie zum Ex-Lautrer durch, doch Krahl warf sich in den Weg. Zwei Minuten später durfte sich auch Behrens im Gästetor zeigen: Kaloc hatte es mit einem Fernschuss volley probiert, Behrens parierte den verdeckten Schuss.

Die letzten fünf Minuten liefen und das Spiel hatte sich etwas beruhigt. Lediglich ein Distanzschuss von Ritter in der 45.Minute zierte die Statistik, aber links am Tor vorbei. Die angezeigte Nachspielzeit betrug zwei Minuten. Halbzeit in Kaiserslautern! 

Sirch mit Siegtreffer in der Crunchtime 

Coach Anfang sieht nach dem Abpfiff die Rote Karte

Personell unverändert ging es zunächst vor 42.901 Zuschauer auf beiden Seiten weiter. Einen Wechsel hatte ja Verteidiger Scherder bereits nach einer guten halben Stunde ausgelöst.

Führung durch Ritter
Wieder der Capitano: Die 50.Minute war angebrochen und Ritter erfolgreich. Nach einem Seitenwechsel über Wekesser leitete der den Angriff ein, nahm im Strafraum Ritter mit. Münster bekam die Situation nicht geklärt und der FCK-Kapitän streichelte aus spitzem Winkel die Kugel ins rechte untere Eck. Ein sehenswerter Treffer!
In Folge die Gäste um Antworten bemüht, ohne diese zu finden. So blieb es bei einer unübersichtlichen Situation im Lautrer Strafraum nach Freistoß von Pick. Zum Abschluss kam keiner der Münsteraner, auch Amenyido nicht (58.).

In der 62.Minute bekamen die Gastgeber einen weiten Einwurf nicht geklärt. Frenkert mit dem Versuch aus dem Rückraum. Kein Problem für Krahl. Doppelwechsel Münster in der 69. Minute: Makridis und Nemeth rückten für Amenyido und Kyerewaa ins Team. Beim FCK, zwei Minuten später, ebenfalls ein Doppeltausch: Redondo und Heuer ersetzten Kaloc und Wekesser. In den Minuten 77./78. weitere Doppelwechsel auf beiden Seiten. Fridjonsson und Lorenz für ter Horst und Frenkert bei Münster, Ache und Alidou für Yokota und Hanslik bei Lautern.

Ausgleich durch Kinsombi
Ausgangspunkt dieses Gegentreffers ein missglückter Abschlag von Krahl in der 79.Minute. Kinsombi hatte diesen noch selbst abgefangen. In Folge leitete Nemeth mit dem Rücken zum Tor zu Makridis, der dann final Kinsombi fand. Der traf exakt ins flache linke Eck. Kaiserslautern wirkte in dieser Phase des Spiels angeschlagen, fand zunächst keine Antwort.

Sirch mit Treffer in der Crunchtime 
Das Display des vierten Offiziellen zeigte vier Minuten an. In der zweiten Minute erkannte Sirch die Situation nach einem langen Befreiungsschlag von Robinson am schnellsten, spritzte ca. 30m vor dem Tor in den Ball. Per Doppelpass mit Alidou ging es weiter bis 10m vor das Tor der Preußen. Von dort setzte Sirch den Ball aus zentraler Position ins rechte Eck. 

In der 95.Minute nahm Markus Anfang noch einmal einige Sekunden von der Uhr, brachte Aremu für Ritter. Dann war Schluss in Kaiserslautern. Die drei Punkte blieben auf dem Betzenberg. 

Content: Michael Kaiser vom 02.02.2025 
Fotos: Ralf Brück / Sport News Südwest 








Erstarkte Preußen fordern Rote Teufel

Schlechte Nachricht zu Hendrick Zuck

Der 1.FC Kaiserslautern empfängt am Sonntag im zweiten Heimspiel der Rückrunde einen weiteren Aufsteiger, den SC Preußen Münster. Aktuell sind für die Begegnung, so FCK-Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, 42.147 Tickets, davon 1.580 Gästekarten, verkauft.

Personell müssen die Pfälzer weiter auf aus gesundheitlichen Gründen auf Zuck und Touré verzichten, Gyamerah fehlt nach seiner gelb-roten Karte in Fürth gesperrt.

Zuck mit erneuter Verletzung in der Reha
Einen bitteren Rückschlag müsste FCK-Dauerbrenner Hendrick Zuck hinnehmen. Im Rahmen seines Rehaprogrammes verletzte sich der Sympathieträger erneut und wird eine persönliche Entscheidung treffen müssen, ob und wie er seine Karriere fortsetzen wird.

Münster ist eine Herausforderung
Lauterns Cheftrainer sieht im kommenden Gegner eine Mannschaft, die sich Jahr für Jahr punktuell verstärkt und auch entwickelt habe: „Die Münsteraner sind ein sehr schwer zu bespielender Gegner. Sie stehen sehr tief, verteidigen konsequent und haben zuletzt viele Punkte geholt. Sie verstehen es aus Standards oder Einwürfen Torchancen zu entwickeln und es ist schwer sie immer unter Kontrolle zu halten.“

Mit breiter Brust auftreten
Markus Anfang ist die Schwere der kommenden Aufgabe bewusst, allerdings sieht er sein Team gut vorbereitet: „Wir wollen mit breiter Brust und motiviert auftreten, dazu müssen wir aber geduldig bleiben und auf unsere Chancen warten. Dazu braucht es viele Läufe in die Tiefe, müssen viele Bälle in den Strafraum kommen und, und das ist elementar, wir müssen zu Null spielen.“, Mit dieser Einstellung möchte der FCK-Coach weiter den guten Start in die Rückrunde ausbauen.

Alidou und Grant haben Qualität
Die beiden Neuzugänge haben, so Markus Anfang, absolut die Qualität, der Mannschaft helfen zu können und entsprechend perspektivisch zu Leistungsträgern zu werden. Aufgrund der eher geringen Einsatzzeiten müsse man aber beiden Spielern Zeit geben und diese behutsam aufbauen.

Kadergröße erschwert die Trainingsarbeit
Aktuell seien 34 Spieler unter Vertrag und dies führe dazu, dass bei taktischen Trainingsinhalten im 11 / 11 oder der Arbeit in drei 8-er Gruppen natürlich zuviele Spieler auf dem Platz stehen. Da müsse man natürlich selektieren, habe aber aufgrund der fehlenden Platzkapazitäten wenig Möglichkeiten die "überschüssigen" Spieler zu beschäftigen. Abgänge bis zum Ende des Transferfensters wollte Anfang nicht ausschließen, auch wenn ihm konkret konkret zu dem Thema nichts bekannt sei.

Schlechter Rasen keine Ausrede
Der Untergrund auf dem Betzenberg ist wohl, ganz realistisch betrachtet, durch. So konnte man die Äußerungen aller Beteiligten bereits nach dem Spiel gegen Ulm zusammenfassen: "Da müssen jetzt noch für dieses eine Spiel alle mit leben. Wir haben schon gezeigt, dass wir unabhängig davon, ob der Platz mal besser oder schlechter ist, trotzdem guten Fußball spielen können. Am Ende spielen beide Teams auf dem gleichen Platz."

Content: Michael Kaiser vom 31.01.2025

FCK verleiht Jannik Mause bis Saisonende nach Fürth

Jannik Mause wird in der Rückrunde der aktuellen Saison nicht mehr für den 1. FC Kaiserslautern auflaufen. Der Stürmer wechselt auf Leihbasis zum Ligakonkurrenten SpVgg Greuther Fürth. 

Der 26-Jährige wechselte im Sommer letzten Jahres als Torschützenkönig der 3. Liga vom FC Ingolstadt in die Pfalz. Im Trikot der Roten Teufel absolvierte der Offensivspieler insgesamt zwölf Partien in der 2. Bundesliga und eine Partie im DFB-Pokal, in der er dem FCK mit zwei Treffern den Einzug in die zweite Hauptrunde des Wettbewerbs sicherte. 

„Durch die Konkurrenzsituation im Kader ist Jannik trotz seines Potentials in der bisherigen Saison nicht zu den Spielzeiten gekommen, die wir uns alle gewünscht hätten. Mit der Leihe bietet sich für uns und den Spieler die Möglichkeit, dass er auf einem hohen Niveau wichtige Einsatzminuten und Erfahrung sammelt. Wir alle sind davon überzeugt, dass das der richtige Schritt ist“, erläutert FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen die Gründe für die Leihe. 

„Ich danke den Verantwortlichen beim FCK, dass wir gemeinsam eine gute Lösung für meine aktuelle Situation gefunden haben. Ich freue mich auf die Zeit in Fürth und möchte dort die nächsten Schritte in meiner persönlichen Entwicklung machen, um im Sommer gestärkt zurückzukehren“, so Jannik Mause zu seinem Wechsel.

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 28.01.2025

Verstärkung in der Defensive

FCK leiht Maximilian Bauer aus

Für die Abwehrreihe des 1. FC Kaiserslautern gibt es Verstärkung: Die Pfälzer leihen Innenverteidiger Maximilian Bauer vom Bundesligisten FC Augsburg aus.

 

Der gebürtige Bayer sammelte seine fußballerische Erfahrung bisher ausschließlich im Freistaat: Angefangen bei der SpVgg Grün-Weiß Deggendorf führte der Weg den 24-jährigen Defensivspieler früh in den Nachwuchsbereiche der SpVgg Greuther Fürth, bei der Bauer auch im Sommer 2018 seinen ersten Profivertrag unterschrieb. Insgesamt vier Jahre zählte er zur Profimannschaft des „Kleeblatt“ und kam dort sowohl in der Zweiten als auch der Ersten Liga zum Einsatz. Nach dem Abstieg der Fürther aus dem Oberhaus begann auch für den Innenverteidiger mit dem Wechsel zum Bundesligisten FC Augsburg ein neues Kapitel. Von dort zieht es Bauer, der in der deutschen U18-, U19- und U21-Nationalmannschaft auf insgesamt zwölf Einsätze kommt, nun auf Leihbasis zu den Roten Teufeln, zu denen er die Erfahrung von 78 Bundesliga- und 44 Zweitligaspielen mitbringt.

 

„Maximilian hat sich dank harter Arbeit und seines Talents in den letzten Jahren enorm entwickelt und ist trotz seines jungen Alters schon jetzt ein erfahrener Bundesligaspieler. Wir glauben fest daran, dass wir mit ihm noch mehr Variabilität und vor allem Stabilität in unsere Defensive bringen und er eine Bereicherung für unseren Kader sein kann. Durch die kurzfristige Entwicklung auf dem Transfermarkt und den guten Austausch war schnell klar, dass für beide Seiten eine Win-Win-Situation entstehen kann“, kommentiert FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen die Leihe von Bauer.

 

„Der 1. FC Kaiserslautern ist ein Verein mit großer Tradition und unglaublichen Fans, der im deutschen Fußball einfach ein großer Name ist. Deshalb freue ich mich sehr, ein Teil davon sein zu dürfen. Darüber hinaus haben mich aber auch vor allem die Gespräche mit den Verantwortlichen überzeugt. Ich sehe hier die Möglichkeit, meine Entwicklung weiter voranzutreiben und Spielpraxis zu sammeln. Ich freue mich auf eine erfolgreiche Zeit mit der Mannschaft“, begründet Maximilian Bauer seinen Schritt zum FCK.

Conten: 1.FC Kaiserslautern vom 27.01.2025

Unentschieden zur Pause 

Ritter legalisiert die frühe Führung von Müller 

Beginnen wir mit dem Personal. Die Gastgeber um Trainer Siewert wechseln im Vergleich zur Niederlage in Münster auf fünf Positionen. Im Tor kehrt der wiedergenesene Noll zurück, Ersatz Körber hatte sich in Münster ohnehin eine Muskelverletzung eingefangen. Asta fehlt gesperrt, Dietz fällt kurzfristig aus. Auf der Bank Bansé und Futkeu. Neu  dafür im Team Münz, Müller, Massimo und Srbeny.  Hier also die Startformation des Kleeblatts: Noll - Jung, Münz, Itter - Massimo, Meyerhöfer, Müller, Gießelmann - Hrgota, Klaus - Srbeny.

Lautern Trainer Anfang beruft die unter der Woche verpflichteten Ranos und Alidou in den Kader, nimmt in der Startelf zwei Änderungen vor. Für den kranken Heuer rückt wohl notgedrungen Gyamerah in die Abwehrkette. Auf der linken Defensivseite ersetzt Wekesser Kleinhansl. Diese Elf soll es richten: Krahl - Robinson, Sirch, Elvedi - Gyamerah, Aremu, Kaloc, Wekesser - Yokota, Ritter - Hanslik.

Schiedsrichter Prigan hatte pünktlich angepfiffen und es dauerte keine zwei Minuten ehe die Gäste gefährlich vor dem Tor von Noll auftauchten. Münz hatte einen Pass von Yokota vor die Füße von Aremu geblockt. Der zog von der Strafraumkante ab und Noll musste nach links abtauchen und das Leder um den Pfosten lenken.

Führung Fürth durch Müller
Die Antwort des Kleeblatts ließ nicht lange auf sich warten. Fürth suchte in der 6.Minute den Weg nach vorne. Meyerhöfer hatte Klaus auf der linken Seite gefunden, ihn in die Tiefe geschickt. Die Hereingabe des Flügelspielers konnte Müller aufnehmen und recht unbedrängt abziehen. Von Wekesser noch abgefälscht schlug die Kugel links neben Krahl ein.

Pfosten rettet für Lautern
Glück für den FCK in der 12.Minute. Da fehlten nur Zentimeter: Hrgota hatte Aremu den Ball weggeschnappt, spielte direkt zu Massimo. Der lief bis zur Strafraumkante, zog Richtung langes Eck ab, traf aber nur den rechten Pfosten. Da wäre Krahl ohne Chance gewesen. Die Zuschauer am Ronhof erlebten hier die erste Viertelstunde ein flottes Spiel. In Folge blieben die großen Torchancen aus, Kaiserslautern erarbeitete sich aber immer mehr Ballanteile. Nach nun fast 25min Spielzeit lag die Quote bei nahezu 70%.

Aluminium ist heute mit den Pfälzern
Erneutes Glück für die Roten Teufel. Müller hatte im Zusammenspiel mit Hrgota die Abwehr der Gäste schlecht aussehen lassen, mit einem Steilpass Srbeny am rechten Strafraumeck gefunden. Der legte auf Klaus ab, der aus halbrechter Position nur den Pfosten traf.

Ritter mit dem Ausgleich
Das war in der 28.Minute ganz fein gespielt von den Pfälzern. Nach Doppelpass mit Yokota sprintete Ritter in Zentrum, spielte dort erneut einen Doppelpass mit Kaloc. Final freigestellt behielt der Kapitän der Gäste die Nerven, schob ins linke Eck ein. 

Mittlerweile lief die 35.Minute und beide Teams versuchten etwas Ruhe ins Spiel zu bringen. Seit dem Ausgleich gingen es beide Seiten deutlich gelassener an. So war die Schlussphase angebrochen, drei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Srbeny hatte 45.+2 noch einmal die Möglichkeit, hatte sich mit dem Kopfball Versuch falsch entschieden, hätte schießen müssen. Chance vertan und Halbzeit in Fürth. 

FCK springt auf direkten Aufstiegsplatz

Yokota, Kaloc und Ache treffen zum Sieg 

Im Sportpark Ronhof ging es vor 13.590 Fans auf beiden Seiten zunächst mit der gleichen Besetzung weiter. Jedoch nicht allzu lange.

Ritter muss verletzt raus
In der 49.Minute prallten Ritter und Hanslik zusammen, während Gegenspieler Klaus die Kugel ins Gesicht bekam. Ritter und Klaus mussten behandelt werden. Klaus konnte weiterspielen, während das bei Ritter nicht gut aussah. Hier deutete sich ein Wechsel an und tatsächlich kam in der 51.Minute Ache für Ritter.

Yokota mit der Führung
Eine Minute nach dem Wechsel ein dicker Bock von Jung. Der Verteidiger sah ins seinem Rücken Yokota nicht und der konnte den Ball leicht erobern. Dann zog der Japaner halblinks in den Strafraum, traf perfekt aus sechs Metern ins lange Eck.

Die Hausherren momentan etwas von der Rolle. In der 57.Minute die Riesenchance für den FCK durch Ache. Aremu hatte den Ball erobert, sofort in die Schnittstelle zwischen den Innenverteidigern gespielt und Ache auf die Reise geschickt. Der schloss aus 17m ab, Noll war aber im Fürther Gehäuse zur Stelle.

Doppelter Wechsel bei den Kleeblättern. Bansé und John ersetzten ab der 66.Minute Jung und Gießelmann.

Ausgleich durch Hrgota
Die 69.Minute lief und Fürths Unterschiedsspieler Hrgota zeigte seine ganze Klasse. Das war ein Strahl aus gut 20 Metern. Der Kapitän hatte gegen Aremu den Ball gewonnen, spielte einen Doppelpass mit Massimo. Am Ende stand dieser Hammer ins linke Eck.

Erneute Führung durch Kaloc
Die 73.Minute brachte die erneute Führung durch Kaloc. Der scheint Gefallen am Toreschießen gefunden zu haben. Nach einem langen Schlag von Krahl war die Kugel über Ache und Hanslik bei Kaloc gelandet. Der Sechser zog halbrechts zur Strafraumkante und traf halbhoch ins kurze Eck. Sein zweiter Treffer im zweiten Spiel der Rückrunde.

Unmittelbar nach dem Treffer für die Gäste zweifacher Wechsel bei Fürth: Futkeu und Michalski für Münz und Srbeny. Auch Kaiserslautern reagierte personell:

Premiere für Alidou
In der 77.Minute gingen Yokota und Wekesser vom Platz, es kamen Kleinhansl und Alidou, der seinen ersten Auftritt im Lautrer Trikot feiern konnte. Der Transfer von Alidou wurde erst vor zwei Tagen finalisiert. Fürth brachte in der 81.Minute Motika für Massimo.

Glattes Rot für Fürths Müller
Müller hatte dem Ball in der 84.Minute an Aremu verloren, von dem der Ball zu Ache sprang. Der Sechser ging hinterher, grätschte Ache von hinten um. Klare Entscheidung und Rot!

Gelb-rot für Gyamerah
Das war unnötig. Bereits gelb verwarnt geht Gyamerah mit in die Rudelbildung. Schiedsrichter Prigan deutete an, Gyamerah habe einen Gegenspieler gewürgt.
Letzter Wechsel bei dem Gästeteam. Zimmer kommt, zwecks Verstärkung der Defensive, für Hanslik (88.).

Das Display zeigte acht Minuten Nachspielzeit an.

Ache machte den Deckel drauf 
Das war es wohl für die Pfälzer. Es lief die 94.Minute und Lauterns Topscorer fand sich nach einem Doppelpass mit Zimmer frei vor Noll im Fürther Tor. Im Eins-gegen-Eins blieb der Joker cool und traf unten rechts ins Eck. 

Abpfiff im Fürth und Jubel der mindestens 4.000 Fans des FCK in Fürth. 

Content: Michael Kaiser vom 24.01.2025
Fotos: Sport News Südwest 📷

Faride Alidou verstärkt die Roten Teufel

Der 1. FC Kaiserslautern darf einen weiteren Winterneuzugang auf dem Betze begrüßen: Faride Alidou wechselt vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt in die Pfalz. 

Der gebürtige Hamburger Alidou genoss nicht nur nahezu seine gesamte sportliche Ausbildung in der Talentschmiede des Hamburger SV, sondern unterschrieb dort im Sommer 2021 auch seinen ersten Profivertrag. Nur wenig später ging es von der Elbe an den Main zu Eintracht Frankfurt. Für die Hessen kam der Außenbahnspieler in der Bundesliga und in der Champions League zum Einsatz. Mit dem Ziel, mehr Spielminuten zu sammeln, verlieh die Eintracht Alidou zunächst an den 1. FC Köln und im Sommer letzten Jahres an Hellas Verona. Von dort führt ihn sein Weg nun zum Pfälzer Traditionsverein. Für den DFB war der Offensivspieler unter anderem zehnmal in der U21-Nationalmannschaft im Einsatz und nahm an der U21-Europameisterschaft 2023 teil. 

„Faride hat in seiner bisherigen Laufbahn unter Beweis gestellt, dass er auf beiden Außenbahnen flexibel einsetzbar ist. Zudem ist er ein dribbelstarker und schneller Spieler. Mit diesen Eigenschaften kann er eine wertvolle Verstärkung für unseren Kader sein. In seinen jungen Jahren hat er bereits viel Erfahrung auf hohem Niveau gesammelt, ist aber auch noch entwicklungsfähig. Wir sind froh, dass ein Spieler seiner Qualität so kurzfristig im aktuellen Transferfenster verfügbar war und wir ihn von einem Schritt zum FCK überzeugen konnten. Auch vor dem Hinblick, dass uns im Sommer auf den Flügeln personelle Veränderungen erwarten. So können wir schon frühzeitig für Planungssicherheit sorgen“, begründet FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen die feste Verpflichtung von Alidou. 

„Als sich für mich die Möglichkeit ergeben hat, zurück nach Deutschland und zum 1. FC Kaiserslautern zu wechseln, musste ich nicht lange überlegen. Der FCK ist ein großer Verein mit einer beeindruckenden Tradition und tollen Fans. Ich freue mich darauf, mit dem Team zu arbeiten und möchte mich schnellstmöglich in die Mannschaft integrieren, um erfolgreichen Fußball zu spielen“, so Faride Alidou zu seinem Wechsel.

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 23.01.2025

FCK sichert sich Dienste von Grant Ranos

Der FCK hat sich im laufenden Wintertransferfenster nochmal in der Offensive verstärkt: Grant Ranos wechselt auf Leihbasis vom Bundesligisten Borussia Mönchengladbach auf den Betzenberg.


Der armenische Nationalspieler, der in bisher 17 Länderspielen für Armenien vier Tore erzielen konnte, wurde unter anderem in den Nachwuchsleistungszentren von Borussia Dortmund und dem FC Bayern München ausgebildet. Beim Deutschen Rekordmeister lief er sowohl in der U17 als auch in der U19 in der Junioren-Bundesliga auf und absolvierte für die A-Junioren zudem sechs Partien in der UEFA Youth League, in denen er einen Treffer erzielte. Für die Regionalligamannschaft der Bayern erzielte Mittelstürmer in 45 Spielen insgesamt 23 Tore. Seinen ersten Profivertrag unterzeichnete er im Sommer 2023 bei Borussia Mönchengladbach, wo er sowohl in der Regionalliga als auch elfmal in der Bundesliga zum Einsatz kam. Mit dem Schritt zum FCK soll Ranos nun mehr Spielpraxis auf einem sportlich hohen Niveau sammeln.


„Grant verfügt über sehr viel Talent und ist in der Offensive variabel einsetzbar. Das ermöglicht uns zusätzliche Flexibilität. Er wird mit seinem Torriecher und seinen Qualitäten im Abschluss nicht nur den bestehenden Konkurrenzkampf in unserem Kader zusätzlich anheizen, sondern gibt unserem Kader auch mehr Tiefe. Das überzeugt uns davon, dass er unser Spiel voranbringen kann, um gemeinsam erfolgreich zu sein, und auch in seiner persönlichen Weiterentwicklung die nächsten wichtigen Schritte zu gehen“, so FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen zum Leihgeschäft.

„Ich freue mich sehr auf meine neue Herausforderung hier in Kaiserslautern, bei der ich mit regelmäßigen Einsatzzeiten meine sportliche Entwicklung vorantreiben will. Vor allem aber bin ich auch extrem motiviert, dem Verein zu helfen, die gesteckten Ziele zu erreichen. Der 1. FC Kaiserslautern ist ein absoluter Traditionsverein in Deutschland, daher ist es etwas Besonderes, in diesem Trikot aufzulaufen. Die Gespräche mit dem Klub haben mir schnell gezeigt, dass es genau das Richtige für den jetzigen Zeitpunkt in meiner Karriere ist. Großer Dank gilt auch Roland Virkus und der Borussia, dass sie mich auf diesem Weg unterstützen", begründet Ranos seine Entscheidung für den FCK.

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 22.01.2025

Kriselndes Fürth empfängt FCK

Trainer Anfang muss Lösungen finden

Der 1.FC Kaiserslautern trifft am Freitagabend, 18:30 Uhr, auf einen Gegner auf der Suche nach Konstanz. Dabei muss Lautern Cheftrainer auf Zuck und Touré verzichten. Beide arbeiten an ihrem Rehaprogramm. Heuer hat das heutige Training verpasst, sein Einsatz in Franken bleibt daher fraglich.
 
Unterstützt werden die Pfälzer, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, von mindestens 2.295 Fans, so das restlos ausverkaufte Gästekontingent. Da sich zahlreiche Fans noch in unmittelbarer Nähe der Gästeblöcke mit Tickets eingedeckt haben, ist wohl mit etwa 3.000 Anhängern der Roten Teufel in Fürth zu rechnen.

Gegner mit individueller Klasse
Greuther Fürth verfüge über eine der spielstärksten Mannschaft der Liga: "Der Kader von Fürth ist gut aufgestellt. Sie verfügen über eine spielstarke Mannschaft mit Unterschiedsspielern wir Hrgota oder Green. Wir haben schon im Hinspiel gesehen, wie viel individuelle Qualität dort auf dem Platz steht". Die insgesamt fehlende Konstanz erklärte Anfang: "Das ist typisch für diese 2.Liga. Du kannst in einen Strudel geraten und verlierst dann das eine oder andere Spiel, weil sich die Liga sehr auf Augenhöhe bewegt". Beispielsweise habe ja auch Darmstadt, unmittelbar nach dem 5:1 Erfolg gegen seine Mannschaft, beim Aufsteiger Regensburg verloren.

Bei Transfers über Tellerrand hinaus planen
Da sich das Lazarett momentan mehr und mehr lichte, müsse man zwar nicht akut am Transfermarkt handeln, solle aber über den Tellerrand, sprich schon auf die kommende Saison, schauen. Böte sich am Markt eine Möglichkeit auf, Spieler zu verpflichten, werde man sich dem mit Sicherheit nicht verweigern.

Augenmerk immer wieder auf der Defensive
Auch diese Woche habe man, so Anfang, durchgehend am Abwehrhalten gearbeitet. Gerade die Abstände in und zwischen den Ketten habe man ständig im Auge: "Wir haben in den letzten Wochen zwar anständig verteidigt, wissen aber auch, dass Fürth über Standardsituationen gefährlich ist, deshalb haben wir das im Training noch einmal behandel". 

Personelle Lösungen in der Defensive finden
Da mit Heuer ein weiterer Innenverteidiger auszufallen droht, müsse man auch einplanen, einen nicht gelernten Innenverteidiger auf diese Position zu ziehen: "Ich hoffe, dass Jannis am Donnerstag wieder mit der Mannschaft trainieren kann", Möglich sei es, etwa Gyamerah oder auch Robinson auf dieser Position spielen zu lassen. "Fürth wird versuchen, die Bälle über die Ketten zu spielen, da müssen wir versuchen, frühzeitig die Tiefe aus dem Spiel zu nehmen. Das haben wir diese Woche im Training speziell eingeübt", so der Lautern-Coach. Aufgrund der Standardstärke müsse man sehr aufmerksam sein und in Summe fehle es im Team etwas an Körpergröße. Keiner seiner Defensivspieler, anders als beim Gegner, sei größer als 1,90m.

Content: Michael Kaiser vom 22.01.2025

Anfang muss Defensive umbauen

Viele offene Fragen nach dem Abgang von Tomiak 

Wenn der FCK am Samstag den SSV Ulm zum Auftakt der Rückrunde empfängt, werden, so Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck, mindestens 42.338 Zuschauer, davon 2.812 Gäste das Stadion füllen. Beim Personal muss FCK-Cheftrainer Anfang nicht nur auf den nach Hannover abgewanderten Tomiak verzichten, sondern auch auf Zuck, Spahic, Redondo (alle Reha), sowie auf Touré und Opoku, die an Muskelproblemen laborieren.

Ache noch nicht bei 100%
Auch wenn der Stürmer im Trainingslager auf Malta das Ziel 100% Fitness ausgegeben hatte, wird er dieses bis zum Spieltag nicht erreichen können. Realistisch scheint eine Einsatzzeit zwischen 45-60 min zu sein. Der Coach über Ache: "Ragnar hat  noch Luft nach oben und wir werden sehen, was sinnvoll ist. Es kann sein, dass er von Begimn an spielt, es kann aber auch sein, dass wir ihn erst in der zweiten Halbzeit einwechseln“, beschreibt der Trainer die Perspektive seines Stürmers.


Bewegung in der Defensive
Nach dem Abgang des bisherigen Leaders im Abwehrverbund werden die Pfälzer zunächst improvisieren müssen und auch am Kader Ergänzungen anstreben: "Wenn man die reine Zahl der Innenverteidiger nimmt, dann müssen wir auf jeden Fall versuchen tätig zu werden“, hofft Anfang, dass schnell geeigneter Ersatz gefunden wird. Er habe seine Vorstellungen, wenn der Spieler diese aber alle erfülle, sei er Nationalspieler, so ein schmunzelnder Anfang. Aber auch der aktuelle Kader biete Optionen: "Kurzfristig, also für das Spiel am Samstag, können wir Dreierkette spielen, wir können aber auch Viererkette spielen. Wir können mit Leon Robinson einen Spieler aus dem Mittelfeld nach hinten ziehen oder Gyamerah kann das spielen. Wir werden sehen, wie wir das lösen." 

Gegen Ulm nicht in Aktionismus verfallen 
"Wir müssen von Beginn an da sein, müssen gut im Ballbesitz sein und dabei die Restverteidigung im Auge haben. Wir dürfen nicht in Hektik verfallen und auf unsere Chance warten und die dann nutzen", so die Marschrichtung von Anfang zum Spiel gegen einen unangenehmen Gegner. Ulm habe seine Stärken in der Defensive und entsprechend geduldig müsse man sein Spiel durchziehen: "Der SSV hat eine gute Mannschaft. Die stehen kompakt und es ist schwer gegen sie Tore zu schießen. Mit ihren großen Spielern und ihrer wuchtigen Art, haben sie gezeigt, dass sie gegen jeden in der Liga mithalten können.", stellt sich der FCK-Coach auf ein schweres Spiel ein.  

Content: Michael Kaiser vom 16.01.2025

Boris Tomiak verlässt den FCK

Boris Tomiak ist nicht länger ein Roter Teufel: 

Der Innenverteidiger verlässt den FCK mit sofortiger Wirkung und schließt sich dem Ligakonkurrenten Hannover 96 an. 

Der gebürtige Essener blickt auf bewegte Jahre im Trikot des Pfälzer Traditionsvereins zurück: Nachdem Tomiak in seiner ersten Saison auf dem Betze in den packenden Relegationsspielen gegen die SG Dynamo Dresden der Aufstieg in die Zweite Liga gelang, hatte der Abwehrspieler in den folgenden Jahren großen Anteil daran, dass der FCK sich im Unterhaus festsetzen konnte. In der vergangenen Saison erlebte der 26-Jährige mit dem Einzug ins DFB-Pokalfinale gemeinsam mit dem Pfälzer Traditionsverein ein weiteres Highlight seiner Karriere. Fußballerisch wird er seinen Weg nun bei Hannover 96 fortsetzen. 

„Wir haben Boris im Sommer 2021 aus der Regionalligamannschaft von Fortuna Düsseldorf verpflichtet, weil wir von Anfang an von ihm und seinem Potential überzeugt waren. Es macht uns auch stolz, dass wir seine sehr gute Entwicklung in den vergangenen Jahren maßgeblich begleitet haben und dass wir mit ihm tolle Erfolge feiern konnten. Wir hätten uns daher auch gefreut, wenn Boris weiterhin Teil unseres Vereins geblieben wäre. Leider hat er unser Angebot nicht angenommen und sich für eine Herausforderung entschieden. Für seine sportliche und private Zukunft wünschen wir ihm nur das Beste und danken ihm für seinen Einsatz in den vergangenen dreieinhalb Jahren“, erklärt FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen zum Wechsel Tomiaks. 

Danke für Deinen Einsatz im FCK-Trikot, lieber Bobo, und für Deinen weiteren Weg alles Gute!

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 16.01.2025
Foto: Jan Hübner / Ralf Brück 

Simon Simoni erweitert das FCK-Torwartteam

Der erste Wintertransfer der Saison 2024/25 steht fest: Simon Simoni erweitert ab sofort das Torwartteam des 1. FC Kaiserslautern. Der 20-Jährige wechselt auf Leihbasis vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt in die Pfalz. 

In Albanien geboren und aufgewachsen, absolvierte Simon Simoni auch fußballerisch seine ersten Schritte in seiner Heimat und unterschrieb 2021 beim damaligen albanischen Erstligisten FK Dinamo Tirana seinen ersten Profivertrag. Im Januar 2023 wechselte der albanische U21-Nationalspieler zum Bundesligisten Eintracht Frankfurt und wurde im vergangenen Sommer an den FC Ingolstadt 04 verliehen. Nach vorzeitiger Beendigung dieser Leihe sicherte sich der FCK nun die Dienste des 1,95m großen Torwarttalents. 

„Wir haben immer betont, dass wir für die Konkurrenzsituation gerne noch einen weiteren Torhüter im Kader hätten. Mit Simon haben wir dafür die optimale Ergänzung gefunden, da er ein junger, talentierter und entwicklungsfähiger Spieler ist, der trotz seines jungen Alters schon viel Erfahrung auf einem hohen Niveau sammeln konnte“, kommentiert FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen die Leihe. 

„Der FCK ist ein großer Verein mit tollen Fans und ich freue mich sehr, hier sein zu dürfen. Ich sehe hier optimale Möglichkeiten, auf einem hohen Niveau die nächsten Schritte in meiner Entwicklung zu machen. Ich werde mein Bestes geben, der Mannschaft weiterzuhelfen“, begründet Simon Simoni seine Entscheidung für den Wechsel.

Content: 1.FC Kaiserslautern vom 15.01.2025

Presserunde zu 125 Jahren FCK

Wolfgang Erfurt und Daniel Stich stellen Eckpunkte vor 

Am heutigen Tag wurden die Eckpunkte für das in diesem Jahr zu feiernde Jubiläum des 1.FC Kaiserslautern benannt. Hierzu hatte der 1.FC Kaiserslautern ins Fritz Walter Zimmer der Geschäftsstelle eingeladen.

In seinem einleitenden Vorwort erläuterte der Vorstandsvorsitzende des e.V., Wolfgang Erfurt, dass man kein Jubiläum für den "Verein" oder die "KGaA" feiern möchte, sondern alle Mitglieder und Fans, auch der verschiedensten Abteilungen bei den verschiedensten Veranstaltungen mitnehmen möchte. Für die Organisation und Planung all der Termine wurde ein aus elf Personen bestehender Arbeitskreis, unter Vorsitz von Daniel Stich ( Mitglied des Verwaltungsrates), ins Leben gerufen. Hier seien alle Ebenen des Vereins, Ehrenamtler, KGaA und e.V. mit einbezogen.

Keine zentrale Feier oder Gala
Entgegen der Feierlichkeiten zum 100-jährigen werde es keine zentrale Veranstaltung, sondern mehrere Termine, beginnend im April, bis in den Herbst hinein geben.
Daniel Stich stieg nach Erfurts Ausführungen in die konkreten Termine und Veranstaltungen ein.

Ausstellung "Fußballfieber"
So werde man noch vor Ostern, unter Regie des FCK, die Ausstellung "Fußballfieber" nach Kaiserslautern holen und diese zumindest bis in den Herbst hinein präsentieren. Die Räumlichkeiten hierzu wurden von Februar bis Ende November angemietet. Zu finden sein wird die Ausstellung an der Ecke Schneiderstraße / Fruchthallstraße, im ehemaligen Gondrophon. Einbinden möchte man diese Ausstellung auch in kulturelle Veranstaltungen der Stadt wie der langen Nacht der Museen oder die Nacht der Kultur.

Geburtstag am 02.Juni im Stadion
Am eigentlichen Tag des Jubiläums, einem Montag, öffnet der FCK seine Pforten der Nordhalle, lädt bei einem entsprechenden Rahmenprogramm ins Stadion ein. Die Zusage einer pfälzischen Band, die auch schon vor der Westkurve aufgetreten ist, liegt vor. In der Stadt arbeitet man an einer Illumination im Tunnel Richtung Elf Freunde Kreisel und am Stadion.

Fanfest am Fröhnerhof
Ein vielfältiges Programm wird am 14.Juni geboten. Aufgrund der Sanierung des Stadions, weicht man an den Fröhnerhof aus. Gedacht wird hier an ein Spiel des Damenteams, das Fanclub-Turnier und auch ein Spiel der Traditionself gegen die Lotto-Elf.

Aktivitäten rund ums Altstadtfest
Beim vom 04.-07.Juli stattfindenden Altstadtfest wird der FCK mit einer Freifläche / Bühne von der Volksbank bis zur PI Gaustraße vertreten sein. Ein entsprechendes Programm, auch mit viel Prominenz aus der traditionsreichen Geschichte des Vereins, wird sicher zahlreiche Fans anziehen.

Jubiläumsspiel gegen attraktiven Gegner
Während der letzten beiden Wochen im Juli ist ein Spiel samt Stadionfest rund um das große Vereins-Jubiläum geplant. Einen Gegner konnte man heute naturgemäß noch nicht nennen. Dies hänge auch von den Vorbereitungen der möglichen Gegner ab.

Neben diesen Veranstaltungen werde es natürlich auch spezielles Merchandise unter dem Motto "125 Jahre FCK" geben. Hier sei man, so FCK-Marketingleiter Marcus Böse in der Planung. Wie der Leiter der Unternehmenskommunikation, Stefan Roßkop, mitteilte, plane man auch ein Golfturnier für den guten Zweck, dessen Erlös den Betze-Engeln und der Fritz-Walter-Stiftung zugute kommen soll. 

Bezüglich der entstehenden Kosten all dieser Veranstaltungen, konnte die "Herrin der Zahlen", Lauterns kaufmännische Direktorin Saskia Bugera noch keine Angaben machen. Wolfgang Erfurt ergänzte, dass den Ausgaben zwar auch Einnehmen entgegenstünden, eine schwarze Null aber eher schwer zu erreichen sei. Am Ende werde man die Mitglieder über exakte Zahlen auf der JHV 2025 informieren können. 

Content / Foto: Michael Kaiser vom 07.01.2025